|
05. Oktober 2002 - Ausgabe 101 - "The show must go on"
Und weiter geht's...
Unsere Jubiläumsausgabe liegt nun schon wieder vier Wochen hinter uns und neue Themen warten bereits darauf,
in den kommenden Monaten seitens der Corona-Redaktion entdeckt und verarbeitet zu werden.
Bevor wir uns diesen jedoch zuwenden können, möchte ich mich zuerst einmal herzlich für die unglaublich
vielen und zum Teil sehr umfangreichen Leserzuschriften der letzten Wochen bei Ihnen bedanken. Es ist
schon beeindruckend zu sehen, was
Feedback alles bewirken kann, denn selten war das Mailaufkommen in unserer eigentlich recht ruhigen internen
Mailingliste so hoch und positiv wie in der Zeit nach der Ausgabe 100. Lassen Sie sich also auch in Zukunft
nicht davon abhalten, uns Ihre Meinung flott und unverblümt über diesen Weg mitzuteilen.
Personell hat sich in den letzten Wochen auch so einiges getan. So haben wir über Michael Kleerbaum einen
Redakteur für die Redaktion gewinnen können, von dem Sie wahrscheinlich niemals in unseren Ausgaben lesen werden.
Michael wird sich zukünftig darum kümmern, die Publikationen unseres Projektes für die
Veröffentlichung in den verschiedenen nationalen FIDO-Netzen technisch zu konvertieren und entsprechend
weiterzuleiten.
Nach dem Formatwechsel des Corona Newsletters von ASCII in HTML vor wenigen Wochen tauchten in diesem Bereich des
SF-Fandoms größere Probleme auf, so dass ohne zusätzliches aktives Engagement größere
Leserschichten überhaupt nicht mehr von uns erreicht werden könnten.
Bevor ich nun zum Ende dieses Vorworts und zum Beginn der eigentlichen Ausgabe überleite, möchte ich mit
Markus Rohde einen langjährigen Corona-Veteran und von allen Mitarbeitern geschätzten Redakteur in den
wohlverdienten Ruhestand verabschieden und meinen persönlichen
Dank für die schöne gemeinsame Zeit aussprechen. Markus war in der jüngeren Vergangenheit unter anderem
maßgeblich für die
Pflege unserer Rubrik "Lesezeichen" verantwortlich, die nun erst einmal verwaist ist und vorerst von
verschiedenen Mitarbeitern auf dem Laufenden gehalten wird. Folglich suchen wir einen aktiven und belesenen, aber
auch kritischen Science Fiction-Fan zur Verstärkung dieser Rubrik. Bei Interesse an einer Mitwirkung
schreiben Sie einfach an corona@sf-radio.de!
Nun aber viel Spaß mit der neuen Ausgabe.
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Firefly - Revolver, Kneipenschlägereien und Bahnüberfälle
2. Sprechblasen und Wurmlöcher: Trek-Comics, die Zweite
3. Kolumne: Star Trek: Nemesis - Einfach ist doch besser!
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit ...
6. Heißer Herbst: Conventionvorschau für dieses Jahr
7. Corona Magazine 100: Das Gewinnspiel
8. Kreuzfeuer
9. Rating Report
10. Lesezeichen: Sektion 31 - Der Abgrund
11. Die Perry Rhodan-Tage Rheinland-Pfalz 2002
12. Episodenlogbuch: Farscape
13. Videospielrezension: Red Faction (Platinum) PS2
14. Akte X: Hilfe, nächstes Jahr ist alles vorbei!
15. sf-radio.de im Fernsehen
16. Wissenschaft: Let’s go EVA
17. Subspace Link
Vor knapp sieben Monaten, genauer gesagt im März, berichteten wir über eine neue Science Fiction-Serie,
die dieses Jahr startete, ihre Premiere feierte und von Fans sehnsüchtig erwartet wurde - "Firefly".
Nun, da Sie diese Ausgabe in der virtuellen Hand halten, ist diese Serie bereits drei Episoden alt. Zeit für
uns also zu schauen, was aus unserer Vorschau vom März Realität geworden ist.
Um was geht es eigentlich?
Joss Whedon, Schöpfer der Serie und bekannt für "Buffy The Vampire Slayer" und
"Angel", erklärt es jedem am Anfang der Serie. Firefly spielt im Jahre 2517. Die Erde ist all ihrer
Ressourcen beraubt. Glücklicherweise hat sich die Raumfahrt weiterentwickelt und so fand die Menschheit ein
neues Sonnensystem mit hunderten Planeten, die alle bewohnbar gemacht wurden. Die inneren Planeten des Systems
stehen unter der Kontrolle der sogenannten Allianz. Was liegt also näher, auch alle unabhängigen
Planeten und Kolonien unter die Kontrolle der Allianz zu stellen. Damit waren die Unabhängigen nun gar nicht
einverstanden. Es kam zum größten Bürgerkrieg der Menschheitsgeschichte, der vor genau sechs
Jahren endete.
Die Unabhängigen verloren und zogen sich an den Rand des Systems zurück. Sie versuchen in diesem
spärlich besiedelten Gegenden und fern der Allianz nun mit einem Mindestmaß an Technologie zu
überleben. Besitzt man ein Schiff, hat man Glück und Arbeit. Mit einer Waffe sorgt man dafür, dass
man beides behält. Ein Captain hat hier draußen einfache Ziele: Finde eine Crew, finde einen Job und
sorge dafür, dass dein Schiff fliegt. Eines dieser Schiffe ist die "Serenity" - Firefly Klasse, das
durch ihr insektenartiges Aussehen und das grüne Antriebsleuchten seinen Namen voll und ganz gerecht wird.
Und um das Leben, die Geheimnisse, Beziehungen und die Abenteuer seiner Crew dreht sich die Serie.
Gut, und um wen geht es?
Captain der Serenity ist Malcolm Reynolds. Er war einst Sergeant und kämpfte im Bürgerkrieg auf der
Seite der Unabhängigen, gehört also zu den großen Verlierern. Dank seines Schiffes gelingt es ihm,
Abstand von der Allianz zu gewinnen. Und so versucht er mit zum Teil illegalen und gefährlichen
Aufträgen Geld zu verdienen, um am Leben zu bleiben. Dabei weiß er aber stets, was richtig und gerecht
ist, und lässt auch schon mal einen Auftrag sausen, wenn er gegen seine Überzeugung handeln soll.
Stets an Mals Seite findet man Zoe, die einst mit ihm im Bürgerkrieg gekämpft hat. Die Söldnerin
ist eng mit dem Captain befreundet hat genügend Frauenpower, um kräftig zuzupacken und auch zuzuschlagen
wenn es darauf ankommt. Zoes Ehemann ist ebenfalls als Pilot an Bord - Wash. Die beiden haben sich nach dem Krieg
kennen gelernt und Hals über Kopf geheiratet. Wash ist stets besorgt, wenn seine bessere Hälfte mit Mal
zu einer gefährlichen Mission aufbricht und bleibt wenn hart auf hart kommt am liebsten in der Pilotenkanzel
des Schiffes. Er ist nie um einen witzigen Spruch verlegen.
Wo wir eben bei Söldnern waren, es gibt noch einen an Bord. SEIN Name ist Jayne und mit ihm legt man sich
besser nicht an. Jayne ist jedem loyal, der ihm Geld verspricht, wodurch er den Captain schon mal in der Klemme
sitzen lassen möchte, nur um einen Auftrag zu erledigen. Man weiß deshalb nie, wieweit man ihm trauen
kann. Um die Serenity kümmert sich die junge Kaylee. Sie ist eine gute aber unordentliche Mechanikerin, die
lieber auf ihrem Schiff als auf irgendeinem Planeten ist.
Inara ist eine sogenannte Companion, eine hochklassifizierte Prostituierte, die nur "Geschäfte"
mit ausgewählten Kunden macht. Sie wohnt auf ihrem eigenen Schiff an Bord der Serenity und versucht, neue
Klienten zu finden. Das Wort Gottes versucht Priester Book im System zu verbreiten. Er ist derjenige, der ruhig
in brenzligen Situationen bleibt. Durch eine Mission kam Simon und seine hochbegabte Schwester River an Bord.
Durch seine Kenntnisse in Medizin arbeitet Simon als Arzt auf der Serenity und kümmert sich dabei stets um
seine Schwester. Mit ihr wurden auf einer Akademie der Allianz wegen ihrer Intelligenz qualvollen Tests
durchgeführt. Was genau dahintersteckt, bleibt vorerst ein Rätsel. Die Allianz ist zumindest versessen
darauf, River zurückzubekommen. Deshalb sind Simon und seine Schwester Flüchtlinge an Bord der Serenity.
Wie startet die Serie?
In der März-Ausgabe des Coronas beschrieben wir Ihnen den Pilotfilm von "Firefly". In diesem
Pilotfilm wird der Zuschauer langsam an die Serie herangeführt. Nach und nach wird er mit den Charakteren
bekannt gemacht und man erfährt, wie die bunt zusammengewürfelte Crew eigentlich zustande kam. Doch
erstens kommt es anders und zweitens... Sie wissen schon. Das amerikanische Network FOX entschied zumindest, den
Pilotfilm nicht auszustrahlen.
Stattdessen startet die Serie gleich mit einer richtigen Episode - "The Train Job". Als Zuschauer
gelangt man somit mitten ins Geschehen, ohne große Einführung, ohne großes Kennenlernen. Glaubt
man nun, dass dies schlecht ist, wird man durch "The Train Job" eines besseren belehrt. Joss Whedon hat
es geschafft, mit dieser Episode in nur 45 Minuten einen Einblick in jeden Charakter zu geben. Dadurch, dass man
sich mitten im Geschehen wiederfindet, glaubt man, die Charaktere schon lang zu kennen. Die Story der Folge, die
mit dem Titel bereits erzählt ist, bleibt dabei absolut nebensächlich und dient nur dazu, die Charaktere
in Situationen zu versetzen, die sie am besten vorstellen. Somit kann man "The Train Job" eigentlich
als verkürzten, neuen Pilotfilm bezeichnen.
Und wie ist die Serie so?
Anders als alles bisher Dagewesene. Wenn Joss Whedon eine "Anti-Star-Trek-Serie" schaffen wollte, so
ist ihm dies definitiv gelungen. Das "Anders" sieht man vor allem in "The Train Job". Für
sich allein gestellt fragt man sich als Zuschauer nämlich, ob man wirklich eine Science Fiction-Serie sieht
oder nicht doch vielleicht einen neuen Western. Die Science Fiction-Elemente in der Folge sind sprichwörtlich
rar. Ein Kraftfeld, eine Raumstation, ein Hover-Train - das war’s. Dafür gibt es eine saftige
Kneipenschlägerei, glänzende Revolver, einen gutmütigen Sheriff und einen spektakulären
Zugüberfall, wie ihn Butch Cassidy und The Sundance Kid nicht besser hätten machen können. Selbst
die Musik der Serie wird für viele gewöhnungsbedürftig sein, erinnert sie doch wirklich an die
guten alten Spaghetti-Western.
Dass es aber auch anders geht, beweist gleich die zweite Episode "Bushwacked". Diese hat zwar zu Beginn
erstaunliche Ähnlichkeit mit "Fight Or Flight" aus "Enterprise", jedoch nichts mehr mit
einem Western gemeinsam. Es gibt kleine und große Raumschiffe, Energiewaffen, Raumanzüge - alles was
das Science Fiction-Herz höher schlagen lässt. Von der Optik her muss sich die Serie keinesfalls
verstecken. Die Spezialeffekte stehen jedoch nicht im Vordergrund und dienen nur als Mittel zum Zweck. Die
größte Neuerung für eine Serie dieses Genres ist aber, dass alle Szenen, die im Weltall spielen,
keinerlei Soundeffekte haben. Auch die noch so spektakuläre Explosion verhallt deshalb in "Firefly"
ungehört. Damit es dem Fan dabei nicht zu langweilig wird, wird dies stets mit Musik unterlegt. Für
viele ist das gewöhnungsbedürftig, dennoch macht es die Serie damit realistischer und verleiht ihr einen
eigenen Charme.
Wie gefiel es den Fans?
"The Train Job" hat sehr viele junge Menschen vor den Fernseher gezogen, insgesamt waren die Ratings
jedoch sehr schwach für den Serienstart. Die zweite Episode schnitt eine Woche später dann noch
schlechter ab. Während "The Train Job" ein Fast National Rating von 4.9/8 erzielen konnte,
schaffte es "Bushwacked" nur noch auf 4.3/7. Damit unterliegt "Firefly" in den Ratings neun
von elf "Dark Angel"-Episoden, die auf dem gleichen Sendeplatz von FOX im vergangenen Jahr liefen.
Und ist die Serie was für mich?
Das hängt ganz davon ab. Wer auf knallende Raumschiff-Schlachten a la Star Wars steht, für den wird es
in "Firefly" zu ruhig zugehen. Wer einen Captain braucht, der sich an Direktiven halten und diplomatisch
sein muss, für den ist Mal ein Gesetzloser und viel zu impulsiv. In "Firefly" geht es nicht darum,
neue Welten zu entdecken - oder gar neue Zivilisationen. Es gibt nämlich überhaupt keine
Außerirdischen in der Serie. Hier geht es um uns Menschen und um unsere Sorgen in einer möglichen
Zukunft. Hier geht es um die Probleme der Menschen und wie eine Crew diese meistert. Dabei wird stets die
Beziehung der Charakter zueinander betrachtet und stets vor neue Zerreißproben gestellt. Denn wenn Joss
Whedon für eines bekannt ist, dann für gute Charaktergeschichten.
Damit hebt sich "Firefly" aus dem Serienallerlei des Genres stark ab. Und auch wenn FOX den Ruf hat,
eine Serie zu Grabe zu tragen, wird sie hoffentlich lang genug laufen, um ein Fandom um sich zu bilden. Gerade
wenn besondere Serien wie "Farscape" eingestellt werden, braucht man einen guten Nachfolger - der
"Firefly" zweifelsohne ist.
(Zurück zum Inhalt)
Im der Februar-Ausgabe des Corona Magazine präsentierten wir Ihnen einen ersten Überblick über die
neuesten Star Trek-Abenteuer in bunten Bildern. Wie versprochen folgt nun der zweite Teil, der die je rund
zehn Euro teuren Sonderbände der Serie unter die Lupe nimmt. Jeder der Sonderbände ist recht edel
produziert, mit Präge- und Glanzdruck auf dem Titelbild und deutlich besserem Papier, als das in dünnen
Comics sonst verwendete. Drei der Bände fassen eine Miniserie aus vier Heften zusammen, zwei sind
eigenständige Geschichten. Alle sind im letzten und in diesem Jahr erschienen und sollten eigentlich noch im
Buch- oder Comichandel bestellbar sein.
Leider scheint es jedoch, als wären Star Trek-Comics einmal mehr ein abgeschlossenes Sammelgebiet - gerade
mal zwei der Bände veröffentlichte der Stuttgarter Dino-Verlag noch in diesem Jahr. In der
Verlagsvorschau bis Ende 2002 kündigt er auch keine weiteren mehr an, sondern konzentriert sich auf MAD,
diverse Zeichentrickserien wie die Simpsons und einige Manga-Reihen. In Sachen SF bringt der Dino-Verlag nur noch
Comics aus dem Star Wars-Universum - eigentlich schade. Doch der Faktor Zeit war bei Star Trek ja noch nie ein
Hinderungsgrund für irgend etwas ...
Sonderband 1: Vielleicht auch träumen
Im Februar und März 2000 erschien die Miniserie "Perchance to dream" in den USA, deren vier
Einzelhefte sich in "Vielleicht auch träumen" wieder finden. Worum geht's? Die Enterprise fliegt
kurz nach der Handlung der letzten TV-Staffel in diplomatischer Mission zum Planeten Damiano. Besonderheit der
einheimischen Spezies: Sie ist dreigeschlechtig - ein Ehetrio besteht aus ihr, ihm und ihm. Dort findet ein
Regierungswechsel statt: Ra'ch B'ullhy soll zur Gouverneurin und damit Herrscherin der Damiani ernannt werden.
Außerdem erhält sie als erste Damiani überhaupt einen Sitz im Föderationsrat. Doch es gibt
ein kleines Problem: Ra'ch lebt, anders als die meisten anderen Volksgenossen, nur mit einem Partner zusammen.
Das stößt den sogenannten Moralisten sauer auf, die alles versuchen, um die Einsetzung Ra'chs zu
vereiteln. Zusammen mit dem örtlichen Polizeichef soll Lieutenant Worf für die Sicherheit sorgen. Klappt
zunächst prima, bis die Moralisten eine uralte Waffe aus der Mottenkiste hervorkramen, die für allerlei
Alpträume bei der Enterprise-Crew sorgt. Auf welche hanebüchene Weise Captain Picard die Lage
entschärft, sei hier nicht verraten - es hat aber etwas mit Sarek, Locutus & Co. zu tun, die noch in seinem
Kopf herumspuken.
Zum Glück war die Qualität der Geschichte kein Maßstab für weitere Veröffentlichungen
- sonst wäre vermutlich nach dieser langgezogenen Story von Keith R. A. De Candido Schicht im Schacht
gewesen. Eine einzige Handlungsebene, die etwas bemühte Story mit starken Anspielungen auf alternative
Lebensstile und "Moralisten" ("Sektion 31" lässt grüßen!), da reißen
selbst die anständigen Grafiken von Peter Pachoumis & Benefiel (Zeichnungen) und Lucian Rizzo & Martin
(Tusche) nichts mehr raus. "Ein absolutes Highlight für den Star Trek-Kenner!" preist der Text auf
der Heftrückseite die Geschichte an. Ich kenne Star Trek - ein Highlight ist "Vielleicht auch
träumen" nicht.
Sonderband 2: Mörderische Schatten
Ein Bat'leth! Ein Phasergewehr! Sela Yar! Das Titelbild dieses Bandes verspricht Action pur. Die gibt es auch -
aber selten geistloser und sinnentleerter. Wie Autor Scott Ciencin es geschafft hat, seine hohle Geschichte in
eine Miniserie zu verpacken ("Killing Shadows", erschienen von November 2000 bis Februar 2001) und
einem Verlag zu verkaufen, bleibt mir ein Rätsel. Die Bodai Shin, eine Art mysteriöse Weltraum-Ninjas,
überfallen darin geheime Forschungsstationen der Föderation. Doch was noch irgendwie spannend klingt,
driftet nach spätestens neun Seiten in eine wirre Schwertkampf-Klamotte ab. Wie Kai aus der Kiste erscheint
plötzlich Sela Yar, Tashas Tochter aus der parallelen Trek-Zeitlinie, auf dem Planeten Nydaris, wo sich
linear und uninspiriert eine konfuse Geschichte abspult. Alle Aktionen dienten am Ende nämlich nur dazu,
Captain Picard anzulocken und ihn darauf zu testen, ob er reif für die "Leere" ist. Diese Leere
scheint sich aus dem Gehirn des Autors auf jede einzelne Seite ausgebreitet zu haben, denn anders ist es nicht
erklärbar, warum die Bodai Shin nicht einfach direkt die 1701-E aufsuchen oder wie es möglich sein
soll, dass aus einem Shuttle der Bodai Shin ganze Heerscharen von Kämpfern entströmen. Nein, es gab
keine Subraum-Spalte im Spind des Piloten. Noch was vergessen? Ach ja, die Namen der sonstigen Mitwirkenden:
Andrew Currie (Zeichnungen) sowie Brian Hitch, Chris Chuckry und Digital Chameleon (Tusche) wären das
gewesen.
Ehrlich - einen schlechteren Trek-Comic habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gelesen. Finger weg!
Überweisen Sie die zehn Euro lieber dem Corona-Redaktionsteam, das dafür auf dem nächsten
Redaktionstreffen eine Flasche Wein auf Ihr Wohl leert.
Sonderband 3: Die Gorn-Krise
Etwas entmutigt den nächsten Band zur Hand genommen, der diesmal auch in den USA ein Einteiler war ("The
Gorn Crisis", Januar 2001). Und siehe da: Diesmal macht das Lesen wieder Spaß. Das liegt einerseits an
der guten Geschichte von Kevin J. Anderson und Rebecca Moesta, andererseits an der äußerst
ungewöhnlichen Optik: Igor Kordey heißt der Wunderknabe, der für quasi den gesamten Rest, also
für Zeichnungen, Tusche und Farben alleinverantwortlich ist. Kordey verpasste der "Gorn-Krise"
einen ganz eigenen Look, irgendwo zwischen Buntstift und Wasserfarbe angesiedelt. Zur Handlung: Während die
Föderation gegen das Dominion kämpft, fliegt die Enterprise-E zur Heimatwelt der Gorn, Trek-Veteranen
noch aus der Ur-Serie bekannt. Ihre Mission: Verbündete im Kampf gegen die übermächtig
erscheinenden Gegner zu gewinnen. Pech nur, dass die Gorn just mit einem Bürgerkrieg begonnen haben. Parallel
dazu hilft Klingonen-Experte Commander Riker auf Elkauron II dem entehrten Commander Qyrll und einem Haufen
respektloser Krieger, den klingonischen Außenposten auf dem Planeten Delblad zu reaktivieren. Und
schließlich gibt es die wieder errichtete menschliche Kolonie Cestus III, auf die es die Gorn schon lange
abgesehen haben ...
Man merkt, dass hier Story-Experten am Werk waren: Die geschickte, nie verwirrende Verquickung der verschiedenen
Handlungsebenen sorgt schon früh für enorme Spannung. Dazu agieren sämtliche Personen absolut wie
in der TV-Serie, deren Flair "Die Gorn-Krise" perfekt einfängt. Rikers Abenteuer erinnern
streckenweise an die TNG-Folge "Der Austauschoffizier". Textprobe: "Die Föderation nennt es
'Nahkampftraining zur Verbesserung der Geschicklichkeit'. Die Klingonen nennen es 'Spaß haben'."
Sonderband 4: Symbiose
Der deutsche Titel dieses Bandes gibt das Wortspiel "Divided we fall", so der Originaltitel der
Miniserie, leider nicht ganz wieder. Macht aber nichts, denn das zwischen Juli und Oktober 2001 erstmals
erschienene Crossover von TNG und DS9 wird deswegen kein bisschen schlechter. Nicht von ungefähr prangen mit
Ezri Dax und Lenara Kahn gleich zwei Trill auf dem Titelbild: Thematisch geht es vor dem Hintergrund des Kriegs
gegen das Dominion um die Trill. Verad, der einst Jadzia Dax brutal ihren Symbionten raubte, will sein Volk ein
für alle Mal befreien: Befreien von der Lüge, dass nur wenige Trill dazu imstande seien, einen
Symbionten aufzunehmen, befreien von eben diesen Symbionten, die sich an die Schaltstellen der
Trill-Bevölkerung gesetzt haben, befreien davon, zwangsweise ein galaxisweites Vogelfutter-Imperium
aufzubauen. Computer, den letzten Satzteil streichen.
Welche Pläne die Autoren John J. Ordover und David Mack den renegaten Verad aushecken lassen, möchten
wir Sie selbst lesen lassen - scheinbar sind beide jedoch Fans des Films "Twelve Monkeys". Auf den
teilweise bis zu vier Schauplätzen tummeln sich übrigens noch mehr alte Bekannte, etwa Ensign Ro oder
"Odan, der Sonderbotschafter", welcher nicht nur Dr. Crusher an alte Zeiten erinnert. Die Bilder sind
so stimmig wie die Geschichte - in den meisten Fällen ähneln die gezeichneten Helden ihren
Mattscheiben-Vorbildern ganz passabel. Nur Captain Picard erinnert manchmal etwas an Ben Kingsley und es fällt
auf, dass Counselor Troi in den Jahren nach Serienende deutlich abgenommen haben muss. Neben einem Andorianer mit
Rasta-Locken schmuggelte das Grafikkombinat Andrew Currie und Michael Collins (Zeichnungen) sowie Richard Bennett,
David Roach und John Nyberg (Tusche) sogar Brad Pitt (!) in die Geschichte. Trotz der eher konventionellen Story -
Rasse wird von Fanatikern bedroht - ist "Symbiose" ein spannender Comic, bei dem Vielseher von TNG und
DS9 voll auf ihre Kosten kommen.
Sonderband 5: Vergebung
Weniger auf Action denn auf leise Töne setzt "Vergebung" ("Forgiveness", 2001). Autor
David Brin erzählt darin die Geschichte von Colin Blakeney, dem Erfinder des Transporters. Das heißt,
eigentlich ist das eine Geschichte in der Geschichte, denn vordergründig befindet sich die Enterprise-E
einmal mehr auf Sondermission zur Zeit des Dominion-Konfliktes. Vor 50 Jahren wurden die Palani aufgrund eines
unfassbaren Verbrechens von der Föderation unter Quarantäne gestellt. Diese Zeit ist jetzt um und so
fliegt die Enterprise eine Botschafterin zu den Palani, die über deren Wiedereingliederung in die
Föderation urteilen soll.
Viel mehr "passiert" in "Vergebung" eigentlich nicht und viel mehr wird hier nicht verraten -
dennoch gehört dieser Comic zu den schönsten Star Trek-Geschichten, die ich seit langem gelesen habe.
Das liegt nicht zuletzt an den wirklich wunderschönen Zeichnungen von Scott Hampton, der mit Wasserfarben und
behutsamen Tuschestrichen auf jeder Seite kleine Kunstwerke schafft. Das gilt ganz besonders für die
Binnengeschichte um Colin Blakeney: Etliche Motive würde ich mir ohne zu Zögern sofort gerahmt an die
Wand hängen. Dazu lässt "Vergebung" den Leser nachdenklich zurück - wann ist Ihnen das
bei einem Comic überhaupt schon mal passiert? Wenn Sie sich von den fünf vorgestellten Bänden nur
einen kaufen, sollte es dieser sein.
(Zurück zum Inhalt)
Wisst Ihr noch, warum damals "The Menagerie / The Cage" als Pilotfilm zur angedachten Serie "Star
Trek" von den NBC-Oberen abgelehnt wurde? Genau - die Story dieser 60 Minuten war nach Meinung der
Entscheidungsträger viel zu kompliziert für die Zuschauer, um daraus ein erfolgreiches Format entstehen
zu lassen.
Allgemein wird seit Jahrzehnten über diese Begründung, die bei weitem keinen Einzelfall darstellt,
gemeckert und gelästert, was das Zeug hält. "Die Zuschauer sind nicht so blöd, wie die
Fernsehbosse das gerne glauben!" heißt es oftmals und immer wieder. Das ist ja auch durchaus
verständlich: Wer sagt schon gerne von sich, dass er zu einer Gruppe von Idioten gehört?
Aber mal im Ernst: Wenn es Euer Auftrag wäre, als Programmchef gute Quoten für den Sender zu erzielen,
- würdet Ihr nicht genauso handeln und entscheiden wie die oft kritisierten TV-Bosse?
So einfach strukturierte Serien wie "Alarm für Cobra 11" und "Gute Zeiten, schlechte
Zeiten" erzielen regelmäßig absolut akzeptable und manchmal sogar Top-Einschaltquoten,
während "intelligent produzierte" Serien wie "Dark Skies" oder - setzt hier eine wirklich
gute Serie ein, die nach ein bis zwei Staffeln wegen mangelnder Einschaltquoten abgesetzt wurde - es mit ihrer
etwas komplizierteren Story nicht schaffen, das nötige Zuschauerinteresse wach zu halten.
Simple Plots, einfache Geschichten, Klischees und Archetypen setzen sich in der Masse durch. Das ist ja nun
tatsächlich so. Setzt man als Autor auf kompliziertere und schlimmstenfalls neue und unerprobte Storys,
geht man ein Risiko ein. Der Autor noch nicht mal so sehr wie der Programmchef, der sein "Okay" gibt.
Eigentlich ist es doch kein Wunder, dass einfache Strukturen die besten Ergebnisse erzielen und darum auch oft
und gerne in variierenden Gewändern neu aufgelegt werden. Im TV wie im Kino.
Ein gutes Beispiel, wie gut einfache Strukturen einschlagen, ist zum Beispiel Star Trek II: Der rachesüchtige
Khan will Admiral Kirk vernichten, klaut ein Raumschiff und geht auf die Jagd. Es kommt zum (nicht unmittelbar
ausgetragenen) Zweikampf, der von Kirk gewonnen und von Khan verloren wird. Das ist die Story. Sie ist klasse
und "Der Zorn des Khan" ist meiner Meinung nach der beste Star Trek-Film aller Zeiten.
Nehmt "Der erste Kontakt": Borg wollen die Menschheit assimilieren und Picard will sie hindern. Der
ganze Zeitreisequark ist die eindeutig uninteressantere Storyline, - auf der Enterprise geht die Sau ab. Picard
gegen Borg, Gut gegen Böse, keine Haare gegen keine (echten) Beine - auch "Der erste Kontakt"
gehört zu den besten Star Trek-Filmen.
Andererseits ist da "Der Aufstand": Da ist ein Planet, der ewige Jugend verspricht. Die eine Rasse ist
da und will bleiben, die andere Rasse (die eigentlich die gleiche ist) will dorthin und die anderen weghaben, die
Föderation unterstützt Rasse B, Picard dagegen Rasse A und dann kämpft die Enterprise im All auch
noch gegen Umweltbedingungen und ein paar Raumschiffe, während auf dem Planeten der große Exodus
betrieben wird.. na gut, man hätte das vielleicht alles einfacher wiedergeben können, aber ich
möchte halt auf etwas bestimmtes hinaus: Woran "Der Aufstand" auch immer gescheitert ist, - ein
kompliziertes Skript gehörte sicherlich mit dazu. Michael Piller hat großartige TV-Episoden
geschrieben, von diesem Kinofilm hätte er entweder die Finger lassen sollen oder sich vehementer gegen
Einmischung (Einschreibung) von außen wehren müssen.
Jetzt schließen wir den Kreis und kommen zum neuen, zum zehnten Star Trek-Kinofilm. Im Herbst letzten Jahres
fiel uns von sf-radio.de ein Skript des neuesten Star Trek-Werkes in die Hände. Kopiert, gebunden und per
Post zugestellt. Es schien echt zu sein, denn einige Szenen erkannte man damals schon in den Gerüchten im
Internet wieder und heute können wir - nach Ansicht der Trailer - sicher sein, dass es echt ist. Allerdings
auch unvollständig: Janeway ist im Skript enthalten, Wesley Crushers Auftritt (der ja auch wieder
rausgeschnitten wurde) dagegen z.B. nicht.
Nun war es natürlich ein Unding auch nur anzunehmen, wir könnten das Skript im Netz veröffentlichen
und ungestraft davon kommen. Aber wenn uns das verwehrt war (aus naheliegenden Gründen): Was konnten wir
sonst damit tun? Naja, wir haben es gelesen, mehr halt nicht. Und schon bald kristallisierte sich eine Meinung
bei allen paar Lesern heraus: Dieses Skript war eine Ansammlung von Klischees und Versatzstücken. Die
Botschaften waren offensichtlich, die Charaktere agierten voraussehbar und... und.. ja. Und:
Das Lesen machte Spaß! Da war Pep drin! Das war spannend. Da war Action. Dramatik. Leidenschaft. Das
Drehbuch war richtig gut!
Jetzt kommt im Dezember der neue Film in den USA ins Kino und ich möchte Euch an dieser Stelle warnen: Zuviel
Tiefgang sollte man nicht erwarten. Dieser Film wird, egal welche uns unbekannten Änderungen dieses Drehbuch
noch erfahren hat, sehr auf Übersichtlichkeit und weniger auf komplexe Verschachtelungen bauen. Selbst die
erneuten zwei Storylines drehen sich ums selbe Thema und auch wenn das vielleicht total unglaubwürdig ist,
wenn man richtig drüber nachdenkt, der Speed des Drehbuchs, die Darstellung der Konflikte - sie alle
versprechen einen fulminaten Blockbuster. Simpel genug gestrickt ist er dafür.
Ich war selten so neugierig und voller Vorfreude auf einen neuen Star Trek-Kinofilm (seit "Das unentdeckte
Land") wie ich es diesmal bin. Wir hier können uns irren, aber von den oben erwähnten Lesern glaubt
eigentlich keiner, dass "Nemesis" enttäuschen wird, was mich zu meiner eigentlichen und ebenfalls
recht simplen Botschaft dieses Textes bringt:
Enttäuschen kann "Nemesis" höchstens bei den Zuschauerzahlen, denn wie Patrick Stewart vor
kurzem richtig sagte: Das ist eine tödliche Zeit für Kinofilme! Also, lassen wir den "Herrn der
Ringe" mal links liegen, davon gibt es eh im nächsten Jahr noch einen Teil. Freuen wir uns auf
"James Bond" Nummer 21 und überspringen die 20 einfach kurzerhand. "Harry Potter" soll
auf seinem Hexenbesen gleich weiterreiten und das Original von Solaris ist sicherlich eh die bessere Verfilmung.
Leute, geht in "Nemesis". Zweimal, dreimal, - so lange bis ihr ihn in und auswendig kennt.
Verpönt die Internet-Raubkopien auf Telesync.. den DVD-Rip gibt es eh noch lange nicht und alles andere
verdirbt die Augen, heißt es. Also: Lasst Euch die Spannung vorher nicht verderben und marschiert ins Kino!
Wenn es jemals galt, Fan zu sein, dann jetzt!
Meine Botschaft ist so simpel wie das Drehbuch: Geht ins Kino und verbreitet diese Message, wo Ihr könnt.
Wenn diese Reise nicht die letzte einer Generation sein soll, dann kauft Euch eine Ferengi-Maske, einen
Klingonen-Becher und eine Enterprise-Baseballkappe weniger und investiert das Geld in Kinokarten. Die
größere Leinwand ist erstens besser für die Augen und zweitens praktischer bei dieser Story, die
weniger wert auf Tiefgang denn auf packende Actionszenen und Effekte setzt.
"Nemesis" hat einen klaren Auftrag: Erfolgreichster Film der Next Generation-Reihe zu werden, denn
sonst ist diese zu Ende. Nur wir zusammen können da etwas gegen tun. Und ich würde hier nicht in
ultrakurzen Sätzen einhämmernde Botschaften verbreiten, wenn ich von dem Film nicht überzeugt
wäre. Ehrenwort.
Wir sehen uns im neuen Jahr.
Im Kino.
(Zurück zum Inhalt)
|
Stewart: "Jetzt liegt es an den Fans".
|
|
Patrick Stewart erzählte Sci Fi Wire, dass er sich vorstellen könnte, seine Rolle als Captain Jean-Luc
Picard in zukünftigen "Star Trek: The Next Generation"-Kinofilmen noch einmal zu spielen, dass es
aber auch vom Star Trek-Fandom abhängt, wie sie "Star Trek Nemesis" unterstützen werden.
"Die Fans fragen unentwegt, 'Ist das der letzte Film? Bitte, sagt uns nicht, dass dem so ist. Lass es einen
weiteren Film geben,'" sagte Stewart in einem Interview. "Deshalb sage ich zu ihnen, 'Wir haben unseren
Teil getan. Jeder von Rick Berman bis zu den Schauspielern, den Autoren und dem Regisseur hat seine Rolle
gespielt. Jetzt liegt es an den Fans.'"
Stewart fügte hinzu, "Wir kommen in den härtesten Zeiten ins Kino. Wir sind umgeben von
Mega-Filmen. Wir sind auch ein Mega-Film wenn man es genau betrachtet, aber ['Nemesis' tritt gegen] 'Harry
Potter' und 'James Bond' und 'Herr der Ringe' und 'Solaris' an. November-Dezember ist einfach verrückt.
Deshalb haben wir - ich weiß es nicht genau - fünf bis sieben Tage Zeit, um einzuschlagen. Sie wissen
doch, was es mit Filmen heutzutage auf sich hat. Wenn man kein Low-Budget Independent-Film ist, der in ein paar
Kinos in New York und Los Angeles für einige Wochen gezeigt werden kann, ist man tot, wenn man am ersten
Wochenende keine großen Einnahmen macht. Ich würde es lieben, wenn 'Nemesis' an diesem Wochenende einen
Homerun schafft, um es bildlich auszudrücken. Das, mehr als alles andere, ist es, was eine weitere Episode
von 'The Next Generation' verspricht.
"Star Trek Nemesis" startet in den USA am 13. Dezember 2002. In Deutschland kommt er am 2. Januar 2003
in die Kinos. (mr)
|
|
Erste Infos zur ENT-Episode "Precious Cargo".
|
|
Captain Archer wird einigen außerirdischen Händlern helfen, die mit einer etwas ungewöhnliche Ware
handeln und vielleicht auch etwas zu verbergen haben - in der kommenden Episode "Precious Cargo".
Quellen enthüllten vor kurzem gegenüber TrekToday erste Informationen über die neue
"Enterprise"-Episode mit der Produktionsnummer 037. Sie wird deshalb wahrscheinlich die elfte Episode
der zweiten Staffel sein. Die folgenden Informationen beschreiben nur die Ereignisse des ersten Aktes, weitere
inhaltliche Entwicklungen sind bisher noch nicht bekannt.
Die Enterprise beantwortet einen Notruf eines außerirdischen Handelsschiffes und lädt die Crew ein, an
Bord zu kommen. Zwei eher schmutzige Außerirdische - Firek Goff und Firek Plinn - kommen durch die
Luftschleuse und danken Archer für seine Hilfe. Firek Goff enthüllt, dass ihr Schiff eine
ungewöhnliche Ladung transportiert - eine junge Frau, die in einer Stasiskapsel liegt.
Die Händler wurden angeheuert, die Frau zu ihrer Heimatwelt zurückzubringen, aber da die Reise so lang
dauert, haben sie sie in Stasis versetzt. Als die Kapsel jedoch eine Fehlfunktion hatte, waren sie gezwungen,
Energie von anderen Systemen abzuleiten, um die Kapsel funktionsfähig zu halten. Firek Plinn erzählt
Archer, dass sie weitere fünf Monate brauchen, um ihre Heimatwelt zu erreichen und dass sie besorgt sind,
dass sie nicht genügend Vorräte oder Raum für die Frau haben, falls sie aufwacht - das Schiff wurde
gebaut, um Fracht zu transportieren, keine Leute. Schlimmer für die Händler wäre es aber, wenn sie
die Frau nicht zu ihrem Ziel bringen könnten. Dann würden sie nicht ausbezahlt.
Commander Tucker soll den beiden Händlern bei ihren Schwierigkeiten helfen und Firek Goff fragt, ob sie sich
an Bord etwas frisch machen können. Archer stimmt zu und bietet ihnen eine Dusche und eine Mahlzeit an.
Nachdem sich Firek Goff geduscht hat und seine Kleidung gereinigt wurde besucht er Archer in seinem
Bereitschaftsraum. Der Captain bemerkt, dass das Handelsschiff kaum Warp 2 aufrechterhalten kann und fügt
hinzu, dass die Enterprise den Planeten der Frau in weniger als einer Woche erreichen könnte, wenn man mit
Warp 4.5 reist.
Goff lehnt das Angebot aber freundlich ab und möchte die Enterprise nicht weiter belästigen. Archer
wäre es aber eine Freude, denn es ist schließlich Teil ihrer Mission, ersten Kontakt mit neuen
Zivilisationen zu schließen. Noch einmal lehnt Goff dies ab und Archer versucht das Angebot noch
verlockender zu machen. Er schlägt vor, das Handelsschiff an Bord der Enterprise zu bringen, so dass sowohl
die Händler als auch die Frau auf der NX-01 reisen können.
Dennoch stellt sich für Goff diese Möglichkeit nicht. Er sagt, dass der Handel sehr ausführlich und
pingelich geplant wurde und die Familie der Frau noch nicht einmal auf ihrer Heimatwelt sind, da man sie erst in
fünf Monaten erwartet. Der Händler nimmt Archers Angebot einer Mahlzeit gern an und die beiden begeben
sich zur Gallerie wobei der Captain ziemlich verstört ist...
Es ist nicht bekannt, wer "Precious Cargo" schrieb und wer bei dieser Episode Regie führen wird.
Die oben genannten Informationen basieren auf einem frühen Entwurf der Episode und Details können sich
noch bis zur Produktion ändern. Keine offiziellen Informationen über die Folge wurden bisher
veröffentlicht. Bis dahin sollte alles über "Precious Cargo" als Gerücht angesehen
werden. (mr)
|
|
Offizielle Informationen zur Enterprise-Folge "Singularity".
|
|
Die offizielle Star Trek-Website hat inzwischen offizielle Informationen zur neunten Episode der zweiten Staffel
von "Enterprise" veröffentlicht. Sie wird "Singularity" heißen und spielt nur auf
dem Schiff selbst und betrachtet dabei die Hauptcharaktere und ihre Interaktion untereinander etwas näher.
Die Produktion von "Singularity" war vergleichsweise einfach zu High-Budget-Produktionen wie
"Minefield" und "Marauders". In "Singularity" untersucht die Enterprise ein
ungewöhnliches schwarzes Loch näher, das Teil eines trinären Sternensystems ist. Doch die Nähe
zu diesem stellaren Phänomen hat eigenartige Auswirkungen auf die Crew, die ihre Beziehungen untereinander
auf die Probe stellen.
Die Dreharbeiten zu dieser Folge begannen am Montag, dem 23. September, und endeten am vergangenen Dienstag,
wobei sieben Tage lang ausschließlich auf den Schiffsets gedreht wurde: der Brücke, dem
Bereitschaftsraum, der Krankenstation, T'Pols Quartier, Archers Quartier, der Waffenkammer, dem Kasino und so
weiter. Es gibt ein neues Set, das für diese Episode gebaut wurde - die Gallerie. Sie befindet sich hinter
dem Kasino und darin geht der Chefkoch des Schiffes seiner Arbeit nach.
Doch nicht die gesamte Handlung findet im Inneren statt. Es wird einige beeindruckende visuelle Effekte geben,
die in der Post-Production erstellt werden. Man wird das Schiff durch das trinäre System fliegen sehen und
eine Gaswolke, die von dem schwarzen Loch verschluckt wird. Ein Bild des schwarzen Loches, das einen geisterhaften
Strudel gleichkommt, wird man auf dem Schirm der Brücke sehen. Visual Effects Supervisor Mitch Suskin wird
sich um die Produktion dieser Aufnahmen kümmern.
"Singularity" wird voraussichtlich am 13. November ausgestrahlt. Die Folge wurde von Co-Executive
Producer Chris Black geschrieben. Regie führte Patrick Norris. Black schrieb auch das Drehbuch zu
"Carbon Creek" sowie "Rogue Planet", "Fallen Hero", "Two Days And Two
Nights" aus der ersten Staffel. Norris führte bei "Fallen Hero" bereits Regie und arbeitete
an TV-Serien wie "Roswell", "Xena: Warrior Princess" und "Dawson's Creek" mit. (mr)
|
|
Rick Berman über "Enterprise".
|
|
Executive Producer Rick Berman sprach heute darüber, welche Abenteuer die Crew der NX-01 in den
nächsten Monaten erwarten.
"Ich arbeite gerade an 'The Seventh', die zufällig auch gerade wirklich die siebente Episode ist,"
erzählte Berman gegenüber Sci Fi Wire.
"Das ist reiner Zufall. Es ist eine Folge, in der T'Pol Archer und Mayweather mit auf eine geheime Mission
nimmt, um einen gefährlichen Vulkanier zu fangen, der von Bruce Davison gespielt wird. Und Bruce ist einfach
spektakulär."
Die achte Episode der Staffel wird 'The Communicator' heißen. "Direkt nach einer getarnten Mission zu
einer Prä-Warp-Kultur bemerken Archer und Reed, dass sie auf der [Planeten-] Oberfläche einen
Kommunikator zurückgelassen haben. Es geht um die Abenteuer und Missgeschicke, als sie wieder runtergehen
und versuchen, [den Kommunikator] wieder zu finden. Sie werden von Soldaten gefangengenommen und beschuldigt,
Spione für eine andere Macht auf dem Planeten zu sein."
"Es ist letztendlich eine Episode, die sich um die Hauptdirektive dreht," fuhr Berman fort. "Archer
muss entscheiden, wie viel er eine Prä-Warp-Kultur erfahren lassen will, und ob er wirklich bereit ist, sein
Leben zu geben, um geheim zu halten, dass er von einer anderen Welt stammt. Es ist eine hervorragende
Episode."
Der Co-Creator der Serie hatte auch noch neue Information zu der neunten Episode zu bieten, deren Titel immer
noch unbekannt ist. "Episode #9 ist eine 'Ein-Tag-im-Leben-von...' Episode. Wir begleiten Archer und die
Bande bei einem typischen Tag auf der Enterprise, aber plötzlich gibt es ein seltsames zwanghaftes Verhalten
unter der Crew," sagte Berman.
"T'Pol und Archer arbeiten zusammen, um jedermanns Leben zu retten. Es gibt sehr viel Humor dabei, aber es
ist auch ziemlich unheimlich." (mp)
|
|
Neue Bilder aus "Nemesis".
|
|
Es gibt neue Bilder aus dem kommenden Star Trek-Kinofilm "Star Trek Nemesis". Die Bilder stammen von
dem Promo-Karten in den "Star Trek Nemesis"-Trading Cards.
Das Bild rechts zeigt Commander William Riker und Counsellor Deanna Troi bei ihrer Hochzeit. Bei
StarTrekUK gibt
es noch ein weiteres Bild, dass Captain Picard, Commander Data und Commander Worf auf Kolaris III in einem Buggy
zeigt.
"Star Trek Nemesis" wird in Deutschland am 2. Januar 2003 anlaufen. (mr)
|
(Zurück zum Inhalt)
John Rhys-Davies über seine Doppelrolle als Gimli und Baumbart
John Rhys-Davies erzählte in einem Interview, dass er den Regisseur der 'Herr-der-Ringe'-Trilogie, Peter
Jackson, nicht darum gebeten hat, im kommenden zweiten Teil, 'Die Zwei Türme', sowohl den Zwerg Gimli als
auch Baumbart spielen zu dürfen. "Ich wäre sicher nicht so wichtig, dass ich fragen
würde," meinte Rhys-Davies. "P.J. kam eines Tages zu mir sagte 'John, [Co-Screenwriter] Fran
[Walsh] und ich haben uns gerade unterhalten. Würdest du einen Versuch als Baumbart wagen, als die Stimme
von Baumbart?'"
Rhys-Davies, er über die Jahre schon seine Stimme für verschiedene animierte Kinofilme und
unzählige TV Cartoons nutze, akzeptierte nur allzu gern dieses Angebot. "Ich dachte 'Oh gut, etwas mehr
Geld. Ja, gut, ich mach's'. Und dann begannen meine Alpträume," sagte Rhys-Davies.
"Ich hatte mehr Schweißausbrüche, mehr Aufwachen mitten in der Nacht mit dem Gedanken 'Oh Gott,
wie spiele ich dieses verdammte Ding?', als man sich vorstellen kann. Ich hatte mehr Probleme damit als mit drei
oder vier meiner anderen Rollen zusammen. Wie zur Hölle bringt man einen laufenden und redenden Baum zum
funktionieren? Wie klingt ein Baum? Ich stellte diese Frage einem Talkshow-Gastgeber in New York City. Er hatte
drei Freunde, die Tolkien-Experten waren und er faxte ihnen die Frage 'Wie redet ein Baum?'. Sie schickten alle
einen Brief zurück. Jeder stimmte dem Weg, den ich instinktiv gewählt hatte, überhaupt nicht zu.
Und einer von ihnen sagte tatsächlich, dass der einzige, der dies wirklich tun könnte, James Earl
Jones wäre. Und dem kann ich nur absolut zustimmen. Aber man muss solche Sachen einfach versuchen."
(Oliver Arnold, dailytrek.de)
Patrick Stewart über "X-Men 2"
In einem Interview mit Sci Fi Wire sagte Patrick Stewart, dass das fürs nächste Jahr am meisten ersehnte
Sequel zu "X-Men", welches zur Zeit in Produktion ist, ein Film mit viel mehr Substanz ist als der
erfolgreiche Vorgänger, den der Schauspieler "einen verlängerten Trailer für 'X2'"
nennt.
"Wir haben den Leuten vorgestellt, wer die X-Men sind, wie ihre Welt aussieht, wer ihre Gegner sind und wie
ihre Konflikte aussehen werden", erzählte Stewart dem Online-Magazin. "'X-Men 2' erweitert all
diese Dinge, die im ersten Film nur kurz berührt worden sind, und wir erweitern diese Sachen mit einer viel
größeren Tiefe."
Stewart erzählte weiterhin über den weitergehenden Konflikt zwischen 'Professor Charles Xavier' und Ian
McKellans 'Magneto'.
"Es gibt meinen andauernden Konflikt mit Magneto und einem neuen Gegner, einem sehr, sehr gefährlichen
Gegner [General Stryker], der von Brian Cox gespielt wird. Xavier versucht, die X-Men zusammenzuhalten und
versucht die Einstellung der Menschheit gegenüber Mutanten zu ändern, was dann auch den endgültigen
Höhepunkt in dem Film in einer sehr starken Szene zwischen Professor Xavier und dem Präsident der
Vereinigten Staaten darstellt.
Der Film steht unter der Regie von Bryan Singer, der einen kleinen Cameo-Auftritt in "Star Trek:
Nemesis" absolvierte. Vorraussichtlich wird "X2" am 02. Mai 2003 in den USA in die Kinos kommen.
(Henrik Niemann, dailytrek.de)
(Zurück zum Inhalt)
In diesem Herbst ist viel los in Deutschland in Sachen Conventions. Wer den Con-Rekord holen will, um auf jeder
Veranstaltung dabei zu sein, sollte sich die folgenden Events im Kalender rot anstreichen.
Trekday mit Robert Beltran
Am 26. Oktober ist der Auftakt zum Con-Herbst in Deutschland. Bei dem Eintagesevent im Haus der Jugend in
Frankfurt ist Robert Beltran alias Chakotay vom Raumschiff Voyager zu Gast. In den 40 - Eintrittspreis ist bereits
ein Autogramm und der Eintritt zur "VIP-Party" enthalten.
Die genaue Anfangszeit stand noch nicht auf der Internetseite des Veranstalters:
http://www.logefanevents.de/trekday2002/ wird aber
vielleicht noch nachgetragen. Die Veranstalter dieses "Trekday" sind nicht identisch mit dem abgesagten
Trekday in Burgdorf bei Hannover des STCH (Star Trek Club Hannover) mit den Gästen Vaughn Armstrong und Mary
Kay Adams, die das Event unter diesem Namen bereits seit einigen Jahren durchführt.
Galileo 7 in Bielefeld
Am ersten Novemberwochenende findet die Galileo 7 Convention in Bielefeld statt. Die Gästeliste ist
äußerst eindrucksvoll und beinhaltet Darsteller aus dem gesamten Sci-Fi Bereich: Johnathan Frakes
(Riker, TNG), Robert Picardo (Holodoc, VOY), Ethan Phillips (Neelix, VOY), Marjorie Monaghan (Freya, VOY), Max
Grodenchik (Rom, DS9), Aaron Eisenberg (Nog, DS9), Chase Masterson (Leeta, DS9), Mark Allen Shepherd (Morn, DS9),
Carel Struycken (Mr. Homm, TNG und DS9), Todd Byant (Cpt. Klaa, ST5 und ST: Nemesis Stunts), Herb Jefferson Jr.
(Boomer, Kampfstern Galactica), Jeremy Bullock (Boba Fett, Star Wars) und die allgegenwärtige Claudia
Christian (Ivanova, B5). Weitere Gäste sind Janet und Larry Nemecek (ST-Autorenteam), Lolita Fatjo (ehemals
ST-Scriptkoordinatorin), Scott Leva (ST-Stunts) und die Synchronsprecher Charles Rettinghaus (Jordi LaForge,
TNG) und Detlev Bierstedt (Riker, TNG).
Wir können uns also darauf freuen, wie es ist, wenn Johnathan Frakes seine Synchronstimme trifft und gespannt
darauf sein, ob Todd Byant, der unter anderem als Stuntman bei Star Trek Nemesis gearbeitet hat, vielleicht etwas
über die Handlung zu entlocken ist...
Gate Days 2002
Ebenfalls vom 01.-03. November und damit parallel zur "Galileo7" finden die "Gate Days" in
Ludwigshafen statt. Von direkter Konkurrenz kann allerdings keine Rede sein, da sich die "Gate Days"
einzig und allein auf das "Stargate "-Franchise stürzen. Wer also die ganzen Star Trek-Typen nicht
mehr sehen kann, wird bei den "Gate Days" bedient. Als Gäste sind bisher Christopher Judge
(Teal'c) und J.R. Burne (Martouf) angekündigt. Beide waren noch nie auf einer deutschen Convention zu sehen
und sollten eine ganze Menge an interessanten Geschichten zu erzählen haben.
Das Programm unterscheidet sich jedoch nicht von dem anderer Conventions: es gibt Panels und Autogrammstunden,
Kostümwettbewerb, Vorträge und vieles mehr. Infos gibt es unter
http://www.logefanevents.de/sgc2002/index.html.
Hansetrek
"Die Con im Norden" ist die letzte Neuveranstaltung im diesen Jahr und fährt, wir man dem
Convention-Namen eigentlich entnehmen kann, ebenfalls auf der "Star Trek"-Schiene. Meistens jedenfalls.
Einzige Neuerung gegenüber anderen Cons in Deutschland ist der Veranstaltungsort: Hamburg. Als Gäste
sind größtenteils bekannte Gesichter angekündigt: Bjo und John Trimble (die Retter der originalen
"Star Trek"-Serie), Jayne Hetmeyer (Renee Palmer, E:FC), Von Flores (Ronald Sandoval, E:FC), Robert
Leeshock (Liam Kincaid, E:FC), Casey Biggs (Damar, DS9), Jeffery Combs (div. Trek-Rollen), Marc Alaimo (Dukat,
DS9), Nana Visitor (Kira Nerys, DS9) und als Hauptstargast James Doohan (Scotty, TOS). Dessen Teilnahme hängt
allerdings von seinem Gesundheitszustand ab. Durch das gesamte Programm führt Ernst Meinke, der nicht nur wie
Captain Picard aussieht, sondern diesen auch synchronisiert hat. Stattfinden tut das Ereignis vom
22.11.-24.11.2002, parallel zur RingCon. Weitere Infos gibt es unter:
http://www.hansetrek.de.
RingCon 2002
Noch einmal eine Con die (fast) nichts mit Star Trek zu tun hat! Nach dem großen Erfolg von "Die
Gefährten" war es nur eine Frage der Zeit, bis eine Convention folgt. Gäste sind hier: John
Rhys-Davies (Gimli), Brad Dourif (Schlangenzunge), Craig Parker (Haldir), Mark Ferguson (Gil-Galad), Sarah McLeod
(Rosie Hüttinger), Cameron Rhodes (Bauer Maggot), Helmut W. Pesch (Autor und Tolkienexperte) und Friedhelm
Schneidewind (Autor und Musiker). Neben den Panels und den Autogrammstunden, Kostümwettbewerb und Party, die
man von anderen Conventions her kennt, stehen auch Rollenspiele, ein Games-Workshop-Turnier und ein
Sammelkartenturnier auf dem Programm. Weiterhin sind die Vorträge auf deutsch und englisch sicher sehr
sehenswert, z. B. über Bogenschiessen in Mittelerde oder eine Astronomische Vortragsreihe der amerikanischen
Wissenschaftlerin Kristine Larsen und Beiträge der Deutschen Tolkien Gesellschaft. Das wird einmal eine ganz
andere Con, die auch durch das anders gelagerte Fandom, bestehend zu einem großen Teil aus Buch-,
Rollenspiel- und Fantasy-Fans, bestimmt eine andere Atmosphäre bekommt, die nicht so sehr auf die
Schauspieler fixiert ist.
Xmas-Party
Szenenwechsel in den Süden nach Mannheim. Aufgrund des Erfolges der "Beyond Uhura"-Miniconvention
haben sich die Veranstalter entschieden, nun öfter kleine Events zu organisieren. Die Star
Trek-Weihnachtsfeier gab es zwar schon früher, allerdings nur im Kreise des "Star Trek-Fanclub
Enterprise Germany". Dieses Mal ist aber alles anders und auch größer. Angekündigt als
Gäste sind George Takei (Sulu, TOS), Bjo und John Trimble (Retter von Star Trek), Gertie Honeck
(Synchronstimme von Janeway, VOY) und Ernst Meinke (2. Synchronstimme von Picard, TNG). Die Veranstaltung findet
am 14. und 15. Dezember statt und beendet das Convention-Jahr 2002. Weitere Infos gibt es unter
http://www.xmas-party.com.
(Zurück zum Inhalt)
In der letzten Ausgabe stellten wir Ihnen im Rahmen unserer Jubiläumsausgabe in einem Gewinnspiel die Frage,
wie viele Chefredakteure unser Projekt seit seinem Bestehen vorweisen kann - drei waren es bislang an der Zahl.
Viele richtige Mails gingen in den vergangenen Wochen bei uns ein, unter denen nun die folgenden Gewinner
ermittelt werden konnten:
2* Eine "7 of 9"-Videobox
Peter Reinhart, Hans-Joachim Teiwes
1* das Computerspiel "ST Voyager: Eliteforce"
Jens Durrer
7* das Computerspiel "Starlancer"
Andreas Gruber, Götz Kihr, Heike Rupp, Wolfgang Fröhning, Arne Lawrenz, Manfred Bengsch, Sebastian
Breier
10* das Computerspiel "Mech Commander 2"
Wolfgang Crönlein, Stefan Laschat, Kay Meyer, Tanja Tomas, Silke Kufen, Wolfgang Ribke, Peter Schneider,
Lutz Drallé, Christoph Noss, Michael Selt
10* das Computerspiel "Allegiance"
Susanne Koenigsmann, Markus Litz, Hagen Weis, Georg Jüttner, Torsten Linke, Carsten Giersbach, Andreas
Marxen, Gerhard Maierhofer, Sabine Berchem, Bernd Kleenlof
Unseren herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. Sofern uns die notwendigen Anschriften zum Versand der Preise
noch nicht vorliegen sollten, werden diese Leser in den kommenden beiden Tagen noch einmal separat per Mail
benachrichtigt.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Corona Magazine 100: Glückwünsche zum Jubiläum.
Hallo, herzlichen Glückwunsch zum 100sten ;) und ein dickes Lob an die gesamte Redaktion. Macht einfach
weiter so mit eurem überaus genialen Projekt! Viele Grüße aus Berlin!
- Etienne Quiel
Hallo Corona-Team. Happy 100-Ausgabe! Viel Spaß auf die nächsten Hundert-Ausgaben! Gruss aus Albstadt
- Stephan Ruf
Corona Magazine 100: Anmerkungen zum Artikel "Sektion 31"
Viele Grüße an die ganze Corona Magazine Crew,
Als Leserbriefredaktion seit Ihr ja sicher schon daran gewöhnt, dass die guten Nachrichten immer zuerst
kommen, also will ich mit dieser Tradition hier auch nicht brechen. Die 100. Ausgabe des Corona Magazines war mal
wieder eine absolute Sternstunde des Fandoms. Besonders deutlich trat im Vergleich zu anderen Newslettern wieder
die Tatsache hervor, dass Ihr Euch nicht auf eine lustlose Nacherzählung von Ereignissen beschränkt,
sondern vor allem durch Artikel und Kolumnen ein viel aktiveres Fansein praktiziert und dabei wirklich den
Qualitätsstandard eines Printmagazins erreicht.
Für heute muss das allerdings genug Schmeichelei sein, denn was mir viel heftiger unter den Nägeln
brennt ist die Stellungsnahme zu einem der von mir eben noch so hoch gelobten Artikel, genaugenommen der Rezension
des neuesten Sektion 31 Romans. Was der von mir hoch geschätzte Mike Hillenbrandt verfasst hat, lässt
sich allerdings kaum als ernstgemeinte Buchbesprechung lesen. Vielmehr Wert wird darauf gelegt, die neueste
charakterliche Bereicherung des Star Trek Universums mal eben in Grund und Boden zu kritisieren, wobei die
Gründe doch nicht wirklich nachvollziehbar sind.
Dass die Handlung des Buches IMHO rasant, der Schreibstil passend und das Buch als ganzes absolut passend ins Star
Trek Universum integriert ist, soll jetzt mal nebensächlich sein, schließlich ging es auch dem Autor
hauptsächlich um die Figur des Lt. Hawk. Mike Hillenbrandt bemängelt, dass Hawks Homosexualität
nicht mit der Geschichte verbunden ist und somit hätte wegfallen müssen. In manchen Punkten hat er damit
natürlich recht (Datas Bemerkung war einfach nur unpassend), aber in der Praxis ist es doch so, dass ein
Film-, Serien- oder Buchcharakter in 90 Prozent aller Fälle eingeführt wird, ohne dass ein Gedanke an
die Sexualität verschwendet wird. Dass ein Charakter eben 'normal' ist, wird dann erst im Lauf der Handlung
beschlossen, schon allein um sich nicht zusätzliche Probleme bei der Storyführung zu bereiten. Solche
Probleme hatten Mangels und Martin in ihrem Roman allerdings nicht, vielleicht auch bedingt durch die eigene
Homosexualität. Hawk passt ins Star Trek Universum und das wichtigste dabei: Seine Homosexualität ist
kaum mit der Geschichte verwoben, abgesehen von wenigen Ausnahmen findet sie nicht mehr Beachtung als das
Liebesleben eines durchschnittlichen (heterosexuellen) Charakters. Für mich ist das beileibe kein Kritik-
sondern ein großer Pluspunkt, auch wenn durchaus deutlich wird, dass es den Autoren unter anderem darum
ging, zu zeigen dass homosexuelle Menschen in der Zukunft als normal akzeptiert und geschätzt werden
können.
Der einzige Wermutstropfen ist natürlich, dass Hawk (bis auf seinen Miniauftritt im 'Ersten Kontakt') nicht
zur offiziellen Star Trek Chronologie gehört. Doppelt schade wird dies dadurch, dass ich meine Star
Trek-Romansammlung darauf verwetten würde, dass uns B&B keinen schwulen Charakter auf dem Fernsehschirm
zeigen werden, zumindest nicht während der nächsten fünf Serien. Auch deswegen muss man es dem
Roman anrechnen, nicht nur einen homosexuellen, sondern auch noch einen schwulen Charakter eingeführt zu
haben. Mal ganz ehrlich: wenn Seven ihre Liebe zu einer fremdartigen Alienfrau ausleben würde (was in der
nächsten Episode natürlich alle wieder vergessen hätten), würde dass von 90% der Fans als
Erfolg der Trek Macher gesehen, wenn nicht wegen dem Beitrag zu Sevens Integration ins menschliche Leben, dann
doch zumindest um sich selbst mal wieder auf die Schulter zu klopfen und die eigene Toleranz bejubeln zu
können. Aber wie sähe sowas mit Cpt. Archer oder Sisko aus?
Ich halte es nicht für gewagt anzunehmen, dass die Verhältnisse da genau umgekehrt wären.
Tatsache ist eben, dass wir im Alltag nur wenig Umgang mit homosexuellen Menschen haben und deswegen jede
Abweichung vom sexuellen Durchschnitt als unnormal an sich ansehen. Dass Homosexualität allerdings nicht
in den Vordergrund gestellt werden muss (meistens auch noch mit blöden Witzen, denn wer außer Sitcoms
traut sich schon, einen schwulen Charakter in den Vordergrund zu stellen???) , haben Mangels und Martin in ihrem
Roman eindrucksvoll bewiesen. Aber auch wenn damit schon zwei Männer dorthin gegangen sind, wo keiner zuvor
war, kann ich nicht daran glauben, dass wir jemals einen derart glaubwürdigen schwulen Charakter in einer
Star Trek-Serie sehen werden, nicht bevor es eine grundsätzliche Werteveränderung in der Gesellschaft
gegeben hat.
Falls ich damit jetzt nicht die Grenzen des Kreuzfeuers gesprengt habe, würde ich mich über eine
Veröffentlichung wirklich freuen. Ansonsten natürlich noch viel Glück während der
nächsten 100 Monate, ich habe größten Respekt vor jedem der ein Onlinemagazin wie das Corona
aufstellen und am Leben halten kann.
- Jan Brunner
Corona Newsletter: Anmerkungen zum neuen Format.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so schnell mit einem html-Newsletter anfreunden könnte, da ich
eigentlich bei der ascii-Version bleiben wollte. Aber folgendes bitte ich, auch beim
Magazine, zu beachten: Umlaute im html-Standart unbedingt als Sonderzeichen ausgeben (also für ein ü
ein ü usw.), da es Immer noch topaktuelle Browser gibt, die diese Zeichen auf Grund eines krusen
Zeichensatzes falsch interpretieren und ich dann den Quelltext nacheditieren muss. Nicht benutzerfreundlich!
Ansonsten finde ich das überhaupt nicht in Ordnung, dass Farscape abgesetzt wird, die SciFi-Serie mit dem
größten Potential, in meinen Augen. Farscape ist wirklich die "respektloseste, unvorhersehbarste,
sexieste, intelligenteste und aufregendste SciFi-Serie im TV [...].
In Vergleich dazu ist 'Enterprise' nur ein schwerfälliger Dinosaurier." Stehe ich voll uns ganz
dahinter. Wollen wir nur noch hoffen, dass Farscape, wie ST: TOS ein paar Kinofilme bekommt und einige
Nachfolgeserien...
- Andreas Richter
Anmerkung der Redaktion: Die angesprochenen Probleme mit den Umlauten beruhten auf kleineren Startschwierigkeiten
beim Start des neuen Corona Newsletters und sollten somit bereits der Vergangenheit angehören.
(Zurück zum Inhalt)
Inzwischen ist die neue TV-Saison in den USA gestartet und die ersten Zahlen liegen vor. Großer Gewinner ist
erneut die WB Serie "Smallville", die mit einem ausgezeichneten Rating in die zweite Staffel starten
konnte und ihre bisherigen Bestwerte aus der ersten sogar übertraf und einen neuen Zuschauerrekord für
das WB Network aufstellte.
Schlecht ergangen ist es dagegen "Enterprise". Die Serie startete noch etwas schlechter in die zweite
Staffel als die erste schon schwach zu Ende ging. Leider waren nur mehr knapp unter fünf Millionen Zuschauer
dabei, ein Wert, der bei keiner Erstausstrahlung der ersten Staffel unterboten worden ist. Zwar konnte die zweite
Folge das Ergebnis beinahe halten, aber trotzdem darf man "Enterprise" so langsam als gescheiterten
Versuch ansehen, dem "Star Trek" Franchise neues Leben einzuhauchen.
Auch "Buffy" konnte nur einen schwachen Start in die siebte Staffel vorweisen. Gegenüber der
Vorjahrespremiere waren über 20% weniger Zuschauer dabei. Es bleibt abzuwarten, wie es mit der Serie
weitergehen wird.
Sogar Joss Whedons jüngstes Kind, die SF-Serie "Firefly", hatte einen schlechten Start.
Prognostizierte ich im Corona Magazine 99 noch einen guten Start mit rasch fallenden Quoten, so sehen die ersten
Zahlen sogar noch schlechter aus, da sogar ein guter Start ausgeblieben ist.
Da die zweite Folge gleich nochmals zu der ohnehin schwachen Premiere Zuschauer eingebüsst hat, wird FOX
sicherlich bald die Notbremse ziehen.
Mal sehen ob UPN, das ja inzwischen schon fast einen Ruf als Heim für erfolglose und vorzeitig abgesetzte
Serien des phantastischen Genres besitzt ("Roswell", "Buffy", "Wolf Lake"), hier
mal wieder einspringen will.
Gut gestartet, dann aber schnell abgestürzt ist auch die Neuauflage von "Twilight Zone", das im
Kielwasser von "Enterprise" fährt.
So weit die ersten Daten zu neuen TV-Saison in den USA.
Eine Anmerkung noch zu "Farscape" und "Stargate". Erstere Serie wurde nun vom Sci-Fi Channel
abgesetzt, obwohl eigentlich weitere Staffeln bereits fest zugesagt schienen. Fakt ist, dass der Sci-Fi Channel
durch den Erwerb von "Stargate" nun ein besseres Zugpferd im Stall hat. "Farscape" war zwar
bisher die erfolgreichste Serie des Senders, wurde nun aber von "Stargate" übertrumpft. Da beide
Serien für den Sender sehr teuer sind ("Farscape" kostet ca. 1,5 Mio. US$ pro Episode), entschied
man sich kurzerhand die erfolgreichere Serie fortzuführen, zudem hat "Farscape" in seiner aktuellen
US-Staffel zum ersten Mal Zuschauer verloren anstatt die Zahlen zu verbessern oder zumindest zu halten.
"Farscape" erreichte nur mehr 958 000 Haushalte (ein Rating von 1.2, nach einem Schnitt von 1.4 in der
vorherigen Staffel)), "Stargate" dagegen 1,38 Mio. Haushalte und ein Rating von 1.7. Auch scheint
"Stargate" international schlicht das massenkompatiblere Sci-Fi Format zu sein.
In Deutschland ist inzwischen die 6. Staffel von "Buffy" und die 4. von "Charmed" gestartet.
Beide Serien liegen derzeit noch sehr gut in der Zuschauergunst, "Buffy" liegt nach den ersten beiden
Folgen noch deutlich über dem Quotenschnitt der vorigen Staffel in der Pro Sieben Primetime. Man kann
gespannt sein, wie es mit den beiden Serien weitergeht.
Weniger zufrieden dürfte Pro Sieben mit der erneuten Ausstrahlung des aufwendigen "Dune"
Dreiteilers sein. Konnte dieser bei seiner Erstausstrahlung im vorigen Jahr noch exzellente Quoten vorweisen, so
floppte die Wiederholung katastrophal.
(Zurück zum Inhalt)
Nachdem im Corona Magazine 100 im Rahmen eines Spotlights aus gegebenem Anlass der zweite Teil des Sektion
31-Zyklus, "Die Verschwörung" vorgestellt wurde, möchten wir in dieser Ausgabe aus ebenso
gegebenen Gründen auch den dritten Teil dieser serienübergreifenden Reihe um die
Geheimdienstorganisation Sektion 31 (bekannt aus der TV-Serie "Star Trek: Deep Space Nine") besprechen.
Denn vorweg genommen handelt es sich bei diesem Roman um den wohl interessantesten Deep Space Nine-Roman, der in
den letzten Jahren in Deutschland erschienen ist.
Bei dem Sektion 31-Zyklus handelt es sich um einen Mehrteiler in der Art, wie er seinerzeit mit dem
"Invasion!"-Zyklus hier in Deutschland eingeführt wurde. Jeweils abgeschlossene Geschichten werden
pro Roman in je einer Star Trek-Serie erzählt. Für gewöhnlich hält sich die Chronologie eines
solchen Mehrteilers an die Reihenfolge der Serien: Die erste Geschichte bleibt der Mannschaft der NCC 1701
vorbehalten. Die zweite spielt dann meist auf der NCC 1701-D respektive -E usw. usf., bis dann auf der Voyager ein
solcher Zyklus seinen Abschluss findet.
Genauso ist es bei den "Sektion 31"-Geschichten. Dem überragenden Classic-Opener folgte der etwas
dürftige zweite Teil auf der fünften Enterprise mit der Konstruktionsnummer 1701 und in diesen Tagen
erschien nun Teil 3, der die Charaktere von Deep Space Nine beschäftigt.
Für die deutschen Leser ist dieser dritte Teil nun deshalb so ungemein interessant, weil er chronologisch
_nach_ den Ereignissen der letzten TV-Folge "What you leave behind" spielt und damit für die Fans
unbekanntes Terrain betritt.
Tatsächlich sickerte schon 1999 im Fandom durch, dass Paramount seine kommerziellen Hoffnungen auf
"Voyager" setzte und die Sets der dritten Star Trek-Serie unwiederbringlich zerstören ließ.
Um dem noch eine Steigerung hinzuzufügen, erlaubten die Studios dem Verlag Simon&Shuster das durchaus offene
Ende der Serie in einer neuen Buchreihe weiter zu erzählen. Zwar sind dem Verlag grundlegende Änderungen
in der von der TV-Serie vorgegebenen Dramaturgie untersagt, was z.B. bedeutet, dass Sisko verschwunden bleibt,
aber neue Figuren halten Einzug auf die Raumstation und die verbliebenen Crew-Mitglieder wie Dax, Bashir oder
Kira dürfen getrost eingesetzt werden.
Der Sinn hinter dieser bislang einmaligen Entscheidung des Franchise ist natürlich sonnenklar, wenn die
Verkaufszahlen der Deep Space Nine-Romane in die Rechnung einbezogen werden. Nicht nur in Deutschland stellte
DSNine die Star Trek-Buchreihe, die sich am schlechtesten verkaufte und die darum still und heimlich vom deutschen
Wilhelm Heyne-Verlag vor einiger Zeit eingestellt wurde. Eine Weiterführung der Geschichte in Romanform
sollte den mauen Verkauf beflügeln.
Der Roman "Sektion 31 - Der Abgrund" spielt also in der "Post Sisko"-Ära der
bajoranischen Raumstation. Colonel Kira ist Befehlshaber der Station, ihr zur Seite stehen diverse bekannte und
unbekannte Offiziere und der interessanteste unter ihnen ist wohl - wie auch gewünscht - ein JemHadar, der
von Odo geschickt wurde, um seiner geliebten Kira unter die Arme zu greifen und ihr zu dienen. Diese neuen
Konstellationen machen "Deep Space Nine" zu etwas neuem, was der Leser erst wieder kennen lernen muss,
- allein aus diesem Grund ist "Der Abgrund" schon der interessanteste Roman der Sektion 31-Reihe.
Die Geschichte selber ist zudem auch gelungen, was kein Wunder ist: Hat der Mythos um die geheimnisvolle
Geheimdienstorganisation der Föderation doch seinen Ursprung in dieser Serie. Dass Julian Bashir nun von der
Sektion 31 auf einen abtrünnigen Doktor angesetzt wird, der ebenfalls genetisch optimiert wurde, lässt
auch nicht von ungefähr auf "James Bond jagt Dr. No" schließen.. der beliebte Doktor Bashir
stürzt sich durchaus beabsichtigt in eine Spionagestory, die auch der Geheimagent ihrer Majestät
hätte erleben können.
Eine James Bond-Story mit Bashir und neuen Charakteren, die in der Roman-Fortsetzung der TV-Serie spielt.. selten
war ein Deep Space Nine-Roman so spannend und unterhaltsam wie dieser. Bleibt zu hoffen, dass der Wilhelm
Heyne-Verlag mit den Verkaufszahlen so zufrieden ist, dass das "neue" "Deep Space Nine" auch
in Deutschland in die Buchläden kommt.
"Der Abgrund" zumindest macht Lust auf mehr.
(Zurück zum Inhalt)
Bevor ich diesen Monat zum eigentlichen Thema komme, möchte ich einmalig erklären, dass es sich im
"Perry Rhodan"-Fandom durchgesetzt hat, von dem Con und nicht von der Con zu sprechen. Dies geht noch
auf die Anfangstage des deutschsprachigen SF-Fandoms in den 50er-Jahren zurück, wo die Kurzform
"Con" von dem Konvent oder dem Kongress abgeleitet worden ist. Damit zurück zum Thema.
Vom 27.9. bis zum 29.9.2002 fand zum neunten Mal der "Perry Rhodan"-Con in Sinzig in der Nähe von
Köln statt. Die Veranstaltung genießt im Fandom aufgrund ihrer familiären Atmosphäre einen
guten Ruf und ist meistens der wichtigste Con des Jahres. Im Gegensatz zu "Star Trek"-Cons sind
"Perry Rhodan"-Cons kleiner und preisgünstiger, weil keine Schauspieler aus den Vereinigten Staaten
eingeflogen werden müssen. Sinzig wurde dieses Jahr von ca. 140 Fans besucht, was aber im Vergleich zu den
Vorjahren eher eine niedrige Zahl ist.
In diesem Jahr waren Chefredakteur Klaus N. Frick und die Autoren Uwe Anton und Rainer Castor zu Gast. Dazu kam
die Autoren Achim Mehnert und Heiko Langhans, die zwar nicht zum festen Team gehören, aber auch schon
für "Perry Rhodan" geschrieben haben. Alle prominenten Gäste hielten sich zwischen den Fans
auf, sodass ein persönliches Gespräch kein Problem war. Dabei sind die Macher bei Diskussionen über
die Serie im kleinen Kreis erfrischend offen.
Weitere Gründe, einen solchen Con zu besuchen, sind die Händler, bei denen man seine Sammlung mit alten
Heften und Büchern komplettieren kann oder neue Bücher der diversen SF-Serien erstehen kann, die von den
Kleinverlagen verlegt werden und normalerweise extra bestellt werden müssen. Dazu kommen Fanclubs, die sich
vorstellen können und dabei auch ihre Fanzines verkaufen.
Legendär ist die alljährliche Versteigerung, bei der in diesem Jahr vom "Perry
Rhodan"-Pappaufsteller für fünfzig Euro bis zum "Baywatch Nights"-Taschenbuch für
zehn Cents alles versteigert wurde, was den Veranstaltern um Werner Fleischer in die Hände fiel.
Zum Programm gehörten diesmal eine Diskussion über das Fandom, Vorträge über die einzelnen
Zyklen der alten "Atlan"-Heftserie, sowie der immer wieder beliebte Vortrag über die Biologie von
Mausbibern, der aus gegebenem Anlass auch auf die Psyche einging.
Am Interessantesten war die abendliche Autorenrunde, bei der über die neuen Publikationen geredet wurde.
Nachdem ab November bereits der sechsteilige Taschenbuch-Zyklus "Perry Rhodan: Andromeda" anlaufen wird
und seit September alle zwei Monate der neue Comic erscheint, war es eine große Überraschung, dass
für den Januar 2003 auch noch der Start einer neuen "Atlan"-Heftserie verkündet wurde.
Diese wird ähnlich wie die Serie "Atlan - Traversan", die Ende 1998 erschienen ist, vorerst aus
zwölf Heften bestehen, wobei dieses Mal eine Verlängerung im Falle eines großen Erfolges nicht
ausgeschlossen wird. Der Titel des Zyklus lautet "Atlan - Centauri" und bezieht sich auf den Sternhaufen
"Omega Centauri", einem der größten Sternhaufen der Milchstraße. Die Handlungszeit ist
in Heft 1800 angesiedelt, sodass die Serie auf jeden Fall unabhängig von den aktuellen Heften der Erstauflage
lesbar ist.
Verantwortlicher Exposé-Autor ist Uwe Anton, der auch zwei Romane beisteuert. Die übrigen zehn Romane werden
von zehn unterschiedlichen Autoren geschrieben, wobei neben bekannten Namen wie Rainer Castor und Hans Kneifel mit
Achim Mehnert, Michael Marcus Thurner, Frank Borsch und Claudia Kern auch Autoren genannt wurden, die nicht zum
Stammteam gehören. Traditionell ist "Atlan" das Sprungbrett zu einer Mitarbeit bei der Mutterserie,
und zumindest Claudia Kern soll im nächsten Jahr wieder als Gastautorin für die eigentliche "Perry
Rhodan"-Serie schreiben.
Also ab Januar erscheinen parallel die normalen "Perry Rhodan"-Hefte, die "Atlan"-Miniserie,
die "Andromeda"-Taschenbücher und die Comics. Über den Inhalt der verschiedenen Reihen wird
dann an dieser Stelle berichtet.
(Zurück zum Inhalt)
Episode 1.20:
"Hidden Memory"
Regie: Ian Watson
Autor: Justin Monjo
Gaststars:
Lani Tupu als Captain Bialar Crais
Wayne Pygram als Scorpius
Alyssa-Jane Cook als Gilina Mays
Paul Goddard als Stark
Plot:
Während Crichton von Scorpius im Aurora-Stuhl gefoltert wird, beschließen die langsam genesende Aeryn,
Zhaan und D’Argo, ihn zu retten. Unglücklicherweise setzen zu diesem Zeitpunkt bei der schwangeren Moya die
Wehen ein...
Episode 1.21:
"Bone to be wild"
Regie: Andrew Prowse
Autor: David Kemper und Rockne S. O‘Bannon
Gaststars:
Lani Tupu als Captain Bialar Crais
Wayne Pygram als Scorpius
Francesca Buller als M’Lee
Marton Csokas als Br’Nee
David Franklin als Lt. Braca
Plot:
Moya versteckt sich in einem Asteroidenfeld vor Crais. Pilot empfängt einen Notruf von einem nahegelegenen
Asteroiden. Neugierig wie sie nun einmal sind, landen Crichton, Zhaan und D’Argo auf dem Asteroiden und stellen
fest, dass es auf diesem Asteroiden zwar massenhaft Flora, aber keinerlei Fauna gibt. Sie retten ein weibliches
Alien namens M’Lee, die von einer Bestie erzählt, die die gesamte Kolonie massakriert hat. Des weiteren
treffen sie auf einen Botaniker und entdecken, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Dazu
gehört auch Zhaans Enthüllung, dass sie eine pflanzliche Lebensform ist...
Episode 1.22:
"Family Ties"
Regie: Tony Tilse
Autor: Rockne S. O’Bannon und David Kemper
Gaststars:
Lani Tupu als Captain Bialar Crais
Wayne Pygram als Scorpius
David Franklin als Lt. Braca
Plot:
Moya und ihr Baby sind immer noch im Asteroidenfeld, es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis die
Peacekeeper sie finden werden. Rygel läuft zu Crais über und verhandelt mit ihm.
Crais ist einverstanden, Rygel zu verschonen, wenn er ihm die anderen und die Leviathane liefert. Scorpius
verfolgt jedoch andere Pläne...Dies führt zu Differenzen zwischen Scorpius und Crais. Crais, der merkt,
dass er das Kommando verloren hat, rettet Rygel und kehrt mit ihm als Deserteur zu Moya zurück. Die Crew
entschließt sich, dass Angriff die beste Verteidigung ist und greift die Gammak Base mit einem mit
Sprengstoff beladenen Shuttle an. Die Gammak Base befindet sich nämlich auf einem ölbedeckten Mond....
Kritik:
Wie angekündigt, bespreche ich die letzten drei Folgen der ersten Season in einem Block. "Hidden
Memory" ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils "Nerve", für die selbiges gilt, was
ich zu "Nerve" geschrieben habe. Das Crichton gerettet wird, ist klar, aber die Handlung um Moyas Baby
ist interessant und originell. Eine kurzweilige und durchgehend spannende Episode, die wieder mal alle
Farscape-typischen Elemente enthält..
"Bone to be Wild" ist zwar an sich eine Einzelhandlung, ist aber so in den Hintergrund der Haupthandlung
eingebettet, dass sie doch dazugehört. Zhaans Enthüllung ein pflanzlich basiertes Lebewesen zu sein, kam
zwar im ersten Moment überraschend, war im Nachhinein aber nicht so unvorhersehbar, da sie in der Episode
"Till the Blood runs clear" durch die Sonnenentladungen diverse Photogasmen bekam...
Die Episode ist atmosphärisch dicht und gruselig und erinnert in der Auflösung, nämlich die
"Bestie" auf as Peacekeeperschiff zu schicken, ein wenig an Kirks Idee, die Tribbles aufs
Klingonenschiff zu beamen....
Erwähnenswert ist weiter, dass Francesca Buller die Ehefrau von Ben Browder ist und hier mit M'Lee, den
ersten von diversen Auftritten in der Serie hat. In folgenden Auftritten spielt sie jeweils ein komplett anderes
Alien. Man kann sie allerhöchstens an ihrer Stimme und ihren Augen erkennen.
Zum Seasonfinale kann man nur sagen, ein dramatisches Ende für die ersten Staffel, dass aus der Idee von
David Kemper entstand, der D’Argo und Crichton vor dem Hintergrund eines brennenden Planeten im All treiben sehen
wollte, welches dann auch die letzte Szene der Episode war.
Crais Desertation sorgt für neue Dramatik durch zusätzliche Spannungen unter der Crew.
Scorpius ist jetzt endgültig die neue Nemesis der Moyabesatzung geworden und Moyas Baby scheint auch nicht
wirklich das Vorzeigekind zu sein, dazu ist es auch zu schwer bewaffnet...
Und man fragt sich wirklich, wie die Autoren die Charaktere aus den scheinbar ausweglosen Situationen am Anfang
der zweiten Staffel wieder befreien wollen. Die Amerikaner mussten fast ein halbes Jahr auf die Auflösung
warten, da haben es Corona-Leser besser. Schon in der nächsten Ausgabe wissen Sie, wie es weitergeht....
Aufruf an alle Farscape-Fans
Wie die meisten von Ihnen sicher schon aus dem webbeat und dem wöchentlichen Newsletter wissen hat der
amerikanische Sci-Fi-Channel Farscape überraschend nach der vierten Staffel eingestellt. Soweit ein zwar
trauriges, aber leider, besonders was teure Genre-Serien angeht, nicht ungewöhnliches Ereignis (siehe Dark
Angel, Futurama, Roswell, etc...).
Was diese Entscheidung aber von den anderen negativ abhebt, sind der Hintergrund und die Begleitumstände.
Denn der Sci-Fi-Channel hatte nach der dritten Staffel 44 weitere Episoden in Auftrag gegeben, also ZWEI weitere
Staffeln! Die Produzenten und Autoren freuten sich natürlich darüber - denn von der Tatsache abgesehen,
dass sie noch zwei Jahre einen festen Job hatten, bot ihnen das natürlich auch die Möglichkeit einen
Handlungsbogen über zwei Staffeln zu planen.
Die Entscheidung, die fünfte Staffel nicht mehr zu produzieren, verkündete der Sci-Fi-Channel aber erst,
nachdem die vierte komplett abgedreht war, somit endet die Serie mit einem Cliffhanger!
Es lag auch nicht an mangelnden Einschaltquoten, was ja in 99,9 % der Fälle der Grund für Einstellung
einer Serie ist. Der Hauptgrund ist darin zu suchen, dass es in der Führungsetage des Sci-Fi-Channels
Querelen und Machtkämpfe gab, denen auch Farscape zum Opfer fiel. Farscape war die erfolgreichste Serie des
Senders, aber teuer in der Produktion und das Hauptproblem: Die Serie gehörte nicht dem Sci-Fi-Channel
sondern Henson Productions und EM-TV. Und Sci-Fi will in Zukunft verstärkt auf Eigenproduktionen setzen.
Alle Argumente, die der Sci-Fi-Channel anführt, so diskussionswürdig sie auch sein mögen,
ändern nichts an der Tatsache, dass die Einstellung, vor allem der gewählte Zeitpunkt und die Art und
Weise, äußerst unfair war und schlicht eine Verar****** der Fans und der Macher darstellt, die man
nicht einfach unkommentiert hinnehmen darf.
Entsprechend hat sich auch eine internationale SaveFarscape Kampagne gebildet, die alle bisher dagewesenen in den
Schatten stellt. Selbst CNN hat darüber berichtet. Aber es reicht noch nicht. Wenn Sie die Serie mögen -
oder auch nicht, aber gegen die unfairen Handlungsweisen des Senders sind - unterstützen Sie die Kampagne.
Denn wenn der Sender damit durchkommt, ist es nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Sender ebenso
handelt, und dann kann es auch eine Serie treffen, die Sie vielleicht interessiert.
We can make a difference! Ist es nicht genau das, was die Grundmessage sämtlicher SF-Serien ist ?! Jeder von
Ihnen kann das entscheidende Zünglein an der Waage sein, dass entweder den SciFi-Channel dazu bringt, die
Entscheidung zu revidieren oder einen anderen Sender bewegt, die Serie zu übernehmen!
Was Sie tun können und wen Sie anschreiben müssen, sowie den aktuellen Stand der Dinge erfahren Sie auf
der folgenden Homepage:
http://farscape.wdsection.com/index.php.
(Zurück zum Inhalt)
Eigentlich sollte an dieser Stelle die Playstation 2-Adaption von John Carpenters "Das Ding aus einer anderen
Welt" einem kritischen Test unterzogen werden. Leider hat der Hersteller den Release aber vom 20. September
auf "Anfang Oktober" verschoben, so dass mir noch kein Testmuster für die aktuelle Corona-Ausgabe
vorlag. Daher stelle ich hier nun einen etwas älteren Titel vor, der gerade in der preisgünstigen (ca.
30 Euro) Platinum-Reihe erschienen ist. In Sonys Platinum-Reihe werden nur Spiele aufgenommen, die bei ihrer
Erstveröffentlichung zum Vollpreis ein Verkaufsschlager waren. Volitions "Red Faction" ist ein
innovativer Ego-Shooter, dessen Hintergrundstory auch einen guten SF-Film abgeben könnte. Der Spieler
übernimmt die Rolle von Parker, einem Minenarbeiter auf dem Mars. Die Lebensbedingungen der Arbeiter sind
hart. Sie schuften bis zum Umfallen, werden von Wachen schikaniert und sterben seit neuestem auch an einer
mysteriösen Krankheit oder verschwinden spurlos.
Es hat sich eine Untergrund-Widerstandsbewegung namens "Red Faction" gegründet, die die
Minenarbeiter von der Unterdrückung befreien will. Parker hat gerade seinen Dienst begonnen, als er einem
Aufstand beiwohnt, bei dem ihm eine Waffe in die Hände fällt. Da Aufständische sofort erschossen
würden, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Waffe in die Hand zu nehmen und sich zu verteidigen.
Damit nimmt ein abwechslungsreiches Abenteuer seinen Lauf. Denn bei dem Spiel geht es nicht nur um stupides
Gegnerabschiessen, denn nachdem Parker sich aus den Minen herausgekämpft hat und er im Bürotrakt
gelandet ist, muß er alle Waffen ablegen, sich verkleiden und darf keinesfalls von den Wachen erkannt
werden....
Auch diverse Fahrzeuge stehen dem Helden während des Spiels zur Verfügung. Vom U-Boot über einen
Jeep bis hin zu einem Steinbohrer, wie man ihn z: B. aus "Total Recall" kennt, ist alles vertreten. Der
Weg den man zu gehen hat, ist relativ vorgegeben, die Missionen abwechslungsreich (von den Minen bis zu einer
Raumstation...) und spannend, denn manche Gegner benötigen eine spezielle Strategie um sie zu besiegen. Das
Waffenarsenal läßt auch keine Wünsche offen und die Story und Atmosphäre sind wie gesagt
filmreif.
Das neue Feature, die GeoMod Engine, die dafür sorgt, dass man sich den Weg durch Wände, Decken und
Boden sprengen kann, ist zwar sehr innovativ, wird aber zu selten wichtiger Bestandteil des Spiels.
Fazit: Für jeden PS2-Besitzer, der ein grafisch, soundtechnisch, atmosphärisch hervorragendes
SF-Actionspiel sucht, ist das Spiel ohne Einschränkungen zu empfehlen.
Vor allem zu diesem günstigen Preis! Demnächst erscheint "Red Faction II". Die wenigen
Kritikpunkte des ersten Teils sollen hier ausgemerzt worden sein.
Aber in der nächsten Corona-Ausgabe folgt an dieser Stelle erstmal die Rezension von John Carpenters
"Das Ding", sofern es nicht noch einmal verschoben wird.
(Zurück zum Inhalt)
So, liebe Kinder. Aus die Maus. Erinnern wir uns noch einmal kurz zurück. Neun Jahre ist es her, da hat ein
Teil von euch noch munter die Pausenbrote ausgetauscht. Wir aber haben damals vor dem Fernseher gesessen und uns
diese langhaarige, junge Dame aus Quantico angesehen, die in das Kellerbüro dieses trotzigen, ausfallenden
jungen Mannes in Washington reinstürzt und fortan dessen Leben verändern wird.
Die junge Dame heißt Dana Scully. Die kennt ihr, genau. Der junge Mann aber heißt Fox Mulder. Den
kennt ihr vielleicht nicht... Oder? Was? Jaa, richtig! Das ist der irre Typ, der im letzten Jahr ein paar
Gastauftritte hatte. Der immer von Außerirdischen gefaselt hat. Und irgendeiner weltweiten
Verschwörung. Und von dem Scully immer spricht, wenn sie mal nicht damit einverstanden ist, wie ihr Kollege
John Doggett in ihrem aktuellen Fall vorgeht - nämlich ganz normal, den Dienstvorschriften zufolge.
Liebe Kinder, damals, vor inzwischen neun Jahren, haben wir abends ProSieben geschaut und wussten nicht, dass
diese Stunde Fernsehgeschichte schreiben würde. Diese Stunde, in der Special Agent Fox Mulder, beim FBI
zuständig für die Abteilung "X-Akten", seine neue Partnerin Dana Scully, Ausbilderin an der
Akademie in Virginia, zugeteilt bekommt. Ein Jahr später schauten wir noch gebannt auf die Flimmerkisten,
als in den USA schon längst fest stand, wer der große Abräumer auf den neuesten Verleihungen der
Emmy Awards sein würde.
Ja, und heute, Kinder? Dieses Jahr gingen die X-Akten mit ihrer vorersten letzten Chance bei den Emmys leer aus.
Mal wieder war Mark Snow nominiert. In der Kategorie "Beste musikalische Untermalung einer Endlosserie nach
Baywatch ohne Verlust des eigenen Gesichtes nach neun Jahren". Jaa, Mark Snow. Sogar in den deutschen Media
Control Charts war er zwischendurch mal ganz oben mit dem Titeltrack zu den X-Akten. Mark Snow ist einer dieser
durchgeknallten Veteranen, der die neun Jahre durchgehalten hat.
Eigentlich gibt es nur einen, der genau so lang dabei war. Genauer gesagt eine: Gillian Anderson. Eigentlich sehr
löblich, oder, liebe Kinder? Eine Frau, die weiß, was sie will. Bitte? Die Großen reden euch
rein und fragen, was ihr euch da überhaupt für einen Mist anschaut? "Akte X" sei nicht mehr
dasselbe, was es früher mal war? Heute erinnere sich ja noch nicht mal mehr jemand daran, worum es in
"Akte X" überhaupt geht? Keiner könne mit dem Namen Samantha Mulder überhaupt noch etwas
anfangen?
Hört nicht auf solche Unkenrufe! Diese Serie ist mit der Zeit gegangen. Wie so alles. Wie die Politik. Wie
das Fernsehen. Wie einfach alles: Mehr Gequatsche, weniger Inhalt. Und trotzdem, liebe Kinder: Ihr bekommt heute
doch immer noch Gänsehaut, wenn es um Geschichten geht, bei denen Männer mit veränderter
Zellstruktur Autos zerbersten lassen oder Bäume mit roten Augen durch die Wälder laufen und Menschen
verschlucken, oder? Spannend ist doch auch, wie dieser Böse Krittschack oder Kraitscheck oder Krettschick
oder so, den FBI-Mann mit der Brille mit den kleinen Robotern im Körper fernsteuern kann, oder? Ist doch auch
spannend! Also: Wo ist das Problem?
Ganz klar: Das Problem ist, dass im Frühjahr alles vorbei ist. Der 14. Oktober ist der Anfang vom Ende. Nach
gerade mal neun Jahren! Und ihr könnt wahrscheinlich jetzt schon darauf wetten, dass die Großen dann
schon wieder ankommen und sagen, die in den USA hätten einfach nicht gewusst, wann Schluss sein muss. So ein
Quatsch! Warum soll denn Schluss sein? Die Lindenstraße läuft doch schließlich auch noch. Nach
über hundert Jahren. Da ist auch nie Schluss. Es sind halt immer die selben, die sagen, früher sei alles
anders gewesen. Und vor allem besser. Die lernen es nie.
Und wen interessiert es, ob Mulder jetzt am Ende seine Schwester findet, oder nicht? Ob der Agent, der fürs
Gute stand, jetzt sein Happy End findet, oder nicht? Ob die Drehbuchautoren von "Die Wahrheit" sich nur
einmal das Drehbuch von "Gezeichnet" angesehen haben, oder nicht? Interessiert keinen? Ist trotzdem
spannend? Da habt ihr Recht, liebe Kinder!
Deswegen: Wäre doch toll, wenn das klappt, und Robert Patrick jetzt zum Ende von "Akte X" wie
geplant seine eigene Serie mit dem Titel "Doggett" bekäme. Ist doch spannend. Wenn dann aber in
zehn Jahren Robert Patrick ausgestiegen ist, irgend ein Jungstar die Hauptrolle spielt in einer Serie, die immer
noch den Titel "Doggett" trägt, obwohl das gar keinen Sinn mehr hat, dann ist doch klar, was ihr
tun solltet: Schimpft mit euren eigenen Kindern, warum die sich so einen Mist ansehen!
Und erinnert euch daran, wie schön es früher war. Früher, als Doggett noch dabei war. Früher,
in der Vorgängerserie "Akte X". Mit dieser jungen, rothaarigen Dame, die mit Doggett über
diesen Mulder gefaselt hat. Diesen Mulder, den man aber nie zu Gesicht bekommen hat. Das waren noch Zeiten!
Dennis Horn weiß wann Schluss ist. Trotz allem: Er ist "Akte X"-Fan. Am 14. Oktober startet auf
ProSieben die neunte und vorerst letzte Staffel der Serie. Für SF-Radio verfolgt Dennis Horn diese Staffel.
Woche für Woche gibt er in der "Akte X-Vorschau" seine Kommentare zum Geschehen. Jeden Freitag in
Audio51 auf sf-radio.de.
(Zurück zum Inhalt)
"Bin ich jetzt im Fernsehen?" wird sich unser SF-Radio.de Häuptling Frank Schuldt vor kurzem
gefragt haben, als er zu Gast auf der InternetCouch des Bayrischen Rundfunks war.
Die InternetCouch zeigt, wie Internet und Fernseher zusammenwachsen. Pro Sendung werden etwa neun Internetauftritte aus dem
Netz über einen InternetTV abgerufen. In der neuesten Ausgabe der InternetCouch geht es dabei um das Thema
"Science Fiction - Horror oder Hoffnung".
Zusammen mit dem SF-Autor Herbert W. Franke nahm Frank Schuldt deshalb auf der InternetCouch platz und konnte
während der halbstündigen Sendung mit Moderator Volker Matthies zum Thema Science Fiction und Internet
diskutieren. Neben acht weiteren Internetseiten wird in der Sendung auch SF-Radio.de vorgestellt und man wirft
auch einen Blick hinter die Kulissen. So können Sie erleben, wie eine Ausgabe von "Trekminds" im
Studio Nürnberg von Sven Haase produziert wird.
Die InternetCouch wird nach einer Sendung am Samstag nun noch zwei Mal von BR-alpha ausgestrahlt.
Es folgen die Sendetermine:
Montag, 7. Oktober 2002 15.15 Uhr
Dienstag, 8. Oktober 2002 10.30 Uhr
Weitere Informationen zur InternetCouch finden Sie im Internet unter
http://www.br-online.de/wissen-bildung/internetcouch.
(Zurück zum Inhalt)
EVA ist die Abkürzung für "Extra Vehicular Activity" Aktivitäten außerhalb eines
Vehikels - eines Raumschiffes, um genau zu sein.
Der luftleere Raum ist in vielerlei Hinsicht eine lebensfeindliche Umgebung. Zunächst fehlt einmal das
atembare Gemisch aus Stickstoff, Sauerstoff und Kohlendioxid, das wir von der Erde kennen. Dies ist aber noch
eines der kleineren Probleme denn Luft kann man leicht in Flaschen füllen und mitnehmen. Gravierender sind
das Vakuum, die extremen Temperaturschwankungen, die kosmische Strahlung und Mikrometeoriten.
Dabei wird die kosmische Strahlung oft überschätzt, denn zum einen dauert der Aufenthalt im freien
Weltraum in der Regel nur einige Stunden und mit einer Metallfolie im Raumanzug lässt sich schon ein
großer Teil der Strahlung abhalten. Zum anderen kann man die EVA-Einsätze auch so planen, dass gewisse
Gefahrenquellen entsprechend berücksichtigt werden. So werden bei erhöhter Sonnenaktivität einfach
keine EVAs durchgeführt.
Die Temperaturschwankungen sind schon schwieriger in den Griff zu bekommen, denn zwischen Licht und Schatten im
Weltraum können Temperaturunterschiede von einigen hundert Grad Celsius auftreten. Im Schatten kann die
Temperatur unter -100°C sinken, während im Licht der Sonne leicht Temperaturen von über hundert Grad
erreicht werden.
Natürlich ist Temperatur eine relative Sache, im Vakuum selbst kann man keine Temperatur definieren, aber
die Wärmestrahlung heizt Oberflächen schnell auf und im Schatten wird die Hitze auch rasch wieder
abgestrahlt.
Das Problem ist aber nicht nur die Isolierung des Raumanzuges, die verhindern muss, dass der Astronaut
während einer 90minütigen Erdumrundung 45 Minuten bibbert und 45 Minuten schrecklich schwitzt. Auch das
Material des Raumanzuges ist erheblichen Belastungen durch die Temperaturunterschiede ausgesetzt. Ständig
dehnt sich das Material bei Erhitzung und zieht sich bei Kälte wieder zusammen. Unterschiedliche Materialien
verformen sich unter thermischen Veränderungen unterschiedlich stark und belasten damit die Verbindungen
zwischen den einzelnen Materialkombinationen.
Das Vakuum ist eine große Gefahr für den Spaziergänger im Weltraum. Abgesehen davon, dass einem
der Atem weg bleibt, kann ein plötzlicher Druckabfall zum Ausperlen von Stickstoff im Blut und damit zu
Embolien führen. Hält man die Luft an, dann nimmt die Lunge Schaden, weil sie versucht sich unter
verringertem Druck auszudehnen. Diese Dekompressionskrankheiten kennt man auch aus dem Tauchsport. Das Vakuum hat
aber noch eine unangenehme Eigenschaft: Flüssigkeiten fangen sofort an zu Kochen und verdampfen schnell in
die Tiefe des Alls. Und selbst wenn die Flüssigkeiten in der Kälte zuerst gefrieren sublimieren sie
danach, d.h. sie gehen aus dem festen Zustand ohne Übergang in den Gasförmigen über. Der arme
Astronaut würde also ohne Schutz im Vakuum schnell gefriergetrocknet, was zweifellos keine angenehme
Vorstellung ist.
Bläst man einen Luftballon auf, so wird er prall gefüllt, weil der Druck im Inneren größer
ist als in der Umgebung. Der Unterschied zwischen innen und außen beträgt aber höchstens
Bruchteile eines Bar – ein Bar ist der Luftdruck in Meereshöhe.
Der Raumanzug des Astronauten muss wie der Ballon den Innendruck gegenüber dem Vakuum halten, aber er darf
sich nicht aufblasen wie ein Ballon, denn dann würden die Astronauten wie Michelinmännchen aussehen und
wären nicht in der Lage ihre Aufträge zu erledigen. Um das zu verhindern, verwendet man weniger als ein
Bar in Raumanzügen. Damit es nicht zu den oben beschriebenen Dekompressionserkrankungen kommt, muss der
Astronaut die letzten zwei Stunden vor dem Ausflug reinen Sauerstoff atmen und Sport treiben um den Stickstoff
aus dem Kreislauf zu lösen.
Zudem muss der Raumanzug sehr steif gearbeitet sein, und darf dem Druckgefälle nicht nachgeben. Deshalb
müssen in einen Raumanzug Gelenke eingebaut werden, da sonst ein Arbeiten unmöglich wäre. Man macht
das durch Einschnürungen an den Gelenken. Auch das kann man mit einem langen Luftballon ausprobieren - er
lässt sich leichter knicken, wenn man beim Aufblasen Metallringe darüber schiebt.
Hat man all diese Probleme überwunden, bleibt noch die große Gefahr von Mikrometeoriten. Objekte in
Zentimetergröße werden vom Radar erkannt und das Shuttle weicht ihnen aus. Aber selbst kleinere Objekte
können dem Astronauten gefährlich werden, weil sie oft schneller als eine Gewehrkugel unterwegs sind.
Um sich vor diesen Einschlägen zu schützen, bestehen die äußeren Schichten des Raumanzugs
aus Kevlargewebe - wie es auch in Schusssicheren Westen verwendet wird - und mehrere Schichten thermische
Isolierung. Darunter befinden sich druckfeste Schichten aus Kunststoff und innen zwei Schichten zum kühlen
des Astronauten. Insgesamt besteht der Anzug aus 12 Lagen, von denen jede spezielle Aufgaben erfüllt.
Beim Tauchen nimmt man einfach eine Flasche mit Pressluft mit, doch ganz so einfach macht man es sich im Weltraum
nicht. Man verwendet Kreislaufgeräte, von denen der Astronaut mit Sauerstoff versorgt wird. Das ausgeatmete
Kohlendioxid wir von einem Filter gebunden und der Sauerstoff bleibt im Atemkreislauf so geht nichts von dem
wertvollen Gas verloren und der Astronaut kann bis zu sieben Stunden draußen arbeiten - und hat immernoch
eine Sicherheitsreserve. Sämtliche lebenswichtige Ausrüstungsteile sind natürlich zwei mal
vorhanden und es gibt auch einen zweiten Sauerstoffvorrat für Notfälle.
Außerdem gehört natürlich auch der Helm des Astronauten zum Raumanzug. Er besteht aus Polykarbonat
und hat ein Sichtschild, mit dem sich der Astronaut vor der blendenden Helligkeit der Sonne schützen kann. Im
Helm strömt der Sauerstoff von hinten über das Gesicht um zusätzlich Kühlung zu verschaffen.
Neben vier Lampen kann am Helm auch eine Videokamera angebracht werden, um die Kontrolle am Boden und die
neugierigen Zuschauer mit Bildern zu versorgen.
Damit ist der Astronaut ausreichend vor der Unbill des Weltraums geschützt.
Der Astronaut kann sich außerdem mit einem Kabel am Raumschiff gegen ein Abdriften in den Weltraum sichern.
Um sich aber frei bewegen zu können, benötigt er noch das MMU (Manned Maneuvering Unit - Bemannte
Manövrier Einheit). Es handelt sich dabei um ein auf dem Rücken getragenes Antriebssystem.
Natürlich werden hier keine Raketen auf den Rücken geschnallt, statt dessen wird ein Gas mit hohem Druck
ausgestoßen.
Die MMU wird vom Astronauten mit einem Joystick kontrolliert, verschafft ihm viel Bewegungsfreiheit und kann ihn
sogar zum Raumschiff zurückbringen, falls er abgetrieben werden sollte.
Zusammen mit dem Raumanzug bildet das MMU ein Ein-Mann-Raumschiff - das EMU (Extravehicular Mobility Unit -
Außerraumschiff Mobilitäts Einheit), das den Astronauten für eine begrenzte Zeit außerhalb
des Raumschiffes am Leben und Arbeiten halten kann. Die komplette Ausrüstung hat ein Gewicht von 119
Kilogramm, was in der Schwerelosigkeit natürlich nicht ins Gewicht fällt, aber wegen der
Massenträgheit bedarf es trotzdem viel Übung und Training das EMU zu beherrschen und zu kontrollieren.
(Zurück zum Inhalt)
|
Kinotipp: Minority Report
|
Der Film Minority Report läuft dieses Wochenenende in Deutschland an. Steven Spielberg und
Tom Cruise - hört sich bereits gut an. Es wird aber noch besser: Um einen konsistenten Look
und eine stimmige Geschichte des Films zu gewährleisten, hat Spielberg sich der Hilfe der
Besten bedient. 23 Futuristen berieten drei Tage lang darüber, wie die Welt in 50 Jahren
aussehen könnte. Unter den handverlesenen Futuristen waren z. B. der Autor Douglas Coupland,
Wissenschaftler des rennomierten MIT in Harvard, Designer, Journalisten des US-Webzines "Wired"
und führende US-Architekten.
Ihre Ideen beinhalten unter anderem ein hauchdünnes Display als
Tageszeitung und personalisierte Werbung.Spielberg nutzte ihre Ideen für seinen Film und hatte
damit in den USA schon einen Blockbuster-Erfolg. (sd)
Links zum Thema:
Interview mit Steven Spielberg
Die Welt
|
|
Science Fiction im IMAX Format.
|
In den USA lockt die IMAX-Version des der Films Apollo 13 massenhaft Zuschauer an, obwohl es nicht um
eine Neuerscheinung handelt. Nach Angaben der IMAX-Betreibergesellschaft haben 99 Prozent der Zuschauer
den Film schon einmal gesehen und sind auf Grund des neuen Formats am Erlebnis in einem "Rundum"-Kino
interessiert. Der IMAX-Remastering Prozess, der nötig ist, damit keine Schärfe verloren geht oder der
Film in neuen Format nicht körnig aussieht, hat ungefähr zwei Millionen Dollar gekostet. Neun Kinos im
den ganzen USA zeigen bislang die neue Version, die in den ersten zwei Wochen bereits rund eine halbe
Million Dollar eingespielt hat.
Ein weiterer Coup ist bereits in der Pipeline: Der Schnitt für "Star Wars: Angriff der Klonkrieger" im
IMAX-Format wurde bereits fertig gestellt. Die Länge des Films musste allerdings auf die für das
IMAX-Format vorgesehenen 120 Minuten gekürzt werden. (sd)
|
|
Plant Life: Neues Projekt der "Shrek"-Macher.
|
|
Digital Domain arbeitet derzeit an einem neuen Animationsfilm über Pflanzen! Hört sich zunächst
nicht spannend an, könnte sich aber zum Knüller entwickeln. Das Drehbuch von Tina Anderson und
Steve Barr, beides relative Newcomer als Autoren, beschreibt die Wandlung einer Frau, die die
Fähigkeit entwickelt, die Sprache von Pflanzen zu verstehen. Sie nutzt ihre Kenntnisse, um an
Firmengeheimnisse heranzukommen. Die "Shrek"-Autoren Ted Elliot und Terry Rossio sind kürzlich
zum Produktionsteam gestossen. (sd)
|
|
"Terranauten" in den USA später.
|
|
Statt Anfang November wird der SF-Streifen "The Core" in den USA nun erst Anfang 2003 in die
Kinos kommen. Laut "Variety" entschied man sich zu dieser Verschiebung des Kinostarts bei Paramount,
weil man f³r die F/X des Films mehr Zeit als erwartet benötige. Der Film habe bei Testvorführungen
dem Bericht zufolge gute Ergebnisse bei den Zuschauern erzielt.
In Deutschland soll der Film unter dem Titel "Die Terranauten" Ende Februar in die Kinos kommen. (mp)
|
|
Van Damme in Gruselstreifen "After Death"!
|
|
Jean Claude Van Damme wird in dem Film "After Death" eine Hauptrolle übernehmen. Darin wird er
einen Mann spielen, der nach China reist um einem Freund zu helfen - dieser ist allerdings tot
und die Story verläuft plötzlich in "6th Sense"- Bahnen. Laut "Dark Horizons" wird Van Damme
vorher in dem Film "The Tower" zu sehen sein - darin fällt er in ein Koma und muss sich in einem
endlosen Traum durch verschiedene Level eines Turmes kämpfen. (mp)
|
|
"Hellraiser": Weitere Filme geplant.
|
|
Miramax arbeitet gerade an dem neuesten "Hellraiser"-Film, doch es scheint, als befõnden sich
gleich mehrere weitere Filme in der Vorbereitung. Zur Zeit läuft laut "Moviehole" ein Casting
für einen weiteren Film in England, dieser soll in Europa gedreht werden. (mp)
|
|
Doch kein "Simpsons"-Film?
|
|
Harry Shearer (Sprecher von "Mr. Burns", "Waylon Smithers" und "Ned Flanders"), der kürzlich
noch meinte, es gäbe bereits einen Vertrag und "erste Absichten" einen "Simpsons"-Film fürs
Kino zu machen (Corona berichtete), äußerte sich inzwischen skeptisch. Man habe sich zwar auf
einen Film geeinigt, aber bislang sei keine Realisierung in Sicht und es sehe auch nicht gut
aus. (sd)
|
|
Spiderman Cartoon-Serie mit Prominenten Stimmen.
|
|
Derzeit ist eine Spiderman-Cartoonserie für MTV in Arbeit. Wann die Serie anläuft ist noch nicht
bekannt, allerdings sind bereits einige Sprecher durchgesickert: "Flea" wird z. B. von Ethan Embry
("Timeline")gesprochen und Micheal Clarke Duncan ("The Green Mile", "Daredevil") spricht "Kingpin".
James Marsters (Spike in "Buffy") wird ebenfalls mit von der Partie sein, seine Rolle ist aber
noch nicht bekannt.(sd)
|
|
Buffy: Achte Staffel oder nicht?
|
|
Noch immer ist es nicht raus, ob "Buffy" eine achte Staffel bekommen wird oder nicht. Joss Whedon,
der Schöpfer der Serie, scheint nicht ernsthaft daran interessiert zu sein, die Serie um ein weiteres
Jahr zu verlängern. Die Produzenten auf der anderen Seite sind sehr daran interessiert. Man denke
darüber nach, auch ohne Sarah Michelle Gellar, die "Buffy" verkörpert, weiterzumachen - und zwar mit
Michelle Trachtenberg ("Dawn Summers") im Mittelpunkt. Währenddessen ist Whedon komplett begeistert
von seiner neuen Serie "Firefly", deren zweite Folge gerade in den USA ausgestrahlt wurde. (sf)
|
|
"Eraser": TV-Serie geplant.
|
|
Der Film "Eraser" mit Arnold Schwarzenegger soll als TV-Serie eine Fortsetzung erhalten! Laut
"Hollywood Reporter" plant USA Network einen Pilotfilm basierend auf dem Kinofilm. Bei Erfolg
sei eine Serie möglich. (mp)
|
|
"Roswell"-Star auf der großen Leinwand.
|
|
Katherine Heigl ("Isabell Evans" aus Roswell) hat nach dem Ende von Roswell die Rolle der Romy im Prequel
(Wozu gibt es eigentlich noch alles Prequels? Fehlt nur noch das Prequel zu "Guck mal wer da spricht!")
des Films "Romy und Michelle" ergattert. Die Rolle der Michelle spielt Alex Breckenridge (Kurzauftritte in
"Charmed" und "Nichts wie raus aus Orange County"). (sd)
|
|
Beautiful Killer: Jessica Alba als Racheengel.
|
|
In "Beautiful Killer", einer Adaption vom gleichnamigen Comic, wird Jessica Alba, bekannt aus
Dark Angel", die Hauptrolle übernehmen. Sie spielt ein Mädchen, das Rache für ihre Eltern sucht.
Diese wurden auf Grund ihrer Beteilung im Spionage-Geschäft getötet. Ein Regisseur wurde noch
nicht besetzt. (sf)
|
|
Smallville: Record-Ratings für Zweite Staffel.
|
|
Der Staffelpremiere von "Smallville" erreichte die besten Ratings die WB jemals im Network hatte.
Die Serie steigerte sich um 16 Prozent gegenüber dem Pilotfilm im letzten Jahr. Andromeda: Steve
Bacic in "Just Cause" Steve Bacic ("Gaheris Rhade") wird in einer Episode von "Just Cause" zu sehen
sein, die am 6. Oktober auf WTN/Pax TV ausgestrahlt wird. Er spielt darin Al Sutherland, der
Adoptivvater eines asiatischen Jungen, deren leibliche Eltern ihn zurückhaben wollen. Weitere Details sind
auf B5TV.com zu finden, wo es auch ein Interview mit Enid-Raye Adams
gibt. Diese verkörpert die Frau von Bacics Charakter. (sf)
|
|
Neue Perry Rhodan Taschenbücher bei Heyne.
|
Von November bis April erscheinen neue Perry Rhodan-Taschenbücher im Heyne Verlag. Sie bilden den sechsbändigen
Mini-Zyklus ANDROMEDA.
Der HJB Shop präsentiert das erste Interview zu der mit Spannung erwarteten Taschenbuchreihe. Was ist das
Besondere an ANDROMEDA? Wer sind die handelnden Personen? Ist der Gelbe Meister, der ganz Andromeda mit einem
furchtbaren Krieg überzieht, ein alter Bekannter? Gibt es eine Rückkehr zur goldenen Zeit der Meister der Insel?
Wie kam es zu diesem Taschenbuchprojekt? Diese und viele weitere Fragen hat Uwe Anton, der Autor des ersten Bandes
"Die brennenden Schiffe", beantwortet. (HJB)
Die Adresse des Interviews: http://www.hjb-news.de/2002/anton.htm
|
(Zurück zum Inhalt)
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2002). Alle Rechte vorbehalten.
Das Corona Magazine ist eine periodisch erscheinende Publikation des Vereins
"Freunde und Förderer von Science Fiction im Internet e.V."!
Die Übernahme von Texten aus dem Corona Magazine ist ohne die Genehmigung
der Redaktion (Mail an corona@sf-radio.de)
weiteren Internetdiensten oder terrestrischen Printmedien - sowohl in deren ganzer Form wie
auch sinngemäß - nicht gestattet.
Das Umschreiben von Texten, die durch die Nennung eines Namens
als geistiges Eigentum des jeweiligen Redakteurs gekennzeichnet sind, stellt - wie
die ganzheitliche Übernahme - eine Verletzung unserer Rechte dar.
Die Publikation vom Corona Magazine in seiner Gesamtheit ist Internetprojekten ohne die
ausdrückliche Genehmigung der Redaktion nicht gestattet.
Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte
stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die
Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der
Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von
Rechten Dritter. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz
sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.
Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 12. Mai 1998 -
Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links" - distanziert sich die
ganze Redaktion hiermit von den Aussagen und Inhalten von gelinkten Seiten. Jegliche
rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht
bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für
Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch
oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.
Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung
von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und
Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
Homepage-Betreiber müssen nicht auf aktuellste Science Fiction-News verzichten. sf-radio.de
bietet Ihnen das News-Tickersystem "SF-Radio
Syndication" an, das allen zum kostenlosen Einbau zur Verfügung steht. Damit ist
es möglich, brandheiße Science Fiction-News auf den eigenen Internet-Seiten anzubieten.
|