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09. November 2002 - Ausgabe 102 - "Catch the Wind"
Stürmische Zeiten.
Sich immer eine frische Prise um die Nase wehen zu lassen, das mag für einige richtig romantisch klingen.
Doch nachdem Europa von den ersten heftigen Herbststürmen durchgepustet worden ist, mag man
so gar nicht daran denken raus in das unwirtliche Wetter zu gehen. Nun gut, bleiben wir also zu
Hause, zünden die ersten Kerzen an (nein, nicht nur in einem Kürbis oder Lampion)
und setzen uns vor den Corona. Da ist er nun endlich. Sturmgeprüft.
Herbst heißt aber nicht nur doofes, schmuddeliges Wetter. Es heißt auch, dass es wieder
Neuigkeiten von einigen Conventions und "Events" zu berichten gibt. Außerdem
gibt es wieder neue Staffeln im Fernsehen. Nicht nur in Amerika, man sieht endlich wieder unbekannte
Folgen auf deutschen Bildschirmen – nicht mehr nur Aufgewärmtes.
Trotzdem ist diese Ausgabe nicht so ausführlich geworden, wie ich ursprünglich gehofft hatte.
Doch spannende Zeiten kündigen sich an. Kinogänger und Herr der Ringe-Fans werden immer
unruhiger... das Warten wird sich hoffentlich lohnen.
In diesem Sinne.
Viel Spaß mit der neuen Ausgabe,
Ihre Berit Lempe
Stellv. Chefredakteur
Pfadfinder
1. Halo: Kampf um die Zukunft
2. Die Frankfurter Buchmesse
3. Kolumne: Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf
4. Star Trek: trekBEAT
5. Episodenlogbuch: Enterprise, die 2. Staffel
6. HanseTrek - die Con im Norden
7. Rating Report
8. Lesezeichen: Aufbruch ins Unbekannte
9. Perry Rhodan: Ein neues Weltbild in der Serie
10. Episodenlogbuch: Farscape
11. Jeremiah - JMS sprudelt weiter vor Kreativität (1.2)
12. Das Ding aus einer anderen Welt
13. Utopia Con: Con mit Klumpen
14. Wissenschaft: Nanotechnologie
15. Subspace Link
Gegen die Entstehungsgeschichte von "Halo: Kampf um die Zukunft" sind 99 Prozent aller
Star-Trek-Episoden wahre Ausgeburten an Plausibilität: Ursprünglich als Spiel für Apples
Macintosh-Rechner entwickelt, fand "Halo" schon bald seinen Weg auf den PC – bis zu dem
Punkt, an dem sich Microsoft entschied, mit Bungie gleich das komplette Entwicklungsstudio zu kaufen,
die Arbeiten an der PC-Fassung einzustellen und den Action-Titel nun von Grund auf neu als Flaggschiff
für seine im November 2001 erscheinende Videospielkonsole Xbox zu designen. Das Ergebnis stand
ab dem 17. November 2001 in nordamerikanischen Geschäften, europäische Videospieler
durften dann am 14.3.2002 selbst zur geheimnisvollen Ringwelt Halo reisen – sofern sie das mit insgesamt
548 Euro für Xbox und Spiel nicht gerade preiswerte Ticket gelöst hatten. Und da zu dieser
stolzen Summe die Spielkonsolen den Händlern nicht gerade aus den Händen gerissen wurden,
beträgt der offizielle Xbox-Preis inklusive zweier Spiele nur acht Monaten später gerade
mal 249 Euro. Die Zeiten sind hart, das Geld ist knapp, doch nun können wir es guten Gewissens
wagen, "Halo" dem preisbewussten Corona-Leser vorzustellen.
Sprung ins Unbekannte
Wir schreiben das Jahr 2552. Wieder einmal muss sich die Menschheit eines übermächtigen
Gegners erwehren, der sich gleich aus mehreren außerirdischen Spezies zusammen setzt. Im englischen
Original düster-geheimnisvoll "Covenant" genannt, heißen die Kollegen in unserer
Sprache schlicht "Die Allianz" – ob hier ein großes Versicherungsunternehmen seine
Portokasse im Spiel hatte? Doch so schwach der Name, so stark die Schusskraft der Aliens: Bei einem
Angriff auf eine irdische Flotte weiß sich deren Kommandant Captain Keyes nur noch mit einem
gewagten Überlichtsprung ins Unbekannte zu helfen. Denn zum einen darf die Allianz unter keinen
Umständen den Weg zur Erde entdecken, zum anderen befindet sich Bord von Keyes' Schiff, der
"Pillar of Autumn", der letzte Spross des geheimen SPARTAN-II-Forschungsprogramms:
der Master Chief, ein Cyborg, dessen Kampfkraft und Intelligenz die des gemeinen Marines weit
übersteigt. Die United Nations Space Command hatten ursprünglich vor, einen Trupp
Cyborgs auf ein Schiff der Allianz zu schleusen, um so ihrerseits den Heimatplaneten des Feindes
zu lokalisieren. Wie dem auch sei, Keyes' Plan geht auf, die Flucht gelingt und die "Pillar of
Autumn" materialisiert in der Nähe einer unbekannten Ringwelt, kurz entschlossen Halo
getauft. Leider bleibt für ausgedehnte Erkundungen wenig Zeit, denn Schiffe der Allianz entdecken
die Neuankömmlinge und bereiten ihnen einen heißen Empfang.
Das Herz eines Cyborgs
"Halo" ist ein Action-Spiel, genauer, ein 3D-Shooter, bei dem Sie Ihre Umgebung in der
Ich-Perspektive wahrnehmen und mit ihr nach Herzenslust, sagen wir, interagieren können.
Doch das artet nie in sinnentleerte Ballerorgien aus: Selten war die Story so gut in das Spielgeschehen
eingebettet. Das geht gleich zu Beginn des ersten von zehn sehr großen, in zahlreiche Unterabschnitte
aufgeteilte Leveln los: Der Master Chief wird aus seinem künstlichen Schlaf geweckt, um der
Besatzung der "Pillar of Autumn" gegen die anrückende Allianz beizustehen. Wegen
der langen Ruhephase erklärt ihm ein Wissenschaftler in den ersten Minuten nach dem Weckruf,
wie er sich auf dem Schiff zurecht finden kann. Diese Minuten dienen Ihnen gleichzeitig als kleines
Tutorial, in dem Sie mit den wichtigsten Bewegungen und Handgriffen vertraut gemacht werden. Die
Steuerung über das konsolentypische Gamepad ist für eventuell an Maus und Tastatur
gewöhnte PC-Aktionisten möglicherweise etwas unorthodox, nach spätestens einer
halben Stunde geht sie einem jedoch in Fleisch und Blut über. Für weitere
Unterstützung sorgt die künstliche Intelligenz Cortana, die Captain Keyes in die
elektronischen Schaltkreise Ihres Cyborg-Gehirns verfrachtet. Sie meldet sich während des Spiels
immer mal wieder mit launigen Sprüchen oder Tipps, hackt sich in Computersysteme und
hält Funkverbindung mit der Außenwelt.
Fahren Sie mal rechts ran!
Nach der Ouvertüre auf der "Pillar of Autumn" finden Sie sich dann doch auf der
namensgebenden Ringwelt wieder. Ihre erste Mission: Versprengte Marines ausfindig zu machen und
ihnen so lange gegen die Allianz beizustehen, bis sie von einem Rettungsschiff aufgenommen worden
sind. Dabei überwinden Sie große Distanzen mit dem M12 Warthog, ein Jeep und das erste
von zahlreichen Fahrzeugen, hinter deren Steuer Sie im Spiel Platz nehmen dürfen und
müssen. Gas und Bremse übernimmt dabei stets der linke Mini-Stick des Gamepads, mit dem
rechten drehen Sie quasi Ihre Umgebung und legen so die Fahrtrichtung fest. Klingt einfach, ist in der
Realität jedoch erst mit etwas Übung zu meistern. Spielen Sie zu zweit – dazu gleich mehr
– darf Ihr Mitspieler hinter dem MG im Heck des Jeeps Platz nehmen. Sonst noch im Angebot: der
Scorpion-Panzer, mit dem Sie selbst die stärksten Allianz-Verteidigungslinien durchbrechen,
der Ghost-Gleiter und die Banshee-Flugeinheit, die Sie sich beide bei den Gegnern ausleihen
können. Die meiste Zeit sind Sie jedoch zu Fuß unterwegs, etwa im Schutze der Nacht
und eines Scharfschützengewehrs, um zu einem Allianz-Schiff vorzurücken, in dem
Captain Keyes fest gehalten wird. Etwas später erkunden Sie alte Artefakte und Kavernen
der Ringwelt, die scheinbar vor langer Zeit von inzwischen ausgestorbenen Wesen bewohnt wurde,
noch etwas später geht es in einen unheimlichen Sumpf, in dem ein Trupp Marines verschwunden
ist – alles sehr atmosphärisch und abwechslungsreich.
Erst schießen, dann fragen – oder?
Die Allianz-Außendienstler auf Halo setzten sich aus vier unterschiedlichen Alien-Spezies zusammen,
die sich auch wirklich unterschiedlich verhalten. Die knapp eineinhalb Meter großen Drohnen rennen
wild umher und sind vor allem in Gruppen unangenehme Zeitgenossen. Eine Spur fieser sind die Schakale,
die sich mit Energieschilden schützen und es so mit mehreren Marines zugleich aufnehmen
können. Die Elite, strategisch ausgebildete Einzelgänger, besitzen einen
Ganzkörperenergieschild und sind mit 2,50 Meter Körperlänge eine stattliche Erscheinung.
Richtig unangenehm wird es, wenn Sie einem Jäger begegnen. Diese Kollegen sind aufgerichtet knapp
vier Meter groß und sollten besser mit Fernwaffen auf Distanz gehalten werden. Wo wir gerade beim
Thema sind: Auch der Gebrauch von Waffen ist höchst realistisch, wenn Sie uns dieses Wort in
einem Science-Fiction-Spiel gestatten: Als Master Chief dürfen Sie maximal zwei verschiedene Waffen
gleichzeitig tragen, also beispielsweise Ihr MA5B-Sturmgewehr und eine wenig durchschlagkräftige
Pistole, die dafür über einen Zoom-Modus verfügt. Sie sollten also überlegen,
welche Waffe Sie einstecken und welche liegen lassen, denn jede besitzt ihre Vor- und Nachteile. So ist die
Durchschlagskraft einer Allianz-Plasmapistole zwar gering, doch lassen sich damit vortrefflich mechanische
Ziele wie etwa Spähsonden ausschalten. Übrigens: Nicht immer ist es ratsam, alles und jeden
umzunieten. In einer Bibliothek, die von einem robotischen, leicht verstrahlten Wächter gepflegt wird,
bekommt der Begriff "Gegnerhorden" eine ganz neue Bedeutung. Sie könnten hier zwar
jeden einzelnen Feind eliminieren, sinnvoller ist jedoch die Flucht nach vorn, bei der Sie den Großteil
der Aggressoren einfach hinter sich lassen. Das spart Nerven und Munition. Ebenfalls nett:
"Halo" besitzt zahlreiche Speicherpunkte in jedem Level, bei denen der aktuelle Spielstand
automatisch auf die eingebaute Xbox-Festplatte gesichert wird. Die Punkte sind strategisch günstig
vor oder nach besonders herausfordernden Abschnitten platziert und halten somit den Frust über
ein verfrühtes Ableben des Master Chief gering.
Ganz neue Dimensionen
Alles schön und gut, aber wie sieht "Halo" technisch aus? Für einen der ersten
Xbox-Titel begeistert das Spiel mit enormer Grafik und einer Weitsicht, die besonders in den
Außenleveln ihresgleichen sucht. Hier arbeiteten in der Vergangenheit etwas rechenschwache Konsolen
wie etwa das Nintendo 64 mit berühmt-berüchtigtem Nebel, um zugunsten einer konstanten
Bildwiederholrate weniger Details darstellen zu müssen. Manche der Innenlevel fallen dagegen
optisch etwas hinter den grandiosen Wind-und-Wetter-Effekten Halos zurück, was aber nicht zu sehr
ins Gewicht fällt. Besitzen Sie eine Stereoanlage mit Dolby Digital, raten wir dringend dazu,
"Halo" über eben diese zu spielen. Dank 5.1-Sound tauchen Sie komplett in die Spielwelt
ab, hören Natur und Feinde präzise aus allen Richtungen und reagieren dadurch schneller auf
etwaige Bedrohungen. Bei den deutschen Sprachaufnahmen hat Microsoft leider etwas geschludert: Der
Master Chief und seine Freunden sprechen oft seltsam unmotiviert und mit teilweise extremen
Lautstärkeschwankungen. Nett: die Vielfalt an Sprachaufnahmen, etwa, wenn Sie einem Trupp
Marines zu Hilfe kommen und dann von denen freudig begrüßt werden. Bungie-Musikus
Marty O'Donnell schrieb dem Spiel einen wahrlich filmreifen Soundtrack, der je nach Situation unheimlich,
beruhigend oder aufwühlend aus den Boxen erklingt – für Fans gewinnmaximierend als
separate Audio-CD erhältlich. Haben Sie das Spiel nach etwa 20 Stunden gemeistert, warten
zahlreiche Mehrspieler-Optionen (für bis zu 16 Personen) oder ein härterer Schwierigkeitsgrad
auf Sie. Besonders zu erwähnen, weil keine Selbstverständlichkeit: Den Story-Modus
dürfen Sie auch mit einem Freund gemeinsam bestreiten – der Bildschirm teilt sich dann in zwei
Hälften, ohne die Spielgeschwindigkeit zu beeinträchtigen.
Fazit: Sehr empfehlenswert
Wenn ich ehrlich bin, gibt es unter den Hunderten von Spielen, die ich im Laufe der Jahre in die Finger
bekommen habe, nur wenige, die ich komplett durchgespielt habe. "Halo: Kampf um die
Zukunft" gehört dazu, und zwar gemeinsam mit einem Freund im Kooperativ-Modus,
der für gesteigerte Stimmung und ungeahnte Interaktionen ("Ich geb' dir Feuerschutz!")
im Wohnzimmer sorgt. Verglichen mit dem eher flauen "Star Wars: Obi-Wan"
(Test in
Corona 100) zeigt "Halo", dass der Spielspaß nicht zwingend an eine teure Lizenz
gekoppelt ist – und welche Rechenpower die Xbox wirklich besitzt. Die ursprünglich geplanten
PC- und Mac-Fassungen sollen übrigens nun doch noch in Angriff genommen werden – allerdings
von einem externen Team und nicht von den Bungie-Designern. Die arbeiten nämlich schon mit
Hochdruck am Nachfolger "Halo 2", der für Ende 2003 angekündigt worden ist.
Diesmal dann auch mit Online-Funktionen, damit nun die spielende Menschheit auf allen Kontinenten
gleichzeitig gegen die außerirdischen Invasoren vorgehen kann. Die Allianz hat im zweiten Teil
nämlich den Weg zur Erde entdeckt – und schickt jede Menge Vertreter los ...
(Zurück zum Inhalt)
Diejenigen, die die Frankfurter Buchmesse nur zuhause am Fernseher verfolgen, mögen leicht verwundert
sein über die Superlative, mit deren Hilfe die einmal im Jahr stattfindende Veranstaltung oft
beschrieben wird. Da hilft auch nicht die Eröffnungspressekonferenz der Buchmesse und deren
Direktor Volker Neumann, der von "über 6370 Ausstellern aus 110 Ländern" und
über 2000 Veranstaltungen im Rahmen der Buchmesse spricht.
Nein, man muss wohl da gewesen sein und sich durch die Massen von Menschen und die unübersichtlichen
Hallen gezwängt haben, um einen echten Eindruck zu bekommen. Ohne zielgerichtetes Suchen
und Besuchen verliert man sich schnell in dem Gewirr von Verlagen, wobei die wirklich großen
und bekannten eindeutig in der Minderzahl sind. Ruhe zum Begutachten und Kennenlernen der eher
Unbekannten findet man an den überfüllten Ständen allerdings auch nicht - sich
hinzusetzen, um zu lesen, ist eine utopische Vorstellung.
Auf der Suche nach den Bereichen "Science Fiction", "Horror", "Fantasy"
stellten wir schnell fest, dass eine Einteilung nach Themen als Solches nicht existierte - wohl
hauptsächlich, weil die meisten Verlage ein zu breites Angebot haben. Anders im Comic-Bereich:
Da kamen die Fans ganz auf ihre Kosten - "Faszination Comics" war ein großer Bestandteil
der Messe und somit erfreuten sich die Fans eines riesigen Abschnittes in Halle 4 mit den großen
Comicverlagen Deutschlands: Dino, Ehapa und viele andere präsentierten sich in sehr bunten Farben.
Sehr nah beieinander fand man in Halle 3 die großen Science Fiction Verlage Bastei-Luebbe, Heyne
und Heel. Bastei-Luebbe präsentierte sich sehr trocken im schlichten Weiß gemeinsam mit
den anderen Häusern der Verlagsgruppe Luebbe. Als Neuerscheinung wurde Wolfgang Hohlbeins
Sechsteiler "Intruder" angepriesen, aber auch ältere Romane von Robert A. Heinlein waren
zu finden.
Bei Heyne dominierte natürlich der Bestseller von Dieter Bohlen "Nichts als die Wahrheit". Auf
riesigen Stellwänden präsentierte sich das restliche Angebot. Darunter der neue Tom Clancy
Roman "Im Zeichen des Drachen". Science Fiction und vor allem "Star Trek"-Romane
suchte der Besucher vergebens.
Der Bonner Heel Verlag dagegen präsentierte ein sehr breites Angebot. Vom Nachschlagewerk
über Flugzeugträger bis hin zu hochtechnischen Bildbänden. Darüber hinaus
natürlich auch die "Space View" und das neue "Star Trek"-Nachschlagewerk
"Sternen-Atlas".
Der Hörbuchbereich, der zur Zeit noch im Kommen ist, wurde vor allem durch den Hörverlag
vertreten. Der als GmbH eingetragene Verlag präsentierte auf seinem Stand auch Phantastik-Artikel,
wie "Herr der Ringe", "Harry Potter" oder auch "Per Anhalter durch die
Galaxis".
Wirklich lohnenswert war die Veranstaltung wohl nur für die Fachbesucher, vielleicht auf der Suche
nach einem Verlag für ihr Buch, die mehr als den doppelten Eintritt bezahlen mussten und die
Journalisten, die das Gelände kostenfrei betreten durften.
Privatpersonen konnten ihre 7,50 Euro Eintritt nur durch konsequentes Sammeln von Zeitungs-Probexemplaren
reinholen. Am Ende werden aber wohl alle einhellig behaupten können: Viel gesehen, aber wenig behalten.
(Zurück zum Inhalt)
Das Sagen zu haben, ist sehr angenehm. Manchmal. In drei Jahren sf-radio.de gab es Momente, da habe ich
es genossen. Jetzt bin ich ja sf-radio-Rentner. Der Klaus aber genießt es manchmal immer noch:
Eigentlich wollte er - den ich zutiefst bewundere und für den ich großen Respekt hege - einen
Artikel zum BuchmesseConvent 2002 schreiben. Bis er kurzerhand auf die Idee kam, es nicht zu tun.
Sondern ich. Sagt er. Der Chef halt. Der Klaus. Der Mistkerl.
Alle Jahre wieder im Herbst fahren Redakteure des Internetportals sf-radio.de nach Frankfurt, um dort auf
dem BuchmesseConvent einige schöne Stunden zu verleben und anschließend darüber zu
berichten. In diesem Jahr war das nicht anders und Ihr konntet in diversen webBEAT-Meldungen, in einigen
Audio51-Sendungen sowie in einer Leseprobe und schließlich auch in der Internetfernsehsendung
"Ganymed" unter www.projekt-x.tv viele leise, laute
und zum Teil sogar farbige Impressionen
von dieser Convention erhalten. Apropos "erhalten": Seit drei Jahren wird sf-radio.de auf
dieser Veranstaltung regelmäßig mit dem Phantastik-Award für die beste Internetsite
des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Das ist nett und wie jedes Jahr wollen wir uns artig bedanken, aber
eins sollte bedacht sein: Es ist nicht der Grund, warum es uns jedes Jahr aufs Neue nach Frankfurt zieht.
Da sind ganz andere Dinge, die uns zur Anreise motivieren...
Zum einen wären da die Anfahrt und die Abfahrt. Im heimischen Auto, mit dem Bleekmän rechts
und dem Michels hinten, hat man einfach sehr viel Spaß. Klaus und Jürgen eigentlich immer - ich
zumindest immer dann, wenn Jürgen mal ausnahmsweise keine Witze darüber macht, dass zu
meinen musikalischen Vorlieben auch ein norwegisches Poptrio gehört. Aber lassen wir das. Mit der
richtigen Begleitung macht bekanntlich auch die 75minütige Suche nach einem Burger-Restaurant
irgendwo in der hessischen Pampa Spaß... zumal sie tatsächlich von Erfolg gekrönt war.
- Solchermaßen gestärkt war dann schließlich der nächste Anfahrtspunkt auf unserer
Reise der Bürgersaal in Dreieich-Buchschlag.
Wer in der Internetfernsehsendung "Ganymed" Nr. 4 die Bilder gesehen hat, wird mir
zustimmen: Der BuchmesseConvent ist ein echter Fan-Event. Neben vielen Büchern, vielen Autoren,
Verlegern und solche, die das ein oder andere werden wollen, sind Heftromanserien-Fans ebenso vertreten,
wie Hobbyfilmer, Modellbauer und eine nicht kleine Anzahl an Händlern. Für nur 8,- Euro boten
diese und zahlreiche Programmpunkte bis spät in die Nacht zahlreichen Kurzweil. Für das leibliche
Wohl sorgten der Thailänder im Keller sowie das aus dem letzten Jahr noch sehr gut bekannte
Schnecken-Chilli, das von dem eingangs erwähnten Klaus Michels erneut verspeist wurde. Beweis
genug, dass es schmackhaft und finanzierbar war.
Für Empörung unter Veranstaltern, Händlern und auch Besuchern sorgte kurzfristig noch
die Bekanntmachung, dass die regionale Stadtverwaltung den BuchmesseConvent als Verkaufsveranstaltung
eingestuft hatte und es somit untersagte, auch nach 16 Uhr an irgendeinem Händlertisch irgendetwas
zu verkaufen. Zwar brauchten die Händler ihre Stände nicht abzubauen, aber verkauft werden
durfte nichts mehr. Eine durch und durch lächerliche Auslegung von Verordnungen, die den nur
an einem Samstag stattfindenden Convent stark beeinträchtigten: Denn ganz abgesehen davon,
dass die Veranstaltung erst um 12 Uhr mittags begann, ist sicher jeder Händler bereit, schriftlich zu
bestätigen, dass selbst bei 24 Stunden rund-um-die-Uhr-Verkauf auf dem BuchmesseConvent kein
glorreicher Reibach zu machen ist: Dafür ist die Besucherzahl zu überschaubar und sind die
Preise zu manierlich. Mitveranstalter Roger Murmann jedenfalls war an diesem Tag nicht sehr gut auf
Amtsstuben und Bürokratieschimmel zu sprechen, versprach aber allen Besuchern, dass ihm
nächsten Jahr entsprechende Anträge rechtzeitig gestellt (und bezahlt) würden, um dem
18. BuchmesseConvent im Oktober 2003 dieses Schicksal zu ersparen. Gut so!
Neben der Autorin des Jahres, Monica Felten, die die Fortsetzung ihres Erfolgromans "Elfenfeuer"
auf dem Event vorstellte, verkaufte und signierte, waren die üblichen Verdächtigen anwesend:
Maddrax-, Prof. Zamorra-, Rettungskreuzer Ikarus-, Perry Rhodan- und eine Reihe von weiteren Autoren,
dazu die entsprechenden Lektoren, Redakteure und vor allem die Leser dieser Reihen. Mini-Verlage gaben
sich die Ehre und stellten ihre Werke vor und ebenso ein Projekt, das von den Kollegen des von uns sehr
geschätzten SF-Flash (www.sf-flash.de) unterstützt wird,
fand die entsprechende
Anerkennung: "Welten voller Hoffnung" aus dem BeJot-Verlag von Babara Jung, das ich an
dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte.
Alles in allem war es eine sehr gute Veranstaltung, die Lust auf mehr machte. Und mehr wird es geben: Am
11.10.2003 im Bürgersaal in Dreieich-Buchschlag oder auf www.buchmessecon.de.
Denn der von mir hochgeschätzte Michael Ottenbruch hat Recht: Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!
PS: Und nein, Klaus Michels ist in Wirklichkeit kein Mistkerl. Glaube ich...
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ENT: Cast ist wie eine Familie.
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Anthony Montgomery (ENT Travis Mayweather) sagte gestern, dass die anderen Mitglieder der "Enterprise"
Cast wie seine Familie wären.
"Dominic [Keating] steht mit am nächsten. Aber alle sind mit nahe," erzählte Montgomery gegenüber
Zap2It. "Ich habe keine Probleme damit, Dominic in der Mitte der Nacht anzurufen, genau wie Scott [Bakula].
Ich habe [hier] vier Brüder und zwei Schwestern. Wir sind eine Familie in jeglicher Beziehung."
Natürlich kann es problematisch sein, zwei so attraktive Schwestern zu haben. "Sobald die Leute realisieren,
dass ich vor ihnen stehe [...] fangen sie unausweichlich an, über Jolene zu sprechen," sagte der Schauspieler.
"Ich sage dann, 'Ja, Jolene ist süß.' Und die Leute, 'Oh mein Gott, Du hast nicht...?' - 'Nein, habe ich nicht.
Niemals. Ich habe nie darüber nachgedacht, ehrlich gesagt. Sie ist meine Schwester.' Ich denke nicht darüber
nach, Sex mit meiner eigenen Schwester zu haben.
Montgomery dachte allerdings darüber nach, wer Mayweather's ideale Eltern sein könnten. "Ich würde es
lieben, wenn Morgan Freeman ein Großvater wäre. Danny Glover wäre ein wundervoller Vater," sagte
er. "Aber was wirklich schön wäre - ich glaube nicht, dass das jemals möglich ist - ist Nichelle Nichols
als Großmutter.
"Ich würde wollen, dass es Nichelle wäre, weil die erste Afro-Amerikanerin im All den derzeitigen treffen
würde - das wäre absolut großartig." (sp)
Link zum Thema:
http://tv.zap2it.com/sciencefiction/otherworlds.html?28705
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ENT: Promo-Video zu "The Communicator".
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Am 6.11. wurde zum ersten Mal die neue "Enterprise"-Episode "The Seventh" in den USA ausgestrahlt.
UPN wird daraufhin auch den Promo-Trailer für "The Communicator" ausstrahlen.
In "The Communicator" vergisst Reed aus Versehen seinen Kommunikator während eines Besuches auf
einem Prä-Warp Planeten. Als er mit Archer zurückkehrt, um die Technologie zurückzuholen, werden sie
von Soldaten gefangen genommen, die sie für feindliche Spione halten. Währendessen benutzen Trip
und Mayweather die Tarntechnologie eines beschädigten Suliban-Zellschiffes, das sie vor einiger Zeit
entführt haben, und versuchen so Archer und Reed zu retten, bevor sie hingerichtet werden.
Die Webseite Mr. Video Productions hat den Trailer bereits online gestellt. Für alle, mit langsamer
Internetanbindung folgt hier eine Abschrift des Promo-Videos:
WAS WÄRE, WENN EINE RÜCKSTÄNDIGE KULTUR EINEN BLICK AUF DIE ZUKUNFT WERFEN WÜRDE
[Die NX-01 im Orbit um einen erdähnlichen Planeten.]
[Drei außerirdische Soldaten nehmen einen Drink zu sich.]
[Reed sitzt in der Nähe und schaut auf seinen Scanner.]
[Reed und Archer im Umkleideraum der NX-01]
Reed: "Mein Kommunikator..."
[Gosis zeigt Archer den Kommunikator.]
Reed: "...er ist verschwunden!"
[Mayweather schaut besorgt zu Reed.]
[Reed und Archer in einheimischer Kleidung in einer Kneipe auf dem Planeten]
[T'Pol auf der Brücke.]
T'Pol: "Es ist entscheidend, dass wir die Technologie zurückholen."
[Trip, Reed, Hoshi, T'Pol und Archer schauen gespannt auf den Hauptschirm.]
[Reed schleicht mit einem Scanner durch einen Korridor auf dem Planeten]
[Reed dreht sich besorgt zu Archer um.]
[Gosis mit einem anderen Außerirdischen.]
Gosis: "Ich glaube, wir haben ein paar feindliche Spione gefunden."
[Archer und Reed werden gewaltsam abgeführt]
[Archer verteidigt sich]
Archer: "Wir sind Besucher, keine Spione."
[Archer kniet neben Reed und wird von Gosis ins Gesicht geschlagen]
[Reed wird von einem Soldaten mit seiner Waffe ins Gesicht geschlagen]
T'Pol (nicht zu sehen): "Sie werden exekutiert werden."
[Archer und Reed werden zu zwei Schlingen geführt.]
[Archer wird eine Schlinge um den Hals gelegt.]
[Reed wird eine Schlinge um den Hals gelegt.]
[Archer schaut aus einer Gefängniszelle.]
Archer: Was wäre, wenn wir ihnen die Wahrheit sagen?"
[Schriftzug: ENTERPRISE]
Wer sich das 3,8 MB große und 22 Sekunden lange MPEG-Video herunterladen möchte, findet es auf
Mr. Video Productions. (mr)
Link zum Thema:
http://www.vidiot.com/st-ent/Previews/framePromo2.html
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ENT: Infos zu "The Catwalk"
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Auf der offiziellen Startrek-Webseite sind nun die offiziellen Infos zu "The Catwalk" veröffentlich worden,
einer "Enterprise"-Episode, die voraussichtlich am 18. Dezember in den USA auf UPN gesendet werden wird:
Als sich ein tödlicher Neutronensturm der Enterprise schneller näher, als sie entkommen kann, sucht die
gesamte Besatzung für einige Tage Schutz in dem Bereich des Schiffes, der am meisten geschützt ist - den
Wartungsschächten innerhalb der Schiffsgondeln. Dort wird auch einigen Außerirdischen Schutz geboten,
die nicht ganz ehrlich über sich sind ...
Geschrieben wurde die Episode von Mike Sussman und Phyllis Strong, Regie führte Mike Vejar. Gedreht
wurde vom 23. Oktober bis 1. November.
Gaststars:
Scott Burkholder als Tagrim
Zach Grenier als Renth
Aaron Lustig als Guri
Elizabeth Magness als Crewman #1
Danny Goldring als Alien Captain
Brian Cousins als Alien Lieutenant
Sean Smith als Alien #1
(treknews.de)
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201 Shockwave, Part II
Archer befindet sich verloren in der Zukunft und die Suliban bedrohen sein Schiff im 22. Jahrhundert, -
schlechte Ausgangsposition für den Otto-Normalverbraucher, eine Herausforderung dagegen
für einen "Star Trek"-Captain. Aber auch die Suliban haben das ein oder andere
Problem: Der mysteriöse Auftraggeber aus der Zukunft ist plötzlich nicht mehr zu erreichen
und unter den verunsicherten gentechnisch manipulierten Bösewichten herrscht Uneinigkeit:
Alle töten und die Enterprise zerstören oder doch lieber abwarten und nach dem
verschwundenen Archer suchen? Zu dumm, dass beinahe alle Suliban sehr ungeduldige Zeitgenossen sind...
Das Ende der ersten Staffel ließ den Zuschauer in großer Spannung zurück. Nach einem
qualitativen Rückgang in der zweiten Hälfte der ersten Staffel, schien "Shockwave,
Part 1" die neue Serie zu alter Stärke zurückzuführen. Zudem sind "Star
Trek"-Serien seit TNG ja sozusagen traditionell in der ersten Staffel nicht sehr gut, - man konnte also
einige Monate hoffen. "Shockwave, Part II" belohnt diese Hoffnung aber nicht wirklich. Die
Auflösung ist nicht originell, die Situation wirkt ein ums andere Mal bemüht konfliktträchtig
und insgesamt startet Enterprise nur mehr oder weniger überzeugend in die zweite Staffel.
202 Carbon Creek
Archer, Trip und T´Pol sitzen beim Essen, als Archer sich nach dem Grund für T´Pols gezielte
Ausflüge auf der Erde erkundigt. Scheinbar war er ein wenig neugierig und möchte dies nun stillen.
Ihm und Trip bleibt aber fast das Essen im Hals stecken, als T´Pol ihnen erklärt, dass sie die Stätte
des ersten Kontakts zwischen Vulkaniern und Menschen besuchen wollte. Scheinbar befindet sie sich nicht in
Montana, sondern in einem kleinen Ort namens Carbon Creek. In der darauf folgenden Geschichte berichtet
sie ihren beiden Zuhörern, warum dies so ist.
Mit Verlaub: Abgesehen davon, dass wir inzwischen die dritte Story vom ersten Kontakt hören (nach
dem Buch "Fremde vom Himmel" und dem Film "Der erste Kontakt"), muss sie bereits
in der zweiten Folge der zweiten Staffel erzählt werden? Fällt den Autoren schon jetzt keine
geeignete Handlung mehr ein, in die sie die Hauptfiguren der Serie involvieren können?
Schlimm genug, - dazu kommt aber auch noch der ekelig süße Landeier-Mythos aus dem Amerika
der 50er Jahre. Bah.
203 Minefield
Auf dem Weg in ein fremdes Sonnensystem wird die Enterprise von einer plötzlichen und
überraschend starken Explosion durchgeschüttelt. Ein Scan bringt es an den Tag: Das Schiff ist
in ein Minenfeld gerast. Scheinbar ist das System für jemanden von Wert, - und dieser
"Jemand" stellt sich auch schon bald vor. Per Audio-Übertragung macht er klar: Erstens
sind wir Romulaner und zweitens haut Ihr jetzt besser ab oder wir zerstören Euch! Dummerweise wurde
Waffenoffizier Reed inzwischen von einer der Minen an die Außenwand der Enterprise genagelt.. im
wahrsten Sinne des Wortes: Und einen sofortigen Rückzug könnten Reed und das Schiff vielleicht
nicht überstehen...
Zugegeben: Diese Zusammenfassung hört sich nicht sehr prickelnd an, aber "Minefield" ist
die bis dahin bei weitem beste Episode der zweiten Staffel. Captain Archers "Hey Kumpel, ich will Dich
kennenlernen!"-Einstellung ist zwar genauso unglaubwürdig wie Malcom Reeds "Ich
fraternisiere nicht mit Vorgesetzten!"-Aussage (Vielen Dank an Malcolms Vorfahren
väterlicherseits: Ich LIEBE dieses Wort.. fraternisieren.. toll!) – und warum die Romulaner unbedingt
in der Folge auftauchen müssen, weiß nur die Zukunft sowie das B&B-Gespann – aber insgesamt
befindet sich "Enterprise" hier in einem klaren Aufwärtstrend. Und der wird sich in
den nächsten Folgen sogar fortsetzen...
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Nur noch wenige Wochen, dann startet in Hamburg die HanseTrek. Vom 22. bis 24. November
treffen sich die SciFi-Fans ein ganzes Wochenende in der Hansestadt. Die "Con im
Norden" ist somit in diesem Jahr nach FedCon und Galileo 7 die dritte größere
Convention in Deutschland. Aber: Diese Con und ihr Orga-Team feiern Premiere. Es ist der
Versuch, eine neue Convention im Norden Deutschlands zu etablieren.
Doch im Vergleich zu ähnlichen Initiativen, findet die HanseTrek statt und verspricht obendrein
ein voller Erfolg zu werden. Die Gästeliste kann sich sehen lassen, ist aber nicht überladen.
Von der Raumstation "Deep Space Nine" kommen Nana Visitor (Major Kira), Marc Alaimo (Gul
Dukat), Jeffrey Combs (Weyoun/Brunt) sowie Casey Biggs (Damar). Darüber hinaus gewann das
Team rund um Christian Schmidt die Darsteller Jayne Heitmeyer (Renée Palmer), Robert Leeshock
(Liam Kincaid) und Von Flores (Ronald Sandoval) aus "Earth: Final Conflict" als
Gaststars. Durch das Programm führt Ernst Meincke, allseits bekannte Synchronstimme von
Captain Jean Luc Picard.
Leider musste jedoch ein ganz besonderer Gast aus gesundheitlichen Gründen absagen: James
Doohan, bekannt als Scotty aus der Originalserie. "Der Arzt hat mir von einer Reise und
insbesondere von den Strapazen des langen Überseefluges abgeraten", schreibt er
in einem Brief an die Fans. Die Organisatoren haben schon für Ersatz gesorgt. Wer das
sein wird, erfahren wir aber erst auf der Convention selber.
Das Programm: Neben den Panels der Gäste locken Auftritte der "Data Family" und
von "Take This". SF-Quiz, Weltraumdisko und Kostümwettbewerb gehören ebenfalls
dazu. Höhepunkt ist jedoch das Bühnenstück "What Shakespeare Leaves
Behind" in der Deutschland-Premiere. Hinter der Aktion stecken die Bad Guys Marc Alaimo,
Jeffrey Combs und Casey Biggs. Dieses legendäre Mini-Event kostet jedoch, ähnlich wie
auf der FedCon das "Cabaret", zehn Euro extra.
Der Preis für das gesamte Wochenende beträgt 110 Euro. Tageskarten sind zum Preis von 35 bis
49 Euro zu haben. Veranstaltungsort ist das Sachsenwald-Forum in Hamburg-Reinbek.
Schmale Gästeliste, gemütliches Con-Hotel, ausgelegt für rund 500 Besucher, - das Ziel
des Orga-Teams ist klar: Die HanseTrek soll eine kleine Con werden. Ein Anlaufpunkt für Science
Fiction Fans, die genug haben von den ganz großen Conventions, vom Gedränge auf den Fluren.
Aber: Langweilig wird es ganz bestimmt nicht. Und sollten die Besucher mal genug haben, dann lockt der
SF-Radio Stand, wo die Redakteure fleißig Sendungen produzieren und Texte schreiben. SF-Radio
wird wie gewohnt in "On Tour"-Sendungen aus Hamburg berichten.
Ob es im nächsten Jahre eine Fortsetzung der HanseTrek geben wird, ist noch offen. Eine
Bereicherung der Convention-Szene ist es auf jeden Fall.
Link zum Thema:
http://www.hansetrek.de/
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In den USA ist die neue TV-Saison nun schon gute 5 Wochen alt. Gut entwickelt hat sich entgegen den
ersten Trends "Enterprise". Obwohl die 2. Staffel nur schwach gestartet ist, konnte die Serie
seit der 2. Folge jede Woche zulegen und ist nun wieder auf einem ganz ordentlichen Niveau angelangt.
Die wichtigen November-Sweeps (hier werden die Preise für die Werbespots anhand der November
Quoten neu festgelegt) werden diesmal sehr spannend.
Noch immer auf der Gewinnerstraße ist WB's "Smallville". Die Serie läuft zur Zeit
ausgezeichnet und ist eine der großen Überraschungen der neuen TV-Saison.
Weniger glücklich dürfte Joss Whedon sein. Der Erfinder von "Buffy", "Angel"
und "Firefly" hat bei allen seiner drei Serien mit schwachen Quoten zu kämpfen. Zwar
sind die Verluste bei "Buffy" und "Angel" gegenüber der letzten Season noch
nicht so schlimm, aber seine neue SF/Western-Serie "Firefly" bekommt kein Ratings-Bein auf
die Erde. Tatsächlich fallen die Quoten bei FOX immer weiter und inzwischen würde es mich
nicht einmal wundern, wenn das US-Publikum gar nicht alle 13 bisher produzierten Folgen zu sehen
bekommen würde. Vielleicht ist die Serie schon Geschichte, wenn diese Ausgabe des Corona
Magazines erscheint…
Nichts Aufregendes gibt es von "Charmed" und "Alias" zu berichten - beide Serien
liegen derzeit auf dem Quoteniveau des Vorjahres.
In Deutschland ist inzwischen nun auch die letzte Staffel von "Akte X" gestartet. Zwar konnte
die erste Folge in der Montagabend-Primetime von Pro Sieben gute Zuschauerzahlen erzielen, aber bereits
die zweite Episode fiel gegenüber den Premierenquoten stark ab.
"Charmed" und "Buffy" laufen noch immer ganz ordentlich am Mittwochabend.
"Charmed" ist zwar nicht mehr ganz so erfolgreich wie die vorherige Staffel im
Hauptabendprogramm, dafür läuft "Buffy" aber etwas besser als während
der letzten Staffel. Insgesamt hat aber "Charmed" trotzdem leicht die Nase vorn.
Weniger erfolgreich ist momentan RTL2 mit Wiederholungen von "Stargate" und "Andromeda".
Die Zeiten, als selbst eine "Stargate" Wiederholung über 10% Marktanteil beim jüngeren
Publikum erzielen konnte sind anscheinend vorbei, die "Andromeda" Wiederholungen laufen
auch nicht gerade blendend.
Bei VOX startet nun auch die zweite und gleichzeitig letzte Staffel des Überraschungserfolges
"Dark Angel". Nachdem die Wiederholung der ersten Staffel zuletzt nicht mehr so viele
Zuschauer anziehen konnte bleibt abzuwarten ob die Erstausstrahlung der Episoden des zweiten
Produktionsjahres bei der Programmleitung wieder die Sektkorken knallen lässt…
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Die Enterprise NX-01 startet auch in die Weiten des deutschen Büchermarktes
Nun hat die fünfte Realfilm-Serie aus dem "Star Trek"-Universum auch den deutschen
Büchermarkt erreicht: Mit "Aufbruch ins Unbekannte" startet die Buchreihe zu
"Enterprise" in Deutschland und traditionell erzählt der erste Band die Geschichte des
Pilotfilms nach, der ja bislang in Deutschland noch nicht im TV zu sehen war. Den Lesern des Corona
Magazines allgemein bekannt: Die fünfte Serie führt den Zuschauer in die Zeit vor Captain Kirk
und Mr. Spock. Rund 100 Jahre, bevor Kirks NCC 1701 in die unendlichen Weiten aufbricht, macht sich
Captain Jonathan Archer mit seiner Enterprise NX-01 daran, den Weg für einen interstellaren
Völkerbund zu ebnen. Mit einer Crew, die sich ohne eine Förderation im Rücken dem
Unbekannten stellen muss, fliegt diese Enterprise durch eine Zeit, in der das Beamen nicht immer so richtig
funktionieren mag und der Weltraum noch ziemlich groß ist.
Den endgültigen Anlass zum Aufbruch gibt ein abgestürztes Raumschiff in einem Maisfeld in
Oklahoma. Der Insasse wird von den, seit den Geschehnissen des achten Star Trek-Kinofilms mit den Menschen
verbündeten, Vulkaniern als Klingone identifiziert, ist schwer verletzt und droht seinen Verletzungen
zu erliegen. Obwohl die Vulkanier empfehlen, den Fremden sterben zu lassen, entschließt sich die
Sternenflotte dazu, mit der NX-01 ins Weltall aufzubrechen, den Klingonen ihren Mann zurückzubringen
und so den langersehnten eigenen ersten Kontakt mit einer fremden Spezies ohne spitze Ohren herzustellen.
Captain Jonathan Archer macht sich auf den Weg, seine Crew zusammenzustellen und dass ihm die
Vulkanier im Austausch für Sternenkarten eine Beobachterin auf die Brücke setzen, passt
ihm gar nicht. Mit vollständiger Crew, inkl. einem freundlichen, aber rätselhaften Alien als
Schiffsdoktor und dem verwundeten Klingonen bricht die neue Enterprise auf. Doch schon bald wird auch
den Menschen klar, dass der Absturz des Klingonen-Raumers das Ergebnis einer Jagd war - und die
Jäger noch immer darauf aus sind, ihre Beute zu erhaschen...
Ebenso wie es Tradition ist, eine Buchreihe mit dem Pilotfilm der TV-Serie zu beginnen, ist es im Pocket-Verlag
inzwischen Gang und Gebe, dass solcherlei TV-Adaptionen von der Trek-Autorenveteranin Diane Carey
verfasst werden. Leider ist es Carey nicht gestattet, zu weit von der Drehbuch-Vorlage abzuweichen. Das
wurde vor allem bei dem insgesamt unbefriedigenden Ende von "Star Trek: Voyager" allgemein
kritisiert, wo – ähnlich wie es J.M. Dillard noch bei dem Classic-Teil des Romans zum Film "Star
Trek: Treffen der Generationen" erlaubt war – die Chance für ein ausführlicheres Ende
gegeben war, aber von der Autorin auf Druck von oben nicht genutzt wurde. So blieb ihr auch bei
"Aufbruch ins Unbekannte" nichts anderes übrig, als die gewohnt perfekte, aber halt
nicht sehr inspirierte Arbeit hinzulegen, die man von ihren Episoden-Adaptionen aus den letzten zehn
Jahren bereits gewohnt ist. Da die Geschichte allerdings – im Gegensatz zu Voyagers "Endspiel"
eine sehr gute ist - und aus diesem Grund nicht nur sehr hohe Einschaltquoten bei ihrer
TV-Erstausstrahlung in den USA, sondern auch hervorragende Kritiken erhalten hat -, lohnt sich die
Lektüre dieses Buches allemal.
"Aufbruch ins Unbekannte" ist Star Trek at it´s best und wie schon die verfilmte Version der
Story weckt auch der Roman Lust auf mehr. Beste Voraussetzungen für den Start einer weiteren
unterhaltsamen Star Trek-Buchreihe, die natürlich ebenso wie ihre Vorgänger im Wilhelm
Heyne-Verlag erscheinen wird. Übrigens: Als kleine Zugabe rundet ein "Making-of"
den Lesegenuss dieses ersten Romanes ab.
Diane Carey - Aufbruch ins Unbekannte
Heyne Verlag, 7,95 Euro
ISBN 3453863615
(Zurück zum Inhalt)
Diesen Monat gab es für PR-Fans reichlich zu lesen. So ist neben den normalen Heften mit
großer Verspätung der zweite Band der Reihe "Kosmos-Chroniken" erschienen.
Unter dem Titel "Alaska Saedelaere" beschreibt Autor Hubert Haensel aus Sicht der
titelgebenden Figur die Geschehnisse im PR-Universum vom 35.Jahrhundert bis zum 5.Jahrhundert NGZ.
Dabei wird erstmals Alaska Saedelaeres Transmitter-Unfall und die Zeit unmittelbar danach beschrieben, bei
dem er sich ein sogenanntes Cappin-Fragment im Gesicht einfängt, dass Intelligenzen bei seinem
Anblick wahnsinnig werden lässt. Dadurch ist Saedelaere gezwungen, mit einer Plastikmaske
durch das Leben zu wandeln.
Legendär ist Saedelaere jedoch weniger durch sein Gimmick geworden, als durch seine Streifzüge
durch das Universum, bei dem er den Anzug der Vernichtung seinem rechtmäßigen Besitzer
Ganerc zurückbringt, mehrfach dem geheimnisvollen Mädchen Kytoma begegnet und durch
Zeitbrunnen reist. Die Maske prädestiniert ihn natürlich für die Rolle des einsamen Wanderers.
Weiterhin ist das erste Taschenbuch des Sechsteilers "Perry Rhodan: Andromeda" vom
Heyne-Verlag in vielen Läden bereits erhältlich, obwohl es erst für den November
angekündigt ist. In Fankreisen hat sich inzwischen herumgesprochen, dass Heyne-Bücher oft
mehrere Wochen verfrüht erscheinen.
In dem Buch "Die brennenden Schiffe" darf Autor Uwe Anton uns in eine bedrohliche Situation in der
Nachbargalaxis Andromeda einweihen. Damit wird ein beliebter Schauplatz endlich wieder voll genutzt.
Explodierende Computerterminals erleichtern "Star Trek"-Fans das Hineinschnuppern, falls
Interesse besteht - die flotte Handlung hilft aber sicher noch mehr.
Ab dem Januar wird es für Fans von Roman-Serien je nach Freizeit noch besser oder schwieriger.
Am 14.Januar startet die vorerst nur auf zwölf Hefte ausgelegte Serie "Atlan - Centauri",
die alle zwei Wochen erscheinen wird und von Uwe Anton entworfen worden ist. Am 29.April startet mit
"Bad Earth" eine Alternative aus dem Bastei-Verlag. Der Erscheinungsrhythmus beträgt
ebenfalls 14 Tage, Chef-Autor ist hier Manfred Weinland, der vor allem durch die Fortführung der
SF-Serie "Ren Dhark" in Buchform bekannt ist.
Damit aber zum aktuellen Geschehen der Heftserie. Mit Band 2149 ist diese Woche die erste Hälfte
des Tradom-Zyklus zu Ende gegangen.
In der Handlungsebene, die die Auseinandersetzung zwischen den Völkern der Milchstraße und
dem Reich Tradom beschreibt, hat sich das Blatt gedreht. Mit dem Paradim-Panzerbrecher ist eine Waffe
gegen die zuvor nahezu unzerstörbaren Katamare des Reiches gefunden worden, sodass die
Entscheidungsschlacht am Sternenfenster zugunsten der Milchstraßen-Bewohner ausgefallen ist. Im
Nachsetzen hat eine alliierte Flotte das Sternenfenster in die ferne Galaxis Tradom durchflogen und hält
nun einen Brückenkopf.
Viel gravierender für die Zukunft der Serie sind die Erkenntnisse, die Atlan und die Besatzung der SOL
in Band 2147 gewonnen haben. Dort ist es ihnen gelungen, Informationen von dem Pangalaktischen Statistiker
Rik zu bekommen, die das bisherige Bild des Universums auf den Kopf gestellt haben. Wer Gigantomanie
albern findet, sollte besser den Rest dieses Artikels überspringen.
Nach dem alten Wissensstand wird das Universum vom Konflikt zwischen zwei hochentwickelten
Lebensformen dominiert. Die Kosmokraten sind die Vertreter der Ordnung. Sie hüten das GESETZ,
dessen Inhalt nicht genau bekannt ist, das aber mit der Wahrung der Naturgesetze zu tun zu haben scheint.
Diese Wesen, die über das Zwischenstadium der Materiequelle aus Superintelligenzen hervorgehen,
leben an einem mysteriösen Ort "jenseits der Materiequellen". Zum Erreichen ihrer Ziele
schicken sie seit Äonen Sporenschiffe aus, die Leben und Intelligenz im Universum verbreiten.
Die andere Gruppe sind die Chaotarchen, die als Lebensraum vermutlich Negasphären im Universen
benötigen. Dabei handelt es sich um Zonen, in denen die Naturgesetze ihre Gültigkeit verlieren.
Wie erst seit ca. sechzig Heften bekannt ist, schicken die Chaotarchen Chaotender aus, um mit Hilfe der
Nekrophoren Leben im großen Maßstäben zu vernichten.
Beide Gruppen nutzen für ihren Konflikt auserwählte Helfer aus dem normalen Universum, die
oft mit Unsterblichkeit belohnt werden, und ganze Hilfsvölker. Wie sich gezeigt hat, stehen die
Kosmokraten zu hoch über normalen Intelligenzen, um sich für deren Bedürfnisse oder
Leiden zu interessieren. Aus diesem Grund haben sich Perry Rhodan und Atlan, die einige Zeit als Ritter
der Tiefe für die Kosmokraten gearbeitet haben, von diesen losgesagt.
Seit 350 Heften ist dieses Bild durch Thoregon ergänzt worden. Dabei soll es sich um eine Alternative
handeln, die von den Helioten - Wesen aus Licht - angeboten wird. In Band 1999 ist das Thoregon
gegründet worden, das unter anderem die Milchstraße umfasst. Die genaue Natur und der
eigentliche Zweck der Thoregons sind bis dato unbekannt.
Neu ist nun, dass dieses Bild veraltet ist. Die Statistiker haben Eingriffe in die Struktur des Kosmos
gezählt und haben so herausgefunden, dass die Aktivitäten der klassischen Mächte nur
noch 37 Prozent ausmachen. Der große Rest fällt unter die Rubrik "Diverse", die
sich aus den verschiedensten Formen des Lebens zusammensetzt. Den Kosmokraten ist also die
Kontrolle über das Universum entglitten, daher bereiten sie eine massive Reduzierung
des Lebens vor.
Weiterhin sind Thoregons der stärkste Faktor des Lebens. Die Helioten handeln laut Erkenntnissen
der Statistiker aus reinem Eigennutz und wollen auf eine Stufe mit den Kosmokraten kommen.
Versetzungen von ganzen Galaxien sind beobachtet worden, die auf erste ziellose Experimente der
Helioten mit neuen Kräften zurückzuführen sind.
Als Reaktion haben die Kosmokraten beschlossen, die Thoregons auszulöschen. Galaxien, in
denen ausgezeichnete Thoregon-Völker wie die Menschheit leben, und Galaxien, die irgendwann
einmal zu Thoregons gehören könnten, sind mit Galaxienzündern versehen worden,
die eine ganze Sterneninsel vernichten können. Insgesamt sind zwei- bis dreitausend Galaxien
betroffen.
Die Pangalaktischen Statistiker können selbst nicht eingreifen, weil sie sich gegenüber den
Höheren Mächten zur Neutralität verpflichtet haben. Aber da ihre Galaxis Wassermal als
möglicher Teil eines zukünftigen Thoregons, ausgehend von der Nachbar-Galaxis Salthi, ebenfalls
mit einem Galaxienzünder versehen worden ist, geben sie Informationen frei.
Die SOL soll schnellstmöglich in das Erste Thoregon fliegen, um Kontakt mit den Helioten
aufzunehmen. Dieses befindet sich im Mahlstrom der Sterne, der in den 700ern der Serie schon einmal
Schauplatz gewesen ist.
Draufgaben an Hiobsbotschaften ist das baldige Verlöschen der Materiequelle Gourdel in der
Galaxis Erranternohre, das womöglich durch Manipulationen der Helioten ausgelöst worden
ist. Stattdessen soll eine Negasphäre in der Galaxis Hangay entstehen, die zur Milchstraße
benachbart ist.
Gegen diese Neuerungen, die für einige hundert Hefte reichen können, verblasst der Krieg zwischen
Tradom und der Milchstraße. Der Flug der SOL ist nun wesentlich bedeutender. Nebenbei war Atlan
für einige Stunden verschwunden, an die er sich nicht erinnern kann. In seiner Tasche hat er eine
Botschaft an sich selbst gefunden, dass er sein Einverständnis für etwas gegeben hat.
Damit ist die Serie aus dem eindimensionalen Schema Kosmokraten gegen Chaotarchen ausgebrochen.
Sollte das Konzept nicht funktionieren oder bei den Lesern nicht ankommen, können die
Informationen der Statistiker auch noch als bewusste oder unbewusste Täuschung dargestellt
werden. Die Vorankündigung auf die nächsten fünfzig Hefte lässt die Frage
offen, wie die Handlungen um das Reich Tradom, in dem sich ebenfalls ein Galaxienzünder
befinden soll, und um einen Sternenschwarm in dieses Konzept passen.
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Regulärer Cast der 2. Staffel:
Ben Browder als Crichton
Claudia Black als Aeryn Sun
Anthony Simcoe als D'Argo
Gigi Edgley als Chiana
Virginia Hey als Zhaan
Jonathan Hardy als Rygel (Stimme)
Lani Tupu als Pilot (Stimme)
Episode 2.01:
"Mind the Baby"
Regie: Andrew Prowse
Autor: Richard Manning
Gaststars:
Lani Tupu als Captain Bialar Crais
Wayne Pygram als Scorpius
David Franklin als Lt. Braca
Plot:
D'Argo erwacht nach einem Albtraum und stellt fest, dass Aeryn ihn und Crichton noch rechtzeitig vor dem
sicheren Tod gerettet hat. Sie befinden sich auf einem unbewohnten Asteroiden mit Sauerstoffatmosphäre.
Aeryn hat sich jedoch auf einen Deal mit Crais eingelassen und hilft ihm, den Umgang mit Talyn zu lernen.
Scorpius ist natürlich ungehalten darüber, dass Crichton und Co. ihm entkommen sind,
während Moya nach Talyn sucht.
Auf dem Asteroiden erfährt Crichton von dem Deal mit Crais und stattet ihm einen Besuch ab....
Kritik:
Farscape ist zurück, und wie..
Der Cliffhanger wird zufriedenstellend aufgelöst und die Karten neu verteilt. Die Aufgabe des
Drehbuchautors war es, dafür zu sorgen, dass Crais Teil des Teams wird, die anderen jedoch starkes
Mißtrauen gegen ihn hegen. Im übrigen war die Folge gar nicht als erste Episode der zweiten
Season geplant, sondern die Episode "Dream a little Dream". Beide Episoden mussten ein wenig
umgeschnitten werden und man drehte Szenen nach, damit sie in ihrer letztendlichen Ausstrahlungsreihenfolge
überhaupt Sinn machten. Insgesamt, wohl auch durch diese Umänderungen, nur eine
durchschnittliche Episode. Genial war allerdings der Stein-Schere-Papier-Gag zwischen D'Argo und Crichton,
der sich wie ein Running Gag durch die gesamte Serie ziehen wird.
Episode 2.02:
"Vitas Mortis"
Regie: Tony Tilse
Autor: Grant McAloon
Gaststars:
Melissa Jaffa als alte Nilaam
Anna Lise Phillips als junge Nilaam
Plot:
Crichton und Co. landen auf einem Planeten, auf dem Gerüchten zufolge eine alte luxanische Priesterin
leben soll. Die Priesterin bittet D'Argo, sie bei ihrem Todesritual zu unterstützen. Dies wäre auch
für D'Argo nicht ungefährlich, Crichton kann seinen Freund jedoch nicht daran hindern. Anstatt
zu sterben, wird Nilaam, die Priesterin, plötzlich jünger und damit attraktiv für D'Argo. Das
missglückte Todesritual hat aber schwerwiegende Folgen für Moya...
Kritik:
Oh nein, Rituale...als ob die Rituale der Klingonen bei "Star Trek" nicht schon nervtötend
genug wären, jetzt fangen sie bei Farscape auch schon damit an...
Ohnehin hätte diese Episode ohne Probleme ins "Star Trek"-Universum versetzt werden
können...man ersetze Luxaner mit Klingonen und D'Argo mit Worf und fertig ist die TNG-Folge...
Zwar gibt die Episode D'Argo mal eine Freundin, aber es ist von vornherein klar, dass diese Beziehung zum
Scheitern verurteilt ist. Die Folge ist unterer Durchschnitt, da auch die Farscape-typischen Comedy-Elemente
fast völlig fehlen und man ähnliche Stories schon zigfach gesehen hat....Schade, ein
schwacher Start in die zweite Staffel.
Episode 2.03:
"Taking the Stone"
Regie: Rowan Woods
Autor: Justin Monjo
Gaststars:
Anthony Hayes als Molnon
Peter Scarf als Das
Michela Noonan als Vyna
Natasha Beaumont als Janixx
Plot:
Chiana stellt anhand der Life Disc, die sie in ihrem Körper trug und die nun aufhörte, zu pulsieren,
fest, dass ihr Bruder gestorben sein muss und fliegt mit Aeryns Prowler zum nahegelegenen Friedhofsplaneten.
Dort wird sie von drei Jugendlichen attackiert. Crichton und Co. folgen ihr und während Rygel sich als
Grabräuber betätigt, stellen Crichton und Aeryn fest, dass niemand auf diesem Planeten älter
als 22 wird. Die hiesige Gesellschaft dreht sich um ein Halluzigen und die Jagd nach dem ultimativen Thrill.
Chiana erklärt Crichton, dass sie die ultimative Mutprobe machen will...
Kritik:
An dieser Folge scheiden sich die Geister. Entweder man mag sie oder man hasst sie. Ein "geht
so" gibt es hier nicht. Man erfährt endlich ein wenig mehr über Chiana und die Aliens wirken
völlig zugedröhnt, allerdings war auch hier klar, dass es zu einem Happy End kommen musste.
Die Comedy und die Charaktervertiefungen waren aber immerhin wieder vorhanden. Somit sind die drei in
dieser Ausgabe besprochenen Episoden eher durchwachsen, aber keine Panik: In den nächsten
drei Episoden nimmt Farscape wieder an Fahrt auf und ein Kracher jagt den nächsten.
(Zurück zum Inhalt)
Vor gut zwei Monaten lief in den USA das erste Staffelfinale der Joe-Michael-Straczynski (JMS)-Serie
"Jeremiah" auf "Showtime" - es ist also an der Zeit, die erste Staffel Revue passieren
zu lassen - natürlich mit einem Schwergewicht auf der zweiten Hälfte, nachdem in zwei
früheren Ausgaben des Corona die erste Hälfte der ersten Staffel bereits eingehend betrachtet wurde.
Doch zunächst die aktuellen News zur Serie: Es ist mittlerweile von JMS bestätigt, dass
"Jeremiah" eine zweite Staffel haben wird - anscheinend mit 15 Folgen, womit diese Serie sich
in den Standard von 12-15 Episoden pro Staffel einfügt, der in den USA für Serien, die im Pay-TV
laufen, üblich ist.
Der bisherige Co-Executive Producer Sam Egan ("The Outer Limits") hat die Serie verlassen,
dafür wurde Grant Rosenberg ("ST: TNG", "Time Trax", "Lois und
Clark", "McGyver", "The Outer Limits") an Bord geholt, der zwar auch ein paar
Folgen schreiben soll (Egan schrieb 8 der 20 Episoden der ersten Staffel), vor allem aber JMS am Set
entlasten soll, damit dieser sich mehr aufs Schreiben konzentrieren kann. Zwei neue Gesichter sollen in der
zweiten Staffel "Jeremiah" verstärken - einer davon wird Sean Astin (LOTR: Sam) sein, der
andere ist noch nicht bekannt, wird aber über den Webbeat nachgereicht werden.
Doch nun zur Bilanz der ersten Staffel, was so einfach nicht ist. Wie soll man die erste Staffel einer JMS-Serie
bewerten, wenn man die nachfolgenden noch nicht kennt ? (Nur zum Vergleich - wie würde wohl heute
eine Kritik der ersten Staffel Babylon 5 aussehen, ohne das Wissen, dass diese Staffel besonders gut ist,
wenn man sie nach der fünften Staffel nochmals ansieht ?)
Diese Vorrede soll deutlich machen, dass alles, was im Folgenden gesagt wird, unter dem Vorbehalt steht,
dass es durch eine zweite, dritte oder vierte Staffel dieser Serie nicht ins Gegenteil verdreht wird.
Erfolg der Serie
Diese Rubrik ist mit besonderer Vorsicht zu genießen, da die Informationen hierüber eher
spärlich sind und zum großen Teil auf Postings von JMS beruhen, der seinen eigenen Erfolg sicher
nicht geringer angeben dürfte, als er tatsächlich ist.
Auf der Negativseite muss man hier wohl anführen, dass die Serie nicht unbedingt ein Liebling der Kritiker
ist - die Fans berichten in den Foren darüber, dass es zum einen erstaunlich wenig Echo in der
Presse gab und dieses nicht durchgehend positiv ist. Andere Showtime-Serien ("Stargate"
oder auch "Odyssey 5") haben anscheinend mehr Raum in den Zeitungen gefunden - allerdings
wurden sie nicht freundlicher behandelt.
Positiv scheinen die Ratings (Einschaltquoten) der Serie zu sein - so schlug der Pilotfilm von den Quoten
her die direkt zuvor ausgestrahlte Staffelpremiere der sechsten "Stargate"-Staffel deutlich und
auch nach dem Ende von "Stargate" auf Showtime blieben die Quoten konstant, sodass man
von einem stabilen und eigenständigen Zuschauerstamm bei "Jeremiah" ausgehen kann.
Dies insbesondere deshalb, weil die Quoten nach Angaben von JMS bei den folgenden Episoden noch
weiter zunahmen und dann konstant blieben, wobei schon der Startwert der Pilotfolge als "exzellent
für Kabel-Standards" bezeichnet wurde.
Nach Großbritannien wurde die Serie zwar schon verkauft, ist dort aber noch nicht gestartet - es wird
abzuwarten bleiben, wie sich die Quoten dort entwickeln - und auch, welche Version von
"Jeremiah" dort ausgestrahlt wird, es wurden nämlich zwei verschiedene gedreht, eine
für das Pay-TV und eine entschärfte Version für das freie Fernsehen in den USA, wo die
Serie in ca. eineinhalb Jahren auch anlaufen soll.
Auch nach Kanada wurde die Serie mittlerweile verkauft, wo sie leider in der falschen Reihenfolge
ausgestrahlt wird - so wird beispielsweise die Doppelschlussfolge nicht am Ende gezeigt - dies scheint
daran zu liegen, dass der ausstrahlende Sender die Produktionsnummer mit der Episodenfolgennummer
verwechselt hat. Nach Angaben des "Jeremiah-Newsletters" hat der kanadische Sender aber
angekündigt, ab der zweiten Staffel besser aufzupassen.
Niveau und Charakterentwicklung
Allgemein lässt sich hier fest stellen, dass sich die erste Staffel bis auf einen kapitalen Ausfall
("Ring Of Truth", 1.15, von Sam Egan) auf einem sehr hohen Niveau bewegte.
Als sehr gut gelungen kann man auch JMS´ Experiment ansehen, Folgen von "freien" Autoren
schreiben zu lassen. Zwei Folgen der ersten Staffel (1.13: "Mother Of Invention" und 1.18: "A
Means To An End") wurden an Sara Barnes, die nicht im Produzententeam ist, vergeben. Die Stories
fügen sich wunderbar in die Reihe der anderen ein, nicht ohne aber dennoch einen eigenen Stil
zu haben. Im Fandom vermutet man, dass sich im weiteren Verlauf der Serie nach diesen gelungenen
Folgen weitere Episoden von Sara Barnes finden werden.
Es hat erstaunlich kurz gedauert, bis man mit den beiden Hauptcharakteren, Jeremiah (Luke Perry) und
Kurdy (Malcolm-Jamal Warner) "warm" wurde, auch die wiederkehrenden Figuren Marcus
Alexander (Peter Stebbings), Theo (Kim Hawthorne) und Ezekiel (Alex Zahara) bekamen ausreichend
Zeit, sich zu entwickeln. Andere dagegen wurden leider bisher vernachlässigt, wie zum Beispiel
Lee Chen (Byron Lawson), Erin (Ingrid Kavelaars) oder Elisabeth (Kandyse McClure). Sehr schön
war hingegen die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren Jeremiah und
Kurdy anzusehen, nachdem nach der Pilotfolge einzelne Kritiker JMS rassistische Untertöne
vorgeworfen hatten. Die Figur Kurdy vermittele das Bild eines dummen, aber schlagkräftigen
Schwarzen, der lediglich die Rolle von Jeremiahs Diener übernehme. Hier zeigt sich schon innerhalb
der ersten Staffel, wie falsch frühe Urteile sind.
Schauspielerische Leistung
Hier sei vorweg gleich gesagt, dass am Ende der ersten Staffel wohl niemand, der Luke Perry als Jeremiah
sieht, noch an "Beverly Hills 90210" denkt oder mit Malcolm-Jamal Warner noch den Theo aus
der "Cosby Show" verbindet - dazu zeigen beide viel zu deutlich, dass sie einiges mehr an
schauspielerischen Qualitäten aufzuweisen haben, als in ihren "Jugendsünden" gezeigt.
Luke Perry hat während der ersten Staffel deutlich seine Entwicklungsfähigkeit bewiesen:
Erlag er am Anfang noch ab und an der Versuchung, Bruce Willis zu imitieren, so fand er mit zunehmender
Dauer seinen eigenen Platz - wobei bei ihm sicher noch eine weitere Steigerung möglich ist. Manche
vergleichen seine Entwicklung mit der von Bruce Boxleitner ("B5: Sheridan") in seinem ersten
Jahr auf der Station - auch Boxleitner war zwar schon ab Mitte der zweiten Staffel richtig gut, setzte
später aber noch regelrechte Glanzlichter (man denke nur an die Verhörszenen oder die
Abschlussfolge).
Bei Malcolm-Jamal Warner ist die Entwicklung noch augenfälliger, wobei ihm sicher auch sein stark
verändertes Äußeres zupass kommt. Während er in seiner Entwicklung anfangs noch
dadurch gebremst ist, dass die Serie in ihren ersten Episoden den Focus stärker auf ihren
Namensgeber "Jeremiah" legt, so zeigt er doch spätestens in Folge 1.10
("Journeys End In Lovers Meeting") und im ersten Teil der Schlussdoppelfolge, was in ihm steckt.
Hervorzuheben ist daneben Kim Hawthorne, die Theo spielt. Sie schafft es, in gerade mal fünf Folgen,
in denen sie auftritt, einen so bleibenden Eindruck zu hinterlassen, dass man geneigt ist, sie als dritte
Hauptperson der Serie anzusehen. Wer weiß, vielleicht wird sie es ja.
Sie ist es übrigens auch, die Luke Perry zum Glänzen bringt - in Folge 1.11
("Thieves´ Honor").
Auf der Positivseite darf zu guter Letzt auch nicht Alex Zahara ("B5-LOTR: Dulann") fehlen, der
den geheimnisvollen "Bruder" Jeremiahs - Ezekiel - mit einer an gute Theateraufführungen
erinnernden Intensität auf den Bildschirm bringt - dies wie die gerade erwähnte Kim Hawthorne
übrigens in den sehr wenigen Episoden, in denen er vorkommt.
Peter Stebbings, Ingrid Kavelaars, Kandyse McClure und Byron Lawson bleiben hingegen eher blass - vergleicht
man diese Namen mit denen, deren Charakter nicht sonderlich weit entwickelt wurde, so sieht man, dass bis
auf Peter Stebbings diese auch die Vernachlässigten sind. Vielleicht hätten sie mehr
Möglichkeiten, wenn man sie ihnen gibt - eben wohl mit Ausnahme von Peter Stebbings, der auch
auffallend oft Musik benötigt, damit die Stimmung erzeugt wird, die seine Szene haben soll.
Bei den Gastrollen ist vor allem Jason Priestley hervor zu heben, der in 1.04 ("And The Ground Sown
With Salt") eine überragende Leistung abgibt. Ihn hätte man gerne öfters gesehen,
was schon deshalb bemerkenswert ist, weil, als sein Name auf der Liste der Gaststars auftauchte, die
Kritik groß war, da viele befürchteten, dass er das Niveau auf das von "Beverly Hills
90210" hinunter ziehen würde, da ja auch er bekanntlich mit dieser Serie bekannt wurde.
Doch wie gesagt, weit gefehlt - das Gegenteil war der Fall, er trug die Folge fast alleine.
Mehr zu "Jeremiah"s Handlungsbögen, Spoiler für die 2. Hälfte der
1. Staffel und noch mehr, kommt in der nächsten Ausgabe unseres Magazins.
Links zum Thema:
http://www.jeremiah.tv/
http://abyss.hubbe.net/jeremiah
http://www.b5tv.com
http://www.jmsfan.de/jeremiah.htm
http://www.timtruman.com
http://www.wordlsofjms.com
http://www.jmsnews.com
(Zurück zum Inhalt)
Wer erinnert sich nicht an John Carpenters (ja, der Mann hat tatsächlich mal gute Filme gemacht...)
Klassiker "Das Ding aus einer anderen Welt" aus dem Jahre 1983 ?!
Der Film war zwar ein Remake des gleichnamigen Schwarz/Weiß-Films von Howard Hawks (1951),
welcher wiederum auf einer Kurzgeschichte von John W. Campbell jr. namens "Who goes
there ?" basierte, jedoch avancierte John Carpenters Version der Story in kürzester Zeit zum
Klassiker des SF/Horror-Genres.
Gute Schauspieler (Kurt Russell in der Hauptrolle), erstklassige Special Effects, minimalistische Musik und
eine überaus beklemmende Atmosphäre sorgten dafür, dass sich der Film auch heute
noch einer sehr großen Beliebtheit erfreut.
In England ist eine lohnenswerte Special Edition-DVD mit massig Bonusmaterial erschienen.
Für alle, die Carpenters Meisterwerk noch nicht kennen, hier noch einmal die Handlung.
In der Nähe einer Forschungsstation in der Arktis finden Wissenschaftler ein Raumschiff. Die
außerirdische Lebensform an Bord ist in der Lage, die Gestalt sämtlicher Lebewesen, die es
getötet hat, anzunehmen, egal ob Mensch oder Tier. Die Angst und zunehmende Paranoia der von
der Außenwelt isolierten Forscher, die einer nach dem anderen getötet werden, erzeugen die
nahezu einmalige Atmosphäre des Films und das bedrückende Ende tut ein übriges....
Universal Interactive hat sich nun, 20 Jahre später, daran gemacht, die Story in Form eines
Videospiels fortzusetzen. Die Handlung des Spiels setzt kurz nach Ende des Carpenter-Films ein. Nachdem
der Kontakt zu den Wissenschaftlern abgebrochen war, wurde eine militärische Spezialeinheit unter
Kommando von Captain Blake in die Arktis geschickt, um dort nach dem Rechten zu sehen. Dort
angekommen, stellen sie fest, dass der Außenposten in Trümmern liegt und die Forscher tot
sind. Doch schnell merken sie, dass etwas überlebt hat....
Der Spieler übernimmt die Rolle von Captain Blake, der in der deutschen Version von Manfred Lehmann,
der deutschen Synchronstimme von Bruce Willis, gesprochen wird. Wer aber nun glaubt, die Aufgabe des
Spielers bestünde darin, wild um sich ballernd durch die Gegend zu laufen, irrt sich gewaltig.
Universal Interactive legte sehr viel Wert darauf, die Atmosphäre des Films wiederzugeben, was ihnen
auch rundum gelungen ist.
Schon zu Beginn des ersten Levels, lange bevor man das erste Alien zu Gesicht bekommt, hat man das
Gefühl, beobachtet zu werden.
Die hervorragenden Soundeffekte sorgen ebenfalls für erhöhten Pulsschlag beim Spieler.
Der kalte Wind pfeift einem um die Ohren, Trägerbalken stürzen ein und diverse andere
Geräusche machen die beklemmende Atmosphäre perfekt.
Die Atmosphäre ist jedoch nicht das Einzige, was dieses Spiel auszeichnet. Die wirkliche Innovation
ist in der Interaktion mit seinen Squad-Mitgliedern zu sehen. Denn im Alleingang ist das Spiel nicht zu
lösen. Es gibt drei Arten von Squad-Mitgliedern: Soldaten, die Blake bei der Bekämpfung
der Gegner unterstützen, Sanitäter, die Verwundete heilen können und Techniker,
die elektrische Geräte reparieren können. Ohne die Hilfe der entsprechenden Squad-Mitglieder
an den richtigen Stellen ist der Spieler aufgeschmissen. Jedoch sind die Kollegen keine hirntoten
Sklaven, die immer das machen, was der Spieler ihnen befiehlt, sondern selbständig denkende
Individuen, sie beobachten die Aktionen von Captain Blake genau und bilden sich ihr eigenes Urteil.
Wer also ungeschickt oder schlichtweg falsch handelt, verliert das Vertrauen seiner Mitstreiter. Im
günstigsten Falle führen sie einfach ihre Befehle nicht mehr aus, im schlechtesten halten
sie Blake für infiziert und wenden sich gegen ihn. Das Vertrauen kann man auch wieder
zurückgewinnen, indem man seine Untergebenen mit Waffen und Munition versorgt, oder
sich vor ihren Augen auf Infektion testet. Allerdings ist Vertrauen nicht der einzige Faktor, den
man bei seinen Squad-Mitgliedern im Auge behalten muss. Hält man sich zu lange in
einer gefährlichen Gegend auf, bekommen sie Angst, die in unkontrollierter Panik gipfeln
kann, wenn man nicht rechtzeitig etwas dagegen unternimmt.
Viele interessante Zwischensequenzen treiben die wendungsreiche Handlung voran. Die Grafik ist,
ebenso wie der Sound, als äußerst gelungen zu bezeichnen, zumal es sogar die
Möglichkeit gibt, auf 60hz umzuschalten, sofern man einen entsprechenden TV besitzt.
Insgesamt betrachtet ein originelles, atmosphärisch dichtes Spiel mit innovativen Elementen,
das einen so schnell nicht mehr loslässt.
Tip: Am Besten abends oder nachts allein in einem dunklen Zimmer mit aufgedrehtem Sound spielen!
Endlich einmal ein auf einer Filmlizenz basierendes Spiel, bei dem man nicht nur auf den Namen,
sondern auf ein originelles Spielkonzept gesetzt hat. Bleibt zu hoffen, dass dieser Trend
sich fortsetzt. Am besten schon in den Spielen zu "Herr der Ringe", die ich
in einer der nächsten Ausgaben behandeln werde.
"Das Ding" ist erhältlich für PC, X-Box und PS2.und freigegeben ab 16.
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Die Utopia Convention in Scheveningen / Niederlande
OK – Klischee. Ich habe nur EINE Person mit Klumpen gesehen. Das hat mich ziemlich enttäuscht, weil
jemand mir erzählt hat, dass der holländische Klingonenclub im Volloutfit mit Klumpen auf die
Cons kommt. Das hätte ich zu gern gesehen!
Dafür gab es natürlich andere Sehenswürdigkeiten. Als Stargäste waren Ethan
Phillips (Neelix / Voyager), Teryl Rothery (Dr. Frazer / Stargate), Mark Allen Shepard (Morn /Deep Space
Nine) und Gareth Thomas (Blake / Blakes’s 7) geladen – also eine bunte SF-Mischung.
Teryl Rothery hielt ein sehr lebendiges Panel. Das ungefähr 1, 55 m große Persönchen war
sehr gut gelaunt. Sie erzählte, dass ihre Kollegen mitunter auch unter ihrer ausgeprägten
Munterkeit und guten Laune zu leiden hatten. Besonders Christopher Judge (Teal’c) hatte darunter zu
leiden und überwachte akribisch ihren Kaffeekonsum, damit sie nicht noch lebhafter wurde. Teryl
war ein absolutes Highlight, wie sie alle Fragen mit sehr offen und mit viel Humor beantwortete. Sie holte
sogar einen Fan auf die Bühne, um mit ihr eine Diskussion über die Continuity zu führen.
Allgemein herrschte dort ein sehr hohes Interesse an "Stargate".
Ethan Phillips ist auch immer wieder ein Feuerwerk – man weiß nie wann der nächste, doch recht
deftige Witz kommt. Er versteigerte zu Gunsten der Wohltätigkeitsorganisation zur Unterstützung
der Forschung über Zwangsneurosen (Obsessive Compulsive Disorder – OCD) ein Teilstück
seiner Gesichtsmaske und ein Autogrammbild der gesamten Voyager-Crew.
Ethan selbst leidet an dieser Krankheit, hat aber gelernt, damit umzugehen und zu leben.
Auf der Convention, die übrigens die größte ihrer Art in den Niederlanden ist, tummelten
sich ca. 160 Gäste mit Wochenendkarten und überraschend viele Tagesgäste – ganz im
Gegensatz zu deutschen Veranstaltungen. Durch die überschaubare Anzahl von Gästen war es
eine sehr nette Convention und auch sehr entspannt. Leider schien das Hotelpersonal die SF-Leute nicht
so lustig zu finden und war ein bisschen brummig.
Auf der Convention fanden natürlich die üblichen Programmpunkte statt, wie
Kostümwettbewerb, Con-Party, Autogrammstunde usw. Das besondere an dieser Con ist aber, dass
durch den relativ kleinen Rahmen natürlich auch ganz andere Veranstaltungen stattfinden können,
wie z. B. Workshops.
Dort konnte man lernen, wie man mit Neelix’ Kochbuch seine Verwandtschaft verschrecken oder verwöhnen
kann oder was man als Sci-Fi Journalist wissen sollte. Besonders interessant war auch der Workshop für
angehende Schauspieler. Dieser wurde von der Moderatorin der Veranstaltung - Nynke Faber - geleitet, die
in Holland ein Soap-Star ist und daher ihre Erfahrungen aus erster Hand weiter geben konnte.
Besonders gut ausgesucht war auch das Programm im Video-Raum. Dort wurden Kleinodien gezeigt, die
man nicht so leicht findet. Z. B. die amerikanische "Der Schwächste fliegt"-Folge mit Star
Trek Schaupielern, die "Herr der Ringe"-Parodie von den MTV-Movie Awards mit Sarah Michelle
Gellar (Buffy) und die "Futurama" Star Trek Parodie "Where no fan has gone
before" und und und…
In "Convention-Kreisen" wurde schon viel über die Utopia Convention in Scheveningen
gemunkelt. Kleine, nette Con, tolle Atmosphäre und nette Leute - sie war seit längerem der
Flüster-Geheimtipp unter den europäischen Cons. Dieses Gerücht hat sich meiner Meinung
nach absolut bestätigt. Für jemanden der aus Deutschland kommt, war es schön, endlich
mal auf eine Convention ohne die üblichen Verdächtigen zu kommen. Fazit: War super!
Will wieder hin!
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Bisherige Technologien setzten darauf, einen Haufen Materie in eine Form zu gießen oder so lange
etwas davon zu entfernen, bis man das gewünschte Bauteil in Händen hält. Die Zukunft
wird möglicherweise so aussehen, dass man das Produkt aus einzelnen Atomen aufbaut. Das ist
zumindest das, was man sich von der Nanotechnologie erwartet, wie sie vom Physiker R.P. Feynman 1959
erstmals vorgeschlagen wurde.
Mit Hilfe von Rastertunnelmikroskopen und Rasterkraftmikroskopen kann man schon heute Oberflächen
mit atomarer Auflösung in Augenschein nehmen und sogar einzelne Atome manipulieren, d.h. Atome
aus Oberflächen lösen oder Fremdatome einfügen.
Aber um durch das Verschieben einzelner Atome einen Gegenstand zusammenzusetzen, braucht man viel
Zeit. Ganz zu schweigen vom Aufwand, der betrieben werden muss, um mehrere atomare Geräteteile
zu einer arbeitenden Maschine zusammenzusetzen.
Aktuelle Forschungen gehen deshalb auch in die Richtung Nano-Bauteile mittels Lithographie aus einem
Siliziumwafer herauszuätzen oder chemische Reaktionen zu nutzen, um sie in großem Stil herzustellen.
Einzelne Teile dieser zukünftigen Nanomaschinen existieren bereits. So kann man heute Getriebe,
Zangen und Schalter herstellen. Aber auch ein Geißelantrieb, den man sich von Bakterien abgeschaut
hat, ist schon gebaut worden.
Ein Problem besteht aber noch darin, diese Bauteile zu einer komplexen Maschine zusammenzusetzen. Bis
zum Einsatz von Nano-Robotern oder Nano-Technologie - kurz Nanobots (oder Nanities, nach Greg Bear,
"Blood Music" 1983) bzw. Nanonic (P.F. Hamilton, "Night's Dawn Trilogy" 1996) - wird
es deshalb noch eine Weile dauern. Optimistische Wissenschaftler rechnen mit mindestens zehn bis 15 Jahren.
Die ersten Anwendungen werden deshalb großflächige Anwendungen sein, die nicht
Atom für Atom aufgebaut werden müssen, sondern chemische und physikalische Phänomene
nutzen, um Oberflächen in wenigen Arbeitsschritten mit neuen Eigenschaften und Funktionen auszustatten.
So kann man zum Beispiel Oberflächen mit einem Plasma beschichten - das ist ein Gas aus Atomen,
das so heiß ist, da die Atome ionisiert sind. Auf diese Weise lassen sich Beschichtungen herstellen,
die nur wenige, im Extremfall eine einzige Atomlage, dick sind.
Man kann beispielsweise eine Glasplatte mit ein paar Lagen Kohlenstoffatomen versehen, die sich auf der
Oberfläche zu einer kratzfesten Diamantschicht anordnen. Oder man kann Strukturen wachsen lassen,
die den Lotosblüteneffekt nachahmen, sodass die Oberfläche keinen Schmutz annimmt.
Am BIAS in Bremen wurde außerdem kürzlich eine Technik entwickelt, um Diamantschichten in
Luft - statt wie bisher unter Vakuum - sehr schnell wachsen zu lassen, sodass industrielle Anwendungen
dieser Technik kurz bevorstehen dürften.
Nutzt man zusätzlich die chemischen Eigenschaften der Elemente kann man sogar Strukturen auf der
Oberfläche entstehen lassen. Mit genau der richtigen Menge an Atomen, die aber noch nicht ausreichen
die Oberfläche komplett zu bedecken, kann man zum Beispiel Inseln schaffen, an denen sich wieder
die nächste Atomsorte bevorzugt anlagert, so könnte man eine ganze Platte mit winzigen
Leuchtdioden bauen, zum Beispiel für die Hintergrundbeleuchtung von noch flacheren Bildschirmen
oder Tapeten, die auch als Lichtquelle dienen.
Man kann aber auch Kohlenstoffröhren wachsen lassen, die sich unter Umständen als Leiter
für einzelne Elektronen einsetzen lassen, was ein erster Schritt in Richtung Quantencomputer ist.
Aber es werden auch ganz neue Materialien möglich sein, die so wiederstandsfähig sind wie
Hochleistungs-Keramiken und trotzdem bruchfest und flexibel wie Stahl.
So ist eine moderne Hochleistungskeramik, wie sie zum Beispiel als Hitzeschild am Space-Shuttle eingesetzt
wird, zwar sehr hart, aber spröde. Durch die Kontrolle des atomaren Aufbaus und vielleicht mit Hilfe
des einen oder anderen Fremdatoms, könnte man aber seine Eigenschaften manipulieren, sodass
er seine Festigkeit behält aber leichter zu bearbeiten und zu formen ist. Außerdem könnte
er so einwirkenden Kräften besser wiederstehen.
Diese Keramiken, die auch bei der Motorentwicklung in der Automobilindustrie von Interesse sind, und viele
weitere neue Materialien, werden unser Leben mehr oder weniger unbemerkt verändern, lange bevor
die ersten Mediziner den ersten Nanobot in die Blutbahn eines Patienten injizieren.
Neue Technologien lösen immer wieder Vorbehalte aus und wenn es darum geht, die Natur auf ihrer
untersten Ebene zu manipulieren, bekommen es manche mit der Angst zu tun. Was ist denn, wenn ein
verrückter Wissenschaftler selbstreproduzierende Nanobots baut, die außer Kontrolle geraten und
die ganze Erde bis hinunter zum heißen Magma vernichten und nur eine glühende von hungrigen
Nanobots wimmelnde Einöde hinterlassen.
Die meisten Wissenschaftler sind glücklicherweise nicht wahnsinnig und besitzen neben einem
gesunden Selbsterhaltungstrieb auch ein gewisses Verständnis für Ökonomie und Nutzen.
Sich selbst reproduzierende Nanobots sind außer für einen kompletten Weltuntergang zu nichts
zu gebrauchen und eignen sich deshalb nicht einmal für das Militär. Zweifellos wird das
Militär an der neuen Technologie interessiert sein, aber man wird neue Panzerungen und viele
andere Dinge ersinnen.
Abgesehen davon gibt es erhebliche Schwierigkeiten bei der Konstruktion solcher Maschinen, denn sie
müssten die Rohstoffe sammeln, aufbereiten und einbauen. Bisher sind nur Lebewesen und als ihre
kleinsten Vertreter die Bakterien zu dieser Leistung fähig. Und wenn sich die Maschine auch noch
selbst vervielfältigen soll, dann muss sie auch einen Bauplan in ihrem Inneren tragen und diesen
Bauplan auf die nächste Nanobot-Generation übertragen. Bisher gibt es keine Lösungen
für dieses Problem. Die DNS-RNS Kombination in uns Lebewesen, die gleichzeitig als Bauplan
und als Werkzeug dient, ist auf Grund ihrer Komplexität in absehbarer Zukunft nicht auf
technische Produkte zu übertragen.
Die Gefahr des Weltuntergangs ist also gering. Es bleibt aber die Frage, welchen Nutzen ziehen wir aus der
Nanonic, den wir nicht auch durch Anwendung klassischer Ansätze erhalten können.
Die Medizin muss immer wieder als Paradebeispiel für neue Anwendungen herhalten. So verspricht
man sich zum Beispiel Nanobots, die im Körper des Patienten selbstständig nach
Krankheitserregern oder vielleicht nach Krebszellen suchen und diese ausschalten oder sogar in der Lage
sind, verletztes Gewebe zu reparieren. Selbstverständlich haben diese Nanobots nur eine begrenzte
Lebensdauer und werden dann auf natürlichem Weg wieder ausgeschieden.
Für diesen Einsatz muss eine Nanonic entwickelt werden, die in der Lage ist, kranke Zellen zu
erkennen - dies zumindest ist nicht so schwer, denn genau wie bei den Zellen des Immunsystems,
könnte man sich chemische Rezeptoren ausdenken, die auf dieselben Reize reagieren und den
Nanobot zielsicher zum Krankheitserreger oder einer Krebszelle führen.
Eine andere Frage ist, ob man dazu wirklich Nanonic braucht, denn man kann auch das körpereigene
Immunsystem trainieren - dass das möglich ist, ist bereits gezeigt worden.
Könnten Nanots vielleicht helfen, Umweltverschmutzungen zu beseitigen? Kleine chemische Fabriken
könnten Ölteppiche aufnehmen und in weniger schädliche Komponenten zerlegen.
Das gleiche leisten aber auch einige Bakterienarten sehr effektiv, diese sind zwar vorzugsweise in
warmen Regionen tätig, aber daran kann man mit Zucht und Gentechnik arbeiten.
Man kann sich sehr viele Bereiche überlegen in denen die Nano-Technologie einsetzbar ist. Sie muss
dabei nicht unbedingt die einzige Option sein, aber sie könnte zielgenau und vielleicht eines Tages
schneller und flexibler eingesetzt werden als andere Lösungsansätze.
Den größten Nutzen werden wir aber in absehbarer Zukunft wahrscheinlich nicht durch komplizierte
Nanobots haben. Was unsere Welt verändern wird, sind neue Materialien mit schier unglaublichen
Eigenschaften und die stehen sogar schon vor der Tür und warten auf ihren Einsatz.
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Stargate: Siebente Staffel bestätigt!
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Der amerikanische Sci Fi Channel hat die Science Fiction-Serie "Stargate
SG-1" um eine volle siebente Staffel verlängert. Das Network hat 22 neue
Episoden von MGM bestellt. Richard Dean Anderson wird auch weiterhin die
Hauptrolle als Colonel Jack O'Neill spielen und Executive Producer der
Serie sein. "Stargate-Fans sind überall," sagte Sci Fi-Präsident Bonnie
Hammer in einem Statement. "Die Einschaltquoten beweisen es. Wir sind
glücklich, SG-1 um eine neue Staffel zu erweitern. Die Serie lief
unheimlich gut bei Sci Fi, sowohl die gekauften als auch selbst
produzierten Folgen, und wir freuen uns auf ein weiteres rekordbrechendes
Jahr." Die Produktion der neuen Staffel wird im Frühjahr nächsten Jahres
in Vancouver beginnen. Im Somer 2003 soll dann die siebente Staffel in den
USA anlaufen. In Deutschland wird gerade die dritte Staffel der Serie
immer Mittwochs auf RTL II wiederholt. Wann die sechste Staffel in
Deutschland startet, ist bisher noch nicht bekannt. (mr)
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Buffy: Gerüchteküche um die achte Staffel.
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Ob oder ob es keine achte Staffel von Buffy gibt, hängt inzwischen von der
gefragten Person und vom Tag der Woche ab. Joss Whedon sagte nun im
Gespräch mit Wanda von "E! Online", dass alles noch offen sei. Irgendwann
in den nächsten zwei Monaten wird es entschieden und dann werde er sich
darauf einstellen. Aber bis jetzt ist nichts Definitives raus. "Die
Chancen für eine achte Staffel sind gut", so Whedon, ob aber Sarah
Michelle Gellar (Buffy) mit dabei sein wird, wüsste er nicht. Es ist sehr
unsicher ob Gellar für eine weitere Staffel unterschreibt, die Chancen
stehen laut einer anonymen Quelle bei zehn Prozent. Selbst wenn sie
unterschreibt ist es wahrscheinlicher, dass sie nur zeitweise auftaucht
und nicht in allen 22 Episoden. All das wird aber die jetzt laufende,
siebte Staffel nicht beeinflussen, sagt Whedon. (sf)
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Buffy: Die Nerds kehren zurück.
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Zumindest zwei von ihnen. Tom Lenk, der Andrew in der sechsten Staffel
spielte, sagte im Interview mit Sci Fi Wire, dass sowohl er als auch Danny
Strong (Jonathan) in der Episode vom 12. November mitspielen werden. Lenk
würde zurückkommen und "wirklich schockierendes Zeug würde passieren".
Beide Charaktere kommen aus Mexiko zurück und werden auch noch weitere
Auftritte haben. (sf)
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Firefly: Zukunft entscheidet sich in zwei bis drei Wochen.
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Die Fanseite "Fireflyfans" berichtet heute, dass nach Angaben von "The
Futoncritic" Fox in zwei bis drei Wochen über das Schicksal der
schwächelnden Joss-Whedon-Serie "Firefly" entscheiden wird. Wenig
hoffnungsvoll stimmt da, dass am 5. November erst 125 Meldungen über
Teilnahmen an der Postkartenaktion bei "Fireflyfans" eingegangen sind -
für den 7. November waren 5000 angepeilt worden. (mp)
Links zum Thema:
http://www.fireflyfans.net
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Andromeda: Zwei Gemini-Preise.
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Während einer dreitägigen Zeremonie, die die besten Filme im kanadischen
Fernsehen ehrte, bekam auch "Andromeda" zwei der "Gemini" Awards. Gordon
Michael Woolvett (Seamus Harper) durfte den Preis entgegen nehmen, der
nach einer Abstimmung der Zuschauer verliehen wurde. Über 150.000
Stimmabgaben wurden auf der Webseite registriert, wobei Woolvett und seine
Kollegin Lexa Doig (Andromeda) unter die ersten zehn kamen. Am 2. November
hatten schon Francesca von Zimmermann und Ryan Nicholson einen Gemini
Preis bekommen für ihre Masken und ihr Make-up in der Episode "Ouroboros"
aus der zweiten Staffel. Damit gewannen sie vor "Stargate SG-1", "The
Associates", "The Gavin Crawford Show" und "This Hour Has 22 Minutes".
"Andromeda" war außerdem in den Kategorien Beste Kamera und beste
Spezialeffekte nominiert. (sh)
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B5 - Crusade: Gary Cole auf der Leinwand zu sehen.
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Gary Cole (B5-Crusade: Cpt. Gideon) kehrt auf die Kinoleinwand zurck. An
der Seite von Eddie Murphy und Owen Wilson wird er im Film "I Spy", der
auf der gleichnamigen TV-Serie aus den Sechziger-Jahren basiert, zu sehen
sein. In den USA war Cole gerade erst mit dem Film "One Hour Photo" an der
Seite von Robin Williams zu sehen - dieser Film kommt voraussichtlich am
6. März 2003 in die deutschen Kinos und wird von der Quellseite w„rmstens
empfohlen.(mp) |
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Herr der Ringe: Norweger campen für Kino-Karten.
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Trotz Frostgraden harren inzwischen bis zu 800 Fans in Norwegen in ihrem
selbstgebauten Hobbit- Dorf aus Zelten und Laubhütten aus, um als erste an
die Kinokarten für "The Two Towers", den zweiten Teil der Trilogie zu
kommen. In der letzten Nacht vor dem Verkauf ist die Zahl der
phantasievoll verkleideten Hobbits, Elfen und Zauberer noch einmal
gestiegen. Der 25jährige Postbeamte Sverre Munderheim beschreibt sein
selbst angefertigtes Kostüm zum Beispiel als "Jacket aus 26.000
Stahlringen und einer Waffe aus zwei Stahlkugeln mit Spitzen, die durch
eine Kette an einem Holzstiel befestigt ist". Er gehört zu den Leuten mit
den hinteren Plätzen in der langen Schlange, die wohl keine der Karten für
die erste Aufführung bekommen werden, doch das macht ihm nichts aus: "Die
Erfahrung hier zu sein entschädigt mich für alles.", sagte er.(sh)
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Tony Toddy auf dem Movie & Comic Event.
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Für das 3. Movie und Comic-Event konnten die Veranstalter Tony Todd
gewinnen, Star Trek-Fans bestens bekannt als Worfs Bruder Kurn aus "Star
Trek: Next Generation". Tony Todd gehört zu den wenigen Gastdarstellern,
die es geschafft haben, in gleich drei Star Trek- Serien mitgespielt zu
haben: "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine" und
"Star Trek: Voyager". Zudem hatte er in vielen weiteren Genre-Serien wie
"Babylon 5", "Smallville", "Angel", "Hercules", "Xena: Warrior Princess"
und ganz aktuell "Gene Roddenberry's Andromeda" Gastrollen. Zu seinen
weiteren Filmerfolgen gehören natürlich "Candyman", "The Crow", "Final
Destination", "The Rock" und "Wishmaster". Dies ist eine der seltenen
Möglichkeiten ihn einmal in Person zu treffen. Zu den weiteren 11
Stargästen des Events aus den Bereichen James Bond, Sci-Fi/Horror gehört
Mark Rolston, der Lieutenant (j.g.) Walter Pierce in der "Star Trek: The
Next Generation"- Episode "Eye of the Beholder" spielte und Gastrollen in
"Profiler", "Babylon 5", "Akte X", "Angel", "Dark Angel" und "Alias"
hatte. Aber den meisten wird er wohl mehr als Drake aus James Camerons
"Aliens" in Erinnerung geblieben sein. Der Movie & Comic Event findet vom
23. bis 24. November in Hamburg statt. Neben den Stars erwarten euch auch
ein Sammlermarkt, Ausstellungen ("Aliens" ) und vieles mehr. Eine
Einzeleintrittskarte für die Veranstaltung kostet 12 Euro, ein
Doppelticket nur 20 Euro.
Link zum Thema: http://www.hollywoodevent.de
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RingCon: Tageskarten erhältlich.
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Vom 22. bis 24. November wird Bonn nach Mittelerde verlegt. Die Deutsche
Tolkien Gesellschaft e.V. und www.herrderringederfilm.de präsentieren in
Zusammenarbeit mit der FedCon GmbH die weltweit größte Convention zum
Thema Tolkien und "Der Herr der Ringe". Ab jetzt sind auch Tageskarten ab
35,- Euro erhältlich. Stargäste der Ringcon sind unter anderem Brad Dourif
(Schlangenzunge/HdR: Die zwei Türme), Craig Parker (Haldir), Mark Ferguson
(Gil-Galad) und andere. (sd)
Link zum Thema:
http://www.ringcon.de
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