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22. März 2003 - Ausgabe 107 - "The Illusion Of Truth"
Zwischen Wahrheit und Propaganda
Sich bei den tagesaktuellen Nachrichten für eines der beiden obigen Worten in diesen Wochen zu entscheiden,
dürfte vielen von uns mit Blick auf den nun ausgebrochenen Irak-Krieg wohl sehr schwer fallen, denn
dafür sind die eingehenden Meldungen der Politiker und Kombattanten zu Geschehnissen in der Region leider
viel zu gegensätzlich.
Nun werden Sie sich vielleicht fragen, warum gerade der Herausgeber eines SF-Magazins auf ein solch brisantes Thema zu
sprechen kommt.
Nun, dies war eigentlich auch nicht vorgesehen, jedoch erhielt ich in den letzten Tagen wider Erwarten zahlreiche
Mails von Lesern und anderen Projekten mit der
Bitte, in der einen oder anderen Form für unseren Corona eine Position "Pro oder Contra" dem
Irak-Krieg zu beziehen.
Es tut mir leid, diesen Menschen heute eine Absage erteilen zu müssen, aber mal davon
abgesehen, dass die thematische Zielsetzung unseres Projektes eine ganz andere
ist, als solch heikle und das Volk polarisierende Themen anzugehen, möchte die Corona-Redaktion in seinen Ausgaben
auch keine Politik betreiben, oder Ihnen gar vorschlagen, was sie zu tun oder zu denken haben. Sie sind sicher auch
ohne unsere
Hilfe in der Lage, eine eigene Meinung zu bilden - ohne dass wir in der einen oder anderen Form Partei
ergreifen. Jedoch möchte ich Sie darum bitten, bei allem was in diesen Tagen von den verschiedensten
Menschen durch die Medien gepeitscht wird, einen wichtigen und historischen Satz nicht aus dem Gedächtnis zu verlieren:
"Das Allererste, was in einem Krieg stirbt, ist die Wahrheit!"
Und damit komme ich nun endlich zur Science-Fiction und dem eigentlichen Aufgabengebiet unserer Ausgaben,
nämlich über die aktuellen Ereignisse im phantastischen Genre zu informieren und zu unterhalten.
Bedanken möchte ich mich in diesem Sinne zuerst einmal bei den Hobbyautoren, die uns in den vergangenen
Wochen ihre Kurzgeschichten für den laufenden Wettbewerb im Corona Newsletter gesandt haben. Unsere Jury
steht momentan vor einem unerwartet großen Berg an Arbeit und wird am kommenden Wochenende damit beginnen,
die Sieger der ersten Runde zu küren.
Auch die Corona-Leserschaft hat sich in den letzten drei Wochen mit vielen Mails zum Kurzgeschichten-Wettbewerb
bei uns gemeldet, die wir im Corona Magazine leider nicht alle veröffentlichen können. Daher möchte
ich mich zumindest an dieser Stelle für Ihre überwältigende Resonanz ganz herzlich bedanken.
Ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe!
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Star Wars und die goldene Himbeere
2. Daredevil: Hysterien und Historien
3. Kolumne: Falsche Zielgruppe, oder was?
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: Die Deep Space 9-Buchreihe
6. Star Trek: 15 Jahre "The Next Generation"
7. Drei Fragen an den Trainer von Porthos
8. Kreuzfeuer
9. Rating Report
10. Perry Rhodan: Invasoren
11. Buffy und Angel - Der Anfang des Endes
12. Kurz und Bündig
13. Wissenschaft: Dunkle Materie
14. Subspace Link
15. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise
Die Himbeeren schlagen zurück
Negative Kritiken sind für George Lucas nichts Neues. Die amerikanische Filmkritik-Ikone Pauline Kael
ließ bereits an "Krieg der Sterne" kein gutes Haar. Wie viel bzw. wie wenig Lucas auf
dererlei Stimmen gibt, zeigte er bei den Dreharbeiten zu "Episode I: Die dunkle Bedrohung": In
Tunesien trug er ein T-Shirt mit dem Kael-Zitat "Star Wars ... in other words: a bad movie" (auf Deutsch
soviel wie "mit anderen Worten: ein schlechter Film").
Doch alle Ironie half ihm nichts: Obwohl "Die dunkle Bedrohung" mit einem Einspielergebnis von
922 Millionen Dollar weltweit ein beachtlicher Kassenerfolg war, hagelte es nur so schlechte Kritiken und
Verrisse. Sogar bei einem Teil der "Star Wars"-Fan-Gemeinde sorgte der Film für Missfallen.
Lucas gibt zwar an, dass er sich von nichts und niemandem beeinflussen lässt - zumal er sowieso auf das
ursprüngliche Handlungsgerüst zurückgreife, das er zu Beginn der 70er-Jahre skizziert habe. Dennoch
wird man das Gefühl nicht los, dass die ein oder andere kritische Stimme ihre Wirkung auf "Episode
II: Angriff der Klonkrieger" nicht verfehlt hat.
So ist der zweite Teil wesentlich actionbetonter und temporeicher als sein Vorgänger und auch in Punkto
Dramatik und Charaktertiefe legt der Film zu. So war die Begeisterung in Fankreisen groß, dass Lucas mit
"Angriff der Klonkrieger" zu den Wurzeln der "Star Wars"-Saga zurückgekehrt
ist. Die Feuilleton-Kritiker gingen dennoch auch mit den "Klonkriegern" als oberflächlichem
Auswuchs der Hollywood-Unterhaltungsmaschinerie hart ins Gericht. Weltweit konnte der Film bislang ein
Einspielergebnis von 648 Millionen Dollar verbuchen und sich damit in die lange Liste von Lucas' Erfolgsfilmen
einreihen.
Oscar-Regen für "Star Wars"
Dass die Kritik Lucas einst durchaus gewogen war, beweisen u. a. die sieben Oscars, die es von insgesamt elf
Nominierungen 1978 für "Krieg der Sterne" gab. Auch "Das Imperium schlägt
zurück" wurde mit zwei Oscars und insgesamt vier Nominierungen geehrt. "Die Rückkehr
der Jedi-Ritter" erhielt einen Oscar und insgesamt fünf Nominierungen. "Die dunkle
Bedrohung" konnte im Oscar-Rennen immerhin noch drei Nominierungen erlangen.
Trotz harter Konkurrenz - u. a. "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" - schien eine erneute
Ehrung in den technischen Kategorien auch bei der Verleihung 2003 sicher. Es kommt daher fast einem Affront
gleich, dass "Angriff der Klonkrieger" nur mit einer Oscar-Nominierung für die visuellen
Effekte bedacht wurde. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und man mag von Story und Aussage
des Films halten, was man will. Aber an den technischen Neuerungen und tricktechnischen Leistungen, die Lucas und
das Team von Industrial, Light & Magic vollbracht haben, kann es keinen Zweifel geben. So ist es denn wahrlich ein
harter Schlag, dass "Star Wars - Angriff der Klonkrieger" nicht nur bei den Oscars abgespeist
wurde, sondern sogar noch zu einem der schlechtesten Filme des letzten Jahres abgestempelt wurde.
Der Preis, den niemand will
Über die schlechtesten filmischen Leistungen eines Jahres wacht seit 1980 der filmverrückte Zyniker John
Wilson, dessen Golden Raspberry Award Foundation alljährlich am Vorabend der Oscar-Verleihung die Goldene
Himbeere verleiht. Der Preis (ent)ehrt als negatives Gegenstück zum Oscar die filmischen Katastrophen des
Jahres - zumindest nach Meinung der 537 Golden Raspberry Award Foundation-Mitglieder, die aus 38 U.S.-Staaten und
einem weiteren Dutzend Ländern stammen und durch Briefwahl die Nominierungen festlegen. Über die
endgültige Wahl kann jeder, der gegen einen Beitrag Mitglied wird, abstimmen.
Der Preis selbst ist eine etwa golfballgroße Himbeere, die auf einer Super-8-Filmrolle ruht. Der Wert der
Statue beläuft sich auf ca. 5 Dollar. Wilson ist der Autor von "Everything I Know I Learned At The
Movies". Zurzeit arbeitet er an einem neuen Buch über die 100 schlechtesten Filme aller Zeiten.
"Angriff der Klonkrieger" kam dieses Jahr gleich sieben Mal in das Blickfeld der Beerenliebhaber
und zieht damit mit "Die dunkle Bedrohung" gleich, der 2000 eine Himbeere für Jar-Jar-Binks
als schlechtesten Nebendarsteller erhielt. Nominiert ist das Weltraumspektakel für den schlechtesten Film,
die schlechteste Fortsetzung, das schlechteste Drehbuch (George Lucas und Jonathan Hale) sowie die schlechteste
Regie (George Lucas). Bei den Schauspielern sind Hayden Christensen und Natalie Portman nominiert - seltsamerweise
in der Kategorie schlechtester Nebendarsteller bzw. -darstellerin. Auch als schlechtestes Leinwandpaar des Jahres
kommen die beiden in die engere Wahl. In ihrer Karriere können sie allerdings auch auf angesehenere Ehrungen
verweisen: So wurde Christensen 2002 für seine Leistung als rebellischer Teenager in "Mein Leben als
Haus" mit einer Golden-Globe-Nominierung geehrt. Eine Rolle, die seinem Charakter in "Angriff der
Klonkrieger" gar nicht mal so unähnlich ist. Natalie Portman erhielt im Jahr 2000 ebenfalls eine
Golden-Globe-Nominierung für ihre Rolle in "Überall, nur nicht hier".
Preisverdächtig sind auf jeden Fall die Wortspielereien der Razzie Award Foundation mit dem Originaltitel des
Filmes. Da ist von "Episode II: The Boredom Continues" und "Episode II: What-ever" die Rede.
Christensen und Portman spielen angeblich in "Episode II: Send in the Clowns" bzw. "Episode
"Who Cares?" oder "Episode II: Yada-Yada-Yoda". Den Vogel schießt allerdings
"Episode II: Attack of the Groans" ab!
Da Lucas hinlänglich Humor bewiesen hat, was schlechte Kritiken und gut gemachte Parodien angeht, dürfte
ihm der Spaß sicherlich ein Schmunzeln entlocken. Wer die "Klonkrieger" jedoch ernsthaft in
der Gesellschaft von Britney Spears' "Not a Girl" (acht Nominierungen) oder Madonnas
"Swept Away" (sieben Nominierungen) sieht, muss sich fragen, ob hier nicht doch eher
persönliche Vorlieben und Abneigungen eine Rolle spielen als die qualitative Beurteilung einer Leistung.
Spaß muss sein, aber inzwischen scheint es fast zum guten Ton zu gehören, "Star Wars"
uncool zu finden.
Geteiltes Leid ist halbes Leid
Das Eddie-Murphy-Spektakel "Pluto Nash", das fünf Nominierungen auf sich vereinen konnte,
erscheint nach dem katastrophalen Ergebnis an den amerikanischen Kinokassen in Deutschland direkt auf Video und
DVD. Auch Oscar-Gewinner Roberto Benigni wurde für "Pinocchio" mit sechs Nominierungen
abgestraft. Weitere Genre-Nominierungen gab es für Freddie Prinze Jr. in "Scooby Doo", Lara
Flynn Boyle in "Men in Black II", Rebecca Ramijn-Stamos in "Rollerball" sowie
Madonna in "James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag", die ebenfalls für den
schlechtesten Song nominiert wurde. In der neu geschaffenen Kategorie "Most Flatulent Teen-Targeted
Movie" (gemeint ist der niveauloseste Teenie-Film) treten u. a. "Scooby Doo" und "
xXx - Triple X " gegeneinander an. Ob der schlagkräftige Vin Diesel sich auch dieses Mal
durchsetzen
wird?
Ohne Zweifel ist die Goldene Himbeere ein würdiger Preis für so manches filmische Machwerk. Und ganz
sicher ist sie immer ein guter Grund, die Filmindustrie einmal im Jahr ordentlich auf die Schippe zu nehmen und
sich für die eine oder andere qualvoll durchlittene Stunde im Kinosessel zu bedanken. Der erste Film, den die
volle Härte der Razzie Award Foundation traf, war 1981 "Can't Stop The Music". Der Film, der
in Deutschland unter dem Titel "Supersound und flotte Sprüche" lief, gibt vor, die
Autobiographie der Village People zu sein. Bruce Willis musste bereits zwei Mal den Kopf hinhalten für den
Hauptpreis der Goldenen Himbeere. 1991 kam "Hudson Hawk" in den Genuß gleich dreier
Himbeeren, 1994 blieb "Color of the Night" dasselbe Schicksal nicht erspart. Auch Tom Cruise
erwischte es 1988 mit "Cocktail". Gleich fünf Himbeeren gab es 1998 für "Fahr
zur Hölle Hollywood" (im Original: "An Alan Smithee Film: Burn Hollywood Burn"),
von dem sich selbst Regisseur Arthur Hiller im Vorfeld distanziert hatte. Alan Smithee ist in Hollywood das
Pseudonym für Regisseure, die ihren Namen von einem Film zurückziehen. Im letzten Jahr wurde Tom Greens
"Freddy Got Fingered" zum Sieger bzw. Verlierer des Jahres 2001 auserkoren.
Wenn auch der Ausgang dieses Jahr noch ungewiss ist, steht bereits fest, dass Madonna die ungekrönte
Königin der Goldenen Himbeere ist. Schon vier Mal gewann sie den Preis als schlechteste Darstellerin und kann
allein dieses Jahr vier weitere Nominierungen auf sich verbuchen. Bei den Männern führt Sylvester
Stallone die Liste mit acht Auszeichnungen an. Für ihr Lebenswerk wurden in der Geschichte des beerigen
Preises u. a. 1983 Irwin Allen als "The Master of Disaster" (Der Meister der Zerstörung). 1985
Linda Blair als "Scream Queen" oder 1987 Bruce, der Gummihai aus "Der weiße Hai
1-4" geehrt.
Auch das eine oder andere Genrewerk, wie z. B. 1989 "Star Trek V: Am Rande des Universums", kam
bereits in den Genuss, zum schlechtesten Film des Jahres auserkoren zu werden. Nicht besser erging es 1999 Barry
Sonnenfeld mit "Wild Wild West" oder Kevin Costner, der 1997 für "Postman"
gleich fünf Razzies erhielt. "Waterworld", für den Costner ebenfalls jede Menge
negative Kritiken einstecken musste, blieb diese zweifelhafte Ehre jedoch erspart. Keinen Ausweg gab es dagegen im
Jahr 2000 für John Travolta, dessen "Battlefield Earth - Kampf um die Erde" fast
konkurrenzlos den Hauptpreis einheimste.
Auch George Lucas ist kein Unbekannter in der Chronik der Goldenen Himbeere: Bereits 1986 sicherte er sich den
Preis für den schlechtesten Film des Jahres mit der unvergessenen Produktion "Howard - ein tierischer
Held ".
Man darf gespannt sein, wer am 22. März in Santa Monica, Kalifornien, zu den diesjährigen Gewinnern bzw.
Verlierern zählen wird. Die Zeremonie wird wie üblich als Low-Budget-Veranstaltung abgehalten, um den
krassen Gegensatz zur pompösen Oscar-Verleihung zu betonen. Vermutlich wird aber auch dieses Jahr keiner der
so Ge- bzw. Entehrten seinen Preis persönlich abholen. Das hat sich bislang nur Paul Verhoeven nicht nehmen
lassen, der 1995 sieben Goldene Himbeeren für "Showgirls" in Empfang nahm.
Links zum Thema:
http://www.razzies.com/
IMDB-US - Razzie Awards/
Amazon-Links zum Thema:
Taschenbuch (englisch): John J. B. Wilson, Peter Hoffman: "Everything I Know I Learned in the Movies"
DVD: Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung
DVD: Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger
(Zurück zum Inhalt)
Der New Yorker Anwalt Matt Murdock wurde in jungen Jahren mit einem radioaktiven Gift infiziert und ist nun blind.
Das Gift hat Murdock aber eine Superhelden-Kraft verpasst, eine Art Radar, mit dem Murdock nun besser sehen kann
als so manch anderer. Und so kümmert er sich als Daredevil darum, worum sich jeder Superheld kümmert:
die Delinquenten hinter Gitter zu bringen, denen die Polizei auf normalem Wege nicht an den Kragen kann.
Ein kleiner Rückblick: Frühjahr 2000, Bergisch-Gladbach. Bryan Singer, Patrick Stewart und Halle Berry
stellen auf Schloss Bensberg ihren neuen Film "X-Men" vor. Sie lächeln in die Kameras, wohl
wissend, hier einen neuen Science-Fiction-Film auf den Markt geworfen zu haben, der in der Masse so untergehen
wird wie alle zuvor.
Doch zwei Dinge kamen anders: Erstens ging der Film nicht unter, zeigten sich die Journalisten doch bei der
anschließenden Vorführung im Kölner Cinedom begeistert. Zweitens hatte "X-Men"
wenige Wochen später die Sparte "Science Fiction" schon wieder verlassen - nach dem Erfolg dieser
ersten großen Marvel-Verfilmung waren die Filmbosse guter Dinge, was weitere Kinoumsetzungen anging. Und so
schaffte "X-Men" ein eigenes Genre: den Superhelden-Film. Neben "Daredevil"
liegen bei Fox momentan noch die Rechte an den "Fantastic Four" und am "Silver
Surfer". Eine wahre Marvel-Hysterie geht momentan durch die Filmindustrie: Goldgräberstimmung auf
bisher nicht bekannten Gefilden, was Blockbuster angeht.
Columbia Tristar übernahm für das Jahr 2002 die Verfilmung von "Spider-Man" -
erfolgreich. Der Film hielt sich wochenlang in den Kinocharts. In Deutschland gab es einen "Bogey", den
"Box Office Germany Award", mit der Auszeichnung "Gold" für drei Millionen Besucher
innerhalb von einem Monat. "Spider-Man" trug dazu bei, dass 2002 das erfolgreichste Jahr des
deutschen Kinos aller Zeiten wurde. Eine Fortsetzung ist so gut wie in der Tasche, und spätestens mit dem
Start von "Spider-Man" war klar, dass noch so einige andere Superhelden auf diesen Erfolg
aufsatteln können.
Eine kleine Anekdote am Rande: Dem Film "Spider-Man" verdanken wir auch, dass der Reporter Ben
Urich, der in "Daredevil" das Doppelleben des Marvel-Superhelden aufdeckt, nicht mehr für
den legendären New Yorker "Daily Bugle" arbeiten darf - denn die Rechte an diesem Namen liegen
nach "Spider-Man" bei Columbia, und nicht bei Fox für den Film "Daredevil".
Dass der "Daily Bugle" fehlt, ist dabei aber nur eine Marginalie. Den Erfolg von
"Daredevil" wird es nicht schmälern, aber wie bei so jeder Umsetzung einer Buch- oder
Comicvorlage für die Leinwand klagen die Fans mehr über andere Dinge, zum Beispiel über eine
fehlerhafte Interpretation der Vorlage.
1964 erschien "Daredevil" zum ersten Mal, damals auf dem Höhepunkt des Comic-Booms. Die
"Fantastic Four", die "X-Men", "Spider-Man" und auch
"Hulk", der demnächst auch seinen Auftritt auf der Kinoleinwand feiert, hatten ihren
Ursprung in dieser Zeit. All diese Superhelden hat Schöpfer Stan Lee mit menschlichen Handicaps ausgestattet
- überhaupt mit menschlichen Zügen. Zu den menschlichen Zügen von Daredevil gehörte aber auch
der, sich für das Gute einzusetzen - und selbst die Bösen am Ende zu verschonen.
Als Regisseur Mark Steven Johnson vor anderthalb Jahren sagte, er wolle bei der Verfilmung von
"Daredevil" einen aufgedonnerten Comicstil vermeiden und sich auf eine düstere Geschichte
konzentrieren, nahm ihm das noch niemand übel; erwachsener und dramatischer wollte Johnson den Film aussehen
lassen. Nach den Dreharbeiten musste er drei neue Schnittfassungen erstellen, bis "Daredevil"
für die USA die Altersfreigabe ab 13 Jahren bekam. Die einen mag das freuen, weil man so eine DVD mit 25
Minuten mehr Material, darunter einer kompletten Nebenhandlung, erwarten darf. Aber dass Johnson so oft an dem
Film schneiden musste, zeigt, dass es hier und da schon einige Szenen geben musste, die etwas deftiger ausfallen -
bei einem Superhelden kein Wunder, aber bei "Daredevil" in mancher Hinsicht schon auffällig,
lag es diesem Superhelden in der Comicvorlage doch stets fern, Menschen zu töten.
Im Film nun schaut Daredevil tatenlos dabei zu, wie ein schwer Verletzter in seinen letzten Atemzügen liegt.
Glaubt man Hauptdarsteller Ben Affleck (Daredevil/Matt Murdock), dann hat es bei den Dreharbeiten heftige
Diskussionen darüber gegeben: "Wir dachten, dass wir damit zu weit gegangen sind. So hasserfüllt
und rachsüchtig, wie wir Daredevil im Film zeigen, ist er in der Comicvorlage nur selten." Nach Afflecks
Auffassung ein Ergebnis der Beziehung von Daredevil zu Elektra: "Gewalt hinterlässt eben Spuren."
Doch wie gesagt: Dem Erfolg tut das keinen Abbruch, zumal wohl nur einem kleinen Teil der Kinobesucher dieser
Unterschied auffallen dürfte. Denn "Daredevil" lockt nicht nur die Hardcore-Fans der
Vorlage, sondern die Masse: Die Hauptdarsteller Ben Affleck, Jennifer Garner (Elektra, "Alias")
und Colin Farrell (Bullseye, "Minority Report", "American Outlaws") sind derzeit
Publikumsmagneten. Und auch die Mache des Films, teilweise mit aus "Matrix"bekannten Elementen,
dürfte locken. Was Martial Arts und Actionszenen angeht, haben sich Profis am Set von
"Daredevil" versammelt, um die Darsteller in Form zu bringen. Stunt-Koordinator Jeff Imada hat
bereits für "Blade Runner", "Blade" und den "Fight Club"
gearbeitet und hat nun Ben Affleck Kampfszenen und Akrobatikeinlagen gelehrt.
Ben Affleck bezeichnet sich selbst als "Hardcore-Fan" der Marvel-Comics. Afflecks Kumpel Kevin Smith war
selbst Autor der "Daredevil"-Comics. Smith ist bekannt als Silent Bob aus Filmen wie "Jay
and Silent Bob strike back" ("Jay und Silent Bob schlagen zurück") oder
"Dogma", in dem Affleck die Hauptrolle spielte. In "Daredevil" hat nun auch
Kevin Smith einen Cameo-Auftritt: Er spielt den Pathologen Jack Kirby und verkauft Joe Pantoliano (Ben Urich)
Insider-Informationen über eine Autopsie.
1998 schrieb Smith seinen eigenen "Daredevil"-Band. Ben Affleck verfasste darin das Vorwort:
"Matt Murdock verlor Elektra an seinen Gegner Bullseye, als ich erst zwölf Jahre alt war. Diese Saga
berührte und bewegte mich. Diese Welt symbolisierte einen fremden und zugleich wundervollen Ort, an dem wahre
Liebe stets tragisch endete, Helden ihre dunklen Geheimnisse bargen, selbst die Bösewichte auf ungeschliffene
Weise liebenswert waren und das Einzige, worauf man hoffen durfte, ein Hauch von Erlösung war. Ich habe
Daredevil nie vergessen und immer darauf gehofft, ihn einmal zu spielen."
Regisseur Mark Steven Johnson hat dieses Vorwort gelesen - und wusste in diesem Moment, wer die Hauptrolle in der
Verfilmung übernehmen musste. Und so durfte sich der mit 1,92 Metern Größe auch recht
eindrucksvoll gebaute Ben Affleck selbst die rote Mütze anziehen.
Für Elektra war neben Golden-Globe-Preisträgerin Jennifer Garner zunächst auch Monica Belluci im
Gespräch, die statt der kühlen Erotik, die Garner ausstrahlt, mehr Frau als Superheld gewesen wäre.
In recht weiser Voraussicht haben sich die Produzenten aber gerade bei der Besetzung von Elektra für den
"Alias"-Serienstar Garner entschieden - denn schließlich funktioniert das
Superhelden-Geschäft im Kino. Warum dann nicht auch mit einem eigenen Ableger für Elektra? Und da ist
Garner von vornherein die richtigere Wahl.
"Eine Menge Leute schlugen sich förmlich um diese Rolle", sagte Produzent Gary Foster in einem
Interview. "Wir schauten uns Kandidatinnen in Los Angeles, New York, Europa und Australien an. Wir wollten
von Anfang an Jennifer Garner vorsprechen lassen, doch wegen ihrer Fernseh-Engagements schaffte sie es nicht zu
den Terminen." Am Ende hat sie es nach tausenden Kandidatinnen doch noch geschafft - und erhielt den
Zuschlag. "Wie ein Chamäleon besitzt Jennifer die Fähigkeit, ihr Aussehen, den Kampfstil und den
darstellerischen Ausdruck zu verändern. Genau danach haben wir für die Rolle der Elektra gesucht",
sagt Regiseur Mark Steven Johnson und betont Eigenschaften, mit denen Garner momentan auch Woche für Woche
in "Alias" auf Pro Sieben glänzt.
Die Zahlen für "Daredevil" sprechen schon jetzt für sich: Der Film spielte in den USA
allein am Startwochenende knapp 45 Millionen US-Dollar ein. Die guten Ergebnisse dürften damit auch in
Deutschland für eine Neuauflage der "Daredevil"-Comics sorgen. In diesem Monat hat Marvel
zwei Comics zum Film veröffentlicht. Die Filmadaption über 52 Seiten zeigt auch Szenen, die im Film
nicht zu sehen sind. In einem weiteren Paket sind neben der Adaption die erste
"Daredevil"-Ausgabe von 1964 von Stan Lee und die "Daredevil"-Ausgabe 168 von
1981 von Frank Miller enthalten. In letzterer hat Elektra ihren ersten Auftritt.
"Daredevil" erschien am 20. März in den deutschen Kinos. SF-Radio kümmert sich in der
Sendung "Audio51" vom 21. März ausführlich um den Kinostart und die Hintergründe
des Films. Die Sendung können Sie unter
www.sf-radio.de hören.
Amazon-Links zum Thema:
DVD: Daredevil vs. Spider-Man - Duell der Mächte
Taschenbuch (englisch): Daredevil
OST: Daredevil - The Album
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Sie haben es vielleicht schon gehört. Wenn nicht, lesen Sie es weiter unten im trekBEAT in den "Star
Trek"-News: Die Firma Bayerncard stellt ihr Angebot der "Star Trek"-Visa Card ein. Als
Grund nennt das Gemeinschaftsunternehmen der bayerischen Sparkassen und der Bayerischen Landesbank mangelnde
Resonanz - zu wenig Menschen wollten mit dem Traum von den Sternen bezahlen. Irdisches Plastikgeld als
Verkörperung außerirdischer Bestrebungen - das Konzept ging nicht auf. Damit reiht sich die
"Star Trek"-Visa Card in die lange Schlange gescheiterter Projekte, die nur mit dem Namen des
Franchise Geld verdienen wollten, die aber - streng genommen - nichts mit der Idee hinter "Star
Trek" zu tun hatten. Teure Sonnenbrillen, billige Armbanduhren, Stirnbänder, Krawatten, sogar
Mineralwasser und jetzt auch eine Kreditkarte: "Star Trek" scheint nicht die Marke zu sein, mit
der die Erlaubnis zum Geld drucken einhergeht.
Die Gründe hierfür mögen zahlreich sein. Zum einen ist die Lizenz, die eine Firma erwerben muss, um
den Namen "Star Trek" zu vermarkten, von jeher nicht billig, was zur Folge hat, dass auch die
feil gebotenen Produkte nie wirkliche Schnäppchen sein können. Gleichzeitig sorgt allein der
Einkaufswert des Namen dafür, dass der Break Even-Point - der Punkt, an dem die Investitionen
zurückerwirtschaftet wurden und die Gewinnzone beginnt - bei einer ziemlich hohen Stückzahl angesetzt
werden muss. Zwar zeigen sechsstellige Verkaufszahlen von "Star Trek"-Filmen auf Video, dass eine
genügend große Käuferschicht für solch ein hohes Verkaufsziel vorhanden ist, aber eine
Sonnenbrille, z.B., ist halt kein neuer Kino-Film, der als Video oder DVD aus den Regalen gerissen wird.
Zum zweiten - und das mag für manche im Fandom etwas überraschend sein - ist "Star
Trek" kein wirklich guter Imageträger. Die Zeiten, in denen die Menschen stolz ihre "Star Trek
lives!"- oder "I grock Spock!"-T-Shirts auf der Strasse trugen, sind seit 25 Jahren vorbei. Der
Zeitgeist an sich, aber vor allem die Berichterstattung über "Star Trek"-Fans in den
gängigen Medien aus den letzten zehn Jahren hat die Marke "Star Trek" ein wenig
"uncool" werden lassen. Geld zu haben jedoch, - um der Aktualität der oben genannten Newsmeldung
Rechnung zu tragen - ist noch immer cool und cool und uncool passen halt nicht so recht zusammen: Ja, ich habe
eine Visa-Card, die ich lässig auf die Theke klatschen lasse. Diese Geste verwässere ich nicht durch
eine Enterprise im Kreditkarten-Hologramm, die mich als Anhänger einer Serie outet, die vom Privatfernsehen
seit jeher als Paradebeispiel für "Wo findet man durchgeknallte Fans?" herangezogen wird.
Letztendlich muss auch die Frage erlaubt sein: Passen teure Sonnenbrillen und auch nicht gerade günstige
Kreditkarten überhaupt zur Zielgruppe der gemeinen "Star Trek"-Fans? Sicherlich: Irgendwann
in den 70ern sagten amerikanische Statistiken aus, dass der gemeine "Star Trek"-Fan
überdurchschnittlich intelligent sei, eine bessere Schulbildung als all die anderen Gesellschaftsgruppen
hätte und auch das entsprechende Geld verdienen würde. Zwar weiß ich nicht, welche Gründe die
Firma Bayerncard für ihre Entscheidung hatte, die "Star Trek"-Visa Card einzuführen,
aber die eben zitierten 25 Jahre alten statistischen Erhebungen waren es hoffentlich nicht. Verstehen Sie mich
nicht falsch, liebe Leser: Die Fans von "Star Trek" findet man heute in allen Bereichen, auch
noch zahlreich in den oben genannten. Zwar sicher nicht nur dort, aber "Star Trek"-Fans sind
heutzutage auch keine Pleitegeier mit dem intellektuellen Tellerrand eines Wassereimers. Genügend Kaufkraft
ist doch scheinbar vorhanden: Rekordverkäufe von DVD-Boxen á 100 Euro pro Stück sprechen da für
sich.
Woran liegt es also dann, dass sich all die Sonnenbrillen, all die Kreditkarten, all die Armbanduhren mit
Plastikarmband, warum sich all diese Produkte auf dem Markt nicht durchsetzen können?
Nun, vielleicht liegt es einfach daran, dass die Fans - ja, die, die so gerne im TV, im Radio und in den
Printmedien Zielscheibe so manchen Spottes sind -, dass ausgerechnet die "Star Trek"-Fans - die
für ihr "Star Trek" viele Tausend Euro gerne und bereitwillig pro Jahr ausgeben -, dass
diese Fans begriffen haben:
Nicht überall, wo "Star Trek" DRAUF steht,
muss zwangsläufig auch "Star Trek" DRIN sein.
Wäre doch möglich?
(Zurück zum Inhalt)
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"Star Trek"-Visa-Karte eingestellt.
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Wie die Firma Bayerncard in einer Presseerklärung mitteilte, wird das Angebot der "Star
Trek"-Visa Karte in wenigen Wochen eingestellt.
Als Grund nennt das Gemeinschaftsunternehmen der bayerischen Sparkassen und der Bayerischen Landesbank mangelnde
Resonanz auf das Angebot.
Die Karte wurde auf der Fedcon 9 im Jahr 2001 zum ersten Mal vorgestellt und bot neben
besonderen tariflichen Angeboten zahlreiche Vergünstigungen bei SF-Veranstaltungen in Deutschland.
Neben "Star Trek" bietet das Unternehmen auch Spezialkarten mit dem Thema Bayern München,
Porsche und Lufthansa an.
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"Enterprise": Erste Infos zum Season Finale.
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Das zweite Season-Finale von "Enterprise" mit dem Namen "The Expanse" wird
Gerüchten zufolge die Rückkehr der Klingonen zeigen - und einen verheerenden Angriff auf die Erde.
Laut diversen Quellen ist zu Beginn der Episode der klingonische Kanzler wütend, da Archer nicht nur Duras
überlistet hat und aus seiner Gefangenschaft in Rura Penthe in "Judgment" geflohen ist. Dem Captain
ist es sogar gelungen, einem Kopfgeldjäger zu entkommen, als die Klingonen ein Kopfgeld auf ihn in
"Bounty" ausgesetzt haben. Der Kanzler bietet dem entehrten Duras nun eine Chance an, sein Kommando und
seine Ehre wieder zu bekommen, wenn er Archer wieder ergreift.
Die Enterprise ist währenddessen jedoch mit dringenderen Angelegenheiten beschäftigt - es gab einen
Angriff auf die Erde. Bevor die Crew die Erde erreichen kann, führt Duras einen Angriff auf die NX-01 an und
schaltet die Phaserkanonen des Schiffes aus. Die Klingonen sind gerade dabei, eine Entermanschaft zusammen zu
stellen, als drei Sternenflotten-Schiffe, die nur von der Warp 2-Variante sind, eintreffen und das Feuer
eröffnen. Konfrontiert mit solch überlegener Feuerkraft sind die Klingonen dazu gezwungen, sich zu
ergeben.
Als die Crew letztendlich die Erde erreicht, wird das Ausmaß der massiven Vernichtung deutlich - ein
riesiger Krater der Zerstörung durch Florida und Kuba...
In der Episode wird es auch eine Romanze für Jonathan Archer in Form von Rebecca geben. Der NX-01 Captain
wird seine Beziehung zu ihr während seines Aufenthalts auf der Erde erneuern.
Beachten Sie bitte, dass diese Informationen aus Auszügen von einem frühen Entwurf des Drehbuches
stammen und dass sich Details vor der Produktion der Episode noch ändern können. Paramount Pictures hat
zudem diese Details noch nicht offiziell bestätigt. Bis dahin sollten sie als Gerücht angesehen werden.
Regie bei "The Expanse" wird Allan Kroeker führen. Die Episode wird am 21. Mai 2003 auf dem
amerikanischen Network UPN ausgestrahlt.
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"Enterprise" scheinbar Männersache.
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Eine US-amerikanische Studie der Geschlechterverteilung unter den Zuschauern von "Star Trek:
Enterprise" zeigte, dass Frauen eigentlich lieber zur Prime Time fernsehen, aber
"Enterprise" diese Gewohnheit durchbricht.
So sollen "Variety" zufolge nur 39 Prozent der UPN-Zuschauer weiblich sein. Dadurch würde die Show
die größte Männerdominanz aller vergleichbaren Sendungen haben. Insgesamt sind nämlich 56,7
Prozent aller Prime Time Zuschauer unter 50 Jahren weiblich.
Stärker bei Männern bevorzugt ist fast nur noch die "WWE Smackdown" Wrestling Show von UPN,
die nur von 36 Prozent Frauen gesehen wird. Das Gegenstück bildet eine Dienstagnacht Comedy mit dem Abby, die
zu 69 Prozent weibliche Zuschauer anzieht.
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"Enterprise": Offizielle Infos zu "First Flight".
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Die offizielle "Star Trek"-Webseite hat nun die Produktions- und Hintergrundinformationen zur
fünfzigsten Episode von "Enterprise" mit dem Namen "First Flight"
veröffentlicht. Die Episode ist bereits im Kasten und LeVar Burton (ST:TNG La Forge) führte bei dieser
Folge Regie - das ist bereits das zweite Mal in der zweiten Staffel und das beinahe in Folge.
Während die Enterprise so etwas wie einen Dunklen Materie-Nebel untersucht, erreicht Archer die Nachricht,
dass A.G. Robinson, sein alter Rivale aus den frühen Tagen des NX Test Programms, gestorben ist. Während
einer Shuttle-Mission im Dunklen Materie Phänomen schwelgt Archer mit T'Pol in Erinnerungen aus der Zeit, als
er und Robinson Piloten waren und beide um die Ehre kämpften, der erste Mensch zu sein, der die Warp 2
Barriere durchbricht.
"First Flight" wurde von John Shiban und Chris Black geschrieben. Die beiden arbeiteten bereits
gemeinsam am Drehbuch für "The Breach". Die Episode wird voraussichtlich am 14. Mai auf dem
amerikanischen Network UPN ausgestrahlt.
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"Sailors of the Year" in "Enterprise".
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US-Offiziere, die auf dem amerikanischen Flugzeugträger USS Enterprise dienen und zum "Sailor of the
Year" gekürt wurden, durften auch in diesem Jahr eine kleine Rolle in einer
"Enterprise"-Episode spielen.
Die diesjährigen Gewinner Petty Officer Kathy J. Grant, Petty Officer James D. Frey und Corpsman Thomas P.
Hunt drehten am vergangenen Montag ein paar kleine Szenen für die Episode "First Flight",
heißt es in einer Pressemitteilung.
Während sie auf dem Set waren, überreichten die Seeleute den Schauspielern Scott Bakula (ENT Jonathan
Archer), Connor Trinneer (ENT Charles 'Trip' Tucker) und Regisseur LeVar Burton (ST:TNG La Forge) eine Flagge des
Flugzeugträgers, um den Schauspielern und der Crew für ihre Unterstützung zu danken.
Die Crew der USS Enterprise steht in regelmäßigen Kontakt mit ihren fiktiven Kollegen an Bord der
NX-01, seit die Serie in den USA gestartet ist. Während das Schiff auf hoher See unterwegs ist, erhält
die Crew dort regelmäßig Videokassetten mit den aktuellen "Enterprise"-Episoden. Scott
Bakula hat im November 2001 sogar eine Botschaft aufzeichnen lassen, die den Flugzeugträger wieder
zurück zu Hause begrüßte. Die "Sailors of the Year" des vergangenen Jahres durften in
"Desert Crossing" mitspielen und überreichten den Schauspielern und der Crew eine spezielle
Gedenkplakette während ihres Aufenthaltes auf dem Paramount-Gelände.
"First Flight", die sich Gerüchten zufolge um die Geburt des Langreichweiten-Raumfahrtprogrammes
der Sternenflotte dreht, soll voraussichtlich am 14. Mai 2003 gezeigt werden. Die originale Pressemitteilung
findet man bei Yahoo! Finance.
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"Enterprise": Die Borg kommen!
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In einer künftigen Folge der neuen "Star Trek"-Serie "Enterprise" werden die Borg
eine Rolle spielen. "Regeneration", so der Titel der Folge, schließt dabei an die Handlung des
Kinofilms "Der erste Kontakt" an, in dem die Borg in das Jahr 2063 gereist sind, dort aber von Captain
Picard und der Crew seiner Enterprise E aufgehalten wurden. "Regeneration" handelt von der arktischen
Entdeckung von Trümmern eben jener zerstörten Borgsphäre.
Darüber hinaus enthält die Episode einen Gastauftritt von Bonita Friedericy, die im echten Leben mit
John Billingsley (ST:ENT Dr. Phlox) verheiratet ist.
Die Besorgnis der Fans darüber, dass die Einführung der Borg bei "Enterprise" die
Kontinuität verletzen würde, sei unbegründet, so ein beratender Produzent der Serie.
"[Die Autoren Mike Sussman und Phyllis Strong] haben mit der Episode 'Regeneration' großartige Arbeit
geleistet", bestätigte David A. Goodman den Besuchern von "The Trek BBS".
Er fuhr damit fort, ein wenig von der Episode selbst zu erzählen. "Alles, worüber Sie sich in
Hinblick auf die Borg und Enterprise Sorgen machen, wird nicht geschehen", schrieb er. "Diese Episode
verstößt nicht gegen die Kontinuität. Eigentlich ... ist sie ihr nützlich."
"Das ist alles, was ich sagen werde", meinte Goodman und weigerte sich, Details preiszugeben. "Ich
bin sittlich gegen Spoiler", erklärte er, "da ich denke, dass sie das Seherlebnis ruinieren, selbst
bei Leuten, die denken, dass sie alles wissen wollen. Ich werde also nichts Detailliertes verraten."
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J.G. Hertzler im Interview.
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J. G. Hertzler (ST:DS9 Martok) redete nun während eines Interviews über das kommende "Star
Trek"-Buch, welches sich hautsächlich mit seinem Seriencharakter bei Deep Space Nine befassen wird.
"Es ist sehr düster", sagte er gegenüber Paul T. Semones von Library of the Prophets. "Es
dreht sich hauptsächlich um das Misstrauen von Martok, und die Zweifel an sich selbst, da er ja
bekanntlichermasen auf einer Müllkippe in den 'Ketha Lowlands' geboren wurde."
Auch erklärte Hertzler welche Gedanken er sich selbst über die Herkunft von Martok gemacht hatte.
"Ich wollte, dass sein junges Leben so verläuft, wie es in den Müllkippen um Mexiko City herum
verläuft. Als Marco Palmieri am Anfang auf die Idee kam, ein Buch über Martok zu kreieren, stellte er
sich Martoks Herkunft nur als sehr arm, aber immer noch häuslich vor. Ich sagte, wir müssten noch weiter
gehen und seine Kindheit so verlaufen lassen, wie es in den Müllhügeln um Mexiko üblich ist. Dies
gab diesem Martok zwei Dinge, erstens einen unglaublichen Aufstieg zum Kanzler des klingonischen Reiches, und
zweitens die Möglichkeit, in ihm riesige Selbstzweifel aufkommen zu lassen, sobald er Kanzler ist, da er
eigentlich keine Ahnung hat, was er da genau machen soll. Die Selbstzweifel stehen ihm daher sehr gut zu
Gesicht."
Auch gab Hertzler ein paar kleine Hinweise, was wir mit Hilfe von Rückblenden über die Kindheit von
Martok erfahren werden. "Nur sehr wenig, aber dennoch ist es wichtig", sagt er. "Es gibt da eine
entscheidende Situation, in denen etwas sehr Wichtiges geschieht und in denen er gedanklich zurück in seine
Kindheit geht. Aber man weiss als Leser immer, was gerade in der Gegenwart geschieht und das diese Rückblende
nie sehr lange anhalten kann."
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(Zurück zum Inhalt)
Das Ende ist erst der Anfang
Als im Juni 1999 mit "What you leave behind" die letzte Folge der Serie "Deep Space
Nine" im Fernsehen ausgestrahlt wurde, ging für viele Fans eine der besten Inkarnationen von
"Star Trek" zu Ende. Trotz vieler Spekulationen und Gerüchte wurde schon relativ
frühzeitig klar, dass es keine Abenteuer der Crew um Captain Sisko auf der großen Leinwand geben wird.
Diese Zukunft sollte anderen vorbehalten sein. Die Möglichkeit, Neues von den Bewohnern der Raumstation nahe
des bajoranischen Wurmlochs zu hören, war damit fast auf Null gesunken.
Für entsprechend große Begeisterung unter den Fans sorgte deshalb die Aussage, dass "diese sieben
erstaunlichen Staffeln bloß der erste Akt einer riesigen, sich weiter entfaltenden Saga" waren. Mit
diesen Worten stellte im Sommer 2000 Marco Palmieri den "Deep Space Nine"-Relaunch vor. Marco
ist der verantwortliche Herausgeber bei Pocket Books und kreatives Oberhaupt dieser kontinuierlichen Fortsetzung
der beliebten TV-Serie in Buchform.
Material für neue, spannende Geschichten sollte es wahrlich genug geben, da die Serie viele offene Enden
hinterließ und förmlich nach mehr verlangte. Durch den Weggang von Odo, Worf, Miles O'Brien und Ben
Sisko wurde der Weg für neue Hauptcharaktere frei. Aber auch in Bezug auf die verbliebenen Charaktere blieb
vieles ungeklärt. Wie würde sich die noch junge Beziehung von Julian und Ezri entwickeln? Wie
würden Jake und Kasidy das Verschwinden von Ben Sisko verarbeiten und was würde die Zukunft dem
ungeborenen Kind bringen? Wie würde Colonel Kira mit der neuen Verantwortung des Kommandos über die
Raumstation zurechtkommen? Wie Garak die Zeit des cardassianischen Wiederaufbaus durchleben? Würden sich
die Völker der Allianz gegen das Dominion weiter einander annähern oder nach dem Ende des Krieges alte
Konflikte wieder die Oberhand gewinnen lassen?
Diese und viele weitere Fragen gilt es zu beantworten. Damit haben die Autoren des Relaunches einerseits eine
große Verantwortung - die hohe Qualität der TV-Serie lässt viel von einer Fortsetzung erwarten -,
aber auch die große Chance, all das möglich zu machen, was in einer TV-Serie aus Kostengründen
nicht möglich ist. Nämlich ein breites Spektrum an interessanten und vielschichtigen Charakteren zu
bieten und atemberaubende Schauplätze zu erschaffen.
Mit Liebe zum Detail
Als dann schließlich im Mai 2001 mit
"Avatar"
der Pilotzweiteiler des Relaunches erschien, wurden
die hohen Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Bis zum heutigen Tage ist der
Relaunch auf stolze neun Bücher und eine Kurzgeschichte angewachsen. Die Qualität der Bücher ist
ungebrochen hoch und wird dem Geist der Serie absolut gerecht. Der Relaunch zeichnet sich durch sehr realistisch
gezeichnete Charaktere und spannende, dramatische Geschichten aus. Die Bücher sind so lebendig geschrieben,
dass man die Sets von "Deep Space Nine" förmlich vor dem inneren Auge sieht, die Charaktere
sprechen hört.
Der Erfolg der Buchreihe ist wohl zu einem großen Teil Marco Palmieri zu verdanken. Er ist einer der
fähigsten Herausgeber, die Pocket Books unter Vertrag hat. In seine Arbeit fließen seine Liebe und
Begeisterung für "Star Trek". Er hat es geschafft, eine Vielzahl fähiger und
motivierter Autoren um sich zu scharen und den Relaunch zu ermöglichen. Unter den Autoren finden sich
einerseits "Star Trek"-Veteranen wie Keith R.A. DeCandido, David R. George III, David Weddle und
Jeffrey Lang, aber auch Neueinsteiger bei "Star Trek". Dazu zählen die überaus begabte
S. D. Perry, die neben "Avatar" zwei weitere Romane des Relaunches geschrieben hat, und Heather Jarman,
die mit dem zweiten Roman der "Mission: Gamma"-Reihe einen gelungenen Einstand im Bereich der
professionellen Romanliteratur gegeben hat.
Hier merkt man, dass nicht Profitstreben im Vordergrund steht, sondern der Wille, eine Serie würdig
fortzusetzen und wahre Qualität zu schaffen.
Die 8. Staffel
Von vielen Fans werden die bisher erschienenen Romane auch liebevoll als die 8. Staffel der Serie bezeichnet - ein
Zeichen mehr dafür, wie authentisch und beliebt der Relaunch ist.
Die einzelnen Romane des Relaunches behandeln jeder für sich weitgehend abgeschlossene Geschichten, wobei
sich durch alle ein roter Faden zieht und jeder Roman direkt an den vorherigen anschließt. Quereinsteigen
ist deshalb nicht zu empfehlen, da dem Leser sonst wichtige Handlungselemente verschlossen bleiben und gerade das
Sagahafte und die längerfristigen Entwicklungen von Handlung und Personen einen großen Reiz in sich
bergen. Denn wie schon die TV-Serie davor, drehen sich die Romane um die handelnden Personen und nicht um plumpe
Action. Hier findet man Charakterentwicklung - glaubwürdig, persönlich, spannend, bewegend und
mitreißend.
"Avatar" kann als der Pilotfilm zur 8. Staffel gesehen werden. Es werden die neuen Charaktere
eingeführt, die Rahmenbedingungen für die Handlung gesetzt. Die Serie setzt sich in "Abyss"
fort, einer Geschichte, bei der Sektion 31 und der genetisch verbesserte Dr. Bashir im Mittelpunkt stehen.
Mit "Demons of Air and
Darkness" erschien der letzte Relaunch-Roman des Jahres 2001. Er ist gleichzeitig
der vierte Band der "Gateways"-Reihe, einer Crossover-Serie aller "Star Trek"-Serien,
die sich um eine Krise mit den iconianischen Gateways dreht.
2002 erschien der Vierteiler "Mission: Gamma". Die U.S.S. Defiant und ihre Crew begeben sich zum
ersten Mal seit dem Ende des Dominion-Krieges wieder auf eine echte Forschungsmission und zwar wie der Name schon
verrät, in den Gamma-Quadranten.
2003, im Jahr des zehnjährigen Jubiläums von "Deep Space Nine", stehen weitere
interessante Romane auf dem Programm. So erscheint mit
"Rising Son"
endlich der Jake-Roman, der erzählt, was mit Jake geschah, seit seinem plötzlichen Verschwinden in
"Avatar".
"The Left Hand of
Destiny" ist ein Mitte des Jahres erscheinender Zweiteiler, der sich auf die
Geschehnisse im klingonischen Reich konzentriert und davon berichtet, was Worf und Martok nach ihrer Rückkehr
ins Reich bisher widerfahren ist.
Mit "Unity"
erscheint schließlich Ende des Jahres ein Hardcover-Roman, der als Finale der 8.
Staffel gesehen werden kann. Er wird viele große Ereignisse mit sich bringen, so wahrscheinlich die Geburt
des Kindes von Kasidy und Ben und den Beitritt Bajors in die Föderation.
Der Relaunch hat mit der "8. Staffel" gezeigt, welch großes Potential in "Deep Space
Nine" steckt. Er macht definitiv Lust auf mehr und lässt den Leser gespannt auf das Jahr 2004
schauen.
"Abyss", der dritte Roman des Relaunches ist übrigens der einzige bisher in Deutschland
erschienene. Er gehört zur Crossover-Serie "Section 31", die hierzulande bereits vom Heyne Verlag
veröffentlicht wurde. Der deutsche Leser wird sich also über die neuen Charaktere und angedeuteten
Handlungselemente aus "Avatar" wundern. Wer des Englischen mächtig ist, dem ist der Relaunch im
Original zu empfehlen. Ansonsten aber sollte "Abyss" beiseite gelegt und auf die deutsche
Veröffentlichung von "Avatar" gewartet werden.
Darf ich vorstellen ...
Commander Elias Vaughn, ein 101 Jahre alter Mensch, ist einer der interessantesten neuen Charaktere an Bord. Er
übernimmt die Position des 1. Offiziers und beweist sich schnell als fähiger und loyaler Offizier. Nach
einer Drehkörpervision gibt er seine erfolgreiche Karriere beim Geheimdienst der Sternenflotte auf und nimmt
die Stelle auf DS9 an, um sowohl nach dem tieferen Sinn des eigenen Lebens als auch nach den Wundern des Lebens im
Allgemeinen zu forschen. Ziemlich schnell ergeben sich Konflikte, da auch seine Tochter Prynn Tenmei, eine
fähige Pilotin, auf Deep Space Nine dient. Sie hat seit Jahren einen tief verwurzelten Hass auf ihren
Vater entwickelt, da sie ihn für den Tod ihrer Mutter verantwortlich macht. Vaughn schickte seine Frau,
damals auch beim Sternenflottengeheimdienst tätig, auf eine tödlich endende Mission.
Der Andorianer Shar hat die Stelle des Wissenschaftsoffiziers inne. Durch ihn werden die gesellschaftlichen
Probleme der andorianischen Kultur näher beleuchtet.
Als Würdigung ihres Kampfes während des Dominion-Krieges erhält Ro Laren von der Provisorischen
Regierung das Angebot, mit dem Rang eines Lieutenant im Militär zu dienen. Nach einer Weile wird Ro jedoch
auf Grund ihres teilweise eigenwilligen Verhaltens nach Deep Space Nine versetzt. Dort übernimmt sie
die freie Position des Sicherheitschefs. So findet sie sich in der schwierigen Situation wieder, sich einerseits
beweisen zu müssen und sich andererseits aufgrund ihrer Vergangenheit beim Marquis gegen die offene Ablehnung
vieler Sternenflottenoffiziere durchsetzen zu müssen. Außerdem entdeckt sie ihre Seelenverwandtschaft
zu Quark, woraus sich mit der Zeit eine äußerst interessante und einmalige Beziehung entwickelt.
Der wohl brisanteste neue Charakter ist Taran'atar, ein Jem'Hadar. Er wurde von Odo als Beobachter geschickt, um
auf Deep Space Nine die Lebensweisen der "Festen" kennen zu lernen und zu verstehen. Trotz seiner
Loyalität Kira gegenüber entstehen oft genug Situationen, in denen er oder sein Gegenüber dem
anderen mit Verständnislosigkeit begegnet. Dies führt sowohl zu komischen als auch zu brenzligen
Situationen.
Zusätzlich zu diesen neuen Hauptcharakteren gibt es eine Reihe interessant herausgearbeiteter
Nebencharaktere, die schon in Episoden von "The Next Generation" oder "Deep Space
Nine" verschieden große Auftritte hatten. Hierzu zählen unter anderem Shakaar, Gul Macet,
Natima Lang und Vedek Yevir Linjarin.
Der "Deep Space Nine"-Relaunch bietet alles, was eine Buchserie zum Erfolg benötigt, und
zählt zu den besten "Star Trek"-Romanen der letzten Jahre. Jedem Freund guter "Star
Trek"-Lektüre, und nicht nur Fans von "Deep Space Nine", ist diese Buchserie ohne
Einschränkungen zu empfehlen.
(Zurück zum Inhalt)
Prolog
Vor etwas mehr als 15 Jahren, genauer gesagt am 26. September 1987, trat eine Fernsehserie ihren Siegeszug an und
begeistert seither ohne Unterbrechung Millionen Fans in aller Welt. Die Rede ist von der wohl populärsten
"Star Trek"-Serie, der "Next Generation". Sie ist bis heute die erfolgreichste
SF-Serie geblieben, ihre Nachfolger "Deep Space Nine" und "Voyager" konnten nie
an ihren Erfolg anschließen, und auch anderen Serien, die wohl erst durch den Erfolg von "TNG"
überhaupt eine Chance bekamen realisiert zu werden, waren nie vergleichbare Erfolge beim Publikum
vergönnt.
Vom richtigen Zeitpunkt
"TNG" erschien zum richtigen Zeitpunkt auf der Bildfläche. Ende der 80er Jahre war die SF im
Fernsehen praktisch nicht mehr existent. Seit der klassischen Serie in den Sechzigern gab es auch nur eine
Handvoll wirklicher Versuche, SF-Serien im Fernsehen zu etablieren. Die bekanntesten Serien sind hier wohl
"Buck Rogers" und "Kampfstern Galactica". Beide erfuhren nach der jeweils ersten
Staffel eine Kurskorrektur, um die Quoten zu verbessern und die immensen Produktionskosten zu verringern. Alle
zwei scheiterten aber - nicht zuletzt an diesen 'Verschlimmbesserungen' - und verschwanden nach zwei Staffeln
wieder vom Bildschirm.
Als Paramount 1986 eine neue "Star Trek"-Serie ankündigte, waren die Reaktionen darauf
gespalten. Die Fans waren vor allem skeptisch, während die großen US-Networks von Anfang an sehr
interessiert an dem neuen Projekt waren. Ursprünglich plante Paramount, die neue "Star
Trek"-Serie zum Flaggschiff eines neuen Paramount-eigenen fünften nationalen Networks zu machen.
Diese Idee wurde damals wieder fallen gelassen, 1995 aber mit "Star Trek: Voyager" und dem
Paramount-Network UPN schließlich doch realisiert. Da die Serie von Anfang an als Big-Budget-Projekt geplant
war, bemühte man sich, möglichst gleich eine ganze Staffel an eines der Networks zu verkaufen.
Die Networks waren aber auch damals schon sehr vorsichtig, was längerfristige Verträge über die
Abnahme von Serien anging. Tatsächlich waren die Networks zwar sehr an der neuen Serie interessiert, das
Risiko, ein finanzielles Debakel aufgrund schlechter Einschaltquoten zu erleiden, erschien jedoch so groß,
dass keines bereit war, eine ganze Staffel im Voraus zu bestellen.
So beschloss Paramount den für 1987 ungewöhnlichen Weg, die Serie nicht an ein landesweites Network wie
NBC (das auch schon die "Classic"-Serie gezeigt hatte) oder CBS zu verkaufen, sondern in die
Syndication. Zur Erklärung: Neben den Networks, Kabelkanälen und Pay-TV-Sendern gibt es in den USA
Hunderte von lokalen Fernsehstationen, die nicht Teil eines Networks sind oder nur kleine Teile ihrer
Programmplätze mit Network-Programmen bestreiten. Die Gesamtheit dieser Sender nennt man Syndication. Damals
bestritten die Syndication-Stationen ihr Programm mit regionalen Magazinen, Nachrichten, Spielshows und
älteren Folgen von beliebten Network-Serien; die "Classic"-Serie erzielte in der Syndication
Jahre nach der Erstausstrahlung bei NBC sogar erst ihren wirklichen Durchbruch und wurde zum Kult.
Mit "Star Trek: The Next Generation" sollte zum ersten Mal eine potentielle Hit-Serie mit hohem
Budget direkt in die Syndication verkauft werden. Und die regionalen Stationen griffen freudig zu, so dass zum
Sendestart im September 1987 über 90% aller amerikanischen TV-Haushalte in der Lage waren, die Serie zu
empfangen. Zwar lief die Serie aufgrund ihres Syndication-Status in jedem Landesteil zu anderen Zeiten und sogar
Tagen, aber dafür hatte Paramount das finanzielle Risiko mit diesem Syndication Deal minimiert.
Von den richtigen Leuten
Mit Gene Roddenberry machte sich ein Visionär zum zweiten Mal daran, ein Stück Fernsehgeschichte zu
schreiben. Während Roddenberry bei der Produktion der "Classic"-Serie viele Probleme mit den
Studiobossen hatte, die immer alles billiger wollten und auch viel an Roddenberrys Figuren und Geschichten
auszusetzen hatten, gaben die Bosse von Paramount Roddenberry für seine zweite "Star
Trek"-Serie weitgehend freie Hand.
Roddenberry war sicher kein großer Autor, aber er verstand es, seine Idee von "Star Trek"
an die richtigen Leute zu vermitteln. Sein Universum nahm Gestalt an, als er die geeigneten Künstler vor und
hinter der Kamera auswählte, um seine Vision lebendig werden zu lassen. Man denke nur an den Maskenbildner
Michael Westmore, den Bühnenbildner Herman Zimmerman und nicht zu vergessen Michael Okuda, dem man nicht
zuletzt die typischen Konsolen und Computerdisplays zu verdanken hat, die so charakteristisch für alle
modernen "Star Trek"-Serien sind, die im 24. Jahrhundert angesiedelt sind. Sie und viele andere
Künstler erweckten Roddenberrys Universum erst zum wahren Leben.
Legendär sind die Geschichten, die noch heute über das Casting der Hauptdarsteller kursieren. So soll
sich Roddenberry zum Beispiel zunächst sehr gegen Patrick Stewart gesträubt haben, bis er ihn
schließlich doch als Captain Picard akzeptierte. Zum Gück, wie wir heute wissen, ist doch Stewart
zweifellos der bis heute begabteste Hauptdarsteller aller "Star Trek"-Serien. Doch auch die
anderen Hauptdarsteller erwiesen sich durchaus als gut ausgewählt.
Vieles, was Roddenberry bei der Originalserie nicht verwirklichen konnte, war jetzt möglich. So wurde
"The Next Generation" zu einer weit mehr humanistisch eingestellten Serie als sein Vorgänger
in den Sechzigern. Was heute im Nachhinein besonders beeindruckend wirkt, ist die starke Ablehnung von Religion,
die in den späteren Serien nach Roddenberrys Tod wieder abgeschwächt wurde.
Evolution
Als die Serie im September 1987 startete, war sie ein großer Erfolg. Der Pilotfilm erzielte eine der bis
damals besten Einschaltquoten in der Geschichte der Syndication. Die Fans, zuerst noch skeptisch und eher
ablehnend, fanden dann doch Gefallen an der Serie. Spätestens als in der dritten Staffel Rick Berman und
Michael Piller die Fäden in die Hand nahmen, geriet die Serie auch von den Geschichten und der
Charakterisierung der Hauptfiguren her auf den richtigen Weg. Besonders dem Einfluss Pillers war es zu verdanken,
dass die "Next Generation" endlich zur vollen Blüte gelangte.
Roddenberry hatte in der Auswahl seiner Mitarbeiter erneut ein gutes Händchen bewiesen. Aufgrund seiner
Krankheit musste er sich immer mehr von der Serie zurückziehen, wenn er auch bis zu seinem Tode 1991
während der Produktion der fünften Staffel ein wachsames Auge auf sein Baby hatte.
Die Einschaltquoten und die Qualität der Folgen stiegen bis zur sechsten Staffel stetig an. Die Serie war so
populär, dass in manchen Teilen der USA sogar Networks die Serie anstatt einiger ihrer eigenen Programme
ausstrahlten. Da die Serie wie jede TV-Produktion immer teurer wurde, je länger sie lief, wurden zwar noch
Verträge für eine siebte Staffel mit den Schauspielern ausgehandelt, aber diese beinhaltete bereits den
Dreh des ersten Kinoabenteuers.
Im Nachhinein erscheint die Entscheidung, die Serie im Fernsehen nach sieben Jahren zu beenden, als durchaus
richtig. Qualitativ ging es im letzten Jahr leicht bergab und auch die Quoten gingen erstmals seit der dritten
Staffel leicht zurück. Der finale Zweiteiler erzielte aber die beste Einschaltquote aller
"TNG"-Folgen. Noch heute gilt die Folge "All Good Things" (dt.: "Gestern, heute,
morgen") als eine der besten der Serie, schließt sie doch den Kreis, der mit dem Pilotfilm und Q
eröffnet wurde. So endete die Serie quasi auf ihrem Höhepunkt und nicht - wie leider viele andere - an
ihrem Tiefpunkt.
Epilog
Noch heute weiß die Serie zu begeistern. Sie verbindet intelligente Geschichten geschickt und
glaubwürdig mit SF-Elementen. Sie ist mehr als jede andere "Star Trek"-Serie eine Utopie.
Wahrscheinlich macht sie das so einzigartig und populär, so zeitlos. Sie lässt uns mehr als jede andere
Serie an das Gute im Menschen und an eine positive Zukunft glauben. Sie gibt Hoffnung und versprüht
Optimismus. "Star Trek: The Next Generation" ist keine simple Kopie des ursprünglichen
"Star Trek", sondern vielmehr eine intelligente Weiterentwicklung als Produkt ihrer Zeit. Und die
Zeit war gut ...
(Zurück zum Inhalt)
Scott Rowe arbeitet mit einer Angestellten der "Cathy Pittman's Performing Animal Troop" zusammen. Sein
Job ist es, sie zu trainieren. "Sie" ist eine kleine Beagle-Dame, heißt Breezy und neigt dazu,
einem ganz bestimmten Captain eines ganz bestimmten Sternenschiffes die Show zu stehlen: Jonathan Archer von der
U.S.S. Enterprise NX-01. Dabei hat die Hündin einen ziemlich schweren Job, denn tatsächlich muss sie
einen Mann spielen: Porthos, den niedlichen Hund des Captains. In der Zeitschrift "Star Trek Monthly",
Ausgabe 102, wird Rowe interviewt. Das Corona Magazine hat die freundliche Erlaubnis erhalten,
regelmäßig aus den Interviews des Magazines an dieser Stelle zitieren zu dürfen:
Scott Rowe, Sie trainieren schon fast zwanzig Jahre lang Tiere?
"Mein Bruder und ich hatten schon immer die Fähigkeit, gut mit Tieren auszukommen. Als er damals
Unterstützung brauchte, wollte ich ihm ein Jahr lang helfen. Tatsächlich bin ich aber hier angekommen
und nie wieder weggegangen. Ich habe in der langen Zeit schon mit Hunden, Wölfen, Hauskatzen und sogar Tauben
gearbeitet."
Wie sahen Ihre ersten Schritte mit Breezy aus?
"Es gibt einige grundlegende Verhaltensweisen, die alle Filmhunden erlernen müssen. Als ich also den
Beagle kennen lernte, brachte ich ihr diese Grundlagen bei und darüber hinaus noch einige andere
Verhaltensweisen, die auch heute zum Standard gehören. Das beinhaltet auch das abwechselnde zur Seite
schauen, als ob der Hund einer Unterhaltung folgt oder zusieht, wie der Captain einen Ball fortwährend gegen
die Wand wirft. Auch einfaches Laufen gehört dazu. Wie ein Schauspieler muss sie Markierungen treffen,
umdrehen oder auf ihnen verweilen."
Wie geht Scott Bakula denn mit seiner Serienpartnerin um?
"Scott ist stets ein Profi. Er hat sehr viel Energie und ist ein supernetter Mensch! Egal wie sehr Du eine
Szene vorbereitest, ein Tier wird zwischendurch immer wieder etwas Unerwartetes machen, aber Scott lässt sich
nicht verunsichern. Er hat eine schnelle Auffassungsgabe und kann mit solchen Situationen prima umgehen. Er macht
auch oft sehr gute Vorschläge, die auch gut die Verhaltensweisen eines Tieres mit einbeziehen. Manchmal ist
ein Trainer einfach zu sehr auf eine Szene fokussiert und kann das Problem nicht erkennen, bis einem anderen, der
eigentlich nur zusieht, die helfende Idee kommt. Scott ist so ein Mensch und ich genieße es sehr, mit ihm
zu arbeiten.
Zitiert aus "Star Trek Monthly", Ausgabe 102.
Für mehr Informationen, besuchen Sie bitte die Seite
www.titanmagazines.com.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
Zum neuen Corona Newsletter
Hallo liebe Redaktion des Corona Newsletters,
zu aller erst ein dickes Lob an Eure neuste Ausgabe - ich bin sehr angenehm überrascht.
Glücklicherweise seid Ihr in der Lage, überlegt und sinnvoll bestehende Teile Eures phantastischen
Newsletters mit neuen Ideen zu ergänzen, anstatt krampfhaft mit einer komplett neue Anordnung und Design zu
protzen ohne den Inhalt zu verändern. Spannend finde ich den Story-Wettbewerb - das könnte wirklich
interessant werden; und der TV-Planer sowie das Episoden Logbuch sorgen dafür, in Zukunft keine
Lieblingsserie mehr zu verpassen! Macht weiter so !!!
- Michael Thelen
Hallo, mir gefällt eure neue Struktur sehr gut und ich werde auch weiterhin den Newsletter lesen. Besonders
gut fand ich die Tv-Vorschau . Ich hoffe diese Rubrik bleibt in Zukunft erhalten, das erspart mir viel Mühe
mit der Fernsehzeitung und ich konnte mit der Zusammenfassung ruck-zuck meinen Video programmieren. Danke und Ciao.
- Andreas Berner
Zum Kurzgeschichten-Wettbewerb
Hallo. Gerade eben bin ich mit dem Lesen der neuesten Kurzgeschichte "Havarie im All" fertig geworden.
Ich muss sagen: So und nicht anders stelle ich mir interessante SF vor.
Für mich macht besonders der direkte Zeitbezug die Geschichte so interessant. Die Vorstellung, dass diese
Geschichte in 20 oder 30 Jahren von jetzt spielen könnte, in der die Raumfahrt in unserem Sonnensystem eine
*tägliche* Sensation ist, lässt mich immer wieder auf die Menschheit hoffen. Sogar die neue Serie
"Enterprise" ist irgendwie zu weit in der Zukunft, um dieses Gefühl auszulösen.
Gleichzeitig besitzt die Geschichte viele andere interessante Aspekte, wie die Entscheidung Eberhards, und die
generelle Spannung vor der großen Katastrophe, die die MEGALITH bedroht.
Alles in allem eine grandiose Geschichte, bei der man sich wünschen würde, sie ginge noch viel weiter,
obwohl ich zugeben muss, dass in diesem kleinen Ausschnitt - der Kurzgeschichte - schon alles gesagt wurde. Vielen
Dank für dieses Sahnestück am heutigen Sonntag.
- Sebastian Breier
Corona Magazine: Frage zum Abonnement
Sehr geehrte Damen und Herren, wie kann ich es erreichen dass ich nur das "Corona Magazine", dass 1 mal
im Monat herauskommt, erhalte? Den so genannten "Newsletter", in dem es um mehr als 80% um etwas anderes
als um Star Trek geht, möchte ich eigentlich nicht.
PS: Was die neue "Enterprise" Serie angeht, kann ich nur sagen: Schade lebt "Gene" nicht mehr,
denn er hätte diese Serie gar nicht erst zugelassen. Diese Serie sollte eigentlich "Widerspruch
Serie" heißen. Ich werde mir diese Serie sicher nicht ansehen !
Ich würde mich freuen, wenn ich auf oben genanntes Problem eine Antwort erhalten würde.
Ich verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüssen
- Stephan Müller
Anmerkung der Redaktion: Da unser Projekt nur ein einziges Abonnentenverzeichnis pflegt, ist eine Trennung von
Corona Magazine und Corona Newsletter auch nach dem Umzug auf eine eigene Domain aus technischen und logistischen
Gründen leider nicht möglich. Wir bitten um Verständnis.
(Zurück zum Inhalt)
Wie bereits im letzten Rating Report angekündigt, werfen wir diesmal wieder einen ausführlichen Blick
auf die Situation der fantastischen Serien in den USA. Der Februar ist vorüber und damit auch eine der
wichtigen Sweeps-Phasen, in denen die Preise für Werbespots anhand der Einschaltquoten neu festgelegt werden.
Im Bereich der Network-Serien ergibt sich folgendes Bild:
Die zur Zeit erfolgreichste Serie des fantastischen Genres ist "Alias" auf Platz 67, die im
Schnitt pro Folge 9,3 Millionen Zuschauer erreicht. Gegenüber dem Vorjahr hat die Serie knapp 4% an
Zuschauern eingebüßt. Hier ein Überblick über alle Fantastik-Serien der Networks, die mit
einem Stern (*) markierten Serien wurden bereits abgesetzt oder werden über diese TV-Saison hinaus nicht mehr
verlängert:
Platz
67
92
98
108
110
112
113
117
119
123
126
129
133 |
Serie / Network
"Alias" / ABC
"Smallville" / WB
"John Doe"/ Fox
*"Futurama" / Fox
"Charmed" / WB
*"Dinotopia" / ABC
*"Firefly" / Fox
"Enterprise" / UPN
*"Buffy" / UPN
*"Birds of Prey" / WB
"Angel" / WB
"Sabrina" / WB
"The Twilight Zone" / UPN |
Zuschauer
9,3 Mio.
6,9 Mio.
6,2 Mio.
5,2 Mio.
4,8 Mio.
4,6 Mio.
4,5 Mio.
4,2 Mio.
3,9 Mio.
3,9 Mio.
3,6 Mio.
3,2 Mio.
2,6 Mio. |
Rating
5.54
3.98
3.86
3.1
2.89
2.88
2.88
2.73
2.45
2.46
2.26
2.02
1.75 |
Vergl. z. Vorjahr
-4%
+21%
-
-15%
+17%
-
-
-27%
-9%
-
-18%
+2%
- |
Gegenüber dem Vorjahr konnten bis auf "Smallville", "Charmed" und
"Sabrina" keine Serien an Zuschauern gewinnen. Besonders viele Zuschauer haben dagegen
"Enterprise", "Angel" und "Futurama" verloren. Insgesamt also
keine besonders gute Zeit für fantastische Serien in Amerika.
In Deutschland sind inzwischen "Alias" und "Enterprise" gestartet.
"Alias" konnte zwar einen guten Start vorweisen, verlor dann aber schnell an Boden und konnte mit
seiner dritten regulären Folge nicht einmal mehr 10% der 14-49jährigen Zuschauer ansprechen. Falls die
Quoten nicht bald wieder steigen, dürfte die smarte Agentin Sydney Bristow bald nicht mehr bei ProSieben
ihren aufregenden Tätigkeiten nachgehen.
Von "Enterprise" lief bisher nur der Pilotfilm bei Sat.1. Wie bei allen "Star
Trek"-Piloten war der Start fulminant, beinahe 20% der 14-49jährigen schalteten trotz starker
Konkurrenz bei RTL den Jungfernflug der NX-01 ein. Spannnend bleibt, ob der Zuschauerverlust bei den
nächsten Folgen so stark sein wird wie in den USA und bei den anderen "Star Trek"-Serien in
Deutschland seit "Deep Space Nine".
RTL2 sorgte vorige Woche für eine unangenehme Überraschung. Der Sender warf die Serie "Mutant
X" urplötzlich aus dem Programm. Wie schon im letzten Rating Report berichtet, waren die Quoten
nicht überwältigend, aber durchaus im Senderschnitt. Es bleibt abzuwarten, wann der Sender weitere
Folgen der in den USA noch immer in Syndication laufenden Superhelden-Serie auszustrahlen gedenkt.
(Zurück zum Inhalt)
Sie rüsten unter extremem Aufwand eine sechsstellige Anzahl von Schiffen aus, verlassen ihre Heimat, um den
intergalaktischen Leerraum zu überwinden und um dann fern von der Heimat zu töten, zu sterben und zu
unterdrücken: Invasoren.
Gerade in den letzten Jahren treten diese unangenehmen Gesellen in der "Perry Rhodan"-Serie
wieder häufiger auf. Begründet wird dies durch die Abwesenheit der Superintelligenz ES, die ihre
Mächtigkeitsballung verlassen hat, um in der Galaxis DaGlausch zusammen mit fünf weiteren
Superintelligenzen den PULS zu stabilisieren. Für neu entstandene oder heimatlose Superintelligenzen der
übleren Sorte stellen die Milchstraße, Andromeda und weitere Galaxien ein gemachtes Nest dar. Es
herrscht das Jahrtausend der Kriege.
Zusätzlich ist das Sol-System besonders interessant, weil es im Bereich sechsdimensionaler Energien von einem
besonderen Feld umgeben ist. Praktisch hat sich das bisher nur ausgewirkt, als die junge Superintelligenz
SEELENQUELL nicht in das Sol-System hat eindringen können. Auch das Reich Tradom hat im laufenden Zyklus
aufgrund dieses Feldes besonderes Interesse am Sol-System.
Aber was haben eigentlich die ganzen Invasoren vor dem Jahrtausend der Kriege auf der Erde gesucht? Und was treibt
solche Leute an?
Wirtschaftliche Interessen und reiner Imperialismus
In der Anfangszeit der Serie sind die Motive noch leicht nachzuvollziehen. Irgendwie scheint jedes aktive Volk ein
Imperium zu gründen, so dass auch Administrator Rhodan im Jahr 1990 das Sol-System zum Solaren Imperium
erklärt. Erst in der Folgezeit gegründete Kolonien rechtfertigen diese Namensgebung nachträglich.
Dieses Verhalten kann man gewissermaßen als kulturellen Einfluss des Großen Imperiums der Arkoniden
deuten: Die ersten Besucher im und um das Sonnensystem sind mit den Fantan-Leuten, den Individualverformern und
den Topsidern Völker, die den Zerfall des arkonidischen Reiches nutzen, um ihren eigenen Reichen Kolonien
einzuverleiben. Arkon selbst wird zur Bedrohung, als der Robotregent die Regierung übernimmt, der nach den
alten imperialistischen Grundsätzen programmiert ist. Dem Schicksal einer arkonidischen Invasion entgeht die
Erde, weil ihre Position bis in das Jahr 2044 geheim ist.
Aus realer Sicht ist die Motivation der Springer und der Aras verständlicher: Die Springer - oder Mehandor,
wie sie eigentlich heißen - haben seit einigen Jahrtausenden ein Handelsmonopol, das mit typisch
arkonidischem Selbstbewusstsein kurzerhand auf die ganze bekannte Milchstraße angewendet wird. Der
bescheidene Handel zwischen dem Sol-System und dem 27 Lichtjahre entferntem Wega-System wird als Bruch dieses
Monopols angesehen. Und so werden Gegenmaßnahmen eingeleitet. Immerhin könnte ja auch ein geringer
Verstoß gegen das Handelsmonopol als Präzedenzfall angesehen werden.
Den Aras - bekannt als die Galaktischen Mediziner - stolpert Perry eher durch Zufall in die Pläne.
Künstliche Seuchen sollen das Geschäft mit Krankheit und Tod ankurbeln. Da greift unser Serienheld gerne
ein und verbessert nebenbei seine diplomatischen Beziehungen zum Robotregenten. Klar, dass die Aras danach die
Erde gerne als Gaswolke sehen würden.
Variationen dieses einfachen Machthungers normalsterblicher Wesen ziehen sich durch die ganze Serie. In der
aktuellen Serie fällt eindeutig Imperator Bostichs Göttliches Imperium der Arkoniden in diese Kategorie.
Seine Erhabenheit lässt sich jedoch viel Zeit beim Ausbau seines Reiches, seit sie relativ unsterblich ist.
Die erfolgreichsten Vertreter dieser Kategorie waren wohl die Laren, die die Milchstraße im Namen des
Konzils der Sieben für circa zweihundert Hefte gehalten haben. Aus wirtschaftlicher Sicht sind solche
intergalaktischen Unternehmen zumindest fragwürdig. Lange Transport- und Nachschubwege machen die Eroberung
schnell unrentabel. Es sei denn, es existiert eine praktische Transporttechnologie wie in Form der Sternenfenster
des Reiches Tradom, die die Strecke gehörig abkürzen.
Stellvertreterkriege
Wie schon in der Einleitung erklärt, gibt es auch machthungrige Superintelligenzen oder ähnlich
mächtige Geisteswesen, die gleich über die ganze Milchstraße herfallen wollen. Zuletzt ist der
Gelbe Meister in den "Perry Rhodan: Andromeda"-Taschenbüchern gescheitert. In Erscheinung
getreten sind aber vor allem sein Kriegervolk der Gorthazi und eine Truppe bunt zusammengewürfelter
Cyborg-Krieger als Eliteeinheit.
Kriegsflotten werden auch von Superintelligenzen gerne benutzt, um Chaos beim Gegner zu säen. Schon vor zwei
Millionen Jahren haben die Horden von Garbesch im Auftrag von Seth-Apophis die Milchstraße überfallen,
K'UHGAR hat seine Mundänen auf Segafrendo gehetzt, BARDIOC hat vornehmlich die Hulkoos eingesetzt, der Dunkle
Oheim hat in der "Atlan"-Serie die Dimensionsfahrstühle Terror verbreiten lassen, um seine
Ableger mit negativen Emotionen zu füttern. Die Tolkander haben letztlich nur Welten besetzt, damit die
entartete Riesenzüchtung Goedda neue Krieger gebären kann - und dabei beinahe als Nebeneffekt einen
bedeutenden Teil der Milchstraße entvölkert.
Auch in dieser Kategorie können die Arkoniden der aktuellen Serie erwähnt werden: Unter dem Einfluss
SEELENQUELLs haben sie die Erde auf einmal im Namen SEELENQUELLs besetzt, anstatt sie einfach ihrem Reich
einzuverleiben.
Insgesamt sind Invasoren, die nur als Hilfsvölker für mächtigere Wesen agieren, für die Opfer
gefährlicher, weil sie Planeten oft nur zerstören und nicht besetzen wollen.
Die Heimtückischen
Neben roher Gewalt gibt es bei "Perry Rhodan" auch noch subtilere Versuche. Die Báalols machen
im 22. Jahrhundert eine große Zahl von Menschen mit einer als Likör getarnten Droge namens Liquitiv
von sich abhängig. Die folgende Auseinandersetzung können sie nutzen, um Rhodan durch seinen eigenen
Sohn Thomas Cardif zu ersetzen. Dem gelingt es sogar, Zellaktivatoren für die Báalols zu beschaffen, die
sich allerdings als bösartiger Scherz der Superintelligenz ES erweisen.
Den Hamamesch aus der Galaxis Hirdobaan gelingt im 13. Jahrhundert NGZ in der ganzen Milchstraße
Ähnliches. Einigen ihrer billigen Waren haftet ein psionischer Imprint an, der ähnlich wie eine Droge
wirkt. Durch prominente Opfer in den terranischen Reihen - darunter der Unsterbliche Homer G. Adams - können
sie ihren Basar KOROMBACH im Sol-System errichten und so viele Menschen auf der Erde erreichen. Nach dem Verkauf
ihrer Waren ziehen sie jedoch ab. Die Süchtigen folgen ihnen von selbst nach Hirdobaan.
Die Überzeugungstäter
Anfang der 80er Jahre waren reine Schurken aus der Mode. So haben die Invasoren der Serien-Phase oft gute
Gründe, die Erde zu besetzen. Die Loower haben vor Äonen das Auge des kosmokratischen Roboters Laire
gestohlen und ausgerechnet auf der Erde versteckt. Als sie im Jahr 3587 das Auge bergen wollen, sitzt die
Menschheit auf dem einst primitiven Planeten. Zu allem Überfluss ist das Auge von dem Mutanten Boyt Margor
gestohlen worden und kann so den Loowern nicht ausgehändigt werden, die nicht verstehen, dass sich ein
Individuum gegen die Interessen seines Volkes stellen kann.
Im gleichen Jahr werden die Orbiter fälschlicherweise aktiviert. Diese künstliche Truppe ist für
den Fall einer weiteren Invasion der Horden von Garbesch geschaffen worden. Da von solchen Horden nichts zu
bemerken ist, vermuten sie eine verzögerte Erweckung und halten die Völker der Milchstraße
für die siegreichen Horden.
In eine ähnliche Kerbe schlagen die Porleyter im 5. Jahrhundert NGZ. Nachdem man sie mühsam aus allen
möglichen Objekten befreit hat, in die sie sich vor Ewigkeiten versetzt hatten, fühlen sie sich berufen,
die Leitung bei der Abwehr von Seth-Apophis zu übernehmen - und besetzen erst einmal alle Hauptwelten der
Milchstraße, bis man ihre Autorität anerkennt. Mit dem Ring der Kosmokraten beweist Perry, wer in der
Gegenwart das Sagen hat.
Machthungrige Schurken, gierige Händler und verblendete Weltretter kommen nicht um die Erde herum. Alle
haben sie eines gemeinsam: Über kurz oder lang sind sie natürlich alle gescheitert.
(Zurück zum Inhalt)
Warnung! Dieser Bericht enthält leichte Spoiler zur dritten und vierten "Angel - Jäger der
Finsternis"- und zur siebten "Buffy - Im Bann der Dämonen"-Staffel und ist somit nicht
für "Buffy"- und "Angel"-Fans geeigntet, die sich von allem überraschen lassen
wollen.
Was bisher geschah:
Es ist ungefähr einen Monat her, als das Finale der sechsten Staffel von "Buffy - Im Bann der
Dämonen" durch die deutschen Wohnzimmer flimmerte. Die Apokalypse wurde, wie schon so oft, im
letzten Augenblick abgewendet und in der letzten Szene bekam Spike seine Seele wieder.
Und vor circa einem Jahr endete die zweite Staffel von "Angel - Jäger der Finsternis" damit,
dass Cordelia (gespielt von Charisma Carpenter) und Winifred 'Fred' Burkle (dargestellt von Amy Acker) aus einer
Paralleldimension gerettet wurden, und Angel erfuhr von Buffys Tod.
Und so geht es weiter:
Ab dem 23. April strahlt Pro Sieben die dritte "Angel"- und siebte
"Buffy"-Staffel aus und somit kriegen auch die deutschen Fans die Möglichkeit, die
Abenteuer von Buffy, Angel und ihren Freunden mitzuerleben.
Bei "Buffy" wurde die alte Schule von Buffy (Sarah Michelle Gellar) pünktlich für
Dawns (Michelle Trachtenberg) Einschulung an ihrem angestammten Platz, direkt über dem Höllenschlund,
wiederaufgebaut und die Probleme lassen nicht lange auf sich warten. Dieses Mal ist Buffys Gegner sogar noch
gefährlicher als die Bösewichte der vorangegangenen Staffeln, die man auch alle in dieser Staffel in
Gastauftritten wiedersehen wird. Ansonsten sieht man natürlich wie es mit dem neubeseelten Vampir Spike
(James Masters), der wieder dämonisierten Anya (Emma Caulfield), dem Tischler Xander (Nicholas Brendon) und
dem reuigen Magiejunkie Willow (Alyson Hannigan) weitergeht.
Bei "Angel" hat das Angel Investigations Team, bestehend aus Angel (David Boreanaz), Cordelia,
Wesley (Alexis Denisof) und Gunn (J. August Richards), mit 'Fred' neue Unterstützung bekommen. Allerdings
wird Angel bald von den Sünden seines Alter Egos Angelus eingeholt und bekommt, unter anderem dank seiner
Erzeugerin Darla (Julie Benz), familiäre Probleme.
"Buffy" endet nach dieser Staffel
Nach vielen Weltuntergängen, die Buffy verhindert hat, steht den Fans jetzt einer der größten
bevor: "Buffy - Im Bann der Dämonen" endet mit der siebten Staffel.
Joss Whedon, der Erfinder und Produzent der Serie, sagte dazu: "Es ist hart zu glauben, dass es vorbei ist.
Naja, es ist auch hart überhaupt zu denken oder zu stehen oder irgendetwas zu sagen, so ist vielleicht jetzt
die Zeit gekommen, um eine Pause zu machen. Ich bin nur froh, dass ich sagen kann, dass wir jede einzelne Episode
unser Bestes gegeben haben. Wir waren nicht immer erfolgreich, doch wir haben nie nachgelassen, und ich bin
deswegen unglaublich stolz auf meine Drehbuchautoren, Darsteller und die ganze Crew. Und ich bin auch stolz auf
die ganze Aussage der Show (...) Ich glaube wirklich, dass in ein paar Jahren die Leute zurückblicken werden
und sagen 'Das war eine Serie, die im Fernsehen lief.' Jawohl. Das tue ich wirklich."
Sarah Michelle Gellar möchte sich ihrer Kinokarriere widmen und hat ihren Vertrag für
"Buffy" nicht mehr verlängert.
Laut Whedon ist man aber schon die ganze Zeit auf der Suche nach einer Nachfolgeserie für
"Buffy" und prüft mehrere mögliche Versionen. Ende letzten Sommers, als die ersten
Gerüchte über den Ausstieg von Sarah Michelle Gellar auftraten, kamen auch Gerüchte auf, dass Buffy
das Szepter, oder genauer den Pfahl, an ihre kleine Schwester Dawn weiterreichen würde. Dieses wurde
allerdings durch die Geschehnisse in der siebten Staffel eher unwahrscheinlich.
Danach kam das Gerücht auf, dass Eliza Dushku, die in der dritten Staffel von "Buffy" die
gefallene Jägerin Faith gespielt hat, und auch als Gaststar in ein paar Folgen der aktuellen vierten
"Angel"- und siebten "Buffy"-Staffel auftritt, als Hauptkandidat einer
Nachfolgeserie gehandelt wird. Dushku hat allerdings bestätigt, dass sie schon einen Vertrag über eine
Hauptrolle in einer anderen Serie unterschrieben hat, somit ist auch diese Möglichkeit unwahrscheinlich
geworden.
Das dritte meistgehandelte Gerücht über den Star eines möglichen Nachfolgers betrifft die Hexe
Willow. Alyson Hannigan, die Darstellerin von Willow, sagte, als sie in einem Interview danach gefragt wurde:
"Es hängt alles von Joss ab. Wenn er dabei die Verantwortung trägt, könnte es richtig cool
werden. Es ist etwas seltsam, da die Arbeit wirklich Spaß macht, ich aber gleichzeitig denke, dass es Zeit
für mich ist, nach neuen Ufern Ausschau zu halten."
Somit ist auch diese Version, wenn auch nicht ganz abwegig, auch nur pure Spekulation.
Die vierte Möglichkeit wäre, dass ein paar der "Buffy"-Darsteller ein neues Zuhause in
Los Angeles bei "Angel" finden würden.
Genauso gut ist es allerdings auch möglich, dass keine der oben genannten Versionen eintritt und es etwas
vollkommen anderes wird oder dass es überhaupt keine Nachfolgerserie von Buffy geben wird.
"Angel" geht weiter:
Indes läuft schon die vierte Staffel von "Angel" in den Staaten, so dass sich die deutschen
Fans auf noch mindestens eine weitere Staffel des Vampirs mit Seele und seiner Freunde freuen können. Ob
"Angel" allerdings mit einer fünften Staffel verlängert wird, und somit auch in den USA
noch ein weiteres Jahr bekommt, wird erst Mitte Mai bekannt gegeben.
In dieser vierten Staffel steht der Untergang der Welt unmittelbar bevor, und dieses Mal scheint der Feind aus den
eigenen Reihen zu stammen. Zudem ist die Schauspielerin Charisma Carpenter (Cordelia Chase) schwanger, was die
Drehbuchautoren bereits mit in die Staffel aufgenommen haben.
Außerdem ist noch interessant, dass man das erste Mal wieder ein echtes Crossover, also den Besuch eines
Hauptdarstellers in einer anderen Serie, zwischen "Angel" und "Buffy" zu sehen
bekommt, seit die Serien in Amerika seit zwei Jahren auf unterschiedlichen Sendern ausgestrahlt werden. Willow
kommt für eine Folge nach Los Angeles und kehrt danach mit Faith zurück nach Sunnydale. Genauso stattet
Angel, sozusagen als Abschiedsgeschenk, wahrscheinlich in der letzten "Buffy"-Folge seiner
großen Liebe Buffy einen Besuch in Sunnydale ab. Da die siebte "Buffy"- und die vierte
"Angel"-Staffel in Deutschland nicht parallel ausgestrahlt werden, werden diese Crossover
hierzulande wohl eher für Verwirrung sorgen.
Joss Whedon soll einmal sinngemäß gesagt haben: "Nur weil ein Charakter bei 'Buffy' oder
'Angel' stirbt, heißt das noch lange nicht, dass er nicht mehr in der Serie auftaucht."
Dieses hat er eindrucksvoll mit den obengenannten Gastauftritten von fast allen "Big Bads", wie die
Hauptbösewichte einer Staffel in Amerika genannt werden, in "Buffy" bestätigt, und es
scheint auch für andere seiner Serien zu gelten. Whedons neuestes Projekt, "Firefly", wurde
zwar nach nur der Hälfte einer Staffel eingestellt, allerdings wird man zwei der Hauptdarsteller als
Gaststars wiedersehen: Nathan Fillion, welcher Captain Malcolm 'Mal' Reynolds bei "Firefly"
spielte, tritt in den letzten Folgen von "Buffy" als Gegenspieler von Buffy und ihren Freunden
auf, und Gina Torres, sie spielte Zoe Warren, übernimmt in den letzten Folgen der vierten Staffel von
"Angel" eine wichtige Rolle.
Pro Sieben strahlt, wie eingangs schon erwähnt, ab dem 23. April die letzte Staffel von
"Buffy" um 20:15 Uhr und die dritte "Angel"-Staffel um 21:15 Uhr aus.
(Zurück zum Inhalt)
Wie schon der Soundtrack zu "HdR - Die Gefährten", stammt auch der Soundtrack zur Fortsetzung aus
der Feder von Howard Shore.
Diesmal sind 19 Tracks auf dem Silberling zu finden mit einer Gesamtspieldauer von knapp über 70 Minuten. Die
Stücke tragen die Namen der Kapitel aus dem Buch, allerdings hält sich die Reihenfolge natürlich an
den Film. Als Konsequenz davon wechselt erstens der Ort des Geschehens auch musikalisch zwischen den drei
Hauptschauplätzen - Rohan und Helms Klamm, Totensümpfe und Osgiliath, Fangorn. Zweitens gibt es
zusätzliche Stücke wie beispielsweise "Breath of Life" (14) für Szenen, die im Buch nicht
vorkommen.
Bei diesem Soundtrack gilt schon wie bei seinem Vorläufer: Er wirkt erst nach Ansehen des Films. Beim ersten
Hören mag man enttäuscht sein, kaum Neues zu entdecken. Die auffälligsten Melodien sind die bereits
bekannten, die Fanfare der Gefährten, die Themen der zwei Türme Orthanc und Barad-Dur und das der
Hobbits, sowie deren Abwandlungen. Bei mehrmaligem Hören jedoch fallen neue Elemente auf. Besonders gut
gelungen ist das Thema Rohans, "The Riders of Rohan" (3), bei dem auch exotische Instrumente wie eine
norwegische Geige namens Hardinger zum Einsatz kommen. Ebenfalls hervor sticht "Treebeard" (10),
Baumbarts Thema, das tatsächlich irgendwie nach Holz klingt.
Neben größtenteils instrumentalen Stücken gibt es wieder reichlich Gesang. Sehr schön und
unwahrscheinlich traurig ist "Evenstar" (8), gesungen von Isabel Bayrakdarian.
Eigenwillig kann man das melancholische Stück namens "Gollum's Song" (19) nennen, das auf dieser
CD wohl am ehesten den Platz des Titelstücks einnimmt. Es wird von einer Frau, Emiliana Torrini, gesungen,
soll aber tatsächlich Gollums schizophrene Gedankengänge widerspiegeln.
Auf Chöre wird natürlich nicht verzichtet, hier seien vor allem genannt die passende Einleitung zum
Sturz Gandalfs in die Tiefen von Moria, "Foundations of Stone" (1), und "The Hornburg" (15)
beim Einmarsch der Elben.
Die Texte sind im Booklet der CD zu finden. Allerdings ist es mir auch nach zahlreichen Durchläufen des
Soundtracks nicht gelungen, herauszufinden, an welcher Stelle die Texte mit dem Titel "The Ents" (in
Sindarin) und "The Missing" (in altem Englisch) gesungen werden.
Wer dies selbst herausfinden möchte und sich für den Film erwärmen kann, sollte sich die CD
gönnen.
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OST: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Heyne-Verlag, 763 Seiten, ASIN B00007BH5C, 16,99 EUR
Wer lesen kann, ist im Vorteil!
Diese einfache Weisheit haben "Corona-Magazine"-Leser natürlich längst erkannt. Sonst
könnten sie ja auch nicht die informativen Artikel ihrer Lieblings-SF-Publikation lesen. Aber das Lesen
wandelt sich. Wer früher mit Zeitungen und Taschenbüchern in der U-Bahn saß, hat heute ein Laptop
oder zumindest einen dieser kleinen Pocket-Computer, die einem sowieso schon das Leben mit Kalender- und
Notizblockfunktionen erheblich erleichtern.
Was liegt also näher, als sich die Lektüre auf diese kleinen Helfer zu laden und überall mit
hinzunehmen. Dabei stellt sich die nächste Frage: Wo bekomme ich eigentlich ein Buch für meinen kleinen
Freund und wie funktioniert das überhaupt? Kompetente Hilfe bietet da die Internetseite
http://www.readersplanet.de/.
Hier werden sehr übersichtlich alle Plattformen von Windows Pocket-PC und PDF-Format, CASIO-Pocket-Viewer
und EbookMan bis zum PALM OS aufgelistet und deren Benutzung erklärt. Die entsprechende Software lässt
sich auch bequem und kostenlos bei READERSPLANET downloaden.
Kommen wir aber nun zum Wichtigsten: der Literatur. Es gibt 9 Rubriken, von Abenteuer bis Western, in denen man
schon mal eine Vorauswahl treffen kann. Schön ist, dass unser aller Lieblingsthema direkt mit 2 Rubriken,
nämlich Fantasy und Science-Fiction, vertreten ist. Aber auch Anhänger anderer Genres wie Krimi- und
Gruselromanen kommen auf ihre Kosten. Nach Auswahl einer Kategorie erscheinen auf einer Seite jeweils 5 eBooks mit
weiterführenden Informationen. Unter anderem findet man den Autor, den Umfang des Werkes, eine kleine
Inhaltsangabe und der Preis darf natürlich auch nicht fehlen. Bei einigen eBooks gibt es sogar eine
Illustration oder eine kleine Leseprobe.
Wer gezielt nach einem Autor suchen will, kann sich durch eine alphabetische Autorensuche klicken oder
die automatische Suche bemühen. Insgesamt gibt es über 540 eBooks bei READERSPLANET. Als besonderes
Schmankerl zum Ausprobieren: der kostenlose Download. Damit kann man einfach und ohne finanzielles Risiko ein
ausgesuchtes eBook testen. Das alles macht Lust auf mehr und so ist es nicht verwunderlich das READERSPLANET auch
einen Newsletter anbietet, der immer aktuell über die neusten Werke und deren Autoren berichtet.
READERSPLANET gibt es als Internetseite seit Januar 2002 und wird hauptamtlich vom Verleger Dr. Gerhard
Braunsperger und Christian Bildner betrieben. Außerdem gibt es noch mehrere freie Mitarbeiter, die an dem
Projekt beteiligt sind. Entstanden ist es aus dem Wunsch, deutschsprachige Literatur für PDA's zur
Verfügung zu stellen. Da beide Betreiber, nach Auskunft von Geschäftsführer Christian Bildner,
begeisterte PDA-User sind, lag die Idee nahe, beide Leidenschaften zum Beruf zu machen, da es vor der
Gründung von READERSPLANET sehr wenig deutschsprachiges Material für Computer und PDA's gab.
READERSPLANET ist mittlerweile der größte Anbieter auf dem deutschsprachigen eBook Sektor und
abschließend kann man sagen, dass dem Literaturliebhaber, mit weit über 500 eBooks, die Auswahl sicher
nicht immer leicht fällt. Aber das kennen wir ja: "Wer die Wahl hat, ..."
Das Sternenschiff Impris taucht von Zeit zu Zeit auf und verschwindet vor den Augen der Navigatoren anderer
Schiffe kurze Zeit später wieder. Weltraumpiraten machen sich das Mysterium der Impris zu Nutze und bringen
regelmäßig die Schiffe der verwirrten Besatzungen auf. Dabei gerät auch Legroeder in
Gefangenschaft, aus der er sieben Jahre später fliehen kann. Doch anstatt freudig begrüßt zu
werden, wird Legroeder in der Freiheit misstrauisch beäugt und mit Vorwürfen konfrontiert. Seine einzige
Chance scheint es, die Impris zu finden - die jedoch steckt in einer Zeitspalte fest, aus der es nicht nur kein
Entrinnen zu kommen scheint, in die man zudem auch nicht einfach so eindringen kann...
Jeffrey A. Carter hat einen 763 Seiten langen Sciencefiction-Roman geschrieben, der seine guten, aber auch seine
schlechten Seiten hat. Bemerkenswert an "Am Ende der Ewigkeit" sind vor allem die
Gesellschaftsstrukturen, die Carter mit bemerkenswerter Detailtreue ausschmückt und in denen sich die
Charaktere vollkommen authentisch bewegen. Ob auf "festem Boden", auf Faber Eridani, bei den Narseillern
oder im Piraten-Stützpunkt, oder an Bord der Phoenix und anderen Raumern - jede Umgebung hat ihre
spezifischen Eigenarten, ebenso wie die jeweiligen Ein- oder Bewohner. Auch der Hauptcharakter ist gut gezeichnet
und lässt - ganz heldenlike - eine zu tief gehende Charakterisierung nicht zu. Die schlechten Seiten bestehen
dagegen hauptsächlich aus Klischees. So manche Motivation eines Charakters wirkt zu aufgesetzt, um wirklich
zu überzeugen. Da ist der vermisste Enkel, die unerwiderte Liebe, die Bösen, die eigentlich die Guten
sind... auf 763 Seiten hätte man sicherlich mehr Konturen unterbringen können.
Insgesamt ist "Am Rande der Ewigkeit" aber spannend zu lesen und versteht es, gut zu unterhalten. Kein
Meisterstück, aber empfehlenswert.
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Jeffrey A. Carter - Am Ende der Ewigkeit
Heyne-Verlag, 763 Seiten, ISBN 345386364X, 13,00 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Das Universum hat sich nach dem Urknall mit sehr großer Geschwindigkeit ausgedehnt, Astrophysiker sprechen
sogar von inflationärer Ausdehnung - das ist nach heutigen Modellen des Kosmos auch die Erklärung
für die großräumigen Strukturen, die im Weltall beobachtet werden. Aber leider scheint die
beobachtete Masse nicht auszureichen, um diese Ausdehnung in den letzten 15 Mrd. Jahren auf das heute beobachtete
Maß abzubremsen. Es muss also etwas geben, das für die verlangsamte Ausdehnung des Universums
verantwortlich ist - die Dunkle Materie.
Damit verbunden ist auch die Frage, ob sich unser Universum immer weiter ausdehnen wird, oder ob sich die Bewegung
irgendwann wieder umkehrt und das Universum in einem Endknall - dem "Big Crunch" - vergeht. Dies wird
durch die kosmologische Konstante Omega beschrieben: Wenn sie kleiner als 1 ist, dehnt sich das Universum bis in
alle Ewigkeit weiter aus, ist Omega größer eins, stürzt es in ferner Zukunft wieder zusammen -
Omega gleich eins entspräche einem Gleichgewichtszustand, dem sich das Universum annähert. Derzeitige
Berechnungen für Omega liegen weit unter eins, für ein zyklisches Universum muss deshalb noch Materie
gefunden werden.
Und schließlich ist da noch die Bewegung der Sterne um das Zentrum ihrer Galaxien. Eigentlich sollten sich
die Sterne am Rand viel langsamer bewegen, als Berechnungen der Rotverschiebung schließen lassen. Eine
mögliche Lösung dieses Dilemmas ist die Existenz Dunkler Materie in einem kugelförmigen Halo, das
sich weit über die sichtbare Galaxie hinaus in den Weltraum erstreckt.
Im Grunde heißt das aber nur, dass diese Materie nicht leuchtet und das trifft sowohl auf Planeten und
Staub zu, als auch auf Sterne, die nicht genug Masse haben um die Kernfusion in ihrem Inneren zu zünden -
oder die schon lange ausgebrannt sind, so genannte Braune Zwerge. Aber auch schwarze Löcher sind in der Regel
nicht so ohne weiteres zu entdecken.
Diese normale Materie könnte nach aktuellen Schätzungen etwa 10% der fehlenden Masse des Universums
ausmachen. Auf der Suche nach den restlichen 90% interessieren sich die Astronomen deshalb für die Objekte,
die mit bisherigen Methoden noch nicht entdeckt worden sind und einen eher exotischen Charakter haben
könnten.
Astrophysiker unterscheiden auf ihrer Suche nach der fehlenden Masse zwischen heißer und kalter Dunkler
Materie. Kalt ist sie, wenn sie sich nur langsam bewegt. Mit heiß bezeichnet man Teilchenstrahlung, die
sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.
Diese Trennung könnte allerdings zum Problem werden, denn die kalte langsame Dunkle Materie (KDM) würde
sich auf kleineren Skalen auswirken und vielleicht das Verhalten von Galaxien erklären. Die heiße
Dunkle Materie (HDM) auf der anderen Seite kann nur großräumige Strukturen erklären, wie
Galaxienhaufen und ihre Verteilung im Universum. Möglicherweise wird man sich letztendlich nicht auf eine der
beiden Sorten festlegen können.
Ein vielversprechender Kandidat für HDM könnten Neutrinos sein, deren Masse ist zwar verschwindend
klein, aber sie kommen in schier unvorstellbaren Mengen vor - 1014 durchströmen unsere Körper in jeder
Sekunde. Aktuelle Experimente konnten zeigen, dass Neutrinos wirklich eine kleine Masse besitzen - etwa ein zehn
Milliardstel der Masse eines Wasserstoffatoms. Deshalb könnten Neutrinos trotzdem bis zu 20% der Masse des
Universums ausmachen.
Andere Physiker suchen nach sogenannten WIMPs (Weakly Interacting Massive Particles - schwach wechselwirkende
massive Teilchen), die eine Masse von zehn bis 100 Protonenmassen haben könnten. Die Superstringtheorie sagt
diese Teilchen als supersymmetrische Partner der bekannten Teilchen voraus. Leider konnten diese WIMPs aber bisher
mit keinem Detektor nachgewiesen werden, da die Energien derzeit noch nicht ausreichen, um so hohe Energie zu
erreichen, das könnte sich aber ändern, wenn neue Teilchenbeschleuniger wie Tesla und der LHC in Betrieb
gehen.
Und auch MACHOs (Massive Compact Halo Objects - Massive Kompakte Objekte im Halo der Galaxien) könnten einen
Teil der Dunklen Materie erklären. Diese MACHOs sind aber weit weniger seltsam, es handelt sich um KDM wie
verloschene Sterne oder schwarze Löcher, die nicht ohne weiteres nachgewiesen werden können. Seit 1991
suchen Astronomen vom Lawrence Livermore National Laboratory nach diesen MACHOs. Der Trick dabei besteht nicht
darin, die Objekte direkt beobachten zu wollen, statt dessen versucht man ihren Einfluss auf den umgebenden Raum
nachzuweisen. Wenn das Objekt vor einem Stern vorbeizieht, verzerrt seine Anziehungskraft den Weg des Lichts des
verdeckten Objekts. Diesen Effekt der Gravitationslinse versucht man bei der Durchmusterung des Sternenhimmels
nachzuweisen. Bei einem Stern aus der Magellan'schen Wolke konnte dabei zum Beispiel eine
Helligkeitsveränderung nachgewiesen werden, die auf den beschriebenen Effekt zurückzuführen sein
könnte. Insgesamt hat das MACHO-Projekt über 400 Objekte nachweisen können, die zu dieser Kategorie
Dunkler Materie gehören.
Astrophysiker schätzen, dass WIMPs und MACHOs zusammen aber auch nur etwa 6% der fehlenden Masse
erklären können. Es bleiben also noch etwa Zweidrittel der Masse des Universums unerklärt, was
weitere Nachforschungen erforderlich macht.
Die Forschungsgruppen von Claude Canizares und Taotao Fangvom am Massachusetts Institute of Technology (MIT) gehen
hingegen davon aus, dass sich nach dem Urknall nicht alle entstandene Materie in Galaxien zusammengeballt hat,
sondern dass ein Teil in extrem heißen so genannten Filamenten immer noch den Raum zwischen den
intergalaktischen Strukturen füllt - der Große Attraktor, auf den sich die Milchstraße mit der
Lokalen Gruppe und der Virgo-Cluster zubewegen könnte so ein Objekt sein. Dieses Gas wäre so heiß,
dass es noch nicht einmal mit Radioteleskopen nachgewiesen werden kann. Allerdings muss die Strahlung ferner
Galaxien diese Filamente passieren, dabei wird ein Teil der Energie absorbiert, so dass es möglich wäre,
quasi den Schatten dieser Dunklen Materie zu sehen.
Der Röntgensatellit Chandra und die Auswertung von Beobachtungen im Ultravioletten Spektrum von Fabrizio
Nicastro am Center for Astrophysics in Cambridge haben kürzlich erste Hinweise geliefert, die im Sinne dieser
Hypothese interpretiert werden können.
Aber vielleicht kommt man auch ohne Dunkle Materie aus, man könnte nämlich auch das Gravitationsgesetz
etwas anpassen, so dass es bei sehr großen Massen ein wenig von der Newton'schen Dynamik abweicht. Diese
modifizierte Newton'sche Dynamik (MOND), die 1989 von Mordehai Milgrom am Weizmann-Institut in Israel
vorgeschlagen wurde, würde in Größenordnungen von einigen Astronomischen Einheiten nichts
ändern, so dass wir auf der Erde nichts von MOND merken.
Allerdings gibt es für MOND keinerlei physikalische Grundlage, sie passt nur die Formel an die beobachteten
Daten an. Das ist nicht unbedingt ein Grund, die These zu verwerfen, aber viele Astrophysiker stehen dieser
Vorgehensweise skeptisch gegenüber. Dazu kommt, dass die Theorie zwar für den Bereich, für den sie
entwickelt wurde, gute Ergebnisse liefert, aber im Rahmen von Experimenten nicht auf der Erde überprüft
werden kann. Bisher scheint MOND auch noch nicht den Einfluss durch Neutrinos oder andere definitiv nachgewiesene
Dunkle Materie zu berücksichtigen, es ist also noch viel Forschung nötig, um MOND zu bestätigen
oder zu wiederlegen.
Das Rätsel der Dunklen Materie ist ein weißer Fleck auf der Landkarte der Wissenschaft, dessen
Größe nur sehr langsam mit immer neuen Erkenntnissen der modernen Astrophysik abnimmt. Spekulation und
wenige harte Fakten dominieren derzeit die Forschung auf diesem Gebiet, das trotzdem - oder vielleicht gerade
deswegen - von großer Bedeutung für unser Verständnis des Universums und seiner zukünftigen
Entwicklung ist.
Links zum Thema:
Modified Newtonian dynamics - Wikipedia
Dark Matter, Cosmology, and Large-Scale Structure of the Universe
The Dark Matter Problem
(Zurück zum Inhalt)
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"Buffy": Spin-Off mit "Willow"?
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Joss Whedon hat in einem Interview gemeint, die neue Ablegerserie zu "Buffy" könne schon im
Herbst starten, möglicherweise aber auch erst später. "TV Guide" sagte er, eine Serie um
"Faith" werde es nicht geben, weil Eliza Dushku in einer anderen Fox-Serie mitspielen werde die im
Herbst startet. "Buffy" werde zwar enden, aber es gäbe zahlreiche Möglichkeiten
für neue Serien, so könne sich ein möglicher Spin-off um "Willow" drehen.
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"Der Herr der Ringe 3": Ende wie im Buch!
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Peter Jackson hat in einem Interview erstmals bestätigt, dass man am Ende des dritten "Herr der
Ringe"-Kinofilms jene letzte Szene aus dem Buch erleben werde, in der die Helden ein Schiff besteigen und
Mittelerde verlassen, meldet die Site "TheOneRing".
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"Akte X": Zweiter Film schon bald?
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Gillian Anderson hat gemeint, dass schon Ende diesen Jahres die Arbeiten an einem zweiten "Akte
X"-Film starten werden. Laut "Dark Horizons" hätte sie, David Duchovny, Robert Patrick und
Annabeth Gish bereits entsprechende Verträge unterzeichnet. Über die Story konnte sie nichts sagen,
meinte aber, der Film könnte vor den Ereignissen der neunten Season der TV-Serie spielen. Im Film würden
außerdem Brian Thompson und Mitch Pileggi mitwirken.
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"Spider-Man": Sorge um Tobey Maguire.
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Tobey Maguire scheint sich bei den Dreharbeiten zum Film "Seabiscuit" verletzt zu haben - u.a.
meldet "Sky News" jetzt, Maguire könne eventuell nicht an den Dreharbeiten zum zweiten
"Spider-Man"-Kinofilm teilnehmen! Ein Sprecher von Maguire hat dieses jedoch schnellstens
dementiert: Die entsprechende Verletzung sei inzwischen so gut wie verheilt und den Dreharbeiten die in knapp
einem Monat starten würde Maguire problemlos bewältigen können meldet "Dark Horizons".
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"Catwoman": Halle Berry hat die Rolle!
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Nach einigem Hin und Her soll Halle Berry nun doch die Rolle der Catwoman in einem entsprechenden Film
übernehmen. Pitof wird die Regie hierbei übernehmen, dass Drehbuch stammt von John Rogers, Mike Ferris
und John Brancato. Laut "Variety" sind die Verträge von Berry bereits unterschrieben, andere
Quellen sprechen noch von Verhandlungen.
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"Superman": Regisseur geht - Ist der Film in Gefahr?
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Der Regisseur für "Superman", Brett Ratner, hat offiziell seinen Ausstieg aus dem Warner
Brothers-Projekt erklärt. In einem Statement, dass er im Industrie- und Handelsblatt veröffentlichte
sagte Ratner, "Die Schwierigkeiten bei der Besetzung der Hauptrolle haben zu meiner Entscheidung beigetragen.
Ich schätze die Leistungen von Warner und der ganzen Produktionscrew während des Vorbereitungsprozesses
sehr hoch ein."
Der Zeitung "Coming Attractions" war vor zwei Monaten zuerst das Gerücht zu Ohren gekommen, dass
Ratner aussteigen wolle, um lieber die Regie bei "Rush Hour 3" zu übernehmen. Warner hatte
daraufhin eine Liste von Ersatzregisseuren aufgestellt. Es verschlechterte die Lage noch, dass das Studio, Ratner
und Produzent Jon Peters keinen Hauptdarsteller finden konnten. Letzten Samstag lief dann Ratners Vertragsbindung
an Warner aus, und er ergriff die Chance zu gehen.
Die beiden verbliebenen Kandidaten für die Rolle des "Mannes aus Stahl", Brendan Fraser und Matthew
Bomer, bekamen die Information, dass ihre Dienste nicht mehr benötigt werden. So scheint es, dass das ganze
Projekt vorerst zum zweiten Mal gescheitert ist.
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"Micronauts": Die Rückkehr steht bevor.
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Ein Spielzeug aus den 70er Jahren wird bald ein Comeback feiern: Die "Micronauts" sollen ins
Kino kommen - die Produzentin vom Kinofilm "Der Hulk" hat sich die Rechte an Kino- und
TV-Produktionen zu diesem Thema sichern lassen.
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Neues von "Mothman, "Jumanji", "Evolution" & Co.!
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Es sind diverse Fortsetzungen, an denen derzeit in den USA gearbeitet wird: "The Mothman Lives"
(dieses mal wohl ohne Richard Gere), "Urban Legend 3", "Evolution: Continues"
(eventuell mit Duchovny-Kurzauftritt, "Jumanji 2" und "Brainscan: Ascendancy".
Laut "Dark Horizons" wird die eine oder andere Produktion wohl direkt auf DVD/Video herausgebracht und
kommt gar nicht erst in die Kinos.
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"Perry Rhodan": Gold Edition wird fortgesetzt.
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Die "Perry Rhodan Gold Edition" wird fortgesetzt. Die Macher: "Die ersten beiden Bände
der "Perry Rhodan Gold Edition" sind noch nicht erschienen, doch es zeichnet sich schon jetzt ein
großer Erfolg der Reihe ab. Die Zahl der Vorbestellungen hat die Erwartungen des HJB Verlags weit
übertroffen.
Da ein erstes Zwischenergebnis der aktuellen Umfrage nach den beliebtesten "Rhodan"-Romanen
vorliegt, konnte der Verlag den dritten und vierten Band der Gold Edition bereits auswählen: Im August
erscheinen Heft 50 'Der Einsame der Zeit' und Heft 746 "Der Zeitlose". Die beiden großartigen
Romane handeln von zwei der faszinierendsten Persönlichkeiten der Serie: Der unsterbliche Arkonide Atlan hat
10.000 Jahre auf der Erde die Entwicklung der Menschheit begleitet. In K. H. Scheers "Der Einsame der
Zeit" trifft er zum ersten Mal auf Perry Rhodan... Der Transmittergeschädigte Alaska Saedelaere muss
eine Maske tragen, weil jeder, der in sein Gesicht blickt, dem Wahnsinn verfällt.
In "Der Zeitlose" von William Voltz begegnet Saedelaere einem geheimnisvollen Wesen und entdeckt das
System der Zeitbrunnen... Die "Perry Rhodan Gold Edition" präsentiert die Klassiker unter
den Serienromanen als exklusive Paperbacks mit stabilem Umschlag. Die Gold Edition ist nur im HJB Shop
erhältlich. Weitere Infos gibt es beim
HJB-Shop
- auch an der Auswahl der weiteren Bände will der HJB Verlag die Leser beteiligen. Die Umfrage nach den
Lieblingsromanen läuft noch bis zum 30.06.03. Unter allen Teilnehmern verlost der Verlag zahlreiche Preise.
Hier kann man jeder PR-Leser teilnehmen:
http://www.hjb-shop.de/aktion.htm
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Wer am 15. März den Pilotfilm der neuen "Star Trek"-Serie gesehen hat, dürfte sich
bereits ein Urteil gebildet haben. Wie gefällt Sie Ihnen, die neue Enterprise, liebe Leser? Die U.S.S.
Enterprise NX-01 ist seit ihrer Einführung in den TV-Markt am 26. September 2001 Mittelpunkt zahlreicher
Fan-Diskussionen. Aber ob es sie nun geben darf oder nicht - schick sieht sie schon aus, die angeblich erste ihrer
Art. In leicht, aber durch beabsichtigten, kaputten Zustand können Sammler und/oder Liebhaber sie
hier finden.
Nachdem Seven of Nine ja nun sicher auf der Erde gelandet ist, bricht die Vulkanierin T´Pol auf, die unendlichen
Weiten zu erforschen und die Augen zahlreicher "Star Trek"-Fans zu erfreuen. Dass die
Darstellerin Jolene Blalock tatsächlich sehr ansehnlich ist, lässt sich nicht verleugnen. Aber auch im
Pagenschnitt-Look kommt sie
sehr apart daher, nicht zuletzt dem Catsuit sei Dank!
Die neuen Uniformen aus "Enterprise" sind bislang im Angebot unseres Partners Space Store nicht
enthalten. Dafür aber die aus den diversen anderen "Star Trek"-Serien. Und da die Federation
Convention, Europas größte "Star Trek"- und SciFi-Veranstaltung, in Bonn kurz
bevorsteht, können sich Fans aus
dieser Auswahl nach Herzenslust bedienen.
Wem zu seiner Uniform noch eine Uhr fehlt, der hat die Serien noch nie so genau gesehen. Denn Armband-Uhren findet
man nur selten im "Star Trek"-Universum. Das hielt die Merchandise-Lizenzgeber allerdings nicht
davon ab, ihr OK zu einer Nemesis-Uhr der ganz besonderen Art zu geben. Manch ein Webmaster einer "Star
Trek"-News-Seite ließ sich gar schon zu einer Auktion hinreißen.. denn
dieses spezielle
Schmuckstück ist nicht nur durchaus teuer, sondern auch durchaus wertvoll.
Das Rätsel des temporalen kalten Krieges wird Captain Archer und seine Crew noch lange Zeit
beschäftigen.
Das Rätsel der
Fazi hingegen kann die Mannschaft der NX-01 schon in einem Roman lösen. Der Roman hat es in sich und
reiht sich damit in die Tradition der anderen qualitativ hochwertigen Erstlingsromane ein, die die Buchreihen
aller neuen "Star Trek"-Serien eröffneten. Keine TV-Episode. Völlig neu und völlig
gut.
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