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18. Mai 2003 - Ausgabe 109 - "Sparkling Diamonds"
Funkelnde Diamanten
Selten wurde ein Film hierzulande mit ähnlicher Spannung erwartet wie "Matrix Reloaded" in diesen
Tagen. Ein guter, manchmal vielleicht etwas wunderlicher Freund aus Hagen sagte mir vor kurzem in einer
gemütlichen Gesprächsrunde gar voller Pathos und Inbrunst, er halte "Die Matrix"
für einen "funkelnden Diamanten in einem Meer voll lausiger Steinkohle".
Man darf nun gespannt sein, ob die Fortsetzung auch ein solches Kleinod für die SF-Fans wird und in den
deutschen Kinosälen seinen Vorschußlorbeeren - die zurzeit wellengleich von den Kritikern und Zuschauern
aus den USA zu uns hereinströmen - gerecht werden kann. Um Sie allerdings schon einmal ein wenig auf den zweiten Teil
dieser Trilogie einzustimmen, hat unsere Redakteurin Jessica Schamma einmal ausgiebig in den Tiefen
des Internets recherchiert und ein kurzweiliges Spotlight mit leichten Spoilern zum neuesten Werk der Brüder
Wachowski zur virtuellen Feder gebracht.
Auch unser Mitarbeiter Thomas Höhl hat für Sie in den letzten Tagen mal seine Gedanken
niedergeschrieben - allerdings zu einem gänzlich anders gelagerten Thema. Nach einem sehr abwechslungsreichen
Wochenende bei der FedCon XI in Bonn schreibt er in unserem zweiten Spotlight über seine Eindrücke und
etwas wilden Erlebnisse, mit denen man als absoluter Con-Neuling bei einem solchen Spektakel an drei Tagen
konfrontiert werden kann.
Weiterhin legen wir in unserer Nachbetrachtung zu diesem alljährlichen Ereignis unser Augenmerk in zwei
weiteren Rubriken auf die FedCon-Gaststars Marina Sirtis und Anthony Steward Head, welche die anwesenden Fans in
mehreren Panels vollkommen in ihren Bann schlugen.
Last but not least möchte ich Sie jetzt noch auf ein kleines Gewinnspiel
aufmerksam machen, in dem es zehn Exemplare der neuen Heftromanserie "Bad Earth" aus dem Bastei
Verlag zu gewinnen gibt.
Einen guten Start in die Woche und viel Spaß mit der neuen Ausgabe!
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. The Matrix Reloaded: Zurück ins Wunderland
2. Tippfehler auf Hochglanzpapier - die FedCon XI
3. Kolumne: Was ist Star Trek?
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: Die DS9-Buchreihe
6. Star Trek: Die FedCon XI - Marina Sirtis
7. Drei Fragen an Rick Berman
8. Kreuzfeuer
9. Rating Report
10. Perry Rhodan: Die Taschenbücher
11. Buffy: Die FedCon XI - Anthony Steward Head
12. Kurz und Bündig
13. Wissenschaft: Neutrinos
14. Subspace Link
15. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise
Wie man einen Kult schafft
Was ist die Matrix? Vor vier Jahren hätten allenfalls Programmierer und Computerfans etwas mit dem Begriff
anfangen können, heute scheint die Antwort klar: "The Matrix" ist Kult. Dieser Film
machte nicht nur lange schwarze Mäntel, Sonnenbrillen, gewisse Handy-Marken und Heavy Metal angesagt,
sondern zeigte etwas bisher nie da Gewesenes: Eine gelungene Mischung aus Science-Fiction, Kung-Fu- und
Endzeit-Film in einer unvergleichlichen Optik.
Die Geschichte um den Hacker Neo ist mittlerweile weltbekannt: Er muss feststellen, dass die Zivilisation, in der
er zu leben glaubt, nichts weiter ist als eine Scheinwelt, die ihm und fast der gesamten Menschheit von den
beherrschenden Maschinen in den Kopf projiziert wird, während sie in Wirklichkeit in riesigen Tanks ein Dasein
als lebende Batterien fristen. Er ist der Auserwählte, der die Fähigkeiten hat, die Gesetze der Matrix
zu durchbrechen und die Menschen in die Freiheit zu führen.
So ganz neu mag das nicht sein, insbesondere für Filmfans, denen ein Werk namens "Dark City"
bekannt ist. Dennoch scheint "The Matrix" den Nerv der Zeit wie kaum ein anderer Film getroffen zu
haben. Über die vermeintlichen religiösen Elemente, die bedeutungsschwangeren Charakternamen sowie die
düstere Zukunftsvision und ihr Bezug zur heutigen technologisierten Welt ist viel diskutiert worden.
Fest steht jedenfalls: Die Schöpfer der Matrix, die Brüder Andy und Larry Wachowski, haben damit
Maßstäbe gesetzt, an denen sich alle nachfolgenden SF-Filme und Effekte-Macher messen lassen
müssen.
Fakten, Fakten, Fakten
Der Stein für die kommende Trilogie wurde mit "The Matrix" am 31. März 1999 gelegt, als
der Film in den Vereinigten Staaten in den Kinos startete. Als er schließlich am 17. Juni 1999 auch in
Deutschland anlief, hatte er in den USA bereits 150 Millionen Dollar eingespielt. Weltweit erzielte er ein
Einspielergebnis von 450 Millionen Dollar und wurde alleine in Deutschland von vier Millionen Kinobesuchern
gesehen. Die Produktion war vergleichsweise günstig mit 65 Millionen Dollar.
Der Film räumte bei den 72. Academy Awards gleich vier Oscars ab für den Besten Schnitt, Besten Ton,
Besten Toneffektschnitt und - natürlich - die Besten Spezialeffekte, und das in direkter Konkurrenz zu
"Star Wars - Episode I". Bei den British Academy Awards wurden Ton und Effekte gleich noch einmal
ausgezeichnet. "The Matrix" bekam den Bogey - den Box Office Germany Award - in Gold für 3
Millionen Besucher in 30 Tagen und Platin beim 10. VideoWinner für den meistverkauften Spielfilm.
"The Matrix"gilt aber auch als der Film mit den meisten Filmfehlern überhaupt - die meisten
davon sind allerdings sogenannte Anschlussfehler, die dem durchschnittlichen Kinozuschauer nicht aufgefallen sein
dürften.
Von Anfang an war die Geschichte um die virtuelle Welt als Trilogie angelegt, jedoch hing es natürlich von
der Gunst der Zuschauer ab, ob dies auch Wirklichkeit werden sollte.
Die beiden Fortsetzungen "The Matrix Reloaded" und "The Matrix Revolutions"
wurden nach dem Erfolg des ersten Teils wie "Der Herr der Ringe" parallel produziert, sie
schlagen zusammen mit 300 Millionen Dollar zu Buche. 100 Millionen Dollar waren dabei alleine für die Special
Effects nötig.
"The Matrix Reloaded" lief in den USA am 15.05.2003 an und spielte bereits am ersten Tag die
Rekordsumme von über 42 Millionen Dollar ein. Hierzulande wird er ab dem 22.05.2003 zu sehen sein. Als
voraussichtlicher Start für "The Matrix Revolutions" ist der November diesen Jahres geplant.
Hauptdrehort der Teile 2 und 3 war Sydney, bis zu 180 Sets kamen zum Einsatz. Das spektakulärste war das Set
für die 15-minütige Verfolgungsjagd am Ende - ein knapp 3 Kilometer langer Autobahnabschnitt, der eigens
für den Film in den Vereinigten Staaten zum Preis von einer dreiviertel Million Dollar pro Kilometer gebaut
wurde.
500 Personen waren mit den Special Effects beschäftigt, jeden Tag waren 200 Statisten und Stuntmen am Set und
für eine Massenszene in der Stadt der Menschen wurden 2000 Tänzer engagiert.
Die ersten Arbeiten zu den Fortsetzungen begannen im Herbst 2000. Ein Jahr an Vorbereitungen, 270 Drehtage und ein
Jahr Nachbearbeitung waren bis zur Fertigstellung im Frühjahr 2003 nötig.
Alte und neue Gesichter
In den Matrix-Sequels werden wir einige bekannte Charaktere wiedersehen: Der 39-jährige, aus Beirut stammende
Keanu Reeves ("Speed", "Little Buddha", "Dracula") in der
Hauptrolle als Neo, Carrie-Anne Moss ("Chocolat", "Red Planet") als Trinity,
Laurence Fishburne ("Apocalypse Now", "Event Horizon") als Morpheus und Hugo
Weaving ("Der Herr der Ringe", "Ein Schweinchen namens Babe") als Agent Smith.
Von den neuen Freunden und Feinden ist bisher nicht viel mehr als der Name bekannt:
Jada Pinkett Smith (Ehefrau von Will Smith, "Ali", "Scream 2") ist Niobe, Captain
des Rebellenschiffes Logos. In der Rolle der Zee wird Nona M. Gaye ("Ali") zu sehen sein, der
Asien-Star Sing Ngai ist Seraph, der Schlüsselmacher. Mit Monica Belluci ("Pakt der
Wölfe", "Dracula") als Persephone und Lambert Wilson als Merovingian hat man neue
potentielle Gegner gefunden - in diesem Zusammenhang nicht zu vergessen Matt McColm ("Pearl
Harbor", "Moonwalker") als Agent Thompson und die beiden Karateexperten und Zwillinge
Adrian und Neil Rayment als die Virus Twins.
Hinter der Kamera findet sich das bewährte Team wieder: Die kamerascheuen Brüder Andy und Larry
Wachowski ("Assassins", "Bound"), die ausschließlich ihre eigenen
Drehbücher verfilmen, fungieren erneut als Regisseure, Drehbuchautoren und ausführende Produzenten in
Personalunion.
Als Verantwortlichen für die Spezieleffekte konnte man wieder John Gaeta gewinnen, dessen Team für den
ersten Teils bereits mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Kein leichte Aufgabe
Trotz des großen Erfolges des ersten Teiles war die Realisierung der Fortsetzungen alles andere als leicht.
Die Beteiligten hatten im Laufe der Produktion mit Schwierigkeiten unterschiedlichster Art zu kämpfen.
Der tragischste und zugleich bekannteste Zwischenfall dürfte der Tod von Aaliyah ("Königin der
Verdammten") sein. Sieben Wochen nach Beginn der Dreharbeiten kam die 22-jährige bei einem
Flugzeugabsturz ums Leben. Fans reichten gesammelte Unterschriften bei den Wachowskis ein, damit die Rolle der Zee
nicht neu besetzt würde, aber hierfür waren nicht genügend Szenen vorhanden.
Wenige Wochen nach dem Tod des jüngsten Teammitglieds verstarb das ältestes Mitglied der Filmcrew. Gloria
Foster, die bereits in Teil 1 als das Orakel zu sehen war, erlag den Folgen ihrer Diabetes. Da ihre Szenen für
"Matrix Reloaded" jedoch bereits abgedreht waren, wird sie auch im Film zu sehen sein.
Zwei Wochen nach Beginn des harten Fitness- und Kampftrainings der Akteure, das ganze vier Monate andauern sollte,
brach sich Carrie-Anne Moss ein Bein, Laurence Fishburne überdehnte sich das Handgelenkt und musste wochenlang
eine Schiene tragen, und auch Keanu Reeves´ Fuss musste in Gips gesteckt werden.
Nicht immer gelang es, die Wünsche der Wachowski-Brüder zu verwirklichen. So sollte nach ihrem Willen Jet
Li ("Romeo must die") die Rolle des Seraph übernehmen, jedoch scheiterte dies vermutlich am
Geld. Für eine so lange Produktionszeit, zwei Filme und ein Videospiel verlangte Jet Li 13 Millionen Dollar,
Warner bot ihm jedoch lediglich 3 Millionen.
So unglaublich das erscheint, das Geld bzw. der Mangel von selbigem war auch an anderen Stellen Grund für
Probleme. Zwar hatte man mit Australien als Drehort im Hinblick auf den günstigen australischen Dollar schon
gespart, aber die immensen Kosten für die Sets und Effekte drohten, die zu erwartenden Einspielgewinne
aufzufressen. Hauptdarsteller Keanu Reeves brachte jedoch die Rettung: "Er bot an, auf seine Gewinnbeteiligung
zu verzichten. Er hat einer enormen Menge Geld den Abschiedskuss gegeben," so ein Sprecher von Warner.
Die Firma Manix, die für die Spezialeffekte des ersten Teiles verantwortlich war, war mit den Anforderungen
der Sequels überfordert - "Matrix Reloaded" und "Matrix Revolutions"
enthalten das Sechsfache der Effekt-Shots ihres Vorgängers. Die neu gegründete Firma Esc, bestehend aus
ehemaligen Manix- und Industrial Light and Magic- (George Lucas´ Effektschmiede) Mitarbeitern, sowie sechs weitere
Firmen wurden damit beauftragt und arbeiteten an manchen Szenen bis zu drei Jahren.
Produzent Joel Silver zeigt sich trotz aller Hindernisse zuversichtlich: "Wir haben die Latte so hoch gelegt,
dass sie gar nicht mehr da ist."
"Kopierschutz" für Spezialeffekte
Auch John Gaeta und sein Team mussten im wahrsten Sinne des Wortes tief in die Trickkiste greifen, um dem Zuschauer
in den Fortsetzungen etwas Neues zu bieten.
"Wir waren es einfach leid. Am Anfang fanden wir es noch ganz lustig, aber dann ging es uns tierisch auf die
Nerven." Gaeta meint damit die zahlreichen Nachahmer seines berühmten "Bullet-Time"-Effektes,
bei dem Neo dem Kugelhagel der Agenten in Zeitlupe ausweicht. Mittlerweile warten sogar mittelmäßige
Produktionen mit Ähnlichem auf - Parodien darauf wie in "Shrek" oder "Scary
Movie" sind noch die erfreulichsten darunter.
"Nachdem wir uns eine Weile über den Ideenklau geärgert hatten, nahmen wir uns vor, Effekte zu
entwickeln, die man einfach nicht nachmachen kann. Wir haben dafür eine Technologie verwendet, die vor einem
halben Jahr noch gar nicht existierte. Es gibt Kamera-Shots, an denen wir zwei Jahre gearbeitet haben. Zwei Jahre
für einen einzigen Shot!"
Einer hiervon ist sicher die bereits im Trailer gezeigte Szene, die Neo im Kampf gegen eine Armee von Agent Smith
zeigt. Beim neuen Universal-Capture-Verfahren wird eine Szene aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit fünf
hochauflösenden Kameras gefilmt, woraus der Computer mittels eines komplexen Algorithmus eine exakte
dreidimensionale Nachahmung der Realität errechnet. So können Kamerafahrten gemacht werden, die in der
Realität unmöglich wären.
Doch Gaeta will die Effekte nicht zum Selbstzweck werden lassen, der Film soll Seele und Tiefgang haben:
"Alles dreht sich um die Story."
Top Secret
Über genau diese schweigt man sich indes aus. Die Produktionsfirma Warner Brother hat zwar kürzlich 50
Journalisten aus aller Welt nach Sydney zu einer Pressekonferenz einfliegen lassen, aber über die Handlung
wurde so gut wie nichts offenbart.
Viel besser erging es sogar den Beteiligten nicht. Die Schauspieler erhielten ihre Drehbücher immer erst kurz
vor ihren Dreharbeiten. Jedes an die Crew herausgegebene Dokument wurde auf nicht kopierfähigem Papier
gedruckt, auf dem sich auch der Name desjenigen befand - um eine eventuelle undichte Stelle schneller ausfindig
machen zu können.
Joel Silver verrät nur soviel: "Die Handlung des ersten "Matrix"-Films verhält sich
zu den neuen Teilen wie "Der Hobbit" zur "Der Herr der Ringe"-Trilogie. Der
erste Film diente dazu, diese Welt zu etablieren und einen Ort zu erschaffen, an dem Superhelden existieren
können. Das war der eigentliche Grund für die Brüder, "Matrix" zu drehen."
Ein wenig mehr ist dennoch bekannt: (Vorsicht Spoiler!)
"Matrix Reloaded" beginnt inhaltlich ca. ein halbes Jahr nach dem ersten Teil. Neo ist
mittlerweile im Vollbesitz seiner Fähigkeiten und hat Visionen, die er nicht verstehen kann. Für die
Menschen in der letzten existierenden Stadt im Erdinneren wird es gefährlich, denn die Maschinen haben sie
geortet und bohren sich nun durch die Erdkruste in Richtung Zion. Neo und seine Rebellen setzen ihre Hoffnung auf
den Schlüsselmacher, einem Menschen, der alle Ein- und Ausgänge der Matrix kennt. Diesen jedoch
lässt die Matrix von den bleichen Zwillingen bewachen. Sie sind Viren, die Personen und Gegenstände in
der virtuellen Welt infizieren können, so dass sie sich auflösen. Würde es ihnen gelingen, Neo zu
infizieren, könnte er nicht in die Matrix zurückkehren. Aber damit nicht genug der Schwierigkeiten: Agent
Smith taucht wieder auf und das gleich mehrfach. Er hat jetzt die Fähigkeit, sich selbst zu kopieren. Neo
bleibt nur wenig Zeit, um den Schlüsselmacher zu befreien und in die reale Welt zurückzukehren. Der Film
endet mit einem Cliffhanger auf dem Höhepunkt einer Verfolgungsjagd über einen Highway.
Die Matrix ist überall
Die Fans werden nicht nur mit gleich zwei Fortsetzungen beglückt, man kann sich die Matrix sogar nach Hause
holen. Das Videospiel "Enter the Matrix" für alle bekannten Spielkonsolen (PS2, X-Box,
GameCube, PC) ist bereits im Handel erhältlich und kostet je nach System und Händler rund um 50 Euro.
Auch hier schlägt das Werk wieder alle Rekorde: Mit geschätzten 50 Millionen Dollar Produktionskosten
mindestens, ist es das teuerste PC-Spiel aller Zeiten. Dies zahlt sich allerdings für Käufer und
Produzenten aus: Bei den zur Zeit besten Spielen werden höchstens 800 Bewegungsabläufe der Figuren
erreicht, bei "Enter the Matrix" sind es 3500. Das Spiel enthält eine Stunde Filmmaterial zu
"Matrix Reloaded", das exklusiv hierfür mit den originalen Schauspielern gedreht und mittels
Motion-Capturing-Verfahren in das Spiel eingebaut wurden. Neu ist auch die Tatsache, dass das Videospiel von den
Wachowski-Brüdern selbst entworfen wurde.
"Enter the Matrix" erschien am 15.5.2003 schon eine Woche vor dem Film in Deutschland. Trotz der
kurzen Zeit, die seitdem vergangen ist, rangiert das Spiel bei Amazon Deutschland auf Verkaufsrang 1, es wurden
bereits 4 Millionen Exemplare weltweit ausgeliefert.
Fast schon unbemerkt dagegen blieb die "Animatrix" , eine bislang neunteilige Reihe von
Zeichentrick-Filmen im Anime-Stil. Am 3. Juni wird die Serie weltweit auf DVD erscheinen. Eine vollständige,
9 Minuten lange Episode, "Der letzte Flug der Osiris", ist jedoch schon jetzt als Vorfilm der
King-Verfilmung "Dreamcatcher" zu bewundern.
Das Konzept für die "Animatrix" stammt - wie sollte es auch anders sein - wieder von Andy
und Larry Wachowski, inszeniert wurde sie hingegen von einigen der berühmtesten Anime-Filmemachern der Welt,
darunter Koji Morimoto, verantwortlicher Animator von "Akira", und Andy Jones,
Animations-Regisseur bei "Final Fantasy: The Spirits Within".
Nichts ist unmöglich
Dies gilt auch für die reale Welt. Zwar soll "Matrix Revolutions" offiziell der letzte Film
der Reihe sein, aber angeblich gibt es in den Verträgen einiger Schauspieler bereits Passagen, die eine
Mitarbeit für eventuelle Teile 4 bis 6 einschließen.
Aber bevor es so weit ist, können wir zunächst zum zweiten Mal die rote Pille schlucken und das optische
Feuerwerk genießen, wenn ab nächster Woche die Matrix erneut in den Kinos geladen wird.
Links zum Thema:
http://whatisthematrix.warnerbros.com/deutsch/
http://http://special.cinema.de/spezial/matrix2
http://www.sphaerentor.com/
http://www.kino.de/
Amazon-Links zum Thema:
"The Matrix" - DVD zum Preis von 9,99 €
"The Matrix Reloaded" - Original Soundtrack zum Preis von 15,99 €
"Enter the Matrix" - Das Game für PC, XBox, PS2, GameCube
(Zurück zum Inhalt)
Was erwartet jemanden, der zum ersten Mal auf eine FedCon geht? Zumindest danach eine Menge Fragen: Wie war es? Wie
gefiel es dir? Entsprach es den Erwartungen?
Das erste Mal
Welche Vorstellung macht man sich, wenn man zum ersten Mal auf eine große "Star
Trek"-Convention geht? Nun, sicher gibt es Leute, denen "Star Trek" so fremd ist, dass
sie den Hinweis auf den "Typen mit den spitzen Ohren" brauchen, um zu wissen, wovon die Rede ist. Solche
Leute mag angesichts einer solchen Fan-Menschenmenge der Schlag treffen, und vielleicht gibt es ja den einen oder
anderen Geschäftsmann, den das Schicksal damit strafte, sich ausgerechnet am FedCon-Wochenende im Bonner
Maritim-Hotel einzuquartieren.
Um einen eingefleischten Trekker zu schocken, müsste wohl schon die Enterprise D auf dem Parkplatz des
Maritimhotels abstürzen. Regelmäßige Trek-Dinner-Besucher kennen die Fans, die FedCon-Videos,
Berichte aus TV-Dokumentationen, andere Conventions und sicherlich den Film "Galaxy Quest" ...
Dies alles enthält jeweils so viele Körnchen Wahrheit, dass man durchaus auf das vorbereitet ist, was
einem auf einer FedCon blüht. Natürlich sind es sehr, sehr viele Leute, natürlich muss man oftmals
in Schlangen anstehen oder sich an Menschentrauben vorbeiquetschen. Aber das muss man auf der Buchmesse auch. Und
was die "schrägen" Fans angeht, so weiß man, dass die Medien hier genauso übertreiben wie
bei allen Berichten über Massenveranstaltungen.
Worauf man nicht vorbereitet ist, das ist das übervolle "Fed-Con-Programm".
Nur nichts verpassen ...
Es ist ein wenig wie in Disney-Land oder bei "All you can eat"-Restaurants. Man bezahlt eine bestimmte
Summe Geld und hat dann eine recht üppige Auswahl. Und da heißt natürlich das Motto: So viel
mitnehmen wie möglich. Das trifft besonders auf die FedCon zu, für die mancher einschließlich
Anreisekosten und Übernachtung schnell um die 500 Euro bezahlt haben dürfte.
Um es gleich zu sagen: Es ist schlichtweg unmöglich, auch nur die Hälfte der FedCon-Angebote zu nutzen.
Ständig laufen in mehreren Räumen parallel irgendwelche Panels, Fan-Diskussionen und Videos, die ganzen
Autogrammstunden, die besonders geduldiges Anstehen erfordern, gar nicht eingerechnet. Selbst wenn man versucht,
sich lediglich auf die Panels zu konzentrieren, so sollte man sich besser vorher überlegen, was man unbedingt
sehen möchte.
Ein so übervolles Angebot hat natürlich mehrere Vorteile: Man hat stets das Gefühl, wirklich etwas
für sein Geld geboten zu kriegen, und es kommt auch nie eine Sekunde Langeweile auf. Allein die ganzen Panels
bilden eine fast dreitägige Show, die ihr Eintrittsgeld wert wäre. Andererseits hat man ständig die
unterschwellige Panik, man würde etwas verpassen. Unweigerlich erfährt man von irgendwelchen ganz tollen
Highlights, bei denen man dann nicht dabei war.
Die Panels
Die Panels sind natürlich das Herzstück der FedCon, sie sind der Anlass, weshalb die Fans von
überall her anreisen; sie wollen die Darsteller aus den Serien live erleben. Doch nicht nur für die
Zuschauer sind die Panels reizvoll, auch für die auftretenden Darsteller. Hier können sie zeigen, dass
sie in Wahrheit ganz anders sind als die Serienfigur, die sie verkörpern - für manche Schauspieler ist
genau dies ein großes Anliegen, oder sie können ungeahnte Talente präsentieren; vor allem
können sie sich ausführlichst beklatschen lassen.
Die ungekrönte Ballkönigin auf der diesjährigen FedCon war eindeutig Marina Sirtis. Sie ist nicht
nur ein unerschöpfliches Energiebündel, sie hat auch ein enormes komödiantisches Talent.
Jeder kennt das aus seinem Alltag. Es gibt Leute, die können ihre Missgeschicke beim letzten Supermarkteinkauf
so witzig und unterhaltsam erzählen, dass man sich vor Lachen nicht mehr einkriegt. Andere hingegen schaffen
es nicht, ein noch so abenteuerliches Survival-Training in der Antarktis mitreißend zu schildern.
Marina Sirtis zählt zu der ersten Kategorie und sie weiß genau, was die Fans hören wollen: Es geht
um "Star Trek" und um amüsante Geschichten von den Dreharbeiten. Dabei verbreitet sie so viel
gute Laune, dass man ihr sogar dann begeistert zuhört, wenn man die Geschichte längst kennt. Ohne
Hemmungen witzelt sie über ihre Kollegen, und dank ihres gesunden Sinns für Selbstironie hat sie auch
keine Scheu, von eigenen Peinlichkeiten zu berichten.
Ganz anders ist Nana Visitor. Sie wirkt sehr charmant und betont freundlich und seriös. Besonders
eindrucksvoll war ihr sehr wertschätzender Umgang mit den fragenden Fans. Manchmal hätte man sich von
ihr mehr Witz gewünscht oder etwas mehr Eigeninitiative, zu sachlich beantwortete sie brav alle Fragen, ohne
dabei aus sich herauszugehen und die Fäden weiterzuspinnen.
Eine teilweise recht alberne, aber stets mitreißende und bei den Fans herzlich willkommene Show lieferte
Phlox-Darsteller John Billingsley, der mit seiner Frau auf der Bühne herumtobte und dabei doch so einige
witzige Geschichten auf Lager hatte.
Eher ihrer Rolle entsprechend war Linda Park: sehr freundlich und liebenswert, aber etwas unsicher und wenig aus
sich herausgehend.
Ethan Phillips vergraulte so manchen Panel-Besucher mit dem grauenvollen Geschmatze seiner Nikotin-Kaugummis,
durch die Lautsprecher zum Alptraum-Geräusch verstärkt. Beim zweiten Panel verzichtete er
glücklicherweise darauf.
Auffallend war, wie zurückhaltend er sich über alle seine Kollegen bei "Star Trek:
Voyager" äußerte, vor allem bei Kate Mulgrew musste er lange überlegen, bis ihm etwas
Positives einfiel, wobei er dann lediglich ihre Professionalität hervorhob und betonte, sie hätte
niemals in all den Jahren einen Hänger bei ihren Texten gehabt.
Es gibt ja nicht nur "Star Trek" ...
Wie auf jeder FedCon gab es Darsteller aus anderen Serien. Mit Anthony Stewart Head dürfte diesmal jedoch der
prominenteste Nicht-"Star Trek"-Darsteller auf einer FedCon erschienen sein; daher zählten
seine Panels zu den Zuschauermagneten.
Beim ersten Auftritt wirkte seine Lockerheit noch ein klein wenig aufgesetzt, was man wohl seiner Nervosität
zuschreiben muss. Mr. Head bemühte sich redlich, allen Fragen gerecht zu werden. Vor allem die ständige
Aufforderungen nach Gesangseinlagen mag ihn verblüfft haben, und so fühlte er sich beim zweiten Panel
schon sichtlich wie zu Hause und lieferte eine tolle Show, die sicher auch Nicht-Buffy-Zuschauer beeindruckt haben
dürfte.
Leider verließ auch er sich ein wenig zu sehr auf die Fragen der Gäste, vielleicht wagte er auch nicht
so recht, von den Dreharbeiten zu "Buffy" zu erzählen, aus Angst, die Trekker damit zu
langweilen.
Hol mir mal 'ne Flasche Bier
Panels, die unter dem Motto "ferner liefen" standen, waren die von Cirroc Lofton (nett, aber ein wenig
langweilig), Leni Parker (sehr sympathisch, aber vielleicht doch auf der falschen Con), Tracy Scoggins (die
verwunderlich oft zu "Die Colbys" befragt wurde) und Vaughn Armstrong (der "Star
Trek"-Dauergaststar, der vor allem im zweiten Panel seinen Humor zeigte).
Viel Geduld und Verspieltheit bewies auch Ray Park, der Darsteller von Darth Maul in "Episode 1",
der einigen Fans den Lichtschwertkampf beibrachte.
Tracy Scoggins redete recht viel übers Alkoholtrinken und das deutsche Bier, ein Thema, das sie mit John
Billingsley und einigen anderen teilte. Dieses Detail hat fast schon tragische Züge: Überall, wirklich
überall auf diesem drolligen und nicht immer logischen Erdball - ganz insbesondere in Deutschland - wird man
sofort und augenblicklich größte Sympathie, Zugehörigkeit und Applaus ernten, wenn man irgendwie
den Verzehr von Alkohol ins Spiel bringt, sei es nun, dass man es tut, oder sei es, dass man davon redet.
Eine "Star Trek"-Convention scheint so gesehen eine Art schwarzes Loch zu sein, denn hier - und
nur hier - scheint diese sonst so hochzuverlässige Regel nicht zu gelten. Zwar erhielten die Darsteller
durchaus gehorsamen Applaus, wenn sie das deutsche Bier lobten oder eifrig dem getränkelosen Publikum auf
deutsch zuprosteten, wirklich beeindruckt war davon aber offenbar niemand. Sind schon komische Wesen, diese
Fans ...
Galaxy Quest
Da es heute unmöglich ist, von einer "Star Trek"-Convention zu reden, ohne an
"Galaxy Quest" zu denken, soll noch einmal betont werden: Der Film trifft absolut ins Schwarze.
Die Kostüme, die Atmosphäre, mancherlei etwas "merkwürdige" Fans, der Spaß ...
Alles ist sehr gut eingefangen. Nur in einem wichtigen Element irrt der Film gewaltig. "Galaxy
Quest" zeigt eine Reihe von Seriendarstellern, die es hassen, auf Conventions aufzutreten. Den Fans ist
das jedoch nicht nur egal, sie merken es gar nicht, sind sie doch viel zu sehr mit sich und der Serie
beschäftigt. Genau hier aber irrt der Film. Wenn die Darsteller nicht so recht wissen, warum sie auf der Con
sind, dann stellen sich die Fans sehr schnell die gleiche Frage.
Genau das ist der Fall, wenn ein etwas außer Form geratener ehemaliger "Buck
Rogers"-Darsteller in Bermuda-Shorts auf die Bühne kommt und gelangweilt "irgendwelche
Fragen?" dem Publikum zuruft. Man sollte dann eigentlich schlicht zurückrufen: "Warum sind Sie denn
hier?"
Der "Star Trek"-Beamte Richard Arnold langweilte, indem er die Inhaltsangaben der zweiten
"Enterprise"-Staffel vorlas, bis man das Gefühl hatte, jeder im Publikum könnte mehr
und spannender über "Star Trek" berichten als der traditionelle Experte.
Denise Crosby verschreckte die Fans mit der Androhung, nach dem hochpeinlichen Film "Trekkies"
eine Fortsetzung zu liefern, für die auf der FedCon Material gesammelt wurde. Gene Roddenberrys Sohn trat
schließlich auf die Bühne, um sein eigenes Filmprojekt vorzustellen, das offenbar als Gegenbewegung zu
"Trekkies" der Welt beweisen soll, was "Star Trek" wirklich bedeutet. Auch er
schien sich nicht so ganz wohl zu fühlen auf der Bühne, und er übertrug diese Emotion auf sein
Publikum.
Der Rest
Der Rest der Convention setzt sich zusammen aus einer Fülle an Eindrücken. Positive und negative, und
das in allen Kategorien. So im Verkaufsbereich, wo es alles gab, vom überteuerten Ladenhüter über
das Schnäppchen bis hin zur echten Rarität.
Viele Helfer waren sehr nett, andere verbreiteten den Charme eines misstrauischen Zollbeamten.
Bei den Zeremonien gab es zum Teil echte Bombenstimmung, aber auch schleppende Kindergarten-Animationen, bei denen
man brav auf Kommando klatschen oder irgendwelche Worte rufen musste.
Auch in der Piano-Bar schwankte die Musikqualität zwischen allen Sphären. Doch letztlich sind es
wahrscheinlich genau diese Schwächen, die gepaart mit den Highlights die ernüchternde Kommerzialisierung
noch immer zum Fan-Event erheben. Die Convention ist wie das Tippfehler-Programmheft als aufwändiger
Hochglanzfarbdruck: Perfekt ausgeleuchtete Bühnenbilder mit zum Teil unbeholfenen Nebendarstellern,
sympathische Fans und echte Peinlichkeiten ...
All diese Unterschiedlichkeiten und Gegensätze sind am Ende wohl das Spannungsfeld, das den Spaß der
FedCon mit seiner großen und treuen Anhängerschaft erst möglich macht und immer wieder aufs Neue
so viele Fans vereint.
Links zum Thema:
http://www.fedcon.de/ - Die Homepage zur Con
http://www.space-store.de - Artikel rund um die FedCon
Amazon-Link zum Thema:
"Star Trek: Trekkies" - zum Preis von 16,99 €
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Wissen Sie, wem ich extrem dankbar bin? Einem gewissen Gene Roddenberry, und das quasi unendlich. Das war auch mit
ein Grund, warum ich mir die Finger wund applaudiert habe, als in Bonn Anfang Mai der Sohn dieses Mannes auf der
Bühne der Federation Convention stand. Ich verehre Gene Roddenberry. Nicht, weil er sexsüchtig war,
seine Ehefrauen betrogen hat, evtl. etwas mit Drogen am Hut hatte und ganz offenkundig verdammt geldgeil war.
Nein, ich verehre ihn, weil er "Star Trek" erfand und vor allem, weil er es durchgezogen hat.
"Star Trek" und "Star Trek - The Next Generation" sind aus seiner Feder und
trotz aller Demontierung, die nach seinem Tode an Gene Roddenberrys Ruf, Person und Gedenken von den
verschiedensten Menschen vorgenommen wurde, war er derjenige, der gleich zweimal das Rad neu erfand und zweimal
den Blitz in der Flasche einfangen konnte. Nun, ich mag "Deep Space Nine", ich sah - bis auf
einige Folgen der letzten Staffel - "Raumschiff Voyager" und ich sehe mir Woche für Woche
"Enterprise" an, aber Quoten und Kritiken sprechen eine deutliche Sprache und um ehrlich zu sein:
Keine dieser Serien ist wirklich mit den ersten beiden zu vergleichen. Mit denen, die von Gene Roddenberry
stammen.
Roddenberry und sein Team - denn hinter jedem Mann, hinter jedem Aushängeschild, steckt ein Team - haben
meinen Sinn für Moral und Ethik, für Menschenkenntnis und den praktischen Alltag beeinflusst,
geschärft und mitentwickelt. Oder um es mit Dave Marinaccio zu sagen: "Alles, was ich im Leben wirklich
brauche, habe ich von "Star Trek" gelernt". Ich habe schon früh im Leben dank Captain
Kirk gelernt, dass Charme gepaart mit Charakter sehr hilfreich sein kann. Mr. Spock brachte mir bei, dass
Vorbereitung nicht nur wünschenswert, sondern eminent wichtig für den Erfolg ist. Pille McCoy habe ich
die Erkenntnis zu verdanken, dass man dennoch natürlich, locker und ungezwungen sein kann, selbst wenn man
verbissen an einem Ziel arbeitet. Mr. Scott lieferte mir Woche für Woche den Beweis, dass vermeintliche
Fachidioten - Menschen, die nur auf eine Sache fixiert sind und sie unglaublich gut beherrschen - als Mensch und
als Kollege unglaublich wertvoll sein können.
Was Uhura, Sulu, Chekov und Schwester Chapel angeht: Sie repräsentieren den Typ von Mensch, den ich als
Freund gerne gewinne. Bei allen handelt es sich um Menschen mit starkem Charakter, hoher Kompetenz und dennoch
der Bereitschaft, fernab von jeder persönlichen Eitelkeit, ein Unternehmen (engl. "Enterprise")
durch ihre Mithilfe auf Kurs zu bringen und zu halten.
Vor allem jedoch verdanke ich "Star Trek" einen unerschütterlichen Optimismus und den
Glauben, dass nichts unmöglich ist und ein Ausweg aus jeder Situation vorhanden ist. In diesem Zusammenhang
halte ich den Titelsong der jüngsten Serie "Enterprise" für pures Trek: "Faith of
the Heart". Der Glaube im Herzen. "I can touch the sky." Ich kann den Himmel berühren.
Sie auch.
Das originale "Star Trek" vermittelte den Menschen Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts,
dass es einen Weg aus der nuklearen Bedrohung gibt und Minderheiten in Zukunft gleichberechtigt sind. Das
originale "Star Trek" vermittelte mir in den 80er Jahren Werte, die in einer Umgebung
präsentiert wurden, die an mich herankam. Und sowohl den Menschen in den 60ern als auch mir in den 80ern
vermittelte es Hoffnung.
Mit Hoffnung im Herzen in die Zukunft. Eine Botschaft, die es wert ist, sie an die kommenden Generationen
weiterzugeben. Mit freundlichen Grüßen eines gewissen Gene R.
Haben Sie eine gute Woche und denken Sie daran:
Nur der Himmel ist die Grenze!
(Zurück zum Inhalt)
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ENT: Braga über neuen Storybogen.
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"Die neue Mission in die 'Delphic Expanse' in der nächsten Season wird die Kreativität der Serie neu
beleben", sagte Produzent Brannon Braga letzte Woche.
"Wir dachten: 'Wir haben jetzt zwei Jahre der Serie gemacht, lasst es uns mal richtig durchschütteln,
ein paar Risiken eingehen,'" erzählte er Kate O'Hare von Zap2it. "Es stellte sich sehr inspirierend
für Rick Berman und mich heraus."
Der neue Storybogen wird im Finale der zweiten Staffel - "The Expanse" - gestartet, das Braga als
"wirklich cool" beschrieb. Als eine Sonde einer außerirdischen Rasse, die als die Xindi bekannt
sind, die Erde angreift und dabei sieben Millionen Menschen tötet, setzt die "Enterprise" Kurs auf
die Delphic Expanse um die Xindi davon abzuhalten einen weiteren Angriff zu starten. Anders als viele
"Star Trek"-Cliffhanger der vorhergehenden Jahre wird dieser Storybogen nicht in der Premiere der
dritten Staffel beendet. "Er wird sich über mehrere Episoden, wenn nicht sogar die ganze Staffel
erstrecken", sagte Braga. "Es ist ein großer Bogen."
Obwohl viele Fans darüber spekuliert haben, dass die Romulaner eine große Rolle in der nächsten
Staffel spielen, sagte Braga, dass "Enterprise" frische Szenarios benutzen sollte.
"Natürlich, wir hätten die Romulaner die Erde angreifen lassen können. Aber haben wir nicht
genug von den Romulanern in den letzten 15 Jahren gesehen? Nein. Wir müssen neue Sachen machen. Wir
müssen die Grenzen erweitern."
Aber der Autor schloss nicht zukünftige Auftritte der Romulaner oder anderer bekannter Trek-Spezies aus.
"Das heißt nicht, dass wir keine bekannten Spezies zu sehen bekommen, die in dieser epischen Mission
mitspielen, aber den Hauptgegner wollten wir neu haben."
Von einer Myriade von anderen Änderungen als Teil dieser 'Kurskorrektur', einschließlich einer
umgebauten NX-01, neuen Kommando-Charakteren um mehr 'Muskel' zu haben, und einer neuen Frisur und Catsuit
für T'Pol, wurde berichtet. Nun sind auch Gerüchte über eine romantische Beziehung zwischen T'Pol
und Archer aufgetaucht.
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ENT: Mehr Hoshi Sato in Staffel 3.
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Neue Aliens, neue Crewmitglieder und ein neues Aussehen für T'Pol sind nur einige der Entwicklungen, die uns
bereits für die dritte Staffel von "Enterprise" versprochen wurden. Auch Hoshi Sato soll
demnächst mit beiden Beinen fest auf Erde bzw. Brücke der Enterprise stehen.
Rick Berman enthüllte in der neuesten Ausgabe des britischen "Star Trek Monthly", dass man die
Rolle des Kommunikationsoffiziers weiterentwickeln möchte.
"Wir würden sehr gerne Hoshis Rolle erweitern. Ich denke, dass die Idee, dass sie eine unsichere
Linguistin ist, die sich selbst auf dem Schiff findet, immer weniger funktioniert. Wir hatten genug davon in der
ersten und zweiten Staffel."
Hoshi hatte in der vergangenen Staffel eigentlich nur eine große Episode, "Vanishing Point". In
den anderen Folgen kam sie im Vergleich mit den anderen Charakteren ziemlich zu kurz. Laut Berman wird sich dies
auch ändern. "Sie wird ein wenig mehr erfahrener sein und wir werden sie hoffentlich öfters
einsetzen können. Linda ist eine richtig liebenswerte Schauspielerin."
Das gesamte Interview mit Berman, in dem er auch über das Season Finale "The Expanse" und die
"Star Trek Nemesis"-DVD spricht, findet man in der 105. Ausgabe des Star Trek Monthly.
Auszüge daraus gibt es auch online bei Sci-Fi Pulse über den nachfolgenden Hyperlink.
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ENT: Promo-Video von "The Expanse" online.
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UPN hat gestern Abend den Trailer für das "Enterprise"-Season Finale namens "The
Expanse" ausgestrahlt.
In der Episode wird die Enterprise auf eine neue Mission geschickt, um eine außerirdische Rasse zu jagen,
nachdem diese einen Angriff auf die Erde gestartet hat. Regie führte beim Finale der Trek-Veteran Allan
Kroeker, das Drehbuch wurde von den beiden Executive Producers Rick Berman und Brannon Braga geschrieben.
Eine Quicktime Version des 20-sekündigen Videos kann man in drei verschiedenen Größen bei
StarTrekkie.com herunterladen, die MPEG-Version gibt es bei Vidiot.
Links zum Thema:
http://www.startrekkie.com/misc/preview.html
http://www.vidiot.com/st-ent/Previews/framePromo2.html
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ENT: Sussman über 3.Staffel "Enterprise".
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"Enterprise"-Autor Mike Sussman war zusammen mit Partner Phyllis Strong sehr beschäftigt,
Episoden wie "Dead Stop," "Futur Tense," und "Regeneration" zu schreiben. Der
ehemalige "Voyager"-Autor hat kürzlich Fragen von Fans bei TrekToday beantwortet, und in dem
Interview viele verschiedene Themen angesprochen. Sussman sagt unter anderem, dass das Finale der zweiten Staffel
der Serie neuen Schwung für die Dritte geben wird.
"Ich denke das Rick Berman und Brannon Braga sehr entgegenkommend, mit den Änderungen die
sie für die nächste Staffel planen, waren", sagte er als er über das zur Kenntnis nehmen von
Fan-Beschwerden befragt wurde. "Wartet bis ihr 'The Expanse' gesehen habt. Sie haben den Ball über den
metaphorischen Zaun geworfen und nächste Staffel müssen die Autoren da wohl hinterher gehen. ... In
manchen Belangen ist die Folge fast ein neuer Pilot. Ich kann es nicht erwarten die vollständige
Episode zu sehen."
Er sagt, dass die nächste Staffel mehr auf Sciencefiction-Geschichten fokussiert sein wird.
"Mir wurde gesagt, das die dritte Staffel mehr Wert auf bizzare, hoch-konzeptunierte Sciencefiction-Ideen
gelegt wir", erzählte Sussman einem anderen Fan.
Das ganze englische Interview, in dem es auch um verworfene Ideen für die Folge "Future Tense",
freie Autoren, Tarnvorrichtungen, "Voyager" und noch viel mehr geht, kann man bei Treknation
über den folgenden Hyperlink nachlesen.
Link zum Thema:
http://www.treknation.com/interviews/mike_sussman.shtml
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ENT: Blalock in der Kilborn Show.
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Als Jolene Blalock (ENT T'Pol) am 9. Mai in der Craig Kilborn Show auftrat, hat sie einen Clip aus einer
"Enterprise"-Episode gezeigt. Die Zuschauer bekamen eine kurze Szene zu sehen, von der Craig
Kilborn behauptete, sie stamme aus dem Season Finale. Doch die Aufnahmen stammen mit Sicherheit aus der vorletzten
Episode der Staffel - "Bounty".
BakulaNews.com hat einen Ausschnitt von dem Auftritt online gestellt. Hier ein Transkript:
T'Pol ist in der Dekontaminationskammer, umherlaufend, Phlox schaut von außen zu.
T'Pol: Öffnen sie die Tür.
Phlox: Sie werden die Infektion verbreiten.
T'Pol schaut wütend.
T'Pol: Ich werde in mein Quartier gehen. Wenn ich das Ventilationssystem abdichte, sollte es das Risiko, dass
jemand in Kontakt mit dem Virus gerät, minimieren.
Phlox: Ihre Quartiere sind auf dem C-Deck. Wenn sie dort ankommen, werden sie bereits das halbe Schiff
kontaminiert haben.
T'Pol: Öffnen sie diese Tür. Ich gebe ihnen einen direkten Befehl.
Phlox: Es tut mir leid, ich kann ihn nicht befolgen.
T'Pol tritt Phlox gegenüber, der auf der anderen Seite der Scheibe steht.
T'Pol: Ich kann sie vor ein Kriegsgericht stellen.
Phlox: Das bezweifle ich.
T'Pol schlägt mit der Hand gegen die Wand.
T'Pol: Öffnen sie sie!
Gefragt, wie es ihr bei "Enterprise" gefällt, antwortete Blalock, "Wir haben gerade unsere
zweite Staffel fertig gestellt - es bleiben noch zwei Wochen, in denen die Serie ausgestrahlt wird."
Dann fügte sie hinzu, "Wir beginnen mit der dritten Staffel, die größer und besser ist, am
26. Juni."
Kilborn fragte Blalock, ob sie schon einmal eine "Star Trek"-Convention besucht hat. "Das
habe ich nicht", gab die Schauspielerin zu. Sie sagte, dass sie viele Einladungen zu Conventions erhält,
aber sehr beschäftigt ist, um sich auf ihre Rolle vorzubereiten und bei Filmen vorzusprechen. Eine Convention
wäre "ein Extra-Gig".
Blalock erzählte Kilborn zudem, wie sie ihren Freund um seine gebeten hat und enthüllte, dass ihr Neffe
sie zur Hochzeit geführt hat. Seit sie verheiratet ist, so sagt sie, "ist der Sex besser, alles ist
besser."
Link zum Thema:
http://bakulanews.pitas.com/
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VOY: Mulgrew verteidigt Berman.
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"Ich lasse sie mit großem Widerwillen gehen - es ist hart genug, zuzugeben, dass ich nicht mehr jeden
Tag mit ihr arbeite", sagt die Schauspielerin in der neuen Ausgabe von "Star Trek Monthly", die
jetzt in Großbritannien veröffentlicht wurde. "Man kann hier nicht Äpfel und Birnen
vergleichen. Vier Filme, und das nach einer siebenjährigen Serie - ich kann verstehen, warum Patrick
Stewart das sagen würde und dass er seine Mission sozusagen erfüllt hat. Ich denke, es wäre
toll und würde viel Spaß machen, wenn es einen "Voyager"-Film geben würde, ich
würde das gerne versuchen."
Der erste weibliche Captain im "Star Trek"-Universum verteidigt auch Produzent Rick Berman, der
ihrer Ansicht nach viel Lob dafür verdient, das Franchise bis ins Jahr 2003 am Leben erhalten zu haben.
"Wo wäre Gene Roddenberry ohne Bermans Geschäftssinn?", fragt sie.
"Außerdem, und ich muss das sehr deutlich sagen, da Rick ein Freund von mir ist, hat er seine
Kreativität in das Ganze eingebracht, und Gott sei Dank dafür. Er ist derjenige, glaube ich, der in den
letzten acht Jahren die größten Veränderungen bewirkt hat."
Mulgrew sagt, dass es an der Spitze hart sei, und trotz aller Ansichten sei "Star Trek" Berman zu
Dank verpflichtet.
"Ohne den Chef, auch bekannt als Rick Berman, gäbe es keine Serie. Er ist eine sehr gute, faire, starke
und feste Hand am Steuer."
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Gelöschte Szenen aus "Nemesis" auf DVD.
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Mit der nahenden Veröffentlichung von "Star Trek"-Nemesis auf DVD wird auch der neue erste
Offizier der Enterprise-E enthüllt, Commander Martin Madden.
Der Charakter, der von Steven Culp gespielt wurde, wurde aus der endgültigen Kinofassung herausgeschnitten.
Mit der DVD-Veröffentlichung des Filmes können Fans nun seine Szenen zum ersten Mal sehen, da sie auf
der DVD als Extras enthalten sein werden, jedoch nicht wieder in den Film integriert wurden.
Unsere Kollegen von TrekNews.de haben nun zahlreiche Bilder der gelöschten Szenen aus der Kinofassung, die
nun auf DVD erscheinen, online gestellt. Zur Ansicht folgen Sie bitte einfach dem Hyperlink am Ende dieser Meldung.
"Star Trek Nemesis" erscheint in Deutschland am 17. Juni 2003 auf DVD. Sie können die DVD
bei Amazon.de unter diesem
Hyperlink vorbestellen.
Link zum Thema:
http://www.treknews.de/treknews/newspro-treknews/static/105274467154687.php
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Kein Klingonisch-Dolmetscher gesucht.
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Funktionäre in Multnomah County haben die Suche nach einem klingonischen Sprachexperten inzwischen einstellen
lassen. Zahlreiche Newsdienste berichteten vor kurzem von dem Plan einer US-Klinik, einen Übersetzer für
die klingonische Sprache zu suchen. Die Klinik führte Klingonisch in einer Liste von 55 Sprachen, die von den
eingelieferten Patienten gesprochen werden könnte.
Die Suche nach einem Klingonisch-Dolmetscher wurde jetzt aber zurückgerufen, da man keine öffentlichen
Gelder für klingonische Übersetzungen verschwenden möchte, berichtet AP. Multnomah County Chair
Diane Linn erzählte dem News-Service, dass das Auftauchen von Klingonisch in der Liste "ein Fehler und
das Resultat eines übereifrigen Versuches war."
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Karten für DTTS 2003 zu gewinnen.
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Das deutschlandweite Trekkie-Treffen, veranstaltet am 6.12.2003 durch den Sci-Fan Club Göttingen, hat sich
nun ein Gewinnspiel einfallen lassen, bei dem man nicht nur 1* 2 Eintrittskarten, sondern auch gleich 2
Backstage-Pässe gewinnen kann.
Al Stargäste stehen bisher Chase Masterson und Jeff Rector fest und auch der "Klingolaus" wird
passend zum Datum vorbeikommen.
Hier die zehn vom Veranstalter erdachten Fragen:
01 - Wie ist Jonathan Kevin Lond zu Star Trek gekommen?
02 - Wo hat Jonathan Kevin Lond seinen ersten Club eröffnet?
03 - Wie hat Jonathan Kevin Lond seinen ältesten Sohn genannt?
04 - Wann war das erste DTTS? (Genaues Datum)
05 - Wer war Gast Star des ersten DTTS?
06 - Wann ist die GöCon 2004?
07 - Wie lauten die Gäste der GöCon 2004?
08 - Mit wen ist Jonathan Kevin Lond in Verhandlung für die GöCon 2004?
09 - Wann ist der SCG (Sci-Fan Club Göttingen) gegründet wurden?
10 - Wie heißt die Ehefrau von Marc Allen Shepherd?
Wenn Sie alle zehn Fragen beantworten können, dann schicken Sie diese mit Betreff "Gewinnspiel DTTS
2003 Name" per Email an londini@web.de, oder an Sci-Fan Club
Göttingen, Stichwort: Gewinnspiel DTTS 2003, Hauptstraße 26b, 37181 Gladebeck. Anschrift und
Telefonnummer in beiden Fällen nicht vergessen.
Der Einsendeschluss ist der 30.06.2003.
Weitere Informationen zum DTTS 2003 finden Sie im Internet unter
www.londini.de.vu.
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(Zurück zum Inhalt)
Die Gateways-Reihe
Die Buchreihe, die von John Ordover und Robert Greenberger konzipiert wurde, umfasst sieben Romane.
Zentrales Thema sind die iconianischen Gateways, mächtige Portale, die einen superschnellen Transport von Ort
zu Ort ermöglichen. Sie wurden von den Iconianern in der gesamten Galaxie gebaut, um ihr riesiges Imperium
beherrschen und ihren Einfluss weiter ausdehnen zu können. Das erste Mal wurden die Iconianer in der
"TNG"-Episode "Die Iconia-Sonden" thematisiert. Ihre Herrschaft ist schon lange vorbei,
doch jetzt hat jemand Zugang zu ihrer Technologie erhalten und alle Gateways wurden geöffnet.
Mit dieser Buchreihe wurde erstmals ein neues Erscheinungsformat realisiert. Während die Handlungen der
ersten sechs Romane zu ihrem Ende hin jeweils einen Höhepunkt erreichen, werden diese im siebenten Buch in
Form von sechs Kurzgeschichten zu Ende geführt. Die Romane drehen sich nicht nur um die ersten vier TV-Serien
("Classic", "The Next Generation", "Deep Space Nine" und
"Voyager"), sondern auch um zwei reine Buchserien. Dies ist zum einen die sehr erfolgreiche
"New Frontier"-Reihe von Peter David und die weniger bekannte "Challenger"-Reihe von Diane
Carey.
Gateways, Book 4 of 7: Demons of Air and Darkness
Der "Deep Space Nine"-Roman der Gateways-Reihe, viertes Buch im Relaunch, wurde von Keith R. A.
DeCandido geschrieben. Keith ist wahrlich kein Neuling bei "Star Trek". Von ihm stammen das
"TNG"-Comicbuch "Perchance to Dream" und der "TNG"-Roman
"Diplomatic Implausibility". Er schrieb auch den vor wenigen Monaten erschienenen Zweiteiler "The
Brave and the Bold". Außerdem war er Mitentwickler der "Starfleet Corps of
Engineers"-eBook-Reihe, zu welcher er schon mehrere Romane beisteuerte.
Außer seiner Arbeit für "Star Trek"schrieb Keith unter anderem etliche Romane und
Kurzgeschichten zu "Buffy", "Farscape", "The Hulk",
"Spiderman", "Xena" und "The X-Men".
Beginnend zwei Wochen nach "Abyss", wird die Besatzung von Deep Space Nine mit einer
Rettungsmission beauftragt. Europa Nova, einer Welt nahe der Station, droht die Vernichtung und die
Auslöschung allen Lebens auf dem Planeten. Durch ein Gateway im Orbit gelangen giftige Substanzen aus dem
Delta-Quadranten nach Europa Nova. Im Laufe der Rettungsmission begeben sich Kira und Taran'atar durch das Gateway
in den Delta-Quadranten, um die Quelle der giftigen Substanzen unschädlich zu machen. Dort machen sie eine
gefährliche Entdeckung und wenig später muss sich Kira durch ein weiteres Gateway zu einem unbekanntem
Ziel begeben.
Zur gleichen Zeit bietet eine Rasse, die sich als die Iconianer ausgibt, die Gateway-Technologie dem
Höchstbietenden zum Verkauf an. Nicht nur alle großen Regierungen des Alpha- und Beta-Quadranten haben
des Angebot erhalten, sondern auch das Orion-Syndikat. Quark wird vom Syndikat als ihr Vertreter für die
Verhandlungen angeheuert. Ro Laren, undercover als Dabo-Girl dabei, will das Syndikat infiltrieren und die
Verhandlungen platzen lassen ...
"Demons of Air and Darkness" gelingt es, durch alle drei Handlungsstränge hindurch, eine packende
Geschichte zu erzählen und geschickt zwischen den dreien zu wechseln.
Besonders hervorzuheben sind die Kapitel mit Quark und Ro bei den Verhandlungen für das Orion-Syndikat. Hier
kann der Leser den puren Ferengi-Geschäftsmann in Quark in Aktion erleben. Dies wird umso interessanter, da
Quarks Gegenüber am Verhandlungstisch niemand anderes ist als sein geliebt-gehasster Cousin Gaila.
Der Teil der Handlung, der sich mit der Rettungsmission beschäftigt, wartet mit einer Überraschung auf.
Ein nicht ganz unbekannter cardassianischer Gul betritt die Bildfläche. Gul Macet und sein Raumschiff
Trager bieten unerwartet Hilfe bei der Rettung der Europani an. Mit Macet wird ein weiterer brisanter
Charakter im Relaunch eingeführt, der in den folgenden Romanen noch eine größere Rolle spielen
wird.
Macet ist der Cousin von Gul Dukat und sieht diesem zum Verwechseln ähnlich. Im Gegensatz zu Dukat scheint er
jedoch am Frieden und einer Aussöhnung mit Bajor interessiert zu sein, und unternimmt so mit seiner Hilfe
für Europa Nova einen ersten symbolischen Schritt in diese Richtung. Doch durch seine äußerliche
Ähnlichkeit mit dem Erzfeind und Unterdrücker der Bajoraner wird der Umgang mit Macet gerade für
Colonel Kira mindestens kompliziert werden. Mit der Entwicklung der verwandtschaftlichen Beziehung zwischen Dukat
und Macet wurde eine spaßige Parallele zur realen Welt geschaffen. Sowohl Macet, bekannt aus der
"TNG"-Folge "Der Rachefeldzug", als auch Dukat wurden von Marc Alaimo gespielt.
Wer sich schon immer einmal gefragt hat, wie wohl die Begegnung zwischen einem Jäger der Hirogen und einem
Jem'Hadar aussehen würde, dem gibt der im Gamma-Quadranten spielende Handlungsstrang einen Eindruck
darüber.
Dieser Roman ist gerade durch seinen guten, eingänglichen Schreibstil einer jener, die süchtig machen,
und so durchaus in einer einzigen Sitzung gelesen werden kann. Das einziges Manko besteht dann darin, dass trotz
knapp 300 Seiten das Ende des Buches viel zu schnell erreicht ist.
Gateways, Book 7 of 7: What Lay Beyond ("Horn and Ivory")
Die "DS9"-Geschichte "Horn and Ivory", vom gleichen Autor wie "Demons of Air and
Darkness", erzählt von der Erlebnissen Kiras auf der anderen Seite des Gateways im Delta-Quadranten.
Kira findet sich auf Bojar wieder - jedoch ca. 30.000 Jahre in der Vergangenheit. Dort schlägt sie sich an
die Seite von Rebellen, die gegen einen unterdrückenden Staat für ihre Unabhängigkeit kämpfen.
Kira ist fest davon überzeugt, dass sie von den Propheten auf diese Reise geschickt wurde. Sie entdeckt viele
Parallelen zu ihrem eigenen Leben im 24. Jahrhundert. So ist die Reise in die Vergangenheit für Kira eine
Reise der Selbsterkenntnis, die schließlich zur Stärkung ihres Glaubens und ihrer Überzeugungen
führt.
Diese Geschichte ist auffallend anders und gut. Losgelöst vom sonstigen "Star Trek"-Kontext
des 24. Jahrhunderts führt sie den Leser in die ferne Vergangenheit Bajors. Obwohl nicht zwingend notwendig
für das Verständnis des Relaunches, bürgt "Horn and Ivory" jedoch viele Einsichten in
Kiras Persönlichkeit und die Vergangenheit ihres Heimatplaneten. Im Machtgewirr der verschiedensten
Volksgruppen zeigen sich erste Bestrebungen eines Staatenbundes namens Bajora, den gesamten Planeten zu einen.
Viele Jahre später wird dieser Bund dann namensgebend für den Planeten werden.
Der eine oder andere Leser wird sich vielleicht fragen, warum man für einen Roman den vollen Preis zahlen
soll, wenn man eventuell nur einen oder einige der Kurzgeschichten daraus lesen wird, da man nicht jeden der
ersten sechs Romane gelesen hat. Ist man nur am "Deep Space Nine"-Teil der Gateways-Reihe
interessiert, wird man fast gezwungen, zwei Romane zu kaufen und nicht nur einen, wenn man die Geschichte komplett
lesen möchte. Dahinter lassen sich durchaus Charaktereigenschaften der Ferengi auf Seiten des Verlages sehen,
welche darauf abzielen, den Gewinn zu maximieren. Vom Umfang her hätte jede Kurzgeschichte auf jeden Fall an
des Ende des entsprechenden Romanes gepasst.
Was schließlich dennoch zum Kauf bewegen könnte, ist der 66-seitige Bonus am Ende des Buches. Dort
enthalten ist eine Chronologie aller je bei Pocket Books erschienener "Star Trek"-Romane bis zum
Ende des Jahres 2001. Wirklich jeder Roman wird genauestens in zeitliche Reihenfolge mit den Episoden aller
TV-Serien und den Kinofilmen gebracht. Zeitliche Unstimmigkeiten in einigen Romanen sind hervorgehoben und von den
Autoren der Chronologie kommentiert und korrigiert worden.
Hut ab vor der umfangreichen Arbeit, die in diesem Werk steckt. Wer schon immer einmal genau wissen wollte, wann
ein bestimmter Roman spielt, wird hier fündig. Oder aber man stöbert einfach nur durch die gesamte
verfilmte und geschriebene Geschichte des "Star Trek"-Universums.
Selbst wenn dieses Buch nur "Horn and Ivory" und die Chronologie aller "Star
Trek"-Romane enthalten würde, wäre es seinen Erwerb trotzdem wert.
Amazon-Links zum Thema:
Keith R.A. DeCandido - Gateways, Book 4 of 7: Demons of Air and Darkness
Pocket Books, 320 Seiten, ISBN 0743418522, ca. 6,50 EUR
Various Authors - Gateways, Book 7 of 7: What Lay Beyond
Pocket Books, 384 Seiten, ISBN , ca. 6,50 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Marina Sirtis ist ein sehr beliebter Star auf Cons. Sie ist mitreißend, witzig, und sie hat offensichtlich
Spaß am Auftritt vor den Menschenmengen.
Die Zukunft der "Next Generation"
Marina Sirtis kam diesmal auf die FedCon in der festen Überzeugung, dass "Star Trek -
Nemesis" der letzte Film mit der "Next Generation"-Crew war. Daher sprach sie wohl auch
ein wenig offener über ihre Sicht der Dinge.
Ihrer Meinung nach kümmern sich die Macher von "Star Trek" nicht mehr um das, was
"Star Trek" ausmacht. Sie beschäftigen sich zu sehr mit Technik und Action, aber nicht mehr
mit den Menschen. Regisseur Stuart Baird hielt sie für eine Katastrophe, es war ihr unverständlich, wie
jemand einen "Star Trek"-Film machen konnte, ohne sich auch nur in den kleinsten Grundzügen
mit "Star Trek" zu beschäftigen. Er glaubte sogar, Geordi sei ein Alien.
Was "Star Trek 11" angeht, so ist sie überzeugt, dass es ihn geben wird, allerdings nicht
mit den Figuren der "Next Generation". Michael Dorn jedoch habe während der Dreharbeiten
von "Nemesis" als Einziger mit großer Überzeugung behauptet, dieser Film würde
kein Erfolg werden. Sie hielt ihn damals für verrückt, doch er hatte Recht. Heute meint er, trotz des
schwachen Einspielergebnisses werde der nächste Film garantiert wieder ein Film mit den Figuren der
"Next Generation" werden, und vielleicht liegt Michael Dorn ja erneut richtig.
Angesprochen auf das alte Gerücht über eine Serie mit Will Riker und Deanna Troi auf einem eigenen
Schiff meint sie begeistert: "Die Rikers im All! Das wäre eine großartige Sitcom, mit Lwaxana als
Schwiegermutter und mit Worf als Haustier." Allerdings dreht Jonathan Frakes inzwischen die Serie
"Thunderbirds" in Großbritannien, so dass er für eine weitere "Star
Trek"-Serie wohl gar nicht zur Verfügung stünde.
Albernheiten
Bei den Dreharbeiten blödelten sie und die anderen Darsteller oft so schlimm herum, dass sich die Regisseure
immer wieder beschwerten. Einer weigerte sich sogar, je wieder mit ihnen zu arbeiten. Mehrmals wurden sie
böse von den Produzenten zusammengestaucht, denn so was habe es in der Geschichte des Studios noch nie
gegeben. Patrick Stewart sei einer der albernsten Menschen, die sie je kennen gelernt habe.
Besonders viel Spaß hatten sie, wenn das Schiff schwankte. Es wurde die Kamera geschüttelt,
während die Darsteller herumzappeln mussten. Sie hatte es dabei einfacher als Patrick Stewart, denn sie hatte
Haare zum Herumwedeln.
Im letzten Film wurde die Brücke allerdings auf einer Hydraulik angebracht, so dass die Brücke wirklich
schwankte. Marina Sirtis wollte von den Fans wissen, ob sie den Unterschied gesehen hätten. Als die meisten
verneinten, meinte sie nur: "Dachte ich es mir, es war rausgeschmissenes Geld."
Deanna bekommt ein Gehirn
Zu Beginn der Serie wurde Marina Sirtis von Rick Berman angerufen, der meinte, sie sehe fett aus und müsse
fünf Pfund abnehmen. Man verpasste ihr einen anderen Anzug, das Catsuit und das blaue Kleid. Daraufhin war
sie die dümmste Figur der Serie. Obwohl mit hohem Rang ausgestattet, war sie sogar dümmer als die kleine
Ensign Ro, die vom Schiff deutlich mehr Ahnung hatte als Troi.
Doch als man in der Folge "Geheimmission auf Seltris Drei" einen neuen Captain auf die Enterprise
holte - um auszutesten, ob die Serie auch ohne Patrick Stewart in einer siebten Staffel funktionieren würde -
kam man auf die Idee, dass Captain Jellico von Troi verlangt, eine Uniform zu tragen. Plötzlich hieß
es: "He, Deanna sieht darin wirklich gut aus, warum hat sie vorher keine getragen?"
Ab dieser Folge hat Troi nur noch privat den Strampelanzug und das Kleid getragen. Marina hasste das Kleid
besonders, weil es sehr schwer an- und auszuziehen war, besonders, wenn sie auf die Toilette musste.
Mit der Uniform bekam Deanna Troi auch wieder ein Gehirn. Und als sie in "Das Gesicht des Feindes" als
Romulanerin verkleidet auf einem Romulanerschiff diente, war sie ganz plötzlich Romulanerexpertin.
In "Gefangen in einem temporärem Fragment" meinte Troi tatsächlich zu Data UND Geordi:
"Das ist nicht möglich, die Romulaner benutzen eine Quantensingularität als Antrieb." Man
stelle sich vor: Troi klärt Data und Geordi über ein Technikelement auf!
Das änderte freilich nichts daran, dass die Enterprise sofort an einem Planeten zerschellte, kaum dass
Deanna Troi im Pilotenstuhl Platz genommen hatte. Als Marina das Drehbuch bekommen hatte, rief sie begeistert
ihren guten Freund Michael Dorn an und meinte: "Dorni, Dorni, ich darf das Schiff fliegen!" Daraufhin
meinte er nur vorsichtig: "Hast du schon gelesen, wie die Szene ausgeht?" Dann traf sie fast der Schlag.
Sie wies darauf hin, man müsse sich vorstellen: Erst flog "der Blinde" die Enterprise, dann
"das Kind", und dann jeder dumme Ensign mit schönen Beinen, der gerade verfügbar war. Und kaum
übernahm Troi das Steuer: rumms. Fairerweise muss man allerdings sagen: Der Planet war aus dem Nichts
aufgetaucht.
In "Nemesis" durfte Troi erneut das Steuer übernehmen, nur um die Enterprise in
Shinzons Schiff zu rammen. Zumindest handelte sie dabei unter dem Befehl von Picard, und der wusste wohl: Niemand
rammt die Enterprise so gut wie Deanna Troi.
Marinas Big Fat Greek "Star Trek"
Marina Sirtis ist ein begeisterter Anhänger des Films "My Big Fat Greek Wedding". Er beschreibe voll und
ganz ihr Leben. Sie sei früher wirklich hässlich gewesen, das habe sogar ihr Mann zugegeben, als er alte
Fotos von ihr sah, daher könne man ihr das ruhig glauben. Der Film beschreibe ihr Leben.
Ansonsten unterscheiden sich Marina Sirtis und Deanna Troi etwa so: Als in der Folge "Katastrophe auf der
Enterprise" Ensign Ro und Deanna Troi streiten, stellt sich am Ende heraus, dass Trois Entscheidung richtig
war. Ensign Ro gibt dies zu, worauf Troi versöhnlich meint: "Sie hätten auch sehr leicht richtig
liegen können." Marina Sirtis würde am Ende nur mit dem Finger auf Ro deuten und rufen:
"Ätsch, ätsch..."
Pannen
In der Folge "Ungebetene Gäste" gibt es eine Szene, in der Deanna Troi von einem Energieimpuls nach
hinten geschleudert wird. Als der Regisseur sie fragte, ob sie die Szene machen wollte, meinte sie heldenhaft: Aber
natürlich. Beim Dreh musste sie verblüfft feststellen, dass sich ihre drei Kollegen Riker, Data und
O'Brien durch Stuntleute hatten ersetzen lassen. Sie lachte die drei aus und beschimpfte sie als Feiglinge.
Auf Kommando des Regisseurs schmiss sie sich nach hinten, um auf der Seite abzurollen. Doch der Regisseur wollte,
dass sie mehr auf dem Rücken landete. Sie wollte nicht klein beigeben und meinte: "Kein Problem!"
Im nächsten Take warf sie sich mit aller Gewalt nach hinten. Der Regisseur war begeistert, doch sie kam nicht
mehr hoch und konnte zwei Wochen lang kaum noch gehen. Sie musste viel Spott ihrer Kollegen ertragen, die ihr
"hier kommt unser Stuntwoman" zuriefen.
In der fertigen Folge war sie allerdings so klein im Bild zu sehen, dass auch Worf in Trois Kostüm hätte
stecken können, und keiner hätte den Unterschied gemerkt.
In "Star Trek - Treffen der Generationen" gab es viele Explosionen auf der Brücke, die immer
langwierig vorzubereiten sind und daher auch hohe Kosten verschlingen. Bevor Deanna Troi im Pilotenstuhl Platz
nimmt, wird vor ihr ein Ensign wegen einer Explosion aus dem Sitz geschleudert. Dann gibt Riker den Befehl an Troi,
die Konsole zu übernehmen.
Als sie die Szene drehten, waren auf dem Sitz noch Funken von der Explosion. Als Marina sich hineinsetzte, begann
der Stoff ihrer Uniform zu brennen. Sie sprang sofort auf und schrie: "Scheiße, mein Arsch
brennt!" Der Regisseur rief wütend "Cut!", und die Szene musste erneut in stundenlanger
Kleinarbeit vorbereitet werden.
Als man sie endlich wiederholte, meinte David Carson zu ihr: "Und wenn du in Flammen stehst, du machst die
Szene fertig". Es fiel erneut ihr Stichwort, Marina eilte los und dachte sich: "Vorsicht ist besser als
Nachsicht." Also wedelte sie erst ein paar Mal mit der Hand über den Sitz, um eventuelle Funken zu
vertreiben. Danach spürte sie förmlich die wütenden Blicke ihrer Kollegen im Rücken, und auch
der Regisseur David Carson war alles andere als begeistert. Doch man konnte die Szene retten, indem man sie
zurechtschnitt, es musste nicht noch einmal gedreht werden.
Der Dank an "Star Trek"
Am Ende des Panels meinte Marina Sirtis unter Tränen, "Star Trek" habe vollständig ihr
Leben verändert und sie seit 16 Jahren (Marina: "Als ich anfing, war ich 12!") immer begleitet.
Durch "Star Trek" sei sie zu Reichtum und Ruhm gekommen, und ohne "Star Trek"
hätte sie wohl nie ihren Mann kennen gelernt.
Dafür würde sie den Fans immer dankbar sein, und sie sei auch Roddenberry ewig dankbar. Sie müsse
ständig daran denken, wie er die Dreharbeiten mit Lwaxana Troi besuchte und einfach nur seiner Frau beim
Schauspiel zusah. Dabei hatte er einen ganz ruhigen und liebenden Gesichtsausdruck.
Dies sei der Grund, weshalb sie solche Conventions besuche, denn sie möchte, dass die Fans dies erfahren.
Die Fans, und nur die Fans, seien es, die heute noch den Geist von Roddenberrys "Star Trek" am
Leben erhalten.
Es gab einige Diskussionen, ob Marinas Tränen echt waren. Fakt ist: Sie waren es, und sie brauchte auch
hinter der Bühne einige Zeit, sich wieder zu fangen. Marina Sirtis ist eben doch emotionaler als Deanna Troi.
Amazon-Link zum Thema:
"My Big Fat Greek Wedding" - DVD zum Preis von 24,99 €
(Zurück zum Inhalt)
Rick Berman ist der inzwischen leicht umstrittene Chef des ertragreichsten SF-Franchise der letzten 35 Jahre.
Berman ist der Chef von "Star Trek" und auch Erfinder und Produzent der aktuellen "Star
Trek"-Serie "Enterprise". In der Zeitschrift "Star Trek Monthly", Ausgabe 105,
beantwortet Berman wie immer einige Fragen in der Rubrik "Inside Star Trek". Das Corona Magazine hat die
freundliche Erlaubnis erhalten, regelmäßig aus den Interviews des Magazines an dieser Stelle zitieren
zu dürfen:
Baseball-Fans stellen oft in ihrer Fantasie Dream-Teams mit den vermeintlich besten Spielern zusammen. Haben
Sie das jemals mit Star Trek-Schauspielern gemacht? Und wenn ja, dann würde uns interessieren, wer in Ihrem
Team ist?
Natürlich habe ich das, aber ich werde Ihnen nicht verraten, wer in meinem Team spielt. Das ist so, als
würden Sie mich nach meinen Lieblingen unter meinen Kindern fragen. Nun, ich würde Picard und Data
nennen. O´Brien und Odo ebenfalls. Der Doktor und Seven of Nine wären von der Voyager dabei. Und dann noch
die halbe Mannschaft von der Enterprise. Als Gegenspieler wären da die Borg-Queen und Q.
Lassen Sie uns über den Erscheinungstermin von "Star Trek: Nemesis" sprechen. Wie sehr waren Sie
darin involviert und können Sie uns sagen, was auf der DVD sein wird - gerade in Bezug auf die Special
Features?
Nun, ich kann Ihnen sagen: Ja, es wird einige Extra-Szenen auf der Nemesis-DVD geben. Dazu gibt es eine Menge von
sehr interessanten Interview. Ich denke, es wird all den Leuten sehr viel Spaß machen, die DVD zu sehen, die
einen Eindruck davon haben wollen, was alles nicht in den Film gekommen ist und warum dies der Fall war.
Was waren die Gründe dafür, dass überhaupt Szenen aus Nemesis entfernt wurden?
Die Hauptgründe für das Entfernen einiger Szenen hatte nichts mit der Qualität dieser Szenen zu
tun. Es hatte vielmehr damit zu tun, dass der Film einfach viel zu lang war. Ich sage auf der DVD auch etwas dazu,
aber ich glaube auch, dass der Regisseur Stuart Baird einen Audio-Kommentar auf der DVD abgegeben hat.
Zitiert aus "Star Trek Monthly", Ausgabe 105.
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bitte die Seite www.titanmagazines.com.
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Star Trek: Nemesis - Die DVD erscheint am 17. Juli
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Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
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Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
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bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
Zum Corona Magazine /-Newsletter
Liebes Corona-Team,
ich möchte Euch nur kurz schreiben, dass Ihr einfach super Arbeit leistet. Nicht nur, dass Monat für
Monat das prall gefüllte Magazine erscheint. Dazu kommt seit einigen Monaten jede Woche der Newsletter, der
inzwischen auch viel dicker geworden ist. Die Artikel sind besser geworden, der Newsletter ist besser geworden
und der Corona ist besser denn je!
- Martin Eickmeier
Zur FedCon XI in Bonn
Hallo Corona, hallo Mike!
Nach Deiner letzten Kolumne habe ich mir eine Tageskarte von der Federation Convention gekauft. Am Samstag, 3.
Mai war ich in Bonn und Du hast nicht übertrieben: Die FedCon ist wirklich großartig. Ich war
erschlagen und habe einen echt schönen Tag erlebt. Ich habe viele Schauspieler aus der Nähe gesehen
und Panels besucht, von allen war Marina Sirtis die beste auf der Bühne. Vielen Dank für den Tipp!
- Markus Gehde
Zum Spamschutz von web.de
Hallo,
nach Eurer Mail an web.de-Abonnenten habe ich mich mit einer neuen eMail-Adresse (GMX) eingetragen. Wisst Ihr,
wann web.de-Kunden wieder den Newsletter erhalten können? GMX hat seit ein paar Tagen nämlich auch
einen neuen Spam-Schutz eingerichtet und ich befürchte, auch hier bald den Newsletter nicht mehr zu erhalten.
- Tobias Rauh
Antwort der Redaktion: Bislang haben wir trotz mehrfacher Versuche unserer Redaktion und engagierten
Lesern noch keine Stellungnahme seitens web.de erhalten. Wir bleiben allerdings am Ball und hoffen derweil, dass
sich der neue Spam-Schutz von GMX nicht zu einem ähnlichen Dilemma wie das Pendant bei web.de entwickelt.
(Zurück zum Inhalt)
Es ist schon wieder Mai - und damit ist die aktuelle TV-Saison der US-Networks und der Syndication praktisch in der
Endphase.
In den letzten Wochen hat sich einiges in den Staaten getan. "Enterprise" ist im April auf seine
bisher schlechtesten Quoten abgerutscht, konnte sich aber Ende des Monats und mit der ersten April-Folge wieder
etwas erholen. Trotz allem ist die zweite Staffel von "Enterprise" jetzt schon die
schwächste aller bisherigen "Star Trek"-Serien. Ob der angekündigte
"Relaunch" mit dem Finale der zweiten Staffel der Serie genug Energie und einen kreativen Schub geben
kann, um Zuschauer zurück zu gewinnen, bleibt abzuwarten, ist aber sicher nicht auszuschließen.
Tatsächlich sind sich viele Fans sowie beinahe alle Kritiker diesmal selten einig, dass die schlechten Quoten
angesichts der unzureichenden Qualität eines Großteils der Drehbücher dieser Staffel nicht
unverdient sind.
In den USA hat "Alias" zuletzt ebenfalls an Boden verloren. Auch hier bringt das Finale der
zweiten Staffel eine Kurskorrektur - sehr zum Ärger der Fans.
Das Schicksal von "Angel" hat sich, gerade als diese Zeilen geschrieben werden, entschieden.
Trotz leichter Zuschauerverluste und insgesamt eher durchschnittlichen Quoten (für WB-Verhältnisse, das
wie UPN nur in der zweiten Liga der Networks spielt) bekommt die Serie eine weitere Staffel.
"Charmed" ist weiterhin auf Erfolgskurs und neben "Smallville" auch die einzige
Genre-Serie, die gegenüber dem Vorjahr Zuschauer gewonnen hat.
Bevor es nun wieder ruhiger wird und die Sommerpause die Wiederholungsphase einläutet (Off-Season), werfen
wir in der nächsten Ausgabe des Corona Magazine einen abschließenden Blick auf die US-Season 2002/2003.
In Deutschland sind jetzt die letzte Staffel von "Buffy" und die dritte Staffel von
"Angel" gestartet. Beide Serien erreichen keine Traumquoten, sind aber auch nicht gegenüber
ihren letzten Primetime-Ausstrahlungen abgestürzt. ProSieben dürfte also einigermaßen zufrieden
sein.
"Stargate" dagegen scheint mit seiner aktuellen Staffel nicht mehr so den Nerv der deutschen
Zuschauer zu treffen wie mit den früheren Staffeln. Zwar sind die Quoten für RTL-2-Verhältnisse
(und für US-Serien in der Primetime) immer noch sehr gut , aber das kann nicht darüber hinweg
trösten, dass die Serie gegenüber früher deutlich an Marktanteilen und Zuschauern
eingebüßt hat.
"Enterprise" hat - wie erwartet - nach einer zweiwöchigen Pause seine bisher schlechtesten
Quoten eingefahren. Damit ergibt sich die Situation, dass die Primetime-Erstausstrahlungen der aktuellen Staffeln
von "Enterprise", "Buffy", "Angel" und
"Stargate" beinahe gleiche Marktanteile bei den jungen Zuschauern erreichen, nämlich so an
die 11-12%.
Zur Zeit ist das einzige Phantastik-Sorgenkind der Primetime "Alias", die Agentenserie mit
Mystery-Touch. ProSieben beweist noch immer viel Geduld, trotzdem kommt die Serie seit Monaten nicht mehr
über 10% Marktanteil bei den jungen Zuschauern.
(Zurück zum Inhalt)
Taschenbücher sind bei "Perry Rhodan" seit 1964 eine willkommene Ergänzung zur
Heftserie. Von diesem Jahr an sind nämlich 415 Taschenbücher erschienen, in denen die Autoren
unabhängig von den Einschränkungen durch die Haupthandlung der Hefte Geschichten ersinnen und ihre
Lieblingsfiguren weiterverwenden durften.
1996 ist die Reihe vom Heyne-Verlag, der sie mit Band 368 von der Verlagsunion Pabel-Moewig übernahm,
eingestellt worden. Ein Wiederbelebungsversuch beim Burgschmiet-Verlag hat es auf weitere zwölf Bände
gebracht, aber 1998 war dann endgültig Schluss.
Ab November 2002 ist im Heyne-Verlag der sechsbändige "Perry Rhodan: Andromeda"-Zyklus
erschienen. Im Gegensatz zu den alten Taschenbüchern sind diese Romane nach Exposé-Vorlage geschrieben worden.
Aufgrund des hohen Erfolges wird es wahrscheinlich weitere Taschenbücher im Heyne-Verlag geben.
Diese werden nicht völlig ohne Konkurrenz sein. Der Weltbild-Verlag hat in Lizenz die Reihe der
"Planeten-Romane" gestartet, in der jeweils zwei alte Taschenbücher neu veröffentlicht werden.
Dabei wird eine Auswahl vorgenommen, die alte Reihenfolge also ignoriert. Band 1 enthält die Romane
"Invasion der Puppen" und "Die Zone des Schreckens" von William Voltz.
Dies ist quasi die zweite Nachverwertung der Taschenbücher, nachdem in den 80er-Jahren je vier
Taschenbücher zu Sammelbänden unter der Bezeichnung "Autorenbibliothek" zusammengefasst worden
sind. Dabei sind allerdings einfach die vorhandenen Taschenbücher in einen neuen Einband gepackt worden.
Die Qualität der einzelnen Romane ist bei den Planeten-Romanen noch mehr von den einzelnen Autoren
abhängig. Im Gegensatz zu den Heften sind hier die Autoren für die jeweilige Geschichte alleine
verantwortlich. Man muss ehrlich sagen, dass es viele belanglose Taschenbücher gibt, denen einfach die
Einbettung in eine größere Rahmenhandlung fehlt.
Aber einige Autoren haben ihre eigenen Serien und Mini-Zyklen geschaffen oder die Heftserie auf interessante
Weise ergänzt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit werden im Folgenden einige Beispiele betrachtet.
Lose Fäden aufgegriffen
Die ersten Taschenbücher handeln an den Schauplätzen der ersten Hefte. Immerhin haben die Autoren bei
den ersten Büchern noch keine so große Auswahl gehabt, die ersten fremden Planeten sind noch immer die
Bekanntesten unter den Lesern.
Gleich im zweiten Buch "Der große Denker von Gol" beschäftigt sich Kurt Mahr mit dem
Riesenplaneten Gol, der in der Heftserie unerklärlicherweise eine Schwerkraft von 500g hat und kurz im
Verlauf des Galaktischen Rätsels besucht wird. Für den Physiker im Autoren-Team müssen da
natürlich im Taschenbuch künstliche Anlagen her. Ebenfalls Schauplatz des Galaktischen Rätsels ist
in den ersten Heften der Planet Tramp - Heimat des Mausbibers Gucky. Kurt Brand verrät im dritten Buch
"Schatzkammer der Sterne", wo die feindseligen Aliens herkommen, die in Heft 17 auf dem Planeten
anzutreffen sind. Und Clark Darlton klärt in Nummer 28, "Gucky und die Mordwespen", wer den
Planeten in Heft 98 zerstört hat.
Clark Darlton hat seine Helden in der Heftserie in den Nummern 121 und 163 auch seltsame Pfeilschiffe sichten
lassen. Wer nur die Hefte kennt, wird den Sinn dieser Passagen nie erfahren: In Taschenbuch 11, "Im Zentrum
der Galaxis", erweisen diese sich als Erkunder einer gewaltigen Invasionstreitkraft von Robotern.
Selbstverständlich übersteht diese das Buch nicht.
In einem Fall geht der Faden auch in die umgekehrte Richtung: Quinto-Center sieht sich in Band 22, "Der
Geisteragent aus dem All" von H. G.Ewers, einer Attacke von Kristallstaub ausgesetzt, der über
hypnotische Kräfte verfügt. Diese Kristallagenten sind ab Heft 303 in die Heftserie übernommen
worden und bilden da eine Waffe der Perlians, die im Auftrag der Ersten Schwingungsmacht die Milchstraße
angreifen.
Die letzten Taschenbücher nehmen noch Bezug auf offen gelassene Geschehnisse in Heft 1800, das mehrere
Jahrzehnte überspringt. Peter Terrid klärt in Nummer 409, "Geheimkommando Iprasa", wie die
arkonidische Impeatrice Theta von Ariga ermordet wird. Und Band 410, "Raumschiff zu verkaufen" von Arndt
Ellmer, handelt von dem Verkauf des legendären Raumschiffs BASIS, das sich in der Heftserie als riesiges
Spielcasino im Orbit von Stiftermann III wieder findet. Ellmer beantwortet aber nicht wirklich Fragen, um der
Heftserie nicht vorzugreifen.
Die wichtigsten Ergänzungen sind vielleicht die Nummern 288 und 358. Ersteres heißt "Schmied der
Unsterblichkeit". In dem Buch liefert Peter Terrid eine Erklärung, woher die Meister der Insel ihre
Zellaktivatoren haben, die ihnen Unsterblichkeit verleihen. Die Version von Terrid hat sogar eine später
geschriebene Version in den Heften weitestgehend aus dem offiziellen Kanon verdrängt. Dies ist
ungewöhnlich, weil Taschenbücher im Zweifelsfall von den Heften ignoriert werden.
Das zweite Buch ist "Der Herr des Siebten Tages" von Kurt Mahr, in der die Entstehung des bösen
Hexameron im sterbenden Universum Tarkan geschildert wird. Man kann vermuten, dass diese Geschichte
ursprünglich in der Heftserie untergebracht worden wäre, aber mit Heft 1400 ist dort die Handlung
radikal geändert worden.
Lieblingsfiguren & Mini-Serien
So manche Figur hat fast schon ihre eigene Serie innerhalb der Taschenbücher. Am berühmtesten sind die
Zeitabenteuer, die Hans Kneifel den Arkoniden Atlan auf der Erde erleben lässt. Diese bilden in
überarbeiteter Form die ersten 13 Hardcover der Atlan-Reihe.
Danach hat Kneifel eine Reihe im 25. Jahrhundert angefangen, in der Atlan als Chef der USO die Hauptrolle spielt.
Durch den Abbruch der Taschenbücher ist diese Reihe als der USO-Sechsteiler bekannt. Schade,
schließlich sind die letzten Bücher gerade in die Lücke von fast tausend Jahren zwischen den
Heften 399 und 400 vorgedrungen. Es handelt sich um die Bücher 355, 367, 372, 382, 388 und 392.
Kompatibel dazu ist Rainer Castors Temur-Trilogie, bestehend aus den Nummern 396, 402 und 411. Besonders das erste
Buch verknüpft unzählige Romane aus dem PR-Universum miteinander - inklusive der Atlan-Serie. Fans
haben alleine schon ihre Freude beim Suchen der Querverweise. Guckys Malheur in dem Roman bereitet dagegen nur
den gemeineren Fans Vergnügen.
Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon sind in der Atlan-Serie als Psycho-Team bekannt geworden. Gleich zu
Beginn verliert dort Kennon seinen Körper und läuft danach in einem überlegenen Robotkörper
herum. In den Taschenbüchern von H. G. Francis ist Kennon noch ein genialer Krüppel, wie vor seiner
Verletzung. Neun Romane schildern das Original-Team: 185, 195, 210, 223, 258, 273, 278, 296 und 314.
Schon einmal im Corona Magazine erwähnt worden sind die Klamauk-Romane Ernst Vlceks um den
Para-Teleschizomaten Walty Klackton. In zwölf Büchern wird die Geduld des bierernsten Lesers mit
Slapstick-Humor der absurden Sorte traktiert: 114, 120, 135, 145, 172, 182, 194, 200, 205, 214, 231 und 299.
H. G. Ewers Klamauk-Figur Guy Nelson ist durch Gastauftritte in den Heften sowie erlangter Unsterblichkeit noch
schwieriger zu verfolgen. Wenden wir uns daher noch etwas ambitionierteren Werken zu. In der Last-Harbor-Trilogie
schildert Ewers in den Büchern 283 "Die Para-Basis", 285 "Im Zeichen des Löwen" und
287 "Heimkehr" eine menschliche Kolonie in drei verschiedenen Epochen des Rhodan-Universums.
Auch Arndt Ellmer hat sich an eine große Trilogie herangetraut. Die Bücher 293 "Das Ende der
Duuhrt", 295 "Die Symbionten des Limbus" und 297 "Metamorphose einer Superintelligenz"
schildern den Werdegang der Superintelligenz THERMIOC, die aus der Verschmelzung von BARDIOC und der Kaiserin von
Therm in der Heftserie entstanden ist. Mit Nummer 312 "Vlission, der Roboter" ist diese Trilogie noch
ergänzt worden.
Schlusswort
Es ist ein wenig knifflig, sich bei den Taschenbüchern zurechtzufinden. Zu kurz gekommen sind hier das IPC,
Kurt Mahrs verschiedene Agenten, die Abenteuer von Tengri Lethos, Omar Hawk und Baar Lun, Ernst Ellerts Odyssee,
Lafalle & Ikarus und wahrscheinlich diverse andere Figuren. Insofern ist es schade, dass die Hauptbezugsquelle
momentan eBay ist.
Links zum Thema:
Wurmis TaBu-System
Weltbild-Verlag
Weitere geplante TaBu-Zusammenstellungen
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Die FedCon 11 war wieder ein einmaliges Erlebnis. Nicht nur, dass Sci-Fi-Fans auf ihre Kosten kamen, nein, einer
der bedeutendsten Schauspieler aus dem Horror-Fantasy-Genre war auch zu Gast: Anthony Stewart Head aus
"Buffy - Im Bann der Dämonen".
Die Rolle des Rupert Giles
In seiner Rolle als Bibliothekar Rupert Giles ist er der Wächter der Dämonenjägerin, d. h. er
bereitet die Jägerin auf ihre Feinde vor mittels Hintergrundinformation und Kampftraining. Er ist das
Gewissen, das personifizierte Pflichtbewusstsein der Jägerin und entwickelte sich im Laufe der sieben Jahre
immer mehr zum väterlichen Freund.
Da Rupert Giles ein Engländer ist, war Anthony Stewart Head als gebürtiger Brite eine Idealbesetzung. Er
gab seinem Charakter Würde und diesen gewissen britischen Charme, kombiniert mit trockenem Humor, abgesehen
von dem britischen Akzent, welcher im Original ein starker Kontrast zu den anderen Darstellern ist.
Als Head das erste Mal das Drehbuch zum Pilotfilm in den Händen hielt, und das trotz der düsteren
Thematik teilweise komödiantische Script gelesen hatte, musste er nicht lange überlegen, die Rolle
anzunehmen.
Als sich daraus eine sieben Jahre andauernde Serie mit Fans in allen Altersgruppen und über 150
"Buffy"-Websites entwickelte, war es für ihn anfangs etwas befremdlich, zu diesem
Phänomen zu gehören.
In der ersten Season wirkte Giles relativ steif, ja sogar langweilig verklemmt, durfte dann aber in der zweiten
Staffel Gefühle zeigen. Spätestens in der dritten "Buffy"-Staffel kam unvermutet seine
dunkle Vergangenheit aus der Zeit im Vereinten Königreich ans Licht, was seiner Charakterentwicklung in
ungeahnte Tiefen und Höhen trieb.
Anthony Stewart Head ist mit der Entwicklung seines Charakters sehr zufrieden, dank der großen
schöpferischen Phantasie von Joss Wheedon gab es für die Schauspieler während der Staffeln immer
wieder interessante Wendungen und Neuerungen. In der sechsten Staffel mussten die Fans auf Anthony Stewart Head z.
T. verzichten; das Shuttlen zwischen London und LA ging langsam an die familiäre Substanz - Head hat mit
seiner Freundin Sarah (nicht Gellar) zwei Töchter - und obwohl diese die Rolle ihres Vaters cool fanden,
hatte Head zugunsten der Familie eine kleine Pause eingelegt.
Er ist z. Zt. in Deutschland in der siebenten und finalen "Buffy"-Staffel als special guest star
zu sehen.
Ein Leben nach "Buffy"?
Die "Buffy"-Crew war eine besondere Familie; von seinen Kollegen und Kolleginnen wusste Head nur
Gutes zu berichten, natürlich bis auf Angel-Darsteller David Boreanaz, der in seiner Serienrolle Giles`
Freundin ermordete, wie Head unter "Tränen" berichtete.
Sarah Michelle Gellar beschrieb er einfach als liebenswert, sie hatte sich am Set rührend um seine
Töchter gekümmert, wenn sie zu Gast waren.
Den besten Kontakt hat er noch zu Alyson Hannigan (Willow), die dieses Jahr ihren
"Angel"-Spin-Off Kollegen Alexis Denisof (Wesley Wyndam-Pryce) heiraten wird. Head ist zur
Hochzeit eingeladen. Alyson war gar nicht davon begeistert nach Buffys vorübergehenden Serientod für
kurze Zeit die Führungsrolle des Rudels zu übernehmen und war mehr als erleichtert als Head in seiner
ursprünglichen Berufung zurückkehrte, um sich nach der einmaligen Musical-Folge "Once more with
feeling" endgültig aus der ständigen Darsteller-Regie zu verabschieden.
Auch wenn "Buffy" nun abgedreht ist - Sarah Michelle Gellar wollte nach sieben Jahren andere
schauspielerische Wege gehen - ist es gut möglich, dass Head in seiner Rolle als Giles bald in seinem eigenen
Spin-Off zu sehen sein wird. Geplant ist ein abendfüllender Fernsehfilm unter dem Titel "The
watcher", welcher in England spielt und mehr den Menschen Giles sowie seine Vergangenheit vorstellen
wird.
Wie alles begann ...
Seine Bildschirmkarriere startete Head mit einer Kampagne von 12 Werbespots für Kaffee, die
gleichermaßen mit Spannung in Großbritannien und den USA verfolgt wurde, diese Arbeit hat ihm viel
Spaß gemacht und er sieht es als eine seiner besten Erfahrungen an.
Vorher hatte Head jahrelang auf den bekanntesten Bühnen Englands Erfahrungen gesammelt, sei es als Jesus in
"Godspell", als Sohn von Patrick Stewart am Royal National Theatre, oder als, man glaube es kaum,
Frank`N Furter in der "Rocky Horror Picture Show".
Anthony Stewart Head ist ein multitalentierter Mensch, auf seinen Panels konnte man sich u. a. durch seine
Gesangseinlagen, "Buffy"-Fans bereits aus der Serie bekannt, bei denen er sich selbst an der
Gitarre begleitete, davon überzeugen. Auch die 100%ige Auslastung der Sitzplätze konnte davon
überzeugen, dass nicht nur eine Handvoll "Buffy"-Fans anwesend waren, und Head mit seinem
Charme und Charisma alle in seinen Bann zog. Auch als Interviewpartner gab er sich stets galant mit diesem
gewissen Zwinkern und wissendem Lächeln.
Ein sicheres Zeichen, dass auch er sich auf seiner ersten Con in Deutschland mehr als wohl fühlte, waren der
überwältigende Applaus, wenn er die Bühne betrat, der ihn sprachlos machte. Am Ende ließ er
es sich nicht nehmen, in der Closing Ceremony noch einmal ein wunderschönes melancholisches Lied zum Besten
zu geben.
Er war kein Ersatz für den vorher angekündigen James Marsters (Spike), Anthony Stewart Head war einfach
nur einmalig.
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Die Ex-Mitglieder der Eingreiftruppe S.T.A.R.S., soeben dem Inferno in Raccoon City entkommen, machen sich auf den
Weg, die Vereinigten Staaten zu verlassen. Gejagt von der Polizei und den Untergebenen der Umbrella Corporation,
gelingt es ihnen, die gecharterte Maschine zu erreichen und gen Europa aufzubrechen, wo ihre Kollegen Berry und
Chris den Feind bereits bekämpfen. Doch an Bord befindet sich noch ein alter Bekannter - der rätselhafte
Mr. Trent.
Er erklärt den Helden, dass die modernste Umbrella-Einrichtung kurz vor ihrer Inbetriebnahme steht - und
nicht nur das. Der Leiter der Operation ist im Besitz eines von nur drei existierenden Codebüchern, die die
Schlüssel zu allen Geheimnissen der Corporation darzustellen scheinen.
Nach einiger Diskussion beschließen die Ex-S.T.A.R.S. samt Anhang den Frontalangriff auf den Feind, in
stiller Hoffnung, ihn aufhalten zu können. Der Plan läuft natürlich schon nach wenigen Minuten
schief und die Guten sehen sich weit Schlimmerem ausgesetzt als den Sicherheitstruppen der Umbrella Corporation,
die ihnen im Nacken sitzen. Denn wieder einmal bricht buchstäblich die Hölle los.
Die Geschichte verbindet die Ereignisse des zweiten und dritten Videospiels, jedoch werden Liebhaber der
"Resident Evil"-Reihe von diesem Roman eher enttäuscht sein - nicht wegen der Handlung oder den
Charakteren im Allgemeinen, sondern weil sich das Medium Buch schlichtweg nicht sonderlich für diese Art
Geschichten eignet.
Die beklemmende düstere Atmosphäre wie auch die ab und an vorkommende rasche Abfolge an Ereignissen, die
den Spieler vor dem Rechner oder der Konsole zusammenfahren ließen, fehlen. Jedoch erweitert dieser Roman
die "Spiele"-Welt, in der weniger der lebende Tod als mehr die Umbrella Corporation als Nemesis im
Vordergrund steht. So erfährt man mehr über die manchmal etwas eindimensional erscheinenden Charaktere
sowie die Vorgehensweisen der Firma, die als Monstrum im Hintergrund auch hier eine "gute" Figur abgibt.
Für langweilige abendliche Stunden und als kleine unkomplizierte Abwechslung zwischendurch, taugt das Buch
allemal, auch wenn kein literarisches Epos erwartet werden darf.
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S. D. Perry, Resident Evil 04 - Das Tor Zur Unterwelt
Das Paris des Jahres 1830 hat Probleme genug. Politische Unruhen erschüttern die Metropole und nun treibt
auch noch ein geheimnisvoller Killer sein Unwesen, dem bereits eine ganze Reihe von jungen Mädchen zum Opfer
gefallen ist. Als sich ihm der bekannte Detektiv Vidocq (gespielt von einem großartig aufgelegten Gérard
Depardieu) in den Weg stellt, ist das Ergebnis dieser Konfrontation ziemlich eindeutig, final und sehr unangenehm
für Vidocq: Er segnet das Zeitliche. Der junge Journalist Boisset (nicht minder gut: Guillaume Canet)
recherchiert über den Tod des Privatdetektivs und stößt dabei auf eine Kreatur, die scheinbar das
Geheimnis des ewigen Lebens entdeckt hat - und das Blut junger Frauen benötigt, um es anzuwenden.
Das Drehbuch von Jean-Christophe Grange (ua. "Die purpurnen Flüsse") ist spannend, die Umsetzung
von Regisseur Pitof visuell mitreißend, die darstellerische Leistung der Schauspieler intensiv - kaum zu
glauben, aber wahr: der französische Gruselfilm "Vidocq" schafft den Spagat zwischen dem, was
Spötter wie Liebhaber einen "typisch französischen Film" nennen und dem Potenzial, auch die
Massen begeistern zu können. Für Liebhaber des französischen Films geht Pitof vielleicht eine Spur
zu viele Kompromisse ein und für Fans des Mainstream-Grusels ist "Vidocq" eventuell an eigenen
Stellen etwas zu langatmig. Ingesamt ist die Mischung aus digitaler Verfremdung, beachtlichen Spezialeffekten und
spannender Handlung jedoch durchaus gelungen. Lediglich das Ende hätte eine Spur tiefgründiger ausfallen
können, vergällt jedoch nicht den Filmgenuß.
Auf den zwei DVDs befinden sich aufgeteilt der Film und diverses Bonus-Material von insgesamt 160 Minuten
Länge. Der Film ist in Widescreen, der deutsche und französische Ton wahlweise in Dolby Digital 5.1 oder
Dolby Surround 2.0. Ein spannender Filmabend ist garantiert, an dem der Zuschauer nicht zu erschöpft sein
sollte und mehr als die bloße Bereitschaft zur Eigenberieselung mitbringen sollte.
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Vidocq - 2 DVDs zum Preis von 19,99 €
Mit herzlichem Dank an den Bastei Verlag möchten wir Ihnen ein kleines Gewinnspiel präsentieren, bei
dem in den kommenden Wochen 10 Exemplare des Titels "Armageddon" der neuen Heftromanserie
"Bad Earth" neue Besitzer finden sollen.
Die dazugehörige Preisfrage lautet:
Wie lautet der Name des Commanders der zweiten Marsmission?
Als kleine Hilfestellung finden Sie im Internet weitere Informationen zu diesem Newcomer über die Adresse
http://www.bastei.de/badearth/.
Die richtige Antwort senden Sie bitte an die Adresse
dialog@corona-magazine.de!
Die Gewinner werden in der kommenden Ausgabe am 15. Juni bekannt gegeben.
Mitarbeiter des Projektes corona-magazine.de sind bei dem Gewinnspiel nicht zugelassen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(Zurück zum Inhalt)
2002 wurde der Nobelpreis für Physik unter anderem an Raymond Davis und Masatoshi Koshiba für den
Nachweis von Sonnenneutrinos verliehen; als aber Wolfgang Pauli das Neutrino bereits 1930 einführte, diente
es lediglich dazu, eine Gleichung auszugleichen. Es gab zu diesem Zeitpunkt keine Hinweise auf seine Existenz,
geschweige denn, dass man überhaupt danach gesucht hätte.
Wolfgang Pauli versuchte mit diesem neuen Teilchen, ein Problem zu beheben, das man bei Kernzerfällen
beobachtet hatte. Bei Zerfällen wird ein Elektron ausgesandt, das offensichtlich weniger Energie besitzt,
als bei dieser Art von Reaktion freigesetzt werden muss. Also behauptete Pauli, diese fehlende Energie müsste
durch ein bisher unentdecktes Teilchen abtransportiert werden - schließlich muss ja die Energieerhaltung
gelten.
Um die Ladungserhaltung nicht zu verletzen, durfte es außerdem keine Ladung haben und musste sehr leicht
sein, da es sich mit fast Lichtgeschwindigkeit entfernte. Einer der wenigen Charakteristika, die ihm zugeschrieben
wurde, war ein Eigendrehimpuls von ½ oder -½, wie beim Elektron, um die Drehimpulserhaltung nicht zu verletzen.
In Anlehnung an das Neutron gab Pauli dem Teilchen den Namen Neutrino - kleines Neutron.
Es war also kein Wunder, dass die Physiker diesem Teilchen zunächst skeptisch gegenüber standen. Nun
sollte man aber nicht vergessen wie bedeutend eine ausgeglichene Gleichung ist, wenn man bedenkt, dass Energie-,
Drehimpuls- und Impulserhaltung zu den fundamentalsten Gesetzen gehören, welche die Physik heute kennt.
Trotzdem war man dicht dran, diese Grundlagen zumindest in diesem Fall aufzugeben; das hätte allerdings
weitreichende Folgen gehabt. Laut dem nach Emmy Noether benannte Noethertheorem müsste es dann ein absolutes
Koordinatensystem und eine absolute Zeitskala geben, was die Physik, wie wir sie seit Einstein kennen, auf den
Kopf gestellt hätte.
Also suchte man dieses mysteriöse Teilchen, dass sich mit beinahe Lichtgeschwindigkeit bewegt,
möglicherweise eine winzige unbekannte Masse hat, keine Ladung trägt und so gut wie nie mit anderen
Atomen eine Wechselwirkung eingeht. Frederick Reines und Clyde Cowan vom Los Alamos Laboratory fanden das Neutrino
etwa 1955, als Nebenprodukt in Forschungsreaktoren. In Kernreaktionen werden 10^13 - eine 1 mit 13 Nullen vor dem
Komma - pro Sekunde freigesetzt, von denen etwa 3 pro Stunde nachgewiesen werden konnten. Seit diesen Tagen
lässt das Neutrino die Forscher nicht mehr los.
Streng genommen ist das Neutrino, das beim Zerfall eines Neutrons in ein Proton und ein Elektron frei wird, ein
Antineutrino: Protonen und Neutronen sind die Bausteine des Atomkerns, das Proton ist positiv geladen, das Neutron
ist elektrisch neutral. Das Teilchen-Neutrino entsteht, wenn ein Proton unter Aussendung eines Positrons - das
Anti-Elektron - zum Neutron wird oder ein Elektron mit einem Proton zu einem Neutron verschmilzt. Diese Reaktionen
fasst man unter dem Begriff Beta-Zerfälle zusammen.
Ganz selten löst das Neutrino selbst eine Wechselwirkung aus und provoziert die Umwandlung eines Neutrons in
ein Proton, unter Aussendung eines Elektrons. Von den 10^14 Neutrinos, die den menschlichen Körper pro Sekunde
durchströmen, führt im ganzen Leben vielleicht eines zu einer Wechselwirkung.
Insbesondere diese seltene Wechselwirkung des Neutrinos mit Materie machen es zu einem interessanten
Forschungsobjekt für Astrophysiker und Astronomen, da es Sterne, Planeten und selbst riesige Gaswolken fast
ungehindert durchquert und damit Informationen aus den entferntesten Tiefen des Alls zu liefern verspricht.
Wie erwähnt entstehen Neutrinos bei Kernprozessen, wie sie zum Beispiel auch in unserer Sonne ablaufen, so
dass Neutrinos eine Möglichkeit bieten, der Sonne quasi direkt ins Herz zu schauen. Das Licht der Sonne
braucht vom Kern bis zur Erde mehrere Millionen Jahre bis es die Oberfläche der Sonne erreicht, da es
ständig von Materie aufgehalten wird.
Die Neutrinos dagegen sind, da sie sich ungehindert mit Lichtgeschwindigkeit bewegen - selbst in massivem Blei
könnte ein Neutrino etwa 1000 Lichtjahre zurücklegen, bevor es aufgehalten wird - nach acht Minuten bei
uns.
Um ein Teilchen zu beobachten, dass sich so viel Mühe gibt, nicht entdeckt zu werden, mussten sich die
Physiker etwas einfallen lassen. Sie bauten größere Detektoren. Der erste Nachweis des Neutrinos gelang
mit 200 Litern Wasser, heute höhlt man Berge aus, wie zum Beispiel für den japanischen Detektor
Super-Kamiokande mit 50.000 Tonnen Wasser in der Kamioka Mozumi Mine in Japan, oder versenkt Photomultiplier in
der Antarktis.
In einem Berg deshalb, weil durch das Gestein andere Strahlung abgehalten wird, die die Messungen verfälschen
könnte; die neue Anlage AMANDA (Antarctic Muon and Neutrino Detector Array), die 1994 im ewigen Eis der
Antarktis installiert wurde und eine Anlage im Baikalsee ablöst, zeigt sogar durch die Erde durch und nicht
direkt in Richtung Weltraum.
Wenn ein Neutrino mit einem Wasserstoff oder Sauerstoffatom im Wasser wechselwirkt, wird ein schwacher Lichtblitz
ausgesendet, der von den Photomultipliern verstärkt und registriert wird. Außerdem enthält das
antarktische Eis wenig natürliche Radioaktivität, so dass Störungen für das tiefgefrorene
Teleskop minimiert werden.
In Experimenten konnte gezeigt werden, dass die Neutrinos nicht masselos sind, sondern eine winzige Masse
besitzen - etwa ein Milliardstel eines Wasserstoffatoms, wegen der großen Anzahl der Neutrinos
könnten sie trotzdem bis zu 20% der Masse des Universums ausmachen. In der Astrophysik unterscheidet man
verschiedene Arten von Neutrinos nach ihrer Energie bzw. Masse.
Zunächst sind da die Neutrinos vom Urknall, sie sind bei weitem die häufigsten, aber wegen ihrer
geringen Energie können sie in heutigen Detektoren nicht nachgewiesen werden. Danach folgen die solaren
Neutrinos wie sie bei verschiedenen Reaktionen in der Sonne entstehen. Aber auch wenn große Massen
kollabieren, können Neutrinos erzeugt werden, so zum Beispiel bei der Supernova SN1987A in der großen
Magellan'schen Wolke; die Dauer dieser Ausbrüche liegt aber nur im Sekundenbereich. Schließlich
können Neutrinos als Nebenprodukt der kosmischen Strahlung auftreten, wenn diese hochenergetischen Teilchen
auf die Erdatmosphäre treffen, und es könnte exotische Quellen für Neutrinos mit sehr hoher Energie
geben, wie zum Beispiel Pulsare, Quasare und aktive Galaxienzentren.
In einigen Experimenten stellte man aber zur Bestürzung der Physiker fest, dass die Sonnenneutrinos seltener
beobachtet wurden, als dies vorhergesagt wurde. 1990 bis 1994 wurden dazu Experimente im
Grand-Sasso-Untergrundlabor in Italien durchgeführt, bei dem man Reaktionen in 30 Tonnen Gallium beobachtete.
Man zählte nur etwa die Hälfte der erwarteten Neutrinos, woraus man entweder schließen musste,
dass man die Sonnenphysik noch nicht gut verstanden hatte, oder dass unterwegs irgendetwas mit den Neutrinos
geschah.
Letzteres wird durch seit 2001 laufende Experimente am Sudbury-Neutrino-Observatorium in Kanada bestätigt.
Offensichtlich oszillierten die Neutrinos zwischen verschiedenen Zuständen, d. h. auf dem Weg von der Sonne
zur Erde verwandelte sich ein Teil der Neutrinos, so dass sie nicht mehr nachgewiesen werden konnten. Diese
Oszillationen können auftreten, weil Neutrinos eine winzige Masse haben.
Es gibt, wie man heute weiß, drei Arten von Neutrinos: das Elektron-Neutrino, das Müon- und das
Tauon-Neutrino, die - wie Müon und Tauon mit dem Elektron - untereinander verwandt sind und sich in der Masse
unterscheiden. Müon- und Tauon-Neutrinos können aber erst seit kurzem in den modernsten heutigen
Detektoren nachgewiesen werden.
Vielleicht wird uns die Neutrinoforschung ein neues Fenster zum Verständnis des Universums erschließen,
das eines Tages Blicke bis zum Anfang des Universums möglich machen könnte. Zumindest das Rätsel
der fehlenden Sonnenneutrinos kann jedoch als gelöst betrachtet werden.
Links zum Thema:
http://amanda.uci.edu/
http://www-sk.icrr.u-tokyo.ac.jp/doc/kam/kamiokande.html
http://borex.lngs.infn.it/
http://www.slac.stanford.edu/library/nobel/
(Zurück zum Inhalt)
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Der Herr der Ringe 2: Schon bald auf DVD!
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Ab sofort können Sie "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" in der Kinoversion auf DVD
bei Amazon.de vorbestellen. Bis zum Veröffentlichungstermin dauert es aber noch ein Weilchen, denn die
Doppel-DVD erscheint erst am 26. August. Eine Special Extended Edition wird es auch für "Die zwei
Türme" geben und am 18. November 2003 erscheinen.
Auf zwei DVDs wird der Film in verbesserter Bild- und Tonqualität präsentiert. Hinzu kommt einiges an
Bonus-Material. Die DVDs enthalten einzigartige Specials: Sean Astins (Sam) Kurzfilm "The Long And Short
Of It", ein erster Einblick in die erweiterte DVD-Spezialedition von "Der Herr der Ringe - Die
zwei Türme", die am 18. November erscheinen wird, und eine speziell für diese DVD gedrehte
zehnminütige Hinter-den-Kulissen-Vorschau auf "Die Rückkehr des Königs", des
dritten und letzten Teils des "Herr der Ringe"-Epos, der am 17. Dezember 2003 in den Kinos
anläuft.
Hier der vollständige Inhalt der DVD "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme":
DISC 1
SPIELFILM (172 Minuten)
:: Breitbildversion (2.35:1) des Films
:: Dolby Digital EX 5.1 Surround Sound
:: Deutsche & Englische Untertitel
:: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
:: Animierte Menüs
DISC 2
SPECIALS (Über 2 Stunden an zusätzlichem Material):
HINTERGRUND-DOKUS:
:: Die Produktionsgeheimnisse des epischen Abenteuers werden gelüftet:
:: Am Set von "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme" - Startz Encore-Special
:: Rückkehr nach Mittelerde: Warner Brothers TV-Special
:: The Long and Short of It, ein Kurzfilm von Sean Astin
:: Das Making of The Long and Short of It
SPECIALS:
:: Ausführliche Infos zu den Bewohnern und Schauplätzen von Mittelerde - wie sie für
www.lordoftherings.net zusammengestellt wurden:
:: Die Mächte der Dunkelheit
:: Das Sounddesign von Mittelerde
:: Edoras: Die Hauptstadt Rohans
:: Die Bewohner von Mittelerde
:: Gandalf der Weiße
:: Waffen und Rüstungen
:: Die Schlacht um Helms Klamm
:: Wie Gollum zum Leben erweckt wird
:: Exklusive zehnminütige Original-Vorschau auf "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des
Königs" - Hinter den Kulissen
:: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme Original Kinotrailer und TV-Werbespots
:: Musikvideo, Gollum's Song von Emiliana Torrini
:: Vorschau auf das Videospiel "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" von
Electronic Arts
:: Original-Vorschau auf die erweiterte DVD-Spezialedition von "Der Herr der Ringe - Die zwei
Türme"
Wenn Sie sich die DVD von "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" vorbestellen möchten,
folgen Sie einfach dm nachfolgenden Hyperlink.
Amazon-Links zum Thema:
"Der Herr der Ringe: Die zwei Türme: DVD" - zum Preis von 23,99 €
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Die Matrix: … ist endlich reloaded!
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In den USA ist "Matrix Reloaded" mit großem Erfolg in den Kinos gestartet - wie nicht
anders erwartet, hat der Film bereits jetzt Rekorde gebrochen.
Bereits die Previews von Mittwoch auf Donnerstag haben in den USA rund 10 Mio. US-Dollar eingespielt und damit
hat "Matrix Reloaded" einen diesbezüglichen Rekord von "Jurassic Park" aus
dem Jahre 1993 gebrochen - damals wurden durch Previews gerade mal vergleichsweise wenige 3,1 Mio. US-Dollar
eingespielt.
Nun wird erwartet, um wie viel "Matrix Reloaded" den Wochenend-Rekord von
"Spider-Man" aus 2002 brechen wird - der Film spielte am ersten Wochenende 114,8 Mio. US-Dollar
ein.
Im Internet ist "Matrix Reloaded" jedenfalls bereits erhältlich, laut "Reuters"
handelt es sich bei dem File allerdings um eine recht schlechte Kopie des Films, welche offenbar mit einer
Videokamera von der Leinwand abgefilmt sei.
In Cannes gab es derweil zur Weltpremiere des Films einen regelrechten Starauflauf. Laut "Variety"
waren diverse Stars von Kevin Costner bis Laetitia Casta sowie Andie McDowell und Gina Lollobrigida und die
Darstellerriege des Films vor Ort. Nach dem Film stieg eine Riesenparty im alten Hafen, um Mitternacht gab es
außerdem ein eine Viertelstunde dauerndes Großfeuerwerk in den Farben weiß und grün um
den Filmstart zu feiern.
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Die Matrix: "Enter the Matrix" in den Läden.
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Seit dem 16. Mai gibt es das Computerspiel zum Matrixfilm in den Läden. Das besondere an diesem Spiel
"Enter the Matrix" ist, dass die Handlung in den Film integriert ist. Ein Charakter verlässt im
Film eine Szene und kommt direkt im Computerspiel wieder heraus. Dieses Konzept gehört zur großen
Merchandisestrategie der Wachowsky-Brüdern, die auch maßgeblich an der Entwicklung des Spiels beteiligt
waren. Das Game gibt es unter anderem bei Amazon für alle gängigen Spieleplattformen.
Amazon-Links zum Thema:
"Enter the Matrix" - Das Game für PC, XBox, PS2, GameCube
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Die Matrix: Jada Pinkett Smith über "Matrix Reloaded".
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Jada Pinkett Smith, die man in "The Matrix Reloaded" als Niobe sehen kann, erzählte Sci-Fi
Wire, dass die beiden Autoren und Regisseure Larry und Andy Wachowski ihre Rolle speziell für sie geschrieben
haben. "Das haben sie tatsächlich", sagte sie in einem Interview. "Ich habe mich mit den
Wachowskis für den ersten Matrix-Film getroffen. ... Als dann eines zum anderen kam sagten sie
einfach, 'Wir haben diesen Charakter, den wir für dich erfunden haben, Niobe. Das einzige Problem liegt
darin, dass du im neunten Monat schwanger bist.' Deshalb haben sie es so umgearbeitet, dass es für mich
funktionieren konnte, wofür ich ihnen ewig dankbar bin."
Smith spielt den Captain des Hovercrafts Logos und damit eine Schlüsselrolle in der Fortsetzung und im
dritten Film "The Matrix Revolutions". Niobe ist auch ein zentraler Charakter in dem Videospiel
"Enter the Matrix". Smith sagte, dass sie für Dreharbeiten für die beiden Filme und das
Videospiel beinahe ein Jahr in Australien war. Niobe taucht in wenigen Szenen in "Reloaded" auf
und spielt eine wesentlich größere Rolle in "Revolutions".
"Ich werde das besser abschätzen können, nachdem ich Reloaded gesehen habe", sagte
Smith. "Es gibt einige Dinge, von denen ich dachte, dass sie in diesem Film sind, die aber nicht darin sind,
und einige Dinge, von denen ich dachte, dass sie nicht in diesem Film sind, die aber nun drin sind. Ich weiß
es nicht genau. Ich muss mir den Videospiel-Film ansehen. Sie müssen nämlich verstehen, dass wir drei
verschiedene Drehbücher am Laufen haben, so dass ich nicht sicher sein kann, wo sie die gedrehten Szenen
schließlich verwenden. Sie verteilen die Sachen."
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Star Wars: Christopher Lee über Count Dooku.
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Einer der geheimnisvollsten Charaktere, der in "Star Wars: Episode II - Attack of the Clones"
auftauchte, war Count Dooku, ein gefallener Jedi und der neueste Sith Lord, der in der Saga enthüllt wurde.
Durch Dooku wurden wichtige Konzepte der weitergeführten Story eingeführt: Ein Jedi kann von der hellen
zur dunklen Seite der Macht fallen und ein Jedi Ritter kann seine Waffe gegen seinen früheren Meister
erheben. Dennoch ist der Charakter zum größten Teil noch ein Mysterium. Der Schauspieler, der die Rolle
des Dooku verkörperte - Christopher Lee - bietet seine Einblicke.
"Er ist sehr unnahbar, sehr eigenständig und offensichtlich vollkommen furchtlos", beschreibt Lee
seinen Charakter. "Er ist extrem intelligent, vielleicht mehr, als irgendjemand anderes. Er ist
offensichtlich ein Mann mit immenser Macht. Ich glaube nicht, dass ihm Fragen moralischer Werte durch den Kopf
gehen. Er ist nicht unmoralisch - er ist amoralisch. Moralität ist ein Wort, das man in seinem Vokabular
nicht findet. Es ist Macht. Und das ist etwas, das heute sehr häufig in unserer Welt vorkommt."
Aber war Dooku schon immer so? Neuer Lesestoff aus dem erweiterten Universum von "Star Wars"
wird bald Licht auf die jüngeren Tage von Dooku werfen. Die fortgeführte Reihe "Star War: Legacy
of the Jedi" von Jude Watson und Scholastic Inc. erzählt eine Geschichte, als Dooku noch ein nobler
Jedi Ritter war. Wie sein Schüler, Qui-Gon Jinn, wird er eigenwillig und unorthodox für einen Jedi
Ritter sein.
"Vielleicht zu einer Zeit als er jünger war, als er ein Jedi wurde, verhielt er sich in einer total
moralischen und korrekten Art und Weise, da bin ich mir sicher", spekuliert Lee. "Möglicherweise
wie die alten Templer Ritter als sie im 12. Jahrhundert begannen. Sie begannen als sehr gute Leute, um alle Pilger
auf ihren Kreuzzügen zu schützen. Aber allmählich über die Jahre verloren sie ihre
Moralität und Spiritualität. Ich weiß das, weil ich den Großen Meister der Templer in einem
Film gespielt habe. Letztendlich brach ihr gesamter Orden auseinander. Wer kann sagen, ob das gleiche nicht auch
in der dritten Episode passieren wird?"
Amazon-Link zum Thema:
"Star Wars: Legacy of the Jedi" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 12,05 €
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Star Wars: Ewan McGregor über Star Wars Episode III.
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Ewan McGregor freut sich offensichtlich nicht über den baldigen Beginn der Dreharbeiten zu "Star
Wars: Episode III" in vier Wochen in Sydney, Australien. Er findet besonders die Dreharbeiten vor dem
Blue Screen sehr anstrengend und langweilig, weil er dort allein ohne einen anderen Schauspieler agieren muss.
"Es gibt kein drumherum, es macht keinen Spaß sie [die Filme] zu machen." Andererseits macht
es dem schottischen Schauspieler Spaß in den Filmen, die ihn immerhin unter die bestbezahltesten
Schauspieler katapultiert haben, zu erscheinen. Ihm gefällt, dass "die Kids" ihn darauf ansprechen
und Fragen stellen.
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Kampfstern Galactica: Captain beeindruckt vom Set.
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Edward James Olmos, der in der kommenden Serie von "Kampfstern Galactica" auf dem SciFi-Channel
Captain Adama spielt, zeigte sich schwer beeindruckt nach einer ersten Besichtigung der fertigen Kulissen. Nun
falle es ihm noch leichter, sich in seine Rolle hineinzuversetzen, sagte er in einem Interview mit SciFi Wire.
"Es wirkt nicht nur wie eine Fassade oder ein paar Pappwände. Es ist ein ganzes Raumschiff. Es macht es
alles viel realer für die Leute die an der Serie mitarbeiten."
Olmos spielt den Captain in der Nachfolge von Lorne Greene, der in der Originalverfilmung aus den 70er Jahren die
Rolle verkörperte. Nun nimmt Olmos Platz im "Combat Information Center", das auf der Galactica die
Brücke darstellt. Es ist ein gigantischer runder Raum mit verschiedenen Ebenen, dutzenden oder mehr
Kontrollstationen, die vor High Tech Ausrüstung aus den Nähten platzen. Adama hat keinen Captains-Stuhl,
er bleibt in Bewegung von Station zu Station, wo er seine Mannschaft konsultiert.
Der wiedererfundene "Battlestar Galactica" des SciFi-Channel wurde von Ronald D. Moore
geschrieben, der schon mit "Roswell" und "Star Trek: First Contact" erfolgreich
war. Regie führt Michael Rymer ("Queen of the Damned"), Ausführende Produzenten sind
David Eick ("American Gothic") und Ronald D. Moore.
"Ron Moore hat erstklassige Arbeit geleistet", sagt Olmos über das Drehbuch. "Er war neun
Jahre lang bei "Star Trek" (TNG), und hat all seine Fähigkeiten und Erfahrungen daraus in
die neue Serie gesteckt. So wurde es ein wirklich starkes Skript." "Battlestar Galactica"
kommt im Dezember 2003 beim SciFi-Channel in den USA auf den Bildschirm.
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Akte X: Büro von Mulder ist jetzt im Museum.
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Das Büro von "Fox Mulder" aus der Serie "Akte X" wurde jetzt in das
"Hollywood Entertainment Museum" in Los Angeles transportiert. Das Büro wurde dort originalgetreu
wieder aufgebaut. In besagtem Museum findet sich übrigens u.a. auch Sets von "Star Trek:
TNG" und "Cheers" meldet "SF-Wire".
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Buffy: Missstimmung bei der Crew.
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Alyson Hannigan (Willow aus "Buffy" ) ist sauer auf ihre Kollegin Sarah Michelle Gellar, weil sie
aus der Zeitung vom Ausstieg der Hauptdarstellerin der Serie erfahren musste. Dies fand sie
"ätzend". Gellars Ausstieg hatte sie zwar nicht überrascht, doch die Art, wie die Besetzung
und die Filmcrew davon erfahren haben, dass sie praktisch demnächst arbeitslos würden, macht sie
wütend. Bislang hat sich "Buffy"-Darstellerin Gellar dazu weder geäußert noch
entschuldigt: "Sie hat gar nichts gesagt.", so Hannigan.
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Terminator 3: Neuer Domestic Trailer online.
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Und schon wieder ein neuer Trailer zu "Terminator 3" online. Man könnte schon fast meinen,
der neue "Terminator" würde nicht "Rise of the Machines", sondern "Trailer
Wars" heißen.
Nichtsdestotrotz enthält der neue Domestic Trailer wieder einige neue Szenen. Wer trotz X2- und Matrixmania
einen Blick riskieren will, wird über den folgenden Hyperlink fündig.
Link zum Thema:
http://www.apple.com/trailers/wb/t3/domestictrailer/
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Stargate SG-1: Michael Shanks zur 7. Staffel der Serie.
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Michael Shanks, der als Dr. Daniel Jackson in der siebenten Staffel von "Stargate SG-1"
zurückkehren wird, erzählte Sci-Fi Wire, dass die Ereignisse im sechsten Season-Finale der Serie die
Voraussetzungen für große Veränderungen geschaffen haben. "Sie haben eine Menge Charaktere
umgebracht, viele Handlungsstränge beendet und viele potenzielle Gegner eliminiert, so dass alles für
einen großen, höhepunktartigen Fernsehfilm vorbereitet war", sagte Shanks in dem Interview.
"Dann, als sie bemerkten, dass wir eine siebente Staffel bekommen, sagten sie, 'Oh Gott, wir haben alle
umgebracht. Wir haben unsere ganzen Gefahren eliminiert und nun müssen wir wieder ganz von vorn
anfangen.'"
Die siebente Staffel wird neue Kulturen und die Rückkehr von alten Freunden zeigen, darunter auch Jackson,
sagte Shanks in einem Interview. Das SG-1 Team wird auch weiterhin ihre Suche nach der verlorenen Stadt
fortsetzen, die im sechsten Season Finale "Full Circle" erwähnt wurde. "Es wird Verzweigungen
zu Daniels Rückkehr geben", sagte Shanks. "Es wird eine großartige Episode namens 'Space
Race' geben, die möglicherweise die besten Raumschiffeffekte enthalten wird, die wir je hatten. Es gibt eine
großartige Episode namens 'Lifeboat', die sich darum dreht, wie verschiedene Persönlichkeiten in
Daniels Kopf versetzt werden. Wir sind gerade erst bei Episode acht, so dass es noch eine Menge zu entdecken geben
wird."
Neue Episoden von "Stargate SG-1" starten mit einer zweistündigen Season-Premiere am 13.
Juni 2003 auf dem amerikanischen SciFi-Channel gefolgt von einem Season-Premiere Special, "Stargate: The
Lowdown". In Deutschland wird im Moment die sechste Staffel der Serie immer am Mittwoch um 20:15 Uhr
ausgestrahlt.
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Jake 2.0: Eine neue Genre-Serie.
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Mit der Absetzung der kurzlebigen Serie "The Twilight Zone" bekommt "Enterprise" im
kommenden Herbst auf dem amerikanischen Network UPN einen neuen Gefährten, das Sciencfiction- und
Action-Abenteuer "Jake 2.0".
Hauptfigur der Serie ist Jake Foley, ein junger und etwas streberischer Techniker bei der National Security
Agency, der den geheimen Wunsch hegt, von seiner niedrigen Position aufzusteigen und einmal selbst Agent zu
werden. Während eines merkwürdigen Unfalls wird er mit Naniten infiziert, die ihm eine ganze Reihe von
Superkräften verleihen, darunter übermenschliche Stärke, blitzschnelle Geschwindigkeit,
verbessertes Hörvermögen, rasiermesserscharfes Sehen und telepathische Fähigkeiten, um mit
Computern zu kommunizieren.
Als Jakes neue Fähigkeiten entdeckt werden, setzt die National Security Agency ihn als Kopf in einem neuen
Special Ops Team ein. Aber nachdem er erst einmal in seine neue Rolle als Geheimagent geschlüpft ist, muss
er mit seinen beiden Leben als Superheld und als normaler junger Mann in den Zwanzigern zurechtkommen.
"Jake 2.0" wurde von Silvio Horta entwickelt, der zuvor als Executive Producer bei "The
Chronicle" beim Sci-Fi Channel tätig war. David Greenwalt, der bereits bei "Akte
X", "Buffy The Vampire Slayer" und "Miracles" tätig war, wird
neuer Executive Producer von "Jake 2.0". Gina Matthews ("Was Frauen wollen",
"Urban Legend") und Grant Scharbo ("Deep Core") werden auch Executive Producer
der Serie sein.
Zu den Hauptcharakteren der Serie gehören:
:: Christopher Gorham als Jake Foley, dessen Traum, ein Geheimagent oder ein Superheld zu sein, in Erfüllung
geht, nur dass er beides auf einmal wird. Gorham spielte Neil Taggart in der Science Fiction-Serie
"Odyssey 5" und war auch bei "Felicity" und "Party of Five"
tätig.
:: Marina Black als Sarah Heywood. Sara wird als schöne Kongressabgeordnete beschrieben, zu der sich Jake
hingezogen fühlt. Black ist möglicherweise am besten für ihre wiederkehrende Rolle als Parker
McKenna in "Six Feet Under" bekommt. Sie spielte auch in "Swordfish" und
"Special Unit 2" mit.
:: Matt Czuchry als Darin Metcalf, Jakes bester Freund und Zimmergenosse. Czuchry sah man in "Young
Americans", "7th Heaven" und "The Practice".
:: Philip Anthony-Rodriguez als Kyle Duarte. Duarte, ein Senior NSA Mitarbeiter, wird als ein "starker und
talentierter frühere Agent aus dem Feld beschrieben, der nun hinter dem Schreibtisch sitzt".
Anthony-Rodriguez spielte Juan in der "Enterprise"-Episode "Horizon".
:: Judith Scott als Louise Beckett, "eine mächtige Senior Agentin". Scott spielte Jenna Williams
in der ersten Staffel von "CSI: Crime Scene Investigation". Weiterhin war sie in "LA
Doctors", "Frasier", "The Guardian" und "24" zu sehen.
:: Keegan Connor Tracy als Diane Hughes. Der Charakter wird als "Forschungsärztin beschrieben, die
unbedingt die übermenschlichen Kräfte von Jake" verstehen möchte. Tracy spielte eine
Hauptrolle in "Final Destination 2" und war in "Dark Angel" und "Seven
Days" zu sehen.
Jake 2.0 wird ab Herbst immer mittwochs auf dem amerikanischen Network UPN ausgestrahlt werden. Ob, wann und wo
die Serie einmal in Deutschland zu sehen ist, steht noch nicht fest.
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Jennifer Garner: Neue Projekte.
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Jennifer Garner wird in Zukunft neben ihren Dreharbeiten für Alias sehr beschäftigt sein: In den
kommenden 2 Jahren steht sie gleich für vier Filme vor der Kamera.
"13 Going On 30" von "Tadpole"-Regisseur Gary Winick und mit Jennifer Garner in der
Hauptrolle wird derzeit gefilmt.
Darin geht es um ein 13 jähriges Mädchen, das davon träumt, ein Star zu sein. Während einer
Geburtstagsfeier versteckt sie sich in einem Schrank und als sie wieder herauskommt, ist sie plötzlich fast
30, reich und berühmt.
Im Anschluss dreht Garner die Bret Easton Ellis ("American Psycho") - Verfilmung
"Glamorama", von und mit Regisseur Roger Avary, in der sie mit den
"Charmed"-Stars Shannen Doherty und Rose McGowan die Welt der Models aufmischt.
Geplant sind "Happy Endings", mit Ray Liotta und Lisa Kudrow, und last but not least, der
Ableger von "Daredevil": "Elektra".
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(Zurück zum Inhalt)
Am 22. Mai startet in Deutschland "Matrix - Reloaded", worauf uns Jessica Schamma im ihrem Spotlight
schon ausführlich vorbereitet hat. Wer sich jedoch noch einmal ebenso ausführlich mit dem ersten Teil
von 1999 beschäftigen möchte, kann das ganz hervorragend, ausführlich und vor allem richtig
gründlich mit dem Buch
"Das Geheimnis der
Matrix" tun, das diesen Monat im Heyne-Verlag erschienen ist. Es handelt sich dabei um einen einzigartigen
Essayband, der internationale Spitzenautoren mit ihren ganz persönlichen Anmerkungen zu diesem Film
versammelt. Für 8,95 € ist ein spannender Lesegenuss mit verblüffenden Hintergrundinformationen zur
Idee hinter dem Film, den Drehbuchautoren und Regisseuren und den literarischen und filmischen Vorlagen garantiert.
Vor einigen Wochen haben wir an dieser Stelle ein Modell der neuen Enterprise NX-01 vorgestellt, das die neue
alte Enterprise jedoch leider nur in etwas ramponierten Zustand präsentiert. Einen wesentlich besseren
Eindruck macht sie nun in dem neuen Modell, das unser Partner Space Store in seinem Angebot anbietet. Unter
diesem Link finden Sie
eine hyper realistische, 30 cm lange Kunststoff Reproduktion, die nach Original Scans des Enterprise Serienmodells
nachgebaut wurde. Das Schiff beinhaltet authentische NX-01 Sound Effekte plus beleuchtete Warpgondeln. Beleuchtete
Warpgondeln. Was es alles gibt.
Bevor Mitte Juli der neuste und vielleicht auch letzte "Star Trek"-Film
"Nemesis"
auf DVD und Video erscheint, können sich Commander,
pardon: Captain Riker-Fans einen Earl Grey-Tee in der Extra-RikerundTroiküssensichbeiihrerHochzeit-Tasse zur
Vorbereitung gönnen. Unter
diesem Link
kann man sich das holde Glück einmal ansehen.
Die Parkstrasse gibt es vielleicht nicht in diesem Monopoly-Spiel. Dafür aber acht Zinnfiguren aus dem TNG-Universum. Für nicht mal 60 € ist ein wahrer Spieleklassiker zu haben, der im Stile der "Next Generation" aufgezogen ist.
Manch einer von Ihnen wird Visitenkarten besitzen. Für das Privatleben, für den Beruf, für solch
ein Hobby wie z.B. einen Sciencefiction-Newsletter. Aber worin bringen Sie Ihre Visitenkarten unter? In der
Brieftasche? Im Ausweismäppchen? Bei den Kreditkarten oder einfach nur in der Hosentasche? Benutzen Sie doch
das exklusive Starfleet
Commander Visitenkarten Etui. Das gibt es nur beim Space-Store, ist verchromt und mit einem Starfleet Logo
auf der Front, sieht es ziemlich edel aus! Überzeugen Sie sich selbst..
(Zurück zum Inhalt)
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Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende,
kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.
Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der
Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Ausgabe #109,
http://www.corona-magazine.de"
Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der
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Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 12. Mai 1998 - Aktenzeichen 312 0 85/98:
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