|
15. Juni 2003 - Ausgabe 110 - "Hot days!"
Heiße Tage!
Bloß leider nicht in unserem Lieblingsgenre! In diesem schlägt nämlich auch in diesem Jahr das
Sommerloch wieder unerbittlich zu und geißelt Teile unserer Redaktion seit einigen Wochen mit intensiver
Themensuche. Einige Redakteure sind sicher nicht zuletzt auch aus diesem Grund in diesen Tagen ganz untergetaucht
und verbringen ihren verdienten Corona-Urlaub bei tropischen Temperaturen. So genießt beispielsweise auch
unser Redakteur Martin Seebacher zurzeit
die schönen Seiten des Lebens und wird erst in der kommenden Ausgabe wieder mit einem Rating Report bei Ihnen
aufwarten. Zurückgemeldet nach sich nach kleinerer Corona-Abstinenz hingegen unser Roland Austinat, der in
einem sehr informativen Artikel dem hochaktuellen Computerspiel "Enter the Matrix" zu Leibe rückt.
Ansonsten möchte ich die Hobbschreiber unter Ihnen noch einmal zur Teilnahme am Autorenwettbewerb bei unserem
Corona Newsletter ermutigen. Denn sofern der Verfasser dieses Vorwortes nicht in einem Anfall geistiger
Schlichtheit alles an die falsche Stelle des Internet geladen hat, sollten sich auf unserer Homepage unter
http://www.corona-magazine.de nun alle Informationen und Themen
bis zum Herbst des Jahres 2003 befinden. Schauen Sie doch einfach mal vorbei. Weiterhin sucht unser Projekt
Nachwuchsredakteure, dich sich die Betreuung eines Episodenlogbuches zur Serie "Stargate SG1"
zutrauen. Nach zahlreichen Mails der Leserschaft im Nachlauf des vorletzten Corona Newsletters möchten wir
uns dahingehend für die großartige Resonanz bedanken und dieser Serie nun in Ihrem Sinne kurzfristig
eine größere Aufmerksamkeit schenken.
Last but not least möchte ich noch auf die Rubrik "Kurz und Bündig"
hinweisen, wo wir die Gewinner des letzten Gewinnspieles gelistet haben, in dem es zehn Exemplare der Erstausgabe
zur Serie "Bad Earth" vom Bastei Verlag zu gewinnen gab.
Sonnige Grüße aus NRW und viel Spaß mit der neuen Ausgabe!
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Ein Buch wie ein Backstein
2. Im Spotlight: Enter the Matrix
3. Kolumne: Ich kauf mir was. Kaufen macht soviel Spaß.
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: Die DS9-Buchreihe
6. Aktion des Offiziellen Deutschen Star Trek-Fanclubs
7. Im Gespräch mit John Billingsley
8. Drei Fragen an Cirroc Lofton
9. Im Gespräch mit Danny Boyle
10. Kreuzfeuer
11. Spieletest: "Warten aufs Christkind" oder: Diablo II v1.10
12. Kurz und Bündig
13. Wissenschaft: Worte - Wahrheit - Wissenschaft
14. Subspace Link
15. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise
"Das Science Fiction Jahr 2003" von Wolfgang Jeschke und Sascha Mamczak (Hrsg.)
Auch wer in dem Ruf steht, ein ausgesprochen bibliophiler Mensch zu sein, so gibt es doch Werke, die schon durch
ihr Volumen eher etwas abschreckend wirken. Beispielsweise der Erwerb von Robert A. Heinleins "Zahl des
Tiers" (636 Seiten) und auch der "Wüstenplanet" (800 Seiten) kostet den ein oder anderen etwas
Überwindung.
Auch das "Science Fiction Jahr 2003" des Heyne-Verlages, das dieses Jahr bereits zum 18. Mal
erschienen ist, muss als Herausforderung gesehen werden - und in Anbetracht seiner 840 Seiten als keine geringe.
Übergreifendes Thema ist dieses Jahr das Verhältnis von Religion und SF, eine Fragestellung, die
ebenfalls nicht unbedingt für ein Lesevergnügen spricht.
Und der erste Artikel wirkt auch gleich eher abschreckend: Linus Hauser, bekennender
"Durchschnittsmensch", überrascht mit der Feststellung: "Das, was uns Durchschnittsmenschen
heute bewegt, die Angst vor dem Nichts des Grabes und der Zweifel am Auferstehungsglauben, die Angst vor den
technischen Errungenschaften und ihren katastrophalen ökologischen Folgen, die Angst, dass alle Werte
verlorengehen und dass alles relativ wird, die Angst vor dem Verlust der familiären Bindung und die Angst,
letztlich sinnlos zu leben, alles dies findet sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts zunächst in der kleinen
Schicht der Intellektuellen. Man kann eigentlich sagen, dass das, was die Intellektuellen an der Wende des 18. zum
19. Jahrhundert gedacht haben, heute unser allgemeines Bewusstsein prägt." (S.26)
Da kann man sich der Vermutung nicht verschließen, dass mindestens einer, Autor oder Leser, in seiner
Überzeugung, ein "Durchschnittsmensch" zu sein, wohl irrt. Auch andere Theorien von Herrn Professor
Hauser scheinen etwas gewagt, was dadurch nicht einfacher wird, dass er dazu tendiert, eher nebensächliche
Aspekte minutiös herzuleiten, während er die "großen" Gedanken seiner Abhandlung eher
unsubstantiiert bis apodiktisch in den Raum stellt, gerade ohne sie zu begründen oder auch nur zu
erläutern.
Wenn der Leser dann leicht erschreckt im Anschluss an diesen 54 Seiten langen Artikel eher ziellos im Jahrbuch
herumblättert, geschieht etwas Merkwürdiges: Jeder weitere Artikel macht es unmöglich, einfach
darüberzulesen oder -zublättern, sondern man verschlingt sie alle von der ersten bis zur letzten Zeile.
Es ist nämlich sehr wohl möglich - und hier auch gelungen! -, interessante und spannende Artikel
über das Verhältnis von Science Fiction und Religion zu schreiben, und auch die übrigen
Beiträge, die mit diesem Oberthema nichts zu tun haben, sind äußerst vergnüglich. An dieser
Stelle soll nicht jeder einzelne Beitrag zerpflückt, sondern nur einige Highlights kurz dargestellt werden.
So besteht seit Jahren innerhalb des Fandoms ein erbitterter Streit darüber, ob man sich überhaupt Fan
nennen darf, wenn man SF nicht im Original, sondern synchronisiert schaut. Im Rahmen einer auch ansonsten
höchst lesenswerten Analyse über Stanley Kubricks "2001" macht sich Alexander Seibold
die Mühe, den Originaltext und die Synchronisation von "2001" auszugsweise
gegenüberzustellen und die - teils massiven - Bedeutungsunterschiede herauszuarbeiten. Aber auch die
übrigen Analyseansätze, die er zu Grunde legt, erweitern das Verständnis des Filmes. Unter diesen
Gesichtspunkten wird man sich diesen Film wohl bald noch einmal ansehen müssen.
Ebenso interessant ist eine Gegenüberstellung der Entwicklung in den Bereichen Robotik und künstliche
Intelligenz in der realen Wissenschaft der letzten zweihundert Jahre einerseits und der Darstellung im Film im
Laufe der Zeit andererseits, wie sie Uwe Neuhold präsentiert. Da ist es verzeihlich, wenn John Badhams
niedlicher Roboter einmal versehentlich "Nummer 6" statt "Nummer 5" heißt oder die
Handlung von "Kampfstern Galaktika" euphemisierend mit: "Menschen und Roboter kreuzen
vereint durchs Weltall", beschrieben wird, was das Verhältnis zwischen Menschen und Xylonen vielleicht
nicht ganz exakt wiedergibt.
Für den Freund klassischer Literatur hält "Das Science Fiction Jahr 2003" eine
grundlegende Arbeit von Thomas M. Disch zu Edgar Allan Poes Rolle als Wegbereiter der Science Fiction bereit.
Dieser Beitrag geht wesentlich weiter in die Tiefe, als man es, auch als langjähriger Bewunderer von Wolfgang
Jeschke, in diesem Forum eines Jahrbuches für möglich gehalten hätte.
Abgerundet wird das Ganze durch Rückblicke auf die Geschehnisse der SF-Szenen in Deutschland,
Großbritannien und den USA in 2002, eine Filmographie sowie einen Überblick über die
Hörspiele dieses Jahres, und vieles mehr, was hier leider nicht im Einzelnen beleuchtet werden kann.
Selbstverständlich fehlen auch nicht diverse Buchbesprechungen sowie ein Überblick über die
Neuerscheinungen im Heyne-Verlag für dieses Jahr.
Fazit 1: Auch wenn die Herausgeber durch den ersten Beitrag zuverlässig sicher stellen, dass es danach nur
besser werden kann, ist das Buch insgesamt eine höchst lesenswerte Lektüre, sowohl einfach nur zum
Schmökern als auch zum gezielten Nachschlagen und -lesen.
Fazit 2: Keine Angst vor dicken Büchern!
Link zum Thema:
http://www.heyne.de/ - Heyne Verlag
Amazon-Link zum Thema:
"Das Science Fiction Jahr 2003" - Taschenbuch zum Preis von 22,00 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Willkommen im 21. Jahrhundert - in einer Zeit, in der es nicht mehr reicht, einfach nur einen Film ins Kino zu
bringen. Nein, multimediale Events müssen es sein, mit denen die potenzielle Kundschaft in jedem nur
erdenklichen Medium auf jede nur erdenkliche Weise angesprochen werden kann. Neben dem Buch, dem Comic, dem
Soundtrack, der DVD, der Action-Figur und der Zeichentrick-Serie zum Film gehört heutzutage auch ein Video-
oder Computerspiel zum guten Ton, wenn man bei der Kundschaft punkten will - auch finanziell. So erschien vor
wenigen Wochen quasi zeitgleich zu "The Matrix Reloaded", dem zweiten Teil der Matrix-Trilogie,
das Videospiel "Enter the Matrix" (Entwickler: Shiny, Hersteller: Atari) - und das in gleich vier
unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Wir testeten die Xbox-Fassung, die durch den Einsatz von Dolby Digital
während des Spiels minimal vor der Version für den GameCube liegt. Die PlayStation2-Variante muss sich
vor allem aus optischen Gründen mit dem dritten Platz begnügen. An die PC-Matrix sollten sich nur
Besitzer eines dicken Rechners und Internetanschluss für den Download der neuesten Patches wagen. Grund: Es
ist deutlich einfacher, ein Spiel für eine Videospielkonsole mit festen Hardwarebestandteilen zu
programmieren und zu optimieren, als dies für unzählige PCs mit ebenso unzähligen
Hardware-Permutationen hinzubekommen.
Worum geht's?
Ein Wort der Warnung vorweg: Wenn Sie den neuesten Matrix-Film oder sogar noch keinen der beiden Streifen gesehen
haben, dann aufgepasst - dieser Artikel enthält einige Informationen, mit denen Sie sich den Spaß am
Kinobesuch verderben könnten. Weiterlesen also auf eigene Gefahr!
"Enter the Matrix" ("EtM") beginnt etwa da, wo die Kurzgeschichte "The last
Flight of the Osiris" der "Animatrix"-Zeichentrick-DVD aufhört und begleitet dann als
Parallelgeschichte den Kinofilm "The Matrix Reloaded". "EtM" erzählt die
Geschichte um Niobe, Ghost und Sparks, die gemeinsam die Besatzung des Hovercrafts bilden. Das mag Sie vielleicht
ein kleines bisschen wundern, denn eigentlich verbindet der gemeine Kinogänger und SF-Fan mit der Matrix vor
allem das coole Trio Neo, Trinity und Morpheus. Das spielen Sie jedoch nicht - nach Angaben des Spielherstellers
wäre ein allmächtiger Held keine allzu große Herausforderung gewesen. Dafür schließen
die Gebrüder Wachowsky, Erfinder des Matrix-Universums und in den Credits als Autoren und Regisseure des
Spiels vermerkt, mit eben diesem ein paar Lücken in der Story des zweiten Films - auch, wenn man gar nicht
wusste, dass diese existieren ... oder haben Sie sich gefragt, woher die Bewohnter von Zion vom Schicksal der
Osiris gehört haben? Oder auf welche Art und Weise alle Hovercrafts zurück nach Zion beordert worden
sind?
Wie spielt sich's?
Zu Beginn dürfen Sie wählen: Wollen Sie lieber Niobe, die beste Pilotin der verbleibenden Menschheit,
oder Ghost, den schweigsamen Schützen steuern? Je nach Wahl verläuft das Spiel etwas anders, was zu
einem zweiten Durchspielen ermutigen soll. Bei rund einem Dutzend Stunden, die man für einen Durchgang
benötigt, macht das Sinn - ansonsten wäre der Trip in die Matrix etwas kurz. Haben Sie sich für
einen Helden und einen der drei Schwierigkeitsgrade entschieden, geht's los: Ihre erste Mission besteht darin,
die letzte Funkübertragung des Hovercrafts Osiris ausfindig zu machen. Sie befindet sich auf einer Chipkarte,
die ihrerseits in einem großen Postamt gelagert wird. Also lautet Ihre Aufgabe, sich ins Postamt zu begeben
und dort die Karte zu organisieren - und lebendig zur Logos zurück zu kehren.
Wer nun große Handlungsfreiheit erwartet, wird milde enttäuscht: Sie können sich zwar aussuchen,
ob Sie etwaige Gegner, die sich Niobe oder Ghost in den Weg stellen, in einem Handgemenge oder mit Waffengewalt
ausschalten - ansonsten ist "EtM" sehr linear geraten. Ihre Spielfigur beherrscht die
Action-Adventure-typischen Bewegungen wie gehen, rennen, springen, klettern, hangeln und Co. und darf darüber
hinaus noch an Wänden lang schleichen sowie um Ecken linsen und gegebenenfalls auch schießen: Das
Bewegungsrepertoire gewinnt mit forschreitendem Spielverlauf zusehends an Komplexität. Wohl dem, der die
passenden Tipps dazu gelesen hat, die nach und nach in einem anwählbaren Menü auftauchen. Auf Wunsch
lässt sich eine Ego-Ansicht aktivieren, in der Sie frei durch die Gegend blicken dürfen - im
übrigen Spiel sehen Sie Ihren Charakter meist von hinten. Manchmal dreht sich die eigenwillige Kamera jedoch
gerade da hin, wo Sie sie nicht gebrauchen können und sorgt für unnötige Nervenbelastung. Zwar
realistisch, doch gerade bei haarigen Kraxeleien auf schmalen Stegen ärgerlich: Niobe und Ghost können
sich nicht auf der Stelle drehen, sondern trippeln immer einen Hauch vor beziehungsweise nach links oder rechts.
Mit 13 verschiedenen Waffen, darunter nette Objekte wie ein M16, eine Schrotflinte oder ein 40-mm-Granatwerfer
machen Sie Schluss mit etwaigen Verfolgern. Sollte die Munition knapp werden oder Sie sich mehr auf den
waffenlosen Kampf spezialisieren wollen, warten eine Reihe spektakulärer Schläge, Tritte und
Sprünge auf Sie. Mit drei Tasten mischen Sie Ihre Kontrahenten auf, eine vierte entwaffnet die Gegner noch
während einer Prügelei. Die Kämpfe geraten noch effektiver, wenn sie im sogenannten Fokus-Modus
ablaufen, in dem die Helden sich die Eigenheiten der Matrix zu Nutze machen: Auf Knopfdruck verlangsamt sich das
Spielgeschehen, das dynamische Duo kann so heranfliegenden Kugeln ausweichen, unglaublich weite Sprünge
hinlegen, Salti fabrizieren oder Wände ein Stück hinauf laufen. Das jedoch nur so lange, wie
Fokus-Energie vorhanden ist, wodurch eine minimal taktische Komponente ins Spiel kommt. Die Fokus-Energie
regeneriert sich jedoch relativ schnell, wenn sich der Held eine Weile ausruht. Gleiches gilt auch für die
Lebensenergie - etwaige herum liegende Medipacks sind damit eher Nebensache. Gerade bei den Schießereien
sollten Sie allerdings darauf aufpassen, etwaige Passanten zu verschonen.
Gelegentlich dürfen Sie sich sogar in ein Fahrzeug setzen und wild umher heizen. Niobe lenkt dabei das
Gefährt, spielen Sie als Ghost, setzen Sie den Verfolgern mit dicken Knarren zu. Ein kleiner Gag, der
erstaunlich viel Spaß macht, ist das Hacken - eine Art Text-Adventure, in dem Sie unter anderem diverse
Artworks und bislang gesehene Filmstreifen anwählen dürfen. Geben Sie ein paar Cheat-Codes ein,
erscheinen zum Beispiel Waffen in der Matrix-Spielwelt, Sie erhalten unbegrenzte Fokus-Energie oder schalten eine
Art Mehrspieler-Prügelmodus frei. Sogar einen kurzen Chat mit Trinity gibt es.
Was läuft technisch?
Tja. Mal ohne die Matrix-Sonnenbrille betrachtet ist "EtM" in technischer Hinsicht leider nur
Durchschnitt, also bestenfalls fünf von zehn Punkten. Wenn wir mit solchen Wertungen arbeiten würden.
Die meisten Umgebungen wirken karg und sparsam texturiert - was vor drei Jahren noch mit technischen
Begrenztheiten erklärt worden wäre, ist heutzutage nicht mehr entschuldbar. Etliche
Bewegungsabläufe wirken trotz teurer Digitalisierung mittels Motion Capturing ruckelig und unnatürlich.
Außerdem bleiben in manchen Szenen Ihre Gegner in der Landschaft hängen, in anderen hakt die
künstliche Intelligenz: Spielen Sie als Ghost, fährt Niobe ein Fluchtfahrzeug schon mal unvermittelt
gegen ein Hindernis. Speichern nach Herzenslust? Fehlanzeige. Nur bei fixen Speicherpunkten dürfen Sie Ihren
Spielstand sichern, was dazu führt, dass Sie einige actionreiche Sequenzen mehr als einmal angehen
müssen. Dafür gibt es gelegentlich einen kleinen Kompass am oberen Bildrand, der den Weg zum
nächsten Zwischenziel weist.
Dass das Spiel trotzdem mehr als die Summe seiner Einzelteile ist, dafür bürgen drei Dinge: das wahrlich
einmalige Szenario, die sehr kraftvolle Musikuntermalung mit zahlreichen Musikstücken des Soundtracks sowie
die ziemlich cool daher kommende Focus-Kampfszenen. Ebenfalls motivierend sind cool geschnittene Zwischensequenzen
in der Spielgrafik sowie eine Stunde eigens für "EtM" gedrehtes Filmmaterial. Dieses wurde
während der Dreharbeiten zu "The Matrix Reloaded" aufgenommen, daher werden Sie einige der
Filmhelden wieder sehen. Sprach-Puristen freuen sich über ein durchgehend englisches Spielerlebnis, das
jedoch mit deutschen Untertiteln ausgestattet ist.
Fazit: Gemischte Gefühle
"Enter the Matrix" ist ein zwiespältiges Vergnügen. Hardcore-Zocker, die sich vom
Matrix-Bonus nicht blenden lassen, werden einen Kauf womöglich bereuen: Zu lineares Spieldesign, zu gruselige
Grafik und zu viele Design-Bugs sichern dem Titel nur einen Platz im oberen Mittelfeld. Gelegenheits-Spieler,
die sonst schon den "Autobahn Raser" für das höchste der Gefühle halten, werden
jedoch vom Spiel schier überwältigt sein: Schnelle Action und eine wirklich gute Klangkulisse sind hier
die Pluspunkte - auf der Xbox hört man dank Dolby Digital die Kugeln über sich hinwegzischen und hinter
sich einschlagen. Hartgesottene Matrix-Fans brauchen das Spiel sowieso, sollten sich jedoch der angesprochenen
Probleme bewusst sein: "Enter the Matrix" ist spielerisch guter Durchschnitt mit einer
durchwachsenen Präsentation. Mehr nicht.
Links zum Thema:
http://whatisthematrix.warnerbros.com/deutsch/
http://www.enterthematrix.de/
Amazon-Links zum Thema:
"Enter the Matrix" - Das Game für PC, XBox, PS2, GameCube
"The Matrix" - DVD zum Preis von 9,99 €
"The Matrix Reloaded" - Original Soundtrack zum Preis von 15,99 €
(Zurück zum Inhalt)
Ralph Sander schreibt in seinem "Star Trek"-Universum von einer, aus der Distanz gesehen, sehr
amüsanten Begebenheit. Er bestellte in den 70er Jahren ein Modell der U.S.S. ENTERPRISE und erhielt daraufhin
prompt den Bausatz des gleichnamigen Flugzeugträgers zugestellt.
Ich selber erinnere mich noch gut an die Zeit, es mag Mitte der 80er gewesen sein, da galten Spock-Ohren aus
Plastik auf jeder Party als der ultimative Bringer. Wer dazu noch den vulkanischen Gruß hinbekam - und sei
es unter Zuhilfenahme der anderen Hand -, galt als "Trekkie" par exellence.
Heutzutage ist man kein "Trekkie" mehr. Allerhöchstens "Trekker". Oder noch besser
"Trek-Follower". Hört sich auch irgendwie cooler an. Und der Kultstatus von simplen Spock-Ohren ist
mit der Zeit so gesunken, wie der Stern eines ehemaligen Bundeskanzlers, der mit verdeckten Konten hantierte. Denn
mit dem Siegeszug der Serie "Star Trek: The Next Generation" Anfang der 90er in Deutschland, hat
der Handel den lukrativen Markt mit Lizenz-Produkten entdeckt. Und wie...
Wer sich gut an die Merchandise-lose Zeit erinnern kann, für den ist der Besuch auf einer "Star
Trek"-Convention vergleichbar mit Alices Reise durch den Spiegel in ein Wunderland. Die inzwischen
mehrmals genannten Spock-Ohren tummeln sich dort in der hintersten Reihe mit Quarks ebenfalls bemerkenswerten
Hörorganen aus Plastik. Und unter den sonstigen, käuflich zu erwerbenden "Star
Trek"-Utensilien biegt sich normalerweise selbst ein massiver Eichentisch, doch wenigstens ist die
Auswahl groß. Klingonische Mek´leths, Bat´leths und D´k tahgs zieren die Tische und bei näherer
Betrachtung wird auch dem unbedarften Besucher recht schnell klar: KEIN Plastik. Mit den Dingern könnte man
tatsächlich auf Targh-Jagd gehen...
Phaser und Disruptoren (wieder aus Plastik) liegen neben Videokaufkassetten und Tradingcards aus, Figuren aus den
Serien, Makeup-Sets (mit denen das perfekte klingonische, ferengische oder bajoranische Gesicht gezaubert werden
kann), Schnittmuster für Uniformen, komplette Uniformen, Bausätze sämtlicher ENTERPRISEs, von DS9
und der Voyager, von allen Shuttles und sonstigen Raumschiffen aus dem "Star Trek"-Universum
runden die Auswahl ab.
Und natürlich Autogramme! Autogramme auf Bildern, in Plastikhüllen oder gerahmt, Autogramme auf
Cartoons, Autogramme auf Papier... Autogramme sind allgegenwärtig.
Die Preise für die Merchandise-Produkte variieren pro Händler ein wenig, aber haben zumeist eines
gemeinsam: Sie sind nicht billig. Das liegt nicht daran, dass die Damen und Herren hinter den Tischen einen
superguten Schnitt machen wollen (okay, - den will jeder machen), sondern dass Lizenzprodukte, die zuhauf
über den großen Teich nach Deutschland importiert werden (und besonders "Star
Trek"-Lizenzprodukte), schon im Einkauf nicht die günstigsten welche sind.
Nun bin ich ein "Star Trek"-Fan. Und ich hatte in den letzten Wochen und Monaten mehrfach das
Vergnügen, Gast auf Conventions, in Comic-Shops und Versandhäusern zu sein, wo ich viele Produkte sah,
die das Fan-Herz in mir ansprachen.
Ein Händler, dessen Mitarbeiter man auf so gut wie jeder Con sieht, verkauft ungeheuer schöne Bilder mit
Motiven aus dem "Star Trek"-Universum. Gerahmt, mitunter von den Darstellern signiert,
gehören diese Bilder ganz gewiss nicht in ein Kinderzimmer, sondern über den Wohnzimmertisch...
Ich persönlich stehe ja total auf dieses Bild, welches sieben Jahre lang im Bereitschaftsraum von Jean-Luc
Picard an Bord der ENTERPRISE-D hing. Darauf ist eben dieses Raumschiff der nächsten Generation verewigt,
wie es durch die Weiten des Alls fliegt. Lange habe ich es gesucht, - an diesem Stand wurde ich schließlich
fündig.
Ich habe es mir nicht gekauft und später wurde es dann in Berlin von einer liebenden Mutter für ihre
sicherlich sehr liebe Tochter erworben.. für den Spottpreis von 2.500,- € (in Worten:
zweitausendfünfhundert!).. nun ja: Inklusive Rahmen.
Wesentlich günstiger, ja sozusagen ein Schnäppchen, sind diese tollen Fernbedienungen im Phaserformat.
Bei mir im Wohnzimmer stapeln sich die Elektrogeräte, wie Videorecorder, CD-Player, Fernseher, Videokamera,
Tuner usw. und mehr als einmal habe ich mir eine dieser All-in-One-Fernbedienungen gewünscht, die man
überall sieht. Im Geschäft und mit Garantie kosten die Teile aber rund 50,- €, was zugegebenerweise den
Schotten in mir weckt. Aber diesen Phaser habe ich mir geholt..- es hört sich einfach zu cool an, wenn ich
meinen Fernseher erschieße, nur um der mitternächtlichen Talkshow zu entfliehen...
Der Aufschlag für Design und Sound war dabei verachtenswert gering. Diese Art Universal-Fernbedienung gibt
es vielerorts für zwischen 60,- und 80,- €.
Von einem quäkenden Scotty morgens um sechs geweckt werden? Naja, alleine die Vorstellung des Aufwachens ist
einen gut mittelschweren Albtraum wert und dann grundsätzlich vom gleichen Satz mit dem bekannten
Red-Alert-Signal? Wer drauf steht...
Ich zumindest habe die passende "Star Trek"-Alternative bei der Next Generation gefunden: Die
ENTERPRISE-E im halben Meter-Format, aus der das Radioprogramm ertönt, das ich Stunden zuvor eingestellt
habe. Sieht ganz schick aus und kostet auch nicht die Welt, - rund 80,-DM ist ein fairer Preis für die
Gesellschaft des aktuellen Flaggschiffs der Sternenflotte.
Ich gebe offen zu, dass ich mich (alleine der Statue wegen) nicht in eine Starfleet-Uniform zwingen würde
(obwohl ich es spaßig finde, andere in unterschiedlich aufwendigen Kostümen zu bewundern). Einen
Communicator habe ich allerdings schon ewig.. nicht einen, der piept, wenn man draufklopft, sondern einen aus
Metall.. da bin ich schon ein wenig elitär. Je nach Größe kosten diese Schmuckstücke
zwischen 10,- und 30,- €, aber sie sehen nicht schlecht aus. Mit der Zeit (und den dazugehörigen Kinofilmen)
habe ich mir eine richtige kleine Sammlung angelegt und es ist schon erstaunlich, wie sie sich in den Jahren
verändert haben.
Neben meinem Schreibtisch steht eine gut 30cm hohe Data-Figur, die einen Tricorder in der Hand hält. Als
Tischschmuck nicht zu verachten und ein nettes Geburtstagsgeschenk von vor einigen Jahren. Andere Figuren habe
ich mir dennoch nicht zugelegt, obwohl ich in Versuchung war.
Dafür pflege ich - was "Star Trek" angeht - eine viel simplere Leidenschaft: Ich sammele
die Romane zur Serie und die Soundtracks zu den Filmen. Über einige Großleinwandabenteuer unserer
Helden kann man ja wirklich unterschiedlicher Meinung sein, - die Soundtracks finde ich alle sehr angenehm. Und
was die Filmmusik für meine Ohren, sind die TNG-Romane für meine Augen.
Ich habe sicherlich schon ein halbes Dutzend Mal verzückt Peter Davids "Eine Lektion in Liebe"
verschlungen, mich von der düsteren Atmosphäre von Diane Duanes "Dunkler Spiegel" anstecken
lassen und immer wieder gelacht, wenn Scotty in "Crossover" bei genau diesem zwischen Classic-Serie und
TNG dem "großen Vogel der Galaxis" dankt, weil die Romulaner ihn wieder nicht entdecken.
Die vielfältige Auswahl im "Star Trek"-Merchandise befriedigt viele Geschmäcker, -
genau wie die Serie selbst. Natürlich kann auch ich ein Kopfschütteln bei dem Betrachten mancher
Kaufobjekte nicht unterdrücken, wobei mein Lieblingsbeispiel hier ohne jeden Zweifel das relativ schnell
versickerte "Star Trek"-Mineralwasser ist.
Aber wenn ich eines von "Star Trek" gelernt habe, dann dass unsere Unterschiedlichkeit unsere
stärkste Gemeinsamkeit ist. Ich durchforste immer noch gerne jeden Versandkatalog, der mir in die Finger
kommt und ich werde von Zeit zu Zeit einen Betrag X für mein liebstes Hobby ausgeben. Hey, ich bin ein Fan!
(Zurück zum Inhalt)
|
Star Trek: Elite Force 2 goes Gold.
|
|
Das Computerspiel "Star Trek: Elite Force II" kommt Ende dieses Monats in den Handel.
Einem Pressebericht auf Ritualistic.com zufolge hat die Fortsetzung von Activision's "Star Trek: Voyager:
Elite Force" aus dem Jahre 2000, nun den "Goldstatus" erreicht. Die Bezeichnung
"Goldstatus" bedeutet, dass alle Beta-Tests um das Spiel abgeschlossen sind. Das Programm wird in den
meisten Fällen dann auf einen speziellen Datenträger gespeichert, eine CD-ROM oder Ähnliches, die
eine mit Gold beschichtete Oberfläche aufweist. Dieser Datenträger wird dann ins Presswerk geschickt und
von ihm werden die ganzen Kopien gefertigt.
Entwickelt von Ritual Entertainment, beginnt "Elite Force II" an Bord der Voyager
während der Ereignisse im Serien-Finale "Endspiel". In der Rolle des Hazard-Team-Mitglieds
Alexander Munro, muss man der Voyager helfen, aus der Borg-Sphäre zu entkommen, während diese in
Richtung Alpha-Quadranten fliegt.
Nach der triumphalen Heimkehr der Voyager, wird Lieutenant Munro in der Starfleet Academy stationiert,
bevor er schließlich auf die Enterprise-E wechselt. Erst auf der Enterprise kommt der
Hauptteil der Geschichte in Gang: Eine mysteriöse neue Alien-Rasse startet Angriffe auf Raumschiffe und
Kolonien.
Mehrere bekannte "Trek"-Darsteller liehen dem Spiel ihre Stimme, u. a. Patrick Stewart und Tim
Russ als Jean-Luc Picard und Tuvok.
"Elite Force II", welches zweimal so lang sein soll wie das Original, wartet mit 12 Missionen
auf, jede mit 7 Levels; 14 verschiedenen Waffen, einschließlich einem Bat'leth, Phaser-Kompressionsgewehr
und Granatwerfer; bekannten Alien-Rassen wie Romulanern, Klingonen, den Borg sowie einer neuen Rasse, den
Exomorphs. Hier ein Überblick über die neuesten "Elite Force"-News:
:: Voodoo Extreme hat ein Interview mit dem Creative Director von Ritual Entertainment, Jon Galloway, online
gestellt. Darin sprach dieser über die neuen Alien-Rassen, die in dem Spiel ihren Auftritt haben:
:: In der Story kommen zwei neue Alien-Rassen vor, die Attrexianer und die Idryll. Die Idryll sind eine sterbende
und müde Rasse von Intellektuellen. Sie besitzen eine wertvolle Kultur und haben Träume an eine
Vergangenheit, in der sie riesige Gebiete des Weltraumes kontrollierten. Die Attrexianer sind eine prahlende
Gruppe fauler Industrieller, die Welten zerstören, um von der Beute Reichtum zu erringen. Im Moment
unterdrücken sie die Idryll und sehen die Träume der Idryll nur als Wunschdenken. Lesen Sie mehr auf
dieser Seite: http://ve3d.ign.com
:: TrekNews.de hat das Intro-Video des Spiels zum
Download
bereitgestellt. Das Video ist im DivX-Format und hat eine Größe von 11.25 MB.
:: Das australische Magazin "PC Powerplay" hat in seiner Juli-Ausgabe einen kurzen Artikel
über "Elite Force II" abgedruckt. "Ritual bietet einige der besten Elemente von
Actionspielen in 'Elite Force 2'," schreibt das Magazin. "Trekkies und gewöhnliche Leute
werden etwas haben, auf das sie sich freuen können."
:: Die "Colony 7"-Einzelspieler Mission für das
"Original Elite Force"-Spiel, wurde jetzt von "PC Gamer" zum "Mod of the
Month", zum "Mod des Monats" erklärt.
"Star Trek: Elite Force II" soll am 20. Juni in Europa erscheinen, in Nordamerika am 24. Juni
und in Australien am 27. Juni.
Der Original Presseartikel kann unter diesem Link bei Ritualistic.com gefunden werden.
http://www.ritualistic.com
Amazon-Link zum Thema:
"Star Trek - Elite Force 2" - PC-Spiel zum Preis von 44,99 €
|
|
Wie Picard zum "Master Builder" wurde!
|
|
Patrick Stewart (TNG: Jean-Luc Picard) beginnt demnächst einen Angriff auf das West End Theater mit dem
Stück "The Master Builder" von Henrik Ibsen. Die Teilnahme von Stewart nahm auf dem Set von
"Star Trek: Nemesis" seinen Anfang.
Am Sonntag sprach er bei BBC Radio 2 mit dem Moderator Michael Parkinson. Dabei rief sich Patrick eine
Unterhaltung ins Gedächtnis, die er mit dem Drehbuchschreiber von "Nemesis", John Logan,
während einer Drehpause führte. "Wir saßen zusammen und warteten, so wie die meiste Zeit im
Leben, und Logan fragte mich 'Patrick, hast du je darüber nachgedacht eine Film-Version von 'The Master
Builder' zu machen?' Und ich sagte ihm, ich habe Jahrzehnte nicht über 'The Master Builder' nachgedacht, und
er sagte: 'Denk darüber nach'. Ich hab mir nichts weiter dabei gedacht!
Das wäre es gewesen, hätte nicht der Produzent von "The Master Builder", Douglas Weldon, eine
Woche später angerufen und ihn gefragt, ob er nicht in dem Stück auftreten möchte. "Zwei
verschiedene Leute, auf zwei verschiedenen Kontinenten, sprechen über das relativ unbekannte
Ibsen-Stück, kommen damit zu mir," erinnert sich der Schauspieler mit Erstaunen. "Also bin ich
losgegangen und hab mir ein Exemplar gekauft. Ich hatte keines! Ich hab mich sofort dazu verpflichtet
gefühlt."
Stewart wandte sich dann an John Logan, der früher schon ein Stückeschreiber war, bevor er in die Liga
der Kinofilm-Schreiber wechselte. Logan sollte Stewart dabei helfen, Ibsens Stück auf die Bühne zu
bringen. "Ich ging zurück zu Logan und sagte, 'Vergiss die Filmversion, warum willst du keine neue
Bühnenfassung machen?' Und genau das tun wir jetzt."
Der Schauspieler sagte, das Stück "The Master Builder" ist "Phase zwei" in dem Vorhaben
einer gemeinsamen Rückkehr zum Theater, und hatte ein paar Jahre zuvor schon Auftritte in zwei Stücken
im West Yorkshire Playhouse. "Die Entscheidung diese Veränderung zu machen, passierte schon vor ein paar
Jahren, als ich, was Film und Fernsehen betrifft, nicht beschäftigter sein konnte. Ich musste mein Leben
wieder etwas ausgleichen, was bedeutete mehr Theater zu spielen. Das ist es, warum ich ein Schauspieler
wurde."
"Ich bin kein Schauspieler geworden, um vor einer Kamera zu spielen. Das war ein Bonus, über den ich
gestolpert bin. Es ist das auf der Bühne stehen, vor einem Publikum, acht Mal die Woche, dieser Routine
folgend, in einem hoffentlich großartigen Stück mitspielen und das mit einem wundervollen
Ensemble."
Eine Preview auf das Stück "The Master Builder" gibt es am 12. Juni im West End Albery Theatre.
Offiziell startet es dort am 18. Juni. Für mehr Details, besuchen Sie bitte das
Patrick Stewart Network.
Um sich das komplette Interview mit Stewart anzuhören, in dem er auch über seine Zeit als Journalist
spricht, besuchen Sie bitte
BBC Radio 2.
|
|
Armstrong über das Menschwerden.
|
|
In den 15 Jahren seit seinem ersten Auftritt als Klingone in der ersten Staffel von "Star Trek: The Next
Generation" hat die "Trek"-Beteiligung von Vaughn Armstrong einen Großteil der
Alien-Rassen durchlaufen, aber er schaffte es nicht auch nur einmal einen Menschen zu spielen ... bis
"Enterprise" kam. Und selbst da sprach er für die Rolle eines Vulkaniers vor.
Armstrong, der seit "Aufbruch ins Unbekannte" (Orig.: Broken Bow) den Starfleet Admiral Forrest in
verschiedenen "Enterprise"-Episoden verkörperte, wollte eigentlich die Rolle von Admiral
Forrest's Gegenspieler, Botschafter Soval. "Ich war sehr aufgeregt, schrieb der Schauspieler TrekNews.de.
"Ich habe seit 15 Jahren eine Beziehung zu dieser Firma, seit der ersten Staffel von The Next
Generation'. Ich wollte diesen Job! Ich ging in diesen Raum und dort saß Rick Berman und der Regisseur
des Pilotfilmes, James L. Conway.
"Rick begrüsste mich herzlich und fragte mich, 'Wie viele hast du jetzt für uns gespielt, vier oder
fünf?' Zu diesem Zeitpunkt waren es bereits 8 Charaktere. Ein Magazin hat mir neulich erzählt, ich
würde den Rekord für die meisten unterschiedlichsten Charaktere halten. Es war auch eine
Überraschung für mich. Es hat sie auch überrascht. Wir haben alle riesig darüber gelacht. Ich
hab meine Szene vorgelesen, mich bei ihnen bedankt und bin heimgegangen."
Armstrong hat - wie wir ja alle wissen - nicht die Rolle des vulkanischen Botschafters bekommen, dafür aber
seine erste "Trek"-Rolle als Mensch, nachdem er jahrelang Klingonen, Romulaner, Cardassianer,
Ex-Borg und andere gespielt hatte. "Ich war noch keine Stunde zu Hause, als ich einen Anruf von meinem
Agenten bekam," erinnert sich der Schauspieler. "Er erzählte mir, dass sie Rick Berman und James
L. Conway Admiral Forrest in der Minute sahen, in der er den Raum betrat. Das machte mich sehr glücklich!
Zu guter Letzt doch noch ein Mensch! Es macht so viel Freude, ihn zu erforschen. Je öfter ich diesen
Charakter spiele, desto mehr Persönlichkeit entdecke ich in ihm. Ich hoffe, dass ich ihn noch jahrelang
entwickeln kann."
Die Rolle des Admiral Forrest hat sich über die letzten zwei Staffeln hinweg ausgedehnt. Armstrong's
Charakter ist nicht länger nur auf Subraum-Transmissionen beschränkt, sondern er rückt ihn mehr ins
Rampenlicht in Episoden wie "First Flight", in der ein Rückblick auf die frühen Jahre des
NX-Programmes gemacht wird, oder dem Finale der zweiten Staffel "The Expanse".
Aber das bedeutet nicht, daß Armstrong keine Aliens mehr spielt. "Als ich die Rolle des Admiral Forrest
bekam, dachte ich die Zeit der verschiedenen Stirn-Prothesen sei vorbei, aber, siehe da, man hat mich für
würdig erachtet, um mir bis jetzt zwei weitere Rollen bei 'Enterprise' zu geben."
Diese Rollen waren zum einen der klingonische Captain aus "Schlafende Hunde" (Orig.: Sleeping Dogs) und
einem Kretassianer in "Vox Sola" (Orig.: Vox Sola) und "A Night In Sickbay". Armstrong sagte,
dass er "große Möglichkeiten" bei "Enterprise" für die letztere Rasse
sehe. "Das Make-Up für die Kretassianer ist unglaublich. Es gibt für mich da sehr viel Material zum
entwickeln."
Der Schauspieler sagte, er hoffe in der dritten Staffel von "Enterprise" mehr Aliens spielen zu
dürfen. "Ich möchte gerne hunderte von diesen Charakteren spielen, bevor ich abtrete. Und jetzt
haben sie die Ausdehnung erreicht, da sehe ich großartige neue Möglichkeiten! Die Gelegenheit so einen
Formwandler zu spielen, ist außerordentlich selten im Leben eines Schauspielers."
Armstrongs kompletten Artikel, in dem er über alle seine "Trek"Gastrollen der letzten Jahre
spricht, kann bei
TrekNews.de
gefunden werden.
|
|
Die neuesten 'New Frontier'-Romane erzählen Personen-Geschichten.
|
|
Pocket Books hat die Titel und Autoren der Kurzgeschichten bekannt gegeben, die in der "Star Trek: New
Worlds"-Sammlung "No Limits" dabei sind. Geschaffen wurde die Serie von Peter David.
Der Psi Phi Star Trek Books Database zufolge, wird die Sammlung 18 Geschichten enthalten, die meisten davon
konzentrieren sich auf einen einzelnen Charakter. "A Little Getaway", David's eigener Beitrag,
erzählt die Geschichte von Shelbys und Captains Calhouns Flitterwochen.
Mehrere Strange-New-Worlds-Autoren sind in der Sammlung enthalten, u. a. Ilsa J. Bick, Mary Scott-Wiecek und
Robert Jeschonek. Susan Wright erzählt mit "Through the Looking Glass" eine "Burgoyne
172"-Geschichte. Keith R.A. DeCandido, der die Serie "Star Trek: S.C.E" steuert sowohl eine
Soleta-Geschichte, "Revelations", als auch eine Zeitlinie der New Frontier-Romane.
Terri Osborne's "'Q'-uandary" dreht sich um ein Treffen von Selar mit Q. David Mack's
Zak-Kebron-Geschichte trägt den Titel "Waiting for G'Doh, or, How I Learned to Stop Moving and Hate
People". Eine komplette Liste der Geschichten dieser Sammlung gibt es bei Psi Phi.
Das Erscheindatum des englischsprachigen Romans "Star Trek: New Frontier: No Limits" ist für
den 1. Oktober 2003 festgesetzt. Das Buch in englischer Sprache kann aber bereits bei Amazon.de vorbestellt werden.
Amazon-Link zum Thema:
"New Frontier Anthology - No Limits" - Taschenbuch zum Preis von 11,82 EUR
|
|
William Shatner wird geehrt!
|
|
William Shatner (James T. Kirk) wird Ende dieses Monats für seine Film- und Fernsehkarriere von einem
kanadischen Fernsehsender geehrt.
Space: The Imagination Station wird dem "unvergleichlichen" "Star Trek"-Schauspieler
eine Auszeichnung für sein Lebenswerk überreichen. Dies geschieht als Teil der 1. Spacey Awards
Verleihung am 26. Juni.
Die 'Spaceys', wie die Auszeichung heißt, sollen die Besten ihres Genres in Film und Fernsehen auszeichnen.
Es sind Awards mit einem Unterschied: "Keine Sitze, keine Kulissen und kein roter Teppich!" Die Spaceys
sollen nicht an einem Ort vergeben werden, sondern in verschiedenen Teilen Kanadas, während das Ganze in
einer Fernsehshow gesendet wird.
"Wir wissen, dass die Zuschauer von Space große Fans von Sci-Fi, Fantasy-Filmen und Fernsehserien sind
und gerade diese Bereiche sind unverhältnismäßig populär in Kanada", erzählte
Space's Vize-Präsident Paul Gratton CNEWS. "Unsere Auffassung wird non-traditional und ein großer
Spaß für alle sein."
Es wird fünf Auszeichungen geben. Diese umfassen u. a.
:: den besten Science Fiction/Fantasy-Film
:: den besten Horror/Spannungs-Film
:: die besten Spezial-Effekte
"Star Trek: Nemesis" ist in einer Kategorie nominiert, nämlich als "Best Action
Sequence": "Enterprise vs. Enemy Ship Showdown".
Fans können zusätzlich ihre Stimme in den "Viewers Choice"-Kategorien abgeben.
"Enterprise" steht dabei in zwei Kategorien zur Wahl. Archer und seine Crew treten dabei gegen
"Angel", "Buffy", "Farscape" und "Smallville"
in der Kategorie "Favourite TV Series". T'Pol hingegen muss sich gegen Buffy, Spike, Dinah Redmond Lance
(Birds of Prey), Charles Gunn (Angel) und Clark Kent in der Kategorie "Favourite TV Hottie".
Shinzon aus "Star Trek: Nemesis" muss sich gegen andere Leinwandbösewichter behaupten, u. a.
"Star Wars'" Jango Fett oder Dr. Evil aus Austin Powers. In der Kategorie "Favourite Movie
Hero" ist Captain Picard zu finden. Als Konkurrenten hat er dabei z. B. Aragorn aus "Herr der
Ringe" und den kleinen Zauberer persönlich, Harry Potter.
Besucher können auf der Spaceys 2003-Webseite noch bis zum 13. Juni mitwählen. Die Awards werden am 26.
Juni um 21:00 Uhr (östlicher Zeit) auf dem Sender "Space: The Imagination Station" ausgestrahlt.
Link zum Thema:
http://www.spacecast.com/spaceys/
|
|
Kurznachrichten aus der "Star Trek"-Welt.
|
|
:: Die Webseite "Star Trek" Fan
Association hat eine Würdigung () von DeForest Kelley (TOS Leonard "Pille" McCoy) online
gestellt. Kelley starb am 11. Juni vor vier Jahren im Alter von 79 Jahren.
:: In einer kürzlich ausgestrahlten Episode der britischen Agenten-Serie "Spooks", hatte Alexander
Siddig (DS9: Julian Bashir) einen Auftritt. Er bekam daraufhin wegen seiner Darstellung der Muslime über 1.000
Beschwerden. Mehr dazu bei
BBC.
:: Denise Crosby (TNG: Tasha Yar) und die Filmcrew von "Trekkies 2", werden vom 22.-24. August
auf der Canadian National Science Fiction Expo
in Toronto filmen. Leonard Nimoy (TOS: Spock) and Connor Trinneer (ENT: Charles 'Trip' Tucker) werden dort
ebenfalls anwesend sein.
:: Die Ergebnisse des SyFy Portal Genre Awards
wurden jetzt veröffentlicht. "Enterprise" bekam 13 Nominierungen, ging aber leider leer aus.
:: Armin Shimerman (DS9: Quark) und Larry Nemecek (The Star Trek: The Next Generation Companion) hielten in der
Bar "Barnes & Noble" in Los Angeles am 14. Juni ein Panel mit dem Titel "Science
Fiction/Non-Science Fiction". Alle Informationen sind bei
StarTrek.com zu finden.
:: Die Offizielle-"Star Trek"-Seite hat außerdem einen
Artikel über Richard Herd (VOY:
Admiral Paris) online gestellt.
:: Linda Park (ENT: Hoshi Sato) hat ihre Teilnahme an der
Toronto Trek 17 wegen einer
Zeitplanänderung absagen müssen. An ihrer Stelle kommt nun Nana Visitor (DS9 Kira Nerys).
:: Die Sonderausgabe #26 von Cult
Times betrachtet die Langlebigkeit von "Star Trek" und der verschiedenen anderen Serien, die
von Gene Roddenberry entwickelt wurden.
|
|
1. Star Trek-Party in Remscheid.
|
|
Am Samstag, den 21.06.2003 findet ab 20:00 Uhr in der Gaststätte, "Susis Bistro", Elberfelder
Straße 44 in 42853 Remscheid, der neue Treffpunkt des TrekDinner Remscheid-Solingen, die erste "Star
Trek"-Party in Remscheid statt.
Willkommen sind alle Fans der Serien um das Raumschiff Enterprise.
Besonderes Gimmick: Jeder Besucher, der in einem "Star Trek"-Kostüm erscheint, wird mit
einem Freigetränk begrüßt. Zusätzlich wird laut Mitteilung der Veranstalter mittels ein paar Besonderheiten
ein völlig neues Gaststättengefühl vermittelt:
:: "Star Trek"-Dekoration
:: Live DJ
:: "Star Trek"-Fanfilme auf Videowand
:: große Auswahl an StarTrek-Getränken
Weitere Informationen zum TrekDinner erhalten Sie im Internet unter
http://www.tdrsg.de/.
|
(Zurück zum Inhalt)
Die "Mission: Gamma"-Reihe
"Mission: Gamma" ist eine vierteilige Romanreihe, die unmittelbar an die Ereignisse um die
Gateways-Krise anschließt.
Nachdem das Dominion durch Odos Einfluss die friedliche Erforschung des Gamma-Quadranten wieder erlaubt hat, wird
die U. S. S. Defiant für eine dreimonatige Forschungsmission durch diesen ausgerüstet.
"Mission: Gamma", Book 1 of 4: "Twilight"
Die Beiträge von David R. George III zum "Star Trek"-Universum umfassen nicht nur die
"Star Trek: Voyager"-Episode "Prime Factors" (Das oberste Gesetz) und den "Star
Trek: Deep Space Nine"-Roman "The 34th Rule" in Zusammenarbeit mit Armin Shimerman (DS9 Quark).
Er hat auch einen Roman der kommenden "Lost Era"-Reihe geschrieben.
Ihre erste Begegnung mit einem fremden Volk macht die Crew der Defiant mit den Vahni Vahltupali., einer
faszinierenden Spezies, welche durch die Veränderungen von Farben und Mustern auf ihrer Haut miteinander
kommuniziert. Dieser friedliche Kontakt wird jäh unterbrochen, als deren Heimatplanet von einer unbekannten
Energiewelle getroffen wird, welche Vernichtung und viele Todesopfer zur Folge hat. Da eine weitere, viel
stärkere Schockwelle den gesamten Planeten zu vernichten droht, setzen die Gäste aus dem
Alpha-Quadranten alles daran, die Quelle des Pulses aufzuspüren und unschädlich zu machen.
Auf Deep Space Nine nehmen in der Zwischenzeit weitreichende politische Ereignisse ihren Lauf. Ein auf der
Station abgehaltener Gipfel, der über die neueingebrachte Petition zur Aufnahme Bajors in die Föderation
entscheiden soll, kommt schneller als von vielen erwartet zu einer positiven Entscheidung. Schon sechs Wochen
nach dem Gipfel soll die offizielle Unterzeichnung der Beitrittsurkunde durchgeführt werden. Ebenfalls
überraschend wird der Wunsch der cardassianischen Provisorischen Regierung aufgenommen, mit Bajor
normalisierte diplomatische Beziehungen aufbauen zu wollen.
Dieser Roman bietet dem Leser eine spannende Geschichte aus dem Gamma-Quadranten, die endlich auch den Grund
für Fähnrich Tenmeis Hass auf Commander Vaughn, ihren Vater, enthüllt. Für beide beginnt eine
Zeit des gegenseitigen Verständnisses und der Versöhnung, um die gemeinsame persönliche
Tragödie aus ihrer Vergangenheit überwinden zu können.
Ezri Dax, als Erster Offizier an Bord der Defiant, durchlebt eine schwere Zeit, nachdem unter ihrem
Kommando eine gute Freundin ums Leben kommt.
Auf DS9 beginnen große politische Veränderungen und weite Einblicke in die religiösen
und politischen Umstände Bajors werden gewährt.
Die Beziehung von Quark und Ro Laren wird konsequent weiterentwickelt und lässt gespannt darauf warten, wo
und ob die beiden Seelenverwandten ihren Platz in einem Bajor als Föderationsmitglied finden werden.
Mit seinen über 500 Seiten und einer kleineren Schriftgröße ist dieser Roman ungewöhnlich
lang und hat so den Umfang von fast drei üblichen "Star Trek"-Romanen.
Mit großen Ereignissen und vielen, sehr guten Charaktermomenten ist dieser Roman der bisher beste des
Relaunches und deshalb unbedingt empfehlenswert.
"Mission: Gamma", Book 2 of 4: "This Gray Spirit"
Auf ihrer Reise durch den Gamma-Quadranten gerät die Crew der Defiant mitten in eine vor dem Umbruch
stehende Welt, auf der eine seit Generationen unterdrückte Klasse um Gerechtigkeit kämpft. Für
Lieutenant Dax und Shar wird aus einer zunächst einfach erscheinenden diplomatischen Mission bald ein
Wettlauf zur Verhinderung eines Völkermordes.
Auf Deep Space Nine triff die cardassianische Delegation ein, welche sich um die Aufnahme von
diplomatischen Beziehungen zu Bajor bemühen möchte. Die Gespräche kommen jedoch bald ins Stocken.
Es zeigt sich, dass nicht auf allen Seiten der gute Wille zur Versöhnung besteht und der Weg dorthin noch
ein weiter ist.
Für die drei Lebenspartner des Wissenschaftsoffiziers Shar, welche in Teil 1 der Romanreihe an Bord der
Station gekommen waren, ergeben sich komplizierte Umstände, da eine der drei aufgrund von Shars Abwesenheit
unter schweren Depressionen leidet. Ihr Selbstmord kurze Zeit später kommt einem starken Schock gleich,
welcher alle Chancen auf ein gemeinsames Kind der vier zunichte macht.
Heather Jarman hat mit "This Gray Spirit" ihrem ersten professionellen Roman veröffentlicht. Sie
beweist sehr gutes schreiberisches Können und kann sich mit so manchem Profi messen.
Das Werk berichtet ausführlich über die andorianische Kultur, die sozialen Beziehungen dieses
einzigartigen Volkes und das genetisch bedingte Dilemma in dem die gesamte Zivilisation steckt, was unausweichlich
zum Aussterben der gesamten Spezies führen wird. Dies ist auch der Grund für das Fernbleiben Shars von
seinem Heimatplaneten: nämlich den auferlegten Zwängen der Kultur zu entfliehen und um durch seinen
Beruf eine Methode zu finden, seinem Volk zu helfen. So steht die dramatische Geschichte Shars und seiner
Lebenspartner stellvertretend für das Schicksal aller Andorianer.
Aufgrund einer noch besseren Gamma-Quadrant-Geschichte kann dieser Roman seinen Vorgänger sogar noch
überbieten.
"Mission: Gamma", Book 3 of 4: "Cathedral"
Martin und Mangels arbeiten bei "Cathedral" nicht zum ersten Mal zusammen. Beide haben schon viele
Arbeiten veröffentlicht, sowohl in der Welt von "Star Trek", als auch außerhalb.
Weiter im Gamma-Quadranten unterwegs, stößt die U. S. S. Defiant im All auf ein riesenhaftes,
fremdartiges Objekt, welches von der Crew "die Kathedrale" getauft wird. Durch den Einfluss des Objektes
beginnen sich Dr. Bashir, Ezri Dax und Nog zu verändern. Dr. Bashir findet sich plötzlich all seiner
Eigenschaften beraubt, die er durch seine genetischen Veränderungen gewonnen hatte. Ezris Verbindung zum
Dax-Symbionten wird getrennt, wodurch sie auf dessen große Erfahrungen verzichten muss und wieder ganz die
Ezri Tigan ist, die sie vor der Vereinigung war. Nog findet seine Beinprothese, welche er dem Kampf bei AR-558 in
der "DS9"-Episode "The Siege of AR-558" (Die Belagerung von AR-558) zu verdanken hat,
durch ein gesundes Bein ersetzt.
Die Friedensgespräche zwischen Cardassianern und Bajoranern sind inzwischen vollständig abgebrochen
worden. Nur einer Initiative Vedek Yevirs, der ein ehrliches Interesse an einer Aussöhnung hegt, ist es zu
verdanken, das der Heilungsprozess beider Völker auf religiöser Ebene beginnen kann und so das schafft,
was der Politik nicht möglich war. Als dann die zeremonielle Unterzeichnung der Beitrittsurkunde zur
Föderation stattfindet, wird der Erste Minister Shakaar erschreckenderweise während der Zeremonie
ermordet. Das der Mörder ausgerechnet ein Mitglied der Trill-Delegation der Föderation ist, wirft
weitere Fragen auf.
Für Bashir, Dax und Nog ist dieser Roman eine interessante Was-wäre-wenn-Geschichte. Jeder der drei
findet sich auf persönliche Weise in seiner eigenen Vergangenheit wieder und dem Leser bieten sich Einblicke
in alle drei Persönlichkeiten. Dr. Bashirs Teil ist dabei besonders hervorzuheben, da seine Geisteswelt und
seine Kindheit eine starke Faszination in sich bergen. Auch wenn am Ende alles wieder wie vorher ist, so erleben
doch alle drei sehr persönliche Momente und können Teile der eigenen Vergangenheit verarbeiten.
Unerwartet und höchst erfreulich ist der Gastauftritt von Garak, der hier gerade zu perfekt dargestellt wird.
Spätestens in diesem Roman wird bemerkbar, dass Erzähltempo und Dramatik in der "Mission:
Gamma"-Reihe mit jedem Buch zunehmen. Wie in Band 2 wird der Leser zum Schluss regelrecht sprachlos
zurückgelassen. Dieser Roman ist sehr zu empfehlen.
"Mission: Gamma", Book 4 of 4: "Lesser Evil"
Commander Vaughn macht im Gamma-Quadranten eine schreckliche Entdeckung, als er das zerstörte Schiff findet,
auf dem seine totgeglaubte Frau gedient hat und auf dem sie angeblich ihren tragischen Tod fand. Wie sich aber
herausstellt, wurde das Schiff von den Borg assimiliert. Allen Wahrscheinlichkeiten zum Trotz ist seine damals
assimilierte Frau noch immer am Leben, wenn auch als schwer verletzte, kaum wieder zu erkennende Drone. Elias
Vaughn wird von seiner Vergangenheit eingeholt und droht seine Entscheidungsfähigkeit als Captain der
Defiant zu verlieren.
Bajors Betritt zur Föderation wird von der neuen Ersten Ministerin ausgesetzt, um vorher im Mord an Shakaar
zu ermitteln. Eine rasante Verfolgungsjagd durch die Föderation beginnt, welche enthüllt, dass zwischen
den Trill-Symbionten und den Parasiten, bekannt aus der "Star Trek: The Next Generation"-Episode
"Conspiracy" (Die Verschwörung), ein Rachekrieg im Gange ist, wobei die Humanoiden nur das
Schlachtfeld sind. Obwohl das Ausmaß dieses Krieges noch keinem bewusst ist, wird klar, dass Shakaar eines
der Opfer ist, da er von einem Parasiten infiziert worden war.
"Lesser Evil" deckt letztendlich für den Leser die gesamte Tragödie um Prynn Tenmeis Mutter
auf, die im Gamma-Quadranten ihr Ende findet.
Der Krieg zwischen Parasiten und Symbionten bringt einen neuen, unerwarteten Faktor in den Relaunch, der sicher
in den folgenden Romanen weiter behandelt wird.
Kurz vor ihrer Rückkehr in den Alpha-Quadranten begegnet die Defiant einem Schiff des Dominion. Von
einem im Gamma-Quadranten gezüchteten Weyoun-Klon bekommt die verdutzte Defiant-Crew Jake Sisko, Opaka
und einen noch unbekannten Fremden übergeben. Mit diesem Paukenschlag endet der kürzeste "Mission:
Gamma"-Roman und leitet den Leser förmlich zu "Rising Son", dem nächsten Roman im
Relaunch, der von Jakes Odyssee seit seinem Verschwinden bis zum plötzlichen Auftauchen erzählt.
"Lesser Evil" legt noch einmal deutlich im Erzähltempo zu und lässt viele Fragen offen, die
den Leser gespannt auf "Unity" warten lassen, welches im November 2003 erscheint und von den Fans als
Finale der 8. Staffel von "Deep Space Nine" gesehen wird.
Einziger Minuspunkt dieses Buches ist, dass der Erzählstil streckenweise überhastet wirkt. Der Leser
wird von einem Ereignis ins nächste gejagt und hat kaum genug Zeit alles zu verarbeiten. Von alle vier
Romanen ist dieser deshalb der schwächste der Reihe.
Fazit
Alles in allem ist "Mission: Gamma" das bisher größte Gesamtwerk innerhalb des
"DS9"-Relaunches. Es zeigt deutlich, welches Potential die dritte
"Star Trek"-Inkarnation besitzt, welches hier auch voll ausgeschöpft wird. Die
"Mission: Gamma"-Reihe insgesamt ist sehr zu empfehlen, viele Stunden Lesespaß sind garantiert.
Amazon-Links zum Thema:
David R. George III - Mission: Gamma, Book 1 of 4: "Twilight" - Taschenbuch zum Preis von 6,36 EUR
Heather Jarman - Mission: Gamma, Book 2 of 4: "This Gray Spirit" - Taschenbuch zum Preis von 6,36 EUR
Michael A Martin and Andy Mangels - Mission: Gamma, Book 3 of 4: "Cathedral" - Taschenbuch zum Preis von 6,36 EUR
Robert Simpson - Mission: Gamma, Book 4 of 4: "Lesser Evil" - Taschenbuch zum Preis von 6,36 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Der Corona Newsletter und das Corona Magazine bieten den "Star Trek"-Fans in Deutschland im
Zusammenarbeit mit dem OSTFC, dem offiziellen
deutschen Star Trek-Fanclub, eine besondere Aktion an.
Die ersten 50 Leser, die sich über den Corona Newsletter beim OSTFC für zwei Jahre anmelden,
erhalten ein kostenloses ORIGINAL Terry Farrell (ST:DS9 Jadzia Dax) Autogramm auf ein Hochglanz Farbfoto
(original von ihr unterschrieben, kein Fake oder Nachdruck) - dafür garantiert der offizielle
deutsche Star Trek-Fanclub. Das Autogramm hat nach Einschätzung der Club-Leitung
einen Wert von ca. 45 Euro.
Der Clubbeitrag im Offiziellen Deutschen Star Trek-Fanclub beträgt für ein
Jahr 25 Euro (Ausland 29 Euro). Dafür bekommt jedes Mitglied 4 Ausgaben des Star Trek
Communicators - ein ca. 80 Seiten starkes Vierfarbmagazin mit Insiderberichten direkt von den
"Star Trek"-Sets,
Schauspieler Interviews, Technikberichten, Episode Guides, Convention-Reports, Hinter den
Kulissen-Artikeln und einer umfangreichen Merchandise-Sektion mit vielen exklusiven Artikeln nur
für Mitglieder. Dazu die Mitgliederzeitschrift Trekworld light (24 Seiten s/w) mit
Leserbriefen, Cartoons, Buchbesprechungen u.v.a.m.
Außerdem erhält ein Mitglied einen Mitgliedsausweis, exklusive Sammelkarten, Poster, Zugang zu
einem exklusiven Onlinebereich und einer sehr aktiven Online Community. Mitglieder des
Offiziellen Deutschen Star Trek-Fanclubs erhalten außerdem Ermäßigungen
bei der Federation Convention und bei anderen ausgewählten Events.
Wer sich also für zwei Jahre beim OSTFC anmelden möchte, schickt eine Mail bis zum 15. Juni 2003
an dialog@corona-newsletter.de und wir
vermitteln Euch dann einfach weiter.
Link zum Thema:
Offizieller Deutscher Star Trek-Fanclub
(Zurück zum Inhalt)
Auf der diesjährigen Federation Convention erhielt unser Redakteur Mike Hillenbrand die Gelegenheit,
mit dem Schauspieler John Billingsley, den Fans in seiner Rolle als Dr. Phlox in der Serie
"Enterprise" wohl bekannt, ein Interview zu führen.
Mike Hillenbrand (MH): Werden Sie seit Ihrer Rolle als Dr. Phlox in "Enterprise" oft in der
Öffentlichkeit erkannt und angesprochen?
John Billingsley (JB): Das ist ganz lustig, weil mich einige Leute in Los Angeles kennen, die mich schon in
anderen Shows gesehen haben. Aber ich bin mir nicht sicher, weil ich unter der Gummimaske schwerer zu erkennen
bin. Nach 8-10 Episoden erkennen mich außerhalb von L. A. sicher mehr als Dr. Phlox, denke ich.
MH: In der Episode "The Breach" wird deutlich, dass Dr. Phlox's Volk eine dunkle Vergangenheit hat.
Störte Sie diese Entwicklung?
JB: Ja. Als ich im Skript las, dass die denobische Geschichte nicht so positiv ist, wie man zunächst glaubte,
hat es mich umgehauen. "The Breach" ist eine Episode mit einem dunklen Fleck in der Geschichte dieser
Rasse und es zeigt, wie schwer es manchmal ist, über die Gefühle hinwegzukommen, die deine Geschichte
in dir weckt - auch wenn du es nicht selbst durchlebt hast. Ich war sehr interessiert an der Episode und dem, was
sie aussagt.
MH: Sind Sie mit der Entwicklung Ihrer Rolle zufrieden?
JB: Ja doch. Das ist ulkig, weil Schauspieler da eine unterschiedliche Auffassung haben. Mein Job ist, wie Spencer
Tracy sagte, "lerne die Zeilen und schlag nicht auf die Möbel". Du machst deine Hausaufgaben so gut
du kannst, versuchst herauszufinden, was deinen Charakter treibt, was ihn aufregt, wie eine Szene funktioniert. Es
ist nicht mein Job, die Szenen zu schreiben. Wenn ich ein Problem damit habe, dann rufe ich die Autoren an und
rede mit ihnen, aber ich mache mir keine großen Gedanken um den Job von jemand Anderem. Ich habe eine tolle
Zeit. Meine Güte, ich bin ein arbeitender Schauspieler! Das ist alles was du haben kannst in diesem
Geschäft.
MH: Glauben Sie, es gibt eine Romanze zwischen Dr. Phlox und Crewman Cutler?
JB: Wissen Sie, wir hätten meine Frau in der Serie haben können. Meine Gedanken über Crewman Cutler
sind, dass sie [die Produzenten] sehr gerne diese Beziehung weiter ausbauen würden. Problematisch ist,
dass die Schauspielerin, die Crewman Cutler spielt, in L. A. sehr erfolgreich bei anderen Projekten mitspielt und
damit nicht immer verfügbar ist.
Dennoch glaube ich, dass die Produzenten sie nicht aus der Sendung herausgeschrieben haben, sondern Pläne
haben, die Beziehung weiter voranzutreiben. Ich hatte, nebenbei gesagt, drei Frauen. Meine eigene Frau, Bonita,
die hoffentlich irgendwann mal meine denobianische erste Frau spielen wird, wird in einer der kommenden Episoden
als Borg auftreten. Sie spielt eine menschliche Wissenschaftlerin, die in der zweiten Staffel in eine Borg
verwandelt wird. Eines Tages ist sie die denobianische Frau Nummer 1. Das hoffe ich.
MH: Haben Sie auch Streiche am Set gespielt?
JB: Ja, ich glaube, ich mehr als alle Anderen. Es ist eine ganz tolle Truppe, die jede Menge Fernsehen und Film
gemacht hat. Es ist ein wirklich ganz besonderes Set, weil auch die Crew immer bei den verschiedenen
Inkarnationen der "Star Trek"- Show dabei war. Einige sind seit Jahrzehnten im Studio. Es ist
wie eine Familie!
Es ist ganz wunderbar als Schauspieler, an so ein Set zu kommen, bei dem alles funktioniert, jeder seinen Job
kennt. Und die Schauspieler sind auch toll, keiner heult ewig rum oder stört sich über dumme Sachen.
Scott Bakula ist sicher der klassischste Darsteller, den ich je getroffen habe, einfach ein toller Darsteller.
Der erinnert sich an Geburtstage, geht auf die Leute zu und sagt "Hallo". Ich habe nicht sehr viel
Respekt vor den Leuten in diesem Geschäft, besonders den Schauspielern, die sich wie Kinder aufführen.
Hier ist das anders. Ich mag es, in einer Show zu sein, bei der es jedem Spaß macht. Es ist wunderbar!
(Zurück zum Inhalt)
Auf der Federation Convention XI hatten wir die Gelegenheit, einige Fragen an Cirroc Lofton zu stellen, der in
der Star Trek-Serie "Deep Space Nine" den Sohn des Commanders Benjamin Sisko spielte.
Mike Hillenbrand (MH): Wie war es, das jüngste Ensemble-Mitglied am Set zu sein?
Cirroc Lofton (CL): Es hatte Gutes und Schlechtes. Gelegentlich fühlte man sich als Jüngster am Set ein
wenig isoliert und allein. Es gab keinen Gleichaltrigen, zu denen ich Kontakt gehabt hätte. Daher habe ich
verschiedene Wege gefunden, diese "Energie" zu kanalisieren. Während dieser Zeit habe ich meine
Basketball-Fähigkeiten verbessert, wurde ein besserer Schauspieler und auch schneller erwachsen als andere.
MH: Welche Rolle hat Avery Brooks in Ihrem Leben gespielt?
CL: Er hat mich in vielen Dingen stark beeinflusst. In der Hauptsache hat er mich aber vor den Stolperfallen in
Hollywood bewahrt: Sex, Drogen, Gewalt - alles, was es da um das Set herum noch gibt. Er kannte sich aus und hat
mich immer davon abgehalten und mich vor bestimmten Leuten oder Situationen bewahrt - mir gesagt, was zu tun ist
und wie ich mich als professioneller Schauspieler verhalten muss, um nicht meine Sachen aus den Augen zu
verlieren. Gleichzeitig hat er mir immer Tipps und Hinweise gegeben, wie ich was besser mache.
MH: Hättest Du auch gerne in "Deep Space Nine" Regie geführt?
CL: Ja sicher. Ich liebe es, Regie zu führen! Ich hätte die Gelegenheit gehabt, in einer Folge bei DS9
Regie zu führen, aber ich habe einen Rückzieher gemacht. Ich wollte nicht als Jüngster all den
erfahrenen und älteren Schauspielern sagen, wie sie ihren Job zu machen haben. Ich befürchtete, man
könnte mich nicht ernst nehmen und fühlte mich nicht dazu bereit. Jetzt bin ich zuversichtlicher und
erfahrener.
(Zurück zum Inhalt)
Rasend schnell verbreitet sich ein künstlich erschaffener Virus über die britischen Inseln und
verwandelt die infizierten Menschen in auf ihre Triebe reduzierte, reißende Bestien. Jim (Cillian Murphy)
bekommt davon nichts mit, denn am Tag des Seuchenausbruchs liegt er nach einem Unfall im Koma. 28 Tage später
erwacht er aus seinem Schlaf und findet sich in einem menschenleeren London wieder, in dem nachts wilde Bestien
Jagd auf die wenigen Nicht-Infizierten machen.
"28 Days Later" ist ein Horror-/SciFi-Film über eine von Menschenhand erschaffene Apokalypse.
Inszeniert hat den Film, der im vergangenen Sommer zwei Wochen Platz 1 der britischen Kinocharts belegte,
"Trainspotting"-Regisseur Danny Boyle, der nach seinem Hollywood-Abenteuer "The Beach" in
seine Heimat zurückgekehrt ist. Christian Lukas sprach mit ihm.
Christian Lukas (CL): Filme über Viren hat es in den letzten Jahren einige gegeben.
Danny Boyle (DB): Aber "28 Days Later" ist in einem Punkt anders: Hier geht es nicht um einen Krankheitserreger, der den
Körper vernichtet, sondern um einen Virus, der die Psyche des Menschen angreift, der ihn sein Menschsein
vergessen lässt und ihn auf das Animalische reduziert.
CL: Der Virus, der ausbricht, soll eigentlich die "Wut" im Menschen eliminieren und den Menschen zu
einem besseren Wesen machen, was nur leider in die entgegensetzte Richtung losgeht. Eine etwas bizarre
Ausgangssituation.
DB: Aber gleichzeitig hochinteressant. Letztendlich geht es darum, den perfekten Menschen zu züchten, was in
einem Fiasko enden muss, da der Mensch die Summe seiner Eigenschaften ist, wozu auch die Wut gehört.
CL: Der Film weist viele Parallelen zu Filmen wie "Zombie" auf.
DB: Interessanterweise habe ich "28 Days Later" nie von der Warte eines Zombiefilmes aus betrachtet,
für mich war es ein Sciencefiction-Film über eine Begebenheit, die in gar nicht allzu ferner Zukunft
schreckliche Realität werden könnte. Eine Verarbeitung von Ängsten der Gegenwart in einer nicht
allzu fernen Zukunft.
CL: Der Film hat eine interessante Farbdramaturgie, mit jedem Bild scheinen mehr und mehr Farben aus dem Bild zu
verschwinden.
DB: Das liegt an den Kameras. Wir haben digital gearbeitet. Digitalkameras haben einen Nachteil: Sie geben kein 100%ig
perfektes Bild wieder. Aber genau das machte sie für diesen Film so interessant. Ich glaube, kein Zuschauer
möchte die Apokalypse in schönsten Farben sehen. Es geht hier um das Ende der Welt, Armageddon. So hat
der Film eine ganz eigene Farbdramaturgie erhalten, die letztendlich der Unvollkommenheit der Technik zu verdanken
ist.
CL: Warum sind Sie nach "The Beach" nach Großbritannien zurückgekehrt, bekommen Sie aus
Hollywood keine Angebote mehr?
DB: Im Gegenteil, ich bekomme sehr viele Drehbücher zugeschickt und es sind fast ausnahmslos richtig teure
Projekte. Das zeigt, dass die Studios offenbar ein großes Vertrauen in mich setzen. Aber wenn ich diese
Bücher lese, dann sehe ich mich nicht als ihr Regisseur. Sie sind gut geschrieben, aber sie packen mich
nicht. Als ich "28 Days Later" gelesen habe, hat es mich nach ein paar Seiten gepackt, ich sah den Film
Szene für Szene vor meinen Augen und wusste, das mache ich. Ich komme vom Theater und bin ein
Geschichtenerzähler. Für die Drehbücher, die ich aus Hollywood bekomme, braucht man in der Regel
einen Handwerker.
CL: Sie wurden dank der Verfilmung des Bestsellers "Trainspotting" bekannt. Von dem Buch ist inzwischen
eine Fortsetzung erschienen. Bestehen Pläne, auch dieses zu verfilmen?
DB: Oh ja. Es liegt sogar schon ein Drehbuchentwurf vor. Aber als wir den Film gedreht haben, waren meine
Hauptdarsteller Ewan McGregor und Robert Carlyle noch keine Stars. Sie haben definitiv Interesse bekundet, aber
finden Sie einmal einen Termin, an dem beide zusammen Zeit hätten, einen Film zu drehen ...
Start: 5. Juni (Fox Searchlight)
Amazon-Links zum Thema:
28 Days Later - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 11,82 EUR
28 Days Later - Original Soundtrack zum Preis von 16,99 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
Zu unserem Projekt
Hallo Corona-Redaktion!
Ich möchte euch für die vielen Jahre danken, in denen ich schon eure Ausgaben erhalte -
bin schon seit dem STORM mit dabei. Die Themen sind klasse und insbesondere die Kurzgeschichten im Corona
Newsletter finde ich absolut stark. Weiter so!
- Benjamin Grunau
Zum conBEAT im Corona Newsletter
Hallo, besteht die Möglichkeit, den conBEAT aus dem Corona Newsletter auch in das Corona Magazine zu
übernehmen? So würde man auch kurzfristige Veränderungen nicht verpassen, wenn gerade eine neue
Ausgabe des Magazines ansteht. Ansonsten "keep up the good work".
- Stefanie Nowag
Antwort der Redaktion: Zuerst einmal vielen herzlichen Dank für das positive Feedback Für gewöhnlich
pflegen wir im Magazine zumindest die wichtigsten Con-Meldungen mit in den trekBEAT ein. Somit lassen wir unsere
Leser also nicht vollends im Stich. Eine Einführung des conBEAT im Magazine planen wir hingegen noch nicht.
(Zurück zum Inhalt)
Geschichte wird gemacht
Im Jahre 1997 brachte "Blizzard North", eine Unterabteilung des Computerspielherstellers
"Blizzard" der schon das Jump'n'Run "The Lost Vikings" und die beiden sehr erfolgreichen
Echtzeitstrategiespiele "WarCraft" und "WarCraft II" herausgebracht hat, mit
"Diablo" ein neues Spiel auf den Markt.
In diesem Spiel konnte der Spieler eine von drei Charakterklassen auswählen, um dann mit Schwert, Bogen
oder Feuerball durch finstere Verliese zu gehen und Horden von Monstern zu Gehacktem, Schaschlik oder
Röstfleisch zu verwandeln. Außerdem ließen besagte Monster manchmal beim Ableben Gegenstände
fallen, die mehr oder weniger machtvoll waren, und somit den Helden auch unterstützen konnten.
So einfach sich dieses Spielprinzip anhört, so Sucht erzeugend ist es auch. Daher wurde "Diablo"
zu einem großen Erfolg für Blizzard und das erste "Hack'n'Slay"-Spiel.
Auch hat wohl das so genannte "battle.net" zu seinem Erfolg beigetragen, in dem man kostenlos mit bis zu
vier anderen Spielern im Internet auf Monsterjagd gehen konnte.
Natürlich verlangte der Erfolg von "Diablo" eine Fortsetzung, die im Jahre 2000 mit einiger
Verzögerung - denn Blizzard wollte das Spiel erst herausbringen, sobald auch sie damit zufrieden waren - auf
den Markt kam: "Diablo 2".
A New Star is born
Es gab dieses Mal fünf Charakterklassen, bessere Grafik, mehr Verliese, Höhlen und andere Gegenden, ein
neues Fertigkeitssystem, mehr Monster und sehr viele neue Gegenstände. Zusätzlich konnten jetzt bis zu
acht Spieler im battle.net miteinander Monster schlachten.
Außerdem wurde im battle.net ein cheatfreies Spielen zugesichert, da die Charaktere auf den Servern des
battle.nets gespeichert und somit vor dem Zugriff Unbefugter sicher sind. Der Grund dafür war, dass
Charaktere mit unmöglich durch normales Spiel erhaltenen, also gecheateten, Werten und Gegenständen
schon bei "Diablo" den ehrlichen Benutzern den Spielspaß zerstörten. Diese sogenannten
"Realms" oder "closed battle.net" führten am Rande dazu, dass es zum Teil auch
möglich wurde, virtuelle Schätze in Internet-Auktionshäusern zu realem Geld zu machen.
Das Spielprinzip von Hack'n'Slay "Ich klicke so lange auf das Monster, bis es stirbt, und nehme die
Gegenstände, die es fallen lässt, mit, bevor ich mich dem nächsten zuwende" wurde beibehalten,
und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es zu einem der erfolgreichsten Spiele der Welt wurde: Es
verkaufte sich über eine Million Mal allein im ersten Monat und inzwischen sind über fünf Millionen
Exemplare im Umlauf.
Allerdings hatte dieser riesige Erfolg auch seine Schattenseiten für die Spieler. Das battle.net war, trotz
Belastungstests, die vorher abgehalten wurden, völlig überlastet, da Blizzard nicht mit diesem riesigen
Erfolg und auch nicht mit den vielen Internetzugängen der Spieler gerechnet hatte.
Das führte zu riesigen Warteschlangen und so genannten Lags, also langen Wartezeiten zwischen Aktion und
Ausführung derselben und machte das Spielen praktisch unmöglich. Dieses Problem wurde durch ein Aufstocken der
Server des battle.net behoben oder zumindest stark verbessert.
Es gab aber noch eine weitere Problemquelle: Bei einem so komplizierten Programm wie einem Computerspiel
schleichen sich unweigerlich Fehler, auch "Bugs" genannt, ein, die nicht unbedingt vor der
Veröffentlichung entdeckt und beseitigt werden. Auch war die Balance zwischen den verschiedenen Monstern,
Charakterklassen, Fertigkeiten und Gegenständen noch nicht perfekt.
Die Spieler, vor allem wenn es Millionen sind, entdecken Bugs und zu starke Charaktere schnell und tauschen ihr
Wissen in Foren untereinander aus. Für diesen Fall hat der Computerhersteller die Möglichkeit, so
genannte"Patches" einzuspielen.
Patch me up
In einem Patch wird ein Programm, das Fehler aufweist, sozusagen geflickt. Und so wurden Über-Fertigkeiten
und Gegenstände "generft", d. h. verschlechtert, sowie Fehlerquellen als auch
Cheatmöglichkeiten, die es leider auch im closed battle.net gab, beseitigt. Somit wurde "Diablo 2"
mit sechs Patchen auf die Version 1.06 gebracht, wobei zahlreiche Bugs entfernt, viele Möglichkeiten zum
Cheaten geschlossen und mehr Balance hergestellt wurde.
Ob letzteres wirklich gelungen war, darüber lässt sich streiten, da manche Charakterklassen sehr stark
"generft" wurden, und die Spieler, die diese Klassen am liebsten spielten, völlig anderer Meinung
sind.
Mitte 2001 kam die Erweiterung zu "Diablo 2", "Lord of Destruction", heraus und brachte zwei
weitere Klassen, noch ein paar Verliese, mehr Gegner und ganz viele neue Gegenstände heraus. Dazu gab es neue
Fertigkeiten der Monster, die das Spiel schwieriger und somit spannender machen sollten. Das Besondere war, dass
auch Spieler ohne "Lord of Destruction" von Teilen dieser Erneuerungen durch den Patch 1.07 profitieren
konnten. Es folgten zwei weitere Patche, bis die momentan aktuelle Version 1.09 Anfang des Jahres 2002 herauskam.
Bald darauf gab es die ersten Vorboten des Patch 1.10.
Eine Legende beginnt
Dieser angekündigte Patch sollte auf "Diablo 2" und "Lord of Destruction" einen
ähnlichen Effekt haben wie der Patch 1.07 auf "Diablo 2". Die Gegner sollten schwieriger werden,
die Gegenstände besser, die Fertigkeiten brauchbarer und das Cheaten ganz aufhören oder zumindest stark
eingedämmt werden. Es wurde allerdings kein Veröffentlichungsdatum genannt, da Blizzard sich gerade in
der Abschlussphase für "WarCraft 3", ihr neustes Echtzeitstrategiespiel, befand und die
Änderungen für diesen Patch auch komplizierter waren als es normalerweise üblich ist.
Die Monate und die Veröffentlichung von "WarCraft 3" gingen ins Land und man hörte nichts von
einer Veröffentlichung des Patches.
Der Herbst kam und ging und außer: "Ja, wir arbeiten am Patch und haben jetzt sogar die Programmierer
dafür verdoppelt" hörte man nichts darüber.
Auch der Winter verging und man hörte nichts vom Patch, allerdings tauchten viele gecheatete Items in den
Realms auf, und Blizzard warnte, dass es Cheats für das closed battle.net nicht tolerieren wollte.
Am ersten April, es war immer noch kein Patch in Sicht, löschten sie dann über 100.000 Accounts von
Spielern, die Cheats einsetzten. "Der Patch 1.10 kommt" hatte in den "Diablo 2"-Foren
inzwischen ungefähr die gleiche Bedeutung wie "Elvis lebt."
Aber es tauchten jetzt immer mehr Informationen über den Patch von offizieller Seite auf. Er sollte wirklich
mehr Gegenstände, veränderte und stärkere Monster, neue Fertigkeiten, sogenannte
"Synergien", was ungefähr bedeutet, dass sich die verschiedenen Fertigkeiten gegenseitig verbessern
können, besserer Schutz vor Cheats und noch vieles mehr geben.
Zeitweise hieß es sogar, das der Patch vor der großen Computerspielemesse E3, die Mitte Mai stattfand,
herauskommen könnte.
Inzwischen hat Blizzard weitere 100.000 Accounts wegen Cheatens gesperrt, die Erweiterung zu "WarCraft
3", "The Frozen Throne", steht in den Startlöchern, und zum Patch 1.10 für "Diablo
2" und "Lord of Destruction" sagt Geoff Fraizer, Webmaster bei Blizzard Entertainment: "Wir
sind uns nicht sicher. Aber wahrscheinlich wird er nicht in den nächsten Wochen kommen."
Und so bleibt einem nichts anderes übrig, als weiter darauf zu warten, dass man endlich ins Wohnzimmer darf,
um die Geschenke auszupacken.
Links zum Thema:
http://www.battle.net/diablo2exp/
http://www.diabloii.net
http://d2network.gamigo.de
Amazon-Links zum Thema:
"Diablo 2 Gold - BestSeller Series" - PC-Spiel zum Preis von 24,95 EUR
"Diablo 2 - Lord of Destruction Add-On" - PC-Spiel zum Preis von 12,99 EUR
(Zurück zum Inhalt)
New York 2026: Hier lebt der amerikanische Kriminalpsychologe Gideon Wolfe. Wolfe hat sich einen Namen mit nicht
unumstrittenen Büchern gemacht, die sich mit der amerikanischen Volksseele auseinander setzen. Eine seiner
Theorien besteht darin, dass sich das politische Handeln vor allem von Angst führen lässt, Angst vor
Feinden von Innen und Außen.
Wie die anderen Menschen seiner Zeit bezieht Wolfe sein Wissen vor allem aus dem Internet. Das Internet hat die
Menschheit von den Fesseln jeglicher Meinungsdiktaturen befreit und wie die meisten anderen Menschen ist Wolfe
davon überzeugt, dass, wenn man die Informationen, die man dem Netz der Netze entnehmen kann, nur richtig
ordnet, auch zu einer Wahrheit formen kann.
Bis Wolfe ein eigenartiges Bilddokument zugespielt wird. Das Szenario ist ihm nicht unbekannt: Es zeigt die
Ermordung der amerikanischen Präsidentin einige Monate zuvor. Die TV-Bilder ihrer Ermordung gingen um die
Welt. Nur: Das Bild, das er erhält, zeigt einen anderen Mörder als den Verhafteten. So gerät Wolfe
an Malcolm Tressalian, einen an den Rollstuhl gefesselten Multimilliardär, der mit einer Reihe von
Gleichgesinnten die Realität manipuliert, um eines Tages mit einem großen Knall das errichtete
Lügengebäude einstürzen zu lassen und der Welt zu zeigen, dass das Internet nur Informationen
liefern kann, diese Informationen aber nicht die alles bestimmende Wahrheit sind.
Im Gegenteil: Die Meinungsfreiheit ist im Jahr 2026 nur noch eine Illusion. Der Mensch wird mit Informationen
gefüttert, die er längst nicht mehr zu ordnen in der Lage ist. Die Wahrheit ist zu einem Gut geworden,
mit dem jeder handeln kann, der die Mittel besitzt, seine eigene Wahrheit zu kreieren.
"Die Täuschung" von Caleb Carr ist ein über weite Strecken ungemein spannend zu lesender
Roman, der zwar in der Zukunft spielen mag, dessen Botschaft aber im Hier und Jetzt angesiedelt ist. Es geht um
groß angelegte Manipulationen, um Täuschung, darum, wie in der Informationsgesellschaft Information
und Wissen miteinander verwechselt werden.
Caleb Carr entwirft ein düsteres Bild der Zukunft. Geschrieben hat er den Roman, der dieser Tage in
Deutschland erschienen ist, vor dem 11. September 2001. Vieles von dem, was jedoch danach geschehen ist, zum
Beispiel der Angriff auf Afghanistan, nimmt er in seinem Buch quasi vorweg. Carr beschreibt nun, wie anfällig
die Informationsgesellschaft für Manipulationen sind. Alles, was man benötigt, um eine Phantasie als
Realität verkaufen zu können, sind eine gute Geschichte, gute Spezialeffekte und ein paar Experten, die
die Entdeckungen als echt verkaufen.
So hat der Multimilliardär Tressalien beispielsweise eine Geschichte erfunden, wonach Winston Churchill 1914
serbische Separatisten gezielt unterstützt haben soll, um Deutschland und Österreich in einen Krieg
gegen Großbritannien zu treiben, mit dem Ziel, das Deutsche Kaiserreich zu vernichten. Dafür hat
Tressalien einige Briefe gefälscht, den Rest hat er dem Internet überlassen - und eine Wahrheit
geschaffen, die gar keine ist, die das Verhältnis von Deutschland und Großbritannien seither massiv
belastet.
In seinen Gedankenspielen aber macht Tressalien einen Fehler: Er glaubt, die Menschen seien an der Wahrheit
interessiert. Dies aber, muss er sehr bald feststellen, ist gar nicht der Fall. Und so entgleitet ihm sein Spiel -
und die Welt steht am Abgrund einer nuklearen Katastrophe.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des Kriminalpsychologen Gideon Wolfe, der in jeder einzelnen
Szene des Buches präsent ist und zunächst für Tressalien Bewunderung empfindet und sich sogar
seinem Kampf anschließt. Jedoch ist er auch der Erste, der die Gefahren erkennt, denen Tressalian die
Menschheit aussetzt.
Leider geht Caleb Carr am Ende der Geschichte etwas die Phantasie durch. Bleibt sein Roman über weite
Strecken eine faszinierende Studie über die Manipulation der Wahrheit, die in der Zukunft spielen mag, sich
aber Problemen der Jetztzeit widmet, wird "Die Täuschung" am Ende ein lupenreines SciFi-Spektakel,
das dann leider nur noch bedingt zu überzeugen weiß, da Carr einige Ereignisse ganz einfach
plötzlich aus dem Hut zaubert und damit auch dramaturgische Schwächen überdecken will. Was ihm aber
leider nicht gelingt.
Zeitverschwendung ist dieses Buch dennoch wahrlich nicht. Dafür sind Carrs entworfene Zukunftsszenarien
einfach zu faszinierend.
Amazon-Link zum Thema:
Caleb Carr - Die Täuschung - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR
Im letzten Corona Magazine fragten wir Sie, liebe Leser, wie der Commander in der neuen Bastei-Serie "Bad
Earth" heißt. Die Antwort lautete John Cloud und folgende zehn Leser haben die Erstausgabe der Serie,
"Armageddon", gewonnen:
Matthias Niess
Andreas Schneider
Torben Reinhardt
Miroslav Demic
Thomas Berger
Michael Fetzing
Claudia Schal
Martin Eickmeier
Yvonne Schmidt
Cathrin Baumann
Wir gratulieren recht herzlich und wünschen viel Spaß beim Lesen.
Bernhard Abel wacht nach vier Jahren überraschend aus dem Koma auf. Doch die Rückkehr in das
alltägliche Leben fällt ihm schwer: Abel fühlt sich wie eine andere Person, seine Erinnerungen
passen nicht ganz zusammen. Nach und nach bekommt Abel den Eindruck, dass er ein Außerirdischer ist - in
einem menschlichen Körper. Ein geheimnisvoller Fremder scheint diese Vermutung zu bestätigen, und Abels
Befürchtungen werden von der Realität noch übertroffen.
Im Jahr 2001 hat der Autor des "Jesus-Videos", Andreas Eschbach, eine E-Mail von dem Herausgeber der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung bekommen. Frank Schirrmacher lud Eschbach zu einem Gespräch und weihte ihn
dort in seine Pläne ein. Eschbach sollte für die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung",
kurz FASZ, einen Fortsetzungsroman schreiben. Keinen auseinandergerissenen Roman, der zuvor bereits fertig war,
sondern Woche für Woche eine neue Folge, orientiert an den Ereignissen der realen Welt. Das war ein
Experiment, hatte es so etwas in der deutschen Medienlandschaft doch seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben.
Bei einem Experiment ist es geblieben: Nach einem guten Dreivierteljahr haben die Herausgeber der FASZ
entschieden, dass das Projekt die Erwartungen nicht erfüllt hat, und so musste Eschbach schnell ein Ende
für seine Geschichte finden. Das schaffte er nach zufällig genau 42 Wochen. "Exponentialdrift"
erweist sich zusammen mit dem Werkstattbericht im Anhang als Geschichte mit unglaublicher Tiefe, teilweise so
philosophisch, dass es schon wieder überraschend für Eschbach ist - nach dem "Jesus-Video",
das im Gegensatz zu "Exponentialdrift" wie billiges Popcorn-Kino im Kopf wirkt.
Amazon-Link zum Thema:
Andreas Eschbach: "Exponentialdrift" - Taschenbuch zum Preis von 6,90 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Die Welt um uns herum beschreiben wir mit den Worten unserer Sprache, meistens versuchen wir dabei das, was wir
wahrnehmen, möglichst wahrheitsgetreu wiederzugeben. Aber unsere Wahrnehmung wird auch von unserer Sprache
geprägt, so können wir uns zum Beispiel kaum vorstellen, wie in Grönland 49 Schnee- und Eisarten
auseinander gehalten und bezeichnet werden können - dass die Inuit mehr kennen, ist eine Legende, in Inuktitut
gibt es nur zehn Worte für Schnee.
Das liegt zum einen daran, dass wir in Mitteleuropa selten mit so viel Schnee konfrontiert werden, aber auch
während eines kurzen Urlaubs am Nordpol werden wir nur einen Bruchteil der Schneearten auseinander halten
können, weil uns das gedankliche Konzept dazu fehlt - aber natürlich kann man es erlernen.
Es zeigt sich, dass Wahrnehmung und Sprache eng miteinander verknüpft sind, sogar das Denken selbst wird von
Wahrnehmung und Sprache beherrscht, was immer einen dieser Aspekte beeinflusst, ändert auch die anderen
beiden.
Ganz ähnlich verhält es sich mit der Wahrheit, bei Zeugenaussagen findet man in der Regel, dass es
genauso viele Wahrheiten wie Zeugen gibt - selbst dann, wenn die Zeugen nicht mutwillig die Unwahrheit sagen. Die
Wahrheit ist ein sehr persönliches Phänomen, das von unserem Denken und damit auch von der uns zur
Verfügung stehenden Sprache abhängt - eine Erkenntnis, die bereits 1948 von George Orwell in dem Roman
"1984" verarbeitet wurde.
Und als ob die Beschreibung von Wetterphänomenen und Verkehrsunfällen nicht schon schwierig genug
wäre, versuchen Wissenschaftler eine Welt zu beschreiben, die auf kosmischen und mikroskopischen Skalen ohne
Hilfsmittel überhaupt nicht wahrnehmbar ist.
Die Quantenmechanik ist in diesem Zusammenhang ein besonders kritischer Fall, sie macht Vorhersagen über eine
Welt, die sich fast gänzlich unserer Anschauung entzieht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum
Richard P. Feynman noch 1979 behaupten konnte: "... Ich denke, ich kann davon ausgehen, dass niemand die
Quantenmechanik versteht ...".
Aber das hat sich geändert, die Sprache hat aufgeholt und es gibt inzwischen Begriffe, die die seltsamen
Phänomene in Worte fassen können. Zum Beispiel kennt man Teilchen, die über Raum und Zeit in
Verbindung stehen können ohne tatsächlich Daten auszutauschen. Diesen Zustand nennt man heute
verschränkt, was sich sehr treffend anhört. Früher sprach man von einer Überlagerung, was aber
nicht so gut passt, da man hier ein Bild vor Augen hat, in dem zwei Zustände gleichzeitig übereinander
liegen, wohingegen nach heutiger Vorstellung eher ein weder noch zutreffen würde.
Berühmt ist auch der Begriff des Welle-Teilchen-Dualismus, aber was er beschreibt, ist mit dem menschlichen
Geist nicht nachzuvollziehen, Teilchen sind nun mal keine Wellen. Aber auch das Problem kann sprachlich umgangen
werden, indem man nicht mehr den Begriff "Dualismus" verwendet, sondern "Wellenpakete".
Alles, was wir als Teilchen ansehen, sind in Wirklichkeit Pakete von Wellen, die sich aus unterschiedlichen
Wellenlängen zusammensetzen und in der Überlagerung die Eigenschaften des Teilchens - Energie,
Geschwindigkeit usw. - ausmachen.
Worüber sich frühere Physikergenerationen noch den Kopf zerbrochen haben, weil sie komplizierte Formeln
interpretieren mussten, die nicht der gewohnten Welt entsprachen, ist heute für Studenten leichter
zugänglich, weil man Begriffe besitzt, unter denen man sich etwas vorstellen kann.
Diese neuen Begriffe fallen aber nicht vom Himmel, ihre Entstehung verdanken sie manchmal genialen
Wissenschaftlern, die in der Lage sind, ein Phänomen in der Alltagssprache zu beschreiben, aber auch den
Wissenschaftsjournalisten, die sich bemühen, immer wieder den Kontakt zwischen Wissenschaft und
Öffentlichkeit herzustellen.
So breiten sich auch seltsamste Konzepte in den Gehirnen der Menschen aus und wenn zu Beginn nicht gleich jeder
versteht, was da schon wieder Neues entdeckt wurde, fließt dieses Wissen in den Alltag und auch in SF-Serien
ein und führt so zu einem Bewusstseinswandel. Nach einigen Jahren oder Generationen ist die neue Erkenntnis
zum Allgemeingut geworden und man wundert sich, warum sich die Leute früher so schwer damit getan haben.
Aber was hat die Wissenschaft und die neue Entdeckung mit der Wahrheit zu tun? Wir haben schon gesehen, dass der
Zusammenhang zwischen Sprache und Wahrnehmung ein sehr individueller ist. Die Wissenschaftler bemühen sich
natürlich ein Weltbild zu schaffen, dass die beobachtete Welt so gut wie möglich beschreibt.
Diese Beschreibung erfolgt in der Sprache der Mathematik, in der Theorien entwickelt werden, die dann durch
Beobachtung und Experiment bestätigt oder widerlegt werden. Aber diese Mathematik muss wieder in gesprochene
Sprache übersetzt werden und dieser Interpretationsvorgang ist erneut ein sehr individueller Vorgang.
Schaut man sich dazu nochmal die Quantenmechanik an, so findet man, dass der Ausgang eines Experiments nicht immer
eindeutig vorhersagbar ist. Berühmt geworden ist dabei Schrödingers Katze. Das Leben der Katze, die sich
in einer Kiste befindet, hängt in diesem Gedankenexperiment von einem radioaktiven Atom ab, das in der
Beobachtungszeit entweder zerfällt oder nicht. Schaut man nach einer gewissen Zeit nach der Katze, sieht man,
dass sie entweder tot ist oder lebt. Die Frage, über die sich die Quantenphysiker lange den Kopf zerbrochen
haben, war aber, was geschieht mit der Katze, solange der Deckel geschlossen ist.
Schrödinger meinte dazu, dass sich die beiden Zustände überlagern und die Katze weder tot noch
lebendig ist, solange niemand in den Kasten schaut. Wigner, ein Kollege Schrödingers hat den Gedanken
weitergeführt und gefragt, warum die Zustandsfunktion - der physikalische Ausdruck für das Dilemma, in
dem sich die Katze befindet - zusammenbrechen sollte, wenn er nachschaut und nicht erst, wenn er selbst von einem
Freund beobachtet wird. Wigners Freund könnte natürlich auch wieder von einer weiteren Person beobachtet
werden und so gäbe es keinen Grund anzunehmen, warum die Zustandsfunktion jemals in einen fest definierten
Zustand übergehen sollte - es sei denn Gott beobachtet alle, aber wer beobachtet Gott.
Diese Lösung war unbefriedigend, also versuchte man eine andere Interpretation. Man behauptete, das Universum
würde sich mit jeder zu treffenden Entscheidung in mehrere Multiversen spalten, so dass jede erdenkliche
Möglichkeit tatsächlich in dem einen oder anderen Universum verwirklicht wird. Auch diese Lösung
ist nicht unbedingt überzeugend, denn danach müsste es inzwischen fast unendlich viele Universen geben,
da sogar ein Gasmolekül ständig seine Bewegungsrichtung ändert, mit anderen Molekülen
zusammenstößt und dem Zufallspfad der Brown'schen Bewegung folgt und für jede
Richtungsänderung müsste sich das Universum in unendlich viele Multiversen spalten.
Heute können wir all diese Schwierigkeiten umgehen, denn statt den Beobachter aus der Gleichung rauszunehmen,
muss man berücksichtigen, dass die Katze nicht allein im Universum ist. Selbst wenige Atome, die mit ihr
kollidieren könnten in der Lage sein, die Zustandsfunktion zusammenbrechen zu lassen. Der aktuellen
Interpretation genügt also irgendeine Wechselwirkung, um eine Entscheidung herbeizuführen. Lediglich in
Ausnahmen kann man den Zusammenbruch der Zustandsfunktion hinauszögern, das ist der Fall, wenn sich Teilchen
verschränken und einen gemeinsamen Zustand einnehmen.
Ob das die letztendlich und ewig gültige Interpretation der Quantenmechanik bleibt, kann niemand sagen. Die
Wissenschaft schreitet voran und mit ihr unser Verständnis der Welt. Neue Erkenntnisse führen zu neuen
Interpretationen, die sich schließlich auch in der Gesellschaft außerhalb der wissenschaftlichen
Gemeinde durchsetzen, nur um dann wieder über den Haufen geworfen zu werden.
Link zum Thema:
Counting Eskimo Words for Snow
(Zurück zum Inhalt)
|
Star Wars: McCallum über Episode III.
|
|
Rick McCallum, Produzent von "Star Wars: Episode III", sagte auf Starwars.com, dass der 3. Teil
direkt in den Original "Star Wars"-Film überleiten wird. "Der Film spielt ca. 3 Jahre
nach 'Episode II'. Ich glaube, dass 'Episode III' die Lücke schließen und die meisten unbeantworteten
Fragen klären wird.
Ich denke, es macht viel Spaß, es ist eine Art Abenteuer. Obwohl die Verwandlung von Anakin in Darth Vader
natürlich ziemlich intensiv ist."
Weiterhin sagte McCallum, man kann mehr Action und Zweikämpfe erwarten. "'Episode III' hat definitiv die
meiste Lichtschwert-Action aller 'Star Wars'-Filme. Die Kämpfe werden ein viel höheres Ausmaß
haben." Die Dreharbeiten zu "Episode III" beginnen im Sommer in Sydney.
Link zum Thema:
http://www.starwars.com/
|
|
Star Wars: Scott Glenn in "Episode III"?
|
|
Die Webseite Moviehole berichtet von einem Gerücht, dass Schauspieler Scott Glenn ("Das Schweigen der
Lämmer") für eine Rolle in George Lucas' "Star Wars: Episode III" in Frage kommt.
In dem Gerücht heißt es, dass Glenn Gespräche mit Lucas über eine unbekannte Rolle im dritten
Prequel der "Star Wars"-Saga geführt hat.
Glenn spielte in der Lucas-Production "More American Graffiti" aus dem Jahre 1979 mit.
|
|
Star Wars: Offizielle Homepage springt in den "Hyperspace".
|
|
Für einen gewissen Herrn von der Skywalker-Ranch ein Weg, noch mehr Geld zu verdienen, und für Voyeure
endlich die Möglichkeit, ihren Fetisch auszuleben. Seit heute kann man bei Starwars.com den Service
"Hyperspace" nutzen, bei dem den zahlenden Nutzern exklusive Inhalte geboten werden, ganz im Hype von
"Episode III".
"Hyperspace"-Abonnenten können exklusiv über eine Webcam den Dreharbeiten beiwohnen, es gibt
Tagebucheinträge zur Produktion von "Episode III", Zugang zu "EIII"-Dokus,
die Möglichkeit, die animierten "Clone Wars" downzuloaden, man kann exklusiv mit Cast und Crew
chatten und es gibt eine eigene "Star Wars"-Mailadresse.
Wer also Interesse hat, kann sich anmelden und hautnah den Dreharbeiten von "Star Wars: Episode
III" beiwohnen. Ein Abonnement für ein Jahr kostet $19.95, für einen Monat nur $3.95.
Angesichts des starken Euros für uns Europäer sogar noch günstiger.
Link zum Thema:
http://www.starwars.com/hyperspace/
|
|
The Matrix: Neuer Fanfilm zum Download.
|
|
Auf der Seite Matrix-XP findet sich ein von den Ricke Bros. produzierter Fanfilm, welcher die
"Matrix"-Filme aufs Korn nimmt und zahlreiche Gags bereithält. Der Film steht in
verschiedenen Versionen zum Download bereit.
Link zum Thema:
http://www.matrix-xp.com/
|
|
Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme"-Sammlerbox.
|
|
Für alle "Herr der Ringe"-Fans gibt es auch dieses Jahr wieder einen kleinen Schatz zu
ergattern. Warner Home Video wird den zweiten Teil "Herr der Ringe: Die Zwei Türme" nicht
nur in der Kinofassung veröffentlichen, sondern auch in einer längeren Version als Special Extended
Edition sowie als Sammlerbox.
Die Webseite Elbenwald.de hat jetzt erste Informationen und ein Bild der Sammlerbox veröffentlicht. Der
genaue Umfang der Sammlerbox ist leider noch nicht bekannt:
:: DVD 1 & 2:
Hauptfilm in einer um ca. 44 Minuten verlängerten Fassung. Unzählige neue Szenen, die in der Kinofassung
nicht enthalten sind. Wie man bereits von der Special Extended Edition des ersten Teils weiß, ist die SEE
ein komplett neues Erlebnis, kommt einem "anderen" Film gleich.
:: DVD 3 & 4:
Ungefähr acht Stunden an umfangreichem Bonusmaterial, über dessen Umfang noch nichts bekannt ist.
Details werden selbstverständlich ergänzt, sobald bekannt.
Aller Voraussicht nach wird die Sammlerbox eine Skulptur von Gollum enthalten.
Sie können die Sammlerbox bereits bei Elbenwald.de vorbestellen. Klicken Sie dazu einfach auf den nachfolgenden
Hyperlink.
Amazon-Links zum Thema:
"Der Herr der Ringe: Die Gefährten - Special Extended Edition" - 4 DVDs zum Preis von 36,99 EUR
"Der Herr der Ringe - Die zwei Türme" - 2 DVDs zum Preis von 21,99 EUR
|
|
X-Men 3: Besteht Hoffnung auf Fortsetzung?
|
|
Patrick Stewart (ST:TNG Picard) sprach vor kurzem in einem Interview mit Netscape.com unter anderem über die
Möglichkeit eines dritten X-Men-Films.
Stewart sagte: "Ich will es nicht ausschließen. Wenn man mich fragen würde, einen dritten Teil zu
machen, wäre ich glücklich, dabei zu sein. Soweit ich weiß, hat das Studio aber noch nicht
über einen dritten Teil nachgedacht."
Amazon-Links zum Thema:
"X-Men 2 - Special Edition" - 2 DVDs zum Preis von 24,99 EUR
"X-Men 1.5 - X-Treme Edition" - 2 DVDs zum Preis von 18,99 EUR
|
|
T3: Schwarzenegger will kein Terminator mehr sein.
|
|
Arnold Schwarzenegger möchte nicht mehr in einem möglichen vierten Teil von
"Terminator" mitspielen. Er fürchtet, der Film müsse sonst "Terminator im
Rollstuhl" heißen.
Der 55-jährige Star, der mittlerweile eine politische Laufbahn anstrebt, gibt zu, dass die Dreharbeiten
zu "Terminator 3" sehr anstrengend waren: "Wenn ich einen Stunt 30-mal wiederholen muss,
habe ich am nächsten Tag Muskelkater." Also findet Schwarzenegger, dass er sich die 30 Millionen Dollar
Gage für "T3" schwer verdient hat. Seiner Meinung nach wird der Film das Geld beim US-Start
im nächsten Monat mit Sicherheit wieder einspielen.
|
|
Conan: Arnold Schwarzenegger erwartet Drehbuch.
|
|
Arnold Schwarzenegger erzählte den Zuschauern auf der "Los Angeles Comic Book and Science Fiction
Convention" das er garantiert in dem geplanten Film "King Conan: Crown of Iron",
König Conan: Krone aus Eisen, mitmachen wird. Aber der Schauspieler fügte hinzu, dass er immer
noch auf ein fertiges Drehbuch wartet. "Ich denke nicht, dass es irgendeinen Zweifel über mein Interesse
an Conan gibt," sagte er. "Ich liebe den Charakter Conan. Ich denke, er ist einer der wundervollsten
Charaktere, die ich jemals in meiner ganzen Film-Karriere gespielt habe."
Der Film wird gerade bei Warner Brothers entwickelt, unter der Aufsicht der "Matrix"-Erschaffer
Larry und Andy Wachowski. Schwarzenegger sagte, dass die Entwicklung des Projekts nur langsam vorangeht, da die
Wachowski-Brüder so in das Fertigstellen des zweiten und dritten "Matrix"-Films vertieft
sind. "Warner Brothers hat die Rechte an 'Conan', und die Wachowski-Brüder sollten mit der Leitung
betraut sein," sagte Schwarzenegger. "Aber offenbar, wie man sehen kann, sind sie schwer im
Herausbringen ihres nächsten Films verstrickt. Ich denke, sobald sie zu mir kommen und sagen, dass wir ein
neues Drehbuch haben, und es fertig ist, um in die nächste Stufe zu gehen, werden wir uns zusammensetzen und
darüber reden."
|
|
Tomb Raider: Lara Croft goes Hitparade?
|
|
Medien übergreifende Produktionen werden wohl bald an der Tagesordnung sein. Nach der
"Matrix", die Game, Kino und Zeichentrickepisoden auf DVD zu einem Bündel schnürte
nun "Lara Croft". Die will in die Musik-Charts. Mit dem Soft-Techno/EuroPop-Titel von Alex C.
featuring Yasmin K. sind die Weichen gesetzt. Wer Lust hat, kann ja mal reinhören.
|
|
V: NBC über "V: The Second Generation".
|
|
Der US-Sender NBC hat sich über sein Online-Angebot des Nachrichten-Spinoffs MSNBC mit einem Artikel
über "V: The Second Generation" zu Wort gemeldet.
Die zweiteilige Mini-Serie "V", kurz für "Visitors" (Besucher), ist eine
Scifi-Allegorie für die Machtübernahme der Nazis in Deutschland und Europa in den 30er Jahren.
Außerirdische von einem fremden Planeten besuchen die Erde, mit dem Versprechen, die Probleme der Menschheit
zu lösen. Doch in Wirklichkeit geht es den Fremden darum, die Rohstoffe des Planeten an sich zu reißen
und die Menschheit (durch gezieltes Verspeisen) zu vernichten. Eine kleine Gruppe von Menschen erkennt die wahren
Pläne der Besucher. Der Widerstandskampf beginnt.
Die neue Mini-Serie, produziert von Warner Bros. TV und Kenneth Johnson Prods., spielt 20 Jahre nach der ersten
Mini-Serie. Nachdem die Besucher mehr und mehr Menschen in ihre Gefolgsleute verwandelt, bekommen die
Widerstandskämpfer plötzlich einen mächtigen und mysteriösen Verbündeten.
Viele Schauspieler der Original-Filme und der TV-Serie könnten wieder in ihre Rollen schlüpfen, sollte
der Film in Produktion gehen. Unter ihnen sich Marc Singer, Faye Grant, Jane Badler und Robert Englund.
"Ich habe sei vielen Jahren den Wunsch, mich noch tiefer in die Charaktere und die weiteren Umstände der
Situation hineinzugraben", sagt Johnson, "Gregg Maday von Warner Bros., mein Kollege Rob Lee, NBC und
ich wollen versuchen, das neue 'V' in ein Megaereignis zu verwandeln, dass das Interesse wie bei der
Original-Serie hervorruft."
Der zweite Teil von "V" konnte im Mai 1984 27 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme locken,
mit einem gesamten Marktanteil von 40 Prozent. Auch im Ausland war "V" ein großer Erfolg.
20 Jahre später erweist sich die DVD als Verkaufschlager. Allein in den USA wurden 250.000 Stück
verkauft.
"'V' hat nichts an Anziehungskraft verloren und wir sind alle gespannt auf das neue Drehbuch, mit dem wir uns
einer neuen Zuschauergeneration vorstellen werden," sagt Jeff Gaspin von der NBC-Entertainment-Abteilung,
"Natürlich wollen wir wieder auf aktuellen Boden setzen und die zeitlose Geschichte von menschlicher
Unverwüstlichkeit und dem Widerstand einen neuen Glanz verschaffen."
Die beiden Mini-Serien "V" und "V-The Final Battle", sowie die TV-Serie sind bei Amazon.de
auf DVD erhältlich.
Amazon-Link zum Thema:
"V - Die außerirdischen Besucher kommen" - DVD zum Preis von 14,99 EUR
"V - Die außerirdischen Besucher kommen 2" - DVD zum Preis von 14,99 EUR
"V - Die außerirdischen Besucher kommen 1+2" - (Box Set) 3 DVDs zum Preis von 24,99 EUR
|
|
Neue Comicverfilmungen in Sicht.
|
|
Avi Arad sprach mit "Comic Book Resources" über den Stand der Dinge zu diversen Comic-Verfilmungen.
Er bestätigte, dass man bei "Elektra", dem Spin-Off zu "Daredevil", im April 2004 mit den
Dreharbeiten beginnen werde. Bei "Ghost Rider" beginnen die Dreharbeiten Ende des Jahres.
|
|
Stargate SG1: Kommt die achte Staffel?
|
|
Mit der in wenigen Tagen anlaufenden siebten Season ist "Stargate SG-1" bereits mit eine der am
längsten laufenden Scifi-Serien aller Zeiten. Bereits seit vielen Jahren allerdings drohte der Serie nach
jeder Season das Ende, doch kam es immer alles anders. So wohl auch jetzt. Anscheinend besteht Hoffnung auf eine
achte Season.
Die Dreharbeiten zur sechsten Season waren bereits komplett abgeschlossen, als die Zusage für eine siebte
kam. Dieses Jahr sind der amerikanische Sci-Fi Channel und das Filmstudio MGM wesentlich früher in
Verhandlungen getreten.
Produzent Joseph Mallozzi erklärte dem Newsletter des offiziellen "Stargate"-Fanclubs:
"Das sind gute Nachrichten.
Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Als Erstes müssen Sci-Fi und MGM zu einer Vereinbarung kommen.
Und damit die achte Season funktionioniert, brauchen wir Richard Dean Anderson. Es ist ziemlich offensichtlich,
dass eine ganze Menge Bausteine aufeinander fallen müssen. Wir müssen einfach warten. Hoffentlich nicht
so lange wie letztes Jahr."
Amazon-Links zum Thema:
"Stargate Kommando SG-1 - DVD 28" - DVD zum Preis von 24,99 EUR
"Stargate Kommando SG-1 - DVD 29" - DVD zum Preis von 24,99 EUR
|
|
Roter Mars: Miniserie in Arbeit.
|
|
Nachdem der amerikanische Sci-Fi-Channel mit den beiden "Dune"-Miniserien punkten konnte, holt
sich der Kabelsender das nächste Franchise ins Haus:
Kim Stanley Robinsons "Roter Mars".
Die sechsstündige Mini-Serie wird von Gale Anne Hurd, Produzentin von so namhaften Blockbustern wie
"Aliens", "Terminator" oder "Hulk", maßgeblich
unterstützt; sie dient als Executive Producer und Consultant. Das Drehbuch schreibt Gregory Widen, Autor von
"Highlander" und "The Prophecy".
"Roter Mars" erzählt die Geschichte der ersten menschlichen Kolonisten auf dem roten
Planeten, mit allen sozialen, politischen und umwelttechnischen Ereignissen.
Dem Buch folgen "Grüner Mars" und "Blauer Mars", die Geschichte spielt
über mehrere Jahrzehnte, in der der Mars terraformt wird, um mehr wie die Erde zu sein.
Ausgestrahlt werden soll "Roter Mars" im Herbst 2004 beim amerikanischen Sci-Fi-Channel.
Amazon-Links zum Thema:
"Kim Stanley Robinson - Red Mars" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,82 EUR
|
(Zurück zum Inhalt)
Trading Cards sind seit vielen Jahren ungeheuer beliebt und werden unter Fans der einzelnen Reihen hoch gehandelt.
Unser Partner, die Space Contact GmbH hat nun neue Trading Cards zur Classic Zeichentrickserie in sein Programm
aufgenommen. Der "Star Trek - The Complete Animated Adventures" Trading Kartensatz umfasst 198
Karten, also jeweils 9 Karten pro Episode. Wer sich diese Karten einmal näher anschauen möchte, sollte
hier
nachschauen.
Obwohl die DVD-Boxen der "Star Trek"-Serie "Deep Space Nine" schon teilweise
erschienen sind, hat sich Space Contact noch etwas interessantes einfallen lassen: Auch jetzt kann man noch
das Abonnement der Boxen Season 1 bis einschließlich Season 7 bestellen, bezahlt im voraus für alle
sieben Staffeln auf einmal und bezahlt dadurch nur 99,- Euro pro Box. Space Contact liefert Ihnen nach Zahlung
der gesamten Summe dann alle Boxen, die bisher erschienen sind und jede weitere, sobald diese lieferbar ist. Als
besonderen Clou erhält man noch einen Einkaufsgutschein im Wert von 50,- Euro für unseren Space-Store,
wenn alle sieben Staffeln ausgeliefert wurden. Klingt kompliziert? Ist es gar nicht, sondern eigentlich recht
günstig, wovon man sich
hier
überzeugen kann.
Ein kleines Gimmick für den kleinen "Enterprise"-Fan ist sicherlich der kuschelige
"Enterprise"-Bär, den der geneigte Interessent
hier erwerben
kann.
Wer übrigens nicht auf der letzten Federation Convention sein konnte, aber dennoch leidenschaftlich gerne
Autogramme sammelt, der kann seine Sammlung
hier
weiter vergrößern. Ob Marina Sirtis, Cirroc Lofton, Anthony Stewart Head - ihre Unterschriften
werden hier für den üblichen Kurs gehandelt.
Kennt hier irgendjemand noch nicht den Film "Free Enterprise", in dem u.a. auch ein
rappender(sic!) William Shatner ein wirklicher Höhepunkt ist? Angesiedelt in Los Angeles ist "Free
Enterprise" eine spitzfindige Komödie, die dem Leben der Twenty- und Thirtysomethings den Spiegel
vorhält. Jedem, der im Schatten von "Star Trek" und "Star Wars"
aufgewachsen ist, bietet der Film jede Menge Lacher und Identifikationsmöglichkeiten. Überzeugen Sie
sich selbst: "Free
Enterprise" ist ein Muss für jeden "Star Trek"-Fan!
(Zurück zum Inhalt)
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2003).
Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende,
kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.
Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der
Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Ausgabe #110,
http://www.corona-magazine.de"
Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der
Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung
vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten
Dritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit der
Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.
Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 12. Mai 1998 - Aktenzeichen 312 0 85/98:
"Haftung für Links" - distanziert sich die ganze Redaktion hiermit von den Aussagen und Inhalten
von gelinkten Seiten. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum
Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für Probleme
oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.
Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen
Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
|