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01. Dezember 2003 - Ausgabe 116 - "Falling down"
Tief gefallen!
Während viele "Herr der Ringe"-Fans dieser Tage hoffnungsvoll auf die
"Rückkehr des Königs" warten und sich die Zeit bis dahin wohl auch mit
den Abenteuern eines putzigen kleinen Clownfisches namens Nemo
vertreiben, entwickelt sich "Enterprise" derweil bei Deutschlands Kuschelsender Sat1 zu einem
Trauerspiel ohne Grenzen. Gerade einmal 1,12 Millionen Zuschauer - bzw. 3,5% Marktanteil - mochten sich die
Episode "Waffenstillstand" am vergangenen Freitag noch ansehen. Mit diesem Debakel verschwindet
"Enterprise" nun erst einmal in die Winterpause... und wohl auch vom angestammten Sendeplatz
am Freitag Abend, den Sat1 nach diesem Ergebnis wohl anders besetzen wird.
Es mag jetzt viel Diskussionsstoff im Fandom darüber geben, wo die Gründe für diese Misere - auch
in Übersee - zu suchen sind. Sind es etwa schlechte Storys? Können sich die Zuschauer vielleicht nicht
ausreichend mit den Charakteren der Serie identifizieren? Oder ist das "Star Trek"-Franchise gar
verbraucht? Wahrscheinlich ist es ein Mix aus vielen verschiedenen Punkten, der zur aktuellen Situation
führte. Jedoch scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann das offensichtliche Desinteresse des Publikums
zu tiefgreifenden Konsequenzen für die Crew um Captain Archer führt.
Ich will Ihnen hier jedoch nicht die Woche verderben und wünsche Ihnen nun viel Spaß mit unserer
neuen Ausgabe, sowie in den kommenden Tagen fröhliche Stunden mit Glühwein auf einem hiesigen
Weihnachtsmarkt Ihrer Wahl.
Haben Sie eine schöne Zeit!
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Die Herren der Risse
2. Frohe Weihnachten, die Zweite!
3. Matrix III: Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: Die Aliens von Enterprise
6. Star Trek: Englische Bücherecke
7. Drei Fragen an Rick Berman
8. Kreuzfeuer
9. Rating Report
10. Full House: Fünf Computer- und Videospiele im Test
11. Ring*Con 2003 - Eine Peter-Jackson-Huldigung?
12. Kurz und Bündig
13. Wissenschaft: Wahrnehmung und Bewusstsein, Teil 2
14. Subspace Link
15. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise
Die "Star Trek"-Fangemeinde ist ziemlich in Aufruhr. Grund sind die DVDs der Serien "Star
Trek: The Next Generation" und "Star Trek: Deep Space Nine", deren Innenringe zum Teil
sofort bei Lieferung oder nach mehrmaligem Gebrauch kleine und große Risse aufweisen. Das ging so weit, dass
DVDs regelrecht zerbrachen oder gar bereits zerbrochen von den Versandhäusern geliefert wurden. Im Corona
Magazine #114 haben wir an dieser Stelle über die Problematik berichtet und dabei auch die offizielle
deutsche "Star Trek"-Seite zitiert, die als Sprachrohr der Mutterfirma "Paramount Home
Entertainment" ihr Bestes gab, um die unzufriedenen Fans zu beschwichtigen.
Was hat sich seit der Ausgabe #114 getan? Jede Menge. Zum einen ist klar geworden, dass "Paramount Home
Entertainment" nicht alleine mit dem Problem von zerbrochenen DVDs dasteht. Zum anderen ist aber auch
klar geworden, dass man leider nicht alles glauben darf, was auf einer Website steht. Zum Dritten ist klar
geworden, dass von offizieller Seite wenig Wert auf Kommunikation gelegt wird, wenn es hart auf hart kommt.
Aber der Reihe nach.
Beginnen wir mit einem Punkt, der nicht in oben genannter Liste auftaucht: Die Box der 5. Staffel der Serie
"Star Trek: Deep Space Nine", die der Corona Redaktion vorliegt, weist - auch nach mehrmaligem
Abspielen sowie dem dazugehörigen Entnehmen und Einlegen der Silberscheiben in die sogenannten Trays - keine
einzige DVD mit einem Riss auf. Jeder DVD ist noch immer in einem exzellenten Zustand, was genauso für den
Inhalt der Datenträger gilt. Die 5. Staffel "Star Trek: Deep Space Nine" kommt qualitativ
nicht ganz an die 4. heran, ist aber immer noch ein Highlight des gesamten "Star
Trek"-Universums. Wer sich eine solche Box gekauft hat, hat auf jeden Fall keine falsche Entscheidung
getroffen. "Deep Space Nine" ist eine coole Serie und die 5. Staffel ist ein hervorragender
Jahrgang. So weit, so gut.
Unser Leser Michael Schmidmeister aus der Schweiz schrieb uns am 8. November dieses Jahres:
Auch ich wurde durch Ihren Artikel über die Ringrisse in Star Trek DVDs im Corona Magazin #114
"erschreckt". Das knisternde, knackende (wie auch immer) Geräusch, das beim Herauslösen der
DVDs (seit 1. Staffel TNG) auftritt, hat mir noch nie gefallen, habe mir jedoch nichts ernsthaftes dabei gedacht
und die DVDs auch nie auf Risse kontrolliert.
Nun halte ich die 5. Staffelbox von DS9 in der Hand. Die von Paramount genannten verbesserten Trays ab Staffel 5
erkenne ich aber auf den ersten Blick leider nicht:
- sehen optisch gleich aus wie die bisherigen
- machen dasselbe unangenehme Geräusch beim Herauslösen der DVDs
Und meine ersten beiden DVDs weisen Risse im Innenring auf (DVD1: einige, DVD2: ein kleiner), die bereits da waren
als ich die DVDs das erste Mal aus dem Tray herauslöste. :-(
Auch im Usenet und in diversen Foren beklagten sich Fans über gleich bleibende Probleme bei den DVDs der 5.
Staffel, während sich andere Käufer der Boxen wiederum lobend äußerten und von keinerlei
Schäden berichteten. Aber nicht nur die "Star Trek"-DVDs mussten sich kritische Blicke
gefallen lassen. Unser Leser Florian Rosenau wusste am 5.11.03 per Mail zu berichten:
Bezüglich Innenringerisse ist mir das gleiche bei X-MEN 1.5 passiert.
[...]
Im Zuge der Tests ist mir jetzt auch ein Riss beim "Herrn der Ringe 1" aufgefallen, der hat die selbe
beschi**ene Konstruktion wie XMEN.
Ab Mitte November konnten sich auch zahlreiche Käufer der "Babylon 5"-Staffelboxen der 3.
Season davon überzeugen, dass defekte und/oder zerbrochene DVDs nicht alleine das Hoheitsproblem von
"Paramount Home Entertainment" sind. Auch bei dieser Box kam es zu Lieferungen, die Reklamationen
nach sich zogen als zerbrochene DVDs aus der Packung fielen. Allerdings sei auch hier gesagt: Die Redaktion des
Corona Magazines kann diese Behauptungen nur als Käuferreaktionen aus dem Inter- und Usenet weitergeben. Wir
selbst hatten, soweit dem Autor bekannt, keinerlei Probleme mit den verschiedenen Staffelboxen der Serie
"Babylon 5".
Unser Leser Volker Simshäuser machte sich nach der Lektüre des Artikels in der #114 auch seine Gedanken
und schrieb uns am 6. November:
Zum einen habe ich bei der Support Firma von Paramount per email angefragt, ob sie einem bei genügend
Rückporto Trays aus der neuen verbesserten Serie mitschicken. Das stand ja als Angebot bei Euch im Magazin.
Wenn sie das - meinethalben auch gegen Portokostenübernahme meinerseits- tun würden, wäre das eine
akzeptable Lösung wie ich finde bzw. das wäre das mindeste bei dem Preis pro Box.
Zum anderen: Werde mir wohl einfach neue Trays, die bei allen anderen DVDs verwendet werden, besorgen und gegen
diese Mistdinger austauschen. Dann kann ich zwar die Staffel-Box nicht mehr verwenden, aber wenigstens bleiben
meine DVDs ganz! Denn ich bezweifle, daß man auch noch in fernerer Zukunft dann DVDs umgetauscht bekommen
wird.
Ähnliche Aussagen erreichten uns aus allen Teilen Deutschlands. Die meisten Fans berichteten kurz und
bündig, dass sie die Staffelboxen weiterhin als Ausstellungsstück benutzen werden, die DVDs aber je nach
Gusto des Besitzers wahlweise in neue Trays oder aber in Papiertütchen stecken, um ihren tadellosen Zustand
zu wahren.
Wie Volker Simshäuser rechneten allerdings viele Käufer damit, von "Paramount" mit
vernünftigen Trays beliefert zu werden. Denn wie es auf der offiziellen deutschen "Star
Trek"-Seite stand und auch bei uns im Corona Magazine zu lesen war, bot man genau dies den Fans an. Der
genaue Wortlaut las sich wie folgt:
Anlässlich der wiederholt aufgetretenen Innenringrisse an DVDs aus den Serien STAR TREK: The Next
Generation und STAR TREK: Deep Space Nine bietet Paramount allen betroffenen Kunden den kostenfreien Austausch
defekter DVDs an.
Zum Austausch nur die beschädigten DVDs bitte ohne Trays, Box oder andere Beilagen ausreichend frankiert und
unter Angabe der eigenen Adresse an folgende Anschrift senden:
arvato technology
Determeyerstr. 60
Warenannahme 600
33334 Gütersloh
Die defekten DVDs werden dann unverzüglich gegen fehlerfreie eingetauscht.
Zusätzlich werden den ausreichend frankierten Einsendungen Ersatz-Trays aus der verbesserten Produktionsreihe
beigelegt. Diese Trays werden regulär in den Deep Space Nine Boxen ab Season 5 verwendet.
Gerade jener letzte Abschnitt wurde auch in den gängigen Online-Medien kommuniziert und stand einige Tage
so auf startrek.de veröffentlicht. Bis er plötzlich nicht mehr dort stand.
Und so kam es, wie es böse Vorahnungen hinter vorgehaltener Hand prophezeit hatten. Volker Simshäuser
meldete sich am 11. November noch einmal:
Das ist die - leider wie ich finde eher enttäuschende - Antwort von der Vertriebsfirma, die Ihr im Magazin
angegeben habt. Offensichtlich werden k e i n e Trays ausgetauscht, nicht mal gegen Porto. Man kann also nur die
Boxen mit den fehlerhaften Trays verschrotten und sich neue Klapp-Trays kaufen. Super, oder?
Die Antwort, über die Volker sich so aufregte, war kurz und knapp formuliert und lautete im kompletten und
ungekürzten Wortlaut:
Tauschen nur die defekten DVD`s.
Trays haben wir nicht und werden sie wohl auch nicht bekommen.
Die Redaktion des Corona Magazines ist eine Gemeinschaft von Fans. Zwar sind viele unter unseren Redakteuren auch
anderweitig im Mediengeschäft aktiv, aber wir sind ein ehrenamtliches Projekt und verfügen weder
über das Selbstverständnis noch über das Millionenpublikum, um als "Akte Investigativ"
irgendwelchen Boulevard-Fernsehshows nachzueifern. Dennoch haben wir umgehend eine Mail an die Vertriebsfirma und
an die Betreiber der offiziellen deutschen "Star Trek"-Seite gesandt, in der wir um
Aufklärung dieser Angelegenheit baten.
Von der Vertreiberfirma erhielten wir bis heute keine Antwort. Von der Betreiberfirma konnten wir nach einem
persönlichen Nachhaken bei einer Veranstaltung nur inoffiziell, aber immerhin, eine Stellungnahme erhalten.
Es sieht wohl so aus, dass dem anfangs veröffentlichten Zusatz bei der internen Wortlaut-Absegnung kein
Offizieller widersprach. Erst nachdem die komplette Verlautbarung, wie sie im Corona Magazine #114
veröffentlicht wurde, auf der Seite stand, kamen negative Reaktionen seitens der weisungsbefugten
Mitarbeiter. Mit dem Hinweis auf einen "logistischen Alptraum" soll dann die Anweisung gegeben worden
sein, jenen Abschnitt wieder zu entfernen.
Unser Leser Torben Reichmann schrieb uns dazu seine Meinung, die stellvertretend für über zwei Dutzend
Mails steht, die unsere Redaktion oder einzelne Redakteure mit ähnlichem Inhalt erreichten:
Ich fühle mich wirklich betrogen. Wie viel Strafporto haben die betreffenden Firmen jetzt wohl gespart,
ohne eine Gegenleistung erbringen zu müssen?
Nach Gesprächen mit Mitarbeitern von "Paramount Home Entertainment" möchten wir uns
dem Betrugsvorwurf nicht anschließen. Wir halten die uns gegebene Beschreibung der Geschehnisse für
absolut glaubwürdig und um ehrlich zu sein, wäre ein Austauschen der Trays wohl wirklich ein
logistischer Alptraum. Sowohl bei den Ausführenden als auch bei den Entscheidungsträgern sind nur
Menschen am Werk, die keinem etwas Böses wollen und gespartes Strafporto hin oder her - hier würde
sicher gerne der 10fache Betrag gezahlt werden, könnte man so die Probleme mit den Rissen in den DVDs
ungeschehen machen.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass ein solcher Fehler nicht geschehen darf. Denn good will hin oder her, der Fan
ist letztendlich der, der die Zeche zahlt. Mitunter sogar zweimal.
Wo stehen wir nun? Die 5. Staffel von "Star Trek: Deep Space Nine" auf DVD ist inhaltlich absolut
zu empfehlen und tatsächlich berichten viel weniger Käufer von Problemen mit Innenringrissen. Dennoch
möchten wir dieses Thema nicht einfach zu den Akten legen. Die Fans sind es, die das "Star
Trek"-Universum zu dem gemacht haben, was es heute ist und in den letzten drei Jahrzehnten war, und den
Fans gehört schlicht und ergreifend der Respekt derer, die mit der Marke "Star Trek" Geld
verdienen.
Darum bitten wir auch an dieser Stelle: Schreiben Sie uns. Schreiben Sie an
kreuzfeuer@corona-magazine.de und berichten Sie uns von Ihren
Erfahrungen mit den neuen "Deep Space Nine"-Staffeln auf DVD. Bitte schreiben Sie auch, wenn Sie
zufrieden sind, denn nach der Diskussion um die Innenringrisse gibt es sicher sehr viele Fans, die
unschlüssig sind und nicht wissen, was sie nun glauben sollen.
Letztendlich ist "Star Trek" eine qualitätshaltige Marke und die Firmen, die uns Fans
beliefern, wollen ganz sicher diesem Standard gerecht werden. Das dies in diesen Zeiten nicht vollständig
gelingt, hat sicher auch mit Material zu tun, das von anderen Herstellern geliefert wird - und das, so scheint es
zumindest, nicht nur an eine Produktionsfirma.
Fans haben vor über 30 Jahren einen Sender dazu bewegt, eine kleine Fernsehserie zu retten, die Millionen
Zuschauern den
Traum von den Sternen brachte. Und das, in dem sie sich zahlreich äußerten. Äußern. Das ist
wohl auch heute noch der springende Punkt. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.
Helfen wir uns selbst.
Link zum Thema:
http://www.startrek.de - Die offizielle deutsche Homepage
http://www.areadvd.de - Im Diskussionsforum wird das Thema "Risse" kompetent diskutiert.
de.rec.sf.startrek.deep-space-9 - "Star Trek: Deep Space Nine" im Usenet
Amazon-Links zum Thema:
"Star Trek: Deep Space Nine - Die 6. Staffel" - DVD Box-Set zum Preis von 105,00 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Langsam wird es ernst: Keine vier Wochen mehr, dann ist Weihnachten schon wieder vorbei. Haben Sie schon alle
Geschenke? Nein? Grämen Sie sich bitte nicht: Wir helfen Ihnen wie schon im letzten Jahr bei der Auswahl -
und empfehlen Ihnen Bücher, DVDs und mehr, die wir auch selbst kaufen würden. Oder es am Ende schon
getan haben. Viel Vergnügen!
"Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach, empfohlen von Dennis Horn
Ein Vorfahre des amerikanischen Pizzaboten John Fontanelli zahlte vor geraumer Zeit rund 30000 US-Dollar auf ein
Konto und beauftragte seine Anwälte damit, das Geld 500 Jahre später an den jüngsten seiner
direkten männlichen Nachfahren auszuzahlen. Mit Zins und Zinseszins macht das knapp über eine Billion
Dollar, die Glückspilz John Fontanelli erbt - eine Billion selbstredend in deutscher Zählweise. Damit
ist John sogar reicher als so mancher Staat. Seine Portokasse übersteigt locker das ein oder andere
Bruttosozialprodukt. Allein dieser Plot macht hungrig auf die knapp tausend Seiten, die Andreas Eschbach zaubert.
Wie damals im Jesus-Video eine einfache Geschichte, die jeden Leser aber so an das Buch klettet wie schon lange
nicht mehr erlebt. "Eine Billion Dollar" ist für mich das beste Buch des Jahres - und was
wäre schöner, als das Jahr damit abzuschließen?
Amazon-Link zum Thema:
"Andreas Eschbach - Eine Billion Dollar" - Taschenbuch zum Preis von 9,90 EUR
"Superhelden, Abenteuer aus Smallville", empfohlen von Klaus Michels
Noch im Dezember soll das Buch "Superhelden, Abenteuer aus Smallville" aus dem Heel-Verlag
erscheinen und sich in den Händler-Regalen den Fans stellen. Ich hatte vor wenigen Tagen die Gelegenheit, als
Nichtkenner der Serie selbst ein wenig in diesem gemeinschaftlichen Werk der Corona-Redakteure Mike Hillenbrand
und Thomas Höhl zu stöbern. Und wurde sehr positiv überrascht: Mit viel Liebe zum Detail
entführt das Buch den Leser auf eine Reise durch ein noch frisches und aufstrebendes Serienuniversum. Neben
der Vorgeschichte zur Serie bietet das Buch unter anderem einen eindrucksvollen Einblick in die Charaktere von
"Smallville" sowie einen kompletten Episoden-Führer bis in die dritte Staffel, gute
Musiktipps und viele wissenswerte Hintergrundinformationen. Wer sich für "Smallville"
interessiert oder wie ich einen schnellen umfassenden Einstieg in die Serie sucht, kommt an dem neuen Buch
mittelfristig nicht vorbei. Last but not least werden mit vielen kurzweiligen Inhalten zu
"Spiderman", "X-Men", dem "Batman"-Universum, inklusive der
neuen US-Serie "Birds of Prey", auch andere artverwandte Geschichten beleuchtet.
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"Superhelden, Abenteuer aus Smallville" - Broschiert zum Preis von 9,95 EUR
"Prinzessin Mononoke" und "Chihiros Reise ins Traumland", empfohlen von Martin Seebacher
"Prinzessin Mononoke" und "Chihiros Reise ins Traumland" sind zwei geniale Werke
des "japanischen Walt Disney" Hayao Miyazaki. Das Besondere der beiden Animes ist neben den
fantastischen Zeichnungen und den ausgefallenen Geschichten deren Vielschichtigkeit. Miyazaki erzählt hier
zwar eher Geschichten für Erwachsene, doch auch Kinder, die seine Heidi-Animes kennen, dürften daran
ihre Freude haben - auch wenn einige Szenen für Jüngere vielleicht etwas zu hart sind. Leider kann das
Bonusmaterial beider DVDs nicht sonderlich überzeugen, aber die Filme und der günstige Preis machen
dieses Defizit locker wieder wett. Eine Sonderedition mit beiden Filmen und mehr Bonusmaterial ist übrigens
in Vorbereitung.
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"Prinzessin Mononoke" - DVD zum Preis von 13,99 EUR
"Chihiros Reise ins Zauberland" - DVD zum Preis von 13,99 EUR
"Die Briefe an den Weihnachtsmann", empfohlen von Birgit Schwenger
Beim Namen J. R. R. Tolkien denken die meisten automatisch an den "Herrn der Ringe" oder den
"Hobbit". Doch auch als Weihnachtsmann hat sich der gute Professor verdient gemacht. Von 1925 bis
1938 hat er seinen vier Kindern jedes Jahr zu Weihnachten wunderschön illustrierte Briefe vom Nordpol
geschrieben, komplett mit Umschlag, Briefmarke und Stempel. Als Weihnachtsmann erzählte er ihnen vom
alljährlichen Trubel, von den Abenteuern des Polarbären und bösen Kobolden. Die humorvollen
Geschichten eignen sich ebenso zum Vorlesen wie zum selber Lesen und sind ein wunderschönes Geschenk für
Weihnachtsmann-Fans jeden Alters - entweder auf Deutsch oder auch im englischen Original.
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"J.R.R. Tolkien - Die Briefe vom Weihnachtsmann" - Taschenbuch zum Preis von 9,90 EUR
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"J.R.R. Tolkien - Letters from Father Christmas" - Gebundene Ausgabe (engl.) zum Preis von 15,80 EUR
"Ein Weihnachtsgrillen", empfohlen von Jürgen Bleekmann
Meinen Geschenktipp finden Sie weder bei Amazon noch bei diversen Versandhandelsketten. Sie kennen es
wahrscheinlich nicht einmal vom Hörensagen, weil es meine Erfindung ist: das Weihnachtsgrillen.
Verrückt, werden Sie sagen? Keineswegs! Warum sollte man eine lieb gewonnene und immer wieder gern
praktizierte Methode der Nahrungsaufnahme ausschließlich auf den Sommer beschränken? Klar, der
Fleischer an der Ecke wird Sie etwas verwundert anschauen, wenn Sie im Dezember nach Grillgut fragen, vielleicht
wollen Ihre Verwandten Sie auch auf dem schnellsten Wege in eine psychiatrische Anstalt schicken wollen, doch
versuchen Sie es einmal. Fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis einmal nach. wer Lust auf ein Weihnachtsgrillen hat.
Sie werden neben manchem Unverständnis aber auch andere Reaktionen erleben. "Cool, das hab ich ja noch
nie gehört!" - "Mensch, dass ich da nicht selber drauf gekommen bin" - Sie werden feststellen
das es eine Menge Anhänger dieser einfachen Idee gibt, die sich bisher einfach nicht trauten, dies offen
auszusprechen. Ich verspreche Ihnen: Sie sind der Gesprächsmittelpunkt der nächsten Wochen im
Bekanntenkreis und vor allem bei den Nachbarn - speziell, wenn Sie stolzer Besitzer eines Balkons sind. In diesem
Sinne wünsche ich Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr und eine Menge
Spaß beim "Traditionellen, in diesem Jahr erstmalig statt findenden Weihnachtsgrillen".
"The Soddit or Let's cash in again" von A. R. R. R. Roberts, empfohlen von Marcus Haas
"Dragons!" said Bingo. 'They don't frighten me. Insectivores aren't they?" Wer keine Lust mehr auf
den Ring- und Hobbit-Hype hat, besitzt mit dieser Parodie genau das Richtige, um sich einen eingefleischten
Tolkien-Fan auf ewig zum Feind zu machen. Roberts nimmt dabei den ersten Teil der Geschichte auf den Arm. Bingo
"Sac" Grabbings wird von Gandef, dem Zauberer, und einer Horde Zwerge überredet, dem Drachen Smug
sein Gold zu klauen. Tödliche Gefahren wie tuntige Trolle oder Kommunistenspinnen lauern allenthalben,
"The Thing (R)" ist viel zu böse, als dass man seine Kräfte sorglos einsetzen könnte.
Schließlich ist der Krieg der vier Armeen gegen eine Übermacht der Goblin-Armee nicht mehr aufzuhalten.
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"Adam R. Roberts - The Soddit" - Gebundene Ausgabe (engl.) zum Preis von 9,53 EUR
"Captain Future"-Rundumschlag, empfohlen von Mike Hillenbrand
In dem Moment, in dem diese Zeilen entstehen, nähere ich mich mit Siebenmeilenstiefeln meinem 31. Geburtstag
und bin naturgemäß und meinem Gemüt entsprechend etwas, aber nur etwas, sentimental. Vor allem
aber nostalgisch. Darum treffen meine Weihnachtsempfehlungen dieses Jahr eine Serie, die ich in meiner frühen
Jugend geliebt habe: "Captain Future". Der Hype um die japanische Anime-Reihe, die aufgrund,
nein: dank nur einer einzigen Tonspur für Sprache und Musik komplett neu synchronisiert und gleichzeitig
musikalisch unterlegt werden musste, ist nicht neu, aber gerechtfertigt. Die Abenteuer von Captain Future und
seinem Team aus Otto, Greg und Simon, dem fliegenden Gehirn, gehören mit zum besten, was Zeichentrick-SF
überhaupt zu bieten hat. Agentin Joan Landor nicht zu vergessen. Dazu kommt der legendäre Soundtrack von
Christian Bruhn, über den es keine Worte mehr zu sagen gibt, die nicht schon geschrieben wurden. Captain
Future ist nicht nur Kult, sondern wirklich gut. Darum: Entweder das komplette Captain Future-Paket zu Weihnachten
verschenken oder noch besser: Schenken lassen!
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"Captain Future - DVD Collection 1" - 4 DVDs zum Preis von 49,99 EUR
"Captain Future - DVD Collection 2" - 3 DVDs zum Preis von 35,00 EUR
"Captain Future - Original Soundtrack" - CD zum Preis von 11,99 EUR
"Edmond Hamilton, Weltenzerstörer und Autor von Captain Future" - Broschiert zum Preis von 9,90 EUR
"Indiana Jones"-Box-Set, empfohlen von Roland Austinat
Also gut. Eigentlich wollte ich Ihnen ja dieses Jahr die "Miami Vice"-DVDs ans Herz legen. Die
sollten ja im Herbst erscheinen. Doch, oh Kummer: Einerseits lassen die Abenteuer von Crockett und Tubbs weiter
auf sich warten, andererseits wäre das ja weder SF noch Fantasy. Gut, vielleicht ein kleines Fantasy. Egal.
Dann eben wieder die Abteilung: "SF-TV-Serien meiner Jugend". Mit einem kleinen Problem: "Die
dreibeinigen Herrscher" waren schon letztes Jahr dran, "Captain Future" schnappte mir
der werte Kollege Hillenbrand vor der Nase weg. Also muss ich gnadenlos in den Kino-Mainstream der 80er Jahre
wechseln und möchte Ihnen hier wärmstens die "Indiana Jones"-Box mit den drei Filmen
"Jäger des verlorenen Schatzes", "Indiana Jones und der Tempel des Todes",
"Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" sowie einer fetten Bonus-DVD ans Herz legen, die seit
wenigen Stunden auch mein Regal ziert. Die Filminhalte sind dem geneigten Corona-Leser
allerhöchstwahrscheinlich so vertraut wie der tägliche Weg zur Arbeit, die eigens produzierte Bonus-DVD
enthält zahlreiche Making-Ofs, Specials zu Stunts, Musik, Effekten und noch vieles mehr. Einziger
Wermutstropfen: Nur die englische Sprachfassung besitzt einen Dolby-Digital-5.1-Upmix, die deutsche Version muss
sich mit Dolby Surround begnügen. Wenn Sie wie ich Filme gerne im Original anschauen, macht das allerdings
nichts. Lange war es nicht mehr so schön, einen Mainstream-Filmgeschmack zu haben. Oh, und gesegnete,
erholsame Advents- und Weihnachtstage wünsche ich Ihnen! Die Neujahrswünsche hebe ich mir für die
nächste Ausgabe auf.
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(Zurück zum Inhalt)
Manchmal ist es vielleicht besser, Dinge nicht zu wissen. Wer möchte schon einen zweiten Teil von
"Casablanca", um zu erfahren, ob Sam und seine Holde heiraten, sich nach 2 Jahren verkrachen und
nun um die Möbel und den Hund streiten?
Andererseits würde ich nicht sagen, dass ich lieber gar keine weiteren Teile nach dem ersten
"Matrix"-Film gehabt hätte. Als Fan ist man meist froh, dass es weitergeht und man mehr von
dieser neu erschaffenen Welt sieht.
Ich gehöre nicht zu denen, die alles schlecht machen und die an eine Fortsetzung so hohe Erwartungen setzen,
die sie gar nicht erfüllen kann. Man musste schon dem zweiten Teil zugestehen, dass er Nachteile
hatte, für die er überhaupt nichts konnte:
1. Er war eine Fortsetzung, die Idee war nicht mehr neu.
2. Er hatte bei so einem guten Vorgänger sehr hohe Erwartungen zu erfüllen.
3. Er hatte weder Anfang, noch Ende und warf mehr Fragen auf, als er beantwortete.
Die typischen Probleme eines Mittelteils. Dafür hat er sich gut geschlagen und ich mochte
"Reloaded" abgesehen von Kleinigkeiten.
Ich war auch gewillt, bei "Revolutions" ein Auge zuzudrücken. Dass der Großteil der
Handlung nicht in der Matrix spielen würde, war logisch, und dass Charaktere den berühmten Löffel
abgeben müssten, unvermeidlich. Ein Happy End war unwahrscheinlich - man kann nicht mal eben ein paar
Milliarden Menschen aus der Matrix in eine kaputte Welt zurückholen.
Ich habe auch nicht noch mehr Special Effects und überraschende Wendungen erwartet, sondern einfach mehr ...
naja, "Matrix". Das Feeling kam überhaupt nicht auf. Den Film könnte man akzeptieren,
wenn er nur irgendein SF-Streifen wäre, aber nicht, wenn Matrix draufsteht.
Ich hatte gehofft, dass ein guter Abschluss der Triologie auch die versöhnt, die "Reloaded"
nicht mochten. Nicht nur, dass "Revolutions" einfach ein schlechter Teil ist, er macht
"Reloaded" sinnlos und nimmt der Sache ihren Zauber. Und ich frage mich, wie jemand, der einen so
genialen ersten Teil produziert hat, nun so dermaßen daneben liegen kann.
Die "Matrix"-Fans, die ich kenne, mochten alle "Reloaded" mit
Einschränkungen, aber mit "Revolutions" konnte sich fast niemand anfreunden. Genau umgekehrt
war es bei den übrigen Kinogängern.
Meine Theorie: In Gesprächen mit normalen Kinogängern hatte ich oft den Eindruck, dass sie
"Reloaded" überhaupt nicht verstanden haben, zudem sind 2 1/2 h Laufzeit für Nicht-Fans
vermutlich zu viel. Sie wurden von "Reloaded" aus diesen und den drei oben genannten Gründen
zwangsläufig enttäuscht und gingen dann mit niedrigen Erwartungen in den dritten Teil, der
handlungsmäßig einfachere Kost war und mehr Standard-SF.
"Revolutions" IST objektiv gesehen einfach schlechter als "Reloaded":
Chancen wurden verschenkt. Eines der faszinierendsten Dinge waren die Gedankenexperimente, davon bleibt nichts
übrig. Die Backdoors sind vergessen, bis auf Agent Smith spielt kein rebellisches Programm noch eine
wirkliche Rolle. Man konnte nach "Reloaded" grübeln, warum Neo nun auch in der wirklichen
Welt außergewöhnliche Kräfte hat. Vielleicht ist die Wirklichkeit auch nur eine Scheinwelt, um die
Rebellen irgendwo unterzubringen, wo sie der Matrix nicht mehr schaden können? Die Lösung des Ganzen war
jedoch denkbar banal.
Charaktere mit Potential wurden in "Reloaded" eingeführt und kamen in
"Revolutions" bestenfalls kurz vor.
Der Merowinger und Persephone hatten ganze 5 Minuten. Seine Killer-Programme, die Zwillinge, die trotz der kurzen
Rolle in "Reloaded" eindeutig zu den beliebtesten Charakteren der Triologie gehören,
tauchten erst gar nicht mehr auf.
Und warum hat man Trinity so sinnlos und unspektakulär abtreten lassen? Das war eine der unglücklichsten
Sterbeszenen, die ich je gesehen habe. Mir fiel spontan der Spruch von Twin #1 ein: "Geht das auch ein
bißchen schneller?" Schade um eines der sympathischsten Pärchen der SF-Welt.
Viele Fragen blieben unbeantwortet. Ist Neo tot? Was passiert mit den Milliarden Menschen, die immer noch ans
System angeschlossen sind? Und überhaupt - was ist das für ein Friede, für den Neo sich da geopfert
hat? Die Matrix gibt es weiterhin, die Maschinen hören nur auf, Zion weiter in Schutt und Asche zu legen. Wer
sagt, dass sie es sich nicht anders überlegen? Schließlich haben sie ihr Ziel erreicht und
Gewissensbisse sind eher fraglich. Die Frage stellt man sich schon im ersten Teil, als Cypher seine Crew
verrät.
Und vor allem: Es war einfach zu wenig "Matrix". Die ersten 20 Minuten und der finale Kampf
zwischen Smith und Neo spielen in der Matrix, der Rest in der wirklichen Welt. Klar, dass ein wesentlicher Teil
dort spielen muss, aber letztendlich ist es doch die Scheinwelt, die wir alle sehen wollen, wenn man sich einen
Film dieses Titels ansieht.
Aber selbst wenn man einfach nur ein vernünftiges, aber unspektakuläres Ende hätte machen wollen,
hätte man es mit derselben Handlung um Längen besser machen können, wenn man nicht bei Umsetzung so
wenig Feingefühl bewiesen hätte:
Das Ganze war sehr Effekt-lastig und langweilig anzusehen. Im zweiten Teil mögen einige Kampf- oder
Verfolgungsszenen zu lang oder überflüssig gewesen sein, aber sie waren für sich schön bzw.
spektakulär anzusehen. Die Schlacht um Zion jedoch nervte irgendwann nur noch wegen des Geräuschpegels
und zuviel Computeranimation. Oder wie der Spiegel sagte, "Duschschläuche gegen Mech-Warrior".
Zugegeben, die Computeranimation war notwendig, um 250.000 Maschinen gegen die Mauern von Zion anrennen zu lassen,
aber weniger wäre mehr gewesen.
Stichwort Patriotismus und Religion. Realismus hat sicher nicht Priorität in SF-Filmen, aber trotzdem wirkt
es unglaubwürdig, wenn eben noch 250.000 Killerroboter die Miliz von Zion ausradieren und im nächsten
Moment alle in Jubel ausbrechen, weil ein Junge dahergelaufen kommt und ruft "Neo hat uns gerettet".
Und nichts gegen die Erlöser-Rolle, aber musste man am Ende immer gen Himmel schauen, wenn man über Neo
redete?
"Revolutions" war ungewohnt blutig. Im ersten Teil floss nur in der berühmten Lobby-Szene
Blut und als Neo erschossen wird, im zweiten nicht mal ein einziger Tropfen.
Während "Reloaded" lange Dialoge hatte, die Sinn machten und wichtig für die Handlung
waren wie das Gespräch zwischen Neo und dem Architekten, wurden in "Revolutions" Dinge in 20
Sätzen ausgedrückt, für die auch 2 gereicht hätten. Bestes Beispiel der Merowinger.
Nun, für mich ist nach "Matrix Reloaded" gedanklich einfach Schluss.
Ich will die "Matrix" mit Neo,Trinity und Morpheus, schönen Kampfszenen und Special Effects,
witzigen Momenten, coolen Sprüchen, Outfits und Bösewichtern, fetziger Musik und der einzigartigen
Atmosphäre, Idee und Philosophie - kurz gesagt, mit allem, was Teil 1 meiner Meinung nach zu einem der besten
Filme aller Zeiten machte und von dem Teil 2 noch einiges und Teil 3 nichts mehr hatte.
Oder um es mit Cypher zu sagen: "Warum habe ich Idiot nicht die blaue Pille genommen? Ich will zurück in
die Matrix, ich will nichts mehr wissen, ich will alles vergessen ..."
Link zum Thema:
http://whatisthematrix.warnerbros.com - Offizielle Homepage
Amazon-Links zum Thema:
"Matrix - Rückblicke, Einblicke, Ausblicke" - DVD zum Preis von 14,99 EUR
(Zurück zum Inhalt)
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"Enterprise" macht Weihnachtsurlaub.
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Sowohl in den USA als auch in Deutschland wird "Enterprise" während der kommenden Feiertage
eine Pause einlegen. In Amerika wurde am Mittwoch mit "Carpenter Street" die letzte
"Enterprise"-Folge für dieses Jahr ausgestrahlt. Neue Episoden der dritten Staffel gibt es
dann ab dem 14. Januar 2004, beginnend mit der Folge "Chosen Realm".
Sat.1 wird mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel von "Enterprise" am Freitag noch bis zum 19.
Dezember 2003 fortfahren. Nach der Episode "The Crossing" ("Übergang") gehen dann aber
auch hier in Deutschland Captain Archer und seine Crew in Weihnachtsurlaub. Laut Sat.1 wird die zweite Staffel
dann voraussichtlich Mitte oder Ende Januar fortgesetzt, eventuell mit einem Sendeplatz am Samstag, was allerdings
noch nicht feststeht. Die dritte Staffel wird man Deutschland voraussichtlich Ende 2004 zu sehen bekommen.
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"Enterprise": Montgomery über seine Rolle.
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"Ich bin immer noch genauso aufgeregt wie an dem Tag an dem ich genommen wurde, um Travis zu spielen",
sagt ein enthusiastischer Anthony Montgomery als er über die Entwicklung seines Charakters während der
dritten Staffel von "Star Trek: Enterprise" spricht. Im Dreamwatch Magazin, lobte Montgomery die
Kameradschaft der Charaktere und drückte seine Hoffnung aus, dass sich diese im Laufe der Season noch
vertiefen würde.
"Es würde mich nicht stören herausfinden, wie mein Charakter wirklich über Subcommander T'Pol
fühlt", sagte er und wundert sich, ob Travis jemals angesichts ihres vulkanischen Gleichmuts beleidigt
sein wird. "Ich habe es immer so gespielt, wie wenn Travis vorher schon Außerirdische getroffen hat.
Und sie ist ein bisschen verschlossener als die meisten von ihnen, so dass er zwangsläufig damit umgehen
muss. ... Ich möchte den Dingen nun einen neuen Schwung geben." Montgomery findet die Handlungen der
Storys als zeitgemäß und sagte, er sei begeistert über die Tatsache, dass sie sich nun auf einer
Mission befinden, die über das bloße erforschen hinausgeht.
"Indem man uns diese Mission gibt, wird eine viel festere Grundlage geschaffen auf der zukünftige
Geschichten erzählt werden können", sagt er und drückt seine Hoffnung aus, dass Mayweather ein
reiferer Veteran wird und eine größere Rolle in den Storys spielt. "Ich habe seine Ausgelassenheit
und jugendliche Vitalität in den ersten beiden Staffel genossen. Dieses Jahr werde ich allerdings versuchen
ihn mehr bodenständiger und kontrollierender zu machen und ihn nicht in verschiedenen Umständen immer
als wild darzustellen. Travis ist ein Erwachsener, der das schnellste Sternenflottenschiff steuert und ich
möchte ihn auch so dargestellt sehen."
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Siddig über "Enterprise" und seinen Sohn.
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"Meine 'Star Trek'-Zeit ist vorbei. Es sei denn sie erfinden etwas absolut Unwiderstehliches", sagte
Alexander Siddig (ST:DS9 Dr. Bashir) in einem Chat mit Fans am Anfang der Woche. "Es wird etwas langweilig
mit der Zeit." Auf seiner Homepage schrieb Siddig, dass der Ausführende Produzent Rick Berman ihm vor
einigen Monaten eine Rolle in "Enterprise" angeboten habe, "jedoch stand ich nicht zur
Verfügung."
Der Schauspieler sagte, dass er nicht daran interessiert sei, bei "Enterprise" Regie zu
führen. "Ich würde es begrüßen, wenn sie ein paar neue Designer und eine neue Crew
casten würden und die Serie ganz anders angingen", sagte Siddig. Er fügte hinzu, dass er in keiner
großen Eile sei, wieder im amerikanischen Fernsehen mitzuwirken. "Im Moment macht es mir keinen
Spaß, in den USA zu arbeiten. Ich liebe die USA, aber die Qualität des Programms, dass ich sehe ist
niedrig. Großbritannien ist für mich momentan besser."
Über Weihnachten hofft Siddig seinen Sohn Django zu besuchen, der bei seiner Mutter Nana Visitor (ST:DS9
Kira) in den USA lebt. "Die Zeit rast", sagte Siddig in Bezug auf die Entwicklung seines sieben Jahre
alten Sohnes. Er glaube nicht, dass Django an der Schauspielerei interessiert sei, sollte dies dennoch der Fall
sein, so würde Siddig ihm raten "erst etwas handfestes zu erarbeiten."
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Marina Sirtis über den "Nemesis"-Flop & ihre Zukunft.
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Marina Sirtis (ST:TNG: Troi) äußerte sich in der letzten Ausgabe des britischen Magazins "Star
Trek Monthly" über das bescheidene Einspielergebnis von "Star Trek: Nemesis" und das
schwer zu akzeptierende Ende ihrer "Star Trek"-Schauspielerei.
"Ich durchlebte einen psychologischen Wechsel", sagte Sirtis. "Ich sagte mir: 'Okay, es ist vorbei.
Es gibt keine wenns und abers. Es ist vorbei. Wir werden keine weiteren Filme drehen. Es waren tolle 16 Jahre. Wir
hatten eine tolle Zeit, aber nun ist es Zeit, nach vorne zu schauen.'"
Sirtis' Meinung nach braucht "Star Trek" eine Pause. "Ich glaube, dass einige Leute
vollgetrekkt sind und ich meine wir sollten dem Ganzen eine Pause geben ... . Lasst uns fünf oder zehn Jahre
warten und dann wiederkommen mit einem neuen "Star Trek", so dass sich die Leute wieder dafür
begeistern können." Kürzlich erhielt Sirtis eine Rolle in der ABC-Fernsehserie "Threat
Matrix". Sie spielte 'Dr. Germ' in einer Episode mit dem gleichen Namen. Der Name lässt es schon
vermuten: Sie spielte eine irakische Chemiewaffenexpertin. "Ich erschreckte mich wirklich selbst. Es war
merkwürdig mich später selber so grausam, eiskalt und emotionslos zu sehen. 'Dr. Germ' war die Antithese
zu 'Troi' und es war fantastisch."
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Ein Star für "Scotty".
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Wie die anderen Schauspieler der originalen "Raumschiff Enterprise"-Serie, empfindet sich James
Doohan für immer verbunden mit seiner Rolle als Chefingenieur Montgomery "Scotty" Scott. Allerdings
ist er der einzige seiner "Star Trek"-Kollegen, der noch nicht auf dem Hollywood Walk of Fame mit
einem Stern vertreten ist. Nach den Vorstellungen von Doohans Sohn, Chris, soll sich das nun ändern.
Der junge Doohan hat eine Kampagne gestartet, um die Geldmittel zusammen zu bekommen, um seinen Vater auf dem Walk
of Fame zu verewigen. "Vor vielen Jahren hat mein Vater gesagt, es sei ungewöhnlich, dass man dem
Geehrten $15.000 für die Ehre eines Sternes auf dem Walk of Fame abverlange", betonte Chris Doohan.
"In der Vergangenheit haben viele Berühmtheiten ihren Stern durch die Spenden von Fans, ihrer Familie
oder Filmstudios erlangt. Paramount scheint nicht daran zu denken, etwas beizusteuern."
Doohan hofft, dass er die $15.000 durch die Unterstützung von "Star Trek"-Fans zusammen
bekommt. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er eine Homepage geschaltet, wo Fans durch PayPal oder Überweisung
spenden können. Doohan versprach, sollte der gesammelte Betrag über den $15.000 für den Star sein,
den verbleibenden Betrag dem Motion Picture Hospital in Calabassas, Kalifornien zu spenden. Außerdem wird
jeder Spender, der über $500 spendet eine Einladung für die Zeremonie am Walk of Fame erhalten, als
persönlicher Gast von James Doohan.
Link zum Thema:
http://www.scottysstar.com/
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(Zurück zum Inhalt)
Jede "Star Trek"-Serie legte bislang seinen eigenen Schwerpunkt auf ausgewählte Aliens. Die
"Next Generation" konzentrierte sich auf die Klingonen und Romulaner, bei "Deep Space
Nine" rückten die Bajoraner, Cardassianer und Ferengis in den Mittelpunkt, während sich
"Star Trek: Voyager" mehr und mehr um die Borg kümmerte. Seltsamerweise sind ausgerechnet
etliche Gründerrassen der Föderation noch immer ein offenes Buch, eine Lücke, die
"Enterprise" nun offenbar zu füllen beabsichtigt. Außerdem wurden gleich in der ersten
Staffel neue Aliens eingeführt, welche die Serie prägen werden.
Die Suliban
Diese Aliens unterscheiden sich von Körperaufbau und Fähigkeiten nicht sehr von den Menschen, doch sie
zögern nicht, ihrer Entwicklung mit genetischen Eingriffen auf die Sprünge zu helfen. Dafür
verwenden sie Techniken, die ihnen Aliens aus der Zukunft zur Verfügung stellen. Im Gegenzug müssen sie
Aufträge ausführen mit dem Ziel, geschichtliche Abläufe zu verändern.Wer dieser ominöse
Auftraggeber ist, wird wohl noch einige Zeit ein Geheimnis bleiben.
Die Vulkanier
Sie ähneln in vielem natürlich denen, die wir ab dem 23. Jahrhundert kennen gelernt haben; sie lassen
ihr Handeln und ihr Empfinden von der Logik diktieren. Die Erforschung des Alls hat für sie nicht den
gleichen Stellenwert wie bei den Menschen.
Andauernde Konflikte mit den Andorianern führten zu einem Vertrag, den die Vulkanier gefährden, indem
sie das andorianische Gebiet ausspionieren. Ihr starker Geruchssinn führt dazu, dass sie den
"Gestank" von Menschen kaum ertragen können. T'Pol benutzt daher ein Nasenbetäubungsmittel,
eine Prozedur, die bislang übrigens kein Vulkanier je erwähnte.
Die Klingonen
Man muss sie wohl kaum vorstellen, und natürlich sind sie auch schon in diesem Universum vertreten, wo sie
noch feindseliger wirken als zu den Zeiten von James T. Kirk. Das Aussehen der "Classic"-Serie
haben sie freilich nicht, was natürlich zur Frage führt: Warum sahen die Klingonen denn zu den Zeiten
von Kirk so anders aus? Worf wüsste die Antwort, aber er würde das nie mit einem Außenseiter
diskutieren.
Die Andorianer
Die blaue Gesichtsfarbe, die weißen Haare und die antennenartigen Ohren führten dazu, dass die
Andorianer lange Zeit im Giftschrank von "Star Trek" versteckt wurden. Da wir wissen, dass die
Andorianer eine der Gründerrassen der Föderation sind, konnten und wollten die Macher von
"Enterprise" diese Aliens nicht länger ignorieren. Also bekamen sie eine leichte
Aufbesserung, und siehe da: Sie wirken nun gar nicht mehr so lächerlich, im Gegenteil, die beweglichen
Fühler sind mit das Originellste, was wir seit langem in Sachen "Star Trek"-Aliens zu sehen
bekamen.
Die Heimatwelt der Andorianer ist Epsilon Indi VIII (Andor), in einem benachbarten Sternensystem zu Vulkan.
Aus der "Classic"-Serie wissen wir, dass sich im andorianischen System auch der Piratensitz
Triacus befindet. Die Triacaner griffen die Andorianer so lange an, bis auch diese sich zur Kriegerrasse
entwickelten.
Rassen, die noch kommen können ...
Da wären natürlich zunächst die Romulaner zu nennen! Wie aus der bisherigen "Star
Trek"-Geschichte bekannt ist, fand 2160 ein erbitterter Krieg zwischen Menschen und Romulanern statt, was
zur Gründung der neutralen Zone und zum Vertrag von Algeron führte.
Irgendwann werden sicherlich noch die Denobulaner näher betrachtet werden. Dies ist der Name der Rasse, der
Dr. Phlox angehört. Bislang wissen wir nur, dass die Denobulaner eine verblüffende Ähnlichkeit mit
Cardassianern haben und dass sie während einer Mahlzeit keine Gespräche führen.
Die Tellariten sehen noch lächerlicher aus als die Andorianer, für eine Modernisierung müssten sich
die Maskenbildner von "Star Trek" schon einiges einfallen lassen; diese Aliens haben nämlich
das Gesicht eines Schweins. Nichtsdestotrotz sind auch sie - neben der Erde, Alpha Centauri, Vulkan und Andor -
eine Gründerrasse der Föderation.
Eher rechnen könnte man mit den Orionern, die bereits aus der allerersten "Star
Trek"-Episode überhaupt bekannt sind: "Der Käfig". In der
"Classic"-Episode "Reise nach Babel" wurde die Enterprise von Orion-Piraten
angegriffen. Diese gründeten später das Orion-Syndikat, das in "Deep Space Nine"
mehrfach eine Rolle spielte.
Natürlich ist es nicht die Aufgabe von "Enterprise", alle bereits erwähnten Rassen
aufzugreifen und einzubauen, schließlich soll das Neue ja nicht zu kurz kommen. Andererseits sollten
historische Fakten des "Star Trek"-Universums nicht gänzlich ignoriert werden. Aber es
bleiben ja auch noch schätzungsweise 160 Episoden, die mit vielen Abenteuern, Aliens und Raumphänomenen
gefüllt werden müssen.
Und so geht es weiter:
Ep. 11: "Cold Front" (übersetzt: Kalte Front)
Wem soll Archer Glauben schenken? Dem Sulibaner Silik, der sich an Bord der Enterprise schmuggelt, und ohne
dessen Hilfe die Enterprise vernichtet worden wäre? Oder Daniels, einem Besatzungsmitglied, der sich
als Zeitreisender entlarvt und der angeblich für eine Organisation arbeitet, die Veränderungen in der
Vergangenheit verhindern will.
Ep. 12: Silent Enemy (übersetzt: Stummer Feind)
Die Enterprise wird wiederholt von Aliens angegriffen und beschädigt. Dabei geben sie keine
Erklärung ab, was sie eigentlich wollen. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um die Enterprise
rechtzeitig mit besseren Waffen auszustatten.
Ep. 13: Dear Doctor (übersetzt: Lieber Doktor)
Dr. Phlox schreibt einen Brief an seinen Kollegen Dr. Lucas. Darin beschreibt er einen typischen Tag auf der
Enterprise. Er schildert u. a. den Erstkontakt mit einer Zivilisation, die noch nicht den Warpantrieb
entdeckt hat und die von Archer verlangt, in das Geheimnis der Warptechnik eingeweiht zu werden.
Ep. 14: Sleeping Dog's (übersetzt: Schlafende Hunde)
Die Enterprise stößt auf ein Klingonenschiff, dessen Crew von einem Virus infiziert wurde.
Captain Archer will gerne helfen, nur hindert ihn daran die klingonische Köchin des Schiffes, die als Einzige
nicht infiziert ist und die ein paranoides Misstrauen an den Tag legt.
Ep. 15: Shadows of P'Jem (übersetzt: Schatten von P'Jem)
Die Fortsetzung von "The Andorian Incident": Der Andorianer Shran (Jeffrey Combs) kommt diesmal Captain
Archer zu Hilfe, der erneut als Geisel gehalten wird. Diese Episode zeigt auch die Konsequenzen der Andorianer,
nachdem sie feststellten, dass die Vulkanier den Friedensvertrag verletzt haben.
Ep. 15: Shuttlepod One (übersetzt: Shuttle Nummer 1)
Da die "Enterprise"-Produktion ihr Budget massiv überzogen hat sind jetzt schon für die
zweite Hälfte der ersten Staffel einige "Bottle-Shows" angekündigt. So nennt man Episoden, die
mit den Stammkulissen auskommen müssen. Die erste könnte "Shuttlepod One" sein: Tucker und
Reed stecken in einem Shuttle fest, als sie von einer Mission zurückkommen und eine scheinbar zerstörte
Enterprise vorfinden.
Ep. 16: Equilibrium (übersetzt: Gleichgewicht)
T'Pol muss sich mit einigen rebellierenden Vulkaniern befassen, die die Philosophie der Logik ablehnen und eine
andere Art zu leben bevorzugen.
Ep. 17 Rogue Planet (übersetzt: Grausamer Planet)
Die Crew wird auf einem Planeten mit den Eska konfrontiert, einer Jägerrasse, die sich perfekt tarnen kann
und nachts unauffindbar ist. Sie verfolgen eine Formwandler-Rasse.
(Zurück zum Inhalt)
Star Trek: Deep Space Nine - The Lives of Dax
"The Lives of Dax" ist eine Anthologie, welche, abgesehen von Verad, der in der "Deep Space
Nine"-Episode "Invasive Procedures" ("Der Symbiont") für wenige Stunden den
Dax-Symbionten in sich trug, eine Geschichte von jedem der vergangenen Wirte von Dax erzählt. Fast jede der
Erzählungen handelt während großer Ereignisse in der Geschichte von Trill oder der Föderation.
Bereits wenige Monate nach dem Ende von "Star Trek: Deep Space Nine" im Fernsehen wurde 1999 die
erste Auflage veröffentlicht. Im Januar 2003 wurde das Buch dann unter dem Logo des "Deep Space
Nine"-Relaunches (DS9R) wiederveröffentlicht. Dies bot sich an, da die Rahmenhandlung einige Zeit
nach dem Ende der TV-Serie angesiedelt ist.
Unter der Obhut von Marco Palmieri, der auch für den DS9R verantwortlich ist, haben eine Reihe von
talentierten Autoren faszinierende Geschichten über faszinierende Persönlichkeiten mit dem Namen Dax
verfasst. Zu ihnen zählen u. a. die Reeves-Stevenses, bekannt für Romane wie "Federation"
("Die Föderation") oder die atemberaubende "Millennium"-Trilogie, die noch nicht auf
deutsch erschienen ist, Jeffrey Lang, Autor des "TNG"-Romans "Immortal Coil" ("Das
Unsterblichkeitsprinzip") und dem "DS9"-Beitrag zur "Section 31"-Reihe,
"Abyss" ("Der Abgrund"), Michael Jan Friedman, Schöpfer mehrerer charakterbetonter
"Star Trek"-Romane und S. D. Perry, eine erfolgreiche Jungautorin im Bereich "Star
Trek", die zum DS9R schon mehrere, erfolgreiche Beträge geleistet hat.
Ezri Dax befindet sich in einer der Holosuites an Bord von Deep Space Nine und erprobt eine historische
Simulation der Belagerung von Las Vegas während des 3. Weltkrieges, welche sie später mit Julian
besuchen will. Während ihrer Wanderung durch das unbekannte Ambiente begegnet sie Vic Fontaine, dem
unvergleichlichen holografischen Nachtclub-Sänger aus dem Las Vegas des Jahres 1962.
Nach kurzer Zeit entwickelt sich ein herrliches Gespräch darüber, wessen Leben konfuser sei. Das eines
periodenspezifischen Hologramms, dass sich jedoch seiner Umgebung im 24. Jahrhundert voll bewusst ist. Oder das
der vereinigten Trill, für die die Vereinigung ohne die notwendige Ausbildung kam, und die sich in den
vergangenen Monaten seit der Vereinigung mit dem Symbionten in der Erinnerungswelt von acht verschiedenen Personen
wieder findet.
Nachdem Ezri von den genauen Umständen berichtet hat, die zur Vereinigung mit Dax führten, erzählt
sie Geschichten aus den Leben der bisherigen Wirte.
In "First Steps" von Kristine Kathryn Rusch führt das isolationistische Verhalten der Trill zu
einer Katastrophe, als ein fremdes Raumschiff im Orbit um den Planeten auftaucht und eine Verständigung
unmöglich ist. Die Politikerin Lela Dax handelt gegen den Willen ihrer Regierungskollegen und riskiert ihre
Karriere, um die Situation zu lösen. Schließlich gelingt es ihr, erste Impulse für eine
Veränderung in der starren, auf alten Traditionen beharrenden Riege zu bewirken und so Trills Weg in die
interstellare Gemeinschaft vorzubereiten.
Der introvertierte, oft nervöse Wissenschaftler Tobin Dax befindet sich in "Dead Man's Hand" von
Jeffrey Lang zusammen mit einer Gruppe von Wissenschaftlern verschiedener Völker auf der Reise nach Alpha
Centauri, um dort im Auftrag des Cochrane Instituts an der Entwicklung des ersten Materietransporters zu arbeiten.
Unterwegs werden sie Opfer eines romulanischen Hinterhalts, der dazu dienen soll, die Warptechnologie zu stehlen
und so für die Romulaner zugänglich zu machen. Die folgenden Ereignisse fordern Tobins gesamten Mut, um
zu verhindern, dass den Romulanern weder Warpantrieb noch das Transporterexperiment in die Hände fallen.
In "Old Souls" von Michael Jan Friedman wird der Leser Zeuge der Begegnung zwischen dem
achtzehnjährigen Leonard McCoy und der wesentlich älteren Emony Dax. Der junge Student, der noch kein
Ziel für sein Leben gefunden hat, und die erfolgreiche Athletin entdecken die gegenseitige Zuneigung und
erleben zusammen ein kurzes Abenteuer der Liebe.
Für McCoy kommt es zur entscheidenden Situation in seinem jungen Leben, die in ihm den Wunsch weckt, Arzt zu
werden.
Als sich in "Sins of the Mother" von S. D. Perry ein Komet dem Trill-System nähert, auf dem
schwache trillähnliche Lebenszeichen geortet werden, ist die wissenschaftliche Aufregung groß.
Wäre dies doch der Beweis für nicht auf Trill geborene Symbionten. Da die Existenz der Symbionten immer
noch ein Tabuthema gegenüber Außenstehenden ist, wird ein Team geschickt, welches heimlich der Sache
nachgehen soll. Was man schließlich findet, ist ein parasitäres Wesen von der Rasse, bekannt aus der
"TNG"-Episode "Conspiracy" ( "Die Verschwörung"), welches genetisch mit
den Symbionten verwandt ist. Die Begegnung mit dem Parasiten endet für Audrids Mann tödlich und
führt zu der größten Sünde ihres Lebens.
Diese Kurzgeschichte liefert eine Vorahnung auf die in "TNG" rechtzeitig vereitelte Invasion der
Parasiten und auf den sich im aktuellen DS9R-Handlungsbogen ankündigenden Krieg zwischen den Parasiten und
den Symbionten (siehe auch Artikel im Corona Magazine #110).
"Infinity" von Susan Wright spielt kurz vor der Indienststellung der U.S.S. Excelsior. Mit ihr
soll das viel versprechende Transwarp-Projekt vorgestellt werden. Zuvor jedoch ist ein Testflug mit dem
Transwarp-Shuttle Infinity geplant, welches von dem erfahrenen Testpiloten Torias Dax gesteuert wird. Trotz
Bedenken wird der Testflug vor den Augen vieler Zuschauer durchgeführt und endet in einem Desaster. Torias
Dax stirbt bei dem wohl waghalsigsten Testflug seines Lebens und hinterlässt seine Frau Nilani Khan.
Neben dem Bezug auf das in "Star Trek III" gezeigte erfolglose Transwarp-Projekt zeigt
"Infinity" das traurige Ende einer Ehe, welches in der "DS9"-Episode
"Rejoined" ("Wiedervereinigt") noch einmal thematisiert wird, als Lenara Khan, ein neuer Wirt
des Khan-Symbionten, Jadzia Dax begegnet.
"Allegro Ouroboros in D Minor" von S. D. Perry und Robert Simpson wird zu großen Teilen aus der
Perspektive von Joran Dax erzählt und zeigt dem Leser dessen perverse Obsessionen, die zum Mord an drei
Personen führen. Joran wird vom Gesetzeshüter Verjyl Gard, ein früherer Host des im DS9R eine
wichtige Rolle spielenden Hiziki Gard, gestellt, bevor ein weiterer Mord seine Pläne zu Ende bringen kann.
Die Erinnerungen an Joran können im Dax-Symbionten unterdrückt werden, Akten werden vernichtet.
Offiziell hat es nie einen Joran Dax gegeben.
Fähnrich Sisko nimmt unter der Obhut seines Mentors, dem angesehenen Föderationsbotschafter Curzon Dax,
in "The Music Between the Notes" von Steven Barnes an den Verhandlungen zwischen der Föderation und
zwei fremden Völkern, den Bactricanern und den Azziz teil.
"Reflections" von L. A. Graf spielt kurz nach den Ereignissen der "DS9"-Episode
"Paradise Lost" ("Das verlorene Paradies"). Die Defiant ist auf dem Rückweg von der Erde
nach Deep Space Nine, als sie aufgrund eines Notfalls nach Trill gerufen wird. Jadzias Schwester Ziranne,
die nie beabsichtigte, einen Symbionten in sich zu tragen, taucht plötzlich in einem Krankenhaus auf. Sie ist
kaum ansprechbar und trägt einen Symbionten in sich, ohne das festgestellt werden kann, welcher Symbiont es
ist und woher er kommt. Im Laufe der Geschichte wird die Verwicklung Verads in die Ereignisse deutlich.
An der einleitenden Kurzgeschichte ist besonders die Aufdeckung der genauen Umstände interessant, wie es zu
der unerwarteten Vereinigung von Ezri Tigan und dem Dax-Symbionten an Bord der U.S.S. Destiny kam. Aus den
wenigen schon aus den TV-Episoden bekannten Fakten, haben die Autoren gekonnt eine ergreifende Geschichte
entwickelt, die zeigt, wie unerwartet, unfair, aber auch überwältigend und voller Chancen die Situation
für Ezri war. Diese Geschichte vor Augen, bekommt die charakterliche Entwicklung Ezris im Laufe des DS9R eine
zusätzliche Gewichtung.
Im Laufe der acht Kurzgeschichten tauchen viele mehr oder weniger bekannte Gesichter aus "Star
Trek" auf. Dazu gehören Sareks Vater Skon, TPau aus der "TOS"-Episode "Amok
Time" ("Weltraumfieber"), Darzan Odan, ein früherer Wirt des in der
"TNG"-Episode "The Host" ("Odan, der Sonderbotschafter") eine Rolle
spielenden Symbionten, Saavik aus den klassischen "Star Trek"-Kinofilmen, Fleet Commander
Christopher Pike, Leonard McCoy, Verjyl Gard, Fähnrich Benjamin Sisko und sein lebenslanger Freund
Fähnrich Cal Hudson, der später Starfleet in der "DS9"-Doppelfolge "The
Marquis" ("Der Marquis") verlassen wird und Admiral Janeway, Vater der Kommandantin der U.S.S.
Voyager.
"The Lives of Dax" wurde von sehr unterschiedlichen Autoren geschrieben. So gelingt es, jede Geschichte
auf einzigartige Weise zu erzählen und die Einzigartigkeit jedes Wirts hervorzuheben. Trotz alledem wurde
ein äußerst kohärentes Gesamtwerk geschaffen, dass ein echtes Lesevergnügen bereitet.
Star Trek #23 - Ishmael
Die U.S.S. Enterprise transportiert auf einer Routinemission eine Gruppe von Wissenschaftlern zur Starbase
12. Als Spock von einem sich ebenfalls bei der Starbase aufhaltenden klingonischen Erzfrachter ungewöhnliche
Energiemuster ortet, begibt er sich auf eine riskante Mission. Als Wartungstechniker getarnt, verschafft er sich
Zutritt zum Schiff der Klingonen. Nach der plötzlichen Abreise des Schiffes gelingt es dem wissenschaftlichen
Offizier der Enterprise noch zwei kurze, rätselhafte Nachrichten abzusenden, bevor der Frachter in der
nahen Tau Eridani-Wolke spurlos verschwindet.
Von seinen Mannschaftskameraden für tot gehalten, beginnt für Spock eine Reise durch die Zeit. Die
Klingonen versuchen in einem gefährlichen Experiment, die Geschichte der Erde im Jahr 1867 zu beeinflussen.
Trotz Folter durch die Klingonen kann der Halbvulkanier seinen Peinigern entkommen. Er findet sich auf der Erde in
Seattle wieder, hat allerdings in Folge der erlittenen Qualen sein Gedächtnis verloren. In den sich
anschließenden Wochen und Monaten lebt Spock in der kleinen Gesellschaft der Bewohner von Seattle. Seitdem
er von Aaron Stemple, einem ansässigen Sägemühlenbesitzer, gefunden und gepflegt wurde, gibt er
sich als dessen Neffe Ishmael Marx aus und übernimmt die Buchführung der Mühlengeschäfte.
Der Roman zeigt einen Spock, der aufgrund des Gedächtnisverlustes keinen Zugang zu seinem kulturellen Erbe
hat und mit der Zeit mehr und mehr seine menschliche Seite ergründet und erlebt. Dies wird besonders
interessant, da Spock zwar weiterhin nach den Prinzipien der Logik agiert, aber trotzdem seine emotionale
menschliche Seite nicht unterdrückt.
Ansonsten glänzt "Ishmael" vor allen durch die äußerst bildlichen Beschreibungen der
Schauplätze und landschaftlichen Umgebung. Der Flair der Western-Zeit wird sehr gut eingefangen.
Was diesen Roman an sich von anderen "Star Trek"-Romanen abhebt, ist der Fakt, dass es sich hier
um ein Crossover zwischen "Star Trek" und der TV-Serie "Here come the Brides"
handelt. Die Serie lief zwischen 1968 und 1970 im amerikanischen Fernsehen. Die Rolle des Aaron Stemple spielte
übrigens Mark Lenard, der in "Star Trek" die Rolle des Sarek, dem Vater von Spock, spielte.
"Ishmael" ist eine kurzweilige Geschichte um die kleine Gesellschaft von Seattle und einen menschlichen
Spock und bietet mehrere Stunden Lesespaß.
Amazon-Links zum Thema:
"Star Trek: Deep Space Nine - The Lives of Dax" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,38 EUR
"Barbara Hambly: Star Trek #23 - Ishmael" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 5,02 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Rick Berman ist der Chef des ertragreichsten SF-Franchise der letzten 35 Jahre. Berman ist der Chef von
"Star Trek" und auch Erfinder und Produzent der aktuellen "Star Trek"-Serie
"Enterprise". In der Zeitschrift "Star Trek Monthly", Ausgabe 111, beantwortet Berman
wie immer einige Fragen in der Rubrik "Inside Star Trek". Das Corona Magazine hat die freundliche
Erlaubnis erhalten, regelmäßig aus den Interviews des Magazins an dieser Stelle zitieren zu
dürfen:
"Enterprise" heißt mit Beginn der dritten Staffel ganz offiziell "Star Trek:
Enterprise". Bislang haben Sie immer gesagt, dieser Titel wäre von UPN nur für die Promotion
eingesetzt worden, also: Was ist geschehen?
Rick Berman: Diese Entscheidung wurde ausschließlich von den Leuten bei UPN getroffen. Sie gingen dabei sehr
zuversichtlich vor, während ich eher gemischte Gefühle hatte. Was mich angeht, so glaube ich, dass jeder
Star Trek-interessierte Zuschauer schon lange weiß, dass "Enterprise" eine "Star
Trek"-Serie ist. Aber sie glauben, dass der Zusatz "Star Trek" der Serie ein wenig mehr positive
Aufmerksamkeit verleihen wird. Ich konnte nicht mit ihnen debattieren und um Stunk zu machen, war mir die Sache
nicht wichtig genug.
Die Quoten steigen wieder! Gab es einen tiefen kollektiven Seufzer in Ihrem Büro und am Set?
Rick Berman: Wir geraten nicht wirklich in Aufregung darüber, wenn die Quoten steigen. Und wir fallen auch
nicht in Depressionen, wenn sie sinken. Alles was wir wollen, ist ein gutes Produkt zu liefern. Die Tatsache,
dass die Quoten steigen - und vor allem die ersehnten demographischen Erhebungen - ist aber ein gutes Gefühl.
Es bedeutet einfach, dass es Menschen da draußen gibt, die zuschauen.
Auf welche Episode, die Sie selbst geschrieben haben, sind Sie am meisten stolz?
Rick Berman: Ich war mit Cogenitor sehr zufrieden. Ich war auch mit Stigma sehr zufrieden. Aber ich würde
sagen, dass die Episode, die mich bisher am meisten mit Stolz erfüllt hat, der Pilotfilm der Serie,
"Broken Bow", ist. Es war das erste Mal, dass ich mit Brannon eine Episode zusammen geschrieben habe und
auf das Ergebnis bin ich wirklich sehr stolz.
Zitiert aus "Star Trek Monthly", Ausgabe 111.
Für mehr Informationen, besuchen Sie bitte die Seite
www.titanmagazines.com.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
Corona Magazine #115
Anmerkung zu unserer Rubrik "Rating Report"
Hallo Martin! Ich verfolge Euer Magazin schon sooooooooo lange, also sehe ich es als meine Pflicht erstmal ein
dickes ***DANKE*** für Eure Arbeit loszuwerden.
Aber nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Es wurde in den letzten Jahren doch schon so oft mit SAT 1 über
seine Programmpolitik gestritten (sofern das möglich war). Haben die sich denn jemals direkt dazu
geäußert, warum Star Trek, als doch eher einer speziellen Zielgruppe zugeschriebenen Serie, immer
Freitagabends gegen geldgierige Juppies und den FilmFilmFilmFilm und was weiß ich antreten muss? Und dann
schreibst Du Dir die Finger wund, um uns zu beruhigen, dass die Quoten zwar mies waren, aber für Freitags
halt so gehen.
Warum z.B. gibt's keinen Enterprise-Mittwoch? Jede #&%$! -Serie hat ihren Tag, wo die Leute sagen: "Oh, heute
kann ich aber nur bis 8, weil dann kommt ja XXX, und das verpasse ich nie!" Aber warum Freitags, wo alle Welt
was anderes mit dem Wochenende vorhat, als vor der Glotze zu hängen (nebenbei, ich nehme sowieso auf und zieh
mir Archer und Crew vor der Sportschau am Sonntag rein....).
- Timo Bantien
Anmerkung der Redaktion: Lieber Timo, Ihr Anliegen kommt nicht von ungefähr. Vielen Fans ist es
unbegreiflich, warum ausgerechnet der Freitagabend von Sat.1 zum "Star Trek"-Tag gemacht wurde.
Tatsächlich war es ja sogar ein Sendeplatz am Freitagabend, der der originalen Serie 1969 den Todesstoß
versetzte. Aber wie uns die PR-Mitarbeiter des Senders immer wieder versicherten, scheinen die normalen
Fernseh-Zuschauer diesen Sendeplatz zu begrüßen. Wie unser Chefredakteur in seinem Vorwort schreibt,
könnte das aber inzwischen der Geschichte angehören. Sind wir gespannt, wann und auf welchem Sendeplatz
"Enterprise" im neuen Jahr zu sehen sein wird.
Corona Magazine #115
Anmerkung zum Artikel "Smallville - Eine Pflichtserie für alle Serien-Producer"
Hi, ist ja wieder ein schöner Werbeartikel für eine Serie ... 'Smallville', einmal gesehen, und es hat
mich wirklich nicht vom Hocker gerissen. Weder die Story, noch die Darsteller ... aber vielleicht hätte ich
mir noch mehr zumuten müssen; immerhin bin ich aber auf keinem Kreuzzug, um die Serie schlecht zu machen.
Wenn sich jemand dafür interessiert, werde ich einen Teufel tun und versuchen es ihm schlecht zu machen! Der
eigentliche Grund, warum ihr/du es wieder geschafft habt einen Kommentar von mir zu erzwingen, liegt im ersten
Abschnitt sowie dessen Überschrift. 'Gute und schlechte Konzepte' ... 'Seaquest', 'Dark Angel', 'Birds of
Prey' und 'Firefly' wird da genannt.
Ok, das damit zwei meiner Lieblingsserien betroffen sind, was soll's ... jedoch sträube ich mich dagegen
gleich etwas als schlecht darzustellen (oder auch nur damit in Verbindung zu bringen), was leider, seit der
starken Meinungsmache via Internet, sich stark verbreitet zu haben scheint. Da wird alles und jedes noch so kleine
Detail einer Serien/Film (egal welcher) negativ dargestellt, womit wohl nur Pessimisten sich über das
Fernsehen / Filme auslassen. Anstatt sich auf die positiven Aspekte zu beschränken. Aber wir wissen ja, wird
eine Serien von vielen Leuten gesehen, dann muss sie auch gut sein ... die Lindenstrasse und GZSZ sind ja die
besten Beispiele ... davon mal abgesehen, dass man die Networks in den US nicht mit Deutschland vergleichen kann,
meiner Meinung nach.
- Jens Wenske
Anmerkung der Redaktion: Lieber Jens, auf dem dritten Platz des Corona Magazines steht seit Jahren die Kolumne,
eine durchaus beabsichtige Form des "DaranscheidensichdieGeister"-Prinzips.
Der Autor Thomas Höhl, der "Smallville" so gut findet, dass er sogar ein Buch darüber
geschrieben hat (siehe Artikel Zwei in dieser Ausgabe), versteht es schon seit Jahren mit seiner Meinung zu
bestimmten Serien zu polarisieren. Jedem unserer Autoren - und da schließen wir Thomas ganz bewusst mit
ein - freut sich aber über Feedback, auch über ein etwas "angefressenes" wie das Ihre. Denn
für die Autoren ist es die einzige Möglichkeit, mit ihren Lesern zu kommunizieren und zu diskutieren.
Also, liebe Leser: Schreiben Sie uns ruhig, wenn wir beispielsweise Ihrer Lieblingsserie Unrecht antun. Ihre
Meinung verhallt nicht ungehört! Das garantieren wir. Auch Jens Wenske hatte nach dieser Mail die
Gelegenheit, einmal "Tacheles" zu reden respektive zu schreiben.
Corona Magazine #115
Anmerkung zum Artikel "Was bringt uns Matrix: Revolutions?"
Hyyo... Ich komme gerade aus der Kinopremiere und lese den Corona-Newsletter, als ich den interessanten Beitrag
über den eben gesehenen Film entdecke - "Matrix Revolutions"!
Nachdem mit "Matrix" ein geniales Werk geschaffen wurde, das mich (und sicherlich viele andere Menschen)
absolut begeisterte, wurde ein eher mittelmäßiger zweiter Teil - "Matrix Reloaded" -
hinterher geschoben, der trotz der langatmigen Kampfszenen und der unnötig verkomplizierten Philosophie auf
jeden Fall sehenswert ist!
Der Schluss, der auflösende dritte Teil der Trilogie - "Matrix Revolutions" -, entschuldigte dann
fast alle Schwächen des direkten Vorgängers. Neben den akrobatischen Zweikämpfen, den
außergewöhnlich gut animierten "Ballerszenen", einer gesunden Portion Philosophie, einigen
unerwarteten Wendungen und Auflösungen und einer beeindruckenden schauspielerischen Leistung war dieses
Meisterwerk mit emotional mitreißenden Szenen bestückt - so ziemlich alles, was man sich wünscht!
Kennen Sie das Gefühl dieser gewissen Unnahbarkeit, wenn man das Kino nach einem außergewöhnlichen
Film verlässt? Ein tolles Gefühl, welches allein "Matrix Revolutions" zu einem Pflichtfilm
für Kinogänger macht! Nur das relative Happy End empfand ich als unpassend!
- Jens Schoss
Anmerkung der Redaktion: Zuerst einmal vielen herzlichen Dank für das Feedback. Wie wir in den vergangenen
Wochen feststellten, hat der dritte Teil der Trilogie das SF-Fandom mehr als erwartet gespalten. So gibt es
anscheinend kaum einen Menschen, der dem Film wirklich neutral gegenübersteht - was sich auch in dem
vorliegenden Artikel unserer Redakteurin Jessica Schamma widerspiegelt, die eine vollkommen
gegensätzliche Ansicht zu "Matrix: Revolutions" vertritt.
(Zurück zum Inhalt)
In den USA findet noch immer der Zweikampf zwischen "Enterprise" und
"Smallville" statt. Der Gewinner war bisher immer "Smallville". Die Serie um
den jungen Clark Kent kann im Schnitt pro Folge um zwei Millionen Zuschauer mehr anziehen als das "Star
Trek"-Prequel.
Die gute Nachricht für "Enterprise" ist, dass die Quoten im Schnitt etwa auf dem Niveau der
zweiten Staffel sind und nicht weiter absacken. Zuletzt konnte die Serie sogar wieder etwas zulegen. Auch
"Smallville" zeigt sich recht konstant. Die dritte Staffel läuft gut, auch wenn die zweite
im Vergleich etwas stärker starten konnte. Gegenüber der vorigen Season, als "Dawson's
Creek" den jetzigen "Smallville"-Sendeplatz auf dem WB-Network innehatte, konnte
"Smallville" die Zuschauerzahl am Mittwochabend von 20 bis 21 Uhr aber um sagenhafte 84 %
steigern.
Auch in Deutschland läuft "Smallville" weiterhin höchst erfolgreich. Die neuen Folgen
erreichen im Schnitt sehr gute Marktanteile von bis zu 18 % bei den 14-49jährigen Zuschauern am
Samstagnachmittag. "Enterprise" zieht dagegen in letzter Zeit nur mehr 8 % dieser Zielgruppe im
Freitagabendprogramm an, auch die Gesamtzuschauerzahl ist geringer als bei "Smallville". Ein
inzwischen schon sehr bedenklicher Wert für eine Primetime-Serie, zumal auch die Wiederholungen von
"Star Trek: Voyager" am Sonntagnachmittag teils mehr Zuschauer haben als die Erstausstrahlungen
von "Enterprise". Sogar die Wiederholungen von "Stargate" auf RTL2 schlagen
teilweise die Erstausstrahlungs-Zuschauerzahlen von "Enterprise".
Neben "Enterprise" haben auch das in den USA nur kurzlebige "Birds of Prey" bei
RTL und "Andromeda" bei RTL2 nur recht schwache Quoten.
Auch die originale "Star Trek"-Serie läuft bei Kabel1 auf dem gleichen Sendeplatz nicht so
erfolgreich wie der Ableger "The Next Generation" zuvor. Die Serie fährt zwar für
Kabel1-Verhältnisse solide Quoten ein, aber von einem Erfolg wie bei der "Next
Generation"-Ausstrahlung kann man nicht sprechen.
(Zurück zum Inhalt)
Zum Jahresende macht die Spielebranche mobil - und einen Großteil ihres Jahresumsatzes. Ergo erscheinen in
den Monaten um Weihnachten deutlich mehr Spiele als im kompletten Rest des Jahres. Wir freuen uns, dass es so
viele interessante Titel gibt, die unsere Herzen und Hände in der kalten Jahreszeit erwärmen. Und damit
wir nicht noch im nächsten Hochsommer über die Weihnachts-Knüller von 2003 berichten, gibt's in
diesem Corona Magazine eine Neuerung: Wir testen für Sie gleich fünf Spiele in Kurzform für
fünf Systeme auf einmal. Ihr Feedback auf diese neue Form der Tests ist natürlich hochwillkommen.
Vorhang auf!
Star Wars Jedi Knight 3: Jedi Academy (PC)
Zehn Jahre nach den Ereignissen der Film-Episode 6 gründet Luke Skywalker zusammen mit Kyle Kartarn, Held
diverser Comics, Bücher und der Spiel-Vorgänger "Dark Forces" beziehungsweise des "Jedi
Knight"-Duos eine Akademie für Nachwuchs-Jedi.
Als Student Jaden Korr lernen Sie dort, mit Macht und Muckis umzugehen. Auf ganz praktische Weise, versteht sich:
Drei Schuljahre, pardon, Kapitel mit jeweils fünf Missionen warten auf Sie, aus denen Sie sich je vier
Aufträge aussuchen dürfen.
Pflichtveranstaltung sind ein Tutorial, das Sie mit der Steuerung vertraut macht, und vier Abschnitte, in denen
die Hintergrundgeschichte weiter gesponnen wird. Darin geht es um einen Kult, der einem vor 5000 Jahren
gestorbenen dunklen Sith-Lord huldigt. Anders als in "Knights of the Old Republic" starten Sie hier
gleich in der ersten Mission mit einem Laserschwert, das Sie auf knapp 50 verschiedene Weisen schwingen und
werfen dürfen.
Neben Sprungattacken oder Rundumschlägen sind sogar "Matrix"-ähnliche Wandlaufereien
möglich. Nutzen Sie eine der zahlreichen Schusswaffen, kehrt das Spiel zu seinen Wurzeln zurück: Von der
Außenansicht Ihres Helden geht's dann in die Ego-Perspektive. Praktisch, um etwa mit dem Disruptor-Gewehr
weit entfernte Schurken auszuschalten.
Zum Kampftraining kommt der Umgang mit der Macht: Sie steigern nach Belieben nach jeder Mission eine von vier
hellen beziehungsweise dunklen Kräften, etwa Macht-Heilung oder der allseits beliebte Würgegriff.
Grund-Funktionen wie Macht-Griff, -Schub oder -Gespür verbessern sich von allein.
Auf den beiden Spiel-CDs ist sowohl die deutsche als auch die englische Sprachfassung vorhanden, wobei erstere mit
den Original-Kinosprechern punktet - die waren den Entwicklern bei Raven Software dann wohl doch zu teuer. Eine
ansonsten bombastische Soundkulisse versteht sich bei LucasArts inzwischen von selbst. "Star Wars Jedi Knight
3: Jedi Academy" (Vertrieb: Activision) ist ein Action-Titel der Oberklasse. Wenn Sie spannungs- und
abwechslungsreiche Abenteuer mögen, wird es höchste Zeit, dass Sie sich an der Jedi-Akademie
einschreiben.
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Star Wars Rogue Squadron 3: Rebel Strike (GameCube)
"Star Wars Rogue Squadron 3: Rebel Strike" (LucasArts/Activision) setzt auf Action pur. Denn "Rebel
Strike" ist eine reinrassige Weltraum-Schießbude, die sich ohne viel Story-Federlesen im Dunstkreis der
klassischen "Star Wars"-Trilogie aufhält. Luke Skywalker und sein Kumpel Wedge Antilles
müssen bei soviel Feuerknopf-Drückerei einen guten Daumen-Ergotherapeuten haben: Egal, ob die beiden mal
im Weltraum, dann wieder zu Fuß oder mit dem Speeder Bike auf Planeten wie Tatooine, Dagobah oder Hoth
unterwegs sind - die Regel lautet immer: Erst schießen, dann fragen.
Die bombastische Soundkulisse und die gute Optik machen jedoch nicht alle Fehler gut. Wenn Sie in einer der 13
Missionen erst im All, dann - neu! - auf einem Planeten und dann wieder im All kämpfen und dort auch sterben,
müssen Sie wieder ganz von vorne anfangen. Sicher, so war das früher auch in der Spielhalle, aber hier
wären ein bis zwei Speicherpunkte schon nett gewesen.
Die Steuerung dürfte auch etwas präziser sein: Leichte Schwammigkeiten fallen im Weltraum etwas, auf dem
Boden der Tatsachen sehr stark auf. Zu Fuß leiden Luke und Wedge außerdem unter einer miserablen, oft
nur standbildartig umschaltenden Kameraführung, die den beiden weder folgt noch sich frei einstellen
lässt. So rennen Sie öfter um eine Ecke, ohne zu wissen, was Sie dort erwartet. Gepaart mit einem
knackigen Schwierigkeitsgrad sorgt das für Frustmomente.
Etwas versöhnlichere Töne: Der Vorgänger "Rogue Squadron 2: Rogue Leader" in einer
Mehrspieler-Variante ist ebenso freispielbar wie der uralte "Star Wars"-Spielhallenautomat und
diverse Bonus-Missionen, etwa die Rettung Prinzessin Leias aus dem Ur-"Star Wars"-Film.
Ein leicht durchwachsenes Vergnügen für zähe, ballerfreudige Sternenkrieger.
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Wing Commander Prophecy (GameBoy Advance)
Bleiben wir im Weltall: Die große Science-Fiction-Serie der 90er Jahre hieß auf dem PC "Wing
Commander". Jeder der fünf Teile reizte den Rechner bis ans Äußerste aus und war seinerzeit
ein Grund für so manches Rechner-Update. Teil drei lief beispielsweise nur mit einem Pentium 90 wirklich
flüssig - acht Jahre später sind die PCs über 30 mal so schnell getaktet.
Da wirkt dann auch "Wing Commander Prophecy" (Electronic Arts/Take Two Interactive) für den GameBoy
Advance zunächst wie ein schlechter Scherz - wie soll ein Weltraum-Shooter mit Sprachausgabe,
Hollywood-Schauspielern und Explosionspracht in Nintendos Handheldkonsole passen? Die Antwort: erstaunlich gut.
Klar, es gibt Abstriche etwa bei den Gesprächen, die nur in Form von Textfenstern und Standbildern ablaufen.
Doch Zwischensequenzen oder Weltraumkämpfe, teils sogar mit Sprachausgabe, sehen höchst appetitlich aus.
Lediglich einen Joystick werden Veteranen vermissen, denn mit dem Steuerkreuz spielt es sich sehr
gewöhnungsbedürftig. Noch fieser: Die "Lock on"-Funktion auf einen bestimmten Gegner fehlt
komplett. Dadurch ist es quasi unmöglich, einen Gegner bis zu dessen Ende konstant im Visier zu haben.
Die Spielgeschichte entspricht hingegen der PC-Fassung: Eine unbekannte Macht hat es auf die Erzgegner der
Menschheit, die katzenähnlichen Kilrathi, abgesehen. 2nd Lt. Lance Casey ist als Frischling auf der TCS
Midway stationiert und nimmt von dort aus an zahlreichen Einsätzen teil, um das Rätsel der neuen
Bedrohung zu lösen.
Für "Wing Commander"-Nostalgiker und junge Kadetten, die sich schon in der U-Bahn vorstellen, in
einem Turbolift zu sitzen, trotzdem einen Blick wert.
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Zone of the Enders 2: The 2nd Runner (PlayStation2)
"Zone of the Enders 2: The 2nd Runner" (Konami) spielt in einer etwas näheren Zukunft. Im Jahr 2174
hat die Menschheit das Sonnensystem kolonisiert und schürft auf diversen Himmelskörpern Metatron-Erz,
aus dem sich wie so oft hübsche Waffen und Kampfmaschinen herstellen lassen. In einer dieser Kolosse, Orbital
Frames genannt, nehmen Sie als Ex-Bergbauarbeiter Dingo Everett Platz. In einer typisch japanischen Story-Wendung
verlieren Sie Herz und Lungen. Doch eine beherzte Doppelagentin setzt Sie kurzerhand in einen Orbital Frame namens
Jehuty, der von nun an quasi Ihre fliegende Herz-Lungen-Maschine ist. Lesen Sie trotzdem weiter - denn nun brennt
"The 2nd Runner" ein bild- und tongewaltiges Feuerwerk ab, dass es so auf kaum einer Videospielkonsole
jemals gegeben hat.
Unterwegs, um den bösen General Nohman, der auf der Suche nach Metatron schon Erde und Mars besetzt hat, das
Handwerk zu legen, kämpfen Sie gegen Heerscharen von feindlichen Robotern und Orbital Frames. Wahlweise mit
dem Schwert (!) oder mit einer Strahlen-Lenkwaffe, die je nach Stärke des Knopfdrucks einen oder mehrere
Gegner anvisiert. Alternativ halten Sie einen Halunken einfach fest und schleudern Sie ihn wie ein Hammerwerfer
auf seine Genossen. Upgrade-Waffen versorgen Ihren Jehuty-Frame mit Lenkraketen, Prallfeldern und dergleichen mehr.
Richtig cool sind die Bosskämpfe, die Sie oft nur überstehen, weil Sie allerlei Objekte aus der Umgebung
als Schutz nutzen oder dem Feind entgegenschleudern. Die Action ist in höchst abwechslungsreiche Missionen
und eine sehr spannende Story eingebettet.
Die treibende Musik, eine erstaunlich gute Mischung aus Ethno, Techno, Rock und Drum'n'Bass, sorgt für
zusätzliche Adrenalinschübe. Kleiner Wermutstropfen: Der Nerven zerfetzende
Hochspannungs-Spielspaß ist leider in knapp zehn Stunden vorbei.
Eine der genialsten Ideen der Spielgeschichte: Sterben Sie, so hören Sie einen trockenen Spruch Ihres letzten
Gegners. Beispiel: Schweres Gefecht mit einem starken Bösewicht. Bösewicht obsiegt. Game over.
Kommentar: "Ich habe den Gegner besiegt. Keine Herausforderung, wie ich schon gedacht hatte." Diese
Sprüche, so einfach sie auch sein mögen, motivieren ungeheuer - schließlich will man ja das
Gegenteil dieser Aussagen beweisen. Warum müssen wieder mal Japaner auf so eine coole Idee kommen?
Wenn Sie eine PlayStation2 besitzen, Freund ungewöhnlicher SF-Geschichten sind und "Zone of the Enders
2: The 2nd Runner" noch nicht besitzen, sollten Sie das schleunigst ändern. Wenn Sie sich einen Gefallen
tun wollen, kaufen Sie sich gleich noch den ersten Teil mit dazu.
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Otogi: Myth of Demons (Xbox)
Wir beenden unseren vorweihnachtlichen Spiele-Überblick mit einer echten Perle: "Otogi: Myth of
Demons" (Sega/Atari) ist ein Action-Abenteuer-Rollenspiel-Mix der ganz besonderen Art.
Die Hintergrundgeschichte nach einem japanischen Märchen ist noch etwas schräger als die von "Zone
of the Enders 2: The 2nd Runner": Vier Essenzen (Feuer, Wasser, Sie wissen schon ...) müssen den Klauen
finsterer "Dämonen" entrissen werden. Das machen Sie als Auftragskiller Raikoh, eigentlich
todgeweiht, weil er seinen eigenen Vater nicht eliminieren wollte. Nun ist er im Namen einer unsichtbaren
Prinzessin in knapp 30 Leveln unterwegs, die alle in sich abgeschlossen sind: Mal muss Raikoh ein Berghaus von
Dämonen befreien, dann wieder auf der Suche nach Feuer-Essenzen in einer Art Tempel alles kurz und klein
hauen. Auf der Spur der Wasser-Essenz geht es hinaus auf eine abgelegene Insel, die nur über Brücken zu
erreichen ist - doch nur, wenn der Wolken verhangene Mond scheint, denn der schreckt die Spukbolde ab, die Raikoh
aufhalten wollen. Es stellt sich allerdings heraus, dass auf der Insel eine untote Dame "lebt", die zwar
böse ist, doch von Raikoh selbst ins Jenseits befördert wurde. Sein Endgegner: eine große Krake.
"Otogi" mag nicht einfach sein, doch Sie dürfen bereits absolvierte Level wiederholen, um so recht
schnell Gold, Erfahrungspunkte (sehr wichtig, um den Schwierigkeitsgrad zu senken!) und sonstige Goodies zu
sammeln, mit denen Sie Waffen, Amuletten und weitere Ausrüstungsgegenstände erwerben dürfen.
Außerdem erhalten Sie Bonuspunkte, für die Befreiung versteckter Seelen - fünf davon gibt's in
jedem Level. Wer sich austoben will, schlägt einfach alles kurz und klein: Eine gute Abschlussnote ist Ihr
Lohn, allerdings auch höhere Kosten für die anstehende Schwertreparatur.
"Otogi" geht mit sparsam instrumentierten, auf japanischen Instrumenten gespielter Musik, beklemmenden
Klangeffekten, fast schon poetisch gefärbter Grafik und der ganz eigenen Atmosphäre weit über
Action-Abenteuer-Standardkost hinaus. Ein Fest für alle Xbox-Besitzer.
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(Zurück zum Inhalt)
Wir schreiben das Jahr 2003. Es ist ein kaltes Novemberwochenende und alles scheint in Bonn seinen geregelten Weg
zu gehen. Aber der erste Anschein trügt: Im Maritim Hotel im Stadtteil Bad Godesberg finden sich seltsam
gewandete Gestalten ein: alte Männer mit Hut und Stock, Männer und Frauen in wallenden Roben und
Kleidern, suspekte Gestalten in Kapuzenmänteln und Rüstungen. Manche kommen gar barfuß.
Die ehemalige Bundeshauptstadt ist dies schon gewöhnt. Dort fand vom 14. bis 16. 11. zum zweiten Mal die
Ring*Con statt, das weltgrößte "Herr der Ringe"-Fantreffen, gemeinsam organisiert von
Herr-der-Ringe-Film.de, der Deutschen Tolkiengesellschaft und der FedCon GmbH.
Größer, besser, spektakulärer
Die Liste des Gaststars war um einiges länger als im Vorjahr. Neben zahlreichen Dozenten literarischer
Vorträge, wie z.B. Helmut W. Pesch und Friedhelm Schneidewind, und zwei Maskenbildnern der Firma WETA
Workshop, waren vor allem Darsteller des Filmes anwesend: John Rhys-Davies (Gimli), Craig Parker (Haldir), Mark
Ferguson (Gil-Galad), Lawrence Makoare (Lurtz), Nathaniel Lees (Ugluk in "HdR II", Mefune in
"Matrix III"), Sala Baker (Sauron) und weitere.
Auch die Anzahl der Besucher war größer als beim ersten Treffen. Rund 1.400 Wochenendgäste, 800
Tagesgäste sowie zahlreiche Vertreter der Presse, Sponsoren und Händler kamen, man reiste aus 21
verschiedenen Ländern an.
Altes und Neues
Das Programm bot Altbewährtes - Panels der Schauspieler, Autogrammstunden, Kunstausstellung,
Kostümwettbewerb, Conparty, Vorträge zum Thema - sowie Neues - Workshops, Fotosessions mit den
Schauspielern, Livevorführung von Maskenbildnern.
Craig Parkers und Mark Fergusons Comedy-Show bescherte vielen Zuschauern Muskelkater im Zwerchfell, Sala Baker
und Lawrence Makoare übten bei ihrem gemeinsamen Panel mit Congästen Maori-Tänze, Nathaniel Lees
wurde fast mehr zu "Matrix Revolutions" ausgefragt als zum "HdR".
Ein Highlight waren natürlich die Panels von John Rhys-Davies. Mit seiner teils humorvollen, teils
nachdenklichen Art sorgte er für Standing Ovations, und die meisten Fans werden es ihm verziehen haben,
aufgrund des Zeitmangels kein Autogramm mehr von ihm erhalten zu haben.
Der Spruch "Blame Peter Jackson!" zog sich durch fast sämtlich Panels. Diese Szene hätte man
besser machen können? Blame Peter Jackson! Das Wetter war schlecht? Blame Peter Jackson! - Wobei das Ganze
mit Humor zu sehen ist: Sämtliche Schauspieler und Congäste waren sich einig, der Mann hat etwas
Einzigartiges geschaffen, ohne das vermutlich niemand an diesem Wochenende dort in Bonn gewesen wäre.
Was macht die Ring*Con so besonders?
Zum einen sind es die Programmpunkte, die man bisher auf anderen Cons nicht kennt. Es gab Vorträge über
Tolkiens Werke und Workshops zur Herstellung von Kettenhemden, Elbenschmuck und Gewandungen. An zwei Tagen
verwandelten die WETA-Mitarbeiter mit Originalmasken und Kostümen aus den Filmen je einen Congast in einen
Ork. Das Ergebnis der mehrstündigen Prozedur sorgte gleichermaßen für ehrfürchtiges Staunen
und Grusel.
Die Dekoration und musikalische Untermalung machten es leicht, für 3 Tage das Hier und Heute zu vergessen.
Wie letztes Jahr war wieder Schelmish dabei und spielte während der Con mittelalterliche Musik, dass die
gläsernern Kronleuchter klirrten. Die meisten Congäste konnten die Conparty mit den Spielleuten kaum
erwarten.
Vor dem Treppenaufgang zum ersten Stock hatten Orks ihr Zelt aufgeschlagen, beim Stand von Elbenwald - die
Samstagabend Freimet für alle ausgaben - konnte man es sich um ein (natürlich künstliches)
Lagerfeuer bequem machen, der Coninfo-Stand hieß Shire Tourist Office und sah auch genauso aus.
New Zealand Airlines - die ihre Flugzeuge mittlerweile mit Charakteren aus den Filmen verzieren - verloste unter
den Congästen einen Flug für 2 Personen, 5-tägigem Hotel-Aufenthalt in Wellington inklusive Karten
für die Weltpremiere des dritten und letzten Teiles der Triologie, "HdR - Die Rückkehr des
Königs".
Kreativität ist gefragt
Vor allem aber ist es das Publikum, dass die Ring*Con von anderen Veranstaltungen unterscheidet. Man merkte den
Besuchern einfach an, dass viele zum ersten Mal auf einer großen Convention und erfrischend leicht zu
begeistern waren.
Nicht nur das Sammeln von Autogrammen und das passive Konsumieren der Schauspieler-Panels spielten eine Rolle,
auch die Vorträge und Workshops waren trotz parallel laufender Panels immer voll.
Die Anzahl wirklich schöner und origineller Gewandungen war ungewöhnlich hoch, Personen in Zivil waren
fast schon Ausnahme. Die Anmeldungen zum Kostümwettbewerb waren so zahlreich, dass man vorher viele
Interessenten aussortieren musste. Auch programmtechnisch war der Wettbewerb als letzte Veranstaltung am
Samstagabend ein Highlight.
Zudem wurde ein Sketch der Fangruppe "Middlearthlings" dargeboten, der dem Publikum vor Lachen die
Tränen in die Augen trieb.
Die Kunstausstellung war voll von Fankreationen und musste weitere Aussteller ablehnen.
Die Eröffnungszeremonie begann wieder mit einer Performance von Sauron und seinen Ringgeistern, die dieses
Jahr auch Orks und Ostlinge mitgebracht hatten.
Die Closing Zeremony hatte nicht nur das übliche (aber wie immer schöne) Closing Video zu bieten,
sondern auch eine Gesangseinlage von Reggae-Orks ("No Hobbit, no cry") und eine Vorführung des
"HdR"-Sammelkartenspiels auf der Bühne mit lebenden Darstellern und Nathaniel Lees als
Ugluk, die für begeisterten Applaus sorgte.
Vielleicht sind Tolkienfans tatsächlich ein wenig anders als die Fans anderer TV- und Kinoproduktionen. Wo
sonst drückt man seinen intellektuellen Protest gegenüber Wolfgang Kreges Neuübersetzung des
"Herrn der Ringe" - in diesem Zusammenhang auch gerne genannt "Der Chef mit den fetten
Klunkern" - dezent und zugleich humorvoll mit den beim DTG-Stand erhältlichen Buttons aus: "Chef? -
Nein danke."
Wer könnte es schöner sagen als Rhys-Davies bei der Abschlusszeremonie: "Die Gemeinschaft des
Ringes besteht nicht nur aus den neun Gefährten. Sie erstreckt sich auch auf alle Fans - auf euch."
Links zum Thema:
http://www.ringcon.de - Offizielle Ring*Con Seite
http://www.tolkiengesellschaft.de - Deutschen Tolkiengesellschaft
http://www.herr-der-ringe-film.de - Mitveranstalter Stefan Servos mit dazugehörigem RingCon-Forum
http://www.fedcon.de - Mitveranstalter FedCon GmbH
http://www.schelmish.de - Mittelalterliche Spielleute
http://www.wolfbrothers.de - Schöpfer von Sauron und seinen Ringgeistern
http://www.middlearthlings.de.vu - Fangruppe Middlearthlings
(Zurück zum Inhalt)
Seit einigen Monaten bietet der Pay-TV-Anbieter Premiere seinen Kunden wieder einen eigenen SF-Kanal an. Als
Premiere World, der Fusion von DF1 und Premiere, startete, gab es einen Kanal namens "Sci-Fantasy",
dessen Programm sich exklusiv aus fantastischen Inhalten zusammensetzte. Dort liefen neben älteren Serien
auch zahlreiche Erstausstrahlungen, darunter die letzten Staffeln von "Star Trek: DS9" und
"Star Trek: Voyager", alle Folgen von "Seven Days" und auch die ersten drei
Seasons von "Farscape".
Nach diversen Programmreformen und Umstrukturierungen wurde schließlich "Premiere Sci-Fi" daraus,
nur um später ganz zu verschwinden.
Der neue Sender des Plus-Pakets von Premiere heißt nun schlicht "Sci Fi" und wird im Gegensatz zu
früher nicht von Premiere selbst betrieben, sondern von den Universal Studios, die u. A. auch den
amerikanischen "Sci Fi Channel" besitzen.
Bisher ist der Sender in der Vielfalt der Premiere-Kanäle nicht besonders hervorgestochen, da man deutsche
Erstausstrahlungen bisher vergeblich suchte. Zwar bietet der Sender einen bunten Querschnitt durch 60 Jahre SF und
man kann jetzt erstmals auch Serien wie "Stargate" und "Andromeda"
ungeschnitten, ohne Werbeunterbrechung und mit Abspann betrachten, aber die großen Highlights ließen
bislang auf sich warten. Das soll sich nun ändern.
Ab Januar zeigt der Sender nun die ersten drei Staffeln der wohl innovativsten SF-Serie der letzten Jahre;
"Farscape". Diese liefen zwar schon wie oben erwähnt auch auf dem alten Premiere
Spartenkanal, aber diesmal wird man die Serie sogar im Zweikanalton genießen können.
Und im Mai 2004 soll dann die deutsche Erstausstrahlung der vierten und (vorerst) letzten Staffel folgen. Diese
liegt bisher allerdings nur in der Originalversion vor, da sich bisher kein deutscher Sender an einer
Synchronisation interessiert gezeigt hat. Gerade für deutsche "Farscape"-Fans ist das
natürlich trotzdem eine gute Nachricht, da im Free TV sogar schon nach zwei Staffeln Schluss war.
Bisher konnte man "Sci Fi" nur über Premiere empfangen. Ab Dezember ist der Sender gemeinsam mit
dem ebenfalls von den Universal Studios betriebenen Kanal "13th Street" auch über ein Digitalpaket
des nordrhein-westfälischen Kabel-TV Providers "ish" zu empfangen.
Links zum Thema:
http://www.scifi.de - Premiere Sci-Fi
http://www.premiere.de/ - Premiere World
http://www.ish.de - ish
Die FedCon GmbH veranstaltet für die "Federation Convention XII" im Mai 2004 einen ganz
besonderen Wettbewerb und hat das Corona Magazine als exklusiven Partner ausgewählt, um die Suche nach dem
FedCon-Star 2004 zu organisieren.
Die "Federation Convention" ist Europas größte "Star Trek"- und
SciFi-Veranstaltung mit vielen tausend Besuchern und jeder Menge Stargästen aus allen Teilen des
Sciencefiction-Universums, die in Bonn vom 21.-23. Mai 2004 zum zwölften Mal stattfinden wird.
Eine Band, eine Sängerin oder ein Sänger kann an diesem Wochenende in Bonn zum Star werden! Denn wir
suchen im Auftrag der FedCon GmbH den Song zur Veranstaltung. Das offizielle Lied der "FedCon
XII".
Fans aus der ganzen Welt können sich beteiligen. Der Wettbewerb beginnt am 1. Januar und der Einsendeschluss
ist der 18. April (Datum des Poststempels). Innerhalb dieser Zeit können alle interessierten Fans, egal ob
Band oder Einzelinterpret, einen selbstgeschriebenen und -produzierten Song einsenden. Eine Jury wählt die
besten drei aus allen Einsendungen aus und stellt sie dem Publikum auf der Seite
www.fedcon.de zur Abstimmung zur Verfügung.
Den Sieger bestimmen die Besucher von fedcon.de und er oder sie erhält oder erhalten als Gewinn:
:: 3 Tages-Karten, sowie kostenlose Unterbringung und Verpflegung auf der "FedCon XII".
:: Einen Live-Auftritt auf der FedCon, um im großen Saal vor Tausenden von Zuschauern den Siegersong zu
präsentieren.
:: Einen professionellen Mitschnitt dieses Auftritts, sowie zehn Exemplare der offiziellen DVD zur "FedCon XII",
auf der der Sieger und sein Song ebenfalls entsprechend gewürdigt werden.
Weitere Details, die Mitglieder der Jury, die genauen Hintergründe sowie die Adresse, an die alle Teilnehmer
ihre Songs auf CD senden sollen, werden in den kommenden Tagen auf der Website fedcon.de sowie
regelmäßig im Corona Newsletter veröffentlicht.
Einige Tipps schon einmal vorab:
:: Der Song muss selbst erdacht, komponiert und getextet sein. Kein Cover eines Hits!
:: Die Mindestlänge beträgt 5 Minuten und kann ruhig - muss aber natürlich nicht - einen
längeren Instrumentalpart enthalten.
:: Die Maximallänge beträgt 8 Minuten.
:: Der Song sollte einen schnellen und einen langsamen Part beinhalten.
:: Zwar ist Gesang schön, wenn er gut ist, Instrumentalstücke haben aber auch Chancen.
Viel Erfolg!
Link zum Thema:
http://www.fedcon.de - Die Seite zur größten europäischen Star Trek-Convention
www.corona-newsletter.de - Hier wird alles wichtige zum Wettbewerb zuerst veröffentlicht
www.bleekmans-planet.de - Von dieser Gruppe stammten die Songs der letzten beiden Jahre
Con-Videos sind fast obligatorisch. Kaum eine Veranstaltung dieser Art kommt noch ohne ein Erinnerungs-VHS-Band
aus. Die FedCon-Macher beschreiten Neuland, indem sie dem Band erstmals zugunsten der DVD entsagen. Und die
beiden, denn ganze zwei Silberlinge gehören zum Paket, haben es in sich. Man hat sich sichtbar Mühe
gegeben, dem Stellenwert der Veranstaltung und den Erwartungen der Fans zu entsprechen: kein Stargast, von dem
nicht Ausschnitte den Weg in die etwa vierstündige Laufzeit der Con-DVDs gefunden haben - im Panel im
Hauptsaal des Maritims oder in exklusiven Mini-Interviews.
Aber das leisten andere Con-Filme auch. Wo "FedCon XI - 2 DVD Special Edition" wirklich punktet, ist in
der Liebe zum Detail. So ist zum Beispiel jeder Auftritt eines Schauspielers mit deutschen Untertiteln versehen,
die sich auf Wunsch ein- und ausblenden lassen. Es ist leicht vorstellbar, wie viel Arbeit allein im Erstellen
dieser Untertitel steckte. Respekt! Wer dem Englischen also nicht so mächtig ist, kann mit diesem DVD-Set
dennoch am Spaß teilhaben.
Das ist auch überhaupt das Wichtigste: Die Gemeinschaft der FedCon-Besucher kommt lebendig rüber, was
auf vorherigen Produktionen wohl aus Platzgründen nicht so leicht möglich war. Sei es ein Streifzug
über die Con-Disco oder ein von Ganymed-TV produzierter Behind-the-scenes-Bericht, erfreulich unpeinliche
Interviews mit Fans oder ein langer Blick auf den Kostümwettbewerb: Der Alltag neben den Panels ist hier
genauso stark gewichtet, wie die Auftritte der Gaststars selbst. Ein wirklich amüsanter Beitrag zeigt etwa
den alljährlich unvermeindlichen Gerhard Raible beim abendlichen Karaoke in der Pianobar des Bonner Maritim
Hotels, dem Austragungsort der Con. Bei solchen Bildern will man wieder in dieser hoffnungslos überteuerten
Bar stehen und mit ein paar Hundert Leuten "My Way" singen, bis der sprichwörtliche Arzt kommt.
Diese DVDs machen Lust auf mehr.
Die Tonqualität ist außerordentlich gut, bei FedCon-Filmen nicht immer der Fall, und auch das Bild
kommt kräftig rüber. Einzig die Beleuchtung macht manchmal deutlich, dass hier eben primär
abgefilmt wurde: Aufgrund der starken Scheinwerfer auf der Hauptbühne sind manche Stars oft sehr ...
hellhäutig.
Als Zusatzfeatures liefert die Produktion etwa die ganzen Pausenfilmchen, die während der Con als
Bildschirmschoner auf der Leinwand zu sehen waren. Nett auch, dass man die einzelnen Stationen des Films
unabhängig voneinander abspielen kann. Das erspart das lästige Vorspulen.
Mein Fazit: Die Con-DVDs der FedCon XI (uuuhhh ...) sind eine gelungene Möglichkeit, dieses Wochenende
nochmals Revue passieren zu lassen. Auf DVD, so scheint es, hat das Genre Con-Video eine absolut passende Heimat
gefunden. Mehr davon.
Link zum Thema:
http://www.fedcon.de - Die FedCon
Amazon-Links zum Thema:
"FedCon XI - Special-Edition" - 2 DVDs zum Preis von 17,99 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Die klassische Physik beschreibt Planetenbewegungen und Ähnliches - wenige Körper, die sich nach den
newtonschen Gesetzen bewegen. Da ist eigentlich kein Platz für Bewusstsein, aber zum Glück haben wir die
Quantenmechanik, die statt dessen bemüht werden kann, um zu zeigen, dass die Summe von Teilchen mehr ist als
die Einzelteile. Doch diese Analogie ist in bezug auf das Gehirn nicht richtig durchdacht.
Zunächst stimmt es natürlich, dass verschränkte Teilchen - also solche, die sich in einem
gemeinsamen Quantenzustand befinden - in einer gemeinsamen Zustandsfunktion beschrieben werden, welche die
Eigenschaften des Teilchens beinhaltet, aber keine Aussage mehr über die einzelnen Teile macht. Insofern ist
die Verschränkung aber nicht mehr die Summe der Teile, sondern schlicht etwas anderes, nämlich der
gemeinsame Zustand.
Überträgt man diese Analogie auf das Gehirn und sein Bewusstsein, so ist ein einzelnes Neuron
selbstverständlich nicht als ein Bruchstück des Bewusstseins zu identifizieren, aber auch das ganze tote
Gehirn ist nicht das Bewusstsein, das kommt erst im lebenden Gehirn durch die Aktivität der Neuronen zustande.
Diese Aktivität ist jedoch keine Verschränkung elementarer Neuronenaktivität, sondern die Summe der
Elementarzustände der einzelnen Neuronen. Ein neuronales Netz ist kein quantenmechanischer Zustand, dennoch
kann man Zustandsänderungen in diesem Netz ebenfalls mit Formalismen aus der Quantenmechanik beschreiben.
Dies geschieht hier aber als etwas völlig Anderes, nämlich als eine Gruppe von Teilchen, die den selben
Zustand einnehmen. Quantenmechanische Prozesse sind in einem warmen und feuchten Medium wie unserem Gehirn in
Wirklichkeit zu vernachlässigen, weil sie nicht lange genug bestehen bleiben.
Statt dessen könnte man ein bestimmtes Muster der Neuronenaktivität als einen Zustand identifizieren und
es gibt sicher Übergänge von dem einen Gedanken zum anderen, in denen so etwas wie eine
Überlagerung beider Muster vorhanden ist. Was dabei rauskommt, wenn in einem realen Gehirn eine solche
Verschränkung zweier Gedanken passiert, ist schwer zu beurteilen, vielleicht springt ja eine geniale Idee
dabei raus, das sind häufig Kombinationen, auf die zuvor noch kein anderer gekommen ist.
Besonders deutlich wird diese Überlagerung vielleicht bei bestimmten Trugbildern und optischen
Täuschungen, wenn man sich sogenannte Kippbilder anschaut, die vom Gehirn auf zwei unterschiedliche Arten
interpretiert werden können - z. B. eine Vase vs. zwei Gesichter usw. - obwohl sich die Bildinformation
natürlich nicht ändert.
Durch die Aufteilung des Gehirns in funktionelle Areale, die sich mit unterschiedlichen Aufgaben
beschäftigen, wäre es vielleicht sogar sinnvoll, den Gesamtzustand des Gehirns als die Summe der
Zustände dieser Areale zu bezeichnen, während die einzelnen Areale wieder funktionelle Bereiche
besitzen, die sich mit spezifischen Aufgaben beschäftigen usw. Letztendlich muss man dann den Zustand des
einzelnen Neurons berücksichtigen, der abhängig vom Input der anderen Neuronen mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit in einen anderen Zustand übergeht.
Durch die Trennung der Areale kann man schließlich einen Fuß vor den anderen setzen und gleichzeitig
mit einem Freund reden, ohne zwischen jedem Schritt eine Pause zu machen - aber tatsächlich gerät sogar
der Schritt manchmal ins Stocken, wenn man intensiv diskutiert; es ist halt doch alles mitteinander verknüpft.
Und so ist es wahrscheinlich auch nicht möglich, dem Bewusstsein einen bestimmten Ort im Gehirn zuzuweisen,
weil sich für die Erfahrung des Bewusstseins das ganze Gehirn verantwortlich zeichnet. Dies wird auch durch
Studien an Komapatienten belegt, bei den die Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen funktionellen Arealen
reduziert ist. Diese fehlende Zusammenarbeit der Gehirnregionen könnte damit eine Ursache für die
Bewusstlosigkeit sein.
Bewusstsein ist damit ein Teil der Verarbeitung im Gehirn, es entsteht aus der Verknüpfung von Wahrnehmung,
Wissen und Erfahrung. Genau wie wir einen sprechenden Menschen nicht getrennt von seinen Worten, sondern als
Einheit wahrnehmen - es sei den der Film ist schlecht synchronisiert - so werden auch die Worte mit ihren
Bedeutungen als verknüpft wahrgenommen. So hören wir z. B. das Wort "Stuhl" und nehmen es als
Repräsentation aller unserer Erfahrungen mit Sitzmöbeln, die keine Sessel sind, wahr.
Was diese Verknüpfung bewirkt, die uns den Bewusstseinseindruck als Einheit wahrnehmen lässt, ist noch
nicht ganz klar. Aber bei der Verknüpfung von Sinneseindrücken scheint die hochfrequente Kommunikation
von Neuronen über sog. "Gap-Junctions" - direkte elektrische Verbindungen zwischen Neuronen, im
Gegensatz zu den chemisch arbeitenden Synapsen, die sich im EEG als 100-200 Hz schnelle, so genannte Gammawellen
zeigen - eine entscheidende Rolle zu spielen. Vielleicht sind derartige Vorgänge auch beim Bewusstsein von
Bedeutung, denn sie verschwinden bei der Vollnarkose, bei der das Bewusstsein bekanntlich ausgeschaltet wird.
Wir sehen also nicht einfach ein Gesicht als Muster von Farben. In unserem Gehirn ist dieses Muster - das durch
die Synchronisation mit den Gammawellen zeitlich codiert und damit als Einheit vorliegt - mit anderen Erfahrungen
verknüpft, mit Menschen, die wir kennen, oder bei Fremden sind vielleicht einzelne Merkmal mit Vorurteilen
verbunden oder schlechte Zähne wirken einfach nur abstoßend. Die Verbindung aller dieser
Eindrücke, kommen sie nun von den Sinnen oder internen Verbindungen, schaffen gemeinsam das Bewusstsein.
Aber natürlich richtet sich das Bewusstsein nicht nur auf die Verarbeitung äußerer Eindrücke,
auch unsere Gedanken können wir bewusst wahrnehmen, der einzige Unterschied ist dabei, dass wir hier nicht
auf Sinneseindrücke angewiesen sind, sondern auch Erfahrungen unabhängig mit anderen Erfahrungen und
Wissen verknüpfen können. Ohne diese Erfahrungen ist auch Bewusstsein nicht möglich, deshalb muss
jemand, der von Geburt an blind war, erst lernen Farben zu sehen, bevor er sie bewusst wahrnehmen kann.
Und das, was wir Selbstbewusstsein nennen, ist in diesem Modell des Bewusstseins eigentlich nur die Vorstellung,
die wir aufgrund unserer Erfahrungen und unseres Wissens von uns selbst haben. Wenn man sich im Spiegel
betrachtet, verknüpfen wir das Wissen, das wir den Arm heben, mit dem Sinneseindruck eines sich hebenden
Armes im Spiegel und schließen daraus, das die Person im Spiegel ein Abbild von uns ist.
Ob man nun das Bewusstsein oder das Unterbewusstsein betrachtet, macht gar keinen großen Unterschied, beide
verarbeiten Reize, ob von Außen oder Innen, ist gleichgültig. Der einzige Unterschied ist, das
Bewusstsein mit Aufmerksamkeit gepaart ist.
Aber Aufmerksamkeit ist kein Werkzeug des Bewusstseins, sondern lediglich ein Mechanismus im Gehirn der Reize nach
verschiedenen Kriterien - auch die sind z. T. erlernt - sortiert. Reize, welche die Aufmerksamkeit erhalten,
werden schließlich bewusst wahrgenommen und können gesondert von Gehirn bearbeitet werden. Als Beispiel
kann vielleicht dieser Artikel dienen. Es erfordert meine Aufmerksamkeit, um mich auf diesen Gedankengang zu
konzentrieren, das Kriterium hierfür ist mein Interesse an dem Thema.
Die Fähigkeit, einen Gedanken im Bewusstsein zu halten, ist also nicht eine Leistung des Bewusstseins,
sondern nur eine Frage, wie lange man die Aufmerksamkeit auf diesen Punkt richten kann, und das ist eine Sache der
Informationsverarbeitung, nämlich wie lange es dauert, bis andere Reize Kriterien erfüllen, die sie zum
Zentrum der Aufmerksamkeit machen, zum Beispiel die Musik im Radio.
Schließlich ist die Information aufgenommen, bewertet und der Fokus verschiebt sich zurück zu diesem
Artikel, weil der Gedankengang der Ablenkung überlegen ist - vielleicht weil die Synchronisation der
entsprechenden neuronalen Muster überwiegt.
Links zum Thema:
http://www.aurora-magazin.at - Quantentheorie, Bewusstsein und Willensfreiheit
http://www.nonlin.tu-muenchen.de - Paradigmenwechsel in der Bewusstseinsforschung
http://psych.pomona.edu - Unconscious states cast light on consciousness
http://medweb.bham.ac.uk - Brain Waves ("40 Hz") Research
(Zurück zum Inhalt)
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"Der Herr der Ringe": Das Beste kommt zuletzt.
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"Er ist ziemlich gut. Nee, fantastisch! Es ist erstaunlich und definitiv der Beste [Film der Trilogie]",
so Billy Boyd alias Pippin. Natürlich erwartet man von dem Hobbit-Darsteller ein enthusiastisches Statement
über "Die Rückkehr des Königs" und doch: Weitere Gerüchte von Sneak-Previews
besagen, dass sich Peter Jackson das Beste für zuletzt aufgehoben hat. Es ist Jacksons Lieblingsfilm der
Trilogie und er enthält noch mehr Action- und Schlachtszenen pro Zentimeter Zelluloid, als seine
Vorgänger.
Fast alle Schauspieler, inklusive Liv Tyler (Arwen), Ian McKellen (Gandalf), Viggo Mortensen (Aragorn) und Elijah
Wood (Frodo) werden zur Premiere am 1. Dezember in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, erwartet. 2.500
geladene Gäste haben dann das exklusive Vergnügen, den letzten Teil des Epos zu feiern. Das Embassy
Theater ist bereits jetzt mit einem über 20 Meter großen geflügelten Fellbiest mit einem Nazgul
auf dem Rücken dekoriert. Und wer möchte, kann eine Blick durch eine Webcam auf den Courtenay Place vor
dem Embassy Theater werfen.
Link zum Thema:
http://palantir.citylink.co.nz/courtenay/
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"24": Sendetermin für 2. Staffel.
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Laut einem Bericht von Quotenmeter.de steht jetzt der genaue Sendetermin für die 2. Staffel von
"24" bei RTL II im Frühjahr 2004 fest. Nach aktuellen Planungen zeigt RTL II die 2. Staffel
ab 9. März 2004. Die letzte Folge wird am 25. Mai zu sehen sein. Damit setzt RTL II bei der 2. Staffel von
"24" auf eine wöchentliche Ausstrahlung. Jeweils dienstags werden zwei Folgen der Serie
gezeigt.
Links zum Thema:
http://www.quotenmeter.de
http://www.rtl2.de
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"Star Wars": Ewan McGregor über "Episode 3".
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Ewan McGregor, der wieder die Rolle des Obi-Wan Kenobi im nächsten und letzten "Star
Wars"-Kinofilm "Episode 3" spielen wird, sagte SciFiWire, dass er erwartet,
frühestens im nächsten Jahr für Nachdreharbeiten bestellt zu werden. "Ich denke wir werden
wie gewöhnlich eine Woche an Nachdreharbeiten haben, vielleicht im März.", sagte McGregor in dem
Interview. "Und dann ist es das." McGregor bestätigte den Spoiler des Produzenten Rick McCallum,
der von einer Unterwasserkampfszene berichtet hatte. "Ich habe davor schon Szenen unter Wasser
gedreht.", erzählte McGregor. "Ich mag es, unter Wasser zu drehen, weil niemand in deiner
Blickrichtung ist, denn du kannst nichts sehen. Und es ist sehr ruhig und friedlich. Ungefähr so war auch
die "Trainspotting" Szene unter Wasser ganz nett. Es ist ungewöhnlich unter Wasser zu
drehen und es ist ein ziemlich ungewöhnliches und aufregendes Gefühl." "Star Wars: Episode
3" wird für 2005 erwartet.
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"Findet Nemo": Kein Run auf echte Clownfische.
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Der knallorange Fisch mit den weißen Streifen ist ein guter Fang - technisch wie finanziell: Das
Trickfilm-Abenteuer "Findet Nemo" ist nach dem besten Kinostart 2003 in Deutschland direkt auf
Platz eins der Kinocharts gelandet. Die Lager der Merchandising-Produkte sind eine Woche nach dem Filmstart
bereits leer. Auch in den Geschäften werden die "Nemo"-Artikel gut verkauft. Die echten
Fische blieben vom "Nemo"-Fieber bisher jedoch verschont.
Der von Tierschützern befürchtete vorweihnachtliche Ansturm auf die empfindlichen Meerestiere ist bisher
jedoch ausgeblieben. Die echten Clownfische schwimmen immer noch bei langjährigen Aquarianern und in
Tierhandlungen - und nicht in Kinderzimmern. "Es kommen nicht mehr Kunden, denn das sind immer noch
Seewasserfische und keine Süßwasserfische, die man in einem kleinen Aquarium auf Papas Schreibtisch
halten kann", sagt Ingo Schulz. Der Berliner Tierhändler verkauft etwa 10 Clownfische im Monat - aber
nur an Aquarianer mit der richtigen Ausrüstung.
"Bevor jemand die Tierchen mitnehmen darf, muss er bis zu 2000 Euro für die Hardware ausgeben",
sagt auch Jörg-Morten Riedell, Experte für Seewasserfische in einer Hamburger Tierhandlung. Ein
großes Aquarium und spezielle Filter seien für die tropischen Fische lebenswichtig. Leitungswasser sei
für die Meerwasserfische zu dreckig und muss in einer so genannten Osmose-Anlage gesäubert und dann mit
einer speziellen Salzmischung versehen werden. Das ist nichts für Ungeduldige: "Das Einlaufen eines
neuen Meerwasserbeckens dauert drei Monate, bevor das Tier überhaupt rein darf", sagt der Fachmann. Erst
dann habe sich das lebensnotwendige Biotop entwickelt. Tierliebe Verkäufer wie Kathrin Terletzki in Hamburg
verhindern das Schlimmste. "Ein Fall war krass: Da kommen die Leute und sagen wir haben eine Gartenteich und
wollen für unsere Tochter einen Clownfisch haben - denen haben wir keinen verkauft."
Der Deutsche Tierschutzbund riet von dem Kauf von Clownfischen als Haustiere für Kinder ab. Da die exotischen
Fische in Gefangenschaft kaum zu züchten seien, handele es sich bei den meisten Tieren in den
Zoofachgeschäften zudem um Wildfänge. Etwa 70 Prozent der Tiere überlebten die Strapazen des
Transports über Tausende Kilometer aus dem Pazifik nicht.
Kinder bevorzugen offenbar sowieso die Plüsch-Variante. Die hat auch einen treuherzigeren Blick: Damit das
Publikum eine Beziehung zu den Figuren aufbauen kann, wurden die Augen der Fische von der Seite des Kopfes in das
Gesicht versetzt. Die Bewegung der zusätzlichen Augenbrauen lässt im Film zudem den Gemütszustand
erkennen.
Die Plüsch-Varianten von Nemo und seinen Freunden sind mit einem Drittel aller Merchandising-Produkte der
Verkaufsschlager, teilte der Filmverleih Buena Vista mit. Die kuscheligen Wassertiere können sprechen und mit
ihren Flossen wackeln. Der kleine Nemo schnarcht sogar per Knopfdruck. Bei dem Spielwaren-Einzelhändler
Toys'R'Us sind schon alle Tiere ausverkauft. "Der Verkauf übertrifft die Erwartungen", erklärte
Buena Vista. Konkrete Zahlen gebe es zunächst nicht. Auch bedruckte Bettwäsche und Sweat-Shirts, Puzzles
und Stifte verkaufen sich gut.
2,58 Millionen Menschen haben sich den fantasievollen Unterwasser- Trip nach Angaben des Filmverleihs in der
ersten Woche angesehen. In den USA spielte der Kinohit aus der Produktionswerkstatt Pixar 340 Millionen Dollar ein
und wurde damit zum erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten.
Link zum Thema:
http://www.diewelt.de
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"Superman": Das Besetzungskarussell dreht sich.
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Angeblich ist Natalie Portman für die Rolle der "Lois Lane" im kommenden
"Superman"-Kinofilm im Gespräch! Laut "Zap2it" sollen Mitarbeiter von Warner
gemeint haben, sie wäre ihre erste Wahl. Laut der Site soll angeblich McG als Regisseur wieder gefeuert
worden sein und nun solle Richard Donner ("Timeline") diesen Job übernehmen. Die Produktion
sei außerdem auf 2006 verschoben worden.
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Parodie auf "Total Recall".
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Regency Enterprises verhandelt derzeit um eine Drehbuchidee, die offenbar den Film "Total
Recall" parodiert. Laut "Variety" stammt die Idee von Ernie Altbacker, als Produzent soll John
Davis tätig werden. In der Story macht ein Mann "Urlaub" im Körper eines anderen - eines
CIA-Agenten.
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"Terminator 4" kommt!
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"Terminator 4" ist nun offiziell in Auftrag gegeben, die Produktion wird der Produzent James
Middleton übernehmen, welcher hierfür extra zur Filmfirma C2 Pictures zurückkehrte. Laut
"Variety" ist derzeit nach wie vor unklar, worum es genau in der Story gehen wird und ob Arnold
Schwarzenegger im Film mitwirken werde.
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Stephen King erhält "Book Award".
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Stephen King hat am 19.11.03 bei einer feierlichen Zeremonie in New York seinen "Book Award"
entgegengenommen. Als er zur Bühne ging, erntete er laut AP lange Standing Ovations. In seiner
anschließenden Rede ließ er durchblicken, dass er wisse, dass es Personen gäbe, welche meinten,
dass er den Preis nicht verdiene. Allerdings meinte er auch, der Preis sollte auch zukünftig an erfolgreiche
Autoren gehen.
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"Angel": David Boreanaz über die 5. Staffel.
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David Boreanaz sprach mit WB online über die derzeit in den USA laufende Staffel "Angel".
Dabei ging es um Angels Liebesleben, ob Buffy in dieser Season zu sehen sein wird und darüber wie er denn
jetzt diese "Achse des Bösen" leitet. Wer die 4. Staffel von "Angel" noch nicht
gesehen hat und nicht gespoilert werden möchte, der sollte dieses Interview nicht lesen. Fans, die wissen
möchten, ob David ein wenig mehr Licht ins Dunkel der Gerüchte bringt, kann einfach auf den folgenden
Link klicken.
Link zum Thema:
http://www.thewb.com
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James Marsters kommt nach Berlin.
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"Buffy"-Star James Marsters (Spike) wird Mitte des kommenden Jahres eine Minitour durch Europa
antreten, die ihn nach Berlin und London führen wird. Laut Veranstalter werden dies seine einzigen Auftritte
in Europa im kommenden Jahr sein.
Mitsamt seiner Band "Ghost Of The Robot" wird er am Sonntag, dem 9. Mai 2004 im Crown Plaza Berlin City
Centre zu Gast sein. An diesem Tag werden sowohl er, als auch die Band ein Panel geben und Autogramme signieren.
Im Ticketpreis von 72 Euro ist neben dem Zugang zum Event ein Autogramm von Marsters enthalten. Ein "Ghost Of
The Robot"-Konzert wird es im Rahmen der Veranstaltung nicht geben, jedoch tritt die Band am Tag vorher in
"Huxley's Neue Welt" in Berlin auf (Informationen hierzu unter
http://www.ghostoftherobot.de.)
Die Eventgröße ist auf 600 Fans angesetzt. Die identische Veranstaltung am 15. Mai in London ist
bereits ausverkauft.
Link zum Thema:
http://www.jamesmarsterslive.com
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"Indiana Jones 4" kommt 2005.
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Sechzehn lange Jahre mussten sich die Fans des coolsten Archäologen aller Zeiten gedulden...
Doch damit ist bald Schluss: Die Produktion von "Indiana Jones 4" hat scheinbar endlich begonnen.
Zwar steckt das Projekt noch in der Frühphase, aber es gibt bereits handfeste Aktivitäten zu vermelden.
So arbeitet man schon fieberhaft an Storyboards und Artworks zum Film. Die Frage nach dem Regisseur ist zwar immer
noch nicht endgültig geklärt, aber zumindest gibt es schon einen Ersatz, falls Mastermind Steven
Spielberg doch noch absagen sollte. Lückenbüßer Vic Armstrong hat allerdings mit "Barrett
- Das Gesetz der Rache" bisher nur ein Brutalofilmchen mit B-Moviestar Dolph Lundgren vorzuweisen, das in
Deutschland erst gar nicht ins Kino kam, sondern schnurstracks in die Videotheken wanderte.
Entscheidend ist aber, dass Harrison Ford sich diesmal weiter vorgewagt hat, als sein übliches "Ja, ich
würde 'Indy 4' jederzeit machen." Der 61-Jährige ließ nämlich verlauten, dass er sich
bereits ein Trainingsprogramm zusammenstellen hat lassen, um wieder körperlich fit für die Rolle zu
werden. Schon im Januar stehen demnach die ersten Waldläufe an. Etwa ein halbes Jahr später, angeblich
im Juni, soll dann schon die erste Klappe fallen, damit der Film rechtzeitig zum geplanten Kinostart fertig wird.
Denn irgendwann zwischen Mai und Dezember 2005 kommt "Indiana Jones 4" endlich in die US-Kinos.
Der deutsche Kinostart dürfte demnach auf das Jahresende fallen. Welches historische Artefakt Indy dabei aus
den Fängen welcher Erzbösewichte stibitzen soll, wollte allerdings noch niemand verraten.
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"King Kong": Mit Ian McKellen?.
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Neben Gerüchten die besagen, Andy Serkis (HdR Gollum) werde in der nächsten Produktion von "Herr
der Ringe"-Regisseur Peter Jackson "King Kong" seine Bewegungen leihen, so scheint ein
weiterer Schauspieler aus "HdR" für einen Part in "King Kong" in Frage zu
kommen. Sir Ian McKellen (HdR Gandalf) sagte: "Er erzählte mir, er könnte da etwas für mich zu
tun haben in "King Kong" und ich hoffe das ist wahr", sagte McKellen. "Es wäre
wunderschön."
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"Constantine": Keanu Reeves über seine Rolle.
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Bald steht uns wieder eine weitere Comicverfilmung ins Haus. Nach "X-Men" und
"Daredevil" kommt nun eine auf der "Hellblazer"-Comicserie basierte Verfilmung
namens "Constantine". Keanu Reeves den man dieser Tage in "Matrix-Revolutions"
im Kino bestaunen kann, sagte SciFiWire, dass seine Rolle mit seiner Gott-gegebenen Mission auf Erden in Konflikt
steht. "Constantine" befindet sich in der siebten Woche der Hauptdreharbeiten, welche unter der
Regie Francis Lawrence in L.A. stattfinden.
Reeves Rolle, der übernatürliche Detective John Constantine, ist "ein böser und ambivalenter
Kerl", sagte Reeves. "Es gibt eine Lehre in der Geschichte: 'Gott hat einen Plan für uns alle.
Einige Leute mögen es, und andere nicht.' Das ist meine constantinische Sichtweise der Dinge. Einige
mögen es. John Constantine mag es nicht, aber er mag es."
Reeves gab zu, dass sein Charakter und die Story dunkel sind, aber nicht so dunkel um den Film aus der Kategorie
"allgemeine kommerzielle Unterhaltung" auszuschließen. "Also, wir hoffen einen "ab
12"-Film zu produzieren", sagte er. "Ich spiele eine Rolle welche verdammt ist, und welche versucht
der Hölle zu entfliehen. Er geht zum Erzengel Gabriel und sagt: 'Komm schon! Ich vertreibe Dämonen aus
kleinen Mädchen. Warum bin ich in der Hölle?'. Gabriel sagt: 'Naja - du glaubst nicht.' Dann sage ich:
'Ich glaube, mein Gott noch mal!' Gabriel: 'Nein, tust du nicht. Du weißt das du keinen Glauben hast.' Nach
der Begegnung mit Gabriel sieht man mich mit Kratzern auf seinem Rücken und Whiskey trinken. Ich hatte gerade
Sex mit einer Dämonin gehabt. Aber da wir einen "ab-12"-Film abliefern wollen sind meine
Füße auf dem Boden am Bett und sie ist ganz unter der Bettdecke."
Warner Brothers wird "Constantine" in 2004 herausbringen. In den weiteren Rollen: Rachel Weisz und Shia
LeBeouf.
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(Zurück zum Inhalt)
Es weihnachtet sehr. In diesen unseren Geschäften ungefähr seit Anfang September und bei Temperaturen
von anfänglich mindestens 25 Grad. So pervers das auch anmutet, so zügig kann man heutzutage aber auch
seine Weihnachtsgeschenk-Einkauferei hinter sich bringen. Wer das also bis heute nicht gemacht hat, der war
entweder Manns oder Fraus genug, sich dem Konsumterror bislang zu widersetzen oder aber er oder sie hat es bislang
schleifen lassen. Was die Redaktion des Corona Magazines ihren Lesern empfiehlt, steht im zweiten Artikel dieser
Ausgabe. Was unser Partner, der Space Store, noch so alles zu Weihnachten anbietet, folgt nun:
Der "Star Trek"-Serienkalender 2004 ist zum Beispiel ein Kalender aus Italien mit sehr schönen aufregenden
Bildern. Und nicht-italienisch sprechenden Menschen wird auch geholfen: Bei den 14,90 Euro Kaufpreis gibt es im
italienischen Kalender eine
englische Sprachführung extra.
In einer der letzten US-Folgen vor der Winterpause hatte Charles Trip Tucker, der Dritte, eine
szenenausfüllende Rolle und lieferte eine der besten Darstellungen überhaupt ab. Die
exklusive Trip Tucker-Figur von
Art Asylum ist aber auch nicht von schlechten Eltern. Diese Figur wurde für einen Lizenznehmer aus den USA
exklusiv in einer Auflage von 5000 Stück produziert und wird vom Space Store, so lange der Vorrat reicht,
angeboten. Die Figur ist ca. 17 cm groß, hat mehrfach gelenkige Gliedmaßen sowie nach innen und
außen drehbare Arme mit wechselbaren (sic!) Händen, einem Tricorder, Phaser & Pad und wird in einer
aufwändigen Display-Geschenkbox geliefert.
In einer Geschenkbox kommt auch der
LED Leuchtkugelschreiber des Offiziellen Star Trek Fan Clubs daher.
Der Kugelschreiber ist in silber und per Knopfdruck läßt sich die Leuchtfunktion ein- und ausschalten
sowie zwischen verschiedenen Farben wählen. Wählbare Farben sind: rot, grün, dunkelblau, orange,
hellblau, lila und eine Farbwechselfunktion, in der alle Farben nacheinander aufleuchten. Die Minenfarbe des
OSTFC-Kulis ist schwarz.
Für die Bücher-Fans unter unseren Lesern könnte
"Danach - Der SF-Roman von Star Trek-Star LeVar Burton (Geordi LaForge)" in
der deutschen Ausgabe interessant sein. In Burtons Geschichte geht es um einen Krieg zwischen farbigen und
weißen Soldaten in den USA des 21. Jahrhunderts. Mhm, vielleicht nicht die passendste Weihnachtsgeschichte,
aber vielleicht dafür ein passendes Geschenk?
Das unserer Meinung nach aber beste, weil einerseits konventionellste und andererseits
außergewöhnlichste, Weihnachtsgeschenk ist unserer Meinung nach das
Exklusive Enterprise-E Handtuch Set, das
es nur Space Store gibt und ein Badehandtuch in 134 x 68 cm sowie ein Handtuch in 76 x 40 cm umfasst, die beide
ein eingesticktes Enterprise E Logo aufweisen. Schön. Und dazu passend: Schöne Feiertage und ein
gesegnetes Weihnachten vom ganzen Team!
(Zurück zum Inhalt)
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Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende,
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