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29. Januar 2004 - Ausgabe 118 - "Legends and Expectations"
Legenden und Erwartungen!
Es war am 8. Dezember des vergangenen Jahres, als in den USA einer schon fast legendären Serie namens
"Kampfstern Galactica" in Form eines Remakes nach langen Jahren - und viel Gezänk um
Lizenzen im Hintergrund - neues Leben eingehaucht wurde. Die Erwartungen waren im Vorfeld der Ausstrahlung bei
vielen Kritikern immens hoch und wie so oft blickte man gespannt auf die Einschaltquoten. Denn schließlich
ist in Amerika nicht zuletzt dieser Faktor der entscheidende, wenn darum geht, ob ein potenzielles Projekt nach
dem Pilotfilm, bzw. einer Miniserie in Form einer Serie weiterlebt, oder direkt wieder begraben wird.
Immerhin, bei "Kampfstern Galactica" schnellten die Quoten in den Himmel und bescherten dem
amerikanischen SciFi-Channel die dritthöchsten Ratings aller Zeiten für dieses Network. Es besteht
also begründeter Anlass zur Hoffnung, dass wir es nicht mit einer Eintagsfliege zu tun bekommen.
Ob auch Sie sich diesbezüglich Hoffnung auf gute Sciencefiction machen können, sagt Ihnen unser
Redakteur Michael Seither, der heuer in einem großen Special dem Kampfstern zu Leibe rückt. Doch
Vorsicht, falls Sie sich die Spannung bis zur Ausstrahlung bei einem hiesigen Sender erhalten möchten,
sollten diese drei Rubriken von Ihnen besser übersprungen werden.
Wo wir gerade bei Legenden sind. Als legendär kann auch gut und gerne Ihr Feedback im Verlauf der letzten
Wochen bezeichnet werden. Noch nie in der Geschichte unseres Projektes ist unser Leser-Posteingang mit derart
vielen Mails geflutet worden. Grund dafür ist natürlich - wen mag es verwundern - unsere "Keep
on trekking"-Aktion, bei der "Star Trek"-DVD Inhaber noch bis zum 31. Januar teilnehmen
und viele attraktive Preise gewinnen können. Sofern möglich, nutzen Sie die Gelegenheit zum Mitmachen!
Und nun viel Spaß mit der neuen Ausgabe!
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Star Trek: Die "Starfleet Corps of Engineers"-Buchreihe, Teil 1
2. Star Wars Galaxies: Das Corona-SF-Spiel des Monats
3. Kolumne: Von Möchtegern und Vertrauen
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: Buchkritik - "Das Phänomen Star Trek"
6. Keep on trekking - Die Good Will-Aktion für alle DVD-Box-Käufer!
7. Star Trek: Wozu braucht Gott ein Raumschiff?
8. Rating Report
9. Buchkritik: Isaac Asimov - "Die Stahlhöhlen"
10. Kampfstern Galactica: Das Special (1.2)
11. Kampfstern Galactica: Das Special (2.2)
12. Kampfstern Galactica: Das Special - Fazit
13. DVD-Kritik: Six Feet Under
14. Wissenschaft: Zurück zum Mond
15. Subspace Link
16. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise
Die neue Serie
Im Jahr 2000 wurde das "Star Trek"-Universum um eine neue Inkarnation reicher. Nicht etwa auf dem
Fernsehschirm oder der großen Leinwand ist diese Serie zu Hause, sondern in Büchern, genauer gesagt in
eBooks.
John J. Ordover und Keith R. A. DeCandido, den die Fans innerhalb kurzer Zeit sehr zu schätzen gelernt haben,
schufen mit dem "Starfleet Corps of Engineers" (S.C.E.) eine neue, einzigartige Serie.
Das S.C.E. ist eine Abteilung der Sternenflotte, in der eine Vielzahl von technischen Spezialisten arbeiten, die
hauptsächlich mit den besonders schwierigen oder heiklen Missionen beauftragt werden.
Niemand geringerer als Captain Montgomery Scott leitet die Abteilung und ist in dieser Position gleichzeitig der
Verbindungsmann zwischen dem S.C.E. und der Admiralität.
Die Serie spielt im Jahr 2376, wenige Monate nach dem Ende des Dominion-Krieges und somit parallel zum
"DS9"-Relaunch.
Wie oben schon kurz erwähnt, wurde mit der S.C.E.-Serie ein neuer Vermarktungsweg beschritten. Die Serie
erscheint nicht in gedruckter Romanform, sondern als Kurzgeschichten in den diversen eBook-Formaten.
Beginnend im August, wurden im Jahr 2000 drei Geschichten veröffentlicht. Diese erwiesen sich als so
erfolgreich, dass die Serie fortgesetzt wurde. Während 2001 "nur" sieben Geschichten erschienen
sind, wird seit Januar 2002 jeden Monat ein weiteres Abenteuer veröffentlicht.
Da man sich auch auf dem herkömmlichen Buchmarkt Erfolge versprach, wurde 2002 damit begonnen, jeweils vier
Abenteuer des S.C.E. in einem Buch zu veröffentlichen. Bisher existieren vier Bücher mit den ersten
sechzehn Geschichten. Weitere sind in Vorbereitung.
Das Schiff
Dem S.C.E. sind mehrere Schiffe unterstellt, so auch die U.S.S. da Vinci NCC-81623, das Raumschiff dieser Serie,
benannt nach Leonardo da Vinci, dem berühmten Künstler und Wissenschaftler der Renaissance.
Die da Vinci ist ein Raumschiff der Saber-Klasse, welche zusammen mit anderen neuen Schiffsklassen erstmalig in
"Star Trek: Der erste Kontakt" in der Schlacht gegen die Borg zu sehen war.
Das Schiff ist mit einer Länge von ca. 190 m sehr klein und hat eine Besatzung von gut 40 Personen. Der Platz
ist beschränkt. Es gibt keine Gastquartiere und Crewmitglieder teilen sich oft eine Quartier. Zur
Ausrüstung des Schiffes gehören die beiden Shuttles Franklin und Archimedes.
Die Mannschaft
Von seinem Büro im Sternenflotten-Hauptquartier aus leitet Captain Montgomery Scott das Corps und koordiniert
dessen Einsätze.
Scotty wurde im Jahre 2369 durch die Enterprise-D von der Oberfläche einer Dyson-Sphäre gerettet
(ST:TNG "Besuch von der alten Enterprise"). Nach einigen Jahren des Herumreisens nahm er in den letzten
Tagen des Dominion-Krieges ein Angebot der Admiralität an, das Starfleet Corps of Engineers zu leiten.
Die Crew der da Vinci ist eine Kombination von Gastdarstellern aus "TNG" und
"DS9", sowie einer Reihe von neuen Charakteren:
Captain Gold ist der kommandierende Offizier der da Vinci. Er ist ein ca. siebzigjähriger Mensch, mit Rabbi
Rachel Gilman, einer Lehrerin am Stern-College in New York City, verheiratet und hat mehrere Kinder, Enkel und
Urenkel.
Commander Sonya Gomez ist der 1. Offizier des Schiffes und kommandierender Offizier des S.C.E.-Teams an Bord.
Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung an der Akademie, diente sie auf der U.S.S. Enterprise, wo es zu dem
berühmt-berüchtigten Zwischenfall kam, als sie Captain Picard heiße Schokolade über die
Uniform goss (ST:TNG "Zeitsprung mit Q"). Dieses Ereignis verfolgte sie noch eine lange Zeit durch ihre
Karriere hinweg. Während ihrer Dienstzeit auf der Enterprise hatte sie eine Beziehung mit Kieran Duffy,
einem Ingenieurskollegen.
Über die Jahre hinweg konnte sie umfangreiche Erfahrungen sammeln und nach mehreren Beförderungen diente
sie schließlich während des Dominion-Krieges an Bord der U.S.S. Sentinel als Chefingenieur. Nach
Kriegsende wurde sie zum Commander befördert und von Captain Scott für die freigewordene Stelle des 1.
Offiziers an Bord der da Vinci empfohlen.
Lt. Commander Kieran Duffy ist der 2. Offizier der da Vinci und Stellvertreter von Gomez im S.C.E.-Team.
Duffy diente zusammen mit Gomez an Bord der Enterprise (ST:TNG "Der schüchterne Reginald"). Nach
der Beförderung und darauf folgenden Versetzung von Gomez auf ein anderes Schiff, zerbrach die gemeinsame
Beziehung. Auf der da Vinci müssen beide erst wieder lernen, miteinander umzugehen und die Beziehung
zueinander neu zu definieren.
Lt. Commander Corsi ist Sicherheitschefin der da Vinci. In allen Sicherheitsbelangen ist sie sehr strikt.
Außerdem ist sie sehr temperamentvoll. Hinter ihrem Rücken wird sie oft "Core-Breach"
(Kernbruch) genannt. Trotz ihrer äußerlichen Härte, hat sie eine verletzliche private Seite, zu
der sie jedoch niemanden vordringen lässt.
110 und 111 sind ein Paar von Binärwesen, die dem Schiff als zivile Beobachter und Computerexperten im Rahmen
eines Austauschprogrammes zugewiesen wurden.
P8 Blue ist ein Spezialist für Systemstrukturen. "Pattie" ist ein Nasat, eine insektoide Rasse mit
acht Gliedmaßen. M3 Green aus der Episode "Das gestohlene Gehirnwellenmuster" der animierten
"Star Trek"-Serie war ebenfalls ein Nasat.
Dr. Elizabeth Lense (ST:DS9 "Die Erforscher") ist die Chefärztin der da Vinci. Sie schloss ihre
medizinische Ausbildung bei der Sternenflotte als Klassenbeste vor Julian Bashir von Deep Space Nine ab, der nur
Zweiter wurde.
Während des Dominion-Krieges diente sie auf der U.S.S. Lexington. Lense ließ sich auf die da Vinci
versetzen, da sie es nicht mehr ertragen konnte, ständig Kriegsverletzte behandeln zu müssen. Beim
S.C.E. wollte sie sich vielmehr auf forensische Medizin konzentrieren.
Bartholomew Faulwell arbeitet als Linguist und Kryptografie-Spezialist. Während des Dominion-Krieges
gehörte er zu einem Team des Geheimdienstes der Sternenflotte, welches die Codes des Dominions
entschlüsselte.
"Bart" ist in einer festen Beziehung zu Anthony Mark, einem Sternenflotten-Offizier, der auf
Sternenbasis 92 arbeitet.
Fabian Stevens ist der taktische Spezialist des Teams. Vorher diente er auf Deep Space Nine und arbeitete dort
hauptsächlich an Bord der Defiant (ST:DS9 "Das Wagnis").
Carol Abramowitz ist die Spezialistin für fremde Kulturen. Sie ist eine gute Freundin von Bart Faulwell.
Beide sind außerdem die einzigen Nicht-Ingenieure des S.C.E.-Teams.
Die Geschichten
Book 1: "Miracle Workers"
#1 "The Belly of the Beast" von Dean Wesley Smith
#2 "Fatal Error" von Keith R.A. DeCandido
#3 "Hard Crash" von Christie Golden
#4 "Interphase Book 1" von Dayton Ward & Kevin Dilmore
In "The Belly of the Beast" eilt die U.S.S. Enterprise der landwirtschaftlichen Kolonie auf Blossom IV
zu Hilfe, als diese von einem gigantischen, unbekannten Raumschiff angegriffen wird. Das fremde Schiff lenkt
seinen Angriff sofort auf die Enterprise, der es nach einer langen Schlacht schließlich gelingt, den
Angreifer zu besiegen.
Nun ist es an der U.S.S. da Vinci und ihrer Crew, herauszufinden, wer die Angreifer waren und warum sie eine
unbedeutende Siedlung angegriffen haben. Die Enterprise fliegt weiter zu ihrer nächsten Mission, lässt
aber Chefingenieur La Forge zurück, der starkes wissenschaftliches Interesse an dem fremden Aggressor hegt.
La Forge und das S.C.E.-Team sehen sich einen Rätsel gegenüber. Bei dem riesigen Schiff scheint es sich
um ein Touristenschiff zu handeln, welches aber bis auf die beim Kampf mit der Enterprise umgekommene
Brückenbesatzung verlassen zu sein scheint. Was Commander Gomez und ihre Leute dann im Bauch dieser Bestie
finden, entwickelt sich schnell zu einer spannenden Auseinandersetzung auf Leben und Tod.
Hierbei handelt es sich um eine kurzweilige Geschichte über ein mysteriöses fremdes Raumschiff, in der
gleichzeitig das S.C.E.-Team vorgestellt wird. Sie erfüllt den Zweck eines Serien-Piloten. Traditionell bei
Start einer neuen "Star Trek"-Serie gibt es auch hier den Gastauftritt eines bereits etablierten
Charakters. In diesem Fall ist es Geordi La Forge von der Enterprise, der in "The Belly of the Beast"
die Mission aktiv unterstützt. In den folgenden beiden Geschichten ist er weiterhin mit dabei, allerdings
lediglich als Randfigur.
"Fatal Error" zeigt dem Leser eine Welt, in der seit mehreren Jahrtausenden sämtliche Technik von
einem zentralen Computer gesteuert wird. Nachdem dieser ausgefallen ist und der Welt der totale
sozioökonomische Kollaps droht, wird die da Vinci geschickt, um den Zentralcomputer zu reparieren.
Es gelingt dem Autor, auf den rund 100 Seiten eine komplexe und interessante Kultur zu beschreiben und einige der
Charaktere weiterzuentwickeln. Die Geschichte erfüllt nicht nur den Zweck einer reinen Rahmenhandlung,
sondern hält einige Wendungen parat und bietet ein spannendes Versteckspiel zwischen der S.C.E.-Crew und den
Saboteuren in den Anlagen des Zentralcomputers.
Die U.S.S. da Vinci untersucht in "Hard Crash" die zerstörerische Bruchlandung eines unbekannten
Raumschiffs mitten in der Hauptstadt des Planeten Intar. An Bord finden man die Leiche einer jungen Frau, die mit
dem Schiff durch Implantate verbunden ist. Bevor das Geheimnis dieser auf so tragische Weise beendeten Symbiose
gelüftet werden kann, erwacht das Schiff zu neuem Leben und bedroht die da Vinci.
"Hard Crash" schildert das dramatische Schicksal der jungen Pilotin des fremden Raumschiffs und ihrer
gemeinsamen Suche nach einer Rettung für ihren Heimatplaneten. Nicht nur für die Crew des
S.C.E.-Raumschiffes, sondern auch für den Leser sind die Enthüllungen äußerst ergreifend.
"Interphase Books 1-2" ist die Fortsetzung der Episode "Das Spinnennetz" aus der klassischen
"Star Trek"-Serie. Im Raumgebiet der Tholianer hat sich ein Riss im All gebildet, aus dem ein
altes Raumschiff der Föderation, die seit über 100 Jahren verloren geglaubte U.S.S. Defiant, ein Schiff
der Constitution-Klasse, auftaucht. Da sich das Verhältnis zwischen den Tholianern und der Föderation
innerhalb der letzten Jahre verbessert hat, stimmen die Tholianer zögernd einer Bergung der Defiant zu. Die
da Vinci wird geschickt, um die arg mitgenommene Defiant aus der Interphase, dem Übergangsbereich zwischen
unserem und einem anderen Universum, zu bergen. Die Mission beginnt zunächst ohne Probleme. Als man jedoch an
Bord der Defiant ein altes tholianisches Gerät findet, das den Beweis für ein Verbrechen der Tholianer
an einer Kolonie der Klingonen vor über 100 Jahren darstellt, gerät die Situation außer Kontrolle.
Retter und zu Rettende werden angegriffen, was zu Folge hat, dass die Defiant samt dem an Bord befindlichen Team
um Captain Gold und Sonya Gomez wieder im Übergangsbereich zwischen den Universen verschwindet und sich der
Riss wieder schließt. Es gelingt der da Vinci zwar, das tholianische Schiff in die Flucht zu schlagen,
jedoch wird dieses bald mit Verstärkung zurückkehren; von der Defiant dagegen fehlt jede Spur.
Diese zweiteilige Geschichte ist die bisher beste dieser Reihe. Sie lässt nichts zu wünschen übrig.
Hier wird einerseits die Rückkehr der Tholianer, andererseits die Auflösung des dramatischen Schicksals
eines Raumschiffes geboten.
Commander Duffy hat durch die Abwesenheit von Gold und Gomez das Kommando auf der da Vinci, eine Position, die er
nie anstrebte und in der er sich nicht wohl fühlt, was für ihn zu einer echten Herausforderung in dieser
Krisensituation wird, was aber letztendlich seinen Charakter wachsen lässt und für ihn ein
äußerst wichtiger Schritt in seiner Entwicklung ist.
Besonders gelungen und rührend ist zum Ende der Geschichte die Rückkehr der Defiant ins Sonnensystem und
deren Andocken im Heimathafen des SpaceDock im Erdorbit unter den Augen Tausender Zuschauer.
Dieser erste Teil des Artikels zu dieser neuen Buchreihe hat das Schiff und seine Mannschaft eingeführt und
die ersten vier Geschichten vorgestellt. Im nächsten Corona Magazine wird der Artikel mit der Vorstellung der
nächsten zwölf Geschichten zu Ende geführt.
Amazon-Link zum Thema:
"S.C.E. Book 1 - Miracle Workers" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,15 EUR
(Zurück zum Inhalt)
(entwickelt von Sony Online Entertainment/LucasArts im Vertrieb von Activision)
Der Weltraum. Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des - Moment, Moment: Wir befinden wir uns nicht in einer
nahen Zukunft, sondern in einer fernen Vergangenheit, im von George Lucas persönlich ersonnenen "Star
Wars"-Universum. Und was den neuesten Spielstreich seiner Spieletruppe LucasArts so besonders macht: Es
handelt sich um ein Multiplayer-Online-Rollenspiel, in dem Tausende von Spielern gleichzeitig auf Welten wie
Endor, Tatooine, Naboo oder Corellia unterwegs sind. Sony Online Entertainment, die Macher des erfolgreichen
PC-Mittelalter-Onliner "EverQuest", gingen dabei recht geschickt vor: "Star Wars
Galaxies" fängt die Atmosphäre der Kinofilme und zahlreichen Sekundärmaterialien
prächtig ein.
Mit einer richtigen Hintergrundgeschichte hält sich "Star Wars Galaxies" allerdings nicht
auf. Ihr Raumschiff wurde von imperialen Truppen schrottreif geschossen, nun starten Sie mit ein paar Credits und
einer Waffe in der Hand auf einem Planeten Ihrer Wahl. Was wollen Sie sein? Mensch, Rodianer, Twi'lek, Wookiee?
Acht bekannte Völker stehen zur Auswahl. Berufswunsch? Scout? Entertainer? Handwerker? Oder drei andere
Anfängerjobs? Gut, vielen Dank, bitte weitergehen und viel Spaß noch. Etwas hilflos ob der Menge an
Tastaturkommandos, Menü-Bildschirmen und Funktionen stehen Sie nun auf dem Planeten Ihrer Wahl. Wir haben
uns in alter Tradition Talus in der Galaxie Ahazi ausgesucht, wo allerdings sterbenswenig los ist. Mit
gezückter Waffe erledigen wir ein paar kleine Tierchen, ziehen ihnen als Scout das Fell über die Ohren
und schauen nach, ob sich dafür ein Käufer findet. Negativ - wir entdecken immerhin eine Art eBay, den
Bazaar: Hier bieten andere Spieler massenweise Gegenstände und Rohstoffe an. Sogar Häuser und Fahrzeuge
gibt es. Allerdings zu Preisen, die uns das Wasser in die Augen treiben. Also weiter umher gezogen. Auf einem
Hinterhof lungern ein paar Strauchdiebe herum, die wir ins Jenseits befördern. In deren Taschen finden sich
ein paar Credits, mehrere tausend davon schenkt uns ein anderer Scout, den wir auf sein tolles Speederbike
ansprechen. Das ist einer der wichtigsten Punkte eines Online-Rollenspiels: Nur zusammen macht es wirklich richtig
viel Spaß. Zwar ist "Star Wars Galaxies" durch zahlreiche Missionen auch für
Einzelspieler unterhaltsam, doch nur in einer Gruppe kann man beispielsweise große Tiere jagen, die einen
allein im Handumdrehen verspeisen würden.
Im Laufe der Zeit sammelt unser Charakter nicht nur Geld, sondern auch Erfahrungspunkte. Ein Scout baut sich
beispielsweise aus Knochen und Fellen ein Camp. Für jedes gebaute und benutzte Camp gibt es Punkte, mit
denen Sie einen Schritt auf der Fähigkeitsleiter nach oben kommen. Erlangen Sie alle vier Talente mit je
vier Stufen eines Berufs, dann qualifizieren Sie sich für einen Meistertitel. Auch vorher dürfen Sie
einen von 19 sogenannten Eliteberuf genannten Job versuchen: Wenn Sie als Marksman beispielsweise alle vier
Pistolenstufen beherrschen, geht es als Pistoleer weiter, wo Sie weitere Waffen benutzen und Spezialschüsse
erlernen können. Sogenannte Hybridberufe, sechs an der Zahl gibt es, sind eine echte Herausforderung. Um
etwa als Kopfgeldjäger in Aktion zu treten, müssen Sie zuvor einen Marksman- und einen Scout-Meister
erlangen. Das klingt jetzt etwas kompliziert, ist aber auch gar nicht so einfach: Wir haben etwa eine Woche
gebraucht, um die Grundlagen des Spiels zu kapieren. Und das 194 Seiten starke Handbuch von vorne bis hinten
durchgelesen. Andere Spieler, die schon länger in "Galaxies" unterwegs sind, helfen
normalerweise auch gerne weiter. Haben Sie keine Scheu, diese anzusprechen - wenn sie mitten in einem Kampf sind,
sollten Sie davon aber besser absehen. Viele Mitspieler sind auch gerne bereit, Ihnen Talente beizubringen, wovon
Sie unbedingt Gebrauch machen sollten. Zwar gibt es auch PC-gesteuerte Talent-Trainer, doch diese wollen stets
klingende Münze sehen. Manche Mitspieler geben Ihnen stattdessen sogar ein paar Credits extra, denn für
jede "angewandte Ausbildung" gibt es eigene Erfahrungspunkte, die für das Erlernen etwa des
Meistergrades notwendig sind. Unbegrenzt viele Berufe dürfen Sie übrigens nicht ausüben: Wie im
richtigen Leben ist irgendwann die Lernkapazität erschöpft. Das heißt: Mehr als drei Meister
gleichzeitig sind unmöglich. Sie dürfen jedoch jederzeit bereits erlernte Talente und Berufe aufgeben,
um wieder Platz im Kopf zu schaffen.
"Star Wars Galaxies" bietet Ihnen unzählige Möglichkeiten, sich Erfahrungspunkte und
Credits zu verdienen. Neben dem Erledigen von Missionen laufen Ihnen in Stadt und Land auch so immer wieder
böse Buben oder diverses Tierzeug über den Weg. Sie können einer Auseinandersetzung dann entweder
aus dem Weg gehen oder sie aktiv suchen. Neben allerlei Schuss- und Schlagwaffenspezialisierungen besitzen
erfahrene Spieler noch weitere Möglichkeiten, sich zu prügeln: Bis zu drei Tiere oder Droiden hauen den
gewünschten Gegner für Sie windelweich, was besonders bei Imperialen oder Rebellen sehr hilfreich ist.
Diese haben in der Regel jede Menge Gesundheitspunkte und wehren sich wacker. Anders als in einem klassischen
Rollenspiel können Sie nicht damit rechnen, dass Sie nach einer Weile stark genug sind, um es auch mit
schweren Gegnern aufzunehmen. Die Eigenschaften Ihres Charakters verändern sich nämlich nur durch die
Berufe beziehungsweise die erlernten Talente. Die Punkte für Gesundheit (Health), Aktion (Action) und
Geisteskraft (Mind) bleiben die gleichen und dürfen lediglich intern "umverteilt" werden. Auch das
Heilen von Wunden ist nur teilweise gewohnte Rollenspielkost: Nur Entertainer, also Tänzer und Musiker,
kurieren Mind-Wunden, nur in einer Cantina sinkt die im Laufe der Zeit angewachsene Kampfmüdigkeit oder
Battle Fatigue. Der Tod ist nicht final: Passend zum SF-Ambiente werden Sie im Fall des Ablebens geklont und
landen im nächstgelegenen oder zuvor gegen klingende Münze festgelegten Klon-Zentrum. Haben Sie
für manche Gegenstände wie Kleidung keine Versicherung abgeschlossen, verliert diese mit jeder
Wiedergeburt an Qualität. Auch Waffen nutzen sich ab und müssen repariert beziehungsweise durch
Neuerwerb ersetzt werden – damit wollen die Entwickler verhindern, dass die Spieler große Besitztümer
horten und die spielinterne Wirtschaft zum Erliegen kommt.
Da das Spiel zeitlich zwischen den Filmen "Star Wars" und "Das Imperium schlägt
zurück" einsortiert ist, treffen Sie immer wieder auf alte und neue Bekannte. Die Gunganer tummeln
sich auf Naboo, Jabba spinnt auf Tatooine seine Intrigen, während in einem Rebellenstützpunkt in den
Bergen von Corellia Wedge Antilles, Prinzessin Leia, R2-D2, C-3PO und Konsorten die nächsten Schritte gegen
das Imperium planen. Wenn Sie sich auf eine der beiden Seiten schlagen wollen, müssen Sie zunächst mit
Angriffen auf die Gegenseite zeigen, dass es Ihnen ernst ist. Einmal in die Reihen der Rebellen oder des
Imperiums aufgenommen erhalten Sie spezielle Missionen, die Ihnen Geld und Erfahrungspunkte einbringen. Diese
können Sie als eine Art Währung beispielsweise verwenden, um ein paar Männer als
Unterstützung anzuheuern oder im militärischen Rang aufzusteigen. Von den Entwicklern kommt alle paar
Wochen bis Monate ein neuer Teil des sogenannten "Story Arcs", der sich momentan um die Entwicklung
eines Dr. Vacca dreht. Besagter Doktor arbeitet am Projekt Dead Eye, das mit der Erschaffung von Supersoldaten zu
tun hat. Nachdem die ersten beiden Kapitel von den Rebellen gewonnen wurden, hat nun Darth Vader persönlich
alle Imperialen aufgefordert, dieses Kapitel zu meistern. Entsprechend erhalten dann die Fraktionen am Ende des
Kapitels gruppenweise Vor- oder Nachteile. Die Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und Imperialen nehmen dabei
teilweise beklemmend realistische Formen an. So schauten wir uns auf Han Solos Heimatwelt Corellia nachts eine
geheime Basis des Imperiums auf einer Waldlichtung an. Ein anderer Spieler, seines Zeichens Imperialer,
erzählte uns, dass diese Basis vor einiger Zeit von Rebellen übernommen worden sei, doch sie sich ihren
Stützpunkt zurück erobert hätten. Während unserer Unterhaltung werden die PC-gesteuerten
Sturmtruppen in der Basis mit einem Mal unruhig und geben einige Warnschüsse in den Wald ab. Unser
Gesprächspartner, sichtlich nervös, meinte daraufhin, er müsse nun schnell verschwinden. Doch zu
spät: Aus dem Dickicht brach ein Mitspieler in Form eines Teras-Käsi-Meister hervor und tötete ihn
mit bloßen Händen.
Sie haben da noch eine Frage? Nach der Macht? Und den Jedi-Rittern? Unsere Antwort: Ja, Sie können ein Jedi
werden. Aber das ist komplex: Nachdem, was wir von anderen Spielern und in diversen Foren heraus gefunden haben,
geht das folgendermaßen. Sie benötigen zuerst ein sogenanntes Holocron, eine Art Datenspeicher. Das
Holocron eröffnet Ihnen, dass Sie einen Beruf meistern sollten, um dem Status eines Jedi-Padawan einen
Schritt näher zu kommen. Sie können Glück haben und einen relativ vernünftigen Job erwischen,
etwa Scout oder Schütze, mit etwas Pech müssen Sie sich jedoch zum Waffenschmied oder Chefkoch
emporarbeiten, was Unsummen an Zeit und Geld für die entsprechenden Rohstoffe verschlingt. Dieses Spiel -
Holocron finden, Job meistern - wiederholt sich drei bis vier Mal, erst dann öffnet sich der sogenannte
"Force Sensitive Slot", in dem Sie in der gleichen Galaxis einen zweiten Charakter anlegen dürfen,
der auf den Wegen der Macht wandelt. Erschwert wird der Prozess dadurch, dass das "letzte" Holocron
schweigt, Sie also raten dürfen, welchen Meister Sie als nächstes probieren sollen. Außerdem ist
der Jedi anfangs recht zart besaitet: Stirbt er drei Mal, ist er für immer verschwunden und der
Holocron-Spaß beginnt von Neuem. Überlebt Ihr Jedi eine gewisse Zeit, macht ihm auch ein Klon-Tod
nichts mehr aus. Wenn Sie Ihren Gefühlen darüber freien Lauf lassen wollen: Die dunkle Seite der Macht
freut sich auf neue Rekruten. Die Entwickler des Spiels erklären diesen recht mühsamen Prozess damit,
dass wie auch im Kino nur vereinzelt Jedis in der Galaxis unterwegs sind - wenn die Hälfte aller Spieler
einen Jedi besäße, würde die Spielbalance erheblich gestört. In Bezug auf die starken
Macht-Fähigkeiten und Lichtschwerttricks fortgeschrittener Jedis sicher richtig, doch ein solch
zeitintensiver Aufwand, um den Macht-Charakter freizuspielen, ist schon heftig. Sollten sich eines Tages dennoch
zu viele Jedis auf den Planeten tummeln, planen die Entwickler Kopfgeldjägermissionen, die zur Jagd auf den
einen oder anderen Jedi-Ritter aufrufen - für eine fürstliche Belohnung, versteht sich. Kurz vor
Redaktionsschluss erfuhren wir, dass für eins der nächsten großen Spiel-Updates eine Änderung
der Jedi-Karriere beziehungsweise des Holocron-Prozesses geplant ist. Ob und wie sich damit die Zeit vermindert,
die man zur Freischaltung des Jedi-Charakters benötigt, steht noch nicht fest. Bekannt ist aber, dass
Jedi-Ritter nicht mehr dauerhaft sterben können, sondern den Tod mit dem Verlust von Talenten bezahlen
müssen.
Wir könnten Ihnen noch viel erzählen - von Städten, die Sie gründen und dauerhaft auf einem
Planeten platzieren können, von Fabriken und Fahrzeugen, von Erweiterungen wie Raumschiffen, die Mitte des
Jahres ins Spiel integriert werden sollen. Doch das würde den Umfang dieses Corona Magazine sprengen.
Erschöpfende Informationen zu Berufen, Aktivitäten und dem Spiel finden Sie auf der unten angegebenen
Homepage. Auch die Foren dort möchten wir allen Spielern ans Herz legen: Hier klären sich so gut wie
alle Fragen, die einem gerade in der Anfangszeit kommen. Sicher, "Star Wars Galaxies" hat nicht
die allerbeste Grafik und auch die eine oder andere Macke, doch der Spielspaß gerade im Verbund mit alten
und neuen Freunden ist ungeheuer. Klar, es gibt monotone Aktionen, gerade, wenn man in Richtung Jedi-Ritter
schielt, doch die Größe des Spieluniversums und die zahlreichen Updates sorgen für anhaltende
Motivation. Auch, dass die Entwickler sehr auf die Spieler hören, stimmt sehr positiv. Die einzigen beiden
Haken: Die laufenden Kosten für das Spiel sind nach den ersten 30 Tagen mit rund 15 Dollar pro Monat nicht
gerade gering, auch wenn Sie dafür bis zu zehn Charaktere erstellen können. "Haken" Nummer
zwei: Sie sollten genug Zeit mitbringen. "Star Wars Galaxies" ist als Online-Rollenspiel kein
Titel, den Sie in zwei Wochen durchgespielt haben. Dafür warten viele wundersame Begegnungen, Abenteuer und
Welten auf Sie, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Ahem.
Link zum Thema:
http://www.starwarsgalaxies.com
Amazon-Link zum Thema:
"Star Wars Galaxies: An Empire Divided (Special Edition)" - PC-Spiel zum Preis von 44,00 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Nun ist es also passiert. Vor einigen Tagen schrieb der Veranstalter der Galileo7-Convention im Forum seiner
Website, dass er von den Agenten der Schauspieler, die für die Hansetrek gebucht waren, erfahren hat, dass
allen gebuchten Schauspielern vor über zwei Wochen die Absage der Hansetrek bekannt gegeben wurde. Er riet
allen Fans, die bereits eine Karte für die Hansetrek gekauft hatten, sich mit deren Veranstalter in
Verbindung zu setzen, um nicht etwa als Geschädigte aus dieser Sache hervorzugehen.
Am Nachmittag des gleichen Tages bestätigte der Veranstalter der Hansetrek mit einem offenen Brief auf seiner
Website, dass jene Meldungen der Wahrheit entsprechen und die Veranstaltung aus finanziellen Gründen nicht
stattfinden werde.
Die Hansetrek ist damit der bislang letzte Fall einer abgesagten Großveranstaltung im Sciencefiction Fandom
innerhalb weniger Jahre. Allein im Jahr 2003 verabschiedeten sich drei dieser Veranstaltungen. Wobei zwei von
ihnen, der Ruhr-Con und der Vulcan-Con, freilich nicht einmal eine Premiere vergönnt war. Ehrlich gesagt,
waren die Chancen für die letztgenannte sowieso allgemein als sehr gering angesehen worden und die
erstgenannte hatte in all den Jahren Vorbereitungszeit zuletzt keine signifikanten Fortschritte mehr erkennen
lassen. Im späten Frühjahr 2003 zogen bereits die Veranstalter der Nexus-Convention einen Schlussstrich
und beendeten ihre langjährige Veranstaltungsreihe, ebenfalls aus finanziellen Gründen. Im Jahr 2002 war
es die kurzfristig angekündigte und ebenso kurzfristig wieder abgekündigte so genannte Mars-Convention
und in diesem Jahr ist es nun die Hansetrek, die in der Versenkung verschwindet. Wenigstens konnte sie im
vorletzten Jahr eine schöne und in Erinnerung bleibende Premiere feiern, die nun leider auch für sich
alleine stehen wird. Und auch, wenn die Galileo 7 in diesem Jahr zum bereits achten Mal stattfindet, so sollte man
hinter dieser Veranstaltungsreihe besser keine Erfolgsstory vermuten. Fakt ist, dass die diesjährige Galileo
7 bereits vom 3. Veranstalter organisiert wird. Auch die ersten beiden Veranstalterteams waren gezwungen, die
Organisation aus finanziellen Gründen in andere Hände zu geben. (Nebenbei gesagt: Die Veranstalterfirmen
tragen und trugen oft klangvolle Namen. Nur die Bezeichnung GmbH fand man kaum, sondern meist eher die
Abkürzung GbR. Sprich: Der Veranstalter haftet mit seinem Privatvermögen. Vollständig. Dumme Sache,
so was.)
Nexus, Mars, Ruhr-Con, Hansetrek - Fan-Veranstaltungen wie diese schossen in der Hochzeit des Fandoms wie Pilze
aus dem Boden und verschwinden nun, da der Boom in eine Krise evolviert, im ebenso wahnwitzigen Tempo. Lediglich
eine Veranstaltung dieser Art konnte sich bis heute halten und macht in diesem Jahr das Dutzend voll. Aber auch
die FedCon hat es bei weitem nicht mehr so leicht wie noch vor wenigen Jahren. Auch die größte
europäische "Star Trek"-und Sciencefiction-Convention leidet momentan unter Besucherschwund
und muss ihre Ausgaben restriktiv zusammenhalten, um das Schicksal ihrer kleinen Kopien nicht zu teilen. Dennoch
ist die FedCon momentan sicher die beste Möglichkeit für einen "Star Trek"-Fan,
für sein gutes Geld eine ebenso gute Leistung zu erhalten. Damit den Zuschauern nicht völlig das
Vertrauen in die deutsche Sciencefiction-Veranstaltungslandschaft verloren geht, hat sich Dirk Bartholomä,
FedCon-Veranstalter seit der ersten Stunde, offiziell angeboten, die enttäuschten Kartenbesitzer der
Hansetrek "bis zu einem gewissen Grad kostenlos auf die FedCon kommen zu lassen". Ob die Veranstalter
der Hansetrek auf dieses Angebot eingegangen sind, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest.
Doch wie ist es überhaupt möglich, dass eine solche Anzahl von Veranstaltungen in so kurzer Zeit die
Flügel streckt? Auf den ersten Blick sollte man meinen, die Bedingungen wären momentan günstig wie
nie. Amerikanische Schauspieler werden in US-Dollar bezahlt und der steht für deutsche Veranstalter momentan
mehr als günstig. Wenn man die enorme Anzahl von "Star Trek"-und Sciencefiction-Serien auf
der einen Seite und die noch größere Anzahl von arbeitslosen Schauspielern, die früher einmal in
einer dieser Sciencefiction-Serien mitgewirkt haben, auf der anderen Seite betrachtet, spricht die entsprechende
Inflation von Ausstellungsware zur Zeit ebenfalls sehr für die Veranstalter. Die Verlags- und Medienkrise hat
die Preise für Werbeanzeigen in den gängigen Magazinen stark purzeln lassen. Veranstaltungshallen, so es
denn nicht die Münchener Olympiahalle oder die Dortmunder Westfalenhalle sein muss, sind infolge der
Rezession zwar nicht umsonst, aber auch nicht zu horrenden Preisen zu mieten. Zum vollständigen
kaufmännischen Glück fehlen nur noch ausreichend Besucher.
"Genau!" ruft da der selbst ernannte Betriebswirtschaftswissenschaftler und nickt aus vollem Halse. Die
Rechnung liegt völlig klar auf der Hand: keine Besucher gleich kein Geld gleich unbezahlte Rechnungen gleich
Privatinsolvenz. Ist doch völlig einleuchtend? Oder?
Ist es nicht.
Vielmehr ist es eine Ansammlung von Missverständnissen und Fehlannahmen, die nur einen einzigen Grund
für die Misere vermuten lassen: fehlende Professionalität. Dass es immer noch eine genügend
große Anzahl von Convention-Besuchern in Deutschland und den europäischen Nachbarländern gibt, das
beweist Jahr für Jahr die FedCon. Auch die Pleitegeier-Conventions hatten ja durchaus Besucher. Nur halt
nicht genug, um die Menge an Ausgaben zu kompensieren, die sie freudig generierten.
Schon seit Jahren wirft man den "Großen" im Sciencefiction-Fandom vor, dass es für sie nur um
Kommerz ginge. Die Preise wären zu teuer, die Veranstaltungen hätten den "Fan-Flair" verloren.
Aber selbst wenn das stimmen sollte: was in all dem Gejammer und Gezeter nur als Fußnote vermerkt wird, ist
die Tatsache, dass die so beschuldigten Veranstaltungen immer wieder kommen. Was mit dem
"Kommerz"-Vorwurf geschickt umschrieben wird, nennt sich eigentlich geschäftliche
Professionalität. Und hätte es diese mehr und andernorts gegeben, dann wären nicht so viele
Conventions eingestellt worden.
Mit großem Humor erzählt man sich heute noch die Geschichte von dem jungen Mann, der eigentlich nur aus
einem Grund eine große Convention in Berlin organisierte: Er wollte einmal mit William Shatner essen gehen.
Hat er geschafft. Dafür hat er aber auch teuer bezahlt.
Anderen Möchtegerns ist es eher wichtig, ihre 35 Tage des Ruhmes zu haben. In der - stark eingegrenzten, aber
für diese Menschen einzig wahren - Öffentlichkeit im Gespräch zu sein, wiedererkannt zu werden, ist
viel wichtiger als geschäftliche Seriosität.
Ich weiß nicht, wie Ihr das seht, aber ehrlich gesagt, möchte ich diesem Schlag
Geschäftsmännern keine 100,- € und mehr für Eintrittskarten im voraus überweisen!
An dieser Stelle noch abschließend ein kleiner persönlicher Exkurs. Natürlich kenne ich - wie
viele andere auch - den Veranstalter der abgesagten Hansetrek persönlich. Und nein, ich halte ihn nicht
für einen Deppen. Und erst recht nicht für kriminell. Auch mit den Veranstaltern der NexusCon habe ich
schon das ein oder andere Bier in Berlin getrunken und kann beide recht gut leiden. Aber Fakt ist, dass am Ende
ihrer Veranstalterlaufbahn viele enttäuschte Fans standen, wobei gesagt werden sollte, dass die Nexus 2003
ausreichend frühzeitig gecancelt wurde.
Es ist sehr enttäuschend, zu sehen, wie all diese aktiven Fans - und aktive Fans sind normalerweise das
Größte für mich! - sich selbst und das Vertrauen ihrer Kunden zum Teil heftig gegen die Wand
fahren. Aber man sollte als solch ein Kunde nicht den Entschluss fassen, "Star Trek"- und
Sciencefiction-Veranstaltungen vollständig den Rücken zu kehren.
Die FedCon wird beispielsweise ganz sicher in diesem Mai in Bonn stattfinden. Und auch für die nächsten
Jahre liegt der Sicherheitsfaktor bei dieser Veranstaltung im akzeptabel sicheren Bereich. Der Spaß dort ist
quasi garantiert. Man redet aus Erfahrung.
Wem drei Tage oder wahlweise die Kosten dafür zu hoch sind, kann sich immer noch den Veranstaltungen zuwenden,
mit denen das Fandom anfing und die sich auch heute noch mehr recht als schlecht (sic!) durch die Lande
kämpfen: Den kleinen Conventions. Den Fantreffen. Ohne Stars. Oder allenfalls mit einem oder zweien. Die, die
nur einen Tag und nicht in einem Nobelhotel stattfinden. Wo der Eintritt und auch die Masse der Besucher
überschaubar ist. Solche Veranstaltungen finden überall in ganz Deutschland statt. Auch dieses Jahr.
Diese Cons brauchen Besucher. Ganz dringend. Aber andererseits passieren zwei Dinge nicht, wenn sie für ein
Jahr mal ausbleiben: Zum einen geht kein Veranstalter pleite und zum anderen wird es dennoch eine Neuauflage
geben.
Im kleinen organisiert und rechnet es sich halt leichter.
Links zum Thema:
http://www.fedcon.de - FedCon
http://www.hansetrek.de - Hansetrek
http://www.galileo7.de - Galileo7 Convention
http://www.nexuscon.de - NexusCon
http://www.buchmessecon.de - BuchmesseCon
http://www.ringcon.de - RingCon
http://www.jedicon.de - JediCon
http://www.trewacon.de - TreWa-Con
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"Enterprise": Neuer Sendeplatz in den USA.
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Der US-amerikanische "Enterprise"-Sender UPN hat vor wenigen Tagen zwei neue Serien-Pilotfilme in
Auftrag gegeben. "Silver Lake" handelt von einem Mann, der mit Toten sprechen kann und wird von
Produzent Aaron Spelling ("Beverly Hills 90210") produziert. "Kevin Hill"
handelt von einem Mann, der Anwalt und Single ist und plötzlich seine verwaiste Nichte großziehen
muss.
In den USA ordern die Networks Pilotfilme bei den Studios. Anschliessend werden diese von den Vorständen des
Networks bewertet und gegebenenfalls abgelehnt oder abgeändert. Nur wenn der Pilotfilm akzeptiert wird, geht
die Produktion in Serie. Der Pilotfilm der ersten "Star Trek" Produktion "Raumschiff
Enterprise" wurde 1966 erst im zweiten Anlauf angenommen.
"Enterprise" selbst wird in Zukunft eine Stunde später gesendet werden. Anstatt um 20 Uhr
wird nun um 21 Uhr gesendet. "ENT" wird durch jeweils eine halbstündige Serie namens
"The Mullets" und eine animierte Serie namens "Game Over" ersetzt.
"Enterprise" muss auf Grund des Wechsels nun nicht mehr länger mit der beliebten
SciFi-Serie "Smallville" konkurrieren, nun geht es gegen die seit längerem bereits unter
Quotenschwund leidende Präsidenten-Serie "The West Wing" auf NBC. Auf
"Smallville"-Sender WB läuft zu dieser Zeit der "Buffy"-Spinoff
"Angel".
"Star Trek: Voyager" wurde früher stehts auf dem 21 Uhr-Sendeplatz gesendet.
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"Enterprise": Produktionsbericht zu "Damage".
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StarTrek.com hat inzwischen offizielle Informationen zur neuen "Star Trek: Enterprise"-Episode
"Damage" veröffentlicht, deren Namen durch einen grausamen Angriff und dessen Folgen inspiriert
wurde und den mehrteiligen Handlungsbogen um den Konflikt mit den Xindi fortsetzt. Regie bei dieser Folge
führte James L. Conway und ein alter Bekannter besuchte wieder das Paramount-Gelände: Casey Biggs.
Conway war derjenige Regisseur, der die Serie ins Rollen brachte, denn er drehte den Pilotfilm "Broken
Bow". Biggs machte sich einen Namen im "Star Trek"-Universum als Cardassianer Damar,
einer der wiederkehrenden Charaktere in "Star Trek: Deep Space Nine". In "Damage" kehrt
er als illyrianischer Captain zurück.
Die Geschichte, die von Co-Produzentin Phyllis Strong geschrieben wurde, beginnt mitten in der Raumschlacht, die
in "Azati Prime" begann. Die angreifenden Xindi-Schiffe halten kurz inne um der Enterprise den letzten
vernichtenden Schlag zu erteilen, lassen das Schiff aber daraufhin hilflos mit erheblichen Schäden und vielen
toten Crewmitgliedern zurück. Ein illyrianisches Schiff in der Nähe wurde durch Raumanomalien ebenfalls
beschädigt. Deshalb versuchen die beiden Crews in ihrer hilflosen Lage zusammenzuarbeiten. Währendessen
verstärken sich die Meinungsverschiedenheiten in den Rängen des Xindi-Rates über den Plan gegen die
menschliche Rasse. Auf der Enterprise zwingt die hoffnungslose Situation des Schiffes T'Pol dazu, ein
persönliches Geheimnis zu enthüllen.
"Damage", die 19. von insgesamt 24 Episoden der dritten Staffel, wird voraussichtlich am 21. April 2004
ausgestrahlt. Die vorherige Folge "Azati Prime", die bereits am 3. März läuft, wird daher ein
Cliffhanger sein und eine sechswöchige Pause einläuten, in der UPN Wiederholungen ausstrahlt.
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"Enterprise": Keating über die dritte Staffel.
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Obwohl er die dritte Staffel von "Star Trek: Enterprise" geniesst, muss Dominic Keating (ST:ENT
Reed) zugeben, dass er gerne eine Episode hätte, die sich hauptsächlich um Reed dreht.
In einem Interview mit dem "Star Trek Monthly" erzählte Keating, das dies etwas ist, dass
er in den ersten beiden Staffeln bekommen hat. "Etwas, dass ich an den ersten beiden Staffeln im Nachhinein
mag, ist, dass sich alles ein oder zweimal im Jahr um mich gedreht hat, mit einer guten, soliden Episode, die nur
um Reed ging, oder bei der Reed in der A-Story eine Hauptrolle hatte", sagte der Schauspieler. "Das ist
dieses Jahr noch nicht geschehen und ich weiß nicht, ob es noch passieren wird. Ich möchte den Teufel
nicht an die Wand malen, aber es scheint so, als würde sich alles um diesen Handlungsbogen um die Xindi
drehen und das Rennen sie zu bekommen, bevor sie die Erde erreichen." Er musste sich eingestehen, das sein
Wunsch in dieser Staffel wohl nicht in Erfüllung gehen wird. "Ich weiß nicht, ob es genügend
Zeit für eine Charakter-basierte Reed-Episode gibt. Wir werden sehen. Man kann nie wissen", sagte er.
Etwas, dass Keating besonders an der Staffel mag, ist die Tatsache, dass Reed öfter in Schlägereien
verwickelt wird. "Ich muss viel mehr herumrennen seit wir mit den Veränderungen begonnen haben. Ich muss
merklich mehr springen und mich ducken. Es gibt viel mehr Action für mich", sagte der Schauspieler und
fügte hinzu: "Ich schätze, dass ich in der Serie öfter zu sehen bin, als es in der ersten und
im Großteil der zweiten Staffel war."
Trotz seiner positiven Meinung über den Xindi-Handlungsbogen glaubt Keating, dass die Serie schon immer
hochqualitative Episoden produziert hat. "Ich glaube nicht, dass wir so ein schlechtes Produkt
herausbringen", sagte er. "Ich habe alle Episoden geschaut, die wir so gut wie möglich gedreht
haben und ich denke - beachtet man die Einschränkungen bei Fernsehserien - dass wir eine richtig gute Serie
herausbringen."
Keating enthüllte zudem, dass sich Reed in der Episode "Harbinger" mit dem Anführer der
MACOs - Major Hayes - anlegt, der von Steven Culp gespielt wird. Als Hayes Reed übergeht und Archer
vorschlägt, dass die MACOs die Crew einem Kampftraining unterziehen sollen, ist Reed außer sich Wut.
Keating erklärt, dass die Spannungen zwischen Reed und Hayes sich schon eine ganze Weile aufgebaut haben.
"['Harbinger'] rückt die Reibereien zwischen Reed und Major Hayes in den Vordergrund", sagte der
Schauspieler. "Wir haben diesen Konflikt eine Zeit lang ausgesetzt, weil Reed es scheinbar akzeptiert hat,
dass die MACOs benötigt werden und die Leute, die [bei der Serie] das Sagen haben, wollten die Charaktere
auf der gleichen Seite."
Aber die Spannungen zwischen den beiden entlädt sich in "Harbinger". "Ich werde vom Captain
gezwungen, den Vorschlag des Majors für das Training zu akzeptieren und als der Major versucht
herauszufinden, wie das Training läuft, trainiere ich dann wirklich mit ihm," enthüllte Keating.
"Letztendlich läuft das Fass über, die Hölle bricht los und Reed und Hayes geraten in einen
heftigen Kampf. Das ist guter Stoff."
Mehr von Keating gibt es in Auszügen bei Sci Fi Pulse.
Link zum Thema:
http://scifipulse.net
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"Enterprise": Trinneer über Tucker/T'Pol-Beziehung.
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Connor Trinneer (ST:ENT Tucker) erzählte Sci-Fi Wire, dass man noch einige Überraschungen in der sich
entwickelnden Beziehung zwischen seinem Charakter und der Vulkanierin T'Pol erwarten kann. "Was auch immer
jetzt in dieser Beziehung vor sich geht, ich glaube, dass diese Beziehung sehr vielschichtig ist", sagte
Trinneer in einem Interview auf der Winter-Pressetour von UPN in Hollywood. "Ich denke, diese Beziehung wird
noch einmal etwas ganz Großes."
In der derzeitigen dritten Staffel der Serie kamen sich Tucker und T'Pol bei ihren gemeinsam Neuropressur-Abenden
etwas näher. "Es gibt eine Beziehung, die sich - wieder einmal - ändern wird", sagte Trinneer.
"Ich glaube, sie versuchen immer neuen Blödsinn mit uns anzustellen, und sagen sich, 'Hey, vielleicht
ist sie in den Captain verliebt, das ist großartig. Wartet, lasst uns schauen, was sie tun. Lasst uns
schauen, was passiert.'"
Abgesehen von der Romanze erklärte Trinneer dass die Storyline in der neuen Staffel, bei der die Enterprise
versucht, die Erde vor der Zerstörung zu retten, die Serie neu belebt hat. "Man kann es fast
fühlen", sagte der Schauspieler. "Ich glaube, alles fängt mit der Geschichte an. Man erreicht,
dass die Geschichten eine gleichbleibend hohe Qualität bekommen und man bekommt eine Folge, und dann eine
weitere und eine weitere und man spürt, dass man Dynamik aufbaut. Es ist zudem hilfreich, einen
Handlungsbogen zu haben, den man das ganze Jahr lang über verfolgt, der einem hilft, ein wenig Schwung in die
Serie zu bringen. Deshalb startet man an einer Stelle und baut hoffentlich genügend Potenzial auf, um diese
Geschichte und ihren Höhepunkt zu erzählen. Und ich glaube, dass wir genau das tun. Ich denke, wir tun
das sogar sehr gut. Ich denke, wir arbeiten auf einen Höhepunkt in dieser Staffel zu, der meiner Meinung
nach richtig cool wird."
Link zum Thema:
http://www.scifi.com
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"Voyager": Release-Daten zu den DVDs.
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Wie wir bereits berichtet haben, veröffentlicht Paramount Home Entertainment ab Mai auch in Deutschland
"Star Trek: Voyager" auf DVD. Insgesamt werden sieben Box-Sets erscheinen, die alle sieben DVDs
enthalten, bis auf die erste Staffel, da für sie weniger Episoden produziert wurden.
Das Bildformat wird bei allen Folgen 4:3 sein und der Ton wird in Deutsch und Englisch im Dolby Digital 5.1-Format
vorliegen. Das Design der Serien-Boxen sieht in Europa erneut anders aus, als in den USA und ähnelt denen der
Boxen von "Star Trek: The Next Generation" und "Star Trek: Deep Space Nine".
Derzeit ist geplant, alle zwei Monate eine Staffel auf DVD zu veröffentlichen. Damit erscheinen die letzten
Staffeln der Serie erst 2005.
Der vorläufige Release-Plan für die DVDs sieht folgendermaßen aus:
:: "Star Trek: Voyager" - Season 1 - 3. Mai 2004
:: "Star Trek: Voyager" - Season 2 - 5. Juli 2004
:: "Star Trek: Voyager" - Season 3 - 6. September 2004
:: "Star Trek: Voyager" - Season 4 - 1. November 2004
:: "Star Trek: Voyager" - Season 5 - 3. Januar 2005
:: "Star Trek: Voyager" - Season 6 - 7. März 2005
:: "Star Trek: Voyager" - Season 7 - 2. Mai 2005
Die erste Season-Box wird folgende Extras enthalten:
"Auf ins Unbekannte: Season 1"
Enthält neue Interviews mit den ausführenden Produzenten Rick Berman, Michael Piller und Jeri Taylor.
Sie diskutieren, wie sie zu dritt die Serie geschaffen haben, enthüllen die Herausforderungen der Erschaffung
frischer, neuer Charaktere, einer neuen Prämisse und die Risiken, eine Crew in unbekanntes "Star
Trek"-Territorium zu schicken.
"Voyager Zeitkapsel: Kathryn Janeway"
Ein neues, exklusives Interview mit Kate Mulgrew. Sie spricht darüber, wie sie die Rolle von Janeway bekam,
über die Herausforderung einen weiblichen Captain zu spielen und ihr Broadway-Stück über Katharine
Hepburn, "Tea at five". Ebenfalls enthalten sind Archivinterviews mit der Schauspielerin und seltene
"Behind-the-scenes"-Aufnahmen.
"Der erste Captain: Genevieve Bujold"
Seltene Aufnahmen und Outtakes von Bujold als Captain Janeway, mit Kommentaren des ausführenden Produzenten
Rick Berman.
"Gedanken der Besetzung: Season 1"
Die Schauspieler diskutieren ihre Reaktionen auf den Beitritt zur "Star Trek"-Familie, Fanpost
und Vorsprechen. Zusätzlich spricht Armin Shimerman über seine Rolle als Quark in der Pilot-Episode.
"Am Drehort mit den Kazon"
Der Produzent David Livingston führt auf einer exklusiven Tour an den Drehort in der Wüste, der für
das Kazon-Dorf in der Pilotfolge genutzt wurde. Ebenso enthalten ist ein Interview mit Regisseur Rick Kolbe und
"Behind-the-scenes"-Aufnahmen von den Schauspielern.
"Roter Alarm: Visuelle Effekte in der ersten Staffel"
Dan Curry und sein Team zeigen Stück für Stück, wie die spektakulären visuellen Effekte
für die erste Staffel produziert wurden. Highlights: "Behind-the-scenes"-Aufnahmen einer
explodierenden Raumstation, die Benutzung von Feuerelementen bei der Zerstörung von Chakotays Schiff und die
Geheimnisse beim filmen des Voyager-Schiffmodells.
"Voyager im Internet"
Der erfahrene Web-Designer Mark Wade erklärt, wie in den frühen Tagen des Internet eine interaktive
Voyager-Website geschaffen wurde, die half, den Start der Serie zu unterstützen. Enthalten sind seltene
Aufnahmen von Kate Mulgrew und Robert Picardo in ihren Rollen für ein Trivia-Spiel und ein Überblick
über die "Star Trek"-Geschichte im Internet.
"Echte Wissenschaft mit Andre Bormanis"
Der wissenschaftliche Berater und Drehbuchautor Bormanis erkundet das Streben der Autoren nach Authenzität,
indem sie echte Raumphänomene und wissenschaftliche Theorien einbringen. In der ersten Staffel erklärt
Andre Reisen durch Wurmlöcher, die Wahrscheinlichkeit von Zeitreisen und wie die Fotos vom Hubble-Teleskop
halfen die "Badlands" zu gestalten, .
"Verlorene Funksprüche aus dem Delta-Quadranten"
Versteckt im Voyager Menü sind einige Interview-Clips zu finden: mit dabei sind Kate Mulgrew, Michael Piller,
Brannon Braga und Gaststar Vaughn Armstrong (aus: "Das Nadelöhr").
"Star Trek: THE EXPERIENCE"
(Bonusmaterial, das nicht auf dem regulären US-Produkt zu finden ist)
Ein klingonischer Krieger und andere Aliens führen uns auf einer besonderen Tour durch diese Attraktion in
Las Vegas. Enthalten ist ein Einblick hinter die Kulissen, ein "Making-of" des virtuellen Abenteuers und
Interviews mit den Darstellern sowie dem Team des "Star Trek"-Museum.
Link zum Thema:
http://www.areadvd.de
Amazon-Links zum Thema:
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"Enterprise": Phlox nackt in "Doctor's Orders".
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"Star Trek: Enterprise"-Star John Billingsley (ST:ENT Phlox) erzählte Sci-Fi Wire, dass sein
Charakter die Hauptrolle in der Episode "Doctor's Orders" spielen wird - und das nackt.
"Wir müssen durch einen sehr gefährlichen Teil des Weltraumes reisen, wenn wir rechtzeitig zu der
Xindi-Waffe kommen wollen", sagte Billingsley in einem Interview auf der Winter-Pressetour von UPN in
Hollywood. "Und auf eine erstaunliche Art und Weise bekomme ich etwas seltsames heraus. Ich sage, 'Nun, wenn
wir das tun, werden alle Menschen verrückt. Ich als Denobulaner werde nicht verrückt.' Deshalb lautet
meine Lösung, alle in einen komatösen Zustand zu versetzen und das Schiff selbst zu fliegen. Und das
tue ich dann auch."
Billingsley fügte hinzu, dass die Zuschauer auch eine neue Seite an dem Doktor sehen werden. "Ich muss
das ganze Schiff betreiben", sagte er. "Und ich laufe nackt herum - es sind Swepps-Wochen, Baby! - und
es stellt sich heraus, dass ich ein wenig zu optimistisch war und diese eigenartige Region des Weltraums mich
auch auf gewisse Art und Weise verrückt macht. Ich bin also verrückt, ganz auf mich allein gestellt, auf
dem Schiff. Verrückt, nackt und ganz für mich allein gestellt auf dem Schiff.
Ein UPN Sprecher erzählte Sci-Fi Wire, dass Billingsley die Dreharbeiten zum Teil nackt beendete, weil die
Produzenten in bloßstellen wollten. Billingsley selber hatte Ideen, wie die Anatomie seines
außerirdischen Charakters aussehen könnte. "In der Nacktszene habe ich gehofft, dass es so etwas
sein würde, wie - ich gehe in den Raum und ein Blumentopf fliegt [bis zur anderen Seite des Raumes]. Das
wollten sie nicht machen, verflixt!"
"Doctor's Orders" wird am 18. Februar 2004 zum ersten Mal auf UPN ausgestrahlt.
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"Enterprise": Rick Berman über kommende Episoden.
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Executive Producer Rick Berman wiederholte noch einmal seine Erwartung, dass der Handlungsbogen um die Xindi noch
die gesamte dritte Staffel von "Star Trek: Enterprise" andauern wird, hielt sich aber die
Möglichkeit offen, dass er sogar bis in eine mögliche vierte Staffel reicht.
In der 113. Ausgabe des "Star Trek Magazines", das frühere "Star Trek:
Monthly", sprach Berman über die kommenden Episoden "Harbinger", "Doctor's
Orders" und "Hatchery", die alle in den kommenden Wochen ausgestrahlt werden.
"Wissen Sie, dass Minenarbeiter für gewöhnlich Kanarienvögel mit in die Minen hinunter
genommen haben? In dieser Episode geht es um einen der Leute, die die Sphären gebaut haben, der sozusagen
einen Kanarienvogel vorausschickt, um zu sehen, was mit ihm passiert", sagte der Produzent über
"Harbinger", jene Episode, die besser dafür bekannt ist, dass T'Pol auf Tucker eifersüchtig
wird, da sich eine Beziehung zwischen ihm und einem weiblichen MACO anbahnt.
In "Doctor's Orders" wird Dr. Phlox auf die Enterprise aufpassen, während das Schiff durch einen
gefährlichen Teil der Delphic Ausdehnung fliegt. "Phlox hat die Aufgabe, die Crew und das Schiff zu
überwachen, weil er jedes Crewmitglied in ein Koma versetzen musste", erklärte Berman. "Das
ist eine sehr gruselige Episdoe, die uns wieder einmal einen Vorteil aus dem wunderbaren John Billingsley ziehen
lässt."
In "Hatchery" hat Captain Archer "ein sehr ungewöhliches und schützerisches
Interesse" an Xindi-Eiern, die man in einem beschädigten Schiff findet, wodurch "als Ergebnis eine
Meuterei geboren wird."
"Das führt uns direkt zu den Februar-Sweeps", erklärt der Produzent weiter. "Danach haben
wir weitere Folgen, an denen wir im Moment arbeiten, die sich aber eher in einem konzeptionellen Zustand
befinden."
"Was die nächste Staffel angeht denke ich, dass der Xindi-Handlungsbogen sehr wohl in diesem Jahr enden
wird. Aber nicht notwendigerweise." Berman fügte hinzu, dass er hofft, die Gründung der
Förderation noch zeigen zu können, bevor die Serie endet.
Mehr von Berman, darunter auch einige Anmerkungen zu seinen seltenen Convention-Besuchen, finden Sie bei Sci Fi
Pulse.
Link zum Thema:
http://scifipulse.net
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"Enterprise": Besorgnis im Team.
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Eine anonyme Quelle innerhalb von Paramount berichete der Webseite Cinescape, dass die führenden Leute bei
"Star Trek: Enterprise" versuchen, die Serie vor der Absetzung zu retten und dass man dafür
sogar das TV-Network wechseln würde.
Diese Quelle sprach mit Cinescape auch über die derzeit angespannte Atmosphäre am Set von
"Enterprise". Die führenden Personen bei "Star Trek" sind inzwischen alle
"im 'Roten Alarm'-Modus um 'Enterprise' vor der Absetzung zu retten, und das schließt den Verkauf der
Serie an ein anderes Network oder einen Kabelkanal mit ein", enthüllte die Quelle.
Der Quelle zufolge kam die Absetzung von "Jake 2.0" unerwartet, da sowohl dieser Serie als auch
"Enterprise" eine komplette Staffel versprochen wurde. "Trek-Mitarbeitern wurde von den
höheren Leuten bei UPN, darunter auch welche aus Les Moonves Büro, versichert, dass 'Enterprise' und
'Jake 2.0' sicher wären", schreibt die Quelle. "'Jake 2.0' wurde eine komplette Staffel an Episoden
zugesichert."
Erst letzten Monat wurde die Anzahl der Episoden in der derzeitigen Staffel von "Enterprise" von
26 auf 24 Folgen gekürzt und es gab das Gerücht, dass man die Serie auf einen Sendeplatz am Freitag
verschiebt. Letzteres stellte sich jedoch als falsches Gerücht heraus und wurde von UPN dementiert.
Dennoch tauchen die Gerüchte über den neuen Sendeplatz nun wieder auf. "Mit der Absetzung von
'Jake' in dieser Woche und der 'Kürzung' der Episodenbestellung für diese Staffel von 'Enterprise' durch
UPN, befürchten die führenden Personen bei 'Star Trek', dass die Versprechen, die ihnen gegeben wurden,
höchstens noch unaufrichtig waren", berichtet die Quelle. Hinzu kommt zudem, dass sich UPN derzeit
weigert, einen Kommentar über die Zukunft von "Star Trek: Enterprise" abzugeben.
Den originalen Bericht finden Sie bei Cinescape Online.
Link zum Thema:
http://cinescape.com
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(Zurück zum Inhalt)
Ein besonderes Buch für eine besondere Geschichte: Mit "Das Phänomen Star Trek. Virtuelle
Räume und metaphorische Weiten" legt der kleine Mainzer Ventil-Verlag einen Band vor, der sich dem
bekannten Hollywood-Franchise auf angenehm ungewohnte Weise nähert, nämlich auf der des
Filmwissenschaftlers. Autor Andreas Rauscher, nicht zuletzt durch seine Publikationen in der renommierten
Filmfachzeitschrift "Screenshot - Texte zum Film" bekannt, publiziert mit diesem Band nichts geringeres
als seine eigene Dissertation.
Doch keine Angst, übertrieben hochgeistig geht es dabei nicht zu. Zwar ist die Art der Untersuchung genau
wie deren Terminologie durchaus im Stil einer wissenschaftlichen Arbeit gehalten, doch sollte dies den Lesefluss
auch bei Nicht-Studierten in keinster Weise behindern.
Rauscher, dessen Begeisterung für sein Untersuchungsobjekt bei aller wissenschaftlichen Distanz spürbar
wird (wer könnte es ihm verdenken?), nähert sich der TV- und Kinoserie "Star Trek" von
Seiten des neutralen Beobachters. Beginnend mit der "Original Series" skizziert er Entstehung und
Werdegang eines seiner Ansicht nach zutiefst humanistischen Franchises.
Der oft zitierte Roddenberry'sche Wagon Train To The Stars, als der "Star Trek" seinerzeit
den NBC-Programmplanern verkauft worden sein soll, ist für den Autor ein gelungener Aufmacher, um die
unterschwellige Pionierszeit- und Wildwest-Metaphorik aufzugreifen, die in dieser Umschreibung des Serienkonzeptes
mitschwingt, und sie auf das fertige Produkt anzuwenden.
Ein Konzept entsteht
Dabei verzichtet der Autor klugerweise darauf, die bereits aus unzähligen anderen Publikationen bekannten
Fakten zur Konzeption und zur Entstehung der einzelnen Serien erneut wiederzukäuen, auch Interviews mit
Darstellern, Autoren und Produzenten sind in der vorliegenden Abhandlung kaum zu finden.
Rauscher untersucht stattdessen das jeweilige Endergebnis innerhalb von dessen eigenem narrativen Rahmen,
beginnend mit der "Original Series". Die dreijährige TV-Präsenz der Crew um Captain
James T. Kirk bildet nicht nur chronologisch, sondern auch werksimmanent den Beginn der Betrachtungen.
Anhand von exemplarisch ausgewählten Episoden stellt Andreas Rauscher "TOS" als eine Serie
dar, die in ihren besten Momenten über ein immenses kreatives Potential verfügte und mit Autoren wie
Gene Coon, Theodore Sturgeon und Harlan Ellison auch wegweisende Kräfte der damaligen SF rekrutieren konnte.
Die Vereinigte Föderation der Planeten, von Gene Roddenberry als eine Art idealisierte UNO konzeptioniert,
bildet in vielen Aspekten der Untersuchung den Spiegel, vor dem das Seriengeschehen bestehen muss.
Im ersten Block der Arbeit wird daher auch dem von Leonard Nimoy dargestellten Vulkanier Spock ein besonders
großer Raum gewährt, da dieser gleich auf zwei Arten von Bedeutung ist. Zum einen macht ihn seine halb
menschliche, halb vulkanische Abstammung zu einem interessanten Charakter. Sein biologischer Hintergrund als
unglückliche Mischung aus emotionalem Menschen und diszipliniert-stoischem Vulkanier macht Spock zum
Außenseiter im eigenen Kosmos, ein für "Star Trek" typisches Motiv. Zum anderen
liefert Spock durch seine vulkanische Herkunft aber auch einen reichhaltigen mythologischen Fundus, auf den die
Serie in Folgen wie "Amok Time" zurückgreift.
Neben den Romulanern und den Klingonen, beide Rassen werden ähnlich genau präsentiert, bilden die
Vulkanier eine der wichtigsten, zu "TOS"-Zeiten etablierten Alienrassen im "Star
Trek"-Universum.
Rauscher bleibt bei der serienimmanenten Chronologie und widmet sich daher in der Folge den sechs Kinofilmen mit
der Originalbesetzung. Auch hier gilt sein Hauptaugenmerk der philosophischen continuity, die in anderen
Büchern zum Thema schon obligatorischen Produktionsnotizen sind kaum zu finden.
Der Beginn einer Neuinterpretation
Mit der "Next Generation" gelang, so die Ansicht Rauschers, den Produzenten der dramaturgische
und konzeptionelle Sprung in die damalige Neuzeit. Dies ging jedoch nicht ohne Verluste: Die zu
"TOS"-Zeiten noch als oberste Doktrin aller Autoren geltende, vollkommene Erhabenheit der
Föderation/Sternenflotte bekam unter der noch jungen Regentschaft Rick Bermans erste Brüche, was dem
Überleben des "Star Trek"-Konzeptes aber sehr zuträglich war.
Auch im "TNG"-Teil seiner Arbeit befasst sich Rauscher ausführlich mit einzelnen, vor dem
Hintergrund der "Star Trek"-Philosophie bedeutenden Aspekten der Serie. So werden etwa Data und
seine Brüder explizit betrachtet, und auch die Borg - in ihrer ursprünglichen Konzeption als
"gesichtslose Masse" ein glattes Gegenmodell zur die Individualität des Einzelnen betonenden
Sternenflotte.
Auch die vier Kinoauftritte der Picard'schen Crew werden in einem eigenen Kapitel gewürdigt und ihre, doch
eher geringfügige Bedeutung für die werksbezogene Entwicklung des Franchises aufgezeigt.
Rauscher widmet sich danach "Deep Space Nine", welches die von den "TNG"-Autoren
in Ansätzen ausgelegten narrativen Brüche zur ursprünglichen "Star
Trek"-Philosophie kongenial ausgeführt habe.
Waren die inneren Zweifel der Protagonisten zu Picards Zeiten noch maximal von kurzer Dauer und die
äußeren Konflikte meist nicht länger als 45 Minuten von Bedeutung, so nimmt "DS9"
nach Ansicht des Verfassers die Zwiespältigkeit schon gleich ins Serienkonzept mit auf. Es ist nicht mehr
das "Star Trek" eines Gene Roddenberry, wenn etwa hochrangige Föderationsoffiziere ein
militärisches Komplott schmieden, um die Romulaner in den Dominon-Krieg zu ziehen, doch es ist eine zutiefst
ehrliche Serie, die sich nicht scheut, auch die unangenehmen Seiten der Existenz zu thematisieren.
Damit habe sich "DS9" zur vielleicht menschlichsten aller "Star
Trek"-Inkarnationen gemausert - und somit den Roddenberry'schen Idealen in einer gelungenen und aus
Gründen des Zeitgeistes auch notwendigen Variation ihre Reverenz erwiesen.
Kaufbefehl
"Das Phänomen Star Trek. Virtuelle Räume und metaphorische Weiten" ist kein Buch für
Fans, die sich über die Entstehungsgeschichte "Star Treks" informieren wollen. Es ist auch
kein Buch für Komplettisten - "Voyager" und "Star Trek: Enterprise" wurden
aus Platzgründen kaum beachtet, was im Rahmen der Untersuchung aber auch nicht schmerzt, immerhin bewegen
sich beide Serien narrativ selten auf Pfaden, die das philosophische Star Trek in seiner Entwicklung weiterbringen
würden.
Andreas Rauscher gelingt auf gut 330 Textseiten stattdessen die wissenschaftlich akkurate Analyse einer Fantasie,
die in ihren besten Momenten weit mehr war, als allein das. Und von diesen Momenten gab es einige.
Wer keine Angst vor schlauen Sätzen hat, sollte dem Buch also unbedingt eine Chance geben. Und wer
weiß, vielleicht schiebt der Autor in naher Zukunft ja ein Update zu seiner Untersuchung in der Zeitschrift
"Screenshot - Texte zum Film" nach?
Links zum Thema:
http://www.ventil-verlag.de
http://www.screenshot-online.de/
Amazon-Link zum Thema:
"Andreas Rauscher - Das Phänomen STAR TREK" - PC-Spiel zum Preis von 14,90 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Mit freundlicher Unterstützung der Firmen "Paramount Home Entertainment" und "Trekworld
Marketing" veranstaltet das Corona Magazine eine Verlosung für alle Käufer von "Star
Trek"-DVD-Boxen.
Mitmachen dürfen: Alle Corona Magazine-Abonnenten, die Besitzer mindestens einer DVD-Box der Serien
"Star Trek: The Next Generation" oder "Star Trek: Deep Space Nine" oder einer anderen
"Star Trek"-DVD-Box sind. Wie Sie nachweisen, dass Sie mindestens eine dieser Boxen besitzen,
überlassen wir Ihrer Kreativität. Wir akzeptieren beispielsweise:
:: Kopien des Quittungsbeleges
:: Weiterleitungen von Auslieferungsbestätigungen per eMail, die vom Online-Versandhandel an Ihre
eMail-Adresse verschickt wurden
:: Fotos von Ihnen, zusammen mit mindestens einer der besagten DVD-Boxen
Und wir sind allen guten Vorschlägen gegenüber offen, wie man noch den Besitz einer der besagten
DVD-Boxen nachweisen könnte! Wirklich allen!
Wenn Sie also über eine der oben genannten Nachweismöglichkeiten verfügen, senden Sie sie per Fax
oder per Bild-Scan (max. Anhang-Größe: 200 kB, Windows-Kompatibel!) in einer e-Mail bis zum 31.
Januar 2004 an uns. Bitte vergessen Sie folgende Angaben nicht:
:: Ihren Namen und Ihre Adresse
:: Die email-Adresse, unter der sie das Corona Magazine abonniert haben
Unter allen Einsendern verlosen wir:
1 x TNG Serienstick
je 3 x Season 1-7 DS9 auf DVD
10 x DVD Picard Box
10 x TNG Moviebox
10 x STAR TREK MOVIES COLLECTION
10 x Nemesis Giftset
20 x Nemesis DVD
10 x ST V - Special Edition
5 x Picard Original Autogramme
30 x Lanyards Paramount
30 x Paramount Feuerzeuge
Um zu gewinnen, senden Sie Ihre e-Mail bitte an die Adresse:
kreuzfeuer@corona-magazine.de
oder Ihr Fax bitte an:
[+49] (0)1805 / 33 31 60 9142
(12 Cent/Minute - bundesweit)
Mitmachen kann jeder, der zum Zeitpunkt des Versands seiner e-Mail oder seines Faxes Abonnent des Corona
Magazines ist. Wer es also noch nicht ist, kann es - völlig überraschenderweise - gerne noch werden.
Die Gewinner dieser Verlosung werden im Corona Magazine #119 bekannt gegeben.
Viel Erfolg und
Keep on trekking!
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Die DVD, Special Edition von "Star Trek V: Am Rande des Universums".
Bereits am 22. Dezember letzten Jahres veröffentliche "Paramount Home Entertainment" den
fünften Film der Classic-Crew um Captain Kirk, dessen Darsteller, William Shatner, in diesem Abenteuer die
Regie übernommen hatte.
Die Enterprise Crew muss darin ihren Landurlaub unterbrechen, um Geiseln aus der Gewalt des Vulkaniers Sybok zu
befreien. Die Rettungsmission gestaltet sich schwierig und endet in einem Reinfall, so dass Kirk, Spock und McCoy
schließlich ebenfalls Sybok ausgeliefert sind. An Bord ihres eigenen Schiffes gefangen genommen, erfahren
sie schließlich, warum Sybok dies alles macht und wer er eigentlich ist. Er ist.. Spocks Bruder und er
sucht.. nach Gott.
Der Film hat nicht nur einen ziemlich beknackten deutschen Titel ("Am Rande des Universums"
handelt davon, dass die Enterprise ins Zentrum der Galaxis vorstößt!), sondern auch einen schlechten
Ruf. Etwas ungerechtfertigt, muss man hinzufügen, denn für einen netten Abend auf der Couch hat der Film
alles was er braucht: Action, Humor, Spannung.. lediglich die Spezialeffekte...
Bei der Special Edition sind die Schärfe und der Kontrast der Bilder optimiert worden. Im Vergleich zur
"normalen" Fassung ist ein deutlicher Qualitätsunterschied erkennbar, auch wenn es selten - hier
und da - zu Abstrichen kommt. Das gleiche gilt für den Ton. Im Prinzip sehr gut und klar, aber wie so oft bei
älteren Filmen tönt die Musik - und nur die Musik - sehr laut aus den hinteren Lautsprechern, so dass
sensiblere Ohren manchmal zum Nachregeln gezwungen sein könnten.
Die Extras wiederum sind - wie für die SE-Reihe der "Star Trek"-DVDs typisch - eine Klasse
für sich: Interview mit und Audiokommentar von William Shatner und seiner Tochter Elizabeth, Textkommentare
von Michael und Denise Okuda, ein Tribut an Herman Zimmerman, diverse Featuretten: "Kosmische Gedanken",
"Das Klingonenpaar", "Eine ‚grüne' Zukunft", Harve Bennetts Vertriebspräsentation,
ausführliches "Behind-the-scenes"-Material, Star Trek V - Pressekonferenz, die übliche
Produktionsgalerie und einige Storyboards, sowie entfallene Szenen und einige Werbespots zum Film sind neben
anderen Extras auf beiden DVDs enthalten. Schlicht großartig.
"Star Trek V" wird durch die SE kein besserer Film. Braucht er aber irgendwie auch gar nicht zu
sein. Der Film macht durch die SE aber vielleicht eine Spur mehr Spaß. Und auf Grund der Massen an
Zusatzmaterial sogar ganz sicher.
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In den letzten Wochen hat sich aufgrund der Feiertage in den USA wie auch in Europa nicht sehr viel getan. In den
USA kehren viele Serien erst jetzt so langsam aus der Weihnachtspause zurück. Interessante Entwicklungen wird
es also erst wieder in der nächsten Ausgabe zu berichten geben.
Ich möchte diese Ausgabe daher nutzen, wieder einmal einen kleinen Blick auf einen, neben den Quoten, sehr
wichtigen Indikator für den wirtschaftlichen Erfolg einer Serie zu werfen: nämlich dem Preis, den ein
dreißig Sekunden Werbespot bei den jeweiligen Serien kostet. Die Preise sind in US-Dollar angegeben und
galten für den Herbst 2003. Hier zeigt sich auch deutlich, dass der Preis mehr von der
"Qualität" (Alter, Bildung, Einkommen) der Zuschauer als deren bloßen Anzahl abhängt.
Am teuersten ist zur Zeit ein 30-Sekunden-Spot für die NBC-Sitcom "Friends", nämliche
stolze $473.500. Auf den Plätzen folgen "Will & Grace" (NBC, $414.500), "ER" (NBC,
$404.818) sowie "Survivor" (CBS, $390.367) und "Scrubs" (NBC, $360.950).
Die erste Genre Serie taucht bei dieser Rangliste auf Platz 9 auf: "24" auf FOX mit $292.200. Hier ist
auch klar ersichtlich, dass Genre-Serien in der Regel bessere Werbepreise erzielen als man aufgrund ihrer
Einschaltquoten erwarten sollte, findet sich zum Beispeil auch "24" deutlich jenseits der Quoten Top
20 wieder.
Als nächstes folgt "Alias" auf Platz 26, das immerhin $170.761 pro 30-Sekunden-Spot erzielt.
Das weitere Ranking sieht so aus:
| 42. |
"Smallville" |
WB |
$142.333 |
| 74. |
"Charmed" |
WB |
$80.850 |
| 81. |
"Angel" |
WB |
$75.256 |
| 95. |
"Enterprise" |
UPN |
$65.682 |
| 116. |
"Jake 2.0" |
UPN |
$40.450 |
Mit "Smallville" und "Enterprise" sind übrigens auch zwei Genre-Serien die Topverdiener der
beiden kleinen Networks WB und UPN.
Die komplette Liste kann man hier einsehen:
http://www.thefutoncritic.com/cgi/gofuton.cgi?action=adrates&id=2003
Das nächste Mal gibt es wieder einen ausführlicheren Blick auf die neuesten Entwicklungen bei den
Einschaltquoten.
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Der Mensch neigt bekanntlich dazu, die Vergangenheit zu verklären, Das hat damit zu tun, dass die Erinnerung
an schöne Momente intensiver ist als die an Negatives, damit, dass die Ansprüche, die das Leben an uns
stellt (und wir an das Leben), im Laufe der Jahre wachsen und somit immer schwerer zu erfüllen sind, und vor
allem damit, dass der Glaube, dass früher alles besser war, sich meist der objektiven Widerlegung entzieht:
Wir können schließlich die Dinge von einst nicht noch einmal mit den Augen von heute betrachten und
feststellen, ob der Himmel denn damals wirklich blauer und das Gras wirklich grüner war.
Manchmal gelingt dergleichen aber doch.
Der Heyne-Verlag hat im abgelaufenen Jahr unter dem Titel "Die Stahlhöhlen" einen Doppelband
aufgelegt, in dem er zwei Klassiker von Isaac Asimov dem heutigen Publikum nochmals zur Verfügung stellt:
"Die Stahlhöhlen" ("The Caves of Steel" von 1954) und "Die nackte
Sonne" ("The Naked Sun" von 1957). Es sind dies die beiden ersten Romane um Elijah Baley
und R. Daneel Olivaw. Die Romane spielen in einer ferneren Zukunft, in der die Menschheit sich in zwei `Linien`
aufgespalten hat: Die Erdbewohner leben in "Citys", von der Umwelt hermetisch abgeriegelten, jeweils ein
einziges Gebäude bildenden Riesenstädten, die eher Ameisenhaufen gleichen, wohingegen die
"Spacer", Nachfahren der in früheren Jahrhunderten in den Weltraum aufgebrochenen Menschen,
fünfzig Planeten kolonisiert haben, auf denen sie bei vernachlässigbarer Bevölkerungsdichte und nach
dem Sieg über die meisten Krankheiten, unterstützt von Ihren positronischen Robotern, die explizit mit
den spartanischen Heloten verglichen werden, ein vergleichsweise paradiesisches Leben führen, das zwar frei
von sozialen, jedoch ebenfalls nicht frei von soziologischen Spannungen ist.
Die Spacer unterhalten auf der Erde eine Enklave, die an das 20 Millionen Einwohner zählende New York City
angrenzt, und dort wird zu Beginn des ersten Romans ein Spacer ermordet - offensichtlich von einem Erdenmenschen.
Die Ermittlungen werden dem Polizisten Elijah ‚Lije' Baley übertragen, aber die Spacer, die selbst die City
nur äußerst ungern betreten, bestehen darauf, dass ihm R. Daneel Olivaw zur Seite gestellt wird, wobei
das "R." für "Roboter" steht. Nun sind Roboter bei den Erdenmenschen nicht gerade gerne gesehen,
denn die irdischen Roboter, obwohl noch vergleichsweise primitiv, schicken sich gerade an, den Menschen der Erde
die niedrig qualifizierten Arbeitsplätze wegzunehmen. Die Roboter der Spacer sind da schon weiter entwickelt,
und Daneel ist auf den ersten - und zweiten - Blick nicht von einem Menschen zu unterscheiden.
Es versteht sich, dass Elijah von seinem neuen Partner nicht gerade begeistert ist, aber was bleibt ihm
übrig? Die beiden machen sich also daran, sich aneinander zu gewöhnen, und versuchen zu ergründen,
wie passieren konnte, was eigentlich unmöglich sein sollte.
Ich verrate nicht zuviel, wenn ich enthülle, dass die Aufklärung des Mordes erwartungsgemäß
nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch gelingt, und dermaßen ausgewiesen als erfolgreicher
Ermittler zwischen den Welten wird zu Beginn des zweiten Romans Baley angefordert, als auf einer Spacerwelt
ein -genauer: der erste! - Mord passiert. Nun reist Lije also zu einem der "Äußeren Planeten", was
für einen Erdenmenschen schon für sich betrachtet einen Leistung darstellt, denn diese haben aus der
Agoraphobie (Angst vor freien Plätzen) fast schon eine Tugend gemacht: Frische Luft ist ihnen gänzlich
unvertraut und wird, wenn man sich Ihr doch einmal aussetzen muss, als höchst unangenehm empfunden; und der
Anblick des freien Himmels verursacht ihnen Angstzustände. Flugreisen - verbunden mit der Vorstellung, nur
einen Zoll Stahl zwischen sich und dem "Nichts" zu haben - sind nur etwas für robustere Gemüter,
und so ist unschwer zu erraten, wie sie sich bei einem Flug durchs Weltall fühlen. Die Ankunft auf dem
Planeten Solaria, den gerade einmal 20.000 Spacer bevölkern, die in weit auseinander liegenden
Landgütern jeder für sich allein leben und schon die Anwesenheit eines einzigen anderen Menschen als
physische wie psychische Belastung empfinden, stellt für Elijah einen veritablen Kulturschock dar. Das einzig
ihm vertraute in dieser fremden Welt stellt R. Daneel Olivaw dar, der ihm wiederum als Assistent zugeteilt ist.
Und wieder geht es um ein Verbrechen, dessen Verübung eigentlich unmöglich sein sollte.
Die Romane funktionieren auf vielfältige Weise: sie sind in sofern klassische Science Fiction, als ihr Plot
eine soziologische wie technische "Was-wäre-wenn"-Situation beleuchtet: Angenommen, die
Bevölkerungsexplosion (der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts!) hält ungebrochen an, wie
wirkt sich das auf die Lebensumstände der Erdbevölkerung aus? Asimov beleuchtet diese Frage in gewohnt
souveräner Manier in der Beobachtung von Situationen des alltäglichen Lebens quasi nebenbei, ohne das in
lange Vorträge ausarten zu lassen. Der zweite Roman beschreibt die dazugehörige Gegenutopie.
Gleichfalls wird die alte Streitfrage "Logik vs. Vernunft" am Aufeinandertreffen des Menschen und des
Roboters behandelt, und zwar in Weise, von der sich manche Spock-Plots aus "Star Trek" eine
Scheibe abschneiden könnten. Die Furcht der Erdenmenschen vor Robotern, wie auch der (bisweilen auch: allzu)
entspannte Umgang der Spacer mit Ihnen, lassen sich natürlich als Allegorie auf die zeitgenössische
Technik-Feindlichkeit und -Gläubigkeit lesen: insofern haben die Romane in den letzten fünfzig Jahren
nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.
Beide Romane sind außerdem klassische "Whodunit"-Kriminalromane, in denen es jeweils um die
Aufklärung eines Kapitalverbrechens geht. Sie lassen sich in der Exaktheit ihrer diesbezüglichen
Konstruktion durchaus mit den Sherlock-Holmes-Geschichten von Arthur Conan Doyle oder beispielsweise mit Dashiell
Hammetts Klassikern vergleichen. Besonders perfide dabei ist, dass das genretypische Ablenkungsmanöver hier
schlicht darin besteht, dass man eine Weile braucht, bis man überhaupt bemerkt, dass es sich - unter
anderem - eben um reinrassige Kriminalromane handelt. So gehen wir mit dem Detektiv in die Irre, erhalten aber
gleichzeitig alle relevanten Informationen und könnten mit den Antworten, die wir bekommen, - und
insbesondere den Fragen, die unbeantwortet bleiben - das Rätsel zumindest des ersten Falles wenige
Augenblicke vor dem Detektiv lösen, wenn wir denn genau aufgepasst hätten. Die Lösung des zweiten
Falles ist ebenfalls eine für den klassischen Kriminalroman typische, soll aber nichtsdestoweniger hier
nicht vorweggenommen werden,
Und nicht zuletzt handelt es sich - abseits aller literaturtheoretischen Erwägungen - um packend
geschriebene, spannende Geschichten, die man nur ungern vor dem Ende aus der Hand legt. Gerade durch Asimovs eher
lakonischen Stil erhalten die Schilderungen eine eindringliche Plastizität, die fast irritiert, weil sie so
völlig unprätentiös daherkommt. Asimov selbst hat ja nie einen Hehl daraus gemacht, dass er die
treffendere der schöneren Formulierung vorzog.
Einen besonderen Reiz gewinnt das Buch natürlich auch dadurch, dass die beiden Romane sich in der
Gegensätzlichkeit ihrer Plots hervorragend ergänzen: Beide behandeln die Zusammenarbeit zweier Wesen,
wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, obwohl sie Herkunft und Aufgabe verbinden. Beide Male steht
jeweils einer in der Welt des anderen und muss versuchen, sich in dieser zurecht zu finden, was zu herrlichen
Situationen von Ignoranz und Vorurteil führt.
So hat diese Wiederbegegnung nach einem Vierteljahrhundert zu einem interessanten Ergebnis geführt: Das Gras
war damals wirklich grüner, es war sogar grüner als ich es in Erinnerung hatte - denn natürlich ist
"Die Stahlhöhlen" nicht besser geworden, seit ich den Roman vor 25 Jahren unter dem Titel
"Der Mann von drüben" gelesen habe; aber ich habe ihn damals einfach nur als spannende
Geschichte gelesen, ohne seine weiteren Qualitäten zu erkennen. Meine Ansprüche sind seitdem gestiegen,
aber Asimov erfüllt und übertrifft sie immer noch mit Leichtigkeit.
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Der folgende Artikel beinhaltet eine sehr detaillierte Handlungsübersicht der neuen "Kampfstern
Galactica"-Miniserie. Wer sich die Spannung bis zur Ausstrahlung im deutschen Fernsehen erhalten möchte,
sollte keinesfalls weiterlesen.
Nunmehr vierzig Jahre ist der Krieg gegen die Zylonen vorbei und die Menschheit lebt in Frieden. Seit dem Ende des
Krieges hat man die Zylonen nicht mehr gesehen und der letzte der alten Kampfsterne, die Galactica, soll nun
außer Dienst gestellt und in ein Museum verwandelt werden. Doch die Zylonen kehren zurück und in einem
heimtückischen und brutalen Schlag zerstören sie die Heimatwelten der Menschheit.
Scharfe Upgrades!
Kommen wir direkt zur Handlung der Neuverfilmung. Die Menschheit erschuf die Zylonen als Diener und
Soldaten, um sich das Leben einfacher zu machen. Die Zylonen lehnten sich jedoch irgendwann gegen ihre
Schöpfer auf und es kam zum Krieg. Nach dem Ende des Selbigen zogen sich die Zylonen auf einen entfernten
Planeten zurück und gründeten ihre eigene Zivilisation. Von der Menschheit wurde aus diesem Grund eine
entlegene Raumstation geschaffen, um sich dort mit den Zylonen für Verhandlungen treffen zu können. In
den letzten vierzig Jahren erschien in jedem Jahr zur selben Zeit ein Vertreter der Kolonie auf dieser Station,
die Zylonen erschienen jedoch nie.
Und so ist der koloniale Diplomat, der gerade auf der Station angekommen ist, auch sichtlich gelangweilt. Er liest
sich ein Dokument durch, schaut sich Bilder seiner Kinder an und ist mehr als nur überrascht, als sich
plötzlich die Tür auf der Zylonenseite öffnet. Herein kommen zwei Zylonen, die man wohl als
verbessertes Modell bezeichnen kann. Die Kopfform ist noch recht identisch, das rote Lauflicht ist auch noch
vorhanden, aber alles in allem sehen sie einfach moderner aus. Die beiden sind aber nicht lange der Mittelpunkt
der Aufmerksamkeit des Diplomaten, denn hinter ihnen kommt eine Blondine in den Raum, der man ohne
Übertreibung das Attribut "Scharf" verpassen kann.
Sie geht zu dem Diplomaten, der noch immer kein Wort herausbringt, fragt ihn ob er noch am Leben sei - was von ihm
bejaht wird - und was er ihr nun beweisen soll. Sie küsst ihn, und zwar nicht auf die Art wie man einen
Freund küsst, während die beiden anderen Zylonen nur unbeteiligt an der Tür stehen. Außerhalb
der Station erhält der Zuschauer nun einen weiteren ersten Eindruck der Special Effects, denn eine einzelne
Rakete wurde auf die Station abgefeuert, schlägt im unteren Teil ein und zerstört diesen. Die
Erschütterung bringt den Diplomaten kurz aus dem Konzept, doch Nummer Sechs - so der jetzt etwas vorweg
genommene Name des weiblichen Zylonen - küsst ihn einfach wieder. Und so geht er auch in den Tod, denn nun
wird die Station von weiteren Raketen getroffen und vollständig zerstört.
Nach dem Lifting: Die Galactica
Wir fliegen mit der Kamera nun auf die Galactica zu, die auch um einiges moderner aussieht. Man kann in der Form
noch immer das Originalschiff erkennen, aber alles wirkt runder, glatter, moderner eben. Durch die Korridore
laufen Besucher mit Führern, welche den Besuchern wissenswertes über die Galactica erzählen, die
nun außer Dienst gestellt und in ein Museum verwandelt werden soll. Dabei erfahren wir auch, dass es an Bord
der Galactica keine vernetzten Computer gibt, da die Zylonen im ersten Krieg in der Lage waren, Computersysteme zu
manipulieren.
In einem der Korridore joggt derweil Lieutenant Starbuck. Vorbei an Reportern, die zur Einmottung der Galactica an
Bord gekommen sind und von der Besatzung alles andere als gerne gesehen werden. Bis sie schließlich auf
Commander Adama trifft, der gerade seine Rede für die Feierlichkeiten durchgeht. Nach einem kurzen Plausch
mit dem Commander joggt sie weiter.
Adama ist zu diesem Zeitpunkt auf dem Flugdeck, wo die Mechaniker ein ganz spezielles Geschenk für ihn haben:
Eine tadellos wieder hergerichtete Viper, die auf einem Schrottplatz gefunden wurde und der alte Kampfjäger
des Kommandanten ist. Auch ein Bild bekommt er geschenkt, welches ihn zusammen mit seinen beiden Söhnen vor
eben dieser Viper zeigt.
Am Abend ist eine Runde Karten mit Starbuck, Boomer, Tigh und ein paar anderen Besatzungsmitgliedern in der
Offiziersmesse angesagt. Starbuck und Boomer sind zwei sehr durchtrainierte junge Damen, während der Rest der
Runde es mit der Fitness wohl nicht so genau nimmt. Das Spiel ist offensichtlich noch immer Pyramide und es wird
sehr schnell klar, dass zwischen Tigh und Starbuck eine gewisse Spannung vorherrscht. Die beiden gehen verbal ein
wenig aufeinander los, und nachdem Starbuck dann auch noch die Runde gewinnt, hat Tigh nichts anderes zu tun als
den Tisch umzuwerfen, was ihm einen rechten Schwinger von Starbuck einbringt. Der Rest der Spieler trennt die
beiden Kampfhähne, doch Starbuck darf danach wegen Angriff auf einen vorgesetzten Offizier ins Gefängnis
abwandern.
In ihrem Quartier sprechen Tigh und Adama über den Vorfall mit Starbuck. Tigh möchte sie am liebsten im
Gefängnis verrotten lassen, während Adama ihr dort nur eine Nacht belassen will. Sie hätte nicht
zuschlagen sollen, aber schließlich war es ja Tigh, der den Streit vom Zaun gebrochen habe.
Schöne heile Welt: Caprica
Als Nächstes erhalten wir einen Blick auf Caprica, wo wir auf die Bildungsministerin treffen, Laura Roslin.
Sie hat gerade ein Gespräch mit ihrem Arzt, der schlechte Nachrichten für sie hat. Tests haben
bestätigt, dass sie wohl wegen einer bösartigen Krebserkrankung nicht mehr besonders lange unter den
Lebenden weilen wird. Sie nimmt diese Nachricht nach außen hin sehr gelassen auf, doch auf einem Shuttleflug
zur Galactica zeigt sie auf der Toilette für einen kurzen Moment ihre wahren Gefühle.
Zurück nach Caprica, wo wir nun Nummer Sechs zum zweiten Mal treffen. Sie wandert durch eine sehr belebte
Stadt. Bei einem Kinderwagen bleibt sie stehen, redet ein wenig mit der Mutter, nimmt das Kind dann auf den Arm
und schaut es sich genauer an. Die Mutter des Kindes ahnt nicht das Geringste, selbst als Nummer Sechs zu ihr
sagt, wie winzig SIE am Anfang doch sind, und wie beeindruckend es doch ist, dass dieses dünne Genick das
Gewicht des Kopfes überhaupt tragen kann. Sie legt das Baby zurück in den Kinderwagen, beugt sich aber
noch einmal darüber, als die Mutter kurz durch ihren Ehegatten abgelenkt wird und bricht dem Baby das Genick.
Nummer Sechs geht weiter und im Hintergrund beginnt die Mutter des gerade Verstorbenen Babys zu schreien.
Nun lernen wir endlich Gaius Baltar kennen, der in seiner luxuriösen Wohnung mit einem Interview
beschäftigt ist. Nummer Sechs kommt hinzu und es dauert nicht lange, bis die beiden ausgiebig Matratzensport
betreiben. Wobei der Rücken von Nummer Sechs bei ansteigender Erregung eindrucksvoll zu leuchten beginnt.
Apollo: Ein arroganter Quengler?
Apollo kommt nun auch auf der Galactica an, die wir bei seinem Anflug zum ersten Mal von Außen sehen. Er
macht einen recht arroganten Eindruck und beschwert sich in diesem Sinne direkt bei Chief Petty Officer Tyrol,
dass das automatische Landesystem wohl nicht funktionieren würde, denn er musste manuell einfliegen. Tyrol
antwortet ihm nur lapidar, dass Automatiksystem könne auch nicht funktionieren, da die Galactica über
so etwas nicht verfügt.
Danach landet Boomer auf der Galactica, die sich Tyrol heftig über eine Fehlfunktion beschwert. Die beiden
streiten und streiten sich, landen schließlich zusammen in einem anderen Raum, wo der Streit der beiden
Liebenden jedoch flott endet und die beiden sich einem genüsslichen Quickie hingeben.
Bei der allgemeinen Pilotenbesprechung im Anschluss stehen die kommenden Feierlichkeiten auf der Tagesordnung.
Apollo wird hier dem Rest der Piloten vorgestellt. Durch Apollo gibt es auch eine kleine Änderung im Flugplan,
denn ihm soll die Ehre zuteil werden, bei den Feierlichkeiten die alte Viper seines Vaters zu fliegen.
Baltar und Nummer Sechs laufen zu dieser Zeit wie zwei frisch Verliebte durch die Stadt und unterhalten sich. Er
hat gerade wieder ein Projekt beendet, welches er aber wohl ohne die Hilfe von Nummer Sechs nicht so schnell zu
Ende gebracht hätte. Sie erinnert ihn daran, dass sie es war, welche die neuen Algorithmen geschrieben habe
und er sagt ihr, sie habe dafür schließlich auch uneingeschränkten Zugang zum
Verteidigungscomputer von Caprica erhalten, was aber natürlich niemand wissen darf.
Das Schiff der Ministerin kommt auf der Galactica an wird sofort von Reportern umströmt. Die Ministerin
würde an Bord der Galactica gerne ein paar vernetzte Computer installieren, da dies das Leben doch um einiges
einfacher machen würde, scheitert jedoch am Veto Adamas. An Bord der Galactica gab es niemals vernetzte
Computer, an Bord der Galactica wird es niemals vernetzte Computer geben.
Szenenwechsel. Apollo besucht Starbuck, die noch immer in ihrer Zelle sitzt und angesichts fehlender
Möglichkeiten das Jogging in Liegestütze umgewandelt hat. Die beiden kennen sich aus der Vergangenheit,
denn wie schnell klar wird, war Starbuck mit Apollos verstorbenen Bruder liiert. Für seinen Tod macht Apollo
seinen Vater verantwortlich, wodurch das Verhältnis zwischen den beiden ziemlich zerrüttet ist.
In Baltars Quartier hat es sich Nummer Sechs derweil in einem Sessel bequem gemacht und starrt auf das Bett, in
welchem sich der Besitzer zuvor mit einer recht ansehnlichen Asiatin vergnügte. Dumm gelaufen. Sie schickt
die Kleine aus dem Zimmer, denn sie muss Baltar etwas erzählen.
Familienstreß: Adama und Apollo
Zurück an Bord der Galactica. Apollo und Adama treffen nun zum ersten Mal aufeinander - und zwar durch ein
paar Reporter, welche die beiden zusammen ablichten wollen. Das Unbehagen zwischen Vater und Sohn ist in dieser
Situation deutlich spürbar.
Apollo möchte den Raum - nachdem die Reporter gegangen sind - sofort verlassen, wird von Adama jedoch
zurückgehalten. Viele Freundlichkeiten werden im weiteren Verlauf nicht ausgetauscht, denn sofort beschuldigt
Apollo seinen Vater am Tod seines Bruders Schuld zu sein. Nur weil Adama ihn auf die Flugschule brachte, starb
Zek, denn er war einfach nicht als Pilot geboren worden. Adama gibt diese Schuld zwar nicht offen zu, aber sein
Gesichtsausdruck in dieser Situation spricht Bände.
Und wieder ein Sprung in Baltars Quartier. Dieser ist schockiert darüber, dass Nummer Sechs kein Mensch ist
sondern ein Zylone. Noch mehr ist er darüber schockiert, dass die Zylonen durch ihn Zugang zu den
Defensivsystemen des Planeten bekommen haben, der nun massiv angegriffen wird. Er macht sich allerdings weniger
Sorgen um den Rest der Menschheit als um sich selbst. Wenn man herausfinden würde, dass er an allem Schuld
ist, käme er wegen Verrats mit guten Aussichten auf die Todesstrafe vor Gericht. Nummer Sechs sagt ihm nur,
er solle sich darüber keine Sorgen machen, denn es wird niemand mehr übrig bleiben, der ihn anklagen
könnte.
Baltar beginnt jetzt zu betteln, denn er will nicht sterben. Er fragt Nummer Sechs ob es ihr nichts ausmachen zu
sterben. Sie antwortet ihm lapidar, sie könne nicht sterben. Wenn ihr Körper zerstört würde,
fände ein automatischer Transfer ihres Bewusstseins in einen anderen, identischen Körper statt. Sie
selbst ist zurzeit bereits im sechsten Körper. Eine nukleare Explosionswelle trifft das Haus von Baltar, der
sich nach einer Warnung von Nummer Sechs noch ducken kann.
Auf der Galactica findet derweil die Zeremonie zur Außerdienststellung des Kampfsterns statt. Eine
Ehrenformation unter der Führung von Apollo fliegt vorbei, woraufhin Adama mit seiner Rede beginnt. Zuerst
beginnt er mit der einstudierten Ansprache, bricht aber zwischendrin ab und lässt seinen Gedanken einfach
freien Lauf. Er erinnert die Anwesenden daran, dass man nicht einfach Gott spielen und sich dann aus den daraus
entstehenden Folgen verstecken kann. Früher oder später kommt alles wieder auf einen zurück.
Krieg: Der Angriff auf Caprica
Der Angriff der Zylonen auf Caprica hat begonnen. Der Zuschauer bekommt dabei nicht besonders viel von der
direkten Zerstörung zu sehen. Stattdessen zeigt man uns Caprica aus dem Weltall und die Explosionen auf dem
Planeten, wenn wieder eine der vielen Atombomben explodiert. Kurze Einblendungen von berichtenden Reportern runden
das ganze Bild ab, vor allem wenn sie von einer nuklearen Druckwelle aus dem Bild geschleudert werden.
An Bord der Galactica hat man nun von dem Angriff der Zylonen erfahren. Tigh ist der Ansicht, es handele sich
hierbei nur um einen Scherz, welchen sich die Flotte zum letzten Flug der Galactica hat einfallen lassen. Doch
Commander Adama sieht die Sache richtig und gibt Vollalarm.
Die Flotte der Kampfjäger - die unterwegs nach Caprica ist - trifft auf zwei Kampfflieger der Zylonen und
will angreifen. Die Zylonen schicken allerdings einen Impuls los, welcher sämtliche Systeme der Jäger
ausfallen lässt, wodurch sie antriebslos im Weltall treiben. Für die Raketen der Zylonen ein gefundenes
Fressen. Boomer ließ sich bei dem Angriff der Jäger in ihrer Raptor zurückfallen und wird deswegen
nicht von dem Störsignal betroffen.
Apollo begleitet unter dessen das Schiff der Bildungsministerin zurück nach Caprica. Unterwegs erfährt
man von dem Angriff der Zylonen und er instruiert die Piloten des Shuttles über die Vorgehensweise, falls es
zu einem Feindkontakt kommen sollte.
Die Zylonen haben nun die Verfolgung von Boomer aufgenommen und feuern ihre Nuklearraketen auf das unterlegene
Schiff ab. Ein paar Ausweichmanöver können eine Rakete abschütteln und ein Dummy bringt die zweite
zur Explosion, wobei Boomers Schiff aber jedoch schwer beschädigt wird. Die Treibstoffleitungen sind
getroffen und nur antriebslos geht ihre Reise nach Caprica weiter, wodurch die Raptor aber auch den Sensoren der
Zylonen entkommen kann. Die Zylonen haben noch immer Kampfsterne im Orbit von Caprica und noch immer sind atomare
Explosionen auf dem Planeten zu sehen.
Klarschiff zum Gefecht
Adama gibt über Bordfunk einen Überblick über die letzten Geschehnisse für die
Besatzungsmitglieder des Kampfsterns durch. Die Zylonen haben gleichzeitig alle Kolonien angegriffen, überall
mit Nuklearwaffen. Viele der Kolonien sind zerstört, alleine in der Hauptstadt von Caprica gab es sieben
Millionen Tote. Er sagt zu seiner Besatzung, sie sollen die Toten später betrauern, denn momentan ist das
Beste was sie machen können, die Galactica in den Kampf gegen die Zylonen zu bringen.
Nun hat auch die Ministerin von dem Angriff auf Caprica und die Kolonien erfahren. Sie teilt dies den anderen
Passagieren mit und gibt erste Befehle aus, da man sich auf einen längeren Aufenthalt an Bord des Schiffes
gefasst machen muss. Danach begibt sie sich ins Cockpit und informiert sich mittels Funk über die Lage und
den Status des Präsidenten. Die Verbindung bricht aber unvermittelt ab, was nichts Gutes vermuten lässt.
Das Shuttle wird von den Zylonen entdeckt und bekommt sofort eine nachdrückliche Grußbotschaft in Form
einer Nuklearrakete übermittelt. Mit einigen Flugmanövern kann Apollo die Rakete auf sich lenken und
fliegt mit ihr im Schlepptau an dem Shuttle vorbei. Nach einer 180 Grad Wendung feuert er aus allen Rohren und
trifft die Rakete, verliert aber auf Grund eines nachfolgenden elektromagnetischen Pulses seine Bordsysteme.
Boomer hat es unterdessen bis nach Caprica geschafft und kann mit der Reparatur des Schiffes beginnen,
während ihr Copilot die nuklearen Explosionen am Horizont beobachtet. Bis zur Beendigung der Reparatur sieht
sie sechs Pilze in den Himmel steigen und gerade als sie wieder einpacken wollen, rennt eine große Gruppe
von Flüchtlingen auf das Schiff zu. Unter ihnen ist auch Baltar. Nur mittels ihrer Waffen können Boomer
und ihr Copilot die Flüchtlinge davon abhalten das Schiff zu stürmen, denn einerseits war dies eine
Notlandung und keine Rettungsmission, andererseits haben sie auch nicht für alle Platz. Schließlich
lassen sie aber dann doch noch alle Kinder an Bord und haben noch Platz für drei weitere Flüchtlinge.
Das Los muss entscheiden.
Apollo hat es mittlerweile an Bord des Shuttles geschafft, wo er eine Unterhaltung mit dem für die Werbung
zuständigem Mann der Kolonialflotte führt. Aaron Doral, so sein Name, ist nicht begeistert davon, dass
Roslin das Kommando übernommen hat. Er würde es lieber in den Händen von Apollo sehen. Nach einem
kurzen Gespräch zwischen Apollo und Roslin bleibt aber alles beim Alten.
Erster Angriff auf die Galactica
Die Zylonen haben zu diesem Zeitpunkt den Angriff auf die Galactica begonnen, welche sich mit den alten Vipers
verteidigen muss, die eigentlich nur noch Museumsstücke darstellen. Alle Jäger können starten, mit
Ausnahme von Starbuck, deren Jäger ein technisches Problem hat. Sofort eilt Tyrol mit seinen Mechanikern
herbei und beginnt mit der Reparatur.
Draußen tobt derweil der Kampf zwischen den Jägern der Galactica und den Zylonen.
Nach langen Minuten kann auch Starbuck in das Geschehen eingreifen. Sie feuert aus allen Rohren und verfolgen
schließlich einen Bomber, der seine Ladung aber unglücklicherweise absetzen kann. Drei Nuklearbomben
schießen auf die Galactica zu. Starbuck feuert aus allen Rohren und kann zwei der Raketen zerstören.
Die dritte allerdings schlägt ein, woraufhin die Galactica zu brennen beginnt. Feuerwehrleute des Kampfsterns
versuchen erfolglos das Feuer unter Kontrolle zu bringen, wodurch Tigh hat nur eine Wahl bleibt: Das Feuer durch
das Vakuum des Alls löschen zu lassen. Er gibt den Befehl und die Luken öffnen sich. Mit der so
wichtigen Atemluft werden auch viele Feuerwehrmännern in das All gesogen, die nicht mehr rechtzeitig aus den
betroffenen Sektionen des Schiffes fliehen konnten. Insgesamt finden bei dieser Aktion 85 von ihnen den Tod.
Zurück nach Caprica zu Boomer und ihrer Raptor. Die zweite Losnummer ist die berühmt berüchtigte
47. Eine alte Frau neben Baltar hat diese Nummer und da sie ihr Los selbst nicht lesen kann, informiert Baltar
Boomer darüber. Deren Copilot erkennt Baltar und bleibt für ihn freiwillig zurück. Baltar ist
schließlich einer der fähigsten Köpfe der Menschheit und er nur ein Pilot, der ersetzt werden
kann. Kurze Zeit später fliegt Boomer ab und lässt ihren Partner und hunderte von Flüchtlingen
zurück.
Ein neuer Präsident
Die Bildungsministerin wird zwischenzeitlich darüber informiert, dass sie die letzte Überlebende des
Rats der Planeten ist, obwohl sie nur an Position 43 steht. An Bord des Shuttles wird sie als neuer Präsident
vereidigt und befiehlt, man solle alle verbliebenen Schiffe sammeln und sich erst einmal vor den Zylonen
verstecken. Adama wird von der neuen Präsidentin kontaktiert, auf deren Schiff sich auch Apollo befindet.
Er selbst spricht mit seinem Vater, der den Befehl der neuen Präsidentin nicht akzeptieren möchte, hat
sie doch seiner Ansicht nach im Grunde keine Ahnung. Zwei Zylonenjäger nähern sich dem Schiff und Apollo
macht sich auf in den Frachtraum, wo seine beschädigte Viper steht. Auf einem Monitor sieht Adama die Zylonen
ihre Raketen auf das Schiff der Präsidentin abfeuern. Er sieht die Raketen näher kommen und einschlagen,
bevor der Monitor nichts mehr anzeigt. Fassungs- und wortlos stützt er sich an einer Konsole ab, während
den Brückenoffizieren der Horror ins Gesicht geschrieben steht. Ist die gerade vereidigte Präsidentin
das Opfer der Zylonen geworden? Hat Adama nun auch seinen zweiten Sohn verloren?
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Der folgende Artikel enthält den zweiten Teil einer sehr detaillierten Handlungsübersicht zur neuen
"Kampfstern Galactica"-Miniserie. Wer sich die Spannung bis zur Ausstrahlung im deutschen Fernsehen
erhalten möchte, sollte keinesfalls weiterlesen.
Der zweite Teil von Ron Moores Miniserie macht genau an der Stelle weiter, an welcher der erste Teil endete.
Commander Adama ist auf der Brücke der Galactica und trauert wortlos um Apollo, der den Instrumenten nach
soeben den Tod fand. Tigh legt ihm fürsorglich seinen Arm auf die Schultern und nicht nur auf der
Brücke, sondern überall auf dem Schiff kann man den Horror in den Augen der Besatzungsmitglieder sehen.
Wohl niemand ist dabei, der bei diesem ersten Angriff der Zylonen keinen nahe stehenden Menschen verlor.
Starbuck ist mittlerweile wieder auf der Galactica gelandet und erfährt von Tyrol vom Tode Apollos, was sie
nach außen hin ziemlich kalt zu lassen scheint. Dennoch kann man in dieser Szene schon leicht sehen, dass
nicht alles an ihrem Charakter nur Schwarz oder Weiß ist.
Auf zum Waffenlager!
Die Galactica hat noch immer ein großes Problem. Da man das Schiff in ein Museum verwandeln wollte, sind
fast keinerlei Waffen mehr an Bord. Doch glücklicherweise gibt es ein Depot, in welchem man etwas
aufrüsten kann. Man bereitet deswegen einen Lichtsprung über eine größere Entfernung vor,
führt diesen auch aus, wobei das Schiff optisch in einem Lichtblitz verschwindet und kurz danach in einem
Nebel wieder erscheint. Die Kalkulationen des Flugoffiziers sind korrekt gewesen und man ist genau dort angekommen
wo man sein möchte.
Die Galactica fliegt nun durch den "Nebel" zur Oberfläche eines Planeten, um an ein Waffenlager
anzudocken: der Ragnar-Station.
Wir springen nun von der Außenansicht der andockenden Galactica in das Quartier von Starbuck und bekommen
hier zum ersten Mal einen Blick in die Gefühlswelt der Viper-Pilotin vermittelt. In ihrem Spind befindet sich
ein Bild, auf dem sie zusammen mit Zek und Apollo zu sehen ist. Während sie zu den Göttern von Kobol
für ihren Freund betet, zeigt man dem Zuschauer eines der Landedecks, welches in eine temporäre
Leichenhalle umgewandelt wurde, in der die Körper derjenigen liegen, die bei dem Angriff der Zylonen auf die
Galactica ihr Leben ließen. Alle Körper sind in eine Art gelbe Plastikbeutel verpackt und man muss
nicht ein einziges Gesicht zeigen, um das ganze Grauen bildlich darzustellen. Das Bild der aneinander gereihten
Körper in einer Halle von der Größe eines Fußballstadions sagt alles.
Totgesagte leben länger
Es folgt ein Wechsel zum Shuttle der Präsidentin, welches noch existiert und den passenden Namen
"Colonial One" trägt. Apollo hat die Zylonen mit einer Spule aus einem Hyperantrieb, die sich auf
dem Landedeck des Shuttles befand, getäuscht. Schon an der Akademie hatten er und seine Kollegen eine
diesbezügliche Theorie, die man aber nie in der Praxis ausprobieren konnte. Diese Theorie ist nun
bestätigt, und die Präsidentin bedankt sich bei ihm mit den blumigen Worten "Thank you, Captain
Apollo, for saving our collective asses."
Um die Colonial One versammeln sich nun mehr und mehr Schiffe mit Flüchtlingen, zu denen auch die Raptor von
Boomer gehört. Sie hat seit dem Start von Caprica ein Kind bei sich im Cockpit, Boxey wie wir nun erfahren.
Boomer hört Boxey eine Weile zu, schaut danach aber kurz zu Baltar und sagt mehr zu sich selbst, sie hoffe er
sei es wert. Zur Erinnerung, ihr Copilot blieb freiwillig auf dem zum Untergang verdammten Planeten Caprica
zurück, da Baltar einer der genialsten Menschen in den zwölf Kolonien ist.
Baltar wird nun Präsidentin Roslin vorgestellt und wie wir dabei erfahren, haben sich die beiden schon einmal
vor ein paar Jahren auf einem Seminar getroffen. Roslin kann sich noch daran erinnern, Baltar allerdings nicht.
Das Team der Galactica ist unterdessen in die Ragnar-Station gegangen und sieht sich sofort einem neuen Problem
gegenüber. Man ist dort nicht alleine. Ein finster dreinblickender Typ bedroht sie mit einer Waffe und
verschafft sich somit einen nur wenig vertrauenswürdigen ersten Eindruck. Tyrol sagt ihm, dass sie kein
Interesse an ihm, sondern lediglich an den gelagerten Waffen hätten, da es zum Krieg mit den Zylonen gekommen
sei. Doch der Kerl glaubt ihm nicht und droht zu feuern, wenn sich ihm jemand nähern sollte. Tyrol sagt
darauf nur zu ihm, an Bord der Galactica würden sich 2000 Leute befinden - und wenn er der Ansicht sei er
könne jeden davon erschießen, dann solle er jetzt mit Tyrol beginnen, denn er werde anfangen die Waffen
zu verladen. Der Typ gibt daraufhin auf und sein Waffe ab.
Blende zu Baltar, der immer wieder Halluzinationen von Nummer Sechs hat. Zumindest glaubt er es sind
Halluzinationen. Allerdings könnte es doch auch möglich sein, so sagt sie zu ihm, dass sie ein kleines
Gerät in seinen Kopf implantiert hat und dadurch dauerhaft mit ihm verbunden ist.
Zwischen Hoffen und Bangen
Und wieder zurück auf die Ragnar-Station, wo Besatzungsmitglieder mit dem Waffentransport auf die Galactica
beschäftigt sind. Verständlicherweise ist man dabei ein wenig in Eile, denn jeden Moment können die
Zylonen hier auftauchen. Trotz aller Warnungen von Tyrol fällt eine der Bomben zu Boden, aktiviert sich und
explodiert. Commander Adama, der mittlerweile auch auf der Station eingetroffen ist, wird zusammen mit unserem
geheimnisvollen Fremden in einen anderen Raum geschleudert - die Tür schließt sich hinter ihnen und
verzieht sich durch die Wucht der Explosion komplett. Tyrol möchte sie öffnen lassen, doch Adama sagt
nur zu ihm, er solle mit allen Männern die Waffen verladen. Zusammen mit dem Fremden wird er schon einen
anderen Weg zurückfinden.
Es folgt ein Wechsel auf eines der Flüchtlingsschiffe, auf dem sich ein gigantischer Garten mit einer
Glaskuppel befindet. Die Präsidentin ist an Bord dieses Schiffes und spricht dort mit dem Captain und
Überlebenden. Schließlich sieht sie einsam und verlassen ein kleines Mädchen auf einer Bank
sitzen, das mit einer Puppe spielt. Sie geht zu ihm hin und erfährt, dass ihr Name Kammi sei und sie zusammen
mit ihrer Großmutter auf dem Weg nach Caprica ist, wo sie ihre Eltern treffen möchte.
Roslin macht sich auf den Weg zurück zur Colonial One, wo sie von Apollo ein paar Informationen erhält.
Bisher haben sich sechzig Schiffe hier versammelt, von denen eines ein Tanker ist, der bis unters Dach voll mit
Tillium beladen ist, dringend benötigtem Treibstoff und damit gerne gesehen. Boomer hatte die ganze Zeit mit
ihrer Raptor Überlichtsprünge durchgeführt, dabei eben auch diesen Tanker gefunden und zur Flotte
gebracht. Allerdings gibt es auch in dieser Flotte ein Problem. Von diesen sechzig Schiffen sind nur vierzig in
der Lage Überlichtsprünge durchzuführen, und jeden Moment können die Zylonen in diesem Teil
des Sektors erscheinen. Und ... speaking of the devil ... ein einzelner Zylonenjäger springt mitten in die
Flotte, macht ein paar Scans und verschwindet wieder. Boomer schaffte es nicht rechtzeitig, seine Systeme zu
stören.
Auf der Flucht
Man hat nun nur noch die Möglichkeit von hier zu verschwinden und die langsameren Schiffe zurück zu
lassen, denn die Zeit reicht nicht mehr, um deren Passagiere auf die schnelleren Schiffe umzuladen. Wir bekommen
nun eine sehr mitnehmende Szene zu sehen. Apollo ist im Cockpit der Colonial One und bereitet den
Überlichtsprung vor. Den Captains der langsameren Schiffe bleiben diese Vorbereitungen natürlich nicht
verborgen und über Funk betteln sie darum, nicht zurückgelassen zu werden. Kammi, wie die
Präsidentin nun erfährt, ist an Bord eines der Schiffe, die den Überlichtsprung nicht
durchführen können. Mit ausdrucksloser Mine nimmt sie diese Nachricht hin, während der Countdown
für den Überlichtsprung bereits eingeleitet wird. Als eine Flotte von Zylonenjägern eintrifft,
springen die dazu fähigen Schiffe. Die Zylonen feuern ihre tödliche Fracht hingegen auf die
Zurückgebliebenen ab. Kammi kommt wieder ins Bild. Sie sitzt noch immer mit ihrer Puppe auf der Bank in dem
gigantischen Garten und spielt. Das Weiß einer atomaren Explosion ist das Letzte was wir von ihr sehen und
auch das Letzte, was sie in ihrem kurzen Leben sieht.
Szenenwechsel zur Ragnar-Station. Adama und der anderen Kerl laufen durch die Korridore der Raumstation, wobei der
Fremde ein philosophisches Gespräch beginnt. Die Menschheit sei keine schöne Spezies und die Zylonen
sind Gottes Strafe für die Sünden der Menschen. Er sagt zu Adama, was wäre wenn Gott erkannt
hätte, dass er mit den Menschen einen Fehler machte und nun die Seele einer anderen Kreatur geben
möchte? Adama antwortet ihm nur, die Zylonen seien von Menschenhand geschaffen worden und hätten keine
Seele.
Die Flotte der Überlebenden ist bei der Galactica angekommen, und Roslin verlangt von Tigh Schutz für
die Flotte. Der aber möchte keinen Mann erübrigen, da die Galactica bewaffnet werden muss. Roslin fragt
ihn wozu, denn der Krieg sei vorbei und sie haben verloren. Tigh bleibt aber bei seiner Ansicht, bis sich Apollo
einmischt. Er macht einen Vorschlag, dem Tigh schließlich zustimmt - aber nur weil Apollo der Sohn des
Commanders ist.
Das Leben geht weiter
Mit ein wenig Musikuntermalung bekommen der geneigte Zuschauer nun zu sehen, wie das Leben an Bord der Galactica
weitergeht. Boomer und Tyrol sind wieder vereint, und umarmen sich aufs heftigste in einem der Korridore nach dem
Motto "Scheiß auf das Militär, Scheiß auf den Rang, wir lieben uns", Dualla trifft
Billy, den Assistenten von Roslin in einem anderen Korridor und küsst ihn einfach. Am Abend sehen wir Boxey
zusammen mit Boomer in der Offiziersmesse, die er wohl kurz entschlossen als Ersatzmutter adoptiert hat.
In der nächsten Szene ist Starbuck mit Reparaturen an ihrer Viper beschäftigt und bekommt Besuch von
Apollo. Sie ist überrascht ihn am Leben zu sehen, doch wie sie selbst sagt, manchmal ist es ganz gut wenn sie
sich irrt. Danach gratuliert sie Apollo, der zum Anführer der Piloten an Bord der Galactica befördert
wurde. In dieser Szene wird die freundschaftliche Verbundenheit der beiden zueinander sehr deutlich.
Wir gehen wieder zurück zu Adama und seinem Begleiter, der immer schlechter aussieht. Seiner Ansicht nach
muss etwas in der Luft der Station sein, was ihm Probleme bereitet, worauf Adama zu ihm sagt, möglicherweise
würde er nur empfindlich auf den elektromagnetischen Sturm reagieren, der außerhalb der Station tobt.
Doch damit kann sich der Kerl nicht so richtig anfreunden, und Adama sagt daraufhin zu ihm, was wir schon
längst alle wissen: "Du hast Leitungen aus Silikon zu deinem Gehirn, oder mit was immer du auch denkst,
und die lösen sich hier auf." Adama schleudert den Zylonen zu Boden, der aber nur zum Commander der
Galactica sagt, dass sein Bewusstsein im Falle des Todes einfach in einen anderen Körper übertragen
wird. Zwischen den beiden kommt es zum Kampf, aus dem Adama als Sieger hervorgeht. Mit unbändiger
Brutalität schlägt er immer und immer wieder mit einem Eisenrohr auf den Zylonen ein, bis dieser nur
noch eine blutige Masse ist. Was der Zuschauer zwar so nicht zu sehen bekommt, aber gut vorstellen kann.
Vater und Sohn vereint
Apollo und sein Vater treffen danach zum ersten Mal seit den vielen unseligen Geschehnissen wieder aufeinander.
Für einen kurzen Moment ist noch die Kälte des ersten Teils zwischen den beiden zu sehen, doch Adama
ist sichtlich glücklich seinen Sohn wieder zu sehen. Er nimmt ihn einfach in den Arm, und sein Sohn erwidert
dies. Einen Augenblick lang hat man sogar das Gefühl eine Träne im Auge des Commanders zu sehen. Vater
und Sohn sind wieder einigermaßen glücklich vereint.
Starbuck wurde unterdessen mit einer Aufklärungsmission betraut. Sie soll an den Rand der
atmosphärischen Störungen fliegen und nach Schiffen der Zylonen Ausschau halten. Eindringlich wird sie
ermahnt, nur Ausschau zu halten, aber auf gar keinen Fall anzugreifen. Auf dem Flugdeck hat sie vor ihrem Abflug
noch eine Unterhaltung mit Apollo, bei der sie ihm gesteht, dass sein Bruder den Grundkurs an der Flugschule nicht
bestand und sie deswegen die Prüfung für ihn machte. Apollo fragt sie, weshalb sie ihm das nun
erzählt. Sie antwortet, es sei eh das Ende der Welt gekommen und deswegen an der Zeit, ihre Sünden zu
beichten.
Baltar hat derweil als Spion der Zylonen einen der ehemaligen Passagiere der Colonial One ausgemacht. Es ist Aaron
Doral, und auch wenn sich Baltar nicht ganz sicher ist, so deutet doch alles auf Doral hin. Er zählt dazu ein
paar technische Details auf und weist auch auf ein mysteriöses Gerät der Zylonen hin, welches sich auf
der Brücke befindet und von dem er nur durch Nummer Sechs erfuhr.
Starbuck ist zu dieser Zeit am Rand der atmosphärischen Störungen angekommen und bleibt gerade soweit
vom freien Raum weg, dass ihre Sensoren nach außen dringen können. Was sie dort auf ihren Sensoren
sieht, kann sie beinahe nicht glauben. Eine gigantische Zylonenflotte befindet sich im Orbit des Planeten und
wartet nur auf die Galactica und die Flotte der Flüchtlinge.
Commander Adama und Präsidentin Roslin kommen beide zu der Einsicht - der Commander etwas später als die
Präsidentin - dass ein Kampf gegen die Zylonen zu diesem Zeitpunkt Selbstmord wäre. Man
beschließt, lieber die Flucht zu ergreifen als den Kampf gegen den übermächtigen Gegner
aufzunehmen. Das Problem ist nur, dass man innerhalb der Atmosphäre des Planeten keinen Überlichtsprung
durchführen kann. Ob man will oder nicht, man muss erst aus diesen planetaren Störungen heraus, hinaus
zu den Zylonen.
Das Finale
Angeführt von der Galactica fliegt die Flotte auf den Rand der Planetenatmosphäre zu, wo nun eine
heftige Raumschlacht beginnt. Die Galactica legt sich als Schild vor die Flotte und aktiviert die
Verteidigungssysteme, während ein Schiff nach dem anderen den Überlichtsprung durchführt. Tausende
von Jägern der Zylonen nähern sich der Galactica - zumindest hat man das Gefühl, wobei es
tatsächlich aber gerade mal 72 Stück sind - und werden vom Sperrfeuer des Kampfsterns in Stücke
gerissen. Nachdem die ersten Schiffe der Flotte gesprungen sind, starten auch die Kampfjäger der Galactica
und greifen sowohl die Zylonenjäger als auch die von den Kampfsternen der Zylonen abgefeuerten Raketen an.
Alle Raketen können nicht abgeschossen werden und die Galactica wird mehrfach getroffen. Viper und
Zylonenjäger explodieren am laufenden Band und auch das Schiff von Apollo wird schwer erwischt. Eine Rakete
der Zylonen hat ihn aufs Korn genommen und er sieht sie auf sich zukommen, unfähig mit dem beschädigten
Schiff noch ein Ausweichmanöver zu fliegen.
Im allerletzten Moment kommt Starbuck angeschossen und zerstört die ankommende Rakete.
Das letzte Schiff der Flotte hat den Sprung durchgeführt und alle Viper werden zurückbeordert. Es bleibt
keine Zeit, eine Landung laut dem Handbuch durchzuführen und so landen alle Schiffe ziemlich hart in den
Landebuchten des Kampfsterns. Als letztes sind Apollo und Starbuch noch draußen. Apollos Schiff ist
mittlerweile komplett außer Funktion, und er beordert Starbuck zurück. Diese allerdings fliegt ein
Harakiri-Manöver und rammt die Viper von Apollo, wodurch sich die beiden Schiffe ineinander verkeilen und so
die Flucht zur Galactica antreten können. Kurz bevor sich die Tore des Landedecks schließen, krachen
die beiden in den Hangar, schleudern über die Landebahn und kommen schließlich zum Stillstand. Die
Galactica führt den Überlichtsprung durch, gerade noch bevor sie von einigen Raketen erneut getroffen
wird.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Alle Schiffe haben den weiten Sprung bis hinaus über die "Red Line" geschafft und man ist nun in
bisher unerforschtem Gebiet. Auf einem der Flugdecks findet eine Trauerfeier für die Verstorbenen statt und
die Priesterin, Eloisha, hält eine eloquente Lobrede, die sie mit den Worten "So say we all"
beendet. Niedergeschlagen antworten die Versammelten leise mit "So say we all". Diese
Niedergeschlagenheit seiner Besatzung veranlasst Commander Adama zu einer Rede, um die Moral anzuheben. Er zitiert
die ersten Worte der heiligen Schriften und auch die ersten Worte der Originalserie: "Life here began out
there". Er beendet seine Rede mit dem Versprechen, den Weg zur dreizehnten Kolonie zu finden, der Erde, die
nicht nur eine bloße Legende ist. Er kennt die Position der Erde, die nur Kommandanten von Kampfsternen
bekannt ist. Alle umarmen sich und feiern.
Tigh kommt in das Quartier von Starbuck und entschuldigt sich bei ihr für sein Verhalten am vorigen Tag. Doch
Starbuck nimmt seine Entschuldigung nicht an. Stattdessen bezeichnet sie ihn als einen Bastard, einen
gefährlichen und schwachen Menschen auf Grund seiner Alkoholprobleme.
Präsidentin Roslin besucht Adama in dessen Quartier und sagt ihm auf den Kopf zu, er wisse nicht wo die Erde
ist. Er hätte diese Geschichte nur erfunden. Adama gibt dies zu und seine Antwort ist die wohl tiefsinnigste
Aussage in diesen vier Stunden. "It's not enough to just live. You have to have something to live for. Let it
be earth." Es ist nicht genug einfach nur zu leben. Man muss auch für etwas leben. Lass dieses Etwas die
Erde sein.
Die letzten Szenen des Filmes finden wieder auf der Raumstation statt. Aaron Doral war tatsächlich ein Zylone
und er bekommt nun Besuch von seinen Kollegen, welche die Tür der Raumstation aufschweißen. Herein
kommen zwei der verbesserten Originalmodelle, einige Ausgaben seiner selbst, ein paar Versionen von Nummer Sechs
und ein weiteres Modell, von dem sich eines noch immer an Bord der Galactica befindet. Es ist....
(Zurück zum Inhalt)
Lange wurde den Fans des Sciencefiction-Genres der Mund mit einer Neuverfilmung des Serienklassikers wässrig
gemacht, den eigentlich jeder einmal gesehen haben sollte. Zumindest die drei Filme gehören zum
Pflichtprogramm, auch wenn die Special Effects selbst für damalige Verhältnisse nicht gerade zu den
Besten gehören.
Doch steigen wir direkt mal kurz in die Handlung ein, welche mir bereits nach einigen Minuten ein Fragezeichen auf
die Stirn zauberte. In Ordnung, die Menschheit erschuf die Zylonen als Diener und Soldaten, damit sie selbst mehr
Freiraum hatte. Die Sklaven lehnten sich gegen ihre Herren auf und es kam zu einem Krieg. Irgendwann gab es wieder
Frieden, die Zylonen zogen sich auf einen abgelegenen Planeten zurück und waren fortan vierzig Jahre nicht
mehr gesehen.
Mir ging nach dieser Einführung der Gedanke durch den Kopf, dass doch wohl kein vernünftig denkender
Mensch seinen ehemaligen Gegner vollkommen aus den Augen lassen wird. Offiziell von mir aus ja, aber inoffiziell
hat oder sollte man da doch sicherlich den ein oder anderen Spionagesatelliten irgendwo platziert haben. Oder ist
die Menschheit für eine solche Niederträchtigkeit schon zu weit in der Evolution fortgeschritten?
Nun ja, ich habe meine Zweifel. Das habe ich als Fehler zu bemängeln, und dass Baltar die atomare Druckwelle
auf Caprica überlebt. Diese Druckwelle hatte eine Geschwindigkeit von mehreren hundert Kilometern pro Stunde,
zerfetzte sein Haus komplett und er hat nicht einmal einen Kratzer erlitten. Nicht besonders glaubwürdig.
Zudem müssen den Zylonen offensichtlich mit Nuklearraketen und Bombern streng haushalten, denn nur so ist zu
erklären, weshalb die Galactica in der finalen Schlacht mit zwei Kampfsternen lediglich von konventionellen
Raketen getroffen wird, die aber zugegeben auch einen mächtigen Bums haben. Aber das ist auch wirklich das
Einzige, was ich an dieser Miniserie zu bemängeln habe.
In Ordnung, eine Kleinigkeit gibt es da noch, aber vielleicht hat da auch jemand anderes einen Fehler gemacht. In
der Internet Movie Database sind in den Credits Michael Soltis als Chantaras Ehemann, Erin Karpluk als Boxeys
Tante, Lymari Nadal als Gina und Ryan Robbins als Boxeys Vater aufgeführt. Nur habe ich diese vier Charaktere
auch beim zweiten Mal nicht gefunden und ich weiß auch nicht, wer Chantara war. Möglicherweise kann mir
hier ja jemand ein wenig auf die Sprünge helfen.
Was die Schauspieler betrifft, muss man sie ja mit irgendetwas vergleichen, also bleiben wir doch am Besten bei
den Vorgaben der Originalserie.
Katee Sackhoff spielt Starbuck, der in der Originalserie von Dirk Benedict dargestellt wurde. Dass diese Rolle nun
plötzlich weiblich ist, muss man erst einmal verdauen. Auch hat man sich meiner Ansicht nach hier zu sehr an
das Original gehalten, denn die Zigarre steht ihr beim Karten spielen überhaupt nicht und das Grinsen von
ihr,... nun ja, Dirk lässt grüssen.
Jamie Bamber als Apollo lässt Richard Hatch (Apollo im Original) wie einen Shakespeare-Mimen erscheinen. Also
mal ehrlich, ich habe selten einen so ausdruckslosen Schauspieler gesehen wie diesen im ersten Teil der Miniserie.
Immerhin zeigt er im zweiten Teil bessere Leistungen. Offenbar musste man ihm nur ein paar positive Emotionen
geben, damit er sein Talent zeigen kann.
Mary McDonnell spielt ihre Rolle wie man es von ihr gewohnt ist. Tatsächlich kam sie mir sofort wieder als
Gattin des Präsidenten in "Independence Day" in Erinnerung. Und genau in diesem Stil spielt
sie auch ihre Rolle runter.
Grace Park kann mich in ihrer Rolle als Boomer überzeugen, auch wenn hier wieder aus einem Männlein ein
Weiblein wurde. Die ihr angedachte Rolle, der Neuling auf der Galactica zu sein, frisch von der Akademie - was
eben so überhaupt nicht dem Boomer des Originals entspricht - wird glaubwürdig von ihr
rübergebracht.
Michael Hogan hat auch so gar nichts von dem bekannten Colonel Tigh, was für frischen Wind sorgt, denn man
mag diesen Charakter von Anfang an nicht. Zuerst lässt er Starbuck ins Gefängnis werfen und später
sterben durch seinen Befehl sogar 85 Mitglieder des Kampfsterns. Man mag ihn einfach nicht, weil er genauso ist
wie er sein muss, hart und unnachgiebig. Für mich zählt er deswegen zu den glaubwürdigsten
Charakteren.
Auch Tricia Helfer als Nummer Sechs glaubt man ihre Rolle. Man kann trotz ihres hübschen Gesichts und des
schon beinahe klischeehaften Körpers das maschinenhafte an ihr erkennen. Und dass sie als Roboter an Gott
glaubt, war ein ausbaufähiger, interessanter Schachzug des Autors.
James Callis zeigt uns eine interessante Version von Baltar. Einerseits ein intellektuelles Genie voller Arroganz,
auf der anderen Seite aber auch vollkommen naiv.
Und zu guter Letzt haben wir da noch Edward James Olmos als Adama, der richtig gut den alten, müden Krieger
verkörpert, der in der Vergangenheit Fehler machte. Schwere Fehler, die er sich selbst gegenüber auch
eingestehen kann, aber ansonsten niemandem. Nicht einmal gegenüber seinem eigenen Sohn.
Doch was ist Sciencefiction ohne Schlachten im Weltall?
Teilweise sehr interessant, aber genau diese Schlachten erwartet man doch bei Kampfstern Galactica. Im ersten Teil
bekommen wir hiervon noch nicht allzu viel zu sehen, aber was wir sehen, gefällt. Die Raumschiffe sehen
richtig gut aus, sowohl auf der Kolonien-, als auch auf der Zylonenseite. Zudem macht man zum ersten Mal seit
langem nicht den Fehler, das physikalisch unmögliche Aufheulen von irgendwelchen Motoren im All zu zeigen.
Sicher, ein wenig Geräuschkulisse gehört dazu, aber das war alles recht leise, ein wenig im Hintergrund,
weswegen es realistisch wirkte. Auch die Waffen, beispielsweise die bereits aus "Space 2063"
bekannten "Maschinengewehre" der Vipers, sind um einiges realistischer als die Laser-, Phaser- oder
Quantenstrahlen aus anderen Sciencefiction-Serien, was vor allem aber auch für die Benutzung der
Nuklearraketen und -bomben gilt. Kurz und Bündig gesagt, die Special Effects verdienen diesen Namen.
Bleibt nur noch eines übrig, die Musik. Und da hat man gerade im ersten Teil wirklich vollkommen daneben
gelangt. Das man das bekannte Galactica-Thema beim Vorbeiflug der Ehrenformation spielt, passte ja noch. Aber das
Getrommel bei den Weltraumsequenzen, welches wohl die Spannung steigern soll, ist auf Dauer einfach nur
nervtötend. Im zweiten Teil lässt sich dann eine deutliche Steigerung vermelden. Das nervige Getrommel
ist zwar immer noch vorhanden, aber Richard Gibbs und Bear McCreary haben dem zweiten Teil ein paar
Musikstücke spendiert, die prima zu den entsprechenden Situationen passen.
Eine richtig gute schauspielerische Leistung aller Beteiligten, eine Steigerung auf dem musikalischen Sektor, eine
geniale Raumschlacht, sowie eine kleine Überraschung zum Schluss sind auf der Positivseite zu verzeichnen.
Und wegen des einen, kleinen Mangelpunktes bezüglich der Zylonenraketen kann ich ohne schlechtes Gewissen ein
gutes Zeugnis vergeben. Gerade der zweite Teil war äußerst unterhaltsam, sehr kurzweilig und deswegen
einfach nur ausgezeichnet. Und wenn man sich die Einschaltquoten anschaut, dann kann man sich wohl bereits jetzt
schon auf eine kommende Serie freuen, denn diese Gelegenheit wird sich der Sender wohl nicht entgehen lassen.
"So say we all"
Link zum Thema:
http://www.scifi.com/battlestar/
Amazon-Links zum Thema:
"Battlestar Galactica - The Original [UK IMPORT]" - DVD Box zum Preis von 79,00 EUR
"Battlestar Galactica - The Original [UK IMPORT] Special Edition" - DVD Box zum Preis von 99,00 EUR
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"Die Wicherts von nebenan" reloaded
Es wird als Neuheit präsentiert, ist aber nicht mehr frisch: Seit dem 16. Januar liegt eine Season-Box in den
DVD-Läden, welche zumindest denjenigen neu sein dürfte, die nicht zu den Premiere-Abonennten
zählen. Six Feet Under - Gestorben wird immer nennt sich die Serie aus dem US-amerikanischen Pay-TV,
deren erste Staffel nun auch den deutschen Normalverbraucher erreicht. Wir haben für Sie einmal reingeschaut
und verraten, ob sich die Anschaffung lohnt.
Gott segne die DVD
Don`t get me started! Über die Unsitte deutscher TV-Anstalten, Schätze des amerikanischen Serienmarktes
zugunsten von eigenproduzierter Sülze regelrecht verschimmeln zu lassen, möchte ich mich eigentlich
nicht schon wieder auslassen. Aber bemerkenswert ist es schon: The West Wing, Band of Brothers ...
alles Dinge, von denen der deutsche Zuschauer im schlimmsten Fall noch nicht einmal gehört hat. Herrjeh,
selbst der gute alte Tony Soprano fristete ein stiefmütterliches Dasein im ZDF-Spätprogramm, fernab
aller Aufmerksamkeit (wobei diese Serie in der Synchronisation wirklich nicht geht, das nur nebenbei).
Zum Glück gibt es aber die DVD, die uns in Form von Season-Boxes diese Kleinode dann doch noch
präsentiert. Mit einiger Verspätung zwar, und nicht selten am TV vorbei, aber dem Endverbraucher kann
das egal sein.
Und nun kommen also die Fishers aus Six Feet Under. Da stellt sich doch die Frage ...
Worum geht's eigentlich?
Nathaniel Fisher ist gerade unterwegs zum Flughafen, als der Linienbus sein Auto erfasst und ihn tötet.
Nathaniels Sohn Nate, der gerade in der Stadt gelandet ist, um am heimischen Herd Weihnachten zu verbringen, wird
am Terminal vergeblich auf seinen alten Herrn warten.
Ruth Fischer, Nathaniels Frau, kocht das Abendessen, als der Anruf der Rettungsdienste eintrifft. Nach dem
Telefonat wird Ruth ihre halbe Küche demolieren und weinend zusammenbrechen. Für David, den
jüngsten Sohn, der den Familienbetrieb gemeinsam mit Nathaniel leitete, und für das Nesthäkchen
Claire kommt die Nachricht ebenfalls höchst unerwartet. Claire ist so high, dass sie die Tragweite des
Ganzen erst gar nicht fassen kann.
Und nun gilt's: Mit dem Tod des Familienvorstands tun sich nach und nach Abgründe auf, die den anderen bisher
verborgen geblieben waren. Ruth hat seit langem ein Verhältnis, Claire nimmt Drogen, David bringt es nicht
über sich, zu seiner Homosexualität zu stehen. Nate junior, der eigentlich nur für die Feiertage
bleiben wollte, sieht sich den werdenden Trümmern einer Familie gegenüber, die er zwar kannte, aber doch
nur oberflächlich.
Wie soll es weitergehen? Wie soll vor allem die Firma gerettet werden? "Fisher & Sons" ist ein relativ
gut laufendes Bestattungsinstitut, doch die Konkurrenz ist groß und hat nur darauf gewartet, dass bei
Fishers Schwachstellen deutlich werden. Die restlichen Familienmitglieder, die unterschiedlicher kaum sein
könnten, sind völlig auf sich allein gestellt, wären da nicht die Verstorbenen, die in ihrer
Phantasie das aktuelle Geschehen kommentierten.
Wo kam's her?
Wenn Alan Ball sagt, dass er eine Serie produzieren will, kann er sich die Angebote der TV-Stationen wohl
aussuchen. Als Drehbuchautor des Kinohits American Beauty muss man nicht allzu lange Klinken putzen. Daher
ist es nicht verwunderlich, dass Six Feet Under seit knapp vier Jahren beim Pay-TV-Kanal HBO über den
Sender geht. Da kann man sich mehr Freiheiten erlauben, als das biederere Ambiente der öffentlichen Stationen
zulässt. Morbider Humor? Nackte Haut? Dysfunktionale Familien? Und am Ende einer Episode ist nicht alles
wieder gut? Kein Problem für HBO. 13 Episoden umfasst die erste Staffel - und der Suchtfaktor ist hoch!
Noch kurz zur Ausstattung
Die Box kann dieser Sucht nur bedingt gerecht werden. Zwar liegen die Episoden in erstklassiger Bild- und
Tonqualität vor, doch das Zusatzmaterial (Featurettes, Textbeiträge, Titelsong) überschreitet
selten den "Standard"-Status. Einzig der Audiokommentar zum Season-Opener und -Finale überzeugt
vollends und ist informativer.
Die Aufmachung der Box - ein robuster Pappkarton in edlem Schwarz - ist wiederum sehr gelungen und sollte anderen
Produktionen als Beispiel gelten.
Fazit: Six Feet Under - Gestorben wird immer ist eine der besten Serien der letzten Jahre. Warner
Home Video bringt sie unters Volk und verdient dafür unser aller Dank. Bleibt zu hoffen, dass man uns nicht
lange auf die Fortsetzungen warten lässt. In USA läuft schon Staffel 4, Material wäre vorhanden.
Amazon-Link zum Thema:
"Six Feet Under - Gestorben wird immer (Staffel 1)" - DVD Box zum Preis von 39,99 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Es ist inzwischen über dreißig Jahre her, dass der letzte Mensch den Mond betreten hat, aber wir haben
unseren Trabanten noch nicht vergessen, und nachdem der Marsrover Spirit erfolgreich auf unserem Nachbarplaneten
gelandet ist, wird wieder daran gedacht, dem Mond erneut einen Besuch abzustatten, und zwar als Vorbereitung
für eine bemannte Mission zum Mars.
Diesmal soll es keine kurze Visite sein, sondern eine über längere Zeit, vielleicht sogar dauerhafte,
bemannte Station auf dem Mond, bei der Technologien und Zusammenleben von Menschen auf einem fremden
Himmelskörper erforscht und untersucht werden.
Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg zurück zu legen; denn selbst wenn die Konstruktionspläne für
die ersten Mondmissionen noch existieren würden, wären sie kaum für das neue Vorhaben geeignet. Die
Apollo-Kapseln und die Saturn-Raketen waren darauf ausgelegt, drei Personen für ein paar Tage zum Mond und
wieder zurück zu bringen. Für eine Mondbasis ist das bei weitem nicht ausreichend, da müssen
Wohnmodule, Labors und vor allem Lebensmittel, Wasser, Sauerstoff und Treibstoff für Monate mitgebracht
werden.
Ist die Mondbasis erst einmal errichtet, könnte sie vielleicht einen Teil ihrer Rohstoffe wie Wasser oder
Treibstoff selbst aus dem Mond holen. Die Stromversorgung müsste wahrscheinlich zunächst mit einem
kleinen Atomreaktor gewährleistet werden, könnte aber von Solarzellen unterstützt werden, die man
eventuell sogar aus Mondrohstoffen fertigen könnte. Bis dahin müsste die Station aber von der Erde
versorgt werden, wofür leistungsfähige Trägersysteme entwickelt werden müssen.
Vielleicht böte die zur Zeit vernachlässigte Internationale Raumstation (ISS) eine Möglichkeit als
Zwischenstation, man könnte das Raumschiff für den Mond oder sogar für den Mars hier zusammenbauen
und kleinere Komponenten in mehreren Flügen in den Weltraum bringen.
Aber das von Bush vorgeschlagene Programm sieht jedoch eher vor, die Station bis 2010 fertigzustellen und sich
dann aus dem Projekt zurückzuziehen, um sich den neuen Aufgaben zu widmen. Im Grunde heißt das aber,
dass eine wichtige Forschungseinrichtung ohne triftigen Grund für eine Vision geopfert werden soll, deren
Realisierung aus finanziellen und technologischen Gesichtspunkten noch lange nicht so sicher steht, wie man das
vielleicht gerne hätte.
Auch das Spaceshuttle kommt nicht in Frage, um die Weltraumflotte der USA zum Mond zu führen, und neue
Konzepte sollen erst in den nächsten Jahren entwickelt werden. Das Crew Exploration Vehicle (CEV), von dem
zur Zeit noch nicht einmal feststeht, ob es wie ein Shuttle als Wiedereintrittskapsel - z. B. die Apollokapseln -
ausgelegt wird, soll bis 2008 entwickelt werden und 2014 seinen ersten bemannten Flug absolvieren. Bisherige
Planungen für einen Shuttle-Ersatz wären zur Zeit kaum geeignet, den Anforderungen für einen Flug
zum Mond zu genügen. Man wird also auf absehbare Zeit auf die Kooperation mit internationalen Partnern
angewiesen sein.
Allerdings haben noch keine Gespräche mit möglichen Partnern in Europa, Japan, Kanada oder Russland
stattgefunden. Trotzdem scheint eine internationale Zusammenarbeit nicht unerwünscht zu sein, denn die
russischen Sujuz-Kapseln und auch die europäische Ariane 5 werden als möglicher Bestandteil der
kommenden Missionen erwähnt. Was nicht erwähnt wird: Die ESA hat mit dem wieder verwendbaren Phönix
oder Hopper eine neue Shuttlegeneration in der Schublade. Ganz zu schweigen davon, dass sowohl die ESA mit AURORA
als auch die russische Weltraumorganisation RKA bereits Pläne für bemannte Marsmissionen besitzen. Die
Russen setzen dabei übrigens auf die ISS, um das Marsraumschiff - von dem einige Komponenten sogar schon
getestet wurden - im Orbit zusammenzusetzen. Und dann ist da noch das "Mars Direct"-Programm der Mars
Society, das ebenfalls für einen Bruchteil der Kosten zu haben wäre, aber nicht auf den Mond als
Zwischenschritt angewiesen ist.
Für jeden Teilbereich der zukünftigen Missionen müssen, wie man sieht, völlig neue Konzepte
entwickelt werden und diese Kosten müssen in Zeiten knapper Kassen gerechtfertigt werden. Ganz zu schweigen
davon, dass eine Milliarde Dollar in fünf Jahren sowie Umschichtungen aus den Budgets anderer NASA-Programme
- das Hubble-Teleskop ist schon geopfert worden - in Höhe von 11 Milliarden kaum ausreichen werden: Für
Apollo wurde das Budget zweimal hintereinander verdoppelt - und bis zum Mars könnten die Kosten auf 500
Milliarden Dollar steigen.
Aber es gibt gute Gründe das Geld zu investieren und wieder zum Mond zu fliegen. Zum einen bietet sich hier
ein hervorragender Standort für astronomische Beobachtungen ohne störende Atmosphäre und auf der
erdabgewandten Seite auch ohne den störenden Einfluss von Funkwellen auf die Radioastronomie, ganz zu
schweigen von der vierzehntägigen Mondnacht, die längere Beobachtungsperioden erlaubt. Auch wären
mit einer ständigen Vertretung des Menschen auf unserem Trabanten geologische Untersuchungen möglich,
die wichtige Erkenntnisse über Entstehung und Aufbau unseres Sonnensystems ermöglichen würden.
Daneben verfügt der Mond über reiche Rohstoffvorkommen, die über kurz oder lang eine
wirtschaftliche Ausbetung rechtfertigen könnten, insbesondere die Vorkommen an Helium-3 sind als
zukünftige Energiequelle in der Kernfusion sehr begehrt und die Menge von geschätzten einer Millionen
Tonnen auf dem Mond würde für tausende von Jahren reichen. Den Mond auf diese Weise auszubeuten
dürfte aber noch in weiter Ferne liegen und ist bei nachhaltiger Wirtschaft auch kein ernstzunehmender Grund
zum Mond zurückzukehren.
Trotzdem könnten einige der Technologien, die hierfür entwickelt werden müssen, auch für das
Leben auf der Erde von Bedeutung sein. In der fortschreitenden Informationstechnologie werden immer
leistungsfähigere Sateliten in den Erdorbit geschossen, die auch immer schwerer werden und immer mehr Energie
verbrauchen. Es lässt sich natürlich darüber streiten, ob Spin-Offs aus dem Mondprojekt hier den
entscheidenden Technologiesprung tatsächlich gewährleisten, oder ob die Industrie diese Entwicklung auch
in Eigenregie vorantreiben kann.
Aber natürlich dient der Langzeitaufenthalt auf dem Mond zugleich der Vorbereitung einer bemannten Mission
zum Mars, wobei insbesondere soziale Faktoren und Probleme genau analysiert werden müssen, und auch die
Technologie ist bei so langem Einsatz extremen Belastungen ausgesetzt und muss vorher ausführlich getestet
werden. Ist man erst mal auf dem Weg zum Mars, gibt es kein zurück mehr.
In jedem Fall ist also viel Arbeit nötig, wenn tatsächlich in den kommenden Dekaden wieder ein Mensch
seinen Fuß auf unseren nächsten Nachbarn im All setzen soll - und es gibt genug Kritiker, die sagen,
dass man das alles auf der Erde viel billiger haben kann und nebenbei noch Gesundheitsversorgung und Bildung
verbessern könnte.
Bleibt zu hoffen, dass es sich bei der Ankündigung von George W. Bush vom 14.01.2004 nicht nur um
Wahlkampfgetöse handelt, das von innen- und außenpolitischen Problemen ablenken soll, und
tatsächlich wieder ein neues Raumfahrtzeitalter anbricht. Nachdem die Vorarbeiten anderer
Weltraumorganisationen und sogar der eigenen Landsleute aber kaum eines Blickes gewürdigt wurden und der
Haushalt der USA eine derartige Anstrengung zur Zeit wohl nicht trägt, dürfen berechtigte Zweifel
angebracht werden.
Link zum Thema:
http://spaceflightnow.com - President Bush unveils new space initiative
http://www.upi.com - United Press International: Bush to seek partners for space plan
http://www.cnn.com - CNN.com - NASA will almost start from scratch in moon-Mars effort - Jan. 9, 2004
http://www.esa.int - ESA - Aurora Programme
http://www.space.com - Russian Space Official: Humans to Mars as Priority
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"Der Herr der Ringe": Ausgezeichnet mit vier Golden Globes.
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Bei der diesjährigen Golden Globe Verleihung, die vor kurzem in Los Angeles stattfand, schien sich ein Trend
umzukehren. Sciencefiction- und Fantasy Filme galten lange Zeit als Außenseiter und wurden bei renommierten
Preisverleihungen regelmäßig übergangen.
In diesem Jahr räumte der dritte Teil der Filmtrilogie: "Die Rückkehr des Königs"
die begehrten Preise für dien besten Dramafilm, den besten Regisseur, den besten Filmsong "Into the
West" und die beste Filmmusik ab - also vier Auszeichnungen.
Die komplette Liste der Preisträger finden Sie unter dem unten angegebenen Link zum Verband der
Auslandspresse in Hollywood, der Hollywood Foreign Press Association.
Link zum Thema:
http://www.hfpa.org
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"King Kong": Mit Naomi Watts in der Hauptrolle.
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TheMovieBox.net berichtet, dass E! News Daily ein Interview mit Naomi Watts ("The Ring") und
Peter Jackson bei einem BAFTA/LA Dinner am Samstag geführt hat. Watts bestätigte im Interview, dass sie
die Hauptrolle in "King Kong" spielen wird, dem neuen Big-Budget-Projekt von Peter Jackson.
"Ich werde in der Hand von King Kong sitzen", sagte sie scherzend und bezog sich dabei auf Ann Darrow im
Original-"King Kong". Sie erwähnte auch, dass die Dreharbeiten im August beginnen und der
Film am 14. Dezember 2005 in die amerikanischen Kinos kommen soll. Jackson fügte hinzu, dass er "'King
Kong' als Drama gestalten will, nicht als Fantasy, nur als geradliniges Drama. Und ich will zeigen, was wirklich
in dieser Situation passieren würde und ich denke, das wäre interessant."
Amazon-Link zum Thema:
"The Ring" - DVD zum Preis von 21,99 EUR
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"The Chronicles of Riddick": Kristin Lehman verrät Details.
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Kristin Lehman, die an der Seite von Vin Diesel im neuen Science Fiction-Film "The Chronicles of
Riddick" spielt, erzählte Sci-Fi Wire, dass etwas ihren Charakter mit Diesels Antihelden verbindet.
"Ich spiele den einzig weiteren Furyaner im Film", sagte Lehman in einem Interview. "Vin ist, wie
wir wissen, ein Furyaner. Und das ist natürlich seine Odyssey, zu begreifen, wer er ist, von woher er stammt
und was seine Odyssey ist. Und ich bin die Furyanerin, die ihm dies erklärt. Ich komme zu ihm."
In "Riddick", der Fortsetzung zum Kinoerfolg "Pitch Black", erfahren die
Zuschauer, dass die Furyaner eine mysteriöse und verschwunden geglaubte Rasse sind, die im Universum als
einzige Gegenkraft zu den habgierigen Necromongers stehen, die mit ihren Gewalttaten die gesamte Galaxie
überziehen. "Man muss den Film sehen um zu begreifen, was ein Furyaner wirklich ist", sagte Lehman.
"Furya ist der Planet, von dem sie stammen und der Film dreht sich um Riddicks Entdeckung, was ein Furyaner
ist. Und wie man weiß, [ist 'Chronicles of Riddick' als erster von] drei Filmen gedacht. Hoffentlich wird
deshalb dieser ein Erfolg, so dass sie weitere Filme drehen und wir weiter in die Kultur und deren Leute und
Charaktere eintauchen können."
Lehman verriet, dass sie ursprünglich für eine Rolle in "Pitch Black" vorgesprochen
habe. "Ich sprach ursprünglich mit [Vin Diesel] für 'Pitch Black' vor, deshalb kannte ich
ihn", sagte sie. "Er ist einer der Ausführenden Produzenten bei diesem Film, deshalb hat er viel
Einfluss. Es war großartig. Er ist unheimlich kreativ. Und dieser Film, so denke ich, ist ein Beweis, wie
sehr er Freude daran hat, Geschichten zu erzählen."
Die Schauspielerin fügte hinzu, dass "Riddick" das Universum, das im ersten Film
eingeführt wurde, stark erweitern wird. "Es ist komplett verschieden," sagte sie. "Es ist
riesig, es ist episch. Gewaltig in der Ausdehnung und gewaltig bei den Special Effects."
"The Chronicles of Riddick" kommt am 11. Juni 2004 in die amerikanischen Kinos, ein deutscher
Starttermin steht noch nicht fest.
Amazon-Link zum Thema:
"Pitch Black - Planet der Finsternis" - DVD zum Preis von 13,00 EUR
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"Shrek 3" & "Shark Tale 2" in Planung.
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DreamWorks bereitet alles für die Produktion der computeranimierten Fortsetzung "Shrek 3"
vor, auch wenn "Shrek 2" erst im Mai in die amerikanischen Kinos kommt, berichtet Variety. Im
dritten Teil soll der grüne Ogre die Legende von König Arthus und den Rittern der Tafelrunde durchleben.
Um dies zu bewältigen soll ein zweites Team von Autoren eingestellt werden, das zusammen mit den
"Shrek 2"-Schreibern David Stem, Joe Stillman und David N. Weiss arbeiten wird.
Dass DreamWorks im Fortsetzungsfieber ist, merkt man auch daran, dass man bereits an "Shark Tale
2" arbeitet, obwohl der erste Teil von "Shark Tale" erst im Oktober 2004 in den USA in
die Kinos kommt. "Shark Tale" erzählt die Geschichte um einen jungen Fisch namens Oscar, der
zum Helden wird, als er als Unschuldiger die Verantwortung für einen Mord an einem Hai-Gangsterboss
übernimmt. Oscar wird hierbei von Will Smith gesprochen - nicht der einzige prominente Sprecher für den
computeranimierten Film. So konnte man Filmstars wie Robert De Niro, Reneé Zellweger, Angelina Jolie, Martin
Scorsese und Peter Falk als Sprecher gewinnen.
"Shrek 2" startet am 21. Mai 2004 in den USA und erst am 1. Juli in Deutschland. "Shark
Tale" feiert am 1. Oktober in den amerikanischen Kinos Premiere und kommt am 7. Oktober in die deutschen
Kinos.
Link zum Thema:
http://www.sharktale.com
Amazon-Link zum Thema:
"Shrek - Special Edition" - 2 DVDs zum Preis von 21,99 EUR
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"Kampfstern Galactica"-Stars auf Sammlerbörse.
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Zum 22. Mal öffnen sich am 15. Februar 2004 die Türen des neuen RuhrCongress in Bochum für die
beliebte und bekannte Fan & Sammler-Börse im In- und Ausland. Über 140 Händler bieten an 700
Händlertischen ein Topangebot an Filmen, Comics, Figuren, Material und Zubehör aller Art und in allen
Preislagen von 10 Cent bis mehreren tausend Euro.
Dem jedoch nicht genug, auch einige bekannte Schauspieler aus Sciencefiction-Serien und -Filmen werden auf der
Börse anwesend sein und Autogramme geben. Aus "Kampfstern Galaktica" kommen Richard Hatch
(Apollo) und Herbert Jefferson jr. (Boomer) nach Bochum. Für die "Star Wars"-Fans ist Gerald
Home auf der Sammlerbörse unterwegs, der in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" Tessek und
den Mon Calamari-Offizier neben Admiral Ackbar gespielt hat. Daneben wird Scott L. Schwartz anwesend sein, den
man unter anderem in "Oceans Eleven" und als Wrestler in "Spider-Man" sehen
konnte.
Die Sammlerbörse findet am 15. Februar von 11 Uhr bis 16 Uhr in der RuhrCongress Halle in Bochum statt. Der
Eintritt kostet 6 Euro. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Sammlerbörse.
Link zum Thema:
http://www.sammler-boersen-nrw.de
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"Kampfstern Galactica": Bald grünes Licht?
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Während Fans des "Battlestar Galactica"-Remakes auf eine offizielle Ankündigung warten,
ob der amerikanische Sci-Fi Channel aus den beiden Filmen eine Serie produziert, erfuhr Cinescape Online von einer
vertrauenswürdigen Quelle aus Vancouver, dass das Network den Produzenten tatsächlich grünes Licht
für eine kleine neue "Galactica"-Serie gegeben hat. So soll es zunächst einmal sechs
Episoden der neuen Serie geben.
Bei der Ausstrahlung der neuen zweiteiligen "Battlestar Galactica"-Miniserie im letzten Monat
erzielte der Sci-Fi Channel die dritthöchsten Quoten aller Zeiten für das Network. Am zweiten
Ausstrahlungstag stiegen sogar die Quoten noch einmal im Vergleich zum ersten Tag an. Für viele ist dies
Grund genug, aus den beiden Filmen eine Serie zu machen, doch die hohen Produktionskosten bereiten den Geldgebern
noch einige Sorgen. Ironischerweise wurde die originale "Galactica"-Serie genau aus diesem Grund
nach einer Staffel bereits eingestellt.
Keine der Informationen der Quelle, die laut Cinescape immer zuverlässige Neuigkeiten geliefert hat, wurde
bisher offiziell bestätigt. Die Webseite Media Sharx hat zudem den Sci-Fi Channel angeschrieben und
nachgefragt. Dabei wurde ihnen mitgeteilt, dass zwar über eine Serie diskutiert würde, grünes Licht
hätte sie jedoch noch nicht bekommen.
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"Kampfstern Galactica": Die DVD Box ist eingetroffen!
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Seit einigen Tagen ist endlich die von vielen Fans lang erwartete DVD-Box der SciFi-Kultserie "Battlestar
Galactica" in Europa erhältlich. Die Box umfasst 7 DVD´s und beinhaltet neben den 24 Episoden der
Serie über 3,5 Stunden Special Features, darunter u.a. mehr als 2 Stunden Deleted Scenes sowie ein Interview
mit Glen A. Larson.
Die DVD-Box gibt es zur Zeit nur in Englisch.
Die "Battlestar Galactica"-DVD-Box kann hier bestellt werden und ist auch als Special Edition
erhältlich.
Amazon-Links zum Thema:
"Battlestar Galactica - The Original [UK IMPORT]" - DVD Box zum Preis von 79,00 EUR
"Battlestar Galactica - The Original [UK IMPORT] Special Edition" - DVD Box zum Preis von 99,00 EUR
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"Per Anhalter durch die Galaxis": Das Casting beginnt.
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Nach einem Bericht von Dark Horizons ist nun wohl ernsthaft die Suche nach Darstellern für die geplante
Verfilmung des SciFi-Klassikers "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams gestartet.
Als "Arthur Dent" soll demnach schon der Darsteller Martin Freeman ("The Office")
verpflichtet worden sein, als Planetendesigner "Slartibartfast" Bill Nighy
("Underworld").
Gerüchteweise soll ausserdem Warwick Davis für die Rolle des "Marvin" im Gespräch sein.
Bisher ist noch unklar, wer die Regie des Films übernehmen wird.
Link zum Thema:
http://www.phantastik.de/
Amazon-Link zum Thema:
"Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis" - Taschenbuch zum Preis von 10,00 EUR
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"Die Addams Familie": Bald neu bei RTL.
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Seit 1964 ist die "Addams-Familie" Kult. Zunächst mit der TV-Serie, dann mit mehreren
Kino-Filmen überzeugte die schrägste Familie der Welt die Zuschauer. 1998 begannen die Dreharbeiten zum
Remake der Serie. Im kanadischen Vancouver wurden insgesamt 65 Episoden produziert.
Die Folgen werden in einer Free-TV Premiere ab dem 28. Februar 2004 wöchentlich um 15:25 auf RTL gezeigt.
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HanseTREK II abgesagt!
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Vor wenigen Tagen veröffentlichte Christian Schmidt, Initiator der Hamburger Convention, folgenden Text auf
der Con-Homepage:
Liebe SF-Fans,
leider müssen wir die Hansetrek absagen. Sicher habt Ihr bemerkt, dass unser Staraufgebot diese Auflage der
Con ganz anders aufgebaut war. Es war vielseitiger, hochklassiger, aber auch hochpreisiger...
Diese Mischung wurde vom Fandom nicht so angenommen, wie wir es uns versprochen hatten. Vielmehr konnten wir
feststellen, dass die Fandoms von STARTREK und STARGATE nicht unterschiedlicher sein können. Das ist aber
eine
andere Sache.
Es gibt viele Gründe, die nun zu dem führen, was wir unbedingt vermeiden wollten. Schlechte
Wirtschaftslage, der hohe Norden, schlechte Zahlungsmoral, schleppende Verhandlungen mit Geldgebern
etc...etc...etc...Habt Ihr alles schon mal gehört. Das müssen wir jetzt nicht auch noch durchkauen.
Die erste Hansetrek war schon kein finanzielles Zuckerschlecken, was für eine Erst-Con noch recht normal
schien. Aber jetzt eine zweite Hansetrek auf der selben Grundlage durchzuführen, wäre verantwortungslos
uns und Euch gegenüber.
Dass die Absage so kurzfristig erfolgt, liegt auch an der engen Zeitplanung von der Umstellung der Con bis jetzt.
Es wird keine Hansetrek mehr geben. Es ist eine Entscheidung, die ich bestimmt auch auf Druck meiner Familie und
Freunde getroffen habe. Ich werde mich damit auch aus dem Fandom verabschieden, welches mich über Jahre
geprägt hat.
Ich bitte Euch, Fragen über die Abwicklung der Con zukünftig über die email-addy
quit@hansetrek.de zu richten, damit wir gut
auseinanderkommen...
Ich wünsche Euch und auch dem Rest des Teams Hansetrek, mit dem mich sehr viel Dankbarkeit und Freundschaft
verbindet, alles Gute und viel Glück für die Zukunft.
Christian Schmidt
Damit bewahrheiteten sich Gerüchte, die schon seit einigen Wochen im Umlauf waren. So wurden auch bereits vor
einiger Zeit die Verträge mit den Schauspielern gekündigt.
Link zum Thema:
http://www.hansetrek.de
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SGC 2004.1: Lexa Doig ist verhindert.
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Wegen persönlicher Verpflichtungen kann Lexa Doig leider nicht am 31.01. nach Frankfurt kommen, um neben
Michael Shanks und Christopher Judge im Rahmen der SGC 2004.1 auf der Bühne zu stehen.
Link zum Thema:
http://www.prometheusevents.de
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"Spider-Man 2"': Neues Bildmaterial veröffentlicht.
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Direkt von Sony Pictures stammt ein neues, hoch qualitatives Bild aus "Spider-Man 2", das auf der
Webseite Superhero Hype! veröffentlicht wurde. Darauf sieht man, wie Spidey von Doc Ocks Tentakeln
umschlungen ist. Inzwischen hat auch die offizielle englische Webseite der Comicfilm-Fortsetzung neues
Bildmaterial online gestellt. Sie können dort vier neue Desktop-Bilder für unterschiedliche
Bildschirmauflösungen herunterladen.
"Spider-Man 2" kommt am 2. Juli 2004 in den USA ins Kino, in Deutschland startet er am 15. Juli
2004.
Link zum Thema:
http://superherohype.com
Amazon-Link zum Thema:
"Spider-Man (Deluxe Edition)" - 3 DVDs zum Preis von 29,99 EUR
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"Der Mond ist eine herbe Geliebte"-Film.
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Genre-TV Produzent Tim Minear ("Angel", "Firefly") erzählte Sci-Fi Wire,
dass er engagiert wurde, eine Drehbuch-Adaption von Robert A. Heinleins Roman "Der Mond ist eine herbe
Geliebte" ("The Moon Is A Harsh Mistress") zu schreiben.
Der Roman dreht sich um eine Rebellion in einer Strafkolonie namens Luna auf dem Mond im Jahre 2076. Da die
"Loonies", wie sich die Kolonisten selbst nennen, jedoch keine Mittel haben, um diese Rebellion auf die
Beine zu stellen, ergreift ein riesiger Computer Partei für die Separatisten und entwickelt sich mit der Zeit
zu "Adam Selene", der geheimnisumwitterte Anführer der Rebellion, den noch keiner gesehen hat.
"Ich werde das Drehbuch schreiben", sagte Minear, ein erklärter Heinlein-Fan, in einem Interview.
"Ich werde die Story so gestalten, dass sie so nah wie möglich an Heinleins Politik und Heinleins Vision
der Zukunft herankommt, während ich dabei versuche, die Geschichte zu einem Film zu machen. Dieses Buch ist
nämlich kein Film. Es gibt sehr viele interessante Gespräche über Zellen und Arten von
Revolutionen, was aber in einem Film nicht so interessant ist. Aber es gibt andere Elemente."
Minear wurde engagiert, als er herausfand, wer die Rechte an Heinleins "Fremder in einer fremden
Welt" ("Stranger in a Strange Land") hat. Es stellt sich heraus, dass Produzent David
Heyman die Rechte besitzt. Heyman und Produzent Mike Medavoy haben Minear daraufhin engagiert, eine andere
Heinlein-Arbeit zu adaptieren.
Minear erklärte, dass er dem Beispiel von Peter Jackson, Fran Walsh und Philippa Boyens folgen möchte,
die J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" für die Leinwand adaptierten. "Das sind
großartig adaptierte Drehbücher", sagte er. "Einige Dinge wurde verschoben. Eine Dinge wurden
verändert. Eben genau das, was man tun muss, wenn man etwas so Aufwendiges adaptieren muss. Es ist aber eine
wirklich beeindruckende Arbeit, so nahe an Tolkiens Werk heranzukommen."
Amazon-Links zum Thema:
"Robert A. Heinlein - "Der Mond ist eine herbe Geliebte"" - Taschenbuch zum Preis von 4,95 EUR
"Robert A. Heinlein - "Fremder in einer fremden Welt"" - Taschenbuch zum Preis von 8,90 EUR
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"Andromeda" & "Mutant X": Neue Staffeln!
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Tribune Entertainment hat sowohl "Andromeda" für eine fünfte Staffel, als auch
"Mutant X" für eine vierte Staffel grünes Licht gegeben, berichtet der Hollywood
Reporter. Tribune hat letzte Woche auch einen Vertrag mit dem amerikanischen Sci-Fi Channel über die ersten
vier Staffeln "Andromeda" abschließen können. Danach darf der Sender auch alle 22
Episoden der neuen fünften Staffel im Herbst ausstrahlen.
"Mutant X" wird seit 4. Januar 2004 wieder immer sonntags auf RTL II gezeigt.
"Andromeda" ist derzeit nicht im deutschen Free-TV zu sehen.
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(Zurück zum Inhalt)
Ein Tipp für alle "Star Trek"-Fans vorab: Bald kommt im "Space-Store" eine
Ladung Enterprise-Uniformen an. Genau die aus der neusten Serie. Noch sind sie nicht eingetroffen, darum
können wir an dieser Stelle noch(!) keinen Link präsentieren, aber wie sich alle sicher denken
können, halten wir unsere Leser natürlich auf dem Laufenden.
Als vorübergehende Ersatzbefriedigung haben wir aber natürlich andere Tipps auf Lager: Die Enterprise
Phase Pistol mit Communicator wurde z.B. direkt mit den Gießformen der Serienprops nachgebildet und
zählt zu den akkuratesten "Star Trek"-Actionspielzeugen, die jemals hergestellt wurden. Die
Phase Pistole beinhaltet einen aufklappbaren Deckel und abnehmbare aufleuchtende Energiezellen. Auch der
Communicator ist natürlich aufklappbar und mit Lichtern und Sounds ausgestattet. Das Set aus beiden kostet
schlappe 29,90 Euro und ist damit billiger als so mancher Ken Follet-Roman.
:: Zum Artikel beim SpaceStore
Die Krawattenklammer mit der Enterprise NCC-1701 darauf, ist für 11,71 Euro sicher ein kleines
Schnäppchen. Mehr oder weniger dezent bietet sich diese Klammer auch für offizielle Veranstaltungen zum
Tragen an und verschönert die feinste Krawatte. Oder auch die älteste, je nach Gusto des Trägers.
:: Zum Artikel beim SpaceStore
Die ultimative Re-Inkarnation des Classic-Comunicators ist nun auch in Deutschland eingetroffen. Dieses offiziell
lizensierte Prop (Requisit) hat unglaublich authentische Licht- und digitale Soundeffekte, welche von den Original
Desilu Studio Tonbändern kommen. Das vertraute "piepsen" erklingt, wenn die Klappe aufgeschnappt
wird. Das Moiré Rad dreht sich kontinuierlich und die Energie und Frequenzlichter leuchten bei Aktivierung des
Kommunikators. Die Crew des Schiffes ließe sich mit dem blinkenden roten Notfallknopf alarmieren - wenn man
ein Schiff zur Verfügung hätte. Auch der entsprechende Frequenz-Suchvorgang wird, wenn der entsprechende
Knopf gedreht wird, mit den originalen Geräuschen untermalt. Der Kommunikator wird mit einem
Ausstellungsdisplay, einer nummerierten Plakette und einem Zertifikat geliefert und ist seinen Preis von sehr
stolzen 299,- Euro sicher für jeden Classic-Fan wert.
:: Zum Artikel beim SpaceStore
Aus der Reihe "Das Corona Magazine stellt die Bären-Sammlung des Space-Stores vor", diesmal die
Episode: Der Ferengi-Bär. Kostet ebensoviel wie die anderen Bären (FedCon-Bär, Vulkan-Bär
usw.) knappe 20 Euro, nämlich 19,90, und ist in diesem Fall leidlich knuffig. Das könnte aber auch nur
an den Ohren liegen.. na denn: Wer es mag, soll damit glücklich werden. Der Ferengi Bär steht zumindest
und ist ca. 35 cm hoch.
:: Zum Artikel beim SpaceStore
(Zurück zum Inhalt)
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2004).
Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende,
kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.
Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der
Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Ausgabe #119,
http://www.corona-magazine.de"
Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der
Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung
vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten
Dritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit der
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