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27. Februar 2004 - Ausgabe 119 - "Chrysalis"
Alles eine Frage der Zeit!
Herzlich Willkommen zur 119. Ausgabe des Corona Magazines, liebe Leser. Wir hatten Sie bereits vor einiger
Zeit darum gebeten, uns Ihre Meinung mitzuteilen, wo sich bei unseren Ausgaben und dem Projekt im Allgemeinen
noch Verbesserungspotenziale verbergen.
Nun, einige unter Ihnen waren wirklich fleißig und haben zahlreiche Mails mit interessanten
Vorschlägen geschrieben, von denen wir nun in den kommenden Wochen eine ganze Reihe aufgreifen möchten. Da
dies jedoch neben rein inhaltlichen Neuerungen in unseren Ausgaben auch strukturelle
Veränderungen der verschiedenen Corona-Redaktionen erfordert, und zu guter letzt aus eigenem Antrieb auch technische
Abläufe in diesem Zuge kräftig auf den Kopf gestellt werden sollen, können wir die
nächste Ausgabe des Corona Magazines ruhigen Gewissens voraussichtlich erst wieder Mitte April versenden.
Was jedoch nicht bedeuten soll, dass Sie bis dahin quasi auf dem Trockenen sitzen, denn unser wöchentliches
Corona Newsletter wird natürlich weiterhin wie gewohnt erscheinen.
Ansonsten haben wir eine weitere Herausforderung des neuen Jahres in den vergangenen Tagen erfolgreich hinter uns
bringen können. Mit einer sagenhaften Zahl von 139 Preisen und insgesamt mehr als 600 Einsendungen von Corona-Lesern
bei der Good Will-Aktion - welche mit großer Unterstützung von Paramount Home Entertainment und Gerhard
Raible von Trekworld Marketing ins Leben gerufen werden konnte - überstieg die Resonanz dieses Gewinnspiels
alle Erwartungen. Dafür möchte ich mich heute im Namen der gesamten Redaktion bei allen Initiatoren der
Good Will-Aktion und den Teilnehmern in der Corona Leserschaft herzlich bedanken.
Mir bleibt jetzt nur noch, Ihnen viel Spaß mit der neuen Ausgabe zu wünschen und zu versprechen, dass
wir mit Corona Magazine #120 spätestens Mitte April wieder eine vollwertige Ausgabe mit abwechslungsreichen
Themen präsentieren werden.
Haben Sie eine schöne Zeit und kommen Sie gut durch den Winter!
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Star Trek: Die "Starfleet Corps of Engineers"-Buchreihe, Teil 2
2. Star Trek: Good Will-Aktion - Die Gewinner
3. Kolumne: Über Dinge, die man selten macht
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: Voyager - Frontlinien
6. Drei Fragen an das Corona Magazine
7. Kreuzfeuer
8. Rating Report
9. Comic-Update: Star Wars x2
10. Filmkritik: Underworld - Aristokraten gegen Katakombenkinder
11. DVD-Kritik: David Cronenbergs "Spider" (2002)
12. Das Corona-Spiel des Monats: "Baldur's Gate: Dark Alliance 2"
13. Kurz und Bündig
14. Wissenschaft: Magnetische Monopole
15. Subspace Link
Während sich der erste Teil des Artikels im letzten Corona Magazine der Vorstellung dieser neuen Buchreihe
und den ersten Geschichten widmete, werden im zweiten nun die nächsten, bisher in Buchform erschienenen
Geschichten vorgestellt.
Book 2: "Have Tech, Will Travel"
#5 "Interphase Book 2" von Dayton Ward & Kevin Dilmore
#6 "Cold Fusion" von Keith R. A. DeCandido
#7-8 "Invincible Books 1-2" von David Mack & Keith R.A. DeCandido
"Cold Fusion" ist ein Crossover mit dem "DS9"-Relaunch und bildet die Brücke
zwischen den Romanen "Avatar Book 2" und "Abyss". Im ersten Buch war man auf DS9
gezwungen, den Fusionskern der Station abzustoßen, während im zweiten die Lösung für
dieses Problem präsentiert wird. "Cold Fusion" zeigt, wie Lieutenant Nog von DS9 mit
Unterstützung des S.C.E.-Teams die Lösung findet. Schauplatz der Geschichte ist die verlassene
cardassianische Station Empok Nor, eine der Schwesterstationen von Deep Space Nine.
Duffy, der sich in seiner neuen Rolle als kommandierender Offizier zunehmend wohler fühlt, leitet hier das
Außenteam. Außerdem wird mit den Androssi eine neue Rasse eingeführt, die in späteren
Geschichten weitere Auftritte haben wird.
"Cold Fusion" ist nach "Interphase" definitiv ein weiteres Highlight der Reihe.
"Invincible Books 1-2" ist eine Geschichte, die sich von den bisherigen unterscheidet, da sie sich
komplett auf Sonya Gomez konzentriert. Die Leiterin des S.C.E.-Teams der da Vinci hat den Auftrag,
zusammen mit nicht gerade freundlichen Außerirdischen an einem komplizierten Projekt zu arbeiten. Dieses
läuft komplett aus dem Ruder, als ein eigentlich harmloses Raubtier des Planeten beginnt, die Arbeiter
anzugreifen und zu töten.
"Invincible" besteht zu großen Teilen aus den Logbucheinträgen von Sonya. Durch das
Nacherzählen der Handlung aus Ich-Perspektive präsentieren sich die Ereignisse dieser fesselnden
Kurzgeschichte für den Leser wesentlich intensiver, als das bei der üblichen Erzählweise der Fall
gewesen wäre.
Book 3: "Some Assembly Required"
#9 "The Riddled Post" von Aaron Rosenberg
#10 "Here There Be Monsters" von Keith R.A. DeCandido
#11 "Ambush" von Dave Galanter & Greg Brodeur
#12 "Some Assembly Required" von Scott Ciencin & Dan Jolley
Die kleine Bergbaukolonie zur Dilithiumgewinnung auf BorSitu Minor meldet in "The Riddled Post" per
Notruf einen kompletten Systemausfall. Als die da Vinci vor Ort eintrifft, findet man den Außenposten
total verwüstet vor. Bis auf das Kraftwerk sind sämtliche Gebäude auf rätselhafte Weise
durchlöchert. Bis auf zwei schwer verletzte Personen hat niemand den Vorfall überlebt.
Alles sieht danach aus, dass der unbekannte Angreifer die Fähigkeit besitzt, mühelos aktive Schilde zu
durchdringen und somit eine immense Bedrohung für die Föderation darstellen würde. Das Team der
da Vinci muss nun das Geheimnis des Außenpostens und seines mysteriösen Angreifers lüften.
"The Riddled Post" ist eine solide, spannende Geschichte um die Lösung eines technologischen
Rätsels, nicht mehr und nicht weniger. Aufgrund der hervorragenden Vorgängergeschichten ist sie
allerdings die bisher schwächste.
Die in "Here There Be Monsters" erzählte Geschichte ist der Epilog zur siebenteiligen
"Gateways"-Romanreihe, in der plötzlich sämtliche iconianischen Gateways aktiviert wurden und
damit durch die Verbindung von sonst weit entfernten Orten Chaos geschaffen wurde. Jetzt, unmittelbar nach dem
Ende der Gateways-Krise, folgt die da Vinci einem Notruf der Tellariten-Kolonie auf Maeglin, um sich
einigen "Monstern" anzunehmen, die durch ein Gateway auf den Planeten gelangt sind und dort
Verwüstungen anrichten.
Die "Monster" werden relativ schnell gefangen. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass es sich um
intelligente Wesen handelt, die ganz eigene Ziele verfolgen.
An sich ist "Here There Be Monsters" eine absolut geradlinige Geschichte, ohne größere
Überraschungen. Es sind jedoch die kleinen Momente, die diese "Monster"-Jagd interessant machen.
Dazu zählen die kollegialen Interaktionen zwischen den Crew-Mitgliedern und die Fortführung von
kleineren Nebenhandlungen aus vorhergehenden Geschichten.
Randvoll mit dringend benötigten Ersatzteilen und Nachschubgütern beladen, befindet sich die U.S.S.
da Vinciin "Ambush" auf dem Weg zur vor dem Kollaps stehenden Bergbaukolonie von Beta Argola. Kurz
vor ihrem Ziel gerät das Sternenflottenschiff allerdings in einen Hinterhalt von drei Schiffen der Munqu,
die es offenbar auf die Fracht der da Vinci abgesehen haben. Während der folgenden Raumschlacht zeigt
sich schnell die Unterlegenheit des kleinen Raumers gegen die Überzahl der Angreifer. In einem Wettlauf gegen
die Zeit muss die Crew der da Vinci versuchen, nicht nur ihre eigenen Leben zu retten, sondern auch
rechtzeitig die Kolonie vor dem Zerfall zu bewahren.
"Ambush" handelt in erster Linie von einer bis zur letzten Minute spannenden Raumschlacht und dem
Einfallsreichtum der wunderwirkenden Ingenieure der Sternenflotte, um einen gnadenlosen Gegner zu besiegen.
Den Autoren gelingt damit der Beweis, dass eine Raumschlacht keine atemberaubenden Effekte auf der Leinwand
braucht, um Spannung zu erzeugen. Nur mithilfe von Buchstaben schaffen sie hier eine äußerst packende
Atmosphäre.
Der Planet Keorga hat sich um die Mitgliedschaft in der Vereinten Föderation der Planeten beworben.
Kurze Zeit später fordern die Keorganer zusätzlich einen planetaren Management-Computer an, worüber
die Föderation allerdings erst nach einer Entscheidung über die Mitgliedschaft des Planeten
beschließen will. In "Some Assembly Required" haben sich die Keorganer kurzer Hand einen solchen
Computer aus anderer Quelle beschafft, zusammen mit einem Handbuch in einer unbekannten Sprache. Um ein
Unglück zu vermeiden, wird ein Team von der da Vinci geschickt, den Keorganern bei Installation und
Betrieb des Computers helfend zur Seite zu stehen
Wie sollte es anders sein, ist das Unglück aber schon in vollem Gange. Der Computer ist keine
"gewöhnliche" Künstliche Intelligenz, sondern eine empfindende Entität, die sogar Dinge
wie Doppeldeutigkeiten und Ironie zu verstehen mag. Die Maschine versucht auf bewussten und unterbewussten Niveau
zu den Bewohnern des Planeten eine mentale Verbindung herzustellen. In Folge dessen droht die Welt ins absolute
Chaos zu stürzen, da plötzlich die unterbewussten Wünsche und Gedanken der Einwohner zur
Realität werden.
"Some Assembly Required" zeigt die bisher weniger prominenten Mitglieder der Truppe, Bart Faulwell und
Carol Abramowitz, in Aktion. Hautsächlich Carols Charakter wird weiter ausgebaut. In einer Nebenhandlung
versucht sich Bart in Kunst. Leider ruft seine Skulptur bei den Kollegen zwar sehr unterschiedliche, aber bei
weitem nicht die gewünschten, positiven Reaktionen hervor - sehr zu Barts Leidwesen und zur Erheiterung des
Lesers.
Die Kultur der Keorganer ist interessant und zwiespältig. Auf der einen Seite sind sie im Denken und Handeln
sehr direkt und geradlinig und kaum zu Fantasie und Intuition fähig; auf der anderen Seite sind sie aber
begabt, um unvergleichliche Kunstwerke zu erschaffen.
Der eigentlichen Handlung gelingt es zwar nicht vollends, zu begeistern, die Geschichte ist jedoch mit kleinen
Freuden für den Leser gespickt, so dass die Lektüre nicht langweilig wird.
Book 4 "No Surrender"
#13 "No Surrender" von Jeff Mariotte
#14 "Caveat Emptor" von Ian Edginton & Mike Collins
#15 "Past Life" von Robert Greenberger
#16 "Oaths" von Glenn Hauman
"No Surrender" zeigt die U.S.S. da Vinci auf einer Mission im kursicanischen System. Eine
Raumstation der Kursicaner, in der gut 1000 Kriminelle und politische Gefangene inhaftiert sind, ist außer
Kontrolle geraten und droht auf einen bewohnten Planeten zu stürzen. Außer dem Personal befinden sich
auch eine Reihe von Besuchern und ein Föderationsbotschafter an Bord der Station.
Im Laufe der Rettungs- und Reparatur-Mission gerät die Crew mitten in eine Revolte gegen die bestehende
Regierung, angeführt von einem früheren engen Freund Captain Golds. Im Gegensatz zu Gold konnte sich
sein Freund irgendwann nicht mehr mit den Idealen der Föderation identifizieren und verließ deshalb
die Flotte und die Föderation. Es kommt zur Wiederbegegnung zwischen den beiden alten, aber inzwischen
entfremdeten Freunden.
"No Surrender" ist von Anfang bis Ende eine kurze, gelungene Geschichte, die äußerst fesselnd
geschrieben ist. Gerade das Ende von Golds Freund ist um so schockierender, da dieser erst als positiver,
idealistischer Charakter in politischer Gefangenschaft aufgebaut wird, nur um dann zum Ende als politischer
Fanatiker enthüllt zu werden.
In "Caveat Emptor" stößt die Crew um Captain Gold auf den in einer Rettungskapsel treibenden
Ferengi DaiMon, der von seiner knappen Flucht vor der Zerstörung des eigenen Schiffes berichtet.
Untersuchungen an der Kapsel können die Geschichte des Ferengi aber nicht bestätigen. Als man den Kurs
der Rettungskapsel zurückverfolgt, findet man das unversehrte Schiff des Ferengi. Kurzer Hand wird die da
Vinci vom viel größeren Ferengi-Raumer per Traktorstrahl festgehalten. In panischer Angst berichtet
der DaiMon, dass ein vor kurzem installiertes Computersystem die Kontrolle über Schiff und Besatzung
übernommen hat und dies der wahre Grund für seine Flucht sei.
Der zum Leben erwachte Computer gibt sich als Milia aus, dem legendären Ketzer aus der frühen Historie
der Ferengi, der Werte wie Freundschaft, Liebe und Vergnügen predigt. Er ist jetzt zurückgekehrt, um die
Ferengi und die gesamte Galaxis zu bekehren.
Ein kleines Team um Sonya Gomez begibt sich auf das Ferengi-Schiff, um den Computer zu deaktivieren und die da
Vinci zu befreien.
Spätestens seit "Star Trek: Deep Space Nine" gilt fast ausschließlich die Regel, dass
Episoden mit den Ferengi im Mittelpunkt ein Garant für gute Unterhaltung sind. "Caveat Emptor"
bildet da keine Ausnahme. Die Geschichte ist kurzweilig und sehr unterhaltsam, ohne auch nur ansatzweise
lächerlich zu werden.
Man erfährt eine Reihe von interessanten neuen Dingen über der Kultur der Ferengi. Ein weiterer Bonus
ist der Gastauftritt des Großen Nagus Rom und seiner Frau Leeta, was bisher noch nicht einmal den Lesern
des "DS9"-Relaunches gegönnt war.
Bei dem Computer Milia handelt es sich in der Tat um Landru aus der "Classic"-Episode
"Landru und die Ewigkeit", der durch unwissende Hände repariert und es über eine Reihe von
Umwegen bis auf das Ferengi-Schiff geschafft hat. Der Trick, mit dem Gomez schließlich Landru das Handwerk
legt, ist fast noch genialer, als Kirks Argumentation mit Landru.
Diese einzigartige Geschichte macht einfach nur Spaß und ist ein weiteres Highlight dieser Serie.
Regentin Cuzar vom Planeten Evora bittet in "Past Life" die Sternenflotte bei der Untersuchung einer
beunruhigenden Entdeckung um Hilfe. Die U.S.S. da Vinci wird geschickt, um eine gefundene, unbekannte
Maschine zu untersuchen, die schon seit Jahrtausenden unter der Oberfläche zu ruhen scheint und nicht von den
Bewohnern Evoras stammt. Viele Einwohner sind verängstigt und in ihrem Glauben erschüttert, könnte
sich doch durch diese Entdeckung ihr gesamtes Weltbild drastisch verändern. Erst vor kurzem fand der erste
Warpflug statt und man musste feststellen nicht allein im All zu sein. Und nun folgt die Entdeckung, dass offenbar
fremde Wesen schon lange vor der eigenen Zivilisation auf Evora weilten.
Auf dem Planeten angekommen, gerät das Sternenflotten-Team mitten in einen Putsch der isolationistisch
eingestellten Opposition gegen die wahrheitsbefürwortende Regentin. Die Zerstörung des Artefakts durch
fanatische Oppositionsmitglieder bedroht schließlich die gesamte Existenz des Planeten.
Mit Robert Greenberger zeigt wieder einmal ein Autor, wie viel Potential in Nebensächlichkeiten stecken kann.
Die Evora, nur kurz bei einem diplomatischen Empfang (kurz nach ihrem ersten erfolgreichen Warpflug) auf der
U.S.S. Enterprise in "Star Trek: Der Aufstand" zu sehen, werden hier zu einer
vielschichtigen, authentischen Kultur entwickelt und tragen so maßgeblich zur Qualität der Geschichte
bei. "Past Life" handelt von den Ängsten eines Volkes auf der Schwelle in ein neues Zeitalter.
Hier entscheidet sich, wer den Mut aufbringt, das eigene Weltbild in Frage zu stellen, oder aber aus Furcht
versucht, das Unbekannte zu zerstören. Eine äußerst packende und gelungene Geschichte.
Die U.S.S. da Vinci triff in "Oaths" zu regulären Wartungs- und Reparaturarbeiten bei
Sherman’s Planet ein. Für einen Großteil der Crew beginnt der langersehnte Landurlaub. Dr. Lense, eine
der wenigen auf der da Vinci verbliebenen Besatzungsmitglieder, wird zur einzigen Hoffnung der drei
Millionen Einwohner von Sherman’s Planet und dem Großteil der Crew auf der Oberfläche, als diese von
einer unbekannten, sich schnell ausbreitenden Seuche dahingerafft werden.
Dr. Elizabeth Lense steht im Mittelpunkt dieser bedrückenden Kurzgeschichte. Was aufmerksame Leser der
vergangenen Geschichten schon andeutungsweise bemerkt haben, wird in "Oaths" von Captain Gold zur
Sprache gebracht. Es wird deutlich, wie sehr Lense immer noch von ihren Erlebnissen während des
Dominion-Krieges traumatisiert ist und dass es ihr jetzt Monate später immer schwerer fällt, ein
normales Leben zu führen. Die für den Leser höchst aufschlussreichen Gespräche zwischen Lense
und ihrem Captain sind für den Doktor ein Anfang auf dem Weg zur seelischen Heilung. Eine tragische, aber
sehr zu empfehlende Geschichte.
War das alles?
Die "Starfleet Corps of Engineers"-Buchreihe hat einen sehr guten Start hingelegt und eine
Vielzahl von einzigartigen Erzählungen hervorgebracht. Dem Leser wird eine gute Mischung aus
Hightech-Abenteuern und gelungenen Charaktergeschichten geboten. Die Autoren lassen dabei geschickt Verweise zu
den einzelnen "Star Trek"-Fernsehserien einfließen.
Captain Gold und seinem Team ist es wie zuvor der "New Frontier"-Crew gelungen, auf eigenen Beinen zu
stehen und eine einzigartige Erweiterung des "Star Trek"-Universums zu schaffen.
Die Autoren haben auch ganz klar gezeigt, dass es kein Nachteil ist, eine Serie von Kurzgeschichten zu schaffen.
Diese stehen in ihrer Erzähltiefe üblichen Romanen meist in nichts nach.
Obwohl jede der Kurzgeschichten in sich abgeschlossen ist, schafft die Entwicklung der Charaktere und ihrer
Beziehungen untereinander eine zusammenhängende Serie von Geschichten, die in sich wieder eine Einheit
bilden.
Das zweite Buch "Have Tech, Will Travel" enthält als Bonus eine 91-seitige Enzyklopädie
über die Personen, Orte, Geschehnisse usw. der ersten acht Geschichten. So kann sich der Leser leicht noch
einmal die wichtigsten Fakten in Erinnerung rufen.
Die "Starfleet Corps of Engineers"-Reihe erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei den
Lesern. So sind für 2004 und 2005 die nächsten Sammelbände in Buchform geplant. Ungeduldige Leser
haben die Möglichkeit, die Erstveröffentlichungen im eBook-Format zu lesen. Zum Zeitpunkt der Erstellung
dieses Artikels ist mit "The Demon, Book 1 of 2" bereits die 35. Geschichte der Reihe erschienen.
Amazon-Links zum Thema:
"S.C.E. Book 2 - Have Tech, Will Travel" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,13 EUR
"S.C.E. Book 3 - Some Assembly Required" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,13 EUR
"S.C.E. Book 4 - No Surrender" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,13 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Liebe Leserinnen und Leser des des Corona Magazines,
Ende des Jahres 2003 haben wir zu der großen Good Will-Aktion der Firmen Paramount Home Entertainment und
Trekworld Marketing eingeladen, die als Reaktion auf unsere Berichterstattung über die Problematik bei
manchen "Star Trek"-DVDs entstanden war. Über 600 Einsendungen erreichten uns in den
folgenden vier Wochen, sowohl per Mail (überwiegend) als auch per Fax (ca. ein Sechstel). Diese 119. Ausgabe
des Corona Magazines steht ein wenig im Zeichen dieser Aktion. Doch bevor sich unser Herausgeber Mike Hillenbrand
in seiner Kolumne und sich die Chefredaktion in den "Drei Fragen an..." noch einmal mit der Good
Will-Aktion beschäftigen, möchten wir an dieser Stelle erst einmal die 139 Gewinner bekannt geben.
Sollten Sie zu den Einsendern gehört haben, wünschen wir Ihnen, Ihren Namen unter den folgenden 139 zu
finden. Sollten Sie zu den rund 500 Übrigen gehören, wünschen wir Ihnen bei der nächsten
Verlosung viel Glück, die ganz sicher kommen wird. Bleiben Sie uns einfach gewogen!
Der Gewinner des "TNG" Seriensticks ist:
Stefan Peters, Menden
Je einmal Season 1-7 der Serie "Star Trek: DS9" auf DVD haben gewonnen:
Karl Kramer, Schwerte
Kamran Kiafar, Mutters/Österreich
Tanja & Ralph Thomas, Siegen
Je eine von zehn Picard DVD-Boxen haben gewonnen:
Kurt Raab, Mannheim
Volker Simshäuser, Saarbrücken
Olaf Elfeld, Köln
Alexander Ruth, Germering
Ralf Franken, CH-8134 Adliswil
Markus Stock, Stuttgart
Thomas Lemke, Weil am Rhein
Michael Neumayer, Ingolstadt
Volker Ippers, Bonn
Barbara Speck-Lukacs, Hamburg
Je eine von zehn "TNG"-Movieboxen haben gewonnen:
Annemarie Steiger, Heidelberg
Susanne Meiermann, Laatzen
Jürgen Bloß, Bonn
Jochen Litzenberger, Erkrath
Klaus van der Meulen, Bottrop
Marko Krieger, Erlangen-Bruck
Jürgen Dietrich, Linz
Kai Berthold, Neubiberg
Peter Kesternich, Euskirchen
Christian Brune, Düsseldorf
Je eine von zehn "Star Trek"-Movies Collections haben gewonnen:
Gerhard Fragel, Düsseldorf
Holger Ralph Gelhar, Reisen
Anja Weiler, Schieder
Gisela Kostka, Düsseldorf
Claus Richter, Stuttgart
Martin Schulz, Lüneburg
Kira Moser-Lenhart, Singen/Htwl.
Edward Godzick, Stuttgart
Christian Eschrich, Drosendorf
Sven Börner, Freital
Je eines von insgesamt zehn "Nemesis"-Giftsets haben gewonnen:
Ingo Schumann, Bonn
Eike Lange, Salzhausen
Bernd Rucinski, Ratingen
Katja Wolfrum-Schlegel, Köditz
Alexander Pahl, Trier
Heike Fröhning, Herdecke
Klaus Höltgen, Essen
Markus Müller, Bochum
Gerlinde Pelz, München
Kai Buchal, Schotten
Wir haben zwanzig Mal eine "Nemesis"-DVD verlost und je eine haben gewonnen:
René Gräßler, Toppenstedt / Tangendorf
Patrick Vardon-Odonkor, Köln
Lena Ottenheimer, CH-Zuerich
Josef Gerstenmayer, A-Wien
Thorsten Doehlert, Viersen
Liane Trautwein, Geilenkirchen
Matthias Hintze, Berlin
Michael Schiff, Freiburg
Robert Gneist, Göthewitz
Ulrich Stickman, Bremen
Thomas Dinger, Freiburg
Andre Noike, Meinerzhagen
Claus Hirdes, Ditzingen
Arndt Wills, Regensburg
David Elias, CH-Bern
Thomas Scherzinger, A-Pucking
Jörg Rambach, 08525 Plauen
Reinhard Schüßler, 88454 Hochdorf
Olaf Brüschke, Kamen
Andreas Gretenkord, Hannover
Von zehn Special Editions des Films "Star Trek V" auf DVD haben jeweils eine gewonnen:
Thomas Leidigkeit, Hattingen
Hans Thorsten Bocksmann, Mülheim an der Ruhr
Tobi Putzo, Burgthann
Andreas Gruber, A-Leopoldsdorf
Thomas Viezens, München
Filip Krejcik, Deggendorf
Juergen Stein, Freital
Ruth Bruendler, CH-Buchrain Luzern
Jürgen Vollmer, Waiblingen
Frank Haesihus, Varel
Jeweils eins von fünf Patrick Stewart-Original Autogrammen erhalten:
Dirk Janknecht, Bottrop-Kirchhellen
Rita Vogler, Hamburg
Olaf Ferschen, Duisburg
Christine Gerstenmayer, A-1220 Wien
Robert Lauer, Jülich
Eins von dreißig Paramount-Lanyards erhält:
Reiner Karius, Aachen
Alexander Viessmann, Kaarst
Frank Liegibel, Freiburg
Uwe Hax, Berlin
Markus Müller, CH-8458 Dorf
Michael Post, Münster
Markus Kachel, Münster
Andreas Goergen, Bendorf
Christian Witte, Essen
Thomas Schmalholz, Kaufbeuren
Jakob Ihde, Dresden
Christian Hochwarth, Wiesloch
Udo Richter, Kassel
Andreas Sigrist, Pforzheim
Henning Tuchel, Essen
Fred-Markus Stober, Karlsruhe
Jens Holzkaemper, Berlin
Dirk Uwe Mähren, Marburg
Christoph Kreisz, Burgwald
Michael Meyer zu Hörste, Freystadt
Manfred J. Geiger, Bretten
Ingo Winter, Wesel
A. Eckelmann, Braunschweig
Karsten Schram, Obertshausen
Peter Schmitter, Widnau
Dr. Alexander Quadt, Brühl
Kevin Reymann, Nordenham
Andreas Nowak, Römerberg
Jonas Nagel, CH-Zürich
Martin Westphal, Deutsch-Evern
Je eins von dreißig Paramount-Feuerzeugen erhält:
Helmut Schädl, A-Wien
Martin Spülbeck, Kaarst
Klaus J. Stöckler, Waiblingen-Beinstein
Bastian Below, Berlin
Olaf Trubel, Münster
Bernd Moser, Konstanz
Gerd Klima, Salzburg
Benjamin Gleich, Niedereschach
Christoph Stinner, Brachbach
Mathias Klimt, Mallentin
Gernot Kamusella, Baiersdorf
Björn Drewes, Hamburg
Helmut Apel, Darmstadt
Florian Beier, Mannheim
Sebastian Schmutzler, Berlin
Holger Hauptmann, Karlsruhe
Marco Gaul, Meppen-Helte
René Stöppel, Herzebrock-Clarholz
Dipl. Math. Oliver Ache, Lahnau
Andreas Wißkirchen, Monheim
Andreas Aumayr, A-Engerwitzdorf
Jörg Behr, Hamburg
Sebastian Bab, Berlin
Michaela Brüning, Berlin
Thomas Scholz, Neustadt an der Aisch
Matthias Müller, CH-Untersiggenthal
Sebastian Peitsch, Bielefeld
Andreas Schulz, Berlin
Robert Gneist, Goethewitz
Claude Stephany, Luxemburg
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern. Zeitgleich zum Versand dieses Corona Magazines ist eine vollständige
Liste mit allen Gewinnern an die Sponsoren gegangen, auf dass der Versand nicht mehr lange auf sich warten lasse.
Ob Sie gewonnen haben oder ob Sie nicht zu den Glücklichen gehören, sollte das Motto dieser Good
Will-Aktion Bestand haben. In diesem Sinne:
Keep on Trekking!
(Zurück zum Inhalt)
Dinge, die man selten macht, sollte man bewusst erledigen. Nicht nur, um sich vielleicht die Arbeitsabläufe
vorsichtshalber einzuprägen, sondern auch, um das Erlebnis gebührend würdigen zu können. Nun
habe ich seit dem 10. April 1999 - meinem "offiziellen" Einstieg ins SF-Fandom als aktiver Fan - die ein
oder andere Verlosung organisiert, angekündigt und durchgezogen. Signierte Romane von hoffnungsvollen
Newcomern, CDs, Videos, DVDs, Comics, Heftromane, Kinobesuche - alles war wohl schon dabei. Von Zeit zu Zeit hatte
ich auch die Ehre, von der Norm abweichende Preise anzubieten. Wie beispielsweise damals, als das Corona Magazine
in Kooperation mit dem Genre-Printmagazin "Space View" zur Premiere des Films "X-Men"
einen Abend in Bergisch-Gladbach, inklusive einem persönlichen Treffen mit Patrick Stewart (ST:TNG Cpt. Jean-Luc
Picard) verlosen konnte. Das war bislang sicherlich das Highlight.
Nun tritt an diese erste Stelle in meinem persönlichen Ranking die jüngst beendete "Good
Will"-Aktion, die wir am Jahresende 2003 zum ersten Mal ausriefen und deren Gewinner wir im Spotlight weiter
oben bekannt gegeben haben. Obwohl es sich hier auch "nur" um jede Menge DVDs plus sechzig Trostpreise
handelt und man meinen könnte, dass dies doch eher gewöhnlich sei, sind es mir die Umstände, unter
denen die Aktion überhaupt gestartet wurde, allemal wert, die "Good Will"-Aktion auf den Platz an
der Sonne zu setzen.
Es waren nämlich die Leser des Coronas, die uns überhaupt erst dazu brachten, kritisch mit dem Thema der
Innenringrisse umzugehen und es waren wiederum andere Leser, die darauf angesprungen und eingegangen sind. Die
Masse der Einsendungen war es schließlich, die uns eine Reaktion von offizieller Seite einbrachte. Das sind
die Fakten, die mich hierbei am meisten freuen: Das alles kam nicht durch uns. Es kam durch Sie. Durch unsere
Leser.
Das Corona Magazine wird mit all seinen Namensvorgängern inzwischen über sieben Jahre alt und darf sich
mit einer enormen Abonnentenzahl schmücken, die zugegebenermaßen aus dem zeitlich glücklichen
Zusammentreffen zweier Entwicklungen in Deutschland entstanden ist: Dem Internetboom, der Mitte der 90er Jahre
erstmals startete, sowie dem "Star Trek"-Boom, der zu dieser Zeit seinen Höhepunkt
erreichte. Nichtsdestotrotz sprach und spricht es natürlich für die Qualität des Projekts, dass in
Zeiten allerorts rückläufiger Auflagen die Abozahlen beim Corona eine erstaunliche Konstanz beweisen.
Aber gerade, weil das Magazine diese Auflage besitzt und wir eben nicht mit massiven und enorm aggressiven
Werbebotschaften auftreten - wie das die ein oder andere "Star Trek"-Seite da draußen leider
macht -, werden unsere Zahlen mitunter angezweifelt.
Klar: Wir können beweisen, dass die Zahl am Ende eines jeden Magazines korrekt ist - wenn wir dem
Zweifler unsere Abonnentenliste zeigen würden. Das ist bekanntlich nicht immer möglich und mitunter auch
ganz sicher nicht erwünscht: Zu behaupten, dass wir unsere Abozahlen faken, ohne das genaue Gegenteil
zu wissen, ist immer leichter als bewusst zu lügen.
Das Innenringriss-Thema hat bei vielen Leuten, mit denen wir als "Star Trek"-Fans häufig zu
tun haben, eine Akzeptanz bewirkt, die vorher nicht in dem Ausmaß vorhanden war. Plötzlich kamen
Reaktionen, die wir in der Masse gar nicht hätten faken können - oder zumindest nur mit einer
großen kriminellen Energie. Ernst genommen hatte man uns ganz sicher schon immer. Plötzlich weiß
man uns aber auch richtig einzuordnen. Dank Ihnen und ihren Mails.
Darum haben wir die Auslosung zu der größten Gewinnaktion, die das Corona Magazine jemals veranstaltet
hat, auch nicht "mal eben" oder gar "nebenbei" erledigt, sondern völlig bewusst und mit
dem gebührenden zeitlichen Rahmen vollzogen. Wir haben jede der über sechshundert Einsendungen
geprüft. Uns war schon vorher klar, dass die lockeren Regeln der Aktion leichte bis schwere
Manipulationsversuche geradezu herausfordern und wir das in den meisten Fällen wahrscheinlich auch nicht
merken würden. Dennoch war es unsere Pflicht - nicht zuletzt für alle jene Teilnehmer, die sich absolut
korrekt verhielten -, die offensichtlichen Schummeleien auszusortieren. Das haben wir nach bestem Wissen und
Gewissen getan. Dabei stellte sich manches Amüsantes heraus.
So gibt es beispielsweise eine Jpg-Grafik, die wir intern nur noch "den Coupon" nennen. Es handelt sich
dabei um einen Media-Markt-Kassenbon, der den Kauf einer "TNG"-Box belegt. Er ist korrekt. Er ist
absolut in Ordnung. Und er wurde exakt ein halbes Dutzend Mal von verschiedenen Absendern als Beweis eingereicht.
Mensch, das kann man doch nicht machen! So was muss doch auffallen!
Was sollten wir tun? Wir haben uns entschlossen, einen dieser sechs Einsender zu der Verlosung zuzulassen.
Zufällig ausgewählt. Die anderen fünf wanderten ins Kröpfchen.
Dann gibt es eine enorme Häufung eines bestimmten Nachnamens in der Bodensee-Region. Allein dreimal innerhalb
kurzer Zeit schlugen Mails bei uns auf, deren Absender in nahe beieinanderliegenden Städten respektive
Dörfern wohnen. - Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Tatsächlich waren zumindest zwei der
Absenderadressen in unserer Aboliste seit langem verzeichnet. Der dritte Absender jedoch leider nicht. Auch er
musste ins Kröpfchen.
Eine Reihe von Faxen und Mails kamen bei uns an, die klar manipulierte Lieferscheine von den
Online-Kaufhäusern amazon.de und froeschl.de enthielten. Sorry Jungs und Mädels. Netter Versuch.
Auch kenne ich nun ein ganz bestimmtes Wohnzimmer in Deutschland von jeder Wand. Denn jeweils eine andere Person
der Familie oder des Freundeskreises ließ sich vor je einer anderen Wand fotografieren. Gar nicht mal
unschlau.
Alles in allem sind wir ja, nun nachdem die Verlosung erledigt ist, vor allem gespannt darauf, ob all die
Neuabonnenten, die sich in diesem Jahr bislang angemeldet haben, uns treu bleiben werden. Wir hoffen, jeder neue
Abonnent ist in den zwei Monaten auch mindestens einmal zum Leser geworden und möchte das vielleicht sogar
bleiben, wenn es gerade nichts zu gewinnen gibt. Und wenn es ein Trost sein sollte: Das nächste Gewinnspiel
kommt bestimmt. :
Einige Dinge freuen mich ganz persönlich. Unter den Gewinnern ist beispielsweise ein Leser, der schon
etliches "bei mir" gewonnen hat und dessen Namen ich schon aus den Anfangstagen als Moderator der
Sendung "TREKminds" kenne. Persönlich getroffen habe ich ihn noch nie, aber wer weiß -
vielleicht in Zukunft?
Generell bin ich gespannt, was die Zukunft für dieses Hobbyprojekt bereithält. Die nächste Ausgabe
des Corona Magazines wird es erst wieder Mitte April geben - und das nicht ohne Grund. Veränderungen sind
notwendig und wir haben ganz klar das, was Data seinem "Bruder" B-4 in "Star Trek:
Nemesis" abspricht: Den Wunsch, uns zu verbessern.
Verändern werden wir ganz sicher nicht unsere Haltung zu den Fans und den Produkten im Fandom. Ich
weiß, was ich von "Nemesis" halte und ein treuer Leser meiner Kolumne weiß das ganz
sicher auch. Unsere Meinungen bleiben das, was sie sind und was sie schon immer - auch schon vor Klaus Michels
und mir - sein sollten: Unabhängig und ehrlich.
Bitte bleiben Sie auch. Zumindest uns gewogen.
(Zurück zum Inhalt)
|
"Star Trek: Voyager" auf DVD bestellbar.
|
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Ein neues Jahr, eine neue "Star Trek"-Serie auf DVD. Auch 2004 veröffentlicht Paramount Home
Entertainment eine Serie aus dem "Star Trek"-Franchise auf den beliebten Silberlingen. Jetzt
können Sie alle sieben Staffeln von "Star Trek: Voyager" bei Amazon.de bestellen. Jede
DVD-Box wird aus sieben Einzel-DVDs bestehen. Ausgenommen ist Staffel 1, da hier nur 16 Episoden produziert
wurden. In jedem Box-Set werden die Episoden einer kompletten Staffel enthalten sein. Dazu kommen wie gewohnt noch
zahlreiche Special Features mit teilweise noch nie zuvor gesehenem Material.
Hier nochmals die Features der ersten Season:
:: Tonformat: Dolby Digital 5.1
:: Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch (D-SR), Italienisch (D-SR), Spanisch (D-SR)
:: Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Dänisch, Holländisch,
Französisch, Deutsch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Schwedisch
:: Laufzeit: ca. 800 Minuten
:: Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Und hier die Specials der ersten Staffel:
:: "Auf ins Unbekannte: Season 1"
Enthält neue Interviews mit den ausführenden Produzenten Rick Berman, Michael Piller und Jeri Taylor.
Sie diskutieren, wie sie zu dritt die Serie geschaffen haben, enthüllen die Herausforderungen der Erschaffung
frischer, neuer Charaktere, einer neuen Prämisse und die Risiken, eine Crew in unbekanntes "Star
Trek"-Territorium zu schicken.
:: "Voyager Zeitkapsel: Kathryn Janeway"
Ein neues, exklusives Interview mit Kate Mulgrew. Sie spricht darüber, wie sie die Rolle von Janeway bekam,
über die Herausforderung einen weiblichen Captain zu spielen und ihr Broadway-Stück über Katharine
Hepburn, "Tea at five". Ebenfalls enthalten sind Archivinterviews mit der Schauspielerin und
seltene "Behind-the-scenes"-Aufnahmen.
:: "Der erste Captain: Genevieve Bujold"
Seltene Aufnahmen und Outtakes von Bujold als Captain Janeway, mit Kommentaren des ausführenden Produzenten
Rick Berman. "Gedanken der Besetzung: Season 1": Die Schauspieler diskutieren ihre Reaktionen auf den
Beitritt zur "Star Trek"-Familie, Fanpost und Vorsprechen. Zusätzlich spricht Armin
Shimerman über seine Rolle "Quark" in der Pilot-Episode.
:: "Am Drehort mit den Kazon"
Der Produzent David Livingston führt auf einer exklusiven Tour an den Drehort in der Wüste, der für
das Kazon-Dorf in der Pilotfolge genutzt wurde. Ebenso enthalten ist ein Interview mit Regisseur Rick Kolbe und
"Behind-the-scenes"-Aufnahmen von den Schauspielern.
:: "Roter Alarm: Visuelle Effekte in der ersten Staffel"
Dan Curry und sein Team zeigen Stück für Stück, wie die spektakulären visuellen Effekte
für die erste Staffel produziert wurden. Highlights: "Behind-the-scenes"-Aufnahmen einer
explodierenden Raumstation, die Benutzung von Feuerelementen bei der Zerstörung von Chakotays Schiff und die
Geheimnisse beim filmen des Voyager-Schiffmodells.
:: "Voyager im Internet"
Der erfahrene Web-Designer Mark Wade erklärt, wie in den frühen Tagen des Internet eine interaktive
Voyager-Website geschaffen wurde, die half, den Start der Serie zu unterstützen. Enthalten sind seltene
Aufnahmen von Kate Mulgrew und Robert Picardo in ihren Rollen für ein Trivia-Spiel und ein Überblick
über die "Star Trek"-Geschichte im Internet.
:: "Echte Wissenschaft mit Andre Bormanis"
Der wissenschaftliche Berater und Drehbuchautor Bormanis erkundet das Streben der Autoren nach Authenzität,
indem sie echte Raumphänomene und wissenschaftliche Theorien einbringen. In der ersten Staffel erklärt
Andre Reisen durch Wurmlöcher, die Wahrscheinlichkeit von Zeitreisen und wie die Fotos vom Hubble-Teleskop
halfen die "Badlands" zu gestalten.
:: "Verlorene Funksprüche aus dem Delta-Quadranten"
Versteckt im Voyager-Menü sind einige Interview-Clips zu finden: mit dabei sind Kate Mulgrew, Michael Piller,
Brannon Braga und Gaststar Vaughn Armstrong (aus: "Das Nadelöhr").
:: Star Trek: The Experience
Bonusmaterial, das nicht auf dem regulären US-Produkt zu finden ist. Ein klingonischer Krieger und andere
Aliens führen uns auf einer besonderen Tour durch diese Attraktion in Las Vegas. Enthalten ist ein Einblick
hinter die Kulissen, ein "Making-of" des virtuellen Abenteuers und Interviews mit den Darstellern sowie
dem Team des "Star Trek"-Museum.
:: Episoden der originalen "Star Trek"-Serie ("Raumschiff Enterprise")
Die 6. Disc beinhaltet erstmals auf DVD zwei "Raumschiff Enterprise"-Episoden mit der original
Crew von Captain Kirk, Spock & Pille (nicht im US-Produkt enthalten):
- Ganz neue Dimensionen
- Griff in in die Geschichte
- "Star Trek"-Trailer
Amazon-Links zum Thema:
"Star Trek: Voyager - Season 1 (3. Mai 2004)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 2 (5. Juli 2004)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 3 (6. September 2004)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 4 (1. November 2004)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 5 (3. Januar 2005)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 6 (7. März 2005)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 7 (2. Mai 2005)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
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"Enterprise": Barrett Roddenberry über die Serie.
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Majel Barrett Roddenberry (ST:TNG: Lwaxana Troi) hatte - anlässlich ihres Geburtstages am 23. Februar -
zusammen mit ihrem Sohn Eugene W. Roddenberry Jr. eine Fragestunde bei StarTrek.com. Sie sagte, dass sie
"Enterprise" nicht schaut, aber die Drehbücher liest und meistens beeindruckt ist, aber sie
glaubt, "sich jetzt ein wenig zurückzuziehen würde jedem, auch den Gedanken, eine Pause
verschaffen. Es wäre schön, wenn man den Fernseher anmachen könnte und eine Woche lang nicht Star
Trek hören würde."
Ihr verstorbener Ehemann, fügte sie hinzu, hatte zu seinen Lebzeiten "langsam genug" von
"Star Trek", und würde er heutzutage noch am Leben sein hätte er vielleicht "sich
davon abgewendet, wäre weggegangen und hätte nur gesagt. 'Macht weiter, habt Spaß'".
"Questor", das Projekt das sie als nächstes machen möchte, würde eine Serie sein,
in der Gene vielleicht mehr Potential als in "Star Trek" sehen würde.
Lwaxana, fügte sie hinzu, wurde erschaffen da sie ihren Mann um eine Rolle in "Die Nächste
Generation" anbettelte. "Wir haben diesen Charakter wirklich für mich erschaffen. [..] Gene
wusste, dass das wahrscheinlich der einzige Weg war mich ruhig zu stellen."
Eugene Roddenberry Jr. Sagte dazu: "Der Charakter war Majel. Der Charakter war meine Mutter. Immer wenn ich
Lwaxana im Fernsehen sehe, sehe ich meine Mutter. Da wird nicht geschauspielert."
Ihr Sohn erwähnte das Majel Barrett Roddenberry von ein paar Softwareunternehmen angesprochen wurde, die
Stimme für die Betriebssysteme aufzunehmen, da sie ja auch die Stimme des Enterprise Computers sprach.
Das wäre für ihn ein Albtraum, fügte er lächelnd hinzu, "den Computer anzumachen und
[ihre Stimme] sagen zu hören 'Rod, mach den Computer aus...!'".
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"Enterprise":Gespräche mit Bakula über Zukunft?
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Einigen Gerüchten zufolge soll Scott Bakula (ENT Captain Archer) vor kurzem mit Paramount über das
Schicksal von "Star Trek: Enterprise" gesprochen haben. Eine anonyme Quelle hat der Webseite
Cinescape.com berichtet, dass Bakula an einem geheimen Treffen mit Paramount-Vorstandsmitglied Garry Hart
teilnahm. Hart - Präsident von Paramount Network Television seit 1993 - ist neben TV-Serien wie
"Frasier" und "JAG" auch für "Enterprise" verantwortlich.
Die Gespräche konzentrierten sich auf "die zukünftige Leitung und Richtung" der neuesten
"Star Trek"-Serie.
Die unbekannte Quelle vermutet, dass Hart möglicherweise gemeinsam mit Bakula daran arbeitet, eine neue
Produktions-Crew einzusetzen um "Enterprise" zu retten. Im vergangenen Monat hatte dieselbe
Quelle berichtet, dass Rick Berman, ausführender Produzent von "Enterprise", in Zukunft
nicht mehr an der Produktion der Serie beteiligt sein würde.
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"Enterprise": Offizielle Infos zu "The Council".
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StarTrek.com hat inzwischen offizielle Informationen zur drittletzten Episode der Staffel namens "The
Council" veröffentlicht. Darin wird man die typische mystische "Reise des Helden" sehen, wenn
Captain Archer das geheimste Versteck des Feindes betritt.
In dem Drehbuch, das von Manny Coto geschrieben wurde, tritt Archer vor den Xindi-Rat auf deren heimatlichen
Boden, um ihnen zu erklären, warum die beiden Völker Frieden schließen sollten und warum die
Planeten-vernichtende Waffe nicht eingesetzt werden sollte. Währenddessen infiltrieren T'Pol, Reed,
Mayweather und ein MACO eine Sphäre um weitere Informationen über die so genannten
"Sphären-Erbauer" zu sammeln. Diese Mission stellt sich als weitaus gefährlicher heraus als
erwartet. Laut StarTrek.com ist die Episode gefüllt mit schockierenden Verwicklungen und Wendungen.
David Livingston führte Regie bei dieser Folge, seine vierte Episode in dieser Staffel, womit er auf Roxann
Dawson (ST:VOY Torres) mit den meisten Folgen in diesem Jahr aufschließt.
Zu den Gastdarstellern gehörten bekannte Gesichter aus dieser Staffel wie Randy Oglesby (Degra), Rick Worthy
(Xindi-Arboreal), Tucker Smallwood (Xindi-Humanoid) und Scott MacDonald (Reptilian Commander). Einige
"Trek"-Newcomer spielten weitere Xindi-Reptilien. Sean McGowan kehrte zum vierten Mal als MACO
Corporal Hawkins zurück, um an der Sphären-Mission teilzunehmen. Josette DiCarlo, die man zum ersten
Mal in "Damage" sehen konnte, kehrt als Sphären-Erbauerin zurück. Ihr schließen sich
weitere transdimensionale Wesen an, die als "Presage" und "Primary" bezeichnet werden und
beide von Newcomern gespielt werden.
Die Episode wird voraussichtlich am 12. Mai 2004 zum ersten Mal ausgestrahlt, wobei man den 26. Mai 2004 für
das Staffelfinale anpeilt.
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(Zurück zum Inhalt)
Die U.S.S. Voyager ist auf dem Weg nach Hause. 60 Flugjahre trennen sie noch von der Heimat, als das Schiff
von einer Übermacht an kleineren Raumschiffen beschädigt und geentert wird. Captain Janeway muss
zunächst hilflos mit ansehen, wie das offensive Potential der Voyager in einem Krieg zweier Welten
erbarmungslos genutzt wird. Dann jedoch wird sie Zeuge eines grausamen Massen-Mordes und muss sich fragen, ob die
Kriegspartei, deren Gefangene sie und ihre Crew sind, nicht doch die weißen Hüte tragen und sie deren
Partei ergreifen muss.
Romane aus dem Universum von "Star Trek", in denen die U.S.S. Voyager die Hauptrolle
spielt, gehörten leider bislang meistens zu den weniger innovativen Buchprodukten des Franchise. Während
einige Autoren dies damit begründeten, dass das Konzept der TV-Serie einfach wenig Spielraum für
künstlerische Freiheiten lässt, beweist das Duo Galanter/Brodeur mit "Frontlinien"
recht eindrucksvoll, dass es durchaus möglich ist, gute Romane rund um die Crew von Captain Kathryn Janeway
zu schreiben.
Dabei klingt die Handlung des Romans zunächst wie eine, die ebenfalls aus dem viel geächteten
Storygenerator der Serie stammen könnte. Böse Rasse gegen gute Rasse. Gute Rasse ist so verzweifelt,
dass sie fremde Raumschiffe kapern und deren Besatzungen dazu zwingt, in ihrem Krieg mitzukämpfen. Dass neben
einer Story aber auch die handwerkliche Fähigkeit des Autoren - oder wie in diesem Falle besser: der Autoren
- zählt, zeigt "Frontlinien" deutlich. Mit einer an manchen Stellen vielleicht zu
ausufernden Gewalt und Charakterszenen mit teils sehr guten Dialogen, verstehen es Dave Galanter und Greg Brodeur
aus dem bekannt anmutenden Plot eine fesselnde und mitreißende Geschichte zu formen.
"Frontlinien" ist vielleicht nicht der beste Voyager-Roman ever, aber er gehört sicherlich
mit zu den Top5 dieser Reihe.
Amazon-Link zum Thema:
"Star Trek: Voyager - Frontlinien" - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Im Rahmen der Good Will-Aktion, deren Gewinner wir in dieser Ausgabe bekannt geben, sind viele hundert Mails in
unseren Postfächern gelandet. Dabei tauchten einige Fragen immer wieder auf, die wir aufgrund der Masse
einfach nicht immer individuell beantworten konnten. Darum möchten wir stellvertretend für über 600
Einzelmails an dieser Stelle die drei meistgenannten Fragen beantworten.
Frage: "Seid ihr nicht auch der Meinung, dass ihr das Thema mit den Rissen in den DVDs zu unkritisch
angegangen seid?"
Antwort: Diese Frage wurde uns wirklich häufig gestellt und fast immer von Käufern, die Probleme mit
ihren DVDs hatten. Natürlich verstehen wir die Frustration, die hochkommt, wenn man für viele hundert
Euro Produkte erwirbt, die dann Mängel aufweisen. Allerdings hat sich einerseits bei der Verlosung gezeigt,
dass sehr viele Teilnehmer gar keine Probleme mit ihren DVDs hatten und andererseits wollten wir nie die Rolle des
Staatsanwalts übernehmen, zumal es gar kein Urteil zu fällen gab. Wir wollten lediglich die Rolle des
Vermittlers. In diesem Rahmen sind wir kritisch mit dem Thema umgegangen, aber letztendlich müssen die Leser
des Corona Magazines jeder für sich beurteilen, ob sie mit dem Verhalten Paramounts und der Stellungnahme von
Gerhard Raible aus dem Corona Magazine #117 einverstanden sind.
Frage: "Was bekommt ihr eigentlich dafür, dass ihr euch so eingesetzt habt?"
Antwort: Mhm, schwere Frage. Was bekommen wir eigentlich? Klare Antwort: Gar nichts, außer Arbeit.
Mitarbeitern des Coronas war die Teilnahme an der Verlosung untersagt und sonstige Prämien in Form von Sach-
oder gar Geldspenden gab und gibt es nicht.
Generell fließt beim Corona kein Geld. Einzige Ausnahmen sind die Partnerprogramme mit
Amazon.de,
Blackstar.co.uk und dem
Space Store. In diesem Fall erhalten wir die allgemein
bekannten Prozente an Provision. Wenn Sie als Leser des Corona Magazines dieses Projekt also unterstützen
möchten, sind Sie herzlich eingeladen, die
Voyager-DVD-Boxen, die
Special Edition von Star
Trek VI oder unseretwegen auch gerne Stefan Raabs Lied für Istanbul "Can´t wait until
tonight" über die Links im Corona Magazine oder Corona Newsletter zu bestellen.
Frage: "Möchtet ihr gerne etwas für diese Aktion bekommen?"
Antwort: ;-). Gut, wir geben es zu: Diese Frage wurde uns noch nie gestellt. Wir bringen sie nur deshalb an dieser
Stelle unter, um noch etwas Generelles loszuwerden. Das Corona Magazine ist seit 1997 ein reines Hobbyprojekt und
soll das auch bleiben. Es gibt eine Reihe von SF-Projekten, die das inzwischen nicht mehr von sich behaupten
können, wenn man sieht, wie viel Aufwand in Werbung gesteckt wird und wie wenig in interessanten Content. Was
wir uns viel mehr wünschen als Ihre Bestellungen über unsere Werbelinks ist Feedback. Mit über
11.000 Abonnenten erhalten wir zwar vergleichsweise viele Lesermails, aber meist zu den selben Artikeln. Die
Kolumne wirkt meist polarisierend, der Rating Report und der Wissenschafts-Artikel informierend und das ein oder
andere Spotlight aufklärend. Aber wir haben eine große Redaktion an wirklich guten Autoren, die
für ihre Arbeit am Corona nichts anderes bekommen als ein Danke-schön! von den Herausgebern. Dabei
würde ihnen ein "Danke schön!" oder manchmal auch ein "Jetzt hör aber mal ..."
seitens der Leser wesentlich mehr geben. Wir alle sind Rampensäue. Wir wollen gelesen werden. Darum unsere
Bitte: Zeigen Sie unseren Autoren, dass ihre Arbeit gewürdigt wird. Eine kurze Mail nimmt nicht viel Zeit in
Anspruch, kann aber sehr viel Motivation bringen. Darum möchten wir Sie gerne bitten.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
Corona-Newsletter 06-04
Kurzgeschichte "Tabula rasa"
Eine tolle Idee und eine faszinierende Was-wäre-wenn-Geschichte! Am Anfang stolperte ich beim Lesen über
den Satz mit den Lucky Strikes (der erschien mir ein wenig holprig), aber der Rest der Geschichte hat das
Weiterlesen belohnt. Daumen hoch - und weiter so, Rudi!
- Achim Hiltrop
Corona Magazine 117
Powered by Emotion - Star Trek-DVDs, die (vorerst) Letzte!
Hallo Mike, sicherlich bin ich nicht der/die Einzige, der auf diesen Artikel ein Feedback schickt. In den
einschlägigen Foren hat der "offene Brief" von Herrn Raible einige Gemüter erhitzt, und ich
muss sagen, dass ich mich auch ein wenig über die enthaltenen Aussagen gewundert habe.
Besonders mit der Bemerkung "Natürlich sind die Trays anders aufgebaut als die normalen Amray Boxen und
da kann es schon mal passieren, dass es mal Knack macht, wenn man seine DVDs zu gierig aus der Packung holt."
hat mich sehr vor den Kopf gestoßen, da sicher niemand seine teuer bezahlten DVDs einem Risiko aussetzt und
so behandelt.
Was leider überhaupt nicht angesprochen wurde, ist die Frage/Lösung für ein Problem auf
"softwaretechnischer" Seite: Nachdem ja schon seit Season 5 das Wurmloch im Intro von DS9 sich ein wenig
bizarr verhält und gemütlich für ein-zwei Sekunden ruckelt, sind mir wie, in dem Sammelthread (1)
genannt, auch an diversen anderen Stellen diese Ruckler aufgefallen.
So zum Beispiel als die Spiegeluniversum-Defiant das Schiff vom Imperator angreifen will, nachdem Rom die
Tarnvorrichtung sabotiert hat. Wir sehen eine Außenansicht, in der die Defiant unter dem klingonischen
Kreuzer durchfliegt und dann eine 180 Grad Kurve fliegt. Nur wirkt das nicht flüssig, sondern als ob O´Brien
gleichzeitig auf Bremse und Gaspedal tritt. Weiterhin taucht dieses Ruckeln auch in Szenenübergängen
auf, was gerade bei Hell-/Dunkel-Wechseln einen aufschauen lässt, im Sinne von "Was ist jetzt
kaputt?".
Mich würde hierzu der technische Hintergrund interessieren, was da falsch gelaufen ist? Und ob/wie Abhilfe
geschaffen kann, denn ich sehe das als einen weiteren Produktmangel an.
Da dies ja leider der "vorerst" letzte Bericht zu diesem leidigen Thema war, könntet Ihr die Frage
vielleicht notieren und falls Euch jemand von PHE/Trekworld über den Weg läuft, drauf ansprechen.
Freundliche Grüsse aus Zürich,
- Tim Buggenthien
Anmerkung der Redaktion: Lieber Tim, vielen Dank für das Feedback und die Informationen. Wir werden dieses
Thema im Auge behalten und bei der nächsten sich bietenden Möglichkeit bei PHE/Trekworld nachhaken.
(1) http://www.areadvd.de/vb/showthread.php?s=&threadid=2712
(Zurück zum Inhalt)
In den letzten Wochen hört man immer öfter, dass "Enterprise" unter Umständen
nach der dritten Staffel eingestellt werden könnte. Es scheint tatsächlich sehr schlecht um den
jüngsten "Star Trek"-Spross zu stehen. Die Quoten haben sich zwar nach dem katastrophal
schwachen letzten Drittel der zweiten Staffel wieder etwas erholt, sind allerdings noch immer auf sehr niedrigem
Niveau. Da sich das Niveau der dritten Staffel eindeutig gesteigert hat, dürfte wohl vor allem die schwache
zweite Staffel, die wohl viele Zuschauer verschreckt hat, und die neue Konkurrenz durch
"Smallville" für die anhaltend schwachen Quoten sorgen.
Der Schachzug des WB-Networks seine erfolgreichste Serie direkt gegen "Enterprise" zu
programmieren, ist zumindest teilweise aufgegangen. Zwar hat "Smallville" auf dem neuen
Sendeplatz Zuschauer verloren, aber dafür läuft der Mittwoch für WB jetzt um einiges besser als in
der letzten Saison. Das Bauernopfer in diesem Schachspiel könnte daher vielleicht bald
"Enterprise" heißen, zumal die Serie schon seit einiger Zeit in den UPN-Charts nicht mehr
ganz vorne mitmischt, aber am teuersten ist ...
Noch wollen die Verantwortlichen das Ende der wichtigen Februar-Sweeps abwarten, bevor es definitiv eine
Entscheidung über die Zukunft von "Enterprise" geben wird. Vermutlich wird es innerhalb der
nächsten paar Wochen eine Entscheidung zu dem Thema "Enterprise" geben.
Auch "Alias" steckt in letzter Zeit in der Krise. Schwächere Quoten als in den beiden Jahren
davor machen der Serie zu schaffen, zudem scheint sie bei den Verantwortlichen des Senders ABC in Ungnade gefallen
zu sein. Keine guten Aussichten also für die Fans von Sydney Bristow.
Etwas überraschend wurde jetzt auch "Angel" abgesetzt. Somit verschwindet auch die letzte
Serie von "Buffy"- und "Firefly"-Mastermind Joss Whedon von den Bildschirmen.
In Deutschland läuft "Smallville" weiterhin sehr erfolgreich auf RTL. Dafür haben die
Wiederholungen von "Enterprise" auf ihrem 19.15-Uhr-Sendeplatz am Samstag schwere Probleme.
Bisher erreichte nur der zweite Teil des Pilotfilms gute Quoten, während die anderen drei Folgen nur sehr
wenige Zuschauer anlocken konnten. Falls Sat.1 die Fortsetzung der Erstausstrahlungen vom Erfolg der
Wiederholungen abhängig macht, dann dürften sich die "Enterprise"-Fans hierzulande
wohl auf eine längere Pause gefasst machen.
(Zurück zum Inhalt)
Ob die bislang erschienenen, aufeinander gestapelten "Star Wars"-Comics die Distanz Erde-Mond
überbrücken, ist unklar. Dass viele der Werke für den schnellen Dollar der Lucas-Lizenzabteilung
sorgen sollten, schon eher zutreffend. Umso schöner, dass seit einiger Zeit unter dem LucasBooks-Label
bei Dark Horse Comics neben einer monatlichen Reihe einige wirklich gute Geschichten erscheinen, die in
Deutschland von Panini Comics in schmucke Sonderbände zusammen gefasst werden. Wir haben die beiden
aktuellen Bände für Sie durchgelesen.
"Star Wars Infinities - Eine neue Hoffnung" ("Star Wars"-Sonderband 17)
Was wäre, wenn Luke Skywalker in "Krieg der Sterne" in der Schlacht um den Todesstern den
Lüftungsschacht verfehlt hätte? Oder wenn sein Torpedo zwar den Schacht getroffen, aber als
Blindgänger der kugeligen Massenvernichtungswaffe nur Blechschaden zugefügt hätte? Dieser Frage
geht Autor Chris Warner in seiner Geschichte nach. Und die hat es wirklich in sich: Nach dem gescheiterten Angriff
auf das Imperium jagt dieses die Rebellen mit aller Macht. Prinzessin Leia kommt scheinbar ums Leben, Luke brennt
auf Rache, Han Solo und Chewbacca spielen Babysitter und bringen den Heißsporn nach Dagobah. Dort treffen
sie auf Yoda, der wie in "Das Imperium schlägt zurück" seine Mühen hat, Luke die
Macht näher zu bringen. Währenddessen ist Leia putzmunter und in der Hand des Imperiums, wo sie von
ihrem Vater Darth Vader zur dunklen Jedi-Ritterin ausgebildet wird. Ihre Waffe: Das Lichtschwert von Obi-Wan
Kenobi ...
"Infinities" wirft einige spannende Fragen auf: Wäre es wirklich so schlimm gewesen, wenn
das Imperium die Rebellen besiegt hätte? Was hätte der Imperator angestellt, wenn er die gesamte Galaxis
unterworfen hätte? Und: Wie hätten die überlebenden Jedi-Ritter darauf reagiert? "Star Wars
Infinities - Eine neue Hoffnung" ist eine wirklich faszinierende Geschichte, die sich kein SF-Fan
entgehen lassen sollte. Da lassen sich auch die manchmal arg actiongeladenen Charaktere der Zeichner Drew Johnson
und Al Rio vergessen.
"Star Wars Imperium: Darklighter" ("Star Wars"-Sonderband 18)
Jede Geschichte besitzt Helden, jede Geschichte besitzt Nebencharaktere. Nebencharaktere deshalb, weil niemand
einen Plot verfolgen könnte, der 100 Hauptdarsteller und deren Lebensgeschichten erzählt. Andererseits
wären übermächtige Helden, die Erfahrungen von 100 Personen in 30 Jahren gesammelt haben, eher
unglaubwürdig. So gibt es auch bei "Star Wars" Figuren, die nicht permanent im Rampenlicht
stehen. Eine davon ist Biggs Darklighter, bekannt aus "Krieg der Sterne". Klingelt es bei dem
Stichwort Rot Drei? Anflug auf den Todesstern? Genau, Biggs ist der Freund Luke Skywalkers, der kurz vor dem
Lüftungsschacht einen Schuss abfängt, der Luke das Leben rettet - und sein eigenes beendet. In
"Darklighter", wie "Infinities" ursprünglich eine Serie von vier Heften,
erzählen Autor Paul Chadwick und Zeichner Doug Wheatley, dass sich Luke und Biggs schon auf Tatooine
gegenseitig das Leben gerettet haben. Eines Tages zieht es Biggs jedoch als Pilot zur imperialen Flotte,
während Luke seinem Onkel bei der Ernte zur Hand gehen muss. Das Leben als Pilot und Kommandant einer
TIE-Jäger-Staffel ist jedoch weit weniger ehrenhaft, als Biggs es sich vorgestellt hat. Es kommt sogar dazu,
dass einer seiner Flügelmänner bei einem Patrouilleflug gegen seinen ausdrücklichen Befehl
verstößt und einen Frachter mit 309 Zivilisten zerstört. Als Biggs' Captain diese Vorgehensweise
ausdrücklich lobt, fasst Biggs den Entschluss, die Flotte zu verlassen. Doch ein Schiff des Imperiums hat
überall Augen und Ohren ...
"Star Wars Imperium: Darklighter" ist eine packende Erzählung: Sie liefert einen
interessanten Einblick ins imperiale Alltagsgeschehen, das in den Kinofilmen nur kurz angeschnitten wird. Dazu
kommen Nebenplots um Liebe, Verrat und die Rebellen, die natürlich aus Kontinuitätsgründen im Ende
des ersten Kinofilms münden. Das tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch: Fast bedauert man, dass Biggs
nicht mehr Zeit vor der Kameralinse bekommen hat und freut sich schon auf das nächste Anschauen von
"Krieg der Sterne" - dann mit dem Wissen um Biggs' und Lukes gemeinsame Geschichte.
Amazon-Link zum Thema:
"Star Wars: Infinities - A New Hope" - Comic zum Preis von 11,36 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Originaltitel: Underworld
(GB, D, H, USA, 2003)
Regie: Len Wiseman
Darsteller: Kate Beckinsale, Scott Speedman, Michael Sheen
Regie: Len Wiseman
Drehbuch: Kevin Grevioux, Len Wiseman
Länge: 121 Min.
Inmitten von Mythen und Legenden
Schon seit Jahrhunderten tobt der Krieg zwischen finsteren und legendenbehafteten Kreaturen - aristokratischen
Vampiren und Werwölfen, sogenannten Lycanern. Ein Krieg, der statt mit Holzpflöcken, Kreuzen und
geweihtem Wasser mittlerweile mit modernsten Waffen wie Kugeln aus Silbernitrat und ultraviolettem Licht
geführt wird, und bei dem die schöne Selene (Kate Beckinsale) in Begleitung des Anführers Kraven
(Shane Brolly) ein gewichtiges Wörtchen auf Seiten der Vampire mitredet. Als Gegner haben sich brachial
brutale Werwölfe unter dem Anführer Lucian (Michael Sheen) formiert. Sie betreiben eine gnadenlose Jagd
auf die Blutsauger, wobei seit langer Zeit ein mehr oder weniger stabiles Gleichgewicht zwischen den verfeindeten
Lagern vorherrscht.
Dieses kommt jedoch ins Schwanken, als mit Michael Corvin (Scott Speedman) ein einfacher Mensch zwischen die
Fronten gerät. Die Werwölfe nehmen den überraschten Mann aufs Korn, wobei ihn Selene kurzfristig
in Sicherheit bringen kann. Und auch wenn sie sich später in diese spätere Schlüsselfigur verliebt,
so kann sie doch nicht verhindern, dass Michael im Verlauf der Handlung von einem Werwolf infiziert wird.
Und während der Kampf der dunklen Geschöpfe im Untergrund von Budapest zu eskalieren beginnt und mit dem
Vampirfürst Viktor (Bill Nighy) ein schier unüberwindliches Wesen erwacht, beginnt Selene langsam mit
der Entflechtung der Hintergründe, welche zu dieser unüberwindlichen Blutfehde führten.
Vampire vs. Werwölfe
Es ist mit "Underworld" das erste Mal geschehen, dass Vampire und Werwölfe in einem
Kinostreifen gegeneinander antreten. Der Film setzt dabei jedoch nicht auf übliche Werke des Genres auf. Der
Zuschauer hat es hier also nicht gerade mit Dracula zu tun, der mit wehendem Umhang und schulterlangem Haar
hübschen Jungfrauen nachstellt. Ganz im Gegenteil wird bei diesem Streifen eher das Thema Rache in den
Vordergrund gestellt, gepaart mit verbotener Liebe zwischen einem Vampir und einem Menschen.
Das Regiedebüt von Len Wiseman - der unter anderem auch als Mitarbeiter in den Filmen "Men in
Black" und "Independance Day" Erfahrungen sammelte - ist dabei ein virtuoses,
abwechslungsreiches Werk mit beeindruckend viel dunkler Ästhetik. Gerade Styling und Look spielen dabei in
diesem wunderbar metallisch-monochrom fotografierten Werk voll Strass besetzter Klamotten eine bemerkenswert
große Rolle.
So spielt der Film fast über die gesamte Länge bei Nacht, wobei die Vampire mit aristokratisch
dekadentem Touch in einer feudalen Villa recht luxuriös leben, Porsche fahren, schicke Lederkleidung tragen
und sich möglichst wenig um die Erbfeindschaft zu den Werwölfen scheren. Wohingegen diese ihr Dasein in
ungemütlichen Katakomben fristen.
Trotz Low-Budget zum Erfolg
Wiseman gelingt es, mit seinem neuen Werk zwei Genres zu vermischen, die bis dato meist getrennte Wege gingen:
Vampir- und Werwolffilme. Mit nur etwa 20 Millionen Dollar Produktionskosten gilt der Film in den USA schon fast
als Low-Budget-Werk, wobei man dies dem Film in keiner Minute ansieht. Zudem gelang dem vielfach für
Videoclips und Werbefilme ausgezeichneten Wiseman mit diesem Streifen der Sprung auf den Platz an der Sonne in den
amerikanischen Kinocharts und er selbst stieg in die erste Liga amerikanischer Action-Regisseure auf. Nicht
zuletzt durch den modernen Romeo-und-Julia-Handlungsbogen mit Hollywood-Star Kate Beckinsale in der Hauptrolle
wurde der Film zum Überraschungserfolg des vergangenen Jahres. Eine Fortsetzung ist übrigens bereits in
der Vorbereitung.
Ein schickes Gemetzel
Doch nun zu den Schmankerln der Handlung: Die Hintergründe der Fehde zwischen den beiden Clans werden nach
und nach in kleinen Schritten erhellt, zumeist in Rückblenden, wobei diese recht interessant in den Film
eingewoben sind. So erbt jedes neue Clanmitglied die Erinnerungen des Clans beim so genannten dunklen Kuss, was
die Möglichkeit bietet, die Geschichte geschickt in Form von gerafften Sublimationsszenen zu vermitteln.
Und während sich die Vergangenheit so schrittweise dem Zuschauer entschlüsselt, steuert die aktuelle
Handlung mit viel Geballere gezielt auf den abschließenden Höhepunkt zu, den man zurecht als gelungen
serviertes Blutbad bezeichnen darf.
Überhaupt geht der Streifen nicht zimperlich mit dem geneigten Betrachter um. Wem es also auf den Magen
schlagen sollte, wenn sich ein Werwolf eingeschlagene Ninja-Sterne mit Schmackes aus dem Torso zieht, sollte
"Underworld" besser meiden. Ansonsten dürfen sich Freunde dunkler Ästhetik durchaus die
Zeit nehmen und den Film nicht entgehen lassen.
... mit vielen Anleihen
Fazit: "Underworld" stellt einen bunten Genre-Mix mit vielen Anleihen aus Filmen wie
"Matrix", "Blade" und sogar "Batman" dar - denn zu sehr
erinnert die düstere Umgebung in Hochhaus-Architektur an das altbekannte regennasse Gotham City. Die Story
selbst macht zumindest am Anfang einen etwas wackligen Eindruck und ist für meinen Geschmack zu kompliziert
erzählt. Dafür gibt es jedoch zahlreiche technische Eigenheiten, die diese negativen Eindrücke
schnell wieder wettmachen, wie beispielsweise die faszinierenden Verwandlungen der Lycaner zu Werwölfen.
Der Zuschauer muss selbst entscheiden, ob es am Thema an sich, oder an den vielen Wendungen der Handlung liegt,
dass Spannung bei diesem Werk nur phasenweise aufkommt. Eine runde Spannungskurve existiert leider nicht, wobei
die Zuschauer dennoch durch die interessant geschilderte Theorie zur Entstehung von Werwölfen und Vampiren
auf ihre Kosten kommen. Reizvoll ist das Schauermärchen "Underworld" jedoch allemal, und
dies nicht nur für Fans von Kate Beckinsale.
Link zum Thema:
http://www.sonypictures.com/movies/underworld/ - Offizielle Website
Amazon-Links zum Thema:
"Underworld" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
"Underworld [Soundtrack]" - CD zum Preis von 14,99 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Der Name David Cronenberg ist bei Filmliebhabern weltweit ein fester Begriff. Mit Werken wie "The Dead
Zone", "eXistenz" oder "Naked Lunch" hat der kanadische auteur
eine Kreativität bewiesen, die einfach gern gesehen wird. Umso unverständlicher, dass sein mittlerweile
auch schon gut zwei Jahre alter "neuer" Film "Spider" in Deutschland nie das Licht der
Welt erblicken durfte; nicht einmal zur Videothekenauswertung hat es gereicht. Zwar findet sich Cronenberg damit
in guter Gesellschaft - immerhin hat auch der letzte Woody-Allen-Film keinen deutschen Verleih gefunden - ein
erschreckendes Novum in der Geschichte dieses Filmemachers! -, aber bedenklich ist es schon. Da werden
dramaturgische Hohlbirnen wie "Pura Vida Ibiza" in jedem Multiplex Deutschlands bis zu fünf
Mal am Tag gespielt, aber ein Cronenberg darf nicht einmal in die Programmkinos ...
Dort wäre diese Geschichte aber hervorragend aufgehoben. In seinem jüngsten Werk entfernt sich der
Kanadier nämlich wieder von der vielleicht etwas zu selbstreferentiell geratenen Surrealität des
Vorgängerfilms "eXistenz", und wendet sich einer kleinen, charakterorientierten Milieustudie
zu.
Dennis Cleg, seit seiner Kindheit mit dem Spitznamen "Spider" versehen, wird aus einer psychatrischen
Anstalt entlassen und findet Quartier im Haus der resoluten Mrs. Wilkinson, die Zimmer vermietet. Für Cleg,
der von einer nahezu manischen Unruhe angetrieben wird, ist dieser Wohnortwechsel eine Rückkehr zu seinen
Wurzeln, hat er in der Nachbarschaft doch seine Kinderjahre verbracht.
Auf tagelangen Wanderungen durch die Umgebung und in nächtelangen Grübel-Sessions in seinem Zimmer
versucht Cleg, diese Zeit mental zu rekonstruieren und stößt dabei auf ein schockierendes Geheimnis.
Oder vielleicht doch nicht?
David Cronenberg adaptiert hier einen Roman von Patrick McGrath. Zwar zeichnet dieser auch für das
Filmdrehbuch verantwortlich, doch finden sich so viele typische Manierismen des Regisseurs in der Dramaturgie von
"Spider", dass man zumindest von einer sehr engen Zusammenarbeit der beiden ausgehen kann.
Wie bereits in vielen Vorgängern befasst sich der Kanadier einmal mehr mit der Frage nach der Wirklichkeit
der Realität und den verschiedenen Gesichtern von Individuen. Der Zuschauer wird gemeinsam mit Spider in eine
Geschichte geworfen, deren Inhalt sich ihm erst nach und nach erschließt.
Selbst am Ende des Filmes hält sich ein hartnäckiger Zweifel, ob das gerade erschlossene (und einfach
auffallend konventionelle) Finale auch wirklich die endgültige Auflösung der Geschichte darstellt.
Cronenberg erzählt allein aus der Sicht seines Protagonisten, und der von Ralph Fiennes vorzüglichst
dargestellte Dennis ist nun mal mental behindert. A tale told by an idiot - wollen wir da wirklich glauben, was
wir sehen?
Denn es geht um viel, nämlich um den Tod der von Spider vergötterten Mutter (Miranda Richardson). Wer
war es, der damals für ihr Ableben verantwortlich zeichnete? Der Vater Bill (Gabriel Byrne) vielleicht? Oder
dessen Affaire Yvonne (abermals Miranda Richardson)?
Cronenberg spielt virtuos mit den Erwartungshaltungen der Zuschauer und wirft uns in unseren Ermittlungen jedes
Mal Steine in den Weg: Wenn das so ist, dann kann doch das nicht gewesen sein ...?
Vergleiche mit David Lynch sind seit "Mulholland Drive" leider zutiefst inflationär
geworden, aber die narrative Struktur von "Spider" erinnert durchaus an die gewohnten Lynchismen,
wenn auch in einer light-Version.
Die Optik des Films passt sich den Charakteren und ihrem Erscheinungsbild an: Graue, triste Proletariats-Bauten,
herrlicher Cockney-Akzent (insofern ist es ein wahrer Segen, dass es von "Spider" keine deutsche
Tonspur gibt) und viele zwielichtige Gestalten, darunter auch Akte-X-Bösewicht John Neville.
Die DVD ist zum Beispiel über Amazon.de leicht zu beziehen, auf dem deutschen Markt sucht man den Film leider
vergebens. Neben dem üblichen Trailer-und-Biografien-Kram kann der Silberling zudem mit ein paar belanglosen,
aber nett anzusehenden Interviews aufwarten.
"Spider" erfindet kein Genre neu, bietet aber durchgängig intelligente Unterhaltung und
beweist, dass David Cronenberg es nach wie vor drauf hat. Warum dem deutschen Publikum diese Erkenntnis
vorenthalten wurde, kann vermutlich nur Spider selbst erklären. Aber wer versteht den schon ...
Amazon-Link zum Thema:
"Spider [UK IMPORT]" - DVD zum Preis von 29,99 EUR
(Zurück zum Inhalt)
(für PS2 und Xbox (Testversion), entwickelt von Black Isle/Interplay, Vertrieb: Acclaim)
"Baldur's Gate 2": über 150 Stunden Spielspaß. Ein Rollenspiel, das viel Wert auf
Story, Subplots und die Details legt und in dem Sie mit bis zu fünf Gefährten unterwegs sind.
"Baldur's Gate: Dark Alliance 2": über 15 Stunden Spielspaß. Ein Action-Rollenspiel,
das viel Wert auf Kämpfe, flüssiges Spiel und Pseudo-3D-Grafik legt und in dem Sie alleine unterwegs
sind. Beide Spiele sind sehr gut. Rollenspieler mit Faible für Charakterbögen und Party-Management
greifen eher zum zweiten, Liebhaber unkomplizierter Action-Titel mit D&D-Regelwerk zum Zweiten. Ende des Artikels
für Leser, die wenig Zeit haben.
"Baldur's Gate: Dark Alliance 2" ist, die "2" im Titel deutet es vorsichtig an, der
Nachfolger eines Konsolenhits aus dem vorletzten Jahr. Im ersten Teil mussten drei Helden eine dunkle Allianz
diverser Finsterlinge aufdecken und beseitigen, was ihnen erfreulicherweise auch gelang. Die Story des Nachfolgers
schließt nahtlos am Vorgänger an: Da die Gefahr durch die dunkle Allianz so groß war, hatten die
Herzöge von Baldur's Gate Helden aus allen vier Himmelsrichtungen zusammen gerufen. Fünf davon trafen
allerdings etwas zu spät ein: eine Klerikerin, ein Barbar, ein Mönch, ein Schurke und ein Nekromant.
Dumm gelaufen. Doch weil die wackeren Recken nicht ohne Job in Baldur's Gate herum lungern wollen, nehmen sie
diverse Aufträge an, die auf eine rätselhafte Weise alle miteinander zu tun haben. Sogar die drei Helden
aus dem letzten Spiel, die es in eine entfernte Ecke der Vergessenen Reiche verschlagen hat, der
D&D-Rollenspielwelt, in der Baldur's Gate liegt, tauchen wieder aus der Versenkung auf.
Als einer der fünf neuen Helden schwingen Sie derweil Schwert, Morgenstern und Konsorten gegen allerlei
böses Gesocks. Das Kämpfen, ausgefuchster Bestandteil vieler Rollenspiele, ist hier auf einen simplen
Knopfdruck reduziert. Ein Knopf schlägt oder schießt einen Pfeil ab, ein weiterer aktiviert einen
Zauber, mit einem dritten blocken Sie einen Angriff ab. Mit Knopf vier springen Sie über Hindernisse. Klingt
simpel, ist bei heranstürmenden Gegnerhorden aber durchaus herausfordernd. Zum Glück gibt es drei
Schwierigkeitsgrade, falls Ihnen das alles zu einfach oder zu komplex sein sollte. Umständliches
Menügefummel entfällt ebenfalls - Sie wechseln auf Knopfdruck zwischen drei Waffen, gegebenenfalls mit
Schild, hin und her. Ähnlich funktioniert es mit den Zaubersprüchen. Eine Automap und häufige
Speicherpunkte vermeiden Frustattacken, da es bei manchen großen End- oder Zwischengegnern schon etwas
haarig werden kann. Die Wahl des Charakters beeinflusst eben ebenfalls den Schwierigkeitsgrad: Die Klerikerin
beherrscht beispielsweise einen Heilzauber und ist daher nicht so sehr auf Heiltränke angewiesen, der
Nekromant ist nicht gerade der Kräftigste, darf dafür aber ein paar knackige Fernkampfzauber lernen.
Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, sammeln Sie mit der Hilfe der dahin gemeuchelten Schergen
Waffen, Rüstungen, Gold und Erfahrungspunkte. Mit letzteren steigen Sie in höhere Charakterlevel auf,
woraufhin es zur Belohnung Fähigkeitspunkte gibt. Diese verteilen Sie auf aktive und passive Talente wie
"Rüstungen tragen", "Kampf mit zwei Waffen" oder Zauber wie besagtes "Heilen"
oder "Flammenschlag". Zahlreiche Talente sind in bis zu fünf Stufen unterteilt, die sie immer
wirkungsvoller, aber auch kostspieliger machen. Außerdem besitzt jeder Charakter einzigartige Talente,
beispielsweise das Entziehen von Lebensenergie, wenn Sie das Abenteuer als Nekromant erleben. Eine
Veränderung zum Vorgänger: Sie dürfen Waffen und Rüstungen mit Edelsteinen bei einigen
Kaufleuten zu magischen Waffen und Rüstungen aufrüsten, die dann mehr Schaden anrichten beziehungsweise
Schutz bieten. Einmal geschmiedete Gegenstände lassen sich sogar wieder zerlegen, um die wertvollen
Edelsteine in andere Objekte einzubauen.
"Dark Alliance 2" verwendet die gleichen Grafikroutinen wie der Vorgänger - das ist kein
Nachteil, denn Explosionen, Zauber- und Lichteffekte sehen dank der feinen Optik auch heute noch sehr
beeindruckend aus. Die Musik stammt erneut von Jeremy Soule, der schon diverse Filme und Rollenspiele wie
"Icewind Dale" vertont hat und bringt Kino-Atmosphäre ins Wohnzimmer - besonders, wenn Sie
Ihre Spielkonsole an die Stereoanlage angeschlossen haben. Wenn Sie nicht gerne alleine auf Tour gehen, nehmen Sie
einfach einen Freund mit in die Vergessenen Reiche: Die Story lässt sich im Kooperativ-Modus auch mit zwei
Spielern gleichzeitig durchspielen. Oder helfen Sie einem Freund, der an einer Stelle nicht weiter kommt, indem
Sie Ihren Helden auf eine Speicherkarte exportieren und mit zum Freund nehmen - pfiffige Idee.
Wenn Sie bei einem D&D-Rollenspiel stundenlang durch Menüs klicken, die Inventare Ihrer Heldengruppe
sortieren und zahllose Subplots lösen müssen, dann sollten Sie sich "Baldur's Gate: Dark
Alliance 2" besser vorher mal im Laden ansehen, bevor Sie zuschlagen. Allen anderen sei das
actionbetonte, gradlinige Spiel mit viel Atmosphäre und Schwung ans Herz gelegt - selbst dann, wenn
Rollenspiele bislang noch nicht zu Ihren Lieblingstiteln gehört haben. Ende des Artikels für Leser, die
sich für Videospiele interessieren.
Oh, und wenn Ihnen der Name "Gauntlet" etwas sagt: Ein wenig erinnert "Dark Alliance
2" an diesen Urahn aller Action-Rollenspiele. Auch Fans der "Diablo"-Reihe fühlen
sich hier ganz bestimmt heimisch. Bonus-Ende des Artikels für Hardcore-Videospieler.
Links zum Thema:
http://bgda2.blackisle.com
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"Baldur's Gate - Dark Alliance 2" - Xbox-Spiel zum Preis von 49,99 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Nur noch die "Extended Edition" von "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des
Königs" auf DVD steht zwischen den Fans und dem Ende von Peter Jacksons Filmtrilogie. So manch
einen wird die Vorstellung, Weihnachten nicht mit einem weiteren "Ringe"-Film feiern zu
können, stark beunruhigen. Was ist zu tun? Es bleiben natürlich immer noch die Bücher. Nein, nicht
die von J.R.R. Tolkien - obwohl diese selbstverständlich jederzeit eine erneute Lektüre wert sind -,
sondern die Vielzahl von Büchern, die in letzter Zeit zu den Filmen publiziert worden sind.
Der Verdacht liegt nahe, dass die Verlage im Zusammenhang mit den Filmen nur die Gelegenheit nutzen wollten, gutes
Geld mit dem Aufhänger "Der Herr der Ringe" zu verdienen. Tatsächlich sind die meisten
Veröffentlichungen aber besser als gedacht, einige sind wirklich für den interessierten Leser durchaus
zu empfehlen.
Von Jude Fisher ist zu "Die Rückkehr des Königs" das Offizielle Begleitbuch
erschienen, das neben Gary Russells "Die Erschaffung eines Filmkunstwerks" als
Standardwerk zu jedem der drei Teile vorliegt. Fishers Buch lebt vor allem von dem beeindruckenden Bildmaterial.
Im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden handelt es sich dabei beim dritten allerdings zum größten
Teil um Standfotos und Filmaufnahmen, die qualitativ nicht mehr mit den vorangegangenen Büchern mithalten
können. Fisher stellt ausführlich die wesentlichen Figuren, Orte und Landschaften Mittelerdes vor, die
im dritten Teil von Bedeutung sind. Leider ist auf die deutsche Übersetzung nicht allzu viel Sorgfalt
verwandt worden, so dass sich manch kleiner Fehler eingeschlichen hat.
Russells "Art of"-Band ist für Fans der Filme ein absolutes Muss. Mit über 600
exklusiven Farbfotos und Skizzen begleitet das Buch ausführlich den filmischen Entstehungsprozess, begleitet
von detaillierten Kommentaren der jeweiligen Künstler.
Wer nicht bis ins Kleinste wissen möchte, wie "Die Rückkehr des Königs" für
die Leinwand umgesetzt wurde, dem sei Brian Sibleys "Der Herr der Ringe. Wie der Film gemacht
wurde" nahe gelegt, das einen umfassenden Gesamteindruck über die Entstehung der Trilogie bietet.
Ausschließlich auf das Bildmaterial konzentriert sich das 48 Seiten kurze Bändchen "Die
Rückkehr des Königs - Fotos aus Mittelerde" von David Brawn. Den Text kann man getrost
vergessen: Das Ganze ist nicht mehr als eine Nacherzählung der Handlung als Fotoroman. Die über 100
Fotos sind allein jedoch schon den Kauf des Buches wert.
Unbedingt empfehlenswert ist "Der Herr der Ringe - Waffen und Kriegskunst" von Chris Smith, das
- anders als der Titel vermuten lässt - eine äußerst lesenswerte Chronik der drei Zeitalter
Mittelerdes ist, üppig illustriert mit hunderten von Fotos, Landkarten und Skizzen. Vor allem für
Tolkien-Neulinge und Fans der Filme, die vor dem "Silmarillion" oder "Nachrichten aus
Mittelerde" zurückschrecken, ist das Buch eine lohnenswerte Alternative.
Eindeutig von einem Fan für Fans geschrieben ist das Space View-Special "Ein Blick hinter die
Kulissen von 'Die Rückkehr des Königs'", mit dem Autor Stefan Servos seine eigene "Herr
der Ringe"-Trilogie abschließt. Das Buch ist unterhaltsam zu lesen und bietet eine Fülle von
Informationen und Hintergrundwissen rund um die Trilogie, z. B. einen Setbericht, ein umfassendes
Produktionstagebuch und diverse Interviews. Da kann man schon einmal über den flapsigen Tonfall und die
fehlende kritische Distanz des Autors zum Thema hinweg sehen.
Ein kurzweiliges Lesevergnügen auf 119 Seiten bietet das Buch "Gollum - Auf die Leinwand
gezaubert", das kein anderer als Gollum-Darsteller Andy Serkis höchstpersönlich geschrieben
hat. Sehr persönlich, fast im Stile eines Tagebuchs der Dreharbeiten, beschreibt Serkis, wie er zu der
tragischen Kreatur des "Herrn der Ringe" wurde. Dazu gibt es zahlreiche Interviews mit Peter
Jackson, Fran Walsh und den Effektspezialisten von Weta sowie mehr als 100 Fotos, Modellabbildungen und
Entwürfe.
Wer sich also Sorgen macht, was nach der Filmtrilogie kommt, der kann beruhigt sein: Der Lesestoff wird so schnell
nicht ausgehen. So unterschiedlich die Bücher auch sind, sie ermöglichen - jedes auf seine Weise -
aufschlussreiche Blicke hinter die Kulissen des "Herrn der Ringe" und verraten so manches
interessante Detail über die Dreharbeiten.
Amazon-Links zum Thema:
"Die Rückkehr des Königs - Die Erschaffung eines Filmkunstwerks" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 29,50 EUR
"Der Herr der Ringe, Waffen und Kriegskunst" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 15,00 EUR
"Die Rückkehr des Königs. Das offizielle Begleitbuch" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 15,00 EUR
"Der Herr der Ringe, Wie der Film gemacht wurde" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 15,00 EUR
"Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs - Fotos aus Mittelerde" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 9,90 EUR
"Space View: Ein Blick hinter die Kulissen von "Die Rückkehr des Königs"" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 12,50 EUR
"Der Herr der Ringe, Gollum" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 12,00 EUR
Bands aufgepasst! Man muss nicht bei "Deutschland sucht den Superstar", "Star
Search" oder gar bei "Comeback" mitmachen, um eine große Chance am Schopf packen
zu können: Eine Band, eine Sängerin oder ein Sänger können am Wochenende des 21.-23. Mai 2004
in Bonn zum Star werden! Denn wir suchen im Auftrag der FedCon GmbH den Song zur Veranstaltung. Das offizielle
Lied der FedCon XII.
Die Federation Convention ist Europas größte "Star Trek"- und SciFi-Veranstaltung mit
rund 5.000 Besuchern und jeder Menge Stargästen aus allen Teilen des Science Fiction-Universums, die in Bonn
vom 21.-23. Mai 2004 zum zwölften Mal stattfinden wird.
Fans aus der ganzen Welt können sich beteiligen. Der Einsendeschluss ist der 18. April (Datum des
Poststempels) und innerhalb dieser Zeit können alle interessierten Fans, egal ob Band oder Einzelinterpret,
einen selbstgeschriebenen und -produzierten Song einsenden.
Für den oder die Sieger gibt es Karten für die gesamte Veranstaltung (Einzelpreis je 120,- Euro), sowie
die kostenlose Unterbringung und Verpflegung auf der FedCon XII. Dazu einen Live-Auftritt auf der FedCon, um im
großen Saal vor Tausenden von Zuschauern den Siegersong zu präsentieren, einen professionellen
Mitschnitt dieses Auftritts sowie zehn Exemplare der offiziellen DVD zur FedCon XII, auf der der/die Sieger und
der Sieger-Song ebenfalls entsprechend gewürdigt werden.
Anmelden kann man sich per Mail bei
dialog@corona-magazine.de, Stichwort:
"Be a Star!"
Es gibt kein Mindestalter und auch kein Höchstalter. Der Song muss selbst erdacht, komponiert und getextet
sein. Kein Cover eines bestehenden Hits! Die Mindestlänge beträgt 5 Minuten und kann ruhig - muss aber
natürlich nicht - einen langen Instrumentaltpart enthalten. Die Maximallänge (sehr lang) beträgt 8
Minuten.
Ingesamt sollte der Song einen schnellen und einen langsamen Part beinhalten, wobei Gesang zwar schön ist,
aber kein Muss! Instrumentalstücke haben also auch Chancen. Falls ein Text vorhanden ist, muss er sich nicht
mit der SF im Allgemeinen oder mit "Star Trek" im Speziellen beschäftigen!
Präsentiert Euch auf der FedCon XII, bekommt ein Video, einen Live-Gig und die beste Werbung, die eine Band
haben kann: Einen Auftritt auf der FedCon!
Link zum Thema:
http://www.fedcon.de - Die FedCon XII im Internet
Es ist das Jahr des Feuers. Das Jahr der Zerstörung. Es ist das Jahr der Eroberungen und das Jahr der
Wiedergeburt. Es ist das Jahr, in dem sich alles veränderte. Es ist das Jahr 2261 und es ist das vierte Jahr
der unglaublich guten SF-Serie "Babylon 5".
In den ersten beiden Staffeln der Sciencefiction-Serie, die sich mit den Geschehnissen an Bord der letzten
großen Raumstation befasst, schienen sich Schauspieler wie Produzenten erst noch ein wenig finden zu
müssen. Zu groß war der Druck eines ebenfalls einstündige Episoden ausstrahlenden SF-Franchises,
das mit einer ähnlichen Thematik die Fans des Genre zu binden bemüht war. Doch spätestens ab dem
dritten Jahr "Babylon 5" war jedem Zuschauer klar, dass Produzent J. Michael Straczynski, von den
Fans der Serie liebevoll "JMS" genannt, nicht etwa "Star Trek" neu erfunden, sondern
etwas absolut Eigenständiges mit hohem Qualitätstandard geschaffen hatte.
Diesen hohen Standard konnte er in der vorliegenden vierten Staffel der Serie fast ausnahmslos fortsetzen und
begeisterte damit viele Sciencefiction-Freunde auf der ganzen Welt.
Der Krieg gegen die Schatten, die Rolle der Vorlonen, das Schicksal des Hauptcharakters John Sheridan, gespielt
von "Agentin mit Herz-Star Bruce Boxleitner, und die Zukunft der Galaxis sind die Fragen, auf die das
vierte Jahr "Babylon 5" Antworten gibt. Leider manchmal eine zu viel. Doch wenn man den
Ausrutscher "In hundert Jahren, in tausend Jahren" am Ende der Staffel verzeiht - was angesichts der
internen Umstände, unter denen das Staffelende produziert werden musste, gerade noch möglich ist -,
bleibt ein Gesamtwerk von vier Jahren epischer Sciencefiction-Unterhaltung zurück, das kaum besser hätte
ausfallen können.
Im Vorspann der Folgen dieses vierten Jahres heißt es: "Es war das Jahr der Schmerzen und das Jahr der
Freude." Und es wird gesagt: "Es war das Ende der Geschichte." Wäre die Serie "Babylon
5" nach diesem vierten Jahr beendet worden, wäre es ein sehr befriedigendes Ende gewesen.
Amazon-Link zum Thema:
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 4 (Box Set)" - 6 DVDs zum Preis von 39,99 EUR
(Zurück zum Inhalt)
Das Elektron ist ein Elementarteilchen und trägt eine Ladungseinheit, damit handelt es sich um einen
elektrischen Monopol. Von Magneten hingegen kennt man nur solche, die sowohl einen Süd- als auch einen
Nordpol haben - also Dipole sind. Der Grund dafür ist, das Magnete ihre Quelle in kreisenden elektrischen
Strömen haben - beim Eisenmagneten sind das die Elektronen, die um die Atomkerne kreisen.
Das liegt daran, dass bewegte Ladungen ein Magnetfeld erzeugen und sich verändernde Magnetfelder zu
elektrischen Feldern führen; dies wird durch die Maxwell'schen Gleichungen beschrieben, diese schließen
aber nicht aus, dass auch bewegte magnetische Monopole - die nur aus Süd- oder Nordpol bestehen - elektrische
Felder aussenden könnten.
Die Maxwell'schen Gleichungen fordern keinen magnetischen Monopol, aber - was viel wichtiger ist - sie
schließen die Existenz eines magnetischen Monopols nicht aus, er ist lediglich noch nicht gefunden worden.
Die Existenz eines magnetischen Monopols würde den Physikern aber gut ins Konzept passen, nicht zuletzt
deswegen, weil sie eine zusätzliche Symmetrie in die Maxwell'schen Gleichungen einbringen würden - weil
die Gleichungen dann auch für bewegte magnetische Pole und die von ihnen erzeugten elektrischen Felder gelten
würden.
Laut Dirac würde die Existenz eines magnetischen Monopols zudem die Elementarladung des Elektrons eindeutig
festlegen, da nach seinen Berechnungen von 1931 das Produkt der elektrischen und magnetischen Elementarladung ein
ganzzahliges Vielfaches des Planck'schen Wirkungsquantums ergeben soll. Als Konsequenz müsste das Elektron
überall im Universum die gleiche Ladung haben, wenn auch nur ein einziger magnetischer Monopol existiert. Das
könnte dann erklären, warum man nur ganzzahlige Vielfache dieser Elementarladung antrifft - abgesehen
natürlich von den gedrittelten Ladungen der Quarks, die aber nie alleine auftreten können.
Lange Zeit war der magnetische Monopol nur ein theoretisches Teilchen, die wissenschaftlichen Theorien verboten
seine Existenz nicht, aber es war auch nicht von großer Bedeutung.
Das änderte sich in den 1970ern, als die Physiker sich auf die Suche nach einer vereinheitlichten Theorie der
Naturkräfte begaben - so genannte GUTs: Grand Unified Theories. Einige dieser vereinheitlichten Theorien -
wie zum Beispiel die Superstringtheorie -erlauben nicht nur das Vorhandensein, sie fordern die Existenz des
magnetischen Monopols und machen darüber hinaus Aussagen über seine Eigenschaften.
So sollte der Monopol eine Masse von bis zu 1015 Protonenmassen haben, und damit etwa so schwer sein
wie ein Bakterium, und bei der Wechselwirkung mit Materie sollte es spezifische radioaktive Zerfälle
auslösen, die sich in der kosmischen Strahlung nachweisen lassen müssten.
In Experimenten mit dem MACRO-Detektor am "Laboratori Nazionali del Gran Sasso" des INFN (Istituto
Nazionale di Fisica Nucleare) in Italien konnte in den 1990ern leider kein magnetischer Monopol nachgewiesen
werden, aber immerhin lieferten diese Experimente weitere Grenzen für die Eigenschaften dieser seltsamen
Teilchen.
Weil magnetische Monopole laut den Vorhersagen der Theorie einen Protonenzerfall auslösen, bei dem auch je
ein Neutrino ausgesandt wird, erwartet man, dass sich der Durchgang eines solchen Teilchens in den
Neutrinodetektoren als ein Anstieg der Neutrinozahl zeigen würde, der Pfad des Monopols könnte dann
rekonstruiert werden. Aber auch dies ist mit MACRO-Experiment und anderen Detektoren bislang nicht beobachtet
worden.
Am Fermilab in Amerika hat man schließlich theoretische Berechnungen angestellt, die für ein
punktförmiges Teilchen mit einer Masse um die 1000 Protonenmassen Vorhersagen über die Art machen, wie
es Licht streut, dabei ist aber noch nicht klar, ob diese Annahme für magnetische Monopole zutreffend ist.
In der Analyse der von 1994-95 gemachten Läufen des Tevatron-Teilchenbeschleunigers und im Vergleich mit
Daten des CERN konnten diese besonderen Photonen aber wieder nicht nachgewiesen werden, so dass die Existenz von
magnetischen Monopolen mit bis zu 1000 Protonenmassen als unwahrscheinlich gelten muss, was zumindest obigen
Überlegungen nicht wiederspricht, so dass man jetzt zumindest eine obere und untere Grenze für die Masse
des Monopols besitzt.
Nachdem alle bisherigen Versuche mit Ausnahme von ein oder zwei Fehlalarmen zum Nachweis der Monopole gescheitert
sind, muss man sich allerdings fragen, warum die Experimental- und Astrophysiker trotzdem so besessen davon sind
eines zu finden.
Zunächst einmal könnten magnetische Monopole einen aufschlussreichen Einblick in die Entstehung des
Universums bieten.
Aktuelle Modelle von den ersten Momenten nach dem Urknall gehen davon aus, dass es kurz nach dem Knall zu einer
inflationären Ausdehnung des Weltalls gekommen ist, der wir die großräumige Struktur des
Universums und die Verteilung der Hintergrundstrahlung, wie wir sie heute beobachten, zu verdanken haben; dabei
kam es der Theorie nach zu Störungen in der Topologie - der Form und Oberfläche - des Universums, wobei
magnetische Monopole entstanden sein sollen. Der Urknall ist auch die einzige Energiequelle, die so enorme Mengen
an Energie bereitstellen konnte, um diese schweren Teilchen entstehen zu lassen.
In diesem Modell der Entstehung des Universums sollten magnetische Monopole nur sehr dünn gestreut sein, weil
die inflationäre Ausdehnung nur die Entstehung von sehr wenigen Monopolen zugelassen hätte, so dass ihr
Nachweis als sehr unwahrscheinlich gilt.
Ohne Inflation hingegen sollte die Monopoldichte im Universum 1011 mal größer sein als die
Dichte der restlichen Materie - in diesem Fall hätte die Masse der Monopole ausgereicht, um das Universum
sofort wieder kollabieren zu lassen.
Offensichtlich war das nicht der Fall, was gemeinhin als starker Hinweis auf das Stattfinden der Inflation
gewertet werden muss.
Modellrechnungen gehen davon aus, das ein magnetischer Monopol etwa einmal im Jahr die Fläche eines
Fußballfeldes durchqueren sollte, diese Grenze für die Anzahl nennt man auch Parker Grenze, demnach
würde eine größere Zahl der Teilchen das magnetische Feld der Milchstraße allmählich
aufbrauchen, um die Energieerhaltung bei ihrem Durchgang durch dieses Feld zu gewährleisten.
Eigentlich sollten die Astrophysiker also froh sein, dass noch kein Monopol aufgetaucht ist, denn wenn es zu viele
davon gäbe, müssten sie ihre Theorien überarbeiten; aber andererseits böte ein beobachtetes
Monopol für die Teilchenphysiker eine Erklärung, warum es nur eine ganz bestimmte Elementarladung gibt
und es würde die vereinheitlichten Theorien in einem wichtigen Punkt bestätigen.
Und so suchen sowohl Astro- als auch Teilchenphysiker weiter nach dem mysteriösen magnetischen Monopol, die
ersten, weil ihre Theorien prüfen wollen, und die anderen, weil sie dem Wesen der Naturkonstanten auf der
Spur sind.
Links zum Thema:
http://www.lngs.infn.it - Monopole Astrophysics and Cosmic Ray Observatory
http://www.cerncourier.com - MACRO delivers its final word on monopoles
http://www-d0.fnal.gov - Search for Heavy Magnetic Monopoles
http://budoe.bu.edu - Monopole FAQ
(Zurück zum Inhalt)
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"Star Wars": Bösewicht aus "Episode III" enthüllt.
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Seit Produzent Rick McCallum letztes Jahr während der Dreharbeiten einen neuen Bösewicht für
"Star Wars: Episode III" in einem Online-Chat erwähnte, gab es viele Spekulationen. Wer
würde der Bösewicht sein und wie sieht er aus. Nun hat der mächtige General Grievous seinen ersten
Auftritt auf dem kleinen Bildschirm, denn ihn wird man in einer neuen Folge der Zeichentrickserie "Star
Wars: Clone Wars" sehen.
"In 'Angriff der Klonkrieger' erfuhren wir, dass der ehemalige Jedi Count Dooku ein politischer Führer
hinter einer Separatistenbewegung und der Anstifter der Klonkriege war", sagte McCallum. "In Episode
III treffen wir auf General Grievous, den militärischen Führer aller Separatisten-Armeen. Er ist zum
Teil Außerirdischer und zum Teil Roboter. Grievous ist ein meisterhafter Stratege und der größte
Jedi-Killer, den die Galaxis jemals kannte."
In Kapitel 20, dem Zeichentrickserien-Finale, wird eine Gruppe von Jedi Rittern von dem nahezu unvernichtbaren
neuen Feind ausgelöscht. Am Ende der Episode werden sowohl die Jedis als auch die Zuschauer die wahre Kraft
von General Grievous kennen.
Die zehn neuen Episoden von "Star Wars: Clone Wars" werden in den USA ab 26. März
ausgestrahlt. Für Hyperspace-Abonnenten der offiziellen "Star Wars"-Webseite gibt es die
Folgen auch online mit exklusivem Audiokommentar von Genndy Tartakovsky.
"Den neuen Charakter von General Grievous einzuführen ist eine gewaltige Verantwortung", sagte
Genndy Tartakovsky, der Produzent und Regisseur von "Star Wars: Clone Wars". "Mit den
großartigen Charakteren des 'Star Wars'-Universums zu arbeiten hat unsere Crew bei 'Star Wars: Clone Wars'
bereits genug eingeschüchtert, aber dabei zu helfen, einen neuen Charakter zu erschaffen, der in die
Geschichte dieses Universums eingeht, machte uns zum Teil der 'Star Wars'-Familie. Die Tatsache, dass er ein
mächtiger Bösewicht ist, macht die Sache sogar noch cooler."
Bereits nächste Woche sollen die Hyperspace-Mitglieder noch einen genaueren Blick auf General Grievous werfen
können. Spätestens am 25. Mai 2005 werden aber alle den neuen Bösewicht sehen können, denn da
kommt "Star Wars: Episode III" in die Kinos.
Amazon-Links zum Thema:
"Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung" - 2 DVDs zum Preis von 22,99 EUR
"Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" - 2 DVDs zum Preis von 22,99 EUR
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"Der Herr der Ringe" bricht die Milliarden-Marke.
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Nur einem Film war es bisher gelungen, mehr als eine Milliarde US-Dollar weltweit einzunehmen:
"Titanic" erreichte 1997 sogar um die 1,8 Milliarden und ist damit absoluter Spitzenreiter. Der
letzte Teil der "Herr der Ringe"-Trilogie - "Die Rückkehr des Königs"
- ist nun aber knapp dahinter mit 1,005 Milliarden US-Dollar.
Weltweit hat die gesamte Trilogie über 2,8 Milliarden US-Dollar eingefahren. "Die
Gefährten" erreichte 865 Millionen, "Die zwei Türme" 921 Millionen.
Amazon-Link zum Thema:
"Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
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"Angel" sucht ein neues Zuhause.
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Nachdem das "Buffy"-Spinoff "Angel" kürzlich vom amerikanischen Warner Bros.
Network abgesetzt wurde, bleibt noch die geringe Hoffnung, dass die Serie vielleicht auf einem anderen TV-Network
fortgesetzt wird. Ein Sprecher des FOX-Netwoks widerlegte aber Gerüchte, die besagen, FOX wäre an
"Angel" interessiert. "Während wir zugeben müssen, dass 'Angel' eine
beachtenswerte Serie ist, haben wir keine Pläne, die Serie zu FOX zu holen", sagte der Sprecher.
Unterdessen gibt es Berichte, dass 20th Century Fox Television und Joss Whedons Produktionsfirma Mutant Enemy dem
"Star Trek: Enterprise"-Network UPN ein Angebot unterbreiten wollen. Laut eines Sprechers der
Produktionsfirma "könnte UPN ein potenzielles neues Zuhause für die Serie sein." Fans sollten
deshalb ihre Bemühungen in Richtung Dawn Ostroff und ihr Team bei UPN verlagern.
Während der Verhandlungen über die Übernahme von "Buffy the Vampire Slayer" im
Jahre 2001, unterschrieb UPN eine Regelung, die besagt, dass das Network "Angel" übernehmen
würde, wenn die Serie von WB abgesetzt würde. Diese Klausel ist jedoch abgelaufen und es ist nicht
bekannt, ob die derzeitige Leitung bei UPN unter Dawn Ostroff genauso enthusiastisch ist, wie seinerzeit UPN
Präsident Dean Valentin, der Buffy "nicht nur als eine der besten Serien" bezeichnete, sondern
Joss Whedon auch als "einen der besten Autoren und Produzenten für das Fernsehen" lobte.
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"Battlestar Galactica": Olmos über die Serie.
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Edward James Olmos, der in der neuen "Battlestar Galactica"-Serie des amerikanischen SciFi
Channels als Commander Adama zu sehen sein wird, erzählte Sci-Fi Wire, dass er sich darauf freut, dass man
auf die Charaktere, die in der "Galactica"-Miniserie im letzten Dezember eingeführt wurden,
nun tiefer eingehen kann.
"Ich würde gern die Komplexität dessen sehen, was aus uns geworden ist, und in der Lage sein zu
verstehen, für was dies gut war", sagte Olmos in einem Interview. "Man muss sich überlegen was
passiert, wenn Leute gezwungen sind, solch starke Veränderungen durchzumachen. Wir können dabei einiges
zeigen, was wir von den Charakteren bisher nicht kannten."
Olmos erzählte, dass er einige Gespräche mit "Galactica"-Produzent Ronald D. Moore
über die Richtung geführt hat, die sein Charakter nehmen würde. "Space Operas sind immer
handlungsgetrieben", sagte Olmos. "Und in diesem Fall, wenn wir mit einer starken Handlung uns auf die
Charaktere konzentrieren könnten, dann würde man die menschliche Psyche auf eine Art und Weise
erforschen, wie wir es noch nie gesehen haben."
Olmos findet, dass "Galactica" uns auch einiges über die Zeit erzählen kann, in der wir
leben. "Mit Sicherheit", sagte er. "Weil wir mit Problemen zu tun haben werden, welche die
Probleme, die wir heute auf unserem Planeten haben, wie Nichts aussehen lassen. Die Charaktere in
"Galactica" werden versuchen, "an ihrer Humanität festzuhalten, wenn man versucht, sie ihnen
wegzunehmen. Wenn es überhaupt ein Anzeichen für uns gab, wohin sich die Serie entwickelt, dann muss ich
Ihnen sagen, dass sie sehr explosiv wird."
Die Produktion der 13 Episoden von "Battlestar Galactica" beginnt in Kürze in Vancouver.
Amazon-Links zum Thema:
"Battlestar Galactica - The Original [UK IMPORT]" - DVD Box zum Preis von 79,00 EUR
"Battlestar Galactica - The Original [UK IMPORT] Special Edition" - DVD Box zum Preis von 99,00 EUR
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"Batman": Die Besetzung.
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Während immer noch viel Unklarheit über den neuen "Superman"-Film herrscht, macht die
neue "Batman"-Produktion gute Fortschritte: Mit Liam Neeson und Morgan Freeman wurden zwei
weitere hochkarätige Darsteller gecastet.
Die Dreharbeiten zu "Batman: Intimidation" unter der Regie von Christopher Nolan
("Memento", "Insomnia") sollen demnächst in England und Island anlaufen.
Die Titelfigur spielt Christian Bale ("American Psycho", "Equilibrium"), zudem
wurden Katie Holmes ("Nicht auflegen!", "Dawson's Creek") und Alt-Star Michael
Caine ("Luftschlacht um England", "Gottes Werk und Teufels Beitrag") offiziell
verpflichtet. Caine spielt den Butler Alfred - eine Rolle, die in den früheren
"Batman"-Filmen vom heute 85-jährigen Michael Gough verkörpert wurde.
Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass auch Liam Neeson ("Schindlers Liste", "Star Wars:
Episode I") und Morgan Freeman als Lucius Fox ("Sieben", "Deep Impact")
mitspielen werden. Aus verschiedenen Quellen heißt es, Neeson spiele den Mentor von Bruce Wayne, Henri
Ducard. Cillian Murphy ("28 Days Later") wurde schon vor einigen Wochen gecastet - vermutlich
spielt er den zweiten Filmbösewicht, die Vogelscheuche. Der Ire Larry Holden, ein Stammschauspieler in
Christopher Nolans Filmen, soll in "Batman: Intimidation" ebenfalls mitspielen.
Ken Watanabe, der für einen Oscar in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" für "The
Last Samurai" nominiert ist, wird den Bösewicht Ra's Al Ghul spielen, ein unsterbliches
strategisches Genie, der seine eigene Art von Weltordnung errichten möchte.
Watanabe hatte seinen ersten englischsprachigen Auftritt in "The Last Samurai" schauspielert aber
bereits seit den 80er Jahren in Japan, wo er ein bekannter Name ist und berühmt für seine heldenhaften
Samurai-Rollen.
"Batman: Intimidation" wird voraussichtlich am 1. Juli 2005 seine Premiere feiern.
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"Buffy": Details zur 7. Staffel auf DVD.
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Am 3. April ist es soweit: die letzte Staffel von Buffy erscheint endlich auf DVD - zumindest die erste
Hälfte mit den Episoden 1 bis 11. Die zweite Box folgt wie üblich einen guten Monat später,
voraussichtlich am 8. Mai 2004.
Enthalten sein werden neben den ersten 11 Folgen im 16:9 Format (leider immer noch nur in Dolby Surround 2.0)
auch noch folgende Extras:
:: Kommentar zu 'Alles auf Anfang' von Joss Whedon und David Solomon
:: Willows Dämonen-Guide
:: Kommentar zu 'Wandlungen' von Drew Goddard und David Solomon
:: Kommentar zu 'Gespräche mit Toten' von Nick Marck, Jane Espenson, Drew Goddard, Danny Strong und Tom Lenk
:: Featurette "This One's for the Fans"
Details über das Bonusmaterial zur zweiten Box sind leider noch nicht bekannt.
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"Die dreibeinigen Herrscher": Remake in Sicht!
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In den 80ern gehörten die Abenteuer von Will Parker, Henry Parker und Beanpole einfach irgendwie dazu. Die
britische Verfilmung der Buchvorlage von John Christophers "Die dreibeinigen Herrscher" ist
längst Kult, noch heute beschäftigen sich unzählige Fanseiten im Netz mit der Serie. Wer sich die
BBC-Produktion im Original noch nicht auf DVD zugelegt hat oder immer noch vergeblich auf eine Wiederholung im
deutschen Fernsehen wartet, für den könnte es jetzt einen schwachen Trost geben, denn Disney will
"Die dreibeinigen Herrscher" neu verfilmen und als Trilogie auf die große Leinwand
bringen!
Über die genaueren Umstände gibt es aber noch nichts Genaues. Ein Gerücht besagt, dass Steven
Spielberg gerne daran beteiligt wäre und Autor Terry Hayes ("Payback",
"Todesstille", "Vertical Limit") gerade ein überarbeitetes Script bei
Disney eingereicht hat. Kurz vorher hieß es noch, dass Disney als Kandidaten für Regie und Script
auch PJ Hogan ("Peter Pan", "Die Hochzeit meines besten Freundes") und Frank
Darabont ("The Green Mile", "Indy 4") ins Auge gefasst hat.
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"Time Machine"-Fortsetzung als Mini-Serie.
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Die DreamWorks Fansite soll erfahren haben, dass eine Mini-Serie bei Warner Bros. in Arbeit ist, die auf "The
Time Machine" basiert.
Arnold Leibovit Entertainment, Produktionsfirma der 2002er Kinoversion von "The Time Machine",
führt Gespräche mit The David Wolper Organization und Warner Bros. für eine Fortsetzung des
Kinofilms als mehrteilige Mini-Serie, die im Fernsehen ausgestrahlt werden soll und vielleicht sogar zu einer
echten TV-Serie führen könnte.
Warner Bros. und DreamWorks brachten im März 2002 gemeinsam ein Remake von "The Time Machine" ins
Kino, wobei die Kritiken hierzu sehr moderat ausfielen. In dem von Simon Wells inszenierten Film spielten Guy
Pearce und Samantha Mumba die Hauptrolle.
Link zum Thema:
http://www.dreamworksfansite.com
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"The Time Machine (2002)" - DVD zum Preis von 9,99 EUR
"Die Zeitmaschine (1960)" - DVD zum Preis von 15,99 EUR
"The Time Machine" - Roman (engl.) zum Preis von 3,47 EUR
"Die Zeitmaschine" - Roman (deutsch) zum Preis von 7,50 EUR
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Neue Bücher zu "StarCraft: Libertys Kreuzzug" und "X2: Nopileus".
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Nach den Reihen "Resident Evil", "WarCraft", "Halo" und
"Diablo" erscheinen im Panini Verlag in diesen Tagen zwei weitere Bücher zu populären
Videospielen. "X2: Nopileus" von Helge T. Kautz ist dabei ein Buch aus Deutschland zu einem Spiel
aus Deutschland: Dem Weltraum-Handels-Action-Kombinat "X2", das an Titel wie
"Privateer" und "Freelancer" anknüpft, ohne allerdings deren tiefes
Story-Flair einzufangen. Vielleicht sorgt das Buch hier für etwas mehr Tiefgang.
Jeff Grubbs "StarCraft: Libertys Kreuzzug" nimmt die dritte Spielereihe des amerikanischen
Entwicklers Blizzard ins Visier. Reporter Mike Liberty stößt dabei auf Korruption in den Reihen der
terranischen Konföderation, die sich im Kampf gegen Alien-Völker der Protoss und der Zerg befindet.
Und er muss sich entscheiden, ob er seine Recherchen unterbricht, um wie weiland im Golfkrieg als Reporter
über Marines an der Front des Koprulu-Sektors zu berichten. Die beiden Romane sind wie auch die anderen
bereits erschienenen keine große Weltliteratur, aber für Fans der besagten Spiele sicher einen Blick
wert - nicht zuletzt, weil sie Details vermitteln, für die in den PC- und Videospielen kein Platz mehr
gewesen ist.
Link zum Thema:
http://www.dinocomics.de
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"X2, Nopileos" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 9,95 EUR
"StarCraft, Bd.1: Libertys Kreuzzug" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 9,95 EUR
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"Underworld 2" befindet sich in Arbeit.
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Der Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen geht weiter - in einer Fortsetzung von
"Underworld". Gemeinsam werden Screen Gems und Lakeshore Entertainmet die Fortsetzung drehen,
deren Start laut Variety im Herbst geplant ist. Kate Beckinsale wird in ihrer Rolle als Selene zurückkehren,
eine blutsaugende Heldin, die sich in einen Werwolf verliebt hat. Scott Speedman, der diese Rolle übernahm,
soll auch zurückkehren.
Danny McBride wird das Drehbuch bis Anfang April fertig gestellt haben, so dass sich dann Len Wiseman erneut als
Regisseur betätigen kann. Wiseman und McBride schrieben das Drehbuch zum ersten Teil, der für etwa 20
Millionen Dollar verfilmt wurde und immerhin allein in den USA 51 Millionen Dollar einspielte. Screen Gems
Präsident Clint Culpepper sowie Tom Rosenberg und Gary Lucchesi von Lakeshore fanden das Einspielergebnis
gut genug, eine Fortsetzung zu drehen. Der eigentliche Anstoß kam jedoch von Wiseman und McBride.
Beckinsale wird man schon bald in einem anderen Kinofilm des Horrorgenres wieder begegnen, denn man wird sie an
der Seite von Hugh Jackman in Steve Sommers "Van Helsing" sehen. "Underworld 2"
ist bereits die zweite Fortsetzung der erst vier Jahre alten Produktionsfirma. Die Dreharbeiten zu
"Resident Evil 2: Apocalypse" wurden erst kürzlich beendet.
Link zum Thema:
http://www.sonypictures.com/movies/underworld/ - Offizielle Website
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"Lost in Space": Remake der Serie.
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Das Warner Bros. Network ist im Moment auf der Suche nach Schauspielern für die Science Fiction-Serie
"The Robinsons: Lost in Space", ein Remake der klassischen TV-Serie aus den 60er Jahren. Variety
berichtet, dass jüngst Brad Johnson als John Robinson und Ryan Malgarini ("Freaky Friday")
als Will Robinson engagiert wurden. Das Duo wird an der Seite von Jayne Brooke, Mike Erwin und Adrianne Palicki
spielen.
Die Serie wird sich hauptsächlich um das Leben der Familie Robinson vor einem fantastischem Hintergrund - dem
Weltraum - drehen. Doug Petrie ist Autor und Ausführender Produzent. John Woo wird über Lion Rock
Productions als Regisseur tätig sein.
Petrie sagte kürzlich über seine Version von "Lost in Space", dass es "nicht um
Hardware geht." "Es geht nicht um Lasergewehre und Raumschiffe und coole Aliens, obwohl alles darin auch
reichlich vorkommen wird. Die Serie wird eher darauf basieren, was mit der typisch amerikanischen Familie
passiert." In der neuen Serie, die im Jahre 2097 spielt, wird es keinen Dr. Smith geben, wohl aber einen
Roboter.
Amazon-Link zum Thema:
"Lost in Space" - DVD zum Preis von 27,99 EUR
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"Firefly": Gerüchte um Kinofilm.
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Nur 14-Episoden lang durfte die Serie über die Bildschirme Amerikas flimmern, dann war Schluss. Eine Mischung
aus Western und Science Fiction sollte es sein. Trotz der nur kurzen Zeit bildete sich eine große
Fangemeinde, die nach der Absetzung fortwährend eine Fortsetzung fordert. In Deutschland ist die Serie bisher
nicht erschienen. Es verdichten sich nun aber Gerüchte um einen "Firefly"-Kinofilm.
fireflymovie.com fand auf der Homepage des Kinoverleihs Universal Pictures ein zukünftiges Projekt mit dem
Titel "Senerity". Auch die URL serenetymovie.com sei schon gesichert worden. Dass der Titel der
letzten Firefly-Episode auch "Serenity" lautet, deuten die Fans als deutliches Zeichen. Auch
fireflyfans.net bestätigt in einer Meldung, dass "Serenity" der Titel des neuen Filmprojekts
sei.
Universal Pictures hatte die Rechte an "Firefly" im letzten September gekauft.
Links zum Thema:
http://www.fireflymovie.com
http://www.fireflyfans.net
Amazon-Link zum Thema:
"Firefly - The Complete Series [UK IMPORT]" - Box Set zum Preis von 55,00 EUR
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NASA Würdigung.
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Am Abend des 19. Februars veranstaltete Paramount Home Entertainment und einige Mitglieder der
"Voyager"-Crew einen Event in der "Air and Pace Gallery" des "California Science
Centers", um die Erfolge der NASA in der Erforschung des Weltalls zu würdigen.
Unter den anwesenden Gästen befanden sich unter anderem die Shuttle-Astronautin Dr. Janice Voss,
Astropysikerin Dr. Sallie Balliunas, Ethan Phillips, Robert Picardo, Tim Russ, Garret Wang, Majel Barrett
Roddenberry, Rick Sternbach und Eric Stillwell.
In einem Interview gestand die Astronautin Dr. Janice Voss, dass sie seit ihrer Kindheit ein großer
"Star Trek"-Fan sei und das "Star Trek" damals einen großen Einfluss auf
sie gehabt hätte, wie "Voyager" auf die heutigen Kinder. Sie meinte, "Star
Trek" helfe den Menschen, den eigenen Horizont in viele Richtungen zu öffnen.
Ein weiteres Hauptthema waren natürlich die Mars Rover "Spirit" und "Opportunity" und die
von ihnen gesammelten Daten. Robert Picardo, welcher sich am Tage der erfolgreichen Landung des Mars Rovers
"Spirit" im Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena befand, sprach mit großen Enthusiasmus
über das Programm zur Erforschung des Mars.
Als ein Mitglied des beratenden Stabes der "The Planetary Society"-Gesellschaft, welche mit über
100.000 Mitgliedern aus über 140 Ländern die größte Gruppe am Weltraum interessierter
Menschen ist, machte Picardo auch Werbung für das "Planetary Society's Student Astronaut Program".
Dieses Programm erlaubt es Schülern, welche Interesse an der Erforschung des Weltraums haben, mit
Wissenschaftlern und NASA-Technikern im JPL zusammenzuarbeiten. Stolz berichtete er, dass das Programm inzwischen
Mitglieder aus 27 Ländern mit Schülern im Alter von 13 bis 17 Jahren alleine in diesem Jahr umfasst. 16
dieser Schüler hätten sogar direkt am Mars Rover Projekt mitgewirkt.
Tim Russ, ebenfalls ein Mitglied der "Planetary Society" und Amateur-Astronom überreichte eine
spezielle "Star Trek: Voyager" DVD- Plakette, um die Erfolge des JPLs zu würdigen.
Auf die Frage nach außerirdischem Leben antworteten Garret Wang und Tim Russ übereinstimmend, dass es
unwahrscheinlich wäre, das die Menschheit die einzige intelligente Spezies im Universum wäre.
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Die Science Fiction-Schreibwerkstatt 2004.
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Bereits zum dritten Mal bietet die Österreichische SF-Schreibwerkstatt vom 28. bis zum 31. Mai 2004
angehenden und fortgeschrittenen SF-Autoren- und Autorinnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum die
Gelegenheit zur Weiterentwicklung ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten, zur intensiven Arbeit an ihren
Texten - allein und in der Gruppe (den Gruppen) - und zum Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen.
Dass in diesen vier Tagen und drei Nächten trotz aller Schreibarbeit auch der gesellige Aspekt nicht zu kurz
kommen wird, versteht sich für Vertreter der schreibenden Zunft fast schon von selbst.
Nach den gut besuchten und überaus produktiven SF-Schreibwerkstätten 2002 und 2003 im steirischen
"Bildungshaus Schloss Retzhof" ist die Veranstaltung übersiedelt: 2004 und in den kommenden Jahren
findet die SF-Schreibwerkstatt im niederösterreichischen Bildungshaus Schloss Großrußbach statt -
30 Kilometer nördlich der Bundeshauptstadt Wien in einem der malerischsten Winkel des Weinviertels.
Die Leitung der Schreibwerkstatt liegt wie in den letzten Jahren bei Andreas Findig, dem wieder zwei
hochkarätige Co-Dozenten zur Seite stehen: Leo Lukas und Uschi Zietsch alias "Susan Schwartz".
Nach der SF-Schreibwerkstatt 2003, die unter dem Motto "Science-Fiction-Mythen und wie man sie
erzählt" stand, sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der SF-Schreibwerkstatt 2004 ihr besonderes
Augenmerk auf Utopien und Antiutopien lenken.
Bei Interesse an dieser beliebten Veranstaltung finden Sie weitere Informationen über die nachfolgenden
Hyperlinks im Internet. Weiterhin werden wir auch in unseren kommenden Corona-Ausgaben über die
SF-Schreibwerkstatt ausführlich berichten.
Links zum Thema:
Science Fiction-Schreibwerkstatt 2002
Science Fiction-Schreibwerkstatt 2002
Homepage von Autor und Veranstalter Andreas Findig
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"The Punisher": Ein neuer Trailer.
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Yahoo! Movies hat einen neuen Trailer für die Comic-Verfilmung von "The Punisher" online
gestellt. Das Drehbuch dieser Marvel Comics Adaption schrieb Jonathan Hensleigh, der gleichzeitig auch Regie
führte. In dem Film spielen Thomas Jane, John Travolta, Rebecca Romijin-Stamos, Laura Elene Harring und
Samantha Mathis die Hauptrolle.
"The Punisher" erzählt die Geschichte des FBI Undercover-Agenten Frank Castle (Thomas Jane).
Als ehemaliges Mitglied einer Spezialeinheit beschließt er, sich künftig hinter den Schreibtisch zu
klemmen und ein normales Leben mit seiner Frau und seinem Sohn zu führen. Doch schon bald wird Castles Welt
in den Grundfesten erschüttert, als seine Familie durch die Nachwirkungen seines letzten Undercover-Einsatzes
umgebracht wird. Mit starkem Willen, seinem scharfen Intellekt und furchtlosen Aktionen zieht Castle los, um die
Mörder seiner Familie zu bestrafen - und er findet etwas, mit dem er am wenigsten gerechnet hat:
Erlösung.
"The Punisher" startet am 16. April 2004 in den USA in den Kinos, in Deutschland startet er am
29. April. Er ist einer von vielen Comic-Filmen, die in diesem Jahr im Kino zu sehen sein werden. Den Trailer, in
verschiedenen Größen und Formaten, erreicht ihr durch die Links in dieser Meldung.
Link zum Thema:
http://movies.yahoo.com/movies/feature/thepunisher.html
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"Elektra": Wird Rob Bowman der Regisseur?
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Fox und Regency Enterprises stehen in Verhandlung mit Rob Bowman ("The X-Files"), der bei
"Elektra" Regie führen soll. "Elektra" ist ein
"Daredevil"-Spinoff, in dem Jennifer Garner ("Alias": Sydney Bristow) die
Hauptrolle spielen wird. Die Horseshoe Bay Partner Mark Steven Johnson und Gary Foster werden den Film zusammen
mit Avi Arad von Marvel produzieren. Der Produktionsstart ist für Mai geplant.
Die Handlung von "Elektra" wird sich stark an der Comic-Reihe "The Elektra
Assassin" und "The Elektra Saga" orientieren. Darin bekämpft sie eine Organisation
von Killern genannt "Die Hand", von der sie einst trainiert, später jedoch verraten wurde. Bowman
drehte zuletzt den Science Fiction-Film "Reign of Fire". Das Drehbuch von
"Elektra" schrieb Zak Penn. Die Dreharbeiten werden mit Garners Drehpause bei
"Alias" beginnen. Die Schauspielerin beendete soeben die Dreharbeiten zur Fantasy-Komödie
"13 Going on 30".
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"(T)Raumschiffs Surprise": Dritter "Periode 1"-Teaser online.
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"Es ist etwas Unglaubliches passiert...", der dritte "(T)Raumschiff Surprise - Periode
1"- Kino-Trailer, der seit kurzem auch im Kino zu sehen ist, gibt es nun im Internet auch zum
herunterladen, und macht Lust auf mehr von Bullys neuester Produktion. Zum ersten Mal wird in dem Teaser auch das
Aussehen des (T)Raumschiffs Surprise enthüllt.
Die Handlung: Im Jahre 2054 ist es der Menschheit gelungen, den Mars zu besiedeln. 250 Jahre später kehren
ihre Nachkommen zur Erde zurück, um sie für immer zu vernichten. Die Invasion hat begonnen. Es gibt nur
noch eine letzte Hoffnung: die lauwarme Besatzung des (T)Raumschiffs Surprise! Sie haben eine Mission ... eine
Zeitreise.
"(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" wird am 22. Juli 2004 in die Kinos kommen.
Link zum Thema:
http://www.periode1.de
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"Alias": Will ABC die Serie loswerden?
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Nicht nur die deutschen Fans müssen auf die neuen "Alias"-Episoden warten, sondern auch das
amerikanische Publikum wartet bereits schon sechs Wochen auf die neuen Episoden der dritten Staffel. Will nun auch
ABC seine Agenten-Serie "Alias" loswerden?
Genau mit diesem Thema beschäftigt sich die amerikanische TV-Zeitung "TV Gal". In den USA ist das
Fieber der "Preisverleihungen" ausgebrochen. Wir erinnern uns: ABC zeigt jährlich die heiß
begehrten Preisverleihungen (Emmy, Golden Globes und bald auch die Oscars). Aber man stellt sich die Frage, wieso
ein Sender wie ABC die Fans so lange auf die Fortsetzung von "Alias" warten lässt.
Sicherlich sind die heiß begehrten Preisverleihungen ein Grund, die dem Sender hohe Quoten bringt. Aber
wieso bekommt "Alias" keinen neuen Sendeplatz? Man müsste doch wissen, dass viele Zuschauer
bei zu langer Pause das Interesse an der Serie verlieren. Oder liegt es an die Einschaltquoten. Obwohl sie nach
dem Fall von Episode zwölf der dritten Staffel (7,6 Millionen Zuschauer) wieder auf 9,5 Millionen Zuschauer
angestiegen sind. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht auch diese Serie von dem Sender abgesetzt wird.
Auch in Deutschland steht der Ausstrahlungstermin der zweiten Staffel nicht fest. Derzeit, so heißt es,
wird "Alias" am 14. April 2004 um 21.15 Uhr auf Pro7 starten.
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