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04. Mai 2004 - Ausgabe 121 - "One step up"
Evolution
Kino ist in Übersee groß im Kommen. Natürlich nicht damit gemeint ist das "normale" Kino,
sondern Fernsehformate, die die Welt mittels Leinwand erobern wollen. Die Transzendenz in
die nächste Form des Seins - oder treffender gesagt, auf die große Leinwand - schafft
scheinbar nach "Star Trek: TOS", "TNG" und neben Joss Whedons "Firefly"
nun auch "Babylon 5". Wir erinnern uns: Vor vielen Monaten erfreute uns J. Michael
Straczynski mit der Nachricht, das die von den meisten Kritikern gelobte Science-Fiction
Opera vor einem neuen Start steht. Jetzt deutete er in seiner gewohnt rätselhaften Art und
Weise an, dass es sich bei "B5:TMoS" durchaus um einen Kinofilm handeln könnte...
und die Fans drehten durch.
Wie viele andere, so freut sich auch dieser Schreiber auf das Potential des künftigen Sci
Fi-Kino - nur eine Frage wurmt ihn: Wenn die kreativsten Köpfe der us-amerikanischen
Fernsehlandschaft den Schritt auf die große Leinwand vollziehen, wer wird dann nur gutes
Fernsehen machen? Berman?
Aber nicht nur bewegte Bilder entwickeln sich weiter - auch Internetprojekte und
Redakteure (wenn schwer vorstellbar) sind dem Sprung auf die nächste Ebene mächtig. Deshalb
gibt es jetzt alle vier Wochen das blaue Corona Magazine, welches sich in einigen Rubriken
vom "Roten" unterscheidet. Und einmal unter uns, blau ist doch viel besser als rot. :-)
So, aber nun genug der langen Rede. Haben Sie viel Spaß mit der aktuellen Ausgabe des
Corona Newsl... des Corona Magazines und eine angenehme Zeit!
Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1. Die Wicherts von unten drunter: Six Feet Under
2. newsBEAT
3. Zwischen Gene Roddenberry und Rick Berman ...
4. Star Trek: Fremde vom Himmel
5. Stargate SG-1 - Sieben Staffeln feinstes SF-Fernsehen (1/2)
6. Drei Fragen an John Rhys-Davies
7. Ihre Meinung
8. Tv-Tipps
9. Rating Trend: "Enterprise" in Sat.1
10. Kunterbunt
11. Kino-Vorschau
12. Veranstaltungskalender
13. Spiel des Monats: "Project Zero 2 - Crimson Butterfly"
14. Wissenschafts-News
15. Kurzgeschichte des Monats: Heimkehr nach Kalipay
16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Es steht auf allen Zigaretten-Packungen in unübersehbarer Größe: Rauchen kann tödlich sein.
Für Nathaniel Fisher wird diese Binsenweisheit zur bitteren Realität, als er, beim Versuch
sich am Steuer seines Wagens einen Klimmstengel anzustecken, von einem entgegenkommenden
Bus erfasst wird. Ein kurzer, latent morbider Schock und wir sind gestartet: "Six Feet
Under - Gestorben wird immer", die "neue" Hit-Serie aus den USA beginnt in diesen Tagen
auf VOX.
Worum geht’s eigentlich?
Naja, wir hatten ja schon erwähnt, dass Nathaniel stirbt, oder? Und in diesem Moment der
Trauer lernen wir seine Hinterbliebenen kennen, die Protagonisten der Serie. Papa Fisher
hinterlässt der schnöden Welt eine trauernde Witwe, zwei erwachsene Söhne, eine Tochter im
Highschool-Alter und das beschaulich überschaubare Bestattungsunternehmen Fisher & Sons.
Ironie des Schicksals, dass wir diese Protagonisten dann kennen lernen, wenn ihr Beruf sie
selbst heimsucht.
Denn Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps und da, wo Fishers beruflich mit Taktgefühl
und aus jahrelanger Erfahrung herrührender Professionalität zu Werke gehen und ihre
trauernden Kunden warmherzig zu betreuen verstehen, tun sich überraschende Abgründe auf,
sobald der Ernstfall Todesfall zum eigenen Problem wird.
Die trauernde Mama weint nämlich nicht nur um den liebenden Gatten, sondern auch um die
vertane Chance, ihm noch ihre jahrelange Affaire beichten zu können.
Sohnemann Nummero Eins, David, hat zwar den Betrieb schon seit langem als des Vaters
Kompagnon mitbestritten, sieht sich nun aber zusehends mit einem stetig wachsenden Berg an
familiärer und beruflicher Verantwortung konfrontiert, dem er sich nicht gewachsen zu sein
glaubt. Zudem schlummert unter der besonnenen, bieder-konservativen Schale Davids ein
homosexueller Kern, der zwar gerne ausbrechen und sich offen zeigen würde, doch extreme
Scheu vor dem Coming Out hat.
Ganz andere Sorgen plagen seinen Bruder Nate, der eigentlich nur mal über die
Weihnachtsfeiertage hereinschneien wollte. Durch den Todesfall und das ganze familiäre
Chaos, welches daraus resultiert, fühlt sich Nate allerdings moralisch verpflichtet, seinen
Kurzbesuch auf unbestimmte Zeit auszudehnen und wieder ein Teil der Sippe zu werden, die er
eigentlich hinter sich gelassen zu haben glaubte. Außerdem ist da noch - denn man braucht
ja einen Grund zum Bleiben - seine neue Flamme, die er auf dem Hinflug kennen gelernt hat
und die ein noch abgedrehteres Leben zu führen scheint, als die Familie Fisher.
Töchterchen Claire letztlich ist im Vergleich zum Vorhergehenden dann wieder mehr Normalo:
Als sie die Nachricht von Papas Unfall erreicht, ist die Schülerin viel zu bekifft, um die
Tragweite des Geschehenen auch nur ansatzweise begreifen zu können. Meine Damen und Herren:
Die Fishers.
Und das ist eine Genreserie?
Klar, immerhin waren auch schon bei der seligen Schwarzwaldklinik eigentlich nur die Folgen
die besten, in denen der olle Brinkmann den Weißkittel gegen die Astronautenkluft getauscht
und das OP-System gegen die feindlichen Übergriffe aus dem Schwester-Hildegard-Sektor
verteidigt ... ach was, ist doch alles Quatsch.
Nein, Raumschlachten oder Dämonenaustreibungen sollte man bei "Six Feet Under - Gestorben
wird immer" (darf ich erwähnen, dass ich diesen deutschen Untertitel begeisternd finde?)
tunlichst nicht erwarten. Die Handlung und die Erzählweise der Serie ist eher mit
Familienepen wie denen über die Waltons oder - in Abstrichen - Ewings zu vergleichen. Die
Fishers sind furznormale Leute in furznormalen Leben, die versuchen furznormale Dinge zu
tun. Punkt.
Spaßig wird das ganze Produkt aber aus mehreren Gründen, von denen der klassische
Suchtfaktor sicher der am höchsten zu bewertende wäre: "Six Feet Under" ist keine
Serie für Gelegenheitsgucker. Das soll nicht heißen, dass man einer Episode nicht auch
folgen könnte, ohne die vorherigen gesehen zu haben. Doch wird dieser Fall kaum eintreffen,
denn wer die leicht schrägen Gestalten erst einmal kennen gelernt hat, den wird es immer
wieder in ihr Leben zurückziehen.
Zum anderen ist die Thematik des Bestattungsunternehmens immer wieder für einen Lacher gut.
Dabei ist aber nicht von Pietätlosigkeit die Rede! Doch wenn die laufende Episode
beispielsweise von einem fiktiven Werbespot für den neuen state-of-the-art Leichenwagen
unterbrochen wird, kann sich auch der letzte Zuschauer das Schmunzeln nicht verkneifen.
Und letztlich die Toten. Oooh ja, die Toten. Verstehen Sie, wer in "Six Feet Under"
stirbt - und das geschieht meist am Anfang einer Episode - der scheidet für den Rest der
Spielzeit nicht aus. Nein, nein. Die Verstorbenen sind bei Fisher & Sons eigentlich immer
präsent und kommentieren von der Position des unbeteiligten Beobachters aus das Geschehen
im Hause Fisher mit zuweilen beißender Ehrlichkeit. Keine Sorge, ich spreche nicht von
Geistern oder so (dann wären wir dem Fantastischen doch wieder näher gekommen). Diese
"Erscheinungen" finden ausschließlich in der Fantasie der Protagonisten statt und gewähren
diesen als eine Art absurdisiertes personifiziertes Selbstgespräch einen Einblick in das
eigene Seelenleben.
Von Null auf Hit?
In den USA ist "Six Feet Under" ein Selbstläufer geworden. Die TV-Station HBO,
Heimat solcher Erfolgsformate wie "The Sopranos" und "Sex and the City",
schickt mit der von Alan Ball konzipierten Leichenbestatter-Soap seit nunmehr schon vier
Jahren einen weiteren Knaller ins Rennen um die Zuschauergunst. Amerika dankt es ihm.
Überhaupt: Alan Ball? War da nicht mal was?
Juppa. Gut aufgepasst, das gibt Cineasten-Fleißpunkte. Alan Ball ist der kreative Kopf
hinter dem erfolgreichen Kinofilm "American Beauty" mit Kevin Spacey und Annette
Bening. Wenn so einer mit einem Konzept für eine Fernsehserie schwanger geht, muss er nicht
viele Klinken putzen, bevor ihm Einlass gewährt wird.
HBO war so schlau zuzugreifen - ein Deal, von dem auch Ball nur profitiert. Denn der
US-Sender funktioniert als eine Art Abonennten-Fernsehen und kann sich daher in Sachen
optischer und verbaler Freizügigkeiten einiges mehr erlauben als etwa der "Star
Trek"-Sender UPN. Von dieser kreativen Uneingeschränktheit zehrt "Six Feet Under"
und gewinnt deutlich an Profil.
Und nun kommt VOX?
Genau, und da fangen die Probleme an. Denn so sehr dem Sender und natürlich der Serie ein
Quotenknüller zu wünschen wäre, so unwahrscheinlich scheint dieser dem unkenden Beobachter
zu sein. Dabei hat die Befürchtung nichts mit der Bearbeitung der Serie zu tun: Über den
durchaus soliden Zustand der Synchronisation konnte man sich dank der bereits erschienenen
DVD-Box schon vor mehreren Wochen ein Bild machen. Aus Gründen der Pietät wolle VOX, so
heißt es, "Six Feet Under" im Spätprogramm ausstrahlen, immer schön nach 23 Uhr.
Das legt die Vermutung nahe, man erhoffe sich von dem Neueinkauf ein zweites "Ally McBeal",
die ja auch zur Schlafenszeit noch ordentlich Quote zu machen verstand. Aber darf ich auch
mal an das Schicksal einer anderen HBO-Perle im deutschen Fernsehen erinnern? Die
vorzüglichen "Sopranos" fristeten monatelang ein Leben unter Ausschluss der Öffentlichkeit,
irgendwo im wochenendlichen Nachtprogramm des ZDFs. Nun darf man natürlich nicht Äpfel mit
Birnen vergleichen (bei den "Sopranos" müsste meiner Ansicht nach nämlich auch noch
der fragwürdige Beweis erbracht werden, diese von ihrem unnachahmlichen Lokalkolorit
geprägte Serie überhaupt kongenial eindeutschen zu können), aber gewisse Ähnlichkeiten
drängen sich zumindest in Form von Befürchtungen auf.
Nochmals: Dem Sender und der Serie sei alles Glück dieser Welt gegönnt, nur glaube ich
nicht, dass sich selbiges in dieser Kombination findet. "Six Feet Under" hätte das
Zeug zum Prime-Time-Renner. Unter diesen Umständen kann man aber froh sein, wenn es noch
zum Geheimtipp reicht. Andererseits, was weiß ich schon ...
Und das Fazit?
Was für eine Frage: Ansehen natürlich! "Six Feet Under - Gestorben wird immer" ist
intelligent gemachte Fernsehunterhaltung, der es spielend gelingt, den nicht immer
einfachen Spagat zwischen konventioneller Fernsehfamilie und liebevoll absurdem Spaß-TV zu
meistern. Wer sich für eine wirklich interessante Mischung aus "Diese Drombuschs"
und "Ausgerechnet Alaska" begeistern kann, für nahezu "Twin Peaks"-hafte
Charaktere vor "Wicherts von Nebenan"-Kulisse, der ist hier definitiv richtig.
"Gestorben wird immer", das stimmt schon. Dennoch bleibt es zu hoffen, dass der gelungenen
US-Produktion die Absetzung im deutschen TV erspart bleibt. Sechs Fuß unter der Erde landen
wir doch eh noch früh genug.
Die Pilotfolge von "Six Feet Under" läuft am 11. Mai um 22.15 Uhr, die Serie danach immer
dienstags um 23.10 Uhr auf VOX.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Six Feet Under - Gestorben wird immer (Staffel 1)" - DVD BoxSet zum Preis von 35,99 EUR
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"Star Trek": Berman arbeitet an "Star Trek XI".
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"Star Trek"-Produzent Rick Berman verriet, dass er mit den Arbeiten an einem Projekt
begonnen hat, das eventuell einmal zu "Star Trek XI" werden könnte.
"Ich arbeite an den ersten Entwürfen dessen mit, was einmal der nächste 'Star Trek'-Kinofilm sein
könnte", erzählte Berman dem britischen Dreamwatch Magazine. "Es handelt sich dabei um ein
Projekt, das ich zusammen mit zwei anderen Produzenten produzieren werde."
Berman war nicht bereit, irgendetwas über die Handlung des Filmes zu verraten, außer dass es ein
Prequel werden wird. Dies passt auch zu den Aussagen, die in den vergangenen Monaten von einigen "Next
Generation"-Schauspielern gemacht wurden, dass die enttäuschenden Einspielergebnisse von
"Star Trek Nemesis" das Ende von TNG als Film-Franchise bedeuten.
Daneben enthüllte Berman dem Dreamwatch Magazine, dass er im Moment auch mit seinem "Star Trek:
Enterprise"-Kollegen Brannon Braga, mit dem zusammen er auch "Enterprise" entwickelt
hat, an einer neuen Science Fiction-Serie arbeitet, die nicht im "Star Trek"-Universum
angesiedelt ist. TrekWeb.com spekuliert daher, dass wenn diese Serie tatsächlich von Paramount angenommen
wird, die beiden nur noch eine untergeordnete Rolle in der vierten Staffel von "Star Trek:
Enterprise" spielen.
Informationen zum Thema:
http://www.trekweb.com
http://www.trektoday.com
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"Star Trek": SAT.1 "bestraft" mal wieder die Fans.
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Der deutsche Privatsender Sat1 wird sich wieder einmal den Unmut der Fans zuziehen, nachdem man im Mai die Serie
"Star Trek: Deep Space Nine" nicht mehr auf ihrem gewohnten Sendeplatz am Samstagnachmittag
ausstrahlen wird. Stattdessen wird Sat1 nun sein Nachmittagsprogramm der Wochentage auf den Samstag ausweiten,
und deswegen musste "Star Trek: Deep Space Nine" auf einen anderen Sendeplatz gelegt werden,
einen Sendeplatz, der wohl mitten in der Nacht liegen muss!
Nach Angaben des Senders soll diese Umstrukturierung aber nur ein paar Wochen andauern, da man offensichtlich
einmal testen möchte, ob sich der Erfolg der "Gerichts-Shows" auch auf das Wochenende ausweiten
kann. Folgende Sendetermine wurden für die "Star Trek: Deep Space Nine"-Episoden deswegen
von dem Sender für den Mai genannt:
Sonntag, 09.05.2004, 1:40 Uhr "Inquisition"
Sonntag, 16.05.2004, 3:05 Uhr "Auf seine Art"
Sonntag, 23.05.2004, 2:10 Uhr "Valiant"
Sonntag, 30.05.2004, 2:00 Uhr "Das Zeitportal"
Erst am 05. Juni soll "Star Trek: Deep Space Nine" dann wieder auf seinen angestammten Sendeplatz
am Samstag Nachmittag, der - so nebenbei bemerkt - dem Sender in den letzten Wochen und Monaten immer recht gute
Einschaltquoten zwischen sieben und zwölf Prozent einbrachte, zurückkehren.
Informationen zum Thema:
http://www.sat1.de
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"Star Trek": Neue Videodokumentation über die Borg ist nun online.
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Die Borg sind zweifelsohne eine der grausamsten Mächte im "Star Trek"-Universum, was
für die offizielle "Star Trek"-Seite Grund genug gewesen ist, um eine zwanzigminütige
Videodokumentation über die Borg zu machen, von der nun der erste Teil online gestellt wurde. Die gewaltige
Gesellschaft der Borg, kybernetische Lebewesen, die durch die Entführung und Assimilation tausender Spezies
entstanden ist, hat nur ein Ziel, Perfektion zu erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, weiten die Borg ihren
Einfluss in jeden Winkel der Galaxie aus und assimilieren dabei die Technologie und die Völker, auf die sie
dabei treffen, und zwar ohne jedwedes Gewissen oder Erbarmen.
Spezies, die in den Augen der Borg der Assimilation nicht wert sind, werden ohne zu zögern einfach
ausgelöscht. Ein besonderes Interesse haben die Borg dabei im Laufe der Zeit an den Bewohnern des Planeten
Erde entwickelt.
In dieser von Vaughn Armstrong (ST:ENT Admiral Forrest) moderierten Videodokumentation bekommen sie nun einen
Einblick in die Kultur der Borg, und die wichtigsten Begegnungen der Föderation mit diesem Kollektiv,
beginnend mit der Versuch der Borg die Geschichte der Menschheit ab dem Jahr 2063 zu verändern, über die
erste bestätigte Begegnung mit einem Schiff der Sternenflotte im Jahr 2365, bis hin zu ihrer Dezimierung
durch einen Besucher aus der Zukunft im Jahr 2378. Diese Abhandlung über die Borg ist natürlich nicht
komplett, denn die über die Borg vorhandene Datenmenge würde für mehrere Stunden ausreichen.
Vielmehr soll diese Dokumentation eine Einleitung in dieses Thema sein.
"The Borg" ist eine zwanzigminütige Dokumentation, die in drei Teilen verfügbar sein
wird. Der erste Teil, der eine Länge von knapp über neun Minuten hat, ist ein Überblick über
die Borg. In den nachfolgenden Teilen werden einige der wichtigsten Begegnungen der Föderation mit dieser
Spezies näher beleuchtet.
Informationen zum Thema:
http://www.startrek.com
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"Star Trek": Connor Trinneer chattete mit den Fans auf Startrek.com.
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Der "Star Trek-Enterprise"-Darsteller Connor Trinneer (ST:ENT Tucker) war vor kurzem in einem
Chat auf der offiziellen "Star Trek"-Webseite zu Gast, wo er Fragen der Fans über die Serie
und sein Privatleben beantwortete. Bei diesem Chat sagte er auch, er würde die Bemühungen der Fans die
Serie zu erhalten, sehr zu schätzen wissen, und er glaubt fest daran, dass diese Bemühungen bei den
Verantwortlichen einen Eindruck hinterlassen haben, und "Star Trek-Enterprise" deswegen im Herbst
für eine vierte Staffel zurück auf den Bildschirm kommen wird.
"Ich denke wir alle sind recht zuversichtlich, dass es eine weitere Staffel geben wird. Schreibt aber auch
weiterhin Briefe. Sie werden [beim Network] gelesen. Ich denke es gibt einige Dinge, welche von den Fans
beeinflusst werden können. Doch letztlich muss nicht ich die Entscheidungen treffen, und - um ehrlich zu
sein - ich bin auch froh darüber. Die Serie verdient es noch eine Weile auf dem Bildschirm zu bleiben, denn
ich denke wir haben uns jetzt erst etabliert."
Der aus dem Staat Washington stammende Darsteller ist der Ansicht, die Serie sei immer dann am Besten, wenn sie
sich mit moralischen Themen beschäftigt, wie das eben in der letzten Zeit des Öfteren der Fall gewesen
ist. "Ich denke die besten Episoden der Serie befassen sich mit den moralischen und ethischen Problemen des,
ich muss es so sagen, des Universums. Dies passt sehr gut zu meinem eigenen, persönlichen Standpunkt, alles
zu hinterfragen."
In der Episode aus dieser Wochen, The Forgotten, findet sich sein Seriencharakter endlich mit dem Tod seiner
Schwester ab. Hierzu sagt er, er musste sich die Situation von Trip bildlich vorstellen können, um sich
für die Dreharbeiten motivieren zu können. "Wenn man so etwas spielt, dann erinnert man sich an
Dinge, die einem entweder selbst wiederfahren sind, oder bei denen man sich vorstellen kann, dass sie geschehen.
Ich spielte diese Szenen indem ich mir vorstellte, dass es mit meiner eigenen Schwester geschehen wäre. Dies
ist die emotionale Kraft hinter diesen Szenen, die Vorstellung es sei meine eigene Schwester gewesen. Ich
wäre dies persönlich genauso angegangen, und dies versuchte ich so wahrheitsgetreu wie möglich
darzustellen. Glücklicherweise hatte ich bisher noch nie eine solche Tragödie durchleben
müssen."
In weiteren Teilen des Chats sprach Trinneer über seine Hochzeitspläne im Sommer, und auf die Frage
angesprochen, was er persönlich in der (amerikanischen) Gesellschaft ändern würde, wenn er die
Möglichkeit hätte, gab er eine eindeutige Antwort: "Unseren Präsidenten!"
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Star Trek: Trailer zu Enterprise-Episode ist "E²" jetzt verfügbar.
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Das amerikanische Network UPN sendete vor kurzem im Anschluss an die Episode 'The Forgotten' den Trailer zur
kommenden Episode der Serie "Star Trek-Enterprise", die den Titel 'E²' trägt. Geschrieben
wurde das Drehbuch der Episode von Mike Sussmann, den Platz des Regisseurs nahm erneut die bekannte "Star
Trek: Voyager"-Darstellerin Roxann Dawson (B'Elanna Torres) ein, und auf der offiziellen "Star
Trek"-Seite wurde die nachfolgende Zusammenfassung zu dieser Episode veröffentlicht:
Während sie sich auf dem Weg zu einem Gespräch mit dem Konzil der Xindi befinden, entdecken Archer und
seine Besatzung eine Enterprise aus der Zukunft, die von ihren direkten Nachkommen befehligt wird. Von ihnen
erhalten sie die Warnung, dass die Abkürzung durch ein Wurmloch, welche die Besatzung der NX-01 nehmen
wollte, sie 100 Jahre zurück in die Zukunft schleudern, und zur totalen Zerstörung der Erde führen
wird ...
Informationen zum Thema:
http://www.dailytrek.de
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"Star Wars": Kommt eine TV-Serie?
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Die Webseite TheForce.net berichtet von sich verdichtenden Gerüchten um eine "Star
Wars"-TV-Serie. "Quellen" würden ihnen mitteilen, dass 2006 eine Fernsehserie käme,
wobei sie noch nicht wüssten, ob das eine animierte oder reale Serie - oder sogar beides - würde. Dies
würde LucasFilms später in diesem Jahr entscheiden.
Informationen zum Thema:
http://www.theforce.net
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"X-Men": Dritter Film ist in Arbeit.
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Hugh Jackman, der wahrscheinlich die Rolle des 'Wolverine' in einem dritten "X-Men"-Film wieder
aufnehmen wird, bestätigte gegenüber Sci Fi Wire, dass ein weiteres Sequel in Arbeit sei, die Story
bisher aber noch unter Verschluss gehalten werde. "Ich weiß, dass sie Gespräche führen",
sagte Jackman in einem Interview während seiner Promotiontour für seinen kommenden Film "Van
Helsing". "Sie versuchen Zeitpläne und solche Sachen auszuarbeiten."
"X-Men 2" endete mit dem Tod von 'Jean Grey' und einem Wink auf die aus dem Comic bekannte
Storyline um 'Dark Phoenix', in der Grey sich in einen mächtigen und boshaften Mutanten verwandelt. Wird der
dritte Film diesen Handlungsfaden aufnehmen? "Es gibt bisher noch kein Drehbuch, ich bin mir also nicht
sicher", antwortete Jackman.
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"Underworld 2" ist in Arbeit.
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Kate Beckinsale, die erneut ihre Rolle als Vampir Selene in der Fortsetzung zu "Underworld"
spielen wird, erzählte Sci-Fi Wire, dass ihr Verlobter - Regisseur Len Wiseman - im Moment das Drehbuch
schreibt, daraus aber ein Riesengeheimnis macht. "Es ist im Moment noch unter Verschluss, aber ich
weiß, dass sie im Moment definitiv darüber sprechen," sagte Beckinsale in einem Interview
während sie Werbung für ihren neuen Film "Van Helsing" machte. "Bei uns werden
derzeit heimlich Drehbücher im Badezimmer gelesen. Deshalb glaube ich, dass sie im Moment am Drehbuch
schreiben. Sie wollen mich aber noch nicht mit einbeziehen, denn ich könnte sonst etwas darüber
verraten."
Wiseman führte bei "Underworld" bereits Regie und schrieb am Drehbuch mit. Der Film war eine
dunkle Romeo und Julia Geschichte mit Vampiren und Werwölfen, die seit Jahrhunderten Krieg gegeneinander
führen. Wiseman, der zuvor Musikvideos produzierte wird auch beim zweiten Teil wieder Regie führen.
Beckinsale wird in der Fortsetzung erneut Selene spielen, eine Assassine (oder "Todesdealer"), die von
ihren Vampirkollegen dafür eingesetzt wird, die langjährigen Feinde der Blutsauger - die Werwölfe
(oder Lycans) - zu jagen und zu töten. Beckinsales "Underworld"-Kollege Scott Speedman
(Michael) hat bereits für seine Rolle in der Fortsetzung unterschrieben.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Underworld" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR; Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 6. Oktober 2004
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"Mission Impossible 3": Auch Branagh und Johansson sind mit dabei.
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Noch mehr Unterstützung für Tom Cruise in "Mission: Impossible 3". Nachdem Carrie-Anne
Moss ("Matrix") für eine Hauptrolle gecastet worden ist, können sich nun auch Scarlett
Johansson und Kenneth Branagh über Rollen in dem High-Profile-Actionfilm freuen. Die Dreharbeiten unter der
Regie von Joe Carnahan beginnen diesen Sommer.
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"Sin City": Mit Nick Stahl und Jessica Alba.
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Nick Stahl ("Terminator 3") und Jessica Alba (Dark Angel: Max) werden in Robert Rodriguez' und
Frank Millers "Sin City" mitspielen. Während Stahl die Rollen des Junior und Yellow Bastard
verkörpern wird, spielt Alba eine exotische Tänzerin. Der Kinofilm ist eine Adaption von drei der sieben
Comicbücher, die von Miller geschrieben und illustriert wurden: "Sin City", welche die
Comicbuchreihe gestartet hat, "That Yellow Bastard" und "The Big Fat Kill". Der
Film spielt in der schmutzigsten und härtesten Stadt der Welt und erzählt Geschichten von Rache und
Erlösung.
Weitere Darsteller in dem Film sind Bruce Willis (u.a. "Sixth Sense"), Mickey Rourke, Elijah
Wood ("Herr der Ringe"), Jaime King und Brittany Murphy. Rodriguez schrieb zusammen mit Miller
das Drehbuch. Sie beide werden gemeinsam Regie führen und den Film produzieren. Die Dreharbeiten finden in
Austin, Texas statt.
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Trojanisches Pferd in Berlin.
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Das Trojanische Pferd, wichtigstes und beeindruckendstes Requisit aus Warner Bros.' neuem Monumental-Epos
"Troja", wurde vom Drehort des Films in Mexiko nach Berlin gebracht - direkt ins Sony Center
auf dem Potsdamer Platz.
Das Pferd wurde unter der Aufsicht des Produktionsdesigners von "Troja", Nigel Phelps, in
London entworfen und gebaut, dann zum Dreh nach Malta und Mexiko transportiert und steht nun in Berlin. Die
Passanten am Potsdamer Platz sind fasziniert von der riesigen Konstruktion, die 12 Meter in der Höhe, 11
Meter in der Länge und 6 Meter in der Tiefe misst. Man könnte sich vorstellen, dass jeden Moment die
besten Krieger der griechischen Antike aus dem Holzpferd stürmen - doch das 12 Tonnen schwere Pferd ist
tatsächlich weder hohl noch aus Holz. Innen befindet sich ein riesiges Stahlgerüst, die
Außenwände sind aus Fiberglas, das bemalt wurde, um wie Holz auszusehen.
Am 9. Mai, wenn Regisseur Wolfgang Petersen mit seinen Stars Brad Pitt, Eric Bana, Diane Kruger und Rose Byrne
über den Roten Teppich schreiten wird, wird das Trojanische Pferd die glanzvolle deutsche Premiere von
"Troja" schmücken. Am folgenden Tag wird es abmontiert und nach Japan transportiert, um in
Cinema City in Tokio ausgestellt zu werden.
Wolfgang Petersens "Troja" läuft am 13. Mai in den deutschen Kinos an.
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"Charmed": Es könnte weiter gehen.
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Alyssa Milano, die in der Hexen-Serie "Charmed" die Rolle der Phoebe Halliwell verkörpert,
erzählte TV Guide online, dass die Cast noch immer nicht weiß, ob die Serie kommendes Jahr für
eine achte Staffel zurückkehren wird. "Wir haben alle Verträge über acht Jahre", sagte
Milano", Aber ich denke, dass wir alle auf dem Höhepunkt aufhören wollen. Wenn unsere Quoten also
so gut wie dieses Jahr bleiben, werden wir wahrscheinlich in eine achte Staffel gehen. Wenn sie aber zu
bröckeln beginnen, werden wir wohl zusammen entscheiden, die Serie mit der siebten Staffel zu beenden - es
ist eine kitzlige Sache, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um eine Serie zu beenden."
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"Mutant X", "Andromeda": Zwei Genreserien am seidenen Faden.
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Das Schicksal der beiden Serien "Mutant X" und Gene Roddenberry's "Andromeda"
hängt am seidenen Faden und wird möglicherweise gerichtlich entschieden werden müssen. Das geht
jedenfalls aus den Dokumenten hervor, die Tribune Entertainment vorlegte. Tribune vertreibt beide Serien in den
USA. Diese Meldung kommt im Nachklapp zur letztwöchigen Pleite und Schließung von Fireworks
Entertainment, des kanadischen Studios, das beide Serien produzierte. Tribune hatte für beide Serien ein
"Go" für die kommende Season gegeben, scheint aber nicht gewillt, dabei ohne die finanzielle
Unterstützung durch Fireworks Fortzufahren.
Bereits zu Beginn der Woche hatte ein Mitglied des "Mutant-X"-Cast gesagt, dass die Serie
eingestellt sei. Tribune erklärte nun auf Nachfrage nach dem Schicksal beider Serien, dass es die aktuelle
Entwicklung nötig gemacht habe, die Produktion beider Serien auf unbestimmte Zeit zu unterbrechen.
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"Hellboy 2" in Planung.
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Gullermo del Toro, Regisseur von "Hellboy", hat den Fans im Forum der offiziellen Homepage
mitgeteilt, dass er gerade dabei ist, ein Sequel zur Comicverfilmung vorzubereiten - und andere auf dem Film
basierende Projekte. "Das macht auch absolut Sinn, da wir mit Kosten von 70 Mio US-Dollar einen relativ
günstigen Film gedreht haben und diese Summe alleine schon in den USA reinholen werden."
Bezüglich anderer Projekte verriet er, dass eine Anime-Serie in Planung sei und gerade ein Publisher für
ein Videospiel gesucht werde.
Informationen zum Thema:
http://boards.sonypictures.com/hellboy/
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"Perry Rhodan": Die "Lemuria"-Autoren.
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Die Titel und Autoren des neuen "Perry-Rhodan"-Taschenbuchzyklus "Lemuria", der im
November erscheinen wird, stehen fest:
1: Die Sternenarche, Frank Borsch
2: Der Schläfer der Zeiten, Hans Kneifel
3: Exodus der Generationen, Andreas Brandhorst
4: Der erste Unsterbliche, Leo Lukas
5: Die letzten Tage Lemurias, Thomas Ziegler
6: Die längste Nacht, Hubert Haensel
Informationen zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net
http://www.phantastik.de
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(Zurück zum Inhalt)
Gene Roddenberry hat "Star Trek" erfunden. Ihm verdanken wir den Start und die
Existenz dieses großartigen Franchise, das uns alle seit gut 35 Jahren mit immer neuen
Abenteuern von neuen Crews im TV, im Kino und in Romanen und Comics glänzend unterhält. Als
der erste Kinofilm "Star Trek - The Motion Picture" unter internen Querelen und
einem über alle Maßen angewachsenen Budget immer mehr litt, übergaben die Herren von
Paramount die Zukunft von "Star Trek" im Kino einem Mann, der auf eine über
zwanzigjährige Karriere im Showbiz zurückblicken konnte: Harve Bennett. Als Produzent der
"Star Trek"-Filme II bis V ist es ihm zuzuschreiben, dass "Star Trek"
überhaupt eine Zukunft im Kino hatte und auch, wie diese letztendlich aussah. Von seinem
Einstieg 1980 bis zu seinem Weggang 1990 liegen vier Filme, drei Regisseure und die
erfolgreichsten 10 Kinojahre, die "Star Trek" bisher erlebte.
Harve Fishmann, wie Bennett mit bürgerlichem Namen heißt, wurde 1930 in Chicago geboren und
besuchte als Kind oft und gerne am Samstagnachmittag die Kinos seiner Heimatstadt, um sich
dem Hollywood-Popcornkino hinzugeben. Genauso oft schaltete er jedoch zu Hause auch das
Radio ein und entwickelte so eine besondere Beziehung zu diesen beiden Medien, denen er
viele vergnügte Stunden der Unterhaltung verdankte.
Mit 19 Jahren begann er seine Showbiz-Karriere dann auch tatsächlich bei der Radioshow
"Quiz Kids", die später ebenso wie Bennett (allerdings nicht mit ihm) ins Fernsehen wechseln
sollte. Er besuchte die UCLA Filmschule und beschäftigte sich dort zum ersten Mal intensiv
mit dem Handwerk der Filmemacherei, - mit sicherem Gespür dafür, dass sich die goldene Zeit
des Radios ihrem Ende entgegenneigte.
Bennett zog nach New York und erhielt eine Anstellung beim CBS-Network, wechselte aber
schon bald in die Programm-Abteilung von ABC, wo er bis zum "Vice President" aufstieg.
Mit Mitte Dreißig zog der im Sternzeichen Löwe geborene Bennett an die warme Westküste, wo
er quasi die Fronten wechselte und mit Aaron Spelling die Serie "Mod Squad"
entwickelte. Dieser Show blieb er die ersten drei Seasons als Produzent erhalten, um dann
mit Beginn der 70er Jahre dazu anzusetzen, insgesamt 24 (in Worten "vierundzwanzig"!)
TV-Filme und -Serien als Produzent zu betreuen. Unter diesen Serien befanden sich unter
anderem "The Six Million Dollar Man"/"Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann" und "The
Bionic Woman"/"Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau", die sich auch in Deutschland starker
Beliebtheit erfreuten.
Inzwischen bei der Produktionsfirma ScreenGems und auch in den 80ern angekommen,
produzierte Harve Bennett den letzten Film von Ingrid Bergman "A Woman Called Golda"/"Eine
Frau namens Golda", in dem Leonard Nimoy den Ehemann der Titelheldin spielte. Für diesen
TV-Film erhielt Bennett 1982 seinen ersten und einzigen Emmy Award.
Schließlich wechselte er zu Paramount, um nach eigener Aussage "genau das zu tun, was ich
seit mehr als 20 Jahren schon recht erfolgreich machte, nämlich Fernsehen. An die
Möglichkeit einen Film zu drehen, hatte ich keine Sekunde lang gedacht!".
Aber die Paramount-Oberen Barry Diller und Michael Eisner hatten andere Dinge mit dem eher
mittelgroßen Mann mit dem schütteren Haar vor. Bennett hatte sich in den letzten zwei
Jahrzehnten den Ruf eines eisernen Kalkulators erarbeitet, der sparsam und zielsicher gute
Unterhaltung produzieren konnte. "Star Trek: The Motion Picture" hatte zwar bewiesen,
dass für einen Kinofilm ein ausreichend großes Publikum existierte, aber er hatte auch die
oft und viel zitierten 44 Millionen US-Dollar in der Produktion verschlungen und mehr als
einem Studioboss dadurch vorzeitig graue Haare und Magengeschwüre bereitet.
Unter der Produktionsleitung von Harve, so waren sich Diller, Eisner und der Besitzer der
damaligen Paramount-Mutter Gulf&Western, Charles Bluhdorn, einig, würde ein solches
finanzielles Produktions-Fiasko nicht wiederholt werden.
Zudem waren die kreativen Uneinigkeiten zwischen Produzent Gene Roddenberry und dem
letztendlichen Drehbuchautor Harold Livingston den Studio-Bossen ein Dorn im Auge gewesen
und auch hier schien Bennett die optimale Lösung zu sein, um für Ruhe auf der Enterprise zu
sorgen.
Leonard Nimoy sagt dazu in William Shatners "Star Trek: Erinnerungen - Die Filme": "Harve
[...] neigt dazu, in ausgesprochenen militärischen Begriffen zu denken. Wenn er produziert,
ist er der kommandierende General und alle Personen um ihn herum, sind seine untergebenen
Offiziere, die ihre Befehle direkt von ganz oben erhalten und sie fehlerlos auszuführen
haben."
Zusammen mit Regisseur Nicholas Meyer erschuf Harve Bennett also "Star Trek II - The
Wrath of Khan", für dessen Drehbuch er auch die Grundlage schuf, in dem er den Film als
Fortsetzung der sehr guten Classic-Episode "Space Seed"/"Der schlafende Tiger" konzipierte.
Und er rettete Spock, - zumindest zum Teil und auf alle Fälle gegen den Willen von Nick
Meyer.
Nochmal ein Zitat von Leonard Nimoy, diesmal in seinen eigenen Memoiren: "[...] Harve
[hatte] größtenteils beim Fernsehen gearbeitet, und genauso funktionierte sein Verstand: Er
konzentrierte sich nicht nur auf die Geschichte, sondern auch darauf, welche dramatischen
Gelegenheiten von der Geschichte geschaffen oder zunichte gemacht werden konnten."
Bennett forderte Nimoy auf, die berühmte "Remember!"-Szene zu spielen und schuf somit die
Basis für die nachfolgenden Filme "Star Trek III" und "IV".
Beide Teile produzierte er auch und mit ihm stand als Regisseur hinter der Kamera diesmal
der eben zitierte Leonard Nimoy an seiner Seite. Mit ihm schuf er "The Search for Spock"
und den bislang erfolgreichsten "Star Trek"-Film überhaupt, "The Voyage Home".
Die Freundschaft der beiden Männer überdauerte diese beiden Produktionen nicht. Beide
wechselten am Ende der Dreharbeiten von "The Voyage Home" schon kein Wort mehr
miteinander und dieser Zwist war es auch, der in Harve Bennett die Erkenntnis heranreifen
ließ, dass drei erfolgreiche Filmen einer Reihe als Produzent genug seien. Damals rechnete
er jedoch nicht mit der Überzeugungsfreudigkeit des Captains der Enterprise persönlich. Es
war William Shatner himself, der Harve Bennett zurück an Bord holte, um mit ihm "Star
Trek V: The Final Frontier" zu produzieren. In diesem Kinofilm verzeichnet die
"International Movie Database" zudem auch einen der wenigen Leinwandauftritte des damals
59jährigen Bennett: Als Kirk mit seinem "Go! Climb a mountain!"-T-Shirt auf die Brücke der
Enterprise NCC 1701-A kommt, spielt Bennett den Admiral auf dem großen Schirm, der
den Captain über seine bevorstehende Mission unterrichtet. Witzigerweise ist diese Figur in
den Credits auch als "Admiral Bob Bennett" aufgeführt!
Nach dem wenig erfolgreichen fünften Teil der "Star Trek"-Kinoreihe schien es, als
wäre auch Harve Bennetts Karriere als deren Produzent entgültig beendet. Als sich aber das
25jährige Jubiläum der "Classic"-Serie näherte, erhielt er den Auftrag einen sechsten Film
vorzubereiten. Einen Film ohne die bekannten Schauspieler. Ein Prequel, lange bevor
"Episode I" in den Köpfen Hollywoods auftauchte.
Er entwickelte eine Geschichte, er engagierte einen Drehbuch-Schreiber und er sichtete die
ersten Drehorte und dann ... cancelte Paramount das Projekt zu Gunsten eines
konventionellen Kinofilms mit Shatner, Nimoy und den anderen. Harve Bennett weigerte sich,
diesen Film zu produzieren und verließ Paramount im Jahre 1991 im Groll. Nach seinen
eigenen Worten begann damit ein persönlicher Abstieg: "Zum ersten Mal in meinem Leben habe
ich wirklich exzessiv getrunken. Es macht mir nichts aus, darüber zu sprechen. Schließlich
ist es die Wahrheit, und zum Glück habe ich es inzwischen überwunden, aber es war wirklich
eine sehr schlimme Zeit."
Bennett erholte sich wieder und steckte seine ganze Kreativität in die Arbeit. 1993
debütierte seine neue Serie (und auch die einzige, für die er seiner Meinung nach den
Credit "created by" wirklich alleine verdient hat) auf dem SciFi-Channel in den USA:
"Time Trax". Die Serie hielt zwei Staffeln und 44 Episoden durch, was Harve Bennett
damit begründet, dass sie mit der Serie "Kung Fu - The Legend Continues" im
Doppelpack gezeigt wurde und die Zuschauergruppen der beiden Shows nicht wirklich
zusammenpassten. Bennett hätte es lieber gesehen, wenn seine Serie mit der JMS-Show
"Babylon 5" zusammengelegt worden wäre, was aber nicht der Fall war.
1998 entwickelte er schließlich für die Produktionsfirma "Dreamworks SKG" und in
Zusammenarbeit mit Steven Spielberg die Zeichentrick-Miniserie "Invasion America", in
der er auch als Sprecher zu hören war.
Seitdem ist es ruhig geworden, um den inzwischen 71 Jahre alten Harve Bennett.
Der Mann, der einst gerne erzählte, dass seine Kinder während der Vorführung von "Star
Trek - The Motion Picture" immer wieder aufs Klo wollten und der stets für sich
reklamierte, das "Star Trek"-Franchise gerettet zu haben, hat sich wohl zur Ruhe
gesetzt. Der sechste "Star Trek"-Kinofilm und nach ihm der siebte, der achte, der
neunte und der zehnte entstanden ohne seine Mitwirkung.
Aber es ist sicher nicht verkehrt, davon auszugehen, dass sie ohne ihn dennoch nie
entstanden wären. Harve Bennett ist zwischen Gene Roddenberry auf der einen Seite und Rick
Berman auf der anderen, der - zumeist unsichtbare - Dritte.
Gut, dass er da war.
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Es gibt wohl kaum einen "Star Trek"-Fan, der nicht zumindest davon gehört hat, das Zefram
Cochrane mit seinem Warpflug den Ersten Kontakt mit den Vulkaniern einleitete. Nicht nur
für den Leser, sondern auch für Admiral Kirk ist es daher höchst sonderbar, zu erfahren,
dass schon zwanzig Jahre vor dem offiziellen Ersten Kontakt, Vulkanier, wenn auch
unfreiwillig, auf die Erde kamen und Kontakt mit den Menschen aufnahmen.
James Kirk, vor noch nicht all zu langer Zeit nach dem Ende der historischen fünfjährigen
Mission mit der U.S.S. Enterprise zum Admiral befördert, erhält von seinem Freund
Pille McCoy das Buch "Fremde vom Himmel". Wie McCoy sind viele Millionen Leser von dem Buch
fasziniert und begeistert, schildert es doch sehr realistisch und angeblich faktenbasiert
von einem ersten Kontakt zwischen Menschen und Vulkaniern lange vor dem allgemein bekannten
Ersten Kontakt.
Bald wird auch Kirk in den Bann des Buches gezogen. Er beginnt von den handelnden Personen
zu träumen. Immer wieder erlebt er bestimmte Szenen, weiß bald Dinge über die Charaktere,
die nicht im Buch geschildert sind. Aus den Träumen werden Alpträume und Kirk wird das
Gefühl nicht los, an den Ereignissen tatsächlich teilgenommen zu haben. Schließlich verlässt
Kirk ohne Abmeldung für längere Zeit seinen Arbeitsplatz, um dem Ursprung der Alpträume auf
den Grund zu gehen. McCoy bleibt nichts anderes übrig, als Kirk aufgrund seines seltsamen
Verhaltens in psychologische Behandlung zu geben.
Erst als Spock von einer Trainingsmission mit der Enterprise zur Erde zurückkehrt, kann er
McCoy und die behandelnden Ärzte davon überzeugen, ein Experiment zu erlauben, dass beweisen
soll, dass Kirk nicht den Verstand verloren hat. Denn auch Spock wird seit der Lektüre von
"Fremde vom Himmel" vom unerklärlichen gedanklichen Bildern heimgesucht. Er ist davon
überzeugt, in einer Geistesverschmelzung mit dem Admiral die Gründe für die merkwürdigen
Erfahrungen der beiden Männer aufdecken zu können.
In Gedanken zurück in einer Zeit kurz vor dem zweiten Pilotfilm der klassischen "Star
Trek"-Serie, "Spitze des Eisberges", hat ein blutjunger James Kirk gerade erst das
Kommando über die U.S.S. Enterprise übernommen. Bis auf seine langjährigen Freunde
Dr. McCoy, den Navigator Garry Mitchell und Lee Kelso, ist Kirk mit seiner Besatzung noch
nicht vertraut, allen voran der für ihn eigenartig erscheinende vulkanische
Wissenschaftsoffizier.
Auf einer Kartografierungsmission stößt die Enterprise auf den Planetoiden M-155,
der phasenweise aus unserem Raum-Zeit-Gefüge verschwindet und später wieder auftaucht. Ein
Erkundungstrupp bestehend aus Captain Kirk, Spock, Garry Mitchel, Lee Kelso und der
Psychologin Dr. Dehner begibt sich auf die Oberfläche des rätselhaften Planetoiden. Die
Gruppe trennt sich zur Untersuchung der Umgebung.
Durch zu diesem Zeitpunkt unerklärliche Umstände finden sich Kirk und seine Gruppe plötzlich
auf der Erde, im Ägypten des Jahres 2045, wieder. Zu allem Übel befindet sich Spock nicht
mehr bei der Gruppe. Der Ägypter Parneb gibt sich als Verursacher der räumlichen und
zeitlichen Versetzung der Gruppe zu erkennen. Obwohl er sich selbst als ein "Magier"
bezeichnet, ist er vielmehr ein rückwärts in der Zeit existierender Außerirdischer. Bei der
Suche nach dem vulkanischen Wissenschaftsoffizier stellt Parneb erstaunt fest, dass sich
außer Spock noch zwei weitere Vulkanier auf der Erde aufhalten. Offenbar hat sein
unachtsames Experiment mit M-155 nicht nur zur Versetzung der Enterprise-Offiziere geführt,
sondern auch zur Präsenz zweier Vulkanier auf der Erde und so die von Kirk erinnerte
Historie, total verändert, in dem die Vulkanier schon zwei Jahrzehnte zu früh auf die Erde
gelangten.
Kirk und seine kleine Gruppe müssen nun alles daran setzen, die Vulkanier zu finden und vor
einer xenophobischen Menschheit zu schützen, die Geschichte wieder in die ihnen bekannten
Bahnen zu lenken und den verschwundenen Spock aufzuspüren ...
Eine alles andere als leichte Mission, die dem Leser ein außergewöhnliches Lesevergnügen
bereitet. Die Autorin Margaret Wander Bonanno beweist großes Geschick bei der Entwicklung
der auf drei Zeitebenen spielenden Geschichte. Immer wieder wechselt sie genau im richtigen
Moment auf eine andere Zeitebene, enthüllt im richtigen Augenblick wichtige Details und
schafft so für den Leser eine spannende und kurzweilige Lektüre.
"Fremde vom Himmel" nutzt die großartige Chance, auf im oben genannten Pilotfilm
angeschnittene Beziehungen und Gastcharaktere genauer einzugehen und diese weiter zu
entwickeln und zu vertiefen. Es entsteht das Gefühl, bei Kirk, Mitchel und Kelso handelt es
sich um echte, langjährige Freunde - ein Fakt, der die Umstände in "Spitze des Eisberges"
für Kirk zu einer noch persönlicheren Erfahrung macht, kosten sie doch zwei seiner besten
Freunde das Leben.
Es soll noch erwähnt werden, dass dieser Roman in einer Zeit erschienen ist, als die
"Next Generation" gerade ihre ersten Bildschirmabenteuer erlebte. Der Erste Kontakt
zwischen der Menschheit und den Vulkaniern war zu diesem Zeitpunkt nur ein kleiner Fakt am
Rande des wachsenden "Star Trek"-Universums. Erst im Laufe der kommenden Jahre, aber
vor allem durch den achten Kinofilm "Star Trek: Der Erste Kontakt" wurde das
historische Ereignis genauer definiert bzw. neu definiert.
Das bedeutet, dass der von Margaret Wander Bonanno für "Fremde vom Himmel" entwickelte
Hintergrundgeschichte des offiziellen Ersten Kontaktes inzwischen leider widersprochen
wurde.
Wer eine intelligente und gut geschriebene Geschichte nicht verpassen möchte, sollte sich
von dieser Kleinigkeit jedoch nicht stören lassen - zumal die in diesem Roman erzählte
Version des Ersten Kontakts äußerst interessant und glaubwürdig dargestellt ist.
Anmerkung: "Fremde vom Himmel" ist als Einzelroman nicht mehr verfügbar. Es gibt ihn
aber mit den zwei anderen Romanen aus der Heyne-Reihe "Die Anfänge" im gleichnamigen
Sammelband.
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Ohne Übertreibungen lässt sich derzeit sicherlich feststellen: das fantastische Genre darbt.
Grund genug den Fokus auf eine Serie zu richten, die zu Beginn vielleicht von den geneigten
Lesern des Corona - ganz zu Unrecht - keines Blickes gewürdigt wurde.
Dauerbrenner mit holprigem Start
Denn als im Jahre 1997 in Deutschland zum ersten Mal von einer Fortsetzung des
"Stargate"-Kinofilms im TV zu erfahren war, führte dies allenfalls zu wundersamen
Blicken bei SF-Fans, als dass es Begeisterungsstürme auslöste. Das Genre war in Deutschland
mit wöchentlichen bzw. zum Teil sogar täglichen Ausstrahlungen neuer Folgen der "Star
Trek"-Serien "Deep Space Nine" und "Voyager", der großartigen vierten
Staffel "Babylon 5" sowie, was Phantastik angeht, mit den Serien "Xena",
"Hercules", "Highlander" und vielen weiteren in einer wahren Hochphase.
Nähere Informationen zur geplanten Umsetzung der neuen Serie steigerten die Skepsis eher.
So sollte in "Stargate: Kommando SG-1" nicht Kurt Russel seine Rolle des von ihm
beinhart und bärbeißig dargestellten Draufgängers Colonel Jack O’Neill aus "Stargate"
wieder aufnehmen, sondern vielmehr Richard Dean Anderson in diesem Part zu sehen sein.
Anderson war zu jener Zeit, freundlich formuliert, als hochbegabter Tüftler MacGuyver
"bekannt" und zum Teil bereits Inhalt des ein oder anderen Witzes geworden - Hauptgrund
hierfür mag eine nahezu endlose und tägliche Ausstrahlung zur Mittagszeit auf Sat.1 gewesen
sein.
Doch trotz dieser für damalige Verhältnisse schlechten Vorzeichen sollte beides der Serie
eher zum Vorteil gereichen - das positive Umfeld ermöglichte eine weitere SF-Serie ohne
allzu hohem Quotendruck und Richard Dean Anderson erwies sich alsbald als Glücksgriff.
So präsentierte er sich im Pilotfilm "Children of the Gods", in einem optischen
Erscheinungsbild, welches sich nicht stärker von seiner bisherigen Rolle hätte unterscheiden
können. Die Haare kurz geschoren, der Körper hager, aber gleichzeitig drahtiger und
eindeutig älter, konnte man ihm eine gewisse Ähnlichkeit zu Kurt Russel nicht absprechen.
Unterstützt durch eine bis dahin durch "MacGuyver" nicht unbedingt für möglich
gehaltene schauspielerische Leistung, welche den Sarkasmus und Zynismus der Rolle stark
unterstützte, war man bereit, Anderson als Jack O’Neill zu akzeptieren.
Darüber hinaus bewies die Casting-Abteilung der Serie bei der Besetzung der ebenfalls
übernommenen zweiten Hauptrolle des Filmes ebenfalls ein glückliches Händchen. So wurde mit
Michael Shanks für die im Kino von James Spader gespielte Rolle des Sprachwissenschaftlers
Dr. Daniel Jackson ein Schauspieler gewählt, der Spaders Zwilling hätte sein können.
Dies und die Tatsache, dass die Produzenten alle wichtigen Nebendarsteller des Filmes für
den Pilotfilm und spätere Folgen der Serie verpflichten konnten, eröffnete die Möglichkeit,
die Serie exakt dort fortzusetzen, wo die Handlung des Filmes endete - der Übergang kann
hierdurch als nahtlos bezeichnet werden, und so sehen heute auch die Fans der Serie beide
als Einheit an.
Den Autoren bot sich hierdurch die Gelegenheit, die actiongeladene Handlung typischer
Roland-Emmerich-Machart für die Serie zu erweitern und somit die Grundvoraussetzung für
spannungsgeladene TV-Folgen zu schaffen.
Neue Feinde - neue Freunde
So wird im Pilotfilm offensichtlich, dass das Stargate nicht auf die Schaffung eines
Wurmloches zwischen der Erde und dem Wüstenplaneten Abedos beschränkt ist. Dr. Daniel
Jackson konnte während seines weiteren Aufenthaltes dort Inschriften entziffern, welche
eine Vielzahl Kombinationen beinhalteten, mit denen man das Stargate zur Anwahl weiterer
Destinationen bewegen konnte.
Die Basis für die tatsächliche Adressierung gelingt schließlich mit Hilfe von Dr. Samantha
Carter (Amanda Tapping). Sie ist eine hochbegabte Air-Force-Wissenschaftlerin auf dem Feld
der theoretischen Astrophysik, Konstrukteurin des Adressierungs-Computers (D.H.D. - Dial
Home Device) für das Erden-Stargate, ohne welches die Eingabe der ersten Kombination nach
Abedos nicht möglich gewesen wäre.
Jenes D.H.D. wird sodann auch dringend benötigt, da neben dem bei der ersten Mission nach
Abedos vernichteten "Sonnengott" Ra noch weitere außerirdische Wesen in Menschengestalt
existieren. Apophis, ebenfalls selbst ernannter Gott und Systemlord über weitere unterjochte
Welten, erscheint zunächst auf der Erde und attackiert dort die noch verbliebenen Bewacher
des Stargate, um direkt im Anschluss auf Abedos Daniel Jacksons Frau Sha’re zu entführen,
und sie als Wirt für seine "Königin" Amonet zu verwenden.
O’Neill, Daniel Jackson und Samantha Carter machen sich mit einem Air-Force-Team durch das
Stargate auf den Weg zu Apophis’ Basisplaneten Chulak, um Sha’re zu retten, nur um nahezu
direkt gefangen genommen und Zeuge der Vereinigungsprozedur zwischen Amonet und Sha’re zu
werden. Hierbei wird offensichtlich, dass es sich bei den Außerirdischen, bisher lediglich
erkennbar an den zeitweise glühenden Augen des Wirtskörpers, um eine schlangenähnliche
Rasse namens Goa’Uld handelt, welche durch die Bauchdecke in den Wirtskörper eindringt.
Dem Team um Colonel O’Neill gelingt es nicht, die Vereinigung zu verhindern, und sie stehen
kurz vor der eigenen Hinrichtung durch den Jaffa namens Teal’C, Anführer von Apophis'
Leibgarde.
Teal’C jedoch erkennt, dass O’Neill und seine Gruppe für ihn selbst und sein Volk eine
Chance zur Rettung bietet. Ihm wurde durch die Vereinigungsprozedur Amonets schlussendlich
bewusst, dass es sich bei den Gua’Uld nicht um Götter, sondern um Parasiten handelt. Er
selbst und sein Volk wird von diesen als Brutkasten missbraucht. So trägt er einen Gua’Uld
im Larvenstadium in sich, welcher ihm ebenfalls zu unverhältnismäßiger Stärke und
Lebensdauer verhalf. Teal’C befreit O’Neill und dessen Team und flüchtet mit ihnen durch
das Stargate auf die Erde.
Dort entschließt sich die Air Force aufgrund der immanenten Gefahr durch Ra und mögliche
weitere Systemlords, das Stargate mit einem flexiblen Versiegelungs-Mechanismus zu versehen,
um weitere außerirdische "Besuche" zu verhindern. Darüber hinaus werden umgehend kleine
Einsatzgruppen, SG-Teams, durch das Stargate entsendet, um auf bewohnten Planeten nach
Verbündeten gegen die Goa’Uld zu suchen. Da diese über interstellare Raumfahrttechnik
verfügen ist es nur eine Frage der Zeit, wann diese, wenn nicht durch das Stargate, dennoch
die Erde erreichen würden.
Unterstützt wird SG-1, bestehend aus Cl. Jack O’Neill, Ltd. Samantha Carter, Dr. Daniel
Jackson und, nach eingehender Prüfung, dem Deserteur Teal’C, wie auch alle anderen SG-Teams
durch General Hammond, der im Stargate-Kommandozentrum die Einsätze der Teams leitet. Da
jedes Stargate-Wurmloch maximal ca. 38 Minuten geöffnet bleiben kann, sind die Teams
jeweils über längere Zeit auf sich alleine gestellt, und müssen deshalb weitestgehend
autonome Entscheidungen treffen.
In Corona #122 beleuchten wir die Gründe für das lange Fortdauern der Serie in nunmehr
sieben Staffeln, die Verflechtungen mit dem "Star Trek"-Franchise sowie einen
kleinen Ausblick auf die siebte und achte Staffel.
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"Stargate Kommando SG-1 - Season 5" - DVD BoxSet zum Preis von 79,00 EUR
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Corona Magazine: "Sie hatten beim Dreh zum 'Herrn der Ringe' Probleme mit dem
Make-up?"
Ja, meine Haut hat sich davon abgeschält, eine Art Ekzem, das ich jedes Mal bekam, wenn das
Make-Up aufgetragen wurde, und bei dem sich die ganze Gesichtshaut rundherum abgelöst hat.
Es fraß sich dann mit jedem Mal immer weiter ins Gesicht. Jetzt muss es zum Glück nicht
mehr drauf, aber wenn Sie sehen möchten, wie das aussah, auf der DVD zu "Shogun", die
gerade herauskam, gebe ich einige Interviews im Hintergrund, und wenn Sie dort mein Gesicht
betrachten - das ist ungefähr fünf Wochen nachdem ich das letzte Mal Make-Up bekam - wird
Ihnen auffallen, dass es um die Augen herum etwas seltsam aussieht. Die Haut ist dort sehr
gerötet und wund. Das ist gerade die Endphase des Heilungsprozesses.
Corona Magazine: "Werden wir Sie noch einmal in einem "Indiana Jones"- Film
sehen können?"
Ich weiß nicht, ob es einen vierten Teil geben wird. Es gibt diese Gerüchte, dass ein
vierter Teil sich kurz vor der Entstehung befindet. Diese Gerüchte höre ich so alle 2-3
Jahre. Die Leute kommen zu mir und erzählen mir die Besetzungsliste, und wann alles
wiederaufbereitet wird, und wer noch mitspielt - und sie fragen mich, ob ich auch dabei
sein werde. Alles was ich dazu sagen kann ist: Mein Telefon hat _noch_ nicht geklingelt.
Es war amüsant zu erfahren, dass Sean Connery neulich bei einer Pressekonferenz
aufgestanden ist und auf dieselbe Frage genau das Gleiche geantwortet hat: Mein Telefon hat
noch nicht geklingelt. Wer weiß also? Es ist alles eine Frage des richtigen Drehbuchs. Es
wird keinen Film geben, solange Harrison, Steven und George Lucas sich nicht einig sind.
Sie sind alle über die Jahre reifer geworden und ihre Geschmäcker, Werte und Blickwinkel
haben sich verändert. Ich tippe allerdings darauf, dass es eines Tages tatsächlich einen
vierten Film geben wird, aber niemand weiß bis jetzt, ob Harrison oder John Rhys-Davies
oder irgendjemand von den anderen wieder dabei sein wird.
Corona Magazine: "Ziehen Sie das Theater dem Film vor?"
Wirklich große Stücke regen an und fordern einen. Ich erinnere mich an Kardinal Beaufort
in "Heinrich VI.", den ich gespielt habe. Er ist eine Nebenfigur, aber doch recht wichtig.
Er hat eine wirklich große, wundervolle Rede in dem Stück. Ich glaube, ich habe sie erst am
letzten Abend wirklich perfekt hinbekommen - nach 18 Monaten Aufführung glaube ich, sie
erst am letzten Abend wirklich getroffen zu haben. Das Gute am Theater ist, dass man Zeit
hat, um die Dinge richtig hinzubekommen und zu üben. Schauspieler müssen arbeiten! Mir wird
oft vorgeworfen, dass ich viel Mist spiele, aber in Wirklichkeit geht es nicht darum, Mist
zu spielen, sondern darum, dass ich einfach gerne arbeite! Das ist wie ein Muskel, den ich
trainieren muss. Ich liebe die Bühne, aber ich liebe auch den Film. Es wird besser bezahlt,
und man wird schneller damit fertig. Wenn man merkt, dass man mit der aktuellen Auswahl
einen Fehler gemacht hat, muss man höchstenfalls für sechs Wochen oder drei Monate oder so
mal den Atem anhalten, aber bei einem Theaterstück ist man schon mindestens drei Monate
dabei, wenn nicht sogar sechs Monate oder ein Jahr.
Informationen zum Thema:
http://www.ringcon.de
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7. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
|
Good Will Aktion
Hallo, tja da bleibt einem ja nur zu sagen: vielen Dank für Eure gute Idee mit der Good will
Aktion! Ich bin jetzt auch schon einige Jahre euer Abonnent und ich lese sehr intensiv den
Newsletter. Ihr macht das schon ganz richtig, ich kann da nix aussetzen.
Vielleicht geht es ja, mal mitzuteilen, welcher Anbieter für die Voyager Boxen ein gutes
Angebot hat, so wie letztes Jahr bol, die bei Abonnement aller DS9 Boxen, die Teile 1-3 der
Star Trek Filme Special Edition kostenlos dazu geliefert haben oder im Jahr davor amazon,
die Abnahme der ersten 6 Staffeln Next Generation die 7. dazu geschenkt haben. War doch
ganz nett. Gibt es das dieses Jahr wieder?
Sonst macht nur weiter so, ich freue mich immer auf die neuesten Nachrichten!!!
- Olaf Trubel
Anmerkung der Redaktion: Lieber Olaf, vielen Dank für Ihren Brief und Ihre Anregung. Wir möchten unsere Leser gerne fragen: Wäre
das nicht ein Thema für unser Forum? Wo haben Sie DVD-Boxen günstig gesehen? Mit welchem
Service sind Sie bisher gut gefahren? Sagen Sie es uns.
Corona Magazine-Forum
Hey Corona-Redaktion, das Forum ist eine gute Sache. Besonders gut finde ich, dass in der
Corona Lounge auch zusätzliche Artikel gepostet werden, die scheinbar nicht ins Magazine
kommen. Zwar stimme ich nicht mit allen Meinungen von Matthias Pohlmann überein, aber z.B.
sein Beitrag "Save Star Trek! Ein Einwurf." war sehr interessant zu lesen. Vor allem Mike
Hillenbrands Antwort dazu war ebenfalls interessant. Solche "Interna" sind die Dinge, die
mich am meisten interessieren. [...]
- Bernd Hiltrop
Corona Magazine #120
Feedback aus dem Corona-Forum zu unserer Rubrik "Wissenschaft"
Die wissenschaftlichen Artikel sind große Klasse. Eine gute Möglichkeit, den Elfenbeinturm
der Wissenschaften zu verkleinern. Vielleicht könnte man dieses Forum benutzen, um noch
offene Fragen zu diskutieren oder Themenvorschläge zu machen. Auch könnte man die kleinen
Fehler, die immer mal auftreten können, korrigieren. So spricht der Autor bei dem
C60-Artikel von niedrigen Orbits in 35000km Höhe, dies sind aber sehr hohe Orbits, fast
geostationär. Niedrige Orbits z.B. der ISS oder des Space Shuttles befinden sich beinah
noch in der Atmosphäre so bei 300 bis 400km Höhe.
- Andreas Dannhauer
Anmerkung der Redaktion: Andreas hat natürlich völlig recht was den Orbit des
Weltraumfahrstuhls angeht hat, da es sich hier um einen geostationären Orbit handelt. Etwas
anderes wäre bei einer festen Einrichtung ja auch unmöglich. Danke für den Hinweis.
Corona Magazine #120
Allgemeines Feedback
Hallo Corona-Team und Leser! Ich war zuerst etwas geschockt, als ich erfuhr, dass der
Corona-Newsletter nicht mehr erscheint. Aber die neu gestaltete Ausgabe des Corona-Magazins
ist wirklich klasse. Jetzt können auch Themen behandelt werden, die nicht genug Stoff für
eine wöchentliche Veröffentlichung bieten.
Besonders hervorheben möchte ich die neue Rubrik: Science fiction beyond. In einer Zeit, in
der die großen Science Fiction-Produktionen wohl einem Diktat der Form folgen und sich
irgendwie gleichen, ist es schön etwas über die kleinen und vergangenen Formate zu
erfahren, deren Macher noch mit mehr Phantasie und weniger Spezialeffekten arbeiteten.
Eine Bitte an Gernot Hausar, den Autor der Rubrik über Rollenspiele: Bitte erklär doch mal
in einer der ersten Ausgaben den Rollenspiel-Dummies wie mich, was denn Rollenspiele
eigentlich sind. Ich habe schon von Menschen gehört, die sich Kostüme schneidern und
Wochenenden auf Burgen zubringen und wiederum von anderen, die sich die Nächte im Internet
um die Ohren hauen. Aber wie sehen grob der Ablauf und die Regeln aus? Gibt es Rollenspiele
nur für Fantasy oder auch für Sience Fiction?
- Andreas Dannhauer
Corona Magazine #120
Feedback zu unserer Rubrik "Leseprobe"
Liebe Corona-Redaktion, ich war und bin ein klarer Fan der Kurzgeschichte im Corona-Magazin.
Was die Leseprobe bringt, muss sich meiner Meinung erst zeigen. Grundsätzlich ist die Idee
jedoch nicht schlecht. Was spricht eigentlich dagegen beides parallel laufen zu lassen?
Kurzgeschichte und Leseprobe alle 14 Tage! Genügend Stoff dürfte wohl zu finden sein.
Denn mal ehrlich: Der Kurzgeschichten-Wettbewerb ist eine klare Aufwertung für das
Corona-Magazin. In meinen Augen ein deutlicher Schritt weg vom Newsletter-Charakter, hin zu
einem vollwertigem Magazin. Deshalb: Eine Corona-Ausgabe ohne Kurzgeschichte ist in meinen
Augen nur eine halbe Ausgabe. Es fehlt etwas, jedenfalls mir. Und nein, eine Leseprobe kann
dies meiner Meinung nicht auffangen, ist vielmehr eine viel versprechende Ergänzung dazu.
- Guido Schumann
(Zurück zum Inhalt)
Ausführliche TV-Hinweise finden Sie, liebe Leser, auch auf unserer Homepage unter
www.corona-magazine.de.
Samstag, 08. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Das Relikt
Ein Monster mordet im Naturkundemuseum. Ein Polizist und eine Biologin versuchen es aufzuhalten. |
RTL II |
Wdh |
| 23.45 Uhr |
Das Dorf der Verdammten
In einem Provinznest werden neun Kinder mit unheimlichen Fähigkeiten geboren. Von John Carpenter mit Christopher Reeve |
13th Street |
Wdh |
| 00.25 Uhr |
Armee der Finsternis
Bruce Campbell kämpft mit der Kettensäge im Mittelalter gegen Skelette und ähnliche Monster. |
RTL II |
Wdh |
|
Sonntag, 09. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Red Planet
Bei dem Versuch den Mars zu Terraformen geht etwas schief. Val Killmer und Carrie-Anne Moss fliegen zwecks Untersuchung hoch. |
Pro 7 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Die Besucher
Christopher Walken wird von Außerirdischen entführt und getestet. Aber niemand will ihm das glauben. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.35 Uhr |
Aliens - Die Rückkehr
Sigourney Weaver hat im zweiten Teil mit viel mehr Aliens zu kämpfen. |
Kabel1 |
Wdh |
|
Montag, 10. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Fletcher´s Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er Paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt. |
SF 2 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Stargate: SG1
Die Verlorene Stadt (1 & 2) |
ATV+ |
1st |
| 00.15 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Die Höhle des Löwen |
Kabel 1 |
1st |
|
Dienstag, 11. Mai 2004 |
|
|
Mittwoch, 12. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Stargate
Evolution - Teil 2 |
RTL II |
1st |
| 21.10 Uhr |
Alias - Die Agentin
Projekt Weihnachten |
Pro 7 |
1st |
| 22.15 Uhr |
Witchblade - Die Waffe der Götter
Schwarze Tränen |
RTL II |
1st |
|
Donnerstag, 13. Mai 2004 |
| 14.15 Uhr |
Die Mumie
Boris Karloff ist in diesem Schwarz/Weiss Klassiker die berühmte Mumie. |
13th Street |
Wdh |
| 14.15 Uhr |
Der Wolfsmensch
Bela Lugosi in einem Klassiker von 1941 über den Werwolf. |
13th Street |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Firepower
B-Movie über Organisierte brutale Gladiatorenkämpfe in der nahen Zukunft. |
Sci Fi |
Wdh |
|
Freitag, 14. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Tron
Jeff Bridges wird in einen Computer versetzt, wo er in Spielen gegen das Master Control Program antreten muss. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Supernova
James Spader ist auf einem Sanitätsraumschiff, und muss bei diversen Katastrophen helfen beziehungsweise sie bestehen. |
Pro 7 |
Wdh |
| 00.15 Uhr |
THX 1138
Debütfilm von George Lucas. In diesem wollen ein paar Individuen ihrem Regime entfliehen. |
Premiere 5 |
Wdh |
|
Samstag, 15. Mai 2004 |
| 15.50 Uhr |
Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Lebende Steine |
RTL |
1st |
| 22.35 Uhr |
Flucht aus L.A.
Kurt Russell ist im Postapokalyptischen L.A. um einen Terroristen zu jagen. |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
Sprengkommando Atlantik
Roger Moore, als Chef einer Spezialeinheit, hat den Auftrag eine Bohrinsel aus der Gewalt von Terroristen zu befreien. |
Pro 7 |
Wdh |
|
Sonntag, 16. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Fletcher´s Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er Paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt. |
RTL |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Ritter aus Leidenschaft
Heath Ledger tut so als wäre er ein echter Ritter und tritt bei einem Tunier an. |
Pro 7 |
1st |
| 22.10 Uhr |
Alien 3
Sigourney Weaver kämpft dieses mal in einem Gefängnis gegen ein Alien. |
Kabel1 |
Wdh |
|
Montag, 17. Mai 2004 |
| 22.45 Uhr |
24
Tag 2: 04:00 - 06:00 Uhr |
SF 2 |
1st |
| 23.15 Uhr |
Seven Days - Das Tor zur Zeit
Die falsche Nonne |
Kabel 1 |
Wdh |
| 00.15 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Schöne neue Welt |
Kabel 1 |
1st |
|
Dienstag, 18. Mai 2004 |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der unbekannte Schatten |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
24
Tag 2: 07:00 - 08:00 Uhr |
RTL II |
1st |
| 23.20 Uhr |
Viper
Enthüllungen |
RTL II |
1st |
|
Mittwoch, 19. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Böse Augen |
Pro 7 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Stargate
Grace |
RTL II |
1st |
| 22.15 Uhr |
Witchblade - Die Waffe der Götter
Teufel im Leib |
RTL II |
1st |
|
Donnerstag, 20. Mai 2004 |
| 22.10 Uhr |
Con Air
Nicolas Cage as Sträfling der in einem fliegendem Gefangenentransport einen AUsbruch verhindern will. |
RTL |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
Desperado
Antonio Banderas mit Gitarrenkoffer auf einem Rachefeldzug, da ein Geigenkoffer für das Arsenal einfach nicht mehr ausreicht. |
Sat 1 |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
Face/Off
John Travolta und Nicolas Cage im Körper des jeweils anderen machen Jagd aufeinander. |
ORF 1 |
Wdh |
|
Freitag, 21. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Just Visiting - Mit Vollgas in die Zukunft
Jean Reno wird durch einen Unfall aus dem Mittelalter in das Chicago von heute katapultiert. |
RTL II |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Last Man Standing
Bruce Willis versucht 1931 zwei Schmugglerbanden gegeneinander auszuspielen und gerät dabei ins Kreuzfeuer. |
Pro 7 |
Wdh |
| 00.00 Uhr |
Vortex
Hardy Krüger Jr. tötet in Notwehr einen Mann und wird in die Vortex eingesperrt. |
Sci Fi |
Wdh |
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(Zurück zum Inhalt)
Ab dieser Ausgabe des Corona Magazines gibt es mit dem "Rating Trend" neben dem "Rating
Report" eine neue Rubrik, die sich ebenfalls mit Einschaltquoten beschäftigt. Während der
"Rating Report" auch weiterhin einen Überblick über die einzelnen Genre-Serien vermitteln
will, wird sich der "Rating Trend" genauer mit einem spezifischen Thema auseinander setzen.
Die beiden Formate werden ab sofort abwechselnd im Corona Magazine erscheinen.
Die Reise der ersten Enterprise in Sat.1 begann am 15. März 2003. An diesem Samstag
konnte der jüngste Spross aus der mittlerweile großen "Star Trek"-Familie auch seine
besten Quoten für Sat.1 einfahren, insgesamt verfolgten 3,21 Mio. deutsche Fernsehzuschauer
den "Aufbruch ins Unbekannte" (Titel des 90minütigen Pilotfilmes), was immerhin genau
10% Marktanteil bei allen Zuschauern entsprach. Bei der wichtigen Gruppe der 14-49-Jährigen
waren es immerhin 2,39 Mio. Zuschauer und ein ganz hervorragender Marktanteil von 19,1%.
Doch schon sechs Tage später, als die erste reguläre Episode am Freitagabend gesendet wurde,
brachen die Quoten stark ein. Die zweite Folge eine Woche darauf war dann auch schon die
bisher letzte, die mehr als zwei Mio. Zuschauer vor die Bildschirme locken konnte. Trotzdem
erreichte die Serie bis zur ersten Pause im Schnitt (ohne Pilotfilm) ganz passable 1,18
Mio. Zuschauer und 11,5% Marktanteil in der Zielgruppe der 14-49-Jährigen.
Kein Traumergebnis, aber für eine US-Serie zur Hauptsendezeit auch keine Schande.
Leider wurde die Ausstrahlung nach der 16. Folge unterbrochen, um dem Format "Star Search"
Platz zu machen. Nach dieser einmonatigen Pause begann Sat.1 leider mit einer schon aus den
Zeiten von "Star Trek Voyager" bekannten wirren Ausstrahlungsweise. Plötzlich lief
die Serie nicht nur mehr am Freitag um 20:15 Uhr, sondern zusätzlich auch am Samstag gegen
19:15 Uhr. Diese Doppelprogrammierung führte zu dramatischen Zuschauereinbrüchen und
Marktanteilsverlusten für die Folgen am Samstag, während die Folgen am Freitag kurioserweise
zunächst aber sogar besser liefen als im bisherigen Durchschnitt.
Die zweite Staffel wurde direkt im Anschluss an die erste gezeigt. Nun begann sich die
Situation aber umzukehren. Die Folgen am Samstag liefen nun besser als die am Freitag, die
kaum mehr über 10% Marktanteil bei den 14-49-Jährigen hinauskamen. Zwar hatten die Folgen
am Freitag noch immer mehr Zuschauer, doch die Entwicklung bei den Marktanteilen begann
sich nun umzukehren. Als *logische* Konsequenz beendete Sat.1 die Ausstrahlungen am Samstag
und "Enterprise" war ab dem 10. Oktober 2003 wieder nur mehr am Freitag zu sehen.
Mit Folge 44 wurde die Erstausstrahlung von "Enterprise" kurz vor Weihnachten 2003
schließlich beendet und seither nicht fortgesetzt. Die zweite Staffel erreichte mit den
Folgen auf dem 20:15 Uhr Sendeplatz am Freitag im Schnitt nur mehr 1,02 Mio. Zuschauer und
schwache 8,6% Marktanteil bei den 14-49-Jährigen. Zieht man die vier samstäglichen 19:15
Uhr Ausstrahlungen hinzu, so erreichten die 22 bisher gesendeten Folgen der 2. Staffel
durchschnittlich 0,96 Mio. Zuschauer und 8,8% Marktanteil - die 24 Folgen der ersten
Staffel (ohne Pilotfilm) erreichten noch 1,02 Mio. Zuschauer und 10,9% Marktanteil. Ein für
Sat.1 sicher nicht zufrieden stellendes Ergebnis.
Was ist also schief gelaufen?
Ob der Freitagabend ein guter Sendeplatz ist, sei dahingestellt, denn das kann man halten
wie man will und wird wohl jeder anders beantworten. Fakt ist jedoch, dass Sat.1 mit der
Pause und der darauf folgenden Doppelprogrammierung am Freitag und Samstag ziemlichen Mist
gebaut hat. Tatsache ist, dass die Quoten zuletzt tatsächlich zu schlecht waren, um den
Verbleib der Serie auf dem Sendeplatz zu rechtfertigen. Denn trotz aller Proteste und
Vorstellungen der Fans: Sat.1 ist nun einmal kein karitativer Verein, sondern will (und
muss!) Geld verdienen. Auch wenn es vielleicht manchmal trotz offensichtlicher Dummheit
und/oder Ignoranz der Programmplaner nicht danach aussieht und sich die Verantwortlichen
selbst gerne ein Ei legen.
Trotz einiger berechtigter Vorwürfe gegen die Sendepolitik von Sat.1 muss man aber auch
zugeben, dass "Enterprise" selbst nicht ganz schuldlos an den Quoteneinbrüchen ist.
Die zweite Staffel war nach Meinung der Fan-Mehrheit zum Großteil qualitativ nicht gerade
herausragend. Langweilige Drehbücher und farblose Charaktere dürften ihr übriges zum
Zuschauerverlust beigetragen haben.
Zwar ist Qualität leider kein Garant für gute Quoten, aber falls es so wäre, müsste die
dritte Staffel dann eigentlich wieder wesentlich besser abschneiden. Nun, wir werden ja
sehen ...
Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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"Star Wars" Forever
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von Birgit Schwenger
Vom Osterhasen gab es dieses Jahr für alle "Star Wars"-Fans die vierte Jedi-Con, die
vom 9. bis 11. April im Düsseldorfer Congress-Centrum unter dem Motto "The Holocron
Adventure" stand. Allen Unkenrufen zum Trotz wurde klar: Das Fandom lebt und amüsierte sich
prächtig. Das Team vom Offiziellen "Star Wars"-Fan-Club hatte zum vierten Mal weder
Kosten noch Mühen gescheut und bot ein abwechslungsreiches Programm und interessante
Gaststars auf. Allerdings zeigte sich, dass große Namen nicht alles sind und die wahren
Highlights oft im Verborgenen blühen. So entpuppte sich Lando-Calrissian-Darsteller Billy
Dee Williams leider als Schlaftablette: Offenbar wusste er weder mit dem Thema "Star
Wars", noch mit den - nur zu Beginn - euphorischen Fans etwas anzufangen. Auch seine
anderen Filmrollen, wie z. B. in "Batman" oder "Nachtfalken", schienen ihm
nicht mehr wirklich nahe zu liegen. Irgendwie wirkte er leicht verwirrt, und das Gerücht
hielt sich, dass er gesundheitlich leicht angeschlagen sei.
Für diesen eher schwachen und reichlich desillusionierenden Auftritt entschädigte die große
Entdeckung dieser Convention: Jay Laga’aia. Im Vorfeld der Con mag sich der ein oder andere
noch gefragt haben: "Jay wer?" Aber durch seinen überwältigenden Charme ("I’m beautiful -
and You’re ugly.") und die einnehmende Bühnenpräsenz hatte Jay (Captain Typho) schnell alle
Herzen für sich gewonnen. Laga’aia, der wie The Rock Samoer ist, und zur Zeit in Sidney im
Musical "The Lion King" als Mufasa auf der Bühne steht, begeisterte mit einer
Acapella-Version von "Can You Feel the Love Tonight" und brachte den Saal mit seinen
Imitationen von James Earl Jones, Michael Jackson und Elvis Presley sowie seinen ironischen
Stories von den Dreharbeiten zu "Star Wars" und "Der Herr der Ringe" zum Toben.
In Sachen "Episode III" war natürlich strikte Geheimhaltung angesagt. Auch Steve
Sansweet, der offizielle Fanbeauftragte von Lucasfilm, der sein Panel unter das Motto
"'Star Wars' Forever" stellte, ließ sich keine großen Enthüllungen entlocken. Dafür
hatte er alle bislang verfügbaren Web-Dokumentationen sowie weiteres Bildmaterial zum neuen
Film im Gepäck - u. a. die Entwürfe zum neuen Bösewicht General Grievous. Darüber, dass so
viele Fans im Internet auf den Aprilscherz von starwars.com hereingefallen waren - "The
Creeping Fear" ist nicht der Titel von "Episode III" -, konnte Sansweet sich eine
gewisse Schadenfreude nicht verkneifen. Es bleibt also weiterhin nur die Vorfreude auf den
neuen Film und natürlich das DVD-Box-Set der alten Trilogie, das als Zusatzmaterial u. a.
einen zehnminütigen Ausblick auf "Episode III" enthalten wird.
Informationen zum Thema:
http://www.starwars.com - Die offizielle "Star Wars"-Seite
Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Wars Trilogie" - 4 DVDs zum Preis von 54,99 EUR; Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 20. September 2004
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Lessons in History - Episode 1
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von Gernot Hausar
Was waren das noch für schöne Zeiten, als jede der Figuren am Spielfeld auch wirklich
tausende Soldaten bedeutete ...
Die Geschichte des Rollenspieles ist mit den klassischen Sandkastenspielen des Militärs
untrennbar verbunden, seien es die Ägypter, Römer oder Japaner.
Das erste kommerzielle Rollenspiel entwickelte sich aus der Suche nach einem Satz Regeln
für historische Miniaturenspiele und Wargames so etwa gegen 1969. Auf der "Geneva
Convention" (der Name ist Programm), einem Treffen von Wargamern, das später "die" große
Rollenspieler-Convention werden sollte, wurden Ideen für Regeln ausgetauscht und
beeinflusst durch den Erfolg von "Lord of the Rings"; damit war das fantastische
Rollenspiel geboren. Je mehr Regeln es gab, desto mehr glich es den Rollenspielen, wie wir
sie heute kennen, und es ging mehr um Helden und Quests als um Massenschlachten ...
Dave Arneson und Gary Gygax waren zwei der Rollenspieler - und aus ihrer Zusammenarbeit
sollte 1974 das bekannteste aller Rollenspiele entstehen: "Dungeons and Dragons". Wir
danken ihnen noch heute dafür, auch wenn viele andere mitgeholfen hatten und die beiden
nicht wirklich ahnen konnten, was sie da losgetreten hatten. Schon kurz darauf waren die
ersten 2000 Rollenspielboxen verkauft - der Rest ist Geschichte - und nicht nur lustig: Die
beiden zerstritten sich und führten einen erbitterten Rechtsstreit um die Rechte an D&D -
das Happy End kam erst viel später im Jahre 1996 und heute werden beide als Väter genannt ...
Vorgefertigte Abenteuer, immer detailliertere Regelwerke, Weltkarten und Hintergrund-Sets,
unterschiedlichste Völker, "AD & D", "RuneQuest" und "1981" das erste
deutsche Rollenspiel "Midgard" sind nur einige der Auswirkungen gewesen, die
Rollenspieler heute begeistern ...
So, das war ein erster kurzer Eindruck - more next time!
Play on and be creative!
Anmerkung: Links gibt es ab jetzt nur mehr im Forum, wenn ihr auf diesen Link klickt,
kommt ihr direkt dorthin:
www.corona-magazine.net/forum/viewtopic.php?t=23
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Science-Fiction beyond 1x02: Brimstone
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von Matthias Pohlmann
Nach der "etwas" älteren Science-Fiction-Serie in der vorigen Ausgabe, ist das Thema dieses
Mal eine Mysteryserie neueren Datums: "Brimstone", die ebenfalls noch nicht im
deutschen Fernsehen zu sehen war.
Besetzung:
Peter Horton (Prof. Gary Shepard aus "Die besten Jahre") spielt neben John Glover
(Lionel Luther in "Smallville") die Hauptrolle. Daneben sind Maria Costa, Stacy
Haiduk (Lillie Langtry aus "Clan der Vampire"), Albert Hall (Richter Seymour Walsh in
"Ally McBeal"), Scott Lawrence (Originalstimme von Darth Vader in verschiedenen
"Star Wars"-Spielen), Lori Petty ("Tank Girl") und Teri Polo (Pam Byrnes aus
"Meine Braut, ihr Vater und ich") zu sehen.
Crew:
Das bekannteste Crewmitglied dürfte der Komponist des Titelsongs sein: Peter Gabriel. Unter
den Regisseuren findet sich u. a. Jesús Treviño ("Babylon 5", "Crusade"),
Terrence O´Hara ("Angel", "Smallville"), Dan Lerner ("Profiler"), John
T. Kretchmer ("Buffy", "Charmed"), Vern Gillum ("Angel", "Firefly")
und Félix Alcalá ("CSI", "Profiler"). Ausführende Produzenten sind Ian Sander
("Profiler") und Chad Hoffman.
Handlung:
Ezekiel Stone, ein ehemaliger Cop, kommt nach seinem Tod in die Hölle, da er einst den
Vergewaltiger seiner Frau umgebracht hatte. Doch der Teufel hat gerade ein Problem: Ihm
sind 113 Seelen entflohen, und so sagt er sich, wo er doch schon mal einen Cop da hat, kann
dieser ihm doch die Seelen zurückbringen. Als Belohnung winkt Stone eine zweite Chance im
Leben - oder so, sagt der Teufel.
Besonderes:
Diese Serie ist eine der zahlreichen unvollendeten Serien dieses Genres. Sie ist aber schon
durch ihre Kameraführung besonders, die in Verbindung mit dem geschickten Einsatz von Licht
und Schatten eine Art Film-Noir-Atmosphäre schafft. In Spanien lief die Serie bereits - als
"El Pacto" und wurde in den USA laut TV Tome bei den Reruns auf Scifi zum Kult.
Erstausstrahlung: FOX 23.10.98-12.2.99
Fazit:
Nach all den lobenden Worten im Netz zu dieser Serie war ich neugierig - und muss sagen,
dass diese Serie ein echtes Juwel des Genres ist - ich hoffe sehr, dass sie eines Tages im
deutschen Fernsehen zu sehen sein wird ...
Informationen zum Thema:
http://german.imdb.com - IMDB zu "Brimstone"
http://www.tvtome.com/Brimstone - Infos und Episodenguide
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Atlan: Abenteuer in der Obsidian-Kluft.
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von Corona Magazine
Millionen von Lesern in aller Welt ist die Science-Fiction-Serie "Perry Rhodan" ein
Begriff. Seit über vierzig Jahren erscheinen die Abenteuer des Weltraumhelden - als Bücher
und Heftromane, als Taschenbücher und Hörspiele. "Atlan" ist gewissermaßen der
"kleine Bruder" der Serie und der beste Freund des Serienhelden. Mit seinen Abenteuern
startet eine neue Heftromanserie: der auf zwölf Bände angelegte "Obsidian"-Zyklus.
Er ist kein Mensch, sondern kommt vom fernen Planeten Arkon: Atlan, der dank eines so
genannten Zellaktivators unsterbliche Held der "Atlan"-Romanreihe.
Seit langer Zeit wirkt er als Freund der Menschheit, begleitete sie schon in den Romanen
der "Perry Rhodan"-Serie ins Weltall. In den zwölf Heftromanen des "Obsidian"-Zyklus,
die ab dem 7. Mai 2004 im Handel erhältlich sind, erlebt der Arkonide mit den weißen Haaren
und den markanten Gesichtszügen erneut farbenprächtige Abenteuer.
Uwe Anton, der in Wuppertal lebende Schriftsteller, verfasste die Handlungsvorgaben für die
zwölf Romane. "Die 'Atlan'-Serie wurde von den Lesern schon früher als 'das absolute
Abenteuer' bezeichnet", charakterisiert er seine Arbeit. "Daran knüpfen die neuen Romane
bewusst an."
Insgesamt elf Autoren schreiben die Romane, die nach Uwe Antons Ideen eine
Fortsetzungsgeschichte erzählen. Der Chefautor selbst: "Atlan verschlägt es in den Romanen
in ein bizarres Sonnensystem, das anscheinend den Kern eines eigenen kleinen Universums
bildet. Fünf seltsame Planeten kreisen wie glitzernde Perlen um eine orangefarbene Sonne.
Eine dieser Welten wird von einem Mond umlaufen, der an einen gigantischen Diamanten
erinnert und in überirdischem Glanz erstrahlt. Bewohnt werden sie von ganz
unterschiedlichen Wesen, die alle von einem unheimlichen Phänomen bedroht werden, das sich
mit dem Begriff 'Obsidian-Kluft' verbindet ..."
Der "Obsidian"-Zyklus zielt mit seinen zwölf Bänden bewusst auch auf jene Leser, die sich
bisher von den umfangreichen Zusammenhängen der "Perry Rhodan"-Serie abschrecken
ließen. "Die zwölf Romane geben einen Einblick in das so genannte Perryversum, ohne dass
man Vorkenntnisse benötigt", erläutert Cornelia Schulze, Verlagsleiterin im Pabel-Moewig
Verlag, Rastatt, das Konzept. Und wer sich vom Erfolgsgeheimnis der größten SF-Serie der
Welt bereits hat anstecken lassen, bekommt mit "Atlan" zusätzlichen Lesespaß.
"Der Preis von 1,65 Euro ist identisch mit dem Preis für 'Perry Rhodan'-Romane", so
Cornelia Schulze. Die "Atlan"-Hefte erscheinen allerdings im Zwei-Wochen-Rhythmus,
nicht wöchentlich wie die anderen Heftromane des Verlags.
Informationen zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Mitarbeit am Corona Projekt? - Gerne und jederzeit!
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von Corona Magazine
Sie schreiben gerne und gut? Bringen Ihre Gedanken zielsicher auf den
kreativen Höhepunkt, neigen zu nächtlicher Selbstkasteiung, um
fingernagelkauend und schlaftrunken die wichtigste Deadline überhaupt
einhalten zu können? (Damit meinen wir unsere.)
... oder ...
Sie haben eine angenehme Stimme? Können Texte flüssig lesen, ohne dass Ihre
Zuhörer schreiend weglaufen? Sie haben Spaß daran, ein Publikum zu
unterhalten, auch wenn Sie es gar nicht sehen können?
Toll, wissen Sie was?
Auf Sie haben wir gewartet!
Das Corona Magazine sucht Autoren und/oder Sprecher und wir würden uns
geehrt fühlen, wenn SIE sich bei uns melden würden. Wie das bei
nicht-kommerziellen Projekten so ist, locken wir mit den Versprechen von
Ruhm, Ehre und vielen Sexualpartnern, können aber nicht wirklich etwas davon
garantieren. Schon gar keine Bezahlung. Aber wir haben Spaß daran, unser
Publikum zu unterhalten. Ob mit Text oder Stimme ist dabei einerlei.
Schreiben Sie doch eine Mail an dialog@corona-magazine.de
mit einem netten
Betreff, wie z.B. "Hallo, da bin ich!" und einer kurzen Vorstellung der
eigenen Person.
Wir Rampensäue freuen uns auf Sie!
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"Begonnen die Klonkriege haben"
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von Birgit Schwenger
Bis zum Kinostart von "Episode III" am 19. Mai 2005 ist es noch eine Weile hin. Doch
die Klonkriege sind bereits jetzt in vollem Gange. Diverse Romane und Comics überbrücken
die Wartezeit und für Februar 2005 ist der so genannte Brückenroman zwischen
"Episode II" und "III" angekündigt. Zum ersten Mal gibt es auch eine
Zeichentrickserie, die die Geschichte der Klonkriege zwischen den Filmen weiter erzählt.
20 Episoden á etwa drei Minuten sind bislang in Amerika auf dem Cartoon Network gelaufen.
Wie Steve Sansweet, offizieller Marketing- und Fanbeauftragter von Lucasfilm, über Ostern
auf der Jedi-Con in Düsseldorf berichtete, sind weitere Staffeln der Serie angedacht.
Sansweet zeigte zur großen Freude der anwesenden Fans zwei neue Episoden der zweiten
Staffel, die Mace Windu in Action zeigen. Der Jedi-Meister nimmt es auf dem Planeten
Dantooine allein mit einer überwältigenden Übermacht von Feinden auf. Dabei bekommt er es
mit einem Raumschiff zu tun, dass an einen Weltenzerstörer aus den "Dark Empire"-Comics
erinnert, und stellt endgültig klar, dass man Mace Windu besser nicht zum Gegner haben
sollte. Samuel L. Jackson hätte es nicht besser machen können.
Ebenfalls auf der Jedi-Con präsentierte Sansweet erste Entwürfe und Designs des neuen
Bösewichts General Grievous. Während Count Dooku in "Angriff der Klonkrieger" als
politischer Anführer der Separatisten eingeführt wurde, soll der General militärisch den
Ton angeben. Grievous, der halb Außerirdischer und halb Roboter sein soll, ist ein
meisterhafter Stratege und mit seinen vier Lichtschwertern ein absolut tödlicher Gegner für
die Jedi. Man darf gespannt sein, wie bzw. ob die Jedi mit dieser scheinbar unbesiegbaren
Bedrohung fertig werden und welche Rolle ein gewisser Anakin Skywalker dabei spielen könnte.
Das große Finale der Zeichentrickserie, das am 8. April statt gefunden hat, zeigt Grievous
im Kampf gegen eine ganze Gruppe Jedi, darunter angesehene Meister wie Ki-Adi-Mundi oder
Shaak-Ti. Für "Star Wars"-Verhältnisse fließt dabei ungewöhnlich viel Blut. Man darf
gespannt sein, wie General Grievous in "Episode III" wirken bzw. wüten wird.
Regisseurs Genndy Tartakovskys ("Samurai Jack", "Dexter’s Laboratory") Stil,
der sich stark an Flash-Animationen orientiert, ist für das "Star Wars"-Universum
äußerst ungewöhnlich. Die kantigen und eckigen Formen sind zunächst gewöhnungsbedürftig,
ergeben gemeinsam mit der temporeichen Action und der überzeugenden Charakterzeichnung
jedoch eine gelungene Mischung, die die Serie definitiv zu einer Bereicherung für die Saga
machen. Nicht davon abschrecken lassen, dass der Vorspann klingt, als würde irgendein Gerät
dringend einer Reparatur bedürfen ...
Informationen zum Thema:
www.starwars.com - Die offizielle "Star Wars"-Seite
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"Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" - 2 DVDs zum Preis von 22,99 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Van Helsing
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Start in Deutschland: 06.05.2004
Regie: Stephen Sommers
Darsteller: Van Helsing (Hugh Jackman), Anna (Kate Beckinsale), Graf Dracula (Richard Roxburgh), Carl (David
Wenham), Velkan (Will Kemp), Igor (Kevin J. O'Connor), Frankensteins Monster (Shuler Hensley)
Genre: Action / Abenteuer
Altersfreigabe: ab 16 Jahre
Zum Ende des 19. Jahrhunderts bereist der abenteuerlustige Draufgänger Dr. Van Helsing - seines Zeichens
Okkultismus-Akademiker - den Osten Europas, um dort legendäre Gestalten der Nacht wie den Wolfsmann,
Frankensteins Ungeheuer und last but not least Graf Dracula auf deren eigenem Boden zu bezwingen. Immer an seiner
Seite ist dabei die junge Anna, welche bedingt durch eine lange Familientradition viel Monstererfahrung mitbringt
und diese auch einzusetzen weiß.
Informationen zum Thema:
http://www.vanhelsing-film.de - Offizielle Homepage
Shopping-Tipps zum Thema:
"Van Helsing, Die Nacht des Jägers" - Sondereinband zum Preis von 9,90 EUR
"Van Helsing" - PayStation2-Spiel zum Preis von 54,99 EUR
"Van Helsing" - Xbox-Spiel zum Preis von 54,99 EUR
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Troja
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Originaltitel: Troy
Start in Deutschland: 13.05.2004
Regie: Wolfgang Petersen
Darsteller: Achilles (Brad Pitt), Hector (Eric Bana), Paris (Orlando Bloom), Briseis (Rose Byrne), Agamemnon
(Brian Cox), Odysseus (Sean Bean), Thetis (Julie Christie), Helena (Diane Kruger), König Priamos (Peter O'Toole)
Genre: Historienfilm / Abenteuer
Altersfreigabe: ab 12 Jahre
Wir schreiben das 12. Jahrhundert vor Christi Geburt. Der über beide Ohren verliebte trojanische
Königssohn Paris entführt die spartanische Königsgemahlin Helena in seine davon nur dürftig
begeisterte Heimat. Helenas Onkel Agamemnon reagiert darauf umgehend und leitet eine sofortige
Generalmobilmachung in Großgriechenland ein. Darauf folgt eine zehnjährige Belagerung Trojas, in der
sich zahlreiche Menschen als wahre Helden hervortun, darunter Hector auf der trojanischen und Achill auf der
hellenischen Seite.
Informationen zum Thema:
http://troymovie.warnerbros.com - Offizielle Homepage
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Vergiss mein nicht!
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Originaltitel: Eternal Sunshine of the Spotless Mind
Start in Deutschland: 20.05.2004
Regie: Michel Gondry
Darsteller: Jim Carrey (Joel Barish), Kate Winslet (Clementine Kruczynski), Kirsten Dunst (Mary), Tom
Wilkinson (Dr. Howard Mierzwiak), Mark Ruffalo (Stan), Elijah Wood (Patrick), Thomas Jay Ryan (Frank)
Genre: Drama
Altersfreigabe: ab 12 Jahre
In Folge einer eher mäßigen Beziehung beschließt Clemetine, für einen Neuanfang die
gemeinsamen Erinnerungen mit Joel aus ihrem Gedächtnis zu löschen. Obwohl Joel anfangs recht befremdend
reagiert willigt er schließlich ein, sich auch in die fähigen Hände von Dr. Mierzwaik zu begeben.
Im Verlauf der Behandlung bekommt er jedoch kalte Füße und versucht, Erinnerungen an seine Clemetine
in Bereichen seines Gehirns zu verstecken, wo sie von der Maschine nicht gefunden werden können.
Informationen zum Thema:
http://www.eternalsunshine.com - Offizielle Homepage
http://www.vergissmeinnicht.film.de/ - Offizielle Homepage (deutsch)
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The Day After Tomorrow
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Start in Deutschland: 27.05.2004
Regie: Roland Emmerich
Darsteller: Dennis Quaid (Professor Adrian Hall), Jake Gyllenhaal (Sam Hall), Emmy Rossum (Laura), Sir Ian
Holm, Sela Ward (Lucy), Dash Mihok, Jay O. Sanders, Austin Nichols (J.D.), Arjay Smith, Tamlyn Tomita (Janet),
Tony Calabretta (Taxifahrer)
Genre: Action
Altersfreigabe: ab 12 Jahre
Adrian Hall ist Paläoklimatologe und seit vielen Jahren ein ausdauernder, aber leider erfolgloser Warner vor
den verheerenden Folgen einer möglichen globalen Klimaerwärmung. Bis es zu spät ist, denn eine
Wetterkatastrophe nach der anderen peitscht unvermittelt auf die Erde hernieder und eine neue Eiszeit wirft ihre
kalten Schatten voraus. Doch statt wie der Rest der Menschheit die Flucht in den Süden zu starten, macht sich
Hall auf den Weg nach New York, um seinen Sohn aus der verschneiten Stadt zu bergen und, sofern möglich, einen
Ausweg aus dem weltweiten Dilemma zu finden.
Informationen zum Thema:
http://www.thedayaftertomorrow.com - Offizielle Homepage
Shopping-Tipps zum Thema:
"The day After Tomorrow" - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR
"The Day After Tomorrow (Soundtrack)" - CD zum Preis von 15,99 EUR
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(Zurück zum Inhalt)
12. Veranstaltungskalender
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FanCon 12 |
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6. Movie- und Comic Event |
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2. Perry Rhodan Franken Con |
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Fedcon 12 |
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SciFi/Fantasy-Weekend |
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Tanz der Vampire |
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(Zurück zum Inhalt)
Eine Horde Zombies. Ein furchtloser Held. Eine Schrotflinte, eine Axt, eine Kettensäge -
Spaß und Unterhaltung für einen ganzen Abend.
So funktionieren unzählige Horrorfilme und so funktionieren ebenso viele Videospiele, etwa
die erfolgreichen "Survival Horror"-Reihen "Resident Evil" und "Silent Hill". "Project
Zero", wie diese Erfolgsserien ebenfalls in Japan entwickelt, besaß nichts dergleichen, war
aber mindestens genauso unheimlich: Ein junges Mädchen stellte sich nur mit einem alten
Fotoapparat "bewaffnet" zahlreichen schlecht gelaunten Geistern.
Sehr erfolgreich - und so bekamen wir Ende April die Fortsetzung "Project Zero 2: Crimson
Butterfly" für die PlayStation2 in die Hände, das sowohl Fans des Vorgängers als auch alle
anderen Action-Adventure-Freunde anspricht. Denn: die Story hat mit "Project Zero" nichts
zu tun, nur der Spielmechanismus mit der Geister schreckenden Kamera ist identisch.
Statt einer Heldin gibt es im zweiten Teil gleich zwei: Das Zwillingspärchen Mio und Mayu
Amakura. Ob ein etwaiger dritter Teil mit Drillingen aufwarten wird, wissen wir nicht - was
wir jedoch wissen, ist, dass Mio und Mayu bei einer Wanderung in einem Wald Marke "Blair
Witch" ein verlassenes Dorf entdecken.
Das dürfte dort eigentlich gar nicht mehr stehen, denn vor einiger Zeit wurde in der Nähe
ein großer Staudamm errichtet. Neugierig schleichen die beiden Mädels sich ins Dorf, wo sie
natürlich nicht allein sind: Diverse Gespenster ziehen in dunkler Nacht um die Häuser und
haben es auf Mio und Mayu abgesehen. Während die forsche Mio bald schon eine "Camera
Obscura" in den Händen hält, mit der sie die blassen Burschen vertreibt, bekommt es die
sensible Mayu häufig mit der Angst zu tun: Seltsame Visionen der ehemaligen Dorfbewohner
lassen ihr und auch uns als Steuermann der Zwillinge die Haare zu Berge stehen.
Während Sie Mio durch verfallene Häuser und düstere Gewölbe lenken, folgt Ihnen ihre
Schwester auf dem Fuß. Doch nicht lange, von einer Vision getrieben, verschwindet sie in
einem düsteren Gemäuer. Da hilf nur eins: Hinterher und den über 150 Gespenstern unterwegs
kräftig mit der Kamera heimgeleuchtet!
Als "Munition" finden Sie im Laufe des Spiels verschieden "starke" Filme, die den
Spukbolden mit steigender Empfindlichkeit immer mehr Energie absaugen. Mit einem guten Film
können Sie außerdem schneller wieder auf den Auslöser drücken.
Für das Erledigen der Widersacher gibt es Punkte, die Sie zum Aufrüsten der Kamerafunktionen
und mit "Geistkugeln" und den unterwegs gefundenen Power-Up-Linsen nutzen können. So
vergrößern sich Reichweite, "Aufladung" und "Austreibungskraft" in drei Stufen, genau wie
die Verlangsamung oder das Stoppen eines Geistes mit einem gut platzierten Schnappschuss.
Jetzt erklärt sich auch, warum das Spiel in den USA und Japan "Fatal Frame" heißt: Wenn Sie
einen Geist nah genug an sich heranlassen und im richtigen Moment auf den Auslöser drücken,
ziehen Sie ihm mit einem fatalen Schuss besonders viel Energie ab. Selbst Kombinationen aus
mehreren Fotos sind so möglich, was wiederum mehr Punkte und damit bessere Kamera-Upgrades
zur Folge hat.
Die geschossenen Fotos werden übrigens gespeichert - Sie dürfen die besten Bilder auf
Wunsch auch in fünf Alben à 16 Aufnahmen auf der Speicherkarte verewigen.
Ähnlich wie in vielen anderen in Japan produzierten Action-Adventures gibt es auch in
"Project Zero 2" allerlei Zettel, Briefe und Notizbücher zu sammeln und zu lesen. Diese
bringen mit Voranschreiten des Spiels mehr und mehr Licht in die Handlung um ein seltsames
Ritual, das am Abend vor der Staudammöffnung im Dorf statt gefunden hat.
Ab und an findet Mio bunte Kristalle, die die Gedanken einiger Geister enthalten. Ein
"Kristallradio" spielt diese Botschaften ebenso ab wie Mayus Hilferufe, die Mio über die
Kristallkette ihrer Schwester erreichen.
Richtige Puzzle und Rätsel sind dünn gesät - die Suche nach Schlüsseln für veschlossene
Türen ist schon das höchste der Gefühle. Oh, und sollte Mio doch mal Körperkontakt mit
einem Geist haben (und das wird sie, unser Wort darauf!), päppeln Heiltränke sie wieder
auf.
Wenn Sie das Spiel auf dem einfachen oder normalen Schwierigkeitsgrad durchgespielt haben,
wird ein dritter namens "hart" freigeschaltet, ebenso neue Kostüme für die Heldinnen sowie
ein Missions-Modus, bei dem Sie gegen die Zeit bestimmte Räume von Geistern säubern oder
einen besonders tollen Schnappschuss hinlegen müssen.
Was "Project Zero 2" zu einem echten Spielerlebnis macht, ist die erstklassige Präsentation:
Donner grollt im Hintergrund, Schritte hallen von den Wänden wieder, Geister stöhnen
unheimlich-gequält auf. Die Kameraperspektive wechselt auf dramatische Weise, dabei bleibt
die Übersicht stets gewahrt, denn bei weitem nicht alle Kameras sind starr montiert.
Optisch holt das Spiel Erstaunliches aus der schon fünf Jahre alten PlayStation2 heraus. So
sind Mayus Visionen professionell, hart und rasant geschnitten und mit allerlei Filtern
versehen. So gibt es etwa einen grobkörnigen Schwarzweißfilter, gespickt mit Störstreifen
oder Schmutzpartikeln, der immer dann aktiv wird, wenn Sie die Geschichte aus Mayus Augen
sehen. Erstklassige Zwischensequenzen und praktisch keine Ladezeiten sorgten während des
Tests bei uns für anhaltende Begeisterung.
Alle Texte im Spiel sind übrigens in gutem Deutsch, die sehr atmosphärische englische
Sprachausgabe ist mit deutschen Untertiteln unterlegt. Selbst eine komfortable Karte darf
nicht fehlen.
Unser Fazit: Freunde von Action-Adventuren und gruseligen Geschichten sollten dieses
Spielerlebnis nicht verpassen - "Project Zero 2: Crimson Butterfly" ist ein Plädoyer dafür,
dass sich Videospiele nicht mehr hinter Kinofilmen verstecken müssen. Dabei ist es keine
Baller- und Metzelorgie, sondern schafft durch den gekonnten Einsatz von Licht und Sound
gepflegten Grusel.
Informationen zum Thema:
http://www.projectzero2.com - Trailer und Bilder zum Spiel
Shopping-Tipps zum Thema:
"Project Zero 2 - Crimson Butterfly" - zum Preis von 54,95 EUR Action-Adventure für PlayStation2 Entwickler: Tecmo Vertrieb: Ubisoft USK-Freigabe: ab 16
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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27.03.2004: Erster "Scramjet" über Kalifornien getestet.
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Der "Scramjet X-43A" ist ein Zwischending aus Rakete und Flugzeug, durch Kompression der
Luft in über 30.000 m Höhe braucht er den Sauerstoff für die Verbrennung aber nicht selbst
mitnehmen. Die Luft wird nicht, wie bei konventionellen Flugzeugtriebwerken, in den
Triebwerken komprimiert, sondern durch die hohe Geschwindigkeit des Jets selbst - daher die
ungewöhnliche Form. Damit das neuartige Triebwerk zünden konnte, musste das
Versuchsflugzeug aber zunächst mit einer Rakete angeschoben werden. Im Experiment vom
27.03. erreichte das unbemannte Versuchsflugzeug 7700 km/h, also beinahe Mach 7, und flog
immerhin zehn Sekunden.
Informationen zum Thema:
http://spaceflightnow.com/news/n0403/27x43a/
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30.03.2004: In Marsatmosphäre Methan nachgewiesen.
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Die ESA konnte mit "Mars Express" Spuren von Methan in der Marsatmosphäre nachweisen. Zwei
mögliche Erklärungen kommen als Erklärung in Frage: Zum einen können Mikroorganismen Methan
als Stoffwechselprodukt herstellen, er kann aber auch durch Vulkanismus in die Atmosphäre
gelangen, bisher gibt es jedoch keine Hinweise für aktive Vulkane auf dem Mars - auf Leben
aber auch nicht. Es werden weitere Untersuchungen nötig sein, um die Herkunft des Gases zu
klären.
Informationen zum Thema:
http://spaceflightnow.com/mars/marsexpress/040330methane.html
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28.04.2004: "SMART-1s" Ionenantrieb arbeitet seit 2000 Stunden.
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"SMART-1", eine Sonde der Esa zum Testen neuer Technologien, läuft seit über 2000 Stunden
mit einem Ionenantrieb, in dem geladenen Teilchen durch ein elektrisches Feld beschleunigt
werden. Ionenantriebe bieten zwar eine nicht so hohe Beschleunigung wie konventionelle
Raketen, aber sie arbeiten wesentlich länger und effektiver, so dass erheblich höhere
Endgeschwindigkeiten erreicht werden können.
Informationen zum Thema:
http://sci.esa.int/jump.cfm?oid=34987
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15. Kurzgeschichte des Monats
Liebe Leserinnen und Leser des Corona Magazines,
herzlich willkommen zur ersten Kurzgeschichte im Corona Magazine, das damit den
verblichenen Corona Newsletter um eine seiner beliebtesten Rubriken beerbt hat. Zum Start
präsentieren wir Ihnen die Geschichte "Heimkehr nach Kalipay" von Ines Haberkorn, die diese
Geschichte auch in einer Anthologie veröffentlichen konnte.
In der Anthologie "Wellensang" findet der Leser neben dieser auch 17 weitere illustrierte
Fantasygeschichten sowie einen Beitrag aus dem Bereich Infotainment. Einige der sehr
schönen Illustrationen finden Sie auch in unserem Forum in der "Reader’s Lounge". In dieser
Anthologie kommen Autoren zu Wort, die für Kenner des Genres zum größten Teil keine
Unbekannten mehr sind. Sie legen in ihren Geschichten weniger Wert auf grausame
Racheschwüre oder langatmige Gemetzel, sondern auf Fantasie und Imagination, mit denen sie
den Leser in neue, fremdartige Welten entführen.
Ein sehr passendes Beispiel dafür ist tatsächlich auch Ines Haberkorns Geschichte.
Viel Vergnügen!
Heimkehr nach Kalipay
von Ines Haberkorn
Ein paar Steinchen in grün und blau, die meisten nicht größer als die Kuppe seines kleinen
Fingers, das war die Ausbeute des ganzen Tages. Und sie fiel noch magerer aus als jene der
Vortage. Sicher, die Händler würden die Steine kaufen. Sie kauften jeden Stein. Doch wie
viele Punkte bekam er für dieses armselige Häufchen? Für die wertlosen grünen nicht einmal
einen ganzen. Für die blauen zwei oder drei. Mit reichlich Glück vielleicht auch vier. Auf
alle Fälle zu wenige, viel zu wenige, um endlich den Preis für die Heimkehr nach Kalipay,
dem glücklichen Land, zahlen zu können.
Niedergeschlagen ließ Gashiah die Steine zurück in den Beutel kullern. Langsam begann er
daran zu zweifeln, es überhaupt jemals zu schaffen. Zu lange schuftete er schon für dieses
Ziel. Wie alle männlichen Kinder war er nach Ablauf von zwölf Zyklen aus Kalipay verbannt
worden und hackte nun seit siebenundzwanzig Zyklen Löcher in den krustigen Boden von Uktar,
dem toten Land, klaubte die begehrten Steine aus dem Dreck und sammelte damit Punkte. Doch
erst wenn die so erworbenen Punkte für die Münzen reichten, mit denen man sich am Tor von
Kalipay den Eintritt erkaufen konnte, durfte er sie einlösen und heimkehren.
Während er den Beutel mit den Steinen unter seinem Umhang verbarg, schielte er zu Yoshan,
der auf einem Erdhügel hockte und über die dunkle Weite starrte. Yoshan war erst seit
kurzem sein Gefährte. Er war noch jung, genau vierzehn Zyklen jünger als er, und stark.
Wenn seine kräftigen Arme die Hacke schwangen, dann fuhr sie tief in den Boden, riss die
Kruste auf und beförderte Unmengen an Dreck und Steinen mit nach oben. Yoshans Ausbeute
betrug sicher das Doppelte der seinen.
Plötzlich, als spürte er, dass Gashiah an ihn dachte, sprang Yoshan vom Hügel und eilte mit
ausholenden Schritten auf ihn zu.
"Wir sollten es wagen!", rief er. "Wir sollten es endlich wagen. Die Zeit ist günstig."
"Nein, für ein solches Risiko ist die Zeit niemals günstig", entgegnete Gashiah schroff und
wandte sich ab. Nur zu genau wusste er, was Yoshan meinte, sprach er doch kaum mehr von
etwas anderem als der großen Ernte. Wenn Mkawa Olitog bedeckte, wenn die Kräfte der beiden
Monde sich vereinten, dann wurden die Wasser der unterirdischen Flüsse in Kavernen gesaugt,
die Flussbetten lagen frei und in ihnen Steine, zahlreiche Steine, grün und blau und türkis.
"Es ist kein größeres Risiko als das Leben in Uktar. Hitze und Kälte, Hunger und Durst,
Ungeziefer, Krankheiten, die Konkurrenten. Wie viele Zyklen wirst du das noch durchstehen,
Gashiah?" Yoshan packte Gashiah bei den Schultern. "Oder ist dir das inzwischen egal?
Willst du nicht mehr heim nach Kalipay?"
"Nicht mehr heim nach Kalipay?" Gashiah lachte laut und bitter auf. "Oh, Yoshan, du kennst
mich noch nicht lange genug, sonst wüsstest du, wie groß meine Sehnsucht ist. Es vergeht
fast keine Nacht mehr, in der ich nicht von Kalipay träume. Ich sehe die große Quelle in
der Mitte des Landes und wie ihr Wasser im Licht von Shalamaat, dem Tagesstern, funkelt und
glitzert. Ich höre den Wind in den Wipfeln der Kongabäume rauschen und spüre den kühlenden
Schatten ihrer blutroten Blätter. Und ich rieche den blühenden Aeyang. Erinnerst du dich
noch an diesen Duft, Yoshan? An diese betörende, berauschende Süße?"
"Ja, und vielleicht finden wir in dieser einen Nacht so viel, dass es reicht, den Preis für
die Heimkehr zu zahlen. Lass es uns wagen. Mkawa und Olitog stehen günstig."
"So günstig wie für deinen früheren Gefährten?", fragte Gashiah und blickte Yoshan in die
Augen. Sie schimmerten türkis wie die wertvollsten Steine, für die es die meisten Punkte
gab.
"Das Wasser kam zurück, früher als erwartet. Dabah wurde panisch und die Panik machte ihn
blind, so dass er die Orientierung im Wasser verlor und ertrank. Ich konnte ihm nicht
helfen."
"Und trotzdem willst du es erneut wagen? Was, wenn uns Gleiches passiert?"
"Keine Angst, Gashiah. Diesmal bin ich der Führer und ich sorge vor."
*
Der Stollen war nicht einmal hoch genug, um aufrecht zu gehen. Halb gebückt und immer dem
Seil folgend, das Yoshan gespannt hatte, tastete sich Gashiah durch die Dunkelheit. Unter
seinen Füßen platschten die Reste des Wassers, das er in der Ferne gurgeln hörte. Es war
kalt, so eiskalt, dass ihm fast die Füße abstarben. Und der Weg schien nicht enden zu
wollen. Vom Einstieg durch den Spalt im Boden, über die Höhle und die glitschige Grotte bis
hierher liefen sie jetzt mindestens so lange wie man brauchte, um ein Igama zu häuten und
zu rösten und das dauerte für seine Begriffe immer viel zu lange.
"Wir sind am Ziel", hörte er plötzlich Yoshans Stimme. Sie hallte lauter als gewöhnlich und
der Klang fuhr ihm durch Mark und Bein. Hastig tastete er sich vorwärts, eine Hand am Seil,
die andere an der Tunnelwand. Irgendwann griff er dabei ins Leere, hob den Kopf und stellte
überrascht fest, dass die Dunkelheit nicht mehr ganz so erdrückend war. Vorsichtig richtete
er sich auf. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er trotz der Kälte schwitzte.
Hastig zog er einen Leuchtstab unter seinem Umhang vor und entzündete ihn. Ein paar
Schritte vor sich sah er Yoshan das Seil um einen Felszacken winden, weiter hinten dessen
Schatten, der in gespenstischer Lautlosigkeit über die nassen Höhlenwände strich, begleitet
vom fernen Gurgeln des Wassers. Und dann sah er, was er zu sehen gehofft hatte: Steine!
Überall auf dem Boden funkelte es grün und blau und vor allem türkis. Er brauchte sich nur
zu bücken und sammeln und sammeln und sammeln ...
"Es ist genug. Wir müssen zurück." Wie aus einem Rausch erwacht, blickte Gashiah vom Boden
auf und direkt in Yoshans Gesicht. "Beeile dich. Pack deine Ausbeute und komm."
"Es ... es wird noch nicht reichen."
"Und wenn schon. Es bringt uns unserem Ziel viele Schritte näher. Komm!"
Diesen einen noch, dachte Gashiah und griff nach dem türkisfarbenen. Gleich daneben lag ein
zweiter, dick wie sein großer Zeh. Die beiden blauen konnte er unmöglich liegen lassen. Ein
Schwall kalten Wassers umspülte seine Füße. Ein zweiter schwemmte den Leuchtstab davon.
Gleichzeitig hörte er Yoshan seinen Namen rufen und sprang auf, das Säckchen mit den
Steinen an sich pressend. Um ihn herum gurgelte es von Sekunde zu Sekunde bedrohlicher.
"Yoshan, wo bist du?" Gashiah merkte, wie Panik in ihm aufstieg.
"Hier! Hier bin ich!", schrie Yoshan. "Komm hierher! Ich bin am Seil!"
Das Seil. Wo war das Seil? Gashiah drehte sich nach links, zurück nach rechts, halb um
seine Achse. Das Wasser brodelte inzwischen um seine Knie, eiskalt und gierig.
"Yoshan!"
"Hier, meine Hand." Etwas Warmes krallte sich um seinen Arm und zog ihn mit: Yoshans Hand.
"Keine Angst, Gashiah, wir schaffen das." Mühsam watete er vorwärts, bis zu den Hüften im
Wasser. Endlich, das Seil. Wie von selbst schlossen sich seine Finger darum.
"Wir müssen tauchen. Der Stollen steht bereits unter Wasser." Das Tosen der zurückkehrenden
Fluten übertönte beinahe Yoshans Stimme. "Befestige die Ausbeute unter deinem Umhang."
Unter dem Umhang? Das Wasser reichte ihm bis über die Brust. Mit vor Kälte steifen Fingern
knüpfte sich Gashiah die Schnüre um den Hals. "Ich bin so weit."
"Tanke soviel Luft, wie du kannst, und dann hangelst du dich am Seil entlang durch den
Tunnel", brüllte Yoshan. "Wenn du durch bist, brauchst du dich nur vom Boden abzustoßen.
Dann kommst du an der Oberfläche an. Ich folge dir."
"Gut", schrie Gashiah zurück, pumpte seine Lungen voll Luft und tauchte ab. Die eisige
Kälte raubte ihm fast die Sinne. Nein, es war nicht gut. Nichts war gut. Er hatte Angst,
panische Angst. Wie lang war dieser Stollen? Was, wenn die Luft nicht reichte? Wenn er
atmen musste, bevor er draußen ankam? Etwas berührte seine Füße. Was war das? Yoshan! Der
Gefährte war dicht hinter ihm. Stück um Stück hangelte er sich am Seil vorwärts. Doch der
Tunnel schien kein Ende zu nehmen. Plötzlich merkte er, wie sein Atemreflex anfing sich der
Kontrolle zu widersetzen.
Schneller. Er musste schneller werden. Hektisch zerrte er sich am Seil vorwärts. Das
Bedürfnis nach Sauerstoff wurde immer drängender. Ohne es zu wollen, entwich aus seinem
Mund ein Schwall verbrauchter Atemluft, und er konnte der Versuchung einzuatmen kaum noch
widerstehen. Yoshan, ich will nicht enden wie Dabah! Ich will zurück nach Kalipay!
Plötzlich hielt ihn etwas fest, zerrte an seinem Hals. Vor Schreck riss er den Mund auf.
Die restliche Luft entwich, und er atmete Wasser. Er wollte husten, ausspucken. Es ging
nicht. Luft! Luft! Verzweifelt rüttelte er am Seil. Seine Augen traten vor, quollen fast
aus den Höhlen. Eine Berührung. Weg! Fort! Panisch fuchtelte er um sich. Luft! Kalipay! -
Saftige Wiesen, so grün wie die Steine, für die die Händler nichts zahlten. Er rannte
barfuß über den weichen Teppich, ließ sich fallen und versank im Grün ...
Der Schmerz zerschnitt ihm die Brust. Er hustete, keuchte, hustete weiter. Wasser floss aus
seinem Mund, Wasser und Schleim, und er würgte, erbrach sich und rang hustend nach Atem.
Endlich, der Schmerz ließ nach und Gashiah blickte vorsichtig umher. Er lag auf hartem,
glitschigen Felsboden, nicht weit von ihm Yoshan, vor Nässe triefend, röchelnd und völlig
erschöpft. Ihm fiel das Wasser ein, der Tunnel, die Steine. Wo war das Säckchen? Wie
elektrisiert stemmte er sich hoch, tastete über seine Brust, den Hals, den Boden um sich
her. Nichts.
"Yoshan, die Steine! Wo sind meine Steine?"
"Musste ich opfern. Der Beutel hatte sich verheddert." Yoshan hustete. "Dein Leben war
wichtiger."
Einen Moment lang erstarrte Gashiah, dann nickte er. Richtig, sein Leben war wichtiger;
selbst, wenn es nur dem Zweck diente, den Boden aufzuhacken und Steine zu sammeln. Er
stemmte sich auf die Füße und wischte sich das Wasser aus dem Gesicht. Seine Knie zitterten
und der Rest seines Körpers ebenso. Er fror erbärmlich. Doch das war nicht wichtig. Er
lebte und Yoshan lebte. Und wenn Shalamaat sich über den Horizont erhob, würden sie ihre
Hacken schultern und an die Arbeit gehen. Und Shalamaat und die Arbeit würden sie wärmen.
*
Gashiah fasste es noch immer nicht, obwohl er das weit geöffnete Tor vor sich sah. Yoshan
hatte seine Ausbeute retten können und sie mit ihm geteilt. Viele Punkte hatten die
türkisfarbenen Steine aus dem unterirdischen Fluss gebracht, für ihn genügend Punkte, um
den Preis für die Heimkehr nach Kalipay zu zahlen.
"Ich wünschte, ich könnte mein Glück mit dir teilen, wie du deine Ausbeute mit mir geteilt
hast", sagte Gashiah, während er Yoshan umarmte. "Wenn du wenigstens die Heimkehr mit mir
feiern dürftest."
"In Gedanken werde ich mit dir feiern, Gashiah. Alle zehn Tage werde ich bei dir sein."
Yoshan schob Gashiah von sich weg. "Und nun geh. Die Tore stehen offen. Kalipay erwartet
dich."
Und wie Kalipay ihn erwartete. Der Aeyang duftete noch betörender als in seiner Erinnerung,
so süß, dass er nicht satt wurde, den Duft zu atmen. Dazu säuselte ein laues Lüftchen,
umschmeichelte seine Wangen und spielte ihm auf den Blättern der Kongabäume ein
Begrüßungslied. Andächtig schritt er über die saftigen Wiesen. Weiches, feuchtes Gras
kühlte seine vom Staub Uktars geschundenen Füße. Und in der Ferne glitzerte das Wasser der
großen Quelle. Er war daheim, zu Hause in Kalipay, dem glücklichen Land.
Wie es die Tradition verlangte, badete er am ersten Tag in der großen Quelle und kleidete
sich in neue Gewänder. Am zweiten Tag bezog er ein kleines, hübsches Haus mit einem Garten,
in dem der Aeyang blühte. Die Gebieter über Kalipay schickten ihm eine junge, schöne Frau,
die ihm am dritten Tag ein Festmahl bereitete. Und Gashiah aß und trank und freute sich,
sieben Tage lang. Am zehnten Tag schließlich zeugte er mit der Frau einen Sohn. Und er
wusste, der Sohn würde nach Ablauf von zwölf Zyklen aus Kalipay verbannt werden und sich in
Uktar für die Heimkehr plagen. Doch das war in Ordnung, denn das war schon immer so.
Als Shalamaat am Abend des zehnten Tages hinter dem Horizont versank, reichte die Frau
Gashiah einen silbernen Kelch, der ringsum mit Steinen besetzt war, wie er sie in fast 30
Zyklen gesammelt hatte. Der Kelch lag schwer in Gashiahs Händen und als er ihn anhob,
zitterten seine Arme, so dass der Trunk darin hin und her schwappte. Und er bemerkte, dass
der Trunk so grün schimmerte wie die wertlosesten Steine. Da begriff er, dass die Zeit des
Feierns abgelaufen war, schloss die Augen und trank.
Danach wurde er müde und legte sich auf sein Bett und begann zu träumen. Er träumte von der
staubigen Weite Uktars, davon, wie er die Hacke schwang, die harte Kruste des Bodens
aufriss und Steine sammelte, grün und blau und türkis. Und seine Hände waren voll und er
lachte. Und er fühlte die wohlige Müdigkeit nach einem harten Tag, die anheimelnde Wärme
des kärglichen Feuers am Abend, und der Duft eines gerösteten Igama kroch ihm in die Nase,
so verlockend, dass sein Speichel in Strömen floss.
Auch von dem unterirdischen Fluss träumte er und wie er inmitten des tosenden Wassers stand
und Yoshan die rettende Hand nach ihm streckte. Doch Gashiah schüttelte nur lächelnd den
Kopf. Lass gut sein, Yoshan, Gefährte und Freund. Du musst dich nicht mehr um mein Leben
sorgen. Ich habe mich siebenundzwanzig Zyklen geplagt, um zehn Tage zu feiern. Jetzt will
ich ruhen, denn ich bin heimgekehrt.
Und die Wasser schlugen über seinem Kopf zusammen und alles wurde still.
*
Und als der zehnte Tag vorüber war, erhob sich Yoshan vor den Toren von Kalipay. Er zurrte
seinen Gürtel fest und schulterte die Hacke. Gashiah war heimgekehrt. Doch auf ihn warteten
Uktar und viele Zyklen Arbeit, um endlich den Preis für die Heimkehr nach Kalipay, dem
glücklichen Land, zahlen zu können.
Die auf Mallorca lebende Autorin Alisha Bionda fungiert gemeinsam mit Michael Borlik als
Herausgeberin der Fantasy-Anthologie "Wellensang", die soeben im Dortmunder
Schreiblust-Verlag Andreas Schröter erschienen ist
(www.schreib-lust.de).
Shopping-Tipps zum Thema:
"Wellensang" 240 Seiten - Schreiblust-Verlag ISBN: 3980827828
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16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Es gibt sie noch. Die Modellsammler. Und es sollte kein böses Wort gegen sie fallen, denn
Modelle sind wohl die ursprünglichste Form des praktizierten Fantums. Da das die
Merchandise-Industrie auch weiß, beliefert sie in wohldosierter Form das Fandom mit teils
sehr schönen Modellen. Ein solches ist sicherlich auch das Modell der USS Enterprise NX-01.
Die hyperrealistische, 30 cm lange Kunststoff Reproduktion wurde nach original Scans des
Enterprise-Serienmodells nachgebaut. Das Schiff beinhaltet authentische
NX-01-Sound-Effekte, plus beleuchtete Warpgondeln. Die Batterien sind enthalten.
Ansehen können Sie sich das Modell hier.
Wer heutzutage sein Fan-Sein noch vernünftig ausleben möchte, hat es nicht leicht.
Uniformen, Mützen und Overalls zu "Star Treks" jüngster Serie "Enterprise"
waren bislang in Deutschland schlicht und einfach nicht erhältlich. Das ändert sich nun.
Seit Mai 2004 sind nun endlich auch die "Star Trek: Enterprise"-Uniformen
ausgeliefert. Diese Uniformen sind mit den "Karnevalskostümen", die es bisher zu kaufen
gab, nicht vergleichbar. Unsere Partner vom Space Store erhielten von Paramount Pictures
eine original Uniform der Serie, die als Muster diente. Das Ergebnis ist die perfekte
Kopie. Jede Naht, jeder Reißverschluss - exakt so wie beim Original. Bei dem Stoff handelt
es sich nicht um Billig-Polyester, sondern um hochwertigen Denim-Stoff. Zusätzlich befindet
sich auf jeder Uniform der aufgenähte "Enterprise"-Patch - und ein silberner Rankpin
ist auch schon mit dabei.
Die "Enterprise"-Uniformen in Blau und drei verschiedenen Abteilungsfarben
finden Sie hier.
Als kleiner Tipp für alle Schüler und Studenten kann das originelle Captain´s Log Padfolio
dienen. Für alle wichtigen Aufzeichnungen, enthält es einen Notizblock (ca. A5 Format),
eine Tasche für Visitenkarten, einen 2-Jahres-Kalender und einen Captain´s Log
Kugelschreiber.
Captain´s Log Padfolio - allein der Name ist cool.
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Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2004).
Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende,
kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.
Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der
Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann, Ausgabe #121,
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Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der "Kurzgeschichte des Monats", der
"Leseprobe" oder einzelner Passagen daraus.
Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der
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corona
magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 121 - 04.05.2004
Herausgeber
Klaus Michels & Mike Hillenbrand
Chefredaktion
Mike Hillenbrand (mh)
Klaus Michels (km)
Simon Pypke (sp) (v.i.S.d.P.)
Lektorat
Esther Haffner (eh)
Redakteure dieser Ausgabe
Roland Austinat (ra)
Marcus Haas (mh)
Gernot Hausar (gh)
Christian Humberg (ch)
Gudrun Melerowicz (gm)
Thomas Melerowicz (tm)
Sebastian Peitsch (spe)
Matthias Pohlmann (mp)
Etienne Quiel (eq)
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Kurzgeschichte
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Barbara Jung (bj)
Wühltisch
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Vertrieb:
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Fragen zu Kooperationen:
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Corona Webseiten:
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Auflage:
11'219 Leser
Ausgabe 122 erscheint am
18. Mai 2004.
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