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18. Mai 2004 - Ausgabe 122 - "The Colour of our Dreams"
Welche Farbe passt besser?
Mein Kollege Simon Pypke mag es gerne blau, dies hat er im Vorwort des letzten Corona Magazines deutlich unter
Beweis gestellt. Nun, bei mir lag schon immer rot als Farbe für unser Projekt voll im Trend, ließ sich
bis zum Relaunch vor kurzem jedoch nie so richtig umsetzen - im Sinne von überhaupt nicht. Rot, diese
wunderbare an eine Sonnenkorona erinnernde Farbe. Eine Farbe, die Hitze und Lebensfreude symbolisiert wie keine
zweite…
Doch genug der Schwärmerei, denn heiß her ging es dieser Tage auch andernorts. So wandelt Roland
Austinat zurzeit noch in den USA und sandte uns neben vielen Grüßen gestern auch ein Gamer's Log mit
vielen Informationen von der alljährlichen E3Expo, die vor wenigen Tagen in L.A. stattfand. Als heiß
könnte auch bezeichnet werden, was Etienne Quiel zu einem neuen "Star Trek"-Fanprojekt
namens "New Voyages" für Sie recherchierte. Alles Weitere finden Sie im ersten Artikel
dieser Ausgabe.
Und nicht zuletzt wird sicher auch die FedCon XII eine ganz
heiße Angelegenheit. Sie findet am kommenden
Wochenende wie gewohnt im Bonner Maritim Hotel statt und wird neben vielen starken Gästen wie beispielsweise
Nichelle Nichols (ST:TOS Uhura), Virginia Hey (Farscape: Zaan) und Ed Wasser (B5 Morden) auch mit einem
eindrucksvollen Programm aufwarten. Für Interessierte besteht auch jetzt noch die Möglichkeit, über
eine Tageskarte die Gelegenheit zu nutzen und mit dabei zu sein. Alle Höhepunkte zu dieser Convention
erfahren Sie ansonsten auch in der kommenden - blauen - Ausgabe des Corona Magazines. Doch seien Sie besser
mittendrin statt nur mit uns dabei!
Haben Sie eine schöne Zeit und viel Spaß mit unserer neuen Ausgabe.
Ihr Klaus Michels
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1. Star Trek: New Voyages
2. newsBEAT
3. Jeremiah - wenn sich Straczynski in Optimismus versucht
4. Star Trek: Die "The Lost Era"-Buchreihe, Teil 2
5. Stargate SG-1 - Sieben Staffeln feinstes SF-Fernsehen (2/2)
6. Drei Fragen an Dirk Bartholomä
7. Ihre Meinung
8. Tv-Tipps
9. Rating Report
10. Kunterbunt
11. DVD-Vorschau
12. conBEAT
13. Gamer's Log
14. Wissenschaft: Higgs-Boson - Herkunft der Masse
15. Leseprobe: "Adulator"
16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Ein neuer Anfang
Dass die Serien "Star Trek: Deep Space Nine" und inzwischen auch "Star Trek: Voyager" nach
ihrem Ende im Fernsehen in Romanform fortgesetzt wurden, ist bekanntlich nichts Neues. Aber haben Sie schon den
Pilotfilm zur 4. Staffel der klassischen "Star Trek"-Serie gesehen? Wenn nicht, dann lesen Sie weiter
und lernen Sie das äußerst ehrgeizige Projekt "New Voyages" kennen.
Die Idee, eine neue Serie zu schaffen, die auf dem originalen "Star Trek" basierte, hatte James Cawley
zum ersten Mal 1997. James arbeitete früher für William Ware Theiss, den Kostümdesigner der
klassischen Serie und der "Next Generation". So gelang es James, über die Jahre eine große
Menge an Kostümen und Gegenständen vom Set zu sammeln. Dabei hatte er nur ein Ziel: Irgendwann den Geist
von "Star Trek" neu zu erschaffen.
James Cawley und Jack Marshall begegneten sich zum ersten Mal im April 2002 während der Arbeit an einem
anderen Projekt. Jack war schon als Kind Schauspieler, ging in späteren Jahren aber in den Bereich
Produktion, wo er schließlich auch einen Emmy Award für Regie und Produktion gewann. Er gilt als einer
der Top 10 Künstler in der Independent-Szene. Aber trotz alledem ist Jack in erster Linie ein "Star
Trek"-Fan. Seine Begeisterung für die Serie war der Grund, warum er überhaupt zum Film ging.
Ziel des fanproduzierten "New Voyages"-Projektes ist es, die nach nur 3 Staffeln abgesetzte originale
Serie fortzusetzen. Die ersten paar produzierten Episoden sollen die 4. Staffel darstellen. Bei großem
Interesse sollen dann weitere Episoden das letzte Jahr der 5-Jahres-Mission umfassen und die letzte Folge
schließlich würde sich auf die Ereignisse zwischen dem Ende der fünfjährigen Mission und
"Star Trek: Der Film" konzentrieren.
Bei der Entwicklung hatten sich die Schöpfer das Ziel gesetzt, Gene Roddenberrys Philosophie treuzubleiben.
So wollen sie die Menschheit und das Leben auf der Erde im 21. Jahrhundert durch die Episoden beleuchten und den
Zuschauer zum Nachdenken und Handeln anregen. Man ist der Meinung, dass die Crew der Enterprise noch viel
mehr zu vermitteln hat, als es in drei Staffeln möglich war.
Sets, Kostüme und Effekte
Dass dieses Projekt äußerst ehrgeizig ist, wird schon allein dann klar, wenn man einen Blick auf die
Sets und Kostüme wirft. Hier wurde mit einer solchen Liebe zum Detail gearbeitet, dass Sets entstanden sind,
die dem Original zum Verwechseln ähnlich sehen. Sei es die Brücke, der Turbolift, Korridore, die
Krankenstation oder der Transporterraum, um nur einige zu nennen, man fühlt sich in der Zeit
zurückversetzt. Zusätzlich gibt es einige neue Sets, die es in der klassischen Serie nie zu sehen gab.
Ebenso bei den Kostümen und Gegenständen hat man sehr gründlich gearbeitet. Teilweise wurden sogar
logische Weiterentwicklungen für die nie umgesetzte "Phase II" aufgegriffen, um so geplanten Neuerungen
darzustellen.
Bei den computergenerierten Weltraum- und Raumschiffaufnahmen wurde darauf geachtet, dem Flair der Serie treu zu
bleiben. Zwar spiegeln die Effekte die Möglichkeiten der heutigen Technik wider, jedoch ist die
Enterprise immer noch die Enterprise, die wir kennen und keine modernisierte Fassung, die dem 24.
Jahrhundert entsprungen zu sein scheint.
Dieses Projekt ist im Übrigen rein privat finanziert. Bei Kosten von 15.000 US-Dollar pro Folge plant man
drei Folgen pro Jahr zu produzieren.
Kirk und Co. mit neuem Gesicht
Die Gruppe der Hauptcharaktere besteht aus Captain Kirk, Mr. Spock, Dr. McCoy, Lieutenant Uhura, Lieutenant
Commander "Scotty" Scott, Lieutenant DeSalle, Schwester Chapel, einer zurückgekehrten und zum Lieutenant
beförderten Rand und Transporterchief Kyle.
Die Produzenten waren sich bewusst, dass eine Darstellung von so bekannten Charakteren wie Kirk und Spock ein
recht schwieriges bis unmögliches Unterfangen sein muss. So findet man hier auch keine Schauspieler, die
Shatner oder Nimoy ähnlich sehen. Man wollte keine Parodie schaffen, es sollte keine Imitation von Kirk zu
sehen sein. Stattdessen wollte man Schauspieler, die in der Lage sind, uns an Kirk und Co. zu erinnern, die
Charaktere aber zu neuem, eigenem Leben erschaffen und keine plumpe Imitation zeigen.
Der Pilotfilm "Come what may"
Nach fast einem Jahr Produktion und Dreharbeiten erschien im Januar 2004 der Pilotfilm zur
"New Voyages"-Serie.
Die Enterprise befindet sich gerade im Dock einer Sternenbasis, da erhält sie den Auftrag, einem Notruf
der nahen Forschungskolonie auf Primus IV zu folgen, die von einem unbekannten Aggressor angegriffen wird. Als
sich das Föderationsschiff dem Planeten nähert, steht man offenbar vor einem Rätsel. Erst orten die
Sensoren zwei fremde Schiffe und heftiges Waffenfeuer, dann sind beide plötzlich verschwunden. Nach ihrer
Ankunft wird die Crew von Cal Strickland, dem Leiter der Kolonie, darüber aufgeklärt, dass durch das
plötzliche Eingreifen der mysteriösen Onabi der Angreifer vertrieben werden konnte. Für Kirk & Co.
beginnt eine mühsame Aufklärung der Umstände, als plötzlich die Onabi wieder auftaucht und auf
der Enterprise ihr Unwesen treibt …
Ein Blick auf die Liste der Gastdarsteller bringt Interessantes zu Tage: Larry Nemecek spielt den führenden
Archäologen der Föderation, Cal Strickland. Nemecek ist der Autor des Nachschlagewerkes "Star Trek:
The Next Generation Companion". Weiterhin arbeitete er geraume Zeit für die offizielle "Star
Trek"-Website und kürzlich erst als Herausgeber für "The Communicator", das Magazin des
Offiziellen Fanclubs. Eine von ihm und seiner Frau geschriebene Geschichte konnte er bei "Star
Trek:Voyager" erfolgreich einreichen. Sie wurde später zu der Episode "Die Prophezeihung".
Ein wahres Highlight ist aber Eddie Paskey als Admiral Leslie. Eddie Paskey ist in über 40 Episoden der
originalen Serie als Mr. Leslie zu sehen und hatte damit mehr Bildschirmzeit als Uhura, Scotty, Sulu oder Chekov.
Nachdem Paskey also in den 60er-Jahren Mr. Leslie spielte, kehrt er nun nach über 30 Jahren zurück, um
dessen Vater zu verkörpern.
Und schließlich ist da noch John Winston als Captain Matt Jefferies. Winston, ein erfahrener Schauspieler
und Regisseur, ist Fans am besten als Mr. Kyle aus der klassischen Serie bekannt.
Wie schon weiter oben beschrieben, ist der Pilotfilm nicht nur in Hinsicht auf die Effekte, Sets und Kostüme
beeindruckend. Vor allem das Spiel zwischen den Charakteren, allen voran das Trio Kirk/Spock/McCoy, ist wunderbar
dargestellt. Die Schauspieler schaffen es, den Zuschauer nach einer Weile vergessen zu lassen, dass das Gesehene
nicht das originale "Star Trek" ist. Der 45 Minuten dauernde Episode gelingt es wunderbar, das Flair
von "Star Trek" einzufangen.
Episode 2 und noch viel weiter
Während Sie, lieber Leser, diesen Artikel lesen, laufen die Dreharbeiten zur "In Harm's Way" betitelten
zweiten Episode auf Hochtouren. Über das Drehbuch hält man sich noch sehr bedeckt. Man weiß aber,
dass die Klingonen mit von der Partie sein sollen. Zu diesem Zweck hat das Team Unterstützung von niemand
geringerem als Marc Okrand bekommen, dem Erfinder der klingonischen Sprache. Die schon sehr beeindruckenden Sets
aus dem Pilotfilm wurden für "In Harm's Way" noch um einiges verbessert und erweitert. So wurden nicht
nur viele neue Sets und Ausrüstungsgegenstände hergestellt, sondern gerade die Brücke hat viele
Erweiterungen im Detail erfahren. Dazu zählen u. a. der kultige Gänsehalsmonitor oder der
Brückenchronometer am Navigatorpult.
Im August 2004 steht dann die Veröffentlichung der zweiten Episode, die eigentlich gar keine zweite Episode
ist, an. Warum? Seit die Arbeiten an "In Harm's Way" vor einigen Monaten begonnen hatten, hat sich viel beim
"New Voyages"-Projekt getan. So trat vor einiger Zeit Eugene Roddenberry jr., Sohn des "Star
Trek"-Erfinders, auf die Projektverantwortlichen zu. Man beobachte das Projekt mit starkem Interesse,
repräsentiert es doch auf wundervolle Weise die Vision seines Vaters. Seitdem genießt das Projekt die
Unterstützung der Roddenberry-Familie. Eugene steht dem Projekt mit wertvollen Einsichten zur Seite und half
dem Skript den letzten Schliff zu geben. Seit Mai ist er sogar als Produzent der zweiten Episode mit an Bord.
Die Meldung über Roddenberrys Position als Produzent sollte noch nicht die letzte fantastische Nachricht
gewesen sein. Wie bekannt wurde, hat man den Titel von "New Voyages" auf "Star Trek: New
Voyages" erweitert. Und in der Tat ist "In Harm's Way" eigentlich keine zweite Episode, sondern ein
zweiter Pilotfilm. Wie die Produzenten mitteilten, trat ein noch geheim gehaltener Sender auf sie zu, für den
nun dieser Pilot produziert wird. Sollte dieser Pilotfilm erfolgreich sein und Gefallen finden, steht einer
professionell gemachten Serie nichts im Weg. Ob dies nun eine Kirk/Spock- oder Pike/Spock-Serie sein wird oder
sich gar um ein komplett neues Schiff und einen neuen Captain drehen wird, ist die Entscheidung des Senders.
Lassen Sie uns also gespannt in den Sommer gehen und auf das Erscheinen von "In Harm's Way" warten. Möge
die Episode der Startschuss für eine neue Serie sein. Falls nicht, erwarten uns sicherlich in jedem Fall 45
Minuten einzigartiger Unterhaltung aus dem "Star Trek"-Universum.
Informationen zum Thema:
http://www.5yearmission.com/
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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"Enterprise": Rick Berman ist zuversichtlich.
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"Star Trek: Enterprise"-Produzent Rick Berman sagte kürzlich, dass er noch immer
optimistisch bezüglich der Zukunft der Serie ist.
"Ich bin zuversichtlich, dass wir eine vierte Staffel von UPN bekommen", erzählte Berman dem
"Star Trek Communicator" nach den Dreharbeiten zum Staffelfinale "Zero Hour". Das
Magazin fragte ihn, ob man "Enterprise" an ein anderes Network verkaufen würde, wenn UPN die
Serie nicht fortsetzt. "Ich denke, dass es aus Stabilitätsgründen unser primäres Ziel sein
wird, die Serie bei UPN zu halten. Wenn UPN die Serie nicht fortsetzt und sich ein anderes Network der Serie
annimmt, dann wäre das auch hervorragend."
Berman musste zugeben, dass die Gerüchte über die Absetzung der Serie im Moment einige Dinge schwierig
machen. Er sagte, dass "Star Trek" sich in den letzten Jahren äußerst glücklich
schätzen konnte, immer um eine Staffel verlängert worden zu sein. "Das Fernsehen ist ein
Geschäft, bei dem man auf die jährlichen Fortsetzungen einer Serie angewiesen ist und wir wurden sehr
von dem Glück verwöhnt, dass wir viele dieser Fortsetzungen bekamen. Mit der Sorge umzugehen, dass man
nicht weiß, ob eine Serie noch ein weiteres Jahr gezeigt wird oder nicht, ist Teil der Arbeit an einer
TV-Produktion."
Der Produzent erzählte, dass er die Anzeigen des Enterprise Project zur Rettung der Serie im Hollywood
Reporter gesehen hat. "Ich weiß nicht, ob es hilft, aber die Crew und die Schauspieler der Serie wissen
dies mit Sicherheit zu schätzen. Ich habe gesehen, dass die Fans von "Angel" im Moment etwas
Ähnliches regelmäßig tun. Ich weiß, dass Fan-Proteste die originale Serie zu einer dritten
Staffel verholfen haben. Deshalb weiß ich es nicht. Wir wissen es dennoch zu schätzen und jedes
Bisschen hilft.
Obwohl "Enterprise" vielleicht vor dem Aus steht, haben Berman und sein Autorenteam bereits mit
der Planung für die vierte Staffel begonnen. Der Produzent sagte, dass die letzte Episode - "Zero
Hour" einen "Mini-Handlungsbogen" für den Beginn der neuen Staffel beginnt, fügte aber
hinzu: "Wenn ich im Moment mehr erzähle, würde ich das Ende der Staffel verraten."
Er fügte hinzu: "Ich habe das Gefühl, dass 'Enterprise' möglicherweise nicht zum Thema der
ersten und zweiten Staffel zurückkehrt - die einfache Erforschung des Weltraumes. Ich denke, es wird
Missionen geben, aber keine Missionen, die so lang sein werden, wie dieser 25 Episoden umspannende
Xindi-Handlungsbogen. Ich denke, dass wir kleinere Handlungsbögen zeigen werden, die vielleicht drei, vier
oder fünf Folgen umfassen. Für uns wird sich die vierte Staffel genauso von der dritten Staffel
unterscheiden, wie sich die dritte Staffel von der zweiten unterscheidet.
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"Enterprise": Vierte Staffel unwahrscheinlich?
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Laut einer Hollywood Zeitung ist es unwahrscheinlich das "Star Trek: Enterprise" eine vierte
Staffel bekommt. Bei der Untersuchung eines möglichen Programms von UPN [der Heimatsender von
"Enterprise"] das am 20 Mai offiziell herausgegeben wird, sagte Rick Kissel vom Daily Variety:
"'Star Trek: Enterprise' ist wirklich am kämpfen und wird wahrscheinlich nicht wiederkommen." […]
Laut Variety's Analyse braucht UPN ein "charakteristisches Mittwochs Drama" um sich als
"konsistenter Spieler" zu etablieren. Der Sender hat diverse Detektiv-Dramen in der Entwicklung, […] von
denen zwei am Mittwoch laufen könnten.
[…] Die Möglichkeit, das Enterprise auf den Freitag gelegt wurde in mehren Medien berichtet. Aber Variety
genießt das eher mit Vorsicht: "Bis der Sender den Mittwoch zum laufen bringt, werden sie wohl kaum
viel Energie auf den Freitag verwenden, an dem man auch Filme zeigen kann."
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"ENTscheidungstag": Nur noch 2 Tage.
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Es sind nur noch zwei Tage, bis der amerikanische Sender UPN seinen Programmplan für die kommende Saison
bekannt gibt. Am 20. Mai wird "Enterprise" entweder um eine (wenn vielleicht auch nicht
24-teilige) Staffel verlängert, oder nach dem Season-Finale "Zero Hour" eingestellt.
Scott Bakula hatte in einem Interview kürzlich berichtet, dass mehrere Varianten der Lösung zur dritten
Staffel gefilmt worden wären. - Sollte dies der Fall sein, könnte das Ende der "Stunde Null"
nach der Entscheidung der Paramount-Verantwortlichen dementsprechend angepasst werden. - Die Folge erscheint
nämlich am 26. Mai.
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Scott Bakula: Nächstes Jahr bei McDonalds?
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Vergangenen Dienstag Abend war "Enterprise"-Captain Scott Bakula (ENT Archer) zum zweiten Mal bei
der "Wayne Brady Show" als Gast zu sehen und sprach über die ungewisse Zukunft der UPN-Serie. Der
Schauspieler verriet, dass obwohl niemand das genaue Schicksal der fünften "Star Trek"-Serie
kennt, sich das Studio alle Möglichkeiten offen hält.
Bakula erzählte, es seien drei verschiedene Enden für "Zero Hour" gedreht worden. "In
einer [Version] kommen wir zurück zur Erde. In der anderen kommen wir nicht zurück und in der dritten
kommt das Schiff zurück aber ich [Archer] bin aber nicht mehr am Leben."
Gastgeber Wayne Brady entgegnete Bakulas Erzählungen mit "Ohs" und "Ahs". Bakula
erklärte im Scherz, dass sie eine vierte Szene gedreht hätten, in der er auf der Couch in William
Shatner's Haus aufgewacht sei und mit ihm reden würde.
Brady befragte ihn zur USA Today Umfrage "Save Our Show", in der 70% der Befragten für eine weitere
"Enterprise"-Staffel gestimmt hatten.
"Weißt du" so Bakula, "die Fans - besonders in diesem tollen dritten Jahr haben die Show
geliebt! Ehrlich gesagt, wir waren für sechs Wochen weg vom Sendeplatz, und dann kamen wir einer originellen
Show zurück. Wir waren die "Nummer Eins-Show" auf unserem Network nachdem es zwischenzeitlich kein
Wrestling gab - und das nach sechs Wochen! Die Fans waren so loyal und unterstützend! Ob die Umfrage die
Meinungen der Entscheidenden Köpfe beeinträchtigen können weiß ich nicht ... wir sind immer
noch am Limbotanzen.
Da Bradys Show im nächsten Jahr eingestellt wird, hat Bakula gescherzt, dass er und Brady ja dann
"letzten Endes zusammen bei McDonald's arbeiten könnten".
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"Mission Impossible 3": Kein Dreh im Reichstag.
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Einer Bitte von Tom Cruise, in der riesigen Glaskuppel des Reichstages einige Szenen für den kommenden
dritten Teil von "Mission Impossible" filmen zu dürfen, wird der Bundestag nicht nachkommen.
Cruise, Co-Producer des Filmes, war letzten Monat in Deutschland, um sich mögliche Drehorte für den Film
anzusehen.
Einer der besten Drehorte wäre besagte Glaskuppel auf dem Dach des Reichtagsgebäudes gewesen, doch die
Bundesregierung lehnte ab. "Das Gebäude steht nicht als Drehort zur Verfügung, und wir lehnen
jegliche Anfrage diesbezüglich ab." sagte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse. Auch der
Ältestenrat des Bundestages stellte sich nachdrücklich hinter die Entscheidung Thierses: "Der
Bundestag ist und bleibt ein besonderer Ort und soll nicht für kommerzielle Zwecke vermarktet werden."
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"Angel": Keine TV-Filme!
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Joss Whedon, Co-Creator der WB-Vampirserie "Angel" widerlegte angebliche Pläne des Networks,
die Serie mit TV-Filmen im nächsten Jahr fortzusetzen. "Die Gerüchte um die Filme sind nichts
weiter als Gerüchte", sagte Whedon in einem Interview auf der Verleihung der Saturn Awards in Los
Angeles. "Es gibt keine definitiven Pläne, irgendetwas anderes mit 'Angel' zu machen, als die Staffel so
gut wie wir können zu Ende zu bringen."
Whedon bereitet sich im Moment darauf vor, Regie bei "Serenity" zu führen - ein Kinofilm,
der auf der abgesetzten TV-Servie "Firefly" basiert. "Ich habe teilweise mit 'Buffy'
angefangen, weil mich niemand als Regisseur haben wollte", sagte er ironisch. "Ich dachte, 'Ich werde
eine Serie erfinden und mich selbst anheuern.' Deshalb drehe ich nach acht Jahren, die ich als öffentlich
aufgeführte Filmschule ansehe, endlich einen Film."
Die Darstellerin Amy Acker (Angel: Fred) erklärte, dass sie für alle Filmprojekte bezüglich der
Serie zur Verfügung stünde. "Ich habe gehört, dass sie die Filme drehen wollten, und dann
erfuhr ich, dass es nicht passieren wird", sagte sie. "Aber fragt Joss und sagt mir dann Bescheid. Und
erzählt ihm, dass er einen Film drehen soll, der sich ganz um mich dreht", sagte sie lachend. Acker
merkte an, dass der letzte Drehtag von "Angel" sehr traurig war. "Es war ein Dreh, der
komplett in der Nacht und im Regen stattfand. Deshalb war dies sehr traurig. Das Ende ist ziemlich offen. Ich
meine, einige Dinge werden wirklich zu Ende gebracht, aber... Ich glaube, man wird mit dem Ende zufrieden
sein."
Die letzte Episode von "Angel" wird am 19. Mai 2004 auf dem amerikanischen WB-Network
ausgestrahlt.
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"Alias": Laut FutonCritic geht es weiter.
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Nach Angaben der Seite "The Futon Critic" hat "Alias" nun endgültig ein
"Go" für ein viertes Jahr bekommen. Die Quellseite beruft sich dabei auf "verschiedene
seriennahe Quellen", die ihnen das bestätigt hätten.
Informationen zum Thema:
http://www.thefutoncritic.com
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"X-Men 3": Neue Informationen zur Handlung.
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"X-Men"-Produzentin Lauren Shuler Donner erzählte SCI FI Wire, das die Dreharbeiten zu einem
dritten Teil voraussichtlich im Juni 2005 in Vancouver starten. Der dritte Film würde dann am 02. Mai 2006 in
die Kinos kommen, genau 3 Jahre nach dem Start des zweiten Films im vergangenen Jahr.
"Ich führte gerade ein Gespräch mit [Regisseur] Bryan Singer", sagte Donner in einem Interview
bei den Saturn Awards in Los Angeles am 05. Mai. "Wir haben gerade damit angefangen darüber zu reden,
welche Möglichkeiten wir haben. Wir sind uns ziemlich sicher, dass 'Wolverine' zurückkehren wird."
Shuler Donner fügte hinzu, dass sie neue Mutanten wie 'Beast' und 'Gambit' dieses Mal gerne dabei haben
würde. "Ich versuchte, 'Beast' in den ersten und zweiten Film einzubringen, aber es war immer zu teuer.
Und ich würde 'Gambit' gerne sehen, weil er ein solch cooler Typ ist." Shuler Donner ließ sich
allerdings nicht entlocken, wer die Rolle des 'Gambit' übernehmen wird.
Bezüglich Oscar-Preisträgerin Halle Berry - die sagte, dass sie nur widerwillig für einen dritten
Teil zurückkehren würde, außer wenn ihr Charakter 'Storm' viel mehr zu tun hätte - sagte
Shuler Donner: "Ich hoffe doch so, denn ich liebe die Arbeit mit ihr. ... Wir würden nur für sie
eine enorm große Rolle schreiben. Sie hat damit also Recht, und wir werden sicherstellen, dass das auch so
geschieht."
Shuler Donner bestätigte außerdem, dass sich der dritte Film - zumindest teilweise - mit der Storyline
um 'Dark Phoenix' beschäftigen wird, die im zweiten Film angerissen wurde. "Wir werden es in gewisser
Hinsicht verfolgen, absolut", sagte die Produzentin. "Und wir lieben Famke Janssen sowieso. Nun ja, sie
ist halt 'Dark Phoenix'. Und sie ist 'Jean Grey'."
Die Produzentin fügte hinzu, dass die beiden Autoren Michael Dougherty und Dan Harris, die auch schon den
zweiten Film schrieben, wieder zur Feder greifen und das Drehbuch zum dritten Teil verfassen.
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"Star Wars": KOTR - the Sith Lords: erste Concept-Art.
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Lucasarts hat auf der Preview-Page für "Star Wars - Knights of the old republic - the Sith
Lords" schon mal die ersten Konzeptzeichnungen für den im Februar 2005 angekündigten Titel
veröffentlicht. Zu finden sind sie auf der Quellseite unter "News", 10.5.!
Informationen zum Thema:
http://www.episodeiii-warteschlange.de
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Kabel 1 beugt sich Protesten.
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Nach heftigen Protesten der "Charmed"- und "CSI-Zuschauer" verlegt der
Privatsender Kabel 1 nun "Cold Case" und "Without a Trace". Der Auftakt wird nach wie vor am
Mittwoch, den 9. Juni 2004 stattfinden. Bereits zwei Tage später, am 11. Juni, werden die Serien freitags
ausgestrahlt.
Kabel 1-Freitag ab 11. Juni 2004
20.15 "Cold Case" (Deutsche Erstausstrahlung)
21.15 "Without a Trace" (Deutsche Erstausstrahlung)
Damit wird zum einen das direkte Gegeneinander zweier Jerry-Bruckheimer-Serien
("Cold Case"/"CSI") als auch ein Gegeneinander dreier US-Serien im gleichen
Timeslot vermieden, was für die Quoten aller Beteiligten besser zu sein verspricht.
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"Babylon 5: TMoS": Neue Informationen.
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Joe Straczynski war vor kurzem auf einer Charity-Convention und gab dort wieder ein paar Hinweise auf sein neues
Projekt "TMoS" dem Publikum preis:
(Auszüge aus dem Bericht der Con)
Die Frage- und Antwortsession [mit JMS] wurde in einem Klassenraum einer High School abgehalten. Bevor er [JMS]
herein kam, entschieden wir, dass auf der Tafel "Mr. Straczynski" stehen sollte und Jan schrieb es mit
Kreide drauf. Ich [der Orignalpostende] schlug vor, darunter "B5 101" zu schreiben, aber stattdessen
schrieb sie "TMoS 101". Als JMS herein kam, lachte er und wischte [das TMoS] weg.
[...]
Während der Frage-und-Antwortsession erzählte jemand, wie sehr er die Techno-Magier-Trilogie genossen
habe und fragte JMS, ob er das gerne mal "on screen" sehen würde. Er antwortete, dass er nicht in
der Lage sei, darüber zu reden und verwies auf das "was ich gerade von der Tafel gewischt habe".
Später fragte ihn jemand über "Crusade", ob er diese Geschichte nicht gerne fortgesetzt
sehen würde - und wieder verweigerte er dazu eine Aussage mit Verweis auf das, was an der Tafel gestanden
habe.
Sieht also so aus, als ob "B5: TMoS" irgendwie die Technomagier und die
"Crusade"-Geschichte zumindest berührt - alleine ein offizielles Wort fehlt immer noch,
wobei er ja auch meinte, dass dies "um die Mitte des Mai" herum passieren würde.
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"Birds of Prey": Es geht weiter!
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So gut das klingt, diese Aussage bezieht sich auf das deutsche Comicheft. Die sträflicherweise vom Publikum
übersehene Serie bekommt eine zweite Chance. Nachdem zu Anfang des Jahres Panini die sich schlecht
verkaufenden Serien rigide aus dem Programm genommen hat, folgt nun eine für den Comic-Fan erfreuliche
Wende. Die verdammt gut aussehenden Jägerinnen werden nach Informationen des Panini-Forums als Sammelband
veröffentlicht.
Informationen zum Thema:
http://www.parnass.scram.de
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"Akte X": Finale im Juli auf DVD.
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20th Century Fox plant für Anfang Juli die Veröffentlichung der neunten und letzten Staffel von
"Akte X" auf DVD. Das Finale der Serie soll als 7 DVD-Set veröffentlicht werden und
folgende Extras enthalten:
:: 30-minütige Dokumentation: "Die Wahrheit über die neunte Staffel"
:: zusätzliche Dokumentationen mit fast 3 Stunden Hinter-den-Kulissen-Material
:: unveröffentlichte Szenen, mit zuschaltbaren Kommentaren von Frank Spotnitz
:: 9 Special Effects-Sequenzen, kommentiert von Paul Rabwin
:: Episoden-Kommentar zu "Sechs und neun" von Chris Carter
:: Episoden-Kommentar zu "Helden" von Vince Gilligan, John Shiban und Frank Spotnitz
:: Episoden-Kommentar zu "Die Wahrheit" von Kim Manners
:: Charakter-Profile von Monica Reyes und Brad Follmer
:: 38 original TV-Spots
:: internationale Sprach-Clips
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"Akte X - Season 9 Collection" - 7 DVDs zum Preis von 109,00 EUR
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(Zurück zum Inhalt)
"Jeremiah" - zu einer Zeit, da die Kanadier die Serie schon zu Ende gesehen haben und die
Amerikaner noch auf die letzten Folgen der zweiten Staffel warten, kommen immerhin die deutschen Pay-TV-Zuschauer,
soweit sie Premiere-Kunden sind, seit Anfang dieses Jahres in den Genuss dieser Serie.
Doch zuerst mal:
Worum geht es in "Jeremiah"?
"Jeremiah", das lose auf den gleichnamigen Comics von Hermann Huppen basiert, unterstellt, dass
es im Jahre 2006 eine Katastrophe auf der Erde gab: Ein Virus suchte den Planeten heim, der alle dahinraffte, die
die Pubertät schon hinter sich gebracht hatten. Kinder und noch Pubertierende jedoch wurden verschont, der
Virus wurde insbesondere durch körperlichen Kontakt übertragen.
Jetzt - zum Start der Serie - ist diese Katastrophe 15 Jahre her, man schreibt also das Jahr 2021. Natürlich
ist die gesamte Industrie ebenso wie die gesamte Infrastruktur zusammengebrochen, es gibt eine Struktur, die stark
an aktuelle afghanische Zustände erinnert, nämlich die örtlicher Clans, an deren Spitze sehr
unterschiedliche Menschen stehen, die auch sehr unterschiedliche Führungsstile an den Tag legen.
Hauptpersonen der Serie sind Jeremiah, ein Weißer, und Kurdy, ein Schwarzer, die zum Start der Serie ohne
Bindung an einen Clan durch die Gegend wandern. Jeremiah ist dabei auf der Suche nach seinen Eltern, besonders
nach seinem Vater, von dem er glaubt, dass er an einem geheimnisvollen Ort namens "Valhalla Sector"
überlebt hat.
Sie schließen sich im Verlauf der ersten Folge dem Clan von "Thunder Mountain" an, was der Serie
den deutschen Zusatztitel "Krieger des Donners" eingebrockt hat - glücklicherweise nur in
Programmhinweisen von Premiere und nicht im ausgestrahlten Serienvorspann.
Dabei steht bei dieser Serie nur in wenigen Folgen der Haupthandlungsbogen im Vordergrund, den Rest kann man als
Einzelepisoden ansehen, aber mit meist durchgehendem Sub-Plot in Gestalt des Story-Arcs.
Cast & Crew
Hauptdarsteller sind Luke Perry ("Beverly Hills 90210": Dylan) und Malcolm-Jamal Warner
("Die Cosby Show": Theo), in der zweiten Staffel stößt Sean Astin ("Der Herr
der Ringe": Sam) dazu.
Daneben sind in Gastrollen oder wiederkehrenden Rollen unter anderem Alex Zahara ("B5LR": Dulann;
"Dark Angel": Johannssen); Kim Hawthorne ("Dark Angel": Jacinda Katsuno),
Kandyse McClure ("Battlestar Galactica 2003": Petty Officer 2nd Dualla) sowie die in
verschiedenen Genreserien als Gaststars bereits gesehenen Peter Stebbings, Ingrid Kavelaars, Byron Lawson und
nicht zu vergessen Jason Priestley ("Beverly Hills 90210": Brandon Walsh) zu sehen.
Die Serie wurde von J. Michael Straczynski ("Babylon 5") erfunden, mit ihm ist in der ersten
Staffel Sam Egan ("The Outer Limits") und in der zweiten Staffel Grant Rosenberg ("ST:
TNG", "Time Trax" u. v. m.) verantwortlicher ausführender Produzent.
Unter den Regisseuren finden sich unter anderem mit "Star Trek"- und "Babylon
5"-Veteran Mike Vejar, "Highlander II"-Regisseur Russel Mulcahy, Sean Astin,
"Mission Erde"- und "Andromeda"-Regisseur Michael Robinson, "Mutant
X"- und "24"-Regisseur Brad Turner sowie "Stargate SG-1"- und
"Mission Erde"-Veteran Martin Wood und "Sea Quest DSV"-Veteran Peter DeLuise
einige den Genrefans nicht gänzlich unbekannte.
Schauspielerische Leistung
Hier sei vorweg gleich gesagt, dass am Ende der ersten Staffel wohl niemand, der Luke Perry als Jeremiah sieht,
noch an "Beverly Hills 90210" denkt oder mit Malcolm-Jamal Warner noch den Theo aus der "Cosby
Show" verbindet - dazu zeigen beide viel zu deutlich, dass sie einiges mehr an schauspielerischen
Qualitäten aufzuweisen haben als ihnen mancher zugetraut hätte.
Luke Perry hat auch im Verlauf der Serie gezeigt, dass er entwicklungsfähig ist: Erlag er am Anfang noch ab
und an der Versuchung, Bruce Willis zu imitieren, so fand er mit zunehmender Dauer seinen eigenen Platz. Manche
vergleichen seine Entwicklung mit der von Bruce Boxleitner ("B5": Sheridan) in seinem ersten
Jahr auf der Station - auch der war zwar schon ab Mitte der zweiten Staffel richtig gut, setzte später aber
noch regelrechte Glanzlichter - man denke nur an die Verhörszenen oder die Abschlussfolge.
Bei Malcolm-Jamal Warner ist die Entwicklung noch augenfälliger, wobei ihm sicher auch sein stark
verändertes Äußeres zupass kommt. Während er in seiner Entwicklung anfangs noch dadurch
gebremst ist, dass die Serie in ihren ersten Episoden den Focus stärker auf ihren Namensgeber
"Jeremiah" legt, so zeigt er doch spätestens in Folge 1.10 ("Journeys End In Lovers
Meeting"), was in ihm steckt.
Hervorzuheben ist daneben Kim Hawthorne, die Theo spielt. Sie schafft es schon in der ersten Staffel in gerade mal
fünf Folgen, in denen sie auftritt, einen so bleibenden Eindruck zu hinterlassen, dass man geneigt ist, sie
als weitere Hauptperson der Serie anzusehen.
Erfolg der Serie
Die Quoten der Serie in den USA waren durchweg "exzellent" (JMS), in Deutschland gar sensationell: Pro
Folge schalten bei Premiere im Schnitt rund eine Million Zuschauer ein, womit "Jeremiah" die
meistgesehene Sendung ist - abgesehen von Fußball und Formel 1.
Die Serie lief oder läuft auch in Kanada (auf Global, MC, AD und TMN), Frankreich (CinéFaz), Neuseeland
(Sky), Großbritannien (Sky), Südafrika (SABC3) und Israel (ICP Channel 3). In weitere Länder ist
die Serie nach JMS´ Angaben mittlerweile auch verkauft, auf einer entsprechenden Messe hätten sich die
TV-Einkäufer um die Serie "geprügelt".
Synchronisation
Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Synchronisation ist eher weniger gelungen.
Angefangen damit, dass Luke Perry (Jeremiah) viel zu gestelzt spricht und alles "schnoddrige", das viel
zur Atmosphäre der Serie beiträgt, verloren geht. Dabei weiß ich, mangels Genuss jener Serie,
nicht, ob er seine Synchronstimme aus "Beverly Hills 90210" behalten hat oder nicht - jedenfalls ist es
einfach nur schade, dass man bei ihm ebenso wie beim zweiten Hauptdarsteller Malcolm-Jamal Warner (Kurdy), der wie
bei "Malcolm & Eddie" von Martin Iwannek synchronisiert wird - nichts zu hören von der
unglaublichen Coolness, die er im Englischen ausstrahlt. Die Liste ließe sich noch fast unendlich
fortsetzen.
Wer sich ein eigenes Bild von der Synchronisation machen möchte, den verweise ich an dieser Stelle auf ein
SF-Radio-Spezial (Link unten).
Ausblick
Als weiteren - und letzten - Kritikpunkt an der Serie mag man anführen, dass sie nie zu Ende gehen wird,
jedenfalls nicht "richtig", da Joe Michael Straczynski, der diese Serie erfunden hatte und die meisten
Episoden geschrieben hatte, mittlerweile im Streit mit MGM ausgeschieden ist. Falls es also eine dritte Staffel
gibt, so wird sie mit dem, was JMS damit vorhatte, nicht allzu viel zu tun haben. Zur Frage, ob denn das Ende der
zweiten Staffel einen Cliffhanger darstelle, antwortete er im Usenet: "Ja und nein" …
Da war doch was …
Richtig, es gab die gescheiterten JMS-Projekte "Babylon 5: The Legend Of The Rangers" und
"Crusade". Doch ist hier fein zu differenzieren: Bei den "Rangers" lag es an den
Ratings, dass aus dem Film keine Serie wurde, weshalb JMS auch keinen Groll gegen den SciFi-Channel hegt und
weiter mit ihm zusammenarbeitet. Anders (und vergleichbar zu "Jeremiah") lag der Fall bei
"Crusade": Hier hat der TV-Sender (bei "Jeremiah" war´s das Studio MGM)
versucht, JMS in sein Konzept reinzureden - trotz des Erfolgs der Serie. Da JMS bereits bei
"Crusade" sagte: "Lieber verliere ich eine Serie, an die ich glaube, als dass ich eine
behalte, an die ich nicht mehr glaube", ist er bei "Jeremiah" sich selbst treu geblieben und
ausgestiegen.
Was im Falle einer Fortführung von "Jeremiah" ohne ihn passiert, hat JMS auf Usenet klipp
und klar gesagt: Die neuen Showrunner würden der Serie eine andere Richtung geben und ihm viel Geld als
"consulting producer" zahlen, ohne irgendeinen Anspruch auf Beratung zu haben.
Übrigens, um auf den Titel zurück zu kommen: JMS meinte, "Jeremiah" sei eine
optimistische Science-Fiction-Serie. Auf die Frage hin, wie er eine Serie, die mit sechs Milliarden Toten beginnt,
optimistisch nennen kann, meinte er: "Science Fiction ist immer optimistisch, denn da wird unterstellt, dass
es eine Zukunft gibt - es mag nicht die beste aller möglichen sein, aber es ist überhaupt eine."
Informationen zum Thema:
http://www.jeremiah.tv - Offizielle Homepage
http://www.jeremiahportal.com - von Platinum Studios
http://abyss.hubbe.net/jeremiah - Das Kompendium zu Jeremiah
http://www.sf-radio.net/radio/spezial - Jeremiah-Special - am 19.5.
http://www.sf-radio.net/jeremiah - Episodenguide und Lexikon - ab 19.5.
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2311: "Serpents among the Ruins" by David R. George III
Es ist das Jahr 2311. Es ist das Jahr des mysteriösen und berüchtigten Tomed-Zwischenfalls, jenem
entscheidenden Moment in der Geschichte der Föderation, über den die Fans all die Jahre bis auf den
Namen kaum etwas erfahren konnten und dessen Einzelheiten hier erstmals in einer ungeahnten Detailtiefe
wiedergegeben werden.
Wir befinden uns in einer Zeit der ständig zunehmenden Konflikte zwischen der Vereinten Föderation der
Planeten und dem romulanischen Sternenimperium. Für beide Seiten besteht kein Zweifel daran, dass es zum
Krieg zwischen den beiden Großmächten kommen wird. Die Frage lautet nur, welches Ereignis wird den
Krieg letztendlich auslösen und auf welcher Seite wird das klingonische Imperium Position beziehen und so das
Gleichgewicht der Kräfte entscheidend verlagern.
Die seit Monaten auf der Algeron-Raumstation stattfindenden Verhandlungen zwischen Föderation, Klingonen und
Romulanern geraten zunehmend ins Stocken. Als die Romulaner schließlich die neutrale Welt der Koltaari
erobern und so ihre Grenzen einmal mehr in Richtung Föderation erweitern, ist die Föderation zu handeln
gezwungen.
Achtzehn Jahre sind vergangen, seitdem Captain John Harriman das Kommando über das Flaggschiff der
Föderation, der U.S.S. Enterprise NCC-1701-B, übernahm. Aufgrund seiner umfangreichen Erfahrungen
mit den Romulanern im Laufe seiner turbulenten Karriere, ist er einer der wichtigsten Akteure in dieser kritischen
Zeit, in der die Existenz der Föderation auf dem Spiel steht.
Von Harriman werden höchste Einsätze gefordert, um nicht nur die Föderation retten zu können,
sondern auch um einen totalen Krieg im Alpha- und Beta-Quadranten zu verhindern und so den Frieden für viele
Milliarden Leben zu bewahren.
"Serpents among the Ruins" ist ein gigantischer Roman. Er ist dramatisch, ergreifend und spektakulär.
Und was noch wichtiger ist: er regt den Leser zum Nachdenken an. Der von Harriman beschrittene Weg, die von ihm
getroffenen Entscheidungen werfen mehr als einmal Fragen nach Moral und Richtigkeit auf. Wie weit darf man gehen,
um ein so edles Ziel wie die Verhinderung eines galaktischen Krieges zu erreichen, bevor nicht gewisse Grenzen
überschritten sind? Eine wahre Gradwanderung, die gerade aufgrund der dargestellten Kontroverse die
Lektüre des Romans zu einer unvergesslichen Erfahrung werden lässt.
David R. George III beweist ungemeines Geschick bei der Entwicklung dieser komplexen Geschichte. Der Leser wird zu
Beginn langsam in die Handlung eingeführt und erhält so die nötige Zeit, um die tragenden
Charaktere und ihre Motivationen, Einstellungen, Stärken und Schwächen kennen zu lernen. Damit bekommt
der Leser die Möglichkeit, die Ereignisse aus mehreren Perspektiven zu betrachten, nicht nur die der
Föderation, sondern auch die der Romulaner und Klingonen. Die Geschehnisse sind sehr detailliert geschildert.
Es entsteht das Gefühl, den Ereignissen selbst beizuwohnen.
Captain Harriman ist hervorragend portraitiert. Er ist ein äußerst umgänglicher Mann, der eine
Zuversicht ausstrahlt, die er nicht unbedingt immer selbst verspürt. Er kann seine Crew fokussieren und
motivieren. Er ist selbstsicher und steht für seine Überzeugungen. Er ist der Mann mit der Last des
gesamten Quadranten auf den Schultern.
Der Roman beinhaltet des Weiteren eine ganze Reihe weiterer beeindruckender Charaktere. Zu ihnen gehören der
1. Offizier der Enterprise-B, Commander Demora Sulu, Harrimans Gegenspieler, der romulanische Admiral
Vokar, Harrimans Vater, Admiral "Blackjack" Harriman, die klingonische Kanzlerin Azetbur, der junge Special-,
Ops Einsatzagent Elias Vaughn und eine Vielzahl von Botschaftern, Mannschaftsmitgliedern, Klingonen und
Romulanern, die alle eine Rolle in dieser großartigen Geschichte spielen.
Egal, welche Überlegungen man sich vor der Lektüre zum Tomed-Zwischenfall gemacht hat, nichts ist mit
dieser packenden und schockierenden Geschichte vergleichbar.
Shopping-Tipps zum Thema:
"David R. George III - 2311: Serpents among the Ruins" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,64 EUR
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Im Corona #121 lernten wir die Rahmenhandlung von "Stargate SG-1" kennen. Sie bot
vielversprechende Voraussetzung für ein langes und vor allen Dingen interessantes Fortdauern der Serie - die
Geschichten der Haupt-Charaktere sind vielfältig miteinander verwoben.
Teamarbeit
So bindet Cl. O'Neill (Richard Dean Anderson) wenig an das Leben auf der Erde. Sein Sohn kam bei einem Unfall mit
der Dienstwaffe des Vaters ums Leben, worauf O'Neills Ehe zerbrach. Er ist aufgrund der selbst auferlegten Schuld
dazu bereit, seinen Dienst wieder aufzunehmen und SG-1 auf Außenmissionen zu leiten, um den von den Goa'Uld
bedrohten Völkern eine Chance gegen einen übermächtigen Gegner zu verschaffen.
Lt. Samantha (Sam) Carter (Amanda Tapping) muss sich als Wissenschaftlerin ihren Respekt in einer kämpfenden,
ansonsten rein männlich besetzten Spezial-Einsatztruppe erstreiten. Mit reichlich Wissen über die
Technologie des Stargate und über die Gesetze des Universums bildet Sam die "technische Abteilung"
des Teams. Neben einer Freundschaft zu Teal'C und Daniel Jackson bildet sich zwischen ihr und O'Neill bald eine
über gegenseitigem Respekt hinaus gehende Zuneigung heraus - eine Unmöglichkeit zwischen Vorgesetzen und
Untergebenen in der Air Force - eindeutiger Konfliktstoff und vielfach Antrieb interessanter Spekulationen.
Dr. Daniel Jackson (Michael Shanks) nimmt die Rolle der Kontaktperson ein. Durch seine sprachlichen
Fähigkeiten weiß er fremde Völker und deren geschriebene und gesprochene Sprache zu verstehen.
Dabei vertritt er die Auffassung, dass der respektvolle und ehrliche Umgang mit fremden Völkern in diesen
grundsätzlich positive Reaktionen hervorruft - womit er eindeutig einen Gegenpol zum Zyniker und Pessimisten
O'Neill bildet und sich aufgrund dessen oftmals in Diskussion mit diesem wiederfindet. Zudem behindert ihn die
Suche nach seiner Gefährtin und Ehefrau Sha're und der Hass auf die Goa'Uld oftmals daran, die Dinge
nüchtern einzuschätzen, was ihn mit O'Neill verbindet, aber für Konflikte mit Teal'C (Christopher
Judge) sorgt.
Der Jaffa diente bisher dem Goa'Uld-Systemlord Apophis und war an der Entführung von Daniel Jacksons Frau
Sha're beteiligt. Er möchte mit Hilfe von SG-1 einen Weg finden, sein Volk vom Joch der Unterdrückung
zu befreien. Die Ausbildung als Krieger und sein Alter von knapp 100 Jahren sorgen für einen tiefen
gegenseitigen Respekt mit O'Neill, seine Weisheit und die für einen Krieger ungewöhnliche
Sanftmütigkeit bilden die Grundlage für eine Freundschaft zu Samantha Carter.
Das Stargate SG-1 Erfolgsrezept
Als enormes Plus lassen sich im Laufe der Serie die Autoren ausmachen. Aus anderen SF-Serien bekannte Handlungen
wie Zeitreisen und -schleifen, rapides Altern, Körpertausch, Klonen, Spiegelwelten usw. werden von ihnen
gekonnt für das Stargate-Universum umgesetzt und dabei immer mit einem ganz eigenen Dreh, einer neuen
Perspektive gegenüber den Grundgedanken und Problemen der Handlung versehen.
So bietet sich dem Zuschauer allwöchentlich die Möglichkeit mitzuerleben wie es wäre, wenn zur
heutigen Zeit die US Air Force gegen einen schier übermächtigen, außerirdischen Gegner antreten
würde - ohne dabei den Ernst der Lage zu verkennen und den eigenen Humor zu verlieren.
Wirkt es dabei zunächst reichlich unbeholfen, wenn das vierköpfige Team, lediglich mit P90
Maschinengewehren bewaffnet, gegen einen hochtechnisierten Gegner antritt, so fiebert bald der Zuschauer mit,
wenn SG-1 eine quasi nicht vorhandene Chance in (zunächst kleine) Siege ummünzt, um in späteren
Staffeln dann, auch aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse und neuer Verbündeter, selbst zum Angriff
überzugehen.
Dabei nimmt sich die Serie trotz oder gerade aufgrund der Bedrohung nie allzu ernst. Sarkasmus und Zynismus sowie
Referenzen auf die Pop- und SF- Kultur finden sich in jeder Folge, oftmals trocken dargebracht von Cl. O'Neill.
Wenn Samantha Carter hingegen (erneut) lang und breit die Vorzüge einer gerade erlangten Technologie
erklärt, so kommt es vor, dass sie einfach von selbst still ist, da O'Neill und Teal'C
höchstwahrscheinlich bereits nach dem ersten Halbsatz abgeschaltet haben. Die Serie schafft es somit auch bei
Zuschauern zu punkten, denen es im Bezug auf Technobabble ähnlich geht.
Selbst gewisse Nachteile der an sich positiven Charaktertreue und Kontinuität sowie der Ausrichtung der Serie
auf Richard Dean Anderson gereichten der Serie eher zum Vorteil: Michael Shanks, unzufrieden aufgrund der stark
eingeengten Entwicklungsmöglichkeiten seines Charakters durch die Kinovorlage, stieg zum Ende der
fünften Staffel aus der Serie aus, nur um alsbald in Staffel sechs als Dauer-Gaststar zurück zu kehren -
sicherlich auch aufgrund der Tatsache, dass die Pläne für einen "Stargate"-Kinofilm
nach Ende der TV-Serie äußerst konkret wurden (und dies derzeit immer noch sind). Seine
vollständige Rückkehr in der ersten Folge der siebten Staffel ließ nachfolgend Raum für
weitgehende Veränderungen an allen Hauptrollen, da sich die Serie insgesamt neue Perspektiven erschloss.
Auch wurden über die Jahre gerade "Star Trek"-Fans reichlich Gründe geboten, um in eine
Folge "Stargate" hinein zu schnuppern: Seit dem Start bedient sich "Stargate
SG-1" quasi regelmäßig aus dem Fundus der Darsteller aller "Star Trek"-Serien
(nach TOS).
Als da wären: Armin Shimerman (DS9: Quark) in Folge 1x07 - "The Nox"/"Die Macht der
Weisen", René Auberjonois (DS9: Odo) in 4x02 - "The Other Side"/"Die andere Seite der
Medaille", Marina Sirtis (TNG: Troi) in 4x09 - "Watergate"/"Der Planet des Wassers" sowie
John Billingsley (ENT: Phlox) in 6x08 - "The Other Guys"/ "Wahre Helden" als Simon Coombs,
Wissenschaftler und "Star Trek"-Fan - eine wirklich sehenswerte Folge.
Die siebte Staffel bietet zudem gleich zwei "Star Trek"-Gaststars. Aufmerksame Leser des Corona
werden bereits erfahren haben, dass sich Jolene Blalok (ENT: T'Pol) sehr positiv über ihre Gastrolle als
Jaffa-Amazone Ishta in der von Christopher Judge (Teal'C) geschriebenen Folge 7x10 - "Birthright" -
äußerte. Sie wird die Rolle in der achten Staffel erneut übernehmen, dies und seine erneute
Autorentätigkeit wurden von C. Judge bereits in Interviews angedeutet.
Um weitere Geheimnisse nicht zu verraten und die Neugierde weiter anzuspornen, sei hier noch verraten, dass ein
weiterer Gastauftritt eines anderen Schauspielers in Staffel sieben die noch fehlende "Star
Trek"-Serie abdecken wird.
Wem "Stargate SG-1" bisher nur einen kurzen Blick wert war, sollte eindeutig einen zweiten
riskieren. Neueinsteigern und Fans der Serie sei verraten, dass die siebte Staffel mit dem neuen alten Daniel
Jackson sowie ersten Auswirkungen der Handlung auf die US- und andere Erden-Regierungen, den Gaststars, der ersten
Regietätigkeit von Amanda Tapping und dem ersten Script von Christopher Judge definitiv einige Knüller
bereithält.
Die siebte Staffel "Stargate SG-1" wird seit Anfang März 2004 jeden Mittwoch um 20:15 auf
dem Privatsender RTL II ausgestrahlt, direkt gefolgt von einer Folge der vierten Staffel.
In den USA wird die achte Staffel ab dem 16.7.2004 direkt im Anschluss an das neue Spin-Off "Stargate
Atlantis" gesendet. Man darf also gespannt sein.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Stargate Kommando SG-1 - Season 5" - DVD BoxSet zum Preis von 79,00 EUR
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1.: Dirk, du organisierst die Fed-Con nun schon zum 12. Mal. Wird das für dich nicht langweilig?
Nein, es ist für mich jedes Jahr eine große Freude, zufriedene Fans zu sehen - ich selbst bin ja auch
Fan und kann dadurch den Leuten eine Veranstaltung präsentieren, wie ich sie auch gerne besuchen würde
als Fan. Ich habe mir mit der Fed-Con und dem Fanclub das Hobby zum Beruf gemacht und bin dafür auch sehr
dankbar.
2.: Was erwartet die Besucher der Fed-Con in diesem Jahr und muss man alle drei Tage auf der
Veranstaltung sein?
Prinzipiell ist der Besuch der Fed-Con dringend über das ganze Wochenende zu empfehlen, nicht nur für
die kostenlosen Autogramme von 4 "Star Trek"-Darstellern für Besitzer eines
Wochenendtickets, sondern ganz einfach auch wegen der Stimmung und den allabendlichen Parties im Hotel. Ansonsten
haben wir 16 Schauspieler aus "Star Trek", "Stargate", "Babylon
5" und "Buffy" auf der Con, Filme, Animationen, Shows, Ausstellungen und Händler
aus aller Welt.
3.: Was macht die Fed-Con denn deiner Meinung nach so besonders?
Der gelungene Mix aus allen möglichen Genres und Unterhaltungsformen!
Informationen zum Thema:
http://www.fedcon.de - Die FedCon-Homepage im Internet
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7. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
|
Corona Magazine #121
Feedback zur TV-Vorschau
Hi Corona-Redaktion, zuerst einmal schöne Grüße aus Österreich. Ja, auch hier wird Sci-Fi
geguckt und gelesen. Zu dem 2-wöchigem Erscheinungstermin muss ich sagen, dass ich es ganz gut finde. Erstens
müsst ihr euch nicht hetzen und fieberhaft suchen, was ihr rein nehmt und zweitens hat das lange Warten auch
einen Sinn. Die Vorfreude wird damit länger. Meiner Meinung nach gehört alles rein, was im fantastischen
Genre so herumschwirrt. Egal ob Sci-Fi oder Mystery oder Fantastisches. Es sollen auch alte Serien behandelt
werden sowie Serien, die in den USA momentan aktuell sind und bei uns noch nicht gelaufen sind. Auch hätte
ich gerne ein bisschen mehr Information zu meiner Lieblingsserie "Farscape" erfahren. Wer die noch nicht
gesehen hat, hat das Beste versäumt, was in den letzten 10 - 15 Jahren auf dem TV-Bildschirm gelaufen ist.
Unglaublich!!!
Mein letztes Anliegen betrifft die TV-Vorschau. Ist es möglich, wirklich alle TV-Serien aufzulisten, die
demnächst ausgestrahlt werden? Vielleicht interessiert es jemanden, dass momentan am Samstag Nachmittag im
ATV+ "Mutant X" die 2.Staffel läuft oder das RTL am Sonntag die 6.Staffel von "Xena"
zeigt. Und könnt ihr auch die Seriennummer hinter dem Titel dazu schreiben? Wenn zum Beispiel die 8.Folge
der 2.Saffel gezeigt wird, einfach
(2.08) hinten dran schreiben! Wäre für Serienjunkies wie mich sehr von Vorteil. Bleibt weiter so
fleißig wie immer. Bis zum nächsten Magazin.
- Thomas Scherzinger
Antwort der Redaktion: Wir versuchen unser Bestes, jedoch sind uns gerade bei der TV-Vorschau Grenzen gesetzt. Da
diese Rubrik enorm zeitintensiv ist und mit Klaus Schapp momentan nur von einem einzigen Corona-Redakteur gestemmt
wird, ist eine Ausweitung auf alle Serien eher unwahrscheinlich. Sorry. Zu den Seriennummern werden wir uns
Gedanken machen, versprochen.
Corona Magazine #121
Allgemeines Feedback
Hallo Corona-Team, ich gratuliere zu Eurem geglückten Relaunch und der neuen Homepage. Mit den zwei Wochen
Abstand bleibt nun endlich genug Zeit, sich die Ausgaben auch mal in Ruhe vorzunehmen. Auch finde ich es gut, dass
die Kurzgeschichten-Rubrik geblieben ist. Nur an die Leseprobe werde ich mich erst einmal gewöhnen
müssen. Keep up the good work.
- Peter Grauthal
Corona Magazine #121
Anmerkungen, Kritik und Ideen
Hallo SF-Fans, seit endlosen Monaten genieße ich schweigend eure Coronas. Meine einzige Idee, die Newsletter
und das Magazin zusammen zu legen, habt ihr mit der "großen" Umstellung vollzogen, fein. Ich habe
die beiden Mails sowieso nie auseinander halten können. Die Umstellung finde ich auch erfreulich
unspektakulär. Und euer immer wieder begeisterndes HTML-Design wollte ich schon mal als Basis für einen
eigenen Newsletter nutzen, ausgefeilt wie es ist. Kritik fällt mir so recht keine ein, aber Wünsche habe
ich:
Genres: Ich bin Science Fiction-Fan. Man kann mir die wildesten Stories auftischen, solange sie eine funktionale
Basis haben. Besenreiten ist ok, aber nur wenn die Hexe eine Telekinetin ist. Akte-X ist so die Grenze zur
Fantasy. Und Harry Potter wäre thematisch unakzeptabel, wenn er sich nicht so gut lesen würde. Daher
mein Wünsch: Bitte verdeutlicht in euren Artikel immer möglichst bald und klar, welcher Genrebezug
vorhanden ist.
Spoiler: Solange The Industry nicht die TV-Serien, wie z.B. bei Star Wars-Filmen, weltweit gleichzeitig startet
werden wir das Spoiler-Problem nicht los. Aber bitte warnt im Text rechtzeitig. Season-Vorschauen und
Vorab-Episoden-Infos und Guides sind Spannungskiller. Nachher genieße ich sie, gerne auch als subjektive
Meinungen. Also bitte sammelt die Infos abrufbar auf der Website mit links in den TV-Tipps.
TV-Tipps: Da würde ich gerne bestimmte Sender und Serien abschalten können was in einer Newsletter
natürlich nicht geht. Das Internet ist unglaublich, aber eine individuelle TV-Zeitschrift schafft man nicht;
strange. Per Web ständig an den Filterkriterien drehen und wöchentlich eine TV-Mail, das wär's.
Wenn ihr mit einer TV-Zeitung zusammen... […]
- Karl-Josef Adler
Antwort der Redaktion: Vielen herzlichen Dank für das sehr umfangreiche Feedback und die guten Ideen. Wir
haben uns bereits zu einigen Punkten Gedanken gemacht und werden schon in den kommenden Ausgaben einige
angesprochene Punkte - insbesondere bei den Spoilern und dem Genrebezug - nach und nach deutlicher herausarbeiten.
(Zurück zum Inhalt)
Ausführliche TV-Hinweise finden Sie, liebe Leser, auch auf unserer Homepage unter
www.corona-magazine.de.
Samstag, 22. Mai 2004 |
| 15.55 Uhr |
Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Im Namen der Wissenschaft |
RTL |
1st |
| 17.40 Uhr |
Pulp Fiction
Kult-Gangsterfilm mit Starbesetzung von Quentin Tarantino. Zwei Auftragskiller(John Travolta, Samuel L. Jackson) sollen einen Boxer(Bruce Willis) töten. |
13th Street |
Wdh |
| 22.00 Uhr |
Highlander: Endgame
Christopher Lambert und Adrian Paul als die Unsterblichen Conner und Duncan MacLoad im Kampf gegen andere Unsterbliche. Und wieder kann es nur Einen geben. |
Pro 7 |
1st |
|
Sonntag, 23. Mai 2004 |
| 15.35 Uhr |
Beastmaster - Herr der Wildnis
Das fünfte Element |
Pro 7 |
1st |
| 19.15 Uhr |
Jeremiah
Briefe aus einer anderen Zeit - Zweiter Teil |
Premiere 1 |
1st |
| 20.15 Uhr |
The Fast and the Furious
Vin Disel und Paul Walker liefern sich als Gangster und Polizist Straßenrennen. |
RTL |
1st |
|
Montag, 24. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Der Kronzeuge |
VOX |
1st |
| 22.20 Uhr |
Stirb langsam
Bruce Willis hat es zu Weinachten in einem Hochhaus mit deutschen Terroristen zu tun, die Geiseln nehmen. Nichts was einen Cop aufhalten könnte. |
ORF 1 |
Wdh |
| 00.20 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Kind der Dunkelheit |
Kabel 1 |
1st |
|
Dienstag, 25. Mai 2004 |
| 12.25 Uhr |
Das Fenster zum Hof
Remake des Hitchcock Klassikers mit Christopher Reeve. Es geht um einen gelähmten Mann der durch sein Fenster einen Mord beobachtet. Oder zumindest glaubt einen beobachtet zu haben. |
13th Street |
Wdh |
| 23.20 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Beweisnot |
ORF 1 |
Wdh |
| 00.40 Uhr |
Past Perfect
In der Zukunft werden Straftäter sofort liquidiert. Einer der Cops entdeckt fast zu spät sein Gewissen. |
Sci Fi |
Wdh |
|
Mittwoch, 26. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Stargate
Kiannas Symbiont |
RTL II |
1st |
| 22.05 Uhr |
Alias - Die Agentin
Kollaboration |
Pro 7 |
1st |
| 22.15 Uhr |
Witchblade - Die Waffe der Götter
Die Wahrheit |
RTL II |
1st |
|
Donnerstag, 27. Mai 2004 |
| 22.35 Uhr |
The Colony
Eine Familie zieht aus Angst vor Einbrechern in eine privat überwachte Wohngegend. Und als braver Mensch mit einem Sicherheitsbedürfnis hat man doch nichts gegen fehlende Privatsphäre... |
13th Street |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
Moon 44
Im Jahre 2038 werden mit Hilfe von Sträflingen die Rohstoffe Anderer Planeten ausgebeutet. Da auf einmal Förderroboter verschwinden, wird eine Undercover-Untersuchung eingeleitet. |
Sci Fi |
Wdh |
| 00.20 Uhr |
Stargate
Kurt Russel geht mit James Spader durch das Stargate auf eine andere Welt, in der noch der Sonnengott RA regiert, und die Menschen unterjocht. |
Sci Fi |
Wdh |
|
Freitag, 28. Mai 2004 |
| 20.15 Uhr |
Out Of Time - Der tödliche Auftrag
Dean Cain ist ein Einbrecher, und wird durch ein Feuer in dem Hochhaus festgehalten, aus dem er gerade einen Chip entwenden wollte. Zusätzlich sind auch noch Andere hinter dem Chip her. |
Pro 7 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Warforce 3000
In einer Postapokalyptischen Zukunft töten ein Paar Lords die Familie eines Gerechtigkeits-Gläubigen. Wie das nun mal so ist folgt ein Rachefeldzug. |
Sci Fi |
Wdh |
| 21.40 Uhr |
Das schwarze Loch
Die Manschaft eines Forschungschiffes findet am Rande eines Schwarzen Loches ein lange verschollenes Raumschiff. Auf diesem Raumschiff lebt ein ebenso lange verschollener, brillianter als auch wahnsinniger Wissenschaftler. |
Sci Fi |
Wdh |
|
Samstag, 29. Mai 2004 |
| 15.50 Uhr |
Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Das Experiment - Teil 1 |
RTL |
1st |
| 22.05 Uhr |
Pulp Fiction
Kult-Gangsterfilm mit Starbesetzung von Quentin Tarantino. Zwei Auftragskiller(John Travolta, Samuel L. Jackson) sollen einen Boxer(Bruce Willis) töten. |
RTL II |
Wdh |
| 22.25 Uhr |
Kiss of the Dragon
Jet Li als Undercover-Cop, dem ein Mord angeängt werden soll. Er versucht, mit Hilfe von Bridget Fonda seine Unschuld zu beweisen. |
Pro 7 |
1st |
|
Sonntag, 30. Mai 2004 |
| 20.00 Uhr |
Star Wars - Episode II: Angriff der Klonkrieger
Vor längerer, längerer Zeit in einer Galaxis weit, weit entfernt steht die Republik vor einem Bürgerkrieg gegen riesige Roboterarmeen. Wie gut das ein unbekannter Spender schon vor Jahren Klonarmeen in Auftrag gegeben hat, die genau jetzt fertig werden. Anakin hat die typischen Teenagerprobleme: Auflehnung gegen das Establishment, erste Liebe und erste Massaker. |
Premiere 5 |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
Deep Blue Sea
Samuel L. Jackson und LL Cool J haben es zu tun mit ausgebrochenen genetisch veränderten Haien. Und schon wieder zeigt sich, das der Mensch nicht mit DNA spielen soll. |
RTL |
Wdh |
| 00.45 Uhr |
Stephen King's The Shining - Teil II
Remake des Films nach dem Buch von Stephen King. Ein Schriftsteller und seine Familie sollen über die WIntermonate auf ein einsames Berghotel aufpassen. Zum Wahnsinnig werden. |
RTL |
Wdh |
|
Montag, 31. Mai 2004 |
| 21.50 Uhr |
Waterworld
Kevin Costner ist ein Mutant in einer völlig überfluteten Welt und auf der Suche nach Festland. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.42 Uhr |
Spiel auf Zeit
Nicolas Cage als Polizist, der nicht an einen Einzeltäter bei einem Attentat auf einen Politiker glaubt, und deswegen ersteinmal alle Zuschauer eines Boxkampfes festhält. |
RTL |
Wdh |
| 00.50 Uhr |
Stephen King's The Shining - Teil III
Remake des Films nach dem Buch von Stephen King. Ein Schriftsteller und seine Familie sollen über die WIntermonate auf ein einsames Berghotel aufpassen. Zum Wahnsinnig werden. |
RTL |
Wdh |
|
Dienstag, 01. Juni 2004 |
| 23.20 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Blutsbande |
ORF 1 |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Bronx 2001
Religiöse Eiferer wollen die Weltherrschaft über die beinahe vernichtete Welt haben. Rebellen sind dagegen. |
Sci Fi |
Wdh |
| 00.40 Uhr |
Deep Red
Ein Mädchen wird mit einer ausserirdischen Substanz infiziert, die sie beinahe unverwundbar macht. Wissenschaftler wollen dieses für dunkle Zwecke benutzen, Eltern selbiges verhindern. |
Sci Fi |
Wdh |
|
Mittwoch, 02. Juni 2004 |
| 20.15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Mumienschanz |
Pro 7 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Stargate
Doppelter Einsatz |
RTL II |
1st |
| 22.15 Uhr |
Witchblade - Die Waffe der Götter
Der Seelensammler |
RTL II |
1st |
|
Donnerstag, 03. Juni 2004 |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Darmok |
Kabel 1 |
Wdh |
| 23.45 Uhr |
Die Wolfsfrau
Amanda Oorns verwandelt sich in Vollmontnächten in eine Werwölfin. Ihr Psychater versucht damit berühmt zu werden. |
13th Street |
Wdh |
| 01.10 Uhr |
Metal Force - Apokalypse in L.A.
Ein Kopfgeldjäger, der seine Gefangenen zur unfreiwilligen Organspende abgibt, soll seinen Vater jagen. Deswegen will er aussteigen und wird daraufhin selbst zum Gejagten. |
Sci Fi |
Wdh |
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Freitag, 04. Juni 2004 |
| 20.15 Uhr |
Total Recall - Die totale Erinnerung
Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus das er nicht der ist, der er denkt der er ist. Und er wird daraufhin verfolgt. |
Sci Fi |
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| 20.15 Uhr |
Steven Spielbergs Taken
Teil 1 - Hinter dem Himmel. Ein Kampfpilot wird von einem mysteriösen Licht vom Absturz bewahrt. Er kann sich nicht daran erinnern, hat aber Albträume. |
Premiere Start |
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| 20.15 Uhr |
Stargate
Kurt Russel geht mit James Spader durch das Stargate auf eine andere Welt, in der noch der Sonnengott RA regiert, und die Menschen unterjocht. |
VOX |
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Die TV-Saison 03/04 liegt in Amerika in ihren letzten Zügen. Noch immer ist unklar, ob "Star Trek:
Enterprise" nun fortgesetzt wird oder nicht. Spätestens am 20. Mai wird aber Klarheit herrschen,
denn dann gibt UPN sein Herbstprogramm bekannt. Die Einschaltquoten haben sich in den letzten Wochen leider weiter
verschlechtert. Die Folge "Damage" wollten nur 2,86 Mio. Amerikaner sehen - die schlechteste Quote, die
je eine "Star Trek"-Erstausstrahlung bisher hatte. Als einzigen mildernden Umstand kann man nur
vorbringen, dass "Damage" die erste neue Folge nach sechs Wochen an Wiederholungen war …
Dem Konkurrenten "Smallville" - wie "Enterprise" mittwochs um 20 Uhr auf Sendung
- geht es dagegen gut. Die Quoten liegen deutlich über denen von "Enterprise", aber auch
unter den Werten der zweiten - bisher erfolgreichsten - Staffel. Wie schon öfters erwähnt, scheint das
Duell zwischen UPN und "Enterprise" auf der einen sowie WB und "Smallville" auf
der anderen Seite beiden Serien geschadet zu haben. Für "Enterprise" könnte der
Zweikampf sogar noch tödlich enden.
In Deutschland ist inzwischen das Serienhighlight "Six Feet Under - Gestorben wird immer" bei VOX
gestartet. Die Pilotfolge konnte dank intensiver Werbung durch den Sender ganz hervorragende Quoten erzielen -
1,45 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren und 12,1% Marktanteil bei den 14-49-Jährigen. Für VOX neben
"CSI: Miami" der bisher beste Serienstart.
Jetzt bleibt nur mehr abzuwarten, wie viele Zuschauer der Serie erhalten bleiben.
"Alias" ist leider ein gutes Beispiel dafür, wie schlecht es trotz hervorragender
Einschaltquoten beim Pilot für eine Serie laufen kann. Noch immer findet das Format kaum Zuschauer, die
zweite Staffel konnte bisher noch nie über 10% Marktanteil bei den 14-49-Jährigen erzielen. ProSieben
verlegt die Serie deshalb ab sofort um eine Stunde nach hinten und leitet den Mittwoch jetzt mit Doppelfolgen von
"Charmed" ein, dessen neueste Staffel wesentlich besser läuft als "Alias".
In den letzten Wochen erreichten die drei Hexen jeweils an die 13% Marktanteil bei den 14-49-Jährigen, was
ein ganz passabler Wert ist.
Weiterhin gut laufen "CSI", und "CSI: Miami" auf VOX. Auch die x-te Wiederholung
von "Star Trek: The Next Generation" beschert Kabel 1 wieder gute Einschaltquoten, die
Marktanteile bei den 14-49-Jährigen liegen sogar deutlich über dem Senderdurchschnitt.
Weniger gut laufen die Primetime-Wiederholungen von "Star Trek: Voyager" und "Akte
X". Hier erreicht der Sender eher magere Quoten, die zuletzt aber leicht besser geworden sind. Ob dieses
Doppelpack auf dem Sendeplatz lange erhalten bleibt, ist trotzdem fraglich.
Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet
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"Star Wars": Die Macht ist mit Ihnen
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von Birgit Schwenger
Allen Unkenrufen zum Trotz zeigte sich das "Star Wars"-Fandom auf der vierten Jedi-Con, die
über Ostern in Düsseldorf stattfand, sehr lebendig. Die German Garrison, ein Ableger der amerikanischen
501st Legion, rekrutierte neue Mitglieder und glänzte mit einigen sehr beeindruckenden Auftritten. So
lieferten sich die Sturmtruppen während der Eröffnungsveranstaltung einen Kampf mit der guten Seite der
Macht und setzen während des "Fan-tastic Night"-Show-Events disziplinatorische Maßnahmen dem
Publikum gegenüber durch. Auch die Gaststars zeigten sich von diesem Aufmarsch stark beeindruckt.
Publikumsliebling Jay Laga'aia verkündete, George Lucas sofort zu melden, dass die am Set vermissten
Sturmtruppen hier in Deutschland gesichtet worden seien - sogar die zu klein geratenen.
Tobenden Applaus ernteten die Fanfilme, insbesondere "The Darkened Force" aus
Großbritannien, der THX-Trailer von Tobias Richter mit dem verunglückten Tie-Fighter sowie der Trailer
zu "Episode II: Angriff der Schoschonen". Con-Besucher, die der deutschen Sprache nicht
mächtig waren, dürften sich gewundert haben, warum der gelungene Zusammenschnitt aus "Angriff
der Klonkrieger", der mit passenden Dialogstellen aus "Der Schuh des Manitu"
synchronisiert war, beim deutschen Publikum derartige Begeisterungsstürme hervorrief.
Die Art Gallery wartete mit einigen herausragenden Kunstwerken auf: In mühevoller Arbeit hatten Fans Figuren
und Modelle geschaffen sowie detaillierte Dioramen, die u.a. die Cantina-Szene, Jabbas Palast oder den Kampf in
der Arena von Geonosis darstellten. Die Yoda-Puppe von Jörg Stegmüller sowie der R2-D2 von Arndt Riedel
kamen auch während der Shownummern zum Einsatz.
Einer der Höhepunkte der Convention war natürlich der Kostümwettbewerb, der diesmal einige
hervorragende Gewänder zu bieten hatte. Den ersten Preis im Einzelwettbewerb gewann zu Recht ein lebensechter
Wookie, der ohne weiteres als Double von Chewbacca durchging. Auch der kleine Anakin im Podracer-Outfit, Prinz
Xizor, Kopfgeldjägerin Zam Wessel sowie die sexy Twi'lek-Tänzerin überzeugten Jury und Publikum mit
ihrer Darbietung. Leider nur auf dem undankbaren vierten Platz landete der Gonk, der allein schon einen Preis
für das innovativste Kostüm verdient gehabt hätte. Bei den Gruppen gewannen verdientermaßen
die Happy Hippos, die einfach unschlagbar waren. So lange das Fandom so kreativ und spielerisch mit dem
"Star Wars"-Universum umgeht, wird uns die Saga noch lange erhalten bleiben!
Informationen zum Thema:
http://www.starwars.com - Die offizielle "Star Wars"-Seite
Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Wars Trilogie" - 4 DVDs zum Preis von 54,99 EUR; Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 20. September 2004
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"Star Wars": Expanded Universe
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von Birgit Schwenger
Für die unzähligen Romane, Comics, Computerspiele und Co., deren Geschichten das "Star
Wars"-Universum nach und nach erheblich erweitert und den Geldbeutel des willigen Fans deutlich
erleichtert haben, hat Lucasfilm den Begriff des "Expanded Universe" geprägt. Offizieller Kanon
sind zunächst einmal nur die Filme, aber da bei allen Veröffentlichungen streng auf Kontinuität
und Stimmigkeit innerhalb des Universums geachtet wird, haben inzwischen auch die anderen Geschichten einen festen
Platz im Lucas'schen Erzählkosmos erobert.
Zur Freude vieler Fans war deshalb auf der vierten Jedi-Con, die Ostern in Düsseldorf stattfand, der
Schrifsteller Aaron Alliston zu Gast und berichtete in zwei interessanten Panels, wie er zu "Star
Wars" kam und wie die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Autoren einerseits und Lucasfilm andererseits
abläuft.
Bereits auf der zweiten Jedi-Con hatten die Veranstalter 1997 in München mit Timothy Zahn einen
populären "Star Wars"-Autor begrüßen können. Alliston, der privat gut mit
Zahn befreundet ist, verdankt seinen Einstieg in das "Star Wars"-Universum einem weiteren guten
Freund, dem Schriftsteller Michael A. Stackpole, der Alliston als Nachfolger für seine
"X-Wing"-Romane ins Spiel brachte. Alliston nannte es eine Ehrensache unter Autoren, dass man
vorher höflich anfragt, wenn man die Figur eines anderen Autors übernehmen und weiterentwickeln
möchte.
Insbesondere bei der "New Jedi Order"-Reihe, die nun nach und nach auch auf Deutsch erscheint,
war das Fingerspitzengefühl der Autoren gefragt. Da die Romane zum Teil parallel geschrieben wurden, mussten
sich die jeweiligen Autoren sehr genau absprechen, um alle Erzählstränge miteinander zu kombinieren.
Alliston gab zu, dass sich trotz allem immer wieder einmal Fehler einschleichen können. Er selbst lässt
seine Bücher deswegen vorsichtshalber gleich von "Star Wars"-Fans Korrektur lesen.
Oberste Instanz bei allen Fragen ist natürlich Lucasfilm. Die zuständige Abteilung, Lucas Licensing,
schreibt den Autoren zum Teil vor, welche Handlungselemente sie verwenden dürfen - und welche nicht -, und
gibt auch bestimmte Charakterentwicklungen vor. So war Chewbaccas Tod eine Vorgabe von Lucas Licensing, die klar
machen sollte, das auch die alten Helden nicht unsterblich sind.
Als seine nächsten Projekte im "Star Wars"-Universum nannte Alliston weitere Kurzgeschichten
für das amerikanische "Star Wars"-Insider-Magazin. Er selbst könnte sich auch eine
"X-Wing"-Zeichentrickserie im Stil der actionreichen "Clone Wars"-Cartoons
vorstellen. Vielleicht trifft diese Anregung bei Lucasfilm ja auf offene Ohren?
Shopping-Tipps zum Thema:
"Aaron Allston - Star Wars, X-Wing, Das letzte Gefecht" - Taschenbuch zum Preis von 8,00 EUR
"Aaron Allston - Star Wars, Rebel Dream" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,64 EUR
"Michael Stackpole - Star Wars, X-Wing, Angriff auf Coruscant" - Taschenbuch zum Preis von 7,50 EUR
"Timothy Zahn - Star Wars: Survivor's Quest" - Gebundene Ausgabe (engl.) zum Preis von 24,67 EUR
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Science-Fiction beyond 1x03: Die dreibeinigen Herrscher [The Tripods]
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von Matthias Pohlmann
Heute dreht es sich erstmals um eine Serie, die schon im deutschen TV zu sehen war - es ist allerdings schon ein
paar Tage her: "Die dreibeinigen Herrscher" [The Tripods].
Besetzung:
John Shackley und Jim Baker spielen die Hauptrollen in dieser Serie - beide sind danach nicht mehr auffällig
in Film oder TV in Erscheinung getreten. Daneben sind u. a. Ceri Seel, Charlotte Long, Jeremy Young
("Space: 1900 (Mondbasis Alpha 1)") und Pamela Salem (Miss Moneypenny in "Sag niemals
nie") zu sehen.
Crew:
Regie: Christopher Barry ("Dr. Who") und Graham Theakston
Produktion: Richard Bates
Handlung:
Die Serie basiert auf der gleichnamigen Romantrilogie von John Christopher, der auch "Die Wächter"
schrieb, - genauer auf den ersten beiden Romanen "The white mountains" (Staffel 1) und
"The city of gold and lead" (Staffel 2). Das dritte Buch "The pool of fire"
wurde dann mangels (der BBC ausreichendem) Erfolg nicht mehr verfilmt.
Der junge Will Parker wird überredet, zu den "Freien Menschen" zu fliehen, die sich in den
"Weißen Bergen" befinden, da er nur dadurch der "Weihe" durch die Tripods entkommen
könne, die ihn machtlos machen würde und die jedem 15-jährigen Menschen widerfährt. Gemeinsam
mit seinem Vetter Henry macht er sich auf den Weg …
Besonderes:
Die erste Staffel ist auf DVD erschienen, die Rechte der zweiten Staffel hat sich jedoch eine nicht näher
bezeichnete US-Firma gesichert - jedoch nicht, um DVDs herauszubringen, sondern um dadurch die Rechte an einer
Neuverfilmung zu haben. "Die Tripods" haben ein sehr lebendiges Fandom - ebenso gibt es
Fanfiction, z. B. "Die Monopods - die einbeinigen Herrscher" …
Erstausstrahlung BBC: 15.9.-8.12.1984 (Staffel 1 [Folge 1-13]); 7.9.-23.11.1985 (Staffel 2 [13-25])
Ausstrahlung ZDF: 6.4.-18.5.1986 (Folge 1-12); 7.1.-19.5.1988 (Folge 1-19); 30.8.- 4.10.1988 (Folge 20-25)
Bisher keine Wiederholung im deutschen Fernsehen.
Fazit: Eigentlich ist es unverständlich, dass diese Serie so in Vergessenheit geraten ist - sie ist
ein außerordentliches Stück Science-Fiction - nicht umsonst steht sie seit langer Zeit bei
www.wunschliste.de auf Platz 1 der am meisten gewünschten
SF-Serien.
Informationen zum Thema:
http://www.diedreibeinigenherrscher.de - Fanseite mit Fanfiction
http://www.kabel1.de/serienlexikon/ - Kabel 1-Serienlexikon mit Episodenguide
http://german.imdb.com - IMDB zu "The Tripods"
Shopping-Tipps zum Thema:
"Tripods, The - Series One [UK IMPORT]" - 2 DVDs zum Preis von 39,99 EUR
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Lessions in History - Part 2
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von Gernot Hausar
So, da haben wir sie nun, die bunte Vielfalt … Ihr erinnert Euch, letztes Mal sprachen wir über die
Anfänge von "Dungeons and Dragons". Einmal mit dem Virus infiziert entwickelten
Rollenspieler auf der ganzen Welt ein einzigartiges Sendungsbewusstsein und einen Enthusiasmus, der dazu
führte, dass es eine Vielzahl von unterschiedlichen Rollenspielen und Medien gab.
Eine Einteilung ist schwierig zu treffen. Grob kann man sagen, dass man zwischen Live-Rollenspielen, wo die
Geschichten schauspielerisch und in Verkleidung durchlebt werden, und anderen unterscheiden kann. Zu diesen
gehören die klassischen Pen-and-Paper-Rollenspiele, Gamebooks, Boardgames als auch Computer Rollenspiele,
on- und offline. "Das Schwarze Auge", "Greyhawk", "AD&D",
"Shadowrun", "Baldur's Gate", "Everquest" oder "Star
Wars Galaxies" sind prominente Beispiele für letztere (aber es gibt noch jede Menge andere, no
offense intended).
Eine zweite Unterscheidung ist für mich darin zu treffen, wie das Spiel angelegt ist - es gibt die
klassischen Hack-and-Slash-Spiele, wo es mehr auf die Anzahl der getöteten Feinde ankommt - ich habe sie
gerne und oft gespielt -, als auch Spiele, in denen man mit Kreativität und Geduld eine Aufgabe zu lösen
hat, die mit Waffengewalt nur sehr schwer bis gar nicht lösbar ist.
Des Weiteren gibt es auch große Unterschiede in der Darstellung der Charaktere - ein authentisch
dargestellter Barbar im Blutrausch wird ein interessantes Element in beiden Arten der oben genannten Spiele sein
- und jedenfalls wirklich nett zu spielen sein. Es gibt auch andere Darstellungsarten, bei denen der Charakter
des Spielers selber mehr einfließt bzw. sogar einige wenige Fälle - und ich meine nicht therapeutische
Sitzungen -, wo man sich selber darstellt und gar keinen Avatar im weiten Sinne des Wortes benötigt.
Alle diese Spielarten haben ihre ganz spezifischen Reize und Herausforderungen, wie ihr euch sicher vorstellen
könnt - etwas mehr darüber das nächste Mal …
Play on and be creative!
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Mitarbeit am Corona Projekt? - Gerne und jederzeit!
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von Corona Magazine
Sie schreiben gerne und gut? Bringen Ihre Gedanken zielsicher auf den
kreativen Höhepunkt, neigen zu nächtlicher Selbstkasteiung, um
fingernagelkauend und schlaftrunken die wichtigste Deadline überhaupt
einhalten zu können? (Damit meinen wir unsere.)
... oder ...
Sie haben eine angenehme Stimme? Können Texte flüssig lesen, ohne dass Ihre
Zuhörer schreiend weglaufen? Sie haben Spaß daran, ein Publikum zu
unterhalten, auch wenn Sie es gar nicht sehen können?
Toll, wissen Sie was?
Auf Sie haben wir gewartet!
Das Corona Magazine sucht Autoren und/oder Sprecher und wir würden uns
geehrt fühlen, wenn SIE sich bei uns melden würden. Wie das bei
nicht-kommerziellen Projekten so ist, locken wir mit den Versprechen von
Ruhm, Ehre und vielen Sexualpartnern, können aber nicht wirklich etwas davon
garantieren. Schon gar keine Bezahlung. Aber wir haben Spaß daran, unser
Publikum zu unterhalten. Ob mit Text oder Stimme ist dabei einerlei.
Schreiben Sie doch eine Mail an dialog@corona-magazine.de
mit einem netten
Betreff, wie z.B. "Hallo, da bin ich!" und einer kurzen Vorstellung der
eigenen Person.
Wir Rampensäue freuen uns auf Sie!
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Van Helsing - The London Assignment (UK-Import)
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Erscheinungsdatum: 17. Mai 2004
Spieldauer: 60 Minuten
Technische Daten: Sprache: Englisch; Import, Animated, PAL
Während sich Van Helsing auf der großen Leinwand mit dem Wolfsmenschen, Frankensteins Monster
und Dracula herumprügelt, verschlägt es den Helden in diesem animierten Abenteuer nach London.
In der nebeligen Stadt werden serienweise Frauen umgebracht und Van Helsing muss sich Dr.
Jekyll und seinem alter ego Mr. Hyde stellen. Aber auch Königin Victoria hat noch ein
Wörtchen mitzureden.
Informationen zum Thema:
http://www.vanhelsing.net
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"Van Helsing - The London Assignment (UK Import)" - DVD zum Preis von 24,99 EUR
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Undead
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Erscheinungsdatum: 24. Mai 2004
Spieldauer: 100 Minuten
Technische Daten: Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1), Englisch
(Dolby Digital 5.1); Bildformat: 16:9
Featurettes: Interviews
Nach einem außerirdisch gelenkten Meteoritenschauer verwandeln sich im einst friedvollen
australischen Fischerdörfchen Berkeley zahlreiche gute Bürger in rasende, nach warmen
Fleisch gierende Zombies, die auch mit schwerstem Kaliber so leicht nicht totzukriegen sind.
Die hübsche Rene, eigentlich auf dem Wege in die Stadt, muss sich notgedrungen mit Marion
zusammen tun, dem ehemaligen Dorfdepp, der nun als einziger die Nerven behält und im
Gegensatz zur ausflippenden Staatsmacht sogar weiß, was zu tun ist.
Informationen zum Thema:
http://www.kino.de
Shopping-Tipps zum Thema:
"Undead" - DVD zum Preis von 19,99 EUR
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Starship Troopers 2 - Held der Föderation
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Erscheinungsdatum: 25. Mai 2004
Spieldauer: 88 Minuten
Technische Daten: Sprache: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1;
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch; Bild: 1:1,78/16:9
Featurettes: Audiokommentare, Filmdokumentationen, Bildergalerie, Trailer
Auf einem frisch von Arachniden zurück eroberten militärischen Außenposten irgendwo im
planetaren Niemandsland zwischen den Fronten des großen Krieges regruppieren sich die
heldenhaften Überlebenden der mobilen Infanterieeinheit von General Shepherd unter der
nicht eben glücklichen Ägide ihres zu Feigheit und Mißgunst neigenden Lt. Dill. Noch ahnt
niemand, daß die Überlebenden der Basis, die man zu retten imstande war, ein tödliches
Geheimnis bergen und die Soldaten mit Larven infiltrieren.
Informationen zum Thema:
http://www.kino.de
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Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
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Erscheinungsdatum: 25. Mai 2004
Spieldauer: 192 Minuten
Technische Daten: Sprachen: Deutsch (Dolby Surround, Dolby Digital 5.1 EX), Englisch
(Dolby Surround, Dolby Digital 5.1 EX); Untertitel: Deutsch, Englisch; Bildformat: 2.35:1
Featurettes: Dokumentationen: Hintergrundmaterial aus der Produktion des epischen
Abenteuers: 1.) Die Mission ist erfüllt: Visionen eines Regisseurs 2.) Die Reise eines
Filmemachers: Making of 'Die Rückkehr des Königs'; National Geographic Special: 'Der Herr
der Ringe - Die Rückkehr des Königs'; Featurette: Sechs Original-Dokumentationen geben
Einblicke in die Schauplätze und die Bewohner von Mittelerde; TV Spot; US-Kinotrailer;
Trailer: 'Der Herr der Ringe'-Trilogie-Supertrailer; uvm....
Die finale Schlacht um Mittelerde steht unmittelbar bevor, als sich die Hobbits Sam (Sean
Astin) und Frodo (Elijah Wood) Mordor nähern, um den Einen Ring zu zerstören. Doch nicht
nur die finsteren Heerscharen des bösen Sauron stehen dem Triumph des Guten im Weg, auch
der innerlich zerrissene Gollum und eine mysteriöse Spinne hegen ganz eigene Pläne mit dem
Schatz.
Informationen zum Thema:
http://www.kino.de
http://www.herr-der-ringe-film.de
Shopping-Tipps zum Thema:
"Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
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Der Herr der Ringe - Trilogie (Kinofilme)
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Erscheinungsdatum: 25. Mai 2004
Spieldauer: 535 Minuten
Technische Daten: Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1
EX); Bildformat: 2.35:1
Featurettes: Dokumentationen: Hintergrundmaterial aus der Produktion des epischen
Abenteuers; Featurette: Original-Dokumentationen entwickelt für lordoftherings.net geben
Einblicke in die Schauplätze und die Bewohner von Mittelerde; TV Spot; Trailer; und viele
weitere mehr: Wie Einzelprodukte
Die epische Reise der Gefährten durch Mittelerde auf ihrer Mission, den einen Ring zu
zerstören, können Filmliebhaber jetzt mit dieser Box vom Anfang bis zum Ende genießen. Die Box
enthält alle drei Kinoversionen und garantiert einen fast zehnstündigen Ausflug in eine
fantastische Welt, die ihres Gleichen sucht.
Informationen zum Thema:
http://www.herr-der-ringe-film.de
Shopping-Tipps zum Thema:
"Herr der Ringe - Trilogie (Kinofilme)" - DVDBox zum Preis von 39,99 EUR
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American Monster
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Erscheinungsdatum: 26. Mai 2004
Spieldauer: 93 Minuten
Technische Daten: Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0) Englisch (Dolby Digital 2.0);
Bildformat: 4:3
Featurettes: Original Kinotrailer; Audio-Kommentar; 4-seitiges Booklet
Ein geflügeltes Schlangenmonster nistet sich im Chrysler-Building ein und ernährt sich von
den Bewohnern New Yorks, bevor es mit Maschinengewehrsalven zur Strecke gebracht wird.
Shopping-Tipps zum Thema:
"American Monster" - DVD zum Preis von 17,99 EUR
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Stargate Kommando SG 1 - Season 6
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Erscheinungsdatum: 14. Juni 2004
Spieldauer: 929 Minuten
Technische Daten: Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch; Untertitel: Dt. f. Hörg., Engl.
f. Hörg., Finnisch; Bild: 16:9
Featurettes: Audiokommentare, Videotagebuch, Bildergalerie, Dokumentation, Trailer
TV-Fortsetzung zu Roland Emmerichs "Stargate": Colonel O'Neill muss nach Jahren noch einmal
durch das mystische Sternentor in eine ferne Galaxie, wo er auch den Ägyptologen Dr. Jackson
wieder trifft. Gemeinsam geht es gegen den tyrannischen Halbgott Ra.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Stargate Kommando SG 1 - Season 6" - DVDBox zum Preis von 104,99 EUR
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FedCon: Lachmuskeln werden gefordert.
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"War Stars - Part I - Die Rückkehr der Legenden" heißt das Programm,
das die Lachmuskeln der Besucher der diesjährigen FedCon nicht vergessen werden.
Nach der JediCon nun auch im Bonner Maritim Hotel. Die Gäste erwartet am Freitag,
den 21. Mai, um 22.15 Uhr eine unterhaltsame Mischung aus Live-Action und
Leinwandspektakel mit garantiertem Partyfeeling.
Zudem steht auf der Homepage der Veranstaltung, die am kommenden Wochenende stattfinden wird,
das vorläufige Programm zum Download parat.
Informationen zum Thema:
http://www.fedcon.de - Die offizielle FedCon-Seite
http://www.fedcon.de/images/Programm%20FC12%2020040506_final.pdf - Das Programm
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An Evening With...
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Am 6. Juli 2004 ist es soweit: In Zusammenarbeit mit dem TrekDinner München präsentiert
FKM-Events "An Evening With..." mit Max Grodenchik, Lolita Fatjo und Casey Biggs. Nach dem
erfolgreichen Cocktailabend mit Chase Masterson im Oktober 2003 wird somit ein weiteres Mal
ein SciFi-Event in Süddeutschland stattfinden.
Der Event soll ein lockeres und familiäres Treffen in gemütlicher Atmosphäre werden, in
dessen Mittelpunkt natürlich die Stargäste stehen, die Fan-nah und gänzlich ohne
Berührungsängste sind. Der Kontakt der Fans untereinander soll ebenfalls nicht zu kurz
kommen, weshalb der Event bewusst klein gehalten wird, auch aufgrund der räumlichen
Beschränkung.
Einlass ist um 18 Uhr, das Programm beginnt um circa 19 Uhr, und nebst "Q&A's" mit den
Gästen werden unter anderem Foto-Session, Autogrammstunde und musikalische Einlagen von Max
und Lolita geboten. Und vielleicht lässt sich auch Casey Biggs noch zu einer Musik-Darbietung
überreden.
Informationen zum Thema:
http://www.fkm-events.com
http://www.trekdinner-muenchen.de
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Galileo 7 VIII: Mit Andrew Robinson
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Die Gästeliste um Patrick Stewart wird um einen weitern beliebten "Star Trek"-Darsteller
erweitert. Andrew Robinson wird die achte Galileo Con in Neuss besuchen. In "Star Trek: Deep Space
Nine" verkörperte er den mysteriösen Cardassianischen Schneider Elim Garak. Außerdem
führte er in einige Episoden von "Deep Space Nine" und "Voyager" Regie.
Die achte Galileo 7-Convention findet vom 1.-3. Okt. 2004 im Swissôtel in Neuss statt.
Informationen zum Thema:
http://galileo7.de - Die Galileo7 Con im Internet
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Vor drei Tagen ging in Los Angeles die große Spielemesse E3 zu Ende. Da ich momentan immer noch in den USA
unterwegs bin, gibt es in diesem Gamer's Log vorwiegend Infos und Kommentare zur Lage der Spiele-Nation - Tests
und dergleichen finden Sie im nächsten Gamer's Log.
5000 Spiele!?
Nach offizieller Zählweise zeigten die Aussteller aus aller Welt rund 5000 Titel, davon 1000 Neuheiten.
Sicherlich auch dann noch eine immense Zahl, wenn man bedenkt, dass zahlreiche Spiele für mehrere Systeme
erscheinen und damit die realen Zahlen um den Faktor zwei bis vier kleiner ausfallen dürften. Allein, ein
Spiel der Messe beziehungsweise einen echten Überraschungshit könnte ich Ihnen dieses Jahr nicht nennen.
Es fällt auf, dass alle Hersteller den Blick auf den Shareholder-Value richten und sich daher mit bekannten
Namen, Serien oder Lizenzen auf recht sicherem Boden befinden. Da die Entwicklung von aktueller Spielesoftware
gerade auf den Spielkonsolen kein Spaziergang mehr ist, tun sich kleinere Teams mit wenig Know-how natürlich
schwerer als Industriegiganten wie Electronic Arts oder Activision.
Mir persönlich ging die starke Konzentration auf 3D-Shooter etwas auf den Geist: Eine Waffe und zahlreiche
Gegner aus der Ich-Perspektive fanden sich mehrfach an fast jedem Stand. Hier prophezeie ich einen Genre-Crash,
wie er vor einigen Jahren schon die Echtzeit-Strategiespiele ereilte, denn einerseits kann selbst ein Ballerfan
nicht mehr alle Titel spielen, andererseits bieten die Action-Spiele auch nicht wirklich viel Neues, von
Knüllern wie "Halo 2" (Xbox), "Half-Life 2" (PC) oder "Doom 3" (PC, Xbox) einmal abgesehen.
Und selbst da sehen Sie: Fortsetzungen, Fortsetzungen, Fortsetzungen. Richtig originelle Spiele im Vollsinn des
Wortes sind eher Fehlanzeige. Ein anderes Genre steht dafür kurz vor der Wiedergeburt: Das Action-Adventure,
kombiniert mit herzhaften Rollenspiel-Elementen, die mal stärker (BioWares "Jade Empire", Xbox), mal
schwächer (inXiles "The Bard's Tale", PS2, Xbox, PC) ausfallen.
Ohne Hardware nützt natürlich die schönste Spiel-DVD nichts. Doch Sony, Nintendo und Microsoft
dachten in ihren großen Pressekonferenzen nicht daran, neue Heimgeräte vorzustellen. Dafür wagt
sich Sony im nächsten Frühjahr auf den Handheld-Markt, der momentan von Nintendos GameBoy Advance
dominiert wird - und auch dieses Gerät bekommt bald einen Nachfolger. Der Reihe nach.
Microsoft: Aus dem Westen nichts Neues
Microsoft eröffnete am Montag vor Messebeginn mit einer Pressekonferenz den Reigen der Vorveranstaltungen.
Ort des Geschehens: das ehemalige Oscar-Hauptquartier, das altehrwürdige Shrine Auditorium. Newswert: sehr
gering. Ein Video, in dem sich die Xbox-Oberen über Sonys angebliche Online-Probleme lustig machen, war zwar
lustig, aber auch irgendwie seltsam: Sonys Online-Kit kauften rund 2,5 Millionen Menschen, der Xbox-Onlinedienst
Xbox Live begrüßte im Januar 750.000 registrierte Spieler. Das sieht für mich nicht nach dem
eindeutigen Online-Thron für Xbox Live aus. Die anschließend gezeigten Xbox-Weihnachtstitel 2004 waren
so gut wie alle schon aus dem letzten Jahr bekannt, so sehr sie auch in Sachen Präsentation punkten
können oder so exklusiv sie auch sein mögen. Immerhin steht nun fest, dass "Halo 2" am 9. November
erscheinen wird. Weltweit. Das ist doch schon etwas.
Noch 'ne Neuigkeit: Xbox Live Arcade ist ein neues System zum Download von kleinen Spielen für zwischendurch
oder Klassikern wie "Dig Dug", "Galaxians" und Co. Kostenpunkt pro Spiel etwa zehn Dollar, neben der
normalen Xbox-Live-Gebühr. Lange erhofft und nun endlich Wirklichkeit: Für Xbox Live macht sich nach
jahrelangen Verhandlungen nun auch Electronic Arts stark, sowohl mit Sporttiteln wie der "FIFA"- oder
"Madden"-Reihe als auch mit Rennspielen wie dem fantastisch spielbaren "Burnout 3" oder dem
nächsten Bond-Titeln. Als Botschafter der Sportreihen betraten abschließend berühmte Athleten die
Bühne. Pate des Boxspiels war niemand geringeres als Muhammed Ali, der mit stehenden Ovationen
begrüßt wurde.
Sony macht mobil
Nur mit Mühen gelang es mir, am nächsten Morgen in die Sony-Pressekonferenz zu gelangen: Hier durfte nur
hin, wer eine Einladung rechtzeitig zurück gemailt hatte. So er sie überhaupt bekommen hatte - das war
mein Problem. Aber dass auch die rechtzeitigen Rücksender nicht zwingend Einlass erhielten, war gleichzeitig
tröstlich wie unverständlich. Im Filmstudio in Downtown Los Angeles, das Sony für seine
Präsentation nutzte, ging es dann heiß her. Powerpoint-Grafiken kündeten von der Dominanz des
eigenen PlayStation2-Systems, dessen Lebensdauer Sony in einen Zehn-Jahres-Plan packen will - da kommt der beste
Kommunismus nicht mit. Bisher fand jedoch alle fünf, sechs Jahre ein Hardware-Wechsel statt - bleibt zu
vermuten, dass Sony mit dem Erscheinen einer Nachfolgegeneration die PS2 ähnlich wie damals die
Ur-PlayStation mit einem neuen Gehäuse versieht und sie für noch weniger Geld anbietet. Der US-Preis des
Systems fiel zur Messe jedenfalls dauerhaft auf 149 Dollar, soviel, wie schon seit ein paar Wochen eine Xbox
kostet.
Neben einer Online-Demo des Plattformspiels "Ratchet & Clank 3" von durchwachsener Güte riss die
Präsentation von Sonys PSP-System, einer tragbaren Handheld-Playstation im Edellook die Besucher zu
Begeisterungsstürmen hin. Mit feiner Grafik auf einem ebenso feinen Monitor sowie eines knapp zwei GByte
großen, UMD (Universal Media Disk) getauften Datenträgers bietet das Gerät sowohl Spiel- als auch
Musik- und Filmfreuden. Klar, bleibt abzuwarten, wie viele Menschen wirklich Filme auf einem Taschengerät
anschauen wollen, aber die Möglichkeit gibt es, wie einige Trailer und Musikvideos eindrucksvoll bewiesen
haben. Ein paar kurze Animationen aus ersten Spielentwicklungen verdeutlichten jedenfalls, wie viel spielerisches
Potenzial im PSP steckt. Hoffen wir, dass das System nicht nur zum Aufwärmen alter Franchises genutzt wird.
Mit einer verschlüsselten Ankündigung der ersten Früchte von Sonys Zusammenarbeit mit IBM an
einem neuen Cell-Prozessor und einer Rechenmaschine mit diesem Power-Chip endete die Sony-Konferenz.
Nintendo: Die Zukunft liegt im Osten
Eins ist klar: Nintendos GameBoy Advanve wird mit Sonys PSP gewaltig unter Druck gesetzt. Schließlich kann
das Modul-System weder Filme abspielen noch in der gleichen Grafik-Liga mitspielen. Also konterte Nintendo eine
Stunde später mit einem neuen Stück Hardware, das Firmenchef Satoru Iwata vorführte. Das DS
(wahlweise Dual Screen oder Developer System) getaufte Taschengerät verfügt über zwei
übereinander liegende Bildschirme, wobei der untere auch als Touch-Screen zu benutzen ist.
GameBoy-Advance-Titel sind mit dem neuen Gerät übrigens ebenfalls abspielbar. Bleibt abzuwarten, wie die
Spieldesigner ihre neuen Freiheiten nutzen werden - auch beim mobilen Spielen, denn neben einer proprietären
Übertragungstechnik für drahtloses Spielen bis zehn Meter Entfernung unterstützt das Nintendo DS
wie Sonys PSP die WiFi-Norm 802.11b.
Die fast schon penetrant jubelnden Nintendo-Fans brachen bei den nun folgenden Spielvideos nahezu in Tränen
und Verzückung aus. Sicher, die Nintendo-eigenen Franchises wie Mario, Donkey Kong und Konsorten werden
garantiert für hochwertigen Unterhaltungsnachschub sorgen - doch die GameCube-Unterstützung von
Drittherstellern fällt eher sehr schwach aus. Und ob ein neues "Metroid", ein neues "Pikmin" oder
ein neues "Resident Evil" wirklich reichen, um den GameCube noch mehr neuen Käufern schmackhaft zu
machen? Nicht mehr zu halten war die Menge, als Shigeru Miyamoto persönlich auf die Bühne stapfte, um
ein neues "Zelda" vorzustellen - diesmal mit realistischer Grafik, nicht mehr in einer Comic-Welt wie noch
die "Windwaker"-Episode.
Was kommt 2005?
Auf der elften E3 im nächsten Jahr wird es unter Garantie richtig spannend: Microsoft und Sony werden mit
höchster Wahrscheinlichkeit ihre nächste Videospielgeneration präsentieren, was auch Nintendo nicht
ganz untätig hinnehmen wird. Dazu kommt, dass die meisten PC-Titel der letzten zwei Messen langsam in die
Läden kommen sollten - Platz also für neue, innovativere Ideen als noch einen weiteren 3D-Shooter im
Zweiten Welt- oder dem Vietnam-Krieg. Egal, was kommt: Wir werden auch 2005 wieder für Sie am Ball sein.
Noch eine kleine Werbung am Schluss: Wenn Sie Kommentare und Fragen zur E3 haben, sehen wir uns am Besten in
unserer Gamer's Lounge der Corona-Foren wieder. Dort lassen sich Fragen sehr viel zeitnaher lösen. Ansonsten:
Bis in zwei Wochen, dann wieder mit mehr Spiel-Infos und weniger Hintergrundgeschichten.
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Die Quantenmechanik hat uns gezeigt, wie Kräfte von Photonen übertragen werden, und seit der
Relativitätstheorie wissen wir, wie sich Licht ausbreitet und der Raum gekrümmt ist, aber woher die
Teilchen ihre Masse bekommen, war damit noch nicht geklärt.
Während man für die Längenbestimmung nicht mehr auf das Urmeter angewiesen ist, sondern eine
Lichtstrecke definiert hat, und auch Zeit in der Anzahl an Schwingungen eines Cäsium-Atoms gemessen und nicht
mehr anhand des Sonnenstands, haben wir sehr genaue Definitionen dieser Maßeinheiten; aber wenn es um die
Masse eines Körpers geht, ist immer noch das Urkilogramm in Paris das Maß aller Dinge. Natürlich
kann man stattdessen auch eine Anzahl von Kohlenstoffatomen definieren, aber im Grunde ist das ohne die Kenntnis
vom Ursprung der Masse genauso unbefriedigend wie ein Kilo Platin in Paris.
Einen Ausweg aus diesem Dilemma soll das Higgs-Feld aufzeigen. Durch seine Interaktion mit anderen Teilchen, so
vermuten die Teilchenphysiker, erhalten diese ihre Masse. Die Idee dabei ist, dass ein Teilchen im Higgs-Feld
andere Partikel anzieht und auf diese Weise mehr Widerstand erfährt, was sich in der Masse des Teilchens
ausdrückt. Das Higgs-Teilchen in diesem Modell würde dadurch zustande kommen, dass es spontan zu einer
solchen Zusammenballung kommt, die demnach ebenfalls über Masse verfügen müsste.
Eine oft verwendete Analogie ist eine Party von Physikern - das Higgs-Feld. Kommt plötzlich ein
berühmter Physiker - ein Teilchen - hinzu, zieht er eine Gruppe von Bewunderern an, die ihm durch den Raum
folgen. Wenn der Physiker stehen bleibt, ist er nur schwer wieder in Bewegung zu bringen, aber durch die
Gruppendynamik ist die Bewegung auch schwerer zu stoppen, wenn er sich erst mal auf den Weg gemacht hat - das
Teilchen hat jetzt Masse und Impuls. Aber einen ähnlichen Effekt sieht man auch, wenn ein Gerücht sich
durch den Raum bewegt. Die Physiker wollen hören, wovon da gesprochen wird und drängen sich zusammen -
ein Higgs-Teilchen entsteht - diese Gruppe bewegt sich ebenfalls durch den Raum, genau wie das reale Teilchen
zuvor.
Diese Idee ist in den 1960ern von Peter Higgs erstmals vorgestellt worden, Higgs postuliert darin ein Feld,
welches das ganze Universum ausfüllt, das nach ihm benannte Higgs-Feld.
Als solches ist das Higgs-Feld vergleichbar mit einem elektromagnetischen Feld, wo man z. B. ähnliche Effekte
beobachten kann, wenn ein Elektron durch einen positiv geladenen Kristall wandert, durch die Interaktion mit dem
Kristallgitter wächst die Masse des Elektrons dabei auf das bis zu Vierzigfache.
Man weiß heute, das die elektromagnetischen Kräfte von Photonen übertragen werden, während
die Starke und die Schwache Kernkraft von sog. W- und Z-Bosonen übertragen wird. Aber während das Photon
masselos ist, sind W- und Z-Bosonen recht schwer, sie sind 80-mal schwerer als ein Proton und gehören damit
zu den schwersten bekannten Partikeln. Diese Asymmetrie zwischen den Kräften wird damit erklärt, dass es
zu einer Symmetriebrechung im sich abkühlenden frühen Universum kam. Als die Temperatur unter eine
bestimmte Schwelle fiel, trennten sich die Kräfte in die heute beobachtete Form.
Im Standartmodell der Teilchenphysik ist dieses Phänomen nicht so zu verstehen, dass Peter Higgs seine
Theorie entwickelt hat, um aus dem Dilemma herauszukommen; so postulierte er das Higgs-Feld und das Higgs-Boson
als Überträger der Wechselwirkung mit diesem Feld.
In der Kernphysik misst man die Masse auf Grund der Einstein'schen Äquivalenz von Masse und Energie gern in
Energien: ein Proton hat z. B. eine Energie von 1 GeV, das ist die Energie, die ein Elektron hat, wenn es mit
einer Milliarde Volt beschleunigt wird.
Im Rahmen des Standartmodells erwartet man, dass das Higgs-Boson bei Energien unterhalb von 190 GeV zu finden sein
sollte, weil es mit anderen Elementarteilchen wechselwirkt. Eine genauere Berechnung seiner Masse ist aber im
Rahmen des Modells nicht möglich. Das ist aber kein Beweis für seine Existenz, sondern nur eine
Vorhersage des Modells, sollte man das Teilchen nicht finden, müsste das Modell überarbeitet werden.
Nimmt man eine Eigenschaft der Stringtheorie hinzu, nämlich die sogenannte Supersymmetrie, die besagt, dass
jedes Teilchen noch einen supersymmetrischen Partner haben soll, erhält man eine Vorhersage zwischen 50 und
130 GeV für das Higgs-Teilchen.
Durch zahlreiche Versuche konnten die Energien unterhalb von 100 GeV inzwischen ausgeschlossen werden.
Und schon 1995 konnte am SLAC gezeigt werden, dass die Masse des gesuchten Teilchens wahrscheinlich unterhalb von
245 GeV zu finden ist. Obwohl diese Energien vor zehn Jahren noch nicht erreicht werden konnten, sah man Effekte,
die auf die Heisenberg'sche Unschärferelation zurückgehen, so kann sich ein Teilchen für kurze Zeit
Energie borgen, um virtuell zu entstehen und dann sofort wieder zu Energie zu zerstrahlen. In den Experimenten
konnten Hinweise auf diese virtuellen Teilchen nachgewiesen werden, weil sie andere Teilchen beeinflussen.
Der LEP (Large Electron Positron collider) des CERN war Ende 2000 mit 200 GeV - 100 Millionen-mal stärker als
eine Fernsehröhre - einer der besten Orte, um nach dem schweren Teilchen zu suchen, und tatsächlich
konnte man bei Energien von 114,9 GeV Hinweise auf Higgs finden.
So fand man drei Ereignisse bei denen möglicherweise ein Higgs-Boson zusammen mit einem Z-Boson entstanden
ist, um fast sofort wieder in Quarks zu zerfallen und im Detektor als Schauer von Teilchen nachgewiesen zu werden.
Bei diesen Experimenten bestand aber immer noch eine Chance von 6 zu 1000, dass es sich um einen Messfehler
handelt, so dass vor der endgültigen Bekanntgabe der Entdeckung weitere Experimente notwendig sind.
Am LEP können diese Versuche allerdings nicht mehr durchgeführt werden, da er 2001 seine Arbeit
eingestellt hat, um Platz zu machen für den LHC (Large Hadron Collider), der 2005 in Betrieb gehen soll und
wahrscheinlich um 2007 die ersten Daten liefern wird.
Als LEP abgeschaltet wurde, fürchtete man am CERN die Forscher am Tevatron Proton Collider des Fermi National
Accelerator Laboratory würden den Europäern zuvorkommen, aber allmählich stellt sich heraus, dass
auch das 20 Jahre alte Tevatron an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gelangt ist und nicht genügend
Kollisionen für statistisch signifikante Daten liefern kann.
Die Entdeckung des Higgs-Teilchens wäre aber nicht nur eine Bestätigung des Standartmodells, es
würde darüber hinaus bestätigen, das die elektromagnetische Kraft und die starke und schwache
Kernkraft, die in der Natur auftauchen, sich bei hohen Energien vereinigen lassen und so den Weg frei machen
für eine große Vereinheitlichte Theorie (GUT - Grand Unified Theory). Lediglich die Gravitation bleibt
in diesem Modell noch außen vor, weil Energien, die auch sie mit den anderen Kräften vereinigen
könnten in naher Zukunft nicht erreicht werden können.
Trotzdem könnte die Entdeckung des Higgs-Bosons ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Superstringtheorie
sein, in der dann alle Kräfte in einem einheitlichen Modell beschrieben werden. Insbesondere wenn
bestätigt werden kann, dass die Energie unter 130 GeV liegt und damit die Vorhersagen bestätigt.
Informationen zum Thema:
http://www.exploratorium.edu - Origins: CERN: Ideas: The Higgs Boson
http://www.newscientist.com - New Scientist: Key sub-atomic particle slips away again
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15. Leseprobe: "Adulator"
ADULATOR - De Joco Suae Moechae 2
Von Marc-Alastor E.-E.
Ein Schauerspiel
Jahrzehnte sind vergangen, seitdem Kriecher der Schöpferin seiner unheiligen Existenz trotzte und sich in der
Sumpfstadt Innocenz verbarg. Ein elfischer Druide hat sich nun auf die Suche nach dem morbiden Fürsten
gemacht, um ihn zu überzeugen, die Elfenkönigin aus der Gefangenschaft der Urgöttin zu retten. Zwar
lässt sich Kriecher nicht dazu verleiten, doch letzten Endes ahnt er, dass sein Schicksal zu eng mit der
finsteren Gottheit verbunden ist. Also verlässt er schließlich die Abgeschiedenheit seines
Unterschlupfes, reist durch die Zwischenwelten und begibt sich in die für ihn verachtungswürdige
Zivilisation voller politischer Intrigen und militärischer Gewalt, wo er sich erneut dem zu stellen hat, dem
er sich bislang entkommen glaubte: seiner Vergangenheit ...
Über den Autor:
Der Autor wurde 1971 geboren und begann mit 12 Jahren Horror und Fantasy zu schreiben. Dabei entstand das, gerne
als sein Lebenswerk bezeichnete Okkultepos "Die Offenbarungen eines Dämons", für das er auf
fundiertes, okkultes Wissen einer hermetischen Loge zurückgreifen konnte. 1988 & 1989 veröffentlichte er
zwei Kurzgeschichten im BASTEI-Verlag. Ansonsten konzentrierte er sich auf seine Studien des okkulten Materials,
seine schulische und berufliche Laufbahn und seine literarische Entwicklung. 1999 begann er die Erzählungen
um den Geisterdrachen M'Zaarox und die Urgöttin Medoreigtulb im Internet zu veröffentlichen und zum Ende
des Folgejahres für eine Sammlung fantastischer Novellen einen Verlag zu suchen. 2001 veröffentlichte
der Schattenwelt Verlag den 1. Teil des "De Joco Suae Moechae"-Zyklus: KRIECHER.
2003 wurde durch den BLITZ-Verlag der 2. Teil, ADULATOR, veröffentlicht, und schließlich ging das
gesamte Epos unter dem Label GEISTERDRACHE in Serie.
Für 2004 sind zudem der 3. Teil, der den Namen TETELESTAI! tragen wird, und eine Anthologie zum 20.
Jubiläum geplant und im Verlag Lindenstruth erscheint eine Märchensammlung für Erwachsene, die
"Maliziösen Märchen" in einem aufwendigen, bibliophilen Sonderband.
Nach einigen Lebensjahren in Berlin und Hannover wohnt der Autor heute zurückgezogen am Teutoburger Wald.
I. Von Hand, Zunge und Begierde
"... oft kostet es mich viele Wochen des Schweigens,
um mich von der Nutzlosigkeit der Worte zu erholen."
- C. G. Jung -
Die riesige Keule traf den Stamm einer Weide und nicht mich. Ich sah die Splitter von der Rinde abplatzen und
musste bereits wieder versuchen, mich aus der Reichweite des Trolls zu bringen. Meine Robe war dabei ausgesprochen
hinderlich, denn sie erlaubte mir nicht die Beinfreiheit, um große Schritte machen zu können.
Außerdem gab ich instinktiv Acht auf alle Gegenstände, die ich mit auf meine Reise genommen hatte, und
die sich in Taschen und Beuteln an und in meiner Robe befanden.
Schon vernahm ich wieder das kehlige Geschrei des Trolls hinter mir. Ich rannte so schnell ich konnte, um Distanz
zwischen mich und den Unhold zu bringen. Erneut spürte ich den Windzug der Keule, die mich nur knapp
verfehlte. Verzweifelt versuchte ich näher an einen Baum zu kommen, in der Hoffnung, ihn schnell besteigen zu
können. Zwar war ich noch nie ein großer Kletterer gewesen und hatte schon in meiner Jugend zumeist
darin versagt, die hohen Buchen meiner Heimat zu erklimmen, aber eine andere Chance sah ich nicht, um mich
für den Augenblick aus der unmittelbaren Gefahr des hungrigen Flusstrolls zu bringen.
Gerade kam ich in die Reichweite eines Baumes, der in sich sehr schief war und mir mit einem mächtigen,
niedrig gewachsenen Ast geradezu eine Einladung auszusprechen schien, als ich bereits wieder die Nähe des
Trolls hinter mir bemerkte. Irgendetwas erwischte ein Stück meiner Robe, deren Stoff einriss. Dabei war ich
noch froh, dass dieses Etwas sich nicht in den Gurten all meiner Umhängetaschen verfangen hatte. Auf diese
Weise hätte mich das Monstrum sehr leicht fangen können.
Noch während dieses Gedankens traf mich ein zweiter Schlag, der mich wieder nur streifte, dessen Wucht aber
nichtsdestotrotz ausreichte, um mich ins Trudeln zu bringen. Ein Wimmern entfuhr mir. Ich wurde panisch. Meine
Füße wollten nicht mehr den mir so wichtigen Rhythmus der Schrittfolge beibehalten, so dass ich ins
Stolpern geriet.
Wenn ich jetzt fiel, war ich die erste Mahlzeit eines Flusstrolls, dem es vielleicht verleidet war, immer Fisch
auf der Speisekarte zu haben. Ich fragte mich in diesem Moment, in dem ich bedenklich schwankte und schon die
sumpfige Wiese auf mich zukommen sah, ob ein Troll als natürliches Geschöpf wohl auch dem Fluss für
den gefangenen Fisch dankte, so wie wir Druiden der Dryade im Baum für den gepflückten Apfel;
schließlich wollte man keinen Ärger. Doch indessen sollte es für mich ärger kommen.
Ich fiel. Der weiche, mit Nässe durchtränkte Boden gab zu sehr nach, und meine Füße fanden
nicht die Festigkeit, so dass ich mit einem Mal das Gleichgewicht verlor. Ich riss die Arme nach vorn, in der
Hoffnung mich auf alle Viere retten zu können.
Der Troll, der wahrscheinlich auch überrascht über meinen Sturz war, stieß gegen mich und grunzte
dabei, zufrieden oder wütend, wer konnte das schon sagen. Im Augenwinkel nahm ich noch wahr, wie er seine
Keule hob, um mir meine Widerspenstigkeit aus dem Schädel zu schlagen. Seine glänzende Haut war
giftgrün wie frisches Gras, und seine großen Augen waren von dunklem Blau wie ein sommerlicher
Nachthimmel. Das Gift, welches aus seinem Maul geiferte, sprühte auf mich herab, als ich mich halb
herumwandte. Mit etwas Glück konnte ich dem Schlag noch entkommen. Glück. Irgendwann musste es mir
einfach hold sein. Und der Augenblick war ausgesprochen richtig.
Ich rollte zur Seite und versuchte wieder auf die Beine zu kommen, da streifte mich die Keule an der Stirn. Selbst
dieser Schlag reicht aus, um mich vollends ins wassergetränkte Gras der Wiese zu werfen. Der Schmerz war
stark und trieb mir die Tränen in die Augen, doch er war zu ertragen. Ich war mir sicher, dass die Wunde
blutete, denn es brannte und wurde feucht an meiner rechten Schläfe.
Eilends versuchte ich, wieder auf die Beine zu kommen, bevor es dem Troll gelingen konnte, den letzten Schlag zu
führen. Ein Schwindel hakte sich mit einem heißen Trieb in mein Gehirn. Doch ich schaffte es irgendwie.
Strauchelnden Schrittes lief ich in die Richtung, in der jener Baum stand, der sich mir bereits einmal angeboten
hatte. Ich weiß nicht, wie ich es schaffte. Ich weiß nicht, weshalb der Troll nicht zur Stelle war,
um mir den Garaus zu machen. Aber ich weiß, dass ich sein schauerliches Grunzen hören konnte. Und
unterdessen spürte ich auch den rettenden Ast des Baumes, wie er sich stützend unter meine Arme klemmte,
als wolle er mir in die Höhe helfen.
Schon jetzt war ich bereit, der Dryade dieser Weide zu danken.
Mit aller Kraft zog ich mich an dem quer hängenden Ast hoch, bemerkte dabei meine eigene Schwäche und
wie meine nasse Robe an meinen Beinen klebte, und spürte den eisernen Griff des Trolls. Seine Kralle riss an
meinen Taschengurten, und die Gewalt seiner Kräfte zog mich vom Ast weg. Doch ich ließ nicht los. Mit
aller Kraft umschlang ich den Ast, während das Ungetüm knurrend an mir zog. Einige der Gurte rissen und
die Taschen fielen wie Hoffnungen von mir ab.
Verzweifelt genug hangelte ich mich an dem Ast etwas in die Höhe und versuchte weiter zu klettern. Dann
schlug die Keule des Trolls mit großer Wucht auf meinen Arm. Dieses Mal war der Schmerz atemberaubend. Er
nahm mir schier den Verstand. Dennoch blieben meine Arme krampfhaft an dem Ast haften, und mit Tränen in den
Augen versuchte ich mich erneut gegen die Kräfte des Trolls in die Höhe des Baumes zu ziehen.
Ich gewahrte, dass ich diesen Kampf nicht gewinnen konnte. Trolle waren selbst für stolze Krieger
unüberwindbar. Ihre einzigen Schwächen waren Feuer und Säuren, denn die Regenerationsfähigkeit
eines Trolls fügte selbst abgeschlagene Körperteile nach Stunden wieder zusammen oder ließ sie
schlicht und ergreifend nachwachsen. Zwar beherrschte ich einige Zauber der elementaren Essenzen, darunter auch
die Magie des Feuers, jedoch hatte ich weder die Kraft noch die Konzentration, um mich auf die Geister und die
Kräfte zu besinnen.
Zumindest nicht im Augenblick.
Die Kräfte verließen mich, und ich fiel wieder vom Baum ab, als sei ich eine faule Frucht. Sofort war
der Troll über mir, um seine Ernte einzufahren. Ich versuchte mich noch aus seinem Bereich zu schieben,
ruderte dabei mit den Armen, doch der weiche Boden ließ es einfach nicht zu und hielt mich mit klammer
Schwere. Einige der von mir abgefallenen Beutel gerieten mir dabei in die Hände.
Und eine war die Tasche, in der ich meine Sämereien aufbewahrte. In Bruchteilen von Sekunden griff meine Hand
hinein, ich erinnerte mich einer alten Regel aus meiner Lehrzeit, es kam nicht auf die äußeren
Umstände an, sondern was man daraus machte, ich fühlte, wie die Samenkörner durch meine Finger
perlten, ich griff hinein und hielt eine Hand voll gefasst. Stunden mochten derweil vergangen sein. Der Troll
brüllte siegessicher, erhob seine beiden Stimmen zu einem schrillen Laut und fuhr mit seinen mächtigen
Klauen auf mich zu, als wolle er dem Rad der Zeit mal ordentlich Schwung geben. Ich schrie auf, denn ich sah
meinen Tod, zog aber dennoch die Hand aus dem Beutel und warf die Saat dem Troll ins Gesicht.
Nur die Hälfte der geworfenen Körner erreichte überhaupt den Unhold, doch seine lidlosen Augen
wurden getroffen. Er heulte auf und warf sich herum.
Ich rappelte mich auf. Unendlich langsam kam mir das vor. Ich versuchte mich selbst anzutreiben, doch es gelang
mir nicht, schneller zu werden. Es erschien mir, als sei ich gleich einem Insekt in Honig eingelegt und versuche
mich vergeblich daraus zu befreien. Ein wütendes Gebrüll traf mich wie ein eiskalter Windzug. Wackelig
kam ich auf die Füße und sprang mit letzter Kraft wie ein ungelenker Frosch an den Ast.
Mit den letzten bebenden Kräften schwang ich mich in die Höhe, während es mir wie ein Wunder
vorkam. Ich lachte sogar kurz auf, als ich mich auf den Ast legte und ihn hinaufkrabbelte. Die Schmerzen brannten
jetzt auch in der Schulter, und die Hand wurde steif und taub. Ich biss die Zähne zusammen und robbte
höher.
Das Laub umgab mich, und ich roch den friedlichen Geruch der Rinde und der Blätter. Von unten hörte ich
das Geschrei des Trolls. Und genau da erzitterte der Baum, so dass ich befürchtete, ein Troll könne ein
weitaus besserer Kletterer als die Kameraden meiner Lehrzeit sein. Ich versuchte, noch höher zu klettern, bis
mir schließlich die meisten Äste zu dünn anmuteten, um ihnen mein Gewicht anzuvertrauen.
Gehetzt schaute ich hinunter. Der Troll kletterte keinesfalls in die Höhe. Wahrscheinlich dachte er,
weshalb soll ich mir die Mühe machen, wenn ich den Baum brechen oder das Opfer herunterschütteln
kann. Deshalb schlug er gegen den Stamm, ob mit seiner Keule oder dem Gewicht seines massigen Körpers,
wusste ich nicht zu sagen. Das Laub und die Schatten des Abends, die bereits in der Baumkrone nisteten, nahmen mir
die Sicht. Was mich allerdings auch erleichterte, denn ich hatte genug von dem ekligen Ungetüm, dass nach
altem Fisch stank und sich nur an meinem Fleisch laben wollte.
Keuchend begann ich zu lächeln, denn ich war mir nun sicher, dass ein Troll niemals dem Fluss für seinen
gefangenen Fisch danken würde. Nass wie ein Stück Wäsche hing ich über einem Ast und legte
meinen Kopf auf die graubraune Rinde. Fast kam es mir wie ein Bett vor, so wohlig war die trügerische Ruhe
nach den Anstrengungen der letzten Minuten. Selbst wenn der Baum von Zeit zu Zeit unter den Schlägen des
tobenden Flusstrolls erzitterte, war das geradezu beschaulich.
Mir war klar, dass ich mich nicht in Sicherheit wähnen konnte, denn wer wusste schon, was sich das Monstrum
einfallen lassen würde, um doch noch zu seiner Mahlzeit zu kommen. Aber zumindest konnte ich eine Weile meine
Kräfte und Gedanken sammeln, um vielleicht doch noch entkommen zu können.
Schon zum unzähligsten Male verfluchte ich meine Reise. Was war das nur für ein unsäglicher Fluch,
der seit Beginn über meiner Expedition zu lasten schien. Banditenüberfälle und kaltes, feuchtes
Wetter waren dabei noch die geringeren Übel gewesen. Längst wunderte ich mich nicht mehr über
ganzjährige Regenfälle, plötzliche Wintereinbrüche im Frühjahr, oder Stürme, die
ganze Landstriche verwüstet hätten, wenn dort mehr als nur Hügel und Gräser vorhanden gewesen
wären. Seit den Monaten meiner Suche nach jenem einen Sumpf hatte ich mich an jedwede Beschwernis
gewöhnt und musste schließlich feststellen, wie schwierig es war, einen bestimmten Sumpf in einer
Landschaft zu finden, die sich in den vergangenen sieben Jahrzehnten durch die Wetterbedingungen gänzlich
in eine Sumpflandschaft verwandelt hatte. Mehr als eine grobe Richtungsangabe und eine Beschreibung jenes
eigenartigen Ortes besaß ich nicht. Und das war nicht viel in den Ländereien, die von der Göttin
Medoreigtulb geläutert worden waren.
Ungastlich war diese Gegend, so jungfräulich die Natur auch überall war, so sehr schien mir auch ihre
Mannigfaltigkeit abhanden gekommen zu sein. Pflanzenwelt und Tiergattungen waren in ihrer Vielfalt derart
beschränkt, dass einem unweigerlich der Gedanke kommen musste, die Göttin hänge möglicherweise
einer befremdlichen Neigung zu Weiden und Trollen nach.
Mein Exemplar fauchte und brüllte noch immer am Fuß des Baumes, so dass ich mich daran erinnert
fühlte, mir Gedanken darüber zu machen, wie ich diesem Dilemma zu entkommen vermochte. Dazu versuchte
ich mich aufzurichten und mich ein Stück näher an den Stamm zu bringen, was zwar gelang, doch nicht
ohne Geräusche zu verursachen, die den Troll wieder schmerzlich daran erinnern mussten, dass der Baum ihn
seiner Mahlzeit beraubt hatte. Tobend schrie er und donnerte gegen den Stamm. Als ich in einer sitzenden Position
meine Beutel zu durchforsten begann, erbebte der Baum und raschelte mit seinem Laub, als protestiere er gegen
diese Zerstörungswut.
Ich hatte einen Beutel und zwei Taschen verloren. Dadurch waren mir die Sämereien, das wertvolle Sanguis
Draconis und einiges an Räucherwerk - darunter der nicht minder edle Stechginster - abhanden gekommen. Die
Tasche mit den Heilkräutern hatte ich noch immer.
Nun krempelte ich den verschmutzten Ärmel meiner ehemals weißen Robe in die Höhe, um mir den
versehrten Arm anzusehen. Er war am Oberarm aufgeplatzt, blutete aber kaum. Ein dunkler Fleck zeichnete sich dort
ab, wo die Keule ihn getroffen hatte, und bei Licht betrachtet würde er blaurot aussehen. Die Wunde an
meiner Stirn war angeschwollen und Haut schien abgeschürft, so dass Wundwasser ausgetreten war. Also suchte
ich nach dem kleinen Fläschchen mit der Tinktur aus Ringelblume, die zur Behandlung von offenen Wunden
ausgesprochen geeignet war. Als ich mich damit vorsichtig eingerieben hatte und einen Moment verschnaufte, um
einen klaren Kopf zu bekommen, kam es mir schon fast wie eine Farce vor, dass es ausgerechnet Weiden waren, die
hier überall vereinzelt wuchsen. Weiden wohnten mystische und heilende Kräfte inne, und sie wurden
deshalb sehr von den Druiden geachtet.
Doch was sollte ich nun mit dem Troll anfangen? Ein offener Kampf hatte keinen Sinn. Zu warten, bis er mich
vielleicht vergessen oder aufgegeben hatte, konnte eine ebenso missliche wie auch aussichtslose Lage nach sich
ziehen - ich würde irgendwann verdursten und verhungern. Ein Ablenkungsmanöver war meine einzige Chance.
Ich musste ihn von hier weglocken, um die Zeit gewinnen zu können, die ich brauchen würde, um eine
sichere Distanz zwischen mich und den Troll zu bringen. Aber was war eine sichere Distanz zwischen einem hilflosen
Elf und einem hungrigen Troll? Nun, ich hoffte, dass Flusstrolle nicht so gut die Witterung eines Opfers aufnehmen
konnten, wie es beispielsweise Stein- und Waldtrolle vermochten.
Meine Feuerzauber waren durchaus effektiv genug, um den Troll wirklich töten zu können, jedoch musste
ich mir eingestehen, dass ich mich einem Troll weder im Reaktionsvermögen noch in der schlichten Gewalt
gewachsen fühlte. Ich war nie ein Kämpfer gewesen, und Gewalt war mir ohnehin zuwider.
Ich hätte Tiere herlocken können, damit jene ihn ablenken konnten, jedoch hielt ich es für
ausgesprochen feige, mein Leben auf Kosten anderer auszulösen. Es reichte schon, wenn ich das Leben des
Baumes gefährdete.
Mir fiel allerdings auch nichts anderes ein, was den Troll abgelenkt hätte. Feuergeister und Flammenkinder
mochten zwar einen Schrecken und den einen oder anderen Schaden bei dem Ungetüm verursachen, jedoch
würde dieser versuchen, es auszukämpfen, und wenn er gewann, war er noch weitaus bösartiger. Nichts
war schlimmer als ein hungriger Troll - ausgenommen ein hungriger, verletzter Troll.
Da erschütterte ein gewaltiger Schlag des Monstrums den Baum und ein Knirschen erklang. Ich fühlte mit
der Weide und erkannte, dass sie angeschlagen war. Ich musste schnell etwas unternehmen, wenn ich sie nicht opfern
wollte. Und in dieser Bedrängnis überlegte ich mir, dass sich vielleicht statt einer Ablenkung des
Trolls eine Art Bindung als klüger erweisen mochte.
Vorsichtig, um keinen Sturz zu riskieren, der mich direkt vor die Füße des Gegners bringen würde,
ließ ich mich wieder hinab und suchte dabei stets nach den Ästen, die mich weit genug von dem Troll
wegbrachten. Leider war die Sicht aber auch schon schlecht, denn der Abend ließ mit seinen Schatten die
Farben des Tages ergrauen. Trotzdem gelang es mir, tief hinunter zu kommen und gleichwohl nicht auf der Seite des
Trolls zu landen. Seine giftgrüne Farbe leuchtete selbst jetzt noch bissig durch das Laub und machte ihn im
Halbschatten gut sichtbar. Und sehen musste ich ihn schließlich, wenn ich ihm nun Schwierigkeiten bereiten
wollte. Er ackerte unablässig und warf sich gegen den Stamm.
Ich aber ging für einen Augenblick in mich und verstärkte meine Energiefelder. Mit einer Hand malte ich
den Trilith in die Luft, ein Symbol, das wie ein eckiges Portal aussah und für die Vorstellung von
"Schoß und Grab" stand, für die Erdmutter, die uns gebiert und deren dunkles Fleisch uns
wieder aufnimmt, wenn wir sterben. Dann streckte ich die Hand in das Symbol, als wolle ich mir darin etwas geben
lassen; stattdessen schloss ich die Hand und zog sie mit einer Geste zu mir, die wie ein Heranwinken wirken
musste.
Unter dem Troll öffnete sich mit einem Mal eine metertiefe Grube. Die Erde aus dem tiefen Maul hob sich wie
eine Flutwelle in die Höhe, wurde rund und groß wie der Baum, um danach wieder in das Loch, in welches
der schreiende Troll abgesackt war, zu fallen. Einstweilen war das Monstrum unter Massen feuchten Erdreiches
begraben.
Jetzt war mein Moment gekommen. Ich sprang vom Baum herunter und lief in den Sumpf hinaus. Aufgrund des feuchten
und weichen Untergrundes war es beschwerlich und kräfteraubend, sich laufend fortzubewegen. Jedoch lief ich
um mein Leben, denn ich wusste, dass sich hinter mir der Troll aus dem Grab freischaufeln würde. Und wenn er
erst die Witterung aufgenommen hatte, musste ich genug Abstand zwischen ihn und mich gebracht haben. All der
Müdigkeit und Erschöpfung zum Trotz trieb ich mich weiter, bis meine Lunge schmerzte und um das Doppelte
angeschwollen schien. Mein Speichel war heiß und zäh, so dass er sich nicht von mir trennen wollte,
wenn ich ihn auszuspeien versuchte.
Mittlerweile war alles in dem zu dieser Jahreszeit typischen bläulichen Zwielicht der Nacht versunken.
Klammer Dunst stieg aus den Hügeln hervor und es war leichtsinnig, schnell zu laufen. Bäume und
Unebenheiten im Boden waren manchmal schwerlich auszumachen, und nicht selten fiel ich in eine Senke, aus der mir
kaltes Wasser entgegen spritzte. Ich wagte mir nicht auszumalen, was geschah, wenn ich in eine der
gefährlichen Schlenken fiel.
Bald war ich so erschöpft, dass ich an einem Baum halt machte und mit dem Gedanken spielte, in seiner Krone
zu nächtigen. Andererseits konnte ich später erwachen und mich wieder in der gleichen misslichen Lage
befinden, wenn ich es dem Troll erst ermöglichte, aufzuholen. Ich musste daher weiter, also wandte ich mich
nach vorn und stieß urplötzlich vor den breiten Wanst einer dunklen Gestalt.
* * *
Erschrocken machte ich einen Satz zurück. Zwar hatte ich an dem Geruch nach Leder und Schweiß gleich
erkannt, dass es sich nicht um den Troll handelte, aber was ich vor mir sah, versetzte mich dennoch in Unruhe. Es
war eine riesige, feiste Gestalt mit bläulicher Haut. In dem fülligen Gesicht stand ein milchiges Auge
wie ein Mond am nächtlichen Himmel. Jedoch war es ein feindlicher Trabant.
Ich atmete tief durch, denn ich spürte eine ungeheure Belastung auf dem Gemüt. Zwar schien ich am Ziel
zu sein, wenn ich schon auf einen Zyklopen traf, allerdings kam mir dieser Kerl keineswegs wohlgesonnen vor. Und
diese Befürchtung bewahrheitete sich sogleich, da der Zyklop ein riesiges, schartiges Breitschwert zog und
zu knurren begann, dass er mir wie ein bissiger Hund vorkam.
"Friede, Großer, ich bin kein Feind", sagte ich.
Er aber knurrte nur und hob sein Schwert, um zuzuschlagen.
"Ich war auf der Suche nach der Stadt Innocenz. Ich muss zu Fürst Adulator."
Jetzt brüllte der Zyklop auf und schlug zu. Ich tauchte zur Seite weg. Die riesige Klinge hieb in den Boden,
Gras und Erde stoben in die Höhe und der Zyklop dröhnte wie ein Gewitter.
Ich rannte in irgendeine Richtung und spürte dabei die vergangenen Anstrengungen wie ein eisernes Ziehen in
meinen Muskeln. Einen weiteren Kampf und eine erneute Flucht würde ich kaum schaffen. Deshalb drehte ich mich
nach einigen Schritten wieder um, sah wie der Zyklop auf mich zustürmte und formte eilendst das Symbol des
Drachenhorns mit meinen Händen. Ich legte die Fingerkuppen aufeinander und hielt die Handballen weit
voneinander entfernt, bis es einen Keil darstellte, der für die Flamme stand, die ich zu beschwören
gedachte. Mit einer schnellen Bewegung rieb ich die eine Hand an der anderen und ließ sie in die Richtung
des Zyklopen, der schon nah heran war, gleiten.
Der schrie mit einem Mal vor Schmerz auf und ließ sein Schwert los, weil es sengend heiß geworden war.
Wahrscheinlich hatte er seine Hände verbrannt, denn er war stehen geblieben, stierte in seine
Handflächen und stöhnte.
Mein Atem ging schwer, während ich abwartete, ob der Einäugige vorhatte, mich erneut zu attackieren. Im
Moment sah es nicht danach aus.
"Verstehst du meine Sprache nicht?", fragte ich und benutzte dabei weiter die Weltsprache, die an sich auch
Zyklopen geläufig war.
"Doch, aber ich werde dich meine lehren, du Hund", knirschte er und funkelte mich an.
"Lass mich in Ruhe. Lass mich gehen", forderte ich, und als er nichts erwiderte, wagte ich einen Vorstoß,
indem ich nach Innocenz fragte. "Kennst du die Stadt? Sag mir, wo ich sie finde."
"Du hast dort nichts verloren."
"Vielleicht doch."
"Sterben kannst du auch gleich hier", fauchte der Zyklop zurück.
"Ich habe das weder hier noch dort vor. Und ich bitte dich, mir zu helfen. Wenn der Fürst Adulator dein
Lehnsherr ist, dann solltest du mich zu ihm bringen."
Der Zyklop sah mich an, schien abzuschätzen, wie meine Belange oder Absichten sein mochten. Und er war
unschlüssig, das konnte man ihm deutlich ansehen.
"Was glaubst du, könnte dich vor dem Tod bewahren? Deine Sprüche werden dir nicht helfen. Deine
Götter werden dir nicht helfen. Nicht einmal Waffen oder Armeen könnten dir hier helfen." Er lachte
auf, und es klang irrsinnig.
"Es liegt ein Fluch über deinem Lehnsherrn und über seiner Stadt. Ich weiß das, aber genau aus
diesem Grund bin ich hier", sagte ich.
Jetzt wurde sein Gelächter laut und war gefährlich nah daran, zu einem Schmerzensschrei zu werden.
"Mein Lehnsherr? Mein Lehnsherr? Was für ein Dummkopf du bist." Sein Hohn klang befremdlich. "Der Tod
ist niemandes Lehnsherr und doch der eines jeden Sterblichen. Am Anfang dachten wir, dass wir ihm Untertan seien,
heute wissen wir es besser. Wir wissen es besser. Und du hast hier nichts verloren, wenn du leben willst."
"Ich muss zum Fürsten."
"Ach ja, ihr Elfen fürchtet den Tod ja nicht. Ihr glaubt zu wissen, was danach kommt", spottete er und suchte
mit den Blicken nach seinem Schwert.
"Das stimmt nicht ganz. Wir fürchten den natürlichen Tod nicht. Den gewaltsamen Tod fürchten wir
sehr wohl", sagte ich und fühlte mich plötzlich an einem wunden Punkt berührt.
"Aber nichts anderes wirst du hier finden", knurrte der Zyklop und stürzte sich auf seine Waffe, die
inzwischen auch erkaltet sein musste. Dann fuhr die gewaltige Klinge singend in die Höhe, und der Zyklop kam
blitzschnell über mich.
Infos zum Roman:
Adulator - De Joco Suae Moechae Zyklus 2
von Marc-Alastor E.-E.
Roman, 14,90 EUR
ISBN 3-8984-0482-X
Verlosung:
Der Blitz-Verlag und das Corona Magazine verlosen drei Exemplare des Romans "Adulator - De Joco Suae Moechae Zyklus 2"
unter allen angemeldeten Mitgliedern des Corona-Forums auf
www.corona-magazine.de/forum, die im Diskussionsforum
"Kurzgeschichte" ihre Meinung zu dieser "Leseprobe" schreiben. Die Gewinner
werden dort am 01. Juni bekannt gebeben.
Informationen zum Thema:
http://www.blitz-verlag.de - Der Blitz-Verlag im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Sie erinnern sich doch sicher auch gerne an John de Lancie, der in seiner Rolle als Q unseren Freunden von der
Enterprise-Crew - allen voran Captain Picard - das Leben mit zahlreichen, teilweise hirnrissigen Abenteuern und
Einfällen interessanter machte Nun, einen Q für das richtige Leben gibt es leider (?) noch nicht, aber
dafür den Q Teddybär. Dieser sitzt, ist ca. 30 cm hoch und dabei absolut kuschelig! Der Q Teddy
trägt eine schwarze Mütze und natürlich das Gewand, welches einen echten Q auszeichnet.
Den Q-Teddybär
finden Sie hier im
Internet.
Schallduschen sind eine feine Sache, dass wissen wir nicht erst seit "Star Trek". Leider leben
wir jedoch in einer Zeit, wo wir diesen Luxus nur in der Fiktion erleben können. Was bedeutet, dass wir uns
den aktuellen Zustand so angenehm wie nur irgend möglich gestalten sollten. Warum dann nicht mit dem
exklusivem Enterprise-E Handtuch Set, welches nur im Space Store bestellt werden kann. Es besteht aus einem
Badehandtuch 134 x 68 cm und einem Handtuch 76 x 40 cm, jeweils mit Enterprise E Logo eingestickt.
Das Exklusive Enterprise-E Handtuch-Set
finden Sie hier im
Internet.
Sie besitzen nicht zufällig eine schöne Glasvitrine und haben noch keine Ahnung, mit welchen
schönen Accessoires sie gefüllt werden kann? Wir wissen die Antwort: Mit den "Art Asylum: Star
Trek Classic Figuren (Wave 2)". Diese sind jüngst beim Space Store eingetroffen und bestehen aus
Mirror Spock, Mirror Kirk, Scotty, Sulu und Chekov. Sie sind wie die ersten Classic Figuren, super detailliert
gearbeitet, ca. 17 cm hoch und dabei voll beweglich.
Die Art Asylum: Star Trek Classic Figuren (Wave 2)
finden Sie hier im
Internet.
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corona
magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 122 - 18.05.2004
Herausgeber
Klaus Michels & Mike Hillenbrand
Chefredaktion
Mike Hillenbrand (mh)
Klaus Michels (km) (v.i.S.d.P.)
Simon Pypke (sp)
Lektorat
Esther Haffner (eh)
Redakteure dieser Ausgabe:
Roland Austinat (ra)
Marcus Haas (mh)
Gernot Hausar (gh)
Christian Humberg (ch)
Sebastian Peitsch (spe)
Matthias Pohlmann (mp)
Etienne Quiel (eq)
Klaus Schapp (ks)
Birgit Schwenger (bs)
Martin Seebacher (ms)
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Vertrieb:
Pierre König
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abo@corona-magazine.de
Fragen zu Kooperationen:
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Corona Webseiten:
www.corona-magazine.de
Auflage:
11'102 Leser
Ausgabe 123 erscheint am
01. Juni 2004.
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