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01. Juni 2004 - Ausgabe 123 - "Green! Purple!"
Farbenlehre
"Die Farbe Blau macht für das Auge eine sonderbare und fast unaussprechliche Wirkung. Sie
ist als Farbe eine Energie [...]", beschreibt schon Johann Wolfgang von Goethe in seiner
"Farbenlehre". Blau ist eben toll, Herr Michels! Und wer sich jetzt an die kulturellen
Differenzen der Drazi aus "Babylon 5" erinnert fühlt, liegt wahrscheinlich gar nicht so
verkehrt - "Green must fight purple, purple must fight green. Is no other way." Oder
so ähnlich.
Wenn ich schon die Gelegenheit dazu habe. möchte ich an dieser Stelle etwas gänzlich
anderes noch schnell loswerden: Wtf?! - sehr
(jugend-)frei übersetzt: Hä?! Das jedenfalls ging mit beim "Enterprise"-Finale der
dritten Staffel durch den Kopf. Zu mehr waren die Windungen dort oben nicht mehr fähig. Der
geneigte Zuschauer könnte meinen, Brannon Braga und Rick Berman wären jetzt komplett ins
"Gaga"-Land abgetaucht. Ob nun Wahnsinn oder Geniestreich - damit hat nun wirklich niemand gerechnet!
Mir persönlich geht es allerdings etwas zu wider, diese beiden als "Genies" zu bezeichnen. Naja,
sei's drum. My side, your side.
Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle Frank Schmelzer aussprechen, der es nicht
nur geschafft hat, binnen kürzester Zeit einen Nachbericht über die FedCon 12 zu schreiben, sondern
vor allem auch einen äußerst gelungenen. Danke nochmals!
Haben Sie jetzt viel Spaß mit
der aktuellen Ausgabe des Corona Magazines (ja, der Blauen), in der es von Sippentreffen, Zeitreisen und
klimatechnischen Weltuntergängen nur so wimmelt. "Sabrina" ist auch dabei. Und falls
Sie unterwegs einen durch die Gegend springenden Mike Hillenbrand erblicken, keine Panik! Der hat nur
erfahren, dass "Raumschiff Enterprise" - also die alte Enterprise... also die
ursprüngliche Enterprise... die "TOS"-Enterprise - endlich auf DVD erscheint.
Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
P.S. Ruhe in Frieden, Richard Biggs.
Inhalt
1. Die FedCon 12: Ein Rückblick
2. newsBEAT
3. Kolumne: Sippentreffen
4. "Enterprise" geht weiter! - Eine gute oder schlechte Nachricht für Fans?
5. "A Toast - To Absent Friends, In Memory Still Bright" - Ein Nachruf Auf Richard Biggs
6. Drei Fragen an Michael Bully Herbig
7. Ihre Meinung
8. Tv-Tipps
9. Rating Trend: "Smallville" bei RTL
10. Kunterbunt
11. Kino-Vorschau
12. Veranstaltungskalender
13. Wissenschafts-News
14. Kurzgeschichte des Monats: "Sabrina"
15. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Alle Jahre wieder findet sie im Bonner Maritim Hotel statt. Europas größte Science-Fiction
Convention. Der Name "Federation Convention" ist daher inzwischen zu einem Markenzeichen
geworden und begrenzt die Con längst nicht mehr auf "StarTrek". In diesem Jahr
präsentierte sich die Con von den Stargästen her als bunte Mischung der beliebtesten
Fantasy-Serien. "Buffy", "Angel", "Farscape", "Classic Trek",
"Voyager" usw.!
Ich war in diesem Jahr bereits am Donnerstag angereist und konnte einen interessanten Blick
hinter die Kulissen werfen. So erlebte ich die Ankunft des Shuttles "El Baz" auf der Bühne
und hatte Gelegenheit zu einem Plausch mit dem Kamerateam um Michael Westerweller.
Geschäftige Vorbereitungen waren überall zu spüren, während sich das Maritim langsam in
eine Raumstation mit großem Ferengi-Basar verwandelte. Die bekannten Händler und Sponsoren
bezogen Stellung, Autogrammbilder wurden ausgelegt und auch der ein oder andere Star konnte
in freier Wildbahn gesichtet werden. Doch ich muss zugeben, dass mich an diesem Tag eher
das Frühstücksbuffet mehr reizte als alles andere.
Am Freitag fing die Fedcon mit dem üblichen Schlangestehen an. Gut geregelt war dieses Jahr
das Anmelden für die Fedcon XIV, das schon möglich war, bevor man die Ausweise und Contüten
für die aktuelle Convention in Empfang nehmen konnte.
Die Contüte war dieses Jahr nicht der geliebte Jutebeutel, sondern eine Plastiktasche mit
dem Aufdruck eines großen Kaufhauses, was bei den Fans zu einer Diskussion führte, die bis
heute nicht verstummt ist.
Nach der erfolgreichen Anmeldung ging es dann erst einmal daran, die guten Freunde der
letzten Jahre zu begrüßen. Schnell lag man sich in den Armen. Als Kolonialkrieger aus
"Kampfstern Galactica" fand ich sofort meinen Commander wieder und zusammen mit dem
unerschrockenen Geschwader waren wir dann auch schon das Opfer der Fotografen. Leider war
der Anteil der kostümierten Fans dieses Jahr nicht so hoch, was sich in der Stimmung dann
doch nieder schlug.
Die ersten Panels starteten ab 14.00 Uhr, wobei es für mich keine Gelegenheit gab, diese
anzusehen. Wie oft hatte ich - und andere auch - versprochen, dass diese Convention eine
Gelegenheit zur Feier sei würde. Daher kreisten bereits am frühen Nachmittag die
Weizenbiere und die "Fat Ladys", inzwischen traditionelle Con-Zigarren, wurden entzündet.
Schnell gesellten sich einige Klingonen hinzu. Als um 19.00 Uhr die Opening Ceremony begann,
hatte ich bereits eine ziemlich intergalaktische Fete hinter mir. Dieser Punkt wird für die
Conbesucher übrigens immer wichtiger. Oft genug hörte ich, dass man nur noch auf die Con
kommen würde, um Freunde zu treffen und einen der eigentliche Conbetrieb nicht mehr
interessiere.
Die Opening Ceremony war allerdings ein Highlight. Locker und professionell gelang die
Einstimmung auf die Convention. Vorstellung der Stars, Applaus, Sicherheitshinweise und
danach das erste Panel von Connor Trineer (ST:ENT 'Trip' Tucker). Gern hätte ich noch Tim
Russ (ST:VOY Tuvok) gesehen, dessen rauchige Bluesinterpretationen immer einen Höhepunkt
seiner Panels darstellen. Doch ich musste mich jetzt dringend selbst auf einen Auftritt
vorbereiten.
Für 22.15 war nämlich unsere "War Stars Show" vorgesehen. Und die bestand aus fast einer
Stunde Showprogramm mit Videoeinblendungen. Nach einer intensiven Probe im Backstage
Bereich starteten wir pünktlich nach dem Endapplaus für Ed Wasser (B5 Mr. Morden) mit
unserer Show. Trotz der "toten Stunde" und dem anstrengenden Tag war der Hauptsaal noch gut
gefüllt. Lacher und Applaus kamen an den richtigen Stellen. So ging der erste Contag zu
Ende.
Der Samstag fing mit dem Gastpanel von Grace Lee Whitney (ST:TOS Rand) an. Die inzwischen über
70jährige Schauspielerin begeisterte mit einem Einblick in ihr Leben. Weit mehr als die von
"Classic Trek" bekannte Figur "Janice Rand" spielte Whitney in den 50er und 60er Jahren
in einer Reihe von Filmen mit, u.a. in "Manche mögen’s heiß" mit Marilyn Monroe.
Whitneys tragische Lebensgeschichte dürfte jedem "Star Trek"-Fan bekannt sein.
Gesundheitlich geht es ihr heute weit besser, als noch zu "Trek"-Zeiten.
Für mich war nach dem Panel von Grace Lee Whitney erst einmal wieder Schluss. Da mich
"Buffy" nicht interessiert, verließ ich den Hauptsaal zum Panel von Tom Lenk
(BUF Andrew), in der Absicht, für Travis Mayweather wieder da zu sein.
So konnte ich die noch einmal in Ruhe über die Con schlendern und mir am Haupttag die
Händlerstände sowie die Ausstellungen und die Räume der Fanclubs ansehen. Die Händler boten
dieses Jahr nichts wirklich Neues. Interessant waren die professionellen Kostümausstellungen
und die Mannschaft von "Living Star Trek Models", die Konsolen der
"TNG"-Enterprise beeindruckend realistisch nachgebaut hatten.
Unvermeidlich waren hier die Gespräche mit den anderen Conbesuchern und die Fachsimpeleien
über die Kostüme. Eine kleine Pizzaorgie im Foyer des Hotels stärkte mich dann für die zweite
Hälfte des Tages.
Leider wurde diese Hälfte dann aber durch eine sehr traurige Nachricht getrübt. Richard Biggs,
bekannt durch seine Rolle als Dr. Franklin aus "Babylon 5", war plötzlich und unerwartet
an diesem Tag verstorben. Die Bestätigung der Nachricht erfolgte dann auch durch die
Conleitung. Offensichtlich geschockt zeigte sich der Moderator Marc B. Lee, dessen
Präsentation danach nicht mehr von der üblichen Leichtigkeit geprägt war. Biggs und Lee
waren persönliche Freunde. Aber auch die anderen Fans, die Biggs nur vom Bildschirm kannten,
waren geschockt.
"The show must go on" lautet aber eine oft zitierte Weisheit aus dem Showgeschäft. Und so
ging auch die FedCon weiter. Geschmacklos, meiner bescheidenen Meinung nach, die Reaktion
einiger Autogrammhändler, die sofort nach dem Bekanntwerden der Todesnachricht die Preise
für Richard-Biggs-Autogramme drastisch herauf setzten, in einigen von mir beobachteten
Fällen um den zehnfachen Wert.
Es war sicherlich schwer, nach dieser Nachricht unbeschwert mit dem Programm fort zu fahren.
Die Autogrammstunden, jedes Jahr heiß erwartet, fingen um 14.00 Uhr an. Ich persönlich bin
kein Autogrammjäger und verstehe die alljährliche Aufregung nicht. Aber ich habe großen
Respekt vor jemanden, der seinen Namen innerhalb von einigen Stunden zum Teil tausendfach
schreibt. Nichelle Nichols (ST:TOS Uhura) hielt dabei tapfer durch, trotz ihres Alters.
Um 18.30 Uhr startete mit dem Kostümwettbewerb ein wahres Highlight der Con. Über Sinn und
Unsinn dieses Wettbewerbs wurde schon immer viel diskutiert. Aber dieses Jahr war das Niveau
sehr hoch und alle Einlagen durchaus sehenswert. An dieser Stelle sei einmal bemerkt, dass
es die vielgeteilte Meinung im Publikum war, dass der Wettbewerb "von Fans für Fans" statt
fand und diese Art der Veranstaltung das Lebensblut einer Convention ausmacht. Verdient
gewonnen hat den Preis für die beste Performance übrigens das Team von Jessica und Benny
Schamma, die sich dieses Jahr selbst überboten. Aber auch allen anderen Teilnehmern gebührt
ein großes Lob. Bitte mehr davon im nächsten Jahr!
Sehr emotional empfand ich dann auch das Panel von Nichelle Nichols, ein echtes
"Trek"-Urgestein, wobei der Begriff hier meine Bewunderung ausdrücken soll. Ihre
warme, mütterliche Stimme und ihr noch immer charmantes Lächeln gaben ihr eine Bühnenpräsenz,
die nicht nur ich sehr genossen habe.
Gleich im Anschluss an Nichols kam mit Robert Picardo (ST:VOY Holodoc) ein echter
Entertainer auf die Bühne. Mit Begeisterung quittierte das Publikum Picardos
Deutschkenntnisse und seine humoristischen Einlagen.
Leider muss ich gestehen, dass ich nach diesen drei Panels wieder einmal nur an das Essen
dachte und mich aus dem Hauptsaal schlich. Meine Vorliebe für Caipirinas und Zigarren hielt
mich dann eher im Vorfeld der Bar. Nicht umsonst fühle ich mich als Lt. Starbuck wohl. In
Erwartung des dritten und letzten Tages der Fedcon ging ich eher früh ins Bett, während die
Disco noch bis in die frühen Morgenstunden tobte.
Der Sonntag sah beim Frühstück so manchen Fan mit dunklen Augenrändern. Nach meinem
persönlichen Eindruck schien sich auch die Anzahl der Besucher langsam aber sicher zu
reduzieren. Überhaupt schien mir diese Con nicht so gut besucht wie im Vorjahr. Ob dies nun
damit zu tun hat, dass eine andere Convention einen zugkräftigeren Gaststar verpflichten
konnte oder ob man sich generell angesichts steigender Preise zweimal überlegt, auf eine
Convention zu gehen, wird erst die Zukunft zeigen können.
Panels besuchte ich jedenfalls am Sonntag keine, dafür aber setzte ich mich noch einmal mit
allen Freunden zusammen und setzte die Feier von Samstag fort.
Viel zu schnell kam die Closing Ceremony. Diese bot noch einmal einen Auftritt der meisten
Stars, wobei Corin Nemec (SG-1 Jonas Quinn) über das übliche Danksagen hinaus versprach,
andere "Stargate"-Darsteller nach Deutschland zu holen.
Robert Picardo sang noch ein Lied über das unendliche Thema Geldausgeben, bevor alle sich
bis zum nächsten Mal verabschiedeten. Die nächste Convention trägt übrigens nicht die
Nummer 13, sondern man springt sofort zur 14. Eine wirkliche Begründung konnte mir dafür
niemand geben, aber vielleicht liegt es ja daran, dass man die guten Dinge der diesjährigen
Con verstärken und die schlechten überwinden will? Wir werden sehen. Ich habe mich auf
jeden Fall schon wieder angemeldet.
Informationen zum Thema:
http://www.fedcon.de - Die FedCon im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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"Star Trek: Enterprise": Verkürzte vierte Staffel freitags.
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Die "Flüsterpost" hat mal wieder Recht behalten: "Star Trek: Enterprise" bekommt
eine vierte Staffel, muss aber seinen Sendeplatz abgeben und wird künftig freitagabends auf UPN laufen.
Nach Stand der Dinge hat UPN jedoch nur 22 Episoden geordert, so dass auch nach der vierten Staffel die angeblich
magische Grenze von 100 Folgen nicht erreicht sein wird. Bei DigitalSpy wird im Übrigen auch noch
erwähnt, dass die Serie aller Voraussicht nach wieder Abschied nehmen wird vom in der dritten Staffel
eingeführten Storybogen über eine ganze Staffel hinweg und man statt dessen Storybögen erwarten
dürfe, die über einige wenige (2-3) Episoden gingen.
Dawn Ostroff, Entertainment-Präsidentin von UPN, sagte, dass das Gezeter der Fans mit dafür
verantwortlich war, dass das Network "Star Trek: Enterprise" für eine 4. Staffel auf einen
neuen Sendeplatz - Freitags, um 21Uhr - wiedergeholt hat. "Bei der Zahl an Briefen, Mails und Anrufen, die
wir von loyalen Star Trek-Fans erhalten haben, haben wir jeden Grund zu glauben, dass die Zuschauer Enterprise auf
seinen neuen Sendeplatz folgen werden", sagte Ostroff den Werbekunden am 20. Mai. "Immerhin ist es eine
Serie, die kürzlich die USA Today Umfrage, mit 70% der Stimmen für eine Fortsetzung mit einer weiteren
Staffel, gewann." Der neue Sendeplatz "ist der selbe Abend und die selbe Zeit, an der die X-Akten
erfolgreich über Jahre liefen", fügte Ostroff an.
Das Network sagt, dass die neue Staffel "mehr action-geladen [sein wird], mit spektakulären Special
Effekten", und "Star Trek: Enterprise in weiter unerforschtes Territorium führen wird, während
die von der Kritik gefeierten Storylines fortgesetzt werden, unter anderem die aufblühende Beziehung zwischen
T'Pol und Trip und mysteriöse Verwicklungen in der bekannten Zeitlinie."
Informationen zum Thema:
http://www.digitalspy.co.uk
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"Star Trek: Enterprise": Bakula zufrieden mit neuem Sendeplatz.
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Scott Bakula (ST:ENT Archer) glaubt, dass der neue Sendeplatz von "Star Trek: Enteprise" in den
USA der Serie zu Gute kommt. In einem Chat mit StarTrek.com sagte der Schauspieler, dass man mit der Verlegung auf
den Freitag Abend der Konkurrenz wie "American Idol" (amerikanisches "Deutschland sucht
den Superstar") aus dem Weg geht. "Ich denke, dass die Konkurrenz am Mittwochabend stärker
geworden ist. Zum Beispiel haben wir heute Konkurrenz durch das Finale von 'American Idol', das ist ein sehr
großer Konkurrent. Ich denke, wir verlieren dadurch einen großen Teil der Zuschauer, aber der
Freitagabend wird uns wieder trennen."
Bakula ist der Meinung, dass die anderen Darsteller und die Filmcrew genauso positiv über den
Sendeplatzwechsel denken und dass die Produzenten ebenso hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. "Ich glaube,
jeder ist begeistert davon", sagte er. "Ich glaube, das gesamte Studio ist davon begeistert. Ich denke
zurück an die Tage, als 'Miami Vice' am Freitag ausgestrahlt wurde und auf diesem Platz die einzige Serie
ihrer Art war und Erfolg hatte. Zuvor war dies ein tödlicher Sendeplatz."
Hauptgrund für den Optimismus Bakulas ist die Loyalität der Fans zu "Enterprise".
"Nach allem, was ich über unsere Fans weiß, werden sie uns überall hin folgen", sagte
er. "Sie sind extrem loyal und - wie bereits durch die verwirrende Sendeplanung von UPN bewiesen - sie finden
uns schon nach fünf oder sechs Wochen. Die große Aufgabe der Fans im Herbst wird also sein, uns am
Freitagabend zu finden. Wir zählen darauf. Und weil es ein neuer Sendeabend für UPN ist, haben wir die
Gelegenheit, hier eine Lanze für UPN und uns selbst zu brechen."
Der Darsteller merkte zudem an, dass die Unterstützung der Fans auch sehr wichtig für die Rückkehr
der Serie für eine vierte Staffel war. "Die Hilfe, die wir von SaveEnterprise bekommen haben, das Faxen
und E-Mailen, das Briefeschreiben, alles, was diese Leute beigetragen haben, die positive Kritik, die wir
über das Internet erhalten haben, die USA Today Umfrage, die positiven Reaktionen, die wir in allen Staffeln
von den Fans und der Presse bekommen haben, hat zu einem großen Teil das Network beeinflusst und zur vierten
Staffel beigetragen," sagte er. "Deshalb kann ich mich gar nicht genug bei all denen bedanken, die uns
dieses Jahr unterstützt haben."
Bakula erzählte den Fans, dass er von der Fortsetzung bereits erfahren hatte, als es offiziell bekannt
gegeben wurde. Er war jedoch nicht hundertprozentig überzeugt, bis zu dem Tag, als UPN sein neues Programm
vorgestellt hat. "Ich bekam einen Anruf von Garry Hart [Präsident von Paramount Television Production]
in New York und er sagte, dass ich es nicht jedem verraten dürfte. Und das tat ich auch nicht. Aber es sah
danach aus, als kämen wir zurück. Aber so wie ich dieses Geschäft kenne, habe ich mich nicht bis
zum Donnerstag [dem 20. Mai] darauf verlassen", enthüllte der Schauspieler.
Der Darsteller war sehr zufrieden mit der Richtung, in die sich sein Charakter in der dritten Staffel entwickelt
hat. Er mochte es, wie Archers Situation ihn dazu gezwungen hat, einige schwerwiegende Entscheidungen zu treffen,
die er sonst nicht hätte treffen können. "Es war eine großartige Staffel für
Archer", sagte er. "Und als Schauspieler musste ich einige interessante und sorgfältige
Entscheidungen über viele Ereignisse treffen. Und ich denke, es ist nur natürlich, dass wenn ein Mensch
gezwungen ist, gegen seine Natur zu handeln, es einige Nachwirkungen geben wird. Ich vergleiche dies gern mit
Kriegsveteranen und wie sie aus dieser Sache herauskommen und sich zurück in die Gesellschaft integrieren, in
ihre Rolle, die für sie bestimmt war, bevor sie in den Krieg zogen. Für mich ist also die Bühne
aufgebaut, um eine weitere Staffel lang meinen Charakter zu erforschen und zu entdecken und ich hoffe, dass es
für jeden interessant wird."
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"Star Trek: Enterprise": Zieht sich Braga ein wenig zurück?
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Brannon Braga, Co-Creator von "Star Trek: Enterprise" zieht sich in der kommenden Staffel
möglicherweise "einen Schritt zurück" und erlaubt anderen Autoren der Serie, mehr
Verantwortung zu übernehmen. In einem Interview mit Dreamwatch sagte er, dass er sich noch unsicher über
seinen Grad der Beteiligung an der Serie nach dem Ende ihrer dritten Staffel sei.
"Ich weiß nicht, wie ich mich selbst übertreffen kann", sagte er. Braga sagte weiter, dass er
das Gefühl habe, dass die vergangene Staffel die beste [Staffel] aller "Star Trek"-Serien
sei, an denen er mitgearbeitet habe, meinte aber, dass Chris Black oder Manny Coto in der kommenden Staffel einige
seiner Aufgaben übernehmen könnten. Er selbst arbeitet ja mit Rick Berman an einer neuen Serie, die er
als Science Fiction bezeichnete, aber "kein Sci-Fi mit Leuten in Raumschiffen und Aliens, die
herumlaufen."
Dreamwatch #118 mit dem kompletten Interview erscheint Ende dieses Monats in Großbritannien.
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"Star Trek: Enterprise": Berman über 4. Staffel und Shatner.
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In der gerade erschienen neuesten Ausgabe des britischen "Star Trek Monthly-Magazins" gab Rick
Berman in einem Exklusivinterview einen kleinen Ausblick auf die vierte Staffel.
Er bestätigte, dass er Gespräche mit William Shatner über eine Gastrolle in der vierten Staffel
von "Star Trek Enterprise" geführt habe und dass er hofft, einen Gastauftritt von William
Shatner in der vierten Staffel realisieren zu können.
"Bill ist derzeit mit "The Practice" sehr beschäftigt und wird in der kommenden (ersten)
Staffel des Spin-Offs mitarbeiten. Wir hatten letzte Woche Gespräche, als wir uns mit dem Studio über
die Ausrichtung unterhielten, die wir [ENT] in der nächsten Staffel gerne geben würden und es gab dabei
zwei verschiedene Ideen, von denen wir denken, dass man aus ihnen ein gutes Vehikel für Bill entwickeln
könnte. Und hoffentlich werden wir eine der beiden für die kommende Staffel weiterverfolgen."
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"Star Trek: Raumschiff Enterprise" - DVD-Termine.
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Paramount hat jetzt die Veröffentlichungstermine aller drei "Raumschiff Enterprise"-Staffeln
bekannt gegeben. Diese werden nacheinander am 2. September, 4. November und 9. Dezember 2004 auf DVD
veröffentlicht werden. Das Box-Design unterscheidet sich von den Abmessungen zu den bisherigen Boxen der
bereits auf DVD veröffentlichten "Star Trek"-Serien. Details zur Ausstattung der DVDs gibt
es bislang noch nicht. Bild und Ton der Serie wurden restauriert, sodass die Qualität über dem Niveau
der bereits einzeln in den USA veröffentlichten "TOS"-Episoden liegen dürfte.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek - Enterprise (Classic, Staffel 1)" - 8 DVDs zum Preis von 95,00 EUR, voraussichtlicher Erscheinungstermin: 2. September 2004
"Star Trek - Enterprise (Classic, Staffel 2)" - 8 DVDs zum Preis von 95,00 EUR, voraussichtlicher Erscheinungstermin: 4. November 2004
"Star Trek - Enterprise (Classic, Staffel 3)" - 8 DVDs zum Preis von 95,00 EUR, voraussichtlicher Erscheinungstermin: 9. Dezember 2004.
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"Harry Potter 3": Weltpremiere in New York.
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"Harry Potter und der Gefangene von Azkaban", der dritte Film, der auf der Buchreihe von J.K.
Rowling basiert, hatte in der New York City's Radio Music Hall am 23. Mai vor ungefähr 6000 Fans seine
Weltpremiere, wie Reuters berichtet.
Wie üblich kam es dabei zu einem großen Auflauf vor der Halle, wo Fans hofften, einen Blick auf Daniel
Radcliffe und seine Co-Stars Emma Watson und Rupert Grint werfen zu können.
Nach dem Film gab es von den Zuschauern gemischte Reaktionen. Einige waren irritiert ob des von ihnen
wahrgenommenen Mangels an Exposition und hatten das Gefühl, die Story wirke gehetzt. Andere hatten die
Special Effects genossen und lobten den Realismus, den der neue Regisseur Alfonso Cuaron (Y Tu Mama Tambien)
in den Film gebracht habe. Der Film wird weltweit am 4. Juni in den Kinosälen starten.
Informationen zum Thema:
http://harrypotter.warnerbros.de - Offizielle Homepage (deutsch)
http://www.harrypotter.com - Offizielle Homepage (englisch)
Shopping-Tipps zum Thema:
"Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 15,50 EUR
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"Harry Potter": Darsteller über die Zukunft.
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Die "Harry Potter"-Darsteller Daniel Radcliffe (Harry Potter), Emma Watson (Hermine Granger) und
Rupert Grint (Ronald 'Ron' Weasley) machen einige dunkle Voraussagen über die Entwicklung ihrer Charaktere in
den letzten beiden Büchern der Serie von J.K.Rowling. "Die Leute werden mich dafür hassen, dass ich
das sage, aber ich hatte schon immer den Verdacht, dass Harry vielleicht sterben könnte", sagte
Radcliffe während einer Pressekonferenz zum neuesten "Harry Potter"-Film "Harry
Potter und der Gefangene von Askaban". "Harry und Voldemort haben dasselbe Herz in sich, wie man im
vierten Buch sehen wird. Die einzige Möglichkeit, dass Voldemort stirbt, ist, dass Harry auch stirbt."
Auch Grint, der Harrys besten Freund Ron Weasley spielt, sieht seinen Charakter eine Wende ins Schlechtere machen.
"Ich würde gerne sehen, dass er etwas boshafter wird", sagte Grint. "Ich wollte schon immer
eine boshafte Person spielen." Die einzig aufmunternde Aussage kam von Emma Watson, die hohe Erwartungen an
ihren Charakter Hermine Granger stellt. "Ich hoffe, sie endet damit, etwas zu tun, das sie liebt", sagte
sie. "Vielleicht mit Ron, wenn sie das glücklich macht". "Harry Potter und der Gefangene
von Askaban", nach dem dritten Buch von J.K.Rowling, startet am 03. Juni in den deutschen Kinos.
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"Harry Potter IV": Die ersten Darsteller.
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Brendan Gleeson, gerade als König Menelaos in "Troja" zu sehen, sowie die britische
Sitcom-Queen Frances de la Tour, wurden als weitere Darsteller für den vierten
"Harry-Potter"-Film "Harry Potter und der Feuerkelch" bekannt gegeben - so
jedenfalls BBC Newsround. Gleeson wird dabei die Rolle des Mad-Eye Moody übernehmen, de la Tour wird Madame
Maxine spielen.
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"Kampfstern Galactica 2003: Dirk Benedict ist kritisch!
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Unter der Regie von Rod K. Hardy wird derzeit die vierte Episode der neuen US-Serie "Battlestar
Galactica" gedreht, die sich vor allem um die Person des Zak Adama (Apollos Bruder) drehen wird. Die
Episode trägt den Namen "Act of Contrition" und wird in der Rolle des Zak Adama nicht den in der
Miniserie auf Fotos zu sehenden Clarke Hudson zeigen.
Für die fünfte Folge wurde Sergio Mimica-Gezzan verpflichtet, der zuvor die Episode "High
Hopes" aus der Miniserie "Taken" inszeniert hatte.
Dirk Benedict (Starbuck in der Originalserie) hat offensichtlich die Rolle von Richard Hatch als schärfster
Kritiker der neuen Serie übernommen und findet im neuen Dreamwatch-Magazine anscheinend harte Worte für
die Reimagination - insbesondere dafür, dass "Starbuck" nun weiblich ist. Da bis zu seiner
Verpflichtung als Gaststar in der neuen Serie Hatch ähnlich verächtlich über die neue Serie
gesprochen hatte, wird in einigen Foren spöttisch gefragt, welche Rolle denn Dirk Benedict in der Neuauflage
haben möchte...
Derweil hat die "Colonial Fan Force" ihr Spendenziel von 10.000 US-Dollar erreicht und kann nun
Septemberausgabe von Cinescape und in der Daily Variety-Ausgabe vom 17. September die gewünschten Anzeigen
für ein Revival der Serie mit der Originalbesetzung schalten.
Informationen zum Thema:
http://www.galactica2003.net
http://www.colonialfanforce.org
Shopping-Tipps zum Thema:
"Battlestar Galactica - The Mini Series (UK Import)" - DVD zum Preis von 24,99 EUR
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"Stargate Atlantis" in der "TV Zone".
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Die neueste Ausgabe des US-Magazins TV-Zone berichtet in seiner Titelgeschichte ausführlich über die
neue "Stargate SG-1"-Spin-Off-Serie "Stargate Atlantis".
"Dieser Pilotfilm ist das größte und hoffentlich das Beste, was ich jemals gemacht habe",
sagte Martin Wood, einer der Regisseure der Serie. Er sprach insbesondere über die Hubschrauber-Szene zu
Beginn des Films, die in einem Gletscher gedreht wurde, um die Antarktis darzustellen. "Da war ein
Hubschrauber und Richard Dean Anderson (Colonel O'Neill) saß im vorderen Passagiersitz", erklärte
Wood. Man kann ihn in allen Szenen sehen, während der Hubschrauber durch die Luft peitscht. An einem Punkt
sprachen wir gerade über Funk und Richard sagte so etwas wie 'Los! Lasst uns mehr Loopings machen.' Richard
hatte eine Menge Spaß.
Während die ersten Folgen von "Stargate Atlantis" noch in der Nachbereitung sind, gab Wood
die ersten Hinweise auf die Eröffnungssequenz des Pilotfilms.
"Ich erinnere mich, wie ich den Regieraum betrat, als Brad Wright und Robert Cooper (Executive Producers)
einen Produzenten-Schnitt des Films machten. Sie spielten Joel Goldsmith's Musik über den
Eröffnungstitel, mit den riesigen dahinfegenden Bildern von Bergen und Gletschern, die ich einige Tage zuvor
aufgenommen hatte. Brad rief mich zu sich herüber, um einen Blick auf das Filmmaterial zu werfen und ich
bekam einen kurzen Eindruck."
Informationen zum Thema:
http://www.visimag.com/tvzone/
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"The Chronicles of Riddick" Vin Diesel über Judi Dench.
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Vin Diesel, der in seiner wohl bekanntesten Rolle in dem Science Fiction-Film "The Chronicles of
Riddick" zurückkehren wird, erzählte Sci-Fi Wire, dass er sich persönlich dafür
eingesetzt hat, um Judi Dench für eine Rolle in dem Film zu gewinnen. "Ich flog nach London und ich
habe mir eine Theateraufführung von ihr und einer anderen Schauspielerin namens Maggie Smith angesehen",
erzählte Diesel in dem Interview. "Und ich begann sie anzuwerben. Ich habe sie flehendlich angebettelt
und gebeten und sagte: 'Wissen sie, dieser Charakter ist für sie geschrieben und sie sind dieser Charakter.
So sollte er gespielt werden.' Und sie mochte dies."
Diesel, ein Fan des Rollenspiels "Dungeons & Dragons" und anderen Fantasy-Geschichten, fand eine
Geistesverwandte in der britischen Darstellerin. "In Vancouver [wo 'Riddick' gedreht wurde] konnten wir
zusammen essen und wie zwei Kinder in diesem ganzen Universum spielen. Wir konnten uns nur über
Fantasy-Themen unterhalten. Eine Unterhaltung, die man normalerweise mit einem Freund führt, nachdem man
Ralph Bakshis 'Herr der Ringe' gesehen hat, wissen sie was ich meine? ... Wirklich, wirklich cool."
Diesel, der auch als Produzent an 'Riddick' mitgewirkt hat, sagte, dass er sehr weit ging, um Dench für die
Rolle von Aeron gewinnen, welche sehr wichtig in dem Film ist. "Ich meine, ich konnte mir niemanden anders
für die Rolle vorstellen außer Judi Dench", sagte er. "Ich machte dies allen klar. Es war
sehr wichtig für mich, dass Judi Dench die Rolle der Aeron spielte." Er fügte hinzu: "Sie hat
zwar nicht ihr Leben damit verbracht, 'Dungeon & Dragons' zu spielen, aber Theater ist in seinem Kern auch
Mythologie-basiert. Wir könnten uns unzählige Shakespeare-Stücke ansehen. Es geht einfach immer
weiter. Die mythologischen Bezüge in vielen der Stücke, die sie spielt, leben weiter."
Diesel fügte hinzu, dass er es nur bereut, es nicht geschafft zu haben, eine Runde D&D mit Dench zu spielen.
"Wie ich schon sagte, sie spielt nicht 'Dungeons & Dragons' und sie spielt auch nicht unbedingt die
Videospiele. Aber sie ist interessiert." Hat er es wenigstens versucht? "Fast", sagte er.
"Wenn es nach mir ginge, ich hätte es getan."
Der Film startet am 11. Juni 2004 in den amerikanischen Kinos und hierzulande am 12. August.
Informationen zum Thema:
http://www.thechroniclesofriddick.com
Shopping-Tipps zum Thema:
"Pitch Black - Planet der Finsternis" - DVD zum Preis von 14,99 EUR
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"Godspeed": Mit Harrison Ford.
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Im Herbst will James Camerons Lightstorm-Entertainment mit den Arbeiten beginnen, sodass Ford bereits Anfang 2005
mit den Dreharbeiten beginnen kann. Douglas Pearsons "Godspeed" handelt von einer internationalen
Raumstation, auf der sich für die Besatzung lebensbedrohliche Dinge ereignen. Der Film soll in Richtung
"Alien" gehen, so spekulieren Beobachter. Cameron wird jedoch nur als Produzent für den Film
auftreten. Ein Regisseur wird noch gesucht.
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"CSI: New York": VOX hat zugeschnappt!
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Angesichts des großen Erfolges von "CSI" und "CSI: Miami" ist die Tatsache
an sich keine große Überraschung, allerhöchstens der frühe Zeitpunkt: VOX hat auch die dritte
Serie des Franchises, die in den USA (bis auf den Backdoor-Piloten) noch gar nicht ausgestrahlte Serie
"CSI: New York" gekauft. Dies im Übrigen auch, bevor die Serie den TV-Einkäufern
überhaupt offiziell vorgestellt wurde, dies wurde vor kurzem von Alliance Atlantis bekannt gegeben.
Auch die britische TV-Station "Five", das französische "TF1", Spaniens
"Telecinco" und Australiens "Channel 9" haben die Serie bereits gekauft, weitere Verkäufe
werden bei der offiziellen Präsentation für ausländische Einkäufer erwartet.
Ted Riley, Chef des internationalen Verkaufs bei Alliance Atlantis sagte: "Dass diese fünf starken
TV-Sender nun alle drei CSI-Serien gekauft haben, ist ein Ausdruck von beeindruckender Unterstützung für
das weltweit populärste Drama-Franchise."
"CSI" und "CSI: Miami" sind inzwischen rund 150 mal weltweit verkauft worden und
es steht zu erwarten, dass "CSI: New York" diese Zahl auch bald erreicht.
Derweil äußerte sich gemäß diesem Artikel Les Moonves, Präsident von CBS, zu
"CSI: New York". Zum einen meinte er, er denke nicht einmal über eine vierte
"CSI"-Serie nach, zumindest nicht innerhalb eines Jahres. Er wies dabei darauf hin, dass die drei
originalen Executive Producers nun jede/r schon eine eigene Serie als Showrunner betreuen - Carol Mendelsohn bei
"CSI", Ann Donahue bei "CSI: Miami" und Franchise-Erfinder Anthony Zuiker bei
"CSI: New York".
Zum Angriff auf NBCs "Law&Order" durch "CSI: New York" meinte er unter anderem:
"Wir haben nun endlich einen Baseball-Schläger in unserer Hand, mit dem wir mittwochs auf den Plan
treten können. Und dass es New York gegen New York ist, macht mir keine Angst." [Auch Law&Order spielt
in New York].
Nach Ansicht eines nicht näher bezeichneten "Media Executives" könnte sich der Angriff auf
"Law&Order" für CBS sehr bald auszahlen. Er wird mit ""[Law & Order ist] eine alte
Serie, die sich überlebt hat. Man muss sich nur ansehen, wie [Without a] Trace [die NBC-Serie] ER
verfrühstückt - genau das gleiche wird man nun mittwochs erleben." zitiert.
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"The Day after Tomorrow": Roland Emmerich über die Botschaft des Films.
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In einem Interview mit Sci Fi Wire hat sich Regisseur Roland Emmerich zu seinem neuesten Film "The Day
After Tomorrow" im Allgemeinen und zur Botschaft des Films im Speziellen geäußert. Eigentlich,
so sagte er, habe er Katastrophenfilmen abgeschworen, sei aber zum Genre zurück gekehrt, da er sich
verpflichtet sah, sich mit der Botschaft des Filmes über die Konsequenzen globaler Erwärmung zu
befassen.
"Ich hoffe, er [der Film] löst eine Diskussion aus", sagte Emmerich in einem Interview. "Es
löst [eigentlich] schon eine Diskussion aus, wenn Sie wissen, was ich meine. (...) Es ist deshalb eigentlich
egal, ob dieser Film ein Erfolg wird oder nicht.
Er sagte, dass ihn die Lektüre von Art Bells Buch "Sturmwarnung" ("The Coming Global
Superstorm") zu dem Film inspiriert habe. "Nach Independence Day wollte ich eigentlich keine
Katastrophenfilme mehr machen", sagte Emmerich. "Ich wollte mich nämlich nicht wiederholen. Aber
ich dachte mir auch 'Weißt Du, ich denke, dass dieser Film sich von Independence Day sehr unterscheiden
wird (...)' Wenn man etwas findet, womit man den Leuten eine Botschaft vermitteln kann, aber dennoch einen
spannenden Film machen kann, dann wird man sehr sehr enthusiastisch. Dann arbeitet man auch vermutlich
härter als normalerweise."
Der Film zeigt außerdem einen Präsidenten und einen Vizepräsidenten, die zumindest
oberflächlich den derzeitigen Bewohnern des Weißen Hauses ähneln. Dies war laut Emmerich durchaus
dazu gedacht, Kritik an der Politik der derzeitigen [US-]Regierung zu äußern.
"Wenn man einen Film darüber macht, dass die globale Erwärmung eine Eiszeit in Amerika verursacht,
dann muss man auch eine Regierung darstellen," sagte er. "Und wenn man das realistisch machen will,
dann muss man diese ähnlich derjenigen darstellen, die derzeit im Amt ist. Und es ist eine Tatsache, dass
diese [aktuelle US-Regierung] nichts für den Schutz der Umwelt tut. Sie denken, dass das alles ein
großer Schwindel ist."
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"Mumie 3": Sommers will nicht!
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Stephen Sommers, der Regisseur der ersten beiden "Mumie"-Filme, erzählte SciFi Wire, dass
er keinen weiteren "Mumie"-Film machen will, falls sich Universal Pictures entscheidet Teil 3 zu
produzieren. "Ich habe meine 'Mumien' gemacht", sagte Summers in einem Interview. "Es wird
vielleicht einen dritten "Mumie" geben, aber ich brauchen einen kleinen Film über zwei Mädchen
die sich am Strand unterhalten." Sommers hat gerade "Van Helsing" fertig gestellt, der
Momentan in den Kinos ist.
Sommers fügte hinzu, dass das Letzte an das er momentan denkt Fortsetzungen der beiden Franchises sind.
"Viele Leute reden über Fortsetzungen, aber sie vergessen, dass ich derjenige bin, der sie machen
muss", sagte er. "Im Moment bin ich erschöpft. Sobald ich hiermit fertig bin gehe ich an den
Strand. Ich habe 16 Stunden am Tag gearbeitet, sieben Tage die Woche, für zwei Jahre." Stars der
"Mumien"-Teile hatten gesagt, dass sie an einer Fortsetzung interessiert sind.
Aber Sommers sagte über seine Arbeit: "Wir haben den Film vor drei Wochen beendet. Ich war am Montag
fertig, am Dienstag bin ich nach New York geflogen um das ganze Presse Zeugs zu machen, dann bin ich zurück
gekommen, hatte die Premiere, eröffnete den Film, gab ein Paar Interviews, und das ist es heute."
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"Goldene Palme" für Michael Moore.
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Für seinen kritischen Dokumentarfilm über den Anti-Terror-Krieg von US-Präsident George W. Bush ist
der amerikanische Regisseur Michael Moore bei den Filmfestspielen in Cannes am Samstag mit der Goldenen Palme
ausgezeichnet worden.
Moores Streifen mit dem Titel "Fahrenheit 9/11" berichtet von Verbindungen der Bush-Familie nach
Saudi-Arabien, darunter zur Familie des Moslemextremisten Osama bin Laden. Der Oscar-Preisträger
("Bowling for Columbine ") zeigt zudem Aufnahmen aus dem Irak-Krieg, darunter die irakischer
Verwundeter sowie von Gefangenen, die von US-Soldaten misshandelt wurden.
Moore gilt seit Jahren in den USA als einer der schärfsten Kritiker Bushs und hat die Abwahl des
Präsidenten bei der Wahl im November immer wieder öffentlich als eines seiner größten Ziele
bezeichnet. "Ich habe die große Hoffnung, dass sich die Dinge ändern werden", sagte Moore
nach der Auszeichnung am Samstag in der südfranzösischen Stadt.
Kritiker werfen Moore vor, weniger Aufklärung als reine Polemik zu betreiben und betrachten
"Fahrenheit 9/11" als gegen Bush gerichteten Propagandafilm, der die Präsidentenwahl
beeinflussen solle. Bereits vor den Filmfestspielen in Cannes hatte der Film für reichlich
Gesprächsstoff gesorgt. Das Mutterunternehmen der Produktionsfirma Miramax, Walt Disney, hatte
angekündigt, den Film in einem Wahljahr nicht vertreiben zu wollen.
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Neue Fantasytrilogie von New Line.
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Nach der "Herr der Ringe"-Trilogie hat New Line Cinema bereits den nächsten
Fantasy-Dreiteiler in Vorbereitung - diesmal allerdings für ein jüngeres Publikum. Philip Pullmans
preisgekrönte dreiteilige Fantasy-Buchreihe "His Dark Materials" soll mithilfe von Chris
Weitz als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent zum nächsten Hit des Studios werden.
Toby Emmerich und Mark Ordesky von New Line hoffen, die kürzlich aufgenommenen Verhandlungen mit Weitz bald
unterschriftsreif zu haben. Zunächst soll der Deal nur für den ersten Teil in trockene Tücher
gebracht werden. Ob Weitz dann auch für Teil zwei und drei als Regisseur oder nur als Produzent in Frage
kommt, ist noch nicht abzusehen.
Pullmans Fantasyromane - "Der goldene Kompass", "Das magische Messer" und
"Das Bernstein-Teleskop" - erzählen von zwei zwölfjährigen Kids, Lyra und Will,
die in einer magischen Welt mitten in einen erbitterten Kampf zwischen Hexenclans und Engeln, seelenlosen Kriegern
und gesichtslosen Schattenwesen geraten. Eine skizzenhafte Drehbuchversion von "Der goldene
Kompass" liegt bereits von Tom Stoppard vor.
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"Du fährst auf ‘ne Convention? Echt? Als welche Figur denn, Captain Kirk?" Die Reaktion
meines Arbeitskollegen ist weder originell noch neu. Nach elf Jahren auf "Star Trek"-Cons ist
man so ziemlich jede Erwiderung gewöhnt, hat man jeden schrägen Blick des Gegenübers schon
zur Genüge gesehen. Das ist normal, das gehört dazu - ja, es macht sogar einen Teil des
Reizes aus, wenn wir mal ehrlich sind. Klein-Humbi fährt auf Con. Ist doch ganz normal.
Bloß keine Umstände deswegen.
Wann und wie hat sie eigentlich angefangen, diese lieb gewonnene Sucht? Warum "Star
Trek"-Cons? Diese Fragen wird jeder Congänger anders beantworten. In meinem Fall tragen zwei
Leute massiv Schuld daran, dass man mich heute im Büro schief anguckt, wenn ich meine
Wochenendplanung präsentiere: Robert Vogel und Gates McFadden. Beiden bin ich ehrlich
dankbar.
Der wohl allseits bekannte Robert tauchte, es ist sicher schon 15 Jahre her, irgendwann
einmal im TV-Abendprogramm des Südwestfunks auf. An die Sendung kann ich mich kaum mehr
erinnern; ich vermute, dass es so eine Art call-in-Flohmarkt war, bei dem ganz normale
Leute ihren Tand im TV präsentieren konnten und nach der Sendung telefonisch für Kaufgesuche
zur Verfügung standen. Robert hatte nichts zu verkaufen, dafür aber eine Message: Er
wollte - und ich hoffe, mein Gedächtnis lässt mich jetzt nicht im Stich - auf das "Star
Trek"-Fandom in Deutschland aufmerksam machen und Freunde der Serien zu einem coming out
ermutigen. Raus aus der nerd-Ecke, rein ins Vergnügen! Nachdem die Sendung ausgestrahlt
war, eilte ich sofort zum Telefon und das Fandom war um einen stillen, aber offiziellen
Teilhaber reicher. Und der SWF hatte erfolgreich Geburtshelfer gespielt.
Dann kam - und wir machen jetzt einen gewaltigen Zeitsprung - 1994. "Raumschiff Enterprise:
Das nächste Jahrhundert" lief noch immer in Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen, und ein
paar emsige Leute in Mannheim machten sich auf, eine "Star Trek"-Convention auf die Beine zu
stellen. Das war cool, das war (für mich) neu und bisher nur etwas gewesen, was andere
Leute so erleben. Jahrelange neidvolle Blicke in die zahlreichen Clubzeitschriften, die
alle paar Wochen bei mir eintrudelten, hatten mir schnell gezeigt, was außerhalb von Deep
Space Eifel so abging, in der ich damals lebte. Die Mannheimer hatten auf jeden Fall vor,
eine Con zu stemmen - und kündigten eine ganze Reihe von Schauspielern aus den Serien an,
darunter Gates McFadden. Die gute "Ärztin" war zu dieser Zeit aufgrund der
TV-Ausstrahlungsweise von "TNG" ohnehin nahezu täglich in meinem Zimmer zu Gast, warum sollte
man also nicht auch mal den Gegenbesuch antreten und ihr in Mannheim "Hallo" sagen gehen?
Eine kleine Umfrage im Bekanntenkreis später war die Reisegruppe auf drei Personen
angestiegen und die "Stardream One" konnte sich über unsere Anmeldungen freuen. Klein-Humbi
auf ‘ner echten Convention. Sowas aber auch...
Verdamp‘ lang her. Aber was damals noch neu und aufregend war, ist heute ... noch immer neu
und aufregend. Eine Con im Jahr muss einfach sein, für mehr reicht das Geld meist nicht,
und hey: Man kommt herum. Mannheim, Hamm, Bonn... Ihr holt die Stars, ich hole den
ADAC-Atlas, ist gar kein Thema. Erstaunlich aber, dass die Schauspieler für mich
mittlerweile kaum noch einen Reiz darstellen. Nun gut, nach über 10 Jahren Jahren hat man
so einige gesehen, aber daran liegt es noch nicht einmal. Auch heute freue ich mich noch
über jeden angekündigten Stargast und gebe mir auch dankbar jedes Panel, das irgendwie in
den Zeitplan passt, aber der schlichte Zustand des Auf-der-Con-Seins hat die
Personenkult-Begeisterung in meinem Fall längst überholt. Das fiel mir am vergangenen
Wochenende plötzlich auf. Da könnte selbst Gates McFadden persönlich auftauchen, es würde
meinen Willen, mich zur Con anzumelden, in keinster Weise beeinflussen. Zur FedCon 14
(ähem...) ist noch kein einziger Star angekündigt - und ich hab‘ die Teilnehmernummer 797.
Natürlich habe ich Spaß daran, wenn sich in Ed Wassers Panel zwei Fans verloben, wenn Tim
Russ alte Billy-Joel-Lieder besser intoniert als der gute Billy selbst oder wenn Robert
Picardo sich in feinstem Hochdeutsch über die Unterwäsche anderer Leute auslässt. Ich finde
es auch beachtlich und inspirierend, wenn Nichelle Nichols über das "Trek"-Phänomen
philosophiert, dass einem ganz anders wird. Wie es in Bonn in diesem Jahr wieder geschehen
ist.
Aber, ganz ehrlich? Ich wäre auch ohne all das gekommen. Gebt mir die Pianobar, den
Händlerraum mit seinen Kisten voller "Trek"-Romane, gebt mir Marc Lees umwerfend komische
Moderationen und, ach was solls, gebt mir von mir aus auch Gerhard Raibles unvermeidliche
Karaoke-Einlage - das ist die Con! Der Rest ist Luxus, ist nettes Beiwerk. Die Gemeinschaft
zählt, das Miteinander. Kleines Beispiel: Ich stehe an der Kaffeetheke an, warte, bis ich
dran komme und blättere in einem frisch erworbenen "DS9"-Roman. Hinter mir steht ein Typ im
"Deep Space Nine"-Shirt. Es dauert keine zwei Augenblicke, und wir sind in eine mit Herzblut
und Begeisterung ausgetragene Diskussion über cardassianische Grenzpolitik verwickelt. Das
wir längst an der Theke stehen, bekommt keiner von uns mehr mit. Wo sonst hätte man so
etwas bringen können, ohne negativ aufzufallen? Zweites Beispiel: Auf der FedCon-Party im
vergangenen Jahr muss ich mal für kleine Commander. Vor mir am Waschbecken steht ein
bemerkenswertes Exemplar eines Klingonen, komplett mit allem ausgerüstet, was so dazu
gehört. Er kann wirklich nichts dafür, dass der ohnehin schon ausgeleierte Handtuch-Spender
fast von der Wand bricht, als er sich die Hände abtrocknen will. Aber als ich mit gespielter
Entrüstung "Typisch Klingonen!" murmele, wird der stolze Krieger knallrot im Gesicht. Ich
liebe Cons.
Und ich glaube, das ist es, was ich mit dem ganzen Gelabere hier eigentlich zum Ausdruck
bringen will. Ich brauche dieses wochenendliche Urlaubskonzentrat einfach, mindestens
einmal im Jahr. Muss einfach einmal im Jahr untertauchen in der Familie des Fandoms, in die
mich eine Flohmarktsendung im Regionalfernsehen damals geboren hat. Ich mag die Reise, das
Ärgern über teure Hotels beziehungsweise schlechte Jugendherbergen, ich mag es, dort immer
wieder die selben Nasen zu sehen, auch wenn ich die meisten noch nicht einmal mit Namen
kenne. Aber wenn Richard Biggs am Conwochenende stirbt, der schon des Öfteren ein gern
gesehener Gast dort war, und ich in die Gesichter der anderen Conteilnehmer blicke und
erkenne, dass sie diese Nachricht genauso umhaut, wie sie mich umhaut, dann weiß ich
einfach, dass ich in der richtigen Gesellschaft bin. Und mein Arbeitskollege würde
vermutlich nur fragen, wer überhaupt dieser Richard Biggs sei... dieser Muggel.
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Anmerkung:
Der Beitrag ist spoilerfrei, kann also auch von Allen gelesen werden, die nur die Folgen
kennen die bisher in Sat.1 gelaufen sind.
Ich bin seit 1983 ein Fan von "Star Trek". Seit ich in jenem Jahr im Alter von 11
Jahren mit "Morgen ist Gestern" meine erste "Raumschiff Enterprise" Folge im TV
gesehen habe. Inzwischen sind weitere 21 Jahre vergangen und ich bin noch immer Fan. Mit
wechselnder Begeisterung zwar, aber trotzdem treu und immer erfreut eine neue Folge aus
meinem Lieblings TV-SF-Universum zu sehen. Als vor drei Jahren der jüngste Spross der
"Star Trek" Familie an den Start ging war ich skeptischer als je zuvor was das
Konzept dieser neuen Serie anging. Ein Prequel - ein Vorgänger also - sollte es werden.
Damals dachte ich noch, was ist so interessant an der Vergangenheit der Zukunft. Was will
man uns Neues zeigen, dass wir aus den anderen vier Serien noch nicht kennen?
Letzten Mittwoch ist nun die dritte Staffel von "Enterprise" zu ende gegangen.
Beinahe wäre es auch die letzte Staffel der Serie gewesen, aber zumindest dieses Mal ist
"Enterprise" dem TV-Sensenmann noch einmal - vermutlich aber zum letzten Mal - knapp
entkommen.
Gut oder schlecht? Eine nicht ganz einfache Frage, die ich nun zu klären versuchen werde.
Die erste Staffel von "Enterprise" ist eigentlich ganz gelungen. Dank fähiger Leute
am Set konnte die Optik überzeugen und glaubhaft rüberbringen, man befinde sich in der
Zukunft, die aber noch vor Kirk liegt. Die Geschichten blieben leider meist hinter der
Qualität der Sets und der Spezialeffekte zurück, trotzdem war das erste Jahr von
"Enterprise" eigentlich ein ganz passables Jahr für "Star Trek". Einzig die
Charaktere wollten nicht so recht in Fahrt kommen. Man hört heute noch von Leuten, die
Tucker und Reed nicht auseinander halten können. Aber trotz aller Startschwierigkeiten und
Unkenrufen war das Ergebnis ein recht unterhaltsames erstes Jahr, routiniert inszeniert und
den ersten Staffeln von "The Next Generation", "Deep Space Nine" und
"Voyager" nicht wirklich unterlegen. Wirklich neue Geschichten in einem so gut
bekannten Universum sind halt schwierig zu finden. So gesehen war die Idee des temporalen
kalten Krieges ein ganz guter Einfall um etwas Schwung und frische Energie in die Serie zu
bringen. Die Folgen rund um diesen Konflikt zählen definitiv zu den besseren Kapiteln der
ersten beiden Staffeln.
Leider konnte die zweite Staffel das Niveau der ohnehin nicht völlig überzeigenden ersten
Staffel nicht halten. Nach ein paar ganz gelungenen Folgen stürzte die Serie in ein tiefes
schwarzes Loch der erzählerischen Tristesse. Die Serie hat zu dieser Zeit in den USA - aber
auch in Deutschland - viele Zuschauer verloren. Verdient, wenn man sich diese Phase
kreativen Notstandes rückblickend anschaut. Zum ersten Mal war eine zweite Staffel einer
"Star Trek"-Serie wesentlich schlechter als die erste. Jetzt möchte ich sogar sagen:
vielleicht war es auch gut so, denn sonst wäre man vielleicht nicht auf die Notbremse
gestiegen und hätte mit der letzten Folge der zweiten Staffel ein völlig neues Kapitel in
der Geschichte "Star Treks" aufgeschlagen - den Xindi Arc, der sich durch die ganze
dritte Staffel zieht.
Zwar begann die dritte Staffel etwas holprig, aber schon bald zeigte sich, dass die Autoren
endlich damit begannen neue und vor allem spannendere Geschichten zu erzählen als in den
ersten beiden Staffeln. Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte man wieder einen gewissen
"Sense of Wonder" bei "Star Trek" wahrnehmen. Die Charaktere wurden endlich
interessanter und vertieft, während die ganze Serie endlich ein Ziel vor Augen hatte. Auch
wenn es wieder einmal "nur" die Rettung der Erde war, so gab es der Staffel Substanz und
einen starken Spannungsbogen, der zumindest ab der Mitte der Staffel so gut wie nie
unterbrochen wurde. Nicht nur die Qualität der Folgen und der Geschichten sowie der
Charakterisierungen legten stark zu, auch die Musik und die Effekte erreichten ganz neue
Qualitäten. Gerade die Musik war in den modernen "Star Trek"-Serien oft ein
Stiefkind. Um nicht zu sehr von der Handlung abzulenken wurde sie eher ruhig und
unauffälliger als in anderen Serien gehalten. Das hat sich bei "Enterprise" nun
glücklicherweise geändert. Sie ist nun mehr als je zuvor in der Geschichte von "Star
Trek" ein wichtiges Element der dramatischen Inszenierung. Die Effekte waren bei
"Star Trek" zwar schon immer auf höchstem (TV-) Niveau, aber die dritte
"Enterprise"-Staffel erreicht auch hier bisher ungekannte Höhen. Nie wurden die SFX
einfallsreicher und detailverliebter inszeniert als hier, geradeso als ob die bessere
Qualität der Drehbücher gleichermaßen den Ergeiz des SFX-Teams inspiriert hätte immer noch
bessere Ergebnisse zu liefern. Man möchte sagen, aus den Technikern der Computeranimationen
sind nun wahre Künstler geworden.
Leider kein Licht ohne Schatten. Trotz einer enormen Verbesserung in beinahe allen Aspekten
der Serie sanken die Quoten weiter und "Enterprise" stand kurz vor der Absetzung.
Falls man den Verantwortlichen beim Sender UPN glauben kann, dann haben nicht zuletzt die
Aktionen beherzter Fans die Weichen für eine weitere Staffel gestellt. Doch der neue
Sendeplatz am Freitagabend verheißt nichts Gutes. In den Sechzigern wurde auch die
Originalserie auf das Abstellgleis namens Freitagabend verschoben, als man sie trotz
Fanprotesten loswerden wollte. So bleibt zu befürchten, dass die vierte Staffel tatsächlich
das letzte sein wird, was man von "Enterprise" sehen wird. Zuschauergewinne auf
diesem Sendeplatz sind zwar nicht unmöglich, aber aufgrund der Erfahrungswerte leider
unwahrscheinlich.
Aber nach dem Finale der dritten Staffel wird nun im Fandom schon diskutiert, ob die
Verlängerung nicht doch ein Fehler war. Was war passiert?
"Zero Hour" bringt den Xindi-Arc zu einem vernünftigen Ende. Zwar bleiben einige
Fragen offen, aber der Abschluss ist durchaus geglückt, wenn er auch nicht an die ganz
großen Highlights der dritten Staffel herankommt, dafür ist das nunmehrige Staffelfinale in
den ersten 35 Minuten zu routiniert erzählt. Das eigentliche Problem der Folge sind dann
aber die letzten paar Minuten. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, was ich selbst
davon halten soll. Das ganze eine Überraschung zu nennen wäre untertrieben. Als ich zuerst
davon im Internet gelesen hatte konnte ich es gar nicht glauben, zu verrückt erschien mir
die Idee. Erst als ich die Folge selbst gesehen habe musste ich es wohl glauben. Es kommt
natürlich immer darauf an, was die Autoren daraus machen werden, aber trotz einer Aussage
von Scott Backula (Captain Archer) in einem Interview, dies sei das einzige gefilmte Ende -
Absetzung oder nicht - gewesen, so erscheint es ohne Kenntnis der Fortsetzung im Herbst
eher so als hätte man einfach eine ziemlich verrückte Idee für den unwahrscheinlichen Fall
einer Fortsetzung gesucht, um die Zuschauer dazu zu bringen in die vierte Staffel
reinzuschauen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man eine "Star
Trek"-Serie so enden hätte lassen.
Was nun bleibt ist abzuwarten. Erst nach der vierten Staffel werden wir wissen, ob es gut
war die Serie fortzusetzen. Nach der zweiten hätten wahrscheinlich mehr Fans eine Absetzung
begrüßt als jetzt nach der wesentlich gelungeneren dritten. Und trotz dieses absolut
unberechenbaren und irgendwie schon fast absurden Cliffangers, den uns Berman und Braga
hier vorwerfen, kann man nur sagen: wir sollten "Enterprise" auch diese Chance geben,
denn nur was lebt kann blühen und gedeihen. Zu früh abgesetzte Genre Serien gab es in den
letzten Jahren ohnehin mehr als genug.
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Was könnte am Anfang eines Nachrufes auf Richard "Rick" Biggs passender sein, als der Toast,
den Captain Sheridan in der "Babylon 5"-Folge "Der Weg ins Licht" (Sleeping in Light,
5.20) ausspricht?
Wohl deshalb beginnt auch das "Memorial-Video" (Link unten), das John Hudgens für Rick
gemacht hat, mit dieser Szene.
"Typical human-life-span is almost a hundred years, but it´s barely a second compared to
what´s out there."
Eine knappe halbe Sekunde blieb Rick Biggs demnach leider nur vergönnt. Geboren am 18. März
1960 in Columbus, Ohio, war seine Kindheit davon geprägt, von einer Air-Force-Basis zur
anderen umzuziehen, da seine Eltern beim Militär waren - ein Familienhintergrund, der ja
auch dem von ihm in "Babylon 5" verkörperten Charakter "Dr. Stephen Franklin" nicht
ganz fremd war.
Bevor er mit 17 bereits über die Hauptrolle in "The Wiz" für eine regionale
Theatergruppe seine Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckte, war er eigentlich auf
dem besten Wege, ein Arzt zu werden - eine Vergangenheit, die ich später in seiner Karriere
"einholte". Ob als Dr. Marcus Hunter, den er von 1987-92 in der Serie "Zeit der
Sehnsucht" (Days of Our Lives) verkörperte oder in der Rolle, die ihn in die Herzen der
Genrefans brachte - als Dr. Stephen Franklin in "Babylon 5" - im Übrigen der
einzige Stammcharakter aus "Babylon 5", der auch im Spin-Off "Crusade" einen
Gastauftritt hatte.
Zuletzt war in der "Springfield Story" (Guiding Light), in "Alabama Dreams"
(Any Day Now) und in der kurzlebigen Serie "Tremors" zu sehen.
"It seems, you just start getting it right and then - it´s over"
Im Jahre 1998 hatte Rick seine Frau Lori geheiratet, die nun mit den beiden gemeinsamen
Kindern RJ und Hunter zurück bleibt. Joe Straczynski beschrieb ihn als "einfach wunderbaren,
ehrenvollen und aufrechten Menschen. Außerordentlich zuverlässig und immer hilfsbereit." -
etwas, das die, die ihn auf Conventions kennen lernen durften, wahrscheinlich ebenso
unterschreiben würden wie die Aussage von Bruce Boxleitner und Melissa Gilbert "Er war die
Seele der Babylon 5-Familie".
Richard James Biggs II starb am 22. Mai 2004 (dem Geburtstag seines vor wenigen Wochen
verstorbenen "B5"-Serienvaters Paul Winfield) in den frühen Morgenstunden. Wir
werden ihn nie vergessen.
"Each Voice enriches us and ennobles us and each voice lost diminishes us." (G’Kar)
Informationen zum Thema:
http://download.theforce.net/theater/temp/rickbiggs_320.mov - Memorial Video
http://www.thegalacticgateway.com/rick.html - Patricia Tallmanns Webseite
http://www.gilbert-boxleitner.com - Bruce Boxleitner & Melissa Gilberts Website
http://www.jmsnews.com/msg.aspx?id=1-17099 - JMS
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
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(Zurück zum Inhalt)
Aus der Bullyparade ins Kino. Nach dem Erfolg von "Der Schuh des Manitu" kommen
Bully und Konsorten am 22. Juli erneut ins Kino. Diesmal mit einer Verfilmung ihrer
legendären "Star Trek"-Pardodie "Unser (T)Raumschiff". Und darum geht es: Im
Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen
der ersten Siedler zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu
vernichten. Und tatsächlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen.
1.: "Wie macht man aus einem Zwei-Minuten-Sketch einen 90 Minuten Film?"
Nicht ganz leicht, da die Komik der Sketche ja eigentlich von der permanenten Langeweile
der Protagonisten lebt. Das wichtigste war mir: Kork, Schrotty und Spuck dürfen die
Geschichte nicht tragen müssen. Lass sie dabei sein, mehr nicht. Deshalb musste es einen
Gegenpart geben. Und das konnte nur ein wahnsinnig gutaussehender Mann sein, der auf Frauen
steht. Der dadurch entstehende Beziehungsclinch ist wichtiger, als der ganze Rest. Der muss
funktionieren.
2.: "'(T)Raumschiff Suprise - PERIODE 1' wurde gedreht, weil die Zuschauer der
'bullyparade' es in einer Urabstimmung beschlossen haben. Er ist somit der erste wirklich
demokratische Film. Ist das die längst fällige Reform des Kinos?"
Ich hoffe zumindest, sie damit einleiten zu können. Ich wurde so ein bisschen angestachelt
durch die Reformpläne der Bundesregierung, die zur Drehzeit gerade in die heiße Phase
gingen. Ich kann nur sagen: Ich halte meine Wahlversprechen! Meine Parteifreunde und ich
waren mit dem Wahlergebnis sehr zufrieden. Was mich besonders beeindruckt hat: Die Leute
sind ja nicht demokratiemüde. Sie wollen wählen. Nur - sie wollen etwas wählen, was ihnen
Spaß macht.
3.: "In dem Film gibt es 'Star Trek'-like eine Zeitreise - waren Zeitreisen schon dein
Kindheitstraum?"
Ja, und wenn du dich dann damit auseinandersetzt, merkst du, wie unfassbar viele
Möglichkeiten es gibt. Wir haben uns als erstes gefragt: Wo wollen wir eigentlich hin? Und
gleich danach: Was können wir bezahlen? Das alte Rom, die Inquisition, die französische
Revolution oder die WM `74...? Irgendwann sind wir in der Ritterzeit gelandet, die ich auch
sehr spannend finde, weil ich diese alten Ritterfilme liebe. Schadet also auch nichts, wenn
man davon einige gesehen hat. Wenn man will, kann man in unserem Film ganz viele
Anspielungen entdecken. Anspielungen auf Klischees des jeweiligen Genres, auf Spielweisen,
sogar auf deutsche Synchrontexte. Aber trotz aller Inspiration aus der Filmgeschichte hoffe
ich doch schwer, dass es ein Bully-Film geworden ist. Ich neige nur dazu, in einzelne
Szenen ganz viel rein zu packen. Weil ich es selbst liebe, in einem Film auch beim sechsten
Mal Sehen noch etwas neues zu entdecken.
Informationen zum Thema:
http://www.periode1.de - Die offizielle "(T)Raumschiff Suprise - PERIODE 1"-Seite
Shopping-Tipps zum Thema:
"Der Schuh des Manitu - Extra Large (Special Edition)" - 2 DVDs zum Preis von 29,99 EUR
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7. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
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Die Galileo 7 Convention & Patrick Stewart
Zum Thema: Autogramme
Hi, zuerst einmal schöne Grüße aus Österreich. Warum ich euch schreibe, ist zwar für
Einige eine Kleinigkeit, aber für mich eine herbe Enttäuschung. Und zwar betrifft es Patrick Stewart.
Wie wohl schon jeder weiß, kommt Patrick Stewart auf die Galileo 7. Großartiger Coup. Wenn ich es mir
leisten könnte, würde ich gerne hinfahren. Aber mein Finanzminister hat NEIN gesagt. O.K. sagte ich und
meldete mich bei den Veranstaltern von der Galileo 7.
Warum ich das tat, ist, ein Autogramm von Patrick Stewart zu bekommen. Und zwar eines auf ein Gruppenbild der
TNG-Crew. Die Veranstalter schrieben mir auch gleich zurück. Besten Dank nochmals. Aber P.S. gibt keine
Autogramme auf den Con!!!
Zuerst dachte ich mir, das ist ein Schreibfehler. Das gibt es doch nicht. Dann schrieben sie noch, es gibt schon
Autogramme von P.S., aber solche, die er irgendwann und irgendwo geschrieben hat. Natürlich auf ein
Portraitbild. Ob es jetzt mit der Uniform ist oder nicht, da habe ich keine Ahnung. Was mich am meisten
stört, ist, warum gibt er keine Autogramme? Ist er schon so groß geworden, dass ihn das nicht mehr
interessiert??? Oder hält er von Star-Trek wirklich nichts mehr??? Wem hat er es denn zu verdanken, dass er
einem größeren Publikum bekannt geworden ist?
Nur durch uns Fans. Woche für Woche haben wir unsere Flimmerkiste eingeschaltet, um die Abenteuer rund um
Cpt.Picard zu sehen. Welche Möglichkeit gibt es, das sich P.S. herablässt, und uns unsere Wünsche
zu erfüllen? Wie wäre es, wenn ich ihm 100 Euro anbieten würde für ein Autogramm auf ein
Gruppenbild? Würde er dann vielleicht JA sagen? Das ist jetzt natürlich starker Tobak, aber irgendwie
muss ich meinen Frust loslassen. Oder gibt es andere Gründe, warum er es nicht tut, von denen ich nichts
weiß? Ich hoffe damit, viel Diskussionsstoff geliefert zu haben!
- Thomas Scherzinger
Anmerkung der Redaktion: Auf jeden Fall und vielen Dank für diesen Denkanstoß!
Wie denken Sie denn, liebe Leser, über dieses Thema? Seien Sie bitte nicht schüchtern und schreiben Sie
uns Ihre Meinung an die Mailadresse
leserbriefe@corona-magazine.de oder diskutieren Sie doch dazu
einfach mal ein wenig im Corona Forum unter
http://www.corona-magazine.de/forum. Wir sind gespannt
und freuen uns auf Ihr Feedback.
Corona Magazine #122
Feedback zum Spotlight und SF beyond
Hallo Corona, hallo SF-Fans, lange habe ich Euer Magazin als Nicht-Abonnent einfach auf Eurer Homepage gelesen,
gerade die jüngst erschienenen Artikel zu CSI und Six Feet Under
haben mich davon überzeugt, das Magazin zu abonnieren.
Als SF-Fan finde ich es nämlich auch schön, von anderen SF-Fans Serien vorgestellt zu bekommen, die sie
mögen, auch wenn sie nicht 100%ig (oder auch gar nicht) ins Genre passen. Danke dafür, denn beide
Anregungen waren (auch wenn ich SFU schon länger genoss) für mich Volltreffer - ich hoffe ja auf eine
baldige Vorstellung von CSI New York (sobald das mal angelaufen ist).
Hervorheben möchte ich auch noch die unterschiedlichen Spotlights, die eine schöne Bandbreite des Genres
zeigen, auch wenn ich mich frage, warum zum Beispiel Jeremiah oder Stargate dort nie vorkamen sonden immer im
"Inneren" des Magazins versteckt werden - da ist dann doch noch die "reine Star
Trek-Vergangenheit" des Corona ein wenig zu spüren, wenn "New Voyages" (bei allem Lob für
den Artikel selbst) da ein Spotlight bekommt. Da finde ich, könntet Ihr noch ein wenig offener werden. A
propos verstecken: Auch Science Fiction beyond, meine derzeitige Lieblingsrubrik, ist mir fast zu versteckt, vor
allem aber (wenn man nur den Corona liest) zu kurz. [...]
Nun noch zum Leserbrief von Karl-Josef Adler: Ich bin kein großer Freund davon, dass mir gleich zu Anfang
die Schublade genannt wird, in die ich den jeweiligen Artikel stecken soll - da würde mein innerer
Schweinehund wahrscheinlich das Lesen manches Artikels dann verhindern, da man ja gegenüber manchem ja auch
Vorurteile hat ;-). Daher ist es mir lieber, das Ganze wird mir eingehend beschrieben und ich kann dann selbst
entscheiden, ob ich das als "interessant für mich" oder "weniger interessant" einordne.
Oder in welche Kategorie hättet ihr Alias getan (1. Staffel, vor allem) Ich erinnere mich dunkel an eine
ganze Menge Genres, die damals als zutreffend genannt wurden.
- Peter Michalski
(Zurück zum Inhalt)
Samstag, 05. Juni 2004 |
| 16.05 Uhr |
Special Unit 2 - Die Monsterjäger
Diese Brüder kommen meist zu zweit |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.13 Uhr |
Cyberheidi
Ein Programmierer ist in sein Computerspiel geraten und kommt nicht mehr heraus. Außerdem verliebt sich eine Computerfigur in ihn. SF aus deutschen Landen. |
13th Street |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
Matrix
Keanu Reeves als Hacker Neo, der erfahren muss das die Welt in der er lebt nur eine computergenerierte Illusion ist. Das kann einen zur Rebellion treiben. |
SF 1 |
Wdh |
|
Sonntag, 06. Juni 2004 |
| 13.00 Uhr |
Odyssey 5
Premiere (1) |
Sat 1 |
1st |
| 19.15 Uhr |
Jeremiah
Deus Ex Machina |
Premiere 1 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Verlockende Falle
Sean Connery und Catherine Zeta-Jones als Einbrecher und Versicherungsagent, die bei dem großen Coup zusammen arbeiten. |
ORF 1 |
Wdh |
|
Montag, 07. Juni 2004 |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Schießwütig |
VOX |
1st |
| 21.50 Uhr |
Mind Breakers
Adam Baldwin und Robert Englund sind zusammen mit vier weiteren Personen von Aliens entführt worden, die friedfertigere Menschen züchten wollen. B-Movie |
Sci Fi |
Wdh |
| 00.20 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Der Faktor Mensch |
Kabel 1 |
1st |
|
Dienstag, 08. Juni 2004 |
| 12.35 Uhr |
Das Steinzeitsyndrom
B-Movie von 1966. Ein Raumschiff muss auf einem Planeten notlanden und die Rettungsmannschaft trifft erst 18 Jahre später ein. |
Sci Fi |
Wdh |
| 23.15 Uhr |
Steven Spielbergs Fantastische Geschichten
Zeitzeichen |
ATV+ |
Wdh |
| 23.20 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Ein starkes Team |
ORF 1 |
Wdh |
|
Mittwoch, 09. Juni 2004 |
| 20.15 Uhr |
Lost In Space
Gary Oldman als Ultrabösewicht auf einem Raumschiff, das sich verflogen hat. Und eine Familie, die praktisch nur aus Genies besteht ist auch noch an Bord. |
Kabel1 |
Wdh |
| 21.40 Uhr |
Eraser
Arnold Schwarzenegger als Vertrauensperson. Keine Angst, er tut nur so als ob er seine Zielperson tötet. Solange die nicht böse ist. |
ATV+ |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Witchblade - Die Waffe der Götter
Palindrom |
RTL II |
1st |
|
Donnerstag, 10. Juni 2004 |
| 20.15 Uhr |
Das Kartell
Harrison Ford als CIA Agent Jack Ryan. Der Präsident hat einen Befehl gegeben, den er nicht geben konnte und nun muss Jack die Jungs aus der kolumbianischen Hölle rausholen. |
Pro 7 |
Wdh |
| 22.20 Uhr |
Three Kings
George Cloony und Ice Cube als Soldaten im ersten Golfkrieg, die sich eines der geheimen Goldlager Husseins unter den Nagel reißen wollen. |
RTL |
Wdh |
| 23.05 Uhr |
Scream 2
Der Messermörder mit der komischen Maske und dem Filmkomplex ist wieder unterwegs. Und hinter Neve Campbell her. |
Pro 7 |
Wdh |
|
Freitag, 11. Juni 2004 |
| 20.15 Uhr |
Steven Spielbergs Taken
Teil 2 - Jacob und Jesse. Dieses mal sind die Aliens und deren Jäger hinter der zweiten Generation her. |
Premiere Start |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Nightflyer
Der Computer eines Forschungsraumschiffes fängt an ein mörderisches Eigenleben zu entwickeln. Irgendwo hat man das auch schon mal gehört... |
Sci Fi |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Terminator 2 - Tag der Abrechnung
Arnold Schwarzenegger ist zurück. Jetzt sogar mit Sprechrolle. Dieses mal muss sich das Model 101 um den jugendlichen Connor kümmern, der von einem Flüssigmetall-Terminator gejagt wird. |
Sci Fi |
Wdh |
|
Samstag, 12. Juni 2004 |
| 16.00 Uhr |
Special Unit 2 - Die Monsterjäger
Werwölfe an der Wall Street? |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Tracker
Kinder der Nacht |
RTL II |
1st |
| 22.10 Uhr |
Anaconda
Jennifer Lopez und Ice Cube auf Schlangenjagd. Nur doof, das diese Riesenschlange keine Lust hat, den Evolutionssprung in Richtung Handtaschen und Stiefel zu wagen. |
Pro 7 |
1st |
|
Sonntag, 13. Juni 2004 |
| 13.00 Uhr |
Odyssey 5
Der Anfang vom Ende - Teil 2 |
Sat 1 |
1st |
| 19.15 Uhr |
Jeremiah
Übergangszeiten |
Premiere 1 |
1st |
| 22.20 Uhr |
Cut
Ein Massenmörder mit Latexmaske und Gartenschere geht um und tötet Studenten, die seinen Film beenden wollen. Kommt einem doch seltsam bekannt vor... |
VOX |
Wdh |
|
Montag, 14. Juni 2004 |
| 09.20 Uhr |
Frankensteins Braut
Ein Film mit Boris Karloff von 1935. Dr. Frankenstein baut für sein Monster eine Braut. Es gibt dann allerdings Ehekrach. |
13th Street |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Der Beißer |
VOX |
1st |
| 00.15 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Simulation |
Kabel 1 |
Wdh |
|
Dienstag, 15. Juni 2004 |
| 12.20 Uhr |
Avalon - Spiel um Dein Leben
Ein paar User eines Computerspiels sind daran gestorben. Das hält Computerass (weiblich) Ash nicht davon ab, die erste werden zu wollen, die das letzte Level schafft. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.35 Uhr |
Red Heat
Arnold Schwarzenegger und James Belushi als russisch-amerikanisches Polizistengespann auf Drogenjagd. |
13th Street |
Wdh |
| 23.20 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Hoher Einsatz |
ORF 1 |
Wdh |
|
Mittwoch, 16. Juni 2004 |
| 20.15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Happy Birthday, Cole |
Pro 7 |
1st |
| 22.05 Uhr |
Alias - Die Agentin
Hafturlaub |
Pro 7 |
1st |
| 22.15 Uhr |
Witchblade - Die Waffe der Götter
Cyberfaust |
RTL II |
1st |
|
Donnerstag, 17. Juni 2004 |
| 20.15 Uhr |
PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Die Untoten |
tele 5 |
Wdh |
| 21.10 Uhr |
Poltergeist
Das Vermächtnis |
tele 5 |
Wdh |
| 21.45 Uhr |
The 6th Day
Arnold Schwarzenegger wird geklont und deckt im Doppelpack eine Verschwörung auf. |
Sci Fi |
Wdh |
|
Freitag, 18. Juni 2004 |
| 20.15 Uhr |
Steven Spielbergs Taken
Teil 3 - Große Hoffnungen. Ein Colonel mit Etatproblemen bietet den Entführungsgeplagten nicht ganz uneigennützig seine Hilfe an. |
Premiere Start |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
God's Army - Die letzte Schlacht
Christopher Walken als Erzengel Gabriel, der seine eigene Rebellion gegen Gott startet und dabei die Seele eines Mörders braucht. Ein Ex-Priester-nun-Cop versucht das zu verhindern. |
RTL II |
Wdh |
| 00.05 Uhr |
Die Androiden - Sie sind unter uns
Seit einem Hawaii-Urlaub ist die Freundin eines Verlegers völlig verändert. Nein, sie hat nicht ihre neue Liebe im Urlaub kennen gelernt. Die Lösung geht eher in Richtung Invasion aus dem All. |
Sci Fi |
Wdh |
|
(Zurück zum Inhalt)
RTL konnte sich in den frühen Jahren des Privatfernsehens einen Namen mit gekauften
US-Serien machen. Der Sender - damals noch unter dem Namen RTLplus - holte Serien wie
"Knight Rider" und "A-Team" nach Deutschland und feierte damit große Erfolge.
In den letzten Jahren hat RTL den Zukauf von Serien stark eingeschränkt und konzentriert
sich umso stärker auf Eigenproduktionen. Eine der wenigen neuen US-Serien, die trotz der
restriktiven RTL Programmpolitik den Weg zu uns gefunden haben, ist "Smallville".
Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel der Serie rund um den jungen Clark Kent in den
USA schlug RTL zu und verzichtete darauf die Senderechte an einen der anderen geeigneten
Sender der RTL Familie (Vox, RTL2) abzugeben. Eine gute Entscheidung, wie sich bald zeigen
sollte.
Seine Deutschlandpremiere feierte "Smallville" am Freitag dem 3. Januar 2003 im
Hauptabendprogramm von RTL. Die Quoten waren ausgezeichnet, nicht weniger als 2,97 Millionen
14-49jährige Zuschauer schalteten ein und sorgten so für einen Marktanteil von beinahe 23%.
Für eine US-Serie in der Primetime ein Traumwert. Direkt nach dem einstündigen Pilotfilm
zeigte RTL auch die erste reguläre Folge der Serie, die nur minimal schlechter abschnitt.
Der reguläre Serienstart erfolgte dann beinahe eine Woche später am Samstagnachmittag um
16:50 Uhr. Seit diesem Tag, dem 11. Januar 2003, hat "Smallville" diesen Sendeplatz
inne und musste nur sportlichen Großereignissen oder Feiertagsprogrammen platz machen. Eine
Behandlung, von der viele andere Serien (auch bei RTL) nur träumen können. An diesem ersten
Tag am Samstagnachmittag konnte die Serie 1,4 Millionen Zuschauer und 19,4% Marktanteil
erreichen (alle Werte Zuschauer 14-49 Jahre).
Die Zuschauerzahlen schwankten während der restlichen ersten Staffel zwischen 1,53 Millionen
und 0,75 Millionen, die Marktanteile zwischen 20,9% und 15,1%. Die relativ starken
Schwankungen bei den Zuschauerzahlen lassen sich durch den Rückgang der Anzahl
nachmittäglicher Fernsehzuschauer in den wärmeren Monaten erklären, während es bei den
Marktanteilen keine großen Ausrutscher nach unten gibt. Insgesamt war die erste Staffel auf
RTL sehr erfolgreich. Direkt im Anschluss an die Folgen der Premierenstaffel wiederholte
RTL diese noch einmal bis zum Start der zweiten Staffel am 11. Oktober 2003.
Die Auftaktfolge der 2. Staffel geriet zur Enttäuschung. Nur 900 000 Zuschauer (12,8%
Marktanteil) interessierten sich zunächst für den Fortgang der Serie. Die zweite Folge der
neuen Staffel konnte dann schon wieder wesentlich besser abschneiden und bescherte RTL
18,4% Marktanteil und 1,04 Mio. Zuschauern. Anscheinend hatte sich RTL zu sehr auf den
Bekanntheitsgrad der Serie verlassen und es verabsäumt, verstärkt Werbung für den Start der
zweiten Staffel zu machen und so scheint es als ob viele Zuschauer schlicht den Staffelstart
verpasst haben. Danach blieben die Quoten zunächst stark, sanken dann aber ab der Mitte der
Staffel leicht ab.
Die zweite Staffel pendelte zwischen 1,28 und 0,9 Mio. Zuschauern, die Marktanteile zwischen
18,5% Marktanteil und 12,8% Marktanteil.
Insgesamt scheint das Interesse an "Smallville" in Deutschland in den letzten Monaten
zwar leicht nachgelassen zu haben, trotzdem lief die Serie auch zuletzt noch sehr gut
verglichen mit anderen Genre-Serien. Im Herbst wird RTL nach diesem Erfolg die dritte
Staffel an den Start schicken.
Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Perry Rhodan: Mit "Todesspiele" zurück ins Rampenlicht!
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von Corona Magazine
Den langjährigen Lesern der größten Science Fiction-Romanserie der Welt ist er sicher noch
in guter Erinnerung: Thomas Ziegler. Der Wahl-Kölner stieß bereits 1983 zu "Perry
Rhodan" - und blieb der Serie als Autor und Ideengeber für zwei erfolgreiche Jahre treu.
Mit Band 2235 "Die Todesspiele" meldet sich Thomas Ziegler nun zu einem Gastauftritt in der
Serie zurück.
In den Jahren dazwischen war Ziegler alles andere als untätig: Er schrieb serienunabhängige
Science Fiction, für die er gleich zweimal mit dem begehrten Kurt-Laßwitz-Preis
ausgezeichnet wurde - einmal mit "Stimmen der Nacht", einen düsteren
Alternativwelt-Roman über ein Nachkriegsdeutschland, das ganz und gar der Nazi-Ideologie
verfallen ist, und für seine Novelle "Eine Kleinigkeit für uns Reinkarnauten".
Daneben verfasste Ziegler zahlreiche Krimis und arbeitete für das Fernsehen.
Und nun, nach bald zwanzig Jahren, wieder "Perry Rhodan". Wieso?
"Es hat mir schon lange in den Fingern gejuckt", sagt Ziegler. "Perry Rhodan" ist wie eine
Sucht, nicht nur für Leser - auch für Autoren. Die Spannweite der Serie ist einfach enorm!"
In "Todesspiele" entführt Ziegler die Leser in die CASINO UNIVERSO, ein
Casino-Raumschiff, auf dem sich zahllose Aliens sammeln, um ihrer Spielleidenschaft
nachzugehen. Ein Paradethema für Ziegler, der sich von jeher auf die überzeugende
Schilderung exotischer Außerirdischer versteht.
Und die "Todesspiele" sind nur der Anfang. Derzeit arbeitet Ziegler an seinem
Beitrag zur sechsbändigen Taschenbuch-Miniserie "Perry Rhodan: Lemuria", die ab
Herbst 2004 im Heyne-Verlag erscheinen wird. Der vielversprechende Titel seines Romans:
"Die letzten Tage von Lemuria".
Der "Perry Rhodan"-Roman 2235 - "Todesspiele" - von Thomas Ziegler erscheint
am 18. Juni im Handel.
Informationen zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net - Perry Rhodan im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Science-Fiction beyond 1x04: Glory Days
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von Matthias Pohlmann
Gleich vorweg: Hier ist nicht das "Glory Days" aus den 1990ern mit Brad Pitt gemeint,
sondern eine Mystery-Comedy-Serie aus der Feder von Kevin Williamson ("Scream 1-3",
"The Faculty", "Dawsons´s Creek") mit folgender
Besetzung:
Neben Poppy Montgomery (Samantha Spade aus "Without A Trace") und Frances Fisher
(Ruth DeWitt Bukater in "Titanic") findet man unter den Darstellern mit Eddie Cahill,
Jay R. Ferguson, Amy Stewart, Emily VanCamp, Theresa Russell und anderen eher weniger
bekannte Namen.
Crew:
REGIE: Dennie Gordon ("Was Mädchen wollen"); Chris Long (u. a. "Birds Of Prey",
"Smallville", "Dark Angel" ); David Petraca ("Dawson´s Creek"); Randall
Zisk (u. a. "Providence", "John Doe", "Lois & Clark"); Jean de
Segonzac (u. a. "Law & Order")
PRODUKTION: Unter den zahlreichen Produzenten finden sich u. a. die "Herr der
Ringe"-Produzenten Bob und Harvey Weinstein.
Handlung:
Mike Dolan, 25, als Romanautor einst als Wunderkind gefeiert, kommt in seine Heimatstadt
zurück. Vor vier Jahren hatte er seinen Aufstieg mit einem Roman gefeiert, in dem er seine
Familie und seine Freunde als Vorlage für seine Figuren genommen hatte und der sich um den
mysteriösen Tod seines Vaters gedreht hatte. Mit Sinn fürs Dramatische hatte Dolan einst
niemanden geschont und wahre Dinge veröffentlicht, die normalerweise hinter verschlossenen
Türen bleiben.
Nun, vier Jahre und kein (geschriebenes) Wort später, bereitet ihm seine Heimatstadt Glory
nicht gerade einen Heldenempfang. Seine Beliebtheit steigt nicht gerade, als er anfängt,
sich als Amateurdetektiv um die mysteriösen Vorkommnisse am Ort zu kümmern - unterstützt von
seinem Jugendfreund Judy und Ellie, der örtlichen Pathologin.
Die Serie ist laut "TV-Guide" der für Kevin Williamson übliche Mix aus Mystery, attraktiver
Besetzung und Selbstironie, die auch seine Kinofilme zu Hits machten.
Besonderes:
Diese Serie ist eine der zahlreichen unvollendeten Serien dieses Genres. Ausgestrahlt
wurden neun Episoden, gedreht 13, für die verbleibenden Folgen bleibt wohl nur die Hoffnung
auf eine DVD-Veröffentlichung, wobei dieser Misserfolg angesichts der Namen, die hinter
dieser Serie stehen, nur schwer zu verstehen ist.
Erstausstrahlung: TheWB 16.1.-25.2.2002
Informationen zum Thema:
http://www.epguides.com/GloryDays_2002 - Episodenguide
http://german.imdb.com/title/tt0281445/combined - IMDB zu "Gloy Days"
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Filmkritik: The Day after Tomorrow
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von Roland Austinat
Ein Katastrophenfilm über globale Erwärmung startet auch global: Weltweit ging am 27./28.
Mai Roland Emmerichs neuester Streifen "The Day after Tomorrow" an den Start - nach
"Troy" der zweite Sommer-Blockbuster aus deutscher Feder. Allein 17 Mal lief der
Film am Starttag in einem Kino im kalifornischen Richmond. Ich wählte eine frühe Vorstellung
um 14:35 Uhr, saß jedoch selbst da schon in einen sagenhaft verschmutzten Kinosaal Marke
"Nach mir die Sintflut!" und war Zeuge dessen, dass unbekümmerte Eltern ihre zweijährigen
Kinder in den "frei ab 13"-Film mit nahmen.
Die Geschichte des Films ist schnell erzählt: Durch globale Erwärmung schmilzt polares Eis
im großen Stil und mischt den Salzgehalt der Weltmeere auf. Daraus resultieren gewaltige
Stürme und Kaltwetterfronten, die mit Natur und Kultur der Nordhalbkugel ihr Unwesen treiben
- Schnee und Eis inklusive. In klassischer Katastrophenfilm-Manier begleitet die Kamera
insgesamt 129 Minuten lang einige US-amerikanische Einzelschicksale. Und die müssen eine
Menge aushalten: Inspiriert durch das Buch "The Coming Global Superstorm" der Autoren Art
Bell und Whitley Strieber lässt Emmerich die Bildzauberer von ILM und sieben weiteren
Special-Effects-Studios kräftig wüten: Eine Heerschar Tornados braust durch Los Angeles,
faustgrosse Hagelpartikel legen Tokio lahm und die königliche Familie friert im schottischen
Familiensitz ein.
Hauptschauplatz des Films ist jedoch New York, wo Sam Hall (Jake Gyllenhaal) mit seinen
Freunden Laura (Emmy Rossum) und Jason (Dash Mihok) nach einem Highschool-Wettbewerb fest
sitzen und im Vollsinn des Wortes um ihr Überleben zittern müssen. Sams Vater Jack (Dennis
Quaid) arbeitet als Klimaforscher für die Regierung und macht sich nach diversem
Vorgeplänkel zu Fuß auf den Weg nach New York, nachdem er den US-Präsidenten (Fans von
"Trio mit vier Fäusten" aufgemerkt!) von der Evakuierung aller südlichen und der
Aufgabe aller nördlich gelegenen US-Bundesländer überzeugt hat. Wie schon in
"Independence Day" hat Roland Emmerich, Produzent, Drehbuchschreiber und Regisseur in
einer Person, ein Herz für Außenseiter: Ein schwarzer Penner und sein Hund sorgen nach argen
Szenen für heitere Entspannung, böse Börsenmakler, die einen Bus gekapert haben, werden
hingegen von den Fluten davon gespült.
Anders als der besonders gegen Ende deutlich überzogene "Independence Day" -
"Godzilla" und "The Patriot" habe ich mir seinerzeit erspart - ist "The
Day after Tomorrow" erfreulicherweise ein weitgehend spannender und unterhaltsamer Film.
Selbstmurmelnd verblassen die Akteure gegenüber den Naturgewalten deutlich, wobei Dennis
Quaid lobend hervorzuheben ist. Jake Gyllenhaal spielt seltsamerweise fast genau so schräg
wie als "Donnie Darko", was irgendwie etwas fehlplaziert wirkt. Doch durch den
Verzicht auf ein echtes Happy End sorgt der Film sogar für ein klein bisschen Nachdenken.
Was lehrt mich also dieser frühe Nachmittag? Globale Erwärmung ist schlecht. Der
nachmittägliche Kinobesuch neben einer dreijährigen Sitznachbarin auch.
Informationen zum Thema:
http://www.imdb.com/title/tt0319262 - IMDB zu "The Day after Tomorrow"
Shopping-Tipps zum Thema:
"Independence Day (Special Edition)" - 2 DVDs zum Preis von 29,99 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Mitarbeit am Corona Projekt? - Gerne und jederzeit!
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von Corona Magazine
Sie schreiben gerne und gut? Bringen Ihre Gedanken zielsicher auf den
kreativen Höhepunkt, neigen zu nächtlicher Selbstkasteiung, um
fingernagelkauend und schlaftrunken die wichtigste Deadline überhaupt
einhalten zu können? (Damit meinen wir unsere.)
... oder ...
Sie haben eine angenehme Stimme? Können Texte flüssig lesen, ohne dass Ihre
Zuhörer schreiend weglaufen? Sie haben Spaß daran, ein Publikum zu
unterhalten, auch wenn Sie es gar nicht sehen können?
Toll, wissen Sie was?
Auf Sie haben wir gewartet!
Das Corona Magazine sucht Autoren und/oder Sprecher und wir würden uns
geehrt fühlen, wenn SIE sich bei uns melden würden. Wie das bei
nicht-kommerziellen Projekten so ist, locken wir mit den Versprechen von
Ruhm, Ehre und vielen Sexualpartnern, können aber nicht wirklich etwas davon
garantieren. Schon gar keine Bezahlung. Aber wir haben Spaß daran, unser
Publikum zu unterhalten. Ob mit Text oder Stimme ist dabei einerlei.
Schreiben Sie doch eine Mail an dialog@corona-magazine.de
mit einem netten
Betreff, wie z.B. "Hallo, da bin ich!" und einer kurzen Vorstellung der
eigenen Person.
Wir Rampensäue freuen uns auf Sie!
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Harry Potter und der Gefangene von Askaban
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Originaltitel: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Start in Deutschland: 03.06.2004
Regie: Alfonso Cuarón
Darsteller: Daniel Radcliffe (Harry Potter), Rupert Grint (Ronald 'Ron' Weasley), Emma Watson (Hermine
Granger), Robbie Coltrane (Hagrid), Gary Oldman (Sirius Black), David Thewlis (Professor Lupin), Michael Gambon
(Aldus Dumbledore)
Drehbuch: J.K. Rowling & Steven Kloves
Land: USA
Genre: Fantasy
Altersfreigabe: ab 6 Jahren
Endlich, die Sommerferien bei den schrecklichen Dursleys sind endlich vorbei und das dritte Schuljahr auf der
Zauberschule Hogwarts kann beginnen. So kehrt Harry Potter mit viel Vorfreude zurück - über die sich
jedoch bald ein dunkler Schatten legt, da der gefürchtete Massenmörder Sirius Black aus dem
Zauberergefängnis von Askaban fliehen konnte und es nun anscheinend auf unseren Harry abgesehen hat.
Unterstützt von seinen Freunden Ron und Hermine geht er der Sache auf den Grund und entdeckt dabei das
Geheimnis des neuen Lehrers Professor Lupin, sowie eine Verbindung von Sirius Black zu seiner Familie.
Informationen zum Thema:
http://harrypotter.warnerbros.de - Offizielle Homepage (deutsch)
http://www.harrypotter.com - Offizielle Homepage (englisch)
Shopping-Tipps zum Thema:
"Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 15,50 EUR
"Harry Potter und die Kammer des Schreckens" - 2 DVDs zum Preis von 9,97 EUR
"Harry Potter und der Stein der Weisen" - 2 DVDs zum Preis von 9,97 EUR
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The Punisher
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Originaltitel: The Punisher
Start in Deutschland: 10.06.2004
Regie: Jonathan Hensleigh
Darsteller: Thomas Jane (Frank Castle), John Travolta (Howard Saint), Rebecca Romijn-Stamos (Joan), Samantha
Mathis (Amanda Castle), Laura Harring (Livia Saint), Will Patton (Leonard Glass), Ben Foster (Dave)
Drehbuch: Jonathan Hensleigh & Michael Tolkin
Land: USA
Genre: Action
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Im Rahmen einer verdeckten Ermittlung des FBI-Agenten Frank Castle stirbt Howard Saint, der Sohn eines
berüchtigten Unterweltbosses. Dieser sinnt kurzentschlossen auf Rache und lässt im weiteren Verlauf
die komplette Familie von Frank gnadenlos liquidieren. Einzig Frank kann den Killern entkommen und beginnt
nun selbst einen erbitterten Rachefeldzug gegen den Unterweltboss.
Informationen zum Thema:
http://www.punisher-derfilm.de - Offizielle Homepage (deutsch)
http://www.punisherthemovie.com - Offizielle Homepage (englisch)
Shopping-Tipps zum Thema:
"The Punisher - The Album [Original Soundtrack]" - CD zum Preis von 16,99 EUR
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Spider
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Originaltitel: Spider
Start in Deutschland: 10.06.2004
Regie: David Cronenberg
Darsteller: Ralph Fiennes (Spider), Miranda Richardson (Yvonne), Gabriel Byrne (Bill Cleg), Lynn Redgrave
(Mrs. Wilkinson), John Neville (Terrence), Bradley Hall (Boy Spider), Gary Reineke (Freddy)
Drehbuch: Patrick McGrath
Land: Kanada, UK, Frankreich
Genre: Drama
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Dennis Cleg ist in den Dreißigern und hat bislang sein halbes Leben auf Grund einer starken Schizophrenie in
einem Institut für Geisteskranke in London verbracht. Erst nach einiger Zeit wird dabei deutlich, wie weit der
Realitätsverlust von Dennis, der von seiner Mutter "Spider" genannt wird, mittlerweile gediehen ist.
Informationen zum Thema:
http://www.spiderthemovie.com - Offizielle Homepage (englisch)
Shopping-Tipps zum Thema:
"Spider [UK IMPORT]" - DVD zum Preis von 29,99 EUR
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Mindhunters
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Originaltitel: Mindhunters
Start in Deutschland: 24.06.2004
Regie: Renny Harlin
Darsteller: Val Kilmer (Jake Harris), LL Cool J (Gabe Jensen), Christian Slater (J.D. Reston), Kathryn Morris
(Sara Moore), Jonny Lee Miller (Lucas Harper), Patricia Velasquez (Nicole Willis), Eion Bailey (Bobby Whitman)
Drehbuch: Wayne Kramer, Kevin Brodbin
Land: USA
Genre: Thriller/Action
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Wir befinden uns auf einer Insel im Atlantik, wo sieben hoffnungsvolle Jung-Profiler in einem Schulungslager den
letzten Schliff für ihre spätere Tätigkeit beim FBI erhalten sollen. Dabei führen sie von
Ausbildern gelegte Indizien und Fährten auf die Spur eines simulierten Serienkillers. Alles scheint reine
Routine zu sein - bis zu dem Zeitpunkt, wo eine mysteriöse Todesfallserie die Reihen der Profiler zu lichten
beginnt. Und dieses Mal ist es keine Simulation...
Informationen zum Thema:
http://www.mindhunters.de - Offizielle Homepage (englisch)
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12. Veranstaltungskalender
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Starfleet Operations |
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NordCon |
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15. ZeltCon 2004 |
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Colonia Con |
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Drachentöter Convention |
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Mission Farpoint V |
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06.05.2004: Hat Galileo sich geirrt.
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Vor vierhundert Jahren hat Galileo festgestellt, das alle Objekte gleich schnell fallen.
Und seit dieser Zeit gilt diese Annahme als Tatsache, die bisher auch nicht widerlegt
werden konnte.
Jetzt wollen Wissenschaftler der NASA messen, wie Erde und Mond um die Sonne fallen, indem
sie den Abstand mit einem Laser messen, der auf einen der Spiegel gerichtet wird, die von
den Apollo-Missionen zurückgelassen wurde. Da sich Erde und Mond in ihrer Zusammensetzung
unterscheiden erwartet man hier selbst geringe Abweichungen nachweisen zu können.
Informationen zum Thema:
http://science.nasa.gov/headlines/y2004/06may_lunarranging.htm?list850498
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08.06.2004: Venustransit.
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Am 8. Juni wird die Venus an der Sonne vorbeiziehen - ein seltenes Ereignis, das über
Mitteleuropa erst wieder 2125 zu beobachten sein wird (die nächste findet am 5. Juni
2012 statt, ist aber nur über dem Pazifik zu beobachten).
Wichtig ist dieses Ereignis vor allem für die Eichung der astronomischen
Entfernungsbestimmung, weil sich beim Transit die Entfernung zur Sonne sehr genau
messen lässt.
Informationen zum Thema:
http://sunearth.gsfc.nasa.gov/eclipse/transit/venus0412.html
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14. Kurzgeschichte des Monats
In dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen, liebe Leser, wieder eine Kurzgeschichte - dieses
Mal mit dem Titel "Sabrina". Hobby-Autoren und Genre-Schreiber finden auch weiterhin auf
unserer Internet-Seite
http://www.corona-magazine.net alles
Wissenswerte über den Storywettbewerb. Schicken Sie uns Ihre Geschichte zu! Und nun viel
Vergnügen mit ihr.
Sabrina
von Andreas Gruber
Das erste Mal sah ich sie in der Bibliothek. Sie stand in der Abteilung für
Sprachwissenschaften zwischen den Bücherregalen und blätterte in einem dicken Wälzer, der
kaum zu ihrer Erscheinung passte. Sie war groß, hatte erstaunlich lange Beine und blondes
Haar, das sich wie eine Woge über den Rücken kräuselte. Ich saß am Pult und musste ihr
ständig auf den Po starren, über den sich der hauchdünne Stoff des Kleides spannte. Meine
Güte! Ich hoffte, sie würde noch stundenlang in dieser Pose stehen bleiben, doch einen
Augenblick später klappte sie das Buch zu und nahm es mit zum Ausgang.
Am nächsten Tag bemerkte ich sie in der Mensa. Sie überragte die Studenten aus ihrer
Vorlesung um einen halben Kopf und strahlte dabei die innere Ruhe einer Dozentin inmitten
quengelnder Schüler aus. Ich hatte plötzlich keinen Appetit mehr, schob den Teller beiseite
und erhob mich.
"Vergiss sie!" Pink Buttons packte mich am Arm. Dabei hätte er beinahe meinen
Getränkebecher über den Tisch gekippt. Ich warf ihm einen fragenden Blick zu, und er
glotzte mich mit aufgerissenen Augen an.
"Sie spricht nicht mit jedem."
"Aha." Ich entfernte seine Hand von meinem T-Shirt.
"Und wahrscheinlich erst recht nicht mit dir!"
"Du kannst mein Essen haben." Ich ließ Pink Buttons allein am Tisch zurück.
"Sie ist affektiert und eingebildet", rief er mir nach.
Einen Augenblick später schlüpfte ich durch das Drehkreuz der Mensa und stand in der
Warteschlange vor den Getränken. Ich trat von einem Bein aufs andere. Einige Meter vor mir
ragte ein blonder Lockenschopf aus der Menge. Affektiert und eingebildet? Na, dann! Ich
überlegte nach einem intelligenten Spruch, der für eine Studentin der Sprachwissenschaften
angemessen schien. Doch bevor ich eine Idee hatte, lief sie schon mit dem Tablett an mir
vorüber.
"Hallo." Ich deutete auf ihren Teller. "Hängst du vor dem Essen immer deine Haare in die
Suppe?"
"Was?" Sie blieb stehen und drehte sich um.
"Schmeckt wahrscheinlich besser so, nicht wahr?"
"Du versuchst lustig zu wirken, oder?" Für einen Moment starrte sie mich an, als wüsste sie
nicht, ob sie mir eine Ohrfeige geben sollte oder nicht. Zum Glück hatte sie keine Hand
frei.
"Zumindest hänge ich mir die Haare nicht ins Essen", sagte ich leise.
"Wohin denn?"
"Äh ..."
Mit einem Mal lächelte sie und hielt mir ihr Tablett vor die Nase. "Möchtest du probieren?"
Am Nachmittag zog sie sich im Studentenheim um und lief mit einem kurzen, hellblauen Kleid
mit dünnen Trägern zum Pier hinunter. Wir spazierten über den Strand. Sie trug die Sandalen
in der Hand und warf sich den Seesack über die Schulter. Ich vergrub die Hände in den
Taschen der Shorts. Wir schlenderten über den nassen Sand, den die Ebbe zurückgelassen
hatte. Die Sonne brannte uns auf den Rücken, und vor uns am Strand liefen unsere Schatten
wie ein Liebespaar.
Sie erzählte mir, sie absolvierte ihr erstes Semester an der Uni und erzielte gute
Fortschritte. Sie sprach mit einem rauen Akzent, den ich nicht zuordnen konnte, doch
andererseits schwang darin die knisternde Erotik einer Nachtclubsängerin, die dieses Manko
mehr als wett machte. Ich wollte nicht unhöflich sein und fragte nicht, woher sie stammte,
immerhin hatte sie unsere Sprache tadellos gelernt. Ich bemerkte, dass sie den Blick
ständig zu Boden richtete und die Wellenbewegungen beobachtete, als wollte sie rechtzeitig
wegspringen, bevor das Meerwasser sie an den Füßen berührte.
Später unterhielten wir uns über Sprachwissenschaften. Vermutlich war sie die einzige
Studentin am Campus, die ihre Fächer ernst nahm. Zumindest kannte ich niemanden, der
beinahe jeden Vormittag im Sprachlabor saß, sich jede Woche drei neue Bücher aus der
Bibliothek lieh und jeden Abend bis spät in die Nacht paukte. Ich hielt die Augen
geschlossen und genoss den Klang ihrer Stimme. Er brachte meine Haut zum Kribbeln, an
meinen Unterarmen stand jedes Härchen aufrecht. Plötzlich verstummte sie und blieb stehen.
"Was ist?" Ich öffnete die Augen, wandte mich um und blinzelte in die Sonne. Sie kramte
eine Uhr aus dem Seesack.
"Tut mir leid." Sie zuckte mit den Achseln, ein Träger rutschte ihr über die Schulter und
hinterließ einen weißen Strich auf der Haut.
"Ich muss los." Sie lächelte und lief davon.
"Wie heißt du eigentlich?", rief ich ihr nach. Sie wandte sich um, das Strahlen der
blitzblauen Augen traf mich wie eine Meereswoge, in der ein Tausend-Volt-Kabel hing.
"Sabrina." Sie warf mir eine Kusshand zu und lief den Strand zum Audimax zurück, um keine
Minute der Abendvorlesung zu versäumen.
"Du hast den Seesack vergessen", flüsterte ich, doch sie hörte mich nicht mehr. Ich wusste
noch so wenig über sie, aber eines konnte ich mit Sicherheit behaupten: Pink Buttons war
ein Idiot und hatte keine Ahnung von Frauen!
Am nächsten Abend besuchte ich Sabrina im Studentenheim, wo sie ein kleines Zimmer bewohnte.
Die Tür war angelehnt, und ich trat ein. Sie hatte die Jalousien gekippt, Lichtbalken
fielen auf den Boden. Ich bemerkte die schlanken Umrisse ihres Körpers vor dem Fenster.
Hinter mir fiel scheppernd die Tür ins Schloss. Sabrina zuckte nicht einmal zusammen, sie
blieb regungslos stehen.
Ich ging näher und warf den Seesack aufs Bett. "Den hast du gestern am Strand ver..."
Gott! Beim Anblick ihrer knallroten Schultern begann mein Herz zu rasen.
"Du brauchst dir keine Sorgen zu machen", sagte sie ohne sich umzudrehen. "Ich bin gegen
die Sonne allergisch, bloß ein Hitzeausschlag."
Sie rieb sich die Oberarme mit einer Creme ein, die sofort vom Körper aufgesogen wurde und
nichts weiter als einen glänzenden Film hinterließ. Ich machte einen Schritt auf sie zu.
Als ich hinter ihr stand, ließ sie die Träger des Kleides über die Schultern gleiten. Der
Stoff rutschte ihr am Körper hinunter, blieb für einen Augenblick an den Hüften hängen und
fiel zu Boden. Darunter war sie nackt. Bei der ersten Berührung zuckte sie zusammen, doch
bald ließ sie die Schultern sinken und atmete erleichtert aus. Zuerst trug ich ihr die
Creme am Nacken auf, danach zwischen den Schulterblättern, auf den Oberarmen und entlang
des Rückens. Ich massierte ihr jeden einzelnen Wirbel und strich ihr schließlich über die
Hüften und den festen Po. Ihre Haut glühte so heiß wie ein Backsteinofen.
"Das tut gut." Sie presste den Rücken gegen mich und stöhnte leise. Die Cremedose fiel zu
Boden und rollte über die Dielenbretter. Aus meinen Händen war alles Blut gewichen. Als
meine Finger nach vorne wanderten, um den Ansatz der Bauchwölbung zu berühren, erschauerte
sie. Der Kälteschwall lief wie ein Echo durch ihren Körper und ließ sie erzittern, als
stünde sie unter Strom. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und streckte den Körper durch.
Erst jetzt fiel mir auf, wie groß und sehnig sie war, als führten ihre Muskelstränge in
einem Stück durch den Körper. Sie warf den Kopf in den Nacken und presste den Hals gegen
meine Lippen. Ich schmeckte Sonne, Sand und warme Haut. Meine Hände glitten über ihre
Rippen, Sekunden später massierte ich ihre Brüste. Meine Finger waren eiskalt, ihre
Brustwarzen schossen wie Patronen hervor. Ich hatte Angst, sie zu grob anzufassen, doch
ihre Hände legten sich auf meine und drückten fester zu. Ihr Mund öffnete sich, und was
sich wie ein Stöhnen anhörte, war nur das stoßweise Ausatmen.
Sie wandte sich um, umschlang mich mit einem Bein, und presste den Körper an mich, bis wir
zwischen Bett und Schreibtisch auf den Boden sanken.
"Küss mich!"
Ihre Lippen legten sich auf meinen Mund, und ihre Zunge drang tief in mich ein, als wollte
sie jeden Winkel meiner Mundhöhle erforschen. Sie streifte mir das T-Shirt und die Shorts
vom Körper, rollte mich mit einem kräftigen Schwung auf den Rücken und setzte sich mit
gespreizten Beinen auf mich.
"Was?" Ich wollte mich aufsetzen.
"Schsch!"
Behutsam drückte sie mich zu Boden, nahm meine Hand und führte sie zu einer Stelle zwischen
ihren Beinen, wo meine Finger inmitten der feuchten Wölbungen einen Eingang fanden, der
sich wie ein Muskel um die Fingerglieder schloss.
"Genau da." Sie schloss die Augen.
Ihre Muskeln öffneten und schlossen sich wie eine Pumpe. Es war warm und feucht, und mir
begann das Blut in den Fingerkuppen zu pochen.
"Und jetzt den da ... aber vorsichtig ... und gaaanz langsam."
Während ich mich bemühte in sie einzudringen, umfasste sie meine Schultern. Ich spürte den
fester werdenden Druck ihrer Fingernägel. Sie ließ die Hüften kreisen. Dann ging es
verdammt schnell. Sie presste die Schenkel aneinander, ihre Muskeln zogen sich zusammen.
Unsere Körper bäumten sich auf, begannen wie die Kolben einer Maschine zu stampfen. Die
Nägel bohrten sich mir in die Haut, ich schrie auf.
Für mein Alter hatte ich nicht gerade viel Erfahrung mit Frauen, doch eines wurde mir klar:
Ich konnte von Glück sagen, die darauf folgende Nacht überlebt zu haben.
Am nächsten Morgen brachte ich kaum ein Auge auf. Die Vorlesung war langweilig, und in der
letzten Reihe verstand man so gut wie nichts. Neben mir saß Pink Buttons. Er starrte mit
offenem Mund auf das Gerät, das vor uns am Pult lag. Es sah aus wie ein Herzschrittmacher
aus dem nächsten Jahrtausend.
"Weißt du, was das ist?"
"Keine Ahnung." Pink zog die Schultern hoch. "Du etwa?"
"Studiere ich Sprachen oder Technik?" Ich steckte das Ding in die Hosentasche. Ich
versuchte der Vorlesung zu folgen. Zweite Lautverschiebung, fürchterlich interessant! Pink
starrte indessen auf meinen langarmigen und hochgeschlossenen Pullover.
"Hier ist es heiß, findest du nicht?"
Ich antwortete nicht. Er begann sich mit dem Skriptum Luft zuzuwedeln, während er mich aus
dem Augenwinkel heraus anschielte.
"Ist dir kalt?"
Ich schwieg.
"He, ich mach mir Sorgen um dich. Bist du krank?"
Ich schüttelte den Kopf, beugte mich zu Pink und flüsterte ihm ins Ohr.
Er schnappte nach Luft. "Wow!" Mehr brachte er nicht heraus.
Ich beugte mich wieder vor und wisperte ihm ins Ohr.
"Die ganze Nacht?"
Ich nickte.
"Gekratzt, gebissen, geleckt und gesaugt? Wahnsinn!"
"Psst!", zischte ich und sah mich im Hörsaal um. Ich wandte mich ihm wieder zu und
flüsterte: "Es schmerzt jedenfalls höllisch. Ich kann nicht einmal pinkeln."
"Wow! Sie ist sicherlich ein ... äh ..." Ich bemerkte wie er zu schlucken versuchte, aber
sein Gaumen schien vollends ausgetrocknet.
"Ein was?"
Er wedelte mit dem Arm durch die Luft. "Ein Alien von einem anderen Stern!"
"Klar doch!" Ich lehnte mich zurück und verschränkte die Hände hinter dem Kopf. "Eine
Space-Domina, die mit ihrem UFO in die Klippen am Strand geknallt ist und jetzt auf der
Suche nach einem Opfer ist, dem sie die Energie absaugen kann."
"Ja, genau! Das wollte ich gerade sagen." Seine Augen funkelten.
"Ich wusste es!"
"Du hast es gewusst?" Pink fuhr hoch.
"Klar. Du bist und bleibst ein Idiot!"
Als wir uns wieder im Studentenheim trafen, ließ mir ihr Anblick das Blut in den Adern
gefrieren. Ihr Haar war zu weißen Strähnen gebleicht, ihre Haut nicht mehr rot, sondern so
dunkel-braun wie die Erde. Sie zog mich ins Zimmer, schloss die Tür, küsste mich auf die
Nasenspitze und hauchte: "Mach dir keine Sorgen. Es ist alles in Ordnung."
"Das nennst du in Ordnung?" Ich strich ihr über die Schulter.
Sie zuckte zusammen. "Ich habe die Kraft eurer Sonne unterschätzt."
Eurer Sonne? Mein Gaumen trocknete aus. "Es ist erst Frühling. Was machst du im Sommer?
Verkriechst du dich im Zimmer?"
"In Zukunft musst du mich eben öfter mit der Creme einschmieren." Sie lächelte.
Der fremde Akzent ihrer Stimme versickerte in meinem Bewusstsein wie in einem Meer aus
Treibsand. Da erinnerte ich mich an Pink Buttons Worte. Ich sank auf ihr Bett.
"Was hast du?" Sie setzte sich zu mir und hielt meine Hand. Mir fiel auf, die
Sommersprossen auf ihrer Nase hatten sich mehr als verdoppelt.
"Ich weiß nicht." Ich blickte zu Boden. "Ich sehe dich in der Mensa, du trinkst fast nie
etwas zu deinem Essen. Eigentlich müsstest du vollständig ausgetrocknet sein."
"Bin ich nicht." Sie gab mir einen Kuss auf die Wange.
"Du hast keine Freunde am Campus."
"Oh doch!"
"Wen?"
"Dich!"
Ich seufzte. "Und deine Haut ... deine Haare ... deine Stimme!"
"Du klingst wie Rotkäppchen."
"Wer ist Rotkäppchen?"
"Egal", sagte sie.
"Und dann habe ich noch dieses Ding in deinem Seesack gefunden."
Ich kramte das Gerät aus der Hosentasche und legte es zwischen uns auf das Bett.
"Der Transmitter meines Vaters! Ich habe ihn schon überall gesucht!"
Sie verstummte. Ihre Augen wurden feucht, sie verlor so viel Wasser, dass ich mich
wunderte, woher sie die Flüssigkeit nahm. Ich zögerte, doch dann schloss ich sie in die
Arme.
Später in der Nacht hatte sie mir gezeigt wie der Transmitter funktionierte und erzählt,
dass sie ein Mensch sei und von einem Planeten stammte, der Erde hieß und hundertsiebzehn
Lichtjahre von Carcaterra entfernt war. Sie erzählte mir nicht viel über die Erde, nur dass
es ihr hier besser gefiel als zu Hause.
"Und lebt Rotkäppchen auch dort?", fragte ich.
"Nicht wirklich." Sie küsste mich auf die Stirn.
Vielleicht war Pink Buttons doch kein Idiot! Doch dieses Geheimnis behielten Sabrina und
ich für uns.
Der Autor wurde 1968 in Wien geboren. Er arbeitet halbtags im Büro eines Mittelbetriebs,
lebt verheiratet in Grillenberg südlich von Wien, gibt Schreibkurse und veröffentlicht
Arbeiten über den kreativen Prozess des Schreibens.
Publikation von Kurzgeschichten in Magazinen, u.a. Alien Contact, Nova, Andromeda Science
Fiction Magazin, sowie in Anthologien der Verlage Aarachne, Abendstern, BeJot, Bielefeld,
Blitz, Festa, Lacrima, Richter, Ulmer Manuskripte und VirPriV. Übersetzungen seiner
Geschichten liegen bisher in polnischer, slowakischer, finnischer und italienischer Sprache
vor.
Sein Kurzgeschichtenband "Der fünfte Erzengel" wurde zum Deutschen Phantastik Preis 2001
nominiert und erreichte den vierten Platz. Sein zweiter Kurzgeschichtenband "Die letzte
Fahrt der Enora Time" erzielte den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2002 sowohl
in der Kategorie "Beste Kurzgeschichte" als auch in der Kategorie "Beste Original-Kollektion".
Sein Roman "Der Judas-Schrein" ist für 2004 im Festa Verlag angekündigt.
Weitere Infos zum Autor: www.agruber.com
Veröffentlichungen:
:: Der fünfte Erzengel
Horror-Kurzgeschichten, 150 Seiten, Medusenblut, 2000
:: Die letzte Fahrt der Enora Time
2. Aufl., Sciencefiction-Erzählungen, 190 Seiten, Shayol, 2003
:: Jakob Rubinstein
Phantastik-Krimis, 178 Seiten, Basilisk, 2003
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
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15. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Die Borg haben ja schon des Öfteren versucht, die Erde zu
assimilieren - und sind jedes Mal kläglich gescheitert. Es ist eben nicht einfach,
unbemerkt eine ganze Zivilisation zu unterjochen, wenn man in einem so großen Kubus durch
die Quadranten heizt. Jedoch sind die Borg (zumindest in der Zeit vor "Star Trek:
Voyager") das Sinnbild der Bedrohung im "Star Trek"-Universum schlechthin und
nicht zu Unrecht ein Publikumsliebling. Deshalb gibt es jetzt ein Stück Borg für das
Handgelenk - die Borg Logo wristwatch.
Die Borg Logo wristwatch
finden Sie hier im Internet.
"Bad boys, bad boys - Watcha gonna do, whatcha gonna do - when they come for you", ertönt es
im Vorspann der in den USA beliebten Sendung "Cops", die die martialischen
Gesetzeshüter bei ihrer Arbeit begleitet. Aber das war gestern, heute gibt es
"Roddenberry on Patrol"! Motorrad-Cop und TV-Autor Gene Roddenberry kämpft in dieser
gelungenen Parodie gegen das Verbrechen auf den Straßen von L.A., während er gleichzeitig gegen eine
Schreibblockade ankämpft, die ihn davon abhält, seine brillante Idee für eine Serie im All zu
Papier zu bringen.
Die DVD "Roddenberry on Patrol" finden Sie
hier.
Das LeVar Burton, Darsteller von Geordie LaForge aus "Star Trek: The Next Generation",
mehr auf dem Kasten hat, als nur glaubhaft zu vermitteln, er kenne sich mit der Warpfeldtheorie
aus, wissen die Fans nicht erst seit seinen Erfolgen als Regisseur diverser "Star Trek"-Episoden.
Mehr oder minder unbekannt ist jedoch, dass Burton auch Autor ist. In seinem SF-Roman "Danach"
beschreibt er einen Krieg zwischen farbigen und weißen Soldaten in den USA des 21.
Jahrhunderts.
Den Roman "Danach"
finden Sie hier im Internet.
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Frage: Der SF-Serie Babylon5 soll angeblich nun ein Kinofilm folgen. Was halten Sie von
diesem Gerücht, das von B5-Creator Joe Michael Straczynski selbst in Umlauf gebracht
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84%: YEAH! Isch froi misch!
6%: Lasst mich mit Babylon5 in Ruhe!
5%: Weiß nicht, aber eine neue Serie wäre besser.
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Quelle: Corona Magazine
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corona
magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 123 - 01.06.2004
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Auflage:
11'111 Leser
Ausgabe 124 erscheint am
15. Juni 2004.
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