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29. Juni 2004 - Ausgabe 125 - "No comment"
Kein Kommentar ...
... doch! Na, da haben sich die deutschen Filmbeschneider wieder einen geleistet. Aber fangen wir doch
am Anfang der Geschichte an. "The Punisher" hieß das Leinwandwerk, welches sich in
den hiesigen Kinopalästen ankündigte. Auch wenn nicht gerade von den Kritikern hoch gelobt
- aber seit wann haben die schließlich guten Geschmack? -, so überzeugte mich doch die
Alterfreigabe ab 18. Keine nervigen Blagen, kein überfüllter Saal und endlich einmal wieder
ein Film in großem Stil - ungeschnitten. "Das Leben ist schön", dachte ich mir noch dabei.
Wie so oft, musste ich allerdings schnell feststellen: So toll ist das Leben doch nicht.
Zumindest nicht in Deutschland. Vom Film als solchen mag man halten, was man möchte, jedoch
schockierende Moment stellten sich schnell ein - übrigens nicht wegen brutaler oder
blutiger Szenen. Geschockt war das Publikum aufgrund der dilettantischen Schnitte, die
"The Punisher" eher als eine kastrierte Bulldogge erschienen ließ, denn als
Dobermann. Schade, dass die FSK-Leute erwachsene Kinogänger bevormunden. Man könnte auch
schlichtweg von Zensur sprechen. Und hätte ich keine Freikarten gehabt, hätte ich mein Geld
zurückgefordert. Aber fair ist das Leben nun mal auch nicht.
Dann gehe ich eben wieder weniger ins Kino - und lese dafür mehr. Wie zum Bespiel die
neue Ausgabe des Corona Magazines mit all seinen Artikeln, Rubriken und der Kurzgeschichte.
Macht auch viel mehr Spaß, als dieses blöde Rumsitzen im Kinopalast. Finden Sie nicht auch?
Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1. Spotlight: Be a Star - eve & the breeze
2. newsBEAT
3. Raumschiff Enterprise - Als es noch keine Wertschöpfungsketten gab
4. Star Trek: Diane Carey "Die letzte Grenze"
5. Das Spin-Off "Stargate-Atlantis" geht an den Start
6. Drei Fragen an ...
7. Ihre Meinung
8. Tv-Tipps
9. Rating Trend: "Enterprise" in den USA
10. Kunterbunt
11. Kino-Vorschau
12. Veranstaltungskalender
13. Wissenschafts-News
14. Kurzgeschichte des Monats: "Im See"
15. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Vielleicht erinnern Sie sich ja noch? Vor einigen Monaten riefen wir alle
musikinteressierten Leserinnen und Leser des Corona Magazines dazu auf, sich mit einem
eigenen musikalischen Werk an der großen "Be a Star!"-Aktion der Fed Con in Zusammenarbeit
mit dem Corona Magazine zu beteiligen.
Dem Sieger winkte ein kostenloser Aufenthalt im Bonner Maritim Hotel, eine erstklassige
Verpflegung, Freikarten für die gesamte Veranstaltung, ein Auftritt mit dem Siegersong
während der Opening-Ceremony am Freitagabend, ein Mitschnitt dieses Auftritts sowie
Frei-DVDs der diesjährigen Fed Con XII - wenn diese denn mal erschienen sind.
Während sich bei Castingshows im Fernsehen meist tausende bewerben, war das bei diesem
Wettbewerb etwas anders. Das lag sicher zum einen daran, dass die Fed Con schon mal 5.000
Besucher zählte, aber eben keine 5.000.000, aber zum anderen lag es hauptsächlich daran,
dass "gutes Singen" einfach nicht reichte. Ein Song musste mit eingereicht werden. Er
sollte neu sein, selbst geschrieben und komponiert, mindestens fünf Minuten lang und
höchstens acht - und vor allem musste er gefallen.
Fünf Wagemutige machten sich daran, diesen Kriterien zu genügen und während die Convention
immer näher rückte und der Stress immer mehr zunahm, vergaßen die Veranstalter, was sie bis
heute wirklich und ehrlich bedauern, allen Teilnehmern Infos zum Status Quo mitzuteilen.
Von daher war es auch nicht überraschend, dass die Entscheidung der Jury eher plötzlich kam
und die vier Zweitplatzierten davon kalt erwischt wurden. Auch an dieser Stelle möchten wir
uns für diese Panne nochmals entschuldigen.
Als einstimmiger Sieger aus dem Jury-Entscheid ging nur wenige Tage vor Beginn der
Veranstaltung die Band "eve & the breeze" hervor, die schon bei der Ring*Con im Jahre 2003
erste Erfahrungen auf der Bühne des Maritim-Hotels sammeln konnte. Ihr Song "Difference",
mit wunderschönen Zeilen von Sängerin Eva Heilmann zu einer leicht melancholischen Musik
von Gittarist Arne Basse konnte alle vier Jury-Mitglieder überzeugen: Das war ein passender
Song für das Abschieds-Video der Veranstaltung, das ganz am Ende der Convention noch einmal
einige Impressionen der Veranstaltung präsentiert.
Arnes vorherige Bands waren eher im Bluesrock zu Hause, Eve begann dagegen mit irischer
Musik und sang beziehungsweise spielte auch in Rockbands. All diese verschiedenen
Musikrichtungen versuchten die Zwei immer wieder unter einen Hut zu bekommen, und nach
Ansicht ihrer Fans hat das auch bislang immer prima geklappt. Eva und Arne spielen, was
ihnen gefällt, covern Songs aus den 60er Jahren bis heute und spielen Blues und Rock ebenso
gern wie Irish Folk - eben alles, was man mit einer Gitarre und einer Stimme umsetzen kann.
Ihre eigenen Stücke sind ebenso unterschiedlich wie ihre Coverauswahl. Im Sommer 2003 haben
"eve & the breeze" dann ihre erste CD "The Water Is Wide" aufgenommen, die eher etwas
folk-lastig herüberkommt, aber dennoch mit einigen wunderschönen Songs aufwarten kann.
"Difference" stellen die beiden Musiker nun zum Download für alle bereit, die den
Gewinner-Song des "Be a Star!"-Wettbewerbs gerne auch zu Hause hören würden. Das Corona
Magazine stellt selbstredend dafür Platz und Bandbreite zur Verfügung und wir können Ihnen
den Download der 5,6 MB-Datei nur empfehlen. Auch uns hat "Difference" begeistert.
Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.de/corona/difference.mp3 - "Difference", Text: Eva Heilmann, Musik: Arne Basse
http://www.eveandthebreeze.com - Die Homepage der Band
http://www.fedcon.de - Europas größte Star Trek- und SF-Convention
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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"Star Trek: Enterprise": Die Comeback-Show?
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Rick Berman und Brannon Braga wollen augenscheinlich nicht nur William Shatner als Gaststar für "Star
Trek: Enterprise" gewinnen, sondern weitere frühere "Star Trek"-Schauspieler und
Charaktere aus den vorangegangenen vier Serien in die kommenden vierten Staffel einbauen.
"Bill hat ja eine Rolle in David E. Kelley's Spin-Off zu "The Practice" bekommen, aber Brannon und
ich wollen uns in den nächsten Wochen mit Bill zusammen setzen und mit ihm über einige
Möglichkeiten zu sprechen, wie er bei Enterprise mitwirken könnte", sagte Berman im Starburst
Magazine.
Im weiteren Verlauf des Interviews meint er, dass er hoffe, noch weitere Schauspieler und Charaktere aus den
früheren "Star Trek"-Serien auf "logische (!) und unterhaltende Art" in die vierte
Staffel von "Star Trek: Enterprise" einbauen zu können.
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Aus für 'Starfleet Command'-Entwickler.
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Die Firma Taldren, Entwickler von "Starfleet Command", hat ihre Geschäfte in den USA
eingestellt. Nach Angaben der Beschäftigten zeichnete sich dies ab, nachdem das von Taldren entwickelte
"Black 9" im letzten September durch den Publisher Majesco eingestellt worden war. Da sich keine
weiteren Titel in der Entwicklung befanden, musste die Firma geschlossen werden. Es ist jedoch nicht alles
verloren: Erik Bethke, Taldrens CEO, plant Taldren in Südkorea wieder zu eröffnen und ein MMORPG auf
der Basis von "Myth" zu entwickeln.
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Scotty beamt auf den Walk of Fame.
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Nach William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley und Patrick Stewart wird nun auch James "Scotty"
Doohan einen Stern auf dem Walk of Fame bekommen - wie 31 weitere Personen (unter anderem Antonio Banderas, Tim
Allen, Julianne Moore und Rod Stewart).
Doohan, mittlerweile 84 Jahre alt, ist damit der sechste Schauspieler aus der Originalserie, der einen Stern
bekommt - womit nur Walter Koenig (ST:TOS Chekov) von den "originalen Hauptcharakteren" noch keinen
Stern hat. Die dazugehörige Zeremonie ist auf den 28.-30. August angesetzt.
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"Star Trek: Enterprise": Brannon Braga über den neuen Sendeplatz.
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Brannon Braga, der mit Rick Berman zusammen "Star Trek Enterprise" aus der Taufe hob, ist mit dem
neuen Sendeplatz der Serie am Freitagabend auf UPN zufrieden.
Am Rande einer Hollywood-Aufführung des Films "Star Trek: First Contact" sagte er, dass er
sehr froh darüber sei, dass sich die Serie künftig nicht mehr mittwochs mit "American
Idol" (quasi "USA sucht den Superstar") messen muss - ein seiner Ansicht nach aussichtsloses
Unterfangen. "Da hätten wir die Serie genauso gut erst gar nicht ausstrahlen müssen." Braga
rechnet damit, dass sich die Leute nun, da die Serie am Freitagabend läuft, darauf freuen werden.
Die dritte Staffel der Serie findet Bragas Beifall und seine Vorfreude auf die kommende vierte Staffel ist auch
sehr zu spüren. "Wir hatten eine großartige Staffel", sagt er. "Auch wegen eines
gewissen Autors namens Manny Coto ... Er hat einige sehr gute Episoden geschrieben." Coto soll ab der vierten
Staffel eine wichtigere Rolle in der Serie, wahrscheinlich als Bragas Nachfolger im Rang des Executive Producers,
erhalten. Er steht unter anderem für die hoch gelobte Folge "Similitude".
Zu der Frage, ob eventuell John DeLancie auch in "Star Trek Enterprise" seine Rolle als Q
aufnehmen könnte, antwortete Braga ausweichend. Er schloss das nicht ganz aus - sollte er aber
zurückkehren, dann soll die Figur allerdings wieder kantiger werden (wie bei TNG).
Braga schloss auch nicht aus, dass das Franchise auch mal eine Pause einlegen könnte und sprach über
seine Liebe zu dem Franchise. Dazu finden Sie mehr im Originalartikel bei TrekWeb.
Informationen zum Thema:
http://trekweb.com
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"Stargate SG-1": T'Pol hat eine Gastrolle bei SG-1.
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Vorsicht, Spoiler auf die siebte und achte SG-1-Staffel
Wie SF Wire berichtet, wird Jolene Blalock (ENT T'Pol) in der achten Staffel von "Stargate SG-1"
erneut eine Gastrolle übernehmen. Sie wird die Rolle der Ishta spielen und auftauchen wenn SG-1 es wieder mit
der Rebellion der Jaffa zu tun bekommt.
Jolene Blalock hatte schon in der siebten Staffel eine Gastrolle übernommen. Sie spielte damals in der Folge
"Birthrigth" mit. Dies sagte Robert C. Cooper, der ausführende Produzent von "Stargate
SG-1" SciFi Wire in einem Interview am Set der Serie.
Des Weiteren erzählte er, dass die Replicator Bedrohung wieder in der Serie vorkommt. Sie werden eine Macht
in der Galaxie und geraten schließlich in einen großen Krieg mit den Goa'uld, sagte Cooper. SG-1 steht
dabei zwischen den Fronten und muss sich entscheiden zu welcher Seite sie gehören und wem sie helfen werden.
Cooper fügte hinzu, das die Serie mit dem Wegfallen von Daniel Jacksons (Michael Shanks) Aufstieg und seiner
Rückkehr zur Erde umgehen muss. "Daniel wird die ganze Ausstiegsgeschichte etwas beenden. Es passiert,
als er aussteigt zu seiner Beziehung mit Oma und seinem persönlichen Kampf mit Anubis und er das Gefühl
der Verantwortung dafür bekommt, dass Anubis vielleicht nicht völlig eliminiert werden kann."
Anubis (Davis Palffy), der am Ende der siebten Staffel umgekommen ist, könnte wieder auftauchen wenn man
Cooper richtig versteht. Er sagte, "Ich würde sagen, es sind noch viele Fragen da draußen."
Auch Baal (Cliff Simon) ein anderer Goa'uld Herrscher wird wieder auftauchen.
Auf die Frage, ob die nächste "Stargate"-Staffel auch die letzte sein wird, antwortete
Cooper, sie würden sie Serie nicht komplett beenden. Das hätten sie nie gewollt. Sie wollten es offen
lassen, so dass SG-1 da draußen weiter Abenteuer erleben kann und es möglich ist, weitere Fernseh-,
Videofilme oder ähnliches machen zu können.
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"Stargate SG-1": TeaI'c lässt sich die Haare wachsen.
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In einem Interview mit SF Wire sagte Christopher Judge (SG-1 TeaI'c), dass seine Rolle in der achten Staffel eine
merkbare Veränderung durchmacht. Er sagt er habe jahrelang darum gebettelt, bis er die Veränderung jetzt
endlich bekommen hat.
Judge, der von Natur aus keine Glatze hat, war das tägliche Rasieren seines Kopfes leid. Er sagte, jeden
morgen musste er sich rasieren und nach 75% der Staffel wurde dies sehr schmerzhaft. Deshalb ist er sehr froh
darüber, dass er sich jetzt die Haare wachsen lassen darf.
Er fügte hinzu, dass es einige Kraft gebraucht hat um die Produzenten der Serie, von dieser dramatischen
Veränderung des Aussehens seiner Rolle zu überzeugen. Und Judge versuchte sogar eine radikalere
Veränderung zu machen. "Ich war auf einigen Conventions und trug Rastazöpfe während der
Unterbrechungen. Deshalb sprach ich mit Rob Cooper [dem ausführenden Produzenten] und er sagte, 'Okay,
vielleicht so'. Daraufhin zeigte ich mich mit dem Rastas auf der Convention. Als wir hierher kamen [zum Set] war
es der Freitag bevor wir montags zu drehen beginnen sollten und es wurden Bilder [von mir] nach MGM geschickt.
Und sie mochten es nicht. Darum musste ich die Rastazöpfe abrasieren. Das ist es was davon blieb."
Jetzt sind Judges Haare sehr kurz geschnitten. "Glaub mir ich bin dankbar dafür," sagte er
grinsend. "Ich denke es war Zeit dafür. Ich meine die Rolle ist jetzt schon acht Jahre auf der Erde. Das
war der nächste Schritt zur ... letztlichen Assimilation. Ich denke, es war die richtige Zeit." Aber
wie wird TeaI'c's Veränderung in die Serie eingeführt? Judge erklärte es: "Es wird nichts dazu
gesagt bis wir Rick [Dean Anderson, SG-1 O'Neil] in der ersten Folge der neuen Staffel finden. Er kommt dann aus
seiner kleinen Kammer heraus und in der typischen Art von O'Neill sagt: 'Was ist mit den Haaren los?'."
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"Star Wars: Battlefront" vorgestellt.
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Am vergangenen Dienstag, dem 22. Juni, stellte LucasArts ausgewählten Vertretern der Presse in San Francisco
das neue "Star Wars"-Computerspiel "Star Wars: Battlefront" vor, berichtet der
"Star Wars Homing Beacon Newsletter". Für dieses Ereignis reservierte die Firma einen Teil des
Waldes im Presidio. Sturmtruppen und Kommandos der Rebellen, alles verkleidete Fans, flankierten den Weg zu
Zelten, in denen man sich an dem neuen Spiel versuchen konnte.
"Star Wars: Battlefront" ermöglicht es bis zu 32 Spielern gleichzeitig in der First-Person
Perspektive die Schlachten der gesamten "Star Wars"-Saga hautnah nachzuspielen. Dabei kann jeder
gegen jeden spielen, oder man bildet Teams, um mit der richtigen Strategie die Aufgaben zu lösen. Dabei gibt
es auf jedem Schlachtfeld Schlüssel-"Kommandoposten", die man besetzen muss und mit denen man die
Anzahl der Stellen auf dem Schlachtfeld bestimmt, auf denen neue Gegner erscheinen. Wenn eine Seite - ob nun
Imperiale oder Rebellen, Konföderation oder Republik - sämtliche Kommandoposten auf einer Karte erobert,
hat sie gewonnnen.
Während der Schlacht hat der Spieler dabei fast absolute Freiheit. Er kann sich hinter
Geschütztürme klemmen und sämtliche Gefährte und Gleiter nutzen. So kann man z.B. mit einem
Starfighter unter die Plattformen der Stadt auf Kamino fliegen, um die Stadt von unten zu infiltrieren. "Wenn
man ein Fahrzeug oder einen Gleiter in einem der 'Star Wars'-Filme gesehen hat, dann gibt es diese auch im
Spiel", sagte Executive Producer Greg Burrod von Pandemic Studios.
Es gibt über 30 verschiedene Fortbewegungsmittel auf dem Schlachtfeld, und eines davon unterstreicht ganz
besonders, wie Teamwork den taktischen Unterschied machen kann. "Wenn ich in einen Snowspeeder springe, dann
will ich damit AT-ATs ausschalten", erklärt Burrod. "Nun, aus den Filmen wissen wir, dass der beste
Weg, dies zu tun, darin besteht, ein langes Stahlseil zu benutzen. Deshalb brauche ich einen Heckschützen.
Ein anderer Spieler muss mit einsteigen und über mein Headset werden wir unseren Angriff koordinieren
müssen", beschreibt er das Szenario.
Das Spiel wird zusammen mit der "Star Wars"-Trilogie auf DVD am 21. September 2004 für
X-Box, PlayStation 2 und PC veröffentlicht. Eine spielbare Demo für die X-Box wird man auf der
DVD-Veröffentlichung finden.
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"Star Wars: Episode III": Neues Bild von General Grievous.
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TheForce.net hat ein neues Bild des Bösewichts aus "Star Wars: Episode III" namens General
Grievous online gestellt. Dabei handelt es sich augenscheinlich um das erste Live-Action Bild des neuen
Charakters, der in der englischen Version möglicherweise von Gary Oldman ("Das fünfte
Element", "Lost in Space", "Harry Potter und der Gefangene von
Askaban") gesprochen wird. Das Bild stammt vermutlich von einem Cover des britischen "Star Wars
Magazines". Eine größere Version des Bildes finden Sie über den folgenden Hyperlink.
"Star Wars: Episode III" kommt am 19. Mai 2005 weltweit in die Kinos.
Informationen zum Thema:
http://cgi.theforce.net
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"Smallville": Bald mit Lois Lane.
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Laut der Webseite Kryptonsite sucht man derzeit für "Smallville" eine Darstellerin für
die Rolle der Lois Lane, Clark Kents zukünftige Liebe, die Gerüchten zufolge in vier Episoden der Serie
auftreten soll. Die Fanseite berichtet, dass die ca. zwanzigjährige Lois Lane nach Smallville reisen wird, um
dort ihre Cousine Chloe Sullivan zu suchen. Lois wird in dem Casting-Aufruf als "kaukasisch, smart,
schön, urban, kopfstark und geradlinig" beschrieben.
Die Produzenten suchen zudem nach einem jungen Darsteller, der einen neuen Charakter namens Jason Teague spielen
soll, ein College-Student an der Metropolis University, der zu einem Hauptdarsteller der Serie werden soll. Es
gibt im Moment keine Hinweise darauf, welche Darsteller und Darstellerinnen man bisher für die beiden Rollen
in Betracht gezogen hat. Die vierte Staffel von "Smallville" wird ab Juli in Vancouver gedreht.
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"Kampfstern Galactica 2003": Jamie Bamber über den neuen Apollo.
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Jamie Bamber gab in einem Interview mit dem SFX-Magazine einige Einblicke in den Charakter - Captain Lee
"Apollo" Adama, den er in der Reimagination der Serie "Battlestar Galactica"
verkörpern wird. Befürchtungen, dass er seine Rolle nicht mögen könnte, weil sie von einem
anderen im Original gespielt wurde, ist danach augenscheinlich weit weg von der Wahrheit, auch wenn zugab, dass er
selbst befürchtete, dass ein Remake von "Galactica" nicht funktionieren könnte. Auch
verriet Bamber, dass er ein Fan anderer Science Fiction-TV-Serien und -Kinofilmen ist wie "Star Wars, Flash
Gordon und all die Kinofilme, die in jeder Zeit heraus kamen. All die Schwarzweiß-Serien, die auf BBC2
liefen."
In der klassischen "Galactica"-Serie war die Figur des Apollo ein stramm konservativ gezeichneter
Held - der Apollo, den Bamber verkörpert und verkörpern wird, ist davon Welten entfernt. "Held ist
nicht wirklich eine Beschreibung, die auf diese Version des Apollos passen würde", sagte Bamber
vorsichtig. "Er ist ein Individuum, der sich selbst in einer Situation vorfindet, aus der er das Beste zu
machen versucht."
Seit seinem allerersten Auftreten in der Miniserie wurde klar, dass Bambers Version von Apollo Probleme hat und
nicht so ganz mit sich selbst klar kommt - damit, wer er ist und wohin er geht. Bamber hofft, dass Apollo, wenn
er sich ein wenig an die Situation gewöhnt hat, seine Nische innerhalb der neuen Crew der Galactica finden
wird.
Allerdings möchte Bamber gar nicht viel darüber wissen, in welche Richtung sich sein Charakter
entwickeln wird, ist aber voller Hoffnung, dass Ron Moore einige interessante Möglichkeiten finden wird,
seinen Charakter zu benutzen.
"Ich habe keine Vorabinformationen darüber, wo er enden wird," gibt Bamber zu. "Ron Moores
Skript hat mir diesen Charakter gegeben - und solange er diese Serie weiter schreibt und produziert, bin ich mir
sicher, dass Lee das bleiben wird, was er immer war: Jemand, der versucht, den Fußstapfen eines Vaters zu
folgen, den er wiederum in Frage stellen muss."
Inwieweit sich die Welten von Lee Adama und Kara Thrace (Starbuck) treffen werden, bleibt abzuwarten - Bamber ist
hier selbst genauso im Dunkeln wie alle Zuschauer.
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"Alias": Back To The Roots.
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(Vorsicht, minimale Spoiler auf die in Deutschland noch nicht ausgestrahlte dritte Staffel!)
Mit der vierten Staffel wird ABC die Serie "Alias" im Januar zurück zu den Wurzeln der Serie
führen, wie der TV-Guide berichtete. "Wir sind so tief in die Rambaldi- und Covenant-Mysteries
eingestiegen, dass wir ein wenig von dem Stoff, der [zu Beginn der Serie] so schön war, aus den Augen
verloren hatten", sagte ABC Entertainment-Präsident Stephen McPherson.
Serienerfinder J. J. Abrams rede gerade darüber, Sydney Bristow ein wenig von der Freude in ihrem Privatleben
zurück zu geben, die sie zu Beginn der Serie hatte, während sie nach wie vor in dieser verrückten
Welt lebe. Also soll die Serie ihren Fokus wieder mehr auf Sydney haben, wie sie ihr Privatleben und ihre
Spionagetätigkeit ausbalanciert.
Abrams selbst sagte der Seite, dass er während seiner Arbeit am Pilotfilm für die neue ABC-Serie
"Lost" einen anderen Blick auf "Alias'" enttäuschende dritte Staffel
bekommen habe.
"Indem ich wegging, um Lost zu machen, hatte ich die Gelegenheit, Alias auf eine Weise zu sehen, wie ich es
sonst nicht hätte sehen können: Von außerhalb", sagte er. "Und das war ein sehr
erhellendes Erlebnis. Auf einmal wusste ich genau, was ich wollte und was nicht - und ich sah, was geschah. Nicht,
dass ich nicht stolz auf das gewesen wäre, was dort geschah, aber ich sah einige Fehler, die ich gemacht
hatte und dachte 'Oh mein Gott...'".
McPherson meinte im Übrigen noch, dass es "keine Chance" gebe, dass die vierte Staffel
"Alias" die letzte sein könnte. "Dies wird für Jahre ein Aktivposten sein",
sagte er. Für wie viele? Abrams: "Genau 100."
Informationen zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire
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Douglas Adams für die Ohren.
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Douglas Adams, 2001 im Alter von nur 49 Jahren plötzlich verstorbener Science Fiction-Autor ("Per
Anhalter durch die Galaxis"), wird in der kommenden Radio-Hörspielversion der letzten drei
Bücher seiner Anhalter-Serie zu hören sein. Der Autor hatte die Rolle des Agrajag-a (oder zumindest
Teile davon), einem Charakter, der immer wieder stirbt und wieder aufersteht, in den 18 Monaten vor seinem
plötzlichen Tod aufgezeichnet, die Produzenten nutzten darüber hinaus digitale Technologie, um seine
Stimme zum Leben zu erwecken.
Die Serie wurde in ihrer Radioversion im Jahre 1978 begonnen, fünf Mitwirkende der ersten Teile, darunter
Simon Jones als Arthur Dent und Geoffrey McGivern als Ford Perfect, werden auch in den neuen Teilen ihre Rollen
sprechen. Die Aufnahmen sollen später im Jahr beginnen, der Stoff soll dabei in 14 Teile unterteilt werden.
Die Macher sollen sich dem Vernehmen nach dabei an Adams' Instruktionen und Hinweise gehalten habe, die dieser
für diese Radioproduktion hinterlassen habe.
Informationen zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire
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"King Kong": Mit Thomas Kretschmann.
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Der deutsche Schauspieler Thomas Kretschmann steht in Verhandlungen für eine Rolle in Peter Jacksons
"King Kong", berichtet "The Hollywood Reporter". Kretschmann ("Blade
2", "The Pianist", "Resident Evil: Apocalypse") würde somit an der
Seite von Naomi Watts, Jack Black und Adrien Brody einen Bootskapitän spielen, der die Hauptdarsteller nach
Skull Island zu dem übergroßen Gorilla bringen wird.
Das Drehbuch von Jackson, Fran Walsh und Philippa Boyens basiert auf der originalen Geschichte von Merian C.
Cooper und Edgar Wallace. Peter Jackson wird die neueste Kinotechnologie verwenden um die zeitlose Geschichte von
der Schönen und dem Biest neu zu erzählen. Er wird die Kapitel, die im geheimnisvollen und
gefährlichen Dschungel auf Skull Island spielen, erweitern. Thomas Kretschmann wird zudem in Dean Koontz'
"Frankenstein" für USA Network mitspielen. "King Kong" soll am 14. Dezember
2005 in die Kinos kommen.
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Alpträume in Serie.
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CBS hat eine Reality-Show (!) auf der Basis von Wes Cravens Horror-Franchise "Nightmare on Elm
Street" geordert - so jedenfalls die New York Daily News. "Nightmare on Elm Street: Real
Nightmares" wird mit Freddy Krueger sein - und Robert Englund, der Berwerber/innen (oder
"Opfern") dabei helfen wird, ihre Ängste in "realen" Situationen nachzuerzählen und
sich ihnen auszusetzen - alles in der Hoffnung, einen Geldbetrag zu gewinnen.
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(Zurück zum Inhalt)
Hurra, die "Classics" kommen auf DVD! Es gibt kaum eine Serie, auf die ich mich
persönlich mehr freuen könnte als auf die drei Originalstaffeln des allerersten und
irgendwo auch immer noch einzigen "Raumschiff Enterprise".
Im letzten Corona Magazine haben wir ja über die heutige Rechenweise geschrieben, die hinter
der Finanzierung eines Films steckt. Natürlich sind solche Wertschöpfungsketten nicht nur
bei Kinofilmen interessant, auch für TV-Serien werden sie konzipiert und bei der
Geldmittelbeschaffung gerne vorgezeigt. Heute.
Aber während heute mit dem zu erwartenden Umsatz aus dem Merchandise die neuen Serien schon
im Vorfeld konzeptionell budgetiert werden, war das bei der aller ersten Serie rund um die
NCC 1701 noch längst nicht der Fall. In den Jahren 1966-1969, in denen auf NBC
Fernsehgeschichte geschrieben wurde, lief die Finanzierung einer Networkserie noch in
anderen Bahnen und einen guten, wenn nicht den besten Beweis für diese Behauptung liefert
ein alter Bekannter für all jene, die es schon einmal auf irgendeine große Convention
verschlagen hat. Richard Arnold, allgemein als "'Star Trek'-Experte" tituliert und
gern gesehener Gast auf rund 40 (in Worten: vierzig!) Conventions im Jahr weltweit, fing
seine "Karriere" nämlich schon 1972 an. Als High-School-Schüler wandte er sich damals an
Paramount, um von der großen Film- und Fernsehgesellschaft die Lizenz zu erwerben,
"Star Trek"-Autoaufkleber drucken und vertreiben zu können. Er erhielt sie - für 100
Dollar.
Das erste Produkt aus einer inzwischen sehr langen Reihe von Merchandise-Artikeln lieferte
Arnold fleißig nicht. James Blishs erste Anthologie von Drehbuchfassungen der Originalserie
gilt gemeinhin als erstes wahres Merchandising-Produkt der "Classic"-Serie. Auch
wenn es Gene Roddenberry eigentlich nicht gefiel, dass nicht verfilmte Szenen an die
Öffentlichkeit gelangten, - es ist dennoch interessant, nachzulesen, wie manche Skripte vor
der Verfilmung aussahen. Und wie die vom ZDF umgeschnittene Folge "Amok Time"/"Weltraumfieber"
tatsächlich verläuft. Viele weitere Bände sollten folgen - der letzte wurde schließlich von
Blishs Witwe nach dessen Tod fertiggestellt.
Ende der 60-er erschien auch der erste Roman, der nicht auf einer Episode basierte.
"Mission to Horatius" hieß das Werk und ein gewisser Mack Reynolds war der Autor. Die
deutsche Übersetzung, die in Deutschland noch vor der Erstaustrahlung der ersten 26
Episoden durch das ZDF im Schneider-Verlag erschien, galt viele Jahre als vergriffen, ehe
der HEEL-Verlag sich erbarmte und eine von Ralph Sander neu-übersetzte Hardcover-Auflage
dieses Romans (der streng genommen auch nur eine Ansammlung von Kurzgeschichten darstellt)
auf den Markt brachte.
Auch wenn Merchandise seinerzeit nicht das Gewicht beigemessen wurde, wie es heute bei der
Produktion einer "Star Trek"-Serie der Fall ist, so bedeutet das nicht, dass die
Macher der 79 Original-Episoden nicht ungeheuer erfindungsreich waren, wenn es darum ging,
Kosten zu sparen. Für eine SciFi-Serie, die das Leben im 23. Jahrhundert darstellen wollte,
konnte man nicht auf existierende Requisiten zurückgreifen. Fast alles musste neu erfunden
oder fürs Fernsehen entdeckt werden. Die Legende erzählt, dass Mitarbeiter der
Desilu-Produktionsstudios mehrfach dabei beobachtet wurden, wie sie in den großen
Müllcontainern auf dem Studiogelände umherwühlten und -krabbelten, wobei sie von Zeit zu
Zeit triumphierende Schreie ausstießen, wenn sie einen für ihre Zwecke brauchbaren
Gegenstand freilegten. Aber was man nicht im Müll fand, musste jemand konstruieren.
Trikorder, Phaser, Kommunikatoren, von Tribbles erst gar nicht zu reden - all diese
Kleinigkeiten mussten in Auftrag gegeben werden und kosteten eine Menge Dollar. Da die
Serie aber von Season zu Season weniger Geld bei steigenden Kosten zur Verfügung gestellt
bekam, war es keine Seltenheit, dass Desilu mit den Hersteller-Firmen bestimmte Deals
abschloss. Frei nach dem Motto: "Baust du uns einen Trikorder, kannst du das Modell ohne
Lizenzgebühren auf dem freien Markt anbieten!" Zumeist funktionierte diese
Verhandlungstaktik.
In den 70-ern, als die Flut von "Star Trek"-Conventions in das kulturelle Leben der
Nordamerikaner Einzug hielt, zog auch das Geschäft mit den "Star Trek"-Produkten an
und hat sich bis heute zu dem einträglichsten Zweig des Franchises entwickelt. Die
Produktpalette ist riesig und manches davon ist wahrer Schrott. Einiges kann man als
zumindest fragwürdigen Marketinggag einstufen (ich verweise in solchen Momenten immer gerne
auf das in den Staaten erschienene "Star Trek"-Mineralwasser) und anderes einfach
nur als frechen Versuch, bestimmten Käuferschichten das Geld aus der Tasche zu ziehen (und
an solchen Stellen verweise ich wiederum gerne auf eine Diskussion mit Ralph Sander, in dem
es um Ninja Turtles in "Star Trek"-Uniformen ging ...).
Eine ganze Reihe von Produkten sind aber nicht zu verachten, sondern bereichern mitunter
sogar das "Star Trek"-Universum auf ganz erhebliche Art und Weise. Die 12 Minuten
längere Fassung des ersten Kinofilms fand ich zum Beispiel wesentlich unterhaltsamer als
das Original aus dem Kino! Und auch die Szenen mit Colonel "Odo" West aus "Star Trek VI"
hätten wir wohl nie erblickt, gäbe es keine Super-Sonder-Special-Edition der VHS-Kassette
oder wahlweise der gerade erschienenen DVD.
Auf die Romane will ich an dieser Stelle gar nicht groß eingehen, darüber schreibt Etienne
Quiel schon an anderer Stelle in diesem Magazin genug, aber sie sollen - ebenso wie die
Comicszene - zumindest erwähnt sein, denn es befinden sich wahre Glanzlichter darunter.
Ebenso wie auf den Soundtracks zur Serie und zu den Filmen. Leider sind von der
"Classic"-Serie kaum Soundtracks auf LP/CD erschienen, aber irgendwann wird auch das
sicher nachgeholt.
Auf Cons, Trekdinnern oder anderen SF-Veranstaltungen sieht man ja verhältnismäßig viele
uniformierte Fans herumlaufen. Uniformen sind schließlich auch was Feines. Und nicht nur
das: Sie sehen manchmal sogar recht gut aus. Ob nach gekauftem Strickmuster maßgeschneidert
oder als Modell von der Stange erworben - jeder Fan kann sich stilecht kleiden, ob
"Classic"-Serie oder Kinofilm-Look, ganz wie es ihm oder ihr beliebt.
Als kleiner Macho ist mein persönlicher Favorit ja die Classic-Uniform für Frauen in der
Größe XXS ... wie Lt. Dax in einer ganz hervorragenden "Deep Space Nine"-Episode
schon sagte: "And women wore less ..."
Die oben erwähnten Trikorder sind übrigens immer noch (natürlich) auf dem Markt und die
Überraschung ist: Sie sind gar nicht mal teuer! Ebenso wenig wie die Phaser und
Kommunikatoren, die in allerlei Shops und Versandhandelshäusern zu erwerben sind. Das
gebeutelte Trekker-Portmonaie in meiner Hosentasche jedenfalls war erfreut und beeindruckt.
Zugegeben: Auch ich bin kein Anhänger der These, dass man nur dann Fan sein kann, wenn eine
Uniform im Schrank und ein Trikorder von der Schulter baumelt, aber wem es gefällt ...
Neben meiner in den letzten zehn Jahren klar aus meinen Artikeln zu ersehenden Zuneigung zu
den Romanen und Soundtracks, empfinde ich zudem eine nicht kleine Vorliebe für die meiner
Meinung nach etwas originelleren Produkte aus dem Merchandise-Fundus. (Wobei ich anmerken
möchte: Ich wäre sogar so verrückt, mir ein Horta-Kostüm zu kaufen, denn das(!) hielte ich
wirklich für originell! Es heißt, ein findiger Geschäftsmann aus Ohio hätte auf Cons Anfang
der 80-er Jahre versucht, die Inhalte von Kugellagern als Miniatur-Hortaeier an den Fan zu
bringen ... Aber das ist eine andere Geschichte.) Tribbles und die UMUK-Abzeichen (im
Original IDIC, - ihr wisst schon, die Sache mit der vulkanischen Philosophie. Wer es nicht
weiß, dem empfehle ich stark den Konsum der Classic-Episode "Is there in Truth no Beauty?"/"Die
fremde Materie") zähle ich übrigens nicht wirklich zu der originellen Ecke, obwohl sie ganz
witzig sind ..., zumindest die Tribbles.
Heute nicht mehr so originell, vor einigen Jahren aber mein persönlicher Brüller, ist der
rotweiße "TREKKIE inside"-Aufkleber, der immer noch das Gehäuse meines ersten 486ers
schmückt. Auch die Anrufbeantwortertexte - wahlweise mit den Original- oder aber den
Synchronstimmen - haben mir und vielleicht auch den Menschen, die mich eine gewisse
Zeitlang telefonisch erreichen wollten, viel Spaß gemacht.
Wenn mich der berufliche oder der konventionelle Umstand mal dazu zwingt, eine Krawatte zu
tragen, wähle ich mitunter ein sehr dezentes und in blauen Farben gehaltenes Stück aus. Nur
ein geschulter Krawattenmotiv-Spanner kann erahnen, dass die Enterprise darauf einen
Planeten umkreist. Dieses Kleidungsstück schätze ich sehr - verhilft es mir doch dazu, in
den rauen Alltag einen kleinen Traum mitzunehmen.
Neulich sprach ich auf einer Convention mit einem Mitarbeiter der Firma, die auf den großen
Veranstaltungen dieser Art regelmäßig Ölbilder und Repros mit "Star Trek"-Motiven
verkauft. Im Laufe des Gesprächs wies er mich auf ein Bild hin, dessen Wert in den letzten
knapp zwei Jahren um ein Vielfaches gestiegen sei. Die Gesichter der "Classic"-Crew
zeigte es ... und die Unterschriften aller Schauspieler.
Die Tatsache, dass DeForest Kelleys Tod manchen Branchen höhere Gewinnmargen beschert, ist
vielleicht zum Schreien ungerecht, aber allgegenwärtige Praxis. Und unter diesem
Gesichtspunkt ist das Sammeln von Bildern und Autogrammen der "Classic"-Stars,
morbide gesagt, schon fast eine Kapitalanlage.
Das Merchandise hat viele Gesichter und manche davon gefallen einem vielleicht aus den
unterschiedlichsten Gründen nicht. Andere wiederum wirken sympathisch und lockend. Eines
ist aber auf alle Fälle sicher. Solange Captain Kirk mich noch von meiner Kaffeetasse
angrinst und solange ich nicht der Einzige bin, der aus einer solchen Tasse trinkt, -
solange wird das "Star Trek"-Phänomen Bestand haben.
Und um ehrlich zu sein, oute ich mich auch gerne als Anhänger dieses Phänomens. Mit einer
dezenten Krawatte um den Hals, "Enterprise"-Socken an den Füßen, einer
Kirk-Kaffeetasse in der einen und einem "Classic"-Roman in der anderen Hand.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek - Enterprise (Classic, Staffel 1)" - 8 DVDs zum Preis von 95,00 EUR, voraussichtlicher Erscheinungstermin: 2. September 2004
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"Star Trek - Enterprise (Classic, Staffel 3)" - 8 DVDs zum Preis von 95,00 EUR, voraussichtlicher Erscheinungstermin: 9. Dezember 2004.
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Das Kolonisten-Schiff S.S. Rosenberg gerät in einen gigantischen, lang anhaltenden
Ionensturm und wird schwer beschädigt. Da sich die Kolonisten nicht aus eigener Kraft
befreien können und kein Schiff rechtzeitig zu ihnen gelangen könnte, droht ihnen ein
langsamer, qualvoller Tod.
Nur ein Schiff wäre in der Lage, die Kolonisten rechtzeitig zu erreichen. Das
Sternenflottenkommando beschließt, dieses noch unbenannte Schiff, welches über einen
neuartigen Warpantrieb verfügt, zur Rettung der im Sturm gefangenen Familien zu schicken.
Unter dem Kommando von Captain Robert April, unterstützt von Commander George Kirk, Vater
des noch jungen James, begibt sich das noch ungetestete Schiff auf seine erste Mission.
Nach flüchtigen Test, anfänglichen Fehlfunktionen und einigen Modifikationen ist das
Raumschiff auf dem Weg. Alles sieht danach aus, dass man das havarierte Schiff aus seiner
hoffnungslosen Lage befreien kann.
Plötzlich ist jedoch die Hölle los. Die Bordsysteme spielen verrückt und das Schiff leitet
ein unerwartetes Warpmanöver ein. Nach dem Ende des Transits sind viele Crewmitglieder
verletzt und das Raumschiff stark beschädigt. Nachdem zumindest die Sensoren wieder
funktionsfähig sind, stellt man mit Erschrecken fest, dass sich offenbar ein Saboteur an
Bord befindet und man tief im romulanischen Sternenimperium gestrandet ist.
Die Crew dieses neuen Raumschiffs, welches den Namen U.S.S. Enterprise NCC-1701
tragen wird, hätte zu keiner ungünstigeren Gelegenheit in romulanisches Gebiet gelangen
können. Die Romulaner stehen kurz vor einer geplanten Invasion der Föderation und sehen das
plötzliche Auftauchen des modernen Sternenflottenschiffes als Zeichen der Aggression, einer
Art Kriegserklärung. Die Enterprise sieht sich einem romulanischen Patrouilleschiff
gegenüber, an Bord dessen Intrigen ihren Gang nehmen, die durch das Auftauchen des
Föderationsschiffes noch verkompliziert werden ...
Die Romane von Diane Carey gehören zugegebener Maßen nicht zu den beliebtesten. "Die letzte
Grenze" stellt vielleicht gerade deshalb eine angenehme Überraschung dar.
Zu erwähnen ist hier der überzeugend gezeichnete romulanische Schwarmführer Kilyle. Dessen
Entfremdung vom Reich, dem er eigentlich überzeugt dienen sollte, und seine von
Missverständnissen und zögerndem Vertrauen geprägte Begegnung mit Kirk zählen mit zu den
wertvollen Momenten des Buches.
Weiterhin erlebt man die Geburtsstunde der originalen Enterprise, die unter dem Kommando von
Captain Kirk 20 Jahre später zu ihrer eigentlichen Berühmtheit gelangen wird.
Captain Robert April ist der Mann, der als Erster den Platz in der Mitte beanspruchen darf.
Er ist ein äußerst eigener und interessanter Charakter. Als überzeugter Pazifist stehen
seine Überzeugungen in krassem Gegensatz zu den Wertvorstellungen des Soldaten George Kirk.
Nicht selten geraten beide Männer aneinander, wenn es schwierige Entscheidungen in
moralischen und ethischen Grauzonen zu treffen gilt. Am Ende der Reise sind beide gewachsen.
Der vorher nur in richtig und falsch unterscheidende April erkennt schließlich die Existenz
jener Grauzonen zwischen beiden Extremen. Kirk kann sein Unverständnis gegenüber den Idealen
Aprils überwinden und deren Wichtigkeit verstehen. Und letztendlich ist es genau die
Kombination beider Charaktere, die das Wesen der Föderation treffend beschreibt:
Pazifistische Ideale lassen sich nur dann dauerhaft leben, wenn man auch den Mut aufbringt,
für sie einzustehen und sie zu verteidigen.
Gerade die durch April und Kirk präsentierte Debatte bringt die Vision Roddenberrys
wunderbar zum Ausdruck und macht "Die letzte Grenze" zu einem echten "Star Trek"-Roman.
Anmerkung: "Die letzte Grenze" ist als Einzelroman nicht mehr verfügbar. Er ist aber mit
den zwei anderen Romanen aus der Heyne-Reihe "Die Anfänge" im gleichnamigen Sammelband
erhältlich.
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"Star Trek - Die Anfänge" - Sammelband zum Preis von 10,00 EUR
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Voraussichtlich am 16.7. ist es soweit: "Stargate Atlantis" startet mit dem ersten
Teil einer Doppelfolge ("Rising") auf dem US-amerikanischen Sci-Fi Network. Grund genug, im
folgendem Artikel einen Ausblick auf das zu Erwartende zu geben.
Die Rahmenhandlung wird durch das Ende der siebten und den Anfang der achten Staffel
"Stargate SG-1" erläutert. Kenner werden bereits wissen, dass die von den GoaUld,
den Hauptfeinden der Erde, eingesetzten Techniken von diesen selbst nicht entwickelt
wurden. Während der sechsten und siebten Staffel wurde weitestgehend erläutert, dass die
erschaffende Rasse der "Antiker", welche neben den Angriffs- und Raumschifftechniken auch
das Stargate-System entwickelten, aus einer sagenumwobenen und vielfach gesuchten Stadt
stammen - Atlantis.
SG-1 wie auch weitere SG-Teams befanden sich bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach
der Stadt der Antiker, in dem Bestreben, diese möglichst vor den GoaUld zu entdecken. Dies
umso dringlicher, da im für Stargate üblichen Cliffhänger zur Mitte der siebten Staffel
("Evolution" Teil 1) bekannt wurde, dass es dem bisher mächtigsten GoaUld Anubis gelungen
ist, nahezu übermächtige Symbiont-Soldaten zu züchten, von denen jeder Einzelne dazu fähig
ist, ganze SG-Teams auszuradieren. In der Staffel-finalen Doppelfolge "Die verlorene Stadt"
erfährt das SG-Kommando, dass Anubis einen Angriff mit eben jenen Kriegern in zahlreichen
GoaUld-Mutterschiffen auf die Erde durchführen wird.
SG-1 hat somit nur noch wenig Zeit, die verlorene Stadt zu finden, wobei sich Cln. ONeill
(Richard Dean Anderson) wieder einmal als integraler Bestandteil herausstellt - lediglich
er war bisher in der Lage, die Technologien der Antiker zu verwenden und auch dieses Mal
ist er es, der die gefundenen Technologien zum Einsatz bringt.
Da jedoch das Ende der siebten Staffel von "SG-1" einen Cliffhanger darstellt, bedarf
es der Inhalte der ersten (Doppel-)Folge der achten Staffel, um die Hintergründe für die
Schaffung des "Stargate Atlantis"-Teams zu erklären. Die Folge mit dem passenden
Titel "New Order" wird aufgrund dessen bereits eine Woche vor dem Serienstart von
"Atlantis" am 9.7. ausgestrahlt. Abschließend werden dann die Zuschauer in dem sehr
aufwendigen, für mehr als 5 Millionen US-Dollar produzierten Pilotfilm von
"Stargate Atlantis" vollends in die Handlung in der vollständig neuen
"Prometheus-Galaxie" eingeführt - ein dramaturgischer Kniff, um Überschneidungen der
Handlungen in der erdeigenen Milchstraße mit den Geschehnissen in "Stargate Atlantis"
zu vermeiden.
Das Team, welches sich auf die Reise begibt, setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
Major John Sheppard (Joe Flanigan) ist ein begabter Militärpilot. Er wurde aufgrund einer
Befehlsverweigerung, bei der er zwei Kameraden hinter feindlichen Linien rettete, auf die
McMurdoch Air Force Base strafversetzt. Hinter seiner schroffen Umgangsart inklusive
trockenem Humor versucht er mehr schlecht als recht zu verstecken, dass er ein begabter
Mathematiker ist, der sowohl einen äußerst ausgeprägten Sinn für das Gemeinwohl als auch für
Gerechtigkeit hat.
Dr. Elizabeth Weir (Torri Higginson) übernahm zum Ende der siebten Staffel von
"Stargate SG-1" im Auftrag des Präsidenten der Vereinigten Staaten die Leitung des
Stargate-Kommandozentrums (SGC). Das Motto der attraktiven Kritikerin von übertriebenen
Militärausgaben ist es, das System von innen heraus zu verändern. Sie spricht fünf Sprachen
und nimmt die Herausforderung mit Freuden an, und macht somit den Posten im SGC für jemand
anderen frei.
Dr. Rodney McKay (David Hewlett) ist ebenfalls ein bereits aus "Stargate SG-1"
bekannter Charakter. Wie Samantha Carter ist er ein begnadeter Wissenschaftler im Bereich
der theoretischen Astrophysik und der Ansicht, dass er im Gegensatz zu dieser in
allerhöchstem Maße besser für die Position eines wissenschaftlichen SG-Mitgliedes geeignet
ist. Aufgrund dieser Einstellungen und der daraus resultierenden Zusammenarbeit mit dem
Kollaborateur Cl. Frank Simmons (John De Lancie - "ST:TNG" Q) wurde er quasi nach
Russland zwangs-deportiert, um dort den Einsatz von GoaUld Technik umzusetzen. Er ist mehr
als frustriert von der Tatsache, dass er selbst aufgrund des Fehlens des benötigten Gens in
seiner DNS nicht in der Lage ist, die Antiker-Technologien zu verwenden.
Dr. Carson Beckett (Paul McGillion) hingegen besitzt eben jenes Gen. Der Schotte, wie Major
Sheppard mit einer trockenen Art Humor gesegnet, ist gezwungenermaßen als Experte für
Xenobiologie (die Kunde von extraterrestrischen Lebewesen) vorgesehen. Er ist es denn auch,
der ungewollt eine Antiker-Kampfdrohne auf dem ersten besuchten Planeten startet.
Lieutenant Aiden Ford (Rainbow Sun Franks) bildet mit Major Sheppard den kämpfenden Teil
des Teams. Laut bisherigen Angaben ist er 25 Jahre alt und somit jünger als alle anderen
männlichen Teammitglieder.
Zu guter Letzt Teyla Emmagan (Rachel Luttrell), eine junge, gutaussehende Bewohnerin und
Anführerin der Bevölkerung des ersten besuchten Planeten Anfang 20, auf die Major Sheppard
zunächst ein Auge geworfen hat und die sich während der Handlung des Pilotfilms dem Team
anschließt.
Grundsätzlich fallen die Ähnlichkeiten des "Atlantis"-Teams zu SG-1 sofort ins Auge,
wobei jedoch die Eigenschaften der dortigen Protagonisten fröhlich durchgemischt wurden.
Die größte Übereinstimmung ist wohl die des Major Sheppard. Seine Vita gleicht der Cl.
ONeills bis auf das mathematische Genie haargenau. Spannungen zwischen ihm und den
Geisteswissenschaftlern im Team sind vorprogrammiert. Mit Lt. Aiden Ford ist er der
kämpfende Teil der Truppe, ähnlich wie die Kombination ONeill / Tealc in SG-1.
Die Rolle von Dr. Carson Beckett lässt sich zunächst nicht so einfach einordnen, seine
Unbeholfenheit und Eigenschaften des begabten Frischlings, und sei es nur durch das
Aktivierungs-Gen für die Antiker-Technologie, legen ihn jedoch in die Nähe der Rolle des
Jonas Quinn an. Zudem übernimmt er von Daniel Jackson die Eigenschaft, sich für fremde
Völker zu interessieren, wenn auch eher für die Physiologie als für die Kultur.
Schlussendlich ist mit Teyla wieder ein Außerirdischer (bzw. eine Außerirdische) Teil des
Teams, vergleichbar mit Tealc in SG-1, jedoch mit dem Unterschied, dass sie als
offensichtliche Nicht-Wissenschaftlerin und Nicht-Mitglied der US Air Force keinen Grund
hat, das heftige Interesse seitens Major Sheppard nicht zu erwidern. Man darf also gespannt
sein, wie sich diese Beziehung entwickeln wird - noch dazu aufgrund der Tatsache, dass
"Stargate Atlantis" zwei weibliche Teammitglieder besitzt. Zudem scheint Teyla
ähnlich Tealc ihr Volk gegen einen übermächtigen Gegner beschützen zu wollen.
Womit wir beim letzten integralen Bestandteil wären. Obwohl die Erde mit den GoaUld sowie
den derzeit noch in einer Zeitblase gefangenen "Replikatoren" (eine sich selbst endlos
reproduzierende, alles Metall vertilgende Roboter-Rasse) genügend Gefahr ins Haus steht,
erhält die Prometheus-Galaxie mit den "Wraith" ihre ganz eigene Nemesis. Denn immer noch
steht die Frage im Raum, was genau die Antiker in der Vergangenheit vernichtet hat - und ob
die Wraith die Ursache waren. Die Suche nach einer Antwort wird sicherlich ein Thema der
ersten Staffel sein.
Schlussendlich bleibt die Frage zu beantworten, ob den Autoren und Produzenten für die Wahl
recht ähnlich angelegter Rollen einen Vorwurf zu machen ist, und ich glaube auch ohne die
Serie bisher gesehen zu haben, dass man dies bereits im Vorfeld klar verneinen kann.
Andere Serien und deren Spin-Offs haben gezeigt, dass der Zuschauer allzu große
Veränderungen nicht akzeptiert bzw. diese zum Teil kategorisch ablehnt. Nichts liegt also
näher, als dem Publikum mit "Stargate Atlantis" ein ähnliches Fernsehgefühl zu
vermitteln.
Zudem lässt sich eine Parallele zu "Star Trek" ziehen, welches in der Vergangenheit
bewiesen hat, dass man die immer gleiche Formel mindestens zwei Mal erfolgreich recyceln
kann (und der Rest ist Schweigen).
Das Finale der siebten Staffel "Stargate SG-1" wird voraussichtlich im Herbst bei
RTL II zu sehen sein. Es bietet eine spannende Einleitung für "Stargate Atlantis" und
gehört definitiv zum TV-Pflichtprogramm - immerhin war die Handlung zunächst fürs Kino
vorgesehen.
An dieser Stelle sei nochmal auf die im letzten Corona vorangekündigte Folge 37 der
"Stargate"-DVDs hingewiesen - sie enthält die Doppelfolge "Die verlorene Stadt", das
als Kinofilm geplante furiose Staffel-Finale der siebten Staffel.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Stargate Kommando SG-1, DVD 37" - DVD zum Preis von 24,99 EUR
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Aus der "Bullyparade" ins Kino. Nach dem Erfolg von "Der Schuh des Manitu"
kommen Bully und Konsorten am 22. Juli erneut ins Kino. Diesmal mit einer Verfilmung ihrer
legendären "Star Trek"-Pardodie "Unser (T)Raumschiff". Und darum geht es: Im
Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen
der ersten Siedler zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu
vernichten. Und tatsächlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen.
Und mitten im Getümmel: Til Schweiger als Taxi-Fahrer "Rock".
Du hast eine ganze Weile nicht in Deutschland gelebt, also auch kein deutsches Fernsehen
gesehen. Was kanntest Du von Bully, als das Angebot für Deine Rolle in "(T)Raumschiff
Surprise - PERIODE 1" kam?
Die "Bullyparade" beispielsweise kannte ich nicht. Ich habe aber natürlich
mitbekommen, dass es einen deutschen Film gab, der eine Million Zuschauer hat. Dann wurden
es zwei, drei, vier Millionen ... Die Branche staunte erst - und so ab der fünften Million
wurde aus dem Staunen Bewunderung. Das erste Mal habe ich "Schuh des Manitu" dann im
Flugzeug gesehen, auf einem dieser kleinen Bildschirmen. Alle in der Business Class haben
ihn geschaut - und bei jedem Lacher hatte ich das Gefühl, das Flugzeug wackelt und wir
stürzen gleich ab. So eine Stimmung an Bord habe ich noch nie erlebt. Das war aber
tatsächlich das Einzige was ich kannte, als ich Bully getroffen habe. Bevor wir dann
angefangen haben zu drehen, habe ich mir natürlich noch einiges angesehen.
Sprechen wir über Deine Rolle: Du bist Rock, der Weltraum-Taxifahrer. Mit einer ganz
normalen Tour, bei der dein Spacetaxi allerdings arg lädiert wird, rutschst Du in ein
Abenteuer, das eigentlich im Fahrpreis nicht inbegriffen ist. Wärs im nachhinein
betrachtet nicht besser gewesen, aus dem Taxi einen Versicherungsfall zu machen?
Stimmt. Die bequemere Möglichkeit wäre es allemal gewesen, aber ich leiste eben meinen
Beitrag, die Welt zu retten. Und das ist für uns alle gut. Rock ist ja kein Loser.
Natürlich läuft in seinem Leben einiges schief. Er hat alles verloren und leidet auch noch
darunter. Aber trotzdem ist er ein Held. Das muss er sein, wenn er mit dem Taxi bei den
dreien stoppt. Oder kurz danach, wenn er in den Rückspiegel schaut und sie anfangen zu
singen ... Aber er ist ja tolerant. Er denkt zwar zuerst: Uuups, was sind denn das für
Figuren. Aber er geht mit ihnen und zeigt auch keine Vorurteile oder Berührungsängste.
Wie waren die Dreharbeiten, was bleibt für Dich in Erinnerung?
In Erinnerung bleibt, dass Christian und ich Freunde geworden sind. Dass wir unheimlich
viel Spaß hatten, auch mit Anja. Wir drei hingen immer zusammen. Es war eine sehr
entspannte Stimmung am Set. Und trotzdem hoch konzentriert. Nicht, dass wir den ganzen Tag
gelacht hätten. Ich meine, Christian und ich haben schon extrem viel gelacht - aber nicht
mehr am Set. Mit Bully konnte man nicht so rumalbern, was aber auch vorher schon klar war.
Schließlich hatte er ja gleich eine ganze Reihe von Jobs. Gut möglich, dass wir ihm
manchmal auf die Nerven gegangen sind. Aber er hat das super gemacht. Er weiß genau, was er
will. Und es gibt nichts Schöneres für einen Schauspieler, als einen Regisseur zu haben,
dem er vertraut und bei dem er das Gefühl hat: Der schaukelt das Baby sicher nach Hause.
Informationen zum Thema:
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7. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
|
Corona Magazine #124
Kunterbunt: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Hallo liebe Redaktion, unter der Rubrik Kunterbunt freute ich mich erst, als ich nun auch ein paar Zeilen zum
neuen Film lesen konnte nachdem ich ihn im Kino sah. Leider kann ich Birgit Schwenger so gar nicht zustimmen.
[..]
1. Die Darstellung der Dementoren erinnert wohl mehr an die Ringgeister aus HdR als an das was äußerst
detailliert von Frau Rowling beschrieben wurde. Hat Hr. Cuaron die Bücher nicht gelesen? Dementoren schweben
langsam und bedrohlich über den Erdboden und fliegen nicht wild in der Gegend herum.
2. Der Patronus von Harry. Also das Ganze wurde wie ein Schutzschild aus einem SF-Film dargestellt,
tatsächlich war es ein Hirsch der galoppierte und so die Dementoren vertrieb, aber da die Dementoren Angriffe
wie Jäger aus Star Wars flogen ging es wohl nicht anders (siehe 1.).
3. Prof. Trelawney hat laut Buch doch mehr eine ruhige, magische Stimme und war überhaupt nicht so abgedreht
wie im Film dargestellt.
4. Soweit ich mich erinnere tragen Hogwartsschüler immer einen Zaubererumhang. Harry und Co. in zivil, dass
passt irgendwie nicht.
5. Irgendwie gab es recht wenig Dialoge, so dass eigentlich keine Charakterentwicklung zu erkennen ist z.B. gleich
zu Beginn, als Harry die Schwester von Onkel Vernon aufbläst. Auch wenn jetzt einige aufschreien, aber Harrys
Gedanken aus dem "Off" gesprochen hätten solche und andere Handlungen wesentlich
verständlicher gemacht.
Bei dem Herrn der Ringe wurde immer gelobt, dass das gezeigte eine hervorragende Umsetzung der Bücher sei.
Bei Harry Potter lobt man plötzlich gravierende Abweichungen. [..] Ansonsten war die Ausgabe 124 wieder ein
echter Lichtblick, da es endlich wieder erfreulichere Neuigkeiten gab. Im letzten halben Jahr hatte ich manchmal
den Eindruck, unser geliebtes Genre geht den Bach hinunter. [..] Da ich ja doch nicht so oft schreibe, hier noch
mal mein Dank an alle Redakteure. Ihr macht das super !
- Thomas Viezens
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Samstag, 03. Juli 2004 |
| 15.55 Uhr |
Xena
Der Ring - Teil 2 |
RTL |
1st |
| 16.00 Uhr |
Special Unit 2 - Die Monsterjäger
Das mordende Fettmonster |
Pro 7 |
Wdh |
| 23.45 Uhr |
Robocop 4 - Crash & Burn
Ein verrückter Wissenschaftler versucht eine KI mit einem Biovirus zu infizieren, der alle Menschen und Maschinen in Delta City vernichten soll. Robocop will ihn selbstverständlich aufhalten. |
Sat 1 |
Wdh |
|
Sonntag, 04. Juli 2004 |
|
|
Montag, 05. Juli 2004 |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Auf der Flucht |
VOX |
1st |
| 23.05 Uhr |
Düstere Legenden 2 - Final Cut
Eine junge Studentin plant ihre Abschlussarbeit über einen Mörder der Morde aus urbanen Mythen nachstellt. Wie das in solchen Filmen so ist, taucht bald ein wirklich Mörder auf... |
13th Street |
Wdh |
| 23.10 Uhr |
Mulholland Drive - Strasse der Finsternis
Einer Frau mit Amnesie wird in L.A. von einer frisch Hinzugezogenen geholfen. Wirklich geholfen? Da dieser Film von David Lynch ist, brauche ich eigentlich gar nicht erst versuchen, ihn zusammenzufassen... |
SF 1 |
Wdh |
|
Dienstag, 06. Juli 2004 |
| 20.15 Uhr |
War Games - Kriegsspiele
Hacker David ist in den Computer des US-Verteidigungsministeriums eingebrochen und freut sich, das es dort Spiele wie "Weltweiter Thermonuklearer Krieg" installiert sind. Dabei wissen wir doch alle, das Computer nur für die Arbeit verwendet werden... |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Leben ist zu kurz |
VOX |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
Ghostbusters
Dan Aykroyd und Bill Murray als Geisterjäger, die versuchen, das Öffnen eines Tors in eine andere Dimension zu verhindern. |
SF 2 |
Wdh |
|
Mittwoch, 07. Juli 2004 |
| 20.15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Katzenjammer |
Pro 7 |
1st |
| 22.05 Uhr |
Alias - Die Agentin
Davongekommen |
Pro 7 |
1st |
| 22.40 Uhr |
Band of Brothers
Currahee |
SF 2 |
1st |
|
Donnerstag, 08. Juli 2004 |
| 20.15 Uhr |
Die Nebel von Avalon
Nach Marion Zimmer Bradley. Die Artussage aus weiblicher, um nicht zu sagen feministischer, Sicht. |
SF 2 |
Wdh |
| 21.45 Uhr |
Future Lover
Eine Erfolgsautorin hat echte Männer satt. Also holt sie sich einen Androiden. Und spielt mit seiner Programmierung. Da sieht man mal was passiert, wenn Frau ihren Freund ändern will... |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.35 Uhr |
Jeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten wie ein Mann einen blutigen Sack in eine Röhre wirft. Neugierig wie sie sind, wollen sie das genauer untersuchen. Was sie vielleicht nicht hätten tun sollen. |
13th Street |
Wdh |
|
Freitag, 09. Juli 2004 |
| 20.15 Uhr |
Steven Spielbergs Taken
Teil 6 - Charlie und Lisa. Die Aliens konzentrieren sich nach dem Tod der Eltern auf deren Kinder. Und das UFO-Projekt soll wieder aufgenommen werden. |
Premiere Start |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Air Force One
Harrison Ford als US-Präsident der mitsamt seines Flugzeuges entführt wird. Und ein richtiger US-Präsident lässt sich sowas doch nicht gefallen. |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.50 Uhr |
Höllenbrut
Die Frau eines Chirurgen wird von Aliens geschwängert und verweigert die Abtreibung. Aber wie heisst es so schön? Selbst ist der Mann! Nur dumm, das der Embryo auch ein Wort mitzureden hat. B-Movie. |
Pro 7 |
Wdh |
|
Samstag, 10. Juli 2004 |
| 16.05 Uhr |
Special Unit 2 - Die Monsterjäger
Der Meermann und die Mädchen |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Shrek
Animiationsfilm. Der Oger Shrek will seinen Sumpf wieder für sich alleine haben. Deswegen lässt er sich dazu überreden für einen König eine Prinzessin vor einem Drachen zu retten. |
SF 2 |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Snatch - Schweine und Diamanten
Ein paar Kriminelle haben einen riesigen Diamanten gestohlen, der ihnen prompt gestohlen wird. Woraufhin eine wahnwitzige Jagd nach diesem Diamanten losgeht. Mit Brad Pitt. |
Pro 7 |
1st |
|
Sonntag, 11. Juli 2004 |
| 19.15 Uhr |
Jeremiah
Im Leerlauf |
Premiere 1 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Air Force One
Harrison Ford als US-Präsident der mitsamt seines Flugzeuges entführt wird. Und ein richtiger US-Präsident lässt sich sowas doch nicht gefallen. |
RTL |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Eine Frage der Ehre
Ein paar Marines werden des Mordes an einem Kameraden angeklagt. Tom Cruise verteidigt sie und versucht, die nicht ertragbare Wahrheit zu erfahren. Mit Jack Nicholson. |
Sat 1 |
Wdh |
|
Montag, 12. Juli 2004 |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Absturz |
VOX |
1st |
| 21.45 Uhr |
Moon 44
Im Jahre 2038 werden mit Hilfe von Sträflingen die Rohstoffe anderer Planeten ausgebeutet. Da auf einmal Förderroboter verschwinden, wird eine Undercover-Untersuchung eingeleitet. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.55 Uhr |
Flashback - Mörderische Ferien
Die Eltern eines Mädchens wurden von einem Wahnsinnigen getötet. Das Mädchen kommt nach 10 Jahren aus der Psychatrie heraus und ihr Trauma lässt auch nicht lange auf sich warten. So wie "Scream", nur aus deutschen Landen. |
13th Street |
Wdh |
|
Dienstag, 13. Juli 2004 |
| 21.45 Uhr |
Time Cop
Jean Claude van Damme als Zeitpolizist, der einen machthungrigen Politiker aufhalten soll. |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die Neue |
VOX |
1st |
| 22.40 Uhr |
Ghostbusters II
Dan Aykroyd und Bill Murray auf der Jagd nach einem lange verstorbenen Fürsten. |
Sci Fi |
Wdh |
|
Mittwoch, 14. Juli 2004 |
| 20.15 Uhr |
Rush Hour
Die Tochter eines chinesischen Diplomaten wird entführt. Jackie Chan mit den schnellen Händen und Chris Tucker mit dem schnellen Mundwerk versuchen sie zurückzuholen. |
ORF 1 |
Wdh |
| 21.15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen |
Pro 7 |
1st |
| 22.10 Uhr |
Alias - Die Agentin
Doppelter Agent |
Pro 7 |
1st |
|
Donnerstag, 15. Juli 2004 |
|
|
Freitag, 16. Juli 2004 |
| 20.15 Uhr |
Steven Spielbergs Taken
Teil 7 - Gottes Gleichung. Charlie entdeckt, das er eine Tochter hat. Dr. Wakeman entdeckt sie auch. Und sie entdeckt ihre ungewöhnlichen Kräfte. |
Premiere Start |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Batman und Robin
Batman, Robin und Batgirl gegen Mr. Freeze und Poison Ivy. Mit George Clooney, Chris O'Donnell, Alicia Silverstone, Arnold Schwarzenegger und Uma Thurman. Das ist alles, was man zu dem Streifen sagen darf... |
RTL II |
Wdh |
| 23.45 Uhr |
Interview mit einem Vampir
Christian Slater macht ein Interview mit Brad Pitt. Der ist ein Vampir und hat eine Menge über sein Jahrhunderte währendes Nichtleben zu erzählen. Was nicht sehr verwundert, wenn andere Leute schon mit 18 Ihre Biographie veröffentlichen. |
WDR |
Wdh |
|
(Zurück zum Inhalt)
Im Mai 2001 verabschiedete sich "Star Trek: Voyager" mit einem Rating von 5.5 Punkten
und 8,8 Mio. Zuschauern nach sieben Staffeln und 6 1/2 Jahren von den amerikanischen
Zuschauern. Bereits im September 2001 lief mit "Enterprise" die bisher letzte
"Star Trek"-Serie vom Stapel. Im Vergleich zur letzten Folge von "Voyager"
konnte der "Enterprise" Pilotfilm ein 7.0 Rating und knapp über 12 Mio. Zuschauer
erreichen, bei den 18-49-Jährigen waren es sogar ein sehr gutes Rating von 6.3 bei 16%
Marktanteil. Das war zwar deutlich weniger als der "Voyager"-Pilot im Jänner 1995
bei UPN erzielen konnte - nämlich ein 13.0 Rating und knapp 20 Mio. Zuschauer - aber im
Anbetracht des immer härter umkämpften US-TV-Marktes ein großer Erfolg für UPN. Die ersten
Hälfte der Staffel konnte den Erfolg des Pilotfilms wie erwartet nicht ganz halten, erzielte
aber ebenfalls gute Quoten und kann als großer Erfolg gewertet werden.
Der erste große Zuschauereinbruch erfolgte nach der Weihnachtspause im Januar 2002. Nicht
weniger als sechs Wochen wurde keine neue Folge bei UPN gezeigt, das Ergebnis war ein
Zuschauereinbruch, der die gesamte restliche Staffel nicht mehr ausgeglichen werden konnte.
Im Schnitt konnte UPN mit der ersten "Enterprise"-Staffel ein Rating von 4.15
Punkten und 6,7 Mio. Zuschauern erreichen. Bei der wichtigen Zuschauergruppe der
18-49-Jährigen war es ein gutes 3.4 Rating bei 9% Marktanteil. Erfolgreichste Folge der
ersten Staffel war der Pilotfilm, am schwächsten schnitt Folge 1.17 "Fusion"
("Verschmelzung") mit einem 3.0 Rating und 4,49 Mio. Zuschauern ab (18-49: 2.2 / 6%).
Die zweite Staffel startete im Herbst 2002 schon unter dem Niveau der schwachen zweiten
Hälfte von Season eins. Die Weihnachtspause war nur halb so lang, trotzdem fanden aber auch
diesmal viele Zuschauer nicht wieder zu "Enterprise" zurück. Zwar waren die Einbrüche
nicht mehr so stark wie in der ersten Staffel, aber auch hier kann man an den Zahlen
deutlich herauslesen, dass die zweite Hälfte der Staffel schlicht weniger Interesse fand
als der erste Teil. Die Staffel erreichte durchschnittlich nur ein schwaches Rating von 2.9
bei nur mehr 4,4 Mio. Zuschauern, in der Gruppe der 18-49-Jährigen ging das Rating
ebenfalls stark auf 2.1 / 6% Marktanteil zurück.
Die Auftaktfolge der dritten Staffel konnte mit 4,1 Mio. Zuschauern zwar um rund 200 000
gegenüber dem Finale der zweiten zulegen, erzielte aber mit 2.6 und 1.6 / 6% (18-49-Jährige)
etwas schwächere Ratings als dieses. Insgesamt konnte sich der Großteil der Staffel in etwa
auf dem Niveau der zweiten Hälfte der zweiten Staffel halten. Auch die diesmal wieder
sechswöchige Weihnachtspause kostet der Serie diesmal kaum Zuschauer. Leider wurde aber ab
März noch eine Pause - diesmal sogar eine siebenwöchige - eingeschoben. Und obwohl die
letzte Folge vor der Pause ein extrem spannender Cliffhanger war, fielen die Quoten danach
stark ab. Erst das Staffelfinale, das diesmal auch beinahe ein Serienfinale hätte werden
können, konnte wieder an das Quotenniveau der ersten zwei Drittel der Staffel anschließen.
Im Schnitt erzielte die dritte Staffel durch die Schwäche im letzten Teil nur ein extrem
schwaches Rating von 2.5 Punkten und 3,8 Mio. Zuschauer. Bei den 18-49-Jährigen waren es 1.6
Rating-Punkte bei 5% Marktanteil.
Schuld am schlechten Abschneiden dürfte die Kampfprogrammierung des UPN-Konkurrenten WB
gewesen sein, das seine Hitserie "Smallville" direkt gegen "Enterprise" in den
Ring geschickt hat. Zwar hat diese Offensive auch "Smallville" Zuschauer gekostet,
das nicht an seine großen Quotenerfolge der zweiten Staffel anschließen konnte, aber das
ohnehin schon durch eine extrem misslungene zweite Staffel geschwächte "Enterprise"
hatte so noch weniger Chancen Zuschauer zurückzugewinnen. Zwar versuchte UPN zwischendurch
"Enterprise" um eine Stunde zu verlegen, um der "Smallville"-Konkurrenz zu
entgehen, aber WB reagierte sofort darauf, als ob man es extra darauf abgesehen hätte,
"Enterprise" niederzukämpfen.
Die vierte Staffel von "Enterprise" wird nun ab Herbst vom Mittwoch auf den
Freitagabend verschoben. Dieser Sendeplatz ist nicht gerade beliebt und hat auch "Star
Trek" 1969 endgültig den Todesstoß versetzt, aber einige wenige Serien - hier sei nur
"Akte X" genannt - konnten sich durchsetzen und große Erfolge werden. Man darf
gespannt sein, ob "Enterprise" hier seinen letzten Ruheplatz findet oder wie ein
Phönix aus seiner eigenen Asche steigen kann...
Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Science-Fiction beyond 1x06: Carnivāle
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von Matthias Pohlmann
"Carnivāle" ist in zweierlei Hinsicht etwas anders als die bisher vorgestellten
Serien. Zum einen hat sie "Verbindungen" zu "Star Trek", zum anderen läuft sie noch
in den USA.
Besetzung:
Die beiden wichtigsten Charaktere werden von Nick Stahl ("Terminator 3": John Connor)
und Clancy Brown ("E. R.": Dr. Ellis West) verkörpert. Daneben dürften Michael J.
Anderson ("Mulholland Drive": Mr. Roque), Patrick Bauchau ("Panic Room":
Stephen Altman), Clea DuVall ("The Faculty": Stokely Mitchell) und John Fleck
("B5": The Gathering: Del Varner/"Star Trek: Enterprise": Silik) die
bekanntesten Namen auf der Besetzungsliste sein, wobei noch nicht klar ist, wer davon in
der zweiten Staffel zurückkehren wird, da das Staffelfinale das Schicksal einiger
Charaktere offen ließ.
Crew:
Erfunden wurde die Serie von Daniel Knauf, der zuvor noch nicht in Erscheinung getreten war.
Unter den Autoren und Produzenten finden sich Ronald D. Moore (Ex-"Star Trek" und
"Battlestar Galactica 2003"), der jedoch für die zweite Staffel wegen seiner
Verpflichtungen bei "Galactica" nicht zurück erwartet wird und "Chicaco
Hope"-Autor Henry Bromell. Die Liste der Regisseure geht unter anderem von Scott Winant
("Earth 2") über Rodrigo García ("Six Feet Under") und John Patterson
("CSI", "Die Sopranos") bis zu Jack Bender ("Alias", "Die Sopranos").
Handlung:
Die Serie spielt 1934 in den Staaten - zu Zeiten der großen Sandstürme (The Dust Bowl).
Dabei folgt sie einem Wanderzirkus, zu dem der Flüchtling Ben Bowder stößt. Ben ist sehr
verstört - unter anderem durch Träume, die er wiederum mit dem Methodistenprediger Bruder
Justin Crowe teilt. Beide haben auch außergewöhnliche Talente und es läuft in diesem
"letzten großen Zeitalter der Magie" auf einen großen Kampf zwischen Gut und Böse hinaus,
nur lässt sich nicht so einfach sagen, welcher der beiden auf welcher Seite stehen wird ...
Fazit:
Nach dem Genuss des Piloten sitze ich etwas ratlos da, denn ich weiß noch nicht so recht,
ob ich sie glänzend oder miserabel finden soll. HBO ist ja spätestens seit "Six Feet
Under" durchaus (auch) für "seltsame" Serien bekannt - so werde ich diese Serie auch
noch ein wenig anschauen, bevor ich mir ein endgültiges Urteil erlaube - dann im Forum.
Erstausstrahlung HBO: 14.9.-30.11.03 (1. Staffel)
Informationen zum Thema:
http://www.hbo.com/carnivale/ - Offizielle Homepage
http://www.ndert.com/~taechl/pcar.htm - Deutsche Infos zu Carnivale
http://german.imdb.com/title/tt0319969/combined - IMDB zu "Carnivāle"
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http://www.corona-magazine.de/forum
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Text-RPGs und Interactive Fiction.
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von Gernot Hausar
Wenn wir uns letztes Mal Liverollenspiele näher angeschaut haben, so ist heute
logischerweise das andere Extrem dran: Text-Adventures ...
Erinnert ihr euch?! Tolkien inspirierte einige begeisterte Computerprogrammierer dazu, ein
Fantasy Adventure zu schreiben, mit ganz einfachen Mitteln und textbasiert - das heißt - gar
(!) keine Bilder, Grafik, nichts - nur Text - etwas für Puristen ...
Aus diesen anfangs sehr einfachen kleinen Programmen wurden bald vollwertige (Netzwerk)
Spiele und für die damalige Zeit unglaublich komplexe und mit viel, viel Enthusiasmus und
Liebe zum Detail gestaltete, oft sehr, sehr schwere RPGs mit Kampfsystem wie "Dungeons
and Dragons" - ich bin ja einer, der sich wünschen würde, dass man etwas weniger in
Grafik und mehr in Spieltiefe investiert -, aus denen sich später die RPGs entwickelten,
wie wir sie heute kennen.
Ein sehr gutes deutsches RPG mit grafischen Bildern- und auch das letzte - war "Die
Kathedrale", damals noch für den Amiga 500.
Ein anderer, englischsprachiger Klassiker war sicher "Simon the Sorcerer", ein
wirklich komisches Game. Heute wird das Konzept des Text-RPGs oft auch von nicht
kommerziellen Online-MUDs (Multi-User-Dungeons) benutzt. Und schließlich haben auch die
Nummern-RPGs (Ihr erinnert euch an die Bücher a la "Gehe rechts oder links, bei rechts lies
weiter bei 5 ...") mit Html ihre Verbreitung im Internet gefunden ...
Ich kann nur sagen, dass diese Spiele meist sehr witzig und voller interessanter Ideen sind
- auf jeden Fall wert, sie sich einmal anzuschauen ...
Play on and be creative.
Informationen zum Thema:
http://www.ifarchive.org - Das Interactive Fiction Archiv: 1000e Spiele, Artikel, Games
http://www.freewarepage.de/spiele/textadventure/index.shtml - Einige TextAdventures/RPGs aus Deutschland
http://www.ticalc.org/archives/files/fileinfo/178/17898.html - Ein Diablo-ähnliches TextRPG
http://www.adnd.com/modules.php?name=News&file=article&sid=125 - Ein englischsprachiges Multi-User Dungeon (MUDs)
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http://www.corona-magazine.de/forum
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Das wilde Land - Götterkinder 1.
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von Mike Hillenbrand
Wer gute Fantasy-Romane mag, leidet schon seit 50 Jahren darunter, dass sich die Mehrheit
der Genre-Erscheinungen hauptsächlich an den meisterlichen literarischen Vorlagen
orientiert und wenig neues in Konzeption und Charakterprägung geboten wird. Immer mal
wieder kommt es zu Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. Sie sind wertvoll und unbedingt
zu empfehlen. Eine dieser Ausnahmen ist der Zyklus aus dem Hause Blanvalet "Das
wilde Land".
Im Mittelpunkt steht das Land Dhrall, das von vier Gottheiten beschützt wird, die allesamt
sehr menschliche Eigenschaften haben. Lediglich Schlaf ist ihnen unbekannt. In der Mitte
des Landes Dhrall existiert eine fürchterliche Bedrohung namens Vlag, mit der es irgendwann
zur unausweichlichen Konfrontation kommen wird. Eine Prophezeiung besagt, dass vier
schlafende Kinder, die Träumer, in der Lage sein werden, das Vlag aufzuhalten und als einer
der vier Götter seine Geschwister mit einem Geschenk ganz besonderer Art überrascht, wird
schnell klar: Die Zeit der Konfrontation rückt näher.
Das Autorenpaar David und Leigh Eddings schreibt auf sehr einfache, aber berührende Art und
Weise von der Welt Dhrall, ihren Einwohnern und ihren Verbündeten. Dadurch erhält die
Erzählung mehr als einmal den latenten Geschmack eines Kinder-, nein besser: eines
Zauberbuchs, in dem komplizierte Vorgänge einfach beschrieben werden und der dem Leser
schnell klar macht, wie einfach das Leben doch sein kann, wenn man die gute und die
schlechte Seite kennt. "Das wilde Land" bzw. der vorliegende Band 1 aus diesem Zyklus,
"Götterkinder", ist ein Lesegenuß, wie man ihn seit langem in diesem Genre nicht mehr
geboten bekam. -- Mike Hillenbrand
Shopping-Tipps zum Thema:
"Das wilde Land" - Buch zum Preis von 12,00 EUR
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Mitarbeit am Corona Projekt? - Gerne und jederzeit!
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von Corona Magazine
Sie schreiben gerne und gut? Bringen Ihre Gedanken zielsicher auf den
kreativen Höhepunkt, neigen zu nächtlicher Selbstkasteiung, um
fingernagelkauend und schlaftrunken die wichtigste Deadline überhaupt
einhalten zu können? (Damit meinen wir unsere.)
... oder ...
Sie haben eine angenehme Stimme? Können Texte flüssig lesen, ohne dass Ihre
Zuhörer schreiend weglaufen? Sie haben Spaß daran, ein Publikum zu
unterhalten, auch wenn Sie es gar nicht sehen können?
Toll, wissen Sie was?
Auf Sie haben wir gewartet!
Das Corona Magazine sucht Autoren und/oder Sprecher und wir würden uns
geehrt fühlen, wenn SIE sich bei uns melden würden. Wie das bei
nicht-kommerziellen Projekten so ist, locken wir mit den Versprechen von
Ruhm, Ehre und vielen Sexualpartnern, können aber nicht wirklich etwas davon
garantieren. Schon gar keine Bezahlung. Aber wir haben Spaß daran, unser
Publikum zu unterhalten. Ob mit Text oder Stimme ist dabei einerlei.
Schreiben Sie doch eine Mail an dialog@corona-magazine.de
mit einem netten
Betreff, wie z.B. "Hallo, da bin ich!" und einer kurzen Vorstellung der
eigenen Person.
Wir Rampensäue freuen uns auf Sie!
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Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück
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Originaltitel: Shrek 2
Start in Deutschland: 01.07.2004
Regie: Andrew Adamson, Kelly Asbury, Conrad Vernon
Sprecher: Mike Myers (Shrek), Cameron Diaz (Prinzessin Fiona), Eddie Murphy (Esel), John Cleese (König Harold),
Dame Julie Andrews (Königin Lillian), Antonio Banderas (Der gestiefelte Kater), Rupert Everett (Prinz Charming)
Drehbuch: Joe Stillman, J. David Stem, David N. Weiss
Land: USA
Genre: Trickfilm / Fantasy
Altersfreigabe: Ohne Altersbeschränkung
Auf Prinzessin Fiona und ihren Angetrauten Shrek wartet nach ihrer Rückkehr von der Hochzeitsreise viel
Ungemach. Fionas Eltern, ihres Zeichens König und Königin des Reiches Far, Far Away, sind vom neuen
Schwiegersohn nicht gerade begeistert. Zum einen, weil er ein stattlicher, grüner Oger ist und zum anderen,
weil Fiona bereits einige Monde zuvor Prince Charming versprochen wurde, der nun nachdrücklich auf sein Recht
pocht. Ein gestiefelter Killer-Kater soll nun das Problem lösen, wobei er sich jedoch nicht gerade als echter
Profi entpuppt.
Informationen zum Thema:
http://www.shrek2.com - Offizielle Homepage (engl.)
http://movies.uip.de/shrek2 - Offizielle Homepage (deutsch)
Shopping-Tipps zum Thema:
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Spider-Man 2
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Originaltitel: Spider-Man 2
Start in Deutschland: 08.07.2004
Regie: Sam Raimi
Darsteller: Tobey Maguire (Spider-Man / Peter Parker), Kirsten Dunst (Mary Jane Watson), Alfred Molina (Dr.
Otto Octavius), James Franco (Harry Osborn), Rosemary Harris (Tante May), J.K. Simmons (J. Jonah Jameson)
Drehbuch: Alvin Sargent
Land: USA
Genre: Action / Abenteuer
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Das Leben von Peter Parker ist wahrlich kompliziert, denn seit er von einer genmutierten Spinne gebissen wurde und
sich vom bloßen Studenten in den kraftstrotzenden Superhelden Spider-Man verwandelte, muss er die Welt
öfter als im lieb ist vor finsteren Schurken retten. Vor seinen Freunden konnte er seine Gaben bislang noch
verbergen, was auf Grund der Eliminierung des Vaters seines besten Freundes Harry nicht leichter wurde. Und dass
dieser Bösewicht nicht der einzige seiner Art war zeigt Dr. Otto Octavius, alias Doctor Oktopus aka. Doc Ock,
der im zweiten Teil seine metallischen Tentakel nach der Welt ausstreckt
Informationen zum Thema:
http://spiderman.sonypictures.com - Offizielle Homepage (engl.)
http://www.spider-man2.de - Offizielle Homepage (deutsch)
Shopping-Tipps zum Thema:
"Spider-Man 2 - Offizieller Comic zum Film" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 10,90 EUR
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(T)Raumschiff Surprise - Periode 1
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Originaltitel: (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
Start in Deutschland: 22.07.2004
Regie: Michael "Bully" Herbig
Darsteller: Michael "Bully" Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian, Til Schweiger, Anja Kling
Land: Deutschland
Genre: Science Fiction / Komödie
Altersfreigabe: Ohne Altersbeschränkung
Es war im Jahr 2054, als der Menschheit endlich die Besiedlung des roten Planeten gelang. Heute - ziemlich genau
250 Jahre später - danken es die neuen Marsianer den Erdenmenschen schlecht, in dem die bösartigen
Kolonisten die Erde ins Visier nehmen und der Bevölkerung mit der Vernichtung drohen. In dieser
hoffnungslosen Situation kann es für die schlotternden Erdlinge nur eine einzige Hilfe geben, das
großartige (T)Raumschiff Surprise. Leider hat die Crew jedoch in diesem Moment der Krise ganz andere Sorgen
zu bewältigen. So müssen erst einmal Klamotten gesucht, Tänze choreographiert und andere
kurzweilige Engagements gut über die Runden gebracht werden.
Informationen zum Thema:
http://www.periode1.de - Offizielle Homepage
Shopping-Tipps zum Thema:
"(T)Raumschiff Surprise - Periode 1: Thesen - Hintergründe - Analysen" - Taschenbuch zum Preis von 12,90 EUR
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12. Veranstaltungskalender
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Force United Con / Dark Side Con 2004 |
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6. Kongress der Phantasie |
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Star Fleet Event |
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Space Night 2004 |
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Atvan 2004 |
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03.06.2004: Gammastrahlenausbruch in der Milchstraße nachgewiesen.
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Beobachtungen des Chandra-Röntgenstrahlenobservatoriums und Infrarotaufnahmen des
Palomar-Teleskops zeigen, dass vor einigen tausend Jahren ein Gammastrahlenausbruch in der
Milchstraße stattgefunden hat. Gammastrahlenausbrüche gehören zu den gewaltigsten
Explosionen seit dem Urknall.
W49B ist der Überrest einer Supernovae, und etwa 35.000 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Als der Stern explodierte, hat sich möglicherweise ein schwarzes Loch gebildet, das bei
seiner Entstehung zu einem Gammastrahlenausbruch führte.
Informationen zum Thema:
http://spaceflightnow.com/news/n0406/03grbmilkyway/
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10.06.2004: Implantate sollen mit Körperwärme laufen.
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Der Herzschrittmacher der Zukunft könnte seine Energie aus der Körperwärme beziehen. Ein
zusätzliches Implantat aus Thermoelementen soll den nötigen elektrischen Strom liefern.
Dadurch würden Patienten Folgeoperationen erspart, bei denen die Batterien der Geräte
ausgetauscht werden müssen.
Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/241804.html
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10.06.2005: Integrierte bakterielle Schaltkreise.
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Bakterien könne Umwelteinflüsse schneller und genauer wahrnehmen als der Mensch oder auch
elektronische Detektoren. Das eigentliche Problem dabei ist, die Informationen von der
Mikrobe zu bekommen. Eine Möglichkeit ist die Verbindung des Bakteriums mit einem Silizium
Chip.
Informationen zum Thema:
http://science.nasa.gov/headlines/y2004/10jun_bbics.htm?list850498
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15.06.2004: Messungen des Top-Quark lasen Rückschlüsse auf Higgs Boson zu.
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Forscher der Universität Rochester haben das Top-Quark mit bisher unerreichter Genauigkeit
vermessen und die Ergebnisse könnten neue Erkenntnisse über das Higgs Boson bis hin zur
dunklen Materie nach sich ziehen.
Im Rahmen der Untersuchung wurde sowohl die Masse als auch der Spin des Top-Quarks genau
bestimmt. Aus den Daten kann man schlussfolgern, dass das Higgs Boson schwerer sein muss,
als bisher angenommen, dieser Bereich wurde noch nicht untersucht, so dass wieder Hoffnung
besteht das Higgs-Teilchen zu finden.
Informationen zum Thema:
http://www.spaceref.com/news/viewpr.html?pid=14398
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16.06.2004: Vom Urknall übrige Strings erzeugen Gravitationswellen.
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Laut Stringtheorie bestehen die Elementartteilchen - wie Quarks, Gluonen, Elektronen usw.
nicht aus Punkten, sondern Strings - sehr kurzen Saiten. Mit heutigen
Teilchenbeschleunigern kann man diese Strings nicht untersuchen, weil die Energien nicht
ausreichen, um in die nötige Größenordnung vorzudringen.
Aber vielleicht sind beim Urknall Strings übrig geblieben, die Gravitationswellen erzeugen,
die vielleicht schon in ein oder zwei Jahren nachgewiesen werden können.
Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/241952.html
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18.06.2004: Erste Teleportation eines Atoms.
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Zum ersten Mal wurde ein Atom über eine Strecke von zehn Mikrometern zu teleportiert, dabei
wurde der Quantenzustand des Atoms ohne Zeitverlust auf ein anderes Atom übertragen. Bisher
waren Teleportationen nur mit masselosen Teilchen - wie Photonen - gelungen.
Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/242059.html
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21.06.2004: "SpaceShipOne" erreicht Weltraum.
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Das erste privat finanzierte Raumschiff hat heute eine Flughöhe von 100 km erreicht und ist
sicher wieder gelandet. "SpaceShipOne" ist damit das erste private Raumschiff, das die
Grenze zum Weltraum überschritten hat.
Noch in diesem Sommer soll das Raumschiff einen weiteren Ausflug ins All unternehmen und
ist damit einer der vielversprechendsten Anwärter auf den Ansari X-Prize, der 10 Millionen
Dollar für den ersten innerhalb von zwei Wochen wiederholbaren und bemannten Weltraumflug
eines privaten Unternehmens beinhaltet.
Informationen zum Thema:
http://spaceflightnow.com/ss1/040621launch.html
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22.06.2004: Eine neue Kamera soll erste Bilder von Exoplaneten liefern.
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An der Universität von Arizona wird eine neue Kamera eingesetzt, die erstmals Bilder von
Planeten anderer Sonnensysteme machen soll.
Bisher hat die Kamera beeindruckende Bilder vom Saturn-Mond Titan machen können. Die
Astronomen hoffen, dass mit dieser Kamera Fotos von Gasriesen wie Jupiter gemacht werden
können.
Informationen zum Thema:
http://www.spaceref.com/news/viewpr.html?pid=14440
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26.06.2004: Saturn-Mond Phoebe entstand mit dem Sonnensystem.
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Die Daten, die die Raumsonde "Cassini" bei ihrem Vorbeiflug an Phoebe am 11. Juni gesammelt
hat, deuten darauf hin, dass dieser Saturn-Mond in den ersten Jahren der Bildung des
Sonnensystems entstanden ist.
Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/242295.html
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14. Kurzgeschichte des Monats
Liebe Freunde der guten Kurzgeschichte,
wir freuen uns, Ihnen zum zweiten Mal die Kurzgeschichte des Monats in unserem neuen Format
präsentieren zu dürfen.
Wie Sie sich vielleicht erinnern, geben wir nun keine speziellen Themen mehr vor. Sie, der
professionelle Autor, aber auch Sie, der ambitionierte Hobbyist, können uns einfach Ihre
Geschichten unter kurzgeschichte@corona-magazine.de
zuschicken. Mit etwas Glück und dem Wohlwollen der Jury, momentan aus den unterzeichnenden
Redakteuren bestehend, wird auch Ihre Story von einem über 11.000 Abonnenten bestehenden
Forum gelesen werden können. Die genauen Formalitäten sind auf unserer Homepage
www.corona-magazin.de nachzulesen.
Apropos Forum: Unter "Readers Lounge" auf dem Corona-Magazine-Forum
www.corona-magazin.de/forum/
können Sie Ihre dezidierte Meinung zu jeder Geschichte abgeben. Eine nicht unerhebliche
Möglichkeit für die Autoren, ihren Schreibstil zu verbessern, denn auch schlechte Kritik
ist allemal besser als gar kein Feedback.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen nun viel Spaß mit der diesmonatigen Geschichte "Im See"
von Andrea Tillmanns.
Denken Sie auch weiterhin daran:
"Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!" M. H.
Olaf Brüschke
Barbara Jung
Armin Rössler
Im See
von Andrea Tillmanns
Als sie noch ein Kind war, hatte Marjana in manchen Nächten geträumt, sie sei ein Fisch,
der sich schillernd durch eine sanfte, stille Welt treiben ließ, jenseits der Zeit und bar
jeder Angst. Wenn sie dann erwachte und endlich den Weg in die Wohnstube fand, viel später
als an den anderen Morgen, schüttelte ihre Tante nur lächelnd den Kopf.
"Du und deine Träume", hörte Marjana dann die immer gleichen Worte, die nie einen Tadel
enthielten, nur einen Hauch von Sorge. "Meine Schwester war genau wie du ..."
Stets schüttelte ihre Tante nach diesem halben Satz energisch den Kopf, wie um die noch
ausstehenden Worte zurückzuhalten, ehe sie ihrem Mund entweichen konnten, doch Marjana
wusste auch so, was ihre Ziehmutter dachte. Wer die Augen zum Himmel hebt, sieht die
Bärenfalle zu spät, pflegte ihre Tante manchmal zu sagen.
Marjanas Mutter war so früh gestorben, dass das Mädchen nur wenige verschwommene
Erinnerungen an sie besaß. Manchmal glaubte sie, sich an das Gesicht ihrer Mutter erinnern
zu können; dann wieder war sie überzeugt, nur das leicht veränderte Bild ihrer Tante vor
ihrem inneren Auge zu sehen.
Sie hatte nie genau erfahren, wie ihre Mutter das Leben verloren hatte. An manchen Tagen
hatte ihre Tante von einem schrecklichen Unglück gesprochen, an anderen den Tagträumen und
romantischen Spinnereien ihrer Schwester die Schuld gegeben, dann wieder wie in plötzlichem
Verstehen genickt und Marjana getröstet, ihre Mutter sei nun an dem einzigen Ort, an dem
sie immer sein wollte.
Das Mädchen wusste nur, dass seine Mutter am liebsten jede Minute am Ufer des großen Sees
verbracht hatte, der zwischen den nördlichen Berghängen und dem großen Wald im Süden mitten
im Tal vom Ouwe-Bach durchflossen wurde. Doch das mochte nicht der einzige Grund sein,
weshalb sie den namenlosen See mehr liebte als den Wald. An manchen Tagen glaubte sie zu
hören, wie der See sie rief, meinte spüren zu können, wie er sie zu sich lockte. Und
manchmal fürchtete sie sich einen Moment lang vor der Stimme des Wassers, die Marjana so
unwiderstehlich anzog. Dann wieder stand sie am Ufer des Sees, der friedlich und schweigend
vor ihr lag, und konnte den Anflug von Angst nicht mehr begreifen, auch wenn der See
schließlich wieder in seinen leisen, unverständlichen Worten zu ihr zu sprechen begann.
Als Marjana älter wurde, kam für sie die Zeit, da sie lernen musste, in den Wäldern zu
jagen. Vor langen Jahren, erzählte ihre Tante, war es anders gewesen; damals hatten die
Männer des Dorfes gejagt und die Frauen die Felder bestellt. Seit aber immer wieder neue
Kriege das Land überzogen und die jungen Männer stets irgendwann fortgingen und nur selten
zurückkamen, gingen die auf die Jagd, die schnell und geschickt genug waren.
Doch obwohl Marjana eine flinke Läuferin war, die Sehne ihres Bogens fest zu spannen
verstand und ihr Pfeil die Scheiben aus Stroh sicher traf, kehrte sie nur selten mit Beute
zurück; und wie durch Zauberhand schien jedes Tier ihre Fallen zu meiden. So schlug der
Dorfälteste ihr schließlich vor, stattdessen im See zu angeln, obwohl dies gewöhnlich als
die Aufgabe der älteren Frauen angesehen wurde.
Marjana war sich zuerst nicht sicher, ob es richtig war, wenn sie die Fische aus diesem See
fing. Doch bald entschied sie, es zu versuchen und das Ergebnis als Antwort anzusehen,
obwohl sie fast fürchtete, hier ebenso wenig Erfolg zu haben wie bei der Jagd. Ihre Sorge
jedoch erwies sich als unbegründet: Nach kurzer Zeit schon war ihr Korb so hoch mit Fischen
gefüllt, dass sie ihn kaum zum Dorfplatz tragen konnte, wo die älteren Frauen beim
Zerteilen der Tiere halfen.
Wie an diesem Tag, geschah es auch an den nächsten; immer kehrte Marjana mit genügend
Fischen für all ihre Nachbarn zurück. Fast schien es, als lenke der See die stattlichsten
Tiere genau zu ihrem Haken. Und so sprach bald niemand mehr davon, dass Marjana stattdessen
im Wald auf die Jagd gehen solle.
Mit dem Winter kamen die Männer zurück, die der Krieg verschont hatte. In den kürzeren
Tagen erlegten die Jägerinnen nur selten noch ein Wild, und die Fallen blieben immer öfter
leer. Einzig die Zahl der Fische im See schien nie geringer zu werden, denn immer brachte
Marjana genug Tiere mit zum Dorfplatz, um den Hunger der anderen Menschen zu stillen. Auch
als die Eisdecke auf dem See so fest wurde, dass sie die junge Frau sicher trug und Marjana
an jedem Morgen ein neues Loch ins Eis schneiden musste, fing sie stets so viele Fische,
wie sie und ihre Nachbarn benötigten. Offenbar trug der Ouwe-Bach stets genügend Tiere zum
See, so dass das Wasser immer voller Fische war.
Als die Tage wieder länger wurden, hatte Marjana sich lange schon daran gewöhnt, an jedem
Morgen zum See zu gehen, ein Loch in die feste Eisdecke zu schneiden und ihre Angel dort
auszuwerfen. Einige Male hatte sie probiert, an mehreren Eislöchern gleichzeitig zu angeln,
doch der Fang wurde nicht größer; fast schien es, als wisse der See, wie viele Tiere sie
benötigte, um die Dorfbewohner nicht Hunger leiden zu lassen.
Während sie es vorher nie hatte erwarten können, zum See zu gelangen, so merkte sie nun,
dass die Gewohnheit ihr die Freude auf die ruhigen Stunden am Ufer und auf dem Eis langsam
nahm. An manchen Tagen fühlte sie, wie der See seinen Zauber zu verlieren begann, an
anderen schließlich war das Wasser nichts anderes als Feld oder Wald für sie.
An einem dieser Tage geschah es, dass sie auf dem Weg zu ihrer ins Eis gebohrten Angel das
Flüstern des tauenden Eises überhörte und sich jäh unter Wasser wieder fand. Der erste
Versuch aufzutauchen ließ sie mit dem Kopf gegen die Eisdecke schlagen, und der Schreck
presste ihr die Luft aus der Lunge. Marjana versuchte, sich im Wasser zu orientieren, doch
das trübe Licht der Wintersonne sah in allen Richtungen gleich aus. Nirgendwo wirkte das
Wasser heller, in keiner Richtung konnte sie den Ort ausmachen, an dem sie ins Eis
eingebrochen war und somit auch wieder an die rettende Luft gelangen konnte. In dem trüben
Wasser konnte sie nur schemenhafte Bewegungen erkennen, Fische vielleicht oder Pflanzen,
die mit der sanften Strömung des Baches durch den See getrieben wurden.
Marjana wusste nicht einmal genau zu sagen, wo die undurchdringliche Eisdecke war und wo der
Grund des Sees. Die winzigen Luftblasen, die um sie herum das Wasser durchtanzten, schienen
abwechselnd zu steigen und zu sinken, sobald sie den Kopf wendete.
Ihre brennenden Lungen ließen Marjana keine Wahl. Mit letzter Kraft versuchte sie nach oben
zu steigen, oder wenigstens dorthin, wo sie die Oberfläche des Sees vermutete. Endlich
stieß sie mit den Händen gegen das sanft gewellte Eis, tastete sich weiter vor, in dieser
oder jener Richtung, auf der Suche nach der rettenden Öffnung in ihrem kalten Gefängnis.
Dann wurde der Schmerz in ihrer Lunge übermächtig. Einen Moment lang versuchte sich Marjana
noch zu wehren, ehe sie schließlich den eisigen Tod einatmete. Vor ihren Augen erschien das
verschwommene Bild eines Mannes, dann sank sie in das dunkle Vergessen.
Sie erwachte nur langsam, wie aus einem tiefen Traum. Die Welt vor Marjanas Augen blieb
verschwommen, auch nachdem sie ein paar Mal geblinzelt hatte. Sie brauchte einen Moment, um
die Frau zu erkennen, die vor ihr schwebte. Natürlich, dachte sie, noch immer ein wenig
schläfrig, wenn eine Seele diese Welt verließ, wurde sie ja stets von denen geleitet, die
vor ihr gegangen waren. Nun also war ihre Mutter gekommen, um Marjana in die Welt hinter
den Nebeln zu bringen. Alles war genau so wie in den alten Geschichten, die ihre Tante in
den langen Winterabenden zu erzählen pflegte. Alles war, wie es sein musste.
Sie lächelte das verschwommene Bild ihrer Mutter an, beinahe glücklich, bis sie endlich
bemerkte, dass sie fror. Erschrocken zuckte Marjana zurück. Was geschah hier? Wie konnte sie
frieren, wenn sie längst tot war? Erst jetzt drang auch der scharfe Schmerz in ihr
Bewusstsein, der bei jedem Atemzug in ihrer Lunge brannte.
Mit einem Schlag fühlte sie sich wieder hellwach. Weshalb atmete sie? War sie im letzten
Moment gerettet worden und das Gesicht ihrer Mutter nur eine Sinnestäuschung? Rasch sah
Marjana sich um, konzentrierte sich dann auf ihre Hände und Füße, bewegte Arme und Beine.
Fast schien es ihr, als sei sie noch immer unter Wasser, da sie jede Geste bedächtiger
vollführte als sonst und den ungewohnten Widerstand des Wassers zu spüren glaubte. Doch wie
konnte sie dann atmen?
Erst als Marjana mit den Händen ihr Gesicht zu berühren versuchte, spürte sie, dass ihr
Kopf vollständig in eine Kugel aus Luft eingehüllt war. Die Frau vor ihr, die nicht ihre
Mutter sein konnte und es trotzdem zu sein schien, nickte beruhigend. Hinter ihr tauchte
eine zweite Gestalt auf, ein fremder Mann, der dennoch merkwürdig vertraut wirkte. Als er
die Hand um die Schulter ihrer Mutter legte, begann Marjana zu ahnen, wer er war. Und
obwohl sie sich nicht vorstellen konnte, welches Wunder nötig gewesen sein mochte, damit
diese Liebe eine Frucht trug, fühlte sie doch, dass ihre Ahnung richtig war.
Der Mann bedeutete ihr, ihm zu folgen, und Marjana schwamm auf die beiden Flußgeister zu,
von denen einer einst ein Mensch gewesen war, folgte ihnen immer weiter durch den See,
während sie die Luft aus der Zauberkugel rings um ihren Kopf trank, bis sie gleich vor sich
den Angelhaken entdeckte und mit zwei raschen Schwimmstößen der Leine folgte, die ihr den
Weg zurück in ihre Welt wies.
Eine Zeitlang blieb sie noch neben dem Eisloch sitzen, ohne auf ihren steifgefrorenen
Körper zu achten, und konnte sich nicht entscheiden, ob sie sich mehr über ihr zweites
Leben freute oder über das Wissen um das Wohl ihrer Eltern. Dann lief sie zurück zum Haus
ihrer Tante.
Schon nach kurzer Zeit hatte sich im Dorf herumgesprochen, dass Marjana fast im See
ertrunken wäre, und einige ihrer Nachbarn kamen, um zu beteuern, dass sie Verständnis dafür
hätten, wenn sie nie wieder fischen wolle.
Aber Marjana ging schon am nächsten Tag wieder zu dem namenlosen See und kehrte am Abend
mit ebenso vielen Fischen zurück wie sonst. Sie hatte keine Angst vor dem Wasser, denn wann
immer sie nun in die unergründliche Tiefe starrte, trug der See stets ihrer Eltern Gesicht.
Andrea Tillmanns, geb. 1972 in Grevenbroich, lebt nun in Würselen. Die Dipl.-Phys. arbeitet
als wiss. Angestellte an der RWTH Aachen.
Seit ihren ersten literarischen Gehversuchen sind rund 400 Texte in verschiedenen
Anthologien, Zeitschriften, TV, Hörfunk und anderen Medien veröffentlicht worden. Im
vergangenen Jahr erschien der Fantasy-Roman "Demonwright - Der eiserne Thron" (gemeinsam
mit Heidrun Jänchen und Christian Savoy), der für den Deutschen Phantastikpreis 2004
nominiert ist, unter dem Label der Story-Olympiade.
Homepage: www.pixiworld.de
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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15. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Die "Herr der Ringe"-Kinotrilogie ist vorbei - das Epos um den "einen Ring" erfreut
sich aber nach wie vor großer Beliebtheit. Die zahlreichen Besucher der RingCon 2002 haben
deshalb auch die Möglichkeit, noch einmal das Beste von der Con zu erleben.
Die offizielle Ring Con 2002 DVD mit über 250 Minuten Dokumentation der Ring Con 2002, Trailer,
exklusiv Interviews und Panel Zusammenschnitten finden Sie hier.
Schlüsselbänder um den Hals getragen war in der Vergangenheit "in". Auch um einmal zu zeigen:
"Hey, ich bin wer!" Vorausgesetzt natürlich, es befindet sich am Ende des Bandes ein
aussagekräftiger Ausweis wie beispielsweise "V.I.P." etc. Cool aber ist das Schlüsselband
"Live Long and Prosper" - und das nicht nur für Vulkanier-Fans.
Das Schlüsselband "Live Long and Prosper" gibt es hier
im Internet.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deshalb sind noch einmal alle großen Momente von
"Star Trek: Deep Space Nine" auf insgesamt 100 Karten verewigt.
Wer einen Blick auf "DS9 Memories from the future" werfen möchte, kann dieses
hier tun.
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corona
magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 125 - 29.06.2004
Herausgeber
Klaus Michels & Mike Hillenbrand
Chefredaktion
Mike Hillenbrand (mh)
Klaus Michels (km)
Simon Pypke (sp) (v.i.S.d.P.)
Lektorat
Esther Haffner (eh)
Corona-Redaktion
Marcus Haas (mh)
Gernot Hausar (gh)
Gudrun Melerowicz (gm)
Thomas Melerowicz (tm)
Sebastian Peitsch (spe)
Matthias Pohlmann (mp)
Etienne Quiel (eq)
Klaus Schapp (ks)
Martin Seebacher (ms)
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Corona Webseiten:
www.corona-magazine.de
Auflage:
11'109 Leser
Ausgabe 126 erscheint am
13. Juli 2004.
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