|
05. Oktober 2004 - Ausgabe 130 - "The Blame Game"
Bruchlandung
Danke, Anke! Sat1 stellt wegen einem anhaltenden Quotentief nach noch nicht einmal einem halben Jahr die
Late-Night-Show mit Anke Engelke ein. Die letzte Sendung wird voraussichtlich am 21. Oktober produziert und
ausgestrahlt, dann ist Schluss. Was auch bedeutet, dass bei Sat1 ein interessanter Sendeplatz frei wird, dessen
zukünftiger Inhalt eventuell noch nicht feststeht. Was denken Sie: Was sollte uns Sat1 zu dieser
Zeit präsentieren?
Schreiben Sie uns dazu bitte Ihre Meinung einfach mal an
leserbriefe@corona-magazine.de!
Immerhin scheint es zumindest für "Star Trek" beim deutschen Kuschelsender endlich wieder
aufwärts zu gehen, denn ab dem 30. Oktober - jeweils am Samstag um 17.30 Uhr und am Sonntag um 16.00 Uhr -
strahlt Sat1 die verbliebenen Folgen der zweiten Staffel von "Star Trek: Enterprise" aus. Im
Anschluss geht es dann direkt mit der dritten Staffel weiter.
Hinweisen möchte ich noch auf den alljährlichen
Buchmesse Convent, der nun schon zum 19. Mal
stattfindet. Am 9. Oktober 2004 treffen sich dazu Fans von Science-Fiction und Fantasy in Literatur und Kunst in
Dreieich. Dieses, von der Frankfurter Buchmesse unabhängige Event des phantastischen Genres, findet in
diesem Jahr wieder zeitgleich zur Messe statt. Neben leckeren Salaten und anderen kulinarischen Freuden
gibt es wie immer auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem für jeden SF interessierten Leser
etwas dabei ist. Weitere diesbezügliche Informationen finden Sie in unserer Rubrik
"Kunterbunt".
Und jetzt möchte ich Ihnen viel Spaß mit unserer neuen Ausgabe wünschen, die dieses Mal
viele exklusive Inhalte bietet und mit gut 270kB Größe sehr viel umfangreicher als erwartet wurde. Eine
schöne Zeit wünscht
Ihr Klaus Michels
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1. Spotlight: Kirk kommt zurück - und Spock wird sterben
2. newsBEAT
3. Star Trek: Die "Deep Space Nine"-Buchreihe
4. Family Matters: Die Galileo 7 VIII
5. Filmkritik: Sky Captain and the World of Tomorrow
6. Drei Fragen an Rene Auberjonois
7. Ihre Meinung
8. Tv-Vorschau
9. Rating Report
10. Kunterbunt
11. Gamer's Log
12. DVD-Vorschau
13. conBEAT
14. Filmkritik: Resident Evil - Apocalypse
15. Wissenschaft: Quarks und Gluonen
16. Leseprobe: Star Trek - Sternennacht von William Shatner
17. Die Corona-Kurzgeschichte
18. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Alles über den neuen William Shatner-Roman "Sternennacht"
Im November 2004 erscheint im Wilhelm Heyne Verlag der neue Roman von William Shatner, der durch seine Darstellung
des Captain James T. Kirk in der originalen "Star Trek"-Serie Weltruhm erlangte. Es handelt sich
dabei um den mittleren Teil seiner dritten Trilogie. Dennoch - und das sei vorweggenommen - lässt sich
"Sternennacht" auch lesen, wenn man den ersten Teil "Sternendämmerung" nicht kennt. Das
Corona Magazine konnte bereits im September die Übersetzung von Andreas Brandhorst lesen und kann seinen
Lesern in dieser Ausgabe neben einer ausführlichen Besprechung auch eine umfangreiche Leseprobe
präsentieren. Aber alles der Reihe nach.
Der Inhalt
Nach dem vereitelten Angriff des Klons Shinzon auf die Erde ("Star Trek: Nemesis") herrscht
Chaos im Romulanischen Reich. Botschafter Spock glaubt, dies sei der geeignete Hintergrund, um die
Wiedervereinigung zwischen Vulkaniern und Romulanern voranzubringen. Als er jedoch in einem Stadion auf Romulus
einem Bombenattentat zum Opfer fällt, ist Starfleet entschlossen, Spocks Mörder ausfindig zu machen.
Und wer wäre für solch eine Mission besser geeignet als James T. Kirk, ehemaliger Captain der
Enterprise und Spocks engster Vertrauter. Doch Starfleet verfolgt noch andere Pläne, die man vor Kirk
verheimlicht. Admiral Janeway und Jean-Luc Picard fällt es nicht leicht, den altgedienten Captain zu
hintergehen. Aber der galaktische Frieden ist in Gefahr, und das Leben von Milliarden intelligenter Wesen steht
auf dem Spiel ...
Mhm ...
William Shatners neuer Roman ist der zweite Teil seiner dritten Trilogie. Wir erinnern uns an die ersten beiden
Dreiteiler. Shatners erster Zyklus umfasste die Romane "Die Asche von Eden", in der die Enterprise NCC
1701-A einem ähnlichen Flammentod wie ihre Vorgängerin zum Opfer fiel, und "Die
Rückkehr", mit einer Geschichte, die nach "Star Trek VII: Treffen der Generationen"
spielte und Kirks Wiederauferstehung von den Toten erzählte. Die war übrigens so gut, dass sie ruhig
anstelle des Frakes'schen "Der erste Kontakt" hätte verfilmt werden können. Der
abschließende Roman "Der Rächer" zeigte allerdings direkt die ersten Schwächen auf, die
Shatner direkt und unmittelbar betreffen - und die letztendlich auch den von ihm als Regisseur realisierten
fünften "Star Trek"-Film "Am Rande des Universums" ruinierten. Shatner ist
ein Egomane. Absolut und nicht zu übersehen. Er ließ seine Co-Autoren, Judith & Garfield
Reeves-Stevens - beide hervorragende "Star Trek"-Autoren, die uns schon viele sehr gute Romane
aus diesem vielfältigen Universum beschert haben - die Figur des James Tiberius Kirk in "Der
Rächer" jede auch nur halbwegs heroische Tat ausführen und alle anderen Figuren wie Deppen
aussehen. Höhepunkt der Kirk'schen Omnipotenz ist die Enthüllung, dass auch Kirk durch zahlreiche -
äußerst heroische - Ereignisse in die Geistesverschmelzung von Spock und McCoy in "Star Trek
II: Der Zorn des Khan" verwickelt war. Der Roman ist eine Schande und ein schlechtes Ende für den
ersten Dreiteiler.
Rätsel über Rätsel
Warum Shatner überhaupt so vernarrt in seinen Charakter aus alten Tagen ist, versteht man umso weniger, je
mehr Aussagen man aus dem Mund des 73-Jährigen vernimmt. So interviewte der Stern-Mitarbeiter Andreas Renner
letztens Shatner. Dessen Aussagen sprechen für sich. Auf die Frage "Mr Shatner, passiert es Ihnen oft,
dass Menschen Sie mit "Captain Kirk" ansprechen?" antwortete er: "Ja, und ehrlich gesagt, kotzt es
mich an. Es ist mehr als drei Jahrzehnte her, dass wir "Raumschiff Enterprise" gedreht haben. Ich
möchte nicht nur auf diese Etappe meiner Karriere reduziert werden." Interessanterweise reduziert
Shatner seine künstlerischen Aktivitäten selbst - zumeist auf Dinge, die mit "Star
Trek" zu tun haben. Darauf spricht ihn auch Renner an: "Trotzdem schreiben Sie Bücher über
die Serie, bringen mit Leonard "Mr Spock" Nimoy eine DVD heraus, auf der Sie über alte
"Star Trek"-Zeiten plaudern, und besuchen regelmäßig "Star
Trek"-Conventions.", und Shatner entlarvt sich durch seine Antwort selbst: "Das ist
verrückt, aber wenn die Leute Spaß daran haben, warum nicht? Nur sollen sie mich bitte nicht auf der
Straße Mr Kirk nennen. Aber offenbar haben wir unsere Sache in den Augen der Fans damals ganz gut gemacht.
Ich habe gehört, dass viele noch immer ganze "Star Trek"-Nächte veranstalten, wo sie
sich eine Folge nach der anderen ansehen. Ist wohl alles eine Frage der richtigen Drogen." Shatners
Allmachtphantasien, die er auf Kirk projiziert, könnten also doch einfach nur eine große Verarsche
sein - nach dem Motto: "'Star Trek'-Fans fressen alles."
Falsche Annahme
Tatsächlich aber darf man bei aller Misswertschätzung, die viele Fans dem Darsteller ihres
Lieblingscaptains ("Ich bin der Welt größter Kirk-Fan, aber ich kann Shatner nicht leiden."
Mike Hillenbrand, November 1999) entgegenbringen, nicht vergessen, dass hier über einen Mann in den 70ern
gesprochen und geschrieben wird. Die Befürchtung Shatner könnte mit seinen literarischen Ergüssen
die "Star Trek"-Fans der ganzen Welt auf die Schippe nehmen, ist ein wenig zu zynisch. Tatsache
ist, dass Shatner Zeit seines Lebens ein ernstzunehmender Schauspieler sein wollte. Das unterstreicht jeder Punkt
seiner Biographie. Letztendlich musste es eine riesige Enttäuschung für den Kanadier sein, dass sein
Lebenswerk "lediglich" eine Science-Fiction-Oper ist und sich das niemals mehr ändern wird.
Während der alte Mann also die von ihm dringend benötigte Wertschätzung aus den Händen
entgegennimmt, die ihm stets treu waren, lässt es sein Stolz nicht zu, diesen Händen Dankbarkeit
entgegenzubringen. Soll er es so halten. Shatner hat Kirk stets sein Gesicht geliehen. Dass er nicht Kirk
ist, hat er bei Interviews wie diesem von Andreas Renner, oft genug bewiesen. Anyway. Das Ehepaar
Reeves-Stevens kann gut schreiben. Nur darauf kommt es bei einem Buch an. Dieser Tatsache verdanken Sie eine
Menge, Mr. Shatner.
Eine große Familie
Die zweite Trilogie, die von den Reeves-Stevens geschrieben wurde, umfasst Kirks Abenteuer im 24. Jahrhundert. Da
jedoch im 24. Jahrhundert die originale Crew ein Jahrhundert alt ist, holt sich der altgediente Captain die
Unterstützung aller möglicher Charaktere aus dem Star Trek-Universum und den verschiedenen Serien. Und
weil die nicht ausreichen, schnappt er sich auch noch gleich das Spiegel-Universum. Das Ergebnis ist eine
Trilogie, die immer sehr unterhaltsam ist und nie die gleiche Dosis Kirk'scher Allmachtsphantasien versprüht,
die der Leser bei "Der Rächer" noch ins Auge bekam. Allerdings erreichte kein Einzelroman aus diesem
Dreiteiler die Qualität von "Die Rückkehr", was unter anderem auch daran lag, dass Shatner keine
in sich abgeschlossenen Geschichten mehr erzählte, sondern die Teile einfach abrupt abbrach. Darüber
hinaus trifft Kirk in dem Dreiteiler auch noch auf sich selbst - dem Spiegeluniversum sei Dank. Der Double-Shatner
ist zwar weder so nahrhaft noch so schmackhaft wie ein Double-Whooper, aber zumindest macht er satt.
Kirk & Picard - just good friends
Im ersten Teil der dritten Trilogie "Sternendämmerung" findet Shatner wieder zurück zu in sich
abgeschlossenen Romanen, was man als Leser nach knapp 300 Seiten dankbar aufnimmt. Während Kirk und sein
inzwischen guter Freund Jean-Luc Picard (sic!) auf dem Planeten Bajor Urlaub machen und dabei einerseits durchs
Orbitalspringen in große Gefahr und andererseits mitten in eine Morduntersuchung geraten, erzählt der
NCC 1701-Captain dem NCC 1701-D-Captain zudem auch eine Geschichte aus der guten alten Zeit. Und
während der Mordfall noch im Roman seine Auflösung erfährt, scheint die Geschichte um ein
rätselhaftes Raumschiff, das sich bemüht, einer Macht namens "Totalität" zu entkommen, im
zweiten Roman seine Fortsetzung zu finden.
Diese Annahme trifft zu. Allerdings nicht mehr - wie sowohl der erste Roman als auch die Cover beider Bücher,
die sowohl den alten als auch den neuen Kirk jeweils zur Hälfte zeigen, vermuten lassen - auf zwei zeitlichen
Ebenen. Vielmehr konzentriert sich Shatner in der "Sternennacht" auf eine Ebene und die Fortsetzung der
Zukunft seines Charakters Kirk - die in Gestalt dessen Sohns Joseph daher kommt. Um Kirk - inzwischen
endgültiger Zivilist - wieder in den Dienst Starfleets treten zu lassen, wendet Shatner gewohnt subtile
Taktiken an: Er lässt Spock in einer riesigen Explosion sterben.
Zusammen mit McCoy, Scotty, Picard, Janeway, dem Holodoc, Geordi, Worf sowie der Crew der Titan - Rikers
neuem Schiff - macht er sich auf den Weg nach Romulus, um Spocks Mörder zu finden. Dabei ahnt er nicht, dass
Picard und Janeway zusätzlich noch eigene Pläne verfolgen. Pläne, die Kirk nicht gefallen
würden und die in ihrer Komplexität gut ausgetüftelt - und damit nicht sofort zu erraten sind.
Eine Empfehlung und ein Fazit
Es liegt auf der Hand, dass sich bei einem Shatner-Roman alles um Kirk dreht. Aber die Vergangenheit hat
bereits gezeigt, dass "Sternendämmerung" bei weitem nicht der kirklastigste Roman ist, den das Trio aus
Shatner und dem Ehepaar Reeves-Stevens jemals produziert hat. Im Gegenteil: Picard, Janeway und Co. erhalten
durchaus eigene Szenen, in denen sie präzise beschrieben und treffend charakterisiert werden. In einer Szene,
die durchaus als Hommage an Gene Roddenberry verstanden werden kann, zeigt Shatner, warum Riker nach dem Vorbild
des großen Captains konzipiert wurde. Und warum Troi einen ebenbürtigen Pille/Spock-Ersatz darstellt.
"Sternennacht" ist besser als sein Vorgänger, denn er zeigt eine Entwicklung der Charaktere. Diese ist
gelungen, spannend und mitreißend. Nichts anderes darf man von einem Roman erwarten.
Lesen Sie dazu jetzt im Anschluss eine Leseprobe aus William Shatners
"Sternennacht".
Mit freundlicher Genehmigung des Heyne-Verlags, München.
Shopping-Tipps zum Thema:
"William Shatner - Sternendämmerung" - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR
"William Shatner - Die Rückkehr" - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
|
"Star Trek: Enterprise": Rick Berman über die 4. Staffel.
|
|
Die neueste Ausgabe von Star Trek Magazine, das gerade in England herausgekommen ist, wird von einem
Exklusivinterview mit Produzenten Rick Berman geprägt, in dem Berman mehr Einblick in die nächste
Staffel von "Star Trek: Enterprise" gibt. Berman sagt, dass Archers Tätigkeiten, um die Erde
vor der Bedrohung der Xindi zu retten, erneut aufgenommen werden könnten:
"Er tat, was er tun musste, um seine Art und den Planeten zu retten", erklärte Berman. "Diese
moralischen Entscheidungen werden in der vierten Staffel zum Tragen kommen, besonders in den ersten Folgen. An
Wichtigkeit gewinnen sie auch, wenn die Enterprise schließlich zurück zur Erde des 22. Jahrhunderts
kommt. Natürlich wird auch der Charakter Archer von diesen Entscheidungen geformt werden. Er wird einmal
mehr der Action-Held werden, und etwas weniger zögernd in seinen Entscheidungen als bevor."
Es wird einen drei Episoden umspannenden Bogen um den Gastauftritt von Brent Spiner geben, der als Dr. Arik Soong
auftreten wird. Diese Idee stamme von ihm selbst und Manny Coto, dem Executive Producer, sagte Berman aus.
"Wir werden Brent Spiner in die Serie als den Ururgroßvater von Dr. Soong, dem Schöpfer von Data,
einbauen. Er wird eine Figur werden, die im gleichen Jahrhundert wie Archer lebt und der mit in die Story
hineingezogen wird, in der es eine Reise ins 20. Jahrhundert und der Zeit des Eugenischen Kriegs gibt."
"Wenn wir diesen Charakter kennen lernen, könnten Assoziationen zu Hannibal Lecter wach werden. Brent
Spiner und ich (Berman) sind sehr enge Freunde. Sein Erscheinen in der "Enterprise"-Serie
diskutierten wir schon sehr lange", sagte Berman.
Er verriet auch, dass einige Elemente der Original Serie "Star Trek" in die Storylines von
"Star Trek: Enterprise" verarbeitet werden. "Manny ist sehr interessiert daran, wie sich
die Dinge aufeinander auswirken könnten, und Brannon Braga und ich haben dem zugestimmt" sagte er
weiter. "Wir denken auch mit William Shatner darüber nach, wie wir in dieser Beziehung etwas entwickeln
können und Ideen aus der Original-Serie weiter führen, zum Beispiel wie
"Enterprise" näher an die Zeit von Kirk und Spock heran geführt werden
könnte und auf diese Weise an die Dinge, die den Fans schon bekannt sind. Manny möchte sogar einige
Rassen aus der Original-Serie wieder mehr integrieren. Und ich finde das gut!"
|
|
"Star Trek: Enterprise" ab Oktober auf Sat.1!
|
|
Dass "Star Trek: Enterprise" ab Herbst wieder über deutsche Fernseher flimmern wird, teilte
Sat.1 schon vor einiger Zeit mit. Nach ersten Hinweisen und Gerüchten liegt jetzt die Bestätigung des
Senders vor, dass die neueste "Star Trek"-Serie tatsächlich ab Ende Oktober wieder
ausgestrahlt wird. Ab dem 30. Oktober, jeweils am Samstag um 17.30 Uhr und am Sonntag um 16.00 Uhr, strahlt Sat.1
die verbliebenen Folgen der zweiten Staffel aus. Direkt im Anschluss wird auch die dritte Staffel der Serie
gezeigt. Das Warten für "Star Trek"-Fans hat damit endlich ein Ende.
|
|
"Star Trek: Enterprise": 5. Staffel ist laut Manny Coto möglich!
|
|
Der neue "Enterprise"-Showrunner Manny Coto ist zuversichtlich, dass diese Staffel die Richtung
in eine neue fünfte weisen könnte. "Ich denke es ist sehr wohl möglich, dass es eine
fünfte Staffel geben wird", sagte Coto dem SFX Magazin. "Ich erwarte, dass wir diese Staffel sehr
gut machen werden - so gut, dass sie (UPN) uns werden wiederhaben wollen für eine weitere."
Obwohl die vierte Staffel als eine Serie von kleineren Handlungsbögen angelegt ist, so wie der
"Augment"-Bogen, mit Brent Spiner ("TNG" Data) als Arik Soong, sagte Coto, dass die
Staffel auch einen einfassenden Handlungsbogen haben wird, welcher von der Entstehung der Föderation handle.
"Wir werden definitiv sehen, wie sich die Föderation langsam formiert. Die Geschichten, die wir
erzählen, werden alle am Ende zusammengeführt werden, bei dem wir entweder die eigentliche Gründung
sehen werden oder den Anfang der Gründung. Darauf wird diese Staffel definitiv hinauslaufen."
Geschichten zu erzählen - wie die Entstehung der Föderation - verweist auf Cotos Verlangen "den
Auftrag dieser Serie zu erfüllen, als die sie anfänglich geplant war: als Prequelserie." "Das
"Star Trek"-Universum ist so groß und so tiefgründig, dass wir anstatt weiterzugehen
und weitere Welten zu erforschen, die wir noch nie zuvor gesehen haben, lieber die Prequelserie dahingehend
benutzen, um diejenigen Welten, die wir bereits kennen, weiter kennen zu lernen."
Coto hat außerdem "interessante Pläne" für den Charakter T'Pol. Darstellerin Jolene
Blalock brachte kürzlich ihre Enttäuschung über Aspekte ihres Charakters in Season drei zum
Ausdruck. Coto sagte jedoch, dass Blalock sehr zufrieden mit der Entwicklung ihres Charakters in Staffel vier
sein wird. "Ich möchte kein Kommentar darüber abgeben, ob sie über letztes Jahr froh sein
sollte, oder nicht. Ich möchte mich da nicht einmischen", so Coto.
|
|
"Star Trek: Enterprise": Dominic Keating über die 4. Staffel.
|
|
Vorsicht: Spoiler auf die vierte Staffel von "Star Trek: Enterprise"
Dominic Keating ("ENT" Malcolm Reed) hat sich gegenüber Steven Eramo von Cult Times
über die ersten drei Episoden der vierten Staffel von "Star Trek: Enterprise"
geäußert und dies nun auf seiner Homepage DominicKeating.com veröffentlicht.
"Um ehrlich zu sein - mein Charakter wird nicht gerade besonders beachtet in diesen ersten drei
Episoden", sagte er. Er meinte auch, dass der neue Showrunner Manny Coto in dem am Anfang der Staffel
stehenden Zweiteiler "Storm Front" vor allem versucht, den Storybogen des vergangenen Jahres zu einem
Ende zu führen. Weiter sagte er: "Die meisten meiner Szenen haben sich auf der Brücke abgespielt
(...). Ich hatte eine Szene mit Scott [Bakula] und Jolene Blalock, in der unsere drei Charaktere versuchen, das
Puzzle, das ihre derzeitige Situation darstellt, zusammen zu setzen."
In der dritten Episode ("Home") wird sich für die Crew der NX-01 einiges ändern, wenn
sie das erste Mal seit "The Expanse" (zum Ende der zweiten Staffel) nach Hause kommt. "Unsere
Helden finden heraus, dass sich ihre Welt nach der Vernichtung Floridas durch die Xindi am Ende des zweiten Jahres
verändert hat. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was die Autoren da im Ärmel haben. Sie haben schon
einige Dinge ausgearbeitet und sind nun [Anfang August, Zeitpunkt des Interviews] wahrscheinlich dabei, die siebte
Episode zu schreiben. Es wird eine interessante und unterhaltsame Staffel werden, das ist sicher."
Die Entscheidung, die vierte Staffel in High Definition Video an Stelle von klassischem (Zelluloid-)Film
aufzuzeichnen, wird die Kosten bei "Star Trek: Enterprise" senken, ohne die Qualität zu
senken, so Keating. Das gesamte Interview gibt es in der Ausgabe 109 von Cult Times, eine Abschrift ist auch auf
Keatings Homepage zu sehen.
Informationen zum Thema:
http://www.dominickeating.com
|
|
"Star Trek: Enterprise": William Shatner mit dabei!
|
|
Moviehole berichtet, dass die Verhandlungen mit William Shatner zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen sind.
Es hatten sich Gerüchte gehalten, dass die Verhandlungen an der Geldfrage gescheitert wären. Jetzt sieht
es laut Moviehole so aus, als ob Paramount und UPN auf Shatners Forderungen eingegangen sind. Die Produzenten Rick
Berman, Brannon Braga und Manny Coto, hatten ihr Interesse an seinem Gastauftritt bekundet.
|
|
"Star Trek: Enterprise": Connor Trineers Vorschläge zur Serie.
|
|
Das ungleiche Paar an Bord der Enterprise (Trip und T'Pol) sollte nach Ansicht von Connor Trineer
("ENT" Charles 'Trip' Tucker) die Beziehung nicht länger geheim halten. "Mein Vorschlag
wäre es, das öffentlich zu machen und zu sehen, wie das Paar damit 'intern' umgeht und wie es darauf in
der Öffentlichkeit reagiert", sagte Trineer in einem Interview mit dem Star Trek Magazine. "Es gibt
keine Möglichkeit, das noch groß zu verbergen", fügte er hinzu - in Anspielung auf die
Bemerkung, dass sich Geheimnisse auf einem so kleinen Schiff nicht allzu lang geheim halten lassen dürften.
Trineer hatte nach eigenen Angaben Bedenken bezüglich der Beziehung seines Charakters mit dem von Jolene
Blalock (T'Pol), wie schon früher berichtet. "Ich denke manchmal, dass [die Autoren] Stoff vorlegen, von
dem wir nicht ganz sicher sind, ob das alles so funktionieren kann. (...) Zwischen T'Pol und Trip stimmt die
Chemie, aber ich denke, man will [nun] sehen, was das im Alltagsleben für Auswirkungen auf sie hat."
Der Darsteller sprach auch über seinen seit dem Start bei "Star Trek: Enterprise"
explosionsartig gewachsenen Bekanntheitsgrad. "Die Reaktion der Zuschauer, wenn ich auf die Bühne gehe,
überrascht mich immer wieder. Ich habe nicht oft die Gelegenheit, mich vor 3000 Leuten zu zeigen." Seine
Einstellung dazu? "Nicht viele Darsteller in Los Angeles können sagen, dass sie auch nur vier Jahre lang
bei einer Serie mitgespielt haben, also fühle ich mich die ganze Zeit 'gesegnet'. Ich hatte Glück - ich
hab das große Los gezogen."
Mehr aus dem Interview, in dem sich Trineer auch über seine Ambitionen, Regie zu führen, seine
Bewunderung für Scott Bakula ("ENT" Captain Archer) äußert und sagt, wie er mit
den Gerüchten umging und -geht, dass die Serie möglicherweise eingestellt wird, kann man im neuesten
Star Trek Magazine lesen, einige zusätzliche Auszüge sind auf seiner Homepage zu finden.
Informationen zum Thema:
http://www.titanmagazines.com/ukstartrek.html
http://www.connortrinneer.com/2004_october.htm
|
|
"Star Trek XI": Mit Jonathan Frakes als Regisseur?
|
|
Moviehole berichtet, das Jonathan Frakes ("Star Trek VIII" & "IX",
"Thunderbirds") sich in Verhandlungen befindet, die Regie des elften "Star
Trek"-Kinofilms zu übernehmen. Berman selbst bestätigte, dass er mit ihm über dieses
Projekt gesprochen hat. Welche Aufgabe Frakes in Zusammenhang mit diesem Projekt haben könnte, lies er jedoch
offen. Der elfte Film soll ein Prequel werden, aber unabhängig von "Enterprise" sein. Er
soll eine komplett neue, unbekannte Crew vorstellen und befindet sich derzeit in einem sehr frühen
Entwicklungsstadium.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek DVD Movies Collection " - 10 DVDs zum Preis von 86,97 EUR
|
|
"Star Wars": Deutscher Titel von "Episode III" veröffentlicht!
|
|
Der Offizielle Star Wars Fan Club hat inzwischen die offizielle deutsche Übersetzung des Titels von
"Star Wars: Episode III" bekannt gegeben. Glücklichweise erwartet den Fan dieses Mal
keine böse Überraschung, denn es handelt sich um die genaue Übersetzung des Originals:
"Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith". Der Film startet im Mai 2005 weltweit in den
Kinos.
|
|
"Star Wars": Irvin Kershner über die Special Edition.
|
|
Irvin Kershner, der bei "Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück" Regie
führte, ist nicht der Meinung, dass seine Vision des Filmes von George Lucas zerstört wurde, der die
Originaltrilogie 1997 für eine Special Edition und in diesem Jahr für die DVD-Veröffentlichung
überarbeitete.
"Ich habe die Special Editions gesehen und es gab zwei kleine Änderungen, an denen ich beteiligt
war", sagte Kershner in einem Interview mit Sci-Fi Wire. "Eine Änderung war das Schneemonster
[auf Hoth], und die andere Änderung war die Öffnung der Fenster in Cloud City. Die Farbe wurde
verbessert, der Sound wurde verbessert und die Technologie war einfach besser. Ich habe die DVD noch nicht
gesehen, aber ich bin sicher, dass sie sogar noch besser ist. Die Geschichte aber wurde nicht verändert. Der
Schnitt wurde nicht geändert. Der Film ist noch das, was ich als Regisseur abgeliefert habe. Das war mein
Film."
Kershner enthüllte zudem, dass er dem Film einen gewissen versteckten philosophischen Hintergrund gab, als
er mit seiner Arbeit daran begann. Dies führte dann auch zum Erfolg von "Das Imperium schlägt
zurück", der von den meisten Fans als bester "Star Wars"-Film angesehen wird.
"Ich habe mir vorgestellt, ich würde im kommunistischen Russland leben, wo die Autoren und Filmemacher
immer zwei Filme drehen - einen für die Zensur und einen für das Publikum, das verstehen wird, was der
Filmemacher ausdrücken wollte", sagte Kershner. "Ich habe den Film nicht als Science Fiction
betrachtet. Für mich war es eine Fabel und ein Märchen. Ich wollte, dass die Kinder ihn lieben, aber
ich wollte auch, dass Erwachsene eine gewisse Bedeutung darin finden. Es gibt viele metaphorische Konzepte in ihm
und viele symbolische Dinge, aber ich war mehr an der Psychologie der Charaktere interessiert. Und ich denke, das
ist es auch, was die Leute bewegt."
Der Regisseur vermutet jedoch noch einen weiteren Faktor, der zum Erfolg des Filmes führte. "Die Leute
lieben auch Yoda", sagte er.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Wars Trilogie" - 4 DVDs zum Preis von 47,99 EUR
|
|
"Star Wars": John Lowry über die Restauration der ersten Trilogie.
|
|
John Lowry, Vorsitzender von Lowry Digital Images, stand bei der Restauration der originalen "Star
Wars"-Trilogie für das neue DVD-Set seiner bisher größten Herauforderung gegenüber.
"Diese Filme sahen nicht so aus, als wären sie in den letzten 40 Jahren schon einmal restauriert worden,
ganz zu schweigen von 1997", sagte Lowry in einem Interview. "Das waren die dreckigsten und
schmutzigsten Filme, an denen ich je gearbeitet habe. Wir hatten 600 Computer, um alles zu erledigen, und eine
Menge Festplattenplatz, und dann gab uns George Lucas und sein Team 30 Tage für jeden Film."
Lowry sagte, dass seine Liebe zum Detail von Lucas sogar noch übertroffen wurde, der sich ständig
über die bereits fertig gestellten Filmteile informierte. "Wenn ich es auf meine Weise durchgezogen
hätte, würden wir immer noch an den Filmen arbeiten, um sie einfach perfekt zu machen. Wir sind sehr
kleinliche Leute und wir wollen alles so gut wie möglich machen. Wir haben die Disks an Lucasfilm gesendet.
George war bei jeder der einzelnen Vorführungen dabei. Wir bekamen schon am nächsten Tag sein Feedback.
[Er sagte,] 'Das ist alles sehr schön, aber ich würde dies hier ein wenig schärfer machen', solche
Dinge eben. Ich dachte, wir wären kleinlich, aber Mann, dieser Kerl ist wirklich kleinlich."
Lowry erzählte, dass sich während der Restauration einige Fehler auf den Originalaufnahmen zeigten.
Aber er und seine Crew waren sehr penibel, um die Bilder zu erhalten und sie nicht noch schlimmer zu machen.
"Wenn man einen Film säubert, dann sieht man sehr oft Make-up Linien auf den Darstellern, wenn man sich
das Material genau ansieht", sagte Lowry. "Man muss sehr vorsichtig sein und sie sehr gut aufbessern,
und wir fragen zuvor immer das Studio. Wir ändern niemals etwas, das Teil des Filmes ist, ohne uns vorher
die Erlaubnis zu holen."
Das DVD-Set der originalen "Star Wars"-Trilogie ist seit Montag der vergangenen Woche im Handel.
|
|
"Star Wars": Probleme mit den neuen DVD-Boxen?
|
|
Nach Berichten von SciFi Wire und The Digital Bits gibt es zumindest bei den US-Versionen der "Star
Wars"-DVD-Boxen ein Tonproblem bei "Episode IV". So wurde anscheinend die Musik auf den
hinteren Surroundkanälen vertauscht, die Trompetenfanfare des Force Themes soll auch zu leise sein, und
Tarkins Zeile "You would prefer another target, a military target? Then name the system." soll ebenfalls
von sehr schlechter Soundqualität sein.
Lucasfilm hat in einer ersten Stellungnahme technische Mängel dementiert und die leisere Musik und Tarkins
leisere Zeile als "creative decision", also künstlerische Entscheidung, gewertet. The Digital Bits
hingegen beharrt dagegen auf dem Standpunkt, nur die leiseren Musikpassagen könnten als "creative
decisions" durchgehen, die Tarkin-Szene sei eindeutig ein technischer Fehler. Auch die vertauschten
Musikkanäle seinen vorhanden, wenn auch nur von sehr geübten Ohren zu hören.
Inwieweit dieser Fehler - so er existiert - auch auf den deutschen Boxen vorhanden ist, ist noch nicht klar.
Erste Berichte deuten aber darauf hin, dass dies auch für den O-Ton der deutschen Boxen zutrifft, im Forum
von AreaDVD kann die Diskussion weiter verfolgt werden.
Informationen zum Thema:
http://www.areadvd.de
|
|
"Star Wars": Bald als TV-Serie!
|
|
Am 28. September 2004 bestätigte George Lucas auf USA Today, dass es im Herbst 2006 eine "Star
Wars"-TV-Serie geben wird. Damit bestätigte er Gerüchte, die sich seit letztem Jahr
hartnäckig hielten. Dabei stellte er klar, dass er nicht in die tägliche Arbeit der Serie involviert
sein werde. Genau wie bei den Comics und Büchern, wird er nach talentierten Leuten suchen, die "Star
Wars"-Geschichten in diesem Medium schaffen.
Es gibt Hinweise, dass Lucas die kreative Kontrolle von "Star Wars" abgeben will. Obwohl er
Executive Producer bleiben will, wird er ein kreatives Team, bestehend aus erfahrenen SciFi-Autoren und
Regisseuren, um sich versammeln. Interessant ist weiterhin, das George Lucas die Verantwortung für
"Star Wars" an jemanden übertragen will, der die Filme respektiert, ein Fan der Saga ist und
Erfahrungen mit schreiben und Regie führen hat. Außerdem soll derjenige bereits eine Verbindung mit der
Fanbasis haben und ein unabhängiger Filmemacher sein.
Es gibt Spekulationen, die auf Kevin Smith deuten. Dieser würde sicherlich alle Kriterien erfüllen,
jedoch passiert es relativ selten, dass ein Regisseur, der fürs Kino arbeitet, sich bereit erklärt,
wieder fürs Fernsehen zu arbeiten. Eine andere Quelle äußerte sich pessimistischer:
"Hoffentlich geht es George Lucas nicht nur ums Geld, sonst wird er uns jede Woche eine Kindershow liefern.
Er muss die Fehler von "Star Trek" vermeiden, und SciFi-Fans eine qualitative hochwertige
Serie bieten.
J. Michael Straczynski äußert sich auf Nachfrage eines Fans positiv zu diesem Thema. Das wäre
großartig und bestimmt der Job seines Lebens, jedoch glaube er nicht, dass man ihn bei ILM genug kennen
würde, um ihn für diesen Job in betracht zu ziehen. Falls dies jedoch jemand lesen sollte, der ein
gutes Wort für ihn einlegen kann ...
Damit scheint also klar zu sein, dass keines der anonymen Fernsehprojekte von JMS die "Star
Wars"-Serie war.
|
|
"Terminator 4" nimmt langsam Formen an.
|
|
Empire Online berichtet, dass die Kräfte des Skynet zu einem vierten Versuch, die Menschheit auszurotten,
zurückkehren werden. Die Dreharbeiten zu "Terminator 4" sollen 2005 beginnen. Im Moment
scheinen gerade die Verhandlungen mit Arnold Schwarzenegger, der derzeit als kalifornischer Gouverneur (vulgo:
"Gouvernator") beschäftigt ist, zu laufen. Sollte er tatsächlich mit an Bord kommen, ist
jedoch zu erwarten, dass er eine eher kleine Rolle spielen wird, um der vierten Folge von
"Terminator" die Möglichkeit zu geben, ein völlig neues Modell eines Terminators
einzuführen.
Das Drehbuch für "T4" ist wohl im Wesentlichen fertig - aus der Feder der Drehbuchautoren
zu "T3" - und Regisseur Jonathan Mostow hat Berichten zufolge bereits die Zeit nach der
Vollendung seines nächsten Filmprojekts für die Regie zu "T4" frei gehalten. Ob Claire
Danes und Nick Stahl wieder mit von der Partie sind, ist noch nicht sicher, allerdings haben beide bisher für
keinen anderen Film unterschrieben.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" - 2 DVDs zum Preis von 11,99 EUR
|
|
"X-Men 3": Simon Kinberg ist Drehbuchautor.
|
|
The Hollywood Reporter berichtet, das Simon Kinberg das Drehbuch zu "X-Men 3" schreiben wird.
Er hat vor kurzem das Drehbuch zu "Mr. and Mrs. Smith" geschrieben, in dem Brad Pitt und Angelina
Jolie die Hauptrolle spielen. Des Weiteren hat er das Drehbuch zu "Elektra" und für Tim
Story's "Fantastic Four" überarbeitet.
Kinberg erklärte, dass er nicht nur ein großer Fan der "X-Men"-Comics ist, sondern
auch die ersten beiden Filme liebt. Aufgrund seiner guten Erfahrung mit Marvel und Fox hat er sofort zugesagt,
als sie ihn gefragt haben, ob er bei "X-Men" mitwirken will. Er glaubt, dass der dritte der beste
Film der "X-Men"-Trilogie wird. "Er wird unser "Die Rückkehr des
Königs"."
Verträge mit den Schauspielern müssen noch ausgearbeitet werden, aber es sieht so aus, als würden
alle wieder dabei sein. Die Produzenten suchen derzeit noch nach einem Regisseur.
Shopping-Tipps zum Thema:
"X-Men XXL-Box (Special Edition)" - DVD Box zum Preis von 44,99 EUR
|
|
"Blade Trinity": Schlechte Stimmung am Set.
|
|
Es sieht so aus, als wäre die Stimmung am "Blade Trinity"-Set alles andere als gut gewesen.
Wesley Snipes und David Goyer, Regisseur und Autor vom dritten "Blade"-Film, hatten eine so
schwierige Beziehung, dass Snipes im Januar diesen Jahres einen fünfseitigen Beschwerdebrief an New Line
Cinema's Gründer Bob Shaye schrieb. In diesem beklagt er sich unter anderem darüber, dass sein Charakter
gegenüber den beiden jüngeren Charakteren, die von Jessica Biel und Ryan Reynolds gespielt werden, in
den Hintergrund gerückt wurde.
"Wenn ich mich richtig erinnere, heißen die Filme "Blade", und Wesley Snipes ist der
Schauspieler/Künstler, der diesen Comic-Charakter zum Leben erweckt hat."
Shopping-Tipps zum Thema:
"Blade" - DVD zum Preis von 15,99 EUR
|
|
"Superman": Neuigkeiten!
|
|
Brian Singer betonte in einem Interview noch mal, dass er einen unbekannten Schauspieler für die Hauptrolle
will. Um zu verhindern, dass die Leute mehr auf den Schauspieler als auf seinen Charakter achten. Die Dreharbeiten
sollen im März nächsten Jahres in Sydney beginnen. In dem elfjährigen Hin und Her der
"Superman"-Verfilmung wurden bis jetzt 50 Millionen US-Dollar ausgegeben, so dass Warner mehrmals
kurz davor stand, das Projekt endgültig ruhen zu lassen. Brian Singer, der ein großer Fan der ersten
beiden "Superman"-Filme ist, will dabei das Kostüm nahezu unverändert lassen und auch
einige Musikstücke übernehmen.
Er hatte bereits das Angebot, die Regie zu übernehmen, abgelehnt, da ihm das Drehbuch von
"Alias"-Schöpfer J. J. Abrams nicht zusagte. Es wäre dieselbe Geschichte wie
"Smallville" gewesen. Doch jetzt, wo "seine" Drehbuchautoren, Dan Harris und Mike
Dougherty (beide "X-Men 2") für das Skript verantwortlich sind, sieht die Sache anders
aus.
Außerdem äußerte sich Singer darüber, dass Spezialeffekte alleine nicht reichen, sondern
dass die Charaktere und die Story stimmen müssen. Deswegen wären die "Star Wars"-Filme
so toll. "Sie wissen schon, welche Filme ich meine." Auf direkte Nachfrage machte er anschließend
deutlich, dass er die neuen "Star Wars"-Filme für nicht gelungen hält.
|
|
"Superman": Geheimer Deal?
|
|
Laut Superman-V.com hat Warner Brothers zwar zugestimmt, dass Bryan Singer die Regie von "Superman
V" führt, jedoch haben sie angeblich einen geheimen Deal mit Jim Caviezel gemacht.
Singer will nicht, dass Caviezel den Mann aus Stahl verkörpert, da er ihn damals für
"X-Men" 1 als Cyclops castete und Caviezel in letzter Minute ausstieg. Jetzt scheint Warner
jedoch eine geheime Vereinbarung mit Caviezel erzielt zu haben, die besagt, dass er Superman spielt, wenn Singers
weltweite Suche nach einem unbekannten, geeigneten Darsteller nicht innerhalb eines gewissen Zeitrahmens
erfolgreich verläuft. Als Singer davon erfuhr, war er darüber alles andere als glücklich.
|
|
" Spaceballs": Teil 2?
|
|
Mel Brooks hat in einem Interview mit dem Playbill Magazine verraten, dass er an einem Sequel zu seiner
"Star Wars"-Parodie aus dem Jahre 1987, "Spaceballs", arbeitet, wie
Ain't-It-Cool-News berichtet.
"Ich schreibe mich gerade selbst in das ‘Spaceballs’-Sequel zurück", sagte Mel Brooks.
"Warum noch ein ‘Spaceballs’? Es wäre kein gutes Gefühl, wenn jemand anders Yoghurt spielen
würde - und das erste [Spaceballs] war die beste Erfahrung, die ich beim Filmen gemacht habe, seit 'Blazing
Saddles'". ["Blazing Saddles" ist in Deutschland unter drei Titeln bekannt: "Is´
was, Sheriff?", "Der wilde wilde Westen" und "Mel Brooks Blazing Saddles - Der
wilde wilde Westen" - letzteres ist der Titel der deutschen DVD.]
Brooks sagte weiter, dass er den Film gerne ungefähr zur gleichen Zeit wie "Star Wars: Episode
III" in den Kinos hätte - also im Mai 2005. "Best-Case-Szenario: Eine Woche, bevor der neue
"Star Wars"-Film anläuft - Worst-Case-Szenario: Ein Jahr, nachdem der neue "Star
Wars"-Film angelaufen ist", sagte er.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Spaceballs" - DVD zum Preis von 11,99 EUR
|
|
"Mission Impossible 3": Ohne Frank Darabont.
|
|
Frank Darabont erzählte vor kurzem, dass er nicht mehr für das Drehbuch von "Mission
Impossible 3" verantwortlich ist. Er hat die ersten drei Versionen des Skriptes angefertigt und hat
für die letzte sogar sehr eng mit Tom Cruise zusammengearbeitet. Er zog extra in Tom Cruises Haus ein und
wohnte über der Garage, damit er mit ihm direkt zusammenarbeiten konnte. Doch als Joe Carnahan das Projekt
verließ, und "Alias"-Erfinder J. J. Abrams die Regie übernahm, hat dieser seine
eigenen Drehbuchautoren mitgebracht. Ob diese ein komplett neues Drehbuch schreiben oder ein Teil von seinem
übernehmen, wird er bei der Premiere feststellen.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Mission Impossible 2" - DVD zum Preis von 7,97 EUR
|
|
"Creep": Erst 2005 in den deutschen Kinos!
|
|
Nach der erfolgreichen Weltpremiere von Christopher Smiths "Creep" beim 29. Toronto International
Film Festival können die Londoner Produktionsfirma Dan Films und der deutsche Co-Produktionspartner Zero West
hervorragende Auslandsverkäufe vermelden. Nachdem der Film nun bereits in fast alle europäischen
Territorien verkauft wurde, stehe man jetzt kurz vor Abschluss eines spektakulären US-Deals. Die deutschen
Co-Produzenten Martin Hagemann und Kai Künnemann freuen sich über diese internationale Resonanz:
"Dass CAPITOL den Film mit Franka Potente noch vor der Premiere in über 30 Länder verkaufen konnte
und er nun in den nächsten Monaten in ganz Europa, Japan und den USA im Kino starten wird, hat die
Erwartungen in unseren ersten Genre-Film voll übertroffen."
Zuerst wird der englische Verleih Pathé "Creep" im Ursprungsland Großbritannien im Januar
2005 ins Kino bringen. Christopher Smiths Horrorthriller wird daher nicht wie geplant im Herbst 2004
(ursprünglich: 28.10.2004) starten, sondern im ersten Quartal 2005.
|
|
"Atlantis Rising" Kinofilm.
|
|
Produzentin Gale Anne Hurd ("The Hulk", "The Punisher") und Platinum Studio,
wollen einen Kinofilm zum Comic "Atlantis" herausbringen. Der politische SciFi-Thriller handelt
von dem namengebenden Unterwasserkönigreich, das sich mit der Welt an der Oberfläche am Rande eines
Krieges befindet, der beide Zivilisationen auslöschen könnte. "Atlantis" wurde von
Scott Mitchell Rosenberg erfunden und von Scott O. Brown geschrieben. Platinum Studios befindet sich
außerdem in Verhandlungen mit Icarus Studios, um ein Multiplayer Online Game zum Film zu entwickeln.
|
|
"The Grudge": Sarah Michelle Gellars neuer Film ist online.
|
|
Die offizielle Seite zum Film "The Grudge" mit Sarah Michelle Gellar, welcher am 22.10.04 in den
Staaten anläuft, ist online gegangen.
Informationen zum Thema:
http://www.sonypictures.com/movies/thegrudge/
|
|
"Battlestar Galactica": Episodenguide Online.
|
|
Noch sind es knapp drei Wochen, bis "Battlestar Galactica" auf Sky One "in Serie gehen"
wird. Der Hollywood North Report, nach eigener Einschätzung Kanadas führende Quelle für Film- und
TV-News, hat zur "Feier der Wiedergeburt" der Serie ein eigenes "Flight Deck" mit News rund
um die Serie eröffnet. Hier gibt es nun auch einen Episodenguide zur ersten Staffel, der für neun der
13 Episoden Kurzbeschreibungen enthält sowie erste Bilder.
Informationen zum Thema:
http://www.hollywoodnorthreport.com/insidebg.php
|
|
"Battlestar Galactica": Neue Episodenguides zu den Serien.
|
|
Die hauptsächlich auf "Stargate" spezialisierte Website www.gateworld.net hat jetzt einen
eigenen Bereich zu "Battlestar Galactica" online gestellt. Im dortigen Angebot findet man
zahlreiche Informationen, wie Episodenguides und Fotogalerien, sowohl zur originalen ("Battlestar
Galactica - The Original Series") als auch zur neuen (Miniserie und Staffel 1)
"Galactica"-Serie.
Informationen zum Thema:
http://www.gateworld.net
|
|
"Babylon 5": Tim Choate ist tot!
|
|
Wenige Tage vor seinem 50. Geburtstag starb der Schauspieler Tim Choate ("B5" Zathras) bei einem
Verkehrsunfall auf dem Weg zu einer Theaterprobe. Seine wohl bekannteste Rolle für Genrefans war die des
Zathras in "Babylon 5". Aber auch im Spin-Off "Crusade" war er zu sehen - als
Polix in der Episode "The Rules Of The Game" ("Nach eigenen Regeln").
Wie schon bei Rick Biggs organisiert Patricia Tallman über ihre Webseite "The Galactic Gateway"
Sammlungen für seine Familie. Auch wurde dort nun ein spezieller Thread eingerichtet, wo man Tims Familie
Nachrichten hinterlassen kann. Patricia Tallman bittet darum, dass jeder, der eine Erinnerung an Tim hat - ob als
Zathras, als Schauspieler allgemein oder über eine persönliche Begegnung - dort diese Erinnerung mit
Tims Familie teilt.
Informationen zum Thema:
http://www.thegalacticgateway.com
|
|
"24": Staffeln 1-3 auf Deutsch.
|
|
Die meisten deutschsprachigen Fans der Serie "24" müssen sich noch bis in den Herbst 2005
gedulden, bis die dritte Staffel der Serie gezeigt wird. Wer allerdings das Glück hat, den Schweizer Sender
SF-2 empfangen zu können, kommt schon deutlich früher zum Zug.
Als erster (deutschsprachiger) Sender wird SF-2 alle drei Staffeln am Stück zeigen - beginnend am 4. Oktober
2004 mit Staffel eins, die Wiederholung der zweiten Staffel beginnt dann am 27. Dezember 2004. Nach deren Ende
wird dann ab 21. Februar 2005 die dritte Staffel in deutschsprachiger Free-TV-Erstausstrahlung zu sehen sein - wie
gewohnt ungeschnitten und im Zweikanalton. Die vierte Staffel soll derweil am 3. Januar 2005 in den USA anlaufen.
Shopping-Tipps zum Thema:
"24 - Season 1 + 2 Doublepack" - 13 DVDs zum Preis von 75,00 EUR
|
|
"24": Neuigkeiten zum Cast der vierten Staffel.
|
|
In der New York Post gab es ein Interview mit Carlos Bernard ("24" Tony Almeida), in dem er
erwähnte, dass er doch auch in der vierten Staffel wieder mit von der Partie sei - das Interview deutet aber
darauf hin, dass es dies als wiederkehrender Gaststar machen wird. Es sei immer geplant gewesen, dass sein
Charakter wieder auftauchen würde, ihm sei es nur wichtig gewesen, dass diesem neue Herausforderungen
gestellt würden. Bisher sei er mit dem Drehbuch sehr zufrieden, so Carlos Bernard.
Keine Informationen gab er darüber, wie die Handlung aussehen wird und wie lange er dabei sein wird (die
erste Folge unter seiner Mitwirkung soll eine der Februar 2005-Folgen sein) und ob Reiko Aylesworth auch mit dabei
sein wird.
|
(Zurück zum Inhalt)
Avatar
Mysteriös und dramatisch. Diese Worte kommen einem beim Betrachten des wunderschönen Doppelcovers von
"Avatar", dem Eröffnungszweiteiler des Relaunches, in den Sinn. Alle Romane werden außerdem
unter einem neuen "DS9"-Logo veröffentlicht, welches der Serie einen frischen, modernen
Touch gibt.
Autorin beider Romane ist Stephani Danelle Perry. Sie ist in den Genres Fantasy, Science-Fiction und Horror
zuhause. Für "Star Trek" hat sie zwei Beiträge für die Geschichtensammlung
"The Lives of Dax" und zwei weitere Romane des "DS9"-Relaunches geschrieben. Andere
Arbeiten von ihr umfassen die "Resident Evil" Romanreihe, mehrere "Aliens"-Romane und
die Buchfassungen einiger Kinofilme. Unter dem Namen Stella Howard hat sie außerdem einen Roman basierend
auf der TV-Serie "Xena" geschrieben.
Beim Aufschlagen des ersten Teils erwartet den Leser eine Überraschung. Das Buch beginnt nicht etwa mit der
Geschichte selbst, sondern mit einer Zeittafel. Auf vierzehn Seiten ist noch einmal die bisherige Geschichte von
Bajor und der Raumstation nahe dem Wurmloch zusammengefasst. Beginnend in der fernen Vergangenheit mit der
Entdeckung der ersten Drehkörper, über die cardassianische Besatzung des Planeten bis zum Ende der
TV-Serie werden noch einmal alle relevanten Handlungspunkte wiedergegeben. Nach dieser nostalgischen Reise durch
sieben Jahre TV-Geschichte findet sich der Leser drei Monate später wieder. Das Abenteuer beginnt ...
Jake, der seit mehreren Wochen an den Ausgrabungen in den Ruinen der historischen Stadt B'hala teilnimmt,
erhält eines Tages von einer bajoranischen Geistlichen eine uralte Prophezeiung. Diese berichtet davon, dass
Jake ins Wurmloch reisen muß und mit seinem Vater zurückkehren wird. Zumindest interpretiert Jake das
Geschriebene auf diese Weise und begibt sich in das Wurmloch.
Wenig später wird jene Geistliche auf Deep Space Nine umgebracht. Bei der darauffolgenden Untersuchung
wird eine Verstrickung bis in die obersten Ebenen der religiösen Führung Bajors deutlich. Brennpunkt des
Ganzen ist ein Buch mit Prophezeiungen aus dem Besitz der Geistlichen, aus welchem auch Jakes Prophezeiung
stammt.
Damit nicht genug. Wenig später kommt es zu einem Blitzangriff einzelner Jem'Hadar auf die Station, der die
Zerstörung eines Föderationsschiffes und die Beinahevernichtung von DS9 zur Folge hat.
Außerdem gibt sich auf der Station ein Jem'Hadar zu erkennen, der behauptet von Odo geschickt worden zu
sein, um die Lebensweisen der Alpha-Quadrant-Bewohner zu beobachten. Die Schrecken des Dominion-Krieges noch im
Gedächtnis sendet die Allianz aus Föderation, Klingonen und Romulanern eine Flotte, die in den
Gamma-Quadranten fliegen soll, um die Angelegenheit zu untersuchen.
So hat die Crew von Deep Space Nine nicht nur damit zu tun, eine religiöse Eskalation auf Bajor zu
vermeiden, sie muss auch einen neuen intergalaktischen Krieg verhindern.
Als Jake, der mittlerweile seit einigen Tagen im Wurmloch auf ein Zeichen seines Vaters wartet, sich zur
Rückkehr nach DS9 entschließt, wird sein Shuttle plötzlich von einer Energiewelle
erfaßt und tiefer ins Wurmloch gerissen. Da sich all seine Freunde auf DS9 in dem Glauben befinden,
er sei unterwegs zu seinem Großvater auf der Erde, wird Jakes Verschwinden von niemandem bemerkt.
Auf der Station gibt es für Colonel Kira ernste Konsequenzen, nachdem sie sich entschlossen hat, das Buch mit
den Prophezeihungen entgegen dem Willen der Vedeks ins bajoranische Comnet zu laden. Sie ist der Meinung, alle
Bajoraner hätten ein Recht darauf, selbst über den Wahrheitsgehalt des Buches zu entscheiden. Obwohl
sich die Vedek-Versammlung notgedrungenerweise offiziell für eine öffentliche Debatte über das Buch
ausspricht, wird Kira auf Drängen von Vedek Yevir, dem prominentesten Mitglied der Vedek-Versammlung und
Anwärter auf das Amt des Kai, aus dem bajoranischen Glauben ausgeschlossen. Als Konsequenz darf Kira weder
Tempel besuchen oder an öffentlichen Gebeten teilnehmen, noch ihren Ohrring tragen.
Mit "Avatar" hat S. D. Perry eine spannende und vielschichtige Geschichte geschrieben. Für viele
Handlungsstränge werden hier die Ausgangssituationen geschaffen.
Es lässt sich erahnen, mit welchen Problemen Kira durch den Ausschluss aus dem Glauben konfrontiert werden
wird.
Mit dem Jem'Hadar Krieger Taran'atar kommt ein vielversprechender Charakter auf die Station. Man darf gespannt
sein, was durch seine Person über das Dominion und die Jem'Hadar berichtet werden wird.
Gerade die Verschlossenheit des Andorianers Shar macht den Leser gespannt auf dessen Hintergründe.
Andeutungsweise wird auf einen familiären Konflikt hingewiesen, der im Zusammenhang mit der andorianischen
Gesellschaft an sich zu stehen scheint.
Zwischen der neuen Sicherheitschefin Ro Laren und der Stationskommandantin Kira gibt es zahlreiche
Konfrontationen. Nicht nur durch ihre gegensätzlichen Meinungen über die Propheten bzw. Wurmlochwesen,
sondern gerade weil beide Frauen äußerst selbstbewusst und starrköpfig sein können, birgt
diese Beziehung eine Menge Konflikt- und damit Erzählpotential.
Mit einem Schmunzeln kann der Leser das in Quark erwachende Interesse an Ro Laren miterleben, was zu einer Reihe
köstlicher Szenen führt, die unbedingt nach mehr verlangen.
Der Zweiteiler "Avatar" läßt an nichts zu wünschen übrig. Eine bis zum Schluss
fesselnde Geschichte kombiniert mit interessanten neuen und bekannten Charakteren bietet Drama und Unterhaltung
pur. Wenn sich alle folgenden Romane des Relaunches auf dem Niveau von "Avatar" bewegen, ist der Erfolg
dieser Buchreihe gewiß. Uneingeschränkt empfehlenswert, auch als Einstieg in die Welt der "Star
Trek"-Romane.
Section 31: Abyss
Mit "Abyss" haben David Weddle, der schon für die Fernsehserie "Star Trek: Deep Space
Nine" gearbeitet hat, und Jeffrey Lang, mehrmaliger Autor für "Star Trek", ein
weiteres Kapitel der Geschichte um die mysteriöse Geheimorganisation Sektion 31 geschrieben, deren
selbstgestelltes Ziel es ist, die Föderation um jeden Preis und mit jedem Mittel vor allen nur erdenklichen
Gefahren zu schützen.
Weddle, der die Idee zu "Abyss" hatte, war übrigens auch Co-Autor von "Inquisition", jener
"DS9"-Episode der 6. Staffel, in der Sektion 31 zum ersten Mal zu sehen war.
Die Ereignisse von "Avatar" liegen nur wenige Tage zurück, da bekommt Dr. Bashir Besuch von einem
Agenten der Sektion 31. Bashir soll einen anderen Agenten der Organisation aufhalten. Dieser Agent, Dr. Locken,
ist aber kein gewöhnlicher Mensch, sondern genauso wie Bashir genetisch verbessert.
Ursprünglich rekrutiert, um für die Zwecke von Sektion 31 eine nie fertiggestellte Dominion-Basis in den
Badlands zur Zucht von Jem'Hadar zu nutzen, stellt sich Locken aber gegen seine Auftraggeber und will die Basis
für seine eigenen Zwecke nutzen. Locken verfolgt den wahnsinnigen Plan, die Galaxie nach seinem Bild zu
formen und zu beherrschen, und nimmt sich dabei ein Beispiel an niemand anderem als Khan Noonien Singh. Um seine
Pläne umsetzen zu können, beginnt er die Anlage in Betrieb zu nehmen und Jem'Hadar zu züchten. Von
Ezri, Ro Laren und Taran'atar unterstützt, macht sich Dr. Bashir auf, um Locken zu stoppen ...
In diesem Roman über die skrupellose Geheimorganisation der Sternenflotte wird Dr. Bashir mit seinen eigenen
Fähigkeiten konfrontiert und muss sich die Frage stellen, wie viel fehlt, um aus einem moralischen Dr. Bashir
einen wahnsinnigen Dr. Locken werden zu lassen.
Dass die Jem'Hadar mehr als geistlose Killermaschinen sein können, hat sich schon in "Avatar"
gezeigt. So ist ja die Mission von Taran'atar an sich schon ungewöhnlich für einen Jem'Hadar. In
"Abyss" findet man einen an seinen Göttern zweifelnden Taran'atar wieder, was interessanterweise zu
teils philosophischen Selbstanalysen führt. Im Besonderen seien hier die Gespräche zwischen Taran'atar
und dem ersten von Lockens Jem'Hadar genannt.
"Abyss" gelingt es, am hohen Niveau von "Avatar" anzuknüpfen, und bietet, verpackt in
eine spannende Geschichte, tiefere Einsichten in das Wesen des Dr. Bashir und der Jem'Hadar. Dieser Roman ist wie
seine beiden Vorgänger absolut empfehlenswert.
Links zum Thema:
S. D. Perry - Avatar, Book 1 of 2 - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,49 EUR
S. D. Perry - Avatar, Book 2 of 2 - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,49 EUR
David Weddle, Jeffrey Lang - Section 31: Abyss - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,49 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
Diese achte Galileo7-Convention in Neuss hat Geschichte geschrieben. Allen Unkenrufen und allen Zweiflern zum
Trotz ist es René Ahlberg mit seinem Team gelungen, Patrick Stewart zum allerersten Mal auf eine deutsche
Convention-Bühne zu bringen. Doch stopp, halt, alles auf Anfang. Wie hat es denn eigentlich begonnen, dieses
jetzt schon legendäre Convention-Wochenende?
Zunächst einmal mit einer neuen Location. Dieses Mal war es das Swissotel in Neuss, ein in mehr als einer
Hinsicht gut gewählter Veranstaltungsort. Nach der gutbürgerlichen Hagener Stadthalle ("Es ist
grün!") aus dem letzten Jahr konnte das Swissotel mit einem Ambiente aufwarten, dass dem Anlass in jeder
Hinsicht gerecht wurde. Direkt hinter dem Check-in am Haupteingang waren die Händlerstände aufgebaut.
So konnte man gar nicht anders als auf dem Weg zur Garderobe - die man als stets voll bepackter
Convention-Besucher natürlich immer wieder gerne zwischendurch angesteuert hat - bereits den ersten
begehrlichen Blick auf die Auslagen zu werfen. Die meisten Händler hatten sich aufgrund der Tatsache, dass
es sich bei der Galileo7 tatsächlich immer noch um eine reine "Star Trek"-Convention
handelt, entsprechend vorbereitet und hauptsächlich Artikel aus dem "Star Trek"-Universum
dabei. Für meinen Geschmack ein bisschen zu viele Figuren und zu wenig Bilder, die ich als Alternative zu den
von den Schauspielern mitgebrachten Fotos hätte zur Autogrammstunde mitnehmen wollen.
Der Freitag begann zunächst gemächlich. Langsam trudelten die Besucher ein und schauten sich in Ruhe um,
bevor das Spektakel rund um die Opening Ceremony losging. Und zu sehen - und auch zu tun - gab es neben dem
normalen Convention-Betrieb noch Einiges. Zum Beispiel den "Star Trek"-mäßig
aufgemotzten Renault, mit dem die Hauptschule Welheim auf ihre SciFi-Arbeitsgemeinschaft aufmerksam macht und die
schon den einen oder anderen Prominenten dafür begeistern konnte. Oder die LAN-Games, mit denen man sich die
Zeit vertreiben konnte. Die Art Exhibition hat mich dieses Mal eher nicht überzeugt, das Innovativste war
für mich noch der von den Borg assimilierte und entsprechend ausgestattete Wackeldackel namens Böter
(= Borg + Köter), der bei der Preisverleihung am Sonntag dann auch den dritten Platz erreicht hat.
Nebenan gab es dann noch ein komplettes Maschinenraumdisplay zu bewundern, das ich beim besten Willen nicht
hätte transportieren wollen, mein Kompliment an die Bastler! Der Videoraum war schön groß und bei
der Filmauswahl sind die Veranstalter auf Besucherwünsche eingegangen.
Und dann der Hauptsaal: an technischer Raffinesse nicht zu überbieten. Was man so oder so sehen kann, denn zu
Beginn der Lasershow wurden die ersten Reihen erst einmal komplett eingenebelt. Damit sollten wohl die ersten
ungeduldigen Stimmen zum Schweigen gebracht werden, die eine halbe Stunde nach angekündigtem Beginn der
Opening Ceremony laut wurden. Mal abgesehen von der Lasershow, deren nebulöse Vorbereitungen sicher nicht
nur bei mir dazu geführt haben, dass ich jedes der milchig-weißen, kontrastarmen Fotos von der Opening
gleich wieder von der Kamera habe löschen können, war ich vom offiziellen Auftakt dann doch enorm
begeistert. Drei (in Worten: drei!) Leinwände müssen gefüllt werden, dachte man sich, und der
Introfilm wartete dann auch mit unterschiedlichen Bildeinblendungen auf den verschiedenen Leinwänden auf -
eine tolle Sache. Für den Rest der Veranstaltung bedeuteten die drei Leinwände dann Schwerstarbeit
für die Kameraleute, denn jede Kamera war immer live geschaltet. Ich habe sie kurz bedauert, mich dann
genüsslich zurückgelehnt und die Show genossen.
Zum Warmlaufen gab es am Freitag nach der Opening Ceremony zunächst ein Panel mit Jackie Edwards, die lange
Jahre Assistentin von Patrick Stewart war, sich um seine Fanpost gekümmert, den Wagen gewaschen und die
Wäsche zur Reinigung gebracht hat. Von ihr haben wir erfahren, dass sich Patrick Stewart zurzeit in England
aufhält - und da habe ich es selbst zum ersten Mal wirklich für möglich gehalten, dass er
tatsächlich zur Convention kommt.
Reiner Schöne (TNG Esoqq) dann hatte seine Gitarre und sein gerade erschienenes Buch
"Let the sunshine in" unter dem Arm und freute sich darüber, damit - und mit seiner Rolle als Senator
Bean in "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" dem Publikum noch ein wenig mehr bieten zu können
als im letzten Jahr.
Patrick Kilpatrick dann trat ganz anders auf, als man es von einem standardmäßig den Bad Guy spielenden
Charakter erwartet - einmal mehr ist bewiesen worden, dass man von der Rolle halt doch nicht auf den Charakter
eines Schauspielers schließen kann. Zum ersten Mal in Deutschland, war er sich wohl nicht sicher, wie die
Leute auf ihn reagieren würden, und so hockte er sich auf seinen Barhocker und erzählte erst einmal ganz
in Ruhe, wie er vom Journalismus zur Schauspielerei kam, mit wem und wo er inzwischen aufgetreten ist und wie es
ihm anlässlich seiner Gastauftritten in den Serien "Star Trek: Deep Space 9" und "Star
Trek: Voyager" ergangen ist.
Parallel zu den Panels begann am Freitag schon die erste Autogrammrunde, zu der wie üblich nach Reihenfolge
der Sitzreihen aufgerufen wurde. Die Schlange hielt sich durchaus in Grenzen, die Preise leider nicht. 20 EUR
für ein Autogramm inklusive Bild, 15 EUR für ein Autogramm auf einem mitgebrachten Foto waren nicht
unüblich. Da überlegt man sich zweimal, wo man sein Geld lässt ...
Mit einer zivilen Anfangszeit am Convention-Samstag startete Patrick Kilpatrick sein zweites Panel um 10:00 Uhr,
gefolgt von Manu Intiraymi (VOY Icheb). Für den anschließenden Auftritt von Robert
O’Reilly (TNG und DS9 Gowron) und J. G. Hertzler (DS9
Martok) sammelten sich anwesenden Klingonen rechts neben der Bühne, beschränkten sich in diesem ersten
Panel der beiden jedoch erstaunlicherweise auf den einen oder anderen fast zivilen Zwischenruf. Ob das einer der
Gründe dafür war, dass J. G. Hertzler das heraufziehende Ende des klingonischen Imperiums in
Deutschland - nach einem Klingonen-Megaevent irgendwann innerhalb der nächsten zwei Jahre - angekündigt
hat? Die beiden waren sich jedenfalls auf der Bühne wie immer selbst genug und lieferten sich den einen oder
anderen - mit begeistertem Beifall honorierten - Schlagabtausch. Die unvermeidliche Make-up-Frage wurde aus dem
Publikum auch dieses Mal wieder gestellt, allerdings von einem nahezu perfekt aussehenden Klingonen, der sich als
Mitglied der "Star Trek World Tour"-Cast herausstellte und für diesen Zweck mit
Michael-Westmore-Originalzubehör ausgestattet wurde. Mit einem tollen Klingon Rap als Antwort auf die
Vernachlässigung der Klingonen in "Star Trek: Enterprise" haben die beiden das Publikum in
einer enorm guten Stimmung zurückgelassen.
Diese Stimmung machte sich Vaughn Armstrong (ENT Admiral Forrest), der Mann mit den meisten
Alien-Rollen im "Star Trek"-Universum, zunutze, denn er hat seit dem letzten Jahr neue Songs mit
seiner Ukulele einstudiert. Vaughn Armstrong ist wohl sehr gerne in Deutschland, und das hat er das Publikum
während des ganzen Wochenendes auch spüren lassen. Niemand lobt Land und Leute so schön wie er -
ich lasse mich gerne anstecken und freue mich darüber.
Garrett Wang, der niemals beförderte Fähnrich Harry Kim vom Raumschiff Voyager, hatte einen
locker-flockigen Auftritt, und trotz der Tatsache, dass sich seine Geschichten doch immer irgendwie ähneln,
schaffte er es wieder, das Publikum mitzureißen. Seine Kate-Mulgrew- und George-Takei-Imitationen sind halt
einfach nett, und das fand wohl auch das Publikum, das ihn nicht von der Bühne lassen wollte und seinen
Auftritt zum Schluss sogar mit Standing Ovations honorierte.
Neue Storys brachte dafür Patti Yasutake ("TNG" Schwester Ogawa) mit, die zum ersten Mal in
Deutschland war. Ein erfrischender Bühnenauftritt, da sie neben ihrer "Star Trek"-Rolle noch
in einer Reihe anderer Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt hat. Vielleicht gerade deswegen, weil sie nicht
nur die "Star Trek"-Brille auf hatte, kam sie bei den Convention-Gästen gut an.
Eine gut besuchte Vorstellung ist auf jeder Convention immer der obligatorische Kostümwettbewerb. Viele tolle
Einfälle waren dieses Mal dabei: die U.S.S. Trinity trat mit "Trekstars", einer Persiflage auf
"Deutschland sucht den Superstar" auf. Dort wurde u. a. auch eine Künstlerin von
"Betazed" ("Lwaxana Untroy") vorstellig, die ihr Mikro in der Manier einer Empathin an
die Stirn statt an den Mund hielt, um den Song per Geisteskraft zu übertragen. Eines der Jury-Mitglieder war
unsichtbar - das hätte auch der Original-Show im Fernsehen sicher ganz gut getan. Die meiste Arbeit hat wohl
das mit Sound- und Lichteffekten versehene Borgwürfel-Kostüm gemacht. Schön war auch der Auftritt
der klingonischen Beatles - und unvergesslich die nicht ganz jugendfreie Performance der klingonischen Y.M.C.A.
Alles in allem ein nicht ganz so perfekter und gerade darum so schöner Programmpunkt, moderiert vom
Kostümwettbewerb-Urgestein Fossy.
Ein Blick auf das Flipchart am Infostand hatte am späten Samstag Nachmittag meine letzten Zweifel
ausgeräumt: Dort war die als "Sonderpressekonferenz" getarnte Pressekonferenz mit Patrick Stewart
für 19:45 Uhr angekündigt, für die bislang kein fester Termin angesetzt war. Er würde also
tatsächlich kommen.
Schon lange bevor es Zeit für sein Panel wurde, stürmten die Leute mit Kameras vor die Bühne und
in die Gänge. Überhaupt war die Spannung im Saal förmlich spürbar. Zunächst jedoch musste
das Publikum mit René Ahlberg vorlieb nehmen, der den einen oder anderen Verhaltenshinweis (ganz lieb sein, nur
in den ersten fünf Minuten mit Blitzlicht fotografieren, no hugs ....) gab. Und dann war es soweit - er war da
und wurde mit einem langen Applaus begrüßt. Um zunächst nachempfinden zu können, in welcher
Stimmung das Publikum war, hat Patrick Stewart darum gebeten, das Intro-Video noch einmal ablaufen zu lassen.
Darauf war die Technik spontan nicht eingerichtet, so dass es zwar den Film, nicht jedoch den Ton gab. René
rettete die Situation auf geschickte Art und Weise ("Excuse me, you asked for the video, not for the sound -
we in Germany are very precise!"). Danach wurde dieses Panel eines der besten, das ich je gesehen habe. Ein
sichtlich entspannter und gut aufgelegter Patrick Stewart machte deutlich, warum er auf die Bühne gehört. Die Fans, die sich ans Mikrofon wagten, waren ausgesucht höflich ("Good evening, Mr. Stewart") und vorsichtig ("Excuse me"), und für jeden hatte Patrick Stewart ein persönliches Wort.
Die Fragen waren vielseitig, so dass Patrick Stewart von seiner nach seiner Aussage genetisch bedingten Vorliebe
für Shakespeare über seine Erlebnisse bei TNG bis zu seinen zahlreichen anderen Rollen einen
erzählerischen Bogen spannen konnte. Dabei genoss er es deutlich, auf seine anderen, auch weniger bekannten
Rollen außerhalb von "Star Trek" angesprochen zu werden. Einige Fragen bezogen sich auf die
"X-Men"-Kinofilme. Die Dreharbeiten für den dritten Teil laufen voraussichtlich nächsten
Sommer an, Patrick Stewart wird dann wieder als Prof. Xavier vor der Kamera stehen. Die Frage nach seiner
Einstellung zu "Der Herr der Ringe" beantwortet Patrick Stewart mit der überraschenden Tatsache,
dass er - selbst ein großer Fan - in den Kinofilmen in der Rolle des Gandalf hätte auftreten
können, wenn er sich selbst nicht eher als Aragorn gesehen hätte.
Aber immer wieder kehrt Patrick Stewart zum Thema Theater - insbesondere zu Shakespeare - zurück, einem der
wichtigsten Bereiche seines Lebens. Es war sein Englischlehrer Cecil Dormand, der ihn ursprünglich dazu
brachte, Shakespeare zu lesen und vor allem zu proklamieren. Die erste Amtshandlung als Kanzler der
Universität von Huddersfield, ein Amt, das Patrick Stewart im November dieses Jahres antritt, wird die
Verleihung der Ehrendoktorwürde an Cecil Dormand sein. Auch der Rest des Publikums ist diesem Englischlehrer
dankbar, denn ohne ihn wäre Patrick Stewart nicht der geworden, der er für uns alle ist. So war es nicht
erstaunlich, dass man im Saal eine Stecknadel hätte fallen hören können, als er zum Ende seines
Panels Shakespeare vortrug.
Nach diesem Panel fiel es mir nicht leicht, wieder auf leichte Kost umzusteigen und mich auf das
Improvisationstheater mit J. G. Hertzler, Robert O’Reilly, Vaughn Armstrong, Garrett Wang und Reiner Schöne
einzulassen. Es war an sich eine gute Idee und kam ganz gut an, nur der Zeitpunkt hätte ein anderer sein
müssen, um auch mich begeistern zu können.
Die Highlights dieser Convention waren neben Patrick Stewart für mich persönlich Nana Visitor
(DS9 Kira Nerrys) und René Auberjonois (DS9 Odo), die neben den Einzelpanels
am Samstag am Sonntag in einem gemeinsamen Panel auftraten. Sie ergänzten sich, waren charmant und gut
gelaunt. Man konnte es ihnen anmerken, dass die beiden selbst viel Spaß daran haben, wieder gemeinsam auf
der Bühne zu stehen.
Die Closing Ceremony war wie immer - schön, aber etwas wehmütig. Patrick Stewart bleibt bis zum Schluss
("Isn't this worth to keep it all alive?"), und die Fans dankten es ihm. Im nächsten Jahr, vom 30.9.
bis zum 2.10.2005 - wohl ebenfalls in Neuss - erwartet uns voraussichtlich Brent Spiner (TNG
Data). Eines ist für mich persönlich klar: Es wird nicht leicht sein, dieses Wochenende zu
übertreffen, denn genau so und nicht anders wünsche ich mir eine Convention.
Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
New York. Zeppeline. Riesige Roboter. Deutsche Wissenschaftler. Ein tollkühner Pilot. Eine neugierige
Reporterin. Willkommen in der Welt von "Sky Captain and the World of Tomorrow".
Vier Jahren arbeitete Drehbuchautor und Regisseur Kerry Conran an seinem Macintosh-Computer, um sechs Minuten Film
zu produzieren. Sechs Minuten, die seine Vision eines Retro-SF-Films mit vielen Anlehnungen an die 30er Jahre des
letzten Jahrhunderts greifbar machen sollten. Produzent John Avnet sah diesen Kurzfilm und war so beeindruckt,
dass er alles daran setzte, Conrans Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Mit Jude Law als Titel gebendem Joseph
"Sky Captain" Sullivan und Gwyneth Paltrow als Reporterin Polly Perkins begeisterten sich auch zwei
Hollywood-Stars für den Kurzfilm und sagten noch ohne ein existierendes Drehbuch zu, bei dem
"Indie"-Film mitzuarbeiten. Selbst die beiden "großen" Nebenrollen von Sullivans bestem
Freund und Erfinder Dex Dearborn und seiner Kollegin Captain Francesca "Franky" Cook von der Royal Air
Force sind mit Giovanni Ribisi und Angelina Jolie hochkarätig besetzt.
Die Dreharbeiten fanden im letzten Jahr so gut wie ausschließlich vor Bluescreen-Leinwänden statt und
waren in 26 Tagen abgeschlossen. Anschließend bauten Conran und seine Computergrafiker die Szenenbilder um
die Charaktere - mit einem hochgradig faszinierenden Ergebnis. Die oft mit digitalen Lichteffekten verfremdeten
Personen und Handlungsorte passen perfekt zueinander und lassen das Geschehen verblüffend echt und
gleichzeitig historisch-nostalgisch-avantgardistisch erscheinen. Hunderte von Statisten wurden bei allen
möglichen Tätigkeiten gefilmt, um sie später in die Szenen einzukopieren.
"Sky Captain's" Handlung ist im Jahr 1939 angesiedelt. Allerdings in einem minimal
geänderten Paralleluniversum, denn vom Zweiten Weltkrieg ist ebenso wenig die Rede wie vom
Nationalsozialismus. Stattdessen dockt in einer beeindruckenden Szene zu Beginn des Films die Hindenburg III an
der Spitze des Empire State Buildings an. An Bord: ein deutscher Wissenschaftler mit dem relativ portugiesischen
Namen Dr. Jorge Vargas, Mitglied der geheimnisvollen deutschen Forschungsgruppe "Einheit Elf" und
scheinbar auf der Flucht. Dr. Walter Jennings, ein weiterer Forscher, nimmt unterdessen Kontakt zu Reporterin
Polly Perkins auf, da auch er um sein Leben fürchtet. Minuten später erschüttern riesige
Kampfroboter die Stadt, die auf ihrem Weg zu den Stromgeneratoren alles niedertrampeln, was ihnen im Wege steht -
festgehalten von Pollys Kamera und nur durch den heldenhaften Einsatz von Joe "Sky Captain" Sullivan
kurz vor ihrem Ziel gestoppt. Polly und Joe geraten schnell in einen Strudel von Ereignissen, die sie in Joes
Propellerflugzeug rund um den Globus führen sollen. Für etwas Anspannung sorgt dabei die Tatsache, dass
Polly und Joe vor drei Jahren ein Paar waren - und das Polly glaubt, Joe habe ihn betrogen, während Joe der
festen Überzeugung ist, Polly habe sein Flugzeug sabotiert, was ihm mehrere Monate in einem Straflager
einbrachte.
Trotz der actionreichen Szenen gleich zu Beginn des Films brauchen seine Stars etwa bis zur Hälfte, um zur
Bestform aufzulaufen. Dann jedoch funktioniert die Chemie zwischen den Hauptdarstellern fantastisch. Dann sitzen
die teils schnippischen Dialoge auf die Sekunde genau, dann hat die für Sekundenbruchteile für Joe
schmachtende Polly sich schnell wieder in der Gewalt. Und gegen Filmmitte hatten sich die Schauspieler vermutlich
daran gewöhnt, fast komplett vor blauen Wänden zu spielen - in die später fantastische, Computer
generierte Bilder von New York, den eisigen Bergketten Nepals, den fliegenden Flugzeugträgern der Royal Air
Force und dem geheimnisvollen Stützpunkt des Oberbösewichts Dr. Totenkopf einkopiert werden würden.
"Sky Captain and the World of Tomorrow" ist ein einzigartiges Erlebnis. Wollte man ihn mit
anderen Kinofilmen beschreiben, wäre es am ehesten eine Mischung aus "Dr. Mabuse" mit seinem
wahnsinnigen Wissenschaftler, den Weltreisen von "James Bond", brenzligen Situationen in
"Indiana Jones" sowie einer kräftigen Hommage an die Frühzeit der Comichefte und den
Film Noir. Letzteres ist tatsächlich wörtlich gemeint, denn der Film ist durchgehend in sparsam
kolorierten Sepia-Tönen gehalten. Klar, die Story ist nicht wirklich neu: Ein Bösewicht legt sich mit
der ganzen Welt an, nur ein draufgängerischer Held und seine Ex-Flamme können seine Machenschaften
durchkreuzen. Aber ganz ehrlich: So absolut cool und stilvoll wie in diesem Film habe ich das nur ganz selten
gesehen.
Am 25. November kommt "Sky Captain and the World of Tomorrow" in die deutschen Kinos. Verpassen
Sie ihn nicht.
Informationen zum Thema:
http://www.skycaptain.com
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
Womit beschäftigst du dich denn im Augenblick?
Gerade bin ich mit den Dreharbeiten zu einer Serie namens "Boston Legal" beschäftigt, einem
Ableger der erfolgreichen Serie "The Practice", die beide von David E. Kelley entwickelt wurden.
William Shatner und James Spader sind auch dabei. Wir sind Anwälte, William Shatner und ich. Diesen Sonntag
ist übrigens Premiere auf ABC.
Davor habe ich gemeinsam mit Richard Dreyfuss im Musical "Dance of the
Vampires" gespielt, das in den USA wegen des Hauptdarstellers leider nicht so erfolgreich war wie hier in
Deutschland.
Privat steht jetzt bald die Feier meines 41. Hochzeitstages an - so lange sind meine Frau Judith und ich jetzt schon
verheiratet. Meine beiden Kinder habe ich übrigens beide "unter die Haube" gebracht - im letzten
Jahr hat zuerst meine Tochter Hochzeit gefeiert, und letzten Monat hat nun auch mein Sohn geheiratet.
Wie ist es, mit William Shatner so eng zusammen zu arbeiten? Du bist ihm ja das erste Mal begegnet, als du in
"Star Trek: The Undiscovered Country" eine Rolle hattest.
Nun, in "Star Trek: The Undiscovered Country" hatte ich nur eine kleine Nebenrolle. Damals
war ich wirklich beeindruckt, die Original-Crew zu treffen. William Shatner habe ich danach noch ein, zwei Mal
gesehen, aber wir hatten bisher noch nie einen so engen Kontakt wie jetzt während der Dreharbeiten. Ich mag
ihn und freue mich, mit ihm zusammen arbeiten zu können. Er spielt den Anwalt Denny Crane, und in dieser
Person erfindet er sich selbst sozusagen ganz neu. Es ist eine Rolle, die komische, aber auch tragische Elemente
enthält, und er schafft es, diese beiden Aspekte der Persönlichkeit seiner Rolle wunderbar miteinander
zu vereinbaren. Das ist eine Fähigkeit, für die ich ihn sehr bewundere.
Du hast nun schon zahlreiche Conventions mitgemacht. Warum gehst du immer noch hin?
Ganz klar, da gibt es genau drei Gründe:
Mit jeder Convention trage ich Geld für die Charity "Ärzte ohne Grenzen" zusammen, was mir
persönlich sehr am Herzen liegt.
Ich mag es, mich mit dem Publikum sozusagen "wiederzuvereinigen". Odo war eines der bisher wichtigsten
Kapitel im Buch meines Lebens, das durch jede Convention erneut zum Leben erweckt wird.
Ich mag es auch, Freunde und Kollegen wieder zu treffen, all die Leute, mit denen ich lange Jahre zusammen
gearbeitet habe. Hier auf der Galileo zum Beispiel sehe ich Nana Visitor (ST:DS9 Kira Nerrys) wieder, die auch
privat eine gute Freundin von mir ist.
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
7. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
|
Corona Magazine #129
Feedback zum Artikel "Alien vs. Predator"
Liebe Corona-Redaktion, im Newsletter #129 kam die Frage auf, welcher "Schwarze" das Alien im
gleichnamigen Film gespielt hat. Nach meinen Informationen handelte es sich hierbei um Bolaji
Badejo (www.imdb.com/name/nm0045993/bio).
Der Vollständigkeit halber: der "Predator" wurde in den bisherigen Filmen von Kevin Peter Hall
gespielt, dem deutschen TV-Publikum als Dr. El Lincoln aus "Die Spezialisten unterwegs"/"The
Misfits of Science"
(www.imdb.com/name/nm0001310/bio).
- Achim Hiltrop
Die Stargate-Convention (Wolf-Event) in Frankfurt
Bitte um Hilfe bei Autogrammen
Hallo, ich habe eine große Bitte. Vielleicht könnt ihr mir behilflich sein. Und zwar geht es um die
Stargate-Convention (Wolf-Event) in Frankfurt vom 29.01.2004 bis 31.10.2004. Da es für mich alleine sehr
teuer ist von Österreich aus nach Frankfurt zu fahren und dort zu übernachten, hätte ich mir
gedacht, dass ihr diesen Artikel in der nächsten Ausgabe veröffentlichen könnt. Da es einige
tausend Abonnenten gibt, hoffe ich, dass ich jemanden finde, der mir helfen kann. Es ist die Suche nach Fans, die
die Stargate-Con in Frankfurt besuchen. Ich bin ein leidenschaftlicher Autogramm-Jäger und würde gerne
Autogramme von den dort anwesenden Schauspielern haben. Gibt es jemanden, der mir den Gefallen tun könnte?
Bitte schnell unter thomas.scherzinger@utanet.at melden.
Wäre ein Wahnsinn, wenn das veröffentlicht wird.
- Thomas Scherzinger
Anmerkung der Redaktion: Wir drücken die Daumen und hoffen, dass sich aus unserer Leserschaft jemand meldet,
der Thomas diesbezüglich helfen kann.
(Zurück zum Inhalt)
8. TV-Vorschau
(09. September - 22. Oktober 2004)
|
| Colorcode: |
PayTV |
Österreich |
Schweiz |
Samstag, 09. Oktober 2004 |
| 14.40 Uhr |
SeaQuest
Solitaire - Die geheimnisvolle Insel |
2x17 |
ATV+ |
Wdh |
| 15.30 Uhr |
Andromeda
Der Messias |
2x20 |
ATV+ |
Wdh |
| 15.50 Uhr |
Smallville
... nach Hause? |
2x23 |
ORF 1 |
Wdh |
| 16.05 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Der Ruf des Meeres (2) |
5x02 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.20 Uhr |
Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Schlüssel zur Weisheit |
3x22 |
ATV+ |
Wdh |
| 16.50 Uhr |
Smallville
... nach Hause? |
2x22 |
RTL |
Wdh |
| 17.10 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
Die rote Serie |
1x13 |
ATV+ |
Wdh |
| 17.30 Uhr |
Star Trek - Raumschiff Voyager
Ein natürliches Gesetz |
7x22 |
Sat 1 |
Wdh |
| 18.15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Tanz um die ewige Quelle |
5x19 |
ORF 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Der mit dem Wolf tanzt
Kevin Costner freundet sich mit Indianern an und tanzt mit einem Wolf. Und tanzt. Und tanzt ... |
US
1990 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
The Getaway
Ein Sprengstoffexperte entkommt mit Hilfe eines Ganoven aus dem mexikanischen Knast. Nun soll er bei einem Coup helfen. |
US/JP
1994 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
The Hunger
Die Tramperin |
1x19 |
Tele 5 |
Wdh |
| 22.50 Uhr |
Con Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige, der die Flucht noch verhindern kann. |
US
1997 |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.00 Uhr |
Forsaken - Die Nacht ist gierig
Sean nimmt einen Anhalter mit, der als Vampierjäger von Vampieren gejagt wird. Als Sean gebissen wird, muss schnellstmöglich der Anführer der Vampiere getötet werden, ansonsten bekommt Sean eine Sonnenallergie, die sich gewaschen hat. |
US
2001 |
Pro 7 |
Wdh |
| 01.30 Uhr |
Alias
Doppelgänger |
1x05 |
ATV+ |
Wdh |
|
Sonntag, 10. Oktober 2004 |
| 13.00 Uhr |
Odyssey 5
Halbwertszeit |
1x19 |
Sat 1 |
1st |
| 13.05 Uhr |
Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft
Wissenschaftler schrumpft Kinder versehentlich auf Ameisengröße. |
US
1989 |
Pro 7 |
Wdh |
| 15.05 Uhr |
Beastmaster - Herr der Wildnis
Die Retter des Waldes |
3x11 |
Pro 7 |
1st |
| 15.10 Uhr |
Star Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott. |
US
1989 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 16.00 Uhr |
Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Kleopatra |
2x13 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.00 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Freies Schussfeld |
7x13 |
Sat 1 |
Wdh |
| 17.00 Uhr |
Star Trek - Raumschiff Voyager
Eine Heimstätte |
7x23 |
Sat 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Banditen!
Bruce Willis bricht mit einem Kumpanen aus den Gefängnis aus und steigt gleich wieder ins Raubüberfallgeschäft ein. Bis eine Frau in sein Leben tritt ... |
US
2001 |
Pro 7 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Banditen!
Bruce Willis bricht mit einem Kumpanen aus den Gefängnis aus und steigt gleich wieder ins Raubüberfallgeschäft ein. Bis eine Frau in sein Leben tritt... |
US
2001 |
ORF 1 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Eis - Wenn die Welt erfriert
Ein Meteorit sorgt für eine Eiszeit auf der Nordhalbkugel. Also auf zum U-Boot nach Süden. |
US
2001 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Timescape
Ein paar zeitreisende Katastrophentouristen checken in einem Hotel ein. Der Hotelbesitzer stellt sich die Frage: Warum hier? |
US
1992 |
Sci Fi |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Time Cop
Jean Claude van Damme als Zeitpolizist der einen machthungrigen Politiker aufhalten soll. |
US/JP
1994 |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Tremors - Im Land der Raketenwürmer
In einem Wüstenkaff tauchen auf einmal walgroße Würmer auf, die einen riesigen Appetit haben. Kevin Bacon und Fred Ward nehmen den Kampf auf. |
US
1990 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.20 Uhr |
Knock Off
Jean Claude van Damme als Jeansdesigner, der in eine weltweite Verschwörung internationaler Terroristen, namentlich russische Jeansfälscher, gerät. Selbige wollen die Weltherschaft durch Microbomben in Jeans an sich reißen. Naja, habe schon dümmere Pläne gehört. |
HK/US
1998 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.35 Uhr |
American Psycho
Ein Wall Street-Yuppi ist gleichzeitig ein psychopatischer Killer. Und kommt damit durch. |
US/CA
1982 |
VOX |
Wdh |
| 23.50 Uhr |
The Getaway
Ein Sprengstoffexperte entkommt mit Hilfe eines Ganoven aus dem mexikanischen Knast. Nun soll er bei einem Coup helfen. |
US/JP
1994 |
ATV+ |
Wdh |
|
Montag, 11. Oktober 2004 |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Macht der Phantasie |
1x16 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Star Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. |
US
1991 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Die Rache ist mein |
1x14 |
VOX |
Wdh |
| 21.40 Uhr |
Stargate: SG1
Reese |
5x19 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.35 Uhr |
Stargate: SG1
Der Wächter |
5x20 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Die Liste |
3x05 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
24
02.00 bis 04.00 Uhr |
1x03, 1x04 |
SF 2 |
Wdh |
| 22.55 Uhr |
CSI: Miami
Der Kronzeuge |
1x19 |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.40 Uhr |
Seven Days - Das Tor zur Zeit
Tödlicher Wahnsinn |
3x04 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 00.40 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Die zweite Chance |
1x12 |
Kabel 1 |
Wdh |
|
Dienstag 12. Oktober 2004 |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Persönlichkeiten |
1x07 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Ginger - Verliebt in den Tod
Zwei Mädchen inszenieren immer wieder ihren Tod. Dann wird eine von einem Werwolf gebissen ... |
CA/US
2000 |
13th Street |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis |
2x10 |
VOX |
1st |
| 23.05 Uhr |
Millennium
Patient Zero |
2x05 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 23.15 Uhr |
Steven Spielbergs Fantastische Geschichten
Die Notlandung |
1x08 |
ATV+ |
Wdh |
| 23.25 Uhr |
C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Die Angst im Nacken |
4x03 |
ORF 1 |
1st |
| 23.40 Uhr |
C.S.I. - Tatort Las Vegas
Zum Sterben schön |
4x08 |
SF 1 |
1st |
| 00.30 Uhr |
CSI: Miami
Die Rache ist mein |
1x14 |
VOX |
Wdh |
|
Mittwoch, 13. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Auf der Flucht |
1x01 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Meuterei |
1x18 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.00 Uhr |
Die Thomas Crown Affäre
Pierce Brosnan ist ein Multimillionär, der aus Langeweile Kunstwerke stiehlt. Dann wird eine gutaussehende Detektivin auf seine Fährte angesetzt. |
US
1999 |
SF 2 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Eifersucht |
4x06 |
VOX |
1st |
| 20.15 Uhr |
Die Mothman Prophezeiungen
Richard Gere bleibt in einem Kaff stecken in dem seltsame Sachen passieren. |
US
2002 |
13th Street |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Profiler
Alles aus Liebe |
4x05 |
VOX |
Wdh |
| 23.05 Uhr |
Poltergeist
Doppeltes Spiel |
4x07 |
VOX |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Eis - Wenn die Welt erfriert
Ein Meteorit sorgt für eine Eiszeit auf der Nordhalbkugel. Also auf zum U-Boot nach Süden. |
US
2001 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 00.10 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Eifersucht |
4x06 |
VOX |
Wdh |
| 02.50 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis |
2x10 |
VOX |
Wdh |
|
Donnerstag, 14. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Stille Wasser |
1x02 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Der undurchschaubare Marritza |
1x19 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Vergessene Welt: Jurassic Park
Die Dinos haben auf der Nachbarinsel überlebt. Da muss man doch einfach mal nachgucken, wie sie sich entwickelt haben. Außerdem kann so ein Dino den Begriff 'Großwildjagd' ja auch ganz neu definieren. |
US
1997 |
VOX |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Die Auserwählten |
2x16 |
tele5 |
Wdh |
| 21.10 Uhr |
Poltergeist
Rache aus dem Jenseits |
2x15 |
tele5 |
Wdh |
| 23.55 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das geheime Zimmer |
1x06 |
ORF 1 |
Wdh |
| 01.05 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
An der Schwelle des Todes |
1x16 |
ORF 1 |
Wdh |
|
Freitag, 15. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Der Testpilot |
1x03 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Blasphemie |
1x20 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Sphere - Die Macht aus dem All
Dustin Hoffman, Sharon Stone und Samuel L. Jackson sollen ein Raumschiff untersuchen, das seit 300 Jahren unter Wasser liegt. Doch in und um diesem Raumschiff gibt es diverse Merkwürdigkeiten. |
US
1998 |
RTL II |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Die drei Musketiere
Drei Musketiere plus ein Möchtegernmusketier für den König gegen den Kardinal Richelieu. Mit Kiefer Sutherland und Tim Curry |
AT/UK
1993 |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Im Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden? |
US
2001 |
VOX |
1st |
| 22.05 Uhr |
Alias
Verdächtig |
1x06 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.05 Uhr |
Blutmond
Der FBI-Agent, der Hannibal Lecter hinter Gitter gebracht hat, musste es mit einer gehörigen Portion seiner geistigen Gesundheit bezahlen. Aber er muss nochmal aktiv werden, um den Serienkiller zu jagen, der von Lecter den Auftrag gekriegt hat, ihn und seine Familie umzubringen. |
US
1986 |
VOX |
Wdh |
| 22.25 Uhr |
America's Most Wanted
Ein Marine sitzt wegen Mord im Knast und wird für eine Black-Ops Spezialeinheit angeworben. Nun wird ein Mord verübt, und er hat nur eine Chance, seine Unschuld zu beweisen. |
US
1997 |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Katzenmenschen
Zwei Geschwister verwandeln sich bei sexueller Erregung in Raubkatzen. Was für ihre Geschlechtspartner nicht nur abtörnend, sondern auch ziemlich tödlich ist. |
US
1982 |
13th Street |
Wdh |
| 00.35 Uhr |
Lord Of Illusions
Von Clive Barker. Scott Bakula ist ein Detektiv, der auf einen geheimen Kult stößt. Dieser will seinen alten Anführer wiederauferstehen lassen. Und In Showmagier der richtige Magie wirken kann ist auch mit von der Partie. |
US
1995 |
RTL II |
Wdh |
|
Samstag, 16. Oktober 2004 |
| 14.40 Uhr |
SeaQuest
Das Verbrechen in der Alpha-Basis |
2x18 |
ATV+ |
Wdh |
| 15.00 Uhr |
Sphere - Die Macht aus dem All
Dustin Hoffman, Sharon Stone und Samuel L. Jackson sollen ein Raumschiff untersuchen, das seit 300 Jahren unter Wasser liegt. Doch in und um diesem Raumschiff gibt es diverse Merkwürdigkeiten. |
US
1998 |
RTL II |
Wdh |
| 15.10 Uhr |
Die verlorene Welt
Nach Sir Arthur Conan Doyle. Eine Gruppe Abenteurer entdeckt in Amerika ein Plateau, auf dem noch Dinosaurier und Urmenschen leben. |
US
1992 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 15.40 Uhr |
Smallville
Clark Kent for President! |
1x18 |
RTL |
Wdh |
| 15.30 Uhr |
Andromeda
Der Tunnel am Ende des Lichts |
2x22 |
ATV+ |
Wdh |
| 16.00 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Und wenn sie nicht gestorben sind ... |
5x03 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.20 Uhr |
Farscape - Verschollen im All
Premiere |
1x01 |
ATV+ |
Wdh |
| 17.10 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
Verräter wider Willen |
1x14 |
ATV+ |
Wdh |
| 18.10 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen |
5x20 |
ORF 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Die Maske des Zorro
Antonio Banderas und Anthony Hopkins als Jungzorro und Zorro a. D. im Kampf für die unterdrückten Massen. |
US
1998 |
VOX |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Jackie Chan - Spion wider Willen
Mit Jackie Chan. Er spielt einen Verkäufer, der von einem aufregendem Leben träumt. Wie das nun mal so ist, gerät er in eine Spionagestory und darf sich mit vielen Bösewichten herumbalgen, während er gutaussehende Frauen rettet. |
HK
2001 |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Virus Outbreak - Die Viruswaffe
Mutierte hochgiftige Killerschlangen entkommen aus einem Versuchslabor. Dazu sind sie auch noch Überträger einer tödlichen Seuche. |
US
2001 |
ATV+ |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Collateral Damage
Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann, dessen Familie bei einem Anschlag ums Leben kommt. Er begibt sich nach Südamerika, um den Attentäter zu stellen. |
US
2002 |
ORF 1 |
1st |
| 22.00 Uhr |
Collateral Damage
Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann, dessen Familie bei einem Anschlag ums Leben kommt. Er begibt sich nach Südamerika, um den Attentäter zu stellen. |
US
2002 |
Pro 7 |
1st |
| 22.00 Uhr |
American Psycho II
Nachdem sie vor 15 Jahren den Angriff eines Serienmörders überlebt hat, ist Mila Kunis fasziniert von Massenmördern. Und um mit dem besten Killer-Experten zusammenzuarbeiten, geht sie auch über Leichen. |
US
2002 |
RTL II |
Wdh |
| 00.55 Uhr |
Alias
Verdächtig |
1x06 |
ATV+ |
Wdh |
| 01.00 Uhr |
Collateral Damage
Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann, dessen Familie bei einem Anschlag ums Leben kommt. Er begibt sich nach Südamerika, um den Attentäter zu stellen. |
US
2002 |
ORF 1 |
Wdh |
| 01.45 Uhr |
Im Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden? |
US
2001 |
VOX |
Wdh |
| 01.55 Uhr |
Jackie Chan - Spion wider Willen
Mit Jackie Chan. Er spielt ein Verkäufer, der von einem aufregendem Leben träumt. Wie das nun mal so ist, gerät er in eine Spionagestory und darf sich mit vielen Bösewichten herumbalgen, während er gutaussehende Frauen rettet. |
HK
2001 |
Pro 7 |
Wdh |
|
Sonntag, 17. Oktober 2004 |
| 13.00 Uhr |
Odyssey 5
Die Lawndale-Protokolle |
1x20 |
Sat 1 |
1st |
| 15.00 Uhr |
Star Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. |
US
1991 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 15.05 Uhr |
Beastmaster - Herr der Wildnis
Fügung des Schicksals |
3x12 |
Pro 7 |
1st |
| 16.00 Uhr |
Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Das Licht am Ende des Tunnels |
3x14 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.00 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Hirngespinst |
7x14 |
Sat 1 |
Wdh |
| 17.00 Uhr |
Star Trek - Raumschiff Voyager
Friendship One |
7x21 |
Sat 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Gefährliche Brandung
Patrick Swayze als Surfguru und Profibankräuber. Keanu Reeves als Undercovercop auf der Spur der Bankräuber. |
US
1991 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Das Mercury Puzzle
Ein kleiner autistischer Junge knackt durch Zufall einen Militärcode. Das ist sein Todesurteil, doch Bruce Willis beschützt ihn. |
US
1998 |
RTL |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Das Mercury Puzzle
Ein kleiner autistischer Junge knackt durch Zufall einen Militärcode. Das ist sein Todesurteil, doch Bruce WIllis beschützt ihn. |
US
1998 |
ORF 1 |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ... |
UK/US
1993 |
ATV+ |
Wdh |
|
Montag, 18. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Ein As im Ärmel |
1x04 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Die Heimkehr |
2x01 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Star Trek - Treffen der Generationen
Picard und Co. treffen auf den Nexus und Kirk. |
US
1994 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Radioaktiv |
1x16 |
VOX |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Stargate: SG1
Die Entscheidung |
5x21 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Fett |
3x06 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
24
04.00 bis 06.00 Uhr |
1x04, 1x05 |
SF 2 |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
Stargate: SG1
Das Geheimnis der Asgard |
5x22 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.50 Uhr |
CSI: Miami
Schießwütig |
1x20 |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.40 Uhr |
Seven Days - Das Tor zur Zeit
Alaska brennt |
3x05 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 00.30 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Nachts unterm Bett |
1x06 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 01.55 Uhr |
Blutmond
Der FBI-Agent, der Hannibal Lecter hinter Gitter gebracht hat, musste es mit einer gehörigen Portion seiner geistigen Gesundheit bezahlen. Aber er muss nochmal aktiv werden, um den Serienkiller zu jagen, der von Lecter den Auftrag gekriegt hat, ihn und seine Familie umzubringen. |
US
1986 |
VOX |
Wdh |
|
Dienstag 19. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Späte Gerechtigkeit |
1x05 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Der Kreis |
2x02 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Lügner und die Hure |
2x11 |
VOX |
1st |
| 23.15 Uhr |
Steven Spielbergs Fantastische Geschichten
Die Magie der Karten |
1x09 |
ATV+ |
Wdh |
| 23.15 Uhr |
Millennium
Zwei-Sechs-Acht |
2x06 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 23.45 Uhr |
C.S.I. - Tatort Las Vegas
Tanz auf dem Vulkan |
4x08 |
SF 1 |
1st |
| 23.45 Uhr |
Basic Instinct
Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone eine Eispickelmörderin zu sein. |
US/FR
1992 |
ATV+ |
Wdh |
| 00.20 Uhr |
CSI: Miami
Radioaktiv |
1x16 |
VOX |
Wdh |
| 01.30 Uhr |
Der Wüstenplanet
Die Geschichte um Dune, Spice, das Haus der Atreidis, das Haus der Harkonnen, der Fremen, den Muhadib und den Anfang eines Galaktischen Jihads. Mit Patrick Stewart und Sting |
US
1984 |
NDR |
Wdh |
|
Mittwoch, 20. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Freund und Helfer |
1x06 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Die Belagerung |
2x03 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Gegen die Zeit |
4x07 |
VOX |
1st |
| 22.10 Uhr |
Profiler
Denn sie wissen nicht, was sie tun |
4x06 |
VOX |
Wdh |
| 23.05 Uhr |
Poltergeist
Das Amulett |
4x08 |
VOX |
Wdh |
| 00.10 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Gegen die Zeit |
4x07 |
VOX |
Wdh |
| 02.50 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Lügner und die Hure |
2x11 |
VOX |
Wdh |
|
Donnerstag, 21. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Tödlicher Virus |
1x07 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Der Symbiont |
2x04 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Volcano
Mit Tommy Lee Jones. In L. A. bricht ein Vulkan aus. Und die Wissenschaftler konnten mal wieder sagen: "Ich habs doch gesagt." Und danach versuchen sie zu retten, was zu retten ist. |
US
1997 |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Der Affenmensch |
2x17 |
tele5 |
Wdh |
| 21.10 Uhr |
Poltergeist
Tödlicher Beschützer |
2x16 |
tele5 |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Fahrenheit 451
In der Zukunft sind Bücher verboten. Feuerwehrman Montag hat den Auftrag, alle Bücher zu verbrennen. Als er die Lehrerin Clarisse kennenlernt, überdenkt er seine Überzeugungen. |
UK
1966 |
Sci Fi |
Wdh |
| 01.30 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Nasser Tod |
1x15 |
ORF 1 |
Wdh |
|
Freitag, 22. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Fahrerflucht |
1x08 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Die Konspiration |
2x05 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
The Time Machine
Nach H. G. Wells. Ein Wissenschaftler baut eine Zeitmaschine, um seine Freundin vor dem Tod zu retten. Das funktioniert nicht wirklich und er findet sich in der Zukunft wieder. |
US
2002 |
RTL2 |
Wdh |
| 21.55 Uhr |
Alias
Farbenblind |
1x07 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Con Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige, der die Flucht noch verhindern kann. |
US
1997 |
RTL II |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
The Faculty
Die Lehrer einer Schule verhalten sich seltsam. Ein paar Schülern ist schnell klar: Die Lehrer wurden von Aliens übernommen. Im Gegensatz zu tausenden anderer Schülern, die das jeden Tag vermuten, haben sie Recht. |
US
1998 |
Pro 7 |
Wdh |
| 23.00 Uhr |
Das Schweigen der Lämmer
Mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Ein Psychopath tötet Frauen. Um diesen zu fangen, muss eine FBI-Agentin mit dem Oberpsychopathen Dr. Hannibal Lecter zusammenarbeiten. |
US
1991 |
ORF1 |
Wdh |
|
(Zurück zum Inhalt)
Die neue TV-Saison der Networks hat in den USA nun endlich begonnen. Bisher konnten sich vor allem die
Staffelpremieren der "CSI"-Serien, darunter auch die Serienpremiere des jüngsten
Spin-Offs "CSI: New York", hervortun. "CSI" erreichte Platz 1 und 30 Millionen
Zuschauer, "CSI: Miami" Platz 2 und knapp 22,5 Mio. Seher und "CSI: New York"
Platz 5 bei knapp über 19,2 Millionen Zuschauern. Somit erreichten alle drei "CSI"-Serien
einen Platz in den Top 10 der ersten Woche der TV-Season 2004/2005. Auch die neue Serie von
"Alias"-Erfinder J. J. Abrams, "Lost", erreichte einen sehr guten 9. Platz in
der Premierenwoche und konnte beinahe 18,6 Millionen Zuschauer anziehen. Die Serie läuft hierzulande
übrigens bereits ab Mittwoch, dem 6. Oktober, in der Originalversion auch im Pay-TV Programm von Premiere.
Nicht in die Top 10 hat es die Serie "Joan of Arcadia" geschafft, die seit diesem Samstag auch
auf ProSieben und ORF1 läuft. Keinen sehr guten Start hatte die vierte Staffel von
"Smallville", die klar hinter den Werten der Auftaktfolgen der letzten beiden Staffeln
zurückblieb.
Der Großteil der übrigen Serien startet erst in den nächsten Tagen und Wochen,
"Alias" und "24" kehren sogar erst Anfang des nächsten Jahres mit neuen
Staffeln auf die Bildschirme zurück.
Bei uns in Mitteleuropa ist es momentan noch eher ruhig. "Star Trek: Das nächste
Jahrhundert" hat seinen zweiten erfolgreichen Durchlauf bei Kabel 1 hinter sich. "Star Trek:
Deep Space Nine" hat nun dessen Sendeplatz beerbt und erreicht passable Quoten, die aber leider nicht an
die Reichweiten der "Next Generation" heranreichen. Die Wiederholung der "Star
Trek"-Filmreihe am Montagabend brachte für Kabel 1 bisher recht unterschiedliche Ergebnisse.
Während Teil 1 und 4 ganz gute Zuschauerzahlen und Marktanteile von über 7% bei den 14-49-jährigen
einfahren konnten, so schnitten Teil 2 und 3 deutlich schwächer ab.
Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
|
Buchmesse Convent in Dreieich
|
|
von Mike Hillenbrand
Zum 19. Mal treffen sich am 9. Oktober 2004 Fans von Science-Fiction und Fantasy in Literatur und Kunst auf dem
Buchmesse Convent in Dreieich. Dieses, von der Frankfurter Buchmesse unabhängige Event des phantastischen
Genres, findet in diesem Jahr wieder zeitgleich zur Messe statt.
Veranstalter ist eine Gruppe aktiver Fans in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub WIRIC im Bürgerverein
Buchschlag e.V.
Auf zwei mehrstündigen Programmschienen mit Lesungen und Buchpräsentationen
bieten die Veranstalter für jeden literarisch interessierten Phantastik-Fan etwas; auch Autogrammwünsche
werden gerne erfüllt.
Nach Angaben der Veranstalter ist die deutsche Science-Fiction/Fantasy-Autoren- und -Leserszene auf keiner anderen
Veranstaltung so "lebendig" wie auf dem Buchmesse Convent. Zu der Traditionsveranstaltung werden in
diesem Jahr über 200 Besucher, Autoren und Verleger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erwartet.
Prominente Gäste sind u. a.:
- Barbara Jung
Die Frankfurter Autorin stellt die Anthologie "Schlag 13" vor, die nach einem Kurzgeschichtenwettbewerb
unseres alten "Corona-Newsletters" entstand. Einige Autoren werden ihre Gewinnergeschichten vor Ort
vortragen. Nähere Details finden Sie in unserem Forum.
- Markus Heitz
Der Autor stellt sein Buch "Der Krieg der Zwerge" vor, die Fortsetzung des Erfolgsromans "Die
Zwerge". Informationen hierzu unter www.ulldart.de.
- Monika Felten
Die bekannte Fantasy-Autorin liest in der Stadtbücherei Dreieich-Sprendlingen (Fichtestrasse 50) aus ihrem
neuesten Werk "Die Nebelsängerin". Beginn ist um 20 Uhr, Besucher des Buchmesse Convents haben nach
Vorlage ihrer Eintrittskarte freien Eintritt.
- Werner K. Giesa
30 Jahre "Professor Zamorra". Eine der langlebigsten Heftserien aus dem Bastei-Verlag feiert Geburtstag.
Neues und Interessantes gibt’s aus erster Hand.
Zudem gibt es auf der Veranstaltung eine umfangreiche Science-Fiction-Börse. Zahlreiche Buch- und
Merchandising-Händler tragen mit ihrem Angebot zur Vervollständigung mancher Sammlung bei. Ergänzt
wird das Angebot durch einige Kleinverlage und Stände verschiedener SF-Clubs.
Ein Höhepunkt des Convents ist die Verleihung des "Deutschen Phantastik Preises" für
Verdienste um das phantastische Genre. Dieser Preis ist ein Publikumspreis, der jährlich in verschiedenen
Kategorien verliehen wird.
Unterstützt wird die Veranstaltung vom Science Fiction Club Deutschland e.V., der bereits 1955 gegründet
wurde und damit der älteste existierende SF-Club in Deutschland ist.
Wie jedes Jahr, findet bereits am Freitag, den 08.10.04, ab 20 Uhr das Einstimmungstreffen im Gasthaus "Zum
Königlich Bayerischen Amtsgericht" in Dreieich statt.
Am Samstag, den 09.10.04, ist ab 12 Uhr Einlass. Der Eintritt beträgt an der Tageskasse 8 Euro,
Ermäßigungen sind möglich. Das Ende des Convents ist für 23.30 Uhr vorgesehen. Tagungsort ist
der Bürgersaal im Dreieicher Stadtteil Buchschlag.
Weitere Informationen sowie eine Programmübersicht gibt es unter der Adresse
www.buchmessecon.de.
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
|
|
Science-Fiction beyond 1x11: Counterstrike
|
|
von Matthias Pohlmann
"Counterstrike" dürfte bei so manchem Leser und so mancher Leserin eine
"Kenn-ich-doch"-Reaktion hervorrufen - diese Reaktion bezieht sich dann aber wahrscheinlich auf ein
Computerspiel gleichen Namens. Lange bevor dieser Name für ein PC-Spiel verwendet wurde, gab es jedoch eine
britische TV-Serie dieses Namens - mit folgender
Besetzung:
Ganze drei Namen zählt die Liste der Hauptdarsteller/-innen: Jon Finch als Simon King (wirkt
regelmäßig an TV-Verfilmungen von Shakespeare-Werken mit, war einmal als Gast in "Mit Schirm,
Charme und Melone" und wird 2005 als Patriarch von Jerusalem im Film "Kingdom Of Heaven"
zu sehen sein), Sarah Brackett als Mary (hatte einige Gastauftritte in "Simon Templar" und war
zuletzt als Elizabeth Henkes in "Odyssée d'amour" zu sehen) und Katie Fitzroy als Control
(ansonsten mit fast keiner TV- oder Kinopräsenz).
Crew:
Erfunden wurde die Serie von Tony Williamson, der als Autor bei vielen Serien, von "Mit Schirm, Charme und
Melone" über "Die Zwei" bis zu "Gene Bradley in geheimer Mission",
tätig war. Unter den Regisseuren finden sich beispielsweise Cyril Coke (u. a. "Stolz und
Vorurteil"), Viktors Ritelis (u. a. "Die fliegenden Ärzte") und Henri Safran (u. a.
"Space 2063"). Die Titelmusik stammt von Anthony Isaac, der bei einigen britischen Serien
für den Soundtrack verantwortlich war.
Handlung:
Simon King (Jon Finch) wird vom Inter Galactic Council auf die Erde geschickt, um deren drohende Invasion zu
verhindern. Bei seinen Untersuchungen stößt er auf Geschichten über nicht identifizierte Objekte,
die über Penfield, Sussex, gesehen wurden und von denen er glaubt, dass diese der Anfang von neuer
Aktivität der möglichen Invasoren sein könnten. Als er dort auf eine Fabrik stößt, die
ein revolutionäres Transistorradio produziert, besucht er diese Fabrik, indem er vorgibt, Journalist zu sein.
Dies wiederum verursacht Nervosität bei den Inhabern der Fabrik, die seiner Identität nachgehen und
dabei natürlich Inkonsistenzen entdecken, die sie noch nervöser machen.
Noch am gleichen Abend wird Simon angeschossen und in eine Klinik gebracht. Mary (Sarah Brackett), die
diensthabende Ärztin, macht dabei eine Blutprobe und stellt fest, dass Simons Blut nicht menschlich ist.
Dieser schleicht sich daraufhin aus dem Krankenhaus, Mary aber verfolgt ihn bis nach Hause - und was sie dort
sieht, stellt ihr Weltbild auf den Kopf ...
Things Left Unsaid:
Zehn Episoden "Counterstrike" wurden produziert, die sechste Folge wurde durch eine Änderung
der Ausstrahlung nicht gezeigt und später - regelmäßige Leser dieser Reihe kennen die
"gründliche" BBC schon - bei einer Bereinigung des Archivs der BBC gelöscht, so dass sie
für immer verloren ist. Der Vorspann der Serie lautete "A distant star, a dying planet. A race of
desperate Men seeking another home, another world to take over. One man is trying to stop them, a man not of this
world ..."
Erstausstrahlung BBC: 08.09.1969.-10.11.1996
Erstausstrahlung Deutschland: Fehlanzeige - wieder mal.
Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.net/forum/viewtopic.php?t=10
|
|
Kleines Jubiläum bei "Perry Rhodan"
|
|
von Klaus Michels, Quelle: Pabel-Moewig Verlag KG
Halbzeit im Sternenozean
Seit die "Perry Rhodan"-Serie im Jahr 1961 mit ihrer Erfolgsgeschichte begann, gab es bei der
größten Science-Fiction-Serie der Welt immer wieder Jubiläen zu feiern. Ein kleines Jubiläum
stellt der Roman "Zeuge der Zeit" von Robert Feldhoff dar: Es ist der 2250. Band der laufenden Serie,
und er präsentiert den Raumfahrer Perry Rhodan auf speziell diplomatischer Mission.
Kernstück des "Perry Rhodan"-Romans mit der Bandnummer 2250 ist der Kampf der
menschenähnlichen Motana gegen ihre Unterdrücker, den so genannten Kybernetischen Zivilisationen. Diese
üben ihre Terrorherrschaft im Sternenozean von Jamondi aus, einer Ansammlung von Sonnen und Planeten unweit
der Heimatgalaxis der Menschheit. Perry Rhodan muss versuchen, die Motana und ihre Verbündeten zu einigen,
um gemeinsam gegen die Unterdrücker antreten zu können. Dabei ist ihm seine unglaubliche Erfahrung als
"Zeuge der Zeit" von großem Nutzen.
Verfasst wurde der Roman von dem in Oldenburg lebenden Robert Feldhoff. Der 42-jährige Chefautor der Serie,
der die Handlungsvorgaben für seine Autorenkollegen schreibt, sieht seinen Roman als "wichtigen
Etappenschritt" für die weitere Handlung: "Perry Rhodan steht für den Willen der Menschen und
ihrer Verbündeten, auch in der Zukunft in Freiheit leben zu können."
Für "Perry Rhodan"-Fans bietet der vorliegende Roman übrigens - neben dem Inhalt - noch zwei
weitere Extras: Das Cover zeigt den Serienhelden in einer neuen, deutlich modernisierten Form. Der Illustrator
Dirk Schulz, einer der besten Comic- und SF-Künstler in Deutschland, stellt Perry Rhodan als klassischen
Raumfahrer ins Zentrum seines Bildes. "Wir haben es hier mit einem erfahrenen Mann zu tun", so der in
Bielefeld wohnende Künstler. "Diese Erfahrung spiegelt sich auch in den Gesichtszügen wider."
Als weitere Besonderheit ist dem Roman ein Poster beigefügt, das die "Waringer-Akademie" zeigt, das
wissenschaftliche Zentrum der Menschheit in der Zukunft des fünften Jahrtausends. Gezeichnet und am Computer
erstellt wurde es von Günter Puschmann.
Informationen zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
|
|
Das "Perry Rhodan"-Extra 1
|
|
von Klaus Michels, Quelle: Pabel-Moewig Verlag KG
Millionen von Lesern in aller Welt ist die Science-Fiction-Serie "Perry Rhodan" ein Begriff.
Seit über vierzig Jahren erscheinen die Abenteuer des Weltraumhelden - als Bücher und Heftromane, als
Taschenbücher und Hörspiele. Am 24. September diesen Jahres veröffentlichte der Pabel-Moewig
Verlag die Sonderpublikation "Perry Rhodan-Extra 1".
Das "Perry Rhodan-Extra 1" präsentiert den lange vergriffenen Roman "Der
Sternenbastard" - der als Band 2200 der Romanserie im Oktober 2003 veröffentlicht wurde - jetzt neu.
Eine ganz neue Rahmenhandlung bettet den "Sternenbastard" und seine Abenteuer sowie die Geschehnisse im
Sternenozean von Jamondi in den kosmischen Rahmen des "Perry Rhodan"-Universums. Kantiran, der
Sohn von Perry Rhodan, gerät dabei in die Auseinandersetzungen zweier mächtiger Sternenreiche, ohne
von seinem Erbe zu wissen. Als Autor zeichnete Robert Feldhoff, Chefautor der Serie, verantwortlich.
Der Zeichner Dirk Schulz stellt auf acht Seiten zusätzlich einen exklusiven "Perry
Rhodan"-Comic vor, der sich hauptsächlich an eine jugendliche Zielgruppe richtet. Dem Heft beigelegt
ist darüber hinaus das "Perry Rhodan"-Hörspiel "Ich, Rhodans Mörder",
basierend auf einem Roman des viel zu früh verstorbenen William Voltz - also einer Handlung aus der
klassischen Zeit des Perryversums.
Das Sonderheft umfasst 108 Seiten - davon sind die acht Seiten Comic als vierfarbige Beilage eingeheftet. Es
erscheint in einer Sonderauflage, eingeschweißt in eine Klarsichthülle, und kostet 3,50 Euro.
Informationen zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
|
|
Ausstellung "Yoda, Spock & Co. - Science-Fiction gestern, heute, morgen" in Burgdorf eröffnet
|
|
von Corona Magazine, Quelle: STCH-Team
Am 26.09.2004 wurde um 11 Uhr erfolgreich die Ausstellung des Star Trek Club Hannover "Yoda, Spock & Co. -
Science-Fiction gestern, heute und morgen" im Stadtmuseum Burgdorf eröffnet.
Die zahlreichen Besucher am ersten Ausstellungstag haben mit Begeisterung bestätigt, dass die Ausstellung ein
voller Erfolg für die Burgdorfer sein wird.
An dieser Stelle soll auf die Ausstellung aufmerksam gemacht und auch gleichzeitig auf "Special Events"
hingewiesen werden:
Samstag, 9. Oktober 2004: Spielfilmnacht: Star Trek VIII, Galaxy Quest, Star Wars III (Die Rückkehr der
Jedi-Ritter)
Samstag, 16. Oktober 2004: Captain Future Special-Event - Wir zeigen Episoden der Kultserie
Samstag, 23. Oktober 2004: Stargate Video-Nacht - Wir zeigen Episoden der Serie Stargate SG-1
Alle Events beginnen jeweils im 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung per Mail unter
ausstellung@stch.de wird gebeten.
Das Stadtmuseum Burgdorf ist Samstag und Sonntag von 14-17 Uhr geöffnet. Die Ausstellung ist noch bis 30.
Oktober zu besichtigen.
Mehr zur Ausstellung im Internet unter
http://ausstellung.stch.de
Auf euren Besuch freut sich das Star-Trek-Club-Hannover-(STCH)-Team!
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
|
|
Star Wars - Episode IV-VI: Die neuen Film-Hörspiele auf CD/MC
|
|
von Corona Magazine mit Material von Universal Stratetic Marketing
Die phantastischste Film-Trilogie aller Zeiten kommt nun als völlig neue und aufwendig inszenierte
Hörspiel-Adaption auf den Markt. Ob "Krieg der Sterne: Eine neue Hoffnung", "Das
Imperium schlägt zurück" oder "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" - nie zuvor
klangen die Klassiker aus den Jahren 1977-1983, die die gesamte Welt des Kinos revolutionierten, besser!
Der Sound wurde von Lucasfilm digital überarbeitet und aufwendig abgemischt, und für die Hörspiele
haben Universal Music und WortArt die erfolgreichsten Profis aus dem Bereich Hörspiel verpflichtet. So konnte
als Erzähler eine der markantesten und beliebtesten deutschen Stimmen gewonnen werden: Joachim Kerzel,
bekannt aus vielen Hörspiel- und Hörbuch-Produktionen und als Synchronsprecher vieler
Hollywood-Größen wie Jack Nicholsen oder Dustin Hoffmann.
Mitreißend und ergreifend führt er den Hörer durch die unglaublichen Abenteuer von Luke Skywalker
und seinen Freunden - und das unter der Regie von Hörspiel-As Oliver Döring, dem Macher der
erfolgreichen neuen John Sinclair-Hörspiele. In einer atemberaubenden Abmischung bindet er die
Erzählpassagen in den Originalton der Filme ein und erlaubt es jedem Fan sofort, in das einmalige
"Star Wars"-Feeling einzutauchen.
Extrem rares Bildmaterial und bisher unveröffentlichte Fotos, zusammengefasst in einem
luxuriösen,12-seitigen Booklet, runden dieses großartige Fan-Item ab - ein "Must-Have"
für jeden "Star Wars"-Fan.
Möge die Macht mit dir sein!
Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.de/aktuell/hoerprobe-sw-ep4.mp3 - Hörprobe zu "Star Wars: Episode 4"
http://www.corona-magazine.de/aktuell/hoerprobe-sw-ep5.mp3 - Hörprobe zu "Star Wars: Episode 5"
http://www.corona-magazine.de/aktuell/hoerprobe-sw-ep6.mp3 - Hörprobe zu "Star Wars: Episode 6"
Laufzeit: Jede Episode mehr als 60 Min.
Label: Starbugs Stories (Universal Music)
Format: CD / MC - Stereo
Ausstattung / Extras: 12-seitiges Booklet
Shopping-Tipps zum Thema:
"Krieg der Sterne - Eine Neue Hoffnung, Episode 4" - Hörspiel zum Preis von 7,99 EUR
"Krieg der Sterne - Das Imperium schlägt zurück, Episode 5" - Hörspiel zum Preis von 9,99 EUR
"Krieg der Sterne - Die Rückkehr der Jedi-Ritter, Episode 6" - Hörspiel zum Preis von 7,99 EUR
|
(Zurück zum Inhalt)
Drei Monate Urlaub? Nicht ganz der Verfasser dieser Zeilen meldet sich mit diesem Gamer's Log nach einem
erfolgreich überstandenen Umzug aus San Francisco.
Meine Erkenntnis nach zwölf Wochen Westküste: Lebensmittel sind deutlich teurer und das Fernsehprogramm
ist deutlich schlechter als in Deutschland - zudem haben "Enterprise", "Alias"
und "Smallville" mindestens eine Staffel übersprungen, die es zumindest teilweise auf DVD
gibt. Dafür spielen Captain Kirk, Constable Odo und das frühere Lara-Croft-Modell Rhona Mitra in einer
Anwaltsserie. Oh, und "Lost", die neueste Mystery-Serie von
"Alias"-Schöpfer J. J. Abrams ist wirklich gut. Dazu mehr in einer späteren
Corona-Ausgabe, denn bislang sind erst zwei Folgen gelaufen. Teri "Lois Lane" Hatcher ist derweil als
verstrahlte allein erziehende Mutter in der morbid-komischen Serie "Desperate Housewifes" zu
sehen. Die hat allerdings weder etwas mit Fantasy noch mit Science-Fiction zu tun. Empfehlenswert ist sie
dennoch.
Richtig, Sie wollten etwas über Videospiele wissen. Momentan laufen die Vorbereitungen auf das
Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren. Nintendo veröffentlicht hier am 21. November sein neues
Handheld-System Nintendo DS, das mit zwei Bildschirmen und Wireless-Gaming-Möglichkeiten aufwartet. Sehe ich
mir diese Woche in Seattle an, denn es soll auch noch in Deutschland in diesem Jahr erscheinen. Außerdem
findet in San Francisco in dieser Woche das Finale der World Cyber Games statt, quasi die Olympiade der PC- und
Videospiele mit Mannschaften aus über 60 Ländern, die sich in Renn-, Sport-, Action- und
Strategiespielen messen. Sehe ich mir auch an.
Und während Sony mit einer radikal verkleinerten PlayStation2 und den Hits "Gran Turismo 4",
"Metal Gear Solid 3" und "GTA San Andreas" gleich vier absolut heiße Eisen im Feuer hat,
verlässt sich Microsoft auf "Halo 2", das ebenfalls noch vor Weihnachten erscheint. Zeit wird's.
Derweil sorgt bei Nintendo das Rollenspiel "Paper Mario 2" und ein Conga-Trommel-Controller samt
Reaktionsspiel "Donkey Konga" für Partystimmung - mal sehen, ob die Kassen gleichermaßen
musikalisch klingeln. Oh, und Sonys Taschenspielertrick PSP soll übrigens noch in diesem Jahr erscheinen,
auch, wenn es noch keinen Termin dafür gibt.
PC-Spieler freuen sich auf "Half-Life 2", in der unser Planet von allerlei Außerirdischen
heimgesucht wird, unter anderem von langbeinigen Ungetümen, die dem "Krieg der Welten" oder den
"Dreibeinigen Herrschern" entsprungen sein könnten. Viele andere Action-Titel zieht es hingegen
in die Vergangenheit. Schwer populär: der Vietnam-Krieg. Allerdings auch weder Fantasy noch Science-Fiction.
Was spielt ein US-Korrespondent in diesen Tagen? "Metroid Prime" für den GameCube, endlich, die
beiden "Golden Sun"-Rollenspiele für den GameBoy Advance - und erschreckend viel "World of
WarCraft". Blizzards Online-Rollenspiel im Universum der gleichnamigen Strategiespielreihe macht erschreckend
viel Spaß - und süchtig. Und das schon im geschlossenen Beta-Test, das eigentliche Spiel kommt erst
zum Jahresende in die Läden. Fast zu dumm, dass ich dienstlich gerade etliche Stunden in "Final Fantasy
11" verbringen "muss", dem ersten Online-Ableger der immens erfolgreichen japanischen
Rollenspielserie. Ist zwei Jahre alt, wurde für die PlayStation2 entwickelt, sieht nicht mehr supertaufrisch
aus und macht erst mit einem PlayStation2-Controller so richtig Spaß, der über einen USB-Adapter an
den PC angeschlossen wird. Aber Spaß macht es. Und dann kommt Ende dieses Monats auch noch "Jump to
Lightspeed", die offizielle Weltraum-Action-Erweiterung von "Star Wars Galaxies". Noch ein
Online-Rollenspiel, Hilfe - eigentlich hatte ich gehofft, hier mal diverse Offline-Titel mit einem Anfang und
einem Ende nachholen zu können.
Also: Es gibt viel zu tun - spielen wir es an!
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
|
Nightwatch
|
|
Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2004
Spieldauer: 103 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround, Dolby Digital 5.1); Bildformat:
16:9, 1.85:1; Dolby, Surround Sound, PAL
Featurettes: Audiokommentar von Ole Bornedal, Making Of, Trailer
Der Student Martin gerät selbst in Gefahr, als er nachts in der Pathologie-Abteilung eines
Krankenhauses jobbt, wo regelmäßig die Leichen eines Serienkillers eingeliefert werden.
Hervorragender, komischer Gruselthriller aus dänischer Produktion.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Nightwatch" - DVD zum Preis von 10,99 EUR
|
|
Deep Impact (Special Edition)
|
|
Erscheinungsdatum: 7. Oktober 2004
Spieldauer: 116 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch; Dolby, Special Edition, Surround Sound, PAL
Featurettes: Audiokommentar mit Regisseurin Mimi Leder und Special Effects Supervisor
Scott Farrar; Kurz-Feature 'Das Ende naht'; Making of; Kurz-Feature 'Das Ende der Welt';
Kurz-Feature 'Das perferkte Verkehrschaos'; Fotogalerie
Das "andere 'Armageddon'": Ein gigantischer Komet bedroht die Erde. Die Menschen müssen sich auf ihr baldiges Ende
vorbereiten, sollte eine Mission ins All scheitern. Schön-schmalzige Soap-Opera und
Asteroiden-Schocker mit tricktechnisch perfekt inszenierter Katstrophe in einem.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Deep Impact (Special Edition)" - DVD zum Preis von 19,99 EUR
|
|
The Day After Tomorrow (Special Edition)
|
|
Erscheinungsdatum: 7. Oktober 2004
Spieldauer: 119 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel:
Deutsch, Englisch, Tschechisch; Dolby, DTS Surround Sound, Special Edition, Surround Sound
Featurettes: Über 3 Stunden Bonusmaterial: Exklusives Interview mit Roland Emmerich,
Dokumentation "Alien vs. Predator: Effects Behind The Scenes", 2 Audio-Kommentare, 10
unveröffentlichte Szenen, 8 Featurettes, 2 Audio-Tracks
Roland Emmerichs Katastrophenfilm über eine Welt, die von Fluten, Stürmen und einer neuen
Eiszeit heimgesucht wird: Überragende Special-Effects mit einer leichten Prise politischer
Kritik - diese umfangreich ausgestattete Special Edition ist für jeden Genre-Fan ein Muss.
Shopping-Tipps zum Thema:
"The Day After Tomorrow (Special Edition)" - DVD zum Preis von 24,99 EUR
|
|
Stargate Kommando SG-1 - Season 7
|
|
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2004
Spieldauer: 930 Minuten
Technische Daten: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1; Untertitel: Dt. f.
Hörg., Engl. f. Hörg., Finnisch; Bild: 16:9
Div. Audiokommentare zu den einzelnen Episoden von Regisseuren, Produzenten,
Darstellern, Die SG-1 Regisseure, "SG-1 - Beyond The Gate" ,
Vorschau auf die Spinoff-Serie "Stargate Atlantis", Produktionsdesign, Bildergalerie,
Behind the Scenes, Fanclub Spot
Auch im siebten Jahr öffnet sich das Stargate wieder. Mit Sicherheit erlebt das Team um
Colonel O'Neill auch in diesen Folgen wieder zahlreiche Abenteuer. Für nähere Informationen
fragen Sie einfach unseren Redakteur und "Stargate Kommando SG-1"-Spezi Sebastian
Peitsch.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Stargate Kommando SG-1 - Season 7 Box" - 6 DVDs zum Preis von 79,00 EUR
|
|
Dark Star - 30th Anniversary Jubiläums Edition
|
|
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2004
Spieldauer: 82 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby
Digital 2.0); AC-3, PAL
Featurettes: n/a
Vier Astronauten befinden sich auf zwanzigjähriger Dienstreise durchs Weltall und sprengen
mittels selbständig denkender Atombomben aus der Umlaufbahn geratene Planeten, auf dass sie
nicht den Verkehr behindern. Dass der Kommandant ihrer Mission seit Jahren tot und - was
schwerer wiegt - der gesamte Toilettenpapiervorrat verbrannt ist, wäre ja noch zu
verkraften, aber als eine der Atombomben ihre Existenz zu hinterfragen beginnt, spitzt sich
die Situation unangenehm zu. - Ein Kult-Klassiker!
Informationen zum Thema:
http://www.kino.de
Shopping-Tipps zum Thema:
"Dark Star - 30th Anniversary Jubiläums Edition" - DVD zum Preis von 19,99 EUR
|
|
Tremors - The Legacy Box
|
|
Erscheinungsdatum: 21. Oktober 2004
Spieldauer: 388 Minuten
Technische Daten: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch; Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch; PAL
Featurettes: Produktionsnotizen, Original Kinotrailer, Audiokommentar, Making of
Die Lagacy Box enthält alle vier Filme der Reihe: "Tremors - Im Land der Regenwürmer",
"Tremors 2 - Die Rückkehr der Regenwürmer", "Tremors 3 - Die neue Brut" sowie
"Tremors 4 - Wie alles begann".
Shopping-Tipps zum Thema:
"Tremors - The Legacy Box" - DVDBox zum Preis von 35,99 EUR
|
|
The Lost Boys (Special Edition)
|
|
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2004
Spieldauer: 93 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel:
Deutsch, Englisch, Dänisch; Dolby, Special Edition, Surround Sound, PAL
Featurettes: Audiokommentar: Multi-Angle-Video mit Original-Kommentar von Corey Haim,
Corey Feldman & Jamison NewLander; Dokumentationen: Eine Retrospektive/In der Höhle der
Vampire / Die Rückkehr von Sam und den Gebrüdern Frog; Produktionsnotizen: Die Verwandlung:
das Make-Up der Untoten von Greg Cannom
Eine Viererbande junger Punk-Vampire terrorisiert das Küstenstädtchen Santa Clara. Michael
Emerson, der sich für Star, die Freundin von David, dem Obervampir, interessiert, wird in
die Bande aufgenommen. Nachdem er Blut getrunken hat, wird er ebenfalls zum Nachtgeschöpf ...
Shopping-Tipps zum Thema:
"The Lost Boys (Special Edition)" - 2 DVDs zum Preis von 17,99 EUR
|
|
Timeline - Bald wirst du Geschichte sein
|
|
Erscheinungsdatum: 3. November 2004
Spieldauer:
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel:
Deutsch; Bildformat: 16:9, 2.35:1; Dolby, DTS Surround Sound, Surround Sound, PAL
Featurettes: Featurette, Interviews, Deutscher und US-Kinotrailer, Informationen zu Cast & Crew,
Bildergalerie, Bebilderte Produktionsnotizen, Trailer
Aufwändiges Science-Fiction-Zeitreiseabenteuer nach Michael Crichton über eine Gruppe von Studenten,
die im Mittelalter der Ritterkriege stecken bleibt. Kurzweilige Unterhaltung.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Timeline - Bald wirst du Geschichte sein" - DVD zum Preis von 14,99 EUR
|
(Zurück zum Inhalt)
|
Galileo 7: 2005 wieder in Neuss.
|
|
Die Veranstalter der Galileo 7 Con, welche am vergangenen Wochenende unter dem Titel
"Galileo 7 - Family Matters" im Swissotel in Neuss ihre Pforten öffnete, gaben jetzt schon
den Termin für das nächste Event im nächsten Jahr bekannt.
Die neunte Galileo 7 Con mit dem Namen "Galileo 7 - After Eight" findet vom 30. September
bis zum 02. Oktober 2005 statt. Auch im nächsten Jahr wird der "Außenposten" wieder im
Swissotel in Neuss eingerichtet.
Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de - Die offizielle Con-Seite
|
|
RingCon 2004: Überblick der Autogrammstunden.
|
|
Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen gibt es auf der RingCon 2004 viele Autogramme
umsonst, für ein paar muss man eine Gebühr bezahlen. Es gibt die offizielle Autogrammstunde
(Samstag und Sonntag) sowie die ständige Autogrammstunde, die im 1. Stock läuft. Bei der
ständigen Autogrammstunde verkaufen die Stars ihre Fotos und Autogramme.
Wochenendkarten:
Nur Wochenendkarten berechtigen zur kostenlosen Teilnahme an der offiziellen Autogrammstunde, bei der voraussichtlich sitzen werden:
:: Jorn und Jarl Benzon
:: Paul Norell
:: Craig Parker
:: Mark Ferguson
:: Thomas Robins
:: Lawrence Makoare
Tageskarten:
Tageskarten können nicht kostenlos an der offiziellen Autogrammstunde teilnehmen. Allerdings können sie von John
Noble und Billy Boyd ein Autogramm gegen Gebühr holen sowie in der ständigen
Autogrammstunde im 1. Stock sich gegen Gebühr Autogramme holen.
Ständige Autogrammstunde:
Dort sitzen viele Stars auch noch zusätzlich und geben gegen Gebühr Autogramme (wie auch
Sandro Kopp).
Die RingCon 2004 findet vom 29. bis 31. Oktober im Bonner Maritim Hotel statt.
Informationen zum Thema:
http://www.ringcon.de - Die offizielle Con-Seite
|
(Zurück zum Inhalt)
Nicht wenige werden nach dem Rating-Report des letzten Corona mit Neugierde das lokale Filmtheater aufgesucht
haben. "Apocalypse" steht schon auf der Kinokarte, und selbige bekommt der deutsche Zuschauer
auch geliefert. Wenn auch nicht ganz so wie erwartet.
Grundsätzlich bietet der Film alles, was man sich nur wünschen könnte: zwei knackige
Schönheiten, die eine (Milla Jovovich) zuständig für Oben-ohne-Szenen im Netzhemd, die andere
(Sophie Vavasseur) für den C-Cup im Tube-Top. Dazu ein hilfloses Kind, ein gevievter Forscher, ein witzelnder
Schwarzer sowie einige knallharte und um sich schießende Söldner - alle zusammen im Kampf gegen jede
Menge Zombies, Dobermänner und das fiese neue Boss-Monster Nemesis.
So kracht es denn 94 Minuten lang an allen Ecken, und von der Handgranate über die Gatling-Gun bis zur
5-Kilotonnen-Atombombe findet so ziemlich alles erdenkliche Gerät seinen Einsatz. Popcorn-Kino par excellence
würde man meinen.
Leider aber bescherte uns die Produktionsfirma Deutsche Constantin mit Thomas Kretschmann als Oberbösewicht
Major Cain einen Schauspieler, der mit weniger schauspielerischem Talent und Ausdruck gesegnet ist als die
Handpuppen in der Muppet-Show.
Am schlimmsten jedoch: wo in der englischen Originalversion der deutsche Akzent, die Farblosigkeit der Stimme
und das offensichtlich mangelnde schauspielerische Talent von Kretschmann für den US-Cineasten noch charmant
als Anlehnung an Arnold Schwarzenegger durchgehen kann, vermiest es jedem deutschen Zuschauer eindeutig
den gesamten Film. Denn zu allem Überfluss synchronisierte sich Kretschmann scheinbar selbst und legte dabei
noch weniger Fleiß an den Tag als am Set. Im Studio noch blasser, noch ausdrucksloser und noch unbeteiligter
als am Set ist die deutsche Tonspur eine Qual. Ein Untergang, wie man ihn sich nicht gewünscht hätte.
Zusammen mit der bereits aus dem ersten Teil bekannten, ebenfalls recht blassen Synchronstimme für Milla
Jovovich und den zum Teil sehr langen Sprechszenen ist der deutsche Kinobesucher dann alsbald nicht mehr in der
Lage, noch ein gutes Haar am Film zu lassen, und das oftmals zu Unrecht.
Denn an sich ist "Resident Evil: Apocalypse" gut gemacht. Die Story ist bereits aus den
PS2-Spielen hinlänglich bekannt und hat dort funktioniert, wie auch im ersten Kinofilm. Bis auf den etwas
deplatziert wirkenden Afro-Amerikaner L. J. wirkt die Handlung für einen Actionfilm stimmig. Auch und gerade
die technischen Aspekte sind bis auf ein paar hektisch geschnittene Martial-Arts-Szenen gut umgesetzt. Die
Explosionen sind filigran und es gibt die ein oder andere Szene, die man so bisher noch nicht in einem Film
gesehen hat. Dies ist keine Überraschung, da Regisseur Alexander Witt in der Vergangenheit als Second Unit
Director bei Filmen wie "xXx" oder "Black Hawk Down" für viele der
Actionszenen verantwortlich zeichnete.
Dass bei der deutschen Uraufführung die Zuschauer der anwesenden Milla Jovovich noch während des Films
mit spontanem Beifall huldigten, kann man wohl daran fest machen, dass zu ihren Ehren der Film im Originalton zu
sehen war. Jeder deutsche Zuschauer wird die Premierengäste um dieses Erlebnis beneiden - auch ohne die
schöne Milla.
Fazit: hier wäre eindeutig mehr drin gewesen und man möchte der Constantin-Film für die Zukunft
ans Herz legen, offensichtlich von ihnen platzierte deutsche Darsteller besser auszuwählen. Oder ihnen
wenigstens die Eigensynchronisation zu verweigern.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Resident Evil - Special Edition" - 2 DVDs zum Preis von 21,97 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
Selbst Demokrit hat schon im 5. Jh. v. Chr. daran gedacht, dass die Materie aus winzigen elementaren Einheiten
zusammengesetzt sein könnte. Aber erst 1911 stellte sich heraus, dass auch diese Atome nicht so elementar
waren, wie man gehofft hatte. Rutherford konnte in seinen Experimenten beweisen, dass sich die Atome aus noch
kleineren Einheiten zusammensetzen, dem Atomkern und den Elektronen, welche die Hülle darstellen, und dass
99% des Atoms schlicht leer sind.
Doch auch damit war man noch nicht bei den Grundbausteinen der Materie angelangt, auf der Suche nach einer
systematischen Beschreibung nicht nur der bekannten Materie, sondern auch von kosmischen Exoten und
Beschleunigerexperimenten. Das war in den 1950ern. In dieser Zeit machte sich Murray Gell-Mann daran diesen
Teilchenzoo zu charakterisieren und zu ordnen. Bald merkte Gell-Mann, dass sich die Teilchen zu acht Familien
zusammenfassen ließen, und stellte fest, dass sich alle Teilchensorten erklären ließen, wenn man
annahm, dass sie aus jeweils drei noch kleineren Bausteinen zusammengesetzt waren. Er nannte sie Quarks, nach den
mindestens ebenso seltsamen Brüdern aus James Joyce Roman "Finnegan's Wake". Diese Quarks sollten
gedrittelte Elementarladungen - die Ladung eines Elektrons - tragen, was zunächst unmöglich schien, bis
1974 das erste Quark entdeckt wurde.
So unterscheidet man heute im wesentlichen drei Klassen von Teilchen: Leptonen, Mesonen und Baryonen. Zu den
Leptonen gehören die Elektronen und ihre schweren Geschwister die Myonen. Die Mesonen zerfallen sehr schnell
in Elektronen, Positronen, Neutrinos und Photonen - die nicht zum genannten Teilchenzoo gezählt werden. Die
von uns beobachtete Materie besteht aus den Baryonen, zu denen Protonen und Neutronen gehören.
Während die Leptonen elementar sind und sich nach derzeitigem Stand der Forschung nicht weiter zerlegen
lassen, bestehen Mesonen aus zwei Quarks - genauer einem Quark und seinem Antiquark. Baryonen bestehen aus drei
Quarks.
Da Baryonen immer aus drei Quarks bestehen, aber entweder neutral sind wie das Neutron oder elektrisch geladen wie
das Proton, muss die Quarkladung gedrittelt sein. Das so genannte "up"-quark (u) hat demnach eine Ladung
von +2/3 und das "down"-quark (d) -1/3. Das Neutron setzt sich demnach aus zwei u und einem d zusammen
(uud), während das Proton aus zwei d und einem u besteht (udd).
Dieses u und d nennt man den Geschmack des Quarks. Neben "up" und "down" kennt man inzwischen
noch vier weitere schwere Quarks, die aber nur in exotischer Materie zu finden sind, z. B. in kosmischer Strahlung
oder in Beschleunigerexperimenten. Diese Quarks haben die Geschmacksladungen - auch Flavor genannt - von Charm,
Strange sowie Top und Bottom jeweils mit den Ladungen +2/3 und -1/3.
Leider kann man diese Quarks niemals einzeln beobachten, was ein Glück ist, da andere als Elementarladungen
nicht auftreten dürfen, aber es bleibt die Frage offen, warum das so ist.
Um dies zu erklären, muss man eine weitere Eigenschaft der Quarks heranziehen, die Farbladung. Diese Ladung
- nicht zu verwechseln mit dem, was wir als Farbe kennen, mathematisch sind es die Richtungen von Vektoren -
besagt, dass Quarks eine von drei Farbladungen tragen können - rot, grün und blau - und alle beobachtete
Materie weiß ist. Wer sich mit Farben auskennt, wird sehen, dass man dies erreichen kann wenn man rot,
grün und blau mischt oder eine Farbe mit ihrer Antifarbe kombiniert - z. B. rot mit antirot.
Mesonen bestehen demnach aus einem Quark und dem entsprechenden Antiquark, das auch die Antifarbladung trägt.
Und die Baryonen setzen sich immer aus jeweils einem Vertreter jeder Farbladung zusammen - Antibaryonen
entsprechend aus den Antifarben, man nennt das ein Farbsingulett.
Die Einführung der Farbladung war erforderlich, um in der Theorie nachvollziehen zu können, wie das sog.
π-Meson zerfällt, es hatte sich nämlich
herausgestellt, dass die Theorie vor der Einführung der "Farbeigenschaft" einen um den Faktor 9 zu
langsamen Zerfall des Mesons vorhersagte. Erst als man sich die Farbladung ausdachte, passten Modell und
Wirklichkeit wieder zusammen.
Aber die Farbladung hat noch einen weiteren bedeutenden Fortschritt ermöglicht. Durch sie konnte eine Theorie
der starken Wechselwirkung aufgestellt werden, die beschreibt, was den Atomkern trotz der
Abstoßungskräfte durch die positiv geladenen Protonen zusammenhält - die Quantenchromodynamik
(QCD).
Kräfte werden, wenn man der Quantenmechanik folgt, durch virtuelle Teilchen übertragen - bei
elektromagnetischen Wechselwirkungen sind dies virtuelle Photonen. Analog zu diesem Prinzip führt man auch in
der QCD virtuelle Teilchen ein, welche mit der Farbladung der Quarks wechselwirken. Diese Überträger der
Wechselwirkung nennt man Gluonen - nach dem engl. glue = Kleber.
Aber der Zusammenhang zwischen dem Quark und den Gluonen ist etwas komplizierter als bei Elektron und Photon, denn
während das Elektron immer ein Elektron bleibt und sich seine Ladung nicht ändert, verändert das
Gluon die Farbladung des Quarks.
Aus diesem Grund muss es mehr als ein Gluon geben, dass jeweils eine Farbe in eine andere umwandeln kann, und es
gibt ein rot-blaues Gluon, das bei der Wechselwirkung eines roten mit einem blauen Quark ein blaues und ein rotes
macht. Dieser Umstand führt aber auch dazu, dass die Gluonen sich gegenseitig beeinflussen und ein rot-blaues
Gluon kann mit einem blau-grünen und einem grün-blauen in Wechselwirkung treten. Im Gegensatz dazu
können sich die Photonen in der Elektrodynamik nicht beeinflussen, weil sie elektrisch neutral sind.
Um zu verstehen, wie dieser Umstand dazu führt, dass Quarks niemals alleine zu beobachten sind, müssen
wir noch einen Augenblick beim Elektron bleiben. Im Vakuum können auf Grund der Heisenberg'schen
Unschärferelation Elektron-Positronpaare entstehen, wenn sie sich kurzzeitig die dafür benötigte
Energie borgen. In der Regel vernichtet sich das Paar sofort wieder, was nur verhindert werden kann, wenn man die
nötige Energie von außen zuführt - daneben gibt es auch noch die virtuellen Photonen, die aber
keine Rolle spielen, weil sie nicht untereinander wechselwirken.
Setzt man nun ein nacktes Elektron ins Vakuum, so kommt es zur Vakuumpolarisation, d. h. virtuelle Positronen
werden von ihm angezogen und virtuelle Elektronen abgestoßen, die effektive Ladung verringert sich damit
ein wenig - in Experimenten findet man deshalb bei extrem kleinen Entfernungen (etwa 10-11 cm) eine Abweichung
vom Coulombgesetz.
Ganz analog können auch Quarks spontan entstehen und vergehen. Setzt man nun ein nacktes Quark ins Vakuum,
so zieht es virtuelle Antiquarks an und polarisiert ebenfalls das Vakuum, aber es beeinflusst nicht nur die
virtuellen Photonen, sondern auch die Gluonen. Betrachtet man diesen Effekt im Rahmen der QCD, stellt man fest,
dass die effektive Farbladung durch den Einfluss der virtuellen Gluonen nicht verringert, sondern
vergrößert wird. Die Wirkung unseres nackten Quarks auf die Umgebung vergrößert sich demnach
explosionsartig und unaufhaltsam.
Es gibt nur eine Möglichkeit dieses Dilemma zu umgehen: Farbladungen dürfen niemals einzeln auftauchen,
es muss sich immer um Farbsinguletts - weiße Objekte - handeln.
Theoretische und experimentelle Hinweise deuten darauf hin, dass diese permanente Bindung der Quarks - auch Quark
Confinement genannt - immer gültig ist.
Informationen zum Thema:
http://nobelprize.org/physics/laureates/2004/ - The Nobel Prize in Physics 2004
http://www.pbs.org - A Science Odyssey: People and Discoveries: Murray Gell-Mann
http://www2.slac.stanford.edu - Theory: Quarks
http://qgp.uni-muenster.de - Starke Wechselwirkung und das Quark-Gluon-Plasma
Shopping-Tipps zum Thema:
"Harald Fritzsch: Quarks - Urstoff unserer Welt" - Taschenbuch zum Preis von 9,90 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
Inhaltsangabe:
Nach dem vereitelten Angriff des Klons Shinzon auf die Erde (Star Trek: Nemesis) herrscht Chaos im
romulanischen Reich. Botschafter Spock glaubt, dies sei der geeignete Hintergrund, um die Wiedervereinigung
zwischen Vulkaniern und Romulanern voranzubringen. Als er jedoch in einem Stadion auf Romulus einem
Bombenattentat zum Opfer fällt, ist Starfleet entschlossen, Spocks Mörder ausfindig zu machen.
Und wer wäre für solch eine Mission besser geeignet als James T. Kirk, ehemaliger Captain der
Enterprise und Spock engster Vertrauter. Doch Starfleet verfolgt noch andere Pläne, die man vor Kirk
verheimlicht. Admiral Janeway und Jean-Luc Picard fällt es nicht leicht, den altgedienten Captain zu
hintergehen. Aber der galaktische Frieden ist in Gefahr, und das Leben von Milliarden intelligenter Wesen
steht auf dem Spiel ...
Prolog
Das Galileo-Gambit
Primedian, Romulus,
Sternzeit 57465.6
Spock erinnerte sich an Hitze.
Er erinnerte sich an das Zittern des Shuttles, an die letzten verzweifelten Schläge eines sterbenden Herzens.
Seines eigenen Herzens wie er jetzt wusste.
Es starb.
Wie alles Organische einmal sterben musste.
Obwohl Logik das Ende so oft verhindert hatte. Obwohl Schicksal, Glück und James T. Kirk so oft in den Fluss
von Ursache und Wirkung eingegriffen hatten. Alles musste einmal sterben; das war unvermeidlich.
Vulkanier bildeten da keine Ausnahme.
"Botschafter?"
Spock öffnete die Augen, beendete die Meditation.
Das einzige Licht im Passagierabteil des Bodentransporters kam vom langsamen grünen Flackern der
Straßenlampen, aber trotzdem sah er die Sorge in Marintas Gesicht. Romulaner waren in dieser Hinsicht so
frei. Es gab wahrhaftig viel, das diese verlorenen Kinder ihre vulkanischen Vorfahren lehren konnten.
Spock konzentrierte seine Gedanken auf die Chance - auf seine letzte Chance, den Übergang zu
ermöglichen.
Wiedervereinigung.
Nur das spielte für ihn jetzt noch eine Rolle.
"Wir sind fast da", sagte Marinta.
Spock wusste, dass sie etwas anderes meinte.
"Es geht mir gut", versicherte er ihr.
Marinta lächelte. "Das glaube ich Ihnen nicht."
Spock wölbte eine Braue und sah die junge Frau an, mit der er seit fast einem halben Standardjahr
zusammenarbeitete, seit den dunklen Tagen der Verwirrung, die Shinzons Staatsstreich gefolgt waren, seit der
Ermordung fast aller Mitglieder des romulanischen Senats. Es gab keinen Grund für ihn, Marintas
Loyalität gegenüber der Wiedervereinigung von Vulkaniern und Romulanern nach mehr als 2000 Jahren
bitterer Entfremdung in Frage zu stellen. Aber sie zeigte nur selten den Respekt, der ihm als vulkanischem
Botschafter gebührte. Und es war gerade diese erfrischende Freiheit von Formalitäten, die er so sehr an
ihr schätzte.
Nach mehr als anderthalb Jahrhunderten im schützenden Umhang absoluter Logik und emotionaler
Selbstbeherrschung sehnte sich Spock nach Freiheit.
Diese Sehnsucht trieb ihn jetzt an. Der Krieg zwischen seinen beiden Hälften, der menschlichen und
vulkanischen, hatte ihn einst dominiert, bis es ihm schließlich gelungen war, sein eigenes, einzigartiges
Gleichgewicht zu finden. Doch der gleiche Konflikt zwischen Vulkaniern und Romulanern dauerte an, nur in einem
anderen Maßstab.
Spocks persönlicher Kampf war vor Jahrzehnten zu Ende gegangen, als V'Ger Anspruch auf die Erde erhoben
hatte, aber die Narben jenes Sieges würden ihm für immer bleiben.
Jetzt wollte - musste - er den gleichen Frieden der Anerkennung seinem auserwählten Volk bringen. Die
gleiche Freiheit.
Bevor er starb.
"Sie haben sich für das Richtige entschieden", sagte Marinta leise, als spürte sie Spocks
Gedanken. Was sich nicht ganz ausschließen ließ, denn immerhin war sie Romulanerin. Die vulkanischen
telepathischen Fähigkeiten waren auch in der romulanischen und remanischen DNS codiert und blieben nicht
immer nur latent.
"Das steht außer Frage."
"Ich fühle Ihren Zweifel."
"Es ist kein Zweifel, sondern Reue", erwiderte Spock, und damit überraschte er sich selbst.
Spock blickte durch die dunklen Fenster des Transporters und beobachtete, wie die alten Straßen von
Primedian vorbei glitten: roh behauene Steine, schwarz wie das Weltall, überzogen von einer jahrhundertealten
Schicht aus urbanem Ruß. Und in den Schattenzonen zwischen Lachen aus mattem grünen Licht, das sich in
den dunklen Fenstern des Transporters widerspiegelte, sah Spock die Gesichter der Toten.
Lieutenant Latimer, von einem Speer durchbohrt.
Lieutenant Gaetano, von fremden Händen zermalmt.
Beide tot und auf Taurus II vergraben.
Und er trug die Verantwortung dafür.
"Es gibt nichts zu bereuen", sagte Marinta.
Spock sah sie an. "Und doch ist die Reue da."
In Marintas dunklen Augen blitzte es kurz. "Ich muss darauf hinweisen, dass eine solche Reaktion nicht
logisch ist, Botschafter."
Doch Spock bemerkte das Lächeln, das Marinta zu verbergen versuchte, und er fügte ihm ein eigenes,
unerwartetes Lächeln hinzu. Außer dieser Romulanerin kannte er niemanden - zumindest niemanden mit
einem Alter von weniger als 150 Jahren -, der es gewagt hätte, sich mit ihm auf eine logische Debatte
einzulassen. "Darum geht es nicht. Reue ist ein Gefühl. Logik spielt dabei keine Rolle."
"Ich dachte, Sie glauben, dass Logik an ... allem beteiligt ist."
"Die Worte 'Logik' und 'Glaube' erscheinen nicht oft im gleichen Satz."
"Was Sie jetzt vorhaben ...", sagte Marinta langsam. "Geht es auf Logik oder auf Glauben
zurück?" Sie klang verwirrt, trotz der tapferen Herausforderung. Spock konnte es ihr nicht verdenken.
Wenn er es seinen unterdrückten Emotionen gestattete, an die Oberfläche zu kommen, so würde er
ebenso zögern wie Marinta.
Spock wahrte einen neutralen Gesichtsausdruck - seine faltige Miene wirkte wie in Stein gemeißelt. Doch mit
den nächsten Worten drangen auch von Emotionen begleitete Erinnerungen durch die inneren Schilde.
"Ich hatte einmal das Kommando über eine Shuttle-Crew. Die Besatzung der Columbus. Unsere Mission: Die
Erforschung eines quasarartigen Objekts. Wir waren sieben, als wir abstürzten. Nur fünf überlebten
und kehrten zur Enterprise zurück."
Marinta traf eine rasche Schlussfolgerung. Ob mit Hilfe von Telepathie oder Intuition, das spielte keine Rolle -
sie kannte die Wahrheit.
"Deshalb empfinden Sie Reue. Weil die beiden Besatzungsmitglieder ums Leben kamen."
"Ich war für sie verantwortlich. Es waren nicht die ersten beiden, die unter meinem Kommando starben,
auch nicht die letzten. Aber ich erinnere mich besonders deutlich an sie."
"Warum? "
Spock sah wieder nach draußen. Der Transporter wurde langsamer. Wie ein nachlassender Herzschlag.
"Sie starben, während ich versuchte, meiner Aufgabe mit Logik gerecht zu werden. Erst als ich die Logik
beiseite schob, konnten die anderen und ich überleben."
Erneut überraschte Spock sich selbst. Zwar hatte Dr. McCoy damals über die wahren Gründe hinter
Spocks Entscheidung spekuliert, aber diesmal gab Spock sie zum ersten Mal offen zu.
Erstaunlicherweise verzichtete Marinta auf einen Kommentar oder eine Bewertung. Sie wartete darauf, dass der
Vulkanier fortfuhr, aber Spock schwieg.
Der Transporter hielt an, und Spock spürte, wie das Gefährt langsam zu Boden sank, als die Räder
eingezogen wurden. In dieser ältesten aller romulanischen Städte - die Planer der zentralen
Straßen und Plätze hatten zu den ersten vulkanischen Verbannten gehört, die auf dieser Welt
gelandet waren - gehörte alte Technik zur Tradition.
Spock raffte seinen Botschafterumhang zusammen. Er war leichter als der, den er normalerweise trug, denn diesmal
hatte er auf den traditionellen Schmuck und die Silberstickereien seiner Robe verzichtet. Spock wollte sich nicht
von seinen Vettern unterscheiden. Auf Grund der Nachwirkungen des Dominion-Krieges war ein großer Teil von
Romulus noch immer verarmt. Shinzon und die Unterbrechung der staatlichen Dienstleistungen hatten die ernste Lage
noch verschlimmert.
Er belohnte Marintas stille Geduld.
"Nach den Reparaturen geriet die Columbus in einen instabilen Orbit. Uns blieb bestenfalls eine Stunde, bevor
wir erneut landen mussten. Ich beschloss, den ganzen Treibstoff auf einmal zu zünden. Nicht für eine
Kursänderung oder Beschleunigung des Shuttles, sondern als Signal. Obgleich kaum Aussicht bestand, dass man
es bemerken würde. Es sollte darauf hinweisen, dass die Columbus Gefahr lief, in wenigen Minuten zu
verbrennen."
Erneut spürte Spock die Hitze jenes besonderen Moments, die Erschütterungen beim Flug durch die dichter
werdende Atmosphäre. Er nahm den scharfen Geruch verschmorender Isolierungen war, als die Temperatur stieg.
Er hörte die unausgesprochenen Vorwürfe der Besatzungsmitglieder und fühlte die Nähe des
Todes.
"Aber ganz offensichtlich wurde das Signal entdeckt", sagte Marinta.
Spock atmete tief durch und verdrängte die Bilder der Vergangenheit. "Ja, man hat es entdeckt." Er
beugte sich in seinem Sitz vor und wartete darauf, dass die Leibwächter draußen die Tür des
gepanzerten Abteils öffneten. "Und jetzt schicke ich mich an, eine ähnliche Verzweiflungstat zu
begehen und erneut gewissermaßen den ganzen Treibstoff auf einmal zu zünden." Er begegnete
Marintas Blick. "Das ist nicht logisch. Aber ich glaube, dass es meine letzte beste Hoffnung ist."
"Unsere beste Hoffnung." Marinta bemühte sich nicht, ihr großes Lächeln zu verbergen.
Spock nickte. "Für unsere beiden Völker. Für ein Volk."
Es zischte leise, und dann öffnete sich zumindest die Tür.
Primedians Nachtluft war für die Jahreszeit ungewöhnlich kalt. Der modrige, vielschichtige Geruch des
Alters strömte in das Abteil, und für einen unangenehmem Moment fühlte Spock sich so alt wie die
verwitterten Häuserblocks und Straßen der Stadt.
Zwei private Leibwächter - Romulaner in grau-brauner, schlichter ziviler Kleidung - standen draußen.
Ein grüner Ton lag auf ihren strengen Minen, denn das Licht einer Straßenlampe fiel direkt auf sie.
Jeder Wächter hatte einen Microcommunicator in einem spitzen Ohr. Schmale Disruptorläufe in magnetischen
Halftern waren an den Unterarmen befestigt, und der Stoff der Ärmel täuschte fast über ihre
Konturen hinweg.
"Es wird Zeit", sagte Spock mehr zu sich selbst.
Marinta streckte die Hand aus, legte sie auf eine Falte des Umhangs und achtete darauf, nicht den Arm zu
berühren. "Botschafter ..."
Spock sah sie an und wartete.
"Der Shuttle. Ich habe viele Berichte über Ihr Leben gelesen. Der Shuttle hieß nicht Columbus,
sondern Galileo."
Trotz seiner großen Selbstkontrolle spürte Spock plötzlich einen Knoten in der Magengrube. Marinta
hatte Recht. Wie konnte ich das vergessen? Bin ich so alt geworden?
"Natürlich", sagte er ruhig und schirmte alle seine Gedanken und Gefühle ab. Sie waren damals
mit der Galileo unterwegs gewesen, nicht mit der Columbus. "Ich habe den falschen Namen genannt."
Wenn Marinta etwas von Spocks innerem Kampf ahnte, so ließ sie es sich nicht anmerken.
Sie zog nur die Hand vom Umhang zurück. "Ich ... warte hier auf Sie?"
"Das wäre am besten."
Spock trat aus dem Transporter in die Nacht, bereit für das, was jetzt geschehen musste.
Doch der Umstand, dass ihn sein Gedächtnis getrogen hatte, schuf Unruhe in seinem Inneren, weckte weitere
Erinnerungen an Hitze, Rauch und ...
Er sah zwei Gestalten in einer Gasse. Tote Augen richteten einen anklagenden Blick auf ihn.
Latimer und Gaetano, beide in ihrer alten Uniform. Blutbefleckt.
Spocks Leibwächter sahen seine Reaktion, drehten sich um und zielten mit ihren Disruptoren auf die
gegenüberliegende Straßenseite ...
In eine leere Gasse.
Wie Schlangen, die in ihren Bau zurückkehrten, verschwanden die Disruptoren wieder unter den Ärmeln.
"Haben Sie etwas gesehen, Botschafter?"
Spock antwortete, indem er mit wehenden Umhang zum privaten Eingang des großen Stadions ging.
Die Leibwächter folgten ihm mit langen Schritten.
Spocks Gebaren gab durch nichts zu erkennen, was er fühlte oder dachte.
Aber in seinem Inneren brannte Zweifel, und er spürte die ersten Anzeichen von etwas, das ein Mensch als
Panik erkannt hätte.
Seine Entscheidung stand fest. Er konnte jetzt keinen anderen Weg mehr beschreiten - ebenso wenig war ein Shuttle
in einem instabilen Orbit im Stande, den Sirenengesang der Schwerkraft zu entkommen.
Aber er hatte damals die Galileo kommentiert, nicht die Columbus.
Und während ihn die Fehler der Vergangenheit heimsuchten, fürchtete er die Fehler, die noch vor ihm
lagen. Er fühlte bereits Reue in Hinsicht auf jene, die zu Schaden kommen mochten, weil das, was er jetzt tun
musste, vielleicht falsch war.
Die Zweifel verdichteten sich hinter der Maske aus Zuversicht, als Spock das erste auf Romulus gebaute Stadion
betrat, in dem dreitausend Romulaner darauf warteten, seine Botschaft des Friedens und der Versöhnung zu
hören.
Doch es spielte keine Rolle, wie Spock empfand und wie er aussah.
Denn genau vierzehn Minuten später würden die dreitausend Romulaner sehen, wie Spock starb.
"Star Trek: Sternennacht" von William Shatner erscheint im November 2004 im Wilhelm Heyne Verlag.
Für weitere Informationen lesen Sie bitte unser Spotlight in dieser Ausgabe.
Shopping-Tipps zum Thema:
"William Shatner - Star Trek: Sternennacht" - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
17. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Leserinnen und Leser des Corona Magazines,
es ist eine Zeitlang her, dass Uwe Sauerbrei uns mit einer seiner Geschichten über Erwin und seine Frau Hilde
beglückt hat. Zu zahlreich sind die Einsendungen, die uns Woche für Woche erreichen, als dass wir uns
hier auf die Seite eines bestimmten Autors hätten schlagen können und wollen. Aber - und das wird auch
Uwe Sauerbrei bestätigen können - durch die qualitative Auslese macht es auch viel mehr Spaß! Die
Auswahl als Corona-Kurzgeschichte (ehemals "Kurzgeschichte des Monats", bevor Sie, liebe Leser, uns mit
Ihrem Hunger auf mehr dazu "zwangen", wieder auf einen Zwei Wochen-Rhythmus umzusteigen) ist inzwischen
vielerorts eine Auszeichnung geworden, die viele Hobby-Autoren dazu bewegt, ihre Storys und Geschichten an
kurzgeschichte@corona-magazine.de zu senden.
Sie finden übrigens 38 auf diese Weise ausgezeichnete Geschichten auch in der Anthologie "Schlag
13!" aus dem BeJot-Verlag, den Sie unter www.bejot.de finden und
der in diesem Buch die Gewinnergeschichten des 1. Kurzgeschichtenwettbewerbs im damaligen Corona Newsletter
veröffentlicht hat. "Schlag 13" schenkt dem Leser weitere Abenteuer mit Erwin und Hilde sowie
viele weitere spannende Leseminuten!
In diesem Sinne: Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!
Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlichst
Mike Hillenbrand
Telefon
Uwe Sauerbrei
"Erwin, vergiss bitte nicht, Christin (das war ihre Tochter) Bescheid zu geben", hallte es durch Erwins
im Alter etwas kahl gewordenen Kopf.
Er hatte gerade den obligatorischen monatlichen Besuch bei seinen ehemaligen
Kollegen im Amt beendet und konnte sich auch heute des Eindrucks nicht erwehren, dass seine Anwesenheit und
insbesondere seine Ratschläge nicht uneingeschränkten Zuspruch fanden.
Nun war er verzweifelt auf der Suche nach einer Telefonzelle, um den Wunsch seiner
Frau Hilde nachzukommen. Kleine Schweißperlen hatten sich schon auf der glänzenden Stirn gebildet,
als er aufatmend in der Mitte des Platzes etwas blitzendes Blinkendes entdeckte, dass eine recht große
Ähnlichkeit mit einem Telefonhäuschen besaß. Mit gehetztem Blick vergewisserte er sich, dass sich
niemand im Inneren befand, und zog die Tür hastig zu, um sogleich stirnrunzelnd die Abwesenheit jeglicher
Telefontechnik festzustellen. "Diese Vandalen, jetzt stehlen sie schon die kompletten Geräte aus den
Zellen", murmelte Erwin, als er von einer Stimme unterbrochen wurde. "Willkommen zum Auswahlkontest der
Talentshow der Superstars! Zeig uns dein Können und schreite voran auf dem Weg zu Ruhm und Reichtum."
"Wie bitte?" Erwin drehte den Kopf auf der Suche nach der Stimme
"Ich wollte eigentlich nur telefonieren ..."
"Für die Registrierung benötigen wir deinen Namen!"
"Erwin Grasmücke, aber ich wollte nur ..."
"Wo liegen deine Talente, möchtest du Model werden?"
"Model, wer, ich? Na ja, in der Jugend habe ich mal als Modell bei einem
Friseur ..." Er fuhr sich mit dem Taschentuch über den Schädel.
"Bist du komödiantisch begabt?"
"Ich verwahre mich gegen jegliche Anspielung, ich bin Beamter im
Ruhestand."
"Dann bleibt noch der Gesang?"
"Ähem, ja, natürlich, einmal die Woche singe ich im Seniorenchor der
Wohlfahrt." Für einen Augenblick hatte Erwin sein ursprüngliches Ansinnen vergessen.
"Dürfen wir eine Probe bekommen? Such dir ein Lied deiner Wahl aus!"
Mit leichtem Surren schaltete sich ein Monitor direkt vor Erwins Nase ein, auf dem
einen Augenblick später sein eigenes Gesicht sowie drei kleine Zeichentrickgesichter mit der
Überschrift ’Juroren’ erschien. Die Gesichter erinnerten ihn an Abbildungen aus der Zeitung, aber diesen
Teil
hatte er bisher immer recht schnell überblättert.
"Wir warten!" Die animierten Figuren verzogen ihre Mienen zu einer
ungeduldigen Grimasse.
"Oh, Entschuldigung!"
Erwin überlegte krampfhaft und schmetterte schließlich "Im
Frühtau zu Berge ..." Schon nach der ersten Strophe brachte ihn ein schriller Klingelton aus dem
Konzept. Verstimmt stoppte er im mitten im Refrain und griff nach dem Knauf, um dieses Etablissement zu verlassen,
als die Stimmen sich wieder an ihn wandten.
"Hört sich an wie eine stumpfe Kreissäge, hat aber
Kultpotential", kam die erste Wertung. "Vielleicht kann man es tontechnisch verbessern",
grübelte die zweite Stimme. Kurz darauf kreischten monumentale Gitarrenriffs durch die Lautsprecher,
während Erwins Gesang stakkatoartig hindurchdröhnte.
"Himmel", entfuhr es Erwin, der verschreckt in den Monitor schaute und
mit Entsetzen entdeckte, dass sein Äußeres computertechnisch verändert wurde. Eine schwere
Lederjacke bedeckte seine Schultern, dazu eine Mütze, weit in die Stirn geschoben, ein paar Ketten
umschlossen die Hüften.
"Rockfather Erwin! Die berechneten Einschaltquoten überschreiten laut
Kalkulation die 8%!! Erwin, du hast den Vertrag, lege bitte die Hand auf den Monitor!"
Dieser tat instinktiv, wie ihn geheißen.
"Vielen Dank für deine Bestätigung, wir erwarten dich im
Studio."
"Ja, aber ich wollte doch nur telefonieren", jammerte Erwin hilfesuchend.
Aber der Monitor war wieder dunkel und die Stimmen verklungen.
Kopfschüttelnd öffnete er die Tür, und seine Augen hatten sich noch
nicht wieder an das helle Sonnenlicht gewöhnt, als er schon von einer behandschuhten Hand sanft aber bestimmt
in eine dunkle Limousine geschoben wurde.
"Nein, was soll das, ich muss zum Bus! Wo bringen Sie mich hin?"
Erwin zeterte und rüttelte an der Tür, entdeckte dann aber die Minibar.
Mit einem schnellen Blick zur Seite vergewisserte er sich, dass er tatsächlich alleine war, nahm schnell ein
Glas und nippte hier und da ein wenig. So bemerkte gar nicht, wie der Wagen nach kurzer Fahrt hielt und man ihn
leicht schwankend in ein großes Gebäude bugsierte. Ein wohliges Gefühl machte sich in der
Magengegend breit, und so störte es ihn auch nicht, als man sein Jackett und die Hose entfernte und ihn in
eine schwarze Lederkluft steckte.
Kurze Zeit später folgte er zwei hünenhaften Männern einen langen
dunklen Gang entlang, aus dem ihm ein Stimmengewirr entgegenschallte.
Dann ging alles ganz schnell.
Gleißendes Licht hüllte ihn ein, und das Gemurmel der Stimmen wich einem
brausenden Applaus. Eine nur sehr sparsam bekleidete junge Dame schoss auf ihn zu, hakte sich ein und zog ihn noch
weiter auf die Bühne. Erwin spürte, wie seine Beine unter ihm nachgaben, aber die Dame hielt ihn mit
eisernem Griff und schob ihn näher zu der Armada von Kameras.
"Meine Damen und Herren hier im Saal und an den Bildschirmen! Wir
präsentieren Ihnen einen weiteren Kandidaten unserer Supershow. Begrüßen Sie mit uns zusammen
Grandfather Erwin!" Die junge Frau strahlte ihn an und ihre Zähne blendeten ihn fast noch mehr als die
Scheinwerfer.
"Um die nächste Runde zu erreichen, musst du deine Botschaft für die
Abstimmung an das Publikum weitergeben. Also Erwin, was möchtest du uns sagen?"
In Erwins Kopf herrschte komplette Konfusion. Was sollte er jetzt tun? Die Jacke
drückte, und er schwitzte entsetzlich, dann jedoch drang ein Gedanke an die Oberfläche. Erwin zog seine
Schultern nach oben, löste die Hand seiner charmanten Partnerin von seinem Arm und drehte sich zum
Publikum.
"Christin, wenn du mich jetzt siehst, denk daran, deine Wäsche noch
heute vorbeizubringen!"
Erleichtert wandte er sich wieder der Moderatorin zu, die ihn entgeistert anschaute.
Doch ihr ungläubiger Blick überdauerte nur einen Moment, dann hatte sie ihre Fassung wiedererlangt und
schob Erwin langsam aus dem Rampenlicht.
"Das war ein sehr origineller Beitrag und wir kommen gleich zum nächsten
Kandidaten."
Bevor Erwin noch ein Wort des Protestes ob dieser Behandlung vorbringen konnte,
hatte man ihn ausgezogen und in seinen Anzug gesteckt. Minuten später fand er sich auf der Straße
wieder, auf der er langsam, aber zufrieden nach Hause ging.
Uwe Sauerbrei, geboren 1965 in Thüringen, Diplom-Geophysiker, lebt mit seiner Familie nun in der Nähe
von Hannover. Derzeit tätig in der Unternehmensberatung schreibt er nebenbei Kurzgeschichten, die in
verschiedenen Anthologien Eingang fanden. Kontakt unter
www.aurora-web.de oder
joshuac@gmx.de.
Veröffentlichungen in Schlag 13!,
BeJot, der Kurzgeschichten-Anthologie des Corona Magazines, und in
Deus Ex Machina,
Story-Olympiade.
|
(Zurück zum Inhalt)
18. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Es ist Khan zu verdanken, dass die exakte Replik der
"Enterprise
NCC-1701 Battle Damaged" als Modell überhaupt existiert. Ohne ihn und seine gnadenlose Jagd auf
Captain Kirk in "Star Trek II: Der Zorn des Khan" wäre das Schiff wohl nie in dieser
einzigartig limitierten Form (nur 3.000 Stück wurden gefertigt) in den Handel gekommen. Ein interessantes
Modell, das in keiner Vitrine fehlen sollte.
Auch wenn der Sommer bald vorbei ist, die
"Beam Me Up
Scotty" Baseballkappe mit gesticktem Beam Motiv vorne und Schriftzug hinten "Beam Me Up
Scotty" ist aus Baumwolle, in der Größe verstellbar und auch bei etwas kühleren
Anlässen im Herbst ein echter Hingucker - und dies nicht nur bei "Star Trek"-Fans, die sich
in diesen Tagen mit James Doohan über seinen Stern am Hollywood Walk of Fame freuen.
Wo wir gerade beim Herbst und frischeren Temperaturen sind: Das
"Borg
Sphäre Sweatshirt" hilft da sicher weiter. Es ist schick, besteht zu jeweils 50 % aus Baumwolle
und Polyester und hält auch an langen Abenden unter freiem Himmel ganz sicher schön warm. Erhältlich
ist es mit Kapuze in den Größen M und XL.
|
(Zurück zum Inhalt)
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2004).
Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende,
kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.
Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der
Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann, Ausgabe #130,
http://www.corona-magazine.de"
Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der "Kurzgeschichte des Monats", der
"Leseprobe" oder einzelner Passagen daraus.
Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der
Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung
vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten
Dritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit der
Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.
Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des
Verantwortungsbereiches der Herausgeber liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in
dem Fall in Kraft treten, in dem die Herausgeber von den Inhalten Kenntnis hätten und es ihnen technisch
möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern.
Die Herausgeber erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen
Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die
Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten haben die Herausgeber keinerlei Einfluss.
Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten/verknüpften
Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb der
Publikation gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und
insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen
entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links
auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.
Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen
Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
|