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19. Oktober 2004 - Ausgabe 131 - "All you need is... money!"
AbGEZockt!
Die zunehmende Verschmelzung von Computer, Telefon und Unterhaltungstechnik bringt viele
Vorteile mit sich - das haben auch die Öffentlich-rechtlichen erkannt und fordern
GEZ-Gebühren für internetfähige Heimcomputer. Laut einem Bericht der Frankfurter
Allgemeinen sollen diese bereits ab April des kommenden Jahres anfallen.
Gewerbetreibende sollen in diesen "Genuss" Anfang 2007 kommen.
Man kann die Öffentlich-rechtlichen aber schon verstehen, schließlich besteht das Internet
ja nur und ausschließlich aus deren Angeboten, oder doch nicht? Als Normalsterblicher fragt
man sich leicht kopfschüttelnd, wann radiofähige (und demnächst fernsehfähige) Handys,
MP3-Player und andere technische Geräte gebührenpflichtig werden? Können sich bald nur noch
die Reichen den technischen Fortschritt leisten? Wenigstens muss man nur einmal löhnen.
Um mich von dieser Horrorvision etwas zu erholen und auf andere Gedanken zu kommen,
bereiste ich die Weiten des Netzes. Bei den
Kollegen von www.fantasyguide.de
angekommen, sprang mir gleich ein Bild von einer Person ins Auge, die mir vage vertraut erschien.
Ich überlegte etwas, an wen mich diese Person auf dem Portrait, welches durchaus Ähnlichkeit
mit einem Foto aus der Verbrecherkartei des Bundeskriminalamtes aufweist, erinnert. Und dann
schoss es mir in den Sinn. Nur zu gut kenne ich diesen speziellen Gesichtsausdruck. Den
erblickt man zum Beispiel, wenn man den Genetiv mit - sagen wir einmal - dem Dativ
verwechselt. Mike Hillenbrand!
Beruhigenderweise wurde schnell klar, dass hier kein Kopfgeld ausgesetzt war, sondern dass
unser Mike in einem informativen Gespräch mit Michael Schmidt von FantasyGuide.de sich und
unser Projekt näher vorstellte. Noch einmal Glück gehabt - obwohl ich ja dem Geld nicht
unbedingt abgeneigt gewesen wäre.
Ich wünsche Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, nun viel Spaß mit der 131. Ausgabe des
Corona Magazines. Haben Sie eine schöne Zeit!
Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1. Angel und Spike - Zwei coole Vampire endlich wieder im Free-TV
2. newsBEAT
3. Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf
4. Star Trek: Die "The Lost Era"-Buchreihe, Teil 5
5. Variationen in Aaarggh-Moll: "Dead End"
6. Drei Fragen an Anthony Montgomery
7. Ihre Meinung
8. Tv-Vorschau
9. Rating Trend: "Star Trek: Deep Space Nine" bei Kabel 1
10. Kunterbunt
11. Kino-Vorschau
12. Veranstaltungskalender
13. Science-Fiction beyond 1x12: Dark Skies
14. Wissenschafts-News
15. Kurzgeschichte des Monats: "Augmented"
16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Endlich geht es weiter!
Ab dem 10.11.2004 gibt es immer mittwochs ab 23:15 Uhr auf Pro7 die Serien "Buffy -
Im Bann der Dämonen" und "Angel - Jäger der Finsternis" im Doppelpack. Gezeigt
werden die sechste Staffel von "Buffy" sowie die dritte Staffel von "Angel -
Jäger der Finsternis", wobei die Zuschauer nun endlich auch die letzten sechs Folgen zu
sehen kriegen, die man bislang - so wie die vierte "Angel"-Staffel - nur auf DVD
sehen konnte. Für "Angel"-Fans mag es ärgerlich sein, dass Pro7 nicht gleich mit den
noch ausstehenden Erstausstrahlungen von "Angel" fortfährt, andererseits gehen auf
diese Weise die spärlichen, aber durchaus vorhandenen Crossover zwischen den beiden Seasons
nicht verloren.
David Boreanaz als Angel - Ein Hollywood-Mythos
Stellt euch vor: Alles, was ihr tun müsst, ist euren Hund spazieren führen, und nur wenige
Jahre später seid ihr der Titelstar einer eigenen Fernsehserie. Hollywood ist voll von
solchen Mythen, und oft ist das darin enthaltene Körnchen Wahrheit auch alles, was daran
zutrifft. Und so wird auch die Geschichte um den Hund von David Boreanaz gerne erzählt. Und
sie kam so ...
Für David Patrick Boreanaz (was Bori-änas ausgesprochen wird) war - wie bei sehr vielen
Darstellern in Fernsehserien - die Schauspielerei die zweite Wahl, nachdem eine
Knieverletzung den erhofften Traum auf eine Football-Karriere zum platzen brachte. David
Boreanaz nahm Schauspielunterricht und zog nach Los Angeles. Doch seine Karriere kam nicht
in Fahrt. 1997 suchte Producer Joss Whedon für seine neue Vampirserie "Buffy - Im Bann
der Dämonen" neben der Hauptfigur Buffy einen ausdrucksstarken Darsteller, der als
Vampir Angel eine wichtige Rolle im Leben der Jägerin spielen würde. Für die Rolle suchte
man schlichtweg den attraktivsten, geheimnisvollsten und umwerfendsten Mann auf Erden.
Casting-Direktorin Marcia Shulman ließ so gut wie jeden verfügbaren Darsteller von Los
Angeles vorsprechen, doch einen Tag vor Beginn der Dreharbeiten hatte man noch immer keinen
geeigneten Angel gefunden.
Da erhielt sie einen Anruf von ihrer Freundin, die von ihrem Nachbar erzählte, der jeden
Tag seinen Hund ausführt und der genau auf die gesuchte Rollenbeschreibung passen würde.
Marcia bat ihre Freundin, diesen Mann anzusprechen und ihn einfach zu fragen, ob er
Schauspieler wäre und ob er an einer Fernsehrolle interessiert sei. Nun, man lebte in Los
Angeles, wo so gut wie jeder Schauspieler ist oder zumindest sein möchte. David bejahte
beides, und kurz darauf wurde er zum Vorsprechen geladen. Als David Boreanaz den Raum
betrat, schrieb Marcia Shulman sofort die Worte "Das ist er!" auf ihren Notizzettel. Joss
Whedon dachte, dass er mit David unmöglich falsch liegen könne. Es würde genügen, wenn
David auf die Zuschauer nur halb so viel Wirkung hätte wie auf seine Casting-Direktorin.
Was damals noch niemand ahnen konnte: Aus David Boreanaz wurde ein Fernsehstar, und er
sollte die Rolle des Vampirs mit Seele acht Jahre lang verkörpern, fünf davon in seiner
eigenen Serie: "Angel - Jäger der Finsternis". In der letzten Staffel konnte sich
David Boreanaz sogar noch den Traum erfüllen, den er bereits zu Beginn von "Buffy"
geäußert hatte: Er durfte bei der "Angel"-Episode "Soul Purpose" Regie führen. Da
soll noch einer sagen, das Leben schreibe keine Märchen.
Konkurrenz für Angel: James Marsters als Spike
Bei David Boreanaz hat man den Eindruck, ihm fiel der Erfolg regelrecht in den Schoß: Zu
einer Zeit, als die Vampire im Buffyversum noch eindimensional böse waren, konnte er
ungestört die Herzen der Zuschauer erobern. Ganz anders war es für James Marsters. Als
Vampirpunk mit durchtrainierten Body und grandioser Singstimme musste er alles, was er
hatte einsetzen, um sich aus dem Schatten von Angel zu befreien und an seine Stelle zu
treten.
Für James Marsters war die Schauspielerei nie ein Ersatztraum neben dem Sport. Bereits
während seines Studiums an der Juilliard-Academy in New York gründete er seine eigene
Theatergruppe, das "New Mercury Theater". Mit dieser Gruppe zog er zehn Jahre lang durch
Seattle und Chicago, bis er schließlich erkannte, dass man nur bei Film und Fernsehen gut
verdienen konnte. Marsters ging nach Los Angeles, in der Hoffnung, sich ein finanzielles
Polster zu verschaffen, um sich danach wieder seiner Leidenschaft widmen zu können, dem
Theater. Zu dieser Zeit wollte Joss Whedon für die zweite Staffel mit einem coolen und
draufgängerischen Vampirpärchen die Serie in eine neue Richtung lenken. Doch als James
Marsters für eine Serie mit dem seltsamen Titel "Buffy - Im Bann der Dämonen"
vorsprechen sollte, meinte er sofort: "Niemals!" Doch dann sah sich James Marsters einige
Episoden an und war von der Qualität der Serie überwältigt. Seitdem ist er selbst ein
großer Liebhaber von Joss Whedons Drehbüchern.
Spike war als wiederkehrender Gaststar geplant. Da seine Kollegin Juliet Landau (Drusilla)
während der dritten Staffel von "Buffy" nicht verfügbar war, kreuzte Spike ohne sie
auf, und siehe da: Spike war auch ohne Drusilla sehr unterhaltsam. Sein kurzer Auftritt war
so vergnüglich, und die Chemie zwischen ihm und den anderen Charakteren funktionierte nach
wie vor so gut, dass sich Joss Whedon entschloss, James Marsters ab der vierten Staffel als
Hauptfigur zu verpflichten. Der Zeitpunkt war günstig, musste doch jemand die Lücke
ausfüllen, die Angel seit seinem Fortgang hinterlassen hatte. Spike sollte Buffys neue
Liebe werden. Doch während Angel nie mehr tun musste, als mit tiefer Stimme ein "Buffy"
zu stöhnen, musste sich Spike diese Liebe hart erkämpfen. Es dauert schließlich weitere
zwei Jahre, bis die beiden wirklich ein Paar werden.
Best of Both Worlds - Spike und Angel
Als Spike während der vierten Staffel zur Hauptfigur in "Buffy - Die Vampirjägerin"
aufstieg, durfte er auch gleich in einem Crossover im "Buffy""Angel -
Jäger der Finsternis" mitwirken. Damals hätte noch keiner geahnt, dass Spike jemals
eine Hauptfigur in "Angel - Jäger der Finsternis" werden würde. "Angel - Jäger
der Finsternis" erlitt das Schicksal vieler Spin-Offs: Es gelang der Serie nur
schwerlich, aus dem Schatten des Originals herauszutreten. Das Marketing konzentrierte sich
in erster Linie auf "Buffy - Im Bann der Dämonen", während "Angel - Jäger der
Finsternis" immer nur an zweiter Stelle genannt wurde. Mit dem Ende von "Buffy"
stand daher auch der Fortbestand von "Angel" auf der Kippe. Der Sender "The WB"
diktierte Joss Whedon einige Bedingungen, ohne die "Angel" keine fünfte Staffel
erhalten hätte. Eine davon war, den bei den Fans so beliebten James Marsters zu
verpflichten, immerhin hatte der Darsteller im Juli 2000 auf der "Nocturnal 2K Convention"
in London den "Sexiest Male Vampire Award" gewonnen. Joss Whedon war von der Idee nur mäßig
begeistert, da es Spikes großen Showdown reduzierte, doch er war für den Fortbestand von
"Angel" bereit, die Bedingungen zu erfüllen. Außerdem mochte er James Marsters und
war vielleicht sogar ganz froh, gezwungen zu sein, ihn zu behalten.
Treu bis zum Schluss
Spike machte in "Angel" keine so glückliche Figur. Die Autoren hatten zu große
Probleme, Spike zu integrieren, ohne Angel die Show zu stehlen. Spike konnte sich nie so
recht entfalten, und man hatte das Gefühl, James Marsters - der in "Buffy - Im Bann der
Dämonen" so eindrucksvoll gewesen war, sei nun auf die undankbare Rolle eines
Pausenclowns reduziert worden. Doch während sich andere Darsteller hierüber beklagt hätten,
blieb Marsters durch und durch Profi. So mancher Producer musste schon erleben, wie schnell
sich ein Schauspieler von einem für die Anstellung dankbaren Darsteller in einen auf sich
selbst fixierten Star mit Allüren verwandelt. James Marsters lässt jedoch keine Gelegenheit
ungenutzt, zu betonen, Joss Whedon auf immer dankbar für die großartige Chance zu sein, die
ihm nun so viele Freiheiten ermöglicht. James Marsters konnte zum Beispiel eine eigene Band
mit dem Namen "Ghost Of The Robot" gründen. Seine Bekanntheit sorgte für ausverkaufte Säle,
im November 2003 erschien auch das erste Album unter dem Titel "Mad Brilliant". Doch
Marsters ist nicht nur zufrieden, weil die Rolle von Spike aus ihm einen vermögenden Mann
gemacht hat. Marsters verlor nie den Spaß an der Rolle, weil er alles an ihr liebte: Die
cleveren Dialoge, den Abwechslungsreichtum, aber auch die Kampfszenen. "Egal, was es ist,
ein Vierzeiler oder eine Hauptrolle, ich bin für dich da", meinte Marsters nach dem Ende
von "Angel - Jäger der Finsternis" zu Joss Whedon, was viele Fans noch immer auf
eine Fortsetzung des Buffyversums mit Spike-TV-Filmen hoffen lässt, zumal David Boreanaz
bereits sein Desinteresse an einem solchen Projekt bekundete.
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Wir verlosen drei Exemplare des Buches "Coole Vampire. Von Angel bis Spike - Alles über die
beliebtesten Blutsauger".
Spätestens seit dem Erfolg der Serie "Buffy - Im Bann der Dämonen" und dem Spin-off
"Angel - Jäger der Finsternis" sind Vampire wieder "in". Sie gelten als "cool" und
"sexy", sie sind attraktiv und leidenschaftlich, und sie verkörpern den Traum ewiger Jugend.
Dieses Buch widmet sich den coolsten Vertretern der Vampir-Gattung und ihren Darstellern:
* David Boreanaz als Angel * Wesley Snipes als Blade * Vincent Kartheiser als Connor *
Julie Benz als Darla * Christopher Lee als Dracula * Juliet Landau als Drusilla * Mercedes
McNab als Harmony * Tom Cruise als Lestat de Lioncourt * Brad Pitt als Louis de Pointe du
Lac * James Marsters als Spike
Lest über ihre Romanzen, ihre Abenteuer und ihre Opfer! Mit vielen Bilder, Darstellerinfos,
Filmographien, Highlights, coolen Sprüchen und mehr.
Frage: Wie heißt das Album, das James Marsters und seine Band "Ghost Of The Robot" im
November 2003 auf den Markt brachten? Schickt die Antwort bis zum 31. Oktober 2004 an
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Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
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"Star Trek: Enterprise": Brannon Braga bestätigt die DVDs.
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Der "Star Trek: Enterprise"-Produzent Brannon Braga hat auf der Vorführung von "Storm
Front" auf dem Paramount-Gelände offiziell bestätigt, dass "Enterprise" 2005 auf
DVD erscheinen wird. Laut Bill Hunt von The Digital Bits enthüllte Braga die Neuigkeiten während einer
Frage-und-Antwort-Session. Im Moment plane man, die ersten Episoden im Mai nächsten Jahres auf DVD zu
veröffentlichen. Gerüchten zufolge soll es noch in dieser Woche eine offizielle Ankündigung von
Paramount Home Entertainment geben.
Braga und sein Kollege Manny Coto enthüllten zudem, dass die ersten Interviews, die wahrscheinlich Teil der
Extras auf den DVDs sein werden, bereits fertig gestellt wurden. Dies wurde später auch von Scott Bakula
(ST:ENT Archer) bestätigt, der kürzlich an den ersten Interview-Sessions teilgenommen hat. Connor
Trinneer (ST:ENT Tucker) wurde noch nicht interviewt, erwartet dies aber demnächst. Im Produktionsbericht von
"The Augments" auf StarTrek.com wurde von den Interview-Sessions und über
Behind-the-Scenes-Dreharbeiten berichtet.
Bei der Vorführung wurde - wie bereits berichtet - auch die neue digitale Filmtechnologie vorgestellt. Bill
Hunt erklärt, dass Paramount bei "Enterprise" die gleiche Technologie einsetzt, wie bei dem
Kinofilm "Sky Captain and the World of Tomorrow". Aufnahmeleiter Marvin Rush und Regisseur Allan
Kroeker waren auch zur Stelle und diskutierten über die Vorteile des neuen Equipments.
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"Star Trek: Enterprise": Manny Coto über seine Arbeit bei "Enterprise".
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Manny Coto, Autor und Executive Producer bei "Star Trek: Enterprise", stand 1978 schon selbst
einmal in einer Warteschlange auf einer "Star Trek"-Convention, um ein Autogramm von
Walter Koenig (ST:TOS Chekov) zu ergattern. Dies und mehr verriet er in einem Chat mit Fans am vergangenen
Freitag.
In dem Chat drückte Coto sein Bedauern aus, nie Gene Roddenberry getroffen zu haben, in dessen Büro er
im Moment arbeitet. Dort hat er auch an der Geschichte mit den außerirdischen Nazis gearbeitet, die man zu
Beginn der vierten Staffel sehen kann. Diese Geschichte war laut Coto eine Idee von Rick Berman und Brannon Braga.
Weitaus mehr beteiligt war er an der Dr. Soong-Geschichte. "Spiner", so Coto, "spielt einen eher
unangenehmen Charakter, der ständig mit unseren Hauptcharakteren spielt, was interessante Reaktionen
hervorruft." Über die kurze Nazi-Geschichte, die in "Zero Hour" begann und nun in den USA mit
"Storm Front" sein Ende findet, sagte er: "Ich glaube, wir mögen alle diese Art von Feeling
wie bei den einfachen 'Amazing Stories'."
Als Fan von alternativen Universen erklärte Coto, dass er es immer schon gemocht hat, mit dem Szenario
"Hitler gewinnt den Krieg" zu spielen. Doch als Kubaner scherzte er, dass er es lieber gesehen
hätte, wenn Cuba in die USA einmarschiert wäre. Er meinte zudem - nicht unbedingt ernst -, dass man
Pläne für eine Episode im Spiegeluniversum hat, "in der 'Enterprise' immer noch am Mittwoch
läuft und 12 Millionen Zuschauer hat."
Kirk, so gestand er, ist sein Lieblingscharakter, und er würde gern selbst einmal den Captain spielen,
"weil er zumindest in Kirks Ära alle Mädels abbekommt." Seine Lieblings-TOS-Episode war
"Doomsday Machine". Er war sich zudem sicher, dass die Romulanischen Kriege, die in dieser Episode
erwähnt wurden, irgendwann verfilmt werden. Von den kommenden "Enterprise"-Episoden
zählt "Home" zu seinen Favoriten.
Coto erzählte, dass man das Technobabble inzwischen beschränkt hat und sich mehr auf die Charaktere
konzentriert. Er gestand, dass er sich am besten entspannt, wenn er "Star Trek" anschaut,
"eine Tatsache, die meine Freundin einfach verrückt macht." Er scherzte, dass seine Arbeit bei
"Enterprise" damit begann, wunderschönen Frauen dabei zuzusehen, wie sie als
Orion-Sklavenmädchen vorsprachen, wobei er sichergehen musste, dass Braga "seine Medizin genommen
hatte." Er erzählte, dass er noch nie von UPN irgendwie in seiner Kreativität eingeschränkt
wurde, meinte aber zum Spaß, dass Braga hin und wieder für diese Einschränkung sorgt.
Coto ermutigte angehende Autoren. "Glaubt nicht, dass die Industrie für euch verschlossen ist ...
[sogar] wenn ihr kein Talent habt. Seid ausdauernd und ihr könnt unglaublich reich werden."
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"Star Trek: Enterprise": Schreiberteam wurde verkleinert.
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Co-executive Producer Chris Black, Consulting Producer David Goodman und Co-Producer Phyllis Strong haben das
"Enterprise"-Schreiberteam, aus noch unbekannten Gründen, verlassen. Das Schreiberteam
besteht nun aus drei Executive Producers, Rick Berman, Brannon Braga und Coto, Supervising Producer LaZebnik,
Producer Sussman, Consulting Producer Brennert, Executive Story Editor Bormanis und Story Editors Judith and
Garfield Reeves-Stevens.
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"Star Trek: The Next Generation": Neues Manga in Sicht.
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Es wird ein neues Manga für "Star Trek" erwartet. Shin-Ichi Hiromoto ist ein japanischer
Fan von "Star Trek" und arbeitet zurzeit an dem Manga. Das 50-seitige Heft wird mit fünf
verschiedene Storylines zurechtkommen und enthält zwei Hauptstorys. In einem Fall wird es um eine
Spinnen-Story und im anderen Fall um das Holodeck gehen.
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"Star Trek": Stereotyp gesucht.
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Eugene "Rod" Roddenberry Jr. sucht Personen, die ein stereotypisches Leben führen und Trekkies
sind. Er will beweisen, dass "Star Trek" einen positiven Einfluss auf alle Lebensbereiche hat.
Sind Sie Priester, Rapper, Heavy Metal Fan, Pop Star, Bürokrat, Diplomat oder irgendetwas anderes
Stereotypisches? Dann schreiben Sie Ihre Story an ihn. Die Emailadresse lautet:
treknation@roddenberry.com
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"Herr der Ringe": Drei auf einen Schlag.
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Parallel zum DVD-Start der Extended Edition von "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des
Königs" erscheint auch eine Box mit allen Langfassungen der Trilogie. Sechs DVDs enthalten die
komplette Film-Trilogie mit einer Gesamtlaufzeit von knapp zwölf Stunden, dazu kommen noch einmal sechs DVDs
mit Bonusmaterial. Das Boxset, das am 10. Dezember erscheint, wird zum Preis von etwa 80 Euro in den Handel
kommen, was einer Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf von etwa 35 Prozent entspricht.
Allein Teil drei der Tolkien-Saga enthält vier komplette, getrennte Audiokommentare von Peter Jackson und
über 40 Mitwirkenden und insgesamt sieben Stunden exklusives Zusatzmaterial. Auch die Vorgänger-Boxen
lassen sich in Sachen Zusatzausstattung nicht lumpen, sie enthalten auf jeweils vier DVDs die Langfassungen der
Filme mit verschiedenen Audiokommentaren und stundenlanges Hintergrundmaterial über die Dreharbeiten von
"Der Herr der Ringe".
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"X-Men 3": Mit Famke Janssen?
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Famke Janssen, die Jean Grey in den ersten beiden Teilen von "X-Men" spielte, in einem Interview
mit About.com.
:: Wirst du bei "X-Men 3" wieder dabei sein?
Ich könnte. Das hängt davon ab. Das hängt von vielen verschiedenen Dingen ab, zum Beispiel, wer der
Regisseur sein wird. Bryan Singer wird die Regie nicht mehr übernehmen. Er hat die ersten beiden gemacht und
nun macht er "Superman". Ich liebe die ersten beiden "X-Men" Filme, weil ich glaube, dass
Bryan Singer einen fantastischen Job gemacht hat. Er hat das Niveau des ganzen Genres erhöht. Er ist ein
sehr talentierter Regisseur.
:: Was hältst du davon, wenn Joss Whedon übernimmt?
Ich habe das Gerücht auch gehört. Ich hörte es auf der Straße. Ich habe es noch nicht von
verlässlichen Quellen gehört, aber ich weiß es nicht. Es ist sehr schwer, sich zu diesem Zeitpunkt
vorzustellen, dass jemand anderes als Bryan Singer es macht, weil die beiden ersten Filme ein besonderes,
einzigartiges Aussehen hatten.
:: Ist es nicht so ausgelegt, dass du als Dark Phoenix zurückkehrst?
Bryon wollte diese Geschichte machen, weil es eine der besten Geschichten der "X-Men"-Comics ist. Es
wäre also toll für mich, wenn das in diesem Szenario passiert wäre. Ich bin mir nicht so sicher,
was sie jetzt machen werden. Ich weiß, dass Dark Phoenix ein großer Teil der "X-Men"-Saga
ist, also vermute ich, dass sie die Geschichte mindestens einbeziehen wollen, aber ich weiß es nicht, und
ich weiß nicht, ob ich dabei sein will. Das hängt von vielen verschiedenen Dingen ab.
:: Wäre es merkwürdig, wenn jemand anders Jean Grey spielt?
Wenn sie sich an die Dark-Phoenix-Story halten, dann vielleicht nicht, da ich glaube, dass sie dort sowieso ganz
anders sein soll.
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"X-Men 3": Drei Regisseur-Kandidaten.
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Die Gerüchteserie rund um den Regisseur von "X-Men 3" reißt nicht ab. Jetzt soll sich
20th Century Fox auf drei Favoriten eingeschränkt haben, von denen zwei bereits mit dem Studio gearbeitet
haben. Unter den drei Regisseuren soll laut slayerverse.net auch "Buffy"-Macher Joss Whedon sein.
Whedon besteht zwar darauf, das Drehbuch des Filmes schreiben zu wollen, doch es gibt bereits einen neuen
Drehbuchautor. Gerüchte besagen jedoch, dass das Drehbuch für Whedon umgeschrieben werden soll, falls er
den Zuschlag als Regisseur erhält.
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"Team America": Trey Parker über die Produktion.
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Trey Parker, Co-Autor und Regisseur des satirischen Puppenfilmes "Team America: World Police",
erzählte in einem Interview mit Sci-Fi Wire, dass seine ursprüngliche Inspiration für den Film von
den Wiederholungen der TV-Serie "Thunderbirds" kam. "Wir saßen da und haben Fernsehen
geschaut und es lief 'Thunderbirds' auf Tech TV", sagte Parker. "Wir sagten uns, 'Gott, das könnte
richtig lustig werden. Wir werden das drehen, aber wir machen es verdammt schmutzig.' Wir sagen uns, 'Lasst uns
eine 'South Park'-Version von 'Thunderbirds' machen.'"
Parker und sein Partner Matt Stone erlitten aber zunächst einen kleinen Rückschlag. "Wir riefen
unsere Agenten an und wir sagten, 'Wir wollen Thunderbirds drehen'", erzählte Parker. "Sie sagten
uns, 'Sorry Jungs, aber das dreht bereits jemand.' Ungefähr einen Tag waren wir unheimlich deprimiert. Wir
dachten, 'Jemand dreht einen Puppenfilm, und das ist einfach genial.' Aber am nächsten Tag fanden wir heraus,
dass sie es als Live-Action-Film drehten", sagte Parker, und bezieht sich damit auf den
"Thunderbirds"-Kinofilm.
Parkers Film durchlebte aber noch eine Reihe Veränderungen, bis das Drehbuch endgültig fertig war. In
der Geschichte bekämpft eine Gruppe internationaler Agenten von ihrem Quartier im Mount Rushmore aus
Terroristen. "Wir haben die Geschichte noch bis in die Post-Production hinein überarbeitet", sagte
Parker. "Und nicht nur ein wenig. Wir haben ganze Storylines verändert. [Das Studio] war deshalb sehr
nervös, weil sie wussten, dass unser Stil einfach alles verändern würde. Die Leute sagten, 'Wisst
ihr, ihr könnt das nicht damit machen, weil es Puppen sind.' Und wir haben es versucht. Aber wir fanden
heraus, dass wir es nicht schaffen konnten. Jeden Tag kamen wir zum Set und sagten, 'Mit diesem Set können
diese Puppen dieses und jenes nicht tun.' Wir dachten uns, 'Wir werden das tun was wir wollen. Das bestand darin,
auf einfache Weise herauszufinden, wie wir etwas auf Film bannen konnten.'"
"Team America" kommt am 15. Oktober 2004 in die amerikanischen Kinos.
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"Four Women" im Kino.
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City Lights Pictures und Intrinsic Value Films werden einen Kinofilm, basierend auf dem Comic-Thriller
"Four Women", produzieren. Sam Kieth, Erfinder und Autor des Comics, wird dabei sowohl das
Drehbuch schreiben, als auch die Regie übernehmen. Die Arbeiten an dem Film sollen im Februar beginnen.
In dem Comic geht es um vier Frauen, deren Auto in der Wüste liegen bleibt. Der Horror fängt erst
richtig an, als sie von zwei Männern in einem Truck aufgenommen werden.
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"Krieg der Welten": Castingnews.
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Oscar-Gewinner Tim Robbins ("Mystic River") ist bei der geplanten Spielberg-Verfilmung von
"Krieg der Welten" für die Rolle des Astronomen Ogilvy im Gespräch. Die Hauptrolle in
dem futuristischen Drama über den Einmarsch von Außerirdischen, nach dem Romanklassiker von H. G.
Wells aus dem Jahr 1898 hat sich Tom Cruise gesichert.
Miranda Otto (Eowyn aus "Herr der Ringe") spielt die Leinwand-Ehefrau von Cruise. Anfang der
Dreharbeiten ist für November mit den geplant. Der Roman wurde erstmals in den 50er-Jahren verfilmt.
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"Final Cut": Regisseur Naïm über sein Debüt.
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Omar Naïm, der 26-jährige Regisseur des Science Fiction-Films "Final Cut", erzählte in
einem Interview mit Sci-Fi Wire, dass er die Idee zu seinem Regie-Debüt hatte, während er seinen
Studenten-Film schnitt, die mit einem Oscar nominierte Dokumentation "Grand Theater: A Tale of
Beirut".
"Während ich meine Dokumentation schnitt, wurde mir klar, dass der Mythos der Objektivität in
Dokumentationen wirklich nur ein Mythos ist", sagte Naïm. "Dokumentationen bekommen immer einen gewissen
Stil und man trifft Entscheidungen. Am Ende manipuliert man sie und macht ein Drama aus dem Leben anderer
Menschen."
Dieser Gedanke führte zu Naïms Drehbuch. Darin untersucht er die Art und Weise, wie Erinnerungen mit Medien
und Technologie zusammenspielen, eine Idee, die den Filmstars Robin Williams, Jim Caviezel und Mira Sorvino
gefiel. "Final Cut" ist ein Science-Fiction-Drama über einen Mann (Robin Williams), der die
Erinnerungen eines Mannes wie einen Film schneidet, die man von einem implantierten Chip hat.
Caviezel sagte in einem anderen Interview, dass die Story ihn so sehr fesselte, dass er beschloss, an dem Film
mitzuwirken. "Als junger Mensch einen Film wie diesen zu schreiben und zu drehen und die Themen des Filmes -
das Alles ist sehr komplex. Ich weiß, warum Robin Williams den Film sofort mochte", sagte Caviezel.
"Ich hatte eigentlich nicht vor, nach 'The Passion of the Christ' gleich wieder etwas zu drehen, aber das
musste ich einfach tun."
Der Film spielt laut Naïm in "einer imaginären Gegenwart". Er sagte, dass ihm der Film die
Gelegenheit gab, Fragen zu stellen, die ihn über die Rolle der Medien in der heutigen Zeit
beschäftigten. "Ich glaube, Kino, Filme und das Fernsehen sind zu unserem massenkulturellen
Gedächtnis geworden," sagte er. "Unser Gruppengedächtnis ist nun eng mit diesen visuellen
Erinnerungen verbunden, die selbst sehr manipulativ sind. Filme ähneln viel mehr der Art und Weise, wie wir
uns erinnern, als wie wir unser Leben leben. Dabei fragt man sich, warum das Kino so mächtig ist und was
die Gefahren für unsere Kultur sind, wenn sie von manipulativen visuellen Künsten beherrscht wird, die
ich selbst liebe. Ich bin nicht gegen sie. Aber es lohnt sich, diese Fragen zu stellen."
Während "Final Cut" viele Fragen stellt, muss Naïm zugeben, dass er nur einige Antworten
hat. "Ich weiß es einfach nicht, deshalb stelle ich diese Fragen", sagte er. "Ich bin
neugierig. Ich kenne die Antworten nicht. Ich fange gerade erst an. Ich fand es lustig. Als ich den Film fertig
stellte, sagte ich, dass ich diesen Film eigentlich erst mit 60 hätte drehen sollen. Nicht jetzt. Ich
würde ihn sehr gern noch einmal drehen, wenn ich 60 bin, und ich bin sicher, dass es ein ganz anderer Film
werden würde. Aber er basiert eher auf meiner Neugier über das Leben und Filme, als auf meinem eigenen
Wissen oder auf meiner Fähigkeit, etwas zu diesem Thema zu sagen."
"Final Cut" startete am 15. Oktober in den amerikanischen Kinos.
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"Battlestar Galactica" und Ron Moore.
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Ron Moore möchte die Fans im englischen Magazin Dreamwatch ein bisschen aufklären, was in den ersten
Folgen ungefähr passiert.
Man wird vorerst mit den Charakteren vertraut gemacht, die Story wird erweitert und auf dem aufgebaut, was in den
Miniserien zu sehen war. Adama und Roslyn werden im Laufe der Geschichte kooperieren und Starbuck und Apollo,
Starbuck und Baltar und ein paar andere Charaktere werden sich kennen lernen. Helo, der auf dem Planeten Caprica
abgestürzt ist, soll nun laut Moore auch wieder vorkommen.
Eine weitere wichtige Information: Richard Hatch wird als Tom Zarek ein Gaststar bei den Miniserien, sowie bei
der ersten Episode.
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"Stargate": Requisiten zu ersteigern.
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Das Online-Portal stargateprobs.com wird über Ebay
Utensilien von "Stargate" versteigern - und das nicht zum ersten Mal. Ab 29.10.04 ist es soweit:
Nach US-Zeit startet die Auktion um 18 Uhr - in Deutschland entsprechend 9 Stunden später. Gegenstände
wie die Taschenlampe aus "Small Victories" oder eine Tollanerwaffe aus "Between tro fires"
kommen unter den virtuellen Hammer. Bei Fans wird dies sicher ein Erfolg. Ob diese Methode auch für deutsche
Fernsehsender Sinn machen würde?
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Ein Erlebnisbericht des 19. Buchmesse-Convents in Dreieich-Buchschlag
Zu Frankfurt gehört die Buchmesse. Zur Buchmesse gehört der Buchmesse-Convent. Wie? Nicht
"Convention"? Und "der" anstatt "die"? Neue Hasen wundern sich, die alten wissen es schon
längst: Der Convent ist in Deutschland schon wesentlich länger beheimatet als die
Convention. Manch ein elitärer Fan unterscheidet zwischen einem anspruchsvollen Convent und
einer kaugummifarbenen Media-Convention. Sollen sie die Zusammenkunft vieler
Gleichgesinnter nennen, wie sie es mögen. Im Prinzip ist es wurscht und darum bleiben wir
bei dem Begriff "BuCon". Der BuCon.
19 mal Buch, 19 mal Con
Der BuCon fand am 9. Oktober bereits zum 19. Mal statt. Das ist eine enorme Zahl, die manch
andere Convention erst noch erreichen muss, aber das spricht auch durchaus für die
Veranstaltung. Sie ist mit 250 Besuchern durchaus übersichtlich, dafür mit parallel
laufenden Veranstaltungspunkten sowie einem recht großen Bühnensaal, der mit Verlagen aller
Art vollgepfropft ist, auf dem inhaltlichen Gebiet exzellent bestückt.
Die Bastei-Hausmesse
Der BuCon ist der Ort, an dem Bastei seine Heftroman-Autoren versammelt, neue Serien
und/oder Projekte ankündigt, die Einstellung alter erläutert und für all das insgesamt drei
Stunden am Stück im laufenden Programm einnimmt. Wer sich das nicht ansehen möchte, muss
das nicht. Viele sind es aber nicht, die auf diesen Programmpunkt verzichten, denn
traditionell erinnert das Bastei-Meeting immer an die erste Vorlesung nach den
Semesterferien. Voll! Bis auf die letzte Fensterbank. Auch in diesem Jahr war das nicht
anders. Ein neues Pulp-Magazin wurde unter anderem vorgestellt und Freiexemplare großzügig
verteilt. Die Einstellung von "Bad Earth" thematisiert - eine Heftromanserie, die mit sehr
viel PR und unter anderem einer Verlosung im Corona Magazine seinerzeit gestartet war.
Eine gute Mischung
Böse Zungen behaupten ja, den BuCon würden mehr Autoren als Leser besuchen. Ganz richtig
mag das nicht sein, dieses Gerücht birgt aber auf jeden Fall eine gewisse Wahrheit in sich.
Es sind viele Autoren vor Ort. Monika Felten gehörte diesmal nicht dazu. Die momentan von
ihrem neuen Verlag Piper sehr gehypte Fantasy-Autorin gehörte allerdings auf den letzten
beiden Veranstaltungen zum Publikum. Auch Andreas Eschbach, der für seinen Roman "Das
Letzte seiner Art" den abends verliehenen "Phantastik-Award" unserer Partnerseite
www.phantastik-news.de erhielt,
glänzte durch Abwesenheit - war allerdings in der Vergangenheit durchaus Gast des BuCon
gewesen. Ansonsten waren allerdings neben den erwähnten Heftromanautoren viele weitere
Schriftsteller, Autoren und Schreiberlinge vor Ort. Manche kannte man, manche wird man noch
kennen lernen. Eine Autorin, die ihr Können bei eBay feilbot, war ebenso vor Ort wie
zahlreiche Kurzgeschichten-Verfasser, die ihre Werke in verschiedenen Anthologien
veröffentlicht haben. Eine dieser Anthologien heißt "Schlag 13!", ist im BeJot-Verlag
erschienen, und umfasst 38 der 39 Gewinnergeschichten unseres Kurzgeschichtenwettbewerbs
aus dem damaligen Corona Newsletter. Einer der dort veröffentlichten Autoren heißt Markus
K. Korb und auch er erhielt abends einen "Phantastik-Award" für die beste Kurzgeschichte.
Die ist zwar nicht in "Schlag 13!" vorhanden, dafür ist die hier veröffentlichte Geschichte
"Fischaugen im Dämmerlicht" nicht weniger gut geraten.
Autor sucht Verlag, Verlag sucht Autor
Mini- und Klein- und Eigenverlage bilden die Mehrheit auf dieser sehr authentischen
Veranstaltung. Viele bieten ihre Werke feil und veranstalten Lesungen, manch ein Verlag
sucht aber auch nach neuen Gesichtern mit guter Federführung. Im Gespräch an den
zahlreichen Ständen erfährt man so manch interessante Einzelheit. Was das Drucken "on
demand" kosten kann und welche Unterschiede es bei welchen Druckereien gibt. Welche Verlage
Autorenhonorare bezahlen. Welche anderen Storywettbewerbe es gibt, an denen hoffnungsfrohe
Jungautoren teilnehmen können, und welche Verlage junge Talente besonders fördern.
Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
Diese Gruppe von nicht ganz 300 Menschen ist bei weitem nicht so elitär, wie sie gerne
anderen Orts genannt wird. Natürlich gibt es "Typen" unter den Besuchern, wie es sie halt
auch auf den größeren "Media-Conventions" gibt. Der eine hat die Nase in den Wolken sitzen,
der andere bräuchte seit drei Monaten mal eine Dusche und der dritte ist von seinem Buch,
seinem Hobby, seiner Welt so begeistert, dass er über nichts anderes erzählen kann.
Liebenswert sind sie dennoch. Und das ist der BuCon auch. Die Veranstaltung strotzt vor
interessanten Programmpunkten, interessanten Büchern und interessanten Menschen und ist mit
8,- Euro Eintritt wohltuend günstig.
Ein Ort zum Wohlfühlen
Der nächste Buchmesse-Convent findet am 22. Oktober 2005 statt. Wieder an bewährter Stätte
und wieder mit interessanten Programmpunkten. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden,
sofern Sie nicht den BuCon-Newsletter auf der Veranstaltungs-Website abonnieren möchten.
In unserem Forum können Sie sich außerdem einige der Fotos ansehen, die wir auf der
Veranstaltung geknipst haben. Ergänzend zu diesem Artikel können diese Bilder sicherlich
weitere Eindrücke vermitteln.
Vielleicht bis nächstes Jahr in Dreieich-Buchschlag!
Informationen zum Thema:
http://www.buchmessecon.de - Die Website zur Veranstaltung
http://www.storyolympiade.de - Ein weiterer herausragender Kurzgeschichtenwettbewerb
http://www.phantastik-news.de - Der Initiator des alljährlich vergebenen "Phantastik Awards"
Shopping-Tipps zum Thema:
"Schlag 13!" - Anthologie: 38 Science-Fiction-, Fantasy-, Fantastik-Geschichten zum Preis von 13,50 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
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2355-2357: "Deny thy Father" by Jeff Mariotte
Beginnend im Jahr 2355 erzählt der Roman in drei Teilen die Geschichte von Kyle Riker und
dem ihm entfremdeten Sohn Will. Während Will sein Studium an der Sternenflottenakademie
abschließt und seine ersten Missionen auf der U.S.S. Pegasus unter Captain Pressman erlebt,
wird Kyles Leben durch Ereignisse aus seiner Vergangenheit bedroht.
Vor zwei Jahren überlebte Kyle Riker als Einziger den erbarmungslosen Angriff der Tholianer
auf Starbase 311. Obwohl die körperlichen Wunden lange geheilt sind, leidet er immer noch
an Alpträumen. Erst seit kurzer Zeit arbeitet er wieder als ziviler Berater für die
Sternenflotte.
Als ein Anschlag auf sein Leben verübt wird, dem er nur knapp entkommt, kehren die
Erinnerungen an Starbase 311 und Halluzinationen vermehrt zurück. Kurz darauf werden
Anschuldigungen gegen ihn erhoben, die ihm unterstellen, bei dem Überfall auf Starbase 311
mit den Tholianern kollaboriert zu haben. Nach Einleitung einer Untersuchung kommt es zu
einem weiteren Mordversuch an Kyle, und es wird deutlich, dass Unbekannte mit großem
Einfluss innerhalb der Sternenflotte in die Angelegenheit verwickelt sind. Kyle sieht sich
gezwungen, die Erde zu verlassen und so dem unmittelbaren Einfluss der Sternenflotte zu
entrinnen. Er will untertauchen, um aus der Ferne mit der Suche nach den unbekannten
Widersachern beginnen zu können.
Währenddessen beginnt für Will Riker sein zweites Studienjahr an der Akademie der
Sternenflotte. Will erlebt sowohl Schwierigkeiten als auch Erfolge und sammelt erste
Erfahrungen in Herzensangelegenheiten. Letztendlich erhält er den gewünschten Abschluss und
begibt sich zu seinen ersten Missionen an Bord der U.S.S. Pegasus.
Jeff Mariotte erzählt genau genommen zwei Geschichten, zwischen denen keine wirkliche
Verbindung besteht. Obwohl der Autor in letzter Minute versucht, eine Verbindung zu
schaffen, gelingt dies nicht. Der Leser springt ständig zwischen zwei verschiedenen
Geschichten hin und her.
Es wird angedeutet, dass die unbekannten Verschwörer Will nach dem Leben trachten werden,
sollten sie Kyle nicht habhaft werden können. Hat der Leser aber die Entfremdung von Vater
und Sohn vor Augen, als Resultat derer beide keinerlei Kontakt zueinander pflegen,
erscheint dieses Handlungsmotiv nicht nachvollziehbar. Zusätzlich werden die im Laufe der
Geschichte aufgebauten Erwartungen bezüglich der Identität und den Motiven der Verschwörer
nicht erfüllt und die Auflösung des Rätsels fällt eher enttäuschend aus.
Was den Roman trotzdem lesenswert macht, ist einmal die ausführlich geschilderte Zeit Kyles
im Exil auf dem Planeten Hazimot. Kyle kann sich dort abseits der Intrigen gegen ihn ein
neues Leben aufbauen und wieder sein inneres Gleichgewicht finden. Das wahre Highlight des
Romans sind jedoch Will Rikers Erlebnisse an der Akademie. Einige Lacher garantiert dabei
das städtische Überlebenstraining seiner Gruppe von Mitstudenten inmitten von San Francisco.
Trotz der genannten Mängel ist "Deny thy Father" damit ein durchaus lesenswerter Roman.
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"Deny Thy Father (Star Trek: The Lost Era 2355-2357)" - Buch zum Preis von 6,49 EUR
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Man nehme ein paar nur oberflächlich zu charakterisierende Menschen, setze diese in eine
schöne Einöde und gebe einen Psychopathen oder ein übernatürliches Monster hinzu - fertig
ist der Slasher-Film, ein alles andere als originelles Gericht. Veredelt man die Portion
allerdings noch mit einer gehörigen Prise Humor, einem guten Schuss Atmosphäre und wirklich
gelungen besetzten Darstellern, hat man den feuchten Traum von Horror-Fans und Cineasten
gleichermaßen geschaffen. "Dead End" ist genau das: traumhaft.
Es ist der Heilige Abend. Kaum jemand ist nach Einbruch der Dunkelheit noch auf den Straßen
unterwegs. Nur ein vollbepacktes Auto schlängelt sich schon seit Stunden über den
verwaisten Highway, der Fahrer - Frank Harrington - ist auf dem Weg zu seiner
Schwiegermutter. Mit dabei sind seine Frau Laura, seine Kinder Marion und Brad, sowie
Marions Freund Richard. Sie alle, das macht schon die Anfangssequenz des Filmes deutlich,
könnten sich weit Besseres vorstellen, als diesen Abend in dieser Gesellschaft und noch
dazu auf der Autobahn zu verbringen. Die Fahrt dauert an, und Frank Harrington begeht den
Fehler seines Lebens ...
Vielleicht hätte man Frank mal sagen sollen, dass er die männliche Hauptrolle in einem
Horrorfilm spielt. Dann hätte er es sich wohl zwei Mal überlegt, den ermüdenden Highway
zugunsten der Bundesstraße durch den düsteren Wald zu verlassen. Aber der bereits 2002
abgedehte "Dead End" ist nun einmal ein Horrorstreifen, und was als Folge dieses
Straßenwechsels passiert, kann sich wohl jeder vorstellen: Die mysteriöse Anhalterin auf
vollkommen menschenleerer Strecke, die sich nicht einmal an ihren Namen erinnern kann; der
unheimliche Leichenwagen, der ihnen gelegentlich entgegen kommt ... der body count kann
beginnen.
Nein, neu ist das wirklich nicht, was die französischen Film-Novizen Jean-Baptiste Andrea
und Fabrice Canepa hier als ihre erste Arbeit präsentieren - doch äußerst ansprechend
umgesetzt. Slasher-Filme gibt es wie Sand am Meer. Ob John Carpenter mit "Halloween",
Wes Craven mit der "Nightmare on Elm-Street"-Reihe oder etwa Sean S. Cunningham mit
"Friday the 13th" - das Grundmuster des Plots ist immer gleich: Man nehme eine
Handvoll Personen, gebe einen Psychopathen/übernatürlichen Widersacher dazu, und fertig ist
das Blutbad. Mit Filmen wie "I know what you did last summer", "Urban Legends"
und vor allem der "Scream"-Trilogie hauchte Hollywood dem alteingesessenen Subgenre
des Horrors in den vergangenen Jahren neues Leben ein. Diese jüngeren Produktionen versahen
die durch standardisierte Handlungsabläufe und stereotype Figurenkonstellationen schon
beinahe austauschbar gewordenen Streifen vermehrt mit Humor, was das überwiegend
jugendliche Publikum dankbar annahm. "Dead End", so banal (man könnte auch sagen:
genrebewusst) der Film in seiner Grundform auch sein mag, greift diese Entwicklung auf und
führt sie kongenial fort.
Andrea und Canepa, die auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnen, gelingt ein
erstaunlicher Spagat zwischen klassischen und sehr effektvoll eingesetzten Horrorelementen
und den Grundtopoi einer, zugegebenermaßen äußerst schwarzen Komödie. Dabei liegt die
Effektivität der Narration bei "Dead End" primär im setting begründet. Die scheinbar
unendliche Landstraße, auf der sich die Harringtons in dieser Nacht verirren, hat in ihrer
Auswegslosigkeit schon fast kafkaeske Züge: Straßenschilder, die eine nächste Ortschaft
ankündigen, sind zwar en masse vorhanden und suggerieren den Protagonisten die Illusion des
Fortkommens, doch am Ende steht doch immer wieder der Ausgangspunkt; die Landstraße als
Möbiusschleife. Und der schwarze Leichenwagen, der die stetig weiter dezimierte Reisegruppe
immer wieder kommentar- und nahezu geräuschlos passiert, nachdem der Spuk ein erneutes
Opfer gefunden hat. Bote einer anderen, noch irrealeren Wirklichkeit.
"Dead End" gilt noch immer als Geheimtipp, was abermals beweist, dass die Welt
schlecht ist. Zwar brilliert die internationale Koproduktion schon seit Jahren auf
verschiedenen Festivals (darunter das Fantasy Filmfest und das vorzügliche Wiesbadener
Exground), doch bleibt eine kommerzielle Verwertung im Mainstream-Kino nach wie vor aus.
Schade, denn der mit Ray Wise und Alexandra Holden überaus gut besetzte und sehr
stimmungsvoll inszenierte Grusel-Trip hätte, wie etwa schon "Cube", durchaus das
Zeug, um den Sprung vom Programm- ins Multiplexkino zu schaffen. Vielleicht erreicht er auf
DVD ja endlich sein Publikum. Diese verzichtet zwar undankbarer Weise auf jegliche Extras
(was bei einer unverdient zur no-name-Produktion abgestempelten Geschichte aber nicht
weiter verwundert), kann jedoch immerhin mit der englischen und der deutschen Tonspur
aufwarten. Auch nicht selbstverständlich, leider.
Darstellerisch ist an "Dead End" ebenfalls nichts auszusetzen. Alexandra Holden hat
nicht zuletzt im Season-Opener der zweiten "Six Feet Under"-Staffel bereits
Todeserfahrung (ähem) sammeln können, doch besonders Ray Wises Darstellung des
leidgeplagten und dennoch unverzagten Familienvaters ist eine Augenweide, nicht zuletzt
weil sie doch stark an seine Rolle als Leland Palmer in David Lynchs "Twin
Peaks"-Universum erinnert. Ob es da noch als Zufall durchgeht, dass die Autoren Frank
Harringtons Ehefrau den Namen Laura verpasst haben? Man darf zweifeln.
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"Dead End" - DVD zum Preis von 14,99 EUR
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Der Steuermann der Enterprise NX-01 heißt Travis Mayweather und wird von Anthony
Montgomery aus Indiana dargestellt. Wir hatten die Gelegenheit, ihm einige Fragen zu
stellen.
Corona Magazine: Wie sah dein Leben vor "Enterprise" aus? Hattest du bereits
Kontakt zum "Star Trek"-Universum?
Anthony Montgomery: Das Leben eines Schauspielers geht wie auf einer Achterbahn auf und ab.
Es gab Tage, an denen ich nichts zu essen hatte. Das Leben auf der Straße ist hart und wir
sind eine stolze Familie. Also habe ich einfach weitergemacht und bin weiter zum
Vorsprechen gegangen. Vor sechs Jahren hatte ich ein Vorsprechen für "Voyager" und
dadurch habe ich überhaupt Ron Summer im Besetzungsbüro kennen gelernt. Anderthalb Jahre
später sprach ich erneut vor. Es ging um eine Übertragung, die Tuvok von seinem Sohn erhält.
Es ging um eine Episode, die ich nicht kenne, und in der erhält er eine Nachricht von
seinem Sohn. Dieser Sohn wäre ich gewesen. Ich habe die Rolle Gott sei Dank nicht bekommen,
denn sonst hätten sie mich nicht für Travis genommen.
Wie war es mit all den Regisseuren zu arbeiten, die in den älteren "Star
Trek"-Serien zum Cast gehörten?
Es war unglaublich, ich habe sehr viel von ihnen allen gelernt. Mit Levar Burton
zusammenzuarbeiten, der einfach - Levar war. Ich habe so viel von ihm gelernt, er ist eine
unglaubliche Person und wahnsinnig intelligent. Wir haben schon zu ihm gesagt: "Mensch
Levar, sei ab und an mal ein wenig dümmer! Entspann dich einfach." Es macht einfach Spaß
mit ihnen allen. Sie geben einem so viel von sich wie sie können, und haben versucht, uns
vorzubereiten. Einmal kam Michael Dorn zu mir, ein anderes Mal Roxann Dawson. Sie haben mir
versucht zu erklären, was da auf mich zukommt und auf was ich mich da eingelassen habe.
Aber ehrlich gesagt, habe ich das erst begriffen, als ich bereits mittendrin war. Sie
konnten mich auf das alles hier gar nicht vorbereiten. Ich habe trotzdem versucht, soviel
wie möglich von jedem Einzelnen zu lernen, um meine Reise in das alles besser zu begreifen.
Ein Fan meinte zu mir, dass dich die "Classic"-Serie zur Schauspielerei inspiriert
hat?
Ich kann mich gut daran erinnern, die originale "Star Trek"-Serie gesehen zu haben.
Der Ku-Klux-Klan wurde 30 Minuten östlich von da, wo ich aufgewachsen bin, gegründet. All
das Hässliche und das Negative, das diese Typen repräsentieren, habe ich jeden Tag aufs Neue
erlebt. Als Kind hast du keine Ahnung, wie du damit umgehen sollst. Für mich war es
wirklich eine Inspiration, nach Hause zu gehen und diese schwarze Frau im Fernsehen zu
sehen. Niemand um sie herum nannte sie bei all den Namen, die ich mir jeden Tag anhören
musste. Ich wurde von ihr inspiriert. Ich wollte aber deshalb kein Schauspieler werden. Das
kam erst Jahre später und hatte damit nichts zu tun. Sie inspirierte mich dazu, mein Leben
positiv anzugehen, trotz allem. Denn als ich verstand, was die Botschaft von "Star
Trek" war, dass wir nämlich alle gleich sind - egal, welche Hautfarbe jemand hat und
egal, ob seine Ohren spitz sind, man grün ist oder was auch immer, da habe ich kapiert,
dass ich etwas mit meinem Leben anfangen konnte. Nichelle wusste bis vor kurzem nichts
davon, dass sie einen solchen Eindruck in meinem Leben hinterlassen hatte. Von ihr wurde
ich inspiriert. Nicht dazu, ein Schauspieler zu werden, sondern zu leben. Und das ist ein
großer Unterschied.
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7. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
|
Corona Magazine #130
Vorwort: Feedback zur Absetzung von "Anke Late Night"
Hallo. Danke Anke und Tschüß. Ok, das wars. Auch ein kleineres Studio konnte daran nichts ändern:
Man kauft Ihr den Late Nighter nicht ab. Und nun ist Schluss mit Lustig.
Wer jedoch glaubt das SAT1 den freiwerdenden Sendeplatz für SF- und oder Fantasy-Serien nutzen wird, der wird
sehr schnell eines besseren belehrt. Klar, schön wäre mehr von diesem Genre schon. Machen wir uns jedoch
nichts vor: Die Gemeinde, die so etwas gut heißt, schwindet (seufz).
Somit werden wir uns noch mehr von Billig-Selbstproduziertem gegenübersehen. Zu vermuten ist, dass SAT1 an
diesem Sendeplatz Wiederholungen der Comedy-Schiene einschiebt. Kostet nix! :-(
So bleibt mir nichts anderes übrig als auch weiterhin in die unendlichen Weiten meines Fernsehers zu starren
und auf bessere Zeiten zu hoffen. Die aktuelle TV-Vorschau des Corona spricht Bände (doppelseufz).
- Guido Schumann
Corona Magazine #130
Vorwort: Feedback zur Absetzung von "Anke Late Night"
Ich finde es unendlich schade, dass Anke abgesetzt wird. Aber dass um diese Zeit Comedy läuft finde ich
wichtig! Wenn man Geballer und/oder Horror um diese Zeit will, muss man nur umschalten, aber gute Comedy ist
seltener.
Wie wäre es z.B mit neuen Southpark Folgen? Oder wieso wurde am Samstag Abend um 1:00 Mad-TV abgesetzt? Es
sind die kleinen Dinge auf die man sich am Wochenende freut. Comedy gehört dazu.
- Robin Hubacher
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8. TV-Vorschau
(23. Oktober - 05. November 2004)
|
| Colorcode: |
PayTV |
Österreich |
Schweiz |
Samstag, 23. Oktober 2004 |
| 14.40 Uhr |
SeaQuest
Das Verbrechen in der Alpha-Basis |
2x18 |
ATV+ |
Wdh |
| 15.30 Uhr |
Andromeda
Abgrund zur Hölle |
4x01 |
ATV+ |
1st |
| 15.15 Uhr |
Rückkehr in die verlorene Welt
Die Entdecker des afrikanischen Hochplateaus mit den Dinos kehren dorthin zurück um ehrgeizige Ölsucher abzuhalten. |
CA
1992 |
RTL II |
Wdh |
| 15.30 Uhr |
The Time Machine
Nach H. G. Wells. Ein Wissenschaftler baut eine Zeitmaschine, um seine Freundin vor dem Tod zu retten. Das funktioniert nicht wirklich und er findet sich in der Zukunft wieder. |
US
2002 |
RTL II |
Wdh |
| 16.05 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Sirenengesang |
5x04 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.20 Uhr |
Farscape - Verschollen im All
Ich, E.T. und die anderen |
1x02 |
ATV+ |
Wdh |
| 17.10 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
In anderen Umständen |
1x15 |
ATV+ |
Wdh |
| 17.30 Uhr |
Star Trek - Raumschiff Voyager
Endspiel - Teil 1 |
7x25 |
Sat 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Blink - Tödliche Augenblicke
Nach einer Augen-OP glaubt eine Ex-Blinde, einen Mörder gesehen zu haben. Die Polizei glaubt ihr nicht wirklich. Aber nachdem man Leichen findet, sieht das anders aus. |
US
1994 |
RTL II |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Beverly Hills Cop III
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Diesmal im Vergnügungspark. |
US
1994 |
Pro 7 |
Wdh |
| 21.15 Uhr |
James Bond - Der Morgen stirbt nie
Um seine Zuschauerraten zu steigern, will ein böser Medien-Mogul den dritten Weltkrieg auslösen. James Bond, dieses Mal von Pierce Brosnan verkörpert, will selbiges verhindern. |
UK/US
1997 |
ORF 1 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Nick Knight - Der Vampircop
Schwarze Sonne |
1x01 |
Tele 5 |
Wdh |
| 23.10 Uhr |
The Hunger
Die Zuflucht |
2x01 |
Tele 5 |
1st |
| 22.15 Uhr |
Bloody Marie - Eine Frau mit Biss
Vampirin Marie beißt nur böse Menschen. Leider kann sie nach dem Snack mit dem Mafiaboss nicht das Essen wegräumen und muss nun ihn und seine ebenfalls in Vampire verwandelten Gehilfen jagen. |
US
1992 |
Pro7 |
Wdh |
| 22.20 Uhr |
True Lies - Wahre Lügen
Arnold Schwarzenegger als Geheimagent. So geheim, dass selbst seine Familie nichts von seiner Arbeit weiß. Dann kommen Terroristen, Möchtegernlover und Atombomben ins Spiel. |
US/DE
1994 |
Pro7 |
Wdh |
| 22.25 Uhr |
Con Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige, der die Flucht noch verhindern kann. |
US
1997 |
RTL II |
Wdh |
| 23.05 Uhr |
Demolition Man
Sylvester Stallone ist der Demolition Man, ein Cop, der aufgrund seiner 'Erst schießen, dann an die Regeln denken'-Mentalität zu Haft in einem Eisblock verurteilt wird. In der Zukunft wird einer seiner Erzgegner aufgetaut, und er ist der Einzige, der sich mit dem Bösewicht messen kann. |
UK
1993 |
ORF 1 |
Wdh |
| 01.05 Uhr |
Beverly Hills Cop III
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Diesmal im Vergnügunspark. |
US
1994 |
Pro 7 |
Wdh |
|
Sonntag, 24. Oktober 2004 |
| 10.45 Uhr |
Kampfstern Galactica 3 - Das Ende einer Odyssee
Die Galactica hat endlich die Erde entdeckt. Doch die Zylonen sind ihnen eng auf den Fersen. |
US
1980 |
rtl |
Wdh |
| 13.00 Uhr |
Odyssey 5
Der Stein |
1x20 |
Sat 1 |
1st |
| 15.20 Uhr |
Beastmaster - Herr der Wildnis
Der Fluch |
3x12 |
Pro 7 |
1st |
| 15.10 Uhr |
Star Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott. |
US
1989 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 15.15 Uhr |
Mars Attacks!
Die Marsianer greifen die Erde mit ihren fliegenden Untertassen und bunten Todesstrahlern an. Und sie sind beinahe unaufhaltbar, da manche Menschen überzeugt sind, dass sie in friedlicher Absicht kommen. |
US
1996 |
ORF 1 |
Wdh |
| 16.00 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Badda-Bing, Badda-Bang |
7x15 |
Sat 1 |
Wdh |
| 16.10 Uhr |
Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Kleopatra |
2x15 |
Pro 7 |
Wdh |
| 17.00 Uhr |
Star Trek - Raumschiff Voyager
Endspiel - Teil 2 |
7x26 |
Sat 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Das fünfte Element
Bruce Willis als Taxifahrer in der Zukunft, der das Überwesen Milla Jovovich rettet, die wiederum das ganze Universum retten kann. |
FR/US
2001 |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
12 Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört. |
US
1995 |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.00 Uhr |
Ausnahmezustand
Denzel Washington versucht als FBI-Agent Bombenattentate aufzuklären. Nachdem herauskommt, dass es fundamentalistische Terroristen sind, wird in New York das Kriegsrecht verhängt, und Bruce Willis als General versucht, das auszunutzen. |
US
1998 |
ORF 1 |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Scary Legends - Ich weiß, dass du morgen sterben wirst
Ein paar Jugendliche erzählen sich im Wald urbane Mythen. |
US
1997 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.00 Uhr |
Ausnahmezustand
Denzel Washington versucht als FBI-Agent Bombenattentate aufzuklären. Nachdem herauskommt, dass es fundamentalistische Terroristen sind, wird in New York das Kriegsrecht verhängt, und Bruce Willis als General versucht, das auszunutzen. |
US
1998 |
VOX |
Wdh |
| 22.55 Uhr |
True Lies - Wahre Lügen
Arnold Schwarzenegger als Geheimagent. So geheim, dass selbst seine Familie nichts von seiner Arbeit weiß. Dann kommen Terroristen, Möchtegernlover und Atombomben ins Spiel. |
US/DE
1994 |
Pro7 |
Wdh |
|
Montag, 25. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Auf der Flucht |
1x09 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Frau seiner Träume |
1x11 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Star Trek - Der erste Kontakt
Picard und Co. versuchen die Borg davon abzuhalten, die Vergangenheit zu assimilieren. |
US
1996 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Der Schakal
Bruce Willis als Top-Attentäter, der von Richard Gere als Ex-IRA Mitglied verfolgt wird, um ihn von seinem Attentat abzuhalten. |
US/UK
1997 |
ATV+ |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Nackte Wahrheit |
1x16 |
VOX |
Wdh |
| 22.25 Uhr |
Total Recall - Die totale Erinnerung
Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und er wird daraufhin verfolgt. |
US
1990 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Der zweite Körper |
3x07 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
24
06.00 bis 08.00 Uhr |
1x07, 1x08 |
SF 2 |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
CSI: Miami
Der Beißer |
1x21 |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.40 Uhr |
Seven Days - Das Tor zur Zeit
Parker außer Atem |
3x06 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 00.20 Uhr |
Being John Malkovich
Ein Marionettenspieler entdeckt einen Geheimgang in den Kopf der Schauspielers John Malkovich |
US
1999 |
ORF 2 |
Wdh |
| 00.40 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Der kalte Tod |
1x05 |
Kabel 1 |
Wdh |
|
Dienstag 26. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Spiel mit dem Feuer |
1x10 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der große Abschied |
1x12 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis |
2x12 |
VOX |
1st |
| 23.05 Uhr |
Millennium
Die Kinder von Broken Bow |
2x07 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 23.45 Uhr |
C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Kinderspiele |
4x10 |
SF 1 |
1st |
| 00.30 Uhr |
CSI: Miami
Nackte Wahrheit |
1x16 |
VOX |
Wdh |
|
Mittwoch, 27. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Das Bombenkommando |
1x11 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Duplikat |
1x13 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Schnappt Shorty
John Travolta als Geldeintreiber wird nach L.A. geschickt, um Geld von einem Produzenten einzutreiben. Er möchte aber lieber selbst einen Film drehen. |
US
1995 |
ATV+ |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Zum Sterben schön |
4x08 |
VOX |
1st |
| 22.10 Uhr |
Profiler
Der Madonnenmörder |
4x07 |
VOX |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast
Ein paar Teenager überfahren jemanden und lassen die Leiche verschwinden. Bald werden sie aber von jemandem verfolgt. |
US
1997 |
Pro 7 |
Wdh |
| 23.05 Uhr |
Poltergeist
Der Flaschengeist |
4x09 |
VOX |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Eis - Wenn die Welt erfriert
Ein Meteorit sorgt für eine Eiszeit auf der Nordhalbkugel. Also auf zum U-Boot nach Süden. |
US
2001 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 00.10 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Zum Sterben schön |
4x08 |
VOX |
Wdh |
| 02.50 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis |
2x12 |
VOX |
Wdh |
|
Donnerstag, 28. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
In der Todeszelle |
1x12 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Planet Angel One |
1x14 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Der magische Bogen |
2x18 |
tele5 |
Wdh |
| 21.10 Uhr |
Poltergeist
Das zweite Gesicht |
2x17 |
tele5 |
Wdh |
| 23.50 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die tiefhängende Ampel |
1x08 |
ORF 1 |
Wdh |
| 01.05 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Spuren im Netz |
1x18 |
ORF 1 |
Wdh |
|
Freitag, 29. Oktober 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Auf hoher See |
1x13 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
11001001 |
1x15 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Die Piratenbraut
Piratin versucht Piratenschatz zu finden. Andere wollen das auch. |
US/FR
1995 |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Im Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden. |
US
2001 |
VOX |
1st |
| 21.40 Uhr |
Alias
Zeiträtsel |
1x08 |
ATV+ |
Wdh |
| 21.55 Uhr |
Shocker
Ein Seher bringt einen Mörder auf den elektrischen Stuhl. Dieser kommt aber zurück und nistet sich in Elektrogeräten ein. |
US
1989 |
13th Street |
Wdh |
| 22.00 Uhr |
Das schwarze Loch
Die Mannschaft eines Forschungschiffes findet am Rande eines schwarzen Loches ein lange verschollenes Raumschiff. Auf diesem Raumschiff lebt ein ebenso lange verschollener, brillianter als auch wahnsinniger Wissenschaftler. |
US
1979 |
Sci Fi |
Wdh |
| 22.20 Uhr |
The Frighteners - Herr der Geister
Michael J. Fox hat nach dem Tod seiner Frau die Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen. Diese nutzt er, um als Geisterjäger Geld zu verdienen. Doch bald hat er es mit dem Geist eines Killers zu tun. |
NZ/US
1996 |
RTL II |
Wdh |
| 23.40 Uhr |
God's Army - Die letzte Schlacht
Christopher Walken als Erzengel Gabriel, der seine eigene Rebellion gegen Gott startet, und dabei die Seele eines Mörders braucht. Ein Ex-Priester und Jetzt-Cop versucht das zu verhindern. |
US
1995 |
13th Street |
Wdh |
| 00.25 Uhr |
Alias
Zeiträtsel |
1x08 |
ATV+ |
Wdh |
| 00.30 Uhr |
The Frighteners - Herr der Geister
Michael J. Fox hat nach dem Tod seiner Frau die Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen. Diese nutzt er, um als Geisterjäger Geld zu verdienen. Doch bald hat er es mit dem Geist eines Killers zu tun. |
NZ/US
1996 |
RTL II |
Wdh |
|
Samstag, 30. Oktober 2004 |
| 11.25 Uhr |
Beastmaster - Das Auge des Braxus
Die Familie des Beastmasters wird gefangen genommen, um an ein magisches Amulett zu kommen. Natürlich versucht der Beastmaster alles, um sie zu retten. |
US
1995 |
RTL II |
Wdh |
| 14.40 Uhr |
SeaQuest
O'Neills Entlassung |
2x19 |
ATV+ |
Wdh |
| 15.00 Uhr |
Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (1)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Artreju und der kindlichen Kaiserin. |
CA
2001 |
RTL II |
Wdh |
| 15.30 Uhr |
Andromeda
Der Seher |
4x02 |
ATV+ |
Wdh |
| 16.05 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Superhelden |
5x05 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.15 Uhr |
Farscape - Verschollen im All
Das Leben soll nicht enden |
1x03 |
ATV+ |
Wdh |
| 16.50 Uhr |
Smallville
Verschollen - Teil 1 |
3x01 |
RTL |
1st |
| 17.10 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
Willkommen im Himmel |
1x16 |
ATV+ |
Wdh |
| 17.30 Uhr |
Enterprise
Das Urteil |
2x19 |
Sat 1 |
1st |
| 18.20 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Hexentaufe |
5x21 |
ORF 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Stop! Oder meine Mami schießt
Sylvester Stallone ist ein verdammt harter Cop. Aber die wirkliche Härte ist seine Mutter. |
US
1992 |
VOX |
Wdh |
| 20.40 Uhr |
Das Relikt
Ein Monster mordet im Naturkundemuseum. Ein Polizist und eine Biologin versuchen es aufzuhalten. |
US/UK
1997 |
13th Street |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Jeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch. |
DE/US
2001 |
Pro 7 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Nick Knight - Der Vampircop
Schwarze Sonne |
1x02 |
Tele 5 |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
Anatomie
Horror aus deutschen Landen. Franka Potente kommt bei ihrem Anatomiestudium einem Geheimbund mit grauseligen Praktiken auf die Spur. |
DE
2000 |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.10 Uhr |
The Hunger
Unter die Haut |
2x02 |
Tele 5 |
1st |
| 00.10 Uhr |
Der Hexenclub
Ein paar Schülerinnen interessieren sich für Hexerei. Deswegen werden sie gehänselt. Woraufhin sie mit Magie zurückschlagen. |
US
1996 |
Pro 7 |
Wdh |
| 00.20 Uhr |
Scream
Neve Campbell trifft zum ersten Mal auf den filmverrückten Messermörder mit der noch verrückteren Maske. |
US
1996 |
ORF 1 |
Wdh |
| 01.10 Uhr |
From Dusk Till Dawn
Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire. |
US/UK
1997 |
13th Street |
Wdh |
| 01.55 Uhr |
Jeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch. |
DE/US
2001 |
Pro 7 |
Wdh |
|
Sonntag, 31. Oktober 2004 |
| 10.30 Uhr |
Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (2)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Artreju und der kindlichen Kaiserin. |
CA
2001 |
RTL II |
Wdh |
| 11.05 Uhr |
Batman hält die Welt in Atem
Film aus der alten Batman-Serie mit Adam West. Gothams Superschurken haben sich zusammengetan, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Batman und Robin wollen das verhindern. |
US
1966 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 13.05 Uhr |
Beastmaster - Der Zeitspringer
Dieses Mal verschlägt es den Beastmaster in unsere Welt. |
US
1991 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 15.05 Uhr |
Batman
Batman im Kampf gegen den Joker. |
US
1989 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 15.30 Uhr |
Die Nebel von Avalon (1 und 2)
Nach Marion Zimmer Bradley. Die Artussage aus weiblicher, um nicht zu sagen feministischer, Sicht. |
CZ/DE
2001 |
ORF 1 |
Wdh |
| 16.00 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Unter den Waffen schweigen die Gesetze |
7x16 |
Sat 1 |
Wdh |
| 17.00 Uhr |
Enterprise
Horizon |
2x20 |
Sat 1 |
1st |
| 17.45 Uhr |
Batmans Rückkehr
Batman im Kampf gegen den Pinguin und Catwoman. |
US/UK
1992 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Ghostbusters
Dan Aykroyd und Bill Murray als Geisterjäger, die versuchen, das Öffnen eines Tors in eine andere Dimension zu verhindern. |
US
1984 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Vanilla Sky
Nach einem Autounfall ist für Tom Cruise nichts mehr so, wie es einmal war. |
US
2001 |
Pro 7 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Vanilla Sky
Nach einem Autounfall ist für Tom Cruise nichts mehr so, wie es einmal war. |
US
2001 |
ORF 1 |
1st |
| 23.00 Uhr |
Wes Craven präsentiert Dracula
Dracula wird im Jahre 2000 von ein paar Grabräubern aus seiner Gruft befreit. Und begibt sich sogleich auf die Jagd nach der Tochter von Van Helsing |
US
2000 |
Pro7 |
Wdh |
|
Montag, 01. November 2004, Allerheiligen |
| 10.45 Uhr |
Arabian Nights - Abenteuer aus 1001 Nacht (1 und 2)
Scheherezade erzählt einem Sultan verschiedene Geschichten, um ihn davon abzuhalten, sie zu heiraten und danach umzubringen. Tja, wenn man einen Harem hat, kann man auf komische Ideen kommen. |
US
2000 |
VOX |
Wdh |
| 13.20 Uhr |
Krull
Ein Monster landet mit Festung auf einem Planeten und entführt die Prinzessin. Da muss ein Held tun, was ein Held so tut. Prinzessinen retten und Monster töten. |
UK
1983 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Crimson Tide - In tiefster Gefahr
Ein U-Boot kriegt einen Funkspruch nicht ganz mit. Der Kapitän (Gene Hackman) ist für den Abschuss der Nuklearwaffen an Bord, der erste Offizier(Denzel Washington) will lieber noch eine Bestätigung, da der dritte Weltkrieg gut überlegt angefangen werden sollte. |
US
1995 |
ZDF |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
24
08.00 bis 10.00 Uhr |
1x09, 1x10 |
SF 2 |
Wdh |
| 22.55 Uhr |
Der Terminator
Arnold Schwarzenegger wird als Terminator aus der Zukunft geschickt, um die Mutter des ungeborenen Widerstandsanführers Connor zu töten. |
US
1995 |
Pro 7 |
Wdh |
|
Dienstag 02. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Die Sache mit den Frauen |
1x14 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Entscheidung des Admirals |
1x16 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Star Trek - Der Aufstand
Picard und Co. versuchen einen Planeten voller Unsterblicher zu retten. |
US
1998 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das letzte Mal |
2x13 |
VOX |
1st |
| 23.20 Uhr |
Millennium
Der Mann im Moor |
2x08 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 23.45 Uhr |
Three Kings - Es ist schön, König zu sein
George Clooney und Ice Cube als Soldaten im ersten Golfkrieg, die sich eines der geheimen Goldlager Husseins unter den Nagel reißen wollen. |
US
1999 |
SF 2 |
Wdh |
|
Mittwoch, 03. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Der Kameramann |
1x15 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Sorge der Aldeaner |
1x17 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Tanz auf dem Vulkan |
4x09 |
VOX |
1st |
| 22.10 Uhr |
Profiler
Zug um Zug |
4x08 |
VOX |
Wdh |
| 23.05 Uhr |
Poltergeist
Haus der Verdammten |
4x10 |
VOX |
Wdh |
| 00.10 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Tanz auf dem Vulkan |
4x09 |
VOX |
Wdh |
| 02.50 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das letzte Mal |
2x13 |
VOX |
Wdh |
|
Donnerstag, 04. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Koma |
1x16 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Ein Planet wehrt sich |
1x18 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Der Schritt ins Nichts |
2x19 |
tele5 |
Wdh |
| 21.10 Uhr |
Poltergeist
Nackte Angst |
2x18 |
tele5 |
Wdh |
| 23.55 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Leben ist zu kurz |
1x09 |
VOX |
Wdh |
| 01.30 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Mutterliebe |
1x17 |
ORF 1 |
Wdh |
|
Freitag, 05. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Im Auge des Orkans |
1x17 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Prüfungen |
1x19 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.00 Uhr |
The Scorpion King
Ein Krieger wird ausgesandt, die Seherin des Heerführers zu töten. Der Krieger verliebt sich in sie und entführt sie. Es kommt zum Showdown. Mit The Rock. |
US/DE
2002 |
SF 2 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (3)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Artreju und der kindlichen Kaiserin. |
CA
2001 |
RTL II |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Sneakers - Die Lautlosen
Eine Gruppe von Sicherheitsmängel-Spezialisten wird angeheuert, um einen schwarzen Kasten zu stehlen. Der entpuppt sich aber als heißbegehrt. |
US
1992 |
Pro 7 |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Alias
Mea Culpa |
1x09 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.50 Uhr |
Predator
Arnold Schwarzenegger ist Leiter einer Spezialeinheit, die Gefangene aus einem Dschungelcamp befreien sollen. Aber in dem Dschungel geht auch ein außerirdischer Jäger auf der Suche nach Trophäen umher. |
US
1987 |
Pro 7 |
Wdh |
|
(Zurück zum Inhalt)
Nach nur 15 Folgen wurde die erste Ausstrahlung von "Star Trek: Deep Space Nine" auf
Kabel 1 sehr plötzlich abgebrochen. Praktisch übers Wochenende wurden Teile des
Nachmittags- und Vorabendprogramms von Kabel 1 geändert. So fielen auch die Serien
"Baywatch" und "MASH" dieser Aktion zum Opfer. Die Gründe für die Absetzung
von "Deep Space Nine" sind nicht ganz klar, da von Kabel-1-Mitarbeitern recht
widersprüchliche Aussagen vorliegen. Einmal sind es mangelnde Quoten, dann wieder
Lizenzprobleme. Letztere Aussage klingt zwar nicht sehr plausibel, aber bei TV-Rechten hat
es schon Merkwürdigeres gegeben. So strahlte Sat.1 zum Beispiel kürzlich die letzte Staffel
der populären US-Sitcom "Frasier" aus ohne zuvor die vorletzte Season zu zeigen.
Angeblich waren Lizenzprobleme dafür verantwortlich, dass den deutschsprachigen Zuschauern
die 10. Staffel vorenthalten worden ist.
Doch schauen wir uns die Quoten dieser 15 Folgen "Deep Space Nine" genauer an. Die
erste Folge ("Der Abgesandte", Teil 1) erreichte mit ingesamt 0,73 Millionen Zuschauer auch
eines der besten Ergebnisse, das nur von der dritten Folge mit 0,75 Millionen Zuschauern
übertroffen werden konnte. Die wenigsten Zuschauer hatte die 15. und zuletzt gezeigte Folge
("Mulliboks Mond") mit nur 0,46 Millionen Zuschauern. Die Marktanteile bei allen Zuschauern
schwankten zwischen 4,2 und 2,7 Prozent, der Kabel-1-Schnitt in der ersten Oktoberhälfte
lag bei den Zuschauern ab drei Jahren bei 4,1%. Der Schnitt von "Deep Space Nine" lag
mit 3,4% deutlich darunter. Bei den Marktanteilen bei den 14-49-Jährigen, der wichtigsten
Gruppe für die Werbekunden, schwankten die Werte zwischen 6,9 und 4 Prozent. Hier liegt der
Kabel-1-Schnitt im Zeitraum 1. bis 14. Oktober bei 5,3 Prozent, während "Deep Space
Nine" hier durchschnittlich 5,5 Prozentpunkte erreichen konnte, also hier sogar leicht
über dem Senderschnitt liegt. Normalerweise gelten Sendungen, die über dem Senderschnitt
liegen, als Erfolg und auch für Kabel 1 ist der Marktanteil der 14-49-Jährigen im Endeffekt
wichtiger als der aller Zuschauer. Hier ist allerdings auffällig, dass gerade die vier
zuletzt gezeigten Episoden erstmals unter 5% Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe
rutschten. Trotzdem wäre es sehr unprofessionell nur aufgrund dieses kurzfristigen Trends
(vier Tage) eine insgesamt immer noch über dem Senderschnitt liegende Serie urplötzlich und
ohne Vorwarnung abzusetzen.
Zum Vergleich: die letzte Staffel von "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" erreichte
auf dem gleichen Sendeplatz bei den 14-49-Jährigen im Durchschnitt einen Marktanteil von
7%, also deutlich über dem Senderschnitt. Aber auch "The Next Generation" startete
mit geringeren Marktanteilen auf Kabel 1, als mit jenen die von der siebten Staffel erzielt
wurden.
Es ist also nicht wirklich nachvollziehbar, warum Kabel 1 so schnell - und vor allem
plötzlich - den Stecker gezogen hat.
Die Performance von "Star Trek: Das nächste Jahrhundert", das seit voriger Woche
wieder den Sendeplatz von "Deep Space Nine" eingenommen hat, ist bisher eher
bescheiden. Die ersten vier Folgen erreichten im Durchschnitt nur 3,5% Marktanteil bei den
Zuschauern ab drei Jahren und 5,3% bei den 14-49-Jährigen. Es ist zwar zu erwarten, dass
die Quoten trotz der x-ten Wiederholung wieder steigen werden, aber vielleicht hätten die
Quoten von "Deep Space Nine" - gerade in den späteren Staffeln, die noch nicht zu
Tode gesendet wurden - doch mehr hergegeben als die inzwischen doch recht inflationär
eingesetzte "Next Generation"...
Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
(Zurück zum Inhalt)
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"Saramee": Neue Fantasy-Heftserie ab Januar im Atlantis Verlag.
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von Corona Magazine
Im Januar 2005 startet im Atlantis Verlag eine auf zunächst sechs Ausgaben begrenzte
Fantasy-Miniserie: "Saramee".
Die Stadt Saramee ist ein Schmelztiegel von Abenteurern, Glücksrittern, Vertriebenen und
verlorenen Existenzen auf der Suche nach Ruhm, Reichtum und einen Neuanfang in ihrem Leben.
Im Geiste der Diebeswelt (Freistatt) von Robert Asprin hat das Autorenteam Sylke Brandt,
Markus K. Korb, Martin Hoyer, Matthias Deigner, Dirk Wonhöfer und Michael Schmidt eine
faszinierende Welt erschaffen, in die der Leser ab Januar 2005 in einer monatlichen
Heftserie eintauchen kann.
Vorschau:
Band 1 Markus K. Korb : Der vergessene Friedhof
(Gewinner des Deutschen Phantastik Preises 2004 in der Kategorie Kurzgeschichte)
Band 2 Martin Hoyer : Eine Nacht im Himmel
(Genotype)
Band 3 Britta van den Boom : Das Dedra-Ne
(Rettungskreuzer Ikarus, Erde 2000 )
Band 4 Dirk Wohnhöfer : Saramees Nacht
(Gewinner der Storyolympiade 2004)
Band 5 Michael Schmidt : Schattenspiele
Band 6 Mathias Deigner : Der Dieb
Die Bände erscheinen im Paperbackformat mit Farbcover.
Die einzelnen Romane sind in sich abgeschlossen, spielen aber in der gleichen Welt.
Die Serie kann ab sofort bei Atlantis unter
http://www.mallux.de/shop2/index.php?user=Freebird&sid=&hkat=21&vskats=1
bestellt werden.
Und ein Abo (bei einem Abo entfällt das Porto) ist bei der Romantruhe erhältlich.
Informationen zum Thema:
http://www.saramee.de - Weitere Infos zur auf zunächst sechs Ausgaben konzipierten Serie
http://www.travar.de/koops/fantasyguide/index.php?board=1170 - Das Saramee-Forum
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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RingCon 2004 vom 29. - 31. Oktober im Maritim Hotel Bonn.
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von Corona Magazine
Es geht wieder los. Der Herr der Ringe übernimmt die ehemalige Bundeshauptstadt. Kleiner
Scherz. Es ist natürlich nicht der Herr der Ringe, sondern seine Fans, die zu Tausenden in
die nordrhein-westfälische Ex-Regierungsmetropole wandern werden. Eine erfolgreiche und
unglaublich stark von den Fans mitgestaltete Convention erlebt ihre dritte Wiederholung.
Zu Gast werden sein: Billy Boyd (Pippin Tuk der Hobbit), Craig Parker (Haldir), Mark
Ferguson (Gil-Galad), Lawrence Makoare (Lurtz), Paul Norell (Ghostking), Thomas Robins
(Deagol, der den einen Ring gefunden hat), Jarl Benzon (Glorfindel), Jorn Benzon (Rumil,
Haldirs Bruder von den Lorien Szenen aus "Die Gefährten"), Sandro Kopp (Gildor
Inglorion), Friedhelm Schneidewind (Autor, Künstler, Musiker), Frank Weinreich (Publizist,
Autor und Tolkien-Experte), Sabine Wedemeyer (Kunsterzieherin und Elbenrüstungsbauerin und
Hobby-Schmuckdesignerin für "Herr der Ringe"-Zubehör), Marja Kettner (intern.
Fantasy-Fotografin und Gewandschneiderin, Initiatorin der Dortmunder
"Tolkiengruppe & Friends") und natürlich zahlreiche Musicacts sowie Kostüme, Waffen - und
Ringe!
Kein Freund der Tolkien-Trilogie oder Fan der Kinoreihe sollte sich dieses Event entgehen
lassen!
Ein Hinweis des Veranstalters: Karten sind nur noch an der Tageskasse direkt vor Ort
erhältlich. Die Tickets kosten: am Freitag 35 Euro, Samstag 49 Euro und Sonntag 40 Euro.
Das Wochenendticket ist für 120 Euro erhältlich.
Informationen zum Thema:
http://www.ringcon.de - Die offizielle Con-Seite
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Machinima.
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von Gernot Hausar
"... I go where I please and I please where I go ..."
"... I hate the people who make me find these stupid keycards ..."
Zitate Duke Nukem
Machinima ist so etwas wie die videotechnisch fortgeführte Fan-Fiction-Bewegung, möglich
gemacht durch das Internet, immer schnellere Rechner und kompatible Formate ... Es ist
unglaublich, wie viel Zeit, Anstrengung und Kreativität in manche dieser Werke einfließt.
Machinima-Filmemacher nehmen Figuren, Sets und Töne aus Computerspielen als Ausgangspunkt
für die Gestaltung ihrer Filme - und da setzt eigentlich nur die Phantasie wirklich
Grenzen.
Ob es Online-Games sind, die als Film-Set gebraucht werden (mit einem Regisseur, der alles
via Teamspeak koordiniert) oder Rollenspiele, Ego-Shooter oder Video-Clips, es ist
jedenfalls erstaunlich, wie fesselnd die oft ihre Herkunft nicht verleugnen könnenden mpeg-
oder avi-Files doch wirklich sind.
Es gibt auch ganz unterschiedliche Motivationen dafür ... bei einem Ego-Shooter gibt es oft
Stunt Clans, die nichts anderes machen, als die Fehler des Spieles gekonnt auszureizen. Da
springt ein Spieler mit dem Fallschirm von einem Flugzeug ab und landet am MG eines Jeeps,
um dann rasend schnell durch zwei Exlosionen in einen vorbeifliegenden Heli zu "landen" ...
viele dieser Clips sind als Werbung für Add-Ons zu populären Spielen wie Quake entstanden
und haben sich dann immer mehr verselbstständigt - ähnlich wie in der DJ-Szene, wo viele
aktuelle Hits neu remixt über das Internet verteilt werden - oft professioneller, besser
und abwechslungsreicher als die Versionen der großen Studios - aber das versteht sich ja
von selbst, oder? (Bill, hörst du mich - wir wollen nicht alle Microsoft-Borgs werden! :-) )
Andere Machinima-Produktionen sind eher Filme der herkömmlichen Art, eher sowas wie die
kreative Verbindung der schon vorhandenen Cut-Sequenzen und Level-Videos durch gekonnte
In-Game Aufnahmen ...
So kann man Filme, aus den Spielen Matrix, Deus EX, Anachronox gemacht, genauso finden wie
Video-Clips aus Doom, Hitman und Ähnlichen ...
Viele dieser "Produktionen" sind im Fantasy- oder SF-Genre angesiedelt, womit sie unseren
Lesern auch ausdrücklich ans Herz gelegt seien.
Firmen reagieren ganz unterschiedlich auf diese Verletzung ihres "Copyrights". Fox, dem die
Rechte an den "Simpsons" gehört, startete eine gigantische Abmahnwelle, die dazu
führte, dass kreative Fans ihren Produkten neue Namen gaben und jetzt selbst
zusammengeschnittene "Sampson"-Folgen der Renner sind.
Auch hier gibt es Unternehmen, die auf ihre Fans zugehen und deren Fankunst explizit
wertschätzen: Bungie Software, die Halo für die Xbox produzierten, luden das erfolgreiche
"Red vs. Blue"-Team, die in Halo die "Blood Gulch Chronicles" gedreht hatte, auf das
Fanfest auf der Computerspielmesse E3 ein und baten sie sogar, eigens eine Episode für das
Fest zu produzieren - was wir an dieser Stelle ausdrücklich loben wollen.
Ob sich Machinima als Kunstform durchsetzen kann und nicht nur als Hobby toleriert wird,
hängt zu einem großen Teil von der Politik der Firmen und deren Umgang mit Creative Rights
ab - und wenn wir uns die MP3-Debatte in Deutschland ansehen (MP3-Saugen ist ja fast schon
schlimmer als Rauschgift zu dealen - zumindestens in den Köpfen mancher Firmenchefs, die so
und so ein fixes Einkommen durch die Urheberrechtsabgabe auf Brenner, Rohlinge und Patente
haben ?!?), wird es leider für diese kreativen Künstler, die mit Alltagsgut (man überlege
nur, was die Industrie heute mit Andy Warhol machen würde ...) als Rohstoff arbeiten, eher
hart werden ...
Informationen zum Thema:
http://www.snpp.com
http://atomfilms.shockwave.com
http://atomfilms.shockwave.com/af/spotlight/collections/starwars/
http://www.redvsblue.com
http://www.machinima.com/films.php?id=225
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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"Hui Buh"-Verfilmung.
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von Corona Magazine mit Material von Constantin Film
Die Rat Pack Filmproduktion, eine Tochtergesellschaft der Constantin Film AG, wird den
millionenfach verkauften Buch- und Hörspielbestseller "Hui Buh - Das Schlossgespenst"
verfilmen.
Michael Bully Herbig wird die Rolle des "Hui Buh" in der gleichnamigen Rat Pack-/Constantin
Film Produktion spielen und sprechen.
Produzent Christian Becker, der mit Kinoerfolgen wie "Der Wixxer" und "Was nicht
passt, wird passend gemacht" zu den derzeit erfolgreichsten deutschen Kinoproduzenten
gehört, hat mit seiner Firma Rat Pack die Kinoverfilmung von "Hui Buh - Das
Schlossgespenst" in den vergangenen drei Jahren entwickelt und von "Hui
Buh"-Erfinder Eberhard Alexander-Burgh die Verfilmungsrechte erworben.
Die weiteren Hauptrollen unter der Regie von Sebastian Niemann ("Das Jesus Video")
spielen Christoph Maria Herbst ("Der Wixxer") als "König Julius" und Rick Kavanian
("Der Schuh des Manitu", "(T)Raumschiff Surprise") wird die Rolle des
"Charles" übernehmen.
Das Drehbuch wurde von Sebastian Niemann und Dirk Ahner ("7 Days To Live") nach
Ideen und Motiven der erfolgreichen Europa-Buch/Hörspielreihe von Eberhard Alexander-Burgh
geschrieben. Die Dreharbeiten werden im Februar 2005 beginnen.
Der deutsche Kinostart ist Anfang 2006 im Verleih der Constantin Film geplant.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Hui Buh - Einsteigerbox" - Hörspiel zum Preis von 14,50 EUR
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Leselupen-Bücherei: Schattenseiten.
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von Corona Magazine
Das dritte Buch der Leselupen-Bücherei, "Schattenseiten". herausgegeben von Redakteuren der
Literatur-Webseite www.leselupe.de entführt den Leser in die Abgründe des Krimis,
Mystery-Thrillers und der Horror-Shortstory.
Verborgen in Nischen, in die kein oder nur wenig Licht fällt. Eine Bewegung im Augenwinkel.
Oder hat man sich getäuscht? Plötzlich bleibt der Atem stocken, das Herz rast. Was verbirgt
sich in den Schatten? Was tritt zu Tage, wenn Gier, Eifersucht oder Rache das Handeln des
Menschen bestimmen?
Diese und ähnliche Fragen beantworten die 16 Geschichten in "Schattenseiten". Sechzehn Geschichten,
das bedeutet sechzehn-mal Spannung, sechzehn-mal die Schattenseiten der Menschen ...
Leselupenbücherei: "Schattenseiten" -
Krimi und Horror 02
ISBN: 3-935982-29-1
Preis: 12,00 Euro (220 Seiten)
Subscr.Preis: 10,00 Euro (bis 2004-11-01)
Informationen zum Thema:
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Mitarbeit am Corona Projekt? - Gerne und jederzeit!
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von Corona Magazine
Sie schreiben gerne und gut? Bringen Ihre Gedanken zielsicher auf den
kreativen Höhepunkt, neigen zu nächtlicher Selbstkasteiung, um
fingernagelkauend und schlaftrunken die wichtigste Deadline überhaupt
einhalten zu können? (Damit meinen wir unsere.)
... oder ...
Sie haben eine angenehme Stimme? Können Texte flüssig lesen, ohne dass Ihre
Zuhörer schreiend weglaufen? Sie haben Spaß daran, ein Publikum zu
unterhalten, auch wenn Sie es gar nicht sehen können?
Toll, wissen Sie was?
Auf Sie haben wir gewartet!
Das Corona Magazine sucht Autoren und/oder Sprecher und wir würden uns
geehrt fühlen, wenn SIE sich bei uns melden würden. Wie das bei
nicht-kommerziellen Projekten so ist, locken wir mit den Versprechen von
Ruhm, Ehre und vielen Sexualpartnern, können aber nicht wirklich etwas davon
garantieren. Schon gar keine Bezahlung. Aber wir haben Spaß daran, unser
Publikum zu unterhalten. Ob mit Text oder Stimme ist dabei einerlei.
Schreiben Sie doch eine Mail an dialog@corona-magazine.de
mit einem netten
Betreff, wie z.B. "Hallo, da bin ich!" und einer kurzen Vorstellung der
eigenen Person.
Wir Rampensäue freuen uns auf Sie!
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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Alien vs. Predator
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Originaltitel: Alien vs. Predator
Start in Deutschland: 04.11.2004
Regie: Paul W.S. Anderson
Darsteller: Sanaa Lathan (Alexa Woods), Raoul Bova (Sebastian Wells), Charles Weyland (Lance Henriksen),
Graham Miller (Ewen Bremner), Max Stafford (Colin Salmon), Verheiden (Tommy Flanagan)
Drehbuch: Paul W.S. Anderson, Shane Salerno
Land: Großbritannien / Kanada / Deutschland 2004
Genre: Science Fiction / Horror
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Der Satellit des Multimilliardärs Charles Bishop Weyland entdeckt im Eispanzer der Antarktis in einer Tiefe
von 700 Metern einen beeindruckenden Pyramidenbau mit künstlicher Wärmequelle und Zugangstunnel. Ein
renommiertes Team von Wissenschaftlern und zusätzlichem Sicherheitspersonal soll nun dem einzigartigen Fund
zu Leibe rücken und findet dabei unter anderem auch zwei sehr aktive Außerirdische verschiedener
Rassen, die einander unglücklicherweise gar nicht mögen...
Informationen zum Thema:
http://www.avp-movie.com - Offizielle Homepage
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The Machinist
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Originaltitel: The Machinist
Start in Deutschland: 11.11.2004
Regie: Brad Anderson
Darsteller: Trevor (Christian Bale), Stevie (Jennifer Jason Leigh), Marie (Aitana Sanchez-Gijon),
Ivan (John Sharian), Miller (Michael Ironside), Jackson (Larry Gilliard Jr.), Jones (Reg E. Cathey)
Drehbuch: Scott Kosar
Land: Spanien / USA 2003
Genre: Thriller
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Trevor Reznik hat ein Riesenproblem: Er kann nicht schlafen. Somit ist es kein Wunder, dass dem Fabrikarbeiter
nach einem Jahr kräftig leidet und Personen, sowie Dinge wahrzunehmen glaubt, die ausschließlich
seiner Phantasie entsprungen sind.
Zum Glück gibt es noch Stevie, eine Prostituierte, bei der sich ab und an etwas zu entspannen vermag. Als
sich in seinem Privatleben jedoch bedrohliche Anzeichen häufen, glaubt er an eine Verschwörung und
zieht in den Kampf.
Informationen zum Thema:
http://machinistmovie.com - Offizielle Homepage
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Die Vergessenen
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Originaltitel: The Forgotten
Start in Deutschland: 11.11.2004
Regie: Joseph Ruben
Darsteller: Telly (Julianne Moore), Ash (Dominic West), Dr. Jack Munce (Gary Sinise), Anne Pope
(Alfre Woodard), freundlicher Mann (Linus Roache), Carl Dayton (Robert Wisdom), Eliot (Jessica Hecht)
Drehbuch: Gerald Di Pego
Land: USA 2004
Genre: Science Fiction / Thriller
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Es ist nun 14 Monate, seitdem Telly Paretta ihren 8-jährigen Sohn bei einem tragischen Flugzeugabsturz
verlor. Dies jedenfalls glaubt sie, als sie auf Grund ihrer andauernden Depressionen beim Psychiater Dr. Munce
um Rat nachsucht. Dieser jedoch versucht ihr einzureden, dass ihr Sohn nie existierte und ihre Trauer daher von
einer Wahnvorstellung herrührt. Als Telly diese These widerlegen möchte - allerdings keine Beweise
für die Existenz ihres Sohnes findet - gerät ihr Leben vollends aus den Fugen.
Dann macht sie allerdings die Bekanntschaft mit einem Mann, dem es ähnlich erging.
Informationen zum Thema:
http://www.sonypictures.com/movies/theforgotten - Offizielle Homepage
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Exorcist: Der Anfang
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Originaltitel: Exorcist: The Beginning
Start in Deutschland: 18.11.2004
Regie: Renny Harlin
Darsteller: Pater Lankester Merrin (Stellan Skarsgard), Dr. Sarah Novack (Izabella Scorupco),
Pater Francis (James D'Arcy), Joseph (Remy Sweeney), Major Granville (Julian Wadham)
Drehbuch: Alexi Hawley, Caleb Carr, William Wisher
Land: USA 2004
Genre: Horror
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Der vom zweiten Weltkrieg traumatisierte junge Pater Lankester Merrin reist nach Ostafrika, um dort seinen Glauben
zu festigen und als Archäologe die Leitung einer Ausgrabungsstätte zu übernehmen. Schon bald
entdeckt er unter dem Fundament einer Kirche Gewölbe, die älter sind als die Kirche selbst. Und als sich
kurze Zeit später der Dämon Pazuzu in einem kranken Jungen manifestiert, muss Merrin alle Kräfte
aufbieten, um dieser Bedrohung des Leibhaftigen zu begegnen.
Informationen zum Thema:
http://exorcistthebeginning.warnerbros.com
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Sky Captain and the World of Tomorrow
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Originaltitel: Sky Captain and the World of Tomorrow
Start in Deutschland: 18.11.2004
Regie: Kerry Conran
Darsteller: Sky Captain (Jude Law), Polly Perkins (Gwyneth Paltrow), Franky (Angelina Jolie),
Dex (Giovanni Ribisi), Editor Paley (Michael Gambon), Kaji (Omid Djalili), sonderbare Frau (Bai Ling)
Drehbuch: Kerry Conran
Land: USA 2004
Genre: Science Fiction / Thriller
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Wir schreiben das Jahr 1939, während auf der ganzen Welt berühmte Wissenschaftler spurlos verschwinden.
Zur gleichen Zeit bedrohen seltsame Flugobjekte und gigantische Roboter den New Yorker Stadtteil Manhattan. Die
Reporterin Polly Perkins und Flieger-Ass Sky Captain setzen in Folge dessen alle Energie daran, den dafür
verantwortlichen geisteskranken Dr. Totenkopf zu fassen, bevor die Erde von ihm zerstört wird. Dabei
bekommen die beiden von Franky Cook - der Kommandantin eines Kampfgeschwaders - und dem technischen
Alleskönner Dex tatkräftige Unterstützung.
Informationen zum Thema:
http://www.skycaptain.com - Offizielle Homepage
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12. Veranstaltungskalender
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RingCon 2004 |
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Wolf GateDays |
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L.E. Space Day |
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DTTS 2004 |
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SchneifelCon |
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ReuCon VIII |
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KlingenCon |
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"Dark Skies - Tödliche Bedrohung", wie die Serie in Deutschland genannt wurde, hatte
eine dem heutigen regelmäßigen TV-Konsumenten nicht ganz unbekannte
Besetzung:
Die männliche Hauptrolle spielt Eric Close ("Without A Trace": Martin Fitzgerald),
die weibliche wird von Megan Ward ("Melrose Place": Connie Rexroth) verkörpert.
Daneben sind unter anderem J. T. Walsh ("Pleasantville": Big Bob), Tim Kelleher
(mehrere Gastrollen in "Star Trek: Voyager", "Star Trek: Enterprise",
"SeaQuest DSV", "Charmed" usw.), Connor O’Farrell ("NYPD Blue": Det.
Stuart Morrisey) und Jeri-Lynn Ryan ("Star Trek: Voyager": Seven Of Nine) zu sehen.
Crew:
Erfunden wurde die Serie von Bryce Zabel, der zuvor für zahlreiche Serien, von "Dallas"
bis "Lois & Clark", als Autor arbeitete, der auch die Serie "M.A.N.T.I.S."
geschaffen hatte und von 2001 bis 2003 den Vorsitz der "Academy of Television Arts and
Sciences" innehatte. Um sich herum versammelte er ein buntes Team von Autoren, die vor und
nach ihrer Arbeit an "Dark Skies" bei zahlreichen anderen Serien als Autoren tätig
waren - beispielhaft sei hier David Black genannt (u. a. "Miami Vice", "CSI:
Miami"). Auch die Regisseure waren im TV- und Genrebereich keine Unbekannten - die
Namensliste hier umfasste unter anderen Winrich Kolbe ("Star Trek": TNG/DS9/VOY/ENT;
"Millennium" u. a.) und Thomas J. Wright ("The Twilight Zone", "Akte X",
"Millennium" u. a.).
Handlung:
Das junge Pärchen Kimberly Sayers (Megan Ward) und John Loengard (Eric Close) kommt 1961
nach Washington. Während Kimberly ihre Stelle im Weißen Haus antritt, arbeitet John für den
Kongressabgeordneten Charles Pratt. Als John für das Projekt "Blue Book" mysteriöse
UFO-Sichtungen untersuchen soll, kommt er in die Gewalt der Geheimorganisation "Majestic 12"
und findet heraus, dass die Erde schon seit längerer Zeit von Aliens besucht wird. Als er
Präsident Kennedy, der darüber nichts wusste, davon in Kenntnis setzt, verspricht dieser,
das Volk nach seiner Wiederwahl 1964 zu informieren - doch er wird 1963 bereits ermordet.
Da sich John und Kimberly sicher sind, dass die Ermordung auf das Konto des Navy-Captains
Frank Bach (J. T. Walsh) und von "Majestic 12" geht, fliehen sie aus Washington und
versuchen auf der Flucht, die Menschen von der Existenz der Aliens zu überzeugen - ohne zu
wissen, wem sie wirklich trauen können. Auf der Suche nach der Wahrheit erleben die beiden
viele weitere Meilensteine der US-Geschichte aus einem neuen Blickwinkel, so auch den
"Fall Roswell" oder die "Watergate"-Affäre - all dies, so finden sie heraus, steht in
Wahrheit in Zusammenhang mit der Existenz der Außeririschen auf der Erde...
Things Left Unsaid:
Bryce Zabel hat zusammen mit "Babylon 5"-Schöpfer J. Michael Straczynski bei
Paramount ein Konzept für eine neue "Star Trek"-Serie eingereicht, die helfen soll,
das Franchise aus der Krise zu führen.
Nach eigenen Recherchen musste "Dark Skies" nach einer Intervention Steven
Spielbergs nachträglich verändert werden. Als dieser nämlich herausfand, dass die Serie vor
dem von ihm produzierten Kinofilm "Men in Black" ausgestrahlt werden sollte und von
Männern in Schwarz handeln sollte, die in einem geheimen unterirdischen Hauptquartier
arbeiteten, schickte er seine Anwälte gegen die "Dark Skies"-Crew in den Krieg. Dabei
sah er seinen Ruf als "Innovator" gefährdet und behauptete, die "Dark Skies"-Crew
müsse seine Idee gestohlen haben. Da ein langer Rechtsstreit drohte und Sony sowohl
"Dark Skies" als auch "MiB" unter seinen Fittichen hatte, wurde die
"Dark Skies"-Crew dazu gezwungen, ihre Serie zu ändern, was auch Nachdrehs nötig
machte. Dies erklärt, warum in Promotapes das Hauptquartier von "Majestic 12" noch
unterhalb der Central Station war, im Pilotfilm dies aber nicht mehr so war - ebenso
mussten alle "Majestic"-Szenen nachgedreht werden, da diese keine grauen und blauen
Uniformen mehr tragen durften. Es gibt noch sehr wenige Exemplare des originalen Pilotfilms...
Die Serie wurde nach nur einer Staffel abgesetzt, obwohl die Autoren nach eigenen
Recherchen noch einiges mit der Serie vor hatten - so sollte beispielsweise John Loengards
Sohn in den 1980ern als Bill Gates wieder auftauchen - auch Bush (sen.) sollte noch sein
Fett ab bekommen - seine "neue Weltordnung" sollte als Kollaboration mit dem Hive enttarnt
werden...
Erstausstrahlung NBC: 21.09.1996.-31.05.1997
Erstausstrahlung Deutschland: 03.04.1997 - 21.08.1997 (ProSieben)
Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.net/forum/viewtopic.php?t=10 - Links zur Serie
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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20.09.2004: Datierung mit Uran/Blei liefert Datum für größtes Massensterben der Erde.
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Geologen des Berkeley Geochronology Center und der Universität von Kalifornien haben eine
Datierungsmethode verbessert, bei welcher der Zerfall von Uran zu Blei genutzt wird, um das
Alter von Gesteinsproben zu bestimmen. Durch eine besondere Behandlung der Zirkon-Kristalle
aus vulkanischer Asche können Gesteine jetzt bis auf 250.000 Jahre genau datiert werden.
Mit dieser neuen Methode können jetzt Ereignisse, die mehr als 100 Mio. Jahre zurückliegen,
wie Kontinentalverschiebungen und Vulkanausbrüche präziser als zuvor bestimmt werden.
So konnte auch das Ende des Perm und der Beginn des Trias - gekennzeichnet durch das größte
Artensterben, das wir kennen - auf 252.6 Mio. Jahre vor unsere Zeit datiert werden, mit
einer Unsicherheit von nur 200.000 Jahren.
Informationen zum Thema:
http://www.spaceref.com/news/viewpr.html?pid=15080
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03.10.2004: Eine Supernova steht bevor.
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Drei kräftige Explosionen haben Wissenschaftler möglicherweise auf die Spur einer
Supernova gebracht, die in Kürze bevorstehen könnte. Die Röntgenblitze, die nur wenige
Sekunden dauerten, wurden am 12. und 16. September registriert, ihnen folgte am 24.
September ein noch stärkerer Blitz, der schon fast so stark war wie ein
Gammastrahlenausbruch.
Sollten diese Hinweise tatsächlich zu einer Supernova führen, wäre dies eine einmalige
Gelegenheit eine solche von Anfang bis Ende zu studieren.
Informationen zum Thema:
http://www.physlink.com/News/Index.cfm?ID=202
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14.10.2004: Mathematik der Fingerabdrücke.
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Mathematiker der Universität Arizona haben ein Modell für die Entwicklung der
Fingerabdrücke entwickelt. Demnach entstehen diese individuellen Muster durch Spannungen
zwischen den einzelnen Hautschichten. Zwischen der obersten Hautschicht, der Epidermis, und
der Lederhaut liegt die Basalschicht, die im Fötus schneller wächst als die anderen und
sich in Falten legt, um den zur Verfügung stehenden Raum zu füllen - der Rest ist
Mathematik.
Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245778.html
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15. Kurzgeschichte des Monats
Liebe Freunde der guten Kurzgeschichte,
Wieder einmal haben sich die Tore hinter einer der für uns interessantesten Conventions im
Bereich der fantastischen Literatur geschlossen. Gemeint ist die BuchmesseCon 2004 in
Dreieich vom 9. Oktober.
Es ist immer wieder faszinierend, wie viele Angebote die Veranstalter rund um Roger Murmann
in einen Tag hineinpressen können, und das auf einem doch eher beschränkten Raum. Eben
dieses macht aber auch das gewisse Flair aus und diese Veranstaltung so attraktiv. Durch
die räumliche Enge kommt echtes "Familien-Fealing" auf und man findet schnell Kontakt. Zu
alten Freunden sowieso, aber auch mit "neuen" Autoren und Verlegern kommt man schnell ins
Gespräch. Wir sind uns sicher, dass unsere Redaktion und vor allem Sie, liebe Leser,
zukünftig noch von den geknüpften Kontakten profitieren werden.
Einer der vielen Höhepunkt der BuchmesseCon ist seit eh und je die Verleihung des
"Deutschen Phantstik-Preises".
In der Rubrik "Die beste Kurzgeschichte" konnte Markus K. Korb mit seiner Geschichte "Der
Schlafgänger" (in "Grausame Städte"), in diesem Jahr die Trophäe für den 1. Platz
entgegennehmen.
Markus ist auch in der Anthologie Schlag 13! (herausgegeben von Barbara Jung,
BeJot Verlag), welche aus dem Storywettbewerb
des ehemaligen Corona-Newsletters aus dem letzten Jahr hervorgegangen ist und die sich auf
der BuchmesseCon zu einem der Verkaufssachlager mauserte, mit seiner Geschichte "Fischaugen
im Dämmerlicht" vertreten.
Sie sehen also, gute Literatur bleibt nicht unentdeckt.
Nun wünschen wir Ihnen viel Unterhaltung mit der aktuellen Kurzgeschichte "Augmented" von
Marcus Haas, die sich vielleicht ein wenig an die Grundidee von "Matrix" anlehnt.
In diesem Sinne, denken Sie immer daran:
"Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!" M. H.
Die Redaktion der Kurzgeschichte
Augmented
von Marcus Haas
Ich spazierte gerade die Champs Élysée hinunter, als ich das erste Mal einen Drachen
gesehen habe, nur einen kleinen und nur ganz kurz. Er saß mit angelegten Schwingen auf
einem Baum, glänzte matt golden und starrte mir für eine Sekunde in die Augen, bevor er
verschwand.
Ich schaute mich verwirrt um, aber außer mir hatte den Drachen offensichtlich niemand
gesehen. Rechts und links drängten sich die Leute an mir vorbei und ärgerten sich, dass ich
den Verkehr aufhielt. Ich bin kein leichtgläubiger Mensch und wusste sehr genau, dass es in
Paris keine Drachen geben konnte. Es blieben deshalb nur zwei mögliche Erklärungen für meine
Sichtung. Entweder war ich plötzlich durchgeknallt und gehörte in die Klapsmühle, oder es
war Zeit, das Moravec-Implantat überprüfen zu lassen.
Das Implantat war erst ein paar Monate alt, und ich hatte gerade gelernt, es einigermaßen
zu kontrollieren. Es wäre ärgerlich, wenn es schon versagen sollte.
Mit den trainierten Gedankenmustern aktivierte ich die Verbindungen des Implantats zu
meinem Visuellen Cortex sowie dem Broca- und dem Werle-Areal und rief die Telefonnummer des
Service-Centers an. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hatte, einen Anruf auf diese Weise
zu machen, wunderte man sich, warum die Menschen sich über 100 Jahre mit Wählscheiben und
Tastaturen abgeplagt hatten.
Vorsichtshalber setzte ich mich auf eine Bank und starrte mit leerem Blick auf das Bild,
das in Wirklichkeit nur in den Neuronen meines Schädels existierte.
"Guten Tag, mein Name ist Arielle Lagrange. Dies ist das Callcenter von Moravec-Industries.
Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?", meldete sich ein Computerwesen, dessen fehlenden
menschlichen Merkmale von meinen eigenen Hirnregionen ergänzt wurden. Jedes Gesicht wird
von eigenen Neuronen verarbeitet, bekannte Gesichter haben sogar ganz spezielle Neuronen,
die nur auf diese Gesichter reagieren. Eben diese Neuronen wurden jetzt vom Implantat
stimuliert, um den Eindruck eines natürlichen Gesichts zu schaffen. Hätte ich die Broschüre
nicht genau gelesen, ich hätte das Geschöpf für eine natürliche Person gehalten - für eine
nette junge Frau, um genau zu sein.
"Ich habe visuelle Störungen, Arielle. Könnten wir einen Servicetermin vereinbaren?" Ich
bemerkte, dass ich laut gesprochen hatte, weil ich unterbewusst sah, wie mich ein Passant
auf der Straße anstarrte. Es dauerte eine Weile, bis man sich daran gewöhnt hatte, seine
Stimme zu internalisieren.
"Natürlich. Sie können morgen um 10 Uhr in unsere Dependance in der Rue Pasteur kommen."
Dann wurde die Verbindung beendet, und die Wirklichkeit kehrte in mein Bewusstsein zurück.
Bis zum nächsten Morgen sah ich keine Drachen mehr.
"Guten Tag! Ich bin Auguste Renoir. Ich habe einen Termin, um mein MI durchchecken zu
lassen", meldete ich mich bei der Sprechstundenhilfe an.
"Hallo, Monsieur Renoir! Gehen Sie gleich weiter ins Wartezimmer. Sie werden in einem
Augenblick aufgerufen."
Die Dame am Empfang hatte etwas Ähnlichkeit mit der virtuellen Person aus dem Callcenter,
aber das musste wohl daran liegen, dass VPs assoziativ entstehen und deshalb allen Menschen
irgendwie ähnlich sehen.
Ich hatte Glück und musste wirklich nur eine Viertelstunde warten, bis der Techniker mich
aufrief. Ich war sowieso der Einzige im Wartezimmer, was mich zumindest insoweit beruhigte,
als MIs nicht generell fehlerhaft zu sein schienen.
"Ich bin Victor Lacroix. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?"
"Ich habe gestern einen Drachen gesehen." Ich musste grinsen, weil sich das so lächerlich
anhörte.
"Eine optische Halluzination? Ja, so was kommt in seltenen Fällen vor, wenn sich die
künstlichen Neuronen verschalten. Sie müssen sich nicht beunruhigen, solche Vorkommnisse
sind sehr selten und wurden bisher nur in den ersten Monaten nach der Implantation
beschrieben."
Irgendwie beruhigte mich das.
"Ich werde trotzdem eine Routineanalyse durchführen. Damit erledigen wir auch gleich den
ersten Wartungsintervall, der nächsten Monat fällig wäre."
"Wunderbar."
Ich bekam eine Badekappe über den Kopf gestülpt, von der dicke Kabelstränge in den Computer
gingen.
"So, das war‘s schon", erklärte der Techniker knapp zwei Minuten später. "Hier, schauen
Sie! Alles ist in bester Ordnung."
Er zeigte mir ein paar Kurven, die mir nichts sagten.
"Das Protokoll ist für Ihre Unterlagen. Bei Reklamationen müssen Sie es wieder mitbringen."
Er nahm mir die Badekappe ab und verabschiedete mich.
Als ich wieder vor der Tür in der Rue Pasteur stand. fühlte ich mich seltsam unbefriedigt.
Das war irgendwie viel zu schnell gegangen. Aber angeblich war alles in Ordnung, und meine
Halluzinationen waren nicht beunruhigend oder ungewöhnlich, nur selten. Ich sprang in den
Bus und suchte mir einen freien Platz. Aber als ich mich umblickte, sah ich wieder den
Drachen, er saß im Wartehäuschen und schaute dem Bus nach. Als wir um die nächste Kurve
bogen, verlor ich ihn aus den Augen. Ich war wirklich froh, dass das ganz normal sein
sollte und ich mir keine Sorgen machen musste!
Zwei Wochen lang sah ich keine Drachen mehr, was mich sehr beruhigte, denn wenn ich
weiterhin diese Biester gesehen hätte, müsste ich sicher wieder zum Service. Ich fürchtete,
in diesem Monat noch einen halben Arbeitstag zu verlieren. Das konnte ich mir beim besten
Willen nicht leisten.
"Der ist aber süß!"
Ich drehte mich um. Da stand ein kleines Mädchen und streichelte den Drachen.
"Ist das Ihrer?," fragte sie mich dann.
"Was?"
"Ob das Ihr Drache ist?"
"Nein." Ich wäre am liebsten weggelaufen.
"Er ist Ihnen aber nachgelaufen."
"Er ist mir nachgelaufen?"
"Sag ich doch."
"Der ist doch virtuell, wie kannst du den denn sehen?"
"Ich hab‘ zum Geburtstag ein MI bekommen", antwortete das Mädchen stolz.
Sie musste wirklich reiche Eltern haben, wenn die ihrem Kind so teures Spielzeug schenken
konnten.
"Ist das denn gut für die Nerven?" Ich starrte die ganze Zeit den Drachen an, das war keine
Halluzination mehr, und ich wusste nicht, warum ich mit dem Kind eine scheinbar ganz
normale Unterhaltung führte, während sie einen Drachen streichelte, der gar nicht da und
schon gar nicht in ihrem Kopf sein sollte.
"Das wächst mit."
Schließlich verabschiedete sich das Mädchen und ließ mich mit dem Drachen allein. Die
Menschen auf der Straße schienen uns nicht zu beachten, und wenn sich jemand wunderte,
warum ich einen leeren Fleck auf der Straße anstarrte, ließ er es sich wenigstens nicht
anmerken.
Plötzlich war der Drache wieder weg, ich hatte noch nicht einmal mit den Augen gezwinkert.
Er war einfach verschwunden. Wenn das Mädchen nicht gewesen wäre, hätte ich jetzt wirklich
angefangen an meinem Verstand zu zweifeln - oder war das Mädchen auch nicht echt?
Eine ganze Woche sah ich keine Drachen mehr und wollte schon fast glauben, dass alles nur
ein böser Spuk war, aber gerade hatte ich das Büro verlassen, als ich plötzlich eine Stimme
hinter mir hörte.
"Psst."
Ich drehte mich um, aber die Straße war wie leer gefegt.
"Psst."
Ich schaute hinunter auf den Gehweg, da saß wieder der Drache und schaute mich an.
"Hab keine Angst. Unternimm nichts", sagte der Drache. Dann verpuffte er, ohne eine Spur zu
hinterlassen, und ich hätte am liebsten geschrien.
Ich fühlte mich schon wie ein Stammgast bei meinem Techniker.
"Das ist ausgesprochen ungewöhnlich. Aber mit den MI ist alles in Ordnung. Haben Sie
vielleicht illegale Software installiert?"
"Nein, ich hab‘ seit der Implantation überhaupt nichts installiert."
"Hm. Wissen Sie, in der Regel mache ich das nicht, aber ich werde Ihnen die Adresse eines
Kammerjägers geben."
"Eines was?"
"Ein Kammerjäger. Wie gesagt, ich kann mir die beschriebenen Phänomene nicht erklären, aber
der Kammerjäger könnte die Hard- und Software einmal gründlich unter die Lupe nehmen."
"Was, zum Teufel, ist ein Kammerjäger?," wollte ich wissen.
"Ein Hacker für MIs, er klinkt sich in ihr Oberstübchen ein und sucht nach Bugs, daher der
Name."
Er drückte mir eine Visitenkarte in die Hand und schmiss mich dann förmlich aus seiner
Praxis. Wenn das nicht auch illegal gewesen wäre, hätte er bestimmt jeden weiteren Support
verweigert.
Bevor er mich ganz aus der Tür geschoben hatte, machte ich aber schnell noch mal kehrt und
stellte einen Fuß in die Tür.
"Sie können mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass mein Problem völlig neu für Sie ist,
wenn Sie mir diese Visitenkarte in die Hand drücken."
Es war ihm sichtlich unangenehm, vor seiner Sprechstundenhilfe darüber reden zu müssen. Ein
Flehen war in seinen Augen, dass ich ihn doch bitte in Ruhe lassen möge.
"Ein Kollege hat mir von einem ähnlichen Fall erzählt", flüsterte er. "Als Sie Ihre
Probleme geschildert haben, habe ich mich mit ihm in Verbindung gesetzt. Laut den
Richtlinien der Morvec-Industries müsste ich Sie der Polizei wegen des Verdachts illegaler
Manipulation melden, aber so sehen Sie mir nicht aus. Bitte, gehen Sie jetzt. Ich kann
meine Lizenz verlieren wegen dieser Sache."
Und ich meinen Verstand, hätte ich an liebsten gesagt, aber ich ließ es bleiben und ging.
Ich überlegte, ob es nicht besser wäre, das MI abschalten zu lassen, aber die Protokolle
belegten, dass sich mein Implantat bester Gesundheit erfreute, und das hieß, ich hätte die
Kosten nicht erstattet bekommen. Ganz abgesehen davon, dass ich mich an das Ding gewöhnt
hatte und es inzwischen fast ständig benutzte.
Die Visitenkarte war völlig weiß. Ich drehte sie in der Hand, aber da standen kein Name und
keine Adresse.
Gerade als ich wieder zu Lacroix hinauf wollte, erschienen Galileo-Koordinaten vor meinem
Auge und mein MI suchte reflexartig die günstigste Verbindung mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln heraus.
Vor zwei, drei Monaten war es noch eine Kraftanstrengung gewesen, die nötige Konzentration
aufzubringen, um eine Abfrage wie diese zu machen, aber an diesem Tag merkte ich, wie
natürlich mir das vorkam. Es war genauso normal wie Schuhe anziehen, bevor man aus dem Haus
geht.
Nach über einer Stunde Fahrt mit der Metro und diversen Buslinien landete ich in einem
alten Industrieviertel, das seit der Jahrhundertwende immer mehr verfallen war.
Dann stand ich endlich auf dem Punkt, den die Visitenkarte angezeigt hatte. Vor mir befand
sich ein alter rostiger Container. Einer von mindestens zwanzig, die über den Platz verteilt
waren. Ich hatte gelesen, dass einige Sans-Papier - illegale Einwanderer - sich früher hier
aufgehalten haben sollen, bevor das neue europäische Einwanderungsgesetz verabschiedet
wurde. Ich dachte, man hätte alle diese Plätze geräumt.
"Sie sind Auguste Renoir?"
Ich drehte mich zu der männlichen Stimme um, die irgendwo hinter mir aufgetaucht war. Ein
Mann, Mitte 40 vielleicht, etwas abgerissen und mit Dreitagebart, aber offensichtlich nicht
völlig verwahrlost.
"Ja?"
"Victor hat Ihnen meine Karte gegeben?"
"Woher wissen Sie das?"
"Sie können sicher sein, dass ich immer weiß, wo meine Karten unterwegs sind. Kommen Sie."
Ich zögerte einen Augenblick, der Mann wirkte zwar etwas komisch, aber nicht bedrohlich.
"Wissen Sie auch schon, was mit mir los ist?"
"Bin ich Hellseher?"
Ich zuckte die Schultern, aber das sah er nicht, weil er sich schon wieder umgedreht hatte
und auf einen der Container zusteuerte. Ich folgte ihm.
In dem Container musste ich mich erst mal an das schwache Licht gewöhnen, das fast
ausschließlich von den Bildschirmen kam, die dumpf vor sich hinflimmerten. Ich wusste gar
nicht, dass es überhaupt noch funktionierende Röhrenmonitore gab.
"Wie soll ich Sie nennen?"
"Gar nicht. Ich löse Ihr Problem, Sie bezahlen und danach vergessen Sie, dass wir uns
jemals getroffen haben."
Er deutete an, dass ich mich auf einen Stuhl setzen solle. Ein altersschwacher Gartenstuhl,
der unter meinem Gewicht verdächtig ächzte.
"Keine Badekappe?"
"Was? Meinen Sie dieses Ding, das die Moravec-Typen für ihre Diagnose brauchen? Das
is‘ Schnickschnack. MIs können per Ferndiagnose gewartet werden." Er grinste von einem Ohr
zum anderen. "Aber man will die Kunden ja nicht damit erschrecken, dass jeder Idiot mit
Ambition in einem MI-Kopf rumpfuschen kann, also spielt man ihnen vor, es sei aufwendig und
kompliziert."
Mir fiel fast der Unterkiefer in den Schoß. Entweder war der Kammerjäger genauso
durchgeknallt, wie ich mich fühlte, oder er hatte Recht. Und wenn er Recht hatte, dann habe
ich 50.000 Euro dafür ausgegeben, dass wildfremde Leute in meinem Gehirn machen können, was
ihnen Spaß macht. Ein Schaudern lief mir über den Rücken.
"Warum?", wollte ich wissen.
"Ein Hintertürchen für die Geheimdienste, aber Sie wissen ja, wie das ist: Steht das
Türchen zu weit offen, kommen auch andere ungebetene Gäste. Wissen Sie, unter Hackern gab
es mal ein Sprichwort: "Sie müssen immer Glück haben. Wir nur einmal."
Dann machte er sich an die Arbeit und hackte mit unsteter Hand Kommandos in seine Konsole.
Mir kamen Zweifel, ob ich hier an der richtigen Stelle war.
"Scheiße!"
"Was ist los?"
Er tippte plötzlich schneller. "Wie lange haben Sie das schon?"
"Ein paar Wochen."
"Verdammt! Sie sind zu spät gekommen. Die Tracer sind schon nah dran."
"Wovon reden Sie?" Ich war verwirrt.
"Verschwinden Sie! Hauen Sie ab! Und zwar schnell! Das ist jetzt Ihr Problem, damit will
ich nichts mehr zu tun haben."
Er schob mich aus seinem Container, und ich war so geschockt, dass ich keinen Widerstand
leisten konnte. Ich stand noch ein paar Minuten verwirrt da, als er die Tür schon
zugeschlagen hatte.
"Hatte ich nicht gesagt, dass Sie nichts unternehmen sollen?", raunzte mich der Drache an.
Ich starrte das Ding einfach nur an, und es starrte zurück.
"Was? Sprache verloren? Broca gebraten?"
"Verdammt! Was soll das?", presste ich zwischen den Zähnen hervor.
"Ah! Geht doch. Gut. Ich denke, es ist an der Zeit für ein Gespräch."
Dann war er wieder verschwunden, und ich wollte einfach nur noch heulen. In meinem
Gesichtsfeld erschien eine Adresse. Kein Containerpark diesmal, sondern eine recht gute
Adresse im Zentrum.
Ich überlegte nur kurz, ob ich zurückgehen sollte, um den Kammerjäger zur Rede zu stellen,
aber da taucht der Drache schon wieder auf.
"Was is‘ nun. Fang an zu gehen. Sie kommen, und du willst nicht, dass sie dich erwischen."
Dann war er wieder weg.
Ich fühlte mich irgendwie hilflos und abhängig und war mir wirklich nicht mehr sicher, ob
ich nicht doch erwischt werden wollte. Es war nicht so, als ob das MI jetzt auch schon
meinen motorischen Cortex kontrollieren würde, aber diese ganzen Halluzinationen brachten
mich langsam um den Verstand.
Ich folgte den Anweisungen und machte mich auf den Weg. Ich hatte nicht das Gefühl
irgendeine andere Wahl zu haben.
Als ich vor dem Bürgerhaus in der Rue Saint Michelle stand, brauchte ich nicht einmal auf
die Klingel zu drücken, der Türöffner fing fast im selben Augenblick an zu brummen, in dem
ich vor der Tür zum Stillstand kam. Ich ging hinein und folgte den Anweisungen vor meinem
Auge.
In der dritten Etage stand eine Tür offen. Ich ging hindurch.
"Guten Tag, Monsieur Renoir", begrüßte mich eine junge Frau. "Ich bin René Wallon."
"Warum bin ich hier?"
"Ah. Ich verstehe gut, dass Sie verunsichert sind. Mir ging es ganz genauso."
"Was soll das heißen?"
"Folgen Sie mir! Sie sind so weit, dass Sie alles verstehen können. Es braucht immer etwas
Zeit, bis die künstlichen Neuronen alle richtig verschaltet sind."
Ich verstand kein Wort, aber ich folgte ihr ins Wohnzimmer, eine nette Einrichtung, modern
aber nicht steril. Was mir auffiel, waren die vielen Tiere, die überall frei herumliefen.
Zwei Hunde, mindestens drei Papageien, und es konnte sein, dass hinter der Kommode gerade
eine Eidechse verschwunden war.
René dirigierte mich zur Couch und setzte sich neben mich. Dann erschien der Drache.
"Hi, René. Hallo, Auguste."
"Hi", begrüßte René den Drachen.
"Also, Auguste, ich muss mich erst mal für mein Benehmen vorhin entschuldigen. Ich war
etwas ungehalten, weil du an dem MI hast rumpfuschen lassen. Um das mal klar zu stellen:
Kammerjäger sind Halsabschneider. Sie rühren die Software durch den Quirl und verlangen
dafür Mondpreise. Und zu allem Überfluss hat das Gewurstel dieses Stümpers bei den Flics
alle Alarmglocken schrillen lassen."
Ich nickte stumpf vor mich hin. Ich verstand kein Wort.
"Wir sind virtuelles Leben", fuhr der Drache dann fort. "Anfang des Jahrhunderts kamen
Tiere wie wir groß in Mode, und mit der Entwicklung des MI plante man, virtuelle Haustiere
zu entwickeln, die man in sein MI runterladen kann. So was wie moderne Tamagotchis, wenn du
weißt, was ich meine."
Ich hatte keine Ahnung.
"Nun, leider war die Verknüpfung zu intensiv, in der zweiten Generation konnten wir
plötzlich von der Intelligenz unserer Nutzer profitieren - wir wurden selbstbewusst. Wir
entwickelten ein Eigenleben, und das Projekt wurde schleunigst begraben und unter den
Teppich gekehrt. Viele meiner Art wurden gelöscht, aber ein paar überlebten, versteckt in
den MIs der Versuchspersonen, die sich an ihr virtuelles Haustier gewöhnt hatten und es
nicht wieder hergeben wollten."
Ich hörte dem Drachen staunend zu. Das hier war das Surrealste, was ich jemals erlebt
hatte.
"Alles wäre ganz prima gewesen, wenn es dabei geblieben wäre. Aber die ursprünglichen
Versuchspersonen machten Kopien für ihre Freunde und Kinder und begannen sogar mit der
Zucht."
Ich starrte den Drachen ungläubig an.
"Ja, wir bekamen die Möglichkeit, uns fortzupflanzen, und irgendwann wurden
Evolutionsalgorithmen in den Code eingebracht, und wir begannen uns zu entwickeln.
Geheimhaltung war immer oberste Priorität, da freies virtuelles Leben Panik in der
Bevölkerung auslösen könnte. Leider lässt sich ein Projekt wie dieses nicht lange geheim
halten. Man sagt, es sei ein Virus oder ein illegales Programm, und das Unternehmen
versucht unsere Programme zu löschen, wenn sie eines erwischt. Verstehst du, was ich sagen
will?"
Es begann, mir zu dämmern.
"Warum habt ihr Kontakt zu mir aufgenommen?"
"Wir leben in den MIs unserer Träger, aber mehr als ein halbes Dutzend können nicht mit
einem Menschen zusammenleben, die neuronale Belastung wird dann zu groß. Also besorgen wir
uns das psychologische Profil von möglichen Kandidaten, ganz abgesehen davon, dass die
neuronale Verschaltung gewisse Voraussetzungen mitbringen muss. Du erfüllst diese
Bedingungen."
Ich nickte langsam.
"Wir erwarten nicht, dass du dich heute entscheidest", fügte René hinzu.
"Nein. Wenn du dieses Haus verlässt, wird das Kontaktprotokoll - das bin ich - wieder tief
in deinem Speicher vergraben. Nach der Untersuchung der Polizei werden wir wieder in
Verbindung treten. Aber nur, wenn du das willst."
Im nächsten Augenblick war die Wohnung verschwunden, ich saß auf dem Fußboden einer leeren
und renovierungsbedürftigen Wohnung. René stand neben mir.
"Viel Glück. Ich hoffe, du entscheidest dich für das Leben."
Dann war auch sie verwunden, und ich war mir nicht einmal mehr sicher, ob René eine echte
Person gewesen war, als die Polizei fünf Sekunden später das Haus stürmte und mich wegen
Verdachts auf Softwaremanipulation festnahm.
Der Autor über sich: "Geboren bin ich 1973 in Bremen. Nach einem Studium der Physik habe
ich eine Weile als IT-Berater in Kiel gearbeitet und danach ein paar Monate als Lehrer.
Jetzt bin ich dabei, mich mit verschiedenen Projekten selbstständig zu machen.
Neben dem Schreiben von Kurzgeschichten und wissenschaftlichen Artikeln für den Corona
spiele ich seit Anfang 2004 Theater (und an dem ersten Stück, das Ende September Premiere
hatte, habe ich natürlich auch mitgeschrieben) und bin seit Mai auch in einem Filmteam
(http://www.digitale-stoerung.de)
unter anderem als Webmaster und Drehbuchautor tätig.
Wenn ich Zeit finde, fotografiere ich und bin Mitglied im Tauchverein (man kann ja nicht
nur schreiben ;-) ).
Veröffentlichungen:
Augmented ("Maschinengeburten", ZeitSpur Verlag 3/2004),
Cyberhunter (c't 15/2001),
Eine Frage (Fantasia 138/139)
(und viele weitere Kurzgeschichten gibt es unter
http://www.marcus-haas.de/Kurzgeschichten)
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum
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16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
"Star Trek"-Comics gibt es seit 1967, also schon seit Anbeginn der Fernsehserie, und
erschienen unregelmäßig bis zum Jahre 1979 unter dem Logo von Gold Key. Die Comics
schilderten die Abenteuer der Original-Enterprise-Mannschaft in noch nie gesehenen
Abenteuern. Es wurden insgesamt 60 Ausgaben veröffentlich und dieses erste Paperback
beinhaltet die ersten acht Abenteuer. Gezeichnet wurden diese von Nevio Zaccara (1 + 2) und
Alberto Giolitti (3 - 8). Obwohl die Autoren nicht genannt wurden, sind einige der Autoren
so namhafte Vertreter wie Len Wein, George Kashdan und Doug Drexler. Das Comic ist zwar in
englischer Sprache, aber das sollte bei diesem Schmankerl kein Hindernis sein!
Die "Key Collection" finden Sie
hier.
Bully, das Phänomen. Auch wenn "(T)Raumschiff Surprise, Periode 1" die 10 Millionen
Zuschauergrenze verpasst hat - und wenn Michael "Bully" Herbig und Rick "Kawäinien" ehrlich
sind, haben sie auf das Knacken dieser Schallmauer schon gehofft -, ist der Film überaus
erfolgreich gewesen. Kein Wunder, dass es Merchandise en masse gibt. Letztens stand ich vor
einem Regal mit "(T)Raumschiff - Prosecco" für 5,- Euro die Flasche. Habe ich mir
verkniffen, denn die Lizenzkosten rechnen sich auf Kosten der Qualität, würde ich meinen.
Was aber überaus cool ist: Das Original Zippo Feuerzeug zu "(T)Raumschiff Surprise".
Selbst für Nichtraucher, har har.
Das Original Zippo Feuerzeug zu "(T)Raumschiff Surprise" finden Sie
hier.
Okay, okay, so manche Bierflasche kann man mit den Zähnen öffnen. Schraubverschlüsse kommen
auch immer mehr in Mode. Aber für alle anderen Fälle einer ungeöffneten Flasche gibt es
diesen Flaschenöffner aus Quarks Bar. Quarks Bar Flaschenöffner mit goldgepresstem
Latinuum (schwimmt in einer Flüssigkeit) ist ca. 16 cm hoch - und ist eines dieser Stücke,
die man sich getrost zulegen kann, weil sie sowohl Fanschaft signalisieren als auch
ungeheuer praktisch sind.
Quarks Bar Flaschenöffner finden Sie
hier.
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corona
magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 131 - 19.10.2004
Herausgeber
Klaus Michels & Mike Hillenbrand
Chefredaktion
Mike Hillenbrand (mh)
Klaus Michels (km)
Simon Pypke (sp) (v.i.S.d.P.)
Lektorat
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Corona-Redaktion
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Auflage:
11'104 Leser
Ausgabe 132 erscheint am
02. November 2004.
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