|
02. November 2004 - Ausgabe 132 - "He's back!"
Aus dem Studio 449 in Köln..
..wird der Mann, den alle so lange vermisst haben, wahrscheinlich nicht senden. Aber ab dem 23. Dezember
könnte es das Studio 450 oder 451 sein - je nachdem, wie die interne Zählweise der Harald
Schmidt-Produktionsgesellschaft Bonito aussieht. Dass er, der großartige, unvergleichliche, oft kopierte,
aber nie erreichte Harald Schmidt, genau ein Jahr nach seinem Abschied vom Kuschelsender Sat.1 in der ARD
wahrscheinlich seine Rückkehr zelebriert, wird deutschlandweit mit einem Stoßseufzer der
Erleichterung registriert. Ja, is denn heut scho Weihnachten? fragte gar die SZ. Das Feuilleton
überschlägt sich und der Autor dieser Zeilen kommt nicht umhin, es ihm nachzutun. Harald Schmidt,
Godfather of Late Nite, kehrt zurück. Wissen Sie eigentlich, mit welcher Wehmut ich diese Zeilen schreibe?
Denn es gab durchaus Zeiten, in denen mich eine neue Staffel "Star Trek" ebenso emotional berührte!
Andererseits: Die vierte Staffel "Enterprise" macht sich gar nicht schlecht.
Wo wir gerade bei "neuer Staffel" sind. Die erste Staffel der neuerzählten Odyssee des Kampfsterns
Galactica ist in den USA angelaufen und in einer der nächsten Ausgaben wird unser Redakteur Matthias
Pohlmann einen kritischen und ausführlichen Blick auf die neue Serie werfen, in der Starbuck eine Frau ist - oder
auf jeden Fall etwas ähnliches. Etwas ähnliches wie ein Poster ist auch der Hauptgewinn in unserem
Gewinnspiel zum Start des neuen Monster-Crossovers "Alien vs. Predator" - es handelt sich dabei um
ein DIN A0 Poster aus Kunstoff, auf dem das Hauptmotiv plastisch hervorgehoben ist. Sieht nicht schlecht aus,
und macht Appetit auf den neuen Film, der ab dem 4.11. in den deutschen Kinos läuft.
Neu ist mit Erscheinen dieser Ausgabe auch das
Diskussionsforum des Corona Magazines; im SF-Netzwerk hat es ein neues Zuhause gefunden.
Näheres dazu hat unser Redakteur Michael
Kellen in der Rubrik Kunterbunt geschrieben, aber ich darf Sie bereits jetzt einladen, uns nach der Lektüre
dieser wie immer prall gefüllten 132. Ausgabe im
neuen Forum mitzuteilen, wie Sie sich
die 133. und die folgenden Ausgaben vorstellen.
Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1. Die Vorfreude war die schönste Freude? AVP ist da.
2. newsBEAT
3. Im Spotlight: LOST
4. Die achte Staffel Deep Space Nine, Teil 3
5. SF beyond spezial: Reisebericht aus den Randzonen der Sciencefiction
6. Ihre Meinung
7. Tv-Tipps
8. Rating Report
9. Kunterbunt
10. DVD-Vorschau
11. Bringt eure Toten raus, man kann sie wenden: Shaun of the Dead
12. conBEAT
13. Gamer's Log
14. Wissenschaft: Plastizität - Das formbare Gehirn
15. Die Corona-Kurzgeschichte
16. Leseprobe: Hell dunkel, dunkel hell
17. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
Wenn es eine Hitliste der klassischsten "letzten Worte" von Protagonisten in Genrefilmen gäbe,
hätte dieser Dialog einen Platz in den Top Five mehr als verdient: "What did you say this room was
called?" - "Sacrificial Chamber." Und tschüss.
Tja, so kann’s gehen, wenn man völlig naiv ins Kriegsgebiet anderer Rassen hineinstolpert und sich dann auch
noch über die Waffenvorräte hermacht. Das gibt Ärger. Eine Handvoll Menschen muss diese bittere
Erkenntnis am eigenen Leib erfahren, als sie in "Alien vs. Predator" in der tiefsten Antarktis
eine im ewigen Eis verborgene Pyramide entdeckt, in welcher zwei außerirdische Rassen - die Aliens und die
Predatoren - gerade einen kleinen Sparrings-Kampf ausleben. Wer zuletzt noch steht, hat gewonnen, und eines ist
wohl klar: Die kleinen Menschlein gehören nicht zur Siegerseite.
Nochmal kurz zur Vorgeschichte
"Alien vs. Predator" - Was wurde im Vorfeld nicht schon alles über diesen Film geschrieben.
Wer hat sich nicht schon den Mund darüber fusselig geredet, ob dieser Streifen überhaupt eine
Existenzberechtigung haben sollte. Immerhin knüpft er gleich an zwei altehrwürdige Franchises des Genres
an, die von Ridley Scott begründete "Alien"-Reihe und die von John McTiernan aus der Taufe
gehobenen Predatoren. Als 1990 im zweiten und bis heute letzten Teil der "Predator"-Reihe ein
Alienschädel im Raumschiff der außerirdischen Safari-Gänger zu sehen war, entwickelte sich die
Fantasie der Fans zum Schneeballeffekt bester Qualität. "Alien vs. Predator"-Fanfiction
entstand, schließlich sogar Comics, Romane und Computerspiele. B-Film-Regietalent Paul W. S. Anderson, der
uns schon "Event Horizon", "Resident Evil" oder das Kurt-Russel-Vehikel
"Soldier" geschenkt hat, ist ein Fan der genannten Filme, aber auch des Fandom-basierten
Subgenres AVP. In seinem neuesten Werk, eben "Alien vs. Predator", versucht er allen gerecht zu
werden.
Und? Mit Erfolg??
Ja, bedingt. Anderson ist kein natürlich Scott, kein Cameron, kein Fincher. Eine derartige narrative
Qualität sollte man von AVP auch nicht erwarten. Aber Anderson ist auch kein Jeunet (sorry, Amèlie), und so
ist zumindest nach Meinung dieses Rezensenten sein AVP noch immer um Längen besser als Jeunets
"Alien: Ressurection". Lance Henricksen gibt Charles Bishop Weyland, einen irdischen
Industriemagnaten, dessen Orbital-Satelliten eine ungewöhnliche Aktivität im ewigen Eis ausmachen.
Weyland stellt ein Expeditionsteam zusammen und begibt sich an den Ort des Geschehens, wo die Gruppe bald
feststellen muss, dass sie uneingeladen auf der Party von anderen Leuten erschienen ist: Zwei außerirdische
Rassen, deren Existenz tief mit der irdischen Frühgeschichte verbunden, aber längst wieder in
Vergessenheit geraten ist, liefern sich fernab der Zivilisation ein tödliches Duell. Und Weylands Team steht
im Weg.
Damit ist die Handlung von AVP eigentlich zur Genüge zusammengefasst, viel mehr is nich. Aber das macht
nichts, immerhin erwartet man von derartigen Filmen auch keine Shakespeare-Monologe. Anderson, der neben der Regie
wieder für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, gibt sich sichtlich Mühe, die Mythologie der
"Alien"-, der "Predator"- und der AVP-Vorgänger möglichst komplett in
sein Prequel hinüberzuretten. Natürlich müssen bei einem solchen Unterfangen Opfer gebracht werden
und so mancher Purist wird sich über das ein oder andere Detail sicher ärgern (ich selbst habe mich etwa
die ganze Zeit gefragt, ob diese neuen Predatoren nicht eher mit den Klingonen verwandt sind). Aber das sollte
einem Filmgenuss nicht großartig im Wege stehen.
Bitterer stößt da schon die Figurenzeichnung auf. Es gibt nicht einen Charakter in Andersons AVP - ich
wiederhole: nicht einen -, dessen qualvoller Leinwandtod einem als Zuschauer nicht zutiefst ... schnurzegal ist.
Ich meine, es ist natürlich vermessen, von einem solchen Film charakterlichen Tiefgang zu erwarten, aber ein
wenig Mitgefühl sollte er dann doch schon erzeugen können. Stattdessen hatte ich es auch nach einer
Stunde Laufzeit noch nicht geschafft, mir auch nur zwei der Protagonisten namentlich merken zu können
("Ah, da ist der Typ mit der Wollmütze wieder. Mal sehen, wann es den endlich erwischt.").
Den Titel gebenden Kampf der beiden Rassen bekommt man im Film zwar zu sehen (und keine Sorge, wir verraten nicht,
wer gewinnt), hätte aber gerne noch mehr davon gehabt. Stattdessen bekommt man wieder diese 08/15-Figuren
vorgesetzt. Sind die denn immer noch nicht hopps gegangen?
Und jetzt noch eine Runde Mitleid
AVP hatte es nicht einfach. Die Erwartungshaltung im Fandom war riesig, das Endprodukt konnte vor der einfach
nicht bestehen. Die Kritiker konnten mit der ganzen Prämisse des Serien übergreifenden SF-Films ohnehin
wenig anfangen und sorgten auf ihre Weise für Negativschlagzeilen, noch bevor AVP überhaupt angelaufen
war. Und dann setzte das Studio kurz vor der Premiere auch noch die böse Schneideschere an, um dem fertigen
Film eine jugendgerechte Altersfreigabe zu verschaffen. Das hat ihm alles nicht gerade gut getan.
Doch auch wenn Anderson selbst momentan in Interviews äußert, dass es einen Director’s Cut mit all den
so bitter vermissten Gemetzelszenen nicht geben wird, sollte man AVP durchaus eine Chance geben, wenn der Streifen
am 4. November die bundesdeutschen Kinos mit beachtlicher Kopienzahl erreicht. Er ist kein Meisterwerk geworden,
aber längst nicht so missraten, wie andernorts behauptet wird. Wenn man das begreift, macht er sogar
Spaß. Und Anderson selbst sitzt schon an der Fortsetzung.
ALIEN VS. PREDATOR
Darsteller: Sanaa Lathan (Alexa Woods), Raoul Bova (Sebastian Wells) Lance Henriksen (Charles Weyland), Colin
Salmon (Max Stafford)
Regie: Paul W.S. Anderson
Kinostart: 04. November 2004
Verleih: Twentieth Century Fox
Website: http://www.alien-vs-predator-derfilm.de
Mitten im ewigen Eis der Antarktis wird per Satellit eine unterirdische Tempelanlage entdeckt. Der Milliardär
Charles Weyland (Lance Henriksen, der Androide aus "Alien 1") stellt eine internationale Crew auf, die
das Bauwerk untersuchen soll. Sie treffen auf historisch anmutende, fremdartige Bauten mit labyrinthartigen
Gängen. Und innerhalb dieser klaustrophobischen Welt geraten sie in das größte Duell aller Zeiten:
Hier trifft eine Hochkultur auf niedere Instinkte, kämpfen Aliens gegen Predators. Und eins ist klar: wer
von beiden auch immer diesen Kampf gewinnen wird, der eigentliche Verlierer steht auch schon fest...
Das Corona Magazine verlost in Zusammenarbeit mit 20th Century Fox ein DIN A0 Poster aus Kunstoff, auf dem das
Hauptmotiv plastisch hervorgehoben ist, sowie zehn mal 2 Freikarten zum Film "Alien vs. Predator", die
bundesweit gültig sind. Beantworten Sie einfach folgende 5 Fragen und senden Sie die Lösungsbuchstaben
bis zum 10. November 2004 an dialog@corona-magazine.de. Der oder die
Gewinner veröffentlichen wir kurze Zeit später in unserem neuen Forum auf
www.sf-netzwerk.de.
1. Wie heißt die Rolle, die Sigourney Weaver in den "Alien"-Filmen spielt?
a.) Wrigley
b.) Ridley
c.) Ripley
2. Welcher Schauspieler war im ersten "Predator"-Film zu sehen?
a.) Sylvester Stallone
b.) Bruce Willis
c.) Arnold Schwarzenegger
3. Wie war der Name seiner Rolle?
a.) Dutch
b.) Butch
c.) Gotch
4. Welcher Schauspieler ist sowohl in "Aliens" (Sequel von "Alien") als auch in
"Predator 2" (Sequel von "Predator") zu sehen?
a.) Bill Pullman
b.) Bill Paxton
c.) Bill Plympton
5. Wie wird der Predator am Ende von "Predator" zerstört?
a.) er wird durch Beschuss in Stücke zerrissen
b.) er zerstört sich selbst
c.) er wird aus einem Leck im Flugzeug herausgeschleudert
Viel Erfolg!
(Zurück zum Inhalt)
|
"Star Trek: Enterprise": Archer entwickelt sich.
|
|
Scott Bakula, Darsteller des Captain Archer in "Star Trek: Enterprise", sagte gegenüber SciFiWire,
dass er über die Entwicklung seines Charakters in der vierten Staffel der Serie besonders begeistert ist.
"Die Art, wie die Serie ausgelegt ist; mir wurden einige Charakteränderungen gewährt, die man in
den meisten Serien niemals bekommen würde", sagte Bakula in einem Interview. "Der Beginn der
vierten Season gab mir die Gelegenheit, einige Lehren aus den vergangenen Seasons mitzunehmen und zu sehen, in
welche Richtung Archer sich in diesem Jahr bewegt."
In der vierten Season werden Archer und seine Crew zum Teil noch mit den Auswirkungen des jahrelangen
Xindi-Handlungsbogens der vergangenen Seasons zu tun haben. Bakula sagte, dass er sehr zufrieden damit ist, in
welcher Art und Weise sowohl die Produzenten als auch die Drehbuchautoren der Serie Archer die Möglichkeit
gegeben haben, zu wachsen, seit die Serie gestartet ist. "Wir haben alle zusammen gearbeitet, um diesem Kerl
eine interessante Reise zu bieten", sagte er. "Im ersten Jahr, als er dieses ziemlich naive
Starfleet-Kind war. Das war seine ganze Welt, und er ist weit gekommen in den letzten Jahren Seasons, mit all den
Katastrophen und Herausforderungen im letzten Jahr. Die Art, wie er damit umgehen muss, und die Orte, an die er
reisen muss, um einige der Entscheidungen zu treffen, die Archer in diesem Jahr treffen muss, werden für mich
sehr glücklich sein."
Bakula sagte weiter, er sah das Potential für die Entwicklung des Charakters bereits, als er vor vier Jahren
das Angebot für die Pilotfolge bekam. "Ich las das Script der Pilotfolge und ich dachte, 'Das ist ein
Kerl, der das Potential hat, über mehrere Jahre interessant zu sein, und für mich interessant ist, ihn
einige Jahre zu spielen'", erzählte er. "Die Realität ist, mit "Star Trek"
ist man in einer Art moralischem oder ethischem Dilemma. Das ist eben ein Teil der Geschichte dieser Serie, und es
ist auf jeden Fall interessant, aber dieser Kerl wächst immer noch und entwickelt sich weiter. Ich bin sehr
glücklich, in der vierten Season zu sein und ich entdecke immer noch Sachen. Hoffentlich ist das für die
Zuschauer genauso spannend wie für mich selbst."
|
|
"Star Trek: Enterprise": Vaughn Armstrong über seine ST-Rollen.
|
|
Vaughn Armstrong, der bereits verschiedene Rollen in den "Star Trek"-Serien übernommen
hatte, schweigt sich weiter über seine aktuelle Serien-Figur, Admiral Forrest, aus. Gerüchten zufolge
soll Forrest während eines terroristischen Aktion in der vierten Staffel sterben.
"Ich glaube, ihr müsst einfach abwarten ... Ich würde niemals Geheimnisse aus ungesendeten Folgen
verraten!", sagte er während eines Interviews und lachte. Er fügte hinzu, dass er versprochen habe,
weitere Charaktere in den ST-Serien zu übernehmen, und hofft, dass auch Film-Rollen auf ihn warten.
Über die anderen Rollen, die er bislang spielte, sagte Armstrong, dass die beiden, die er am liebsten erneut
spielen würde, der romulanische Captain in "Eye of the Needle" und Korath, der alte Klingone in
Voyagers "Endgame-Endspiel" waren.
Weiterhin sagte der Schauspieler, dass die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Archer und Forrest sich einerseits aus
dem Screenplay entwickelt und andererseits aus seiner eigenen Freundschaft mit Scott Bakula habe. Armstrong
verriet, dass das Set von "JAG", bei dem er eine Gastrolle übernommen hatte, nicht unbedingt
ein Vergnügen gewesen sei: Der Hauptdarsteller sei gemein zu den Kollegen und so sehr mit sich selbst
beschäftigt, dass er sogar drohte, den Set zu verlassen."
|
|
"Star Trek: Enterprise": Brent Spiner über die Serie.
|
|
Brent Spiner (Data, Dr. Noonien Soong) wird diese Woche im US-Fernsehen in der Episode "Borderland"
auftreten. Hierzu äußerte er sich in einem Interview in der Zeitschrift Starburst.
Spiner meinte, dass er selbst nicht mit einem großen Anstieg der Quoten rechne, doch er hoffe, zumindest
eine kleine Verbesserung erreichen zu können. Auch glaubt Spiner, dass die Serie bereit sei, dieses Jahr neue
Erfolge zu erzielen. Er habe eine sehr hohe Meinung von der gesamten Crew und halte alle für sehr talentiert.
Spiner selbst ist ein großer Fan der Serie und verpasst keine Folge.
|
|
"Raumschiff Enterprise": Bald auch als Special Edition.
|
|
Die für den 4. November geplante DVD-Veröffentlichung der 2. Staffel von "Raumschiff
Enterprise", wird auch in einer auf 10.000 Stück limitierten Special Edition erfolgen. Dieser
Version wird eine CD beilegen, die William Shatners Cover des Pulp-Hits "Common People" von seinem
soeben bei Sony erschienen Album "Has Been" und Interviews beinhalten wird.
Die restliche Ausstattung sieht folgendermaßen aus:
Bildformat: 4:3
Ton: Englisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch (Mono)
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Dänisch, Deutsch, Französisch,
Holländisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch
Extras:
- Vorschau-Trailer für alle Episoden
- Textkommentar für "Weltraumfieber"
- Textkommentar für "Kennen Sie Tribbles?"
- Wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist ... Staffel 2
- Leben jenseits von "Star Trek": Leonard Nimoy
- Kirk, Spock und Pille: "Star Treks" tollstes Trio
- Das Design der letzten Grenze
- "Star Treks" himmlische Divas: Nichelle Nichols
- Vom Schreibtisch der Autoren: DC Fontana
- Die besten Momente in "Star Trek"
- "Star Trek: Deep Space Nine" DVD-Trailer
- "Star Trek: The Next Generation" DVD-Trailer
- "Star Trek: Voyager" DVD-Trailer
Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 2)" - 7 DVDs zum Preis von 95,00 EUR
|
|
"Star Trek": Patrick Stewarts neue Projekte.
|
|
Patrick Stewart bereitet sich für eine neue Bühnenrolle vor: In Londons West End wird er mit
"Dawson's Creek"-Schauspieler Joshua Jackson spielen.
Das Stück von David Mamet ist eine Komödie, die von Robert (Stewart), einem Veteranen und dem Neuling
John (Jackson) getragen wird. Es erzählt die Geschichte einer Freundschaft und einer Rivalität zwischen
den beiden Männern, die beide dem Ende ihrer Karrieren gegenüber stehen.
Gerüchte erzählen von einem weiteren Projekt Stewarts: Er soll im Gespräch sein für Superman's
Vater in "Superman Returns". Recht sicher ist dagegen, dass er im dritten
"X-Men"-Film erneut den Professor Xavier geben wird - allerdings erst 2006.
|
|
"Star Trek": M. J. Friedmans neuer Roman
|
|
"Star Trek"-Romanautor Michael Jan Friedman und Pocket Books-Herausgeberin Margaret Clark haben
sich im Interview zu Friedmans neustem Roman geäußert.
Die "Stargazer"-Reihe sei vorerst auf Eis gelegt bis Friedman das Buch "Death in Winter"
beendet. Es soll das erste Buch sein, dessen Geschichte nach den Ereignissen von "Star Trek:
Nemesis" beginnt. "Kurz bevor die Reparaturen der Enterprise-E abgeschlossen sind, wird
Picard auf eine geheime Mission ins Romulanische Reich geschickt. Er vermutet, dass dort Beverly Crusher
getötet worden ist", erklärt Clark.
Laut Friedman werden auch Charaktere aus "Stargazer" auftauchen, aber nicht die Mitglieder der Titan.
|
|
"Alien vs Predator" doch nicht geschnitten?
|
|
Kurz vor dem US-Kinostart von "Alien vs. Predator" machte das Gerücht den Umlauf, Regisseur
Paul Anderson hätte in einem Interview behauptet, dass er drei Wochen vor dem Startermin vom Studio gezwungen
wurde, alle härteren Szenen aus dem Film zu schneiden, um eine PG-13-Freigabe zu erhalten. Dieser Umstand
würde dann durch einen erscheinenden Director's Cut auf DVD kompensiert werden.
Paul Anderson ließ jetzt jedoch mitteilen, dass nicht an einem Director's Cut gearbeitet werde, und dass
die Kinoversion im Wesentlichen seinen Wünschen entspricht.
Außerdem sei die US-Zensurbehörde sehr großzügig gewesen, da der Film kaum rotes Blut
beinhalte.
Der einzige Unterschied zwischen der DVD-Version und der Kinoversion, wird darin bestehen, dass man in der
DVD-Version zwischen dem Original-Anfang und einem alternativen wählen kann, der von Anderson bevorzugt wird.
Warum Anderson allerdings so lange für eine Richtigstellung brauchte, ist nicht bekannt. Der Film lief
bereits am 13. August in den USA an, und die Gerüchte waren kurz zuvor aufgekommen. Auch wenn das sicherlich
keinen Beweis darstellt, so macht es doch stutzig.
Obwohl der Film von den meisten Kritikern zerrissen wurde, schaffte er es, in den USA 80 Millionen einzuspielen.
Wenn man diesen Wert nicht inflationsbereinigt, wäre es der zweiterfolgreichste Film der beiden Franchises,
direkt nach "Aliens-Die Rückkehr".
|
|
"X-Men 3": Ohne Joss Whedon.
|
|
Joss Whedon gab gestern an, dass er definitiv nicht am dritten Teil von "X-Men" mitarbeiten wird.
Er meinte, er habe lange darüber nachgedacht, ob er es machen wolle, bis er erkannte, dass er von Fox auch
nicht gefragt wurde. Stattdessen schreibe er gerade an seinem eigenen Drehbuch und freue sich darüber, etwas
völlig Neues zu kreieren.
Shopping-Tipps zum Thema:
"X-Men XXL-Box (Special Edition)" - 4 DVDs zum Preis von 44,99 EUR
|
|
"Elektra": Jennifer Garner im Interview.
|
|
Jennifer Garner, die in der Comic-Verfilmung "Elektra" die Titelrolle spielen wird, sagte
gegenüber SciFi-Wire, dass ihr Charakter in eine düstere Richtung in dem
"Daredevil"-Nachfolger gehen wird. "Elektra ist todbringend", sagte sie am Rande der
Filmarbeiten. "In "Dardevil" war sie jemand, die kurz davor stand, todbringend zu sein.
(...) Aber nachdem ihr Vater getötet wurde - und das ist im Film wie im Comic so - gibt es für sie kein
Licht mehr auf dieser Welt."
"Elektra" wird einige Jahre nach der Handlung von "Daredevil" einetzen, wenn die
Titelheldin die gefährlichste Attentäterin der Welt geworden ist und für eine kriminelle
Organisation namens "The Hand" arbeitet.
Garner sagte weiter, dass sich der Film um Elektras Wunsch nach Erlösung drehen wird. Auch sagte sie, dass
es "gruselig" gewesen sei, die Hauptrolle in einem Actionmovie zu spielen. "Ich habe es wirklich
vermisst, mich hinter einem großen, roten Teufel zu verstecken", sagte sie mit Blick auf Ben Afflecks
Charakter in "Daredevil". "Elektra" wird in den USA am 14. Januar 2005 anlaufen.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Daredevil (Special Edition)" - 2 DVDs zum Preis von 14,97 EUR
|
|
Die Zukunft gehört Marvel.
|
|
Marvel Enterprises hat im aktuellen Finanzbericht eine Projektübersicht der folgenden Jahre gegeben. 2005
sind zwei Kinofilmen geplant, "Elektra", das Spin-Off zu "Daredevil" mit
Jennifer Garner in der Hauptrolle, soll am 14. Januar in den amerikanischen Kinos kommen. Am 1. Juli folgt dann
"Fantastic Four".
Für 2006 sind derzeit sechs Kinofilme geplant:
"X-Men 3" für den 5. Mai, wobei weiterhin unklar ist, welche Schauspieler wieder dabei
sein werden und wer die Regie übernimmt. Weitere Filme sind: "Iron Man", "Ghost
Rider", "Luke Cag2", "The Punisher 2" und "Deathlok".
2007 wird neben "Spider-Man 3", am 4. Mai in den USA, "Namor", "The Hulk
2" und das "X-Men"-Spin-Off "Wolverine" im Kino anlaufen.
Des Weiteren befinden sich noch folgende Projekte in der Entwicklung:
"Ant-Man", "Black", "Panther", "Captain
America", "Nick Fury", "Silver Surfer", "Thor".
Neben den Kinofilmen, befinden sich noch vier Direct-to-Video-2D/3D-Animationsfilme in Arbeit: "The
Avengers 1", "The Avengers 2", "Iron Man" und "The
Hulk". Das erste Projekt soll dabei 2006 veröffentlicht werden.
Außerdem wird an einer 26-teiligen "Fantastic Four"-Animations-Serie gearbeitet.
Neben diesen Animations-Projekten, befinden sich auch zwei Live-Action-TV-Projekte in Arbeit,
"Blade" und "Brother Voodoo".
|
|
"The Blob": Neues Remake.
|
|
Paramount Pictures wird mit Produzent Scott Rudin ein Remake des SF-Films "The Blob" aus dem
Jahre 1958 unternehmen. Der damalige Film gilt als Beginn der Karriere von Steve McQueen. Der Film dreht sich um
eine gallertartige Masse, die aus dem All auf die Erde kommt und jeden Menschen auf ihrem Weg verschlingt.
Paramount übernimmt das Projekt von Warner Bros., wie Variety berichtet, einen Drehbuchautor gibt es noch
nicht.
Der Originalfilm hatte einige Spin-Offs nach sich gezogen und wurde bereits 1988 von Frank Darabont (Buch) und
Chuck Russell (Regie) neu verfilmt.
Shopping-Tipps zum Thema:
"The Blob [UK IMPORT]" - DVD zum Preis von 29,99 EUR
|
|
"The Chronicles of Narnia": Neuigkeiten.
|
|
Walt Disney Pictures hat bekannt gegeben, dass das Produktionsteam von "The Chronicles of Narnia: The
Lion, The Witch and The Wardrobe" in diesem Monat in Neuseeland eine große Schlachtszene drehen
wird. Die Dreharbeiten sollen sechs Wochen dauern. Anschließend wird die Produktion in Prag
weitergeführt.
"The Lion, The Witch and The Wardrobe" wurde 1950 veröffentlicht, und ist der zweite und
bekannteste Teil von C. S. Lewis "Narnia"-Romanreihe. Die anderen Bücher der Serie heißen:
"The Magician's Nephew", "The Horse and His Boy", "Prince Caspian", "The Voyage
of the Dawn Treader", "The Silver Chair" und "The Last Battle".
Das Buch erzählt die Geschichte von Peter, Susan, Edmund und Lucy, die während der deutschen
Bombardierung Londons im 2. Weltkrieg von ihren Eltern getrennt und deswegen zu einem Verwandten aufs Land
gebracht werden. Dabei betreten sie einen magischen Wandschrank, der sie in die Welt "Narnia" bringt.
Die Kinoversion, in der Andrew Adamson Regie führt, soll am 9. Dezember 2005 anlaufen.
|
|
"Spider-Man" 2,5.
|
|
Regisseur Sam Reimi arbeitet an einer längeren Fassung von "Spider-Man 2" diese soll im
Januar/Februar auf DVD veröffentlicht werden.
Dabei nimmt der Regisseur kein Blatt vor den Mund, weshalb Sony/Columbia "Spider-Man 2,5" haben
will. Nur des Geldes wegen. Es werden nur ein paar Action-Szenen um einige Sekunden verlängert und mit neuen
Special-Effekten versehen. Einen Ausbau der Story wird es nicht geben.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Spider Man 2" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
|
|
"Dead Like Me": Geht es weiter?
|
|
Wie steht es um "Dead Like Me"? Dies fragen sich im Moment vor allem die Fans der US-Serie. Die
zweite Staffel der Serie lief scheinbar nicht zufriedenstellend für das Network Showtime. Die Einschaltquoten
erfüllten nicht gerade die Erwartungen des Networks. Unter den Fans der Serie kamen deshalb immer wieder
Gerüchte auf, "Dead Like Me" wäre bereits abgesetzt. Der Trailer für die Episode
"Haunted" lässt einige Fans jedoch wieder aufatmen, denn darin spricht Showtime selbst nur von
einem "Season Finale" und nicht mehr von einem "Series Finale", wie in den Trailern zuvor.
Allerdings gibt es zu bedenken, dass es zur Zukunft von "Dead Like Me" noch keine offizielle
Stellungnahme von Showtime gibt.
|
|
"Smallville": Mit Jane Seymour.
|
|
Jane Seymour ("Kampfstern Galactica [TOS]": Serina; "Dr. Quinn - Ärztin aus
Leidenschaft": Dr. Michaela Quinn) wird für fünf Folgen in der Serie
"Smallville" zu sehen sein. Sie wird erstmals in der Episode 4x09 "Bound" als Genevieve
Teague zu sehen sein, wie der TV-Guide berichtet. Genevieve Teague ist die Serienmutter von Lanas neuem Freund.
|
|
"Stargate SG1": Kommt die neunte Staffel?
|
|
Michael Greenburg hat sich für eine neunte Staffel von "SG-1" ausgesprochen und
unterstützt auch eine Fortsetzung von "SGA". Allerdings seien noch keinen Verhandlungen mit
MGM angesetzt.
Gegen eine Fortsetzung spricht das Gerücht, dass die Autoren und Produzenten Brad Wright und Robert Cooper im
nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen sollen. Die Schwangerschaft von Amanda Tapping wirft auch
kein gutes Licht auf eine mögliche Fortsetzung. Christopher Judge soll hingegen geäußert haben,
dass er zur Verfügung stehen würde. Auch die guten Quoten würden eine Fortsetzung nur logisch
erscheinen lassen.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Stargate Kommando SG-1 - Season 7 Box" - 6 DVDs zum Preis von 79,00 EUR
|
|
"Stargate SG1": Neues US-"Stargate"-Magazin.
|
|
US-Fans von "Stargate SG-1" können sich freuen: Die erste Ausgabe vom "Stargate SG-1:
The Official Magazine" ist seit 26. Oktober in den USA, Kanada und Großbritannien erhältlich. Das
66-seitige Magazin wird von "Titan Magazines" unter der Lizenz von MGM herausgebracht und beeinhaltet
eine Reihe Interviews:
Beispielsweise mit Amanda Tapping, Michael Shanks und Christopher Judge, die über die achte Staffel von
"SG-1" und über die Rollenentwicklung von Richard Dean Anderson sprechen. In einem weiteren
Interview diskutiert Ronny Cox ("Robert Kinsey") sein bevorstehendes Comeback in der achten Season.
Weitere Informationen werden über Constume Designer Christina McQuarrie, Creature Creator Todd Masters,
Illustrator und Art Designer James Robbins, Visual Effects Supervisor Michelle Comens und Production Designer
Bridget McGuire veröffentlicht.
Ob es das Magazin auch in deutscher Sprache geben wird, ist noch unbekannt.
|
|
"Alias": J. J. Abrams im Interview.
|
|
In einem Interview mit TV Guide hat sich der Erfinder von "Alias" über die neue Staffel
geäußert. Hier sind einige Höhepunkte davon:
Bezüglich der 3. Staffel sagte er, dass er die Frustration einiger Fans verstehe, er sei aber sehr stolz auf
das letzte Jahr. Im Rückblick werde die 3. Staffel besser sein, weil man sehen wird, wohin sie führte.
Zudem werde das Beste aus dem letzten Jahr benutzt, um als Basis für die nächsten Ereignisse zu dienen.
Auf die Frage, was als Nächstes passieren wird, antwortet Abrams, dass wieder mehr von Sydney als normale
Person gezeigt werde, was im letzten Jahr vernachlässigt wurde.
Diese Staffel werde man einen Eindruck von der echten Sydney bekommen. Wir sehen sie mit Vaughn, Zuhause oder mit
ihrer Schwester, die von Mia Maestro gespielt wird. Sie wird diese Staffel regelmäßig auftreten.
Zudem werde in der zweistündigen Premiere der Cliffhanger aufgelöst und man erfährt, was Sydneys
Vater Jack getan hat und wie die Zusammenhänge sind.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Alias - 1. Staffel" - DVD BoxSet zum Preis von 32,99 EUR
|
|
"Kampfstern Galactica" (2003) auf DVD.
|
|
Am 2. Dezember wird Universal Ronald D. Moores Reimagination der Serie "Kampfstern Galactica"
(a.k.a. "Battlestar Galactica 2003") auf DVD (deutsche Version) herausbringen. Es handelt sich
dabei um die Anfang Dezember auf dem US-SciFi-Channel ausgestrahlte "Miniserie", auf der aufbauend seit
gestern auf Sky One die erste Staffel der neuen Version ausgestrahlt wird.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Kampfstern Galactica (2003)" - DVD zum Preis von 17,99 EUR
|
(Zurück zum Inhalt)
Früher war alles anders
Von "Früher" zu reden, ist meist ein Zeichen, dass man alt wird. Ein noch schlimmeres Zeichen
fürs Altwerden ist es, wenn man behauptet, früher sei angeblich alles anders gewesen. Nun, alles war
damals sicher nicht anders. Man selbst war wohl in erster Linie anders. Das sollten vor allem die bedenken, die
meinen, früher sei es im Fandom doch ganz anders gewesen. Vielleicht hat man aber auch nur den Anschluss
verloren? Dennoch lässt sich kaum bestreiten: Das heutige Fandom reagiert auf den Zustand der Phantastik,
wie er sich zur Zeit im TV, im Fernsehen und im Kino bietet, anders als noch vor zehn Jahren.
Vor zehn Jahren
Früher füllten riesige Textmengen die Datenbänke mit Diskussionen und Debatten über die Borg,
über die Schatten und über die schwarze und weiße Hütte. Es wurde spekuliert, interpretiert,
analysiert. Jede "Simpsons"- und "Buffy"-Folge wurde auf ihre Anspielungen
durchsucht, und auch mit "Akte X" nahmen die Fans bereitwillig die Herausforderung an, das
uferlose Puzzle zusammenzusetzen. Jeder noch so kleine Widerspruch wurde genitpickt. Es waren begeisterte Fans am
Werk, und der Auslöser waren Serien, die nicht nur konsumiert wurden.
Heute ist alles anders
Vorbei sind die Zeiten. "Star Trek" zeigt, dass man von den Zuschauern nicht auf Dauer mehr
Leidenschaft erwarten kann als von den Machern. Die SF-Flaute ließ viele Serien verschwinden, und unter den
Machern sprach sich schließlich herum, dass man von den Fans ohnehin nichts anderes erwarten könne als
nerviges Genöle. Es zählt wieder der angeblich so anspruchslose Mainstream-Zuschauer. Einige ganz
eifrige Producer glauben, mit ein paar Zusatzelementen noch ein paar Fans ködern zu können, was nur
selten funktioniert. Die Fans riechen oft den Braten und merken heutzutage sehr schnell, dass einige, ach so
geheimnisvolle Andeutungen aus einer schlechten Serie eben noch kein "Twin Peaks" machen.
J. J. Abrams
J. J. Abrams gehört zu den Ausnahme-Producern, die es schaffen, erfolgreichen Mainstream zu produzieren, der
zugleich Elemente enthält, für die sich Fans begeistern können. Der heute 38-jährige Producer
schuf die College-Serie "Felicity" sowie die ungewöhnliche Agentenserie
"Alias", eine Serie, die in den USA zum Überraschungshit wurde. J. J. Abrams und sein
Autorenteam schreckten dabei keineswegs vor wirren und chaotischen Exposés, Figurenkonstruktionen und
Handlungsgeflechten zurück. Auch wenn die deutschen Zuschauer hierfür tatsächlich zu blöd zu
sein scheinen, zumindest der US-Mainstream kam damit gut zurecht.
Lost
Die neueste Serienschöpfung von J. J. Abrams ist "Lost". Sie handelt von den
Überlebenden eines Passagierflugzeugs, die auf einer einsamen Insel gestrandet sind. Das klingt einfach, ist
aber ohne Übertreibung die größte Serienüberraschung des Jahres. Denn die Passagierflugzeuge
könnten fast schon aus "Twin Peaks" stammen. Jeder hat ein kleines Geheimnis, und nur wenige
sind, was sie zu sein scheinen. Aber auch die Insel birgt allerlei Geheimnisse: Man findet plötzlich einen
Eisbären, der in diesen tropischen Gefilden nichts zu suchen hat, und in den Wäldern gibt es offenbar
ein Monster, dem auch einige der Gestrandeten zum Opfer fallen. Die Drehbücher sind durchgehend clever und
halten die Spannung mit immer wieder neuen Überraschungen, undurchsichtigen Rückblenden und
unvorhersehbaren Ereignissen aufrecht.
Die Wiederauferstehung der Fans
Was zur Zeit in den einzelnen Foren los ist, ist kaum zu beschreiben. Man kann sich kaum erinnern, wann das letzte
Mal eine Serie so begeistert aufgenommen und analysiert wurde. Die Fans achten auf unzählige Details, um
weitere Überraschungen vorhersagen zu können. Die Spekulationen laufen auf Hochtouren. Es werden
Hinweise gesammelt, um anhand von Landkarten zu rekonstruieren, wo sich die Absturzstelle befinden könnte.
Das hat man im Fandom schon lange nicht mehr erlebt. Man fühlt sich an frühere Zeiten erinnert. J. J.
Abrams gelang es, zusammen mit Damon Lindelof ("Crossing Jordan") eine Serie zu kreieren, die bei
normalen Zuschauern wie Fans gleichermaßen beliebt ist. Und sie beweisen damit: Genau das ist durchaus
möglich!
Um was geht es denn eigentlich?
Jack (Matthew Fox, "Party of Five") öffnet die Augen. Er ist in einem Urwald. Er blutet, und
die Sonne blendet ihn. Verwirrt stolpert er Richtung Strand, wo ihn ein Inferno erwartet. Überall sind die
Teile des abgestürzten Flugzeugs, Überlebende irren schreiend umher, es herrscht Chaos.
Schließlich kann Jack wieder einige Gedanken fassen. Er ist Arzt, und er beginnt, einigen Leuten zu helfen.
48 Personen haben den Absturz überlebt. Sie müssen bald erkennen, dass sie mit keiner Hilfe rechnen
können. Sie sind auf der Insel auf sich allein gestellt. Doch die Insel selbst birgt einige Geheimnisse,
darunter eine seltsame Kreatur, die zu einer tödlichen Gefahr wird.
Ist das sowas wie die RTL-Serie "Verschollen"?
Das ist genau die Frage, die dem "Lost"-Fan den Draht aus der Mütze springen lässt. Die
beiden Serien könnten nämlich unterschiedlicher nicht sein. In "Verschollen" tummeln
sich zweitklassige Schauspieler aus dem Daily-Soap-Bereich in einer Studiokulisse vor einem Blue-Screen.
"Lost" wird auf Hawaii gedreht, hat erstklassige Darsteller und eine Erzählweise, wie sie
eindrucksvoller und mitreißender nicht sein kann. "Verschollen" ist eine Billigserie im
Stil von "Hinter Gittern - Der Frauenknast", während allein der von J. J. Abrams selbst
inszenierte Pilotfilm zum teuersten Serienauftakt aller Zeiten wurde. "Verschollen" hat eine
linear-langweilige Erzählstruktur, "Lost" arbeitet mit Rückblenden, die man wie ein
Puzzle zusammensetzen muss. In "Verschollen" gibt es typische Soapintrigen, während in
"Lost" auch phantastische Elemente für eine ganz einzigartige Stimmung sorgen. Das sind halt
die Unterschiede: In den USA gibt es engagierte TV-Producer, die sich überlegen, wie man die Messlatte
für gutes Unterhaltungsfernsehen noch höher schrauben kann, und hier überlegt sich eine Firma im
Auftrag des "Frauenknast"-Senders, wie man mit einer weiteren billigen Klitschenserie Zuschauer
ködert.
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
(Zurück zum Inhalt)
Diesmal: Die Gateways-Buchreihe
Die Buchreihe, die von John Ordover und Robert Greenberger konzipiert wurde, umfasst sieben Romane.
Zentrales Thema sind die iconianischen Gateways, mächtige Portale, die einen superschnellen Transport von Ort
zu Ort ermöglichen. Sie wurden von den Iconianern in der gesamten Galaxie gebaut, um ihr riesiges Imperium
beherrschen und ihren Einfluss weiter ausdehnen zu können. Das erste Mal wurden die Iconianer in der
"TNG"-Episode "Die Iconia-Sonden" thematisiert. Ihre Herrschaft ist schon lange vorbei,
doch jetzt hat jemand Zugang zu ihrer Technologie erhalten und alle Gateways wurden geöffnet.
Mit dieser Buchreihe wurde erstmals ein neues Erscheinungsformat realisiert. Während die Handlungen der
ersten sechs Romane zu ihrem Ende hin jeweils einen Höhepunkt erreichen, werden diese im siebenten Buch in
Form von sechs Kurzgeschichten zu Ende geführt. Die Romane drehen sich nicht nur um die ersten vier TV-Serien
("Classic", "The Next Generation", "Deep Space Nine" und
"Voyager"), sondern auch um zwei reine Buchserien. Dies ist zum einen die sehr erfolgreiche
"New Frontier"-Reihe von Peter David und die weniger bekannte "Challenger"-Reihe von Diane
Carey.
Gateways, Book 4 of 7: Demons of Air and Darkness
Der "Deep Space Nine"-Roman der Gateways-Reihe, viertes Buch im Relaunch, wurde von Keith R. A.
DeCandido geschrieben. Keith ist wahrlich kein Neuling bei "Star Trek". Von ihm stammen das
"TNG"-Comicbuch "Perchance to Dream" und der "TNG"-Roman
"Diplomatic Implausibility". Er schrieb auch den vor wenigen Monaten erschienenen Zweiteiler "The
Brave and the Bold". Außerdem war er Mitentwickler der "Starfleet Corps of
Engineers"-eBook-Reihe, zu welcher er schon mehrere Romane beisteuerte.
Außer seiner Arbeit für "Star Trek"schrieb Keith unter anderem etliche Romane und
Kurzgeschichten zu "Buffy", "Farscape", "The Hulk",
"Spiderman", "Xena" und "The X-Men".
Beginnend zwei Wochen nach "Abyss", wird die Besatzung von Deep Space Nine mit einer
Rettungsmission beauftragt. Europa Nova, einer Welt nahe der Station, droht die Vernichtung und die
Auslöschung allen Lebens auf dem Planeten. Durch ein Gateway im Orbit gelangen giftige Substanzen aus dem
Delta-Quadranten nach Europa Nova. Im Laufe der Rettungsmission begeben sich Kira und Taran'atar durch das Gateway
in den Delta-Quadranten, um die Quelle der giftigen Substanzen unschädlich zu machen. Dort machen sie eine
gefährliche Entdeckung und wenig später muss sich Kira durch ein weiteres Gateway zu einem unbekanntem
Ziel begeben.
Zur gleichen Zeit bietet eine Rasse, die sich als die Iconianer ausgibt, die Gateway-Technologie dem
Höchstbietenden zum Verkauf an. Nicht nur alle großen Regierungen des Alpha- und Beta-Quadranten haben
des Angebot erhalten, sondern auch das Orion-Syndikat. Quark wird vom Syndikat als ihr Vertreter für die
Verhandlungen angeheuert. Ro Laren, undercover als Dabo-Girl dabei, will das Syndikat infiltrieren und die
Verhandlungen platzen lassen ...
"Demons of Air and Darkness" gelingt es, durch alle drei Handlungsstränge hindurch, eine packende
Geschichte zu erzählen und geschickt zwischen den dreien zu wechseln.
Besonders hervorzuheben sind die Kapitel mit Quark und Ro bei den Verhandlungen für das Orion-Syndikat. Hier
kann der Leser den puren Ferengi-Geschäftsmann in Quark in Aktion erleben. Dies wird umso interessanter, da
Quarks Gegenüber am Verhandlungstisch niemand anderes ist als sein geliebt-gehasster Cousin Gaila.
Der Teil der Handlung, der sich mit der Rettungsmission beschäftigt, wartet mit einer Überraschung auf.
Ein nicht ganz unbekannter cardassianischer Gul betritt die Bildfläche. Gul Macet und sein Raumschiff
Trager bieten unerwartet Hilfe bei der Rettung der Europani an. Mit Macet wird ein weiterer brisanter
Charakter im Relaunch eingeführt, der in den folgenden Romanen noch eine größere Rolle spielen
wird.
Macet ist der Cousin von Gul Dukat und sieht diesem zum Verwechseln ähnlich. Im Gegensatz zu Dukat scheint er
jedoch am Frieden und einer Aussöhnung mit Bajor interessiert zu sein, und unternimmt so mit seiner Hilfe
für Europa Nova einen ersten symbolischen Schritt in diese Richtung. Doch durch seine äußerliche
Ähnlichkeit mit dem Erzfeind und Unterdrücker der Bajoraner wird der Umgang mit Macet gerade für
Colonel Kira mindestens kompliziert werden. Mit der Entwicklung der verwandtschaftlichen Beziehung zwischen Dukat
und Macet wurde eine spaßige Parallele zur realen Welt geschaffen. Sowohl Macet, bekannt aus der
"TNG"-Folge "Der Rachefeldzug", als auch Dukat wurden von Marc Alaimo gespielt.
Wer sich schon immer einmal gefragt hat, wie wohl die Begegnung zwischen einem Jäger der Hirogen und einem
Jem'Hadar aussehen würde, dem gibt der im Gamma-Quadranten spielende Handlungsstrang einen Eindruck
darüber.
Dieser Roman ist gerade durch seinen guten, eingänglichen Schreibstil einer jener, die süchtig machen,
und so durchaus in einer einzigen Sitzung gelesen werden kann. Das einziges Manko besteht dann darin, dass trotz
knapp 300 Seiten das Ende des Buches viel zu schnell erreicht ist.
Gateways, Book 7 of 7: What Lay Beyond ("Horn and Ivory")
Die "DS9"-Geschichte "Horn and Ivory", vom gleichen Autor wie "Demons of Air and
Darkness", erzählt von der Erlebnissen Kiras auf der anderen Seite des Gateways im Delta-Quadranten.
Kira findet sich auf Bojar wieder - jedoch ca. 30.000 Jahre in der Vergangenheit. Dort schlägt sie sich an
die Seite von Rebellen, die gegen einen unterdrückenden Staat für ihre Unabhängigkeit kämpfen.
Kira ist fest davon überzeugt, dass sie von den Propheten auf diese Reise geschickt wurde. Sie entdeckt viele
Parallelen zu ihrem eigenen Leben im 24. Jahrhundert. So ist die Reise in die Vergangenheit für Kira eine
Reise der Selbsterkenntnis, die schließlich zur Stärkung ihres Glaubens und ihrer Überzeugungen
führt.
Diese Geschichte ist auffallend anders und gut. Losgelöst vom sonstigen "Star Trek"-Kontext
des 24. Jahrhunderts führt sie den Leser in die ferne Vergangenheit Bajors. Obwohl nicht zwingend notwendig
für das Verständnis des Relaunches, bürgt "Horn and Ivory" jedoch viele Einsichten in
Kiras Persönlichkeit und die Vergangenheit ihres Heimatplaneten. Im Machtgewirr der verschiedensten
Volksgruppen zeigen sich erste Bestrebungen eines Staatenbundes namens Bajora, den gesamten Planeten zu einen.
Viele Jahre später wird dieser Bund dann namensgebend für den Planeten werden.
Der eine oder andere Leser wird sich vielleicht fragen, warum man für einen Roman den vollen Preis zahlen
soll, wenn man eventuell nur einen oder einige der Kurzgeschichten daraus lesen wird, da man nicht jeden der
ersten sechs Romane gelesen hat. Ist man nur am "Deep Space Nine"-Teil der Gateways-Reihe
interessiert, wird man fast gezwungen, zwei Romane zu kaufen und nicht nur einen, wenn man die Geschichte komplett
lesen möchte. Dahinter lassen sich durchaus Charaktereigenschaften der Ferengi auf Seiten des Verlages sehen,
welche darauf abzielen, den Gewinn zu maximieren. Vom Umfang her hätte jede Kurzgeschichte auf jeden Fall an
des Ende des entsprechenden Romanes gepasst.
Was schließlich dennoch zum Kauf bewegen könnte, ist der 66-seitige Bonus am Ende des Buches. Dort
enthalten ist eine Chronologie aller je bei Pocket Books erschienener "Star Trek"-Romane bis zum
Ende des Jahres 2001. Wirklich jeder Roman wird genauestens in zeitliche Reihenfolge mit den Episoden aller
TV-Serien und den Kinofilmen gebracht. Zeitliche Unstimmigkeiten in einigen Romanen sind hervorgehoben und von den
Autoren der Chronologie kommentiert und korrigiert worden.
Hut ab vor der umfangreichen Arbeit, die in diesem Werk steckt. Wer schon immer einmal genau wissen wollte, wann
ein bestimmter Roman spielt, wird hier fündig. Oder aber man stöbert einfach nur durch die gesamte
verfilmte und geschriebene Geschichte des "Star Trek"-Universums.
Selbst wenn dieses Buch nur "Horn and Ivory" und die Chronologie aller "Star
Trek"-Romane enthalten würde, wäre es seinen Erwerb trotzdem wert.
Amazon-Links zum Thema:
Keith R.A. DeCandido - Gateways, Book 4 of 7: Demons of Air and Darkness
Pocket Books, 320 Seiten, ISBN 0743418522, ca. 6,50 EUR
Various Authors - Gateways, Book 7 of 7: What Lay Beyond
Pocket Books, 384 Seiten, ISBN , ca. 6,50 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
(Zurück zum Inhalt)
Vor gut einem halben Jahr, am 20. April 2004, starteten wir im Corona Magazine eine 13-teilige Reihe aus den
Randzonen der TV-Science-Fiction: "SF beyond". Nun, nach Veröffentlichung der dreizehnten Folge,
schließt mein Resümee diese Reihe ab: Was also bleibt?
Britische Werke und die BBC
Ein Ergebnis lässt sich klar zeigen - aus Großbritannien stammen einige großartige
Sciencefiction-Werke, die größtenteils leider nie den Weg ins deutsche Fernsehen gefunden haben - nicht
umsonst waren sieben der 13 vorgestellten Serien aus Großbritannien. Auch wächst mit zunehmender
Beschäftigung mit diesen Serien der Unmut über die BBC, die einerseits (als staatlicher Sender) leider
zu oft nur auf die Quoten schaute (z. B.: "Per Anhalter durch die Galaxis"/SF beyond 1x09;
"The Omega Factor"/SF beyond 1x13), andererseits auch wenig sorgsam mit ihrem Archiv umging, was
vom Verlust einzelner Folgen ("Counterstrike"/SF beyond 1x11) bis hin zum Verlust einer ganzen
Serie ("A For Andromeda"/SF beyond 1x01) einiges unwiederbringlich zerstörte, was heute
sonst vielleicht in einem Museum am Besten aufgehoben wäre.
Ideen aus BBC-Produktionen werden auch gerne später erfolgreich geklaut - siehe "A For
Andromeda", aus dem "Species" hervorging, oder "The Omega Factor", aus
dem "Akte X" wurde.
Unvollendete Werke
Mit sieben unvollendeten bzw. abgebrochenen Serien ("Brimstone"/SF beyond 1x02; "The
Tripods"/1x03; "Glory Days"/ 1x04; "Welcome To Paradox"/1x08;
"Counterstrike"/1x11; "Dark Skies"/1x12 und "The Omega
Factor"/1x13) ist die Liste der "Opfer" leider länger als die der zu Ende gebrachten
Serien. Beachtet man dann noch, dass unter den vollendeten Serien mit "A For Andromeda"/1x01,
"Per Anhalter durch die Galaxis"/1x09 und "NeverWhere"/1x10 drei Miniserien zu
finden sind, bleiben gerade mal zwei Serien ("Doctor Who"/1x05; "Dark
Shadows"/1x07 übrig), die als "normale Serie" kein vorzeitiges Ende fanden - wer nun
mitgezählt hat, merkt, dass eine Serie fehlt - dabei handelt es sich um "Carnivale"/1x06,
die gerade in eine zweite Staffel geht, wo also das Schicksal noch nicht sicher ist.
Nur eine der abgesetzten Serien ("Glory Days") wurde dabei allgemein als "zu schlecht"
angesehen, mehrere hingegen als sehr gut ("The Tripods", "Dark Skies",
"Counterstrike", "The Omega Factor") oder sogar "zu gut"/"zu
anspruchvoll" ("Brimstone", "Welcome To Paradox") - das "zu gut"
bzw. "zu anspruchsvoll", das ja zwei neuere Serien betrifft, wirft schon die Frage auf, ob viele
Science-Fiction-Fans vielleicht zu konservativ für ihr eigenes Genre geworden sind. Science-Fiction ist doch
eigentlich ein progressives Genre - da sollten Fans doch bereit sein, sich auf etwas Neues einzulassen, sonst
würgen sie am Ende dem eigenen Genre die Luft ab. Die Diskussionen und Reaktionen auf das, was Many Coto
"Neues" (?) mit "Star Trek: Enterprise" vorhat, sollte man vielleicht ebenso einmal
unter diesem Gesichtspunkt verfolgen wie das "Bashing" der neuen "Galactica"-Serie von
vielen Fans des Originals ...
Deutsches Leid
Allerdings hat der jeweils finanzierende Sender diesen Serien einst immerhin eine Minimalchance gegeben, ihr
Publikum zu finden - der deutsche Fernsehzuschauer durfte von diesen dreizehn Serien gerade mal drei ("The
Tripods", "Per Anhalter durch die Galaxis", "Dark Skies") sowie
Fragmente der vierten ("Doctor Who") sehen - für den Rest blieb (und bleibt wohl auch) der
Fernsehschirm dunkel - bei so anspruchsvollen und erfolgreichen Formaten wie "Versägt noch
mal" oder "Opas letzter Wille" bleibt dafür eben einfach kein Platz.
Eigene Erfahrungen
Von einigen der besprochenen Serien ("Brimstone", "The Tripods", "Doctor
Who", "Carnivàle", "Dark Shadows", "Per Anhalter durch die
Galaxis", "NeverWhere", "Dark Skies") konnte ich mir auch dank
hilfsbereiter Freunde im Ausland selbst ein Bild machen, was meinen Blick auf den "Mainstream" der
Science-Fiction im Fernsehen insofern verändert hat, als sich meine persönlichen Anforderungen an diesen
Mainstream deutlich erhöht haben - all diese Serien (besonders aber "Brimstone" und
"NeverWhere") erreichen einen Level, den manche bekanntere Serie nie erreicht - beispielsweise
ist "Stargate SG-1" seit der Reise durch diese Serien für mich nicht mehr von besonderem
Interesse.
Fazit
Es hat viel Spaß gemacht, zunächst selbst etwas über mir bis dato weitgehend unbekannte
SF-(TV-)Werke zu erfahren und danach darüber zu schreiben. Dass mir dabei auch noch in Gestalt von
"Brimstone" und "NeverWhere" zwei absolute Perlen unterkamen (was die anderen
Serien nicht abwerten soll), hat den Spaß natürlich nicht gerade gesenkt - die Hoffnung, dass auch Sie
als Leser Ihren Spaß an der Reihe hatten und vielleicht auch Lust auf die ein oder andere vorgestellte Serie
bekamen, ist - hoffentlich nicht völlig unbegründet - natürlich auch da.
Blick nach vorne
Obwohl die Reihe "SF beyond" mit dieser Ausgabe beendet ist, werden Sie in Zukunft nicht auf die
Vorstellung von Serien verzichten müssen: Es erwarten Sie in den kommenden drei Corona-Ausgaben
ausgewählte Serien abseits der Science-Fiction in dem Dreiteiler "Beyond Science-Fiction" -
für das kommende Jahr ist eine Art "zweite Staffel" von "SF beyond" geplant - allerdings
dann in anderer Form und in anderem Erscheinungsrhythmus als bisher - seien Sie gespannt.
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
(Zurück zum Inhalt)
6. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
|
Corona Magazine #131
Anmerkung zum Vorwort
Das die GEZtapo kein sehr nettes Unternehmen ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Aber man sollte auch
nicht die Aussage unterschlagen, dass keine zusätzlichen Kosten bei Privatleuten anfallen, wenn diese eh'
schon einen TV angemeldet haben.
- Karsten Schramm
(Zurück zum Inhalt)
Corona Magazine #131
Interview mit Mike Hillenbrand
Ich habe das Interview mit Mike Hillenbrand [auf www.fantasyguide.de
, Anm. d. Red.] sehr interessiert gelesen. Da er "vergessen hat", welche ämter er in seinem Studium innehatte,
möchte ich ihm ein wenig unter die Arme greifen: Du warst Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Junge Presse
Nordrhein Westfalen, mein Lieber. ;-) Es hat damals viel Spaß gemacht und ich finde es gut, dass Dich der Journalismus
nicht ganz verloren hat!
- Matthias Kosakowski
Antwort der Redaktion:
Danke, jetzt weiß ich es wieder! :-)
(Zurück zum Inhalt)
7. Tv-Tipps
(06. November - 19. November 2004)
|
| Colorcode: |
PayTV |
österreich |
Schweiz |
Samstag, 06. November 2004 |
| 14.25 Uhr |
SeaQuest
Der Zukunftsmensch |
2x20 |
ATV+ |
Wdh |
| 15.00 Uhr |
Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (3)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Atreju und der kindlichen Kaiserin. |
CA
2001 |
RTL II |
Wdh |
| 15.20 Uhr |
Andromeda
Friedhof der Schiffe |
4x03 |
ATV+ |
1st |
| 16.00 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Böse Augen |
5x06 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.10 Uhr |
Farscape - Verschollen im All
Der rote Kristall |
1x04 |
ATV+ |
Wdh |
| 16.50 Uhr |
Smallville
Phoenix - Teil 2 |
3x02 |
RTL |
1st |
| 17.10 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
Der Todeskuss |
1x16 |
ATV+ |
Wdh |
| 17.30 Uhr |
Enterprise
Böses Blut |
2x20 |
Sat 1 |
1st |
| 18.20 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Kampf der Titanen |
5x22 |
ORF 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (4)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Atreju und der kindlichen Kaiserin. |
CA
2001 |
RTL II |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Runaway Jane - Allein gegen Alle!
Teri Hatcher als Computerexpertin, deren Sohn entführt wird, und die auch noch einen Mord angehängt bekommt. |
US
2001 |
ATV+ |
1st |
| 20.15 Uhr |
Total Recall - Die totale Erinnerung
Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und er wird daraufhin verfolgt. |
US
1990 |
Sci Fi |
Wdh |
| 21.10 Uhr |
The Green Mile
Tom Hanks als Gefängniswärter im Todestrakt. |
US
1999 |
ORF 1 |
Wdh |
| 22.00 Uhr |
Bad Boys - Harte Jungs
Will Smith und Martin Lawrence auf der Jagd nach den Killern, die Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar aus der Aservatenkammer gestohlen haben. |
US
1995 |
Pro 7 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Nick Knight - Der Vampircop
Der Racheengel |
1x03 |
Tele 5 |
Wdh |
| 23.10 Uhr |
The Hunger
Hüter ihrer Träume |
2x03 |
Tele 5 |
1st |
| 23.10 Uhr |
Der Exorzist - Director's Cut
Ein Mädchen ist von Dämonen besessen. Und diese sollen nun ausgetrieben werden. |
US
1973 |
SF 1 |
Wdh |
| 01.00 Uhr |
Der teuflische Mr. Frost
Jeff Goldblum als 24-facher Mörder. In der Psychatrie gibt er nach zwei Jahren seine wahre Identität preis. |
FR/UK
1990 |
ZDF |
Wdh |
| 01.00 Uhr |
Alias
Mea Culpa |
1x09 |
ATV+ |
Wdh |
| 01.35 Uhr |
The Green Mile
Tom Hanks als Gefängniswärter im Todestrakt. |
US
1999 |
ORF 1 |
Wdh |
|
Sonntag, 07. November 2004 |
| 10.35 Uhr |
Runaway Jane - Allein gegen Alle!
Teri Hatcher als Computerexpertin, deren Sohn entführt wird, und die auch noch einen Mord angehängt bekommt. |
US
2001 |
Pro 7 |
Wdh |
| 15.20 Uhr |
Beastmaster - Herr der Wildnis
Yamira |
3x13 |
Pro 7 |
1st |
| 15.10 Uhr |
Star Trek - Der Aufstand
Picard und Co. versuchen einen Planeten voller Unsterblicher zu retten. |
US
1998 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 16.00 Uhr |
Enterprise
Cogenitor |
2x21 |
Sat 1 |
1st |
| 16.05 Uhr |
Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Nostradamus |
2x16 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.45 Uhr |
Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten
Schriftstellerin reist nach Kolumbien, um ihre Schwester mit einer Schatzkarte freizukaufen. Dazu kommt noch ein Abenteurer, und schon geht es rund. |
MX/US
1984 |
ORF 1 |
Wdh |
| 17.05 Uhr |
Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der goldene Falke |
2x17 |
Pro 7 |
Wdh |
| 18.15 Uhr |
Stargate
Kurt Russel geht mit James Spader durch das Stargate in eine andere Welt, in der noch der Sonnengott RA regiert und die Menschen unterjocht. |
FR/US
1994 |
Sci Fi |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann. |
US
2001 |
Pro 7 |
1st |
| 20.15 Uhr |
A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann. |
US
2001 |
ORF 1 |
1st |
| 20.15 Uhr |
Kalifornia
Ein Reporterpaar macht eine Reportage über Serienkiller. Dabei nehmen sie zwei Tramper mit, ohne zu wissen, dass sie damit ihre Story quasi mit herumschleppen. Mit Brat Pitt und David Duchovny |
US
1993 |
13th Street |
Wdh |
| 20.30 Uhr |
A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann. |
US
2001 |
SF 1 |
1st |
| 21.50 Uhr |
Schrei, denn ich werde dich töten
Das übliche. Teenager auf Abschlussfeier, zu der uneingeladen ein Serienkiller kommt ... |
DE
1999 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.20 Uhr |
The Order
Jean-Claude Van Damme auf der Suche nach seinem in Israel verschwundenen Vater. |
US
2001 |
VOX |
Wdh |
| 00.15 Uhr |
Pentagramm - Die Macht des Bösen
Ein geisteskranker Killer lässt sich auch von seiner Hinrichtung nicht aufhalten. Er besetzt einfach lebende Menschen und tötet munter weiter. |
US
1990 |
RTL |
Wdh |
| 01.00 Uhr |
A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann. |
US
2001 |
Pro 7 |
Wdh |
| 01.20 Uhr |
A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann. |
US
2001 |
ORF 1 |
Wdh |
|
Montag, 08. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Der einzige Zeuge |
1x18 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Worfs Brüder |
1x20 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Nur 24 Stunden |
1x17 |
VOX |
Wdh |
| 21.45 Uhr |
Stargate
Wiedergutmachung, 1 |
6x01 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Demolition Man
Sylvester Stallone ist der Demolition Man, ein Cop, der aufgrund seiner 'erst schießen, dann an die Regeln denken'-Menatlität zu Haft in einem Eisblock verurteilt wird. In der Zukunft wird einer seiner Erzgegner aufgetaut, und er ist der Einzige, der sich mit dem Bösewicht messen kann. |
UK
1993 |
ZDF |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Parallele |
3x08 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
Stargate
Wiedergutmachung, 2 |
6x02 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
24
10.00 bis 12.00 Uhr |
1x11, 1x12 |
SF 2 |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
CSI: Miami
Flammendes Inferno |
1x22 |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.15 Uhr |
Seven Days - Das Tor zur Zeit
Religiöse Fanatiker |
3x07 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 00.15 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Blick in die Zukunft |
1x07 |
Kabel 1 |
Wdh |
|
Dienstag 09. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Der Auftragskiller |
1x19 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Waffenhändler |
1x21 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Ghostbusters II
Dan Aykroyd und Bill Murray auf der Jagd nach einem lange verstorbenen Fürsten. |
US
1989 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Kreis schließt sich |
2x14 |
VOX |
1st |
| 23.05 Uhr |
Millennium
Die Phantasien des Jose Chung |
2x09 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 23.20 Uhr |
C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Die Angst im Nacken |
4x03 |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.45 Uhr |
C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Nicht schuldig |
4x12 |
SF 1 |
1st |
| 00.30 Uhr |
CSI: Miami
Nur 24 Stunden |
1x17 |
VOX |
Wdh |
|
Mittwoch, 10. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Das Findelkind |
1x20 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Seuche |
1x22 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Speed 2
Sandra Bullock auf einem Kreuzfahrtschiff. Und wieder lässt sich die Bremse nicht treten. |
US
1997 |
SF 2 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
3 Engel für Charlie
Nach der gleichnamigen Serie und mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu. Strory? Da kommt noch ein Computergienie vor. Und ein ganz böser Plan. |
US/DE
2000 |
ORF 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Kinderspiele |
4x10 |
VOX |
1st |
| 21.50 Uhr |
Payback - Zahltag
Mel Gibson wird nach einem Coup von seinem Kollegen um sein Geld und seine Frau betrogen.
Zusätzlich wird er auch noch niedergeschossen. Als er wieder gesund ist, fordert er seinen Anteil. |
US
1997 |
ORF 1 |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Profiler
Das Versprechen |
4x09 |
VOX |
Wdh |
| 23.05 Uhr |
Poltergeist
Der Seelensammler |
4x11 |
VOX |
Wdh |
| 23.20 Uhr |
Buffy - Im Bann der Dämonen
Die Auferstehung (1) |
6x01 |
VOX |
Wdh |
| 00.10 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Kinderspiele |
4x10 |
VOX |
Wdh |
| 23.20 Uhr |
Angel - Jäger der Finsternis
Herzflattern |
3x01 |
VOX |
Wdh |
| 02.50 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Kreis schließt sich |
2x14 |
VOX |
Wdh |
|
Donnerstag, 11. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Leben und sterben lassen |
1x21 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die schwarze Seele |
1x23 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Aus dem Reich der Toten |
2x20 |
tele5 |
Wdh |
| 20.45 Uhr |
Fahrenheit 451
In der Zukunft sind Bücher verboten. Feuerwehrmann Montag hat den Auftrag, alle Bücher zu verbrennen. Als er die Lehrerin Clarisse kennenlernt, überdenkt er seine überzeugungen. |
UK
1966 |
arte |
Wdh |
| 21.10 Uhr |
Poltergeist
Das Tor zur Unterwelt |
2x19 |
tele5 |
Wdh |
| 23.50 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die Neue |
1x10 |
ORF 1 |
Wdh |
| 01.05 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Stumme Schreie |
1x20 |
ORF 1 |
Wdh |
|
Freitag, 12. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Blutsbande |
1x22 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Begegnung mit der Vergangenheit |
1x24 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
The Arrival - Die Ankunft
Ein Astronom entdeckt Anzeichen für intelligentes Leben. Und lernt es viel näher kennen als ihm lieb ist. |
US/MX
1996 |
RTL II |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Jane Doe
Teri Hatcher als Computerexpertin, deren Sohn entführt wird, und die auch noch einen Mord angehängt bekommt. |
US
2001 |
VOX |
1st |
| 20.15 Uhr |
Waterworld
Kevin Costner in einer postapokalyptischen Wasserwelt auf der Suche nach Land. Und der Frage: In einer Welt fast nur aus Wasser, wie wasche ich mich da? |
US
1995 |
Sci Fi |
1st |
| 22.30 Uhr |
The Second Arrival - Die Wiederkehr
Die Aliens von eben probieren es gleich nochmal. |
US
1998 |
RTL II |
Wdh |
| 22.35 Uhr |
Alias
Letzte Rettung |
1x10 |
ATV+ |
Wdh |
| 23.10 Uhr |
From Dusk Till Dawn
Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire. |
US/UK
1997 |
13th Street |
Wdh |
|
Samstag, 13. November 2004 |
| 12.55 Uhr |
The Arrival - Die Ankunft
Ein Astronom entdeckt Anzeichen für intelligentes Leben. Und lernt es viel näher kennen als ihm lieb ist. |
US/MX
1996 |
RTL II |
Wdh |
| 14.25 Uhr |
SeaQuest
Der Knastbruder |
2x21 |
ATV+ |
Wdh |
| 15.10 Uhr |
The Second Arrival - Die Wiederkehr
Die Aliens von eben probieren es gleich nochmal. |
US
1998 |
RTL II |
Wdh |
| 15.20 Uhr |
Andromeda
Ausgespielt |
4x04 |
ATV+ |
1st |
| 16.05 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Barbas |
5x07 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.10 Uhr |
Farscape - Verschollen im All
Gefährliche Besucher an Bord |
1x04 |
ATV+ |
Wdh |
| 16.55 Uhr |
Smallville
Gejagt! |
3x03 |
RTL |
1st |
| 17.10 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
Wie ein wildes Tier |
1x18 |
ATV+ |
Wdh |
| 17.30 Uhr |
Enterprise
Regeneration |
2x22 |
Sat 1 |
1st |
| 18.20 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Kampf der Titanen |
5x23 |
ORF 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Jason und der Kampf um das Goldene Vlies
Jason und die Argonauten ziehen aus, um das Goldene Vlies zu stehlen. Basiert auf einer alten griechischen Heldensage. |
US
2000 |
RTL |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Max Q - Emergency Landing
Ein Shuttle strandet im Weltall. Mit allen Problemen, die dazugehören: Ex-Frauen, Kamerateams und Sauerstoffmangel. |
US
1998 |
VOX |
Wdh |
| 22.05 Uhr |
Zeig keine Angst
Das übliche. Teenager auf Abschlussfeier, zu der uneingeladen ein Serienkiller kommt ... |
DE
1999 |
RTL |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Rollerball
Remake des Films um einen extrem brutalen Sport auf Rollschuhen. Mit Jean Reno. |
DE/US
2000 |
Pro 7 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Nick Knight - Der Vampircop
Weg zur Unsterblichkeit |
1x04 |
Tele 5 |
Wdh |
| 23.10 Uhr |
The Hunger
Der Zorn Gottes |
2x04 |
Tele 5 |
1st |
| 22.05 Uhr |
Living Target
Kickboxer erwischt versehentlich Zünder für Atombomben. Nun sind Terroristen, Polizisten und so weiter hinter ihm her. Und entführen sogar seine Freundin. |
IE
2000 |
RTL II |
Wdh |
| 01.00 Uhr |
Alias
Letzte Rettung |
1x10 |
ATV+ |
Wdh |
|
Sonntag, 14. November 2004 |
| 13.00 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
Wie ein wildes Tier |
1x18 |
ATV+ |
Wdh |
| 13.15 Uhr |
Ghostbusters
Dan Aykroyd und Bill Murray als Geisterjäger, die versuchen, das öffnen eines Tors in eine andere Dimension zu verhindern. |
US
1984 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 14.30 Uhr |
Das Wunder in der 8. Straße
Ein paar Mini-Ufos landen in einem vom Abriss bedrohtem Haus, und helfen den Bewohnern ihre Heimat zu beschützen. |
US
1987 |
SF 2 |
Wdh |
| 14.50 Uhr |
Max Q - Emergency Landing
Ein Shuttle strandet im Weltall. Mit allen Problemen, die dazugehören: Ex-Frauen, Kamerateams und Sauerstoffmangel. |
US
1998 |
VOX |
Wdh |
| 15.10 Uhr |
Ghostbusters II
Dan Aykroyd und Bill Murray auf der Jagd nach einem lange verstorbenen Fürsten. |
US
1989 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 15.10 Uhr |
Beastmaster - Herr der Wildnis
Die Entscheidung |
3x14 |
Pro 7 |
1st |
| 16.00 Uhr |
Star Trek - Deep Space Nine
Im Ungewissen |
7x17 |
Sat 1 |
Wdh |
| 16.05 Uhr |
Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Das Zepter |
2x18 |
Pro 7 |
Wdh |
| 16.45 Uhr |
Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil
Schriftstellerin reist in den Nahen Osten, um die Biographie eines Machthabers zu schreiben. Und zusammen mit ihrem Abenteurer-Freund ein Juwel zu finden. |
MX/US
1985 |
ORF 1 |
Wdh |
| 17.00 Uhr |
Enterprise
Erstflug |
2x23 |
Sat 1 |
1st |
| 20.15 Uhr |
3 Engel für Charlie
Nach der gleichnamigen Serie und mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu. Strory? Da kommt noch ein Computergienie vor. Und ein ganz böser Plan. |
US/DE
2000 |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Nur noch 60 Sekunden
Profiautodiebe müssen schnell 50 Nobelkarossen stehlen. Mit Nicholas Cage. |
US
2000 |
ORF 1 |
Wdh |
| 22.30 Uhr |
The Replacement Killers
Ein Killer bringt es nicht übers Herz, einen Auftrag auzuführen. Deswegen werden ihm ein paar Ersatzkiller auf den Hals gehetzt. |
US
1998 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 01.15 Uhr |
Rollerball
Remake des Films um einen extrem brutalen Sport auf Rollschuhen. Mit Jean Reno. |
DE/US
2000 |
Pro 7 |
Wdh |
| 02.55 Uhr |
3 Engel für Charlie
Nach der gleichnamigen Serie und mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu. Strory? Da kommt noch ein Computergienie vor. Und ein ganz böser Plan. |
US/DE
2000 |
Pro 7 |
Wdh |
|
Montag, 15. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Aus dem Reich der Toten |
2x01 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Die Verschwörung
Worfs Brüder |
1x25 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI: Miami
Der Drahtzieher |
1x18 |
VOX |
Wdh |
| 21.50 Uhr |
Stargate
Notlandung |
6x03 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Die Autopsie |
3x09 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
Stargate
Virus aus dem Eis |
6x04 |
ATV+ |
Wdh |
| 22.40 Uhr |
24
12.00 bis 14.00 Uhr |
1x13, 1x14 |
SF 2 |
Wdh |
| 22.45 Uhr |
CSI: Miami
Drogenwahn |
1x23 |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.15 Uhr |
Seven Days - Das Tor zur Zeit
Bomben auf Neverland |
3x08 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 00.15 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Seelenwanderung |
1x08 |
Kabel 1 |
Wdh |
|
Dienstag 16. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Panzerknacker |
2x02 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die neutrale Zone |
1x26 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 22.15 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Man kann nie wissen |
2x15 |
VOX |
1st |
| 23.20 Uhr |
Millennium
Morgen und morgen und morgen |
2x10 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 23.20 Uhr |
C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Hitzewelle |
4x04 |
ORF 1 |
Wdh |
| 23.45 Uhr |
C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Der Saubermann |
4x13 |
SF 1 |
1st |
| 00.25 Uhr |
CSI: Miami
Der Drahtzieher |
1x18 |
VOX |
Wdh |
|
Mittwoch, 17. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Schwindelnde Höhe |
2x03 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Kind |
2x01 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Dune - Krieg um den Wüstenplaneten (1)
Nach Frank Herberts Roman. Es geht um die Kinder von Paul Atreides. |
DE/US
2003 |
RTL II |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Nicht schuldig |
4x11 |
VOX |
1st |
| 22.10 Uhr |
Profiler
Doppeltes Spiel |
4x10 |
VOX |
Wdh |
| 23.05 Uhr |
Poltergeist
Hexenjagd |
4x12 |
VOX |
Wdh |
| 23.20 Uhr |
Buffy - Im Bann der Dämonen
Die Auferstehung (2) |
6x02 |
VOX |
Wdh |
| 00.10 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Nicht schuldig |
4x11 |
VOX |
Wdh |
| 23.20 Uhr |
Angel - Jäger der Finsternis
Tödliche Visionen |
3x02 |
VOX |
Wdh |
| 02.50 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Man kann nie wissen |
2x15 |
VOX |
Wdh |
|
Donnerstag, 18. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Mode, Models und Intrigen |
2x04 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Illusion oder Wirklichkeit? |
2x02 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Feuer aus der Erde |
3x03 |
tele5 |
Wdh |
| 21.10 Uhr |
Poltergeist
Der Hexer |
2x20 |
tele5 |
Wdh |
| 23.55 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der verhängnisvolle Ausflug |
1x11 |
VOX |
Wdh |
| 01.30 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Niedere Instinkte |
1x20 |
ORF 1 |
Wdh |
|
Freitag, 19. November 2004 |
| 17.00 Uhr |
Pretender
Entstellt |
2x05 |
VOX |
Wdh |
| 17.45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Sherlock Data Holmes |
2x03 |
Kabel 1 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Congo
Ein Team sucht im Kongo nach Diamanten. Nachdem das Team von Tieren angegriffen wird, wird ein zweites losgeschickt. |
US
1995 |
Pro 7 |
Wdh |
| 20.15 Uhr |
Apollo 13
Nach einem technischen Defekt ist die Crew der Apollo 13-Raumkapsel in größter Gefahr. Nach einer wahren Begebenheit und mit Tom Hanks. |
US
1995 |
VOX |
Wdh |
| 21.55 Uhr |
Braveheart
Mel Gibson als schottischer Nationalheld, der sich im 13. Jahrhundert gegen die Engländer auflehnt. |
US
1995 |
ORF 1 |
Wdh |
| 22.10 Uhr |
Alias
Geständnis |
1x11 |
ATV+ |
Wdh |
|
(Zurück zum Inhalt)
Vor rund vier Wochen ist nun die vierte Staffel von "Star Trek: Enterprise" auf ihrem neuen
Sendeplatz am Freitag gestartet. Die ersten Quoten liegen bereits vor. Im Durchschnitt sahen knapp drei Millionen
Zuschauer die ersten drei Folgen. Der Wert liegt zwar deutlich unter dem Durchschnitt der dritten Staffel, aber
für UPN hat sich der Sendeplatz dank "Star Trek: Enterprise" um gut 25% verbessert. Zudem
konnte bisher jede Folge (bisher gibt es Daten bis zur Folge drei) an Zuschauern zulegen. Der Serie hat die
Verlegung auf den Freitag also nicht gut getan, dem Sendeplatz aber schon. Die weitere Entwicklung bleibt also
spannend. "America’s Next Top Model", das nun den früheren Sendeplatz von "Star
Trek: Enterprise" innehat, konnte dort die früheren "Enterprise" Quoten um 10%
übertreffen.
Auch "Smallville" ist - wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet - gestartet. Die
Premierenfolge der vierten Staffel konnte über sechs Millionen Zuschauer anziehen. Damit war sie die
erfolgreichste Serie auf dem WB Network in dieser Woche, vor dem Dauerbrenner "Seventh Heaven"
(dt. "Eine himmlische Familie") und den "Gilmore Girls". Insgesamt hat
"Smallville" im Vergleich zu den ersten Folgen der dritten Staffel aber rund 13% an Zuschauern
verloren.
Die "CSI" Serien konnten weiter zulegen, "CSI: Miami" konnte im Vergleich zum
Vorjahr mit seinen ersten paar Folgen um rund 20% zulegen, die Mutterserie "CSI: Crime Scene
Investigation" immerhin auch noch mal um 10%.
"Lost", die neue Serie von "Alias"-Erfinder J. J. Abrams, läuft noch immer
höchst erfolgreich und konnte weiterhin bis zu 17 Millionen Zuschauer anziehen.
Verloren gegenüber dem letztjährigen Saisonauftakt haben "Charmed" mit minus 15% und
"Joan of Arcadia" (dt. "Die himmlische Joan") mit einem Verlust von 27% der
Zuschauer.
Auch in Deutschland hat "Die himmlische Joan" derzeit Probleme. Seit dem Start der Serie sinken
die Zuschauerzahlen. Zuletzt lagen die Marktanteile in der Zielgruppe der 14-49-Jährigen deutlich unter 10% -
für ProSieben auf diesem Sendeplatz auf Dauer sicher zu wenig.
Durch den Start der vierten Staffel von "Smallville" bei RTL und der Fortsetzung der
"Enterprise"-Ausstrahlungen auf Sat.1 werden die nächsten Wochen in Deutschland recht
interessant werden.
Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
(Zurück zum Inhalt)
|
Science-Fiction beyond 1x13: The Omega Factor
|
|
von Matthias Pohlmann
In den Weiten des Internets wird diese BBC-Serie aus dem Jahre 1979 vielfach als "Diebesgut" bezeichnet
- warum das so ist, erklärt ein Blick auf die
Handlung:
Das "Department 7" ist eine geheime Abteilung des britischen Geheimdienstes MI5. Geleitet wird diese
Abteilung von Roy Martindale (John Carlisle) und Dr. Anne Reynolds (Louise Jameson). Ihre Aufgabe ist es, das
Übernatürliche - den "Psi-Factor" - zu untersuchen - Fans von "Akte X" sollte
dieser Plot nicht gänzlich unbekannt sein.
Der Journalist Tom Crane (James Hazeldine) hat den gleichen Auftrag - von einer Sonntagszeitung und trifft auf die
beiden - eine Variante, die "Akte X" von seinem kaum zu verleugnenden Vorbild nicht
übernommen hat.
Besetzung:
James Hazeldine gilt unter britischen Theaterfans als herausragender Shakespeare-Darsteller - sein bekanntester
BBC-TV-Auftritt ist der des Feuerwehrmannes Mike 'Bayleaf' Wilson in der Serie "London’s Burning"
aus dem Jahr 1988. Deutschen Fernsehzuschauern dürfte der am 17. Dezember 2002 im Alter von 55 Jahren
verstorbene Schauspieler vielleicht als Mark im TV-Film "Gewagtes Spiel" ("Business As
Usual") bekannt sein.
Louise Jameson ist den "Dr. Who"-Fans keine Unbekannte - hier war sie Leela (1977-78). Manche
kennen sie vielleicht auch als Tania Braithwaite aus "The Secret Diary of Adrian Mole Aged 13¾"
("Das geheime Tagebuch des Adrian Mole, 13¾") und anderen - größtenteils leider nie
in Deutschland ausgestrahlten - britischen Produktionen.
John Carlisle dürfte man am ehesten als DI Alan Ward aus "New Scotland Yard" ("Ein
Fall für Scotland Yard") kennen - wer den Film "The Bunker" (dt. DVD-Titel:
"Der Bunker") gesehen hat, durfte ihn dort als Pvt. Mirus sehen.
Crew:
Erfunden wurde die Serie von Jack Gerson, der von 1962 bis 1980 an acht BBC-Produktionen mehr oder weniger
maßgeblich beteiligt war, von denen es keine auf die deutschen TV-Bildschirme schaffte. Unter den Autoren
findet sich neben einigen weniger bekannten Namen auch Anthony Read ("Dr. Who", "Die
Profis", "The Tribe - Welt ohne Erwachsene"), die Musik stammt von Anthony Isaac -
für so manchen Soundtrack einer britischen Serie verantwortlich - siehe auch "SF beyond 1x11" zu
"Counterstrike".
Things Left Unsaid:
"Better than The X-Files" ist der kurze Kommentar der Seite "SciFi TV" zu dieser
Serie - eine Einschätzung, die auch von manchen Forenpostern geteilt wird - mangels eines eigenen Eindrucks
von "The Omega Factor" sei dies hier einfach unkommentiert wiedergegeben.
Erstausstrahlung NBC: 13.06.1979-15.08.1979
Erstausstrahlung Deutschland: Fehlanzeige (wieder mal)
Damit verabschiedet sich "SF beyond" für’s Erste - lassen Sie sich kein X für ein Psi
vormachen.
Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.net/forum/viewtopic.php?t=10 - SF beyond im Corona Forum
SF beyond spezial: Reisebericht aus den Randzonen der Science Fiction
|
|
Das neue Corona Magazine-Forum im SF-Netzwerk
|
|
von Michael Kellen
"Ich steh auf gute Ideen." sagte Corona Magazine-Herausgeber Mike Hillenbrand unlängst in einem
Interview, das die Website www.fantasyguide.de mit ihm
führte. Darum ist es nicht überraschend, dass sich das Corona Magazine mit Erscheinen der Ausgabe #132
am 3.11.2004 an einer guten Idee
beteiligt: Dem SF-Netzwerk! Das Gemeinschaftsprojekt von Scifiboard.de und SF-Buchforum.de ist ebenfalls ein
privates, nichtkommerzielles Angebot und wird - wie fast immer in der SF-Szene - durch die mitwirkenden
Redakteure, registrierte Mitglieder und Gäste gestaltet. Neben der altehrwürdigen Website
phantastik-news.de und dem Online-Magazine "Alien Contact" beteiligt sich nun auch das Corona
Magazine an der Idee - und zieht mit seinem in das dortige Diskussionsforum ein. Neben dem eigens für
Corona Magazin-Leser bereitgestellten Forum findet der interessierte Besucher auch jede Menge anderer
interessanter Inhalte, egal ob literarischer oder medialer Natur. Romane, Kinofilme und Fernsehserien werden
im Forum des SF-Netzwerk ebenso besprochen wie zukünftig auch die Inhalte des Corona Magazines. Dessen
Eingangs erwähnter Mit-Herausgeber wird übrigens auch am 19. November im ersten Anlauf eines neuen
SF-Stammtisches in NRW dabei sein, dessen Existenz in diesem Forum, Rubrik "Fandom", diskutiert,
geplant und verwirklicht wurde. Er steht halt auf gute Ideen..
Ob Sie nun Interesse am SF-Stammtisch NRW haben, über Star Trek, Farscape, Alien vs. Predator oder den neuen
Roman Ihres Lieblingsautors sprechen wollen - das Forum des SF-Netzwerk bietet Ihnen für jeden Anlass den
richtigen Gesprächspartner. Und Kritik, Lob oder Fragen an die Redakteure des Corona Magazines ist dort
selbstverständlich auch nicht verkehrt. Wir erwarten Sie dort. Ihre bisherigen Mitgliedsdaten wurden
übrigens übernommen, d.h. Sie müssen sich nicht neu registrieren. Bis bald im Forum!
Informationen zum Thema:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php - Das neue Heim des Corona Magazine-Forum ist zu finden in der Rubrik "Media"
|
|
Die Nacht der lebenden Loser
|
|
von Corona Magazine mit Textmaterial von Constantin Film
Schon einmal nach einem Alptraum aufgewacht und dich so richtig mies gefühlt? Wie ein Zombie zum
Frühstückstisch gewankt und keinen Hunger gehabt? Dieses Gefühl kennen Philip (Tino Mewes), Wurst
(Manuel Cortez) und Konrad (Thomas Schmieder) auch. Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied. Sie sind wirklich
Zombies!!!
Nach einem mächtig in die Hose gegangenen Friedhofs-Spektakel, müssen sich die drei Knalltüten
jetzt neben dem nervigen Schulalltag und pubertierenden Beziehungsproblemen auch noch mit abfallenden
Körperteilen herumschlagen! Was für ein Desaster ... Weil der sonst so brave Konrad zudem anfängt,
seine Mitschüler mit dem Pausenbrot zu verwechseln und der stets lebensfrohe Partyhengst Wurst sich noch
sexgieriger und trinkfester als sonst in Szene setzt, bleibt es an dem nur notdürftig zusammengeflickten
Philip hängen, den lästigen Fluch loszuwerden. Leichter gesagt als getan, schließlich bleiben ihm
nur 36 Stunden. Gut, dass Philips Nachbarin Rebecca (Collien Fernandes) über einen gewissen Draht zur dunklen
Seite verfügt ..
Constantin Film präsentiert in Co-Produktion mit Hofmann & Voges die Filmproduktion "Die Nacht der
lebenden Loser", eine frech-frivole Zombiekomödie von Matthias Dinter ("Feuer, Eis und
Dosenbier"). In den Hauptrollen des mit verblüffenden Spezialeffekten versehenen Horrorspaßes
werden Tino Mewes ("Liegen lernen"), Manuel Cortez ("Autobahnraser") und Thomas
Schmieder ("Die Klasse von ’99") zu Untoten, während Viva-Vjane Collien Fernandes
("Autobahnraser") und Nadine Germann als Schulschönheiten den Jungs mit den Waffen der
Frauen gehörig einheizen.
Übrigens: Die Ursprünge von Halloween gehen auf die Kelten zurück. Nach keltischem Glauben
übergab in der Nacht vom 31. Oktober das Leben (der
Sommer) die Herrschaft für ein halbes Jahr an den Tod (den Winter), wobei die Toten die Gelegenheit hatten
sich unter die Lebenden zu mischen. Man glaubte, dass die Seelen der Toten sich in dieser Nacht den Körper
eines Lebenden suchten. Um den eigenen Körper zu schützen brachten die Kelten Opfer zur
Besänftigung der Toten, unter anderem auch in Form von köstlichen Zubereitungen.
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
|
|
Neues aus dem Basilisk Verlag.
|
|
von Corona Magazine mit Textmaterial des Basilisk Verlags
Ende 2005 bringt der Basilisk-Verlag den Fantasy-Roman "Season of Peril" aus der Feder des
amerikanischen Autors Michales Warwick Joy in einer limitierten Sonderauflage auf den Markt. "Season of
Peril" erschien im April 2004 im amerikanischen Verlagshaus TigressPress und konnte bereits viele gute
Kritiken einheimsen. Barry Hunter von Baryon Review schreibt über "Season of Peril":
"Season of Peril" ist eine außerordentlich gut geschriebene Geschichte, die Anklänge an
Burroughs und Terry Brooks aufweist. Es ist ein Schwert-und-Mystery-Märchen, von dem sich fast jeder Leser
angesprochen fühlen wird. Gehen Sie auf Nummer Sicher und finden Sie heraus, ob Sie einer davon sind.
Das Buch wird von unserer Autorin Antje Ippensen (24. Buchstabe) sorgfältig übersetzt. Das Titelbild
wurde von David Deen geschaffen, der bereits die Innenillustrationen zum "Hüter des Taermons"
zeichnete. Erste Informationen zum Buch gibt es hier:
http://www.basilisk-verlag.de
Patrick J. Griesers neuste Fantasy-Trilogie "Der Mantel der Finsternis" nähert sich ihrer
Fertigstellung. In den nächsten Wochen wird der erste Band (Titel: Die Katakomben) in den Druck gehen. Worum
geht es in dieser neuen Fantasy-Serie? Hier ein kurzer Ausschnitt:
Eine Welt liegt im Sterben ...
Auf dem Planeten Hera mehren sich die Anzeichen einer Katastrophe: Ozeane trocknen aus, Dürre entsteht,
Trinkwasser wird knapp, dekadente Stadtstaaten beherrschen die Welt und sehen dem schleichenden Untergang tatenlos
zu. Metalle sind so kostbar geworden, dass Männer für sie in den Krieg ziehen würden. In diesen
unheilvollen Zeiten sucht das Böse die alte Stadt Pangaion heim. Ein untoter Zauberer schmiedet in den Tiefen
der Katakomben finstere Pläne ...
Das Buch wird in einer limitierten Taschenbuchauflage mit mehr als 300 Seiten Umfang und zahlreichen
Innenillustrationen und Kartenmaterial erscheinen. Band 1 kann bereits über den Online-Shop des Verlages
vorbestellt werden. Weitere Informationen (Illustrationen etc.) gibt es auf den Verlagsseiten:
http://www.basilisk-verlag.de
Mittlerweile ist auch Band 5 der "Gallagher - Chroniken" von SF-Autor Achim Hiltrop erschienen:
Als seine Heimatwelt Trusko VII sich vom Königsreich Kerian lossagt, kämpft Clou Gallagher an vorderster
Front. In einer Undercover-Mission muss er ein Attentat vorbreiten ...
Das Buch kann zum Preis von 12.80? (Taschenbuchausgabe, 196 Seiten mit Innenillustrationen) über den
Online-Shop des Verlages oder seine Vertriebspartner bezogen werden.
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
|
|
ALIEN CONTACT 62 mit einer Story von George R. R. Martin erschienen
|
|
von Corona Magazine mit Textmaterial von ALIEN CONTACT
Die neueste Ausgabe des Online-Magazins für Science-Fiction und Fantasy ist am 25.10.2004 erschienen.
ALIEN CONTACT 62 präsentiert die Erzählung "Manna vom Himmel" von George R. R. Martin in
deutscher Erstveröffentlichung.
Darüber hinaus finden sich in Ausgabe 62 die Story "Ein geeignetes Forschungsobjekt" von Sabine
Wedemeyer-Schwiersch als Erstveröffentlichung sowie den letzten Teil des preisgekrönten SF-Thrillers
"Passionsspiel" von Sean Stewart.
Im Sekundärteil bringt ALIEN CONTACT ein Interview mit Herbert W. Franke, der von seinen vielseitigen
Tätigkeiten und seinem Verhältnis zur Science-Fiction erzählt und schildert, wie es zu seiner
Schaffenpause kam und worauf sich seine Leser in Zukunft freuen können. Christian Hoffmann beschäftigt
sich eingehend mit "Science-Fiction und Satire", Ralf Lorenz mit B. F. Skinners Utopie "Walden
Two" und Thomas Harbach stellt drei Endzeitklassiker vor.
Eine kleine Premiere feierte ALIEN CONTACT am 17.10. mit dem ersten Sonntags-Chat. Die Autorin Barbara Slawig
stellte sich den Fragen der Leser. Das Chat-Protokoll findet sich ebenfalls in ALIEN CONTACT 62.
Abgerundet wird die Ausgabe durch Besprechungen aktueller Bücher, Filme und Computerspiele.
Informationen zum Thema:
http://www.alien-contact.de
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
|
(Zurück zum Inhalt)
|
1984
|
|
Erscheinungsdatum: 9. November 2004
Spieldauer: 105 Minuten
Technische Daten: Deutsch DD 1.0, Englisch, Französisch, Spanisch; Untertitel: Französisch,
Türkisch; Dolby, HiFi Sound, PAL
Featurettes: n/a
Verfilmung des Romans von George Orwell, in der die Vision eines totalitären überwachungsstaates entworfen wird.
- Originalfassung.
Shopping-Tipps zum Thema:
"1984" - DVD zum Preis von 11,99 EUR
|
|
Christine (Special Edition)
|
|
Erscheinungsdatum: 9. November 2004
Spieldauer: 105 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Französisch
(Dolby Digital 2.0 Surround), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Surround); Untertitel: Deutsch,
Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch, Dänisch; Bildformat: 2.35:1; Dolby,
HiFi Sound, Special Edition, PAL
Featurettes: Kommentare: John Carpenter, Keith Gordon; Entfallene Szenen (20);
Filmdokumentationen; Trailer
Die Stärke des verklemmten Arnie ist sein Oldtimer, der sich als mordendes Monster entpuppt.
Betulicher Fantasythriller nach der Bestseller-Vorlage vom Horrormeister Stephen King
Shopping-Tipps zum Thema:
"Christine (Special Edition)" - DVD zum Preis von 12,99 EUR
|
|
Edgar Allan Poe Collection
|
|
Erscheinungsdatum: 9. November 2004
Spieldauer: 243 Minuten
Technische Daten: Deutsch DD 1.0, Englisch DD 1.0, Französisch DD 1.0, Spanisch DD 1.0;
Untertitel: Französisch, Spanisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Niederländisch; Bild:
1:2,35/16:9; Mehrkanalton: Dolby Digital 1.0
Featurettes: n/a
Enthält: "Schwarze Geschichten", "Der Rabe" und "Die Verfluchten - Der Untergang
des Hauses Usher"
Shopping-Tipps zum Thema:
"Edgar Allan Poe Collection" - 3 DVDs zum Preis von 22,99 EUR
|
|
CSI: Crime Scene Investigation - Season 3.1
|
|
Erscheinungsdatum: 22. November 2004.
Spieldauer: 450 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital
2.0, Dolby Digital 5.1), Dolby, Surround Sound
Featurettes: n/a
Von Jerry Bruckheimer produzierte TV-Serie über ein Forensik-Team in Las Vegas, das Morden
oder skurrilen Unfällen durch eine Menge eigenwilliger Tricks und Untersuchungsmethoden auf
die Spur kommt.
Shopping-Tipps zum Thema:
"CSI: Crime Scene Investigation - Season 3.1" - DVDBox zum Preis von 54,00 EUR
|
|
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
|
|
Erscheinungsdatum: 27. November 2004
Spieldauer: 136 Minuten
Technische Daten: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f.
Hörg.; Bild 1:2,40/16:9; Mehrkanalton: Dolby Digital EX 5.1
Featurettes: DVD ROM Featrues mit Web-Link: Hogwarts Chronologie, Magische Sammelkarten;
Dokumentation: Johnny Vaughan und der Schrumpfkopf, Interviews mit der Besetzung; Erweiterte
Szenen: Exklusives, bisher unveröffentlichtes Material; Interviews: Die Vision zum Leben
erwecken: Ein aufschlussreiches Interview mit J.K. Rowling und den Filmemachern;
US-Kinotrailer : USA-Kinotrailer von allen 3 Harry Potter-Filmen; u.v.m.
Lang ersehnter dritter Teil der Harry-Potter-Saga, bei dem der Mexikaner Alfonso Cuaron
("Y tu mama tambien") die Regie übernahm. Ein Muss für Fans. Auch als DVD-Box mit den
ersten beiden Teilen erhältlich.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Harry Potter und der Gefangene von Askaban" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
"Harry Potter Box Set" - 6 DVDs zum Preis von 39,99 EUR
|
(Zurück zum Inhalt)
Wir alle kennen das Gefühl: Die Beziehung ist zu Ende, der Partner beziehungsweise die Partnerin ist weg. Am
Boden zerstört schleppt man sich durch die folgenden Tage, während einem der gesamte Bekanntenkreis mit
lapidar erscheinenden "Es ist nicht das Ende der Welt"-Bemerkungen in den Ohren liegt. So geht’s auch
Shaun, einem Londoner Endzwanziger, als seine Freundin Liz ihn in die Wüste schickt. Nur in einem Punkt
unterscheidet sich Shauns Schicksal von unserem: In seinem Fall ist es das Ende der Welt! Zufälle gibt’s ...
Eine romantische Komödie. Mit Zombies.
Na, da haben wir aber noch mal Glück gehabt. Puh, für einen Moment hatte ich doch tatsächlich
befürchtet, Hugh Grant zu begegnen. Romantische Komödie? Aus England?? Bibber. Doch der Zusatz "Mit
Zombies" beruhigt, und richtig: Von den allseits bekannten GB-Filmnasen lässt sich hier eigentlich
keiner blicken. Lang lebe die Königin.
Nein, "Shaun of the Dead" gehört ganz allein der jungen britischen Komikergarde, die sich -
bis dato zumindest - noch im Fernsehen austobt. Genauer gesagt in den dortigen Sitcoms, und die haben in
Britannien ja eine stolze Tradition. Simon Pegg und Edgar Wright sollten dies wissen, zeichnen sie doch mit
"Spaced" für eine der besten aktuellen Sitcoms des Königreiches verantwortlich.
Ähnlich dieser, setzten sie auch für ihren ersten Kinofilm auf das altbewährte Rezept, einen ganz
normalen Typen (in dem Fall der von Pegg selbst gespielte Shaun) in eine absurde Situation zu setzen (in dem Fall
in die Gesellschaft von Zombies) und zu sehen, wie er sich darin schlägt. Das hat in Form von
"Spaced" auf Channel 4 geklappt, doch klappt es auch im Kino?
Wenn in diesen Tagen "Shaun of the Dead" die bundesdeutschen Leinwände erreicht, gibt es
für den hiesigen Genrefan gleich mehrere Gründe durchzuatmen. Zum einen sollten wir dem Weltspartag
danken (in meiner Kindheit war der 31. Oktober nämlich noch Weltspartag und Halloween nichts als ein
unverständlicher Begriff aus amerikanischen TV-Serien, jawoll), dank dem sich einige Multiplexe erbarmt
haben, den britischen Zombie-Spaß in ihr Programm zu hieven, der hier ansonsten wohl nie zu Leinwandehren
gekommen wäre - in England lief der Film zwar recht ordentlich, aber nicht sehr lange, und fand erst nach
seiner DVD-Auswertung ein breiteres Publikum. Zum anderen sollten wir dem Verleiher Dankesopfer bringen, weil er
den ursprünglich anvisierten deutschen Titel Ein Zombie kommt selten allein (ich scherze nicht!)
kurzfristig wieder verworfen hat und schlicht beim Originalnamen geblieben ist. Und schließlich sollten wir
auch uns selbst danken, weil wir scharenweise in besagte Lichtspielhäuser rennen und diesen göttlich
bescheuerten Film lieben werden. Und das werden wir doch, oder?!
Also, ich schon
"Shaun of the Dead" rockt. Das gleich mal vorweg, damit wir uns nicht missverstehen. Die Idee
ist so hahnebüchen-genial, dass man sich höchstens darüber wundert, warum dieser Film nicht schon
viel früher entstanden ist. Doch worum geht’s: Shaun ist ein 29-jähriger Elektrohändler aus London,
dessen Leben eigentlich nicht alltäglicher verlaufen könnte. Er hat seine Freundin Liz, er hat seine
Kumpels, allen voran den sprichwörtlichen best mate Ed, und er hat seinen Stamm-Pub, das Winchester.
Das ist sein Leben, mehr braucht er nicht zum Glücklichsein. Liz aber schon, und so setzt sie ihrem Shaun
die Pistole auf die Brust: der Pub oder ich.
Man muss Shaun zugute halten, dass er seine Beziehung wirklich retten will. Doch ist das Schicksal dagegen, und
dafür, dass seine Idee mit dem feudalen Versöhnungs-Essen im teuren Restaurant an der Tischreservierung
scheitert, kann er wirklich nichts. Okay, ein wenig schon, aber trotzdem - der Wille zählt. Nur sieht Liz
das anders und setzt ihn vor die Tür. Zur gleichen Zeit mutieren alle Menschen nach und nach zu Zombies.
Weiß der Geier, warum. Ist aber auch egal, denn der frischgebackene Single Shaun hat sowieso andere Sorgen,
und sein Kumpel Ed sitzt ohnehin lieber bekifft vor der PlayStation, als auf die Straße zu gehen. Erst als
der erste Untote in ihrem Garten steht, bemerken Shaun und Ed, dass sie vielleicht ein ziemliches Problem haben.
Spontan muss gehandelt werden. Ihr Plan sieht vor, Liz aus deren Wohnung zu retten, dann selbiges mit Shauns
Mutter und Stiefvater zu tun und die gesamte Flüchtlingsgruppe an den einen Ort zu bringen, wo man aller
Sorgen ledig wird. In den Pub.
Romeros witzige Erben
Man stelle sich mal vor, sowas würde in Deutschland jemand versuchen: möglichst viele TV-Komiker zu
einem gemeinsamen Kinofilm zu bewegen. Das Ergebnis dürfte haarsträubend sein, und man muss nicht bis
sieben *hust* Zwerge *hust* zählen können, um das zu erkennen. (Ohauera, was für ein
Zaunpfahl ...) In England klappt’s. Darsteller aus Sitcoms wie "Spaced", "The
Office" oder dem schlichtweg umwerfend bescheuerten Buchhändler-Drama "Black Books"
geben sich bei "Shaun of the Dead" harmonisch die Baseballschläger in die Hand und
plätten Untote in süßester Harmonie. Denn obwohl "Shaun ..." in erster Linie
eben eine romantische Komödie ist, zollt der Film auch dem Genre des Zombiestreifens seine berechtigte
Reverenz. Hier wird gemetzelt und gesplattert, ge-gored und um sich gebissen, dass George Romero seine wahre
Freude haben dürfte. (Die hatte der "Night of The Living Dead"-Regisseur auch und schrieb
Simon Pegg gleich einen Gastauftritt in seinem eigenen neuen Zombiefilm "Land of the Dead" auf
den untoten Leib.) Besonders in der zweiten Hälfte der Produktion, nachdem alle Überlebenden den Weg
in Shauns rettendes Auto gefunden haben, ebbt der Humorfaktor allmählich ab und macht gepflegter
Zombie-Atmosphäre Platz, bleibt aber immer schön in Griffreichweite.
Die Filmzitate sind hier schon bald nicht mehr zählbar: "Night of the Living Dead",
"Star Wars", "Zurück in die Zukunft" und natürlich "Dawn of
the Dead" - die Rede ist hier vom Original, weniger vom durchaus gelungenen Remake - reihen sich
spielerisch aneinander, wenn Shaun, Liz und Ed blutbeschmiert und mit Baseballschlägern im Anschlag durch
Londons Straßen vagabundieren. Und Queen liefern den perfekten Soundtrack dazu, selbst Brian May dürfte
bei dieser Verwendung seiner Musik Lachtränen vergießen.
Und was soll uns das sagen?
Na, was wohl? Ab ins Kino, aber schnell. Treiben Sie die Besuchszahlen in die Höhe, damit der Verleih, vom
Erfolg des vermeintlichen Halloween-Lückenbüßers überrascht, auch noch eine ordentlich
ausgestattete DVD nachschiebt. "Shaun of the Dead" bekommt hiermit das Humbi-Gütesiegel in
Gold verliehen, und wem das als Qualitätsaussage nicht ausreicht, dem kann ich auch nicht mehr helfen.
Shopping-Tipps zum Thema:
"Shaun Of The Dead [UK IMPORT]" - DVD zum Preis von 29,99 EUR
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
(Zurück zum Inhalt)
|
Galileo 7 - "After Eight": Es geht weiter.
|
|
Nach der Con ist vor der Con und so arbeiten die Veranstalter bereits mit Nachdruck an der
nächsten Galileo 7, der "After Eight", die vom 30. September bis zum 2. Oktober 2005 wieder im
Swissôtel Neuss stattfinden wird.
Es können bereits Eintrittskarten und auch Hotelzimmer geordert werden. Die Hotelzimmerpreise
für das Con-Hotel mussten leicht angehoben werden. So wird das Einzelzimmer 119 Euro und das
Doppelzimmer 139 Euro, jeweils inklusive Frühstück, kosten. Die Preise verstehen sich pro
Zimmer, nicht pro Person. Die Ticketpreise werden aber nicht angehoben. So liegt das
Drei-Tages-Ticket noch immer bei 120 Euro für die Kategorie 1 und 99 Euro für die Kategorie 2.
Der Unterschied zwischen den Kategorien besteht nur in den Sitzplätzen, Kategorie 1 sitzt
weiter vorne, Kategorie 2 weiter hinten.
Für eine Gästeliste ist es zwar noch zu früh, aber die Veranstalter arbeiten bereits an einer
Gästeliste, die der diesjährigen in nichts nachstehen soll. "Das heißt jedoch nicht, dass
Patrick Stewart nächstes Jahr gleich nochmal kommt. Nicht nächstes Jahr ...", heißt es
vielversprechend auf der Galileo 7-Homepage.
Es gibt übrigens neue Rufnummern für die Hotline. So erreicht man das Organisationsteam
telefonisch ab sofort montags bis freitags, von 18 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 040-600200566.
Faxe schickt man an die 040-600200497. Die alten Rufnummern bleiben aber bis auf weiteres
aktiv.
Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de - Die offizielle Con-Seite
|
|
DTTS 2005: Das Dritte.
|
|
Am 19. März 2005 findet zum dritten Mal das DTTS in der Heinrich Heine Schule in Göttingen statt.
Das Programm:
15 Uhr: Einlass
15 Uhr: Magic-Karten Tournier just for fun (Moderation: Tanja Lond & Benjamin Grebe)
17:30 Uhr: 30 Min. Pause
18 Uhr: Einlass
18:15 Uhr: Begrüßung & Vorstellung der einzelnen Club´s und TD´s (Moderation: Alvaro Monteiro &
Jonathan Kevin Lond)
18:30 Uhr: Eröffnung des Diskussionsforum, Thema: Ist Star Trek Tot? (Moderation: Alvaro
Monteiro)
19:30 Uhr: Gemeinsames Abendessen
20:30 Uhr: Offen für Fan Filme und andere Interessante Projekte, Video-Beamer ist vorhanden.
Moderation: Jonathan Kevin Lond) Panel: Fest zugesagt haben Homeplanet Cinema (FanFilm) und
Robert Vogel (Stargate Atlantis). More to come ...
22:30 Uhr: Witzige Video Clips
23:00 Uhr: Spiel und Spaß per Eye Toy & Singstar, Möglichkeit für Brettspieler und
Kartenspieler sich mit Gleichgesinnten zu dualisieren
01 Uhr: Ende der Veranstaltung
Wer sich für diese Veranstaltung anmelden möchten, hat noch bis zum 06. Januar 2005 die
Möglichkeit. Abendkasse ist nicht möglich. Verkleidete Besucher erhalten 50 Prozent Rabatt auf
den Eintritt.
Informationen zum Thema:
http://www.londini.de.vu - Die offizielle DTTS-Seite
|
(Zurück zum Inhalt)
Blauer Himmel, Sonnenschein - auf der geographischen Breite von Portugal und Süditalien macht der Oktober
noch einmal so viel Spaß. Auch Regen hält sich in San Francisco in Grenzen. So gab es vorletzte Woche
erst das erste Gewitter - mit einem einzigen Blitz.
Ein Blitz ganz anderer Natur beendete vor geraumer Zeit die SF-Serie "Farscape". Die
pulverisierten Hauptdarsteller wurden nach großen Fanprotesten im Rahmen einer Miniserie wieder
zusammengesetzt und ihre weitere Geschichte vor zwei Wochen im Fernsehen ausgestrahlt. Das nächste
TV-Großereignis ist "Der Herr der Ringe", besser: der erste Teil der Trilogie und dessen
Free-TV-Premiere. Ob der immensen Länge und der dadurch möglichen Werbeblöcke teilten die
Programmverantwortlichen den Film auf zwei Abende auf - wohl dem, der die DVD besitzt.
Richtig, im Gamer's Log wollten Sie eigentlich etwas über Spiele lesen. Kommt sofort. In den letzten Wochen
habe ich wie schon letzten Monat erwähnt zahlreiche Streifzüge durch die Online-Welten von "Final
Fantasy 11" und "World of WarCraft" unternommen. "Final Fantasy 11" erschien in diesen
Tagen auch in Deutschland und ist die PC-Version eines japanischen Online-Rollenspiels, das ursprünglich
für Sonys PlayStation2 entwickelt wurde. Das merkt man vor allem an der etwas wilden Menüstruktur und
der gewöhnungsbedürftigen Steuerung, die mich fast in den Wahnsinn getrieben hätte. Auf den Rat
eines Freundes hin kaufte ich mir einen Adapter, mit dem ich ein PlayStation-Gamepad über einen USB-Kabel an
den PC anschließen konnte. Und da macht "Final Fantasy 11" dann doch wieder Spaß. Wenn Sie
den etwas zähen Einstieg überleben, denn die japanischen Designer erdachten zwar wunderschöne
Umgebungen und Herausforderungen für High-Level-Charaktere, Einsteiger haben es jedoch in den ersten paar
Dutzend Stunden etwas schwerer. Sie müssen erst den eigenen Helden durch das Töten von allerlei Monstern
auf höhere Level bringen, bis ihnen Missionen zur eigentlichen Story und weitere Gimmicks wie das Reiten auf
einem Chocobo-Vogel offen stehen. Am besten, Sie gehen mit anderen Spielern zusammen auf Beutefang, in einem
Gebiet mit gefährlich starken Gegnern. Also aufgepasst, dass Sie den Marsch dorthin auch überleben.
Neben seinem dezent asiatischen Design bezieht "Final Fantasy 11" seinen Reiz aus dem Miteinander von
Spielern auf der ganzen Welt - ob sie mit der PlayStation2 in Japan oder dem PC in den USA online gehen, Sie
dürfen mit allen zusammenspielen. Das Spiel bietet sogar eine rudimentäre
Englisch-Japanisch-Übersetzungsfunktion, in Deutsch ist nur das recht oberflächliche Handbuch.
Dafür werden zum Nulltarif die beiden Erweiterungen mitgeliefert, die zahlreiche neue Heldenberufe und
Landschaften ins Spiel integrieren. Für Fans von Online-Rollenspielen, die nach einer herausfordernden,
etwas anderen Spielwelt suchen, genau das Richtige. Aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!
Blizzards "World of WarCraft" ist dagegen deutlich einsteigerfreundlicher und bietet von der ersten
Minute an eine Fülle von abwechslungsreichen Quests, die schon von der ersten Minute für fette
Motivation sorgen. Dabei dient die Welt der "WarCraft"-Strategiespiele als Hintergrund der Abenteuer von
Dunkelelfen, Menschen, Zwergen, Gnomen, Orks und Untoten. Sie müssen die Strategietitel jedoch nicht zwingend
gespielt haben. Allein: Das Spiel ist noch gar nicht fertig. Während in Europa der geschlossene Beta-Test
just begonnen hat, ging der amerikanische Ende Oktober zu Ende - und mit ihm meine Level-36-Magierin Mahra in den
vorläufigen Ruhestand. Zwar sollen zur Open Beta in wenigen Wochen die Charaktere noch einmal zum Einsatz
kommen, doch spätestens mit dem Erscheinen der Verkaufsversion dürften alle Heldinnen und Helden
gelöscht werden - das Abenteuer kann noch einmal von vorne beginnen, dann jedoch etwas dauerhafter. Deswegen
gibt es hier noch keine weiteren Empfehlungen meinerseits, außer der, mal auf der deutschen Homepage
http://de.wow-europe.com herumzustöbern und den Zeitpunkt
nicht zu verpassen, an dem auch in Deutschland die für jeden offene Betaphase beginnt.
Ich schaue mir derweil die Weltraum-Action-Erweiterung "Jump to Lightspeed" des Online-Rollenspiels
"Star Wars Galaxies" an, freue mich auf den 3D-Shooter "Half-Life 2", in dem die Erde von
grafisch fantastisch dargestellten Aliens bedroht wird und werde Ihnen im nächsten Monat von meinen
Erfahrungen berichten. Bis dahin: Keep on playing!
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
(Zurück zum Inhalt)
Das Gehirn ist ein faszinierendes Organ, das sehr empfindlich auf Verletzungen reagiert, aber es ist auch in der
Lage, sich zu regenerieren und umzuformen, eine Fähigkeit, die lange Zeit unterschätzt wurde.
So kann man heute nicht mehr davon ausgehen, dass das Gehirn im Alter nicht mehr dazulernen könnte oder dass
man sich mit den Folgen eines Unfalls abfinden müsste. Es ist zwar richtig, dass das Gehirn nach dem 25.
Lebensjahr nicht mehr wächst und sich nur noch wenige Stammzellen zu Nervenzellen umwandeln, aber in den
letzten zwanzig Jahren hat man festgestellt, dass die Plastizität - die Fähigkeit neue
Verknüpfungen zu bilden - erhalten bleibt und genutzt werden kann, um Neues zu lernen oder alte Funktionen
wieder nutzbar zu machen.
Die Möglichkeit, nach einer Verletzung oder einem Schlaganfall verlorene Fähigkeiten wiederzuerlangen,
hängt neben der Schwere der Verletzung auch davon ab, wie groß die Bereitschaft und die Fähigkeit
des Betroffenen sind, die Arbeit zu leisten, und wie gut die Therapie ihn oder sie dabei unterstützen kann.
Oft müssen Funktionen wie gehen oder sprechen aber nicht gänzlich von neuem gelernt werden, denn das
Gehirn kann die Bereiche durch Umorganisation wieder zugänglich machen und der Erfolg stellt sich dann
schneller ein, als bei einem kompletten Neuanfang.
Ganz besonders ist die neuronale Plastizität natürlich bei Kindern ausgeprägt, die in der Lage
sind, sehr schnell Verbindungen zu knüpfen und wieder zu trennen.
In Untersuchungen versucht man nun festzustellen, ob die biologischen Grundlagen für die Formbarkeit des
Gehirns in der Jugend und im Alter dieselben sind. Man erhofft sich daraus Aufschluss darüber, ob man die
Reorganisation auch im erwachsenen Gehirn beschleunigen oder die Erfolgsquote erhöhen kann.
Man unterscheidet zwei Formen der neuronalen Plastizität. Zum einen die gebrauchsabhängige, welche
beschreibt, wie sich Areale im Gehirn vergrößern, wenn mit ihnen verknüpfte Muskeln verstärkt
genutzt werden, auf der anderen Seite die durch Läsionen (Verletzungen) induzierten Veränderungen. So
kann z. B. beobachtet werden, dass Regionen im Gehirn, die mit Nerven und Muskeln in der Nähe von
amputierten Gliedmaßen verknüpft sind, ebenfalls wachsen können.
Im Falle einer Verletzung des Gehirns selbst werden die Veränderungen natürlich durch die zugrunde
gehenden Nervenzellen bestimmt und von dem Versuch des Gehirns den Schaden wieder auszugleichen.
Aber das trifft natürlich nicht nur auf Muskeln zu, auch wenn jemand durch einen Unfall oder Krankheit
erblindet, kann das Gehirn die verlorengegangenen Fähigkeiten, z. B. das Lesen, kompensieren, indem es
Braille lernt oder den akustischen Informationen mehr Aufmerksamkeit schenkt.
In einer Studie wurde untersucht, welche Gehirnregionen beim Lesen aktiv sind, und zwar bei sehr früh
Erblindeten und solchen, die erst nach dem zehnten Lebensjahr erblindet sind; wie man feststellen konnte, wurden
in beiden Gruppen auch Areale des visuellen Cortex - der Region im Hinterkopf, in der das Sehzentrum sitzt -
benutzt, was bei den später Erblindeten so gedeutet werden kann, dass diese Regionen umgebildet worden sein
müssen, so dass sie nun Informationen anderer Sinne verarbeiten - z. B. der Fingerspitzen beim Braille lesen.
Und in gleicher Weise kann sich auch das Gehirn von Ertaubten anpassen und akustische Informationen durch
visuelle substituieren. Die Sprachverarbeitung findet bei Hörenden und Gehörlosen in den selben
Regionen statt - dem Werle- und dem Broca-Areal, nur der Input kommt einmal aus den akustischen und einmal aus
dem visuellen Cortex. Und diese Umstrukturierung ist nicht auf früh ertaubte beschränkt, sie
funktioniert auch noch bei älteren. Vorausgesetzt, die Bereitschaft zum Lernen ist vorhanden.
Interessant sind diese Erkenntnisse aber auch, wenn das Gehirn tatsächlich Schwierigkeiten hat, Informationen
zu verarbeiten, und nicht nur die Informationsquelle wechseln muss, wie z. B. bei Dyslexie oder Dyskalkulie -
Lernschwächen beim Lesen und Rechnen.
Die Erkenntnis, dass das Gehirn in jedem Alter umstrukturiert werden kann, lässt die Hoffnung zu, dass man
auch diesen Personen mit bestimmten Übungen helfen kann. Ein erster Versuch an einem zehnjährigen Jungen
mit Leseschwäche hat hier ermutigende Ergebnisse geliefert.
In einer anderen Studie der Universität von Illinois an 27 Patienten mit Schlaganfällen, multipler
Sklerose oder Lähmungen konnte ebenfalls gezeigt werden, das neuronale Verknüpfungen unabhängig vom
Alter neu geknüpft werden konnten. Zudem konnten einige Patienten durchaus wieder Handlungen ausführen,
zu den sie vorher nicht mehr in der Lage waren.
Dabei wurde unter anderem beobachtet, dass das Cerebellum - Kleinhirn - Aufgaben des motorischen Cortex
übernahm, der im gesunden Gehirn u. a. für die Bewegungen der Hand verantwortlich ist.
Um zu verstehen, wie sich das neuronale Netz entwickelt und wie es sich anpasst, untersucht man seine Entwicklung
z. B. auch an der Fruchtfliege Drosophila Melanogaster - eines der Lieblingstiere der Entwicklungsbiologen, wegen
ihrer kurzen Generationsfolgen. Man setzt dabei natürlich voraus, dass sich die grundsätzlichen
Prinzipien der Neuroplastizität der Fruchtfliege nicht allzu sehr von denen des Menschen unterscheiden. Diese
Annahme ist durchaus zu rechtfertigen, denn abgesehen von ein paar Kleinigkeiten läuft die Entwicklung von
Mensch und Fruchtfliege sehr ähnlich ab und das gilt auch für den Aufbau der Gehirne.
Das wichtigste Glied in der Kette der neuronale Plastizität ist dabei zweifellos die Synapse - die Verbindung
zwischen den Neuronen. Ob und wie stark zwei Nervenzellen durch diese chemische Brücke verbunden sind, ist
entscheidend für die Fähigkeit des Gehirns, zu lernen und sich anzupassen. Lernprozesse drücken
sich in der Veränderung dieser Verbindungen aus und ist die Verbindung stabil, so hat das mit Erinnerung zu
tun.
Bei der Fruchtfliege kann man in kurzer Zeit sehr viele Generationen daraufhin untersuchen, ob sie Störungen
im Lernverhalten oder dem Langzeitgedächtnis aufweisen und dann versuchen herauszufinden, inwieweit die
synaptische Kommunikation beeinträchtigt ist.
Die Erkenntnisse, die man über die Drosophila, aber ebenso aus Versuchen mit Mäusen erhält,
können auch auf den Menschen übertragen werden, so tritt z. B. bei Mäusen, bei denen die Funktion
der Interneuronen - sie regeln und bremsen die Kommunikation der anderen Nervenzellen - beeinträchtigt ist,
Epilepsie auf und sie zeigen Aufmerksamkeitsstörungen. Krankheitsbilder, wie sie auch beim Menschen zu finden
sind.
In Studien an der Vanderbilt Universität hat sich gezeigt, dass die Zellen während der Entwicklung nicht
an den richtigen Ort im Gehirn wandern und ihre Aufgaben deshalb nicht wahrnehmen können.
Interessant ist es jetzt herauszufinden, wie die Entwicklung der Interneuronen beeinflusst werden kann, so dass
sie ihren Platz finden, oder ob es Möglichkeiten gibt die neuronale Aktivität auf andere Weise zu
lenken.
Das Gehirn ist ein ungemein flexibles und lernfähiges Organ, das sich ständig neuen Anforderungen
anpassen muss, und wir beginnen gerade erst zu verstehen, wie es diese immer wieder neuen Aufgaben bewältigt.
Die neuen Erkenntnisse können in der Rehabilitation zum Wohle der Patienten eingesetzt werden, aber auch in
der Lehre wird man sich vielleicht bald an neue Lehrmethoden gewöhnen dürfen. Möglicherweise kommt
man dann mit weniger Pauken und mehr Spaß ans Ziel.
Informationen zum Thema:
http://www.dgn.org - Motorische Rehabilitation nach Schlaganfall
http://www.sfn.org - Brain Plasticity, Language Processing and Reading
http://www.mc.vanderbilt.edu - Brain’s plasticity modeled
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
(Zurück zum Inhalt)
15. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Freunde guter und spannender Kurzgeschichten,
heute bringen wir Sie in den Genuss einer spannenden Geschichte von
Jörn Schoss. Sie trägt den Titel "Nach dem Tod" und
weckt unser lebhaftes Interesse, ob wir vielleicht mit ihrer Hilfe endlich die Antwort auf die Frage erhalten, die
sich jeder von uns schon einmal gestellt hat: Wie geht es mit uns weiter - nach dem Tod? Lesen Sie selbst! Dem
Autor ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob :-)
Wenn Sie selber eine Geschichte in der Schublade liegen haben, die Sie uns gerne zuschicken möchten, dann
können Sie dies gerne tun. Hier die Adresse:
kurzgeschichte@corona-magazine.de Was sagen Sie? Ihre
Story-Schublade ist leer? Ach, Sie besitzen gar keine solche Schublade? Nun, wie wäre es, wenn Sie sich an
den Computer setzen und eine Geschichte schreiben? Themen gibt es wie Sand am Meer, Ideen genauso, und wenn das
Schreiben auch ein wenig Mühe und Konzentration kostet, der Spaß überwiegt. Und ich versichere
Ihnen, der Spaß, wenn Sie dann Ihre Geschichte im Corona Magazin veröffentlicht sehen, wird noch viel
größer sein. Denken Sie dabei aber bitte daran: Wir wollen unseren minderjährigen LeserInnen keine
Splatter- oder Pornogeschichten vorsetzen (wobei hier die Übergänge mit der Zeit immer fließender
geworden sind ... Einfach ein bisschen Zurückhaltung auferlegen, dann passt das schon!). Wir sammeln alle
eingesandten Storys in unserem Pool, und die geeigneten werden wir nach und nach veröffentlichen. Es kann
eine gewisse Zeit dauern, bis es so weit ist, denn inzwischen haben sich schon recht viele gute Geschichten
angesammelt. Aber dadurch sollten Sie sich nicht entmutigen lassen: Und noch etwas: Wir freuen uns ganz besonders
auf Geschichten von neuen, sog. "jungen" Autorinnen und Autoren. Aber natürlich sind uns auch
"Profis" willkommen. Also los!
Häufig erreichen uns Mails von Lesern, wofür wir uns herzlich bedanken. Es handelt sich fast durchweg um
positive Reaktionen, und sie bestärken uns, dass wir mit unserer Kurzgeschichten-Rubrik auf dem richtigen
Weg sind. Haben Sie schon einmal bedacht, wie sehr sich erst ein Autor über Resonanz auf sein Werk freut? Wie
sehr er auf Lob, aber auch auf Kritik wartet, auf Kritik, mit der er etwas anfangen kann, auf solche, die wir
gemeinhin "konstruktiv" nennen, die ihm für seinen weiteren Weg hilfreiche Hinweise gibt? Auch Sie
als Leser sind also gefordert: Geben Sie sich einen Ruck und schreiben Sie uns Ihre Meinung
(leserbriefe@corona-magazine.de). Wir alle warten darauf, die
Autorinnen und Autoren ebenso wie die
Redaktion der Kurzgeschichte,
die an dieser Stelle Sie alle herzlich grüßt.
Unter dem Motto "Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!" M. H.
geht es nun weiter mit
Nach dem Tod
von Jörn Schoss
"Ich halte Philosophie für reine Zeitverschwendung!", antwortete Dr. Mallow auf die Frage des
einzigen Reporters, dem es gestattet war, dem historischen Moment beizuwohnen. Der Sender, für den er und der
pummelige Kameramann arbeiteten, hatte für eine unwahrscheinlich große Summe die Exklusivrechte
erhalten, das weltverändernde Ereignis live zu übertragen.
Mallow und der Reporter waren überall auf der Welt auf Fernsehbildschirmen,
Leinwänden und Computermonitoren zu sehen. Fast jeder ließ die Arbeit ruhen, und man versammelte sich,
um den außergewöhnlichen Augenblick nicht zu verpassen.
"Könnten Sie unseren Zuschauern diese Meinung begründen?", tat
der Reporter fragend seine Pflicht, obwohl er genau wusste, dass es die Zuschauer genauso wenig interessierte wie
ihn, warum Mallow welcher Meinung war. Alle warteten auf den großen Augenblick.
"Philosophie", begann Mallow zu erklären, "ist unbewiesenes
Geschwafel, das zwangsweise irgendwann durch die Wissenschaft abgelöst wird ..."
Während Dr. Mallow in dem verhältnismäßig kleinen Raum weiter
seinen Standpunkt begründete, bewachten mehrere hundert Polizeibeamte und Soldaten den Gebäudekomplex.
Das Gebiet war weitläufig abgesperrt, doch jeder einzelne Polizist und Soldat wusste genau, dass er im
entscheidenden Augenblick nicht auf die Menschenmassen, sondern auf die großen Leinwände achten
würde, die überall aufgestellt waren und das Interview mit Dr. Mallow zeigten.
Die weltweite Nervosität stieg von Sekunde zu Sekunde. Selbst der Reporter
hatte vor Aufregung Schwierigkeiten, sich auf das Gespräch zu konzentrieren. "Könnten Sie noch
einmal erklären, was genau wir gleich zu sehen bekommen?"
Mallow lächelte: "Genau weiß auch ich das nicht! Ich kann nur sagen,
dass wir sehen werden, was nach dem Tod ist!"
Der Reporter warf dem Kameramann einen bösen Blick zu, der aufgrund der
Anspannung zu zittern begonnen hatte. Sofort hörte das Bild, auf das die ganze Welt starrte, auf zu wackeln,
und der Kameramann versuchte sich mit einem seltsamen Gesichtsausdruck zu entschuldigen.
"Wären Sie so freundlich, kurz zu sagen, wie ihr Computer dies
macht?"
Wieder lächelte Mallow. "Selbst die Erklärung der simpelsten
Grundlagen würde mehrere Stunden, wenn nicht sogar Tage benötigen! Dies möchte ich Ihnen und
natürlich auch den Zuschauern ersparen!"
Noch nie in der Geschichte der Menschheit dachten und sagten mehr Menschen auf
einmal das gleiche, wie in diesem Moment: "Danke!"
Dr. Mallow wandte sich nun dem großen Computer hinter sich zu, drehte sich
dann aber noch einmal zur Kamera und sagte: "Nun kommen wir zum Wesentlichen! Jahrzehntelange Forschungen
dienten diesem Moment! Dem Moment, auf den Sie alle warten! Es tut mir Leid, liebe Philosophen, liebe Theologen,
ich nehme Ihnen nun eines Ihrer bedeutendsten Gesprächsthemen! Wir werden nun alle erfahren, was nach dem Tod
ist!"
Einem kleinen Mann mit dicker Brille zugewandt, fragte er: "Alles
überprüft? Alles in Ordnung?"
Nachdem ihm zugenickt worden war, wies Mallow den Kameramann an, auf den Monitor
des Computers zu zoomen.
Alle bedeutenden Wissenschaftler dieser Zeit hatten bestätigt, dass der
Computer in der Lage sein müsste, genau das zu tun, was nun von ihm erwartet wurde: zeigen, was den Menschen
nach seinem Tod erwartete. Die Meinung dieser Wissenschaftler führte dazu, dass die meisten Menschen auf der
Welt dem glauben würden, was der Computer ihnen zeigte.
"Ich aktiviere JETZT!", rief Mallow.
Jeder Mensch auf dem Planeten und sogar diejenigen, die sich im All befanden, sahen
auf den Bildschirm. Nur der Reporter, der das Glück hatte, direkt dabei zu sein, bekam diesen Moment nicht
mit, denn er stolperte und stürzte.
Die meisten Menschen, die zuvor an Wiedergeburt, Paradies oder Hölle geglaubt
hatten, änderten in diesem Moment ihre Meinung, denn der Bildschirm wurde schwarz, was eindeutig bedeutete,
dass nach dem Tod nichts ist.
Als der Reporter wieder aufgestanden war und nun ebenfalls mitbekam, dass der Tod
das vollständige Ende der Existenz darstellte, fragte Mallow: "Und Sie sind sich sicher, dass der
Computer sich nicht irrt?"
"Ausgeschlossen! Die Wissenschaft irrt nicht!", antwortete er
überzeugt und gab dem kleinen Mann mit dicker Brille die Anweisung, den Computer abzustellen. Er
erklärte in die Kamera, dass dies notwendig sei, da der Computer arbeitend so viel Energie verbrauchte, dass
er nur wenige Sekunden arbeiten durfte.
Eine der letzten Fragen der Menschheit hatte Dr. Mallow beantworten können:
Nach dem Tod gab es nichts!
Am Abend desselben Tages betrat Nadja R., eine weißrussische Reinigungskraft,
den Raum, in dem der Computer stand und saugte den Boden ab. Dabei fiel ihr ein Stecker auf, der aus der Wand
gezogen war. Sie stellte den Staubsauger ab und verfolgte das Kabel. Es führte zum Monitor des nun
weltbekannten Computers. Sie lächelte.
Der Autor über sich:
Ich bin 1986 in Itzehoe (Schleswig Holstein) geboren und quäle mich derzeit durch den 13. Jahrgang des
Gymnasiums. Bisher sind meine Geschichten (vorwiegend Fantasy und SF) und Gedichte nur bei meinen Lehrern,
Freunden und Verwandten bekannt und beliebt, doch dies bleibt bestimmt nicht meine letzte Veröffentlichung.
Kritik, Lob und anderweitiges Interesse gern an fam.schoss@t-online.de.
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
|
(Zurück zum Inhalt)
Verborgen in Nischen, in die kein oder nur wenig Licht fällt. Eine Bewegung im Augenwinkel. Oder hat man sich getäuscht?
Plötzlich stockt der Atem, das Herz rast. Was verbirgt sich in den Schatten? Was tritt zu Tage, wenn Gier, Eifersucht oder
Rache das Handeln des Menschen bestimmen?
16 Geschichten. 16-mal Spannung. 16-mal die Schattenseiten der Menschen.
Die Anthologie "Schattenseiten" aus der Leselupen-Bücherei umfasst 16 Geschichten der Autoren Udo Ahrens, Veronika Aydin, Katrin Czerny,
Marlene Geselle, Constantin Götffert, Edgar Güttge, Achim Hildebrand, Nina Horvath, Barbara Jung, Daniel Mylow, N. T. Neumann, Heike Rau,
Beate Reckmann, Anna Rinn-Schad, Michael Schmidt, Ralf Steinberg und wird herausgegeben von Michael Schmidt.
Als Leseprobe aus "Schattenseiten" präsentieren wir Ihnen heute eine in sich abgeschlossene Geschichte. "Hell, dunkel. Dunkel, hell" von Nina Horvath.
Viel Vergnügen!
Mit einem leisen, aber besonders nervtötenden, pingenden Geräusch springt die Leuchtstoffröhre
über mir an und aus, an und aus. Hell. Dunkel. Dunkel, hell.
Das Licht kann sich nicht entscheiden, ob es hell erstrahlen oder für immer erlöschen
will. Genau wie mein Herz, das im selben, unruhigen Rhythmus pocht.
Ich sehe auf die Uhr. Ich warte schon seit einer Stunde. Ich könnte genauso gut gehen, aber
ich gieße mir noch eine Tasse Kaffee ein. In die schwärzliche Flüssigkeit kippe ich einen spitz
gehäuften Löffel Kaffeeweißer. Der Stapel schwimmt eine Weile in der Mitte der Tasse, ehe der Berg
in sich zusammensinkt. Weiß auf schwarz. Hell dunkel. Die einzelnen Körnchen hinterlassen helle Spuren
in der dunklen Flüssigkeit wie kleine Kometenschweife.
Ich bin versunken in das Miniaturuniversum. Ich zucke zusammen, als mir jemand die Hand auf die
Schulter legt.
"Ich wollte dich nicht erschrecken", meint Jonas. "Und es tut mir leid, dass ich zu
spät komme." Ich nicke automatisch.
"Ich habe gehört, was passiert ist, und ich wollte mit dir reden, sehen, wie es dir
so geht."
Die Worte klingen seltsam hohl.
"Gut", erwidere ich knapp.
"Bist du mir noch böse?"
"Ich war dir nie böse."
"Können wir wieder Freunde sein?"
"Ich weiß es nicht. Ich will schon, aber es ist nicht so einfach. Es ist so viel
passiert ..."
Es heißt, nichts sei so verderblich wie der exzessive Blick nach den Sternen. Der unnennbare Schrecken des
Weltalls hatte schon so manchen Raumfahrer in den Wahnsinn getrieben.
Und doch, in diesem einen kurzen Augenblick, an dem ein Knall die arbeitsame Stille
durchschnitt, war es dieser selbstvergessene Blick aus dem Fenster mitten in die nur von einzelnen Sternen
durchbrochene Dunkelheit, der mir das Leben rettete.
Ich zuckte zusammen und erschrak noch mehr, als ich in den Nebenraum stürzte und sich mir
ein Bild der Zerstörung darbot. Dichter, schwarzer Qualm drang zu mir herüber und sobald er mich
erreichte, brannte mir die Luft in den Lungen. Erst, als ich von einem heftigen Hustenanfall geschüttelt
wurde, konnte ich mich von meiner Starre befreien.
Unter Keuchen wandte ich mich um und wollte mich nach einer am Boden liegenden Gestalt
bücken, aber Jonas meinte: "Nicht. Zuerst ersticke die Flammen mit der Löschdecke. Schalte dann
die Belüftung ein."
Genau das tat ich. Dann stürzte ich an den Schalter und frische Luft durchblies den Raum,
während die Dämpfe abgesaugt wurden. Ich war mir sicher, dass der sichtbare Nebel - oder
möglicherweise auch seine unsichtbaren Bestandteile - giftig waren, da mir schon von der geringen Menge, die
ich abbekommen hatte, ganz schwummerig wurde. Plötzlich fielen mir wieder die Erläuterungen zur
Laborsicherheit ein, die wir noch auf der Erde erhalten hatten. Damals waren uns viele der Erklärungen
selbstverständlich erschienen.
Ich atmete ein paar Mal den Sauerstoff direkt an der Düse, ehe ich mich erneut der Gestalt
am Boden zuwandte. Ich drehte sie auf den Rücken. Der Kopf pendelte haltlos herum.
Die Augen zeigten deutlich die grausame Wahrheit: Gebrochen starrten sie an die Decke.
Ich war fassungslos und konnte mich nicht bewegen.
"Er ist tot. Du musst dich vergewissern, ob noch jemand lebt", flüsterte mir Jonas zu.
Ich beugte mich zu der anderen Gestalt hinunter. Ich drehte sie auf den Rücken und hatte
Angst, einen weiteren Toten vorzufinden, aber die Person - Cora, wie ich nun erkannte - schrie auf.
Ich wollte sie hochheben, aber sie war zu schwer. Ohne ihre Mithilfe hätte ich es
vermutlich nicht geschafft. Schwer lag ihr Arm um meine Schulter. Nur unter großer Anstrengung schafften
wir es nach draußen. Ich ließ Cora einfach auf den Boden gleiten. Sie gab einen erstickten
Schmerzenslaut von sich.
Ich wollte wieder hineinrennen, aber als Jonas mich zurückhielt und auf eine der
Sauerstoffmasken wies, besann ich mich. Ich schnappte mir eine davon, ehe ich wieder hineinlief.
Ich fand jedoch zunächst nur einen weiteren Toten. Ich musste meinen ganzen Mut
zusammennehmen, um die dritte und letzte Gestalt näher in Augenschein zu nehmen. Zuerst dachte ich auch
hier, dass es bereits zu Ende war, als ich einen Arm zucken sah. Ich schüttelte den Bewusstlosen. Es war
Gregor. Ich packte ihn einfach an den Armen und schleifte ihn aus dem Labor, weg von den giftigen Dämpfen.
Draußen sah ich mir seine Verletzungen an. In seinem Arm steckte ein scharfkantiger
Splitter. Ich schaffte einen Erste-Hilfe-Kasten heran und holte erst einmal tief Luft, ehe ich es wagte, den
Fremdkörper herauszuziehen. Dann verband ich die Wunde.
"Der Funk, geh an den Funk", sagte Jonas.
Ich wollte sitzen bleiben, einfach nur sitzen bleiben, und vielleicht ein wenig weinen, aber
er nahm meine Hand und zog mich hoch. Gemeinsam gingen wir in den Funkraum, und ich schlug mit einer energischen
Bewegung auf die entsprechenden Knöpfe.
"Raumstation Solidarität hier." Ich sah Jonas Hilfe suchend an. Es fiel mir schwer,
in knappen Worten zu beschreiben, was passiert war. Jonas sagte es mir vor und ich sprach es einfach laut nach:
"Zwei Tote, zwei Schwerverletzte bei Laborunfall. Es gab eine Explosion unbekannter Ursache. Erbitte
dringend Hilfe und erste Instruktionen."
Eine scheinbare Ewigkeit starrte ich das Funkgerät an, als würde es mir binnen
Sekunden eine Lösung auf alle Rätsel dieser Welt mitteilen.
Aber interstellarer Funk - das war eine Sache für sich. Störfelder, Ionenstürme,
kosmische Phänomene der verschiedensten Art und dazu noch die Entfernung. Nein, das war kein
Telefongespräch, das war eine langwierige und komplizierte Angelegenheit. Ich konnte nur warten und hoffen.
Hinter mir hörte ich ein Stöhnen und ein qualvolles Husten. Ich lief hin, bückte
mich nach Cora, die sich mühevoll auf ihre Ellbogen stützte.
"Sag Cora, dass alles gut wird", hörte ich Jonas’ Stimme. "Es wird alles gut,
Cora, keine Angst, ich bringe dich hier raus", sagte ich.
Mühevoll versuchte ich die junge Wissenschaftlerin hochzuheben. Sie schien so unendlich
schwer zu sein. "Hilfe ist schon unterwegs", sagte ich, obwohl die auf der Erde noch gar nicht wissen
konnten, was passiert war. "Hilfe kommt bald. Wir müssen nur eine Weile noch allein zurechtkommen."
Ich legte so viel Zuversicht in meine Stimme, wie nur möglich.
Mühsam schnaufend stemmte sie sich hoch, sank schwer auf meinen Arm und ließ sich
von mir in ihr Quartier führen. Ich half ihr, sich hinzulegen und umhüllte ihren zitternden Körper
mit einer Decke. Sie schnappte nach Luft wie ein Fisch auf dem Trockenen. Es waren grausam klingende Laute, ein
pfeifendes Geräusch beim Einatmen, beim Ausatmen entfuhr ihr jedes Mal ein leises Stöhnen.
Ich wusste nicht, was ich tun sollte, aber Jonas stand bei mir und gab mir Ratschläge, wie ich die beiden
Verletzten zu versorgen hatte.
Die drei Tage, während derer ich auf eine Nachricht von der Erde warten musste, erschienen mir wie eine
Ewigkeit.
Cora war zwar weiterhin bei Bewusstsein und so weit ansprechbar, wie es ihr die Schmerzmittel,
die ich ihr gab, um ihre schlimmsten Qualen zu lindern, zuließen. Ihr Atem ging stoßweise, manchmal
litt sie unter Erstickungsanfällen. Sie geriet dann immer in Panik, schnappte rasselnd nach Luft, grub ihre
Nägel tief in ihr eigenes Fleisch und starrte mich an. Diese anklagenden Augen, in denen ein Vorwurf lag,
da ich ihr nicht helfen konnte, waren das Schlimmste von allem.
Ich schlief kaum in den folgenden drei Tagen und aß nahezu nichts. Einzig der Umstand,
dass ich Cora und Gregor mit Nahrung versorgen musste, brachte mich selbst dazu, einige Bissen zu mir zu nehmen.
Während Gregor schon bald wieder auf den Beinen war, schien sich Cora nur schwer zu
erholen. Sie hatte immer wieder Probleme beim Luftholen. Es war ganz schlimm, ihr bei ihren
Erstickungsanfällen zuzuhören und nicht das Geringste dagegen tun zu können.
Einmal hatte sie sich gerade wieder von einem solchen Anfall erholt.
"Mit wem sprichst du eigentlich immer?", fragte sie mich unvermittelt.
"Mit wem soll ich denn schon sprechen? Wenn, dann rede ich mit dir oder Gregor", antwortete
ich.
"Nein, ich meine, mit wem redest du sonst noch, wenn keiner von uns beiden da ist?", hakte
sie nach und lächelte dann: "Ich hatte auch mal einen imaginären Freund. Aber das ist schon lange
her."
Mir wurde wieder schmerzlich bewusst, dass sie Jonas nicht sehen konnte.
Jedes Mal danach saß ich im Funkraum und wartete auf die Nachricht. Jeden Augenblick dachte ich wieder, sie
sei endlich da, obwohl die nötige Zeit noch nicht abgelaufen war. Als ich glaubte, es nicht mehr ertragen zu
können, musste ich noch nahezu eine Stunde warten. "Schicken Hilfstruppe. Wird in zwei Wochen ankommen.
Abzugsystem im Labor einschalten. Vom Ableben der beiden Personen noch mal überzeugen. Verletzte nach
Handbuch drei, Abschnitt 5B versorgen."
Fassungslos starrte ich das technische Gerät an. Mein Gott!
Mein Gegenüber am anderen Ende der Funkverbindung sprach, als sei der Unfall vor ein paar
Minuten passiert. "Solche Trottel!", dachte ich und griff mir an den Kopf: "Ich hocke hier schon
seit Tagen rum. Glauben die echt, ich hätte noch nichts unternommen?"
Mein Blick fiel auf meine nackten Arme. Die bläulichen Adern traten an der Unterseite der Handgelenke durch
die nahezu durchsichtige Haut. Ich sah in den Spiegel. Mir starrte eine hässliche Fratze entgegen. Die Haare
hingen schlaff und fettig in wirren Strähnen herab, doch viel mehr blieb mein Blick an der knolligen,
überdimensional wirkenden Nase hängen. Die Augen waren rot verquollen und mit dunklen Augenringen
unterlegt. Die Haut schien fahl und löste sich schuppig. In meinem ganzen Leben hatte ich nichts so
Abstoßendes gesehen wie mein eigenes Gesicht. Ich schlug nach dem Spiegel. Er zerbrach in einige
große Splitter, die klirrend zu Boden fielen, weiter zerschellten und sich in alle Richtungen verbreiteten.
Meine Hand blutete und schmerzte. Es fühlte sich gut an. Ich nahm einen großen Splitter und fuhr damit
fast liebkosend über meine eigene Haut. Nur eine feine, kaum sichtbare Linie entstand auf meinem Unterarm
und ich drückte fester. Der Splitter hinterließ einen so glatten Schnitt, dass es eine Sekunde
dauerte, ehe das Blut herausfloss. Fasziniert beobachtete ich das Hervorquellen meines Lebenssaftes.
"Nein", sagte Jonas, der plötzlich neben mir stand. Er nahm meine Hand, küsste
sie ganz sanft. Die Berührung war fast nicht zu spüren, mehr wie eine sanfte Brise, die über meine
Haut strich.
"Jetzt holst du Verbandszeug."
Mir kam gar nicht die Idee, ihm zu widersprechen. Ich wickelte mein Handgelenk in eine dichte,
weiße Lage ein, zog sie fest und stillte so die Blutung.
"Ja, so ist es gut", sagte Jonas und strich mir über die Haare. "Ich brauche dich doch."
"Du brauchst gar niemanden, du bist nicht real", widersprach ich.
"So? Ich fühle mich aber sehr real", sagte er und lächelte.
Er hob mein Kinn an. Ich sah ihm direkt in die Augen, in deren grünen Tiefen ich zu
versinken drohte. Nahezu geblendet schloss ich die Augen, als er mich sanft küsste.
Hell dunkel, dunkel hell. Die Lampe flackert immer noch, wie mein Herz.
Ich hatte die Zeit überstanden, indem ich das Schreckliche hinnahm. Im Nachhinein stellte man mir wieder
und wieder die Frage, wie ich es geschafft hatte, nur mit einem einfachen Erste-Hilfe-Kurs als Vorbereitung
wochenlang zwei Schwerverletzte zu versorgen.
"Ich habe gehört, was passiert ist. Das war ... toll, wie du das hinbekommen hast."
Ich zucke die Schultern.
"Ich habe getan, was zu tun war."
"Du hast zwei Menschen das Leben gerettet."
Ich zucke noch mal die Schultern.
"Bist du mir noch böse?", fragt er.
"Ich war dir nie böse."
Alles in mir schreit danach, aufzustehen und ihn zu umarmen. Aber wenn er mich jetzt
wegstößt, wird es das nur noch schwerer machen. Ich wünschte, ich könnte mein Herz, das
sich in dem Moment schmerzhaft zusammenkrampft, einfach abschalten. Einfach abschalten und wenn es kaputt ist,
einfach austauschen wie eine ausgebrannte Leuchtstoffröhre.
"Ich glaube doch nicht, dass ich mit dir befreundet sein kann. Vor allem habe ich immer
noch nicht verstanden, warum du mich verlassen hast."
"Weißt du", sagt er langsam: "Das Gefühl war einfach nicht da. Und du
hattest immer ein so vollkommenes Bild von mir, ich konnte dem auf die Dauer nicht gerecht werden."
Ich nicke.
"Wie läuft es jetzt so bei dir?", fragt er in die Stille.
"Gut."
"Wie schaut dein Leben so aus?"
"Gut."
"Ich meine, was hast du vor für die Zukunft?"
"Ich habe vor, nur noch glücklich zu sein."
"Das ist doch ein guter Vorsatz", meint er.
Mir steigen die Tränen in die Augen. Ich will nicht, dass er sieht, wie ich weine, also
gehe ich, ohne Abschied. Ich werde mein Leben weiterleben und er das seine. Möglich, dass sie stets
miteinander verknüpft sein würden, aber nicht auf diese Weise. Wir können nun mal nicht einfach
so tun, als seien wir gewöhnliche Bekannte.
Ich setze mich irgendwo an den Straßenrand und sehe Jonas direkt an.
"Ach so, du bist es", meine ich nach einer Schrecksekunde.
"Wer bist du eigentlich? Ich meine, du und er, ihr seid nicht dieselbe Person."
"Ja und nein", erwidert er: "Ich bin aus deinen Träumen und Wünschen
entstanden."
Ich nicke. Es ist keine große Überraschung, nur hatte ich mir diesen Umstand bisher
nicht bewusst gemacht.
"Wirst du irgendwann fortgehen?", frage ich.
"Nein", antwortet er. "Vielleicht irgendwann mal. Aber solange du mich brauchst,
werde ich da sein."
Im Grunde genommen sollte mich diese Versicherung beruhigen. Doch das ist nicht der Fall,
vielmehr schleicht sich ein leiser Verdacht bei mir ein.
"Und wenn ich dich nicht brauche, was passiert dann?", bohre ich nach.
"Ich höre auf, zu existieren", erwidert er tonlos.
In meinem Kopf beginnt es zu arbeiten und plötzlich wird die Vermutung Gewissheit.
"Du warst es!", rufe ich: "Du hast den Unfall verursacht!" Er lässt
ein hässliches Lachen hören und sein Gesicht verzieht sich dabei zu einer Fratze.
"Armes kleines Ding. Du hast es immer noch nicht verstanden. Ich bin nur ... ein Traum.
Nicht mehr. Ein Stück deiner eigenen Seele. Darum können sie mich auch nicht sehen. Du warst es selbst!
Erinnerst du dich nicht mehr? Du solltest den Messbecher anfüllen, aus der schweren, braunen Flasche, auf
deren Etikett nur die chemische Formel steht. Du warst wieder mal verwirrt ... Hast gefragt: ’Ist sie das?’ Ich
habe nichts getan. Ich habe sie nicht einmal angefasst, sondern nur genickt." Er kichert wie ein Irrer:
"Schuld bist einzig und allein du! Da hat mal wieder wer vergessen, was für ein lustiges Feuerwerk es
gibt, wenn man die Säure mit der Base verwechselt."
In diesem Moment möchte ich schreien: "Es ist alles nicht wahr!" Aber es stimmt.
Jedes Wort. Ich hatte die falsche Flasche genommen, weil ich zu unsicher war, eine eigene Entscheidung zu treffen
und mich voll und ganz auf Jonas verlassen hatte.
"Ich werde ganz einfach aufhören, an dich zu denken. Ich brauche dich nicht",
sage ich entschlossen.
Jonas sieht mich mitleidig an.
"So, denkst du das? Vielleicht gelingt es dir ja, ein paar Tage ohne mich auszukommen.
Aber du lebst hier in einer großen Welt, die dich immer schon erschreckt hat. Du weißt nie, was du
tun sollst, und du bist immer allein. Und vor allem: Du bist ungeliebt. Aber auf der Raumstation, da brauchten
sie dich auf einmal. Du wolltest der große Retter sein und ich habe deinen Wunsch erfüllt ..."
"Das ist nicht wahr! Ich wollte nie, dass so etwas Schreckliches passiert. So etwas kann
ich gar nicht wollen!", presse ich hervor.
"Ich kenne dich besser als du selbst. Ich kann dich zu nichts bringen, das nicht in dir
steckt, sondern durchbreche nur deine übliche Lethargie und setze die Energie frei, damit du dich endlich
zu Taten durchringen kannst. Du denkst jetzt sicher, dass ich böse bin - aber genau wie in dir selbst gibt
es in mir das Licht ebenso wie die Dunkelheit ..."
Leselupenbücherei: „Schattenseiten“ - Krimi und Horror 02
ISBN: 3-935982-29-1
Preis: 12,00 € (220 Seiten)
Erhältlich bei Leselupe.de
oder bei amazon.de
(Zurück zum Inhalt)
17. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise
"Star Trek"-Comics gibt es seit 1967, also schon seit Anbeginn der Fernsehserie, und
erschienen unregelmäßig bis zum Jahre 1979 unter dem Logo von Gold Key. Die Comics
schilderten die Abenteuer der Original-Enterprise-Mannschaft in noch nie gesehenen
Abenteuern. Es wurden insgesamt 60 Ausgaben veröffentlich und dieses erste Paperback
beinhaltet die ersten acht Abenteuer. Gezeichnet wurden diese von Nevio Zaccara (1 + 2) und
Alberto Giolitti (3 - 8). Obwohl die Autoren nicht genannt wurden, sind einige der Autoren
so namhafte Vertreter wie Len Wein, George Kashdan und Doug Drexler. Das Comic ist zwar in
englischer Sprache, aber das sollte bei diesem Schmankerl kein Hindernis sein!
Die "Key Collection" finden Sie
hier.
Bully, das Phänomen. Auch wenn "(T)Raumschiff Surprise, Periode 1" die 10 Millionen
Zuschauergrenze verpasst hat - und wenn Michael "Bully" Herbig und Rick "Kawäinien" ehrlich
sind, haben sie auf das Knacken dieser Schallmauer schon gehofft -, ist der Film überaus
erfolgreich gewesen. Kein Wunder, dass es Merchandise en masse gibt. Letztens stand ich vor
einem Regal mit "(T)Raumschiff - Prosecco" für 5,- Euro die Flasche. Habe ich mir
verkniffen, denn die Lizenzkosten rechnen sich auf Kosten der Qualität, würde ich meinen.
Was aber überaus cool ist: Das Original Zippo Feuerzeug zu "(T)Raumschiff Surprise".
Selbst für Nichtraucher, har har.
Das Original Zippo Feuerzeug zu "(T)Raumschiff Surprise" finden Sie
hier.
Okay, okay, so manche Bierflasche kann man mit den Zähnen öffnen. Schraubverschlüsse kommen
auch immer mehr in Mode. Aber für alle anderen Fälle einer ungeöffneten Flasche gibt es
diesen Flaschenöffner aus Quarks Bar. Quarks Bar Flaschenöffner mit goldgepresstem
Latinuum (schwimmt in einer Flüssigkeit) ist ca. 16 cm hoch - und ist eines dieser Stücke,
die man sich getrost zulegen kann, weil sie sowohl Fanschaft signalisieren als auch
ungeheuer praktisch sind.
Quarks Bar Flaschenöffner finden Sie
hier.
|
(Zurück zum Inhalt)
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2004).
Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende,
kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.
Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der
Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann, Ausgabe #132,
http://www.corona-magazine.de"
Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der "Kurzgeschichte des Monats", der
"Leseprobe" oder einzelner Passagen daraus.
Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der
Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung
vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten
Dritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit der
Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.
Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des
Verantwortungsbereiches der Herausgeber liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in
dem Fall in Kraft treten, in dem die Herausgeber von den Inhalten Kenntnis hätten und es ihnen technisch
möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern.
Die Herausgeber erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen
Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die
Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten haben die Herausgeber keinerlei Einfluss.
Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten/verknüpften
Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb der
Publikation gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und
insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen
entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links
auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.
Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen
Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
|