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04. Mai 2005 - Ausgabe 143 - "T minus 20160 minutes (est.)"
Knapp zwei Wochen noch...
Was Ende des vergangenen Jahrhunderts mit großer - und teilweise übertriebener - Euphorie begann, feiert in genau zwei Wochen
seinen - hoffentlich - gebührenden Abschluss. Am Donnerstag, den 19. Mai, findet nach jahrelangem Warten endlich "Episode
III" den Weg auf die große Leinwand und schließt die, meiner Meinung nach, schwach angefangene Prequel-Trilogie von "Star
Wars" nach sieben Jahren ab. Kleiner Tipp: Wer sich schon vor dem 19. Mai vom audiovisuellen Vergnügen berauschen lassen möchte,
kann in vielen Kinos Karten zur Preview-Vorstellung einen Tag vorher ergattern - sollten noch Plätze frei sein, versteht sich.
Was den Film als solchen anbelangt - nun, dazu kann an dieser Stelle wenig gesagt werden. Fakt ist, dass "Episode III" -
wie schon seine Vorgänger - von einem immensen Hype getragen wird, so dass die Erwartungen der Fans in Schwindel
erregenden Höhen liegen. Es ist nur natürlich, dass dabei die Wahrscheinlichkeit der Enttäuschung hoch ist. Man erinnere sich
nur an "Episode I", bei der viel Potenzial verschenkt wurde.
Zugegeben, der Trailer macht Lust auf mehr, aber das war 1999 und 2002 nicht anders. Dennoch, irgendwann muss auch George Lucas
das sprichwörtliche Korn finden. Ich hoffe es jedenfalls sehr - meine Karte wartet schon darauf, am Eingang entwertet zu werden.
Und wehe denen, die am 18. Mai im Kinosaal dazwischen reden...
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit der aktuellen Ausgabe und vielleicht sieht man sich ja, wenn es zum sechsten Mal heißt:
A long time ago, in a galaxy far, far away...
Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
Wir schreiben Mai 2005. In diesem Monat wird die fünfte "Star Trek-Serie ein verfrühtes Ende erleben, aller Fan-Aktionen und
klingonischem Wutgeschrei zum Trotz. Zeitgleich erscheint "Enterprise" nun in Deutschland auf DVD. Grund genug, noch einmal
ausführlich ins Jahr 2001 zurückzukehren. Zu den Anfängen, was witzigerweise "Enterprise" ja auch macht.
Diese fünfte Serie, die im Universum von "Star Trek" spielte, führte den Zuschauer in die Zeit vor Captain Kirk und Mr. Spock.
Rund 100 Jahre, bevor Kirks NCC 1701 in die unendlichen Weiten aufbricht, macht sich Captain Jonathan Archer mit seiner
Enterprise NX-01 daran, den Weg für einen interstellaren Völkerbund zu ebnen. Mit einer Crew, die sich ohne eine Förderation im
Rücken dem Unbekannten stellen muss, fliegt diese Enterprise durch eine Zeit, in der das Beamen nicht immer so richtig
funktionieren mag und der Weltraum noch ziemlich groß ist.
Schauen wir, was die erste von insgesamt vier Staffeln zu bieten hat:
"Aufbruch ins Unbekannte":
Mit Aufbruch ins Unbekannte startet "Enterprise". Den Anlass zum Aufbruch gibt ein abgestürztes Raumschiff in einem
Maisfeld in Oklahoma. Der Insasse wird von den, seit den Geschehnissen des achten "Star Trek"-Kinofilms mit den Menschen
verbündeten Vulkaniern als Klingone identifiziert und ist schwer verletzt. Obwohl die Vulkanier empfehlen, den Fremden sterben
zu lassen, entschließt sich die Sternenflotte dazu, mit der NX-01 ins Weltall aufzubrechen, den Klingonen ihren Mann
zurückzubringen und so den langersehnten eigenen ersten Kontakt mit einer fremden Spezies ohne spitze Ohren herzustellen.
Captain Jonathan Archer macht sich auf den Weg, seine Crew zusammenzustellen und dass ihm die Vulkanier im Austausch für
Sternenkarten eine Beobachterin auf die Brücke setzen, passt ihm gar nicht. Mit vollständiger Crew, inkl. einem freundlichen,
aber rätselhaften Alien als Schiffsdoktor und dem verwundeten Klingonen bricht die neue Enterprise auf. Doch schon bald wird
auch den Menschen klar, dass der Absturz des Klingonen-Raumers das Ergebnis einer Jagd war - und die Jäger noch immer darauf aus
sind, ihre Beute zu erhaschen...
Da die Geschichte eine sehr gute ist - und aus diesem Grund nicht nur sehr hohe Einschaltquoten bei ihrer TV-Erstausstrahlung in
den USA, sondern auch hervorragende Kritiken erhalten hat -, lohnt sich dieser Pilotfilm allemal. Aufbruch ins Unbekannte
ist "Star Trek" at it´s best und weckt Lust auf mehr.
"Freund oder Feind":
Die Enterprise trifft auf ein treibendes Schiff, auf dem alle Besatzungsmitglieder ermordet wurden. Entgegen anders lautender
Ratschläge entschließt sich Captain Archer dazu, der Sache auf den Grund zu gehen. Während die Besatzung der Enterprise das
fremde Schiff und die Leichen untersucht, kommt es, wie es kommen muss: Der Täter kehrt zum Tatort zurück -- und die Enterprise
ist dem Neuankömmling hoffnungslos unterlegen. Direkt mit der ersten regulären Episode machen die Produzenten Rick Berman und
Brannon Braga deutlich, dass sie mit ihrer Schöpfung neue Wege im eigentlich altbekannten Star-Trek-Universum beschreiten
wollen. Man stelle es sich vor: In den ersten Minuten trifft die Enterprise auf das treibende Schiff, und es nimmt ein gutes
Drittel der Episode in Anspruch, ehe die Crew sich in Raumanzüge gehüllt, ein Shuttle bestiegen und einen Eingang gefunden hat,
um überhaupt erst dann die toten Außerirdischen zu finden! Nix mit Transporter und "Geordi, mach mal Licht und Heizung an."
"Jawohl, Captain. Erledigt!". Daumen hoch für diese neue Dynamik -- die Serie scheint eine gute zu werden!
"Geistergeschichten":
Die Enterprise fliegt einen erdähnlichen Planeten an, der scheinbar kein humanoides Leben aufweist. Als einige
Besatzungsmitglieder durch einen Sturm gezwungen werden, sich in Höhlen zurückzuziehen, tauchen jedoch immer mehr Hinweise auf
getarnte Humanoide auf. Die Situation droht zu eskalieren, als eine Verbindung zwischen den Unbekannten und der einzigen
Vulkanierin an Bord offenbar wird. Die Episode ist keine schlechte. Wie in neuen Serien üblich, steht in den ersten Folgen
zwangsläufig eine genauere Charaktersierung einzelner Crewmitglieder im Vordergrund, in diesem Fall Chefingenieur Charlie Tucker
und der vulkanischen Wissenschaftsoffizierin T'Pol. Deren Verhältnis zueinander erinnert bereits in Grundzügen an die
Wortgefechte zwischen Mr. Spock und Dr. McCoy aus der originalen "Star-Trek"-Serie und erlebt in dieser spannenden Episode eine
dramatische Vertiefung.
"In guter Hoffnung":
Die Crew der Enterprise entdeckt ein beschädigtes Schiff und bietet ihre Hilfe an. Chefingenieur Charles Tucker geht an Bord, wo
er sich mit einem weiblichen Besatzungsmitglied anfreundet, die ihm die Technik und die Rituale ihres Volkes zeigt, während er
den beschädigten Antrieb repariert. Zurück an Bord der Enterprise wachsen Tucker plötzlich Nippel und Schiffsarzt Dr. Phlox
diagnostiziert etwas ziemlich einmaliges: Der Chefingenieur ist schwanger -- und das Schiff der Fremden schon lange fort. Mit
"In guter Hoffnung" versucht sich die fünfte Serie von "Star Trek" in Sachen Humor und liefert eine in dieser Hinsicht
bemerkenswert gelungene Episode ab. Neben einer originellen Grundidee tun die Dialoge ihr Übriges, um den Zuschauer auf amüsante
Art und Weise zu unterhalten. Heimlicher Höhepunkt dürfte die Szene auf der Krankenstation sein, nachdem Dr. Phlox die
Schwangerschaft diagnostiziert hat und Wissenschaftsoffizier T'Pol auf trockenste vulkanische Weise dem immer sehr charmanten
Tucker missbilligend an den Kopf wirft: "Drei Tage. Sie waren nur drei Tage dort und konnten sich nicht zurückhalten!"
"Terra Nova":
Schon vor dem Start der Enterprise NX-01 war die Menschheit im All: Neben einigen Frachtern und anderen Schiffen existierte auch
ein Kolonisierungsprojekt auf einem weit entfernten Planeten, genannt Terra Nova, zu dem jedoch schon bald der Kontakt abbrach.
Nun macht sich viele Jahre später die schnelle Enterprise auf den Weg, das Rätsel von "Terra Nova" zu lösen und stößt auf
Außerirdische, die unter der Oberfläche des Planeten wohnen und in den Neuankömmlingen nur eines sehen: Feinde! "Terra Nova"
beschert dem Zuschauer die erste Episode der Serie Enterprise, die so sehr "Star Trek" ist, dass sie gewissermaßen austauschbar
wäre: Ob "The Next Generation", "Deep Space Nine" oder "Raumschiff Voyager" -- das Rätsel um "Terra Nova" hätte überall gleich gut
funktioniert, was vielleicht auch der Regiearbeit LeVar Burtons -- dem Geordi LaForge aus "The Next Generation" -- zu verdanken
ist. Wichtig für die Serie "Enterprise" ist noch zu vermerken, dass einige Charakterdetails über den Navigator des Schiffes, Lt.
Travis Mayweather die durchaus spannende Story abrunden.
"Doppeltes Spiel":
Die Crew der Enterprise entdeckt ein Kloster auf einen vulkanischen Außenposten. Entgegen T´Pols Ratschlag beschließt Captain
Archer, den Vulkaniern einen Besuch abzustatten. Dummerweise haben sich nur kurz zuvor einige Andorianer ebenfalls dazu
entschlossen. Sie vermuten hinter dem Kloster eine Spionageeinrichtung und halten die Mönche gefangen, um für ihre Behauptung
Indizien zu finden. Nun taucht die bewaffnete Enterprise im Orbit auf und darin sehen die Andorianer endlich einen jener
langgesuchten Beweise, dass das Kloster mehr ist als es zu sein scheint...
Die Blauhäute sind wieder da! In ihrem ersten Auftritt seit der Originalserie machen die Andorianer direkt klar, dass sie das
Potenzial zur neuen Lieblingsrasse im Universum von Star Trek haben. Unter anderem verdanken die Antennenträger das einer
guten Story, einer Star Trek erfahrenen Regisserin (Roxann Dawson - die B´Elanna Torres aus Voyager und der
gewohnt guten Darstellung von Deep Space Nine-Darsteller Jeffrey Combs als Andorianer Shran.
"Das Eis bricht":
Die Crew der Enterprise entdeckt einen Kometen und ein vulkanisches Schiff, welches die Erlebnisse der Enterprise genau zu
beobachten scheint. Captain Archer nimmt verärgert zur Kenntnis, dass die Eltern Vulkanier das Kind Menschheit nur unter
Beobachtung auf den Strassen des Alls spielen lassen. Während er den vulkanischen Captain auf sein Schiff einlädt, um "ein wenig
zu plaudern", fliegen Lt. Reed und Ensign Mayweather auf den Kometen, um diesem Proben zu entnehmen. Gleichzeitig bemerken Hoshi
und Tucker, dass T´Pol geheime Botschaften an das vulkanische Schiff schickt...
"Breaking The Ice" bietet gleich drei Storylines auf einmal, obwohl in diesem Fall weniger eher mehr gewesen wäre. Das Abenteuer
auf dem Kometen, T´Pols Dilemma und Archers Begegnung mit dem vulkanischen Captain überfrachten die Episode ein wenig und so
gelangen die unterhaltsamen Einzelgeschichten nie richtig zur Entfaltung. Wirkliches Highlight dieser Folge ist für Fans aber
die Darstellung des vulkanischen Schiffes, die mehr als alles andere in der Serie beweist, dass sich die Zuschauer noch vor der
Classic-Ära befinden.
"Die Saat":
Captain Archer ist hocherfreut, sich unerkannt auf einem bevölkerten Planeten umsehen zu können. Dabei bemerken er und seine
Crew, dass sie nicht die einzigen Besucher aus dem All sind. Bei ihren Nachforschungen werden sie von einer Einheimischen
überrascht, die von einer mysteriösen Krankheit berichtet, die seit einigen Wochen die Stadt-Bevölkerung dezimiert. Archer ist
sich sicher, dass die "anderen Besucher" etwas damit zu tun haben...
Wenn sich die neue Serie von ihren Vorgängern unterscheiden soll, sollten es die Produzenten besser unterlassen, die ewig gleich
aussehenden Kulissen zu verwenden, die in allen Episoden von "Star Tre"k und auch in "Star Trek IX: Der Aufstand"
einen verwechselbaren Stil aufweisen. Auch die außerirdische Stadt in Die Saat wirkt leider nur zu bekannt. Die Episode
profitiert aber von der Darstellung Scott Bakulas, der hier das Beste aus dem Drehbuch herausholt und für eine vergnügliche und
spannende Dreiviertelstunde sorgt.
"Familienbande":
Das irdische Frachtschiff "Fortunate" ist verschollen und die Sternenflotte schickt ihr neustes Schiff - die Enterprise - los,
um den Verbleib des Frachters zu klären. Tatsächlich werden Captain Archer und seine Crew bald fündig, - die "Fortunate" wurde
überfallen, der Captain schwer verletzt, und das Kommando hat der Erste Offizier Ryan übernommen. Da entdeckt T´Pol plötzlich
ein nicht-menschliches Lebenszeichen an Bord der "Fortunate". Ein nausikanisches...
Die Nausikaner tauchen wieder auf. Bekannt aus der Serie "Star Trek - The Next Generation", wo sie Captain Jean-Luc Picard
ein neues Herz verschafften, legen sie sich auch in dieser Episode stark ins Zeug, um den Klingonen als "wildeste Spezies der
Galaxis" den Rang abzulaufen. Dazu erfährt der Zuschauer unter der zweiten Regiearbeit von "Geordi LaForge" LeVar Burton mehr
über die Vergangenheit des Navigators der neuen alten Enterprise, Ensign Travis Mayweather. Als Zuschauer darf man gespannt
sein, ob sich die Nausikaner in zukünftigen Folgen wieder blicken lassen werden.
"Der kalte Krieg":
Der geheimnisvolle Auftraggeber der Suliban erteilt aus der Zukunft weitere Befehle an seine genetisch optimierten Alliierten.
Der Suliban Silik kommt an Bord der Enterprise und manipuliert den Warpkern des Schiffes, was sich erstaunlicherweise bei einer
anschließenden Fehlfunktion als Segen erweist, der rätselhafterweise auch noch beabsichtigt schien. Da offenbart ein
Mannschaftsmitglied Captain Archer, dass er nicht der ist, der er zu sein vorgibt.
Mit "Der kalte Krieg" verabschiedete sich "Enterprise" in den USA in die Winterpause und machte mit dieser elften Episode
vor allem eines klar: Anders als die Originalserie, "The Next Generation" und "Voyager" machen die Produzenten hier
etwas aus der serieneigenen Kontinuität und produzieren zudem Episoden, die einen unbefriedigten Eindruck beim Publikum
hinterlassen und genau damit die Spannung auf mehr (Mehr! Mehr! Mehr!) schüren. "Akte X", "Babylon5" und "Deep Space
Nine" lassen grüßen. Unter der Regiearbeit von Voyager-Navigator-Darsteller Robert Duncan McNeill entstand so eine herrlich
rätselhafte Folge, die die Geschichte des Pilotfilms weiterführt.
"Lautloser Feind":
Ein neuer Erstkontakt wird hergestellt, - zumindest beinahe. Doch das geheimnisvolle Raumschiff, welches sich der Enterprise
genähert hat, lässt sich zwar freundlich begrüßen, bleibt aber selbst still und verschwindet bald darauf wieder in den Weiten
des Alls. Cpt. Archer möchte unterdessen seinem Waffenoffizier Lt. Reed eine Geburtstagsüberraschung bereiten und beauftragt
Hoshi, Reeds Lieblingsessen herauszufinden, - ein Auftrag, der sich unvermutet als schwierig erweist. Schließlich kehren die
mysteriösen Aliens zurück. Doch anstelle einer Kommunikation eröffnen sie diesmal das Feuer und die Enterprise scheint keine
Möglichkeit zu besitzen, sich zu wehren oder zu entkommen.
Auch diese Episode erweist sich als Treffer, denn "Lautloser Feind" fasziniert den Zuschauer mit der genau richtigen Mischung
aus Dramatik, Humor und Rätsel. Dass Archer sich als Captain anderen Problemen stellen muss, wie sie Kirk, Picard & Co. zu
bewältigen hatten bzw. haben werden, wird hier ebenso deutlich, wie die Tatsache, dass Hoshi und Reed zwei der am besten
funktionierenden Figuren der neuen Serie sind.
"Lieber Doktor":
Die Enterprise besucht einen Planeten, auf dem sich zwei intelligente Spezies entwickelt haben. Während die überlegenere seit
einigen Jahren mit einer Seuche zu kämpfen hat, führt die unterlegene Spezies ein ganz beschauliches Leben in friedlicher
Koexistenz. Einige von der Seuche betroffene Vertreter der Planetenbewohner treffen auf die technisch weit überlegenen Menschen
an Bord der U.S.S. Enterprise und bitten Captain Archer um Hilfe. Der entsendet Dr. Phlox auf den Planeten, wo diesem langsam
aber stetig ein schrecklicher Verdacht kommt. "Lieber Doktor" ist eine fast rundum gelungene Episode. Die Logbuch-Einträge
von Dr. Phlox, die als Brief an einen befreundeten Wissenschaftler verschickt werden sollen, begleiten den Zuschauer ähnlich
derer Commander Datas in der "The Next Generation"-Episode "Datas Tag". Diese Erzählweise ist nicht sonderlich neu, hilft
aber ungemein, mehr über den sympathischen Alien an Bord der NX-01 zu erfahren. Was man dabei alles über ihn erfährt,
macht ihn dann auch - welche Überraschung - nur noch sympathischer. Einziger Kritikpunkt ist die eine Spur zu überzeichnet
dargestellte "unterlegene" Spezies. Hier soll auch dem letzten Zuschauer klar gemacht werden, welches Potenzial in diesen Leuten
steckt. Positiv dagegen steht aber das Dilemma Captain Archers, von dem der Zuschauer ahnt, dass es letztendlich zur Ersten
Direktive führen wird.
"Schlafende Hunde":
Die Enterprise entdeckt ein fremdes Schiff in der Atmosphäre eines Gasriesen. Der unbekannte Raumer scheint havariert zu sein
und läuft Gefahr, von der enormen Schwerkraft des Planeten zerdrückt zu werden. Also machen sich T´Pol, Hoshi und Waffenoffizier
Reed auf den Weg, um dringend benötigte Hilfe zu leisten. Dabei treffen sie auf eine Rasse, der sie im Laufe der bisherigen
zwölf Episoden schon mehrmals begegnet sind und die sie besser in Ruhe gelassen hätten.
Die Klingonen sind zurück! 'Endlich!', mag es manch einem "Star Trek"-Fan entfahren, der sich schon heimlich gefragt hat, wann uns
Produzent Brannon Braga wieder seine Lieblingsrasse - die mit den wirklich schönsten Beulen auf der Stirn - vor die Nase setzt.
Zynisch gesprochen: Wenn sich die Auftritte der Klingonen in diesem Tempo mehren, versteht in sechs Jahren wahrscheinlich keiner
mehr, was Captain Kirk an diesen Kriegern so gefährlich finden wird...
Auch wenn sich die Dramatik in dieser Folge wieder auf gekonnte Art und Weise mit dem Humor die Waage hält - Hoshi und Reed
geben in der Tat ein wirklich gutes Team ab -, ist "Schlafende Hunde" eine schwächere Folge im Vergleich zur Vorwoche, - dennoch
ist sie keine schlechte. Und für Klingonen-Fans schon gar nicht!
"Im Schatten von P'Jem":
Captain Archer und sein Wissenschaftsoffizier T´Pol werden entführt, als sie einem vermeintlich mit den Vulkaniern verbündeten
Planeten einen Besuch abstatten wollen. Es stellt sich heraus, dass vor allem die Regierung des Planeten mit den spitzohrigen
Außerirdischen verbündet ist, - wurde sie doch von den Logikern eingesetzt. Das wiederum rief den Unmut einiger Einheimischer
hervor, die einen Untergrund organisierten und sich nun fragen, auf wessen Seite sich das irdische Schiff in ihrer Umlaufbahn
befindet. Als Chef-Ingenieur Trip einen Rettungsversuch unternimmt, trifft er noch dazu unverhofft auf alte Bekannte. Oh
Mann, die Vulkanier kommen in dieser Serie wirklich nicht gut weg.. außer einer, aber dass die sich auch nicht 100%ig mit der
Philosophie ihres Volkes identifiziert, wird man noch in einer der nächsten Folgen sehen können. In dieser jedenfalls hat
Jeffrey Combs einen unverhofften Gast-Auftritt und den besten Satz der ganzen Folge. Auch, wenn die Erklärung für seine
Anwesenheit an den Haaren herbeigezogen wirkt, hinterlässt er einen guten Eindruck. Die Alienrasse der Andorianer, der seine
Figur entstammt, könnte wirklich zu den neuen Lieblingen im "Star Trek"-Universum mutieren. Sehen sollte man auch "Im Schatten von
P'Jem", auch wenn sie im Vergleich zur folgenden Episode nur die zweitbeste ist.
"Allein":
Chefingenieur Tucker und Lt. Reed sind zusammen auf einer Außenmission in einem Shuttle unterwegs. Aufgrund eines schlechten
Timings und anderer Faktoren müssen sie annehmen, dass die Enterprise offensichtlich auf einem größeren Asteroiden abgestürzt
ist. Das ist zwar nicht der Fall, aber mit beschädigten Sensoren, keinem Warpantrieb und einem Sauerstoffvorrat für gerade zehn
Tage sind beide Offiziere der Meinung, zum Sterben verdammt zu sein und programmieren einen Kurs, der ihre Leichen irgendwann
einmal in bewohntes Gebiet bringen wird. Einen Kurs, der sie von der nahen Rettung fortträgt. Die Inhaltsbeschreibung zu
dieser Episode klingt dramatisch, lässt aber bei weitem nicht erahnen, welchen Spaß der Zuschauer bei "Allein" haben wird.
Dominic Keating als Lt. Malcom Reed legt seine bis dato beste Leistung in der Serie ab und verschafft seinem Charakter einige
tiefgreifende Momente. Dabei schafft er das Kunststück, einerseits todkomisch, anderseits nicht lächerlich zu wirken.
Chefingenieur Tucker rundet mit seinem typischen "Star Trek"-Optimismus die Episode ab, die mit zu den besten der gesamten ersten
Staffel gezählt werden darf.
"Die Verschmelzung":
Die Crew der Enterprise bekommt es in dieser Episode mit den "Vulkaniern ohne Logik" zu tun, wie Wissenschaftsoffizier T`Pol die
durchs Weltall reisende Gruppe ihrer Artgenossen betitelt. Während das vulkanische Schiff von den Menschen repariert wird, kommt
es zu allerlei Kontakten zwischen den beiden Besatzungen, wobei immer deutlicher hervortritt, wie sehr sich diese Vulkanier von
ihren emotionslosen Verwandten unterscheiden. Ein ansehnlicher Vertreter der "Vulkanier ohne Logik" ist unterdessen bemüht,
T´Pol zu verdeutlichen, das dies nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Und während er Stein um Stein aus der kühlen Fassade
des Wissenschaftsoffiziers herausbricht, werden deren Träume immer emotionaler - und erotischer...
Produzent Brannon Braga sagte einst im Interview ironisch: "Wenn die Quoten zu schlecht werden, können wir T´Pol immer noch eine
Bettszene ins Skript schreiben." Das dies auch geht, wenn die Quoten halbwegs gut sind, beweist uns "Die Verschmelzung".
Tatsächlich sollen hier aber keine "zu hohen" Erwartungen geweckt werden, - auf der Enterprise geht es weiterhin jugendfrei zu.
Mit "Die Verschmelzung" erfährt der Charakter der T´Pol eine tiefergehende Charakterisierung und lässt erkennen, das sie äußerst
neugierig und risikobereit, nach den Maßstäben ihres Volkes quasi tollkühn ist. Keine schlechte Episode, um diese Figur näher
vorzustellen.
"Rogue Planet":
Die Enterprise trifft auf einen Planeten, der quer durchs All segelt. Keine Sonne, kein System, nur ein Planet.. ein sogenannter
Rogue Planet. Dieser Planet beherbergt aber dennoch an bestimmten Stellen Leben und hat dort eine für Humanoide erträgliche
Bodentemperatur, was einigen Vulkanen zu verdanken ist. Dorthin reisen von Zeit zu Zeit die Eska, die diesen Planeten seit
Jahren zur Jagd nutzen. Abgesehen davon, dass dieses Hobby bei der Enterprise-Crew nicht auf Begeisterung stößt, geschieht aber
zusätzlich noch ein mysteriöser Zwischenfall: Captain Archer wird von einer Frau angesprochen, die a) niemand kennt, b) keiner
außer ihm gesehen hat und die c) Archer rätselhafterweise bekannt vorkommt. "Rogue Planet" ist kein Highlight der ersten
Season. Zwar ist die Qualität der Aufnahmen - wie stets bei "Enterprise" - beachtlich, aber die Qualität der Geschichte ist
es leider nicht. Mysteriöse Frau spricht Captain an... das hatten wir zum Beispiel schon bei "Deep Space Nine" mit der
rätselhaften Fenna und auch wenn die Auflösung diesmal gänzlich woanders zu suchen ist, reicht die aufkommende Spannung leider
nicht aus, "Rogue Planet" zu einer wirklich guten Episode zu machen.
"Acquisition":
Die Enterprise treibt durchs All. Ein Raumschiff nähert sich, dockt an und kleine Männchen mit großen Ohren steigen vom
kleineren in das größere Schiff. Die Crew der Enterprise liegt durch Gas betäubt am Boden. Schließlich nimmt ein Eindringling
seine Atemmaske ab und entpuppt sich als Ferengi. Doch während die Großohren das Schiff nach Profit durchsuchen, erwacht Chef-
Ingenieur Tucker in der Dekontaminationskammer auf der Krankenstation und macht sich auf, sein Schiff wieder aus der Hand der
ihm unbekannten Aliens zu befreien.
Ein Satz, der von Herzen kommt: Hurra, die Ferengi sind da! Abgesehen davon, dass es eh recht unglaubwürdig war, dass wenige
Jahre nach dem Erstkontakt zwischen Ferengi und Menschen durch die Enterprise NCC 1701-D (in "Star Trek: The Next Generation"
) einer der Großohren schon Bartender auf einer Raumstation (in "Star Trek: Deep Space Nine") war, ist dieser erste
Erstkontakt viel witziger als seinerzeit die Geschichte um den letzten Wächter des T´Kon-Imperiums. Zwar erfahren Archer und Co.
nicht, wer genau es ist, der sie da bestehlen will, aber selbst wenn die Kontinuität ein wenig durcheinander geworfen wird:
"Acquisition" macht einfach Spaß!
"Oasis":
Die Crew der Enterprise hört von einem Geisterschiff und kann der Versuchung nicht widerstehen. Sie landen auf dem Planeten, wo
eben jenes mysteriöse Raumschiff liegt und werden an Bord des Wracks tatsächlich mit "Geistern" konfrontiert, die sich jedoch
recht schnell als Überlebende eines Absturzes entpuppen, der etwas mehr als drei Jahre zurückliegt. Archer erklärt sich gerne
zur Hilfe bereit und so wird das Wrack wieder raumtauglich gemacht. An Bord der Enterprise kommt es jedoch zu einer
interessanten Entdeckung: Der Absturz des Schiffes muss weit mehr als zwanzig Jahre zurückliegen.
Oasis ist eine durchaus spannende Episode, die aber durch die Auflösung nur verliert. Es ist sehr schade und durchweg eine
Ironie, dass Rene Auberjonois (der Darsteller des Odo in "Star Trek: Deep Space Nine") ausgerechnet in dieser Folge als
Gaststar auftritt, die ihm ein Drehbuch vorgibt, das thematisch sehr nah an einer "Deep Space Nine"-Episode angelegt ist.
Dennoch macht das Widersehen Spaß, - auch wenn "Oasis" die klar schlechtere Episode im Vergleich zur Vorwoche ist.
"Detained":
Travis Mayweather und Cpt. Archer werden gefangengenommen und entdecken bei ihrem Erwachen lauter Sulibans. Die jedoch sind
nicht etwa die Wärter ihres Gefängnisses, sondern ihre Mitgefangenen. Bald stellt sich heraus, dass die bösen Suliban - die Cpt.
Archer in den letzten Folgen immer wieder das Leben schwer machten - nur eine Minderheit ihres Volkes sind. Der Rest ist
friedliebend und wurde auch nicht genetisch verändert. Da ihr Heimatplanet nicht mehr existiert, mussten sie bei einer Vielzahl
von anderen Kulturen in anderen Sternensystemen um Gastfreundschaft bitten. Auf diesem besonderen Planeten jedoch wurden die
friedliebenden Suliban nach Ausbruch der Feindseligkeiten mit der Minderheit der "bösen" Suliban jedoch "zu ihrem eigenen
Schutz" inhaftiert und der Leiter dieser "Schutzanstalt" scheint seinen Job sehr ernst zu nehmen.
Dean Stockwell trifft Scott Bakula. Dass sich die beiden Hauptdarsteller aus der Serie "Quantum Leap" ("Zurück in die
Vergangenheit") in "Oasis" wieder vor der Kamera begegnen, ist vor allem das Schmankerl an dieser Episode, deren Message schon
nach wenigen Minuten sonnenklar ist. Zwar wäre es schöner gewesen, Stockwell in einer positiveren Rolle zu sehen, aber wie sagt
er als Anstaltsleiter bei einem Verhör zu Captain Archer so richtig? "Ich wünschte, wir hätten uns unter besseren Umständen
kennen gelernt." Nun, das sieht der Rezensent genauso. "Detained" ist ein durchschnittliche Episode, der etwas weniger
Holzhammer bei ihrer Botschaft gut getan hätte.
"Vox Sola":
Die Enterprise-Crew verärgert unabsichtlich eine Delegation Aliens, die daraufhin wutentbrannt das Schiff verlässt, dabei aber
ebenso unabsichtlich eine unbekannte Lebensform in das Sternenflotten-Schiff schlüpfen lässt. Jenes Wesen macht es sich in einem
Lagerraum bequem und beginnt einer Spinne gleich, dort ihr Netz zu spinnen. Nachdem zwei Crew-Mitglieder von der Kreatur
gefangen und "eingesponnen" wurden, macht sich ein Rettungsteam aus Archer, Tucker und Reed auf, die Kameraden zu befreien - mit
dem Ergebnis, daß hinterher auch Captain und Chefingenieur der Enterprise im Netz zappeln. Bei seinen Untersuchungen macht Dr.
Phlox eine beunruhigende Entdeckung: Das fremde Wesen zapft das Nervenkostüm seiner Gefangenen an und wird mit ihnen
"verschmelzen"... was die übrige Crew zu gerne zu verhindern wüsste!
Die schlechte Nachricht zuerst: Nachdem Archer ebenso wie Kirk gerne gegen "Don´t put all your ranking officers in one shuttle
craft!" verstößt, zappeln er und sein Chefingenieur in einem Netz und drohen zu sterben.. es gibt ernstzunehmendere Gefahren für
zwei Hauptdarsteller einer Serie! Nun die gute Nachricht: Trotz einer eigentlich absolut vorhersagbaren Story faszinieren
verschiedene Aspekte der Folge ungemein. Neben Dr. Phlox Konfrontation mit Lt. Reed (eine erstklassige "Das ist meine
Krankenstation, Mr.! Hier bin ich das Gesetz! Und dieser Behandlungsraum ist zu klein für uns beide!"-Parodie auf John Wayne)
ist allein die Konstellation Hoshi vs. T´Pol jede Minute dieser Folge wert. Daraus kann noch was entstehen, - wenn sich die
Produzenten entscheiden sollten, weiter in diese Richtung vorzustoßen. Fazit: Das Drumherum ist interessanter als der Plot,
dennoch eine wirklich gute Episode.
"Fallen Hero":
Die vulkanische Botschafterin V'Lar wird von der Enterprise vom Planeten Mazar abgeholt, deren Bewohner nicht näher definierte
Anschuldigungen gegen sie erhoben haben. V´Lar kündigt an Bord der Enterprise allerdings an, sich nicht gegen diese
Beschuldigungen zu verteidigen, was T´Pol, soweit es einer Vulkanierin möglich ist, mit Entsetzen vernimmt. Während T´Pol bemüht
ist, Klarheit in die mysteriöse Angelegenheit zu bringen, erscheint plötzlich ein Schiff der Mazariten und fordert Captain
Archer auf, die Botschafterin an sie zu übergeben. Archer erkundigt sich nach den Gründen, die formaler Natur zu sein scheinen
und erwidert, mit seinen Vorgesetzten Rücksprache halten zu müssen, als das andere Schiff das Feuer eröffnet.
In dieser Episode dreht sich alles um Vertrauen. Wem vertrauen die Mazariten? Wem vertraut V´Lar? Wem vertraut T´Pol? und vor
allem: Wem vertraut Archer? Es ist schwer, auf diese Fragen ausführliche Antworten zu geben, ohne hier zu viel zu verraten.
Dennoch wird schnell klar, je weiter die Episode voranschreitet, das die Frage nach Vertrauen durchaus in der Lage ist, eine
"Enterprise"-Episode mit Spannung zu füllen!
"Desert Crossing":
Auf dem Weg zum Vergnügungsplaneten Risa empfängt die Enterprise einen Notruf und hilft daraufhin dem Sender mit der typischen
menschlichen Freundlichkeit aus. Dem so nett geholfenem Alien namens Zobral ist das Anlass genug, Archer und Tucker auf seinen
Heimatplaneten in die Wüste einzuladen. Dort angekommen stellen sich mehrere Dinge heraus: Zum einen ist Zobral ein Terroristen-
Führer, zum anderen hat er von den Suliban aus der Folge "Detained" wundersame Dinge über den großen Krieger Archer gehört und
zum dritten weiß die Regierung des Planeten von Archers Besuch und ihr Sprecher kündigt der Enterprise-Crew an, daß sie ihren
Captain nie wieder sehen wird.
Archer und Tucker drohen in der Wüste umzukommen. Nun ja, ein wenig mehr bietet die Story schon, aber würde eine TV-Zeitschrift
den Plot der Episode in einem Satz beschreiben wollen, würde dieser wohl so lauten. Damit gibt es ein Problem, was die Autoren
von Star Trek nicht so recht einsehen wollen. Immer wenn es heißt: "Die Voyager könnte nach Hause kommen." oder
"Picard/Sisko/Archer drohen [auf einem Wasserplaneten/in der Hand von Verbrechern/durch eine Krankheit usw.] umzukommen.", droht
beim Zuschauer Langeweile. Nein, sie werden *natürlich* nicht umkommen, völlig klar! Auch bei einem 36jährigen Franchise sollte
sich langsam mal rumsprechen, daß es bessere Wege gibt Spannung zu erzeugen, als lediglich zwei Hauptdarsteller im dritten Akt
in eine supergefährliche Situation zu bringen. Weil sich das aber noch nicht bei allen "Star Trek"-Autoren rumgesprochen hat,
widmen wir uns einfach den positiven Aspekte dieser Episode: KURGAN ist wieder da! Der aus dem besten Film der Welt bekannte
Schauspieler Clancy Brown stellt völlig überzeugend einen charismatischen Anführer dar und bereichert die Folge mit seiner
Präsenz ungemein. Interessant ist auch, daß so kurz nach dem 11. September 2001 ein Terrorist (und nichts anderes ist Zobral) so
wohlwollend dargestellt wird. Insgesamt hätte aus "Desert Crossing" mehr werden können, weil zu viel Zeit auf die Austrocknung
Trip Tuckers einerseits und Archers Heldenmut andererseits vergeudet wird. Ein Captain stirbt halt nicht mitten in der Staffel!
Wenn man sich aber daran nicht stört, ist "Desert Crossing" sogar spannend.
"Two Days and two Nights":
Endlich ist die Enterprise im Orbit des Vergnügungsplaneten Risa angekommen und unter anderem Tucker, Reed, Hoshi und Captain
Archer nutzen die Gelegenheit zu einem zwei Tage und zwei Nächte dauernden Landurlaub. Während sich Tucker und Reed sofort in
amuröse Abenteuer werfen, deren Ausgang aber bestenfalls unerwartet ist, verbringt Hoshi viel Zeit damit, die Sprache der
Einheimischen kennzulernen, mit einigen Erfolgen auch auf anderem Gebiet. Auch Captain Archer und Porthos lernen jemanden
kennen. Zwei Damen - einmal humanoid, einmal hundeähnlich -, von denen zumindest die humanoide mehr und mehr geheimnisvoll
erscheint. Und an Bord der Enterprise bemerkt die Crew recht schnell, was ein unausgeschlafener Bordarzt für Komplikationen mit
sich bringen kann.
Michael Dorn, der Lt. Com. Worf aus "Star Trek: The Next Generation" führte bei dieser untypischen "Enterprise"-Episode
Regie. Untypisch deshalb, weil gleich vier Mini-Handlungen das Geschehen bestimmen, die jede für sich auf ihre Art sehr
unterhaltsam ist. Während sich üblicherweise eine Folge nur auf ein oder zwei Besatzungsmitglieder konzentriert, kommen hier
gleich mehrere Figuren zum Zuge. Das macht "Two Days and two Nights" zwar nur einer ungewöhnlichen, aber auch zu einer
interessanten Episode.
"Shockwave":
Bei dem Besuch einer Bergbau-Kolonie kommt es zu einem folgenschweren Unfall, der die gesamte Siedlung zerstört und alle dort
lebenden Menschen tötet. Die Enterprise wird zur Erde zurückgerufen und die Vulkanier bestehen auf einem Abbruch der Mission:
Ihre Meinung über die Menschheit scheint bestätigt. Da wird der von Schuldgefühlen geplagter Archer plötzlich von Daniels (Der
Crewman aus der Zukunft, siehe: "Der kalte Krieg") durch die Zeit entführt und erfährt, dass unbekannte Kräfte die Zeitlinie
manipulieren. Daniels zeigt Archer, wie er beweisen kann, dass die Explosion nicht von der Crew der Enterprise verursacht wurde.
Doch um herauszufinden, wer in der Zeitlinie herumpfuscht, ist es notwendig, auch ein Suliban-Schiff anzugreifen, das der
Enterprise technisch weit überlegen ist.
Wow! - "Shockwave" ist der ultimative Abschluss einer ersten Staffel, die es in sich hatte. Die Produzenten haben es sich nicht
nehmen lassen, den Handlungsfaden aus dem Pilotfilm und aus "Der kalte Krieg" im Staffelfinale wieder aufzugreifen und setzen in
dem Moment noch einen drauf, in dem Archer eine Reise ins 31.(!) Jahrhundert antritt. "Shockwave" hat alles, was ein Fan von
Star Trek sich nur wünschen kann: Action, Spannung, Dramatik, lebendige Charaktere! Lediglich ein Ende fehlt. Dieses wird aber
ganz sicher nachgeliefert, - in der nächsten, der zweiten Staffel von "Enterprise".
Die "Star Trek: Enterprise - Season 1 Box" erscheint am 6. Mai 2005 und bietet folgende DVD Features:
:: Die Erschaffung von ENTERPRISE, Oh Captain, mein Captain! Ein Profil von Scott Bakula
:: Die Besetzung von Staffel Eins: Meinungen und Eindrücke, Im Inneren von Shuttlepod Eins
:: Star Trek Zeitreisen: Temporaler Kalter Krieg und weiter, Geheimnisse der Enterprise
:: Admiral Forrest im Mittelpunkt, Enterprise Outtakes, Entfernte Szenen, Star Trek feiern
:: Audiokommentar mit Brannon Braga und Rick Berman, Textkommentar von Michael und Denise Okuda
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"Star Trek: Enterprise": TrekUnited, die Nächste.
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"Enterprise" geht zu Ende. Die TrekUnited-Kampagne wurde beendet. Aber gerade die Diskussionen um
TrekUnited scheinen kein Ende zu nehmen.
Nun hat sich wieder SyFy Portal gemeldet. Die Seite berichtet, dass eine Paramount-Quelle ihnen vor kurzem
erzählt hat, dass es nie Verhandlungen mit TU gegeben habe. Das Gespräch, auf das sie sich beriefen, sei
ein glücklicher Telefonanruf gewesen, bei dem Paramount Televison-Präsident David Stapf außerhalb
seiner normalen Arbeitszeit erreicht wurde.
"Er war zu später Stunde in seinem Büro und machte den Fehler, den Telefonhörer
abzuheben", so die Quelle. "Wenn er nicht abgehoben hätte, wären da keine Gespräche
gewesen, von denen man sprechen könnte."
Die Quelle sagte, dass Stapf höflich war und zuhörte, was Vinci zu sagen hatte, bevor er das
Gespräch beendete. Spätere Versuche, jemanden aus dem Management-Bereich zu erreichen, schlugen fehl.
"Er sagte, dass er drei Anrufe zu Paramount diesen Morgen getätigt habe oder dass er danach noch einmal
mit Paramount telefoniert habe", so die Quelle. "Paramount anzurufen ist leicht. Aber tatsächlich
ein Gespräch mit den richtigen Leuten zu führen, das ist eine andere Sache. Er kann Gespräche mit
Assistenten gehabt haben, aber es gab nie Diskussionen. Er hatte nur diesen einen glücklichen Anruf
durchbekommen."
Vinci behauptet, dass Paramount ein Geschäft ausgeschlagen habe, dass dem Studio $63 Mio. für eine
fünfte Staffel gebracht hätte. Die Quelle jedoch sagte, dass egal wie viel Geld geboten wurde, es keine
Chance gab, die Serie zurückzubringen.
"Der Versuch hat null Chancen auf Erfolg", so die Quelle. "Die Sets sind abgebaut. Sie werden
aufbewahrt, aber nicht wegen TrekUnited. Niemand glaubt, dass sie in irgendeiner Weise für
"Enterprise" benutzt werden. Wenn die Hauptsets jemals wieder für einen Dreh benutzt werden,
dann wahrscheinlich für ein Videospiel oder Ähnliches."
"Jeder ist weiter gegangen. Scott Bakula wird nicht in Kanada arbeiten, da ist keine Chance, dass das
geschieht. Man wird die wichtigen kreativen Leute nicht bekommen. (Make-up Supervisor) Michael Westmore wird nicht
nach Kanada gehen. Die meisten Leute würden nicht gehen. Falls etwas passiert, dann wäre das nicht die
Show, die die Leute retten wollten, es wäre etwas anderes."
Die Cast sei zwar noch unter Vertrag, aber nicht, weil man sich alle Möglichkeiten offen halten wolle.
Wahrscheinlicher sei es, dass die Schauspieler die Serie weiter promoten sollen, bis die Serie am 13. Mai endet.
"Ich denke, wenn dieser Al Vinci weitermacht, wird es ein (PR-)Albtraum für sie werden", so die
Quelle. "Es frustriert Paramount und eine Menge Leute bei Paramount wegen des Irrsinns und der Lügen. Es
stört mehr als alles andere. Was alle wollen, ist, dass es sich selbst beerdigt und einfach weg ist. Aber
falls nicht, sind wir darauf vorbereitet, weiter zu veröffentlichen."
Die Quelle äußert sich weiter, dass es fast unmöglich sei, Informationen zu finden, die die
Behauptungen aus Vincis Lebenslauf bestätigen. Laut Vinci sei das über das Internet nicht zu finden,
sondern nur in einer Bibliothek.
Angeblich arbeite die Los Angeles Times an einer Geschichte darüber, konnte aber auch nichts finden. Vinci
wollte diese Suche aber nicht unterstützen.
Die Quelle gab einen Zeitpunkt an, als Paramount versuchte, den Fans zu sagen, dass ihre Anstrengungen nichts mehr
bewirken würden. Ein Brief, der besagte, dass Fanspenden nicht für eine neue Serie benutzt würden
und dass die Entscheidung, "Enterprise" abzusetzen, endgültig sei, wurde im März an
Brazeal geschickt, kurz nachdem er von der Grand Slam Convention zurückkehrte.
"Als das ursprünglich veröffentlicht wurde, war das Ziel jegliche Fanspenden-Kampagne zu
beenden", erzählt die Quelle. "Jeder wusste von dem Brief und wir warteten, wann TrekUnited ihn
veröffentlichen würde."
Der einzige Hinweis auf den Brief war eine kurze Erwähnung von Brazeal bezüglich einer Kommunikation
zwischen dem Network, wobei die Bemühungen der Kampagne gelobt wurden.
Die Loyalität der Fans wurde gelobt, aber Wentworth stellte klar, dass es keine Rückkehr von
"Enterprise" geben wird. Als die Kampagne den Brief nicht erwähnte und weiterhin Fanspenden
entgegennahm, entschied Paramount, den Brief zu veröffentlichen. Was Paramount betrifft, hat sich nichts
geändert.
Wird "Star Trek" die möglichen Veränderungen bei Viacom überleben? Die Quelle
erwähnt, dass es eine Menge Fragen diesbezüglich gebe, vor allem wenn Viacom in Film- und
TV-Gesellschaft aufgespalten wird. Er sagt, dass Paramount Television-Executive Les Moonves gekämpft hat, um
"Star Trek" im TV-Bereich zu halten, was laut der Quelle eine Frage des Selbstbewusstseins ist,
ob es eine zukünftige Serie geben wird.
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"Star Trek: Enterprise": Park nicht überrascht vom Aus.
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Die neueste Ausgabe der Zeitschrift "Starbust Special", gerade in England erschienen, enthält ein
Exklusivinterview mit Linda Park (Hoshi Sato), in dem sie wieder die Absetzung von "Enterprise"
erwähnt.
Hier ist ein Auszug daraus:
Park erinnert sich an den Tag als sie von der Absetzung erfuhr.
"Ich habe es offiziell durch einen Anruf von Brannon Braga erfahren. Ich war beim Make-up im Studio, als ich
eine Nachricht bekam, ich solle Brannon anrufen. Dann bekam ich eine weitere Nachricht. Ich solle Rick Berman
anrufen. Ich dachte, 'bin ich jetzt in Schwierigkeiten?'. Ich habe erstmal gewartet, bis ich mit Make-up fertig
war, dann rief ich sie zurück. Sie sagten: 'Wir wollten es dir so früh wie möglich sagen. Wir haben
versucht, früher mit dir zu reden.' Aber ich denke, wir wussten alle, dass es geschieht. Mit Rick und Brannon
zu reden, machte es nur offiziell."
"Ich denke nicht, dass es sehr hart war, am nächsten Tag zu arbeiten, jedenfalls nicht für mich.
Ich denke, die Leute wussten, was auf uns zu kam. Ehrlich gesagt, gab es auch gemischte Gefühle. Einige waren
bestürzt darüber, andere waren bereit, weiterzuziehen. Es fühlt sich an wie die Schule zu beenden,
jedenfalls für mich. Alle sind tränenreich und akzeptieren, dass es vorbei ist, aber jeder muss
weitermachen mit seinem Leben und seiner Karriere. Wir haben alle noch ein gutes Verhältnis zueinander. Die
vierte Staffel war sehr gut. Also, es ist nett auf einem so guten Stand zu gehen."
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"Star Trek: Enterprise": L. A. Times greift TU-Glaubwürdigkeit an.
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Immer wieder war aus den Kreisen von TrekUnited zu hören, dass "seriöse" Quellen ihre Angaben
über Verhandlungen mit Paramount bestätigen würden, dabei fiel auch der Name der L.A. Times. Diese
Zeitung hat sich nun geäußert - nur ist das, was in deren Artikel zu finden ist, wohl kaum das, was bei
TrekUnited erwartet wurde.
Nicht nur konnte die L. A. Times keinerlei Spuren des mysteriösen Al Vinci finden, in deren Artikel, der
allerdings kostenpflichtig ist (2,95 USD), entpuppt sich auch der Anwalt von TrekUnited als
"Teilzeit-Meeresfrüchteverkäufer".
Der Mitarbeiter der L. A. Times, Scott Collins, hatte die Kampagne durchleuchtet und was er in seinem Artikel zu
Tage bringt, ist - für manche vielleicht nicht ganz überraschend - (bis auf die Enthüllungen um
deren Anwalt) nichts anderes als das, was zuvor bereits die Internetportale SciFi Wire, SyFy-Portal und TrekWeb
beschrieben hatten, nämlich dass die angeblichen Verhandlungen zwischen TrekUnited und Paramount reines
Wunschdenken seitens TrekUnited war. Die Veröffentlichungen auf diesen Internetportalen waren von
verschiedenen Mitgliedern von TrekUnited in aller Regel als Teil einer Kampagne gegen TrekUnited bzw. Tim Brazeal
(den Leiter der Kampagne) gewertet worden, insbesondere dem Betreiber von SyFy-Portal wurden persönliche
Motive unterstellt.
In dem Artikel der L. A. Times wird auch Brazeals kriminelle Vergangenheit, die er schon früher selbst
eingestanden hatte, erneut thematisiert.
In der Times wird er mit den Worten "Das Spiel ist vorbei. Wir haben verloren." zitiert.
Collins hat anscheinend die gesamte vergangene Woche damit verbracht, TrekUnited zu durchleuchten und stieß
dabei auch auf Andrew Beardall, den Rechtsanwalt der Kampagne. Diesen kennt man in Maryland anscheinend als den
"Hummer-Mann", da er in Teilzeit als Verkäufer von Meeresfrüchten sein Geld verdient, wenn er
nicht gerade TrekUnited rechtlichen Beistand gibt - Beardall selbst behauptet mittlerweile im TrekUnited-Forum,
dass er eine entsprechende Firma (mit-)leite, wovon aber im Times-Artikel keine Spur zu finden ist.
Der mysteriöse Produzent namens Al Vinci verweigerte Collins nach dessen Angaben die Zusammenarbeit, so dass
auch dieser - wie italienische Medien zuvor - dessen Existenz nicht verifizieren konnte. Immerhin scheint Brazeal
mittlerweile die Realitäten zu sehen, denn er wird in der L. A. Times mit den Worten zitiert: "Man kommt
an einen Punkt, an dem man sagen muss: Die Realität ist die Realität. Paramount will [die Serie]
schlicht nicht zurückbringen."
TrekUnited ist gerade dabei, die rund 144.000 eingenommenen US-Dollar abzüglich einer Verwaltungspauschale
von 5% zurück zu bezahlen. (Die drei Millionen waren lediglich zugesagt, nicht eingegangen und müssen
daher auch nicht erstattet werden).
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"Star Trek: Enterprise": Braga & Berman verteidigen Finale.
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Die Produzenten von "Star Trek: Enterprise", Brannon Braga und Rick Berman, ließen
gegenüber Sci Fi Wire verlauten, dass sie die abwertenden Kommentare der Schauspieler über das Ende der
Serie verstünden. Trotzdem verteidigten die beiden ihre Idee für die letzte Folge, die am 13. Mai
über amerikanische Bildschirme flimmern wird.
"Unter normalen Umständen hätten die meisten diese Episode richtig cool gefunden, weil das Konzept
dahinter wirklich großartig ist," sagte Brannon Braga in einem Gespräch mit Reportern. "Aber
dies ist die letzte Folge der Serie und die Emotionen sind zur Zeit natürlich viel stärker."
Vom Cast der Show war es wohl Jolene Blalock (ENT: T'Pol), die sich darüber am deutlichsten ausließ.
"Ich weiß wirklich nicht, wo ich bei der Folge anfangen soll," sagte die Schauspielerin vor
einiger Zeit über das Finale. "Die letzte Folge ist ... schrecklich."
Die Episode wird "These Are The Voyages" ("Dies sind die Reisen") heißen und darin
werden Jonathan Frakes und Marina Sirtis ihre Rollen als Ricker und Troi aus "Star Trek: The Next
Generation" noch einmal übernehmen. Das Paar wird die historischen Ereignisse der Episode durch eine
Holodeckprojektion erleben. Berman sagte, die Meinung von Blalock hätte vor allem mit diesem Bezug zur
älteren "Trek"-Serie zu tun. "Sicher fragt man sich, wenn dies das Ende von
"Enterprise" ist, warum bringt man dann zwei Charaktere aus einer anderen
"Trek"-Serie zurück?", sagte er. "Aber ich denke, wenn die Leute die Episode
sehen, werden sie verstehen, dass dies nur ein Mittel ist, um einen Blick zurück auf unsere Charaktere zu
werfen. Und ich denke, es wird eine positive Reaktion auf die "Enterprise"-Crew geben."
Braga wusste, dass die Schauspieler der Serie einige kleinere Probleme mit der Geschichte der Folge hatte, aber
es gab keine ernsten Einwände während des Drehs. "Einige Leute hat es ein wenig gestört, dass
wir 'TNG'-Charaktere in der Folge haben, und es ist auch eine ganz andere Art von Folge. Aber es gab keine
wirklichen Klagen. Und keiner der Schauspieler hat bis jetzt die Folge gesehen, deshalb können sie nicht
damit unzufrieden sein, wie es im Endeffekt geworden ist."
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"Star Trek": Rick Berman über den elften Kinofilm.
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Auch wenn bei "Enterprise" am 13. Mai die Lichter ausgehen, ist doch zu erwarten, dass es in
absehbarer Zeit mehr "Star Trek" geben wird. Nach dem Ende der Serie richtet sich die
Aufmerksamkeit nun auf den nächsten "Star Trek"-Kinofilm.
Rick Berman, der das Franchise seit Anfang der 90er anführt, sprach mit dem "Star Trek"
Communicator über den geplanten elften Film. Er widersprach Gerüchten, dass die Arbeiten sich
verzögerten, das Konzept über den Haufen geworfen worden wäre oder es Probleme mit dem neuen
Paramount-Film-Chef Brad Grey gäbe. "Das Projekt geht voran wie geplant. Wir sind gerade dabei, die
Geschichte und das Skript zu entwickeln. Nichts hat sich geändert.", sagte er. "Ob der Film gedreht
wird, hängt von der Qualität des Skripts und einer Reihe anderer Faktoren ab. Augenblicklich geht es nur
darum, die Entwicklung voranzubringen und abzuwarten, was die Chefetage dazu zu sagen hat."
Berman fügte hinzu, dass er erwartet, dass der Film Schauspieler zeigt, die besonders jüngere Leute
ansprechen werden.
In der Vergangenheit dauerte es nur zwei bis drei Jahre bis zu einem neuen Film. Hätte Paramount an diesem
Kurs festgehalten, käme der nächste "Star Trek"-Kinofilm bereits dieses Jahr in die
Kinos. Da sich das Filmprojekt jedoch noch in der frühen Entwicklung befindet, könnte es noch mindestens
bis 2007 oder 2008 dauern, ehe "Star Trek XI" es in die Kinos schafft.
Über die Story geht bisher nur das Gerücht um, dass sie 80 Jahre vor der Zeit Captain Kirks spielen
soll, jedoch nach "Enterprise".
Berman hat in seiner langen Zeit bei "Star Trek" gleichermaßen Lob und Kritik darüber
erhalten, wie er das Franchise geführt hat. Viele legten ihm nahe, er solle zurücktreten und die
Verantwortung jemand anderem übertragen. Berman selbst zeigte sich verschlossen über die Frage,
inwieweit er in zukünftige "Star Trek"-Projekte involviert sein wird.
"Ich brauche einige Zeit, um darüber nachzudenken", sagte er. "Ich bin noch nicht wirklich
dazu bereit, eine Aussage zu machen oder eine persönliche Entscheidung zu treffen. Nach 18 Jahren
benötige ich etwas mehr Zeit, um mir über meine Zukunft klar zu werden. Ich werde aber sicherlich im
kommenden Jahr an anderen Projekten beteiligt sein, genauso wie Brannon (Braga) und Manny (Coto). Ich bin
außerdem nicht sicher, was die Zukunft für 'Star Trek' bereithalten und wie meine
zukünftige Verbindung mit dem Franchise aussehen wird. Wenn 'Star Trek' zurückkehrt, dann hoffe
ich, dass es frisch und anders sein wird - und dass es ein Publikum geben wird, das darauf wartet."
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"Star Trek": Berman will eine Pause für das Franchise.
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Produzent Rick Berman hat angekündigt, "Star Trek" einige Jahre pausieren zu lassen.
Gegenüber dem Onlinedienst Sci Fi Wire sagte er, die "Übersättigung des Franchises" sei
eine der Ursachen für die schlechten Quoten von "Enterprise" gewesen.
"Ich habe einen gewissen Grad von Müdigkeit bei 'Star Trek' festgestellt", sagte Berman.
"Weil oft alte Franchise-Serien wiederholt wurden, mussten wir oft gegen uns selber antreten.
'Enterprise' lief gegen Wiederholungen von 'Voyager', 'Deep Space Nine' oder 'The Next
Generation'."
Viele Leute hätten einfach genug von "Star Trek" gehabt. Den geringen Erfolg von
"Nemesis" führt der Produzent ebenfalls auf dieses Phänomen zurück. "Ich
glaube immer noch, dass wir da einen klasse Film gemacht haben", so der Roddenberry-Nachfolger.
Einen weiteren "Star Trek"-Film will Berman aber nicht ausschließen. Allerdings erteilte er
Plänen eine Absage, nach denen sich der nächste Film um die "Enterprise"-Crew drehen
wird. "Nach der Absetzung haben wir alle Pläne dafür auf Eis gelegt", sagte Berman
gegenüber Scifi Wire. "Wir sind vor viereinhalb Jahren davon ausgegangen, dass 'Enterprise'
sieben Jahre laufen würde", sagt er. "Da war 'Enterprise' als nächstes Film-Franchise
durchaus im Rahmen des Möglichen."
Die letzte "Enterprise"-Folge läuft in den USA am 13. Mai auf UPN.
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"Star Trek": Autor Weddle über "BSG" und "DS9".
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Trekweb hat Auszüge eines kurzen Interviews mit David Weddle, einem der Autoren ("Story Editor")
der neuen "Battlestar Galactica"-Serie, der früher Autor bei "Star Trek: Deep Space
Nine" gewesen ist, gepostet. Darin spricht er unter anderem über seine Arbeit bei
"DS9" und "Galactica".
Frage:
In "Star Trek" hat Gene Roddenberry eine utopische Föderation erschaffen, in der Krieg,
Hunger, Armut und sogar Geld abgeschafft wurden. In "DS9" fingen sie an, einen dunkleren Bereich
von "Star Trek" zu erforschen, darunter "Sektion 31", eine verdeckte Organisation, die
als Ziel hat, die Interessen der Föderation zu beschützen, obwohl sie in der Praxis Dinge tat, die gegen
die Philosophie der Föderation verstieß (etwas, das fast undenkbar im Zusammenhang mit der Serie aus
den 60ern ist). Haben die Autoren damit nicht ausgedrückt, dass die Föderation nicht mehr
"perfekt" war, weil "Sektion 31" als ein Spiegelbild gegenwärtiger Organisationen gesehen
werden kann, die in den heutigen fehlerhaften, nicht perfekten politischen Systemen operieren? Haben die Autoren
dadurch nicht die Gesellschaft der Föderation ein bisschen mehr unserer Gesellschaft angeglichen?
Weddle: Ja, wir versuchten zu sagen, dass die Föderation, wie perfekt sie auch schien, auf widerwärtige
Taktiken und verdeckte Operationen zurückgreifen musste, damit sie eine sichere Welt garantieren konnte. Brad
und ich haben das erste "Sektion 31"-Drehbuch, "Inquisition", geschrieben, und es war
wahrscheinlich die beste "DS9"-Folge, die wir geschrieben haben. Die Autoren von
"DS9", angefangen mit Ira Behr, dazu Ron Moore und Rene Echevarria, haben dauernd gedrängt,
das "Star Trek"-Universum düsterer und voller Grautöne zu machen. Sie haben große
Dinge erreicht, trotz unglaublich ästhetischer Einschränkungen, die Rick Berman dem Franchise aufzwang.
Bei "BSG" gehen wir weit darüber hinaus. Unsere Charaktere müssen nicht auf eine
Raumanomalie treffen, um Konflikte zu haben. Sie sind alle fehlerhafte und unausgeglichene Leute, von
Unsicherheiten, Vorurteilen und Schwächen geplagt. Mit anderen Worten, sie sind wir. Man kann sagen, dass das
Bild dunkler ist, aber ist es das wirklich? Falls unsere Charaktere Erlösung finden, dann müssen sie
wirklich dafür kämpfen, sie müssen sie sich verdienen, und es wird nicht leicht. Ich denke, das
sind Charaktere, mit denen wir uns identifizieren können. Und schließlich kann diese Art von Drama
erhebend wirken auf einer tieferen und emotionaleren Ebene.
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"Star Trek": Rick Berman über die Zukunft.
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Die neuste Ausgabe des "Star Trek" Communicator Magazins, die gerade in den USA erschienen ist,
enthält ein exklusives Interview mit "Star Trek"-Produzent Rick Berman, in dem er über
die Zukunft von "Star Trek" spricht.
Nach dem Aus von "Enterprise" stellt sich die Frage, ob das Franchise in der TV-Welt oder
Kinowelt fortbesteht. "Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, in welcher Form es fortbesteht", sagte
Berman. "Ich denke, man könnte es irgendwann in der Zukunft als ein potentielles TV-Franchise
betrachten. Es gibt ein Filmprojekt in Entwicklung, deshalb wird es auch auf diese Weise fortbestehen."
Brand Grey, neuer Filmchef bei Paramount, hat angedeutet, "Star Trek" eine gewisse Zeit auf Eis
zu legen. Berman erklärte aber, dass dies nicht für den elften Film zutrifft. "Nun, dass ist
kompletter Nonsens", sagte der Produzent. "Es gab überhaupt keine Diskussionen darüber, dieses
Projekt zurückzustellen oder zu verzögern, von denen ich wüsste. Wenn es irgendwelche Diskussionen
darüber gab, dann bin ich mir deren nicht bewusst. Das Projekt läuft wie geplant weiter. Wir arbeiten im
Moment an der Story und dem Drehbuch, und daran hat sich absolut nichts geändert. Ich habe auch gelesen, dass
das Konzept aus dem Fenster geworfen wurde und dass man etwas anderes angefordert hat. Nichts davon ist
wahr."
Dennoch stellt der neue "Star Trek"-Kinofilm eine Besonderheit dar. "Dieser Film entwickelt
sich nicht auf die Art und Weise, wie es die anderen Filme getan haben. Er durchläuft einen
Entwicklungsprozess, und ob der Film gedreht wird, hängt von der Qualität des Drehbuchs und vielen
anderen Faktoren ab. Es ist nun nur noch eine Frage, ihn zu entwickeln und zu schauen, was die Verantwortlichen
davon halten."
"Ich würde sagen, dass dieser Film mehr umfasst, als alles, was wir bisher gesehen haben",
fügte Berman hinzu und bestätigte, dass man jüngere Darsteller darin sehen wird. Über die
Epoche, in der dieser Film spielen wird, hüllte sich der Produzent aber in Schweigen.
Und könnte ein Erfolg des elften Kinofilmes die Entwicklung einer neuen Serie beschleunigen? "Das
Potential, dass dies passieren kann, ist vorhanden", sagte Berman. "Aber von der Konzeption bis zur
Veröffentlichung eines Filmes vergehen mindestens ein paar Jahre."
Berman ist sich auch noch sicher, dass "Enterprise" nicht in die Syndication verkauft wird.
"Die Serie erfolgreich für die Kabel Syndication zu produzieren, würde bedeuten, sie für
weniger als die Hälfte zu produzieren als jetzt. Ich denke, das wäre praktisch unmöglich. Ich denke
auch, dass das Studio 'Star Trek' eine Pause verschaffen möchte, wie gesagt, zumindest im
Fernsehen."
Im Fandom fragt man sich im Moment, ob man etwas für das 40. Jubiläum von "Star Trek"
im nächsten Jahr geplant hat. "Ich weiß von nichts, aber ich würde Gift darauf nehmen, dass
irgendetwas gemacht wird. Das Studio wird diesen Meilenstein zweifelsohne würdigen."
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"Star Wars": SciFi zeigt "Helden im Hintergrund".
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Anläßlich des weltweiten Kinostarts des finalen "Star Wars"-Abenteuers
"Episode III: Die Rache der Sith" am 19. Mai zeigt Sci Fi von Dienstag, 17. Mai, bis Donnerstag,
26. Mai, jeweils täglich um 20:15 Uhr die exklusiv für Sci Fi produzierte zehnteilige Reihe "Star
Wars - Helden im Hintergrund", in der die weniger bekannten Darsteller und Crewmitglieder der Weltraumsaga
vorgestellt werden und zu Wort kommen.
Die etwa dreiminütigen Kurzportraits zeigen die bislang viel zu wenig gewürdigten, hinter Kostümen
und Masken versteckten Nebendarsteller der Weltraumsaga sowie verschiedene Crew-Mitglieder der Filme. Sie geben
interessante Einblicke und Anekdoten aus der Zeit der Drehs zum Besten.
Veranschaulicht und untermalt werden die Insider-Geschichten durch zahlreiche Original-Filmausschnitte und
Aufnahmen vom Set. Unter anderem erfahren wir, welche Personen hinter dem pelzigen Ewok Wicket, dem Roboter R2D2
und dem Kopfgeldjäger Boba Fett stecken.
Die Episoden im Einzelnen:
:: Episode I: Wicket, der Ewok (Warwick Davis, Schauspieler);
:: Episode II: Der Musiker (Maurice Murphy, Erster Trompeter des London Symphony Orchestra);
:: Episode III: Die Stuntmen (Frank Henson und Paul Weston);
:: Episode IV: Die Lichtschwert-Designer (Norm und Paul Harrison);
:: Episode V: Meister des Schwerts (Nick Gillard, Stunt-Koordinator);
:: Episode VI: R2D2 (Kenny Baker, Schauspieler);
:: Episode VII: Der Kostümdesigner (John Mollo);
:: Episode VIII: Meister der Puppen (Nick Dudman);
:: Episode IX: Boba Fett (Jeremy Bulloch, Schauspieler);
:: Episode X: Vom Fan zum Filmdouble (Christian Simpson)
Informationen zum Thema:
http://www.scifi.de
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"Star Wars: Episode III": Vorverkaufs-Rekord.
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Der Online-Ticketservice Fandango meldet außergewöhnlich hohe Vorverkaufszahlen für den dritten
"Star Wars"-Film.
Einen Monat vor Filmstart konnte die Firma bereits fünf mal mehr Eintrittskarten für "Revenge Of
The Sith" verkaufen, als für ihren vorherigen Rekordhalter "Passion of the Christ".
Mehr als drei Viertel der Karten sind für das Eröffnungswochenende gebucht worden. Wenn dieser Trend
für den folgenden Monat anhält, wird der Film es spielend in die TOP10-Kinostarts aller Zeiten
schaffen.
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"Star Wars": Gleich zwei Serien geplant.
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"Star Wars"-Erfinder George Lucas war Gast bei der "Celebration III"-Convention in
Indianapolis.
Auf der Convention bestätigte er, dass zwei TV-Serien geplant sind. Es wird eine animierte 3D-Serie und eine
Realserie mit Darstellern geben. In letzterer werden einige aus den Filmen bekannte Charaktere zu sehen sein,
allerdings nicht die Hauptcharaktere. Lucas wird selbst an der Serie arbeiten. Sie planen, die erste Staffel ganz
fertig zu schreiben, so dass sie dann durchgehend gedreht werden kann. Es soll aber noch mindestens ein Jahr
dauern, bis mit der Produktion begonnen wird.
Zudem erwähnte Lucas, dass die Disney-Attraktion "Star Tours" demnächst mit neuen Ideen
erneuert wird. Auf die Frage nach einem DVD-Release der "Young Indy"-Serie aus den 90ern
antwortete er, dass am Bonusmaterial für die DVD-Veröffentlichung gearbeitet wird.
Ausführliche Berichte zu George Lucas' Auftritt bei der Convention sind in deutscher Sprache bei
StarWars.Union nachzulesen.
Informationen zum Thema:
http://www.starwars-union.de
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"Star Wars": Altersfreigabe von "Episode III".
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Unter "Star Wars"-Fans gibt es im Moment heiße Spekulationen, welche Altersfreigabe das
dritte "Star Wars"-Prequel - "Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith" - in
Deutschland hat.
Durch eine Fehlmeldung des Senders ProSieben im Rahmen der Sendung "Focus TV" vom 17. April 2005 ist das
Gerücht entstanden, dass der Film eine Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten haben soll.
20th Century Fox gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, dass dies nicht der Fall ist. "Star Wars
Episode 3 - Die Rache der Sith" hat zum jetzigen Zeitpunkt noch keine FSK-Freigabe!
Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Seit gestern läuft in ganz Deutschland der Kartenvorverkauf für "Revenge of the Sith",
der offiziell am 19. Mai 2005 in die Kinos kommt.
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"X-Men 3": Vaughn über den Film und anderes.
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Matthew Vaughn, der vor allem Erfahrung als Produzent unzähliger Filme hat, hat mit "Layer
Cake" sein Regiedebüt gegeben und Fans und Medien überrascht, als seine Verpflichtung als
Regisseur für den dritten "X-Men"-Film bekannt wurde.
ComingSoon.net/SuperheroHype.com hatte Gelegenheit mit ihm anlässlich eines Promotiontermins für
"Layer Cake" über "X-Men" und "Stardust" zu sprechen, eine
weitere Comicverfilmung, bei der er Regie führen wird.
Also, wie wurde er Regisseur für "X-Men 3"?
"Es war ein gegenseitiges Finden", so Vaughn. "Ich hörte, dass Singer es nicht macht. Und ich
hatte meinem Agenten gesagt, dass ich interessiert sei und ob er mich mit den richtigen Leuten in Kontakt bringen
könnte. Sie sahen den Film und mochten ihn sehr. 'X-Men' hat mich irgendwie überrascht. Er zieht
mich an und macht mir gleichzeitig Angst, weil so wenig Zeit ist, ihn fertig zu machen. Ich dachte, es wäre
gut, ihn zu machen, weil ich dabei eine Menge lernen kann. Die Ironie ist, dass ich nicht den Luxus hatte, die
meisten der Darsteller zu casten, was seltsam sein wird, vor allem, falls mir nicht gefällt, was sie machen.
Weil ich sie dann zur Seite nehmen und ihnen sagen muss, dass sie alles, was sie im letzten Film gemacht haben,
ignorieren sollen."
Viele fragen sich, inwiefern Vaughns Version anders als Singers zwei Filme sein wird.
"Ich kann hervorheben, was passiert ist", erzählte Vaughn. "Ich denke, Singer hat es in einer
einfacheren Art behandelt, als ich das machen werde. Es wird Sachen erweitern. Da sind drei oder vier Szenen, von
denen ich weiß, dass die Leute einfach geschockt und den Tränen nahe sein werden."
Solche Dinge neigen dazu, den Fans Sorgen zu bereiten, aber Vaughn schien nicht nervös zu sein, weil er
Nachfolger von Singer ist.
"Ich verstehe, dass die Fans mir gegenüber skeptisch sind, sie haben das Recht dazu. Ich werde den Film
so gut machen, wie es mir möglich ist, und hoffentlich mögen sie ihn. Ich weiß, dass es Elemente
gibt, die ich einbringen werde, die den Fans Sorgen bereiten werden. Ich will einen Film machen, der auch noch in
20, 30 Jahren herhalten kann. Der Film ist mehr im Ton von 'Erbarmungslos' [Clint Eastwoods Western]."
Er war nicht sehr beunruhigt, dass dies ein Projekt mit großem Budget ist im Vergleich zu seinem kleineren
Regiedebüt.
"Ich will einfach Filme machen, die unterhalten. Ich mag die Idee, teure Filme mit Herz zu machen."
Vaughn hofft, dass sein Freund Vinnie Jones im Film sein wird, sehr wahrscheinlich als Juggernaut, aber er hat
noch nichts unterschrieben.
"Was an Juggernaut interessant ist, ist, dass er der [Stief-] Bruder von Professor X ist. Deswegen dachte
ich, dass es interessant sei, einen englischen Darsteller gegenüber von Patrick Stewart zu haben."
Vaughn war nicht so vertraut mit dem Ursprung des Charakters, aber dachte nicht, dass es mit Vietnam zu tun hat,
sondern eher mit Stan Lees Herkunft. Er erzählte, dass er sich die Dark Phoenix-Geschichte angesehen habe. Er
gab aber zu, dass er dachte, "einiges davon sei großartig, aber andereTeile verpfuscht."
Einige Monate zuvor wurde bekannt, dass Vaughn für eine Adaption von Neil Gaiman und Charles Vess' graphic
novel "Stardust" als Produzent und Regisseur verpflichtet wurde. Den Film wird er irgendwann
nach "X-Men 3" beginnen.
"Ich habe ein Treatment geschrieben, aber ich bin kein Autor, deswegen versuche ich gerade den richtigen zu
finden. Um es in einen Film zu verwandeln, muss ich es ein bisschen verändern und einen neuen dritten Akt
einbauen. Es wird cool, ein bisschen wie 'Princess Bride' trifft 'Midnight Run'."
Vaughn erwähnte, dass Charles Vess ihm Bilder einer limitierten Ausgabe geschickt habe, aber sein Film anders
aussehen wird.
"Er zeichnet sehr viktorianisch, aber ich will einen modernen Look für den Film. Das ist, glaube ich,
das Problem, wenn Leute sagen, 'wir wollen ein Märchen machen, lasst es uns wie ein Märchen drehen'. Ich
wollte es moderner und grober."
Vaughn war sich nicht sicher, welchen Film er nach "X-Men 3" dreht, da auch noch ein Agentenfilm
von Autor John Hodge vor ihm liegt, der ursprünglich als Filmversion von "The Man from U.N.C.L.E."
geplant war.
Mit zwei Comicverfilmungen vor sich bleibt noch die Frage, ob Vaughn ein Fan dieses Genre ist.
"Ich mag Comics, aber ich lese sie nicht mehr so wie früher. Ich mag graphic novels eher als Comics. So
habe ich Neil Gaiman kennengelernt. Ich werde gerne unterhalten und ich mag gute Geschichten. Ich denke, Leute,
die Comics schreiben, nehmen das sehr ernst."
Er erzählte nicht, was seine Lieblingscomics sind, weil das vielleicht die Handlung von "X-Men
3" verraten könne.
Seiner Meinung nach "sind sie die Grundlage für den Film", aber er gab zu, dass er Joss Whedons
kürzliche Herangehensweise an die Charaktere mochte.
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Kinoentwicklung auf eine neue Stufe.
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Steht die nächste Stufe in der Entwicklung des Kinos bevor?
Das Kino war schon immer was Besonderes. Bei seiner Geburt noch war es eine Jahrmarktsattraktion. Dann kam das
Fernsehen, das Kino entgegnete mit breiteren Leinwänden. Derweil wird an einem neuen 3D-Kinoverfahren
gearbeitet, von dem zum Beispiel Peter Jackson enorm begeistert ist.
Doch was fehlt neben dem immer perfekteren visuellen Erlebnis und Fest für die Ohren bisher? Der Mensch
besitzt noch mehr Sinne. Künftig soll man einen Kinofilm auch riechen, schmecken und fühlen können.
Umgesetzt werden soll dies mittels Ultraschall-Impulsen, die das Gehirn manipulieren. So wird es möglich,
Geschmack oder Geruch zu simulieren.
Die Technologie wurde bereits von dem Konzern Sony patentiert, ist aber bisher theoretisch, da noch nicht in
Experimenten erprobt. Die wissenschaftliche Möglichkeit von Nervenstimulation wurde von einem amerikanischen
Forscher jedoch an einem Frosch bewiesen.
Eine weitere Möglichkeit der Technik wäre es, Blinden oder Tauben Kino ganz neu erfahrbar zu machen.
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"Click": Mit Beckinsale & Hasselhoff.
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Laut Variety sollen neben Adam Sandler Kate Beckinsale und David Hasselhoff in der Fantasy-Komödie
"Click" mitspielen. Die Produktion beginnt Mitte Juni.
Beckinsale spielt die weibliche Hauptrolle neben Sandler. Hasselhoff würde Sandlers Boss spielen.
Frank Coraci ("The Waterboy") führt Regie. In dem Film geht es um einen
Workaholic-Architekten, der eine Universalfernbedienung findet, die es ihm erlaubt, in seinem Leben vor- und
zurückzuspulen. Kompliziert wird es, wenn die Fernbedienung beginnt, seine Entscheidungen zu übergehen.
Das Drehbuch stammt von Mark O'Keefe und Steven Wayne Koren ("Bruce Allmächtig"), mit
Korrekturen von Tim Herlihy.
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"Blade: Trinity": Snipes verklagt New Line Cinema.
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"Blade: Trinity"-Star Wesley Snipes hat New Line Cinema, Drehbuchautor und Regisseur David Goyer
und Executive Producer Toby Emmerich auf 5 Mio. Dollar Schadensersatz verklagt, berichtet Variety.
In der Anklage, die am 18. April am U.S. District Court in Los Angeles eingericht wurde, heißt es, dass dem
Schauspieler der Regisseur, das Drehbuch und die Nebendarsteller von "Blade: Trinity"
aufgezwungen wurden, was eine Verletzung seines Vertrages darstellt. Snipes behauptet auch, dass er einen Teil
seiner Gage noch nicht erhalten habe und dass er wegen seiner Rasse belästigt und diffamiert wurde. New Line
gab zu der Anklage noch keinen Kommentar ab.
David Goyer schrieb alle drei "Blade"-Drehbücher. Laut der Anklage hatte Snipes jedoch
Bedenken, dass Goyer beim dritten Film der Trilogie Regie führen wollte und wurde erst sechs Wochen vor
Drehbeginn informiert, dass Goyer der Regisseur ist. Snipes erhielt auch keine Gelegenheit, gegen die
"jugendliche Art von Humor" im Drehbuch Einspruch zu erheben. Er war zudem nicht einverstanden, dass das
Hauptaugenmerk des Filmes nun auf zwei Nebencharaktere, gespielt von Ryan Reynolds und Jessica Biel, gelegt wurde,
und nicht mehr auf Blade selber. Snipes behauptet, der wahre Zweck von "Blade III" bestünde
darin, einen Grundstein für zukünftige Spin-Offs rund um die Nebencharaktere zu legen.
Snipes macht Goyer auch für die heftigen Kritiken des Filmes verantwortlich und zitiert dabei Reviews, die
Goyer als eine "katastrophale Wahl" bezeichnen und den Film "üblen Schund" nennen. Snipes
beschuldigt New Line, dass man ihm noch 3 Mio. Dollar seiner Gage schuldet.
"Blade: Trinity", der mit einem geschätztem Budget von 65 Mio. Dollar produziert wurde,
spielte weltweit 52 Mio. Dollar ein.
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"Superman: Returns": Neues Kostüm enthüllt.
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USA Today gab kürzlich den ersten Blick auf das neue Superman-Kostüm preis, dass Brandon Routh als Mann
aus Stahl in "Superman Returns" tragen wird.
Im Gegensatz zu den "X-Men"-Filmen hat Bryan Singer das Superman-Kostüm in Bezug auf die
Comic-Vorlage und den vorangegangenen Filmen und Serien kaum verändert. Der Regisseur wollte "etwas
Klassisches". Singer entschied sich dafür, dass auch sein Superman einen blauen Anzug, rote Strumpfhosen
und natürlich ein Cape tragen sollte.
Dennoch weißt das neue Kostüm auch kleine Veränderungen auf:
:: Das S-Zeichen auf seiner Brust ist etwas kleiner und weiter oben angebracht. Es ist auch nicht aufgemalt,
sondern eher ein dreidimensionales, aufgenähtes Schild.
:: Das Zeichen findet man jetzt auch auf seiner Gürtelschnalle.
:: Kostümdesignerin Louise Mingenbach verwendete wieder die Farben blau, rot und gelb, aber in etwas
dunkleren Farben, als in dem Comic. Supermans gelber Gürtel sieht nun goldener aus und sein Cape ist
scharlachrot.
"Auch wenn sie außergewöhnliche Kräfte besaßen, hatten die X-Men physische
Schwächen," sagte Regisseur Bryan Singer. "Die Anzüge dienten ihnen daher zum Schutz und auch
als Kostüm. Superman ist der Mann aus Stahl. Kugeln prallen an ihm ab, nicht an seinem Anzug."
"Superman Returns" kommt im Sommer 2006 in die Kinos.
Informationen zum Thema:
http://www.sf-radio.net/media/superman_returns_costume.jpg - Supermans Kostüm bei sf-radio.net
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"Die Vögel" fliegen wieder.
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Laut dem Hollywood Reporter befindet sich Michael Bays Platinum Dunes-Produktionslabel mit dem Produzenten Peter
Guber und Mandalay Pictures in Verhandlungen über die Produktion eines Remakes von Alfred Hitchcocks 1963er
Horror-Klassiker "Die Vögel".
Wie schon das Original, so soll die Neufassung auf eine Kurzgeschichte von Daphne du Maurier über eine Reihe
von mysteriösen Vogel-Attacken, die die Bewohner einer Kleinstadt terrorisieren, zurückgehen.
Universal, die die Rechte an der Geschichte und dem Original-Film besitzen, produzierten 1998 bereits ein dem
Original Bild für Bild nachempfundenes Remake von Hitchcocks "Psycho" mit Regisseur Gus Van
Sant - und später im gleichen Jahr, "A Perfect Murder", auf einem Schauspiel basierend, das
Hitchcocks "Dial M for Murder" inspiriert hat. Warner Brothers haben sich ebenfalls vor kurzem
dem Hitchcock-Revival angeschlossen und eine überarbeitete Version von "Strangers on a
Train" für eine Veröffentlichung im Jahr 2006 angekündigt.
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Jerry Seinfeld macht "Bienen-Film".
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DreamWorks Animation hat den Starttermin und die Cast für einen neuen Animationsfilm bekannt gegeben.
"Bee Movie" ist von Jerry Seinfeld zusammen mit Barry Marder, Spike Feresten und Andy Robin
geschrieben worden. Seinfeld fungiert auch als Produzent und wird der Hauptfigur seine Stimme leihen. Bei der
weiblichen Hauptfigur wird man Renee Zellwegers Stimme hören können.
In "Bee Movie" geht es um Barry B. Benson, eine Biene, die gerade das College beendet hat, und
deren Träume platzen, da sie erkennt, dass sie nur eine Karrierewahl hat - Honig.
Als Barry einmal außerhalb des Bienenstocks ist, rettet ihm Vanessa, eine Floristin in New York City, das
Leben.
Als ihre Freundschaft aufblüht, öffnet Barry die Augen für die Welt der Menschen und erkennt bald,
dass die Menschen teilhaben an dem Massenverbrauch von Honig. Mit diesen Informationen ausgestattet, erkennt Barry
seine Berufung und beschließt, die Menschheit zu verklagen, weil sie den Honig der Bienen stiehlt.
Dies löst einen Konflikt zwischen den Bienen und den Menschen aus, wobei jeder auf den anderen zeigt. Barry
steht zwischen ihnen und muss sehr ungewöhnliche Probleme lösen.
Weitere Stimmen kommen von (in alphabetischer Reihenfolge): Alan Arkin, Kathy Bates, Robert Duvall, Eric Idle,
Larry King, William H. Macy, Tim Blake Nelson, Uma Thurman, Patrick Warburton und Oprah Winfrey. Matthew Broderick
soll u. U. auch dabei sein.
Regie führen Steve Hickner ("Der Prinz von Ägypten") und Simon J. Smith ("Shrek
4-D"), der sein Regiedebüt im Bereich Kino gibt.
"Bee Movie" soll am 2. November 2007 im Kino starten. Zuvor wird am 18. Mai 2007 der dritte
"Shrek"-Film im Kino zu sehen sein.
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"Battlestar Galactica": Spoiler für 2. Staffel!
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"Dem Himmel sei Dank bekommt 'Battlestar Galactica' eine zweite Staffel", freut sich
SyFyportal.com und gibt eine Reihe von Spoilern für die ersten fünf Folgen wieder, die von Gateworld
zusammengetragen und vom Hollywood North Report bestätigt wurden.
Die Nachricht, dass BSG fortgesetzt wird, erfüllt nicht nur die im Laufe der Serie von knallharten Kritikern
zu Fans geläuterte SyFy-Portal-Crew mit Freude, denn man darf sich nun endlich Antworten auf die vielen
offenen Fragen erhoffen, die uns im Finale der ersten Staffel in multiplen Cliffhangern der bösartigsten
Sorte an den Kopf geworfen wurden.
Wer nun hofft, gleich in den ersten paar Folgen mit umfassenden Antworten versorgt zu werden, der hat sich
allerdings sprichtwörtlich "geschnitten".
In der ersten Folge, "Scattered", wird Cmdr. Adama (Edward James Olmos) vom Schiffsdoktor wieder
zusammengeflickt, nachdem er in der letzten Folge von Boomer ein bisschen erschossen wurde. Wie sehr, darüber
rätselten Fans lange - nun sieht es aber doch so aus, als ob Adama vorerst überleben würde. Die
Galactica selbst wird vom Rest der Flotte getrennt. Während Boomer als Cylon-Agentin
entblößt wird, gehen wilde Verdächtigungen darüber um, wer von den höherrangigen
Offizieren ebenfalls ein Cylon sein könnte. Man denke nur an den armen Chief Tyrol (Aaron Douglas), der
bekanntlich ein Verhältnis mit Boomer hatte und diese stets deckte ...
"Scattered" ist der erste Teil eines Zweiteilers. In der Fortsetzung mit dem Titel "Valley of
Darkness" gelangen Cylon-Befehlshaber auf die Galactica. Lee Adama (Jamie Bamber) versucht mit einem Team von
Marines, sie aufzuhalten.
In "Fragged", der dritten Episode der Staffel, ringt Cmdr. Adama immer noch mit dem Tod. Colonel Saul
Tigh (Michael Hogan) muss sich der zivilen Regierung stellen, die ein wenig stinkig darüber ist, dass Adama
versucht hat, sie auszuschalten.
Die vierte Folge, "Resistance", zeigt Starbuck (Katee Sackhoff) und Helo (Tehmoh Penikett) in
Gesellschaft einer Gruppe von Menschen, die die Cylon-Attacken auf Caprica überlebt haben und dabei sind,
eine Widerstandsbewegung gegen die Cylons ins Leben zu rufen. "Earth: Final Conflict" grüßt
aus der Ferne.
Um Starbuck geht's auch in der nächsten Folge, "The Farm", in der sie angeschossen wird und in
einem weit entfernten Krankenhaus auf Caprica erwacht. Ein sie betreuender Arzt hat ein paar interessante
Pläne für sie.
Nichts wird über das Schicksal von Präsidentin Laura Roslin (Mary McDonnell) oder der auf Kobol
gestrandeten Leute berichtet. Schon gar nichts über Baltar, den neuen Apostel der Cylon-Kirche. Eine grobe
Vorstellung von der Richtung, in die sich "Battlestar Galactica" entwickelt, bekommen wir aber
schon einmal und dürfen uns noch bis zum 15. Juli darauf freuen, dass es endlich mal wieder eine Sci-Fi-Serie
gibt, die sich überhaupt nennenswert enwickelt.
Übrigens: Richard Hatch hat verlauten lassen, dass sein Charakter des Freizeitterroristen Tom Zarek für
mehrere Episoden zurückkehren wird.
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"Lost": Mit neuem Gesicht!
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TV Guide hat in Erfahrung gebracht, welche Schauspielerin man in Season-Finale der ABC-Hitserie "Lost"
sehen wird.
Wie sich herausstellt, war ein Filmstar mit an Bord des Oceanic Flight 815. Michelle Rodriguez ("Resident
Evil", "S.W.A.T.") wird man im Season-Finale zum ersten Mal sehen können, in dem
sehr viele Flashback-Szenen vorkommen. Darin sieht man, dass sie sich mit Jack (Matthew Fox) vor dem Abflug
angefreundet hat.
Das Season-Finale wird am 18. Mai 2005 in den USA gezeigt. "Lost" läuft in Deutschland immer
montags um 20.15 Uhr auf Pro Sieben.
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"Lost": Special als Stream.
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Als abc das Lost-Special "The Journey" ausstrahlte, hatten deutsche Fans der Serie noch nichts davon.
Mittlerweile hat abc das Special jedoch auf seiner "Lost"-Homepage online (unter "Video
Gallery").
Das Special hat zwei Zielgruppen: Zum einen Leuten den Einstieg in die Serien erleichtern, die später
dazugekommen sind, zum anderen sollen Hardcore-Fans dadurch neue Einblicke auf die bisherigen Folgen geboten
werden.
Das Special wird bis zum Staffelfinale der Serie online bleiben. Allerdings sollten deutsche Zuschauer, die
"nur" auf ProSieben-Stand sind, sich darüber klar sein, dass das Special einiges an Spoilern
beinhaltet.
Informationen zum Thema:
http://abc.go.com/primetime/lost/
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(Zurück zum Inhalt)
Ob es nun die "großartigste" oder gar die "größte" Convention in Europa wird, man mag geteilter Meinung sein, vielleicht trifft
ja am Ende beides für die hoffentlich begeisterten Besucher zu. Der Termin jedenfalls steht seit langem fest: "The greatest Star
Trek & Sci-Fi Convention in Europe" findet vom 6. bis 8. Mai im Maritim Hotel Bonn statt und die Veranstalter erwarten an den
drei Veranstaltungstagen mehr als 5000 Besucher - bei ungenannter Zählweise.
Großartig ist in jedem Fall das, was an Stargästen zu erwarten ist. Ohne andere Veranstaltung klein reden zu wollen, hier würden
sich kleinere Cons wohl noch nach den Stars in der unteren Hälfte der Gästeliste die Finger lecken. So dürfen sich diejenigen,
die bereits eine Karte erstanden haben, über die wohl derzeit auf unserem Planeten bekanntesten Vulkanier freuen: Leonard Nimoy
(TOS: Spock) und Jolene Blalok (ENT: T’Pol).
Wer bereits hier mit der Zunge schnalzt, kann sich versichert sehen, dass die Fedcon-Macher es erneut geschafft haben, nahezu
alle beliebten "Star Trek"- und Sci-Fi-Serien abzudecken. So ist der an dritter Stelle der Gästeliste genannte Brent Spiner
(TNG: Data) als Vertreter der "Next Generation"-Crew mit dabei, "Deep Space Nine" wird durch Andrew Robinson (DS9: Garak)
vertreten und wäre dies eventuell auch durch zwei Schauspieler gewesen, wenn James Darren (DS9: Vic Fontaine) nicht vor wenigen
Wochen erst hätte absagen müssen, genau wie John die Lance (TNG, DS9, VOY: Q). Somit gehen lediglich die Fans leer aus, die
"Voyager" zu ihrem persönlichen Liebling auserkoren haben.
Darüber hinaus ist das bekannte "Klingonen-Tag-Team" J. G. Hertzler (DS9: Martok) und Robert O´Reilly (TNG & DS9: Gowron) mit an
Bord - die beiden Darsteller, die dem Vernehmen nach stets gerne nach Deutschland kommen, waren bereits auf zahlreichen
Veranstaltung ein ums andere Mal eine erfrischende Erscheinung.
Dominic Keating (ENT: Reed) und Gary Graham (ENT: Emb. Soval) runden den "Star Trek"-Teil ab, und somit wird sicherlich das Eine
oder Andere zum kürzlich abgedrehten Ende von "Enterprise" zur Sprache kommen. Vielleicht lässt sich Jolene Blalok doch
entlocken, warum sie das Ende der Serie für so abstoßend hält - und wie es Mr. Keating sieht. In jedem Falle wäre es von Nutzen
gewesen, wenn die letzten Folgen bereits im US-Fernsehen gelaufen wären. Die sicherlich in den Schauspieler-Verträgen
enthaltenen Non-Disclosure-Agreements werden hier allzu neugierigen Fragen einen Riegel vorschieben und die eventuell
kontroverse Diskussion über das Ende verhindern. Dies wird wohl der nächsten FedCon vorbehalten sein.
Bei weiterem Studium der Gästeliste wird dann offensichtlich, warum das "&" im Titel der Veranstaltung in keiner Weise ein
Anhängsel, sondern einen integralen Teil der FedCon ankündigt. So ist mit Kevin Sorbo (AND: Dylan Hunt; Hercules), Stephen Furst
(B5: Vir Cotto), Corin Nemec (SG-1: Jonas Quinn) und Clare Kramer (BUF: Glory) alsbald so ziemlich alles abgedeckt, was an Sci-
Fi in der letzten Dekade auch nur ansatzweise Erfolg hatte - wenn man einmal vom derzeitigen Sci-Fi Channel Quotenhit "Stargate
Atlantis" absieht. Hier ist hoffentlich für die Zukunft anderes geplant. Wünschenswert wäre es, und mit dem Zusammenstreichen
seiner Rolle von der Rumpf-Crew zum regelmäßigen Gastdarsteller in der zweiten Staffel möchte man den Veranstaltern Rainbow Sun
Franks (SGA: Aiden Ford) ans Herz legen.
Zusätzlich wird es auch auf der FedCon 14 wieder genügend Gelegenheit geben, das "Rund um" zu diskutieren. Richard Arnold wird
vor Ort sein, um sein Wissen über den "Star Trek"-Franchise zum Besten zu geben. Eventuell möchte ein Leser Mr. Arnold danach
fragen, wo der Gute nach dem Absetzen der letzten noch laufenden "Star Trek"-Serie neues Material herzubekommen gedenkt. Wir
drücken ihm die Daumen.
Interessante Einblicke über seinen 14minütige Kurzfilm "Roddenberry on Patrol" wird Leonard McLeod ermöglichen. Der Film handelt
über den Weg Roddenberrys von der Idee zur Umsetzung von "Star Trek".
Ein eventuell interessantes Kleinod stellt Nasa-Astronaut und Spaceshuttle Commander Rick Searfoss dar - laut dessen Webseite
Kommandant der bisher komplexesten Forschungsmission im Weltall (jedenfalls was die US-Seite angehen dürfte). Nach eigener
Aussage bereitet sich Searfoss auf jede Veranstaltung vor wie auf einer Spaceshuttle Mission, um dem Veranstalter eine möglichst
"stimulierende Präsentation" zu liefern.
Wie bereits zu früheren Veranstaltungen wird Marc Berners Lee durch das Programm führen.
Neben der eigentlichen Veranstaltung gibt es Autogrammsessions (auch eigens nur mit Leonard Nimoy und Jolene Blalock, wobei wie
immer bei Conventions hierfür extra bezahlt werden muss) sowie einige Workshops zu illustren Themen wie "3D Computerschach",
einige Previews sowie unterschiedliche Rateveranstaltungen. Wie bei jeder Con ist der Samstag der am dichtesten gepackte
Veranstaltungstag, welcher mit einem Konzert von James Horan, einem Nebendarsteller in "The Next Generation", "Enterprise" und
"Deep Space Nine" beschlossen wird.
Die Eintrittspreise für das gesamte Wochenende reichen von 75 bis 249 Euro, wobei der interessante Samstag für 49 Euro zu haben
ist.
Wir drücken allen Karteninhabern die Daumen, dass alle Gäste bei vollster Gesundheit unsere ehemalige Bundeshauptstadt
erreichen. Eventuelle Neuigkeiten dann sicherlich im nächsten Corona.
Informationen zum Thema:
http://www.fedcon.de - Offizielle Homepage der "Federation Con XIV"
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
(Zurück zum Inhalt)
"Wenn man in der dritten Staffel richtig in Form kommt"
Es gibt unter den "Spurenermittlern" im Fernsehen nicht nur die mittlerweile drei "CSI"-Exemplare, sondern mit "Crossing Jordan"
auch eine Serie, die deutlich näher an der "Mutter all dieser Serien", "Quincy", liegt und "Quincy"-Darsteller Jack Klugman auch
schon in einem Gastauftritt begrüßen durfte. "Crossing Jordan" läuft in den USA auch nicht auf CBS, sondern ist bei der Nummer
zwei in den Staaten, NBC (im gleichen Konzern wie "Galactica"-Sender SciFi und "The 4400"-Sender USANetwork) zu sehen. Die Serie
liegt deshalb näher am "Vorbild", weil hier die jeweilige Autopsie der Leiche die zentrale Rolle bei der Spurenverwertung spielt
(in der "CSI"-Welt ist das meist nur eine von vielen Spuren) und weil es in der Hauptperson, Jordan, jemanden gibt, der wie
einst Quincy nicht nur innerhalb der Grenzen der Aufgaben einer Gerichtsmedizinerin ermittelt.
Die Hauptcharaktere
Dr. Jordan Cavanaugh ist die Namensgeberin und Hauptperson der Serie. Zum Thema Verbrechen, insbesondere zu Tötungsdelikten, hat
sie ein sehr persönliches Verhältnis: Ihre Mutter wurde einst Opfer eines ungeklärten Verbrechens. Diese Erfahrung lässt sie bei
kniffligen Fällen nicht ruhen - sie setzt notfalls auch ihren Job oder sogar ihr Leben aufs Spiel, um einen Fall aufzuklären.
Dabei beschränkt sie sich nicht auf die Arbeit als Gerichtsmedizinerin, sondern ermittelt auch des Öfteren auf eigene Faust. Ihr
Privatleben ist eher chaotisch, engere Bindungen scheint sie zu scheuen. Gespielt wird Jordan von Jill Hennessy, einer
ehemaligen Stand-Up-Comedian ("Es begann im September": Lynn McCale, "Law & Order", Staatsanwältin Claire Kincaid).
Dr. Garett Macy ist Jordans Chef und im Grunde der Einzige der ihr vorgesetzten Leute, der mit ihr richtig umzugehen weiß, auch
wenn sie ihn das ein oder andere Mal mit ihrer Starrköpfigkeit an den Rande des Wahnsinns treibt. Letztlich schätzt er sie
jedoch, da er genau weiß, dass sie seine beste Pathologin ist. Auch sein Privatleben verläuft alles andere als geradlinig,
obwohl er verheiratet ist. Macy wird von Miguel Ferrer gespielt ("Traffic": Eduardo Ruiz; "Twin Peaks": Albert Rosenfield).
Ferrer ist der Cousin von George Clooney und spielt mit Bill Mumy ("Babylon 5": Lennier) in der Band "The Jenerators", die er
mit diesem zusammen gegründet hat. Beide zeichneten auch schon für einige Comics aus den Häusern Marvel und Dark House
verantwortlich.
Dr. Nigel Townsend ist ein schräger Vogel mit unorthodoxen Arbeitsmethoden. Sein Humor ist höchst gewöhnungsbedürftig und das
ein oder andere Mal sorgen seine - vorsichtig ausgedrückt - ungewöhnlichen Umgangsformen für Verwirrung. Dennoch ist der privat
insbesondere an Fotografie und Mode interessierte Nigel irgendwie liebenswert. Er wird von Steve Valentine ("Mars Attacks": TV-
Direktor) gespielt.
Dr. Mahesh Vijayaraghavensatyanaryanamurthy ("Bug") hat seinen Spitznamen seinem Spezialgebiet, der kriminalistischen
Insektenkunde zu verdanken. Er ist jemand, in dessen Leben moralische Werte eine große Rolle spielen und der nach "Reinheit" und
Perfektion strebt, was ihm immer wieder Enttäuschungen bringt. Sein Erfolg beim weiblichen Geschlecht ist beispielsweise eher
begrenzt. Bug wird von Ravi Kapoor gespielt, der ansonsten eher in unbekannteren Produktionen zu sehen war.
Lilly Lebowski ist zu Beginn der Serie die Sekretärin von Dr. Macy. Doch die starke Frau hat einiges drauf und so beschränkt
sich ihr Job nicht mehr auf Sekretariatsarbeiten, sondern liegt insbesondere im Bereich der "Trauerbegleitung". Ihre Gefühle für
Dr. Macy werden von diesem zwar erwidert, dies aber nur zeitweise (die Beziehung scheitert). Danach versucht sie herauszufinden,
was sie wirklich will. Lilly wird von Kathryn Hahn gespielt ("Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?": Michelle Rubin).
Detective Woody Hoyt kommt in der zweiten Staffel als wichtiger Charakter hinzu. Er ist ein ziemlich naiv wirkender Polizist vom
Lande, der - im krassen Gegensatz zu Jordan - immer versucht, auf der Basis von Vorschriften zu handeln. Sein Herz sitzt jedoch
am rechten Fleck und es gelingt ihm langsam, Jordans Vertrauen zu erreichen. Sein Charakter wird von Jerry O’Connell verkörpert,
den man wohl vor allem aus "Sliders" als Quinn Mallory kennt.
Nicht in jeder Folge dabei, aber dennoch eine Art Hauptcharakter ist Max Cavanaugh, Detective im Ruhestand und Jordans Vater.
Auch er ist durch den Verlust seiner Frau traumatisiert, aber ein echter Sympathieträger, der seiner Tochter mit Rat und Tat zur
Seite steht, aber nicht besonders gern auf ihre Fragen den Tod ihrer Mutter betreffend antwortet. Er wird von Ken Howard
gespielt, den man bereits aus Serien wie "Der Denver-Clan" (Garrett Boydston) oder "Die Dornenvögel" (Rainer Hartheim) kennt.
Daneben gibt es in jeder Staffel noch mindestens einen weiteren Pathologen (oder eine weitere Pathologin) im Team, jeweils mit
einer ähnlich wichtigen Rolle wie der Bugs oder Nigels. Auch von Seiten der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft gibt es ebenfalls
wichtigere Rollen, die aber immer wieder verschwinden.
Notizen am Rande
"Crossing Jordan"-Hauptdarstellerin Jill Hennessy wurde im Jahr 2003 schwanger, so dass einige Folgen der dritten Staffel ohne
sie gedreht werden mussten und die Serie (wie "Alias" und "24" in diesem Jahr) in die Midseason (nur 13 Episoden, Start im
Winter) wechselte. Außerdem wurde deshalb der dritte Teil eines Dreiteilers erst am Ende der Staffel ausgestrahlt (Vox strahlte
in der richtigen Reihenfolge aus). Dies hat den Quoten leider überhaupt nicht gut getan - 16,5% Verlust an durchschnittlichen
Zuschauern war das traurige Ergebnis (zweite Staffel: 12,7 Mio Zuschauer, Rang 23 der Jahrescharts - dritte Staffel 10,6 Mio
Zuschauer, Rang 49). Die Verlängerung der Serie hatte deshalb einen Wermutstropfen - die vierte Staffel wurde zwar wieder in den
Herbst verlegt, statt der gewohnten 22 Episoden gibt es aber in der vierten Staffel nur noch 20. Mit wieder über 12 Mio
Zuschauern im Schnitt und Rang 25 der bisherigen Jahrescharts konnte die Serie in diesem Jahr bisher wieder zu alter Stärke
zurück finden.
Crossing Jordan vs. CSI
"Crossing Jordan" lebt vor allem vom Charisma Jill Hennessys. Mag man diese Schauspielerin, so mag man in aller Regel die Serie.
Im Unterschied zu "CSI" sind die anderen Charaktere deutlich weniger geeignet, ihretwegen die Serie zu sehen, da "Crossing
Jordan" deutlicher auf die Hauptperson zugeschnitten ist. Ein wenig schade ist auch die große Fluktuation, die einerseits die
Notwendigkeit verursacht, immer wieder neue Charaktere einzuführen, deren Interaktion mit den "bleibenden" Charakteren dann aber
andererseits am Ende folgenlos bleibt. Dadurch hat es "Crossing Jordan" deutlich schwerer, zum "Muss" zu werden, da "CSI" den
verschiedenen Teammitgliedern schneller ausreichend Tiefe gegeben hatte, um am Schicksal aller Beteiligten teilhaben zu wollen.
Auch schienen bei "Crossing Jordan" manche Nebencharaktere arg flach gezeichnet, allen voran der der Staatsanwältin Rene
Walcott, die einem schon nach wenigen Folgen einfach nur auf die Nerven ging.
So brauchte es schon die x-te Wiederholung der ein oder anderen Folge, damit der Autor dieser Zeilen (fast) alle Folgen gesehen
hatte. Dies auch nur, weil eine gewisse Sympathie für Jill Hennessy nicht zu leugnen ist.
Die dritte Staffel - ein großer Schritt nach vorne
Letztlich hat sich das Schauen der ersten beiden Staffeln jedoch gelohnt, denn mit der dritten Staffel trat bei "Crossing
Jordan" eine deutliche Qualitätsverbesserung der Serie im Ganzen ein. Einerseits (das mag auch an einer verbesserten
Synchronisation liegen) sind die Dialoge feinsinniger und geschliffener, so dass der Unterhaltungswert der Folgen deutlich
ansteigt. Auch wird die Tatsache, dass im Grunde alle Charaktere irgendwie "schräg" sind, mittlerweile besser - und nachhaltiger
- genutzt. Mit der Figur von Detective Annie Capra wurde darüber hinaus neue Farbe in die Serie gebracht - schade nur, dass
diese in der vierten Staffel zumindest bei den bisher ausgestrahlten Folgen nicht mehr mit an Bord war. Seit der dritten Staffel
hat sich "Crossing Jordan" durch diese Verbesserung von "Schau’ ich, wenn gerade nichts besseres kommt bzw. zu tun ist" auf
"Schaue ich gerne" verbessert - mit einer Tendenz zu "Muss ich sehen". Dass die Serie nun am "Crime-Montag" auf Vox hinter "CSI:
Miami" und "Criminal Intent" läuft, ist da natürlich nicht direkt schlecht.
Fazit
Mittlerweile ist dies eine wirklich sehenswerte Serie geworden, die Tim Kring ("Providence") sich da ausgedacht hat. Es hat
seine Zeit gebraucht, bis die Serie in Form war, aber die dritte (leider kurze) Staffel macht eindeutig Lust auf mehr. Ein Lob
sei an dieser Stelle auch einmal der Programmabteilung von Vox ausgesprochen - der Montag Abend ist seit diesem Januar mit drei
Crimeserien am Stück wirklich stringent durchprogrammiert. Durch den Wechsel vom Lead-Out von "Six Feet Under" zum Lead-Out von
"Criminal Intent" fährt Jordan mittlerweile zuverlässig zweistellige Marktanteile in der Zielgruppe ein. Insgesamt reicht es
wegen der etwas holprigen ersten beiden Staffeln noch nicht zu einem Spitzenplatz, die Ansätze der dritten Staffel sind aber gut
genug, sich - unter ohnehin empfehlenswerten Serien - einen Platz im Mittelfeld zu sichern.
Persönliches Ranking:
Desperate Housewives,
Cold Case,
Gilmore Girls,
Ein Käfig voller Helden,
Crossing Jordan (dank der dritten Staffel),
Nip/Tuck,
The District
Coming Next: CSI: Miami
Informationen zum Thema:
http://www.nbc.com/Crossing_Jordan - offizielle Homepage, englisch
http://www.vox.de - VOX-Homepage zur Serie, deutsch
http://www.wunschliste.de - wunschliste.de zur Serie
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Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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5. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte
beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem
Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion
bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
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Corona Magazine #142
Anmerkung zum Spotlight "Star Trek: Voyager - Die beiden letzten Staffeln"
Ihr Rückblick auf die Endgamefolge erscheint mir doch etwas harmlos und zu
milde gestimmt.
Meine größten Kritikpunkte an dieser Folge sind der kaltblütig geplante und
ausgeführte Holocaust an den Borg. Natürlich sind sie "unsere" Feinde, aber
deshalb Milliarden töten um ein 150-Mann-Schiff nach Hause zu bringen? Des
Weiteren ist die Zeitreise der Admiralin nicht durchdacht. Damit Seven
überlebt, wagt sie das Risiko und bringt Hypermegasupertechnologien mit aus
der Zukunft (Was würde wohl Dulmar und Lucsly dazu sagen?) und bringt die
Voyager nach Hause. Was ist aber mit dem Rest der Crew, die bis dahin
gestorben ist? War sie der Admiralin einfach egal? Hätte sie nicht direkt
zum Fürsorger springen müssen oder noch weiter zurück - in die Badlands?
Immerhin hat sie durch den Sprung ihren ersten Offizier und ihren Arzt
verloren.
Wobei sich dann die Frage stellt, ob es überhaupt rechtmäßig ist, die
Vergangenheit zu ändern, denn so oder so hat sie das Leben mindestens dieser
Crew beeinflusst, durch die verfrühte Rückkehr aber auch noch viel mehr
Lebensläufe im Alpha-Quadranten. Ich finde, das sind moralische Dilemma, da
hätte Picard mindestens zwei Folgen drüber nachgedacht.
- Karsten Schramm
(Zurück zum Inhalt)
6. TV-Vorschau
(7. Mai 2005 - 20. Mai 2005)
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| Colorcode: |
PayTV |
Österreich |
Schweiz |
Samstag, 7. Mai 2005 |
| 10:45 Uhr |
Hercules
Freund und Feind |
3x13 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 11:35 Uhr |
Xena
Der Preis |
2x20 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 14:45 Uhr |
Zurück in die Zukunft
Dank einer in einem Auto eingebauten Zeitmaschine verhindert Michael J. Fox zuerst, dass seine Eltern sich verlieben, und danach versucht er verzweifelt, sie wieder zusammenzubringen. |
US
1985 |
VOX |
Wdh. |
| 14:50 Uhr |
FARSCAPE - Verschollen im All
Das Fenster in die Zeit |
2x06 |
ATVplus |
Wdh. |
| 15:15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Schwarz wie der Teufel |
4x08 |
Pro7 |
Wdh. |
| 15:45 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
Ein schwacher Abklatsch |
2x19 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:15 Uhr |
Andromeda
Planet Möbius |
2x06 |
RTL2 |
Wdh. |
| 16:40 Uhr |
The Pretender
Auf hoher See |
1x13 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:50 Uhr |
Tru Calling: Schicksal reloaded!
Hilf mir! |
1x01 |
RTL |
1st |
| 17:10 Uhr |
Stargate
Übermenschen |
1x19 |
RTL2 |
Wdh. |
| 17:35 Uhr |
The Pretender
Die Sache mit den Frauen |
1x14 |
ATVplus |
Wdh. |
| 17:55 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Piper und die Tafelrunde |
6x08 |
ORF1 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Das Ding aus einer anderen Welt
Wissenschaftler in der Antarktis infizieren sich mit einem außerirdischen Virus und mutieren zu Bestien. Kurt Russel hat einen Flammenwerfer und Dynamit und möchte diese Invasion aufhalten. |
US
1982 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Absolon
Christopher Lambert als Cop, der den Tod eines Wissenschaftlers untersucht. Dabei gerät er selbst in die Schusslinie, da in ihm das Serum gegen ein Killervirus steckt. |
CA/UK
2003 |
Premiere Start |
Wdh. |
| 22:00 Uhr |
Kalifornia
Ein Reporterpaar macht eine Reportage über Serienkiller. Dabei nehmen sie zwei Tramper mit, ohne zu wissen, dass sie damit ihre Story quasi mit herumschleppen. Mit Brat Pitt und David Duchovny. |
US
1993 |
13th Street |
Wdh. |
| 22:05 Uhr |
Das Dorf der Verdammten
In einem Provinznest werden neun Kinder mit unheimlichen Fähigkeiten geboren. Von John Carpenter mit Christopher Reeve. |
US
1995 |
RTL2 |
Wdh. |
| 22:55 Uhr |
Passwort: Swordfish
John Travolta heuert einen Computerspezialisten an, um ein riskantes, krummes Ding zu drehen. |
US
2001 |
SF1 |
Wdh. |
| 23:45 Uhr |
Operation Sandman
Experimente an Soldaten zur Schlafunterdrückung haben Nebenwirkungen. Eine Militärpsychiaterin soll herausfinden, warum, und kommt skrupellosen Machenschaften auf die Spur. |
US
2000 |
Sat1 |
Wdh. |
| 23:55 Uhr |
Band Of Brothers - Wir waren wie Brüder
Der Spezialauftrag |
1x08 |
RTL2 |
Wdh. |
| 00:55 Uhr |
Stargate
Kurt Russel geht mit James Spader durch das Stargate in eine andere Welt, in der noch der Sonnengott Ra regiert und die Menschen unterjocht. |
FR/US
1994 |
ORF1 |
Wdh. |
| 01:30 Uhr |
Out Of Time - Der tödliche Auftrag
Dean Cain ist ein Einbrecher und wird durch ein Feuer in dem Hochhaus festgehalten, aus dem er gerade einen Chip entwenden wollte. Zusätzlich sind auch noch andere hinter dem Chip her. |
US
2001 |
Pro7 |
Wdh. |
| 02:25 Uhr |
Passwort: Swordfish
John Travolta heuert einen Computerspezialisten an, um ein riskantes, krummes Ding zu drehen. |
US
2001 |
SF1 |
Wdh. |
| 02:30 Uhr |
Tru Calling: Schicksal reloaded!
Hilf mir! |
1x01 |
RTL |
Wdh. |
|
Sonntag, 8. Mai 2005 |
| 11:20 Uhr |
Hercules
Wenn Götter lieben |
3x14 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 12:15 Uhr |
Hercules
Die Abrechnung |
3x15 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 13:10 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
Ein schwacher Abklatsch |
2x19 |
ATVplus |
Wdh. |
| 13:10 Uhr |
Krull
Ein Monster landet mit Festung auf einem Planeten und entführt die Prinzessin. Da muss ein Held tun, was ein Held so tut. Prinzessinnen retten und Monster töten. |
UK
1983 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 14:00 Uhr |
Star Trek - Enterprise
Raumpiraten |
1x19 |
Sat1 |
Wdh. |
| 14:30 Uhr |
Die verlorene Welt
Tödliche Maskerade |
2x05 |
Pro7 |
Wdh. |
| 15:00 Uhr |
Star Trek - Enterprise
Schiff der Geister |
1x20 |
Sat1 |
Wdh. |
| 15:25 Uhr |
Relic Hunter - Die Schatzjägerin
König Arthur |
3x17 |
Pro7 |
Wdh. |
| 20:13 Uhr |
Psycho
Hitchcock-Klassiker über Norman Bates, sein Motel (Zimmer inklusive Dusche) und seine Mutter. |
US
1960 |
13th Street |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Ocean's Eleven
George Clooney, Brad Pitt und noch 9 weitere Größen wollen ein Casino ausrauben. |
US
2001 |
RTL |
1st |
| 20:15 Uhr |
Last Samurai
Tom Cruise, als gebrochener Soldat, soll der japanischen Armee helfen, Rebellen zu unterwerfen. Als er von denen gefangen wird, lernt er den Weg der Samurai. |
US/NZ
2003 |
Premiere 4 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Ritter aus Leidenschaft
Heath Ledger tut so, als wäre er ein echter Ritter und tritt bei einem Turnier an. |
US
2001 |
Pro7 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
The Arrival - Die Ankunft
Ein Astronom entdeckt Anzeichen für intelligentes Leben. Und lernt es viel näher kennen, als ihm lieb ist. |
US/MX
1996 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 22:00 Uhr |
Der Feuerteufel
Die kleine Drew Berrymore hat die Fähigkeit, alleine durch ihre Gedanken Feuer zu entfachen. Das interessiert natürlich die Regierung. |
US
1984 |
VOX |
Wdh. |
| 22:05 Uhr |
Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ... |
UK/US
1993 |
ATVplus |
Wdh. |
| 22:10 Uhr |
The Second Arrival - Die Wiederkehr
Aliens planen schon wieder, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Wie eigentlich jeden Abend. |
US
1998 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 23:55 Uhr |
2025 - Gejagt durch die Zeit
Ein paar Personen werden durch die Zeit geschickt, um ein Kind zu beschützen. Leider verlieren sie auf dem Weg ihr Gedächtnis. |
US
1996 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 00:45 Uhr |
Warhammer - Der finale Krieg
Dean Cain als General in einem Krieg zwischen zwei Kolonien, der inzwischen 100 Jahre andauert. Nun soll er beendet werden. |
US
2000 |
Pro7 |
Wdh. |
| 01:10 Uhr |
Ocean's Eleven
George Clooney, Brad Pitt und noch 9 weitere Größen wollen ein Casino ausrauben. |
US
2001 |
ORF1 |
Wdh. |
| 01:30 Uhr |
Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ... |
UK/US
1993 |
ATVplus |
Wdh. |
| 01:55 Uhr |
Ocean's Eleven
George Clooney, Brad Pitt und noch 9 weitere Größen wollen ein Casino ausrauben. |
US
2001 |
RTL |
Wdh. |
| 02:30 Uhr |
Ritter aus Leidenschaft
Heath Ledger tut so, als wäre er ein echter Ritter und tritt bei einem Tunier an. |
US
2001 |
Pro7 |
Wdh. |
|
Montag, 9. Mai 2005 |
| 15:15 Uhr |
Stargate: SG1
Vergangenheit und Gegenwart |
3x11 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:15 Uhr |
Smallville
Wer schoss auf Lionel Luthor? |
2x13 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Man stirbt nur drei Mal |
1x16 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Feuersturm |
6x19 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 18:50 Uhr |
Stargate: SG1
Jolinars Erinnerungen |
3x12 |
ATVplus |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Lost
Der Nachtfalter |
1x07 |
Pro7 |
1st |
| 20:15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Der Duft der Frauen |
2x04 |
VOX |
Wdh. |
| 20:45 Uhr |
Lost
Die Höhle |
1x06 |
SF2 |
1st |
| 21:35 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Familienbande |
1x04 |
SF2 |
Wdh. |
| 21:50 Uhr |
Digital Man
Eine Kampfmaschine soll gegen Terroristen eingesetzt werden und gerät dabei außer Kontrolle. |
US
1995 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 22:15 Uhr |
Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Leonard Betts |
4x14 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 22:20 Uhr |
Stargate: SG1
Daniel's Träume |
7x15 |
ATVplus |
Wdh. |
| 23:15 Uhr |
Stargate: SG1
Bote des Todes |
7x16 |
ATVplus |
Wdh. |
| 23:15 Uhr |
Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Mutterkorn |
4x13 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 00:15 Uhr |
Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Die Frau mit den grünen Augen |
3x04 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 01:30 Uhr |
Stargate: SG1
Daniel's Träume |
7x15 |
ATVplus |
Wdh. |
| 01:50 Uhr |
Der Feuerteufel
Die kleine Drew Berrymore hat die Fähigkeit, alleine durch ihre Gedanken Feuer zu entfachen. Das interessiert natürlich die Regierung. |
US
1984 |
VOX |
Wdh. |
| 02:15 Uhr |
Stargate: SG1
Bote des Todes |
7x16 |
ATVplus |
Wdh. |
| 02:15 Uhr |
Lost
Die Höhle |
1x06 |
SF2 |
Wdh. |
|
Dienstag, 10. Mai 2005 |
| 15:15 Uhr |
Stargate: SG1
Jolinars Erinnerungen |
3x12 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:15 Uhr |
Smallville
Blutparasit |
2x14 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das fehlende Fragment |
6x20 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Zurück in die Vergangenheit |
1x17 |
ORF1 |
Wdh. |
| 18:50 Uhr |
Stargate: SG1
Apophis' Rückkehr |
3x13 |
ATVplus |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Bad Boys II
Will Smith und Martin Lawrence sind als Drogencops zurück. Und auf der Suche nach bösen Jungs. |
US
2003 |
Premiere 1 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
CSI: Miami
Sabotage |
2x21 |
RTL |
1st |
| 20:15 Uhr |
Hot Shots 2: Der 2. Versuch
Eine Parodie auf "Rambo". Ein Team wird ausgeschickt, um Gefangene zu befreien und den Diktator des Iraks zu eleme... zu töten. |
US
1993 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 22:10 Uhr |
Der Mann, der zuviel wußte
Von Alfred Hitchcock. Ein Arzt erfährt von einem geplanten Anschlag auf den britischen Premierminister. Damit er schweigt, wird sein Sohn entführt. |
US
1956 |
WDR |
Wdh. |
| 22:50 Uhr |
C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Die Chimäre |
4x23 |
ORF1 |
Wdh. |
| 23:05 Uhr |
PSI Factor - Es geschieht jeden Tag
Der Klon |
4x18 |
VOX |
Wdh. |
| 23:45 Uhr |
Jackie Brown
Quentin Tarantinos Film über eine Stewardess, die FBI und Gangster gegeneinander ausspielt. |
US
1997 |
NDR |
Wdh. |
| 23:50 Uhr |
CSI: Miami
Alte Wunden |
1x13 |
SF1 |
Wdh. |
| 00:10 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Der Duft der Frauen |
2x04 |
VOX |
Wdh. |
|
Mittwoch, 11. Mai 2005 |
| 15:15 Uhr |
Stargate: SG1
Apophis' Rückkehr |
3x13 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:15 Uhr |
Smallville
Triple Luthor |
2x15 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Fantasie oder Wahrheit |
6x21 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Wenn das Böse erwacht |
1x18 |
ORF1 |
Wdh. |
| 18:50 Uhr |
Stargate: SG1
Außerirdische auf dem Vormarsch |
3x14 |
ATVplus |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Born 2 Die
Gangster (DMX) verbündet sich mit Spezialagent (Jet Li) zwecks Rettung seiner Tochter. |
US
2003 |
Premiere 5 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Piper und Leo |
6x16 |
Pro7 |
1st |
| 20:15 Uhr |
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
Frodo und Sam sind auf den letzten Metern ihrer Reise. Und Aragorn steht vor seiner Bestimmung, dem Besteigen des Throns. |
NZ/US
2003 |
Premiere 3 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Stargate: Atlantis
Hot Zone |
1x13 |
RTL2 |
1st |
| 20:15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Kopflos |
1x22 |
VOX |
Wdh. |
| 22:10 Uhr |
24
Tag 3: 08:00 - 09:00 |
3x20 |
RTL2 |
1st |
| 22:10 Uhr |
Profiler
Mit dem Rücken zur Wand |
2x15 |
VOX |
Wdh. |
| 23:55 Uhr |
Lost
Der Nachtfalter |
1x07 |
Pro7 |
Wdh. |
| 00:15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Kopflos |
1x22 |
VOX |
Wdh. |
| 00:50 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Piper und Leo |
6x16 |
Pro7 |
Wdh. |
| 01:05 Uhr |
Body Snatchers
Außerirdische übernehmen die Bewohner einer Militärbasis. |
US
1993 |
ORF1 |
Wdh. |
| 02:05 Uhr |
Profiler
Mit dem Rücken zur Wand |
2x15 |
VOX |
Wdh. |
|
Donnerstag, 12. Mai 2005 |
| 15:15 Uhr |
Stargate: SG1
Außerirdische auf dem Vormarsch |
3x14 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:15 Uhr |
Smallville
Zeitpunkt des Todes: 02.17 Uhr |
2x16 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Blind |
1x19 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Verdächtigungen |
6x22 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 18:50 Uhr |
Stargate: SG1
Die Tollan-Triade |
3x15 |
ATVplus |
Wdh. |
| 20:00 Uhr |
Wild Wild West
Will Smith im Wilden Westen. Im Kampf gegen Steam-Tech-Spinnen und einen finsteren Bösewicht. |
US
1999 |
SF2 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Diener des Bösen
Studentinnen studieren Vampirismus. Natürlich treffen sie einen bösen Vampir und dessen guten Bruder. |
US
1991 |
Premiere 6 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Air Force One
Harrison Ford als US-Präsident, der mitsamt seines Flugzeuges entführt wird. Und ein richtiger US-Präsident lässt sich so etwas doch nicht gefallen. |
US/DE
1997 |
VOX |
Wdh. |
| 21:50 Uhr |
C.S.I. Miami
Sabotage |
2x21 |
ORF1 |
Wdh. |
| 22:45 Uhr |
Fletcher's Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt. |
US
1997 |
SF2 |
Wdh. |
| 23:35 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Niemand schläft |
3x04 |
ORF1 |
Wdh. |
| 01:40 Uhr |
Fletcher's Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt. |
US
1997 |
SF2 |
Wdh. |
|
Freitag, 13. Mai 2005 |
| 15:15 Uhr |
Stargate: SG1
Die Tollan-Triade |
3x15 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:15 Uhr |
Smallville
Kal-El von Krypton |
2x17 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Ein Geist, zwei Schwestern |
1x20 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das rechtmäßige Erbe |
6x23 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 18:50 Uhr |
Stargate: SG1
Urgo |
3x16 |
ATVplus |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Die gefrorene Zeit |
4x04 |
Tele 5 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Die Besucher
Christopher Walken wird von Außerirdischen entführt und getestet. Aber niemand will ihm das glauben. |
US
1989 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
Eine Gruppe außergewöhnlicher Comic-Helden, angeführt von Quatermain (Sean Connery) im Kampf mit einem Superschurken. |
US/DE
2003 |
Premiere 5 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Zurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen. |
US
1990 |
VOX |
Wdh. |
| 21:10 Uhr |
Poltergeist
Saat des Zweifels |
4x06 |
Tele 5 |
Wdh. |
| 22:00 Uhr |
Band Of Brothers - Wir waren wie Brüder
Warum wir kämpfen |
1x09 |
RTL2 |
1st |
| 22:00 Uhr |
Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ... |
UK/US
1993 |
Pro7 |
Wdh. |
| 22:35 Uhr |
Alias
Höllenfeuer |
2x16 |
ATVplus |
Wdh. |
| 23:05 Uhr |
Millennium
Halloween |
3x05 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 01:10 Uhr |
CSI: Miami
Alte Wunden |
1x13 |
SF2 |
Wdh. |
| 01:25 Uhr |
Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ... |
UK/US
1993 |
Pro7 |
Wdh. |
|
Samstag, 14. Mai 2005 |
| 11:00 Uhr |
Hercules
Die unterirdische Stadt |
3x16 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 11:50 Uhr |
Xena
Schiff der Verdammnis |
2x21 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 14:50 Uhr |
FARSCAPE - Verschollen im All
So wie wir wohl nicht waren |
2x05 |
ATVplus |
Wdh. |
| 14:55 Uhr |
Zurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen. |
US
1990 |
VOX |
Wdh. |
| 15:15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Der Ring der Musen |
4x09 |
Pro7 |
Wdh. |
| 15:45 Uhr |
James Cameron's Dark Angel
Die Abtrünnige |
2x20 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:15 Uhr |
Andromeda
Angriff der Nietzscheaner |
2x07 |
RTL2 |
Wdh. |
| 16:40 Uhr |
The Pretender
Der Kameramann |
1x15 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:50 Uhr |
Tru Calling: Schicksal reloaded!
Flammenopfer |
1x02 |
RTL |
1st |
| 17:10 Uhr |
Stargate
Die Invasion (1/3) |
1x20 |
RTL2 |
Wdh. |
| 17:35 Uhr |
The Pretender
Koma |
1x16 |
ATVplus |
Wdh. |
| 17:55 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Kleine Monster |
6x09 |
ORF1 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Timecop
Jean Claude van Damme als Zeitpolizist, der einen machthungrigen Politiker aufhalten soll. |
US/JP
1994 |
Premiere 5 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Han, Luke und Leia, in Zusammenarbeit mit kleinen pelzigen Knuddelbären, kämpfen gegen Vader, den Imperator und dessen neuen Todesstern. |
US
1983 |
Pro7 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch
Ein tibetanischer Mönch ist damit beauftragt, eine Schriftrolle zu beschützen, hinter der ein Alt-Nazi her ist. Dabei unterrichtet er ein Straßenkind im Kampfsport. |
US
2003 |
Premiere Start |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
12 Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört. |
US
1995 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 22:05 Uhr |
Kiss of the Dragon
Jet Li als Undercover-Cop, dem ein Mord angehängt werden soll. Er versucht, mit Hilfe von Bridget Fonda seine Unschuld zu beweisen. |
FR/US
2001 |
ORF1 |
Wdh. |
| 23:00 Uhr |
John Carpenter's Ghosts of Mars
Die Menschen haben den Mars besiedelt. Doch die Geister der Marsmenschen haben da was dagegen. |
US
2001 |
Pro7 |
Wdh. |
| 23:40 Uhr |
Der Terminator
Arnold Schwarzenegger wird als Terminator aus der Zukunft geschickt, um die Mutter des ungeborenen Widerstandsanführers Connor zu töten. |
US
1995 |
ORF1 |
Wdh. |
| 00:45 Uhr |
Talos, die Mumie
Ein Pharaonengrabmal wurde mit einem Fluch belegt, damit der Bewohner niemals wieder herauskommen kann. Ein paar Jahrhunderte später wird dieses Grabmal allerdings von Archäologen geöffnet, die daraufhin verschwinden. Die Enkelin eines Archäologen versucht das Geheimnis zu lüften, und es kommt, wie es kommen muss. |
US/UK
1998 |
Pro7 |
Wdh. |
| 00:50 Uhr |
Jackie Brown
Quentin Tarantinos Film über eine Stewardess, die FBI und Ganster gegeneinander ausspielt. |
US
1997 |
MDR |
Wdh. |
| 01:10 Uhr |
Lake Placid - Der Schrecken aus der Tiefe
Taucher wird in einem See zerfetzt. Der Übeltäter kann da doch nur ein gigantisches Monsterkroko sein, welches sich auch noch standhaft weigert, seine Haut der Handtaschenindustrie zur Verfügung zu stellen. |
CA/US
1999 |
ARD |
Wdh. |
| 02:10 Uhr |
John Carpenter's Ghosts of Mars
Die Menschen haben den Mars besiedelt. Doch die Geister der Marsmenschen haben da was dagegen. |
US
2001 |
Pro7 |
Wdh. |
|
Sonntag, 15. Mai 2005 |
| 11:25 Uhr |
Das letzte Einhorn
Zeichentrick. Das letzte Einhorn macht sich zusammen mit einem Zauberlehrling auf die Suche nach anderen Einhörnern. |
US/UK
1982 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 11:25 Uhr |
Star Wars: Clone Wars (Teil 2)
Zeichentrick. Erzählt die Geschichte der Klonkriege zwischen Episode II und III. |
US
2003 |
Pro7 |
Wdh. |
| 14:00 Uhr |
Star Trek - Enterprise
In sicherem Gewahrsam |
1x21 |
Sat1 |
Wdh. |
| 15:00 Uhr |
Helen of Troy, Teil 1
Die Geschichte um Helena von Troja, oder anders ausgedrückt: Der Trojanische Krieg. |
GR/US
2003 |
RTL |
1st |
| 15:00 Uhr |
Star Trek - Enterprise
Vox Sola |
1x22 |
Sat1 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Zurück in die Zukunft
Dank einer in einem Auto eingebauten Zeitmaschine verhindert Michael J. Fox zuerst, dass seine Eltern sich verlieben, und danach versucht er verzweifelt, sie wieder zusammenzubringen. |
US
1985 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Der mit dem Wolf tanzt
Kevin Costner freundet sich mit Indianern an und tanzt mit einem Wolf. Und tanzt. Und tanzt ... |
US
1990 |
Sat1 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Dungeons & Dragons
Eine Abenteurergruppe begibt sich durch dunkle Keller zu bösen Drachen. |
US/CZ
2000 |
RTL |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Ghost Ship
Eine Bergungscrew findet auf See ein verlassenes Passagierschiff. Verlassen? Nicht ganz. Es gibt immer noch den ein oder anderen Geist. |
US/AU
2002 |
Premiere 5 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Kill Bill: Vol.1
Uma Thurman als Killerin auf einem Rachefeldzug. Sie will ihre Ex-Kollegen töten, die sie vor fünf Jahren beinahe umgebracht hatten. Von Quentin Tarantino. |
US
2003 |
Premiere 1 |
1st |
| 22:10 Uhr |
Zurück in die Zukunft II
Michael J. Fox mit dem DeLorean in der Zukunft, dann wieder in der Vergangenheit. Und zwischendurch in alternativen Gegenwarten. |
US
1989 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 22:20 Uhr |
End of Days - Nacht ohne Morgen
Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop, der sich mit Satan persönlich anlegt, um eine junge Frau zu retten. |
US
1999 |
RTL |
Wdh. |
| 22:20 Uhr |
Kiss of the Dragon
Jet Li als Undercover-Cop, dem ein Mord angehängt werden soll. Er versucht, mit Hilfe von Bridget Fonda seine Unschuld zu beweisen. |
FR/US
2001 |
Pro7 |
Wdh. |
| 22:35 Uhr |
End of Days - Nacht ohne Morgen
Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop, der sich mit Satan persönlich anlegt, um eine junge Frau zu retten. |
US
1999 |
ORF1 |
Wdh. |
| 00:00 Uhr |
Zurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen. |
US
1990 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 00:30 Uhr |
Rocky
Sylvester Stallone als Rocky. Ein Amateurboxer kriegt die Chance, gegen den amtierenden Schwergewichtsmeister zu kämpfen. Eine Chance, die er sich nicht entgehen lässt. |
US
1976 |
ORF1 |
Wdh. |
| 01:40 Uhr |
Alien Terminator
Ein Experiment geht in einem geheimen Laborkomplex außer Kontrolle. Prompt haben die Wissenschaftler gegen ein Monster zu kämpfen. |
US
1996 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 02:15 Uhr |
Pentagramm - Die Macht des Bösen
Ein geisteskranker Killer lässt sich auch von seiner Hinrichtung nicht aufhalten. Er besetzt einfach lebende Menschen und tötet munter weiter. |
US
1990 |
RTL |
Wdh. |
| 02:25 Uhr |
End of Days - Nacht ohne Morgen
Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop, der sich mit Satan persönlich anlegt, um eine junge Frau zu retten. |
US
1999 |
ORF1 |
Wdh. |
|
Montag, 16. Mai 2005 |
| 15:05 Uhr |
Helen of Troy, Teil 2
Die Geschichte um Helena von Troja, oder anders ausgedrückt: Der Trojanische Krieg. |
GR/US
2003 |
RTL |
1st |
| 16:45 Uhr |
Dungeons & Dragons
Eine Abenteurergruppe begibt sich durch dunkle Keller zu bösen Drachen. |
US/CZ
2000 |
RTL |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Wrong Turn
Eliza Dushku hat mit ihren Freunden eine Panne in den Wäldern. Und die dort lebenden Kannibalen haben nicht vor, ihr beim Reifenwechseln zu helfen. |
US/DE
2003 |
Premiere 4 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Armageddon
Ein riesiger Asteroid fliegt auf die Erde zu. Und es gibt nur eine Rettung: Bruce Willis und seine Crew von Ölbohrexperten. |
US
1998 |
RTL |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Kill Bill: Vol.1
Uma Thurman als Killerin auf einem Rachefeldzug. Sie will ihre Ex-Kollegen töten, die sie vor fünf Jahren beinahe umgebracht hatten. Von Quentin Tarantino. |
US
2003 |
Premiere 3 |
Wdh. |
| 20:50 Uhr |
Lost
Der Nachtfalter |
1x07 |
SF2 |
1st |
| 21:40 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Wie ein offenes Buch |
1x05 |
SF2 |
Wdh. |
| 22:15 Uhr |
Black Hawk Down
Die Amerikaner wollen den Bürgerkrieg in Somalien schnell beenden. Doch ihr Plan entwickelt sich zu einem Desaster. |
US
2001 |
Pro7 |
1st |
| 22:25 Uhr |
Sonic Blast - Showdown in den Wolken
Ein Gangsterboss übernimmt das Flugzeug, das ihn ins Gefängnis bringen soll. Ein Special Agent soll das jetzt zurückholen. |
US
1999 |
ATVplus |
Wdh. |
| 23:05 Uhr |
End of Days - Nacht ohne Morgen
Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop, der sich mit Satan persönlich anlegt, um eine junge Frau zu retten. |
US
1999 |
RTL |
Wdh. |
| 01:25 Uhr |
Armageddon
Ein riesiger Asteroid fliegt auf die Erde zu. Und es gibt nur eine Rettung: Bruce Willis und seine Crew von Ölbohrexperten. |
US
1998 |
RTL |
Wdh. |
| 02:25 Uhr |
Lost
Der Nachtfalter |
1x07 |
SF2 |
Wdh. |
|
Dienstag, 17. Mai 2005 |
| 15:15 Uhr |
Stargate: SG1
O'Neill und Laira |
3x17 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:15 Uhr |
Smallville
Alien 2? |
2x18 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Riker : 2=? |
6x24 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Wächter der Dunkelheit |
1x21 |
ORF1 |
Wdh. |
| 18:50 Uhr |
Stargate: SG1
O'Neill auf Abwegen |
3x18 |
ATVplus |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
CSI: Miami
Tödliche Reime |
2x22 |
RTL |
1st |
| 20:15 Uhr |
Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens
Angelina Jolie als Lara Croft auf der Suche nach der Büchse der Pandora. |
US/DE
2003 |
Premiere 5 |
Wdh. |
| 21:50 Uhr |
Zurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen. |
US
1990 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 22:50 Uhr |
C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Blutiges Testament |
2x01 |
ORF1 |
Wdh. |
| 23:05 Uhr |
PSI Factor - Es geschieht jeden Tag
Kannibalen |
4x19 |
VOX |
Wdh. |
| 23:45 Uhr |
Düstere Legenden 2
Eine junge Filmstudentin will einen Film über einen verrückten Serienkiller drehen. Keine besonders gute Idee. |
CA/US
2000 |
NDR |
Wdh. |
| 23:50 Uhr |
CSI: Miami
Die Rache ist mein |
1x14 |
SF1 |
Wdh. |
|
Mittwoch, 18. Mai 2005 |
| 15:15 Uhr |
Stargate: SG1
O'Neill auf Abwegen |
3x18 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:15 Uhr |
Smallville
Viel Arbeit für den neuen Sheriff |
2x19 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Immer wieder Mittwoch |
1x22 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Gefangen in einem temporären Fragment |
6x25 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 18:50 Uhr |
Stargate: SG1
Tödlicher Verrat |
3x19 |
ATVplus |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Stargate: Atlantis
Chaya |
1x14 |
RTL2 |
1st |
| 20:15 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Klassentreffen |
6x17 |
Pro7 |
1st |
| 20:15 Uhr |
Star Trek: Nemesis
Picard und Co. wollen Friedensverhandlungen mit den Romulanern beginnen. Doch die Remaner und ein Picard-Klon sind dagegen. |
US
2002 |
Premiere 5 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Mit dem Rücken zur Wand |
1x23 |
VOX |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Chihiros Reise ins Zauberland
Die kleine Chihiro kommt mit ihren Eltern zu einem verwunschenen Jahrmarkt. Und sie muss viele Abenteuer überstehen, um sich und ihre Eltern zu retten. |
JP
2001 |
Premiere Start |
Wdh. |
| 22:10 Uhr |
Profiler
Der Fan |
2x16 |
VOX |
Wdh. |
| 22:10 Uhr |
24
Tag 3: 09:00 - 10:00 Uhr |
3x21 |
RTL2 |
1st |
| 00:15 Uhr |
CSI - Den Tätern auf der Spur
Mit dem Rücken zur Wand |
1x23 |
VOX |
Wdh. |
| 00:50 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Klassentreffen |
6x17 |
Pro7 |
Wdh. |
| 02:05 Uhr |
Profiler
Der Fan |
2x16 |
VOX |
Wdh. |
|
Donnerstag, 19. Mai 2005 |
| 15:15 Uhr |
Stargate: SG1
Tödlicher Verrat |
3x19 |
ATVplus |
Wdh. |
| 15:55 Uhr |
Smallville
Abgedampft |
2x20 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Abraxas |
2x01 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Angriff der Borg (1/2) |
6x26 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 18:50 Uhr |
Stargate: SG1
Harsesis Rettung |
3x20 |
ATVplus |
Wdh. |
| 23:35 Uhr |
Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die Falle |
3x05 |
ORF1 |
Wdh. |
|
Freitag, 20. Mai 2005 |
| 15:15 Uhr |
Stargate: SG1
Harsesis Rettung |
3x20 |
ATVplus |
Wdh. |
| 16:10 Uhr |
Smallville
Geisterjäger |
2x21 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:40 Uhr |
Charmed - Zauberhafte Hexen
Hexenjagd |
2x02 |
ORF1 |
Wdh. |
| 17:45 Uhr |
Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Angriff der Borg (2/2) |
7x01 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 18:50 Uhr |
Stargate: SG1
Der Kristallschädel |
3x21 |
ATVplus |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Die neue Generation |
4x05 |
Tele 5 |
Wdh. |
| 20:15 Uhr |
Starship Troopers 2 - Held der Föderation
Der Krieg gegen die Bugs geht weiter. Und sie haben eine neue, beängstigendere Art des Angriffs entwickelt. |
US
2004 |
Premiere 1 |
1st |
| 20:15 Uhr |
Band Of Brothers - Wir waren wie Brüder
Kriegsende |
1x10 |
RTL2 |
1st |
| 21:10 Uhr |
Poltergeist
Doppeltes Spiel |
4x07 |
Tele 5 |
Wdh. |
| 21:45 Uhr |
Space Marines
Weltraumpiraten kapern ein Schiff. Space Marines sollen Ladung und Passagiere wiederbeschaffen. |
US
1996 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 21:55 Uhr |
Alias
Kehrtwendung |
2x17 |
ATVplus |
Wdh. |
| 22:15 Uhr |
Flucht aus L.A.
Kurt Russell ist im postapokalyptischen L.A., um einen Terroristen zu jagen. |
US
1996 |
Pro7 |
Wdh. |
| 23:05 Uhr |
Millennium
Opfer 38 |
3x06 |
Kabel1 |
Wdh. |
| 23:40 Uhr |
Der Hund von Baskerville
Verfilmung des Sir-Arthur-Conan-Doyle-Klassikers um Sherlock Holmes. |
UK
1983 |
13th Street |
Wdh. |
| 01:00 Uhr |
Die Androiden - Sie sind unter uns
Seit einem Hawaii-Urlaub ist die Freundin eines Verlegers völlig verändert. Nein, sie hat nicht ihre neue Liebe im Urlaub kennen gelernt. Die Lösung geht eher in Richtung Invasion aus dem All. |
US
1986 |
Sci Fi |
Wdh. |
| 01:15 Uhr |
Kalifornia
Ein Reporterpaar macht eine Reportage über Serienkiller. Dabei nehmen sie zwei Tramper mit, ohne zu wissen, dass sie damit ihre Story quasi mit herumschleppen. Mit Brat Pitt und David Duchovny. |
US
1993 |
RTL2 |
Wdh. |
| 01:40 Uhr |
CSI: Miami
Die Rache ist mein |
1x14 |
SF2 |
Wdh. |
| 01:45 Uhr |
Flucht aus L.A.
Kurt Russell ist im postapokalyptischen L.A., um einen Terroristen zu jagen. |
US
1996 |
Pro7 |
Wdh. |
| 02:10 Uhr |
Alias
Kehrtwendung |
2x17 |
ATVplus |
Wdh. |
|
(Zurück zum Inhalt)
Die offizielle TV-Saison 04/05 der amerikanischen Networks neigt sich nun dem Ende zu. Wie jedes Jahr werden einige Serien nach
der Sommerpause nicht zurückkehren, diesmal hat es mit "Star Trek: Enterprise" sogar ein ganz prominentes Format erwischt, das
den Quotentod gestorben ist.
Für einige Serien ist das Schicksal noch ungewiss, zum Beispiel gibt es immer noch keine offiziellen Verlautbarungen, ob
"Charmed" und "Joan of Arcadia" (dt. "Die himmlische Joan") fortgesetzt werden. Beide Serien mussten in dieser Saison deutliche
Zuschauerverluste gegenüber der vorherigen Season hinnehmen. Letzte Klarheit wird es dann im Laufe des Monats geben, wenn die
Networks ihr Herbstprogramm vorstellen.
In Deutschland ist inzwischen "Lost" auf ProSieben gestartet. Der US-Überraschungserfolg kann sich auch bei uns sehr gut halten.
Beinahe 4 Millionen Deutsche waren beim Pilotfilm dabei, bei den 14-49-Jährigen wurde ein ausgezeichneter Marktanteil von 20,1%
erreicht. Zwar sanken die Quoten der weiteren Episoden, aber bisher ist die Serie auf jeden Fall als durchschlagender Erfolg für
den zuletzt nicht gerade so erfolgsverwöhnten Münchner Sender zu sehen, denn auch die zuletzt erreichten 16,6% Marktanteil in
der Zielgruppe liegen deutlich über dem Senderschnitt, der im März nur bei 12,3% lag.
"Desperate Housewifes", der zweite große Überraschungserfolg dieser US-Season, läuft ebenfalls sehr stark. ProSieben kann zur
Zeit sehr zufrieden sein, zumal man auch mit den ersten beiden "Star Wars"-Filmen und der "Clone Wars"-Trickserie ausgezeichnete
Quoten erzielen konnte. Die Erstausstrahlung von "Episode 2 - Angriff der Klonkrieger" sahen nicht weniger als 4,36 Millionen
Zuschauer im Alter von 14-49 Jahren zu, bei den Zuschauern ab drei waren es insgesamt 5,56 Millionen. In der Zielgruppe wurde
damit ein ausgezeichneter Marktanteil von 29,5% erreicht.
Leicht aufwärts ging es zuletzt auch für "Stargate: Atlantis" bei RTL II. Seit dem Pilotfilm sanken die Reichweiten beinahe
ununterbrochen ab, aber jetzt scheint es wieder leicht aufwärts zu gehen. Zuletzt waren immerhin 1,21 Milllionen 14-49-Jährige
dabei, um die Abenteuer von Dr. Weir und Major Sheppard zu verfolgen, was immerhin guten 9,3% Marktanteil in dieser wichtigen
Zuschauergruppe entspricht. Insgesamt kann "Stargate: Atlantis" aber in Deutschland noch keine vergleichbaren Erfolge wie in den
USA erzielen, wo sogar die Mutterserie "Stargate SG1" bei den Einschaltquoten regelmäßig übertroffen wird.
"24" dagegen läuft auch weiterhin sehr schwach . Erst die letzte Episode konnte wieder einen einigermaßen zufrieden stellenden
Marktanteil von 6% in der Zielgruppe erreichen, zuvor sank die Serie schon bis auf katastrophale 3,4% ab. Ob RTL II bei diesen
schwachen Quoten die vierte Staffel zeigen wird, ist leider mehr als fraglich.
Ebenfalls eher gemischt fallen die Ergebnisse für die dritte Staffel von "Smallville" bei RTL aus. Auch hier scheint etwas die
Luft draußen zu sein. Der Marktanteil bei den 14-49-Jährigen sank zuletzt immer öfter deutlich unter den Senderschnitt von 16,5%
in der laufenden Season. Für die eher erfolgsverwöhnte Serie kein besonders gutes Ergebnis.
Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
(Zurück zum Inhalt)
So werden Einschaltquoten erhoben
Die Einschaltquoten werden mit Hilfe so genannter "repräsentativer Haushalte" ermittelt. Ausgewählt werden die Testhaushalte je
nach Größe eines Landes, dessen TV-Infrastruktur (Reichweite der diversen Sender, Haushalte mit Kabel- oder Sat-Empfang, usw.)
sowie der Bevölkerungsstruktur (Altersgruppen, Bildung, Einkommen, etc.). Diese Haushalte - in Deutschland sind es 5.640 mit
insgesamt 13.000 Personen - stehen nun repräsentativ für alle TV-Zuschauer. In der Bundesrepublik werden die Einschaltquoten von
der "Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung" (GfK) im Auftrag einiger Sendergruppen und der Werbeindustrie
erhoben.
Penibel zeichnet ein Gerät, das so genannte GfK-Meter, jede Aktivität in diesen Testhaushalten auf. Jeder Bewohner eines
Testhaushalts muss sich nun mit einer eigenen Taste auf einer zum GfK-Meter gehörenden Fernbedienung anmelden, wenn er sich an
einem TV-Gerät im Testhaushalt etwas ansieht - egal ob über Antenne, Kabel, Sat oder Videorecorder. So wird erfasst, wie lange
jemand zusieht, wann der Sender gewechselt wird und sogar welche Programme aufgezeichnet und erst später angesehen werden. In
der Nacht werden dann zwischen 3 und 6 Uhr die Daten über das im GfK-Meter integrierte Modem abgerufen und im zentralen
Rechnersystem der GfK verarbeitet. Die daraus resultierenden Daten werden dann an die Auftraggeber übermittelt und so weiß zum
Beispiel ProSieben bereits am Dienstagvormittag, ob die Ausstrahlung von "Lost" am Vorabend ein Erfolg war oder nicht.
Dieses System der Quotenermittlung ist überall recht ähnlich, die größten Unterschiede betreffen dann meist nur die Darstellung
der Daten. Während in Deutschland, Österreich und der Schweiz die wichtigsten Daten die Zuschauerzahlen ab 3 Jahren sowie in der
Gruppe der 14-49-Jährigen und die Marktanteile in diesen Zielgruppen sind, benutzen die Amerikaner neben diesen Werten auch noch
die berühmten Rating Punkte. Ein Rating Punkt entspricht schlicht einem Prozentpunkt aller amerikanischen TV-Haushalte, von
denen es zur Zeit 109,6 Millionen gibt. Hat eine Sendung ein Rating von 10.5, dann war zumindest in 10,5% aller amerikanischen
Fernsehaushalte ein TV-Apparat bei dieser Sendung eingeschaltet - natürlich sagt diese Zahl noch nichts über tatsächliche
Zuschauerzahlen aus, da ja auch mehr als eine Person in einem Haushalt die Sendung gesehen haben kann.
Ein Beispiel zum besseren Verständnis der Quoten in Deutschland
"Star Trek: Enterprise" am Sonntag (15-16 Uhr) hat 1 Million Zuschauer, bei einem Marktanteil von 10%. Bei den 14- 49-
Jährigen erzielt die Serie 0,75 Mio Zuschauer und 12,5% Marktanteil.
Aus diesen Zahlen kann man folgendes schließen: Zwischen 15 und 16 Uhr sahen 10 Millionen Deutsche fern. Von diesen 10 Millionen
sah sich jeder zehnte, also rund eine Million Deutscher, "Enterprise" auf dem Sender Sat.1 an. Von den zu dieser Zeit 6
Mio. 14-49-Jährigen TV- Zusehern verfolgte sogar jeder achte "Enterprise".
250.000 Zuschauer von "Enterprise" sind - auch dies kann man herauslesen - entweder jünger als 14 oder älter als 49
Jahre. (Im Falle einer Science-Fiction-Serie ist der Großteil dieser 250 000 Zuschauer vermutlich jünger als 14 Jahre.)
Natürlich wissen die Sender und die Werbewirtschaft auch über die Zuschauerzahlen bei den unter 14- und den über 49-Jährigen
Bescheid, ebenso wie über das Verhältnis von weiblichen und männlichen Zuschauern sowie über deren Bildungsniveau und
Durchschnittseinkommen.
In den USA ist das alles so ähnlich, nur werden dort auch noch wöchentliche Charts erstellt, die üblicherweise nach den
erzielten Rating Punkten gereiht werden.
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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Umfrage zum Thema "Star Wars" auf sozioland.de.
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von Corona Magazine
Am 19. Mai wird die von den Fans langersehnte "Episode III - Die Rache der Sith" weltweit in den Kinos starten. Die seit 1977
von George Lucas inszenierte Science-Fiction-Saga findet damit ihren cineastischen Abschluss. Damals war noch nicht abzusehen,
was für ein Riesenerfolg der Film werden würde. Immerhin sieben Oscars und 13 Nominierungen gehen bis heute auf das Konto von
"Star Wars". Es sind Geschichten, die Millionen von Zuschauern aller Generationen fesseln. Für viele ist es nicht nur pures
Fansein, es ist viel mehr eine Lebenseinstellung!
"Auf welcher Seite der Macht stehen Sie?", "Was gefällt Ihnen am 'Star Wars'-Universum besonders gut?", "Welcher Charakter
gefällt Ihnen am besten?", dies und vieles mehr möchte sozioland.de in der großen "Star Wars"-Umfrage, die am 29. April startet,
wissen.
In Kooperation verlost sozioland unter allen Teilnehmern:
:: 3 Lichtschwerter (Darth Tyrannus / CountDooku, ObiWan blau, Jedi grün) von toy-palace
:: 5 CDs: Soundtrack zu Star Wars "Episode III-Revenge Of The Sith" und 5 Poster zum Star Wars Soundtrack von SONY BMG
:: 3 x "Die Risszeichnungen" und 3 x "Die illustrierte Enzyklopädie" von vgs
:: 2 x Naboo Fighter (Raumschiff), 2 x "Mega-Action" Destroyer (Droid), 2 x General Grievous, Palpatine, Obi-Wan, Anakin Skywalker (Actionfiguren) von SPACE
:: jeweils einen Fotoroman Episode IV, V und VI von TOKYOPOP
:: 5 x "Die Rache der Sith - Episode III" von Mattew Stover vom Blanvalet Verlag
:: 2 Star Wars Jar Jar Binks Vollmaske und Wars C3PO Vollmaske von biglabel.de
:: 5 Star Wars Poster von Close-Up
Informationen zum Thema:
http://www.sozioland.de - Die große "Star Wars"-Umfrage
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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Star Wars Convention in Nürnberg.
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von Esther Haffner
Der Admiral Filmpalast in Nürnberg wird vom 18. bis 21. Mai 2005 Schauplatz eines groß angelegten Events: der ersten Noris Force
Con.
Auf sieben Etagen ist ein abwechslungsreiches Programm geplant: Autogrammsessions mit Darstellern aus "Star Wars", Panels,
Lichtschwertkämpfe, ein Kostümwettbewerb (Anmeldung auf der Con) sowie eine Charity-Versteigerung. Daneben sorgen Händler aus
ganz Deutschland dafür, dass das "Star Wars"-Fanherz nichts vermisst.
Als Stargäste werden voraussichtlich Kenny Baker alias R2D2 (Episoden I-VI), Michael Kingma, der in Episode III General Tarfful
spielt, Paul Blake, bekannt als Greedo in Episode IV, und Gerald Home alias Tessek, Episode VI, anwesend sein.
Der Eintritt auf das Conventiongelände sowie viele Programmpunkte sind kostenlos. Es gibt so genannte Paneltickets für einen (7
Euro), zwei (12 Euro) oder drei (15 Euro) Tage sowie das Superpaket für 19,90 Euro, das neben dem Dreitageticket auch eine
Kinovorstellung enthält. Diese Paneltickets sind direkt beim Admiral Filmpalast erhältlich und berechtigen zur Teilnahme aller
Panels (mindestens zwei Stars halten je ein Panel pro Tag ab) an ihrem Gültigkeitstag.
Der Preis für Autogramme ist abhängig vom Darsteller und liegt zwischen 15 und 20 Euro, für die Fotosession ist der Preis noch
unbekannt. Des Weiteren gibt es ein Kinoticket für ungefähr 7 Euro.
Informationen zum Thema:
http://www.norisforcecon.de - Offizielle Homepage
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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Deutschlandweites Trekkie-Treffen Südniedersachsen.
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von Corona Magazine mit Material von Jonathan Kevin Lond
Es ist wieder soweit, es gibt wieder Neues aus Göttingen: Das vierte DTTS (deutschlandweite Trekkie-Treffen Südniedersachsen)
wird am 15.04.2006 stattfinden.
Auf der DTTS-Site findet jeder Interessierte schon Preise, Termin und Programm zum vierten Event. Eine
Abendkasse wird eingerichtet, doch durch den Mehraufwand beträgt der Eintritt 15 Euro. Die Deadline für Überweisungen ist der
01.03.2006, es sei denn, es ist anders abgesprochen worden. Zu den VIP´s, die am 15.04.2006 da sein werden, gibt es derzeit noch
keine genauen Informationen.
Informationen zum Thema:
http://www.londini.de
http://www.sci-figoe.de.vu
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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Science-Fiction- und Fantasy-Weekend 2005.
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von Corona Magazine mit Material vom Thoregon Münster e.V.
Seit 2002 veranstaltet der Thoregon Münster e.V., Münsters Science-Fiction- und Fantasy-Verein, sein jährliches SciFi-Fantasy-
Weekend in der Alten Landschule Nottuln. In diesem Jahr werden alle Science-Fiction- und Fantasy-Fans eingeladen, vom 26.-28.
August 2005 an diesem Event teilzunehmen.
Dieses Mal gibt es auch wieder einen Gast: Robert Vogel, vielen Science-Fiction-Fans als "Stargate"-Kenner bekannt, wird
einiges von "Stargate SG-1" und "Atlantis" zu berichten haben. Aber auch andere Serien werden nicht zu kurz
kommen. Robert ist selber langjähriger SF-Fan und für mehrere Genre-Magazine als freier Journalist tätig. Wer Robert schon mal
auf Cons erlebt habt, weiß, dass damit kurzweilige und interessante wie informative Unterhaltung verbunden ist.
Getreu dem Motto "Der MiniCon zum Mitmachen" kann jeder Teilnehmer sich auch gerne selber in die Veranstaltung einbringen und
einen Programmpunkt planen. Anders als bei den üblichen Cons gibt es hier kein festes Programm, sondern nur einige vorbereitete
Aktivitäten.
Die Alte Landschule Nottuln ist ein Selbstversorgerhaus, nur wenige Kilometer von Münster entfernt. Sie ist ideal gelegen für
verschiedene Aktivitäten rund um Science-Fiction und Fantasy. Die umliegende Gegend kann z. B. für Liverollenspiele genutzt
werden oder eine Nachtwanderung. Das Haus selbst bietet mehrere Räume für kleinere und größere Runden, z. B. für Pen & Paper-
Rollenspiele. Bei gutem Wetter wird übrigens gerillt und ein Lagerfeuer entfacht.
Der Teilnahmebeitrag für das komplette Wochenende beträgt 50 Euro bei Anmeldung bis zum 15.05.2005, danach 55 Euro. In diesem
Beitrag ist die Verpflegung für das gesamte Wochenende bereits enthalten.
Informationen zum Thema:
http://www.thoregon.de/weekend - Offizielle Homepage
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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The Psychedelic Avengers Space Experience in Berlin.
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von Corona Magazine
Am 21. Mai wird es in Berlin auf der Insel im Treptower Park ein ganz besonderes Festival für alle Freunde der Fantastik, der
Science-Fiction und des psychedelischen Reisens geben. Auf drei Ebenen werden diverse Bands, DJ's und Künstler aus den
unterschiedlichsten Genres das Publikum auf einen unvergleichlichen, intergalaktischen Trip jenseits aller Stil- und
Genregrenzen schicken.
Mit an Bord sind Acts wie: Colour Haze, Hypnos 69, Rotoskop, The Psychedelic Avengers, DJ Baze.djunkiii, DJ Anaís, H:Rex, Knarf
Rellöm usw., aber auch z. B. der Sci-Fi-Autor und -Übersetzer Bernhard Kempen ("Atlan", Kurd-Laßwitz-Preisträger), der unter
anderem einem Vortrag über "SF-Motive im Techno" halten wird, oder Dr. Joachim Ernst Bluthbatt und The Electric Pimp, die
erlesene Perlen aus der cineastischen Geschichte der Science-Fiction und Fantastik vorstellen werden. Das Ganze wird, laut
Veranstalter, der "... psychedelic, noise, stoner, drone, techno, alternative, space, rock, breaks, prog, ambient, acid,
freesytle, fuzz, electro, trip Oberhammer gepaart mit Perry-Rhodan-Lese-Lounge, Sci-Fi-Deko, Hörspielen, Filmen etc. ..."
Einlass ist ab 19.00 Uhr, die Vorträge beginnen um 20.00 Uhr, die Live-Bands um 21.00 Uhr, beides pünktlich! Der Eintritt zu
diesem Event kostet 8 Euro.
Informationen zum Thema:
http://www.psychedelicavengers.de/berlin
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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eBooks und Hörbücher zum Download.
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von Corona Magazine mit Material von readersplanet.de
Die Kultserie "ZbV - Zur besonderen Verwendung" aus den 50er-Jahren gibt es jetzt erstmals als Hörbuch-Version. Die ungekürzte
Originalausgabe des ersten Bandes von Erfolgsautor K. H. Scheer (einer der beiden PERRY RHODAN-Gründer ) wird gelesen vom Kölner
Schauspieler Volker Riesch.
Für die Qualität garantiert die Produktionfirma - denn die bekannte Hörbuch-Schmiede einsAMedien (PERRY RHODAN-Hörspiele, PERRY
RHODAN-Silberbände etc.) produziert auch die "ZbV"-Serie.
Die Hörproben sind hier zu finden:
http://www.readersplanet.de/cd-edition/hoerbuch/hoerprobe_zbv.mp3 - Ausschnitt aus Track 1 - ca. 4 Min. - 2,9 MB
http://www.readersplanet.de/cd-edition/hoerbuch/hoerprobe_zbv2.mp3 - Ausschnitt aus Track 2 - ca. 5 Min. - 3,8 MB
Bestellen können Sie die 4er-CD-Box direkt bei readersplanet.
"ATLAN Lordrichter"-Zyklus als eBook verfügbar
Der komplette "Lordrichter"-Zyklus gibt es jetzt im eBook-Paket.
Kythara, die exotisch schöne Varganin, ist eine der faszinierendsten Personen, denen Atlan jemals begegnete. Sie sieht aus wie
eine junge Frau, lebt in Wirklichkeit aber schon seit Zehntausenden von Jahren. Zusammen mit der Varganin ergründet der
unsterbliche Arkonide das größte Geheimnis der Galaxis Dwingeloo: eine planetenlose, blauweiße Riesensonne, die weit ins All
vordringt, während hyperenergetische Entladungen die Ausläufer des Dunkelsterns durchziehen und Strukturerschütterungen
verursachen. Als Atlan und Kythara mit einem Kommandounternehmen der Cappins in die ferne Galaxis vorstoßen, stechen sie in ein
Wespennest, in dem die Lordrichter von Garb sie bereits erwarten ...
Lordrichter-Zyklus:
1. Kytharas Erbe von Uwe Anton
2. Gefangen im Psi-Sturm von Michael Marcus Thurner
3. Die fünf herrlichen Städte von Michael Marcus Thurner
4. Murloths Berg von Bernhard Kempen
5. Aufruhr auf Narukku von Horst Hoffmann
6. Kampf um Maran´Thor von Horst Hoffmann
7. Der Zorn des Erzherzogs von Christian Montillon
8. Azaretes Weg von Nicole Rensmann
9. Der Turm des Denmogh von Achim Mehnert
10. Flucht nach VARXODON von Arndt Ellmer
11. Mond der Visionen von Hans Kneifel
12. Angriff der Lordrichter von Michael Marcus Thurner
Informationen zum Thema:
http://www.readersplanet.de
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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Neues aus dem Basilisk-Verlag
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von Corona Magazine mit Material vom Basilisk-Verlag
"Gallaghers Ruhm" demnächst lieferbar!
Der sechste Band der "Gallagher"-Chroniken geht in der ersten Mai-Woche in den Druck. Der Verlag geht davon aus, dass die
Bücher schon Mitte/Ende Mai an alle Vorbesteller versendet werden. Da der Verlag vom 27.5. bis zum 10.6.05 Urlaub macht, ist
es jedoch auch möglich, dass die Bücher erst im Juni ausgeliefert werden.
Zum Inhalt des Buches:
Nach dem Tod des Königs von Kerian leitet Tonya Delanne eine Übergangsregierung, die Kerian in die Demokratie führen soll.
Doch sie sieht sich starken Anfeindungen der Stellar News Agency ausgesetzt - war nicht Clou Gallagher, der Mörder des
Königs, ihr früherer Geliebter?
In dem sich entfaltenden Machtkampf kommt Clou Gallagher, dem berühmten Freiheitskämpfer und berüchtigten Terroristen, eine
wichtige Schlüsselrolle zu. Von Polizei und Auftragskillern gejagt, geht er auf seine bislang gefährlichste Mission. Nicht
weniger als die Sicherheit seiner Familie, das Leben seines Freundes Raymon Cartier und die Zukunft Kerians stehen auf dem
Spiel ...
Das Buch kann bereits jetzt schon über die Händler bzw. den Online-Shop des Verlages vorbestellt werden. Weitere
Informationen zum Buch und das Titelbild gibt es hier:
http://www.basilisk-verlag.de/index2.php?sf=04&news=01
"Mantel der Finsternis" - Rezension
Es ist eine erste Rezension zum ersten Band der Dark-Fantasy-Serie "Mantel der Finsternis" online gegangen, zu lesen unter:
http://www.ringbote.de/buecher/rezensionen/mantelderfinsternis.html
Meinungen, Kritiken, Vorschläge usw. rund um "Mantel der Finsternis" können auch im Basilisk-Forum geäußert werden. Das Buch
ist seit Ende Februar 05 lieferbar und kann in jedem Buchhandel oder im Verlags- Shop bestellt werden. Weitere Informationen
gibt es hier:
http://www.basilisk-verlag.de/index2.php?fantasy=06&news=01
Zukünftige Projekte des Verlages
Was kommt nach "Gallaghers Ruhm"?
Das Autorenteam Kay & Mancinelli arbeitet zur Zeit mit Hochdruck an "Caine 8 - Kampf der Elementare". Dieser Band soll
voraussichtlich im Sommer/Herbst diesen Jahres erscheinen.
Patrick Grieser plant seit längerem eine Art Fantasy-Anthologie als Paperback mit Illustrationen etc. herauszubringen. Damit
möchte der Verlag allen Autoren (Talent vorausgesetzt) eine gute Chance geben, veröffentlicht zu werden.
Thema der Fantasy-Anthologie wird voraussichtlich ein Motiv, Charakter, Ort etc. aus der klassischen Fantasy sein. Umfang
der Geschichten: Vielleicht zwischen 10-20 Romanseiten im "Gallagher"- oder "Mantel der Finsternis"-Format. Jeder Autor kann
bei dieser Ausschreibung mitmachen.
Im Basilisk-Forum können Sie unter der Rubrik "Fantasy" à Thread "Fantasy-Anthologie" dazu Ihre Meinung äußern.
Informationen zum Thema:
http://www.basilisk-verlag.de
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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Alles neu macht der Mai bei SF-Radio.
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von Corona Magazine mit Material von SF-Radio
Alles neu macht der Mai, auch bei SF-Radio. In diesem Sinne geht "Audio51", das fantastische Magazin, in die kreative Pause und
macht ab 2. Mai Platz für drei neue wechselnde Formate:
Im 14-Tage-Rhythmus erscheint "TVision", eine Sendung rund ums Fernsehen. Hier stehen vor allem Serien im Mittelpunkt, nicht nur
die bekannten Dauerbrenner, auch Klassiker und neue Serientrends aus USA, des Weiteren aktuelle Reportagen und Analyse aus dem
deutschen und internationalen Fernsehmarkt.
"Und Action...!" heißt es einmal im Monat. In diesem neuen Format rund um den Film sollen nicht nur die Neustarts im Kino, auch
TV-Highlights und Neuigkeiten auf dem DVD-Markt Thema sein. Dazu gibt es Hintergrundberichte zu Filmen und Schauspielern,
Reportagen und Interviews.
Der vierte Montag im Monat wird mit der neuen alten Sendung "Vor-Gelesen" belegt. Vorher bei SF-Radio als eine unregelmäßige
Sendung im Programm, wird die Leseprobe nun unter neuem Namen zum festen Bestandteil des Montags. Jeden Monat wird ein neues
Buch vorgestellt und ein Blick auf Heftromane geworfen. Dabei gibt es die Neuigkeiten aus beiden Bereichen kompakt
zusammengefasst. Um das Programm abzurunden, werden drei Redakteure über ein weiteres Buch diskutieren.
In allen drei Sendeformaten wird in den entsprechenden Online-Bereichen auch zusätzliches Material zu vorgestellten Büchern,
Filmen und Serien zu finden sein. Einen besonderen Stellenwert sollen die Zuhörer einnehmen, die mit ihren Wünschen nach Buch-
oder Filmvorstellungen aktiv das Programm von SF-Radio mitgestalten können
Informationen zum Thema:
http://www.sf-radio.net
Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php
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Königreich der Himmel
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Originaltitel: Kingdom of Heaven
Start in Deutschland: 05.05.2005
Regie: Ridley Scott
Darsteller: Orlando Bloom (Balian), Eva Green (Sibylla), Jeremy Irons (Tiberias), David Thewlis
(Der Hospitaler), Brendan Gleeson (Reynald von Chatillon), Marton Csokas (Guy von Lusignan), Liam Neeson (Godfrey von Ibelin)
Drehbuch: William Monahan
Land: USA 2005
Genre: Historienfilm
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Wir befinden uns am Ende des 12. Jahrhunderts. Balian - ein junger französischer Schmied - erfährt kurz
nach dem Tod von Frau und Kind, er sei der unehelicher Sohn des berühmten Ritters Godfrey von Ibelin. Der
erstaunte Balian begräbt daraufhin erst einmal seinen Kummer und folgt dem Kreuzzughelden und Vater nach Jerusalem,
wo der sehr brüchige Frieden zwischen Juden, Moslems und Christen gerade mal wieder auf sehr wackligen Beinen
steht.
Informationen zum Thema:
http://www.koenigreichderhimmel-derfilm.de - Offizielle Homepage
Shopping-Tipps zum Thema:
"Königreich der Himmel - Soundtrack" - Audio-CD zum Preis von 14,99 EUR
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Unleashed - Entfesselt
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Originaltitel: Danny the Dog
Start in Deutschland: 12.05.2005
Regie: Louis Leterrier
Darsteller: Jet Li (Danny), Bob Hoskins (Bart), Morgan Freeman (Sam), Kerry Condon (Victoria), Michael Jenn
(Wyeth)
Drehbuch: Luc Besson
Land: Frankreich / Großbritannien 2004
Genre: Thriller / Action
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Bereits seit frühester Kindheit wurde Danny vom Gangster Bart wie ein gefährliches, wildes Tier in einem
Kerker gefangen gehalten. Er wuchs ohne Zuneigung, Liebe und Kontakt zu seiner Umgebung nur allein für den
Zweck auf, zu gegebener Zeit wie ein Kampfhund über Barts Gegner herzufallen und dessen Reichtum in
verbotenen Gladiatorenkämpfen zu mehren.
Eines Tages jedoch erleidet Bart einen Unfall, so dass Danny unvermittelt auf eigene Faust die Freiheit entdecken
kann - woraufhin er nach kurzer Zeit den blinden Pianisten Sam kennen lernt. Eine merkwürdige Bekanntschaft
nimmt seinen Lauf.
Informationen zum Thema:
http://www.unleashed-film.de - Offizielle Homepage
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Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
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Originaltitel: Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith
Start in Deutschland: 19.05.2005
Regie: George Lucas
Darsteller: Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi), Natalie Portman (Padmé Amidala), Hayden Christensen (Anakin
Skywalker), Samuel L. Jackson (Mace Windu), Christopher Lee (Darth Tyranus), Ian McDiarmid (Darth Sidious),
Jimmy Smits (Senator Bail Organa)
Drehbuch: George Lucas
Land: USA 2005
Genre: Science Fiction / Abenteuer
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Der Klonkrieg dauert nun bereits drei Jahre an und General Obi-Wan Kenobi jagt immer noch seinen Erzfeind Count
Dooku. Auch der endgültig zum Bösen korrumpierte Kanzler nutzte diese Zeit, um zur großen
Beunruhigung der schwangeren Amidala den jungen Anakin Skywalker mit Versprechungen von unerschöpflicher
Macht auf die dunkle Seite zu ziehen. Eine Konfrontation mit Obi-Wan Kenobi scheint damit unausweichlich.
Informationen zum Thema:
http://www.starwars.com - Offizielle Homepage
Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
"Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
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Chucky's Baby
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Originaltitel: Seed of Chucky
Start in Deutschland: 26.05.2005
Regie: Don Mancini
Darsteller: Jennifer Tilly (Jennifer Tilly), Redman (Redman), Hannah Spearritt (Joan), John Waters (Pete
Peters), Keith-Lee Castle (Psychs), Steve Lawton (Stan), Tony Gardner (Tony Gardner), Jason Flemyng (Santa)
Drehbuch: Don Mancini
Land: USA 2004
Genre: Horror
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Die Killerpuppen Chucky und Tiffany haben das Leben als Puppen leid und planen ihren Umzug in menschliche
Körper. Als Ziel haben sich die beiden dafür die Schauspielerin Jennifer Tilly, sowie den Rapper Redman
ausgesucht. Bei der Verwirklichung des üblen Vorhabens soll dabei der nach langer Zeit wieder zugelaufene
Puppensohnemann Glen eine maßgebliche Rolle spielen. Dem sind die mörderischen Ansinnen von Chucky und
Tiffany jedoch mehr als suspekt.
Informationen zum Thema:
http://www.chucky.film.de - Offizielle Homepage
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Immortal
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Originaltitel: Immortel (ad vitam)
Start in Deutschland: 26.05.2005
Regie: Enki Bilal
Darsteller: Charlotte Rampling (Dr. Elma Turner), Thomas Kretschmann (Nikopol), Linda Hardy (Jill), Thomas
Pollard (John), Frédéric Pierrot (Horus), Yann Collette (Froebe), Joe Sheridan (Kyle Allgood)
Drehbuch: Enki Bilal, Serge Lehman
Land: Frankreich / Großbritannien 2004
Genre: Science Fiction / Thriller
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Horus, der falkenköpfige Gott, muss zur Sicherung seiner Unsterblichkeit einmal quer durch das Universum
reisen, in die Gestalt eines Erdlings schlüpfen und zu guter letzt mit der blauhaarigen Mutantenfee namens
Jill die Vereinigung suchen. Die ist das Versuchskaninchen einer mysteriösen Professorin. Insbesondere weil
Horus sich für seine Menschwerdung den Körper des seit gut dreißig Jahren im Weltall konservierten
Staatsfeindes Nikopol schnappt, kommt es dabei zu jeder Menge Turbulenzen.
Informationen zum Thema:
http://www.immortal-derfilm.de - Offizielle Homepage
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11. Leseprobe: "T 73: Das KrogiTec-Komplott" von Thomas Pfanner
- erschienen im Atlantis Verlag, ISBN 3-936742-52-X
Die Angst machte die Luft in der Kabine noch stickiger. Es stank regelrecht nach Panik. Als ob dies noch nicht genug wäre,
vereinigten sich zahlreiche unterdrückte Rufe mit dem vielstimmigen Weinen der Frauen und Kinder zu einer ganz und gar
unheilvollen Geräuschkulisse. Der kleine gedrungene Mann am Fenster schürzte angewidert die Lippen und schaute nach draußen, um
nicht zu sehr mit dem ganzen Elend konfrontiert zu werden. Auch dort nur Nebel und Dunkelheit. Er seufzte aus tiefstem Herzen
und stellte sich der Erkenntnis, dass er die Unausweichlichkeit der Situation nicht weiter ignorieren konnte. Zutiefst verärgert
spürte er beinahe körperlich, dass die ganze Angelegenheit wieder einmal an ihm hängen bleiben würde. Niemand sonst besaß die
Entschlossenheit, den Überblick und die richtige Ausbildung, um ihn herum nur elende Amateure, die sich hemmungslos den
verschiedensten Spielarten menschlichen Versagens hingaben, von der einfachen Panik bis zum völligen Durchdrehen. Er wandte den
Kopf und betrachtete die Szenerie nun ernsthaft und erstmals unter taktischen Gesichtspunkten. Die relativ enge Kabine der
Boeing Supercruise ließ nur Platz für sieben Sitzreihen, zwei an jeder Seite und drei in der Mitte. In den beiden Durchgängen
patrouillierten die Entführer. Tief vermummt gestikulierten sie mit ihren Maschinenpistolen, eilten hektisch hin und her, immer
auf der Suche nach möglicherweise aufflammendem Widerstand. Sie packten hier und da einzelne Menschen an den Haaren und zeigten
mit ihren Waffen auf die Köpfe ihrer Opfer, steigerten dergestalt unablässig Angst und Panik bei den Passagieren, und dadurch
wiederum ihre eigene Unsicherheit. Die Eskalation schraubte sich unaufhaltsam ihrem Höhepunkt entgegen. Kühl schätzte er die
verbleibende Zeit auf weniger als fünfzehn Minuten. Bis dahin würden ein paar Passagiere durchdrehen, schreiend aufspringen und
einen sinnlosen Fluchtversuch in die Arme schießender Terroristen unternehmen, der mit ihrem unverzüglichen Ableben enden
musste. Oder einer der Bewaffneten verlor die ohnehin kaum noch vorhandene Geduld und zündete die an einer der Türen befestigte
Bombe, oder sie flogen alle zusammen in ein Hindernis, einen letzten Fluch auf den Lippen.
In dem sich langsam steigernden Durcheinander versuchten drei Flugbegleiterinnen mit letzter Kraft, beruhigend auf beide Seiten
einzuwirken, dabei sehr bemüht, selbst nicht die Nerven zu verlieren. Der kleine Mann schaute unbewegt umher, ließ einige
Sekunden lang diese nahezu perfekte Choreographie aus menschlichen Schwächen und Bösartigkeiten auf sich wirken, dann fügte er
sich in das Unvermeidliche, seufzte noch einmal inbrünstig und machte sich bereit. Er fasste eine der Flugbegleiterinnen ins
Auge. Schwankend näherte sie sich seinem Platz, unsicher mit einer Kanne Saft und ein paar Bechern balancierend. Wie konnten
diese fliegenden Kellnerinnen nur annehmen, einen verblendeten Fanatiker mit Orangensaft besänftigen zu können? Unwirsch winkte
er sie heran. Fast dankbar kam sie die paar Schritte zu ihm hin und beugte ihr wächsernes Gesicht herunter, so dass er die
abstoßende Mischung aus teurem Parfum und kaltem Schweiß auch wirklich gut riechen konnte. Er verzog das Gesicht, umklammerte
ihr eiskaltes Handgelenk und unterstützte durch einen kräftigen Druck seine eindringliche Aufforderung: »Bringen Sie mir das
Piloten-Handbuch für diese Maschine.«
Die Stewardess blickte ihn entsetzt an, Schweiß tropfte von ihrer Stirn auf seinen Schoß, die Augen versuchten, nach hinten zu
den Entführern zu sehen, die Trinkbecher tanzten auf dem Tablett. Die Angst zwang sie fast zu Boden, was jedoch nicht weiter
auffiel, da allen anderen Anwesenden ähnlich zumute war. Die Passagiere, das Personal, sogar die Entführer, alle lösten sich
langsam in Angst und Panik auf. Bis auf den kleinen Mann und seine Begleiterin. Die Stewardess schien sich in eine Art Starre
flüchten zu wollen, sah ihn nur groß an und bibberte vor sich hin. Er rollte mit den Augen, blies genervt die Luft durch die
Backen und wiederholte mit Ärger und scharfer Betonung: »Bringen Sie mir das verdammte Buch, in dem drinsteht, wie dieser Vogel
geflogen wird. Tun Sie es schnell, sonst sterben wir alle. Los doch!«
Mit schnell hin und her wandernden Bewegungen der Augäpfel versuchte die Stewardess, einen Grund zu finden, aus ihrer Starre
auszubrechen. Das Zittern verstärkte sich, vom hinteren Teil der Maschine nahte unverständliches Geschrei und die Frau neben ihm
sah den Zeitpunkt für gekommen, sich einzumischen:
»Machen Sie es, er versteht was davon«, sprach sie fast sanft mit dunkler Stimme, und als hätte sie damit einen Schalter
umgelegt, kam Leben in die Stewardess, die sich abrupt umdrehte, dabei zwei Becher verlor, und wie ein Roboter dem Cockpit
entgegen strebte, nirgendwo anders hinsehend wie zur Tür, hinter der das Verlangte lag. Die Frau auf dem Nebensitz sprach ihn
an, ohne sich zu ihm umzudrehen: »Etwas mehr Einfühlungsvermögen könnte nicht schaden, Uslar. Wenn die Kleine einen Fehler
macht, sehen wir ganz schön dumm aus. Du solltest zusehen, die Aktion hier ohne Probleme durchzuziehen.«
Der kleine Mann schüttelte nur in der ihm ureigenen Form von Fassungslosigkeit den Kopf und antwortete in der Art, in der Lehrer
zum hundertsten Mal den Dativ erklären: »Johimbe! Wenn du immer alles besser weißt, warum machst du es nicht gleich selbst? Ich
arbeite daran, uns beiden den Hintern zu retten, ein wenig Hilfe deinerseits könnte da wirklich nicht schaden. Immerhin sollen
wir aufgrund der absolut nicht nachvollziehbaren Gedankengänge unseres geliebten Chefs als eine Art Team zusammen arbeiten. Aber
statt dessen sitzt du reglos in deinem Sessel und denkst vermutlich in melancholischer Weise an unbeschwerte Kindertage zurück.«
Die Frau atmete so scharf ein, dass ihre sehr eng geschnittene Oberbekleidung bedrohlich knirschte und sah den mindestens einen
Kopf kleineren Mann nun mit blitzenden Augen von oben herab doch noch an: »Wie du sehr wohl weißt, hatte ich nicht einen
einzigen unbeschwerten Kindertag. Und genau deshalb werde ich auch niemals melancholisch, was du aber auch weißt. Was mich aber
unheimlich auf die Palme bringt, ist deine unterirdische Selbstgefälligkeit, mit der du uns alle in Gefahr bringst. Du solltest
wenigstens ansatzweise die Panik der Passagiere nachahmen, sonst wird diesen unglaublich hirnlosen Entführern am Ende doch noch
auffallen, wer da neben mir sitzt.«
Uslar formte die Lippen zu einem lautlosen Blablabla, wischte sich jedoch sofort die Pose vom Gesicht, als die Stewardess
herankam, mit starrem Blick an ihnen vorbei sah, staksig vorbeiging und im Gehen das kleine Handbuch ansatzlos aus dem
Handgelenk in ihre Sitzreihe warf. Uslar fing es mit einer erstaunlich schnellen Bewegung in der Luft auf und ab da nahm er
nichts mehr wahr. In den nächsten Minuten spielte sich eine unwirkliche Szene ab. Uslar hielt das Handbuch verkrampft auf seinem
Schoß fest und versenkte sich mit höchster Konzentration darin, sah sich jede Seite etwa vier Sekunden lang an, schloss für
weitere vier Sekunden die Augen, blätterte dann mit einer heftigen Bewegung um und las wiederum vier Sekunden. Dabei pendelte
sein Oberkörper sanft vor und zurück, der Rücken krümmte sich, als ob er das Buch umzingeln wollte, und erst jetzt begann er zu
schwitzen. Vorne am Cockpit entstand ein Tumult, als der Pilot in die Kabine gezerrt, von einem der Attentäter niedergeschlagen,
mehrmals getreten und schließlich angespuckt wurde. Das allgemeine Gejammer steigerte sich zusehends zu einem entsetzlichen
Geheul, was die Bewaffneten wiederum noch stärker unter Stress setzte. Ein Blick auf ihren Nebenmann brachte Johimbe die
Erkenntnis, dass es knapp werden könnte, wenn sie das Ende seiner Studien abwartete. Niemand konnte vorhersagen, wann dessen von
autistischer Konsequenz geprägte Lernphase abgeschlossen sein würde. Sie entschloss sich, in Anbetracht der kritischen Situation
nun doch zu handeln. Kühl wog sie ihre Chancen ab. Zwei Mann vorne am Cockpit, einer hinter ihr. Sie sah keine Probleme. Sie
wartete, bis der Mann von hinten an ihr vorbei wollte, und erhob sich ganz langsam. Der Vermummte drehte sich zu ihr um, hob die
Waffe, um mit dem Kolben auf sie einzuschlagen, hielt jedoch unvermittelt inne. Johimbe sah ihm tief in die Augen, was für den
Mann schon ein echtes Schauspiel darstellte, da sie einerseits den kleinen, stämmigen Araber sicher um zwanzig Zentimeter
überragte, andererseits über außerordentlich große und ausdrucksstarke hellblaue Augen verfügte. In Höhe seiner Augen steckte
sie eine Hand in die Lücke zwischen den beiden Knöpfen, die versuchten, ihren perfekt runden Busen in das leicht militärisch
wirkende Hemd zu pressen. Als sie mit dem Daumen einen dieser Knöpfe aufschnippte, war die Hypnose fast komplett, das
Sturmgewehr begab sich auf den Weg nach unten. In diesem Augenblick begannen die Probleme. Aus den Augenwinkeln sah sie, wie
vorne beim Cockpit einer der Attentäter seine Waffe fallen ließ, in sein Hemd griff, ein Messer herausriss und es in einer
schnellen Bewegung dem am Boden liegenden Mann in den Hals stieß. Allgemeines Geschrei vermochte den jubelnden Kampfruf des
Mörders nicht zu übertönen. Der von ihr hypnotisierte Mann zwinkerte, die Augen begannen, sich wieder scharf zu stellen, keine
Zeit mehr. Entschlossen ließ sie ihre Hände nach vorne zucken und zerdrückte dem Mann mit dem brutalen Griff beider Daumen den
Kehlkopf, bemächtigte sich der Waffe des mit ungläubigem Staunen in den Augen Fallenden, drehte sich mit der erbeuteten AK77 um,
zielte und drückte ab. Nichts! Sie bemerkte nicht unerschrocken, dass offensichtlich eine spezielle Sorte Attentäter über diese
Erde wandelte, die im Einsatz die Waffe sicherte. Die beiden Anderen beim Cockpit sahen von ihrem Opfer hoch, die Befriedigung
über das gerade angerichtete Blutbad wich einer spontanen Verärgerung und sie begannen, ihre Sturmgewehre auf das neue Ziel zu
richten. Das umlegen eines Sicherungshebels dauert hingegen nicht annähernd so lange wie das greifen und hochreißen kompletter
Gewehre, ein kurzen Feuerstoß und die beiden Männer kippten, von hervorspritzendem Blut umrahmt, nach hinten. Unglücklicherweise
starb auch eine Stewardess, die sich zu dicht am Geschehen befand, zufällig diejenige, die ihnen das Handbuch geliefert hatte.
Doch das bekümmerte Johimbe nicht weiter, eher schon der Umstand, dass einige Geschosse die Außenhaut der Maschine durchschlagen
hatten und nun ein scharfes Pfeifen das Absinken des Kabinendrucks signalisierte. Ärgerlich warf sie die Waffe hin und wandte
sich an den Mann, der völlig unberührt von allen Geschehnissen weiter die Seiten des Handbuchs in sich aufsog: »Uslar, beweg
dich, es wird ernst.«
Er beachtete sie nicht, stierte nur auf das Buch und pendelte mit dem Oberkörper. Sie sah zu den Passagieren, Panik griff um
sich, einige Leute liefen durch die Gänge, um sich die Toten anzusehen, dabei mit denen zusammenstoßend, die von den Toten weg
zu den Toiletten strebten. Johimbe musste jetzt handeln, sonst würden die schmalen Gänge zwischen den Sitzreihen verstopft sein
von Menschen, die auch auf ihren Kommando-Ton nicht mehr hören würden. Kurz entschlossen schnappte sie sich Uslar, griff mit
beiden Händen unter seine Arme und trug ihn vor sich wie ein kleines Kind, das sich gerade bis zum Stehkragen voll gemacht
hatte. Dies fiel ihr leicht, war er doch nicht nur wesentlich kleiner als sie, sondern auch dürr und leichtgewichtig. Wieder
einmal zahlte sich das tägliche Training aus, ihre athletische Figur erinnerte sehr deutlich an eine Kurzstreckenläuferin, wenn
auch eine mit weichen Gesichtszügen und großem Busen.
Ohne sich die Mühe zu machen, die Leute anzusprechen, schob sie Uslar vor sich her, drängte mit seinem Körper einzelne im Weg
stehende Personen weg, wodurch das Handbuch ein- oder zweimal an seinen Körper gedrückt wurde. Ohne Reaktion auf die Ereignisse
legte er es sich wieder zurecht, wie in Trance regte er sich nicht, selbst als sie ihn unsanft und mit Schwung in den
Pilotensessel fallen ließ. Sie besah sich die Sache einige Sekunden von oben, der Tumult in der Kabine wurde stetig lauter,
obwohl sich die Luft spürbar verdünnte. Sie bemerkte, dass er nur noch wenige Seiten zu bewältigen hatte und verkürzte
entschlossen den Lauf der Dinge. Mit leichtem Schwung schlug sie ihm aufs Ohr, nahm ihm gleichzeitig das Buch weg und warf es
hinter sich. Uslar wurde wach, schüttelte benommen den Kopf und blickte halb angewidert zu ihr hoch und keifte: »Bist du blöd?
Ich bin noch nicht fertig.«
Sie zögerte eine Sekunde, gerade lange genug, um sich für das Wort und gegen eine weitere Ohrfeige zu entscheiden und erwiderte
barsch: »Aber wir sind alle fertig. Während deiner virtuellen Abwesenheit wurden ein paar Leute getötet und ein paar Löcher in
die Außenhaut gestanzt. Die Luft wird knapp und der Verstand der Leute hier löst sich ebenfalls in Wohlgefallen aus. Also nimm
die Hände an den Knüppel und mach einen Sinkflug, aber bitte recht hastig.«
Er traf keinerlei Anstalten, ihrer Aufforderung nachzukommen, nahm sich statt dessen die Zeit, seine Mimik in den Normalzustand
zu bringen, also reichlich bedient und entnervt auszusehen. Außerdem nahm er sich wie immer die Zeit, einen Kommentar abzugeben:
»Einfach so ist das alles passiert, wie? Johimbe, du hast nicht zufällig etwas damit zu tun, nein? Und wieder einmal soll ich
die Kastanien aus dem Feuer holen, wenn Madame für eine mittlere Katastrophe gesorgt hat.«
»Wer zum Teufel soll denn sonst etwas damit zu tun haben? Du warst ja mit lesen beschäftigt.«
Sie wollte noch mehr sagen, doch Uslar kam ihr zuvor, indem er ohne Erwiderung den Kopfhörer aufsetzte, mehr um sie los zu
werden denn aus den sachlichen Gründen, die sich hinter ihnen in der Kabine Bahn brachen. Er orientierte sich kurz und ging dann
die Kontrollen der Maschine in der gleichen Weise durch, wie er es zuvor mit dem Handbuch getan hatte, wobei er das drängende
Quäken der Automatenstimme ignorierte, mit der der Bordrechner einen Sinkflug anmahnte. Sie atmete ihren Ärger aus und setzte
sich auf den zweiten Pilotensessel, um sich anzusehen, auf welche Weise der kleine Mann wohl ihrer aller Rettung bewerkstelligen
würde. Tatsächlich dauerte es nicht lange. Ein Ruck ging durch Uslar, er griff plötzlich zum Sidestick, betätigte mit fliegenden
Händen einige Schalter und Taster, die Nase der Maschine kippte schnell und gründlich nach unten, eine Hupe gab kurze, laute
Töne von sich, die Automatenstimme quäkte nun fortwährend und viel lauter als zuvor "pull up, pull up", die Passagiere einigten
sich sekundenschnell auf einen einheitlichen, lang gezogenen Schrei. Die Maschine selbst schüttelte sich unwillig, die Delta-
Tragflächen begannen kräftig zu vibrieren, und in dem ganzen Durcheinander tippte Uslar konzentriert und ohne Anzeichen von
Hektik ein paar Kommandos in den Bordrechner. Johimbe spähte aus dem Seitenfenster und verfolgte mit, wie die Häuser und Felder
unter ihr rasch größer wurden. Sie machte sich keine Sorgen, kannte sie doch seinen ausgeprägten Hang zu Rettungen in letzter
Sekunde. Außerdem widersprach es ihrem Naturell, die Möglichkeit ihres baldigen Todes zu berücksichtigen. Als sie auch die
Hochspannungsmasten mühelos erkennen konnte, jagte Uslar die Turbinen auf Maximum und zog das Flugzeug unter protestierenden
Geräuschen aus der Verkleidung in die Waagerechte. Während der Lärm der Motoren das Knirschen der Hülle fast völlig übertönte,
die Passagiere dankbar und mit zunehmender Sprachlosigkeit bemerkten, dass sie unter Umständen doch noch nicht sterben würden,
sprach Uslar schon über Funk mit dem Tower. Was er hörte, schien ihm nicht zu gefallen, er schüttelte mehrfach ungläubig den
Kopf, schlug sich zweimal mit der flachen Hand gegen dir Stirn, und murmelte unhörbare Flüche. Schließlich fand er die Sprache
wieder, für ein einziges Wort, mit höchster Verachtung ausgespuckt: »Amateure!«
Sie kannte ihn gut genug, um zu wissen, dass er dieses Wort nur im Falle größerer Probleme benutzte. Um sicher zu gehen, fragte
sie nach: »Was kann es denn außerhalb dieses Flugzeugs noch für Schwierigkeiten geben?«
Uslar zog die Maschine in einen leichten Steigflug und knurrte abfällig: »Das wird dir gefallen. Diese völlig bescheuerten
Terroristen haben in ihrem unendlich sinnentleerten Wahn den überwiegenden Teil des Treibstoffes abgelassen. Das heißt, wir
müssen in den nächsten«, er nahm einige Einstellung am Zentraldisplay vor, »neun Minuten landen. Köln-Bonn ist durch glückliche
Umstände sieben Minuten entfernt. Es reicht also gerade für einen einzigen Landeanflug. Kein sicherer zweiter Versuch möglich,
erst recht keine Chance auf einen Ausweichplatz. Und nun höre ich, dass der Platz geschlossen ist. Das Allerbeste ist aber der
Grund: Man beliebt zu streiken!«
Johimbe betrachtete grübelnd den kleinen Mann, wie er unbeeindruckt von seinen eigenen Äußerungen damit begann, einen
Landeanflug einzuleiten. Sie verstand auch nicht, wo genau das Problem liegen sollte.
»Uslar, das kann es doch nicht sein. Das EU-Direktorat ist ermächtigt, jeden Streik mit Waffengewalt aufzulösen, wenn durch
diesen Streik die Produktivität der Konzerne gefährdet ist. Und da das aus Prinzip immer und überall so ist, hat es seit 2017
keinen einzigen Streik gegeben, der länger als dreißig Minuten dauerte.«
Uslar schüttelte den Kopf, nahm in einer schnellen Bewegung den Kopfhörer ab und warf ihn hinter sich. Dann erklärte er ihr
voller Abscheu auf die Gruppen, über die er sprach: »So einfach ist das diesmal nicht. Die Gewerkschaft Pucchini bestreikt den
Flughafen. Sie nennen es jedenfalls einen Streik. Das haben die offenbar gut geplant, denn es handelt sich um etwa siebentausend
Teilnehmer. Die Polizei hat nicht genug Leute, weil sie in Köln gerade eine dieser Arbeitsplatz-Lotterien veranstalten. Durch
diesen glücklichen Umstand fiel ihnen der Platz kampflos in die Hände, was den Burschen nicht oft gelingt, wenn sie an normalen
Tagen eine zünftige Prügelei anfangen. Die Gewerkschafts-Fuzzis haben jedoch leider nebenbei durch irgendwas den Zorn der
Deutschen Proletariatspartei erregt, weshalb die auch mit ein paar tausend Mann aufmarschiert sind, um die Brüder, quasi in
privater Mission, zur Arbeit zu zwingen. Das haben die Gewerkschafter mit Gegenwehr beantwortet und jetzt ist da unter Aufsicht
eines Sprengels EU-Miliz eine riesige Schlägerei im Gange. Mit allem, was dazugehört: Keulen, Messer, Ketten. Wie im alten Rom.«
Er legte deutliche Verachtung in die Stimme, weil er das aber immer tat, wenn es galt, die Aktionen anderer Leute zu
kommentieren, sorgte sie sich nicht sonderlich.
»Fein, dann können wir unbemerkt landen und uns verkrümeln, bevor die Behörden Zeit finden, uns zur Kenntnis zu nehmen. Du
kannst doch auch ohne Leitstrahl landen.«
Er wedelte abfällig mit der Hand: »Kannst du vergessen. Sie prügeln sich mitten auf dem Rollfeld. Ich sagte doch: Wie im alten
Rom. Für gewöhnlich meine ich es genau so wie ich es sage. Also schalten wir zweitausend Jahre zurück: Ein freies Feld, ein oder
zwei Schlachtreihen, wildes Gehaue und Geschrei, überall wimmernde Verletzte, alles rennt durcheinander, Chaos pur. Selbst wenn
ich da lande und eine Schneise durch den Pöbel ziehe, haben wir anschließend den versammelten Rest am Hals, der uns als kleine
Racheaktion lynchen will. Und da wir unsere Jerichos nicht dabei haben, schaffen die das auch. Und sollten wir wider Erwarten
doch fliehen können, haben wir ein neues Problem in Gestalt unseres Chefs, der uns wegen der vielen unnötigen Toten zur Schnecke
machen wird. Das ist die Lage. Irgendwelche Vorschläge?«
Nun sorgte sie sich doch. Wenn Uslar eine längere Rede hielt, dann gab es keinen Spielraum für schnelle Reaktionen. Andernfalls
hätte er geschwiegen und gehandelt. Rasch ging sie die Möglichkeiten durch.
»Gibt es noch mehr, was da unten los ist? Es gibt doch in Köln-Bonn auch eine Rollbahn, die militärisch genutzt wird. Die ist
vielleicht frei.«
Uslar zog die Maschine noch etwas weiter hinauf, warf einen Blick aus dem Seitenfenster, korrigierte die Einstellung für die
Ruder, und sprach dann weiter.
»Bevor du dich übermäßig freust, auf dieser Rollbahn steht seit zwanzig Stunden ein Jet, der von der KIF gekapert wurde. Die
stehen da mitten auf der Bahn, ein paar Unterhändler liegen im Gras, und immer wenn einer mit den Terroristen verhandeln will,
grölen die unverständlichen religiösen Quatsch ins Mikro. Die müssen alle völlig besoffen sein.«
»Langsam komme ich durcheinander. Das ist aber nicht dieselbe Truppe, die unser Flugzeug kaperte, oder?«
Uslar zuckte die Achseln, er wusste es nicht und aus Prinzip war es ihm auch so egal. Ein hirnloser Fanatiker blieb ein
hirnloser Fanatiker, ganz gleich, welche größenwahnsinnige Organisation ihn losgeschickt haben mochte. Der Zeitpunkt der
Entscheidung raste heran, sie überflogen gerade das große Autobahnkreuz bei Siegburg. Uslars düstere Miene hellte sich plötzlich
auf.
»Keine Ahnung, die sind wohl mehr von der allgemeinen durchgeknallten Sorte, nichts spezielles. Ist auch egal. Ich habe eine
Idee, was wir machen könnten.«
»Und zwar?«, fragte sie gedehnt. Glänzende Augen im scharf geschnittenen Gesicht ihres Begleiters machten sie immer
misstrauisch.
»Ich mache doch zwei Überflüge. Das sollte sie verscheuchen.«
Johimbe riss die Augen auf, deutete seinen plötzlichen Wechsel von angespannter Genervtheit zu freudiger Erregung richtig und
schnallte sich mit fliegenden Händen fest. Keinen Augenblick zu früh, mit einem entschlossenen Grunzen nahm Uslar die Schubhebel
fast ganz zurück und drückte die Maschine wieder tiefer, so abrupt, dass es sie vom Sitz hob und hart gegen die Gurte drückte.
In der Kabine gab es diesmal kein Geschrei, es breitete sich lediglich so etwas wie ein kollektives Luft anhalten aus. Ein Blick
in die Miene ihres Nebenmannes riet ihr, die Augen zu schließen, doch das wäre gegen ihre Gewohnheiten gewesen. Der kleine Mann
schwitzte stark, Schweiß tropfte von der Spitze seiner beeindruckenden Nase und draußen stürzte das Rollfeld heran. Die darauf
herumwogenden Flecken vergrößerten sich mit rasender Geschwindigkeit und entpuppten sich als umfangreiches Kampfgetümmel. Als
sie meinte, fast schon das Weiße in den Augen der Kämpfenden zu erblicken, gab Uslar vollen Schub und fing den Fall ab. Im
Vorbeiflug überkam sie die Erinnerung an Weizenfelder, vom Sturm flach gelegt. So sah es da unten jetzt aus. Unter und neben der
dahintobenden Supercruise warfen sich Hunderte zu Boden und diese Reaktion pflanzte sich fort wie eine Windbö im Weizenfeld.
Dann endete das Rollfeld und Uslar ließ die Boeing steil steigen. Fast unmittelbar danach kippte er die Maschine nach links in
eine enge Kurve, so dass Johimbe sehr zügig ihren Blick auf den Flugplatz zurück erhielt. Was sie sah, beruhigte sie ein wenig.
Die wabernden Flecken bewegten sich in schöner Eintracht in Richtung der Grasflächen zu beiden Seiten der Rollbahn. Dann fuhr
auch schon das Fahrwerk aus, Uslar schwenkte mit kurzen, ruppigen Manövern auf die korrekte Richtung ein und im nächsten Moment
verstummten die Triebwerke. Uslar fluchte wild, das Flugzeug setzte mit einem heftigen Krachen auf und sprang wieder in die
Höhe. Die zweite Bodenberührung fiel kaum sanfter aus, doch diesmal gelang es ihm, die Nase der Boeing zu senken und beim
dritten Aufsetzen auch am Boden zu halten. Trotzdem blieb ein Problem. Uslar sah sich auf eine merkwürdig unbeteiligte Weise die
Menschenmassen an, die ihrerseits dem antriebslos vorbeipreschenden Flugzeug entgeistert hinterher schauten. Durch das laute
Poltern des Fahrwerks zum schreien gezwungen, herrschte Johimbe den kleinen Mann an: »Bremsen, Uslar, bremsen! Häng hier nicht
rum, es ist noch nicht vorbei.«
Uslar hatte wieder seinen normalen Gesichtsausdruck angenommen und so antwortete er auch wieder auf die gewohnte Art: »Stimmt.
Ich kann aber erst ab hundertfünfzig Knoten abwärts die Bremsen benutzen, sonst verglühen sie.«
Mit einem aggressiven Knurren fuhr sie den kleinen Mann an: »Du Hirn! Was nützen intakte Bremsen, wenn wir zerschellen? Brems
jetzt. Sofort!«
Die beiden sahen sich zwei Sekunden lang in die Augen. Uslar zuckte mürrisch die Achseln und tat, wie sie es forderte. Die
Landebahn endete fast, da packten die Bremsen und mit lauten, schabenden Geräuschen wurde der Jet langsamer. Allerdings genügte
die Wirkung nicht ganz. Unter enormer Lärmentwicklung stürmte die Maschine über den Asphalt hinaus in die Grasflächen hinein,
riss nacheinander zwei Zäune weg und bahnte sich ihren Weg durch die angrenzende Heidelandschaft. Mit angehaltenem Atem
verfolgte Johimbe, wie die Waldgrenze schnell näher rückte. Dann brach das Bugfahrwerk, der Rumpf krachte zu Boden und pflügte
eine Schneise durch den Torf. Dies bewirkte eine zusätzliche Bremsleistung und so kam die ganze Fuhre kurz vor den ersten Bäumen
in einer mächtigen Wolke aus Dampf und Torfbrocken zum Stillstand. Im Cockpit atmeten beide im gleichen Augenblick aus. Johimbe
öffnete den Mund, um dem kleinen Mann ordentlich die Meinung zu geigen, doch der kam ihr zuvor: »Bevor du dich hier aufbläst,
solltest du dich vordringlich um deinen Hintern kümmern. Wir müssen hier flott verschwinden, bestimmt kommt gleich eine größere
Abordnung unserer Freunde vom Rollfeld hier an, um uns überschwänglich für die Spielpause zu danken.«
Das sah sie ein und verzichtete vorläufig auf weiteres. Gemeinsam begaben sie sich hastig in die Kabine, öffneten die Tür und
sahen sich zum Abschied noch einmal kurz um. Niemand sagte etwas, alle, Passagiere wie Personal, blickten ihnen starr vor
Entsetzen nach.
Paperback
220 Seiten
Preis 12,90 Euro
ISBN 3-936742-52-X
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Hin und wieder wird behauptet, die Mondlandung hätte nicht stattgefunden und die Bilder, die wir alle aus dem Fernsehen kennen,
seien in einem Filmstudio entstanden.
Das zumindest behauptete eine Fernsehsendung des Senders FOX in den USA, die inzwischen auch in Deutschland ausgestrahlt wurde.
Angeblich kann man das leicht erkennen, weil verschiedene Fehler bei diesen Aufnahmen gemacht wurden.
Sollte die NASA tatsächlich so dumme Fehler gemacht haben, die sogar Laien auffallen, wie ihr im Zuge dieser
Verschwörungstheorie vorgeworfen werden, müsste man ihr tatsächlich größte Inkompetenz vorwerfen, das ist jedoch nicht der Fall.
Schaut man genau hin, hat die NASA alles völlig richtig gemacht.
Zunächst sind da die Fotos und Videos selbst, auf denen keine Sterne zu sehen sind, es ist aber ganz klar, dass der helle
Mondboden die Sterne bei weitem überstrahlt. Da Filmmaterial immer nur einen begrenzten Kontrastbereich darstellen kann, musste
man sich also entscheiden, ob man den Astronauten sehen wollte oder die Sterne. Hätte man die Sterne korrekt belichtet, wäre der
Astronaut und der Boden völlig überbelichtet. Tatsächlich kann man die Sterne wieder sichtbar machen, wenn man die Abzüge länger
belichtet und nicht so viel Wert auf den Vordergrund legt, aber für verwertbare Fotos vom Sternenhimmel des Mondes hätte die
Belichtungszeit 3 Minuten betragen müssen und nicht 1/250 Sekunden.
Auch wird behauptet, das Foto des Astronauten im Gegenlicht müsste eine Fälschung sein, weil ja kein Licht auf seine Vorderseite
fallen konnte. Man vergisst dabei aber, das der Mond viel Licht reflektiert - man schaue sich nur den Vollmond an - diese
diffuse Beleuchtung genügt immer noch, um die Schatten ausreichend auszuleuchten.
Nur wenig mehr Substanz hat der Vorwurf, dass offensichtlich mehrere Lichtquellen verwendet worden seien, um die Aufnahme zu
fälschen, weil einige Schatten in unterschiedliche Richtungen zeigten. Dabei wird aber nicht gesagt, dass ein Objekt bei
mehreren Lichtquellen mehrere Schatten wirft und scheinbar unterschiedliche Schattenwürfe auf die Unebenheiten des Geländes
zurückzuführen sind, so dass Schattenwürfe auf Hügeln und in Tälern scheinbar unterschiedliche Richtungen und Längen haben. Das
ist allerdings für erdgewohnte Augen nicht immer zu erkennen, weil viele Merkmale wie Bäume oder andere Menschen fehlen, die uns
auf der Erde eine Referenz liefern, an der wir uns normalerweise orientieren - das ist auch der Grund, warum es den Mondbildern
scheinbar an Tiefe fehlt.
Des Weiteren werden immer wieder Fadenkreuze erwähnt, die mal retuschiert und mal hinter Gegenständen verschwinden sollen.
Zunächst ist es natürlich naiv anzunehmen, die NASA würde die Bilder nicht retuschieren, denn selbstverständlich will man auch
bei der NASA das Beste aus den Aufnahmen herausholen, aber das hat nichts mit den Fadenkreuzen zu tun. Die Fadenkreuze waren in
die Optik der Kamera eingeätzt und sind nicht hinterher hinzugefügt oder retuschiert worden. Für jeden, der fotografiert, ist
das beobachtete Phänomen nämlich ein alter Bekannter, wenn eine dünne Linie vor einem sehr hellen Hintergrund aufgenommen wird,
dann überstrahlt der Hintergrund die feine Linie und sie verschwindet.
Das Gleiche gilt auch, wenn der Vorwurf erhoben wird, mal würde die Landefähre auf einem Foto auftauchen und dann wieder nicht.
Tatsache ist jedoch, dass man ohne weitere Landschaftsmerkmale nicht so leicht unterscheiden kann, dass die eine Aufnahme
entstand, während der Astronaut vor der Landefähre stand und einmal, als er sich dahinter befand. Die Veränderungen der
Perspektive sind insbesondere bei entfernten Bergen nur schwer mit bloßem Auge zu sehen.
Lächerlich ist aber auch die Anmerkung, die großen Temperaturunterschiede hätten eine Mondlandung unmöglich gemacht. Dabei wird
unterschlagen, dass plusminus 150°C im Vakuum etwas völlig anderes sind als auf der Erde. Im Vakuum handelt es sich
ausschließlich um Wärmestrahlung, von der ein großer Teil durch die auf den Fotos zu sehende Metallfolie und die hellen
Raumanzüge reflektiert wird. Abgesehen davon sind Ausflüge in den Weltraum heute schon fast Routine und wenn die Astronauten
dabei ins Schwitzen kommen, liegt das eher an den schweren Arbeiten als an der Sonnenstrahlung. Die Filmnegative, die dieser
Hitze angeblich nicht standgehalten hätten, sind also in der Kamera ziemlich sicher, in der wahrscheinlich auch Vakuum
geherrscht hat, was ein guter Isolator ist. Hinzu kommt, dass es sich bei diesem Film um eine Sonderanfertigung gehandelt hat,
die erheblich höheren Temperaturen standhalten konnte.
Schwerwiegender ist da schon die Behauptung, die Technik hätte eine Mondlandung nicht zugelassen, aber auch das ist nicht
richtig, die Newton'sche Mechanik ist seit dem 17.Jh. bekannt - schon Jules Verne wusste ziemlich gut Bescheid, wie man ein
Projektil zum Mond bringt - und die Berechnungen für die Mondlandung hätte man zur Not auch mit Bleistift und Papier durchführen
können, lediglich die Menge an Treibstoff, die zu kontrollieren war, und die Lebenserhaltung waren eine technische
Herausforderung - aber eine Lösbare.
Die Vorwürfe, die Landefähre hatte nicht funktionieren können, weil einige Versuche auf der Erde nicht sehr erfolgreich waren,
sind haltlos. Die Übungsgeräte mussten in der Erdatmosphäre mit Seitenwinden und völlig anderem Verhalten des Abgasstrahls
arbeiten - der durch die Luft auf einen engen Kanal beschränkt ist, während er sich im Weltraum weit ausbreitet. Dadurch ist das
Manövrieren in der Erdatmosphäre wahrscheinlich eher mit dem Balanceakt auf Stelzen vergleichbar, während der Lander auf dem
Mond wie auf einem Kissen hinabsinkt. Darüber hinaus verfügte der Lander über Gyroskope und Steuerdüsen, die seine Lage mittels
Bordcomputer automatisch korrigierten.
Oft wird sich über die Flagge gewundert, die zu flattern scheint, was ja ohne Atmosphäre und Wind unmöglich ist. Aber die Flagge
war an zwei Schienen befestigt - eine seitlich und eine oben, deshalb bleibt das obere Stück gerade - und beim in den Boden
Rammen geriet diese Konstruktion in Schwingung. Auf einem Video hält ein Astronaut die Flagge und man sieht deutlich, dass die
Falten sich nicht so verhalten wie in der Schwerkraft, das Material sackt nicht nach unten und es "flattert" auch nichts mehr im
Wind. Etwas Physik und Impulserhaltung erklären das Phänomen vollkommen.
Von den Anhängern der Mondverschwörung wird gerne behauptet, dass der Van-Allen-Strahlengürtel ohne einen zentimeterdicken
Bleichschild nicht passiert werden kann. Das ist aus mehreren Gründen falsch.
Der Strahlungsgürtel erstreckt sich in einer Höhe von 1.000 bis 20.000 km über der Erde, am stärksten ist er da, wo der
Solarwind auf das Erdmagnetfeld trifft und umspannt deshalb auch nicht die ganze Erde.
Die Geschwindigkeit der Rakete betrug zum Zeitpunkt der Durchquerung des Van-Allen-Gürtels etwa 40.000 km/h, sie passierten den
Strahlungsgürtel also in recht kurzer Zeit und die Strahlenbelastung betrug schätzungsweise 2 rem (300 rem sind tödlich, 2 rem
hingegen entsprechen etwa 100 Röntgenaufnahmen), die Strahlung setzt sich zudem überwiegend aus Teilchenstrahlung zusammen, die
im Gegensatz zu Röntgenstrahlung leichter abgeschirmt werden kann, so genügt bei Alpha-Strahlung - das sind ionisierte
Heliumkerne - ein Blatt Papier, bei Betastrahlung - Elektronen und Positronen - eine Metallfolie, um die Strahlungsbelastung
wesentlich zu reduzieren, und Neutronen lassen sich ohnehin mit Kunststoffen besser abfangen als mit Blei. Wenn geladene
Teilchen so abgebremst werden, entsteht aber eine Sekundärstrahlung, die wieder mehr Röntgenstrahlung enthält. Zweifellos lag
die Belastung der Astronauten über der von Flugzeugbesatzungen, aber sie war bei weitem kein Grund, eine Reise zum Mond
unmöglich zu machen.
Die Anhänger der Verschwörungstheorie erklären leider nicht, wie über 300kg Mondgestein ihren Weg zur Erde gefunden haben. Diese
Gesteinsproben unterscheiden sich chemisch deutlich von auf der Erde vorkommenden Gesteinen und zeigen deutlich Einschläge von
Mikrometeoriten und kosmischer Strahlung, der sie ohne Schutz durch eine Atmosphäre ausgesetzt waren - dieselben Spuren wären
auf Meteoriten nicht zu finden, da sie beim Eintritt in die Erdatmosphäre verbrannt wären, auch ist es nicht plausibel, solche
Mengen mit unbemannten Sonden zu gewinnen.
Viele weitere Behauptungen zur angeblichen Fälschung der Mondlandung lassen sich eben so leicht widerlegen, wie die wenigen
Beispiele, die ich oben genannt habe. Ich möchte den Betreibern der kritischen Seiten zu diesem Thema aber nicht weiter
vorgreifen und verweise den interessierten Leser deshalb an die Linksammlung.
Es ist bedauerlich, dass sogar Journalisten, von denen man eine unvoreingenommene und kritische Recherche erwartet, die Vorwürfe
unkommentiert übernehmen und Kritikern nicht die Möglichkeit geben ausführlich Stellung zu nehmen, auch die Russen sind, soweit
ich die Sendungen verfolgt habe, nie befragt worden, obwohl sie sicher das geringste Interesse daran gehabt hatten, dass die
Amerikaner tatsächlich auf dem Mond landen - sie haben die Berichte aber nie in Zweifel gezogen.
Insgesamt handelt es sich bei dieser angeblichen Verschwörung um einen sehr plumpen und schlecht recherchierten Versuch, mit der
Leichtgläubigkeit der Zuschauer und Leser Geld zu verdienen, hier zählen nur Einschaltquoten, die selbst mit den obskursten
Verschwörungstheorien in die Höhe getrieben werden sollen.
Informationen zum Thema:
http://www.apollo-projekt.de - Apollo-Projekt
http://www.mondlandung.pcdl.de - Mondlandung oder Mondlandungslüge
http://www.clavius.org - Clavius Moon Base - debunking the moon hoax
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13. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde;
Mit der Story "Tara" möchte ich Ihnen heute die zweitplatzierte Geschichte
unseres Kurzgeschichten-Wettbewerbes in der Themenrunde "Sternenzähler"
präsentieren. Sie stammt von Uwe Sauerbrei, der unseren Lesern ja inzwischen
kein Unbekannter mehr sein dürfte.
Wiederholen möchte ich an dieser Stelle noch einmal den Hinweis, dass in der
aktuellen Runde unseres Wettbewerbs noch weitere Beiträge zum Thema "Das
Weltenarchiv" eingeschickt werden können. Einsendeschluss ist der 1. Juni,
die eMail-Adresse lautet kurzgeschichte@corona-magazine.de. Mitmachen darf
jeder, der sich dazu berufen fühlt, eine Kurzgeschichte mit einem Umfang
zwischen 5.000 und etwa 20.000 Zeichen zu schreiben, die sich in die
phantastischen Genres - Science Fiction, Fantasy, Mystery, Horror usw. -
einordnen lässt. Genaueres finden Sie unter http://www.bejot.de/preisr.html.
Und denken Sie stets daran: Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!
Herzlichst
Mike Hillenbrand
Tara
Uwe Sauerbrei
Tara blickte hinauf zu den Sternen. Bei diesem vertrauten Anblick versiegte der Strom der Tränen auf ihren kleinen Wangen. Sie
schniefte und wischte sich mit dem Ärmel über das Gesicht. Mutter schimpfte immer, wenn sie das tat, aber Mutter war nicht hier.
Langsam bewegte sie sich zum Rand der Klippen, die steil zum Strand, der in der Dunkelheit verborgen lag, abfielen. Aus der
Tiefe dröhnte dumpf das Tosen der Meeres, und der Wind trug das Salz bis auf diese Höhe, in der es Tara auf ihren Lippen
schmecken konnte. Sie liebte diesen Platz, er gehörte ihr ganz alleine. Nicht einmal Mira, ihrer besten Freundin, hatte sie von
diesem Ort erzählt. Aber war denn Mira wirklich ihre Freundin? Tara fühlte, wie sich der Kloß im Hals wieder vergrößerte und ihr
erneut die Tränen in die Augen schossen. Sie tastete im Gras nach dem Stück Baumrinde, das ihr immer als Unterlage diente. Das
Kleid durfte nicht schmutzig werden. Sie wusste, dass es Mutter mit ihr nicht leicht hatte, und sie wollte ihr keinen
zusätzlichen Kummer bereiten. Aus der Ferne klangen einige Stimmfetzen bis zu ihr. Das kam vom Dorf, aus der großen
Versammlungshalle. Jede Woche zur gleichen Zeit trafen sich die Bewohner, besprachen die Ereignisse der vergangenen Tage und
planten für die kommende Woche. Ganz früher, Tara konnte sich nur noch ganz schwach erinnern, durfte sie an diesen Versammlungen
teilnehmen, wie alle anderen Kinder auch. Es war ein Tag, auf den sich alle freuten, an dem die harte Arbeit für ein paar
Stunden ruhte, an dem Lachen und Singen im Dorf Einzug hielten. Doch dann war etwas passiert, es musste schrecklich gewesen
sein. Warum sonst hatte man sie bestraft? Dieser Tag war ihr im Gedächtnis haften geblieben. Sie hatte sich besonders viel
Mühe gegeben, ihr dunkles volles Haar in zwei Zöpfen zu bändigen, und wartete geduldig auf ihre Mutter. Vor der Eingangstür der
kleinen Hütte stand eine blau getünchte Holzbank, auf der sie nun saß und mit den Füßen schaukelte. Auf den Knien hielt sie die
kleine Kiste mit ihren "Schätzen": ein paar bunten Steinen und der Kette, die ihr Mutter zum Geburtstag geschenkt hatte. Die
Haustür fiel ins Schloss, und Tara sprang auf, eilte zu ihrer Mutter und erstarrte. Ihre Mutter hatte geweint. Das tat sie
oft, seit Papa nicht mehr da war, aber nie an diesem Tag! Es war doch ein Tag der Freude, der Tag von Mama und Tara. Ihre Mutter
hatte sich heruntergebeugt und sie fest in ihre Arme geschlossen. Dann hatte sie gesagt, Tara dürfe nicht mehr an der
Versammlung teilnehmen. "Du kannst das nicht verstehen, mein Schatz, aber es ist besser für dich. Es tut mir so Leid ..."
Tara presste die Kiste fest an ihren Körper und kniff die Lippen zusammen. Sie versuchte einen Sinn in dem soeben Gesagten
zu erkennen, aber dann drehte sie sich nur herum und ging ins Haus zurück. Nun waren bereits zwei Jahr vergangen, seit sie das
Versammlungshaus zuletzt betreten hatte. Aber das war nicht das Einzige gewesen, was sich verändert hatte. Alle Leute im Dorf
verhielten sich ihr gegenüber ganz merkwürdig. In den Augen las sie Abscheu und sogar Hass, aber am meisten Angst! Tara
hockte sich auf das kleine Stück Borke und stützte ihr Kinn in die Hände. Ihr Blick verlor sich in den Weiten des tiefschwarzen
Himmels, und sie begann die Sterne zu zählen.
Das Versammlungshaus war gut gefüllt. Es hatte eine ovale Form, und im nördlichen Teil, gegenüber der großen
Eingangstür saß Jorge. Er war der Älteste, und dies war sein angestammter Platz. Aufgeregtes Stimmengewirr zerfurchte die
abgestandene Luft. Man drängte sich am Ausschank und um die Körbe, in denen die Frauen Brot und Früchte mitgebracht hatten. Erst
als Jorge sich erhob und den schweren Knotenstock dreimal auf den Boden stieß, wurde es ruhiger. Damit war der Abend offiziell
eröffnet. Nun trat Vedar, der Verwalter, nach vorne und berichtete über die Fortschritte bei der Ernte und den Status ihrer
Vorräte. Kaum jemand lauschte tatsächlich seinem Vortrag. Die Zahlen waren bekannt, aber es gehörte nun einmal zum Ablauf dieses
Abends. Nachdem Vedar seine Ausführungen beendet hatte, stieg die Aufmerksamkeit. Nun begannen die Schlichtungen. Jeglicher
Streit, der seit dem letzten Meeting aufgebrandet oder noch nicht vollständig beigelegt war, wurde erörtert. Jorge bat die
ersten beiden Kontrahenten nach vorne und gab ihnen ein Zeichen, ihren Standpunkt zu erläutern.
Der Mond erhob sich
langsam über dem Horizont und tauchte das Meer in ein kupferfarbenes Licht. Tara erkannte sofort die ihr bekannten Strukturen
auf seiner Oberfläche. Da waren diese Schatten, die aussahen wie das Gesicht des alten Jorge, und daneben die Konturen, die
einem galoppierenden Pferd ähnelten. Der Mond war ihr Freund! Der einzige, der ihr wohl noch verblieben war. Früher war Mira
ihre beste Freundin gewesen, aber nun sahen sie sich nur selten, im Vorbeigehen auf der Straße oder in der Schule. Aber die
Blicke, die sie trafen und musterten, waren die Blicke von Menschen, die eine interessante, aber ungewöhnliche Erscheinung
betrachteten. Tara seufzte. Früher hatte sie oft geweint, heimlich, unter der Bettdecke, aber nun schmerzte es nicht mehr so
sehr in ihrer Brust. Am Tage der Versammlung verschwand sie schon zeitig aus dem Haus, um nicht ihrer Mutter in die Augen
schauen zu müssen. Der Mond war bereits zur Hälfte sichtbar. Er schien so nah und war doch so fern. Tara schaut sich um,
erblickte einen faustgroßen Stein in unmittelbarer Nähe. Sie hob ihn auf und warf ihn mit aller Kraft nach vorne. Nach nur
wenigen Metern senkte er sich bereits und drohte, jenseits der Klippen zu verschwinden, als sich Tara konzentrierte, ihn mit
ihren Gedanken aufnahm und seine Bahn korrigierte. Wie von Geisterhand getrieben, zog der Brocken eine schnurgerade Spur am
Himmel landete weit draußen im Meer. Es hatte fast keiner Anstrengung bedurft und doch war das kleine Mädchen erschrocken.
Mutter hatte ihr so oft gesagt, dass sie das nie wieder tun sollte. Dabei hatte ihre Stimme gezittert und ihr Blick streifte das
Bild von Papa. Tara hatte es versprochen, aber es war so schwer, dieses Bedürfnis zu unterdrücken. Es war bereits das zweite Mal
an diesem Tag und Tara wusste, dass sie einen Fehler begangen hatte. Nur wenn sie die Sterne betrachtete, die Lichtpunkte
zählte, fand sie Ruhe.
Der Lärm, der vom Dorf herüberhallte, wurde lauter. Jorge hatte gerade den letzten Schiedsspruch
verkündet und gab ein Zeichen, den förmlichen Teil zu beenden. Die meisten der Anwesenden hatten sich bereits kräftig bedient
und die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Musik setzte ein, und niemand bemerkte die alte Yvena, die sich langsam auf Jorge
zu bewegte. Sie war sehr alt, niemand wusste genau, wie alt. Niemand mochte Yvena, eine Außenseiterin die, abseits des Dorfes,
in einer kleinen Hütte hauste. Dort tauschte sie Kräuter und Tinkturen gegen etwas Essen und war nur selten zu Gast in der
Versammlung. Jorge blickte überrascht auf, als ihn die Alte ansprach. Sie flüsterte direkt in sein Ohr, und was sie sagte, ließ
ihn erblassen. Sämtliches Blut wich aus seinem Gesicht, und dann tat er etwas, was seit vielen Jahren nicht mehr geschehen war.
Er erhob sich zu voller Größe, reckte die Faust mit dem Stock nach oben und ließ ihn mit einem gewaltigen Hieb auf den Boden
krachen. Augenblicklich verstummte die Musik und alle wandten sich erschrocken dem Greis zu, der für diesen Moment die Last
seines Alters abgeschüttelt zu haben schien.
Tara hatte die Geräuschkulisse nur unbewusst wahrgenommen und schreckte
erst auf, als sie einen dumpfen Knall und die folgende Stille vernahm. Sie verspürte einen kleinen Stich in ihrem Herzen und
schlang die dünnen Arme um die Knie. Der Wind wurde etwas stärker und wirbelte ihre Haare durcheinander. Die matte Scheibe des
Mondes stand in voller Pracht am Himmel und strahlte eine beruhigende Wärme aus. Ihre Sehnsucht wurde schier übergroß. Jede
Faser ihres schmächtigen Körpers suchte den Kontakt mit diesem Licht. Ihre Gedanken lösten sich, überquerten das Meer,
durchbrachen die Schwerkraft, rasten durch das All und erreichten endlich ihr Ziel.
"Hört mich an!" Jorges tiefer Bass
dröhnte durch den Saal. "Wie mir zugetragen wurde, gab es einen Vorfall." Sein Blick streifte Yvena, die vergeblich versuchte,
sich vor den Blicken der Anwesenden in den Schatten eines dicken Pfostens zurückzuziehen. "Tara!" "Nein!" Taras Mutter
drängte sich nach vorne. "Tara hat nichts getan. Sie ist ein kleines Mädchen." "Das ist uns bekannt", entgegnete Jorge.
"Aber es gab eine Vereinbarung. Du sorgst dafür, dass sie sich von uns fern hält und der Blick ihres zweiten Gesichts nie wieder
auf uns weilt. Dieser Pakt wurde heute von Tara gebrochen!" Taras Mutter hatte sich inzwischen durch die vorderste Reihe
gedrängt und sank vor Jorges Stuhl auf die Knie. "Egal, was sie getan haben soll. Sie wollte niemanden ein Leid zufügen.
Schaut sie euch doch an, sie ist ein Engel, und diese Isolation ist auch so schon schlimm für sie. Außerdem war sie den ganzen
Tag bei mir!" Sie kniff die Lippen trotzig zusammen, und nie war die Ähnlichkeit mit ihrer Tochter sichtbarer als in diesem
Augenblick. "Nun, da wurde mit anderes zugetragen." Jorges Stimme hatte einen Teil ihrer Schärfe verloren. "Wie ihr alle
wisst, hat der Blitz den großen Baum von Yvenas Haus gespalten. Der Sturm drohte ihn nun endgültig auf die Hütte stürzen zu
lassen. Yvena vernahm das Splittern des Holzes und war auf dem Weg ins Dorf um Hilfe zu holen, als sie Tara auf dem Hügel,
unweit ihres Anwesens bemerkte. Eine Bö ergriff Besitz von dem geborstenen Stamm und schmettert ihn auf das Gebäude. Noch bevor
er jedoch nur einen Halm des Daches berührte, wurde er plötzlich hinweggerissen und in den Wald getragen." Das Gesicht der
Mutter hatte sich bei diesen Worten ein wenig entspannt. Sie erhob sich und wandte sich der Menge zu, die bisher andächtig
gelauscht hatte. "Ihr habt es vernommen! Tara hat Yvena gerettet, sie wollte helfen, deswegen hat sie den Pakt gebrochen.
Gibt es denn einen edleren Grund als diesen?" Die Leute im Versammlungshaus schienen unschlüssig. Einige nickten zustimmend,
andere warteten auf den Fortgang der Dinge, um sich der Mehrheit anschließen zu können. "Sie hat Yvena vielleicht das Leben
gerettet." Jorges Bass ließ die Gespräche im Raum verstummen. "Aber sie besitzt eine gefährliche Macht. Die Verantwortung über
diese Gemeinschaft zwingt mich dazu, Entscheidungen zu treffen, um unser aller Sicherheit zu gewährleisten. Tara ist zu jung, um
diese Kraft zu kontrollieren. Jeder von uns kann sich ausmalen, was passiert, wenn sich ihr Zorn gegen uns richtet." "Das
wird sie niemals tun, dafür verbürge ich mich!" Taras Mutter schluchzte nun hemmungslos und glitt zu Boden. "Ich spreche für
das Dorf, und ich entscheide, dass Tara, ebenso wie ihr Vater, das Dorf zu verlassen hat. Du", er wandte sich der Mutter zu, "du
wirst sie begleiten, und ihr werdet nicht zurückkehren!" "Damit verurteilst du uns zum Tode. Der Winter hat sich bereits
angekündigt, alleine können wir nicht überleben. Hab doch Erbarmen!" "Das Urteil ist gefällt und wird sofort vollstreckt.
Pack du deine Sachen, und wir holen inzwischen Tara." Jorge winkte zwei Männer herbei. Sie zogen Taras Mutter nach draußen und
brachten sie zu ihrer Hütte. Die Menschen hatten aufgehört zu diskutieren und vermieden es, sich gegenseitig anzuschauen. Die
schweigende Mehrheit stimmte dem Ältesten zu. Die Saat der Angst, die er gestreut hatte, war aufgegangen. Keiner von ihnen hatte
bis zu diesem Augenblick reale Angst vor Tara verspürt. Sie war nur anders, und es reichte, sie zu ignorieren. Man war froh, als
die Schreie der Mutter in der Ferne verstummten, und langsam zerstreute sich die Menge.
Ein seltsames Gefühl hatte von
Tara Besitz ergriffen. Ihr Herz schlug schneller, und eine Unruhe, deren Herkunft sie nicht verstehen konnte, breitete sich in
ihr aus. Etwas passierte im Dorf, etwas, das sie betraf, etwas, das ihr jetziges Leben verändern würde. Tränen bildeten sich
in ihren Augen und verschleierten den Blick zum Mond. Ihr Verlangen wuchs, und sie schickte ihre Gedanken erneut auf die Reise.
Doch nun öffnete sie die Tür, die sie bisher immer nur für einen kleinen Spalt freigegeben hatte. Ein Strom aus Energie
durchdrang den kleinen Körper, wurde von ihrem Willen gebündelt und auf den großen leuchtenden Himmelskörper in der Ferne
gerichtet. Sie stand auf und trat ein paar Schritte nach vorn bis zum Rand der Klippen. Mit ihren Gedanken berührte sie die
Oberfläche des Mondes, umspann ihn mit einem Netz aus Liebe, Freundschaft und Zuneigung. Zog ihn zu sich heran, es war so
leicht.
Von hinten näherten sich die Männer, sahen die kleine hagere Gestalt im weichen Licht der Nacht. Sie stand auf
Zehenspitzen und fast erweckte sie den Eindruck zu schweben. Die Männer zögerten einen Augenblick, niemand wollte der erste
sein, der sie berührte.
Das Knacken eines Zweiges riss Tara aus ihrer Trance. Erschrocken erkannte sie die Nähe zum
Abgrund, trat einen Schritt zurück und wandte sich um. Die Männer senkten ihre Blicke, kamen aber näher. Tara schaute sich
verzweifelt um, als ein Beben den Fels erschütterte. Sie fiel hart zu Boden, und noch im Fallen bemerkte sie, wie groß die
Scheibe des Mondes geworden war. Eine schreckliche Erkenntnis bemächtigte sich ihrer. Sie versuchte, sich auf die Knie zu
stützen. Die Männer, ebenfalls erschrocken, schienen nun aber aus ihrer Lethargie erwacht. Einer versuchte Tara zu packen, die
sich seinem Griff zu entwinden suchte. Wieder bebte die Erde, und die Finger des Mannes lockerten sich. Tara riss sich mit
letzter Kraft los und stolperte nach vorne. Doch da breitete sich nur noch gähnende Leere aus. Die Welt um sie herum begann sich
zu drehen, und noch im Fallen versuchte sie, ihre Kraft noch einmal zu ihrem Freund zu lenken. Versuchte ihm zu sagen, dass er
wieder gehen müsse, seine Nähe eine Gefahr sei, doch sie wusste, es war zu spät!
Die Männer standen wie versteinert am
Rand der Klippe. Aber es war nicht das Verschwinden des Mädchens, das sie in ihren Bann zog. Sie hatten ihren Blick zum Himmel
gerichtet. Hell leuchtete das Abbild einer gigantischen Scheibe in den Pupillen eines jeden.
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