28. März 2007 - Ausgabe 180 - "Audio51" 7 1/2 Jahre ist es her, da feierte ein Projekt Premiere, das damit warb, dass das Universum demnächst auf jede Festplatte passen würde. War ein guter Slogan. War ein gutes Projekt. Ich darf das sagen (oder vielleicht auch nicht), denn der Spruch stammte aus meiner Feder. Ebenso wie das ganze Projekt. SF-Radio existiert inzwischen seit genau 7 1/2 Jahren und wie das so ist: Als wir seinerzeit die ersten Moderationen der Sendung "Audio51" aufnahmen - seinerzeit vom legendären Sven Haase gesprochen - war alles noch gaaanz anders. RealStream anstelle von MP3, "Internetradio" anstelle von "Podcast" und 56k-Modems anstelle von 6000er DSL-Leitungen. "Audio51" ist inzwischen auch Geschichte. Unsere Nachfolger im Projekt haben dieses Format irgendwann eingestellt, dennoch gefiel mir der Name bis heute am besten, drückte er doch das ursprüngliche Konzept hinter dem Projekt SF-Radio am besten aus. Darum haben wir uns nach langem Zaudern und Zögern, Denken und "Brainstormen" dazu entschlossen, unsere eigene Version von "Audio51" wieder aufleben zu lassen. Ab Anfang April auf www.corona-radio.de. Corona Radio soll nicht ein Konkurrenzprodukt zu der Plattform von SF-Radio sein, es ist aber auch kein "Back 2 the roots". Corona Radio und die Sendung "Audio51" sind vielmehr die konsequente Weiterentwicklung unseres Kurzgeschichten-Wettbewerbs, der ja inzwischen im vierten Jahr von uns veranstaltet wird. SF-Literatur & -Autoren stehen im Mittelpunkt dieses neuen Konzepts. Mal als Live-on-Tape-Mitschnitt einer Lesung, mal als Studioproduktionen. Hören Sie mal rein, auf www.corona-radio.de. Aber erst, nachdem Sie diese Ausgabe des Corona Magazines restlos ausgelesen haben! ;-) Denn es lohnt sich, wie immer! Bleiben Sie uns gewogen! Herzlichst Ihr Mike Hillenbrand Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Gene Roddenberry, der Erschaffer von "Star Trek", hat seinerzeit in einem Interview sinngemäß gesagt, er wollte ein Universum erschaffen, welches es wert ist, darin zu leben und in dem nicht alles vorbei sei mit einem Blitz und einer Bombe. In einer Zeit, in der die Welt vor den Massenvernichtungsarsenalen der Supermächte zitterte, stellt dies einen verständlichen Wunsch dar. Ich möchte heute überprüfen, ob diese heile Welt in "Star Trek" tatsächlich verwirklicht ist. Die Frage, ob die fiktive Planetengemeinschaft einer Unterhaltungssendung ihrem Anspruch gerecht wird, mag vielleicht recht akademisch erscheinen, aber da viele Fans immer wieder sagen, sie sähen in "Star Trek" ein Vorbild, so ist es wohl nicht ganz unwichtig zu erfahren, ob das Vorbild auch ein richtiges ist.
Glaubt man Deanna Troi in "Star Trek 8: Der erste Kontakt" so würde es 50 Jahre nach dem ersten Kontakt mit den Vulkaniern weder Armut noch Krankheit noch Krieg geben, und Captain Picard sagte, das Geld sei abgeschafft worden und sie würden nur noch arbeiten "um sich selbst und die Menschheit zu verbessern."
Nehmen wir diese Aussagen, machen sie zum Prüfstein für das Paradies und beginnen mit der ...
Krankheit
Dr. Crusher eröffnet in der Folge "Todesangst beim Beamen" der Serie "Star Trek: The Next Generation" Lt. Barclay, dass er 'nur' noch 80 Jahre zu leben hätte. 120 Jahre ist nach heutiger Erkenntnis das Maximum, was das Genom eines Menschen zulässt. Es muss also für die meisten Krankheiten eine Heilung geben. Bei einer Lebenserwartung von 120 Jahren oder mehr, dürfte es eher die Regel sein, dass auch ältere Sternenflottensemester über eine vollständige Familie verfügen. Also gehen wir die Föderationsbürger unter den Hauptcharakteren der Serien mal durch:
Captain Kirk: Sohn und Bruder tot Mr. Spock: Eltern und Halbbruder leben, zumindest in Kirks Ära Dr. McCoy: Vater tot Mr. Chekov: keine Verwandten bekannt Scotty: keine Verwandten bekannt Mr. Sulu: Tochter lebt Ms. Uhura: keine Verwandten bekannt
Captain Picard: Eltern, Bruder und Neffe sind tot Commander Riker: Mutter tot, Vater und Frau leben Counselor Troi: Vater und Schwester sind tot, Mutter und Mann leben Data: Bruder, Tochter und Eltern sind tot Geordi La Forge: Mutter tot, Vater und Schwester leben Dr. Crusher: Ehemann und Mutter tot Tasha Yar: beide Eltern tot, Schwester lebt Dr. Pulaski: keine Verwandten bekannt
Captain Sisko nebst Sohn: Frau und Mutter tot, Vater und Schwester leben Chief O'Brien: Mutter tot, Frau, Kinder und Vater leben Dr. Bashir: Eltern leben
Captain Janeway: Vater tot Commander Chakotay: Vater tot Mr. Paris: alle bekannten Verwandten leben Mr. Kim: alle bekannten Verwandten leben B'Elanna Torres: alle bekannten Verwandten leben Seven of Nine: wurde samt Eltern von den Borg assimiliert Mr. Tuvok: alle bekannten Verwandten leben
Wenn mich mein Gedächtnis und die Internetquellen nicht im Stich lassen, sind das überraschend viele Todesfälle, besonders unter der "TNG"-Crew. Allerdings sind die wenigsten eines natürlichen, krankheitsbedingten Todes gestorben, was uns zum nächsten Punkt führt:
Krieg
Auf den ersten Blick scheint es nur kriegerische Bedrohungen von außerhalb der Föderation zu geben, die Borg und das Dominion z. B. Die Bedrohungen aus dem Inneren sind dagegen beinahe zu vernachlässigen, wie die vulkanischen Extremisolationisten aus "ST: TNG: Der Schachzug", wäre da nicht der Maquis, der im Namen der Selbstverteidigung einen privaten Krieg mit seinen cardassianischen Mitbewohnern der entmilitarisierten Zone führte. Zum Glück für die Föderation hat sich der Maquis aber von ihr losgesagt, so dass intern formal immer noch Frieden herrscht.
Armut
Obwohl immer wieder verarmte Gesellschaften in "Star Trek" auftreten, so ist das einzige Föderations-interne Beispiel wohl Cygnia minor, eine Föderationswelt, auf der laut Captain Kirk eine Hungersnot herrschen sollte ("Star Trek: The orignal Series: Kodos der Henker"), seltsamer Weise wird in der gleichen Folge von einer Hungersnot auf dem Planeten Tarsus 4 berichtet, die den damaligen Gouverneur Kodos dazu brachte, die Hälfte der Bevölkerung umbringen zu lassen.
Geld
Wurde es tatsächlich abgeschafft? Ein gewisser Cyrano Jones verkauft seine Tribbels in "TOS: Kennen Sie Tribbels" für Föderationsdukaten und in "Star Trek 3: Auf der Suche nach Mr. Spock" versucht Dr. McCoy sich eine Reise nach Genesis zu kaufen und meint, dass Geld keine Rolle spiele, er hätte genug davon. Weiterhin benutzen Sternenflottenoffiziere auf Deep Space Nine goldgepresstes Latinum, um in Quarks Bar zu bezahlen und Tongo zu spielen. Andererseits kann Jake Sisko die Baseballkarte für seinen Vater nicht selbst erwerben, weil seine Spezies die Benutzung von Geld eingestellt hat. Und dem Finanzmakler Ralf Offenhouse aus dem 20. Jahrhundert wird in "TNG: Die neutrale Zone" eröffnet, dass sein Vermögen, sein Geld und seine Aktien nicht mehr existieren. Wie passt das zusammen.
Sternenflottenoffiziere auf Außenposten wie Deep Space Nine könnten von der Föderation mit notwendigen Zahlungsmitteln ausgestattet werden, die sie per Außenhandel einnimmt, und die Abschaffung von Geld könnte gerade zwischen Kirks und Picards Zeiten stattgefunden haben.
Verbrechen
Im Zusammenhang mit Verbrechen passt eine Folge ganz und garnicht ins Paradiesschema. In "Star Trek: Deep Space nine: Ehre unter Dieben" ist ein Mensch namens Bilby zu sehen, der im Orionsyndikat mitwirkt. Es wird sogar von einem Informanten in der Sternenflotte berichtet, der für die Orions arbeitet. Dieser Bilby nimmt lieber den Tod in Kauf, als gegen das Orionsyndikat auszusagen und dessen Rache auf seine Familie zu lenken. Selbst bei einer neuen Identität, einem neuen Leben irgendwo in der Föderation fühlt er sich nicht sicher. Die Föderation ist also nicht sicher vor dem Mafia-Äquivalent des 24. Jahrhunderts.
Und wie sieht es auf der anderen Seite aus, bei der Strafverfolgung? Mr. Spock sah sich einst vor ein Kriegsgericht gestellt und die Todesstrafe stand im Raum. Diese nicht reversible Strafe sollte eigentlich ein Relikt der Vergangenheit sein, aber erst in "TNG: Das Gesetz der Edo" wird erwähnt, dass die Todesstrafe als untaugliches Mittel der Verbrechensbekämpfung abgeschafft wurde . Wie in "Star Trek: Voyager: Der Fürsorger" im Fall von Tom Paris klar wird, wurden inzwischen Gefängnisse durch Rehabilitationskolonien ersetzt und da sah es wirklich recht nett aus.
Föderationsbürger
Sind die Bürger der Föderation tatsächlich diese Idealisten, die arbeiten, um sich selbst und die Gesellschaft voran zu bringen? Es gibt eine ganze Reihe von Beispielen, die dagegen sprechen. Warum sollte ein Mr. Bilby zu den Orions gehen, wenn er in der Föderation ein einfaches und schönes Leben hätte haben können. Warum sollten die Tigens, die Familie von Ezri Dax, auf dem freien Pergiummarkt arbeiten? Und warum sollte der bolianische Holoprogrammverleger in "Star Trek: Voyager: Die Veröffentlichung", die Rechte des Doktors an seinem Holoroman anzweifeln? Dafür kann es eigentlich nur einen Grund geben: persönliche Habgier.
Und die Föderationsoffiziere? Sind sie wenigstens Vorbilder? Die Vergiftung einer planetaren Atmosphäre in "ST: DS9: Für die Uniform" von Captain Sisko fällt sicherlich nicht in diese Kategorie, ebensowenig die Tötung von Lebewesen, um sie als Treibstoff im Warpantrieb zu verwenden. So praktiziert von der Crew der U.S.S. Equinox in der gleichnamigen "Voyager"-Folge.
Sektion 31
Doch die mit Abstand größte Schlange im Paradies ist die Sektion 31. Eine Geheimorganisation, die nicht einmal vor Völkermord zurückschreckt und die offensichtlich von der Föderation und der Sternenflotte geduldet wird.
Vom allgemeinen Eindruck der Besuche auf den Föderationsplaneten Erde, Trill, Risa, Vulkan und mehreren Kolonien, geht es dort recht friedlich, sauber und entspannt zu. Eines ist jedenfalls immer paradiesisch, das Wetter, zumindest solange niemand an den Wetterkontrollen herumspielt.
Fazit
Die Föderation mag das Paradies sein, verglichen mit heute, es gibt aber auch negative Beispiele. Ein Leben ohne Krieg und Krankheit sind dabei offensichtlich eher vorstellbar, als eines ohne Armut und Verbrechen. Insgesamt fällt jedoch auf, dass nur sehr wenig über die Föderation ausgesagt wird. Die Besuche von Schiffen der Sternenflotte auf Föderationsplaneten sind an zwei Händen abzuzählen. Wenn die Föderation das Paradies ist, dann ist es offensichtlich zu langweilig, um als Thema einer heutigen Unterhaltungssendung dienen zu können.
| ABC verlängert vorzeitig 14 Serien | Der US-amerikanische Fernsehsender ABC hat 14 scripted und unscripted Serien bereits jetzt das Vertrauen geschenkt und vorzeitig neue Staffeln bestellt.
Neben den zu erwartenden Serien wie "Lost", "Grey's Anatomy", "Boston Legal" und "Ugly Betty" können auch die Produzenten einiger Newcomer auf weitere Bestellungen des Senders mit einem Glas anstoßen. So kam das Calista Flockhart-Drama "Brothers & Sisters" besonders bei den weiblichen Zuschauern am Sonntagabend sehr gut an. Auch am Donnerstag konnte "Men in Trees" auf gute Zuschauerzahlen verweisen. Bei beiden Serie liegt es am starken Lead-In wie "Desperate Housewives" und "Grey's Anatomy". Insgesamt wurden acht Bestandsserien und drei Newcommer von dem US-amerikanischen Broadcaster verlängert. Auch einige Reality-Formate kommen erneut bei ABC ins Programm.
Dies sind alle vierzehn Serien: "Brothers & Sisters", "Men in Trees", "Ugly Betty", "Lost", "Boston Legal", "Grey's Anatomy", "Desperate Housewives", "Dancing with the Stars", "Extreme Makeover: Home Edition", "America's Funniest Home Videos", "Supernanny", "Wife Swap", "The Bachelor", "Jimmy Kimmel Live". |
| Kiefer Sutherland und SciFi mit neuem Serienprojekt | East Side Entertainment, die Produktionsfirma von "24"-Star Kiefer Sutherland, hat die Produktion einer Pilotfolge zu einer SciFi-Serie mit dem Titel "Phenomenon" beim US-amerikanische Kabelsender SciFi Channel untergebracht.
In der melodramatischen Serie geht es um eine Gruppe von Wissenschaftlern und Medizinern, die Phänomenen auf den Grund gehen, die sich auf den ersten Blick rein wissenschaftlich nicht erklären lassen. Die Gruppe wird von einer jungen Wissenschaftlerin geleitet, die einst als Wunderkind galt, jedoch auf eine mysteriöse Vergangenheit zurückblickt. Autoren der Serie sind Brad Follmer ("The X-Files") und Lauren E. Iungerich ("U.S. Marshalls"). Follmer und Iungerich arbeiteten bereits in der Development-Season 2005/06 zusammen. CW Television Network gab bei den beiden die Konzipierung einer Pilotfolge zu der Serie "Conflict of Interest" in Auftrag. Die Serie drehte sich um ein Team von Ärzten, dass Kunstfehler ihrer Kollegen untersucht. Der Sender entschied sich jedoch gegen die Serie. Fox 21 wird unter dem Dach Twentieth Century Fox Television mit East Side Entertainment die Pilotfolge "Phenomenon" produzieren. |
| "Speed Racer": Verhandlungen mit Emile Hirsch | Produzent Joel Silver plant mit Warner Bros. Pictures momentan das Vollgasspektakel "Speed Racer" und Emile Hirsch, der als nächstes mit Sean Penns "Into the Wild" in die Kinos kommt, verhandelt gerade über die Hauptrolle. Er soll einen jungen Rennfahrer spielen, der mit seinem Rennwagen "Mach 5" unbedingt gewinnen will.
Eine weitere wichtige Rolle, ist die bisher noch nicht besetzte Figur Racer X. Auf der Rennbahn sind sie eigentlich Rivalen, doch Racer X hilft ihm immer wieder aus brenzligen Situationen heraus. "Speed Racer" ist eine Adaption der japanischen Zeichentrickserie "Mach Go Go Go", welche der Anime-Pionier Tatsuo Yoshida in den 60er-Jahren entwickelte und ab Mai, von den actionerprobten Brüdern Andy und Larry Wachowski ("Matrix"), in Potsdam-Babelsberg gedreht wird. |
| "Pirates of the Caribbean - At Worlds's End": Der Trailer ist da! | Im Mai kommt der dritte Teil der Captain-Sparrow-Reihe in die Kinos. Es sind natürlich wieder die üblichen Verdächtigen dabei: Johnny Depp, Keira Knightley, Orlando Bloom, Jonathan Price und Bill Nighy. Seit kurzem kann der Trailer angeschaut werden. |
| Tricia Helfer in TV-Pilot "Them" | Tricia Helfer (No. 6 in "Battlestar Galactica"), die erst vor kurzem in einer "Supernatural"-Folge mal ohne blonde Perücke zu sehen war, hat eine neue TV-Rolle angenommen. Kürzlich begannen ihre Dreharbeiten zum Piloten des neuen SciFi-Projekts "Them". Darin geht es um Schläferzellen von außerirdischen Terroristen auf der Erde.
Helfer spielt eine der Außerirdischen in menschlicher Gestalt, Naomi Tyler Moore. Sie ist verführerisch und unbekümmert und setzt ihre sexuelle Anziehungskraft ein, um Informationen aus nichts ahnenden Männern herauszubekommen. Erschaffer und ausführender Produzent der Serie ist David Eick, der auch für "Battlestar Galactica" verantwortlich ist. Ob "Them" ins TV-Programm der nächsten Saison aufgenommen wird, entscheidet der Sender (FOX) im Mai. Sollte dies der Fall sein, wird Ex-Model Helfer vermutlich parallel in beiden Serien mitspielen. |
| Lebenszeichen von "Traveler" | Eigentlich sollte die neue Action/Thriller-Serie "Traveler" im Januar auf ABC starten, eigentlich sollte die erste Staffel 13 Episoden umfassen. Aber noch bevor auch nur eine Minute der Serie über den Bildschirm flimmerte, verlor der Sender das Interesse und kürzte schon im Oktober die Episoden-Order von 13 auf 8. Noch dazu wurde die Ausstrahlung verschoben. ABC wird die 8 Folgen nun im Sommer zeigen, wenn die reguläre TV-Saison vorbei ist. Am 30. Mai um 22 Uhr soll es losgehen. Da die Kürzung der Episoden-Order bereits relativ früh geschah, sollten die Produzenten immerhin genug Zeit gehabt haben, um die Handlung sinnvoll abzuschließen. Die Geschichte folgt Jay und Tyler, zwei jungen Männern, die gerade ihr Studium beendet haben. Als sie sich in einem New Yorker Museum einen harmlosen Scherz erlauben, werden sie zu den Hauptverdächtigen eines Bombenanschlags. Ihr Freund Will Traveler, der Einzige, der ihre Unschuld beweisen könnte, ist plötzlich verschwunden, und es gibt keinerlei Beweise, dass er jemals existierte. |
| Michael Shanks in "24" | Mitte März wurde bekannt, dass Michael Shanks (Daniel Jackson, "Stargate SG-1") in der sechsten Season von "24" eine Rolle übernehmen wird. Informationen zur Rolle gibt es noch nicht, vermutlich wird es aber nur eine Gastrolle sein. Michael wird wohl für vier Folgen mitspielen und sein Charakter wird den Namen Michael Bishop tragen. |
| RTL II zeigt neue Folgen von "Andromeda" | RTL II wird ab dem 18. April 2007 jeden Mittwoch um 22:05 Uhr die letzten 22 Episoden der fünften Staffel als deutsche Free-TV-Premiere zeigen. Die ungewöhnlich actionreich und schnell inszenierte Sci-Fi-Serie "Andromeda" mit Kevin Sorbo in der Hauptrolle basiert auf Aufzeichnungen aus dem Nachlass des legendären "Star Trek"-Creators Gene Roddenberry. Jetzt geht die Mission von Captain Dylan Hunt und seiner Crew mit den 22 neuen Episoden der fünften und letzten Staffel des spannenden Sci-Fi-Highlights zu Ende. Captain Dylan Hunt ist mit seinem Slipfighter dem Angriff des Magog-Weltenschiffes entkommen. Sein Team ist in alle Winde zerstreut, ihr Schicksal ist ungewiss. Nach einer atemberaubenden Flucht durch die Route der Zeitalter findet er sich in einer seltsamen Welt wieder, in der Panik, Paranoia und Aberglauben herrschen. Das Seefra-Sternensystem besteht aus zwei Sonnen und neun völlig identischen Planeten. Auf einem davon gerät Dylan in die Gewalt der Einwohner. Die werden von einem falschen Heiligen angeführt, der seine Herrschaft aus einem geheimnisvollen Buch ableitet, das er immer bei sich trägt. Auf den Eindringling ist er gar nicht gut zu sprechen. Doch Seefra hält noch weitere Überraschungen für Dylan bereit: Er begegnet Rhade wieder, der neun Monate vor ihm angekommen ist. Rhade ist völlig heruntergekommen und verdingt sich als Helfershelfer für den falschen Heiligen, der ihm befiehlt, Dylan zu töten. Es kommt zu einem erbitterten Kampf auf Leben und Tod ... Neben Kevin Sorbo sind in den neuen Folgen wieder Lisa Ryder (als Beka Valentine), Laura Bertram (als Trance Gemini), Gordon Michael Woolvett (als Seamus Harper), Steve Bacic (als Rhade) und Lexa Doig (als Andromeda) mit von der Partie. Neu in der fünften Staffel ist Brandy Ledford (Miss Penthouse 1992, u. a. in "Stargate: Atlantis" und "The Invisible Man" zu sehen). Sie hat die Schwangerschaftsvertretung für Lexa Doig übernommen und wird in der dritten Folge der Staffel als Avatar Doyle, die Verkörperung der künstlichen Intelligenz des Raumschiffes Andromeda, ihren ersten Auftritt haben. |
| "Veronica Mars" abgesetzt? | Zur Zeit herrscht allgemeine Verwirrung, ob die beliebte, aber quotenschwache CW-Serie "Veronica Mars" abgesetzt wurde oder nicht. E!Online-Klatschreporterin Kristin Veitch will aus mehreren Quellen erfahren haben, dass die Serie nicht für eine 4. Staffel zurückkehrt. Jeoch gibt es keine offizielle Bestätigung vom Sender. Wenig später ließ "Veronica Mars"-Erschaffer Rob Thomas verlauten: "Sollten wir abgesetzt sein, wär's mir neu", und Kristin ruderte zurück. Allerdings hat nun auch die Webseite Moviehole.net von Co-Star Tina Majorino die Bestätigung erhalten, dass die Serie abgesetzt wurde. Der Hollywood Reporter hingegen veröffentlichte einen Bericht, wonach Rob Thomas versuche, dem Sender ein neues Konzept zu verkaufen. So wolle er einige Jahre in der Zeit vorspringen und Veronica als angehende FBI-Agentin zeigen. Angeblich habe er vor, einen derartigen Trailer zu drehen und dem CW vorzulegen. |
| "Ijon Tichy: Raumpilot" zuerst online | Das ZDF präsentiert sich weiter als Vorreiter in Sachen Abruffernsehen. Nach "Kriminaldauerdienst" wird auch "Ijon Tichy: Raumpilot" zuerst online zu sehen sein. Die Ankündigungen von ZDF-Intendant Schächter, das Abrufangebot "Mediathek" im Web auszubauen und dort mehr und mehr Sendungen teilweise auch vorab anzubieten, werden also offenbar in die Tat umgesetzt. Die neue sechsteilige Science-Fiction-Serie "Ijon Tichy: Raumpilot" um die Abenteuer des tollkühnen Raumpiloten werden bereits eine Woche vor der Ausstrahlung im nächtlichen ZDF-Programm online zu sehen sein. Die erste Folge "Kosmische Kollegen" steht ab 19. März um 14 Uhr bereit, im Fernsehen zu sehen ist sie erst am 26. März um 23:55 Uhr. Auch die Episoden der darauffolgenden Wochen stehen jeweils sieben Tage früher im Web. |
| Iraner laufen Sturm gegen "300" | Einige Iraner sehen die Comicverfilmung von Zack Snyder als Kriegserklärung. So heute bei Variety zu lesen. So titelt zum Beispiel die iranische Tageszeitung Ayandeh-No: "Hollywood erklärt den Irakern den Krieg".
Der Kulturberater des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmedinejad bezeichnete den Film als "Teil einer umfassenden psychologischen US-Kriegsführung, die auf die iranische Kultur abzielt". Der kanadischstämmige Archäologe Hamed Vahdati Nasab sammelte 35.000 Unterschriften mit seiner Protestschrift gegen Warner's "unverantwortliche, unethische und unwissenschaftliche Aktionen [...]. In dem wir unsere Empörung über solch eine Ketzerei äußern, fordern wir eine unmittelbare historische Aufklärung und eine sofortige Entschuldigung der Verantwortlichen". Der Sprecher von Warner Bros. sagte darauf: "Der Film '300' ist ein Werk der Fiktion, inspiriert von den Zeichnungen Frank Miller's und locker begründet in einem historischen Ereignis. Das Studio entwickelte diesen Film rein als fiktionales Werk mit dem alleinigen Zweck, das Publikum zu unterhalten; er hat nicht die Absicht, eine Ethik oder Kultur zu entwürdigen oder irgendeine Art von politischer Aussage zu machen." Die Iraner stammen direkt von den Persern ab, die den Erzfeind in der Saga von Frank Miller stellen. Sonst gibt es im nahen Osten allerdings keine größeren Widerstände gegen den Film. |
| Oberstufe der "Falcon 1" geht während Flug verloren | Bereits der Start der "Falcon 1" stand unter einem schlechten Stern. Erst beim zweiten Versuch hob die Rakete ab. Diesmal schien zunächst alles zu klappen. Das Triebwerk zündete rechtzeitig, die Rakete hob ab. Der Live-Videostream von SpaceX zeigte beeindruckende Bilder. Ungefähr 5 Minuten nach dem Start geriet die Rakete leicht ins Schlingern, dann riss die Übermittlung der Telemetriedaten schlagartig ab, ebenso der Livestream von SpaceX. Insgesamt hätte der Flug um die 10 Minuten dauern sollen und in einem elliptischen Orbit zwischen 330 und 685 Kilometer Höhe enden sollen. In den letzten Sekunden vor Abriss der Verbindung waren heftige Bewegungen des Triebwerks zu sehen, wahrscheinlich weil der Bordcomputer versuchte, den Schlingerbewegungen mit dem beweglich gelagerten Triebwerk gegenzusteuern. Als das nicht gelang, hatte sie sich vermutlich abgeschaltet. Außerdem haben Beobachter des Livestreams gemeldet, dass die Düse des Triebwerks auffallend hell geglüht haben soll.
Dennoch ist man bei SpaceX nicht enttäuscht, sondern insgesamt sehr zufrieden. |
"Vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis ..." – ach nein, das war doch ein anderer Film. Oder? Gewisse Ähnlichkeiten zwischen "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" und George Lucas’ "Star Wars"-Saga lassen sich ebenso wenig verleugnen wie der unverkennbare Einfluss des "Herrn der Ringe". Schon allein der Name Eragon klingt – englisch ausgesprochen noch viel mehr als auf Deutsch – verdächtig nach Aragorn. Autor Christopher Paolini, selbst bekennender Fantasy-Fan, gibt auch unumwunden zu, von den Klassikern des Genres inspiriert worden zu sein, als er im zarten Alter von 15 Jahren mit dem Schreiben begann, behaart aber darauf, dass "Eragon" komplett seiner eigenen Fantasie entsprungen ist. Wie dem auch sei - gemäß dem Motto "Besser gut geklaut als schlecht selber gemacht" darf sich jeder gern diesbezüglich seine eigene Meinung bilden.
Der Auserwählte und die Prophezeiung
Der 15-jährige Bauernjunge Eragon lebt gemeinsam mit seinem Onkel Garrow und seinem Cousin Roran in dem kleinen beschaulichen Dorf Carvahall in Alagaesia. Das Land wird von dem grausamen König Galbatorix beherrscht, dessen brutale Herrschaft überall Angst und Schrecken verbreitet. Als Eragon eines Nachts im Wald einen geheimnisvoll leuchtenden Stein findet, gerät seine Welt mit einem Schlag aus den Fugen: Der Stein entpuppt sich als Ei, aus dem die Drachendame Saphira schlüpft.
Eragon kommt gerade noch mit dem Leben davon, als Galbatorix’ Schergen den Hof überfallen und seinen Onkel ermorden. Auf der Flucht sieht Eragon sich damit konfrontiert, der letzte Drachenreiter zu sein: In seinen Händen liegt das Schicksal des gesamten Königreiches, denn einst ließ der König alle Drachenreiter ermorden, um an die Macht zu kommen. Unvermutet erhält Eragon Hilfe von dem alten Sonderling Brom, der über geheimnisvolle Fähigkeiten verfügt und viel über die Drachenreiter zu wissen scheint. Gemeinsam begeben sie sich auf die gefährliche Reise in die Berge zu dem Versteck der Varden, die dem König seit Jahrzehnten im Verborgenen Widerstand leisten.
Nach und nach beginnt Eragon seine Rolle als Drachenreiter zu akzeptieren und macht sich mit Broms Hilfe mit seinen neuen magischen Fähigkeiten sowie mit seiner telepathischen Verbindung zu Saphira vertraut. Als die Elfenprinzessin Arya, die in den finsteren Verließen von Galbatorix’ Burg gefangen gehalten wird, ihn um Hilfe bittet, eilt Eragon ihr zu Hilfe und riskiert dabei nicht nur sein eigenes Leben. Nur mit der Hilfe eines geheimnisvollen Fremden können sie der tödlichen Falle, die der finstere Hexenmeister Durzy ihnen gestellt hat, entkommen und die Festung der Varden und Zwerge erreichen. Doch Galbatorix’ Heerscharen sind ihnen bereits dicht auf den Fersen: Es kommt zur großen Schlacht.
"Eragon" hat alles, was das Herz eines Fantasy-Fans begehrt: imposante Drachen, edle Elfen, kämpferische Zwerge, tapfere Krieger, mächtige Zauberer und natürlich einen jugendlichen Helden, der sich auf eine gefährliche Reise begeben muss, um seine Fähigkeiten zu entwickeln und seinen Platz in der Galaxis, ähm, Mittelerde, ähm, der Welt zu finden.
Wer sich nicht daran stört, dass einem der Inhalt nicht ganz fremd sein dürfte, wird sich gut unterhalten fühlen. Vor allem für ein jüngeres Publikum zwischen 10 und 14 Jahren – an das sich der Roman auch ursprünglich richtete – stellt "Eragon" einen gelungenen Einstieg in die Welt der Fantasy dar. Aber für alle, die sich im fantastischen Genre auskennen und schon so einiges gelesen und gesehen haben, dürfte der Film eher enttäuschend sein. Was im Buch vielleicht noch durch eine gewisse Vertrautheit überzeugen kann, stößt im Film übel auf. Zum Teil scheinen ganze Einstellungen aus "Star Wars" bzw. dem "Herrn der Ringe" übernommen worden zu sein. Neuling Edward Speleers macht seine Sache als Mark Hamill-Verschnitt gut – beinahe glaubt man die zwei Sonnen Tatooines zu sehen, wenn Eragon auf dem heimischen Hof emotionsgeladen den Blick zum Himmel wendet.
Wackere Leistung
Die Charaktere bieten – ebenso wie die Geschichte an sich - gute und interessante Anlagen. Aber entweder ist das Filmbudget komplett für die Spezialeffekte verpulvert worden – was nicht weiter verwunderlich wäre, da SFX-Experte Stefen Fangmeier ("Terminator 2", "Jurassic Park") als Debütant erstmals Regie führte. Oder die Filmemacher hatten wie so oft nicht genug Vertrauen in die (zugegebenermaßen dürftige) Originalität der Geschichte und scheiterten stattdessen auf ein Neues mit der misslichen Devise Hollywoods, jeden Erfolg so oft zu kopieren, bis auch der wohlmeinende Fan sich mit Grausen abwendet. Vielleicht hätte es bereits Warnung genug sein sollen, dass Jeremy Irons nach dem katastrophalen "Dungeons & Dragons" wieder eine Rolle in einem Fantasy-Streifen übernommen hat. Dabei schlägt er sich diesmal wirklich wacker als Gandalf-/Obi-Wan-Kenobi-Verschnitt. Auch die anderen Darsteller liefern im Prinzip eine gute Leistung ab, selbst wenn Robert Carlyle als Hexenmeister Durzy kaum zu erkennen und John Malkovich als Galbatorix völlig verschenkt ist. Vielleicht bekommt er ja im zweiten Teil "Eragon: Der Auftrag des Ältesten" etwas mehr zu tun. Arg gewöhnungsbedürftig bis unzumutbar ist die Stimme von Saphira, die in der deutschen Fassung von der Sängerin Nena gesprochen wird. Im Original verleiht die englische Schauspielerin Rachel Weisz ("Die Mumie"), die für ihre Rolle in "Der ewige Gärtner" mit dem Oscar für die beste Nebendarstellerin geehrt wurde, dem Drachen wesentlich mehr Tiefe und Charakter.
Das Wesen der Magie
Für ein jüngeres Publikum mag der temporeiche Film durchaus gelungene Unterhaltung bieten. Allen anderen sei eher das Werk von Anne McCaffrey empfohlen, deren "Drachenreiter von Pern" auch die eine oder andere Anregung für "Eragon" geliefert haben. Obwohl schon mehrere Versuche unternommen worden sind, McCaffrey zu einer Verfilmung ihrer Bücher zu überreden, hat diese derartige Ansinnen bislang aufgrund mangelnder Qualität weit von sich gewiesen. Leider nicht so konsequent war Ursula K. Le Guin, aus deren "Erdsee"-Saga Paolini die Idee übernommen hat, dass alles einen wahren Namen hat, in dem das Wesen der Magie begründet liegt. "Eragon" scheitert im Prinzip an denselben Gründen wie die Verfilmung von "Erdsee": Statt faszinierender Fantasy für Herz und Hirn gibt es buntes Popcorn-Kino fürs Auge. Schade, schade, denn die Buchvorlage hätte sicher mehr hergegeben. So macht Hollywood zum wiederholten Male den Fehler, ein erfolgreiches Genre so lange zu melken, bis sich die Zuschauer entnervt abwenden und es wieder für ein paar Jahrzehnte in der Versenkung verschwindet. Aber vielleicht gibt es mit Episode zwei und drei von Paolinis "Eragon"-Trilogie ja doch noch eine neue Hoffnung?
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegelndie Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion desCorona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bittebeachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigemNamen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktionbekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
Corona Magazine TV-Vorschau Der Unsichtbare auf RTL2
Seit fünf Wochen kommen Mittwochs Nachts von 1:00-3:35 Uhr 3 Folgen der 2000/01 gedrehten Serie als deutsche Free-TV-Premiere. Warum wird sie in eurer TV-Vorschau und Tip(p)s nicht erwähnt? Bitte updaten.
MfG. Oliver Bachmann
Hallo,
da haben Sie tatsächlich Recht. Der Unsichtbare ist eine Free-TV Premiere, also müsste er aufgenommen werden. Da im Fernsehprogramm jeweils 3 Folgen unter einer Uhrzeit stehen, ist die Serie unserem Halbautomatismus zum Erzeugen der TV-Vorschau leider durch die Lappen gegangen. Das von Menschen gemachte Ding ist leider nicht besser als seine Erschaffer. Erschwerend kam hinzu, dass die Sendungsbeschreibung nichts von einer FreeTV Premiere erwähnte. Wir werden aber versuchen, die Sendung bei zukünftigen Ausstrahlungen zu integrieren.
Herzliche Grüße die Redaktion
Corona Magazine 179 Öffnen des Corona Magazines
liebe coronas.
kaum ist ein halbes jahr vergangen, schon reagiere ich. (entspricht ungefaehr der halbwertszeit eines durchschnittlichen autors). also, seit eben dieser zeit oeffnet mein computer das von euch geschickte corona maginzine nur noch in zapf kuddel muddel oder wingdings salat. ich habe es mit allen mir zur verfuegung stehenden programmen ausprobiert, immer das gleiche oder noch schlimmere ergebnis. jede von der regierung herausgegebene dissertation zum thema klimawandel ist (man beachte den ausdruck “wandel”, nicht “katastrophe” oder “veränderung”, wandel klingt irgendwie sogar positiv – aber ich weiche vom thema ab) verstaendlicher fuer mich als der brei, den mir meine digitalmaschine vorsetzt.
aber im ernst: was mach ich falsch? vorher klappte alles hervorragend. ich bitte hiermit um einen kleinen denkanstoss zur loesung des problems, sonst muss ich auch “corona179.html” ungelesen in den papierkorb werfen...
beste gruesse
hans-dieter klein
Hallo Hans-Dieter,
da wir bestrebt sind, zu den gängigsten Mail Clients kompatibles HTML auszuliefern, wäre es interessant zu wissen, welches Programm genau Sie zum Lesen Ihrer E-Mails verwenden und unter welchem Betriebsystem das Ganze läuft. Ansonsten finden Sie ab dieser Ausgabe im Anschreiben jeweils einen Link zur aktuellen Ausgabe im Archiv auf unserer Website, damit hoffentlich nichts mehr schief gehen kann, um das Magazine zu lesen. :-)
Herzliche Grüße die Redaktion
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| Samstag, 31. März 2007 | | 08:10 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Der mysteriöse Nebel | 1x06 | Sci Fi | Wdh. | | 11:25 Uhr | Xena Der letzte Zentaure | 6x17 | Kabel1 | Wdh. | | 12:20 Uhr | Relic Hunter - Die Schatzjägerin Im Zeichen des Bären | 1x04 | Kabel1 | Wdh. | | 13:30 Uhr | Farscape - Verschollen im All Intrigen, Macht und Mörder, Teil 2 | 2x11 | ATVplus | Wdh. | | 14:20 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Neue Intelligenz | 7x23 | Kabel1 | Wdh. | | 14:30 Uhr | Andromeda Göttlicher Herzschlag | 4x05 | ATVplus | Wdh. | | 15:15 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Der mysteriöse Nebel | 1x06 | Sci Fi | Wdh. | | 15:40 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Ein hoher Preis | 8x17 | ORF1 | Wdh. | | 16:25 Uhr | Smallville Ein Mensch zu sein ... | 5x02 | ORF1 | Wdh. | | 19:20 Uhr | Andromeda Erzengel Gabriel | 1x20 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek - Der Film Kirk und Co. versuchen die Erde vor der Maschinenintelligenz V'ger zu schützen. | US 1979 | Sci Fi | Wdh. | | 22:00 Uhr | Lethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Diesesmal auf Jagd nach Waffenhändlern. | US 1992 | Pro7 | Wdh. | | 22:25 Uhr | Die Besucher Christopher Walken wird von Außerirdischen entführt und getestet. Aber niemand will ihm das glauben. | US 1989 | Sci Fi | Wdh. | | 22:35 Uhr | End of Days - Nacht ohne Morgen Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop der sich mit Satan persönlich anlegt um eine junge Frau zu retten. | US 1999 | ORF1 | Wdh. | | 23:00 Uhr | The Crow - Die Krähe Brandon Lee kommt nach einem brutalem Mord an ihm und seiner Frau zurück um sich zu rächen. | US 1994 | Kabel1 | Wdh. |
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| Sonntag, 01. April 2007 | | 00:30 Uhr | Robocop 2 Robocop hat nicht nur mit Drogenbossen, sondern auch mit seinem Nachfolgermodel zu kämpfen. | US 1990 | Pro7 | Wdh. | | 00:50 Uhr | Stephen Kings Stark Ein Autor bekommt Probleme mit seinem Alter-Ego aus seinen Romanen, welches sein Leben übernehmen will. | US 1993 | Kabel1 | Wdh. | | 07:05 Uhr | Star Trek - Enterprise Vereinigt | 4x13 | Sat1 | Wdh. | | 08:05 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Nadelöhr | 1x07 | Sci Fi | Wdh. | | 10:45 Uhr | Hercules Das befreite Herz | 1x13 | RTL2 | Wdh. | | 11:40 Uhr | Xena Die Erfüllung eines Traums | 1x13 | RTL2 | Wdh. | | 15:10 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Nadelöhr | 1x07 | Sci Fi | Wdh. | | 16:55 Uhr | Andromeda Erzengel Gabriel | 1x20 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Troja Orlando Bloom als Pars und Brad Pitt als Achilles. Im Kampf um Troja. Und warum das alles? Wegen einer Frau... | US/UK 2004 | ORF1 | 1st | | 20:15 Uhr | Fahrenheit 451 In der Zukunft sind Bücher verboten. Feuerwehrmann Montag hat den Auftrag, alle Bücher zu verbrennen. Als er die Lehrerin Clarisse kennenlernt, überdenkt er seine überzeugungen. | UK 1966 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Nacht der lebenden Loser Drei Looser wollen Kurt Cubain durch Voodoo wiederbeleben. Leider werden sie dabei selbst zu Zombies und haben nicht viel Zeit den Fluch zu brechen... | DE 2004 | Premiere Start | Wdh. | | 20:15 Uhr | Troja Orlando Bloom als Pars und Brad Pitt als Achilles. Im Kampf um Troja. Und warum das alles? Wegen einer Frau... | US/UK 2004 | ZDF | 1st | | 20:15 Uhr | Shrek - Der tollkühne Held Animiationsfilm. Der Oger Shrek will seinen Sumpf wieder für sich alleine haben. Deswegen lässt er sich dazu überreden für einen König eine Prinzessin vor einem Drachen zu retten. | US 2001 | Pro7 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Dead Zone Enigma | 1x04 | ATVplus | Wdh. | | 22:20 Uhr | Anatomie Horror aus deutschen Landen. Franka Potente kommt bei ihrem Anatomiestudium einem Geheimbund mit grauseligen Praktiken auf die Spur. | DE 2000 | Kabel1 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Tru Calling - Schicksal Reloaded Wir wissen, was Du damals getan hast! | 1x04 | ATVplus | Wdh. |
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| Montag, 02. April 2007 | | 00:15 Uhr | Solaris George Clooney als Psychologe auf einer Raumstation. Und er hat bald allen Grund selbst an seinem Verstand zu zweifeln. | US 2002 | MDR | Wdh. | | 00:20 Uhr | The Crow - Die Krähe Brandon Lee kommt nach einem brutalem Mord an ihm und seiner Frau zurück um sich zu rächen. | US 1994 | Kabel1 | Wdh. | | 01:00 Uhr | Robocop 3 OCP möchte ein Armenviertel in blühende Landschaften verwandeln. Dazu müssen aber erstmal die Armen fristgerecht vertrieben werden. Als Robocop sich den Armen anschließt wird ihm ein Killerbot auf den Hals gehetzt. | US 1993 | Pro7 | Wdh. | | 09:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Pokerspiel | 1x10 | Sci Fi | Wdh. | | 15:05 Uhr | Veronica Mars Normal ist die Parole | 2x01 | ATVplus | 1st | | 16:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Charmageddon | 7x13 | Pro7 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Stargate: SG1 Die Unas | 4x08 | ATVplus | Wdh. | | 16:05 Uhr | Stargate Die Macht der Weisen | 1x08 | Tele 5 | Wdh. | | 16:20 Uhr | Troja Orlando Bloom als Pars und Brad Pitt als Achilles. Im Kampf um Troja. Und warum das alles? Wegen einer Frau... | US/UK 2004 | ZDF | Wdh. | | 16:55 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Nachfolge | 1x11 | Sci Fi | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der unmoralische Friedensvermittler | 6x03 | Sci Fi | Wdh. | | 17:50 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Liebe ist die stärkste Macht | 1x13 | ORF1 | Wdh. | | 18:40 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Kill Billie: Vol. 2 | 8x21 | SF2 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Die Auserwählten | 1x09 | Tele 5 | Wdh. | | 20:13 Uhr | Jeepers Creepers 2 Ein Monster auf der Jagd nach Menschenfleisch. Dieses Mal auf dem Menü: Highschool-Footballteam. | US 2003 | 13th Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Puppenmord | 2x09 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | House of Flying Daggers Ein Krieger befreit eine Rebellin aus dem Gefängnis des Chinesischen Kaisers und möchte sie zu ihren Freunden bringen. Aber Nicht alles ist so wie es scheint. Ein Film im Stil und vom Macher von 'Hero'. | CH 2004 | Premiere Start | Wdh. | | 20:15 Uhr | C.S.I. Miami Angestachelt | 4x19 | ORF1 | 1st | | 21:50 Uhr | Stargate: SG1 Neue Machtverhältnisse, Teil 2 | 8x02 | ATVplus | Wdh. | | 21:55 Uhr | Amanda und der Außerirdische Ein Außerirdischer auf der Flucht vor dem FBI bändelt mit einer Künstlerin an. | US 1995 | Sci Fi | Wdh. | | 22:30 Uhr | Outer Limits - Die unbekannte Dimension Gideon 4000 | 7x01 | Kabel1 | Wdh. | | 22:50 Uhr | Stargate: SG1 Colonel Vaselov | 8x03 | ATVplus | Wdh. | | 23:25 Uhr | Blair Witch Project Horror-Pseudo-Doku. Ein paar Studenten wollen in den Wäldern eine Doku über eine Hexe machen. Und sie verlaufen sich dabei.... | US 1999 | 13th Street | Wdh. | | 23:30 Uhr | Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI Zum wohle des Kindes | 9x16 | Kabel1 | Wdh. | | 23:30 Uhr | Las Vegas Doppelter Einsatz, dreifache Drohung | 3x03 | ORF1 | Wdh. |
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| Dienstag, 03. April 2007 | | 00:25 Uhr | Seven Days - Das Tor zur Zeit Kollision am Himmel | 2x13 | Kabel1 | Wdh. | | 00:55 Uhr | C.S.I. Miami Angestachelt | 4x19 | ORF1 | Wdh. | | 10:20 Uhr | Raumschiff Enterprise Talos IV - Tabu, Teil 1 | 1x12 | Sci Fi | Wdh. | | 15:05 Uhr | Veronica Mars Busfahrer Ed | 2x02 | ATVplus | 1st | | 16:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Carpe Dämon | 7x14 | Pro7 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Stargate: SG1 Die Enkaraner | 4x09 | ATVplus | Wdh. | | 16:05 Uhr | Stargate Die Auserwählten | 1x09 | Tele 5 | Wdh. | | 16:55 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Der Steinwandler | 1x12 | Sci Fi | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Besuch von der alten Enterprise | 6x04 | Sci Fi | Wdh. | | 18:40 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Das Vermächtnis der Halliwells | 8x22 | SF2 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Im Reich des Donnergottes | 1x10 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Abweichungen | 4x16 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | Battlestar Galactica Kobol - Teil 1 | 1x15 | Sci Fi | 1st |
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| Mittwoch, 04. April 2007 | | 00:05 Uhr | Austin Powers in Goldständer Mike Myers als Austin Powers, Top-Spion seiner Majestät. Dieses Mal versucht er seinen Vater aus den Klauen von Dr. Evil zu retten. | US 2002 | ORF1 | Wdh. | | 00:05 Uhr | CSI:NY Puppenmord | 2x09 | VOX | Wdh. | | 09:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Talos IV - Tabu, Teil 2 | 1x13 | Sci Fi | Wdh. | | 15:05 Uhr | Veronica Mars Cheatty Cheatty Bang Bang | 2x03 | ATVplus | 1st | | 16:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Feuer und Flamme | 7x15 | Pro7 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Stargate: SG1 Der Planet der Eiszeit | 4x10 | ATVplus | Wdh. | | 16:05 Uhr | Stargate Im Reich des Donnergottes | 1x10 | Tele 5 | Wdh. | | 16:55 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Prophezeiung | 1x13 | Sci Fi | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert In den Subraum entführt | 6x05 | Sci Fi | Wdh. | | 17:50 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Nachricht von Max | 1x14 | ORF1 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Veronica Mars Freundschaftsdienste | 1x01 | SF2 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Die Qualen des Tantalus | 1x11 | Tele 5 | Wdh. | | 20:13 Uhr | The Skulls - Alle Macht der Welt Ein Student tritt einer geheimen und elitären Studentenverbindung bei. Das ist allerdings nicht so ungefährlich wie man sich das vorstellt. | US/CA 2000 | 13th Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | Stargate Die Unsichtbaren | 6x13 | RTL2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | C.S.I. - Den Tätern auf der Spur Um Leben und Tod, Teil 1 | 6x23 | ORF1 | 1st | | 20:15 Uhr | Battlestar Galactica Kobol, Teil 2 | 1x16 | Sci Fi | 1st | | 21:05 Uhr | C.S.I. - Den Tätern auf der Spur Um Leben und Tod, Teil 2 | 6x24 | ORF1 | 1st | | 21:55 Uhr | Das schwarze Loch Die Mannschaft eines Forschungschiffes findet am Rande eines schwarzen Loches ein lange verschollenes Raumschiff. Auf diesem Raumschiff lebt ein ebenso lange verschollener, brillianter als auch wahnsinniger Wissenschaftler. | US 1979 | Sci Fi | Wdh. | | 22:05 Uhr | Andromeda Genie und Wahnsinn | 4x09 | RTL2 | Wdh. | | 22:10 Uhr | Vernetzt - Johnny Mnemonic Keanu Reeves als Datenschmuggler. Doch die Daten, die er in seinem Kopf gespeichert hat drohen denselben zu sprengen. Und auch finstere Gestalten sind hinter den Daten her. | CA/US 1995 | Kabel1 | Wdh. | | 22:50 Uhr | X-Men 2 Prof. X. und seine Männer haben es dieses Mal mit Kommandant Stryker, der eine gemeinsame Vergangenheit mit Wolverine hat, zu tun, der alle Mutanten vernichten will. Ausserdem ist Magneto darauf aus alle normalen Menschen zu vernichten. | US 2003 | SF2 | Wdh. | | 22:55 Uhr | Profiler Der Todeskandidat | 1x08 | VOX | Wdh. | | 23:55 Uhr | Buffy - Im Bann der Dämonen Das Ultimatum | 5x10 | Kabel1 | Wdh. |
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| Donnerstag, 05. April 2007 | | 00:05 Uhr | Stargate 48 Stunden | 5x15 | RTL2 | Wdh. | | 00:35 Uhr | CSI: Miami Abweichungen | 4x16 | RTL | Wdh. | | 09:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Kodos, der Henker | 1x13 | Sci Fi | Wdh. | | 15:05 Uhr | Veronica Mars Das eifersüchtige Monster | 2x04 | ATVplus | 1st | | 16:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Der verlorene Leo | 7x16 | Pro7 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Stargate: SG1 Kein Zurück | 4x11 | ATVplus | Wdh. | | 16:05 Uhr | Stargate Die Qualen des Tantalus | 1x11 | Tele 5 | Wdh. | | 16:55 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Legende von Dal'Rok | 4x14 | Sci Fi | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Eine echte 'Q' | 6x06 | Sci Fi | Wdh. | | 17:50 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? | 1x15 | ORF1 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Veronica Mars Ehre, wem Ehre gebührt | 1x02 | SF2 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Blutsbande | 1x12 | Tele 5 | Wdh. | | 21:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Tödliches Spiel | 6x22 | RTL | Wdh. | | 21:55 Uhr | Colossus Ein Supercomputer entwickelt Weltbeherrschungsabsichten. | US 1970 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Gegen die Zeit | 4x07 | RTL | Wdh. | | 22:30 Uhr | Terminator Arnold Schwarzenegger wird als Terminator aus der Zukunft geschickt, um die Mutter des ungeborenen Widerstandsanführers Connor zu töten. | US 1995 | VOX | Wdh. |
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| Freitag, 06. April 2007 | | 00:35 Uhr | 24 11:00 p.m. - 12:00 midnight | 1x24 | ORF1 | Wdh. | | 00:40 Uhr | Veronica Mars Ehre, wem Ehre gebührt | 1x02 | SF2 | Wdh. | | 00:45 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Tödliches Spiel | 6x22 | RTL | Wdh. | | 10:00 Uhr | Raumschiff Enterprise Spock unter Verdacht | 1x14 | Sci Fi | Wdh. | | 15:05 Uhr | Veronica Mars Schatten der Vergangenheit | 2x05 | ATVplus | 1st | | 16:00 Uhr | Stargate: SG1 Rettung im All | 4x12 | ATVplus | Wdh. | | 16:55 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Mulliboks Mond | 1x15 | Sci Fi | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Erwachsene Kinder | 6x07 | Sci Fi | Wdh. | | 18:40 Uhr | Veronica Mars Rendezvous mit John Smith | 1x03 | SF2 | Wdh. | | 20:00 Uhr | Ritter aus Leidenschaft Heath Ledger tut so als wäre er ein echter Ritter und tritt bei einem Tunier an. | US 2001 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dune - Der Messias Nach Frank Herberts Roman. Es geht um die Kinder von Paul Atreides. | DE/US 2003 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Der falsche Tod | 2x05 | Kabel1 | 1st | | 20:15 Uhr | I, Robot Lose auf den Geschichten von Asimov basierend. Will Smith als Cop der den neuen Hilfsrobotern nicht. Und das trotz der Drei Gesetze. | US 2004 | ORF1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück Shrek und Fiona besuchen ihre Eltern. Wie zu erwarten war bringen Schwiegereltern Schwierigkeiten. | US 2004 | Pro7 | Wdh. | | 20:15 Uhr | I, Robot Lose auf den Geschichten von Asimov basierend. Will Smith als Cop der den neuen Hilfsrobotern nicht. Und das trotz der Drei Gesetze. | US 2004 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | Mimic 3 Die Riesenkillerschaben, die sich als Mensch tarnen können, sind mal wieder darauf aus die Menschheit zu vernichten. Und das möglichst bevor eine riesige Fliegenklatsche gebaut wird... | US 2002 | Premiere Start | Wdh. | | 21:05 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Die Traumfrau | 2x06 | Kabel1 | 1st | | 21:45 Uhr | Dune - Bedrohung des Imperiums Nach Frank Herberts Roman. Es geht um die Kinder von Paul Atreides. | DE/US 2003 | Sci Fi | Wdh. | | 22:10 Uhr | Dogma Ben Affleck und Matt Damon als gefallene Engel. Bei dem Versuch wieder in den Himmel zu kommen bedrohen sie die gesammte Menschheit. Also wird die Nachfahrin Jesu, zusammen mit zwei Propheten und dem 13. Apostel, geschickt um sie aufzuhalten. | US 1999 | SF2 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Das Relikt Ein Monster mordet im Naturkundemuseum. Ein Polizist und eine Biologin versuchen es aufzuhalten. | US/UK 1997 | 13th Street | Wdh. | | 22:20 Uhr | The Art of War Wesley Snipes als UNO-Undercover-Agent. Als der chinesische Botschafter stirbt steht er unter Tatverdacht. | US/CA 2000 | ATVplus | Wdh. | | 23:00 Uhr | From Dusk Till Dawn Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire. | US/UK 1997 | RTL2 | Wdh. | | 23:15 Uhr | Dune - Die Kinder des Wüstenplaneten Nach Frank Herberts Roman. Es geht um die Kinder von Paul Atreides. | DE/US 2003 | Sci Fi | Wdh. | | 23:40 Uhr | Der City Hai Arnold Schwarzenegger als Cop der mit einem Verbrechersyndikat so richtig aufräumt. Wenn man Sachen in die Luft jagen und Leichen erzeugen als Aufräumen bezeichnen will. Eigentlich wird die Umgebung bei so etwas ja recht schmutzig... | US 1986 | Sat1 | Wdh. |
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| Samstag, 07. April 2007 | | 00:15 Uhr | Veronica Mars Rendezvous mit John Smith | 1x03 | SF2 | Wdh. | | 00:55 Uhr | Six Feet Under - Gestorben wird immer Alle gehen fort | 3x10 | SF2 | Wdh. | | 01:00 Uhr | From Dusk Till Dawn Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire. | US/UK 1997 | RTL2 | Wdh. | | 08:20 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Augen des Toten | 1x08 | Sci Fi | Wdh. | | 11:25 Uhr | Xena Cäsars Rückkehr | 6x18 | Kabel1 | Wdh. | | 13:20 Uhr | Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension Der Spitzenkandidat | 1x08 | Kabel1 | Wdh. | | 14:20 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Die Rückkehr von Ro Laren | 7x24 | Kabel1 | Wdh. | | 14:30 Uhr | Jules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer (1) 1868 bricht der junge Ozeanograph Pierre Arronax zu einer gefährlichen Forschungsreise auf: An Bord der amerikanischen Fregatte 'Abraham Lincoln' will er die rätselhaften Angriffe auf mehrere Schiffe aufklären. Arronax glaubt, dass ein bislang unentdecktes Seemonster dahinter steckt - doch er wird schon bald eines Besseren belehrt. | US 1997 | RTL2 | Wdh. | | 14:30 Uhr | Andromeda Die Route der Zeitalter | 4x06 | ATVplus | Wdh. | | 15:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Augen des Toten | 1x08 | Sci Fi | Wdh. | | 15:40 Uhr | I, Robot Lose auf den Geschichten von Asimov basierend. Will Smith als Cop der den neuen Hilfsrobotern nicht. Und das trotz der Drei Gesetze. | US 2004 | RTL | Wdh. | | 15:40 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Identitätskrise | 8x18 | ORF1 | Wdh. | | 16:15 Uhr | Jules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer (2) Die 'Nautilus' nimmt Kurs auf die legendäre versunkene Stadt Atlantis. Während der Reise hat Pierre Arronax Gelegenheit für lange Gespräche mit Kapitän Nemo. Der junge Forscher ist fasziniert von dem charismatischen U-Boot-Kommandeur, doch gleichzeitig stößt ihn Nemos despotische und kaltblütige Art auch ab... | US 1997 | RTL2 | Wdh. | | 16:25 Uhr | Smallville Wiedergeburt | 5x03 | ORF1 | Wdh. | | 17:20 Uhr | Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück Shrek und Fiona besuchen ihre Eltern. Wie zu erwarten war bringen Schwiegereltern Schwierigkeiten. | US 2004 | Pro7 | Wdh. | | 19:20 Uhr | Andromeda Die Odyssee | 1x21 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Alexander Die Biographie von Alexander dem Großen der mit 28 Jahren die bekannte Welt unter seiner kontroller. Regie führt Oliver Stone, was großen Schlachten und eine Ansammlung von Filmstars zur Folge hat. | FR/US 2004 | Premiere Start | Wdh. | | 22:00 Uhr | Batmans Rückkehr Batman im Kampf gegen den Pinguin und Catwoman. | US/UK 1992 | ATVplus | Wdh. | | 22:30 Uhr | 13 Geister Ein Reicher Erbonkel vererbt sein Herrenhaus mit allem drum und Dran. Unter anderem seine Kollektion von Geistern. Leider ohne Gebrauchsanleitung. | US/CA 2001 | Pro7 | Wdh. | | 23:15 Uhr | Jurassic Park Dinos werden geklont. Die sind in (fast) ausbruchsicheren Gehegen untergebracht. Bis sie ausbrechen. | US 1993 | Sci Fi | Wdh. |
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| Sonntag, 08. April 2007 | | 00:15 Uhr | Vidocq Gérard Depardieu als Vidocq, ein Detektiv während der französischen Revolution. Er ist auf der Jagd nach einem mordendem Alchemisten. | FR 2001 | ORF1 | Wdh. | | 00:20 Uhr | The Art of War Wesley Snipes als UNO-Undercover-Agent. Als der chinesische Botschafter stirbt steht er unter Tatverdacht. | US/CA 2000 | ATVplus | Wdh. | | 00:20 Uhr | The Hunted - Der Gejagte Christopher Lambert als Geschäftsmann in Japan. Er beobachtet einen Mord und gerät dadurch zwischen die Fronten eines Bandenkrieges. | US 1995 | RTL | Wdh. | | 00:20 Uhr | Die Stunde der Patrioten Harrison Ford als Jack Ryan rettet einem Menschen das Leben und gerät dadurch in das Visier von Terroristen. | US 1992 | ZDF | Wdh. | | 00:30 Uhr | Roter Drache Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter und Edward Norton als FBI-Agent der ihn gefangen hat. Nun braucht er die Hilfe des genialen Kannibalen, um einen anderen Serienmörder zu fassen. Prequel zu 'Schweigen der Lämmer' | US/DE 2002 | Sat1 | Wdh. | | 06:55 Uhr | Star Trek - Enterprise Die Aenar | 4x14 | Sat1 | Wdh. | | 08:10 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Unvorstellbare | 1x09 | Sci Fi | Wdh. | | 10:45 Uhr | Hercules Der König der Diebe | 2x01 | RTL2 | Wdh. | | 11:40 Uhr | Xena Der Schatz der Sumerer | 1x14 | RTL2 | Wdh. | | 15:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Unvorstellbare | 1x09 | Sci Fi | Wdh. | | 16:55 Uhr | Andromeda Die Odyssee | 1x21 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Frodo und Sam sind auf den letzten Metern ihrer Reise. Und Aragorn steht vor seiner Bestimmung, dem Besteigen des Throns. | NZ/US 2003 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Frodo und Sam sind auf den letzten Metern ihrer Reise. Und Aragorn steht vor seiner Bestimmung, dem Besteigen des Throns. | NZ/US 2003 | ORF1 | Wdh. | | 22:15 Uhr | True Lies - Wahre Lügen Arnold Schwarzenegger als Geheimagent. So geheim, dass selbst seine Familie nichts von seiner Arbeit weiß. Dann kommen Terroristen, Möchtegernlover und Atombomben ins Spiel. | US/DE 1994 | Sat1 | Wdh. | | 22:40 Uhr | Universal Soldier Jean Claude van Damme und Dolph Lundgren als Ex-Tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit. | US 1992 | Tele 5 | Wdh. | | 23:15 Uhr | Das Kartell Harrison Ford als CIA Agent Jack Ryan. Der Präsident hat einen Befehl gegeben, den er nicht geben konnte und nun muss Jack die Jungs aus der kolumbianischen Hölle rausholen. | US 1994 | ZDF | Wdh. | | 23:15 Uhr | Jurassic Park III Um einen Millionärssohn zu retten, wird die Saurierinsel mal wieder besucht. Und die freuen sich über das Frischfleisch. | US 2001 | Sci Fi | Wdh. | | 23:15 Uhr | Das Mercury Puzzle Ein kleiner autistischer Junge knackt durch Zufall einen Militärcode. Das ist sein Todesurteil, doch Bruce Willis beschützt ihn. | US 1998 | 13th Street | Wdh. | | 23:25 Uhr | Riddick - Chroniken eines Kriegers Gothic Conan the Barbarian in Space. Mit Vin Diesel als Riddick der gegen die dunklen Necromongers kämpft. | US 2004 | ORF1 | Wdh. |
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| Montag, 09. April 2007 | | 00:05 Uhr | Alien vs. Predator Ein Team von Forschern findet in der Antarktis einen Alten Tempel. In diesem Leben Aliens. Und durch den einzigen Eingang sind gerade die Predators reingekommen. Unangenehm für die Forscher. | US/CA 2004 | RTL | Wdh. | | 14:45 Uhr | Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Frodo und Sam sind auf den letzten Metern ihrer Reise. Und Aragorn steht vor seiner Bestimmung, dem Besteigen des Throns. | NZ/US 2003 | ORF1 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein Tobey Maguire und Reese Witherspoon werden in eine 50er Jahre schwarz/weiß Serie gezaubert. Dort bringen sie schon bald Farbe herrein. | US 1998 | ATVplus | Wdh. | | 18:40 Uhr | Veronica Mars Der Zorn der Betrüger | 1x04 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen Eine gruppe Aussergewähnlicher Comichelden, angeführt von Quatermain (Sean Connery) im Kampf mit einem Superschurken. | US/DE 2003 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Die Handschrift des Mörders | 2x10 | VOX | Wdh. | | 22:25 Uhr | Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf Mel Gibson und Danny Glover im Kampf gegen die Triade und Jet Li. Mal wieder haben sie keine Chance, aber das hält sie nicht auf. | us 1998 | RTL | Wdh. |
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| Dienstag, 10. April 2007 | | 00:00 Uhr | 13 Geister Ein Reicher Erbonkel vererbt sein Herrenhaus mit allem drum und Dran. Unter anderem seine Kollektion von Geistern. Leider ohne Gebrauchsanleitung. | US/CA 2001 | Pro7 | Wdh. | | 00:50 Uhr | Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein Tobey Maguire und Reese Witherspoon werden in eine 50er Jahre schwarz/weiß Serie gezaubert. Dort bringen sie schon bald Farbe herrein. | US 1998 | ATVplus | Wdh. | | 00:50 Uhr | Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen Eine gruppe Aussergewähnlicher Comichelden, angeführt von Quatermain (Sean Connery) im Kampf mit einem Superschurken. | US/DE 2003 | RTL | Wdh. | | 10:10 Uhr | Raumschiff Enterprise Landurlaub | 1x15 | Sci Fi | Wdh. | | 15:05 Uhr | Veronica Mars Die Rückkehr des Abel Koontz | 2x06 | ATVplus | 1st | | 16:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Wer hat die Eltern geschrumpft | 7x17 | Pro7 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Stargate: SG1 Die Rückkehr des Osiris | 4x13 | ATVplus | Wdh. | | 16:05 Uhr | Stargate Blutsbande | 1x12 | Tele 5 | Wdh. | | 16:25 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Man stirbt nur drei Mal | 1x16 | ORF1 | Wdh. | | 16:55 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Macht der Phantasie | 1x16 | Sci Fi | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Eine Handvoll Datas | 6x08 | Sci Fi | Wdh. | | 18:40 Uhr | Veronica Mars Kontrolle ist besser | 1x05 | SF2 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Feuer und Wasser | 1x13 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Lost in Space Gary Oldman als Ultrabösewicht auf einem Raumschiff, das sich verflogen hat. Und eine Familie, die praktisch nur aus Genies besteht ist auch noch an Bord. | US/UK 1998 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Zusammenstöße | 4x17 | RTL | Wdh. | | 23:50 Uhr | Lost in Translation - Zwischen den Welten Passt ebenfalls nicht ins Schema, gefällt mir aber gut. Kann man aber ganz gut so beschreiben: Bill Murray trifft Scarlett Johansson und nichts passiert. | US/JP 2003 | NDR | Wdh. |
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| Mittwoch, 11. April 2007 | | 00:05 Uhr | CSI:NY Die Handschrift des Mörders | 2x10 | VOX | Wdh. | | 00:30 Uhr | Veronica Mars Kontrolle ist besser | 1x05 | SF2 | Wdh. | | 09:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Notlandung auf Galileo 7 | 1x16 | Sci Fi | Wdh. | | 15:05 Uhr | Veronica Mars Musterkinder | 2x07 | ATVplus | 1st | | 16:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Die Büchse der Pandora | 7x20 | Pro7 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Stargate: SG1 Die verhinderte Allianz | 4x14 | ATVplus | Wdh. | | 16:05 Uhr | Stargate Feuer und Wasser | 1x13 | Tele 5 | Wdh. | | 16:25 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Zurück in die Vergangenheit | 1x17 | ORF1 | Wdh. | | 16:55 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Persönlichkeiten | 1x17 | Sci Fi | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Datas Hypothese | 6x09 | Sci Fi | Wdh. | | 18:45 Uhr | Veronica Mars Die Rückkehr des Kane | 1x06 | SF2 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Der Kuss der Göttin | 1x14 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Hackers - Im Netz des FBI Ein paar High-School-Hacker legen sich im Cyberspace mit einem großen bösen Cracker an. | US 1995 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Nacht der lebenden Loser Drei Looser wollen Kurt Cubain durch Voodoo wiederbeleben. Leider werden sie dabei selbst zu Zombies und haben nicht viel Zeit den Fluch zu brechen... | DE 2004 | Premiere Start | Wdh. | | 20:15 Uhr | Stargate Das verlorene Paradies | 6x18 | RTL2 | Wdh. | | 22:05 Uhr | Andromeda Der Prozess | 4x11 | RTL2 | Wdh. | | 22:55 Uhr | Profiler Zauberlehrling | 1x09 | VOX | Wdh. | | 23:00 Uhr | Sie leben! In John Carpenters Film findet ein Bauarbeiter eine Sonnenbrille, die ihm eine Verschwörung offenbart. | US 1988 | Tele 5 | Wdh. |
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| Donnerstag, 12. April 2007 | | 00:05 Uhr | Stargate Das Ende der Welt | 5x17 | RTL2 | Wdh. | | 00:25 Uhr | Buffy - Im Bann der Dämonen Der Rat der Wächter | 5x12 | Kabel1 | Wdh. | | 00:30 Uhr | Veronica Mars Die Rückkehr des Kane | 1x06 | SF2 | Wdh. | | 00:35 Uhr | CSI: Miami Zusammenstöße | 4x17 | RTL | Wdh. | | 00:50 Uhr | Hackers - Im Netz des FBI Ein paar High-School-Hacker legen sich im Cyberspace mit einem großen bösen Cracker an. | US 1995 | Tele 5 | Wdh. | | 10:05 Uhr | Raumschiff Enterprise Tödliche Spiele auf Gothos | 1x17 | Sci Fi | Wdh. | | 15:05 Uhr | Veronica Mars Ahoi, Kameraden! | 2x08 | ATVplus | 1st | | 16:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Freaky Phoebe | 7x19 | Pro7 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Stargate: SG1 Kettenreaktion | 4x15 | ATVplus | Wdh. | | 16:05 Uhr | Stargate Der Kuss der Göttin | 1x14 | Tele 5 | Wdh. | | 16:25 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Wenn das Böse erwacht | 1x18 | ORF1 | Wdh. | | 16:55 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Meuterei | 1x18 | Sci Fi | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil 1 | 6x10 | Sci Fi | Wdh. | | 18:45 Uhr | Veronica Mars Das Mädchen von nebenan | 1x07 | SF2 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Cassandra | 1x15 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dragonheart Ein Drachentöter schliesst mit dem letzten lebenden Drachen einen Pakt. Zusammen ziehen sie durch die Lande und täuschen Überfälle und die anschliessende Tötung des Drachens vor. Zum Schluß müssen sie aber gemeinsam gegen einen Tyrannen kämpfen. | US 1996 | VOX | Wdh. | | 21:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Viva Las Vegas | 5x01 | RTL | Wdh. | | 22:00 Uhr | Vidocq Gérard Depardieu als Vidocq, ein Detektiv während der französischen Revolution. Er ist auf der Jagd nach einem mordendem Alchemisten. | FR 2001 | Premiere Start | Wdh. | | 22:05 Uhr | Interview mit einem Vampir Christian Slater macht ein Interview mit Brad Pitt. Der ist ein Vampir und hat eine Menge über sein Jahrhunderte währendes Nichtleben zu erzählen. Was nicht sehr verwundert, wenn andere Leute schon mit 18 ihre Biographie veröffentlichen. | US 1994 | VOX | Wdh. | | 22:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Kinderspiele | 4x10 | RTL | Wdh. | | 22:15 Uhr | Timecop Jean Claude van Damme als Zeitpolizist der einen machthungrigen Politiker aufhalten soll. | US/JP 1994 | ATVplus | Wdh. |
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| Freitag, 13. April 2007 | | 00:10 Uhr | Veronica Mars Das Mädchen von nebenan | 1x07 | SF2 | Wdh. | | 00:45 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Viva Las Vegas | 5x01 | RTL | Wdh. | | 09:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Ganz neue Dimensionen | 1x18 | Sci Fi | Wdh. | | 15:05 Uhr | Veronica Mars Freund oder Feind | 2x09 | ATVplus | 1st | | 16:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Mein Freund, der Dämon | 7x20 | Pro7 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Stargate: SG1 2010 | 4x16 | ATVplus | Wdh. | | 16:05 Uhr | Stargate Cassandra | 1x15 | Tele 5 | Wdh. | | 16:25 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Blind | 1x19 | ORF1 | Wdh. | | 16:55 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Der undurchschaubare Marritza | 1x19 | Sci Fi | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil 2 | 6x11 | Sci Fi | Wdh. | | 18:45 Uhr | Veronica Mars Like a Virgin | 1x08 | SF2 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Vergeltung | 1x16 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Mothman Prophezeiungen Richard Gere bleibt in einem Kaff stecken, in dem seltsame Sachen passieren. | US 2002 | ATVplus | Wdh. | | 20:15 Uhr | Hero (Director's Cut) Ein Krieger taucht vor dem Herrscher Qin auf, und behauptet seine stärksten Feinde besiegt zu haben. Tolle Bilder, Tolle Martial-Arts. | HK 2002 | Pro7 | Wdh. | | 21:45 Uhr | Wächter der Nacht Finstere Fantasyaction aus Russland: Als 'Wächter der Nacht' muss Anton in Moskau für ein Gleichgewicht zwischen den Hütern des Lichts und den Kräften der Finsternis sorgen. Einer Prophezeiung gemäß erscheint ein Junge und versucht, diese heikle Balance zu beenden. Anton und seine Helfer finden sich in einem erbitterten Krieg gegen Vampire, Hexen und Formwandler wieder. | RU 2004 | Premiere 1 | Wdh. | | 22:30 Uhr | Total Recall - Die totale Erinnerung Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und wird daraufhin verfolgt. | US 1990 | ATVplus | Wdh. | | 22:45 Uhr | Braveheart Mel Gibson als schottischer Nationalheld, der sich im 13. Jahrhundert gegen die Engländer auflehnt. | US 1995 | SF2 | Wdh. | | 23:25 Uhr | Past Perfect In der Zukunft werden Straftäter sofort liquidiert. Einer der Cops entdeckt fast zu spät sein Gewissen. | US 1998 | Sci Fi | Wdh. |
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Noch immer hat die dritte Staffel von "Lost" in Amerika mit leichten Quotenproblemen zu kämpfen. Zuletzt wollten nur 11,97 Millionen Zuschauer die Serie sehen – gegenüber früheren Staffeln ein schwacher Wert. Trotzdem konnte ABC mit "Lost" zur Sendezeit den Zielgruppen-Sieg mit 14% Marktanteil erringen, das zeitgleich auf CBS laufende "CSI: New York" gewann dafür bei allen Zuschauern, musste sich aber in der Zielgruppe mit Platz 2 bei 10% Marktanteil begnügen.
Etwas ins Straucheln geraten in letzter Zeit auch die "Desperate Housewives". Lockten die Folgen der ersten beiden Staffeln in der Regel jeweils über 20 Millionen Amerikaner vor die Bildschirme, so sind in den letzten Monaten auch Quoten von unter 18 Millionen Zuschauern keine Seltenheit mehr. Im Season-Ranking liegt die Serie somit nur mehr auf Platz 8 aller US-Network Sendungen.
Dafür findet "House" auch in den USA immer mehr Fans. Bei den jungen Zuschauern ist der misanthropische Arzt inzwischen eine der populärsten Serien überhaupt. Auch die Superhelden aus "Heroes" treffen den Nerv der jüngeren Zuschauer.
In Deutschland mussten sich die Fans der Serie "Six Feet Under" nach fünf Staffeln von der Bestatterfamilie Fisher verabschieden. Am 24. März lief auf VOX das wunderbare Finale der Serie, aber leider wollten nur 0,27 Millionen Menschen die Folge sehen, was äußerst schwachen 2,5 Prozent Marktanteil entsprach. Noch schlimmer sah es in der Zielgruppe aus: "Six Feet Under" erreichte hier nur 2,7 Prozent Marktanteil. Dabei kann VOX normalerweise gerade bei den 14-49-Jährigen punkten, lag der Marktanteil des Senders im Vormonat hier bei acht Prozent.
Probleme hat Sat.1 mit der Krimiserie "Without a Trace". Während die Serie in den USA sich nicht hinter Top-Erfolgen wie den diversen "CSI"–Inkarnationen verstecken muss, sinken die Reichweiten in Deutschland weiter ab. Während die Serie bei Kabel 1 noch sehr erfolgreich war, muss sie nun bei Sat.1 mit Reichweitenrückgängen kämpfen. Die wirre Sat.1-Ausstrahlungspolitik könnte dabei durchaus auch einen Teil der Zuschauer vergraulen.
Dafür läuft aber zumindest "Numb3rs" bei Sat.1 wesentlich besser als die 1. Staffel vor einiger Zeit bei ProSieben, die dort am Montagabend nie so richtig in Schwung kam.
Weiterhin zufrieden darf RTL mit seinen "CSI"-Serien, "Monk" und "Dr. House" sein. Diese Serien gehören derzeit zu den garantierten Zuschauermagneten. Und auch ProSieben darf sich freuen – trotz starker RTL-Konkurrenz läuft "Grey’s Anatomy" auch weiterhin sehr gut. Nach der schwer geflopten 1. Staffel eine doch recht überraschende Entwicklung und eine Bestätigung, dass sich Geduld mit anfangs quotenschwachen Serien halt doch auch auszahlen kann …
Yongsan, im Februar 2000Ein amerikanischer Militär-Mediziner im Leichenschauhaus eines US-Armee-Stützpunkts in Südkorea befiehlt seinem asiatischen Assistenten, hunderte von Flaschen mit Formaldehyd in den Ausguss des Spülbeckens zu entleeren. Entsetzt protestiert der Koreaner und wendet ein, dass die giftigen Chemikalien dann in den Fluss Han gelangen würden, der mitten durch die Hauptstadt Seoul strömt. Der Han ist ein sehr breiter Fluss, bemerkt der Amerikaner, und besteht auf seinem Befehl. Widerwillig gehorcht der Assistent, setzt sich eine Gasmaske zum Schutz gegen die stechend riechenden Dämpfe auf und schüttet die Giftbrühe in den Ausguss. Han, Juni 2002Beim Angeln im Fluss entdecken zwei Koreaner ein kleines, missgebildetes Tier im Wasser, das flugs davon schwimmt. Seoul, im Oktober 2006An einem schönen, sonnigen Herbsttag suchen viele Bürger der südkoreanischen Metropole etwas Erholung im Citizen’s Park am Flussufer des Han, wo der alte Hie-bong mit seinem Sohn Gang-du einen Kiosk betreibt und die Leute mit Bier und Snacks versorgt. Obschon längst erwachsen, benimmt sich Gang-du noch immer etwas kindisch, er scheint zwischen den Ohren nicht sonderlich helle zu sein und schläft ständig ein. Seit ihm seine Frau davon gelaufen ist, kümmert sich Gang-du zusammen mit Großvater Hie-bong fürsorglich um seine 12-jährige Tochter Hyun-seo. Gang-du bedient gerade einige durstige Müßiggänger am Flussufer mit Dosenbier, als jemand etwas Seltsames entdeckt: Nahebei unter der Brücke hängt eine eigenartige Kreatur! Sie hält sich dort mit ihrem langen, tentakelartigen Greifschwanz ein paar Augenblicke lang fest und lässt sich dann kopfüber ins Wasser fallen. Aufgeregt verfolgt die Menschenmenge am Ufer, wie das merkwürdige Wesen heranschwimmt, und füttert es mit Bierdosen. Das muss ein Flussdelfin aus dem Amazonas sein, meint einer der Männer - und liegt damit leider völlig falsch, wie sich gleich darauf zeigt: Das Biest kommt aus dem Wasser, prescht erschreckend flink die Uferpromenade entlang und trampelt alles nieder, was ihm in den Weg kommt. Das amphibische Monster sieht aus wie ein riesenhafter, monströs mutierter Olm - und es hat Hunger auf Menschenfleisch! Eine Massenpanik bricht aus im Park. Gang-du greift sich seine geliebte Tochter, rennt mit ihr davon, fällt hin, rappelt sich wieder auf und greift blindlings wieder nach Hyun-seos Hand, bekommt dabei aber ein fremdes Mädchen zu fassen. Entsetzt muss der Vater mit ansehen, wie sein auf der Wiese liegen gebliebenes Kind von dem Monster gepackt und verschleppt wird. Gang-du steht unter Schock, Großvater Hie-bong schwört, das Biest eigenhändig abzuschlachten und auszuweiden. In der Trauerhalle für die vielen Todesopfer der Monster-Attacke finden sich auch Gang-dus jüngere Geschwister ein: Nam-il, ein ehemaliger, radikaler Aktivist in der Studentenbewegung, der auch nach dem Ende der Militärdiktatur in Südkorea rebellisch ist und keine Arbeit findet; seine Verbitterung darüber dämpft er mit Alkohol. Die Schwester Nam-joo ist der Stolz der Familie, eine erfolgreiche Sportlerin: Gerade erst gewann sie die Bronzemedaille im Bogenschießen. Die Überlebenden des Gemetzels im Park werden interniert, um sie auf bakterielle oder virulente Verseuchung durch den Kontakt mit dem unbekannten, offensichtlich mutierten Raubtier zu untersuchen. Da klingelt plötzlich ein Handy, und Gang-du fällt aus allen Wolken, als er kurz die Stimme seiner tot geglaubten Tochter vernimmt. Sie lebt! Noch. Gang-du, Hie-bong, Nam-il und Nam-joo flüchten aus der Isolierstation des Krankenhauses, in dem sie eingesperrt sind. Auf eigene Faust machen sie sich unter den Brücken am Fluss auf die Suche nach Hyun-seo. Das Mädchen wurde vom Monster in einen Abwasserschacht bei der Won-hyo Brücke verschleppt, welcher der gefräßigen Bestie als Schlupfwinkel und Vorratslager für Menschenfleisch dient. Inmitten der Leichenberge hat Hyun-seo überlebt, zusammen mit einem kleinen Jungen namens Se-ju. Großvater Hie-bong und seine beiden Söhne haben sich mit Gewehren bewaffnet, Tochter Nam-joo hat ihren Sportbogen dabei, als die Familie auf das Monster trifft. Schüsse fallen, zeigen aber wenig Wirkung beim Zielobjekt. Das angeschossene Untier wird nur noch rasender und bekommt den alten Hie-bong zu fassen… THE HOST ist der bis dato größte Triumph des nun schon fast neun Jahre andauernden koreanischen Kinowirtschaftswunders: Der Film ist die erfolgreichste koreanische Produktion aller Zeiten, sie brach in Südkorea alle vorherigen Kassenrekorde und spielte umgerechnet rund 93 Millionen Dollar ein, das neunfache der Produktionskosten. Vom Kinostart am 27. Juli 2006 bis zum 8. November 2006 - eine sensationell lange Laufzeit in Korea - wurden 13.019.725 Kinokarten verkauft. Über 13 Millionen in einem Land mit rund 48 Millionen Einwohnern! Im westlichen Ausland sorgte THE HOST ebenfalls für Furore, auf Filmfestivals in Cannes, Toronto, New York und anderswo. Höchst erfolgreich sind auch die Auslandsverkäufe, und natürlich wird es eine Hollywood-Verfilmung geben: Den Kampf um die Remake-Rechte konnte das Universal-Studio für sich entscheiden, die Filmfirmen Vertigo und Gold Circle sollen die englischsprachige Version von THE HOST produzieren. Das Original mit dem koreanischen Titel GWOE MUL wurde von der Filmfirma Chungeorahm in Seoul produziert. Regie führte Joon-ho Bong, der bereits 2003 mit seinem von Kritik und Publikum gefeierten Kriminalfilm "Memories of Murder" einen Kinohit landen konnte. Das Drehbuch für THE HOST schrieb Joon-ho Bong mit Chul-hyun Baek und Jun-won Ha, nach einer Geschichte von Joon-ho Bong. Der Hauptdarsteller und Star in THE HOST ist Kang-ho Song, der schon in Bongs "Memories of Murder" die Hauptrolle spielte, und der mit seiner sympathischen Darstellung eines nordkoreanischen Grenzsoldaten in "Joint Security Area" (2000) sowie als Catcher in der Komödie "Foul King" (2000) zum Publikumsliebling in Südkorea avancierte. Im Jahre 2000 las der damalige Regie-Novize Bong in der Zeitung Berichte über den "McFarland-Skandal": McFarland war ein amerikanischer Zivil-Angestellter der in Südkorea stationierten US-Armee. Im Februar 2000 befahl er einem seiner koreanischen Assistenten im Leichenschauhaus des US-Stützpunktes, rund 470 Flaschen mit Formaldehyd in den Ausguss zu schütten. Von da aus gelangte die giftige Chemikalie über die Seouler Abwasserleitungen in den Han. "Umweltschützer werden entsetzt sein, so etwas zu hören, aber ich war heimlich froh", gesteht Regisseur Bong, "denn ich dachte, genau das kann ich für mein Drehbuch brauchen." (McFarland wurde vom US-Militär zunächst nicht der koreanischen Justiz überstellt, und von einem koreanischen Richter in Abwesenheit verurteilt. Erst nach massiven Protesten und fünf Jahre nach der illegalen Giftentsorgung wurde der Umweltsünder in Seoul vor Gericht für schuldig befunden. Seine Gefängnisstrafe musste McFarland jedoch nie antreten.) Im Frühjahr 2002 begann Bong konkret mit der Arbeit am Drehbuch für THE HOST, und bemühte sich, einen Produzenten für sein Traumprojekt zu finden. Ende 2003, nachdem Bongs meisterhafter Krimi "Memories of Murder" erfolgreich im Kino gestartet war, begann Bong full time mit der Arbeit an THE HOST. Er schrieb ein erstes Drehbuch und dachte über die Gestalt des Monsters nach. Er sah sich am Han in Seoul nach geeigneten Drehorten um und machte Fotos. Er engagierte die Hauptdarsteller Kang-ho Song, Hae-il Park, Du-na Bae und Hie-bong Byeon, die bereits in früheren Filmen von Bong mitgespielt hatten. Da er sie menschlich schon recht gut kannte, konnte er ihre persönlichen Wesenszüge in die Film-Charaktere integrieren. "Außerdem wusste ich, das ich beim Dreh viel Zeit für die Spezialeffekt-Arbeit aufwenden musste, schließlich hatte ich so etwas noch nie vorher gemacht", erklärt Bong. Da war es hilfreich, dass Regisseur und Hauptdarsteller sich schon kannten aus gemeinsamer Arbeit und aufeinander eingespielt waren. Auch mit Kameramann Hyung-gu Kim und Produktionsdesigner Seong-hie Ryu hatte Bong bereits zusammen gearbeitet, bei seinem vorherigen Film "Memories of Murder". Nach einem Jahr nahm das Monster Gestalt an, das Skript wurde langsam drehreif. Bong ging seine Entwürfe mit den Leuten vom inzwischen mehr als bekannten "Weta Workshop" durch, und sie erstellten ein Modell des Ungeheuers. Später flog Bong mit seinem Produktionsteam nach San Franzisko zur renommierten Firma "The Orphanage", die computergenerierte Bilder und Spezialeffekte kreiert und unter anderem bei Großproduktionen wie "Superman Returns", "Sin City", "Hellboy" und "Harry Potter And the Goblet of Fire" mitgewirkt hat. "Als Bong zu uns kam, hatte er schon eine Menge Vorarbeit geleistet", erinnert sich der Visual Effects Supevisor Kevin Rafferty. "Seine Storyboards zeigten uns genau, welche Einstellungen er wollte, und die wichtigen Szenen mit dem Monster waren als Animation vorbereitet." Die für THE HOST benötigten animatronischen Modelle und Körperteile des Ungeheuers wurden in John Cox’s Creature Workshop hergestellt, der für "Babe" mit dem Oscar ausgezeichnet worden war und die Fantasiefiguren für "Peter Pan" gebaut hatte. Mitte 2005, nach rund 1000 Entwicklungsstadien und 2000 Entwürfen, hatte das Monster seine endgültige Gestalt angenommen, und im Juli konnten die Dreharbeiten für THE HOST beginnen. Gefilmt wurde hauptsächlich am Fluss Han, mit aktiver Unterstützung der Seouler Stadtverwaltung. Im Januar 2006, nach sechsmonatiger Drehzeit, waren die Aufnahmen im Kasten und die Schauspieler fertig - im doppelten Sinne. Gerade noch rechtzeitig für die Präsentation von THE HOST beim Cannes Filmfestival im Mai 2006 wurde eine erste Filmfassung fertig. Die Reaktionen waren enthusiastisch, Manohla Dargis schrieb am 23. Mai im "Cannes Journal" der New York Times: "The best film I’ve seen to date at this year’s festival. (...) When the loudly appreciative audience wasn’t laughing at the witty dialogue, it was shrieking at tensely wound scenes as effective as any in Steven Spielberg’s ‚War of the Worlds’".Aus Frankreich zurück in der Heimat überarbeitete Bong THE HOST noch einmal, verbesserte Computer- und Soundeffekte sowie den Einsatz der Filmmusik. Diese revidierte Version von THE HOST kam am 27. Juli 2006 in die südkoreanischen Kinos, wo Filmkopien gleichzeitig auf 620 Leinwänden präsentiert wurden. Schon nach zwei Tagen hatten eine Million Zuschauer den Film gesehen, nach einer Woche vier Millionen, nach zwölf Tagen sieben Millionen. Am Ende der Spielzeit des Kinosuperhits des Jahres 2006, am 8. November: dreizehn Millionen und 19.725 verkaufte Kinokarten! "Ich denke, das Erfolgsgeheimnis dieses Films sind unsere Schauspieler", sagt Regisseur Bong. "Ob in komischen, in tragischen, oder in spannenden Szenen – sie geben ihr bestes im Rahmen der Filmhandlung. Sie treiben es nie zu weit." (Quellen: Produktionsmitteilungen zu THE HOST, Toronto International Film Festival "Cinematica", "Bong Joon-ho – Mapping Reality within the Maze of Genre" [Korean Film Council, Hrsg.], sowie "Korean Film Observatory", Ausgabe Herbst 2006, und Spezialausgabe zum Pusan International Film Festival 2006)Das Corona Magazine verlost zum Start des Kinofilms "The Host" am 29. März 2007 5 x 2 Freikarten. Beantworten Sie die Frage "Wie heißt der Regisseur des Films ‚The Host’?" in einer e-Mail und senden Sie sie an gewinnspiel@corona-magazine.de. Bei mehreren Einsendern entscheidet das Los. Einsendeschluss ist der 10. April 2007. Viel Erfolg!
| "Dies sind die Abenteuer... - 40 Jahre Star Trek"-Autoren auf der FedCon | Wenn sich am 8. Juni die Pforten der "FedCon XVI" öffnen, werden neben den hochkarätigen US-Schauspielern Kate Mulgrew (STVOY: Janeway), Jonathan Frakes (STTNG: Riker), Avery Brooks (STDSN: Sisko) und etlichen anderen, auch die Autoren des Buches "Dies sind die Abenteuer... - 40 Jahre Star Trek", Thomas Höhl und Mike Hillenbrand, im Programmheft stehen.
Mit einem großen Schwung neugedruckter Bücher - in denen so mancher Tippfehler aus der 1. Auflage verschwunden sein wird - werden die beiden Autoren auf Europas größter "Star Trek & SF"-Convention erscheinen, mit den Lesern und denen, die es vielleicht werden wollen, über die Entstehungsgeschichte und den Inhalt reden, sowie verraten, was sie als nächstes geplant haben. |
| April wird Monat der Klassiker bei der e-m-s | Den April präsentiert die e-m-s sales GmbH als Monat der Klassiker: Neben zwei neuen Titeln aus der Reihe "Filmpalast" kämpft Pierre Brice als "Zorro gegen Maciste", Brigitte Bardot und Claudia Cardinale machen als "Petroleummiezen" die DVD-Regale unsicher und passend zum nahenden Frühsommer werden "Die Wildgänse kommen".
Klassiker stehen nach wie vor hoch im Kurs der DVD-Freunde. Die neuesten Blockbuster sind vielen noch aus dem Kino präsent, doch das DVD-Regal verlangt immer wieder nach bekannten Klassikern und als Zielgruppe stehen für Titel aus diesem Bereich u.a. auch die "Best Ager" bereit, kaufkraftstark und anspruchsvoll.
Die Reihe "Filmpalast" mit ihren liebevollen Veröffentlichungen in exklusiver Ausstattung (Booklet, Musik-Box, Nostalgie-Reklame u.a.m.) hat bei der e-m-s fast schon Tradition, rund 30 Titel sind bereits veröffentlicht worden. Am 12. April werden zwei weitere Filme den "Filmpalast" ergänzen: Die Komödie "Heldentum nach Ladenschluss" vereint vier Episoden, die von den Abenteuern deutscher Landser nach dem Krieg erzählt, mit dabei sind Harald Juhnke und Charles Régnier. Außerdem spielen in "Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein" große Gefühle, Verzweiflung und Leidenschaft eine Rolle, wenn sich das Liebeskarussell für Lil Dagover, Gardy Granass und John van Dreelen dreht.
Im Klassikerreigen findet sich ab 12. April weiterhin "Zorro gegen Maciste". "Winnetou" Pierre Brice übernimmt in diesem Abenteuerfilm den Part des Rächers mit der Maske und tritt als Zorro gegen den stärksten Mann der Welt an: Maciste, gespielt von Alan Steel. Als Specials gibt es u.a. eine Bildergalerie mit original Artwork sowie ein Booklet mit Nachdruck des original Filmprogrammhefts.
Die "Petroleummiezen" machen als "Bandidas" der 70er ab dem 26. April die DVD-Regale unsicher. Die Kino-Ikonen Brigitte Bardot ("... und ewig lockt das Weib") und Claudia Cardinale ("Spiel mir das Lied vom Tod") stehen sich als heiße Rivalinnen im Wilden Westen gegenüber und kämpfen um eine Farm mit Ölquelle. Dieser Western-Klassiker kann nun endlich seinen Platz in jeder DVD-Sammlung einnehmen.
"Die Wildgänse kommen" - am 26. April wird dieser weltbekannte Söldnerfilm mit Top-Besetzung (Roger Moore, Richard Burton, Richard Harris, Hardy Krüger und Stewart Granger) in der bislang weltweit umfangreichsten 2 DVD Special Edition veröffentlicht. Über 200 Minuten Bonusmaterial erwarten die DVD-Freunde, darunter z.B. die deutsche Super 8-Fassung des Films.
Der April bietet Klassik mit Stil - insgesamt fünf Veröffentlichungen lassen die Herzen der Klassiker-Freunde höher schlagen. Und das meint e-m-s nicht als Scherz... |
| Neues Hörbuch von LPL records: JÄGER DER FINSTERNIS | HP Lovecraft: Jäger der Finsternis Ungekürzte Lesungen . 4 CDs . 310 Minuten ISBN 978-3-7857-3296-0 . Sprecher: David Nathan
LPL records berichtet zu dieser Neuerscheinung:
"Zum 70. Todestag von Lovecraft erscheinen die besten Alpträume vom Schöpfer des Cthulhu-Mythos. Howard Phillips Lovecraft war ein Sonderling und lebte ganz in der Welt seiner Bücher. Er war aber auch ein Legendenschöpfer und Visionär. Seine Träume, Ängste und Fantasien brachte er in Form alptraumhafter Erzählungen zu Papier. In dieser Sammlung hören Sie sechs großartige Geschichten vom Altmeister des Horrors in neuester Übersetzung. Auf den vier CDs finden Sie folgende Storys: Die Musik des Erich Zann, In der Gruft, Das Bild im Haus, Der Tempel, Jäger der Finsternis und Träume im Hexenhaus.
Der Erzähler David Nathan gilt als einer der besten Synchron-Sprecher Deutschlands. Seine herausragende Erzählkunst erweckt Literatur zum Leben. Er ist ein faszinierender Schauspieler und ein fesselnder Erzähler. Im deutschsprachigen Kino erlebt man ihn als Stimmband-Vertretung von Johnny Depp & Christian Bale." |
| Neue "Star Trek"-Actionfiguren & faszinierende 3D-Leuchtbilder im Space Store | Der Space Store aus Augsburg ließ uns vor einigen Tagen folgendes wissen:
"Wir haben soeben einen ganzen Schwung neuer Star Trek Actionfiguren reinbekommen - in gewohnt guter Qualität von Art Asylum produziert. Diesmal haben wir TNG Actionfiguren der 7. Staffel von Data, La Forge, Barclay, Riker. Sowie Lore und den Nemesis La Forge (ohne Visor).
Eine ganz neue Produktlinie findet man unter der neuen Rubrik NEW TECHNOLOGY, dort bekommt man ab sofort die neuen tollen dekorativen 3D Leuchtbilder.
Schaut doch einfach mal rein."
Wir meinen: Die "Star Trek"-Actionfiguren von Art Asylum hatten bislang tatsächlich immer eine sehr gute Qualität. Dennoch haben sie momentan nicht halb den Reiz, den diese faszinierenden 3D-Leuchtbilder aus uns ausübten. :-) |
Joseph Louis de Lagrange war einer der Giganten der Mathematikhistorie. Er steht in einer Reihe mit Euler, Laplace oder Gauß. Es gibt den Lagrange-Satz, die Langrange-Funktion, die Lagrange-Dichte, die Lagrange-Identität, die Lagrange-Multiplikaoren und die Lagrange-Punkte, die für die Astronomie wichtig sind.
Nachdem Kepler festgestellt hatte, dass die Planeten auf Ellipsenbahnen die Sonne umrunden und Newton die passende Erklärung mit dem Gravitationsgesetz lieferte, machten sich die gelehrten Astronomen der damaligen Zeit daran, die Positionen der Planeten vorherzusagen. Dabei stößt man allerdings schnell auf ein Problem. Die Bahnen von zwei Körpern, die einander nach Newton anziehen, sind perfekte Ellipsen und lassen sich genau berechnen. Kommt jedoch ein dritter Körper hinzu, so werden die Gleichungen nicht mehr lösbar.
Im Sonnensystem ist es zum Glück so, dass sich 99% der Masse in der Sonne vereinen und nur 1% auf die Planeten fallen. Die bahnbestimmende Kraft ist also die der Sonne, so dass man den Einfluss der anderen Planeten vernachlässigen kann, wenn man keine zu hohen Ansprüche an die Genauigkeit stellt. Tut man es doch, so kommt man auch heute nicht um eine numerische Lösung des Problems herum. Das heißt, man übergibt die anfänglichen Bahndaten der Körper einem Computer, der dann in kleinen Zeitschritten die Bahnänderungen, die die Körper einander zufügen, berechnet. Mit heutigen Computern ist das zwar kein Problem, es hat nur den Nachteil, dass die Anfangsbedingungen nicht beliebig genau bekannt sein können und deshalb die berechnete Bahn irgendwann in der Zukunft von der wirklichen Bahn abweichen wird. Man kann dann nur noch die Simulation mit abweichenden Anfangsbedingungen durchführen und wenn kein Chaos auftritt, erhält man einen mehr oder weniger großen Bereich, in dem der Körper zu finden sein wird.
Zu Lagranges Zeiten war an solche Rechenmaschinen jedoch nicht zu denken und man versuchte die Mathematik so weit wie möglich auszureizen, um doch noch zu irgendwelchen Bahnvorhersagen in Mehrkörpersystemen zu kommen. Lagrange untersuchte dabei das eingeschränkte Drei-Körper-Problem. Die Einschränkungen bestehen darin, dass der dritte Körper sehr leicht ist, im Vergleich zu den anderen beiden, sowie die Bahnen der schwereren Körper kreisähnliche Ellipsen sind. In diesem Fall kann der Einfluss des dritten Körpers auf Körper 1 und 2 vernachlässigt werden. Die gekoppelten Gleichungen vereinfachen sich so weit, dass tatsächlich unter bestimmten Umständen Lösungen gefunden werden, die sich zeitlich nicht ändern und so eine Vorhersage möglich machen.
Die massiveren Körper 1 und 2 lassen sich vom kleinen Körper 3 nicht weiter beeindrucken und folgen brav ihren Kepler-Ellipsen um den gemeinsamen Schwerpunkt. Im allgemeinen Fall wird Körper 3 von den starken Gravitationskräften hin und her geworfen und einen wilden unberechenbaren Kurs durch das System nehmen oder er wird von einem der beiden Körper eingefangen oder weit entfernt seine Ellipse um das gemeinsame Schwerkraftzentrum ziehen.
Die beiden letzten Möglichkeiten sind annähernd mit dem einfachen keplerschen Zwei-Körper-Problem gleichzusetzen, damit bekannt und interessieren nicht weiter. Es war Lagranges Leistung, zu erkennen, dass unter bestimmten Anfangsbedingungen eine Bahnberechnung möglich ist, ohne auf Kepler zu kommen. Und zwar wenn sich Körper 3 an bestimmten Stellen im System befindet und dort einen bestimmten Kurs und Geschwindigkeit hat, so dass sich die Anziehungskräfte der beiden anderen Körper und seine eigene Zentrifugalkraft, weshalb es auch auf die Geschwindigkeit ankommt und nicht nur den Ort, gerade aufheben.
Von diesen Punkten gibt es genau fünf, die Lagrangepunkte oder Librationspunkte, der Einfachheit halber L1 bis L5 genannt.
L1 befindet sich genau auf der Verbindungslinie zwischen den beiden Körpern 1 und 2 und zwar näher am leichteren von beiden. Seine Umlaufzeit muss hier, wie in allen anderen Lagrangepunkten auch, gleich der Umlaufzeit der beiden anderen Körper sein. In diesem Punkt addieren sich die Zentrifugalkraft und die Anziehungskraft des leichteren Körpers gerade zur Anziehungskraft des schwereren Körpers.
Lagrangepunkt Nummer 2 liegt auch auf der Verbindungslinie zwischen Körper 1 und 2, aber jenseits des leichteren der beiden. Hier addieren sich die Anziehungskräfte der beiden Körper gerade zur Zentifugalkraft von Körper 3.
L3 befindet sich vom leichteren Körper aus gesehen gerade hinter dem schwereren und zwar auf derselben Bahn. Dies führte übrigens zu der Spekulation, dass es eine Gegenerde geben könnte, die immer hinter der Sonne steht und somit unsichtbar wäre.
Diese ersten drei Lagrangepunkte sind allerdings metastabil, das heißt, befindet sich unser kleiner Körper nicht absolut genau in seinem L-Punkt, so wird er diesen mit der Zeit verlassen. Sitzt er zum Beispiel in Punkt 2 und wird etwas näher an die beiden anderen Körper gerückt, so nimmt deren Anziehungskraft zu, während die Zentrifugalkraft geringer wird, er wird also immer schneller zu den Körpern hingezogen und verlässt den Punkt, genauer gesagt, er fängt erst einmal an, den Punkt zu umkreisen, wobei die 'Kreise' immer größer werden.
Aber zum Glück gibt es ja noch die L-Punkte 4 und 5. Diese befinden sich wie Punkt 3 auf der Bahn des leichteren Körpers und zwar vom schwereren aus gesehen 60° vor und hinter dessen Position. Ein hier befindlicher kleiner Körper wird bei einer Auslenkung aus der L-Position zurück zum Punkt gelenkt. Auch hier entsteht eine kreisförmige Bahn um den Punkt herum, die aber nicht größer wird. Der kleine Körper ist an dieser Stelle gefangen. Es gibt nur einen kleinen Ausweg, entlang der Bahn des leichteren Körpers kann er vorbei an L3 auf die andere Seite bis zum anderen L-Punkt gelangen und dann auch wieder zurückkehren.
Aber ist das alles vielleicht nur eine mathematische Spielerei, eine Kuriosität, die in der Natur nicht vorkommt? Am wahrscheinlichsten wird sich ein solch kleiner Körper im L4- oder L5-Punkt des Jupiters finden lassen. Hier sind die haltenden Kräfte von Sonne und Jupiter besonders groß und die störenden von Erde, Mars usw. besonders klein.
Und tatsächlich fand Max Wolf im Jahre 1906 den Planetoiden (588) Achilles in L4 des Systems Sonne-Jupiter und nur ein Jahr später sein Kollege August Kopf den (617) Patroclus in L5. Beide nach Helden aus dem Trojanischen Krieg benannt, weshalb diese Klasse von Planetoiden auch Trojaner genannt werden. Man ist dazu übergegangen, die Jupiter-Trojaner in L4 nach griechischen Kämpfern zu benennen und die in L5 nach persischen. Die himmlischen Kämpfer sind allerdings nicht sehr loyal, da sie nach dem gezeigten Prinzip die Lager wechseln.
Natürlich haben sich Raumfahrtingenieure Gedanken gemacht, ob man diese Punkte nicht irgendwie ausnützen könnte. L3 ist wertlos, da mit einem Satelliten jenseits der Sonne kein Funkkontakt bestehen kann. L1 ist besonders gut geeignet, um die Sonne zu beobachten. Der Satellit bleibt in Erdnähe, erlebt aber keine Sonnenfinsternisse durch Erde oder Mond. Nur muss er wegen der Metastabilität des Punktes mit gelegentlichen Bahnkorrekturen in der Nähe des Punktes gehalten werden. Das bekannteste und noch in Betrieb befindliche Sonnenobservatorium an L1 ist die NASA-Sonde SOHO.
Punkt L2 ist dagegen gut für Beobachtungen des Sternenhimmels geeignet. Wiederum relativ nahe der Erde wird aber nicht der halbe Himmel von dieser verdeckt und es wird möglich, denselben Bereich über Tage oder Wochen zu beobachten. Für das James-Webb-Teleskop, den Nachfolger von Hubble, ist dieser Punkt vorgesehen, vorausgesetzt, das ganze Projekt fällt nicht den benannten Mond- und Marsplänen zum Opfer.
Für die Punkte L4 und L5 sind noch keine Satelliten vorgesehen, es gibt einfach dort nichts zu sehen, was man von L1 oder L2 aus nicht sehen könnte.
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
wenn sich die Redaktion nicht verrechnet hat, können wir in dieser Ausgabe des Corona Magazines die insgesamt einhundertste Kurzgeschichte vorlegen. Ein Jubiläum, auf das wir ein kleines bisschen stolz sind: Danken für diese runde Leistung darf die aktuelle Redaktion Mike Hillenbrand, Barbara Jung und dem leider viel zu früh verstorbenen Olaf Brüschke, die dafür verantwortlich waren, dass damals im Corona Newsletter Nr. 6/2003 die allererste Story erschienen ist (das war "Die Geschichte vom Schmetterlingsjungen" von Peter Horn), den Gastjuroren, die sich für inzwischen fünfundzwanzig Runden unseres Kurzgeschichten-Wettbewerbs zur Verfügung gestellt haben, und natürlich und vor allem den vielen, vielen Autoren, deren Storys an dieser Stelle zu lesen waren. Einhundert Geschichten, denen hoffentlich noch viele folgen.
Ausgewählt haben wir heute die Story "Der Mann, der die Kerzen anzündete" von Tobias Bachmann, ursprünglich bereits erschienen in der Anthologie "Liberate me" im Verlag Eloy Edictions. Mehr zum Autor und zum Buch gibt es wieder im Anschluss an die Story. Schon in der nächsten Ausgabe werden wir dann mit der Veröffentlichung der Gewinnerstorys unserer jüngsten Themenrunde beginnen, die unter dem Titel "Ein neuer Morgen" stand. Ausnahmsweise wird es aus dieser Runde vier statt nur drei Geschichten zu lesen geben, aber dazu in zwei Wochen mehr.
Einsendeschluss für das nächste Thema "Schatten" ist bekanntermaßen am 1. April 2007 (kein Scherz). Darüber hinaus wurden inzwischen zwei weitere Themen festgelegt: "Eindringling" (Einsendeschluss 1. Juli 2007) und "Phantome" (Einsendeschluss 1. Oktober 2007). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist.
Armin Rößler Der Mann, der die Kerzen anzündete von Tobias Bachmann "Alle Religion ist Feuerkult."- Oswald Spengler, dt. Philosoph (1880-1963), Fragmente aus dem Nachlass, Urfragen – "Ich erinnere mich noch genau an den Augenblick, als ich zum ersten Mal starb. Es war in einer heißen Sommernacht, irgendwann zwischen Samstag und dem darauf folgenden Sonntag, vor zehn Jahren etwa. Das genaue Datum habe ich nicht mehr im Kopf. Die Zeit vergeht hier anders, obwohl sie stetig voranschreitet, so wie sie es überall tut. Ich hatte Bereitschaftsdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr, und so musste ich los, als der Piepser mich rief. Damals wohnte ich nicht weit von der Feuerwache entfernt, und so brauchte ich gerade einmal fünf Minuten mit dem Fahrrad. Im Umkleideraum entledigte ich mich eiligst meiner Klamotten und zog die Uniform an. Schnell hatte sich unter den diensthabenden Kollegen herumgesprochen, dass es sich um einen Brand handelte – den Klassiker schlechthin, wenn man an eine Geschichte von Feuerwehrmännern denkt; doch glauben Sie mir: Diese Geschichte verlief alles andere als klassisch." Er wischte mit seinem Handrücken über seine laufende Nase und schniefte danach vernehmlich. Sie lief ihm schon die ganze Zeit, doch bis jetzt hatte er den Rotz geflissentlich ignoriert. Es machte ein schlabberndes Geräusch. "Es ist kalt hier unten, trotz all der Kerzen, und ich bin ständig erkältet. Falls es Sie frieren sollte, nehmen Sie sich einfach die Decke da hinten." Mit dem Streichholz entzündete er vorsichtig eine weitere Kerze. Es waren unzählbar viele, die den Raum erhellten. Ständig erlosch irgendwo eine oder mehrere. "Manchmal kommt ein Luftzug, so wie vorhin, als Sie durch die Tür gekommen sind. Der pustet dann gleich ein paar Dutzend gleichzeitig aus, doch das ist völlig normal. Ich habe schon lange nicht mehr den Ehrgeiz, das Erlöschen der Flammen verhindern zu wollen. Dafür bin ich schon zu lange hier. Zehn Jahre. Eine verdammt lange Zeit an einem Ort wie diesem." Der alte Mann entzündete weitere Kerzen, die allesamt unterschiedlicher nicht sein konnten. Dicke, dünne, lange, kurze, weiße, schwarze, gelbe, rote, verzierte, beschriftete, rituelle, schlichte ... Kerzen, so weit das Auge reichte. "Nun, wo war ich stehen geblieben?", sagte er. "Richtig, in der Nacht, als die Kerzenfabrik brannte." Das Streichholz war nun herabgebrannt, und er pustete es aus; langsam und vorsichtig, nicht zu stark, damit nicht versehentlich eine der Kerzen dabei erlöschen konnte. "Sehen Sie, man hätte meinen können, dass es nicht weiter verwunderlich sei, wenn ausgerechnet eine Fabrik, in der Kerzen hergestellt werden, in Flammen aufgeht. Man assoziiert die Kerze automatisch mit dem Feuer, obwohl beides ja eigentlich gar nichts miteinander zu tun hat. Es brennt ausschließlich der Docht. Das Wachs schmilzt lediglich. Das Wachs schmilzt auch unter starker Hitze – so einer zum Beispiel, wie sie in diesem glutheißen Sommer geherrscht hatte. Deswegen wurden die fertigen Kerzen auch in Kühlkammern gelagert." Seine Hände zitterten leicht, als er ein neues Streichholz aus der Packung holte, und es an ihrem Rand abriss. "Von daher haben wir auch alle zunächst an Brandstiftung gedacht, doch bis heute weiß niemand, wie das Feuer ausgebrochen ist. Jedoch, als wir an der Kerzenfabrik ankamen, stand diese bereits lichterloh in Flammen." Mit dem nun brennenden Streichholz schritt er weiter die unendlichen Reihen der Kerzen entlang, um alle erloschenen anzuzünden. Gelegentlich stellte er eine umgekippte wieder auf, und wenn eine zu hoch aufloderte, kürzte er mit einer rostigen Schere sorgfältig den Docht. "Wissen Sie, wir alle streben nach Veränderung", sagte er jetzt. "Doch nur in den seltensten Fällen gelingt uns diese auch. Meist sind wir zu blind dafür, um überhaupt zu erkennen, was uns einengt. Und manchmal erkennen wir auch die Fülle an Wahrnehmungen nicht, die uns umgeben. Aber ab und zu gelingt es einem, aus seinem Gefängnis, das ich mal provokativ Leben nennen möchte, auszubrechen. Manchmal schlagen wir uns selbst ein Schnippchen – nicht nur dem Tode." Schwerfällig schleppte er sich weiter. Keine Kerze entkam seinem brennenden Streichholz. Er vermochte es, innerhalb einer kaum wahrnehmbaren Armbewegung, ein ganzes Dutzend von ihnen beinahe gleichzeitig zu entflammen. "Jahrelange Übung", sagte er. "Routine, die mir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Oh ... Sehen Sie nur: eine Osterkerze, liebevoll gestaltet. Wunderschön." Es schien ihm wahren Genuss zu bereiten, besagte Kerze anzuzünden. Beinahe zärtlich hielt er das brennende Streichholz an ihren Docht. "Kennen Sie das Märchen vom Mädchen mit den Schwefelhölzern? Es ist eine traurige Geschichte, die mir als Kind oft von meiner Mutter vorgelesen wurde. Ich erinnere mich an eine sehr schön illustrierte Kinderbuchausgabe. Das Mädchen mit den Schwefelhölzern – es war so liebreizend, so hübsch, wie es der Zeichner in Szene gesetzt hatte. Das Mädchen verkauft Schwefelhölzer zur Weihnachtszeit, doch niemand kauft ihr eines ab. Da sie nicht warm genug gekleidet ist, versucht sie ihre Seele mit dem zu erwärmen, was sie durch die Fensterscheiben der Häuser sieht: Weihnachtsbäume, eine reiche Familie beim Schmorbratenessen, und damit sie nicht erfriert, zündet sie ihre Schwefelhölzer an. Und im Herzen der Flamme eines solchen Streichholzes ..." Eine Träne rann ihm die Wange hinab. "Auch damals schon musste ich immer weinen. Das Ende ist zu traurig, und das Schicksal meint es nicht gut mit dem Mädchen. Dennoch stirbt sie glücklich, müssen Sie wissen. An dieses Märchen muss ich oft denken, wenn eine der Kerzen hier erlischt." Er pustete das fast herabgebrannte Streichholz aus, um kurz darauf ein neues zu entzünden. Immer weiter, ohne Pause, ruhelos – wie Sisyphos, der den Fels den Berg hinaufrollen muss, nur damit dieser wieder herunterkullert, sodass er wieder von vorne anfangen muss. Ein endloses Spiel mit dem Feuer, das der alte Herr an diesem Ort betrieb. "Ich muss mich entschuldigen. Eigentlich wollte ich Ihnen ja die Geschichte des Feuers in der Kerzenfabrik erzählen. Aber verzeihen Sie mir. Ich habe nicht oft Gesellschaft, mit der ich reden kann. Ja, manchmal führe ich sogar Selbstgespräche." Dieser Gedanke schien ihn zu amüsieren. Zumindest kicherte er leicht, so als hätte er eine besonders witzige Bemerkung gemacht. "Das Feuer brannte eigentlich bereits viel zu hoch, als dass man es hätte löschen können. Die Fabrik selber war nicht mehr zu retten. Dennoch musste der Brand gelöscht werden. Mehrere Löschzüge waren angefahren, die Feuerwehrmänner wie emsige Ameisen damit beschäftigt, Schläuche zu verlegen, Leitern auszufahren, Anweisungen zu erteilen und die Schaulustigen zurückzuhalten, nur um irgendwie Sieger über den Brand zu werden. Es war brütend heiß. Der Sonne gleich warf uns das Feuer seinen gelben Schein entgegen. Das Blaulicht der Einsatzwagen flackerte emsig, unser Einsatzleiter bellte Befehle, wie ›Wasser marsch!‹ oder gab andere Instruktionen, denen wir eiligst folgten. Plötzlich trat ein Mann auf mich zu und sagte, dass in der Fabrik noch Menschen wären. Sofort machte ich dem Einsatzleiter Meldung, und man kann sich die Diskussion vorstellen, die daraufhin folgte. Das Feuer sei zu hoch, um einen der Männer hineinzuschicken, und das Flammenmeer habe sich bereits zu weit ausgebreitet, als dass man ernsthaft mit Überlebenden rechnen könne. Ich hingegen verwies auf die vorhin erwähnten Kühlkammern, und dass es doch immerhin möglich sei, dass sich jemand dorthin gerettet habe. Außerdem wäre es falsch, nicht bereit zu sein, Leben zu riskieren, um anderes Leben zu retten, denn das wäre schließlich unsere Aufgabe. Und solange es auch nur den Hauch einer Möglichkeit gäbe, sei man als Feuerwehrmann moralisch dazu verpflichtet, diese in Betracht zu ziehen." Er hatte zu lange erzählt, musste sich wieder seiner Aufgabe widmen. Immer wieder erloschen einige der Kerzen, die es nun galt, erneut zu entzünden. Das Kerzenwachs troff auf die Tische und den Boden. Mancherorts hatte sich das Wachs über die Jahre hinweg zu wahren Bergen aufgetürmt, sodass neue Kerzenformen entstanden waren. Die unzählbar vielen Kerzenflammen züngelten scheinbar bis in die Unendlichkeit, und das, obwohl es ein begrenzter Raum war, dessen Enden von flackerndem Kerzenschein beleuchtet wurden. Doch diese schienen so weit entfernt, und die Kerzen waren so viele, dass es wie eine Unendlichkeitsvision, gemalt von Maurits Cornelis Escher anmutete. "Wie Sie sich sicherlich schon denken können, war ich schließlich derjenige, der sich mit einem Kollegen in die Flammen wagen sollte. Gerne hätte ich die Aufgabe einem anderen überlassen, aber meine übereifrigen Reden ließen einen Rückzieher nicht zu. Mir der Gefahr bewusst, zog ich den zentnerschweren, feuerfesten Asbestanzug an, schulterte die Sauerstoffflasche und stülpte mir die Atemmaske über mein schwitzendes Gesicht." Umständlich schritt der Mann nun über eine, auf dem Boden befindliche Ansammlung großer Kerzen hinweg. Der gesamte Fußboden war zentimeterdick mit geschmolzenem und wieder erhärtetem Wachs bedeckt. Es war eine ständige Unebenmäßigkeit, auf der sich der Mann, der die Kerzen anzündete, befand. Seine Kleidung schien alt und verschlissen, so als habe er sie seit Jahren schon nicht mehr gewechselt. Sein stoppelbärtiges Gesicht war, wenn schon nicht vom Wetter, dann doch von dem ständigen Spiel mit dem Feuer gegerbt und angesengt. Tiefe Runzeln und kantige Falten bedeckten seine Haut, und an seinen Händen zeugten Schlieren und Narben davon, dass er sich bereits mehrmals verbrannt hatte. "Es gibt ein altes Sprichwort aus Persien: ›Und wenn der Feueranbeter das heilige Feuer hundert Jahre schürt, wenn er hineinfällt, wird es ihn verzehren.‹ Ich erwähne das, weil es mir in dieser Situation so passend erscheint." Der alte Mann lachte ein nach Keuchhusten klingendes Lachen. "Damals wie heute – es passt einfach. Finden Sie nicht?" Seine schwieligen Hände gruben sich in seine tiefen Hosentaschen und zogen ein lumpengleiches Taschentuch heraus. Er hustete dicken Schleim hinein, und wischte sich danach damit den Schweiß von der Stirn, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder den Kerzen und seiner Erzählung widmete. "In Windeseile breiteten sich die Flammen aus, und ich musste in dieses alles vernichtende, todbringende Meer hinein. Unter der enormen Hitze barsten Metall und Stein. Plastik schmolz und Gläser platzten. Der Druck, der in dem bald einstürzenden Fabrikgebäude durch die Hitze der Flammen entstand, glich einem gewaltigen Dampfkessel. Gemeinsam mit meinem Kollegen wagte ich mich in qualmende Flure vor, durch die kurz zuvor das Feuer regelrecht hindurchgejagt sein musste. Unbarmherzig verschlang es alles, was ihm im Weg war. Von leicht brennbaren Gegenständen bis hin zum Sauerstoff selbst – nichts blieb verschont." Weitere Kerzen wurden entzündet, und die alleinige Wahrscheinlichkeit, dass es einen Moment geben mochte, an dem ausnahmslos alle Kerzen brennen würden, schien undenkbar. Emsig wie eine Biene arbeitete sich der Mann vorwärts, beugte sich – stets darauf bedacht, nicht selbst Feuer zu fangen – über diverse Kerzen hinweg, um auch die hintersten Exemplare und die im entferntesten Winkel zu erreichen. "Eine Flammenzunge loderte über meinem Kopf empor. Mit einem kleinen Handlöschzeug, einem gemeinen Feuerlöscher ähnlich, kämpfte ich sie nieder. Dank meiner Atemmaske atmete ich keinen Stickstoff ein und konnte somit nicht den Geruch verschmorten Plastiks riechen, der allgegenwärtig sein musste. Das Feuer brüllte mancherorts. Wir hatten uns bereits tief in das Gebäude vorgewagt. Mit Handäxten brachen wir manche Türe auf, und die an unseren feuerfesten Anzügen befestigten Strahler rissen klobige Lichtkegel durch den dichten Rauch. Wenn man sich in den Hexenkessel eines Höllenfeuers hineinwagt, geht eigentlich alles ganz schnell, denn die Natur will es, das man ständig auf der Hut ist, und nur der Verstand sorgt dafür, nicht vor den Flammen zu fliehen. Dennoch kommt einem alles wie in Zeitlupe vor. Die Wahrnehmung ist auf eine geheimnisvolle Weise verzerrt. Man ist wie betäubt von der sturen, unnachgiebigen Wildheit des Feuers, der blitzartigen Schnelligkeit, spontan auflodernder Flammen, und der heißen Intensität, die rings um einen herrscht. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Brandherd ausbreitet, schockiert auch noch den erfahrensten Feuerwehrmann. Das Feuer leckt an einem, und man fühlt sich wie ein giftiger Dorn, der in eine aufklaffende, gelbrote Wunde gestoßen wird. Ein Fremdkörper, dazu getrieben, so rasch wie möglich diesen unwirtlichen Ort zu verlassen, doch man darf nicht – man kann nicht. Augen zu und durch, so heißt es doch?" Der schale Schein der unzähligen Kerzen ließ den Blick verschwimmen, der über das Meer aus kleinen Flammen schwebte. Ein diffuses Flimmern, in dem man nur mit Mühe klar sehen konnte. Doch ihn schien das nicht zu stören. Vielleicht waren seine Augen getrübt, vielleicht seine Wahrnehmung an das verwischte Licht gewohnt. Mit erschreckender Zielstrebigkeit fand er die erloschenen Kerzen, um sie anzuzünden. "Endlich erreichten wir die Lagerhalle, und erkannten, dass es schwieriger als normalerweise werden würde. Der gesamte Boden war über und über mit Wachs begossen. Nicht so wie hier", er vollführte zur Verdeutlichung seiner Worte eine weit ausholende Geste und schloss auf diese Weise die Klumpen jahrelang niedergebrannter Kerzen auf dem Boden mit ein. "Wegen des Feuers hatte sich das Wachs nicht nur verflüssigt. Es war nicht einfach geschmolzen – nein: es kochte! Es warf brodelnde Blasen. Die einzige Möglichkeit aber, um sich vor so einem Brand in einem Gebäude wie diesem in Sicherheit zu bringen, war die Kühlkammer, in der die fertigen Kerzen aufbewahrt wurden. Sie lag am Ende der Fertigungshalle. Am anderen Ufer sozusagen. Von den vermeintlich Überlebenden trennte uns ein wahres Meer aus siedendheißem, Blasen werfenden Kerzenwachs!" Zum besseren Verständnis seiner Erzählung entnahm er der Kerzensammlung ein breites, viereckig gegossenes Exemplar, dessen Flammenkrater bereits tief eingesunken war. Das flüssige Wachs goss er, von keiner Miene des Schmerzes begleitet, über seine ausgestreckte, blanke Hand. Es troff etwas von den Fingern herab, erkaltete aber unverzüglich. "Sehen Sie", sagte er währenddessen. "Nun können Sie sich vorstellen, welche Hitze notwendig ist, um Wachs zum Kochen zu bringen. Es gibt verschiedene Wachsarten, und entsprechend unterschiedlich sind die Temperaturen. Für gewöhnlich schmilzt Wachs bei Temperaturen zwischen fünfunddreißig und vierzig Grad. Der Siedepunkt ist da aber bei Weitem noch nicht erreicht. Da müssen Sie ohne Weiteres noch einmal hundert bis hundertfünfzig Grad hinzurechnen." Er stellte die Kerze wieder auf ihren ursprünglichen Platz und fuhr damit fort, Kerzen anzuzünden. "Nun können Sie sich berechtigterweise die Frage stellen, in welchen Temperaturen wir uns aufgehalten haben, und ich sage Ihnen, das ich nicht untertreibe. Ohne die Asbestanzüge hätten unsere Körper bei lebendigem Leibe gekocht. Wie das Meer aus Wachs, vor dem wir standen, und überlegten, ob wir es wagen konnten, hindurchzuwaten. Doch auch mit unseren Schutzanzügen war es kaum auszuhalten, vor Hitze. Ich spürte, wie der Schweiß in Sturzbächen meinen Körper hinunter rann. Wir waren uns darin einig, dass wenn die Überlebenden – wobei wir noch nicht einmal wussten, ob es diese tatsächlich gab – keine Chance hätten, würden wir kehrtmachen. Mein Kollege machte den Anfang und betrat das Meer aus Flammen und Wachs. Wir trugen speziell beschichtete Schuhe, sodass uns das kochende Wachs eigentlich nichts ausmachen dürfte, und in der Tat geschah auch nichts, was uns schadete, bis wir zu dem Loch im Boden kamen." Das erkaltete Wachs auf seiner Hand abziehend grinste er dämonisch. "Um uns herum tobte die Feuersbrunst, und inmitten unseres Weges durch siedendes Wachs tat sich ein Loch im Boden auf. Gott weiß, welche Funktion es ursprünglich erfüllt haben mochte. Auf jeden Fall versank mein Kollege mit einem Mal vor meinen Augen. Er wurde von der Blasen aufwerfenden Masse einfach verschluckt. Voller Entsetzen blickte ich zu der Stelle, an der er vor Kurzem noch zu sehen gewesen war. Er war einfach fort, und ich geriet in Panik." Nun angelte er ein neues Päckchen Streichhölzer aus einer seiner Hosentaschen. Die Luft durch geschürzte Lippen einsaugend, entriss er eines der Schwefelhölzer und brachte es so zum Brennen. "Mein Verstand gaukelte mir die scheußlichsten Fantasien vor. Ich stellte mir unregelmäßig verteilte Löcher im Boden vor, sodass ich mich dazu gezwungen sah, einen wahren Spießrutenlauf durch das kochende Wachs zu vollführen. Dennoch wartete ich vorerst in der Hoffnung, dass mein Kollege wieder auftauchen würde, und ich ihm helfen könnte, dem Inferno zu entkommen. Selbstverständlich wartete ich vergebens, so wie meine Kollegen, der Einsatzleiter oder gar seine Angehörigen vergebens warten mussten; ja vielleicht noch heute warten. In kochendem Wachs versunken – da hilft einem auch kein Asbestanzug mehr. Die Sauerstoffflasche auf dem Rücken drückt zusätzlich … den Rest erledigt die Schwerkraft. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel Zeit er noch dank des Sauerstoffs in den Tiefen des Lochs bei fast zweihundert Grad bei vollem Bewusstsein verbracht hat. Mir schaudert, wenn ich nur daran denke. Ein qualvoller Tod." Er hielt inne. Das Streichholz in seiner Hand brannte aus, ohne einen der erloschenen Kerzendochte berührt zu haben. Es schien, als zögen die Bilder des aus den Tiefen der Erinnerung heraufbeschworenen Moments noch einmal vor seinem inneren Auge vorbei. Er holte tief Luft und ließ sie als schweres Seufzen wieder entströmen. Einige Kerzen erloschen dabei. "Was dann geschah, entzieht sich jedweder Logik, die ein noch so kranker Menschenverstand sich auszudenken in der Lage sein mag", sagte er nach einer längeren Pause. Der Mann ging weiter, zündete unnachgiebig weitere Kerzen an. Hier eine fackelgleiche und dort eine übergroße Kerze, die eher an das Inventar einer Kirche erinnerte. Sogar einige Teelichter befanden sich unter der unerschöpflichen Sammlung. Es gab Kerzen aus Bienenwachs und mit künstlich versehenen Duft- und Aromastoffen. Alle zusammen gaben ein würzig durchmischtes Aroma von sich, der in dem gesamten Raum allgegenwärtig war. Ebenso wie Kerzen in den unterschiedlichsten Farben zugegen waren, so waren sie in ebenso unterschiedlichen Formen, Größen, Dicken und Gerüchen vorhanden. Klassische Tafellichter fand man ebenso wie klobige Tropfkerzen, kunstvoll verzierte oder gar in Tierform gegossene waren genauso darunter wie schlichte, herkömmliche, exotische, orientalisch anmutende oder spirituelle Kerzen. Grob geschätzt mochten es mehrere Millionen, wenn nicht sogar Milliarden sein – es fiel schlichtweg schwer, die Zahl zu schätzen; und wissen mochte dies Gott allein. Nun hatte der Mann tatsächlich eine Wand des Raums erreicht. An dieser mit Kerzenwachs vollkommen überzogenen Mauer befanden sich dicht an dicht verschiedenste Kerzenhalter, die irgendwie am Gestein befestigt waren. Das Wachs der darauf befindlichen Kerzen tropfte dort auch schon seit einer Ewigkeit und floss somit regelrecht die Wand entlang. Manche Kerzenhalter konnte man gar nicht mehr erkennen, da sie komplett im Wachs verborgen waren. Er klopfte etwas von dem zentimeterdicken Wachs ab und legte so einige schwere Ketten frei, die an einem Eisenring, der in der Wand verankert war, befestigt waren. Er löste sie, und die Ketten, deren einzelne Segmente, wie alles andere in diesem Raum auch, mit Wachstropfen verklebt waren, gaben nach. Das Gewicht, das an den Ketten zog, stellte sich bald als mehrere Kronleuchter heraus, auf denen sich selbstverständlich weitere Kerzen befanden. An den verschiedensten Stellen sanken diese nun von der Decke auf den Boden herab. Kurz bevor sie auf den wachsüberschütteten Boden auftrafen, verankerte der Mann die Ketten wieder an der Halterung. Er ging auf die herabgelassenen Kronleuchter zu und begann nun auch dort, die Kerzen anzuzünden, die erloschen waren. "Es ging bergab", sagte er währenddessen. "Die Panik hatte mich voll und ganz ergriffen, und ich drehte vollkommen durch. Normalerweise waren wir mit modernster Technik ausgestattet, und ich wäre – alleine von den Vorschriften her – dazu verpflichtet gewesen, mit dem Einsatzleiter über Funk in Verbindung zu treten. Doch aus Gründen, die mir nicht klar waren, konnte ich keinen Kontakt herstellen. Ich stand inmitten des brodelnden Kerzenwachses und drehte einfach durch. Ich schrie, ich verlor meinen Verstand. Ich wusste nicht, wohin, und so drehte ich mich im Kreis, lief bald hierhin und dann wieder dorthin, von Flammen umgeben, in kochendem Wachs hin- und herirrend, und schließlich zusammenbrechend. Ich dachte zunächst, dass ich ebenfalls in das Loch gefallen wäre, doch dem war nicht so. Ich lag auf dem Boden und das siedende Wachs floss über mich hinweg. Die Hitze war unerträglich. Ich lag auf dem Rücken und sah die brennende Decke, die dort züngelnden Flammen, die Rauchschwaden, das Chaos der ureigenen Hölle. Ich stellte mir vor, zu verbrennen. Ich wollte sterben, wollte nicht mehr sein, wollte auf der Stelle tot sein. Rein gedanklich übergab ich mich quasi den Flammen. Stattdessen sank ich. Mein Blickfeld verschleierte sich. Ich ging unter – ganz langsam – und hielt dabei die Augen geöffnet. Ich dachte, mein Wunsch ginge in Erfüllung, und ich würde sterben, doch noch war dem nicht so. Ich sank tiefer, immer tiefer, und beobachtete dabei, wie sich die brennende Oberfläche nach und nach entfernte. Durch das dünnflüssige, zähe Wachs sah ich die Flammen, erkannte ich den Rauch, und wunderte mich keineswegs darüber, zumal ich ja kurz zuvor noch auf festem Boden gelegen war. Je tiefer ich sank, desto zäher wurde das Wachs, was für mich bedeutete, dass es in den tieferen Regionen kühler wurde. Dennoch sank ich unaufhörlich, wenn auch zunehmend langsamer werdend. Das Bild der sich entfernenden Flammen wurde kleiner und kleiner. Als flöge ich rückwärts durch einen Tunnel, entfernte sich das Flammenmeer immer weiter, wurde dunkler, kleiner, war alsbald nur noch als winziger, lichtheller Punkt am Ende des Tunnels zu erkennen, der sich immer weiter zusammenzog und verengte; und endlich schloss er sich völlig. Ich war von vollkommener Dunkelheit umgeben, die sich mit dem weiteren Sinken meines sterbenden Körpers verfinsterte und sich bald in völlige Schwärze verwandelt hatte. Weder sah ich etwas noch konnte ich etwas hören. Umso mehr verwunderte es mich, dass ich nach wie vor spürte, wie ich unablässig tiefer sank." Eine – im Gegensatz zu den anderen – riesig erscheinende Votivkerze war umgestürzt. Er beugte sich nieder und stemmte sie nach oben, in eine aufrechte Stellung. Dann zündete er sie wieder an. Das flüssige Wachs lief an der Stelle, auf der die gewaltige Kerze auf dem Boden aufgelegen hatte, in Form eines dünnen Rinnsals hinab, und ergoss sich auf den wachsbesudelten Boden. "Mir war, als griffen lange, feingliedrige Arme nach meinem Körper. Schwarze Finger, die aus der ebenso schwarzen Umgebung nach mir tasteten. Nach und nach schnappten sie sich meine Gelenke, meine Gliedmaßen, meinen Kopf; und mit einem Mal gab es einen gewaltigen Ruck, und ich wurde gewaltsam in die Tiefe gezerrt, in die ich ohnehin gesunken wäre. Ich versuchte zu schreien, doch kein Laut entrang sich meiner würgenden Kehle. Irgendetwas war da unten. Etwas unwirkliches, das seinen Weg in die Wirklichkeit gefunden hatte. Dann plötzlich überschlugen sich die fremdartigen Ereignisse. Alles war Chaos, alles war Feuer. Doch das Feuer war nicht mehr über mir, noch um mich herum – nein, es war vielmehr in mir. Es loderte in meiner selbst, während mich von außen eiserne, wächserne Klauen umgriffen, und die Schwärze, die mich umgab, funkelte wie mitternächtliche Sterne. Ich vermag nicht zu sagen, was geschah. Sicherlich war ich dabei zu ersticken oder zu verbrennen – wahrscheinlich war ich bereits tot, und alles was ich wahrnahm waren apokalyptische Visionen der Hölle. Inmitten des Wahnsinns aber, hatte mich mein Bewusstsein nicht verlassen. Wieder zerrten die Finger an mir, als habe mich ein Koloss gepackt und würde mein Innerstes nach außen kehren. Ich öffnete gewaltsam meine Augen und überall sah ich tanzende Flammen, die an mir züngelten und leckten, mich verspielt umgarnten und zornig anfauchten. Der Moment, in dem ich meine Augen geöffnet hatte, war schließlich der, in dem ich mir sicher war, gestorben zu sein. Denn mein Verstand war völlig klar, und was ich sah, sagte mir, ich könne nicht mehr länger in meiner bisherigen Welt sein. Die Welt, die ich kannte, war die Welt von Erde und Luft, von Feuer und Wasser. Doch eben diese vier essenziellen Elemente waren nicht mehr vorhanden. Das Feuer, das ich sah, war kein Feuer, und die restlichen drei Elemente gab es nicht. Entweder ich war tot oder meine Welt war es. Ich schwebte in einem fernen Kosmos aus flammengleichen Zerrbildern. Ich blickte nach unten, hinab in einen bodenlosen Abgrund, von dem ich wusste, dass es oben war. Und noch während ich darüber nachgrübelte, wie es wohl möglich sein konnte, gleichzeitig nach oben und nach unten zu sehen, fiel ich und drehte mich und war alsbald so verdreht, dass mich die Gedanken völlig verließen. Die letzte Vision die mich beschlich, war die einer Motte, die auf ein helles Licht zufliegt. Ich war zur Motte geworden und steuerte auf eine einsame Kerze in nächtlicher Dunkelheit zu. Ich sah nur noch diese Kerze – nichts anderes hatte ich im Sinn, nichts war mir wichtig, nichts war mir teuer genug – ich musste zu diesem Licht, ein Verlangen, das mich besessen machte. Und wie ich das Licht erreichte, verdrehte es mich und riss mich in Stücke. Und als es mich wieder zusammensetzte, setzte es mich verändert zusammen, denn ich war nicht mehr derselbe Mensch. Und auch die Welt war nicht länger dieselbe." Stille herrschte. Einige Kerzen knackten wie Holzscheite in einem offenen Kamin. Irgendwo in einem nicht einsehbaren Winkel stoben Funken auf. Der Mann beachtete das alles gar nicht. Die Erinnerung an das Erlebnis des Eintauchens in eine andere Welt schien ihn endlich von seiner Aufgabe abgelenkt zu haben. Mit müden Augen blickte er auf. "Sehen Sie, seitdem habe ich weder geschlafen, gegessen, getrunken oder meine Notdurft verrichtet. Ich bin ein Gefangener in diesem Raum, einem Saal aus Kerzen, und sonst nichts. Und alles, was von mir überlebt hat, ist das Geschehene, das ich soeben geschildert habe, und das Verlangen der Motte, dem Kerzenlicht so nahe zu sein, wie irgend möglich. Ich zünde sie an, all diese Kerzen. Immer und immer wieder. Sie erlöschen, ich zünde sie an. Niemand wechselt sie aus, niemand bringt mir neue Streichhölzer, niemand ist da. Alle sind fort, so wie ich fort bin." Es erschien ziellos und verzweifelt, wie er nun im Kreis umherging, mit den Armen in wilden Gesten rudernd, in seine Hosentasche greifend, ein Päckchen Streichhölzer hervorholend,und es auf den wachsüberzogenen Boden schleudernd. "Die Streichhölzer gehen nie aus. Es gibt kein leer, kein alle, kein fort. Wäre dies hier eine Bar, so wären die Gläser ständig halb voll und nicht halb leer ... Ein schlechter Witz, ich weiß. Sie brauchen mir da nichts vorzumachen." Mit dem Fuß stieß er nun gegen die Votivkerze, die er vorhin erst aufgerichtet hatte. "Nur die Kerzen erlöschen, damit ich sie wieder entzünden kann. Ein Motiv? Ach was. Hier unten gibt es kein Motiv. Und die Frage nach einem Warum brauche ich mir auch nicht zu stellen. Es gibt keine Antwort, weswegen auch die Frage nicht existiert. Das Einzige was zählt, sind die Kerzen. Haben Sie sie gezählt? Haben Sie die Kerzen einmal gezählt?" Er drehte sich im Kreis, deutete auf das gesamte Rauminventar. "Sie brauchen die Kerzen auch nicht zählen. Es ist sinnlos. Derzeit sind es über sechs Milliarden in diesem Raum. Wenn ich Ihnen nun sage, dass jede Kerze eine Seele repräsentiert, werden Sie verstehen. Und nun kommen Sie daher, zeigen mir Ihren dämlichen Bürokratenzettel, abgestempelt von höchster Instanz, und versuchen mir weiszumachen, dass es zu viele Kerzen seien? Und wie wollen Sie denen da unten das klarmachen? Seuchen? Hungersnöte? Epidemien? Naturkatastrophen?" Er war nun mehr als wütend, regelrecht in Rage. Sein Zorn steigerte sich zunehmend. Seine Stimme wurde lauter, obwohl er ohnehin schon brüllte und dabei einige der Kerzen vom Tisch fegte. "Ich frage Sie, wozu das alles? Richten Sie Ihrem Herrn und Meister einen schönen Gruß aus, und sagen Sie ihm, ich hätte die Nase gestrichen voll. Ja, was meinen Sie denn, warum ich mir die ganze Arbeit hier mache? Ich weiß, wie es ist, da unten zu überleben. Ich weiß, wie gottverdammt beschissen es ist, auf seiner verfluchten Schöpfung zu überleben. Letztens wurde ich schon einmal sauer. Da kam auch so ein kleiner Scheißer, wie Sie einer sind, daher, und zeigte mir die Beglaubigung einiger dicht aufeinanderfolgender Tornados. Dabei war erst unmittelbar zuvor dieser dämliche Tsunami an der Reihe gewesen. Allen, ausnahmslos allen die hierher kamen, habe ich meine Geschichte erzählt. Um Zeit zu schinden, um den Menschen noch ein wenig Aufschub zu gewähren, und jetzt schon wieder? Erlöschen nicht ohnehin schon Minuten für Minute genügend? Wenn man wenigstens gezielt Kerzen löschen könnte, aber nein, das geht ja nicht. Sie sind ja nicht beschriftet. Verdammte Scheiße, noch mal!!!" Der Mann, der die Kerzen anzündete, war erschöpft. Müde setzte er sich, und mit schmerzerfüllter Miene gab er unmissverständlich zu verstehen, wie seine Glieder sich für ihn anfühlten. "Also, zeigen Sie mir den verdammten Zettel." Er nahm das Schriftstück entgegen und prüfte es. Dann schüttelte er den Kopf. "Nun mal ehrlich", sagte er, wieder etwas ruhiger. "Was zu viel ist, ist zu viel. Ich weiß, ich wurde bereits von oberster Stelle ermahnt, weil ich den Antrag für die Apokalypse letztens verbrannt habe, anstatt ihn auszuführen, aber das hier ..." Er hielt den Zettel in die Höhe, und schüttelte ihn heftig. "Am liebsten würde ich das hier nehmen und es dem Herren da oben in den Arsch stecken. Soll er doch selbst zusehen, wie er das zustande bringt, aber ich weigere mich. Mit Händen und Füßen weigere ich mich. Sagen Sie ihm das, Sie nichtsnutziger, idiotischer Arschkriecher, der Sie sind!" Um ihn herum erloschen nun weitere Kerzen, doch er ignorierte es. Er stützte seinen Kopf auf beide Hände, ließ das Schreiben fallen und weinte. Sein Körper wurde von Krämpfen durchschüttelt, so heftig waren die Emotionen, die in ihm kochten und brodelten, wie das Meer aus Wachs, durch das er vor Jahren gewatet war. "Also gut. Der Herr wünscht es! – So sagt Ihr doch hier oben immer, oder? Der Herr wünscht es." Er lachte, als er sich schwerfällig erhob, den Zettel aufnahm und ihn über eine der Kerzen hielt. "Sag Deinem Herrn, der ab sofort nicht mehr der meinige ist, sag ihm, er möge doch bitte die Freundlichkeit besitzen, selbst hier zu erscheinen. Er soll mich persönlich und auf Knien darum anflehen. Ansonsten bin ich nicht bereit, seinen Aufträgen weiterhin überhaupt nur meine Beachtung zu schenken." Fassungslos starrte er auf den bereits schwarz verkohlten Zettel, auf dem sich noch einmal die Schriftzeichen zeigten, die der Anlass für seinen Wutausbruch waren. Für den Bruchteil einer Sekunde, genauso lange, wie es dauerte, eine Kerze zu entzünden flammten die Lettern "...tätlicher Befehl zu.... dritter Wie... ...ieg!" noch einmal auf. Der Rest war bereits von den Flammen verzehrt worden, so wie es alsbald auch die übrigen Wortfragmente waren. Er ließ die Asche liegen, wo sie war, und suchte in seiner Hosentasche nach einer neuen Packung Streichhölzer. Dann entriss er ein neues Schwefelholz und fuhr damit fort, die zwischenzeitlich erloschenen Kerzen zu entzünden. In den wenigen Minuten war er mit seiner Arbeit arg in Verzug. Tobias Bachmann wurde 1977 in Erlangen geboren, und ist gelernter Heilerziehungspfleger, Musiker und freier Autor. Bereits mit 19 Jahren debütierte er mit einer kurzen, fantastischen Novelle in dem als Geheimtipp geltenden Kleinverlag Goblin Press. Es folgten einige Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften und Anthologien, überwiegend im Fandombereich, sowie zwei selbstverlegte Einzelbände. Mit 23 veröffentlichte er die vielbeachtete Kurzgeschichtensammlung "Kaleidoskop der Seele", der 2001 ein Lyrik-Band und 2003 der Endzeit-Thriller "Die Ruhe nach dem Tod" folgten. Zuletzt erschienen im Atlantis Verlag mit "Novalis' Traum" ein Band mit zehn fantastischen Erzählungen sowie der Novellenroman "Auspizien" bei MG. Seine Arbeiten sind geprägt von surrealen, fantastischen, poe’schen sowie kafkaesken Elementen. Weitere Informationen findet man auf der offiziellen Homepage des Autors unter http://www.tobias-bachmann.de
Informationen zum Buch:
"Die Idee, eine Anthologie neuer deutschsprachiger Phantastik zusammen zu stellen, ist fast so alt wie das Horror-Forum (www.horror-forum.com). Es sollte eine 'phantastische Anthologie' entstehen, geprägt von den Autoren, aber auch einigen 'Hobby-Schreibern', die wir im Laufe der Jahre im Horror-Forum kennen lernten. Immer wieder taucht im Forum der Versuch auf, den Begriff der Phantastik in feste Formen zu gießen. Und eben genauso oft scheiterte dieses Vorhaben daran, dass nahezu jeder Leser und Schreiber für sich selbst eine ganz eigene Definition dieses Genres hat. Nicht zuletzt dieser Weitläufigkeit wollten wir gerecht werden, als wir an befreundete Profi-, aber auch Hobbyschreiber herantraten und sie um eine phantastische Geschichte baten. Wir waren selbst immer wieder aufs Neue überrascht, welche neuen Facetten sich mit jedem Autor auftaten, der unser Projekt unterstützte ...“ (Auszug aus dem Vorwort von Sven Kössler und Werner Placho)
Liberate Me Eine Anthologie aus den Tiefen des horror-forum.com Herausgegeben von Sven Kössler & Werner Placho 325 Seiten Paperback
Fantastische Erzählungen von Andreas Gruber, Walter Diociaiuti, Markus K. Korb, Torsten Sträter, Peter Dobrovka, Markus Kastenholz, Boris Koch, Gunter Arentzen, Stefan T. Pinternagel, Astrid Pfister, Jörg Kleudgen, Tobias Bachmann, Mirko Stauch, Werner Placho, Torsten Scheib, Sven Kössler, Charlotte Engmann, Christel Scheja, Michael Siefener. Verlag: Eloy Edictions Preis: 14,00 EUR ISBN: 3-938411-10-4 ISBN-13: 978-3-938411-10-0
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