04. Juni 2008 - Ausgabe 202 - "There are many ways to die" Manchmal stirbt man kleine Tode. Immer wieder. So erging es mir am und in den Tagen vor dem 31. Mai. An diesem Samstag fand in Mülheim an der Ruhr die Feier zur 200. Ausgabe des Corona Magazines statt – und sie war es, die mir den ein oder anderen kleinen Tod bescherte. Man spricht ja auch in anderer Beziehung von kleinen Toden – und die wären mir sicher lieber gewesen. Aber ich schweife ab, werden wir wieder jugendfrei. Waren Sie am Samstag nicht in Mülheim auf der Corona-Feier? Nun, wahrscheinlich hatten Sie gute Gründe, aber dennoch: Sie haben was verpasst. Mit und dank der rund 60 Besucher(n) wurde der Tag ein sehr schöner – für Besucher, Autoren, Vortragende und Corona-Redakteure. Ganz unter dem Eindruck des Tages stehend haben Corona-Redakteur Christian Spließ und ich unsere Erlebnisse des Tages in zwei Artikeln zusammengefasst, die Sie in dieser Ausgabe finden. Wem das Lesen alleine nicht reicht, mag doch auf unsere entstaubte Website www.corona-radio.de gehen, wo er Teile des Tages (noch einmal) auf die Ohren bekommen kann. Die nächste Möglichkeit, einen netten kleinen(?) Event zu besuchen, ist der Colonia-Con am Wochenende des 21./22. Juni in ... na? Genau: Köln. Diesen Con stellen wir ebenso vor wie den kommenden Film „PRINZ KASPIAN VON NARNIA“ mit dem 2. Teil unserer dreiteiligen Berichterstattung, die wir im letzten Corona begonnen haben, und die dann beim nächsten Mal in der letzten Ausgabe vor der Sommerpause enden wird. Apropos Dreiteiler: In den letzten Tagen kam immer wieder ans Licht, dass Paramount eine „Star Trek“-Trilogie plant, und der kommende Film nur der Anfang ist, einen finanziellen Erfolg vorausgesetzt. Als ob uns allen das nicht schon lange klar gewesen ist, oder? ;-) Bleiben Sie uns gewogen! Herzlichst Ihr Mike Hillenbrand Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Am Samstag, dem 31. Mai 2008 fand in Mülheim an der Ruhr die Feier zur 200. Ausgabe dieses kleinen Hobby-Projektes statt, die am 30. April in die Mailboxen der Abonnenten geschickt wurde. Das wissen Sie, denn wir haben in den letzten Wochen kaum eine Möglichkeit ausgelassen, Sie auf diesen Termin und diese Feier hinzuweisen. Nun ist der Termin Vergangenheit, und abgesehen von den beiden Artikeln in dieser Ausgabe und einigen Fotos, die wir in den kommenden Tagen im Internet (und auf unserer Website) verbreiten werden, war es das fürs Erste. Dennoch ist an dieser Stelle vielleicht die Frage erlaubt: Wie war es eigentlich?Es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage, denn sie ist komplexer, als es zunächst den Anschein hat. Tatsächlich gibt es eine Reihe von möglichen Antworten: Stressreich. Lang. Schön. Erschlagend. Wenn man länger darüber sinniert, fallen einem ganz sicher noch einige mehr ein. Da das recht langweilig zu lesen wäre, hier ein kurzer Abriss der Feier – sowie deren Vor- und Nachbereitungen: Bereits morgens um 9 Uhr begannen die Vorbereitungen im Festsaal auf der Heimaterde in Mülheim an der Ruhr. Zusammen mit dem Corona-Leser Martin Callies sowie dem ehemaligen Herausgeber (heute honoris causa) Klaus Michels wurden Tische und Stühle gestellt, Kästen in die Küche getragen, Speisen aus der Metzgerei geholt. Als gegen Mittag der Schallereignissortierer Jürgen Bleekmann mit seinem Equipment auftauchte, war dagegen fünf Minuten kollektives Staunen angesagt: „Ich bringe mein kleinstes Mischpult mit“, hatte er gesagt. Nun, niemand hätte glauben sollen, dass das „kleinste“ Mischpult auch wirklich klein sein würde. War es nicht. Ebenso wenig wie die Boxen und alles andere, was Meister Bleekmann ankarrte. Aber wenn er was macht, macht er es richtig – und das Ergebnis kann sich hören lassen: Sein Live-Mitschnitt des Tages wird in den kommenden Sendungen von Audio51 auf www.corona-radio.de verarbeitet werden. Guido Latz von der Corona-Partnerseite www.phantastik-news.de kam, sah und baute auf. Sein Atlantis-Verlag hatte einige Bücher anzubieten, darunter auch die „Gallagher“-Reihe des vortragenden Autoren Achim Hiltrop, und Guidos erster Kommentar zur Location lautete: „Habe ich mir größer vorgestellt.“ – Tatsächlich war der Festsaal nicht riesig. Mit Tischen und Stühlen gefüllt, war er für ca. 70 Personen ausgestattet, dazu der „Händlerraum“ für drei Anbieter gedrucktem Wortguts und dem Verkaufsstand der Wertmarken, ohne die es an diesem Abend nichts an Ess- und Trinkbarem geben sollte. Dennoch sah genauso der Plan aus: Würden mehr Menschen als erwartet kommen, ließen sich zusätzliche Tische ganz schnell organisieren, ansonsten sollten die vollen Reihen aber vor allem für eine gute Stimmung sorgen – das Programm war schließlich von 16 bis 23 Uhr angesetzt. Wer partout einen Programmpunkt auslassen wollte, hatte dazu im Foyer oder vor dem Gebäude die Gelegenheit, um hier geistreiche Gespräche in Ruhe fortzuführen. Bei einem Hauptsaal, auf dessen Bühne alle Programmpunkte stattfanden, blieb den Besuchern zudem keine Möglichkeit, sich aufzuteilen. Jeder Autor kam in den Genuss der Aufmerksamkeit des vollständigen Publikums – und die Pausen zwischen den Programmpunkten ließen dann genug Freiraum, um über das eben gehörte zu diskutieren, zu essen und zu trinken, oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen. So war zumindest der Plan – und er sollte aufgehen. Am frühen Nachmittag trudelten die ersten Redakteure ein: Esther Haffner und ihr Sohn Simon waren aus München angereist, Susan Rudolph aus Berlin – und hatte gleich noch jemanden mitgebracht, der sich im Forum als „stillen Corona-Radio & -Magazine-Liebhaber“ vorgestellt hatte: Kai hatte damit fast die weiteste Anreise eines Leser hinter sich, musste sich diesen Platz aber mit Ina teilen, die ebenfalls aus Berlin angereist war (allerdings in der Woche in Rostock arbeitet, was streng genommen noch weiter weg ist ;-)). Unsere Leser Sandra & Rudi kamen aus Frankfurt, andere aus Bochum, Düsseldorf, Witten oder Dreieich – wir waren überrascht und entzückt, so viele Leser aus so vielen Teilen der Republik einmal persönlich kennenzulernen, und vor allem auch einmal direktes Feedback zum Corona Magazine zu erhalten. Ein (ausgesprochen sympathischer) Leser hatte seine Schwester mitgebracht, die – obwohl erst vor kurzem mit dem Corona bekannt gemacht – das ganze Programm über nicht nur durch hielt, sondern im Gespräch auch großes Interesse an einigen Geschichten äußerte. Insgesamt zählten wir an dem Tag (und oh ja, wir HABEN gezählt!) 60 Besucher, wenn man die Reporter und den Fotografen sowie die zwei Servicekräfte (die einen aufmerksamen und trotzdem unaufdringlichen Job machten, vielen Dank!) nicht mitzählt und übertrafen damit das selbstgesteckte Ziel um 20%. Auch Autoren waren da – jede/r der Anwesenden hatte in den letzten elf Jahren schon mal im Corona Magazine veröffentlicht und darauf waren wir besonders stolz. Mit Andrea Tillmanns, Regina Schleheck, Uwe Post, Frank Hebben, Bernd Wichmann waren Gewinner unserer Kurzgeschichten-Wettbewerbsrunden vertreten, mit Claudia Kern und Markus Rohde ehemalige Redakteure und mit H. D. Klein und Achim Hiltrop Gast-Autoren vergangener Ausgaben. Den ebenfalls vortragenden Ressortleiter unseres Kurzgeschichten-Wettbewerbs, Armin Rößler, verärgerte ich übrigens gleich zu Beginn der Veranstaltung: Als ein Running Gag, der in die Kategorie „Insider“ fällt, hatte ich 1½ Jahre zuvor Achim Hiltrop spaßeshalber den Spitznamen „Klaus-Achim“ gegeben. Ja. Humor macht einsam. Besonders meiner. Nun war es Freitagabend, ich war müde und hatte noch viel Vorbereitung vor der Brust, als ich die Namensschilder für Redakteure und Autoren machte – und Achim Hiltrop an der Reihe war. Mir fiel es siedend heiß ein, jetzt bloß vor lauter Müdigkeit keinen Fehler zu machen. „Der Mann heißt nur Achim!“, ermahnte ich mich und bekam es auch hin. Kollateralschaden dieser Konzentrationsübung war, dass ich aus Armin Rößler ebenfalls einen Achim machte – und nicht mir, sondern ihm es zuerst auffiel. Ähem. Sorry?! Das Programm begann mit einer halbstündigen Verspätung – das war einkalkuliert, aber dennoch zögerte sich der Ablauf immer weiter hinaus, so dass wir schließlich bei genau einer Stunde Verspätung angelangt waren. Hätten Frank Hebben und Uwe Post nicht auf ihren finalen Auftritt verzichtet (beide waren zuvor schon auf der Bühne, aber dennoch tat es mir sehr leid!), wäre es etwas später geworden. So setzte Armin Rößler um 22:58 Uhr den Schlusspunkt unter einem abwechslungsreichen Programm, das ich an dieser Stelle nicht bewerten möchte. Das sollen andere machen bzw. haben es bereits. Unter anderem in unserem Forum, in dem Sie die Eindrücke vieler Gäste nachlesen können. Aus Veranstaltersicht sind wir zufrieden. Dass Corona-Redakteur Michael Ottenbruch eine halbe Stunde nach dem offiziellen Ende des Programms auch noch zu uns stieß und sich der verbliebenen Runde an vier großen Tischen zugesellte, rundete den Abend noch ab. Gegen 2 Uhr morgens hatte sich dann auch diese Runde endgültig zerstreut. Am kommenden Sonntagmorgen halfen einige fleißige Hände der in Mülheim übernachtenden Corona-Leser und –Redakteure noch beim Aufräumen und Restevertilgen, ehe gegen Mittag das große Verabschieden einsetzte. Inzwischen ist klar, dass alle gesund und munter zu Hause angekommen sind, und mir bleibt an dieser Stelle noch die Gelegenheit, mich zu bedanken. Ein großes Danke gilt all den Helferinnen und Helfern, die uns bei der Vor- und Nachbereitung so viel Unterstützung haben zukommen lassen. Ein ebenso großes gilt den Autorinnen und Autoren, die z. T. viele hundert Kilometer Anreise auf sich genommen haben, um mit uns die 200. Ausgabe des Coronas zu feiern. Die Bücher, aus denen sie lasen, finden Sie zum größten Teil im Shop auf unserer Website. Von Herzen danke ich den vielen Lesern, die uns an diesem Tage keine „Unter uns“-Party beschert haben, sondern einen interessanten und inspirierenden Austausch über unser kleines Hobby-Projekt. Und als derjenige, der die Mitarbeiter dieses kleinen Hobby-Projekts so oft antreibt, möchte ich mich auch sehr, sehr, sehr, sehr, sehr bei den aktiven und ehemaligen Redakteurinnen und Redakteuren des Corona Magazines bedanken. Für ihre ehrenamtliche Arbeit, für ihre Leidenschaft fürs Genre und ihre Zuverlässigkeit. Es war schön, so viele von Euch wieder einmal persönlich zu sehen, und ich hoffe, der Rest kommt zur Feier anlässlich der 250. Ausgabe. ;-) Denn eines ist sicher: So wenig wie das die letzte Ausgabe des Corona Magazines ist, so wenig war das die letzte Corona-Feier. Nur der Himmel ist die Grenze.
| Neue Raumschiffe in "Star Trek XI" | Im kommenden „Star Trek“-Film werden sowohl neue Schiffstypen der Föderation als auch der Romulaner zu sehen sein.
Wie auf der Webseite TrekMovie.com berichtet wurde, werden die meisten Szenen, die an Bord eines Raumschiffes spielen, an Bord der Enterprise NCC-1701 zu sehen sein, die sowohl unter dem Kommando von Christopher Pike als auch unter dem Kommando von James Kirk stehen wird. Während der insgesamt zwanzig Wochen Dreharbeiten wurden alleine vier Wochen Szenen an auf der Brücke der Enterprise gedreht. Von der Enterprise werden wir weiterhin die Krankenstation, diverse Korridore, Mannschaftsquartiere, den Maschinen- und den Transporterraum zu sehen bekommen.
Ein weiteres Raumschiff in diesem Film wird die USS Kelvin sein, die eine Generation älter als die Enterprise ist. Die Kelvin ist das erste Schiff einer Klasse, die bisher bei „Star Trek“ noch nicht gezeigt wurde, und daneben kleiner als die Enterprise. Kommandiert wird sie von Captain Robau, George Kirk ist erster Offizier an Bord des Schiffes.
Spock wird in diesem Film ja bekanntlich eine Zeitreise antreten, und hierfür ein kleines, vulcanisches Raumschiff benutzen, welches speziell für diese Zeitreise konstruiert wurde. Auch wird er das einzige Besatzungsmitglied an Bord dieses Schiffes sein.
Auch sollte das Innere der romulanischen Schiffe sich doch sehr stark vom Design der Schiffe aus der Zeit von „Star Trek: The Next Generation“ unterscheiden, und wird im Artikel von TrekMovie als surreal beschrieben.
Weitere Schiffe, die in diesem Film zu sehen sein werden, sind ein Shuttle aus der Bucht der USS Kelvin, ein Transportschiff sowie ein Simulator, in welchem der Kobayashi Maru-Test gezeigt wird. |
| Alexander Courage verstorben | Der Mann, der das original „Star Trek“-Thema im Jahre 1965 schrieb, ist tot. Alexander Courage starb am 15. Mai in Paciffic Palisades, Kalifornien. Man wird sich immer an Courage erinnern für eine ganze Reihe großer Film- und TV-Musiken. Jedoch kann sich keines seiner Stücke mit der ikonischen Fanfare messen, das mit dem kulturellen Phänomen namens „Star Trek“ verbunden wird. Das Vermächtnis großartiger Film- und Fernsehmusiken, die vier Jahrzehnte umspannen, fing mit Courages original Thema für den aller ersten „Star Trek“-Pilotfilm "The Cage" 1965 an. Alexander Courage hat Musik für Filme wie "The Left Handed Gun" (1958), "The Pleasure Seekers" (1964) und „Superman IV“ (1987) geschrieben, genau wie duzende Stücke epischer TV-Musik für eine Reihe von Serien unter anderem "Voyage to the Bottom of the Sea" (1964-1966), "Lost in Space" (1966-1968), "Star Trek" (1966-1968), "Land of the Giants" (1969) und "The Waltons" (1972-1981). Zusätzlich zu seiner erfolgreichen Karriere als Komponist, war Courage ein hochgeschätzter Dirigent, der für viele große Komponisten gearbeitet hat wie Jerome Moross, Johnny Green, Alex North, John Williams und am bekanntesten Jerry Goldsmith. |
| Weitere "Battlestar Galactica"-Filme in Planung? | Es heißt immer, in der Science-Fiction gäbe es so etwas wie endgültig tot nicht, und beim amerikanischen SciFi Channel scheint sich dies tatsächlich zu bewahrheiten. Nachdem bereits „Stargate SG-1“ in Form von Fernsehfilmen nach dem Serienende neues Leben eingehaucht wurde, könnte es „Battlestar Galactica“ ähnlich ergehen.
Die Chicago Tribune-Kolumnistin Maureen Ryan schrieb vor kurzem, sie habe von verschiedenen Quellen gehört, das Studio plane nicht einen, nicht zwei, sondern drei Fernsehfilme. Deren Produktion könnte schon bald nach dem Ende der Dreharbeiten für die Serie im nächsten Monat beginnen.
"Die Verantwortlichen nehmen gerade die Zahlen unter die Lupe und jegliche Verträge sind noch weit von einer Unterschrift entfernt," so Ryan. "Allerdings wäre es einleuchtend, weitere ‚Galactica’-Fernsehfilme zu produzieren, solange das kreative Team und die Schauspieler der Serie noch am gleichen Ort zu finden sind."
Obwohl die Gespräche über weitere Filme laut einer Quelle von Ryan bisher wohl nur spekulativer Natur sind, gibt es Grund zur Annahme, dass NBC Universal an einer Fortsetzung des Erfolgs von „Battlestar Galactica – Razor“ interessiert sein könnte. Der Film wurde zwischen der dritten und vierten Staffel der Serie produziert, setzte sie aber nicht fort, sondern versuchte, Löcher in der Handlung auszufüllen, über die zuvor nur geredet worden war. Sollten weitere Filme gedreht werden, dürften sie wohl eine ähnliche Funktion erfüllen, so Ryan.
Problematisch für die Produktion neuer Filme könnte die Tatsache sein, dass sich einige Schlüsselpersonen bereits neuen Projekten zugewendet haben. Der ausführende Produzent Ronald D. Moore, der gerade das Serienfinale schreibt, wird demnächst den Pilotfilm für das „BSG“-Prequel „Caprica“ angehen. Danach steht ein neuer Pilotfilm für Fox namens „Virtuality“ an. Moore hat zudem einen Vertrag über drei Filme mit United Artists.
Auch einige der Schauspieler arbeiten bereits an neuen Projekten. So konnte Tahmoh Penikett eine Rolle in Joss Whedons neuer Serie „Dollhouse“ ergattern und Tricia Helfer wurde für „Burn Notice“ verpflichtet. |
| "Battlestar Galactica": 5. Zylon nun bekannt / Infos zum Finale | Edward James Olmos, der Darsteller des Adm. William Adama in der Serie „Battlestar Galactica“, sagte in einem "Sci Fi Now"-Interview, dass den Darstellern nun bekannt ist, wer der 5. Zylon ist. Er verrät ebenfalls, dass es kein gutes Ende geben wird. Am Ende stehe man mit fast nichts da. Die Zuschauer werden geschockt sein über die Art, wie die Serie enden werde, wenn die letzten Episoden Anfang nächsten Jahres ausgestrahlt werden. Olmos sagt, in von jetzt an gezählt 20 Jahren werde man die Serie als exzellente "nach 9/11-Fernsehserie" sehen. Auch wenn es für die Darsteller nicht gut ausgehen werde, über die Serie und vor allem das Ende werde man sicher noch in vielen Jahren reden. Aaron Douglas, Darsteller des Zylonen Tyrol, sagt, dass die Spekulationen im Internet und auch die vielen Zeichnungen dazu, der Wahrheit des 5. Zylonen noch nicht einmal nahe kämen. |
| "Babylon 5" bei Maxdome abrufbar | Die Online-Videothek Maxdome hat einen neuen Deal geschlossen. Und zwar mit Warner Brothers. Die aktuellen Blockbuster werden ab sofort zeitgleich mit der DVD-Veröffentlichung in der Online-Videothek abrufbar sein. So sind z. B. Filme wie der Endzeit-Thriller „I Am Legend“ mit Will Smith oder die Komödie „Das Beste kommt zum Schluss“ mit Jack Nicholson und Morgan Freeman nur rund vier Monate nach dem Kinostart verfügbar. Daneben sind eine Vielzahl auch älterer Serien wie z. B. „Babylon 5“ seit kurzem in der Online-Videothek abrufbar sind. Im Einzelabruf kostet solch eine Serienepisode 0,99 Euro oder man nimmt das komplette Serienpaket für 9,99 Euro im Monat. |
| "Doctor Who": Steven Moffat wird Showrunner | Die BBC gab heute bekannt, dass BAFTA and Hugo Award-Gewinner Steven Moffat die Nachfolge von Russell T Davies als Headwriter und ausführender Produzent der Erfolgsserie „Doctor Who“ antreten wird. Er übernimmt diesen Posten ab der fünften Staffel der New Series. Moffat schrieb einige der besten Episoden der Serie, darunter “The Girl In The Fireplace“ in der zweiten Season, für die er seinen zweiten Hugo Award bekam und „Blink“ in Season 3, die ihm den BAFTA Writer Award 2008 einbrachte. Moffat selber scherzt: "Meine gesamte Karriere war ein geheimer Plan, um diesen Job zu kriegen." Jane Tranter, Leiterin BBC Fiction, sagte: "Die TARDIS könnte in keinen besseren Händen sein. Er ist ein Schreiber großer Brillanz, Komödianz und Tiefe, mit einer außergewöhnlichen Vorstellungskraft und einem einzigartigen Ausdruck. Steven hat die wundervolle Mischung aus überzeugtem ‚Doctor Who’-Fan und wahrem Künstler und seine Pläne für die nächste Series sind total aufregend." Neben anderen lobt auch Piers Wenger, der für die fünfte Series die Stelle des ausführenden Produzenten von Julie Gardner übernehmen wird, Moffats außerordentliches Talent. Zeit, Raum und der Doctor seien sicher bei ihm, gab er seiner Überzeugung Ausdruck. Bereits jetzt arbeiten die beiden eng zusammen an der Planung. 2009 wird „Doctor Who“ mit vier Specials zurückkehren und der Ausstrahlungsbeginn der vollständigen fünften Staffel ist derzeit für das Frühjahr 2010 geplant. |
| "Terminator Salvation" - Produktionsstart | Nach dem offiziellen Produktionsstart zu „Terminator Salvation: The Future Begins“ mit Christian Bale und Sam Worthington in den Hauptrollen am 05. Mai 2008 in Albuquerque, New Mexico, hat Warner Bros. nun eine Presseerklärung herausgegeben, in der das Team der Produktion vorgestellt wird. Danach wird der Streifen von Moritz Borman, Derek Anderson, Victor Kubicek und Jeffrey Silver produziert. Ausführende Produzenten werden Peter D. Graves, Bahman Naraghi, Mario F. Kassar, Andrew G. Vajna, Joel B. Michaels, Dan Lin und Jeanne Allgood sein. In Szene gesetzt wird der Film vom nicht ganz unumstrittenen Regisseur McG. Das Skript zum vierten Teil und gleichzeitigen Neustart des Franchise stammt aus der Feder von Michael Ferris („Terminator 3“, „Surrogates“) und John Brancato („Terminator 3“, „Aeon Flux“). Neben Christian Bale und Sam Worthingten werden auch Anton Yelchin („Star Trek XI“) als Kyle Reese, Charlotte Gainsbourg als Kate Connor, Moon Bloodgood als Blair Williams, Common als Barnes und Jadagrace als Star dabei sein. Der Vertrieb von T4 in Nordamerika wird durch Warner Bros. erfolgen, während die internationale Vermarktung durch den Konkurrenten Sony Pictures Entertainment erfolgen wird. Weiterhin veröffentliche Warner Bros. in der Presseerklärung eine kurze Synopsis mit Storydetails, wodurch nachfolgend ein kleiner Spoiler folgt: Der Streifen spielt im postapokalyptischen Jahr 2018. In diesem Jahr führt John Conner (Christian Bale) den Widerstand gegen das alles beherrschende Computernetzwerk SkyNet und seine Armeen aus Terminatoren an, um die endgültige Vernichtung der Menschheit zu verhindern. Plötzlich taucht der neu eingeführte Charakter von Marcus Wright (Sam Worthington) auf und gibt an, sich nur noch an sehr wenig erinnern zu können. Er wisse lediglich, dass er aus einer anderen Zeit stamme und in einer Todeszelle gesessen habe. Connor muss nun herausfinden, ob Wright aus der Zukunft oder der Vergangenheit stammt. Als SkyNet jedoch damit beginnt, die endgültige Auslöschung der Menschheit vorzubereiten, begeben sich Connor und Wright in das Zentrum von SkyNet-Operations, wo sie hinter das schreckliche Geheimnis kommen, welches hinter der möglichen Auslöschung der Menschheit steht. Offensichtlich lautet der Titel des Films nun auch wieder „Terminator Salvation: The Future Begins“, was aufgrund einer früheren Meldung verwundert. Der US-Start ist für den 22. Mai 2009 vorgesehen. Die Deutschlandpremiere soll am 04. Juni 2009 sein. |
| Christian Bale unterschreibt für drei neue "Terminator"-Filme | Christian Bale („Batman Begins“) wird den Rebellen-Anführer John Connor in allen drei neuen „Terminator“-Filmen spielen, das berichtet BBC News. "Christian war unsere erste Wahl, und er ist ein großer Fan der ‚Terminator’-Reihe, so dass wir großes Glück hatten", sagte Victor Kubicek, der einer der Produzenten des neuen „Terminator“-Films ist, der BBC auf dem Cannes Film Festival. Da Bale bereits im „Batman“-Franchise involviert ist, war man sich nicht sicher, ob er Zeit für ein zweites Franchise haben würden. Doch als Bale das erste „Terminator“-Drehbuch gelesen hat, gefiel es ihm so gut, dass er für alle drei geplanten neuen Filme unterschrieben hat. Die Dreharbeiten zum ersten neuen „Terminator“-Film mit Christian Bale haben bereits begonnen. Der Film soll am 22. Mai 2009 in die Kinos kommen. |
| "Indiana Jones V" im Anflug? | | Auf den Filmfestspielen in Cannes am Wochenende, wo der vierte Teil der Reihe mit dem Titel „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ ihre Weltpremiere feierte, verriet George Lucas, dass er bereits über einen fünften Teil der Reihe nachdenke. Er habe noch gar nicht mit Spielberg und Ford darüber gesprochen, doch er stelle sich dabei vor, dass LeBeuf den Hauptcharakter übernimmt und Harrison Ford zurück kommt, so wie Sean Connery es im letzten Teil getan hat. |
| "Highlander"-Remake geplant | Summit Entertainment hat von Davis/Panzer Productions die Rechte am „Highlander“-Franchise erworben. “Highlander“-Veteran Peter Davis wird als Produzent tätig sein. Man hat das Drehbuchautoren-Team von „Iron Man“, bestehend aus Art Marcum und Matt Holloway, damit beauftragt, das Drehbuch für „Highlander“ zu schreiben und die Mythologie der Originalfilme noch zu erweitern. Der Film soll zeitgenössische Kulissen, Action, Mythologie mit dem spätmittelalterlichen Schottland mixen. Also aus allem bestehen, was „Highlander“ ausmacht. |
| "Captain America" und "Thor": Marvel gibt Details bekannt | Kevin Feige, Chef der Marvel Studios, gab in einem Interview bekannt, dass „The First Avenger: Captain America“ während des 2. Weltkrieg spielen wird. Er gab ebenfalls an, dass Matthew McConaughey nicht die Hauptrolle spielen wird. Der „Captain America“-Film werde dazu dienen, den Film The Avangers vorzubereiten, welcher sechs Wochen später in die Kinos kommt. Über den Film „Thor“ sagt Feige, dass der Film größtenteils in Asgard spielen wird, jenem mythischen Ort, an welchem sich die nordischen Götter aufhalten. Er spielt somit nicht in unserer Gegenwart. Allerdings dreht er sich nicht ausschließlich um “Asgard”. Wer die Regie bei „Thor“ übernimmt wird erst im Sommer bekannt gegeben. Zuerst muss Mark Protosevich („The Cell“) sein Drehbuch abliefern, was in den nächsten Wochen wohl geschehen wird. Hier die Starttermine der Filme 30. April 2010: “Iron Man 2” 04. Juni 2010: “Thor” 06. Mai 2011: “The First Avenger: Captain America” 01. Juli 2011: “The Avangers” |
| Sydney Pollack im Alter von 73 Jahren gestorben | Am 26.05. ist der US-Filmregisseur und Oscar-Preisträger Sydney Pollack im Alter von 73 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Er starb in seinem Haus in Pacific Palisades in Los Angeles und verbrachte seine letzten Stunden im Kreise seiner Familie, wie seine Agentin Leslee Dart mitteilte. Seinen mit Abstand größten Erfolg verzeichnete er mit seinem Film „Jenseits von Afrika“. |
Mein „Logiksektor“ in mir, der eigentlich immer Recht hat, weswegen ich auch immer auf ihn hören sollte – hören „sollte“ wohlgemerkt, das impliziert aber nicht, dass ich das auch tue – ermahnte mich zu Beginn der Fahrt nach Mülheim noch: „Druck dir die Wegbeschreibung aus. Oder NOTIERE dir wenigstens, was Mike Hillenbrand auf die Webseite geschrieben hat. Du weißt doch: Du bist das allererste Mal in dieser Ecke von Mülheim. Der Gemeindesaal St. Theresia liegt zudem – also – nun – die Definition von ‚zentral’ beinhaltet nun auch nicht unbedingt, dass du per Bahn, U-Bahn und Bus da hinkommst. Du weißt doch: Geografie ist nicht unbedingt deine Stärke, wenn du das erste Mal irgendwo hinwillst. Also notier dir wenigstens an Anfahrtsweg.“
Gleich da: Die Anreise
Diesmal hörte ich zumindest ein wenig auf den „Logiksektor“ und notierte mir deshalb das, was Mike auf die Webseite schrieb und darüber hinaus sogar noch das, was der VRR mir als Beschreibung gab. Letzteres memorierte ich dann auch noch: Ich würde also mit einem RE von Duisburg nach Mülheim fahren. Eine Fahrt, die mich nach fünf Minuten zum HBF in Mülheim brachte. (Wir stellen jetzt mal nicht in Rechnung, dass der Zug nun alles andere als pünktlich abfuhr. Was erwarten wir denn von der jetzt noch rein staatlichen Bundesbahn?) Rund zehn Minuten später saß ich dann in der U 18, immerhin kannte ich die Bahn schon, also nicht das Exemplar persönlich, in dem ich nun drin saß, aber eine Bookcrossing-Bekannte wohnt ebenfalls Mülheim. Daher wusste ich auch, dass es einen Ortsteil mit dem Namen „Heißen“ gibt. Die Haltestelle hieß nun – und ich habe gerade fünf Euro in die Wortspielkasse gepackt – „Kirchen“: Also „Heißen Kirche“. (Was, wie mir Mike dann am Telefon erklärte, nicht so richtig gewesen sei, „Humboldtring“ wäre besser gewesen. Hatte ich mir auch notiert. Aber schaut man auf seine Wegbeschreibungsnotiz, wenn man der felsenfesten Überzeugung ist, man WISSE GENAU, wie man hinkommt? Und außerdem: Ich bin ein Mann. Männer fragen nicht – Männer machen. Hugh.)
Fast da: Die Irrreise
Dass nun gerade an diesem Samstag auch in Heißen offenbar Ortsfest war und ich erstmal mühsam über irgendwelche Kabel und an irgendwelchen Wagen und an einer furchtbar scheußlichen Musikauswahl vorbei die Bushaltestelle suchen musste – ich nehme „Fernando“ von ABBA ausdrücklich davon aus – gut. Dass ich dann der felsenfesten Überzeugung war, an der richtigen Haltestelle ausgestiegen zu sein – okay. Dass ich dann etwa eine halbe Stunde durch den Ort wanderte, in der Überzeugung, nahe dem Kleist-Schulzentrum müsse ja irgendwo dieser Gemeindesaal sein – ähem. Dass ich schlussendlich wieder bei der scheußlichen Musikauswahl im Ortskern „Heißen“ landete, von wo ich aus dann erkannte, dass ich mich einfach in der Auswahl der Haltestelle vertan hatte – „ICH IDIOT, ARGH“ war mein Ausruf – nun – habe ich erwähnt, dass ich zwar ein gutes Gedächtnis habe, dass aber der Begriff Gedächtnis impliziert, dass ich schon mal irgendwo gewesen sein muss, damit ich mich halt dran erinnere? Wie gut, dass noch jemand unterwegs zum Gemeindesaal war – an dieser Stelle nochmals vielen Dank, wer immer du auch warst – und dann, ja, dann war es praktisch nur ein „Aus dem Bus rausfallen, über die Straße und den großen Schildern folgen“. (Wobei ich demnächst in meinem persönlichen Blog noch mal einen fulminanten Beitrag posten muss, der über den Hinweisschildermangel unserer Republik, insbesondere mit dem Bezug auf „Außerortige“ – also „Aliens“ – aufzuwarten hat. Hinweisschilder auf den örtlichen Bestatter sind nicht nützlich, wenn man was anderes sucht.)
Endlich da: Die Corona-Feier!
Guido Latz, Achim Hiltrop, Ach… - ähm - Armin Rößler, Andrea Tilmanns und einige Autoren, von denen ich jetzt nicht mehr wusste, dass sie welche sind – Bernd Wichmann zum Beispiel, dessen Kurzgeschichte ich im Corona gar nicht gelesen hatte, shame on me – waren schon anwesend. Was man natürlich als allererstes macht, ist, sich einen Platz zu suchen und Verpflegung – zu sehr zivilen Preisen übrigens – zu bunkern. Während Achim Mehnert sich an zwei Kirschkernen ergötzen konnte, wählte ich den ebenfalls angebotenen Mandarinenkuchen. Lecker. Claudia Kern war später auch dieser Meinung. Dazu gab es Kartoffel- und Krautsalat, Brezel, Würstchen und Frikadellen, belegte Brötchen und allerlei Getränke für jeden Geschmack, wenn auch das Bier nicht unbedingt für meinen war.
Eigentlich hatte ich ja Mike zugesichert, für das Corona-Radio noch Interviews zu führen – eigentlich. Hätte ich auch wirklich gerne gemacht, das Problem ist nur, dass man natürlich ein Kabel zum Aufladen des Akkus haben, wieder finden und rechtzeitig in die Steckdose packen muss und dass darüber hinaus dieser Akku nicht mehr der Neueste ist. Sprich: mal eben am Morgen vorher, nachdem man am Abend zuvor noch mehr graue Haare bekommen hat als eh schon, weil man definitiv WEISS, dass dieses Aufladegerät IRGENDWO im Haus liegen muss, man aber nicht genau weiß, WO, weil es ja nicht an seinem üblichen Ort ist, zu versuchen den Akku aufzuladen in wenigen Stunden – das ist ein Unterfangen der Unmöglichkeit. Bevor ich dann wieder wie beim BuchmesseCon ein Interview vergeblich führe, weil das Gerät sich mittendrin einfach abschaltet – nun … Schade. Es hätte mir sicherlich viel Spaß gemacht. Aber wir haben ja genügend Stoff für viele, schöne, weitere Ausgaben von „Audio 51 – The Next Generation“ – denn die gesamten Lesungen wurden aufgezeichnet. Ich war übrigens immer felsenfest der Überzeugung, dass Mike die nächste Ausgabe moderieren sollte, und ich hatte Recht, hah! Ihr werdet also demnächst noch mehr von uns hören ...
Das Programm
Dass ich von knapp sieben Stunden nun nicht detailliert aufzeichnen kann, was wer wann wo gesagt hat, ist vielleicht verständlich – ich glaube, von den 60 Besuchern wird das auch keiner unbedingt mehr können. Aber schauen wir doch mal, was ich rekonstruieren kann: Andrea Tilmanns eröffnete das Event mit der Lesung der allerersten Kurzgeschichte, die im Kurzgeschichtenwettbewerb des Corona Magazines erschienen ist. „In weiter Ferne“ hieß diese und die Schlusspointe ist äußerst nett. Später las sie noch aus ihrem Jugendroman „Erik im Land der Drachen“ – die Dame sollte man sich mal vormerken, das anwesende Jungvolk – einige schienen sogar nicht von ihren Müttern oder Vätern mitgebracht worden zu sein – schien diese Passage genossen zu haben.
Nein, auch ich kann im Nachhinein kein Wortspiel mit dem Namen „Post“ anbieten. Offensichtliche Wortspiele wie „Der Post ist da“ haben außerdem schon Mike und Armin übernommen. Zum Glück. Insofern beschränke ich mich darauf, dass Uwe Post aus seiner Sammlung „Zisch Zitro für alle“ vorgelesen hat und wie gewohnt gut war. Ebenso Frank Hebben. Ich habe da sehr schöne Erinnerungen an die letzte Hillenbrandsche Veranstaltung im RADOM und diese Erinnerungen wurden sehr schön bestätigt. Zugegeben: man muss Uwes Humor mögen, aber die Hundegeschichte ist wirklich klasse. (Dass „Zisch Zitro“ schon auf dem Weg in meine Packstation ist, klar – wuff …)
Die Überraschung des Abends war für mich persönlich die Geschichte von Bernd Wichmann, die ich im Corona irgendwie überlesen haben muss – ts, ts, ts. Dargeboten von Mike Hillenbrand ist „Sternenturm“ sicherlich eines von unzähligen anderen Highlights an diesem Abend gewesen. Und ich bin auf die Aufzeichnung sehr gespannt. Bernd hat übrigens Mike als Dank für die Lesung ein kleines Geschenk gemacht. Irgendwie habe ich es nicht zustande bekommen, dann direkt mit ihm zu sprechen, aber wir saßen immerhin nebeneinander als später im Laufe des Abends Roger Murmann auftauchte, der Organisator des BuCons. (Das Programm des BuCons ist übrigens schon in trockenen Tüchern – der Con findet im Herbst in der Nähe von Frankfurt statt und ich habe Stillschweigen gelobt über etwas, was in diesem Jahr dort passieren wird. Lasst euch überraschen, ich bin gespannt, ob es klappt.)
Rein persönlich habe ich ja mit Spannung auf Claudia Kerns Auszug aus ihrem kommenden Fantasy-Roman gewartet – ich habe ihn vorbestellt, nachdem Mike mir erzählte, dass der Roman erscheinen wird. Anfang August sollte „Sturm“ in jedem guten Buchladen zu finden sein. Weder Elfen, noch Trolle, noch Orks noch Zwerge kommen drin vor – okay – EIN Zwerg. Ein Werwolfzwerg. Im lockeren Gespräch mit Mike erzählte Claudia dann, wie sie zum Schreiben kam, wie ihr Vertrag mit Blanvalet zustande kam – allmählich verstehe ich ja, warum es Fantasy-Autoren NIE unter einer Trilogie machen – und las dann den Prolog ihres Romans vor.
Neues von der Space View
Wenn Claudia und ich uns treffen, dann gibt es ein Ritual: Ich hole dann immer die bis dahin erschienenen Ausgaben der Space-View heraus – drücke Claudia einen Stift in die Hand – und dann darf sie ihre Ausgaben der „Kernspaltereien“ unterschreiben. Aus diesem Grund hatte ich auch diverse Space-View-Ausgaben mit. Was sich für das Pressephoto der WAZ durchaus gut machte. (Gut, Markus Rohde hatte auch noch etliche Exemplare mit, aber er ist auch der Chefredakteur. ;-)) Ich fürchte nur, dass das Cover der Jubiläumsausgabe der Space-View zum Zehnjährigen gewisse Vorurteile der allgemeinen Leserschaft bestätigen wird – da sind nämlich jede Menge Versionen der „Enterprise“ drauf zu sehen. Und auf dem anderen Cover war Prinzessin Leia und – ähm – wie hieß noch mal der Wissenschaftler in der Serie, der im Stargate-Film von jemand anderem gespielt wurde? Grübel …
Es ist schade, dass Markus Rohde, der dann eher ein Panel als eine Lesung abhielt, verkündete, dass die Space-View nur noch alle drei Monate erscheinen wird. Dabei ist der Space-View nach dem Relaunch der Sprung gelungen, die Qualität noch mal zu verbessern. Mike sagte so schön, dass es einen Markt für diese Zeitschriften gibt. Im persönlichen Gespräch mit Markus Rohde habe ich das auch noch mal betont und ich glaube, es gehört an dieser Stelle durchaus wiederholt, weil das ja auch ein Argument ist, dass Bibliothekaren auch öfters mal begegnet: Es mag sein, dass alles im Internet steht – es ist aber die Frage, ob man a) diese Informationen dann auch stets findet und b) ob man diesen Informationen auch immer vertrauen kann. Zudem ist das Lesen eines fundiert geschriebenen Artikels durchaus nicht mit dem Haschen nach News zu vergleichen. Aber sicherlich renne ich an dieser Stelle damit eh offene Türen ein.
Die Tapete in Mikes Arbeitszimmer
Wenn man H. D. Klein auf die Bühne bittet, sollte man damit rechnen, dass sich die nachfolgenden Sendungen etwas verzögern. Was aber, wenn man H. D. Klein kennt, nicht schlimm ist – denn der Autor von „Googol“, der an seinem neuen Roman „DRAKE“ arbeitet, in dem es unter anderem um eine wissenschaftliche Formel, eine Expedition und einen Milliardär geht (aber das müsst ihr dann selber lesen), ist ein exzellenter Erzähler, der einen kleinen Einblick in seine Arbeit gegeben hat und etliche Details verriet, die einen dazu veranlassen sollten, sich noch mal „Googol“ durchzulesen. Und ich bewundere ja immer die Postkarten, die H. D. Klein gemacht hat – „richtig gefälschte Ufo-Fotos“, eigentlich ist der Autor ja auch Werbefotograf. Falls ihr die Gelegenheit beim BuCon bekommt: Nehmt euch einige mit. Mike hat damit ja sein Arbeitszimmer tapeziert, wie er erzählte. Zu Recht. ;-)
Jahrgang 72, 39 Jahre – hä?
Bleibt ja – wenn ich das richtig sehe – nur noch ein Autor über – nein – zwei. Denn einmal war Achim Hiltrop vertreten, der den Anfang einer seiner „Gallagher“-Romane las – und falls jemand „Star Wars“ ohne Jedi-Ritter, der Macht und eher in Richtung Han-Solo-Solopfaden mag, wird er mit den „Gallagher“-Romanen durchaus seinen Spaß haben. In meinem Schrank steht übrigens das damals bei – moment – war’s MG? – ja, beim MG-Verlag erschienene, erste Exemplar des Romans „Die Kerian-Verschwörung“, welches damals – wenn ich das richtig weiß – von mir im Flash-Zine wegen des Inhalts gelobt, wegen der Aufmachung verrissen wurde. Heutzutage fallen einem aber beim ersten Durchblättern der Romane von Achim nun nicht sofort die Seiten auf den Boden … (Habe ich erwähnt, dass ich alt bin? Nicht so alt wie Mike mit seinen „39 Jahren“ – laut falscher Darstellung der WAZ – aber immerhin …)
Den Abend beendete dann Armin – nicht Achim – Rößler, dessen dritter Roman „Argona“ auch bald erscheint. Bis zum BuCon sollte der draußen sein, vermute ich stark. Er las eine Passage, die eine Fahrt durch ein Wurmloch schilderte – ob aus einer Kurzgeschichte, die im Universum seiner Romane spielte, oder ob das aus einem Roman von ihm war, habe ich jetzt nicht mehr so auf dem Schirm. Machte aber definitiv Lust auf mehr.
Natürlich ist es auch nett, wenn man bei solchen Gelegenheiten Gesichter sieht, die man sonst nur selten sieht, - dass Roger Murmann überraschend auftauchte, hatte ich erwähnt. Ebenso natürlich konnte man sich mal wieder einen Eindruck davon verschaffen, was es an neuem Lesestoff für den Fan gibt. Momentan nichts, was ich nicht schon hätte – und abgeschlossene Trilogien wie die neuen „Star Trek“-Bücher, die beim Cross-Cult herauskommen und wirklich wunderschön gemacht sind – das Cover ist toll, es gibt Zusatzmaterial und natürlich macht Cross-Cult ja die Comicausgaben zu „Sin City“, die zwar etwas hochpreisiger sind, aber hey, Geiz ist nicht immer geil … Von daher war es schon klar, dass die „Star Trek“-Romane ebenfalls toll ausgestattet sein werden, ich hatte aber noch kein Exemplar in der Hand. Habe ich den Satz jetzt so beendet, wie ich ihn angefangen habe? Nein? Moment – „abgeschlossene Trilogien wie die neuen ‚Star Trek’-Bücher“ kaufe ich natürlich dann komplett. Markus Rohde hat ja bestätigt, dass der dritte Roman von ihm übersetzt wurde. Cliffhanger sind bekanntermaßen böse. Jeder „Farscape“-Fan weiß das … (Außerdem hat der e!scope- und SF-Community-Kollege Jörn Podehl schon alles gesagt, was es zu diesen Büchern zu sagen gibt. Und DER steht auf dem Klappentext … *g*)
Manöverkritik
Manöverkritik hat Mike Hillenbrand am Abend gefordert, nach 7 Stunden Programm, die etwas vor 23:00 Uhr zu Ende waren, auch wenn verspätet begonnen wurde – und nein, es lag NICHT an mir ;-). Ich denke, diese Manöverkritik könnten die rund 60 Gäste eher geben als ich. Denn selbst im Vergleich mit der Veranstaltung im RADOM fällt mir nun absolut nichts ein, was man hätte besser machen können. Es gab ein rundum buntes Programm – von Jugendfantasy, über Thriller bis hin zu Satire war alles dabei – es waren gut ausgesuchte, hochqualitative Texte, Mike führte wie gewohnt souverän durchs Programm und wer immer noch meint, dass die SF als Literaturgattung keine Chance gegen TV und Computer und Internet hätte, der sollte sich einmal die Zeit nehmen und eine solche Veranstaltung besuchen. Und jetzt darf man mich entschuldigen: Mike hat gemeint, dass er für die zweite Ausgabe des Buches „Dies sind die Abenteuer“ die Unterstützung der Bloggerszene und der Fanboys und Fangirls im Allgemeinen brauchen würde. Aber vielleicht sollte ich noch mal nachfragen, bevor ich da einen flammenden Artikel in mein Blog poste …
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Corona Magazine 201 Indiana Jones 4
hallo hr hillenbrand,
als alter freund von abenteuern im allgemeinen und indiana-jones-filmen im speziellen, habe ich mich ueber ihre meinungsaeusserung zur neuen interpretation des themas durchaus gefreut.
mein fazit faellt allerdings etwas differenzierter aus, obwohl ich mich fuer 2 stunden durchaus gut unterhalten gefuehlt habe.
prinzipiell wuerde ich jeden dazu einladen sich den film zu gemuete zu fuehren. einige punkte sollten jedoch in aller kuerze kritisch angemerkt werden:
- meiner bescheidenen meinung nach reichen z.b. die dialoge bei weitem nicht an die alten "ausgaben" ran. ob sich das im original besser darstellt oder dort genau so abgedroschen wirkt, kann ich nicht beurteilen. - der aus den "originalen" vom mir sehr geschaetzte rote faden kommt doch deutlich zu kurz und wirkt mehr als konstruiert. die themen 'bundeslade' und 'gral' waren in der damaligen interpretation durchgaengig und in sich schluessig. das kann von der neuen geschichte nicht wirklich behauptet werden. vieles wirkte doch sehr zusammengestueckelt und der forschergeist des frueheren indy kommt deutlich zu kurz. - technischer gigantismus scheint mir kein stilmittel der indiana-jones-saga gewesen zu sein. an einigen stellen ist genosse computer zu sehr hilfsmittel gewesen. als beispiel moegen z.b. computergenerierte affen dienen (wobei ich die persiflage auf Edgar Rice Burroughs und Johnny Weissmuller durchaus fuer gelungen halte!!!) - auch wenn unser geliebter indy natuerlich auch in den ersten teilen gelegentlich einen schutzschild zu haben schien, haette der fruehe henry jones jr. die schlussszene mit brocken in groesse eines kleinen asteroiden nicht ueberlebt. deutlich zu starker tobak!! - spaetestens wenn der junge jones dann zum dritten oder vierten mal eine ins gemaecht bekommt sollte jedem klar sein, dass es die macher doch an einigen stellen deutlich uebertrieben haben ... und: indy 2008 ist kein junger rocky balboa und kann doch nicht im faustkampf gegen einen halb so alten russen das doppelte von damals einstecken.
aber halt:
ich habe gesagt ich haette mich 2 stunden gut unterhalten gefuehlt! ja, denn auch der neue jones-ableger ist wunderbar old-fashioned und lebt von den frueheren klischees.
schoen fand ich, dass ...
- ... sich der neue indy herrlich selbst auf die schippe nimmt (schlange, hut bei den ameisen) - ... indy an den meisten stellen etwas langsamer (glaubwuerdig) zu werke geht - ... die kulissen viel von den alten gefuehlen hochkochen lassen - ... einige szenen sich hervorragend fuer ein neues indy-computerspiel eignen - ... marion auch im alter noch eine gute figur macht und nicht viel von ihrer power eingebuesst hat ;-)
das musste noch gesagt werden.
s.j.kraemer
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| Samstag, 07. Juni 2008 | | 10:05 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Wahl des Kai | 2x24 | Sci Fi | Wdh. | | 12:15 Uhr | Relic Hunter - Die Schatzjägerin Die Quelle ewiger Jugend | 3x21 | Kabel1 | Wdh. | | 13:10 Uhr | Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension Blutige Erde | 5x03 | Kabel1 | Wdh. | | 13:30 Uhr | Relic Hunter - Die Schatzjägerin Außer Kontrolle | 3x10 | ATVplus | Wdh. | | 14:10 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Kooperative | 3x17 | Kabel1 | Wdh. | | 14:30 Uhr | Relic Hunter - Die Schatzjägerin Das Amulett | 3x11 | ATVplus | Wdh. | | 15:15 Uhr | Smallville Mein Feind, der Freund | 6x19 | ORF1 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Wahl des Kai | 2x24 | Sci Fi | Wdh. | | 16:05 Uhr | Smallville Wie ein kleiner Bruder | 1x16 | RTL2 | Wdh. | | 16:25 Uhr | Mutant X Verrückt vor Liebe | 1x04 | ATVplus | Wdh. | | 17:20 Uhr | Mutant X Der Elektrische Rebell | 1x05 | ATVplus | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Beweise | 4x14 | Sci Fi | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Erster Kontakt | 4x15 | Sci Fi | Wdh. | | 19:20 Uhr | Die verlorene Welt Die magische Rückkehr | 1x07 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Bloodsuckers Auch in der Zukunft müssen Vampire noch gejagt werden. | CA 2005 | Sci Fi | 1st | | 21:50 Uhr | Prestige - Die Meister der Magie Um die Jahrhundertwende liefern sich zwei rivalisierende Magier, nachdem der eine die Frau des anderen bei einem misslungenen Trick getötet hatte, ein Duell. Dabei eskaliert die Situation immer mehr. | US/UK 2006 | Premiere 3 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Unstoppable Wesley Snipes als Ex-Soldat, der von Terroristen mit Drogen voll gepumpt wird, damit diese an Informationen kommen. | US 2004 | RTL | 1st | | 22:55 Uhr | Wes Craven präsentiert Dracula II - The Ascension Studenten wollen aus einem Vampir die Unsterblichkeit destillieren. Das mögen Vampire und Vampirjäger aber nicht so gerne... | US 2003 | Pro7 | Wdh. | | 23:15 Uhr | Sprengkommando Atlantik Roger Moore, als Chef einer Spezialeinheit, hat den Auftrag eine Bohrinsel aus der Gewalt von Terroristen zu befreien. | UK 1980 | RTL2 | Wdh. | | 00:20 Uhr | Resident Evil Mila Jovovich im Kampf gegen ein Zombi-Virus. | UK/DE 2002 | ATVplus | Wdh. |
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| Sonntag, 08. Juni 2008 | | 10:15 Uhr | Hercules Von Monstern und Menschen | 4x17 | RTL2 | Wdh. | | 10:40 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Das Tribunal | 2x25 | Sci Fi | Wdh. | | 11:10 Uhr | Xena Drei Diebe und ein Baby | 4x10 | RTL2 | Wdh. | | 14:10 Uhr | The Score Robert De Niro, Marlon Brando und Edward Norton wollen ein wertvolles Szepter stehlen. | US/DE 2001 | Kabel1 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Doctor Who Die Weihnachtsinvasion | 2x00 | Pro7 | 1st | | 16:00 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Das Tribunal | 2x25 | Sci Fi | Wdh. | | 16:20 Uhr | Die verlorene Welt Die magische Rückkehr | 1x07 | Tele 5 | Wdh. | | 17:00 Uhr | Doctor Who Die neue Erde | 2x01 | Pro7 | 1st | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Begegnung im Weltraum | 4x16 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek VI - Das unentdeckte Land Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. | US 1991 | Sci Fi | Wdh. | | 20:45 Uhr | CSI: Miami In Flammen | 3x16 | RTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Nach eigenem Ermessen | 2x01 | Sat1 | Wdh. | | 22:10 Uhr | Wes Craven präsentiert Dracula III - Legacy Irgendwie will Dracula einfach nicht tot bleiben. Ok, genaugenommen ist er ja schon tot, also untot, also sagen wir lieber: Dracula willl nicht in seiner Gruft bleiben. Und da muss man ja nachhelfen. | US 2005 | Pro7 | 1st | | 03:30 Uhr | Star Trek VI - Das unentdeckte Land Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. | US 1991 | Sci Fi | Wdh. |
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| Montag, 09. Juni 2008 | | 15:30 Uhr | The Pretender Entstellt | 2x05 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Rückkehr des Thor | 2x06 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Grenzgänger | 2x12 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Landru und die Ewigkeit | 1x21 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Trojanische Kugel | 2x07 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Bermuda Dreieck - Tor zu einer anderen Zeit (Teil 1) Ein Milliardär wll herausfinden warum seine Schiffe und FLugzeuge im Bermudadreieck verschwinden. Deswegen stellt er eine Crew zusammen, die dem Phänomen auf den Grund gehen sollen. | UK/US 2005 | Pro7 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Um Haaresbreite | 3x13 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Raumschiff Enterprise Ein Parallel-Universum | 2x04 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Natural City Bladerunner auf Koreanisch. Polizist verliebt sich in Cyborg und Ein Cyborg rebelliert gegen sein Ablaufdatum. | KR 2003 | Premiere Start | Wdh. | | 21:00 Uhr | THX 1138 Debütfilm von George Lucas. In diesem wollen ein paar Individuen ihrem Regime entfliehen. | US 1971 | arte | Wdh. | | 21:15 Uhr | Raumschiff Enterprise Griff in die Geschichte | 1x28 | Kabel1 | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Augen in der Dunkelheit | 4x17 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Raumschiff Enterprise Portal in die Vergangenheit | 3x23 | Kabel1 | Wdh. | | 22:40 Uhr | John Carpenter's Ghosts of Mars Die Menschen haben den Mars besiedelt. Doch die Geister der Marsmenschen haben da was dagegen. | US 2001 | Pro7 | Wdh. | | 22:55 Uhr | Alias - Die Agentin Enttarnt | 3x18 | ATVplus | Wdh. | | 23:45 Uhr | Donnie Darko Ein riesiges, böses Kaninchen warnt Donnie vor dem bevorstehenden Weltuntergang. Das verändert sein Leben. | US 2001 | SF2 | Wdh. | | 00:00 Uhr | Solaris George Clooney als Psychologe auf einer Raumstation. Und er hat bald allen Grund selbst an seinem Verstand zu zweifeln. | US 2002 | ORF2 | Wdh. | | 00:15 Uhr | Nemesis - Der Angriff Alienville | 1x13 | Pro7 | 1st | | 00:25 Uhr | Angel - Jäger der Finsternis Jeder ist wichtig! | 5x09 | Kabel1 | 1st | | 01:15 Uhr | Alias - Die Agentin S.O.S. | 5x10 | Pro7 | 1st | | 02:30 Uhr | Raumschiff Enterprise Landru und die Ewigkeit | 1x21 | Sci Fi | Wdh. | | 04:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Der mysteriöse Nebel | 1x06 | Sci Fi | Wdh. |
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| Dienstag, 10. Juni 2008 | | 11:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Piper und die Tafelrunde | 6x08 | Pro7 | Wdh. | | 14:55 Uhr | THX 1138 Debütfilm von George Lucas. In diesem wollen ein paar Individuen ihrem Regime entfliehen. | US 1971 | arte | Wdh. | | 15:30 Uhr | The Pretender Zeugin der Anklage | 2x06 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Trojanische Kugel | 2x07 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Lava und Raketen | 2x13 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Der schlafende Tiger | 1x22 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Der verlorene Sohn | 2x08 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek - Der Film Kirk und Co. versuchen die Erde vor der Maschinenintelligenz V'ger zu schützen. | US 1979 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Bermuda Dreieck - Tor zu einer anderen Zeit (Teil 2) Ein Milliardär wll herausfinden warum seine Schiffe und FLugzeuge im Bermudadreieck verschwinden. Deswegen stellt er eine Crew zusammen, die dem Phänomen auf den Grund gehen sollen. | UK/US 2005 | Pro7 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Letzte Anmache | 4x12 | RTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Sex wird unterschätzt | 2x14 | RTL | Wdh. | | 21:20 Uhr | Heroes Genesis | 1x01 | ATVplus | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der unbekannte Schatten | 4x18 | Sci Fi | Wdh. | | 22:25 Uhr | Stargate: SG1 Die Hak'tyl | 7x10 | ATVplus | Wdh. | | 23:20 Uhr | Stargate: SG1 Grace | 7x13 | ATVplus | Wdh. | | 00:25 Uhr | CSI:NY Um Haaresbreite | 3x13 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Sex wird unterschätzt | 2x14 | RTL | Wdh. | | 02:25 Uhr | Raumschiff Enterprise Der schlafende Tiger | 1x22 | Sci Fi | Wdh. | | 04:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Nadelöhr | 1x07 | Sci Fi | Wdh. |
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| Mittwoch, 11. Juni 2008 | | 10:40 Uhr | Godzilla Jean Reno in New York auf der Jagd nach der größten Echse aller Zeiten. | US 1998 | ORF1 | Wdh. | | 11:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Kleine Monster | 6x09 | Pro7 | Wdh. | | 15:30 Uhr | The Pretender Im Minenfeld | 2x07 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Der verlorene Sohn | 2x08 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Alte Sünden | 2x14 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Krieg der Computer | 1x23 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Sha'res Rückkehr | 2x09 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek II - Der Zorn des Khan Kirk und Co. haben es dieses mal mit Khan Singh zu tun. Der will sich dafür rächen, dass er auf einem Planeten ausgesetzt wurde. | US 1982 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Stargate Ex Deus Machina | 9x07 | RTL2 | Wdh. | | 21:10 Uhr | Stargate Babylon | 9x08 | RTL2 | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Reise ins Ungewisse | 4x19 | Sci Fi | Wdh. | | 22:05 Uhr | Stargate Atlantis Im Untergrund | 1x08 | RTL2 | Wdh. | | 22:20 Uhr | Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock Kirk und Co. suchen die sterblichen Überreste von Mr. Spock. Und müssen sich dabei mit Klingonen auseinandersetzen. | US 1984 | Kabel1 | Wdh. | | 22:35 Uhr | Alien Terminator Ein Experiment geht in einem geheimen Laborkomplex außer Kontrolle. Prompt haben die Wissenschaftler gegen ein Monster zu kämpfen. | US 1996 | Sci Fi | Wdh. | | 23:00 Uhr | Stargate Das Tor zum Universum | 1x01 | RTL2 | Wdh. | | 02:20 Uhr | Raumschiff Enterprise Krieg der Computer | 1x23 | Sci Fi | Wdh. | | 04:25 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Augen des Toten | 1x08 | Sci Fi | Wdh. |
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| Donnerstag, 12. Juni 2008 | | 10:15 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Die Dämonenfalle | 3x05 | SF2 | Wdh. | | 11:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Zwischen den Zeiten | 6x10 | Pro7 | Wdh. | | 15:30 Uhr | The Pretender Giftmüll | 2x08 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Sha'res Rückkehr | 2x09 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Im Himmel | 2x16 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Falsche Paradiese | 1x24 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Insekten des Todes | 2x10 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Kein Mann in der Leichenhalle | 1x19 | ATVplus | Wdh. | | 21:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Stille Wasser | 1x04 | RTL | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Gefangen in der Vergangenheit | 4x20 | Sci Fi | Wdh. | | 22:05 Uhr | Das Dorf der Verdammten In einem Provinznest werden neun Kinder mit unheimlichen Fähigkeiten geboren. Von John Carpenter mit Christopher Reeve | US 1995 | VOX | Wdh. | | 22:10 Uhr | Blood Ties Der Geistercop | 1x13 | ATVplus | 1st | | 00:10 Uhr | 24 Tag 5: 07:00 - 08:00 Uhr | 5x01 | ATVplus | Wdh. | | 00:45 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Stille Wasser | 1x04 | RTL | Wdh. | | 02:30 Uhr | Raumschiff Enterprise Falsche Paradiese | 1x24 | Sci Fi | Wdh. | | 04:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Unvorstellbare | 1x09 | Sci Fi | Wdh. |
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| Freitag, 13. Juni 2008 | | 10:15 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Alle oder keine | 3x07 | SF2 | Wdh. | | 11:00 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Witchstock | 6x11 | Pro7 | Wdh. | | 15:30 Uhr | The Pretender Tödliche Tricks | 2x09 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Insekten des Todes | 2x10 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Heimweh | 2x17 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Horta rettet ihre Kinder | 1x25 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Die Tok'Ra | 1x25 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Seelenwanderung | 2x13 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | The Void - Experiment außer Kontrolle Amanda Tapping und Adrian Paul versuchen einen wahnsinnigen Wissenschaftler aufzuhalten dessen Experimente die Welt vernichten könnten. | US 2001 | Tele 5 | Wdh. | | 21:10 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Auf ärztliche Anweisung | 2x12 | Kabel1 | Wdh. | | 22:10 Uhr | Constantine Keanu Reeves als Dämonenjäger. Und er ist in einen Kampf zwischen Himmel und Hölle verwickelt. | US/DE 2005 | ATVplus | Wdh. | | 23:45 Uhr | The Ring Eine junge Journalistin untersucht ein mysteriöses Videotape welches jeden der es anschaut umbringt. | US/JP 2002 | SF2 | Wdh. | | 00:30 Uhr | Constantine Keanu Reeves als Dämonenjäger. Und er ist in einen Kampf zwischen Himmel und Hölle verwickelt. | US/DE 2005 | ATVplus | Wdh. | | 02:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Horta rettet ihre Kinder | 1x25 | Sci Fi | Wdh. |
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| Samstag, 14. Juni 2008 | | 10:30 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Der Plan des Dominion (1/3) | 2x26 | Sci Fi | Wdh. | | 12:10 Uhr | Relic Hunter - Die Schatzjägerin König Arthur | 3x17 | Kabel1 | Wdh. | | 13:10 Uhr | Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension Das große Werk | 5x04 | Kabel1 | Wdh. | | 14:10 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Charakter Elemente | 3x18 | Kabel1 | Wdh. | | 15:20 Uhr | Smallville Mein Feind, der Freund | 6x19 | ORF1 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Der Plan des Dominion (1/3) | 2x26 | Sci Fi | Wdh. | | 16:20 Uhr | Mutant X Der Unsterbliche | 1x06 | ATVplus | Wdh. | | 17:20 Uhr | Mutant X Geladene Stimmung | 1x07 | ATVplus | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Augen in der Dunkelheit | 4x17 | Sci Fi | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der unbekannte Schatten | 4x18 | Sci Fi | Wdh. | | 22:30 Uhr | Lost in Translation - Zwischen den Welten Passt ebenfalls nicht ins Schema, gefällt mir aber gut. Kann man aber ganz gut so beschreiben: Bill Murray trifft Scarlett Johansson und nichts passiert. | US/JP 2003 | MDR | Wdh. | | 23:00 Uhr | Final Destination Ein paar Jugendliche überleben einen Flugzeugabsturz. Doch der Tod hat sie immer noch auf der Liste... | US 2000 | Pro7 | Wdh. | | 23:30 Uhr | Unbreakable - Unzerbrechlich Bruce Willis überlebt einen Zugunfall, und es stellt sich heraus das er unzerbrechlich ist. Samuel L. Jackson ist das Gegenteil. | US 2000 | ORF1 | Wdh. |
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| Sonntag, 15. Juni 2008 | | 10:10 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Suche (2/3) | 3x01 | Sci Fi | Wdh. | | 10:15 Uhr | Hercules Der Prinz und die Tänzerin | 4x18 | RTL2 | Wdh. | | 11:10 Uhr | Xena Tochter der Pomira | 4x11 | RTL2 | Wdh. | | 11:55 Uhr | Der mit dem Wolf tanzt Kevin Costner freundet sich mit Indianern an und tanzt mit einem Wolf. Und tanzt. Und tanzt ... | US 1990 | Pro7 | Wdh. | | 12:00 Uhr | Der mit dem Wolf tanzt Kevin Costner freundet sich mit Indianern an und tanzt mit einem Wolf. Und tanzt. Und tanzt ... | US 1990 | Pro7 | Wdh. | | 13:35 Uhr | Star Trek - Der Film Kirk und Co. versuchen die Erde vor der Maschinenintelligenz V'ger zu schützen. | US 1979 | Kabel1 | Wdh. | | 16:00 Uhr | Kyle XY Der Prophet | 1x01 | Pro7 | 1st | | 16:00 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Suche (2/3) | 3x01 | Sci Fi | Wdh. | | 17:00 Uhr | Doctor Who Mit Zähnen und Klauen | 2x03 | Pro7 | 1st | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Reise ins Ungewisse | 4x19 | Sci Fi | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Gefangen in der Vergangenheit | 4x20 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Torus - Das Geheimnis aus einer anderen Welt Ein Monolith ist ein einer chinesischen Kleinstadt aufgetaucht und fängt an komische Signale zu senden. Außerdem wehrt er sich gegen seine Zerstörung und könnte selbst die Erde zerstören. | US 2000 | Sci Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Spiel des Lebens | 2x02 | Sat1 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Galaxy Hunter Eine Agentin versucht, mit Hilfe von Kopfgeldjägerinnen, ihre Partnerin zu befreien. Selbige wurde von einem Außeridischen entführt. Jep, das hört sich nach ganz großem SF-Kino an... | US 2004 | Sci Fi | Wdh. | | 22:25 Uhr | Final Destination 2 Ein paar Leute springen dem Tod von der Schippe. Und das mag er gar nicht... | US 2003 | Pro7 | Wdh. | | 23:30 Uhr | Cerberus Im Grab von Hunnenkönig Attila soll das Schwert von Kriegsgott Mars sein, welches übermenschliche Kräfte verleihen soll. Ein Gangster will es haben, eine Archäologin ihn stoppen. Und dann kommt da noch der namensgebende dreiköpfige Höllenhund vor. Mehr Klischee geht doch nun wirklich nicht. | US 2005 | Sci Fi | Wdh. | | 00:20 Uhr | Final Destination Ein paar Jugendliche überleben einen Flugzeugabsturz. Doch der Tod hat sie immer noch auf der Liste... | US 2000 | Pro7 | Wdh. |
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| Montag, 16. Juni 2008 | | 15:30 Uhr | The Pretender Vollgas | 2x10 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Die Tok'Ra | 1x25 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Im Bauch der Bestie | 2x18 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Kampf um Organia | 1x26 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Die Tok'Ra | 1x25 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Alibi auf Rechnung | 3x14 | VOX | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Das Standgericht | 4x21 | Sci Fi | Wdh. | | 22:00 Uhr | Predator Arnold Schwarzenegger ist Leiter einer Spezialeinheit, die Gefangene aus einem Dschungelcamp befreien sollen. Aber in dem Dschungel geht auch ein außerirdischer Jäger auf der Suche nach Trophäen umher. | US 1987 | Pro7 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Das Buch der Schatten | 1x01 | Kabel1 | Wdh. | | 22:55 Uhr | Alias - Die Agentin Stundenglas | 3x19 | ATVplus | Wdh. | | 23:10 Uhr | Buffy - Im Bann der Dämonen Verschwunden | 6x11 | Kabel1 | Wdh. | | 00:00 Uhr | Alias - Die Agentin Mutterinstinkt | 5x11 | Pro7 | 1st | | 00:10 Uhr | Angel - Jäger der Finsternis Der Parasit | 5x10 | Kabel1 | 1st | | 02:30 Uhr | Raumschiff Enterprise Kampf um Organia | 1x26 | Sci Fi | Wdh. | | 04:30 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das oberste Gesetz | 1x10 | Sci Fi | Wdh. |
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| Dienstag, 17. Juni 2008 | | 10:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Der perfekte Mann | 6x12 | Pro7 | Wdh. | | 15:30 Uhr | The Pretender Ein Mann für gewisse Stunden | 2x11 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Die Tok'Ra | 1x25 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Ritter, Tod und Teufel | 2x19 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Auf Messers Schneide | 1x27 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Geister | 2x13 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Dämpfer | 4x13 | RTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Böses Spiel | 2x15 | RTL | Wdh. | | 21:20 Uhr | Heroes Kein Blick zurück | 1x02 | ATVplus | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Auflösung | 4x22 | Sci Fi | Wdh. | | 21:45 Uhr | Ghost Rider Comicverfilmung. Ein Stuntmotorradfahrer macht einen Deal mit dem Teufel und muss dafür für den Teufel dessen Sohn jagen. Mit Nicolas Cage. | US/AU 2007 | Premiere 1 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Running Man Arnold Schwarzenegger wird gezwungen, in einem brutalen Jagdspiel mitzuspielen. Aber der Gejagte kann auch zum Jäger werden. | US 1987 | Pro7 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Stargate: SG1 Kiannas Symbiont | 7x16 | ATVplus | Wdh. | | 22:35 Uhr | Deadly Instincts - Die Bestie aus dem All Ein Meteorit stürzt in der Nähe eines Collage auf die Erde. Und bald geschehen seltsame Morde. | US 1986 | Sci Fi | Wdh. | | 23:05 Uhr | Stargate: SG1 Daniels Träume | 7x15 | ATVplus | Wdh. | | 00:20 Uhr | CSI:NY Alibi auf Rechnung | 3x14 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Böses Spiel | 2x15 | RTL | Wdh. | | 02:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Auf Messers Schneide | 1x27 | Sci Fi | Wdh. | | 04:35 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Der Verrat | 1x11 | Sci Fi | Wdh. |
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| Mittwoch, 18. Juni 2008 | | 10:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Schlechtes Karma | 6x13 | Pro7 | Wdh. | | 15:30 Uhr | The Pretender Die Feuerprobe | 2x12 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Geister | 2x13 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Der Messias | 2x20 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Griff in die Geschichte | 1x28 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Das zweite Tor | 2x14 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Stargate Der Prototyp | 9x09 | RTL2 | Wdh. | | 21:10 Uhr | Stargate Die Rückkehr von Orlin (1/2) | 9x10 | RTL2 | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Odan, der Sonderbotschafter | 4x23 | Sci Fi | Wdh. | | 21:45 Uhr | Ghost Rider Comicverfilmung. Ein Stuntmotorradfahrer macht einen Deal mit dem Teufel und muss dafür für den Teufel dessen Sohn jagen. Mit Nicolas Cage. | US/AU 2007 | Premiere 3 | Wdh. | | 22:05 Uhr | Stargate Atlantis Der Sturm (1/2) | 1x10 | RTL2 | Wdh. | | 22:35 Uhr | Barbarella Kultfilm mit Jane Fonda. Barbarella wird ausgesandt um einen Wissenschaftler ausfindig zu machen, der das ganze Universum bedroht. | IT/FR 1968 | Sci Fi | Wdh. | | 00:05 Uhr | Stargate Der Feind in seinem Körper | 1x03 | RTL2 | Wdh. | | 01:00 Uhr | Stargate Der Prototyp | 9x09 | RTL2 | Wdh. | | 02:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Griff in die Geschichte | 1x28 | Sci Fi | Wdh. | | 04:40 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Helden und Dämonen | 1x12 | Sci Fi | Wdh. |
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| Donnerstag, 19. Juni 2008 | | 10:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Die kopflosen Drei | 6x14 | Pro7 | Wdh. | | 15:30 Uhr | The Pretender Ehrenwerte Gesellschaft | 2x13 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Das zweite Tor | 2x14 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Der Tunnel am Ende des Lichts | 2x22 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Spock außer Kontrolle | 1x29 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Die fünfte Spezies | 2x15 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Der Krebs im Knochen | 1x20 | ATVplus | Wdh. | | 21:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Todesrausch | 1x05 | RTL | Wdh. | | 21:45 Uhr | Natural City Bladerunner auf Koreanisch. Polizist verliebt sich in Cyborg und Ein Cyborg rebelliert gegen sein Ablaufdatum. | KR 2003 | Premiere Start | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Verräterische Signale | 4x24 | Sci Fi | Wdh. | | 22:10 Uhr | Blood Ties Gestaltwandler | 1x14 | ATVplus | 1st | | 23:45 Uhr | Lost Highway Ein David Lynch Film. Ein Saxophonspieler wird angeklagt seine Frau umgebracht zu haben. In der Todeszelle sitzt eines Tages eine völlig andere Person. | FR/US 1997 | 13th Street | Wdh. | | 00:10 Uhr | 24 Tag 5: 08:00 - 09:00 Uhr | 5x02 | ATVplus | Wdh. | | 00:45 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Todesrausch | 1x05 | RTL | Wdh. | | 02:25 Uhr | Raumschiff Enterprise Spock außer Kontrolle | 1x29 | Sci Fi | Wdh. | | 04:30 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Bewußtseinsverlust | 1x13 | Sci Fi | Wdh. |
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| Freitag, 20. Juni 2008 | | 10:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Bezaubernde Phoebe | 6x15 | Pro7 | Wdh. | | 15:30 Uhr | The Pretender Kaltgestellt | 2x14 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Die fünfte Spezies | 2x15 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Im Griff der Taelons | 1x01 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Weltraumfieber | 2x01 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Das schwarze Loch | 2x16 | Tele 5 | Wdh. | | 20:13 Uhr | Lost Highway Ein David Lynch Film. Ein Saxophonspieler wird angeklagt seine Frau umgebracht zu haben. In der Todeszelle sitzt eines Tages eine völlig andere Person. | FR/US 1997 | 13th Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | The Arrival - Die Ankunft Ein Astronom entdeckt Anzeichen für intelligentes Leben. Und lernt es viel näher kennen als ihm lieb ist. | US/MX 1996 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Späte Rache | 2x14 | Kabel1 | Wdh. | | 21:10 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Kind der Hölle | 2x13 | Kabel1 | Wdh. | | 22:05 Uhr | Deep Blue Sea Samuel L. Jackson und LL Cool J haben es mit ausgebrochenen genetisch veränderten Haien zu tun. Und schon wieder zeigt sich, das der Mensch nicht mit DNA spielen soll. | US 1999 | ATVplus | Wdh. | | 22:40 Uhr | Die Königin der Verdammten Vampir Lestat wird aus Langeweile Rockstar. Und zieht damit die Aufmerksamkeit seiner Mitvampire, und deren Königin, auf sich. Und die sind nicht begeistert. | US/AU 2002 | RTL2 | Wdh. | | 23:45 Uhr | Underworld Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen. | US/DE 2003 | SF2 | Wdh. | | 00:40 Uhr | Die Königin der Verdammten Vampir Lestat wird aus Langeweile Rockstar. Und zieht damit die Aufmerksamkeit seiner Mitvampire, und deren Königin, auf sich. Und die sind nicht begeistert. | US/AU 2002 | RTL2 | Wdh. | | 04:05 Uhr | Raumschiff Enterprise Weltraumfieber | 2x01 | Sci Fi | Wdh. |
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In den Münchner Schatten nennen sie ihn Wet Boy, und das ist längst nicht sein einziges Problem. Nein, Boris Weinert hat sich das freie Leben hier unter dem Radar entschieden anders vorgestellt und sieht sich nun mit der schmerzlichen Tatsache konfrontiert, dass Runner auch nur Menschen (oder Orks, Zwerge usw.) sind und auch ihnen längst nicht jeder Tag ein neues, cooles Highlight bietet. Dabei erleben die Runner aus seiner liebsten Tridserie doch immer Action und Abenteuer! Schwere Erkenntnisse für einen dreizehnjährigen Konzernsohn und Ausreißer ...
As seen on TV
Boris muss raus! Das steht für ihn fest. Die behütete, fast schon antiseptische Umgebung des Kons, in dem sein Vater arbeitet und auf dessen Gelände er sein bisheriges gesamtes Leben verbracht hat (wenn man mal von Urlauben in ähnlich sterilen Konzerngebieten absieht), widert ihn langsam aber deutlich an. Woanders, da pulsiert doch das Leben. Da kämpfen Runner wie sein Tridheld Viper gegen finstere Wirtschaftschurken und erobern reihenweise Frauenherzen, stets gut frisiert und mit coolem Spruch auf den Lippen. Das kennt er doch aus den Trids, aus Viper. Hat er doch alles gesehen, verschlungen sogar. Verinnerlicht. Und hier muss er sich sogar noch die Hände waschen gehen, bevor Mutter ihn an den Essenstisch lässt.
Als Vaters Beruf die gesamte Familie kurzzeitig nach München bringt, sieht Boris seine Chance gekommen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion schleicht er sich heimlich aus dem Hotel und in die Schatten, fest entschlossen, sich dort einen Namen zu machen und eine Existenz aufzubauen. Genügend Startkapital hat er dank eines großzügigen Griffs in Papas Tresor dabei, und über das nötige Fachwissen, so glaubt Boris, verfügt er aufgrund intensiver Viper-Studien ohnehin. Und während die entsetzten Eltern auf der nächtlichen Suche nach dem kleinen Ausreißer schnell in falsche Gesellschaft und unter die Erde geraten, schließt sich Boris, nun aka Wet Boy, nur wenige Straßen weiter in einer Schattenkneipe ganz blauäugig einer erfolglosen kleinen Runnergruppe an. Als Azubi.
Kommt ein Runner zur Berufsschule ...
Für Theseus, Cinque und Key, die erwähnten erfolglosen Runner, ist dieser Dreikäsehoch ein gefundenes Fressen. Gute, lukrative Aufträge lassen schon seit einer ganzen Weile auf sich warten, und diese naive, offensichtliche Konbrut Wet Boy hat ein paar schöne große Credsticks dabei und ist mehr als willens, ihnen davon was abzugeben. Dafür müssen sie ihn nur in die „hohe Kunst“ des Shadowruns einführen. Das klingt lachhaft und albern für stolze Runnerhelden, aber Theseus & Co. sind nicht mehr jung und brauchen das Geld, sozusagen. Also wird der wissbegierige Knirps als Lehrling akzeptiert und darf seine neuen Chummer in den kommenden Tagen erstmal gründlich aushalten.
Doch nach und nach entwickeln sich Sympathien für Wet Boy. Insbesondere Theseus lernt, den Kleinen zu respektieren. Als ein erfolgloser Auftrag in einer Rufschädigung des gesamten Teams resultiert, hat Boris genug von dieser Losertruppe und haut abermals ab. Und muss feststellen, dass seine Chummers im Vergleich zu den restlichen Schatten noch die netten Leute waren. Zudem ist Papa Weinerts Firma hinter ihm her, denn in den gestohlenen Credsticks stecken verschlüsselte Daten, die nicht in fremde Hände fallen sollen. Und plötzlich haben Theseus & Co. einen neuen Auftrag: die Rettung ihres Lehrlings.
Neue Wege für Shadowrun
Boris Kochs „Schattenlehrling“ ist, so macht auch Christian Lonsings Vorwort deutlich, der erste auf der neuen 4er-Edition des Regelwerks basierende Shadowrunroman, spielt also in der Welt nach dem großen Matrixcrash. Zudem kann (muss aber nicht) er dank der Münchner Verortung auch als Begleitroman zum Quellen- und Abenteuerband „München Noir“ angesehen werden, der ebenfalls schon auf dem neuen Grundregelwerk basiert. Soviel zum Kontext, der für den Fan sicher nicht uninteressant, für denjenigen aber, der einfach auf der Suche nach begeisterndem Lesestoff ist, nicht weiter von Belang sein muss.
Boris Kochs Roman, sein erster im Shadowrun-Universum, ist nämlich auch auf literarischer Ebene ein reiner Volltreffer. Dem Autor gelingt es scheinbar spielend, eine sowohl interessante wie auch amüsante Geschichte zu erzählen, die auch jenseits der rein faktischen 4.01-Schiene wirklich innovativ ist. Kochs Wet Boy ist ein Shadowrunheld, wie ihn die Welt vermutlich noch nicht gesehen hat, und seine kindisch-kindliche Erkundung des ihm nur aus romantisierten Unterhaltungsprogrammen bekannten Schattendaseins gleichermaßen spaßig wie erschreckend. Milieubeschreibungen, Figurenzeichnung und Dialoge sind stimmig und machen Lust auf mehr. Koch erweist sich als routinierter und gewiefter Geschichtenerzähler, dessen lebendiger Schreibstil wunderbar zu Thema und Umsetzung seines Romans passt.
Fazit
Mit „Der Schattenlehrling“ legt Fanpro einen Roman von Boris Koch vor, der neue Wege in der Shadowrunreihe betritt, ist er doch der erste auf Basis des neuen Grundregelwerks erschienene Band der Reihe. Koch erweist sich dabei als sehr kreativer und angenehm lebendig schreibender Autor, dessen Begeisterung für die Geschichte sich schnell auch auf den Leser überträgt. Dies ist definitiv ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und es verdeutlicht genau, warum es im Fernsehen immer mal wieder heißt: Bitte nicht nachmachen.
Am zweiten Tag des Besuchs wurden die Journalisten zu den Modrany Studios geführt, wo ein Aufnahmeteam mit Dreharbeiten an einer Miniaturversion des Hauptsets beschäftigt war. Das Team drehte gerade eine Schlüsselszene der Entscheidungsschlacht, bei der Kaspian eine Gruppe von Zentauren und den Riesen Wetterfest durch einen verborgenen Tunnel unter dem Schlachtfeld führt. Mit von der Partie bei den Dreharbeiten für die Narnia Fortsetzung sind wieder Howard Berger als Creature FX Supervisor und Dean Wright als Visual FX Supervisor. Da bei dem zweiten Teil von „Narnia“ weitaus mehr Szenen mit visuellen Effekten an verschiedenen Orten gedreht werden, holte Regisseur Andrew Adamson auch noch Wendy Rogers als Co-Supervisor für die visuellen Effekte an Bord. Bei den Modrany Studios war das Duo Berger/Wright gerade mit Spezialeffekten zu dieser zentralen Action-Szene beschäftigt, als wir mit ihnen dieses Interview führten.
INTERVIEW mit Howard Berger (Kreaturen/Make-Up Effekte) und Dean Wright (visuelle Effekte)
An welcher Szene zu „Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia“ arbeitet Ihr Aufnahmeteam gerade?
Dean Wright: Die Szene, die wir im Augenblick vorbereiten und drehen, ist das Ende des Plans, den Peter und Kaspian ausgeheckt haben, um den Telmarern eins auszuwischen. Die Telmarer haben zwar die Narnianer umzingelt und bedrängen sie, doch dank eines verborgenen Tunnels unter den vorrückenden Telmarern werden ihnen die Narnianer sozusagen den Wind aus den Segeln nehmen. Sie legen ihnen ein beträchtliches Hindernis in den Weg, das erst einmal überwunden sein will. Wir bereiten die Aufnahme schon den ganzen Vormittag vor mit allen Details, dem Staub, den Trümmern und Kreaturen, um die Kamerabewegungen und die Beleuchtung exakt einzustellen.
Wir werden das Ganze noch einmal aufnehmen. Die letzte Aufnahme war ein wenig heftig: Die Leute von den Spezialeffekten haben die Pfeiler umgestoßen, wodurch die Decke nachzugeben und einzubrechen begann. Wir haben neu auch einen Lichtstrahl für das von oben eindringende Sonnenlicht hinzugefügt. Wir machen auch eine große Grube, in welche all die Telmarer bei ihrem Ansturm auf die Narnianer stürzen werden.
Bei unserem Team im Tunnel befindet sich auch der Riese Wetterfest. Der geht durch die Höhle und zertrümmert jede Menge Stützen. Um das ablichten zu können, haben wir alles maßstabsgetreu nachgebaut, sodass der Darsteller, der den Riesen mimt, durch den Gang laufen und die Pfeiler zertrümmern kann. Um die Augenblicke einzufangen, in denen der Riese die Pfeiler tatsächlich niederreißt, müssen wir alle CG Komparsen dort hineinbringen und etwa auf halbe Größe runterskalieren, um sie in die richtige Proportion zu Wetterfest zu bringen, damit alles gut aussieht. Dann fügen wir den ganzen restlichen Hintergrund mit einigen hundert Kreaturen ein, wie sie durch den Stollen laufen, um gewissermaßen hinter den Telmarern aufzutauchen und ihnen in den Rücken zu fallen.
Werden bei „Prinz Kaspian“ mehr CG-Szenen und visuelle Spezialeffekte zu sehen sein als im letzten Film „Der König von Narnia“?
Dean Wright: Andrew hat klar gesagt, dass dieser Film noch monumentaler und spannender werden soll, mit mehr technischem Aufwand für uns. Nicht etwa deshalb, weil er nur das Publikum zum Staunen bringen will, sondern um es in diese Welt hineinzuversetzen. Je realistischer wir die CG-Animation hinbekommen, desto eher wird man vergessen, dass hier mit visuellen Spezialeffekten gearbeitet wird, und den Film einfach genießen.
Gibt es bestimmte Szenen, bei denen dies besonders gelungen ist?
Dean Wright: In der Mitte des Films gibt es eine riesige Schlachtszene, als sich die Kinder zu einer Burg aufmachen in der Absicht, jemanden gefangen zu nehmen, um den Frieden in Narnia wieder herzustellen und Kaspian auf den Thron zu setzen, als rechtmäßigen Herrscher über die Welt von Narnia. Die Arbeit für diese Szene übertrifft alles, was wir im vorigen Film getan haben. Wir haben haufenweise CG-Charaktere und ein ganzes Set in Miniatur, dass in unterschiedlichen Maßstäben aufgenommen wird. Eine ganze Burg im Maßstab 1:24 ist eine ziemlich große Angelegenheit. Daneben gibt es noch Szenen in größeren und kleineren Maßstäben. Diese werden in Neuseeland abgedreht, wo Richard Taylor mit seiner Firma WETA Workshop die Gestaltung übernimmt und Alex Funke mit seiner Miniatur-Crew die Kamera führt. Alex hat bereits die ganze Arbeit bei „Herr der Ringe“ und „King Kong“ übernommen. Wir sind sehr froh darüber, beide bei dieser Produktion dabei zu haben.
Es geht darum, etwas aufzunehmen, das echt und handfest aussieht, um so eine toll aussehende Burg zu erschaffen. Bei „Herr der Ringe” z. B. hat das sehr gut funktioniert. Wenn man eine gut beleuchtete und fotografierte Miniatur hat, versinkt man in dieser Welt und glaubt alles, was man sieht. Und gerade darin besteht unser Anspruch. Wir wollen den Zuschauer in den Film hineinziehen, während ihn Andrew Adamson als Regisseur überall die emotionalen Höhepunkte führt. Unsere Aufgabe ist es, das zu verwirklichen, was man nicht live drehen kann, und zu verstärken, was live gedreht wird.
Diesmal steht Ihnen Wendy Rogers als VFX Co-Supervisor zur Seite. War sie bereits an den vorigen Dreharbeiten beteiligt?
Dean Wright: Nein, aber sie kennt Andrew Adamson (Regisseur) seit vielen Jahren. Aufgrund des gedrängten Drehplans und der enormen Arbeit gibt es doppelt so viele Außendrehs, weshalb wir die Sequenzen aufgeteilt haben. Der nächtliche Angriff auf die Burg fällt unter meine Zuständigkeit, während die Schlachtszene, welche gerade in Usti abgedreht wird, eine ihrer Szenen ist. Abgesehen davon unterstützen wir uns gegenseitig.
Welcher ist Ihr Liebling unter den Fabelfiguren?
Howard Berger: Ich mag die Zwerge. Ich glaube, ich habe sie bei diesem Film ins Herz geschlossen. Wir haben zwei Helden: zunächst Trumpkin, den Peter Dinklage darstellt, und Nikabrik, der von Warwick Davis gemimt wird. Beide sind wirklich genial.
Dean Wright: Es ist schon eindrucksvoll. Sobald sie erscheinen, beherrschen sie einfach das Set. Ich glaube, es ist bisher einmalig in der Filmgeschichte, das man eine Zwergen-Schlacht zu sehen bekommt!
Howard Berger: Ja, es ist tatsächlich fantastisch! Kein Zweifel, die Zwerge sind meine Lieblingscharaktere in diesem Film.
Was hat Sie bei diesen Dreharbeiten bisher vor die größten Herausforderungen gestellt?
Dean Wright: Zwei Aspekte haben uns bei diesem Film besonders gefordert. Zum einen die ungeheure Vielgestaltigkeit der Figuren, sowohl was das Alter als auch ihr Geschlecht betrifft.
Howard Berger: Genau, wir wollten ebenso alte Faune haben und schwergewichtige Charaktere, schwarze Zentauren, also eine ganze Palette unterschiedlichster Geschöpfe.
Dean Wright: Im Kern geht es darum, die Charaktere in ihrem Aussehen zu variieren, was wir wiederum in den digitalen Figuren nachbilden müssen.
Das ist also einer der Gründe für unseren erhöhten Arbeitsaufwand. Der andere ist, dass sich Andrew zum Ziel gesetzt hat, die Barriere zwischen CG und Wirklichkeit zu durchbrechen, indem beide Welten miteinander verquickt werden. Die lebendigen Darsteller haben also viel mehr Berührung mit den CG-Figuren. So streckt sich beispielsweise Lucy zu Aslan vor. Sie umarmen einander, fallen zu Boden und Lucy rollt auf ihn. Und wir müssen das sauber hinbekommen. Mal werden die Kinder von Griffins getragen, ein andermal reiten sie auf Zentauren. Es ist eine beträchtliche Herausforderung, das alles so zu gestalten, dass es auch echt aussieht. Wir bemühen uns um etwas, das nicht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen und ablenken darf. Es soll wie selbstverständlich aussehen. Das ist unser Anspruch, mit dem wir an die Arbeit gehen. Ich verfechte stets mit Nachdruck, dass die visuellen Effekte in keinem Fall die Story überschatten dürfen. Selbst bei einer Produktion wie dieser geht es nicht um visuelle Spezialeffekte, sondern eben um die Kinder.
Beim ersten Film war das genauso. Im Mittelpunkt stehen die Geschwister, ihre Geschichte und ihr Abenteuer. Daran ändert sich nichts. Jedes der Kinder hat eigene Probleme zu bewältigen. Sie gelangen nach Narnia mit einer vorgefassten Vorstellung, wo sie sich befinden. Peter glaubt, er könne alles alleine machen. Lucy fehlt es an Mut, für ihre Überzeugungen einzutreten. Susan will sich nicht eingestehen, dass sie in Narnia sein will. Andererseits akzeptiert sie nicht, dass sie tatsächlich dort ist, und ist unentschieden, ob sie Narnia verlässt oder nicht. Edmund möchte erwachsen werden, in die Geschehnisse eingreifen und ein Mann sein. Sie alle müssen mit ihren Problemen zurechtkommen. Wenn man das nicht berücksichtigt und einfach versucht, alles gut aussehen zu lassen, aber von dem ablenkt, auf das man eigentlich achten sollte, oder gar von der Story selbst, dann ist dem Film nicht geholfen. Dann haben wir den Film verunstaltet. Das wird gerade bei diesem Film deutlich. Denn er wird zwar im Sommer in die Kinos kommen, soll aber vom Publikum nicht als x-beliebiger Blockbuster wahrgenommen werden. Der Film soll den Sinn in sich tragen, den die Bücher über 50 Jahre für eine große Leserschaft hatten, und eben den wollen wir rüberbringen.
Der Film wird also folglich einen etwas finsteren Einschlag erhalten?
Dean Wright: Es wird nach wie vor ein Film für die ganze Familie sein, auch wenn er etwas düsterer ist. Die Zeiten sind härter geworden und die Geschwister haben mit ihrer tausendjährigen Abwesenheit schwere Schuld auf sich geladen, selbst wenn sie nicht gehen wollten. Sie sind ja nicht aus eigenem Antrieb gegangen, sie haben gewissermaßen nur in einen Schrank gespäht. Dabei haben sie allerdings ein heilloses Durcheinander hinterlassen. Die Telmarer sind eingedrungen und haben eine Menge Freunde dieser Kinder unterdrückt, weshalb diese armen Kreaturen ein Dasein im Untergrund fristen. Daher sind die Geschwister Wiedergutmachung schuldig und sie werden diesen Geschöpfen um jeden Preis helfen, das zurückzuerlangen, was ihnen rechtmäßig zusteht, und zwar hoffentlich auf eine Weise, in der alle am Ende friedlich miteinander leben können. Darin liegt die Botschaft des Films, sieht man von den persönlichen Kernaussagen zu den Kindern ab, und eben damit soll der Zuschauer den Kinosaal verlassen.
Werden wir die Minotauren wiedersehen?
Howard Berger: Na klar! Andrew Adamson (Regisseur) hat weitere Minotauren ins Drehbuch geschrieben. Beim ersten Film waren sie sehr beliebt. Ich fürchtete schon, sie seien für ein Comeback nicht gut genug gelungen. Doch dann rief Andrew an und sagte, er wolle einige Minotauren einfügen. Vor allem diesen hier – Asterius, den Anführer der Minotauren. Das letzte Mal haben wir 25 Minotauren kreiert, diesmal werden es nur vier sein, ohne großen mechanischen Aufwand. Asterius erhält ein Kostüm mit beweglicher Muskulatur und Wasserbeuteln im Brustraum. Das Kostüm ist von Hand genäht, jedes Haar, das man sieht, ist einzeln in den Elasthan-Anzug gefügt, welcher dann über die Muskulatur genäht wird. Das gleiche gilt für den Kopf. Die Haare sind über den gesamten Kopf einzeln eingelassen. Rob Gary, unser Chefmechaniker am Set, hat eine komplette Fernsteuerung entworfen, so dass der Minotaur tatsächlich all diese tollen Dinge vollbringt. Asterius ist über den halben Film zu sehen und auch bei der nächtlichen Überfallszene dabei, was in gewisser Weise die Lage rettet –tragisch, aber heroisch. Dann haben wir noch den heldenhaften Satyr Tyrus, für den wir gleichfalls einen mechanischen Kopf und Körper mit allem Drumherum geschaffen haben. Die Hörner des Minotauren sind ziemlich angeschlagen. Wir wollten den gealterten Minotauren auch deshalb, weil er weit herumgekommen, mit Narben übersäht und stark in Mitleidenschaft gezogen ist.
Es geht um die realistische Darstellung, welche die Story weiterträgt, ohne aufdringlich zu wirken. Die Kinobesucher sollen nicht denken: „Oh, schau mal, da wurde ein Make-up Effekt eingesetzt und hier wurde ein digitaler Trick verwendet“. Das war auch beim ersten Film nicht der Fall. Dort ging es mir so, dass ich gedacht habe: „Oh mein Gott, da steht wahrhaftig Mr. Tumnus vor uns; er ist fertig!“ Bei diesem Film wird es sicherlich genauso sein. Es ist jedes Mal ein herrliches Gefühl, wenn ein Film abgeschlossen ist. Selbst wenn mich Andrew beim ersten Film mehrmals einlud, einige unfertige Szenen anzuschauen, mochte ich gar nichts davon wissen. Wenn überhaupt wollte ich den fertigen Film in voller Länge sehen und mich davon überraschen lassen, was Dean alles geleistet hat. Ich denke, diesmal wird es nicht anders sein. Ich finde es stets atemberaubend, wenn man bedenkt, wie das Set ausgesehen hat und wie es im Film rüberkommt. Das ist ein Riesenunterschied. Dean und seine Crew werden Abertausende Kreaturen hinzufügen.
Erzählen Sie uns ein wenig von den neuen Helden in diesem Film, wie der Maus Flitzeflink?
Dean Wright: Flitzeflink wird cool aussehen. Wir haben bereits einige Entwürfe angefertigt. Mit seiner Kreation wurde die Moving Picture Company in Los Angeles beauftragt. Die werden die ganze Arbeit machen. Die Maus sieht gut aus, ist sehr mutig und gefährlich, aber zugleich auch putzig. Zu niedlich soll sie jedoch nicht sein, denn es handelt sich um einen wirklichen Helden und Kämpfer. Die Maus unterstützt schließlich die Narnianer in der Schlacht gegen die Telmarer, deshalb darf sie nicht lächerlich wirken. Das macht den feinen Unterschied in diesem Film aus, den wir das letzte Mal nicht hatten. Wir haben es mit CG-Charakteren zu tun, die zunächst Tiere sind und echt aussehen müssen, also nicht wie eine Zeichentrickfigur. Das gilt besonders für Flitzeflink. Es gibt jede Menge lustige Momente, aber auch ernsthafte Augenblicke. Für das Publikum wird er eine wichtige Rolle spielen. Im Buch sehen Flitzeflink und seine Familie einander sehr ähnlich. Im Film dagegen sieht jeder völlig anders aus und erhält einen eigenen Ausdruck.
| Colonia-Con 18 - Das Kölner Phantastik-Ereignis | Am 21. und 22. Juni findet der 18. Colonia-Con in der Rhein-Metropole Köln statt. Das ist insofern beachtlich, weil der Con seit den 90er-Jahren nur noch höchstens alle zwei Jahre stattfand und seine Anfänge noch Jahrzehnte früher liegen.
Auf dem Colonia-Con geht es in allererster Linie um phantastische Literatur. Auch wenn in diesem Jahr Regina Schleheck (die übrigens am vergangenen Wochenende auch auf der Corona-Feier zur 200. Ausgabe war, wo sie ihre Gewinner-Kurzgeschichte „Klappe zu, Balg tot“ las) die Mark Brandis-Hörspiele vorstellt, Fan-Filme gezeigt werden und es ein Orion-Museum zur Serie „Raumpatrouille“ zu bewundern gibt, überwiegt auch beim Programm des 18. Colonia-Con der literarische Anteil. Dafür ist der Colonia-Con bekannt, und das ist seine Stärke!
Fans von Heftroman-Serien wie „Perry Rhodan“ oder „Professor Zamorra“ kommen ebenso auf ihre Kosten wie Anhänger der Produkte aus der Klein-Verlagsszene. Und die Gästeliste, die die Veranstalter auf der Seite publizieren, liest sich eindrucksvoll und ist überaus nützlich. So kann man nicht nur seinen persönlichen Tagesablauf planen, sondern auch die Pflege seiner sozialen, beruflichen oder fannischen Kontakte organisieren: Wen mag ich kennenlernen? Mit wem wollte ich schon immer über was sprechen?
Die Seite www.coloniacon.eu bietet allen Interessierten zahlreiche Informationen zu diesen Themen sowie zur Anreise und vielem mehr. Ein Besuch lohnt sich – seit Jahrzehnten! |
| Aktuelle Geburtstage aus "Star Trek" | | von Erik Rabung | Ich berichte ein wenig über die aktuellen Aktivitäten der Stars, beginnend mit „Star Trek“ und den aktuellen Geburtstagen. Ich baue das Stück für Stück aus aber wer für seine Lieblingsserie („Buffy“, „Firefly“, ...) beitragen will, gerne.
Timothy (Tim) Darrell Russ, bekannt als Tuvok wurde am 22.06.1956 in der US-Hauptstadt Washington geboren. Russ spielt in so unterschiedlichen Serien wie „Twillight Zone“ und „Hannah Montana“ mit. Außerdem betätigt er sich erfolgreich als Produzent, Regisseur und Musiker. Nach seinem „Star Trek“-Projekt „of gods and men“ ist Russ jetzt Darsteller in der Serie „Samantha Who“. Dort erreichen ihn auch Glückwünsche und Autogrammanfragen: Tim Russ "Samantha Who?" CBS Studio Center 4024 Radford Avenue Bungalow 15 Studio City, CA 91604 USA
Kenneth (Ken) Marshall, bekannt als DS9-Charakter Michael Eddington wurde am 27.06.1950 in New York City geboren. Ich habe leider keine aktuelle Adresse des Schauspielers.
Dominic Keating bekannt als Malcolm Read wurde am 01.07.1962 in Leicester geboren. Das ehemalige Werbemodel für Shampoo hat aktuell den Film „foreign policy“ abgedreht. Seit 2005 ist Dominic verheiratet und hat ein Kind. Geburtstagsgrüße und Autogrammwünsche erreichen ihn über seine Agenturadresse: Dominic Keating TalentWorks Agency 3500 West Olive Avenue Suite 1400 Burbank, CA 91505 USA
Vaughn Armstrong bekannt als Admiral Forrest wurde am 07.07.1950 in Sonora geboren. Niemand hat mehr „Star Trek“-Rollen gespielt als er. Vaughn sprach auch für die Rolle des Will Riker vor. Inzwischen lässt er es ruhiger angehen und beschäftigt sich neben dem TV-Geschäft mit seinem Hobby, der Musik. Mit Casey Biggs (Damar) und Richard Herd (Admiral Paris) spielt er Blues. Seine Agenturadresse ist: Vaughn Armstrong David Sacks Agency 2145 Griffith Park Blvd. Los Angeles, CA 90039 USA
Nana Visitor bekannt als Kira Nerys wurde geboren am 27.07.1957 in New York City. Eigentlich hieß sie Nana Tucker. Inzwischen ist sie in dritter Ehe mit Mathew Rimmer verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Ansonsten ist sie sehr aktiv. Im laufenden Jahr hat sie zugleich an den Serien „Wildfire“ und „Battlestar Galactica“ gedreht. Gerüchten zufolge ist sie für die nächste Folge der Horrofilmreihe „Freitag der Dreizehnte“ vorgesehen. Erreichbar ist sie über ihre Agentur und über das Set von „Wildfire“: Nana Visitor Agency for the Performing Arts L.A. 405 S Beverly Drive Beverly Hills, CA 90212-4425 USA
Nana Visitor "Wildfire" Lions Gate Entertainment 2700 Colorado Avenue Suite 200 Santa Monica, CA 90404 USA
Patrick Stewart kam am 13.07.1940 im englischen Mirfield zur Welt. Am liebsten steht er auf der Bühne, derzeit in New York am Broadway. Außerdem ist er regelmäßig auf der Kinoleinwand zu sehen. Im TV ist er mittlerweile hinter den Kulissen bei der Arbeit. Er spricht nämlich Cartoonrollen, z. B. Für „American Dad“ und „Family Guy“. Wer ihm schreiben möchte, kann das über seine britische Agentur: Patrick Stewart Independent Talent Group Ltd. Oxford House 76 Oxford Street London W1D 1BS UK
Linda Park, bekannt als Hoshi Sato, ist am 09.07.1978 in Südkorea zur Welt gekommen. Die mehrsprachige ausgebildete Tänzerin kam über ihren damaligen Freund Tom Hardy (Shinzon) zu „Star Trek“. Gleich nach „Star Trek“ versuchte sie sich als Produzentin. Aktuell arbeitet Park am Film „Infestation“ und der Serie „Womens Murder C lub“, wo sie auch Geburtstagsgrüße erreichen: Linda Park "Women's Murder Club" ABC TV 500 S. Buena Vista St. Burbank, CA 91521-4551 USA
James William Ercolani, DS9's Vic Fontaine kam am 08.07.1936 in Philadelpia zur Welt. Bekannter ist er unter seinem Künstlernamen James Darren. Seit 2001 hat Darren keinen Auftritt als Schauspieler mehr absolviert. Seine Autogrammadresse ist: James Darren PO Box 1088 Beverly Hills, CA 90213 USA
Louise Fletcher, bekannt als Kai Winn wurde in Birmingham, Alabama am 22.07.1937 geboren. Als Kind von zwei tauben Eltern war Zeichensprache quasi ihre Muttersprache. Ihre Tante, die sie das Sprechen lehrte, brachte sie auch zur Schauspielerei. Bei diesem Beruf ist sie bis heute geblieben. Ihre Autogrammadresse ist: Louise Fletcher Bauman, Redanty and Shaul 5757 Wilshire Blvd. Suite 473 Los Angeles, CA 90036 USA |
| sozioland präsentiert erste Zwischenergebnisse der SciFi-Umfrage | Fast 2.400 Personen haben sich bereits an der Umfrage rund ums Thema "Science-Fiction" auf dem Meinungsportal sozioland beteiligt. Noch bis Mitte Juni kann weiter abgestimmt werden! Hier bereits erste Ergebnisse: Wenn es um Science-Fiction geht, beschäftigen sich die Teilnehmer/innen am liebsten mit den Themen Reisen, sei es ins Weltall (63%) oder in eine andere Zeit (42%). Aber auch bis dato unbekannte technologische Entwicklungen (48%) wecken die Neugier der SciFi-Fans. Die Gründe für die Faszination von diesem Genre liegt bei 46% der Befragten in erster Linie in der Möglichkeit in andere, fremde Welten einzutauchen. Möglich machen dies heutzutage unzählige Medien, insbesondere der allseits beliebte Fernseher, der für 82% der Teilnehmer/innen das "Science-Fiction"-Medium Nummer eins ist. Und trotz eines stetig wachsenden Pools an zukunftsorientierten und fantastischen TV-Serien ist und bleibt das SciFi TV-Urgestein "Star Trek" a.k.a. "Raumschiff Enterprise" die beliebteste Fernsehserie (73%) in diesem Bereich.
Letztendlich stellt sich die Frage, ob all die möglichen Zukunftsszenarien, die durch Bücher, Kino, TV oder das Internet aufgezeichnet und bis ins Detail beschrieben werden, einen Einfluss auf die Gefühle der Menschen gegenüber der Zukunft haben. Während 43% den fiktiven Zukunftsgeschichten keinerlei Einfluss auf ihre künftigen Erwartungen zuschreiben, sehen 46% der Zukunft dadurch sogar noch positiver entgegen. |
| "Sins of a Solar Empire": Kooperation mit Fan-Site | Für den Nummer-1-Veraufshit aus den USA, „Sins Of A Solar Empie“, kooperiert Kalypso Media mit der deutschen Fan-Website www.sinsofasolarempire.de.
Um eine entsprechende Authenzität der lokalisierten deutschen Version zu gewährleisten, zeichnete sich das Fan-Team nicht nur für die Übersetzung verantwortlich, sondern begleitete zudem die Sprachaufnahmen in den Toneworx Studios (Hamburg). Kalypso Media scheute hier weder Kosten noch Mühen. So wurden insgesamt 20 Sprecher für die deutsche Synchronisation engagiert, viermal so viel wie für die US-Version. Einen weiteren Schwerpunkt der Kooperation bildet zudem der Community Support.
Anika Thun, Marketing & PR Managerin bei Kalypso kommentiert: „Wir freuen uns, das Team der ‚Sins of a Solar Empire’-Fansite für eine Kooperation gewinnen zu können - denn wer sonst könnte die Zielgruppe mit ihren Bedürfnissen besser kennen?“ Das bislang bestverkaufte US-Strategiespiel 2008 wurde im Februar dieses Jahres in den Vereinigten Staaten veröffentlicht und platzierte sich auf Anhieb über mehrere Wochen in den oberen Top-Ten Rängen der Game-Charts. Innerhalb weniger Wochen wurde das mit Auszeichnungen überhäufte Spiel über 100.000-mal verkauft. Midway Games wird „Sins of a Solar Empire“ exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreiben.
„Sins Of A Solar Empire“ erscheint am 26. Juni für 39,99 € im deutschsprachigen Raum. Die vollständig lokalisierte deutsche Version wird sechs exklusive Karten, eine Keycard, ein umfangreiches Handbuch und ein Techtree-Poster in einer hochwertigen Verpackung enthalten. |
Die Geschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war bekanntlich geprägt durch die Konkurrenz zweier Weltmächte mit ihren jeweiligen Anhängseln. Die Raumfahrt war dabei ein gern genutzter Weg beider Seiten, um die eigene Überlegenheit der Weltöffentlichkeit zu demonstrieren. Und während die amerikanischen zivilen Unternehmungen umfangreich dokumentiert sind, übte man in der Sowjetunion auch hier eine strikte Geheimhaltung, um Fehlschläge zu verheimlichen und Erfolge um so überraschender anbringen zu können. So wurde z. B. dem Chefkonstrukteurs Koroljow selbst intern ein Deckname verpasst. Deshalb fanden einige Details erst nach der Wende den Weg an die Öffentlichkeit. Doch beginnen wir am Anfang. Am Ende des zweiten Weltkrieges sicherten sich die Alliierten, deren Entzweiung vorherzusehen war, möglichst viel Material aus der deutschen Raketenforschung, sowohl fertige Raketen als auch Pläne und Ingenieure. Den Strategen war bewusst, dass die Rakete zusammen mit der Atombombe das militärische Machtinstrument der Zukunft sein würde.
Der Sputnik
Nach den üblichen katastrophalen Fehlschlägen der R7 genannten Interkontinentalrakete, gelang der erste fehlerfreie Flug am 21. August 1957 und man konnte zum ersten Mal an einen die Erde umkreisenden Satelliten denken. Da die Amerikaner den Start ihres ersten Satelliten bereits angekündigt hatten, war man unter Zeitdruck und der eigentliche erste Satellit mit Experimenten und Messgeräten wurde nicht rechtzeitig fertig. Deshalb konstruierte man schnell eine Minimalversion eines Satelliten. Ein Objekt, so groß wie ein Basketball, mit vier Antennen und der einzigen Funktion, seine Anwesenheit durch ein Funksignal zu verkünden. Der Start gelang am 4. Oktober 1957. Der propagandistische Effekt war erstaunlich. Hier hatte eine Weltmacht bewiesen, dass sie jederzeit eine todbringende Bombe an jeden Ort der Welt bringen kann, ohne auch nur einen eigenen Soldaten zu gefährden und jeder Funkamateur konnte es hören. Hätte man den ursprünglich geplanten Satelliten gestartet und die wissenschaftlichen Ergebnisse später veröffentlicht, die weltweite Aufregung wäre nur halb so groß gewesen. Um gleich noch eins drauf zu setzen, startete man einen zweiten improvisierten Satelliten einen Monat später, an Bord die Hündin Leika. Als erstes Lebewesen im All bewies sie die grundsätzliche Überlebensfähigkeit, bezahlte diese Berühmtheit jedoch mit dem Leben, eine Rückkehrmöglichkeit hatte man in der Eile nicht mit eingebaut.
Menschen im All
Den Amerikanern immer noch ein Schritt voraus bei Zuverlässigkeit und Kapazität der Raketen, begann man den nächsten logischen Schritt zu planen, den ersten Menschen im All. Auf Grund der vermuteten extremen körperlichen Belastungen wählte man, genau wie in den USA, eine Gruppe von Testpiloten als Kosmonautenkandidaten aus. Diese wurden umfangreichen Test unterzogen und trainiert, aber man befürchtete unbekannte Auswirkungen des Raumfluges auf den menschlichen Geist und ließ deshalb den Raumflug vollständig von der Erde aus steuern, der Kosmonaut hatte nur eine Aufgabe, rechtzeitig vor dem Aufprall der Kapsel den Auslöser des Schleudersitzes zu ziehen. Man griff auf dieses bewerte System zurück, um sich die Konstruktion einer Landevorrichtung vorerst zu sparen. Am 12. April 1961 war es dann so weit. Juri Gagarin umrundete in seiner Wostokkapsel die Erde und landete wohlbehalten mit seinem Fallschirm, allerdings weit ab des vorgesehenen Landegebiets. Diese Tat machte ihn so wertvoll, dass man ihn nie wieder in das Weltall fliegen ließ. Ihm folgten weitere Testpiloten und die erste Frau im All, Walentina Tereschkowa, deren Flug wurde insgeheim aber als Farce betrachtet, schlief doch die Kosmonautin ständig ein und erfüllte ihre Aufgaben nicht richtig. Aber für die angestrebte Ersttat reichte es ja und die Öffentlichkeit brauchte man mit solchen Details nicht zu belasten. Als nächste Großtat stand das Verlassen der Raumkapsel im Orbit auf der Liste, wieder wollte man dem Gemini-Programm der Amerikaner zuvor kommen. Alexei Leonow war der Mann, der es vollbringen sollte. Zwölf Minuten verbrachte er außerhalb seiner Woschodkapsel und musste bei seiner Rückkehr in das Raumfahrzeug feststellen, dass der Luftdruck den Raumanzug aufgeblasen hatte wie einen Luftballon. Er drohte mit den Händen aus den Handschuhen zu rutschen und nicht mehr durch die Luke zu passen. Eine starke Druckverminderung rettete sein Leben, aber es war trotzdem ein Erfolg.
Die Raumstationen
Eine weitere Erfolgsgeschichte sind die Raumstationen der Saljutklasse. Ab 1971 flogen insgesamt acht einteilige Stationen. Die Sojus-Raumkapseln, die ursprünglich für den Mondflug angedacht waren, dienten als Zubringer und Erweiterung. Einige der Stationen hatten einen geheimen Militärauftrag, genauer Spionageauftrag. Diese besaßen sogar eine Art Maschinengewehr, um einen Übernahmeversuch der Station durch feindliche Astronauten vereiteln zu können. Deutlich berühmter ist jedoch die Raumstation MIR, zu deutsch Frieden. Die erste aus mehreren Teilen zusammengesetzte Raumstation bot 15 Jahre lang Raum für Langzeitexperimente und überlebte die Sowjetunion um ein Jahrzehnt. Sogar amerikanische Shuttles dockten hier mit einem speziellen Adapter an.
Das Mondprogramm
Lange Zeit unter Verschluss blieb das sowjetische Mondprogramm. Lieber behauptete man, am Wettlauf zum Mond gar nicht teilgenommen zu haben, als eine Niederlage einzugestehen. In Wirklichkeit unterhielt die Sowjetunion sogar zwei bemannte Mondprogramme. Das Ziel des einen war die Mondumrundung, dafür wurde die heute noch erfolgreich im Einsatz befindliche Proton-Rakete entwickelt, jedoch fehlte ein passendes Raumschiff und das Programm wurde nach Apollo 8 eingestellt, da eine Mondumrundung jetzt keinen Wert mehr besaß. Das zweite Programm setzte auf die der Saturn 5 vergleichbaren Rakete N1, die genügend Nutzlast für eine Mondlandung in der Orbit bringen konnte. Es gab insgesamt vier Startversuche, alle endeten mit dem Versagen der ersten Stufe und einem gewaltigen Feuerwerk. Das Programm wurde ebenfalls stillschweigend begraben, ließ doch selbst in den USA das Interesse an bemannten Mondlandungen nach den ersten Erfolgen stark nach.
Buran
Die letzte Anstrengung der Sowjetunion in Sachen bemannter Raumfahrt war der Bau der Raumfähre Buran. Diese ähnelt dem amerikanischen Spaceshuttle und sollte zweifellos denselben Zwecken dienen, unterschied sich aber deutlich im Antriebskonzept von seinem Vorbild. So konnte die Trägerakete Energija auch solo zum Einsatz kommen und war damit seinerzeit die stärkste Rakete der Welt mit einer Nutzlastkapazität von über 100t für die niedrige Erdumlaufbahn. Die Buran flog genau einmal, erfolgreich, aber unbemannt. Das letzte noch existierende Testmodell kann derzeit im Technikmuseum Speyer besichtigt werden.
Die Katastrophen
Leider blieb auch das sowjetische Raumfahrtprogramm von tödlichen Unfällen nicht verschont. In seiner Sojus 1 Kapsel stürzte Wladimir Komarov 1967 in den Tod, weil sein Landefallschirm versagte und vier Jahre später erstickten drei Kosmonauten bei der Landung von Sojus 11. Ein Ventil hatte nicht richtig geschlossen und die Luft war ins All entwichen. Seit dem starten und landen auch Kosmonauten immer, wie ihre amerikanischen Kollegen, im Raumanzug. Die schwerwiegendste Katastrophe ereignete sich jedoch am 24. Oktober 1960. Auf dem Startplatz in Baikonur stand die neuartige R-16 Rakete bereit und sollte möglichst noch rechtzeitig zu den Feiern zur Oktoberrevolution starten. Die Ingenieure arbeiteten fieberhaft an der mit Dimethylhydrazin und Salpetersäure betankten Rakete. Dieses Treibstoffgemisch ist hypergol, d. h. es entzündet sich bereits bei Kontakt und ist somit hoch gefährlich. Der Zeitdruck war enorm, musste die Rakete doch starten, bevor die Säure die Dichtungen zerfraß. Marschall Nedelin, Chef der taktischen Raketentruppen, ließ sich einen Stuhl neben die Rakete stellen und nahm Platz, um so sein Vertrauen in die Leute zum Ausdruck zu bringen. Er war eines der 92 Opfer der Flammenhölle, als ein übermüdeter Techniker wohl versehentlich die zweite Stufe der Rakete zündete.
Die Zukunft
Derzeit konzentrieren sich die russischen Raumfahrtbemühungen voll und ganz auf die internationale Raumstation. Die Module Sarja und Zwesda bilden den Grundstock der Station und waren ursprünglich Bauteile der geplanten MIR 2 Station. Des Weiteren sind die zuverlässigen Raumschiffe Sojus und Progress unverzichtbar bei der Versorgung der Station. Die russische Raumfahrtbehörde RSA plant derzeit den Ersatz der Sojus-Raumschiffe durch „Klipper“, einem wieder verwendbaren Raumfahrzeug, welches wie ein Shuttle landet, jedoch nur Passagiere und keine Nutzlast befördern soll.
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
heute haben wir an dieser Stelle Platz zwei unserer Wettbewerbsrunde "Ferne Ziele" anzubieten: die Story "Das Licht der Engel" von Karina Tesch, wieder einmal einer Autorin, die zum ersten Mal mit einer Geschichte im Corona Magazine vertreten ist. Autorin und Redaktion freuen sich wie immer über Rückmeldungen zur Story, sei es im Forum oder als Leserbrief per E-Mail.
Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs: "Wilde Kreaturen" (Einsendeschluss 1. Juni 2008) und "Besuch" (Einsendeschluss 1. November 2008). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.
Armin Rößler Das Licht der Engel von Karina Tesch „Engel leben auf den Sternen Senden nachts ein weißes Licht Doch wie man in den Himmel kommt Ach liebes Kind das weiß ich nicht“ („Engel“, Rammstein – frühe Version)Meine früheste Erinnerung ist das Rauschen von Flügeln, von riesigen Schwingen. Starke Arme, die mich packen, kalter Flugwind in meinem Gesicht, dagegen die Wärme des Körpers, an den ich gepresst werde. Glockenklare Stimmen singen ein wortloses Lied, fremdartige, sanfte Harmonien, die mich in ihren Bann ziehen.Doch am deutlichsten erinnere ich mich an das Licht, an das Schimmern der Flügel, das Strahlen, das mich umfängt, den Glanz, der mir die Augen versengt. Ich bin unfähig wegzusehen, will das Leuchten in mich aufnehmen, weigere mich, die Dunkelheit hinter meinen Lidern zur Kenntnis zu nehmen.In das Rauschen der Schwingen mischen sich andere Geräusche, Schreie und Rufe, misstönende Stimmen gegenüber den überirdischen Gesängen, doch sie werden leiser und leiser, bis der Flugwind sie vollends übertönt.Ein Engel hält mich in den Armen und trägt mich in den Himmel. Nichts sonst ist mehr von Wichtigkeit.„Meine Damen und Herren, wir befinden uns hier bereits mitten im Himmel, in dem Gebiet, das Betanien genannt wird. Wenn wir Glück haben, könnten wir bereits hier vielleicht einige Engel entdecken. Aus Erfahrung wissen wir, dass dies einer ihrer bevorzugten Aufenthaltsorte ist. In der Zwischenzeit bitte ich Sie, die Aussicht zu genießen – diese goldenen Wolkenformationen und natürlich unsere Lichtsäulen, ein Phänomen, das einmalig ist in den bewohnten Welten. Dort vorn ragt die Spitze des Berges Ararat durch die Wolken. Haben Sie alle Ihre Fotos gemacht? Dann werden wir jetzt weiterfliegen. Keine Sorge, meine Damen und Herren, wir werden schon noch Engel zu Gesicht bekommen. Unser Pilot Joel ist sehr erfahren, er kennt alle Spielplätze der Erhabenen ...“ So geht es weiter und weiter. Tag für Tag redet Urias auf die Touristen ein, mit immer den gleichen Phrasen, immer den gleichen Sprüchen und Witzen. Und die Leute lachen immer an den gleichen Stellen, staunen über die gleichen Panoramen, stellen die gleichen Fragen. Und fallen vor Ehrfurcht fast in Ohnmacht, wenn sie dann endlich Engel zu Gesicht bekommen. Denn das ist unser Job, das Aufspüren von Engeln, um sie den Touristen zu zeigen. Wir arbeiten für Seraphim Spherelines, einen der größten Tourveranstalter des Planeten Kanaan. Unsere Firma brüstet sich damit, jedem zahlenden Passagier mindestens einen Engel zeigen zu können oder sein Geld zurückzuerstatten. Ich navigiere weiter durch die dichten goldenen Wolken, vorbei an Bergspitzen und Lichtsäulen, bis ich einen vertrauten Glanz sehe. Als ich Urias das Zeichen gebe, unterbricht er sich mitten in seinem Gewäsch über die Naturphänomene unserer Welt. „Und nun, meine Damen und Herren“, seine Stimme wird getragen und feierlich, „Sie haben bemerkt, dass sich Ihre Fenster abgedunkelt haben, denn nun ist es so weit. Bitte schauen Sie auf die linke Seite, wo Sie nun Engel sehen.“ Mit einem dramatischen Schwenk bringe ich den kleinen Sphärenbus in den richtigen Winkel. Ohs und Ahs schallen durch die Passagierkabine – wie bei jedem Flug. Die Menschen sind wie immer hingerissen. Nach einer angemessenen Pause, in der sich die Touristen ihrer Begeisterung hingeben können, redet Urias in gedämpftem Ton weiter. „Warum wurden Ihre Fenster verdunkelt? Der Sichtschutz ist notwendig, damit Ihre Augen keinen Schaden nehmen. Unsere Engel strahlen in einem solch überirdischen Licht, dass wir Menschen sie nicht ansehen können, ohne buchstäblich geblendet zu werden. An Bord der Seraphim Spherelines sind Sie jedoch hervorragend geschützt, quasi so sicher wie in Abrahams Schoß ...“ Es ist so leicht, die Erhabenen zu lieben und zu verehren. Jeder tut es. Vom Präsidenten unserer Welt bis hin zu den kleinsten Kindergartenkindern. Gut, die Kinder lieben die Engel, weil sie es schon von den Eltern vorexerziert und beigebracht bekommen und gar keine andere Chance haben. Der Präsident liebt sie eher wegen ihres unschätzbaren touristischen Wertes – aus allen bewohnten Welten kommen die Menschen, um sie zu sehen, zu bewundern und ihrem Gesang zu lauschen. Der Planet Kanaan, arm an Bodenschätzen, mühsam zu bewirtschaften, ohne nennenswerte Industrie, ist eine einzige, gigantische Touristikmaschine. Man stelle sich die Verblüffung der dickschädeligen, schwer arbeitenden Siedler vor etwa neunzig Jahren vor, die alles daransetzten, aus der kargen Erde des Planeten Styx blühendes Leben herauszuholen, als sie eine einheimische Lebensform entdeckten. Eine Lebensform, die mit riesigen Schwingen die unteren Schichten der Atmosphäre durchstreifte, die so hell strahlte, dass man den Blick abwenden musste, die mit glockenklaren Stimmen in überirdischen Harmonien miteinander kommunizierte. Ein berühmtes Bild, das im Präsidentenpalast hängt, zeigt den Kniefall jener frühen Siedler vor den vermeintlichen Engeln – Scans dieses Bildes sind übrigens die meistverkaufte Postkarte auf dieser Welt. Die Neuigkeit verbreitete sich wie ein Lauffeuer auf den bewohnten Welten, und bald kamen die ersten Neugierigen, gefolgt von einigen mehr und immer mehr, bis der Strom der Reisenden gar nicht mehr abriss. Und sie alle brauchten Nahrung, Unterkunft und einheimische Führer. Dann ging alles ganz schnell. Einige kluge Köpfe, denen der ganze religiöse Humbug nicht zu Kopf gestiegen war, erfassten die neue Lage, und so wurde aus dem armseligen, bedeutungslosen Planeten Styx flugs der Planet Kanaan, sämtliche Ortsbezeichnungen änderten sich, und aus dem Nichts entstanden eigens auf Engelbesichtigungstouren spezialisierte Reiseveranstalter, große Hotels, Restaurants und Verehrungsstätten. Binnen weniger Jahre war Kanaan reich und wichtig geworden, seine Bewohner wohlhabend und zufrieden. Sämtliche großen Kirchen verlegten ihren Hauptsitz auf unsere Welt, zahllose Pilger wurden durch die Sehenswürdigkeiten geschleust. Man muss wahnsinnig sein, die Erhabenen nicht zu lieben. Man wird wahnsinnig, wenn man die Erhabenen liebt. Dunkelheit ist gefährlich, nur das Licht ist sicher. Dunkelheit ist Tod, Leere, Qual, Licht ist Leben und Erfüllung.Ich habe mein ganzes Leben im Licht verbracht, im strahlenden Glanz der Erhabenen. Das Leuchten ihrer Augen, das Schimmern ihrer Flügel – Engel sind Licht. Ich bin keiner von ihnen, doch ich wurde von ihnen geliebt.Doch was habe ich nur getan? Wieso seid ihr zornig auf mich? Warum habt ihr mich verstoßen? Warum habt ihr mich aus dem Himmel vertrieben, verbannt in eine finstere, gespenstische, mörderische Welt? Der Garten Eden. Jeder, der nicht auf meinem Heimatplaneten aufgewachsen ist, wird damit eine hübsche Geschichte aus einem halbvergessenen Buch verbinden, eine von unzähligen Schöpfungsmythen, die es auf dem Ursprungsplaneten Erde einmal gab. Anders dagegen auf Kanaan. Man kann ernsthaft sagen, dass die Bibel hier tatsächlich lebt – und was nicht passt, wird passend gemacht. So wird unser Garten Eden gerne und oft vollmundig als das „Paradies“ bezeichnet, als ein erhabener Ort, wo die Engel geruhen, sich in unsere Gefilde herabzulassen, wo wir Menschen die Möglichkeit haben, uns ihnen in angemessener Demut zu nähern. Man weckt Vorstellungen von einer unberührten Idylle, durch die golden strahlende Engel in majestätischer Unberührbarkeit und Überlegenheit streifen. In Wirklichkeit handelt es sich um ein eher karges Bergplateau, das künstlich bepflanzt und begrünt wurde, um den Garteneffekt wenigstens ein bisschen zu erreichen. Sorgfältig umzäunt und bewacht, damit ja niemand einfach so hinein gelangen kann, erhalten die Besucher bereits am Eingang stark getönte Schutzbrillen und genaue Instruktionen, wie sie sich zu verhalten haben. Abgerundet wird dieser Touristentraum noch durch ein Restaurant, einen Souvenirshop und einen Sphärenbusparkplatz. Niemand weiß so richtig, wo oder wie unsere Engel eigentlich leben. Sie halten sich offenbar bevorzugt in der Atmosphäre auf, doch an manchen Stellen kommen sie ab und zu auf den Boden hinab, so wie im Garten Eden. Wieso und weshalb ist unbekannt. Es hat nie einen offiziellen Erstkontakt mit ihnen gegeben, nie den Versuch, mit ihnen zu kommunizieren, anstatt sie nur anzustarren und eine ganze Industrie auf der Basis ihrer bloßen Existenz zu bestreiten. Sie lassen sich nicht fangen und verhören oder untersuchen, ob sie sterben oder nicht, ob sie überhaupt körperlich existieren, ist fraglich, sie widersetzen sich jeder Form der wissenschaftlichen Analyse. Es gibt nur eine mögliche Informationsquelle auf dem ganzen Planeten, und diese wird von den Behörden beharrlich totgeschwiegen. „Seht mal, da ist einer!“ „Oh ja – oh wie wunderbar, seht euch doch nur mal die Flügel an!“ Gelangweilt lehne ich mich an die Umzäunung, während meine Touristengruppe in einiger Entfernung den Garten Eden durchstreift, geführt und mit Informationen gefüttert von Urias, der ein unendliches Geschick darin hat, immer den richtigen Ton zu treffen. Endlich haben sie also Glück gehabt. Ein Engel ist ihnen erschienen. Wenn sie doch alle sehen könnten, wie idiotisch sie aussehen mit ihren getönten Sicherheitsbrillen, ihren Kameras, ihrer kindischen Begeisterung auf den Gesichtern mit den geöffneten Mündern! Wenn sie alle wüssten, dass sie nur Teile einer gigantischen Vermarktungsstrategie einer fremden Spezies sind! Manchmal wünsche ich mir, die anderen wüssten, was ich weiß – nicht die dummen Touristen, die interessieren mich nicht, ich meine Urias und die anderen Fremdenführer und Piloten, die Hotelbetreiber und Souvenirverkäufer, die ganze verdammte Bevölkerung des Planeten! Wir alle werden im Dunkeln gehalten von einer Regierung, die sich nur für ihren Profit interessiert! Alle Fakten, die diesen irgendwie schmälern könnten, werden ignoriert und sogar vorsätzlich unterdrückt. Doch gibt es Menschen wie mich, denen das Gleiche widerfahren ist, die ihr Wissen aus Angst um ihre Zukunft verbergen. Ganz sicher würde ich nie wieder einen Job als Pilot bekommen, wenn die zuständigen Behörden wüssten, dass mein Zwillingsbruder als Kind von Engeln entführt wurde. Ich muss zurückkehren! Ich kann hier nicht bleiben, nicht in dieser dunklen, kalten Welt, in dieser höllischen Finsternis! Mein Denken wird beherrscht von diesem Wunsch. Ich muss einfach einen Weg finden, hier kann ich nicht überleben! Die Wesen hier sind barsch, ungeduldig und unfreundlich, allen voran jener Mann, der sich mein Bruder nennt. Er kann mich nicht verstehen, kann nicht glauben, dass ich zurückkehren muss, weiß nicht, was mich treibt.Er hasst die Erhabenen, ich kann es merken, der Hass spricht ihm aus jeder Pore. Er verabscheut sie, weil sie licht, rein, überlegen und gut sind, weil er nichts weiter ist als ein erdgebundener, unwürdiger Sterblicher. Es fällt mir schwer, mir einzugestehen, dass ich zu seiner Art gehöre. Doch bin ich viel mehr als er – ich wurde von Engeln berührt. Durch sie habe ich das Licht gesehen, wurde ein Teil des Lichts.Und ich werde wieder zum Licht gelangen!Ein Engel, ein golden schimmernder, strahlender Engel mit riesigen Schwingen, landete direkt in unserem Garten, während ich mit meinem Bruder draußen spielte und meine Eltern draußen saßen. Alle schlossen geblendet die Augen, doch während wir uns noch von unserer Überraschung erholten, packte er Jeremia und hob mit ihm wieder ab. Noch heute gellen mir die Schreie meiner Eltern in den Ohren. Und auch ich habe geschrien, obwohl ich nicht wirklich wusste, was geschehen war. Kurz danach zerbrach unsere Familie. Meine Mutter wurde mit dem Verlust nicht fertig und verließ meinen Vater und mich. Sie wurde einige Jahre später mit aufgeschlitzten Pulsadern in einem der meist frequentierten Heiligtümer gefunden. Mein Vater starb auch früh an einem Gehirntumor. Alles was übrig blieb, war ich. Und mein unbändiger Hass auf diese ganze verlogene Gesellschaft, in der ich lebte. Eine Zeit lang, in meiner Jugend, wollte ich die Wahrheit sagen, wollte ihnen allen die Augen öffnen. Doch ich stieß auf Widerstand, wo immer ich hinkam. Irgendwann wurde ich vorsichtiger, musste Geld verdienen, nahm den Job als Pilot an – was soll man hier schon anderes machen, als in der Engel-Industrie zu arbeiten? Und seitdem suchte ich sie jeden Tag, suchte sie und versuchte gleichzeitig, nicht über sie oder mein Leben nachzudenken. Ich hatte mich gut arrangiert mit meinem Dasein. Bis er zurückkam. Ich kann die Touristen in einiger Entfernung sehen. Sie stehen dicht gedrängt auf einem freien Stück Rasen, der Engel einige Meter von ihnen entfernt. Er scheint sich nicht weiter um sie zu kümmern, während die Kameras klicken und die Luft voll ist von Ohs und Ahs. Dann entfernt sich ein kleiner Junge aus der Gruppe, läuft auf den Engel zu ... Es ist wie ein Déjà-vu, wie ein Film, der vor meinen Augen erneut abläuft. Der Engel in all seiner Pracht und Glorie dreht sich um und nimmt offenbar die Menschen um ihn herum zum ersten Mal wahr. Dann fällt sein strahlender Blick aus den lichterfüllten Augen auf das Kind. Mit einer eleganten Bewegung greift er nach dem Kleinen, während er gleichzeitig die mächtigen Schwingen ausbreitet und sich nach oben abstößt. Zunächst gibt es Staunen und sogar begeisterten Applaus, als ob es sich um einen ganz besonders reizvollen Spezialeffekt handelt ... Er ist mit dem Kind schon fast in den Wolken verschwunden, als die Leute, wohl auch an der Reaktion der Parkaufseher und anderen Offiziellen, bemerken, dass etwas anscheinend nicht in Ordnung ist. Dann geht alles recht schnell, die ersten Schreie ertönen, die fassungslosen Eltern brechen zusammen, die anderen Reisenden schreien Zeter und Mordio, Urias steht mit entsetztem Gesicht mittendrin und weiß nicht, was er sagen oder tun soll, als sich alle zu ihm umdrehen und ihn bestürmen. Und ich lache, bis mir die Tränen kommen. Ich lache und lache und weine und lache. Engel stehlen Kinder! Jetzt ist es endlich heraus, ich wüsste nicht, wie sie das jetzt noch vertuschen wollen, jetzt wo es endlich ein Touristenkind getroffen hat! Jahr für Jahr verschwinden Hunderte von Kindern auf diesem Planeten, entführt von Engeln in ihr Sternenreich, oder wo immer sie leben. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht, niemand weiß, was die Erhabenen mit ihnen tun, die meisten sieht man nie wieder. Hunderte Familien zerbrechen jedes Jahr darüber, Hunderte Elternpaare werden in ihrem Schmerz und Schock alleingelassen. Als ich noch ein Kind war, habe ich nicht verstanden, dass meine Eltern nichts getan haben, nicht die Behörden informiert, nicht gesucht haben nach Jeremia, nichts. Ich wollte, dass sie zur Regierung marschieren und sagen, dass die etwas tun soll. Ich wollte, dass sie allen erzählen, was passiert ist, dass alle mithelfen, meinen Bruder zu suchen. Ich wollte, dass alle wissen, was geschehen ist! Erst als ich selbst für mich verantwortlich war und darauf angewiesen, in dieser verlogenen, heuchlerischen Gesellschaft meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, verstand ich, was sie durchgemacht hatten. Ich verstand, dass die Regierung jeden Versuch, die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen, eiskalt unterdrückt. Und ich ließ mich genauso leicht korrumpieren, arrangierte mich, versuchte, alles zu vergessen. Doch manchmal, ganz selten, kehren die Verschwundenen wieder. Nach Tagen, Monaten, Jahren. Oder nach Jahrzehnten. Es ist erst wenige Wochen her, dass ich meinen Zwillingsbruder wiederfand, dreißig Jahre, nachdem er von dem Engel mitgenommen wurde. Ein verstörtes Geschöpf, nahezu erblindet durch die Lichtfülle, in der er sein Leben verbracht hat, nur von dem Wunsch getrieben, in den Himmel, zu den Engeln zurückzugelangen – ich habe keine Ahnung, warum sie ihn überhaupt zurückgeschickt haben. Ich habe ihn zu mir geholt, versuche, zu ihm durchzudringen, doch bezweifle ich, dass es mir gelingen wird. Mir fehlt die Geduld. Jedoch gibt es andere wie ihn, zurückgekehrte Engelskinder, die uns alles über diese seltsame Spezies erzählen könnten, um die wir unsere ganze Gesellschaft gestaltet haben, doch niemand hört ihnen zu. Im Gegenteil, genau wie ich es tue, verheimlichen die Angehörigen ängstlich ihre Existenz, aus Furcht, nie wieder eine Arbeit zu finden oder sogar eingesperrt zu werden. Damit wir nicht den kostbaren Frieden des Planeten Kanaan stören. Doch möglicherweise gibt es ja jetzt eine Chance ... *** „Meine Damen und Herren, dieses Gebiet wird Betanien genannt, wir sind also bereits mitten im Himmel. Und es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir einen Engel zu Gesicht bekommen werden, zum Glück haben wir einen sehr erfahrenen Piloten ...“ Drei Monate sind vergangen nach dem Kinderraub im Garten Eden. Und nichts hat sich geändert, gar nichts. Ich bin mir nicht wirklich sicher, wie sie es geschafft haben, aber die Behörden haben den Vorfall vertuscht. Gerüchteweise ist mir zu Ohren gekommen, dass sie den Eltern weisgemacht haben, ihr Junge sei krank gewesen, und es sei ein Privileg für ihn – und natürlich für die Eltern –, dass die Engel ihn in den Himmel geholt hätten, wo er jetzt an der Seite der Erhabenen die Ewigkeit verbringen dürfe. Der in all ihrer Trauer nun auch getrösteten und sogar stolzen Familie ist jedoch Geheimhaltung auferlegt worden, in Verbindung mit einer gewissen Geldsumme, die an sie geflossen ist. Angeblich, damit nun nicht scharenweise irgendwelche Todkranken aus den bewohnten Welten hierher kommen, um bei den Engeln ihre letzte Ruhe zu finden, in Wirklichkeit jedoch, damit wir weiterhin unser schmutziges kleines Geheimnis verbergen können. Doch ich habe genug von den Lügen, dieser ganzen hinterlistigen, falschen Welt. Ich kann so nicht weiterleben. Urias, es tut mir leid, dass du Zeuge und Leidtragender des Zeichens sein wirst, das ich setzen werde, doch leider kann ich es nicht verhindern. Um unsere „Gäste“, diese völlig verblödeten Engel-Touristen, ist es nicht schade – ein kleines bisschen Nachdenken, und sie wären gar nicht erst in diese Lage gekommen. Jeremia, du sitzt im Cockpit neben mir und schaust mit deinen strahlenden Augen hinaus. Ja, hier ist es so hell, dass selbst du es erkennen kannst, nicht wahr? Und du hast recht, wir sind auf dem Weg zu deinen Erhabenen. Ich werde dich zurückbringen. Und wir alle werden dich begleiten. Ich fliege den Sphärenbus durch Betanien, vorbei am Berg Ararat, über die Städte Babylon und Jericho, direkt bis zum Garten Eden. Doch anstatt den Parkplatz anzusteuern, halte ich direkt auf den Park selber zu. Ich sehe sie schon, mehrere Engel, die von Hunderten Besuchern bestaunt werden. Ich bleibe wenige Meter über ihnen, sodass die Touristen überrascht hochsehen. „Joel was tust du da, was soll das? Entschuldigen Sie mich einen Moment, liebe Gäste, ich muss kurz mal mit dem Piloten ...“ Ich schneide Urias mit einem Knopfdruck das Wort ab und wende mich nun selbst an die Passagiere: „Meine Damen und Herren, nun erleben Sie ein einmaliges Abenteuer. Seraphim Spherelines ist stolz, sie nunmehr direkt zu den Engeln zu befördern!“ Mit diesen Worten zünde ich den Sprengsatz, den ich heute Morgen im Antrieb des Sphärenbusses angebracht habe. Kurz bevor die Explosion das Cockpit erreicht, sehe ich das Feuer den Garten Eden erfassen, die Bäume, die in Flammen stehen, das brennende Gras, die Menschen, die zu lebendigen Fackeln werden. Und die Engel, die ihre Schwingen ausbreiten ... Das Licht!Ich bin zurück, der Finsternis entronnen! Ich kann sie sehen, die Erhabenen, ich sehe ihre schimmernden Gestalten, wie sie auf mich zukommen! Sie holen mich zu sich in den Himmel! Ich kann bereits die Wärme ihrer Körper spüren, ihren kräftigen Griff. Sie packen mich, und ich fühle den Flugwind kalt gegen mein Gesicht. Ich höre ihre Stimmen, ihre wortlosen, überirdischen Harmonien. Und das Rauschen von Flügeln.Ich bin zurück. Karina Tesch:
Seit meinem dreizehnten Lebensjahr (also etwa seit Mitte der 80er Jahre) schreibe ich Geschichten – in der Hauptsache Science-Fiction, Fantasy und Mystery. Angefangen hat jedoch alles mit dem Buch „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson: Als Fan habe ich einfach kein weiteres Piratenbuch gefunden, das mir so gut gefallen hätte, also musste ich die Storys, die ich lesen wollte, selber schreiben.
Ich bin dann später aber keine Piratin geworden, sondern sozusagen das Gegenteil: Als Kriminalhauptkommissarin erlebe ich täglich auch jede Menge Geschichten und sehe mir freiwillig keine Krimiserien im Fernsehen an!
Abgesehen von allem, was sich um Bücher und Literarisches im Allgemeinen dreht, bin ich in der Öffentlichkeitsarbeit für den letztjährigen Deutschen Vize-Meister im Rollstuhlbasketball tätig (www.asv-bonn.de). Und da mein Verlobter im gleichen Verein als Spieler Teil der Mannschaft ist, lassen sich so ehrenamtliche Aktivität und Privatleben problemlos unter einen Hut bringen.
Zum Schluss noch mein Wahlspruch: „Ridicule is nothing to be scared of!“ (Adam Ant, Prince Charming)
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