15. Oktober 2008 - Ausgabe 206 - "Too early to sleep, too late to stay awake" Ich
begrüße Sie recht herzlich, liebe Leser, zur neuesten Ausgabe des
Corona Magazines. Wir haben die Erscheinung dieses Mal bewusst ein
wenig nach hinten geschoben, um brandaktuell in unserem Spotlight vom
BuchmesseCon berichten zu können, der am vergangenen Samstag in der
Nähe von Frankfurt stattfand – und der sich wieder einmal gelohnt hat,
um das vorwegnehmen zu dürfen, und jedes Jahr einige schlaflose Stunden
durchaus rechtfertigt.
Gelohnt hat sich auch der Beginn unseres
neuen Fortsetzungsromans "Die Memmen der Meere" in der letzten Ausgabe,
soviel haben uns die freundlichen Reaktionen schon gezeigt. Dass es
aber eventuell etwas viel verlangt ist, sich lediglich für die Abgabe
einer Stimme in unserem Forum zu registrieren, daran haben wir nicht
unbedingt gedacht. Bereits wenige Stunden nach Versand der letzten
Ausgabe verzeichnete die Abstimmung mehrere Hundert Abrufe – und 3
Stimmen. Zu guter letzt wurden es dann doch ein wenig mehr, aber
niemand kann uns vorwerfen, dass wir nicht lernfähig seien. Aus diesem
Grund haben wir die neue Abstimmung auf unsere Webseite gelegt – hier
muss sich niemand registrieren, um abzustimmen. Ich hoffe, Sie wissen
dies zu schätzen, in dem Sie unserer Autorin Carolina Möbis mit einer
Stimmgabe zeigen, welche Entscheidung es zum Schluss zu treffen gilt.
Denn vergessen Sie nicht: SIE bestimmen, wie es in der kommenden
Ausgabe weitergeht!
Wollen Sie wissen, wer den Nobelpreis
gewonnen hat – und WARUM? Unsere Wissenschaftsredaktion hat sich mit
diesem Thema beschäftigt und macht uns alle schlauer. Na gut. Mich
jedenfalls. Aber vielleicht erfahren Sie ja das ein oder andere neue
Detail aus der Welt der Phantastik in unseren News! Schauen Sie also
rein, lesen Sie sich informierter und bitte:
Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlichst Ihr Mike Hillenbrand Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Ein Erlebnisbericht des originalen Mike Hillenbrand.Jedes
Jahr zur beinah gleichen Zeit dasselbe Lied im Corona Magazine: Wir
waren auf dem BuchmesseConvent in Dreieich in der Nähe von Frankfurt.
Und wo waren Sie? Wo auch immer Sie waren, ich hoffe für Sie und
wünsche Ihnen, dass Sie am vergangenen Samstag ebenso viel Spaß hatten
wie die rund 300 Besucher des Bürgerzentrums an der Fichtestraße, wo
auch in diesem Jahr einer der ältesten Phantastik-Cons in Deutschland
stattfand. Der BuchmesseCon ist nicht nur für Liebhaber
phantastischer Literatur etwas, dafür sorgt schon fast allein Robert
Vogel, der mit der stattlichen Sammlung seltener DVDs auf seinem
Verkaufsstand die mediale Begierde vieler Anwesenden stillt und selbst
immer für einen Schnack über diesen Film und jene Serie zu haben ist. Aber
es ist natürlich wahr: die Kleinverlagsszene stellt in Dreieich schon
die absolute Mehrheit und auch ja, es sind mindestens ebenso viele
Autoren dort vertreten wie unter den anwesenden Besuchern Menschen
sind, die gerne veröffentlichende Autoren wären. Aber es ist kein
elitärer Treff, kein langweiliges Meet&Greet und vor allem kein
„Unter sich“-Sein, das da jährlich im Bürgerzentrum stattfindet. Auch
in diesem Jahr war das so. Der BuchmesseConvent, gerne auch
BuCon genannt, ist allein deshalb nicht elitär, weil dieses Adjektiv
garantiert nicht auf die Redakteure dieses Magazins zutrifft, von denen
sich jedes Jahr eine Vielzahl dort trifft. Auch die Kollegen
verschiedener anderer Internetportale, die Ihnen, liebe Leser, täglich,
wöchentlich oder monatlich neue News & Storys auf die Bildschirme
schicken, sehen wir dort: Fantasyguide.de, phantastik-news.de, das
Trekzone Network und viele andere – die Namen der Schreiber und
Herausgeber bekommen auf dem BuCon ein Gesicht bzw. mehrere – und davon
sind viele sehr sympathisch! (Schöne Grüße auch an Christiane Gref vom
TZN! J) Die Programmpunkte bestehen in der Mehrzahl aus Lesungen
von Autoren. Corona-Redakteur Bernd Perplies stellte direkt zu Beginn
seinen Debut-Roman „Tarean – Sohn des Fluchbringers“ vor, der immerhin
bei Egmont-Lyx erschienen ist und das Subgenre der Fantasy (für diesen
Ausdruck werde ich noch böse Briefe erhalten) ganz sicher nicht um
einen Roman bereichert, den man nicht kennen sollte. Das Gegenteil ist
der Fall, wie die Anwesenden dem Autor gerne bestätigten – wer Fantasy
mag, wird Tarean mögen. Zeitgleich eröffnete Bernhard Hennen
den anderen Programmblock des Cons, wo er seinen Elfenritterzyklus
näher vorstellte. Es war um 13 Uhr bereits der zweite Beitrag zum Thema
Fantasy und im Laufe des Tages bei weitem nicht der Letzte. Christoph
Hardebusch (bekannt durch die Trolle), Markus Heitz (bekannt durch die
Zwerge) – alle waren sie da, die großen Stars der deutschen
Fantasy-Szene, und stellten ihre neuen Werke vor. Am Abend trafen sie
sich dann gemeinsam, um in illustrer Runde eine Podiumsdiskussion zu
führen, wo laut Programm die Zukunft der Fantasy im Mittelpunkt stehen
sollte. Tatsächlich drehte sich das Gespräch, nur selten kontrovers
geführt und von der Agentin Natalja Schmidt moderiert, aber eher um die
Gegenwart der Phantastik/Fantasy, nachdem Markus Heitz bereits nach
wenigen Minuten unwidersprochen aus seinem Herzen keine Mördergrube
gemacht hatte: „Wo die Fantasy in 5 Jahren stehen wird, wer weiß das
schon? Ich jedenfalls nicht.“ Nun, interessant war es dennoch. Um
14 Uhr begann dann das große Bastei-Treffen, das in diesem Jahr
tatsächlich wieder stattfand und die Bezeichnung „groß“ tatsächlich
verdiente: Michael Schönenbröcher und Susanne Picard tauchten mit knapp
einem Dutzend Heftroman-Autoren auf und stellten unter anderem die
Reihen „Maddrax“, „Sternenfaust“, „Professor Zamorra“ vor. Dass „groß“
auch „unglaublich lang“ bedeuten kann, haben die Veranstalter
wahrscheinlich geahnt oder gar abgesprochen, denn das „open end“ auf
der Ankündigung bewahrheitete sich tatsächlich, weshalb über den
weiteren Verlauf des Panels aus den späteren Stunden nur noch wenig zu
erfahren war. Gerüchten zufolge startet „Mad Mike“ Schönenbröcher in
diesen Minuten das vorletzte Heftroman-Quiz in Dreieich. Wobei mir
einfällt, dass Claudia Kern inzwischen dringend eine Medikation
benötigt, die ihr den „World of Warcraft“-Entzug erleichtert. Wenn also
jemand so nett wäre, kurz im Bürgerhaus vorbeizusehen? Um 15 Uhr
stellten Mike Hillenbrand und Thomas Höhl laut Programm ihr neues Buch
„Star Trek in Deutschland“ vor. Im zugegeben nicht gerade größten Raum
des Bürgerzentrums saßen und standen die Zuschauer gedrängelt, um von
Mike Hillenbrand zu erfahren, dass das alles im Prinzip auch der
Wahrheit entsprach. Nur ist das Buch wohl erst ab Anfang Dezember im
Buchhandel erhältlich und auch Thomas Höhl schaffte es in diesem Jahr
nicht nach Dreieich. Dennoch hatten der verbliebene Autor und das
Publikum eine interessante und hoffentlich für beide Seiten höchst
amüsante Stunde zusammen, in denen Mike Hillenbrand die Inhalte des
neuen Buchs vorstellte und aus den drei großen Kapiteln des Buches
Auszüge vortrug. Es ist irgendwie seltsam, von sich selbst in der
dritten Person zu schreiben, darum darf ich die geneigten „Star
Trek“-Interessierten an dieser Stelle nur dazu auffordern, bei
entsprechend ausgeprägtem Interesse diesem Link
zu folgen und sicher zu sein, dass das dort sichtbare Cover nicht das
letztgültige sein wird. Ein Umstand, den auch die Anwesenden begrüßten. In
den übrigen Programmslots kamen Autoren, Verlagsinteressierte, Perry
Rhodan-Liebhaber und andere voll auf ihre Kosten. Einige dieser
Liebhaber waren auch allzu gerne bei dem Panel der Vampirschlampen und
anschließend bei den Phantastik Girls, die beide ihrem Namen alle Ehre
machten. Bevor dann abends die Gruppe Amber ihr Konzert
begann, verteilten die Veranstalter des deutschen Phantastik-Preises
dann noch die Trophäen an die meisten der Gewinner in den zehn
Kategorien. Dass Cornelia Funke und eine englische Newcomer-Autorin
namen JK Rowling nicht nach Dreieich gekommen waren, um ihre Preise
abzuholen, die in diesem Jahr tatsächlich wieder haptisch fassbare
Pokale waren und nicht …nette… Urkunden, konnte zwar kaum ein
Anwesender wirklich nachvollziehen, aber bitte! Eine genaue Übersicht der Nominierten und Gewinner finden Sie übrigens weiter unten in unserer Rubrik „Kunterbunt“. Die
Verleihung geriet zur Show von Dirk van den Boom und dem großartigen
Hermann Ritter, dem aber steif und fest von Dirk nachgesagt wurde, dass
er Mike Hillenbrand hieße. Hermann fand das allerdings nur zu Beginn
ansatzweise witzig, was ich… nachvollziehen kann. Dass dieser
Mike, also ich, später auch auf der Bühne stand, um die Laudatio auf
das beste deutsche Phantastik-Hörspiel zu halten, war mir eine
besondere Freude, handelte es sich bei dem Gewinner doch um den ersten
Teil der „Mark Brandis“-Hörspielreihe „Bordbuch Delta VII“. Wie alle
Anwesenden an diesem Abend erfuhren, war es 1980 nämlich keineswegs
„Star Trek“, das mich zur SF brachte, sondern die Romane eines gewissen
Nikolai von Michalewsky, die er unter dem Pseudonym „Mark Brandis“
verfasste. Dass die „Weltraumpartisanen“ von und mit Mark Brandis nun
im Wurdack-Verlag neu aufgelegt werden, macht mich nicht weniger
glücklich. Glücklich, in genau dem Sinne dieses Wortes, trat ich
an diesem Abend auch die Rückreise an. Es war ein interessanter und
schöner Tag – von früh morgens bis spät abends. Ein Tag, den ich von
Zeit zu Zeit allen empfehlen kann, die Phantastik mögen und Menschen
noch dazu. Also, kommen Sie doch ruhig. Spätestens nächstes Jahr
im Herbst, wenn der nächste BuCon stattfindet, aber gerne auch schon
früher. Nette, lebhafte und schöne Conventions wie den BuCon gibt es an
verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten im Jahr. Und wenn der
vergangene Samstag eines gezeigt hat, dann, dass es sich wahrscheinlich
für alle lohnt. Auch wenn man nicht Mike Hillenbrand heißt.
| "Star Trek XI": Der Film ist zwei Stunden lang | In
einem Interview mit MTV erklärte J. J. Abrams noch einmal, warum
William Shatner nicht im Film ist. Zwar haben Alex Kurtzman und Roberto
Orci ein eindrucksvolles Skript geschrieben, welches auch eine Szene
für Shatner enthielt, doch merkte man der Szene an, dass sie bloß dafür
geschrieben wurde, Shatner einzubauen. Da sich die Szene künstlich
anfühlte und das Team nicht an die Szene glaubte, hat man am Ende
darauf verzichtet Shatner einen Cameo-Auftritt anzubieten. An dieser
Stelle sei aber noch erwähnt, dass Shatner bereits in früheren
Interviews (siehe zum Beispiel die Meldung vom 21. Oktober 2007) einen Cameo-Auftritt ausgeschlossen hat.
Da Paramount die Verträge des gesamten Teams für ein Sequel verlängern
möchte, wurde auch J. J. Abrams von MTV zu diesem Thema befragt und
sagte, dass er offen für „Star Trek 12“ sei. Zum kommenden „Star Trek“-Film sagte er:
"Es
wird ein zweistündiger Film werden. Mir wird übel bei diesen zwei
Stunden und 45 Minuten langen Filmen. Im Ernst, ich habe nicht die
Zeit, zwei Stunden und 45 Minuten lang im Kino zu sitzen. Ich bin schon
erschöpft, das zweimal zu sagen. Ich halte das nicht aus."
Sollte es bei den zwei Stunden bleiben, wäre der Film in etwa so lang wie „Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart“ (119 Minuten) und „Star Trek: Treffen der Generationen“ (118 Minuten). Einzig länger ist „Star Trek: Der Film“ mit 132 Minuten. Der letzte Teil der „Star Trek“ Kinoreihe, „Star Trek: Nemesis“, brachte es hingegen auf 'nur' 116 Minuten. Allerdings kann sich die Spiellänge von „Star Trek 11“
noch geringfügig verändern, da bisher erst ungefähr 75 % der
Spezialeffekte fertiggestellt wurden. Durch die noch verbleibenden
Aufnahmen könnten sich noch kleinere Änderungen ergeben.
Ziel
ist es, den Film bis Mitte Dezember fertigzustellen, so dass der Film
den ursprünglichen Kinostart (25.12.2008) hätte einhalten können. “Star Trek 11“
läuft nun am 7. Mai in den deutschen Kinos an. Im nächsten Monat
erscheint der erste Trailer (14. November) und die große
Marketingoffensive zum Film wird beginnen. |
| Captain Picard trifft den Doctor? | Wie
das britische Boulevardblatt "Daily Star Sunday" berichtet, könnte
nächstes Jahr ein schon seit langem kursierendes Gerücht endlich war
werden. Schon seit Jahren gibt es Gerüchte, dass „Star Trek“-Veteran und „X-Men“-Darsteller Patrick Stewart einen Gastauftritt in der Kultserie „Doctor Who“ erhalten soll. Nun gibt es Neuigkeiten in dieser Sache, was alle erfreuen wird. Dass Patrick Stewart ein großer Fan der Serie „Doctor Who“
ist, gab er schon in unzähligen Interviews preis. Auch 'beschwerte' er
sich schon des Öfteren, dass man ihm noch keine Rolle darin angeboten
hatte. Nun ist es wohl soweit. Laut Aussagen soll er selbst den Wunsch
geäußert haben, beim 2009er Special einen Gastauftritt zu bekommen.
Die BBC-Bosse scheinen auch schon die perfekte Rolle für ihn gefunden
zu haben. Dabei soll es sich um die Figur des "Meddling Monk" handeln,
die 1966 in der Folge "The Time Meddler" mit William Hartnell als
"Doctor" zu sehen war. Wir dürfen gespannt sein, ob sich dieses großartige Nachricht bewahrheiten wird.
Derzeit kann man Patrick Stewart zusammen mit dem derzeitigen
Doctor-Darsteller David Tennant im Theaterstück „Hamlet“ bewundern.
Tennant spielt dabei die Rolle des Hamlet, während Stewart dessen Vater
Claudius, König von Dänemark, verkörpert. |
| "Star Trek": Alternate Realities-Box erscheint | Nach
der "Q Fan Collective", "Borg Fan Collective", "Time Travel Fan
Collective", "Captain`s Log Fan Collective" und der "Klingonen Fan
Collective" wird es ab November 2008 eine weitere neue „Star Trek“-DVD-Box
in dieser Form in Deutschland geben. "Alternate Realities Fan
Collective" wird, wie der Name schon erahnen lässt, Episoden aus allen
fünf „Star Trek“-Serien zum Thema parallele und alternative Realitäten beinhalten. Dabei werden die „TOS“-Episoden
in der digital überarbeiteten Fassung (mit neuen Effekten) auf den DVDs
zur Verfügung stehen. Neben den insgesamt 20 Episoden gibt es zu
ausgewählten Folgen auch Audiokommentare und einige bekannte sowie neue
Featurettes: DVD 1 - Spiegeluniversum TOS: "Ein Parallel-Universum" DS9: "Die andere Seite" (mit Audiokommentar) DS9: "Durch den Spiegel" DS9: "Der zerbrochene Spiegel" Featurette: Spiegeluniversum - Teil 1 DVD 2 - Spiegeluniversum & Parallele Dimensionen ENT: "Die dunkle Seite des Spiegels - Teil 1" ENT: "Die dunkle Seite des Spiegels - Teil 2" TOS: "Auf Messers Schneide" TNG: "Parallelen" (mit Audiokommentar) Featurette: Spiegeluniversum - Teil 2 Featurette: Parallele Dimensionen DVD 3 - Verdrehte Realitäten TOS: "Kirk : 2 = ?" (mit Audiokommentar) TOS: "Gefährlicher Tausch" TNG: "Phantasie oder Wahrheit?" VOY: "Zersplittert" Featurette: Verdrehte Realitäten DVD 4 - Alternative Zeitlinien TNG: "Die alte Enterprise" (mit Audiokommentar) TNG: "Das zweite Leben" DS9: "Der Besuch" VOY: "Temporale Sprünge" Featurette: Alternative Zeitlinien - Teil 1 DVD 5 - Alternative Zeitlinien VOY: "Temporale Paradoxie" VOY: "Endstation: Vergessenheit" ENT: "E²" ENT: "Dämmerung" (mit Audiokommentar) Featurette: Alternative Zeitlinien - Teil 1 |
| "Doctor Who": Tennant doch mit Hauptrolle im Film? | Der englische "Telegraph" schreibt, dass berichtet werde, die BBC verhandele mit David Tennant darüber, die Hauptrolle in einem „Doctor Who“-Film zu übernehmen.
Bisher steht Tennant nur noch für fünf weitere Folgen unter Vertrag.
Tennant, heißt es, wolle sich für die 5. Staffel, die 2010 ausgestrahlt
werden soll, verpflichten, sofern die Filmrolle integriert werden könne.
Der zukünftige Produzent der Serie, Steven Moffat, sagte noch vor
kurzem, dass gegen einen Film nichts einzuwenden sei, solange er der
Serie nicht in die Quere käme. Da Tennant, der derzeit den Hamlet bei der "Royal Shakespeare Company" spielt, gerne Filme drehen würde, käme die Idee, einen „Doctor Who“-Film zu produzieren, möglicherweise allen Seiten entgegen.
Der scheidende Produzent Russell T. Davies sagte, er könne sich
Catherine Zeta-Jones gut als Companion für den Doctor im Film
vorstellen. |
| "Doctor Who"-DVDs verschoben | Bereits mit der Komplettbox zur ersten Staffel der Neuauflage von „Doctor Who“
hatte man große Probleme mit der Veröffentlichung. Nachdem ProSieben
dieses Jahr mit der Ausstrahlung der Serie begonnen hat und diese schon
nach kurzer Zeit wieder einstellte, hatte niemand ein Problem im
Zusammenhang mit den DVDs im Kopf. Doch nachdem der Sender wieder mit
der Ausstrahlung der Serie begann, musste natürlich ein neuer Termin
für die Veröffentlichung von Staffel 1 gefunden werden. Gibt es nun bei
Staffel 2 die selben Probleme? Natürlich konnte man nicht die
DVDs verkaufen, bevor die Sendung auf dem Sender gelaufen ist. Dies war
das damalige Problem mit ersten Staffel vom „Doctor Who“.
Dies hatte zur Folge das DVD-Produzent KSM die Produktion der DVDs
verschieben musste. Da aber die Auslieferung schon begonnen hatte,
konnte jeder der schnell war, sich schon vorab die Staffel 1 Box
zulegen. Nun kam die traurige Nachricht herein, dass die
Komplettbox zu Staffel 2 anstatt wie bereits angesetzt im Dezember
diesen Jahres erst im April 2009 auf den deutschen Markt kommen wird.
Warum die Box nun erst am 9. April nächsten Jahres erscheinen wird,
kann nicht wirklich erklärt werden. Mit der Ausstrahlung sollte es
diesmal keine Probleme geben, da ProSieben die zweite Staffel bereits
ausgestrahlt hat. Allerdings fängt der deutsche SCI FI Channel diesen
Mittwoch mit der Ausstrahlung von Staffel 2 an.
Selbstverständlich werden wir Sie auf dem Laufenden halten was die
Komplettbox zu Staffel 2 angeht. Wer will kann diese bereits bei
unserem Partner Amazon.de (Link) vorbestellen. Für all
diejenigen, die keine große Angst vor der englischen Sprache haben,
empfehlen wir einfach auf die englischen Boxen umzusteigen. Hier sind
schon bereits die komplette Staffel 2 und Staffel 3 sowie ab dem 17.
November auch die vierte Staffel erhältlich. |
| "24": Staffel 7 gleichzeitig bei Premiere und FOX | Zeitgleich mit dem Start der siebten Staffel der Serie „24“
in den USA, kommen die deutschen Fans der Serie bei Premiere erstmals
in den Genuss einer parallelen Serienausstrahlung. Die neue Staffel
Serie startet in den USA und Deutschland am gleichen Tag. „24“,
eine der erfolgreichsten US-Serien aller Zeiten ist endlich dort
angekommen, wo sie hingehört: bei Premiere. Der Abo-Sender zelebriert
die brandneue Staffel von „24“ sowie den Spielfilm „24: Redemption“ mit einer Event-Programmierung, wie man sie in Deutschland noch nicht erlebt hat. Erstmals haben „24“-Fans
die Möglichkeit, den siebten Tag im Leben des legendären Agenten Jack
Bauer (Kiefer Sutherland) gleichzeitig mit dem US-Publikum zu erleben -
und das wahlweise in der deutschen Fassung oder im Originalton sowie in
Dolby Digital 5.1. Weltpremiere ist im Januar 2009
voraussichtlich in den Morgenstunden unserer Zeit auf Premiere 4 und
Premiere HD. Eine Doppelfolge gibt es am selben Tag um 20.15 Uhr.
Danach ist jeden Montag um 20.15 Uhr Jack-Bauer-Time. Durch ein
intelligentes Wiederholungsschema und spannende
Marathonprogrammierungen ist „24“ bei Premiere unverpassbar.
Über das Pay-per-View-Portal Premiere Direkt, das
Video-on-Demand-Portal Premiere Direkt+ sowie im Internet können die
aktuellen Folgen parallel auch einzeln gegen Gebühr abgerufen werden.
Wer nicht erwarten kann, wie es weitergeht, der hat ab der dritten
Folge sogar die Möglichkeit, direkt im Anschluss eine brandneue Folge
abzurufen - und das jeweils eine Woche vor der TV-Premiere.
Fans, aber auch Neulinge, die die Serie bisher noch nicht kennen,
können sich freuen, bei Premiere die bestmögliche Vorbereitung auf das
brandneue Jack-Bauer-Abenteuer zu bekommen: Auf dem Programm stehen
Sondersendungen mit Hintergrundgesprächen von Premiere Moderatorin
Jessica Kastrop mit Hauptdarstellern und Machern sowie exklusive
Aufnahmen direkt vom Set in Los Angeles. Um die Wartezeit zu verkürzen,
zeigt Premiere bereits am 30. November „24: Redemption“, den
mit Spannung erwarteten Film zur Serie. Das Prequel ist direkt nach
Beendigung des Autorenstreiks und der damit forcierten Drehpause zur
siebten Staffel entstanden und wie die Serie in Echtzeit angelegt. „24: Redemption“ kann über Premiere Direkt, Premiere Direkt+ sowie im Internet bereits ab 27. November gegen Gebühr abgerufen werden. Hans Seger, Premiere Vorstand Programm und Technik: „'24'
hat nach seiner Odyssee durch den Free-TV-Dschungel bei uns genau das
Umfeld gefunden, das einer Serie dieses Kalibers gebührt. Unsere
Abonnenten haben das Privileg, gemeinsam mit den US-amerikanischen
Zuschauern als erstes Publikum weltweit die neuen Folgen einer der
innovativsten und erfolgreichsten Serien der Welt zu erleben. Darüber
hinaus gibt es bei uns die Sendeplatzgarantie: Während das Free-TV die
Zuschauer durch ständige Sendeplatzverschiebungen verwirrt hat, wird „24“ bei Premiere garantiert in der Primetime um 20.15 Uhr bleiben.“ „24: Redemption“
setzt vier Jahre nach der sechsten Staffel ein: Jack Bauer (Kiefer
Sutherland) hat sich nach Südafrika zurückgezogen und sucht nach den
Schicksalsschlägen in seinem Privatleben Ablenkung in missionarischer
Arbeit. Doch auch fern der Heimat gerät der frühere CTU-Agent in eine
internationale Krise. Der skrupellose Diktator eines afrikanischen
Staates rekrutiert Kinder für seine Armee. Als er dafür ein Waisenhaus
ins Visier nimmt, stellen sich ihm Jack Bauer und dessen Mentor Carl
Benton (Robert Carlyle) in den Weg. Währenddessen bereitet sich
Washington auf die Einführung eines neuen Präsidenten vor: Allison
Taylor (Cherry Jones) ist die erste Frau im höchsten politischen Amt
der Welt. U.S. State Department Officer Frank Tramell (Gil Bellows, bekannt aus „Ally McBeal“)
und Jonas Hodges (Jon Voight) ziehen die Fäden hinter einer der größten
politischen Veränderungen in der Geschichte der USA - und schaffen
damit die Voraussetzungen für die Handlung der siebten Staffel. In der siebten Staffel von „24“
ist nichts mehr, wie es vorher war: Die CTU ist zerschlagen und Jack
Bauer muss sich wegen seiner Folterhandlungen an Ibrahim Haddad vor dem
Senat verantworten. Da er durch die Grausamkeiten einen Terroranschlag
vereiteln konnte, bereut er seine Handlungen nicht im Geringsten. Als
eine Terrorgruppe droht, sich in die „CIP Firewall“ einzuhacken und
damit das Sicherheitssystem der kompletten Infrastruktur der USA in
Gefahr ist, wird Jack Bauer vom FBI kontaktiert. Der Fadenzieher hinter
der nationalen Bedrohung ist jemand, dessen Identität „24“-Fans
das Blut in den Adern gefrieren lässt: Es ist der tot geglaubte Tony
Almeida (Carlos Bernard), ehemaliger Leiter der CTU und einer von Jacks
besten Freunden. Tony gelingt es, durch die gehackte Firewall den
Flugverkehr zu kontrollieren und den Kurs einer Maschine auf das Weiße
Haus zu lenken ... |
| Infos zum "Stargate Universe"-Team | Das Casting für die Hauptcharaktere der dritten „Stargate“-Serie hat begonnen und bereits gestern konnte die Fansite Gateworld einige kurze Charakterbeschreibungen veröffentlichen.
Wie man sich denken konnte, wird das Team wieder von einem alten
Veteranen angeführt, Colonel Everett Young. Dieser wird beschrieben
als, "wie der Jack O'Neill von vor zehn Jahren, aber etwas kantiger."
Die Produzenten der Serie wollen einen namhaften, etablierten
Schauspieler für die Rolle gewinnen. Der Rest der Crew besteht aus
jungen Männern und Frauen, zumeist in ihren frühen Zwanzigern. (Zur
Erinnernung, auch Michael Shanks war zu Beginn von „Stargate SG-1“ im Jahr 1997 noch in seinen Zwanzigern.) Colonel Everett Young
gutaussehend, fähig, ehemaliger SG-Teamführer. Wie der Jack O'Neill von
vor zehn Jahren, aber etwas kantiger. Er beantragte, den Rest seiner
Dienstzeit auf der Erde verbringen zu dürfen, nachdem er seine Frau
Hailey vor zwei Jahren heiratete. Jetzt ist er allerdings
vorübergehender Kommandant einer geheimen außerplanetarischen Basis.
Der Verlust zweiter Teammitglieder vor einigen Jahren hat ihn gelehrt,
nie etwas auf die leichte Schulter zu nehmen und auf alles vorbereitet
zu sein. Er behält sein Team im Griff, damit alle überleben.
Hauptdarsteller. Tamara Jon 20-25, alle Ethnizitäten
(Asiatin bevorzugt). SGC-Feldsanitäterin, Rang eines Captains.
Außerplanetarische Erfahrung. Schön, robust, schlau, fähig. Trainierte
Rettungssanitäterin. In der Lage, schwere Verletzungen zu sichten.
Bescheidene Herkunft. Träumte davon, Ärztin zu werden, konnte das
Studium aber nicht bezahlen, weshalb die Air Force ihre beste
Möglichkeit war. Sie ist die Person mit der größten medizinischen
Erfahrung auf dem Schiff, wird aber von fehlendem Wissen und Erfahrung
bei der Behandlung von schwereren Verletzungen überwältigt. Außerdem
fehlen ihr medizinische Versorgungsgüter, weshalb sie improvisieren
muss. Hauptdarstellerin. Chloe Carpenter etwa 20.
Umwerfend und sexy. Tochter eines US-Senators. Kind reicher Eltern und
etwas verzogen, aber auch nicht dumm. Politisch und gesellschaftlich
gerissen. Träumt davon, in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten,
derzeit ist sie aber noch eher ein Partygirl in ihrem ersten Jahr an
einer Ivy League-Schule. Der tragische Tod ihres Vaters und die
Tatsache, dass sie auf einem Raumschiff festsitzt, testen ihren
Charakter. Hauptdarstellerin. Eli Hitchcock 20-25.
Völliger Nichtsnutz. Absolutes Genie. Mathematik, Computer, alles,
womit er sich beschäftigt. Bissiger Sinn für Humor. Sozialer
Einzelgänger. Kommt aus einer zerrütteten Familie. Ihm fehlt
Selbstvertrauen, da seine wahre Intelligenz nie wirklich anerkannt
wurde, ähnlich wie bei Matt Damons Charakter in „Good Will Hunting“, dazu noch etwas Jack Black. Hauptdarsteller. Lt. Jared Nash
20-25. Junior-SGC-Teammitglied. Offiziersanwärter, aber grün und
unerfahren. Der Traum jedes Teenagermädchens. Wie ein
College-Quarterback bei seinem ersten Profi-Spiel wird er in die Rolle
des Anführers katapultiert, bevor er für die Verantwortung bereit ist.
Er muss lernen, das Kommando zu übernehmen, sich Respekt durch Handeln
zu verdienen und mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten auf dem
Schiff klarzukommen, damit alle überleben. Wie Jason Bourne ist er
fähig und gut trainiert, aber mental unvorbereitet auf die
Dringlichkeit der Situation. Hauptdarsteller. Ron "Psycho" Stasiak
20, alle Ethnizitäten. Marine. Groß, stark, still. Man will ihn auf
seiner Seite haben. Man will ihn nicht verärgern. Ihm fehlt die
Kontrolle über sein Temperament außerhalb des Schlachtfelds. Seine
Vergangenheit ist ein Mysterium, aber es ist klar, dass etwas Dunkles
seine harte Schale geformt hat. Allerdings muss es auch ein moralisches
Zentrum geben, ansonsten würde er jeden um sich herum umbringen.
Erinnert an Eric Banas Charakter Hoot in „Blackhawk Down“. Hauptdarsteller. Natürlich sind diese Informationen bisher nur Gerüchte und können sich jederzeit ändern. Die Dreharbeiten für „Stargate Universe“
sollen am 4. Februar 2009 starten, die TV-Premiere ist für den nächsten
Sommer geplant. Die Originalmeldung gibt’s bei Gateworld. |
| "Boston Legal": Julie Bowen macht Abschiedsbesuch | In der zweiten Staffel von „Boston Legal“
stieß Julie Bowen als Hauptdarstellerin zur Anwaltsdramedy von David E.
Kelley, zwei Staffeln später ging sie in der Serienhandlung - wie im
richtigen Leben - in Mutterschaftsurlaub. Nun wird sie in der letzten
Staffel der Serie nochmals einen Gastauftritt ablegen. Als sich - sogar für eine David E. Kelley-Serie recht früh - zu Beginn der zweiten Staffel von „Boston Legal“
das Personalkarussel zu drehen begann, gehörte Julie Bowen zu den
Darstellern, die zur vielfach ausgezeichneten Serie stießen. Sie blieb
immerhin volle zwei Staffeln. In der Serie wie im richtigen Leben war
die Darstellerin schwanger. Mit der Geburt ihres Kindes - und der
Heirat zum ebenfalls zu diesem Zeitpunkt ausgeschiedenen
Serien-Kindsvaters Brad Chase verschwand Bowens Charakter Denis Bauer
aus „Boston Legal“. In der 10. Episode der
abschließenden fünften Staffel wird Bowen nun für eine letzte
Stippvisite zurückkehren. Allerdings sei ihr Fernseh-Mann Valley - der
in der Serie mittlerweile einen Gastauftritt in den Reihen der
Staatsanwaltschaft hatte - nicht für die entsprechende Episode gebucht,
so Brancheninformationen. Die entsprechende Episode soll während der
November-Sweeps laufen. Die 38-jährige Julie Bowen erlangte in den USA vor allem als Carol Vessey in der romantischen Dramedy „Ed“
Bekanntheit (in Deutschland hatte die Serie immer Schwierigkeiten, sich
durchzusetzen und lief weitestgehend im samstäglichen Frühprogramm bei
SAT.1). Neben ihrer Rolle bei „Boston Legal“ war sie seit dem Ende von „Ed“ in einer wiederkehrenden Nebenrolle als Jacks (Matthew Fox) Ehefrau bei „Lost“ zu sehen. Zuletzt hatte sie eine Mrs. Robinson-ähnliche Rolle in „Weeds“. |
| Volle Staffel von "Fringe" geordert | Das amerikanische TV-Network Fox hat eine volle Staffel der SF- und Mysteryserie „Fringe“ von J. J. Abrams, Alex Kurtzman und Roberto Orci geordert, berichtet TV Week.
Die erste Staffel der Serie erhält neun weitere Episoden und kommt
damit insgesamt auf 22 Episoden. Die von Bad Robot/Warner Bros. TV
produzierte Serie hatte seit dem Start im letzten Monat insgesamt 10,7
Millionen Zuschauer und erreichte ein durchschnittliches Rating von 4,2
(11% Marktanteil) bei den 18-49-jährigen Zuschauern. Sie ist somit bis
jetzt die erfolgreichste neue Serie der laufenden Season in dieser
Zielgruppe. “Fringe“ dreht sich um eine Reihe seltsamer
Phänomene, die rund um den Erdball geschehen. Angeheuert von einem
geheimen Komitee versuchen die FBI-Agentin Olivia Dunham (Anna Torv)
und der Wissenschaftler Walter Bishop (John Noble) zusammen mit dessen
Sohn Peter Bishop (Joshua Jackson) diesen Ereignissen auf die Spur zu
kommen, von denen angenommen wird, dass sie alle miteinander zu tun
haben. |
| "Atlantis"-Sets werden abgerissen | Die Vancouver Sun hat auf ihrer Website einen kleinen Artikel veröffentlicht, indem es um den Abriss der Sets von „Stargate Atlantis“ geht. Laut der Pressemeldung werden die Studios für die kommende Serie „Stargate Universe“ gebraucht.
Abgerissen werden die Sets in der, mit ca. 3715 Quadratmeter, größten
Halle der Bridge Studios in Vancouver. Trotzdem ist der Manager der
Studios Ron Hryniuk nicht traurig, der 100-Episoden dauernden Serie auf
Wiedersehen zu sagen, da diese Aufräumaktion nur Platz für die neue,
von MGM produzierte Serie „Stargate Universe“ schaffen soll.
"Es sind tolle Neuigkeiten, fantastisch", sagte Hryniuk von der Serie,
die ihre Premiere mit einem 2-stündigen Pilotfilm auf dem SCI FI
Channel haben wird, bevor sie genau wie ihre beiden Vorgänger
wöchentlich zu sehen ist. Die Serie „Stargate Atlantis“ zwar abgesetzt, doch laut neueren Informationen, soll im nächsten Jahr bereits ein erster „Atlantis“-Film
gedreht werden. Natürlich fragt man sich jetzt, wie dies ohne die Sets
passieren soll. Betroffen sind Sets für verschiedene kleinere
Aufnahmen, die in mehreren Episoden zum Einsatz kamen. Die eigentlichen
Sets der Stadt bleiben bestehen, da diese in einem anderen Studio zu
finden sind. |
| Neuauflage von "V" wird kommen ... | Nach dem Erfolg der ersten Mini-Serie zu „V“ entschied man sich für ein Sequel, welches die Geschichte fortsetzten sollte. So kam es zu „V – Die außerirdischen Besucher kommen 2“.
Nachdem auch diese Mini-Serie erfolgreich war, entschloss man sich eine
Serie daraus zu machen die von 1984 bis 1985 entstand und insgesamt 19
Episoden beinhaltet. Schon seit Anfang 2002 gibt es Gerüchte über eine
weitere Fortsetzung der Serie. Wie nun Variety berichtet, haben sich
ABC und Warner Bros. zusammengetan und eine Neuauflage von „V“ zu kreieren. Nun hat der amerikanische Sender ABC eine Neuauflage von „V“ entwickelt und will diese zusammen mit Warner Bros, die schon für das Original zuständig waren, produzieren.
Leider nicht an Bord dieses Projekts ist der Erfinder der Serie Kenneth
Johnson. Auf der offiziellen Website von Johnson findet sich schon der
Hinweis, dass Warner bereits letztes Jahr versuchte die Serie zu
verkaufen und sie den verschiedenen Networks anbot. Johnson sagt zudem
noch, dass er selbst weiterhin an einer echten Fortsetzung der Serie
arbeitet und das er nicht an der ABC-Produktion beteiligt ist. Entwickelt wurde die neue Serie von niemand anderem als vom Schöpfer von „4400 – Die Rückkehrer“,
Scott Peters. In Peters neu gestalteter Version wird gezeigt, wohin der
blinde Glaube der Menschen an die eigene Regierung und an die angeblich
guten Ziele der außerirdischen Besucher führen kann. Das originale
Konzept der Serie mit ihrer Allegorie des Holocausts und
Nazi-Deutschlands will Peters nicht übernehmen. Jedoch wird es
in der Neuinterpretation viele Parallelen mit der Originalserie geben
und so werden, wie schon im Original, über den größten Städten der Erde
riesige Raumschiffen auftauchen. Auch werden verschiedene Storylines
wieder parallel erzählt werden. Im Mittelpunkt steht Erica
Evans, eine Agentin der Homeland Security, wodurch man unweigerlich an
die Parallelen zu 4400 denken muss. Evans hat einen ziellosen Sohn mit
Problemen. Wenn die Außerirdischen ankommen, schließt sich der Sohn
ihnen an und sorgt dadurch für Spannungen in der Familie. |
| Comics: Die Gespenster Geschichten - jetzt auch für die Ohren! | Anfang Oktober kam ein Urgestein der deutschen Comic-Magazin-Historie wieder an den Kiosk: „Die Gespenster Geschichten“!
Im März 2006 erschien mit Nummer 1654 die letzte Bastei-Ausgabe der
Serie. Der Verlag wollte sich trotz der ordentlichen Verkaufszahlen des
Heftes nach den negativen Erfahrungen mit den beiden Comic-Serien "John
Sinclair" und "Maddrax" komplett aus dem Comic-Markt verabschieden und
tat es leider auch. Nun kommt das Heft 1655 im Tigerpress
Verlag heraus. Die haben mit dem Relaunch des „Fix & Foxi“-Heftes
schon gute Erfahrungen mit Wiederbelebungen gemacht. Nun also „Die
Gespenster Geschichten“. Unbedingt antesten, weil: das Heft ist okay (und das ist nicht alles);
das alte Konzept war einfach: Einfache Gruselgeschichten, mit einfachen
Zeichnungen. Das gibt es auch im neuen Heft. Leider hat man die
Comic-Seiten mit einem Hintergrundbild "verbessert" - man hätte es auch
weglassen können. Neu ist ein Magazin-Teil in dem kindgerecht (beim
Grundthema Horror?) kurze Rezis, Lesereinsendungen und Werbungen rund
um das Thema bringt. Bei der Werbung gibt es natürlich auch Verweise zu
den anderen Publikationen des Verlages, aber ob „Fix & Foxi“
schaurig genug für ein Gespenster-Geschichten-Heft sind? Das tut nicht
richtig weh, man kann es ja überblättern. Es bleiben dennoch genügend
Horrorcomicseiten übrig. Und bei den Geschichten kommt das alte gute
"Seltsam, aber so steht es geschrieben"-Gefühl auf. Das Hörspiel
Für den Preis von knapp € 3,00 bringen die neuen Gespenstergeschichten
auch eine Hörspiel-CD mit auf das grausam grüne Cover. In 50 Minuten
erhellt der Geheimbündler Malcolm Max das Rätsel über ein einsames
Dorf, das unter einer Vampierplage leidet. Die Geschichte ist ebenso
raffiniert erzählt, wie man es von einer Geschichte eines
Gespenster-Geschichten-Heftes erwarten darf - es ist dann doch recht
vorhersehbar. Aber das war schon immer die Stärke des Heftes: einfach
und absehbar und vor allem unterhaltend. Das ist das ordentlich
produzierte Hörspiel alle Mal. Routinierte Sprecher und jede Menge
Soundeffekte machen Laune. Fans des alten Heftes erhalten eine
kurzweilige und dennoch lange Geschichte nun auf die Ohren - reinhören!
Klar muss man einiges Neu machen, wenn man einen alten Titel
wiederbeleben will. Das Hörspiel ist eine wunderbare Idee, der
Magazin-Teil, die Sonderfarbe auf dem Cover und die Hintergrundbilder
bei den Comics sind auch Ideen. Leider kommt die Nummer zwei erst in
zwei Monaten, dann soll es mit dem Kampf Malcolm Max gegen den
schwarzen Engel weitergehen, und natürlich gibt es dann wieder gute
alte Horrorkost mit Sprechblasen. |
Der
Film wurde im Vorfeld seines Kinostarts unglaublich aggressiv dadurch
beworben, dass man nichts von ihm verriet. Ein Datum, den
abgeschlagenen Kopf der Freiheitsstatue – viel mehr gab es von dem
geheimnisvollen Projekt des Mr. J. J. „Lost“ Abrams nicht zu sehen.
Dabei hätte es dem Film vielleicht sogar gut getan, einfach laut und
deutlich zu verkünden, dass er ein spannender, krachender Monsterfilm
ist – denn nicht mehr (aber auch nicht weniger) ist „Cloverfield“:
Godzilla made in America. Wen all dieser Kunst-Hype letztlich vom
Kinobesuch abgehalten hatte, der kann diesen Fehler nun mit dem Release
der DVD und Blu-ray Disc wieder beheben – denn „Cloverfield“ macht Spaß!
Der Film
Das
Ganze beginnt wie eine Mischung „Blair Witch Projekt“ und all diesen
coolen, hippen Twentysomething-Beziehungsfilmen, die man aus der
Hollywood-Maschinerie kennt. Mit scheinbar amateurhaftem
Hobbyfilmer-Impetus (und dabei doch niemals so amateurhaft, dass man
dabei irgendetwas Relevantes verpassen würde!) mäandert die Kamera auf
der Party von Rob umher, der nach Asien geht und dem seine Freunde eine
Abschiedsüberraschung mit Wein, Weib und Gesang beschert haben. Robs
bester Freund Hud nimmt in diesem Zusammenhang Grußworte der Gäste auf
– seinem Blick werden wir in den kommenden 78 min. folgen.
Irgendwann
fällt urplötzlich der Strom aus und die Erde bebt. Eher neugierig als
schockiert klettert die Partygesellschaft auf’s Dach, nur um zu sehen,
dass im Hafen von Manhattan eine Explosionswolke aufsteigt. Gab es
einen Unfall? Haben Terroristen zugeschlagen? (Gerade diese Furcht wird
zu Beginn in mehreren Motiven unterfüttert, etwa einem einstürzenden
Hochhaus und der seit 9-11 ikonischen Staubwolke, die sich
infolgedessen durch die Straßen wälzt.) Doch als dann unvermittelt der
Kopf der Freiheitsstatue quer durch Manhattan segelt, nur um just vor
den Augen der Protagonisten auf den Asphalt aufzuschlagen, ist klar,
dass hier mehr im Gange ist. Ein gewaltiges, riesenhaftes Ungetüm hat
sich nach New York verirrt, und wo es hinhaut, werden unsere
zivilisatorischen Errungenschaften in Steinschutt, Glassplitter und
Asche zerlegt.
Das alles geht sehr schnell vonstatten, wird fast
in Echtzeit erzählt. Dieser Eindruck verstärkt sich noch, als sich die
kleine Gruppe, die im Zentrum der Handlung steht – neben Rob und Hud
noch Robs Bruder Jason, dessen Freundin Marlena und Huds heimliche
Liebe Lily –, auf die Flucht vor dem monströsen Eindringling macht.
Obwohl natürlich immer wieder geschnitten wird, um Zeit zu überbrücken,
derer es nun mal bedarf, um Manhatten zu durchqueren, gelingt es den
Machern sehr gut, den Adrenalinspiegel ihrer Helden und der Zuschauer
oben zu halten und einem fast ständig das Gefühl zu vermitteln,
mittendrin, statt nur dabei, zu sein. Es kracht und donnert
allerortens, wenn sich die Army gegen die haushohe, in Rauch und
Dunkelheit mehr zu erahnende als zu sehende Bestie zur Wehr setzt. Und
dass Regisseur Matt Reeves und sein Drehbuchautor Drew Goddard dabei
keinesfalls vor Toten in den eigenen Reihen zurückschrecken, verleiht
der Geschichte zusätzliche Spannung.
Es ist ein Film voller
Klischees, keine Frage. Das beginnt bei den allzu gutaussehenden
Protagonisten, setzt sich über die unvermeidliche Liebesgeschichte, die
überhaupt erst zum Antriebsmotor wird, sich mehr als eine Stunde durch
ein urbanes Minenfeld zu bewegen, fort und endet nicht zuletzt in den
Standardsituationen des Monsterfilms, etwa den alienartigen Insektoiden
(„Starship Troopers“ lässt grüßen), die dem Leib des Riesen entfallen,
damit die monströse Gefahr auch stilecht in dunklen Ecken zu lauern
vermag oder der Erkenntnis, dass so ein Vieh niemals tot ist, wenn es
nicht als zerfetzter Haufen Echsenfleisch auf einer gut einzusehenden
Fläche herumliegt! Dennoch: Für ein B-Movie funktioniert „Cloverfield“
hervorragend – das ist nichts, was man geheimhalten muss.
Die DVD
Für
eine Single-Disc-Edition ist „Cloverfield“ geradezu vorbildlich mit
Bonusmaterial ausgestattet. Es existiert nicht nur ein Audiokommentar
von Regisseur Matt Reeves, der seine Bezeichnung ausnahmsweise mal
wirklich verdient – denn der Mann kommt keine Minute lang zur Ruhe,
sondern redet wie ein Wasserfall. Es findet sich auch ein dreiteiliges
Making Of (Über die Dreharbeiten, über die Digitaleffekte, über das
Monsterdesign) auf dem Silberling, das eine knappe Stunde Informatives
rund um die Entstehung des Films bietet.
So verrät J. J.
Abrams etwa, dass ihn ein Japan-Besuch und die dortige Präsenz von
Godzilla als nationale Monster-Ikone dazu bewogen haben, auch den
Amerikanern „ihr Monster“ zu schenken. Außerdem wird dem tatsächlichen
Dreh, also der Arbeit mit Greenscreen, tragbarer Digitalkamera und
Spezialeffekten viel Platz eingeräumt. Zum Ausklang sind noch einige
Blooper sowie zwei alternative Enden (der Unterschied ist allerdings
kaum der Rede wert) und ein paar entfernte Szenen auf der DVD abgelegt
– allesamt mit optionalem Audiokommentar des Regisseurs, der offenbar
so begeistert von dem Film war, dass er einfach nicht genug darüber
erzählen konnte.
Die Blu-ray
Die Blu-ray Disc
bietet im Gegensatz zur DVD nur wenig mehr. Die höhere Bildauflösung
kommt aufgrund der forcierten Wackelkamera-Ästhetik kaum zur Geltung,
denn selten steht das Bild still genug, als dass man als Zuschauer
merken könnte, dass hier feinere Ecken und Kanten vorliegen. Die
absichtlich hohe Körnigkeit des Bildes, die unstete Schärfenregulierung
und die Übersättigung des Gezeigten tun ihr Übriges. Nur ganz selten
werden die in orangenes Licht getauchten, nächtlichen Straßen von New
York mal in beinahe surrealer Schärfe präsentiert – dann aber kann
wirklich jeder Backstein an den Hauswänden abgezählt werden.
Das
Bonusmaterial ist identisch mit dem der DVD, sieht man von einem so
genannten Special Investigation Mode ab, der es einem erlaubt, den Film
in einer Art Desktop-Umgebung anzuschauen, während daneben und darunter
eine Stadtkarte von Manhattan, ein Radar und ein Informationsfeld
angeordnet sind, die während des ganzen Films zum einen die Position
der Protagonisten, des Monsters und des Militärs abbilden und zum
anderen knappe Notizen im Stile einer das Bildmaterial kommentierenden
Untersuchungskommission bieten. Das ist ein netter Gag, vor allem, weil
der tatsächliche Vorfall, der im Film selbst völlig unerklärt bleibt,
hier mit einigen nachträglichen Erklärungsversuchen durch
Wissenschaftler und Militärs unterfüttert wird.
Datenblock Cloverfield USA 2008 Regie: Matt Reeves Darsteller:
Michael Stahl-David (Rob), Jessica Lucas (Lily), Lizzy Kaplan
(Marlena), T. J. Miller (Hud), Mike Vogel (Jason), Odette Yustman (Beth) Vertrieb: Paramount Home Entertainment Länge: 78 min. DVD Erscheinungsdatum: 22.08.2008
Bildformat: 1,78:1 (16:9 anamorph) Tonformat: Deutsch, Englisch, Türkisch (Dolby 5.1) Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bonusmaterial:
Audiokommentar von Matt Reeves, Dokumentation 18.01.08: Das Making of
von Cloverfield, Die visuellen Effekte von Cloverfield, Ich sah es! Es
lebt! Es ist gigantisch!, Clover Spaß, Entfernte Szenen, Alternative
Enden
Blu-ray Disc Erscheinungsdatum: 06.10.2008
Bildformat: 1,78:1 (1080p HD) Tonformat: Englisch (True HD), Deutsch, Französisch, Italienisch Spanisch (Dolby 5.1) Untertitel:
Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Spanisch,
Dänisch, Italienisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Holländisch,
Türkisch, Griechisch, Polnisch, Ungarisch, Portugisisch
Bonusmaterial:
Special Investigation Mode: Erweiterter Viewing Mode mit GPS Tracker,
Creature Radar, Military Intelligence und mehr, Audiokommentar von Matt
Reeves, Dokumentation 18.01.08: Das Making of von Cloverfield, Die
visuellen Effekte von Cloverfield, Ich sah es! Es lebt! Es ist
gigantisch!, Clover Spaß, Entfernte Szenen, Alternative Enden
Zum Thema: Gewinnspiele im Corona Magazine
Hallo Redaktion!
Es
ist ein bisschen dämlich, aber ich will mich mit dieser Mail bedanken.
Ich find es toll, dass ihr im Magazin jetzt immer ein Gewinnspiel
veranstalten wollt, was ich nicht mit dämlich meine. Ich habe aber in
den letzten Jahren schon zweimal gewonnen, nämlich eine DVD-Box und
Freikarten für die Ring Convention in Bonn und mich noch nie bedankt.
Das hole ich jetzt auch nach. Danke!
Sandra Maischbach Hi Corona, hallo Mike!
Die
Neuerung mit den Gewinnspielen finde ich zwar schön, aber bitte lasst
die Werbung nicht ausufern. Den Text in der letzten Ausgabe fand ich
zwar informativ, aber Teile davon fand ich beim Suchen im Netz auch auf
anderen Seiten. Schön wäre es doch, wenn Corona-Redakteure einfach ihre
eigenen Projekte im Magazine verlosen würden, zum Beispiel das Buch
„Star Trek in Deutschland“ oder andere. Solche Verlosungen würden mehr
passen, auch wenn ich gegen den Gewinn der Software aus der letzten
Ausgabe natürlich nichts habe. :-)
Ansonsten: Weiter so!
Markus Gehde
Antwort der Redaktion: Hallo
Markus, danke für Ihre Mail. Das ist ein guter Hinweis, den wir in
dieser Ausgabe gerne aufgreifen. Nur für alle Ausgaben können wir es
nicht versprechen, weil wir beispielsweise bereits an einer
Sonderausgabe zum Thema PC-Spiele arbeiten, in der die Hersteller uns
bereits Verlosungsmaterial zur Verfügung gestellt haben. Aber generell
ist das eine sehr gute Idee, wie wir finden! Gewinnspiel im Corona Magazine: Gewinnen Sie das brandneue Abenteuerspielbuch
„Das schleichende Grauen“ von Christian Humberg und Bernd Perplies aus dem Pegasus-Verlag Die
Corona-Redakteure Christian Humberg und Bernd Perplies konnten am
vergangenen Samstag auf dem BuchmesseConvent in Dreieich ihr brandneues
Buch vorstellen: Das schleichende Grauen. Es handelt sich wie
gesagt um ein Abenteuerspielbuch, in dem der Leser selbst die Handlung
bestimmen kann. Und darum geht es: Berlin, 1922. Es ist die
Zeit des fantastischen Films. "Das Cabinet des Dr. Caligari", "Der
Golem" und "Nosferatu" lehren die Zuschauer in den Lichtspielhäusern
das Fürchten. Auch Sie befinden sich ganz im Banne des Zelluloids und
sind in die Hauptstadt gezogen, um beim Film Ihr Glück zu suchen.
Doch der Weg zum Ruhm ist lang, voller Arbeit und irgendwie ...
unheimlich. Es herrscht eine eigenartige Atmosphäre auf dem düsteren
Filmset der neuen Produktion des unangepassten Schundfilmers Harry Paul
Liebwerk. Warum blickt der Kameramann immer so finster drein? Wieso
wirkt der Drehbuchautor die ganze Zeit leicht nervös? Werden eigentlich
alle Manuskripte in schweren, verschlossenen Kladden aufbewahrt? Und
was hat es mit den geheimnisvollen "Falken von Zagreb" auf sich?
Begleitet vom "Hexer" Robert Craven und mit einer Mischung aus
unbezwingbarer Neugierde und grenzenloser Naivität beginnen Sie, Ihre
Nase in Dinge zu stecken, die Sie weiß Gott nichts angehen ... und
stoßen auf eine Verschwörung grauenhaften Ausmaßes! Nur Sie können die
"Großen Alten" aufhalten - wenn Sie den Mut dazu aufbringen ...
"Das schleichende Grauen" ist nach "Der Blutstern" das zweite
Abenteuerspielbuch vor dem Hintergrund von Wolfgang Hohlbeins
"Hexer"-Universum und lässt Ihnen am Ende einer Szene die Wahl: Gehen
Sie dorthin oder hierhin? Beißen Sie zu oder rennen Sie weg? Evtl.
erkennen Sie das Konzept: Unser Fortsetzungsroman „Die Memmen der
Meere“ funktioniert nach einem ähnlichen Konzept. „Das
schleichende Grauen“ jedenfalls unterhält Sie ebenso königlich, wenn
Sie Spaß an Grusel, Spannung und Selbstbestimmung haben. Wir verlosen
darum 3x 1 Exemplar dieses Abenteuerspielbuches. Senden Sie einfach bis
zum 26.10.2008, 23:59 Uhr, eine Mail an gewinnspiel@corona-magazine.de und beantworten Sie folgende Frage: Wie heißt der Fantasy-Roman von Bernd Perplies, aus dem er auf dem BuchmesseConvent am 18. Oktober in Dreieich vorlas?Allen Einsendern wünschen wir viel Erfolg!
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen. | Colorcode: | PayTV | Österreich | Schweiz |
| Dienstag, 21. Oktober 2008 | | 09:35 Uhr | Raumschiff Enterprise Kirk unter Anklage | 1x20 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Landru und die Ewigkeit | 1x21 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Lebenslinien | 3x06 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Das Machtkartell | 6x14 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Das Orakel der Kimera | 4x20 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Das verlorene Paradies | 6x18 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Der Unterricht fällt aus | 6x09 | RTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Zu vieles kommt in Frage | 4x09 | RTL | 1st | | 21:20 Uhr | Heroes Vier Monate zuvor... | 2x08 | ATVplus | 1st | | 21:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Radioaktiv | 7x16 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Psych Wer sucht heim den Star, der sich für super hält? | 2x01 | RTL | 1st | | 22:15 Uhr | Invasion Der Überträger | 1x04 | ATVplus | Wdh. | | 22:45 Uhr | The Second Arrival - Die Wiederkehr Aliens planen schon wieder die Weltherrschaft an sich zu reißen. Wie eigentlich jeden Abend. | US 1998 | Sci Fi | Wdh. | | 23:10 Uhr | Stargate: SG1 Mutanten | 10x05 | ATVplus | Wdh. | | 00:20 Uhr | Shaft - noch Fragen? Samuel L. Jackson als Shaft. Und er Jagd den Sohn eines Millionärs, der einen Mord begangen hat. | DE/US 2000 | ORF1 | Wdh. | | 00:30 Uhr | CSI:NY Giftiger Cocktail | 4x08 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Zu vieles kommt in Frage | 4x09 | RTL | Wdh. |
|
| Mittwoch, 22. Oktober 2008 | | 09:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Landru und die Ewigkeit | 1x21 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Der schlafende Tiger | 1x22 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Kopfgeldjäger | 3x07 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Das verlorene Paradies | 6x18 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Die zweite Invasion | 4x21 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Metamorphosis | 6x15 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Heroes Grenzen | 2x06 | RTL2 | 1st | | 20:15 Uhr | Silent Hill Die kleine Rose schlafwandelt und träumt vom Ort Silent Hill. Ihre Mutter fährt mit ihr dahin und erfährt den reinen Horror. | CA/FR 2006 | Premiere Start | Wdh. | | 21:10 Uhr | Smallville Erinnerung an Lara | 7x06 | RTL2 | 1st | | 21:10 Uhr | Standoff Komplizen | 1x04 | VOX | 1st | | 21:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Komet | 7x17 | Sci Fi | Wdh. | | 22:25 Uhr | Virtuosity Ein
virtueller Killer ist als Simulation zum Training von Polizisten
eingesetzt. Er kann in die Realität wechseln und Mordet dort nun real
weiter. | US 1995 | Kabel1 | Wdh. | | 22:45 Uhr | Star Trek VI - Das unentdeckte Land Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. | US 1991 | Sci Fi | Wdh. | | 23:00 Uhr | Andromeda Das Geheimnis der zwei Sonnen | 5x05 | RTL2 | Wdh. | | 00:05 Uhr | Stargate Die Invasion (2/3) | 1x21 | RTL2 | Wdh. | | 00:20 Uhr | Alarmstufe: Rot Terroristen kapern ein mit Nuklearwaffen bestücktes Schiff der US-Navy. Dabei haben sie aber nicht mit dem Koch gerechnet. | FR/US 1992 | ORF1 | Wdh. | | 01:00 Uhr | Heroes Grenzen | 2x06 | RTL2 | Wdh. |
|
| Donnerstag, 23. Oktober 2008 | | 09:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Der schlafende Tiger | 1x22 | Sci Fi | Wdh. | | 12:10 Uhr | Star Trek VI - Das unentdeckte Land Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. | US 1991 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Krieg der Computer | 1x23 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Dämonen | 3x08 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Metamorphosis | 6x15 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Die Verschmelzung | 4x22 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Enthüllung | 6x17 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dr. House Ist das Lügen nicht schön? | 4x10 | ORF1 | 1st | | 20:15 Uhr | Spider-Man 3 Peter
Parker wird von einer Schwarzen Substanz übernommen. Und wird dadurch
ziemlich unfreundlich. So muss er sich nicht nur mit zweieinhalb
Bösewichten, sondern auch sich selbst herumschlagen. | US 2007 | Premiere 1 | Wdh. | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Von Rittern und Kannibalen | 3x08 | ATVplus | 1st | | 21:05 Uhr | C.S.I. - Den Tätern auf der Spur Zuviel Vergangenheit für die Zukunft | 8x07 | ORF1 | 1st | | 21:15 Uhr | Spider-Man 3 Peter
Parker wird von einer Schwarzen Substanz übernommen. Und wird dadurch
ziemlich unfreundlich. So muss er sich nicht nur mit zweieinhalb
Bösewichten, sondern auch sich selbst herumschlagen. | US 2007 | Premiere 2 | Wdh. | | 21:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Zuviel Vergangenheit für die Zukunft | 7x08 | RTL | 1st | | 21:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Fall 'Utopia Planitia' | 7x18 | Sci Fi | Wdh. | | 22:10 Uhr | Rambo III Sylvester
Stallone als Rambo. Dieses Mal versucht er seinen Colonel aus den
Händen der Russen in Afghanistan retten. Und das mit Hilfe der
Mudjaheddin. (Jep, damals waren das die Guten.) | US 1988 | VOX | Wdh. | | 22:45 Uhr | Heroes Vier Monate zuvor... | 2x08 | SF2 | 1st | | 23:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Die vierte Dimension | 2x21 | Sat1 | Wdh. | | 00:05 Uhr | 24 Tag 5: 02:00 - 03:00 Uhr | 5x20 | ATVplus | Wdh. | | 00:45 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Zuviel Vergangenheit für die Zukunft | 7x08 | RTL | Wdh. |
|
| Freitag, 24. Oktober 2008 | | 09:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Krieg der Computer | 1x23 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Falsche Paradiese | 1x24 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Regeln der Kriegsführung | 3x09 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Enthüllung | 6x17 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Im Griff der Taelons | 1x01 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Gestrandet | 6x16 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Timeline Ein Professor landet im Jahr 1357. Sein Sohn reist mit ein paar Studenten hinterher, um ihn zu retten. | US 2003 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | James Bond 007: GoldenEye Pierce
Brosnan als James Bond. In diesem Fall ist der Böse ein abtrünniger
Russischer General, der eine EMP-Waffe in seine Gewalt gebracht hat. | UK/US 1995 | Pro7 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Spider-Man 3 Peter
Parker wird von einer Schwarzen Substanz übernommen. Und wird dadurch
ziemlich unfreundlich. So muss er sich nicht nur mit zweieinhalb
Bösewichten, sondern auch sich selbst herumschlagen. | US 2007 | Premiere 3 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Die Veteranen | 3x03 | Kabel1 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Wenn Köpfe rollen | 3x21 | Kabel1 | 1st | | 22:10 Uhr | Deadly Instincts - Die Bestie aus dem All Ein Meteorit stürzt in der Nähe eines Collage auf die Erde. Und bald geschehen seltsame Morde. | US 1986 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Payback - Zahltag Mel
Gibson wird nach einem krummen Ding übers Ohr gehauen. Und zusätzlich
wird er auch noch niedergeschossen. Als er wieder gesund ist, fordert
er seinen Anteil. | US 1997 | ATVplus | Wdh. | | 00:52 Uhr | America's Most Wanted Ein
Marine sitzt wegen Mord im Knast und wird für eine Black-Ops
Spezialeinheit angeworben. Nun wird ein Mord verübt, und er hat nur
eine Chance, seine Unschuld zu beweisen. | US 1997 | Pro7 | Wdh. | | 01:00 Uhr | America's Most Wanted Ein
Marine sitzt wegen Mord im Knast und wird für eine Black-Ops
Spezialeinheit angeworben. Nun wird ein Mord verübt, und er hat nur
eine Chance, seine Unschuld zu beweisen. | US 1997 | Pro7 | Wdh. |
|
| Samstag, 25. Oktober 2008 | | 05:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Miri, ein Kleinling | 1x08 | Kabel1 | Wdh. | | 11:20 Uhr | Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension Im Rausch der Jugend | 2x11 | Kabel1 | Wdh. | | 12:15 Uhr | Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension Die Invasion | 2x12 | Kabel1 | Wdh. | | 14:15 Uhr | Dead Like Me - So gut wie tot Vergiss mich nicht | 2x12 | RTL2 | 1st | | 14:20 Uhr | Mutant X Der Androide | 2x08 | ATVplus | Wdh. | | 15:10 Uhr | Dead Like Me - So gut wie tot Der Letzte Tag auf Erden | 2x13 | RTL2 | 1st | | 15:10 Uhr | Smallville Wahre Helden | 7x05 | ORF1 | Wdh. | | 16:05 Uhr | Smallville Nur geträumt? | 3x04 | RTL2 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Beförderung | 7x15 | Sci Fi | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Radioaktiv | 7x16 | Sci Fi | Wdh. | | 19:20 Uhr | Die verlorene Welt Der Riese | 2x08 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Sneakers - Die Lautlosen Eine
Gruppe von Sicherheitsmängel-Spezialisten wird angeheuert, um einen
schwarzen Kasten zu stehlen. Der entpuppt sich aber als heiß begehrt. | US 1992 | VOX | Wdh. | | 22:25 Uhr | John Carpenters Vampire Ein
Vampirfürst hat ein Artefakt gefunden, das ihn gegen das Sonnenlicht
immun macht. Vampirjäger der Kirche wollen ihn selbstverständlich
aufhalten. | US 1998 | RTL2 | Wdh. | | 23:45 Uhr | The Scorpion King Ein
Krieger wird ausgesandt, die Seherin des Heerführers zu töten. Der
Krieger verliebt sich in sie und entführt sie. Es kommt zum Showdown.
Mit The Rock. | US/DE 2002 | ORF1 | Wdh. |
|
| Sonntag, 26. Oktober 2008 | | 16:00 Uhr | EUReKA - Die geheime Stadt Unbesiegbar | 1x05 | Pro7 | Wdh. | | 16:20 Uhr | Die verlorene Welt Der Riese | 2x08 | Tele 5 | Wdh. | | 17:00 Uhr | 4400 - Die Rückkehrer Der Weckruf (2/2) | 2x02 | Pro7 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Komet | 7x17 | Sci Fi | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Fall 'Utopia Planitia' | 7x18 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Mr. und Mrs. Smith Brad
Pitt und Angelina Jolie, verheiratet. Und beide führen ein Doppelleben
als Auftragskiller. Ohne das der andere davon weiß, zumindest bis sie
auf das gleiche Ziel angesetzt werden. | US 2005 | ORF1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Simpsons - Der Film Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird. | US 2007 | Premiere 1 | 1st | | 20:15 Uhr | Spider-Man Nach dem Biss einer Spinne wird Peter Parker zu Spiderman. Und kriegt es mit dem Goblin zu tun. | US 2002 | Pro7 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Die Simpsons - Der Film Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird. | US 2007 | Premiere 2 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Blood Ties - Biss aufs Blut Blutzoll (1/2) | 1x01 | RTL2 | 1st | | 22:15 Uhr | Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis Top-Cop
Angel wird von London in ein Kaff versetzt. Da er durch seine 400%
höhere Aufklärungsrate seine Kollegen dumm ausehen lässt. Und in seiner
neuen Umgebung geschehen seltsame, und tödliche, Zufälle. | UK/FR 2007 | Premiere 1 | 1st | | 23:00 Uhr | James Bond 007: GoldenEye Pierce
Brosnan als James Bond. In diesem Fall ist der Böse ein abtrünniger
Russischer General, der eine EMP-Waffe in seine Gewalt gebracht hat. | UK/US 1995 | Pro7 | Wdh. | | 23:20 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Der Schattenmann | 1x08 | RTL | Wdh. | | 00:55 Uhr | Blood Ties - Biss aufs Blut Blutzoll (1/2) | 1x01 | RTL2 | Wdh. |
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| Montag, 27. Oktober 2008 | | 10:15 Uhr | Raumschiff Enterprise Falsche Paradiese | 1x24 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Horta rettet ihre Kinder | 1x25 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Sha'res Tod | 3x10 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Gestrandet | 6x16 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Bittere Wahrheit | 1x02 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Hilfe aus der Traumwelt | 6x19 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | C.S.I. Miami CSI: Meine Nanny | 1x10 | ORF1 | 1st | | 20:15 Uhr | CSI:NY Blutiges Puzzle | 4x09 | VOX | 1st | | 20:15 Uhr | Die Simpsons - Der Film Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird. | US 2007 | Premiere 3 | Wdh. | | 20:45 Uhr | Dr. House Cate aus dem Eis | 4x11 | SF2 | 1st | | 21:15 Uhr | Supernatural Die üblichen Verdächtigen | 2x07 | Pro7 | 1st | | 21:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Genesis | 7x19 | Sci Fi | Wdh. | | 22:10 Uhr | Supernatural Kreuzung zur Hölle | 2x08 | Pro7 | 1st | | 22:45 Uhr | Veronica Mars Fröhliche Weihnachten | 1x10 | ATVplus | Wdh. | | 22:50 Uhr | Dexter Spuren der Vergangenheit | 1x09 | SF2 | 1st | | 22:55 Uhr | Dexter Das perfekte Paar | 1x05 | RTL2 | 1st | | 23:25 Uhr | Dexter Ein Sturm zieht auf | 1x06 | ORF1 | 1st | | 00:10 Uhr | Angel - Jäger der Finsternis Die Ankunft | 4x07 | Kabel1 | Wdh. | | 00:35 Uhr | Las Vegas Geliebter Feind | 2x09 | ORF1 | Wdh. | | 00:50 Uhr | Dexter Das perfekte Paar | 1x05 | RTL2 | Wdh. |
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| Dienstag, 28. Oktober 2008 | | 09:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Horta rettet ihre Kinder | 1x25 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Kampf um Organia | 1x26 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Vergangenheit und Gegenwart | 3x11 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Hilfe aus der Traumwelt | 6x19 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Wunderheilung | 1x03 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Vergangenheit | 6x20 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami CSI: Meine Nanny | 1x10 | RTL | 1st | | 20:15 Uhr | Silent Hill Die kleine Rose schlafwandelt und träumt vom Ort Silent Hill. Ihre Mutter fährt mit ihr dahin und erfährt den reinen Horror. | CA/FR 2006 | Premiere Start | Wdh. | | 21:15 Uhr | Heroes Lektionen | 2x09 | ATVplus | 1st | | 21:15 Uhr | Dr. House Ist das Lügen nicht schön? | 4x10 | RTL | 1st | | 21:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Am Ende der Reise | 7x20 | Sci Fi | Wdh. | | 22:05 Uhr | Invasion Die Überlebenden | 1x05 | ATVplus | Wdh. | | 22:15 Uhr | Psych Waren sie zur Tatzeit bereits ausgestorben? | 2x02 | RTL | 1st | | 22:45 Uhr | Black Hole - Das Monster aus dem schwarzen Loch Nach einem Experiment bedroht nicht nur ein Schwarzes Loch eine Stadt, auch ein Monster treibt sein Unwesen. | US 2006 | Sci Fi | Wdh. | | 22:55 Uhr | Stargate: SG1 200 | 10x06 | ATVplus | Wdh. | | 22:55 Uhr | Air Force One Harrison
Ford als US-Präsident der mitsamt seines Flugzeuges entführt wird. Und
ein richtiger US-Präsident lässt sich so was doch nicht gefallen. | US/DE 1997 | SF2 | Wdh. | | 00:30 Uhr | CSI:NY Blutiges Puzzle | 4x09 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Ist das Lügen nicht schön? | 4x10 | RTL | Wdh. |
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| Mittwoch, 29. Oktober 2008 | | 10:00 Uhr | Raumschiff Enterprise Kampf um Organia | 1x26 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Auf Messers Schneide | 1x27 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Jolinars Erinnerungen | 3x12 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Vergangenheit | 6x20 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Avatar | 1x04 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Jonas' Visionen | 6x21 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel Tom Cruise als draufgängerischer Jägerpilot. | US 1986 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Heroes Zeitenwanderer | 2x07 | RTL2 | 1st | | 20:15 Uhr | Die Unicorn und der Aufstand der Elfen: Die Prophezeiung Ein Vater versucht mit seinen beiden Kindern die Märchenwelt der Feen-Inseln zu retten. | US 2001 | Super RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | C.S.I. NY Stirb an einem anderen Tag | 4x04 | ORF1 | 1st | | 21:00 Uhr | C.S.I. NY Die Venusfalle | 4x05 | ORF1 | 1st | | 21:10 Uhr | Standoff Zwischen Leben und Tod | 1x05 | VOX | 1st | | 21:10 Uhr | Smallville Rachefeldzug | 7x07 | RTL2 | 1st | | 21:15 Uhr | Pushing Daisies Dummy | 1x02 | Pro7 | 1st | | 21:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Ritus des Aufsteigens | 7x21 | Sci Fi | Wdh. | | 22:30 Uhr | Last Man Standing Bruce Willis versucht 1931 zwei Schmugglerbanden gegeneinander auszuspielen und gerät dabei ins Kreuzfeuer. | US 1996 | Kabel1 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Andromeda Die Zeitschleife | 5x06 | RTL2 | Wdh. | | 00:05 Uhr | Stargate Die Invasion (3/3) | 1x22 | RTL2 | Wdh. | | 00:50 Uhr | Land of the Dead Die Lebenden Toten haben die Welt übernommen, und die letzten überlebenden Menschen wohnen in einer verbarikardierten Stadt. | CA/FR 2005 | ORF1 | Wdh. | | 01:00 Uhr | Heroes Zeitenwanderer | 2x07 | RTL2 | Wdh. |
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| Donnerstag, 30. Oktober 2008 | | 10:05 Uhr | Raumschiff Enterprise Auf Messers Schneide | 1x27 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Griff in die Geschichte | 1x28 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Apophis' Rückkehr | 3x13 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Jonas' Visionen | 6x21 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Der Feind im Bett | 1x05 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Der Kreis schließt sich | 6x22 | Tele 5 | Wdh. | | 20:00 Uhr | Der Manchurian Kandidat Ist der Anwärter des Vizepräsidentenamtes eine Marionette eines Unternehmens? Denzel Washington will es herausfinden. | US 2004 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dr. House Cate aus dem Eis | 4x11 | ORF1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Simpsons - Der Film Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird. | US 2007 | Premiere 1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Independence Day Pünktlich
zum Unabhängigkeitstag versuchen Aliens die erde zu übernehmen. Aber
sie haben die Rechnung ohne die Amerikaner gemacht. | US 1996 | VOX | Wdh. | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Morgen kommt kein Weihnachtsmann | 3x09 | ATVplus | 1st | | 21:05 Uhr | C.S.I. - Den Tätern auf der Spur CSI: Die Spieler auf der Spur | 8x08 | ORF1 | 1st | | 21:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur CSI: Die Spieler auf der Spur | 8x08 | RTL | 1st | | 21:15 Uhr | Die Simpsons - Der Film Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird. | US 2007 | Premiere 2 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Boks Vergeltung | 7x22 | Sci Fi | Wdh. | | 22:45 Uhr | Heroes Lektionen | 2x09 | SF2 | 1st | | 23:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Backscatter | 2x22 | Sat1 | Wdh. | | 23:40 Uhr | 24 Tag 5: 03:00 - 04:00 Uhr | 5x21 | ATVplus | Wdh. | | 00:45 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur CSI: Die Spieler auf der Spur | 8x08 | RTL | Wdh. |
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| Freitag, 31. Oktober 2008 | | 10:05 Uhr | Raumschiff Enterprise Griff in die Geschichte | 1x28 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Spock außer Kontrolle | 1x29 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Außerirdische auf dem Vormarsch | 3x14 | ATVplus | Wdh. | | 20:00 Uhr | Fluch der Karibik Johnny
Deep als Captain Jack Sparrow, der sich zusammen mit Orlando Bloom als
Schmied auf die Suche nach einem verwunschenen Schatz und der
entführten Freundin des Schmieds macht. | US 2003 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dark Colony - Saat des Bösen Die
Bewohner eines Städtchens fangen an sich mergwürdig zu verhalten. Die
Erklärung ist natürlich logisch: Aliens versuchen die Welt zu
übernehmen. | US 2004 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Austin Powers in Goldständer Mike
Myers als Austin Powers, Top-Spion seiner Majestät. Dieses Mal versucht
er seinen Vater aus den Klauen von Dr. Evil zu retten. | US 2002 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Kranke Liebe | 3x04 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Mothman Prophezeiungen Richard Gere bleibt in einem Kaff stecken, in dem seltsame Sachen passieren. | US 2002 | RTL2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Simpsons - Der Film Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird. | US 2007 | Premiere 3 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Königreich der Himmel Orlando Bloom als Schmied, der seinem leiblichen Vater, einem Kreuzritter, nacheifert. | UK/SP 2005 | ATVplus | Wdh. | | 21:15 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Kopf hoch! | 3x22 | Kabel1 | 1st | | 22:00 Uhr | Scream - Schrei! Neve Campbell trifft zum ersten Mal auf den filmverrückten Messermörder mit der noch verrückteren Maske. | US 1996 | Das Vierte | Wdh. | | 22:00 Uhr | Alien Siege - Tod aus dem All Aliens,
die eine tödliche Infektion haben, verlangen 8 Millionen Menschen
zwecks Serumsgewinnung. Die Regierungen der Erde stimmen zu, allerdings
sind manche Menschen der Meinung, das nicht gerade die eigene Tochter
geopfert werden muss. | US 2005 | Sci Fi | Wdh. | | 22:20 Uhr | Ginger Snaps - Das Biest in dir Zwei Mädchen inszenieren immer wieder ihren Tod. Dann wird eine von einem Werwolf gebissen ... | CA/US 2000 | Tele 5 | Wdh. | | 23:30 Uhr | Thoughtcrimes - Tödliche Gedanken Die NSA möchte eine junge Frau wegen ihrer telepathischen Fähigkeiten rekrutieren. | CA 2003 | Sci Fi | Wdh. | | 00:35 Uhr | Düstere Legenden 2 Eine junge Filmstudentin will einen Film über einen verrückten Serienkiller drehen. Keine besonders gute Idee. | CA/US 2000 | RTL2 | Wdh. |
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Zum
besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv,
denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten
Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie
damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens"
und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern,
helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung auf unserer Website
bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde
Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des
Corona Magazine. Was bisher geschah: Der
melancholische Daniel hat sich mit dem Lebemann Hubertus von
Heuchelheim und dem zerstreuten Akademiker Johann von Bruchnagel auf
einen Segeltörn durch die Ägäis begeben. Begleitet werden die Männer
dabei von den zwei Strandnixen Kikki und Monique. Doch die Reise
beginnt trüb: Nebel ist aufgekommen. Außerdem hört Daniel ein seltsames
Klopfen von Unterdeck … 2. Kapitel Ich ringe einen Augenblick mit mir,
dann löse ich mich von der Reling. Ich finde ja doch keine Ruhe. Hohl
und seltsam substanzlos kriecht mir das Echo meiner Schritte zum
Steuerstand hinterher. Einsam blinken die Navigationsgeräte vor sich
hin. Erstaunlich, ich hatte angenommen, dass Johann … na, ich werde ja
gleich sehen, wo er steckt. Ich mag diese enge Treppe nicht. Wie
schlecht gelaunte Türsteher drängen einem die Kabinenwände entgegen.
Dann bin ich unten. Unser Aufenthaltsraum mit der Sitzecke aus weißen
Leder und der Küchenzeile ist ebenfalls leer. Machen die eine
Zimmerparty? Bei Heuchelheim passt das ja, aber Johann, der mit einer
Badenixe schmust, nein, die Vorstellung ist zu absurd. Natürlich ist
das Klopfen verstummt. Klar. So ist das ja immer mit beunruhigenden
Geräuschen, schaut man nach, sind sie weg. Damit mein Weg zumindest
nicht ganz umsonst war, schlendere ich zu meiner Kabine.
Praktischerweise haben wir fünf an Bord und ich muss mir nicht anhören,
wie Johann nächtlich den Regenwald zugrunde richtet. Eine Nacht im
Hotelzimmer war ausreichend. Danke. In meiner Kabine sacke ich neben
meine noch immer vollgepackte Reisetasche auf das schmale Bett und
lasse den Blick über meine zwei mal drei Meter Privatsphäre schweifen.
Plötzlich bin ich nicht mehr sicher, ob es eine so gute Idee war, mit
fünf Leuten zu verreisen, von denen ich nur einen kenne und den mag ich
nicht halb so sehr, wie man es von mir erwarten könnte. Bin ich
wirklich so allein? Verdammt, das muss ich abschütteln. Hat ja jetzt
auch keinen Zweck mehr, zum Aussteigen ist es ein wenig zu spät. Was
wollte ich noch? Ach ja. Ich wühle in der Tasche. Meine Finger kämpfen
sich durch Socken und T-Shirts, bis sie die „Vitaminflasche“
umschließen. Wenn ich auf Reisen gehe, fülle ich das Solian extra in
ein Fläschchen von Nahrungsergänzungsmitteln um. Das wirkt zwischen dem
Rasierzeug unverdächtig. Besser, ich nehme jetzt gleich eine. Das Miese
an diesen Anfällen ist, dass man nie so genau weiß, ob man einen hat,
solange man drinsteckt. Man merkt es selbst erst so richtig, wenn es
vorbei ist und alle anderen längst davon überzeugt sind, dass man
spinnt. Dann bleibt einem nur noch die Möglichkeit, sich selbst
einzuweisen, aber das wollte ich nie wieder tun. Außerdem: finde erst
mal eine Klinik mitten auf dem Meer. Seit drei Jahren keine Attacken
mehr, ich hatte mir so gewünscht, dass es endlich vorbei wäre. So muss
es auch bleiben. Da nehme ich lieber die Müdigkeit und Kopfschmerzen in
Kauf. Also prophylaktisch. Kommt schon her, ihr kleinen runden
Miststücke. Natürlich habe ich nicht dran gedacht, mir eine Flasche Wasser mit aufs Zimmer zu nehmen, also zurück in die Küche. Ich
stöbere in unseren Vorräte auf der Suche nach den Wasserkanistern, die
wir gestern morgen an Bord geschleppt haben, da geht eine Kabinentür
auf und Absätze klappern den Gang entlang. Ah, muss da eine Mieze aufs
Katzenklo? Muss sie nicht, denn sie stolpert in den Aufenthaltsraum
und sieht sich um. Das Gesicht über den gefälligen Rundungen ist
ziemlich bleich. „Ick gloob‘, ick muss kotzen“, nuschelt Kikki. Ihr
Dialekt verrät zweifelsfrei die Berliner Göre. Wahrscheinlich ist sie
eins von den Girls, die sich im Sommerurlaub an den Stränden Europas
durchschnorren. Ihr gelbes Top sitzt wie selbstverständlich auf halb
acht und zeigt ein bisschen mehr Haut als anständig wäre. In dem
ehrlichen Bemühen, nicht zu gaffen, mache ich ihr Platz, damit sie ans
Waschbecken kommt, denn ich bezweifle, dass sie es noch bis zur
Toilette schafft. Oder zur Reling. „Kannst du … die Haare …?“,
bringt sie noch halbwegs artikuliert hervor, was dann ihren Mund
verlässt, hat eine starke olfaktorische Komponente. Ich stütze sie und
halte wie gewünscht ihren wasserstoffgebleichten Zopf vom Waschbecken
fern. Das Solian landet unauffällig auf der schmalen Arbeitsfläche
zwischen einem Bund Zucchini und einer Palette Joghurt, die noch nicht
eingeräumt wurden. „Seekrank?“, frage ich, als Kikki sich den
Mund unter dem Wasserhahn ausspült. Ich mag das Zeug nicht trinken, wer
weiß, welche Bakterienkulturen sich da häuslich eingerichtet haben. „Non,
acht Martini“, erklärt hinter uns eine samtene Stimme mit französischem
Akzent. Sie jagt mir einen nicht unangenehmen Schauer über den Nacken.
Monique. Warum habe ich sie nicht kommen gehört? Ach, sie ist barfuß
unterwegs. Und im Gegensatz zu ihrer Freundin halbwegs nüchtern. Wenn
ich zwischen den beiden Damen hin und her schaue, muss ich neidvoll
anerkennen, dass Hubertus zumindest optisch einen guten Geschmack hat.
Die zwei sind wie Schneeweißchen und Rosenrot. Im Vergleich zu Kikkis
geradezu aufdringlicher Barbie-Weiblichkeit kommt die Französin mit
diesem putzigen Akzent und ihrer schwarzen Carmen-Mähne wie eine
Disney-Schöne daher. Aber was soll das Gefasel, keine von denen würde
mich außerhalb dieses Schiffes auch nur wahrnehmen. Außerhalb der
heilen Zeichentrickwelt hat sich Quasimodo schließlich auch vergeblich
nach Esmeralda verzehrt. Sie tritt zu Kikki. „Alles in Ordnung?“
Mich streift sogar ein kurzes, abwesendes Lächeln. „Danke.“ Das ist mir
zuviel der Weiblichkeit. Bevor ich verlegen ins Stottern gerate, tauche
ich lieber ab und begebe mich wieder auf die Suche nach dem
Mineralwasser, diesmal nehme ich mir die unteren Schrankfächer vor,
während Monique ihre Freundin zurück zu den Quartieren schiebt. Das
Ausspülen des Waschbeckens bleibt natürlich an dem hängen, der sich
nicht schnell genug aus der Affäre gezogen hat. Kaum bin ich allein, geht das Klopfen wieder los. Es kommt vom Heck, aus dem kleinen Lagerraum neben dem Badezimmer. Also gut, ich gehe, darum bin ich ja heruntergekommen. Höflich wie ich bin, klopfe ich an. „Hallo?“ „Ach, du bist’s!“, höre ich Johann durch die Tür. „Du kannst mir gerade assistieren. Bin gleich so weit.“ Wer
bin ich eigentlich, James der Butler? Wenigstens kommt mein ehemaliger
Professor voll bekleidet, nüchtern und nur eine Spur aufgeregt aus der
Kammer, die kaum mehr ist als ein begehbarer Schrank. „Ich habe ein Klopfen gehört“, erkläre ich. Er
nickt geistesabwesend und ich bezweifle, dass er mir überhaupt zugehört
hat. Das ist eigentlich nur dann typisch für ihn, wenn er in einer
Theorie schwelgt. „Jaja, schon möglich. Kannst du mir damit helfen? Ich
krieg es nicht an die Wand. Dämliche Nägel, verbiegen sich ständig.“ Plötzlich
baumelt eine Kupferplatte vor meiner Nase. Sie ist etwa 20 cm groß und
hängt an einem kurzen, kräftigen Bindfaden. Ein talentierter Mensch hat
anscheinend in Handarbeit eine Gorgonenfratze nach antikem Vorbild
hineingehämmert. Und das will Johann auf von Heuchelheims tuffiger
Yacht anbringen? Der Mann hat Sinn für Humor. Mit der anderen Hand hält
er mir ein Häufchen verbogener Nägel hin. Er schnauft frustriert. „Kein Wunder, dass es nicht funktioniert“, witzele ich, „ein Apotropaion muss außen angebracht werden.“ „Da
hast du recht.“ Nachdenklich rauft er sich das schüttere, graue Haar.
„Ich wollte eigentlich nicht, dass Hubertus es sieht, der stellt nur
dumme Fragen. Aber du, du weißt, worauf es ankommt. Und natürlich hast
du recht. Wenn es wirken soll, müssen wir es an den Mast hämmern oder
am Bug anbringen.“ Johann sieht ganz ernsthaft aus. Der
Archäologenhumor gefällt mir. Ich beschließe, mitzuspielen und auch
einen Aberglauben beizusteuern. „Und wenn ich mir die Nägel so
ansehe, könnten wir damit das Nebelproblem lösen. Mein Großvater ist
zur See gefahren, und der sagte immer, bei Flaute muss man mit einem
alten Nagel am Mast kratzen. Zum Glück hat diese Lady einen.“ Das
ist nicht einmal gelogen. Mein Großvater war wirklich Seemann.
Korvettenkapitän. Seine wilden Geschichten über Seeungeheuer und
Klabautermänner waren besser als die „Reise zum Mittelpunkt der Erde“
und der „Malleus Maleficarum“ zusammen. Leider kann Johann über meinen
Witz nicht lachen. „Ich denke nicht, dass das uns in diesem Fall
weiterhilft“, insistiert er todernst. „Aber wir sollten das Haupt
wirklich …“ Er stockt mitten im Satz, dreht den Kopf, als würde er
irgendetwas hören, und erstarrt. „Johann?“ Auf einmal kommt
wieder Leben in ihn, er reißt die Augen auf. Unvermittelt verengen sich
die Lider jedoch zu kleinen Schlitzen. Die Falten auf seiner Stirn und
um den Mund werden tief und hart, und für einen Moment blitzt tiefer
Argwohn aus seinen Zügen. Schon ist der Spuk wieder vorbei. Johann
entspannt sich. Wahrscheinlich habe ich lediglich einen seiner
berüchtigten Stimmungswechsel gerade überinterpretiert. „Daniel,
könntest du das machen? Bring es an Deck an, irgendwo, wo es nicht
auffällt. Weißt du, ich glaube natürlich nicht an derlei Firlefanz,
aber ich habe es geschenkt bekommen. Und sag‘ Hubertus nichts. Das kann
doch unter uns bleiben, oder?“ „Klar“, bestätige ich langsam.
Irgendetwas läuft hier nicht ganz rund. Die Bitte ist eine Spur bizarr.
Andererseits, Johann Bruchnagel galt an der Uni schon immer als
verschroben, und langsam begreife ich warum. Was soll‘s, wenn es ihn
glücklich macht. „Gib mir den Hammer und die Nägel.“ Er atmet
sichtlich erleichtert auf. Etwas übertrieben, diese Aufregung um einen
Insidergag. Und wieso wollte er die Plakette in der Abstellkammer
anbringen? „Danke, Daniel.“ Im Gegenzug habe ich nun meinerseits eine Bitte. „Könnest
du in der Zwischenzeit zum Steuerstand gehen? Mir ist nicht wohl, dass
wir hier im Nebel treiben und keiner die Geräte überwacht“, erkläre
ich, „und Hubertus ist garantiert schon zu besoffen.“ Er nickt und
steckt dabei die Hände in die Hosentaschen wie ein kleiner Junge, der
gerade verbotener Weise in Mutters Keksdose gelangt hat. „Sicher, das
kann ich tun.“ Na bitte. Weil ich sowieso nichts Besseres vorhabe,
mache ich mich wieder auf an Deck. Die Gorgone grinst in bösartiger
Verzückung. Nachdem ich mich oben noch einmal umgesehen habe, - der
Nebel hat keineswegs nachgelassen –, beschließe ich, den Kopf auf der
Außenseite des Bugs anzubringen; gerade ist Windstille, da kann ich es
schon riskieren, mich ein Stück über die Reling zu beugen. Oder ich
binde das Ding einfach in die Wanten. So gibt es nachher auch keinen
Ärger wegen der Nägel. Dank der Seefahrergene meines Großvaters hat mir
selbst größerer Seegang nie etwas ausgemacht. Aber ich habe die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gerade stelle ich mich auf die Zehenspitzen, plötzlich zittert die Déjà-Vu.
Hastig suche ich Halt am nächsten Stag. Tatsächlich! Der Bug bebt ein
zweites Mal, diesmal begleitet von einem dumpfen Knarren, so als wäre
das Schiff auf etwas gelaufen … oder etwas gegen das Schiff geschlagen. Draußen ist im Nebel immer noch nichts zu sehen. Aber die Wellen schmettern jetzt deutlich stärker gegen den Rumpf.
Ich schreie nach Johann und haste in Richtung Steuerstand. Irgendjemand
muss unseren Kurs bestimmen. Fast habe ich es geschafft, da greift eine
Hand meine Schulter. Sie ist real. Ich fühle den Druck. Aber das kann nicht sein, ich bin doch allein hier oben. Eine flüsternde Stimme warnt mich. „Dreh dich nicht um!“ Eine andere lockt mich, genau das zu tun. Mit einem Mal poltert es unter Deck und eines der Mädchen kreischt. Wind kommt auf. Was soll ich jetzt machen? Ich muss mich schnell entscheiden: Bleibe ich und stelle mich dem, was mich verfolgt, oder reiße ich mich los und versuche noch einmal, unter Deck zu helfen? Sagen Sie unserem Helden, was er tun soll, und zwar hier. - Fortsetzung folgt.- -- Apotropaion: Schutzsymbol in der Antike Wanten: Drahtseile, die den Mast zur Schiffsseite hin verspannen Stage: Drahtseile, die den Mast in Längsrichtung verspannen
Wo
fängt man bei dieser Serie am besten an? Vielleicht bei einer der
Haupcharakteren: Wendy Watson ist Künstlerin, lebt mit ihrer ebenfalls
sehr fotogenen besten Freundin Lacy, ebenfalls Künstlerin,
spezialisiert in konfrontativer-gesprochener-Word Aktionskunst, wie
künstliches-Blut auf Pelzträger werfen, zur Untermiete in einem
illegalem Wohnhaus, wo auch Noser, ein Gitarrist mit mysteriöser
Vergangenheit, der sich mit ihr immer über und in Lied-Versen
unterhält, lebt. Und da man mit Kunst leider nicht die Miete bezahlen
kann, arbeitet Wendy bei einer Zeitarbeitsfirma. Was dazu führt, dass
sie eines Tages an der Rezeption eines DNA-Labor sitzt, während hinter
ihr ein gerade mutiertes (in Wendys Worten: 'Hentai-') Tentakelmonster
das Labor verwüstet. Sie kann dem Monster entkommen und wird vom
Middleman gerettet. Der Middleman, beeindruckt von ihren
Fähigkeiten in der Monsterbekämpfung, bietet ihr einen Job als seine
Auszubildende an. Wodurch sie in die Welt des Middleman eingeführt
wird. Denn wie der Middleman selbst sagt: „Wie du weißt, gibt es in
Comicbüchern verrückte Wissenschaftler, alle möglichen Arten von
Aliens, Androiden, Monster und sie alle wollen die Welt zerstören und
beherrschen. Genau so ist es in Realität.“ Als Middleman ist man
ein unabhängiger Experte zur Lösung dieser Probleme. Deswegen auch das
Motto der Middleman Organisation: „Fighting Evil So You Don't Have To“.
Und dafür haben sie alle Waffen, Gadgets und Dinge, die sie benötigen.
Unter anderem Ida, eine Androidin, die, nachdem ihr Bildprozessor auf
„fiese Internatsoberin“ stecken geblieben ist, die extrem sarkastische
Sekretärin des Middleman gibt. Wie man in dieser kurzen
Einführung sieht, nimmt sich die Serie nicht wirklich ernst. Sie ist
vielmehr gefüllt mit Klischees. Was meiner Meinung nach wirklich gut
ist. Die Charaktere sind alle ein bisschen seltsam, auf eine gute Art
und Weise, zum Beispiel liebt Wendy Zombiefilme, Comics, die Xbox360;
der Middleman, der übrigens keinen anderen Namen hat, seitdem er den
Job übernommen hat, trinkt pro Tag seine vier Gläser Milch, sieht immer
wie aus dem Ei gepellt aus und Flucht so gut wie nie. Die Fälle sind
allerdings noch viel härter. Hyperintelligente Affen, Alieninvasionen,
Boy Bands, Zombies und Spiegeluniversen (einschließlich Schwertlogo und
Spitzbärten) sind nur einige der Probleme, mit denen sie sich
herumschlagen müssen. Und streng nach Filmklischee erzählen die
Bösewichte bei Konfrontationen dem Middleman ihren gesamten Plan. Den
sie selber immer elegant in seiner Einfachheit finden, was aber nichts
daran ändert, dass sie mehrere Minuten für die Erklärung brauchen. Aber
auch die Lösungen für die Probleme sind eine Klasse für sich. Man ist
in der eigenen Basis eingeschlossen? Dafür ist das Nakatomi-Protokoll
genau das richtige, benannt nach den echten Ereignissen, auf denen der
bekannte Film „Stirb langsam“ basiert. Dadurch vergrößern sich die Luftschächte zum einfacheren Durchkriechen. Die Serie wurde von Javier Grillo-Marxuach, der auch schon für „Lost“, „Medium“, „Charmed“ oder „Jake 2.0“
als Autor gearbeitet hat, erschaffen und basiert auf seiner
gleichnamigen Comicserie. Die wiederum auf seiner Idee für eine
Fernsehserie basiert, womit sich sozusagen der Kreis geschlossen hat.
Produziert wird sie für den Sender ABC-Family, was sich auch deutlich
auf den Stil auswirkt. Flüche werden ausgepiept, was nicht heißt, dass
nicht manche Bösewichte wie Rohrspatzen fluchen. Und sich dann auch wie
Rohrspatzen anhören, da es ja alles überpiept wird. Der Middleman
selber flucht, wie gesagt nicht, 'dass es die Seele beschmutzt', und
Blut gibt es auch so gut wie nicht zu sehen. Dies passt aber auch sehr
gut in den leichten und selbstironischen Stil der Serie. Außerdem
gibt es in jeder Folge eine Tonne von Popkulturreferenzen. Die Folgen
selber erinnern immer an bekannte Filme aus der Science-Fiction-,
Fantasy- oder Horror-Szene. Zum Beispiel gibt es eine Episode, die
stark an „Ghostbusters“ erinnert, eine „Reise ins Ich“- / „Stirb Langsam“-Folge oder eine „Star Trek“-Spiegeluniversum- / „Die Klapperschlange“-Episode. Die Decknamen, die Wendy und der Middleman dabei verwenden ( „Man in Black“-artig;
einschließlich Zeigen eines Ausweises von teilweise sehr obskuren
staatlichen Agenturen, wie zum Beispiel der„Fisch- und
Wildtier-Kommission“) sind dabei immer die Namen von Autoren,
Schauspielern oder Charakteren aus diesen Filmen. Die Referenzen
sind dabei so zahlreich, dass es fast unmöglich ist, alle
mitzubekommen. Zum Glück hat Javier Grillo-Marxuach das Middleblog ( http://themiddleblog.livejournal.com/) ins Netz gestellt, in dem er auf die ganzen Popkulturreferenzen und Injokes hinweist oder sie erklärt. Wie
man an diesem Text vielleicht sieht, mag ich diese Serie sehr. Die
Charaktere sind liebenswert durchgedreht, die Fälle sind schräg, aber
interessant und die ganze Aufmachung macht es einem sehr einfach sein
„Suspension of Disbelief“ auf hohe Comicwerte zu setzen. Das
zusätzliche Suchspiel „Woher kommt mir das bekannt vor?“, „Habe ich
dieses Gizmo nicht schon in 'Zurück in die Zukunft' gesehen?“
sorgen dafür, dass die Folgen einfach viel Spaß beim Zugucken machen.
Wenn (oder sollte ich lieber 'falls' sagen?) die Serie nach Deutschland
kommt, ist sie auf jeden Fall einen Blick wert, und ich hoffe auch sehr
auf ein DVD-Release.
| Deutscher Phantastik Preis 2008 | Auf dem Buchmesse-Con in Dreieich bei Frankfurt wurde der Deutsche Phantastik Preis verliehen. Hier sind die Gewinner.
Bester deutschsprachiger Roman
1) Cornelia Funke: Tintentod (Dressler) 2) Stephan R. Bellem: Tharador (Otherworld) 3) Christoph Hardebusch: Die Schlacht der Trolle (Heyne) 4) Bernhard Hennen: Die Ordensburg (Heyne) 5) Tobias Radloff: Satinavs Auge (FanPro) 6) Thomas Finn: Die letzte Flamme (Ravensburger) 7) Susanne Gerdom: Elbenzorn (Piper)
Bestes deutschprachiges Romandebüt
1) Oliver Plaschka: Fairwater oder Die Spiegel des Herrn Bartholomew (Feder & Schwert) 2) Dave T. Morgan: Der Schrei des Feuervogels (Arcanum Fantasy) 3) Carolina Möbis: Duo Infernale (FanPro) 4) Frank Schweizer: Grendl (Otherworld) 5) Steffen T. Franz: Der Tag der Schwarzen Sonne (Asaro)
Bester internationaler Roman
1) Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Carlsen) 2) Terry Pratchett: Schöne Scheine (Goldmann) 3) J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins (Klett-Cotta) 4) John Norman: Gor 1: Der Krieger (Basilisk) 5) Daniel Abraham: Sommer der Zwietracht (Blanvalet) 6) Owl Goingback: Crota (Otherworld)
Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
1) Jörg Olbrich: Herz aus Stein (aus Die Formel des Lebens,Wurdack) 2) Robert Heracles: Licht und Schatten (Flammende Seelen, Arcanum-Fantasy) 3) Bernd Rümmelein: Des Kriegers Herz (aus Flammende Seelen, Arcanum-Fantasy) 4) Christiane Gref & Helmut Marischka: Blut & Magie (aus Augenblicke der Ewigkeit 1: Vampirgeschichten, Edition Leser) 5) Carsten Steenbergen: Schmuck und Rache (aus Terracom 103)
Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung
1) Petra Hartmann (Hrsg.): Drachenstarker Feenzauber (Wurdack) 2) Autorengruppe Drachenkinder: Hauch der Finsternis (vss, Ebook) 3) Die Geschichtenweber [Hg]: Pandaimonion VIII - Die Formel des Lebens (Wurdack) 4) Jens Salzmann (Hrsg.): Flammende Seelen (Arcanum-Fantasy) 5) Michael Bermine: Beelzebubs Brut (BoD)
Beste Serie
1) Perry Rhodan (VPM) 2) Die Pferdelords (Mira) 3) Rettungskreuzer Ikarus (Atlantis) 4) Saramee (Atlantis) 5) Maddrax (Bastei)
Bester Grafiker
1) Mia Steingräber 2) Chris Schlicht 3) Timo Kümmel 4) Jan Balaz 5) Mark Freier
Bestes Sekundärwerk
1) Thomas Fornet-Ponse [Hg]: Die History of Middle-earth - Entstehung und Hintergründe einer Mythologie (Scriptorium Oxoniae) 2) Frank Weinreich: Fantasy - Einführung (Oldib oD) 3) Earth Rocks (Magazin, Verein zur Förderung phantastischer Literatur) 4) Phase X (Magazin, Atlantis) 5) Johannes Rüster: All-Macht und Raum-Zeit (Lit) 6) Simon Spiegel: Die Konstitution des Wunderbaren (Schüren)
Bestes Hörbuch/Hörspiel
1) Mark Brandis: Abenteuer in der Welt von Morgen 1: Bordbuch Delta VII (Steinbach) 2) Masters of the Universe 2: Das Grauen aus der Tiefe (hearoic) 3) Ascan von Bargen: Requiem 1 - Nacht des Schreckens (Maritim)
Beste Internet-Seite
1) www.tabletopwelt.de 2) www.bibliotheka-phantastika.de 3) www.elbenwald.de 4) www.zwergenreich.at 5) www.fantasyguide.de 6) www.stephen-king.de 7) www.carsten-steenbergen.de 8) www.tamar.net
Quelle: phantastik-news.de |
| "Das schleichende Grauen" - Ein Meet The Authors | Was:
"Das schleichende Grauen" - Ein Meet The Authors zum soeben
erschienenen Titel aus Wolfgang Hohlbeins "Hexer"-Universum mit Bernd
Perplies & Christian Humberg
Wann: Freitag, 24.10., von 13 bis 14 Uhr
Wo: Messe Essen, Halle 6, am Stand von Pegasus Spiele
Weitere Infos zum Buch finden sich u.a. hier: http://bernd-perplies.de/books-hexer.htm |
| SciFi gewinnt Mira Award | Das
Wissensmagazin "Sci Xpert – Leschs Universum" mit dem bekannten
Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch wurde mit dem Mira Award,
Deutschlands erstem Preis fürs digitale Pay-TV, in der Kategorie
"Programm-Innovation des Jahres" ausgezeichnet. In der Eigenproduktion
des Senders Sci Fi erläutert der Experte wissenschaftliche Fragen aus
der Welt der Science-Fiction auf unterhaltsame und verständliche Art.
Beamen, fliegende Autos und Laserpistolen - alles nur Science-Fiction?
Oder sind viele Phänomene der Science-Fiction wissenschaftlich
fundiert? In "Sci Xpert – Leschs Universum" beantwortet Professor
Harald Lesch Fragen wie "Werden wir in der Zukunft mit Autos fliegen?",
"Wie realistisch ist es, Dinge oder Lebewesen unsichtbar zu machen?",
"Wird Beamen für immer Fiktion bleiben?" und "War die Mondlandung
inszeniert oder hat sie wirklich stattgefunden?". Die Zuschauer
waren aufgefordert, Fragen zu allen erdenklichen Phänomenen der
Science-Fiction einzureichen, die der Astrophysiker dann in der Sendung
auf seine ganz spezielle Art und Weise beantwortet: wissenschaftlich,
verständlich und vor allem unterhaltsam.
Der Mira Award ist der
erste Preis exklusiv für digitale Pay TV Sender. Das Publikum und eine
prominent besetzte Jury zeichnen Deutschlands Lieblingssender in sechs
Kategorien aus. Der Mira Award 2008 wurde im Rahmen einer glanzvollen
Gala am 17. September 2008 in München verliehen. Der Mira Award wurde
von Premiere Star ins Leben gerufen. Premiere Star präsentiert in
seinem Bouquet insgesamt 35 Sender für alle Interessen und jede
Leidenschaft. |
| Jake Gyllenhaal ist der "Prince of Persia" | Der Drehbeginn für neues Action-Abenteuer aus dem Hause Disney/Bruckheimer fand in der Corona Sommerpause statt.
Basierend
auf Jordan Mechners beliebtem Videospiel "Prince of Persia" drehen Walt
Disney Pictures und Jerry Bruckheimer Films nach „Pirates of the Caribbean“ den nächsten actiongeladenen Blockbuster. Jake Gyllenhaal („Zodiac“), Bond-Girl Gemma Arterton („James Bondd 007: Ein Quantum Trost“), Oscar®-Gewinner Sir Ben Kingsley („Gandhi“) und Alfred Molina („Spiderman 2“)
spielen die Hauptrollen in diesem mitreißenden Fantasy-Abenteuer, zu
dem die Dreharbeiten gerade begonnen haben. Regie führt Mike Newell („Harry Potter und der Feuerkelch“).
Jake
Gyllenhaal spielt Dastan, einen jungen Prinzen im Persien des sechsten
Jahrhunderts, der sich mit der wunderschönen und resoluten Prinzessin
Tamina (Gemma Arterton) verbündet, um einen machthungrigen Adligen
daran zu hindern den "Sand der Zeit" in die Hände zu bekommen - ein
Geschenk der Götter, das die Zeit umkehren kann und seinem Besitzer so
erlaubt die Welt zu beherrschen.
„Prince of Persia: The Sands of Time“
wird in und um Marrakesch, Ouarzazate und Erfoud in Marokko gedreht,
bevor es für die Innenaufnahmen an die gewaltigen Sets nach London,
England geht. Der Film kommt im Sommer 2010 in die deutschen Kinos. |
| "Hellboy - Die goldenen Armee" | Mit
der bewährten Mischung aus Action, Humor, düsterer Mythologie und
visionärer Optik kehren Hellboy (Ron Perlman) und seine Gefährten im
Kampf gegen das Böse zurück. Die ewige Waffenruhe zwischen unserer Welt
und den unsichtbaren Gefilden der fantastischen Unterwelt hat ein Ende.
Die schlafende „goldene Armee“ wurde von einem grausamen Herrscher der
Finsternis, Prinz Nuada, zu neuem Leben erweckt, und die einzige Chance
der Menschheit stellt der rot gehörnte Katzenfreund aus der Hölle dar.
Gemeinsam
mit seiner Feuer beherrschenden Freundin Liz (Selma Blair), dem
Tiefsee-Empathen Abe (Doug Jones) und dem Protoplasma-Seher Johann
stellt sich Hellboy den unheimlichen Kreaturen Nuadas entgegen. Mehrere
mörderische Zahnfeen, die Horde goldener Krieger, ein buchstäblicher
Berg von einem Monster, ein vieläugiger Engel des Todes und ein
haushoher Krake sind nur einige der unglaublichen Wesen, die Hellboy zu
schaffen machen. Und ganz nebenbei muss er sich auch noch um seine
Beziehung zu Liz kümmern und als Geschöpf und Außenseiter beider Welten
seinen eigenen Weg finden.
Nach dem oscarprämierten Meisterwerk „Pans Labyrinth“
gönnt Guillermo del Toro seinem roten Helden mit den abgeschliffenen
Hörnern ein furioses Comeback – mehr Muskeln, mehr Witz und mehr
Action. Ein höllisch gutes Kinoereignis nach Mike Mignolas legendären „Hellboy“-Comics.
Darsteller
in dem Film sind u. A. Ron Perlman, Selma Blair, Doug Jones, Luke Goss,
Johann Kraus, John Hurt, Regie führt Guillermo del Toro.
“Hellboy – Die goldenen Armee” ist ab 16. Oktober 2008 im Kino zu sehen. |
| NAWI-Vorträge | Dr.
Hubert Zitt weist auf Vorträge des Naturwissenschaftlichen Vereins in
Zusammenarbeit mit der FH Kaiserslautern am Standort Zweibrücken hin:
Dank der Unterstützung des Freundeskreises der Fachhochschule
Zweibrücken e.V. können wir unsere öffentlichen Vorträge stets
kostenlos anbieten.
(Navi-fähige Zielkoordinaten für das
Audimax der FH in Zweibrücken: Amerikastraße 1, 66482 Zweibrücken,
siehe auch www.fh-kl.de)
Mittwoch, 22. Oktober 2008, 19:30 Uhr, Audimax Klimawandel und Energieversorgung Prof. Dr. Konrad Kleinknecht, Universität Mainz Nähere Infos zum Referenten finden Sie hier: http://www.etap.physik.uni-mainz.de/kkleinknecht_deu.php
07. November Als die Pfalz am Äquator lag – Fauna und Flora vor 300 Millionen Jahren PD Dr. Dieter Uhl Senckenberg Museum, Frankfurt
26. November
Hieronymus Bock – Theologe, Naturheilkundler, Botaniker zugleich –
Weshalb ist er auch nach ca. 500 Jahren für uns noch interessant? Prof. Dr. med. Harald Lehmann Zweibrücken
18. Dezember Star Trek-Weihnachtsvorlesung von und mit: Hubert Zitt, Markus Groß und Manfred Strauß Thema: Fehler bei Star Trek |
Physik
Der Nobelpreis für Physik ging dieser Jahr an drei japanische Teilchenphysiker. Yoichiro Nambu erhielt ihn für die Entdeckung der gebrochenen Symmetrien bei subatomaren Teilchen. Symmetrien
sind für Teilchenphysiker etwas sehr Schönes. Wenn man mehrere Teilchen
gefunden hat, die sich ähneln und die man zu Gruppen zusammenfassen
kann, dann ermöglicht dies die Vorhersage weiterer Teilchen an den
Stellen, wo in der Gruppe noch welche fehlen. Eine der einfachsten
Symmetrien ist die zwischen Teilchen und Antiteilchen. Jedes bisher
bekannt gewordene Teilchen besitzt ein Antiteilchen, welches in allen
Eigenschaften übereinstimmt, nur eine entgegengesetzte Ladung trägt.
Das kann die elektrische Ladung sein, aber auch die ‚Farbladung‘ der
Quarks. Für Teilchen ohne Ladung gilt, dass ihr eigenes Antiteilchen da
nicht mehr voneinander zu unterscheiden ist. Teilchen und Antiteilchen
haben jedoch die Eigenschaft, miteinander zu reagieren, dass Ergebnis
ist die vollständige Umwandlung der Masse der Teilchen in ein Photon. Und
genau da liegt das Problem. Angenommen die Urknalltheorie ist korrekt,
dann ist der gesamte Inhalt des Universums aus Energie entstanden. Nach
der Quantentheorie teilt sich diese Energie gleichmäßig auf alle
möglich Teilchen auf, es sollten also genau so viele Teilchen wie
Antiteilchen entstehen. Was wiederum bedeutet, dass sich die Teilchen
entweder gegenseitig vollständig ausgelöscht haben oder heute in
räumlich getrennten Regionen des Universums existieren müssten.
Ersteres ist offensichtlich nicht der Fall, denn es existieren noch
Materieteilchen. Und Zweiteres auch nicht, da man sonst
charakteristische Strahlung von den Grenzbereichen zwischen Materie-
und Antimateriegebieten sehen müsste. Als Ausweg bleibt nur, dass
Materie und Antimaterie doch nicht 100%ig gleich sind. Irgendwo im ganz
frühen Kosmos muss es einen Unterschied gegeben haben, z. B. eine
Zerfalls- oder Reaktionsrate, die dafür sorgte, dass etwas mehr Materie
(1 auf 1 Milliarde) entstanden. Man sagt die Symmetrie war gebrochen,
wobei bis heute nicht klar ist, bei welcher Reaktion die Brechung
stattfand. Auf jeden Fall ist die Materie-Antimaterie-Symmetrie nur
bei extrem hohen Temperaturen gebrochen. Diese versucht man heute im
Teilchenbeschleuniger LHC im CERN bei Genf zu erzeugen, um praktisch
durch Zählen der entstehenden Teilchen die Stelle zu finden, bei der
geringfügig mehr Materieteilchen entstehen bzw. weniger zerfallen als
Antimaterieteilchen.
Die zweite Hälfte des Nobelpreises teilen sich Makoto Kobayashi und Toshihide Maskawa
für die Entdeckung des Ursprungs der Symmetriebrechung, die die
Existenz von drei Quarkfamilien vorhersagt. Jede dieser Quarkfamilien
besteht aus zwei Quarks und ihren Antiteilchen und dazu jeweils drei
Versionen verschiedener Farbladungen, die für die starke Kernkraft das
sind, was die elektrischen Ladungen für den Elektromagnetismus. Die
beiden Familienmitglieder haben sehr ähnliche Massen, unterscheiden
sich aber in ihren elektrischen Ladungen, die 1/3 oder –2/3 der
Elektronenladung sein können. Die Quarkfamilien untereinander
unterscheiden sich wiederum stark in ihren Massen. Die leichteste
Familie sind die up- und downquarks, die wiederum die Protonen und
Neutronen der Atomkerne aufbauen und damit für den größten Anteil an
der sichtbaren Materie sorgen. Die mittelschwere Familie besteht aus
den strange- und charm-Quarks und die schwere aus den bottom- und
top-Quarks. Theoretisch lassen sich aus diesen Familien in unendlich
vielen Kombinationen Elementarteilchen bilden, aber da die schwereren
Quarks und die Quark-Antiquark-Paare instabil sind, kommen in der Natur
nur die Neutronen und Protonen vor, wobei die Neutronen wegen ihrer
etwas größeren Masse auch zerfallen, aber vergleichsweise langsam.
Chemie
Der
Nobelpreis für Chemie wird dieses Jahr gedrittelt, für die Entdeckung,
Herstellung und Weiterentwicklung des grün fluoreszierenden Proteins.
Entdeckung:
Das grün fluoreszierende Protein kommt natürlich in Quallen der Art
Aequorea victoria vor. Diese Tiere sind biolumineszent, d. h. sie
können mit biochemischen Vorgängen sichtbares Licht erzeugen und nutzen
es zur Kommunikation in der Tiefsee. Das biolumineszente Protein wurde
von Osamu Shimomura 1962 entdeckt und aequorin genannt.
Seltsamerweise produziert es jedoch blaues Licht und nicht das grüne
Licht der Qualle. Die weitere Untersuchung ergab ein zweites Protein,
welches fluoreszent ist und das blaue Licht aequorin in grünes Licht
umwandelt. Das grün fluoreszierende Protein war gefunden und es ist
Shimomuras Verdienst, seine Absorptions- und Emissionsspektren
vermessen und den entscheidenden Bestandteil des Proteins identifiziert
zu haben.
Herstellung: Die Gewinnung des potenziell äußerst
nützlichen Proteins gestaltete sich jedoch schwierig, mussten dafür
doch Quallen gefangen und ausgepresst werden. Eine künstliche
Herstellung war demnach das nächste Ziel. Anfang der 1990er Jahre war
es gelungen, das Gen des 238 Aminosäuren beinhaltenden Proteins zu
isolieren, doch glaubte man, dass die fluoreszente Form erst durch den
Einsatz von gewissen unbekannten Enzymen entsteht, die nur die Qualle
produziert. Martin Chalfie gelang es als Erstes, das Gen in die
DNA eines Bakterium nämlich E. coli einzubauen und von diesem direkt
die fluoreszierende Form produzieren zu lassen. Das gleiche gelang ihm
mit dem Erdwurm Caenorhabditis elegans. Damit lieferte er nicht nur
eine quallenschonende Herstellungsmethode, sondern bewies auch, dass
das grün fluoreszierende Protein ohne weiteres in anderen Organismen
funktionieren konnte.
Weiterentwicklung: Schließlich war es Roger Y. Tsien,
der in Experimenten herausfand, dass es doch eine Bedingung für die
Fluoreszenz des Proteins gibt. Es muss Sauerstoff vorhanden sein, zum
Glück ist dieser praktisch überall. Des Weiteren gelang es ihm
verschiedene Varianten des grün fluoreszierenden Proteins genetisch zu
erzeugen, die heller leuchten, im UV-Bereich absorbieren oder Licht
anderer Farben aussenden und ebnete so den Weg zu umfassenden
Anwendungen in der zellbiologischen Forschung.
Bedeutung: Das
grün fluoreszierenden Protein wird als Marker bei zellbiologischen
Experimenten eingesetzt. Es hat den Vorteil, dass es sehr hell
leuchtet, ungiftig ist und nur Sauerstoff als Aktivator benötigt. Mit
entsprechenden Modifikationen lässt es sich an viele Biomoleküle
anheften und man kann dann deren Bewegung während des Zellstoffwechsels
unter dem Mikroskop verfolgen. Ein Traum der Biologen war damit wahr
geworden.
Medizin
Der diesjährige Medizinnobelpreis wird ebenfalls geteilt. Die eine Hälfte bekommt Harald zur Hausen
für die Identifizierung der Gebärmutterhalskrebs auslösenden HP-Viren.
HP-Viren gibt es in vielen Varianten. Sie dringen in die Zellen ein,
deponieren ihre DNA in den Zellkernen und die Zellen beginnen neue
Viren zu produzieren. Die besonders gefährlichen Typen HPV16, 18, 31
und 45 erhöhen das Gebärmutterhalskrebsrisiko stark und gelten als der
auslösende Faktor dafür. Bis zu 80% aller Frauen erleiden in ihrem
Leben eine Invektion mit HP-Viren im Genitalbereich. 90% der
Infektionen verschwinden innerhalb von 2 Jahren von selbst. Von den
übrigen Fällen entwickeln 0,8% Gebärmutterhalskrebs. Dank der
Entdeckung von zur Hausen wurde ein Impfschutz gegen die gefährlichen
Viren entwickelt. Dieser ist jedoch in letzter Zeit in die Diskussion
geraten, weil es ein paar ungeklärte Todesfälle nach der Impfung gab.
Außer der zeitlichen Nähe zur Impfung gab es jedoch keinen beweisbaren
Zusammenhang.
Die zweite Hälfte des Nobelpreises teilen sich Françoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier
für die Entdeckung des Menschlichen Immunschwächevirus (HIV, human
immunodeficiency virus). Anfang der 1980 Jahre breitete sich in den USA
ein seltsame Krankheit vor allem, aber nicht ausschließlich, unter
homosexuellen Männern und intravenös spritzenden Drogenabhängigen aus.
Die Symptome waren ein stark geschwächtes Immunsystem, was zu einer
gesteigerten Anfälligkeit gegenüber allen Arten Infektionen führte. Die
Krankheit war tödlich und wurde Erworbene Immunschwäche Syndrom (AIDS,
Acquired Immune Deficiency Syndrome) genannt. Eine weltweite Suche nach
der Ursache begann, die Preisträger entdeckten als Erstes, dass ein
Retrovirus die Lymphzellen der an AIDS erkrankten Patienten befallen
hatte. Sie wiesen auch nach, dass jenes Virus bei Menschen in den
besonders gefährdeten Gruppen vorhanden war, die noch keine Symptome
von AIDS zeigten. Damit war klar, dass das Virus die AIDS-Symptome
nicht selbst verursachte. Außerdem wiesen sie nach, dass alle
AIDS-Patienten, unabhängig vom Ansteckungsweg unter demselben Virus
litten. Ein erster Schritt bei der Bekämpfung der Krankheit war gelegt.
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
Platz zwei der Themenrunde "Wilde Kreaturen" unseres Story-Wettbewerbs
hat Bernd Wichmann mit seiner Geschichte "Rote Linien" belegt, die es
heute zu lesen gibt. Der Autor war zuletzt in der Corona-Ausgabe 196
mit seiner Story "Sternenturm" vertreten, die auf viel positive
Resonanz gestoßen ist. Über Feedback zur aktuellen Geschichte – im
Forum oder per Leserbrief – freuen sich Autor und Redaktion auch dieses
Mal.
Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs:
"Besuch" (Einsendeschluss 1. November 2008) und "Das Ende der Welt"
(Einsendeschluss 1. Januar 2009). Wer Interesse hat, sich mit einer
Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine
Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht
überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei)
rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.
Armin Rößler Rote Linien von Bernd Wichmann
Gibson lag in einem Entwässerungsgraben zwischen zwei Feldern, als er
die Vitalanzeigen seiner Kameraden von seinem One-Eye-Display
verschwinden sah. Sie wechselten nicht einfach von Grün auf Gelb bei
Verletzung oder auf Rot, wenn es einen erwischte – nein, die Punkte
verschwanden einfach. Schwerfällig drehte er sich in seiner schlammigen
Uniform herum und lehnte sich fluchend an die Grabenwand. Sein Finger
tippte zweimal an den Bügel des Displays, vielleicht war das Mistding
einfach nur zu nass geworden, doch die Anzeige blieb leer. Es war
Nacht, es regnete seit Stunden und der Widerschein des Energieringes,
der ihn umschloss, tanzte einem Höllenfeuer gleich auf den schweren
Regenwolken. Vor zwei Tagen war der Ring erschienen. Ein Torus aus
milchig wabernder Energie mit einer Wandstärke von etwa dreißig Yards
und einem Innendurchmesser von zehn Meilen. Er hatte sich über Wiesen
und Felder gelegt und verweigerte sich allen wissenschaftlichen
Untersuchungen. Der Aufklärungstrupp war inmitten dieses Riesendonuts
abgesetzt worden. „Lotus, alles klar bei Ihnen?“, knarzten die Membrane in Gibsons Helm. „Ich bin noch da, falls Sie das meinen, Major“, raunte er gereizt zurück. „ Lotus und Kelch
können wir uns sparen, Sir! Hier gibt es keine Terroristen,
Kommunisten, Neos, Ultras und wie sie alle heißen, hier gibt es nur
stinkenden Schlamm!“ „Jetzt nur nicht die Nerven verlieren, Gibson, wir haben schon Schlimmeres durchgemacht.“ „Aber nicht vor unserer eigenen Haustür! Was ist mit dem Team? Mein OED scheint sich verabschiedet zu haben.“ „Ihr
OED ist in Ordnung, wir haben auch keinen Kontakt mehr. Vorerst können
wir keine Unterstützung schicken. Wir müssen erst wissen, was mit den
anderen passiert ist. Sie sind alles, was wir jetzt noch haben.“ Schöner Aufklärungstrupp, der nur noch aus einem einzigen, aufgeweichten Soldaten besteht.„Also gut“, lenkte Gibson ein. „Wie geht es jetzt weiter, Sir?“ „Der
Mittelpunkt des Torus ist vierhundert Yards nördlich von Ihnen. Dort
befindet sich eine Art Wirtschaftsgebäude. Ich werde das nicht
befehlen, aber...“ „Schon verstanden, Major. Ich schaue mir das mal an“, nuschelte Gibson. „Gibt es noch etwas, das ich wissen sollte?“ Die Stille der Membrane dauerte einen Wimpernschlag zu lange. „Sir?“, fragte er gedehnt. „Der
Ring zieht sich zusammen“, offenbarte der Major. „Sie haben noch zwei
Stunden. Kontrollieren Sie das Gebäude, wir holen Sie dann mit einem
Heli raus.“ „Und wie sieht es mit diesen Bewegungen im Ring selbst aus?“, wollte Gibson nach kurzer Pause wissen. „Die
Experten sind sich uneinig. Manche vermuten, dass es sich um eine
Lebensform handeln könnte. Was wir dringend benötigen, sind
Informationen. Los jetzt!“ Gibson stieg die glitschige Wand hinauf,
quälte sich in geduckter Haltung durch den Morast und machte sich auf
den beschwerlichen Weg. Marya saß auf ihrem Platz und starrte auf leere Tische und Bänke. Seit einhundertacht Jahren saß sie nun schon dort. Ich darf nach Hause gehen. Und ich werde wieder jung sein. Ihre faltigen Hände zitterten vor Aufregung. Heute wird es enden. Meine Arbeit ist getan. Mit
jedem Schritt schienen Gibsons Stiefel mehr mit dem Feld zu verwachsen.
Sie saugten sich fest und ließen sich nur mit immenser Anstrengung
herausziehen, um sich sogleich wieder schmatzend von teigigem Schlamm
umarmen zu lassen. Kälte und Erschöpfung hatten sich in seinen
Gliedmaßen ausgebreitet, als er schließlich das flache Gebäude
erreichte. Tastend schlich er an der Wand entlang, bis die Mauer in
modriges Holz überging. Gibson nahm den Helm ab und presste sein Ohr
gegen die Tür. Kein Geräusch drang zu ihm, kein Lichtschimmer durch
Türspalt oder Schlüsselloch. Er setzte seinen Helm wieder auf. „Major, können Sie mich hören?“, flüsterte er. „Wir hören Sie“, kam die Antwort. „Verdammt, warum hat das so lange gedauert? Sind Sie schon am Gebäude?“ „Ja, ich bin da. Den Eingang habe ich bereits lokalisiert. Ich gehe jetzt rein.“ „Gut, aber immer schön vorsichtig!“ Gibson
zog seine Waffe, entsicherte und lud durch. Er fühlte einen Griff;
schmiedeeisern und schwer. Äußerlich ruhig, innerlich zum Zerreißen
gespannt, ging er wieder in die Hocke und drückte die Klinke. Die
schwere Tür schwang geräuschlos zur Seite und verschwand in der
Finsternis des Raumes. Marya ahnte nichts davon, dass
ganze Sterne in das schwarze Loch eines Quasars gestürzt wurden. Sie
wusste nicht, dass man den Winkel kennen musste, in dem der Jet mit
annähernder Lichtgeschwindigkeit aus der Akkretionsscheibe schoss, um
die emittierte Energie für eine Verbindung der beiden Welten zu nutzen.
Sie wartete nur fieberhaft darauf, dass diese Verbindung endlich
zustande kam. Dunkelheit umgab Gibson. Schwer, unnatürlich, undurchdringlich. Er blickte nicht in den Raum, der Raum blickte in ihn. Die Schwärze quoll heraus, floss um ihn herum, umschlang ihn und trennte ihn von dieser Welt. Er
wich zurück, wollte fliehen, doch wo sich zuvor eine Tür befunden
hatte, stießen seine Fersen gegen massive Wand. Er wirbelte herum,
rieb, drückte und schlug in aufkommender Panik gegen die Mauer, als
diffuses Licht verrußter Petroleumlampen den Raum erhellte. Beißender
Geruch drang in seine Nase. Verwirrt schaute er sich um. Kleine Bänke
und Tische waren in drei Reihen aufgestellt. In einer Ecke stand ein
alter Kachelofen und verbreitete wohlige Wärme. Gibson befand sich in
einem Klassenzimmer. Ein sehr altes Klassenzimmer. Und dort vorne an
der Stirnwand, vor der großen Tafel, stand das Pult des Lehrers. Eine alte Frau saß dort. Ihr von tiefen Falten durchfurchtes Gesicht erschien im fahlen Licht als groteske Fratze. „Wie heißen Sie?“, stieß sie mit krächzender Autorität hervor. „Gibson“, entgegnete er überrascht und ging auf sie zu. „Mein Name ist Gibson.“ Ihr
dunkles Lodenkleid war alt und zerschlissen. Die einst zarten Spitzen
vergilbt und formlos, doch sie trug es mit Stolz. Kerzengerade saß sie
vor ihm, ihr graues Haar am Hinterkopf zu einem Knoten gebunden. „Und wer sind Sie? Was machen Sie hier?“ „Ich bin Marya.“ „Gut Marya, wir müssen schnell weg von hier. Gibt es einen Keller oder einen anderen Ausgang?“ „Es gibt keinen Ausgang mehr, Gibson.“ „Marya“, drängte Gibson, „dort draußen sind …“ „Ja,
dort draußen waren meine Kleinen.“ Marya starrte ins Leere. „Sie waren
so hilflos. Wussten nichts von Gehorsam und Disziplin.“ „Moment mal“, presste Gibson hervor, „sagten Sie gerade, Ihre Kleinen? Und was meinen Sie mit, waren dort draußen?“ Marya sprach unbeirrt weiter. „Sehen
Sie meine alten, schwachen Hände, Gibson? Kann man ihnen ansehen,
mit welcher Eleganz sie eine frisch geschnittene Weidenrute führen
konnten? Graziös wie ein Dirigent seinen Taktstock schwingt, vermochte
ich sie auf die unachtsame Kinderhand niedergehen zu lassen.“ Sie hob mahnend den knochigen Zeigefinger. „Nein,
der Schmerz kommt nicht zuerst. Der Schreck unterdrückt den Schmerz.
Dann starren wir uns an, das Kind und ich. Sollte das Balg es wagen,
über die geschlagene Hand zu reiben, bekommt es einen zweiten Hieb.“ Nun sah sie Gibson an. „Dann erscheint langsam die rote Linie auf der Hand. Mit ihr beginnt das Pochen. Die Hitze des Schmerzes breitet sich aus.“ Er konnte ihren fauligen Atem riechen. Gebannt hörte er weiter zu. „Deshalb
haben Sie mich vor einhundertacht Jahren geholt. Mich, Marya
Sklodowska, die beste Erzieherin des ganzen Landes. Ich war gerade
dreiundzwanzig Jahre alt, Gibson. So jung für so eine große Aufgabe.
Aber ich habe sie erfüllt. Mit strenger Hand Jahr um Jahr ihre Brut
erzogen.“ Gibson löste sich aus seiner Starre. Diese Alte musste
völlig verrückt sein. Er packte Marya bei den Schultern. „Erklären Sie
mir das alles später, dafür haben wir jetzt keine Zeit.“ „Zeit?“,
spie sie heraus, „Zeit haben wir so viel wir wollen. Ich bin
einhunderteinunddreißig Jahre alt, Gibson. Verblüht in diesem
Klassenzimmer zwischen den Welten. Doch schon bald werde ich wieder
jung sein. Meine Kleinen sind jetzt erwachsen. Sie spielen mit der
Zeit! Sie geben mir meine verlorenen Jahre zurück!“ Gibson kamen
erste Zweifel. Da war dieser Torus! Dann dieses Klassenzimmer!
Und diese Alte hier! Konnte sie wirklich etwas damit zu tun haben? Marya Sklodowska? Ich kenne diesen Namen. „Marya!“
Gibsons Atem ging nun merklich schneller. „Sie sagten, Ihre Kleinen
waren hier draußen. Haben sie etwas mit diesem Ring zu tun? Und warum waren sie draußen? Wo sind sie jetzt?“ „Sie
sind noch immer dort, Gibson, nur wir sind es nicht mehr. Der Ring ist
das Tor. Sie halten es offen. Bis ich zurückgekehrt bin.“ „Zurückgekehrt?“, keuchte er. „Wohin? Zu Ihren neuen Freunden? Diese Wesen haben meine Kameraden getötet!“ „Niemand wurde getötet, Gibson. Nicht die Menschen sind der Feind. Ich
habe sie erzogen. Sie respektieren die Menschen und nehmen nun Befehle
entgegen. Von dir, Gibson. Du wirst sie in den Kampf gegen ihren wahren
Feind führen und deinen Lohn dafür bekommen. Ich kehre nun nach Hause
zurück. Mein Lohn soll der ganzen Menschheit zu Gute kommen.“ Die
Wand hinter Marya wurde plötzlich milchig und löste sich auf. Gibsons
OED bekam Kontakt, klappte vor sein linkes Auge und zeigte sechs grüne
Punkte. Er sah seine totgeglaubten Kameraden. Ein weißes humanoides
Wesen stand vor ihnen, und überragte die Soldaten um eine Handbreit.
Rote Linien zogen sich über die dreifingrigen Hände des Wesens. Drei
Monde standen tief am nächtlichen Himmel und umspielten Tausende der
Wesen mit silbrigem Leuchten. Das ist nicht die Erde.Reflexartig zog Gibson seine Waffe. Ein Zischen. Ein Klatschen. Die Waffe polterte zu Boden. Er
hielt seine Hand und starrte in die kältesten Augen des Universums.
Marya ließ die Weidenrute wieder in den Falten ihres Rockes
verschwinden. Sie hatte recht behalten: Zuerst kam das Erschrecken. Das
Erschrecken, dass Gibson eine junge Frau vor sich hatte, deren Gesicht
er aus der Schule kannte. Nun wusste er, wer sie war. Marya Sklodowska
heiratete 1895 Pierre Curie und wurde Marie Curie. Sie entdeckte
Polonium. Die Strahlung von Polonium und Radium nannte sie
Radioaktivität. Das war also der Lohn, den sie von den Wesen bekommen
hatte. Ein Geschenk, das sie selbst und Hunderttausende in Hiroshima
und Nagasaki töten sollte. Wie viele Jahre werde ich hier bleiben müssen? Wird mein Lohn vielleicht Millionen töten? Und mich ebenso?Eine
rote Linie bildete sich auf seiner Hand. Marya löste sich mit ihrem
Klassenzimmer auf und kehrte auf die Erde des Jahres 1890 zurück,
während Gibsons Schrei weit über die Ebene hallte. Die Zeit für
den Schmerz war gekommen. Bernd Wichmann, geboren am 1.
Januar 1959 in Frankfurt am Main, wohnt seit 2000 in Hofheim im Taunus.
Er ist Groß- und Außenhandelskaufmann und hat im Jahr 2002 mit dem
Schreiben begonnen. Seine Hobbys sind Lesen, Laufen und Schreiben.
Erste Veröffentlichung war die SF-Kurzgeschichte "Sternenturm" im
Corona Magazine 196.
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