12. November 2008 - Ausgabe 208 - "Hide your head" Wissen
Sie, was an Alu-Folie richtig nett ist? Ja, genau, Sie verhindert, dass
zu viel Wasser beim Garen im Backofen aus dem Fleisch entweicht. Man
kann auch prima Lebensmittel darin verpacken, selbst wenn man sie nicht
garen möchte. Und Grillen natürlich – sie hilft enorm beim Grillen,
wenn man verhindern möchte, dass die Maiskolben so unappetitliche
schwarze Stellen bekommen. Alu-Folie hält sogar Strahlen ab, habe ich
mir von einem Wissenschaftler jüngst sagen lassen. Zwar nur in einem
gewissen Maße, aber ziemlich eindeutig belegbar. Dass der CIA, der MAD
oder sonst ein Geheimdienst uns alle per Mikrowellenstrahlung
fernsteuert und wir daher besser Hüte aus Alu-Folie tragen sollten,
hielt er allerdings, ebenso wie ich, für einen .. nennen wir es ..
Irrglauben. Diese Verschwörungstheorie gehört aber zu den Ältesten der
mir Bekannten, dennoch wussten wir neulich in der Redaktion keine
Quelle für sie in der phantastischen Literatur oder in einem Film zu
benennen. In "Fletcher’s Visionen" mit Mel Gibson und Patrick Stewart
wird diese Theorie zwar aufgegriffen, aber freilich ist der Film viel
zu jung, um eine Quelle zu sein. Können Sie uns helfen, liebe Leser?
Wissen Sie, wo die Geschichte mit den Strahlen und den Hüten aus
Alu-Folie ihren Anfang nahm? Wenn ja – und es würde mich nicht wundern,
wenn dem so wäre – würden wir uns über eine e-Mail an dialog@corona-magazine.de freuen.
Der eben erwähnte Patrick Stewart ist übrigens auch eine perfekte
Überleitung zu diesem voll mit "Star Trek"-bepackten Corona Magazine
208. Der 2. Teil des 1. Kapitels aus dem neuen "Star Trek"-Roman aus
dem Hause Cross Cult macht in dieser Ausgabe den Anfang. Lesen Sie
zunächst hier wie es weitergeht mit den Abenteuern von Captain William
T. Riker und seiner Crew an Bord der USS Titan. Wenn Sie sich danach
den Roman kaufen wollen, fänden wir das recht gut und unterstützen
diese Absicht mit dem Link zu unserem Partner amazon.de. Neben
"Star Trek" gibt es in dieser Ausgabe aber auch viele andere
Neuigkeiten und Themen zu entdecken. Um die letzten Momente der Phoenix
(nein, nicht "Star Trek VIII", die Realität ist hier gemeint) auf dem
Mars geht es in unserer Wissenschaftsrubrik und auch unser
Fortsetzungsroman "Die Memmen des Meeres" geht natürlich weiter. Von
Kapitel zu Kapitel stimmen immer mehr von Ihnen ab, wie es denn beim
nächsten Mal wohl weitergehen solle, was uns sehr freut. Interessant:
Nach dem letzten Kapitel schien die eine Alternative nach zwei Tagen
klar in Führung zu liegen, wurde aber dann von einem ganzen Haufen
Stimmen noch auf Platz 2 geschoben. Tja, wenn sich die Stimmen nicht
einig sind.. Noch einmal zum Thema "Star Trek" zurück. Am
12.11. saß Christian Humberg mit JJ. Abrams zunächst in einem Kino und
später auch mit ihm zusammen. Er sah rund 25 Minuten des neuen "Star
Trek"-Films und ist seitdem der meistgehassteste Mann in unserer
Redaktion. Kommt er gut mir klar, der Herr Humberg, denn immerhin kennt
er jetzt schon deutlich mehr vom neuen Film als wir, die wir nur den
neuen Trailer auf YouTube gesehen haben. Sein Artikel ist auch schon
fertig – und er wird das Spotlight in der kommenden Ausgabe. Genießen
Sie also dieses Exemplar des Corona Magazines, lehnen Sie sich dann
zurück und freuen sich auf das Nächste. Aber vor allem... denken Sie an
Ihren Hut – und: Bleiben Sie uns gewogen! Herzlichst Ihr Mike Hillenbrand Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Als
ob er die düstere Wendung vermutete, die die Gedanken des Agenten
genommen hatten, kam Spock direkt auf den Punkt: „Sagen Sie mir,
Rukath: Warum sind Sie nach Romulus gekommen?“ Der Agent war nicht
überrascht, zu erfahren, dass der Geheimdienst der Sternenflotte Spock
vielleicht nicht uneingeschränkt über die Gründe für seinen Besuch auf
Romulus informiert hatte. Oder vielleicht testete Spock ihn auch nur,
trotz seiner Beschwichtigungen zu D'Tan. „Ich überbringe ein Angebot des Föderationsrates“, sagte der Agent. Obwohl
die Beleuchtung in der Höhle weiterhin schummrig blieb, konnte der
Agent sehen, wie sich Spocks rechte Augenbraue anhob. „Und die
Beschaffenheit dieses Angebotes?“ „Der Rat hat beschlossen, Ihrem
Ziel der vulkanisch-romulanischen Wiedervereinigung seine offizielle
Unterstützung zu geben. Aber sowohl der Rat als auch der neue Präsident
erwarten von Ihnen, zuerst zur Erde zurückzukehren und einen formellen
Bericht abzugeben.“ Spock blieb plötzlich stehen. Seine dunklen
Augen glänzten mit einer fast fanatischen Intensität. Der Agent fragte
sich, was die vielen Jahre des Lebens unter den überemotionalen Vettern
der Vulkanier mit der emotionalen Disziplin des Botschafters
angerichtet hatten. Hatte er sich „eingelebt“? „Meine Arbeit befindet sich hier“, sagte Spock. Der
Agent erhob beschwichtigend seine Hand. „Sie würden hierher
zurückgebracht werden, Herr Botschafter, um diese Arbeit so schnell wie
möglich fortzuführen. Nachdem Sie dem Rat und dem Büro des Präsidenten
von Ihren Fortschritten berichtet haben.“ Spock senkte den Kopf und
schien mit einem bedächtigen Gesichtsausdruck ins Nichts zu blicken.
„Ich verstehe“, sagte er nach einer Weile. „Um eine Redewendung von der
Erde zu benutzen: Der Rat möchte, dass der Botschafter ,aus der Kälte
kommt‘.“ Da er seit fast einem Jahrhundert zumindest sporadisch
Umgang mit Menschen pflegte, war der Agent vertraut mit dem Ausdruck,
den Spock gebraucht hatte. „Ja, Herr Botschafter. Und der Rat wird
Ihnen ganz bestimmt Föderationsmittel zur Verfügung zu stellen,
zumindest verdeckt.“ Spock zögerte erneut, bevor er antwortete. „In der Tat. Das wäre eine beträchtliche Änderung der bisherigen Föderationspolitik.“ „Wir leben in sich verändernden Zeiten, Herr Botschafter.“ „Unbestreitbar.
Präsident Zifes überraschender Rücktritt ist nur eines der Zeichen
dafür.“ Spock faltete seine Hände ineinander. „Ich komme nicht umhin,
mich zu fragen, ob das Angebot des Rates mit Zifes plötzlichem Weggang
zusammenhängt.“ Der Agent war beeindruckt von Spocks Wissen über die
politische Landschaft jenseits der Romulanischen Neutralen Zone, obwohl
er wusste, dass es ihn eigentlich nicht überraschen sollte; er rief
sich in Erinnerung, dass der Botschafter der Erde mehr als nur einen
kurzen Besuch abgestattet hatte, seit er seine Arbeit auf Romulus
begonnen hatte. „Ich fürchte, ich weiß nur, was in den Nachrichtennetzen gemeldet wurde“, gab der Agent zu. Spock nickte ernst. Der Agent hatte keinen Zweifel daran, dass der Botschafter mit diesen Berichten sehr gut vertraut war. Er
spürte, dass der Botschafter noch etwas zusätzliche Überredung
brauchte, und sagte: „Ich werde mich heute Abend mit meiner
Transportgelegenheit in Kontakt setzen müssen. Wenn Sie zustimmen, mich
zu begleiten, werden wir Sie innerhalb einiger Tage zurück im
Föderationsraum haben.“ Etwas, das beinahe einem Lächeln glich,
überzog Spocks Gesicht. „Ich nehme an, Rukath, dass Sie nicht darauf
vorbereitet sind, mich mit Gewalt zur Erde zurückzubringen?“ Der
Agent deutete auf D'Tan, von dem er wusste, dass dieser – immer noch
mit dem Disruptor im Anschlag – nur ein wenig weiter hinter ihm stand.
„Ich bin ganz offensichtlich nicht in der Position, Sie zu irgendetwas
zu zwingen, Herr Botschafter. Ich hatte gehofft, dass Sie freiwillig
zur Erde mitkommen würden.“ Spock schüttelte sehr langsam den Kopf.
„Ich bin erfreut, dass die Föderation endlich die Notwendigkeit einer
Wiedervereinigung erkannt hat. Aber ich kann es mir nicht erlauben,
meine Arbeit auf Romulus zu unterbrechen, nicht einmal vorübergehend.
Besonders nicht jetzt, wo die Spannungen zwischen dem romulanischen
Senat und einer der entscheidenden remanischen Militärfraktionen zu
eskalieren drohen.“ Der Agent entsann sich, dass ebendieses Thema
gerade gestern in seiner täglichen Einsatzbesprechung zur Sprache
gekommen war. Der geheimnisvolle Shinzon, der junge Führer der
remanischen Fraktion, hatte während des Krieges eine Reihe von
militärischen Einsätzen gegen die Truppen des Dominion geführt. Seine
unerwartete Wichtigkeit in der romulanischen Politik konnte
unvorhersehbare Schwankungen im empfindlichen Gleichgewicht der Kräfte
verursachen, nun, da der Senat über Fragen von Krieg und Frieden
gleichermaßen gespalten war. „Sie wären nicht sehr lange von Romulus fort, Sir“, sagte der Agent leise. „Das
örtliche politische Umfeld ist viel zu unbeständig, als dass ich jetzt
abreisen könnte. Zusätzlich zu der Unberechenbarkeit der remanischen
Fraktion gibt es Gerüchte über Unruhen auf Kevatras und anderen
romulanischen Vasallenwelten. Ich wage es im Moment nicht, Romulus zu
verlassen, nicht einmal für kurze Zeit.“ Der Agent entschied, dass
er nun riskieren musste, den Botschafter zur Kooperation anzustacheln.
„Hat Ihre Wiedervereinigungsbewegung denn im letzten Jahrzehnt so wenig
Fortschritte gemacht, dass Sie selbst jetzt noch vollkommen
unentbehrlich für sie sind?“ Spock schluckte den Köder jedoch
eindeutig nicht. Er wich der Frage aus. „Ich muss außerdem noch zwei
weitere Möglichkeiten berücksichtigen. Eine davon ist, dass Sie
tatsächlich ein Tal Shiar sind. Die andere lautet, dass die Absichten der Föderation anders sind, als Sie beschrieben haben.“ Trotz
dieser enttäuschenden Antwort war der Agent immer noch nicht bereit,
den Fehlschlag hinzunehmen. Er trat einen einzelnen Schritt näher an
Spock heran und sagte: „Dann gestatte ich Ihnen Zugang zu meinem Geist.
Ich biete Ihnen an, zu wissen, was ich weiß.“ Spocks rechte
Augenbraue schoss wieder in die Höhe. Dann, nach einem mahnenden Blick
in D'Tars Richtung, ging der Botschafter auf den Agenten zu. Der
schloss seine Augen und fühlte den gleichmäßigen und unnachgiebigen
Druck, den die Finger des Botschafters auf seine Schläfen ausübten.
Pulsierende Farben und Strukturen begannen sich in eleganten
Zusammenstellungen vor seinem geistigen Auge aneinanderzufügen. Es war
ein spannender Blick in einen außergewöhnlich starken und perfekt
organisierten Geist. Und dann kam es: Ein Schauder des Wiedererkennens. Nach all den Jahren, erinnert er sich wirklich an mich. „Ich glaube Ihnen“, sagte Spock, kurz nachdem er seine Hand zurückgezogen und damit die Gedankenverbindung unterbrochen hatte. Die
Augen des Agenten öffneten sich wieder und ein kurzzeitiges Gefühl der
Desorientierung ließ ihn blinzeln. Der Botschafter trat zurück. „Dann
begleiten Sie mich zurück zur Föderation.“ Erneut schüttelte Spock den Kopf. „Ich fürchte, das kann ich nicht.“ „Aber Sie haben gesagt, dass Sie mir glauben.“ „Mein Vertrauen in Ihre Ehrlichkeit ist nicht das Problem.“ „Was ist es dann, abgesehen von der romulanischen Politik?“ Spocks Blick wurde streng, als wäre er im Begriff, die Geduld mit einem absichtlich begriffsstutzigen Kind zu verlieren. „Föderationspolitik.“ Nun hob der Agent überrascht eine Augenbraue. „Ich verstehe nicht, Herr Botschafter.“ „Der
Präsident der Föderation ist gerade zurückgetreten. Einen der zwei
Bewerber um seinen Platz kann man guten Gewissens als politischen
Reaktionär beschreiben, der gegenüber ehemaligen Verbündeten im
Dominion-Krieg eine aggressive Haltung einnehmen will. Ich halte es für
schwer zu glauben, dass solch ein Präsident die
Wiedervereinigungsbewegung auf Romulus unterstützen würde.“ Der
Agent brauchte keine weiteren Erklärungen: Spock sprach eindeutig von
dem Sondergesandten Arafel Pagro von Ktar. Und wenn man von der bereits
bekannten anti-klingonischen Einstellung des Kandidaten Pagro ausging,
war es eine sichere Annahme, dass er keinerlei Friedensbemühungen auf
Romulus unterstützen würde. „Die Ergebnisse der Sonderwahl sind noch
nicht vollständig ausgezählt“, sagte der Agent. „Gouverneurin Bacco von
Cestus III kann immer noch als Sieger hervorgehen.“ Spock nickte.
„In diesem Fall werde ich erwägen, für ein kurzes Treffen mit
Präsidentin Bacco und dem Rat zur Erde zurückzukehren. Natürlich
vorausgesetzt, dass die romulanisch-remanischen Verhältnisse es
erlauben.“ Auf ein wortloses Signal des Botschafters hin umringten
D'Tar und der Rest von Spocks Gefolge ihren Anführer. „Leben Sie lange
und in Frieden“, sagte Spock und bildete mit den Fingern seiner rechten
Hand den traditionellen vulkanischen Gruß. „Frieden und ein langes Leben“, erwiderte der Agent und benutzte seine linke Hand, um Spocks rituelle Geste zu erwidern. Dann verschwand die Gruppe mit dem Botschafter in einer dunklen Biegung der aus grobem Stein gehauenen Höhlenwände. Der
Agent stand allein in der dämmrigen, steinernen Kammer und lauschte dem
entfernten Widerhall tropfenden Wassers und seinem eigenen frustrierten
Seufzen. Lautlos kehrte er dorthin zurück, wo D'Tar ihn gezwungen
hatte, seinen Disruptor abzulegen, nahm ihn wieder an sich und begann
seinen einsamen Aufstieg zurück zu den gepflasterten Straßen der Ira'sihaer, zu der antiken Kasbah von Ki Baratan. Er
hielt an, um einen nachmittäglichen Imbiss in einem schäbig aussehenden
Gasthof einzunehmen, der mit seinen ockerfarbenen und grauen Steinen so
alt wirkte wie die Zeit selbst. Obwohl seine vegetarische Bestellung
die Bedienung dazu brachte, ihn misstrauisch zu beäugen, kümmerte es
ihn nicht, denn er war viel zu sehr damit beschäftigt, in Gedanken
seinen offiziellen Bericht an den Geheimdienst der Sternenflotte
vorzubereiten. Nach dem Essen – bei dem er feststellen musste, dass
romulanische Köche keine Ahnung hatten, wie man Gemüse zubereitete –
mietete er sich in einem der Einzelzimmer im relativ abgeschiedenen
dritten Stock des Gasthofes ein. Sobald er sich eingerichtet und einen
Trikorderscan nach Überwachungsgeräten durchgeführt hatte, nahm er
diskret seinen Bericht auf. Dann benutzte er den Sender, der in seinem
Chrono am Handgelenk eingebaut war, um den Bericht als verschlüsselte
„Explosions“-Übertragung zu senden. Das dauerte nicht länger als den
Bruchteil einer Sekunde. Die Wahrscheinlichkeit, dass sogar der
gefürchtete Tal Shiar ihn abfangen, geschweige denn entschlüsseln
konnte, war verschwindend gering. Einige Minuten später hörte er
durch sein Fenster laute Stimmen von der Straße. Für einen Moment
fragte er sich, ob die romulanischen Behörden seine Übertragung
abgehört hatten. Doch ein Blick aus dem Flügelfenster sagte ihm,
dass es sich bei den Leuten, die dort unten auf der Straße
herumbrüllten, weder um Tal Shiar noch romulanisches Militär handelte.
Ein Dutzend Personen, augenscheinlich alles Zivilisten, kamen aus der
Richtung des Regierungsgebäudes gerannt. Er konnte wenig Zusammenhang
in ihrem Geschrei erkennen, außer ein paar allgemeinen Hinweisen auf
Mord und Totschlag. Neugierig verließ er seinen Raum, ging hinunter
in die Eingangshalle und von dort auf die alte gepflasterte Straße.
Immer mehr Zivilisten schlossen sich dem stetig wachsenden Pulk an und
trugen so zum Lärm, Chaos und dem allgemeinen Aufruhr bei. Eine
zunehmende Anzahl uniformierter Polizisten und behelmter Uhlans
tauchten in der rasenden Menge auf, während die sich die Straße
vorandrängte, weg von den offiziellen Staatsgebäuden. Im Hintergrund
der niedrigen Bebauung des Regierungsviertels von Ki Baratan ragte die
elegante Kuppel des Senatsgebäudes in den Himmel und dominierte damit
den Horizont wie das fortwährend sonnenverbrannte Antlitz von Remus.
Drei wild aussehende Mogais ließen sich von den thermalen
Lüften hoch über der Kuppel treiben und stießen klagevolle Laute aus,
während sie mit fast bewegungslosen Flügeln ihre Kreise zogen. Der
Agent fragte sich kurz, ob die fleischfressenden Vögel lebende Beute
oder Aas gewittert hatten. Eine junge Frau lief über den Gehweg und
warf dabei fast einen älteren Mann um, als sie an ihm vorbeirannte. Ihr
jadegrün angelaufenes Gesicht war vor Panik verzerrt. „Die haben den
Senat ermordet!“, schrie sie und wiederholte den Satz unaufhörlich. Der Agent lief ihr ein paar Schritte nach, packte sie an der Schulter und drehte sie zu sich. „Wer? Wer
hat den Senat ermordet?“ Als er ihre Worte wiederholte, kam ihm die
Vorstellung, dass der gesamte romulanische Senat plötzlich und
gleichzeitig niedergestreckt worden sei, vollkommen absurd vor. Die
einzige Antwort der Frau war ein entsetzter Schrei. Im gleichen Moment
schlug ihn etwas von hinten, traf ihn fest genug, um ihn auf den
steinernen Gehweg zu schleudern. Der Aufprall trieb alle Luft aus
seinen Lungen und jegliches Gefühl aus seinem linken Arm und beiden
Beinen. Trotzdem gelang es ihm, sich auf den Rücken zu rollen, in der
Hoffnung, das, was auch immer ihn getroffen hatte, selber zu sehen. Zwei
Uhlans mit roten Helmen und in voller Rüstung erhoben ihre
Betäubungsknüppel. Derjenige, der bei der hysterischen Frau stand,
brachte sie mit einem brutalen Hieb zum Schweigen. Der andere streckte
den alten Mann nieder, den die Frau nur Momente zuvor aus Versehen
beinahe umgerannt hatte. „Lasst sie in Ruhe“, rief der Agent, obwohl er sich in dem wachsenden Tumult kaum selbst hören konnte. Die Uhlans kamen auf ihn zu, ihre Knüppel bewegten sich wie Sensen, die in Rarathik reifes Kheh
ernteten. Zahllose weitere Zivilisten in Panik, einfache Leute, die
nicht einmal zu wissen schienen, in welche Richtung sie laufen sollten,
wurden entweder auseinandergetrieben oder durch wiederholte Schläge
niedergestreckt, ausgeführt von der wachsenden Front von Polizei und
militärischer Uhlans. Er erinnerte sich flüchtig an das, was er über
die blutigen Aufstände vor über fünf Jahren gelesen hatte, deren
Auslöser die Ermordung von Shiarkiek, den betagten Herrscher des
Imperiums, durch Erzpriester N'Gathan gewesen war. Da muss wirklich etwas passiert sein im Senatsgebäude, dachte er. Etwas Furchtbares. Alle hier müssen denken, dass das Gleiche mit ihnen passieren wird. Und dem Verhalten der Uhlans nach zu urteilen, waren die genauso in Panik wie die restliche Bevölkerung. Er
benutzte seinen rechten Arm, um sich mühsam in eine sitzende Stellung
zu bringen, weg von den beiden näherkommenden Uhlans. Er zog sich
vorwärts und bemühte sich, dem Meer flüchtender Beine auszuweichen.
Versehentliche Tritte von zahllosen rennenden Füßen hagelten auf seine
Rippen, Brust und seinen Bauch. Er hielt den Armchrono an seinen
Mund, schrie einen vereinbartes Befehl direkt in den Tonabnehmer und
hoffte, dass der ganze Hintergrundlärm ihn nicht übertönen würde. „Aehkhifv!“ Das romulanische Wort für „Auslöschung“. Er
wusste, dass er so gut wie sicher gefangen oder getötet werden würde.
Wenn er Glück hatte, hätte sein Befehl bereits das Säuberungsprogramm
in Gang gesetzt, das mit einer Überhitzung jedes bisschen
Föderationstechnik zerstören würde, das in seinem Handgelenks-Chrono
versteckt war. Einschließlich des Subraum-Explosionstransmitters, der seine einzige Möglichkeit darstellte, lebendig von Romulus wegzukommen. Dann
traf ihn ein knochenzerschmetternder Schlag auf seinen Hinterkopf.
Während er nach vorne fiel, über den Rand eines sich verdunkelnden
Abgrundes, galten seine letzten zusammenhängenden Gedanken den
romulanischen Erebus-Mythen.
Wir danken dem Cross
Cult-Verlag und Markus Rohde von startrekromane.de für die Möglichkeit,
das erste Kapitel des neuen Star Trek-Romans an dieser Stelle
veröffentlichen zu können.
| Neue Bilder aus "Star Trek XI" online | Die
neueste Ausgabe des Empire Magazine ist seit kurzem in den Staaten
erhältlich, und darin wurden einige neue Bilder aus dem kommenden,
elften „Star Trek“-Film veröffentlicht.
Wie es von der
Webseite EmpireOnline berichtet wurde, beinhaltet diese Ausgabe einige
neue Bilder des Filmes, und die Darsteller Zachary Quinto und Chris
Pine sind daneben auch noch auf dem Cover des Magazins zu sehen.
Im
Magazin selbst ist ein Portraitbild von Spock in einer blauen Uniform
zu finden, und ein Weiteres von Kirk, der erneut in Schwarz gekleidet
ist.
Weitere Bilder zeigen Spock vor dem Hauptschirm der Enterprise, Kirk in einem gepanzerten Raumanzug, sowie Zoe Saldana als Uhura in einer roten Uniform.
Der
Artikel im Empire beihaltet daneben ein Interview mit J. J. Abrams, in
welchem er unter Anderem über die Herausforderung spricht, die
bekannten Uniformen aus den sechziger Jahren so zu gestalten, dass das
heutige Publikum von ihnen angesprochen wird. |
| "Star Trek XI": Pegg über Geeks | WizardUniverse führte ein Interview mit Simon Pegg, der im neuen „Star Trek“-Film in die Rolle von Scotty schlüpfen wird. Hier ein kurzer Auszug:
WizardUniverse: Was hätte Tim [seine Figur bei Spaced] darüber gedacht, dass die Figuren der original „Star Trek“-Serie für einen Film neu gecastet wurden und dass ein Brite die Rolle von Scotty spielt?
Simon
Pegg: Oh, er hätte das geliebt! Er wäre begeistert gewesen und ich
denke, Tim hätte folgendes gedacht: was für eine tolle Idee, um das „Star Trek“-Universum
neu zu beleben, indem man zurückgeht und die Originalfiguren neu
interpretiert. Er hätte gewollt, dass sein liebster britischer
Schauspieler Scotty spielt und das wäre ich gewesen … Nein, ernsthaft,
ich liebe J. J. als Regisseur und als Menschen. Er ist ein
qualifizierter Geek und das sind genau die Menschen, die dies machen
sollte. Das ist es, was ich über „Star Wars“ gedacht habe. Wenn „Star Wars“ von den Leuten gemacht worden wäre, die die Spiele erschaffen oder die Comics geschrieben haben … diese Art von „Star Wars“-Zusatzmaterial ist besser als die Prequels. Also dachte ich mir: Super, J. J. wird „Star Trek“
machen und er ist auch derjenige, der dies tun sollte. Es endete damit,
dass ich als Scotty engagiert wurde, was mich sehr überrascht hat. Also
ja, ich denke, wenn Tim ein freigeistiger, offener Geek ist, dann wäre
er zufrieden! |
| Star Trek: The Experience: Weitere Details zur möglichen "Wiedereröffnung" | Bereits
im Juni wurde gemeldet, dass „Star Trek: The Experience“ seine Pforten
schließen wird. Nachdem der Vertrag seitens des Hilton Hotels mit Cedar
Fair, dem letzten Betreiber der Ausstellung, nicht mehr verlängert
worden war, fanden im September die letzten Ausstellungstage statt und
inzwischen laufen im Hilton Hotel bis voraussichtlich Ende Dezember die
Abbauarbeiten. Vergangenen Monat kamen Meldungen in Umlauf,
die besagten, dass „Star Trek: The Experience“ vielleicht doch noch
gerettet werden könnte. Gemeinsam mit Neonopolis Entwickler Rohit Joshi
verkündete der Bürgermeister von Las Vegas Oscar Goodman, dass man
bestrebt sei einen Umzug der Ausstellung in die Innenstadt zu
vollziehen. In Business Las Vegas vermeldet nun, dass man im Komplex
des Neonopolis in Downtown Las Vegas die Eröffnung eines neuen
Kunstmuseums plane, in dem die Vergangenheit, die Gegenwart und die
Zukunft ausgestellt werden sollen. Die Zukunft soll dabei durch „Star
Trek: The Experience“ verkörpert werden. Genaue Details zum
Umzug liegen zwar noch nicht vor, nach dem Artikel sollen jedoch alle
bereits aus dem Hilton Hotel bekannten Teile der Ausstellung einen
Platz im Neonopolis finden. Weitere Informationen finden Sie auch im
Artikel auf der Seite von trekmovie.com. |
| "Kampfstern Galactica": Die DVD-Infos ... | Zwischen
den barbarischen Zylonen und den menschlichen Kolonien herrscht seit
tausend Jahren ein erbarmungsloser Krieg. Als die menschliche Flotte in
einen Hinterhalt gerät, übersteht lediglich ein einziges Schiff den
Angriff: die Galactica. Die Überlebenden fliehen vor den
Zylonen und machen sich auf den Weg zum weit entfernten Planeten Erde,
dessen Bewohner sie um Hilfe bitten wollen. Doch auf diesem Weg haben
Commander Adama und seine Besatzung zahlreiche Herausforderungen zu
überstehen und auch ihre Widersacher sind ihnen dicht auf den Fersen ... Am 21. November 2008 veröffentlicht Koch Media den ersten Teil der Originalserie „Kampfstern Galactica“
mit 11 Episoden von Staffel 1 auf insgesamt 4 Discs zum Preis von etwa
27 EUR. In der Metallbox enthalten sind auch die ersten drei Teile des
Pilotfilms in der ursprünglichen Fassungen (in Deutschland wurde dieser
gekürzt zu einem Kinofilm zusammengeschnitten, dabei hat man die
fehlenden Szenen nicht nachsynchronisiert, sondern deutsch
untertitelt). Somit haben die DVDs eine Gesamtlaufzeit von ca. 530
Minuten, deutschen und englischen Ton in Dolby Digital 2.0 mit
deutschen Untertiteln und das 4:3-Bild (1.33:1) wurde digital
überarbeitet. Bonusmaterial wird die Box auch haben. Dazu
gehört ein Audiokommentar zum Pilotfilm, geschnittene Szenen,
Featurettes mit Cast und Crew und ein Booklet mit Episodenguide.
Der
zweite Teil der DVD-Box, wovon es noch keinen Erscheinungstermin gibt,
wird die restlichen 13 Episoden der ersten Staffel beinhalten. Auch
eine dritte Box, mit den 10 Folgen von Galactica 1980 ist in Planung. |
| Konzeptzeichnungen zu "Stargate Universe" | Das SCI FI Wire Magazin hat nun erste Konzeptzeichnungen für die bereits 2009 geplante dritte Serie im Franchise - "Stargate Universe"
- zugespielt bekommen. Die insgesamt vier Bilder zeigen den ungefähren
Look, welches das von den Antikern geschaffene Raumschiff Destiny, auf dem sich die Serie hauptsächlich abspielen wird, haben wird. "Stargate Universe" handelt von einem Raumschiff der Antiker, die Destiny, welches den Auftrag hatte, die Stargates im Universum zu verteilen. Bedingt durch den Aufstieg der Antiker geriet die Destiny in Vergessenheit und die Expedition die der Destiny folgen sollte, wurde nie gestartet.
Mit der Hilfe des neunten Chevrons gelangt nun eine Gruppe von
Menschen, höchstwahrscheinlich ein "junges" SG-Team, an Bord der Destiny, die schon wie zur Zeit der Antiker noch immer Stargates im Universum verteilt. Doch der Rückweg ist versperrt und die Destiny verfolgt ihren vorprogrammierten Weg durch das All.
Die Dreharbeiten zum derzeit noch unbetitelten zweistündigen Pilotfilm
sollen am 4. Februar 2009 starten. Die Serie soll bereits im Sommer
2009 ihre Premiere am SCI FI Channel haben. |
| "Doctor Who": David Tennant verlässt die TARDIS | David Tennant wurde kürzlich für seine Hauptrolle in der britischen SF-Kultserie „Doctor Who“
bei den National Television Awards den Preis als Outstanding Drama
Performer gewonnen – und dabei seinen Abschied von der Serie bekannt
gegeben. Tennant erklärte, dass die vier Specials, die ab
Januar gefilmt und im Laufe des nächsten Jahres ausgestrahlt werden,
seine letzten Reisen als Doctor sein werden. 2010, wenn die nächste
reguläre Staffel auf Sendung geht, werde ein anderer der Doctor sein.
Das Publikum bei den National Television Awards, das ihn gerade noch
für seine Auszeichnung frenetisch gefeiert hatte (für Tennant war es
der dritte National Television Award in Folge), reagierte geschockt –
und mit laut hörbaren Buh-Rufen auf diese Nachricht. Tennant,
der nicht selbst am Veranstaltungsort anwesend war, sondern per Video
vom Theater aus zugeschaltet wurde, wo er für die Royal Shakespeare
Company derzeit in „Hamlet“ spielt, versuchte die Zuschauer zu
beschwichtigen, indem er erklärte, dass er im Grunde die Rolle des
Doctors ewig spielen könnte – nur dann würde man ihn irgendwann im
Rollstuhl aus der TARDIS fahren müssen. In einem Interview mit
der BBC sagte Tennant, dass drei Jahre immer die Zeit gewesen seien,
die er als Doctor vor Augen gehabt habe. Ferner sei sein Entschluss zu
gehen sehr stark von der Tatsache geprägt worden, dass der bisherige
Head Writer und Executive Producer Russell T. Davis zusammen mit
Produzentin Julie Gardner ebenfalls seine Zeit bei „Doctor Who“
beendet. Mit ihnen verbindet Tennant eine kreative Partnerschaft, die
bis zum Mehrteiler Casanova zurückreicht, wo Tennant von Davis für die
Rolle des Doctors entdeckt worden war. Die Nachricht, dass
Steven Moffat den Chefposten der Serie übernimmt, hätte, so Tennant,
ihn zwar fast wieder umgestimmt. Letztlich sei für ihn jedoch
ausschlaggebend gewesen, dass er aufhören wolle, solange sich die Rolle
noch neu und unverbraucht anfühle – und solange sich die Leute noch
nicht fragen, wann er endlich aufhören werde: "Ich will nicht, dass es
sich jemals nur wie ein Job anfühlt." Wer Tennants Nachfolge
an der Konsole der TARDIS wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Bei den
Buchmachern liegen derzeit Joseph Paterson („Hyperdrive“, „Jekyll“), David Morrisey (der mit Tennant in „Viva Blackpool“ gespielt hat) und James Nesbitt („Jekyll“) vorn.
Streng genommen kommt die Nachricht über Tennants Ausstieg (trotz aller
Gerüchte um ein deutlich verbessertes Gehaltsangebot der BBC und einen
möglichen Kinofilm) so überraschend nicht: Immerhin heißt schon das
kommende Weihnachtsspecial "The Next Doctor". Gaststar ist David
Morrisey. Wie der Ausstieg von Tennant im nächsten Jahr genau
aussehen wird, weiß er selbst noch nicht. Allerdings hat Russell T.
Davis bereits angekündigt, dass es ein spektakulärer Abschied werden
wird ... |
| "Doctor Who": Moffat favorisiert älteren Schauspieler | Einem Artikel der 'Sun' zufolge sieht der zukünftige Showrunner der Serie „Doctor Who“
eher einen älteren Schauspieler als angemessen für die Rolle des Time
Lords. Aktuell wurde die Frage nach der 11. Inkarnation des Doctors
nachdem der derzeitige Inhaber der Titelrolle, David Tennant, seinen
Ausstieg aus der Produktion ab der 5. Season (2010) bekannt gab.
Steven Moffat, der die Serie ab dann von R. T. Davies übernimmt,
attestiert Peter Davison und Paul McGann, die besten Schauspieler in
der Rolle des Doctors gewesen zu sein. Dennoch wünschte er sich, so
Colin Robertson von der Sun einen eher großväterlichen Typen, etwas
seltsam aussehend und schrullig, bei dem Kids sofort erkennen, dass er
im Grunde einer von ihnen sei. Auch ist, der älteren Aussage
des zukünftigen Showrunners nach, nicht mit einem unbekannten Gesicht
in der Titeltolle zu rechnen. Bereits 1999 erklärte Moffat in einem
Interview mit dem Doctor Who Magazine, es sei unwahrscheinlich, dass
ein Schauspieler, der das Zeug für die Rolle mitbringe, ein gänzlich
unbekannter sei. |
| "Lost": Startdatum der 5. Staffel | Die Serie „Lost“
kehrt, informierten Kreisen nach, am Mittwoch, dem 21. Januar 2009, mit
der 5. Staffel auf die Bildschirme zurück. Der Sender ABC schickt dem
zweistündigen Staffelauftakt eine einstündige Zusammenfassung der
bisherigen Ereignisse voraus. Damit nimmt die Serie wieder
ihren ursprünglichen Sendeplatz am Mittwochabend um 21:00 Uhr ein,
nachdem die 4. Staffel donnerstags gesendet wurde. Zudem erhält die
Staffel statt der ursprünglich angedachten 16 jetzt 17 Folgen - ein
Tribut an den Autorenstreik, der die 4. Staffel auf 14 Folgen
verkürzte. Die beiden fehlenden Folgen werden jetzt jeweils der 5. und
6. Staffel zugeschlagen. Darüber hinaus steht die Schauspielerin Reiko Aylesworth (Michelle Dessler in „24“)
in Verhandlungen um die wiederkehrende Rolle einer erfolgreichen
Geschäftsfrau mit Faible für die freie Natur auf der Suche nach dem
richtigen Mann. |
| "The Tripods": DVD auch in deutscher Sprache | Nachdem die Veröffentlichung der DVD-Box der Serie „The Tripods“
zum Ende des Jahres angekündigt wurde, gibt es jetzt für die Fans der
Serie, oder auch diejenigen, die es werden wollen, eine weitere gute
Nachricht. Heute wurde offiziell bestätigt, dass die Koch
Media GmbH die Serie in deutscher Synchronisation auf den Markt bringen
wird. Genauere Einzelheiten konnten noch nicht mitgeteilt werden, die
Produktion dürfte aber noch etwa ein halbes Jahr dauern. |
| "Knight Rider": Große Konzeptänderung angekündigt, 3 Darsteller müssen gehen | Die neue „Knight Rider“-Serie
muss sich angesichts sinkender Quoten einem sogenannten „Retooling“
unterziehen. Das bedeutet, das Konzept der Serie wird mit der zehnten
Episode, einer Doppelfolge, eine Konzeptänderung erfahren. Weg vom
Kampf gegen den „Terroristen der Woche“ hin zum ursprünglichen Konzept
der Serie: Ein Mann und sein Auto helfen dem einfachen Menschen gegen
das Unrecht. Diese Art der Geschichten würden laut Showrunner
Gary Scott Thompson auch besser in das aktuelle Lineup am
Mittwochabend, bestehend aus der kürzlich auf eine volle 2. Staffel
erweiterten Serie „Life“ und „Law & Order“.
Überlegt wird jedoch auch, die Serie auf den Sonntagabend-Sendeplatz
nach dem Footballspiel zu verlegen, vielleicht schon mit der zehnten
Episode beginnend. Hier konnte der Backdoor-Pilotfilm im Februar
schließlich seine 13 Millionen Zuschauer einfahren. Aktuell waren es
letzte Woche gerade noch knapp über 5 Millionen Zuschauer.
Dieses nun umzusetzende „Retooling“ wurde bereits vor der Verlängerung
der Serie auf eine volle Staffel beschlossen. Größte Änderung wird
sein, dass drei Hauptdarsteller, namentlich Sydney Tamiia Poitier,
Yancey Arias und Bruce Davison über die 13 von Anfang an bestellten
Episoden hinaus, nicht mehr an Bord sein werden. Diese Entscheidung, so
Thompson, sei ihnen sehr schwer gefallen, hat sie doch nichts mit den
darstellerischen Qualitäten der drei zu tun, sondern sei inhaltlicher
Natur. Es ist auch nicht geplant, die drei Darsteller zu
ersetzen. Die Serie stellt also nun die vier verbliebenen Darsteller
(Justin Bruening), Sarah (Deanna Russo), Billy (Paul Campbell), Zoe
(Smith Cho) und natürlich KITT in den Mittelpunkt. Dazu ist
ein sogenanntes „Stunt-Casting“ geplant: Man holt sich besonders
bekannte Schauspieler an Bord und erhofft sich davon zusätzliche
Aufmerksamkeit in den Medien. |
| Deutscher "Illuminati"-Trailer online | Robert
Langdon (Tom Hanks) entdeckt Beweise, dass die mächtigste
Untergrundbewegung der Geschichte, ein uralter konspirativer
Geheimbund, den man als “Die Illuminati” kennt, wiederauferstanden ist.
Kurz darauf wird er damit konfrontiert, dass die katholische Kirche,
der zutiefst verhasste Erzfeind der Illuminaten, einer tödlichen,
existenzvernichtenden Bedrohung ausgesetzt ist. Nachdem
Langdon herausgefunden hat, dass eine unaufhaltbare
Illuminati-Zeitbombe tickt, die noch am gleichen Tag zu explodieren
droht, fliegt er unverzüglich nach Rom, wo er sich mit der schönen und
rätselhaften italienischen Wissenschaftlerin Vittoria Vetra (Ayelet
Zurer) zusammentut. Der geplante Kinostart ist der 14.Mai 2009 |
| Neues Poster und neuer Trailer für Fanboys | Nach langem Warten tut sich endlich wieder was in Sachen "Fanboys".
Die Weinstein Company veröffentlichte am 30.10.2008 ein neues,
offizielles Poster zum Film. Aufmerksame Beobachter mögen erkennen,
dass es sehr an ein Filmposter von „The 40-Year-Old Virgin“ („Jungfrau (40), männlich, sucht ...“) anlehnt.
"Fanboys" erzählt die Geschichte von fünf dick befreundeten „Star Wars“-Fans, die im Jahre 1998 sehnsüchtig auf den Kinostart von „Episode I“
warten. Als sie erfahren, dass einer von ihnen an Krebs erkrankt ist
und den Start des Films in den Kinos nicht mehr miterleben wird,
beschließen sie, Linus seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Zusammen
fahren sie quer durch Amerika, um eine Kopie des Films aus George
Lucas' Skywalker Ranch zu klauen, doch die Tour dorthin verläuft nicht
ganz ohne Schwierigkeiten. „Fanboys“ ist nicht nur eine witzige Road Movie Comedy für die hartgesottenen „Star Wars“-Fans, sondern bringt Nicht-Fans ebenso zum Lachen und ist zugleich ein Film über Loyalität und Freundschaft.
Der Filmstart in den USA wurde seit 2007 bereits mehrfach verschoben.
Ende Oktober diesen Jahres wurde ein neues Startdatum bekannt gegeben:
6. Februar 2009. Zusätzlich zum neuen Filmposter gibt es auch einen
neuen Trailer, der in den USA im Moment im Vorprogramm von "Zack and Miri Make a Porno" läuft. |
| FedCon 18: James Callis kommt zur Con | | Leider
kann Katee Sackhoff nicht zur FedCon 18 erscheinen, als Ersatz für sie
kommt James Callis, der den Gaius Baltar in "Battlestar Galactica"
spielt. Aus der Serie "Eureka" gibt es einen Neuzugang zu vermelden:
Die Tochter des Sheriffs, Zoe Carter alias Jordan Hinson wird ebenfalls
auf der FedCon 18 anwesend sein. |
Mit
dem dritten und vorerst letzten Band der „Vanguard“-Reihe endet der
Shedai-Zyklus. Bevor die Geschichte um dieses uralte, rätselhafte Volk
aus der Taurus-Ausdehnung aber zu Ende geht, beschert David Mack dem
Leser noch einmal Hochspannung und Action pur.
Inhalt
Die U.S.S. Sagittarius wird in das Jinoteur-System entsandt, um dort eine rätselhafte Anomalie zu untersuchen. Schon während des Baus von Vanguard
einige Jahre zuvor wurden merkwürdige Trägerwellen aus diesem System
empfangen, welche die Stationssysteme stark störten. Inzwischen liegt
außerdem die Vermutung nahe, dass sich im Jinoteur-System die Kernwelt
des ehemaligen Shedai-Reiches befindet. Ein Grund mehr also, dieses
genauer zu untersuchen. Dort angekommen wird die Sagittarius
jedoch sofort von einem Verteidigungssystem der Shedai unter Beschuss
genommen und ist schwer beschädigt dazu gezwungen, auf dem vierten
Planeten des System notzulanden. Auf der Oberfläche bleibt der Crew
keine Verschnaufpause, da sie alsbald von den Shedai angegriffen wird.
Zu allem Überfluss haben auch die Klingonen ein Schiff nach Jinoteur
geschickt, nachdem sie von der Mission der Sagittarius erfahren
haben. Um nun Schiff und Mannschaft vor der Ankunft der Klingonen zu
retten, sieht sich Commodore Reyes gezwungen, mit dem orionischen
Kriminellen Ganz ein fragliches Bündnis einzugehen.
Dass eine Krise keine Garantie dafür ist, dass sich nicht noch eine weitere ereignet, ist der Crew von Vanguard inzwischen
wohl bekannt. So spitzt sich die Lage noch weiter zu, als die Klingonen
ohne Vorwarnung auf Gamma-Tauri-IV landen, einen eigenen Außenposten
aufbauen und bald darauf die dortige menschliche Kolonie angreifen. Sie
vermuten ganz richtig, dass die Sternenflotte dort an einem der
Shedai-Artefakte forscht, was nicht einmal die menschlichen Siedler
wissen. Die Situation eskaliert, als auf Gamma-Tauri-IV die Shedai zum
Leben erwachen und sowohl den klingonischen Außenposten, als auch die
menschliche Kolonie zu vernichten drohen …
Fazit
Mit
„Ernte den Sturm“ läuft die „Vanguard“-Reihe zu Höchstform auf.
Hochspannung und Nervenkitzel werden hier geboten. Besonders in der
zweiten Hälfte des Romans wird dem Leser keine Atempause mehr gegönnt.
David Mack vermittelt wunderbar die Gleichzeitigkeit des Erzählten
durch den schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Orten der
Handlung.
Commodore Reyes wird aufgrund einiger schockierender
Ereignisse und teils moralisch fragwürdiger Entscheidungen in eine
tiefe Sinnkrise gestürzt. Nicht nur für ihn, sondern auch für einige
andere Charaktere ereignen sich tiefgreifende Veränderungen, welche
Stoff für kommende Romane liefern und den Leser gespannt auf die
Fortsetzungen warten lassen.
Für eine überraschende Wendung
sorgt das Auftauchen von Carol Marcus am Ende des Romans. Sie wurde von
der Sternenflotte geschickt, um die Leitung der Metagenom-Forschungen
von Lieutenant Xiong zu übernehmen. Erste Verbindungen zum späteren
Genesis-Projekt von Dr. Marcus werden angedeutet. Man darf gespannt
sein, wie diese Situation weiter ausgebaut und welche Relevanz Dr.
Marcus für die Vanguard-Mission haben wird.
Der Roman
schließt den Handlungsbogen um die Shedai-Krise ab und endet nicht in
einem Cliffhanger. Aufgrund der angesprochenen persönlichen
Veränderungen der Charaktere ist man jedoch auf weitere Geschichten
gespannt. Bis zum Erscheinen von Band 4 „Offene Geheimnisse“ muss sich
der geneigte Leser allerdings noch bis Mai 2009 gedulden.
Zum Thema: Die Memmen des Meeres Liebe Corona-Redaktion,
ein Solo-Abenteuer kapitelweise in jeder Ausgabe. Wie geil ist das
denn? Ich muss zugeben, dass ich anfangs ziemlich skeptisch war, aber
jetzt will ich schon wissen, worum es in dieser Geschichte überhaupt
geht. Ihr seht also, es hat mich gepackt. Jetzt seid aber auch so gut
und kommt endlich mal zur Sache! Immer zwei Wochen (und ein paar Tage,
gell? :-)) auf das nächste kurze Kapitel zu warten, macht es mir nicht
leichter.. und überhaupt: Warum darf ich nur einmal abstimmen?
Ich bleib Euch gewogen.
Herzlichst Philip Jahn Antwort der Redaktion: Lieber Philip,
wir geben Ihre E-Mail gerne weiter und bedanken uns brav. Die Antwort
auf die Frage nach der Häufigkeit der Abstimmerei ist aber nicht ernst
gemeint, oder? Unter www.corona-magazine.de
hat jeder Leser die Möglichkeit seine Stimme abzugeben, aber natürlich
soll die Mehrheit entscheiden und nicht der, der am häufigsten klickt.
Das macht für uns, hoffentlich auch für die Leser, bestimmt aber für
die Autorin Carolina Möbis den Reiz aus. Ach ja - die Botschaft mit den "paar Tagen" ist angekommen. ;-) Gewinnspiel
Haben Sie die Leseprobe aus dem neuen "Star Trek"-Roman genossen?
Wollen Sie wissen, wie es weitergeht? Können Sie! Gewinnen Sie in
dieser Ausgabe des Corona Magazines eines von drei Exemplaren des
Romans "Star Trek: Titan #1 - Eine neue Ära" aus dem Cross Cult-Verlag! Senden Sie uns bis zum 23.11. eine Mail an gewinnspiel@corona-magazine.de und verraten Sie uns, wie die Schwiegermutter von Captain William T. Riker mit Vornamen heißt. Wir wünschen viel Erfolg und drücken allen Einsendern die Daumen!
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen. | Colorcode: | PayTV | Österreich | Schweiz |
| Montag, 17. November 2008 | | 09:30 Uhr | Raumschiff Enterprise Reise nach Babel | 2x10 | Sci Fi | Wdh. | | 11:55 Uhr | Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart Kirk
und Co. reisen in die Vergangenheit, um ein paar Wale in die Zukunft zu
bringen. Dies tun sie, damit eine Sonde die Erde nicht zerstört. | US 1986 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Im Namen des jungen Tiru | 2x11 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Das Vermächtnis der Ataniker | 4x03 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Die Hak'tyl | 7x10 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Tödliches Virus | 1x16 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Evolution (1/2) | 7x11 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Kaltes Herz | 4x12 | VOX | 1st | | 20:15 Uhr | C.S.I. Miami Mein Vater Caine | 6x13 | ORF1 | 1st | | 20:50 Uhr | Dr. House Folgenreich | 4x14 | SF2 | 1st | | 21:15 Uhr | Supernatural Haus der Heiligen | 2x13 | Pro7 | 1st | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Wächter | 1x05 | Sci Fi | Wdh. | | 22:10 Uhr | Supernatural Unter einem schlechten Stern | 2x14 | Pro7 | 1st | | 22:50 Uhr | Dexter Blutsbrüder | 1x12 | SF2 | 1st | | 22:55 Uhr | Dexter Therapiestunden | 1x08 | RTL2 | 1st | | 23:20 Uhr | Dexter Spuren der Vergangenheit | 1x09 | ORF1 | 1st | | 23:40 Uhr | Veronica Mars Der Herr des Rings | 1x13 | ATVplus | Wdh. | | 00:05 Uhr | Angel - Jäger der Finsternis Das Erwachen | 4x10 | Kabel1 | Wdh. | | 00:35 Uhr | Las Vegas Der Schein trügt | 2x11 | ORF1 | Wdh. | | 01:00 Uhr | Supernatural Haus der Heiligen | 2x13 | Pro7 | Wdh. |
|
| Dienstag, 18. November 2008 | | 10:00 Uhr | Raumschiff Enterprise Im Namen des jungen Tiru | 2x11 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Wie schnell die Zeit vergeht | 2x12 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Shan' Aucs Opfer | 4x04 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Evolution (1/2) | 7x11 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Vertrauter Feind | 1x17 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Evolution (2/2) | 7x12 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Mein Vater Caine | 6x13 | RTL | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ocean's 13 Und schon wieder spielen A-List Schauspieler Diebe, die eine Casino ausrauben wollen. | US 2007 | Premiere 1 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Krankhaft nett | 4x13 | RTL | 1st | | 21:15 Uhr | Ocean's 13 Und schon wieder spielen A-List Schauspieler Diebe, die eine Casino ausrauben wollen. | US 2007 | Premiere 2 | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Reisende | 1x06 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Invasion Die Entdeckung | 1x08 | ATVplus | Wdh. | | 22:15 Uhr | Psych Pferdefüße beim Pferderennen | 2x05 | RTL | 1st | | 22:35 Uhr | Dungeons & Dragons Eine Abenteurergruppe begibt sich durch dunkle Keller zu bösen Drachen. | US/CZ 2000 | Sci Fi | Wdh. | | 00:20 Uhr | Projekt: Peacemaker George Clooney und Nicole Kidman entdecken das Atombomben fehlen. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie explodiert. | US 1997 | ORF1 | Wdh. | | 00:30 Uhr | CSI:NY Kaltes Herz | 4x12 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Krankhaft nett | 4x13 | RTL | Wdh. | | 00:50 Uhr | CSI: Miami Einer von uns (2/2) | 5x15 | SF2 | Wdh. |
|
| Mittwoch, 19. November 2008 | | 09:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Wie schnell die Zeit vergeht | 2x12 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Tödliche Wolken | 2x13 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Gipfeltreffen | 4x05 | ATVplus | Wdh. | | 20:15 Uhr | Heroes Im Bund mit dem Bösen | 2x10 | RTL2 | 1st | | 20:15 Uhr | Ocean's 13 Und schon wieder spielen A-List Schauspieler Diebe, die eine Casino ausrauben wollen. | US 2007 | Premiere 3 | Wdh. | | 21:10 Uhr | Standoff Seitenwechsel | 1x08 | VOX | 1st | | 21:10 Uhr | Smallville Brainiacs Rückkehr | 7x10 | RTL2 | 1st | | 21:15 Uhr | Pushing Daisies Geister | 1x05 | Pro7 | 1st | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die geheimnisvolle Kraft | 1x07 | Sci Fi | Wdh. | | 21:55 Uhr | Shoot 'Em Up Der Name ist Programm. Um ein Neugeborenes zu beschützen ballert Mr. Smith sich durch ein Gangstermeer. | US 2007 | Premiere 1 | Wdh. | | 22:05 Uhr | Stargate Atlantis Der Bruderstreit | 3x05 | RTL2 | Wdh. | | 22:35 Uhr | Red Heat Arnold Schwarzenegger und James Belushi als Russisch-Amerikanisches Polizistengespann auf Drogenjagd. | US 1988 | SF2 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Andromeda Der Tunnelwächter | 5x09 | RTL2 | Wdh. | | 00:05 Uhr | Stargate Zerstörerin der Welten | 2x03 | RTL2 | Wdh. | | 00:25 Uhr | CSI: Miami Feine Familie | 5x16 | SF2 | Wdh. | | 00:55 Uhr | Shaun of the Dead Persiflage
von 'Dawn of the Dead'. In Shauns Stadt tauchen auf einmal Zombies auf.
Und er tut was jeder Brite tun würde: Er holt den Cricket-Schläger aus
dem Schrank und setzt sich zur Wehr. | UK/FR 2004 | ORF1 | Wdh. | | 01:00 Uhr | Heroes Im Bund mit dem Bösen | 2x10 | RTL2 | Wdh. |
|
| Donnerstag, 20. November 2008 | | 10:00 Uhr | Raumschiff Enterprise Tödliche Wolken | 2x13 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Der Wolf im Schafspelz | 2x14 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Kein Ende in Sicht | 4x06 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Evolution (2/2) | 7x12 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Der Prozeß | 1x18 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Grace | 7x13 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dr. House Folgenreich | 4x14 | ORF1 | 1st | | 21:00 Uhr | C.S.I. - Den Tätern auf der Spur Die Karpfen Horror Picture Show | 1x04 | ORF1 | Wdh. | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Ein Baby hängt am Ast | 3x12 | ATVplus | 1st | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Das Gesetz der Edo | 1x08 | Sci Fi | Wdh. | | 21:55 Uhr | Shoot 'Em Up Der Name ist Programm. Um ein Neugeborenes zu beschützen ballert Mr. Smith sich durch ein Gangstermeer. | US 2007 | Premiere 3 | Wdh. | | 21:55 Uhr | Die Simpsons - Der Film Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird. | US 2007 | Premiere 1 | Wdh. | | 22:35 Uhr | Fahrenheit 451 In
der Zukunft sind Bücher verboten. Feuerwehrmann Montag hat den Auftrag,
alle Bücher zu verbrennen. Als er die Lehrerin Clarisse kennen lernt,
überdenkt er seine Überzeugungen. | UK 1966 | Sci Fi | Wdh. | | 22:40 Uhr | Terminator Arnold
Schwarzenegger wird als Terminator aus der Zukunft geschickt, um die
Mutter des ungeborenen Widerstandsanführers Connor zu töten. | US 1995 | VOX | Wdh. | | 23:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Verfolgungskurven | 3x01 | Sat1 | Wdh. | | 23:45 Uhr | 24 Tag 5: 06:00 - 07:00 Uhr | 5x24 | ATVplus | Wdh. | | 00:20 Uhr | CSI: Miami Wilde Tiere | 5x17 | SF2 | Wdh. |
|
| Freitag, 21. November 2008 | | 09:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Der Wolf im Schafspelz | 2x14 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Kennen sie Tribbles? | 2x15 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Planet des Wassers | 4x07 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Grace | 7x13 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Das Zeitfenster | 1x19 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Kiannas Symbiont | 7x16 | Tele 5 | Wdh. | | 20:00 Uhr | Superman Returns Superman kommt nach Fünf Jahren auf die Erde zurück. Lois Lane, Lex Luthor und Co. sind auch mit dabei. | AU/US 2006 | SF2 | 1st | | 20:13 Uhr | Universal Soldier Jean Claude van Damme und Dolph Lundgren als Ex-Tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit. | US 1992 | 13th Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Der Hellseher | 3x07 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Projekt: Peacemaker George Clooney und Nicole Kidman entdecken das Atombomben fehlen. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie explodiert. | US 1997 | Pro7 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Wild Wild West Will Smith im Wilden Westen. Im Kampf gegen Steam-Tech-Spinnen und einen finsteren Bösewicht. | US 1999 | ATVplus | Wdh. | | 21:15 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Blutrausch | 3x04 | Kabel1 | Wdh. | | 21:55 Uhr | Die Simpsons - Der Film Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird. | US 2007 | Premiere 3 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Stirb langsam 4.0 John
McClane (Bruce Willis) muss mal wieder Terroristen davon abhalten ihr
böses Werk zu verrichten. Und einen jungen Hacker beschützen. | US/UK 2007 | Premiere 1 | Wdh. | | 22:20 Uhr | Rambo II - Der Auftrag Sylvester
Stallone als Kriegsveteran Rambo. Dieses Mal geht es zurück nach
Vietnam wo er Beweise für Kriegsgefangene beschaffen soll. Als er
gleich Gefangene mitbringt wird er im Stich gelassen. | US 1985 | Tele 5 | Wdh. | | 22:20 Uhr | Total Recall Arnold
Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er
heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und wird daraufhin
verfolgt. | US 1990 | RTL2 | Wdh. | | 23:20 Uhr | V wie Vendetta England
wird von einer faschistischen Regierung geführt. Nur ein Rächer in
einer Guy Fwakes Maske leistet mit Terrorattacken Widerstand. Wie das
Freiheitskämpfer nun mal so tun. Und wird dabei von Natalie Portman
unterstützt. | US/UK 2005 | SF2 | 1st | | 00:10 Uhr | Wild Wild West Will Smith im Wilden Westen. Im Kampf gegen Steam-Tech-Spinnen und einen finsteren Bösewicht. | US 1999 | ATVplus | Wdh. | | 00:25 Uhr | Projekt: Peacemaker George Clooney und Nicole Kidman entdecken das Atombomben fehlen. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie explodiert. | US 1997 | Pro7 | Wdh. | | 00:30 Uhr | Total Recall Arnold
Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er
heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und wird daraufhin
verfolgt. | US 1990 | RTL2 | Wdh. | | 00:32 Uhr | Projekt: Peacemaker George Clooney und Nicole Kidman entdecken das Atombomben fehlen. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie explodiert. | US 1997 | Pro7 | Wdh. |
|
| Samstag, 22. November 2008 | | 05:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Talos IV - Tabu (2/2) | 1x12 | Kabel1 | Wdh. | | 11:20 Uhr | Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension Die Wasserhexe | 3x06 | Kabel1 | Wdh. | | 11:25 Uhr | Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension Die Wasserhexe | 3x06 | Kabel1 | Wdh. | | 12:15 Uhr | Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension Zaubertrank und Drachenblut | 3x07 | Kabel1 | Wdh. | | 14:20 Uhr | Mutant X Schmutzige Geschäfte | 2x11 | ATVplus | Wdh. | | 15:00 Uhr | Smallville Zor-El | 7x08 | ORF1 | Wdh. | | 16:05 Uhr | Smallville Limit | 3x13 | RTL2 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Wächter | 1x05 | Sci Fi | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Reisende | 1x06 | Sci Fi | Wdh. | | 19:20 Uhr | Die verlorene Welt Die Voodoo-Priesterin | 2x12 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Pakt der Druiden Archäologie-Studentin wird von Dämon verfolgt. | FR 2002 | Premiere Start | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek V - Am Rande des Universums Kirk und Co. auf der Suche nach Gott. | US 1989 | Sci Fi | Wdh. | | 22:00 Uhr | Stirb langsam 4.0 John
McClane (Bruce Willis) muss mal wieder Terroristen davon abhalten ihr
böses Werk zu verrichten. Und einen jungen Hacker beschützen. | US/UK 2007 | Premiere 3 | Wdh. | | 22:50 Uhr | Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt Sigourney Weaver im Kampf gegen das Alien mit dem Säureblut. | UK 1979 | Kabel1 | Wdh. | | 00:20 Uhr | They - Sie kommen Julia wird von Kindheit an von Monstern geplagt. Nur das sie sich diese nicht einbildet. | US 2002 | ATVplus | Wdh. |
|
| Sonntag, 23. November 2008 | | 11:35 Uhr | Star Trek V - Am Rande des Universums Kirk und Co. auf der Suche nach Gott. | US 1989 | Sci Fi | Wdh. | | 12:30 Uhr | Der Herr der Ringe - Die Gefährten Der
Hobbit Frodo soll zusammen mit acht Gefährten einen magischen Ring zum
Schicksalsberg bringen um ihn dort zu vernichten. Regie führt Peter
Jackson. | NZ/US 2001 | ORF1 | Wdh. | | 15:35 Uhr | EUReKA - Die geheime Stadt Urinstinkte | 1x09 | Pro7 | Wdh. | | 16:20 Uhr | Die verlorene Welt Die Voodoo-Priesterin | 2x12 | Tele 5 | Wdh. | | 16:35 Uhr | 4400 - Die Rückkehrer Wer erschoss J.C.? | 2x06 | Pro7 | Wdh. | | 17:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die geheimnisvolle Kraft | 1x07 | Sci Fi | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Das Gesetz der Edo | 1x08 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Silent Hill Die kleine Rose schlafwandelt und träumt vom Ort Silent Hill. Ihre Mutter fährt mit ihr dahin und erfährt den reinen Horror. | CA/FR 2006 | Premiere Start | Wdh. | | 20:15 Uhr | Star Trek VI - Das unentdeckte Land Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. | US 1991 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Blood Ties - Biss aufs Blut Der Rachegeist | 1x05 | RTL2 | 1st | | 22:45 Uhr | Kill Bill Vol. 1 Uma
Thurman als Killerin auf einem Rachefeldzug. Sie will ihre Ex-Kollegen
töten, die sie vor Fünf Jahren beinahe umgebracht hatten. Von Quentin
Tarantino. | US 2003 | Pro7 | Wdh. | | 23:15 Uhr | Rambo II - Der Auftrag Sylvester
Stallone als Kriegsveteran Rambo. Dieses Mal geht es zurück nach
Vietnam wo er Beweise für Kriegsgefangene beschaffen soll. Als er
gleich Gefangene mitbringt wird er im Stich gelassen. | US 1985 | Tele 5 | Wdh. | | 23:30 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur In der Hitze des Gefechts | 1x12 | RTL | Wdh. | | 00:15 Uhr | Der zerrissene Vorhang Von Alfred Hitchcock. Ein amerikanischer Wissenschaftler läuft zum Ostblock über, um an die Formel eines Kollegen zu kommen. | US 1966 | NDR | Wdh. |
|
| Montag, 24. November 2008 | | 09:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Kennen sie Tribbles? | 2x15 | Sci Fi | Wdh. | | 12:10 Uhr | Star Trek VI - Das unentdeckte Land Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. | US 1991 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Meister der Sklaven | 2x16 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Die Unas | 4x08 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Kiannas Symbiont | 7x16 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Die Epidemie | 1x20 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Daniels Träume | 7x15 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Schrot und Kern | 4x13 | VOX | 1st | | 20:15 Uhr | C.S.I. Miami Sie dürfen die Braut nun töten | 6x14 | ORF1 | 1st | | 20:45 Uhr | Dr. House Im Kopf von House (1/2) | 4x15 | SF2 | 1st | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Schlacht von Maxia | 1x09 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Supernatural Das Gemälde | 1x19 | Pro7 | 1st | | 22:55 Uhr | Dexter Spuren der Vergangenheit | 1x09 | RTL2 | 1st | | 23:25 Uhr | Dexter Rot wie Blut | 1x10 | ORF1 | 1st | | 23:45 Uhr | Veronica Mars Mars gegen Mars | 1x14 | ATVplus | Wdh. | | 23:55 Uhr | Angel - Jäger der Finsternis Seelenlos | 4x11 | Kabel1 | Wdh. | | 00:40 Uhr | Las Vegas Kidnapping | 2x13 | ORF1 | Wdh. | | 01:00 Uhr | Supernatural Das Gemälde | 1x19 | Pro7 | Wdh. |
|
| Dienstag, 25. November 2008 | | 09:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Meister der Sklaven | 2x16 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Epigonen | 2x17 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Die Enkaraner | 4x09 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Daniels Träume | 7x15 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Russisches Roulette | 1x21 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Bote des Todes | 7x16 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt Und im letzten Teil der Piratensaga muss Captain Jack Sparrow vom Ende der Welt gerettet werden. Um die Welt zu retten. | US 2007 | Premiere 1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Sie dürfen die Braut nun töten | 6x14 | RTL | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Folgenreich | 4x14 | RTL | 1st | | 21:15 Uhr | Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt Und im letzten Teil der Piratensaga muss Captain Jack Sparrow vom Ende der Welt gerettet werden. Um die Welt zu retten. | US 2007 | Premiere 2 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Mars Attacks! Die
Marsianer greifen die Erde mit ihren fliegenden Untertassen und bunten
Todesstrahlern an. Und sie sind beinahe unaufhaltbar, da manche
Menschen überzeugt sind, dass sie in friedlicher Absicht kommen. | US 1996 | ATVplus | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Rikers Versuchung | 1x10 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Psych Schlecht sind die Pilze und die Hellseher kaum besser | 2x06 | RTL | 1st | | 23:10 Uhr | Invasion Unterwassersuche | 1x09 | ATVplus | Wdh. | | 00:30 Uhr | CSI:NY Schrot und Kern | 4x13 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Folgenreich | 4x14 | RTL | Wdh. |
|
| Mittwoch, 26. November 2008 | | 09:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Epigonen | 2x17 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Das Loch im Weltraum | 2x18 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Der Planet der Eiszeit | 4x10 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Bote des Todes | 7x16 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Fremdkörper | 1x22 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Helden, Teil 1 | 7x17 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Heroes Machtlos | 2x11 | RTL2 | 1st | | 20:15 Uhr | Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt Und im letzten Teil der Piratensaga muss Captain Jack Sparrow vom Ende der Welt gerettet werden. Um die Welt zu retten. | US 2007 | Premiere 3 | Wdh. | | 21:10 Uhr | Smallville Die Blonde Sirene | 7x11 | RTL2 | 1st | | 21:15 Uhr | Standoff Außer Kontrolle | 1x09 | VOX | 1st | | 21:15 Uhr | Pushing Daisies Biester | 1x06 | Pro7 | 1st | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Frau seiner Träume | 1x11 | Sci Fi | Wdh. | | 22:05 Uhr | Stargate Atlantis Atlantis ruft | 3x06 | RTL2 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Andromeda Die Prüfung | 5x10 | RTL2 | Wdh. | | 23:35 Uhr | Passwort: Swordfish Johgn Travolta heuert einen Computerspezialisten an um ein riskantes, krummes Ding zu drehen. | US 2001 | SF2 | Wdh. | | 00:05 Uhr | Stargate Virtueller Alptraum | 2x04 | RTL2 | Wdh. | | 00:20 Uhr | Resurrection - Die Auferstehung Christopher Lambert ist einem Serienkiller auf der Spur. | US 1999 | ORF1 | Wdh. | | 01:00 Uhr | Heroes Machtlos | 2x11 | RTL2 | Wdh. |
|
| Donnerstag, 27. November 2008 | | 09:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Das Loch im Weltraum | 2x18 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Der erste Krieg | 2x19 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Kein Zurück | 4x11 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Helden (1/2) | 7x17 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Das Erste seiner Art | 2x01 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Helden (2/2) | 7x18 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Der Herr der Ringe - Die Gefährten Der
Hobbit Frodo soll zusammen mit acht Gefährten einen magischen Ring zum
Schicksalsberg bringen um ihn dort zu vernichten. Regie führt Peter
Jackson. | NZ/US 2001 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dr. House Im Kopf von House (1/2) | 4x15 | ORF1 | 1st | | 21:00 Uhr | C.S.I. - Den Tätern auf der Spur Bullen kommen teuer | 8x11 | ORF1 | 1st | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Das Urteil in der Geschichte | 3x13 | ATVplus | 1st | | 21:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Bullen kommen teuer | 8x11 | RTL | Wdh. | | 21:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der große Abschied | 1x12 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Von Rittern und Kannibalen | 3x08 | RTL | 1st | | 22:35 Uhr | Galaxy Hunter Eine
Agentin versucht, mit Hilfe von Kopfgeldjägerinnen, ihre Partnerin zu
befreien. Selbige wurde von einem Außeridischen entführt. Jep, das hört
sich nach ganz großem SF-Kino an... | US 2004 | Sci Fi | Wdh. | | 23:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Töchter | 3x02 | Sat1 | Wdh. | | 00:35 Uhr | CSI: Miami Zu heiss! | 5x22 | SF2 | Wdh. | | 00:45 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Bullen kommen teuer | 8x11 | RTL | Wdh. |
|
| Freitag, 28. November 2008 | | 10:00 Uhr | Raumschiff Enterprise Der erste Krieg | 2x19 | Sci Fi | Wdh. | | 11:40 Uhr | Der Herr der Ringe - Die Gefährten Der
Hobbit Frodo soll zusammen mit acht Gefährten einen magischen Ring zum
Schicksalsberg bringen um ihn dort zu vernichten. Regie führt Peter
Jackson. | NZ/US 2001 | VOX | Wdh. | | 14:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Geist sucht Körper | 2x20 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Rettung im All | 4x12 | ATVplus | Wdh. | | 17:25 Uhr | Stargate Helden (2/2) | 7x18 | Tele 5 | Wdh. | | 18:20 Uhr | Earth - Final Conflict Atavus | 2x02 | Tele 5 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Anna | 7x19 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Böses Blut | 3x08 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Lethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern. | US 1992 | ATVplus | Wdh. | | 20:15 Uhr | Alone in the Dark Ein Detektiv für übernatürliche Phönomene kommt einer dämonischen Verschwörung auf die Spur. | CA/US 2003 | Sci Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Die Seele der Dinge | 3x05 | Kabel1 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Next Nicholas Cage als Showmagier der wirklich in die Zukunft sehen kann. Und dem FBI beim Terroristenjagen helfen soll. | US 2007 | Premiere 1 | Wdh. | | 22:05 Uhr | Rambo III Sylvester
Stallone als Rambo. Dieses Mal versucht er seinen Colonel aus den
Händen der Russen in Afghanistan retten. Und das mit Hilfe der
Mudjaheddin. (Jep, damals waren das die Guten.) | US 1988 | Tele 5 | Wdh. | | 22:25 Uhr | Demolition Man Sylvester
Stallone ist der Demolition Man, ein Cop, der aufgrund seiner 'Erst
schießen, dann an die Regeln denken'-Mentalität zu Haft in einem
Eisblock verurteilt wird. In der Zukunft wird einer seiner Erzgegner
aufgetaut, und er ist der Einzige der sich mit dem Bösewicht messen
kann. | UK 1993 | ATVplus | Wdh. | | 23:30 Uhr | Kampf der Welten Nach H.G. Wells. Außerirdische landen auf der Erde und beginnen einen Krieg in dem die Menschen völlig unterlegen sind. | US 1953 | Sci Fi | Wdh. | | 00:30 Uhr | Lethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern. | US 1992 | ATVplus | Wdh. |
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Zum
besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv,
denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten
Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie
damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens"
und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern,
helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung auf unserer Website
bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde
Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des
Corona Magazine. Was bisher geschah: Der
melancholische Daniel hat sich mit dem Lebemann Hubertus von
Heuchelheim und dem zerstreuten Akademiker Johann Bruchnagel auf einen
Segeltörn durch die Ägäis begeben. An Deck begegnet Daniel dem
Klabautermann und erhält eine Warnung. Zu Recht? 4. Kapitel
„Geh. Lass es“, raunt der Chor in meinem Kopf. „Mach dich nicht
lächerlich.“ Eigentlich hat er Recht. Ich wende mich zur Treppe. Da
fallen neue Stimmen ein. Schneidend. Entschlossen und lauter als je
zuvor. „Bist du verrückt? Jetzt aufzuhören? Warnungen bekommt man nicht
ohne Grund.“ Verwirrt verharre ich. „Nun sei doch nicht so passiv!“,
stichelt eine besonders perfide Stimme. Etwas von dem, was in mir
vorgeht, muss sich auf meinem Gesicht widerspiegeln, denn Hubertus
sieht skeptisch zu mir hoch. Lässig hat er sich zurückgelehnt und lenkt
mit dem Fuß in den Speichen des Steuerrades. Auf den Kompass steht ein
halbvolles Whiskyglas. Verdammte Landratte. Doch was rede ich - bin ja
selbst eine. Auf jeden Fall ist der eitle Geck ein gutes Beispiel
dafür, wohin ein paar Jahrhunderte Inzucht im Adel führen. Doch die
mentale Überlegenheit nutzt mir nichts, da es in meinem Hirn immer noch
wie bei Jerry Springer zugeht. „Dennis? Alles klar?“, dringt es wie
durch Watte. Hat sich der Nebel jetzt auch auf meine Ohren gelegt? Zu
laut streiten die Stimmen darüber, was ich jetzt tun muss. Es geht hin
und her. Bis es mir zuviel wird. „Hey, Dennis, du bist ja ganz bl-“ Ich habe die Nase voll davon, dazustehen wie ein Vollidiot. Also packe ich das Ruder und reiße es herum. „Spinnst
du?!“ Durch den heftigen Ruck am Steuerrad reißt es Hubertus die Beine
weg und er landet unsanft auf Deck. Zumindest kommt er dadurch nicht
sofort auf die Idee, den Kurs wieder zu ändern. Meine Schadenfreude
hält sich aber in Grenzen, weil durch die Schiffsdrehung der Whisky vom
Kompass rutscht und sich über mein linkes Hosenbein ergießt. Wir
fluchen beide. Im Nachhinein verfluche ich mich. Nun stehe ich doch als
Idiot da. Wie soll ich dem Snob meinen Ausfall plausibel machen? Der
Klabautermann kann als Referenz jetzt wohl kaum herhalten. Während ich
mir noch den Hinterkopf reibe und vergeblich nach einer logischen
Erklärung für all das suche, rappelt sich Hubertus auf und setzt zu
einer wütenden Tirade an. Ich richte mich schon auf ein verbales
Kielholen ein, da geschieht etwas Seltsames. Hubertus bewegt die
Lippen, aber es kommt kein Ton heraus. Die plötzliche Ähnlichkeit mit
dem Goldfisch aus dem Gartenteich meiner Großmutter zwingt mich, mir
ein Grinsen bewusst zu verkneifen, bis mir klar wird, dass er auf etwas
hinter mir starrt. Sofort fahre ich herum und spähe durch das
Kabinenfenster. Der Anblick treibt meinen Puls nach oben und
wahrscheinlich schaue ich im Augenblick ähnlich intelligent wie von
Heuchelheim aus der Wäsche. Dort draußen, Steuerbord, gleiten die
Schemen eines anderen Schiffs an uns vorbei. Ein schwarzer, hölzerner
Mast lässt sich erahnen, eine breite Querstange, darunter ein Flattern
und Bauschen. Die Reste eines Segels? Da ist stehendes und laufendes
Gut in eigenartiger Anordnung. Alles spannt fast ausnahmslos zum Heck
hin, das wir schon hinter uns gelassen haben. Unter der Reling erkenne
ich Reste von Rudern. Schief und Morsch harren die zerbrochenen Stangen
aus wie die letzten vergreisten Zeugen einer Tragödie. Wer zur
Hölle-? Doch es ist vor allem der Bug, der mich beunruhigt. Ein
Bugspriet, wie ich ihn nur von Bildern kenne. Fast senkrecht, dennoch
ein Stück nach außen strebend, ragt er hervor wie ein Haken. Es dauert
eine Weile, bis ich begreife, dass das Wrack, das an uns
vorübergleitet, oder besser: an dem wir vorbeiziehen, einem antiken
Kriegs- oder Handelsschiff gleicht. Bevor ich mich jedoch zu sehr
wundern kann, woher dieses Schiff kommt, geht ein Ruck durch unseren
Rumpf. Ein sekundenlanges leises Schaben beweist, dass wir an etwas
vorbeischrammen. Doch bevor ich den Steuerstand verlassen kann, um zu
schauen, womit wir kollidieren, fahren wir schon wieder ruhig. Dabei
sind wir dem fremden Schiff nicht zu nahe gekommen. Die Langsamkeit,
mit der wir es passieren, kann nur eins bedeuten. „Eine Sandbank. Das Schiff liegt auf einer Sandbank.“ Erst
als der Nebel das unheimliche Wrack verschluckt hat, sehen wir uns
wieder an. Unter seinem gebräunten Teint ist Hubertus ziemlich blass
geworden. Ich bin ebenfalls noch ganz erschüttert und brabble
Halbsätze, die ich nicht zu Ende führe, über „Alt“ und „Antik“. „Daniel! Woher wusstest du das?“ Jetzt brauche ich umgehend eine schlagfertige Erwiderung. „Ähh … Intuition?“ Großartig! Das war rhetorisch brillant! Das glaubt er mir bestimmt. „Ach
komm, das hast du doch nicht im Gefühl. Du wusstest, das da was vor uns
ist, ohne die Kursänderung wären wir wahrscheinlich direkt aufgelaufen.“ Hubertus‘
blaue Augen mustern mich voller Neugier und zugleich mit einem
verhaltenen, schlecht verborgenen Misstrauen, das mich unvermittelt an
Johanns Reaktion erinnert, als er über die Gorgone gesprochen hat. Die
Gorgone! Wo habe ich sie eigentlich? Ah, sie steckt in meiner
Hosentasche. „Ich … hatte … einfach so eine Ahnung“, bekräftige ich,
mit dem mir ureigenen Mangel an Eloquenz. Natürlich glaubt mir Hubertus
kein Wort, aber er kann mir auch nicht das Gegenteil beweisen. Also
bricht er die Diskussion ab. „Da haben wir also nochmal Glück gehabt.“
Er setzt sich wieder. Ich nutze die Gunst der Stunde, um ihm über
die Schulter zu schauen. „Weißt du, ich wundere mich, warum uns das
Echolot nichts angezeigt - “ In diesem Augenblick stoppt Hubertus die Maschinen. „Was tust du?“ „Ich denke, wir werden hier ankern und uns dieses Wrack mal anschauen. „Was?“
Hubertus ist wieder ganz der selbstsichere Draufgänger. „Was hast du
gegen ein bisschen Abenteuer? Das Schiff liegt da schon eine Weile,
Johann wird es bestimmt auch interessieren. Vielleicht sind wir ja die
ersten, die es finden.“ Sicher. Klar. Ausgerechnet wir stoßen zuerst
auf ein antikes Segelschiff, das kurz vor der türkischen Küste nur auf
ein paar Touristen wartet, um entdeckt zu werden. Und morgen finden wir
den Koloss von Rhodos. Das Leben ist doch kein Actionfilm!
Wahrscheinlich ist das Wrack noch nicht einmal besonders alt und ich
habe mich nur geirrt. Es wird irgendein Fischerboot sein. Das sage ich
ihm auch. Und weise auf den Nebel und die mangelhafte Ortung durch
unsere Geräte hin. Nach diesem Erlebnis wäre es um Längen angebrachter,
sich mit der Seekarte und dem Sonar zu befassen, als mit einem
hirnrissigen, ungeplanten Entdeckungsunternehmen. „Komm schon,
Dennis.“ Hubertus klopft mir jovial auf die Schulter. „Sei doch nicht
so eine verdammte Spaßbremse. Die Mädels wollten sowieso mal schwimmen.
Und an was klammerst du dich da eigentlich so?“ Ich blicke an mir
herab. Tatsächlich - in der rechten Hand halte ich das Gorgonenhaupt.
Ich kann nur nicht sagen, wann oder warum ich es aus der Tasche
genommen habe. Wahrscheinlich aus purer Nervosität. Der ganze Trip hier
zehrt so langsam an meinen Nerven. „Weißt du was, holen wir doch
Johanns Meinung ein“, schlägt Hubertus vergnügt vor. „Wozu haben wir
einen Archäologen an Bord, der die Situation bestimmt am besten
bewerten kann?“ Johann hat zwar nicht gerade Ahnung von der
Seefahrt, aber dafür einen gesunden Sinn für Verantwortung. Als
Wissenschaftler wägt er viel zu gut ab, was er tut. Sicher wird er
Hubertus diese Schnapsidee ausreden. Also stimme ich zu. Wir rufen
Johann. Kaum dass er sich die schmale Treppe hochzwängt, schon
redet Hubertus auf ihn ein. Mein ehemaliger Dozent braucht eine Weile,
bis er begreift, was wir von ihm wollen, aber sobald wir ihm die
Geschichte erklärt haben, reagiert er, wie ich angenommen hatte. „Ich
halte das für keine gute Idee“, beginnt er, allerdings weit bedächtiger
und unsicherer als ich erwartet hatte. Ihm muss doch klar sein, wie
bescheuert Hubertus Vorschlag ist. „Glaub mir, es wird interessant
sein.“ Unser Dandy lächelt Bruchnagel vielsagend an. Dabei entgeht mir
der kurze Blick Heuchelheims zum Kompass ebenso wenig wie der Ausdruck
der Verblüffung, der so ungefähr eine Nanosekunde lang über Johanns
Züge gleitet. Was immer die beiden gerade ausgetauscht haben, es ändert
Johanns Einstellung kolossal. „Wir sollten es probieren“, erklärt er
plötzlich selbstzufrieden. „Immerhin, wenn es tatsächlich von
historischem Wert ist, dann ist es besser, wir untersuchen es, bevor es
unwissende Laien zerstören. Wie wäre es Daniel, Lust auf ein bisschen
angewandte Archäologie?“ Jetzt fängt der auch noch an. Die beiden
glauben doch nicht im Ernst, dass sie in dem Wrack irgendetwas von Wert
finden. Stattdessen führen sie sich auf, als hätten wir Rungold
entdeckt. „Ich halte das für unsinnig“, versuche ich es ein letztes
Mal mit Logik. „Rufen wir doch lieber die Küstenwache und fragen, was
das hier draußen ist.“ „Blödsinn!“, unterbricht mich Hubertus, bevor
ich meiner Skepsis weiter Luft mache. „Johann hat zugestimmt. Also
ziehen wir es durch. Du kannst mitkommen, aber du kannst es auch gern
lassen, wenn du damit ein Problem hast. Mir ist das egal.“ Wie um mir zu zeigen, dass die Diskussion beendet ist, steht er auf und geht zur Treppe. „Ich sage den Mädels Bescheid.“ Drehen denn jetzt alle durch? Und was soll ich nun tun? Gehe ich mit, um herauszufinden, ob Hubertus‘ und Johanns Hoffnung berechtigt ist, oder bleibe ich an Bord und versuche herauszufinden, ob sich hier irgendetwas abspielt, von dem ich nichts weiß? Immerhin scheint der Kompass etwas mit der Sache zu tun zu haben und den könnte ich mir näher anschauen. Sagen Sie unserem Helden, was er tun soll, und zwar hier. - Fortsetzung folgt.-
Anmerkung
der Redaktion: Der Artikel erschien zuerst 2008 in der Sommer-Ausgabe
der LIBREAS. Um keine Kürzungen vornehmen zu müssen, werden wir ihn auf
drei Ausgaben verteilen. Lesen Sie heute also Teil 1.
Der Aufsatz widmet sich der Folge 1.18 „I Robot ... You Jane“ der Fernsehserie „Buffy the Vampire Slayer“.
Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit die in der Folge gezeigten
Charaktere des Rupert Giles, Schulbibliothekar der Sunnydale High, und
Mrs. Calendar, Informatiklehrerin, sich gegenüber der modernen Rolle
des Bibliothekars verhalten. Nach einer allgemeinen Einführung in die
Welt von BtVS und einer Schilderung des Plots der Folge der ersten
Staffel zeigt der Autor auf, welche Positionen Rupert Giles und Mrs.
Calendar jeweils vertreten. Auf die Frage, ob der moderne Bibliothekar
nun eher zu der Rolle des Watchers oder eher des Technopagans gehört,
zwei Begriffe, die genauer erläutert werden, antwortet der Aufsatz mit
der Feststellung, dass die Anforderungen an den modernen Bibliothekar
eine Symbiose von beiden Positionen darstellen sollte.
„Man
muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo man es nachschlagen
kann. Das Studium des Bibliothekswesens hilft bei der Umsetzung dieser
alten Wächterweisheit. Außerdem sorgt es dafür, dass sich Wächter ihr
manchmal doch etwas karges Gehalt durch eine Nebentätigkeit in
Leihbüchereien, Schulbibliotheken oder Museen aufbessern können.“
(Kern: Vampire, Monster, Bestien – S. 18)
Als 1997 das Warner-Brothers-Network die Serie „Buffy the Vampire Slayer“
als Mid-Season-Serie ins Programm nahm, rechnete keiner der
Verantwortlichen mit einem Erfolg. Denn eine Mid-Season-Serie, die im
Sommer startet, anstatt wie andere amerikanische Serien traditionell im
Herbst, hat eigentlich nur eine reine Füllerfunktion. Meistens kommen
diese Serien nicht über eine Staffel hinaus, wenn sie denn eine
komplette Season bekommen. Und so hatte man auch zuerst bei “Buffy the Vampire Slayer“
nicht richtig für die Zukunft geplant, sondern vorerst nur zwölf Folgen
bestellt. Selbst als das Finale “Prophecy“ gedreht wurde, war sich
keiner der Verantwortlichen sicher, ob die Serie nicht doch noch
abgesetzt werden würde. Doch “Buffy the Vampire Slayer“, die
Serie die auf dem gleichnamigen Film von Joss Whedon basierte, schaffte
etwas, was in der Popkultur selbst schon ein Phänomen ist: Als die
Serie im Jahr 2004 in den USA zu Ende ging, hatte sie es auf sieben
Staffeln und eine Spin-Off-Serie - “Angel“, fünf Staffeln - gebracht. Die letzten Genre-Fernsehserien - und ich nehme davon die „Star Trek“-Serien ebenso aus wie “Doctor Who“, sowohl alte als auch neue Serie -, die es geschafft haben, sich so lange am Leben zu halten, waren “Charmed“, die beim selben Network lief, die “X-Files“ und “Star-Gate“.
Während “Charmed“ sowie die “X-Files“ eher ein Beispiel für die Kurzlebigkeit der Popkultur sind - das gilt ebenso für “Millennium“ oder “Sabrina the Teenage Witch“ - hat sich “Buffy the Vampire Slayer“
behaupten können - Universitäten in den USA bieten Vorlesungen zur
Serie an, etliche Essay-Bände und wissenschaftliche Artikel sind über “Buffy the Vampire Slayer“
erschienen und die Wiederholung einer Fernsehfolge lockt immer noch
zahlreiche Zuschauer vor den Bildschirm. Diese Zuschauer sehen in fast
jeder Folge einen Bibliothekar, der nur teilweise dem Rollenbild
entspricht, dass durch die Medien - Filme und Serien - vorgegeben wird.
Dieser Artikel wird anhand der achten Folge der ersten Buffy-Staffel
“You Robot ... I Jane“ versuchen aufzuzeigen, inwieweit die Figur des
Ruper Giles dem traditionellem Rollenbild des Bibliothekars entspricht
und inwieweit sie mit den Anforderungen an den heutigen Beruf
korreliert.
“In every Generation there is a chosen one“ - das Universum von “Buffy the Vampire Slayer“
Die
Serie erzählt die Geschichte von Buffy Summers, die zu Beginn der Serie
mit ihrer Mutter Joyce, die Eltern sind geschieden, in die fiktive
kalifornische Kleinstadt “Sunnydale“ zieht. Nachdem Buffy die Turnhalle
ihrer alten Schule niedergebrannt hat, möchte vor allem ihre Mutter
eines: dass sich Buffy aus allem Ärger raushält, dass mit dem Umzug in
diese Kleinstadt ein neuer Anfang gemacht wird.
Doch kaum
betritt Buffy die Highschool von Sunnydale, schließt erste
Freundschaften - so mit Alexander Harris und Willow Rosenberg -, da
taucht auch schon der erste Tote auf. Zudem erfährt Buffy, dass der
neue Schulbibliothekar, Rupert Giles, ihr als “Watcher“ zugeteilt
worden ist. Denn Buffy Summers ist “The Slayer“, die Eine, die in jeder
Generation auserwählt wurde, um gegen die Mächte der Hölle zu kämpfen.
Ausgebildet wird der jeweilige Slayer von dem ihm zugeteiltem Watcher.
Im Laufe der Serie werden die Zuschauer erfahren, dass es den Rat der
Wächter gibt, die Vorgesetzten von Rupert, und dass es potentielle
Kandidatinnen für den Job der Jägerin gibt.
Während
traditionellerweise “the Slayer“ alleine arbeitet, ist es bei Buffy
anders. So bekommt Alexander “Xander“ Harris unfreiwillig mit, wie sich
Buffy und Giles über das Thema Vampire, Dämonen und Hölle unterhalten.
Denn “Sunnydale“ ist überhaupt nicht so sonnig, wie es den Anschein hat
- die Kleinstadt ist der Sitz des “Hellmouth“, eines Tores zur Hölle
oder zu einer Höllendimension. Die Ausstrahlung dieses Höllenschlundes
lockt die Mächte der Finsternis an. Und so muss sich Buffy im Laufe der
Serie nicht nur mit den titelgebenden Vampiren auseinandersetzen,
sondern mit bösen Wesen aller Art. Und dies tut sie im Gegensatz zur
Slayer-Tradition nicht alleine, sondern mit ihren Freunden Xander und
Willow und dem “guten“ Vampir Angel.
Im Laufe der Serie werden
etliche Charaktere zu dieser “Scooby-Gang“ oder den “Slayerettes“, ein
Ausdruck der in der Folge “The Witch“ zum ersten Mal fällt, dazustoßen:
Die Cheerleaderin Cordelia Chase, der freundliche Werwolf Oz, die gute
Hexe Tara sowie die Informatiklehrerin Mrs. Calendar sind nur einige
davon.
Traditionell gibt es in jeder Staffel von “Buffy the Vampire Slayer“
einen Hauptgegner, der am Ende der Staffel besiegt wird, aber dieser
Hauptgegner kann durchaus auch mal aus den eigenen Reihen kommen: So
verwandelt sich der “gute“ Vampir Angel mitten in der zweiten Staffel
in sein finsteres Alter Ego Angelus und tyrannisiert Buffy derart, dass
sie ihn schließlich zur Hölle schickt - im wahrsten Sinne des Wortes.
Während
jede Staffel für sich genommen eine große Geschichte erzählt,
unterbrochen von etlichen Nebenhandlungen - meistens den so genannten
“Monster-of-the-Week“-Folgen, die auf die Entwicklung der Geschichte
keine Einfluss haben - haben die Macher von “Buffy“, allen voran deren Erfinder und Produzent Joss Whedon, zwar keinen großen Gesamtplan wie es bei der SF-Serie “Babylon 5“
der Fall ist, es gelingt ihnen aber dennoch eine große Geschichte zu
erzählen: Die Entwicklung Buffy Summers vom Highschool-Girl zur
Studentin und schließlich - nach dem Tod von ihrer Mutter Joyce und dem
überraschendem Auftauchen ihrer Schwester Dawn - zur erwachsenen Frau.
Und das mit allen Fehlern und Konsequenzen, die eine solche Entwicklung
nach sich zieht. Daher kann man natürlich eine Staffel von “Buffy the Vampire Slayer“
durchaus heranziehen und als Werk für sich betrachten, aber die
Figuren, die am Ende der siebten Staffel vor dem Krater stehen, der
einst die Stadt Sunnydale war, sind nicht mehr dieselben wie die, mit
denen die Serie begonnen hat.
Jede Figur hat eine Entwicklung
hinter sich - ganz radikal wird diese Entwicklung bei Willow Rosenberg
deutlich, die in der sechsten Staffel zur “Evil Willow“ mutiert und das
Ende der Welt einläutet, aber auch die schon vorher erwähnte Figur von
Angel steht dafür. Dies hat “Buffy the Vampire Slayer“ durchaus mit der SF-Serie “Farscape“
gemeinsam: Die Serie bringt dem Zuschauer zum Lachen, zum Weinen und
zum Entsetzen - und das alles meistens in einer Folge. Deswegen ist
eine Schubladencharakterisierung von “BtVS“ schlecht möglich - vielleicht bringt es diese am ehesten diese Formulierung auf den Punkt: „BtVS“ ist eine Teenie-Horror-Action-Dramedy, die dem Zuschauer durchaus ein gewisses Maß an Intelligenz abverlangt.
Die Sunnydale Highschool Library - Architektur und Aufbau
Die
Bibliothek der Sunnydale High fungiert in der Serie als Zentrale,
Trainingplatz und daneben auch als eine Art zweites Zuhause. Betritt
der Schüler der Sunnydale Highschool durch die Schwingtüren mit den
zwei “Bullaugen“ die Bibliothek, so steuert er auf das halbkreisförmig
angelegte Zentrum der Bibliothek zu. Rechts vom Eingang befindet sich
die Theke, hinter ihr die Tür, die zum Büro des Bibliothekars führt.
Neben der Theke befindet sich ein Arbeitstisch mit einem PC. Gegenüber
auf der linken Seite findet sich der sogenannte “Book Cage“, in dem der
Bibliothekar die Rara der Bibliothek verwahrt. (Wenn man mal vom
Waffenarsenal im Schrank absieht.) Dass der “Book Cage“ auch
vorübergehend dazu dient, den Werwolf Oz, Willows Freund, für drei Tage
im Monat zu beherbergen, lässt die Frage offen, wie die Raritäten der
Bibliothek dort geschützt sind. Ein Schlitz im “Cage“ dient für die
Rückgabe der selteneren Werke. Ebenfalls im Book Cage befindet sich ein
Zettelkatalog, ein weiterer müsste sich an der Theke befinden. Der
Halbkreis, auf den man automatisch zuläuft, dient als Arbeitsfläche.
Hier stehen Tische und ab und an sogar ein PC bzw. Scanner. Hier finden
die Recherchen statt, die für das Schreiben von Schulaufsätzen zum
Thema „Bosnien“ sowie für die zahlreichen Recherchen zum Thema “Wie
erledige ich den Dämonen eigentlich am Besten“ wichtig sind.
Eine
Ebene höher, die man durch zwei Treppen rechts und links des
Arbeitsbereiches erreicht, beginnen die Bücherregale. Da Giles in der
Folge “Nightmares“ etwas verblüfft davon murmelt, dass er sich in den
Regalen verlaufen habe, kann dieser Bereich der Bibliothek nicht gerade
unübersichtlich sein. Im Finale der dritten Staffel “The Graduation -
Part 2“ sieht man diese Hypothese bestätigt. Dort sortieren nämlich der
Wachter Wesley und Cordelia Bücher in Kartons, die sie vor der
Zerstörung der Bibliothek – und auch der Schule – im Staffelfinale der
dritten Staffel retten wollen. Wieder einmal zeigt sich, das
Bibliothekare in Sunnydale recht gefährlich leben – wenn man von Los
Angeles absieht, dort spielt die Schwesterserie “Angel”, in der die Figur des Watchers Wesley dann mehr oder weniger die Rolle haben wird, die Giles in “Buffy” einnimmt.
Erwähnenswert
ist noch das Oberlicht, dass direkt über dem halbkreisförmigen
Recherchebereich angebracht ist und somit einen Zugang zur Bibliothek
über das Dach erlaubt. Eine Tatsache, die in “Prophecy“ ins Bewusstsein
gerufen wird, wenn der “Master“, ein uralter Vampir und Buffys Nemesis
der ersten Staffel, durch dieses Oberlicht in die Bibliothek fällt und
dabei durch einen Balken gepfählt wird. Und wer es bis zu dieser Folge
der Serie vergessen hatte: Die Bibliothek befindet sich direkt oberhalb
des Hellmouths. “Prophecy“ und “The Zeppo“ machen dies mehr als
deutlich.
Trotz des Hellmouth ist die Bibliothek in „BtVS“ aber kein Ort der Düsternis oder Schrecken wie z. B. in den „Harry Potter“-Romanen.
Durch das überwiegend in warmen Brauntönen gestaltete Innenleben, durch
die bequemen Sessel, in dem die Charaktere mehr als eine Nacht
verbringen, sowie durch die Lichtgestaltung durch das Oberlicht und die
warmen Lampen auf den Tischen des Arbeitsbereiches genau unterhalb
dieses Oberlichts ist die Bibliothek für die Scoobie-Gang mehr als eine
Kampfzentrale – sie ist genaugenommen eine Art Ersatzheim. (Wie auch,
was man durchaus aus der Serie schließen kann, Giles in gewisser Weise
ja auch ein Ersatzvater für Buffy ist. Und nicht nur für sie.) Wenn ein
Problem auftaucht, dass mit Magie zu tun hat, ist der erste Impuls der
Charaktere, Giles zu befragen.
| Schweizer Science-Fiction - Geschichten aus einer unperfekten Zukunft | Science-Fiction:
Fantastische Literatur utopischen Inhalts auf
naturwissenschaftlich-technischer Grundlage. Dies ist die Ausgangslage
für acht Geschichten des Schweizer Autors Phil Good, in der kleinen
Anthologie "Geschichten aus einer unperfekten Zukunft", welche seit
Ende Oktober im Buchhandel erhältlich ist.
Wer sich jetzt ein
Buch vorstellt, dessen Handlungen an sichtbaren Fäden, Wunderkerzen
speiend, vor unrealistischen Hintergründen durch die eigene
Vorstellungskraft schweben, wird enttäuscht. Dieses Buch ist nicht
voller Knalleffekt-Science-Fiction. Es orientiert sich an den alten
Meistern wie George Orwell oder H.G. Wells. Postapokalyptische und
philosophische Themen dienen als Gerüst für Geschichten, welche in
ihrem Kern zeitlos daher kommen.
Obwohl uns der Autor in fremde
und doch seltsam vertraute Welten entführt, werden Fans von grossen
Raumschlachten diesbezüglich enttäuscht sein. Es geht in diesen
Erzählungen viel mehr um die Stellung der Menschheit im Universum und
um die Stellung des einzelnen Menschen in seiner Lebens- und Umwelt.
Science-Fiction, welcher der Realität oft näher kommt als uns lieb sein
kann.
"Meine Geschichten sind nicht nur etwas für Jungs.", sagt
Phil Good, mit bürgerlichem Namen Philipp Pfäffli, der sein Talent zu
erzählen seit 1991 in geschriebene Worte fasst. Seither folgten Jahre,
in denen er zwischen Amerikaaufenthalten, Informatik-,
Projektmanagerausbildung und Projektjobs immer wieder Zeit fand,
Notizen zu machen und die eine oder andere Geschichte zu schreiben.
Daraus entstand der Sammelband "Geschichten aus einer unperfekten
Zukunft".
"Schreiben ist meine Leidenschaft. Sie hat lange an
meine Tür geklopft, bis ich ihr geöffnet habe. Wegen der Nebengeräusche
des täglichen Lebens konnte ich sie nicht hören. Doch jetzt feiern wir
zusammen rauschende Feste.", meint der Autor danach gefragt, wieso es
so lange gedauert hat, bis sein erstes Werk veröffentlicht wurde. Dann
ergänzt er: "Das Leben geht ziemlich schnell vorbei. Bleibt man nicht
ab und zu mal stehen und sieht sich um, kann man es verpassen." Zurzeit
schreibt er an einer seiner Kurzgeschichten in Romanlänge.
Nicht die einzige Schweizer Science-Fiction: Bereits im Frühling 2009
soll der Film "Cargo" des Regiegespanns Ralph Etter und Ivan Engler in
die Kinos kommen. Sind wir hier Zeuge der Entstehung einer Schweizer
SF-Szene? Man darf gespannt sein, was sich entwickelt.
Weitere Auskünfte erteilt der Autor gerne unter: philgood8@bluewin.ch |
| "Der
Tag, an dem die Erde stillstand" von 20th Century Fox lässt die Welt
entscheinden wer beim Stillstand der Welt gerettet werden soll | STUDIO KREIERT NEUE APPLIKATION FÜR DIE TOP SOCIAL NETWORKS DER WELT
Twentieth Century Fox hat sich mit Moxie Interactive
zusammengetan und eine neue Applikation erstellt, die die Welt
entscheiden lässt, wer und was gerettet werden soll, wenn die Erde
"stillsteht". Die Applikation ist Teil der globalen
Partizipationskampagne für den bevorstehenden Fox-Film "Der Tag, an dem die Erde stillstand"
(engl. Originaltitel: The Day The Earth Stood Still), der in
Nordamerika am 12. Dezember und in Deutschland am 11. Dezember anläuft.
Der Film mit Keanu Reeves und Jennifer Connelly in den Hauptrollen ist
die ultimative Geschichte einer außerirdischen Invasion. Die digitale
Kampagne macht Gebrauch von sieben führenden Social Networks – inkl.
MySpace, Facebook, Bebo und Netlog – und wird in 10 Sprachen
durchgeführt.
Im Film trifft eine angesehene
Naturwissenschaftlerin (Jennifer Connelly) auf den Außerirdischen
Klaatu (Keanu Reeves), der durch das Universum gereist ist, um die
Menschheit vor einer bevorstehenden globalen Katastrophe zu warnen.
Schon bald erkennt sie die tödlichen Konsequenzen von Klaatus
Behauptung "ein Freund der Erde" zu sein. Jetzt muss sie einen Weg
finden, das Wesen, das geschickt wurde, um uns zu vernichten, davon zu
überzeugen, dass die Menschheit es wert ist, gerettet zu werden – wenn
es dazu nicht schon zu spät ist.
Die "Rettungsliste" der Erde,
die herausgebracht wurde, stellt die Frage: Was würdest du retten, wenn
die Welt angegriffen würde? Die Verbraucher werden aufgefordert, eine
"Rettungsliste" von 12 Dingen (Menschen, Orten oder Gegenständen)
anzulegen, die sie "am Tag, an dem die Erde stillsteht" retten würden.
Durch Sharing der "Rettungslisten" mit Freunden wird zum Feedback und
Voten darüber angeregt, was auf der Liste wirklich unverzichtbar ist.
Die unverzichtbarsten Dinge der Welt werden auf einer globalen
Microsite unter http://www.earthvitallist.com
tabellarisiert. Die Site gewährt Besuchern auch einen Blick darauf, wie
einzelne Dinge in den verschiedenen Teilen der Welt bewertet werden.
Ein Countdown zur US-Premiere des Films (am 12.12.08) kulminiert in
einer speziellen Enthüllung der 1212 höchstbewerteten Dinge der Welt
auf MySpace.com/earthvitallist.com.
"Die Kampagne wurde mit dem
Ziel entwickelt, Communities einzubeziehen und dem Film "Der Tag, an
dem die Erde stillstand" durch Mundpropaganda zu mehr Bekanntheit zu
verhelfen. Das Programm bezieht die User durch eine kreative Anwendung,
die ganz zwangsläufig zu Diskussionen führen wird, in das Filmgeschehen
ein", erklärte Kris Zagoria, der Gründer und Chief Executive Officer
von Moxie Interactive. "Dies ist das erste Mal, dass sich eine digitale
Kampagne mehrerer Social Networks bedient und hierbei ein wirklich
interaktives Tool von weltweiter Dimension schafft."
"Die
"Rettungsliste" der Erde bietet den Usern eine Aktivität, die ihnen
Spaß macht und sie voll involviert. Es gibt keine Beschränkungen für
die Art der Dinge, die vor der Vernichtung bewahrt werden können, was
zur Fantasie und zum Sharing anregt. Ich habe vor, Makkaroni und Käse
ganz oben auf meine Liste zu setzen", meinte Hilary Hattenbach, Vice
President für Domestic Digital Marketing bei 20th Century Fox.
"Wir wussten, dass wir eine bahnbrechende Kampagne hatten, die den
Filmfans in aller Welt Gelegenheit geben würde, sich mit den Filmthemen
auseinanderzusetzen," berichtete Bettina Sherick, Vice President für
International Digital Marketing bei 20th Century Fox. "Wir bedienen uns
der beliebtesten Social Networks in aller Welt, um eine Frage zu
stellen, die überall großen Anklang finden wird. Ich bin sehr daran
interessiert zu sehen, was die Fans beschließen, auf die
"Rettungsliste" der Erde zu setzen."
Um die "Rettungsliste" der Erde von "Der Tag, an dem die Erde stillstand" zu sehen, besuchen Sie bitte http://www.earthvitallist.com. |
Die NASA-Mission Phoenix sah in diesen Tagen ihrem unausweichlichen Ende entgegen. Zeit ein Resümee zu ziehen.
Das Ziel
Die
Sonde Mars Odyssey, im Orbit seit 2001, hatte mit Hilfe von
Gammastrahlenspektroskopie eine große Menge an Wasserstoff im Marsboden
nachgewiesen. Bestätigt wurde dieser Befund von der ESA-Sonde
Mars-Express. Die einfachste Annahme ist, dass dieser Wasserstoff in
Wassereis vorkommt. Es wurde die Theorie aufgestellt, dass der
Marsboden überall gefrorenes Wasser enthält, und zwar um so tiefer
verborgen, je wärmer es im Sommer wird. Demzufolge sollte in den
Polargebieten das Eis nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche
liegen. Die Aufgabe von Phoenix sollte es nun sein, dieses auch sicher
nachzuweisen. Es wäre schließlich fatal, wenn zukünftige Raumfahrer mit
einem kleinen Wasservorrat aufbrechen würden, da sie glauben, diesen
auf dem Mars ergänzen zu können, um dann festzustellen, dass der
Wasserstoff in anderer Form vorliegt.
Mars Polar Lander
Schon
vorher war man auf die Idee gekommen, nach Eis zu suchen und deshalb
startete die NASA 1999 den Mars Polar Lander. Die Sonde ging jedoch
beim Landeanflug verloren. Vermutlich aktivierte sich ein Sensor, der
den Bodenkontakt melden sollte, schon beim Ausklappen der Landebeine,
was zum frühzeitigen Abstellen der Bremstriebwerke führte.
Aus der Asche
Die
genaue Klärung des Vorhandenseins von Wassereis ist aber so wichtig,
dass man beschloss, die Mission zu wiederholen. Fast baugleich mit dem
Polar Lander startete deshalb am 4. August 2008 die Mission Phoenix.
Als Ziel wurde eine Region jenseits des nördlichen Polarkreises
gewählt, die eine besondere polygonale Bodentextur zeigt. Solche
flachen Gebiete mit kleinen Erhebungen, die durch schmale Gräben
voneinander getrennt sind, kennt man von der Erde aus Gegenden mit
Permafrostboden. Sie entstehen durch das teilweise Auftauen des Eises
im Sommer. Dadurch bilden sich Risse, die wie ein Netz den Boden
überspannen
Die Instrumente
Natürlich wurde die
Sonde neben dem Roboterarm mit Baggerschaufel und Kamera mit den
notwendigen Instrumenten ausgestattet. Das wichtigste, genannt TEGA
(Thermal Evolved Gas Analyzer), besteht aus acht einzeln befüllbaren
kleinen Öfen, die man stufenweise erwärmen und die entweichenden Gase
mit einem Massenspektrometer bestimmen kann. Der einfachste
Wassernachweis wäre erbracht, wenn der Ofen bei einer bestimmten
Temperatur, nämlich der Schmelztemperatur des Eises, plötzlich mehr
Energie für eine Temperaturerhöhung brauchen würde. Das
zweitwichtigste Instrument ist das MECA (Microscopy, Electrochemistry,
and Conductivity Analyzer). Es enthält ein optisches Mikroskop, ein
nasschemisches Analyselabor und sogar ein Atomkraftmikroskop, mit der
man die Proben im Mykrometerbereich untersuchen kann. Dazu kommen
noch die obligatorische Stereokamera, eine Wetterstation sowie eine
kleine Sonde an der Schaufel des Roboterarms, welche Wärme- und
Stromleitfähigkeit des Bodens messen kann.
Missionsverlauf
Mehr
Glück als die Vorgängermission brachte die Sonde genau im Zielgebiet am
25. Mai 2008 sicher zu Boden. Die ersten Bilder der Umgebung ließen
große Hoffnungen aufkommen, stand die Sonde doch gerade und genau auf
einem der Hügel der polygonalen Oberfläche. Damit war zu erwarten, dass
der Roboterarm sowohl den Nachbarhügel als auch den Graben dazwischen
erreichen würde. Doch die erste Überraschung ließ nicht lange auf sich
warten. Eigentlich sollte die Kamera des Roboterarmes nur unter die
Sonde gucken, um den sicheren Stand der Landebeine zu bestätigen. Mit
im Bild war die Oberfläche, die von den Landedüsen vom allgegenwärtigen
Staub befreit worden war. Es zeigte sich eine helle glatte Oberfläche.
War das schon das gesuchte Eis? Es begann also das Graben mit der
Schaufel in der Umgebung, aber als die erste Bodenprobe den Ofen des
TEGA-Instrumentes erreichen sollte, viel sie einfach nicht durch das
Sieb, welches den Eingang des Ofens vor Verstopfung durch größere
Brocken bewahren sollte. Da half alles Rütteln nichts. Offenbar war der
Boden hier klumpiger, als man es von anderen Landepositionen kannte.
Die Fotografien der Stellen, an denen gegraben worden war, brachte dann
aber eine weitere Überraschung. Dort zeigte sich unter einer etwa 5 cm
dicken Sandschicht ebenfalls die helle, glatte und harte Schicht, die
auch unter dem Lander lag.
In einem der freigelegten Abschnitte
hatten sich ein paar Klumpen des hellen Materials gelöst und lagen
frei. Als die Kamera nach ein paar Tagen wieder an diese Stelle
schaute, waren die Brocken verschwunden. Da Marsianer als Diebe wohl
ausscheiden, konnte es sich wohl nur um Eis gehandelt haben, welches
bei dem dortigen Luftdruck schon bei leichter Erwärmung sublimiert,
also verdampft. Und plötzlich viel auch die vorher im Sieb festsitzende
Bodenprobe ganz leicht in ihren Ofen. Hatten Reste von Wassereis die
Staubteilchen verklumpt, die nach dessen verdampfen praktisch von
selbst durch das Sieb fielen? Man ging zu einer anderen
Sammelmethode über. Anstatt einfach nur das Material mit der Schaufel
aufzunehmen, setzte man eine Raspel ein, die es zuerst noch
zerkleinerte. Damit gelang es, mehrere Proben in die Öfen zu bekommen
und tatsächlich zeigte sich der erwartete Energieverbrauch beim
Erhitzen der Probe.
Ergebnisse
Die Landesonde
Phoenix hat also bewiesen, was alle schon immer vermutet hatten, der
Marsboden enthält gefrorenes Wasser und in den Polarregionen liegt es
nur unter wenigen Zentimetern Staub verborgen. Die
Mikroskopuntersuchungen haben ergeben, dass der allgegenwärtige Staub
aus mehreren Mineralen zusammengesetzt ist. Die chemische Analyse
ergab, dass der Marsboden stark basisch ist und verschiedene Salze
enthält, die wiederum ein Hinweis auf früher vorhandenes Wasser in
flüssiger Form sind. Also fast wie auf der Erde. Außerdem gelang es der
Kamera mehrere Staubteufel, also Minitornados, zu fotografieren.
Das Ende
Von
Anfang an gab es bei dieser Mission eine zeitliche Begrenzung. Sie war
so angelegt, dass der Lander im nördlichen Frühjahr ankommt und den
ganzen Sommer über Zeit hat. Wegen des Standpunktes nördlich des
Polarkreises, würden die Solarzellen rund um die Uhr Energie liefern
können. Doch würde die Polarnacht unausweichlich hereinbrechen, was das
Ende des Landers bedeutet. Die fehlende Sonnenenergie ließ den Lander
jedoch schon am 2. November verstummen. Eine der erfolgreichsten
Marsmissionen ging zu Ende.
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
in Ausgabe 205 konnten wir an dieser Stelle für die Themenrunde "Wilde
Kreaturen" eine Rekordbeteiligung an unserem Kurzgeschichten-Wettbewerb
bekannt geben. Nun dürfen wir stolz vermelden, dass die Zahl der
Einsendungen in der sich direkt anschließenden Runde "Besuch" nochmals
erhöht hat – und das deutlich. Das freut uns natürlich, zeigt es doch,
dass der regelmäßige Corona-Wettbewerb von den Autoren angenommen wird;
das ganz sicher nicht zuletzt auch deshalb, weil sie von den Lesern,
vor allem im Corona-Forum, dankenswerterweise immer mit Feedback zu
ihren Geschichten versorgt werden.
So erfreulich die hohe Zahl
der Teilnehmer auch ist, so arbeitsreich war diese Runde für die Jury:
Ein ganz großes Dankeschön geht heute an Andrea Tillmanns und Andreas
Flögel (die beide auch schon mit Geschichten im Corona Magazine
vertreten waren), die sich als Gastjuroren für das Thema "Besuch" zur
Verfügung gestellt haben. Die Auswahl war nicht einfach – am Ende ist
Volker Groß mit seiner Geschichte "Nordwind" auf dem dritten Platz
gelandet, ein Autor, von dem es zuletzt in Ausgabe 186 eine Story zu
lesen gab. Natürlich freuen sich auch dieses Mal Autor und Redaktion
über Rückmeldungen – im Forum oder per Leserbrief.
Das nächste
Thema des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lautet "Das Ende der Welt"
(Einsendeschluss 1. Januar 2009). Die weiteren Themen für das Jahr 2009
werden dann voraussichtlich in der kommenden Ausgabe bekannt gegeben.
Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction,
Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die
einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine
Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die
Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.
Armin Rößler Nordwind von V. Groß
Niemals hätte ich gedacht, dass wirklich etwas Ähnliches hätte
geschehen können. Die Zeit, die wir gemeinsam verbrachten, war mir
immer zu endlos und zu unbeschwert erschienen. Und doch kam es, wie es kommen musste. Es
war ein Tag, der sich in nichts von den anderen Tagen meiner Kindheit
und frühen Jugend unterschied. Das Leben in der winzigen Hütte, in der
wir – meine Eltern, meine jüngere Schwester und ich – wohnten, nahm
seinen allmorgendlichen Gang. So wie es ihre Gewohnheit war, betrat
meine Mutter den Raum, in dem wir schliefen, um die Läden zu öffnen und
den ewigen Sonnenschein in unser Zimmer zu lassen. Als ich die Augen
aufschlug, bemerkte ich ihre schlanke, aber zähe Gestalt an mir
vorübergehen. Ich erinnere mich, dass ich glücklich gewesen bin, in
jenem Augenblick, und umso mehr, als sie sich, bevor sie uns wieder
verließ, noch einmal umwandte und mir eines dieser fürsorglichen
Lächeln schenkte, die so typisch für sie waren und die mich durch die
Jahre meiner Kindheit begleitet hatten wie ein treuer Freund. Selbst
heute noch – als erwachsener Mann, der inzwischen ebenfalls eine kleine
Familie sein eigen nennt – träume ich in manchen Nächten von diesem
Lächeln, das sie uns immer wieder schenkte. Und dennoch – trotz aller
Geborgenheit und Liebe, die ich in jenem Moment empfand – glaube ich,
damals bereits den Hauch eines Schattens in den Zügen meiner Mutter
bemerkt zu haben, nur die Andeutung eines bevorstehenden Unheils
vielleicht, ein unmerklicher Anklang von Schmerz oder Leid – so schnell
verschwunden, wie er erschienen war. Mein Vater war ein Schmied,
angesehen und geachtet im ganzen Tal, ein kräftiger, etwas bärbeißiger
Mann, der sich – ganz im Gegensatz zu meiner Mutter – vor allem durch
eine beharrliche, ja stoische Schweigsamkeit auszeichnete. Seine
persönliche Art, uns Kindern Liebe zu zeigen, war rau und ungelenk, und
so entsinne ich mich nur an ein oder zwei kurze Momente der
körperlichen Nähe, wobei selbst jene Eindrücke noch überlagert bleiben
von einem unterschwelligen Gefühl der Peinlichkeit, das er in solchen
Situationen offenbar stets empfand. Noch heute frage ich mich
gelegentlich, wie es meiner Mutter – jener gefühlvollen Frau, als die
ich sie in Erinnerung habe – gelungen ist, mit dieser seiner
Unzugänglichkeit klarzukommen, denn niemals sah ich die beiden ernsthaft streiten oder sich auseinandersetzen. Es
war also ein Tag wie jeder andere – in unserem Tal, unserer kleinen
Familie, unserem bescheidenen Leben. Strahlend thronten die
Zwillingssonnen, Boraz und Jakin, am Himmel und beschienen lächelnd
unser selbstgenügsames Treiben. Das Tal, wie auch die gesamte Region,
in der wir lebten, wurde beherrscht von einem immerwährenden Sommer,
der – zumindest seit ich das Licht der Welt erblickt hatte –
unverändert geblieben war, und lediglich in düsteren, alten Legenden
lebte noch eine Zeit fort, in der vermeintlich alles einmal anders
gewesen war. Hin und wieder wurden uns Kindern nämlich – wohl, um uns
daran zu erinnern, wie vergänglich alles Glück ist – berichtet, dass es
auch einmal Tage gegeben hatte, in denen, im Gegensatz zu heute,
bittere Kälte und Trostlosigkeit das Leben der Menschen bestimmt
hatten. Doch auch diese dunklen und bedrohlichen Worte, die aus den
zahnlosen Mündern der Alten hervorquollen wie faules Gas aus
Totensümpfen, hielt uns Kinder nie davon ab, das Leben zu genießen,
indem wir es einfach nahmen, wie es uns entgegentrat: erfüllt von
Liebe, Wärme und Licht; w ir, das stand für uns fest, waren Söhne und Töchter der zwei Sonnen. Nachdem
ich also aufgestanden war und den unvermeidlichen Streit mit meiner
Schwester hinter mich gebracht hatte (allen Neckereien zum Trotz,
liebte ich sie natürlich über alle Maßen), trat ich ins Freie, um mich
mit dem klaren Wasser unseres Brunnens zu waschen. Während ich noch vor
der Tür stand, vernahm ich hinter mir das anheimelnde Klappern der
Blechteller und -tassen, die unsere Mutter in der Küche zum Frühstück
auf dem Tisch verteilte, und zugleich roch ich den scharfen, dennoch
vertrauten Geruch rotglühenden Eisens, der aus dem etwas abseits
gelegenen Arbeitsverschlag meines Vaters drang. Das hüpfende Klingen
der Hammerschläge auf seinem Amboss, der ihm, wie ich wusste, als
wertvollster Besitz galt, erschien mir – ich entsinne mich noch genau –
wie die schönste und harmonischste Musik, die mir jemals zu Ohren
gekommen war. Auch nach dem Waschen und dem gemeinsamen Frühstück,
ging alles weiter seinen gewohnten Gang – meine Schwester und ich
machten uns auf den Weg zur Schule, lernten unsere Lektionen, hatten
unseren Spaß mit den Freunden aus der Nachbarschaft, und am frühen
Nachmittag kehrten wir zum Essen nach Hause zurück. Dann aber – inmitten dieser banalen Alltäglichkeit, die unser Dasein Tag für Tag bestimmte – geschah es. Ich
weiß noch, dass ich, während des Mittagessens, als ich gerade im
Begriff war, nach einem zweiten Stück Wurmfleisch zu langen, einen
seltsamen Schatten bemerkte, der vor meinen Augen über die Tischplatte
glitt wie ein böser Geist, der einen geheimen Weg in unsere vertraute
und sichere Abgeschlossenheit gefunden hatte. Mein Blick fiel aus
dem Fenster, und ich registrierte eine dunkle Wolke, die rasend schnell
über den Himmel trieb. Zunächst dachte ich an ein Feuer, aber da kein
Brandgeruch in der Luft lag, verwarf ich die Möglichkeit. Indes: Ich
war nicht der Einzige, der das ungewöhnliche Phänomen bemerkt hatte,
auch mein Vater, meine Mutter und meine Schwester hatten aufgehört zu
essen, und wir alle sahen uns zunächst ungläubig, dann sorgenvoll an . Wir
unterbrachen unsere Mahlzeit und traten gemeinsam vor die Hütte, um
der ungewöhnlichen Erscheinung auf den Grund zu gehen. Kurze
Zeit später war klar: Niemand von uns hatte jemals etwas Derartiges zu
Gesicht bekommen. Wolken, in unserem Tal ewigen Sommers, zeigten sich
selten, und wenn, dann als winzig-weiße Schäfchen, kaum
sichtbar und niemals bedrohlich. Das, was dort jedoch über unseren
Köpfen stand, war etwas völlig anderes. Über dem Tal drohte
eine gewaltige, zerrissene Sturmwolke, ungnädig und feindselig
beherrschte sie inzwischen nahezu das gesamte Firmament. Ein
plötzlicher Wind kam auf und riss an unseren Haaren, während wir
allmählich zu frösteln begannen und die schwarze Masse, zu der wir nach
wie vor ängstlich emporblickten, größer und größer wurde, aufwallte wie
ein endlich freigekommener Flaschengeist aus märchenhaften Geschichten. Zu diesem Zeitpunkt war eine unserer Sonnen, Boraz, wenn ich mich recht entsinne, bereits vollständig verdeckt. Es wurde dunkel um uns. Besorgt
scheuchte mein Vater uns in die vermeintliche Sicherheit der Hütte
zurück und verriegelte die Tür. Meine Mutter entzündete eine ihrer
selbst gezogenen Talgkerzen, und wir scharten uns um den Tisch, auf dem
immer noch die Reste der so abrupt unterbrochenen Mahlzeit standen. Wir
hatten uns – die Stimmung war, wie man sich vorstellen kann, bedrückt
und schwer vor Sorge – gerade niedergelassen, als plötzlich von draußen
furchterregende Geräusche an unsere Ohren drangen: ein Schnaufen und
Stöhnen und – ganz zuletzt – ein markerschütternder, tierischer Schrei,
der uns allen das Entsetzen in die Adern trieb. Mein Vater sprang auf und langte nach seinem Schwert, das jahrelang nur als nutzlose Zierde über dem Kamin gedient hatte. Mutter indes umarmte Lisa, die sich zitternd an ihren Unterleib drückte, während ich
nichts weiter tun konnte, als gebannt auf meinem Stuhl zu sitzen und
den Blick immer weiter unverwandt auf die Eingangstür zu richten. Ganz
typisch für die Fantasien eines Jungen in meinem Alter, erwartete ich
nicht weniger als ein martialisch gehörntes Monstrum, eine zerschundene
Kreatur von absurden Ausmaßen mit bluttriefenden Hauern und gierigen
Augen, in denen der Tod einen hämischen Tanz aufführte. Und tatsächlich lag ich nicht völlig falsch damit. Die
Gestalt, die schließlich mit lautem Krachen die Tür aus den Angeln
trat, war eben einem solchen Monster so ähnlich wie man es sich nur
vorstellen kann. Jedoch: Was auf den ersten Blick wie ein
zottelig-schmutziges Fell aussah, erwies sich als schlammverkrusteter
Mantel; was wie die gewundenen, hoch aufragenden Hörner eines
Ziegenbocks erschien, waren die nur die mörderischen Aufsätze eines
zerbeulten, kupfernen Kriegshelms. Kälte und Frost umgaben die Kreatur,
die da plötzlich im Eingang unseres Heims stand und uns unter dicken
Brauenwülsten hervor musterte. Seltsame, gelähmte Stille herrschte,
bis mit einem Mal erneut jener tierische Schrei erscholl, der bereits
kurz zuvor erklungen war. Dann löste sich die Spannung. Toltek
– so, wie wir später erfuhren, der Name unseres Besuchers – erwies sich
trotz seines erschreckenden Auftretens als umgänglicher Zeitgenosse,
und so erscheint die Szene, in der mein Vater, das Langschwert in
Richtung eines Fremden ausgestreckt, der es selbst nicht einmal für
nötig befand, seine mächtige, mit verschnörkelten Einlegearbeiten
verzierte Breitaxt aus dem Rückengurt zu ziehen, im Nachhinein
mehr als befremdlich. Später im Laufe des Tages sollte ich
sogar erfahren, was die Ursache jenes Schreis gewesen war, der bereits
zweimal an diesem Tag erklungen war. Der freundliche Riese zeigte mir
sein Reittier: ein zweifüßiges Vogelwesen, fell- und schuppenbewährt
gezeichnet von einer Art Entenschnabel, der – mit spitzen,
messerscharfen Zähnen durchsetzt – wie ein orangenes Brett vom seinem
Schädel abstand Hätte ich damals zugleich nicht auch erfahren,
mit welchen Kräften das etwa vier Meter hohe Wesen tatsächlich
ausgestattet war, ich hätte sein Aussehen als harmlos, vielleicht sogar
als lächerlich bezeichnet – eine Aussage, die den Fremden zu einem
grollenden Lachen veranlasste, das weithin durch das Tal erscholl wie
ein Signal. Was dieser Mann, der, wie er uns berichtete, einem
wilden Volk aus dem hohen Norden angehörte, später, als er mit
uns am Tisch saß und einen Batzen Fleisch aus seinen Vorräten
verschlang, mit kehligen Worten, die er gebrochen in unserer Sprache
hervorbrachte, formulierte, war vom dringlichen Tonfall bevorstehenden
Unheils geprägt. Er sei ein Bote, ließ er uns wissen, und gekommen, uns
zu warnen und uns vom Ende unseres bisher so unbeschwerten Lebens
zu künden. Und so nahmen die Dinge ihren Lauf – schnell, unaufhaltsam und grausam. Auf
Toltek, den Boten, unseren Besucher aus einer weit entfernten,
unwirklichen Welt, der uns bald darauf wieder verließ, um weiter, seine
Botschaft verbreitend, nach Süden vorzustoßen, folgte die Kälte, kam
der Winter mit seinem Frost, und kamen die eiskalten Winde des Nordens.
Als hätten unsere beiden Sonnen plötzlich all ihre Kraft verloren, zog
bittere Kälte in unser Tal ein, Schnee und Eis – nie zuvor in unserer
Region gesehen – traten ihr grimmiges Regiment an. Riesige Yak-Herden,
von denen uns Toltek berichtet hatte, weil es sie nur im Norden gab,
trotteten in trägen Kolonnen über unsere verdorrenden Felder und
Wiesen, und bald waren auch die Echsenwesen, vor denen der Krieger aus
dem Norden uns vor allem gewarnt hatte, nicht mehr weit – Eroberer, die
plündernd und mordend mit der voranschreitenden Kälte zogen und unser
Land verwüsteten. Lisa, meine Schwester, vielleicht das
unbeschwerteste Kind, das ich jemals sah, starb; erfror eines Nachts,
kurz nach unserem Aufbruch aus der Heimat. Sang und klanglos, ohne ein
letztes Wort oder ein Lächeln, hauchte sie ihre unschuldige Seele aus.
Steif und kalt und blau – und trotz allem nahezu friedlich – fanden wir
sie zwischen uns in unserem Zelt, als wir eines Morgens erwachten. Meine
Mutter, gezeichnet vom Verlust, verfiel in Depression. Als hätte man
ihr das Lebenslicht ausgeblasen, bestritt sie den weiteren Marsch nach
Süden, dorthin, wo unsere neue Heimat sein sollte, wie eine leere,
ausgehöhlte Puppe, stumpfsinnig vor sich auf den Boden starrend, den
Blick ins Nichts gerichtet, die Augen schwarz umrandet und mit wirrem
Haar. Mein Vater, der ihrem absonderlich teilnahmslosen Verhalten in
keinster Weise gewachsen war, ließ uns immer öfter allein. Immer wieder
blieb er tagelang verschwunden, um sich – wie er sagte – der Nachhut
anzuschließen, die am Ende des Zuges die beständigen Angriffe der
nachrückenden Echsenmenschen abzuwehren hatte. Schließlich, eines Tages, kehrte er nicht mehr zu uns zurück. Er
sei gefallen, hieß es auf meine Nachfragen hin, und tatsächlich glaube
ich, ihn – oder besser: seinen Kopf – noch einmal gesehen zu haben, aus
weiter Ferne, aufgespießt auf einen federgeschmückten Kriegsspeer. Den
morbiden Tanz des abgeschlagenen, halb verfaulten Schädels zum
Kriegsgeheul der bestialischen Schuppenwesen werde ich niemals in
meinem Leben vergessen – ich, der ich als Einziger aus unserer Familie
übrig geblieben bin. Meine Mutter, die nicht einmal mehr das
Schicksal ihres Mannes wirklich zur Kenntnis genommen hatte, verließ
mich eines Nachmittags nur wenige Tage nach dem Tod meines Vaters.
Während einer außerordentlichen Rast, die – wie so oft – den vielen
ermüdeten Kindern und Alten geschuldet war, erhob sie sich vom Feuer,
an dem wir schweigend saßen – und ging. Wort-, blick- und grußlos
setzte sie sich in Bewegung, entfernte sich schleppenden Schrittes, um
sich bald darauf in den Weiten der grauen Steppe, die wir zu diesem
Zeitpunkt durchquerten, zu verlieren. Ich habe nicht versucht, sie
aufzuhalten. Ihre Lebenskraft war erschöpft – so zumindest habe ich es
empfunden, während ich damals der immer kleiner werdenden Gestalt
nachblickte. Sie hatte sich auf den Weg gemacht, dorthin, wo vielleicht
für ihren nunmehr in sich selbst gefangenen Geist das verlorene Glück
mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Kindern doch noch wieder zu
finden war. Und damit bin ich am Ende meiner Erzählung, einer
Geschichte, tragisch genug, um sie guten Kameraden des Nachts an einem
gemütlichen Lagerfeuer zu ersparen, und dennoch die Wahrheit; so, wie
sie mir widerfuhr. Glück und Friede sind dann am zerbrechlichsten,
wenn sie vollkommen sind, denn in diesen Momenten erwächst der Schatten
der Bedrohlichkeit, ersteht wie aus dem Nichts – ein ungeladener,
unerwünschter Gast, der uns heimsucht, womöglich um uns auf ewig
weiterzutreiben und immer weiter voranschreiten zu lassen – ob wir es
wollen oder nicht. Ich selbst habe den langen Marsch aus unserer
alten Heimat überlebt und gelangte in Begleitung jener Glücklichen,
denen es ebenso ergangen war, an die Gestade des Meeres, das unseren
Kontinent südlich begrenzt. An einen Ort, an dem die Kraft der zwei
Sonnen noch ungebrochen war, an dem Wärme und Licht nach wie vor das
Leben schützen. Inzwischen bin ich selbst verheiratet und habe einen
Sohn, der wie eine dritte Sonne unser gemeinsames Leben überstrahlt.
Unser Glück schien vollkommen, bis zum Morgen dieses Tages, in dessen Verlauf ich mich veranlasst sah, all dies festzuhalten. Wir
saßen zusammen beim Frühstück, unbeschwert, glücklich und frei, als vor
dem Haus ein nur allzu vertrauter, tierischer Schrei erklang. Nur wenig später schlug ein Besucher brutal mit der Faust an die Tür … V. Groß Jahrgang
1967, Studium der Sozialpsychologie, Erziehungs- und
Sprachwissenschaft, seit 2004 Veröffentlichung zahlreicher
phantastischer Texte bei verschiedenen Verlagen (unter anderem Wurdack,
EDFC/Passau), 2007 Nominierung für den Deutschen Phantastik Preis, lebt
und arbeitet seit einiger Zeit im rheinland-pfälzischen Hunsrück.
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2008). Das
Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist
eine periodisch erscheinende, kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de. Der
Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und
terrestrischen Medien ist unter Angabe der Quelle ausdrücklich
gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann,
Ausgabe #208, http://www.corona-magazine.de".
Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der
"Corona-Kurzgeschichte", der "Leseprobe", des
"Corona-Fortsetzungsromans" oder einzelner Passagen daraus. Die
im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten
Texte stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein.
Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung
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