27. Januar 2010 - Ausgabe 229 - "Don't be silly" Herzlich Willkommen im neuen Jahrzehnt! Ich hoffe, Sie haben es gut erreicht und sich inzwischen ebenso gut eingelebt. Wie? Kein neues Jahrzehnt? Falsche Zählung? Nicht bei 0, bei 1 wird begonnen?
Weiß ich doch, liebe Leser, aber wie ich unlängst auf dem BuchmesseCon im beschaulichen Dreieich bei einem Programmpunkt offenbarte: Es ist mir egal. Es klingt einfach so gut. "Willkommen im neuen Jahrzehnt!" - 10 € netto darauf, dass sich der Gruß in 2011 bei Weitem nicht mehr so großer Beliebtheit erfreut wie in diesem Jahr..
Wir haben ereignisreiche Wochen hinter uns. Neben Weihnachten, Silvester und dem ganzen Dried ist die Corona-Redaktion erfolgreich umgezogen in neue Räumlichkeiten. Wie nicht anders bei diesem Herausgeber zu erwarten ging es sehr zeitknapp zu und so konnten wir nur die Hälfte aller Gewinne der Verlosung aus dem vorletzten Corona Magazine noch vor Weihnachten versenden. Die andere Hälfte ging dann erst Mitte Januar auf die Reise, aber alle Umschläge trugen dafür weiterhin den schönen Aufkleber "Fröhliche Weihnachten!". Hat auch was Originelles, irgendwie. Nun ja, in 2010 ist ja schließlich auch Weihnachten.
Unsere Redaktion war zwischen den Jahren so fleißig, dass wir einige Artikel in die kommenden Ausgaben verschieben mussten, aber ich beschwere mich ganz sicher nicht. Manche sind dadurch etwas weniger aktuell, aber immer noch ziemlich gut. Perfektes Beispiel für diese Kombination ist unser Spotlight in dieser Ausgabe, der sehr intensiv und inhaltlich überzeugend den finanziell erfolgreichsten Film aller Zeiten behandelt. Nein, nein... nicht "Titanic". Die hat jetzt ihren Eisberg gefunden und ist auf Platz 2 abgesoffen. Aber wenn Sie schnell genug hinschwimmen, können Sie Leo dieses Mal vielleicht noch retten...
Bevor wir uns im weiteren Verlauf des Magazines wieder stark mit interessanter Literatur und der Wissenschaft auseinandersetzen, geht es noch einmal mit einem weiteren cineastischen Höhepunkt zu, denn Bruce Willis kommt zurück auf die Leinwand. Und dieses Mal mit einem wirklich guten Film, scheint uns. Aber lesen Sie selbst. Und...
Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlichst Ihr Mike Hillenbrand Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Ein Film verändert alles. Als James Cameron mit „Avatar“ einen neuen SF-Film mit revolutionärer Tricktechnik ankündigte, wunderte sich niemand. Zu oft hatte der Regisseur eben damit verblüfft und Maßstäbe gesetzt. Die Unmöglichkeit, 3D im Kino endlich flächendeckend salonfähig zu machen, wollte er in die Tat umsetzen. Und jeder glaubte, dass er das schaffen würde. Wer nicht, wenn gerade er? Allein die Dreharbeiten, während derer nicht ein Foto und eine Meldung nach außen drang, setzten in Hollywood eine Maschinerie in Gang – und Studiobosse wie Kinobetreiber in Zugzwang. Ein großer Cameron-SF-Film in 3D würde Zuschauermassen dazu bringen, wütend auf Kinobetreiber zu werden, die sich weigerten, auf 3D umzurüsten. Für die Studios war 3D zudem eine willkommene Technik, um sich endlich von Raubkopien aus dem Internet abzuheben und endlich wieder das Kino als Ort des Staunens zu etablieren. Langfristig ein lohnendes Geschäft und eine blendende Strategie. Das Kino konnte wieder mehr werden als zuvor. So waren es bereits im Sommer 2009, gut ein halbes Jahr vor Start von „Avatar“, andere Filme, die 3D ins Kino zauberten, vornehmlich Animationsfilme wie „Ice Age 3“ und „Oben“. Viele Kinos waren bereits entsprechend ausgerüstet, und schließlich kamen mit den Horrorfilmen „My Bloody Valentine“ und „Final Destination 4“ zwei Realfilme in die Kinos. Doch die Spannung auf „Avatar“ blieb, dem Namen James Cameron sei Dank. Es war offensichtlich, dass die Horrorfilme, wenn auch in 3D, so doch keinen entwicklungstechnischen Aufwand hinter sich hatten. Anders „Avatar“, wie auch erfolgreich lanciert wurde. Nun ist „Avatar“ da. Trotz erstaunlich zahmer PR und einem eher mageren US-Start (der dem Schneesturm am Startwochende geschuldet war, der die gesamte US-Ostküste lahmlegte) wurde „Avatar“ nicht nur zum Publikums- und Kritikerliebling, sondern konnte zunächst als 5. Film überhaupt die unglaubliche 1-Milliarde-Dollar-Schallmauer beim Einspiel knacken, stellte den Rekord auf, dies bereits nach 17 Tagen geschafft zu haben (so schnell wie kein Film zuvor) und ist inzwischen der zweiterfolgreichste Film aller Zeiten. Hinter „Titanic“, auch ein Film von James Cameron, dessen Thron langsam zu wanken beginnt. Bis heute hat „Avatar“ schon knapp 1,4 Milliarden Dollar an den Kinokassen umgesetzt. Der auch weiterhin beständige Zuschauerstrom ist noch nicht abgebrochen, sodass es tatsächlich möglich ist, dass der Film auch den letzten Rekord bricht. Revolutionäre Optik „Avatar“ ist ein visuelles Phänomen: Er zeigt erstmals in einem Live-Action-Film einen vollständig neuen Weltenentwurf, wie er so noch nicht zu sehen war. Der ausgefeilten Tricktechnik ist es geschuldet, einen Realismus zu erzeugen, der den Zuschauer komplett eintauchen lässt. Abgesehen von der Schönheit und Ästhetik der Bilder ist es der Perfektionismus, mit der die Welt Pandora greifbar wird. Nicht eine Sekunde zweifelt man an dieser Welt – das ist es, was in den Bann schlägt. In dieser Hinsicht ist „Avatar“ in der Tat revolutionär. Die Darstellung völlig Neuem, eine Erweiterung des guten alten „Storytellings“. Was man sieht, ist schlicht Magie. Kino wird wieder zu etwas, das zeigt, was man zuvor noch nie sah, zu einer Reise auf Zeit vor der Haustür. Für die Überwältigung ist lediglich eine Kinokarte nötig. Dass der Film dann auch noch in 3D daherkommt, macht ihn gleich noch interessanter. Cameron ist Visionär, da er konsequent durchsetzt, was er sich vornimmt und sich nicht mit halben Sachen zufrieden gibt. Wie zuvor in „The Abyss“, „Terminator 2“ und „Titanic“ denkt er nicht daran, im Rahmen vorhandener Möglichkeiten zu filmen und sich im Erzählen limitieren zu lassen – er schafft umgekehrt die technische Voraussetzungen für seine Geschichten. Dies war schon immer die große Stärke der Cameron-Filme und trifft in besonderem Maße für „Avatar“ zu. Man sieht nicht nur neue Effekte, sondern auch Geschichten, die noch nie so erzählt werden konnten. Inzwischen ist in den USA eine Diskussion darüber gestartet, dass der Film Zuschauer nach der Rückkehr in die reale Welt in Depressionen stürzt. Die Welt Pandora ist zu schön, um sie verlassen zu wollen. Die entsprechende Medienberichterstattung in den USA tut ihren Teil, „Avatar“ auch nach der 5. Woche auf Platz 1 der amerikanischen Kinocharts zu etablieren. Alte Geschichte, schablonenhafte Charaktere Dabei ist die Story von „Avatar“ weder originell, neu, anders oder revolutionär. Im Gegenteil: „Avatar“ bietet im Grunde nichts Neues. Ständig fühlt man sich an „Der mit dem Wolf tanzt“ und „Pocahontas“ erinnert. „Avatar“ also ein Western in SF-Stil? Durchaus. Und das hat man schon tausendfach gesehen. Sogar die Dialoge der Außerirdischen in „Originalsprache“ mit Untertiteln zu versehen, erinnern an Costners Western-Epos. Auch Überraschungen bietet die recht grobschnittartige Geschichte keineswegs. Die handelnden Charaktere im Film sind oberflächlich und kaum konturiert. Hauptperson Jake Sully darf sich ob seiner Lähmung ein wenig abmühen, seine Videotagebucheinträge geben, wenn schon keinen Blick in sein Leben, so doch wenigstens ein wenig Einblick in seine Seele, aber Autorenfilmer dürften vor Entsetzen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie sehen, wie simpel die Protagonisten und die Geschichte selbst gestrickt sind. Sigourney Weavers Charakter ist der Archetyp einer moralisch integren, fachlich brillanten, aber exzentrischen Wissenschaftlerin, Colonel Miles Quartich ist in seiner Boshaftigkeit und Verbissenheit geradezu karikaturesk übertrieben, Giovanni Ribisis Rolle des Parker Selfridge beschränkt sich darauf, schubkastenartig die Klischees eines bornierten Arschlochs zu geben, und auch die weibliche Hauptrolle Neytiri (Zoe Saldana) ist ein Paradebeispiel für das, was man als romantische Vorstellung eines Naturvolks mit sich herumschleppt. So weit, so schwach. Fantasydrachen Geradezu kurios ist der Einsatz von Flugdrachen, die dem Film eindeutig eine ungewöhnliche Fantasy-Note geben – das hat man von Cameron so nicht erwartet. Waren „Terminator“ und „Terminator 2“ geradezu technische Filme, führte gerade sein brillanter Klassiker „Aliens – Die Rückkehr“ die Military-SF in die Filmgeschichte ein. Dass nun plötzlich beinahe kitschig zu nennende Fantasyelemente hineinspielen, dass man nicht so recht weiß, ob man sich noch in einem SF-Film befindet, überrascht letztlich schon. Andere Filme wären darüber gestolpert, andere Regisseure daran gescheitert. Die Kluft zwischen SF und Drachen ist groß, zumal sich „Avatar“ nicht einmal die Mühe macht, ausgerechnet diese Wesen erstaunlich originell zu gestalten. Sie kommen eher daher wie aus einem Jugendbuch. Die Natur als Wesen Erstaunlich hingegen ist die Darstellung der Natur als Wesenheit. Was „Avatar“ hier bietet, ist weit jenseits alles Gesehenen. Dabei ist es nicht nur die technische Brillanz, mit der die Tiere und Pflanzen dargestellt werden – es ist pure Magie. Nicht nur, dass man solche Bilder noch nie zuvor gesehen hat, auch hat man noch nie solch ein detailliert ausgearbeitetes Okösystem betrachten dürfen. Selbst Kleinigkeiten am Bildrand wurden eingearbeitet. Die Schönheit und Detailliertheit der vollkommen fiktiven Natur ist schier atemberaubend und lässt die Zuschauer mit offenem Mund im Kino sitzen. Cameron geht es um mehr als lediglich tricktechnische Maßstäbe aufzustellen: Er nutzt die Möglichkeiten zur Erzeugung von visueller Magie, die gefangen nimmt. Die teilweise mit großem Pathos von verschiedenen Figuren vorgetragene Naturverbundenheit und ihrer Relevanz findet ihre optisch adäquate Entsprechung – und schafft Einzigartiges: Über den Umweg der Darstellung eines außerirdischen Okösystems kann der Zuschauer Bezug nehmen zu der Natur der Erde, hier vornehmlich der Tropischen Regenwälder. „Avatar“ hat Mission und Botschaft. Das jedoch funktioniert nur, weil alle Teile des Filmes ein Ganzes ergeben. Die kitschigen Dialoge und Monologe über die Natur und ihr Wesen allein hätten den moralischen Zeigefinger unangenehm werden lassen, zudem könnte man sich über die Schleimigkeit und Bemühtheit der Wortbeiträge ärgern. Doch das Visuelle erstickt jeden Zweifel, führt vor, über was geredet wird und liefert damit beeindruckend den Beweis der Wahrheit. Cameron nutzt das Kino gekonnt als Darstellung und Suggestion von Wahrheit. Das hat er vielen Kollegen voraus, die Tricktechnik lediglich selbstzweckhaft einsetzen. Der Film transportiert somit ein Umweltbewusstsein, das man dem teuersten Film der Filmgeschichte zum Einen und einem SF-Film zum Anderen gar nicht zugetraut hätte. Es ist mutig, ein derartiges Riesenprojekt mit einer Aussage und einem Appell auszustatten, von dem man hätte ausgehen können, dass er Millionen Kinogängern auf den Nerv gehen könnte, da ihre Lebenswirklichkeit eine andere ist. Damit nicht genug, geht der Film beinahe waghalsig noch einen Schritt weiter. Esoterische Anklänge, die Natur als Gottheit „Avatar“ führt religiöses Gedankengut vor, das in der christlichen Mystik und im Buddhismus verankert ist. Fand die Mystik in den Werken von Hildegard von Bingen oder Meister Eckhart Gott in der Natur, negiert der Buddhismus jegliche Gottheit und erklärt die Natur als solche zum Maß aller Dinge. Naturvölker aller Kontinente sehen in der Natur entweder die Gottheit oder mehrere Gottheiten. Für den westlichen Kulturkreis sind diese Anschauungen fremd genug, um sie in das Reich der Esoterik abzuschieben. So wird in der westlichen Welt der Buddhismus gern fälschlicher- und fatalerweise als Esoterik abgetan. Ausgerechnet „Avatar“ als tricktechnisches Flaggschiff und massenkompatibler Film setzt nun alles daran, eben diese Einstellung als Arroganz zu entlarven und vorzuführen und somit zu einem Schlag ins Gesicht der großen Zuschauerschaft anzusetzen. Die Gefahr war groß, dass sich diese das nicht ohne Weiteres gefallen lässt. Ein Wagnis auch, wie extrem weit Cameron bei der Darstellung der Naturkraft geht. Indem „sie“ Verletzte heilen kann und das Leben und die Erinnerungen aller Toter in einer Art Wald speichert. Der Baum als Hort von Gott, Kraft und Leben ist zudem eine zutiefst archaische und in der christlichen Welt zutiefst heidnische Vorstellung. So wurden im frühen Mittelalter alle gottgleichen Bäume durch die deutschen Kaiser gefällt, um den Naturmythos auszurotten und das Christentum mit Gewalt zu etablieren. Dies findet in „Avatar“ gleich zweimal die Entsprechung: In der Zerstörung des Lebensbaumes und der Endschlacht um den Baum als Träger der Natur. In „Avatar“ treffen so stark wie nie Hightech und Naturverbundenheit aufeinander. Und Hightech verliert intellektuell wie moralisch. Cameron entreißt das Naturbewusstsein dem Spott und setzt ihm ein filmisches Denkmal. Dafür muss man ihm danken. Dass er dies nicht gerade hochtrabend tut und sich auf Plattitüden beschränkt: geschenkt. Wie anders als so erreicht man ein Massenpublikum, das bei einem Film mit unvorstellbaren Produktionskosten von geschätzten 300–500 Millionen Dollar auch bitter nötig ist? Das Wunder: es funktioniert. Cameron hat, natürlich über den Umweg des technisch Darstellbaren, den Nerv der Zeit getroffen. Er hat das Wunder vollbracht, Elemente zu vereinen, die als unvereinbar galten. Er hat das Wunder vollbracht, eine im Grunde dürftige Story zu großem Kino zu machen – wobei gesagt werden muss, dass sämtliche „großen“ Filme eine einfache Story und leicht identifizierbare, nichts sonderlich ausgearbeitete Charaktere haben. Dies ist ein notwendiges Charakteristikum „großen Kinos“. Die großen Geschichten sind die einfachen, die simplen, die nachvollziehbaren wie Liebe, Hass, Eifersucht, menschliche Niedertracht und Heroismus. Ein Schlag gegen die Umsonstkultur Fakt ist, dass „Avatar“ ein visuelles Großereignis ist, das endlich wieder das Staunen ins Kino bringt und dies mit einer, wenn auch simplen und vorhersehbaren Story eng verzahnt. Fakt ist auch, dass der Film all jene benachteiligt, die Filme nur noch als Datenpakete sehen, die man schnell und meist illegal aus dem Internet auf den heimischen Rechner lädt. „Avatar“ führt den manischen Datensammlern vor, dass sie ein Ereignis versäumen. Ein Ereignis, für das es sich lohnt, Geld auszugeben. „Avatar“ läutete durch den konsequenten Gang in Richtung 3D eine neue Ära des Kinos ein, nicht nur technisch. Er verändert auch die gesellschaftliche Stellung von Kunstwerk und Kommerz. Schrieben sich die Anhänger der Umsonstkultur stets auf die Fahne, dass sie alles bekommen können, da es nichts koste, sind sie nun im Nachteil. Dadurch, dass sie auf umsonst bestehen, sind sie diesmal im Nachteil. Kino und Film als Erlebnis – dank Cameron endlich wieder ein Fakt. Dass Cameron mit „Avatar“ nun zum nach „Terminator 2“, „True Lies“ und „Titanic“ nun zum vierten Mal den jeweils zu seiner Zeit teuersten Film der Filmgeschichte drehte, ist ebenfalls ein Wunder. Ein Wunder auch, dass er nun auch neben dem erfolgreichsten Film aller Zeiten gleich den zweiterfolgreichsten stellt. Ob ihm dies so schnell einer nachmacht? Nein. Ganz sicher nicht.
| Offene Beta-Phase von "Star Trek Online" hat begonnen | „Star Trek Online“ kommt zwar erst am 2. Februar 2010 in den Handel. Vorbestellungen sind aber bereits möglich, und die können für „Star Trek“-Fans durchaus interessant sein. Schließlich kommen Vorbesteller in den Genuss, Zugang zur offenen Beta-Phase, die nun gestartet ist, zu bekommen - man kann also schon etwas vor dem offiziellen Start ins Universum vordringen. Bis zum 26. Januar soll diese Sonderaktion laufen. Außerdem bekommt man Codes für’s Headstart-Programm, mit dem vor dem Release schon auf die Vollversion des MMOs zugegriffen werden kann. |
| The End is just the Beginning | Der Doctor ist tot - lang lebe der Doctor! Nachdem die Zeit der 10. Inkarnation der Titelfigur der britischen Erfolgsserie „Doctor Who“ am Neujahrstag zu Ende ging, dürfen sich die Fans schon auf den neuen Doctor freuen. Matt Smith löst als 11. und bisher jüngster Schauspieler in dieser Rolle David Tennant ab, der den Time Lord über drei Staffeln und eine Reihe von Specials mit großem Erfolg spielte. Neben dem Hauptdarsteller wechselt mit Steven Moffat, der für Russel T. Davies die Fäden in die Hand nimmt, auch der Showrunner. Darüber hinaus bekommt Matt Smith die junge schottische Schauspielerin Karen Gillian als Companion Amy Pond an seine Seite gestellt. Die 5. Staffel der New Season ist im Frühjahr auf BBC One zu sehen. Hier schonmal ein kleiner Eindruck: |
| "Lost": Cuse und Lindelhof verraten weitere Spoiler zu Staffel 6 | In einem Interview mit dem Hollywood Reporter verrieten Carlton Cuse und Damon Lindelof einige Spoiler für die 6. und letzte Staffel von „Lost“. Den Produzenten zufolge wird sich die Staffel 6 auf den Kampf zwischen Jack und Locke konzentrieren. "Jack und Locke waren immer im Zentrum der Show. Das Dilemma von Glauben gegen Vernunft und der Konflikt zwischen diesen beiden Charakteren war von Anfang an da," erklärte Cuse. "Es ist sehr aufregend, diese Beziehung zum Abschluss zu bringen." Die 6. Staffel wird der ersten ähnlich sein: Das Publikum soll an die ganze Geschichte der Serie erinnert werden. Deshalb kommen Schauspieler wie Dominic Monaghan und Ian Somerhalder zurück. "Wir hoffen, einen [in sich schlüssigen] Kreislauf der ganzen Reise zu erschaffen, so dass das Ende an den Anfang erinnert." Es sollen neue erzählerische Mittel eingesetzt werden, über die die Produzenten aber nichts Näheres verraten wollten. Die letzte Episode wurde von Lindelof und Cuse geschrieben; Regie führte Jack Bender. Ein neues Promotion-Video von ABC ist unter folgendem Link zu sehen: http://scifiwire.com/2010/01/everything-you-need-to-kn-3.php „Lost“ kehrt am 2. Februar 2010 mit einer zweistündigen Staffelpremiere auf die US-Bildschirme zurück. |
| RTL II zeigt finale Staffel von "Battlestar Galactica" | Vorsicht Spoiler!
Gute Nachrichten für alle Fans von „Battlestar Galactica“. RTL II hat nun den Termin der finalen, vierten Staffel der Serie bekannt gegeben. Den Anfang macht dabei nicht die erste Folge aus Staffel 4, sondern das Serien-Special "Razor", welches auf SciFi unter den Titel "Auf Messers Schneide" lief. Am 24. Februar 2010 um 22:05 Uhr übernimmt Lee Adama also das Kommando über den Kampfstern Pegasus und wir sehen mehr über den ersten Zylonen-Krieg. Eine Woche später, am 3. März um 23:00 Uhr, strahlt RTL II dann schließlich die Folge 4x01 "Auferstehung" aus. Und so geht es im Serien-Special weiter: Nach dem Tod von Commander Fisk wird Lee Adama zum neuen Befehlshaber des Kampfsterns Pegasus ernannt. Er soll die Disziplin an Bord wiederherstellen, mit der es unter seinem Vorgänger steil bergab gegangen ist. Um das Vertrauen der Mannschaft zu gewinnen, ernennt Lee Lieutenant Kendra Shaw zu seiner Stellvertreterin, die schon unter dem strengen Regiment von Admiral Helena Cain gedient hat. Doch Kendra macht sich mit ihren riskanten Entscheidungen schon bald unbeliebt – insbesondere bei Kara "Starbuck" Thrace und den übrigen Viper-Piloten. Als die Pegasus auf einen mysteriösen Basisstern stößt, bei dem es sich offenbar um ein Überbleibsel aus dem ersten Zylonen-Krieg handelt, wird eine Raptor-Crew von den Zylonen gefangengenommen. Kendra entwickelt einen äußerst waghalsigen Rettungsplan: Während die Pegasus die zylonischen Jäger ablenken soll, will sie mit einem kleinen Einsatzteam den Basisstern entern und die Gefangenen befreien. Unterdessen macht Lee Adama eine beunruhigende Entdeckung: Er findet heraus, dass Kendra unter dem Kommando von Admiral Cain an Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung beteiligt war ... |
| "Fringe"-Trailer: Geldstrafe für ProSieben | Als auf ProSieben im vergangenen Jahr die erste Staffel von „Fringe“ startete, hatte man eine gefakte News-Sondersendung ausgestrahlt, die für den Start warb. Dies ist bei vielen Zuschauern alles andere als positiv angekommen. Nun wurde ProSieben von der Kommission für Jugendmedienschutz mit einem Bußgeld belegt. Außerdem erhielt der Sender eine offizielle Beanstandung. Der Beitrag soll Kinder unter 12 Jahren in ihrer Entwicklung beeinträchtigen. Das Bußgeld liegt bei 3.500 EUR. Die "Sondersendung" kann bei YouTube angesehen werden. |
| "Spider-Man 4": Drehstart verzögert sich | Eigentlich sollten die Dreharbeiten zum neuen „Spider-Man“-Film im März beginnen, doch es gibt Probleme, diesen Drehstart einzuhalten. Diese besagten Probleme laufen derzeit zwischen Regisseur Sam Raimi und dem Filmstudio von Sony ab. Während Raimi als Bösewicht Vulture, einen fliegenden Bösewicht mit scharfen Flügeln, die als Waffe gegen Gegner eingesetzt werden können, durchsetzen will, findet Sony, dass es eine Menge mehr Bösewichte gibt. Vor allem seien andere Bösewichte aktuell im Comicverkauf deutlich stärker als Vulture. Sony geht daher davon aus, dass die Dreharbeiten erst im Mai starten werden. Wie man ein so grundlegendes Problem auf Drehbuchebene so kurz vor dem eigentlichen Drehbeginn bewerkstelligen und dann entsprechende Änderungen machen will, sei einmal dahingestellt. Vielleicht ist das auch bloß eine Marketingaktion. |
| "Spider-Man 4" ohne Tobey Maguire und Sam Raimi | Es wird keinen vierten „Spiderman“ mit der gewohnten Besetzung Tobey Maguire, Kirsten Dunst und Regisseur Sam Raimi geben. Nach einem wochenlangen Hin und Her zogen Raimi und die Columbia Studios einen Schlussstrich unter die vierte geplante Folge des Action-Streifens. In der vergangenen Woche hatte das Studio den für Februar geplanten Drehstart wegen Streitigkeiten über das Drehbuch verschoben. Raimi passte die Bösewicht-Figur nicht, er wollte das Skript umschreiben. Der Streit eskalierte, jetzt kam für das bewährte Trio das Aus. Man wolle Maguires Peter Parker in einer jüngeren Version neu auflegen und ihn wieder zu seinen Wurzeln als Highschool-Schüler zurückbringen, teilte das Studio mit. Die vierte Folge werde wie geplant von Avi Arad, Laura Ziskin und den Marvel Studios produziert. Statt Mai 2011 ist nun ein Kinostart im Sommer 2012 geplant. Raimi resümierte: "Es war ein einmaliges Erlebnis, die ‚Spiderman’-Filme zu drehen". Das Studio und Marvel hätten nun die einzigartige Gelegenheit, das Franchise in eine neue Richtung zu lenken. Sie würden dabei sicher großartige Arbeit leisten. Variety zufolge liegt bereits ein Skript aus der Feder von James Vanderbilt über einen jugendlichen Peter Parker vor. Für diese Vorlage werden nun ein Regisseur und ein jüngerer Nachwuchsschauspieler gesucht, hieß es. Die Produktionskosten könnten deutlich niedriger sein, weil hoch bezahlte Stars wie Maguire und Dunst entfallen. „Spiderman 3“ war im Mai 2007 angelaufen. Er spielte weltweit 890 Millionen Dollar ein. |
| "Der Hobbit": Drehbeginn im Juni | Ursprünglich sollten die Dreharbeiten für die Verfilmung von J. R. R. Tolkiens Roman „Der kleine Hobbit“ im März 2010 beginnen. Doch Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass dieser Termin verworfen wurde und es nun im Sommer 2010 losgehen soll. Diesen neuen Zeitplan scheint man jetzt in der Tat einhalten zu können, denn wie Production Weekly berichtet, ist im Juni diesen Jahres Drehbeginn in Neuseeland. 14 Monate sind für die Produktion veranschlagt. “Der kleine Hobbit“ ist die Vorgeschichte zu der „Herr der Ringe“-Trilogie und erzählt wie Bilbo Beutlin an den mächtigen Ring geraten ist. Die Verfilmung wird aus zwei Teilen bestehen. Der erste soll im Dezember 2011 in die Kinos kommen, die Fortsetzung ein Jahr später. Die Regie hat Guillermo del Toro („Pans Labyrinth“, „Hellboy“) übernommen. Peter Jackson, der Regisseur der „Herr der Ringe“-Filme, ist als Produzent an Bord. Er hat außerdem zusammen mit del Toro und weiteren Autoren das Drehbuch verfasst. |
| Peter Sarsgaard möglicherweise in "Green Lantern" | Der Schauspieler Peter Sarsgaard („Orphan“, „An Education“) verhandelt derzeit über eine Rolle in „Green Lantern“. Peter Sarsgaard soll die Rolle des Schurken und Gegenspieler Dr. Hector Hammond übernehmen; Regie führt Martin Campbell, Ryan Reynolds spielt die Hauptrolle. Wie viele andere Comic-Superhelden führt auch Green Lantern ein bürgerliches Leben als Testpilot Hal Jordan, der sich über einen geheimnisvollen Ring in einen Superhelden verwandeln kann. Die weibliche Hauptrolle der Carol Ferris spielt Schauspielerin Blake Lively. Die Dreharbeiten sollen wie geplant im März 2010 in New Orleans beginnen. |
| Stargast aus "Babylon 5" und ein "Star Wars"-Künstler auf der Fedcon 19 | Nachfolgend die Pressemeldung der Fedcon: “Wir freuen uns nach einigen Jahren wieder Jerry Doyle (Garibaldi aus ‚Babylon 5’) als Gast auf der FedCon zu haben. Jerry hat mittlerweile eine erfolgreiche Radioshow und wird mit Sicherheit wieder ein interessantes und lustiges Panel präsentieren. Durch unseren letzten Japan.Trip konnten wir den berühmten ‚Star Wars’-Künstler Tsuneo Sanda kennen lernen - nicht zuletzt auch durch unsere guten Kontakte zu der German Garrison und der 501st. Tsuneo Sanda kreiert seit mehr als 12 Jahren Kunstwerke aus dem Science-Fiction-Bereich, hauptsächlich aus dem Bereich ‚Star Wars’. Er wird auf die kommende FedCon kommen, dort seine Kunstwerke präsentieren, Autogramme signieren und natürlich werdet ihr dort auch Sachen von ihm kaufen können. Als kleines Highlight wird er das Cover des diesjährigen Souvenirmagazins entwerfen. |
Surrogates sind moderne Erfindungen, die es den Menschen erlauben, sich in der Welt nach Belieben auszutoben – ohne dass sie dabei die heimische Couch verlassen müssen. Diese makellosen „Ersatzmenschen“ repräsentieren die absolute Freiheit: Ob Job, Einkauf, Thrill oder sexuelles Vergnügen, die Surrogates erledigen das – man muss sich nur zuhause einstöpseln. Im Film „Surrogates – Mein zweites Ich“ beginnt alles mit dem zurückgezogen lebenden Millionär Dr. Lionel Canter, ein Genie mit M.I.T.-Abschluss und Schöpfer eines revolutionären Hightech-Systems. An den Rollstuhl gefesselt, begann er während seiner Studienzeit, mit künstlichen Gliedmaßen zu experimentieren. Im Laufe seiner Forschungen fand er heraus, wie man Gehirnströme dekodieren und diese als Steuersignale an künstliche Menschen weiterleiten kann. Canter ist allerdings kein Messias, obwohl er ursprünglich nur Gutes wollte. Schon früh in seinem Leben wird er von einer heimtückischen Krankheit heimgesucht. Diese Erfahrung lässt ihn die „Surrogates“ erschaffen. Zum Nutzen von Menschen, die schwerkrank sind. Die ferngesteuerten Roboter unterscheiden sich vom Menschen lediglich durch ihr makelloses Aussehen. Jeder Surrogate besitzt einen menschlichen Gegenpart, der die hoch technisierte Maschine, ob er nun nur wenige Meter oder Tausende von Kilometern entfernt ist, mittels Gedanken zu steuern vermag. Dabei wird der jeweilige Surrogate ganz nach den Vorstellungen des Menschen, den er ersetzen soll, geformt. Aus psychologischen Gründen erschaffen die meisten Menschen ihre Surrogates nach dem eigenen Vorbild, um sich so besser in sie hineinversetzen zu können. Und natürlich gestalten alle ihr Äußeres etwas ranker und schlanker, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Nur ganz Wagemutige wählen andere Körper, wechseln die Hautfarbe und das Geschlecht. Wollen die Surrogates ein Facelifting oder Make-Over, besuchen sie Schönheitssalons, wie den von Maggie, im Film dargestellt durch Rosamund Pike: „Maggie ist eine Kosmetikerin und Kosmetik meint in der Surrogates-Welt Technik“, sagt Rosamund Pike. Deshalb gleicht ihr Salon auch eher einer Autowerkstatt, in der sie mit Sandstrahlgebläsen und ähnlichen Werkzeugen arbeitet. Das Team von „Surrogates – Mein zweites Ich“ stattete das Set dementsprechend mit den passenden Elektrowerkzeugen und Bandschleifern aus – und versah alle mit schicken rosafarbenen und blumengemusterten Griffen. „Es gibt eine Szene, in der eine Kundin zu Maggie kommt, um sich ihr Gesicht ersetzen zu lassen“, erzählt Make-up-Künstler Howard Berger. „Wir bauten eine Kopie der Schauspielerin und versahen sie mit einem Gesicht, das man abziehen konnte. Es bestand aus extrem dünnen Silikon, das wir über einen künstlichen Schädel zogen, der am Torso des Modells befestigt war. So konnten wir der ‚Frau‘ das Gesicht quasi ohne Schnitt ’abziehen’.“ Zwei Abteilungen waren für das roboterhafte Aussehen der Haupt- und Nebendarsteller sowie der zahllosen Statisten zuständig. Das Make-up-Department leitete Oscar®-Gewinner Jeff Dawn, der prostethischen Abteilung (Spezial-Make-ups etc.) stand der ebenfalls Academy-Award®-gekürte Howard Berger vor. Weil die meisten Hauptdarsteller zwei oder mehr Versionen ihrer Figur verkörpern, griffen Dawn und Berger tief in ihre Trickkiste, um die Unterschiede zwischen perfekten „Surrogates“ und unperfekten Menschen deutlich sichtbar zu machen. „Die größte Herausforderung bestand bei diesem Film von Tag eins an darin, herauszuarbeiten, was den Menschen von seinem ’Surrogate’ unterscheidet“, sagt Dawn. „’Surrogates’ - sind sie aus Plastik, sind sie hyperreal? Schauen sie besser aus als normale, gut aussehende Menschen? Es war schwierig, die Leute, die ohnehin schon sehr gut aussehen, noch hübscher wirken zu lassen. Und das in jeder Einstellung“, fährt Dawn fort. Alle Roboter-Menschen sind daher im Ergebnis wunderschön, doch dadurch fühlen sich ihre Besitzer nicht unbedingt vollkommener – ganz im Gegensatz zu den Hauptdarstellern: Dawn weiß zu erzählen, dass Bruce Willis völlig hollywooduntypisch mit seinem eigenen Aussehen überhaupt kein Problem hat, sondern sich in seiner Haut richtig wohl fühlt. Nicht einmal, wenn ihn die Maskenbildner etwas „hässlicher“ machten, hatte er damit ein Problem. „Der Mensch Greer ist ein bisschen älter, ein bisschen grobschlächtiger, ein bisschen faltiger als Bruce“, berichtet Dawn. „Willis störte das überhaupt nicht. Wenn ich ihn also etwas älter machte, seinen Bart weiß einfärbte und ihm ein paar zusätzliche Falten verpasste, war das für ihn absolut in Ordnung. Demgegenüber sieht die Roboterversion von Bruce perfekt aus, hat volles, blondes Haar und auch blonde Augenbrauen.“ Welche Rolle Action-Star Bruce Willis am Ende favorisiert, ist in „Surrogates – Mein zweites Ich“ seit dem 21. Januar in den deutschen Kinos zu sehen. Interview mit Bruce Willis Corona Magazine: Jetzt verraten Sie mir doch mal, was die Zuschauer dieses Films erwartet. Bruce Willis: Na ja, es ist ein Suspense-Thriller, ein Action-Thriller voller Spannung, der absolut sehenswert ist. Gleichzeitig ist er auch ein Mystery-Thriller mit Krimielementen, zum Beispiel, als ich eine Straße entlang renne und wieder mal so aussehe, als würde ich die Welt retten wollen. Das ist jetzt ungefähr das zehnte Mal, oder Paul? Das zehnte Mal, dass ich ... Paul: Wie bitte? Bruce Willis: Das zehnte oder elfte Mal, dass ich die Welt rette? Paul: Mindestens. Bruce Willis: Und es ist auch ganz schön schwierig, Schauspieler zu sein. Man muss sich ganz schön viel Text merken. CM: Können Sie uns etwas über Ihren Charakter erzählen? Bruce Willis: Haben Sie den Witz verstanden? CM: (lacht) Bruce Willis: Das war ein Witz. Mein Charakter? Er ist launisch. Er ist reizbar, er ist Polizist. Er ist unzufrieden damit, wie die Dinge laufen, und er kommt mit seiner Frau nicht zurecht. Seine Frau ist ihm aufgrund dieser Surrogates fremd geworden und er möchte sie einfach wiederhaben. Ein Nebeneffekt dieser Surrogates ist, dass die Leute dazu neigen, sich hinter dieser Maske zu verstecken, was natürlich an sich nichts Schlimmes ist. Ich wette, es gibt auf dieser Welt viele Leute, die sich gern hinter ihrer Maske verstecken würden und es auch tun. CM: Könnten Sie uns bitte etwas mehr über die Idee dieser Surrogates erzählen? Bruce Willis: Ich versteh Sie nicht. Nein, doch, natürlich kann ich das erklären. Es geht dabei um ... Haben Sie ein Handy dabei? CM: Ja. Bruce Willis: In Ordnung. Haben Sie einen Blackberry? CM: Mm. Bruce Willis: Erinnern Sie sich noch daran, als Sie noch keinen Blackberry hatten und nicht ständig mit dem Handy unterwegs waren oder ununterbrochen mit der Welt in Kontakt standen? Betrachten Sie den Blackberry als Weiterentwicklung dieser Technologie bis hin zu dem Punkt, an dem man eine Art Stellvertreter, einen Alter Ego entwickelt, der allen Gefahren trotzt und den eigentlichen Benutzer des Blackberrys beschützt. Über diesen Blackberry wird dem Surrogate mitgeteilt, was er tun und wie er denken und sich bewegen soll. Das lässt sich nur schwer erklären. Es ist eher ein visuelles Konzept als ein verbales, aber im Prinzip geht es genau darum. Irgendwann gerät dann dieses weltweite Konzept, in dem jeder einen Surrogate, einen Alter Ego da draußen besitzt, plötzlich aus den Fugen. CM: Es ist eine interessante Vorstellung, die sich mit unserer tatsächlichen Besessenheit in Bezug auf Schönheit und Technologie befasst. Bruce Willis: Genau. CM: Hat Sie das von Anfang an interessiert, als Sie es gelesen hatten? Bruce Willis: Es interessiert mich überhaupt nicht. Was mich wirklich beunruhigt, ist die Gefahr, die darin liegt, dass Menschen Informationen immer schneller kommunizieren wollen. Michael Jacksons Tod ist ein gutes Beispiel dafür. Innerhalb von vier Sekunden oder zumindest in kürzester Zeit wusste die ganze Welt davon, und das wäre vor zehn, geschweige denn vor 20 Jahren noch undenkbar gewesen. Informationen werden immer kompakter und schneller. Ich bin kein großer Fan von sozialen Netzwerken in elektronischer Form. Wenn der Strom ausfiele, müssten wir alle auf der Stelle nach Hause gehen. CM: Was ja durchaus ... Bruce Willis: War das eine gute Erklärung? Ich bin mir da nicht mehr so sicher. CM: Nein, nein, das war großartig. Ich muss Sie aber noch zu Ihren Schauspielerkollegen befragen, zuerst mal zu Radha Mitchell. Wie würden Sie die Beziehung zwischen diesen beiden Charakteren beschreiben und wie lief die Zusammenarbeit mit ihr? Bruce Willis: Sie meinen jetzt mit Radha? CM: Ja. Bruce Willis: Sie ist großartig. Sie ist eine hervorragende Schauspielerin, die ihre Sache sehr gut gemacht hat. Und es macht Spaß, mit ihr zusammen zu arbeiten. Sie ist witzig, einfach nur toll. Sie wird noch viele tolle Filme drehen. CM: Und wie ist Ihre Beziehung im Film? Bruce Willis: Wir sind beide Polizisten, Partner. Und wir besitzen auch unsere Surrogates, die ebenfalls zusammen arbeiten. Ich weiß jetzt nicht, ob ich Ihnen das verraten darf, aber es gibt im Film einige Hinweise darauf, dass Surrogates tatsächlich Sex miteinander haben können, aber Radhas Surrogate und meiner haben keinen Sex miteinander. Ich weiß jetzt auch nicht, warum ich das verraten habe, aber ich wollte es nur als Beispiel anführen. CM: (lacht) Bruce Willis: Meine größte Sorge in Bezug auf Technologie und dem Film über Technologie ist die, dass ich eine jüngere Tochter mit Namen Rumer habe, die ebenfalls Schauspielerin ist. Nächste Woche wird sie 21, und am 11. September kommt ein Film, in dem sie mitspielt, in die Kinos. Unser Film „Surrogates“ hingegen erscheint erst am 25. September, und jetzt ist meine größte Sorge ist jetzt, dass ihr Film unserem den Rang abläuft. Hoffentlich nicht, denn das würde ich zu Hause nicht überleben. CM: (lacht) Und zu guter Letzt ... Woman on set: Tut mir leid. Die Zeit ist um. CM: Ach so, verstehe. Bruce Willis: Na gut, eine Frage geht noch. CM: Na dann. Es geht um Rosamund Pike. Sie haben sie vorhin erwähnt. Bruce Willis: Rosamund ist großartig. CM: Sie spielt Ihre Frau. Bruce Willis: Mm. CM: Könnten Sie uns noch kurz etwas über Ihre Beziehung und das Verhältnis Ihrer Charaktere erzählen? Wie war es, mit ihr zusammen zu arbeiten? Bruce Willis: Na ja, es ist eine entfremdete, angespannte Beziehung. Sie ist eine großartige Schauspielerin mit klassischer Ausbildung. Ich weiß nicht genau, ob sie noch Theater spielt, aber sie stand damals mit Judi Dench in England auf der Bühne. Sie ist großartig, eine ganz bezaubernde Person, die viel zu diesem Film beigetragen hat. Ich würde gern jederzeit wieder mit ihr zusammen arbeiten. CM: Na dann. Vielen Dank, dass Sie sich heute Zeit genommen haben. Bruce Willis: Ich hab zu danken. CM: Es war nett, Sie kennen gelernt zu haben. Bruce Willis: Danke, ganz meinerseits.
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegelndie Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion desCorona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bittebeachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigemNamen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktionbekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!
Corona Magazine 228 1. Jahrzehnt zu Ende???
hi!
danke für die weihnachtsmail. alles gute auch für dich.
aber das erste jahrzehnt endet erst silvester 2010, nicht 2009! es ist also nicht deine letzte mail im 1. jahrzehnt im 3. jahrtausend.
genau dasselbe problem gabs zum millennium. das begann 2001, nicht 2000. die jahrtausendwende war silvester 2000 und der nächste jahrzehntwechsel ist silvester 2010.
wenn du es mailmäßig gut ausdrücken willst, die 10er jahre fangen kommendes neujahr an...die 0er jahre hören auf. es ist alo deine letzte mail der 0er jahre. aber das 2. jahrzehnt beginnt erst neujahr 2011!
als beispiel: die 30er jahre gingen von 1930 bis 1939. das 4. jahrzehnt war von 1931 bis 1940...
jahreszahlen werden immer nur in ganzen natürlichen zahlen gezählt. es fängt immer mit 1 an, nie mit 0 und man muß ja auf 10 jahre kommen, nicht auf 11, wie wenn man mit 0 anfangen würde..
korrigiere das mal.
ciao uwe
Antwort von Mike:
Jaja, das sehe ich schon ein und erinnern an den Jahrtausendwechsel und die Diskussionen dort kann ich mich auch. ABER: siehe Vorwort. :-)
Wie auch immer: Frohes neues 2010! ;-)
Mike
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen. | Colorcode: | PayTV | Österreich | Schweiz |
| Montag, 01. Februar 2010 | | 12:45 Uhr | Pretender Endspiel (1/2) | 4x19 | Tele 5 | Wdh. | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Halliwells im Wunderland | 8x02 | Pro7 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Pretender Endspiel (2/2) | 4x20 | Tele 5 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Die grüne Gefahr | 1x08 | Tele 5 | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Abrechnung | 8x16 | ATVplus | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate O'Neill und Laira | 3x17 | Tele 5 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Ein heißer November | 1x09 | Tele 5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate O'Neill auf Abwegen | 3x18 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI Miami Blutspur | 4x07 | ORF1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Letzter Ausweg | 5x20 | VOX | 1st | | 21:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert In der Hand von Terroristen | 6x18 | Sci Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | Highlander Sprung in den Tod | 1x05 | Tele 5 | Wdh. | | 21:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Feuersturm | 6x19 | Sci Fi | Wdh. | | 23:50 Uhr | Blood Ties Ewige Liebe | 2x09 | ATVplus | Wdh. | | 00:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert In der Hand von Terroristen | 6x18 | Sci Fi | Wdh. | | 01:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Feuersturm | 6x19 | Sci Fi | Wdh. | | 02:55 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Yuta, die letzte ihres Clans | 3x09 | Kabel1 | Wdh. | | 04:50 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die 37er | 2x01 | Sci Fi | Wdh. |
|
| Dienstag, 02. Februar 2010 | | 05:00 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Das Holo-Syndrom | 2x03 | Sci Fi | Wdh. | | 12:40 Uhr | Pretender Endspiel (2/2) | 4x20 | Tele 5 | Wdh. | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Lauf, Piper, lauf | 8x03 | Pro7 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Ein heißer November | 1x09 | Tele 5 | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Jim | 8x18 | ATVplus | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate O'Neill auf Abwegen | 3x18 | Tele 5 | Wdh. | | 18:05 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Liebe aus der Luft | 1x10 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert In der Hand von Terroristen | 6x18 | Sci Fi | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Tödlicher Verrat | 3x19 | Tele 5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Feuersturm | 6x19 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Sabotage | 2x21 | RTL | Wdh. | | 21:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Das fehlende Fragment | 6x20 | Sci Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Blut und Spiele | 4x08 | RTL | Wdh. | | 21:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Phantasie oder Wahrheit | 6x21 | Sci Fi | Wdh. | | 22:20 Uhr | Lost Dieser Ort ist der Tod | 5x05 | ATVplus | 1st | | 22:30 Uhr | 12 Monkeys Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört. | US 1995 | Tele 5 | Wdh. | | 23:10 Uhr | Lost Leben und Tod des Jeremy Bentham | 5x07 | ATVplus | Wdh. | | 00:20 Uhr | Im Fadenkreuz - Allein gegen alle US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden. | US 2001 | ORF1 | Wdh. | | 00:30 Uhr | CSI:NY Letzter Ausweg | 5x20 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Blut und Spiele | 4x08 | RTL | Wdh. | | 00:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Das fehlende Fragment | 6x20 | Sci Fi | Wdh. | | 01:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Phantasie oder Wahrheit | 6x21 | Sci Fi | Wdh. | | 03:20 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der Überläufer | 3x10 | Kabel1 | Wdh. |
|
| Mittwoch, 03. Februar 2010 | | 05:00 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Elogium | 2x04 | Sci Fi | Wdh. | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Verzweifelte Haushexen | 8x04 | Pro7 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Liebe aus der Luft | 1x10 | Tele 5 | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Möbius (1/2) | 8x19 | ATVplus | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Tödlicher Verrat | 3x19 | Tele 5 | Wdh. | | 18:05 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Nächte in der Hochzeitssuite | 1x11 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Das fehlende Fragment | 6x20 | Sci Fi | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Harsesis Rettung | 3x20 | Tele 5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Phantasie oder Wahrheit | 6x21 | Sci Fi | Wdh. | | 20:00 Uhr | Jagd auf Roter Oktober Sean Connery läuft als russischer U-Boot Kapitän Richtung Amerika aus. Alec Baldwin soll als Jack Ryan herausfinden was der vor hat. | US 1990 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Serenity - Flucht in neue Welten Das Kinoabenteuer der Serenity und ihrer Crew aus Joss Whedons Kult-Serie Firefly. | US 2005 | RTL2 | Wdh. | | 21:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Verdächtigungen | 6x22 | Sci Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | Vampire Diaries Monster | 1x03 | Pro7 | 1st | | 21:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der rechtmäßige Erbe | 6x23 | Sci Fi | Wdh. | | 21:55 Uhr | CSI NY Blutige Diamanten | 3x02 | ORF1 | Wdh. | | 22:20 Uhr | Stargate Das Referendum | 9x14 | RTL2 | Wdh. | | 22:40 Uhr | Dark Strom Wissenschaftler entwickeln die Dunkle-Materie-Bombe. Was einen Wissenschaftler zum Superhelden macht und die Erde an den Rand der Zerstörung bringt. | CA 2006 | Sci Fi | Wdh. | | 22:40 Uhr | CSI NY Eiskalt | 3x03 | ORF1 | Wdh. | | 23:10 Uhr | Fight Club Brad Pitt und Edward Norton als Clubgründer. In dem man erfährt, was man so alles mit Seife machen kann, und wie befreiend Prügeleien sind. | US 1999 | Kabel1 | Wdh. | | 23:15 Uhr | Heroes 1961 | 3x23 | RTL2 | Wdh. | | 00:15 Uhr | Stargate Die falsche Wahl | 4x21 | RTL2 | Wdh. | | 00:15 Uhr | Vampire Diaries Monster | 1x03 | Pro7 | Wdh. | | 00:20 Uhr | 12 Monkeys Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört. | US 1995 | Tele 5 | Wdh. | | 00:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Verdächtigungen | 6x22 | Sci Fi | Wdh. | | 01:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der rechtmäßige Erbe | 6x23 | Sci Fi | Wdh. | | 03:30 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Die Verfemten | 3x11 | Kabel1 | Wdh. |
|
| Donnerstag, 04. Februar 2010 | | 05:10 Uhr | Star Trek: Raumschiff Voyager Die Raumverzerrung | 2x06 | Sci Fi | Wdh. | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Entzauberte Julie | 8x05 | Pro7 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Nächte in der Hochzeitssuite | 1x11 | Tele 5 | Wdh. | | 15:30 Uhr | Stargate: SG1 Möbius (2/2) | 8x20 | ATVplus | Wdh. | | 17:15 Uhr | Stargate Harsesis Rettung | 3x20 | Tele 5 | Wdh. | | 18:15 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Nur noch 55 Stunden | 1x12 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Verdächtigungen | 6x22 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Der Kristallschädel | 3x21 | Tele 5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der rechtmäßige Erbe | 6x23 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Primeval - Rückkehr der Urzeitmonster Verschwörungstheorie | 1x04 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Bourne Identität Matt Damon als Agent ohne Gedächtnis. Er wird von Killern gejagt. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit bekommt er Hilfe von Franka Potente. | US/DE 2000 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dr. House Zu vieles kommt in Frage | 4x09 | ORF1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Stargate Die Parallelwelt | 10x13 | Tele 5 | Wdh. | | 21:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Riker : 2=? | 6x24 | Sci Fi | Wdh. | | 21:05 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Blutrausch | 3x03 | ORF1 | Wdh. | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Ein Toter auf den Gleisen | 2x01 | ATVplus | Wdh. | | 21:15 Uhr | Lost Dieser Ort ist der Tod | 5x05 | Kabel1 | 1st | | 21:20 Uhr | Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI Der Teufel von Jersey | 1x04 | Tele 5 | Wdh. | | 21:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Gefangen in einem temporären Fragment | 6x25 | Sci Fi | Wdh. | | 22:10 Uhr | Lost 316 | 5x06 | Kabel1 | 1st | | 22:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Ein junger Priester auf dem alten Friedhof | 2x17 | RTL | Wdh. | | 22:35 Uhr | Lethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern. | US 1992 | VOX | Wdh. | | 22:55 Uhr | Heroes Ich bin Sylar | 3x24 | ATVplus | 1st | | 23:15 Uhr | Heroes Verwandlungen | 3x22 | SF2 | 1st | | 23:55 Uhr | Heroes 1961 | 3x23 | SF2 | 1st | | 00:35 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Ein junger Priester auf dem alten Friedhof | 2x17 | RTL | Wdh. | | 01:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Riker : 2=? | 6x24 | Sci Fi | Wdh. | | 01:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Gefangen in einem temporären Fragment | 6x25 | Sci Fi | Wdh. | | 02:40 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Terror auf Rutia Vier | 3x12 | Kabel1 | Wdh. |
|
| Freitag, 05. Februar 2010 | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Kill Billie: Vol.1 | 8x06 | Pro7 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Nur noch 55 Stunden | 1x12 | Tele 5 | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Nicht von dieser Welt | 1x01 | ATVplus | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Der Kristallschädel | 3x21 | Tele 5 | Wdh. | | 18:05 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Mister Make-up | 1x13 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Riker : 2=? | 6x24 | Sci Fi | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Nemesis (1/2) | 3x22 | Tele 5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Gefangen in einem temporären Fragment | 6x25 | Sci Fi | Wdh. | | 20:00 Uhr | CSI: Miami Aufgelöst | 7x24 | SF2 | 1st | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Verloren in der Dunkelheit | 4x10 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | The Italian Job - Jagd auf Millionen Nach einem erfolgreichen Raub wird ein Dieb von seinem Partner um die Beute betrogen. Natürlich kann man das nicht auf sich sitzen lassen, und muss die Beute noch mal rauben. | US/FR 2003 | RTL2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Verwechslungsopfer | 3x09 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Königreich der Himmel Orlando Bloom als Schmied, der seinem leiblichen Vater, einem Kreuzritter, nacheifert. | UK/SP 2005 | ATVplus | Wdh. | | 20:15 Uhr | Men in Black Tommy Lee Jones und Will Smith in schwarzen Anzügen und der Lizenz Aliens zu jagen. | US 1997 | Pro7 | Wdh. | | 21:50 Uhr | CSI: Miami Eine Stadt sieht rot | 7x25 | SF2 | 1st | | 22:10 Uhr | Impostor - Der Replikant Ein Ingenieur entwickelt eine Waffe, die den Krieg gegen Aliens entscheiden kann. Aber er wird verdächtigt selbst ein Alien zu sein... | US 2002 | Pro7 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Blade Runner - Director's Cut Ridley Scotts Meisterwerk über den Blade Runner Rick Deckard auf der jagt nach 4 Replikanten. | US/HK 1982 | ATVplus | Wdh. | | 23:10 Uhr | Aliens - Die Rückkehr Sigourney Weaver hat im zweiten Teil mit viel mehr Aliens zu kämpfen. | US/UK 1986 | SF2 | Wdh. | | 23:10 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Puppenmorde | 3x10 | Kabel1 | Wdh. | | 00:05 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Verloren in der Dunkelheit | 4x10 | Kabel1 | Wdh. | | 00:05 Uhr | CSI:NY Verwechslungsopfer | 3x09 | VOX | Wdh. |
|
| Samstag, 06. Februar 2010 | | 07:40 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Babel | 1x05 | Sci Fi | Wdh. | | 08:30 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Tosk, der Gejagte | 1x06 | Sci Fi | Wdh. | | 12:50 Uhr | Immortal - Der Unsterbliche Großmutters Erbe | 1x19 | ATVplus | Wdh. | | 13:40 Uhr | Mutant X Die Heuschreckenplage | 3x08 | ATVplus | Wdh. | | 14:10 Uhr | The Italian Job - Jagd auf Millionen Nach einem erfolgreichen Raub wird ein Dieb von seinem Partner um die Beute betrogen. Natürlich kann man das nicht auf sich sitzen lassen, und muss die Beute noch mal rauben. | US/FR 2003 | RTL2 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Sanctuary - Wächter der Kreaturen Die Nubbins | 1x06 | ATVplus | 1st | | 15:30 Uhr | Königreich der Himmel Orlando Bloom als Schmied, der seinem leiblichen Vater, einem Kreuzritter, nacheifert. | UK/SP 2005 | ATVplus | Wdh. | | 16:15 Uhr | Journeyman - Der Zeitspringer Notwehr | 1x04 | RTL2 | Wdh. | | 18:05 Uhr | Smallville Identität | 1x02 | RTL2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Passagier 57 Wesley Snipes ist Sicherheitschef einer Airline. Prompt wird sein Flugzeug entführt, und er Muss sich mit den Entführern auseinandersetzen. | US 1992 | ATVplus | Wdh. | | 20:15 Uhr | Red Sonja Brigitte Nielsen und Arnold Schwarzenegger im Kampf gegen eine finstere Königin die die Welt vernichten will. | NL/US 1985 | Das Vierte | Wdh. | | 21:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Gequälte Kreatur | 5x19 | Kabel1 | Wdh. | | 21:55 Uhr | Battlefield Earth - Kampf um die Erde Im Jahre 3000 sind die Menschen fast ausgerottet und versklavt. Aber wie das so ist, gibt es einen Helden der dagegen kämpft... | US 2000 | ATVplus | Wdh. | | 23:55 Uhr | Shocker Ein Seher bringt einen Mörder auf den elektrischen Stuhl. Dieser kommt aber zurück und nistet sich in Elektrogeräten ein. | US 1989 | Tele 5 | Wdh. | | 00:05 Uhr | Passagier 57 Wesley Snipes ist Sicherheitschef einer Airline. Prompt wird sein Flugzeug entführt, und er Muss sich mit den Entführern auseinandersetzen. | US 1992 | ATVplus | Wdh. | | 00:40 Uhr | Blade Runner - The Final Cut Ridley Scotts Meisterwerk über den Blade Runner Rick Deckard auf der jagt nach 4 Replikanten. | US/HK 1982 | SF1 | Wdh. |
|
| Sonntag, 07. Februar 2010 | | 08:10 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Q - Unerwünscht | 1x07 | Sci Fi | Wdh. | | 09:00 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Der Fall 'Dax' | 1x08 | Sci Fi | Wdh. | | 14:30 Uhr | Der Mann in der eisernen Maske Leonardo DiCaprio als Sonnenkönig und Maskenmann. Dazu noch ein paar Musketiere, eine Verschwörung, eine Revolution und Degenkämpfe. | UK 1998 | ORF1 | Wdh. | | 14:50 Uhr | Men in Black Tommy Lee Jones und Will Smith in schwarzen Anzügen und der Lizenz Aliens zu jagen. | US 1997 | Pro7 | Wdh. | | 16:40 Uhr | Legend of the Seeker - Das Schwert der Wahrheit Die Magie der Ordnung | 1x16 | Pro7 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Stargate - Das Tor zum Universum Kurt Russel geht mit James Spader durch das Stargate in eine andere Welt, in der noch der Sonnengott RA regiert und die Menschen unterjocht. | FR/US 1994 | Tele 5 | Wdh. | | 20:13 Uhr | Rocky Sylvester Stallone als Rocky. Ein Amateurboxer kriegt die Chance gegen den amtierenden Schwergewichtsmeister zu kämpfen. Eine Chance die er sich nicht entgehen lässt. | US 1976 | 13th Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | Men in Black II Tommy Lee Jones und Will Smith sind zurück. Und auch viele Böse und skurrile Aliens. | US 2002 | Pro7 | Wdh. | | 21:45 Uhr | Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen Eine Gruppe Außergewöhnlicher Comichelden, angeführt von Quatermain (Sean Connery) im Kampf mit einem Superschurken. | US/DE 2003 | ORF1 | Wdh. | | 22:10 Uhr | I am Legend Will Smith als einziger überlebender in einem von Zombies überrannten Manhatten. | US/AU 2007 | Pro7 | 1st | | 22:15 Uhr | Lost Der kleine Prinz | 5x04 | SF2 | 1st | | 22:30 Uhr | Total Recall - Die totale Erinnerung Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und wird daraufhin verfolgt. | US 1990 | Sci Fi | Wdh. | | 23:30 Uhr | Armageddon Ein riesiger Asteroid fliegt auf die Erde zu. Und es gibt nur eine Rettung: Bruce Willis und seine Crew von Ölbohrexperten. | US 1998 | ORF1 | Wdh. | | 00:45 Uhr | Born 2 Die Gangster (DMX) verbündet sich mit Spezialagent (Jet Li) zwecks Rettung seiner Tochter. | US 2003 | SF2 | Wdh. |
|
| Montag, 08. Februar 2010 | | 11:25 Uhr | Men in Black II Tommy Lee Jones und Will Smith sind zurück. Und auch viele Böse und skurrile Aliens. | US 2002 | Pro7 | Wdh. | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Bitte lächeln | 8x07 | Pro7 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Mister Make-up | 1x13 | Tele 5 | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Nemesis (1/2) | 3x22 | Tele 5 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Der magische Kanal | 1x14 | Tele 5 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Der Feind in seinem Körper | 1x03 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Tiefer Fall | 5x21 | VOX | 1st | | 20:15 Uhr | CSI Miami Wunschmörder | 4x08 | ORF1 | Wdh. | | 21:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Angriff der Borg (1/2) | 6x26 | Sci Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | Highlander Ein Toter zu wenig | 1x04 | Tele 5 | Wdh. | | 21:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Angriff der Borg (1/2) | 6x26 | Sci Fi | Wdh. | | 22:40 Uhr | Ogre Ein menschenfressender Oger stellt ein paar Campern nach. | CA 2008 | Sci Fi | Wdh. | | 23:50 Uhr | Blood Ties Der Dämon in mir | 2x10 | ATVplus | Wdh. | | 00:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Angriff der Borg (1/2) | 6x26 | Sci Fi | Wdh. | | 01:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Angriff der Borg (1/2) | 6x26 | Sci Fi | Wdh. | | 02:50 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Noch einmal Q | 3x13 | Kabel1 | Wdh. |
|
| Dienstag, 09. Februar 2010 | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Yin und Yang | 8x08 | Pro7 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Der magische Kanal | 1x14 | Tele 5 | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Feuerball | 1x03 | ATVplus | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Der Feind in seinem Körper | 1x03 | Tele 5 | Wdh. | | 18:05 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Ein Virus im System | 1x15 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Angriff der Borg (2/2) | 7x01 | Sci Fi | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Verraten und verkauft | 1x04 | Tele 5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Angriff der Borg (2/2) | 7x01 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Batman Batman im Kampf gegen den Joker. | US 1989 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Tödliche Reime | 2x22 | RTL | Wdh. | | 21:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Indiskretionen | 7x02 | Sci Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | Dr. House Zu vieles kommt in Frage | 4x09 | RTL | Wdh. | | 21:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Das Interface | 7x03 | Sci Fi | Wdh. | | 22:20 Uhr | Lost 316 | 5x06 | ATVplus | Wdh. | | 22:40 Uhr | Equilibrium In der Zukunft sind Gefühle, und dementsprechend auch Kunst, verboten. Die 'Kleriker' achten darauf, das dieses auch eingehalten wird. Doch einer von ihnen entdeckt diese verbotenen Freuden. | US 2002 | Sci Fi | Wdh. | | 23:10 Uhr | Lost LaFleur | 5x08 | ATVplus | 1st | | 00:30 Uhr | CSI:NY Tiefer Fall | 5x21 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Zu vieles kommt in Frage | 4x09 | RTL | Wdh. | | 01:15 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Indiskretionen | 7x02 | Sci Fi | Wdh. | | 02:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Das Interface | 7x03 | Sci Fi | Wdh. | | 03:15 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Riker unter Verdacht | 3x14 | Kabel1 | Wdh. |
|
| Mittwoch, 10. Februar 2010 | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Blutsbande | 8x07 | Pro7 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Ein Virus im System | 1x15 | Tele 5 | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Ich sehe was, was Du nicht bist... | 1x04 | ATVplus | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Verraten und verkauft | 1x04 | Tele 5 | Wdh. | | 18:05 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Erinnerungen an Krypton | 1x16 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Indiskretionen | 7x02 | Sci Fi | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Die Seuche | 1x05 | Tele 5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Das Interface | 7x03 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Robin Hood - König der Diebe Kevin Costner als Robin von Locksley im Kampf gegen den Sheriff von Nottingham. | US 1991 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Stargate - The Ark Of Truth: Die Quelle der Wahrheit Das Stargate Team sucht nach einer Waffe gegen die Ori. | US/CA 2008 | RTL2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Batman hält die Welt in Atem Film aus der alten Batman-Serie mit Adam West. Gothams Superschurken haben sich zusammengetan, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Batman und Robin wollen das verhindern. | US 1966 | Das Vierte | Wdh. | | 21:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Schachzug (1/2) | 7x04 | Sci Fi | Wdh. | | 21:15 Uhr | Vampire Diaries Das Gründerfest | 1x04 | Pro7 | 1st | | 21:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Schachzug (1/2) | 7x04 | Sci Fi | Wdh. | | 22:05 Uhr | Stargate Ethon | 9x15 | RTL2 | Wdh. | | 22:20 Uhr | CSI NY Blutige Botschaft | 3x04 | ORF1 | Wdh. | | 22:40 Uhr | Highlander: Endgame Christopher Lambert und Adrian Paul als die Unsterblichen Conner und Duncan MacLoad im Kampf gegen andere Unsterbliche. Und wieder kann es nur Einen geben. | US 2000 | Sci Fi | Wdh. | | 23:00 Uhr | Heroes Ich bin Sylar | 3x24 | RTL2 | 1st | | 23:05 Uhr | CSI NY Kopfwunden | 3x05 | ORF1 | Wdh. | | 23:10 Uhr | Poltergeist Die Familie Freeling ist in ein neues Haus gezogen. Und die anderen Bewohner haben es auf ihr Kind abgesehen... | US 1982 | Kabel1 | Wdh. | | 00:00 Uhr | Stargate Doppelter Einsatz | 4x20 | RTL2 | Wdh. | | 00:15 Uhr | Vampire Diaries Das Gründerfest | 1x04 | Pro7 | Wdh. | | 00:55 Uhr | Battlestar Galactica Unter Verdacht | 1x07 | RTL2 | Wdh. | | 00:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Schachzug (1/2) | 7x04 | Sci Fi | Wdh. | | 01:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Schachzug (2/2) | 7x05 | Sci Fi | Wdh. | | 03:40 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Die alte Enterprise | 3x15 | Kabel1 | Wdh. |
|
| Donnerstag, 11. Februar 2010 | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Vaya Con Leos | 8x10 | Pro7 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Erinnerungen an Krypton | 1x16 | Tele 5 | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Schockgefroren! | 1x05 | ATVplus | Wdh. | | 17:15 Uhr | Stargate Die Seuche | 1x05 | Tele 5 | Wdh. | | 18:15 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Rivalinnen | 1x17 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Schachzug (2/2) | 7x05 | Sci Fi | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Das erste Gebot | 1x06 | Tele 5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Schachzug (2/2) | 7x05 | Sci Fi | Wdh. | | 20:15 Uhr | Primeval - Rückkehr der Urzeitmonster Aus heiterem Himmel | 1x05 | Kabel1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Stargate Daniel, der Prior | 10x14 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dr. House Ist das Lügen nicht schön? | 4x10 | ORF1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Der Goldene Kompass Lyra lebt mit ihrem Daemon im College in Oxford. Bis sie an den goldenen Kompass bekommt, der die Wahrheit lesen kann. Der Anfang eines großen Abenteuers... | US/UK 2007 | Sat1 | 1st | | 21:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Traumanalyse | 7x06 | Sci Fi | Wdh. | | 21:05 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Ein kleiner Mord | 3x04 | ORF1 | Wdh. | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Die Schwangere in der Bucht | 2x02 | ATVplus | Wdh. | | 21:15 Uhr | Lost Leben und Tod des Jeremy Bentham | 5x07 | Kabel1 | 1st | | 21:20 Uhr | Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI Schatten | 1x06 | Tele 5 | Wdh. | | 21:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Ort der Finsternis | 7x07 | Sci Fi | Wdh. | | 22:15 Uhr | Lost LaFleur | 5x08 | Kabel1 | 1st | | 22:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Besuche aus dem Untergrund | 2x18 | RTL | Wdh. | | 22:55 Uhr | Heroes Ich bin Sylar | 3x24 | SF2 | Wdh. | | 22:55 Uhr | Heroes Unsichtbare Bedrohung | 3x25 | ATVplus | Wdh. | | 23:40 Uhr | Heroes Unsichtbare Bedrohung | 3x25 | SF2 | 1st | | 00:20 Uhr | Der Goldene Kompass Lyra lebt mit ihrem Daemon im College in Oxford. Bis sie an den goldenen Kompass bekommt, der die Wahrheit lesen kann. Der Anfang eines großen Abenteuers... | US/UK 2007 | Sat1 | Wdh. | | 00:35 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Besuche aus dem Untergrund | 2x18 | RTL | Wdh. | | 00:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Traumanalyse | 7x06 | Sci Fi | Wdh. | | 01:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Ort der Finsternis | 7x07 | Sci Fi | Wdh. | | 02:50 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Datas Nachkomme | 3x16 | Kabel1 | Wdh. |
|
| Freitag, 12. Februar 2010 | | 13:10 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Billies Killer-Eltern | 8x11 | Pro7 | Wdh. | | 14:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Rivalinnen | 1x17 | Tele 5 | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Blinde Augen sehen mehr | 1x06 | ATVplus | Wdh. | | 17:10 Uhr | Stargate Das erste Gebot | 1x06 | Tele 5 | Wdh. | | 18:05 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Der falsche Bruder | 1x18 | Tele 5 | Wdh. | | 18:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Traumanalyse | 7x06 | Sci Fi | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Die Auferstehung | 1x07 | Tele 5 | Wdh. | | 19:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Ort der Finsternis | 7x07 | Sci Fi | Wdh. | | 20:13 Uhr | Silent Hill - Willkommen in der Hölle Die kleine Rose schlafwandelt und träumt vom Ort Silent Hill. Ihre Mutter fährt mit ihr dahin und erfährt den reinen Horror. | CA/FR 2006 | 13th Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | The Fast And The Furious Vin Disel und Paul Walker liefern sich als Gangster und Polizist Straßenrennen. | US/DE 2001 | RTL2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Die Vögel | 3x10 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Detonator - Spiel gegen die Zeit Ein Ex-FBI Agent jagt einen wahnsinnigen Briefbomben Attentäter. | US/DE 2003 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | The Rock - Fels der Entscheidung Ein General bringt Giftgasraketen in seine Gewalt und bedroht von Alcatraz aus San Fransisco. Nur Ausbrecherkönig Sean Connery und Giftgasexperte Nicholas Cage können ihn aufhalten. | US 1996 | Pro7 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Notruf aus dem Jenseits | 4x11 | Kabel1 | Wdh. | | 22:10 Uhr | Cliffhanger - Nur die Starken überleben Sylvester Stallone hängt im Gebirge herum. | IT/FR 1993 | RTL2 | Wdh. | | 22:35 Uhr | Black Hawk Down Die Amerikaner wollen den Bürgerkrieg in Somalien schnell beenden. Doch ihr Plan entwickelt sich zu einem Desaster. | US 2001 | Pro7 | Wdh. | | 22:40 Uhr | The Transporter Ein Ex-Militär transportiert als Kurier Päckchen für zwielichtige Kunden. Bis eines Tage eines der Pakete eine junge Frau enthält. | FR/US 2002 | SF2 | Wdh. | | 23:10 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Angst um Joe | 3x17 | Kabel1 | Wdh. | | 00:05 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Notruf aus dem Jenseits | 4x11 | Kabel1 | Wdh. | | 00:05 Uhr | CSI:NY Die Vögel | 3x10 | VOX | Wdh. | | 00:10 Uhr | The Fast And The Furious Vin Disel und Paul Walker liefern sich als Gangster und Polizist Straßenrennen. | US/DE 2001 | RTL2 | Wdh. |
|
| Samstag, 13. Februar 2010 | | 08:20 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Der Parasit | 1x09 | Sci Fi | Wdh. | | 09:10 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Chula - Das Spiel | 1x10 | Sci Fi | Wdh. | | 13:40 Uhr | Immortal - Der Unsterbliche Hänsel und Gretel | 1x18 | ATVplus | Wdh. | | 14:35 Uhr | Mutant X Der virtuelle Mörder | 3x08 | ATVplus | Wdh. | | 15:10 Uhr | Merlin - Die neuen Abenteuer Merlin und die alten Mächte | 1x13 | ORF1 | 1st | | 15:30 Uhr | Sanctuary - Wächter der Kreaturen Die fünf Auserwählten | 1x07 | ATVplus | 1st | | 16:15 Uhr | Journeyman - Der Zeitspringer Die Legende von Dylan McCleen | 1x05 | RTL2 | Wdh. | | 18:10 Uhr | Smallville Sohn des Zod | 8x08 | RTL2 | 1st | | 20:15 Uhr | Dragonheart Ein Drachentöter schließt mit dem letzten lebenden Drachen einen Pakt. Zusammen ziehen sie durch die Lande und täuschen Überfälle und die anschließende Tötung des Drachens vor. Zum Schluss müssen sie aber gemeinsam gegen einen Tyrannen kämpfen. | US 1996 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ella - Verflixt & zauberhaft Ella hat von einer guten Fee das 'Geschenk' des Gehorsams bekommen und muss jetzt jeden Befehl befolgen. Dies machtb ihr Leben nicht gerade einfach, vor allem als sie den gutaussehenden Prinzen trifft. Und seinen Fanclub. | US/UK 2004 | Sat1 | Wdh. | | 21:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Ein Mann zu viel | 5x20 | Kabel1 | 1st | | 23:50 Uhr | Cliffhanger - Nur die Starken überleben Sylvester Stallone hängt im Gebirge herum. | IT/FR 1993 | RTL2 | Wdh. |
|
| Sonntag, 14. Februar 2010 | | 05:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Die Wolkenstadt | 3x21 | Kabel1 | Wdh. | | 08:20 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Nachfolge | 1x11 | Sci Fi | Wdh. | | 09:10 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Der Steinwandler | 1x12 | Sci Fi | Wdh. | | 16:40 Uhr | Legend of the Seeker - Das Schwert der Wahrheit Schattenbringer | 1x17 | Pro7 | 1st | | 17:05 Uhr | Ella - Verflixt & zauberhaft Ella hat von einer guten Fee das 'Geschenk' des Gehorsams bekommen und muss jetzt jeden Befehl befolgen. Dies machtb ihr Leben nicht gerade einfach, vor allem als sie den gutaussehenden Prinzen trifft. Und seinen Fanclub. | US/UK 2004 | Sat1 | Wdh. | | 17:25 Uhr | Robin Hood - König der Diebe Kevin Costner als Robin von Locksley im Kampf gegen den Sheriff von Nottingham. | US 1991 | Kabel1 | Wdh. | | 18:15 Uhr | Dragonheart Ein Drachentöter schließt mit dem letzten lebenden Drachen einen Pakt. Zusammen ziehen sie durch die Lande und täuschen Überfälle und die anschließende Tötung des Drachens vor. Zum Schluss müssen sie aber gemeinsam gegen einen Tyrannen kämpfen. | US 1996 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen Eine Gruppe Außergewöhnlicher Comichelden, angeführt von Quatermain (Sean Connery) im Kampf mit einem Superschurken. | US/DE 2003 | RTL | Wdh. | | 22:35 Uhr | Bad Boys - Harte Jungs Will Smith und Martin Lawrence auf der Jagd nach den Killern, die Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar aus der Asservatenkammer gestohlen haben. | US 1995 | Pro7 | Wdh. | | 23:55 Uhr | Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen Eine Gruppe Außergewöhnlicher Comichelden, angeführt von Quatermain (Sean Connery) im Kampf mit einem Superschurken. | US/DE 2003 | RTL | Wdh. | | 04:20 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der Rachefeldzug | 4x12 | Kabel1 | Wdh. |
|
Zum besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv, denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens" und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern, helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung auf unserer Website bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des Corona Magazine. Was bisher geschah: Auf der Suche nach seinen Freunden landet Daniel im Hades. Doch die Unterwelt ist etwas anders, als er sich das vorgestellt hatte. Schließlich lernt er sogar den legendären Heros Hektor kennen. Von seinen Begleitern fehlt aber noch immer jede Spur. Trotzdem folgt Daniel einer Einladung zum Kaffee. Und dann muss er ihn auch noch trinken. Sagen jedenfalls die Stimmen. Alles wäre einfacher, wenn nicht sein fieser Vorfahr Odysseus mit von der Partie wäre … 25. Kapitel Ehe irgendjemand Einspruch erheben kann, schnappe ich mir die Tasse, hebe sie an die Lippen und trinke zwei Schlucke. Gar nicht so schlecht. Für Kantinenkaffee. Und danach … wird alles … anders … „Was war das denn?“ „Tja, ich würde sagen, das war ein Schatten.“ „Daniel ist tot?“ „Sieht so aus.“ „Scheiße!“ „Passiert.“ Calypso zuckte die Achseln. „Passiert häufiger als man denkt. Im Hades.“ Calypsos neue ‚Beste Freundin für immer‘ blickte Hektor und seiner neuesten, naja Eroberung konnte man so etwas eigentlich nicht nennen, fassungslos hinterher. Dann betrachtete sie die Farbe ihrer Fingernägel. Calypsos Vorschlag, sie in Eos-Pink zu lackieren, war nett, aber zu schrill für den einfachen Tageslook. „Warum hat Daniel das nur getan?“ „Wahrscheinlich wegen Ody.“ „Was hat der damit zu tun?“ „Ach, ich nehme an, er hat wieder die Macho-Nummer abgezogen. Die ist heiß, aber altbacken. Und so retro.“ „Ich verstehe noch immer nicht ganz, was Daniel …“ „Wer versteht schon Männer?“ Das Argument war unschlagbar. Es war auch nicht zu verstehen, was Daniel im Hades machte. Warum er hier Kaffee trank, obwohl er aller Wahrscheinlichkeit nach gewusst hatte, welche Folgen so etwas nach sich zog. Immerhin war Daniel einigermaßen gebildet und in griechischer Mythologie bewandert. „Odysseus ist so anstrengend.“ Calypso seufzte. Ihr Exfreund und seine psychischen Defekte waren das Dauerthema Nummer 1. „Das mit uns konnte einfach nicht funktionieren. Ich meine, eine Frau von Welt und ein sexistischer, aufgeblasener, respektloser … “ „Du hast untreu vergessen.“ „Genau. Danke. … untreuer, sexistischer Kleinkrimineller! Das musste schiefgehen.“ Wenn man bedachte, dass Calypso nach mehreren Zeitaltern noch derartig viele abwertende Adjektive für den umtriebigen Seefahrer einfielen, fand Monique das nicht ganz so offensichtlich. Eigentlich merkte jeder, der nicht Calypso hieß, bereits nach wenigen Minuten, dass Calypso immer noch schwer verknallt war. Vermutlich Stockholmsyndrom. Das schien in Mode zu sein, denn Daniel legte Hektor gegenüber auf einmal auch ein sehr devotes Verhalten an den Tag, seit er die braune Brühe gekippt hatte. Möglicherweise lag das auch am Schock. Immerhin musste es eine reichlich gruselige Erfahrung sein, den eigenen Körper sehr plötzlich sehr tot auf den Fliesen zu sehen, während man selbst sich als Schatten umgeben von einem Haufen anderer körperloser Schatten wiederfand, die einen alle mehr oder weniger debil anglotzten. Das Leben auf der anderen Seite der Existenz war sicher gewöhnungsbedürftig. Auch Monique machte der Anblick der Schatten in ihrer wahren Gestalt zu schaffen. Und obwohl die meisten sich einen halbwegs lebendigen Anschein gaben wie Hektor, waren die Modemuffel und Erscheinungspuristen verstörend anzuschauen. „Was tun wir jetzt?“, fragte Monique ihre Entführerin und gleichzeitige Sister-in-Crime. „Die Rettungsaktion hat sich gerade verkompliziert, glaube ich.“ „Das glaube ich auch. Warum musste dein Süßer nicht wenigstens mal aufs Klo? Da hätten wir ihn abfangen können. Aber so wie er die ganze Zeit an Hektor kleben musste …“ „Daniel ist nicht mein Süßer.“ „Pssst“, Calypso legte demonstrativ den Finger an die Lippen. Dabei schwatze sie doch die ganze Zeit wie ein Gülcan Kamps Klon auf THC. „Sie kommen raus. Da rüber in die Ecke. Drück dich an die Wand und sei bloß leise.“ Zum Glück umfassten Calypsos väterlicherseits ererbte titanische Zauberkräfte auch die nützliche Fähigkeit, sich und andere nach Belieben unsichtbar zu machen. So konnten die Freundinnen aus nächster Nähe beobachten, wie die Troika Hektor, Daniel und Odysseus aus der Kantine des Hades marschierte. Hektor schritt mit stolzgeschwellter Brust einher, wohingegen Odysseus’ schlechte Laune Bernd, dem Brot, Gargamel und Elmer Fudd zur Ehre gereicht hätte. Daniel sagte gar nichts. Mit ausdrucksfreier Miene trappelte er hinter Hektor her, wie ein Entenjunges, bei dem die Erstprägung tüchtig danebengegangen war. „Wartet mal.“ Jäh hielt Hektor inne und Monique den Atem an. „Irgendwie riecht es hier immer noch nach Sterblichen“, brummte der Heros. Prüfend schnüffelte Hektor erst in Richtung Moniques, dann an Daniel. „Der hat wahrscheinlich immer noch den süßen Geruch des Lebens an sich“, knurrte Odysseus. Aber Monique entging nicht, dass der Seefahrer sich noch einmal misstrauisch umsah, als sich das Trio wieder in Bewegung setzte. „Wo gehen sie jetzt hin?“, flüsterte Monique, sobald die Männer außer Hörweite waren. „Keine Ahnung. Vermutlich Papierkram regeln. Hades reitet gerüchteweise den Amtsschimmel, bis die Toten in die Akten kotzen. Die Sache ist natürlich von vorne bis hinten ein totes Pferd, aber du glaubst ja gar nicht, wie gern tote Pferde im Hades geritten werden.“ „Das hilft uns aber nicht weiter, oder?“ „Ja und nein. Es verschafft uns Zeit. Zunächst müssen wir Daniels Körper an uns bringen“, bestimmte Calypso. „Den schaffen sie sicher soeben zu Charon, den alten Griesgram. Wenn wir erst den Körper deines Süßen und die deiner Freunde haben, finden wir schon einen Weg, wie wir hier alle rauskommen.“ „Es ist wirklich toll, wie du mir hilfst.“ „Das tu ich auch in meinem Interesse, wie du weißt.“ „Ja, aber es ist trotzdem nett von dir.“ „Ist doch selbstverständlich. Schließlich sind wir BFFI!“ Monique konnte Calypsos Hochglanzmagazin-Promi-Lächeln nicht sehen, aber ganz sicher war es da. Dann umfasste eine unsichtbare Hand Moniques linke und zog sie sanft in Richtung der nächsten Rolltreppe aufwärts. „Wenn wir hier fertig sind, brauchen wir ein Wellnesswochenende“, flötete die Nymphe. „Die abgestandene Luft hier ist wirklich nicht gut für den Teint.“ Monique stimmte ihr voll und ganz zu. Die Luft der Unterwelt war nicht gut für den Teint. Und auch so manch anderes nicht. Insbesondere nicht die stinkende Sabberbrühe, die Monique nur wenige Minuten später im Gesicht hatte. Dabei hatte sie Calypso noch gesagt, dass es keine gute Idee war, in Charons Leichenhalle einzubrechen, ohne den Ort vorher ausgekundschaftet zu haben. Calypso war leider zu impulsiv für eine gute Planung und Monique musste es ausbaden. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn das zweiköpfige, vierbeinige Pelztier, das auf ihr hockte, wollte einfach nicht damit aufhören, sie abzulecken und vollzuspeicheln. Unsichtbarkeit, pah. Leider waren nicht alle Kreaturen unter Hades dunkler Decke auf ihre optischen Sinne angewiesen. „Ein Höllenhund! Ups, wo kommt der denn her? Meine Güte ist der niedlich!“ Monique fand die Riesentöle überhaupt nicht niedlich. Auch ein Papillon war nicht mehr niedlich, wenn er zwei Köpfe hatte und neunzig Kilo wog. Und dann fing das blöde Vieh auch noch an, wie verrückt zu kläffen. Tja, liebe Stimmen im Wind. Eine Abstimmung gibt es diesmal nicht. Denn unser Held ist leider gerade ein wenig tot. Und Tote hören keine Stimmen. Und falls nicht irgendjemand eine Séance durchführt … Aber noch ist ja nicht alles verloren … - Fortsetzung folgt.-
Es ist eine Welt, in der Atemschutzmasken an der Tagesordnung sind, in der Sauerstoffbars an der Straße gegen den allgegenwärtigen Smog helfen und ein kleines Unternehmen Trinkwasserfilter anbietet, damit man überhaupt erst die Brühe aus dem Hahn so richtig genießen kann. Während wir noch versuchen der Klimakatastrophe Einhalt zu gebieten. ist diese in der Welt von John Brunner schon fast passiert. Willkommen im Weltuntergang ausgelöst von der Gier der Menschen und daraus folgenden ökologischen Katastrophen. John Brunners Welt setzt sich erst nach und nach für den Leser zusammen, denn eine große übergreifende Geschichte hat Brunner nicht parat. Dafür sind es die einzelnen Episoden und Randnotizen – so die Ökoterroristen, die auf Autos den Slogan „Du bringst mich um“ sprühen etwa. Die Sauerstoffbars am Rand der Straße, denn selbst durch die Klimaanlagen der Autos ist das, was von draußen rein kommt, nicht besonders atembar. Größter Exportartikel der USA: vergiftete Luft. Und nachdem man gerade eine dieser Episoden gelesen hat, setzt Brunner unvermutet Fragmente zwischen die Kapitel, die diese deprimierende Welt nochmal aus anderer Sicht beleuchten. Dazu dienen Interviews, Slogans, Auszüge aus Werbeplakaten und Radioreportagen. Je länger man sich in dieses Mosaikspiel aus erfundenen Fakten vertieft, desto mehr wächst beim Lesen das Unbehagen – desto mehr Betroffenheit und Pessimismus macht sich breit. Einzig der Charakter des Austin Train, Wissenschaftler, ist so etwas wie eine Konstante in diesem Werk, aber der Begriff Held wäre für ihn zu groß. Er ist nur einer von zahllosen Protagonisten, die sich teilweise begegnen, teilweise in den kurzen Kapiteln nur einmal auftauchen. Train, der die sozialen Entwicklungen festgestellt und vorausgesehen hat, ist desillusioniert – schließlich hat ihm keiner zugehört, als man all das hätte verhindern können. Seine Bücher initiieren schließlich die oben schon erwähnten Ökoterroristen, die Trainisten, die versuchen das richtige Leben zu führen. Doch das ist in einer Welt des Untergangs kaum mehr möglich – allenfalls gegen Ende des Romans gibt es einen Schimmer am Horizont, aber ob aus diesem wirklich ein Wandel der Gesellschaft an sich wird ist fraglich. Es ist nicht das erste Mal, dass Brunner sich über die Welt am Abgrund Gedanken macht, ebenso wenig hat er das Montageverfahren in diesem Roman zum ersten Mal angewandt. Aber in „Schafe blicken auf“ - dem Mittelstück der so genannten Amerikanischen Trilogie, deren Bücher in einem ähnlichen Setting spielen, aber keine verbindende Geschichte erzählen – hat er diesen Montagestil zur Meisterleistung gebracht. Es ist ein regelrechter Kulturschock, den man als Leser zu Beginn des Romans durchlebt – jedenfalls wenn man vorher kein Werk der Cyberpunk-Autoren gelesen hat. Je mehr man die Welt kennen lernt, desto mehr wächst die Beklemmung. Die USA exportieren giftige Luft? Das Kyoto-Protokoll hat diese Fiktion längst eingeholt. Die im Buch beschriebenen Sabotageakte der Ökoterroristen? Von der Earth Liberation Front genau so verwirklicht. „Schafe blicken auf“ bringt dem Leser nochmal ins Gedächtnis, wie fragil unsere Welt ist und wie sie aussehen könnte wenn die Umwelt vor die Hunde geht. Ein eindrucksvolles Plädoyer zum Gegensteuern.
| "Alice im Wunderland" | Am 4. März 2010 startet „Alice im Wunderland in den deutschen Kinos. „Alice im Wunderland“ markiert die Rückkehr des Regisseurs Tim Burton („Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“, 2007, „Charlie und die Schokoladenfabrik“, 2005) zu Walt Disney Pictures und ist gleichzeitig die siebte Zusammenarbeit mit Johnny Depp („Public Enemies“, 2009, „Fluch der Karibik“–Trilogie, 2003, 2006 und 2007). Der Film wird von Richard Zanuck („Der Ja-Sager“, 2008 ), Joe Roth („Hellboy 2 – Die goldene Armee“, 2008) und Suzanne und Jennifer Todd („Zufällig verheiratet“, 2008) produziert. Koproduzent ist Peter Tobyansen. Das Drehbuch stammt von Linda Woolverton („Der König der Löwen“, 1994, „Die Schöne und das Biest“, 1991) und ist inspiriert von den Lewis-Carroll-Romanen „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“. Für die visuellen Effekte zeichnet der viermalige Oscar®-Gewinner Ken Ralston („Die Legende von Beowulf“, 2007, „Der Polarexpress“, 2004) verantwortlich.
Für die 19-jährige Alice Kingsley (Mia Wasikowska) hält das Leben eine Überraschung bereit: Während einer viktorianischen Gartenfeier, die zu ihren Ehren ausgerichtet wird, erhält sie einen Heiratsantrag von Hamish, dem wohlhabenden, aber langweiligen Sohn von Lord und Lady Ascot. Alice flieht und bleibt der Gesellschaft eine Antwort schuldig. Sie folgt einem sonderbaren weißen Kaninchen, das mit einer Weste bekleidet ist und eine Taschenuhr bei sich trägt. Das Kaninchen (im Original gesprochen von Michael Sheen) läuft über eine Wiese und verschwindet dann in einem Loch im Boden. Ebenso plötzlich wird auch Alice in das Loch hineingezogen und fällt durch eine eigenartige, traumähnliche Passage, bis sie schließlich in einem runden Raum mit vielen Türen landet. Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten, die eine Flasche mit der Aufschrift “Trink mich” und einen Kuchen, der mit den Worten “Iss mich” verziert ist, beinhalten, schafft es Alice, mit Hilfe der schrumpfenden Wirkung des Tranks und der vergrößernden Wirkung des Kuchens eine der Türen zu öffnen und hindurchzugehen. Sie betritt eine zauberhafte Welt, die bei ihren Bewohnern unter dem Namen Unterland bekannt ist. Dort trifft sie auf eine bunte Mischung von Charakteren: von der verwegenen Schlafmaus (Barbara Windsor) zu dem völlig verrückten Hutmacher (Johnny Depp), von der Grinsekatze (im Original gesprochen von Stephen Fry) zu der Wasserpfeife rauchenden Raupe Absalom (im Original gesprochen von Alan Rickman), von der gruseligen Weißen Königin (Anne Hathaway) zu ihrer gehässigen und launischen älteren Schwester und Herrscherin von Unterland, der Herzkönigin (Helena Bonham Carter). |
| Debütroman "Asia Rising" von Marian Ehret erschienen | Japan 2036. Am Vorabend des 3. Weltkriegs wird der chinesische Auftragskiller Yun Song auf Anweisung des halbkoreanischen Warlords Kwong aus Südchina nach Japan geschickt. Als Song sich in eine Japanerin verliebt, soll er nach China zurückkehren, um Kwongs Rivalen General Tsang zu töten. Doch erst als er den Verrat seiner Freundin entdeckt und diese tötet, und nachdem er mit Tsangs Männern in einen atemberaubenden Kampf in der Tokioter Kanalisation verwickelt wurde, ist er bereit, dies zu tun. Aber nach Kwongs plötzlichem Tod verwandelt sich seine Rückkehr nach China in einen Alptraum, die er nur unter extremen Anstrengungen meistern kann. In Chinas äußeren Wüstenregionen stellt ein in Ungnade gefallener chinesischer Offizier seine Reputation wieder her und wird nach Peking geschickt, wo er Augenzeuge der Vorkriegsunruhen wird. Angeheuert von Tsang, soll er Yun Song stoppen. Doch der Killer entkommt in einer aberwitzigen Verfolgungsjagd durch die Slums und Straßen von Peking. Als der Killer gefasst wird, stellt sich heraus, dass es eine Frau ist. Als Tsang ihre Folter anordnet, tötet der Offizier sie, um ihr unnötigen Schmerz zu ersparen. Tsang bestraft ihn, während der 3. Weltkrieg ausbricht und die Chinesen ihn gewinnen. Als der wirkliche Yun Song eintrifft, um Tsang zu töten, gibt der Offizier sein Leben, denn er hütet ein Geheimnis, das ihn mit Yun Song verbindet. Tsang stellt Yun Song in seine Dienste, um ihn zu testen, denn er hat noch große Pläne mit ihm. Währenddessen beginnen die Chinesen mit der Besiedlung Nordamerikas. Tsang lässt einige Nano-Roboter aus Geheimlaboratorien der US Army entkommen, um die amerikanische Widerstandsbewegung dafür verantwortlich zu machen und seine eigene Macht auszubauen. Er und Yun reisen auf den Mond. Dort soll Yun den chinesischen Führer töten, dessen Rolle Tsang nach dem Putsch übernehmen will. Doch er hat noch einen anderen Plan, der Yun mit einem Schicksal, dass schlimmer als der Tod ist, konfrontiert. Kritiken: "Sehr gut, interessant und sehr unterhaltsam." Thor Kunkel, Bestseller-Autor. „Ein Meisterwerk am Puls der Zeit.“ Elias Buchwald, Diplom-Politologe. „Konnte nicht aufhören, weiter zu lesen.“ Matthias Schramm, Diplom-Geoinformatiker. Infos zum Autoren: Marian Ehret arbeitet hauptberuflich als Film Producer. "Asia Rising" ist sein Debütroman. Sein Drehbuch "Kombinat" war 2002 Semifinalist in der "Hollywood International Writers Competition", die von den großen Hollywood-Studios verantstaltet wurde. Sein Dokumentarfilm "Die Auschwitz-Dialoge" lief europaweit auf vielen Filmfestivals, darunter auf der Planete Doc Review in Polen 2009 und wurde auf dem Kasseler Dokumentarfilmfestival 2007 für einen Preis nominiert. Sein Drehbuch "Fathers of Dubai" über die Transformation von Dubai wurde 2008 von Michael Schindhelm, dem damaligen Direktor der Dubai Culture and Arts Authority, wie auch von Rashid Al Maktoum, dem Emir von Dubai und Vizepremierminister der Vereinigten Arabischen Emirate, ausdrücklich weiterempfohlen. |
| "Die Zwerge" Hörbuch | Seit jeher bewachen die Zwerge den steinernen Torweg, um das geborgene Land, in dem Menschen, Zauberer und Elben in Frieden leben, vor den üblen Geschöpfen der Finsternis zu schützen. Doch eines Tages fällt der Wall und der Zwerg Tungdil gerät in ein schicksalhaftes Abenteuer, in dem er den Tod finden oder zum größten Helden aller Zwerge werden wird … Mit „Die Zwerge“ von Markus Heitz wagen sich Johannes Steck, ein Magier der Stimmen, und Corvus Corax, die »Könige der Spielleute«, in eine neue Dimension. In einer Verbindung von Lesung, Musik-Konzert und Show erzählen sie das Kult-Fantasy-Epos als atmosphärischdichte Live-Performance. Markus Heitz wurde schon für seinen aufsehenerregenden Debütroman „Schatten über Ulldart“ mit dem renommierten Deutschen Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet, das „Ulldart“-Epos erschien in zahlreichen Bänden und wurde eine der meistgelesenen Fantasy-Reihen überhaupt. Seit „Die Zwerge“, weltweit in 26 Ländern erschienen, gehört Heitz zu den erfolgreichsten Fantasy-Autoren, er hat 25 Bücher veröffentlicht und lebt heute in Zweibrücken im Saarland. Johannes Steck ist neben Theaterengagements dem breiten Publikum vor allem als Fernsehschauspieler bekannt. In den letzten Jahren arbeitete er vorwiegend als Hörbuchsprecher; die Virtuosität seiner Stimme macht ihn heute zu einem der erfolgreichsten deutschen Sprecher, vor allem in den Bereichen Krimi, Thriller und Fantasy. Corvus Corax gelten als die »Könige der Spielleute«. Die 1989 gegründete erste »Neue Deutsche Mittelalterband« zählt seit Jahren zu den maßgebenden Vorreitern in der neuen Spielmannsmusik. Corvus Corax ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und seit Jahren auf Tourneen in Europa, Asien, dem Nahen Osten und Südamerika. Alexander May ist seit 2005 als freier Regisseur tätig. Er inszeniert u. a. am Landestheater Schwaben in Memmingen und am Theater Augsburg. Bei den Salzburger Festspielen 2008 führte er Regie bei der Reihe Dichter zu Gast. Im Dezember 2008 inszenierte er Schillers Die Räuber am Theater Trier, im Frühjahr 2009 Esther Vilars Speer am Staatstheater Nürnberg. Markus Heitz Die Zwerge – live Mit Johannes Steck (Sprecher) und Corvus Corax (Musik) Regie: Alexander May 2 CD, Laufzeit ca. 150 Min. ca. € 19,95 sFr 37,90 ISBN: 978-3-86952-041-4 Erscheint am 19.02.2010 Ebenfalls bei Hörbuch Hamburg erschienen, gelesen von Johannes Steck: Markus Heitz: Das Schicksal der Zwerge 10 CD ISBN 978-3-89903-488-2 Markus Heitz: Die Rache der Zwerge 11 CD ISBN 978-3-89903-435-6 Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge 11 CD ISBN 978-3-89903-799-9 Markus Heitz: Die Zwerge 11 CD ISBN 978-3-89903-790-6 |
| Sci Fi zeigt "Stargate: Universe" als deutsche TV-Premiere | Hierauf haben Science-Fiction-Fans sehnsüchtig gewartet: Endlich startet Sci Fi mit ab Mittwoch, den 17. Februar 2010, um 18.35 Uhr in Doppelfolge und dann immer sonntags um 20.15 Uhr „Stargate: Universe“ die dritte Serie der erfolgreichen „Stargate“-Franchise - exklusiv auf „Deutschlands Lieblings-Pay TV-Sender“ (MIRA) ohne Werbeunterbrechung und im Zweikanalton! Als die Ikarus-Basis, ein wissenschaftlicher Stützpunkt zur Erforschung des neunten Chevrons, angegriffen wird, fliehen Zivilisten, Wissenschaftler und Soldaten unter der Führung von Dr. Nicholas Rush (Robert Carlyle) und Colonel Young (Louis Ferreira) durch ein Stargate. Das bringt sie jedoch nicht wie erhofft auf die Erde zurück, sondern auf das alte Antiker-Raumschiff Destiny. Dort sitzt das Team angesichts der nicht veränderbaren Programmierung des Schiffes fest. Tausende Lichtjahre von der Heimat entfernt führt ihre Reise tiefer denn je in unerforschte Regionen des Weltraums. Konfrontiert mit lebensbedrohlichen Gefahren, atemberaubenden Abenteuern und schicksalhaften Begegnungen zeigt sich schon bald, wer Held und wer Schurke ist im neuen „Stargate“-Team. In mehrerer Hinsicht ist „Stargate: Universe“ anders als seine Vorgänger: War Humor das Markenzeichen von „Stargate SG 1“ und „Stargate: Atlantis“, so tritt nun eine ernste, düstere und kämpferische Grundstimmung in den Vordergrund. Der Cast ist jünger, ihre Rollen sind vielschichtiger. So sind, abgesehen von Robert Carlyle, Louis Ferreira („CSI“ und „CSI: Miami“, „24“, „Saw IV“ und „Saw V“) und Lou Diamond Phillips, die Hauptrollen mit neuen Talenten besetzt – allen voran David Blue, der in der Rolle des jungen Eli Wallace im Verlauf der Serie vom Computerfreak zum Helden und Lebensretter avanciert. Der gebürtige Schotte Robert Carlyle feierte sein Leinwanddebüt als 29-Jähriger in David Haymans „Silent Scream – Lautloser Schrei“, einer Verfilmung des Lebens von Mörder Larry Winter. Sein Spiel in „Trainspotting – Neue Helden“ und „Full Monty – Ganz oder gar nicht“ verhalfen Carlyle zum internationalen Durchbruch. Mit seiner Rolle in „James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug“ bewarb er sich für kommende Rollen als Psychopath und Bösewicht, so neben Leonardo Di Caprio in Danny Boyles „The Beach“, für die Hauptrolle in „Hitler – Aufstieg des Bösen“ und zuletzt für die Rolle des Duzra in der Romanverfilmung “Eragon“. Zudem stand Carlyle ein weiteres Mal für Danny Boyle im Endzeit-Horrothriller „28 Weeks Later“ vor der Kamera. In „Stargate: Universe“ spielt Carlyle nun den brillianten Wissenschaftler Dr. Rush, Kopf des Ikarus-Programms und getriebener seines Forscherdrangs. Das congeniale Produzenten-Duo Brad Wright und Robert C. Cooper sind maßgeblich am Erfolg der „Stargate“-Saga beteiligt: Wright war bereits 1994 mitverantwortlich für die Entwicklung von Roland Emmerichs Film „Stargate“, dem Startschuss des Franchise, aus dem die längste, ohne Unterbrechung laufende Serie aller Zeiten entstand: „Stargate SG-1“ (1997–2006). Jonathan Glassner und Brad Wright waren hier Ideengeber und letzterer zeichnete zusammen mit Robert C. Cooper und Richard Dean Anderson auch als Produzent für „Stargate SG-1“ verantwortlich. Und auch das nächste Spin-Off, „Stargate: Atlantis“ stammt aus der Ideenschmiede Wright/Cooper und wurde ebenfalls von beiden produziert, zudem verliehen sie als Autoren den Geschichten rund um die Antiker-Sternentore ihre eigene Note. Als Drehbuchautoren und Produzenten waren Wright und Cooper außerdem an den beiden Spielfilmen „Stargate: Continuum“ und „Stargate: Ark of Truth“ beteiligt. Nun gehen die mittlerweile preisgekrönten Bright und Cooper mit „Stargate: Universe“ in die dritte Runde. Der Erfolg ist somit garantiert und die zweite Staffel bereits in Planung. |
Legt man eine Probe, zum Beispiel eine Zelle, unter ein Mikroskop so kann man schon viele Strukturen entdecken, aber es gibt eine scheinbar unüberwindliche Grenze der Auflösung, die Wellenlänge des verwendeten Lichts. Am einfachsten kann man sich das so vorstellen, dass Strukturen, die kleiner sind, wie zum Beispiel die eines einzelnen DNS-Strangs, nicht aufgelöst werden können, weil die Wellenlänge des Lichts zu groß ist. Die Lichtwelle geht dann einfach über diese Strukturen hinweg, ohne von ihnen gebrochen zu werden und damit ein Bild zurückwerfen zu können. Am einfachsten wäre es dann sicher, Licht mit einer kleineren Wellenlänge zu nehmen, aber warum überhaupt Photonen benutzen. In der Quantenmechanik ist jedes Teilchen auch gleichzeitig Welle und diese Wellenlänge ist von der Energie des Teilchens abhängig. Louis de Broglie zufolge muss jedem Teilchen mit einer Ruhemasse deshalb auch eine Wellenlänge zugeordnet werden können (die Photonen des Lichts haben keine Ruhemasse, aber sie ruhen ja auch nie und bewegen sich immer mit Lichtgeschwindigkeit). Wenn sich also ein Teilchen in Bewegung befindet, dann hat es auch einen Impuls (Masse x Geschwindigkeit). Teilt man das Planck'sche Wirkungsquantum h durch diesen Impuls, erhält man für jedes Teilchen eine Wellenlänge. Auch ein Ziegelstein hat somit eine, wenn auch sehr kleine Wellenlänge. Aber wenn man einen Ziegelstein auf eine Zelle wirft, bleibt von ihr nicht viel übrig, deshalb verwendet man ganz gerne Elektronen. Diese lassen sich gut mit einer hohen Spannung beschleunigen und haben dann eine sehr kleine de Broglie-Wellenlänge, die man nutzen kann, um extrem kleine Strukturen aufzulösen. Das nutzt man in der Elektronenmikroskopie. Moderne Elektronenmikroskope (genauer Transmissionselektronenmikroskope TEM) können Auflösungen von bis zu 0,2 nm erreichen, bei biologischen Präparaten sind noch bis zu 2 nm möglich. Die Auflösung ist von der Ablenkung der Elektronen an der Probe abhängig und ab Zellstrukturen findet leider nur eine geringe Ablenkung statt, da die Atome zu leicht sind. Durch die Präparation der Proben mit Schwermetallen kann man den Kontrast steigern, aber damit verfälscht man natürlich das biologische System. Eine andere Variante des Elektronenmikroskops ist das Rasterelektronenmikroskop (REM); hier wird eine Oberfläche zeilenweise abgetastet, die Auflösung ist nicht so gut wie beim TEM, aber dafür erzielt man eine bessere Tiefenschärfe. Allerdings funktioniert das nur mit metallisch (oft mit Gold) beschichteten Oberflächen. Lebende Strukturen sind so nicht zu untersuchen. Es wäre also doch ganz nützlich, wenn man sichtbares Licht für die Untersuchung verwenden könnte, so dass man die Probe nicht mit Schwermetallen oder einem Goldfilm verfälschen muss. Wäre die Auflösung der optischen Mikroskopie nicht durch die Wellenlänge des verwendeten Lichts beschränkt, wäre es so viel einfacher. Wie so oft, entspricht klassische Betrachtung der Eigenschaften des Lichts nur einem Teil der Wahrheit, denn natürlich treffen die einzelnen Photonen trotzdem auf das DNS-Molekül und werden daran gestreut. Sie interferieren aber gleich wieder miteinander, das heißt, sie überlagern sich und löschen eventuell vorhandene Informationen wieder aus. Es können mit gewöhnlichen optischen Mikroskopen deshalb keine Details aufgelöst werden, die kleiner sind als die halbe Wellenlänge des verwendeten Lichts. Im Jahr 1928 schlug der Physiker Synge in einem Brief an Albert Einstein vor, diese Vernichtung der Information zu umgehen, indem man Lichtquelle und Detektor näher an das zu untersuchende Objekt heranbringt. Dabei müsste die Lichtquelle selbst aber einen kleineren Durchmesser haben, als die Wellenlänge, deshalb war es damals noch nicht möglich, so einen Apparat zu bauen. In seiner Arbeit zeigt Synge, dass es theoretisch möglich sein sollte, Strukturen von wenigen Nanometern Größe abzubilden. Mehr als genug, für die oben genannte DNS. Eine Möglichkeit dies technisch umzusetzen, ist die Verwendung einer mit Metall beschichteten Glasfaser, die an ihrer Spitze auf den gewünschten Durchmesser gezogen wurde (dazu muss man die Glasfaser lediglich erhitzen und auseinanderziehen, mit etwas Glück und Geschick entstehen dann extrem feine Spitzen). In der klassischen Betrachtung des Lichts dürfte es gar nicht durch diese dünne Spitze hindurchgehen. In der Quantenmechanik aber kümmert sich ein kleiner Teil des Lichts nicht um diese Beschränkung, geht durch die winzige Optik und trifft auf das zu untersuchende Objekt. Diese feine Spitze wird nun über die Probe geführt, dabei verwendet man eine sehr empfindliche Piezo-Rastereinheit (Piezo bedeutet, dass sich das Material, oft ein Kristall, beim Anlegen einer Spannung verformt). Bringt man die Spitze dicht über die Probe in Schwingung parallel zur Oberfläche, kann man sich einen besonderen Effekt zu Nutze machen, um sie nur wenige Nanometer über der Probe zu positionieren. Bisher ist noch nicht ganz verstanden, wie die Scherkraft-Abstandsregelung funktioniert, aber die Schwingungen werden gedämpft, je näher die Spitze der Probe kommt, so dass man die Höhe über der Probe über diese Dämpfung extrem genau bestimmen kann. Auf diese Weise fährt die Spitze also zeilenweise über die Probe und das reflektierte Licht kann aufgefangen und ausgewertet werden. Der große Vorteil der Nahfeldmikroskopie besteht darin, dass man vor allem in Biologie und Medizin kleinste Strukturen auflösen kann, ohne die Probe besonders vorbereiten zu müssen und sie damit zu verfälschen. Noch näher geht es mit optischen Methoden wirklich nicht, wenn man noch dichter ran möchte, dann muss man sich schon von einem Atom zum anderen vorantasten, ohne Licht. Das Rastertunnelmikroskop (STM - Scanning Tunnel Microscope) kann dies leisten. 1981 wurde es von Gerd Binnig und Heinrich Rohrer entwickelt, die dafür 1986 den Nobelpreis erhielten. Mit dem Rastertunnelmikroskop war es nun möglich, leitende Materialien zu untersuchen, dazu legt man zwischen Probe und Sondenspitze eine Spannung an. Eigentlich sollte zwischen Probe und Spitze - diese ist ebenso fein, wie die bei der Nahfeldmikroskopie, aber ganz aus Metall - kein Strom fließen. Wie so oft kommt uns die Quantenmechanik zu Hilfe und einige Elektronen kümmern sich nicht um den Spalt und tunneln sozusagen von der Probe zur Sonde. Tatsächlich bilden die Elektronen nämlich eine Wolke um das Atom oder Molekül und man kann nur Wahrscheinlichkeiten angeben, mit denen es sich an einem bestimmten Ort befindet, einige wenige Elektronen werden sich dann wahrscheinlich auch in der Nähe der Nadelspitze aufhalten und den Tunnelstrom verursachen. Hält man entweder diesen Strom konstant, indem man die Höhe der Spitze anpasst, oder misst seine Änderung, während man in gleicher Höhe über die Probe fährt, kann man die Probe mit atomarer Auflösung abtasten. Um nichtleitende Objekte zu untersuchen, konnte man schon wenige Jahre später das Rasterkraftmikroskop (AFM - Atomic Force Microscope) benutzen. Mit der dünnen Spitze fährt man über die Probe und misst anziehende (wenn sich die Spitze knapp über der Oberfläche befindet) oder abstoßende (wenn sie die Oberfläche berührt) Kräfte zwischen Sonde und Probe, die über eine Feder übertragen werden.
Liebe Kurzgeschichten-Freunde, das neue Corona-Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat: mit einer Kurzgeschichte aus unserer Themenrunde „Labyrinth“. Platz drei hat Barbara Schilling mit ihrer Story „Invasion“ belegt. Wir wünschen viel Vergnügen damit. Und wie immer freuen sich sowohl Autorin als auch Redaktion über Rückmeldungen zur Story – egal ob per E-Mail oder im Forum. Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lauten: „So viel Zeit“ (Einsendeschluss 1. Februar 2010), „Das Opfer“ (Einsendeschluss 1. März 2010), „Spritztour“ (Einsendeschluss 1. April 2010), „Rückkehr“ (Einsendeschluss 1. Juni 2010), „Eroberer“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2010), „Auf Lebenszeit“ (Einsendeschluss 1. November 2010) und „Schlaflos“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2010). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht. Armin Rößler Invasion von Barbara Schilling Und plötzlich hörte ich es wieder! Einem leisen, kaum vernehmbaren Kratzen folgte ein Rascheln. In meinem Zimmer. Ganz in meiner Nähe. Jetzt war ich sicher: unter meinem Bett! Eiseskälte kroch unter meine Decke und ich musste mich beherrschen, nicht laut aufzuschreien. Ein leichtes trockenes Rascheln – wie braunes Laub auf dem Asphalt. Das Geräusch war … irgendwie unpassend. Es kam mir seltsam fremd und damit Gefahr verheißend vor. Es folgte rhythmisch meinem hektischen Atem, schien mir. Dann hörte es auf. Als sei jemand mit dem Rechen gekommen. Atemlos lauschte ich wieder in die Stille. Nichts. Kein Ton mehr. Das Labyrinth in meinem Kopf wurde immer enger … Gerade als sich mein Herzschlag beruhigen wollte, hörte ich es wieder. Näher als je zuvor. Meine zitternden Finger krabbelten, panischen Spinnen gleich, orientierungslos die weiße Wand entlang – auf der Suche nach dem Schalter. Unglücklich tastete ich nach der einzigen Möglichkeit: Licht! Hell erleuchtete die runde Deckenlampe das Zimmer. Ich musste mich überwinden, die Decke aufzuschlagen, und es dauerte Minuten, bis ich es endlich wagte, meine nackten Füße auf den Fußboden zu setzen. Meine Sohlen meldeten Eis. Vorsichtig ließ ich mich auf die Knie sinken. Ich holte tief Luft und schloss unwillkürlich die Augen, bevor ich meinen Oberkörper beugte. Ich musste, verdammt noch mal, nachschauen, was dort war. Meine Lider verweigerten den Dienst, sodass ich sie gewaltsam mit meinen Fingern öffnen musste. Mit aufgerissenen Augen sah ich das Dunkel unter der Matratze. Da war – nichts. Die grauen Schatten formten sich zu einem großen undurchdringlichen Nichts. Ich streckte die Hand aus, Zentimeter um Zentimeter krochen meine Hände nach vorn. Die Ungewissheit und die Furcht verstärkten die Kälte in meinen Gliedern. Ich roch den Staub vergangener Jahre. Und plötzlich hörte ich es wieder! Ich erstarrte vor Schreck. Verworrene Gänge meldeten sich in meinen Gehörgängen zu Wort: „Horch! Horch!“ Das Rascheln mischte sich mit einem Knarzen. Ein Gefühl, als würde Holz bearbeitet. Warm und doch unerbittlich. Weiter und weiter fraß es sich in mein Innenohr, bis es kurz vor dem Gehirn innezuhalten schien. Unfähig mich zu rühren, verharrte ich in unbequemer Stellung. Dann zog sich das Knarzen zurück. Auf einmal. Es schmerzte, doch ich hielt mir zufrieden das Ohr. Gut, dass es fort war. Es gehörte nicht hierher! Nicht unter mein Bett. Am nächsten Tag sah ich sie das erste Mal. Zufällig. Als ich den Sessel verrückte. Sie wirkte dick und rund, glänzte schwarz, aber nicht schön. Mit offenem Mund betrachtete ich das Ding: Erst auf den zweiten Blick fiel mir auf, dass es, anders als ich, nicht allein war. Sie waren zu zweit gekommen. Wer weiß, vielleicht warteten draußen noch mehr. Ich musste ein Exempel statuieren, auch wenn es mir davor graute, wie noch nie vor etwas in meinem ganzen Leben. Sonst würden sie alle über mich herfallen. Früher oder später. So war die Natur. Sie kannte keine Gnade. Nicht einmal mit mir. Mit spitzen Fingern versuchte ich, das Paar – war es ein Paar? – aufzunehmen. Sie lagen nun dicht vor meinem Gesicht auf meiner gefühllosen Handfläche. Kellerasseln. Beide Tiere streckten mir ihre Rückenpanzer entgegen. Ich wendete angewidert den Kopf ab und – statuierte ein Exempel. Nachdem ich mich übergeben hatte, suchte ich den Teppich ab. Denn nun hörte ich sie. Das vielzählige Trippeln der winzigen Füßchen. Sie kamen, die anderen, um nach ihren verschollenen Gefährten zu suchen. Um Rache zu üben. Ich schauderte bei dem Gedanken, doch verbrachte ich den Rest des Nachmittags damit, hartnäckig weiter zu suchen. Irgendwo hier in diesem Läufer waren noch mehr, die nur darauf warteten, mich zu überraschen. Das Labyrinthische meiner Gedanken nahm zu: Die Wände schienen zu wachsen, kein Ausweg in Sicht. Ich kaufte Insektenspray, das mit dem größten Totenkopf auf der Dose, das ich finden konnte. Ich trug den Karton ins Haus und lauschte. Da, ganz kurz noch hatte ich sie gehört, auch wenn sie sich jetzt bemühten, still zu sein. Ich hatte sie vernommen. Ich leerte sämtliche Dosen Vernichtungsmittel auf dem Teppich aus und bemerkte ein leichtes Schwindelgefühl. Das Kratzen, Rascheln, Knarzen und Trippeln war nun deutlicher denn je zu hören. Mit letzter Kraft schaffte ich den großen Läufer in den Garten – und verbrannte ihn. Wie herrlich das Feuer ihre Sterbensschreie übertönte. Es knackte und knisterte – und es war gut so. In dieser Nacht erwachte ich vom Schaben. Jemand schabte in meinem Haus, wieder in meinem Zimmer. Ich legte das Ohr an die Wand. Licht war überflüssig. Ich konnte sie fühlen. Es waren Dutzende, die hinter der Tapete arbeiteten. Sie bereiteten etwas vor. Sie bauten, gruben und wälzten. Ich drückte meinen Körper gegen die Mauer, und in meinem Innern nahm ihre kleine organisierte Gesellschaft Gestalt an. Ohne zu wissen, zu welcher Insektenart sie gehörten, war mir doch vollkommen klar, dass die Parasiten waren. Sie würden Krankheiten übertragen und mein Haus beschädigen. Wenn ich sie gewähren ließe. Aber ich hatte sie aufgespürt. Und nun sagte ich dem Ungeziefer den Kampf an. Entschlossen stand ich auf und ging, nur im Hemd, in die Garage. Ich schleppte Hammer und Meißel, einen Spaten und die Spitzhacke herbei. Immer noch verzichtete ich auf Beleuchtung. Ich wusste, wo sie ihr Unwesen trieben. Schweiß trat auf meine hohe Stirn, als ich den Meißel ansetzte. Heiße Erregung erfasste meinen Arm; aufgeregt wackelte mir der Kopf auf den Schultern, während ich mit aller Kraft auf die Wand des Unheils einhämmerte. Im Morgengrauen war ich fertig. Ich hatte sie vertrieben, hatte ihr destruktives Werk zerstört, bevor sie richtig beginnen konnten. Kurz nach Sonnenaufgang fiel ich in einen tiefen traumlosen Schlaf. Die braune Spur führte direkt in meine Kaffeetasse, die unberührt auf der Arbeitsfläche stand. Durch den Fensterrahmen hatten sie sich gezwängt; einige waren aus dem Mauerwerk gekrochen. Hundertschaften wuselten über die glatte Oberfläche der Arbeitsplatte geradewegs in das unschuldige Weiß meiner Lieblingstasse. Gezuckerter Milchkaffee – sie liebten das Süße. Das war ihre Schwäche. Sie würde ihnen in den nächsten Minuten zum Verhängnis werden. Ich betrachtete voller Hass und Ekel die wimmelnde breite Linie in meiner Küche. Einen Moment. Noch einen Moment. Dann schlug ich zu. Ich oder sie … Mittelgroße Findlinge aus dem Garten, gerade leicht genug, um sie zu heben, aber schwer genug, um alles unter sich zu zermalmen. Auch die noch so winzigen Übeltäter, Störenfriede, Invasionäre! Ich hob beide Arme hoch über den Kopf und ließ den Stein auf das Volk krachen. Außer der Tasse war nicht viel zerstört. Nur einige wenige Tiere klebten matschig auf dem Stein, andere schwammen in der Kaffeelache um ihr Leben, der Rest hatte noch nicht viel bemerkt. Wieder ließ ich meine Macht auf sie niedersausen. Es krachte, und ich sah, dass ich dieses Mal besser getroffen hatte. Und plötzlich hörte ich es wieder! Ein hohes kreischendes Quietschen, wie von einer alten Tür, die nicht auf- noch zuging. Ich schlug und schlug – mir wurde schwarz vor Augen. Doch ich gab nicht auf, bis ich auch die letzte vielbeinige, dickbauchige Ameise vernichtet hatte. Befriedigt sah ich auf die Trümmer meiner Küche. Die würden nicht so schnell wiederkommen. Oder doch? Unruhe erfasste meine Beine. Sie begannen, das Haus abzugehen. Vom Keller bis zum Dachboden war kein Raum sauber. Ich griff mir verzweifelt ins Haar. „Alles verseucht!“ krächzte ich. Nichts war mehr unbefallen. Sie hatten den Totalangriff gestartet. Ich fand Ameisen, Asseln, Blattläuse (im Arbeitszimmer!), Fliegen, Holzwürmer, Larven, Käfer, Raupen, Schnecken, Silberfischchen, Spinnen, Termiten und Zecken. Hunderte verschiedener Arten krabbelten, krochen und kullerten in meinem Haus herum. Sie steckten unter dem Fußboden, ich riss die Dielen heraus, hinter den Türen, ich stemmte die Rahmen auf, zwischen den Möbeln, ich warf alle aus dem Fenster, in Vorhängen und Kissen, ich zerschnitt jeden Quadratzentimeter, kamen aus den Abflüssen, ich riss die Rohre entzwei. Es war dunkel. Es war still. Ich hatte gewonnen. Ha, damit hatten sie nicht gerechnet. Aber nicht mit mir. Nicht von so kleinen Biestern, wie viele sie auch sein mochten. Ich schloss beruhigt die Augen. Und plötzlich hörte ich es wieder! Es war ein schreckliches Geräusch. Organisch – und nah, so nah … Mein Handgelenk flog an mein Ohr. Da war es, ein Klopfen und Rauschen. Angstvoll presste ich beide Arme auf die Muscheln. Von rechts und links. Sie waren wirklich überall. Ich konnte hören, wie sie sich durchbissen. Unter meiner Haut. Durch das weiche Fleisch. Es waren viele. Ich musste mich beeilen. Bedächtig ließ ich die Arme sinken. Ich würde sie aufhalten. Schnell, aber sicher stieg ich die Treppe hinunter. Ich musterte die verschlungene Struktur der Tapetenmuster und schlug mir unwillkürlich an die Schläfe. Im Bad knipste ich das Licht an, aber als ich alles beisammen hatte, löschte ich es wieder, denn ich konnte sie hören. Laut und deutlich in meinem Körper. Es kribbelte in meinen Zehen. In den Extremitäten hatten sie sich bereits verbreitet und fraßen sich nun voran. Ich musste sie aufhalten, bevor sie mein Gehirn erreichten. Knapp unter der Haut mussten sie stecken. Ich setzte das Teppichmesser an, begann bei den Fingern. Bei den Zehen wurde ich beinahe ohnmächtig, doch es musste getan werden, bevor sie weiter nach oben kletterten. Hammer und Meißel begleiteten mich. Unter der Kniescheibe entdeckte ich sie. Auch zwischen Elle und Speiche. Schneller, schneller. Ich arbeitete unter Hochdruck, setzte die Spitzhacke am Oberschenkel ein, triumphierte, als ich die Stille vernahm. Doch dann hörte ich es plötzlich wieder! Im Innern meines Gehirns; sie irrten nicht mehr durch die labyrinthischen Gehirnwindungen, sie waren angekommen. Doch ich würde sie nicht gewinnen lassen. Ich nahm den Stein und hob beide Arme hoch über den Kopf &hellip Barbara Schilling 1978 in Berlin geboren, schreibt die Wahl-Potsdamerin Lyrik, Kurzgeschichten, Krimis und Romane. Nach dem Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin (Neuere deutsche Literatur, Kulturwissenschaft) arbeitet sie als Werbetexterin. Weitere Bücher: Die Kurzgeschichtensammlungen »COLUMBO – ein Hund für alle ‘Felle’« (Ein-Herz-für-Tiere-Edition) und »COLUMBO. Vier Pfoten und ein Halleluja«, aktuell »COLUMBO – Das Chaos hat einen Namen« sowie die Pärchensatire »Rote Zitrone«, »Blätterrauschen«, ihr historischer Debütroman “Meine Berliner Kindheit”. Weiterhin ist sie mit verschiedenen Beiträgen in Anthologien, unter anderem im Wurdack Verlag, Elbverlag, Pia Bächtold Verlag, Scholle-P-Traum-Verlag und Mariposaverlag, und diversen Literaturzeitschriften vertreten. Homepage: www.angenehme-vorstellung.de.
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2010). Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende, kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de. Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann, Ausgabe #229, http://www.corona-magazine.de". Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der "Corona-Kurzgeschichte", der "Leseprobe", des "Corona-Fortsetzungsromans" oder einzelner Passagen daraus. Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten Dritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden. Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches der Herausgeber liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem die Herausgeber von den Inhalten Kenntnis hätten und es ihnen technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Die Herausgeber erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten haben die Herausgeber keinerlei Einfluss. Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb der Publikation gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist. Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. |