31. März 2010 - Ausgabe 233 - "Snake in the town" Was macht ein umtriebiger SF-Fan in diesen Tagen, wenn er eine Schlange sieht? Genau. Anstellen. Schließlich findet am Oster-Wochenende in Düsseldorf die Jedi-Con statt und vier Wochen später in Bonn die Fed Con - und Schlangen wird es dort genug geben.
Hier in unserer Stadt aber lautet die Antwort auf o.g. Frage derzeit etwas anders: Weglaufen, nämlich. Abstand halten. Sie haben es wahrscheinlich mitbekommen. Eine Monokelkobra hat sich hier ihren Weg ins Freie geschlängelt, ca. genau 800 Meter Luftlinie von dem Ort entfernt, an dem ich diese Zeilen schreibe. Das ist jetzt ein paar Tage her, gefunden hat man die Giftschlange nicht, von daher sind meine Nachbarn und ich über das schlechte Wetter gar nicht so unglücklich, was dem Reptil die Wanderschaft wahrscheinlich sehr unattraktiv macht. Andererseits sagte eine Mitarbeiterin vom nicht so fernen Terra-Zoo aber: "Die Kobra an sich hält jetzt auch nicht so viel vom Joggen." Von daher sollen diese Zeilen keinen falschen Eindruck vermitteln: Mehr als woanders, vielleicht, war die kleine Kobra, deren Biss nach 1-3 Std. tödlich wirkt, Gesprächsthema im heimischen Edeka, aber die Angst hat kaum jemanden gepackt. Und gebissen wurde bis dato auch keiner... zumindest nicht von einer Schlange.
In dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen ausnahmsweise kein Gewinnspiel. Vielmehr haben wir eine Meldung aus der Rubrik "Kunterbunt" an die Position 4 gestellt, die es einfach nicht verdient hat, sich mit anderen Meldungen in eine... ja, Schlange zu reihen. Wer von Ihnen Heftromane und SF mag, wird irgendwann in seinem Leben auf "Perry Rhodan" getroffen sein. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie dann auch einen Roman aus der Feder von Robert Feldhoff lasen. Der Chefautor der größten Science-Fiction-Serie der Welt starb im August 2009, am 9. April erscheint nun der letzte Roman der Reihe aus seiner Feder. Als Freund dieses Universums und als jemand, der Nachhaltig- und Verbindlichkeit sehr respektiert, erscheint es mir richtig, Ihnen diese Nachricht an exponierter Stelle zu melden. Und wer von Ihnen das nachvollziehen kann und gleichzeitig auch ein Freund der Heftromanserie "Perry Rhodan" ist: Wir suchen schon seit einiger Zeit einen schreibelustigen Perry-Freund als Ressort-Redakteur für dieses kleine Hobbyprojekt.
"Star Trek", Literatur, Wissenschaft, unsere TV-Tipps und News, News, News bereichern dieses Mal das Corona Magazine.
Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlichst Ihr Mike Hillenbrand Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Mit dem vorliegenden Roman wird der in „Widerstand“, dem zweiten Band der Reihe, begonnene Borg-Handlungsbogen fortgesetzt und steuert so einen weiteren Schritt auf die „Destiny“-Trilogie zu. Inhalt Vor knapp zwei Monaten gelang es Captain Picard und seiner Mannschaft den im Alpha-Quadranten gestrandeten Borg-Würfel zu besiegen und die neu heranwachsende Königin zu töten. Seitdem wurde das deaktivierte Borg-Schiff eingehend von Spezialisten der Sternenflotte untersucht. Admiral Janeway reist nun an Bord der U.S.S. Einstein in den Sektor 10, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. An Bord des Borg-Raumers geschieht dann das Undenkbare. Der als vollständig inaktiv geltende Borg-Würfel erwacht plötzlich zu neuem Leben, Janeway wird gefangen genommen und das Schiff setzt Kurs auf die Erde. Während des Fluges dorthin erweist sich der Borg-Würfel als unbesiegbar. Er offenbart völlig neue, erschreckende Fähigkeiten der Borg, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. Unaufhaltsam nähern sich die Borg der Erde und vernichten auf ihrem Weg alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Im Erdorbit angekommen, stellen sie dem Sternenflottenkommando ein unbarmherziges Ultimatum: Entweder liefert man Captain Picard und Seven of Nine an die Borg aus oder die Erde wird umgehend zerstört. Captain Picard widersetzt sich abermals Befehlen und kehrt nicht zur Erde zurück. Vielmehr verfolgt er zusammen mit Botschafter Spock und Seven of Nine eigene Pläne, um der Borgbedrohung zu begegnen. Infolge dessen kommt es an Bord der Enterprise zu einer Meuterei, welche die Führungsoffiziere in zwei Lager spaltet. Während sich Picard plötzlich seines Kommandos enthoben sieht, droht das von den Borg gestellte Ultimatum zu verstreichen … Besprechung Die neuen Abenteuer der Enterprise-E drehen sich in „Heldentod“ ein weiteres Mal um die Borg. Mit Blick auf den folgenden Roman „Mehr als die Summe“ und die sich anschließende „Destiny“-Trilogie mag man sich fragen, ob dies nicht etwas zu viel des Guten ist. Dem Leser sei an dieser Stelle versichert, dass es den Autoren der kommenden Romane glaubhaft und auf geniale Weise gelingt, den Handlungsbogen um die Borg zu Ende zu führen. Gegenüber „Widerstand“ wurde die von den Borg ausgehende Bedrohung noch einmal gesteigert. Peter David ist es trotz der Gefahr des Übertreibens gelungen, ein gutes Buch abzuliefern und ein Kopfschütteln des Lesers zu verhindern. Der Roman liest sich aufgrund der Handlung um die Borg und Davids flüssigem Schreibstil sehr spannend. Auch wenn der Fokus auf der Bedrohung durch die Borg liegt, soll die Charakterseite nicht unbeachtet bleiben. Während die alte Kerncrew aus Picard, Beverly, Worf und Geordi recht überzeugend dargestellt wird, verhält sich die restliche Kommandocrew etwas untypisch. Kadohata und Leybenzon waren bisher Charaktere, die frischen Wind in die Kommandocrew zu bringen schienen, durchaus mit dem Potenzial beliebte Charaktere zu werden, die die Mannschaft bereichern. In diesem Roman wirken sie wie eine Kopie von Counselor T’Lana. Aufgrund ihrer sehr vulkanischen Art ist T’Lanas Verhalten nachvollziehbar. Warum sich aber 2. Offizier und Sicherheitschef ebenso verhalten, ist atypisch und aufgrund ihrer bisherigen Charakterdarstellung nur schwer verständlich. „Heldentod“ wird jedoch durch seine Gastcharaktere bereichert. Es ist schön, Botschafter Spock zur Abwechslung einmal wieder als Wissenschaftler in Aktion zu erleben. Seven of Nine ist gut getroffen und passt hervorragend in diese Geschichte. Zur Freude des Lesers gibt es umfassende Interaktionen zwischen beiden Charakteren. Diese zwei logischen Wesen ergänzen sich wunderbar und sind sich im Gebaren ähnlicher als man denkt. Blickt man auf den Namen des Autors, so wundert es nicht, dass auch Captain Calhoun von den Excalibur einen Miniauftritt absolviert, der aber nicht aufgesetzt wirkt, sondern gut passt. Die Querverweise zu Davids TNG-Roman „Vendetta“ verwundern ebenso wenig und sind im Rahmen der Handlung angemessen. Trotz der erwähnten Schwächen liest sich das Buch sehr gut und flüssig. Der Unterhaltungswert überwiegt klar die Mankos.
| Fedcon 19: James Cawley präsentiert exklusiv neue "Star Trek New Voyages: Phase II"-Episoden | Premiere: Cawley Entertainment Company/Retro Film Studios LCC werden die nächsten beiden, bisher unveröffentlichten „Star Trek: New Voyages/Phase II“-Episoden exklusiv auf der FedCon XIX zeigen. James Cawley wird als Stargast auf der FedCon XIX sein und zu den Dreharbeiten, Hintergründen, den Mitwirkenden und vielem anderen mehr erzählen. Freut euch mit uns auf spannende Unterhaltung mit Fan-Filmen, die in Punkto Qualität, Story und Spannung in nichts den professionellen Produkten nachstehen. Die erste Version des Programms zur FedCon XIX (30. April bis 2. Mai 2010) ist ab sofort online und kann im Menüpunkt Programm angesehen und auch als PDF heruntergeladen werden. Bitte beachtet, dass es bis zur Con noch zu Änderungen kommen kann. Schaut also immer wieder mal auf der Website vorbei. Auch direkt auf der Con können noch Änderungen eintreten. Im Convention Gelände findet ihr in diesem Jahr zum ersten Mal 4 große Flachbildschirme vor, auf denen das gesamte Wochenende der aktuelle Programmablauf, Termine für die Fotosessions (diese sind nicht im Programm enthalten) und sonstige wichtige Mitteilungen brandaktuell sehen könnt. |
| "Babylon 5": Wiederholung der Serie auf Tele 5 | | Wer hätte das noch für möglich gehalten, endlich nimmt sich ein Sender der Wiederholung der einzigartigen Space Opera „Babylon 5“ in der Primetime an! Nachdem wir über die Jahre immer mal wieder einen der Filme, die zur Serie gedreht wurden, sehen konnten, oder die Folgen zu nachtschlafender Zeit irgendwo ein einsames Dasein fristen mussten, wird nun die Serie in der besten Sendezeit wiederholt und zwar immer donnerstags um 20.15 Uhr. |
| "Fringe" goes Musical | In einer kommenden Episode der Mystery-Serie „Fringe“ werden die Zuschauer Zeugen eines ungewöhnlichen und unerwarteten Schauspiels: Die Darsteller dürfen ihr Gesangstalent zur Schau stellen. Schuld daran sind hier aber keine Dämonen. Die Episode „Overture“ aus der zweiten Staffel der US-Serie „Fringe“ wird eine Besonderheit enthalten: Singende Charaktere. Hintergrund der für die doch eher ernste Drama-Serie ungewöhnlichen Handlungen ist Walter Bishop (John Noble) und seine "eigenwillige" Weltsicht: In der Folge erzählt der Wissenschaftler Olivias (Anna Torv) Nichte Ella (Lily Pilblad) eine Gute-Nacht-Geschichte. Dabei wird offenbar, dass Walter die Welt eben auf seine ganz eigene Weise wahrnimmt. So werden die dem Zuschauer bekannten Figuren in einem ganz anderen Licht gezeigt. Singend, zum Beispiel. So wird Lance Reddick aka Phillip Broyles, der ernsthafte Boss der Fringe Division, sich ans Klavier setzen und einen Song der Band Traffic zum Besten geben. Jasika Nicole intoniert als Astrid einen Song aus dem Musical "A Chorus Line". Ob Anna Torv selbst ein Lied beisteuern wird, wurde noch nicht bekannt. Jedenfalls sehen wir die ansonsten kühle Olivia Dunham als sexy Privatermittlerin, die von niemand anderem als Nina Sharp (Blair Brown) ein Ständchen bekommt. Musical-Episoden sind bei eher leichten Dramen, Dramedies und Comedies schon länger ein öfters verwendetes Stilmittel. So ließ Produzent David E. Kelley bereits die Casts von „Chicago Hope“ und „Ally McBeal“ singen, auch „Xena“ sang schon, ebenso natürlich der Cast von „Buffy the Vampire Slayer“. |
| "Doctor Who": Matt Smith im Interview über seine Rolle als neuer Timelord | Simon Hattenstone vom Guardian hatte die Ehre, ein Interview mit Matt Smith in dessen Wohnwagen beim „Doctor Who“-Headquarter in Cardiff zu führen. Im Mittelpunkt des amüsanten Gesprächs stand vor allem die Frage, wie der Nachfolger eines der beliebtesten Time Lords (David Tennant) mit diesem anspruchsvollen Erbe umgehen wird. Dies ist eine Zusammenfassung der Highlights dieses Interviews, übersetzt von Ulrike Waizenegger. Der Wohnwagen ist zwar bei Weitem nicht die TARDIS, aber es gab trotzdem ein paar interessante Dinge darin zu entdecken. Unter anderem ein Bild von Matts inzwischen verstorbenem Kater Timmy. "Ich habe diesen Kater geliebt. Er wurde 18. Er hatte ein wirklich gutes und erfülltes Leben, weshalb ich so wahnsinnig an ihm hing." Danach futtert Smith erstmal ein Mini-Schoko-Ei. Als David Tennant ankündigte, er würde von seiner Rolle zurücktreten, meinte Smith's Mutter, dass ihr Sohn doch eigentlich einen prima Nachfolger abgeben würde. Warum? "Nun, während meiner Uni-Zeit hatte ich einen sehr gestreiften Schal und die Leute haben gesagt, das sei sehr Doctor Who-mäßig. ... Haben wir nicht alle mal gehofft, der Doctor zu sein? Ist es nicht das, was ihn so großartig macht?" Doch bevor Smith hoffte, jemals der Doctor zu sein, galt sein Ehrgeiz dem Fußball. Und alles sah danach aus, als hätte er eine sehr gute Karriere in diesem Bereich vor sich. Doch dann zog er sich mit 16 Jahren eine Rückenverletzung zu und der Traum platzte. Und wie reagierte der junge Sportler auf diese doch recht niederschmetternde Tatsache? "Ich habe mein Abi gemacht und ging dann auf die Schauspielschule ...", erzählt Smith und wirft ein weiteres Mini-Schoko-Ei ein. Als der Schauspieler erfuhr, dass er die Rolle des Doctors bekommen hat, musste er es zunächst geheim halten. „Doctor Who“ mit seinem WG-Mitbewohner zu schauen, ohne sich dabei zu verplappern, war deshalb eine ziemliche Herausforderung. "Es war ein Alptraum." Schließlich erzählte er seinem Vater davon. "Er war völlig platt. Als ich es ihm gesagt hab, lachte er. Er war begeistert, glücklich und sehr stolz." Bevor bekannt gegeben wurde, wer denn nun in Tennants Fußstapfen treten soll, war die Liste an möglicher Nachfolger gewaltig. James Nesbitt und David Morrissey - um nur ein paar zu nennen - waren weit vorn im Rennen. Es gab sogar sehr häufig Gerüchte darüber, dass der Doctor zum ersten Mal ein Schwarzer werden könnte, gespielt von Paterson Joseph. Oder gar, dass wir diesmal einen weiblichen Timelord bekommen, in der Form von Billie Piper. Umso erstaunter waren die Fans, als Matt Smith offiziell als Nachfolger bekannt gegeben wurde. Den meisten war Smith gänzlich unbekannt. Noch wird er nicht überall von den Leuten erkannt, aber sobald die 5. „Doctor Who“-Staffel ab Ostern dieses Jahres über die Bildschirme flimmert, wird sich dies sicherlich schlagartig ändern. Ist er nervös? Natürlich. "Dies ist ein Job wie kein anderer, denn da hängt a) schon so viel dran und b) wird so viel von mir erwartet. Aber ich denke, man muss da mit einem ganz eigenen Schwung rangehen. Nein, Schwung ist das falsche Wort. Identität. Aber das alles schüchtert einen nur soweit ein, wie man es selbst zulässt." Wie wird Smith also seinen eigenen Doctor kreieren? "Er ist etwas waghalsig. Wenn er in einen Raum marschiert und eine Millionen Probleme lösen muss, geht er nicht hinein und weiß bereits im Vorfeld, wie er wieder herauskommt. Er ist der Typ, der auf einen Abgrund zugeht und sich denkt 'Ich hab keine Ahnung. Ich hab keine Ahnung. Ich hab keine Ahnung.' und 'Zack!' fällt ihm die rettende Idee ein. Darüber hinaus gibt es ja auch noch die Assistentin, um die man sich - wie ich finde - am schwierigsten kümmern kann. Und sie ist ziemlich verrückt. Aber das ist der Doctor ebenfalls. Die zwei zusammen ..." Karen Gillan, die die neue Assistentin des Doctors spielt, wird von Smith als sehr hübsch und sehr durchgeknallt beschrieben. "Aber auf eine brillante Art und Weise ... Wir sind beide ziemlich verrückt, denke ich, was die Sache irgendwie so cool macht." Steht er auf sie? "Wer? Ich selbst oder der Doctor?" Der Doctor? "Nun, da musst du abwarten." Und Matt Smith? "Neeeeeein! Sie ist 'ne Freundin und ich veralbere sie jeden Tag. Und wir arbeiten zusammen. [Mit ihr etwas anzufangen] wäre ein ganz großer Fehler." Nach diesem Statement segnet ein weiteres Mini-Schoko-Ei das Zeitliche. Die Dreharbeiten zur 5. Staffel dauern nun schon siebeneinhalb Monate und es sei ganz schön anstrengend. Vor allem das Auswendiglernen des Textes. "Das ist für den Doctor ziemlich umfangreich, denn er ist in fast jeder Szene und er sagt sehr viel, weil sein Hirn einfach das Coolste und Größte ist." Findet er die Lernerei schlimmer als die Schule? "Nein, denn die Bezahlung ist besser." Früher spielte Smith auch mal mit dem Gedanken, Politik zu studieren. "Ich wollte intelligent wirken und auf eine Redbrick-Universität gehen." Abschließend kam deshalb die Frage auf, was er lieber wäre: ein Politiker mit einem sehr guten Abschluss oder der Doctor? Dabei sieht Smith den Interviewer an, als sei dieser völlig verrückt. "Das mit Politik war eine beknackte Idee. Ich wäre grottenschlecht gewesen. Natürlich der Doctor!" |
| "Doctor Who": 6. Staffel bestätigt | DigitalSpy berichtet, dass eine weitere Staffel der Serie „Doctor Who“ offiziell bestätigt wurde. Die 6. (oder 32.) Staffel wird 2011 im britischen Fernsehen laufen. Matt Smith spielt weiterhin die Hauptrolle. Executive Producer Piers Wenger hat außerdem angekündigt, dass das diesjährige Weihnachts-Special aus der Feder von Showrunner Steven Moffat stammen wird. Die Dreharbeiten für das Special und die 6. Staffel beginnen Anfang Juli in Cardiff. |
| "24": Das Ende ist nahe | Die Verkündung des Endes der Kult-Serie „24“ kommt für die Produzenten nicht überraschend - sie hatten zuvor mit einem anderen Sender verhandelt - und rechtzeitig bei mehreren Online-Magazinen Interviews gegeben. Eine Zusammenfassung der Aussagen. Schon länger war klar, dass die Echtzeitserie „24“ in einer Kostenfalle gefangen war, die den Spielraum des Senders FOX für eine Verlängerung immer geringer werden ließ: Die Zuschauerzahlen waren zwar nicht dramatisch, aber doch beständig am Sinken, die Produktionskosten am Steigen. Und auch kreativ fiel dem Team der Serie nichts grundlegend neues mehr ein. Das ist die Kurzfassung der Gründe, warum nun das Ende von „24“ als Echtzeitserie nach der achten Staffel beschlossen wurde. Werbeeinnahmen von 6 Millionen US-Dollar standen in der aktuellen Staffel Lizenzgebühren für FOX von 5 Millionen US-Dollar gegenüber. Eine Millionen Dollar „Gewinn“ hört sich zwar nach viel an, aber andere Serien haben größere Spannen, und natürlich müssen von diesem Geld auch die Betriebskosten des Senders bestritten werden. Darüber hinaus standen die Verträge der wichtigsten Beteiligten vor dem Auslaufen - Hauptdarsteller Kiefer Sutherland und Showrunner Howard Gordon sowie weitere Schlüsselfiguren - was vermutlich zu einem deutlich Anstieg der Kosten geführt hätte. Trotzdem bot Serienproduzent 20th Century Fox TV dem Sender NBC eine geringere Lizenzgebühr an, die laut Hollywood Reporter lediglich 3,5 Millionen US-Dollar betragen haben soll. Dort rechnete man nach und lehnte schließlich ab. Auch sei den Produzenten kreativ nichts wirklich Neues mehr eingefallen. Gewisse Situationen in der Serie wiederholten sich öfters, was vor allem mit dem Format der Echtzeitserie zusammenhing, die kreativ einige Beschränkungen auferlegte. In diesem Zusammenhang zeigt sich Darsteller-Produzent Kiefer Sutherland gegenüber Entertainment Weekly geradezu ekstatisch wegen der größeren Freiheit einer möglichen Kinofortsetzung. Für die wird derzeit ein Drehbuch geschrieben. Die Handlung soll in Europa angesiedelt sein und ein 24-stündiger Tag von Jack Bauer darin in zwei Stunden Spielzeit abgehandelt werden. Was Jack Bauer eben auch mehr Gelegenheit zum Reisen gibt. Frühestens könnte solch ein Film laut Produzent Gordon wohl Anfang 2011 in die Kinos kommen. Es hänge aber auch zu einem Gutteil davon ab, ob Produzent Fox das Projekt überhaupt umsetzt. Natürlich gäbe es aber auch die Möglichkeit, aus dem Echtzeitformat und der Serienwelt andere Fernsehprojekte zu machen, wozu es derzeit jedoch noch keine Pläne gäbe. Wichtiger als diese Zukunftspläne sei es auch, die aktuelle Staffel ordentlich zu beenden. So sein die Autoren einige kreative Risiken eingegangen, die auch den Darstellern bisweilen viel abverlangt hätten und manchmal sogar geradezu „unangenehm“ waren. Die Handlung werde düster und komplex. Man habe sich bemüht, eine Handlung auf die Beine zu stellen, die der achten Staffel der Kult-Serie gerecht würde. Über das geplante Serienende sagt Gordon: „Man kann es nicht allen Leuten immer recht machen. Bestimmt werden auch einige einen Schuh nach dem Bildschirm werfen, andere werden richtig wütend und wieder andere sagen, sie haben die letzten drei Staffeln gehasst. (...) Ich persönlich hoffe, dass die erste Reaktion der Zuschauer ist 'Irgendwie werd ich es schon vermissen'“. Obwohl eine Reihe von Szenarien für das Serienende diskutiert wurden - vom zuckersüßen Happy End bis zu einer niederschmetternden Niederlage für Jack Bauer - kann wohl eins ausgeschlossen werden: Sterben wird Bauer nicht, denn Sutherland zieht es zur Kinoleinwand. Er erwartet sich daher auch vor allem, dass das Serienfinale diese Fortsetzung vorbereitet. |
| "The Hobbit": Sir Ian McKellan verkündet | In den letzten Monaten war es gar nicht so sicher, was nun eigentlich mit dem bzw. den Hobbit-Filmen wird. Juristische Probleme und anderes vernebelten ein wenig den Blick. Nun sagt Sir Ian McKellan erfreuliche Dinge: "’The Hobbit’, zwei Filme, startet den Dreh in Neuseeland im Juni. Gefilmt wird über ein Jahr. Das Casting hat in Los Angeles, New York City und London begonnen. Das Drehbuch schreitet ebenfalls voran. Die erste Version ist vollgestopft mit alten und neuen Freunden, wieder auf einem Quest durch Mittelerde. Regisseur Guillermo del Toro wohnt jetzt in Wellington, nahe den Jacksons und dem Filmstudio in Miramar." Weiter so mit den guten Nachrichten! |
| "X-Men: First Class" und "X-Men 4": Singer und Donner im Gespräch | In einem Interview der Los Angeles Times mit Regisseur Bryan Singer und Produzentin Lauren Shuler Donner wurde über Singers Engagement für „X-Men: First Class“ gesprochen und auch über ein mögliches Engagement für „X-Men 4“. Im Artikel sagt Singer, dass „X-Men: First Class“ seine Hauptlinie in der Beziehung zwischen Professor X und Magneto finden wird und dem Zeitpunkt, an dem sich deren freundschaftliche Beziehung zu verschlechtern beginnt. Der Film wird ebenfalls die Anfänge der Mutantenschule genau beschreiben und jüngere Inkarnationen einiger Charaktere mit neuen Schauspielern besetzen. Singer zuckte mit den Achseln auf die Frage, ob Hugh Jackman eventuell als Wolverine auftauchen würde. "Einfach nur junge Mutanten zu bringen, ist nicht genug. Die Filmstory muss mehr als das sein. Ich liebe die Beziehung zwischen Magneto und Xavier. Die beiden Männer haben diametral entgegengesetzte Ansichten und doch bringen sie es fertig Freunde zu sein ... bis zu einem Punkt. Sie sind die ultimativen Freinde." Donner hatte auch ein Filmpitch mit Singer in Bezug auf einen vierten Teil des „X-Men“-Franchises. Hugh Jackman hatte allerdings ebenfalls ein Treffen mit Bryan Singer, um ihm ein Projekt schmackhaft zu machen. Dieses Projekt könnte „Wolverine 2“ sein. In dem Interview sagte Singer noch zu Donner über „X-Men 4“: "Verzögere das noch etwas, ich bin auf das andere momentan fixiert." Donner nickte und antwortete: "Werde ich, werde ich ... Ich werde es mit großen Hoffungen offen halten. Es ist vollkommen anders [als ‚First Class“] und es wird so spannend für dich sein." |
| Marvel-News: "The Avengers", "Captain America" | Im Hause Disney/Marvel tut sich weiterhin viel: Regisseur Louis Leterrier, der auch schon „The Incredible Hulk“ für Marvel gedreht hat, machte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus, dass er auch gerne der Regisseur für „The Avengers“ sein würde. Bei der Promo zu seinem neuen Film „Clash of the Titans“ gab Leterrier nun bekannt, dass er tatsächlich auf der Marvels Auswahlliste für den besagten Regiestuhl stehe. In der Zwischenzeit ist das „Captain America“-Casting für die männliche Hauptrolle noch spannender als das Casting bei „Green Lantern“. Zumindest da können wir sagen, dass es Ryan Reynolds und nicht Justin Timberlake wurde, doch was macht eigentlich die ewige Captain-Suche? Die Gruppe der Auserwählten wurde offenbar zunächst auf drei Schauspieler reduziert: Chris Evans, Channing Tatum und Sebastian Stan. Bereits am 20. März machte ein aufmerksamer SF-Radio-Leser darauf aufmerksam, dass einem Schauspieler die Rolle als „Captain America“ bereits angeboten worden sei. Es ist tatsächlich einer der letzten drei: Chris Evans. Eine offizielle Stellungnahme von Disney/Marvel gibt es bisher nicht, aber wenn es wie bei Warner/DC und „Green Lantern“ abläuft, sollten wir Ende März eine entsprechende Information haben. |
| "Captain America": Endlich! | Endlich ist dieses Hin und Her vorbei! Es gibt einen „Captain America“! Es hat lange gedauert und die Gerüchteküche hat am Ende Recht behalten. Regisseur Joe Johnston wird als Steve Rogers aka „Captain America“ den Schauspieler Chris Evans („Fantastic Four“) vor der Kamera haben. |
| Marvel-News: "Iron Man 2", "The Avengers" | Jetzt, nachdem für die „Avenger“-Filmreihe alle wichtigen Rollen gecastet sind, ruht sich Disney/Marvel nicht aus. Es geht weiter im Takt. Zum anstehenden „Iron Man 2“, ab Mai im Kino, wurden gerade noch Nachdrehs gemacht. Schauspielerin Olivia Munn erklärte dazu, dass ihre kleine Nebenrolle gestrichen worden sei, sie dafür aber im Nachdreh eine größere Rolle erhalten habe. Munn sagte: "Sie haben mir einfach eine andere Rolle im Film gegeben. Ich musste alle meine Szenen neu drehen. Als sie anfingen, den Film zu editieren, erkannten sie, dass der Film düsterer wurde, als sie er erwartet hatten und als es meine ursprünglichen Szenen erlaubt hätten. Meine Rolle war fröhlich und komödiantisch. Marvel und Jon [Favreau] mussten einen anderen Charakter aus dem Marvel Universum einfügen, um mich behalten zu können." Dass Marvel und Favreau sehr an Munns Involvierung interessiert waren, dürfte mehr als klar sein. Allerdings ist nicht ganz klar, welcher Marvel-Charakter für Munn ausgegraben wurde. Laut IMDb spielt Munn nun Iron Maiden. Iron Maiden ist in den Marvel Comics eine russische Superschurkin, die mit Black Widow (Scarlett Johansson) verfeindet ist, und als Attentäterin sowie Spionin fungiert. Sie trägt einen leichten, aber starken Ganzkörpermetallanzug, der sie vor äußeren Einflüssen, Kugeln und Energiewaffen schützt. Dieser Anzug funktioniert offenbar als eine Art Exoskelett, welches ihre Stärke in unbekanntem Maße verstärkt. Da Black Widow angeblich in „The Avengers“ auftauchen soll, könnte dasselbe nun auch mit Iron Maiden passieren. “The Avengers“, das heißt Captain America, Iron Man, Thor, Nick Fury, werden gemeinsam ab Mai 2012 auf der großen Leinwand gegen einen bisher unbekannten Gegner kämpfen, Gerüchten zufolge Hulk und Loki. Zuvor werden in „Iron Man 2“ zwei potentielle Avenger-Mitglieder eingeführt, Black Widow und War Machine. Gerüchte sprechen von einer Suche nach Schauspielern, die andere Avenger-Mitglieder spielen sollen, Hawkeye (Jeremy Renner) und Wasp (Eva Longoria). Die Mutmaßungen gehen sogar noch weiter: Keine Mutmaßung, ein Fakt, ist zum einen S.H.I.E.L.D.-Agent Coulson, der bekanntlich auch einen Auftritt in „Thor“ haben wird. Wo es aber dann wirklich in Mutmaßungen geht, sind die Agentinnen Sharon Carter, Langzeitliebesinteresse von Steve Rogers (aka „Captain America“) und die knallharte Maria Hill. “The Avengers“ wären auch ein guter Ausgangspunkt für die tatsächlich in Planung stehenden „Ant-Man“- und „Black Panther“-Filme. Eigentlich bietet die Filmreihe hin zum Film „The Avengers“ mehr als genug Möglichkeiten an Superheldenfilmen, die aus „The Avengers“ hervorgehen können und, wenn man es mal ganz pragmatisch sieht, immer wieder und wieder zu einem neuen und weiteren Film „The Avengers“ führen können; vorausgesetzt die Filmreihe bzw. die Mehrzahl der Einzelfilme bleibt erfolgreich. Widersacher der Avengers gibt es neben Loki und Red Skull, z. B. Ultron oder Kang the Conqueror, immerhin einige. |
| "Green Lantern": Zusatzcasting | Der Filmdreh zu „Green Lantern“ läuft längst und wie nicht selten während laufender Dreharbeiten, hören wir von einem weiteren Casting. Zu Ryan Reynolds, Blake Lively, Peter Sarsgaard, Tim Robbins, Mark Strong, Taika Waititi und Temuera Morrison gesellt sich nun auch Angela Bassett. Um Bassett war es nach ihrer Oscar-Nomierung für die Darstellung von Tina Turner im Film „What's Love Got to Do with It?“ (1993) eher still geworden. Auch wenn Bassett weiterhin Filme gemacht hat, z. B. „Notorious“ (2009), so war sie größtenteils aus dem Fokus. Mit dem Casting für „Green Lantern“ wird Bassett vermutlich wieder Teil der Popkultur und das in der Rolle der Dr. Amanda Waller. Dr. Amanda Waller, Agentin der Organisationen Checkmate und Suicide Squad, ist IGNs Nr. 60 der besten Comic-Bösewichte aller Zeiten. Obwohl ohne Superkräfte, aber wohl aufgrund der Popularität taucht der Charakter Amanda Waller sowie Checkmate in der aktuell 9. Staffel von „Smallville“ zusammen mit der JSA auf. Ebenso ist Waller ein Charakter in dem neuen Animationsfilm „Superman/Batman Public Enemies“. Letztes Jahr ging sogar bereits ein „Suicide Squad“-Filmprojekt in Planung. |
| "Buck Rogers" kommt in 3D ins Kino | Die Comicfigur „Buck Rogers“ wird für das Kino neu adaptiert. Regie soll Paul W. S. Anderson („Resident Evil“) führen. Geplant ist von Paradox Entertainment, dass auch eine 3D-Version von dem Film ins Kino kommt. Das Drehbuch schreiben Art Marcum („Shadow Of Fear“) und Matt Holloway („Punisher: War Zone“), die bereits gemeinsam die Story zu „Iron Man“ entwickelt haben. Im Mittelpunkt der Science-Fiction-Comicserie aus den 30er-Jahren steht der Astronaut Buck Rogers, der durch einen Unfall in eine Starre versetzt wird und erst nach 500 Jahren wieder erwacht. Die Comicvorlage von Philip Francis Nowlan diente bereits zahlreichen Film- und Fernsehverfilmungen wie "Buck Rogers in the 25th Century" aus dem Jahr 1979. |
| Zac Efron im Gespräch als "Flash Gordon" | Zac Efron (22) steht offenbar in Verhandlungen beim Remake „Flash Gordon“ die Hauptrolle zu übernehmen. Ein Insider sagte dazu: “’Spider-Man’ ist abgegessen, und er will nicht in Tobey Maguire Fußtapfen treten. Flash wäre alles für Zac und eine Chance, ihn zu einer Marke zu machen. Er ist über die Möglichkeit sehr erfreut.” Laut imdb.com schreiben Matt Sazama und Burk Sharpless das Drehbuch. Regie führt Breck Eisner. Geplant ist der Film derzeit für 2012. Die Comicfigur Flash Gordon gilt als einer der legendärsten Superhelden Amerikas, 1980 gab es eine zweite Verfilmung mit Timothy Dalton, Max von Sydow und Ornella Muti. Der Film-Song Flash mit Queen wurde zum Welthit. |
| Warner plant neuen "Godzilla"-Film | Legendary Pictures hat angekündigt, das man mit der Entwicklung eines neuen „Godzilla“-Film begonnen hat, die Rechte an Godzilla hat man bereits bekommen. Legendary Pictures arbeiten dabei eng mit Warner Bros zusammen. Geplant ist den Film bis 2012 fertig zu haben. Derzeit ist man auf der Suche nach einem Regisseur. Zuletzt war 1998 Regisseur Roland Emmerich („Independence Day“) mit „Godzilla“ ein Sommer-Blockbuster gelungen, der insgesamt 379 Millionen USD weltweit einspielte. |
| "Independence Day": Drehbeginn frühestens ab 2011 | Lange, sehr lange, wird davon schon berichtet. Es werden Drehbücherarbeiten bekannt gegeben und der Presse Kommentare dazu gegeben, doch nun scheint es festzustehen: Der Film „Independence Day“ erhält eine Fortsetzung. Doch es handelt sich nicht um einen Film, sondern gleich um zwei Filme, die gegebenenfalls den Titel „ID4-Ever“ tragen sollen. Will Smith dreht zunächst „Men in Black 3“ oder „The City That Sailed“, kommt darauf an, für welches Projekt er sich entscheidet. Roland Emmerich führt zunächst Regie bei seinem Shakespeare-Thriller „Anonymous“. Danach soll es dann frühestens 2011 mit dem Dreh an der „Independence Day“-Fortsetzung weitergehen. Emmerich plant einen großen Erzählbogen, der sich über zwei Filme erstrecken wird. Die Geschichte soll ca. 14 Jahre nach den Ereignissen des 1. Films spielen. Freuen wir uns auf eine neue Alien-Invasion? |
| Peter Graves im Alter von 83 Jahren gestorben | Peter Graves ist im Alter von 83 Jahren Anfang März gestorben. Grund war ein Herzinfarkt. Seine mit Abstand bekannteste Rolle war die des Jim Phelps aus der Reihe „Mission: Impossible“ (dt. „Kobra, übernehmen Sie“). Graves wurde 1926 in Minneapolis als Peter Arness geboren, sein Bruder ist James Arness (bekannt als Marshal Matt Dillon). In den 50er-Jahren begann seine Karriere mit eher kleinen Gastauftritten in diversen TV-Produktionen, unter den ersten Kinorollen waren Auftritte in „Red Planet Mars“ („Endstation Mars“, 1952) und Billy Wilders „Stalag 17“ (1953). Danach folgten mehr als 120 Film und Fernsehproduktionen. Neben der Rolle in „Mission: Impossible“ dürften sich ältere Leser an ihn noch als Hauptdarsteller in der Serie „Fury“ erinnern, die in den 50er- und 60er-Jahren produziert wurde. Graves war nicht nur in der ersten Auflage von „Kobra, übernehmen Sie“ als Jim Phelps der Kopf des Teams (wofür er 1971 einen Golden Globe erhielt), sondern nahm diese Rolle auch in der Neuauflage in den 1980ern erfolgreich wieder auf. |
Alle paar Jahre wird es finster im SF-Kino. Dann schleichen, robben oder hetzen Menschen durch Gänge und Tunnel eines dunklen Raumschiffs. Diese Spuk- oder Horrorschlösser im All transportieren den guten alten viktorianischen Horror in eine technisierte Zukunft. Dass dies nur alle paar Jahre geschieht, hat einen Vorteil: Man kann sich auf diese Geschichten freuen und wird meist nicht enttäuscht. Gleiches gilt für „Pandorum“, der diesjährigen SF-Geisterbahnfahrt. Stockdunkel, hochspannend und ausgestattet mit einem ordentlichen Quantum an Geheimnis und Mysterium zeigt der Film mit überschaubarer Darstellerriege eine nervenzerrende wie beängstigende Hatz ums Überleben – und um die eigene Identität, Erfahrung, Erinnerung. Kritiker greifen sofort in die Schublade und zitieren Klassiker wie „Alien“, nur um festzustellen, dass diese Quasi-Anleihen nicht einem „Vorbild“ geschuldet sind, sondern seinem Genre, in der der Film angesiedelt ist. Natürlich ist „Alien“ der Klassiker. Doch was ihn ausmacht, war weniger das sinistre Setting an sich, sondern die bis dato noch nicht dargestellte Kaltblütigkeit eines Wesens, das sich der Einordnung entzog. Der perfekte Jäger, der ohne Grund und ohne Erklärung einfach ist, wie er ist und sich mit rationalen menschlichen Maßstäben nicht fassen ließ. Damit haben die wenigsten Filme des Genres etwas gemein, auch „Pandorum“ nicht. Denn hier geht es gar nicht um eine überlegene, nicht einzuordnende Kreatur. Keiner der Figuren in „Pandorum“ hat zunächst eine Vorgeschichte. Sie liegt, wie das Raumschiff an sich, im Dunkeln. Während der Erkundung des Schiffes wird auch die eigene Vergangenheit erkundet – das Licht der Erkenntnis in zweifacher Hinsicht. Dieser Storykniff funktioniert wunderbar und lässt aus der in kurzen Phasen hektischen, streckenweise brutalen Hatz nie einen oberflächlichen Slasher werden, sondern treibt mit eher kaltblütiger Präszision die Spannung voran, ohne sich zu verheddern oder in Atemlosigkeit zu geraten. Im Gegenteil: „Pandorum“ ist ein höchst atmosphärischer Grusler mit gelegentlichem Hang zum Reißer. Die schweißtreibende Inszenierung transportiert zudem die Neugier, herauszufinden, wer die Figuren sind, woher sie kommen – und ob und was eigentlich wie schief gelaufen ist. Schnell sind Parallelen zum Horrorthriller „The Descent“ ausgesprochen – dies sollte man als Kompliment betrachten. Von der Hand zu weisen ist diese Ähnlichkeit auch nicht, wenngleich nur in handwerklicher, nicht thematischer Hinsicht. So dunkel sah man selten ein Raumschiff. Protagonisten wie Zuschauer tappen im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln. Dabei leistet sich der Film glücklicherweise nur wenige eher überflüssige Mätzchen, die aber im Horrorgenre üblich sind. Da öffnet ein Herabhängender plötzlich die Augen (logisch), und damit man sich bitte erschrecke, gibt es den passenden Orchesterknall dazu (logisch). Ohnehin sind einige Soundeffekte außerordentlich laut, dass man meinen könnte, die Soundtechniker hätten es zu gut gemeint. Doch grundlos sind diese Schockeffekte nicht: Auf die Hauptfiguren müssen sie in der Stille und angesichts ihrer Anspannung so und nicht anders wirken – der Knalleffekt hat durchaus Methode. Kino-Veteran Dennis Quaid überzeugt ebenso wie Ben Foster, dem der Hauptpart des Entdeckers zukommt und durch dessen Einsatz die Story und die Entdeckungsreise durch das Schiff vorangetrieben wird. Das Muster ist immer gleich, aber effektiv: Ein Teil des Rätsels wird gelöst, dies wirft weitere Fragen auf und bringt meist direkt danach ein tödliches Problem mit sich. Mehr will man in einem Film wie diesem auch gar nicht sehen. Es würde vom gespannten Starren in die Dunkelheit auf der Leinwand ablenken. Gewürzt wird das Ganze mit sorgsam dosierten, dafür aber heftigen Einlagen der Gewalt, aber eben auch mit Rückblenden, wenn sich die Figuren Stück für Stück an ihr früheres Leben und ihren Auftrag erinnern und die den Film erhellen und interessanter machen. Dies unterscheidet „Pandorum“ von vermeintlichen Vorbildern wie „Alien“ „Event Horizon“ oder „The Descent“: Das Gieren nach Aufklärung einer rätselhaften Geschichte, in die Zuschauer wie Hauptfiguren gleichermaßen hineingestoßen werden. Keine Aufdeckung eines Rätselstücks gibt indes die Befriedigung des Durchschauens. Die Dunkelheit des Raumschiffs gibt Anlass für Interpretation und Spekulation. Zum Schluss bietet die Story letztlich noch einige Wendungen, die man so nicht erwartet hätte. „Pandorum“ ist Angst, Beklemmung und Unsicherheit. Ein kleines Manko ist, dass Fragen offen bleiben, die zuvor jedoch explizit gestellt worden sind. Das mag daran liegen, dass der deutsche Regisseur Christian Alvart seine Story mit der von Travis Millroy zusammenfügen musste. Offenbar trafen Aspekte des einen Drehbuchs auf das andere und verpufften. Auch das Klischee der wortkargen, zunächst einfach drauflos schlagenden und tretenden weiblichen Figur, die vor lauter kaltblütigen Umsichschlagens auf kein Wort reagiert, wird nicht ausgelassen – offenbar eine Modeerscheinung des zeitgenössischen Kinos, sich an weiblichen Rambos zu berauschen. Dass „die Bösen“ wieder einmal lediglich kreischen können, ist ein weiterer Baustein, der immer wieder ohne jeden Grund auftaucht, als gäbe es im Gruselkino keine andere Möglichkeit, Kreaturen entsetzliche Töne ausstoßen zu lassen. Hier müssen wir also noch warten, bis uns ein Film endlich von diesem Klischee erlöst und endlich einmal etwas Unvorhergesehenes bietet. Schmälern kann dies den Genuss von „Pandorum“ jedoch keineswegs. Beinhart, direkt und mit einer wendungsreichen Story geht es spannend und widerspruchsfrei zur Sache. Dass die Erzählung sich Wendungen vorbehält, ist dabei äußerst löblich. In Babelsberg und auch mit deutscher Filmförderung für ca. 40 Millionen Dollar gedreht, bietet der Film blendende Tricks, die einer Großproduktion würdig sind. Die meist im Dunkeln liegenden Sets verbergen geschickt die für heutige Zeiten eher begrenzten filmischen Mittel. Szenen klaustrophobischer Enge wechseln mit einigen Tricksequenzen hallengroßer Räume, die durch ihre Seltenheit umso besser wirken. In der gezeigten Größe zeigt sich das Ausmaß des Verlassenseins und der Trostlosigkeit. Der orchestrale Soundtrack bietet keinen Ohrwurm, sondern passt sich der Szenerie an. Ebenso nicht zu tadeln sind Kamera und Maske, die nebenbei von Stan Winstons Studio kreiert worden ist. „Pandorum“ erfindet das Rad nicht neu, dies ist jedoch in der SF-Spukschlossvariante weder nötig noch erwünscht. Vielmehr bringt er eine sehenswerte Variation eines Themas hervor, das selten bleiben muss, um zu wirken. So kann man sich auf „Pandorum“ freuen. Und auf den Film, der in einigen Jahren wieder einen der seltenen Ausflüge in das Genre unternimmt.
Im August 2009 verstarb der Schriftsteller Robert Feldhoff an den Folgen seiner schweren Krankheit, ein Schock für zahlreiche seiner Leser. Viele äußerten in Internet-Foren und in einem elektronischen Kondolenzbuch ihre Betroffenheit. Als Chefautor von „Perry Rhodan“, der größten Science-Fiction-Serie der Welt, hatte Feldhoff sie über Jahre hinweg mit phantasievollen Geschichten begeistert. Am 9. April 2010 erscheint mit dem Roman »Aufbruch der LEUCHTKRAFT« sein letzter Beitrag zu „Perry Rhodan“. Robert Feldhoff, der 1962 in Schorndorf geboren wurde, wuchs in Oldenburg auf, wo er bis zu seinem Tod lebte. Seit Mitte der 80er-Jahre veröffentlichte er Science-Fiction-Romane, vor allem als Bestandteil der „Perry Rhodan“-Serie. Der zurückhaltend wirkende Autor verfasste viele seiner Romane in Restaurants und Cafés. Er mochte den Trubel um sich herum, in welchem er mit seinem Computer eine Insel der Ruhe bildete, und konzentrierte sich dabei auf die Arbeit. Seine Krankheit zwang ihn im Jahr 2009 zu einem eingeschränkten Leben sowie Klinikaufenthalten. Dennoch blieb er seiner schriftstellerischen Tätigkeit treu, schrieb Texte und diskutierte mit den „Perry Rhodan“-Kollegen. Vor allem aber arbeitete er an einem Roman, in dem er die Figur eines einsamen Menschen ins Zentrum stellte. Dieser Mensch ist Alaska Saedelaere, der von einem grausigen Schicksal heimgesucht wird: In seinem Gesicht klebt ein Zellklumpen, dessen Anblick jeden anderen Menschen in den Wahnsinn treibt. Aus diesem Grund trägt Saedelaere eine Maske, die andere Menschen vor ihm schützt, ihn selbst aber in eine Isolation zwingt. In der „Perry Rhodan“-Handlung, die in einer fernen Zukunft spielt, bereist er als kosmisch denkender Einzelgänger das Universum. Feldhoff konnte diesen Roman nicht mehr fertigstellen. Diese Aufgabe übernahm jetzt sein in Wuppertal lebender Kollege Uwe Anton. Ihr Gemeinschaftswerk ist ein melancholischer Roman über die Unendlichkeit, eine Suche bis in ferne Sphären, die Einsamkeit und den Tod. Das Titelbild steuerte der Illustrator Dirk Schulz bei, der mit Feldhoff die Comic-Reihe »Indigo« publizierte – auf dem Cover selbst ist ein Porträt des Verstorbenen zu sehen. Der „Perry Rhodan“-Heftroman erscheint am 9. April 2010 im Pabel-Moewig Verlag, Rastatt. Der Titel lautet »Aufbruch der LEUCHTKRAFT«.
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| Montag, 05. April 2010 | | 06:45 Uhr | Raumschiff Enterprise Geist sucht Körper | 2x20 | Sci Fi | Wdh. | | 07:30 Uhr | Raumschiff Enterprise Schablonen der Gewalt | 2x21 | Sci Fi | Wdh. | | 09:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Macht der Naniten | 3x01 | Sci Fi | Wdh. | | 10:15 Uhr | Charmed - Zauberhafte Hexen Der Tod steht ihnen gut | 7x21 | SF2 | Wdh. | | 10:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Macht der Paragraphen | 3x02 | Sci Fi | Wdh. | | 12:20 Uhr | Blues Brothers Die beiden Brüder Jake (John Belushi) und Elwood Blues (Dan Aykroyd) sind 'im Auftrag des Herrn' unterwegs, um ihr altes Kinderheim zu retten. | US 1980 | VOX | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Stein und Staub | 2x22 | Sci Fi | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Das Jahr des roten Vogels | 2x23 | Sci Fi | Wdh. | | 14:00 Uhr | Stop! Oder meine Mami schießt Sylvester Stallone ist ein verdammt harter Cop. Aber die wirkliche Härte ist seine Mutter. | US 1992 | ATVplus | Wdh. | | 14:55 Uhr | Das Wunder in der 8. Straße Ein paar Mini-Ufos landen in einem vom Abriss bedrohtem Haus, und helfen den Bewohnern ihre Heimat zu beschützen. | US 1987 | VOX | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Überlebenden auf Rana-Vier | 3x03 | Sci Fi | Wdh. | | 16:20 Uhr | 10.000 B.C. 10000 Jahre vor unserer Zeitrechnung muss ein Jäger eine Holde Schöne (vermutlich vom Beruf Sammlerin) retten. | US/NZ 2008 | Pro7 | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Gott der Mintakaner | 3x04 | Sci Fi | Wdh. | | 17:55 Uhr | Dungeons & Dragons 2 - Die Macht der Elemente Ein böser Zauberer versucht sich zu rächen und gute Helden versuchen ihn daran zu hindern. | DE/UK 2005 | ATVplus | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen die Vergangenheit | 1x07 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Chihiros Reise ins Zauberland Die kleine Chihiro kommt mit ihren eltern zu einem verwunschenen Jahrmarkt. Und sie muß viele Abenteuer überstehen um sich und ihre Eltern zu retten. | JP 2001 | arte | Wdh. | | 20:15 Uhr | Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter Ein Bauernjunge findet ein Drachenei. Und damit auch seine Bestimmung, den ein Tyrann regiert das Land. Denn dank Drachen ist das Tyrannenjagen ja viel spannender. | US/UK 2006 | RTL | Wdh. | | 20:50 Uhr | Dr. House Einer flog in das Kuckucksnest (1/2) | 6x01 | SF2 | 1st | | 21:35 Uhr | Dr. House Einer flog in das Kuckucksnest (2/2) | 6x02 | SF2 | 1st | | 22:10 Uhr | Death Proof - Todsicher Von Quentin Tarantino. Kurt Russel als Stuntman Mike, der Jagd auf Frauen macht. Als er sich mit ein paar Stuntwomen anlegt wird zurückgeschlagen. | US 2007 | RTL | 1st | | 22:15 Uhr | Matrix Revolutions Dritter Matrix Teil. Die entschiedene Schlacht zwischen Maschinen und Menschen und zwischen Neo und Agent Smith wird ausgetragen. | US 2003 | Pro7 | Wdh. | | 22:20 Uhr | Absolute Power Clint Eastwood als Meisterdieb, der den US-Präsidenten dabei beobachtet, wie er eine Frau vergewaltigt. ALs Augenzeuge ist er nun seines Lebens nicht mehr sicher. | US 1997 | ATVplus | Wdh. | | 22:35 Uhr | Art of War Wesley Snipes als UNO-Undercover-Agent. Als der chinesische Botschafter stirbt steht er unter Tatverdacht. | US/CA 2000 | VOX | Wdh. | | 22:35 Uhr | Knockin' On Heaven's Door Martin und Rudi sind unheilbar an Krebs erkrankt. Da Rudi noch nie das Meer gesehen hat, stehlen sie sich einfach einen Wagen und rauben eine Bank aus. Dadurch werden sie von Mafia und Polizei gejagt. Mit Til Schwieger | DE 1997 | Sat1 | Wdh. | | 00:20 Uhr | Hitman - Jeder stirbt alleine Agent 47 ist ein Killer. Der, als ein Auftrag schief geht, von seinen eigenen Leuten gejagt wird. Zusätzlich zu der Polizei. Computerspielverfilmung | FR/US 2007 | RTL | Wdh. | | 00:20 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Im Blut vereint | 1x07 | ORF1 | Wdh. | | 00:45 Uhr | Stop! Oder meine Mami schießt Sylvester Stallone ist ein verdammt harter Cop. Aber die wirkliche Härte ist seine Mutter. | US 1992 | ATVplus | Wdh. | | 00:45 Uhr | Art of War Wesley Snipes als UNO-Undercover-Agent. Als der chinesische Botschafter stirbt steht er unter Tatverdacht. | US/CA 2000 | VOX | Wdh. | | 02:55 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Überlebenden auf Rana-Vier | 3x03 | Sci Fi | Wdh. | | 03:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Gott der Mintakaner | 3x04 | Sci Fi | Wdh. |
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| Dienstag, 06. April 2010 | | 06:05 Uhr | Raumschiff Enterprise Stein und Staub | 2x22 | Sci Fi | Wdh. | | 06:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Das Jahr des roten Vogels | 2x23 | Sci Fi | Wdh. | | 09:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Überlebenden auf Rana-Vier | 3x03 | Sci Fi | Wdh. | | 10:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Gott der Mintakaner | 3x04 | Sci Fi | Wdh. | | 12:40 Uhr | Andromeda Der Informant | 2x04 | Tele 5 | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Computer M5 | 2x24 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Nennen Sie mich 'X'! | 3x10 | Tele 5 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Brot und Spiele | 2x25 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Geisterjäger | 2x21 | ATVplus | Wdh. | | 16:10 Uhr | Stargate Helden (2/2) | 7x18 | Tele 5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Mutterliebe | 3x05 | Sci Fi | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Energiefalle | 3x06 | Sci Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Andromeda Angriff der Nietzscheaner | 2x07 | Tele 5 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen die Wahrheit | 1x08 | SF2 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Anna | 7x19 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Ryan Wolfe im Schafspelz | 7x20 | RTL | 1st | | 21:15 Uhr | Dr. House Einer flog in das Kuckucksnest (1/2) | 6x01 | RTL | 1st | | 21:35 Uhr | Jekyll Teil 1 | 1x01 | arte | Wdh. | | 22:30 Uhr | Jekyll Teil 2 | 1x02 | arte | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Einer flog in das Kuckucksnest (1/2) | 6x01 | RTL | Wdh. | | 00:45 Uhr | The Gift - Die dunkle Gabe Eine Frau bessert sich ihre Witwenrente mit Wahrsagen auf. Da sie mit ihren Vorraussagungen erstaunlich genau liegt, bittet die Polizei um ihre mithilfe in einem Mordfall. Das bringt sie in tödliche Gefahr. | US 2000 | ORF1 | Wdh. | | 02:30 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Mutterliebe | 3x05 | Sci Fi | Wdh. | | 03:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Die Auflösung | 4x22 | Kabel1 | Wdh. | | 03:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Energiefalle | 3x06 | Sci Fi | Wdh. |
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| Mittwoch, 07. April 2010 | | 06:20 Uhr | Raumschiff Enterprise Computer M5 | 2x24 | Sci Fi | Wdh. | | 07:10 Uhr | Raumschiff Enterprise Brot und Spiele | 2x25 | Sci Fi | Wdh. | | 09:30 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Mutterliebe | 3x05 | Sci Fi | Wdh. | | 10:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Energiefalle | 3x06 | Sci Fi | Wdh. | | 12:40 Uhr | Andromeda Angriff der Nietzscheaner | 2x07 | Tele 5 | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Ein Planet, genannt Erde | 2x26 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Der Weihnachtsvirus | 3x11 | Tele 5 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Spocks Gehirn | 3x01 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Chihiros Reise ins Zauberland Die kleine Chihiro kommt mit ihren eltern zu einem verwunschenen Jahrmarkt. Und sie muß viele Abenteuer überstehen um sich und ihre Eltern zu retten. | JP 2001 | arte | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Für immer... | 2x22 | ATVplus | Wdh. | | 16:10 Uhr | Stargate Anna | 7x19 | Tele 5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Auf schmalem Grat | 3x07 | Sci Fi | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Barzanhandel | 3x08 | Sci Fi | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen die Salami | 1x09 | SF2 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Der Neue Präsident | 7x20 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ella - verflixt & zauberhaft Ella hat von einer guten Fee das 'Geschenk' des Gehorsams bekommen und muss jetzt jeden Befehl befolgen. Dies machtb ihr Leben nicht gerade einfach, vor allem als sie den gutaussehenden Prinzen trifft. Und seinen Fanclub. | US/UK 2004 | ATVplus | Wdh. | | 20:15 Uhr | Stargate Universe Gefahr für die Destiny | 1x09 | RTL2 | 1st | | 21:10 Uhr | Stargate Atlantis Reisende | 4x05 | RTL2 | Wdh. | | 22:20 Uhr | Species II Ein Astronaut wird mit Alien DNA infiziert und läuft auf der Erde Amok. | US 1998 | Kabel1 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Battlestar Galactica Ans andere Ufer | 4x08 | RTL2 | 1st | | 23:15 Uhr | Fringe Traumfänger | 2x05 | SF2 | 1st | | 23:25 Uhr | CSI NY Taube Ohren | 3x12 | ORF1 | Wdh. | | 00:10 Uhr | Species III Die Tochter der ersten Alien-Mensch Hybriden versucht sich mit Männern zu paaren. Das versucht ein Spezialteam des Militärs zu verhindern. | US 2004 | Kabel1 | Wdh. | | 02:10 Uhr | True Blood Strange Love | 1x01 | SF2 | 1st | | 02:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Auf schmalem Grat | 3x07 | Sci Fi | Wdh. | | 02:55 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Odan, der Sonderbotschafter | 4x23 | Kabel1 | Wdh. | | 03:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Barzanhandel | 3x08 | Sci Fi | Wdh. |
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| Donnerstag, 08. April 2010 | | 06:15 Uhr | Raumschiff Enterprise Ein Planet, genannt Erde | 2x26 | Sci Fi | Wdh. | | 07:05 Uhr | Raumschiff Enterprise Spocks Gehirn | 3x01 | Sci Fi | Wdh. | | 09:30 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Auf schmalem Grat | 3x07 | Sci Fi | Wdh. | | 10:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Barzanhandel | 3x08 | Sci Fi | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Die unsichtbare Falle | 3x02 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Das Zeichen der Schlange | 3x12 | Tele 5 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Der Obelisk | 3x03 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville ... nach Hause? | 2x23 | ATVplus | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Yuta, die letzte ihres Clans | 3x09 | Sci Fi | Wdh. | | 16:15 Uhr | Stargate Der Neue Präsident | 7x20 | Tele 5 | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Überläufer | 3x10 | Sci Fi | Wdh. | | 18:20 Uhr | Andromeda Das Labyrinth | 2x09 | Tele 5 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen den schwarzen Freitag | 1x10 | SF2 | Wdh. | | 19:15 Uhr | Stargate Die Verlorene Stadt (1/2) | 7x21 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Jurassic Park III Um einen Millionärssohn zu retten wird die Saurierinsel mal wieder besucht. Und die freuen sich über das Frischfleisch. | US 2001 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Blutroulette | 6x03 | Kabel1 | 1st | | 20:15 Uhr | Babylon 5 Der Seelenjäger | 1x03 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Dr. House Einer flog in das Kuckucksnest (2/2) | 6x02 | ORF1 | Wdh. | | 21:05 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Tragödie der Wahrscheinlichkeit | 9x19 | ORF1 | 1st | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Die kopflose Hexe im Wald | 2x10 | ATVplus | Wdh. | | 21:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Das Rätsel der ledernen Maske | 9x18 | RTL | Wdh. | | 21:20 Uhr | Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI Verlockungen | 1x14 | Tele 5 | Wdh. | | 22:00 Uhr | Jericho - Der Anschlag Reaktion des Staates | 1x05 | Kabel1 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Die Schöne in der Pappe | 4x20 | RTL | 1st | | 22:35 Uhr | Star Trek V - Am Rande des Universums Kirk und Co. auf der Suche nach Gott. | US 1989 | Sci Fi | Wdh. | | 23:00 Uhr | Jericho - Der Anschlag 9:02 | 1x06 | Kabel1 | Wdh. | | 23:20 Uhr | FlashForward Spiel mit dem Teufel | 1x08 | SF2 | 1st | | 23:55 Uhr | Heroes Marionetten | 3x06 | ATVplus | Wdh. | | 00:15 Uhr | Jurassic Park III Um einen Millionärssohn zu retten wird die Saurierinsel mal wieder besucht. Und die freuen sich über das Frischfleisch. | US 2001 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Das Rätsel der ledernen Maske | 9x18 | RTL | Wdh. | | 02:30 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Verräterische Signale | 4x24 | Kabel1 | Wdh. | | 02:45 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Yuta, die letzte ihres Clans | 3x09 | Sci Fi | Wdh. | | 03:20 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der schüchterne Reginald | 3x21 | Kabel1 | Wdh. | | 03:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Überläufer | 3x10 | Sci Fi | Wdh. |
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| Freitag, 09. April 2010 | | 06:00 Uhr | Raumschiff Enterprise Die unsichtbare Falle | 3x02 | Sci Fi | Wdh. | | 06:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Der Obelisk | 3x03 | Sci Fi | Wdh. | | 09:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Yuta, die letzte ihres Clans | 3x09 | Sci Fi | Wdh. | | 10:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Überläufer | 3x10 | Sci Fi | Wdh. | | 11:00 Uhr | Star Trek V - Am Rande des Universums Kirk und Co. auf der Suche nach Gott. | US 1989 | Sci Fi | Wdh. | | 12:40 Uhr | Andromeda Das Labyrinth | 2x09 | Tele 5 | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Kurs auf Markus 12 | 3x04 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Mein Vater, der Spion | 3x13 | Tele 5 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Die fremde Materie | 3x05 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Verschollen | 3x01 | ATVplus | Wdh. | | 16:10 Uhr | Stargate Die Verlorene Stadt (1/2) | 7x21 | Tele 5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Verfemten | 3x11 | Sci Fi | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Terror auf Rutia Vier | 3x12 | Sci Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Andromeda Königliche Hoheit | 2x10 | Tele 5 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen das Falschgeld | 1x11 | SF2 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Die Verlorene Stadt (2/2) | 7x22 | Tele 5 | Wdh. | | 20:13 Uhr | Flashback - Mörderische Ferien Die Eltern eines Mädchens wurden von einem Wahnsinnigen getötet. Das Mädchen kommt nach 10 Jahren aus der Psychiatrie heraus und ihr Trauma lässt auch nicht lange auf sich warten. So wie 'Scream', nur aus deutschen Landen. | DE 2000 | 13th Street | Wdh. | | 20:15 Uhr | Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf Mel Gibson und Danny Glover im Kampf gegen die Triade und Jet Li. Mal wieder haben sie keine Chance, aber das hält sie nicht auf. | us 1998 | ATVplus | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Panikraum | 5x05 | Kabel1 | 1st | | 20:15 Uhr | CSI:NY Asche zu Asche | 3x17 | VOX | Wdh. | | 22:00 Uhr | From Hell Johnny Depp als Inspector auf Jack the Rippers Fährte. | US/UK 2001 | RTL2 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Vom Wasser zum Blut | 5x05 | Kabel1 | 1st | | 22:45 Uhr | Terminator Arnold Schwarzenegger wird als Terminator aus der Zukunft geschickt, um die Mutter des ungeborenen Widerstandsanführers Connor zu töten. | US 1995 | ATVplus | Wdh. | | 00:10 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Panikraum | 5x05 | Kabel1 | Wdh. | | 00:10 Uhr | CSI:NY Asche zu Asche | 3x17 | VOX | Wdh. | | 00:25 Uhr | From Hell Johnny Depp als Inspector auf Jack the Rippers Fährte. | US/UK 2001 | RTL2 | Wdh. | | 00:55 Uhr | Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf Mel Gibson und Danny Glover im Kampf gegen die Triade und Jet Li. Mal wieder haben sie keine Chance, aber das hält sie nicht auf. | us 1998 | ATVplus | Wdh. | | 03:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Verfemten | 3x11 | Sci Fi | Wdh. | | 03:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Terror auf Rutia Vier | 3x12 | Sci Fi | Wdh. |
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| Samstag, 10. April 2010 | | 08:20 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Der Maquis (1/2) | 2x20 | Sci Fi | Wdh. | | 09:10 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Das Implantat | 2x22 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Invasion Die Wasserscheide | 1x03 | ATVplus | Wdh. | | 14:25 Uhr | Mutant X Falsche Identität | 3x15 | ATVplus | Wdh. | | 15:25 Uhr | Sanctuary - Wächter der Kreaturen Das Erbe des Vampirs (2/2) | 1x13 | ATVplus | 1st | | 16:25 Uhr | Journeyman - Der Zeitspringer Perfidia | 1x13 | RTL2 | Wdh. | | 17:15 Uhr | Smallville Absturz | 8x16 | RTL2 | 1st | | 20:00 Uhr | Catwoman Halle Berry als katzenartige Diebin Catwoman. Vermutlich hat der Film auch noch einen Plot... | US 2004 | SF2 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ella - Verflixt & zauberhaft Ella hat von einer guten Fee das 'Geschenk' des Gehorsams bekommen und muss jetzt jeden Befehl befolgen. Dies machtb ihr Leben nicht gerade einfach, vor allem als sie den gutaussehenden Prinzen trifft. Und seinen Fanclub. | US/UK 2004 | Sat1 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Wing Commander Die Menschen befinden sich im Krieg mit den katzenartigen Kilrathi. Nur die Besatzung der Jägerträgers Tigers Claw kann den Vernichtungsschlag gegen die Erde verhindern. | US 1999 | Das Vierte | Wdh. | | 21:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Zeugenschutz | 4x06 | Kabel1 | Wdh. | | 22:15 Uhr | 13 Geister Ein Reicher Erbonkel vererbt sein Herrenhaus mit allem drum und Dran. Unter anderem seine Kollektion von Geistern. Leider ohne Gebrauchsanleitung. | US/CA 2001 | Sat1 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Battlefield Earth - Kampf um die Erde Im Jahre 3000 sind die Menschen fast ausgerottet und versklavt. Aber wie das so ist, gibt es einen Helden der dagegen kämpft... | US 2000 | ATVplus | Wdh. | | 00:15 Uhr | Sci-Fighters - Vorhof zur Hölle Ein Cop jagt seinen Ex-Partner und Mörder seiner Frau. Dieser ist zusätzlich auch noch von einem Alien-Virus infiziert das die Menschheit auslöschen könnte. | CA 1996 | Tele 5 | Wdh. |
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| Sonntag, 11. April 2010 | | 08:00 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die andere Seite | 2x23 | Sci Fi | Wdh. | | 08:50 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Wahl des Kai | 2x24 | Sci Fi | Wdh. | | 16:40 Uhr | Legend of the Seeker - Das Schwert der Wahrheit Die magische Rune | 2x02 | Pro7 | 1st | | 17:05 Uhr | Ella - Verflixt & zauberhaft Ella hat von einer guten Fee das 'Geschenk' des Gehorsams bekommen und muss jetzt jeden Befehl befolgen. Dies machtb ihr Leben nicht gerade einfach, vor allem als sie den gutaussehenden Prinzen trifft. Und seinen Fanclub. | US/UK 2004 | Sat1 | Wdh. | | 18:40 Uhr | Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich Leslie Nielsen als Graf Dracula. Der Mythos wird von Mel Brooks kräftig durch den Kakao gezogen. | US/FR 1995 | Kabel1 | Wdh. | | 21:55 Uhr | Tiger & Dragon Chinesische Schwertkämpfer versuchen ein gestohlenes Schwert wiederzubeschaffen. Martial-Arts und Bilder vom Feinsten. | TW/HK 2000 | 13th Street | Wdh. | | 22:05 Uhr | FlashForward Geister | 1x07 | ORF1 | 1st | | 22:15 Uhr | Hostage - Entführt Bruce Willis als Polizeichef in einem Vorort. Doch anstatt eines ruhigen Lebensabend wird seine Familie entführt. Und darin hat er ja schon Übung... | US/DE 2005 | Pro7 | Wdh. | | 22:55 Uhr | Lost Deswegen bin ich hier | 5x10 | SF2 | Wdh. | | 00:00 Uhr | Ogre Ein menschenfressender Oger stellt ein paar Campern nach. | CA 2008 | Sci Fi | Wdh. | | 04:35 Uhr | Star Trek V - Am Rande des Universums Kirk und Co. auf der Suche nach Gott. | US 1989 | Sci Fi | Wdh. |
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| Montag, 12. April 2010 | | 06:20 Uhr | Raumschiff Enterprise Kurs auf Markus 12 | 3x04 | Sci Fi | Wdh. | | 07:10 Uhr | Raumschiff Enterprise Die fremde Materie | 3x05 | Sci Fi | Wdh. | | 09:35 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Verfemten | 3x11 | Sci Fi | Wdh. | | 10:25 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Terror auf Rutia Vier | 3x12 | Sci Fi | Wdh. | | 12:40 Uhr | Andromeda Königliche Hoheit | 2x10 | Tele 5 | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Wildwest im Weltraum | 3x06 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Die Sache mit Lana Lang | 3x14 | Tele 5 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Das Gleichgewicht der Kräfte | 3x07 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Willow Willow muss ein kleines Kind beschützen der laut Prophezeihung das dunkle Königreich vernichten kann. Die Böse Königen will das natürlich verhindern. | US 1988 | arte | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Phoenix | 3x02 | ATVplus | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Noch einmal Q | 3x13 | Sci Fi | Wdh. | | 16:10 Uhr | Stargate Die Verlorene Stadt (2/2) | 7x22 | Tele 5 | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Riker unter Verdacht | 3x14 | Sci Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Andromeda Aufstand der Sklaven | 2x11 | Tele 5 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen den Fisch | 1x13 | SF2 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Neue Machtverhältnisse (1/2) | 8x01 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI Miami Schönheit hat ihren Preis | 7x21 | ORF1 | 1st | | 20:15 Uhr | Fringe - Grenzfälle des FBI Traumfänger | 2x05 | Pro7 | 1st | | 20:15 Uhr | CSI:NY Entpuppt | 5x04 | VOX | Wdh. | | 21:15 Uhr | Highlander Masken des Todes | 1x14 | Tele 5 | Wdh. | | 21:15 Uhr | FlashForward Geister | 1x07 | Pro7 | 1st | | 21:40 Uhr | Dr. House Schnitt für Schnitt | 6x03 | SF2 | 1st | | 22:15 Uhr | Supernatural Morgenröte | 3x06 | Pro7 | 1st | | 00:10 Uhr | Fringe - Grenzfälle des FBI Traumfänger | 2x05 | Pro7 | Wdh. | | 00:30 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Knochenarbeit | 1x14 | ORF1 | Wdh. | | 02:30 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Noch einmal Q | 3x13 | Sci Fi | Wdh. | | 02:50 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Datas erste Liebe | 4x25 | Kabel1 | Wdh. | | 03:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Riker unter Verdacht | 3x14 | Sci Fi | Wdh. |
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| Dienstag, 13. April 2010 | | 06:10 Uhr | Raumschiff Enterprise Wildwest im Weltraum | 3x06 | Sci Fi | Wdh. | | 07:00 Uhr | Raumschiff Enterprise Das Gleichgewicht der Kräfte | 3x07 | Sci Fi | Wdh. | | 09:30 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Noch einmal Q | 3x13 | Sci Fi | Wdh. | | 10:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Riker unter Verdacht | 3x14 | Sci Fi | Wdh. | | 12:40 Uhr | Andromeda Aufstand der Sklaven | 2x11 | Tele 5 | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Der verirrte Planet | 3x08 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Hochzeit mit Hindernissen | 3x15 | Tele 5 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Das Spinnennetz | 3x09 | Sci Fi | Wdh. | | 14:45 Uhr | Chihiros Reise ins Zauberland Die kleine Chihiro kommt mit ihren eltern zu einem verwunschenen Jahrmarkt. Und sie muß viele Abenteuer überstehen um sich und ihre Eltern zu retten. | JP 2001 | arte | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Gejagt! | 3x03 | ATVplus | Wdh. | | 16:10 Uhr | Stargate Neue Machtverhältnisse (1/2) | 8x01 | Tele 5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die alte Enterprise | 3x15 | Sci Fi | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Datas Nachkomme | 3x16 | Sci Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Andromeda Grenzgänger | 2x12 | Tele 5 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen das erste Date | 2x01 | SF2 | Wdh. | | 19:05 Uhr | Stargate Neue Machtverhältnisse (2/2) | 8x02 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI: Miami Schönheit hat ihren Preis | 7x21 | RTL | 1st | | 21:15 Uhr | Dr. House Einer flog in das Kuckucksnest (2/2) | 6x02 | RTL | 1st | | 22:00 Uhr | Jekyll Teil 3 | 1x03 | arte | Wdh. | | 22:35 Uhr | Species Wissenschaftler klonen ein Mädchen mit von Aliens gesendeter DNS. Und die kleine wird schnell groß und will sich vermehren. | US 1995 | Sci Fi | Wdh. | | 22:55 Uhr | Jekyll Teil 4 | 1x04 | arte | Wdh. | | 23:30 Uhr | Kops Da ein paar schwedische Polizisten aufgrund von fehlenden Verbrechen von der Arbeitslosigkeit bedroht werden, treiben sie die Kriminalitätsrate selbst in die Höhe. | SE/DK 2003 | Bayern | Wdh. | | 00:25 Uhr | CSI:NY Entpuppt | 5x04 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | Dr. House Einer flog in das Kuckucksnest (2/2) | 6x02 | RTL | Wdh. | | 02:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die alte Enterprise | 3x15 | Sci Fi | Wdh. | | 03:10 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Fähnrich Ro | 5x03 | Kabel1 | Wdh. | | 03:40 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Datas Nachkomme | 3x16 | Sci Fi | Wdh. |
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| Mittwoch, 14. April 2010 | | 06:05 Uhr | Raumschiff Enterprise Der verirrte Planet | 3x08 | Sci Fi | Wdh. | | 06:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Das Spinnennetz | 3x09 | Sci Fi | Wdh. | | 09:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die alte Enterprise | 3x15 | Sci Fi | Wdh. | | 10:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Datas Nachkomme | 3x16 | Sci Fi | Wdh. | | 12:40 Uhr | Andromeda Grenzgänger | 2x12 | Tele 5 | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Platos Stiefkinder | 3x10 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Wanda Detroit | 3x16 | Tele 5 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Was summt denn da? | 3x11 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Nur geträumt? | 3x04 | ATVplus | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Sünden des Vaters | 3x17 | Sci Fi | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Versuchskaninchen | 3x18 | Sci Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Andromeda Lava und Raketen | 2x13 | Tele 5 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen die Schwarze Witwe | 2x02 | SF2 | 1st | | 19:05 Uhr | Stargate Colonel Vaselov | 8x03 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Stargate Universe Mordverdacht | 1x10 | RTL2 | 1st | | 20:15 Uhr | Extrem ... mit allen Mitteln Hugh Grant kommt Gene Hackmans Experimenten an Menschen auf die Spur. | US 1996 | Kabel1 | Wdh. | | 21:10 Uhr | Stargate Atlantis Tabula Rasa | 4x06 | RTL2 | Wdh. | | 22:30 Uhr | Copykill Sigourney Weaver als Kriminalpsychologin im Duell mit einem psychopathischen Serienkiller. | US 1995 | Kabel1 | Wdh. | | 23:00 Uhr | Battlestar Galactica Rat mal, was zum Essen kommt | 4x09 | RTL2 | 1st | | 23:05 Uhr | Fringe Traumfänger | 2x05 | SF2 | Wdh. | | 00:00 Uhr | Stargate Das Übergangsritual | 5x06 | RTL2 | Wdh. | | 00:10 Uhr | FlashForward Geister | 1x07 | Pro7 | Wdh. | | 00:55 Uhr | Stargate Universe Mordverdacht | 1x10 | RTL2 | Wdh. | | 02:40 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der Kampf um das klingonische Reich (1/2) | 4x26 | Kabel1 | Wdh. | | 02:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Sünden des Vaters | 3x17 | Sci Fi | Wdh. | | 03:30 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Der Kampf um das Klingonische Reich (2/2) | 5x01 | Kabel1 | Wdh. | | 03:40 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Versuchskaninchen | 3x18 | Sci Fi | Wdh. |
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| Donnerstag, 15. April 2010 | | 06:10 Uhr | Raumschiff Enterprise Platos Stiefkinder | 3x10 | Sci Fi | Wdh. | | 07:00 Uhr | Raumschiff Enterprise Was summt denn da? | 3x11 | Sci Fi | Wdh. | | 09:30 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Die Sünden des Vaters | 3x17 | Sci Fi | Wdh. | | 10:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Versuchskaninchen | 3x18 | Sci Fi | Wdh. | | 12:40 Uhr | Andromeda Lava und Raketen | 2x13 | Tele 5 | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Der Plan der Vianer | 3x12 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Lois mal drei | 3x17 | Tele 5 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Brautschiff Enterprise | 3x13 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Perry White | 3x05 | ATVplus | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Picard macht Urlaub | 3x19 | Sci Fi | Wdh. | | 16:15 Uhr | Stargate Colonel Vaselov | 8x03 | Tele 5 | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Telepath | 3x20 | Sci Fi | Wdh. | | 18:15 Uhr | Andromeda Alte Sünden | 2x14 | Tele 5 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen alle Vernunft | 2x03 | SF2 | 1st | | 19:15 Uhr | Stargate Stunde der Bewährung | 8x04 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Babylon 5 Die Purpurdaten | 1x04 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Wie im Film | 6x04 | Kabel1 | 1st | | 20:15 Uhr | Dr. House Schritt für Schritt | 6x03 | ORF1 | 1st | | 21:05 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Ein Verräter im Feuer | 2x11 | ATVplus | Wdh. | | 21:05 Uhr | CSI - Den Tätern auf der Spur Odyssee im Alptraum | 9x20 | ORF1 | 1st | | 21:15 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Tragödie der Wahrscheinlichkeit | 9x19 | RTL | Wdh. | | 21:20 Uhr | Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI Lazarus | 1x15 | Tele 5 | Wdh. | | 22:05 Uhr | Jericho - Der Anschlag Lang lebe der Bürgermeister | 1x07 | Kabel1 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Bones - Die Knochenjägerin Requiem für eine Requisite | 4x21 | RTL | 1st | | 22:15 Uhr | Unstoppable Wesley Snipes als Ex-Soldat, der von Terroristen mit Drogen voll gepumpt wird, damit diese an Informationen kommen. | US 2004 | VOX | Wdh. | | 22:35 Uhr | Star Trek VI - Das unentdeckte Land Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. | US 1991 | Sci Fi | Wdh. | | 23:00 Uhr | Jericho - Der Anschlag Rogue River | 1x08 | Kabel1 | Wdh. | | 23:20 Uhr | FlashForward Keiko | 1x09 | SF2 | 1st | | 23:55 Uhr | Heroes Eris quod sum | 3x07 | ATVplus | Wdh. | | 00:20 Uhr | Unstoppable Wesley Snipes als Ex-Soldat, der von Terroristen mit Drogen voll gepumpt wird, damit diese an Informationen kommen. | US 2004 | VOX | Wdh. | | 00:35 Uhr | CSI: Den Tätern auf der Spur Tragödie der Wahrscheinlichkeit | 9x19 | RTL | Wdh. | | 02:35 Uhr | Star Trek - Das nächste Jahrhundert Darmok | 5x02 | Kabel1 | Wdh. | | 02:50 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Picard macht Urlaub | 3x19 | Sci Fi | Wdh. | | 03:40 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Telepath | 3x20 | Sci Fi | Wdh. |
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| Freitag, 16. April 2010 | | 06:05 Uhr | Raumschiff Enterprise Der Plan der Vianer | 3x12 | Sci Fi | Wdh. | | 06:55 Uhr | Raumschiff Enterprise Brautschiff Enterprise | 3x13 | Sci Fi | Wdh. | | 09:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Picard macht Urlaub | 3x19 | Sci Fi | Wdh. | | 10:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Telepath | 3x20 | Sci Fi | Wdh. | | 11:00 Uhr | Star Trek VI - Das unentdeckte Land Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. | US 1991 | Sci Fi | Wdh. | | 12:40 Uhr | Andromeda Alte Sünden | 2x14 | Tele 5 | Wdh. | | 12:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Wen die Götter zerstören | 3x14 | Sci Fi | Wdh. | | 13:35 Uhr | Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark Frau ohne Vergangenheit | 3x18 | Tele 5 | Wdh. | | 13:40 Uhr | Raumschiff Enterprise Bele jagt Lokai | 3x15 | Sci Fi | Wdh. | | 15:30 Uhr | Smallville Smallville 1961 | 3x06 | ATVplus | Wdh. | | 16:10 Uhr | Stargate Stunde der Bewährung | 8x04 | Tele 5 | Wdh. | | 16:10 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der schüchterne Reginald | 3x21 | Sci Fi | Wdh. | | 17:00 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Sammler | 3x22 | Sci Fi | Wdh. | | 18:10 Uhr | Andromeda Im Himmel | 2x16 | Tele 5 | Wdh. | | 18:45 Uhr | Chuck Chuck gegen das Partygirl | 2x04 | SF2 | 1st | | 19:05 Uhr | Stargate Soren | 8x05 | Tele 5 | Wdh. | | 20:15 Uhr | CSI:NY Die zersägte Jungfrau | 3x18 | VOX | Wdh. | | 20:15 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Der kopflose Reiter | 5x06 | Kabel1 | 1st | | 22:05 Uhr | Shaun Of The Dead Persiflage von 'Dawn of the Dead'. In Shauns Stadt tauchen auf einmal Zombies auf. Und er tut was jeder Brite tun würde: Er holt den Cricket-Schläger aus dem Schrank und setzt sich zur Wehr. | UK/FR 2004 | RTL2 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Medium - Nichts bleibt verborgen Adam und Eva | 5x06 | Kabel1 | 1st | | 22:35 Uhr | Terminator 2: Tag der Abrechnung Schwarzenegger ist, wie versprochen, zurück. Dieses Mal will er als Terminator den jungen Connor beschützen. Sein Gegenspieler ist ein Flüssigmetalterminator. | US/FR 1991 | ATVplus | Wdh. | | 23:15 Uhr | 1984 Nach George Orwell. Ein kleiner Angestellter im Ministerium für Wahrheit verliebt sich und rebelliert dadurch gegen die 'Großen Bruder'. | GB 1984 | WDR | Wdh. | | 00:05 Uhr | CSI:NY Die zersägte Jungfrau | 3x18 | VOX | Wdh. | | 00:10 Uhr | Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits Der kopflose Reiter | 5x06 | Kabel1 | Wdh. | | 03:30 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der schüchterne Reginald | 3x21 | Sci Fi | Wdh. | | 04:20 Uhr | Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert Der Sammler | 3x22 | Sci Fi | Wdh. |
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| Samstag, 17. April 2010 | | 09:20 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Das Tribunal | 2x25 | Sci Fi | Wdh. | | 10:10 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Der Plan des Dominion (1/3) | 2x26 | Sci Fi | Wdh. | | 12:30 Uhr | The Second Arrival - Die Wiederkehr Aliens planen schon wieder die Weltherrschaft an sich zu reißen. Wie eigentlich jeden Abend. | US 1998 | RTL2 | Wdh. | | 13:15 Uhr | Invasion Der Überträger | 1x04 | ATVplus | Wdh. | | 14:05 Uhr | Mutant X Der Fluch der Unsterblichkeit | 3x16 | ATVplus | Wdh. | | 16:15 Uhr | Heroes Genesis | 1x01 | RTL2 | Wdh. | | 17:15 Uhr | Smallville Wenn Wünsche wahr werden... | 8x17 | RTL2 | 1st | | 21:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Primacy | 4x07 | Kabel1 | Wdh. | | 22:15 Uhr | Numb3rs - Die Logik des Verbrechens Kreuzweg | 4x04 | Kabel1 | Wdh. | | 22:30 Uhr | Total Recall - Die totale Erinnerung Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und wird daraufhin verfolgt. | US 1990 | Sci Fi | Wdh. | | 23:25 Uhr | Children of Men Im Jahre 2027 können die Menschen keine Kinder mehr bekommen. Ein alter Aktivist wird gebeten eine junge Frau über die Grenze zu schmuggeln. | GB/US 2006 | ORF1 | Wdh. | | 23:55 Uhr | Crime Is King - 3000 Meilen bis Graceland Fünf Gangster in Elvis-Kleidung überfallen ein Casino, und werden dann von ihrem Boss umgenietet. Doch einer Überlebt und sinnt auf Rache. Mit Kurt Russel und Kevin Costner | US 2001 | 13th Street | Wdh. | | 00:50 Uhr | Exorzist: Der Anfang Prequel zum Exorzisten. Vater Lancaster Merrin trifft in Ostafrika auf einen Dämon. | US 2004 | SF2 | Wdh. |
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| Sonntag, 18. April 2010 | | 05:50 Uhr | Raumschiff Enterprise Implosion in der Spirale | 1x04 | Kabel1 | Wdh. | | 09:00 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Suche (2/3) | 3x01 | Sci Fi | Wdh. | | 09:50 Uhr | Star Trek: Deep Space Nine Die Suche (3/3) | 3x02 | Sci Fi | Wdh. | | 10:25 Uhr | The Second Arrival - Die Wiederkehr Aliens planen schon wieder die Weltherrschaft an sich zu reißen. Wie eigentlich jeden Abend. | US 1998 | RTL2 | Wdh. | | 13:00 Uhr | Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall Die Schauspieler einer Kult-SciFi Serie werden von Aliens entführt, die die Serie gesehen haben und nun glauben die Abenteuer ihrer Helden sind wahr. Mit Tim Allen. | US 1999 | ORF1 | Wdh. | | 16:40 Uhr | Legend of the Seeker - Das Schwert der Wahrheit Falscher Stolz | 2x03 | Pro7 | 1st | | 20:00 Uhr | The Italian Job - Jagd auf Millionen Nach einem erfolgreichen Raub wird ein Dieb von seinem Partner um die Beute betrogen. Natürlich kann man das nicht auf sich sitzen lassen, und muss die Beute noch mal rauben. | US/FR 2003 | SF2 | Wdh. | | 22:10 Uhr | FlashForward Spiel mit dem Teufel | 1x08 | ORF1 | Wdh. | | 22:10 Uhr | Hero Ein Krieger taucht vor dem Herrscher Qin auf, und behauptet seine stärksten Feinde besiegt zu haben. Tolle Bilder, Tolle Martial-Arts. | HK 2002 | 13th Street | Wdh. | | 22:25 Uhr | Lost Zurück in die Zukunft | 5x11 | SF2 | Wdh. | | 00:50 Uhr | The Italian Job - Jagd auf Millionen Nach einem erfolgreichen Raub wird ein Dieb von seinem Partner um die Beute betrogen. Natürlich kann man das nicht auf sich sitzen lassen, und muss die Beute noch mal rauben. | US/FR 2003 | SF2 | Wdh. | | 04:30 Uhr | Star Trek VI - Das unentdeckte Land Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken. | US 1991 | Sci Fi | Wdh. |
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Zum besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv, denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens" und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern, helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung auf unserer Website bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des Corona Magazine. Was bisher geschah: Durch einen Trick hat Hermes den Hadesdiener Charon dazu gebracht, Daniel wiederzubeleben. Während unser Held sich wieder daran gewöhnt, ganz der Alte zu sein, sitzt Kikki mit zwei toten Ex-Helden in der Verwaltung. 29. Kapitel „Daniel! Du bist wieder da.“ Noch bevor ich vollständig realisiert habe, dass ich wieder zehn Finger und einen Pulsschlag besitze, finde ich mich in Moniques warmer Umarmung wieder. Ich setze mich auf. Scheinbar befinden wir uns in einem Operationssaal. „Was machst du hier?“, frage ich die Langvermisste. „Na, zu Abwechslung mal dich retten.“ Zarte Lippen streichen flüchtig über meine Wange. „Was denkst du denn?“ „Das wüsste ich auch gern“, schnarrt eine Stimme wie eine rostige Motorsäge aus dem Mundschutz des Chirurgen. „Was haben Sie sich dabei gedacht, junger Mann? Sie können sich doch nicht einfach tot stellen. Haben Sie wenigstens den Anstand, sich richtig umzubringen. Wissen Sie, was das für einen Papierkrieg bedeutet? Wie haben Sie das überhaupt geschafft?“ „Ähh ... Drogen?“, frage ich vorsichtig. Der Arzt, oder was immer er für einen Berufsstand repräsentiert, kneift die Augen zusammen und schüttelt den Kopf. „Unerhört ist sowas. Die Toten haben keinen Anstand mehr heutzutage. Und unsereiner muss es ausbaden.“ Hektisch schlägt der Mundschutzmann einen Schreibblock auf. Mit gezücktem Kugelschreiber, den er energisch aus der Brusttasche gezogen hat, wendet er sich ab. Auf Daumendruck klickt die Mine wie eine entsicherte 45er. „Rühren Sie sich nicht von der Stelle, junger Mann. Ich muss eine Korrekturmeldung ausdrucken. Das müssen Sie noch ausfüllen.“ Prompt klingelte im Nebenraum ein Telefon. „Auch das noch.“ Der Arzt schlurft in Richtung einer Tür aus Milchglas. „Immer alle auf einmal.“ Kaum schwingt die Tür lautlos hinter dem Arzt zu, rührt sich die verbesserte Version von Hubertus. „Also, ich als Götterbote, empfehle dringend: Wer nicht tot ist und hier keinen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, raus!“ „Götterbote?“ „Frag nicht.“ Monique nimmt meine Hand und hilft mir auf die Füße. Jetzt erst bemerke ich eine weitere Zuschauerin. Eine gepflegte, junge Frau mit wilder, schwarzer Lockenmähne, schwach gebräunter Haut und blauen Augen, in denen die Tiefen des Meeres schimmern, hat es sich einer anderen OP-Liege bequem gemacht. Der Schonbezug knistert, als sie sich aufsetzt und von ihrer Lagerstatt gleitet. Sie mustert mich mit einer Mischung aus Herablassung und Selbstverständlichkeit, die wohl unter die Kategorie ‚gönnerhaftes Desinteresse‘ fällt. „Schade, du siehst ihm gar nicht ähnlich.“ „Wem?“ „Später“, drängt der so genannte Götterbote. „Steht nicht rum wie von der Gorgone geküsst. Vamos!“ Er scheucht uns in Richtung einer doppelflügligen Schwingtür. „Hermes, du musst echt irgendwann mal aufhören mit der Kokserei. Du bist immer so hektisch“, beschwert sich die fremde junge Frau. Im Hinterzimmer brüllt der Arzt los. „WIESO ERFAHRE ICH SO ETWAS NICHT VORHER!“ Dann sind wir draußen auf einem grauen Flur. Wieder einmal. „Folgt mir.“ Dass es tatsächlich der leibhaftige Götterbote Hermes sein soll, der uns zur Eile drängt, würde mich wahrscheinlich mehr schockieren, hätte ich nicht gerade eben das Vergnügen mit Hades persönlich gehabt. Brav setzen sich alle in Bewegung. Irgendwann schließt sich uns vergnügt kläffend ein fetter, aber niedlicher Hund von der Größe eines Ponys an. Mit seinen zwei Köpfen erinnert er mich an meinen alten Freund Purzel. „Ja! Laufen“, quietscht das Flauschmonster. „Mit Hermes. Viel lustiger als das blöde Praktikum!“ Ich frage nicht weiter. Und wundere mich auch nicht. Viel eher erstaunt mich, dass Hermes mittlerweile einen blauen Jogginganzug und dazu passende Laufschuhe trägt. Dabei ist er die ganze Zeit vor uns hergetrabt. Als läse er meine Gedanken, wendet sich der Götterbote um und zwinkert. „Zeit für ein bisschen Sport, liebe Freunde. Und denkt dran, der olympische Gedanke reicht hier nicht.“ Kaum hat er das ausgesprochen, bricht hinter uns die Hölle los. *** „Na sowas. Nu isser wech. Und nu?“ Kikki klatschte in die Hände. Die Gesichter der beiden Männer auf den Besucherstühlen erzählten eine unendliche Geschichte grenzenlosen Erstaunens. Doch während Hektors Mimik nur Sekunden später im Schnelldurchlauf die höheren Weihen der Frustration empfing – Erstaunen, Unglauben, Ärger und zu guter Letzt Panik – lehnte sich der andere in seinem Stuhl zurück. Vergnügt lächelte er vor sich hin. Das Lächeln mauserte sich zu einem liebenswürdigen Grinsen, als Hektors Gürtel plötzlich das stille Büro mit einer reduktionistischen Variante von Schuberts „Unvollendeter“ füllte. Mit einer steifen Bewegung zückte Hektor ein Handy und beendete das akustische Trauerspiel. „Bei der Vermittlung. … Ja. … Nein. … Ich weiß nicht. Er ist plötzlich verschwunden und … Nein. … Natürlich. Bin unterwegs.“ Kommentarlos stand der Heros auf und verschwand mit einer gewagten Kombination aus Amtswürde und Hektik. Nicht ohne seinem verbliebenen Begleiter noch einen finsteren Blick zuzuwerfen. „Wenn ich herausfinde, dass du etwas damit zu tun hast, Odysseus, dann mach dich auf was gefasst.“ Hektor vergaß das Grüßen. Die Tür flog hinter ihm ins Schloss. Soso, der Mann mit der verdächtig guten Laune war also Odysseus. Lässig stützte er den Ellenbogen auf die Stuhllehne und die Hand aufs Kinn. „Und was machen wir zwei Hübschen jetzt?“ „Brauchense ´nen Job?“ „Nein, aber genau wie du meine Süße, ein Ticket in die Oberwelt.“ „Wer nich´?“ „Daniel. Der ist jetzt raus aus dem Schneider, wenn ich Hektors Abgang richtig deute. Ich wusste es. Mein Geschlecht ist nicht so leicht umzubringen. Da braucht es schon ein wenig mehr als einen Becher Kaffee.“ „Wieso erzählste mir nicht mal, wat jenau passiert is?“ Eins hatte Kikki während ihres kurzen Aufenthalts im Hades bereits gelernt. Die Leute, die Bescheid wussten und etwas zu sagen hatten, taten es meistens nicht. Odysseus, gut informiert und redefreudig, war eine echte Ausnahme. „Aber gern doch, meine Holde. Und danach setzen wir uns zusammen und überlegen, wie wir hier rauskommen. Ich habe da schon einen Plan.“ „Ach ne, du bist ja’n janz Schlauer.“ „Der Schlauste überhaupt.“ Odysseus brachte es fertig und klopfte sich selbst auf die Schulter. Sein folgendes Lächeln zeigte Kikki die Zähne. „So schlau, dass ich weiß, wer du bist und für wen du in Wirklichkeit arbeitest.“ „Ach.“ Kikki runzelte die Stirn. „Ich habe deine Akte gelesen. So wie du meine, nehme ich an.“ Odysseus hob den Kopf und kreuzte die Finger vor der Brust. „Ehrlich, meine holde Maid. Du und ich, wir könnten uns gegenseitig helfen.“ *** Monique presst meine Hand, als wolle sie mich nie wieder loslassen. Und auch ich umklammere um ihren schmalen Handrücken wie der Ertrinkende den Schwimmring. Wir müssen uns nicht in Worten sagen, dass wir froh sind, beieinander zu sein, und dass wir uns auf keinen Fall wieder verlieren wollen. Mir schlägt das Herz bis zum Hals, denn in meine Ohren - meinen Nacken - krallt sich ein lang gezogenes Jaulen. Mal klingt es wie ein Fauchen, dann wie ein Wimmern und Stöhnen. Der Laut jagt mir Schauer um Schauer über den Rücken, denn er kommt immer näher. Aus den Augenwinkeln glaube ich, huschende Schatten zu erkennen. Immer länger werden sie und nehmen Gestalt an. Sind es Klauen, die gleich nach mir greifen werden? Ich will unbedingt wissen, was da hinter uns kommt, will einen Blick über die Schulter werfen, aber soll ich das wirklich tun? Als Orpheus den Hades verließ, verlor er seine Geliebte, weil er sich umdrehte. Ist das hier eine Falle? Oder eine echte Gefahr? Hermes hat es jedenfalls verdammt eilig. Sollten wir uns auf unsere flinken Füße verlassen oder herausfinden, was uns da jagt? Stimmen, wenn ihr noch da seid, dann gebt mir einen Tipp. Ich drehe mich um. Ich drehe mich nicht um. Sagen Sie unserem Helden, was er tun soll, und zwar hier. - Fortsetzung folgt.-
Viele Attribute werden dem Roman„Das kommende Geschlecht“ von Edward Bulwer-Lytton zugeschrieben. Von „markiert die Geburtsstunde der modernen Science-Fiction“ (Klappentext) über Utopie bis zur Satire reichen die Einordnungen. Erschienen 1871, markierte es jedoch nicht „den“ Beginn. Jules Verne war ihm mit seiner „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ bereits 1864 zuvor gekommen und beschrieb eine hohle Welt unter der Erdkruste. Denn dies ist auch das Thema von „Das kommende Geschlecht“. Dafür hat der Roman eine außergewöhnliche Wirkungsgeschichte, die bis heute Verschwörungstheoretiker und Esoteriker in den Bann schlägt. Die Macht namens „Vril“, über die die Bewohner der unterirdischen Reiche in „Das kommende Geschlecht“ verfügen, fand gar Eingang in das englische Dictionary, und illustre wie zweifelhafte Persönlichkeiten wie Helena Blavatsky setzten die Kraft „Vril“ derart als gegeben voraus, dass sie mit ihren Büchern „Isis Erwachen“ und „Die Geheimlehre“ die Theosophie begründete. Die im Roman beschriebene Rassenlehre wurde ein Modell, das in zahlreichen Bünden und Zirkeln (so existiert bis heute das Gerücht, dass es eine geheime „Vril-Gesellschaft“ gegeben haben soll) weiter lebte und als Wirklichkeit gesetzt wurde. Immer wieder wird spekuliert, ob die im Roman beschriebene Rassenlehre und Abstammungsgeschichte ein Baustein arischer Rassenlehre gewesen sein könnte – obwohl Bulwer-Lytton dergleichen gar nicht im Sinn hatte. Denn vielmehr nahm der Roman als Satire zahlreiche geistige Strömungen der damaligen Zeit, unter anderem eben auch jenen Sozialdarwinismus, aufs Korn, der später die NS-Rassenlehre beeinflusste. Die „Hohlwelt-Theorie“ wurde in jedem Fall ein viel beachtetes Gedankenmodell, das sich bis heute hält, und das in der Tat als Erklärung einer „arischen Rasse“ herhalten musste. Obwohl die Hohlwelt-Theorie nicht Bulwer-Lyttons Erfindung war, sondern bereits Jahrhunderte vor ihm Gegenstand zahlreicher gelehrter und ungelehrter Spekulationen war, wurde sie von „Das kommende Geschlecht“ befeuert. Und trieb ideologische Blüten. Wenn der Schriftsteller, der eine Zeitlang in einem Atemzug mit Poe und Twain genannt wurde, dies geahnt hätte, dürfte er sich mehrmals überlegt haben, den Roman herauszubringen … Um was geht es? Der Ich-Erzähler, ein junger Mann, dessen Name nicht genannt wird, stürzt bei Bergbauarbeiten durch einen Spalt ins Innere der Erde. Hier findet er nicht nur eine ganz eigene Welt vor, sondern macht auch Bekanntschaft mit den Bewohnern dieser Welt: den Vril-ya. Diese menschenähnlichen Wesen leben bereits seit Jahrtausenden unter der Oberfläche, von Sintfluten vertrieben. In der Zwischenzeit haben sie sich parallel zur bekannten Menschheit entwickelt und neben politischen und philosophischen auch technische Entdeckungen gemacht, die sie den Menschen auf der Erde weit überlegen machen: Die Vril-ya leben in einer Idealgesellschaft, in der sozialistische Gedanken optimal aufs Gemeinwohl übertragen worden sind – sämtliche Rangunterschiede sind ebenso abgeschafft wie Armut. Diese klassenlose Gesellschaft hat rein menschliche Eigenschaften wie Ruhm, Ehre, Karriere oder Ansehen längst überwunden. Damit in logischer Konsequenz auch Kunst jeglicher Art, da diese dem einzelnen Künstler zur Ehre gereichen würden. Auch technisch sind die Vril-ya den Menschen erhebliche Schritte voraus. Neben schwebenden Plattformen statt Treppen und Luftfahrzeugen, mit denen sie große Distanzen überwinden und Handel mit anderen Vril-ya-Staaten treiben (von denen es eine ganze Menge gibt), halten sie sich zudem „Automaten“ als Diener und lassen Maschinen die Landwirtschaft verrichten. Angetrieben werden alle technischen Errungenschaften nicht mit Elektrizität, sondern einer besonderen Kraft namens „Vril“. Dieses Vril ist eine Macht, die „zwischen allem“ existiert und von den Vril-ya beeinflusst und angewendet werden kann. Neben rein praktischen Dingen, Urbarmachung von Land oder dem Antreiben von Maschinen, kann Vril auch zur Auslöschung von Leben genutzt werden – als Waffe, Hinrichtungsgegenstand oder gar bombenartiger Macht, die über Hunderte von Kilometern ganze Städte auslöschen kann. Dieses Vril erleuchtet auch die gesamte hohle Welt, die von zahlreichen urzeitlichen und fremden Tieren bevölkert ist. Wer will, kann darin einen Vorgriff der „Macht“ aus „Star Wars“ erkennen. Die Vril-ya haben im Laufe der Jahrtausende die Macht des Vril anzuwenden gelernt. Zudem können die Wesen mittels künstlicher Flügel wie Engel oder Vögel durch die Luft fliegen. Die Vril-ya, deren Bekanntschaft der Ich-Erzähler macht, sind erhaben, höchst zivilisiert und betrachten die Menschheit als verdorben. Was auch immer der stolze Ich-Erzähler über seine Welt und sein Land – den USA – berichtet, stößt bei den kultivierten Vril-ya auf Ablehnung. Der Erzähler lebt in einer Familie und lernt durch diese vollkommen neue Denkweisen kennen. Das Kennenlernen erfolgt in den Stufen Beängstigung, Erstaunen, Respekt, Abneigung und Furcht. Denn mehr und mehr stellen sich die Vril-ya als äußert gefährliche Gegner der Menschen heraus, die in der Lage wären, alles zu vernichten, sollten sie jemals an die Oberfläche kommen. Und so entfernt sich der Erzähler immer mehr von der bewundernden Sichtweise zu einer selbstbewussteren und kritischeren, sodass von den Vril-ya später kaum mehr übrig bleibt als ein gefährliches und moralisch bedenkliches Volk, das durch Gleichmacherei das Individuum behindert und zudem alles „Niedere“ eliminiert. So wird dem Erzähler berichtet, dass es normal und legitim sei, ein minderes, niederes Volk mit 30 Millionen Lebewesen auszurotten, weil es über eine barbarische Staatsform verfüge. Dem Erzähler wird klar, dass alle Errungenschaften seiner Welt hier unten nicht zählen, eine bösartige Kritik an der Expansions- und Kolonisationspolitik der viktorianischen Zeit. Dass diese Ideologie, von Bulwer-Lytton satirisch betrachtet, tatsächlich jemals zu einer vorherrschenden Meinung werden sollte, hat der Autor nicht ahnen können. Der Erzähler, der die USA über alle Maßen als Krone der Schöpfung herauszustellen versucht – ein weiterer deutlicher satirischer Seitenhieb des Briten Bulwer-Lytton – ist bei den Vril-ya kaum weniger entwickelt als ein Tier, das jederzeit mit dem Handstreich eines Kindes ausgelöscht werden kann. Und lebt gefährlich, denn er befindet sich zum Schluss der Geschichte in Lebensgefahr. Das, was anfangs als Utopie erscheint, entpuppt sich immer mehr als Anti-Utopie – und gipfelt in einer Warnung vor den Vril-ya und der Ausrottung, die der Menschheit auf der Erde drohen kann. „Das kommende Geschlecht“ ist kein spannungsgeladener Thriller, nicht einmal ein zur Entstehungszeit populärer Abenteuerroman wie es Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ darstellt. Geschrieben ist er in Form eines Reiseberichts, den der Erzähler, lange Zeit nach erfolgter Rückkehr an die Oberfläche, rückblickend erzählt. Entsprechend finden sich im Roman längere wissenschaftliche und theoretische Abhandlungen über Landwirtschaft, Philosophie, Kunst, Philosophie und Ästhetik, gar über Linguistik. Die Denkgebäude streifen viele Strömungen, die wir heute eher in Worte kleiden können als damals. Anders als im Christentum glauben die Vril-ya an einen dem Buddhismus ähnlichen Lebensrad, das keine Lebensenergie verschwendet, sondern stets in neuen Formen erscheint. Blavatsky hat dies aufgegriffen und den „Eingang“ in diese Unterwelt sowie den Ursprung einer wie auch immer gearteten „arischen Rasse“ in Tibet verortet, womit eine pseudo-wissenschaftliche Verbindung zwischen dem tibetischen Buddhismus und einer Vril-Macht mitsamt passender Ideologie in der Welt war. Der Roman wurde, obwohl von dem geachteten Bulwer-Lytton anonym veröffentlicht, ein großer Erfolg im In- und Ausland. Die satirischen Anspielungen wurden in damaliger Zeit sehr viel einfacher verstanden als heutzutage. „Das kommende Geschlecht“ karikiert recht gekonnt, wenn auch aus heutiger Sicht sehr gestelzt, die geistigen Strömungen seiner Zeit und spinnt sie weiter. Der damals noch recht junge Darwinismus, der im viktorianischen England heiß diskutiert wurde, wurde zunehmend auf soziale Umstände menschlicher Gesellschaften gedacht – die Geburtsstunde des Sozialdarwinismus, der „die Macht des Stärkeren“ auf politische Gefüge anzuwenden versuchte. Bulwer-Button war ebenso wenig Freund dieser geistigen Tendenz wie der des aufkeimenden Feminismus. Nicht ohne Grund sind die weiblichen Vril-ya die stärkeren Geschöpfe, die sich mit der Heirat mit einem Mann komplett unterordnen. Bulwer-Button war kein Frauenfeind – er wollte lediglich die möglichen Auswirkungen von Strömungen karikieren, die aus seiner damaligen Sicht nicht absehbar waren. „Das kommende Geschlecht“ macht es durch seinen gestelzten und gespreizten Sprach- und Erzählstil nicht einfach. Die ersten 100 der ca. 180 Seiten sind mehr beschreibender als erzählender Natur – übrigens eine satirische Anspielung auf die zur damaligen Zeit sehr populäre, von Bulwer-Button jedoch nicht gemochten Reiseliteratur. Erst ab Seite 100 finden wirkliche Dialoge statt. Die kenntnisreichen Implikationen gehen heutzutage eher unter als damals, weswegen „Das kommende Geschlecht“ Beschäftigung erfordert. Derzeit nur antiquarisch erhältlich, punktet die Ausgabe von dtv von 1999 mit einem umfangreichen Nachwort sowie mit Anmerkungen, ohne deren Kenntnis man den Roman in seiner satirischen Schlagkraft nunmehr kaum nachvollziehen könnte. Wer Feuer gefangen hat, sei zudem auf die derzeit erscheinende Hörspiel-Serie „Die schwarze Sonne“ von Lausch – Phantastische Hörspiele hingewiesen. Neben Jules Verne und Helena Blavatski trifft man hier auch auf die wüsten Gedanken, die die Hohlwelttheorie hervorgebracht hat mit all ihren Verquickungen bis ins Nazi-Deutschland und der heutigen Zeit. Eine Folge der auf 12 Teile angelegten Serie (deren 10. Folge in nächster Zeit erscheint) heißt übrigens nicht ohne Grund „Vril“ ...
| Soeben erschienen: "Sphaeronauten" von Timothy McNeal | Der erste Band des dreiteiligen Werkes „Sphaeronauten“ von Timothy McNeal erschienen. Alle drei Teile präsentieren die Suche verschiedener Protagonistengruppen nach dem Wesen der Zeit, bzw. den Möglichkeiten ihrer Manipulation sowie jeweils am Ende eine Erklärung für das phantastische Geschehen. Es obliegt dem Leser, sich für die ihn plausibelste selbst zu entscheiden. Die gesamte Handlung spielt in den USA, alle Schauplätze sind authentisch, da vom Autor mehrfach bereist. Sphaeronauten LakeLand Timothy McNeal 197 Seiten Softcover 14,80 Euro ISBN: 978-3-9813572-0-2 |
| Welcher Wikingertyp aus "Drachenzähmen leicht gemacht" bist du? | Wikinger sind die rauen, kampferprobten Männer des Nordens. Sie sind umgeben von Mythen und Sagen und haben auch kein Problem damit, es mit einem ausgewachsenen Drachen aufzunehmen. Die meisten jedenfalls. Stell dir vor, du wärst selbst ein Wikinger – welcher Typ wärst du dann? Das kannst du jetzt feststellen: Mit unserem Test, welcher Wikingertyp aus dem kommenden DreamWorks Animationshit „Drachenzähmen leicht gemacht“ in dir schlummert. Tritt vor und meistere diese Prüfungen: 1. Deinen Wecker schaltest du morgens wie aus? A) Mit einer raffinierten Konstruktion, die das Ding aus dem Fenster befördert. B) Mit der Axt. C) Taktisch klug: Du hast dir den Wecker gar nicht erst gestellt! 2. Eine Konfliktsituation löst du, indem du … A) … ihr direkt aus dem Weg gehst. B) … Konflikt? Es gibt keinen Konflikt – ich habe Recht, notfalls das Recht des Stärkeren! C) … rumschreist. Umso lauter, desto besser. 3. Deine Hobbys sind? A) Maschinen und Gegenstände entwickeln, die im Alltag nützlich sein könnten. B) Essen, Drachen jagen und die Axt schärfen. C) Dank deiner ungemeinen Erfahrung und Weisheit jedem stets mit Rat zur Seite stehen. 4. Wenn du einen Drachen fangen würdest … A) Einen Drachen fangen? So einen echten, großen, gefährlichen Drachen? Ist ein Witz, oder? B) Was heißt hier, wenn? Wenn überhaupt, dann heißt es „wann mal wieder?“. C) … würde ich ihn für Trainingszwecke benutzen – wäre sicher spannend! 5. Woran erkennt man echte Stärke? A) Nicht nur am Muskelschmalz, sondern auch am Gehirnschmalz. B) Echte Stärke? Lass mich darüber nachdenken, während ich diese übermenschlich große Axt in meiner Hand hin und her schwinge. C) Stärke ist das, was man daraus macht. 6. Was wäre dein Motto? A) „Nachdenken beugt blauen Flecken vor.“ B) „Lieber mit dem Kopf durch die Wand als mit dem Hintern stecken bleiben“. C) „Nicht, was du hast, ist wichtig, sondern das, was du daraus machst“. 7. Dein Lieblingsessen ist? A) Gesunde Rohkost. B) Egal, Hauptsache, es ist Fleisch drin. C) Du hast weniger ein Lieblingsessen, als mehr eine Liebe zum Essen. 8. Wikinger haben meistens interessante Beinamen, wie wäre deiner? A) „der Flauschige“ B) „der Schwarzenegger“ C) „der Wissende“ Lösung: A) Die klassischen Wikinger-Klischees erfüllst du ganz und gar nicht. Du bist eher der stille Denker, der Probleme mit dem Kopf löst, anstatt mit der Axt. Somit hast du sehr viel Ähnlichkeit mit Hicks „dem Hünen“, der Hauptfigur aus dem Film „Drachenzähmen leicht gemacht“, der am 25. März bundesweit in den Kinos startet. Am besten, du schaust dir dein Wikingerebenbild und seine Heldentaten direkt in 3D an! B) Wenn du Probleme mit dem Kopf lösen willst, dann benutzt du ihn am ehesten, um damit durch die Wand zu laufen. Du bist ein wahrer Wikinger: streitlustig, laut – und immer die Axt zur Hand, wenn mal Kleinholz benötigt wird. Du bist somit das Ebenbild von Haudrauf „dem Stoischen“ und Vater von Hicks. Ein echter Anführer und stolzer Krieger. Komm doch einfach am 25. März ins Kino und lass dich von deinem furchtlosen Gegenpart auch in 3D begeistern – in „Drachenzähmen leicht gemacht“. C) Du hast das Herz am rechten Fleck. Du bist erfahren und in der Lage, zwischen Jung und Alt zu vermitteln. Man könnte dich als Wikinger der alten Schule bezeichnen. Die rechte Hand, die jeder vernünftige Wikingeranführer braucht. Dein persönliches Ebenbild aus „Drachenzähmen leicht gemacht“ ist Grobian, der Lehrer der Drachenschule. Um dir einige Tipps von ihm zu holen, geh doch einfach am 25. März ins Kino und überzeuge dich in „Drachenzähmen leicht gemacht“ von Grobians Lehrmethoden! „Drachenzähmen leicht gemacht“ heißt das jüngste computeranimierte Filmhighlight von DreamWorks Animation. Nach den verschiedenen Schauplätzen großer Boxofficehits wie „Shrek“, „Madagascar“ und „Kung Fu Panda“ entführt „Drachenzähmen leicht gemacht“ seine Zuschauer dieses Mal auf eine faszinierende Wikinger-Insel, wo der Kampf gegen raffinierte Drachen zum Alltag gehört: Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt. Mordsstarke Wikinger müssen ihre Heimat vor wilden Drachen beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmächtige Teenager Hicks, Beiname „der Hüne", ist Feuer und Flamme für die Drachenjagd - nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke Hände. Da sein Vater niemand Geringeres ist als Haudrauf „der Stoische", Oberhaupt des Wikingerstammes und ein berühmter Drachenjäger, soll Hicks auf der Drachenschule nun auch die raue Kampfkunst der Wikinger erlernen. Doch ehe Hicks - der übrigens ein pfiffiger und begeisterter Tüftler ist - den gefürchteten Unterricht antreten kann, wird sein Dorf von einer wilden Drachen-Armada angegriffen. Das ist Hicks große Chance, einmal einen Drachen zu besiegen und die Ehre seines Vaters zu retten! Mit viel Mut und Köpfchen gelingt es ihm, einen „Nachtschatten", eine der gefährlichsten Drachenarten, abzuschießen. Doch anstatt seinem Vater von seinem bemerkenswerten Fang zu erzählen, freundet sich Hicks mit dem Nachtschatten an. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die vor allem Hicks Welt auf den Kopf stellt: Ein Wikinger, der einen Drachen zum Freund hat? Damit verstößt er gegen die Wikingerehre, die seinem Vater beim Donner von Thor über alles geht ... Basierend auf den Büchern von Cressida Cowell fackelt „Drachenzähmen leicht gemacht“ unter der Regie der beiden "Lilo & Stitch"-Regisseure Chris Sanders und Dean DeBlois nicht nur für Wikinger- und Drachenfans ab dem 25. März 2010 ein feuriges, brandlustiges Animationsabenteuer voller Action und Tempo ab - das auch in 3-D für ordentlich Rauch im Kino sorgen wird! |
Die Quantenmechanik ist nicht nur seltsamer, als wir uns vorstellen können, sondern vielleicht sogar merkwürdiger, als wir überhaupt denken können. Kein Wunder das Albert Einstein von spukhaften Wechselwirkungen sprach, wenn es darum ging, dass Teilchen unter bestimmten Umständen über Entfernungen hinweg mit anderen Teilchen in Verbindung stehen könnten, wenn sie quantenmechanisch miteinander verschränkt waren. Das Gedankenexperiment, das er sich mit den Kollegen Nathan Rosen und Boris Podolski1935 ausgedacht hat, sollte zeigen, dass diese Ideen abwegig sind, es ist als EPR-Paradoxon bekannt geworden. Quantenmechanische Verschränkung ist ein eigenwilliges Phänomen, denn man muss dazu zwei Teilchen (in der Regel Atome) in den gleichen physikalischen Zustand bringen, zum Beispiel indem man sie bis in die Nähe des absoluten Temperaturnullpunkts abkühlt (0 Kelvin oder etwa -273,15 °C). Beide Atome haben dann zu Beispiel einen Gesamtspin von 0 (Spin ist der sog. Eigendrehimpuls, allerdings erfordert es in Analogie zur Drehung bei einem Teilchen mit Spin zwei Umdrehungen, bis der Ausgangszustand wieder erreicht ist - es wird noch merkwürdiger). Silberatome zum Beispiel können zwei Spinzustände einnehmen +1/2 und -1/2. Bringt man sie zusammen, hat das Gesamtsystem, wie oben gefordert einen Gesamtspin von 0. Zwei Teilchen können den gleichen Zustand einnehmen, wenn sie sich in wenigstens einer Quantenzahl, zum Beispiel dem Spin unterscheiden. Wenn wir unsere Atome trennen, wissen wir also, dass sich die Spinquantenzahl unterscheiden muss, können aber nicht sagen, welches Atom welchen Spin hat. Laut Quantenmechanik ist der Spin unbestimmt, bis er durch ein Experiment gemessen wird, erst dann ist er festgelegt und bestimmt damit auch den Spin des anderen Teilchens. Womit Einstein und seine Kollegen sich aber nicht abfinden konnten, war, dass diese Festlegung unabhängig von der Entfernung der Teilchen mit sofortiger Wirkung eintritt, ob sich die Teilchen in den Ecken eines Labors, das sich auf verschiedenen Kontinenten befindet, spielt keine Rolle. Die Quantenmechanik sagt, dass die Festlegung sofort und nicht durch die Lichtgeschwindigkeit beschränkt erfolgt. Das ging Einstein gehörig auf die Nerven. Doch in tatsächlichen Experimenten konnte seit 1982 immer wieder gezeigt werden, dass es genau so abläuft und es keine verborgenen Variablen geben kann, die irgendwie vorher festlegen, wie die Spinmessung ausgeht. Den Spin kann man aber nur ein einziges Mal messen, danach ist die Verschränkung aufgehoben und wir haben wieder zwei ganz gewöhnliche Teilchen. Da auch Photonen einen Spin haben, kann man das nutzen, um Informationen zu verschlüsseln, und weiß sofort, wenn die Kommunikation abgehört wurde, da die vom Lauscher weitergeschickten Photonen einen anderen Spin haben, als die ursprünglichen. Sender und Empfänger müssen nur auf klassischem Wege ihre Spins vergleichen und nur wenn sie übereinstimmen, ist die Leitung sicher. Dabei stellt natürlich jede Wechselwirkung einen solchen Lauschversuch dar, selbst wenn das Teilchen nur an einem Spiegel reflektiert wird, kann die Verschränkung zerstört werden. Die Meinung, alle Teilchen seien seit dem Urknall miteinander verschränkt, oder es würde genügen ein paar Atome in Wasser zu schwenken um eine solche Verbindung zu erhalten ist deshalb nicht richtig. Einzelne Teilchen zu verschränken ist aber inzwischen ein leichtes Spiel für die Physiker. Größer ist die Herausforderung das Phänomen in die makroskopische Welt zu transportieren. Wissenschaftler an der California in Santa Barbara haben genau das mit einer supraleitenden Leiterschleife versucht. Mit flüssigem Helium gekühlt und über einen Tunnelkontakt (noch ein quantenmechanisches Phänomen: Teilchen können sich für kurze Zeit Energie vom Universum ausborgen, um Barrieren zu überwinden, für die sie eigentlich nicht die Kraft haben sollten) verbunden. In den Leiterschleifen fließt der Strom ohne Widerstand, also supraleitend, und Elektronen finden sich in Paaren zusammen (Überraschung, so ein Cooper-Paar hat einen Gesamtspin von 0, jedes Einzelelektron aber +1/2 oder -1/2). Darüber hinaus fließt der Strom auch noch in beide Richtungen gleichzeitig. Mit Mikrowellenimpulsen kann man es aber erreichen, dass nur eine Flussrichtung vorherrscht und sich die Leierschleifen sozusagen entweder im Zustand 0 oder 1 befinden. In ihren Experimenten konnten die Physiker zeigen, dass sich die Leiterschleifen gegenseitig beeinflussen und eine Verschränkung vorliegt, die nicht mit einer klassischen Wahrscheinlichkeitsverteilung erklärt werden kann. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung wurden von John Bell 1964 entwickelt und gilt als Bell'sche Ungleichung seitdem als Test für Systeme mit quantenmechanischer Verschränkung, denn quantenmechanische Systeme lassen sich eben nicht klassisch erklären. Die Leiterspulen müssen extrem gekühlt werden, damit die Supraleitung nicht zusammenbricht, denn jeder Stoß eines Elektrons mit einem Atom aus der Spule würde die Verschränkung wieder zerstören. Deshalb ist es sehr schwierig, solche Phänomene bei Raumtemperatur zu beobachten. An der Universität Stuttgart haben sich Wissenschaftler von solchen Überlegungen nicht abhalten lassen und versuchten, mit einem Diamanten quantenmechanische Verschränkungen zu erzeugen. Etwa 1% der Kohlenstoffatome, aus denen ein Diamant aufgebaut ist, besitzen ebenfalls Eigendrehimpulse (manchmal auch magnetische Momente genannt) und durch die Gitterstruktur im Diamanten ist die Wechselwirkung mit den Nachbaratomen offenbar eingeschränkt genug, um eine Verschränkung aufrecht zu erhalten. Im Experiment wurden Stickstoffatome in den Diamant eingebracht, mit denen die Kohlenstoffatome wechselwirken konnten. Die Verschränkungen überleben selbst bei Raumtemperatur Zeiträume im Bereich von Millisekunden, das erscheint wenig zu sein, ist aber genug für quantenmechanische Effekte und könnte irgendwann helfen, Quantencomputer zu bauen, die nicht mit flüssigem Stickstoff gekühlt werden müssen. Verschränkte Zustände von Teilchen oder Photonen sind sehr fragile Gebilde und schon ein kleiner Schubser lässt sie zusammenbrechen. Aber die ersten Schritte in Richtung Makroskopie und Raumtemperatur könnten dafür sorgen, dass irgendwann tatsächlich Quantencomputer auf diesem Phänomen aufbauen oder die Quantenkryptografie alltagstauglich wird. Einstein meinte, Gott würde nicht würfeln, und lehnte die Konsequenzen der Quantenmechanik ab, die er selbst mit ins Leben gerufen hatte - es war einer der wenigen Punkte, wo er unrecht hatte.
Liebe Kurzgeschichten-Freunde, heute haben wir den zweiten Platz unserer Themenrunde „Exil“ anzubieten: die Story „Space Sabbath“ von Andreas Dresen – fast schon ein Veteran unseres Wettbewerbs, war doch in Ausgabe 191 erstmals eine Story vom ihm hier zu lesen. Wie immer freuen sich sowohl Autor als auch Redaktion über Rückmeldungen zur Story – egal ob per E-Mail oder im Forum. Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lauten: „Spritztour“ (Einsendeschluss 1. April 2010), „Rückkehr“ (Einsendeschluss 1. Juni 2010), „Eroberer“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2010), „Auf Lebenszeit“ (Einsendeschluss 1. November 2010) und „Schlaflos“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2010). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht. Armin Rößler Space Sabbath von Andreas Dresen Der Priesterkapitän legte vorsichtig seine Hände auf das Pult. Elektrische Kerzen flackerten an den Wänden und warfen ihr gelblich-rotes Licht auf die stählernen Mauern der kleinen Kapelle. Das gesamte Personal war zum Startgottesdienst erschienen - niemand wollte sich nachher nachsagen lassen, schuld daran gewesen zu sein, wenn der Versuch scheitern sollte. „Gott der Maschine, erhöre unser Flehen. Nimm dieses Opfer aus unserer Mitte an und erlöse uns aus unserer Not.“ Vain schwitzte unter seiner Kutte. Er tröpfelte ein wenig Motorenöl in ein Schälchen, und legte es behutsam auf die Steuerungskonsole, auf der bereits einige kurze Kerzen brannten. Unter dem rhythmischen Singsang der knienden Besatzung faltete Vain, der Priesterkapitän, seine Hände und schloss die Augen. Jeder in diesem Raum wusste, dass ein Start höchste Konzentration erforderte. Mit einem Ruck öffnete Vain die Augen und breitete die Arme aus. Jetzt sollte ich den Hauch des Gottes fühlen, dachte er. Den heiligen Funken Energie, der durch mich fließt. Doch er spürte nichts. Wie jedes Mal, seitdem er das Amt des Priesterkapitäns auf diesem Schiff von seinem Vater geerbt hatte. Vorsichtig senkte er die Arme und drückte dann behutsam den großen Schalter in der Mitte der Konsole herab. Das Schiff erzitterte leicht. Die Menschen hoben voller Erwartung ihre Köpfe. Das Grollen erstarb, und das Kolonieschiff Pfad der Erleuchtung lag wieder still in den Unendlichkeiten des Alls. Grell und lautlos schob sich die Sonne über die dunkle Sternenkuppel, zeugte von drohendem Unheil. Vain seufzte. Wenn nicht ein Wunder geschah, würde das Schiff in wenigen Stunden in den Stern stürzen – und mit ihm die hundertfünfzig Menschen an Bord. Er blickte in die enttäuschten Gesichter seiner Gemeinde. Er konnte ihnen nicht helfen. Am liebsten wollte er ihnen in ihre dummen Gesichter schreien: „Ich kann nichts dafür, wenn euer Gott euch nicht erhört!“ Es gab keine Götter. Jedenfalls nicht hier draußen. Dann fiel sein Blick auf Lilith. Wie ein unschuldiger Engel saß sie in der ersten Reihe und blickte verklärt zu ihm auf – wie immer. Begierde flackerte heiß in ihm. Es durfte nicht sein. Noch nicht. Er durfte nicht an so etwas denken. Nicht jetzt. Der Weg in seine Kabine war grauenvoll. Die Nähe zur Sonne verwandelte die Räume der Pfad der Erkenntnis in einen Backofen. Überall standen die Menschen zusammen und weinten. Frauen saßen schluchzend in den Fluren und wiegten kleine Kinder in den Armen, die noch nichts von alledem verstanden. Vain schämte sich. Er sollte bei ihnen bleiben, ihnen Trost spenden. Doch hastete er so schnell wie möglich zu seiner Kabine, dort würde es kühler sein. Die Menge vor ihm teilte sich. Keiner von ihnen würde ihn berühren. Das war verboten, denn er war der Priesterkapitän. Und dennoch bedrängten sie ihn, wollten Antworten von ihm, wollten Hoffnung. Er konnte ihnen keine geben. Es gab ihn nicht, es gab keinen Gott in diesem Schiff. Niemand würde sie retten. Plötzlich ging Talex neben ihm her, rief den Leuten zu: „He, lasst den Kapitän durch! Los, verschwindet.“ Talex war der Vorsteher der Gemeinde, der gewählte Vertreter der Menschen auf diesem Schiff. Er mochte Vain nicht und machte keinen Hehl daraus. Trotzdem akzeptierte er Vains Autorität. „Priesterkapitän Vain! Die Menschen brauchen euch. Sie verlangen ein Opfer!“ Vain blieb stehen, schaute Talex traurig in die Augen. „Talex. Ich habe soeben das Startritual mit dem symbolischen Opfer vollzogen. Wir driften weiter hilflos durchs All. Was könnte ich noch tun? Wir sind verloren!“ „Wir brauchen keine Gesten!“ Talex’ Blick flackerte. “Der Gott des Schiffes will uns strafen! Wir müssen ihn besänftigen! Wir brauchen ein richtiges Opfer.“ Vain verstand nicht, was Talex andeuten wollte. „Was sollen wir opfern? Wir haben keine überschüssigen Pflanzen oder Tiere an Bord. Alles ist genau verplant. Wenn wir überleben wollen, brauchen wir jedes Lebewesen an Bord.“ Talex’ Augen wurden zu kleinen Schlitzen. „Ich spreche nicht von Tieren, Priesterkapitän. Stellt euch eurer Verantwortung!“ Die Kabinentüre öffnete sich mit einem leisen Surren. Vain trat in die kühle, dämmrige Dunkelheit seines kleinen Reichs. Erleichtert bemerkte er das leise Surren der Klimaautomatik. Er hatte als Kapitän die größte Kabine an Bord, und selbst diese war winzig. Der meiste Raum an Bord war für lebenserhaltende Systeme, den defekten Antrieb und die Selbstversorgungskugeln reserviert. Es war ein Leben auf engstem Raum. Aber er kannte es nicht anders, er war in dieses Leben hineingeboren worden. In dem kleinen Raum gab es eine Kochzeile. Gegenüber befanden sich das Bett, das gleichzeitig ein Sofa war, und ein winziger runder Tisch. Und an diesem Tisch saß Lilith und lächelte ihn an. „Lilith.“ Er sah sie eindringlich an und wollte seine Hände auf ihre Schultern legen. Wenigstens einmal wollte er sie berühren. Doch sie wich zurück. „Bitte nicht“, hauchte sie sanft. Er kannte ihre Antwort schon. Sie war wie er auf diesem Schiff aufgewachsen, mit den verschrobenen Moralvorstellungen einer isolierten Gesellschaft. Vor so langer Zeit bereits waren sie aufgebrochen, weil ihre Gemeinschaft keine Zukunft auf der Erde mehr gesehen hatte. Sie waren ins Exil gegangen, um frei ihren Glauben zu leben. Vain kannte es nicht anders. Er kannte nur das Schiff. „Wir wollen uns erst zur Hochzeit berühren.“ Lilith hauchte ihr Glaubensbekenntnis. Das war zu viel. Vain explodierte förmlich. „Lilith! Wir werden sterben! In wenigen Stunden wird die Anziehungskraft des Sterns uns endgültig in unser Verderben ziehen. Wir sind hilflos. Es gibt kein Entkommen! Und es wird auch keine Hochzeit geben, weil wir dann längst tot sind!“ Verzweifelt blickte er auf Lilith herab. Ihr Haar schimmerte selbst im Zwielicht der schlecht beleuchteten Kabine verlockend. Das weiße Kleid, das Zeichen ihrer Unberührtheit, das sie seit ihrer Verlobung bis zu ihrer Hochzeit tragen würde, lag sanft an ihrem Körper. Wie gerne wäre er dieses Kleid gewesen. Er wollte sie doch nur einmal berühren! Sie einmal in den Armen halten, bevor sie alle verbrannten. „Das Schiff wird uns retten“, fuhr sie fort. „So wie es bisher für uns gesorgt hat, wird es sich auch weiter um uns kümmern. Ich brauche mir keine Gedanken zu machen! Denn du bist unser Priesterkäptn!“ Lilith verschluckte gerne die Silben seines Titels, wenn sie schnell sprach. Er liebte sie dafür. Sein Herz pochte, obwohl er ihr gar nicht zuhörte. Viel zu oft hatte er diese Sätze von ihr und den anderen gehört. Er war der Einzige, der in die Geheimnisse des Schiffs eingeweiht war. Er hatte die Rituale von seinem Vater gelernt. Er wusste, wie er die Maschinen starten konnte, die tief unten im Schiff schliefen. Er wusste, wie er das Schiff lenken konnte, um die Pfad der Erkenntnis wieder auf ihren Weg zu bringen. Die Menschen auf diesem Schiff waren von ihm abhängig. Nur er wusste, wie er die Gemeinschaft retten konnte. Theoretisch. Aber die Maschinen waren tot. Und kein Ritual, kein Gottesdienst hatten sie bisher zum Leben erwecken können. Der Gott des Schiffs hatte sie verlassen, da war sich Vain sicher. Wenn es ihn je gegeben hatte. Lilith riss ihn aus seinen Gedanken. „Vain! Du musst rausgehen zu den Menschen. Sie warten auf dich. Sie brauchen dich in dieser schweren Stunde. Hilf ihnen! Starte die Maschinen!“ Sie blickte ihm tief in die Augen, verrückt vor Hingabe und Verehrung. Vains Herz machte einen Sprung. Sie liebte ihn. Weil er der Kapitän war. Doch dann wandte sie sich ab und öffnete mit einer Handbewegung die Tür. „Bring ihm ein Opfer!“, flüsterte sie. Vain hielt es nicht mehr aus. Sie durfte nicht gehen. Ungewissheit lag vor ihnen. Wenn sie jetzt ging, würden sie einander vielleicht nie mehr wieder so nahe sein können. Die Zeit zerrann ihnen unter den Fingern. Er packte sie am Arm und riss sie herum. Überrascht und entsetzt schrie sie auf, doch das war Vain egal. Sie würden sterben. Gegen ihren Widerstand zog er sie zu sich. Er fühlte ihre weiche Haut unter dem Stoff des weichen Kleides. Dann küsste er sie. Der kurze Moment, der Sekundenbruchteil, in dem er ihre vor Angst und Wut verzerrten Lippen berührte, zog sich in die Ewigkeit des Alls hinaus. Der Aufschrei der Menschen war ohrenbetäubend. Die Gläubigen, die auf dem Flur gesessen und auf ihn gewartet hatten, stürmten in seine geöffnete Kabine. Sie hatten alles gesehen. Sie hatten gesehen, dass Lilith den Priesterkapitän berührt hatte. Arme streckten sich zu ihnen hinein, entrissen ihm Lilith, zerstörten diesen kurzen Augenblick. Vain blieb wie betäubt stehen, schwankte. Dann war er wieder allein. Dumpf hörte er vom Flur die ersten Gesänge zu ihm hereindringen. Die Gläubigen waren entsetzt und suchten Halt im Einzigen, was sie noch hatten, dem Gebet. „Gott der Maschine ... erhöre unser Flehen ... dieses Opfer ... erlöse uns ... das Schiff ... der Käptn und die Ewigkeit ...” Keuchend lehnte sich Vain an die Wand. Sank herab auf den Boden. Unter seinen Fingerkuppen schien er immer noch das weiche Fleisch Liliths zu spüren, auf seinen Lippen kribbelte es. Er war wie betäubt. Was hatte er getan? Lilith. Ihre Schreie drangen leise in seine Kabine, immer wieder überlagert vom rhythmischen Singsang der Gemeinde. „Gott der Maschine ... erhöre unser Flehen ... das Opfer ... das Opfer ... das Opfer …“ Das Opfer. Lilith. Vain sprang auf. Der Flur war wie leergefegt. Wo waren sie? Lilith? Was würde mit ihr geschehen? Vain schwante Fürchterliches. Was hatte er nur angerichtet? Die drohende Apokalypse hatte den Geist der Menschen auf diesem Schiff verändert. Je länger ihre hilflose Lage dauerte, desto fixierter waren sie auf die Rituale gewesen, die er ausführte. Sie glaubten daran. Sie glaubten wirklich an einen Gott im Schiff, den sie anbeteten ... und dem sie opferten. Vain lief die Gänge entlang. Er verfluchte sich für diesen kleinen Moment der Schwäche, hasste sich dafür, was er angerichtet hatte. Doch spürte er immer noch kribbelnd ihren weichen Arm unter seinen Fingern. Fast die gesamte Bevölkerung der Pfad der Erkenntnis hatte sich in Windeseile vor der Luftschleuse versammelt. Die Hitze war unerträglich geworden, doch im krassen Gegensatz dazu zeigten die beiden Panoramafenster neben der Schleuse nur die kalte, unendliche Schwärze des Alls. Talex stand mit dem Rücken zur Schleuse und sang mit gesenktem Kopf das Lied vom Opfer für die Gemeinschaft. Die anderen taten es ihm gleich. Dumpf drangen Liliths Schläge durch die verschlossene Luftschleuse. Vain hörte ihre Schreie. „Lilith!“ Mir diesem Schrei auf den Lippen rannte er auf die Menge zu. Talex hob den Kopf und unterbrach seinen Gesang. Er blickte Vain in die Augen und sprach dann deutlich mit erhobener Stimme. „Der Priesterkapitän ist unter uns, es kann beginnen, meine Freunde.“ Er drehte sich mit dem Rücken zu der Menge, als Vain die kleine Halle erst halb durchquert hatte. „Gott der Maschine, erhöre unser Flehen. Nimm dieses Opfer aus unserer Mitte an und erlöse uns aus unserer Not.“ Talex erhob die Arme. „Nein!“ Vain drückte sich durch die Menschen, die achtungsvoll vor ihm zurückwichen, und sprang auf Talex zu, als dieser die Hand zum Schalter der Luftschleuse erhob – und ihn drückte. Das weiße Kleid glitt langsam außen an den Panoramafenstern vorbei. Der Sog des Weltalls musste es ihr vom Körper gerissen haben. Vain lag auf dem Boden und weinte. Er ließ den Kopf sinken. Schuldgefühle übermannten ihn. Jetzt hatte er keine Angst mehr vor dem Tod. Die Pfad der Erkenntnis würde sie alle in die Sonne gleiten lassen, und sie würden alle verbrennen. Ihre unendliche Schuld würde nun durch Flammen gereinigt. Die Menschen um ihn herum sangen leise ihr Gebet. „ Nimm dieses Opfer aus unserer Mitte an und erlöse uns aus unserer Not.“ Mit einem leisen Brummen sprangen tief im Bauch der Pfad der Erkenntnis die Maschinen an. Der Gott des Schiffes hatte sie erhört. Andreas Dresen, Jahrgang 1975, Diplom-Kaufmann. Veröffentlichung von Kurzgeschichten in Fanzines, Anthologien und Literaturmagazinen. Mitinhaber des epospresse-Verlages. Viele Texte gibt’s online unter www.andreas-dresen.de oder im Buch: „Under A Liquid Sky“ unter www.epospresse-verlag.de. Kontakt: Andreas.Dresen@gmx.de.
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