corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ „Star Trek“-Ressort
+ RTL II: „Smallville“
+ Marvel vs DC
+ Jeff Conaway verstorben
+ Fantasy-Lesung
+ SF Anthologie „Emotio“
 Kunterbunt
+ Zwei neue Welttage
+ "Pirates of the..."
+ WeltCon
+ "TRON: Legacy"
+ "CARS 2"
 Facebook
Mögen Sie uns auf Facebook und bekommen Sie hautnah mit, wie Tag für Tag ein neues Kapitel für das Corona-Projekt beginnt.
 Buch-Tipp
TREKminds - Nur der Himmel ist die Grenze
Das Buch nimmt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und Schauplätze. Hin zu den Ideen dieses Franchises. Ideen des gemeinsamen Miteinanders und der Verständigung, des menschlichen Geistes. Ideen, die weltweit von Millionen von Trekminds gelebtwerden.
 Partner
FEDCON
Infos, Foren und mehr zur erfolgreichsten europäischen Star Trek-Convention.

u-kult.de
Medien, Serien, Filme und mehr. Ambitioniertes Webprojekt!
 Links
phantastik.de
Täglich neue Infos, Kritiken und mehr zu vielen Themen rund um die Phantastik.

SF-Radio
Großes Science Fiction-Internetportal mit täglichen Radiosendungen und News.

The Daily Trekker
Großes Star Trek: Voyager- und Andromeda-Projekt mit Reviews, Infos und mehr.

STARTREKVorlesung.de
Dr. Hubert Zitt über die Wissenschaft in Star Trek.

Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
09. Juni 2011 - Ausgabe 250 - "The geek shall inherit the earth"
Ein Jubiläum für uns alle
Wie lange sind Sie bereits dabei? Bei uns sind es nicht ganz 200 Ausgaben, die wir bestritten haben, wobei freilich die Hunderte von „Corona Newsletter“ nicht zählen, die einst jahrelang zwischen den Ausgaben der Magazine erschienen sind und irgendwann eingestellt wurden. Nun haben wir die Ausgabe 250 des Corona Magazines fertig und verschickt und ja, wir neigen dazu und der Zeitpunkt lädt auch dazu ein: wir haben in den letzten zwei Wochen intern des Öfteren nach hinten geschaut. Namen von einstigen Weggefährten wurden erwähnt, Höhepunkte und auch Tiefpunkte aus den letzten 14 Jahren mal nostalgisch, mal kritisch ausgepackt und hinterfragt. Insgesamt stehen diese 250 Ausgaben für eine Verbindung zwischen Lesern und ehrenamtlichen Redakteuren, für eine Gemeinschaft von Menschen – ob jetzt konsumierend oder produzierend – denen die Phantastik am Herzen liegt. Diese Verbindung näher zu untersuchen und dabei einen Blick auf das non-profit-Projekt „Corona Magazine“ zu werfen, haben wir unserem langjährigen Redakteur Christian Humberg aufgetragen. Sein Spotlight beschäftigt sich darum quasi mit uns selbst, und seine Sicht der Dinge ist wahrlich nicht nur seine.
 
Wir danken Ihnen für Ihre Treue und allen einstigen und aktuellen Weggefährten danken wir für die großartige Mitarbeit.

Schauen wir jetzt nach vorne…

Mit Ausgabe 250 des Corona Magazines und 14 Jahren Existenz ist das Corona-Projekt in dieser schnelllebigen Online-Zeit gereift, gehört aber noch lange nicht auf den Auslaufsteg von Germany’s old Websites. Denn so old ist unsere Webseite gar nicht. Jetzt schon gar nicht mehr. Seit heute ist sie brandneu, um genau zu sein: www.corona-magazine.de strahlt in neuem… Rot. Ok, und in schwarz. Auf jeden Fall in neu. Sollten Sie es noch nicht gesehen haben, wäre es vielleicht gut, es genau… später zu tun. Nachdem Sie unsere Jubiläumsausgabe studiert und hoffentlich genossen haben. Denn neben Christian Humbergs Artikel über uns, einem großen Gewinnspiel zur dicken 250 und einer besonderen Kurzgeschichte aus der Feder unseres Redakteurs Armin Rößler, nimmt Andreas Dannhauer Abschied von den SpaceShuttles und Sie finden neben weiteren Highlights den 2. Teil der vierteiligen Reihe über alle „Star Trek“-Computerspiele der letzten 30 Jahre.

Wie? Sie mochten den 1. Teil in Ausgabe 249 bereits sehr und freuen sich schon auf den 2. Teil? Na, prima. Viel Spaß beim Lesen! Natürlich ist es irgendwie schlechtes Timing, dass das Magazine nun in seine jährliche Sommerpause geht – und Teil 3 und 4 erst in einigen Wochen folgen werden. Andererseits: Wir sprachen doch gerade schon von unserer neuen Webseite? Nun, dort finden Sie bereits jetzt alle Teile in unserem großen Special, und wie es so schön heißt: Noch vieles mehr. „Followen“ Sie uns auf Twitter, mögen Sie uns auf Facebook, und bekommen Sie hautnah mit, wie ein neues Kapitel für das Corona-Projekt beginnt. Wir begrüßen Sie herzlich! Und was das Magazine betrifft: Die Sommerpause wird auch wieder vorbei gehen. Wie jedes Jahr seit 1997.
 
Bleiben Sie uns gewogen.
Ihr Mike Hillenbrand und Ihre Jennifer Christina Michels
Herausgeber
Inhalt
1.Öffentlicher Aufruf zur Revolution! Ach, und herzlichen Glückwunsch …
Über Sinn, Zweck und Daseins-Berechtigung eines non-Profit-Projekts aus den Anfängen des WWWs.
6.Phantastische Spiele: "Der Herr der Ringe" - Das Kartenspiel
Eine …äh… Karte sie zu knechten, aber besser noch zu... spielen!
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Perry Rhodan: Dieses schlichte Geheimnis
Unser Mann im All wird 50 Jahre und Rüdiger Schäfer weiß, warum…
3."Star Trek"-Computerspiele – dies sind die Abenteuer …, Teil 2
Joystick? Wie war das damals nochmal? Unsere Doku in 4 Teilen über die Enterprise auf dem Computer
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Zum Jubiläum... Das Gewinnspiel
Wir bedanken uns beim Verlag Pabel Moewig und wünschen Ihnen viel Glück!
9.Wissenschaft: Good bye, Spaceshuttle!
Andreas Dannhauer über das bevorstehende Ende der bemannten amerikanischen Raumfahrt
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Auf der Flucht" von Armin Rößler

1. Öffentlicher Aufruf zur Revolution! Ach, und herzlichen Glückwunsch …
von Christian Humberg
Viel Glück und viel Segen … weiter muss ich, glaube ich, nicht, den Rest kennen Sie alle. 250 Ausgaben Corona Magazine haben Jennifer Christina Michels und Mike Hillenbrand zusammen in unterschiedlichsten Konstellationen möglich gemacht.
 
Für mich ist dies die 10. Ausgabe. Seit der 241 bin ich dabei und durfte kurz darauf die Weihen eines Chefredakteurs auf mich nehmen. Und was bleibt mir noch zu tun, außer mich den Herausgebern anzuschließen.
 
Wer hätte es gedacht, dass aus dem kleinen Traum von einem OnlineMagazin mal so ein strahlendes Projekt werden würde?
 
Und doch lesen wir heute in der Ausgabe 250. Was für eine Zahl, was für eine Leistung.
Was für eine schöne Zukunft. Fangen Sie doch vielleicht mit Herrn Humberg an …
 
Ihr Frank Hebenstreit
Chefredakteur



Ich gebe zu: Ich kann nicht anders. Manchmal überkommt es mich einfach. Da sehe, lese oder höre – kurz: erlebe – ich etwas Phantastisches und MUSS einfach darauf reagieren, muss zu Datei bringen, was dieses Erlebnis mit mir macht. Als Autor und Journalist im phantastischen Segment sind derartige Dateien mein Job; in diesem besonderen Fall erwarte ich aber nicht zwangsläufig, auch für besagte Datei Geld zu bekommen, denn ohne vorherigen Auftrag schreibt es sich meist höchst unlukrativ.
Manchmal schreibt aber nicht der Autor in mir. Manchmal schreibt der Fan.
Fans sind wir doch alle, oder? Nicht zwangsweise von denselben Genredetails, aber im großen Ganzen betrachtet. Wir kennen unser Genre, reagieren auf dessen Inhalte und Entwicklungen. Und mitunter treiben uns diese dazu, unsere Meinung kundzutun. Weil der innere Fan-Drang uns zwingt. Für derartige Situationen habe ich das Corona Magazine – und Sie haben es ebenfalls.
 
Fan der Fans
Dreizehn Jahre. 250 Ausgaben. Andere, weitaus patentere Personen als ich werden das Jubiläum an anderer Stelle des Magazins sicher bereits gewürdigt haben, wenn Sie, liebe Leser, diesen Artikel studieren, von daher erspare ich Ihnen und mir, nun in ausufernde Rückblicke zu verfallen. Ich selbst stieß ohnehin „erst“ vor acht Jahren zur Redaktion dieses traditionsreichen Magazins (genauer gesagt mit Ausgabe 115 aus dem November 2003) und zähle somit irgendwo wohl noch zu den Frischlingen. Zumindest habe ich mich immer so gefühlt. Warum? Weil ich Fan war und blieb. Fan der Autoren, die zum Teil auch schon vor mir an dieser Stelle regelmäßig über Strömungen, Hintergründe und ausgewählte Details der internationalen Phantastik berichtet haben. Bekannte Größen der deutschen Szene (Kollegen, die auch für Printmagazine wie die „SpaceView“, das offizielle „Star Trek“-Magazin und diverse andere schrieben, Schriftsteller, Übersetzer … Klicken Sie sich ruhig mal durchs Archiv, liebe Leser. Sie werden einige bekannte Namen finden) liehen dem Corona Magazine im Laufe der Jahre immer wieder ihre Schreibe und ihre Meinung. Warum? Aus dem gleichen Grund wie ich, vermute ich. Weil sie Fans sind.
 
Das schließt sich nämlich nicht gegenseitig aus, auch wenn es mancherorts behauptet wird: Phantastikmacher sind meiner Erfahrung nach sogar sehr oft Fans dessen, was sie produzieren – vielleicht öfter als die Macher in anderen Sparten. Und wir alle profitieren davon, weiß ein an entscheidender Stelle sitzender Fan doch genau, was er da eigentlich tut und worauf es in unserem speziellen Lieblingsgenre ankommt. Wenn ich arbeite, kann ich mit meinen Lektoren und Redakteuren über phantastische Inhalte streiten, bis die Brückensitze der Enterprise endlich Gurte bekommen (lies: ewig), mit einem Fan finde ich aber schnell einen Kompromiss. Denn als Fan weiß mein Lektor/Redakteur genauso gut wie ich, worum es mir geht. Gleicher Background, gleiches Ziel.
 
Die Autoren des Corona Magazines waren und sind für mich immer Vertreter dieser besonderen Schnittmenge: Fans und Profis gleichermaßen. Sie informierten mich über Neuigkeiten und besondere Details meines Genres, lange bevor ich es wagte, selbst zu ihnen zu stoßen. Und sie informieren mich noch heute – hier und anderswo.
 
UMUK, basisorientiert
Klar, es gibt auch andere Orte, nicht nur im World Wide Web, an denen man seine Dosis Genre-News bekommt. Daran hat sich seit den Anfangstagen des Projektes Corona Magazine nichts geändert, daran wird sich auch nichts ändern – und das ist gut so. Ein fanorientiertes Magazin, inhaltlich wie redaktionell, begrüßt die Buntheit fanbasierter Aktivitäten. Konkurrenz? Ach was. Die unendliche Vielfalt im Fandom ist dessen vielleicht größte Stärke!
 
Niemand der Autoren, deren Texte Sie in dieser und den früheren Ausgaben des Coronas lesen durften, bekam für seine Arbeit auch nur einen Cent. Und niemand von ihnen hat ein Honorar erwartet – selbst die nicht, die (wie ich) beruflich und somit eigentlich nur für Geld schreiben. Sie taten’s trotzdem, weil sie aus dem Fandom kamen und sich dem Fandom verpflichtet fühlen. Weil sie, wie anfangs schon erwähnt, manchmal einfach schreiben MÜSSEN. Koste es, was es wolle.
 
Daran wird sich auch im neuen Layout nichts ändern, nehme ich an. Sie werden es gesehen haben: Das Corona präsentiert sich pünktlich zum Jubiläum im neuen Look, mit neuen Routinen und neuer Stärke – doch der Kern des Ganzen, die gelungene Symbiose von Fan und Profi, bleibt auch in dieser Version 2.0 gleich. Wir Fans werden auch in Zukunft bekommen, was wir von diesem Team gewöhnt sind, dessen bin ich mir sicher. Nichts anderes haben Sie und ich erwartet, oder?
 
Revolution!
Fans und Profis … Verzeihen Sie mir, dass ich in diesen Zeilen so oft auf dem Thema herumreite, aber es ist mir wichtig – und wenn ich dem Corona schon zum Geburtstag gratuliere, dann muss ich es auf persönliche Weise tun. Auf eine, die betont, worum es mir bei diesem Projekt geht, und das nicht erst seit 2003.
 
Denn auch das „neue“ Corona Magazine basiert auf dem Prinzip Schrankenlosigkeit. Es mag ein Magazin im Namen tragen, aber für mich war und ist es – ich meine dies im positivstmöglichen Sinne und als uneingeschränktes Lob – ein grandioses Fanzine. Erinnern Sie sich noch? Früher, als es noch nicht jede Info im Netz gab, sondern man Monat für Monat auf die Clubzeitschrift wartete, die irgendwo von irgendwelchen Enthusiasten zusammengeschnippselt, zusammenkopiert und zusammengetragen worden war? Mal mehr, mal weniger dicke Fanpublikationen voller Meinungen, Berichte und Neuigkeiten aus der Szene? Lang ist’s her …
 
Ich habe die Dinger geliebt. Nicht nur, weil ich in ihnen die Infos fand, die ich suchte, sondern auch, weil sie von Leuten wie mir erstellt wurden. Von Fan-Enthusiasten. Nun, im Zeitalter des Internets sind Projekte wie das Corona Magazine die Fanzines. Professioneller vielleicht, falschmeldungsresistenter, aber im Grunde vom selben Schlag: von Enthusiasten für Enthusiasten.
Und wie damals, als ich in einem dieser Schnippsel-Fanzines als Kolumnist erste genrejournalistische Erfahrungen sammeln konnte, können auch Sie sich im Team des Coronas versuchen. Nur zu, schreiben Sie ihm. Ernsthaft, E-Mail genügt. Betrachten Sie diesen Artikel bitte als direkten Aufruf zur Revolution! Werden Sie aktiv. Bringen Sie sich ein. Sie mögen vielleicht eine Schranke zwischen Lesern und Machern wahrnehmen, aber ich versichere Ihnen: Da ist keine. Auf beiden Seiten der Gleichung finden Sie hier Fans. Ausschließlich.
Das ist für mich die wahre Stärke dieses Projektes. Happy Birthday, Corona.

2. newsBEAT
„Star Trek“-Ressort in Planung
Für „Star Trek“-Fans könnte ein Traum wahr werden: Rubicon Group Holding plant ein 184 Hektar großes Resort in Aqaba, Jordanien, zu errichten, das sich an J. J. Abrams Neuauflage des 23. Jahrhunderts orientiert. Es soll den Namen "Red Sea Astrarium" tragen.

Neben der Rubicon Group Holding sind auch der Hotelier MiddleEast und Paramount Recreation an dem auf 1 Milliarde Dollar bezifferten Projekt beteiligt.
Zu den Ausstattungen ist bisher kaum etwas bekannt, jedoch soll es "eine Anzahl von multi-sinnlichen 23. Jahrhundert-Erlebnissen geben, deren Höhepunkt ein state-of-the-art Flugsimulator sein soll, der die Real-Time Unterhaltung auf ein neues Level bringen soll."

Etwas Geduld muss aber noch mitgebracht werden, denn dieses neue Bauvorhaben soll frühestens 2014 seine Pforten öffnen.
RTL II zeigt neue „Smallville“-Folgen
RTL II begann am 31. Mai nach der Ausstrahlung von Torchwood" und „True Blood“ mit der deutschen TV-Premiere der 9. Staffel von „Smallville“. Damit wird die Serie erstmals nicht in der Primetime oder im Nachmittagsprogramm laufen. Was auch positiv sein könnte, da RTL II sich hier das Kürzen von Szenen sparen kann. Und so wird es in der ersten Folge weiter gehen (ACHTUNG Spoiler):

Clark ist bereit, sein Training bei Jor-El wieder aufzunehmen. Er möchte wissen, warum er im Gegensatz zu seiner Cousine Kara nicht fliegen kann. Jor-El eröffnet ihm, dass er immer noch zu sehr ein Mensch sei und sich von seinen Freunden lossagen muss. Als kurz darauf Chloe Clark bittet, mit dem Ring der Legion in die Vergangenheit zu reisen und so Jimmy zu retten, lehnt Clark ab. Lois kehrt von ihrem Ausflug in die Zukunft zurück, den sie mit dem Legion-Ring unternommen hat, kann sich aber an nichts mehr erinnern. Kurz nach ihr trifft eine unbekannte Kämpferin auf der Erde ein, die es auf Clark abgesehen hat. Sie besitzt dieselben Kräfte wie er und will ihn töten …

Übrigens, die 9. Staffel von Smallville ist bereits auch auf DVD und Blu-ray Disc erschienen.
Marvel vs DC: Folgt Captain America Corps der Batman Incorporated?
Die beiden großen Comic Verlage Amerikas schenken sich nichts, und wenn ein Verlag eine sich gut verkaufende Idee hat, wird das von der "Gegenseite" schnell kopiert.
Da hört sich Marvels neueste Idee eines Captain America Corps nicht unerwartet an, hat doch schon Batman mit seiner Batman Incorporated Dependancen auf der ganzen Welt.

So ähnlich starteten ja auch ehedem die „X-Men“, die als Marvel-Kopie dem DC Titel "Legion of Super-Heroes" starteten.
Es bleibt spannend, wie sich die Geschichte aller bisherigen Marvel-Kämpfer im gestreift/gesternten Outfit Auftrag einer bis jetzt noch ungenannten kosmischen Wesenheit entwickeln wird.
„Babylon 5“: Jeff Conaway verstorben
Es scheint ein Fluch auf den Babylon 5"-Darstellern zu liegen. Während bereits Richard Biggs, Tim Choate, Paul Winfield, Johnny Sekka und zuletzt Andreas Katsulas frühzeitig verstorben sind, wurde nun auch der Tod des 60-jährigen Jeff Conaway bestätigt.

Er verkörperte den neuen Sicherheitschef von Babylon 5, Zack Allan, ab der dritten Staffel sowie in drei Filmen der Serie. Wie bekannt geworden ist, fand man ihn am 11. Mai bewusstlos vor und brachte ihn in ein kalifornisches Krankenhaus.

Jeff Conaway soll einer akuten Lungenentzündung, welche eine Sepsis zur Folge hatte, erlegen sein. Dies bestätige sein Arzt Dr. Drew Pinsky. Zwar befand sich Conaway zunächst in einem stabilen Zustand, wurde aber intubiert und in einem künstlichen Koma gehalten.

Jeff Conaway hatte es in seinem Leben nicht leicht. Während einer Gruppensitzung der Reality-Serie „Celebrity Rehab with Dr. Drew“ offenbarte er seine Qualen aus der Kindheit. Im zarten Alter von vier Jahren wurde Jeff von Nachbarskindern misshandelt und mit sieben Jahren wurde er das Opfer von Pädophilen.

Aufgrund dieser Ereignisse hatte er seit seiner Teenagerzeit mit Drogenproblemen und Depressionen zu kämpfen. Erst im Januar soll der bereits 60-jährige die Treppe in seinem Haus hinuntergefallen sein und sich dabei die Hüfte und dem Arm gebrochen sowie eine Gehirnblutung zugezogen haben. Neben seiner Rolle in „Babylon 5“ wurde Conaway vor allem durch seine Rolle des aalglatten Kenickie in dem Kult-Musical-Film „Grease“ bekannt.

Letztenendes haben die Familienangehörigen von Jeff sich dazu entschlossen, die lebenserhaltenden Geräte abzuschalten. Die Ärzte gaben keine Aussicht auf Besserung. Somit verstarb Jeff Conaway in den frühen Morgenstunden am 27. Mai 2011 im Alter von 60 Jahren.
Fantasy-Lesung in Karlsruhe
Am Mittwoch, den 29. Juni findet im Künstlernetzwerk-SW eine Fantasy-Lesung statt. Mit 3 Autoren: Sabine Kampermann (hat in Karlsruhe in der Anthologie Boulevard Baden veröffentlicht), Annabelle Plein und Jo Zybell (Phantastik-Preisträger, er wird aus seinem neuen Roman "Die Traummeister" lesen).
Ort: Künstlernetzwerk-SW, Augustastr. 3 - 19.00 Uhr Beginn. Einlass ab 18.45 Uhr. - Eintritt: 3 Euro

Wer den Veranstaltungsort sucht, muss sich in das Restaurant "Gurke" begeben und dieses in den Hof hinaus wieder verlassen, was dem Erreichen des Eingangs des Veranstaltungsraums gleichkommt.
SF-Kurzgeschichten Anthologie „Emotio“ erscheint im Juli
Die neuste Anthologie mit Science-Fiction-Kurzgeschichten aus dem Wurdack Verlag erscheint im Juli. Das 288 Seiten starke Buch (ISBN 978-3-938065-75-4, 12,95 Euro) trägt den Titel „Emotio“ und wird wieder von Heidrun Jänchen und Corona-Redakteur Armin Rößler herausgegeben.

Der Klappentext:

Zuversicht
Sicherheit
Vertrauen

… wenn Sie das suchen, sind Sie hier falsch. Siebzehn deutsche Autoren haben hinter die Fassade der sogenannten Realität geschaut und enthüllen, was Sie schon immer geahnt haben: Am besten vertrauen Sie niemandem. Planeten sind unzuverlässig, Götter sowieso; vom Fernsehen hatten wir nichts anderes erwartet.

Auch die eigenen Erinnerungen trügen, und wenn Sie plötzlich sich selbst gegenüber stehen, sollten Sie schnellstens die Flucht ergreifen. Des Menschen angeblich bester Freund, der Hund … ach, vergessen Sie es. Nicht einmal der Tod ist so endgültig, wie man Ihnen eingeredet hat.

Empfohlen von der Selbsthilfegruppe paranoider Akademiker (SPA), den Anonymen Verschwörungstheoretikern und der Initiative Bibliothekare für Informationsfreiheit. Für ihre selbstlose Aufklärungsarbeit wurden die Autoren mehrfach mit dem Deutschen Science Fiction Preis, Kurd Laßwitz Preis und Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.

Die Autoren:
Nadine Boos, Bernhard Schneider, Christian Günther, Ernst-Eberhard Manski, Frank W. Haubold, Niklas Peinecke, Karsten Kruschel, Arno Endler, Gerd Frey, Jasper Nicolaisen, Uwe Post & Uwe Hermann, Karina Cajo, Kai Riedemann, Thomas Templ, Heidrun Jänchen und Armin Rößler.

Armin Rößler & Heidrun Jänchen [Hg.]
Emotio
Klappenbroschur
288 Seiten
ISBN 978-3-938065-75-4
12,95 Euro

Erscheint Mitte/Ende Juli 2011
Fedcon 21 - Homepage online
Die Homepage der Fedcon www.fedcon.de ist in neuem Design für die kommende Fedcon 21 online gegangen.

Ab sofort kann man dort über den Ticket-Shop alle Tickets und Hotelzimmer für die kommende Fedcon erwerben.

Es gilt als nahezu sicher, dass Garrett Wang (Harry Kim aus Star Trek: Voyager“) auch nächstes Jahr den Posten als Master of Ceremonies bekleiden wird.
Virginia Hey zur Fedcon 21 angekündigt
Kaum ist die Homepage der Fedcon online gegangen und schon wird der erste Stargast für die Fedcon 21 angekündigt.

Virginia Hey, bestens bekannt durch ihre Rolle als Pa'u Zotoh Zhaan in „Farscape“ hat ihr Kommen zur FedCon zugesagt. Nach 2004 kommt Virginia zum zweiten Mal auf die FedCon und freut sich schon riesig, wie sie soeben auf Facebook geschrieben hat: „So excited to be attending Fedcon 2012 as a guest! Yaaaaaaaay xxxxxxxxxx“
Weitere Stargäste für die Ringcon 2011 angekündigt
Dieses Jahr klappt es! Auf vielfachen Wunsch kommt Jonathan Harding (Erestor/Dinendal aus „Herr der Ringe“) zur RingCon und wird neben seiner Arbeit bei „Herr der Ringe“ auch über sein Mitwirken bei den „Chroniken von Narnia“ viel zu erzählen haben. Und vor allem wird Jonathan uns einiges von seiner Arbeit beim Hobbit-Dreh erzählen können. Neben seinen Panels wird er natürlich Autogramme geben und die beliebten Fotosessions machen.
 
Mariana Klaveno, die in der äußerst beliebten Serie „True Blood“ den Vampir Lorena Krasiki spielt, kommt ebenfalls zur RingCon 2011 und wird zusammen mit ihren Kollegen für „blutige Stimmung“ auf der Con sorgen.
Lorena ist über 200 Jahre alt und hat Bill Compton vor über 145 Jahren in einen Vampir verwandelt. Die beiden waren ein Liebespaar und haben zusammen viele Menschen getötet. Obwohl sich ihre Wege später trennten, hat Lorena immer noch viel Macht über Bill.
Mariana Klaveno kommt zum ersten Mal zur RingCon und wird viel über die Serie und ihre Kollegen zu erzählen wissen.
 
Des Weiteren kommt Dr. Frank Weinreich wieder zur Ring Con und hat folgende Vorträge im Gepäck:
1. Die Phantastik ist nicht phantastisch - Science Fiction, Fantasy, Horror und ihr Verhältnis zur Realität
2. Von Tolkien zu Abercrombie und Sapkowski - Über die Bandbreite von Fantasy

Der Mittelerdechor-Workshop richtet sich an alle Sängerinnen, die viel Freude am Singen im Allgemeinen und an Howard Shores Filmmusik im Besonderen haben. Ob sphärische Elben-Gesänge, bombastische Ent-Märsche oder fröhliche Hobbit-Trinklieder, alle Rassen Mittelerdes finden sich in Howard Shores Musik wieder. Daher konzentriert sich der Chor auch nicht auf eine bestimmte Musikrichtung innerhalb der Filmtrilogie, sondern bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, in alle Richtungen „hineinzuhören“. Es werden etwa drei Stücke „ernsthaft“ vorbereitet, allerdings auch viele bekannte Lieder kurz angesungen.
 
Als intellektueller Stargast ist Dr. Oliver Bidlo für die Ringcon 2011 angekündigt und wird Vorträge zu folgenden Themen halten:
1. Verbotene Pfade nach Mittelerde?
2. Tolkiens Schöpfungsmythos
3. Tolkien und der Jugendstil

3. "Star Trek"-Computerspiele – dies sind die Abenteuer …, Teil 2
von Dennis Andree und Raphael Süs
Sternzeit -335502.4 – Grafik kommt ins Spiel
 
“Star Trek – The Rebel Universe”
 
Simon and Schuster veröffentlichen im Jahre 1987 den Titel “Star Trek-The Rebel Universe”. Hierbei handelt es sich um das unseres Wissens nach erste grafikbasierte “Star Trek”-Spiel. Kirk und die Enterprise werden auf eine gefährliche Mission in die sogenannte Klein-Sphäre geschickt, eine Art gigantische Quarantäne-Zone, die von der Föderation erstellt wurde, und müssen sich dort mit Romulanern und Klingonen herumschlagen.
 
Das Spiel ist eine Art Mischung aus Adventure und Simulation, man steuert das Spiel entweder über Maus, Keyboard oder Joystick. Der größte Teil des Spiels läuft auf der Brücke ab, wo man von Station zu Station springt und dort seine Befehle erteilt. Man hat auch die Möglichkeit, Landeteams auf verschiedene Planeten zu schicken. Bemerkenswert an dem Titel ist, dass es das erste “Point & Click”-Spiel im “Star Trek”-Universum überhaupt ist, wenn man sich denn für die Maussteuerung entscheidet. Das Spiel bekommt in der Presse 1987 überwiegend gute Kritiken. Sound gibt es nicht und die Grafik ist eher rudimentär. Schließlich sind die technischen Möglichkeiten damals noch nicht so ausgereift wie heute. Das Spiel wird zunächst für C64 und Atari ST, 1988 dann auch für PC veröffentlicht. Verschiedene Quellen zeigen, dass mit dem Spiel als „Goodie“ ein Stoff-Aufnäher ausgeliefert wurde, allerdings sind wir uns da nicht sicher. Auch dieser Titel ist Abandonware und frei verfügbar.
 
„Star Trek – First Contact“
 
Dieses Textadventure von Simon and Schuster erscheint 1988. Wie man am Datum erkennen kann, hat es nichts mit dem gleichnamigen Kinofilm zu tun, sondern spielt im TOS-Universum. Erneut müssen Kirk und die Enterprise eine Mission meistern, die auch gut in die Serie passen würde. Die Enterprise soll eine Diplomatenabordnung zu Verhandlungen auf den Planeten Gothica bringen. Was als gemächliche und friedliche Mission beginnt, entwickelt sich rasch in eine unwillkommene Richtung und Kirk und seine Crew müssen alles daran setzen, einen intergalaktischen Krieg zu verhindern. Von den drei Simon and Schuster Textadventures ist dieses spielerisch sicher das interessanteste und beste. Veröffentlicht wird es für PC und Apple II. Und auch dieser Titel ist als Abandonware verfügbar.
 
„Star Trek V – The Final Frontier“
 
Das offizielle Spiel zum fünften “Star Trek”-Kinofilm erscheint 1989 für PC. Publisher ist erneut Simon and Schuster, Mindscape ist der Entwickler. Wie zu erwarten, spielt man darin die Handlung des Films nach. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Weltraumsimulation, die den Spieler in eine Reihe von Raumschlachten führt. Grafisch bietet es nicht allzu viel fürs Auge, aber für die damalige Zeit ist die Grafik in Ordnung. Bemerkenswert ist die Unterstützung von VGA, was damals noch nicht bei allen Spielen der Fall ist. Sound gibt es nur vom PC-Lautsprecher. Der größte Teil des Spiels läuft über einen Bildschirm ab, auf dem die Raumkämpfe stattfinden. Von diesem Schirm aus kann man auch auf die Offiziere zugreifen, um diesen Befehle zu erteilen. Wirkliche Rätsel gibt es nicht zu lösen.
Das Spiel setzt eine eingehende Lektüre des Handbuchs voraus, Tutorials wie heute sind damals eine Seltenheit. Die Steuerung erfolgt über Tastatureingaben. Die Story wird über Text in Verbindung mit sehr hübsch gezeichneten, teilweise animierten Grafiken erzählt. Alles in allem jedoch kein Highlight in der Reihe der “Star Trek”-Spiele. Interessantes Detail am Rande: Da es damals noch keine Kopierschutzmaßnahmen gibt, wie man sie heute kennt, haben sich verschiedene Entwickler die unterschiedlichsten Möglichkeiten ausgedacht, um Raubkopien zu verhindern. In diesem Fall besteht der Kopierschutz aus einem Satz in Klingonisch, zu dem die korrekte Übersetzung angegeben werden muss, die sich am Ende des Handbuchs in einer eigenen Sektion mit einigen Dutzend Sätzen findet. Dieser Titel ist ebenfalls als Abandonware verfügbar.
 
„Star Trek TNG – The Transinium Challenge“
 
Ebenfalls 1989 erscheint dieses Adventure zu “Star Trek”-TNG von Simon and Schuster für den PC. Es versetzt den Spieler in die Rolle von Commander William Riker, dem von Captain Picard für die Dauer der Mission das Kommando über die Enterprise übertragen wird. Ein Außenposten wird angegriffen und die Enterprise erhält den Auftrag, diesen Angriff zu untersuchen und eventuelle weitere Angriffe zu verhindern.
Das Spiel bietet EGA-Grafik, aber nicht die vollen 16 Farben. Es bietet außerdem für die damalige Zeit hübsch anzusehende, digitalisierte Schwarzweißanimationen der Schauspieler. Der Sound ist quasi nicht vorhanden. Die Steuerung erfolgt per Maus über ein Piktogramm-Menü. Das Spiel ist rundum gelungen, auch wenn es grafisch selbst 1989 nicht mehr schön anzusehen ist. Es lässt sich auch heute noch wirklich gut spielen und sollte jedem “Star Trek”-Fan einige schöne Stunden bereiten. Auch dieses Spiel ist Abandonware.
 
 
Sternzeit -330583 – Die Ära Interplay
 
“Star Trek – 25th Anniversary”
 
Im Jahre 1992 erwirbt Interplay die TOS-Lizenz und bringt dieses Point and Click-Adventure auf den Markt. Es gibt keine durchgehende Story, stattdessen mehrere kleine Missionen, so dass das ganze Spiel wie eine Aneinanderreihung von Episoden aus der Serie wirkt. Die Rätsel sind teilweise recht knifflig, fügen sich aber sehr gut ins “Star Trek”-Universum ein und lassen in jedem Augenblick eine wirklich charmante Serienatmosphäre wirken, wobei es öfter sogar mehrere Lösungsmöglichkeiten für eine Mission gibt.
Man steuert Kirk und seine Offiziere nicht nur auf verschiedenen Planeten und Raumstationen, sondern befehligt auch die Enterprise in mehreren Gefechten. Dabei wird das Schiff, wie etwa in Wing Commander oder anderen Weltraumsimulationen, direkt mit der Maus oder einem Joystick gesteuert, was vielleicht den Raumschlachten in “Star Trek” nicht ganz entspricht, sich aber sehr gut spielen lässt. Am Ende jeder Mission erhält man eine Bewertung der Sternenflotte. Die Grafik ist wirklich hübsch und der Sound ist gut. Die Point and Click-Steuerung ist gut durchdacht und funktioniert über ein Menü, das sich bei einem Rechtsklick öffnet.
 
Der Kopierschutz gefällt uns besonders gut. Man kann die Enterprise nämlich nur in die für das Spiel wichtigen Sektoren navigieren, wenn man die Sternenkarte aus dem Handbuch hat. Wählt man einen Sektor, der für die Mission nicht relevant ist, wird man sofort von einer erdrückenden Übermacht an Feindschiffen angegriffen, gegen die man nicht die geringste Chance hat, aber trotzdem kämpfen kann. Somit ist selbst eine Falscheingabe beim Kopierschutz noch durchaus spaßig. Das Spiel erscheint für den PC, ein Jahr später für den Mac und noch ein Jahr darauf für den Amiga. Außerdem erscheint 1995 noch eine Special Edition auf CD, die dann sogar mit vollständiger Sprachausgabe von den Originalschauspielern daherkommt, leider mit Ausnahme von Nichelle Nichols.
Ein witziges Detail am Rande: in fast jeder Mission taucht auch ein Redshirt auf und es gibt beinahe immer eine Möglichkeit, die ihn das Leben kostet. Alles in allem ein rundum gelungenes Spiel, das jeder Trekkie oder Adventurefan mal gespielt haben sollte. Das ist auch heute noch gut möglich, denn der Titel ist ebenfalls Abandonware.
 
„Star Trek – Judgment Rites“
 
Im Jahr 1993 legt Interplay mit diesem Titel noch mal nach und präsentiert einen rundum gelungenen Nachfolger zu “25th Anniversary”. Gameplay, Grafik und Sound bleiben nahezu unverändert. Erneut führt man die Crew der Enterprise unter dem Kommando von Captain Kirk durch mehrere Episoden, die dieses Mal aber alle unter einem gemeinsamen Plot zusammengehalten werden, was man im Laufe des Spiels nach und nach erfährt. Es gibt auch wieder Raumschlachten und ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus der TV-Serie, wie bereits in “25th Anniversary”.
Auch der „Kopierschutz“ ist gleich geblieben, erneut gilt es anhand der mitgelieferten Raumkarte, die Enterprise in die korrekten Sektoren zu navigieren. Eine kleine grafische Verbesserung lässt sich in den kurzen Zwischensequenzen erkennen, diese werden nun nämlich in hübscher Renderoptik dargestellt.
Auch von “Judgment Rites” gibt es eine Special Enhanced Edition auf CD mit vollständiger Sprachausgabe von allen Schauspielern, diesmal ist auch Nichelle Nichols mit von der Partie. Außerdem erscheint noch eine Special Limited Collectors Edition, diese enthält neben der CD-Version des Spiels zahlreiche Beigaben wie einen Stoffbadge, eine CD-ROM mit einer Behind the Scenes-Dokumentation, Interviews mit Gene Roddenberry und Leonard Nimoy sowie eine Videokassette mit der Episode „The City on the Edge of Forever“ (Deutscher Titel: “Griff in die Geschichte”). Der Titel erscheint für den PC und ist heute ebenfalls Abandonware.
 
Die beiden Interplay-Adventures gelten für viele Spieler als die besten “Star Trek”-Spiele aller Zeiten.

4. Zum Jubiläum... Das Gewinnspiel
Der erfahrene Corona-Leser wird in den vergangenen Ausgaben bemerkt haben, dass die Redaktion sich auf den WeltCon 2011 in Mannheim zu Ehren des 50. Geburtstags von PERRY RHODAN freut. Das hat durchaus seine Gründe. Zum einen wird es eine prima Fete. Zum anderen sind die Preise der Tickets, die bei Eventim.de erhalten kann, gnadenlos günstig, vergleicht man sie mit anderen Eintrittspreisen für andere Conventions. Zum dritten werden zahlreiche Corona-Redakteure vor Ort sein.
Und weil wir gerne unsere Leser kennenlernen bzw. uns mit ihnen unterhalten, und weil die 250. Ausgabe eine gute Gelegenheit ist, mal wieder etwas richtig Schönes zu verlosen, steht unsere Jubiläumsverlosung ganz im Zeichen des Unsterblichen und seiner Geburtstagsfeier. Gewinnen Sie mit etwas Glück doch einfach:
 
1. Preis: 1 Jahresabonnement PERRY RHODAN 1 Dreitagepass für den PERRY RHODAN-WeltCon 2011
2. Preis: 1 Dreitagespass für den PERRY RHODAN-WeltCon 2011
3. Preis: 3 aktuelle Silberbände (bspw. 111, 112, 113)
4. Preis: 1 Hörbuchbox mit 8 CDs “Lemuria 1” von Eins A Medien
5. Preis: 1 Hörbuchbox mit 8 CDs “Lemuria 1” von Eins A Medien

Senden Sie uns dazu einfach bis zum 26.06.2011 eine Mail an gewinnspiel@corona-magazine.de und beantworten Sie uns folgende Frage:
 
Welcher erfahrene und langjährige „Star Trek“-Romanübersetzer, der inzwischen Exposé-Autor bei PERRY RHODAN ist und mit dem Mike Hillenbrand ein Interview geführt hat, das auf unserer neuen Webseite zu finden ist, gehört seit kurzem zur Redaktion des Corona Magazines?
 
Unter allen Einsendern der richtigen Antwort verlosen wir die o.g. Preise und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
 
Die Redaktion wünscht Ihnen viel Glück! Eventuell reicht aber auch ein Besuch auf www.corona-magazine.de. :-)

5. TV-Vorschau
(10. Juni 2011 - 26. Juni 2011)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Freitag, 10. Juni 2011
11:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Ein tierisch guter Spuk
2x13Kabel1Wdh.
12:30 UhrSmallville
Anziehend...
3x07Tele 5Wdh.
13:15 UhrStargate
Kein Zurück
4x11Tele 5Wdh.
14:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das zweite Leben
5x25Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Gefahr aus dem 19. Jahrhundert (1/2)
5x26Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Das Labyrinth
2x09Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
Schizophren!
3x08Tele 5Wdh.
18:00 UhrStargate
Rettung im All
4x12Tele 5Wdh.
19:00 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Gefahr aus dem 19. Jahrhundert (2/2)
6x01Tele 5Wdh.
20:13 UhrThe Fog - Nebel des Grauens
Ein kalifornisches Fischerdorf wird von einem seltsamen und tödlichen Nebel eingeschlossen.
US
1980
13th StreetWdh.
20:15 UhrCloverfield
J.J. Abrams lässt ein Monster auf New York los. Welches mit extrem wackelnder Kamera aufgenommen wird.
US
2008
Pro7Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Tiefer Fall
5x21VOXWdh.
21:45 UhrTerminator 3 - Rebellion der Maschinen
Arnold Schwarzenegger wieder in der Rolle des Terminators. Und dieses Mal soll er Connor vor einem weiblichen Terminator beschützen.
US/DE
2003
Pro7Wdh.
22:00 UhrThe Descent - Abgrund des Grauens
Ein Paar Freunde gehen auf einen Wandertrip und klettern in eine Unerforschte Höhle. Also von Menschen unerforscht. Die nenschenfressenden Bestien scheinen sich dort doch schon recht gut auszukennen.
UK
2005
13th StreetWdh.
00:10 UhrCSI:NY
Tiefer Fall
5x21VOXWdh.
Samstag, 11. Juni 2011
13:25 UhrSmallville
...nach Hause?
2x23ATVplusWdh.
14:55 UhrDie verlorene Welt
Nach Sir Arthur Conan Doyle. Eine Gruppe Abenteurer entdeckt in Amerika ein Plateau, auf dem noch Dinosaurier und Urmenschen leben.
US
1992
Tele 5Wdh.
16:10 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Die rechte Hand des Teufels
2x08Pro71st
16:55 UhrHighlander
Der Fremde
1x04Tele 5Wdh.
17:05 UhrPrimeval - Rückkehr der Urzeitmonster
Matts Geheimnis
4x08Pro7Wdh.
19:15 UhrDie verlorene Welt
Die Stadt der Sklaven
1x03Tele 5Wdh.
20:15 UhrShrek, der Dritte
Shrek muss schnell einen Erben für Fionas Königreich finden, sonst muss er seinen geliebten Sumpf gegen den Königsthron eintauschen.
US
2007
ORF1Wdh.
20:15 UhrDas Mercury Puzzle
Ein kleiner autistischer Junge knackt durch Zufall einen Militärcode. Das ist sein Todesurteil, doch Bruce Willis beschützt ihn.
US
1998
VOXWdh.
20:15 UhrDie Unglaublichen - The Incredibles
Animationsfilm. Die Familie Parr hat ein Geheimnis: sie sind alle Superhelden, die nicht mehr ihrem Heldenjob nachkommen dürfen. Aber Vater Bob kann es einfach nicht lassen...
US
2004
RTLWdh.
20:15 UhrKing of the Lost World
Nach dem eine Passagiermaschine auf einer Tropeninsel abgestürzt ist müssen sich die Überlebenden mit Rieseninsekten und Riesenaffen herumschlagen.
US
2005
Tele 51st
21:15 UhrFrom Dusk Till Dawn
Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire.
US/UK
1997
13th StreetWdh.
22:00 UhrHydra - The Lost Island
Ein perfider Multimillionär will auf einer Insel das gefährlichste aller Raubtiere Jagen: Kriminelle die zum Abschuß freigegeben sind. Doch eine Hydra, die auf der Insel wohnt, will sich diesen Titel erjagen.
US
2008
Tele 5Wdh.
22:45 UhrPostman
Kevin Costner gibt sich in einer postapokalyptischen Zukunft als Postmann aus. Das macht ihn Unfreiwillig zur Spitze des Freiheitskampfs gegen die Tyrannen.
US
1997
Kabel1Wdh.
00:10 UhrDoom
Nach dem gleichnamigen Computerspiel. Auf einer Forschungsstation auf dem Mars wird das Tor zur Hölle geöffnet. (Ok, genau genommen ist das nur im Computerspiel so. Im Film hat der Plot irgendwas mit Alien-DNA zu tun...) Also wird ein Team Marines, unter Führung von The Rock, dahingeschickt um den Dämonen (und/oder Mutanten) zu zeigen wo die Motorsäge hängt.
US/CZ
2005
RTLWdh.
Sonntag, 12. Juni 2011
15:05 UhrShrek, der Dritte
Shrek muss schnell einen Erben für Fionas Königreich finden, sonst muss er seinen geliebten Sumpf gegen den Königsthron eintauschen.
US
2007
ORF1Wdh.
16:30 Uhr3 Engel für Charlie
Nach der gleichnamigen Serie und mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu. Strory? Da kommt noch ein Computergenie vor. Und ein ganz böser Plan.
US/DE
2000
ORF1Wdh.
17:10 UhrPostman
Kevin Costner gibt sich in einer postapokalyptischen Zukunft als Postmann aus. Das macht ihn Unfreiwillig zur Spitze des Freiheitskampfs gegen die Tyrannen.
US
1997
Kabel1Wdh.
18:05 UhrDie verlorene Welt
Die Stadt der Sklaven
1x03Tele 5Wdh.
20:15 UhrHarry Potter und der Orden des Phönix
Lord Voldemort ist zurück, aber niemand will es wahrhaben. Nur Harry Potter und der Orden des Phönix versuchen ihn aufzuhalten.
UK/US
2007
Pro7Wdh.
20:55 UhrKnowing - Die Zukunft endet jetzt
Nicholas Cage findet in ein Dokument das das Ende der Welt vorhersagt. Und es scheint korrekt zu sein. Was den ganzen Film irgendwie langweilig macht.
US
2009
SF2Wdh.
21:15 UhrThe Italian Job - Jagd auf Millionen
Nach einem erfolgreichen Raub wird ein Dieb von seinem Partner um die Beute betrogen. Natürlich kann man das nicht auf sich sitzen lassen, und muss die Beute noch mal rauben.
US/FR
2003
RTLWdh.
22:30 UhrIm Netz der Spinne
Morgan Freeman als Polizeipsychologe auf der Jagd nach dem Entführer der Tochter eines US-Senators.
US/DE
2001
Sat1Wdh.
22:45 UhrTerminator 3 - Rebellion der Maschinen
Arnold Schwarzenegger wieder in der Rolle des Terminators. Und dieses Mal soll er Connor vor einem weiblichen Terminator beschützen.
US/DE
2003
Pro7Wdh.
23:00 UhrDexter
Abstecher nach Bimini
3x05RTL2Wdh.
23:30 UhrDas fünfte Element
Bruce Willis als Taxifahrer in der Zukunft, der das Überwesen Milla Jovovich rettet, die wiederum das ganze Universum retten kann.
FR/US
2001
SF2Wdh.
00:45 UhrHarry Potter und der Orden des Phönix
Lord Voldemort ist zurück, aber niemand will es wahrhaben. Nur Harry Potter und der Orden des Phönix versuchen ihn aufzuhalten.
UK/US
2007
Pro7Wdh.
00:50 UhrDexter
Abstecher nach Bimini
3x05RTL2Wdh.
Montag, 13. Juni 2011
13:35 UhrDie Hexen von Eastwick
Jack Nicholson als Teufel, der erst Spaß und dann Probleme mit drei Einwohnerinnen eines Dorfes hat.
US
1986
ATVplusWdh.
14:45 UhrDie Unglaublichen - The Incredibles
Animationsfilm. Die Familie Parr hat ein Geheimnis: sie sind alle Superhelden, die nicht mehr ihrem Heldenjob nachkommen dürfen. Aber Vater Bob kann es einfach nicht lassen...
US
2004
RTLWdh.
18:10 Uhr3 Engel für Charlie - Volle Power
Cameron Diaz, Drew Barrymore, Lucy Liu als Charlies Engel. Dieses Mal auf der Suche nach Ringen.
US
2003
ORF1Wdh.
22:35 UhrCon Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige der die Flucht noch verhindern kann.
US
1997
Sat1Wdh.
22:35 UhrStartup
Zwei Computergenies gründen eine Softwarefirma, und einer widersetzt sich der übernahem durch einen High-Tech-Mogul. Nach dem er ums Leben kommt, stellt sein Kollege Nachforschungen an.
US
2001
ATVplusWdh.
00:45 UhrDie Klapperschlange
Kurt Russell als Snake Plissken, 'die Klapperschlange'. Der Präsident stürzt auf Manhattan, inzwischen Gefangeneninsel, ab und Snake soll ihn da rausholen.
UK/US
1981
Kabel1Wdh.
Dienstag, 14. Juni 2011
12:30 UhrAndromeda
Das Labyrinth
2x09Tele 5Wdh.
13:15 UhrSmallville
Schizophren!
3x08Tele 5Wdh.
14:10 UhrStargate
Rettung im All
4x12Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Gefahr aus dem 19. Jahrhundert (2/2)
6x01Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Königliche Hoheit
2x10Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
Flüstern
3x10Tele 5Wdh.
18:05 UhrStargate
Die Rückkehr der Osiris
4x13Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Todesangst beim Beamen
6x02Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Wer stirbt als nächstes?
5x03RTLWdh.
20:25 UhrKönigreich der Himmel
Orlando Bloom als Schmied, der seinem leiblichen Vater, einem Kreuzritter, nacheifert.
UK/SP
2005
SF2Wdh.
21:15 UhrCSI: Miami
Nie wieder im Rampenlicht
5x04RTLWdh.
22:15 UhrTorchwood
Aus dunkler Vorzeit
1x05RTL2Wdh.
23:15 UhrTrue Blood
Verflucht
2x05RTL2Wdh.
00:20 UhrSmallville
Todesvirus
9x03RTL2Wdh.
00:30 UhrCSI: Miami
Nie wieder im Rampenlicht
5x04RTLWdh.
Mittwoch, 15. Juni 2011
10:50 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Eiszeit in Eureka
3x17Pro7Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Königliche Hoheit
2x10Tele 5Wdh.
13:15 UhrSmallville
Flüstern
3x10Tele 5Wdh.
14:10 UhrStargate
Die Rückkehr der Osiris
4x13Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Todesangst beim Beamen
6x02Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Aufstand der Sklaven
2x11Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
Befehle
3x11Tele 5Wdh.
18:05 UhrStargate
Kettenreaktion
4x15Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der unmoralische Friedensvermittler
6x03Tele 5Wdh.
22:00 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Kopfball
10x08ORF1Wdh.
22:40 UhrApollo 13
Nach einem technischen Defekt ist die Crew der Apollo 13-Raumkapsel in größter Gefahr. Nach einer wahren Begebenheit und mit Tom Hanks.
US
1995
Sci FiWdh.
22:45 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Von Sinnen
3x17ORF1Wdh.
22:45 UhrCSI: Miami
Wahrheiten gibt es viele
5x10SF2Wdh.
23:30 UhrBones - Die Knochenjägerin
Die Opfer eines bösen Spiels
2x04ATVplusWdh.
23:35 UhrSteven Spielberg präsentiert TAKEN
Jacob und Jesse
1x02SF2Wdh.
Donnerstag, 16. Juni 2011
10:50 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Nemesis
3x18Pro7Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Aufstand der Sklaven
2x11Tele 5Wdh.
13:15 UhrSmallville
Befehle
3x11Tele 5Wdh.
14:10 UhrStargate
Kettenreaktion
4x15Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der unmoralische Friedensvermittler
6x03Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Grenzgänger
2x12Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
Todesvision
3x12Tele 5Wdh.
18:05 UhrStargate
2010
4x16Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Besuch von der alten Enterprise
6x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrRush Hour
Die Tochter eines chinesischen Diplomaten wird entführt. Jackie Chan mit den schnellen Händen und Chris Tucker mit dem schnellen Mundwerk versuchen sie zurückzuholen.
US
1998
VOXWdh.
20:15 UhrDr. House
Resultate mit Geduld...
2x12ORF1Wdh.
20:15 UhrStargate: The Ark of Truth - Die Quelle der Wahrheit
Das Stargate Team sucht nach einer Waffe gegen die Ori.
US/CA
2008
Sci FiWdh.
20:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
In den Subraum entführt
6x05Tele 5Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Doktor und das böse Vieh
4x18ATVplusWdh.
21:15 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Folie a deux
5x19Tele 5Wdh.
21:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Finger im Vogelnest
4x04RTLWdh.
22:00 UhrRush Hour 2
Jackie Chan und Chris Tucker mischen dieses mal Hong Kong auf.
US
2001
VOXWdh.
22:00 UhrAlarmstufe: Rot 2
Terroristen entführen dieses Mal einen Zug. Doch wieder ist der Ex-Koch an Bord. Mit Stephen Seagal
US
1995
Sat1Wdh.
22:00 UhrStargate: Continuum
Ba'al reist in der Zeit zurück um das Stargateprogramm zu verhindern. Das Stargateteam möchte das gerne verhindern.
CA/US
2007
Sci FiWdh.
22:05 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Falsche Zwillinge
4x02Kabel1Wdh.
22:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Zweifelhaftes Geständnis
5x17RTLWdh.
23:00 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Raser
4x03Kabel1Wdh.
23:10 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Das Wunschkind
5x18RTLWdh.
00:05 UhrRush Hour
Die Tochter eines chinesischen Diplomaten wird entführt. Jackie Chan mit den schnellen Händen und Chris Tucker mit dem schnellen Mundwerk versuchen sie zurückzuholen.
US
1998
VOXWdh.
00:10 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Folie a deux
5x19Tele 5Wdh.
00:30 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Finger im Vogelnest
4x04RTLWdh.
Freitag, 17. Juni 2011
12:30 UhrSmallville
Todesvision
3x12Tele 5Wdh.
13:15 UhrStargate
2010
4x16Tele 5Wdh.
14:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Besuch von der alten Enterprise
6x04Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
In den Subraum entführt
6x05Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Lava und Raketen
2x13Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
Limit
3x13Tele 5Wdh.
18:00 UhrStargate
Unbegrenztes Wissen
4x17Tele 5Wdh.
19:00 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Eine echte Q
6x06Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Relikt
5x22VOXWdh.
22:15 UhrGhost Ship
Eine Bergungscrew findet auf See ein verlassenes Passagierschiff. Verlassen? Nicht Ganz. Es gibt immer noch den ein oder anderen Geist.
US/AU
2002
ATVplusWdh.
22:40 UhrJumper
David Rice kann sich Teleportieren. Dies bringt Reichtum und einen Platz auf einer Abschussliste...
US
2008
Sci FiWdh.
00:10 UhrCSI:NY
Relikt
5x22VOXWdh.
Samstag, 18. Juni 2011
13:25 UhrSmallville
Verschollen
3x01ATVplusWdh.
16:10 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Teuflische Nachhilfe
2x09Pro71st
17:10 UhrHighlander
Sprung in den Tod
1x05Tele 5Wdh.
19:15 UhrDie verlorene Welt
Die Bienenkönigin
1x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrChihiros Reise ins Zauberland
Die kleine Chihiro kommt mit ihren eltern zu einem verwunschenen Jahrmarkt. Und sie muß viele Abenteuer überstehen um sich und ihre Eltern zu retten.
JP
2001
Super RTLWdh.
20:15 UhrThe Quest - Jagd nach dem Speer des Schicksals
Ein Bibliothekar auf der Jagd nach einem magischen Artefakt.
US
2004
RTLWdh.
20:15 UhrThe Saint - Der Mann ohne Namen
Val Kilmer als Meisterdieb 'The Saint'. Doch als er eine wunderhübsche russische Wissenschaftlerin berauben soll gehen die Hormone mit ihm durch...
US
1997
ATVplusWdh.
22:40 UhrApollo 13
Nach einem technischen Defekt ist die Crew der Apollo 13-Raumkapsel in größter Gefahr. Nach einer wahren Begebenheit und mit Tom Hanks.
US
1995
Sci FiWdh.
22:45 UhrTotal Recall - Die totale Erinnerung
Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und wird daraufhin verfolgt.
US
1990
ATVplusWdh.
23:30 UhrBound - Gefesselt
Von den Wachowski Brüdern. Zwei Frauen verlieben sich ineinander. Und da fehlt nur noch etwas Kleingeld zum gemeinsamen Glück. Aber wozu ist die eine den mit einem Mafiosi verheiratet?
US
1996
SF2Wdh.
23:40 Uhr12 Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört.
US
1995
RTLWdh.
00:55 UhrThe Saint - Der Mann ohne Namen
Val Kilmer als Meisterdieb 'The Saint'. Doch als er eine wunderhübsche russische Wissenschaftlerin berauben soll gehen die Hormone mit ihm durch...
US
1997
ATVplusWdh.
01:00 UhrDie Vögel
Von Alfred Hitchcock. In einem Dorf fangen Vögel plötzlich an, Menschen zu attackieren.
FR
1963
SF1Wdh.
Sonntag, 19. Juni 2011
10:35 UhrPsych
Erde ruft Lassiter
1x10RTLWdh.
14:10 UhrDer Mann in der eisernen Maske
Leonardo DiCaprio als Sonnenkönig und Maskenmann. Dazu noch ein paar Musketiere, eine Verschwörung, eine Revolution und Degenkämpfe.
UK
1998
ORF1Wdh.
15:15 UhrFrequency
Ein Sohn bekommt per Funk eine Verbindung zu seinem Vater vor 30 Jahren. Und er möchte Verhindern das sein Vater bei einem Brand stirbt. Das hat weit reichende Konsequenzen....
US
2000
Kabel1Wdh.
17:40 UhrDie verlorene Welt
Die Bienenkönigin
1x04Tele 5Wdh.
22:00 UhrKill Bill Vol. 1
Uma Thurman als Killerin auf einem Rachefeldzug. Sie will ihre Ex-Kollegen töten, die sie vor Fünf Jahren beinahe umgebracht hatten. Von Quentin Tarantino.
US
2003
Pro7Wdh.
23:15 UhrDexter
Teamwork
3x06RTL2Wdh.
23:15 UhrDer letzte Countdown
Die USS Nimitz gerät in einen Zeitwirbel und taucht einen Tag vor Pearl Harbor auf. Die Offiziere entscheiden sich dazu die Geschichte zu ändern.
US
1980
NDRWdh.
23:35 UhrGod's Army 3 - Die Entscheidung
Mit Christopher Walken. Erzengel Gabriel muss einen Nephilim beschützen, auf den höhere Aufgaben warten.
US
2000
13th StreetWdh.
Montag, 20. Juni 2011
12:30 UhrAndromeda
Lava und Raketen
2x13Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Limit
3x13Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Unbegrenztes Wissen
4x17Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Eine echte Q
6x06Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Alte Sünden
2x14Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
So wie ich?
3x14Tele 5Wdh.
18:05 UhrStargate
Das Licht
4x18Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Erwachsene Kinder
6x07Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI NY
Boxenstopp
6x15ORF1Wdh.
20:15 UhrPrimeval - Rückkehr der Urzeitmonster
Das Boot
5x02Pro71st
20:15 UhrCSI:NY
Boxenstopp
6x15VOXWdh.
21:15 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Wir sehen uns wieder
4x09Pro71st
21:50 Uhr12 Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört.
US
1995
Sci FiWdh.
23:15 UhrFringe - Grenzfälle des FBI
Flug 627
1x01Pro7Wdh.
00:10 UhrThe Invader - Spur des Alien
Eine Lehrerin wird von einem Alien geschwängert. Und ein anderes Alien hat es auf das Baby abgesehen.
US
1997
Tele 5Wdh.
00:50 UhrFringe - Grenzfälle des FBI
Das Experiment
1x02Pro7Wdh.
Dienstag, 21. Juni 2011
10:25 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Am Ende der Zeit
1x01Pro7Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Alte Sünden
2x14Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
So wie ich?
3x14Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Das Licht
4x18Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Erwachsene Kinder
6x07Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Im Himmel
2x16Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
Lebenselixier
3x15Tele 5Wdh.
18:05 UhrStargate
Das Wunder
4x19Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Eine Handvoll Datas
6x08Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Eine Hand tötet die andere
5x05RTLWdh.
20:15 UhrRed Planet
Bei dem Versuch den Mars zu Terraformen geht etwas schief. Val Killmer und Carrie-Anne Moss fliegen zwecks Untersuchung hoch.
US/AU
2000
RTL2Wdh.
21:15 UhrCSI: Miami
Ein Fluch geht um
5x06RTLWdh.
22:10 UhrMy Name Is Bruce
Bruce Canobell wird für seinen Charakter Ash gehalten und muss deswegen in einem Kaff gegen einen Demon kämpfen
US
2007
Tele 51st
22:15 UhrTorchwood
Erntezeit
1x06RTL2Wdh.
23:15 UhrTrue Blood
Hartherzige Hannah
2x06RTL2Wdh.
23:30 UhrCerberus - Schwert des Schicksals
Im Grab von Hunnenkönig Attila soll das Schwert von Kriegsgott Mars sein, welches übermenschliche Kräfte verleihen soll. Ein Gangster will es haben, eine Archäologin ihn stoppen. Und dann kommt da noch der namensgebende dreiköpfige Höllenhund vor. Mehr Klischee geht doch nun wirklich nicht.
US
2005
Sci FiWdh.
23:50 UhrArmee der Finsternis
Bruce Campbell kämpft mit der Kettensäge im Mittelalter gegen Skelette und ähnliche Monster.
US
1993
Tele 5Wdh.
00:05 UhrThe Gathering - Blicke des Bösen
Die Tramperin Cassie verliert nach einem Autounfall ihr Gedächtnis verliert bleibt sie in einem Dorf zur Genesung hängen. Dort bekommt sie Visionen über die Einwohner.
UK/US
2002
ZDFWdh.
00:15 UhrSmallville
Offene Rechnungen
9x04RTL2Wdh.
00:30 UhrCSI: Miami
Eine Hand tötet die andere
5x05RTLWdh.
00:40 UhrCSI:NY
Boxenstopp
6x15VOXWdh.
Mittwoch, 22. Juni 2011
10:25 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
S.A.R.A.H.
1x02Pro7Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Im Himmel
2x16Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Lebenselixier
3x15Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Das Wunder
4x19Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Eine Handvoll Datas
6x08Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Heimweh
2x17Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
Amok
3x16Tele 5Wdh.
18:05 UhrStargate
Die falsche Wahl
4x21Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Datas Hypothese
6x09Tele 5Wdh.
20:00 UhrDer Anschlag
Nach einem Atomaren Anschlag steht der dritte Weltkrieg kurz bevor. Nur Ben Affleck als Jack Ryan versucht die richtigen Täter zu finden.
US/DE
2002
SF2Wdh.
20:15 UhrKönigreich der Himmel
Orlando Bloom als Schmied, der seinem leiblichen Vater, einem Kreuzritter, nacheifert.
UK/SP
2005
ORF1Wdh.
20:15 UhrThe Sixth Sense
Ein kleiner Junge sieht Tote Menschen. Und Bruce Willis will ihm als Kinder-Psychologe helfen.
US
1999
Kabel1Wdh.
22:10 UhrThe Others
Nicole Kidman zieht als Witwe mit ihren beiden Kindern in ein Herrenhaus. Nur das das Haus nicht ganz so unbewohnt ist wie man normalerweise annimmt.
SP/FR
2001
Kabel1Wdh.
22:30 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Wer zuletzt Lacht
3x20ORF1Wdh.
22:45 UhrCSI: Miami
Ein Netz voller Spinnen
5x11SF2Wdh.
23:20 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Tod in der Wüste
3x21ORF1Wdh.
23:30 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Lügner in der Lauge
2x05ATVplusWdh.
23:35 UhrSteven Spielberg präsentiert TAKEN
Grosse Hoffnungen
1x03SF2Wdh.
00:00 UhrWarnings - Die Zeichen sind da
Auf der frisch geerbten Farm Erscheinen Kornkreise. Dafür verschwinden Mädchen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob Aliens nur Frauen als Bezahlung für ihre Jobs als Landschaftsgärtner nehmen?
US
2003
Kabel1Wdh.
Donnerstag, 23. Juni 2011
10:15 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Sommernachtstraumsinvasion
1x03Pro7Wdh.
15:00 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Datas Hypothese
6x09Tele 5Wdh.
15:50 UhrDie Hexen von Eastwick
Jack Nicholson als Teufel, der erst Spaß und dann Probleme mit drei Einwohnerinnen eines Dorfes hat.
US
1986
RTL2Wdh.
16:00 UhrAndromeda
Im Bauch der Bestie
2x18Tele 5Wdh.
16:55 UhrSmallville
Schlüsselmomente
3x17Tele 5Wdh.
17:55 UhrStargate
Doppelter Einsatz
4x20Tele 5Wdh.
18:55 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Geheime Mission auf Celtris Drei (1/2)
6x10Tele 5Wdh.
20:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Geheime Mission auf Celtris Drei (2/2)
6x11Tele 5Wdh.
21:15 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Das Ende
5x20Tele 5Wdh.
21:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Die toten Teile im tiefroten Teich
4x05RTLWdh.
22:10 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Kreuzweg
4x04Kabel1Wdh.
22:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Nachtschicht
5x19RTLWdh.
22:35 UhrLock Up - Überleben ist alles
Sylvester Stallone wird im Gefängnis vom sadistischen Leiter fertig gemacht.
US
1989
VOXWdh.
23:05 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Robin Hood in L.A.
4x05Kabel1Wdh.
23:10 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Gefallener Engel
5x20RTLWdh.
23:30 UhrGargoyles - Flügel des Grauens
Zwei CIA-Agenten werden nach Bukarest geschickt um Entführungen aufzuklären. Und wie der Titel schon verrät ist der Entführer beflügelt...
US
2004
Sci FiWdh.
00:20 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Das Ende
5x20Tele 5Wdh.
00:30 UhrBones - Die Knochenjägerin
Die toten Teile im tiefroten Teich
4x05RTLWdh.
Freitag, 24. Juni 2011
10:25 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Angriff der Außerirdischen
1x04Pro7Wdh.
13:05 UhrStargate
Doppelter Einsatz
4x20Tele 5Wdh.
14:00 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Geheime Mission auf Celtris Drei (1/2)
6x10Tele 5Wdh.
15:00 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Geheime Mission auf Celtris Drei (2/2)
6x11Tele 5Wdh.
16:00 UhrAndromeda
Ritter, Tod und Teufel
2x19Tele 5Wdh.
17:00 UhrSmallville
Sag' die Wahrheit
3x18Tele 5Wdh.
18:00 UhrStargate
Exodus
4x22Tele 5Wdh.
18:55 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Schiff in der Flasche
6x12Tele 5Wdh.
20:13 UhrPulp Fiction
Kult-Gangsterfilm mit Starbesetzung von Quentin Tarantino. Zwei Auftragskiller(John Travolta, Samuel L. Jackson) sollen einen Boxer(Bruce Willis) töten.
US
0
13th StreetWdh.
20:15 UhrCSI:NY
Schuld und Sühne
5x23VOXWdh.
20:15 UhrShadow Of The Vampire
Um den Film 'Nosferatu' zu drehen, stellt Murnau den echten Vampir Max Schreck ein.
UK/US
2000
Das VierteWdh.
20:15 UhrDer Manchurian Kandidat
Ist der Anwärter des Vizepräsidentenamtes eine Marionette eines Unternehmens? Denzel Washington will es herausfinden.
US
2004
Pro7Wdh.
22:10 UhrLast Boy Scout - Das Ziel ist Überleben
Bruce Willis als abgebrühter Privatdetektiv, der zusammen mit einem Footballspieler keinem korrupten Politiker auf die spur kommt.
US
1991
RTL2Wdh.
22:40 UhrHostage - Entführt
Bruce Willis als Polizeichef in einem Vorort. Doch anstatt eines ruhigen Lebensabend wird seine Familie entführt. Und darin hat er ja schon Übung...
US/DE
2005
Pro7Wdh.
22:50 UhrCarrie - Des Satans jüngste Tochter
Carrie leidet unter ihrer fanatischen Mutter. Als ihr dann auch noch die Mitschüler einen grausamen Streich spielen dreht sie durch.
US
1976
13th StreetWdh.
00:05 UhrLast Boy Scout - Das Ziel ist Überleben
Bruce Willis als abgebrühter Privatdetektiv, der zusammen mit einem Footballspieler keinem korrupten Politiker auf die spur kommt.
US
1991
RTL2Wdh.
00:10 UhrCSI:NY
Schuld und Sühne
5x23VOXWdh.
00:50 UhrDer Manchurian Kandidat
Ist der Anwärter des Vizepräsidentenamtes eine Marionette eines Unternehmens? Denzel Washington will es herausfinden.
US
2004
Pro7Wdh.
Samstag, 25. Juni 2011
10:00 UhrSmallville
Chloes Entscheidung
8x20RTL2Wdh.
15:25 UhrErik, der Wikinger
Erik fragt sich warum man als Wikinger nur brandschatzend durch die Welt fährt. Um das Paradies auf Erden wiederherzustellen will er die Götter wieder aufwecken.
GB
1989
WDRWdh.
16:05 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Ninas Geheimnis
2x10Pro7Wdh.
16:55 UhrHighlander
Der Russe
1x09Tele 5Wdh.
20:05 UhrSuperman Returns
Superman kommt nach Fünf Jahren auf die Erde zurück. Lois Lane, Lex Luthor und Co. sind auch mit dabei.
AU/US
2006
SF2Wdh.
20:15 Uhr100 Million BC
Nach einer missglückten Zeitreise Rettungsmission bringen die Retter einen Dinosaurier mit in die heutige Zeit. Einen hungrigen Dinosaurier.
US
2008
Tele 5Wdh.
22:50 UhrSpecies
Wissenschaftler klonen ein Mädchen mit von Aliens gesendeter DNS. Und die kleine wird schnell groß und will sich vermehren.
US
1995
ATVplusWdh.
23:30 UhrConstantine
Keanu Reeves als Dämonenjäger. Und er ist in einen Kampf zwischen Himmel und Hölle verwickelt.
US/DE
2005
ORF1Wdh.
23:55 UhrUniversal Soldier
Jean Claude van Damme und Dolph Lundgren als Ex-Tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit.
US
1992
RTLWdh.
00:15 UhrDark Water - Dunkle Wasser
Nach ihrer Scheidung zieht eine Mutter mit ihrer Tochter in einen heruntergekommenen Wohnkomplex. Nur das der Ex-Mieter immer noch in der Wohnung herumspukt...
US
2005
SF2Wdh.
Sonntag, 26. Juni 2011
10:35 UhrPsych
Überwiegend wolkig ... gebietsweise Mord
1x12RTLWdh.
20:00 UhrTransformers
Riesige Ausseridische Roboter verkleiden sich als Autos und Flugzeuge um auf der Erde nach einem Würfel zu suchen. Dank Regisseur Micael Bay machen sie das mit ganz vielen Explosionen.
US
2007
SF2Wdh.
20:15 UhrRonin
Robert de Niro und Jean Reno werden angeheuert um einen schwer bewachten Koffer zu besorgen.
UK/US
1998
ATVplusWdh.
20:15 UhrDer unglaubliche Hulk
Bruce Banner versucht sich von jeder Aufregung fern zu halten, da er sich sonst in Hulk verwandelt. Was sich als schwierig herausstellt wenn das Militär ihn, zwecks Waffenforschung, fangen möchte.
US
2008
Pro7Wdh.
22:25 UhrKill Bill Vol. 2
Der zweite Teil von Quentin Tarantinos Films um die Braut (Uma Thurman) und ihren Rachefeldzug gegen Bill (David Carradine).
UK
2004
Pro7Wdh.
22:35 UhrStartup
Zwei Computergenies gründen eine Softwarefirma, und einer widersetzt sich der übernahem durch einen High-Tech-Mogul. Nach dem er ums Leben kommt, stellt sein Kollege Nachforschungen an.
US
2001
ATVplusWdh.
23:25 UhrDexter
Ein Akt der Gnade
3x07RTL21st
00:45 UhrDer unglaubliche Hulk
Bruce Banner versucht sich von jeder Aufregung fern zu halten, da er sich sonst in Hulk verwandelt. Was sich als schwierig herausstellt wenn das Militär ihn, zwecks Waffenforschung, fangen möchte.
US
2008
Pro7Wdh.
00:45 UhrRonin
Robert de Niro und Jean Reno werden angeheuert um einen schwer bewachten Koffer zu besorgen.
UK/US
1998
ATVplusWdh.

6. Phantastische Spiele: "Der Herr der Ringe" - Das Kartenspiel
von Bernd Perplies
Vor gut zehn Jahren waren Sammelkartenspiele das große Ding auf dem Markt der Fantasy-Spiele. Scharen von Fans versenkten Unmengen an Geld in die verschweißten Tütchen, in denen sich neun bis fünfzehn zufällig sortierte Spielkarten unterschiedlicher Seltenheit befanden. „Magic“, „Star Trek“, „Legend of the Five Rings“, „Babylon 5“ … was gab es nicht alles für Spielsysteme. Irgendwann wurden die Leute dieser Geldvernichtung und der Anhäufung von kistenweise Altpapier in Form wertloser doppelter „Common“-Karten überdrüssig. Auftritt der Living Card Games!
 
Das Spielprinzip ist gleich. Noch immer sammelt man als Spieler bunte Spielkarten, um aus dem immer größer werdenden Fundus zunehmend ausgeklügeltere Spieldecks zusammenzustellen, die dann dazu genutzt werden, wahlweise den Gegner oder einen Mechanismus des Spiels selbst zu bezwingen. Der wichtige Unterschied: LCGs werden nicht mehr als Katze im Sack in Boostern und Displays verkauft, sondern in Sets, deren Inhalt immer gleich ist. Außerdem gibt es in der Regel nicht alle paar Monate eine große Expansion, sondern monatlich verhältnismäßig kleine und günstige Erweiterungen, die die Hemmschwelle der Kunden, dafür Geld auszugeben, senken sollen.
 
Vor allem Fantasy Flight Games hat sich mit diesem neuen Konzept des Kartenspiels hervorgetan. Mit „Cthulhu“, „A Game of Thrones“ und „Warhammer: Invasion“ hat die rührige Spieleschmiede aus Amerika bereits drei gut laufende Systeme im Portfolio. Jetzt kommt mit dem Kartenspiel zu „Der Herr der Ringe“ (auf Deutsch vom Heidelberger Spieleverlag vertrieben) eine neue spannende Lizenz dazu. Das Grundset, das in einer hübsch aufgemachten Midsize-Format-Pappbox daherkommt, umfasst dabei 226 Karten, zwei Bedrohungszähler, eine Reihe Pappmarker und ein Regelheft.
 
Die Regeln wirken mit dreißig DIN-A4-Seiten für ein Kartenspiel umfangreich und schrecken im ersten Moment etwas ab. Allerdings wird der eigentliche Regelteil nicht nur durch sehr viele Beispiele begleitet, viele Mechanismen kommen einem auch bekannt vor, wenn man in der Vergangenheit eine gewisse Sammelkartenaffinität aufwies. Es gibt „Farben“, die sich unterschiedlich spielen und deren Karten nur durch passende Ressourcenpunkte ins Spiel gebracht werden können. Verwendete Charaktere werden „getappt“. Es gibt einzigartige Charaktere und gewöhnliche. Ausrüstung wird an je einen Charakter angehängt. Kämpfe werden nach dem Schema „Angriffswert - Verteidigungswert = Wunden“ abgehandelt. Man kennt derlei von „Magic“ oder gar dem inhaltlich sehr ähnlichen, aber seit Jahren eingestellten „Lord of the Rings“-TCG von Decipher (das seine Hochphase während der Peter-Jackson-Adaption von Tolkiens „Der Herr der Ringe“ hatte).
 
Und doch ist einiges auf interessante Weise anders. Zunächst einmal ist „Der Herr der Ringe – Das Kartenspiel“ ein kooperatives Spiel, das heißt alle Spieler arbeiten zusammen, um ein Szenario (das Grundspiel bietet derer drei) mit möglichst geringen Verlusten zu bewältigen. Dabei kann man das Spiel mit der vorliegenden Box entweder alleine oder zu zweit spielen; laut Regeln kann man mit einer zweiten Box auch zu viert ins Abenteuer ziehen. Jede der vier Farben (genannt „Einflusssphären“: Führung, Wissen, Geist, Taktik) ist mit drei Helden und einem Spielerdeck von um die vierzig Karten vertreten. Ein vollwertiges Deck würde ein bis drei Helden und ein Spielerdeck von mindestens fünfzig individuell zusammengestellten Karten (auch mischfarbig denkbar) umfassen.
 
Angetreten wird gegen ein Abenteuerdeck, das stets drei Schauplätze umfasst, die bewältigt werden wollen, um das Szenario zu besiegen. Hierfür muss man eine gewisse Menge Fortschrittsmarker auf die jeweils aktive Karte legen, um zum nächsten Schauplatz vordringen zu können. Damit das nicht zu leicht ist, sorgt ein individuell für jedes Szenario aus sieben Monstergruppen (wie Orks und Waldspinnen) zusammengestelltes Begegnungsdeck für Monsterbedrohungen und gefährliche Orte, die zwischendurch bezwungen beziehungsweise erforscht werden wollen. Diese sammeln sich als potenzielle Bedrohung in der Aufmarschzone vor dem Abenteuerdeck (pro Spieler wird eine Karte pro Runde hinzugefügt), und wenn sie nicht beseitigt werden – durch Kampf oder Bereisen –, blockieren sie durch einen Spielwertvergleich (Willenskraft der Guten vs. Widerstand der Bösen) mehr und mehr die Möglichkeit der Spieler, Fortschrittsmarker zu legen. Im schlimmsten Fall erhöhen sie sogar den Bedrohungszähler der Spieler.
 
Dieser Bedrohungszähler ist ein Kernelement des Spiels. Er dient als eine Art Maß, wie knapp die Spieler vor der Niederlage stehen. Erreicht er den Wert Fünfzig, ist es für den jeweiligen Spieler sofort vorbei; sind alle Spieler aus dem Spiel ausgeschieden, gewinnt das Böse. Dabei wird der Bedrohungszähler je nach eingesetzten Helden bereits zu Beginn auf etwa Dreißig gestellt, und jede Runde zählt er zusätzlich um einen Punkt hoch. Man sollte also nicht trödeln, um in dem Szenario vorwärts zu kommen. Nett ist die Idee, dass gewisse Monster erst ab einem bestimmten Bedrohungslevel die Spieler angreifen. So lassen stärkere Gegner Spieler zu Anfang noch in Ruhe (sofern man sie nicht selbst angreift). Später werden sie dann durch einen Spielmechanismus den Spielern zugeteilt und hauen den Charakteren kräftig auf die Mütze – es sei denn, man hat einen mit Axt und Rüstung ausgestatteten Gimli als Helden vor sich liegen. Den kriegt auch Ungoliants Brut nicht mehr klein. (Aber Zwerge waren auch zu Deciphers Zeiten echte Kampfschweine.)
 
Wurde ein Szenario erfolgreich bezwungen, kommt es zu einer Punktwertung, wobei mehrere Negativaspekte (wie tote Helden, Wunden und das Bedrohungslevel) addiert werden. Je höher der Wert ausfällt, desto schlechter. Leider fehlt dem Regelwerk ein Hinweis, welcher Wert denn jetzt eine solide, welcher eine grandiose Leistung darstellen würde.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die bereits jetzt schon erkennbare Ungenauigkeit mancher Kartentexte. Veteranen kennen das aus fast allen Sammelkartenuniversen. Irgendwann geraten diese komplexen Spielkonzepte an ihre Grenzen, und Karten beginnen sich zu widersprechen oder eigenwillige Kombos zu erzeugen. Hier wird dann ein FAQ unabdingbar, das wir uns im vorliegenden Fall bereits im Grundset gewünscht hätten, denn ob zum Beispiel die „Waldspinne“ ihren Angriffsbonus bekommt, wenn sie vom Spieler angegriffen wird oder ihm zugeteilt wurde, war ebenso wenig ersichtlich, wie die Frage, ob man jedwede Art von Ereigniskarten auch für seinen Spielpartner einsetzen kann, wenn es nicht explizit verboten wird.
 
Optisch kommt das Kartenspiel solide daher. Meinem Gefühl nach erreichen die Karten nicht ganz die visuelle Klasse von Platzhirsch „Magic“, aber sie sehen trotzdem überwiegend sehr stimmig aus und treffen auch meist den Ton, den man von „Der Herr der Ringe“ erwartet, ohne zu sehr nach einem Abklatsch des Peter-Jackson-Filmdesigns auszusehen (auch wenn sich das zum Teil nicht vermeiden lässt; Gandalf wird halt immer ein bärtiger Mann mit grauem Hut sein).
 
Fazit: Alles in allem legt „Der Herr der Ringe – Das Kartenspiel“ einen Start hin, der Lust auf mehr macht – und genau das ist ja Sinn und Zweck der Living Card Games. Mit drei Szenarien und vier Starterdecks (die man auch noch beliebig umbauen könnte) ist genug Material für den Einstieg gegeben. Natürlich wird sich erst mit der Zeit das volle Potenzial des Spiels entfalten respektive zeigen. Die ersten 60-Karten-Erweiterungen sind schon in der Pipeline.
Eine kleine Warnung zum Schluss an Spieler, die früher exzessiv das „The Lord of the Rings“-TCG gesammelt und gespielt haben. Auch wenn die Spielmechanismen nicht völlig gleich sind (hier wird ja beispielsweise kooperativ gezockt), fühlt sich das Ganze durch das Setting, die Fraktionen/Einflusssphären und einige Kleinigkeiten mehr doch irgendwie ähnlich an. Ob man hier in „more of the same“ investieren will oder lieber die alten „LotR“-Decks wieder aus dem Schrank holt, muss aber letztlich natürlich jeder selbst entscheiden.
 
Der Herr der Ringe – Das Kartenspiel
Kartenspiel für 1 bis 4 Spieler
Nate French
Fantasy Flight Games/Heidelberger Spieleverlag 2011
EAN: 4015566011342
Sprache: Deutsch

7. Perry Rhodan: Dieses schlichte Geheimnis
von Rüdiger Schäfer
Die Verantwortlichen des „Perry Rhodan“ WeltCons, der vom 30. September bis zum 2. Oktober im Rosengarten zu Mannheim stattfindet, rechnen mit 2000 bis 3000 Besuchern. Das ist für eine Veranstaltung dieser Art, vor allem in Deutschland, durchaus beeindruckend. Sicher, die sogenannten FedCons, die jährlichen Treffen der Star Trek-Freunde, ziehen rund 4000 Gäste an, und in den USA, wo die meisten der Science Fiction-Worldcons stattfinden, kommen noch einmal ein paar Fans mehr, doch der mittlerweile fünfte Großkongress, zu dem die Macher der erfolgreichsten SF-Serie der Welt in diesem Herbst einladen, ist nicht nur für hiesige Verhältnisse ein Ereignis, das mehr als beiläufige Beachtung verdient.

Als SF-Leser und Conbesucher älteren Semesters kann man in diesen Tagen fraglos den Eindruck gewinnen, dass auch die aktive Phantastik-Szene mit Nachwuchsproblemen kämpft. Seit langem etablierte Termine wie der ColoniaCon in Köln, die PR-Cons in Garching, der DortCon in Dortmund oder der Buchmesse-Con in Frankfurt erinnern inzwischen eher an Klassentreffen denn an die bunten SF-Tagungen früherer Jahre. Man trifft immer wieder die selben Leute, schlendert an den selben Ständen vorbei – und selbst bei den Programmpunkten kann man sich des Gefühls nicht erwehren, das alles schon einmal irgendwo gehört oder gesehen zu haben.

Fragt man die Verantwortlichen, also jene Kerngruppe der deutschen SF-Szene, die sich tatsächlich noch die (nicht unerhebliche) Arbeit und Mühe macht, besagte Cons zu organisieren, ist das von gelegentlichen Seufzern begleitete Lamento auffallend homogen. Es wird eben kaum noch gelesen, vernimmt man dann unisono. Die jungen Leute beschäftigen sich lieber mit den Freuden der elektronischen Kommunikation, sitzen vor Spielkonsole und PC, tummeln sich in sozialen Netzwerken und kennen Bücher nur aus den Regalen im Wohnzimmer der Eltern.

Diesen Entwicklungen, die nicht nur das Fandom, sondern die gesamte Gesellschaft und ihren Umgang mit Information und Unterhaltung verändert haben, versucht man in der „Perry Rhodan“-Redaktion schon seit einigen Jahren Rechnung zu tragen. Die Ausweitung des Geschäfts auf Angebote im Internet und die Vermarktung der Romane als eBooks und Hörbücher sind die öffentlich präsentesten Resultate dieser Evolution. Wenn man dazu den gerade erst erschienenen ersten Band der vierteiligen PR-Chronik von Michael Nagula aus dem Hannibal-Verlag liest, der die Seriengeschichte der Jahre 1961-1974 behandelt (eine Epoche der Schreibmaschinen und Postlaufzeiten), wird der Wandel geradezu schmerzhaft deutlich: „Perry Rhodan“ war und ist ein Kind seiner Zeit und hat sich sowohl inhaltlich als auch ökonomisch den Erfordernissen der Moderne angepasst.

Das Fandom, so zumindest mein Gefühl, tut sich da ein wenig schwerer, akzeptiert Veränderung eher träge, ja unwillig. Aber wen wundert das, ist doch bekanntlich nichts schwerer abzulegen als alte Gewohnheiten. Neues wird nur zögerlich angenommen, wenn man mit dem Alten an sich zufrieden ist. Diese Verhaltensweisen sind keineswegs exklusiv SF-Fans und PR-Lesern vorbehalten.

Begriffe wie Tipp-Ex, Farbband oder Copy-Shop stehen heute auf der Liste der aussterbenden Wörter. Ich habe jene endlos fern erscheinende Vergangenheit, in der sie noch zum festen Vokabular jedes Fans gehörten, selbst miterlebt, zähle gewissermaßen zu den Zeitzeugen. Allerdings bin ich flexibel genug, um dieser Ära nicht nachzutrauern. Internet, E-Mail, Handy & Co. haben unser Leben zwar hektischer und anstrengender gemacht, uns aber auch Möglichkeiten eröffnet, von denen selbst die Protagonisten der ersten „Perry Rhodan“-Romane nur träumen konnten.

Im Rahmen der Vorbereitungen des WeltCons in Mannheim habe ich das Vergnügen, mich um die sich dort präsentierenden Clubs und Herausgeber von Fan-Magazinen kümmern zu dürfen. Selbst seit 1986 in der Szene, wenn inzwischen auch nur noch im Atlan Club Deutschland aktiv, der für mich mehr Zweitfamilie als SF-Club ist, freue ich mich jetzt schon darauf, in Mannheim nicht nur viele alte Bekannte, sondern hoffentlich auch ein paar neue Gesichter zu sehen. Eine Veranstaltung wie der WeltCon mit seinen vielen Höhepunkten und Ehrengästen lockt eben nicht nur die Hardcore-Fans an, sondern weckt auch das Interesse jener Leser und SF-Freunde, die ihre bevorzugte Lektüre nur genießen, sich jedoch nicht unbedingt intensiver mit ihr beschäftigen möchten.

Es lässt sich bereits jetzt absehen, dass so gut wie alle großen Fan-Organisationen der PR-Szene dabei sind. Die Bedeutung von Vereinen wie dem oben schon erwähnten Atlan Club Deutschland (ACD), dem „Perry Rhodan“ Briefclub Bullys Schreibtisch (PRBCBS) oder selbst des 1955 vom späteren PR-Autor Clark Darlton (Walter Ernsting) mitgegründeten Science Fiction Club Deutschland (SFCD) mag zwar nicht dieselbe sein wie vor zehn oder zwanzig Jahren, doch sind diese Clubs noch immer eine lohnende Anlaufstelle für SF-Fans, die Gleichgesinnte treffen und sich mit ihnen austauschen wollen.

Wenn ich mich in meinem eigenen Umfeld umsehe, komme ich nicht umhin festzustellen, dass die Mitstreiter der wilden 1980er und 1990er Jahre heute ein paar graue Haare mehr als damals haben. Und vielleicht ist auch die ein oder andere Illusion auf der Strecke geblieben. Das ist aber nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste. Das Leben schleift nach und nach ein paar der Ecken und Kanten ab, auf die man in jungen Jahren so stolz war, die sich bei näherem Hinsehen aber doch eher als hinderliche Beulen und Dellen auf der Oberfläche der Selbstwahrnehmung erweisen.

Auf einem WeltCon wie dem in Mannheim kommt ein Aspekt des Fandoms im allgemeinen und der „Perry Rhodan“-Serie im besonderen zum Tragen, den man sonst gerne vergisst, weil er längst zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Die meisten Fans, ebenso wie auch viele der Autoren, haben mit den seit nunmehr fünf Jahrzehnten erscheinenden Heftchen den Einstieg in die SF gefunden. Ich selbst wäre um viele Freundschaften und zahlreiche wundervolle Erfahrungen ärmer, wenn ich nicht im zarten Alter von zehn Jahren meinen ersten PR-Roman gelesen hätte. „Perry Rhodan“ war die Einstiegsdroge in eine Sucht, die ich nie bereut habe, die sich mit der Zeit wohl ein wenig abgeschwächt hat, die ich jedoch vermutlich bis zum Lebensende nicht mehr loswerde.

Das gilt übrigens nicht nur für die Leser. Jeder PR-Autor, der ehrlich ist, wird zugeben, dass er im Grunde seines Herzens auch ein bisschen Fan geblieben ist. Dass er sich ein kleines Stück der Begeisterung bewahrt hat, die ihn als Junge oder Jugendlicher gepackt hat, wenn er mit „Perry Rhodan“ und seinen Freunden in die Weiten des Universums aufbrach. Und das ist vielleicht schon das schlichte, aber köstliche Geheimnis dieses unglaublichen Phänomens, das in diesem Jahr zum 50. Mal Geburtstag feiert!

8. Kunterbunt
Zwei neue Welttage ins Leben gerufen
Die Verlagslandschaft befindet sich in einem ständigen Wandel. Während einerseits immer mehr Zusammenschlüsse oder Übernahmen riesige Verlags-Konzerne ergeben, nimmt andererseits die Zahl der Gründungen von Independent-Verlagen, also kleiner, unabhängiger Verlage, denen es nicht  um Umsatzmaximierung geht, stetig zu.
 
„Autoren brauchen Verlage, Verlage brauchen Autoren. Diese Binsenweisheit ist nicht neu. Ebenfalls nicht neu ist die Erkenntnis, dass auch Kleinverlage gute Bücher machen, vom Buchhandel und damit den Lesern aber meist nicht wahrgenommen werden“, sagt Simone Edelberg vom Münchner WortKuss Verlag.
 
Und weil sie Kleinverlage im Allgemeinen und ihren eigenen im Speziellen mag, hat sie ganz spontan den »Welttag des Kleinverlages« am 1. Juli ins Leben gerufen. Zusammen mit dem »Welttag der Anthologie« am 13. Juli. „Um der Welt zu zeigen, dass es uns gibt. Und dass wir gute Arbeit leisten. Im Namen der Literatur und der deutschen Sprache. Für mehr kulturelle Vielfalt.“ Soweit Simone Edelberg.
 
Autoren, Kleinverleger und Buchhändler sind aufgerufen, eigene Aktionen zu initiieren, ähnlich dem Welttag des Buches.
Machen Sie auch mit. Egal wo oder wie.
 
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.welttag-des-kleinverlages.de/ und http://www.welttag-der-anthologie.de/. Beide Webseiten werden in Kürze freigeschaltet.
 
Quelle: http://www.wortkuss-verlag.de/2011/04/27/verlagsgeplauder-2/
"Pirates of the Caribbean" an der Spitze der Charts
"Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten", der Kino-Blockbuster des Sommers 2011, knüpft mühelos an den Erfolg der bisherigen drei Teile an und setzte sich souverän als mit Abstand bester Start des Jahres an die Spitze der Kinocharts. In Deutschland bescherte das 3D-Abenteuer mit einem Wochenendeinspiel von rund 13,7 Millionen Euro (1,32 Mio Besucher) Disney den besten Kinostart aller Zeiten an einem regulären Wochenende (ohne Previews). Der Kinostart von "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" markierte zugleich einen neuen 3D-Leinwandrekord in Deutschland: auf insgesamt 1.309 Leinwänden, davon allein 889 in 3D, war der Film am Donnerstag bundesweit in den Kinos angelaufen.

Weltweit spielte "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" über das Startwochenende rund 346,4 Millionen US-Dollar ein, davon 256,3 Millionen außerhalb der USA, was das beste internationale Startwochenende eines Filmes aller Zeiten markiert.
Andreas Eschbach und Markus Heitz als WeltCon-Ehrengäste
Vom 30. September bis 2. Oktober 2011 wird der "Perry Rhodan"-WeltCon im Kongresszentrum »Rosengarten« in Mannheim veranstaltet. Die Organisatoren erwarten über 2000 Besucher – und für diese gibt es ein umfangreiches Programm. Neben den bekannten Autoren aus dem "Perry Rhodan"-Team kommen auch Schriftsteller nach Mannheim, die außerhalb der Serie bekannt geworden sind. Als Ehrengäste präsentiert das Veranstalter-Team unter anderem Andreas Eschbach und Markus Heitz.

Andreas Eschbach ist seit den 90er Jahren der wohl bekannteste deutschsprachige Science-Fiction-Autor. Er gewann mit seinen Romanen zahlreiche Preise, verließ zuletzt mit seinen Thrillern ein wenig die »phantastische Szene«, veröffentlichte aber im Jugendbuch-Sektor weiterhin Science-Fiction-Romane. Außerdem verfasste er drei "Perry Rhodan"-Gastromane.

Markus Heitz ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren im Bereich der phantastischen Unterhaltung: Mit seinem Ulldart-Zyklus und seinen Romanen über die Zwerge erreichte er den Durchbruch in der Fantasy-Szene, mit »Judastöchter« und anderen Titeln veröffentlichte er erfolgreiche Horror-Romane, und zuletzt sorgte sein Science-Fiction-Roman »Collector« für Aufsehen.

Beide Autoren werden beim "Perry Rhodan"-WeltCon aktuelle Romane präsentieren, an Programmpunkten teilnehmen und mit den Fans diskutieren
"TRON: Legacy" - Im Gespräch mit Jeff Bridges
Jeff Bridges (Kevin Flynn) gehört zu Hollywoods erfolgreichsten Darstellern und wurde bereits fünfmal für den Oscar nominiert. Im letzten Jahr honorierte man seine Leistung als Hauptdarsteller von "Crazy Heart" („Crazy Heart”, 2009) verdientermaßen mit dem Oscar.

In "TRON: Legacy" gibt es ein Wiedersehen mit Jeff Bridges als Kevin Flynn und Clu. Das High-Tech 3D Abenteuer ist ab 01. Juni 2011 auf Disney DVD und Disney Blu-ray erhältlich. Wir nutzten die Gelegenheit zu einem ausführlichen Interview.

Wie fühlt es sich an, wenn man eine Rolle nach 27 Jahren erneut erarbeitet?

Ehrlich gesagt habe ich das so noch nie betrachtet. Ich habe es nie so gesehen, als würde ich denselben Typen noch einmal spielen. Dabei hat er sich nicht so sehr verändert. Naja, sein Technik-Enthusiasmus wurde ein wenig gedämpft. Schließlich sitzt er ja in einem Computer fest, also hat sich diese Liebe zu allem Technischen wahrscheinlich…vielleicht denkt er ja auch über seine Situation nach und ihm gehen Gedanken wie „Möglicherweise gibt es ja noch andere Dinge im Leben, auf die ich mehr hätte achtgeben sollen?“ durch den Kopf.

Welche menschliche Story steckt hinter all der Technik von "TRON: Legacy"?

Nun ja, natürlich ist die Technologie eines der Themen des Films. Es ist ja schließlich auch ziemlich aufregend, all die Möglichkeiten zu entdecken, die mit der Technik zur Verfügung stehen. Dabei hat sich der technologische Fortschritt so schnell vollzogen, dass wir gar keine Zeit hatten, passende ethische Standards zu entwickeln oder uns Gedanken über die Auswirkungen der Technologien zu machen. Unter anderem handelt "TRON: Legacy" davon.

Welche Rolle spielt die Vater-Sohn-Beziehung in der Story?

Diese Beziehung ist ein zentraler Aspekt des Films. Aber ich möchte nicht allzu viel darüber verraten, denn der Plot schlägt einige spannende Haken. Im Endeffekt geht es aber darum, dass ein Sohn seinen Vater rettet.

Bei der Comic-Con, waren die Fans völlig aus dem Häuschen. Was genau fasziniert die Sci-Fi-Welt so an diesem Projekt?

Die Fans waren absolut wunderbar, sie waren die eigentlichen Schöpfer von "TRON: Legacy". Vor zwei Jahren zeigten wir einen kleinen Teil des Films, einen Ausblick auf das, was möglich sein wird, quasi einen Test-Clip. Die Reaktionen der Fans waren derart überwältigend, dass sich Disney sofort dem Projekt anschloss. Mich fasziniert an beiden "TRON"-Filmen, dass damit eine moderne Legende erschaffen wurde. Schließlich können uns Mythen bei der Bewältigung mancher Herausforderungen in unserem Leben helfen. Und natürlich zählt die Technik zu diesen Herausforderungen, weil der Mensch nun mal von Dingen fasziniert ist, die ihm sofortige Befriedigung verschaffen.

Auch Steven Lisberger, den Schöpfer von "TRON - Das Original", hat diese Frage beschäftigt. Wie fühlt es sich an, seine Arbeit fortzuführen?

Joseph Kosinski ist ein toller Regisseur und mir ist immer wichtig, wo meine Regisseure herkommen. Schließlich gibt es Regisseure, die zuvor als Schauspieler oder Autoren gearbeitet haben, was immer eine besondere Qualität des Films ausmacht. Joe dagegen ist studierter Architekt und deshalb ist die Welt von "TRON: Legacy" doch sehr geerdet. Natürlich hat er auch schon zahllose Werbefilme mit unglaublichen Special Effects gedreht, die jede Menge Kinotechnologie involviert hatten. Er besitzt all diese Gaben und ist darüber hinaus ein wunderbarer Mensch. Er begegnet den Menschen mit offenen Armen und hat damit einen Haufen unglaublich talentierter Leute um sich geschart, die seinen Respekt genießen. Er hört jedem zu und das macht die Arbeitsatmosphäre so großartig.

Was war der größte Unterschied bei der Arbeit an den beiden Filmen?

Nun ja, vor 27 Jahren setzte das Original neue Maßstäbe. Wenn man den Film jetzt allerdings anschaut, wirkt er wie eine alte schwarz-weiß-Fernsehshow. Zum Zeitpunkt der Arbeit am Original gab es noch kein Internet. Unsere Mobiltelefone mussten in diesen riesigen Koffern herumgeschleppt werden. Wir drehten auf 70 mm schwarz-weiß-Film und schickten ihn dann nach Korea, wo eine Truppe von Technikern jeden einzelnen Frame mit der Hand nachkolorierte, um die Anzüge zum Leuchten zu bringen. Jetzt schlägt "TRON: Legacy" wieder ein neues Kapitel in Sachen Filmtechnologie auf. Wir sind nach "Avatar - Aufbruch nach Pandora" („Avatar“, 2009) die zweite Generation der 3D-Filmemacher. Wir bringen die Technologie, die Jim Cameron eingeführt hat, auf die nächste Stufe. Heute leuchten unsere Anzüge tatsächlich und sie werfen sogar praktischerweise Licht auf die Gesichter der anderen Schauspieler. Zu den wirklich großartigen Leistungen, die Joe als Architekt bei diesem Film erbracht hat, gehört die gelungene Verbindung von realen Kulissen und CGI-Szenerien. Das Publikum wird sich schwer tun, die Grenze zwischen den Welten zu erkennen.

Wie verlief die Arbeit mit dem so unterschiedlich besetzten Ensemble?

Olivia Wilde und Garrett Hedlund waren großartige Kollegen. Sie haben sich körperlich und geistig extrem intensiv auf ihre Rollen vorbereitet. Drei oder vier Monate vor Drehbeginn studierten sie diverse Kampftechniken und Fähigkeiten für die Dreharbeiten ein. Und sie haben sich wirklich reingehängt. Ganz zu schweigen davon, dass ich sie auch menschlich sehr schätze. Obwohl die Arbeit natürlich viel Spaß machte, gab es doch einige Aspekte am Film, die eher unangenehm waren. Aber beide hatten sich darauf vorbereitet und gingen sehr professionell mit den Unannehmlichkeiten um.

Dank moderner Filmtechnik spielen Sie in "TRON: Legacy" an der Seite ihres jüngeren Selbst. Wie hat das funktioniert? War das in gewisser Weise befreiend?

Ich gehe selbst sehr gerne ins Kino; üblicherweise verwendet man in großen Produktionen, in denen eine Person von einem kleinen Jungen zu einem alten Mann heranwächst, verschiedene Schauspieler für die einzelnen Altersstufen. Ich finde es jedes Mal wieder schwierig, mich in meinem Kinosessel auf den Wechsel der Darsteller einzustellen. Als Schauspieler finde ich es nun extrem befriedigend, zu wissen, dass ich mich bzw. meine Rolle in jeder Altersstufe, vom Säugling bis zum Greis, selbst spielen kann. Es ist wirklich aufregend, an dieser bahnbrechenden Entwicklung teilhaben zu dürfen.

Wo hat ihr Alter Ego Kevin Flynn all die 27 Jahre gesteckt?

Kevin ist in den Computer hineingegangen und konnte nicht mehr raus. Wie das genau passiert ist, werde ich hier nicht verraten, aber er ist da über 20 Jahre lang festgehangen. Und da treffen wir ihn auch wieder.

Was ist mit dem Inneren des Computers und der Außenwelt in dieser Zeit passiert?

Draußen hat sich die Welt in etwa dahin entwickelt, wie wir sie heute kennen. Im Computer hat der Zustand aus "TRON - Das Original" Metamorphosen durchlaufen, manche hin zum Schönen, manche eher unschöner Natur.

Weshalb ist das Interesse der Fans an dieser Story all die langen Jahre nicht abgeebbt? Welche Kräfte sind da am Werk?

Ich weiß von Michael Sheen, dass er, als er den Film als Elfjähriger gesehen hat, völlig hingerissen war. Und diese Faszination hat ihn bis heute begleitet. Er freut sich ungemein darüber, so viele Jahre später an der Fortsetzung mitwirken zu können. Ich glaube, dass man solch eine bewegende Erfahrung, die man als Kind macht, nie ganz vergisst.
Die Synchronsprecher bei "CARS 2" stehen fest!
Am 28. Juli 2011 ist es soweit: Die Stars aus CARS sind zurück! In CARS 2 erobern die beliebten Helden auf vier Rädern erneut die Kinoleinwände. Auch diesmal geben Lightning McQueen (Manou Lubowski) und Hook (Reinhard Brock) wieder Vollgas: Lightning bekommt mit dem amtierenden Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel als deutsches Rennauto Max Schnell hochCARätige Konkurrenz auf der Rennpiste. Zu allem Überfluss legen sich Lightning und Hook mit dem international gesuchten Bösewicht Professor Z an, dem der deutsche Hollywoodstar Thomas Kretschmann („Dschungelkind“, „Wanted“) sowohl in der deutschen als auch in der Originalfassung seine Stimme leiht. Unterstützt werden die Freunde dabei von James Bonds deutscher Stimme Dietmar Wunder, der den furchtlosen britischen Geheimagenten Finn McMissile spricht, sowie von dessen PS-starker Kollegin Holley Shiftwell, gesprochen von Comedystar Martina Hill („Switch“, „heute Show“).

Neben vielen neuen Cars gibt es auch ein Wiederhören mit alten Bekannten: Erfolgs-Comedian Rick Kavanian (Pro7 „Bullyparade“) begeistert erneut als temperamentvoller Ferrari-Fan Luigi, und die beliebte Schauspielerin Bettina Zimmermann („Mondscheintarif“, RTL „Die Sturmflut“) ist als Lightning McQueens Flamme Sally ebenfalls wieder mit von der Partie. Neben Rennfahrer-Legende Christian Danner, der bereits in CARS als Sportkommentator Chris Dinner die Fans begeisterte, ist erstmals auch RTL Kult-Moderator Kai Ebel als vierrädriger Kommentator Brent Mustangburger zu hören. Abgerundet wird diese kunterbunte CARbesetzung durch die Schweizer Rennfahrerin und Moderatorin Christina Surer, die gleich zwei Synchronrollen übernommen hat: Neben Minivan Mini stattet sie in Ihrer Rolle als Computerstimme den vermeintlichen Geheimagenten Hook in bester Q-Manier mit speziellen Extras aus, die ihm helfen, so manche brenzlige Situation zu meistern.

Doch nicht nur die talentierten Synchronstimmen machen CARS 2 zu einem akustischen Hochgenuss: Mit der Musik von Superstar Robbie Williams u.a., sichert sich auch der mitreißende Soundtrack die Poleposition!

9. Wissenschaft: Good bye, Spaceshuttle!
von Andreas Dannhauer
Während ich dies schreibe, kreist das Spaceshuttle Endeavour, angedockt an die Internationale Raumstation, um die Erde. Dies ist der letzte Flug der Endeavour und der vorletzte des gesamten Shuttleprogramms. Zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt kamen damit wiederverwendbare Raumschiffe zum Einsatz. Bei 135 Flügen wird das Spaceshuttle mehr Menschen ins Weltall befördert haben als alle anderen bemannten Raumfahrtprogramme zusammen. Leider kehrten 14 Astronauten von ihrem Flug nicht mehr zurück.
 
Die Vision
 
Mit dem Ende der Apollo-Mondflüge, die wegen ihrer extrem hohen Kosten eingestellt wurden, brauchte die NASA ein neues Ziel und ein neues Raumfahrtzeug und das bei deutlich gekürzten Mitteln. Die mit Abstand größten Kosten bereiteten die Trägerraketen, die nach einmaligen Gebrauch weggeworfen wurden.
Man beschloss dem zu begegnen, indem man ein mehrfach einsetzbares Fluggerät konstruierte. Es musste starten wie eine Rakete, aber weich landen wie ein Flugzeug. Das einzige Verbrauchsmaterial sollte, wenn möglich, der Treibstoff sein. Dadurch sollten die Kosten so weit sinken, dass 50 Starts pro Jahr möglich wären. Mit einem solchen Raumschiff wären die Grundlagen für den Bau einer großen Raumstation und den Unterhalt einer riesigen Satellitenflotte gelegt. Letzteres ist besonders wichtig, wenn man eine Raketenabwehr im Weltraum aufbauen möchte mit hunderten von Satelliten. Tatsächlich war die militärische Nutzung der Spaceshuttle von Anfang an eingeplant und einige der Missionen gelten bis heute als geheim.
 
Die Realität
 
Schon bald musste man feststellen, dass eine vollständige Wiederverwendung aller Teile nicht möglich war. Der große, mit Sauerstoff und Wasserstoff gefüllte, Haupttreibstofftank wird vom Shuttle mit in den Orbit genommen. Damit dieser den Wiedereintritt übersteht, müsste man ihn mit einem Hitzeschutzschild ausstatten, der ist aber so schwer, dass die Nutzlastziele nicht mehr zu erreichen waren, also wird bis heute für jeden Start ein neuer Tank benötigt.
Außerdem hatte man die Komplexität des Systems unterschätzt, schließlich hatte man eine Rakete gebaut, die neben rund 28t Gerät auch noch 7 Astronauten transportieren sollte und deshalb mit den mehrfach redundanten Lebenserhaltungs- und Sicherheitssystemen ausgestattet sein musste, die für die bemannte Raumfahrt unverzichtbar sind.
Die Sicherheitsanforderungen stiegen mit der Zeit immer weiter an, was dazu führte, dass kaum ein Shuttlestart zum geplanten Termin stattfindet. Verschiebungen sind eher die Regel als die Ausnahme. Dadurch stiegen die Kosten auf mittlerweile rund 500 Mio. US$ pro Start. Kein Wunder also, dass das Ziel von 50 Starts pro Jahr klar verfehlt wurde. 1985 war mit 9 Starts DAS Spaceshuttlejahr.
 
Die Erfolge
 
Obwohl das Shuttleprogramm weit hinter der angestrebten Starthäufigkeit und der erhofften Mitteleinsparung zurückblieb, hat es doch die Erwartungen in Hinsicht der Verwendbarkeit erfüllt. Das Meisterstück ist sicherlich die Internationale Raumstation ISS. Bei insgesamt 37 Flügen werden die Shuttles die größten und wichtigsten Module und deren Ausstattung geliefert und teilweise montiert haben.
Auch seine Fähigkeiten Satelliten auszusetzen, einzufangen und zu warten, durfte das Shuttle unter Beweis stellen. Das berühmteste Beispiel ist das Hubble Weltraumteleskop, welches 5 Mal eingefangen, repariert und auf den neuesten Stand gebracht wurde. Bekanntlich waren durch einen Berechnungsfehler die ersten Bilder des Teleskops unscharf. In der ersten Servicemission wurde diese Fehlsichtigkeit korrigiert. Ohne das Spaceshuttle wäre das Hubble Weltraumteleskop ein teurer, kurzlebiger und grandioser Fehlschlag geworden.
 
Die Katastrophen
 
Trotz der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen kehrten zwei Spaceshuttle nicht in einem Stück zur Erde zurück. Die erste Katastrophe traf das Shuttle Challenger am 28. Januar 1986. Grund war das Versagen eines Dichtungsringes im rechten Festtreibstoffbooster. Die Boosterraketen sind im Grunde lange Röhren, die mit festem Treibstoff gefüllt sind und einer Düse am unteren Ende, durch die das heiße Gas austritt. Die Röhre besteht aus mehreren Segmenten. Die Übergänge von einem Segment zum nächsten sind mit mehreren Dichtungen aus Gummi versehen, damit sich die einzelnen Ringe unterschiedlich ausdehnen können. Durch starken Frost am Vorabend des Starts war mindestens ein Gummiring so steif geworden, dass er seine Aufgabe nicht mehr erfüllen konnte. Schwarzer Qualm zeugte schon beim Zünden der Booster vom Verbrennen des Gummis und der Isolation. Durch diese Undichtigkeit traten heiße Verbrennungsgase aus, die unglücklicherweise gerade die Verbindungsstütze zwischen Booster und Haupttank trafen. Als diese Stütze versagte, schlug der Booster ein Loch in den Haupttank. Der ausströmende Wasserstoff entzündete sich und der Rückstoß trieb den Tank in die oberen Strukturen. Der Sauerstofftank wurde ebenfalls durch den umherschwingenden Booster aufgerissen. Eine massive Wasserstoff-Sauerstoff-Explosion hüllte das Shuttle ein, welches total zerstört wurde. 7 Astronauten verloren ihr Leben.
 
Die zweite Katastrophe ereilte die Columbia am 1. Februar 2003. Nach einer erfolgreichen Mission mit vielen wissenschaftlichen Experimenten, brach der Funkkontakt beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Bundesstaat Texas ab. Was war geschehen? Während des Starts war ein Stück vereisten Isolationsschaums vom Haupttank des Shuttles abgebrochen und hatte den Orbiter am linken Flügel getroffen. Da abbrechender Schaum nichts Ungewöhnliches war, ebenso wenig wie beschädigte Hitzeschildkacheln, hielt man das ganze Geschehen nicht für gefährlich, ja nicht mal für untersuchenswert. Hätte man, z. B. mit einem Spionagesatelliten nachgesehen, so hätte man ein großes Loch im Hitzeschild an der Vorderkante des linken Flügels gefunden. Leider an einer während des Wiedereintritts besonders belasteten Stelle. Durch das Loch trat extrem heiße Luft in das Innere des Flügels ein. Die dortigen Konstruktionsteile aus Aluminium hielten der Hitze nicht stand, wurden weich und der Flügel riss ab. Mit einem fehlenden Flügel geriet das Fluggerät natürlich ins Trudeln und zerbrach unter den Beschleunigungskräften. Wieder verloren 7 Astronauten ihr Leben.
 
Die Nachfolger
 
Mit der Landung des Spaceshuttles Atlantis, voraussichtlich im Juli 2011, wird die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA über kein bemanntes Raumschiff mehr verfügen. Bei der Versorgung der ISS sind sie damit von russischen Soyus- und Progressfrachtern und den gelegentlich startenden europäischen und japanischen Frachtschiffen abhängig. Ein mögliches Nachfolgesystem ist noch nicht in Sicht. Die derzeitige Planung sieht vor, dass die NASA diese Versorgungsdienste für die ISS an Privatfirmen ausschreibt, um Geld zu sparen und um sich auf Deep-Space-Missionen zum Mars oder Asteroiden konzentrieren zu können.
Auf jeden Fall will man zurück zum Modell Weltraumkapsel, teilweise wiederverwendbar  und getrenntem Transport von Mensch und Material.
 
P.S.
 
Wer einmal ein Spaceshuttle live sehen möchte, wird diese in folgenden Museen finden:
 
Enterprise - Intrepid Sea, Air & Space Museum in New York
Discovery - Smithsonian's National Air and Space Museum Steven F. Udvar-Hazy Center in Virginia
Endeavour - California Science Center in Los Angeles
Atlantis - Kennedy Space Center Besucherkomplex in Florida

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
 
in dieser Ausgabe legt unser Kurzgeschichtenwettbewerb eine Pause ein. Die beiden weiteren Geschichten zum Thema „Eroberer“ gibt es dann in Corona 251 und 252 zu lesen. Heute gibt es an dieser Stelle stattdessen ausnahmsweise mal wieder einen Beitrag außer der Reihe …
 
Nicht fehlen darf aber der Hinweis auf das nächste Thema des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerb: Es lautet „Todsicher“, der Einsendeschluss ist am 1. November 2011. Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.


Auf der Flucht
von Armin Rößler

Das Weltall lag in seiner unendlichen Weite vor ihm, umgab ihn, schloss ihn sanft ein. Es war ein erhabener Moment. Ein Augenblick der Ruhe, der inneren Einkehr, des Friedens – für ihn und das ganze Universum. Thimor Gers getraute sich kaum, Luft zu holen, weil er fürchtete, die Magie dieser unglaublichen Konstellation schon mit einer unbedachten Regung zu zerstören. Er atmete flach und genoss die wenigen Sekunden, die ihm blieben, ehe es viel zu schnell wieder vorbei war.
Dann kamen die Schiffe. Zu viele an der Zahl, um auch nur grob den Überblick behalten zu können. Sie waren nicht aus dem Wurmloch gekommen, sondern tauchten plötzlich an vielen Stellen auf, alle gleichzeitig, perfekt synchronisiert. Und sie gingen sofort zum Angriff über. Wie ein Schwarm Heuschrecken, der sich ohne Rücksicht auf Verluste auf seine Beute stürzt. Noch verfehlten ihre Energiestrahlen aber das Ziel.
„Sie sind da“, sagte Thimor Gers zu sich selbst. „Der Kampf beginnt.“ Es war eine Situation, wie er sie schon viel zu oft erlebt hatte.
„Attacke“, befahl er seinem Geschwader, nachdem er den Kanal geöffnet hatte, der seine Stimme mit einhundert Paar Ohren verband, die den Piloten seiner kleinen Flotte gehörten. „Formation sieben.“
Seine Leute gehorchten, wie er es von ihnen gewohnt war. Blitzschnell nahmen die Schiffe ihre neuen Positionen ein, zunächst fiel von Seiten der Menschen kein einziger Schuss. Doch schließlich befanden sich alle dort, wo sie hingehörten, und die Gegenwehr begann umso wirkungsvoller.
Die Raumschiffe der Kinarr waren wuchtige, nicht sehr wendige Kähne, aber robust, mit einem einzigen Treffer kaum entscheidend zu beschädigen und vor allem bis aufs Äußerste bewaffnet. Nichts an ihrer Technik war primitiv, wie Gers aus Erfahrung wusste, und sie scheuten sich nicht, diese Waffen auch gnadenlos einzusetzen. Denn die Angreifer hassten die Menschen regelrecht. Aus ihrer Sicht waren Thimor Gers und seine Kameraden die Aggressoren, die die Welten der Kinarr mit Tod und Verderben überzogen, die ihnen die Vormachtstellung in diesem Sektor der Galaxis streitig machen wollten. Dagegen gab es nicht viele gute Argumente, gestand sich Gers gerne ein. Aber er hatte sich auch sagen lassen, dass zunächst eine friedliche Verständigung gesucht worden war, die Gespräche jedoch relativ schnell gescheitert sein mussten. Ganz offensichtlich war Krieg der einzige Weg, mit den Kinarr eine Lösung zu finden.
Gers hatte eine Flotte von hundert kleinen Schiffen zur Verfügung, die alle nur mit jeweils vier Leuten besetzt waren, was für die Schlacht mit den Kinarr jedoch vollkommen ausreichte. Er selbst war heute nur der Dirigent, befand sich hinter den Reihen, gab die Befehle, konnte aber nicht aktiv in den Kampf eingreifen. Diese undankbare Situation, die er noch nicht oft hatte durchstehen müssen, bescherte ihm ein vages Kribbeln im Magen, ein leichtes Unwohlsein, Anflüge von Nervosität. Ruhig, sagte er sich. Schließlich hatte er seine Aufgabe gut im Griff. Aber, da machte er sich nichts vor, er wäre trotzdem lieber dort draußen bei den anderen gewesen.
Die Kinarr feuerten wie wild, die Menschen mit mehr Bedacht. Es schien, als seien die Angreifer von den Manövern, die Gers seine Flotte fliegen ließ, überrascht. Das verblüffte wiederum Thimor Gers, der sich selbstverständlich im Vorfeld der Schlacht mit anderen Attacken der Kinarr beschäftigt und deshalb auch geahnt hatte, wie sie vorgehen würden. Er war sich der Schwachstelle seiner Planung bewusst: Die Formation, die er als Antwort hatte bilden lassen, war die einzig logische gewesen. Ein versierter Kommandant auf der Gegenseite hätte das womöglich vorausahnen können. Glücklicherweise war das jedoch nicht geschehen, zumindest sah es im Augenblick nicht danach aus.
„Das ist gut“, sagte Thimor Gers zu seinen Piloten. „Weiter strikt nach Plan.“ Es gab bislang keinen Grund, davon auch nur minimal abzuweichen. Alles lief bestens.
Rasch befanden sich die Menschen nicht mehr in der Verteidigungsstellung, sondern konnten selbst in die Offensive übergehen. Thimor Gers hatte zweifelsohne die richtige Strategie gewählt. Sie würde, da war er sich bereits jetzt sicher, in einen glanzvollen Sieg münden. Das war ein gutes Gefühl. Und umso sehnlicher wünschte er sich in diesem Moment, ebenfalls in einem der Schiffe zu sitzen, die jetzt das Kampfgeschehen diktierten. Gleichzeitig war er sich der Tatsache bewusst, dass diese Auseinandersetzung, so gewaltig ihre Dimensionen ihm genau jetzt auch erscheinen mochten, nur ein winziger Bestandteil des viel, viel größeren Krieges waren, der sie alle – Menschen, Kinarr und unzählige andere Völker – schon seit Jahrhunderten beschäftigte und das vermutlich noch einmal mindestens genauso lange tun würde. Das dämpfte Thimor Gers’ kurzzeitige Euphorie. Es zeigte ihm die eigene Bedeutungslosigkeit.
Die Bildschirme in seiner kleinen Kommandozentrale gaben den Kampf in der unpersönlichsten Art und Weise wieder, die man sich denken konnte. Wut und Verzweiflung, Triumph und Hass konnten sie nicht zeigen. Vieles war lediglich rein statistisches Material. Der zweihundertfünfzigste Abschuss, erspähte er aus dem Augenwinkel. Ein grandioser Erfolg, eine beeindruckende Zahl. Doch natürlich nicht von Dauer, sondern vergänglich wie alles in diesem Kampf: Schon wenige Sekunden später veränderte sich die Ziffer, wanderte einen Schritt weiter, stieg unaufhörlich an. Dasselbe galt für die Verluste auf Seiten der Menschen: Sie ereigneten sich zwar mit einer weitaus geringeren Geschwindigkeit, dennoch erzielten auch die Kinarr stetig ihre Abschüsse. Gers hatte diese Zahl ganz besonders im Blick. Er durfte auf keinen Fall aus falschem Stolz den Moment verpassen, in dem es notwendig wurde, die Verstärkung zu alarmieren. Wurde die Zahl seiner Schiffe zu gering, konnte die augenblickliche Überlegenheit ebenso schnell wieder kippen, wie es ihm gelungen war, sie herzustellen.
Chiswick, durchfuhr es Thimor Gers, Marn Chiswick. Er hatte den Piloten gut gekannt, dessen Schiff gerade als jüngster Verlust gemeldet wurde. Die Hoffnung, dass an Bord noch jemand leben könnte, ersparte sich Gers. Chiswick war ins Kreuzfeuer gleich zweier Gegner geraten. Angesichts der Macht ihrer Waffen würde selbst vom Wrack seines Schiffes nicht mehr viel übrig sein. Wenn die Schlacht endgültig geschlagen war, würden das auch die Aufräumarbeiten zeigen, die auch besserem Wissen zum Trotz grundsätzlich durchgeführt wurden.
Er schaute wieder auf die Schirme. Kein Grund zur Sorge, sagte er sich. Noch waren siebenundsechzig seiner Schiffe einsatzfähig, die Zahl der Gegner schmolz immer rascher dahin. Die Kinarr schafften es nicht, ihr Feuer auf einen Punkt zu konzentrieren und so vielleicht eine Lücke zu reißen. Den Menschen gelang es dagegen immer wieder, eines der weit größeren Schiffe des Gegners von mehreren Seiten gleichzeitig zu attackieren. So waren dann auch die Raumer der Kinarr verwundbar.
Thimor Gers begann bereits, mehrere Schritte vorauszudenken. Die Überlegenheit war zu eindeutig, hier würde nichts Überraschendes mehr geschehen. Also machte er sich schon einmal Gedanken über die weiteren Pläne, während er noch mit einem halben Auge die jetzt immer einseitigere Schlacht mitverfolgte.
Ruckartig wurde er dann auf einmal aus seinen Überlegungen gerissen. Zunächst wollte er es nicht glauben, aber als er begriff, was geschah, wurde Thimor Gers plötzlich doch unruhig. Ein Schiff der Kinarr hatte die Reihen seiner Flotte durchbrochen – das war eigentlich undenkbar, und dennoch war es dem Feind gelungen. Der Raumer hatte bereits eine viel zu hohe Geschwindigkeit, als dass ihn noch eines der Schiffe aus der menschlichen Flotte würde einholen können. Sein Ziel war offensichtlich: Er griff Thimor Gers an, in diesem Kampf das Herz der menschlichen Strategie. Gers fiel es nicht schwer, die Idee der Kinarr nachzuvollziehen: Vielleicht hatten sie das von Anfang an geplant, vielleicht wollten sie aber auch nur angesichts ihrer dramatischen Unterlegenheit wenigstens noch einen kleinen Triumph feiern. Sein Tod, die Zerstörung seines Schiffes, würde die Menschen zweifellos schwächen. Wohl nicht so sehr, wie sich das die Kinarr erhoffen mochten, aber es würde dennoch ein empfindlicher Rückschlag sein. So weit war sich Thimor Gers seines Werts als Soldat bewusst.
„Meinert“, sagte er.
Der Waffenmeister reagierte sofort. Ein knappes „Ja?“ war die Antwort, aus dem die Anspannung des Mannes deutlich herauszuhören war. Natürlich war die Annäherung des Feindes im gesamten Schiff bemerkt worden, und es bedurfte nicht Gers’ Befehl, um alle in höchste Alarmbereitschaft zu versetzen.
„Legen Sie die Waffensysteme auf meine Armaturen. Ich möchte das selbst erledigen.“
„Aber …“
„Keine Widerrede. Wir haben nur diesen einen Schuss.“
Thimor Gers sah an den plötzlich veränderten Anzeigen, dass der Waffenmeister gehorcht hatte. Nun lag es allein in seiner Hand. Für ein Ausweichmanöver war es längst zu spät, das war es von Vornherein gewesen. Er musste einfach im richtigen Moment das Feuer eröffnen. Er musste treffen. Exakt. Dann, nur dann, hatten sie noch eine Chance.
Das Weltall verschluckt die Schwachen, dachte er in einem Anflug von Pathos.
Ein Sensor zeigte es an: Die Kinarr schossen zuerst, vielleicht ein wenig überhastet. Gers blieb ruhig, wartete noch einen weiteren Augenblick, und erst dann senkten sich seine Finger auf die Knöpfe hinab. „Feuer“, sagte er unnötigerweise. Dann fühlte er, wie ein heftiger Schlag das eigene Schiff erschütterte. Mehrere Sirenen sprangen an, irgendwo vermeinte er auch, eine Explosion zu hören. Dann war es aber schon überstanden. Draußen im All breitete sich derweil ein heller Ball aus, der schließlich irgendwann in sich zusammenfiel und von den Ortungssystemen verschwand.
 
Die ersten Stunden nach einer Schlacht gestalteten sich für Thimor Gers immer schwierig. Er fiel generell in ein tiefes Loch, aus dem er sich nur langsam wieder befreien konnte. Oft grübelte er dann schwermütig vor sich hin, selbstverständlich ohne dabei zu wirklichen Erkenntnissen zu kommen. Denn er stellte sich Fragen, auf die es kaum eine Antwort gab. Hätten mehr seiner Leute den Kampf überlebt, wenn er in diesem oder jenem Moment eine andere Entscheidung getroffen hätte? Was war mit dem Gegner? War es wirklich notwendig gewesen, mit einer solchen Gnadenlosigkeit vorzugehen, oder hätte es nicht doch eine andere Möglichkeit gegeben, den Konflikt zu lösen? Eine Vorgehensweise, die auch beim Feind weniger Leben gekostet hätte?
Thimor Gers tötete nicht gern. Er war zudem niemand, der stur Befehlen folgte, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Stattdessen nahm er sich die Freiheit, gelegentlich auch einmal begründete Widersprüche gegenüber seinen Vorgesetzten zu äußern, wenn er meinte, dass das notwendig war. Und trotz allem hatte er für sich einen Weg gefunden, die Aufgaben, die ihm übertragen wurden, stets korrekt zu lösen. Die Admiräle waren bislang immer mit ihm zufrieden gewesen, und, wichtiger noch, er selbst konnte auch heute ohne schlechtes Gewissen in den Spiegel schauen.
Nach der siegreichen Schlacht – die letzten Kinarr, die nicht vernichtet worden waren, hatten schließlich die Flucht ergriffen und Gers hatte sie natürlich ziehen lassen – flog sein Kommandoraumer den sechsundfünfzig Schiffen, die von seiner kleinen Flotte am Ende übrig geblieben waren, voraus. Ziel war der Sammler, eine gigantische Plattform, die fernab des Kampfgeschehens Position bezogen hatte. Bei ihr handelte es sich schlicht um eine Art Hafen, der tief ins Weltall hinein verlegt worden war, den Raumfahrern aber zumindest in einem begrenzten Maß Zuflucht bot. Hier dockten sie nacheinander alle an, die Schiffe wurden versorgt, ihre Besatzungen konnten sich vom Kampf erholen – und auf den nächsten vorbereiten. Dass der unweigerlich in nicht allzu ferner Zukunft kommen würde, war jedem Einzelnen von ihnen klar.
Thimor Gers ging seinen eigenen Weg. Er suchte kein Vergnügen und keinen Trubel, sondern zog sich erst einmal in völliger Einsamkeit zurück. Eine kleine Kabine, in der er mit sich allein sein konnte und seine Ruhe fand, war alles, was er für den Augenblick brauchte.
Er ließ sich auf das schmale Bett fallen, und mit einem Fingerschnippen aktivierte er die Musik. Das Wiedergabegerät, das sein privates Archiv verwaltete, war auf diese Stimmungen längst vorprogrammiert und spielte die dazu passenden, meist melancholischen, teils sogar düsteren Lieder ab. „In meinem Herz ist nichts außer Schmerz“, klagte ein Sänger aus einer lange vergangenen Epoche. In Momenten wie diesem trieben Gers die traurigen Worte und Klänge sogar Tränen in die Augen, und er schämte sich nicht, dass er weinen musste und seinen Gefühlen freien Lauf ließ. Dennoch ging es ihm deshalb nicht etwa noch schlechter. Es war genau die richtige Art von Musik, um ihn ganz allmählich wieder aufzubauen, ihm ganz langsam sein Selbstbewusstsein und vor allem sein Selbstwertgefühl zurückzugeben. Thimor Gers litt. Und gleichzeitig ging es ihm dabei nach und nach besser.
Er ließ sich das Essen in die kleine Kabine kommen, weil ihm nicht nach Gesellschaft war. Ein Roboter brachte das Tablett. Es duftete verführerisch. Gers merkte, dass er richtiggehend ausgehungert war. Das Nudelgericht entpuppte sich als für Flottenkost erstaunlich originell. Der Spinat sah echt aus, was natürlich eine Täuschung war, Schinken und Tomaten entwickelten echten Geschmack, der fein geriebene Käse gab dem Ganzen die letzte Note. Nur die Nudeln selbst entsprachen dem üblichen Niveau: Sie waren erst zu lange gekocht worden und dementsprechend zu teigig-weich, danach war wohl der Roboter nicht schnell genug gewesen oder die Thermoverpackung hatte Fehler aufgewiesen – die Nudeln waren leider kalt. Thimor Gers ließ sich davon aber nicht stören. Trotz des kleinen Schönheitsfehlers schmeckte ihm das Essen köstlich. Er war sich sicher, dass er so gut schon lange nicht mehr gespeist hatte.
„Ich habe mich niemals so einsam gefühlt“, hörte er den Gesang. Ein anderes Stück aus seiner umfangreichen Sammlung, eine andere Stimme, eine wieder andere Art der Traurigkeit. Sie fühlte sich gut an, ehrlich. So wurde es nachvollziehbar. Und so half es Thimor Gers.
Er räumte das Essen beiseite, nicht ohne den kleinen Finger noch kurz in die Soße zu tauchen, diesen zum Mund zu führen und ein letztes Mal den Geschmack zu kosten. Dann wendete er sich endgültig wieder der Realität zu: Die Musik wurde leiser und trat in den Hintergrund, das Terminal nahm mit einem leisen Klicken seine Arbeit auf. Gers sah, dass seine Leistung auch von seinen Vorgesetzten positiv bewertet worden war. Es gab nicht nur keine Klagen über die Art und Weise, wie er die Schlacht geführt hatte, er war auch bereits für die nächste Aufgabe vorgesehen worden. Allerdings würde ihn diese, wie er sah, an einen gänzlich neuen Ort führen. Ein Sektor, in dessen Zentrum sich das sogenannte Abito-System befand. Der Name sagte ihm nichts. Aber bis vor wenigen Wochen hatte er auch nichts von den Kinarr gewusst. Im Weltall warteten zu viele Feinde auf die Menschen, sie mussten an zu vielen Fronten gleichzeitig kämpfen. Ein einzelner Soldat war überfordert, in dieser komplexen Situation den Überblick zu behalten, zumal er oft wie eine Figur auf dem Schachbrett hin- und hergeschoben wurde, ohne die größeren Zusammenhänge wirklich durchschauen zu können. Für Gers bedeutete das im Augenblick, dass er hier wohl nicht mehr gebraucht wurde und deshalb weiterziehen musste, ob ihm das gefiel oder nicht.
Abito? Ich werde mich kundig machen müssen, dachte Thimor Gers. Er ging sogleich an die Arbeit und brachte zumindest ein paar erste Fakten zutage. Die Zentralwelt des fraglichen Sonnensystems hieß Abito, das Volk, das dort lebte, wurde Auian genannt. Es hatte sich von seinem Heimatplaneten aus über einige weitere Systeme und Welten ausgebreitet, war aber trotzdem alles andere als eine Großmacht, selbst diesem eher beschaulichen Sektor der Galaxis. Gers stieß auch auf ein Bild, das einen Auian zeigte. Wie die beigefügten Daten verrieten, war er ungefähr so groß wie ein Mensch, unterschied sich aber dennoch schon auf den ersten Blick deutlich: Das lag einerseits am Kopf, der etwas kleiner war und dessen untere Hälfte schnauzenartig nach vorne ragte, während darüber die Augen tief in ihren Höhlen lagen. Daneben sah die Haut die Auian aus wie dunkles und extrem widerstandsfähiges Leder – deshalb wurden diese Wesen auch „die Ledernen“ genannt, wie Gers erfuhr. Sie galten als sehr unangenehmes, schwieriges Volk, weil es offensichtlich kaum möglich war, mit ihnen vernünftig zu kommunizieren. Aus irgendeinem Grund standen sie nun der vorwärts drängenden Menschheit im Weg; Thimor Gers wusste, was das bedeutete. Die Waffen werden sprechen. Er selbst würde an vorderster Front in diesem Konflikt dabei sein. Und natürlich, davon war er fest überzeugt, würden die Menschen auch die Auian besiegen, wie schon viele andere Völker zuvor.
Thimor Gers sah sich den Zeitplan an. Der Sammler würde heute noch hier verharren, nicht zuletzt um den Abschluss der Aufräumarbeiten abzuwarten – man hoffte immer, in dem einen oder anderen Wrack doch noch einen Überlebenden zu finden, und ganz, ganz selten geschah das sogar. Aber auch in Sachen Material war am Schauplatz einer Weltraumschlacht hinterher manches zu retten. Morgen würde sich die riesige Plattform dann mitsamt der vielen Schiffe, die sie transportierte, langsam in Bewegung setzen, in das Wurmloch eintauchen und es irgendwo im Sektor rund um das Abito-System wieder verlassen. Dort warteten weitere Verbände auf sie. Es würde dann nicht lange dauern, bis die Attacke begann.
Gers’ Augen wanderten langsam über die Details, die ihm der Bildschirm verriet. Erst als er den Schiffsnamen Edker las, stockte er, weil das Wort eine Erinnerung in ihm wachrief, die er längst verdrängt und verschüttet geglaubt hatte. Es schmerzte, überhaupt daran denken zu müssen, und es riss alte Wunden auf. Tiefe Wunden, die wohl niemals verheilen würden. Wenn er ehrlich zu sich selbst war, wollte er das auch gar nicht.
Jemma.
Sie würde nicht an Bord der Edker sein. Auf keinen Fall. Oder?
„Das kann nicht sein“, sagte Gers unwillkürlich laut. Eigentlich war es eine vollkommen abwegige Vermutung. Und doch erschien sie ihm schon einen kurzen Augenblick lang wie Gewissheit, an der nicht mehr zu rütteln war. „Das hat sie nicht getan.“ Er hoffte inständig, dass er damit richtig lag. Aber er glaubte es nicht.
Wie lange ist es her? Ein Jahr. Gers war gegangen und hatte sie zurückgelassen, weil er fühlte, dass es so das Beste für sie beide war. Er hatte ihr seine Sicht der Dinge erklärt, doch natürlich war sie damit nicht einverstanden gewesen. Sie hatte erst auf ihn eingeredet, dann geschrien, schließlich hatte sie geweint. Die Entscheidung war ihm nicht leicht gefallen, aber er war dann trotzdem gegangen, zurück in den Dienst bei der Flotte. „Du darfst mir nicht folgen“, hatte er damals zu ihr gesagt. Ich könnte es nicht ertragen, wenn du stirbst, waren seine Gedanken gewesen. Schon gar nicht, wenn er selbst dafür verantwortlich sein sollte, und sei es auch nur indirekt. Dieser Schlussstrich schmerzte – heute noch genauso wie vor einem Jahr, allen Schlachten zum Trotz, in denen er seither gekämpft hatte, und ebenso allen Toten, die er auf beiden Seiten des Krieges zu verantworten hatte. Nichts wog den Schmerz auf. Nichts würde es jemals tun.
Thimor Gers sinnierte lange, ehe er sich dazu überwinden konnte, weitere Daten über die Edker anzufordern, und irgendwann entdeckte er ihren Namen tatsächlich auf der Besatzungsliste. Linford, Jemma Linford. Sie war nicht zuhause geblieben, wie sie es hätte tun sollen, wie er es unmissverständlich von ihr verlangt hatte. Stattdessen befand sie sich genau wie er mitten im Krieg. „Nein“, sagte Gers. „Das darf nicht sein.“
Jemma würde sterben. Und er trug dann die Schuld daran.
Ich muss etwas tun. Die Gedanken hämmerten in seinem Kopf. Er fühlte sich wie betäubt. Ich muss etwas tun.
Vielleicht würden sie sich begegnen? Was sollte er zu ihr sagen? Würde sie überhaupt noch mit ihm reden wollen? Würde sie ihm ausweichen, ihn meiden, ihm aus dem Weg gehen? Nach allem, was geschehen war? Oder war sie hierhergekommen, um ihm deutlich zu zeigen, dass sie sich von ihm nichts, aber auch gar nichts verbieten ließ?
„Ich muss …“
Es gab eine letzte Möglichkeit. Vielleicht würde Marssen einsichtig sein. Der Admiral schätzte seine Fähigkeiten sehr, das wusste Gers. Und er brauchte ihn auch in den nächsten Schlachten, daran gab es keinen Zweifel. Es mochte sein, dass diese Fakten als Argument ausreichten, um die Edker und damit auch Jemma wieder dorthin zu schicken, wo sie am besten aufgehoben war. Zurück zur Erde, weit weg von Krieg und Tod.
„Ich verliere den Verstand“, erklang es kaum wahrnehmbar leise aus dem kleinen Lautsprecher am Kopfende von Gers’ Bett. Ja, dachte er und schaltete die Musik aus, die zuletzt völlig an ihm vorbeigerauscht war. Er machte sich auf den Weg.
 
Das kleine Schiff befand sich auf der Oberfläche des Sammlers, fest verankert, aber dennoch startklar. Bevor der Befehl zum Angriff erfolgen würde, mussten sie nur noch das Wurmloch durchqueren, dem sie sich gerade langsam näherten. Thimor Gers erlebte das jedes Mal als einen höchst unangenehmen, fast unheimlichen Moment. Er hasste die völlig hilflose Lage, in der er sich dann befand. Weitaus lieber wäre es ihm gewesen, den Durchgang bei vollem Bewusstsein erleben zu können. Doch er wusste, dass das nicht ging.
Thimor Gers beobachtete die Daten auf dem Bildschirm. Sie signalisierten ihm, dass das Wurmloch jetzt beinahe zum Greifen nahe gekommen war. Er unterbrach seine Erzählung. Auch Erik Blauw stellte für den Augenblick dankenswerterweise keine weiteren Fragen. Beide setzten sie sich ihre Injektionen selbst. Gers fühlte den kurzen Stich, eine plötzliche Müdigkeit und dann erst einmal nichts mehr. Als er wieder zu sich kam, lag das Wurmloch bereits hinter ihnen.
Blauw war ebenfalls wieder zu sich gekommen und nahm praktisch sofort den Faden ihres vorherigen Gesprächs wieder auf. „Wie hat er es begründet?“, fragte Blauw. Thimor Gers mochte ihn nicht, aber er hatte sich trotzdem dazu hinreißen lassen, ihm die Geschichte zu erzählen, die hinter seiner nicht zu übersehenden Nervosität stand. Sie waren nur zu zweit an Bord des Schiffes, dem Blauw den Namen Simon gegeben hatte. Vielleicht erinnerte ihn das an etwas; so, wie Gers pausenlos an Jemma Linford denken musste.
Er steuerte das Schiff, Erik Blauw war für die restlichen Kontrollen zuständig. Diese vermeintliche Aufgabenfülle war allerdings relativ: Die wichtigen Funksignale landeten ohnehin beim Piloten, der sie dann gleich auszuführen hatte. Und auch die Waffensysteme würde Gers bedienen, wenn ihn keine allzu komplizierten Manöver davon abhalten sollten. Eigentlich, so dachte er, hätte er die Simon wohl auch allein fliegen können. Dann wäre ihm einiges erspart geblieben – die Qual, weil er so viel aus seiner Vergangenheit hatte preisgeben müssen, das er viel lieber für sich behalten hätte. Aber auch das Gefühl wachsender Genervtheit, weil Blauw einfach keine Ruhe gab.
„Hat er denn nichts gesagt?“
Thimor Gers seufzte. „Er braucht jeden einzelnen Mann, hat er gesagt. Natürlich hat er verständnisvoll getan. Aber er hat mir auch klar gemacht, dass es keine Versetzung geben wird. Weder für Jemma noch für mich. Ich bin an der Front unersetzlich – das sind seine eigenen Worte, ich würde so etwas nie behaupten.“ Er merkte, dass er schon wieder zu schwafeln anfing. Erik Blauws Art war offensichtlich ansteckend. „Und auch die Edker hat eine wichtige Mission, sagt Marssen.“
Blauw nickte. „Der Admiral hat schon viele Schlachten geschlagen“, sagte er. „Er wird wissen, was er tut.“
Gers fragte sich, ob der andere ihm überhaupt zugehört hatte. Aber er hakte nicht nach. Er war froh, sich auf das Schiff und ihre Aufgabe konzentrieren zu können. Vielleicht würden sich dann auch seine Gedanken von Jemma Linford lösen. Die Edker stand weit hinter der Front und würde mit dem nun folgenden Scharmützel sicher nichts zu tun haben. Später würde noch Zeit genug sein, sich um Jemma Sorgen zu machen.
„Wir nehmen unsere Position ein“, sagte Thimor Gers. Verblüfft stellte er fest, dass Erik Blauw diese Ankündigung schweigend verdaute. Der Mann schien tatsächlich fähig zu sein, seine Arbeit zu erledigen.
Sie befanden sich nicht im Abito-System selbst, sondern im Anflug auf eine Welt namens Trae, die am Rand des auian’schen Einflussbereiches lag. Der Planet war nicht sehr dicht besiedelt, aber es sollten sich einige wichtige Produktionsstätten dort befinden. Ziel des Angriffs schien zu sein, den Materialnachschub in Richtung Abito zu stoppen. Die Informationen waren bislang nur sehr spärlich geflossen, das meiste davon hatte sich Gers selbst zusammengereimt. Er nahm bei diesem Angriff keine herausragende Stellung ein, hatte keinerlei Befehlsfunktionen, leitete nicht einmal ein kleines Geschwader – er war heute ein Pilot wie jeder andere. Thimor Gers fragte sich, ob das mit seinem Gespräch mit Marssen zusammenhing, in dem er den Admiral gebeten hatte, in den anstehenden Kämpfen auf die Edker und damit vor allem auf Jemma zu verzichten. Er zuckte mit den Schultern. Vielleicht steckte auch eine strategische Überlegung hinter dieser Entscheidung, die er im Moment noch nicht durchschaute. Ihm blieb nichts anderes übrig, als seine aktuelle Position so hinzunehmen, wie sie war. Beeinflussen konnte er in dieser Hinsicht nichts.
„Wenn …“, begann Erik Blauw, doch Thimor Gers unterbrach ihn, indem er die Hand hob. Vom Kommandoschiff kamen im selben Augenblick die Daten für die folgenden Manöver.
„Wahnsinn“, sagte Gers. Er konnte auf seinen Anzeigen den Abwehrriegel sehen, den die Auian rings um den Planeten herum gebildet hatten. Admiral Marssen schien nicht vorzuhaben, deshalb irgendwelche besonderen Kniffe anzuwenden. Stattdessen deutete alles darauf hin, dass er schlich und einfach mit Brachialgewalt durchbrechen wollte. Das würde nicht nur vielen Auian, sondern vor allem auch vielen Menschen das Leben kosten.
„Zeit zu sterben“, murmelte er, während er das kleine Schiff beschleunigte.
Vielleicht ist es das Beste, dachte Gers. Er würde Jemma nie wiedersehen.
„Warum hat sie dich verlassen?“, fragte Blauw, der dafür den ungünstigsten Zeitpunkt abgewartet zu haben schien.
Gers seufzte und schüttelte den Kopf. Er wusste, dass er eigentlich schweigen sollte, trotzdem fühlte er auch den Drang, sich zu rechtfertigen. Womöglich waren sie in wenigen Minuten wirklich tot.
„Sie hat mich nicht verlassen“, sagte er. „Es war umgekehrt: Ich bin damals gegangen. Ich, nicht sie. Sie wollte bei mir bleiben, mir folgen, überallhin. Aber das wäre zu gefährlich gewesen. Ich musste mich entscheiden – und ich habe mich gegen Jemma entschieden. Damals dachte ich, sie hätte es akzeptiert. Doch das hat sie offensichtlich nicht getan. Ich weiß nicht, was sie mir damit beweisen will.“
„Aber …“
Thimor Gers unterbrach ihn erneut. „Es ist so weit“, sagte er. „Jetzt wird es ernst.“ Blauw verstummte, und Gers drückte zum ersten Mal auf den Feuerknopf. Er traf, und gleichzeitig fanden auch einige weitere Energiestrahlen dasselbe Ziel, eines der gegnerischen Schiffe. Es explodierte. „Wir müssen das besser koordinieren“, sagte Gers – nur zu sich selbst, nicht ins Funkgerät. Er wusste nicht, wer im Moment die Befehle erteilte, aber er würde sich hüten, dem Kommandanten, vielleicht dem Admiral selbst, auch nur eine winzige Empfehlung zu geben. So etwas kam selten gut an, und wenn ihm das in der Vergangenheit auch schon oft gleichgültig gewesen war, würde er heute definitiv seinen Mund halten. Dennoch hatte Gers natürlich seine Meinung: Mit den Auian verhielt es vollkommen anders als mit den Kinarr, gegen die er zuletzt gekämpft hatte. Die Schiffe der Ledernen waren deutlich wendiger als die wuchtigen, schwerfälligen Kähne der Kinarr und darin eher den Raumern der Menschen ähnlich. Doch sie waren auch um einiges einfacher außer Gefecht zu setzen. Nach dem, was Gers bislang gesehen hatte, reichte vermutlich schon ein einziger gut platzierter Treffer, um ein Auian-Schiff so schwer zu beschädigen, dass es in der Schlacht keine Rolle mehr spielen würde. Fünf, sechs oder sogar sieben Angreifer auf einen solch schwachen Feind zu verschwenden – wie soeben geschehen –, war die völlig falsche Verteilung der nicht unendlichen Ressourcen. Wäre sie zielgerichteter geführt gewesen, hätte die Attacke eine ungleich größere Wirkung erzielt. Zwar hätte man den Riegel um Trae wohl noch nicht durchbrochen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach doch schon eine große Bresche in ihn geschlagen.
„Feuer“, sagte Thimor Gers.
Wieder explodierten deutlich zu wenige der feindlichen Schiffe. So wurde es viel zu lange dauern, bis echte Erfolge sichtbar wurden. Doch Gers blieb bei seiner Haltung, die Vorgehensweise nicht zu kommentieren. Von Erik Blauw, der stumm vor seinen Anzeigen saß, erwartete er ohnehin nicht, dass dieser sich weiterreichende Gedanken machte. Der Mann war lediglich ein sturer Befehlsempfänger, mehr konnte er von ihm nicht erwarten.
Die Auian wehrten sich inzwischen, und sie kämpften nicht mit stumpfen Waffen. Sie offenbarten eine ganze Reihe an offensiven Möglichkeiten, die sie auch nach Kräften einsetzen. Einige menschliche Piloten schienen von der Wucht dieses Gegenangriffs überrascht worden zu sein, sodass schnell hintereinander gleich einige Schiffe verloren gingen. Auch das wäre ganz sicher nicht nötig gewesen, hätte man ihnen eine etwas überlegtere Strategie vorgesetzt.
Gers manövrierte die Simon sicher außerhalb der auian’schen Energiestrahlen, während er selbst mit seinen Schüssen exakt den Anweisungen des Befehlshabers folgte. Er ärgerte sich darüber, hatte aber nach wie vor kein Interesse daran, dagegen aufzubegehren. Er würde heute nicht den Helden spielen. Nach der unbefriedigenden Unterredung mit dem Admiral passte ihm Dienst nach Vorschrift sehr gut zu seiner miserablen Laune.
„Wieder einer“, freute sich in seinem Rücken Blauw. Gers hatte den neunten oder zehnten Abschuss schon kaum mehr registriert. Er führte die wenigen notwendigen Handbewegungen inzwischen beinahe automatisch aus. Es war nicht nötig, sich stärker zu konzentrieren. Die Schlacht würde vielleicht noch ewig so weitergehen.
Schießen, ausweichen, eine neue Position, und wieder schießen. Immer und immer wieder.
Ich wünschte, Jemma wäre in Sicherheit, schoss es Thimor Gers durch den Kopf. Er hatte mit aller Macht versucht, nicht mehr an sie zu denken. Doch ganz offensichtlich war ihm das nicht möglich.
Er schoss, ein Schiff der Auian explodierte. Er wich einem nicht ungefährlichen Gegenangriff aus. Er schoss erneut.
Dann sah er die Edker. Sie befand sich viel näher an der Front, als sie das eigentlich sollte. Zumindest hatte Thimor Gers den Admiral so verstanden, dass die Edker an einem Ort weit hinter den vordersten Linien vorgesehen war. Hatte Marssen ihn bewusst getäuscht? Oder schmiss er gerade alles über den Haufen, was er sich für die heutige Schlacht vorgenommen hatte.
Gers hatte keine Ahnung, wer die Edker steuerte, die mit einigen weiteren größeren Einheiten jetzt rasch den gegnerischen Abwehrriegel ansteuerte. Das war eindeutig ein zielstrebiger, planmäßiger Angriff. Und doch sah Gers auch hier, dass diese Attacke nicht so geführt wurde, wie das hätte sein sollen. War das Dilettantismus? Oder schiere Verzweiflung? So schlecht standen die Dinge doch eigentlich nicht.
„Sie fliegen in ihr Verderben“, sagte er.
„Was …?“ Blauw verstummte schnell wieder, auch er hatte jetzt die Daten auf dem Schirm entdeckt, und vielleicht konnte er daraus sogar die richtigen Schlüsse ziehen.
Die beiden Schiffe, die die Edker flankierten, rasten genau in das feindliche Feuer hinein. Da half auch die vermeintliche Überlegenheit nichts: Sie verwandelten sich sofort in zwei hell aufglühende Feuerbälle.
„Jemma“, murmelte Thimor Gers. Er fühlte sich vollkommen hilflos. Er ahnte, was geschehen würde. Und er hatte recht.
Auch die Edker wurde jetzt getroffen.
„Nein“, schrie Gers.
Das Schiff explodierte nicht. Doch die Anzeigen verrieten, dass es ordentlich etwas abgekommen hatte. Ein weiterer Treffer folgte. Die Edker flog längst keinen zielgerichteten Kurs mehr. Sie taumelte durchs All, und sie näherte sich dabei immer mehr dem feindlichen Planeten.
„Sie wird abstürzen“, sagte Gers mit einer Ruhe, die ihn selbst erstaunte. Er fragte sich, ob diese Entwicklung vielleicht sogar nahe an den Plan des Admirals herankam. Hatten die Schiffe die gegnerischen Linien durchbrechen sollen, um den Auian in den Rücken zu fallen oder vielleicht sogar Trae direkt anzugreifen, während im All noch die Schlacht tobte? „Egal“, sagte er leise zu sich selbst. Was auch immer Marssen sich dabei gedacht hatte, es war letztlich schiefgegangen. Auch die anderen Schiffe, die die Edker begleitet hatten, waren inzwischen zerstört. Nur die Edker selbst war übrig geblieben, und sie stürzte jetzt eindeutig auf Trae hinab. Wenn die Besatzung den Absturz überlebte, würden die Menschen unten auf dem Planeten in die Hände der Ledernen fallen. Soweit Gers wusste, war spätestens das ihr sicheres Todesurteil.
„Sie wird sterben“, sagte er ohnmächtig. Jetzt trat genau das ein, was er befürchtet hatte. Und er konnte nichts dagegen tun.
Ich kann sie nicht retten, dachte Thimor Gers. Es gibt keine Chance.
Gers sah auf den Schirm, erfasste mit einem schnellen Blick die Positionen aller Schiffe, die für die Simon relevant waren. Er lächelte und gab sich einen Ruck. Dann stöpselte er sich den kleinen Knopf aus dem Ohr, der ihm die Anweisungen des menschlichen Kommandanten übertrug. Seine Finger huschten über die Kontrollen. Das kleine Schiff änderte sofort seine Flugbahn.
„Was machst du?“, fragte Erik Blauw entsetzt. „Das ist gegen die Befehle.“
Thimor Gers nickte.
„Wir folgen der Edker“, sagte er. „Tut mir leid. Aber ich muss das tun.“
 
Das Manöver war der reine Irrsinn, aber sie überstanden es weitgehend unbeschadet. Gers hätte nicht sagen können, ob er damit gerechnet hatte oder ob es für ihn nicht eigentlich vielmehr ein Flug in den sicheren Tod gewesen war.
Er feuerte nur, wenn es nicht anders ging. Ansonsten konzentrierte er seine ganze Aufmerksamkeit darauf, den Schüssen der Auian auszuweichen. Das erwies sich als schwierig genug, doch er meisterte die Herausforderung fast perfekt. Einige Mal zischten die feindlichen Energiestrahlen nahe genug an der Simon vorbei, um für kleinere Schäden zu sorgen. Doch da der Flug zum Planeten hinab vermutlich ohnehin ihr letzter Einsatz sein würde, war das nicht weiter schlimm. Noch war das Schiff manövrierfähig, und Thimor Gers war wild entschlossen, es auch auf Trae zu landen.
Natürlich spielte es ihm in die Karten, dass die Aufmerksamkeit der Auian eigentlich nach weiter draußen gerichtet war. Ihre Aufgabe lautete, den Angriff der menschlichen Flotte abzuwehren. Das kleine Schiff, das inzwischen tief in ihre eigenen Reihen eingedrungen war, sorgte höchstens für Verwirrung, war aber kein Gegner, mit dem man wirklich etwas anzufangen wusste. Es wurde deshalb auch nur eher halbherzig beschossen und schon gar nicht richtig ernsthaft verfolgt.
„Wir schaffen es“, sagte Gers.
„Das ist Meuterei“, meldete sich Blauw zu Wort.
Gers ging nicht darauf ein. „Ich werde Jemma retten“, sagte er nur. „Und wenn es das Letzte ist, was ich tue.“
Die Edker war inzwischen unten angekommen. Sie schien beim Absturz nicht völlig zerstört worden zu sein, soweit sich das aus den Daten, die ihnen zur Verfügung standen, herauslesen ließ. Jetzt ging es darum, schneller als die Auian zu sein, die sich natürlich ebenfalls für das Schiff der Menschen interessieren würden.
Thimor Gers wehrte einen letzten Angriff ab: Mit einer waghalsigen Schleife wich er dem Schuss aus, der ihnen gegolten hatte und wohl doch noch ihr Tod gewesen wäre. Gleichzeitig erwiderte er das Feuer, weil er keine andere Möglichkeit sah, am Gegner vorbeizukommen. Er traf. Das Auian-Schiff wurde zerstört.
„Geschafft“, sagte Gers. Jetzt lag nichts mehr zwischen der Simon und dem Planeten Trae. Er visierte genau die Stelle an, an der die Edker abgestürzt war.
Jemma, dachte er. Ich komme.
„Vorsicht“, schrie in diesem Augenblick Erik Blauw.
Gers schaltete blitzschnell, aber nicht schnell genug. In seiner Euphorie hatte er genau einen einzigen Gegner übersehen. Dieser wurde ihnen jetzt zum Verhängnis. Das Ausweichmanöver kam zu spät, die Simon wurde im Triebwerksbereich getroffen. Gers konnte noch einmal selbst einen Schuss abgeben, dann entzog sich das Schiff seiner Kontrolle. Er versuchte, es zu stabilisieren, hatte mit seinen Bemühungen aber keinen Erfolg. Auch die Simon stürzte jetzt ab, gleichzeitig wurde ein Monitor nach dem anderen blind. Von Blauw kam ein Schrei. War das Wut? Oder war es Angst? Thimor Gers beschloss, dass ihm das gleichgültig sein musste. Jetzt ging es nur noch um sein eigenes Leben und natürlich um das Jemmas. Was mit Blauw geschah, war vollkommen irrelevant.
Der Aufprall war hart und erbarmungslos. Gers spürte, wie er emporgerissen und umhergeschleudert wurde. Er stieß mit einem heftigen Schlag irgendwo an, und dann gleich noch einmal. Für einen Moment wurde ihm schwarz vor Augen, und er drohte, das Bewusstsein zu verlieren. Doch er kämpfte mit Erfolg dagegen an und blieb wach.
„Das ist noch nicht das Ende“, sagte er. Sein Körper schmerzte, und er konnte sich nur mühsam aufrappeln. Er zwang sich dazu, auch wenn er auf die Zähne beißen musste.
Blauw hing noch in seinem Sessel. Offensichtlich hatte er sich noch rechtzeitig anschnallen können. Aber auch das hatte ihm nicht geholfen: Ein Trümmerstück hatte sich in seine Brust gebohrt. Er war tot.
Thimor Gers verschwendete keinen zweiten Blick auf den anderen. Er kämpfte sich aus dem Wrack. Von außen sah er, dass die Simon niemals wieder fliegen würde. Das kleine Schiff war völlig zerstört. Es war ein Wunder, dass er den Angriff und den Absturz überlebt hatte.
Jemma, dachte er.
Ihm blieb im Moment nur die Hoffnung, dass sie ähnlich viel Glück wie er selbst gehabt hatte.
Gers orientierte sich. Er befand sich mitten in einer nur karg bewachsenen Steppe. Am Horizont konnte er einige Bäume sehen. Und genau dort entdeckte er auch eine schwache Rauchsäule. Das mochte ein Zeichen für die abgestürzte Edker sein. Er drehte sich langsam um seine eigene Achse. Der dünne Rauch blieb der einzige Hinweis, den es gab. „Also“, sagte er und machte sich auf den Weg.
Es wurde ein Marsch von mehr als drei Stunden. Die Schmerzen waren Gers’ unmittelbarer Begleiter, sie schienen mit jedem einzelnen Schritt ein Stück stärker zu werden. Er versuchte, sie zu ignorieren. Als ihm das nicht gelang, kämpfte er gegen sie an. Er sagte sich, dass er ein Ziel vor Augen hatte. Und dass dieses Ziel wichtiger war als alles andere. Jemma, dachte er immer wieder. Die Vorstellung, dass sie womöglich schon gestorben war – beim Absturz der Edker, bei einem sich anschließenden Angriff der Auian –, schob er weit von sich. „Jemma lebt“, sagte er sich. Das trieb ihn an, und letztlich war es auch das, was ihn überhaupt noch auf den Beinen hielt.
Zwischendurch fielen ein paar vereinzelte Tropfen Regen, und dann brach auch schon die Dämmerung herein. Es wurde  rasch dunkel, aber Gers wusste, in welche Richtung er laufen musste. Als er endlich meinte, seinem Ziel nun bereits sehr nahe zu sein, wurde er vorsichtiger. Wenn der Rauch tatsächlich von dem abgestürzten Schiff stammte, würden die Auian nicht weit sein. Er musste aufpassen, dass er ihnen nicht gleich in die Hände fiel. Dann würde er wahrscheinlich niemals etwas über Jemmas Schicksal erfahren.
Er befand sich jetzt in einem kleinen Wald, und er musste mehrfach ausweichen, um im Dunkeln nicht gegen einen der Bäume zu laufen. Dann roch er plötzlich das Feuer. Wenig später sah er es auch schwach in der Ferne aufleuchten. Er bewegte sich zielstrebig darauf zu.
Der Auian stand plötzlich vor ihm. Bevor er aber einen Laut von sich geben konnte, reagierte Thimor Gers. Seine Faust hämmerte hart gegen das schnauzenartig vorragende Kinn des anderen. Der Schlag war fest genug. Der Auian ging sofort zu Boden. Gers wurde deshalb jedoch nicht unvorsichtig. Er legte beide Hände um den Hals des Ledernen und drückte erbarmungslos zu, bis er sicher war, den anderen getötet zu haben. Erst dann durchsuchte er ihn nach Waffen. Ein kleiner Strahler, der für seine menschlichen Finger nur sehr mühsam zu bedienen war, blieb die einzige Beute.
Gers ließ den toten Auian liegen und ging langsam weiter. Er hielt nach allen Seiten Ausschau, doch er begegnete keiner weiteren Wache. Stattdessen stand er plötzlich vor dem Schiff. Vorsichtig schlich er an der Außenhaut entlang, bis er eine Schleuse fand. Sie funktionierte nur widerwillig, öffnete sich aber schließlich doch. Ein dunkler Gang lag vor Thimor Gers. Er ging hinein, ohne auch nur einen Augenblick zu zögern. Gers kannte diesen Schiffstyp. Es fiel ihm nicht schwer, sich in Richtung Zentrale zu orientieren. Wenn sich Jemma noch an Bord des Wracks befand, würde sie dort sein. Wenn die Auian sie verschleppt hatten … Er wollte nicht länger darüber nachdenken.
Unter anderen Umständen wäre es ihm unheimlich erschienen, durch die finsteren Gänge der Edker zu schleichen, ohne einer Menschenseele zu begegnen. In der aktuellen Situation war er sich unsicher, was er davon zu halten hatte. Waren die Auian ins Schiff gekommen und hatten alle Überlebenden mitgenommen? Hatten die Menschen sie vertrieben und verschanzten sich jetzt? Oder waren vielleicht doch alle tot?
Jemma, dachte Thimor Gers. Er sah sie vor seinem geistigen Auge, ein Bild aus unbeschwerten Tagen; nicht der Moment, in dem er sie verlassen hatte, sondern als sie noch glücklich miteinander gewesen waren. Bevor er beschlossen hatte, sie diesem unglückseligen Krieg zu opfern. Aus falsch verstandenem Pflichtgefühl, aus Stolz, am Ende auch aus Trotz, weil sie ihn nicht verstehen konnte, vielleicht auch nicht verstehen wollte.
Ich hätte das nicht tun dürfen. Das begriff er jetzt – nicht schlagartig, nur ganz allmählich. Die Zweifel schwanden mit jedem Schritt, den er durch die Dunkelheit machte. Es war ein Fehler. Ihm blieb ein Funken Hoffnung, dass er diesen Fehler zwar nicht ungeschehen machen, aber womöglich doch weitgehend reparieren konnte. Ich werde sie nicht mehr alleine lassen. Das war ihm jetzt endgültig klar. Mochten andere diesen Krieg führen. Er würde sein Leben – im doppelten Sinne – nicht mehr aufs Spiel setzen.
Die Gedanken an Jemma überlagerten jetzt alles. Gers merkte, wie er die Kontrolle über die Situation verlor. Einem Angriff der Auian wäre er in diesem Augenblick hilflos ausgeliefert gewesen. Es hätte ihnen keinerlei Mühe gemacht, ihn zu überwinden. Er versuchte, sich wieder zu konzentrieren, doch es wollte ihm nicht gelingen.
Nichts geschah, niemand attackierte ihn.
Thimor Gers lief immer weiter.
Die Edker war ein großes Schiff.
Der erste Tote lag vor dem Schott, das den Weg in die Zentrale versperrte. Gers kannte den Mann nicht. Trotzdem wurde ihm bei seinem Anblick flau im Magen. Er war nicht am Absturz oder an den Folgen einer dabei erlittenen Verletzung gestorben. Jemand hatte ihm aus kürzester Entfernung mit dem Energiestrahler ins Gesicht geschossen. Es war ein grauenhafter Anblick. Gers musste sich übergeben.
„Nein“, sagte er leise. Er wusste, was das bedeutete. Die Auian waren hier gewesen. Und das niemand den Toten entfernt hatte, konnte nur eins heißen: Die Ledernen hatten den Kampf gewonnen.
Das Schott öffnete sich. Jetzt sah Thimor Gers auch die restlichen Besatzungsmitglieder. Sie lagen am Boden – und sie waren allesamt tot.
Er ging von einem zum anderen. Kurz keimte Hoffnung in ihm auf. Jemma musste sich nicht unter den Toten befinden. Es mochte sein, dass …
Als er vor ihrer Leiche stand, zerstoben diese Gedanken in dem dunklen Nichts, das sich in ihm ausbreitete. Er hätte später nicht sagen können, wie lange er starr vor ihr gestanden war. Irgendwann überwand sich, beugte sich zu ihr herab, streckte vorsichtig die Hand aus, berührte sie sanft.
„Nein“, wiederholte er.
Jemmas Gesicht sah beinahe glücklich aus, sie wirkte, als habe sie ihren Frieden gefunden. Wäre nicht die große Wunde auf ihrer Brust gewesen, hätte man beinahe denken können, sie würde nur schlafen.
„Warum?“, fragte Gers. „Warum bist du mir nur gefolgt? Warum hast du nicht …?“
Er verstummte. Das waren nicht die richtigen Fragen. Es stand ihm nicht zu, ihr Vorwürfe zu machen. Den Fehler hatte er begangen. Das alles war seine Schuld gewesen. Wäre er nicht so töricht gewesen, hätte Jemma noch leben können. Sie wäre noch am Leben, dachte Thimor Gers. In letzter Konsequenz hatten nicht die Auian sie umgebracht. Er war es gewesen, nur er allein.
„Hast du mir verziehen?“, fragte er sie. Er wollte das glauben, wusste aber, dass er auf diese Frage niemals eine Antwort erhalten konnte. Die Ungewissheit würde bleiben, und sie würde ihn verfolgen, wahrscheinlich bis an sein Lebensende.
„Hast du mir verziehen?“
Oder war sie vielleicht nur aus Gründen gekommen, die denen glichen, die ihn selbst von ihr fortgetrieben hatten? Hatte sie ihm etwas beweisen wollen? Ihn am Schluss vielleicht sogar gehasst?
„Jemma …“
Thimor Gers weinte. Und er fragte sich, was er jetzt noch tun konnte. Kämpfen? Versuchen, von Trae wieder wegzukommen? Warten, bis die anderen Menschen kamen und ihn als Meuterer verurteilten, der – mit Blauws Tod – auch noch ganz eindeutig ein Menschenleben auf dem Gewissen hatte? Fliehen? Vor seinen eigenen Leuten? Oder vielleicht sogar seinem Leben ein Ende setzen, weil ohnehin alles sinnlos geworden war?
Er war wie gelähmt. Seine Gedanken drehten sich wild im Kreis.
Dann hörte er Stimmen. Ihre Worte waren ihm fremd. Auian. Etwas setzte bei ihm aus.
Tief aus seiner Kehle kämpfte sich ein wütender Schrei empor. Gers merkte, dass er die Waffe des toten Ledernen in der Hand hielt. Dass sich seine Beine bewegten. Dass er den Stimmen entgegenrannte. Dass er feuerte, was der fremde Strahler hergab.
Wie durch dichten Nebel sah er die Fremden links und rechts zur Seite kippen, getroffen von seiner Waffe, überrascht von dem unendlichen Zorn, der seinen Angriff trug. Irgendwann war da niemand mehr, außer ihm selbst und vielen, vielen toten Auian.
Jemma, dachte er. Dann verlor er doch noch das Bewusstsein.
 
„Ich sollte Sie töten lassen“, sagte der Admiral. Marssen saß hinter einem wuchtigen Tisch, ein viel zu alter Mann für diesen gnadenlosen Krieg, dessen Gesicht von viel zu tiefen Sorgenfalten gezeichnet war. „Ich müsste das sogar tun. Die Gesetze der Flotte lassen mir in dieser Hinsicht nur wenig Handlungsspielraum.“
Thimor Gers stand bewegungslos vor ihm und gab auch keinen Laut von sich. Im Grunde wartete er nur noch auf den Tod. Er erinnerte sich nicht mehr daran, wie die Soldaten ihn auf Trae gefunden hatten. Er wünschte sich, er wäre dort unten gestorben.
„Allerdings …“, fing der Admiral an.
Gers zuckte zusammen. Das konnte nichts Gutes bedeuten.
„Allerdings weiß ich um Ihre Qualitäten. Und natürlich habe ich mich kundig gemacht und fühle durchaus so etwas wie Verständnis für Ihre persönliche Situation – innerhalb gewisser Grenzen, versteht sich. Dann ist da auch noch die aktuelle Lage. Der Krieg, Fronten an so vielen Stellen der Galaxis, dass kaum noch jemand fähig ist, den Überblick über sämtliche Brandherde zu behalten, die uns beschäftigen. Nicht nur das Material wird langsam knapp. Es sind auch schon viel zu viele gute Soldaten gefallen. Wir können es uns eigentlich nicht leisten, unsere eigenen Leute selbst aus dem Verkehr zu ziehen. Und wenn sie dennoch die härteste Strafe verdienen, dann müssen wir abwägen, wie …“
Der Wortschwall des Admirals, der über ihn hereinbrach, machte Thimor Gers ratlos. Was wollte Marssen ihm sagen? Bot er ihm Gnade an? Oder versuchte er nur, sein Urteil so sehr zu verklausulieren, bis er selbst damit ohne Probleme leben konnte?
„Jemma ist tot“, sagte Gers im Versuch, dem Admiral eine Brücke zu bauen. Er hatte es satt, ihm zuhören zu müssen. „Es wird mir nicht schwer fallen, ihr zu folgen.“
„Sie missverstehen mich“, sagte Marssen. „Ich rede nicht von Ihrem Tod. Sondern von der einzigen Möglichkeit, wie Sie auch weiterhin auf unserer Seite kämpfen können.“
Wie soll das gehen?, fragte sich Thimor Gers. Er hatte alle Gesetze gebrochen, die der Flotte heilig waren. Und wenn er in sich hineinhorchte, wusste er, dass er dazu bereit war, das wieder zu tun. Sie konnten ihn nicht ungestraft davonkommen lassen. Das war schlicht unvorstellbar.
Die tiefen Falten im Gesicht des alten Mannes strafften sich. Gers wusste, was jetzt kam. Admiral Marssen war des Spiels endlich müde geworden und hatte beschlossen, nicht länger um den heißen Brei herumzureden. Er würde ihm nun sagen, was er vorhatte.
„Sie werden leben“, erklärte er. „Ich werde Sie nicht zum Tode verurteilen.“
Gers fühlte sich, als sei genau das soeben geschehen. Er verstand einfach nicht, was Marssen wollte.
„Es tut mir leid“, sagte der Admiral. „Wir werden Ihr Gedächtnis löschen, Sie werden jegliche Erinnerung an das verlieren, was vorgefallen ist. Hier oder damals, als Sie die Frau zurückgelassen haben. Wir werden sie aus Ihren Gedanken tilgen und vieles andere auch. Sie werden dann ein neuer Mensch sein, Gers. Ein vollkommen neuer Mensch.“
Jedes einzelne Wort traf Thimor Gers wie ein Peitschenhieb. Jemma war gestorben. Nun wollten sie ihm auch noch die Erinnerung an sie rauben. Das durfte nicht geschehen. Lieber würde er sterben.
„Nein“, sagte er.
Der Admiral hob die Hände. „Das war kein Angebot. Ich habe so entschieden. Wir werden darüber nicht diskutieren.“
Plötzlich standen zwei Männer hinter Thimor Gers und packten ihn unsanft an den Schultern. „Mitkommen“, presste einer der beiden zwischen den Zähnen hervor. Vielleicht war das Mitleid, vielleicht versuchte er auch einfach, Gers’ Schicksal so weit wie nur möglich von sich wegzuschieben.
Gers ließ sich von den Männern widerstandslos aus der Kabine des Admirals hinausführen. Er war wie betäubt. Der Gedanke an eine Flucht kam ihm erst, als sich die Gelegenheit dazu bot. Der eine Soldat hatte sich halb von ihm weg zur Wand hin gedreht, um ein Schott mit einem Sicherheitscode zu öffnen. Sein Kamerad schaute genau in die entgegensetzte Richtung. Sie hatten ihm nicht einmal die Hände gefesselt. Wozu auch an Bord eines Schiffes, in dem sich tausende von treuen Soldaten befanden und nur ein einziger Verräter?
Gers reagierte blitzschnell. Sein Ellenbogen schleuderte den einen Mann gegen die rechte Tür des sich gerade öffnenden Schotts, ein genau gezielter Handkantenschlag gab ihm schon den Rest. Den anderen brachte er mit einem Fußtritt ins Straucheln, dann warf er sich auf ihn. Es gab nur ein kurzes Gerangel. Dann hieb Gers dem Soldaten dessen eigene Waffe gegen die Schläfe. Beide lagen bewusstlos vor ihm. Er spielte nicht einmal mit dem Gedanken, sie zu töten, um vielleicht länger unbemerkt auf der Flucht sein zu können. Sie hatten ihm nichts getan, nur ihre Befehle befolgt.
Er ging durch das Schott. Um es hinter sich zu schließen, genügte ein simpler Tastendruck, dafür benötigte er keinen Code. Er stellte fest, dass er sich in einem Hangar befand. Hatten die Soldaten ihn auf ein anderes Schiff bringen sollen? War die Prozedur der Gedächtnislöschung etwa nicht an Bord möglich?
Thimor Gers hatte keine Ahnung, welches der Schiffe, die hier in größerer Zahl standen, das Ziel der beiden Soldaten gewesen war. Stattdessen erweckte ein einzelner Raumjäger seine Aufmerksamkeit. Das war genau die Art von Schiff, die ihn hier rausbringen mochte.
Er dachte nicht darüber nach. Er lief hinüber, kletterte nach oben, setzte sich in den Pilotensitz, schloss die Kanzel über seinem Kopf.
Gers starrte auf die Kontrollen. Sie verrieten ihm rein gar nichts, solange er den Jäger nicht aktivierte. Dann gab es zwei Möglichkeiten. Die Maschine war einsatzfähig und beförderte ihn in die Freiheit. Oder sie stand hier, aus welchen Gründen auch immer, für eine Reparatur, eine Generalüberholung oder Ähnliches. Dann würde er lediglich auf sich aufmerksam machen. Den Hangar würde er mit dem Jäger aber nicht verlassen können.
Er überlegte nur zwei Sekunden.
Dann hieb er auf den roten Knopf und hielt den Atem an.
Die Anzeigen leuchteten auf. Er nickte zufrieden, echte Freude fühlte er nicht.
Sie dürfen mir das nicht nehmen, dachte er.
Dann schoss Thimor Gers mit dem Jäger durch das Außenschott des Hangars, das sich gerade noch rechtzeitig vor ihm öffnete.
Verzeih mir, Jemma.
Er ging volles Risiko. Bevor noch irgendein Schiff das Feuer auf ihn eröffnen konnte, aktivierte er den Aufriss-Antrieb. Der Schmerz war furchtbar und ließ ihn laut aufschreien. Aber sein kleines Schiff verschwand übergangslos. Die Flucht war ihm gelungen.


Armin Rößler, geboren 1972, lebt mit seiner Familie in Rauenberg am Rand der Weinberge. Er arbeitet als Redakteur für eine Tageszeitung und findet daneben gelegentlich Zeit, die eine oder andere Science-Fiction-Geschichte zu schreiben. Beim Corona Magazine ist er mit an Bord, seit 2003 der Kurzgeschichten-Wettbewerb aus der Taufe gehoben wurde; anfangs als regelmäßiger Gastjuror, in verantwortlicher Funktion seit dem Jahr 2005. Zum dritten Mal steuert er nun selbst eine Story bei: „Faust“ erschien in Ausgabe 150, „Martys Weg“ im Corona Nummer 200. Die vorliegende Geschichte ist in der Frühzeit seines Argona-Universums angesiedelt, aus dem bislang die drei Romane „Entheete“, „Andrade“ und „Argona“ (alle im Wurdack Verlag) erschienen sind, außerdem noch mehrere Erzählungen. Als Herausgeber hat er darüber hinaus bislang elf Bücher mit Science-Fiction-Kurzgeschichten betreut, zuletzt „Die Audienz“ (2010) und „Molekularmusik“ (2009). Als Nächstes erscheint hier Mitte Juli 2011 „Emotio“ (Wurdack Verlag, ISBN 978-3-938065-75-4), gemeinsam herausgegeben mit Heidrun Jänchen. Als Autor und Herausgeber wurde Armin Rößler mehrfach für den Deutschen Science Fiction Preis, den Kurd Laßwitz Preis und den Deutschen Phantastik Preis nominiert.

Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2011).
Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende, kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.

Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann, Ausgabe #250, http://www.corona-magazine.de". Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der "Corona-Kurzgeschichte", der "Leseprobe", des "Corona-Fortsetzungsromans" oder einzelner Passagen daraus.

Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten Dritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches der Herausgeber liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem die Herausgeber von den Inhalten Kenntnis hätten und es ihnen technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern.
Die Herausgeber erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten haben die Herausgeber keinerlei Einfluss. Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb der Publikation gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
 Impressum
corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904
Ausgabe 250 - 09.06.2011
Herausgeber
Mike Hillenbrand &
Jennifer Christina Michels

Chefredaktion
Mike Hillenbrand (mh)
Jennifer Christina Michels (jcm)
Frank Hebenstreit (fh)

Lektorat
Esther Haffner (eh)
Corona-Redaktion
Andreas Dannhauer (ad)
Esther Haffner (eh)
Christian Humberg (ch)
Bernd Perplies (bp)
Etienne Quiel (eq)
Armin Rößler (ar)
Klaus Schapp (ks)
Rüdiger Schäfer (rs)

newsBEAT
Phantastik.de
The Daily Trekker
SF-Radio.net

Ihre Meinung
Mike Hillenbrand (mh)
Jennifer Christina Michels (jcm)

TV-Vorschau
Klaus Schapp (ks)

Kurzgeschichte
Armin Rößler (ar)

Fragen zum Abonnement:
abo@corona-magazine.de

Fragen zu Kooperationen:
dialog@corona-magazine.de

Corona Webseiten:
www.corona-magazine.de

Auflage:
10'612 Leser

Ausgabe 251 erscheint am
31.07.2011.

(Zum Seitenanfang)