25. September 1998 - corona newsletter (42) - "Newstar"
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Editorial
Zuerst einmal ein grosses Dankeschön
für die vielen Zuschriften, die uns nach Erscheinen der letzten
Ausgabe erreicht haben. Wir hätten nicht erwartet, dass Ihr
unsere neue Konzeption so positiv aufnehmen würdet.
Wer den Newsletter übrigens noch immer
in beiden Formaten - html und als Text - erhält, sollte wissen,
dass eine der beiden Versionen problemlos abbestellt werden kann.
Entweder mit einer kurzen eMail an corona@sftv.ch, in der steht,
welches Format weiterhin bezogen werden soll oder jetzt neu auch
übers Internet mit unserem
Abo-Änderungsformular.
Zu einem anderen Thema: Rafael Scholl, seit
mehr als einem Jahr stellvertretender Chefredakteur, ist von seinem
Posten zurückgetreten. Er will sich voll und ganz auf sein
sftv-Projekt konzentrieren können und verlässt deshalb
die Redaktion. Scholl war massgeblich am Aufbau des Storm-Newsletters
beteiligt. Wir bedanken uns ganz herzlich für seine Arbeit
und wünschen ihm alles gute für die Zukunft.
In dieser Ausgabe musste das Episodenlogbuch
leider auf Kosten des Trek-Gateways und des Subspace Links entfallen.
Wir müssen Euch mit den neusten Episodenbeschreibungen auf
die nächste Ausgabe vertrösten.
Jetzt aber wieder viel Spass mit der neusten Ausgabe...
Philipp Ruch
Chefredakteur
1. Trek-Gateway
2. Spotlight: The Making of GENERATIONS (2/3)
3. Smile Fiction
4. Im Gespräch mit Ron Moore
5. Subspace Link
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Star Trek 10.
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Nach Angaben von Marina Sirtis (Troi) ist INSURRECTION der letzte
Kinofilm in den Verträgen der meisten TNG-Schauspieler. "Wenn
es aber nach mir ginge", so Sirtis, "Könnten
wir alle zwei Jahre einen Film drehen, bis ich sechs Fuss geschrumpft
bin. Wie auch immer, Patrick Stewart hat uns versichert, dass
es einen weiteren Film geben wird, und ich finde, dass die 10 eine
schöne Zahl zum Aufhören ist."
Währenddessen liess Patrick Stewart in einem Interview verlauten,
dass er und Brent Spiner bereits eine Idee für ST10 ausgeheckt
hätten. Stewart: "Ich glaube, dass wir sehr gut als
Filmreihe laufen. Der Umzug vom Bildschirm auf die Kinoleinwände
verlief so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, und ich bin erfreut
darüber, dass TNG weiterlebt, ohne wöchentlich
eine Folge drehen zu müssen."
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Imzadi II.
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Die langerwartete Fortsetzung zu einem der beliebtesten Trek-Romane erscheint nächste Woche in den USA; das Sequel von Peter Davids Imzadi. Auf 375 Seiten geht es in "Triangle - Imzadi II" vorrangig um die Beziehung zwischen
Troi und Worf. |
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Filmplakat von ST9.
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Derzeit wird noch am offiziellen Filmplakat von INSURRECTION gearbeitet.
Es zeigt letzten Berichten zufolge eine Schlacht zwischen zwei
Raumschiffen, die von einer Person darunter - auf dem Ba'ku-Planeten
- beobachtet wird. Auf dem Poster sind auch die Gesichter von Picard
und Data zu sehen.
Der Film wird nun doch am 11. Dezember US-Premiere feiern.
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Statistische Wahrscheinlichkeiten.
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In der DS9-Episode "Chrysalis" wird es ein Wiedersehen
mit den genetisch aufgebesserten "Patienten" aus der
Staffel-6-Folge "Statistische Wahrscheinlichkeiten"
geben. Auch sonst werden in der letzten DS9-Staffel einige lose
Handlungsfäden aufgegriffen und zu Ende geführt; die Sektion 31 mit Sloane etwa, der noch in der ersten Hälfte der letzten Staffel zu sehen sein wird. In dieser Folge wird auch der Krieg mit dem Dominion eine überraschende Wendung nehmen. Auch das Spiegeluniversum wird in der 12. Folge noch einmal behandelt und die Geschichte abgeschlossen.
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Bragas Pläne mit Voyager.
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Brannon Braga, der neue ausführende Produzent von Voyager,
hat kürzlich verraten, welche Schwerpunkte er in der fünften
Staffel setzen will. Nachdem sich in der letzten Staffel fast
alles um Sieben von Neun drehte, sollen die Zuschauer nun wieder
mehr von den anderen Charakteren zu sehen bekommen, vor allem von denen, die in letzter Zeit zu kurz kamen. Dazu
gehören u.a. Neelix und Harry Kim. Natürlich wird auch
Sieben von Neun nicht vom Geschehen verschwinden. Braga will neue
Seiten von ihr zeigen. Die neue Richtung, die Braga mit Voyager einschlagen
will, ist klar: Mehr Tiefe, mehr Charakter-Episoden. Aber er schwieg sich
über die weitere Entwicklung Janeways aus. Dabei fühlte
sich gerade Kate Mulgrew durch die Einführung von Sieben
von Neun in der letzten Staffel sehr vernachlässigt.
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FIRST CONTACT auf DVD.
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Am 6. Oktober wird die DVD von FIRST CONTACT in den USA zum Preis
von rund 30 Dollar herauskommen. Im Juni 1999 soll dann bereits
INSURRECTION als DVD folgen - zeitgleich mit der Videokassette
des Films.
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Keine Nacktszene in ST9.
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Im Internet kursierten in den letzten Wochen Gerüchte über
eine Szene, in der Troi nackt zu sehen sei. Regisseur Jonathan
Frakes dementierte diese Gerüchte am vergangenen Freitag
in einem Interview. "Es gibt eine Schaumbadszene, soviel
ist richtig", erklärte Frakes. Er bestätigte auch
die wieder aufflammende Beziehung zwischen Troi und Riker, warnte aber vor zu hohen Erwartungen: "Dieser Handlungsfaden
wird längst nicht so heiss sein, wie einige Fans hoffen!"
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Gigantisches Filmset in ST9.
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Wie wir schon mehrfach in der Vergangenheit berichtet haben, wurden
für den neuen Kinofilm verhältnismässig viele Aussenaufnahmen
gedreht. Rick Berman gab nun erste Einzelheiten über den
Entstehungsprozess bekannt.
So mussten für eine wichtige Actionszene, in der Hunderte von
Bewohnern des Ba'ku-Dorfes in die Berge flüchten, Helikopter
angefordert werden, um alle Schauspieler und Statisten auf die
Spitze eines über 3000 Meter hohen Berges zu bringen. Der
Drehort sei in den USA der höchstgelegenste Fleck überhaupt -
von Alaska mal abgesehen.
Ein weiterer wichtiger Handlungsort war das Ba'ku-Dorf, das von
Herman Zimmerman entworfen und gebaut wurde. Berman glaubt, dass
dieses Dorf eines der besten Sets der Filmgeschichte ist. |
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Reaktionen auf ST9.
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Der neunte Star Trek-Film, INSURRECTION, wurde vor kurzem einigen
hohen Paramount-Managern vorgeführt. Die einhellige Meinung
nach dem Film war, dass er das Potential hat, FIRST CONTACT an
den Kinokassen zu schlagen.
Auch Patrick Stewart, der den Film am vergangenen Montag zu Gesicht
bekam, zeigte sich begeistert. Es sei der "gefühlsmässig befriedigendste" TNG-Film. In den nächsten Wochen werden
weitere Vorführungen stattfinden, um die Reaktionen des US-Publikums
zu testen.
Jonathan Frakes hatte die Szene mit Quark aus den vorgeführten Fassungen übrigens entfernt.
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ST9-Spezialeffekte.
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Wie soeben bekannt wurde, sind nicht nur die Santa Barbara Studios
und VIFX/Blue Sky mit den Spezialeffekten in INSURRECTION beauftragt.
Für pyrotechnische Effekte sorgt die Firma O'Connor FX.
Die Chandler Group ist für die Bewegungseffekte - darunter
ein "summender Vogel" - zuständig.
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ST9-Soundtrack.
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Anfang Oktober wird Jerry Goldsmith die Musik für INSURRECTION
mit einem ganzen Orchester aufnehmen. Seine
Komposition wird aus Action-Musik und gefühlsbetonten, romantischen
Stücken bestehen.
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Streit um Picard.
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Zwischen Patrick Stewart und Michael Piller herrschten Meinungsverschiedenheiten
bezüglich der Darstellung von Picard. Stewart war der Ansicht,
dass Piller seinen Charakter zurückentwickeln würde,
zurück zum Picard aus der Serie, nachdem er aber in FIRST
CONTACT neu als ein Action-Held definiert worden sei. Piller wollte
einen Picard, der seine Prinzipien, die ihn zum moralischen und ethischen
Mittelpunkt machten, deutlich zeigt.
Rick Berman gelang es schliesslich, beide Ziele mit der Verjüngerungsgeschichte unter einen Hut zu bringen. Jetzt war es Picard erlaubt, ein Mann mit Prinzipien
zu sein und zugleich jugendlicher und weniger streng zu wirken.
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Kein Emmy-Glück.
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Bei den diesjährigen Emmy-Verleihungen gingen beide Star
Trek-Serien leer aus - obwohl das Franchise in insgesamt acht
Kategorien nominiert war. Auch Patrick Stewart erhielt keine
Auszeichnung für seine Rolle in der Miniserie MOBY DICK.
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DS9 endet mit Doppelfolge.
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Die siebte und letzte Staffel von DS9 wird im nächsten Sommer
mit einer Doppelfolge abgeschlossen. Dies bestätigte Ronald
D. Moore, ausführender Produzent der Serie. Das Drehbuch
wird voraussichtlich von Hans Beimler und Ira Steven Behr verfasst.
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Behr im Interview.
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Ira Steven Behr meinte in einem Interview, dass Dax und Worf nicht
geheiratet hätten, wenn den Produzenten damals bekannt gewesen wäre,
dass Terry Farrell aus der Serie aussteigen wird. Denn so konnten sie
Jadzia nur noch töten. Alle Rückkehr-Varianten schieden
wegen der Heirat mit Worf aus.
Angesprochen auf einen DS9-Kinofilm hielt sich Behr äusserst
knapp: "Es wird sich zeigen."
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Diagnosis Murder goes Trek.
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In einer kommenden Episode der CBS-Serie Diagnosis Murder
wirken nicht weniger als acht ehemalige Schauspieler und Mitarbeiter von
Star Trek mit. In Gastrollen werden Walter Koenig (Chekov),
George Takei (Sulu), Grace Lee Whitney (Rand), Majel Barrett Roddenberry
(Lwaxana Troi) und Wil Wheaten (Wesley Crusher) zu sehen sein.
Doch damit nicht genug. Das Drehbuch der Folge stammt von den
ehemaligen TNG-Produzenten David Bennett Carren und J. Larry Carroll
und die Musik liefert Joel Goldsmith, der einige Stücke zum
Soundtrack von FIRST CONTACT und INSURRECTION beitrug.
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Neue Rolle für Biggs.
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Casey Biggs, bekannt als Damar aus DS9, wird einen immer wiederkehrenden
Charakter in der neuen Serie Legacy des UPN-Networks spielen.
Die Serie startet am 3. Oktober. Für Biggs besteht die Möglichkeit,
dass aus seinem Part später eine reguläre Rolle gemacht
wird.
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ST9-Budget.
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INSURRECTIONs Budget ist erneut um rund zehn Millionen Dollar
gestiegen. Bei Paramount wird aber nach der Erfahrung mit James
Camerons TITANIC ungewöhnlich viel Vertrauen in das Projekt
gesetzt, denn niemand dreht den Geldhahn zu oder fordert Einsparungen.
Ursprünglich wurde das Projekt mit 50 Millionen Dollar budgetiert,
zehn Millionen mehr als FIRST CONTACT. Inzwischen kostet ST9 Paramount
genauso viel wie INDEPENDENCE DAY (Fox).
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Sat.1 sucht Stimmen.
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Im Rahmen einer etwas ungewöhnlichen Aktion suchen Sat.1, cinema und TV-Spielfilm nach Stimmen, die Kirk, Spock, McCoy und Scotty ähnlich klingen. Der Privatsender will zu Weihnachten die Star-Trek-Filme digital neu überarbeitet in den Handel bringen. Im ersten Film und in "Das unentdeckte Land" werden bisher unveröffentlichte Szenen enthalten sein, die nachsynchronisiert werden müssen. Da die genannten deutschen Stimmen entweder nicht verfügbar oder bereits verstorben sind, sucht der Sender jetzt nach Stimmen. Wer die Sat.1-Hotline (0190/25 05 00) anruft, kann bei dieser Aktion Tickets für eine Trek-Convention im Jahre 2000 oder eins von 100 Grundstücken auf dem Mond gewinnen!
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Berman: Neue Trek-Serie sicher.
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Gestern gab Rick Berman gegenüber Cinescape ein längeres Interview. Darin fand er, dass es noch zu früh sei, um über Star Trek 10 zu reden. Er brauche zu allererst eine kleine Verschnaufpause, bevor er sich dem nächsten Film widmen könnte.
Auch über eine neue Star-Trek-Serie äusserte er sich: "Zu behaupten, dass Voyager die letzte Star Trek-Serie ist, ist lächerlich ... Es wird zweifellos eine weitere Trek-Serie geben." Berman meinte, dass diese Serie mit Sicherheit nicht gleich nach dem Ende von DS9 starten würde. Gespräche mit Paramount seien bisher noch nicht geführt worden, weshalb noch nichts wirklich entschieden sei. Derzeit werde darüber diskutiert, wann die Voyager in den Alpha-Quadranten zurückkehren soll.
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Counselor auf DS9.
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In der siebten und letzten DS9-Staffel wird es an Bord der
Station einen Counselor geben. Nach Angaben von Ron Moore befindet
sich der neue Dax-Wirt Ezri Dax in Ausbildung zum Counselor. Desweiteren
wies Moore Gerüchte über eine Beziehung zwischen Ezri und Jake Sisko entschieden zurück. |
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One Mission.
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Tom Cruise gab vor wenigen Tagen bekannt, dass er Hong-Kong-Regisseur
John Woo (FACE/OFF) für die Fortsetzung von MISSION IMPOSSIBLE
gewinnen konnte. Derzeit schreiben Ron Moore und Brannon Braga
- Autoren von u.a. den letzten beiden Trek-Kinofilmen - das Drehbuch
für den Film. Die Dreharbeiten sollen nächsten Sommer
in Australien beginnen. Cruises Kommentar zu Woo: "Jetzt
will sogar ich den Film sehen!"
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ST9-Trailer.
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Die mehrfach verzögerte Veröffentlichung des ersten
INSURRECTION-Trailers ist definitiv auf die komplizierten Spezialeffekte
zurückzuführen. Ein zweiter Trailer befindet sich derzeit
in Arbeit und soll im Oktober in den US-Kinos zu sehen sein.
Der aktuelle Trailer beginnt mit einer Kamerafahrt vom Paramount-Logo in das Dorf der Ba'ku. Sprecher: "Es gibt einen Ort... wo die Zeit keine Bedeutung hat... wo jeder Augenblick ein eigenes Universum ist... aber einige würden
es für sich verwenden." Dann sind Ru'afo, Schüsse,
die das Dorf treffen und Picard zu sehen, der einen Admiral anschreit.
Dieser entgegnet: "Ich stehe unter direkten Befehlen."
Data feuert neben Troi einen Phaserschuss ab, Dorfbewohner laufen
kreischend davon, die Captains Yacht fliegt über die Planetenoberfläche
- abrupt unterbrochen von einem brennenden ST-Logo, das am Ende explodiert. "Star Trek Insurrection" wird eingeblendet.
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Auszeichnung für Shatners Pferd.
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William Shatners neues Pferd "Mighty Takeoff" (Bühnenname
"Spill The Ink") gewann am 27. August bei einer Worldcup-Pferdeshow
in Louisville, Kentuck den USTA Roadster Classic-Preis. Das siebenjährige
Pferd wurde erst kürzlich von Shatners Belle Reve-Farm gekauft.
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Beltran moderiert Galaveranstaltung.
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Für die Downs Syndrom Association (Mongolismus) von Los Angeles
wird Chakotay-Darsteller Robert Beltran eine Galaveranstaltung
moderieren. Beltrans Bruder erkrankte an Mongolismus. Zusammen
mit ihm werden an der Veranstaltung, die am 17. Oktober stattfindet,
seine Kollegen Kate Mulgrew, Roxann Dawson, Robert Duncan McNeill,
Garrett Wang und Robert Picardo teilnehmen.
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Hacker im Continuum.
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Anfang September haben sich einem Insider zufolge Hacker Zugriff
auf den Server des Star Trek-Continuums verschafft; den offiziellen
Star Trek-Webseiten. Paramount gab inzwischen bekannt, dass die
Hacker gefasst worden sind. Sie löschten auf dem Server wahllos Dateien. Dadurch kam es zu einer Verspätung bei der
Eröffnung der offiziellen INSURRECTION-Seiten. Diese ist
unter der folgenden Adresse zu finden: http://insurrection.startrek.com.
Die Seiten enthalten allerdings bisher nur den Filmtrailer.
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Behr wirkte an INSURRECTION mit.
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Michael Piller verriet im Communicator mehr über die Entstehung
des INSURRECTION-Drehbuchs; so habe Rick Berman zuerst eine TOS-Geschichte
übertragen wollen. Er schlug "Der Gefangene von Zenda"
vor. Picard sollte gekidnappt und durch einen Doppelgänger
ersetzt werden. Piller setzte sich aber gegen diese Idee mit dem
Argument durch, dass Publikum nach zwei Jahren den echten Picard
sehen wolle. Also kam er eines morgens auf die Idee mit dem Jungbrunnen,
die auch Berman auf Anhieb gefiel.
Pillers erster Entwurf wurde ein Desaster, weil es einfach zu
überfüllt war. Also legte er es dem ausführenden
DS9-Produzenten Ira Steven Behr vor. Dieser half ihm schliesslich,
eine Story zu entwickeln, die alle zufriedenstellte.
Piller wollte ursprünglich Picard auf die Jagd nach einem
seiner Jugendfreunde - von der Akademie her - schicken. Im Laufe
der Geschichte sollte sich herausstellen, dass dieser nur einen Planeten
beschützte, der einen Verjüngerungseffekt hat. Alle
Charaktere sollten im Laufe der Geschichte jünger werden.
Nach und nach verwarfen Piller und Berman aber die Jungbrunnen-Geschichte
und legten die Geschichte um einen Kampf zwischen Picard und Data
an, in dem der Androide schliesslich besiegt werden sollte. Die
ersten Reaktionen waren positiv, doch dann bekam Patrick Stewart
das Skript zu lesen, der es hasste; "Es ist dunkel, es ist
politisch, es ist öde und nicht unterhaltsam."
Damit war die Story gestorben.
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Frakes' neue Projekte.
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Laut Jonathan Frakes hängt bei der Verwirklichung von TOTAL RECALL alles nur
noch von Arnold Schwarzenegger ab. Das Filmstudio Miramax/Dimension
stehe voll und ganz hinter dem Projekt, und Frakes wird definitiv
Regie führen. Ein Insider berichtete aber zuletzt, dass Schwarzenegger
nach seinem letzten Herzinfarkt vor zwei Jahren panische Angst
um seine Gesundheit habe. Seit mehr als zwei Jahren spielte er deshalb
in keinem Film mehr mit.
Neben TOTAL RECALL wird Frakes auch als Regisseur für den
SF-Film GENE gehandelt, der auf der Romanvorlage von Michael Crichton
basiert. Zudem hat der US-Sender FOX bei Frakes' Produktionsgesellschaft
den Pilotfilm für eine neue Serie namens Roswell High
in Auftrag gegeben. Und UPN hat den Fernsehfilm WAITING ON
AN ANGEL in Auftrag gegeben.
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Doohans Sohn plant SF-Restaurantkette.
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Der Sohn des Schauspielers James Doohan (Scotty), Christopher
Doohan, plant mit einer Investorengruppe eine Science-Fiction-Restaurantkette
zu eröffnen. Doohan hofft, dass er für PR-Zwecke Trek-Schauspieler
gewinnen kann. Unter den Investoren befinden sich George Takei
(Sulu), Nichele Nichols (Uhura) und Walter Koenig (Chekov).
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Trek-Strategiespiel.
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Für das nächte Jahr plant die Firma Interplay die Veröffentlichung des ersten auf Star Trek basierenden Echtzeit-Strategiespiels.
Die Software wird den Namen "Star Trek: New Worlds"
tragen und erlaubt dem Spieler, sich auf die Seite der Föderation, Klingonen oder Romulaner zu schlagen. Das Ziel des Spiels ist
die Kolonisation eines Planeten. Noch in diesem Jahr wird Interplay
die DVD-Version des Spiels "Star Trek: Starfleet Academy"
veröffentlichen.
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Theater-Hauptrolle für Stewart.
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Patrick Stewart wird wahrscheinlich die Hauptrolle
in dem Theaterstück "Ride Down Mt. Morgan" des
Dramatikers Arthur Miller spielen. Stewart meinte dazu: "Es
ist eine wunderbare Hauptrolle von einem charismatischen, eigensinnigen
und klugen Mann." Das Stück wird unter der Regie von
David Esbjornson ab dem 27. Oktober aufgeführt.
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Nimoy und Frau zeigen sich spendabel.
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Spock-Darsteller Leonard Nimoy und seine Frau Susan Bay Nimoy
stifteten kürzlich dem "Museum of Contemporary Art"
in Los Angeles 100'000 Dollar. Mit diesem Betrag
soll die Anschaffung der Fotoserie "The Ballad of Sexual
Dependency" von Nan Goldin finanziert werden. Der Direktor
des Museums, Richard Koshalek, sagte dazu, dass Nimoy und seine
Frau schon immer die Kunst finanziell unterstützt hätten.
Die Ausstellung wurde am 30. August eröffnet.
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Dieses und jenes.
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In den USA hatten die schlechten Verkaufszahlen der DS9-Romane
nun erste Konsequenzen: Es werden in nächster Zeit weniger
DS9-Romane publiziert.
Erst kürzlich wurde bekannt, dass Denise Crosby bereits im
Juni diesen Jahres einen Sohn auf die Welt gebracht hatte. Sein
Name ist August William Sylk, der Vater ist Ehemann Ken Sylk.
George Takei wird einen Auftritt in der Staffel-Eröffnungsfolge
von Early Edition am 26. September auf CBS haben.
Kate Mulgrew spielt an der Seite von Corbin Bernsen (TNG: Q2)
in "Riddlers Moon". Der UPN-Film wird am 2. November
in den USA ausgestrahlt.
Nicole deBoer (Ezri Dax) wird im kanadischen Film "Cube"
von Trimark Pictures als Leaven mitspielen.
Am Dienstag, dem 13. Oktober, wird Jeri Ryan zu Gast bei
Conan O'Brien in seiner Late-Night-Show sein. NBC Europe wird
die Sendung einen Tag später ausstrahlen.
Die Rollen der Delaney-Schwestern spielen die Zwillinge Alyssa und Heidi
Kramer.
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(Zurück zum Inhalt)
Das Drehbuch
Ron Moore und Brannon Braga wollten ein Drehbuch entwerfen, dass auf der Idee basierte, den Höhepunkt des Films um eine Schlacht zwischen der alten Enterprise-A und dem Schiff aus der Next Generation anzusiedeln, doch sie konnten keinen plausiblen Grund für dieses Szenario finden. Es war Rick Berman, der eine Geschichte vorschlug, die zur Zeit von Kirk beginnt und in der Epoche der Next Generation beendet wird. Zudem entschieden Braga und Moore, dass sie das "Treffen der Generationen" nicht mit einer Zeitreise verbinden wollten. So entstand der Nexus, eine andere Dimension, die weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit liegt, aber von jeder Zeit aus betreten werden kann.
Einer der einschneidensten Höhepunkte des Films ist der Tod von Captain Kirk. Nach beinahe dreissig Jahren sollte William Shatner zum letzten Mal die Rolle des Mannes übernehmen, der - hier ist das sicherlich keine Übertreibung - inzwischen zur Legende geworden war. Nach eingehenden Gesprächen sagte Shatner zu, und die Autoren konnten damit beginnen, den restlichenFilm zu
füllen.
Das "Füllen" des Films ist kein unbeholfener Ausdruck, denn genau das war die Vorlage von Paramount Pictures: Habt Spass, macht einen guten Film! Braga und Moore geben zu, dass einige Sequenzen in Generations eigentlich nur umgesetzt wurden, weil ihre Umsetzung im Rahmen des Kinofilms nun endlich
möglich war. Auf diese Weise gelangte zum Beispiel ein Ereignis in den Film, das inmitten von zwei Captains und einem bösartigen Gegnern schon fast untergeht: Die Bruchlandung der Untertassensektion. Die Idee dazu war schon zum Ende der sechsten Season entstanden, als diese Bruchlandung der letzte Moment des abschliessenden Cliffhangers hätte werden sollen. Die Fachleute für Trickeffekte gaben aber zu bedenken, dass sich eine solche Szene im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets nicht durchführen liesse. Den Autoren wurde sogar versichert, sie würden die Szene hassen. Somit wurde das Vorhaben zurückgestellt, bis es während der Planung von Generations wieder in Frage kam.
Er, Jim, ist tot!
Die Autoren sagen, sie hätten Kirks Tod in der Epoche der Next Generation von Anfang an als ein fait accompli betrachtet, da keine andere Variante befriedigen konnte. Es erschien allen witzlos, Kirk am Ende des Films wieder in die Vergangenheit zurückkehren zu lassen, und sogar "ein wenig albern" nannte Rick Berman die Idee, den Captain einfach weiterleben zu lassen. So blieb eigentlich nur die Lösung, Kirk zu töten. Erst bei der Umsetzung dieser von allen akzeptierten Entwicklung entstanden Probleme: Wie sollte Kirk sterben?
Nichts einfacher als das: er wird erschossen.
Wer sich nicht an die Szene erinnern kann, in der Captain Kirk hinterrücks von Dr. Soran erschossen wird, darf nicht seiner Unachtsamkeit die Schuld dafür geben: Das ursprüngliche Ende des Films fiel beim Testpublikum durch. Der Tod von Kirk sei auf diese Weise einfach nicht befriedigend, hiess es, und so entschied man, ein neues Ende zu verwirklichen. Diesmal sollte Kirk nicht durch einen ruchlosen Gegner umkommen, sondern durch sein Verlangen, eine
Veränderung zu bewirken. Dies, davon waren die Autoren mit Recht
überzeugt, würde der Figur wesentlich mehr entsprechen, und so begab sich die ganze Produktion erneut ins Valley of Fire, um den Tod des Captains ein zweites Mal zu filmen.
Es war keineswegs ein Nachmittagsausflug. Abgesehen von den Kulissen, die erneut transportiert und aufgestellt werden mussten, waren auch Hunderte von Technikern und Helfern notwendig, um eine dermassen aufwendige Szene im Freien zu drehen. Die Kosten beliefen sich auf fast fünf Millionen Dollar, doch alle waren sicher, dass der Film - und die Einnahmen - auf längere Sicht davon profitieren
würden.
Er tötete den Captain - mit einer Brücke!
Produzent Rick Berman und Regisseur David Carson
zogen einige bekannte Schauspieler für die Rolle des Gegners
in Star Trek Generations in Betracht, doch letzten Endes
entschied man sich - sehr zur Zufriedenheit von Carson - für
Malcolm McDowell. Eine gute Wahl, denn Malcolm McDowell liebt
es, den Bösewicht zu spielen.
Der 1943 als Malcolm Taylor geborene englische Schauspieler
sagt freudig, er habe sich Star Trek eigentlich nie angesehen,
und doch sei es für ihn eine Freude, der "Schlächter
von Kirk" zu sein. McDowell bedauert es, dass das ursprüngliche
Ende des Films, in dem Captain Kirk von Soran durch einen Schuss
in den Rücken getötet wird, verändert wurde. Im
neuen Finale sei Soran eher der Beihilfe zum Mord schuldig, denn
er beschädige ja nur die verhängnisvolle Brücke,
die den Captain am Ende des Films mit sich in die Tiefe reisst.
Es sei noch immer eine gute Rolle, sagt McDowell, aber die Tat
persönlich zu vollbringen, wäre noch besser gewesen.
Soll heissen, besser für ihn, denn das neue Finale als Ganzes
hält McDowell für gelungener als die erste Version.
Mit dem Star Trek Universum ist McDowell aber
nicht nur verbunden, weil er den Mann gespielt hat, der Captain
Kirk umbrachte. Er ist auch der Onkel von Alexander Siddig, der
Dr. Bashir auf Deep Space Nine verkörpert.
Der Bösewicht habe es gut, unterstreicht McDowell.
Man müsse nicht in jeder Szene des Films auftreten, doch
wenn man mit dabei sei, ziehe man alle Aufmerksamkeit auf sich!
Auf den charismatischen Soran trifft das sicherlich zu.
Der Regisseur
Als Regisseur wählte Rick Berman, nachdem Verhandlungen mit Leonard Nimoy gescheitert waren, einen Veteranen der
Fernsehserie aus: David Carson, Regisseur von Episoden wie
"The Enemy," "Yesterday's Enterprise" und
dem Deep Space Nine-Pilotfilm "Emissary," wurde
letzten Endes gewählt. Es ist für Aussenstehende nur
schwer möglich, den Grund für diese Entscheidung ausfindig
zu machen. Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass Carsons Stil
ausschlaggebend war: Er setzt mit Nachdruck auf genaue Planung
aller Aufnahmen, was selten wichtiger als bei einem Kinofilm ist.
Carson hat auch den Ruf, ein Perfektionist zu sein, der selbst
im engen finanziellen und zeitlichen Rahmen einer Fernsehproduktion
einige Aufnahmen über zwanzig Mal wiederholen liess. (Namentlich
die erste gedrehte Szene des Deep Space Nine-Pilofilms.)
Da zwanzig Aufnahmen für Kinoverhältnisse eher die untere
Grenze ist, konnte Berman davon ausgehen, dass sich Carson mit
aller Sorgfalt dem Erfolg des Projektes widmen würde.
Der dritte und letzte Teil von "The Making of GENERATIONS" erscheint voraussichtlich in der übernächsten Ausgabe. Diese Artikelreihe ist in ungekürzter Länge im sftv-Projekt zu finden, unter: www.sftv.ch/generations. Alle Rechte sind dem Autor, Rafael Scholl, vorbehalten.
(Zurück zum Inhalt)
Diesmal gibt es ein paar nette Frage-Antwort-Witze.
Viel Spass!
Frage: Wie viele Mitglieder eines TOS-Aussenteams
braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
Antwort: Nur eines, aber einer der Sicherheitsleute
in roter Uniform wird dabei getötet.
Frage: Wie viele Mitglieder der Brückencrew
von TNG braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
Antwort: Nur eines, denn die übrigen
müssen über die moralischen und ethischen Auswirkungen
dieser Tat diskutieren.
Frage: Wie viele Mitglieder der DS9-Crew
braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
Antwort: Keines. Odo IST die Glühbirne.
Frage: Wie viele Crewmitglieder der Voyager
braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
Antwort: Egal wie viele, auf jeden Fall
wird eines der Shuttles dabei zerstört.
Frage: Wie viele Klingonen braucht man,
um eine Glühbirne zu wechseln?
Antwort: Keine. Klingonen haben keine Angst
vor der Dunkelheit.
Frage: Was machen Klingonen mit einer defekten
Glühbirne?
Antwort: Sie wird exekutiert, da sie versagt
hat.
Frage: Was passiert mit einem Klingonen,
der eine defekte Glühbirne austauscht?
Antwort: Er wird wegen seiner offensichtlichen
Feigheit exekutiert.
Frage: Wie heisst eine Kreunzung aus einem
Ferengi und einem Kryptonier?
Antwort: Quark Kent.
Frage: Wie nennt man es, wenn ein Android
auf einer akustischen Gitarre spielt?
Antwort: Folk-Lore
Und hier noch ein guter Witz, der aber
leider nur im englischen Original funktioniert:
Question: What did the blonde Klingon say?
Answer: "It was a good day to dye."
Wenn auch ihr amüsante Beiträge
habt, die gut in die SmiFi passen würden, dann meldet Euch
bei mir. Bis zum nächsten Mal.
Martin Seebacher, <martin.seebacher@sftv.ch>
(Zurück zum Inhalt)
Wir haben wieder einmal die interessantesten Antworten von DS9-Autor
und Produzent Ronald D. Moore auf Fragen von Fans zusammengestellt:
<<Besteht die Möglichkeit, dass es eine abschliessende Maquis-Folge
bei Deep Space Nine geben wird (z.B. über eine Aussöhnung,
eine verbleibende Zelle - es gibt unzählige Möglichkeiten)?
>>
Möglich ist es, aber wir haben noch keine Maquis-Story in
Vorbereitung.
<<Werden wieder neue Raumschiffe für die kommenden Schlachten
am Computer generiert werden? Habt ihr überhaupt ein ausreichend
grosses Budget, um noch neue Raumschiffe zu zeigen? Wann kommt
die nächste Raumschlacht?
>>
Wir geben nur Geld für neue Schiffe aus, wenn dies unbedingt
erforderlich ist. Zur Zeit gibt es keine Pläne für neue
Föderationsschiffe, aber man weiss ja nie. Im Eröffnungszweiteiler
der kommenden Staffel wird es eine grosse Raumschlacht-Szene geben,
und dann wird es nach den ersten fünf Episoden zwei Folgen
geben, die sich vorrangig um den Krieg drehen.
<<Werden wir Dukat, Kai Winn oder Keiko in einer der ersten Folgen
der siebten Staffel sehen?
>>
Nicht in den ersten sechs Folgen.
<<Ich habe mich gefragt, ob es Pläne für ein DS9-Special
am Ende der Serie gibt. Bei TNG wurde die Sondersendung "Journey's
End: The Saga of Star Trek: The Next Generation" produziert.
Wird es etwas vergleichbares für DS9 geben?
>>
Ich habe bisher nichts über derartige Pläne erfahren,
aber es ist möglich, dass so ein Special noch verwirklicht
wird.
<<Ich habe mit Freunden gewettet, dass der Baseball in Siskos
Büro ein Wechselbalg ist! Wie stehen meine Chancen, diese
Wette zu gewinnen?
>>
Das war lange ein bewährter Witz bei uns - aber ich würde
nicht damit rechnen, die Wette zu gewinnen.
<<Woher bekommen die Starfleet-Offiziere auf DS9 ihr Geld, das
sie bei Quark, Garak oder in anderen Läden auf der Promenade
ausgeben. Es gibt ja in der Föderation kein Geld, wie bezahlen
sie ihre Rechnungen?
>>
Es gibt da einen geheimen Schmiergelderfonds, der von den Captains
aus der ganzen Galaxie unterhalten wird, um genau solche Probleme
zu lösen...
<<Ich habe irgendwo gelesen, dass ihr (die DS9-Produzenten) Winrich
Kolbe keine Regieaufträge mehr erteilen würdet, weil
er zu lange gebraucht hat um "Our Man Bashir" zu filmen.
Was steckt dahinter? Jedenfalls hat er seit zwei Jahren bei keiner
DS9-Folge mehr Regie geführt, jedoch mehrere Voyager-Folgen
gedreht.
>>
Winrich wurde nicht von Deep Space Nine verbannt. Er war einfach
mit Voyager und einigen anderen Projekten beschäftigt, und
wir konnten unsere Zeitpläne nicht in Einklang bringen.
<<Zur Zeit sieht es nicht danach aus, dass Deep Space Nine eine
Zukunft nach dem Ende der Serie haben könnte. Gibt es aber
einen Weg, wie wir die Meinung von Paramount ändern können?
Viele Fans wünschen sich einen Kinofilm oder wenigstens eine
TV-Miniserie. Könnten da Briefe helfen?
>>
Freundliche Briefe ans Studio haben immer einen gewissen Einfluss
- also los!
<<Ron, denkst du, dass Paramount genügend unternommen hat,
um Deep Space Nine bei den grossen Emmy-Kategorien zu promoten?
Der Mangel an Anerkennung für Trek-Serien ist bekannt. Also,
wie stark versucht die Werbeabteilung wirklich, etwas zu bewirken?
>>
Dieses Thema sorgt seit über zehn Jahren bei den Produzenten
und Autoren immer wieder für Ärger.Wir haben das Gefühl,
dass das Studio nie eine Trek-Show wirklich gepusht hat, damit
diese Berücksichtigung in einer Emmy-Kategorie fand. Meiner
Meinung nach hat die Tatsache, dass Patrick Stewart nicht bereits
vor "Moby Dick" nominiert wurde, nichts mit der Differenz
der Qualität seiner Arbeiten zu tun, sondern damit, dass
TNT für "Moby Dick" agressiv geworben und sogar
Kassetten der Miniserie an die Mitglieder der Jury geschickt hat
(sowas hat Paramount noch nie getan). Zur Verteidigung muss ich
allerdings erwähnen, dass das Studio Star Trek nicht benachteiligt
und alle ihre Serien gleich behandelt. Dennoch ist es sehr ärgerlich.
<<Du und auch einige andere haben gesagt, dass zur Zeit keine
neue Trek-Serie geplant ist. Was ist deine Meinung dazu? Findest
du es gut, dass nun Voyager für eine gewisse Zeit alleine
im Rampenlicht stehen wird?
>>
Ich finde es nicht nur gut, dass Voyager die Zeit bekommt, um
alleine zu brillieren (etwas was Deep Space Nine übrigens
nie hatte), sondern auch, dass das Trek-Franchise vor der nächsten
Serie gut eine Verschnaufpause brauchen kann.
<<Was ist ein typischer Kommentar von Rick Berman, wenn er einen
ersten Drehbuchentwurf von dir liest? Was sind die typischen Kommentare
von Michael Piller und von Ira Steven Behr?
>>
Rick: "Ich habe da nur einige Anmerkungen..."
Michael: "Ich habe folgende Bemerkungen..."
Ira: "Hier sind meine Anmerkungen..."
<<Ron, hast du jemals Fanfiction oder Artikel für Magazine
geschrieben? Oder hast du solche gelesen? Ich meine früher,
als du noch nicht als fester Autor angestellt warst.
>>
Vor langer, sehr langer Zeit habe ich tatsächlich einige
Fanstories gelesen, aber niemals selbst welche geschrieben. Ich
habe einmal begonnen, einen Star Trek-Roman zu schreiben, der
aber nie fertig wurde. Die Story hätte sich um Tarsus IV,
das aus der Classic-Folge "Conscience of the King" ("Kodos,
der Henker") bekannt ist, gedreht.
(Zurück zum Inhalt)
Akte X-Erfinder Chris Carter hat mit 20th Century Fox einen
neuen Entwicklungs- und Produktionsvertrag über fünf
Jahre unterschrieben. Verschiedenen Quellen zufolge soll Carter
damit in den nächsten Jahren zwischen 25 und 30 Millionen
Dollar verdienen. Es soll aber nicht bei den beiden laufenden
Serien Akte X und Millennium oder den X-Kinofilmen
bleiben, sondern Carters Produktionsfirma Ten Thirteen Productions
wird für Fox auch neue Projekte entwickeln. Das erste könnte
eine SF-Fernsehserie namens Harsh Realm sein. Die Serie basiert
auf einem Comic von James Hudnall. Sein Werk wird wie folgt beschrieben:
"Dexter Green ist ein Privatdetektiv, spezialisiert auf die
Suche nach vermissten Personen. In ferner Zukunft können
Computer kleine Universen kreiieren, in die die Menschen schlüpfen,
um das Abenteuer zu suchen. Ein Jugendlicher wird in einer solchen
Welt namens Harsh Realm vermisst und seine Eltern wollen, dass
Green ihn findet. Harsh Realm basiert auf Rollenspielen, eine
Fantasiewelt, wo Zauber und Monster Wirklichkeit sind. Greens
Reise in diese Welt lehrt ihm eine Menge über ihn selbst
und die Menschheit ganz allgemein."
Der zweite Akte X-Kinofilm kommt - das ist unbestritten
-, nur wann? Die New York Daily News berichtete, dass Chris Carter
mit den Dreharbeiten tatsächlich im Sommer 1999, nach der
sechsten Serienstaffel, beginnen will, damit der Film wie sein
Vorgänger im Sommer 2000, nach der siebten und letzten X-Staffel,
in die US-Kinos kommen kann. Gillian Anderson und David Duchovny
sollen bereits für den zweiten Film unterschrieben haben.
Es fragt sich nur, wie Carter mit der Belastung fertig werden
will, denn neben den beiden kommenden X-Staffeln arbeitet er noch
an Millennium und seit kurzem sogar an einer neuen Serie!
Akte X-Kettenraucher William B. Davis äusserte sich
in einem Interview zum Umzug von Vancouver nach Los Angeles. Er
ist der Meinung, dass dies ein grosser Fehler war und zwar vor
allem darum, weil in Kanada ein eingespieltes Team zur Verfügung
stand. Nun müsse in Kalifornien alles mit neuen Leuten erarbeitet
werden, die die Show nicht kennen und zum Teil nicht einmal den
Namen seines Charakters wüssten. Davis meinte: "Ich
komme mir manchmal wie beim Start einer neuen Serie vor."
Gemäss Aussagen von Chris Charter wird die erste Folge der
neuen Staffel mit einem Insiderwitz beginnen: "In der ersten
Einstellung sehen wir lange die Sonne, dann fährt die Kamera
langsam runter auf eine Wüstenlandschaft. Das ist etwas,
was wir in Vancouver nicht hätten machen können. Es
ist ein versteckter Hinweis für die Zuschauer, dass Akte
X jetzt im Land der Sonne ist."
In den ersten drei Folgen der sechsten Staffel von Akte X
werden die Fälle hauptsächlich durch die Agenten Fowley
(Mimi Rogers) und Spender (Chris Owens) gelöst, während
Scully und Mulder sich um andere Dinge kümmern. In der zweiten
Folge mit dem Titel "Drive" wird gezeigt, dass Mulder
tatsächlich - darüber wurde schon öfters spekuliert
- Jude ist.
Die dritte Folge der sechsten Akte X-Staffel wird offensichtlich
etwas ganz besonderes: Die Story soll in den späten dreissiger
Jahren auf dem berühmten Schiff "The Queen Mary"
spielen. Es soll sich aber nicht um eine Zeitreise handeln. Die
Episode wird mit prächtigen Sets und Kostümen aus dieser
Periode ausgestattet sein und wird auch eine Tanznummer beinhalten.
Das ganze Schiff wird voll mit Nazis sein, und wir werden sogar
William B. Davis und David Duchovny in Naziuniformen sehen.
Der Akte X-Kinofilm kommt am 13. Oktober auf den US-Videomarkt.
Das Studio spricht davon, dass noch nie gesehenes Material auf
der Kassette enthalten sei. Dabei könnte es sich um einige
weitere Szenen mit dem Krebskandidaten handeln, die nicht in die
Kinofassung gelangten. Auch könnte das Gespräch zwischen
dem Well-Manicured Man und Mulder über seine Schwester Samantha
auf dem Band enthalten sein, in dem wir die Wahrheit über
ihre Entführung erfahren.
Am 29. August und am 13. September wurden die Preisträger
der 50sten Emmy-Verleihung bekanntgegeben. Auch dieses Jahr gab
es nur wenige Gewinner aus dem phantastischen Genre und einzig
die Miniserie From The Earth To The Moon konnte sich in
einer wichtigeren Kategorie durchsetzen: From The Earth To
The Moon (Outstanding Miniseries und Outstanding Hairstyling
und Outstanding Casting), Akte X (Outstanding Art Direction
und Outstanding Single-Camera Picture Editing) und Buffy The
Vampire Slayer (Outstanding Music Composition und Outstanding
Makeup).
Ab der dritten Staffel von Millennium wird Peter Outerbridge
(er spielte im letzten Jahr in der Serie Michael Hayes)
eine halbreguläre Rolle als FBI Agent Barry Baldwin übernehmen.
Zusammen mit Klea Scott (als Special Agent Emma Hollis) wird er
Lance Henriksen in den kommenden Millennium-Folgen zur
Seite stehen. Chris Carter will sich zudem wieder mehr um diese
Serie statt um die erfolgreicheren X-Akten kümmern.
Na endlich! ProSieben zeigt am Freitag, dem 9. Oktober um 20.15
Uhr den Pilotfilm zu Buffy, The Vampire Slayer. Die zweite
Folge der Serie, die unter dem Titel Buffy - Im Bann der Dämonen
präsentiert wird, folgt dann bereits am Tag darauf. Der deutsche
Privatsender versprach, dass alle Folgen, die für das samstägliche
Nachmittagsprogramm geschnitten werden müssen, im Nachtprogramm
uncut wiederholt werden.
Eine weitere Crusade-Hauptdarstellerin
wird Maggie Egan sein. Die Schauspielerin hatte in Babylon
5 diverse Auftritte als eine ISN-Reporterin. Sie wird aber
in Crusade eine andere Rolle spielen.
Die Gerüchte, dass TNT massiven Einfluss auf die neue JMS-Serie Crusade nehmen wolle, erwiesen sich als falsch. Die TNT-Bosse hatten zwar wirklich Forderungen in die Richtung von mehr Gewalt und Sex gestellt, aber Straczynski setzte sich sofort mit ihnen an einen Tisch und es konnte eine Lösung erzielt werden, die allen Beteiligten gefallen habe. Zudem haben die Bosse mehr Geld für die neue Serie bewilligt, weshalb in der derzeitigen Drehpause - nach den ersten fünf Episoden - neue Sets gebaut werden können, die eigentlich erst später hätten gebaut werden sollen.
Jetzt ist es offiziell: der bisherige Hauptdarsteller der Sliders,
Jerry O'Connell, wurde wegen Meinungsverschiedenheiten mit der
Produktionsfirma gefeuert! Damit wird die in den USA auf dem Sci-Fi-Channel
ausgestrahlte Serie in der kommenden fünften Staffel, die
18 Folgen umfassen wird, ohne ihr Aushängeschild auskommen
müssen. Ebenfalls nicht mehr bei der voraussichtlich letzten
Sliders-Staffel dabei sein wird auch O'Connells Bruder
Charlie, der zu Beginn der vierten Staffel zum Team stiess. Wie
genau die beiden Brüder aus der Serie herausgeschrieben werden,
ist noch unklar.
John Rhys-Davies wird in einer Episode der
kommenden fünften Staffel von Sliders einen Gastauftritt
als Professor Maximilian Arturo haben. Der Darsteller war in der
3. Season aus der Serie ausgestiegen und hat in einigen Folgen
von Star Trek: Voyager den Holodeck-DaVinci dargestellt.
In der zweiten Staffel von Earth: Final Conflict übernimmt
Robert Leeshock (Beverly Hills, 90210) die Rolle von Liam Kincaid,
einem Helden, der halb Alien, halb Mensch ist. Er ersetzt Kevin
Kilner, der die Serie verlassen hat.
Claudia Christian (Ivanova in Babylon 5) und Jeremy Bulloch
(Boba Fett in zwei Star Wars-Filmen) wurden für die
Hauptrollen in der SF-Serie First Frontier engagiert. Die
Serie, die voraussichtlich Ende 1999 oder anfangs 2000 anlaufen
wird, spielt in der Zukunft, in der die Gesellschaft von Kapitalismus,
Verbrechersyndikaten und Korruption dominiert wird.
George Lucas plant angeblich, Star Wars: Episode Two in
Australien zu drehen - höchstwahrscheinlich in den erst kürzlich
eröffneten Fox-Studios. Bestätigt wurde bereits vor
einigen Wochen, dass in Australien nach passenden Drehorten gesucht
wird.
Ein Sprecher von LucasArts dementierte ein Gerücht, wonach
der seit langem mit Spannung erwartete Star Wars: Episode One-Trailer
seine Premiere nicht im Kino, sondern auf der CD-ROM "Star
Wars: Behind the Magic" feiern würde. Er sagte, dass
der Trailer auf keinen Fall auf der in den USA ab Ende September
erhältlichen CD-ROM enthalten sei und dass zur Zeit noch
nicht einmal klar sei, welches Material von Star Wars: Episode
One die Scheibe beinhalten werde.
Vermutlich wird die Italien-Premiere von Star Wars: Episode
One am 15. Juni 1999 im Palast von Caserta über die Bühne
gehen. Der Palast diente George Lucas im Sommer 1997 bereits als
Kulisse für viele Aufnahmen der Naboo-Sequenzen des kommenden
Star Wars-Films und wäre damit ein würdiger Schauplatz
für die Erstaufführung in Italien.
Obwohl der Vampirjäger-Film Blade recht durchschnittliche
Kritiken verzeichnet hat (wir haben berichtet), hat er an den
amerikanischen Kinokassen voll eingeschlagen. Nachdem er den äusserst
erfolgreichen Spielberg-Film Saving Privat Ryan an der
Spitze der Charts verdrängt hatte, konnte sich Blade
auch in seiner zweiten Woche an der Spitze halten. Danach rutschte
er auf Platz zwei und liegt nach vier Wochen immer noch auf Platz
drei.
Nach diesen Erfolgen rückt das erhoffte Blade-Sequel,
für das Hauptdarsteller Wesley Snipes bereits einen Vorvertrag
unterschrieben hat, in greifbare Nähe. Mehr noch: bereits
jetzt sprach Regisseur David Goyer über eine mögliche
Trilogie.
Richard Hatch versucht weiterhin verbissen, die Galactica
wieder auf den Bildschirm oder sogar auf die Kinoleinwände
zu bringen. Hatch, der Darsteller von Apollo, entwickelt derzeit
eine Art "Next Generation" von Galactica, die alte mit
neuen Charakteren vermischt. Hatch erzählte der San Diego
Union-Tribune, dass seine neue Version Galactica 1980 nicht berücksichtigen
würde und dort beginnt, wo die Classic-Serie endete - mit
einer Raumschiff-Odyssee im Weltraum, die nach der verlorenen
Kolonie Erde sucht. Der engagierte Schauspieler liess verlauten,
dass er derzeit in Verhandlung mit mehreren Networks und Filmstudios
stehe, ein Skript in Arbeit hätte und bald ein Werbevideo
produzieren wolle, um sein Projekt besser verkaufen zu können.
Laut "Daily Variety" ist der Planet der Affen-Darsteller
Roddy McDowall an einer unheilbaren und schwerwiegenden Art von Krebs erkrankt. McDowall spielte bis auf "Rückkehr zum Planeten der Affen" in
allen fünf Teilen mit und stellte neben Cornelius auch Galen und Caesar dar. Aber auch in "Rückkehr..." leihte er dem Charakter Cornelius seine Stimme. Derzeit wiederholt das ZDF die Kinofilme jeweils freitagnachts.
Richard Donner, Regisseur des ersten Superman-Films, will
Warner Bros überzeugen, den Film neu zu veröffentlichen.
Er will einige Szenen, die 1978 geschnitten wurden, wieder einfügen
und Superman zumindest auf Video wieder herausgeben. In
einem Interview meinte er: "Alle bringen Neuveröffentlichungen
auf den Markt, wieso nicht auch wir?"
Der australische Produzent und Regisseur George
Miller hat mit Universal einen Vertrag für den vierten Teil
der Mad Max-Erfolgsserie unterschrieben. Miller, der Regisseur
der ersten drei Folgen, soll auch den vierten Film über den
Endzeiträcher in Szene setzen. Die Produktionsdaten wurden
nicht bekanntgegeben, gemunkelt wird aber über einen US-Start
im Sommer 2001 oder 2002. Völlig unklar ist noch, ob Mel
Gibson wieder die Hauptrolle spielen wird.
Es sieht ganz danach aus, dass Clint Eastwood für den Warner
Bros-Film Space Cowboys als Produzent und Regisseur unterschreiben
wird. Ausserdem soll er gleich auch noch die Hauptrolle in der
Geschichte um drei Air Force-Piloten im Ruhestand, die für
ein neues Raumfahrt-Projekt rekrutiert werden, übernehmen.
Als weitere Space Cowboys neben Eastwood sind Jack Nicholson und
Sean Connery im Gespräch.
Die Vorproduktion für die Kinoadaption von Ray Bradburys
Mars-Chroniken läuft auf Hochtouren. Das Drehbuch
wird zur Zeit vom Schriftsteller selbst geschrieben und die Produzenten
sind auf der Suche nach einem geeigneten Regisseur.
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