20. November 1998 - Ausgabe 44 - "Blue Skies"
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Bleibt alles anders...
Sagen Sie nur, Sie vermissen
an dieser Stelle die gewohnte Überschrift? Was ein Sänger
vor einigen Monaten auf den Musikmarkt brachte, ist bezeichnend
für die Entwicklung des Corona Newsletters: Es bleibt alles
anders; wir verstehen uns nicht als fertiges Produkt, sondern bleiben in Bewegung, suchen nach Fortschritten, um Ihnen, den Leserinnen und Lesern, noch mehr Qualität bieten zu können
Vergangene Woche konnten
wir übrigens unseren 4000sten Leser begrüssen. Das Echo
auf jede neuerscheinende Ausgabe ist milde ausgedrückt "euphorisch".
Wer uns kennt, weiss aber, dass wir Kritiken noch lieber als die
vielen Lobe haben! Vielleicht die Zauberformel für den überwältigenden
Erfolg?
Unterdessen mussten wir auch
vernehmen, dass einige Vereine in ernsten Schwierigkeiten stecken,
an denen das Internet nicht ganz unschuldig ist; namentlich der
STCE beklagt in diesen Tagen einen massiven Abonnentenschwund.
Austrittsgrund sei laut STCE-Chef Dirk Bartholomä - ohne
nähere Angaben machen zu wollen - immer derselbe: Im Internet
gibt es die News kostenlos und viel schneller.
In der Tat erlebten die Vereine
in den Jahren 1994-96 einen grossen Mitgliederboom, der jetzt
durch das Internet wieder weit nach unten korrigiert wird. Denn
damals waren die Vereinszeitschriften die einzige Möglichkeit,
sich über aktuelle Entwicklungen des Star-Trek-Universums
auf dem Laufenden zu halten.
In der Anfangsphase unseres
Newsletters wurden wir deshalb nur belächelt und weitestgehend
ignoriert.
Nach diesem aktuellen Lagebericht
wünsche ich Ihnen jetzt viel Spass mit der neusten Ausgabe.
Philipp Ruch
Chefredakteur
1. Spotlight: Die Rückkehr der Königin
2. Trek Gateway
3. Spotlight: The Making of Insurrection
4. Smile Fiction
5. Im Gespräch mit Ron Moore
6. Episodenlogbuch
7. Subspace Link
Dem Corona Newsletter liegen exklusive
Informationen vor, denen zufolge die Königin der Borg noch
einmal in das Star-Trek-Universum zurückkehren wird. In der
fünften Staffel von "Star Trek: Voyager" wird es
eine weitere Doppelfolge mit den Borg geben, die Seven of Nine
von der Voyager entführen und wieder ins Kollektiv aufnehmen.
Rick Berman bestätigte nun, dass die
Königin der Borg in eben diesem Zweiteiler zu sehen sein
wird, den das UPN-Network im Februar des kommenden Jahres in den
USA ausstrahlt.
Während die Borg bereits im Jahre
1989 von TNG-Autor Maurice Hurley mit der Folge "Q Who"
("Zeitsprung mit Q") ins Leben gerufen wurden, war die
Königin der Borg erst im zweiten TNG-Kinofilm "Star
Trek: First Contact" aus dem Jahre 1996 zu sehen. Das Drehbuch
zu diesem Film schrieben Ronald D. Moore und Brannon Braga. Braga
ist inzwischen ausführender Produzent von "Voyager"
und es erscheint nur logisch, dass er seine Ideen wieder aufgreift.
Leider ist noch unklar, ob die Königin
- wie im Film - von der Schauspielerin Alice Kriege verkörpert
wird. Die Verhandlungen wurden aber bereits aufgenommen.
Bereits für den ersten TNG-Kinofilm
lag ein Drehbuch mit den Borg vor - von deren Erfinder Maurice
Hurley. Den Zuschlag erhielt aber das "Star Trek Generations"-Drehbuch
von Moore und Braga, u.a. weil sie die Charaktere der Serie besser
kannten.
(Zurück zum Inhalt)
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Voyager-Set wieder aufgebaut.
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Der Wiederaufbau der drei durch die Sprenkler-Anlage
zerstörten Voyager-Sets (wir berichteten) - darunter auch
das Brücken-Set - war bereits nach drei Wochen abgeschlossen.
Robert Picardo bekräftigte in einem Interview nochmals unsere
Darstellung, dass die Anlage nicht leichtfertig ausgelöst
wurde:
"Es ist nicht wahr, dass das ganze
durch eine Zigarette in Gang gesetzt wurde", sagt Picardo,
"Unser Pressesprecher hat es zwar so dargestellt, aber es
stimmte nicht. Das Feuer kam von der Explosion eines Scheinwerfers,
das die Sprenkleranlage über dem gesamten Brückenset
in Gang setzte. Aber die Geschichte mit der Zigarette ist lustiger."
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Spiner mit seiner Rolle unzufrieden.
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Brent Spiner ist mit der
Entwicklung seines Charakters im neunten Trek-Film INSURRECTION
offenbar unzufrieden. In einem Interview erklärte er, dass
die Entwicklung des Androiden zurückgedreht worden sei. Er
erinnere wieder an den Data aus der Serie mit seinem markanten
Pinocchio-Verhalten. Während INSURRECTION-Autor Michael Piller
daran nichts schlechtes erkennen kann - er hat in der Vergangenheit
desöfteren seine Unzufriedenheit über den Emotionschip
ausgedrückt -, hält Spiner die Korrektur Pillers für
einen Rückschritt.
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Testvorführungen von ST9.
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Paramount veranstaltete inzwischen
weitere Testvorführungen von INSURRECTION. Einer anonymen
Quelle zufolge sollen die Ergebnisse besser als je zuvor ausgefallen
sein.
Die gezeigte Fassung enthielt
bereits 95 % aller Spezialeffekte und rund die Hälfte von
Jerry Goldsmiths Filmsoundtrack. Der Soundtrack zu INSURRECTION
wird übrigens am 15. Dezember 1998 in den USA auf den Markt
kommen. Insider bezeichnen den Film als "Homerun for Paramount".
Das Studio ist auch sehr zufrieden mit dem Film, weil er Fans
wie nicht-Fans gleichermassen gefällt.
Besonders gelobt wird der
Gesamteindruck, den der Film auf den Zuschauer macht. Desweiteren
auch die Kurskorrektur einiger Charaktere und die Kontinuität,
die der Film zur Ablegerserie DS9 schafft. U.a. werden nämlich
der Krieg mit dem Dominion und die Borg werden erwähnt, sogar
der Tod von Jadzia Dax wird indirekt angedeutet. Kritisiert wurde,
dass der Trailer durch die Action-Dominanz ein falsches Bild vom
Film erwecken soll, zudem sei es in einigen Szenen mit dem Humor
etwas übertrieben worden.
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Mulgrew steigt nicht aus.
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Die US-Fernsehzeitschrift TV Guide veröffentlichte
in seiner letzten Ausgabe einen äusserst knapp gehaltenen
Artikel, in dem Kate Mulgrew (Janeway) auszugsweise zitiert wurde.
Die Zeitschrift schrieb, dass Mulgrew die Serie im Jahre 2000
nach dem Ablauf ihres Vertrages verlassen wolle, um sich wieder
dem Theater zuwenden zu können. Mulgrew gab inzwischen bekannt,
dass ihre Aussagen vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen worden
seien.
Bereits vor einigen Monaten hatte der TV
Guide eine Falschmeldung publiziert, derzufolge Brannon Braga
die Serie möglichst schnell wieder in den Alpha-Quadranten
verlegen wolle.
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Siebte Voyager-Staffel unklar.
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Derzeit steht natürlich noch nicht
fest, ob eine siebte Voyager-Staffel produziert wird, aber wie
man hört, plant Paramount, die Serie aus Kostengründen
ohne Sommerpause zu drehen. Dadurch sollen die Dreharbeiten schon
im Januar 2001 abgeschlossen sein und die Studios für andere
Produktionen wieder zur Verfügung stehen!
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Deutscher ST9-Titel.
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"Star Trek: Insurrection" wird
im deutschsprachigen Raum unter dem Titel "Star Trek: Aufstand"
laufen. Überraschend wurde auf den sonst so beliebten Artikel
verzichtet. Die Termine für den Kinostart stehen ebenfalls
fest. In Deutschland wird der Film wie bereits berichtet am 31.
Dezember 1998 Premiere feiern. Einen Tag später, also am
1. Januar 1999, läuft er in Österreich an und am 8.
Januar startet der Film in der Schweiz.
Weltpremiere wird am 10.
Dezember - einen Tag vor dem offiziellen US-Start - auf dem CineVegas
International Film Festival in Las Vegas sein.
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Sat.1 und Voyager.
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Nach der 73. Folge "Der Isomorph"
am 27. November folgt die Doppelfolge "The Killing Game".
Sat.1 hat die beiden Folgen zu einem Fernsehfilm namens "Das
Todesspiel" zusammengeschnitten. Obwohl das sehr medienwirksam
war (u.a. von TV Spielfilm gabs den Tagestip), überspringt
Sat.1 ganze zwölf Folgen. "Das Todesspiel" bildet
übrigens den Abschluss eines Fünfteilers mit den Hirogen.
Die drei vorangehenden und für "Das Todesspiel"
sehr wesentlichen Folgen werden zu einem späteren Zeitpunkt
ausgestrahlt. Nach der Doppelfolge kehrt Sat.1 nämlich zur alten Reihenfolge zurück.
Der ORF wird übrigens
nach dem Auslaufen von Sliders 13 Folgen der 2. Staffel
(ab "Allianzen") und 22 Folgen der 3. Staffel von Voyager
zeigen.
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Star Contact '98 abgesagt.
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Der Star Contact '98 vom 6. bis 8. November
in Interlaken wurde abgesagt. Die Dedic Unternehmung, der auch
der Corona Newsletter angehört, teilte mit, dass dieser Entscheid
wegen zu wenig Anmeldungen erfolgte. Das finanzielle Risiko sei
bei einer Durchführung der Grossveranstaltung zu gross gewesen,
teilte Alen Dedic auf unsere Anfrage hin mit.
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Beltran will aussteigen.
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Nach bisher unbestätigten Informationen
will Robert Beltran, Darsteller von Chakotay, aus Voyager aussteigen.
Das soll er auf einer Convention gesagt haben. Er sei mit der
Darstellung der männlichen Besatzungsmitglieder und der Richtung,
in die die Serie geht, unzufrieden.
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DS9-Skript wird versteigert.
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Ein besonders seltenes DS9-Skript
kommt in einigen Tagen unter den Hammer. Es handelt sich dabei
um das Drehbuch zu "The Sacrifice of Angels" ("Sieg
oder Niederlage?") aus der sechsten Staffel. Sämtliche
Hauptdarstellern signierten das Exemplar. Der Erlös ist für
einen wohltätigen Zweck gedacht.
Am 12. Januar 1999 erscheint übrigens die DVD des 6. Trek-Kinofilms.
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DS9-Finale in Vorbereitung.
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Die Vorbereitungen für das DS9-Finale
am Ende der siebten und letzten Staffel laufen laut Rick Berman
auf Hochtouren. "Wir arbeiten jetzt vor allem die Handlung
aus, die die letzten fünf bis sechs Stunden der Serie bestimmen
wird. Es soll ein richtiger Countdown zur allerletzten DS9-Doppelfolge
werden. In den letzten Stunden der Serie wird mit Sicherheit einiges
passieren."
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Drone beste Voyager-Episode.
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Die zweite Voyager-Episode der fünften
Staffel, "Drone", landete bei Fan-Umfragen im Internet
auf Platz 1. Damit verdrängte die Episode, in der es um einen
Super-Borg geht, den bisherigen Spitzenreiter, "Scorpion,
Teil 1". Tim Russ' Regiedebüt "Living Witness"
wurde auf Platz 3 verdrängt.
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Voyager erholt sich.
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Voyager erholt sich langsam von einem miserablen
US-Start. Die vierte Folge erreichte ein Rating von 4.1, was 4.1
% aller US-Fernsehhaushalte entspricht. Laut
sftv Einschaltquotenanalyst
und Smifi-Redakteur Martin Seebacher ist es das beste Ergebnis
seit dem 4. März 1998, als die Doppelfolge "The Killing
Game" ausgestrahlt wurde.
Und wie soeben bekannt wurde, übertraf die Episode "Timeless" dieses Ergebnis nochmals und erreichte 4.3 %. Die Regie führte übrigens LeVar Burton.
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Stewart in Comic-Adaption.
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Brian Singer arbeitet mit 20th Century
Fox an einer Adaption der Marvel-Comicserie X-Men. Dem
Kolumnistin Cindy Pearlman gegenüber verriet Singer in einem
Interview, dass er bereits mit Patrick Stewart über die Rolle
des Professor Xavier gesprochen habe.
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Neue Roddenberry-Serie.
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Majel Barrett Roddenberry - die Witwe von
Star-Trek-Erfinder Gene Roddenberry - wird ein weiteres Konzept
ihres Mannes als Fernsehserie umsetzen. Mit Mainframe Entertainment
wurde ein entsprechender Vertrag bereits unterschrieben. Das alte
Roddenberry-Konzept trägt den Titel Starship und dreht
sich - wie könnte es anders sein - um ein gigantisches Raumschiff,
dass die unendlichen Weiten des Weltraums erkundet. Die Serie
wird vollständig aus dem Computer kommen.
Mainframe produziert derzeit u.a. die beiden
computeranimierten SF-Serien ReBoot und War Planets. Barrett Roddenberry
wird der Serie als ausführende Produzentin zur Seite stehen.
Bereits 1997 hatte sie ein Konzept ihres Mannes erfolgreich umgesetzt;Earth:
The Final Conflict.
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Nachdrehs für ST9.
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Die von Paramount zusätzlich angeordneten
Szenen (u.a. auf den Brücken der Enterprise und des Schiffes
der Son'a) sind bereits im Kasten und werden derzeit nachbearbeitet.
Sie sollen dem Film ein fulminanteres Ende bescheren. Das zusätzliche
Material - darunter auch weitere Weltraumszenen - hat eine geschätzte
Länge von sieben bis zehn Minuten. Patrick Stewart musste
für weitere Aufnahmen als einziger Schauspieler nochmals
ins Studio zurückkehren.
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Chao hinterm Horizont.
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Rosalind Chao (Keiko) spielt in Robin Williams
neuem Fantasy-Film WHAT DREAMS MAY COME ("Hinter dem Horizont")
mit. An der Seite von Williams, Oskar-Preisträger Cuba Gooding
Jr. und Annabella Sciorra spielt sie den Charakter Leona. Der
Film läuft ab 26. November in den Kinos.
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Russ bringt Album heraus.
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Was viele vielleicht noch nicht gewusst
haben: Tim Russ (Tuvok) singt aktiv in einer Band mit, die in
verschiedenen Lokalen von L.A. auftritt. Russ spielt auch Gitarre
und sein Bruder Mike ist der Schlagzeuger. Demnächst wird
eine Maxi-CD mit vier Liedern erhältlich sein.
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ST9-Trailer fertig.
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Der Trailer von INSURRECTION ist seit dem
6. November in den US-Kinos zu sehen. Er ist als letzter Trailer
vor THE SIEGE (mit Denzel Washington und Bruce Willis) und vor RUGRATS zu sehen.
Eine ausführliche Beschreibung des zweieinhalbminütigen
Trailers lieferten wir bereits in Ausgabe 43.
Paramount betreibt einen ungeheuren Werbeaufwand
für den Film. So wurde eine ungewöhnlich hohe Anzahl
Trailer an die Kinos ausgeliefert. Zudem läuft der Werbefilm
auch im Programm von dutzenden Fernsehsendern.
Und bis zum 2. Dezember wirft
UPN in den USA wöchentlich einen Blick hinter die Kulissen
des Films. Ein vierteiliges Special berichtet über die Spezialeffekte,
die Bösewichte, die Besetzung und die Geschichte. |
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Ryan lässt sich scheiden.
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Die New York Post berichtete kürzlich,
dass Seven-Darstellerin Jeri Ryan die Scheidung von ihrem Ehemann
John Clemens Ryan eingereicht habe. Die beiden waren sieben Jahre
lang verheiratet. Der Grund für die Scheidung seien allgegenwärtige
und unvereinbare Differenzen.
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Odo letzter Wechselbalg.
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Es scheint beschlossene Sache, dass Odo
am Ende von DS9 der einzige Wechselbalg in der Galaxie sein wird.
In der Folge "Treachery, Faith And The Great River"
aus der siebten Staffel deutet einer der Weyoun-Klone an, dass
die Gründer an einer unbekannten Krankheit leiden. |
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Fakten zur World Tour.
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Die Star Trek World Tour
befindet sich zur Zeit auf dem Messegelände in einer Leerguthalle.
Das gesamte Projekt startet am 5. Dezember, wenn der gesamte Aufbau
in die Düsseldorfer Messehallen umgezogen ist. Die Enterprise
wird in drei Hallen auf fast 7'000 Quadratmetern aufgebaut. Eine
Führung durch das Schiff soll etwa 50 Minuten dauern. Im
Sommer wird die Enterprise in Wien aufgebaut, Ende 1999 in Singapur.
Danach geht es weiter nach Japan und Australien. Bereits jetzt
sind 70'000 Karten verkauft worden. Um den Aufwand zu decken,
müssen allerdings noch weitere 80'000 der insgesamt 200'000
Karten verkauft werden. Pro Tag können übrigens 800
Gäste das Schiff besuchen. Umsatzziel sind 10 Millionen Mark
in jeder Stadt. Die Baukosten beliefen sich auf 10 Millionen Dollar.
200 Tonnen haben auf 90 x 45 Meter Platz.
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Schlechte Kritiken für World Tour.
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Der Düsseldorfer Express
hatte kein gutes Wort für die World Tour übrig. Bei
einer ersten Besichtigung habe sie sich als "intergalaktischer,
flügellahmer Tiefflieger" entpuppt. Geboten werde "ganz
viel Plastik". Die Atmosphäre sei künstlich. Auf
der Brücke "müht sich ein 'Commander Nottorf' um
gestrenge Blicke und überrascht mit dem Geständnis 'Ich
bin kein Schauspieler'. Die Arbeitsplätze der Crew sind billig
wirkende Pulte mit ein paar blinkenden Lämpchen ... Keine
Stimmung, keine Effekte, kein Sound, keine Lichter-Gags."
Das Fazit des Express: "Der
grossartig angekündigte 'Testflug der U.S.S. Enterprise 1701-D'
war ein Spaziergang vorbei an hölzernen Kulissen und ebensolchen
Statisten."
Und die Bild ("Mr. Spock
überwacht ... mit seinem Röntgen-Blick die Kommando-Zentrale")
zitierte einen Michael Biallas, der der Erfinder der World Tour
sein soll, mit den Worten: "Ich wollte einfach selber mal
in Captain Kirks Stuhl sitzen! Da hab' ich das Projekt mit der
Messe Düsseldorf aus der Taufe gehoben!"
Der arme wird wohl noch erschreckt
feststellen müssen, dass er da die D-Enterprise gebaut hat.
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World Tour, Teil 3.
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Von einer Quelle, die ungenannt bleiben möchte, haben wir erfahren, dass die Tour noch nicht ganz fertiggestellt ist. Paramount zeigt grosses Engagement und segnet jedes noch so winzige Detail ab. Die Brücke und der Maschinenraum sind doppelt vorhanden, damit die Besucher in zwei Gruppen aufgeteilt werden können. Die Brücke sehe "absolut genial" aus - bis auf das obere Fenster, wo nur ein schwarzer Sternenhimmel an die Decke geklebt worden sei. Im Maschinenraum ist eine Nebelmaschine für einen Warpkernbruch eingerichtet worden.
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Murphy dreht neuen SF-Film.
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Donna Murphy, Darstellerin
der Anij in INSURRECTION, bleibt mit ihrem nächsten Kinofilm
dem Science-Fiction-Genre treu. In THE ASTRONAUT'S WIFE spielt
sie an der Seite von Johnny Depp die Frau eines Astronauten, der
mit seiner Crew völlig verändert von seiner Mission
aus dem All heimkehrt. US-Premiere ist im Frühjahr 1999.
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Spies gestorben.
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Der mehrfach preisgekrönte Zeitungsreporter
und Drehbuchautor Adrian Spies ist im Alter von 78 Jahren während
einer komplizierten Herzoperation gestorben. Er war u.a. für
die erste Star-Trek-Serie tätig und verfasste die Folge "Miri"
("Miri, ein Kleinling"). Er wirkte auch an den Serien
"Climax" und "Playhouse 90" mit.
Spiess hinterlässt seine Frau Martha
und zwei Töchter.
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(Zurück zum Inhalt)
Das neuste Star-Trek-Leinwandabenteuer
"Star Trek: Insurrection" war mit Sicherheit eine schwere
Geburt. Angefangen mit zahlreichen verworfenen Drehbuchentwürfen,
Drehs auf Sage und Schreibe 55 Filmsets - sowohl in luftigen Höhen
von 10'000 Metern, als auch in speziell für den Film gebauten
Städten - bishin zu den Nachdrehs, die inzwischen abgeschlossen
sind.
Grund genug für den Corona
Newsletter, die Entstehung des Filmdrehbuchs etwas näher
zu erläutern.
Im März 1997 beauftragte das Filmstudio
Paramount Rick Berman damit, einen neuen Star-Trek-Film zu entwickeln.
Das Studio wollte ihn zwischen Oktober und Dezember 1998 auf die
Leinwände bringen. Berman fragte die Autoren der letzten
beiden Kinofilme, Ronald D. Moore und Brannon Braga, ob sie am
neuen Projekt Interesse hätten. Moore lehnte als erster ab.
Er fühlte sich zwar nicht ausgebrannt, glaubte aber zum damaligen
Zeitpunkt auch nicht, "Star Trek: First Contact" überbieten
zu können. Auch Brannon Braga lehnte kurze Zeit später
ab. Ihm stand bei "Star Trek: Voyager" mit der Einführung
von "Seven of Nine" ein anstrengendes Jahr bevor. Rick
Berman musste den Verfasser für das Filmprojekt mit dem schlichten
Arbeitstitel "ST9" also anderswo suchen.
Im April wurde Berman bei seinem langjährigen
Freund Michael Piller fündig. Piller hatte einige Jahre für
"Star Trek: The Next Generation" gearbeitet und immer
wieder hervorragende Geschichten abgeliefert, darunter die Doppelfolge
"Best of Both Worlds", in der Picard von den Borg entführt
wird. Gemeinsam konzipierten Piller und Berman auch "Star
Trek: Deep Space Nine". Nach einem kurzen Abstecher bei "Voyager",
wo seine konzeptionellen Fähigkeiten auf wenig Anklang stiessen,
verliess er das Star-Trek-Universum vorerst.
Berman schwebte vor, eine klassische Geschichte
in ein Kinoabenteuer umzusetzen. Er dachte dabei an Ronald Colmans
Film "The Prisoner of Zenda", in dem der König
entführt und eingesperrt wird. Ein Doppelgänger übernimmt
den Thron und muss nun den Erwartungen, die an den König
gestellt werden, gerecht werden.
Berman wollte also Picard durch einen Doppelgänger
ersetzen, der dann all die Dinge tun musste, die sonst Picard
erledigte. Michael Piller war anfangs sehr angetan von dieser
Idee, merkte aber schnell, dass es ein grosses Problem damit gab:
"Wenn das eine Folge der Fernsehserie
gewesen wäre", sagt Piller, "hätte ich die
Idee sofort umgesetzt ... aber es handelt sich um einen Kinofilm.
Ich fürchte, das Publikum wäre enttäuscht, nach
zwei Jahren Pause, in denen sie nichts von ihrem Helden gesehen
haben, nun einen Patrick Stewart auf der Leinwand zu sehen, der
nicht Picard spielt. Als ich meine Bedenken Rick [Berman] mitteilte,
sagte er: 'Weisst Du was, Du hast Recht, lass uns etwas anderes
machen.'"
Piller arbeitete ein ganzes Drehbuch mit
dem Namen "Stardust" aus. Es setzte in den frühen
Akademietagen von Picard ein und bot ein vollkommen anderes Bild
des Captains. Sein bester Freund bringt ihn in Schwierigkeiten,
aus denen ihn Boothby später wieder rausholt.
"Dann wäre es in die Zukunft
gegangen", erklärt Piller, "wo Picard auf eine
Mission in ein unbekanntes System geschickt wird. Dort trifft
er seinen Jugendfreund wieder, der anscheinend durchgedreht ist.
Er kämpft gegen Schiffe und hat in der neutralen Zone für
einigen Wirbel gesorgt. Picard muss seinem alten Freund auf einen
Planeten folgen, wo er feststellt, dass dieser kein bisschen gealtert
ist und noch genauso jung aussieht wie damals."
Es stellte sich heraus, dass der Planet
einen magischen Verjüngerungseffekt auf seine Bewohner ausübt.
Picards Freund kämpft auf der Seite der Ureinwohner des Planeten
gegen die Romulaner, die den Jungbrunnen in ihren Besitz bringen
wollen. Also stellt sich Picard auf die Seite seines Freundes
und kämpft.
Piller hatte mit seiner Liebe zum Detail
bereits die Eröffnungsszene ausgearbeitet, in der der Song
"Stardust" zu hören war. Der Text handelt von einer
verloren geglaubten Liebe, weshalb aus dem Freund kurzerhand eine
Freundin wurde.
Später warf Berman die Idee auf, dass
der Androide Data dieser alte Freund auf dem Planeten sein könnte.
Piller dazu: "Ich erkenne eine gute Idee sofort und diese
schien zu funktionieren."
Die Geschichte entwickelte sich schnell
zu einem ernsthaften Drama, in der auch die Idee mit dem Jungbrunnen
keinen Platz mehr hatte. Picard sollte in der ersten Hälfte
des Films Data umbringen und in der zweiten entdecken, dass er
nur wehrlose Leute verteidigt hatte.
Laut Michael Piller gab es mit der Geschichte
einige strukturelle Probleme. Auch war sie weder lustig noch optimistisch.
Als er einen 25seitigen Entwurf verfasst hatte, kamen von Paramount
einige Bedenken. Den Todesstoss versetzte Patrick Stewart, indem
er einen langen Brief schrieb, in dem alle Gründe aufgelistet
waren, weshalb er diese Geschichte nicht machen wollte. Sie sei
dunkel, trostlos und kein bisschen unterhaltend.
Die Zeit bis zum Drehbeginn drängte.
Piller wollte zumindest einen Teil der bisherigen Arbeit retten
und rief Stewart auf dem Set von "Moby Dick" in Australien
an und fragte ihn, was er von der Idee mit dem Jungbrunnen halten
würde. Stewart war begeistert und meinte, dass es genau das
sei, was alle in diesen Tagen beschäftigen würde. Piller
redete auch mit Ira Steven Behr, dem ausführenden DS9-Produzenten.
Er wollte von ihm wissen, wo der Krieg zwischen Föderation
und Dominion zur Zeit der Premiere von "Insurrection"
ungefähr stehen würde.
Aus dieser festen Ausgangsbasis entstand
nach und nach die endgültige Geschichte, die ab Dezember
im Kino zu bewundern sein wird.
(Zurück zum Inhalt)
Für uns SF-Fans ist das Internet heutzutage
schon beinahe unentbehrlich geworden. Es dient uns als aktuellste
aller Informationsquellen und als Mittel der Kommunikation mit
anderen Fans.
Ein besonders interessanter Teil des Internets
ist das Usenet mit seinen Newsgroups. Hier wird über alles
mögliche und unmögliche diskutiert. Natürlich gibt
es auch zahlreiche Newsgroups, die sich mit Star Trek beschäftigen.
Diesmal möchte ich einige originelle
und humorvolle Auzüge der Diskussionen aus der
de.rec.sf.startrek.aktuell Gruppe veröffentlichen.
Henry Jensen meinte zur Synchronisation
der Borg in der Voyager-Episode "Skorpion":
"Die Borg überhaupt waren schlecht
synchronisiert. Im Original klingt die Stimme des Kollektivs unheimlich
und bedrohlich. Im Deutschen aber sprechen sie so langsam, daß
man meint, die Borg hätten Rudolf Scharping assimiliert."
Die Beibehaltung der Bezeichnung "Seven
of Nine" anstelle der Übersetzung "Sieben von Neun"
wühlte auch einigen Staub auf. Wenn übersetzen, dann
richtig, meinten einige Teilnehmer der Diskussion:
"Dann aber auch Korvettenkapitän
Wilhelm Riker und Kapitänsleutnant Daten."
"Wenn ich nicht auf Tiefraum 9 wohnen
würde, würde ich dann sofort der Weitwegpunkt-Station
einen Besuch abstatten."
"Hier spricht Kapitän Picard:
Hauptmann Riker sofort auf die Brücke!"
"Hier spricht Kapitän Katharina
Jaynweg vom Föderationsraumschiff Reisender. Unser verzogener-Ketten
Antrieb ist defekt. Können sie uns Ersatzteile an Bord unseres
Schiffes strahlen?"
Nach diesen babylonischen Sprachverwirrungen
noch ein gut verständlicher kleiner Witz, den den mir Matthias
Krause zugeschickt hat:
Picard: "Computer lokalsiere Cmdr.
Riker!"
Computer: "Cmdr. Riker befindet sich
auf Deck 7, Gang 8, Klo 6."
Picard: " Auf den Schirm!"
(Zurück zum Inhalt)
<<Wird Miles O'Brien mal etwas Positives
widerfahren?>>
Warum sollte diese Season anders sein?
<<Werden wir dann also das Orion
Syndikat wieder sehen oder habt ihr einen anderen Plan, den Chief
leiden zu lassen?>>
Wir haben gewisse Pläne mit dem Syndikat,
aber die betreffen nicht O'Brien. Ihn betreffend haben wir andere,
schmerzvollere Pläne...
<<Besteht die Möglichkeit, dass
einer der Hauptcharaktere das Staffelende nicht überleben
wird?>>
Es ist alles möglich.
<< Ich habe festgestellt, dass sich
Siskos Vater und Admiral Cartwright aus Star Trek IV und VI sehr
ähnlich sehen. Könnte es sein, dass Sisko ein Nachkomme
des Admirals ist?>>
Möglich... oder vielleicht war Admiral
Cartwright ein Wechselbalg... [Anm. der Red.: Beide werden von
Brock Peters dargestellt.]
<<Werden wir den Holo-Communicator
- der zum ersten Mal in einer Folge mit Eddington auf der Defiant-Brücke
eingesetzt wurde - wiedersehen?>>
Ich mag den Holo-Communicator sehr, aber
leider bin ich hier mit dieser Meinung in der Minderheit. Ich
denke deshalb, dass wir ihn nicht mehr sehen werden.
<<Wann macht Jake endlich eine wirklich
aktuelle Reportage? Während den ersten Folgen der sechsten
Staffel sah es mehr so aus als wolle er Artikel für eine
Schülerzeitung schreiben. Ich habe sowieso irgendwie das
Gefühl, dass die erfreuliche Entwicklung, die Jake während
der fünften Season machte, einen Rückschritt erlitten
hat. In der Folge "Valiant" kam er mir wie ein Zwölfjähriger
vor, als er dem Captain der Red Squad erklärte, dass sein
Vater der bessere Captain sei und dieses und jenes viel besser
mache. Ich war erstaunt, wie Jake während der letzten Staffel
dargestellt wurde. Denkt ihr darüber nach, ihn in der letzten
Staffel etwas reifer werden zu lassen? Vielleicht sollte er einfach
einmal flachgelegt werden...>>
Überflüssig zu erwähnen,
dass ich deinen Aussagen nicht zustimme. Während "Rock
and Shoals" ("Entscheidungen") stellte er Kira
und Odo einige sehr schwierige und pointierte Fragen und in "Valiant"
sehe ich nichts Falsches in seinen Taten, schlussendlich haben
sie sich sogar als richtig erwiesen. Aber vielleicht sollte Jake
wirklich einmal Sex haben.
<<Hattest du etwas mit der Entwicklung
der Geschichte von "Far Beyond The Stars" ("Jenseits
der Sterne") zu tun?>>
Ich habe etwas am Aufbau der Geschichte
mitgewirkt und dann einige Bemerkungen zum Drehbuch gemacht, aber
die Folge wurde von Ira [Steven Behr] und Hans [Beimler] geschrieben.
<<Nachdem ich nun den Rest der Staffel
gesehen habe, denke ich, dass einige Ereignisse der Folge "Far
Beyond The Stars" ("Jenseits der Sterne") mehr
Sinn machen. Meinte der Priester, als er über Bennys Zukunft
sprach, damit eigentlich Siskos künftige Taten im Krieg und
den Verlust von Dax? Und habt ihr, zum Zeitpunkt als ihr die Folge
geschrieben habt, bereits gewusst, dass Terry Farrell aus der
Serie aussteigen würde und dass Sisko die Station verlassen
und zur Erde zurückkehren würde?>>
Der Verlust von Dax und Siskos Rückkehr
zur Erde waren Ideen, die damals in der Luft lagen. Wir dachten,
dass sich diese Dinge ganz nett in die Ereignisse von "Far
Beyond The Stars" einfügen liessen, aber wir umschrieben
das Ganze im Skript ziemlich zweideutig, um nicht dumm dazustehen,
wenn dann nichts davon eingetroffen wäre.
<<Ist es möglich, dass der Baseball
in Siskos Büro der Ball von McGwires 62. Homerun ist? Werden
wir jemals die Herkunft des Balls erfahren?>>
Vermutlich ist es einfach Siskos persönlicher
Baseball, der für ihn einen ideelen Wert hat. Ich denke nicht,
dass er ein historisches Relikt ist.
<<Besteht die Möglichkeit, dass
wir die Defiant - wie die Voyager - jemals auf einem Planeten
landen sehen werden?>>
Daran zweifle ich. Das wäre ein sehr
kostspieliger Effekt.
<<Wer hatte eigentlich die Idee,
dass sich Worf und Deanna verlieben?>>
Das liessen wir TNG-Autoren uns damals
gemeinsam einfallen. Wir dachten, das da eine interessante Chemie
zwischen den beiden Personen besteht, und wir entschieden uns,
diese etwas zu erforschen.
<<Welches Raumschiff aus dem Star-Trek-Universum
liebst Du am meisten? Und weshalb magst du das Schiff mehr als
andere?>>
Mein liebstes Schiff ist die Enterprise-A.
Ich denke, dass es ein schönes und schnittiges Raumschiff
ist, das sich aus vielen verschiedenen Winkeln gut fotografieren
lässt. Im Gegensatz zur Enterprise-D, die - ausser aus einigen
wenigen Perspektiven - einfach plump wirkt.
<<Ron, was denkst du über die
Forderungen, die in der letzten Zeit wieder einmal aufgetaucht
sind, Captain Kirk zurückzubringen?>>
Dasselbe, was ich immer darüber gedacht
habe: Es ist eine schlechte Idee.
<<Warum wird eigentlich von Paramount
ein so beschränktes Budget festgelegt? Wieso geben die euch
nicht einfach all das Geld, das Ihr braucht, um die bestmögliche
Sendung zu machen? Paramount wird doch so oder so in den nächsten
Jahrzehnten x Millionen Dollar mit Star Trek verdienen!>>
Das Studio ist eigentlich ziemlich grosszügig
mit dem Geld. Unser Budget gehört zu den höchsten aller
Fernsehserien, die momentan laufen.
<<Ron, hast du die Star-Trek-Special-Editions
auf dem Sci-Fi Channel gesehen? Wenn ja, was denkst du darüber
und generell über die Idee der Special Editions?>>
Die aufgefrischten Episoden sehen toll
aus! Sie lassen meine Laserdisc-Folgen wie drittklassige Videoaufnahmen
aussehen. Aber die willkürlich eingefügte Werbung ist
extrem ärgerlich und hält mich davon ab, mir eine ganze
Folge anzuschauen. Ich hoffe, dass sie die neuen Versionen auf
DVD veröffentlichen werden, denn ich kann die zerhackten
Episoden auf dem Sci-Fi-Channel einfach nicht ausstehen.
<<Wenn eine weitere Trek-Serie kreiert
würde (oder wird), würdest du es in Betracht ziehen,
für diese zu arbeiten?>>
Ich würde es mir ganz sicher überlegen.
Ronald D. Moore ist ausführender Produzent von "Star Trek: Deep Space Nine" und verfasste mit Brannon Braga die Drehbücher zu "Star Trek Generations" und "First Contact". Moore ist seit der dritten TNG-Staffel für das Star-Trek-Universum tätig.
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DEEP SPACE NINE
- Once More Unto the Breach
Der Klingone Kor kommt auf die Station.
Anscheinend hat er sich im klingonischen Reich sehr viele Feinde
gemacht und seinen Einfluß fast gänzlich verloren.
Er bittet Worf um Hilfe, aber Martok ist dagegen, weil Kor ihm
vor langer Zeit eine Beförderung verweigert hat. Doch dann
stellt sich heraus, daß Kor bald sterben wird...
- The Siege of AR-588
Auf einem Versorgungsflug entdeckt Sisko
auf dem öden Planeten AR-588 einen halb zerschlagenen Trupp
Föderationssoldaten, die eine Kommunikationsbasis des Dominion
infiltrieren sollen. Viele sind bereits tot, leiden unter Streß
und werden von unsichtbaren Antipersonenminen bedroht, die plötzlich
aus dem Subraum auftauchen. Sisko offenbart einer völlig
überraschten Crew, daß man zur Unterstützung auf
unbestimmte Zeit auf AR-588 bleiben wird...
Demnächst:
- Covenant
Eine Dukat/Kira-Story, die die Pagh-Geister
beinhalten wird. Es gibt noch nichts offizielles, aber Gerüchten
zufolge soll Dukat Führer einer bajoranischen Sekte werden,
die die Pagh-Geister verehrt und versuchen, Kira zu bekehren!
- Only a Paper Moon
Noch keine Informationen vorhanden.
- The Emperor's New Cloak
Die letzte Spiegeluniversumsfolge. Ferengi
aus diesem Universum reisen auf die andere Seite, um einen sehr
interessanten Handel abzuschließen...
- Prodigal Daughter
Eine Ezri Dax-Episode.
- Field of Fire
Noch keine Infos vorhanden.
VOYAGER
- Refugee
Die Voyager durchquert einen von einer
mächtigen Rasse beherrschten Weltraumsektor. Diese Rasse
verfolgt Wesen mit telepathischen Fähigkeiten, was der Voyager
in zweierlei Hinsicht Probleme macht: Zum einen hat man es mit
Flüchtlingen zu tun, die um Asyl bitten, zum anderen muß
man auch alle Vulkanier auf der Voyager irgendwie verstecken...
Demnächst:
- Latent Image
Diese Folge dreht sich um den Holodoc und Naomi Wildman.
- Bride of Chaotica
Noch keine Infos vorhanden.
- Gravity
Noch keine Infos.
- The Fight
Eine Chakotay-Story.
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STAR WARS
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Seit dem 17. November ist auf den offiziellen
Star Wars-Webseiten der mit Spannung erwartete Trailer zu Star
Wars: The Phantom Menace zu bewundern. Am gleichen Tag wurde er
in einigen wenigen Kinos in Nordamerika als Vorpremiere gezeigt.
Der offizielle Start des Trailers wird am Freitag, dem 20. November
sein. Der 2 Minuten und 20 Sekunden lange Werbefilm wird nicht
im Vorprogramm eines ausgewählten Filmes gezeigt, sondern
läuft vor den verschiedensten Movies.
Laut Lucas Films war der Server dem Ansturm der Fans übrigens nicht gewachsen.
Das Teaser-Poster zu Star Wars: The Phantom
Menace wurde am 10. November ebenfalls bereits auf www.starwars.com
veröffentlicht. Es zeigt den jungen Anakin Skywalker (dargestellt
von Jack Lloyd), der alleine in der Wüste steht. Sein Schatten
hat die Form von Darth Vader. Damit sollen die kommenden Ereignisse
um Skywalker symbolisiert werden. Überraschend steht auf
dem Plakat nur "Star Wars: Episode One", aber nirgends
der Titel "Phantom Menace"! George Lucas wird sich doch
nicht etwa von der fehlenden Begeisterung der Fans beeinflussen
lassen und den Titel noch einmal ändern?
Ab dem 20. November wird das erste Filmposter,
das Fox und Lucasfilm unter grösster Geheimhaltung und strengster
Bewachung drucken liessen, auch in den US-Kinos ausgehängt
werden. Das Plakat wurde übrigens in einem speziellen Fünffarbdruck
produziert, so dass das Fox-Logo unter ultra-violettem Licht einen
besonderen Farbeffekt auslöst und so Fälschungen verhindern
soll.
Doch damit noch nicht genug der Werbung
für das erste Star Wars-Prequel, das bei uns Gerüchten
zufolge erst Ende 1999 starten soll: Lucasfilm hat insgesamt 12
Werbeminuten während der Ausstrahlung des US-Super-Bowl gebucht.
Die Werbezeiten während dem Final der American Football-Meisterschaft
gelten in den USA als die teuersten und begehrtesten schlechthin.
Wir hatten es schon im Mai gemeldet, aber
nun hat es George Lucas auch noch offiziell bestätigt: Er
wird auch bei Teil 2 und 3 der Prequel-Trilogie selbst Regie führen!
Die Planungen für diese zwei je rund
120 Millionen teuren Filme laufen bereits auf Hochtouren. Lucas
schreibt seit einiger Zeit am Drehbuch für Star Wars: Episode
Two, die Vorproduktion wird voraussichtlich im Oktober 1999 gestartet.
Die Dreharbeiten sollen im April 2000 beginnen - und zwar in Australien!
Lucas meinte dazu: "Ich bin begeistert. Sydney bietet uns
hervorragende Möglichkeiten. Es gibt dort sehr talentierte
Filmcrews mit denen wir zusammenarbeiten werden. Wir werden auch
die Nachbearbeitung in den australischen Fox-Studios erledigen."
In den erst in diesem Jahr eröffneten
Studios auf dem fünften Kontinent wurden bereits THE MATRIX
und BABE: PIG IN THE CITY produziert. Ob die Dreharbeiten allerdings
ausschliesslich in Australien stattfinden, ist eher unwahrscheinlich.
Vermutlich werden einzelne Szenen auch an anderen Orten gedreht.
Disney verhandelt mit George Lucas betreffend
der Verwirklichung eines Kurzfilmes, der sich um die Geschehnisse
von The Phantom Menace dreht und die StarWars-Simulation "Star
Tours" in den Disneyparks erneuern soll. Obwohl noch nichts
unterschrieben wurde, sind die Verantwortlichen von Disney überzeugt,
dass Lucas für die Realisierung und die Inszenierung des
Kurzfilms verpflichtet werden kann.
Gerüchte, wonach der junge Schauspieler
James Van Der Beek (bekannt aus der Dramaserie Dawson's Creek)
Anakin Skywalker in den Filmen Star Wars: Episode Two und Episode
Three spielen werde, wurden von seinem Agenten weder bestätigt
noch dementiert.
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AKTE X
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Es sieht ganz so aus, als würde die
Erfolgsserie tatsächlich nach Staffel Sieben enden. Chris
Carter meinte in einem Interview: "Gillian und David haben
noch einen Vertrag für das kommende Jahr. Ich glaube, dann
ist Schluss. Es wäre sicher schön, wenn wir noch weiter
machen könnten, aber ich rechne wirklich nicht damit."
Zu demselben Thema äusserte sich auch Chris Owens, der Darsteller
von Agent Spender. Er meinte, dass wohl nach dem Abschluss der
Serie nach dem siebten Jahr nur noch mit Kinofilmen zu rechnen
sei und dass Spender sicher nicht der Nachfolger von Mulder werde.
Spender sei da, um einen weiteren Charakter zu repräsentieren
und um etwas Farbe und Abwechslung in die Beziehung zwischen Mulder
und Scully zu bringen.
Die Einschaltquoten der Eröffnungsfolge
der sechsten Staffel kann man kaum als schlecht bezeichnen, nein,
Akte X ist immer noch eine der beliebtesten Serien in Amerika.
Trotzdem wurden rund 26 Prozent weniger Zuschauer registriert
als noch beim Season-Start vor einem Jahr. Die Kritiken für
diese erste Episode waren recht gut. Es deutet alles darauf hin,
dass die Staffel interessanter werden könnte, als die vergangene,
die eher durchschnittliche Qualität bot.
Die dritte Akte X-Episode der laufenden
Staffel, über die wir bereits vor zwei Monaten berichtet
hatten und in der es um merkwürdige Ereignisse rund um ein
Schiff geht, hat nun einen Titel: "The Triangle". Die
Folge spielt sich im Bermudadreieck ab. Verschiedentlich wurde
vermutet, dass es sich bei dieser Folge um die einzige Regiearbeit
von Chris Carter in diesem Jahr handeln könnte. Wie jetzt
bekannt wurde, wird der X-Files-Erfinder, der sich nun wieder
vermehrt um seine zweite Serie - Millennium - kümmert, auch
bei der achten Folge dieser Season auf dem Regiestuhl sitzen.
Für die Folge mit dem Titel "The Ghost That Stole Christmas",
in der nur vier Charaktere zu sehen sein werden (neben Scully
und Mulder nur die beiden Gaststars Ed Asner und Lily Tomlin),
hat Carter zudem das Drehbuch geschrieben.
Gillian Anderson wird im romantischen Low-Budget-Film
"House Of Mirth" eine Rolle übernehmen, für
die sie eine Gage von nur 400 Dollar pro Tag erhalten soll. Das
Geld kann also nicht der Grund sein, dass sie in diesem Film,
der in Schottland gedreht wird, dabei sein will. "Ich will
einmal etwas ganz anderes machen. Ausserdem denke ich, dass dieser
Film ein ähnlicher Kult-Erfolg wie "Ganz oder gar nicht"
(The Full Monty) werden könnte", liess die Schauspielerin
verlauten.
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BABYLON 5 / CRUSADE
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Die Premiere von Crusade verschiebt sich
noch einmal. Wie der Babylon 5- und Crusade-Produzent John Copeland
mitteilt, wird die Start-Verschiebung von Crusade nicht nur von
der neuen TNT-Serie Witchblade abhängen. Es wurde beschlossen,
erst nach den NBA-Playoffs zu starten - also mindestens nochmal
vier bis fünf Wochen später.
Ausserdem wurden einige neue Titel von
Crusade-Episoden und deren - wohl noch inoffizielle - Sendereihenfolge
bekannt: 1. War Zone, 2. The Long Road, 3. The Well Of Forever,
4. noch kein Titel, 5. The Path Of Sorrows, 6. noch kein Titel,
7. The Rules Of The Game, 8. Racing The Night, 9. The Needs Of
Earth (ursprünglich die erste Folge), 10. The Memory Of War,
11. Of Late I Dream of Home (Regie: Stephen Furst, Gaststars:
Tracy Scoggins und Richard Biggs), 12. Visitors From Down The
Street, 13. Patterns Of Soul.
J. Michael Straczynski wird für Top
Cow Produktions eine vorerst 24-teilige Comicserie mit dem Titel
"Rising Stars" schreiben, die sich um ein Gruppe von
113 Kindern dreht, die alle aus demselben Ort stammen, etwa zur
gleichen Zeit geboren wurden und die alle spezielle Fähigkeiten
entwickeln, nachdem kurz vor ihrer Geburt ein mysteriöses
Licht aus dem Himmel auftauchte. Die Serie beginnt im Jahr 1969
und soll die Hauptpersonen über sechzig Jahre begleiten.
JMS liess verlauten, dass sich bei einem Erfolg des Comics aus
dem Stoff vielleicht einmal eine TV-Serie entwickeln liesse.
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TV-SERIEN
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Space Island One
wird ab dem 23. November jeweils montags bis freitags um 16.00
Uhr auf VOX unter dem deutschen Titel Raumstation Unity ausgestrahlt
(Wiederholung montags bis freitags um 13.00 Uhr).
John Larroquette wird unter dem Titel "Lost
In Space Forever" eine stündige Würdigung der Original-Lost
In Space-Serie präsentieren, die die Hauptdarsteller
June Lockhart, Angela Cartwright, Marta Kristen, Mark Goddard,
Jonathan Harris und Bill Mumy seit langem wieder einmal vereinigt.
Das Special wird neben Auschnitten und Bloopers aus der Serie
auch einige Hintergrundinformationen zur Produktion des diesjährigen
Kinofilm beinhalten.
Erfolgsregisseur James Cameron hat mit
FOX einen Vertrag über die Entwicklung einer 13teiligen futuristischen
TV-Serie abgeschlossen. Cameron soll Kim Stanley Robinsons Mars
Trilogie bis Frühjahr 2000 zusammen mit Charles Eglee (Murder
One) fernsehgerecht umarbeiten. Geplant ist, dass Cameron
auch beim Pilotfilm Regie führt.
Der US-Sender FOX hatte die TV-Serie The
Invisible Man, nach dem klassischen Science-Fiction-Roman
von H.G. Wells, abgelehnt. Nun hat der Sci-Fi Channel die Serie
mit Kyle MacLachlan (Twin Peaks) und Dick Wolfe (Law & Order)
in den Hauptrollen eingekauft.
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KINOFILME
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Geht Samuel L. Jackson noch einmal baden?
Nach seinem Auftritt in der nicht überzeugenden Crichton-Verfilmung
SPHERE, wird der Star, der auch einen kleinen Part als Jedi Meister
Mace Windu in "Star Wars: The Phantom Menace" hat, in
einem weiteren Unterwasser-Science-Fiction-Film zu sehen sein.
In Paramounts DEEP BLUE SEA, der sich um genmanipulierte Haie
dreht, stehen Jackson unter anderem der Schwede Stellan Skarsgard
(Good Will Hunting) und Rapper LL Cool J zur Seite.
Peter Hyams, Regisseur von 2010, TIMECOP
und THE RELIC, wird nun den Millenniumsthriller END OF DAYS mit
Arnold Schwarzenegger inszenieren. Dies, nachdem der exzentrische,
deutsche Werbefilmer Marcus Nispel "wegen künstlerischer
Differenzen" gefeuert wurde.
Mel Gibsons Neuverfilmung von FAHRENHEIT
451 verschiebt sich erneut (Drehbeginn nicht vor Mitte 1999),
weil immer noch niemand für die Hauptrolle verpflichtet werden
konnte. Ursprünglich wollte Gibson selbst den Part übernehmen,
entschloss sich jedoch dafür, nur hinter der Kamera tätig
zu sein. Dann kam Tom Cruise ins Gespräch, doch dieser hat
so viele Projekte laufen, dass es unmöglich erschien, die
Termine zu koordinieren. Nachdem Brad Pitt nicht auf ein Angebot
von Gibson reagiert hat, scheint sich nun der (vorerst?) verhinderte
SUPERMAN Nicholas Cage für die Rolle des Bücher-verbrennenden-Feuerwehrmanns
zu interessieren.
SOLDIER, über den wir schon vermehrt
berichtet haben, hatte eigentlich alle Voraussetzungen, ein guter
Film zu werden: Die Story hat David Webb Peoples, von dem die
Drehbücher zu BLADE RUNNER und TWELVE MONKEYS stammen, geschrieben,
Regie führte der aus EVENT HORIZON bekannte Paul Anderson
und in den Hauptrollen sind Kurt Russell (DIE KLAPPERSCHLANGE)
und Jason Scott Lee zu sehen. Aber leider sind von dieser guten
Ausgangslage und dem Vorsatz, eine bewegende Geschichte um die
Entmenschlichung von Soldaten zu erzählen, nicht viel übrig
geblieben. Schlussendlich ist ein brutaler Haudrauf-Streifen,
bei dem mehr die Effekte als die Charakterisierung der Figuren
zählt, geworden.
Trotz der zweifelhaften Vorlage hat sich
nun Interactive entschlossen, aus dem SOLDIER-Stoff ein Real-Time-3D-PC-Game
zu basteln. Viel Glück!
Am 10. November begannen in Dallas die
Dreharbeiten zur Fortsetzung von UNIVERSAL SOLDIER, dem Hit von
Roland Emmerich und Dean Devlin aus dem Jahr 1992. Der ausgesprochen
originelle Titel lautet UNIVERSAL SOLDIER II. Wieder in der Rolle
von Luc Deveraux wird Jean-Claude Van Damme, der den Streifen
auch produzieren wird, zu sehen sein. Regie führt der bislang
als Stunt-Coordinator tätige Mic Rodgers.
Produzent Barry Sonnenfeld sowie Will Smith
und Tommy Lee Jones haben das Drehbuch für die Fortsetzung
von MEN IN BLACK von Autor Ed Solomon abgelehnt. Es wurde bereits
eine neue Fassung für MIB 2 in Auftrag gegeben, an der Solomon
aber nicht mehr beteiligt ist.
Im Alter von 83 Jahren verstarb am 3. November
Robert "Bob" Kane, der Erfinder von Batman. Kane begann
in den 30er Jahren als Comiczeichner und 1939 schuf er in Zusammenarbeit
mit dem Texter Bill Finger seine bekannteste Figur. Bei der Batman-Fernsehserie
in den 60er Jahren sowie beim ersten Kinofilm fungierte er als
Berater und in BATMAN AND ROBIN spielte Kane eine kleine Statistenrolle.
Die junge Thandie Newton (bekannt aus Gridlock'd)
wird die weibliche Hauptrolle im Sequel von MISSION: IMPOSSIBLE
spielen. Weiter konnten wir in Erfahrung bringen, dass die Dreharbeiten
Ende Februar in Australien - da scheint sich ein neuer Trend unter
den Hollywood-Studios zu entwickeln - beginnen.
Tim Burton, Regisseur des ersten BATMAN-Films,
zeigt Interesse am Remake von THE OMEGA MAN. Das Projekt mit dem
Titel I AM LEGEND, das bereits mehrfach totgesagt wurde, könnte
mit dem Engagement von Burton neues Leben eingehaucht werden.
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