18. Dezember 1998 - Ausgabe 45 - "No Regrets"
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Der Aufstand...
Es ist endlich wieder soweit, liebe Leserinnen und Leser. Ein neues Star-Trek-Abenteuer hat den Weg auf die Kinoleinwände geschafft. Vor genau einer Woche, am 11. Dezember, feierte der Film US-Premiere.
Zwei Jahre lang hatten wir das Vergnügen, laufend über die Entwicklung des neunten Trek-Films zu berichten. Von den Absagen Moores und Bragas als Drehbuchautoren über erste Story-Ideen bishin zu den Nachdrehs.
Vereinzelt wurden wir dafür kritisiert, Ihnen die vollständige Geschichte des Films vorzuenthalten. Dies taten wir ganz bewusst. Einerseits aus grossem Respekt vor der Arbeit des Drehbuchautors, Michael Piller, und andererseits, weil wir Ihnen den Kinospass nicht verderben wollten.
Aus genau diesem Grund finden Sie in dieser Ausgabe auch noch keine Filmkritiken. Zudem wird der Film auch erst in etwas mehr als einer Woche in Deutschland anlaufen. Für die nächste Ausgabe haben wir aber eine Überraschung bereit!
Übrigens beinhaltet der deutsche Filmtitel entgegen den Informationen aus der letzten Ausgabe doch den Artikel. Der richtige Titel lautet also: "Star Trek: Der Aufstand".
Was vor kurzem noch undenkbar schien, ist in greifbare Nähe gerückt: Ein DS9-Kinofilm. Mehr dazu im ersten Spotlight.
Zudem berichten wir in dieser Ausgabe ausführlich über das Einspielergebnis des neusten Kinofilms, und Malte Kirchner hat nach Antworten auf die Frage "Star Trek World Tour; Top oder Flop?" gesucht.
Im Namen des ganzen Corona Teams wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins nächste Jahr...
Philipp Ruch
Chefredakteur
1. Deep Space Nine im Kino
2. Kein Aufstand an den Kinokassen
3. trekBEAT
4. WT - Bruchlandung in Deutschland?
5. Smile Fiction
6. Im Gespräch mit Ron Moore
7. Episodenlogbuch
8. Subspace Link
Obwohl der neunte Star-Trek-Film "Star
Trek: Der Aufstand" hierzulande noch nicht einmal in den
Kinos läuft, sind schon jetzt einige Informationen über
den nächsten Film, den insgesamt zehnten Teil der Star-Trek-Saga
bekannt.
Patrick Stewart, der Darsteller von Captain
Picard, meinte in Interviews mit der Calgary Sun und dem TV Guide, dass "Star
Trek 10" die Geschichte von "Star Trek: Der Aufstand"
fortsetzen sollte. "Dieser Film verlässt uns an einem
Punkt", erzählt Stewart, "der die
Möglichkeit für ein Sequel offenhält, das sehr
dramatisch, intensiv und ganz nach den alten Star-Trek-Filmen
gemacht werden könnte. Und dieses Sequel würde uns dann
auch die Möglichkeit geben, die ganze Sache abzuschliessen."
Und um Stewarts Meinung, der übrigens
eine dreijährige Trek-Drehpause verlangt, werden die Autoren
des nächsten Filmes nur schwer herumkommen. Rick Berman,
der mit Sicherheit am nächsten Film mitschreiben wird, glaubt
an drei sehr beliebte Star-Trek-Elemente: Zeitreisen, ein starker
Gegner und die Rettung der Menschheit. Da in "Star Trek:
Der erste Kontakt" alle drei Elemente benutzt wurden, sollte
in "Der Aufstand" keines Verwendung finden. Einem Interviewer
gegenüber sagte er, dass er sich gut vorstellen könne,
in "Star Trek 10" wieder mit einem starken Gegner und
Zeitreisen zu arbeiten.
Und wie sieht es mit einem Deep-Space-Nine-Kinofilm
aus? Noch vor wenigen Monaten galt ein solcher Film als äusserst
unwahrscheinlich, weil die Raumstation am Ende der Serie zerstört
werden sollte und somit ein Film in der Vergangenheit der Serie hätte spielen müssen. Aber inzwischen gab ausführender
DS9-Produzent Ronald D. Moore Entwarnung: "Ich weiss nicht,
weshalb ein Kinofilm in der Vergangenheit spielen müsste."
Rick Berman war es dann auch, der die Lage konkretisierte: Er wolle im nächsten Film einige DS9-Charaktere
auftreten lassen, nur um dem Publikum einen Vorgeschmack auf
das zu liefern, was noch kommen könnte. "Es sind ... noch
einige Filme übrig", so Berman, "und die Chancen
stehen gut, dass wir einen DS9-Film sehen werden."
Auch Patrick Stewart schliesst sich dieser
Meinung an: "Nach einem weiteren Film sollten wir die Fackel
an die DS9-Charaktere weiterreichen. Wir wollen doch nicht die
Rolling Stones der Star-Trek-Filme werden."
Schliesslich sorgt noch Brent Spiner für
einigen Wirbel. Dem Radiomoderator Tony Tellado erzählte
er: "Ich denke nicht, dass dieser Charakter noch
länger glaubhaft ist. Ich hatte Rick Berman bereits vor 'Star
Trek: Insurrection gebeten, Data im Film sterben zu lassen. Aber
als ich dann das Drehbuch erhielt, war ein kleiner Notizzettel
angeheftet, auf dem stand: 'Sorry, Du stirbst später!' Ich
denke, dass ich jetzt wirklich zu alt bin, um diese Rolle noch
länger zu spielen."
Spiner begründet sein Vorhaben damit,
dass Data eine Maschine sei und im Gegensatz zu ihm nicht älter
wird. Das Publikum würde diesen optischen Unterschied schon
bald nicht mehr akzeptieren. Spiners beste Aussage dürfte dabei folgende gewesen sein:
"Ich habe nur noch einen Film
in meinem Gesicht."
(Zurück zum Inhalt)
Ohne nennenswerte Schwierigkeiten übernahm
das neuste Star-Trek-Abenteuer die Führung der amerikanischen
Kinocharts und liegt mit einem Einspielergebnis von exakt 23'564'216
Dollar am ersten Wochenende - zu sehen in landesweit 2'620 Kinos
- gleichermassen weit vorne in der Gunst von Kinobesitzern und
Paramount. Das Ergebnis war für
den Monat Dezember das viertbeste aller Zeiten.
Die meisten "Box Office"-Experten
sind sich in ihren Berichten darüber einig, dass das im Verhältnis
zu früheren Filmen niedrigere Einspielergebnis nicht auf
die Qualität des Films zurückzuführen ist, sondern
vielmehr die Schuld bei der Veröffentlichungsperiode zu suchen sei. Während "Star Trek: First Contact" 30'716'131
und "Generations" 23'116'394 Dollar an ihren Startwochenenden
im November einbrachten, sei der Dezember der Monat, in dem Filme
kleinere Starts hinlegen und dafür länger leben. So
schreibt es zumindest einer der renomiertesten Experten, Gitesh
Pandya von Box Office Guru.
Auf dieses Wissen scheint auch Paramount
gesetzt zu haben, zumindest sagte Pressesprecher Rob Friedman
am Montag in der Los Angeles Times, dass der Film ein gutes Ergebnis
einfahren sollte, weil im Kino für den Geschmack des Zielpublikums
von "Star Trek: Insurrection" in nächster Zeit
nichts besseres laufen werde - und das mitten in der Ferienzeit.
Aber seit einigen Jahren ist der Filmindustrie
auch bekannt, dass Kinofilme mehr als einen Drittel ihrer US-Gesamteinnahmen
schon am Startwochenende einspielen. "First Contact"
machte damals auch keine Ausnahme, als bereits 61 Millionen der
insgesamt rund 92 Millionen Dollar nach nur zehn Tagen eingespielt
waren. Deshalb lässt sich jetzt auch schon voraussagen, dass
der Film zumindest in Amerika weniger als sein Vorgänger
einspielen wird. Das endgültige Ergebnis dürfte bei
78 Millionen Dollar liegen ("Generations" 76 Mio., "The
Undiscovered Country" rund 75 Mio.).
Verhängnisvolle Verzögerungen
gab es für die Werbekampagne des Films. So läuft diese
erst seit zwei Wochen auf Hochtouren. Das Budget des Films belief
sich übrigens laut offiziellen Angaben auf "nur"
60 Millionen Dollar, was in etwa dem Budget des diesjährigen
"The X-Files"-Kinofilms entspricht.
(Zurück zum Inhalt)
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Rückkehr der Borg.
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Die Doppelfolge, in der sich die Borg nächsten Februar auf den US-Fernsehschirmen zurückmelden (wir berichteten in der letzten Ausgabe), trägt den Titel "Dark Frontier". "Es sind zwei wirklich gute Folgen mit wirklich guten Elementen für eine Schauspielerin", so Seven-Darstellerin Jeri Ryan. "Es geht um Seven und die Borg-Königin. Janeway und die Borg-Königin kämpfen gegeneinander, was an jedem Stück von Sevens Existenz zieht."
Alice Krige hat den Part der Borg-Queen übrigens abgelehnt. Dafür konnte Susanna Thompson verpflichtet werden, die bereits aus der DS9-Episode "Rejoined" ("Wiedervereinigt") als Dr. Lenara Khan im Star-Trek-Universum bekannt ist.
Der Zweiteiler beginnt mit dem Versuch der Voyager-Crew, in ein Borg-Schiff einzudringen und nach Technologie zu suchen, die sie schneller nach Hause bringen könnte. Es bleibt bei dem Versuch und Seven wird von den Borg wieder assimiliert. Schliesslich endet die Geschichte in einem Kampf um Seven zwischen Janeway und der Borg-Queen. Rückblendend wird die Assimilierung von Sevens Familie gezeigt.
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Paris wird degradiert.
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In einem Chat bestätigte Brannon Braga, ausführender Produzent von Voyager, dass Tom Paris in der Folge "Thirty Days" degradiert und für längere Zeit inhaftiert wird. Über den Grund wollte er sich jedoch nicht äussern.
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Insurrection-Soundtrack.
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Jerry Goldsmith soll mit dem Soundtrack für INSURRECTION einmal mehr hervorragende Arbeit geleistet haben. Der Soundtrack von GNP/Crescendo ist bereits im Handel erhältlich. Mit 41 Minuten Spielzeit ist er allerdings ungewöhnlich kurz.
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Probleme mit Spezialeffekten.
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Beim neusten Kinofilm gab es grössere Schwierigkeiten mit den Spezialeffekten. Vor nicht einmal drei Wochen wurden noch einige Szenen mit echten Modellen des Collectors und der Enterprise E nachgedreht. Es ging um eine Explosion, die im Computer nicht zufriedenstellend erzeugt werden konnte. Diese Probleme waren auch für die Verspätung der beiden Trailer verantwortlich. Damit stammen entgegen früheren Ankündigungen doch nicht mehr alle Spezialeffekte aus dem Computer.
LeVar Burton (Geordi), der auf einer Convention diese Infos weitergab, war aufgrund von Terminproblemen bei den Nachdrehs nicht anwesend. Patrick Stewart schaffte es aber, die Zusatzaufnahmen mit seinen Aktivitäten an einem New Yorker Theater unter einen Hut zu bringen.
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Frakes unzufrieden.
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Jonathan Frakes hat in einem Interview Kritik an der Werbekampagne für "Star Trek: Insurrection" geübt. Der Trailer spiegle nicht die wahre Natur des Films wider und würde somit die falsche Zielgruppe erreichen. Frakes: "Der Trailer ist dem Film so ähnlich, wie ich Worf ähnele. Ich weiss nicht, was das Studio fürchtet, dass sie den Film neben der Action nicht auch als romantischen und mit viel Komik vermarkten." Einem Zeitungsreporter erzählte Frakes zudem, dass er entsetzt gewesen sei, als er das fertige Filmplakat zum ersten Mal gesehen habe. Es erinnere eher an einen schlechten B-Movie.
Zum Trost: Das Werbebudget ist diesmal ungewöhnlich hoch. Es beträgt allein in den USA über zwanzig Millionen Dollar, was dem Marketingbudget eines mittelgrossen Blockbusters entspricht. Bei den vergangenen Filmen hatten die Regisseure immer wieder die zu geringen Ausgaben für die Werbung bemängelt. Wegen der Verzögerung bei der Nachbearbeitung läuft die Werbekampagne erst seit zwei Wochen so richtig. Inzwischen sind neun verschiedene Versionen des Trailers im US-Fernsehen zu sehen.
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Stars bei Europa-Premiere.
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In London fand am 15. Dezember im EMPIRA die Europa-Premiere von INSURRECTION statt. Von den Hauptdarstellern waren Patrick Stewart, Jonathan Frakes und Murray Abraham (Ru'afo) anwesend, aber auch Rick Berman war angereist.
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Generations in Sat.1.
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Das Fernsehprogramm in den nächsten Wochen ist recht umfangreich. Entsprechend ist auch Star Trek vertreten. Sat.1 zeigt am Freitag, 1. Januar 1999, "Star Trek: Treffen der Generationen" um 20.15 Uhr (ORF am 31.12.1998). Und am 8. Januar folgt dann der Voyager-Zweiteiler "The Year of Hell" ("Ein Jahr Hölle") - ebenso wie schon "The Killing Game" ("Das Tötungsspiel") als Fernsehfilm.
ARD zeigt die Neuverfilmung von MOBY DICK mit Patrick Stewart am 25. und am 26. Dezember jeweils um 17.00 Uhr.
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Stewart gelobt.
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Patrick Stewarts Auftritt in "The Ride Down Mt. Morgan" erntet gute Kritiken. Ein kleiner Auszug: "Stewart führt die Hauptperson Lyman mit der richtigen Portion städtischen Charmes ein und versteckt die unsympathischere Seite hinter einem breiten Grinsen und zähem Enthusiasmus...".
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Entferntes Ende mit aufwendigen Effekten.
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Das ursprüngliche Ende, das durch die Nachdrehs ersetzt wurde, zeigte die Flucht von Filmbösewicht Ru'afo durch die metaphasischen Ringe. Eine sehr aufwendige Szene wurde speziell dafür gedreht, die neben teuren Spezialeffekten vor allem schwierige MakeUp-Arbeiten beinhaltete. Eine Szene zeigte nämlich einen langen und komplizierten Morph eines immer jünger werdenden Ru'afos. Laut Regisseur Jonathan Frakes musste F. Murray Abraham für diese Szene 24 Stunden lang drehen. Für den ganz jungen Ru'afo wurde sogar ein weiterer Schauspieler engagiert. Trotz des ermüdenden Aufwandes für das erste Ende, war aber Frakes mit den Nachdrehs für das neue Ende einverstanden: "Das Studio dachte, dass das Ende nicht gross genug war und offen gestanden, dachte ich dasselbe."
Er entschädigte Abraham mit einer Kopie des Filmoriginals.
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ST9 kürzer als erwartet.
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Der neue Kinofilm dauert ganze sieben Minuten kürzer als angekündigt. Und dies trotz der ebenfalls etwa sieben Minuten, die nachgedreht wurden. Die Endfassung des Films ist nur exakt 103 Minuten lang, weil u.a. Quarks Auftritt gegen Ende des Films und der Flirt zwischen Riker und Troi in der Enterprise-Bibliothek der Schere zum Opfer fielen.
Die nachgedrehten Szenen für INSURRECTION kamen bei verschiedenen Testvorführungen übrigens sehr gut an. Der Film enthält mit dem zusätzlichen Material nun auch eine grosse Weltraumschlacht.
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Neues Projekt für Homepages.
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Derzeit entwickeln wir in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen StarTrek-Index ein Projekt für Internet-Homepages. Interessierte Betreiber sollten ab dem 1. Januar 1999 - dem offiziellen Starttermin - auf den Webseiten des DSi vorbeischauen.
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Picard darf nicht küssen.
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Wie Patrick Stewart kürzlich in einem Interview verriet, sei für den neusten Film eine Kussszene zwischen ihm und Donna Murphy gedreht, aber später geschnitten worden. Schon in "Star Trek: First Contact" kam der Kuss zwischen Stewart und Alfre Woodard nicht in die Endfassung des Films.
"Einige Paramount-Verantwortliche scheinen mit Picards Küssen nicht einverstanden zu sein", erklärt Stewart, "Donna, Frakes, Piller und ich waren der Meinung, dass ein Kuss die Beziehung perfekt abgerundet hätte."
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Mulgrew bleibt.
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Weitere Informationen, die die Gerüchte über den Ausstieg von Kate Mulgrew aus Voyager bestätigen oder dementieren könnten, sind nicht eingetroffen. Die Lage scheint sich also beruhigt zu haben. Mulgrews Unterschrift für eine siebte Staffel steht allerdings noch aus.
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Voyagers Heimkehr.
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Es ist mehr als absehbar, dass Brannon Braga im kommenden Jahr gehörig am Grundgerüst rütteln wird, auf dem Voyager gebaut ist. Konkret: Die Voyager kehrt in den Alpha Quadranten zurück. Obwohl eine offizielle Bestätigung noch aussteht, hat Braga bereits verschiedene Gedanken preisgegeben. So sagte er zum Beispiel in einem Chat, dass er die Voyager nicht in Geschichten mit Klingonen oder Ferengi verwickeln wolle. Er sei darum bemüht, der Serie eine eigene Note zu geben und nicht zuviel mit den bereits vorhandenen Elementen zu spielen.
Braga liess weiter verlauten, dass die Voyager noch in der laufenden Staffel mindestens einmal die Gelegenheit haben werde, mit der Föderation Kontakt aufzunehmen. So soll die Voyager noch in der fünften Staffel auf ein besetztes Föderationsschiff treffen.
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Garak bleibt rätselhaft.
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Im deutschen Trek-Internetraum tauchte kürzlich die Falschmeldung auf, dass Ron Moore versichert habe, alle Lücken in Garaks Vergangenheit zu füllen. Vermutlich ist den Urhebern ein Übersetzungsfehler unterlaufen, denn in einem Chat sagte Ron Moore genau das Gegenteil; er habe nicht vor, alle leeren Stellen in Garaks Vergangenheit zu füllen.
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Burton als Produzent.
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Basierend auf "The Watsons Go To Birmingham" produziert LeVar Burton zusammen mit Whoopi Goldberg (Guinan) einen Fernsehfilm für CBS. Der Film spielt in den sechziger Jahren und handelt von Rassismus und einem damit zusammenhängenden Anschlag auf eine Kirche. Burton wird bei diesem Projekt auch Regie führen. Für die Hauptdarsteller sind Alfre Woodard (ST8: Lily) und Damon Wayans im Gespräch.
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Farrell erhält Stammplatz.
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Nach nur drei ausgestrahlten Episoden kaufte CBS auch die restlichen dreizehn Folgen der ersten Sitcom-Staffel Becker, in der Terry Farrell (Jadzia Dax) mitspielt. Ursprünglich war die Serie nur als Sommerersatz während der Drehpause der regulären Serien gedacht.
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Mulgrew verlobt.
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Kate Mulgrew ist seit kurzem mit Tim Hagan verlobt. Hagan kommt aus Cleveland, Ohio, und ist als Politiker tätig. Mulgrew hatte sich zuvor von Trek-Regisseur und ihrem langjährigen Lebensgefährten Winrich Kolbe getrennt.
Ein Datum für die Hochzeit steht noch nicht fest. Diese dürfte aber während der Drehpause von Voyager im Sommer 1999 sein. Sie lernte Hagan bei ihrer Mutter kennen. Ihre Familie war im übrigen schon immer sehr mit der Politik verwickelt. So war Mulgrews Vater Vorsitzender der demokratischen Partei in Iowa.
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Voyager mit Cliffhanger.
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Im Produktionsteam von Voyager wird weit vorausgeplant. Drei Monate vor Drehbeginn des 5.-Staffel-Finales ist bereits klar, dass die Folge ein Cliffhanger sein wird. Dies liess jedenfalls Jeri "Seven" Ryan verlauten. Die vierte Staffel endete mit der in sich abgeschlossenen Folge "Hope and Fear".
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Radio Trek bald.
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Das Radioprojekt von Science Fiction TV (sftv) und dem Deutschen StarTrek-Index (DSi) startet laut einer gemeinsamen Pressemitteilung am 10. Januar 1999. In der ersten Sendung, die im Internet jederzeit abrufbar sein soll, geht es vor allem um den neusten Kinofilm. Auch die beiden Moderatoren sind jetzt bekannt: Sven Haase und Christoph von Guiata werden durch die Sendung führen.
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Hoffnung für IMAX-Film.
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Erneut wird die Hoffnung auf den Star-Trek-3D-Film von Paramount und IMAX geweckt. LeVar Burton gab auf einer Convention bekannt, dass nur noch der Startschuss für das zehn Millionen Dollar Projekt fehlte. Das Drehbuch sei fertig und das Casting gelaufen.
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Frakes will Wesley zurück.
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In einem Chat sagte Frakes, dass er es begrüssen würde, wenn Wesley wieder in die Handlung einbezogen werden könnte. "Ich würde es sehr gerne sehen", sagt Frakes, "Wil Wheaton ist ein wundervoller Mann, und ich weiss, dass auch Gates [McFadden] ihn gerne wiedersehen würde. Ich weiss nicht wann er zurückkehren könnte, aber ich würde es begrüssen und daran mitarbeiten." Gates McFadden (Dr. Crusher) meinte dazu: "Das ist nach all den vielen Jahren wirklich interessant. Als Mutter finde ich es unglaublich, wie sich Kinder verändern."
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McFadden unzufrieden.
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Während die meisten Personen, die in INSURRECTION verwickelt sind, Details über den Film regelrecht ausspucken, zeigte sich Gates McFadden (Crusher) zurückhaltend. Auf die Frage des TV Guides, ob sie nicht etwas über den Film verraten könne, antwortete sie: "Ich kann Ihnen ein paar Infos geben. In dem Film gibt es Lamas. Oh, und ein oder zwei Raumschiffe. Und ich spiele einen Doktor."
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ST9-Dreharbeiten amüsant.
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Die Dreharbeiten zum neunten Film gestalteten sich für die TNG-Crew - wie hätte es anders sein können - angenehm und amüsant. In einem Interview erzählte Regisseur Jonathan Frakes, dass Rick Berman und Gene Roddenberry 1987 durch die Zusammensetzung der TNG-Besatzung etwas nicht ganz alltägliches gelungen sei; die beiden hätten Leute zusammengebracht, die nicht nur gemeinsam auf der Bühne arbeiten, sondern auch hinter der Kamera viel zusammen sein können.
Frakes: "Was auch völlig fehlt, ist Respekt gegenüber jedem anderen, was wirklich gut ist. Nichts und niemand ist heilig. Wenn man früh morgens zur Arbeit auftaucht, kann es schon mal passieren, dass einige Kollegen Sprüche klopfen. Es ist wild. Und es gibt eine Menge Gesang und Tanz..."
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DS9 mit mehr Zuschauern.
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Deep Space Nine bleibt weiterhin die Nummer 1 der "Action-Serien" auf dem Syndication-Markt der USA. In den November-Einschaltquoten - in denen auch die Werbepreise jeweils zu einem Drittel erhoben werden - setzte sich mit durchschnittlich 4.6 % aller US-Fernsehhaushalte vor die stärkste Konkurrenz Xena: Warrior Princess" (4.5) und "Hercules: The Legendary Journeys" (4.0).
Mit 4.8 % schnitt die Folge "Treachery, Faith And The Great River" am besten ab.
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Rückkehr von Lore.
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In einem Chat eröffnete Brent Spiner (Data) seinen Fans, dass die Möglichkeit für ein Wiedersehen mit Lore im nächsten Kinofilm gross sei. Spiner dazu: "Ich habe es immer genossen, Lore zu spielen, und ich glaube, dass es möglich ist, dass wir ihn alle nochmal sehen können."
Zudem äusserte sich der Schauspieler auch zum Thema Gagen: "Mit jedem neuen Generations-Film handeln die Darsteller noch höhere Gagen aus - was natürlich die überaus wichtige Profitgrenze sprengt. Ich denke nicht, dass Paramount für mehr als einen weiteren Generations-Film grünes Licht geben wird."
Spiner erhielt für das neuste TNG-Abenteuer fünf Millionen und Patrick Stewart 11 Millionen Dollar.
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Dieses und jenes.
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Der Spielehersteller Interplay hat die Veröffentlichung seines Spieles "The Secret Of Vulcan Fury" verschoben. Das Spiel wird erst nach der Firmenrestrukturierung erscheinen.
Paramount kündigte an, noch im nächsten Jahr alle Star-Trek-Filme auf DVD in einer überarbeiteten Fassung herauszugeben.
Laut Brannon Braga wird der Holodoc auch in nächster Zeit keinen Namen erhalten.
Jeffrey Combs, Weyoun und Brunt aus DS9, spielt im Horror-Sequel "I Still Know What You Did Last Summer" mit.
Michael Piller hat 500'000 Dollar für die Einrichtung eines Programms zur Förderung von Drehbuchschreibern an der Chapel Hill Universität gespendet. Piller machte dort 1970 seinen Abschluss.
Robert Wise, Regisseur des ersten ST-Films, erhält nächsten Februar bei der Preisverleihung durch die Gemeinschaft der Film- und Fernsehregisseure eine Auszeichnung für seine gesamte Arbeit. Bisher erhielt er auch sieben Oscar-Nominierungen - vier konnte er mit nach Hause nehmen.
Auf dem Filmfestival der AFI erhielt William Shatners neuer Film "Free Enterprise" den Preis für den besten Film und das beste Drehbuch in der Kategorie "Neue Wege/Neue Visionen".
Marina Sirtis spielt zur Zeit in einem Fernsehfilm namens "Gadget Man" sowie einer Episode der Serie "Outer Limits" mit. Ab dem 20. Januar wird sie in dem Theaterstück "Hotel Suite" im Walnut Street Theater in Philadelphia auftreten.
Brent Spiner (Data) schaut sich gerne die Serie Akte X an. Spiner: "Ich schaue die X-Akten. Ist das Science-Fiction? Es ist einfach soetwas von brilliant! Ich liebe die Serie einfach - die machen gute Arbeit."
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Die Enttäuschung war groß, nachdem man am 5. Dezember erstmals auf dem Messegelände in Düsseldorf den Flug mit der U.S.S. Enterprise wagen konnte. Das Endergebnis des ersten Tages waren unzählige verärgerte und frustrierte Fans, die sich um ihr Geld betrogen fühlten. Falsche Werbeversprechen, organisatorische Mängel und zu hohe Preise beim Rahmenprogramm waren die Schlagworte der Kritikschreiben, die zuhauf per eMail eingingen.
Beim Ausstellungsort selber mußte man zunächst einmal zwischen zwei Komponenten differenzieren: Dem Flug mit der Enterprise selber (also den Kulissen) und dem Rahmenprogramm, das aus einem Kinoraum, einer kleinen Ausstellung, einem Basar, einem Holodeck und dem Restaurant bestand.
Das Rahmenprogramm sollte den Besuchern die Wartezeit auf ihren Flug erleichtern. Doch es kam ganz anders: Das groß versprochene Holodeck bestand aus einer Fünf-Minuten-Lasershow, die zudem auch noch schlecht umgesetzt wurde. Hierbei war insbesondere auch zu beachten, daß diese Show von Toyota ausging, also praktisch eine Werbepräsentation war. Der Kinoraum zeigte Ausschnitte aus allen Kinofilmen, sowie den Trailer zum neuen Kinofilm "Star Trek: Der Aufstand" - alles jedoch in Englisch. Die Ausstellung von Exponaten war der "Exhibition", die vor einigen Jahren auch in Deutschland (u.a. in Berlin) zu sehen war, sehr ähnlich, wenn nicht gleich.
Die meisten Besucher kritisierten das Rahmenprogramm, namentlich das Restaurant sowie der intergalaktische Basar. Das Restaurant war zwar teilweise positiv zu bewerten, da man sich dem Gesamtprogramm anpassen wollte und alle Speisen mit Star Trek Namen versah (z.B. Wesley Würstchen), jedoch waren die Preise dafür genauso galaktisch wie die Namen. So lag der Preis für 0,5l Cola z.B. bei DM 8.-! Nach heftiger Kritik wurden jedoch die Preise gesenkt, so daß eine Cola nur noch DM 6.- kostet. Preislich nicht anders sah es beim Basar aus. Auch hier galaktische Preise, teilweise bis zu 70 % über dem normalen Kaufpreis. Zudem waren die Waren auch noch in britischen Pfund ausgezeichnet, so daß der Besucher vorher umständlich umrechnen mußte. Aber auch hier sollen im Laufe der Tour die Preise auf DM umgestellt worden sein. Preisliche Änderungen bezüglich der Höhe gab es jedoch nicht.
War man dann mit seinem Flug an der Reihe, erwarteten einen schon die nächsten Überraschungen. So kam es vor Antritt des Fluges erstmal zu großen Wartezeiten - teilweise bis zu zweieinhalb Stunden -, die in Anbetracht der Tatsache, daß die Flüge auf die Stunde genau gebucht wurden, ärgerlich waren. Konnte der Besucher dann die Enterprise betreten, mußte er spätestens jetzt seinen Fotoapparat oder seine Videokamera einstecken - Fotografieren und Filmen verboten! Auch das verwunderlich, wo doch eigentlich jeder die Enterprise aus der TV-Serie kennt. Unklar, was mit dieser Maßnahme bezweckt werden sollte.
An Bord durften die Besucher dann ein für amerikanische Vergnügungsparks übliches Abenteuer erleben. Eine arbeitende Crew an Bord, verkörpert durch Laienschauspieler, erklärte den Besuchern in den einzelnen Kompartimenten des Schiffes (Maschinenraum, Transporter, Brücke) deren Funktion und plötzlich aus heiterem Himmel, schaltete sich Q auf die Bildschirme und ließ mal eben den Warpkern brechen oder verwickelte die Enterprise in ein Gefecht. Kritikpunkt war hier, daß Q in Englisch sprach, während die Crewmitglieder im Dialog mit Q Deutsch sprachen. Dadurch wirkte die Situation nicht homogen, das Realitätsgefühl blieb aus. Erst später, ebenfalls wegen zahlreicher Beschwerden, wurden deutsche Untertitel dem Bild hinzugefügt, da einige Besucher gar kein Englisch verstanden. Trotz allem wäre eine Synchronisation immer noch die Optimallösung gewesen.
Ansonsten sah man den Flug weitgehend positiv, ausgenommen die Tatsache, daß dieser fast im Dauerlauf durchgeführt wurde. So gab es nur wenig oder gar keine Zeit, Details der Kulisse zu betrachten. Auch das Weglassen einiger Details bei der Kulisse sah so mancher Fan nicht gerne.
Hatten die Besucher dann die 35 Minuten Flug hinter sich gebracht, durften sie in der Beobachtungslounge noch schnell ein Foto mit Klingonen und anderen Außerirdischen schießen, bevor das Abenteuer endgültig vorbei war - ein teures Abenteuer, wohlgemerkt.
Im Endeffekt hatten viele Besucher dann mehrere hundert Mark (Reise nach Düsseldorf, teilweise Unterkunft und sonstige Kosten) für rund 35 Minuten Abenteuer bezahlt und waren dementsprechend enttäuscht. Oftmals auch deshalb, weil man sich die World Tour nicht als reine Vergnügungs-Park-Attraktion, sondern als Ausstellung mit längerem Aufenthalt innerhalb der Kulissen vorgestellt hatte. Das World-Tour-Konzept ging - was viele noch nicht wissen dürften - schon einmal auf, nämlich in Las Vegas, als eine Attraktion ("Star Trek Experience") unter vielen bei der Hilton Hotelkette. Doch in Form einer Tour scheint das Konzept zu scheitern, da im Gegensatz zur festen Installation einfach das nötige Rahmenprogramm mit weiteren Attraktionen fehlt - das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unzureichend.
Hinzu kommt noch, daß der Auftakt zur Tour in Deutschland von unnötigen Mängeln bei der Organisation überschattet wurde. Für die meisten Besucher der ersten Stunde steht fest, daß sie nicht wieder die ersten sein werden, wenn nochmal ein Raumschiff in Deutschland landen sollte. Denn diese Landung war eine Bruchlandung.
(Zurück zum Inhalt)
Was bisher nur ein unbestätigtes Gerücht war, hat sich jetzt als wahr erwiesen: Die Drehbuchautoren der Star Trek Serien benutzen seit geraumer Zeit ein
Programm, das in enger Kooperation zwischen Microsoft und Paramount entstanden ist, nämlich das "Star Trek Writer's Construction Kit für Windows95/98".
Nur durch diese grossartige Software konnten solche Perlen wie "Threshold" (dt. "Die Schwelle") und "Profit and lace" (dt. "Die Beraterin") entstehen.
Das Programm bietet viele Funktionen, hier nur die wichtigsten:
AutoTechnoBabble (TM)
Ist das Skript für die neue Folge zu anspruchsvoll? Zu viele Charakterszenen und zu normale
Dialoge? Einfach die störenden Passagen markieren und ein Mausklick auf das AutoTechnoBabble (TM) Icon und sekundäre EPS Leitungen, phasenverschobene EM-Strahlen oder Heisenberg-Kompensatoren sorgen für die nötige Abwechslung.
Excitement Removal Wizard (TM)
Ist es schon wieder passiert? Ist das Drehbuch zur neuen Folge zu spannend? Zu viele spektakuläre Spezialeffekte, deren Realisierung viel zu teuer wäre? Einfach das Jeri Taylor Icon anklicken und die entsprechenden Passagen im Skript werden durch ruhige Szenen und lange Dialoge zwischen zwei Hauptcharakteren ersetzt (wahlweise komisch/belanglos, langweilig/belanglos, komisch/langweilig/belanglos oder nur belanglos).
Character IntelliSense (TM)
Haben sie gerade ein grossartiges Drehbuch für eine Folge mit ihrem Lieblingscharakter im Mittelpunkt verfasst? Aber Paramount will eine Charakterfolge über Neelix oder Jake Siso? Dann ist diese Funktion die Lösung! Mit nur einem Mausklick ist ein neuer Held geboren!
Temporal Anomaly plug-in module (TM)
Das Skript für die neueste Folge ist fertig, aber es fehlt noch ein kleines Detail, das diese Episode von allen anderen abheben würde? Mit diesem plug-in Modul haben sie die Auswahl aus über 6000 verschiedenen Anomalien - alle auf einer CD-ROM! Bewährt seit der ersten Staffel von Voyager!
HoloWizard (TM)
Nur mehr zwei Tage bis zur Abgabefrist aber sie haben noch keine einzige Zeile für das Drehbuch geschrieben? Der HoloWizard (TM) ist die Lösung! Scannen sie einfach ein oder zwei Seiten ihres Lieblingsbuches und der HoloWizard (TM) generiert völlig automatisch das Skript für eine Holodeck-Folge! Sie haben keinen Scanner? Macht nichts, im HoloWizard (TM) sind sämtliche Werke von Shakespeare, Arthur Conan Doyle, Jane Austen, H. G. Wells und Konsalik integriert. Ein Updateservice über das Internet ist bereits in Planung!
Sim Alien (TM)
Die Simulationsprofis von Maxis haben dieses Feature des STAR TREK WRITER'S CONSTRUCTION KIT beigesteuert. Spielen sie Gott und erschaffen sie mit Hilfe eines gewaltigen Gen-Pools eine neue zweibeinige, militaristische Rasse um die Föderation in Angst und Schrecken zu versetzen. Integriert ist ein Grafik-Editor, mit dem sie ganz einfach die Gesichtszüge, die Stirn, die Nase oder die Ohren verändern können um der neuen Rasse ein Star Trek typisches Aussehen zu verpassen.
AchillesHeel module (TM)
Haben sie mit der Sim Alien (TM) Funktion einen zu starken Gegner geschaffen? Kein Problem, denn dieses Modul macht selbst aus den stärksten Gegnern nach 42 Minuten harmlose Schafe, die für unsere Helden kein Problem mehr darstellen. Klicken sie einfach auf das "Hugh" Symbol und die Guten werden gewinnen!
Wirklich ein ganz erstaunliches Programm!
Leider unterscheidet sich das STAR TREK WRITER'S CONSTRUCTION KIT nicht von der übrigen Microsoft Software - es steckt also voller Fehler.
Böse Zungen behaupten ja, das sei der einzige Grund, warum es noch immer gute und originelle Star Trek Folgen gibt...
(Zurück zum Inhalt)
<<Bisher haben mir alle Folgen der siebten Staffel recht gut gefallen. Gibt es da aber noch Episoden, von denen du denkst, dass sie etwas ganz Besonderes werden könnten?>>
Wir sind auch ziemlich glücklich mit allen Folgen, die wir bisher gedreht haben. Aber ich denke, dass sich "The Siege Of AR-558" (Folge 8) und "It's Only A Paper Moon" (Folge 10) zu Highlights entwickeln werden.
<<Habe ich dich bei der Folge "Take Me Out To The Holosuite", bei der sich die Crew des Vulkanier-Captains Solok und jene von Sisko ein Duell auf dem Baseballplatz liefern, in der ersten Zuschauerreihe erblickt?>>
Nein, es war nicht ich und auch alle anderen Zuschauer wurden meines Wissens von Statisten und nicht von Produktionsmitgliedern gespielt.
<<Habt ihr vor, die ganze Vergangenheit von Garak aufzudecken,
bevor die Staffel endet? Besteht eine Chance, dass sich herausstellt,
dass Garak und Dukat Brüder sind?>>
Ich zweifle daran, dass wir alle weissen Stellen in Garaks Vergangenheit
ausfüllen werden, und wir nehmen nicht an, dass er und Dukat
Brüder sind. Liebhaber, vielleicht...
<<Warum hat Vic Fontaine bei "Take Me Out To The Holosuite" nicht die Nationalhymne gesungen?>>
Wir haben tatsächlich darüber diskutiert, ob wir dies machen sollen, aber ich war nicht begierig darauf, den Text der Hymne der Föderation zu schreiben.
<<Wie kann ein Rassist wie Solok das Kommando über ein Schiff der Föderation bekommen?>>
Solok ist nicht mehr Rassist als Spock es war. Dieser hat auch mehr als einmal die Überlegenheit der Vulkanier herausgestrichen. Ausserdem muss man bedenken, dass wir hier von zwei verschiedenen Spezies reden, nicht von zwei verschiedenen Rassen der selben Spezies. Im Trek-Universum gibt es ohne Zweifel Spezies, die anderen in gewissen Belangen qualitativ überlegen sind und deshalb bin ich der Meinung, dass wir nicht den gleichen Massstab anwenden können wie wir es für Rassismus heute tun.
<<Weshalb besteht aber seine Brückencrew nur aus Vulkaniern? Gilt auf Starfleets Schiffen die Rassentrennung?>>
Wir haben sehr viele Schiffe gesehen, deren Crews fast nur aus Menschen bestanden haben. Warum soll es also nicht auch Raumschiffe geben, die nur Vulkanier an Bord haben? Es gibt dafür ja sogar ein Beispiel aus TOS: Die Intrepid.
<<Wenn Jadzia noch leben würde, welche Position hätte sie in Siskos Baseballteam übernommen?>>
Bierverkäuferin?
(Hey, das war ein Witz. Ich liebe Terry!)
<<Wer übernimmt jetzt Jadzias Posten auf der OPS? Wird das nun etwas für den "Fähnrich der Woche" wie früher an der Steuerkonsole der Enterprise-D?>>
Ja genau, unser Plan ist der "Fähnrich der Woche".
<<Habt ihr vor, die ganze Vergangenheit von Garak aufzudecken, bevor die Staffel endet? Besteht eine Chance, dass sich herausstellt, dass Garak und Dukat Brüder sind?>>
Ich zweifle daran, dass wir alle weissen Stellen in Garaks Vergangenheit ausfüllen werden und wir nehmen nicht an, dass er und Dukat Brüder sind. Liebhaber, vielleicht...
<<Ron, wird sich jemals eine Beziehung zwischen Dax und Julian entwickeln? Bist du nicht der Meinung, dass sich da einige interessante Szenen ergeben könnten?>>
Es wäre möglich. Es ist ein Thema, mit dem wir zur Zeit etwas herumspielen.
<<Glaubst Du, dass es schädlich ist, Deep Space Nine und Voyager zur gleichen Zeit laufen zu lassen?>>
Ich glaube, die parallel laufende Produktion hat beiden Serien geschadet. Ich denke, dass sich die Shows gegenseitig die Zuschauer abspenstig machen und bei den durchschittlichen Zuschauern eine gewisse Übersättigung entstanden ist.
<<Ist es denkbar, dass Paramount nach dem Ende der siebten DS9-Staffel einen Kino- oder Fernsehfilm in Betracht zieht? Oder wäre vielleicht sogar eine Miniserie im Bereich des Möglichen?>>
Man weiss nie, aber zur Zeit gibt es keine Pläne für ein DS9-Projekt nach diesem Jahr.
<<Falls eine weitere Star Trek-Serie produziert wird, in welcher Zeitperiode sollte sie spielen?>>
Meiner Meinung nach wäre es wichtig, dass das Konzept einer neuen Serie in eine völlig andere Richtung ginge, als alle bisherigen. Ob die neue Serie in einer anderen Zeit als die letzten drei spielt oder nicht, ist nicht so wichtig.
<<Die Kira aus dem Spiegeluniversum scheint bisexuell zu sein. Da sie als böse und unehrliche Figur dargestellt wird, könnte man annehmen, dass ihre Bisexualität dafür gebraucht wird, um ihre Unmoral zu zeigen. Dies wäre aber gegen alles, wofür das Star Trek-Universum steht. Diese negative Darstellung könnte man meiner Meinung nach nur akzeptieren, wenn es weitere homo- oder bisexuelle Personen gäbe. Wie stehst du dazu, Ron?>>
Der Charakter von Dax wurde ja auf eine gewisse Weise als bisexuell dargestellt (z.B. in "Wiedervereinigt"), und ich glaube, dass dies doch ein Gegengewicht zur anderen Kira ist.
<<In "Image In The Sand" erwähnt Odo, dass Vulkanier und Romulaner eine ähnliche Physiologie hätten. Aber in "Auf schmalem Grat" sagte Dr. Crusher, dass sich beide Rassen so stark voneinander unterscheiden würden, dass nicht einmal eine gegenseitige Bluttransfusion möglich sei. Wie ähnlich sind sich die beiden verwandten Rassen nun wirklich?>>
Hmm. Mir waren die Zeilen aus "Auf schmalem Grat" entfallen, als wir "Image In The Sand" geschrieben haben. Es ist eine gute Frage und zu meinem Glück arbeitete ich damals noch nicht für Star Trek, als die genannte TNG-Folge produziert wurde. Aber ich habe immer geglaubt, dass beide Rassen sehr ähnlich seien...
Ronald D. Moore ist ausführender Produzent von "Star Trek: Deep Space Nine" und verfasste mit Brannon Braga die Drehbücher zu "Star Trek Generations" und "First Contact". Moore ist seit der dritten TNG-Staffel für das Star-Trek-Universum tätig. Die Fragen stammen aus Moores regelmässigen Chats mit den Fans.
(Zurück zum Inhalt)
DEEP SPACE NINE - STAFFEL 7
- Covenant
Vedek Fala, ein früherer Lehrer Kiras, besucht die Station. Er übergibt ihr einen Kristall, der sie völlig überraschend nach Empok Nor tranportiert. Dort trifft Kira auf Dukat, der anscheinend nach seiner Erfahrung in "Tears of the Prophets" zum Anführer einer bajoranischen Sekte geworden ist, die die Pagh-Geister verehrt. Nun soll auch Kira "bekehrt" werden...
- It's Only a Paper Moon
Nog kehrt heim. Im Krieg hat er... ein Bein verloren! Zwar funktioniert seine biosynthetische Prothese perfekt, aber er tut sich schwer, mit dem psychischen Stress fertigzuwerden. Jeder Versuch, ihn aufzuheitern, schlägt fehl. Nog flüchtet sich in eine Phantasiewelt - Vic Fontaines 60er-Jahre-Club...
- The Emperor's New Cloak
Ferengi aus unserem Universum reisen in das Spiegeluniversum, um einen interessanten Handel abzuschliessen...
Dies wird die letzte Spiegeluniversumsfolge sein. Laut Ron Moore werden keine besonderen Gaststars auftreten.
- Prodigal Daughter
Miles ist auf einem Trip nach New Sydney verschwunden. Er wollte die Witwe von Bilby ausfindig machen, mit dem er sich bei einer Undercover-Mission angefreundet hat. Sisko bittet Ezri, ihm zu helfen, da ihre Familie in der Nähe der Kolonie arbeitet. Also macht sich Ezri auf den Weg, um ihre Mutter, eine dominante Geschäftsfrau, und ihre beiden Brüder wiederzusehen...
In dieser Folge erfahren wir mehr über Ezris Leben vor ihrer Vereinigung.
Demnächst:
- Fields of Fire
- Chimera
- Inter Arma Enim Silent Leges
Sektion 31 kehrt vermutlich in einem Zweiteiler zurück. Der Titel ist Lateinisch und bedeutet übersetzt: "Denn im Krieg schweigen die Gesetze"...
VOYAGER - STAFFEL 5
- Bliss
Die Voyager entdeckt etwas, was eine Art Wurmloch in Richtung Erde zu sein scheint. Was jedoch nur 7/9 und Naomi Wildman merken: Die Crew scheint wie hypnotisiert. Dann finden die beiden auch noch heraus, dass das Wurmloch in Wirklichkeit ein feindseeliges Wesen ist, das der Crew die Illusion eines Wurmlochs Richtung Heimat nur vorgaukelt...
Demnächst:
- Disease
- Dark Frontier, Parts I and II
Die Borg sind zurück.
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars
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In Deutschland startet The Phantom Menace am 2. September 1999 - knapp vier Monate nach der US-Premiere!
Möglicherweise wird der Titel doch noch geändert, denn in Australien, Deutschland und auch England enthält der Trailer im Gegensatz zur US-Version am Ende keinen Titel. Es erscheint schlicht und einfach "Episode 1".
Die Reaktionen auf den Trailer zu Star
Wars: The Phantom Menace waren überwältigend. Der kurze
Werbefilm wurde fast ausschliesslich positiv - dies im Gegensatz
zum ersten Teaserposter, das gemischte Reaktionen auslöste
- aufgenommen. Wie wir bereits in der letzten Ausgabe berichteten,
war der Server www.starwars.com dem Ansturm der Fans nicht gewachsen.
Doch auch in den Kinos war der Run auf die ersten Vorstellungen
und die besten Plätze enorm. Etliche Filme, bei denen der
Star Wars-Trailer im Vorprogramm lief, haben so stark davon profitiert,
dass sie nach wochenlanger, sinkender Tendenz plötzlich in
den Kinocharts wieder mächtig nach oben geklettert sind.
Und dies obwohl viele Fans den Film gar nicht gesehen haben, da
sie das Kino bereits nach dem 2:11 Minuten langen Star Wars-Appetithappen
verlassen haben!
George Lucas hat Gerüchte,
wonach er verärgert sei, dass der Trailer von The
Phantom Menace fremden Filmen Extra-Einahmen verschafft habe,
und er deshalb eine erneute
Aufführung der drei klassischen Star Wars-Filme vor dem Start
von Phantom im Mai 1999 ins Auge fasse, heftig dementiert. Er
sei lediglich über die begeisterte Annahme seines Trailers
etwas überrascht.
Lucas wird es nicht gerne
sehen, aber offenbar wurde tatsächlich bereits ein Phantom
Menace-Trailer bei einer Web-Auktion versteigert. Das 35 mm-Band,
das sich noch in der Originalverpackung befand, soll für
405 US-Dollar den Besitzer gewechselt haben. Laut Fox und Lucasfilms
sollte eigentlich verhindert werden,
dass mit dem Werbematerial zum kommenden Star Wars-Film Handel
betrieben wird - indem die Kinos den zweiten Trailer, der am 24.
Januar 1999 verschickt wird und der rund vier Minuten lang sein
soll, nur erhalten, wenn sie den ersten Trailer an das Studio
retournieren.
Branchenkenner spekulieren nach dem Grosserfolg
des Trailers bereits über das Potential von Star
Wars: The Phantom Menace. Die meisten
handeln ihn als Kandidaten dafür,
dass er als erster Film überhaupt am Startwochenende über 100 Millionen Dollar einspielt. Bei
den möglichen Gesamteinnahmen des ersten Star Wars-Prequels
sprechen die Prognostiker sogar von über 500 Mio. Dollar
- und dies nur in den USA!
Derweil hat George Lucas noch ganz andere
Sorgen. Er hat allen
Lizenznehmern strikt verboten, jede Werbung für ihr Phantom
Menace-Produkte vor
dem Start des Films zu veröffentlichen. Laut dem Vertrag
dürfen die Actionfiguren, T-Shirts, Tassen und was es auch
sonst noch alles geben wird, zwar bereits ab dem 3. Mai 1999 in
die amerikanischen Geschäfte ausgeliefert werden. Trotzdem
ist es den Herstellern erst zwei Tage nach dem Filmstart, am 21.
Mai, erlaubt, für ihre Produkte zu werben. Trotz dieser Massnahmen
sind bereits seit einiger Zeit Fotos von Actionfiguren und die
Info-Texte über die entsprechenden Charaktere von den Verpackungen
an die Öffentlichkeit gelangt. So hat zum Beispiel Sir Steve
(
www.sirstevesguide.com) unter anderem bereits Bilder von
folgenden Figuren anzubieten: Anakin,
Battle Droid, Qui-GonJinn, Queen Amidala, Obiwan Kenobi, Padme
Naberrie, Darth Maul und Jar Jar Binks.
Doch damit noch nicht genug der undichten Stellen: Auf der offiziellen
Lego-Webseite gibt man sich noch verhüllt, doch Sir Steve
konnte auch von den kommenden Star Wars-Bausätzen einige
Bilder auftreiben. Die kleinen Lego-Männchen mit den Laserschwertern
sehen echt niedlich aus!
Samuel L. Jackson nahm Stellung zu seiner
Einstellung zu Star Wars: "Es ist fantastisch, dass ich bei
der neuen Star Wars-Serie mitwirken kann. Ich hoffe, dass ich
auch in Episode Two und Episode Three dabei sein werde. Die Chancen
stehen jedenfalls nicht schlecht, da Jedi Meister Mace Windu,
den ich verkörpere, das Ende von The Phantom Menace überlebt."
In Ausgabe 43 haben wir darüber berichtet,
dass Lucasfilm für Star Wars: The Phantom Menace ein neues
digitales Soundsystem, Dolby Digital-Surround EX, empfiehlt und
den Film in erster Linie an jene Kinos vergibt, die dieses System
vorweisen können. Inzwischen wurde bekannt, dass sich die
grosse kanadische Kinokette "The Famous Players" entschieden
hat, 700 Säle mit dem neuen Dolby Surround EX, das sehr realistische
Überflugeffekte bieten soll, auszustatten.
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Akte X
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Am 13. Dezember wurde die Akte X-Weihnachtsfolge
"The Ghost That Stole Christmas" ausgestrahlt. Die Episode,
für die die Sets sehr aufwendig und detailliert gestaltet
wurden und natürlich entsprechend teuer waren, wurde von
Chris Carter sowohl geschrieben als auch inszeniert (wir haben
darüber berichtet). Die Folge, dreht sich um ein Paar, gespielt
von Ed Asner und Lily Tomlin, das in einem Haus wohnt, in dem
es offenbar spukt. Scully glaubt erst natürlich nicht an
Geister, doch als die Begebenheiten immer seltsamer werden, wird
auch sie unsicher. Die Story wartet mit einigen interessanten
und unerwarteten Elementen auf, so unterziehen die Geister die
beiden Agenten einer Psychoanalyse...
Stirbt Skinner? Das Gerücht, dass
der Boss von Scully und Mulder an einer Krankheit sterben würde,
hat für kurze Zeit für Unruhe unter den Fans der Serie
gesorgt. Doch inzwischen scheint klar, dass der von Mitch Pileggi
gespielte Charakter überlebt nachdem er von mysteriösen
Unbekannten mit einem tödlichen Virus infisziert wird. Nach
einer verzweifelten Suche nach den Tätern, die sich über
mehrere Episoden erstreckt, gelingt es Skinner schliesslich unter
der Mithilfe von Mulder, einen Weg zu finden, seine Krankheit
zu überwinden. Die Gerüchte um Skinners Tod sind wohl
entstanden, weil Mitch Pileggi in diesem Jahr seltener bei Akte
X auftritt als in den vergangenen Jahren. Doch dies hat einen
handfesten Grund: Pileggi wurde von den Produzenten die Zeit eingeräumt
um bei mehreren Filmen mitwirken zu können.
Der amerikanische Kabelsender FX Cable
Network hat sich die US-Erstausstrahlungsrechte für das X-Files-Movie
gesichert. Im Filmpaket, das der Sender eingekauft hat, befinden
sich neben dem ersten Kinoabenteuer von Mulder und Scully auch
andere grosse Filme wie STARSHIP TROOPERS, THE FULL MONTY und
JACKIE BROWN.
Fox TV hat Vince Gilligan, den ausführenden
Produzenten und Stammautor von Akte X, mit einem langjährigen
Vertrag an sich gebunden. Vereinbart wurde, dass Gilligan neben
seiner Tätigkeit für die Erfolgserie auch eine neue
Fernsehserie für Fox entwickeln wird.
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Babylon 5 / Crusade
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Auf dem amerikanischen TV-Sender TNT lief
am 25. November die allerletzte Folge von Babylon 5 mit dem Titel
"Sleeping In Light". Die Episode spielt im Jahr 2281
(und damit rund 20 Jahre nach dem Ende der eigentlichen Handlung
der Serie) und zeigt wie sich in Sheridans letzten Tagen seine
alten Freunde versammeln um gemeinsam zu feiern. Da der Produzent
und Erfinder J. Michael Straczynski seine Serie von Beginn weg
auf fünf Jahre beschränken wollte und eine weitere Staffel
kategorisch ausschloss, war das wohl das definitive Ende von Babylon
5. Denn inzwischen sind in den Staaten auch alle TV-Filme, die
sich aussschliesslich um die aus Babylon 5 bekannte Crew drehen,
ausgestrahlt worden. Ob und wann ein Kinofilm kommen wird, ist
nach wie vor unklar, aber auch nicht ganz auszuschliessen. JMS
äusserte sich kürzlich so: "Falls wir wirklich
einmal einen Babylon 5-Kinofilm machen können, wäre
es wohl besser, wenn dieser erst nach den drei Star Wars-Filmen
erscheinen würde, da sich mit deren Qualität wohl kein
anderer Science Fiction-Film messen kann."
Klar hingegen ist nun, wann die Nachfolgeserie
Crusade Premiere feiern wird. Nach einer Ankündigung von
Straczynski wurde der Start von Crusade auf den 2. Juni 1999 festgelegt.
Als Gründe für die erneute Verschiebung gab JMS die
neu eingebauten Folgen (wir haben in der letzten Ausgabe darüber
berichtet) und die damit verbundenen Korrekturen bei den Special
Effects an. Weiter sagte er: "Die
Verantwortlichen bei TNT haben sich ausserdem gedacht, dass es
ein Vorteil sei, erst im Juni auf Sendung zu gehen, weil dann
die meisten Serien als Wiederholungen laufen, was bedeuten könnte,
dass Crusade bessere Chancen hat, gute Einschaltquoten zu erreichen."
Doch trotz der erneuten Verschiebung des
Premierendatums der neuen Serie wird der von Babylon 5 auf Crusade
überleitende TV-Film "A Call To Arms" wie vorgesehen
bereits am 3. Januar 1999 bei TNT ausgestrahlt.
Gary Cole, der Star von Crusade, empfindet
die Situation, dass die Serie erst im Juni starten soll als "seltsam".
In einem Interview meinte der Darsteller von Captain Matthew Gideon,
der laut JMS kein
strahlender Held, sondern auch einige
dunkle Seiten habe und öfters mal eine falsche Entscheidung
treffen soll: "Die Dreharbeiten zu den 22 Folgen der ersten
Staffel laufen ganz normal weiter, doch wir wissen nicht wie unsere
Arbeit von den Fans aufgenommen wird. Ausserdem lässt uns
TNT im Ungewissen, wann und wie entschieden wird, ob Crusade weitergehen
soll. Das ist ganz schön hart."
Nach Mira Furlan 1997 tritt
im nächsten Jahr bei der Federation Con, einer eigentlichen
Star Trek-Convention, zum zweiten ein Schauspieler aus Babylon
5 auf. Der als Sheridan bekannte Bruce Boxleitner wird vom 30.
April bis am 1. Mai 1999 in Bonn auf der FedCon 7 anwesend sein.
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TV-Serien
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Zum Jahresbeginn startet endlich die langerwartete
Serie Stargate (engl. Originaltitel Stargate SG-1,
dt. Videotitel Stargate Kommando SG-1) bei RTL2. Am Mittwoch,
6. Januar 1999 um 20.15 wird der Pilotfilm ausgestrahlt. Die weiteren
Folgen der ersten Staffel hat RTL2 dann ab 13.01.99 jeweils wöchentlich
zur gleichen Zeit im Programm. Auch der
ORF strahlt die Serie aus (jeden Donnerstag um 21.05 Uhr, ohne
Werbepausen). Die erste Folge ging bereits am 17. Dezember über
den Sender.
Die Serie, die auf dem
Kinofilm STARGATE von Roland Emmerich (mit James Spader und Kurt
Russell in den Hauptrollen) basiert, den die ARD übrigens
am Sonntag, 3. Januar 1999 um 20.15 Uhr noch einmal ausstrahlt,
zeigt die Abenteuer einer Gruppe
von Soldaten und Forschern auf ihren Expeditionen durch ein altertümliches
Tor zu aufregenden und oft gefährlichen Planeten im ganzen
Universum.
Eine andere Serie, auf die wir schon lange
warten, ist Mission Erde, die auf einem Entwurf des verstorbenen
Star Trek-Erfinders Gene Roddenberry basiert und im Original Earth:
Final Conflict heisst. Doch wir müssen uns wohl noch
etwas gedulden. Auf unsere Anfrage bei VOX erhielten wir folgende
Antwort: "Mission
Erde wird voraussichtlich
ab März ´99 wöchentlich ausgestrahlt. Genauere
Details liegen uns leider noch nicht vor."
Weil die beiden Sliders-Episoden
"Endzeit" und "Monsterbrut" gemäss RTL
zu brutal und daher für eine Ausstrahlung im Nachmittagsprogramm
nicht geeignet sind, werden sie nun am 10. und 17. Januar 1999
um jeweils 23.45 Uhr gezeigt.
Offenbar gehen den Produzenten von Sliders
endgültig die Storyideen aus, so dass sie das richtige Leben
kopieren müssen. Eine Folge, die bald gedreht wird, spielt
auf einer Parallelerde, auf der das Weisse Haus provozoziert einen
Krieg der Amerikaner gegen die Schweiz (!) um von einem Telefonsex-Skandal
abzulenken.
Die Serie Fantasy Island mit Malcolm
McDowell (Dr. Soran aus STAR TREK: GENERATIONS) und Mädchen
Amick wird nach rund zehn Folgen eingestellt, weil sie nur mittelmässige
Einschaltquoten erreicht hat.
Auch Millennium, das
übrigens ab Mitte Januar nach einer einmonatigen Pause wieder
bei Sat.1 ausgestrahlt wird, hat in den USA gegen schwache Einschaltquoten
zu kämpfen. Das ist zwar nichts Neues, doch jetzt ist auch
noch Michael Duggan, der erst ab der aktuellen dritten Staffel
als Produzent tätig war, ausgestiegen. Duggan, Erfinder der
anspruchsvollen SF-Serie Earth 2, ist nach nur sieben Folgen
bei Millennium abgesprungen. Laut verschiedenen Quellen
sei er ein guter Freund von Chris Carter gewesen und beide hätten
sich sehr auf ihre erste Zusammenarbeit gefreut, doch irgendetwas
muss schiefgelaufen sein.
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Kinofilme
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James Cameron ist beim Projekt für
das PLANET OF THE APES-Remake ausgestiegen, weil er und Fox nicht
die gleichen Vorstellungen hatten, wie der Film aussehen soll.
Gemäss Aussagen von Verantwortlichen bei Fox ist das Projekt
aber noch nicht vom Tisch, denn es werde nun ein anderer Produzent
für das Remake des Charlton Heston-Klassikers gesucht. Im
Gespräch sind zur Zeit Oliver Stone, Chris Columbus und Phillip
Noyce. Internet-Gerüchten zufolge will Fox einen Fantasy-Film
mit viel Kitsch!
Im Gegensatz zu früheren Berichten
scheint die Möglichkeit, dass TERMINATOR 3 gedreht wird,
wieder sehr gross zu sein. Gewisse rechtliche Schwierigkeiten
konnten überwunden werden und offenbar haben kürzlich
bereits Gespräche zwischen 20th Century Fox, James Cameron
und Arnold Schwarzenegger stattgefunden, die zum Ziel haben, den
dritten Teil der Saga zu verwirklichen. Es ist geplant, dass Arnie
wieder in seine beste Rolle schlüpft und dass Cameron bei
TERMINATOR 3 als Produzent und Autor auftritt, aber nicht selbst
Regie führt.
Der Kinostart des neuen Films
von Keanu Reeves THE MATRIX, der Science Fiction- und Kung Fu-Elemente
verbinden soll und der in Australien gedreht wurde, wurde in den
USA auf Spätsommer oder Herbst 1999 verschoben. Reeves hat
sich für das Projekt kahl rasiert.
Auch erst im Herbst kommt der langerwartete
SF-Thriller SUPERNOVA, bei dem Walter Hill Regie geführt
hat, in die US-Kinos. Ursprünglich sollte der längst
abgedrehte Film im Herbst '98 Premiere feiern und wurde dann auf
März verschoben. Die erneute Hinauszögerung des Starts
lässt darauf schliessen, dass MGM/United Artists nicht besonders
viel Vertrauen in den Film hat.
Nachdem die Vorproduktion
der Verfilmung der Asimov-Story BICENTENNIAL MAN vorerst gestoppt
wurde, weil das Budget die 100-Millionen-Dollar-Grenze zu überschreiten
drohte, wird nun doch weiter geplant. Nach einigen Kürzungen
hat Buena Vista grünes Licht für die Dreharbeiten, die
nun im Februar mit Hauptdarsteller Robin Williams beginnen werden,
gegeben. Der Film soll zu Weihnachten 1999 in die amerikanischen
Kinos kommen.
Godzilla kommt gleich doppelt! In einem
Interview gab Produzent Dean Devlin bekannt, dass bereits am Skript
für GODZILLA 2 gearbeitet werde und dass er und Roland Emmerich
planen, die Fortsetzung ihres diesjährigen Film im Jahr 2000
oder 2001 ins Kino zu bringen. Aber nicht nur das Duo Emmerich/Devlin
plant einen weiteren Streifen mit dem traditionellen Filmmonster.
Wie jetzt bekannt wurde, will auch Toho International, die japanische
Filmgesellschaft, die schon die klassischen Godzilla-Movies produziert
hat, einen Film mit dem Titel GODZILLA MILLENNIUM in die Kinos
bringen.
Regisseur Jonathan Frakes gab bekannt,
dass die Chancen gut stehen, dass sowohl Arnold Schwarzenegger
als auch Sharon Stone bei TOTAL RECALL 2 mit von der Partie sein
werden. Ein erster Drehbuchentwurf für den Film, der rund
100 Millionen Dollar kosten soll, wurde bereits abgeliefert. Die
Story beinhalte zahlreiche Zeitreisen, sagte Frakes.
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