30. Juli 1999 - Ausgabe 53 - "Reunited"
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Der Sommer ohne Loch
Auch der Corona ist vor den grossen und allzu bekannten Sommerlöchern, die die Presse jedes
Jahr zur gleichen Zeit heimsuchen, nicht gefeit. Obwohl das Sommerloch in diesem Jahr nicht
gerade die üblichen Ausmasse erreicht. Denn derzeit machen im Internet allerlei Behauptungen
und Geschichten über die neue Serie und den neuen Film die Runde, dass man kaum noch weiss,
wem man glauben kann.
Diese Gerüchte über gefallene Einschaltquoten, eine angebliche Absetzung der Voyager,
eine vollständig neue Crew im nächsten Star Trek-Film und die neue und fünfte Star
Trek-Serie möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und widmen dem aktuellen Stand der Dinge um
das Star Trek-Universum ein Spotlight.
Wie sehen Sie, unsere Leser, die Zukunft von Star Trek? Was wird der neue Film bringen? Oder was
sollte er bringen? Muss eine fünfte Serie ein vollkommen neues und revolutionäres
Konzept mit sich bringen, um noch Erfolg haben zu können? Schreiben Sie uns, was Sie
über die ganzen Gerüchte denken. In der nächsten Ausgabe werden wir dann einige
Meinungen veröffentlichen.
Desweiteren liefern wir Ihnen noch einen Webwatcher über die Star Trek Voyager Central.
Gleichzeitig begrüssen wir in dieser Ausgabe, mit der wir die Marke von 8'000 Lesern
durchbrochen haben, unseren neuen Redakteur Ingo Ebel, der zusammen mit Markus Wüthrich die
Rubrik "Subspace Link" bearbeitet.
Dies zum aktuellen Stand der Dinge. Nun wünschen wir Ihnen viel Spass bei der Lektüre
des neuen Corona Newsletters.
Dennis Horn
Stellvertretender Chefredakteur
1. Wackelt der Thron?
2. trekBEAT
3. Im Gespräch mit Ron Moore
4. Webwatcher: Star Trek Voyager Central
5. Smile Fiction
6. Subspace Link
Der unsichere Blick in die Zukunft
Nach dem Ende von Deep Space Nine in den USA ist es nicht mehr leicht, einen Blick in die Zukunft
zu wagen, wenn es um das Star Trek-Universum geht. Es gibt Gerüchte über eine Absetzung
der vierten Star Trek-Serie "Voyager" im nächsten Jahr nach dem Ende der sechsten
Staffel. Andere Gerüchte sprechen davon, dass wir im nächsten Star Trek-Film, dessen
Starttermin derzeit noch ein bisschen in den Sternen steht, nicht mehr alle Schauspieler der
aus Serienzeiten bekannten Enterprise-Besatzung dabeisein werden.
Ins Rollen gekommen ist die rundum erneuerte Gerüchteküche um Star Trek mit den
angeblichen Insiderinformationen über die angeblichen neue Star Trek-Serie "Flight
Academy". Danach ging es weiter: Die Crew der Enterprise soll gegen eine neue, junge, noch
unbekannte Crew ersetzt werden. Die Voyager wird abgesetzt. Der neue Film wird der Pilotfilm der
neuen Serie. Doch inzwischen hat Paramount all diese Gerüchte offiziell dementiert.
Einschaltquoten-Krise
Wenn es Gerüchte über eine bevorstehende Einstellung einer Serie gibt, dann kommen
immer wieder und vor allen Dingen sehr schnell die Einschaltquoten ins Gespräch. Denn die
Bosse der grossen Fernsehsender sehen keine Vision Roddenberrys. Sie sehen keine aufregenden
Weltraumschlachten oder Technik-Gebrabbel, sondern einfach nur nackte Zahlen - in diesem Fall die
Einschaltquoten. Und wenn die sinken, dann sehen die Kritiker ihr liebes Flaggschiff das Zepter
in die Hand der nächsten Serie übergeben.
Und wenn man sich diese nackten Zahlen zu Gemüte führt, dann sieht, man dass diese
wirklich gefallen sind. Seitdem Captain Picard den Seriensessel verlassen hat, sind die
Zuschauerzahlen stetig weitergefallen. Von 11,5 Millionen Zuschauern in den Vereinigten Staaten,
die sich während der Hochzeit, die "Raumschiff Enterprise: Das nächste
Jahrhundert" in den USA zu seiner fünften Serienstaffel hatte, sind in der letzten
Saison, in der die siebte "Deep Space Nine"- sowie die fünfte
"Voyager"-Staffel ausgestrahlt wurden, sind nur noch genau vier Millionen Zuschauer
übriggeblieben. Fast zwei Millionen Zuschauer hat das Franchise im Jahr nach dem Ende der
TNG-Ära verloren.
Doch vergleicht man die Laufzeit von TNG mit der von DS9 und Voyager, dann muss man beachten,
dass DS9 und Voyager - im Gegensatz zu TNG - keine Mainstream-Hits mehr sind. DS9 und Voyager
zwingen sich zusammen mit unzähligen Konkurrenten in eine Ecke, in der es eine relativ
grosse Schwierigkeit darstellt, sich über eine Laufzeit von sieben Jahren, die DS9 dieses
Jahr hinter sich gebracht hat, zu behaupten.
Als TNG 1987 auf Sendung ging, gab es nur eine Handvoll weiterer Fernsehkanäle - und ein
Dutzend Konkurrenzserien. Von dem Science-fiction-Hype der heutigen Zeit war damals noch nichts
vorhanden. Der Stein der fallenden Einschaltquoten ist mit der sechsten Staffel von TNG ins
Rollen gekommen. Zu der Serie gesellten sich immer mehr ähnliche Konkurrenzserien hinzu, und
der Markt für Science-fiction-Serien begann, eine Form von Übersättigung
anzunehmen. Es waren also ganz andere Voraussetzungen, unter denen die zwei TNG-Spin-offs 1992
und 1994 gestartet sind.
DS9, das in den USA über Syndication, also von vielen Lokalsendern an unterschiedlichen
Orten und zu unterschiedlichen Zeiten, ausgestrahlt wurde, musste sich behaupten, um zu
möglichst besten Sendezeiten ausgestrahlt zu werden. Voyager hingegen wird vom
Paramount-Network UPN ausgestrahlt, das nicht gerade das ganze Land abdeckt. Und so kann die
Serie auch nur von den Zuschauern verfolgt werden, die UPN empfangen können. Und auch wenn
Voyager als Mainstream-Hit beabsichtigt war, so war mit Sicherheit UPN als Sender die falsche
Wahl für die Serie. DS9 hingegen war von Anfang an nicht als Mainstream-Serie geplant.
Der Vergleich, den viele kritische Gemüter nur allzu gerne mit den guten alten TNG-Zeiten
anbringen, ist somit kein gerade fairer Vergleich, wenn man die unterschiedlichen Voraussetzungen
betrachtet. DS9 hat es geschafft, in über 60 Prozent aller Sender zur Prime Time
ausgestrahlt zu werden. Voyager hingegen kann nur von der UPN-Zuschauergemeinde verfolgt werden.
Das Paramount-Network deckt allerdings inzwischen nur noch 60 Prozent der gesamten USA ab -
Tendenz: Fallend.
Kommt das Ende für die Voyager?
Die letzten Gerüchte rund um den Quotenwahn haben die Voyager erfasst. Letzte Stories haben
im Internet die Runde gemacht: Die Serie soll angeblich bereits nach ihrer sechsten Staffel
eingestellt werden. Das soll passieren, wenn die Quoten weiterhin so niedrig bleiben wie sie es
derzeit angeblich nach Ansicht des Managements sind. Paramount hat inzwischen eine grosse
Promotion-Kampagne für die Serie angeleiert, die in diesem Monat startete. Die Darsteller
der Serie wurden dazu für verschiedene Talkshows gebucht - um der Voyager noch einmal einen
Pusch zu verpassen.
Darstellerin Roxann Dawson (ST:VOY Torres) findet, dass es Zeit für Star Trek ist, etwas
neues zu versuchen - einen Sprung, den es auch bei TNG gab. In einem Interview erzählte die
Darstellerin: "Star Trek fasziniert weiterhin. Aber ich denke, dass es in eine neue
Generation gehen muss. Vielleicht wird ja das passieren, was es schon einmal gab: Star Trek
verschwindet eine Zeitlang von der Oberfläche - und feiert später ein Revival. Ich
weiss es nicht. Ich denke, dass die Leute, die Star Trek wieder ans Leben gebracht haben, das
vielleicht noch einmal versuchen müssen."
Doch allen Gerüchten zum Trotz: Die beiden Star Trek-Produzenten und -Verantwortlichen Rick
Berman und Brannon Braga tüfteln unterdessen an einer neuen und fünften Star
Trek-Serie.
Serie Nummer Fünf
Das Gerücht, die Serie spiele in der Sternenflotten-Akademie, hat Paramount inzwischen
offiziell dementiert. Auch Voyager-Produzent Brannon Braga wehrt sich energisch gegen die
Gerüchte über die angebliche Serie - Gerüchte, die bereits vor mehreren Jahren im
Internet ihre Runde machten: "Ich weiss nicht, von wem oder woher diese Gerüchte
kommen. Wenn es eine neue Star Trek-Serie geben wird, dann bezweifle ich sehr stark, dass sie
irgendetwas mit der Akademie zu tun haben wird. Ich wäre schockiert, wenn sich herausstellt,
dass dies die neue Star Trek-Serie sein soll.
Das offizielle Statement von Paramount ist, dass sich die Star Trek-Verantwortlichen Rick Berman
und Brannon Braga derzeit in der Entwicklung an einer neuen Star Trek-Serie befinden. Sie
befänden sich allerdings in einer sehr, sehr frühen Phase der Konzeption. Es sei also
zu früh, sagen zu können, worum es in der Serie gehen wird. "Aber es geht nicht
um die Sternenflotten-Akademie. Dieses Thema stand nie zur Diskussion."
Auch die zweite Gerüchte-Reihe, die neue Serie würde Zeitreise-Elemente enthalten,
dementierte Brannon Braga kürzlich. Über den Starttermin der neuen Serie wusste er auch
nichts neues zu verlauten: "Das Studio könnte noch ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre
darüber nachdenken. Ich weiss also selber nicht bescheid und hatte auch keinerlei
offizielles Gespräch mit Paramount."
Star Trek 10 ohne Patrick Stewart?
Von den Gerüchten, die neue Star Trek-Serie würde mit einem Pilotfilm auf der grossen
Kinoleinwand starten, gibt es inzwischen gar nichts mehr zu hören - ein Anzeichen
dafür, dass hinter diesen Geschichten nicht mehr als hinter dem Gerücht, Star Trek 10
müsse ohne die übliche Besatzung der Enterprise - allen voran Patrick Stewart (ST:TNG
Picard) - auskommen.
Die Gespräche darüber, dass ein Ruck durch das gesamte Franchise gehen müsse, den
Roxann Dawson ja im Zusammenhang mit der neuen Serie anspricht, werden den Film mit Sicherheit
nicht berühren. Darsteller wie Patrick Stewart oder Brent Spiner (ST:TNG Data) sind zwar
teuer - aber extreme Publikumsmagneten, ohne die es für den nächsten Film wohl schwer
wird, Erfolge zu feiern.
Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) hält nichts von den Geschichten um eine rundum erneuerte und
jüngere Crew in Star Trek 10: "Ich glaube, dass alle zurückkommen werden. Ohne
Zweifel. Wir werden das auf keinen Fall abbrechen." Auf die Frage, ob er Interesse daran
habe, ein weiteres Star Trek-Abenteuer zu übernehmen, antwortete Frakes, dass er sich, wenn
er gefragt würde und verfügbar sei, sehr geehrt fühlen würde.
Trotzdem redet man beim Thema Star Trek 10 weiterhin über ungelegte Eier. Es ist weder genau
klar, wann der Film seine Premiere feiern wird, noch hat auch nur einer der Darsteller
unterschrieben. Nur machen die Fälle Star Trek 10 und fünfte Star Trek-Serie einmal
mehr deutlich, wie kritisch und akribisch man im Internet mit Informationen umgehen muss.
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Neue Feinde bei Voyager.
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In einem Interview hat Star Trek-Produzent Brannon Braga für die sechste Staffel neue Feinde
für das im Delta-Quadranten verschollene Raumschiff angekündigt. Im November-Zweiteiler
soll die Voyager die Überreste einer anscheinend untergegangenen Zivilisation finden, die
vor über 500 Jahren den Delta-Quadranten beherrschte. Unbewusst aktiviert die Besatzung des
Schiffes allerdings eine gigantische Armee der Ausserirdischen, die sich bis zu diesem Zeitpunkt
in Stasis befand. Braga zufolge sollen die "äusserst verrückt aussehenden"
Ausserirdischen mit keiner fortgeschrittenen Technik ausgestattet sein, sondern von ihrer Gier
nach Macht getrieben werden.
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eBay macht Star Trek.
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Das deutsche Internet-Auktionshaus eBay Deutschland hat für seine Auktionen eine eigene Star
Trek-Rubrik eröffnet. Bereits innerhalb der ersten sechs Stunden nach Eröffnung wurden
über 200 Artikel von Autogrammkarten bis zu Videofilmen eingetragen. Bereits eine Woche
später wurden über 800 Artikel im Angebot des Auktionshauses, das über 700
verschiedene Rubriken hat, eingetragen.
Mitversteigern kann jeder kostenfrei, der seine Artikel, Startpreis sowie Auktionsdauer
einträgt.
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Star Trek bei Sat.1.
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Im August wiederholt der deutsche Privat- und selbsternannte "Star Trek-Sender" Sat.1
die ersten sieben Star Trek-Kinofilme. Die Filme laufen seit dem 24. Juli immer am Samstag abend.
Die Reihe schliesst mit der Ausstrahlung des achten Star Trek-Filmes FIRST CONTACT am 11.
September ab.
Die siebte und letzte DS9-Staffel wird Sat.1 ab dem 4. September 1999 auf dem alten Sendeplatz am
Samstag um 16:00 Uhr ausstrahlen. Die fünfte Voyager-Staffel übernimmt direkt im
Anschluss daran diesen Sendeplatz. Zudem gab Sat.1 bekannt, im nächsten Jahr die klassische
Star Trek-Serie rund um Captain Kirk und die erste Enterprise zu wiederholen.
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Doch nicht die letzte Convention.
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Einer der vier Star Trek-Veteranen James Doohan (ST:TOS Scott), Walter Koenig (ST:TOS Chekov),
Nichelle Nichols (ST:TOS Uhura) und George Takei (ST:TOS Sulu) hat in den USA nun angeblich
seinen letzten Auftritt auf einer 14tägigen Star Trek-Tour gegeben. Dies erzählte die
Promotion-Abteilung der Firma Slanted Fedora Entertainment, die die Tour veranstaltet. Der
Firmeninhaber David Scott hat die Annahmen, dass der 79jährige James Doohan der
angesprochene Darsteller ist, weder dementiert noch bestätigt.
Inzwischen gab es Meinungen, dass die ganze Angelegenheit nur ein Promo-Gag der Firma gewesen
sein soll. Denn sowohl Walter Koenig als auch James Doohan gaben bekannt, dass sie die Besuche
nicht aufgeben wollen; und von George Takei wird keineswegs ausgegangen, dass er abtreten wird.
Alle vier Darsteller stehen auch auf der Gästeliste einer Convention, die von Slanted Fedora
Entertainment für den kommenden November angeküdigt wird.
Auf einer weiteren Convention gaben die vier Darsteller inzwischen bekannt, dass keiner die
Absicht habe, sich von den Veranstaltungen zurück zu ziehen - lediglich ein Besuch in dieser
Konstellation sei nicht mehr unbedingt wahrscheinlich. James Doohan sagte zu der Aufregung um den
angeblichen Abgang: "Ich glaube nicht, dass ich mich zurückziehen werde. Ich bin es
meinen Fans schuldig, ihre Einladungen nicht abzulehnen!"
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Moore angeblich weiter für Roddenberry.
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Gerüchten aus dem Internet zufolge soll Ronald D. Moore, der kürzlich nach
Streitigkeiten das Voyager-Team verlassen hat, wieder an einer Roddenberry-Serie arbeiten. Die
Gerüchte besagen, dass ein bekannter ehemaliger Star Trek-Produzent bei einer der beiden
neuen Roddenberry-Serien "Starship" oder "Andromeda" den Job des
ausführenden Produzenten übernehmen wird. Bisher liegt uns zu diesem Thema allerdings
noch keine Bestätigung vor.
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Ryan in siebter Season.
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Als letzte Hauptdarstellerin der Voyager hat Jeri Ryan (ST:VOY Seven) nun den Vertrag für
die siebte Staffel der Serie unterschrieben. Ryan erzählte dies auf einer
Science-fiction-Ausstellung in den USA, auf der sie ein Panel mit einer Frage- und Antwort-Stunde
gab.
Entgegen der Gerüchte, die in letzter Zeit im Internet auftauchten, ist Ryan übrigens
nicht für den X-Men-Film verpflichtet.
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Webcam auf der World Tour.
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Derzeit macht die Star Trek World Tour zum zweiten Mal halt. Nach dem ersten Stopp in der
deutschen Messestadt Düsseldorf befindet sich die Wanderausstellung derzeit, wie bereits
berichtet, im österreichischen Wien. Dort wurde von den Veranstaltern eine Webcam
installiert, die Livebilder von der Veranstaltung in das Internet überträgt. Die Bilder
werden jeweils an anderen Standorten aufgenommen.
Inzwischen wurde bekanntgegeben, dass die World Tour genau eine Woche länger stattfinden
wird. Die Enterprise wird nun am 15. August weiterfliegen.
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Über 44 Millionen im Ausland.
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Der letzte Star Trek-Film INSURRECTION hat im US-amerikanischen Ausland ingesamt über 44
Millionen US-Dollar eingespielt. Der Film befand sich in Italien nach seiner
Veröffentlichung ganze drei Wochen lang an der Spitze der Kinocharts und spielte dort
insgesamt 1,1 Millionen US-Dollar ein.
In den USA befindet sich der Film weiterhin unter den 20 Top-Leihvideos. Dort stieg er, nachdem
er vom vierten auf den 16. Platz abgerutscht war, wieder um zwei Plätze auf die Nummer 14.
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Star Trek-DVDs vor der Veröffentlichung.
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Die DVDs mit Episoden der ersten Star Trek-Serie befinden sich mit dem 17. August in den USA
derzeit kurz vor der Veröffentlichung. Die Serie, die es derzeit auf Laserdisc und
Videocassette zu kaufen gibt, wird nach und nach mit jeweils zwei Episoden auf DVD
veröffentlicht. Die Folgen wurde für die Veröffentlichung digital
überarbeitet und werden mit Dolby Digital-Sound ausgeliefert.
Über die Veröffentlichung der allerersten Star Trek-Episode "The Cage"
("Der Käfig"), die nach ihrer Produktion direkt in den Archiven verschwand, ist
bisher allerdings noch nichts bekannt.
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INSURRECTION im Pay-Per-View.
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In den USA wurde der letzte Star Trek-Film INSURRECTION in diesem Monat zum ersten Mal im
Bezahlfernsehen gezeigt. Verschiedene Pay-Per-View-Kanäle zeigten Film in einer
untertitelten und dolby-digitalen Version.
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Neuer Sprecher für Paris.
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Star Trek-Darsteller Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) hat für seine Rolle in Voyager
eine neue deutsche Synchronstimme erhalten. Informationen der Synchronfirma in Berlin zufolge
heisst der neue Synchronsprecher Erich Räuker. Er hat zuvor bereits für eine
Gastrolle in einer DS9-Episode synchron gesprochen. Der bishere Sprecher, Thomas Vogt, hat seinen
Job nach vier Staffeln Voyager an Räuker abgegeben, nachdem er nach einem Urlaub kein
Interesse mehr an dem Job hatte.
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Hack Job Update.
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Die englischsprachige Website www.vidiot.com hat ihrer Rubrik
"Voyager Hack Job" ein Update verpasst. Die Rubrik stellt die jeweiligen Szenen
zusammen, die aus den Voyager-Episoden von Paramount oder UPN herausgeschnitten wurden. In der
Episode "Bride of Chaotica" ("Chaoticas Braut") fehlen Vidiot zufolge zwei
Minuten und sechs Sekunden, während andere sechs Sekunden der Episode hinzugefügt
wurden.
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Lofton in neuer Serie.
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Wie bereits berichtet, spielt Cirroc Lofton (ST:DS9 Jake) in der neuen Serie "The Hoop
Life" mit. Lofton spielt einen erfolgreichen High-School-Basketballer, der einen Vertrag
bei den New England Knights unterschreibt. In dem Piloten zur Serie geht es um das letzte
Wettkampfspiel zwischen den Knights und ihren Gegnern, den L.A. Legends. Doch die Knights
verlieren das Spiel.
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INSURRECTION ist DVD-Bestseller.
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Der letzte Star Trek-Film INSURRECTION ist derzeitiger Bestseller der Paramount Home Video. Mit
einem Marktanteil von 7.6 % befindet sich Paramount mit INSURRECTION derzeit auf dem sechsten
Platz unter den zehn erfolgreichsten Firmen, die DVDs verkaufen.
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Whitney plant Verfilmung.
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Die ehemalige Star Trek-Darstellerin Grace Lee Whitney (ST:TOS Rand) plant die Verfilmung ihrer
Autobiographie "The Longest Trek", die kürzlich in den USA erschienen ist. In dem
Buch schreibt Whitney über ihre Arbeit an der Serie, ihre Drogen- und Alkoholprobleme und
die Zeit danach. Whitney sucht derzeit nach guten Angeboten für die Verfilmung des Buches.
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Convention für Kelley.
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In den USA organisiert der ehemalige Star Trek-Darsteller William Campbell (ST:TOS
Koloth/Trelane) einer Convention zu Ehren des kürzlich verstorbenen Hauptdarstellers
DeForest Kelley (ST:TOS McCoy). Auf der "Fantasticon '99" wird es einen Rückblick
auf Kelleys Leben und Arbeiten geben. Campbell ist froh darüber, die Convention
präsentieren zu dürfen: "Wir fühlen uns alle sehr geehrt."
Die Gästeliste der dreitägigen Convention liest sich wie die Aufzählung vieler
grosser Trek-Stars. Unter anderem werden Walter Koenig (ST:TOS Chekov), Nichelle Nichols (ST:TOS
Uhura), René Auberjonois (ST:DS9 Odo), Robert O'Reilly (ST:TNG Gowron), J.G. Hertzler
(ST:DS9 Martok), Mark Allen Shepherd (ST:DS9 Morn), Max Grodenchik (ST:DS9 Rom), Aron Eisenberg
(ST:DS9 Nog), Tim Russ (ST:VOY Tuvok), Patti Yasutake (ST:TNG Ogawa). Auch Ex-Star Trek-Produzent
Ronald B. Moore sowie Michael Westmore und weitere bekannte aus der Star Trek-Welt stehen auf
der Gästeliste.
Das Geld aus den Einnahmen der Convention geht an das Country House and Hospital des Motion
Picture and Television Fund (MPTF), in dem DeForest Kelley vor inzwischen über einem Monat
verstorben ist. Das hoch angesehene Klinikum umfasst ein hochmodernes Krankenhaus sowie eine
Abteilung für Alzheimer-Patienten. Seit Anfängen der Conventions im Jahr 1996 wurden
über 105'000 US-Dollar an den MPTF gespendet.
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Briefmarke mit der Enterprise.
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In den USA könnten Briefe jetzt mit Überlichtgeschwindigkeit transportiert werden, wenn
es nur nach dem Motiv ginge, das eine neue Briefmarke ziert, die aus der Markenreihe
"Celebrate the Century" stammt. Das Motiv, das ein Bild der ersten U.S.S. Enterprise
zeigt, wurde nicht von einer speziell dafür gebildeten Jury ausgewählt, sondern der
United States Postal Service hat die Öffentlichkeit das Motiv, das für die 60er Jahre
dieses Jahrhunderts steht, wählen lassen. Die 33-Cent-Marke wurde kürzlich in Las Vegas
der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Nimoy übernimmt wieder Sprecherrolle.
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Nach Erzählerrollen in zwei IMAX-Filmen und vielen Regiearbeiten für Kino und
Fernsehen hat Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) eine neue Erzählerrolle. Der Regisseur der
Dokumentation "The Story of Computer Graphics", Frank Foster, ist froh, Nimoy dabei zu
haben. Der Film, der für die Konferenz "Siggraph '99" produziert wird,
dokumentiert die Entwicklung der Digitaltechnik - beginnend in den frühen 50er Jahren bis
zum heutigen Tag.
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Ryan zweimal in den Top 50.
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Voyager-Darstellering Jeri Ryan (ST:VOY Seven) befindet sich gleich zweimal in der Liste der
fünfzig schönsten Frauen im Bereich Fantasy. Sie belegt in ihrer Rolle als Seven of
Nine auf der Voyager den ersten Platz der Liste. Zum zweiten Mal taucht Ryan auf Platz 29 auf,
den sie mit ihrer Rolle als Juliet Stuart in der Serie "Dark Skies" ergattert hat.
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Sammyville erntet gute Kritiken.
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Der Film "Sammyville", in dem Chase Masterson (ST:DS9 Leeta) die Hauptrolle spielt, hat
von den Kritikern gute Wertungen bekommen. In Los Angeles wurde das diesjährige zweite
Dances with Films Festival mit dem Film, der dort ausser Konkurrenz lief, eröffnet.
"Sammyville" erzählt die Geschichte einer Sozialarbeiterin, deren Rolle von Chase
Masterson gespielt wird, die ein verschwundenes Kind wiederfinden soll.
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Themenwochen auf der Voyager.
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Paramount plant für die US-Wiederholungen von "Star Trek: Voyager", die in der
Syndication ausgestrahlt werden, etwas neues: "Themen-Wochen". Dabei sollen die
Serienepisoden zu einem Thema zusammengefasst werden und an den fünf Tagen in der Woche
über die Mattscheiben laufen. Zu den jeweiligen Themen sollen auch zusätzliche
Einspieler gezeigt werden. Paramount möchte so versuchen, die Zielgruppe eine Woche lang vor
den Fernseher zu bannen.
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Chat mit Picardo.
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Voyager-Darsteller Robert Picard (ST:VOY Doktor) hat kürzlich einen Chat für nicht
mehr als zehn anwesende Gäste gegeben. Er konnte also völlig ruhig einige Fragen der
Fans beantworten.
Auf die Frage bezüglich der angeblich neuen Star Trek-Serie "Star Trek: Flight
Academy", die inzwischen von Paramount offiziell dementiert wurde, antwortete Picardo
erwarteterweise, dass er darüber nur Dementi gehört habe. Er wisse zwar, dass sich eine
neue Serie in der Entwicklung befände - über den Inhalt sei aber niemand
informiert.
Picardo erzählte weiter über eine der ersten Episoden der sechsten Voyager-Staffel, bei
der er Regie führen wird. Die Dreharbeiten an der Folge beginnen am 26. August. Ob es
bereits einen Plot für die Episode gibt, weiss Picardo selber allerdings noch nicht. Picardo
gab zu, nicht zu wissen, ob er noch Interesse hat, weitere Voyager-Episoden zu verfilmen.
Picardo: "In der Director's Guild of America gibt es die höchste Rate an Herzattacken
überhaupt."
An die Gerüchte, dass die sechste Voyager-Staffel die letzte sein soll, glaubt Picardo
nicht. Weiter erzählte er noch, dass in der sechsten Staffel die Beziehung zwischen dem
Doktor und Seven of Nine weiter erforscht werden soll. Picardo erzählte, dass es einige
Szenen zwischen ihm und Jeri Ryan geben werde, von denen andere Männer träumen
würden. Zu den Gerüchten über die Heimkehr der Voyager meint Picardo, dass dies
wohl nicht mehr innerhalb der sechsten Staffel passieren werde.
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Darsteller in Antimaterie-Werk.
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In Geneva in der Schweiz soll demnächst ein Antimaterie-"Kraftwerk" eröffnet.
Dies berichtet die niederländische Tageszeitung "Algemeen Dagblad". Zur
Eröffnung des Werkes sollen auch Star Trek-Darsteller eingeladen werden. Die Experimente,
die derzeit mit Antimaterie durchgeführt werden, befänden sich zwar noch weit von dem,
was man in Star Trek zu sehen bekomment. Jedoch sei es ein guter Weg, das Thema der
Öffentlichkeit verständlich nahe zu bringen.
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Abschluss in Science-fiction.
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Eine Universität in Wales bietet nun einen Abschluss in "Wissenschaft und
Science-fiction", um mehr Studenten dazu anzuregen, wissenschaftliche Fächer zu
belegen. In den Kursen, die für den Abschluss benötigt werden, befinden sich auch
Kurse zu den Themen "Star Trek" und "Akte X". Obwohl auch die Belegung von
Fächern wie Mathematik, Physik, Astronomie und Chemie notwendig ist, wird das gesamte
Programm von einer Londoner Zeitung als "absoluter Scifi-Traum" beschrieben - immerhin
müssen die Studenten die Star Wars-Trilogie ansehen, um "moderne Mythologien zu
erforschen" - und auch Star Trek-Episoden: "Um die Ideale utopische Gesellschaften zu
verstehen."
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INSURRECTION verkauft sich glänzend.
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Das Kaufvideo mit dem letzten Star Trek-Film "Der Aufstand" verkauft sich im
deutschsprachigen Gebiet glänzend. Das Video ist in Österreich in der ersten Woche auf
Platz 1 eingestiegen. In den Verleih-Charts ist "Der Aufstand" in der zweiten Woche
aber von Platz 2 auf Platz 3 gefallen.
Inzwischen wurde bekannt, dass das Video in Deutschland um etwa drei Minuten gekürzt wurde.
Die Schnitte wurden an Szenen vorgenommen, die als schädlich für Kinder eingestuft
worden sind.
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Emmy-Nominierungen für Star Trek.
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Insgesamt sieben Nominierungen für die Emmy-Verleihung gingen in diesem Jahr an die beiden
Star Trek-Serien "Deep Space Nine" und "Voyager". "Deep Space Nine"
wurde nominiert in folgenden Kategorien:
Outstanding Art Direction for a Series für die Episode "Prodigal Daughter"
("Die verlorene Tochter")
Outstanding Hairstyling for a Series für die Episode "Badda-Bing
Badda-Bang"
Outstanding Makeup for a Series für die Episode "Dogs of War"
Outstanding Special Visual Effects for a Series für die Episode "What you leave
Behind"
"Voyager" erhielt drei Nominierungen für die Kategorie Outstanding Special
Visual Effects for a Series für die Episoden "Dark Frontier", "Thirty
Days" ("Dreissig Tage") und "Timeless" ("Temporale
Paradoxie").
Keine Nominierungen im Science-fiction- und Fantasy-Bereich erhielten die Serien
"Stargate", "Babylon 5", "Hercules", "Earth: Final
Conflict" und "Outer Limits".
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Ersatz für Ron Moore gefunden.
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Nach dem Ausstieg von Ron Moore - Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) spricht dabei von einem der
grössten Verluste, die Star Trek bisher miterlebt hat - konnten die Verantwortlichen die
hinterlassene Lücke schnell wieder schliessen. Der ehemalige Voyager-Autor Kenneth Biller
kehrte als Ersatz für Moore in seiner Funktion als Produzent der Serie zurück zu Star
Trek. In seiner Funktion als Drehbuchautor wird Moore von Robert J. Doherty ersetzt, der zuvor
bereits Scripts für die Episoden "Vis à Vis" ("Vis à
Vis"), "Infinite Regress" ("Das Vinculum") und "Bliss"
verfasste.
Über die näheren Gründe seines Ausstiegs hat Ron Moore nicht mehr gesprochen:
"Ich habe mich dafür entschieden, dass es Zeit ist, weiter zu gehen. Ich weiss, dass
ich eine Menge Gerüchte über mein Weggehen gesehen habe. Aber es war nicht aufgrund von
schlechten Scripts. Nicht aus kreativen Gründen."
Jonathan Frakes ist traurig über den Weggang Moores: "Es ist ein grosser Verlust
für Star Trek. Ron Moore brachte Verpflichtung, Intelligenz, Professionalität und ein
wirkliches Verständnis dafür, was Klingonen und Vulkanier überhaupt sind sowie die
Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren mit. Ich bin ein grosser Ron Moore-Fan. Ich kann
seine Entscheidung, einen Schritt nach vorn zu machen verstehen. Aber es ist ein grosser Verlust
für Star Trek."
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"Trekkies" auf Video.
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Der von Denise Crosby (ST:TNG Yar) mitentwickelte Film "Trekkies" soll nun nach seinem
Gang in die US-amerikanischen Kinos auch auf Video und DVD erscheinen. Der Termin für die
Veröffentlichung beider wurde auf den 5. November festgelegt. Wann Video und DVD ausserhalb
der USA erscheinen sollen, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
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McNeill sieht Rückkehr am Ende der Serie.
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Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) geht nicht davon aus, dass die Autoren der Beziehung
zwischen seinem und Roxann Dawsons (ST:VOY Torres) Seriencharakter ein Ende setzen wollen:
"Ich glaube, sie wollten vom Soap-Charakter dieser Beziehung wegkommen. Aber es ist ihnen
nicht gelungen."
Über die Rückkehr der Voyager in Föderationsgebiet sagte McNeill, dass er nicht
glaube, dass diese noch in der sechsten Staffel passieren werde. Er glaubt, dass die Voyager zum
Ende der sechsten Staffel - und somit zum Ende der Serie - ihren Weg nach Hause finden werde.
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"Free Enterprise" erfolgreich.
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Nachdem der William Shatner-Film "Free Enterprise" in Los Angeles erfolgreich gelaufen
ist, wird der Film nun auch in New York und Chicago gezeigt werden - für eine Nacht. Der
Film wird am 6. August im "Art Greenwich Theatre" in New York und im "Threepenny
Theatre" in Chicago gezeigt.
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Korrektur: DS9-Finale geschnitten.
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In der letzten Ausgabe schrieben wir, dass der Abschlusszweiteiler "What you leave
Behind" der Serie Deep Space Nine von einigen US-amerikanischen Sendern als Zweiteiler
ausgestrahlt wurde und der Episode dadurch einige Minuten Handlung fehlten. Wir bezeichneten die
Veröffentlichung der vollständigen 90 Minuten als fraglich.
Die Episode wurde jedoch vielerorts vollständig gezeigt. Vielmehr liegt die Sorge bei der
Veröffentlichung des Videos von "What you leave Behind". Hierbei besteht durchaus
die Möglichkeit, dass das reguläre Band die Episoden zweiteilig beinhalten wird - so
war es auch beim TNG-Abschlusszweiteiler "All Good Things..." ("Gestern, Heute,
Morgen") der Fall.
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Dieses und jenes.
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Rick Berman war überraschenderweise unter den Gästen bei der Premiere des Films
"South Park: Bigger, Longer & Uncut". Wie bereits berichtete, nahm auch Brent
Spiner (ST:TNG Data), der eine Rolle in dem Film übernommen hat, an der Premiere teil.
Alexander Siddig (ST:DS9 Bashir) beginnt in der kommenden Woche die Dreharbeiten an
seinem neuen Film "The Vertical Limit". Die einmonatigen Vorbereitungen für den
Bergsteiger-Film sind inzwischen abgeschlossen.
Patrick Stewart (ST:TNG Picard) ist auf dem Tanglewood '99 Musikfestival in der Nähe
von Boston auftreten. Er hat einen Erzählpart bei einer Aufführung eines
Strauss-Stückes übernommen.
Avery Brooks (ST:DS9 Sisko) und Jennifer Liens (ST:VOY Kes) Film "American History
X" wurde vom USA-Kabelnetwork aufgekauft. Der Film soll im Jahr 2001 ausgestrahlt
werden.
Scarlett Pomers (ST:DS9 Naomi) erhält einen weiteren Gastauftritt in der Serie. Sie
drehte eine Woche lang an Szenen zusammen mit Ethan Philips (ST:DS9 Neelix) für die neue
Episode "Dragon's Teeth".
Rick Sternbach, Star Trek-Designer, hat bekanntgegeben, dass sich ein Technical Manual
für die Serie in der Entwicklung befindet. Derzeit wird die Liste der Schiffe durchgegangen,
die es in der Serie bislang zu sehen gab.
Kate Mulgrews (ST:VOY Janeway) Mann Tim Hagan trauert um den Tod von John F. Kennedy Jr.
Den Sohn des ehemaligen Präsidenten der USA traf Hagan zwar bisher nur einige Male, ist aber
gut mit seinen Kindern befreundet.
Renè Auberjonois (ST:DS9 Odo) hat einen Auftritt in Disneys "Inspector
Gadget". In dem Film, der in den USA am 23. Juli angelaufen ist, übernimmt er die
Rolle des Wissenschaftlers Artemus Bradford.
Nicole deBoer (ST:DS9 Ezri) spielt im Fernsehfilm "The Cube" mit. Die
Science-fiction-Story wurde erstmals am 24. Juli im US-"Scifi Channel"
ausgestrahlt.
Patrick Stewart (ST:TNG Picard) übernimmt zusammen mit Gregory Peck Rollen in der
TNT-Adaption von Shakespeares "King Lear". TNT gab bekannt, dass die Adaption nicht
Mitte des 19. Jahrhunderts während der mexikanischen Revolte in Texas spielen werde.
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Ronald D. Moore war Drehbuchautor und Produzent von Deep Space Nine. Nach den letzten Drehs
für die Serie hat er für wenige Episoden beim Voyager-Team als Autor und Produzent
fungiert, stieg aber aufgrund von Differenzen mit dem Team aus dem gesamten Franchise aus. In
einem letzten Posting wendet sich Moore wie bereits oft zuvor an die Fangemeinde im Internet.
Gute Nacht und auf Wiedersehen!
Nun, es stimmt - ich habe die Voyager und Star Trek verlassen. Ich weiss, dass es eine Menge
Spekulationen über das Wie und das Warum meines Ausstiegs gibt. Aber ich möchte lieber
nicht zu sehr in die Details dessen gehen, was geschah. Was ich sagen werde, ist, dass ich
eingesehen habe, dass es für mich an der Zeit war, einen Schritt nach vorn zu machen, und
dass ich mehr aus Sorge als aus Wut gegangen bin. Ich habe keine verbitterten Gefühle
über das, was passiert ist. Und ich wünsche jedem, der mit Star Trek und der Voyager zu
tun hat, nur das Beste.
Ausserdem würde ich gerne einige merkwürdige Gerüchte aufklären, die im Netz
kursieren: Ich bin nicht wegen der vermeintlich negativen Reaktionen auf mein einziges Skript
"Survival Instinct" gegangen. Die Episode wurde von jedem gut aufgenommen und nur wenig
überarbeitet. Das gilt auch für "Barge of the Dead", das von Bryan Fuller
verfasste Skript, zu dem ich eine Co-Story geschrieben habe. Ich wollte genau diese beiden
Gerüchte aus der Welt räumen. Denn ich glaube, dass es unglaublich unprofessionell
wäre, eine Show wegen negativer Bemerkungen über ein Skript zu verlassen. Ich habe
dieses Spiel schon oft gespielt und habe mehr als nur ein paar gemeine Notizen erhalten. Sogar
ganze Entwürfe wurden verworfen. Das ist aber nichts, was mich dazu bringen würde, mich
zum Ausgang zu bewegen.
Alles, was ich sagen kann, ist, dass ich gefühlt habe, dass ich gehen musste, und dass es
keine leichte Entscheidung war. Dabei sollten wir es belassen.
Meine Zeit bei Star Trek ist nun also beendet. Es war ein höllischer Ritt, das muss ich
sagen. Ich habe mein erstes professionelles Skript für Star Trek vor genau zehn Jahren
verkauft. Und es war die überraschendste Erfahrung, die ich seither gemacht habe. Ich habe
oft gesagt, wie viel mir diese Show bedeutet hat. Deswegen werde ich niemanden mit noch mehr
nostalgischen Lobgesängen auf Star Trek nerven. Ich möchte nur sagen, dass ich in
diesem Moment ein Gefühl von Dankbarkeit empfinde. Dankbarkeit dafür, dass ich Teil von
etwas sein konnte, was ein prägender Teil meiner Kindheit war. Für die Chance, ein
bisschen Geschichte schreiben zu können. Für den beruflichen Lohn, der mit Star Trek
einherging. Und für all die vielen Freundschaften, die daraus entstanden sind.
Und Dankbarkeit für Euch - die Fans. Ihr wart die ganzen Jahre über hingebungsvoll
dabei. Und ich war immer wieder über Eure Aufmerksamkeit und Grosszügigkeit erstaunt.
Vor nicht einmal 15 Minuten lag ein Paket vor meiner Haustür. Darin: Ein schön
gemachtes Scrapbook - voll mit Danksagungen und Erinnerungen von den Teilnehmern dieses
Forums*1. Zu sagen, ich sei bewegt gewesen, wäre eine
Untertreibung. Dass dieses Paket nach allem was passiert ist, angekommen ist, bedeutet mir eine
Menge. Und ich werde dieses Andenken in Ehren halten.
Mein letzter Tag bei Star Trek war der 1. Juli. Ich verbrachte die meiste Zeit damit, über
das Studiogelände zu gehen und mich von den verschiedensten Mitgliedern des Produktionsteams
und den Schauspielern zu verabschieden. Einige waren dabei, mit denen ich zehn Jahre lang
gearbeitet hatte. Es war eine ziemlich melancholische Aufgabe, und ich wollte so schnell wie
möglich damit zum Ende kommen. Als mich dann Bryan [Fuller] auf die Seite zog und mir sagte,
dass mein Geburtstagsgeschenk angekommen sei, wollte ich ihn zunächst auf einen anderen Tag
vertrösten. Aber ich überlegte es mir, und er ging mit mir in sein Büro - mit dem
Geschenk hinter seinem Rücken.
Es war ein Bat'leth. Ein authentisches, metallernes, mit Ledergriffen ausgestattetes und
teuflisch scharfes Bat'leth - hergestellt von unseren Requisiteuren. Und das ist fast so, als
eins direkt von Qo'noS zu haben. Ich war gerührt und musste darüber lachen. Doch erst
auf meinem Heimweg verstand ich, was Bryan mir wirklich gegeben hatte: Das Ende meiner eigenen
Star Trek-Geschichte. Vor zehn Jahren betrat ich - mit einem Skript unter dem Arm - zum ersten
Mal das Gelände der Paramount. Vorige Woche ging ich mit einem Bat'leth wieder. Es ist eine
gewisse Poesie dabei, und ich brauchte lange dafür, mich so fühlen zu können, dass
ich mit erhobenem Kopf und gesunder "Ehre" gehe. Danke, Bryan.
Das war es nun. Jetzt bin ich nur noch ein Fan von vielen. Das, was ich am Anfang war, und was
ich wahrscheinlich noch sein werde, bis ich mit meinem Shuttle ins StoVoKor aufbreche. Was
verdammt nochmal besser existiert - nach der ganzen Zeit, die ich damit verbracht habe,
darüber zu reden.
Passt auf Euch auf! Ich wünsche Euch allen das Beste auf Euren Wegen!
*1
Ronald D. Moore unternahm in unregelmässigen Abständen Postings an seine Fangemeinde in
einem Forum des Online-Dienstes AOL.
Ronald D. Moore
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Noch freut sich Sebastian Lorenz nicht über seine Telefonrechnung. Doch er denkt, "dass
ab Herbst wieder einige Überraschungen ins Haus stehen werden." Kein Wunder. Wenn seine
Homepage sich nicht gerade in der Sommerpause befindet, gehen nicht nur 15 Minuten bis drei
Stunden für die täglichen Updates drauf. Das ganze muss schliesslich auch online
verwaltet werden.
Am 8. September 1998 startete der gebürtige Berliner seine Homepage unter dem Titel
"Star Trek Voyager: Spoiler & Info Page", die heute unter dem Kürzel STVC
("Star Trek Voyager Central") bekannt ist. Lorenz wollte damit Interessierten die
Möglichkeit geben, sich nicht mit Gerüchten herumzuschlagen und früh nach der
Premiere in den USA den Episodeninhalt nachzulesen.
Und er hatte die optimalen Voraussetzungen dafür, mit diesen Gerüchten wirklich
aufräumen zu können. Dadurch, dass er sich bis zum letzten Monat bei einem
Highschool-Programm seiner Homepage von den Staaten aus widmen konnte, war er einer der ersten
Deutschen, die die Folgen zu Gesicht bekommen konnten. "Ich habe dies gemacht, um mich unter
anderem der englischen Sprache zu bemächtigen und neue Wege für meine Zukunft zu
öffnen", erzählt der 17jährige Gymnasiast.
Die Homepage feiert Erfolge. Aus einer Archivoption für Episodenbeschreibungen, die Lorenz
lange per eMail verschickt hat, entstand seine heutige Homepage, deren Besucherzahlen
ständig steigen. Im letzten November zog STVC vom Webspace-Anbieter XOOM zu Simplenet um -
und begann damit erst richtig, sich zu entfalten.
Höhepunkte der Seite sind das sehr umfangreiche, allerdings noch nicht vollständige
Bildarchiv sowie ein Videoarchiv, das nach vielen Umbauten inzwischen sein endgültiges
Stadium erreicht hat. Inzwischen hat die Homepage eine Grösse von 360 Megabyte erreicht.
Momentan gibt es 90 Besucher am Tag - denn es ist Sommerpause. Wenn Lorenz seine Arbeit im Herbst
- rechtzeitig zum Start der sechsten Voyager-Season - wieder aufnimmt, darf er wieder mit den
üblichen 140 Besuchern am Tag rechnen. Rekord waren sogar über 250 Besucher.
Drei Partnerschaften mit anderen Internet-Projekten kann Lorenz inzwischen aufweisen. Das sind
das schweizer Projekt sftv, mit dessen Projektleiter Rafael Scholl zusammen Lorenz in grosser
Akribie den Voyager-Zweiteiler "Dark Frontier" aus der fünften Staffel
auseinandergenommen hat. Dann wären da noch das Internet-Radioprojekt TREKminds sowie die
McKinley-Station, mit der es regen Austausch und Ergänzungen von Material gab.
"Ich bin Star Trek-Fan und hänge auch gerne am Computer; dies ist eine optimale
Verbindung beider Hobbies", erzählt Lorenz, der angibt, gar nicht richtig zu wissen,
warum er überhaupt Fan der Roddenberry-Saga ist. Die klassische Serie rund um Captain Kirk
und die erste Enterprise hat ihn 1988 bei ihrer Ausstrahlung bei Sat.1 fasziniert, und seitdem
ist er dabei. Vor seinem Austauschjahr war Lorenz gezwungenermassen Sat.1-Zuschauer und ist auch
damit zurechtgekommen. "Doch mit einer sehr konfusen und eigenwilligen Ausstrahlungsmethode
hat sich Sat.1 nicht nur Freunde gemacht. In den USA ist dies viel stabiler und
regulärer."
Nach der langen Sommerpause seit Juni dieses Jahres geht STVC am 1. September in die zweite
"Homepage-Staffel". Genau eine Woche später feiert die Seite ihren ersten
Geburtstag. Und das will gefeiert werden: "Mit vielen Neuerungen, Veränderungen und
einigen exklusiven Happen", verspricht Lorenz.
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Wieder einmal zeigen Sat.1 und ORF die Star Trek-Filme. Die Programmzeitschriften glänzen
dabei wieder einmal mit journalistischen Meisterleistungen.
Die österreichische Programmzeitschrift "TV-Media" sticht schon seit der ersten
Ausgabe mit recht eigenwilligen Filmbeschreibungen hervor. Hier die Texte zu den ersten zwei Star
Trek-Filmen aus der Ausgabe 29/99:
Star Trek - Der Film
Erster Raumschiff Enterprise-Kinostreich, und der zweite folgt sogleich (um 16:15 Uhr): Die
Klingonen sind gen Erde unterwegs. Zudem wabert eine todbringende Energiewolke heran - weia!
Tricktechnisch heillos veralteter Kult.
Star Trek II - Der Zorn des Khan
Der Enterprise-Film, in dem Spock für Kirk und Co sein Leben opfert (um in Star Trek III
wieder zum Team zu stossen!): Alles Unheil hebt damit an, dass der auf einen Ödplaneten
verbannte Titel-Genetiker zur Rache bläst.
Die wöchentlichen TV-Beilagen der österreichischen Zeitungen "Krone" und
"Kurier" brachten in der Filmbeschreibung zu Star Trek I folgende Infos: "Auch die
Star Trek-Kinofilme haben seit 1979 immer Saison. Zuletzt startete 1999 'Star Trek VIII - Der
Angriff'." Seltsam. Diesen Film kennen wir noch gar nicht.
Die deutschen Programmzeitschriften "TV-Today" und "TV-Spielfilm" sind da
schon etwas seriöser. Zwar druckte "TV-Today" in ihrer Ausgabe 15/99 ein Bild aus
der TV-Serie zur Filmbeschreibung von Star Trek I ab, aber zumindest war die Beschreibung
fehlerfrei. Die "TV-Spielfilm" erlaubte sich auch nur einen winzigen Fehler. Die
Filmbeschreibung endet nämlich mit dem Satz "Und natürlich kreuzt die
Klingonen-Flotte ihren Weg". Gut, es kommen zwar Klingonen vor, aber den Weg der Crew haben
sie eigentlich nicht gekreuzt...
Dafür schlägt die "TV-Media" bei Star Trek I in Sat.1 in der Ausgabe 30/99
noch einmal zu. Diesmal sorgen die Bildbeschreibungen für Heiterkeit. Links ein Foto mit
Kirk, McCoy und Spock, oben ein Bild der Enterprise - wohlgemerkt aus der Serie - mit folgendem
Text: "Während die Kapsel durchs All rast, treten die Herren der Crew zum statischen
Gruppenbild an."
Faszinierend!
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Star Wars
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Star Wars: The Phantom Menace hat inzwischen weltweit über 465 Millionen US-Dollar
eingespielt - und macht damit seinen Weg in Richtung Spitze der erfolgreichsten Filme der
Geschichte weiter. In Japan, wo der Film jetzt seit drei Wochen auf Platz 1 steht, schaffte die
Episode I einen Rekord und nahm insgesamt 12,2 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende
ein. Dort sahen sich den Film mehr als 500'000 Besucher in über 412 Kinosälen an. Auch
in Argentinien und Italien stand der Film schnell auf dem ersten Platz der Kinocharts. In Mexiko
waren über 800 Eintrittskarten für die Premierenvorstellungen innerhalb weniger Minuten
verkauft. In England spielte der Film in den ersten vier Tagen 15,1 Millionen US-Dollar ein.
Star Wars steht nun auf der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten auf dem vierten
Platz. Die ersten drei Plätze werden von den Filmen Titanic, Star Wars IV und
E.T. belegt.
Wie bekannt wurde, sind die Diebe der Aufführrollen von Star Wars: Die dunkle
Bedrohung in den USA von einem Gericht zu einer fünftägigen Freiheitsstrafe
verurteilt worden. Sie müssen über 7'000 Dollar Strafe Zahlen und einen Tag
gemeinnützige Arbeiten verrichten. Das Geld soll an den Kinobetreiber gehen, der damit den
durch den Diebstahl entstandenen Verdienstausfall ersetzen soll.
Die Katholische Kirche in Mexiko hat unterdessen ihr Entsetzen über die in Star Wars:
Episode One enthaltenen Handlungseelemente, in denen Kirche beziehungsweise Bibel parodiert
würden, bekanntgegeben.
In England sind jetzt alle Filmplakate zur Episode I vernichtet worden. Nur eins, das
seinen Weg in eine Versteigerung gefunden hat, wurde gerettet und mit den Unterschriften von
George Lucas und den Filmdarstellern bestückt.
Die Ausstellung "Star Wars: Macht der Mythologie" wurde, wie bereits in der letzten
Ausgabe berichtet, von den Veranstaltern abgesagt: "Es war nicht das, was wir uns
vorgestellt haben." Der Vorverkauf für die Wanderausstellung, die in zahlreichen
europäischen Staaten, darunter im Juli und August auch in Deutschland und in der Schweiz,
stattfinden sollte, blieb weit hinter den Erwartungen zurück, erklärte der deutsche
Beauftragte der Veranstaltung. Die Veranstaltung, deren wenige verkaufte Karten von den
Vorverkaufsstellen zurückgenommen werden, endete am 11. Juli in London, nachdem ausser in
Deutschland und der Schweiz noch Stopps in Kopenhagen, Brüssel, Barcelona, Lissabon, Mailand
und Paris eingeplant waren.
Das Casting für den gealterten Anakin Skywalker in Episode II beginnt Star
Wars-Produzent Rick McCallum zufolge im September oder Oktober. Zugleich sagte McCallum der
Presse, dass es relativ unwahrscheinlich sei, dass Leonardo DiCaprio die Rolle des Anakin
Skywalker im zweiten Prequel übernehmen wird.
Gerüchten zufolge sollen Catherine Zeta-Jones und Akte X-Hauptdarstellerin Gillian
Anderson Rollen im zweiten Star Wars-Sequel Episode Two erhalten. Catherine
Zeta-Jones will von einem Auftritt im zweiten Prequel der Filmreihe allerdings nichts wissen:
"Nein! Wen sollte ich denn spielen? Die ältere Version von Natalie Portman?"
Zeta-Jones gab allerdings zu erkennen, dass sie sehr gerne mit George Lucas, den sie als sehr
guten Freund ansieht, zusammenarbeiten würde.
Pernilla August jedenfalls soll definitiv einen Auftritt in der zweiten Episode erhalten. In
einem Interview mit einer schwedischen Zeitung beantwortete Star Wars-Schöpfer George
Lucas die Frage, ob August auch im zweiten Teil auftauchen sollte: "Natürlich. Sie muss
es. Sie ist die Mutter von Darth Vader! Und sie wird im zweiten Teil definitiv
dabeisein."
Auch Gabriel Byrne soll einen Auftritt im zweiten Star Wars-Film erhalten. Er soll gesagt
haben, dass es bereits Gespräche über diesen Auftritt in Episode II gegeben
haben soll. Einer seiner Agenten sieht das ganze allerdings anders und dementierte die
Gerüchte über eine Rolle für Byrne.
Nach der scharfen Kritik an der ersten Episode, dass Lucas keinen Wert auf gute Leistungen der
Schauspieler gelegt habe, hat Produzent Rick McCallum alles auf schärfste
zurückgewiesen. Zu den Gerüchten, unauthorisierte Biographien würden beweisen,
dass Lucas die Special Effects wichtiger als die Schauspieler seien, sagte McCallum: "Das
stimmt vorne und hinten nicht. Er liebt die Darsteller, und er liebt es, mit ihnen zu arbeiten.
Aber er hat mehr zu tun, als tagtäglich nur zwei Schauspielern beim Dreh zuzusehen. Zu einem
Auftritt Jar Jar Binks in der zweiten Episode erklärte McCallum überraschenderweise:
"Wir können bis jetzt noch nichts darüber sagen." Der Charakter hat einige
Kritik hervorgerufen.
Eine Veröffentlichung von Star Wars auf DVD ist Lucasfilm zufolge keine Frage.
Nachdem es keine Ankündigung für eine Veröffentlichung rechtzeitig zum
Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr gab, hat Lucasfilm die Zweifel über eine
Veröffentlichung aus der Welt geräumt. Wann Star Wars auf DVD erscheinen wird,
und welche Features die DVD bieten wird, ist allerdings nicht bekannt. Klar ist, daß
Lucasfilm keine Angaben über den Veröffentlichungstermin machte. Ob die DVD nun
rechtzeitig zu Weihnachten in die Geschäfte kommt, bleibt unklar.
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Akte X
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Noch einmal hat David Duchovny in einem Interview bestätigt, dass es eine achte Staffel der
Akte X nur ohne ihn geben wird. Würde es diese achte Staffel geben, so sei es sein
Wunsch, dass die Serie scheitern wird. Insiderinformationen zufolge hat Gillian Anderson eine
Klausel in ihrem Vertrag, die eine achte Staffel nicht ausschliesst, wenn David Duchovny damit
einverstanden ist.
Chris Carter hat derzeit mit erheblichen Problemen bei der Besetzung zu Beginn der letzten
Staffel zu kämpfen. Die drei Darsteller David Duchovny, Gillian Anderson und Nicholas Lea
arbeiten derzeit an anderen Projekten. Besonders bei David Duchovny scheint es Probleme zu geben.
Nachdem die Arbeiten an seinem Projekt "Return to Me" beendet sind, möchte er nun
einen Monat lang faulenzen. Gillian Anderson ist ebenfalls erst ab Mitte August verfügbar,
wenn die Dreharbeiten zu ihrem Film "House of Mirth" beendet sind. Zur Zeit werden in
Los Angeles die Drehpläne und ersten Drehbücher für die siebte Staffel
besprochen.
Nicholas Lea hat als Agent Krycek in der letzten Episode der sechsten Staffel eine wichtige Rolle
gespielt. Zu erwarten wäre, dass er auch in der ersten Episode der siebten Staffel auftritt.
Ob es zu diesem Auftritt kommen wird, ist allerdings fraglich. Lea wird wohl erst im
Februar-Zweiteiler in seine Rolle des Alex Krycek zurückkehren. Bis Weihnachten ist er mit
den Dreharbeiten zu seinem Film "The Vertical Limit" beschäftigt. Die Dreharbeiten
zur letzten Akte X-Staffel beginnen allerdings am 2. August.
Die neue Staffel läuft mit der Episode "Exodus" am 7. November in den USA an.
Für die letzte Staffel hat sich Akte X-Komponist Mark Snow nach sechs Jahren
angeblich erneut ins Studio gesetzt, um die Musik für den neuen Vorspann, den die letzte
Staffel erhalten wird, zu komponieren. Neben einer neuen Fassung der bekannten Titelmusik soll
der neue Vorspann Bilder aus den ersten sechs Staffeln und dem Kinofilm enthalten. Produzent
Frank Spotnitz will von einem neuen Vorspann allerdings nichts wissen: "Das letzte Mal, dass
wir uns über einen neuen Vorspann unterhalten haben, war vor zwei Jahren. Ich glaube, dass
wir den bekannten Vorspann jetzt bis zur letzten Episode sehen werden. Bisher war er in
Ordnung."
Für die letzten Episoden der Serie werden wohl einige alte Bekannte der X-Files vor
und hinter die Kameras der Serie zurückkehren: Bryan Spicer wird für die siebte Staffel
mindestens einmal auf dem Stuhl des Regisseurs platznehmen. Es wird ebenfalls ein Wiedersehen mit
dem geheimnisvollen Mr. X geben. Darsteller Steven Williams erklärte, dass er für die
siebte Staffel verpflichtet wurde - und vierriet, dass es einen Zusammenhang zwischen ihm und
Marita Covarrubias gibt.
Auch in der letzten Serienstaffel wird es in einer Episode wieder um die bekannten fehlenden neun
Minuten gehen. Akte X-Schöpfer Chris Carter zufolge werden Mulder und Scully
nebeneinander in einem Bett aufwachen und nicht wissen, was in den letzten neun Minuten passiert
ist.
Chris Owens, der in der Akte X den in der Episode "One Son" ermordeten Jeffrey
Spender gespielt hat, wird wahrscheinlich keine Rolle mehr in den X-Akten übernehmen.
Gerüchten zufolge soll er sich allerdings zusammen mit Regisseur Bryan Spicer zum Team
für die erste Staffel von Chris Carters neuer Serie Harsh Realm hinzugesellt haben.
Spicer soll angeblich in der ersten Staffel Regie führen; und Owens soll angeblich einen
Auftritt in der neuen Serie haben. Auch Lance Henriksen, der in der abgesetzen Carter-Serie
Millennium den Lieutenant Frank Black spielte, wird im Piloten zu Harsh Realm
auftreten. Für eine Erzählung im Off konnte Carter auch Gillian Anderson für seine
neue Serie gewinnen.
Wie wir berichteten, hat ein ungarisches Gericht entschieden, dass die Akte X nicht mehr
vor 23 Uhr gesendet werden darf. Die Begründung war, dass die Serie schädlich für
Kinder sei und einen negativen Einfluss auf die Entwicklung junger Kinder ausübe.
Informationen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wurde die Serie in Ungarn nun gesetzlich
vollständig verboten, nachdem der ungarische Sender MTV bereits Überlegungen anstellte,
die Serie einzustellen.
Fox plant derzeit in den USA die Veröffentlichung einzelner X-Akten auf DVD. Ab
Oktober sollen die ersten Scheiben erhältlich sein. Fox zufolge sollen jeweils drei Episoden
der Serie auf einer DVD enthalten sein.
Gillian Anderson soll Insiderinformationen zufolge in Star Wars: Episode II auftreten.
Dort soll Anderson die Rolle eines weiblichen Jedi-Ritters übernehmen. Angeblich ist die
Darstellerin derzeit in Verhandlungen mit Lucasfilms über ihren Auftritt in der zweiten
Episode der Weltraum-Saga.
Auch dieses Jahr wurden die X-Files wieder für den Emmy Award nominiert. Für
die Serie selber bedeutet dies die achte Nominierung in diesem Jahr. Dazu kommen Nominierungen
für Gillian Anderson in der Kategorie Outstanding Lead Actress in a Drama Series und
für Veronica Cartwright in der Kategorie Outstanding Guest Actress in a Drama Series.
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Babylon 5/Crusade
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Noch immer ist nicht bekannt, wie es um die Zukunft des Babylon 5-Spin-offs Crusade
bestellt ist. TNT hat die Serie nun angeblich auf einen festen und besseren Sendeplatz
umgelagert, da die Einschaltquoten zuvor nicht gerade rosig aussahen. Infolge dessen hat die
letzte Episode bereits wieder kräftig zugelegt. Die schlechten Quoten der vorigen Episoden
kamen aufgrund von Kollisionen mit NBA-Spielen und häufig umgestellten und ungünstigen
Anfangszeiten zustande.
J. Michael Straczynski hat eine Babylon 5-Story für "Amazing Stories"
geschrieben. Straczynski schliesst mit der Geschichte an das Ende der Serie mit einer vollkommen
neuen Story an, die die frühen Tage des Londo beschreibt.
Babylon 5 kommt jetzt musikalisch: Mitte Juli erschien in den USA ein Album mit Musik von
Darstellern der Science-fiction-Serie. Claudia Christian, Mira Furlan, Peter Jurasik, Andreas
Katsulas und Bill Mummy haben unter dem Namen "The Be Five" das Album mit dem Titel
"Trying to Forget" eingespielt. Veröffentlicht wird die Scheibe von der Firma, die
auch schon Bill Mummys Solosongs in die Läden gebracht hat.
Der neue Crusade-Komponist Evan Chen sprach in einem Interview für seine Arbeit an
der Serie und am Babylon 5-Fernsehfilm "A Call to Arms", die auf Seiten der Fans
zu vielen kontroversen Diskussion geführt hatte. Die Kritiken gingen sogar soweit, dass Fans
sich an J. Michael Straczynski wandten, Chen solle gefeuert werden. Chen: "Ich musste mit
den Fans darüber reden, und deswegen nahm ich an Diskussionen in Newsgroups teil. Im Theater
ist das was anderes, aber beim Fernsehen muss man mit der Angst leben, dass das eigene Werk nicht
gemocht wird. Ich habe danach einen Haufen von eMails erhalten, in denen sich viele Leute
für die Postings mit Bitten, Chen zu feuern, entschuldigten."
Chen erzählt weiter, dass die Arbeit an Crusade die beste Zeit seines Lebens gewesen
sei: "Ich wurde vom Fernsehen für das, was ich machen wollte, bezahlt. Wenn die Show
doch fortgesetzt würde, wäre das für mich das Paradies. Ich konnte alle
möglichen Stile ausprobieren. Vielleicht werde ich nie eine andere Show machen. Und wenn,
dann wird es bestimmt nicht dasselbe sein."
Zugleich gab Evan Chen bekannt, dass es auch eine Crusade-CD geben werde. "Sie wird
im Stil der Babylon 5-CDs mit Ausschnitten verschiedener Episoden gemacht sein."
J. Michael Straczynski gab kurz nach den Internet-Diskussionen über den "A Call to
Arms"-Soundtrack bekannt, dass auch die Filmmusik bei der Firma "Sonic Images"
erscheinen werde.
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TV-Serien
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Das nach der High School-Schiesserei in Littleton umstrittene Serienfinale von Buffy: The
Vampire Slayer wurde in den USA nun doch gezeigt. Auch die zweite noch nicht ausgestrahlte
Serienepisode "Earshot" soll noch vor Beginn der nächsten Staffel in den USA
über die Mattscheiben laufen.
Die dritte Staffel von Buffy wird ab dem 28. August auf dem deutschen Privatsender Pro
Sieben gezeigt. Die neuen Episoden werden immer samstags um 17:00 Uhr ausgestrahlt werden. Auch
die Serie Stargate geht in eine neue Staffel: Ab dem 18. August zeigt der Privatsender
RTL II die zweite Serienstaffel immer am Mittwoch um 20:15 Uhr.
Die Serie Stargate hat nun auch ihre eigene deutschsprachige Newsgroup erhalten. Die
Gruppe de.rec.sf.stargate wurde im Usenet in einer
Abstimmung mit 142 zu 68 Stimmen angenommen. Die Charte der Gruppe beschreibt: "Die Gruppe
ist eine Diskussionsgruppe, die sich mit dem Film 'Stargate' und der darauf aufbauenden
Fernsehserie 'Stargate - Kommando SG1' beschäftigt. Hier soll über Inhalt,
Schauspieler, Effekte und verwandte Themen diskutiert werden."
Die Serie Sliders, die in den USA im Sci-Fi-Network übertragen wurde, wird nun zum
dritten Mal eingestellt. Das Network verspricht sich von der Serie keinen weiteren Erfolg - sie
habe ihr Potential nach fünf Jahren ausgeschöpft. Dies verrieten die Darsteller Tembi
Locke und Robert Floyd kürzlich in einem Chat. Die Serie wurde im Laufe ihres Bestehens
bereits zweimal eingestellt und danach wieder aus der Versenkung geholt.
Die neue Chris Carter-Serie Harsh Realm soll in den USA nun erst im September starten.
Der verspätete Start scheint mit einem allgemein verspätetem Serienstart, der die USA
in diesem Jahr heimgesucht hat, zusammenzuhängen.
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Kinofilme
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Obwohl immer noch Unklarheit darüber besteht, wer überhaupt eine Fortsetzung zur Serie
Kampfstern Galactica ins Rennen schicken darf, hat Richard Hatch auf einer Convention in
den USA einen selbstproduzierten Trailer für seinen Galactica-Kinofilm vorgestellt.
Hatch hatte den Trailer selber bezahlt - und erhielt auf der Atlanta Dragon Con Standing Ovations
dafür. Er hatte den Trailer produzieren lassen, um die Filmfirma Universal Pictures von dem
Film zu überzeugen.
Richard Hatch, der die Kinofortsetzung zu Kampfstern Galactica produzieren möchte,
teilte mit, dass er zu diesem Zweck bereits 60 Millionen Dollar für die Finanzierung des
Projektes zugesagt bekommen hätte. Auch das Drehbuch für den Film sei bereits fertig.
Der Trailer, den Hatch produzieren liess, ist noch nicht im Internet zu finden. Er handelt von
dem erneuten Zusammenkommen der Originalbesetzung - 20 Jahre nach dem Ende der Serie. Auf der
offiziellen Homepage von Richard Hatch unter
www.richardhatch.com sowie auf der Seite des zweiten
Projektes unter www.battlestarmovie.com.
Keanu Reeves soll inzwischen für gleich zwei Fortsetzungen des Kassenknüllers The
Matrix unterschrieben haben. Die Brüder Andy und Larry Wachowski werden die beiden
Sequels direkt nacheinander in Sydney drehen. Der dritte Teil des Filmes soll direkt einige
Monate nach dem zweiten Teil in die Kinos kommen. Dieser zweite Teil soll in einem Cliffhanger
enden.
Der neue Will Smith-Streifen Wild Wild West hat es an seinem Eröffnungswochenende in
den USA auf den ersten Platz der Kinocharts geschafft - trotz heftigster Kritiken, die den Film
durchweg verrissen haben. Der Film, der am 29. Juli bei uns in die Kinos kam, erbrachte am
Startwochenende ein Einspielergebnis von 27,8 Millionen US-Dollar. Hauptdarsteller Will Smith hat
somit nach Independence Day und Men in Black seinen dritten Sommer-Blockbuster
hingelegt.
Die schlechte Publicity für Wild Wild West möchte Regisseur Barry Sonnenfeld am
liebsten auf Warner Bros. selber schieben - falls nicht die Internet-Gemeinde an der grossen
Gerüchteküche um den Film die Schuld trage. Sonnenfeld vermutet sogar, dass jemand
innerhalb der Filmfirma dafür verantwortlich ist, der "ein Interesse daran hat, dass
der Film Probleme bekommt."
Der Auto Robert Gordon schreibt derzeit an einer Fortsetzung zum Will Smith- und Tommy Lee
Jones-Film Men in Black. Ob Will Smith oder Tommy Lee Jones ihre Rollen als
Ausserirdischen-Spezialagenten für die Fortsetzung Men in Black 2 wieder aufnehmen
werden, steht allerdings noch nicht fest. Das Drehbuch von Gordon, Autor der Komödie
Galaxy Quest, wird zusammen mit der Firma Amblin Entertainment von Steven Spielberg
entstehen.
Für die Hauptrolle des Rollerball-Remakes, das im Jahr 2018 spielen soll, wurde
angeblich Nicolas Cage engagiert. Der Film entstand aus der Kurzgeschichte "Rollerball
Murder" von 1979. Der Film ist in dieser Zeit so populär, weil man bei der
Ausübung von Rollerball schnell den Tod finden könnte.
Und noch ein Remake aus den Siebzigern: Tom Cruise soll eine Rolle in Deathrace 3000
übernehmen. Der Film ist ein Remake von Deathrace 2000 von 1975. Der Film klingt als
hätte man das PC-Spiel "Carmageddon" als Vorbild genommen: Es geht um ein Rennen,
bei dem es darum geht, Punkte dadurch zu erhalten, indem man soviele Leute wie möglich
überfährt, die sich auf der Fahrbahn befinden. Der Film ist eine Produktion von
Paramount; die Regie wird wahrscheinlich von Paul Thomas Anderson übernommen werden.
Die Dreharbeiten zu Space Cowboys haben nun begonnen. In dem Film werden unter anderem
James Cromwell, Clint Eastwood, James Garner, Tommy Lee Jones und Donald Sutherland zu sehen
sein. Clint Eastwood wird ausserdem den Job des Regisseurs übernehmen. Der Film handelt von
ehemaligen Air Force-Piloten, die für die NASA eine schwere Space Shuttle-Mission
übernehmen sollen: Ein Satellit verursacht Probleme - und nur Eastwood kann die Probleme
beseitigen.
Einen neuen Batman wird es wohl nicht vor 2003 geben. Dies gab Paul Dini auf der Dragon
Con in Atlanta bekannt. Der neue Batman-Film wäre der fünfte. Ebenfalls wurde
bekanntgegeben, dass der neue Film Batman Beyond nicht im Kino laufen, sondern direkt auf
Video erscheinen soll. Batman Beyond soll bereits zum Weihnachtsgeschäft
erhältlich sein.
Joe Dante hat sich abgeseilt. Nun wird für den nächsten Arnold Schwarzenegger-Film ein
neuer Regisseur gesucht. Ganz oben auf der Wunschliste von Columbia steht Roger Spotis.
The Sixth Day bringt den Zuschauern gleich zwei Schwarzeneggers: Nachdem sein Alter ego
auf der Leinwand bei einem Flugzeugabsturz anscheinend ums Leben gekommen ist, aber doch wieder
nach Hause zurückkehrt, stellt er fest, dass dort ein Doppelgänger seinen Platz
eingenommen hat.
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