2. November 1999 - Ausgabe 57 - "Year One"
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Vorbei mit dem Höhepunkt.
Diese Ausgabe steht ganz im Zeichen der Galileo7-Convention, die am vergangenen Wochenende in
Berlin stattgefunden hat. Während sich dort zahlreiche Stars aus den Serien auf der
Bühne abwechselten und Romulaner, Klingonen und eine Menge Starfleet-Captains friedlich die
Atmosphäre genossen, gab es auch eine ganze Menge an Neuigkeiten zu erfahren.
Aus diesem Grunde erscheint die Ihnen vorliegende Ausgabe bereits zwei Wochen zu früh. Wir
möchten Ihnen berichten, wie es sich auf der Convention zugetragen hat und was es alles
Neues zu berichten gibt. So erfuhr man auf den Panel von Lolita Fatjo und Richard Arnold einiges
über den kommenden Star Trek-Kinofilm und ein Erscheinen von Q und der Enterprise E in der
sechsten Staffel von Voyager.
Zuletzt möchten wir noch unsere beiden neuen Redakteure Klaus Michels und Sebastian Feiler
in der Redaktion begrüssen, die nun zum Team für den Corona webBEAT hinzugestossen
sind.
Soviel dazu. Ich möchte ihnen nicht alles voraus nehmen und wünsche Ihnen nun viel
Spass beim Lesen der Ausage 57 des Coronas. Die nächste Ausgabe erscheint wieder
regulär am 19. November.
Sebastian Lorenz
Stellvertretender Chefredakteur
1. Galileo7-Convention
2. trekBEAT
3. Nitpicker's Guide: DS9 161-162
4. Webwatcher: Warp 11
5. Smile Fiction
6. Subspace Link
Darauf haben viele Fans lange gewartet: Am 30. und 31. Oktober 1999 fand im Estrel Residence
& Congress Center in Berlin die Galileo7-Convention statt. Als Gaststars wurden Avery Brooks
(ST:DS9 Sisko), William Shatner (ST:TOS Kirk), George Takei (ST:TOS Sulu), Rene Auberjonois
(ST:DS9 Odo), Armin Shimerman,(ST:DS9 Quark), J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok), Robert O'Reilly
(ST:TNG Gowron), Chase Masterson (ST:DS9 Leeta), Max Grodénchik (ST:DS9 Rom), die Star
Trek-Mitarbeiter Richard Arnold und Lolita Fatjo sowie die beiden Babylon 5-Darstellerinnen
Claudia Christan (Ivanova) und Julie Caitlin Brown (Na'toch) erwartet.
Bereits zur Pressekonferenz am Freitag, den 29. Oktober wurde bekanntgegeben, dass Rene
Auberjonois die Convention nicht besuchen wird, da er durch Dreharbeiten zum Film "The
Patriot" mit Mel Gibson verhindert war. William Shatner, Avery Brooks, Armin Shimerman und
Max Grodénchik waren auf der Konferenz selber auch nicht vertreten und wurden von den
Organisatoren entschuldigt, sie würden später zur Convention hinzustossen.
Während man bei den Gaststars fast keine Ausfälle zu verzeichnen hatte und es wohl
schnurlos abzulaufen schien, war die Organisation der Platzverteilung und Aufbauten der
Sponsorenstände eher chaotisch. Bis Freitag spät in die Nacht wurde geschoben,
geklopft, gebohrt und gehämmert. Selbst die TREKminds-Crew, die vor Ort live ins Internet
übertragen hat, durfte zweimal ihren Standort wechseln, bevor sie dann in einer Ecke der
Convention-Halle ihre Technik aufbauen konnte.
Das Convention-Center öffnet am Samstag gegen acht Uhr seine Pforten und liess die Star
Trek-Fans langsam in die Hallen strömen. Bis 11:30 Uhr mussten sich etliche
Starfleet-Captains, Klingonen und Seven of Nines gedulden, bevor das erste Panel mit einem der
Stars starten sollte. Zum Glück gab es im Händlerraum allerhand zu entdecken und zu
kaufen, beim TREKminds-Stand dudelte Musik am laufenden Band, und für billige Erfrischungen
und Snacks war auch gesorgt worden. Oder sind 24 Deutsche Mark für eine Kanne Kaffee etwa
teuer?
Dann war es endlich soweit: Mit einer "leichten" Verspätung wurde der Panel-Saal
geöffnet, und die 3'000 Besucher der Convention fanden ihre Plätze. Dies dauerte eine
ganze Weile, denn jeder Besucher bekam auf seiner Con-Karte einen Platz zugewiesen, so dass
einige Male ganze Reihen aufstehen mussten, nur damit ein Paar Bajoraner ihre Plätze in der
Reihenmitte erreichen konnten.
Mit fast einer Stunde Verspätung ging es dann los. Es gab einen kleinen Einführungsfilm
zur Con, bei dem die Stars bei ihrer Ankunft in Berlin gezeigt wurden. Danach kamen zwei der
Organisatoren von Star Events auf die Bühne, um dem Publikum neben einigen
Sicherheitsaufklärungen auch zu erzählen, dass Autogramme der Stars nur gegen eine
bestimmte Geldsumme zu erwerben sind. So kostete beispielsweise eines der 500 Autogramme von
William Shatner ganze 80 Mark.
Eine Stunde später betrat George Takei die Bühne und wurde von den Gästen jubelnd
empfangen. Wie auch auf der Pressekonferenz begrüsste er die Fans auf Deutsch und
erzählte einige witzige Begebenheiten aus seinem Leben, bevor er sich den Fragen der Fans
zuwendete. Aus Zeitgründen wurde das Panel nach nur vier Besucherfragen abgebrochen, denn
bereits nach dem ersten Panel war der Zeitplan für den gesamten Tag
durcheinandergebracht.
Pausen fielen aus, und das Samstags-Panel für Claudia Christian wurde einfach gestrichen, um
den Trek-Stars mehr Zeit einzuräumen. In der Tat gab es wirklich für die Fans kaum
Pausen, denn sogar während einige Stars ihre Panels hielten, hatten andere ihre
Autogrammstunde.
Armin Shimerman, Robert O'Reilly, J.G. Hertzler, Max Grodenchik, Chase Masterson und Lolita Fatjo
hielten am Samstag bis zum Abend ihre Panels, bevor man sich dem eigentlichen Höhepunkt des
Abends widmete: William Shatner und Avery Brooks. Eine Weile musste man schon auf Shatner warten,
weil ein geplantes (recht billiges) Feuerwerk vor seinem Auftreten nicht losging. Als er
schliesslich die Bühne betrat, gab es einen nicht aufzuhörenden Beifall und Standing
Ovations für den Mann, der sein Leben lang niemand anderes sein wird als der Captain der
Enterprise.
Shatner ist ein Unterhaltungskünstler, jedoch war es recht enttäuschend, wie oft er den
von den Fans gestellten Fragen auswich oder sich nicht an bestimmt Dinge wie einen Star
Trek-Kinofilm zu erinnern vermochte.
Avery Brooks hingegen war eine sehr beeindruckende Überraschung. Ein Mann von solcher
Intelligenz und Ausstrahlung hat man selten gesehen. Brooks gab das beste Panel der gesamten Con,
wenn dieses auch durch sehr beleidigende Fragen einiger Fans gestört wurde. Und diese
Fragen tun weh; so verglich ein Besucher Brooks Rolle des Dr. Noah in der DS9-Folge "Unser
Mann Bashir" ("Our Man Bashir") mit Hitler. Brooks wich der Frage schnell aus,
obwohl man sehen konnte, dass er daran durchaus zu schlucken hatte.
Zum Abschluss seines Panels gab Brooks noch etwas Musikalisch zum Besten, bevor er sich von den
Fans verabschiedete und damit den ersten Convention-Tag beendete, zumindest offiziell.
Nach Brooks Auftritt konnte es sich Julie Caitlin Brown nicht verkneifen, selber auf die
Bühne zu springen, bewaffnet mit ihrer Gitarre, und live vor einem inzwischen recht klein
gewordenem Publikum zu singen. Das Duett mit Kollegin Claudia Christian, zu dem die beiden
Schauspielerinnen in einem Interview mit der TREKminds-Redaktion überredet wurden, hat
an dem Abend leider nicht stattgefunden, wurde von den beiden aber auf ihre nächsten Alben
verschoben.
Und ähnlich sah auch der zweite Tag der Convention aus, der nur wenige Stunden nach dem
inoffiziellen Ende des Samstags startete. Bis drei Uhr soll in den Hallen des Estrel-Hotels
gefeiert worden sein. Robert O'Reilly und J.G. Hertzler haben denen zufolge, die noch zugesehen
haben, ausgelassen auf den Tischen gefeiert.
Dafür waren die beiden aber am Morgen wieder recht schnell auf den Beinen und konnten ihre
nächsten Panels geben. Auch Claudia Christian, deren Panel am Tag zuvor völlig
ausgefallen ist, oder besser gesagt ausgefallen worden ist, kam ebenfalls ein erstes Mal von
ihren Autogrammtischen weg und konnte sich ihren Fans widmen.
Ein zweites Mal gab William Shatner am Sonntag ein Panel, und mit der Closing Ceremony ging die
Convention nach stundenlangem Autogrammverteilen in den Eingangshallen des Centers zu Ende. In
der Zeremonie wurden die Einnahmen der Con von weit über 30'000 DM an den deutschen
Schauspieler Ralf Bauer übergeben, der als Abgesandter der UNICEF die Convention besuchte
und sich frei und unerkannt durch die Menschenmassen bewegen konnte.
Die meisten Beschwerden der Besucher betrafen die Autogrammstunden. Durch die vielen Beschwerden
erklärten sich die Stars am Ende bereit dazu, die Autogramme kostenlos zu verteilen - und
waren mit ihrem Versprechen, drei Autogramme für jeden Besucher zu schreiben, hoffnungslos
überfordert. Für die nächste Convention versprachen die Veranstalter Besserung:
Die Autogramme sollen direkt im Eintritt enthalten sein.
Als gelungen dürfte man die Convention durchaus bezeichnen, auch wenn es hinsichtlich der
Autogramme und der Organisation viele Fehler gab, die es auf der nächsten Galileo7-Con
wirklich gilt, zu bereinigen. Die findet im nächsten Jahr ganze drei Tage im Maritim-Hotel
in Bremen statt. Für den 2. bis 4. November 2000 werden schon heute die Darsteller Robert
Picardo (ST:VOY Doktor), Gates McFadden (ST:TNG Crusher) und Alexander Siddig (ST:DS9 Bashir)
erwartet.
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Absetzung war Falschmeldung.
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In der Live-Sendung "Radio Trek Berlin Live" wurde am Sonntag abend über eine
angebliche Absetzung von DS9 berichtet. Der DSi berichtete dem Team vor Ort, dass die Serie von
ihrem Programmplatz um 16:00 Uhr am Samstag nachmittag gekippt wurde. Erst wenig später
wurde bekannt, dass dies nur eine Vermutung war, die aufgrund einer kurzfristigen
Programmänderung am 4. Dezember angestellt wurde.
Sat.1 hat inzwischen eine Absetzung der Serie aufgrund von schwachen Quoten dementiert. Die
Ausstrahlung der Serie wird am 11. Dezember fortgesetzt.
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Paramount produziert UPN-Special.
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UPN wird das von Paramount produzierte Star Trek-Special "Ultimate Trek: The Greatest
Moments" voraussichtlich am 1. Dezember vor der Voyager-Folge "Pathfinder"
ausstrahlen. Es wird von Jason Alexander moderiert, einem Gaststar aus "Die Denkfabrik"
("Think Tank") und US-Seriendarsteller, hierzulande bekannt als George Costanza aus der
TV-Serie "Seinfeld".
Geplant sind unter anderem Beiträge wie "Schönste Gaststars",
"erotischste Momente", "schönste Dialoge", &qoute;die Helden der letzten
Minuten" und ein Beitrag zum Gedenken an DeForest Kelley (ST:TOS McCoy).
Die Fans werden durch eine Internetumfrage auf
http://www.startrek.com einbezogen: Hier kann man über
die beste Episode aller Zeiten abstimmen. Das Ergebnis soll am Ende der Sendung gezeigt
werden.
Das Konzept stammt aus der Feder von Chris Henchy und Rob Cohen. Ausführende Produzenten
sind der Emmy-Preisträger George Stevens Jr., Michael Stevens und Jason Alexander.
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Interview mit Armin Shimerman.
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In der Novemberausgabe des "Trek Monthly Magazine" erschien ein Interview mit Armin
Shimerman (ST:DS9 Quark), in dem er sich zur siebten und letzten DS9-Staffel äussert.
Shimerman bedauert, dass seine Figur vor allem in den ersten Folgen nicht ausreichend genug
beachtet worden wäre. Es habe eben viele wichtigere Plots wie den Krieg mit dem Dominion
gegeben, die es zu verfolgen galt. Über Nicole deBoer (ST:DS9 Ezri Dax) sagt er: "So
sehr ich auch ein Fan von ihr bin, der erste Teil der Season war wirklich die 'Nicole
deBoer-Show'". Er habe gar den Eindruck, dass sich deBoer selbst zu sehr im Rampenlicht
gefühlt habe. Seit er nun erlebt habe, wie sein Charrakter nur am Rande mitspielte,
könne er auch den Ärger oder gar Neid anderer Schauspieler nachvollziehen.
In der Episode "In den Wirren des Krieges" ("The Dogs of War") sei den
Ferengi dann endlich wieder eine Bedeutung zugekommen, und er wäre sehr glücklich
darüber. Bis dahin sei er der Meinung gewesen, es fehle ein allgemeiner Handlungsbogen
für Quark, doch in dieser Episode habe er ihn dann entdeckt; hier habe Quark nämlich
die Chance, sich wieder zu der Person zurückzuentwickeln, die er am Anfang der Serie war.
Besonders stolz ist Shimerman über die am Samstag in Deutschland ausgestrahlte Episode
"Die Belagerung von AR-558" ("The Siege of AR-558"). Sie würde sehr gut
den Schrecken des Krieges wiederspiegeln. Hier sei jedermann ernüchtert, und niemand ginge
unversehrt aus dem Gefecht hervor, eine wichtige Person (Nog) habe sogar ein Bein verloren.
Generell bevorzugt Shimerman die ernsteren Episoden, auch wenn sein Charakter dort nicht oft eine
tragende Rolle spielt. Die Intention eines Schauspielers sei es, etwas in den Menschen zu
bewegen, was mit den lustigen Episoden wie beispielsweise "Kleine Grüne
Männchen" ("Little Green Men") sicher nicht machbar wäre.
Über Quark meint Shimerman: "Ich habe ihn zu einem dreidimensionalem Charakter
gemacht". Man könne ihn einschätzen, aber nie genau sagen, wie er reagieren
würde. Auf die Frage hin, ob er Quark vermisse, bejaht er dies. Er habe jedoch noch Kontakt
zu vielen Schauspielern der Serie und wolle nun nach vorne blicken.
Das komplette Interview finden Sie unter
http://www.greatlink.org/convention-reps/armins-stmnov99.html.
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JMS: Star Trek? Nein, danke.
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In einem Interview mit dem britischen "Dreamwatch Magazine" teilte der "Babylon
5"- und "Crusade"-Schöpfer J. Michael Straczynski nun mit, dass er ein
Angebot abgelehnt habe, in Zukunft bei Star Trek mitzuwirken.
Das Angebot selbst kam laut Aussagen Straczynskis im amerikanischen Usenet bereits vor zwei
Monaten. JMS schrieb, dass man ihm intern einen Job im Star Trek: Continuum angeboten habe.
Dieser war aber eher dem Bereich Franchise zuzuordnen.
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Neue deutsche Titelnamen für DS9.
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Die deutschen Titel zu den letzten acht Episoden der dritten Star Trek-Serie "Deep Space
Nine", die nun auf dem Bezahlsender "Premiere World" ausgestrahlt werden, sind nun
bekanntgegeben worden:
"Eine sonderbare Kombination" ("Strange Bedfellows")
"Im Angesicht des Bösen" ("The Changing Face Of Evil")
"Ein Unglück kommt selten allein" ("When It Rains")
"Kampf mit allen Mitteln" ("Tacking Into The Wind")
"Extreme Massnahmen" ("Extreme Measures")
"In den Wirren des Krieges" ("The Dogs Of War")
"Das, was Du zurücklässt (1.2)" ("What You Leave Behind (1.2)")
"Das, was Du zurücklässt (2.2)" ("What You Leave Behind (2.2)")
Den vollständigen Episodenführer gibt es auf der Corona-Homepage im Episodenlogbuch
unter http://www.sftv.ch/corona/episodenlogbuch.
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Riker als neuer Seriencaptain?
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Langsam geht das Franchise auf die Grenze zu, nach der es sich selbst neu erfinden soll, wenn es
nach den Produzenten Rick Berman und Brannon Braga geht. Die neue Serie soll so ein noch nie
dagesehenes Star Trek zeigen.
In einem Interview sagte Berman: "Meiner Vermutung nach wird es weitergehen. Ich denke, die
nächste Serie, wenn es sie denn geben wird, ist ein sehr wichtiger Schritt. Es kann nicht
dasselbe sein wie bisher. Das Folgende muss eine radikale Abkehr und doch noch eine Star
Trek Serie sein. Ich weiss wirklich nicht, was passieren wird und wo alles hingeht. Ich denke, um
populär zu bleiben, muss man sich selbst treu sein, alle Star Trek-Elemente verkörpern
und trotzdem im selben Augenblick nicht mehr dasselbe darstellen."
Braga sagte, dass es in der neuen Serie keine neue Crew und kein neues Raumschiff geben
könne. Die gesamte Science-fiction gehe zur Zeit auf ihr Ende zu, um sich selber neu zu
erfinden und neu zu definieren. Dies müsse auf für Star Trek gelten, so Braga.
Neuen Gerüchten zufolge ist es nun auch möglich, dass Jonathan Frakes (ST:TNG Riker)
die Führung über das nächste Schiff in Serie V übernehmen wird. Frakes sagte
in einem Interview, dass er durchaus bereit sei, die Rolle des Captains in einer neuen Star
Trek-Serie zu übernehmen.
Inwieweit diesem Gerücht Glauben geschenkt werden kann, darf in Zweifel gezogen werden, da
es bisher noch keine bestätigten Informationen zur Serie V gibt. Dennoch wurde bekannt, dass
ein Start vor dem nächsten Kinofilm im Herbst 2000 oder Frühling 2001 nicht mehr
ausgeschlossen ist.
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Shimerman macht Ferengi-Projekt.
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Nach dem Ende von "Deep Space Nine" gibt es nun etwas Neues in Sachen Ferengi zu
vermelden.
Darsteller Armin Shimerman (ST:DS9 Quark) gab auf seinem Panel der Galileo7-Convention in Berlin
bekannt, dass er kurz vor der Fertigstellung eines neuen Ferengi-Projektes stehe: Shimerman
möchte eine gesamte Cartoon-Serie über das Teenager-Leben von Rom und Quark
veröffentlichen.
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Kuriose Meldung oder Hinweis?
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In der Newsrubrik der offiziellen Star Trek-Homepage findet sich unter den offiziellen Meldungen
ein merkwürdiger Eintrag:
"Reisende und Frachtschiffe, die das Bryson-System durchqueren, werden ihre Flugpläne
überarbeiten müssen, da Föderationswissenschaftler den Beginn eines völligen
Kollapses entdeckt haben. 'Glücklicherweise gibt es keine bewohnten Planeten in diesem
System', sagt Constantine Kukahiko von der Stellarkartographie der Föderation. "Es gibt
dort zahlreiche tote Planetoiden und eine verlassene Forschungsstation, nicht viel."
"Momentan befolgt die Sternenflotte die Standardprozeduren, stattet das System mit Sensoren
aus und baut ein Netzwerk von Warnbojen auf. 'Obwohl wir alle das ultimative Schicksal von Bryson
kennen, ist ein kollabierender Stern doch unberechenbar', meint Kukahiko, 'Wir wären um
jeden, der in der Vernichtungswelle gefangen würde, betrübt, er wäre
natürlich sofort tot.'"
Was diese kuriose Meldung zu bedeuten hat, ist seit langer Zeit nicht bekannt. Diskussionen
darüber, ob dies ein Hinweis auf die Serie V ist, sind inzwischen in Gang gekommen.
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Q in sechster Voyager-Staffel?
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John DeLancie (ST:TNG Q) wird wahrscheinlich seinen dritten Auftritt in "Star Trek:
Voyager" erhalten.
Auf der Galileo7-Convention in Berlin gab die Voyager-Skriptkoordinatorin Lolita Fatjo auf dem
Panel, das sie zusammen mit ihrem Freund Max Grodénchik (ST:DS9 Rom) führte, bekannt,
dass sie glaube, dass es noch in dieser Staffel zu einem weiteren Auftritt von Q kommen wird.
Bisher wurde händeringend nach einem Skript für einen neuen Auftritt gesucht. Dieses
Skript scheint nun gefunden worden zu sein; weitere Informationen dazu in Kürze.
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Fatjo vermutet DS9-Film.
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Auf dem Panel der "Voyager"-Skriptkoordinatorin Lolita Fatjo wurde auf der
Galileo7-Convention in Berlin die Frage nach einem eventuellen zehnten Star Trek-Film mit der
Voyager gestellt.
Lolita Fatjo geht nicht davon aus, dass es so schnell einen Film mit der Voyager-Crew geben
werde. Sie vermutet, dass es - und bisher war von den Verantwortlichen nichts davon zu hören
- erst zu Voyager-Filmen kommen werde, sobald es auch DS9-Filme im Kino gab.
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Enterprise E in "Voyager".
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Richard Arnold verriet auf der Galileo 7-III-Convention in Berlin ein sehr pikantes Detail
über die kommende Voyager-Episode "Pathfinder".
So soll die uns bekannte Enterprise E aus den Kinofilmen FIRST CONTACT und INSURRECTION Arnold
zufolge in der Episode rund um Reginald Barclay und Deanna Troi zu sehen sein.
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Neues Episodencafé.
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Ab heute gibt es die neue Ausgabe des Episodencafés mit Malte Kirchner und Yann-Patrick
Schlame zum Abruf. Thema der neuen Sendung ist die Episode "Der Plan des Dominion" und
der Zweiteiler "Die Suche". Neben einer Auseinandersetzung mit den Episoden wird die
Frage erörtert, ob mit diesem Wendepunkt der Serie eine gelungene oder nicht gelungene neue
Richtung eingeschlagen wurde.
Die Sendung kann auf der Homepage des Radio Trek-Teams unter
http://www.sf-radio.de gefunden werden.
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Star Trek 10 mit Elementen aller Serien.
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Bereits im nächsten Jahr soll der nächste Star Trek-Film in Produktion gehen. Wie wir
bereits im conBEAT berichteten, kündigte Richard Arnold auf der Pressekonferenz der
Galileo7-Convention einen Film mit "Elementen aus allen drei Serien" an.
Wie nun bekannt wurde, hat auch Rick Berman sich mit ein paar Worten über den neuen Film
geäussert. Auch er kündigte an, dass der Film Elemente aus "The Next
Generation", "Deep Space Nine" und "Voyager" enthalten solle.
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Nimoy gefällt GENERATIONS nicht.
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Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) sprach in einem Interview nochmals über das Angebot für
die Regiearbeit an GENERATIONS. Nimoy habe die Regiearbeit und einen Auftritt im siebten Star
Trek-Film, in dem das Kommando über die Kinoleinwand an die Crew von Captain Picard
übergeben wurde, aufgrund des Drehbuches abgelehnt.
Nimoy nannte das Skript in dem Gespräch "lousy". Da die Produzenten keine
Überarbeitung gewünscht hätten, wollte er die Regie nicht übernehmen.
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Dieses und jenes.
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Gene Roddenberry hatte am 22. Oktober seinen achten Todestag. Mit seinen Visionen von
einer neuen Art der Unterhaltung hat er massgeblich zu dem beigetragen, was Star Trek heute ist:
eine grossartige und vielbewunderte Unterhaltungsserie.
Alexander Siddigs (ST:DS9 Bashir) Film "The Vertical Limit" (wir berichteten)
wird im nächsten Sommer in die amerikanischen Kinos kommen. Siddig wird den Leiter eines
Rettungteams auf dem K2 spielen, einem der höchsten und gefährlichsten Berge der Erde.
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Die verlorene Tochter
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 13.11.1999
Inhalt:
Bashir macht sich Sorgen, da O'Brien überfällig ist. Nur er weiss, dass O'Brien statt
seinen Vater zu besuchen sich in New Sydney befindet um das Verschwinden der Witwe von Bilby, dem
Verbrecher des Orion-Syndikates, aufzuklären. Schliesslich informiert er Sisko. Dieser
beschliesst Ezri, deren Eltern im gleichen System leben, um Hilfe zu bitten. Sie soll ihre
Familie bitten, O'Brien suchen zu lassen. Tatsächlich wird er auch gefunden, jedoch hat er
keine guten Nachrichten für Ezri.
Handlungsschwächen
Ezri sagt, Jadzia hätte kistenweise Gagh bestellt. Erstens, warum hat Jadzia denn ein halbes
Jahr im voraus das Gagh bestellt (Die Episode spielt mindestens ein halbes Jahr nach ihrem Tod)
und zweitens, weswegen war es denn nun schon wieder nicht möglich "Speisen" zu replizieren.
Deep Space Nine ist wohl eindeutig die Serie mit den am wenigsten replizierbaren Dingen.
Weswegen wartet Bashir eigentlich vor dem Transportschiff auf Miles; etwa nur um festzustellen,
dass er nicht an Bord ist? Er hätte doch einfach nur die Passagierlisten
überprüfen brauchen.
Die Tarnvorrichtung
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 20.11.1999
Inhalt:
Rom erzählt Quark ganz aufgeregt, dass der Grosse Nagus Zek von ihrer Mutter seit einer
Woche vermisst wird. Quark glaubt jedoch, er sei bloss auf Risa. In seinem Quartier bekommt er
dann Besuch von Ezri aus dem Spiegeluniversum, die ihm erzählt, dass Zek in der Gewalt der
Allianz ist. Diese lässt ihn nur im Austausch gegen eine Tarnvorrichtung frei. Die beiden
stehlen Martoks Tarnung und fliehen ins Spiegeluniversum. Dort werden sie allerdings sofort von
den Rebellen gefangengenommen.
Geräte, Ausrüstung und Maschinen
Die Tarnung scheint ein sehr unzuverlässiges Gerät zu sein. Während Quark und Rom
sie tragen, wird sie häufig sichtbar. Man sollte meinen, dass es etwas unpraktisch ist, wenn
man sich zum Beispiel vor den Jem'Hadar versteckt und am laufenden Band sichtbar wird.
Deep Space Nine hat da einen wirklich leistungsstarken Transporter! Ezri schafft es von Deep
Space Nine nach Terok Nor im Orbit um Bajor zu beamen, über eine Distanz die 4'000 mal so
gross ist, wie die maximale Transporterreichweite der Föderation. Wow, die Cardassianer
verstehen wirklich etwas von Technik.
Probleme mit Kontinuität und Produktion
Natürlich war die Szene schwer zu drehen, aber als Quark und Rom die Tarnvorrichtung tragen,
hält Quark seine Fäuste schräg nach oben, aber die Tragestangen des Gerätes
sind gerade und nicht gebogen, wie es für diese Handhaltung nötig wäre.
Als Sisko und Martok zum Schiff laufen und die beiden Ferengi alleine lassen, sieht man, dass
Rom, während er sich an die Wand lehnt, genau dort steht, wo sich eigentlich die
Tarnvorrichtung befinden sollte.
Woher weiss Rom, wo die Tasten sind, die er drücken muss um das Tarngerät zu enttarnen,
als es auf der Transporterplattform steht? Die Tasten sind unsichtbar!
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Warp 11 ist theoretisch ja eigentlich unmöglich. Trotzdem hat sich Leonard Schuurmans nicht
davon abhalten lassen, seine Website so zu nennen. "Warp 11: The Cyber Trek Site" ist
mit 500-800 Besuchern am Tag eine der erfolgreichsten Star Trek-Webseiten dieser Welt.
Dem 34jährigen Schuurmans, aus Leiden in den Niederlanden, kam Ende 1996 der Gedanke, sein
Star Trek-Videoarchiv zu katalogisieren. Zur selben Zeit wurde er auch zufällig auf HTML und
auf seiner Arbeitsstelle auf das Internet aufmerksam: "Ich dachte mir, es wäre recht
nett, mir eine HTML-Episodendatenbank zu erstellen. Nur für den persönlichen Gebrauch.
Ich hatte bis dato noch keine Absicht, eine richtige Website aufzubauen."
Nachdem Schuurmans sich auch privat ein Modem holte und das Internet nach guten Star Trek-Seiten
durchforstete, stellte er fest, dass es nicht das gab, was er suchte: "Es gab kaum Seiten,
die eine anständige Episodendatenbank anzubieten hatten. Voila! Damit war für mich
klar, dass ich dies selber in die Hand nehmen müsste."
Und so führte eine Sache zur nächsten. Am 7. April 1997 ging die Website "Star
Trek @ Warp 11" an den Start. Schuurmans begann neben der der "Next Generation",
auch Material für die anderen Serien und Filme zu sammeln. Ausserdem bot er später auch
Bilder und Videotrailer an, Gerüchte und Spoiler zu kommenden Episoden.
"Mein Hauptziel ist es, den Besuchern einen vollständigen und detaillierten Führer
durch alle Star Trek-Serien zu geben, nebenbei aber auch soviele Gerüchte und Spoiler
für kommende Episoden wie nur möglich anzubieten. Es ist ausserdem sehr wichtig
für mich, dass durch die Seite leicht zu navigieren ist und sie ein sehr gut
ausgeklügeltes Layout besitzt", erzählt Schuurmans. Doch gerade in seinem letzten
Punkt scheint es in dem Erreichen seines Zieles noch zu hapern. Seit dem Start der Seite gab es
weit über 24 verschiedene Layouts.
Schuurmans erfreut sich nicht nur über regelmässige Post von Besuchern, Quellen und
Paramount-Anwälten, sondern auch über den Bekanntheitsgrad seiner Seite: "Nun, zum
Anfang dieses Jahres meinte ich zu meinem Bruder, dass ich es dieses Jahr auf 100'000 Hits
schaffen möchte. Bereits jetzt habe ich die Besuchermarke von 150'000 durchbrochen. Ich bin
sehr stolz darauf und sehe, dass die Leute Warp 11 zu schätzen wissen."
Diesen Sommer passierte etwas Ungewöhnliches bei Warp 11. Gleich nach dem Einstieg in das
Treknation Network unter http://www.treknation.com gab es
für einige Wochen keine Updates. Man könnte meinen, Schuurmans hätte das Interesse
an seinem Projekt verloren: "Ganz so war es nicht! Doch ich bin ein Mensch, der auch noch
ein Sozialleben führt, und das schöne Sommerwetter spielte auch eine Rolle. Nach fast
zwei Jahren fast täglicher Updates brauchte ich eine Pause. So sehr ich auch Star Trek-Fan
bin, und es mir Spass macht, Warp 11 zu unterhalten, es ist oft eine sehr zeitraubende und
stressige Arbeit."
Leonard Schuurmans ist ausgebildeter Pathologe und neben Star Trek ausserdem ein Fan von Babylon
5, was er besonders komisch findet. Andere Hobbies seinerseits sind das Lesen von
Science-fiction-Büchern, Schlittschuhlaufen, ausgehen mit Freunden sowie das Werkeln am
eigenen Heim.
Warp 11, eine der erfolgreichsten und wichtigsten Star Trek-Newsseiten dieser Welt, ist zu
erreichen unter http://www.warp11.com.
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Wenn Star Trek-Charaktere T-Shirts tragen würden...
Kirk:
Prime Directive?
I don't need no stinkin' Prime Directive!
Dr. McCoy:
1. I'm a doctor! Not a walking billborad!
2. I work out at the "He's dead Gym".
Spock:
I do not see the logic in wearing this shirt.
Picard:
Starship Captains do it at Warpspeed.
Riker:
Smile! I've slept with you!
Counsellor Troi:
Vou've obviously mistaken me for someone who gives a shit!
Geordie:
My Captain got assimilated by the Borg, and all I got was this lousy shirt!
Data:
Byte me!
Janeway:
Hate Starfleet. Hate the Alpha Quadrant. Took Voyager.
Chakotay:
She's the Captain.
Odo:
Been there. Was that.
Garak:
Made this.
Dax:
300 years. And I still wear this shirt.
Enterprise D-Crew:
Shut up Wesley!
Ferengi:
Have you hugged a Ferengi today?
Ideen von Bob Yewchuk -
http://www.pathcom.com/~boby/
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Star Wars
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Unsere Vermutung, dass mit dem Bau der ersten Sets für Star Wars: Episode II nicht
vor Ende Jahr begonnen wird, scheint sich zu bewahrheiten. Laut Aussagen von Mitarbeitern von
Lucasfilm sollen die ersten Kulissen in den neuen Studios in Australien im Januar 2000 aufgebaut
werden. Bereits Ende Dezember werden verschiedene Leute für die Vorbereitungen dieser
Arbeiten auf den fünftem Kontinent umziehen.
Das Einspielergebnis von Star Wars Episode I - The Phantom Menace ausserhalb der
Vereinigten Staaten hat dasjenige aus den USA nun definitiv überrundet. Nach 23 Wochen hat
der Film in den Staaten 427 Millionen Dollar eingespielt - wöchentlich kommt jeweils noch
rund eine Million dazu -, in der übrigen Welt sind es bereits 455 Millionen Dollar.
Kürzlich gestartet ist Die Dunkle Bedrohung nun auch in Griechenland, Marokko und
Indien.
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Akte X
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Nachdem zuerst Dreamland II den negativen Quoten-Trend der Vorwoche stoppen konnte, fallen
die Ratings von Akte X bei ProSieben wieder. Die Folge "Zeit der
Zärtlichkeit" erreichte eine eher enttäuschende Zuschauerzahl von 2,8 Millionen,
was einem Marktanteil von nur 8,6 % entspricht. Mitverantwortlich für den erneuten
Quotenrückgang ist der RTL-Zweiteiler Arche Noah mit 9,2 Millionen Zuschauern.
Akte X auch bei uns auf Englisch? Seit kurzem läuft eine von deutschen Fans ins Leben
gerufene Aktion, mit der ProSieben aufgefordert werden soll, die Wiederholungen der Akte
X-Episoden statt in Deutsch im Original und ungeschnitten zu zeigen. Ob ProSieben auf diese
Forderungen eingehen wird, ist fraglich, da der Sender wahrscheinlich die Rechte an den
Originalfolgen gar nicht besitzt. Wer die gutgemeinte Aktion unterstützen will, schaut unter
http://x-philes.virtualave.net/prosieben-aktion/
nach.
In der letzten Ausgabe haben wir berichtet, dass Ex-Emergency Room-Star George Clooney
möglicherweise für einen Gastauftritt in der siebten Staffel zur Verfügung stehen
könnte. Die letzten Gerüchte besagen nun, dass er sich nur an einem Drehbuch für
die Carter-Serie beteiligt.
The Mighty, der Kinofilm in dem Gillian Anderson neben Sharon Stone und Kieran Culkin eine
Hauptrolle spielte, wird bei uns ab dem 2. November 1999 als Leihvideo erhältlich sein.
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Babylon 5/Crusade
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Wie wir in der letzten Ausgabe berichtet haben, stand das Babylon 5-Computergame
"Into the Fire" kurz vor dem Aus. Nun sieht es wieder besser aus. Viele Fans haben sich
per eMail beim bisherigen Entwickler Sierra und bei Computerzeitschriften über die geplante
Einstellung beschwert. Auch andere Spielehersteller waren Ziel der Kampagne, die nun offenbar
auch Erfolg hat. Vier verschiede Firmen haben ihr Interesse an der Übernahme des zu 65 %
fertiggestellten Spiels bekundet. Laut einem Sprecher werden derzeit mit allen diesen
Spielherstellern intensive Verhandlungen geführt, damit möglichst rasch eine
Lösung gefunden werden kann.
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TV-Serien
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Chris Carters neue Serie Harsh Realm wurde in den USA nach nur acht produzierten und drei
ausgestrahlten Episoden abgesetzt! Fox handelte, nachdem der Sender seine tiefsten
Einschaltquoten an einem Freitagabend verzeichnet hat. Akte X- und Harsh
Realm-Produzent Carter sagte in einer ersten Stellungnahme, dass Fox zu wenig Werbung
für die Serie gemacht habe. Ausserdem habe Fox-Entertainment-Chef Doug Herzog weder Akte
X noch Harsh Realm gemocht. Daher sei die Serie vom Sender so schlecht behandelt
worden. Carter weiter: "Die Serie hatte Potential. Das haben auch die positiven Kritiken
gezeigt. Aber Fox hatte einfach keine Geduld..." Ob und wann die restlichen fünf Folgen
ausgestrahlt werden, ist derzeit unklar - und nach dieser überraschenden Absetzung ist die
Chance sehr gross, dass wir Harsh Realm bei uns nie sehen werden.
Nun spielt es wohl auch keine Rolle, dass Fox eingelenkt hat und in der dritten (und letzten)
gesendeten Folge die beiden Erfinder des Comics Harsh Realm, auf dem die gleichnamige
TV-Serie von Chris Carter basiert, genannt hat. James Hudnall und Andrew Paquette hatten eine
Klage in der Höhe von fünf Millionen Dollar gegen den Sender Fox eingereicht, weil
bisher ein Hinweis auf ihr Werk fehlte (wir haben in der lezten Ausgabe berichtet). In der
dritten Episode mit dem Titel "Inga Fossa" stand nun ganz am Ende des Abspanns:
"Inspired by the Harsh Realm Comics series, Written by James D. Hudnall, Pencilled by Andrew
Paquette, Published by Harris Publications, Inc."
In den Vereinigten Staaten hat die Ausstrahlung der dritten Staffel von Mission Erde: Sie sind
unter uns begonnen. Die Original-Titel der ersten Episoden lauten "Crackdown",
"The Vanished", "Deja Vu", "Emancipation", "The Once" und
"Future World". Der Zweiteiler "Crackdown"/"The Vanished", der die
Staffel eröffnet hat, spielt nach dem Zusammenbruch der Widerstandsbewegung. Lili Marquette
wird wegen Verrat eingesperrt, während Liam, Augur und Doors weiterhin um ihr Leben
kämpfen.
Gene Roddenberry's Earth: Final Conflict, wie Mission Erde im Original heisst,
wurde in Kanada für zwei Gemini Awards, die vergleichbar mit den amerikanischen Emmy Awards
sind, nominiert. Die Science-fiction-Serie hat Aussicht auf Gewinn der folgenden Kategorien:
Beste Soundbearbeitung und Beste Fotografie in einem Drama oder einer Serie. Die diesjährige
Verleihung der Gemini Awards findet am 7. November statt.
Wir haben es bereits in der letzten Ausgabe gemeldet, nun wurde es auch noch offiziell
bestätigt: Glenn Quinn muss gehen. Quinns Charakter Doyle wird in der neunten Episode des
Buffy-Spinn-Offs Angel sterben. Dies gab der Manager des jungen Schauspielers
bekannt. Weiter wurde gemeldet, dass Warner neun weitere Folgen von Angel bestellt habe.
Damit wird die erste Staffel die gewohnten 22 Episoden umfassen.
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Kinofilme
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Carrie-Anne Moss und Laurence Fishburne sind definitiv bei den beiden Fortsetzungen zu The
Matrix dabei. Die gab Produzent Joel Silver bekannt. Bisher war nur der Auftritt von Keanu
Reeves sicher. Weiter berichtete Silver, dass Neo in den nächsten Filmen Superkräfte
haben, und es werde endlich die Stadt Zion gezeigt.
Der Low-Budget-Science Fiction-Thriller The Omega Code lief in den Vereinigten Staaten
bisher nur in 305 Kinos, kommt beim Publikum aber so gut an, dass er nun in 150 weiteren Kinos
gezeigt werden soll. Im religiös angehauchten Film um das Ende der Welt spielen Casper Van
Dien (Starship Troopers) und Michael York (Flucht ins 23. Jahrhundert) die Hauptrollen.
Neuer Wirbel um Supernova: Regisseur Walter Hill will seinen Namen aus den Credits des
glücklosen Science-fiction-Streifens streichen lassen. Hill ist bereits der zweite
Regisseur, der mit Supernova unzufrieden ist, nachdem bereits Geoffrey Wright die Produktion im
Februar 1998 nach kreativen Differenzen verlassen hat. Supernova, bei dem James Spader,
Lou Diamond Phillips, Angela Bassett und Robert Forster die Hauptrollen spielen, kam bei
Testvorführungen beim Publikum äusserst schlecht an. MGM versucht nun, den Schaden
zu begrenzen und will die Auslandsrechte des Films möglichst schnell verkaufen, damit die
Verluste des Big-Budget-Films nicht ausufern. In den USA kommt der Film eventuell gar nicht erst
in die Kinos - möglicherweise wird er direkt auf Video veröffentlicht.
Dan Aykroyd bestätigte an einer Pressekonferenz, dass man einen dritten
Ghostbusters-Film plane. Er habe ein erstes Drehbuch, das aber noch stark verbessert und
ausgebaut werden müsse. Aykroyd plant zusammen mit Ivan Reitman und Harold Ramis, die
Geisterjäger in die nächste Generation zu überführen.
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