17. Dezember 1999 - Ausgabe 59 - "Two Days to Go"
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Ein ereignisreiches Jahr nimmt sein Ende
Das Ende von Deep Space Nine, der erste Kontakt der Voyager zum Alpha-Quadranten, Planungen für
den zehnten Star Trek-Kinofilm und für die fünfte Star Trek-Fernsehserie und der Tod von
DeForest Kelley. Das sind die Themen, die uns in diesem Jahr begleitet haben.
In einem Spotlight möchten wir ihnen einen Rückblick auf das Jahr 1999 geben, bevor wir am
28. Januar mit einem neuen Corona Newsletter durchstarten werden. In letzter Zeit haben wir viele
Leserwünsche bekommen, die sich einige Veränderungen wünschen. Wir haben uns einiges
davon vorgenommen, in die Tat umzusetzen. Dies wird mit der nächsten Ausgabe geschehen.
Nun aber wünschen wir Ihnen viel Spass bei der Lektüre der neuen Ausgabe. Und wie immer:
Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2000.
Dennis Horn
Chefredakteur
1. Das war das Jahr 1999
2. Kreuzfeuer
3. trekBEAT
4. Nitpicker's Guide: DS9 135-138
5. Webwatcher: sf-radio.de
6. Fan Fiction
7. Smile Fiction
8. Episodenlogbuch
9. Subspace Link
1999 war ein ereignisreiches Jahr für Star Trek. Wir haben Leute gehen sehen, die jahrelang
für die Serie gearbeitet haben. Ein neuer Kinofilm, das Ende einer Serie und die Planungen
rund um die Zukunft von Star Trek haben uns dieses Jahr in Atem gehalten. Mit dem Jahr 2000 stehen
wir in Sachen Star Trek an einer Schwelle. Mit diesem Spotlight möchten wir uns allerdings noch
einmal dem letzten Jahr widmen.
Deep Space Nine
Was vor einigen Jahren noch unendlich weit weg erschien, ist in diesem Jahr eingetreten. 1999 war
das letzte Jahr für DS9. Von Februar bis Juni liefen die letzten 13 Episoden der Serie, und es
wurde viel Wirbel gemacht - von Fans, Presse und Paramount.
Noch bevor das Serienfinale geschrieben war, machten viele Gerüchte über das Ende der
Serie die Runde. Die Station würde zerstört, viele der Hauptcharaktere würden
sterben, wenn nicht sogar alle, und die Föderation wird eine Superwaffe entwickeln, die ganze
Sternensysteme vernichten kann. Um nur einige zu nennen.
Erst im März wurde bekannt, dass man die Serie nicht mit einem einfachen Zweiteiler
abschliessen werde. Gleich neun zusammenhängende Episoden werden den Abschluss der Serie
bilden. Mit einem extravaganten Showdown im Serienfinale "What You Leave Behind".
In vielerlei Hinsicht war der Abschluss der insgesamt dritten Star-Trek-Serie einzigartig. Das Ende
der ersten Serie kam zum Vergleich völlig unerwartet. Den Produzenten in den 60er Jahren fehlte
die Vorbereitungszeit, die sie gebraucht hätten, um einen würdigen Abschluss zu
konzipieren. "The Next Generation" war hingegen schon unglaublich erfolgreich, und niemand
fürchtete ernsthaft die Absetzung einer Serie, die noch zu Lebzeiten eine Legende wurde, die
Woche für Woche Fernsehgeschichte schrieb. Als das Ende von TNG näherrückte, wussten
alle im Produktionsteam, dass diese Serie noch eine glorreiche Zukunft auf der grossen Leinwand vor
sich haben würde.
Auch "Deep Space Nine" ist dieses Jahr an jenem Punkt angekommen, kurz vor dem Ausgang.
Aber dieser Serie fehlte die Sicherheit, dass sie über das Serienende hinaus im Kino
fortgesetzt wird. Und bis heute ist keine Fortsetzung der Serie im Kino geplant. Die Lichter in den
Studios sind erloschen, und ein Grossteil der Sets der Serie befanden sich kurz nach Drehschluss
bereits in der Presse.
Keine der anderen Star-Trek-Serien hatte jemals soviel Kontinuität in der Handlung gewahrt.
Keine Serie erzählte derart zusammenhängende Geschichten. Dabei ist das Konzept, dem wir
diese Kontinuität zu verdanken haben, eher durch Zufall entstanden, als man sich in der zweiten
Staffel mangels guter Geschichten dazu durchrang, der Serie endlich einen übergeordneten Rahmen
zu geben, in dem alles ablaufen konnte - auch wenn hier eindeutig vom erfolgreichen Vorbild
"Babylon 5" abgekupfert wurde. So kam Mobilität mit der Defiant, Konfliktstoff mit
dem Dominion und Vielfalt mit den Klingonen.
Ira Steven Behr - damals noch in der Rolle eines unbedeutenden Produzenten - war es, der mit der
Konzeption eines neuen Feindbilds beauftragt wurde. Ihm schwebte eine Übermacht vor, die den
gesamten Gamma-Quadranten beherrschen und sich durch die Anwesenheit der Föderation bedroht
fühlen sollte. Ihm ist die solide Grundlage zu verdanken, auf der die Raumstation heute
aufgebaut ist.
Knapp fünf Jahre später sind Zuschauer in aller Welt darauf gespannt, wie der Krieg mit
dem Dominion ausgehen und die Serie enden wird. Alle erwarten einen spektakulären Showdown
sondergleichen. Entsprechend hoch war auch der Druck, der auf den Machern lastete. Sie mussten
beweisen, dass sie nicht nur sieben Jahre lang das Geschehen bestimmen konnten, sondern die Serie
jetzt auch würdig abzurunden wussten.
Die Autoren und Produzenten der Serie hüllten sich bis kurz vor dem Ende in grosses Schweigen.
Es waren unglaublich viele widersprüchliche Gerüchte über das bevorstehende Ende der
Serie bekannt, und nur vereinzelt gelangten glaubhafte Details an die Öffentlichkeit.
"Sie waren sieben Jahre lang die letzte Verteidigunglinie der Galaxie. Sie haben sieben Jahre
lang um ihr Leben gekämpft. Jetzt stürzt alles zusammen. Schicksale werden
zusammenstossen. Schlachten werden ausbrechen. Und die Feinde werden bis zum bitteren Ende
kämpfen."
Paramount setzte auf Melancholie bei den Zuschauern, wenn es um das Ende von "Deep Space
Nine" ging. Das Ende waren in diesem Fall die 90 Minuten, die die siebenjährige Saga um
den Abgesandten des bajoranischen Volkes abschliessen sollten.
"Ich vermeide, jetzt sentimental und schnulzig zu werden. Aber es ist eine wirklich
ungewöhnliche Erfahrung für mich. Ich gehe mit geteilten Gefühlen auf das Ende der
Serie zu", sage Produzent Ronald D. Moore, der trotz aller Dementis zur nächsten Season zu
Voyager wechselte - und dort so schnell wieder verschwand wie er gekommen war.
Voyager
Für "Voyager" war es ein bewegtes Jahr. Im Januar traten zum ersten Mal die
Gerüchte auf, dass Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) ihre Serie verlassen wolle - aufgrund ihrer
bevorstehenden Hochzeit, ihren zwei pubertierenden Kindern und dem Stress, der ihr wohl zuviel
wurde. Natürlich stellte sich heraus, dass ihr die Worte von Reportern im Munde umgedreht
worden waren und sie der Voyager keinesfalls den Rücken zukehren wollte.
Doch unverhofft kommt oft, wie man später noch mitbekommen sollte. Denn bereits einen Monat
später poppte nicht nur ein Gerücht an die Öffentlichkeit, sondern ein offizielles
Statement in dem sie sagte, dass sie die Arbeit an der Serie sehr genossen hat. Mulgrew lobte ihre
Co-Stars und lies keinen Zweifel daran, dass sie die Serie am Ende der derzeitigen Staffel verlassen
wird.
Dem wurde von Paramount ein anderes Statement entgegengesetzt, in dem Mulgrew sagte, dass "sie
es sich nicht vorstellen kann, nicht während der gesamten Laufzeit der Serie dabeizusein, was
auch immer das zu bedeuten hat." Anscheinend wusste Mulgrew selber nicht mehr so ganz genau,
was sie denn nun eigentlich wollte.
Um auf Nummer sicher zu gehen und bei einem eventuellen Ausstieg Mulgrews am Anfang der neuen
Staffel nicht vor einem Desaster zu stehen, gestaltete man die letzte Szene der letzten Folge der
fünften Staffel, "Equinox (1.2)" so, dass es aussieht, als würde Janeway
sterben. Doch bereits nach Abschluss der Dreharbeiten und nach der Hochzeit Mulgrews am 14.
März 1999 gab sie bekannt, doch für eine sechste Season zur Verfügung zu stehen. Doch
bis zu diesem Zeitpunkt waren es noch sie und Jeri Ryan (ST:VOY Seven), welche noch nicht für
die siebte Staffel unterzeichnet hatten.
Nachdem im Mai dann freudig verkündet wurde, dass auch Kate Mulgrew und Jeri Ryan ihre
Verträge für das siebte Jahr unterschrieben haben, wurde auch bekannt, dass sich Ronald D.
Moore von DS9 auf die Voyager gebeamt hat, um Drehbücher zu schreiben und als Co-Produzent die
Serie zu leiten. So schnell wie Ronald Moore dem Voyager-Team beitrat, so schnell verliess er es
allerdings auch wieder.
Im Juni war Schluss, und es blieb lange unklar, warum Moore das Team verliess. Bis heute ist dies
nicht genau geklärt. Es heisst, dass Moore mit Brannon Bragas Führungsstil nicht klarkam.
Trotz seiner kurzen Zeit an Bord hinterliess er zwei Drehbücher für die sechste
Voyager-Staffel. Am 21. Juni begannen die Dreharbeiten für das neue Jahr.
Satte sieben Millionen Menschen waren dabei, als sich Janeway zum Start der neuen Staffel in den USA
auf die Jagd nach der abtrünnigen USS Equinox machte. Die Quoten der diesjährigen Premiere
waren zum ersten Mal besser als die des Vorjahres - ein Novum in der Quotengeschichte der Serie.
Inzwischen haben sich die Quoten wieder eingependelt und liegen etwas niedriger als der Durchschnitt
des letzten Jahres. Bis Dezember sind zehn Episoden der neuen Staffel ausgestrahlt worden. Den
Abschluss bildete die Folge "Pathfinder", in der sich die TNG-Darsteller Marina Sirtis
(ST:TNG Troi) und Dwight Schulz (ST:TNG Barclay) ein Stelldichein geben und zum ersten Mal mit der
Föderation Echtzeitkontakt hergestellt wird.
Star Trek: Der Aufstand
Bereits im letzten Jahr berichteten wir ausführlich über den neunten Star Trek-Film
INSURRECTION. Die letzten Zahlen zum Film trudelten in diesem Jahr in der Redaktion ein.
Der neunte Star Trek-Film INSURRECTION hat den fünften Platz unter allen Star Trek-Filmen
eingenommen. In Amerika belegte er lediglich Platz 8 von neun Plätzen, konnte im
Überseebereich allerdings die Nummer 3 für sich beanspruchen. Die Einnahmen aus dem
Video-Bereich beliefen sich nach einiger Zeit auf etwas über zehn Millionen US-Dollar.
INSURRECTION wurde DVD- und Video-Bestseller und konnte sich auch im Kino behaupten: Der Film wurde
als gute Rückkehr zur TNG-Atmosphäre bezeichnet - allerdings direkt auch als letzter Film
der TNG-Crew.
Star Trek 10
Noch bevor der neunte Star Trek-Kinofilm INSURRECTION in die Kinos kam, wurde Star Trek-Produzent
Rick Berman bereits über einen zehnten ausgefragt. Seine verständliche Antwort: "Im
Moment konzentrieren wir uns auf diesen Film und zerbrechen uns nicht schon den Kopf über das
Danach."
Brent Spiner (ST:TNG Data) sah dies etwas anders und meinte: "Star Trek 10 wird der letzte Film
sein, in dem ich mitspielen werde." In der Tat wollte Spiner sein anderes Ego Data schon im
neunten Teil getötet sehen. Doch dies hat er nun auf den Film danach verschoben. Als Grund gab
Spiner sein Altern an, welches man bei Data nicht sehen solle, und welches dem Charakter schaden
könne.
Mit dem Anlaufen des neuen Star Wars-Films verkündete Berman Anfang 1999, dass man vor dem
neuen Film mindestens zwei bis drei Jahre pausieren möchte. Besonders Schauspieler Patrick
Stewart (ST:TNG Picard) beschwerte sich über die kurze Zeitspanne zwischen den ersten drei
Filmen.
Erst im März äusserte sich Berman zum ersten Mal über Star Trek 10 und meinte:
"Wir haben bisher einige wenige Diskussionen mit dem Studio über den neuen Film gehabt,
und wir befinden uns in einem so frühen Stadium, dass es eigentlich unangebracht wäre,
darüber zu reden." In der nachfolgenden Zeit äusserten sich diverse Star
Trek-Schauspieler und Produzenten zum Inhalt des zehnten Films. Es ging vom reinen TNG- über
einen DS9- bis zum Voyager-Film, eine Kombination aller drei Serien, eine komplett neue Crew und
ähnliches.
Erstaunlicherweise schob Rick Berman das Erscheinungsdatum des neuen Films immer wieder hin und her.
Während es mal hiess, der neue Film erscheint bereits im Herbst 2000, liess er später
verlauten, Patrick Stewart wolle mindestens eine dreijährige Pause, obwohl nicht einmal sicher
war, dass er überhaupt mitwirken würde. Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) bekundete sein
Interesse an einer erneuten Regieführung. Marina Sirtis will nichts über einen weiteren
Film gehört haben. Und so zog sich der rote Faden in alle Richtungen, die man nur gehen
kann.
Während es seit Herbst auch heisst, dass Paramount Patrick Stewart aus Star Trek herausbringen
will, weil er mit jedem weiteren Film immer teurer wird, hörte man Mitte Dezember wieder von
einer anonymen Quelle, die etwas vollkommen gegenteiliges berichtet: Wenn man Gerüchten trauen
darf, gibt es bei Paramount angeblich derzeit einen Kampf um das Kino-Franchise. So sollen Patrick
Stewart und Brent Spiner derzeit daran arbeiten, Berman und Braga die Kontrolle über den
geplanten, zehnten Kinofilm zu entziehen.
Ob was dran ist, weiss keiner. Interessant ist jedoch, dass Stewart und Spiner bereits vor Jahren
mehrfach andeuteten, sie hätten eine Idee für einen weiteren Film. Nämlich eine
Fortsetzung von INSURRECTION. Zudem gab es erst kürzlich Gerüchte, dass Paramount mit den
Plänen von Berman und Braga bezüglich der nächsten Fernsehserie-Serie unzufrieden
sei.
Wie bei Serie V wurde man in diesem Jahr auch über den kommenden Kinofilm kein Stück
schlauer. Wie es wirklich mit Star Trek steht, wissen nur die Produzenten. Doch wer die Produzenten
in diesem Falle sind, wissen wahrscheinlich nur die Produzenten selbst, wenn sie nicht schon wieder
von anderen Produzenten aus dem Projekt geklagt wurden.
Serie V
Nach dem Ende von DS9 und mit Voyager als einziger Serie in der Luft wurde vielen bewusst, dass auch
diese letzte Serie irgendwann zuende gehen wird. Was kommt danach? Ist dies vielleicht das Ende des
Franchise? Nicht sehr lange nach der Ausstrahlung der letzten Episode von DS9 musste man warten, bis
Rick Berman offiziell bekanntgab, dass es eine weitere, fünfte Star Trek-Serie geben werde.
Im Juni wurde ein Artikel in der New York Times veröffentlicht, in dem es hiess, dass der
Grossmeister innerhalb der kommenden drei Jahre eine neue Serie entwickeln und produzieren werde.
Aussagen über den Inhalt wurden nicht gemacht. Diese Bestätigung liess einen Jubelschrei
durch das Fandom gehen, welcher sich jedoch bald in das Gegenteil verwandelten sollte - bei immer
wieder auftauchenden Gerüchten, dass Serie V auf der Sternenflotten-Akademie spielen soll.
Angst und Bange wurde da den meisten bei angeblichen Konzepten á la "Flight
Academy", "Beverly Hills 90210 meets Star Trek" und ähnlichen. Rick Berman und
Brannon Braga, ebenfalls mitverantwortlich bei der Entwicklung der neuen Serie, wiesen die
"Vorwürfe" zurück, eine neue Serie werde auf der Akademie spielen. Doch immer
wieder wurden von sogenannten anonymen, internen Quellen gerade diese Gerüchte in Umlauf
gesetzt.
Bis September mussten wir uns von angeblichen "Starfleet Academy"-Serienkonzepten in den
verschiedensten Variationen den Tag versüssen lassen, bis das Gerücht die Runde machte,
dass Viacom, Besitzer von Paramount, die wiederum Star Trek produziert, den grössten
amerikanischen Fernsehsender CBS aufkaufen würde. Da Viacom auch Anteile an dem derzeitigen
Sender UPN hält, welcher Voyager ausstrahlt, würde man diesen Sender abgeben und sich auf
CBS konzentrieren. Konkret würde das heissen, dass die neue Serie mit grosser
Wahrscheinlichkeit auf CBS starten könnte.
Im Oktober gab Rick Berman in einem Interview bekannt, dass er den Startermin von Serie V von
spätestens 2002 auf Herbst 2000 oder Januar 2001 vorziehen werde. Wie immer hüllte er sich
in Schweigen, was konkrete Fakten über die neue Serie angeht. Anders verhielt sich da Brannon
Braga, welcher bei einer Pressekonferenz mitteilte, dass Serie V anders sein werde als alle
bisherigen Serien. Mit wenig Technobabble und sehr zeitgenössisch.
Im November meldete sich wieder eine anonyme, interne Quelle im Internet zu Wort - mit angeblichen
Enthüllungen über die Probleme, die Rick Berman und Brannon Braga mit ihrem Serienkonzept
haben. Paramount soll mehrere Vorschläge abgeleht haben und entgegen der Behauptungen von den
beiden, ein Serienkonzept sei von Paramount akzeptiert worden, soll Paramount in Wirklichkeit noch
kein Einziges angenommen haben. Die Quelle sprach von einem verworfenen "Star Trek meets
X-Files" und einem Zeitreise-Konzept.
So scheint es, als sei man mit Serie V noch nicht weiter als vor sechs Monaten, als die neue Serie
zum ersten Mal angekündigt wurde. Was wissen wir genau? Eigentlich nichts. Denn weder wurde von
Paramount etwas offiziell bekannt gegeben, noch haben wir Beweise für die Falschheit oder
Richtigkeit der Information von angeblichen internen Quellen.
Star Trek abseits der grossen Themen
Das Star Trek abseits der grossen Themen wie Serie V oder Star Trek 10 war in diesem Jahr fast
ausschliesslich durch den plötzlichen Tod von Star Trek-Darsteller DeForest Kelley (ST:TOS
McCoy) gekennzeichnet. Kelley war der erste reguläre Star Trek-Schauspieler, der den Tod
erlitt.
Bereits vor seinem Tod berichtete der Corona Newsletter über seine schwere Krankheit: Nach
einer erneuten Operation an seinem Dickdarm wurde bei Kelley vor mehreren Monaten Krebs
festgestellt. Durch die Operationen am Darm und durch seine Krankheit war Kelleys Gewicht auf 50
Kilogramm gefallen. Kelley wurde von den Ärzten aufgrund seines schlechten Zustandes im
Krankenhaus gehalten.
"My most famous line was 'He's dead, Jim!' - And soon they'll be saying it about me." Mit
diesem Satz soll sich DeForest Kelley von seinen Kollegen und Freunden Leonard Nimoy und William
Shatner verabschiedet haben - kurze Zeit, bevor der 79jährige am Freitag, den 11. Juni, im
"Motion Picture and Television Fund Hospital" seinem Krebsleiden erlag.
Nach dem Ende seiner Auftritte bei Star Trek wurde es ruhiger um Kelley. Erst die vor einigen
Monaten aufgetauchten Schlagzeilen über seine Erkrankung rüttelten die Fangemeinde wach.
Kelley musste sich bereits vor über einem Jahr einer Magenoperation unterziehen, und von diesem
Zeitpunkt an verschlechterte sich sein Zustand stetig. Der Schauspieler kam in ein Sanatorium, in
dem sich seine langjährige Ehefrau Carolyn aufgrund eines Beinbruchs ebenfalls befand.
"Sie sahen sich jeden Tag. Sie sass an seinem Bett, um kurz vor seinem Tod von ihm Abschied
nehmen zu können", sagte Kelleys bester Freund Lyles, ein ehemaliger Produzent von
Paramount. "Und seine alten Freunde Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) und William Shatner (ST:TOS
Kirk) waren dort, um ihn zu trösten. Sie haben gelacht und sich an ihre gemeinsamen Momente bei
'Star Trek' erinnert, indem sie sich berühmte Zitate wie 'Beam me up, Scotty!'
erzählten."
Kelley starb am 11. Juni um 13:12 Uhr Ortszeit in Woodland Hills, Kalifornien. Bereits Stunden
danach verbreitete sich die traurige Meldung auf der ganzen Welt. Auf vielen Star Trek-Homepages
waren neben der offiziellen Nachricht auch viele persönliche Worte des Gedenkens und der Trauer
zu finden. Einige zeigten sich solidarisch mit den Angehörigen und Bekannten des Verstorbenen,
organisierten über das Internet Kondolenzschreiben und riefen zu Blumenspenden für die
Hinterbliebene auf. Eine aufrichtige Welle des Beileids ging von der grossen Fangemeinde aus.
"Es kommt selten vor, dass ein Schauspieler - denken Sie nur: ein Schauspieler - etwas tun
kann, das ihm das Gefühl gibt, er habe etwas wirklich Sinnvolles zur Gesellschaft beigetragen.
Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich über Star Trek nachdenke und feststelle, dass es nicht
nur einen riesigen Teil meiner Karriere, sondern meines ganzen Lebens ausgemacht hat."
(DeForest Kelley, 1999)
(Zurück zum Inhalt)
Mit der Rubrik Kreuzfeuer werden wir in Zukunft auf Ihre Zuschriften eingehen. Schreiben Sie uns: An
kreuzfeuer@sftv.ch.
Betrifft: "Die letzte Chance"
Ich finde es ein wenig traurig, dass die Einschaltquoten so stark gesunken sind. Aber wundern tut
es mich nicht. Die echte Fangemeinde kennt die Serien auswendig, der Rest hat natürlich
Schwierigkeiten, den Zusammenhang zwischen den einzelnen Serien oder den vorherigen Geschehnissen
der jeweils aktuellen Serie zu folgen. Aber gerade dieses finde ich, ist das bemerkenswerte an Star
Trek. Es ist wie ein einziger langer Film.
Star Trek ist eine gelungene Mischung in der doch zum teil öden Fernsehlandschaft. In meinem
Bekanntenkreis gibt es nicht viele Fans der Serie. Aber die, die wie ich seit Jahrzehnten zu den
Dauerguckern gehören, haben alle eine ähnliche Einstellung zu Star Trek. Da kann Paramount
sagen, was sie wollen - wir sind vorhanden! Und weltweit werden es auch nicht so wenig sein.
Schwierig wird es werden, eine neue Serie zu etablieren, die ganz anders werden soll. Die Personen
aus vergangenen Serien haben sich stark ins Gehirn eingeprägt, und selbst ein
"Nichtfan" kennt wenigstens Kirk, Spock und Picard.
- Hans-Joachim Teiwes
Betrifft: "Stirbt Star Trek?"
1. Die neue Serie soll etwas ganz neues werden. Wieso etwas neues? Arbeiten wir lieber daran, das
altbewährte zu verbessern. Ausserdem glaube ich nicht, dass ein Mystery- oder gar Horrorprinzip
bei Star Trek funktionieren würde. Auch der Kadettenmist für "Dawson's
Creek"-Fans passt nicht gerade ins Star Trek-Universum. Da könnte man Star Trek auch
gleich absetzen und stattdessen eine ganz neue Serie produzieren.
2. Wieso lassen sich nur alle von der Diktatur durch Paramount unterdrücken? Die Fans verlieren
langsam ihre Werte wie Toleranz und Gleichberechtigung und unterwerfen sich voll und ganz dem Konsum
ihrer Lieblingsserie und den daraus entspringenden Fanartikeln. Ich glaube, Gene Roddenberry wollte
mit seiner Vision etwas anderes erreichen als nur Profit und würde sich wahrscheinlich im Grabe
umdrehen, wenn er wüsste, was zur Zeit geschieht.
3. Wie man im Newsletter schön verfolgen konnte, gibt es einen riesigen Konkurrenzkampf
unter den Con-Betreibern. Was soll denn das nun wieder? Jeder versucht besser zu sein, ohne dabei
auf die Fans Rücksicht zu nehmen. Die Preise sind einfach unverschämt, man wird wie Vieh
in einen Saal gepfercht, um dort seine Stars bewundern zu dürfen, dann steht man für
Autogramme von Personen an, gegenüber denen man sich total klein und unbedeutend fühlt,
und zu guter letzt gibt es jetzt auch noch verschiedene Klassen unter dem Publikum. Wo bleibt da die
Toleranz und Gleichberechtigung? Ehrlich gesagt, ich war noch nie auf einer Convention. Aber der
Besuch der World Tour und viele Warnungen haben mich bis jetzt immer daran gehindert, auf eine zu
gehen. Allerdings glaube ich, dass ich da nicht viel verpasst habe. Wie wäre es, wenn jemand
mal eine kleiner angelegte Convention veranstalten würde. Eine, die sich jeder leisten kann,
und auf der man auch mit weniger als fünf Gaststars Spass haben kann. Ausserdem wäre es
nicht schlecht, mal ein paar andere auf die Bühne zu schicken, die vielleicht auch das ein oder
andere zu erzählen haben - beispielsweise Ralph Sander oder andere Autoren und deutsche
Synchronstimmen. Für letztere besteht ja eine gewisse Nachfrage unter den Fans.
- Sebastian Bach
Betrifft: "DS9 bei Sat.1"
Ich verärgert darüber, wie Sat.1 mit den Star Trek-Fans umgeht. Nachdem Sat.1 vor
einigen Wochen in der dritten Staffel von DS9 diverse Folgen geschnitten gesendet hat, dies in den
Folgewochen jedoch nicht mehr geschah, dachte ich, es hätte sich beim Sender vielleicht
tatsächlich etwas geändert. Pustekuchen!
Nicht nur bei der Episode "Die Erpressung" ("The Assignment"), sondern auch
bei der Episode "Der Datenkristall" ("A Simple Investigation") fehlten gleich
Teile dreier Szenen:
1. Zu Beginn, wenn Dr. Bashir seinen Kollegen von dem neuen Holo-Programm erzählt, fehlte ein
ganzes Stück, in dem Odo erklärt, dass er nicht mitspielen wird.
2. Als Odo in der Holosuite mit Dr. Bashir redet, fehlt ein Teil, in dem Julian mit einer Frau im
Auto sitzt, bevor Odo an die Scheibe klopft.
3. In der Szene, in der Odo und Arissa im Bett liegen, wurde der Teil geschnitten, in dem Odo seine
Hand verflüssigt und von seiner Begegnung mit der weiblichen Gründerin erzählt.
Ich finde diese Vorgehensweise eine grosse Sauerei.
- Melanie Heil
(Zurück zum Inhalt)
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Probleme mit den Studios
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Neue Fakten zu Serie V: In verschiedenen Interviews mit den Produzenten Brannon Braga und Rick
Berman wurde Frühling oder Herbst 2001 als Starttermin für die neue Star Trek-Serie
genannt. Bei ersterem würde sich die Serie um ein halbes Jahr mit Voyager überlappen.
Berman zufolge wird die neue Serie mit einem im Gegensatz zu den bisherigen Serien sehr
aussergewöhnlichen Titel bei UPN ausgestrahlt werden - wo im Moment auch Voyager läuft.
Bedeckt halten sich die beiden Produzenten derzeit um den Zeitrahmen, in dem das neue Konzept
spielen soll. Weiterhin wird das Konzept einer Geheimdienst-Serie Gerüchten zufolge
favorisiert.
Brannon Braga gab in einem Interview zu, dass auch er glaube, dass eine Pause dem Franchise gut tun
würde. Dennoch glaubt er, dass nach dem Ende von "Voyager" die richtige Zeit für
eine neue, andere Star Trek-Serie, gekommen sei: "Wenn man das richtige Konzept hat, dann wird
eine neue Serie erfolgreich sein. Es wird immer ein Verlangen nach Star Trek geben."
Braga weiter: "Das Konzept ist sehr anders als wir es bisher kennen. Aber es trifft die
Aussagen von Star Trek. Wir glauben, dass wir das Aufregende, das es noch bei TOS gab, wiederbringen
müssen. Gleichzeitig müssen wir aber Geschichten erzählen, die es so bisher noch
nicht gab. So, dass Serie V nicht einfach ein anderes Star Trek ist."
Hinter den Kulissen scheint es nun allerdings Stress bezüglich der neuen Star Trek-Serie zu
geben. Insider-Quellen der US-Newsseite TrekWeb berichten, dass die Studios nicht mit dem Konzept
und der Richtung, die die neue Serie für das Franchise bringt, einverstanden seien.
Rick Berman gab in einem Interview bekannt, dass er sich mit Brannon Braga und den Studios bereits
seit längerer Zeit auf ein neues Konzept für Serie V geeinigt habe. Nun sieht es etwas
anders aus: Paramount will ein überarbeitetes Konzept für die Serie sehen. Rick Berman und
Brannon Braga haben den Studios bislang immer dasselbe Konzept in leicht variierten Fassungen
vorgelegt, um ihre eigenen Ideen durchsetzen zu können.
Das Studio hat den Berichten zufolge von diesem Konzept allerdings nie viel gehalten und hat eine
Umsetzung wieder und wieder abgelehnt. Derzeit sieht es so aus als wäre Paramount bereit, die
für Frühling oder Herbst 2001 angesetzte Premiere zu verschieben, wenn kein Konzept bereit
stände, mit dem die Studios einverstanden sind.
Kleines Detail am Rande: Weitere Insider-Quellen berichten, dass sich die Macher der neuen Serie
für Australien als Drehort entschieden hätten. Grund hierfür sei eine erhebliche
Kostenersparnis. In Australien wird derzeit die Serie "Farscape" günstig hergestellt.
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Interview mit Jeri Ryan.
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In der amerikanischen Fernsehzeitung "TV Zone" wurde nun ein Interview mit Jeri Ryan
(ST:VOY Seven) veröffentlicht, bei dem sie insbesondere auf die aktuelle Situation von Voyager
eingeht.
Sie verneinte die Frage, ob der Druck auf die Crew mit dem Ende des letzten Kapitels von Deep Space
Nine gewachsen sei, da die Voyager schliesslich zur Zeit die einzige noch verbliebene Star
Trek-Serie ist und damit ja automatisch im Mittelpunkt stände. Sie erwiderte darauf: "Es
ist eine Erleichterung des Drucks, da man nun keine Vergleiche zwischen den Serien mehr anstellen
kann."
Solche befreiten Gefühle scheinen ihrer Aussage zufolge im Moment von der ganzen Crew geteilt
zu werden. Jeri schwärmte auch insbesondere von der Kameradschaft innerhalb der Mannschaft.
Diese sei nun nach dem Ende von Deep Space Nine besser als je zuvor.
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Enterprise bei Star Wars.
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Die "sagenumwobene" Szene im neuen Star Wars-Film "Die dunkle Bedrohung", in der
die U.S.S. Enterprise D zu sehen ist, ist nun gefunden worden. Das Raumschiff ist mindestens ein
Dutzend mal in der nächtlichen Szene zu sehen, in der Königin Amidala mit Senator
Palpatine über ihren Abflug nach Naboo spricht.
Wir haben für Sie ein Beispiel dieser Szene festgehalten. Das Beispiel ist im Corona webBEAT
unter
http://www.sftv.ch/corona/webbeat/19991122-03.htm
zu finden.
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Convention-Streit geht weiter.
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In Bezug auf die Geschehnisse auf der Galileo7-III-Convention in Berlin und die im Nachhinein
entstandene Diskussion zwischen Jens Stegemann (Galileo7) und Dirk Bartholomä (FedCon) ging in
der Redaktion des Corona Newsletters ein offener Brief von Dirk Bartholomä als Antwort auf die
im letzten Corona veröffentlichte Stellungnahme von Jens Stegemann ein. Die vollständige
Antwort ist im Archiv des Corona webBEAT unter
http://www.sftv.ch/corona zu finden. Hier einige
Auszüge:
"Frank und seine Leute [organisieren] ihre Nexus Con auch bereits zum dritten Mal [...], und
dies wesentlich professioneller. [...] Der Vorwurf, ich würde mir Häuser von der FedCon
finanzieren lassen, ist eine glatte Unterstellung, und Du kannst froh sein, dass ich Dich nicht
wegen Rufmord anzeige! Tatsache ist, dass die Fed-Con in den letzten drei Jahren grössere
Verluste gemacht hat und dies auch jederzeit belegt werden kann. [...]
Ich habe einen Zeugen, der gesehen hat, wie Du im Conbüro die Liste der Firmen und Namen
geschrieben hast, denen auf der Closing Ceremony gedankt werden sollte. [...] Wenn Du selbst nicht
mehr weisst, was auf Deiner eigenen Con passiert ist, dann bin ich gerne bereit, Dir den Beweis auf
Videoband zu schicken. Übrigens finde ich es ganz toll, dass Du in Deiner Antwort endlich
eingesehen hast, dass Du nie wieder eine Con in den Ausmassen machst, wie in Berlin, da Du Dir ja
anscheinend zuviel vorgenommen hast, wie Du ja selber zugibst. [...]
Wir haben nicht mehrere FedCons im Jahr, sondern nur eine einzige. Und diese ist immer ein grosser
Erfolg, nicht zuletzt wegen der guten Organisation, wodurch nahezu alle Zuschauer immer wieder aufs
Neue [...] zufrieden sind. [...]
Auch die FedCon stiftet Geld an wohltätige Zwecke. Wir haben es aber nicht nötig, mit
Wohltätigkeit zu protzen, zu werben und uns Macht und Beziehungen zu erkaufen. [...]
Wir glauben, dass unsere Fed-Con Besucher mündig genug sind, selbst zu entscheiden, wieviel und
für welchen wohltätigen Zweck sie ihr Geld spenden. Wir müssen ihnen das nicht durch
eine künstliche Erhöhung des Conbeitrages aufzwingen. [...]
Es ehrt uns, dass Du es gut findest, dass wir gute Arbeit leisten. Das muss aber nicht automatisch
heissen, dass wir es gut finden können, wenn Du schlechte Arbeit leistest. [...] Was uns [...]
grosse Sorgen macht, ist die Tatsache, dass katastrophal organisierte deutsche Cons in der
Vergangenheit schon mehrfach dazu geführt haben, dass amerikanische Schauspieler als Gäste
abgeschreckt werden und ihre Forderungen hochschrauben. [...]
Ich bin auch gerne bereit, positive Kritik und Lob zu üben, wenn ihr es das nächste Mal
schafft, eine gute Con zu organisieren. Oder ist für Euch eine sogenannte "fannische
Con" gleichbedeutend mit einer chaotischen, schlecht organisierten Con? [...] Den Namen
"fannisch" verdienen allerhöchstens Conventions wie die Trewa-Con und diverse andere
kleine Veranstaltungen, wo 40 bis 80 Fans, völlig ohne Gaststars, ein paar Tage unter
Gleichgesinnten feiern.
Wie gesagt meiner Ansicht nach - aber hier hat ja jeder seine eigene Meinung!"
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Sirtis zu "Pathfinder".
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Marina Sirtis (ST:TNG Troi) sprach in einem Interview über ihre Rückkehr als Counselor
Deanna Troi in der Voyager-Episode "Pathfinder", die am 1. Dezember in den USA
ausgestrahlt wurde.
Sirtis verriet in dem Interview, wie es überhaupt zu dem erneuten Auftritt gekommen ist:
"Sie haben meinen Manager oder meinen Agenten angerufen und angefragt, ob ich daran
interessiert sei, bei 'Voyager' aufzutreten. Und ich sagte: 'Sagt mir, worum es geht!' Denn es gab
bis dahin kein Skript für diese Episode. Ich habe es schon immer genossen, mit Dwight Schultz
(ST:TNG Barclay) zu arbeiten, und ich dachte einfach, dass es bestimmt lustig wäre, es nochmal
zu tun."
Sirtis erzählte weiter, dass sie das Skript erst eine Woche vor den Dreharbeiten zur Episode
erhalten habe. Im Zusammenhang mit der Story bestätigte sie die Gerüchte, die zuvor im
Internet die Runde machten: "Barclay versucht, Kontakt mit der Voyager aufzunehmen. Er ist
richtig besessen von dieser Idee. Mein Gefühl, Trois Gefühl, ist es, dass er den Kontakt
mit der Realität verliert. Ich glaube, dass es eine wirklich gute Geschichte ist. Wenn Sie sich
die Vergangenheit der Serie ansehen, dann merken Sie, dass dies der Punkt ist, an dem die Voyager
ihren Weg nach Hause findet. Es ist ein Wendepunkt der Serie."
Sirtis erzählte, dass die Dreharbeiten für sie nur ein paar Tage gedauert hätten, da
sich die Episode primär auf Barclay konzentriert. Dennoch hat es ihr dieser Auftritt mehr
angetan als die Auftritte in FIRST CONTACT und INSURRECTION: "In den Filmen haben wir uns von
der Troi, die wir aus der Serie kennen, entfernt. Nun sehen wir wieder die sorgende, psychologische
Troi. Nicht diese aufbrausende Person, die wir in den letzten beiden Filmen gesehen haben."
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Neue Episoden bei Sat.1.
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Am Samstag, den 29. Januar, wird Sat.1 die ersten beiden Folgen der fünften Voyager-Staffel,
"Nacht" ("Night") und "Die Drohne" ("Drone") im
Abendprogramm ab 20:15 Uhr zeigen. Es handelt sich dabei um Free TV-Premieren.
Neuesten Berichten zufolge soll auch einen Monat später, am 26. Februar um 20:15, eine Premiere
laufen: Sat.1 zeigt die Episoden "Extreme Risiken" ("Extreme Risk") und "In
Fleisch und Blut" ("In the Flesh"). Seit der Ausstrahlung des Zweiteilers "Das
ungewisse Dunkel" ("Dark Frontier") scheint Sat.1 nun eine neue Politik zu betreiben,
was neue Voyager-Episoden angeht.
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Webride mit Charles Rettinghaus.
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Nach einem Webride mit Synchronsprecher Rolf Schuldt (ST:TNG Picard) kommt nun ein weiterer
Synchronsprecher zum Zuge. Der nächste "TREKride" wird von Synchronsprecher Charles
Rettinghaus (ST:TNG LaForge) präsentiert, der in letzter Zeit besonders durch seinen Song
"Ich krieg' Dich" im Gespräch war. Nachdem der Ride ursprünglich für den
15. Dezember angekündigt war, musste er nun um einige Tage verschoben werden, da Rettinghaus an
seinem Urlaubsort festsitzt und somit nicht rechtzeitig zu den Audioaufnahmen erscheinen konnte. Wir
berichten weiterhin im Corona webBEAT unter
http://www.sftv.ch/corona über den neuen Termin.
Der Datango Webride unter http://www.datango.de ist eine
revolutionäre Art, durch das Netz zu surfen. Dabei wird man von einem Moderator auf
interessante Seiten geführt und muss so nicht selbst durch die unendlichen Weiten des Netzes
irren.
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Neue seltsame Meldungen.
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Auf der offiziellen Star Trek-Homepage unter
http://www.startrek.com ist es erneut zu seltsamen Meldungen
gekommen, die inzwischen von spekulativen Zeitgenossen als versteckte Vorabinformationen zu Serie V
gewertet werden. Nachdem die Seite ihre Meldung über einen Kollaps im Bryson-System wiederholt
hatte, kam es nun zu einer neuen mysteriösen Meldung:
"Nachdem er die letzten zehn Jahre in einer Anstalt verbrachte, hat sich der ehemalige
betazoidische Diplomat Gedd Terum nach Vulkan in den Ruhestand zurückgezogen. Er war
eingewiesen worden, nachdem seine gewalttätigen Ausbrüche seiner Amtszeit als Botschafter
im Klingonischen Reich ein frühzeitiges Ende bereitet hatten. 'Vulkan ist jetzt der beste Ort
für mich. Nachdem ich die ganze Zeit von Klingonen umgeben war, konnte ich einfach irgendwann
deren intensive Emotionen nicht mehr abschirmen, und dann drehte ich durch. Es war ein langer,
harter Prozess, wieder normal zu werden.' Seine Entlassung nach zehn Jahren ist für den
renommierten Diplomaten eine Art Sieg und stellt seinen Ruf wieder her."
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DS9-Video in zwei Teilen.
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Der Videoveröffentlichung des DS9-Finales "Das, was du zurücklässt"
("What You Leave Behind") von CIC wird von vielen englischen Fans enttäuscht
entgegengesehen: Die Doppelepisode wird auf der Cassette in Grossbritannien in Form von zwei
Episoden enthalten sein.
Nebeneffekt dieser Veröffentlichung: Auf dem Video werden einige Szenen fehlen, die durch die
Teilung der Episode in zwei Teile herausgeschnitten werden mussten. Beide Teile des DS9-Finales
werden natürlich trotzdem auf einer Cassette enthalten sein.
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Neue TNG-Comicreihe.
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Nachdem der von der Firma Wildstorm Productions veröffentlichte Voyager-Comic "False
Colors" in diesen Tagen in den US-Läden eintrifft, kündigt man bereits einen TNG-Band
mit dem Titel "Perchance to Dream" an. Er soll der erste einer vierbändigen Serie
über die Abenteuer von Captain Picard und seiner Crew sein.
In diesem Comic wird die Enterprise von einem entfernten Planeten zur Hilfe gerufen; sie soll Schutz
bei einem äusserst heiklen Strafprozess bieten. Denn der neu gewählte Gouverneur des
Planeten ist als gesellschaftlicher Aussenseiter entlarvt worden - er hat nur einen Partner, auf
diesem Planeten absolut unüblich. Hier sind nämlich dreigeschlechtliche Beziehungen die
Regel.
Die Story um politische Intrigen und diplomatische Spannungen stammt von Keith R.A. DeCandido und
wurde von Peter Pachoumis und Lucien Rizzo illustriert. Der Comic wird vorraussichtlich ab den 8.
Dezember in den USA erhältlich sein.
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Front gegen Berman?
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In einem Interview sprach Star Trek-Schauspielerin Marina Sirtis (ST:TNG Troi) über einen
eventuellen zehnten Star Trek-Kinofilm mit der TNG-Crew: "Wir haben bisher alle noch nichts von
einem neuen Film gehört. Wir haben noch nicht einmal davon gehört, dass es überhaupt
einen neuen Film geben soll. So wie es im Moment aussieht, haben wir mit den drei Filmen unsere
Verträge erfüllt, und das war es."
In einem Interview bestätigte Star Trek-Produzent Rick Berman, dass der neue Star Trek-Film
nicht mehr im Jahr 2000 in die Kinos kommen werde. Ein frühestmöglicher Starttermin ist
Herbst 2001. Berman: "Wir haben bereits mit den Leuten in der Kino-Abteilung von Paramount
gesprochen. Derzeit steht immer noch in den Sternen, was und worüber der nächste Star
Trek-Film sein wird. Ob es ein reiner TNG-Film oder einer mit Mitgliedern aller Crews sein wird,
wurde bisher noch nicht entschieden."
Wenn es nach den Gerüchten geht, die derzeit kursieren, soll Rick Berman bald allerdings nicht
mehr viel mit dem Film-Franchise zu tun haben: Patrick Stewart (ST:TNG Picard) und Brent Spiner
(ST:TNG Data) wollen Rick Berman angeblich als Produzent der Star Trek-Kinofilme abgesetzt haben.
Sie sollen bereits mit Paramount darüber diskutiert haben. Das Film-Franchise soll eine neue
Führung erhalten und damit einen neuen Kurs einschlagen.
Dieses Gerücht passt mit früheren Aussagen von Stewart und Spiner zusammen. Beide haben
sich schon Anfang dieses Jahres zu Star Trek 10 geäussert und meinten, dass der neue Film ihrer
Meinung nach eine Fortsetzung von INSURRECTION werden sollte.
Es handelt sich hierbei allerdings lediglich um ein Gerücht. Nichts wurde von Paramount bisher
offiziell bestätigt.
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Stewart als Ebeneezer Scroodge.
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Patrick Stewart (ST:TNG Jean-Luc Picard) spielt die Hauptrolle in dem neuen Film "A Christmas
Carol", der ab dem 5. Dezember auf TNT zu sehen ist. Stewart spielt darin Ebeneezer Scroodge.
Eine Rolle, in der er sich gut auskennt. Zehn Jahre lang führte er Charles Dickens Geschichte
in gefüllten Theatern in den gesamten USA auf.
Neben Patrick Stewart wird Joel Grey zu sehen sein, den man in der Voyager-Episode "Die
Resistance" sehen konnte. Grey spielt den Geist der vergangenen Weihnacht in "A Christmas
Carol".
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Neues zu Änderungen der Titelmusik.
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Für die Episoden der Originalserie auf DVD wurde zum Teil die Titelmelodie ausgetauscht. Wir
berichteten bereits in der letzten Ausgabe darüber.
Paramounts DVD-Projektmanager Ron Smith hat nun ein paar Hintergrundinformationen zu diesen Thema
gegeben: Er schreibt, dass die Episode "Talos IV - Tabu (2.2)" ("The Menagerie
(2.2)") elementare Probleme bereitete. In dieser Episode sei eine Original-Stereoaufnahme der
Titelmelodie verwendet worden, damit diese mit den Stereoaufnahmen der Folge zusammenpasste. Diese
Titelmelodie sei nur für die erste Gruppe von Episoden benutzt worden. Danach sei eine Version
eingesetzt worden, die exakt zu der Original-Monoaufnahme der Titelmelodie passte. Die
Stereoaufnahme wurde deshalb ab "Notlandung auf Galileo 7" ("The Galileo Seven")
einschliesslich "Talos IV - Tabu (2.2)" ("The Menagerie (2.2)") durch diese
Version ersetzt.
Smith stimmt zu, dass ein Monotrack auf der DVD vorhanden sein sollte. Doch er zieht eine
restaurierte Version des Originals einer Originalaufnahme vor.
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Kes wieder bei Voyager?
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Wird es nach über zwei Staffeln wieder zu einem Auftritt von Jennifer Lien (ST:VOY Kes) kommen?
Auf der offiziellen Star Trek-Seite wird immer eine Vorschau auf die Episode veröffentlicht,
die in der Folgewoche gezeigt wird. Fälschlicherweise stellte man die Beschreibung der Episode
"Fair Heaven" anstatt der Wiederholung von "Die Denkfabrik" ("Think
Thank") online. Darin erfuhr man, dass die Episode von Robert Burger geschrieben wurde.
Ausserdem soll Jennifer Lien unter den Schauspielern gewesen sein.
Ob es wirklich ein Wiedersehen mit Kes gibt, oder ob dies nur ein Fehler von Paramount war, ist
nicht bekannt. Deshalb ist diese Meldung mit Vorsicht zu geniessen und als Gerücht anzusehen.
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Herman Zimmerman bei Serie V.
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Insiderinformationen zufolge soll Produktionsdesigner Herman Zimmerman seinen Job bei der neuen
Star Trek-Serie V fortsetzen. Den Quellen zufolge soll Zimmerman, der die Sets für die ersten
vier Staffeln von TNG und DS9 gestaltet hat, wieder das Design der Sets übernehmen. Es ist
nicht sicher, wie verlässlich diese Meldung ist.
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INSURRECTION in Top 25.
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Laut einer Veröffentlichung des DVD Express ist INSURRECTION in den Top 25 der
DVD-Bestsellerliste von 1999. Der Film landete auf Platz 11 der Liste hinter solchen Toptiteln wie
"Matrix" und "Titanic", jedoch vor anderen Filmen des gleichen Genres wie
"The Blair Witch Project" und "Akte X".
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Mulgrew über "Fair Haven".
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In einer amerikanischen Newsgroup wurde kürzlich ein Auszug aus einem Interview mit Kate
Mulgrew (ST:VOY Janeway) veröffentlicht, in dem sie über die noch nicht gezeigte
Voyager-Episode "Fair Heaven" spricht.
In "Fair Heaven" entdeckt Janeway ihre Liebe zu einer Figur aus einem Holoprogramm.
"Dies ist eine Geschichte, in der Tom Paris ein Hologramm einer kleinen und bezaubernden Villa
ungefähr zur Jahrhundertwende erstellt hat. Darin befindet sich ein Gastwirt. Sein Name
ändert sich ständig. Ich möchte Ihnen ja keine acht Millionen Namen aufzählen,
aber als es fertig ist, heisst er Michael. Ich ging also rein, um sie wegen eines Vorfalls auf die
Brücke zu holen und fand ihn sehr bezaubernd. Und ich kehrte zurück. Und bevor ich es
bemerkte, fand ich ihn mehr als nur bezaubernd in solch einem Ausmass, dass ich in das Holodeck
ging, und ihn an meine speziellen Wünsche anpasste. Es ist etwas seltsam, eine Janeway zu
haben, die in eine Holofigur verliebt ist. Aber es ist wahrscheinlich möglich."
"Am Anfang hatte ich meine Zweifel, da ich dachte: 'Gott, kann sie nicht einen Mann bekommen?
Lass uns wenigstens einen Mann finden.' Es ist schwer, die Lösung zu beschreiben, die wir
gefunden haben. Sie kann nicht mit irgendjemand auf dem Schiff eine Romanze haben, sie kann nicht
mit einem Ausserirdischen eine Romanze haben, weil natürlich nicht genug Platz auf dem Schiff
wäre, um diesen Ausserirdischen unterzubringen, wir sollten ja weiter reisen. So musste der
Herzensbruch in dieser Umgebung passieren."
"Also hat sie vielleicht ohne einen Sinn für Sorgenfreiheit entschieden, diesen kleinen
Spass für sich zu engagieren. Und der Spass gerät etwas ausser Kontrolle, was bedeutet,
dass sich die Sache so schnell in sie vertieft, dass ihre Wünsche überraschenderweise
komplex und wertvoll sind. Reden wir über Verletzlichkeit. Meine ganze weibliche
Verletzlichkeit wurde gebrochen, und ich habe das ausgespielt. Und es gibt dabei kein richtiges
Ende. Ich werde Ihnen nicht mehr verraten."
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Beltran in Scifi-Film.
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Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) und Scott Bakula (Quantum Leap) werden gemeinsam im Film
"Luminaries" auftreten. Dies veröffentlichte nun der "Hollywood Reporter".
Bakula wird desweiteren bald als Mann auf der Flucht vor dem Gesetz in dem Film "Above
Suspicion" zu sehen sein.
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Kontakt zur Föderation.
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Trotz dem Ende von TNG ist nun in den USA das erste Crossover zwischen den beiden Serien TNG und
Voyager gelaufen: Die Voyager-Episode "Pathfinder" wurde am vergangenen Mittwoch in den
USA ausgestrahlt.
Mit der Episode kam es es nach über fünf Jahren im Delta-Quadranten zum ersten
Echtzeit-Kontakt zwischen dem verschollenen Raumschiff Voyager und der Sternenflotte.
"Pathfinder" stellt somit einen Wendepunkt in der Serie dar. Das Schiff befindet sich nur
noch 32'000 Lichtjahre von zuhause entfernt und hat somit über die Hälfte der Strecke
zurückgelegt. Nun soll es zum regelmässigen Kontakt zwischen dem Schiff und dem
Hauptquartier der Sternenflotte kommen.
Die neue Episode hatte erwartungsgemäss die höchsten Einschaltquoten, die Voyager seit
langer Zeit erzielen konnte. Sie sind die bisher höchsten Quoten der Staffel. Die Serie
erzielte ein Rating von 4.0 bei 6 Prozent Marktanteil. Dieses Rating wurde zuletzt von der
Doppelfolge "Das ungewisse Dunkel" ("Dark Frontier") erreicht, die kürzlich
auf Sat.1 ausgestrahlt wurde. Voyager blieb mit diesen Quoten auf dem fünften Platz. Dies wirkt
sich auch weiterhin positiv auf die sogenannten "sweeps" aus, die aufgrund ihrer Bedeutung
bei der Festsetzung der Werbepreise wichtig sind.
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Michael Dorn auf FedCon 8.
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Michael Dorn (ST:TNG Worf) hat für einen Auftritt auf der FedCon 8 zugesagt. Dies gaben die
Veranstalter der Convention, die im kommenden Jahr in Bonn stattfinden wird, bekannt. Die Darsteller
Andreas Katsulas und Peter Jurasik mussten ihren Auftritt auf der Convention absagen. Als Ersatz
konnte allerdings Jerry Doyle, bekannt als Garibaldi aus der Science-fiction-Serie Babylon 5,
verpflichet werden.
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Neue Auftritte für Pomers.
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Scarlett Pomers (ST:VOY Naomi Wildman) hat an den Dreharbeiten für zwei neue Voyager-Episoden
der sechsten Serienstaffel teilgenommen.
Die erste Episode trägt den Titel "Memorial". Pomers arbeitete für diese Episode
mit Ethan Philips (ST:VOY Neelix), Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) und Tim Russ (ST:VOY Tuvok)
zusammen. Pomers erzählte, dass sie grossen Spass während der Dreharbeiten am Set
hatte.
Pomers arbeitete ebenfalls mit Jeri Ryan (ST:VOY Seven) für die Episode "Blink of an
Eye" zusammen.
Weitere Drehtermine sind für die erste Woche nach der Weihnachts-/Neujahrspause angesetzt.
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TREKminds 19 erscheint.
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Am Samstag, den 18. Dezember, erscheint eine neue Ausgabe der Internet-Radiosendung TREKminds.
Moderator Mike Hillenbrand hält diesmal ein besonderes Highlight bereit: Er hat vergangene
Woche in Köln mit Ralph Sander, dem Autor des Star Trek-Universums, gesprochen. Auszüge
des Interviews sind in der Sendung zu hören. Das vollständige Interview ist auf der
Homepage des Projektes unter http://www.sf-radio.de im Archiv
zu finden.
Weitere Themen der Sendung: Ingo Ebel stellt die Website
www.u-f-p.de vor. Christoph von Guaita bringt zum letzten Mal in
diesem Jahrtausend und vorerst auch für längere Zeit seine letzte Verlorene Folge.
Die Sendung ist in Versionen für 28.8 und 56K/ISDN zu hören. Zusätzlich lässt
sich die komplette Sendung herunterladen.
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Nexus-Veranstalter sagen Estrel ab.
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Die Veranstalter der Nexus Convention haben bekanntgegeben, dass die Convention im Jahr 2000 nicht
im Estrel Convention Center in Berlin stattfinden wird. Dort fanden in diesem Jahr die Nexus
Convention sowie die Galileo7-III-Convention statt. Die Veranstalter können somit keine Zimmer
für die Dauer der Convention vermitteln, da bisher noch kein neuer Veranstaltungsort gefunden
werden konnte.
Bisher wurden keine Angaben über die Gründe für die Absage an das Estrel angegeben.
Die Veranstalter gaben bekannt, dass die Absage seitens des Hotels stattgefunden hat. Im
Zusammenhang mit diesem Thema nahmen kritische Stimmen an, dass die Probleme, die die Veranstalter
der Galileo7-III-Convention, die im kommenden Jahr in Bremen stattfinden wird, dieses Jahr mit der
Hotelführung hatten, für die Absgae verantwortlich waren.
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Warp 11-Shutdown.
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Eine der wichtigsten und bisher exklusivsten Star Trek-Newssites hat die Zelte abgebrochen: Warp 11.
Nachdem uns Webmaster Leonard Schuurmans seit fast drei Jahren mit dem Neuesten aus dem
Trek-Universum beliefert hat, ist für ihn nun die Zeit gekommen, die Sachen zu packen und sich
anderen Dingen zuzuwenden.
Aus seinem offiziellen Abschiedsschreiben: "Seit letztem Sommer habe ich mich immer wieder
gefragt, ob ich ich mit dieser Seite weitermachen soll oder nicht. Ich finde kaum noch Zeit
dafür und habe keine Kraft, sie einem regelmässigen Update zu unterziehen. Und um ehrlich
zu sein, ich habe auch nichts dagegen. [...] Es hat Spass gemacht, glaubt mir. Aber es ist Zeit
für mich, dahin zu gehen, wo noch nie zuvor jemand gewesen ist." Das ganze Statement ist
unter http://www.warp11.com zu finden.
In Ausgabe 57 des Corona Newsletters wurde die Seite in einem Webwatcher präsentiert.
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Borg-Dreiteiler in sechster Staffel.
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Anscheinend bestätigen sich die Gerüchte, dass es in der sechsten Voyager-Staffel einen
Borg-Dreiteiler geben soll. Nach der bereits bekannten Episode "The Collective" drangen
nun Informationen über eine Fortsetzung zu dieser Episode an die Öffentlichkeit. Diese
soll den Titel "Ashes to Ashes" tragen.
Dabei handelt es sich um die Rückkehr der in "The Collective" entdeckten Borg-Kinder,
welche vom Kollektiv verstossen wurden, jedoch immer noch den Wunsch verspüren, dorthin
zurückzukehren. Genaueres wurde noch nicht bekannt. Scarlett Pommers (ST:VOY Naomi Wildman)
wird in der Episode einen weiteren Gastauftritt absolvieren.
Anscheinend wird man jedoch diese zusammenhängenden Episoden nicht nacheinander ausstrahlen,
sondern den Handlungsbogen durch die Staffel ziehen. Während "The Collective" als 15.
Episode produziert wurde, ist "Ashes to Ashes" als 18. Episode vorgesehen.
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Corona 58: Korrekturen.
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Folgende Fehler haben sich in der 58. Ausgabe des Newsletters eingeschlichen:
In der Ausgabe wurden im Nitpicker's Guide zu Deep Space Nine falsche Sendezeiten angegeben.
Aufgrund der "Jahrhundertwoche" von Sat.1 fanden im Zeitraum vom 29. November bis zum 3.
Dezember keine Ausstrahlungen statt.
Desweiteren wurde in der Rubrik Spielfilme vermeldet, dass Jim Henson mit Angry Films
zusammenarbeiten wird, um ein japanisches Manga mit dem Titel "Parasyte" zu verfilmen.
Hierzu möchten wir berichtigen, dass Jim Henson vor einigen Jahren an AIDS verstorben ist und
nicht seine Person, sondern die von ihm gegründete "Jim Henson Company" gemeint
ist.
Als letzte Korrektur zum Newsletter sollte erwähnt werden, dass ProSieben offiziell
bekanntgegeben hat, dass die Fernsehserie Babylon 5 erst im kommenden Jahr wiederholt wird und nicht
- wie zuerst angenommen - im Spätherbst.
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(Zurück zum Inhalt)
Der Nitpicker's Guide im Internet:
http://tv.freepage.de/st-nitpicker
Das Gute und das Böse
Sternzeit: 51408.6
Ausstrahlung: 30.12.1999
Inhalt
Sisko begleitet einen Gefangenentransport von Dukat, um bei seinem Prozess auszusagen. Das Schiff
wird jedoch angegriffen, und Sisko und Dukat müssen auf einem extrem unwirtlichen Planeten
notlanden. Dort ist Sisko dem unberechenbaren Dukat ausgeliefert - stets in der Gefahr, dass dieser
die Beherrschung verliert.
Handlungsschwächen
- Worf sagt, es wäre unehrenhaft, den Befehl von Kira zu ignorieren, als sie durch die
Interferenzen nicht zu verstehen ist. Dies wäre aber doch wohl schon eher
Befehlsverweigerung.
Wer trauert um Morn?
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 03.01.2000
Inhalt
Morn ist seit über zwei Wochen verschwunden. Deshalb benutzt Quark ein Morn-Hologramm, um der
Kundschaft vorzumachen, er sei immer noch da. Da erreicht ihn die Nachricht, dass Morn gestorben
ist. Seine Trauer wird durch die Tatsache, dass er Alleinerbe ist, nur unwesentlich
geschmälert. Als Quark die unglaubliche Summe des Erbes erfährt, ist er schier ausser
sich. Doch die Suche nach dem Erbe wird komplizierter als gedacht.
Handlungsschwächen
- Wann soll Larel eigentlich den Schliessfachbarren entwendet haben? Sie griff nie in Quarks Kragen
oder hatte gar einen Barren in der Hand.
Grundlagenveränderungen
- Dax behauptet auf dem Weg zur Trauerfeier, sie sei einmal kurz in Morn verknallt gewesen, aber er
habe kein Interesse gehabt. In Wirklichkeit war es aber doch wohl anders herum. Schliesslich hatte
Morn sie in "Mulliboks Mond" (Episode 15) einmal zum Essen eingeladen.
Probleme mit Kontinuität und Produktion
- Als Quark vorschlägt, er würde es sie wissen lassen, wenn er "das gewisse
Etwas" gefunden hat, befinden sich Larels Hände auf seinen Schultern. Als sie nach einem
Schnitt antwortet, ruhen sie auf seinen Oberarmen. Kurz darauf geschieht ähnliches. Sie
umschlingt seinen Hals mit dem linken Arm und nach dem Schnitt sind diese abermals wieder unten.
Jenseits der Sterne
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 04.01.2000
Inhalt
Sisko wird erneut von Visionen heimgesucht. In diesen ist er der schwarze Schriftsteller Benny
Russel, welcher wiederum Visionen von einer Raumstation mit einem schwarzen Captain hat. Mit seinen
Geschichten stösst er jedoch auf Widerstand in einer Welt voller Ignoranz.
Handlungsschwächen
- Herbert deutet, als Benny das erste Mal im Büro ist, auf das Cover des Galaxy und liest die
Autoren der Konkurrenz vor. Allerdings standen, wie man am Kiosk sah, die Autoren nicht auf dem
Cover.
Das winzige Raumschiff
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 05.01.2000
Inhalt
Durch eine Raumverzerrung wird das Runabout Rubicon experimentell geschrumpft. Die Defiant, die es
zurückhält, wird währenddessen von den Jem'Hadar angegriffen. Dadurch bleibt die
Rubicon dauerhaft 20 Zentimeter lang. Durch die Plasmaöffnung der Defiant gelangt das Runabout
in das wesentlich grössere Schiff und ist die einzige Hoffnung für die gefangene
Besatzung.
Handlungsschwächen
- Als die Crew des Runabouts das erste Mal einen Jem'Hadar sieht, ist es doch sehr merkwürdig,
dass dieser sie nicht entdeckt, obwohl sie kaum ausserhalb seines Gesichtsfeldes gewesen sein
durften.
- Weswegen beamt Dax nicht einfach ein zweites Mal Luft in das Schaltkreisgehäuse? Dann
gäbe es nicht die Sauerstoffprobleme. Wahrscheinlich aber auch weniger Spannung.
Grundlagenveränderungen
- Laut der Next Generation sind die Konsolentasten nur auf das Drücken von Fingern eingestellt.
So reagierte die Ops-Konsole auch nicht, als sich Riker einmal darauf setzte. Weshalb kann dann also
das Runabout die Brückentür öffnen?
Probleme mit Kontinuität und Produktion
- Das Runabout ist, während es, um den Maschinenraum zu verlassen, durch die halb geschlossene
Tür fliegt, augenscheinlich kleiner als in den anderen Einstellungen.
(Zurück zum Inhalt)
"Medien im Internet gehört die Zukunft." So steht es in der 'Charta' des Projektes
sf-radio.de geschrieben. Und es scheint sich zu bewahrheiten. Über fehlende Resonanz
können sich die Mitarbeiter von sf-radio.de, dem deutschen Projekt für Internet-Radio zum
Thema Science-fiction, jedenfalls nicht beklagen.
Am 10. April, als das erste Mal TREKminds ausgestrahlt wurde, kamen 200 Hörer und lauschten.
Aber schon nach wenigen Ausgaben konnten sich die Macher über Zahlen wie aus den Zeiten, als
die Seite noch auf den Servern des DSi lag, freuen: regelmässig 500 Besucher pro Sendung. Ein
stolzes Ergebnis, steckt doch das Internet-Radio, wie auch das Internet-Fernsehen, noch in den
Kinderschuhen.
Diese scheinen für sf-radio.de aber langsam zu klein zu werden: Seit der
Galileo7-III-Convention Ende Oktober in Berlin kann sich das Team über Besucherzahlen von
90 bis 100 pro Tag freuen. Und es geht so weiter.
Aber nicht nur auf den Webseiten von sf-radio.de sind die Sendungen zu erhalten. Inzwischen
kursieren viele Ausgaben auf CDs oder man bekommt sie von Bekannten auf ZIP-Disketten
weitergereicht. Der Crew von sf-radio.de macht das aber nichts aus. Sie sind gegen übertriebene
Copyright-Forderungen: "Zu viele aktive Fans vergessen, dass sie Fans sind, und keine
Firma." sagt Mike Hillenbrand, Projektleiter bei sf-radio.de. "Wenn jemand unsere
Produktionen weiterverwerten möchte, wären wir froh, wenn wir gefragt würden. Aber
'dagegen' haben wir erstmal nichts."
Den Machern von sf-radio.de zählen aber nicht nur blanke Besucherzahlen. Sie freuen sich immer
über die Reaktionen des Publikums auf ihre Sendungen und beantworten eMails gerne
persönlich. "Darunter sind Mails von körperbehinderten Trekkern, die nicht reisen
können und sich herzlich für die Specials von der Galileo7-III bedanken. Da schreiben
Akademiker mit Doktor- und Professor--Titel, weil sie regelmässig TREKminds hören",
sagt Hillenbrand. Fazit: sf-radio.de weiss gar nicht genau, wieviele Zuhörer sie exakt haben.
Aber das ist im Grunde genommen auch nicht so wichtig, solange den Zuhörern das Angebot
gefällt.
Die Macher von sf-radio.de sind nämlich alle begeisterte Science-fiction-Fans, denen es am
Herzen liegt, den Zuhörern ein tolles Programm mit vielen Infos und viel Spass zu vermitteln.
Daher betonen sie auch stark ihre Unkommerzialität: "Wir verdienen an dem Projekt keinen
Pfennig", betont Hillenbrand. Zur Zeit läuft die Seite sogar bannerfrei.
Sämtliche Kosten werden von den 20 Redakteuren selbst getragen. Und das kann schon mal ganz
schön viel werden: "Wir haben ja zum Beispiel für TREKminds von der Galileo7-III in
Berlin berichtet, und ein jeder von uns sieben Redakteuren hat seine eigenen Kosten (Anfahrt,
Unterbringung, Verpflegung und so weiter) selbst getragen. Von Telefonkosten, Online-Gebühren
und DENIC-Gebühren will ich gar nicht reden. Denn diese sind halt das Schicksal von uns
Internet-Süchtigen." Auch müssen Kosten für ein geplantes, regelmässiges
Gewinnspiel übernommen werden. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass dem begeisterten
Zuhörer irgendwann einmal eine kleine Werbung entgegenblinkt. Aber das kann sicherlich
verziehen werden.
sf-radio.de ist keine geschlossene Gesellschaft. So wird auf der Homepage auch Mut gemacht, doch
eine eigene Sendung anzubieten. Die Ressourcen sind vorhanden: "Wenn sich jemand mit einer
konkreten Idee bei uns meldet, hat er die besten Chancen, die Idee - sollte sie halbwegs
durchführbar sein - auch zu realisieren", erzählt Hillenbrand.
Im Moment sucht das Team Leute, die Lust haben, neben Star Trek auch noch andere Gebiete der
Science-fiction in regelmässige Sendungen unterzubringen. Dabei ist es egal, ob es Sendungen zu
"Buffy", "Star Wars", "Earth - Final Conflict", "LEXX - The Dark
Zone" oder "Stargate" gibt.
"Regelmässig" kann dabei wöchentlich, monatlich oder auch nur sechsmal im Jahr
heissen. Eventuell sogar nur einmal, wenn es sich um einen erfolgreichen Science-fiction-Kinofilm
dreht. Dabei ist es nicht nötig, dass der Interessierte eine sündhaft teure
Aufnahmeeinrichtung besitzt oder sich zulegen muss. Lediglich eine Soundkarte und die Bereitschaft,
in der Woche auch mal länger online zu sein und die Kosten dafür zu tragen, müssen
vorhanden sein. Ansonsten sollte der Mitarbeiter zuverlässig und teamfähig sein.
HTML-Wizards, die ausschiesslich alleine arbeiten, sind nicht gefragt.
Aber auch der Surfer, der einfach nur zuhören will, sieht sich vor ein grosses Angebot
gestellt: Fünf Sendungen, und damit fünf Formate, stehen dem Interessierten zur
Auswahl.
Wer sich für Science-fiction allgemein interessiert, sollte sich "Audio51"
anhören. Hier wird über alles, was in der Science-fiction-Welt vor sich geht, berichtet.
"TREKminds", die älteste und noch bekannteste Sendung berichtet über alles
Wissenswerte speziell aus der Star Trek-Welt.
Was im Star Trek-Universum, sprich den Episoden, Wichtiges passiert, wird dem Hörer im
&quoT;Episodencafé" in Form von tiefgehenderen Analysen dargelegt. Und wer seiner Zeit
ein wenig voraus sein will, kann sich im "SpoilerSpace", der neuesten Sendung bei Radio
Trek, über Episoden seiner Lieblingsserie informieren, die in den USA gerade erst gelaufen
sind.
Die Seite an sich stellt sich sehr bunt und nach sehr kurzer Einarbeitungszeit sehr
übersichtlich dar. Die Navigationslinks sind in zwei Gruppen eingeteilt: Über die erste
kommt man direkt zu der letzten Ausgabe der anvisierten Sendung, über die andere kann man im
Archiv stöbern oder das Impressum lesen. Desweiteren kann man einen kostenlosen Newsletter
abbonieren, der immer über neue Sendungen auf der Seite berichtet.
Die Sendungen stehen durchdachterweise in drei verschiedenen Weisen zur Verfügung: Für
langsamere Verbindungen (28.8) und schnelle Anlagen (56K und ISDN). Als drittes kann man sich die
Sendung auch direkt auf der Festplatte speichern. Mit um die acht Megabyte sind allerdings hierbei
längere Ladezeiten inkaufzunehmen.
Alles in allem ein tolles Angebot von Fans für Fans, das mit viel Liebe zum Detail jedem etwas
bietet. Sogar die Chance, selber mitzumachen. Besuch unbedingt angeraten.
Die Homepage des Projektes ist unter www.sf-radio.de zu finden.
(Zurück zum Inhalt)
Star Trek: Mirror Universe
von Mario Scholz,
Dezember 1999
Es ist der selbe Ort...
Es ist die selbe Zeit...
Doch es ist ein anderes Universum!
Prolog
"Phaser auf Ziel ausrichten - Feuer!"
Die Stimme von Captain John Richards donnerte über das Brückendeck der U.S.S. Eagle.
An der Taktikkonsole tippte Lieutenant Steven Lefler hastig einige Befehle ein, und eine Sekunde
später löste sich ein orangefarbender Strahl aus gebündelter Energie vom glatten,
schimmernden Rumpf der Galaxy-Klasse und raste durch die Schwärze direkt auf das Ziel zu: ein
kleines, grünes, raubvogelartig wirkendes Raumschiff. Energetische Schilde blitzen auf und
verloschen ebenso abrupt, als der Phaser sie überlastete. Die gebündelte Energie bohrte
sich ungehindert in den Rumpf des kleinen Kreuzers. Licht flutete über die Brücke der
Eagle, als das Schiff in Plasmafeuer gehüllt zerplatzte.
"Ziel zerstört, Sir." fügte Lefler unnötigerweise hinzu.
"Das wird den klingonischen Freibeutern eine Lehre sein. Wir haben lange genug still
gehalten." freute sich Commander Mitchell, erster Offizier der Eagle. "Die Föderation
ist stärker als je zuvor, und wir werden es diesem Abschaum schon zeigen!"
Captain Richards gähnte. "Recht haben sie. Lieutenant Lefler, beenden sie Alarmstufe
Rot und informieren sie Starfleet Command, dass wir unseren Einsatz erfolgreich beendet haben."
"Ja, Sir." Lefler nickte. "Aber Sir, dürfte ich fragen, wieso wir den Ruf
der Klingonen ignoriert haben? Es sah nicht so aus, als seien sie auf einen Kampf ausgewesen."
Mitchell lachte. "Lieutenant, gerade diesen Eindruck wollten die Klingonen ja bei uns erwecken.
Sie mögen zwar Barbaren sein, aber ganz dumm sind sie nicht."
In diesem Moment öffneten sich zischend die Turbolifttüren und eine Gruppe von
Sternenflottenoffizieren trat heraus.
"Vielleicht können sie ihre Diskussion auf später verschieben, denn ich
würde mich jetzt gerne ablösen lassen." Richards erhob sich. "Die Beta-Schicht
übernimmt, Lieutenant Caruso, sie haben das Kommando."
Die Lifttüren glitten beiseite und entliessen Lieutenant Kevin McAllister und
Lieutenant Lefler aus dem überfüllten Turbolift. Beide atmeten als erstes tief durch.
"In diesem Turbolift ist es beim Schichtwechsel immer so eng", beschwerte sich
McAllister.
"Das kommt davon, dass der zweite Lift der Brücke für den Captain reserviert
ist." Lefler schnappte nach Luft.
Eine sanfte Computerstimme ertönte. "Ein Gespräch für Lieutenant
McAllister"
McAllister sah Lefler an. "Ob das schon Duncan ist?"
"Könnte sein, spät genug ist es ja."
McAllister tippte auf das delta-förmige Sternenflottensymbol an seiner Uniform.
"Computer, ich nehme das Gespräch in meinem Quartier an."
Beide legten einen Schritt zu.
1. Kapitel
"Transmission auf den Bildschirm!" befahl McAllister dem Computer, sofort nachdem er
die Tür seines Quartiers durchschritten hatte. Der Viewer in der Wand erwachte summend zum
Leben, zeigte jedoch nur Statik.
"Es ist Duncan. Computer, führe Programm Lefler-3a aus. Autorisation
Lefler-9-3-Tango."
"Bestätigt."
Die Statik auf dem Schirm ordnete sich plötzlich neu, zeigte einen Kopf, der von braunem
Haar eingefasst wurde.
"Hallo Kevin, Steven."
Die beiden Angesprochenen nahmen auf der Couch Platz.
"n' Abend Duncan." grüsste Lefler zurück.
"Abend ist gut. Hier bei uns ist gleich Frühschicht! Aber deswegen melde ich mich
nicht bei euch." Duncan Farrell lächelte.
"Sondern?" fragte Lefler.
"Ich habe die Informationen, um die ihr mich gebeten hattet."
McAllister setzte sich auf. "Was hast du 'rausgekriegt?"
"Ihr hattet recht. Seit Vizeadmiral Nechayev zur Föderationspräsidentin
gewählt wurde, haben die Grenzkonflikte mit den Klingonen, Romulanern und Bajoranern erheblich
zugenommen. Ich habe einige der Missionsberichte eingesehen: Es wurde erst gar nicht der Versuch
einer Kommunikation unternommen."
"Das hatten wir heute wieder", warf Lefler ein, "ein klingonischer Bird-of-Prey
hat die Grenze überquert. Als er uns sah, deaktivierte er seine Waffen und rief uns. Captain
Richards befahl einen Angriff und ignorierte den Ruf."
"Das passt in das Bild, das meine Daten zeichnen. Offenbar will die Präsidentin einen
Krieg anzetteln, um anschliessend das Kriegsrecht auszurufen."
"Das würde das Parlament der Planeten praktisch ausser Kraft setzen, und sie
wäre fast die Alleinherrscherin der Föderation." stellte McAllister fest.
"Ja, so ungefähr stell ich mir das auch vor. Ach ja: Deine kleine Datensuchaktion von
letzter Woche blieb nicht unbemerkt, Kevin."
"Wie kommst du darauf?"
"Ich habe vorhin eine Transmission an Starfleet Command abgefangen."
Sein Bild verschwand vom Schirm und wurde gegen zwei Dokumente aus dem Regierungsgebäude
ersetzt. Auf ihnen prangte ein Foto von McAllister bzw. Lefler. McAllister stand auf und ging
näher an den Schirm heran. "Verdammt!" murmelte er.
"Ja", ertönte Farrells Stimme, "da hast du völlig recht. Gegen euch
beide liegt demnächst ein Haftbefehl vor. Sie müssen nur noch einen Grund finden, um euch
legal einbuchten zu können." Erst jetzt fiel McAllister auf, dass die Spalte mit den
vorgeworfenen Anklagen noch leer war. McAllister drückte eine Taste, und Farrell erschien
wieder auf dem Schirm. "Das ist ein Hammer!" McAllister liess sich wieder auf die
Couch fallen.
"Nein, der Hammer kommt erst noch. Bei den Haftbefehlen lag ein Begleitschreiben bei -
unterzeichnet von Präsidentin Nechayev höchstpersönlich. Wenn ihr beide nicht
innerhalb kürzester Zeit festgesetzt werden könnt, so wird der Starfleet Secret Service
auf euch angesetzt. Und ihr wisst ja: Der Secret Service untersteht der Präsidentin
direkt."
"Jaja, ein weiterer Schachzug auf dem Weg zu ihrer Herrschaft." kommentierte Lefler
die Nachricht.
"Hm". McAllister runzelte die Stirn. "So wie's aussieht, scheinen wir der
Präsidentin ein echtes Dorn im Auge zu sein."
"Und nicht nur ihr. Ich habe etwa ein Dutzend weitere Haftbefehle der selben Art
abgefangen. Ihr solltet lieber zusehen, dass ihr untertaucht."
"Und wie sollen wir das anstellen? Wir sind hier auf einem Raumschiff, schon
vergessen?" Lefler lehnte sich erwartungsvoll zurück.
"Ich habe dafür gesorgt, dass ein kleiner Frachter an den folgenden Koordinaten auf
euch wartet."
Auf dem Schirm erschienen ein paar Zahlenangaben. Lefler stand auf und betrachtete sie genauer.
"Das sind 20 Flugminuten mit Warp 4 von hier aus. Aber ich glaube kaum, dass Captain Richards
uns dort vorbeibringt und absetzt."
"An ein Shuttle würde ich 'rankommen" meinte McAllister, "aber das wird uns
nicht viel nützen: Die Eagle hätte uns im Traktorstrahl, ehe wir auf Warp gehen
können."
"Versucht, diesen kleinen Virus in die Schiffssysteme einzuspeisen. Er wird ein wenig
für Durcheinander sorgen, während ihr verschwindet. Wenn ihr Glück habt, wird niemand
eure Flucht bemerken. Ich übertrage jetzt den Virus."
"Wie durcheinander wird die Situation sein?" wollte Lefler wissen.
Farrell grinste. "Naja, die Sensoren werden ihren Dienst einstellen, die künstliche
Schwerkraft wird aufgehoben, die Hauptenergie fällt aus. Vorher öffnen sich allerdings die
Hangartore des Schiffes."
"Und du meinst, das fällt nicht auf?" McAllister blieb skeptisch.
"Ich denke nicht, denn gleichzeitig öffnet sich ein gutes Dutzend anderer
Türen."
"Was soll's, es scheint, dass dies unsere einzige Chance ist. Einen Versuch ist es
wert." entschied Lefler.
Farrell nickte. "Der Frachter wird auf euch warten."
"Wartet mal", unterbrach McAllister, "hat einer von euch schon mal daran gedacht,
was nach unserem "Rückzug" passiert?" An Leflers Mine erkannte McAllister, dass
sein Freund noch nicht daran gedacht hatte. Er sah zu Farrell. "Und was ist mit dir?"
"Naja", meinte Farrell, "hier in der Starbase 93 liegt ein Raumschiff der
Defiant-Klasse. Es wurde im Kampf mit den Klingonen schwer beschädigt, die Mannschaft ist seit
einer Woche von Bord. Ich leite die Instandsetzungsarbeiten, könnte mir also Zutritt zum Schiff
verschaffen. Allerdings wird es uns wohl kaum gelingen, es zu dritt aus der Starbase zu
fliegen."
McAllister grübelte. Plötzlich hellte sich seine Mine auf. "Duncan, du hast
gesagt, dass du mehrere Haftbefehle abgefangen hättest?"
"Ja, elf Stück, eure beiden nicht mit gerechnet."
"Was ist, wenn wir die anderen elf Personen über ihre bevorstehende Verhaftung
informieren und sie bitten, uns zu helfen?"
"Ich kann es versuchen. Ich wünsche euch viel Glück. Farrell Ende."
Der Bildschirm erlosch.
Richards sass gerade in seinem Bereitschaftsraum, als die Nachricht hereinkam. Ein Piepen an
seinem Desktopviewer kündigte sie an. Richards seufzte und stand von seiner Couch auf.
Vorsichtig legte er das Buch, das er gerade gelesen hatte, auf den Glastisch neben seiner Couch. Er
warf nochmals einen Blick auf das Cover. Von dort strahlte ihm das Lächeln von Präsidentin
Nechayev entgegen. "Mein Weg", so hiess das Buch. Richards hatte es erst zur
Hälfte gelesen, war aber jetzt schon völlig begeistert. Er bewunderte, mit welcher
Zielstrebigkeit Nechayev Präsidentin geworden war. Aber eigentlich bewunderte er alles, was mit
Nechayev zusammenhing. Richards liess sich an seinem schweren Eichenholzschreibtisch nieder und
sah auf sein Display. Er schluckte, als er sah, von wem die Nachricht stammte. Es handelte sich um
eine aufgezeichnete Prioritätsnachricht von der Präsidenten selber. An den weiteren
Anzeigen erkannte Richards, dass diese Nachricht für das ganze Schiff bestimmt war. Schnell
drückte er die entsprechenden Symbole an seinem Viewer, um die Aufzeichnung wiederzugeben.
"Der Virus ist im Speicher", sagte McAllister und löschte den Bildschirm.
"Hat dich jemand bemerkt?"
"Wer denn bitte?" McAllister begann zu lachen, "Unser Chefingenieur vielleicht?
Der ist doch völlig tlhIb"
"Pass nur auf! Du weisst doch, Nechayev hat vor einem Monat das Gesetz verabschiedet,
um unsere Sprache wieder reiner zu gestalten. Das klingonische Wort für Inkompetent stand auch
auf der Liste der zu vermeidenden Wörter."
"Und du meinst, dass ich mich an Nechayevs Vorschläge halte?"
"Nein, natürlich nicht, aber zum Beispiel Captain Richards tut...." Lefler wurde
vom Computer unterbrochen. "Achtung. Eine Botschaft der Priorität I von der
Präsidentin." Gleich darauf erwachte der Kom-Schirm wieder zum Leben, und auf ihm
erschien Nechayev. Sie starrte einige Sekunden unheilvoll in die Kamera.
Lefler setzte sich hin. "Ich hab ein übles Gefühl bei der Sache, Kevin."
McAllister starrte nur auf den Bildschirm. "Nicht nur du...." Dann begann Nechayev zu
reden.
"Offiziere der Sternenflotte.
Ich habe die traurige Pflicht, ihnen mitteilen zu müssen, dass wir uns seit heute morgen, 8
Uhr Erdzeit, offiziell mit den Klingonen im Krieg befinden. Dies war schon seit einiger Zeit
abzusehen gewesen, überschritten die Klingonen doch immer öfter unsere Grenzlinien und
provozierten eine Reihe von Angriffen, die vielen treuen, loyalen Männern und Frauen der
Föderation bereits das Leben kosteten. Bisher haben wir uns ruhig verhalten, weil wir immer
noch auf eine friedliche Lösung gehofft hatten. Doch dafür ist es nun zu spät.
Kanzler Gowron persönlich erklärte uns den Krieg! Und wir wissen: Wer Gewalt sät,
wird Krieg ernten! Und Gowron wird ihn ernten!
Dieser Krieg wird nicht leicht. Es kommt vor allem darauf an, dass schnell die richtigen
Entscheidungen getroffen werden. Schneller, als dies dem Parlament der Planeten möglich
wäre. Deswegen rufe ich, gestützt auf die Verfassung der Vereinten Föderation der
Planeten den interstellaren Notstand und das Kriegsrecht aus!
Auf uns kommt nun eine schwere Zeit zu, die viele Opfer von uns verlangen wird - doch gemeinsam
werden wir den Feind besiegen. Ich zähle auf sie, auf die Tapferkeit, die sie zu echten
Offizieren der Sternenflotte macht. Es gilt, unsere Heimat zu verteidigen, unsere Werte, die uns
alles bedeuten: Friede, Freiheit und Gerechtigkeit. Wenn es uns nicht gelingt, die klingonische Pest
zurückzutreiben und einzudämmen, so werden diese Werte fallen. Denken sie immer daran. Ich
zähle auf sie alle.
Nechayev Ende." Auf dem Bildschirm erschien das Symbol der Föderation.
Lefler und McAllister starrten schweigend auf den Bildschirm, beide völlig blass,
unfähig sich zu rühren. "Sie... Sie... Sie hat es wirklich gewagt..." stammelte
Lefler nach ein paar Sekunden. Fassungslosigkeit stand noch immer in seinem Gesicht geschrieben. Als
der Türsummer ertönte, erschreckte er sich.
"Wer ist da?" fragte McAllister.
"Sicherheitsabteilung. Bitte öffnen sie die Tür." drang es dumpf von
draussen herein. McAllister und Lefler sahen sich an.
"Einen Moment bitte." rief McAllister nach draussen, während er gleichzeitig
seinen Phaser nahm. Er sprang hinter die Couch und legte auf die Tür an. Er sah nochmals kurz
auf den Phaser und vergewisserte sich, dass dieser auf Betäubung stand, dann nickte er
zufrieden. Ein Blick zu seinem Freund verriet ihm, dass auch Lefler bereit war und hinter einem
Sessel in Deckung hockte. "Computer, Licht aus. Reaktivierung nur mit meinem
Autorisationscode." flüsterte er gerade laut genug, dass die extrem empfindlichen Sensoren
des Bordcomputers ihn verstehen konnten. Der Computer piepste und Dunkelheit senkte sich über
das Zimmer. Einzig das Licht der zu Streifen verzerrten Sterne des Subraums, das durch die Fenster
hinein schien, ermögliche den beiden Freunden, sich zu orientieren. Für jemand, der aus
dem hellen Korridor in das Quartier trat, musste alles schwarz erscheinen.
Sekunden vergingen, doch sie erschienen den beiden wie Minuten. Schweiss lief über ihr
Gesicht, aber keiner der beiden nahm eine Hand vom Phaser um ihn wegzuwischen. McAllisters Muskeln
spannten sich, als er von der Tür her leise Geräusche vernahm. Er wusste, was das
bedeutete: Jemand überbrückte gerade das Türschloss. McAllister rutsche noch ein paar
Millimeter weiter nach links, in eine für ihn etwas bequemere Position, überprüfte
noch einmal die Ladeanzeige seines Phasers. Sie war voll. Dann legte er wieder auf die Tür an
und wartete. Doch nicht lange. Mit einem in der Stille fast ohrenbetäubenden Klicken
öffnete sich die Verriegelung der Tür, und Licht flutete in den Raum, als sie sich
öffnete. In der Tür sah Lefler die Schattenrisse von drei Personen, zwei von ihnen mit
Phasergewehren des Typs Drei ausgestattet. Die Gestalt in der Mitte trat näher.
"Lieutenant Lefler, Lieutenant McAllister? Ich muss sie darüber informieren, dass sie
unter Arrest stehen. Gegen sie liegt ein Haftbefehl vor."
Lefler verdrehte die Augen, als er das hörte. Eigentlich sollte es für jeden
Sicherheitsoffizier offensichtlich sein, dass hier etwas nicht stimmte. Hätte Lefler diesen
Einsatz geleitet, dann wäre sein Team sofort nach dem Öffnen der Türen in den Raum
gestürmt, und hätte ihn gesichert. Glück für uns. Lefler zuckte mit den
Schultern, zielte, und drückte dann ab. Aus seinem Phaser schoss ein oranger Energiestrahl und
traf auf den Anführer des Sicherheitsteams. Er wurde kurz in ein oranges Schimmern
gehüllt, während die schwache Energiewelle durch seinen Körper floss und wichtige
Organe betäubte. Der Mann sackte in sich zusammen. Praktisch zur selben Zeit hatte auch
McAllister den Auslöser betätigt, und einer der beiden bewaffneten Offiziere vor der
Tür brach zusammen. McAllister und auch Lefler rissen die Mündungen ihrer Phaser herum,
und feuerten beide gleichzeitig auf den letzten Mann. Durch die Wucht der beiden Energiestrahlen
wurde er von den Füssen gerissen und gegen eine Wand geschleudert, an der er zu Boden
glitt.
Lefler und McAllister sprangen auf, sprinteten zur offenen Tür. Beide wussten, dass sie
soeben einen stillen Alarm ausgelöst hatten. Ein Phaserschuss blieb an Bord eines Raumschiffes
nicht unbemerkt. Mit Sicherheit war bereits ein zweiter Sicherheitstrupp unterwegs, und dieser
würde sich nicht so stümperhaft verhalten. McAllister und Lefler pressten sich mit dem
Rücken gegen den Türrahmen und lauschten. Nichts war zu hören. Auf ein lautloses
Zeichen wirbelten beide in den Korridor, mit ihren Waffen beide Seiten des Korridors abdeckend, die
Waffen entsichert. Doch der Flur war leer. Lefler zeigte mit dem Kopf nach rechts. "In die
Jeffriesröhre!"
"Der nächste Zugang ist in Sektion 21C!" McAllister sprintete los, den Phaser
nach vorne gerichtet. Lefler sah sich noch einmal um, dann rannte er hinter McAllister her.
"Wie konnte das passieren?" Lieutenant Commander McNeil zuckte bei jedem Wort Captain
Richards zusammen. "Wie konnten ihre Männer bei einem so einfachen Einsatz versagen?"
"Wir hatten ja nicht erwartet, dass die beiden sich gross zur Wehr setzen würden.
Ich meine, ich kenne Steven und Kevin seit drei Jahren. Ich hätte nie mit so einer Reaktion
gerechnet." McNeil wurde immer kleinlauter. "Mit welcher Reaktion haben sie denn dann
gerechnet?" donnerte Richards. "Sagen sie es mir, mit welcher Reaktion haben sie bei zwei
Offizieren gerechnet, die wegen Hochverrats gesucht werden?"
"Ich... ich.. ich weiss nicht, Sir..." stammelte der Sicherheitschef der Eagle.
"Sie wissen es nicht, McNeil? Dann hören sie mir jetzt gut zu, damit sie wenigstens etwas
wissen: Wenn die beiden nicht innerhalb der nächsten Stunde in einer Arrestzelle sitzen,
können Sie ihr Offizierspatent zurückgeben!"
McNeil schluckte. "Ich schicke sofort ein zweites Team."
"Das hoffe ich auch für sie..." Richards drehte sich um und ging.
Ein Phaserstrahl traf die Wand dicht hinter Lefler. Er rannte weiter, während er seinen
Phaser zog und blind nach hinten schoss. Auch wenn ich euch nicht treffe, halte ich euch
wenigstens auf Distanz! Sein Plan schien zu funktionieren, denn die ihn verfolgenden Schritte
wurden leiser. Durchhalten, Steven, durchhalten. Der Zugang zur Jeffriesröhre ist gleich um
die Ecke. Leflers Herzschlag donnerte, vermischt mit dem Rauschen von Blut, in seinen Ohren,
sein Brustkorb hob und senkte sich, und sein Adrenalinspiegel stieg immer weiter. Noch 20
Meter! Als er um die Ecke kam, sah er bereits die offene Tür zur Jeffriesröhre.
McAllister wartete bereits im Vorraum auf ihn. Keuchend stürmte Lefler herein, und sank an der
gegenüberliegenden Wand zu Boden, um wieder zu Atem zu kommen, während McAllister bereits
auf die Türkontrolle hämmerte. Als die Tür zischend zu glitt, sah Lefler das
Sicherheitskommando um die Ecke kommen. Mit einem Piepen bestätigte der Computer den aktiven
Verriegelungsmechanismus der Tür. "Das wird sie nicht lange aufhalten!" keuchte
Lefler ausser Atem. Wortlos zog McAllister seinen Phaser, änderte die Einstellung und
schoss aus einem Meter Entfernung in die Türkontrolle. Funkten stoben daraus hervor, die
Kontrollen flackerten, ehe sie ganz erlöschen. "Wollen mal sehen, wie sie damit fertig
werden", kommentierte McAllister. Dann öffnete er das Schott zur nach unten verlaufenden
Jeffriesröhre. Automatisch öffnete der Computer auch sämtliche weiteren Schotten nach
unten, so das man über die Leiter bis ins unterste Deck des Schiffes gelangen konnte. Lefler
runzelte die Stirn. "Kevin, zur Shuttlerampe geht es nach oben.".
"Ich weiss", meinte McAllister gelassen, und griff nach Leflers Kommunikator.
McAllister nahm auch seinen eigenen ab und warf beide zusammen in den Schacht nach unten.
"He, was soll....", setzte Lefler gerade an, als ein ihnen beiden bekanntes summendes
Jaulen aus dem Schacht ertönte. Lefler beugte sich vor, und sah gerade noch, wie die beiden
fallenden Kommunikatoren im blauschimmernden Transporterfeld verschwanden.
Fortsetzung folgt...
(Zurück zum Inhalt)
Man ist kein Trekkie, wenn...
- man auf den Satz "Live long and prosper" mit "Wie bitte!?" reagiert.
- man kein Uhura-T-Shirt im Kleiderschrank hat.
- man im Gegensatz zu Captain Kirk mehr Haare als Gehirn hat.
- man Subatoi Bashir für den Namen eines thailändischen Abführmittels hält.
- man Lt. Worf als Nougat bezeichnet.
- man den Fahrstuhl nimmt, anstatt sich hochzubeamen.
- man das Emblem auf der Uniform für einen missglückten Weihnachtskeks hält.
- man lieber Baumwolle als neoprenbeschichtetes Polyester trägt.
- man findet, dass Lt. LaForge keinen Haarreifen im Gesicht tragen sollte.
- man findet, dass Commander Data ungesund aussieht.
- man auf "Engage!" mit "Du mich auch!" antwortet.
- man Star Trek, Raumschiff Enterprise, Star Wars und das ganze Gesocks nicht auseinanderhalten
kann.
Vielen Dank an Brigitte Cecon.
(Zurück zum Inhalt)
VOYAGER - STAFFEL 6
- Collective
Die Crew trifft auf "Das Kollektiv", einer Gruppe von Kindern, die vom Borg-Kollektiv
getrennt wurden. Sie versuchen nun mit allen Mitteln, in das Kollektiv zurückzukehren und
nehmen die Crewmitglieder der Voyager als Geiseln. Sie wissen aber nicht, dass sie defekt sind und
das Borg-Kollektiv sie unter keinen Umständen wieder aufnehmen wird.
Demnächst:
- Memorial
Es geht um Erinnerungen an einen Krieg, die in den Crewmitgliedern der Voyager aufsteigen - einen
Krieg, an dem sie nie teilgenommen haben.
- Daoine Sidhe
Eine Art Fortsetzung zur Folge "Fair Heaven". Die Bewohner des irischen Städtchens
entwickeln ähnlich wie Doktor Moriarty in TNG eine Art Bewusstsein und beginnen, die Absichten
und die Herkunft der Voyager-Crew zu hinterfragen.
Der Titel bezieht sich auf alte irische Sagen, wonach die Menschen die früheren Bewohner
Irlands besiegt und unter die Erde vertrieben haben. Die Holofiguren nehmen nun an, dass es sich bei
der Voyager-Crew um diese vertriebenen Wesen handelt, die sowohl gütig als auch boshaft sein
können.
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars
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Wird der australische Schauspieler Jesse Spencer der neue Anakin Skywalker in Star Wars: Episode
II? Das Casting soll laut George Lucas zwar erst im Januar beginnen, doch Gerüchte besagen,
dass es ein Memo von Lucasfilm gibt, auf der neben den Details zu den Drehorten (Australien,
Tunesien, Italien, Spanien und Portugal) auch eine kurze Liste der Hauptdarsteller aufgeführt
ist. Und auf dieser Liste soll neben Natalie Portman, Ewan McGregor und Ahmed Best auch Jesse
Spencers Name stehen. Sowohl Star Wars-Produzent Rick McCallum und der Agent von Spencer
haben zwar eine Verpflichtung des 20 Jahre jungen Schauspielers dementiert, doch die Gerüchte
halten sich hartnäckig. Dies auch, weil Spencer vor kurzem aus der Serie Neighbours
ausgestiegen und von Melbourne nach Sydney gezogen ist, wo er jetzt nur fünf Minuten von den
australischen Fox-Studios entfernt wohnt. Interessant ist auch, dass sich George Lucas nicht zu
diesem Thema geäussert hat. Er liess nur verlauten, dass er derzeit nicht auf Gerüchte
höre, weil er immer noch am Drehbuch zu Episode II schreibe.
In der Woche vom 3. bis 9. Dezember 1999 kehrte Star Wars: Episode I - The Phantom Menace
für einen guten Zweck die US-Kinos zurück. Der Film, der in den USA übrigens
voraussichtlich ab 3. April 2000 auf Video herauskommen wird, lief in 355 Städten. Der ganze
Gewinn dieser Wiederaufführungen wurde unter 177 gemeinnützigen Organisationen
aufgeteilt.
LucasArts hat ein neues Playstation-Game mit dem Titel "Jedi Power Battles"
angekündigt. Es soll sich um ein actiongeladenes Arcadespiel mit zehn Leveln handeln, das auf
dem Geschehen von Star Wars: Episode I basiert. Der Spieler kann in die Rolle von Qui-Gon
Jinn, Obi-Wan Kenobi oder anderen Mitgliedern des Jedi-Rates schlüpfen und sich atemberaubende
Lichtschwert-Duelle gegen verschiedene Gegner, darunter auch Darth Maul, liefern. Das Game soll im
Frühling 2000 auf den amerikanischen Markt kommen.
Neues vom überaus beliebten Chewbacca aus der ersten Star Wars-Trilogie: Bei Dark Horse
Comics wird am Mitte Januar 2000 eine vierteilige Miniserie mit dem Titel "Star Wars:
Chewbacca" erscheinen. Darin sollen in zehn kurzen Geschichten die interessantesten Szenen aus
dem Leben des Wookies gezeigt werden. Auch Chewbaccas Frau Mallatobuck wird zu sehen sein. Für
den Freund von Han Solo endet R.A. Salvatores Roman "Vector Prime", der in den USA vor
kurzem erschienen ist, jedoch tragisch: Chewbacca stirbt.
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Akte X
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Nach dem Flop von Harsh Realm setzt Fox alles daran, dass eine 8. Staffel von Akte X
produziert werden kann. Sandy Grushow, der neue Vorsitzende bei Fox Television Entertainment, gab
bekannt, dass das Projekt "Season 8" derzeit höchste Priorität hat und dies so
bleiben wird, bis eine weitere Staffel gesichert ist. Doch die beiden Stars David Duchovny und
Gillian Anderson haben ihre Meinung grundsätzlich nicht geändert. Sie können sich ein
weiteres Jahr bei der erfolgreichen Serie nicht vorstellen. Auch wenn der Mulder-Darsteller
kürzlich sagte: "Ich würde zu nichts 'nie' sagen, aber im Moment läuft mein
Vertrag im nächsten Jahr aus, also lebe ich mein Leben, als ob es das letzte Jahr wäre,
und es wäre für mich auch in Ordnung, wenn es das letzte ist. Ich bin bis jetzt wirklich
stolz auf die vergangenen sechs Jahre, und sieben Jahre sind eine ziemlich lange Zeit für ein
und dieselbe Serie." Da die Show eine wichtige Geldquelle von Fox ist, können wir aber
damit rechnen, dass der Sender noch einmal Verhandlungnen mit den beiden Hauptdarstellern aufnehmen
wird, und ihnen sicher noch ein lukratives Angebot unterbreitet wird. Theoretisch könnte Fox
Akte X auch ohne Duchovny und Anderson produzieren. Aber der Sender ist sich bewusst, dass
die Fans keine Serie ohne Mulder und Scully wollen.
Gerüchte zum zweiten Akte X-Kinofilm: Terminator- und Titanic-Macher James
Cameron ist im Gespräch als Regisseur beim Film, der rund 100 Millionen Dollar kosten soll. Ob
Cameron aber wirklich Interesse an einem Film hat, der auf einer Fernsehserie basiert, darf
bezweifelt werden. Auf jeden Fall dabei beim zweiten Akte X-Film, der erst nach Ende der
Serie - sei es nach der siebten oder achten Staffel - gedreht wird, sind Gillian Anderson und David
Duchovny.
Die Akte X-Ratings auf ProSieben sinken. Nachdem die Folge "Giftanschlag" noch eine
gute Quote von 3,68 Millionen (Marktanteil 11,8 %) verzeichnen konnte, und auch die folgende Episode
mit dem Titel "Tithonus" von 3,5 Millionen Zuschauern verfolgt wurde (Marktanteil 10,7 %),
brach die Quote beim ersten Teil der Doppelfolge "Zwei Väter" regelrecht ein. Die
Folge, von der sehr viel erwartet wurde, konnte nur gerade 2,44 Millionen Zuseher dazu bewegen,
ProSieben einzuschalten. Dies entspricht einem - für Akte X - miserablen Marktanteil von
nur 7,6 %.
Am 16. Mai 2000 bringt Fox in den USA die erste Staffel von Akte X auf DVD heraus. Das
"X-Files Season One Set" enthält alle 24 Folgen der ersten Staffel auf sieben Discs
sowie zwölf Interviews mit Chris Carter, in denen er kurz die Handlung und Entstehung der Folge
erläutert), 20 sogenannte "Behind the Truths", alle Trailer und ein DVD-Game. Das Set
soll im Einzelhandel rund 150 US-Dollar kosten, kann aber bereits jetzt bei
dv-depot.com (und anderen Anbietern) für 100 Dollar
vorbestellt werden.
Seit dem 19. November werden die X-Files in Ungarn wieder ausgestrahlt. Im vergangenen Juni
hat ein Gericht entschieden, dass die Serie nicht mehr vor 23 Uhr gesendet werden darf, weil sie
einen negativen Einfluss auf die Entwicklung junger Menschen ausübe (wir haben darüber in
Ausgabe 52 und 53 berichtet). Der ungarische Sender MTv1 hat sich zuerst überlegt, die
Ausstrahlung von Akte X ganz einzustellen. Doch nun konnte genügend Werbezeit verkauft
werden, so dass die Serie auch nach 23 Uhr noch finanzierbar ist.
Der erfahrene X-Files-Regisseur und -Produzent Kim Manners hat bei Fox einen exklusiven
Mehr-Jahres-Vertrag unterschrieben, der ihm die Möglichkeit gibt, Fernsehserien zu entwickeln
und auch weiterhin X-Files-Episoden zu drehen. Dana Walden, Executive Vice President bei Fox
TV sagte: "Kim ist ein wirklich begabter Regisseur und hat einen unschätzbaren Beitrag zu
Akte X geleistet. Wir sind hoch erfreut, dass er zugestimmt hat, weiter für uns zu
arbeiten, und wir sind zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit weiterhin ausergewöhnliche
Resultate hervorbringen wird." Manners produzierte und führte Regie bei fast drei Dutzend
Folgen der Mystery-Serie und hat früher auch schon Episoden von Star Trek: The Next
Generation realisiert.
Abschliessend einige Informationen zu X-Files-Episoden der siebten Season, die im kommenden
Jahr gesendet werden sollen:
Im Zweiteiler "Sein & Zeit", der für den Februar vorgesehen ist, führt
Scully eine Autopsie an Mulders Mutter durch und entdeckt, dass diese Krebs hatte. Scully glaubt
daraufhin, dass dies der Grund für ihren Selbstmord war. Mulder glaubt jedoch zu wissen, dass
seine Mutter versucht hatte, ihm etwas mitzuteilen, das mit den Entführungen der Kinder zu tun
hat. Möglicherweise wurde sie ermordet.
Die darauf folgende Episode mit dem Titel "Bad Boys" wird eine Homage an die Fox-Serie
Cops, eine Reality-Police-Show, in der Kameramänner bei echten Polizeieinsätzen das
Geschehen verfolgen. Die von Vince Gilligan geschriebene Story soll sich um einen jungen Polizisten
drehen, der auf Mulder und Scully trifft, die ein Monster jagen. Gefilmt wird mit Handkameras, wobei
sich Scully vom Kamerarteam gestört fühlt.
In "The Widow's Eye", die vermutlich im März ausgestrahlt wird, soll es um eine
asiatische Frau gehen, die Seelen stehlen kann. Mulder und Scully befassen sich mit der Seelensuche.
Die Folge soll gewisse Ähnlichkeit mit Höllengeld haben.
Weiter gibt es einige Gerüchte zu einer bisher unbetitelten Folge, die den Arbeitstitel
"Il Fumortante" tragen soll. Die von Bill Davis geschriebene Episode soll die wahre
Geschichte des Rauchers erzählen. Mulder wird voraussichtlich nicht dabei sein, Scully soll
hingegen eine zentrale Rolle in der Handlung spielen. Mit dabei soll auch Steven Williams alias X
sein, der zusammen mit CSM in den rätselhaften Tod von Papst Johannes Paul I. verwickelt sein
soll.
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Babylon 5/Crusade
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Aus einer geplanten Zusammenarbeit der beiden innovativsten Serienerfinder der letzten Jahre, Chris
Carter (Akte X/Millennium) und J. Michael Straczynski (Babylon
5/Crusade) wird nichts. Ende November verbreitete sich das Gerücht, die beiden
würden gemeinsam an einer TV-Serie für das US-Network CBS arbeiten, wie ein Lauffeuer. Die
Spekulationen verstärkten sich noch, als Straczynski bestätigte, dass er an einem neuen
Projekt arbeite, gleichzeitig aber vielsagend ergänzte: "Alles, was ich bis jetzt sagen
kann, ist, dass es so ist und dass es nicht so ist, wie es scheint." Eine Woche später kam
endlich Licht ins Dunkel, aber gleichzeitig auch gleich das Aus. Straczynski erklärte, dass er
und Carter geplant hatten, gemeinsam eine Serie mit dem Titel The World on Fire zu
entwickeln. Die Serie hätte von Fox produziert und von CBS ausgestrahlt werden sollen. Doch
dann sei die Serie einen Tag vor Vertragsabschluss von den Fox Studios gekippt worden. Fox will auch
nach dem Flop von Harsh Realm an Carter festhalten und will, dass eine neue Serie von Chris
Carter zu 100 Prozent vom Akte X-Erfinder stammt. Straczynski, der nicht sauer auf Chris
Carter ist, gab bekannt, dass die kurze, aber gute Zusammenarbeit, auf dessen Initiative nach dem
Ende von Crusade zu Stande gekommen sei. Straczynski besitzt immer noch die Rechte an The
World on Fire, die als Mainstream-Serie mit lediglich 10 % Science-fiction-Elementen beschrieben
wird, und verfolgt gemäss eigenen Aussagen andere Möglichkeiten für das Projekt.
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TV-Serien
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Anscheinend gibt es doch noch Hoffnung für die nach drei Episoden abgesetzte Serie Harsh
Realm. Die von Akte X-Schöpfer Chris Carter produzierte Serie wird ab März auf
dem US-Fox-Ableger "FX" ausgestrahlt. Dort werden dann alle bisher produzierten Episoden
der Serie gezeigt, bevor Fox es sich bei entsprechenden Ratings überlegen möchte, die
Serie eventuell sogar fortzusetzen.
Erst hiess es bei RTL II, dass die etwas andere SF-Serie LEXX nur vorübergehend aus dem
Programm genommen werde, um am Mittwoch mit einem Stargate-Doppelpack ein attraktives
Gegengewicht zu den Fussball-Übertragungen der Konkurrenz zu bieten. Doch aufgrund der
miserablen Quoten wurde die kanadisch-deutsche Produktion bis auf weiteres aus dem Programm gekippt.
Ob und wann LEXX wieder eine Chance bekommt, ist derzeit noch unklar. Angeblich schaut man
bei RTL II sich aber nach einem geeigneteren - also späteren - Sendeplatz um.
Eine positive Nachricht hingegen ist, dass im Januar bei RTL II gleich zwei neue Serien starten: Die
Action-Serie Mortal Kombat und The Crow - Die Serie, eine auf den gleichnamigen
Kinofilmen basierende Action-Fantasy-Serie. In The Crow: Stairway to Heaven, so der
Originaltitel, spielt Mark Dacascos, bekannt unter anderem aus Crying Freeman - Der Sohn des
Drachen, den Rockmusiker Eric Draven. Dieser kehrt ein Jahr nach seinem Tod durch einen Sprung
von der Brücke, die das Land der Toten mit dem Land der Lebenden verbindet, zurück. Mit
den mystischen Kräften der Krähe versehen, versucht Draven, der weder lebendig noch tot
ist, das Gleichgewicht von Gut und Böse wiederherzustellen. RTL II beginnt am Dienstag, 4.
Januar 2000, mit der Ausstrahlung der 22 Episoden von The Crow.
Auch ProSieben startet im Januar mit gleich zwei neuen interessanten Science-fiction-Serien. Am 4.
Januar 2000 um 20.15 Uhr zeigt ProSieben den Pilotfilm von Total Recall 2070. Die Folgen der
auf dem Schwarzenegger-Kinofilm aus dem Jahr 1990 basierenden Serie laufen dann jeweils am Dienstag
um 22.15 Uhr. Trotz des Titels soll es sich eigentlich um eine Art Blade Runner-Fernsehserie
handeln. Eigentlich nicht verwunderlich, da beide Vorlagen zu den Kinoerfolgen aus der Feder von
Philip K. Dick stammen. Ebenfalls im Januar startet bei ProSieben die UPN-Zeitreiseserie Seven
Days, die bereits bei Premiere World zu sehen war, und in welcher der Held jeweils sieben Tage
in die Vergangenheit reisen kann.
Die im kommenden Herbst startende Serie Gene Roddenberry's Andromeda verkauft sich bereits
jetzt sehr gut. Mindestens 80 Prozent der amerikanischen Zuschauer werden die Serie mit Kevin Sorbo
(Hercules) in der Hauptrolle sehen können, da fast alle der wichtigen TV-Märkte der
Vereinigten Staaten abgedeckt seien. Executive Producer Robert Hewitt Wolfe bestätigte zudem,
dass Andromeda, eine Serie, die nach einer Idee des verstorbenen Star Trek-Erfinders
Gene Roddenberry entsteht, im Mai 2000 in Produktion gehen werde.
Sat.1 wird die selbst produzierte Mini-Serie Aeon: Countdown im All am 23., 24. und 25.
Januar 2000 jeweils am Abend ausstrahlen. Die drei 90-minütigen TV-Movies, die
ursprünglich unter dem Titel Trillennium angekündigt wurden (wir haben darüber
berichtet), handeln laut Sat.1-Pressetext von Chris Sanders (Bernhard Bettermann), der ein Teenager
war, als sein Vater, Raumschiff-Kommandant Mathew Sanders, in einer fehlgestarteten Rakete
verbrannte. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass der Unfall für die Öffentlichkeit
inszeniert war, um die wahren Gründe zu verschleiern: "Aeon - eine geheimnisvolle Masse -
befand sich auf Kollisionskurs zur Erde. Um die Gefahr abzuwenden, sollte eine Gruppe unter dem
Decknamen Omega das Phänomen erforschen. Doch unterschiedliche Ansichten führten zu einem
Zerwürfnis: McBain (Christian Brückner), führender Astrophysiker, glaubte fest an
einen göttlichen Gesandten. General Gossett (Jürgen Hentsch), Leiter des Omega-Projektes
und verantwortlicher Militär, bestand auf der Zerstörung von Aeon, um die Welt zu retten.
Auf Gossetts Betreiben wurde McBain in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Der Tod Mathew
Sanders bewegte Chris, in die Spuren seines Vaters zu treten. Mit seinem Kollegen Nick Meissner
(Tobias Hoesl) bereitet er sich auf einen Shuttleflug der europäischen Raumfahrbehörde
Aera vor - unter Leitung von Sandor Rakovzy (Reiner Schöne). Als Prime-Pilot soll Chris das
Astriss-Modul als Herzstück einer internationalen Raumstation ins All bringen. Die Journalistin
Laura (Anna Valle) wird exklusiv über die Mission berichten. Doch McBain taucht wieder auf. Er
will seinen Rivalen Gossett töten und mit Hilfe einer konservativen Organisation die gesamte
Raumfahrt zerstören, um für immer jegliches Einmischen der Menschheit in die Kräfte
des Weltalls zu verhindern."
In den USA wird derzeit heftig um die Senderechte für Buffy The Vampire Slayer
gekämpft. Die überaus erfolgreiche Serie wird von 20th Century Fox TV produziert,
allerdings beim Konkurrenzsender The WB von Warner Brothers, ausgestrahlt. Der heute gültige
Vertrag endet im Jahr 2001. Die Verhandlungen um die Rechte haben bereits begonnen, und es ist ein
offenes Geheimnis, dass Fox versucht, noch mehr als die eine Million US-Dollar pro
Buffy-Folge von The WB zu bekommen. Falls der Preispoker scheitern sollte, dann könnte
Fox die Serie ab 2001 auch auf seinem eigenen Sender Fox Broadcasting ausstrahlen.
Buffy- und Angel-Fans sind sauer auf Fox. Der Sender ist weiterhin auf der Jagd nach
Webseiten, die das Copyright verletzen. Mehrere Buffy-Fans mussten Material von ihrer Site
nehmen, weil sie ein entsprechendes Schreiben von Fox' Anwälten erhalten hatten. Darunter war
sogar eine Website, die nur eine Episodenliste veröffentlicht hatte. Nun haben die Fans genug
und starten eine Gegenaktion, die unter
http://buffy.acmecity.com/undead/214 zu finden
ist.
Angel-Fans haben derweil (noch) andere Probleme: Sie wollen Doyle zurück. Im
Buffy-Ableger Angel stirbt der von Glenn Quinn dargestellte Doyle in der neunten
Episode (wir haben darüber berichtet). Doch nun hat eine Umfrage ergeben, dass 80 Prozent der
Fans verlangen, dass die Produzenten den Charakter wieder in die Serie zurückholen.
Unterstützung erhalten die Fans jetzt auch von der Webseite
http://www.glennquinn.com/defense.html.
Im Gegensatz zu Fox, das per Anwalt gegen Fan-Seiten vorgeht, engagiert MGM Fans für den
Internetauftritt ihrer Serien. Nun hat das Studio den 17-jährigen Sean Fitzgibbons damit
beauftagt, Teile der offiziellen Site zur TV-Serie Stargate zu gestalten. Fitzgibbons,
Webmaster der vielbeachteten Fanseite www.sg-1.net, wird auch
Teile seiner bisherigen Internetseite in die offizielle Website, die unter
www.stargate-sg1.com zu finden ist, einbringen.
ProSieben hat die ersten beiden Staffeln der Simpsons-Nachfolgeserie Futurama
eingekauft und wird diese ab Herbst 2000 wöchentich - jeweils am Wochenende - austrahlen. Die
Science-fiction-Zeichentrickserie von Matt Groening dreht sich um den Pizzaausfahrer Fry, der am
Silvesterabend 1999 arbeiten muss. Durch ein Missgeschick wird er für 1000 Jahre eingefroren,
wird erst am Silvestertag 2999 wieder aus seiner Kryokammer befreit und findet sich dann im
futuristischen New York wieder.
Eugene W. Roddenberry jr., der Sohn des Star Trek-Erfinders und Produzent bei Mission
Erde, sagte in einem Interview, dass in den Episoden der dritten Staffel von Earth: Final
Conflict (so der Originaltitel der Serie) vermehrt eigenständige Geschichten erzählt
würden und dass immer weniger der Handlungsbogen im Vordergrund stehen werde. Ausserdem habe
man versucht, die Wünsche der Fans zu berücksichtigen, damit die dritte Staffel so
gelinge, wie die zweite bereits hätte sein sollen.
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Spielfilme
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In der letzten Ausgabe haben wir gemeldet, dass Muppets-Erfinder Jim Henson mit The Angry
Films zusammenarbeiten wird, um ein japanisches Manga unter dem Titel Parasyte zu
verfilmen. Gemeint war natürlich die Jim Henson Company und nicht Jim Henson selbst, der leider
bereits im Jahr 1990 verstorben ist. Wir bitten Sie, unser Versehen zu entschuldigen.
Bei den Stichworten Henson und Muppets darf sicher noch ergänzt werden, dass bei uns
soeben das sechste Filmabenteuer mit dem Titel Muppets aus dem All in den Kinos angelaufen
ist. Dieses Mal steht Gonzo im Mittelpunkt: Er will endlich herausfinden, wer er ist und woher er
kommt. Als er Botschaften aus dem All erhält, geht Gonzo ein Licht auf. Er ist Mitglied einer
ausserirdischen Familie. Damit geht die turbulente Story los. Wie gewohnt sind die Muppets Kermit,
Miss Piggy, Fozzy Bär und Co. die Stars, und die Schauspieler, darunter F. Murray Abraham, Ray
Liotta, David Arquette, Andie MacDowell und Gates McFadden, werden zu Stichwortgebern degradiert.
Neues zur geplanten Spiderman-Verfilmung von Star-Produzent Barry Sonnenfeld (Men in
Black). Offenbar wird Chris O'Donnell, bekannt als Robin aus den beiden letzten
Batman-Filmen, in die Rolle des Comic-Helden schlüpfen. Es liegt zwar noch keine
offizielle Bestätigung vor, aber der Schauspieler soll dabei beobachtet worden sein, wie er
jubelnd durch die Flure der Filmgesellschaft Sony gerannt sei und laut "I am Spiderman!"
gerufen habe. Auch in Sachen Regisseur tut sich einiges. Sonnenfeld steht in Verhandlungen mit Chris
Columbus, der bisher eher auf Komödien wie Kevin - Allein zu Haus abonniert war, nachdem
sein Wunschkandidat David Fincher (Alien 3 - Die Wiedergeburt) kein Interesse zeigte.
Der erste Teaser-Trailer zu Battlefield Earth, der von John Travolta produziert wird und auf
einem Science-fiction-Roman von Scientology-Guru L. Ron Hubbard basiert, kommt erst im Februar 2000.
Weiter wurde bekannt, dass der Film, der im kommenden Mai in den Vereinigten Staaten starten soll,
nur rund die Hälfte der Handlung der Romanvorlage umfasst. Das restliche Material soll in einem
Sequel verfilmt werden.
Viel Wirbel um Galaxy Quest: Um auf die Science-fiction-Komödie, die am 25.12.1999 in
die US-Kinos kommt, aufmerksam zu machen, haben sich PR-Strategen etwas besonders einfallen lassen.
Sie haben Anzeigen geschaltet, die auf ein angebliches TV-Special zum 20-jährigen Jubiläum
der klassischen SF-Serie Galaxy Quest aus den 70er Jahren hinweist. Allerdings hat es die
Serie Galaxy Quest nie gegeben! Der Kinofilm, für den so unkonventionell geworben wird,
dreht sich um die Darsteller einer SF-Serie mit dem Titel Galaxy Quest. Diese werden von
Aliens für richtige, galaktische Helden gehalten und von ihnen auf ihr Raumschiff gebeamt, um
ihnen gegen einen Feind beizustehen. Aber auch Sigourney Weaver, die Hauptdarstellerin von Galaxy
Quest, sorgt für viel Gesprächsstoff. Nachdem sie schon beim dritten Alien-Film
mit ihrer (damals fehlenden) Haarpracht schockte, verblüfft die sonst schwarzhaarige nun mit
einer wasserstoffblonden Frisur.
Der Autor Chris Cunningham arbeitet derzeit am Drehbuch für die Umsetzung von William Gibsons
meisterhaftem Science-fiction-Roman Neuromancer. Nun liess dieser verlauten, dass er bei
diesem Kinofilm auch gleich die Regie übernehmen wolle. Bisher ist nicht klar, ob das Studio
und Gibson zustimmen, die Verfilmung einem Neuling zu übertragen.
Steven Spielberg hat in einem Interview bestätigt, dass sein nächstes Projekt die
Verfilmung der Kurzgeschichte Minority Report von Philip K. Dick ist, bei der er auch Regie
führen werde. Spielberg bestätigte auch, dass wie vermutet Tom Cruise in der Hauptrolle zu
sehen sein wird. Bisher unklar ist, wann der Film in die Kinos kommen wird. Ursprünglich sollte
der Film bereits im kommenden Sommer in den USA starten, doch es wird kaum möglich sein, diesen
Termin einzuhalten.
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