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21. Januar 2000 - Ausgabe 60 - "Last Year"
Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht.
"Oder sollte es nicht geben. Zum Beispiel das Theater, das sich seit dem 15. Januar
abspielt." So beginnt das Vorwort eines Internet-Newsletters, der vor einigen Tagen
erschienen ist. Die Kollegen von SF-Radio spielen auf die Mailschlacht an, die sich auf die
Bekanntmachung unseres Boykotts des Online-Dienstes TREKonline ergeben hat.
Auch wir schließen uns dem an, dass das Thema mit dieser Ausgabe für uns
abgeschlossen ist. Deswegen haben wir die gesamte Ausgabe kurzer Hand um eine ganze Woche
vorgezogen. Im "Kreuzfeuer Spezial" finden Sie eine letzte Zusammenfassung des
"Theaters", bevor wir uns wieder dem Alltag der Science-fiction zuwenden.
Science-fiction? Richtig. Wir haben uns entschlossen, den "Subspace Link" ein
bisschen zu öffnen. In diesem Zuge kann es jetzt auch passieren, dass es mal das ein oder
andere Spotlight zu Themen geben wird, mit denen die zahlreichen Föderationscaptains gar
nichts am Hut haben.
Deswegen begrüßen wir mit dieser Ausgabe auch nicht nur zwei neue Mitarbeiter, Susi
Feistel und Berit Lempe (und somit übrigens die ersten weiblichen Redaktionsmitglieder, die
der Corona seit seinem dreijährigen Bestehen gesehen hat), sondern auch die Leser des
StellarCom-Newsletters, dessen Redaktion nun bei uns für die allgemeinen
Science-fiction-Themen zuständig ist.
Und bevor wir es vergessen: Die gesamte Redaktion des Corona Newsletters wünscht Ihnen
ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2000 - war ja wohl nichts mit dem großen Chaos.
Nun aber erst einmal viel Spaß bei der Lektüre der neuen Ausgabe.
Dennis Horn
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Star Trek: Eins, zwei oder drei?
2. Kreuzfeuer Spezial
3. Star Trek: trekBEAT
4. Star Trek: Episodenlogbuch
5. Star Trek: Smile Fiction
6. Star Trek: Fan Fiction
7. Webwatcher: Star Trek Dimension
8. Kreuzfeuer
9. Akte X: Achte Staffel oder Spin-off?
9. Subspace Link
"Ich glaube, jeder nimmt sich momentan eine Verschnaufpause", konterte die
Roddenberry-Witwe Majel Barrett (ST:TNG Lwaxana Troi) vor einigen Wochen auf die Fragen der
Reporter, wie es um den aktuellen Stand der Serie V aussieht. Barrett bestätigte
zusätzlich, dass Paramount bereits zwei Entwürfe der Voyager-Produzenten Rick Berman
und Brannon Braga abgelehnt habe.
Doch inzwischen scheint es ganz anders auszusehen. Anstatt andauernd nur noch Nachrichten
darüber zu hören, was für Konzepte von den Studios wieder und wieder abgelehnt
wurden, gibt es nun etwas Handfestes: In den USA wurden nun zehn Vertretern aus allen
Zielgruppen des Fandoms drei der bekannten Vorschläge für Serie V gezeigt. Die
Vorschläge wurden anhand von Animationsfilmen erläutert und ausführlich
diskutiert.
Vorschlag 1: "Star Trek: Starfleet Academy". Das Akademie-Konzept ist bereits vor
zwei Jahren in der Aprilzeit durch das Internet gegangen - und ist seitdem immer wieder nur als
Gerücht durch das Netz gezogen. Aus dem Gerücht, das sich allerdings stur gehalten
hat und von Fans schon vorher mitteils des Spruches "90210 im Weltraum" boykottiert
worden ist, ist inzwischen allerdings ein handfestes Konzept geworden.
Die Hauptdarsteller von "Starfleet Academy" sind eine Reihe von Kadetten der
Sternenflotte, die unter dem Kommando eines guten und erfahrenen Captain auf einem Schiff
dienen. Die Kadetten sollen in der Serie auf Missionen geschickt werden, die sich im Endeffekt
allerdings oft als nicht gerade ungefährlich herausstellen.
Insider-Informationen zufolge soll die Serie dennoch zuviele Soap-Elemente enthalten. Einem
Newsgroup-Posting einer Informantin, die von sich behauptet, an den Treffen bei Paramount
teilgenommen zu haben, soll in der Serie eine Vulkanierin damit beschäftigt sein, die
Menschen zu studieren und dabei eine Romanze mit einem nicht vulkanischen Kadetten nicht
ausschließen.
"Starfleet Academy" wird genau aus diesen Gründen von den meisten Fans derzeit
noch gefürchtet - eine Serie "voll mit kleinen Wesley Crushers" könnte eher
ein Nischenprodukt unter den Star Trek-Serien werden, wenn sie nicht vollständig
überzeugend sein kann. "Starfleet Academy" soll nach dem Ende von Voyager
spielen und somit wieder den aktuellen Zustand im Alpha-Quadranten porträtieren.
Vorschlag 2: "Star Trek: Enterprise". Der Titel "Enterprise" steht bei
diesem Konzept allerdings weniger für den Namen eines Raumschiffes, sondern vielmehr
für die wirkliche Bedeutung dieses Wortes: "Unternehmung". "Enterprise"
spielt vor allen bisher gesehenen Star Trk-Serien, und zwar im 22. Jahrhundert.
Etwas beruhigend stellt sich auch hier für eine Fangruppe dar, dass definitiv keine
Charaktere der Originalbesatzung zu sehen sein sollen. Schon wurde befürchtet, dass
George Takei (ST:TOS Sulu) es doch noch durchsetzen kann, seine eigenen "Captain
Sulu-Adventures" zu produzieren. In "Enterprise" sind die Klingonen noch mit der
Föderation verfeindet und die Existenz der Romulaner noch unbekannt.
Die vorgestellten Charaktere sollen um einiges interessanter und tiefgreifender sein als die
des "Starfleet Academy"-Vorschlags sein. Den Insider-Informationen zufolge basiert
der Vorschlag auf einem sehr soliden Konzept. Dennoch könnte "Enterprise" schnell
die Ideen ausgehen, da es sehr stark an das Konzept von "Raumschiff Enterprise" und
"Das nächste Jahrhundert" erinnern soll.
Vorschlag 3: "Star Trek: Alpha Squad". Der Vorschlag zum bereits als "Trek meets
Bond" bezeichneten Konzept wurde nur auf Papier vorgestellt, obwohl es sich hier um den
von der Fangemeinde am meisten akzeptierten Vorschlag handelt. Die Episoden rund um die Sektion
31 aus "Star Trek: Deep Space Nine" erfreuten sich großer Beliebtheit - warum
also nicht eine ganze Serie daraus machen?
Zeitlich ist "Alpha Squad" lange nach dem Krieg gegen das Dominion eingeordnet.
Grundlage ist eine Eliteeinheit namens "Alpha Squad". Die besteht aus zwei
Raumschiffen und einem Sonderkommando der Sternenflotte. Mit der Serie werden wahrscheinlich
auch neue Feindbilder für die Föderation mitgebracht - die Aufgabe des Sonderkommandos
besteht darin, potenzielle Gefahren für die Föderation zu erkennen und zu
zerstören.
Von den Teilnehmern des Paramount-Treffens wurde der Vorschlag für "Star Trek: Alpha
Squad" als "hervorragend" und "exzellent" bezeichnet - kein Wunder, da
diese Idee zuvor im gesamten Fandom äußerst positiv aufgenommen wurde.
Von Brannon Braga ist indessen nicht viel Neues zu hören. Der Serie V-Produzent, der
zuletzt durch die vielen abgelehnten Vorschläge stark unter Druck stand, wiederholt
inzwischen nur noch akribisch einstudierte Phrasen: "Wir stimmen alle in dem Punkt
überein, dass Serie V eine Star Trek-Serie sein muss. Sie muss die Philosophie von Star
Trek weiter vertreten. Trotzdem muss etwas Neues her".
Obwohl dieser Satz eigentlich nichtssagend ist - Star Trek ist schließlich gleich Star
Trek, und wie will man eine Star Trek-Serie schaffen, die gar nichts mit Star Trek zu tun hat?
-, hat Braga zumindest noch einmal den Termin genannt: Vor dem Jahr 2001 werden wir keine
blutjungen Kadetten, Offiziere des 22. Jahrhunderts oder Elitetruppen auf unseren Mattscheiben
bewundern können.
Doch: Bevor Paramount sich für eines der drei Konzepte entscheidet, kann noch einmal alles
über den Haufen geworfen werden. Oder ein völlig anderes Konzept verlangt werden.
Dennoch wird damit gerechnet, dass Paramount innerhalb der nächsten zwei Monate eine
offizielle Mitteilung bezüglich der neuen Serie herausgeben wird. Spätestens dann
wissen wir, wie wir uns nach der Voyager unsere spärliche Freizeit vertreiben müssen.
Vielleicht ja auch mit einem Konzept, das zwar in die Richtung von "Star Trek: Alpha
Squad" geht, aber direkt nach dem Krieg gegen das Dominion spielt: Eine Serie rund um die
Sektion 31:
Nachdem die Föderation den Verlust des Krieges mit dem Dominion voraussieht, beginnt die
Sektion 31 mehrere ehrgeizige Projekte, um den Verlauf des Krieges zu ändern. Eines von
ihnen wird beschönigend als "Endlösung" bezeichnet. Es beinhaltet die
Assimilierung der Jem'Hadar durch die Heilung ihrer Abhängigkeit von Ketracel White, indem
Borg-Technologie benutzt wird.
Während Pläne geschmiedet werden, bringt eine zufällige Begegnung mit dem
föderierten Schiffs-Prototypen Prometheus den holographischen Doktor der Voyager schnell in
den Alpha-Quadranten. Auf der Prometheus wird eine "Kopie" des Programms gemacht. Die
Erfahrung des holographischen Doktors mit der Biotechnologie der Borg verlockt Sloan dazu, sich
das Programm anzueignen und den Doktor auf die Arbeit an der "Endlösung"
anzusetzen.
Das Ergebnis ist ein Angriffsteam der Föderation, das wie eine Zelle des Borg-Kollektivs
operiert. Sie sind mit übermächtigen Waffen schwer bewaffnet und können Leute,
Technologie und Schiffe assimilieren, um ihren Bedarf zu decken.
Wie bei allen Informationen, Meldungen oder Nachrichten über den Inhalt der Serie V ist
diese Meldung allerdings als Gerücht zu betrachten und deshalb mit Vorsicht zu
genießen. Denn: Es gibt noch immer keine offizielle Bestätigung des Konzeptes
für Serie V.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sftv.ch
Am 15. Januar 2000 veröffentlichten die Websites DSi, Corona Network, STVC und TrekZone
folgende Pressemitteilung:
Boykott der Online-Dienste "TREKonline" und "Deutscher Science Fiction
Channel" (Pressemitteilung)
In einer gemeinsamen konzertierten Aktion wenden sich die Star Trek-Websites "Deutscher
StarTrek Index", "Corona Network", "Star Trek Voyager Central" und
"TrekZone" sowie deren Newsletter "DSi Weekly", "Corona",
"STVC-Listbot" und "Daily Trek" von den Science-fiction-Diensten
"TREKonline" (http://www.trekonline.de/) und
"Deutscher Science Fiction Channel"
(http://www.scifichannel.de/) ab, nachdem diese nach
Meinung der Redaktionen mehrfach durch dem Star Trek-Fandom schadenden Maßnahmen negativ
aufgefallen waren.
Unabhängig voneinander kamen wir zu dem Entschluss, dieses unfaire Verhalten gegenüber
allen anderen Star Trek-Websites nicht länger tolerieren zu können und zu wollen.
Daher erklären wir hiermit unseren Boykott der beiden Online-Dienste "TREKonline"
und "Deutscher Science Fiction Channel". Alle beteiligten Redaktionen haben zu diesem
Zeitpunkt bereits sämtliche Kooperationen mit TREKonline aufgekündigt und verzichten
bis zur Klärung des Sachverhalts auf den Besuchervergleich mit diesen beiden Seiten bei den
"Spacehits Top100"
(http://spacehits.amazing.de/).
Die Web- und eMail-Adressen aller Beteiligten finden Sie im Anschluss an diese Mitteilung. Wir
sind offen für ernstgemeinte Reaktionen aller Art.
Die Redaktionen
webmaster@startrek-index.de - http://www.startrek-index.de/
webbeat@sftv.ch - http://www.sftv.ch/corona/
sebastian.lorenz@sftv.ch - http://voyager.simplenet.com/
webmaster@trekzone.de - http://www.trekzone.de/
webmaster@sf-radio.de - http://www.sf-radio.de/
Infolge dieser Pressemitteilung erhielten die Redaktionen eine Reihe von eMails, die wir
zusammengefasst in diesem Kreuzfeuer Spezial veröffentlichen möchten.
Auf den Internet-Seiten Ihrer Publikation "Corona Newsletter" [...] verwenden Sie
auf der Titelseite die allgemein bekannte Abkürzung des Deutschen Science Fiction Clubs
(DSFC). Ich fordere Sie hiermit auf, diese Abkürzung zu entfernen, da wir dadurch mit Ihrem
Artikel in Verbindung gebracht werden. Dies führt zu einem nicht unerheblichen Schaden und
Imageverlust unserer Organisation.
Die Abkürzung DSFC wird seit 1977 von Deutschen Science Fiction Club direkt im Namen
geführt (Deutscher Science Fiction Club - DSFC). Sie verstoßen mit Ihrer
Veröffentlichung gegen die §§1, 3, 14, 15 und 16 des Gesetzes über den
unlauteren Wettbewerb (UWG).
Wir setzen Ihnen dazu eine Frist bis zum 16.01.2000 12:00 Uhr. Sollte diese Änderung bis
dahin nicht vorgenommen werden, werden wir anwaltliche und gerichtliche Hilfe in Anspruch
nehmen.
- Christoph Kny (Bundesvorstand DSFC)
Es hat offensichtlich erst eine Weile dauern müssen, bis den großen Trek-Websites
ein Licht in Bezug auf das Treiben von TREKonline aufging. Aber nun scheint es geschehen zu
sein. Dazu herzlichen Glückwunsch!
Wir vom Science Fiction Treff Darmstadt erklären uns hiermit aufgrund eigener negativer
Erfahrungen mit TREKonline mit Ihrer Pressemitteilung absolut solidarisch.
Im letzten Mai wurde uns wegen einer (unserer Meinung nach) Nichtigkeit von TREKonline gedroht.
Da half uns auch kein Hinweis auf das Pressegesetz, von dem diese Herren leider keine Ahnung
haben. Wir wussten aus Erzählungen von Kollegen, dass TREKonline schnell mit
Rechtsanwälten zur Hand sei, und haben, um einem möglichen Rechtsstreit aus dem Weg zu
gehen, die strittige Passage geändert.
Allerdings haben wir diese Auseinandersetzung nun haarklein auf unserer Homepage dokumentiert.
Man kann dort den gesamten Mailwechsel von der ersten "sanften Bitte" bis zur Drohung
nach dem Motto "du wirst schon sehen, was passiert" nachlesen. Indirekt wurde ich,
Webmaster, der gleichzeitig bei AOL Forumscout ist, noch auf "Freunde" in den Reihen
dieses Onlinediesnstes hingewiesen. Frei nach dem Mafia-Motto "der lange Arm von TREKonline
kann dich überall fassen".
Die Gegendarstellung hättet Ihr nicht auf Euren Pages veröffentlichen müssen,
wohl aber in euren Newslettern.
Ich habe, nachdem ich mich zuvor bei der Redaktion des "Darmstädter Echos"
erkundigt hatte, den Menschen bei TREKonline damals folgendes geantwortet und auch gleich
Urteile nebst Begründungen mitgeschickt:
"Offensichtlich seid ihr, was die Rechtslage betrifft, nicht auf dem neuesten Stand:
Natürlich könnt ihr keine Gegendarstellung verlangen. Ich zitiere aus einem Urteil des
Landgerichtes Düsseldorf vom 29. April 1998, Aktenzeichen 12 0 132/98: 'Es besteht keine
gesetzliche Grundlage für einen Gegendarstellungsanspruch gegen eine Homepage im Internet,
da eine Homepage in ihrer Bedeutung nicht einem periodisch erscheinenden Medium
gleichkommt.' (§§10 Abs. 1, 6 Abs. 2 MDStV; §11 LPG NW)
In der Begründung wird unter anderem angeführt:
'Die Beschränkung auf periodisch verbreitete Texte erklärt sich daraus, dass ihre
Ersteller durch die regelmässige Verbreitung einen besonderen Einfluss auf die
öffentliche Meinungsbildung haben, der ein Gegendarstellungsrecht rechtfertigen würde.
[...] Die [...] Homepage der Antragsgegnerin (Anm. d. Red.: die des SFTD) dagegen schafft kein
entsprechendes Informationsforum, das in seiner Bedeutung eines [...] periodisch erscheinenden
Mediums gleichkäme. Dem steht nicht entgegen, dass die Internet-Homepage [...] jederzeit
erneuert werden kann.'
Dies ist die zentrale Aussage eines recht umfangreichen Begründungstextes, den ich hier
aber nicht in voller Länge wiedergeben mag.
[...] Was anderes wäre es natürlich, wenn ich meine Meinung in unserem
Internet-Newsletter, den "SF-News Rhein-Main" gebracht hätte. Doch selbst da
bräuchte ich in diesem Fall keine Gegendarstellung zu veröffentlichen. Ist der
betreffende Artikel klar als persönliche Meinung des Schreibers gekennzeichnet, setzt das
entsprechende Recht hier ebenfalls aus. Kommentare sind nicht gegendarstellungsfähig."
Charakteristisch für TREKonline ist zum Beispiel folgende Aussage:
"Vielmehr bestehen zum Beispiel zwischen den CvD von TREKonline und den AOL-Scouts gute
Kontakte. [...] Aber ich will dir ja nicht mit Gesetzen kommen, das war ja nur zur Info, und wir
könnten es uns ja sogar noch aussuchen, ob wir das direkt bei dir, AOL Deutschland oder AOL
Europa oder AOL USA verlangen würden. Aber, wirklich, das ist nur die Info."
Und der Gipfel dabei ist folgende Aussage:
"Aber darüber hast du bestimmt noch viel Zeit, dann nachzudenken..."
Als würde demnächst die Polizei anrücken und den armen Webmaster für die
nächsten 30 Jahre hinter Gitter stecken.
Wie gesagt: Dies sind nur Auszüge. Den kompletten Vorfall findet Ihr unter
www.sftd-online.de ausführlichst dokumentiert und
dargestellt. Merkwürdigerweise hat sich nie wieder einer von TREKonline bei uns gemeldet.
Und einige Monate später habe ich aus den berühmten gut informierten Kreisen erfahren,
dass der Unterzeichner, ein gewisser Ralf Larsen, gar nicht existiert, sondern nur ein Pseudonym
sei (überprüfen kann ich das leider nicht).
[...] Sollte eure Erklärung in eine Kampagne münden, wären wir
selbstverständlich mit dabei. Wir sind zwar auf den ersten Blick und im Vergleich nur eine
"kleine" Page, gehören aber zu den aktuellsten und bekanntesten Infopages des
Rhein-Main-Gebiets. In den SF-News Rhein-Main wird die Meldung in jedem Fall ganz oben an erster
Stelle veröffentlicht.
- Roger Murmann, Science Fiction Treff Darmstadt & Vize SFC Rhein-Main
Gerade habe ich mir die Artikel zu dem Boykott auf TrekZone, DSi und [...] beim webBEAT
angeschaut. Die ganzen Antworten von den netten Herren bei TREKonline und DSFC haben mich
wirklich amüsiert! Die scheinen ja wirklich "Angst" vor einem Boykott zu
haben!
- Daniel Fiene
Ich bin langjähriger Star Trek-Fan und betrachte seit langem das, was TREKonline macht,
sehr kritisch und meist auch mit Kopfschütteln.
Ich schreibe Ihnen, um Ihnen zu sagen, dass sie das mit den Boykott vollkommen richtig machen.
Es ist meiner Meinung nach mehr als nur richtig, dass TREKonline dem Fandom Schaden
zugefügt hat. Es ist unglaublich, wie so eine Organisation überhaupt aus den Gedanken
von Star Trek entstehen konnte.
Ich möchte genauso wie der Star Trek-Treff Darmstadt meine uneingeschränke
Solidarität bekunden. Ich finde es schade, dass der DSi und die TrekZone ihren Boykott
schon zurückgezogen haben. Aber warum, [...] ist ja wohl klar (Anwaltsdrohungen!).
[...] Ich glaube, dass diese Anwaltstour nur Wichtugtuerei ist. Zu Beachten ist, dass das
deutsche Gesetz auf den Newsletter des DailyTrek und auf den Corona meiner Meinung nach gar
nicht anzuwenden ist. Ich greife mal jetzt nach etwas Extremen: Sollte es zu einem Prozess
kommen, dann bestimmt nicht in einem Amtsgericht in Deutschland. Ich weiß nicht ob, die
Verfügungen über die Staatsgrenze hinaus erteilen können.
Zur Mail von Christoph Kny vom DSFC: Lassen Sie sich nicht von diesen Herren etwas
erzählen. Was der an Gesetzen aufgetischt hat, ist ja echt Wichtigtuerei. Er hat angegeben,
dass die Aktion gegen §§1, 3, 14, 15 und 16 verstoßen würde. Ich habe hier
mal den ersten Paragraph, den Sie sicher kennen: "Wer im geschäftlichen Verkehre zu
Zwecken des Wettbewerbes Handlungen vornimmt, die gegen die guten Sitten verstoßen, kann
auf Unterlassung und Schadensersatz in Anspruch genommen werden."
[...] Ich glaube nicht, dass Sie zum Zwecke des "Wettbewerbs" gegen gute Sitten
verstoßen haben. Dieser Paragraf kommt also auf keinen Fall zur Anwendung. Solange nichts
Falsches berichtet wurde, ist dieser Paragraph irrelevant. Ergo: Der Herr wollte Sie nur
einschüchtern. Aber ich denke, das wissen Sie.
Es ist schon komisch, wie sich einige Star Trek- und Science-fiction-Organisationen anderen
[...] gegenüber verhalten können. Die Onlinezeitschrift und Organisation TREKonline
hat sich da ja in letzter Zeit nicht mit Ruhm bekleckert. Ich betrachte schon seit längerem
die oft mir verwirrend erscheinenden Machenschaften von TREKonline.
[...] Mit dem Namen TREKonline verbinde ich persönlich kein Zusammenhalten. Dass TREKonline
eine Organisation ist, die nicht gerade zimperlich mit Gegnern und Kritikern umgeht, ist doch
wohl ein Beweis dafür, dass dort versucht wird, einen Schein mir unbekannter Art aufrecht
zu erhalten.
Vor einiger Zeit schrieb TREKonline dem Betreiber von startrek-online.de einen Brief, in dem
sie (nach mir damals bekannten Informationen vom Betreiber) die Niederlegung der Domain
forderten, und/oder sogar behaupteten, dass zuvieles gleich sei mit TREKonline. Das kann ich mir
aber [...] nicht vorstellen. startrek-online.de hatte einen ganz anderen Inhalt und Aufbau als
TREKonline.
Wieder einmal drohte TREKonline mit dem Anwalt, und genau das finde ich verwerflich. Die haben
tatsächlich versucht, ein Internet-Projekt kaputtzumachen! Wie dem auch sei, vor einiger
Zeit ist es ja zu einer friedlichen Lösung mit einer friedlichen Übernahme von
startrek-online.de durch TREKonline gekommen.
Ich persönlich glaube, dass TREKonline solange dran gedreht hat, bis sie es geschaft haben.
Aber das bleibt dahingestellt. Jetzt gibt es zum ersten Mal Organisationen, die einen ersten
Schritt machen und TREKonline boykottieren. [...] Es ist schade, dass TrekZone und der DSi ihren
Boykott schon zurückgezogen haben. Das dies aber nicht mit Willen und Wollen
zusammenhängt, sondern mit Aktionen und Rechtsbelehrungen gegen sie durch eine bestimmte
Organisation, die ich nennen möchte, weiß ich aber.
Ich persönlich bin der Meinung, dass der Corona mit seiner Meinung richtig liegt,
"TREKonline schadet dem Fandom und fällt dadurch negativ auf".
- Mark Thomson, Direktor für Koordination bei der Seventh Fleet, RPG
Hiermit möchten wir im Namen des Schülermagazins kantiG unsere Solidarität zum
bestehenden Boykott der Online-Anbieter "TREKonline" und "Deutscher Science
Fiction Channel" zum Ausdruck bringen.
Wir hoffen, dass Ihr Vorgehen den gewünschten Erfolg findet und sich die zur Zeit
angespannte Atmosphäre durch ein besonnenes und weises Verhalten seitens
"TREKonline" und dem "Deutschen Science Fiction Channel" bald wieder
entspannt.
- kantiG
Sehr geehrter Herr Rafael Scholl!
Als Inhaber der Domain [...] sftv.ch sind Sie für deren Inhalt verantwortlich. Auf der
Webseite Ihrer Domain [...] werden unwahre Behauptungen über TREKonline aufgestellt mit dem
Tenor: TREKonline habe mehrfach dem Star Trek-Fandom Schaden zugefügt.
Die erhobene Behauptung dort ist unwahr. Wir fordern Sie daher zu folgender Gegendarstellung
auf:
"TREKonline hat dem Star Trek-Fandom keinen Schaden zugefügt. Michael Semrad und
Christoph Kny, Herausgeber und Redaktionsleiter"
Die Gegendarstellung muss an gleicher Stelle erfolgen wie die falsche Behauptung in der
nächstfolgenden Ausgabe. Das wäre bei Ihnen spätestens der nächste Tag.
Wir fordern Sie ausserdem dazu auf, oben genannte Veröffentlichung zu entfernen, da diese
gegen §§1, 3, 14 und 15 des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb (UWG)
(deutsches Recht) verstoßen. Sie sind zwar in der Schweiz ansässig, doch verbreiten
Sie Ihre Dienste auch in die Bundesrepublik Deutschland. Aus diesem Grunde findet auch deutsches
Recht Anwendung. Bei einer Nicht-Beachtung werden wir aber auch innerhalb der Schweiz nach
schweizer Recht vorgehen. Weitere Schritte behalten wir uns vor, insbesondere die Prüfung,
inwieweit die Inhalte zusätzlich strafbar sind.
- Michael Semrad (TREKonline-Herausgeber), Christoph Kny (TREKonline-Redaktionsleiter)
Ich stehe voll hinter euch, meine Unterstützung habt ihr! Das mit der Drohung:
Natürlich müsst ihr die Gegendarstellung zeigen. Aber ihr könnt nicht
verpflichtet werden, die Links wieder aufzunehmen!
- Markus Eichinger, Ltd. Serienredakteuer von Scifionline
Da habe ich mit meiner Vermutung also doch halbwegs richtig gelegen. [...] Die Jungs von
TrekZone haben ja in der Samstags-Ausgabe schon wieder gekuscht, obwohl ihr die
geäußerten Anschuldigen doch sicher in irgendeiner Form belegen oder nachweisen
könnt. [...] Das habe ich denen auch geschrieben. Ich verstehe auch nicht ganz, warum
Lorenz [Ulrich] (Anm. d. Red.: Chefredakteur DailyTrek) als Schweizer dem Hessischen Presserecht
folgen muss. Das muss er mir bei Gelegenheit mal erklären.
Ich darf hiermit meine volle Solidarität bekunden, auch gerne offiziell. Ich bin zwar
niemand Wichtiges, [...] aber jemand, der durchaus zu seiner Meinung steht.
Mich würde nochmal interessieren, was [...] denn angedroht wurde. Muss ja extrem heftig
gewesen sein.
- Sascha Baumann
Stellungnahme der Corona-Redaktion:
Die am Boykott beteiligten Projekte DSi und TrekZone zogen ihre Erklärung am 16. Januar
2000 mit der Veröffentlichung einer Entschuldigung und Gegendarstellung nach dem
Mailwechsel zurück.
Der Corona Newsletter vertritt weiterhin die in der Pressemitteilung veröffentlichte
Meinung. Wir sind nicht zur Veröffentlichung einer Gegendarstellung bereit, da in der
Pressemitteilung unmissverständlich deutlich wird, dass es sich um die persönliche
Meinung der Redaktionen handelt.
Wir möchten hiermit noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die
Pressemitteilung nicht, wie von Mitgliedern der boykottierten Seiten vermutet, mit einem
Boykottaufruf gleichzusetzen ist, da in der Mitteilung explizit gesagt wird, dass es sich nur
um die Bekanntmachung eines Boykotts handelt.
Es lag nicht in der Absicht der Redaktion, durch die Bekanntmachung des Boykotts Methoden
anzuwenden, die unserer Meinung nach dem Fandom so schaden wie die Drohungen seitens der
Herausgeber der boykottierten Publikationen. Deshalb wird die Redaktion des Corona Newsletters
die Angelegenheit nur auf der Homepage des Corona Networks unter
www.sftv.ch/corona weiter dokumentieren.
Die Redaktion des Corona Newsletters ist zu keinen weiteren Stellungnahmen bezüglich des
Boykotts bereit, da uns auch in dieser Angelegenheit mehrere rechtliche Drohungen seitens
der Herausgeber der boykottierten Projekte erreichten, womit bereits einer der Gründe
für den Boykott genannt wäre.
Die Aufkündigung der Kooperationen der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der
Pressemitteilung am Boykott teilnehmenden Projekte hat weiterhin Bestand.
(Zurück zum Inhalt)
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Kes kehrt zurück.
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Auf einer Convention ließ Robert Picardo (ST:VOY Doktor) verlauten, Jennifer Lien
(ST:VOY Kes) werde in einem Gastauftritt in ihrer alten Rolle ans Voyager-Set
zurückkehren. Lien hat bereits unterschrieben - ihre Rückkehr soll
Gerüchten zufolge in der Episode "Good Shepherd" zu sehen sein.
Kes hatte die Serie in der Episode "Die Gabe" ("The Gift")
verlassen, um in eine höhere Existenzebene vorzustoßen.
Indes machte Picardo keine Andeutungen, wie sich Kes' Rückkehr auf das Ende von
Voyager auswirken könnte - immerhin hat sie nun übermenschliche Kräfte.
Die Episode "Good Shepherd" soll eine Art Variante der TNG-Episode
"Beförderungen" werden. Es geht um eine Reihe junger Offiziere und ihre
Alltagsprobleme an Bord der Voyager. Wie es den Anschein hat, wird in dieser Episode
nicht die gewohnte Mannschaft um Janeway, sondern verschiedene Mannschaftsmitglieder der
unteren Ränge eine Rolle spielen, die mit der eigentlichen Führung des
Schiffes ansonsten nichts zu tun haben.
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Star Trek im Zweikanalton?
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Insider-Informationen zufolge will der deutsche Digitalsender Premiere World, der
kürzlich aus einer Fusion von DF1 und Premiere entstanden ist, spätestens ab
Mitte dieses Jahres die beiden Star Trek-Serien "Deep Space Nine" und
"Raumschiff Voyager" im Zweikanalton ausstrahlen. Eine Bestätigung
seitens des Senders ging bei der Redaktion bislang nicht ein.
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Neue Sendungen bei SF-Radio.
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"Weil sonst niemand mit mir redet, sage ich das, was ich zu sagen habe, halt
über's Radio", sagt Thomas Krieger in seiner neuen Sendung "Thomas Trek
Tiraden". Die neue Ausgabe der Sendung ist am 20. Januar erschienen. Weiter geplant
ist die 21. Ausgabe der ehemaligen Hauptsendung "TREKminds" am 29. Januar
sowie eine neue Ausgabe der Personality-Show "SpoilerSpace" ab dem 10.
Februar, in der jeweils die neuesten Star Trek-Episoden aus den USA vorgestellt werden.
Links zum Thema:
www.sf-radio.de
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deBoer unter der Haube.
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Star Trek-Trill Nicole deBoer (ST:DS9 Ezri Dax) ist unter der Haube: Sie gab Ende des
vergangenen Jahres ihrem bisherigen Verlobten John (Nachname der Redaktion unbekannt),
dem Sänger einer Rockband, das Ja-Wort.
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World Tour beendet.
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Die Star Trek World Tour wurde beendet: Singapur war der letzte Landeplatz der
Enterprise D.
Bereits zu Silvester 1999 musste Joachim Krebs, Chef der Düsseldorfer Messe, seine
Sachen zusammenpacken. Jürgen Schroer, Finanzchef, wurde bereits zuvor entlassen.
Als Gründe wurden von verschiedenen Newsdiensten die enormen Verluste der Titanic-
und Star Trek World Tour angegeben. Gerüchten zufolge soll allein die Star Trek
World Tour 90 Millionen Mark Verluste eingefahren haben.
Beide Touren werden nicht fortgesetzt.
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Mulgrew will nach Hause.
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In einem Interview zeigte sich Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) deutlich zufriedener mit
ihrer Rolle und dem Franchise als während der letzten Staffel. Damals war es zu
Spannungen zwischen Mulgrew und den Produzenten gekommen; Fans befürchteten schon
das Ausscheiden der Schauspielerin aus der Serie.
"Ich würde nicht sagen, dass ich keine Lust mehr auf Star Trek hatte. Mein
Privatleben vereinnahmte mich eben - was ja auch normal ist", meint Mulgrew. Ihre
neue Beziehung zu Tim Hagan, einem Politiker aus Cleveland habe viel Aufmerksamkeit
verlangt.
Doch mittlerweile ist wieder Ruhe und Harmonie in das Leben der Schauspielerin
zurückgekehrt. So lobt sie die Studios und den Gemeinschaftssinn der Mitarbeiter:
"Ich liebe diese Gruppe. Sie finden so schnell keine andere, die so integer und
harmonisch ist wie diese."
Nach dem Ende von Voyager möchte Kate Mulgrew ihre Karriere von New York aus
fortsetzen, um näher bei ihrem Geliebten zu sein. Dabei geht sie davon aus, dass
auch Voyager nach der siebten Staffel eingestellt wird: "Das macht Sinn - sieben
Jahre scheinen eine Art Glückszahl für dieses Franchise zu sein..."
Mulgrew sähe es am liebsten, wenn die Voyager am Ende der laufenden oder zu Beginn
der neuen Staffel in den Alpha-Quadranten zurückkehren würde: "Es steckt
ein unglaubliches Potential darin. Stellen Sie sich nur vor: Die Maquis sind kriminelle,
Tom Paris sollte im Gefängnis sitzen, Seven of Nine ist eine Borg - die
Möglichkeiten sind schier endlos!"
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Ryan nominiert.
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Jeri Ryan (ST:VOY Seven) wurde vom US-Magazin "TV Guide" für den Preis
als beste Darstellerin in einer Fernsehserie nominiert.
Die amerikanischen Leser der Zeitschrift können selbst per Postkarte die Abstimmung
beeinflussen. Die Verleihung der "TV Guide-Awards 2000" findet im März
statt.
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Spiner auf Musical-Soundtrack.
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Brent Spiner (ST:TNG Data) wird im Musical "Gepetto", einer Produktion von
Disney und ABC, zu hören sein. Außerdem wird seine Nummer auch auf dem
Soundtrack der Produktion enthalten sein.
Sein Auftritt trägt den Titel "Bravo, Stromboli" und ist an den
"Barbier von Sevilla" angelehnt. Außergewöhnlich wird die Nummer
unter anderem durch die lange Zeitspanne, in der Spiner eine einzige Note - ein hohes C
- ohne Unterbrechung singt.
Stephen Schwarz, Autor des Stücks, meint: "Ich bin mir sicher, viele seiner
Fans, vor allen Dingen jene, die ihn primär durch Star Trek kennen, werden erstaunt
sein, wie gut er singen kann."
Neben Spiner werden auch René Auberjonois (ST:DS9 Odo) und Scarlett Pomers
(ST:VOY Naomi Wildman) einen Auftritt im Musical haben.
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Stewart erneut am Broadway.
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Patrick Stewart (ST:TNG Picard) wird bald erneut am Broadway auftreten. Er wird die
Rolle des Lyman Felt in Arthur Millers "The Ride Down Mt. Morgan" spielen.
Aufgeführt wird das Schauspiel im Ambassador Theatre vom 9. April bis zum 23. Juli;
der Vorverkauf beginnt am 28. Februar.
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Stephan Edward Poe gestorben.
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Stephen Edward Poe, Autor der erfolgreichen Star Trek-Dokumentationsbuches "The
Making of Star Trek", verstarb am 6. Januar im Alter von 63 Jahren an
Leukämie.
Poe schrieb 1968 - unter seinem Synonym Stephen Whitfield - zusammen mit Gene
Roddenberry das erste Making-of über das Star Trek-Universum und erfand so dieses
bis heute sehr erfolgreiche Genre.
Schon im letzten Stadium seiner Krankheit schrieb er sein letztes Werk, "Vision of
the Future: The Making of Star Trek Voyager", für das er unzählige
Bedienstete der Voyager-Produktionscrew interviewte.
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Wird Serie V offiziell?
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Quellen aus den Paramount-Studios zufolge wurden in den USA zehn Vertretern aus allen
Zielgruppen der Star Trek-Fangemeinde drei der meistdiskutierten Vorschläge
für die neue Serie vorgestellt. Die Konzepte wurden mittels kleinerer
Animationsfilme erläutert und anschließend eingehend diskutiert.
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Gates mag Kirk.
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Das US-Magazin "Entertainment Weekly" stellte kürzlich dem
zurückgetretenen Microsoft-Chef Bill Gates in einem Interview auch eine Frage zu
Star Trek: "Kirk oder Picard?"
Gates' Antwort: "Ich habe Star Trek hauptsächlich gesehen, als es sich um Kirk
drehte. Also habe ich dem Neuen wohl keine faire Chance gegeben. Vielleicht ist er
besser. Ich nehme Sean Connery, Captain Kirk... Ich bin 44 Jahre alt, was soll ich da
sagen?"
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ORF wiederholt Deep Space Nine.
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Freudige Nachrichten für die österreichischen Leser: Der ORF wiederholt ab dem
10. Februar jeweils um 15:30 Uhr "Star Trek: Deep Space Nine". Beginnend mit
dem Pilotfilm "Der Abgesandte" ("The Emissary") werden
voraussichtlich alle Staffeln ausgestrahlt.
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Voyager: Quotenrückblick.
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Während der für den Werbemarkt wichtigen November-Sweeps (Corona berichtete)
schnitt Voyager nur unbedeutend schlechter ab als im Vorjahr. Das Highlight war die
Episode "Timeless". Zwar wurden die Quoteneinbrüche im Oktober wieder
wettgemacht, doch die erfolgreichen Ergebnisse vom Jahresanfang 1999 konnte man nicht
wieder erreichen.
Im Vergleich zu den Mai-Sweeps war der November für Voyager erfolgreicher. Auch
konnte die Serie im Vergleich zu ihren Konkurrenten auf dem Sendeplatz Zuschauer
gewinnen, sie nahm dem WB Network den fünften Platz.
Die ersten Januar-Ergebnisse lassen Voyager allerdings wieder etwas schlechter dastehen,
was zum Teil an Weihnachten oder Neujahr und den vielen angebotenen Wiederholungen
liegen könnte.
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Interview mit John Cook.
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In einem Interview mit der US-Seite myrkr.com erzählte kürzlich John Cook,
Erfinder der populären Star Trek-Cartoon-Serie "Sev Trek" von den
Anfängen seiner Website, seinen Inspirationen und vom kommenden Sev Trek-Film.
Cook: "Es ist sehr spannend, an diesem Film zu arbeiten. Wir haben gerade mit der
Produktion begonnen, und ich bekomme immer mehr Verständnis für diese Arbeit.
Die Planung begann mit kleinen zehnminütigen Animation und ist weiter und weiter
gewachsen. Mittlerweile planen wir auf eine halbe Stunde.
Durch die reine Vorsehung haben wir sehr talentierte Menschen gefunden, die an diesem
Film mitwirken. Wally Fields ist zum Beispiel ein unglaublicher Stimmenimitator - sein
Picard ist so gut, dass ich eine Story über Ihn geschrieben habe. Andrew Simpson
sorgt durch seine verblüffende Arbeit dafür, dass meine Cartoons in ein
dreidimensionales Bild konvertiert werden, da sie bei der Entstehung absolut nicht
für drei Dimensionen konzipiert wurden. Nun sind wir auf der Suche nach einem
Musiker für den Film. Es wurde bereits mit einigen sehr talentierten und
interessierten Menschen gesprochen, und wir sind daher sehr zuversichtlich, eine
geeignete Person zu finden."
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Grünes Licht für Star Trek 10.
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In einem Interview bestätigte Produzent Brannon Braga, dass nun grünes Licht
für die Entwicklung des zehten Star Trek-Films gegeben wurde. Er sagte allerdings,
dass sich noch alles in einer sehr vorbereitenden Phase befindet, wobei allerdings eine
Menge Ideen auf dem Tisch lägen.
Braga verriet noch weiteres zur geplanten fünften Star Trek-Serie. Die aktuellen
Entwicklungen zu diesem Thema entnehmen Sie bitte dem Spotlight dieser Ausgabe.
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Dorn in "Klingon Academy".
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Michael Dorn (ST:TNG Worf) wird im bald erscheinenden Computerspiel "Klingon
Academy" den Klingonen T'hok Mak porträtieren, den Bruder von Colonel Worf
und Großonkel von Lieutenant Commander Worf aus "Star Trek: The Next
Generation" und "Star Trek: Deep Space Nine".
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"The Experience" bleibt geöffnet.
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Wie SciFi Wire berichtet, wird Paramount die Themenattraktion "Star Trek: The
Experience" im "Hilton" in Las Vegas trotz gegenteiliger Gerüchte
nicht schließen.
Wie die Sprecherin Susan Lomax gegenüber SciFi Wire erzählt habe, sei
"The Experience" "in der Tat ein sehr profitables Geschäft".
Sie seien "sehr glücklich darüber, wie es läuft."
Die TrekWeb-Seite und andere hatten zuvor berichtet, dass "The Experience"
aufgrund von unerwartet niedrigen Besucherzahlen schon im März geschlossen werden
solle. Lomax bestritt diese Gerüchte jedoch. Die Themenattraktion "erreicht,
wenn nicht übertrifft unsere Besucher- und Einnahme-Erwartungen", sagte sie.
"The Experience" umfasst Quarks Bar, eine nach "Star Trek: Deep Space
Nine" gestaltete Einkaufs-Promenade, ein Star Trek-Museum und einen Flugsimulator.
In der Zwischenzeit bestätigte Lomax, dass die "Universal City Studios"
einen Prozess gegen Paramount mit dem Vorwurf angestrengt haben, der Simulator verletze
Urheberrechte von "Universal". Über die Höhe der Forderungen habe
man bei Paramount momentan jedoch noch keine Informationen.
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Staffelfinale in Planung.
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Insider-Informationen zufolge hat die Star Trek-Serie "Voyager" erneut
Nachwuchs bei den Autoren erhalten: Raf Greene ist als neuer Mitarbeiter zum
Exposé- und Skript-Team hinzugestoßen.
Desweiteren wurde bekanntgegeben, dass die Diskussionen und Vorbereitungen für das
Finale der aktuellen Staffel nun begonnen haben. Zum Abschluss dieser Staffel ist laut
Meldung eine große Folge um die Borg geplant, die als Cliffhanger in die
voraussichtlich letzte Staffel der Serie münden wird.
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Corona 59: Korrekturen.
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Entgegen der Meldung in der letzten Ausgabe ist das Kaufvideo des Deep Space
Nine-Finales "What You Leave Behind" in Großbritannien doch mit dem
gesamten TV-Film ausgestattet. In der letzten Ausgabe berichteten wir, dass die Episode
geschnitten werden musste, da das Finale als Doppelepisode enthalten sei.
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(Zurück zum Inhalt)
STAR TREK: VOYAGER - STAFFEL 6
- Spirit Folk
(frühere Titel "Daoine Sidhe" und "Fairy Tales")
Eine Art Fortsetzung zur Folge "Fair Heaven". Die Bewohner des irischen
Städtchens entwickeln ähnlich wie Doktor Moriarty in TNG eine Art Bewusstsein und
beginnen, die Absichten und die Herkunft der Voyager-Crew zu hinterfragen.
- Ashes to Ashes
Auch diese Folge ist eine Fortsetzung einer anderen Episode der 6. Staffel, nämlich
von "Collective" (Folge 15). Das Kollektiv aus Borg-Kindern, das in der
früheren Folge eine wichtige Rolle gespielt hat, soll hier zurückkehren.
- Child's Play
Der letzte Teil des Dreiteilers um das Kinder-Borgkollektiv.
Demnächst:
Good Shepherd
Es scheint sich dabei um die Voyager-Version von "Beförderungen"
("Lower Decks") der Next Generation zu handeln - es geht also um einige unbekannte
Crewmitglieder und deren Ängste und Sorgen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie
fühlen sich auf der Voyager nicht wohl und sind eher Einzelgänger.
In dieser Folge wird übrigens Jennifer Lien als Kes ihren ersten Gastauftritt seit
ihrem Ausscheiden zu Beginn der vierten Staffel haben!
Staffel-Finale
Die Staffel soll mit einem großen und aufwendigen Borg-Cliffhanger enden.
(Zurück zum Inhalt)
Deep Space Nine ist ausgelaufen, aber Sat.1 schuldet uns noch acht Folgen bis auch für uns
dieses Kapitel aus der Geschichte von Star Trek vorüber ist. Kurz vor dem Ende hier ein
paar Möglichkeiten, mit welchen Sätzen die Serie schon früher - und anders -
hätte enden können...
"Gut, diesmal sollten wir Garak vertrauen!"
"Dieser 'Die Borg kommen gerade aus dem Wurmloch'-Trick ist doch uralt! Damit
überlisten sie mich nicht."
"Jetzt fällt's mir gerade auf: Ist es nicht sehr unsicher, einen Transporter auf der
Ops zu haben?"
"Diese Jem'Hadar sind doch alles Schwächlinge. Warum deuten sie hinter mich,
Chief?"
"Schilde stabil bei 80%. Denke ich - mein cardassianisch ist nicht so gut..."
"Morn, Sie sind unsere einzige Hoffnung! Wir alle zählen auf Sie!"
"Ich überlasse Jake und Nog heute mal die Defiant für eine Spritztour."
"Nicht mal Quark würde die Schildfrequenz der Station verkaufen; da bin ich mir
völlig sicher!"
"War die Station eigentlich schon immer so dicht am Wurmloch?"
"Bis ich wieder auf den Beinen bin, hat Ezri das Kommando!"
"Wie lautet nochmal der Autorisierungscode zum Abbrechen der Selbstzerstörung?
Verdammt, vor einer Minute wusste ich's noch..."
(Zurück zum Inhalt)
Star Trek: Mirror Universe: Rebellen (Teil 2)
von Mario Scholz, Dezember
1999
2. Kapitel
Es war mitten in der Nacht auf Tharkad. Dunkelheit schwebte über Analea, der Hauptstadt des
Planeten - wenn man sie überhaupt so bezeichnen konnte, denn in Analea lebten nur
ungefähr viertausend Menschen. Aber es war die größte Stadt, genaugenommen sogar
die Einzige, denn die restlichen Kolonisten auf Tharkad lebten in kleinen Dörfern, deren
Einwohnerzahlen selten über die Zweihundert kamen. Analea lag direkt am Fuß des
Hügels, auf dem sich der Sternenflottenaußenposten und der daran angeschlossene
Raumhafen befand, und das machte die Stadt offensichtlich für viele Siedler interessant.
Marcus Edwards, der Kommandant des Außenpostens, stand am Fenster seines Quartiers und sah
hinab auf die wenigen Lichter der Stadt, dann hinauf zu den Sternen, die heute wieder klar und
hell leuchteten. Er überlegte kurz, ob er nach draußen gehen und die seltene
Gelegenheit nutzen sollte, die Sterne zu betrachten - normalerweise war er so beschäftigt
mit der Koordination und Verwaltung, dass er kaum Zeit für andere Dinge fand. Doch im
Moment war der Raumhafen praktisch geschlossen - um diese Jahreszeit gab es häufig ionische
Störungen in der Atmosphäre, welche die Instrumente eines Shuttles völlig
durcheinander bringen konnten. Nach dem Absturz mehrerer Shuttles vor einigen Jahren hatte
Starfleet beschlossen, den Anflug auf Tharkad während dieser Zeit zu sperren. Das war bis
vor einiger Zeit sehr problematisch, weil der Planet sich noch nicht selbst versorgen konnte und
selbst die stärkeren Frachttransporter häufig Probleme bekamen. Doch seit einem Jahr
war der Planet selbständig; nicht mehr auf Hilfe von Außerhalb angewiesen. Das war
auch gut so, denn Edwards machte sich Sorgen über die Aktivitäten von Präsidentin
Nechayev - er hatte einige interessante Informationen gefunden, die er dem Föderationsrat
vorlegen wollte, sobald die ionischen Störungen abgeklungen waren. Edwards hatte zwar
einige Erfahrung im Steuern eines Shuttles in der ionischen Atmosphäre, doch er wollte sein
Glück nicht unnötig auf die Probe stellen. Er gähnte und entschied, dass es Zeit
wäre, schlafen zu gehen. Er warf noch einen letzen Blick aus dem Fenster und wollte sich
gerade umdrehen, als der Computer eine eingehende Nachricht für ihn meldete. Edwards ging
zum Kom-Schirm und rief sie ab. Auf dem Schirm erschien ein Lieutenant Commander der
Sternenflotte. Edwards musterte das Gesicht. Mitte Dreißig, braunes Haar... Nein, Edwards
war sich sicher, dass er diesen Mann noch nie zuvor gesehen hatte. Warum also rief er mitten in
der Nacht bei ihm an? Ob das etwas mit seinem Einbruch in die Starfleet Computerarchive letzte
Woche zu tun haben konnte, bei dem er die Informationen für den Föderationsrat geladen
hatte?
"Commander Edwards?" fragte die Person auf dem Schirm. Edwards überlegte kurz, ob
er verneinen sollte, aber er war sich darüber im Klaren, dass der Computer beim
Durchstellen von Nachrichten in den seltensten Fällen Fehler machte. "Ja?"
antwortete er zögerlich.
"Ich bin Lieutenant Commander Farrell, Sir." informierte ihn sein
Gesprächspartner. Der Mann schien nachzudenken, dann fragte er: "Gehe ich richtig in
der Annahme, das Sie sich vor acht Tagen Zugang zum Computerarchiv von Starfleet Command
verschafften und mehrere Dateien kopierten?"
Edwards zuckte zusammen. Also doch! Er versuchte, diesen Farrell einzuschätzen. Wie ein
Sicherheitsoffizier sah er nicht aus, eher wie ein Ingenieur.
"Wie haben Sie das bemerkt?" wollte er wissen.
"Ich habe es nicht bemerkt, aber die Sicherheitsabteilung von Präsidentin Nechayev.
Ich habe... zufällig eine Übertragung an Starfleet Command aufgezeichnet und darunter
etwas entdeckt, was Sie interessieren dürfte, Sir." Farrell schien eine Taste zu
drücken, dann erschien ein Haftbefehl, ausgestellt auf Commander Marcus Edwards auf dem
Schirm. "Das ist eine Fälschung!" erklärte Edwards, nachdem er das Dokument
eine Weile betrachtet hatte. "Wegen Einbruchs in ein Computersystem wird man nicht als
Hochverräter behandelt." Er sah zu seinem Gesprächspartner hoch. Farrell zog ein
Gesicht. "Doch, seit Präsidentin Nechayev das Kriegsrecht ausgerufen hat."
Edwards wurde bleich. "Sie hat das Kriegsrecht verhängt?"
Farrell runzelte die Stirn. "Haben Sie denn die Übertragung von ihr vor einer Stunde
nicht gesehen, Sir?"
"Nein", meinte Edwards, "hier auf Tharkad haben wir gerade besonders schlimme
ionische Störungen. Dadurch werden Komgespräche gestört bis unmöglich. Ich
wundere mich, dass sie überhaupt durchgekommen sind."
Farrell nickte, drückte dann wieder eine Taste. Ein Fenster öffnete sich auf dem
Schirm, darin erschien der Text von Nechayevs Ansprache an die Sternenflotte. Edwards wurde mit
jeden Wort, das er las, blasser. Als er fertig war, schloss er das Fenster und blickte wieder zu
Farrell. "Oh mein Gott, sie ist wirklich größenwahnsinnig!" stotterte er.
"Man muss etwas unternehmen..."
"Sie sollten erst einmal etwas unternehmen, um Ihre eigene Haut zu retten, Sir. Gegen Sie
liegt ein Haftbefehl vor."
Edwards grinste. "Nechayev wird Probleme kriegen - meine Leute sind loyal mir
gegenüber. Und ein Shuttle kann den Planeten unmöglich anfliegen, während der
ionischen Störungen."
Farrell sah Edwards an. "Nechayev hat verfügt, das Sie unverzüglich von der
Sternenflottensicherheit festgenommen werden sollen. Passiert dies nicht, wird der Secret
Service auf Sie angesetzt. Und glauben Sie mir, Sir, die lassen sich nicht von einer ionisierten
Atmosphäre abhalten. Ich schlage Ihnen also vor, dass Sie sich meinen Plan für ihre
Flucht anhören, Sir."
"Ich hätte nicht gerne neben Captain Richards gesessen, als unser Virus aktiv
wurde..." Lefler grinste, während er sich im Pilotensessel des gekaperten Shuttles
zurücklehnte. "Armer Mitchell..." meinte er.
"Geschieht Mitchell ganz recht - wer so arrogant ist wie er..." Auch McAllister
grinste über die Vorstellung, wie Richards explodiert sein musste, als plötzlich die
Beleuchtung und die künstliche Gravitation ausfielen, zusammen mit dem Rest der
Bordsysteme. Da an Bord der Eagle so gut wie nichts mehr funktionierte, dürfte ihre Flucht
praktisch unbemerkt verlaufen sein... Nun ja, soweit man nach dem Wirbel, den sie mit der
Sicherheit an Bord gehabt hatten, noch von unbemerkt sprechen konnte. Zumindest wusste niemand
in welche Richtung sie geflogen waren, und wenn die Eagle endlich wieder einsatzbereit war,
würde ihre Ionenspur bereits soweit zerfallen sein, um Richards einige weitere Probleme bei
ihrer Verfolgung zu bereiten. Und während die Besatzung der Eagle noch damit kämpfte,
sich durch die Schwerelosigkeit zu bewegen, die seit dem Ausfall der künstlichen
Gravitation an Bord herrschte, entfernte sich das Shuttle der beiden bereits mit jeder Sekunde
um Hunderttausende von Kilometern. Mit Warp Vier schoss das Schiff durch den Subraum, jener
Dimension, in der die Einsteinsche Relativitätstheorie nicht mehr galt und einen
überlichtschnellen Flug ohne Zeitdiletation überhaupt erst möglich machte.
Ungeheure Energiemengen, erzeugt aus der kontrollierten Reaktion von Materie mit Antimaterie,
flossen durch die EPS-Leiter des Shuttles in die Warpgondeln, um ein stabiles Warpfeld um das
Raumfahrzeug zu erzeugen.
Ein Summton durchdrang das Cockpit. McAllister beugte sich vor und studierte die Anzeigen auf
seiner Steuerkonsole. "Wir erreichen die Koordinaten. Ich gehe unter Warp." Seine
Finger berührten eine Sensorfläche, und der Shuttlecomputer verringerte den
Energiezufluss zu den Warpgondeln, bremste das Schiff langsam auf Unterlichtgeschwindigkeit ab.
Normalerweise ein Vorgang, bei dem so große Trägheitskräfte wirksam wurden, dass
kein Passagier dies hätte überleben können. Doch in der Mitte des
einundzwanzigsten Jahrhunderts hatte ein genialer Wissenschaftler das Prinzip des
Trägheitsdämpfers erfunden - er reduzierte die Andruckkräfte, so dass man den
Abbremsvorgang von mehreren Milliarden Stundenkilometern auf fast Null kaum bemerkte -
jedenfalls, wenn man den Absorbern genügend Zeit zum reagieren gab. Während eines
Kampfes, wo schnelle Manöver gefragt waren, reagierten sie immer einige Millisekunden zu
spät, so dass die Besatzung trotzdem kräftig durchgeschüttelt wurde. Doch das
Shuttle reduzierte seine Geschwindigkeit langsam genug; die beiden Insassen bemerkten die
Geschwindigkeitsverringerung praktisch nur am Schrumpfen der Sterne, von der im Subraum
typischen Streifengestalt zu jenen kleinen Punkten, die man von einer Planetenoberfläche
aus beobachten konnte.
Auch Lefler setzte sich jetzt wieder aufrecht in seinem Sessel und legte seine Hände auf
die Konsolen. "Ich scanne das System." Der Computer spuckte eine Reihe von
Pieptönen aus, während er den umliegenden Weltraum mit überlichtschnellen
Tachyonen flutete und auf die Echos wartete. Als er eines erhielt, druckte er eine entsprechende
Warnung auf Leflers Konsole. "Ich orte ein Schiff, das sich uns mit Impulskraft
nähert." Während Lefler dies sagte, ordnete er einen genaueren Scan an.
McAllister gab automatisch einen Fluchtkurs mit Maximumwarp in den Computer ein, nur für
den Fall, dass... Doch Lefler konnte entwarnen: "Es scheint sich um einen Frachter zu
handeln. Nur leicht bewaffnet. Ich sende die vereinbarte Kennung."
Kurze Zeit später meldete sich eine weiblich Stimme über Kom. "Frachter Rotaron
an Eagle - Shuttle. Ihr Taxi ist da. Bereithalten zum Beamen."
Lefler senkte die Schilde des Shuttles, meldete dann an den Frachter: "Bereit,
Rotaron."
Kurz darauf fühlte er das vertraute Kribbeln, als der Materiestrahl des Transporters seinen
Körper auflöste, in eine Energiematrix verwandelte, ihn durch den Raum schickte und am
Zielort wieder zusammensetze. Lefler sah, wie sich das Shuttle vor seinem Augen auflöste
und durch die Wände einer kleinen Transporterplattform ersetzt wurde.
McAllister sah sich interessiert um. Vor ihm erstreckte sich eine kleine Brücke, dem
Shuttle von der Konstruktion her nicht unähnlich, nur befanden sich hier mehr Konsolen und
die Wände waren dunkler gehalten. An einer der vorderen Konsolen saß eine junge,
blonde Frau - McAllister schätzte sich auf Mitte Zwanzig - und kontrollierte einige
Einstellungen. Dann drehte sie sich zu den beiden Neuankömmlingen um. McAllister holte tief
Luft und hielt sich vorsichtshalber an einer Ecke fest, um nicht umgeworfen zu werden. Das war
endlich mal eine Frachterpilotin, die richtig gut aussah, fand McAllister.
"Meine Herren", begann die Frau, "Willkommen an Bord der Rotaron. Ich bin Captain
Christine O'Donnel."
"Kevin McAllister, und das ist Steven Lefler." preschte McAllister vor. "Ich
möchte mich erst mal herzlich für Ihre Hilfe bedanken, Miss O'Donnel."
"Captain O'Donnel für Sie!" korrigierte die Frau.
Lefler seufzte leise. Die weitere Reise würde wohl heiter werden...
"Da bist du ja endlich!" beschwerte sich Edwards, als Rebbecca Wilson das Shuttle
betrat, in dem Edwards gewartet hatte. Hinter ihr schloss sich das Außenschott. "He,
Marcus, was erwartest du, wenn du mich mitten in der Nacht aus dem Bett klingelst und mir
erzählst, ich soll so schnell wie möglich hierher kommen?"
"Nun", antwortete Edwards, "dass du so schnell wie möglich hier her
kommst." Rebbecca funkelte ihn aus ihren tiefblauen Augen an. Marcus musterte sie. Sie
hatte in der Eile nur eine einfache Hose und eine Thermojacke übergestreift. Becky ging zum
zweiten Sitz hinüber und nahm darin Platz. Ein paar Strähnen ihres schwarzen Haares,
das einige Zentimeter über der Schulter abgeschnitten war, fielen ihr ins Gesicht, und sie
strich sie mit der linken Hand weg. Dann sah sie ihn an. "Ich bin fertig, wenn du's
bist."
Edwards nickte und setze die Startchecks des Shuttles fort. "Ich bin gleich soweit."
"Ach, sag mal, meinst du nicht, das es in der OPS auffällt, dass wir uns hier im
Shuttle befinden?"
"Nein", antwortete Edwards ohne aufzusehen, "ich habe Simmons erzählt, das
ich ein Routinecheck des Shuttles vornehmen würde. Du weißt ja, während der
ionischen Störungen wird das Shuttle viel zu selten überprüft."
"Und du meinst nicht", sagte Becky skeptisch, "dass es auffällt, wenn du vom
Landefeld abhebst?"
"Doch", war die knappe Antwort. Gleich darauf bestätigte der Computer den
Abschluss der Überprüfung und Edwards sah wieder auf. "Du solltest dich
übrigens anschnallen."
"Was? Wieso denn?" Noch während sie fragte, kam ihr der Gedanke, dass sie es
eigentlich lieber nicht wissen wollte...
"Wir machen einen Notstart."
"Na wunderbar!" kommentierte Becky, während sie hinter ihren Sitz griff, die
beiden Sicherheitsgurte hervorzog und überstreifte. Edwards legte ebenfalls seine Gurte an.
Als er das Klicken von Beckys Verschluss hörte, drückte er kurz auf eine Taste der
Konsole. Der Computer reagierte auf den Notstartbefehl, in dem er übergangslos den vollen
Schub der Triebwerke freigab. Die beiden Insassen wurden in ihre Sitze gepresst, als das Shuttle
mit hoher Beschleunigung vom Flugfeld der Station abhob. Edwards wurde schwarz vor Augen, als
die Andruckkräfte trotz Trägheitsdämpfer 10 G erreichten. Das Atmen fiel ihm
schwerer. Neben sich hörte er Becky keuchen. Dann hatte das Shuttle seine
Reisegeschwindigkeit erreicht, und der Druck ließ nach, verschwand ganz. Becky schnappte
nach Luft, dann wirbelte sie mit ihrem Sitz herum und starrte ihren Nachbarn an. Edwards
wäre nicht überrascht gewesen, wenn jetzt zwei Phaserstrahlen aus ihren Augen
geschossen wären und sich in seinem Kopf gebohrt hätten. Ihre Stimme klang atemlos.
"Mach das NIE wieder!" Edwards brauchte einige Sekunden, bis er genügend Luft zum
Reden hatte. "So schnell nicht wieder, darauf kannst du Gift nehmen!" Dann
überzeugte er sich, dass sich das Shuttle wirklich auf Kurs Starbase 93 befand.
Fortsetzung folgt...
(Zurück zum Inhalt)
Christian Rühl hat sich ein Mammutprojekt vorgenommen: Er möchte eine allumfassende
Star Trek-Enzyklopädie im Internet anbieten. Das ist wahrscheinlich soviel Arbeit, dass sie
ihn noch auf lange Zeit beschäftigen wird. "Eine Star Trek-Enzyklopädie? Sowas
gibt es doch schon in Buchform!? Will er diese abtippen und online stellen?"
Ganz so einfach macht es sich Rühl sicher nicht. Die Star Trek Dimension soll die
"ultimative Datenbank" werden, mit Dateien zu allen wichtigen Personen, Planeten,
Schiffen, Equipment und vielem mehr - mit einer ausführlichen Darstellung der Fakten sowie
Diagrammen und Fotos.
"Dies sollte alles in eine so realistisch wie mögliche LCARS-Oberfläche
eingebettet werden. Alles sollte so angelegt und verfasst sein, dass der Besucher sich wie ein
richtiger Besucher aus dem 24. Jahrhundert fühlt. In der Datenbank sollte, als perfekte
Simulation, nichts auf die Welt außerhalb des Star Trek-Universums hinweisen", sagt
Rühl.
Angefangen hat alles im Herbst 1997. Rühl begann, Material zu sammeln und hat in zwei
Jahren Offlinearbeit über 250 Dateien erstellt. Das Star Trek-Universum hat er damit noch
lange nicht abgedeckt, und eigentlich hatte Rühl vor, an seinem Projekt ein weiteres Jahr
offline zu arbeiten. Doch es kam alles anders, wie Rühl erzählt: "Im Sommer
letzten Jahres entschied ich mich, wie ich immer deutlicher merkte, was für eine
großartige Plattform das Internet für ein solches Projekt wäre, meine Datenbank
kurzerhand ins Netz zu stellen - obwohl ich damals, und heute immer noch, gar keinen eigenen
Internet-Anschluss besitze!"
Diese Tatsache lässt Rühl jedoch nicht aus der Ruhe bringen, und er findet Mittel und Wege,
seine Seite zu updaten sowie Mailkontakte aufrecht zu erhalten. So ist die LCARS-Datenbank nur
noch ein Projekt unter vielen. Denn in den letzten Wochen und Monaten gab es viele
Erweiterungen. So bietet Rühl seinen Besuchern die "Star Trek-Karthografie",
mittlerweile die grösste Quelle für Infos zu diesem Thema und Star Trek-Karten im
Netz.
Außerdem die "Sound Dimension" mit grossartigen Musikstücken - darunter
eine komplette Sammlung der Songs von Vic Fontaine, umfangreiche Episodenführer mit fast
200 Dateien zu den Folgen von "Deep Space Nine" und "Voyager", die "Web
Dimension" mit einer Auswahl der besten Star Trek-Sites im Netz und vieles mehr.
Rühl möchte mit seiner Seite etwas "Außergewöhnliches, Kreatives und
Hochwertiges" schaffen, so dass die Besucher am Ende genau wissen, was ihnen an Star Trek
so gut gefällt.
Der Aufwand dafür ist enorm: Rühl verbringt oft mehrere Stunden am Tag damit, die
Seite und die Vielzahl von Projekten zu erweitern und zu verbessern. So können die Fans mit
mindestens einem größeren Update pro Woche rechnen. "Ich finde, dass man das
seinen Besuchern schuldig ist, wenn man sich dazu entschließt, eine eigene Website zu
betreiben", meint Rühl, der sich darüber hinaus auch noch dazu entschlossen hat,
eine englische Version der "Dimension" anzubieten, um die vielen Fans außerhalb
des deutschsprachigen Raums nicht außenvor zu lassen.
Ein Star Trek-Fan ist Rühl jedoch noch nicht allzu lange. Denn am Anfang war er auch nur
ein Gelegenheitszuschauer bei den Erstausstrahlungen der "Next Generation" im ZDF.
Doch schon bald darauf wurde Rühl Feuer und Flamme für diese aufregende Welt der
Zukunft.
Doch es liegt Rühl nicht nur am Herzen, den anderen Fans da draußen eine Webseite zu
bieten - er möchte auch Kontakte zu Trek Fans in der ganzen Welt knüpfen. "Ich
wohne in einer äußßrst Star Trek-feindlichen Gegend und kenne nicht einen einzigen
richtigen Star Trek-Fan, also eine Person, die in Star Trek mehr als die nette Fernsehserie
sieht, die er sich ab und zu mal anschaut", sagt Rühl. Bisher hat er ab und zu Kontakt
zu anderen Fans. Doch er hofft, dass es in Zukunft noch mehr werden.
Die "Star Trek Dimension" ist eine Webseite, die qualitätsmäßig ganz
oben mit dabei ist. Ein Blick lohnt sich also auf jeden Fall, denn es gibt in der
"Dimension" wahrscheinlich nichts, was es nicht gibt.
Links zum Thema:
www.stdimension.de
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sftv.ch
Stirbt Star Trek?
Bemerkungen zu einem Leserbrief aus Ausgabe 59
Man sagt auch, man soll alte Zöpfe abschneiden. Wen interessiert es schon, wenn statt
Kirk, statt Jean-Luc, statt Ben Sisko und statt Kathy Janeway der x-te Captain alt hergebracht
"auf den Schirm" ruft und alles beim Alten bleibt? Wer sagt außerdem, dass sich
Star Trek nur innerhalb der Sternenflotte abspielen muss? Für eine erfolgreiche Scifi-Serie
ist das jedenfalls fantasielos und nicht erfolgsversprechend! Es findet schließlich auch
noch ein Leben innerhalb der Föderation statt, was noch nie ernsthaft
"aufgearbeitet" wurde.
[Mich lassen] die militärisch-patriotischen Entgleisungen der letzten Jahre [...] daran
zweifeln, [...] ob die Buchschreiber wirklich Eugene Roddenberrys Geist im Sinne haben, wenn sie
unter Zeitdruck arbeiten.
Money is the only thing. Star Trek ist eine Serie [...] wie alle anderen auch. Warum sollte es
bei Paramount also Sonderrechte bekommen?
[...] Aber was kümmert das Paramount? Solange Paramount Roddenberrys Grundgedanke auslegen
kann, wie es will, ist der Geist Star Treks schlicht die knallharte Jahresendabrechnung! Star
Trek ist im Endeffekt doch nur eine Serie wie viele andere auch, die von Paramount produziert
werden. Sicher, Star Trek ist ein Flaggschiff. Doch würde Paramount ohne mit der Wimper zu
zucken, Star Trek einstellen oder grob ändern, sollte sich dadurch - wie auch immer -
Profit machen lassen! [...]
- Marian Baston
Ich kann mir ebenso wie viele andere leider nicht mehr erklären, wohin die
Prioritäten bei Star Trek abgedriftet sind.
Grundwerte und Grundideen, die Star Trek durch all die ganzen Jahre hindurch getragen hat,
scheinen durch Profitgier und Machtkämpfe verloren zu gehen. Alle Beteiligten an Star Trek
sollten sich ihrer Hauptaufgabe, nämlich der Weiterverbreitung der menschlichen Werte und
Visionen, bewusst sein und diese Aufgabe mit Stolz und Respekt erfüllen.
Diese Einstellung unterscheidet Star Trek von allen anderen Geschichten und erhebt es dadurch zu
einer Lebensphilosophie. Wenn dies nicht mehr ist: Was bleibt dann noch übrig? Ich habe die
Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es wieder jemandem gelingt, Star Trek im Licht seiner
Ideale glänzen zu lassen, die uns von Gene Roddenberry mitgegeben worden sind. [...]
- Bernd-Dieter Salomon
Star Trek bei Sat.1 und Serie V
Es fehlen teilweise zwei Minuten. Auf eine Anfrage, warum Sat.1 schneidet, bekam ich zur
Antwort, dass man keine Lizenzserien schneiden würde. Auch den Abspann werde man
Nachmittags nicht mehr zeigen - in der Wiederholung nur, wenn auch Zeit dafür vorhanden.
Auf meinen Kommentar, dass Sat.1 natürlich jetzt keine Zeit mehr hat, bekam ich keine
Antwort.
Wie schön waren doch die Zeiten, als die Wiederholung von TNG ohne Werbung und mit Abspann
kam. Also bis letzten Juni...
Zu Serie V: Ich denke, dass Star Trek eine kleine Pause braucht. Man beendet die Serien nach
sieben Staffeln, ohne darüber nachzudenken, ob es nicht sinnvoller wäre,
weiterzumachen und dafür eine noch nicht ausgereifte Idee weiterentwickelt.
DS9 hat nicht grundlos schlechtere Quoten als TNG, und VOY hat aus dem selben Grund schlechtere
Quoten. [...] Bloß, weil man nicht warten konnte. TNG hat gute Quoten, weil der Fan
Star Trek-hungrig gemacht wurde - [nach] fast 20 Jahren ohne neue Star Trek-Folgen.
Jetzt versucht man mit aller Macht, eine fünfte Serie auf die Beine zu stellen, obwohl es
Sinn machen würde, VOY noch ein wenig Zeit zu geben. Allein schon aus dem Grund, dass man
eine Verbesserung der Serie über die letzten fünf Jahre sieht. Sollte die neue Serie
dann auf CBS laufen, hätte sie absolut keine Chance. UPN ist schlechte Quoten gewohnt und
stellt nicht zu hohe Ansprüche an sich selbst. Die sind auch mit eher schlechten Quoten
zufrieden.
[...] Mission Erde hat auf VOX in der Zielgruppe nicht mal fünf Prozent Marktanteil. Eine
derart schlecht laufende Serie hätte bei ProSieben oder Sat.1 gar keine Chance - von RTL
ganz zu schweigen.
[...] Von eine[r] Star Trek-Serie vermischt mit einer anderen Serie [...] halte ich gar nichts.
[...] Wieviele Akte X-Kopien haben länger als ein oder zwei Jahre gehalten?
- Maik Stelter
Bei Sat.1 kommt in Sachen Voyager wieder mal alles anders als geplant. Jetzt zeigt Sat.1 auf
einmal keine neuen Folgen am 29. [Januer] und 26. [Februar], sondern wiederholt im Januar den
Zweiteiler "Das Tötungsspiel" [("The Killing Game")]. Season 5 wird
erst im April laufen, wenn DS9 mit der siebten Staffel durch ist.
Mittlerweile ist die fünfte Staffel in Deutschland schon komplett auf Video
erhältlich! Und der Pay TV-Sender Premiere World ist auch schon fast mit der Ausstrahlung
durch. Womöglich läuft dort schon bald die sechste Staffel, bevor Sat.1 überhaupt
regulär mit Season 5 beginnt.
[...] Vor knapp einem Jahr wollte Sat.1 Voyager schonmal mitten in der vierten Staffel aus dem
Programm kippen. Eine gut organisierte Mailkampagne hat dies jedoch verhindert, und die Serie
ist schon eine Woche später, eine Stunde früher, fortgesetzt worden.
Wenn euch was an Star Trek liegt, dann rafft euch auf und schreibt eine Mail an
satinfo@zuschauer.sat1.de. Gebt euch am besten
als Zuschauer zwischen elf und 49 Jahren aus. So alt sind der Durchschnittszuschauer und die
Zielgruppe. Schreibt, dass ihr nicht mehr länger auf die neuen Folgen warten wollt und euch
auch schon Kopien von manchen Folgen besorgt habt - über Internet, Verleih oder
Kaufkassette und so weiter.
- Christoph Foerster
Fehlerteufel
"Mit dem Anlaufen des neuen Star Wars-Films verkündete Berman Anfang 1999 [...]"
(Corona: Ausgabe 59)
[...] Das war wohl nix. Wen hat denn hier der (Tipp-)Fehlerteufel geritten? Oder ist das eine
Prophezeiung, gerichtet an George Lucas? Abgesehen davon, dass ich den neunten Teil
wahrscheinlich im Rentenalter sehen würde. [...] Ich bin wohl nicht der erste, dem das
aufgefallen ist.
- Gunnar Bienek
Anm. d. Red.: Damit sollte klar sein: Wir meinten natürlich "Mit dem Anlaufen des
neuen Star Trek-Films".
Enterprise bei Star Wars
Zur Veröffentlichung im Corona webBEAT
Das Bild mit der Enterprise im Star Wars-Film ist doch [...] genauso aussagekräftig wie
die Bilder von den Leuten, die glauben, schon ein UFO gesehen zu haben. Aber trotzdem halte ich
es für wahr. Denn in diesem Star Wars-Film soll ja auch E.T. vorgekommen sein - und das
Shuttle von Odyssee 2001, oder?
- Andreas Richter
Frohes neues Jahr
Ich wünsche euch einen guten Rutsch in beziehungsweise weiterhin viel Erfolg für
das kommende Jahr. Der Newsletter hat mich das vergangene Jahr auf unterhaltende Weise mit Star
Trek-Berichten versorgt - und dafür meinen Dank an alle, die daran beteiligt waren.
- Hans-Joachim Teiwes
Doch nicht geschnitten
Zur trekBEAT-Meldung der letzten Ausgabe
Ich habe im letzten Corona Newsletter die Meldung gelesen, die Abschlussepisode von [...]
"Deep Space Nine" sei in Großbritannien in zwei Teilen auf dem Kaufvideo
enthalten.
Ich habe mir das Video gekauft und muss diese Meldung berichtigen. Auf dem englischen Kaufvideo
von "What You Leave Behind" ist die Folge als eine Folge enthalten. Aufgebaut ist die
Kassette genau wie die von "Dark Frontier" der Serie Voyager, mit einem wendbaren
Cover, das auf der einen Seite das normale Serien-Design hat, auf der anderen ist ein
TV-Film-Cover aufgedruckt.
Ich wollte das nur schreiben, falls sich jemand aufgrund der Meldung dagegen entschieden haben
sollte, das Video zu kaufen. Wie gesagt, es ist eine TV-Film-Folge, 90 Minuten ohne
Unterbrechung.
- Johannes Bauer
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Die Entscheidung, wie es mit den "X-Files" weitergehen wird, steht kurz bevor. Bis
Ende Februar muss Chris Carter eine Entscheidung treffen, denn spätestens dann muss er das
Drehbuch für die letzten Folgen der siebten Staffel in Angriff nehmen.
Die Verantwortlichen bei Fox wollen alles daran setzen, dass es eine achte Staffel der immer
noch außerordentlich erfolgreichen Mystery-Serie geben wird. Mit "Akte X"
besitzen sie ein Zugpferd, das ihnen regelmäßig gute Einschaltquoten verschafft und
das ihnen hilft, auch andere Shows bekannt zu machen. Das Studio ist nun offenbar sogar bereit,
das Gehalt des "Akte X"-müden David Duchovny, welches rund 200'000 US-Dollar pro
Episode beträgt, zu verdoppeln. Denn wenn es nicht gelingt, den Mulder-Darsteller für
ein weiteres Jahr zu verpflichten, kann sich niemand ernsthaft eine achte Season vorstellen.
Auch nicht, was theoretisch denkbar wäre, dass "Akte X" mit einer neuen Besetzung
- mit oder ohne Gillian Anderson, die noch für ein weiteres Jahr unter Vertrag steht -
weitergeführt wird.
Deshalb entwickelt Chris Carter derzeit zusammen mit Frank Spotnitz, Vince Gilligan und John
Shiban einen "Akte X"-Ableger, der sich um die drei Lone Gunmen dreht. Stars des
Spin-offs würden demnach Dean Haglund, Tom Braidwood und Bruce Harwood alias Byers, Langly
und Frohike. Die drei Sonderlinge tauchten in der Vergangenheit immer wieder in "Akte
X"-Episoden auf, um die beiden X-Agenten mit Tipps zu versorgen und haben sich mit ihren
Auftritten zu Publikumslieblingen entwickelt.
Wie es mit den "X-Files" nun definitiv weitergehen wird, entscheidet sich in den
nächsten Wochen. Sandy Grushow, Sprecher der Fox TV Entertainment Group beurteilt die
Chancen für eine achte Staffel (vielleicht etwas zu optimistisch) mit fünfzig zu
fünfzig. Sollten die Verhandlungen mit David Duchovny und seinen Vertretern aber scheitern,
ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit das Ende von "Akte X" - und gleichzeitig
der Startschuss zur Spin-Off-Serie um die Lone Gunmen.
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars: Episode I auf Video.
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Die Videoausgabe von "Star Wars: Episode I" wird auch bei uns am 3. April 2000
in den Läden stehen. Dies haben 20th Century Fox und Lucasfilm anfang Januar
mitgeteilt. "The Phantom Menace" ist damit der erste Film, der weltweit
überall gleichzeitig in den Handel kommt.
In der gleichen Pressemitteilung wurde weiter bekanntgegeben, dass die DVD zu "Die
dunkle Bedrohung" weder in diesem Jahr noch in der absehbaren Zukunft
veröffentlicht werden wird. Dies bestätigt vermutlich die Aussagen von George
Lucas vom vergangenen Juni (wir haben darüber in Ausgabe 51 berichtet), wonach die
"Star Wars"-Filme nicht auf DVD erscheinen werden, bevor nicht die ganze
Prequel-Trilogie im Kino war.
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Internet: Audio51 #9 erscheint.
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Am Samstag, den 22. Januar, erscheint eine neue Ausgabe des Science-fiction-Magazins
"Audio51". Die neue Ausgabe beschäftigt sich unter anderem mit dem
Projekt "Aura-Luna", der neuen Roddenberry-Serie "Andromeda", die
von Torsten Dewi vorgestellt wird, einem Kommentar von Christoph von Guaita zum neuen
Anakin Skywalker und anderen. Verlost werden drei Alben und zehn Singles des Projektes
"Aura-Luna".
Links zum Thema:
www.sf-radio.de
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Star Wars: Weiter Spekulationen um Anakin.
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Erst sagte George Lucas in der Sendung "Entertainment Tonight", dass, wer auch
immer die Rolle von Anakin spielen wird, er jemand sein wird, von dem noch niemand
jemand etwas gehört hat. Kurze Zeit später wurde aber schon wieder ein neuer
Name eines möglichen Kandidaten für die begehrte Rolle herumgereicht,
nämlich jener von Jonathan Jackson (bekannt aus "General Hospital"). Doch
der junge Schauspieler meldete sich einige Tage später und meinte, er wüsste
davon nichts, und er habe mit "Episode II" nichts zu tun.
Der letzte Stand ist nun, dass offenbar doch Leonardo DiCaprio für die Rolle des
jugendlichen Anakin im Gespräch ist, wie dies schon seit langem immer wieder
gemunkelt und von Lucasfilm immer dementiert wurde. Der Schauspieler bestätigte in
einem Interview mit "Entertainment Tonight", dass er tatsächlich George
Lucas auf seiner Skywalker Ranch besucht und dort mit ihm über diese Rolle
diskutiert habe. Er habe aber noch nicht zugesagt, sondern wolle erst einmal das fertige
Drehbuch abwarten.
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Star Wars: Gillian Anderson in Episode II?
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Möglicherweise wird die aus "Akte X" bekannte Schauspielerin in
"Star Wars: Episode II" als Mitglied des Jedi-Rates zu sehen sein.
Bestätigen wollte Anderson dieses Gerücht zwar nicht, meinte aber vielsagend,
sie werde zur Zeit der Dreharbeiten von "Episode II" außerhalb Amerikas
beschäftigt sein!
Nach den neuesten Aussagen von George Lucas werden die Dreharbeiten für das zweite
"Star Wars"-Prequel in Australien im kommenden Juni beginnen und sollen
spätestens im Oktober abgeschlossen werden.
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Star Wars: Für Oscar vorgeschlagen.
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"Star Wars: Episode I" wurde auf die Vorschlagsliste des Komitees für
Spezialeffekte gesetzt. Weitere Kandidaten für eine Oscar-Nominierung sind
"Die Matrix", "Die Mumie", "Sleepy Hollow", "Stuart
Little", "Wild Wild West" und "James Bond - Die Welt ist nicht
genug". Aus diesen Vorschlägen werden drei auf die definitive
Nominierungsliste gesetzt, aus der schlussendlich der Oscarpreisträger in dieser
Kategorie ermittelt wird.
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Star Wars: Bester Film des Jahrhunderts.
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Die Zuschauer der BBC-Sendung "Film 99" haben in einer Umfrage die besten
beziehungsweise beliebtesten Filme des 20. Jahrhunderts gewählt. Nicht ganz
unerwartet ist "Krieg der Sterne" auf Platz 1 gelandet. "Star Wars: Das
Imperium schlägt zurück" wurde auf Platz 7 gewählt. Eher
überraschend hat es "Star Wars: Episode I" sogar auf Rang 5 geschafft.
Weitere Science-fiction-Filme in den Top Ten: "Blade Runner" und
"Alien".
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Andromeda: Zwei Staffeln stehen schon fest.
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Tribune Entertainment hat sich zur Produktion von zwei Staffeln "Andromeda"
verpflichtet. Kevin Sorbo ("Hercules: The Legendary Journeys") wird die Rolle
des Captain Dylan Hunt spielen, weitere Besetzungen sind aber noch nicht bekannt. Die
erste Folge ist bereits geschrieben, die Sets werden gebaut und die Dreharbeiten sind
für April oder Mai in Vancouver geplant. Majel Barrett Roddenberry ließ in
einem Interview verlauten, dass die neue Serie einen sehr schnellen Erzählstil
hätte und man sehr viele Spezialeffekte einbauen werde. Dies wird natürlich
zwangsweise die Kosten in die Höhe treiben.
Im Mittelpunkt der Serie steht das Raumschiff "Andromeda Ascendant", welches
ein Teil eines galaktischen "Commonwealth of Worlds" mit Sitz auf der Erde
ist. Die "Andromeda Ascendant", mit Hunt an Bord, gerät in den
Wirkungsbereich eines schwarzen Lochs und kann erst 300 Jahre später durch den
Frachter "Eureka Maru" wieder befreit werden. Hunts Ziel ist nun, das
"Commonwealth" wieder aufzubauen und seine Vergangenheit zu erforschen.
Ein Exklusivbericht über die neue Science-fiction-Serie ist in der am 22. Januar
ercheinenden Ausgabe des SF-Radio-Magazins "Audio51" zu hören.
Links zum Thema:
www.sf-radio.de
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Akte X: Vorerst kein weiterer Kinofilm.
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Die Dreharbeiten zum zweiten Akte X-Kinofilm werden nicht wie ursprünglich geplant
im kommenden Sommer beginnen. In einer Besprechung mit Vertretern von FOX entschied die
Produktionsfirma 1013, dass erst an dem Film gearbeitet wird, wenn klar ist, ob es eine
achte Staffel der Serie gibt oder nicht. Nur so könne die gesamte Crew
vernünftig arbeiten. Falls tatsächlich eine weitere Season der
"X-Files" produziert werden sollte, wird der zweite Kinofilm frühestens
im Sommer 2001 gedreht.
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Akte X: Episode von Anderson.
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Die Produktionsfirma 1013 hat bestätigt, dass Gillian Anderson bei einer der
letzten Folgen der siebten Staffel die Regie übernehmen wird. Damit folgt sie David
Duchovny, der bereits in der letzten Season Regie führte ("The
Unnatural"). Das Drehbuch zu der Folge werden wahrscheinlich Gillian Anderson und
John Gilnitz zusammen schreiben.
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Akte X: Alle Episoden bei Premiere World.
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Ab April 2000 sendet das digitale deutsche Pay-TV Premiere World alle "Akte
X"-Folgen der ersten bis siebten Staffel. Wahrscheinlich werden die Folgen jeweils
Donnerstag von 20.15 bis 21.00 Uhr auf dem Kanal "Sci-Fantasy" zu sehen sein.
Ob die siebte Season auf diesem Sender ausgestrahlt wird, noch bevor sie auf ProSieben
läuft (voraussichtlich im Herbst 2000), ist zur Zeit noch unklar.
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Babylon 5: Gute Chancen für Jerry Doyle.
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Es sieht so aus, als hätte Jerry Doyle ("Garibaldi") gute Chancen, in den
US-Senat gewählt zu werden. Er ist nun der einzige Kandidat der Republikaner,
nachdem sein Konkurrent wegen zuwenig Stimmen ausgeschieden ist. Doyle tritt für
einen Distrikt von Los Angeles an. In einem Interview meinte er scherzhaft: "Ich
bin der einzige Kandidat mit seiner eigenen Actionfigur."
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Crusade: Ab Februar auf Video.
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Ab dem 18. Februar wird die erste Kassette mit den beiden Folgen
"Kriegsgebiet" und "Der lange Weg" im Handel erhältlich sein.
Alle Episoden des erfolglosen "Babylon 5"-Ablegers "Crusade" sind
deutsch synchronisiert und im Dolby Surround-Sound.
Hier die komplette Episodenliste inklusive des Erscheinungsdatums (die letzte Kassette
enthält drei Episoden):
18.02.2000 - 01 - Kriegsgebiet
18.02.2000 - 02 - Der lange Weg
10.03.2000 - 03 - Der Quell der Ewigkeit
31.03.2000 - 04 - Der Pfad der Sorgen
14.04.2000 - 05 - Dureenas Geheimnis
10.03.2000 - 06 - Befehle aus dem Grab
31.03.2000 - 07 - Nach eigenen Regeln
14.04.2000 - 08 - Erscheinungsbilder
28.04.2000 - 09 - Der Friedhof der Schiffe
12.05.2000 - 10 - Die Warnungen des Magiers
28.04.2000 - 11 - Praxis 9
12.05.2000 - 12 - Verschwörer
12.05.2000 - 13 - Die Entscheidung
Die Veröffentlichungsreihenfolge entspricht leider nicht der Reihenfolge der
Erstaustrahlungen in den USA.
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Farscape: Zweite Staffel und Kinofilm.
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Die australische SF-Serie "Farscape" von Jim Henson Prod., die sich zur Zeit
noch in der ersten Staffel befindet, ist bereits so erfolgreich, dass der SciFi Channel
eine zweite Season einplant. Der Schöpfer der Serie, Rockne S. O'Bannon
("SeaQuest DSV"/"Alien Nation"), ließ verlauten, dass
ebenfalls ein Kinofilm und eine Buchreihe im Gespräch seien. Dabei achtet man schon
jetzt darauf, Kinofilm und zweite Season aufeinander abzustimmen. Wann und auf welchem
Sender "Farscape" in Deutschland laufen wird, ist derzeit noch unklar.
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Total Recall 2070: Neue Folgen.
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Der Hollywood Reporter berichtet, dass Alliance Atlantis Entertainment für
"Total Recall 2070" eine zweite Season vorsieht. Diese Ankündigung kommt
äußerst überraschend, war doch die Serie, die seit kurzem bei ProSieben
läuft, nach nur 22 Episoden wegen den hohen Produktionskosten eingestellt worden.
Ebenfalls in Planung sind neue Folgen für die Serien "Beastmaster",
"Earth: Final Conflict" und "Amazon".
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Harsh Realm: Zweite Chance.
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Ab März werden beim US-Sender FX alle neun produzierten Folgen von "Harsh
Realm" gezeigt. Die von Chris Carter entwickelte Serie war beim Erststart auf dem
FOX Network schon nach drei Folgen gekippt worden. Bei der Ausstrahlung auf FX sollen
nun auch die Namen der beiden Comic-Erfinder eingeblendet werden, die bei der
Erstausstrahlung in den Credits nicht erwähnt wurden. Ob aber für die Serie
neue Folgen produziert werden, bleibt fragwürdig.
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Matrix: Prequel im Anime-Stil?
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In einem Interview haben Andy und Larry Wachowski mitgeteilt, dass sie sich
überlegen, eine Art Zeichentrick-Prequel zu "The Matrix" zu produzieren.
Dieser Trickfilm sei zusätzlich zu den beiden "Matrix"-Fortsetzungen
geplant. Die Wachowski-Brüder sind seit langen als große Anime- und
Comic-Fans bekannt und wollen nun in einem Trickfilm im Stil von "Akira"
zeigen, wie die Matrix entstand. Nicht auszuschließen sei zudem, dass auch der
Look der japanischen Trickfilme vermehrt in die beiden kommenden Kinofilme
einfließen werde.
"The Matrix" hat weltweit bereits mehr als 456 Millionen US-Dollar eingespielt
und ist damit nach "Star Wars: Die dunkle Bedrohung" und "The Sixth
Sense" der finanziell dritterfolgreichste Film des vergangenen Jahres.
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Alien: Kein fünfter Teil in Sicht.
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Sigourney Weaver hat in einem Interview gesagt, dass nach dem finanziellen Flop von Teil
4 nie ein fünfter Film ernsthaft im Gespräch gewesen sei. Sie kann sich aber
gut vorstellen, dass es irgendwann einmal Pläne dafür geben könnte.
Weaver weiter: "Ich möchte einen Film machen, in dem wir auf den Planeten
zurückkehren, von dem die Aliens ursprünglich stammen. Es würde mich
deshalb auch nicht überraschen, wenn wir in den nächsten 20 Jahren einmal eine
grauhaarige Ripley dort umherhumpeln sehen würden."
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Fahrenheit 451: Das Projekt lebt noch.
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Ray Bradbury, Autor des Science-fiction-Klassikers "Fahrenheit 451", der
bereits 1966 von François Truffaut erstmals verfilmt wurde, bestätigte, dass
das Projekt der Neuverfilmung weiter verfolgt wird. Er meinte aber, dass nicht damit zu
rechnen sei, dass die Dreharbeiten in absehbarer Zeit beginnen werden. Derzeit sei er
zusammen mit Terry Hayes dabei, das Drehbuch zum zehnten Mal umzuschreiben. Bereits vor
zwei Jahren gab es erste Meldungen über eine Neuverfilmung unter der Regie von Mel
Gibson. Doch dann wurde das Projekt wegen dem vielbeschäftigten und erfolgreichen
Gibson ("Lethal Weapon 4", "Payback") immer wieder verschoben.
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Battlefield Earth: Bereits jetzt kritisiert.
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Die von John Travolta mitproduzierte L.-Ron-Hubbard-Verfilmung "Battlefield
Earth", die am 5. Mai 2000 in die amerikanischen Kinos kommen soll, wird seit ihrer
Ankündigung angegriffen. Die Kritik bestand hauptsächlich darin, dass der
treue Scientology-Anhänger Travolta einen Roman des Gründers der Sekte
verfilmen will.
Dies hat nun den Hauptdarsteller Barry Pepper, der als Jonnie Goodboy Tyler zu sehen
sein wird, veranlasst, zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Laut seinen Aussagen sei der
Film von allen Scientology-Tendenzen befreit worden. Er habe erst für die Rolle
unterschrieben, als ihm bestätigt wurde, dass der Film nicht zu einem PR-Projekt
für die Sekte werde. Pepper, der unter anderem schon in den Serien "Outer
Limits" und "Sliders" zu sehen war, beschreibt den Film als eine Mischung
aus "Planet der Affen" und "Star Wars".
Nun geht aber die Kritik auch in eine andere Richtung. Erstmals konnten einige
unabhängige Journalisten Einsicht in das Drehbuch von "Battlefield Earth"
nehmen. Diese haben nichts Positives zu berichten: Die Geschichte sei albern und
langatmig, und auch die Dialoge seien lachhaft.
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Spider-Man: Rätselraten um Regisseur und Hauptdarsteller.
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Klar ist, dass Sony definitiv grünes Licht zur Verfilmung der Story über den
Comic-Helden von James Cameron gegeben hat.
Wer aber dabei Regie führen und wer die Rolle des Peter Parker übernehmen
wird, ist derzeit noch offen. Beste Chancen haben derzeit die Regisseure Sam Raimi
("Evil Dead", "Army of Darkness") und David Fincher
("Sieben", "Alien 3"). Und auch der durch "Speed" und
"Das Geisterschloß" bekannte Jan De Bont wurde noch als möglicher
Kandidat genannt. Als Hauptdarsteller kommen derzeit Nicholas Brendon
("Buffy"), Jason Schwartzman ("Rushmore") und Wes Bentley
("Menschenkind"/"American Beauty") in Frage. Wann eine Entscheidung
fällt, ist noch offen.
Fest steht hingegen, dass David Mamet, der die Geschichte von Cameron in ein Drehbuch
verarbeitet hat, noch einiges überarbeiten muss, weil das Studio mit der ersten
Fassung nicht glücklich war.
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Timeline: Film wird in Frankreich gedreht.
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Für die Verfilmung von Michael Crichtons Zeitreiseroman "Timeline" werden
in Frankreich passende Drehorte gesucht. Regisseur Richard Donner ("Lethal
Weapon") sieht sich die möglichen Locations selbst an. Ein erster
Drehbuchentwurf von Jeff Maguire, der schon das Skript für "In the Line of
Fire - Die zweite Chance" geschrieben hat, wird in den nächsten Wochen
erwartet. Der Film, dessen Geschichte sich um Archäologiestudenten dreht, die sich
auf eine Zeitreise begeben, um ihren Professor zu retten, soll im Jahr 2001 in die
amerikanischen Kinos kommen.
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Zurück in die Zukunft: Zwei weitere Filme?
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Laut Gerüchten wird an gleich zwei Fortsetzungen für die "Zurück in
die Zukunft"-Trilogie gearbeitet, wobei ein erstes Drehbuch bereits Universal
vorgelegt worden sei. Robert Zemeckis wird vermutlich diesmal nicht wieder Regie
führen, ist allerdings als Produzent und Berater im Gespräch.
Voraussichtlicher Kinostart für Teil 4 ist das zweite Semester 2002. Teil 5 soll in
halbes Jahr später in die US-Kinos kommen. Ob wie schon bei Teil 2 und 3
gleichzeitig gedreht wird, ist bisher nicht bekannt.
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Passengers: Fincher verfilmt Spielberg-Story.
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David Fincher, der auch für die "Spider-Man"-Verfilmung im Gespräch
ist, wird bei Passengers die Regie übernehmen. Die Geschichte basiert auf der Story
von Robert Silverberg, mit der er im Jahr 1969 den Nebula-Award gewann. Greg Pruss, der
bereits mit Fincher bei "Alien 3" zusammengearbeitet hat, schreibt das
Drehbuch zum Film, den USA Films für lediglich 30 Millionen US-Dollar produzieren
will. Die Geschichte spielt in New York und dreht sich um Aliens, die mittels
Gedankenkontrolle die Körper von Menschen übernehmen, um ein paar Tage
Spaß zu haben, das heißt ihre Erfahrungen mit Sex und Gewalt machen wollen.
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Stargate: Letzte Folge der zweiten Staffel auf ORF.
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Tipp für alle "Stargate"-Fans, die den österreichischen Sender ORF 1
empfangen können: Am 9. Februar um 15:40 Uhr wird die letzte Episode der zweiten
Staffel, die von RTL II für den Start der dritten Staffel im kommenden Herbst
zurückbehalten wird, ausgestrahlt. Die Folge, die mit einem Cliffhanger endet,
trägt den Titel "Die Höhle des Löwen (1)". Sie dreht sich um
O'Neill, der eines Tages in einer futuristischen Welt aufwacht und erfährt, dass er
für 80 Jahre tiefgefroren war. Kein Wunder, dass er sich fühlt, als ob er den
Verstand verloren hätte.
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