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24. März 2000 - Ausgabe 62 - "Where Did It All Go Wrong?"
Was ist los in Deutschland?
Kommt es im Zusammenhang mit der Galileo7-Convention zum Eklat? Die Firma Star Events, die sich
bisher für die Organisation der Galileo7-Conventions verantwortlich zeichnete, hat eigenen
Aussagen zufolge Konkurs angemeldet. Seit drei Jahren gibt es keine Bilanzen - die Gelder sollen
weg sein.
Fans, die sich bereits im Vorfeld für die nächste Galileo7-Convention in Bremen
angemeldet haben, können ihr Geld nun anscheinend vergessen. Jens Stegemann von Star
Events, der sich nur noch um den Konkurs kümmert und sich eigenen Aussagen zufolge
angeblich nicht mehr an weiteren Conventions beteiligen will, soll nun gesagt haben, dass die
Konkursmasse lediglich aus einem defekten Fax-Gerät bestünde.
Wie es nun weitergeht, ist unklar. Wir werden Sie seitens des Corona Newsletters in den
kommenden Wochen im Corona webBEAT unter
http://www.sftv.ch/corona weiter auf dem Laufenden
halten. Einen aktuellen Stand der Dinge haben wir in dieser Ausgabe in einem Spotlight für
Sie zusammengefasst.
Doch nun zu einem anderen Thema. Wie hat es Mike Hillenbrand in einer der letzten
TREKminds-Ausgaben so passend formuliert: "Deutschlands Star Trek-Sender Nummer Eins! Wer
ist damit gemeint? Sat.1? Nein; Premiere World!"
Denn während Sat.1 in der nächsten Woche die Tür in die fünfte
Voyager-Staffel öffnet, geht Premiere World direkt mit der sechsten Staffel in die Vollen.
Und das noch während in den USA noch ebendiese Staffel ausgestrahlt wird. Ein solcher Griff
ist Sat.1 bisher nur einmal bei der sechsten Deep Space Nine-Staffel gelungen.
Immer lauter wurden in letzter Zeit die Proteste der Sat.1-Zuschauer, die sich gegen eine
"Vergewaltigung" der ausgestrahlten Episoden am Nachmittag wehrten. Sat.1 hatte
zuletzt sogar die gesamten Szenen vor dem Episodenvorspann herausgeschnitten. In einem Spotlight
möchten wir in dieser Ausgabe die genaue Situation von Star Trek in Deutschland etwas
näher beleuchten.
Bevor wir Ihnen aber nun der neuen Ausgabe überlassen: Wir suchen erneut Verstärkung
für unser webBEAT-Team. Wir planen in absehbarer Zeit eine Erweiterung des webBEAT - und
dafür müssen neue Redakteure her. Bei Interesse genügt eine kurze eMail an
webbeat@sftv.ch.
Nun aber erst einmal viel Spaß bei der Lektüre der neuen Ausgabe.
Dennis Horn
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Spotlight: Chaos beim Sender
2. Spotlight: Absturz der Galileo?
3. Kreuzfeuer
4. Star Trek: Interview mit Gertie Honeck
5. Star Trek: Im Gespräch mit Ron Moore (2.2)
6. Star Trek: trekBEAT
7. Star Trek: Episodenlogbuch
8. Star Trek: Smile Fiction
9. Star Trek: Fan Fiction
10. Webwatcher: Sev Trek
11. Best of Both Worlds II
12. Subspace Link
Das Thema Sat.1 und die Star Trek-Fans ist so alt wie Star Trek im deutschen Privatfernsehen:
Plötzliche Absetzungen, geschnittene Episoden, das "Bayern-Problem" und mehr
waren Themen, die Fans immer wieder aufhorchen ließen. Erst in letzter Zeit kam es zu
erneuten Protesten: Sat.1 hält immer noch die fünfte Voyager-Staffel unter
Verschluss, während es beim Bezahlfernsehen Premiere World inzwischen sogar schon zur
Ausstrahlung der sechsten Staffel kommt - zeitgleich mit den USA. Kürzungen der Episoden
um mehrere Minuten sind inzwischen Tagesprogramm.
Erst mit der Lösung des Problems in Bayern wurden einige positive Stimmen laut; "Deep
Space Nine" wurde mehrere Monate auf dem Sendeplatz am Samstag um 16:00 Uhr ausgestrahlt.
Um diese Zeit läuft in Bayern ein Regionalprogramm im Kabelnetz - wodurch es nicht
möglich war, "Deep Space Nine" zu sehen. Erst kürzlich verlegte Sat.1 die
Ausstrahlung der Serie auf 15:00 Uhr. Ein Sprecher des Senders gegenüber der Redaktion:
"Sat.1 realisierte die Wünsche zahlreicher Star Trek-Zuschauer und vorverlegte bereits
ab dem 4. März die Folgen. Hier [möchten wir] nur andeutungsweise anführen, dass
auch die Wünsche anderer Sat.1-Zuschauer berücksichtigt werden müssen."
Schon in den letzten beiden Ausgaben des Corona Newsletters brachten einige Fans im Kreuzfeuer
ihren Unmut betreffend des "Star Trek-Senders" Sat.1 zum Ausdruck. In den letzten
Wochen trafen in unserer Redaktion vermehrt Beschwerden und Mitteilungen ein, die sich mit
diesem Thema beschäftigten. Wir möchten mit diesem Spotlight nun einen
ausführlichen Bericht zur Lage der Situation bringen.
Definitiv ist: Sat.1 hat Episoden gekürzt. Zuschauer posteten in Newsgroups und Foren im
Internet genaue Beschreibungen der Szenen, die geschnitten wurden. Zuletzt war dies sogar bei
den Neuausstrahlungen der siebten und letzten Staffel der dritten Star Trek-Serie "Deep
Space Nine" der Fall. Bei der nachmittäglichen Wiederholung der Episode "Der
Datenkristall" ("A Simple Investigation") fehlten gleich Teile dreier Szenen.
Aber nicht nur bei "Deep Space Nine" wurde geschnitten. Bei "Voyager" fehlte
zum Teil der komplette Vorspann einer Episode. In einer weiteren Mail zu diesem Thema hieß
es: "Es fehlen teilweise zwei Minuten. Auf eine Anfrage, warum Sat.1 schneidet, bekam ich
zur Antwort, dass man keine Lizenzserien schneiden würde. Auch den Abspann werde man
Nachmittags nicht mehr zeigen - in der Wiederholung nur, wenn auch Zeit dafür vorhanden
sei."
Doch die nächtlichen Wiederholungen von "Voyager" wurden von Sat.1 eingestellt.
Die Begründung von Sat.1: "Die Star Trek-Staffeln sind schon so oft ausgestrahlt und
wiederholt worden, dass es jetzt nicht mehr nötig ist, diese zu wiederholen. Aber die
Ausstrahlung der neuen Staffeln sind davon nicht betroffen - da gibt es nach wie vor
nächtliche Wiederholungen." Doch es stellte sich heraus, dass Sat.1 nicht plant, die
neue Staffel nachts zu wiederholen.
Zuletzt wurde die Ankündigung, am Samstag abend neue Episoden der fünften Staffel
auszustrahlen, kurzfristig wieder umgeschmissen.
Am vergangen Samstag, den 18. März bat die Redaktion des Corona Newsletters den Sender um
eine offizielle Stellungnahme. Die Antwort kam prompt von der Zuschauer-Redaktion des Senders.
Hubert Schwendemann, Leiter der Redaktion, versicherte uns eine Stellungnahme, schickte aber
voraus: "Scheinbar drehen sich die Star Trek-Fans Antworten unseres Star Trek-Experten
einfach so herum, wie sie es gerade brauchen. [...] Die Aussagen Ihrer User sind daher eher
oberflächlich und tragen nicht gerade einer objektiven Kommunikation bei."
Bis zum Redaktionsschluss am Mittwoch, den 22. März, um 20 Uhr sah sich Sat.1 - und der
damit beauftragte "Star Trek-Experte" Herr Seelhof - jedoch anscheinend nicht in der
Lage, eine angemessene Mitteilung zu verfassen. Erst spät danach, am Freitag um 23 Uhr,
ging in der Corona-Redaktion eine Stellungnahme des Senders ein, die sich in erster Linie auf
das Problem der Werbeunterbrechungen bezieht.
So bleiben von Sat.1 größtenteils nur die wenig homogenen Aussagen von verschiedenen
Quellen. Sat.1 entschuldigt sich desöfteren, aus "programmtechnischen
Gründen" den Vorspann weggelassen zu haben, erklärt dennoch zu keiner Zeit, warum
Stellen aus Folgen selbst herausgeschnitten wurden. Fans, die nicht den Vergleich zur
ursprünglichen englischsprachigen Episode haben, werden die Folgen nie so betrachten
können, wie es von den Machern eigentlich beabsichtigt war.
Sicherlich ist es für einen Sender wie Sat.1 nicht immer einfach, "wirtschaftlich zu
funktionieren". Da entscheiden Quoten über Sendeplatz und Werbung. Da passieren im
Hintergrund Dinge, die der Fan nicht unbedingt mitbekommt. Ein Grund mehr, dass Sat.1 die Fans
besser aufklärt, warum Episoden geschnitten werden, warum Wiederholungen
einfach eingestellt werden und warum die fünfte Staffel von "Voyager" bei
Sat.1 erst läuft, nachdem Premiere schon längst mit der Ausstrahlung der sechsten
Staffel begonnen und die fünfte Staffel Lichtjahre hinter sich gebracht hat.
Wenigstens auf das letzte Warum gibt Sat.1 in der offiziellen Stellungnahme lapidar eine kurze
Erklärung: "Premiere hat die Lizenzrechte und strahlt bereits aus, Sat.1 hat diese
Rechte noch nicht. Auch hier wieder: Für Premiere zahlt der Kunde jeden Monat eine Summe X,
für Sat.1 keinen Pfennig."
Sat.1: "Sat.1 muss sich einem eng geschnürten Reglement von medienpolitischen
Vorgaben, festgelegt im Rundfunkstaatsvertrag, unterwerfen. Auch die Finanzierung von
Sendelizenzen und Frequenzen sei hier nur schlagwortartig erwähnt. [Wir möchten] hier
nicht die Details eines Sendeablaufs aufführen, jedoch auch feststellen, dass ein enormer
Aufwand betrieben wird, dem Zuschauer mit einem einfachen Klick der Fernbedienung ein
umfangreiches Fernsehprogeramm zu liefern."
In der vorliegenden Stellungnahme bezieht sich Sat.1 vorwiegend auf die Werbeunterbrechungen und
deren Platzierung. Leider sah sich Sat.1 nicht dazu in der Lage, die gesammelten Kritikpunkte,
die wir in unserer Bitte um eine Stellungnahme mitgeschickt hatten, einzeln zu besprechen.
Einige Kritikpunkte sind in der Stellungnahme des Senders erst gar nicht richtig
berücksichtigt - so zum Beispiel der Punkt der geschnittenen Episoden.
Der Sender sagt in seiner Stellungnahme lediglich, dass manche Episoden, "um den
Richtlinien des Rundfunkstaatsvertrags zu genügen und um den zeitlichen Ablauf des
Programms einzuhalten, zeitoptimiert werden" müssen. Warum es nicht möglich ist,
die Ausstrahlung dann auf mehr als eine Stunde zu verlängern, wird nicht gesagt.
Wenigstens nachts solle es doch zu einer vollständigen Ausstrahlung der Episoden kommen.
Doch: Sat.1 besitzt der Stellungnahme zufolge "nicht mehr die Lizenzrechte für eine
erneute Wiederholung in der Nacht."
Es ist bei deutschen Sendern die Unsitte aufgekommen, immer mehr an Sednungen und Serien zu
schneiden und zu kürzen. Sat.1 bildet dabei jedoch nur den Spitzenreiter. Auch ProSieben
hat bei Episoden der Serie "Akte X" vor allem in der sechsten Staffel Szenen
geschnitten - die jedoch im Rahmen des Handlungsstranges noch erträglich waren.
Fans, die am Ende einer Sat.1-Ausstrahlung feststellen müssen, dass die Episode nur 37
Minuten statt 44 Minuten lang war und sich dann fragen, ob geschnitten wurde und was genau der
Folge fehlt. Es ist nicht gerade "sendepolitisch" korrekt, wenn der ganze
"Teaser" einer Folge einfach entfernt wird, weil aus "programmtechnischen
Gründen" eben keine Zeit war. Nur noch härter macht diese Erfahrung, dass nicht
einmal die Möglichkeit besteht, die Sendung nachts aufzunehmen, da es einfach keine
Wiederholung gibt.
Wagen wir den Vergleich mit dem Ausland. Gibt es da Beschwerden über die Ausstrahlung?
Zumindest die Sendepolitik lässt sich in den USA als knallhart und ungeduldig beschreiben.
Eine Serie kann hervorragend starten und mit außergewöhnlichen Quoten aufwarten. Dann
entschließt sich der Sender, die Serie auf einen anderen Sendeplatz zu verschieben, und
die Serie fährt nur noch miserable Quoten ein. Grund: Die Unflexibiltät der Amerikaner
beim Fernsehen.
Generall zählen in den USA nur die Quoten. Dabei ist es fast egal, wie gut oder wie
schlecht eine Serie ist. So gibt es in Amerika die sogenannten Sweeps-Monate. Das sind Monate,
in denen an Hand der Quoten die Werbepreise neu festgelegt werden. In dieser Zeit werden immer
die besonderen Episoden, Mehrteiler oder großen Events ausgestrahlt, um die Quoten zu
pushen.
Es gab in den USA Kampagnen für Star Trek, Earth 2, Space und andere Serien, um die Serien
wieder zurückzuholen. Der Zuschauer jedoch hat kaum Einfluss auf den Sendeablauf - denn im
Endeffekt geht es nur ums Geld. Sollten die Produktionskosten einer Serie im Vergleich zu den
Quoten und den damit eingenommenen Werbegewinnen zu hoch sein, wird diese auch eingestellt. Die
Serie Space 2063 lief zum Beispiel nicht schlecht - war aber mit zwei Millionen US-Dollar pro
Episode eindeutig zu teuer.
In Österreich sieht es in diesem Zusammenhang schon entschieden besser aus: Bis auf die
übliche Sendezeit im Nachmittagsprogramm des öffentlich-rechtlichen Programms ORF kann
man an der Sendepolitik nichts aussetzen. Seit Jahren hat der Sender ähnlich wie Sat.1 fast
ununterbrochen Star Trek im Nachmittagsprogramm.
Zwar bekommt der ORF-Zuschauer nie Folgen vor der Sat.1-Ausstrahlung zu sehen, dafür sieht
er sie aber ohne Werbung und mit Abspann - was aber auch im ORF nur bei den wenigsten Serien der
Fall ist. Die Ausstrahlung in Stereo/DSS gehört auch dazu. Schnitte gibt es keine -
außer den obligatorisch fehlenden Szenen bei Doppelepisoden, die auch als Zweiteiler
vorliegen. Diese Schnitte sind allerdings bereits "von Werk aus" vorhanden.
Verschiedene Welten. Bleibt die Frage: Was strebt Sat.1 mit seiner Sendepolitik an? Wohl eher
amerikanische Zustände. Als Fan von Star Trek kann man da nur hoffen, dass... Ja, was
eigentlich? Dass sich Sat.1 eines Besseren besinnt? Der erste Schritt wäre mit Sicherheit
ein vom Sender angestrebter Dialog mit den Zuschauern. Dass Fans die Tatsachen gerne zu ihren
Gunsten herumdrehen, liegt wahrscheinlich in der Natur des Fanseins. Das zeigt aber viel mehr,
dass es Zeit wird, mit Argumenten zu überzeugen.
Die vollständige Pressemitteilung des Senders finden Sie in den kommenden Tagen im Corona
webBEAT.
Links zum Thema:
http://www.sat1.de
http://www.artikel5.de/gesetze/rstv.html
http://www.sftv.ch/corona
(Zurück zum Inhalt)
Vom 3. bis 5. November 2000 soll in Bremen die vierte Galileo7-Convention stattfinden. Doch was
bis vor kurzem noch recht sicher war, wird im Moment nur noch durch eine bisher unbekannte
Organisation im Hintergrund aufrecht erhalten. Grund: Unseren Informationen nach ist die Firma
Star Events, bisher Veranstalter der Conventions pleite.
Zuletzt berichteten wir in Ausgabe 58 über den Streit zwischen den Organisatoren der
FedCon und Star Events. In einem offenen Brief an die Veranstalter der Galileo7-III-Convention
fragte sich FedCon-Chef Dirk Bartholomä, was mit dem Spendenerlös an die UNICEF
geschehen sei. Jens Stegemann, Organisator der Galileo7-III, sicherte zu, eine komplette Bilanz
der letzten Convention, die mit seinen Angaben nach 1'900 Besuchern Ende Oktober 1999 in Berlin
stattfand, auf nach Fertigstellung auf die Homepage der Galileo7 zu stellen. Bis heute hat sich
jedoch nichts getan - die Zusicherung fand noch im letzten November statt.
Seit den im letzten Monat aufgekommenen Gerüchten, Alexander Siddig (ST:DS9 Bashir) habe
für die Galileo7-IV-Convention in Bremen nicht unterschrieben, obwohl er offiziell als
Gaststar auf der Homepage der Con angekündigt worden war, stürmt es im Land der
Conventions. Dirk Bartholomä versicherte in einem Interview mit dem Internet-Radio
SF-Radio, Alexander Siddig habe keinen Vertrag für die Galileo7 unterschrieben.
Falsche Ankündigung von Gaststars? Auf die Vorwürfe Bartholomäs hin versuchte die
Redaktion des Coronas vergeblich, die Organisatoren von Star Events zu erreichen: Die
offiziellen eMail-Adressen auf der Homepage der Galileo7 funktionierten entweder nicht - die
eMails kamen also zurück - oder eMails wurden nicht beantwortet. Über offizielle
Kanäle konnte niemand erreicht werden - und kann es bis heute nicht, denn seit Monaten gibt
es keine neuen Informationen seitens der Organisatoren.
Jens Stegemann, der vor einem Monat eine Aufklärung zu diesem Thema versprach, war fortan
nicht mehr zu erreichen. An den Telefonanschlüssen, deren Nummern uns vorlagen, nahm nur
eine Faxweiche ab. Rückrufe, die auf den anderen Nummern versprochen wurden, wurden nicht
eingehalten.
Der Sturm begann mit den ersten Gerüchten, die Firma Star Events hätte Konkurs
angemeldet. René Ahlberg, der als Fan die Homepage für die Convention bastelt und
sich selbst davon verspricht, "die Con-Landschaft in Deutschland ein bisschen breiter zu
machen", versuchte ebenfalls vergeblich, die Organisatoren zu erreichen: "Ich
versuchte [...] wie ein Wilder, die Herren Stegemann an den Apparat zu bekommen, um etwas zu
erfahren. Fehlanzeige. Die Herren geben sich einfach als nicht erreichbar." In einem
Telefongespräch mit uns gab Ahlberg seinen aktuellen Kenntnisstand wieder, den er auch in
das Con-Board, das inzwischen nur noch auf seiner privaten Homepage zu finden ist, gepostet hat.
Fans beschwerten sich über offizielle Kanäle, in Foren und Newsgroups über die
fehlende Kommunikation. Nach der Galileo7-III-Convention hieß es, dass vorbestellte
Tickets für die Convention in Bremen in diesem Jahr nun direkt an die Besucher geschickt
würden. Diese würden dann sofort ihre Tickets in der Hand halten; der Umweg über
eine Zahlungsbestätigung entfällt. Bereits im Januar haben erste Fans bei Star Events
nach einer Bestätigung gefragt. Die Drohungen im Forum der Galileo7-Homepage gehen von der
öffentlichen Aussprache eines Betrugsverdachts bis zur Ankündigung, eine Sammelklage
organisieren zu wollen.
Ahlberg hält im Forum der Homepage weiterhin die Stellung, denn bis vor kurzem gab es noch
kein Statement - weder offiziell noch inoffiziell - seitens der Organisatoren. Ahlberg war
vorsichtig und hat das Forum bereits auf seine private Homepage verlegt: "Es kann sein,
dass diese Seite irgendwann gesperrt wird. Schließlich wird der Webspace von Star Events
bezahlt." Was bereits passiert ist: Auf der offiziellen Homepage der Convention ist
inzwischen eine "offizielle Erklärung" von Jens Stegemann zu finden, der sich
erst vergangenen Mittwoch abend wieder erreichbar zeigte.
Die Probleme im Zusammenhang mit der Convention basierten auf einer Kommunikationsschwierigkeit:
Ahlberg hatte als Fan nie eine direkte Verbindung zu den Organisatoren. Bevorzugten die einen
Kommunikationsstopp, konnte Ahlberg auch nicht anders, als sich über Gerüchte und
Halbwahrheiten seine eigene Meinung zu bilden: "Ich habe genau das gleiche gehört;
dass die Firma Konkurs gehen soll. Aber ich habe bisher weder eine Eintragung beim Amtsgericht
noch etwas offizielles gehört. Es kann also auch nur ein böses Gerücht
sein."
Die definitive Aussage, die sich viele von Star Events gewünscht hatten, ist am Donnerstag
abend veröffentlicht worden. Aus einem Telefongespräch mit Jens Stegemann will Ahlberg
wissen: "Die Star Events GmbH hat heute vor einer Woche bereits Konkurs angemeldet. Die
Geschäftsfähigkeit sei aufgrund fehlender Finanzen definitiv nicht mehr gegeben. Neben
UNICEF seien auch Hotelrechnungen nicht mehr bezahlt worden."
Unseren Informationen zufolge sind weder die versprochenen Gelder an die UNICEF gegangen, noch
sind bisher die Kosten für das Estrel-Hotel, in dem die Convention Ende Oktober 1999
stattfand, erstattet worden. Sogar Teile der Convention von 1998, die ebenfalls in Bremen
stattfand, seien noch nicht bezahlt. Seit drei Jahren, in denen die Conventions nun organisiert
werden, fehlen Bilanzen.
In einem Telefongespräch mit Jens Stegemann von Star Events, berichtet Ahlberg,
kündigte sich nun ein Schock für die Besucher der Galileo7 an: "Alle bisherigen
festen Mitarbeiter und Inhaber seien bereits nicht mehr für Star Events aktiv. Nur die
beiden Stegemann-Brüder würden noch für die Abwicklung des Konkursverfahrens
tätig werden."
Wie geht es nun weiter? Jens Stegemann habe in dem Gespräch bestätigt, dass er und
sein Bruder Jürgen Stegemann nicht mehr für die Durchführung weiterer Conventions
zur Verfügung ständen. Wird die Convention aufgefangen? Bisher ist in dieser Richtung
noch nichts fest.
Können die Fans ihr Geld für bisher bezahlte Tickets zurück erhalten? Laut Jens
Stegemann sieht es so aus, dass sich "diese Leute 'ihr Geld abschreiben'
könnten", so Ahlberg. Denn: Die Konkursmasse bestünde lediglich aus einem
defekten Faxgerät - etwa dem an der Faxweiche der oben angesprochenen Telefonnummer?
Ahlberg will inzwischen Kontakt mit den Leuten aufgenommen haben, die an der Organisation
für die Galileo7-IV interessiert sind. Entgegen Stegemanns letzten Aussagen sei bisher aber
noch nichts unterschrieben: Es sei gegenüber Jens Stegemann lediglich bestätigt
worden, dass man über eine eventuelle Übernahme nachdenken könne. Eine feste
Zusage oder gar einen Vertrag soll es aber noch nicht gegeben haben.
Jens Stegemann, der sich der Firma Star Events nun nur noch in Sachen Abwicklung widmen wird,
hat aber anscheinend Geld, um einen Film zu produzieren: Ein Budget über 200'000 Mark soll
für den ersten Film seiner Firma "Empire Entertainment" herhalten. Angeblich soll
J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok), der auf den vergangenen Conventions immer als Mit-Organisator
aufgeführt wurde, eine Hauptrolle in dem Film übernehmen.
Als Fakt kann man in diesem Zusammenhang nur noch annehmen, dass das gesamte Geld ohne jede
Spur verschwunden ist. Bilanzen fehlen weiterhin. Sogar die Staatsanwaltschaft, so Ahlberg in
einem Interview, soll Gerüchten zufolge bereits auf die Star Events GmbH aufmerksam
geworden sein: "Ich weiß nicht, ob die UNICEF auf den Vertrag hingewiesen hat. Denn
nach den Ferengi wissen wir: Ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag. Dass es offiziell ist,
bedeutet, dass sich jetzt bald irgendetwas ergeben wird."
Ahlberg empfehlt den Gang zum Anwalt: "Ich könnte mir vorstellen, dass es eine
Möglichkeit gibt, ein Schreiben aufzusetzen, um das Geld zurück zu erhalten. Soweit
ich weiß, muss man seinen Anspruch rechtzeitig anmelden." Einer Information des
Amtsgerichtes Goslar zufolge, das für die Abwicklung der in Langelsheim ansässigen
Firma zuständig sein müsste, befanden sich zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe kein
Einträge über ein Konkurs- oder Insolvenzverfahren gegen die Firma Star Events im
Computersystem.
Inzwischen hat Jens Stegemann eine "offizielle Erklärung" zu diesem Thema auf
der Homepage der Galileo7 veröffentlicht. Die alte Homepage ist unterdessen nicht mehr zu
erreichen. In der Erklärung räumt Stegemann Fehler seitens der Organisation,
unvorhersehbare Kosten, aber auch böse Absichten Dritter ein.
Stegemann weist in dem Schreiben alle Vorwürfe von sich, die Veranstalter hätten sich
privat an den Einnahmen aus der Convention bereichert. Das Hauptanliegen sei es, nun die
Galileo7-IV in Bremen zu sichern. Stegemann habe sich für eine Weile in Braunschweig
aufgehalten, um mit den neuen Veranstaltern die Formalitäten zu klären.
Ahlberg wird von Stegemann der Vortäuschung falscher Tatsachen bezichtigt: "Eine
Stellungnahme zu den gemeinen Lügen und falschen Tatsachen, die René hier seit
beinahe einer Woche verbreitet, verzichte ich. Allein der Versuch, mich durch technische Tricks
an der Veröffentlichung einer Stellungnahme zu hindern, beweist genug."
Seltsam der Zufall, mit welch zeitlicher Präzision es von den ersten Gerüchten
über einen angeblichen Konkurs, dessen Bestätigung seitens des Amtsgerichtes derzeit
noch nicht vorliegt, über die angeblichen Versuche, jemanden von der Organisation bei Star
Events zu erreichen, bis zum Schließen der gesamten Homepage mit einer offiziellen
Stellungnahme gekommen ist.
Stegemann jedenfalls verspricht Aufklärung: "Weitere Informationen hierüber und
zu allen übrigen Gerüchten werden allen Teilnehmern in den nächsten Tagen per
Post zugesandt. Die Eintrittskarten werden am Freitag nächster Woche verschickt."
Für Fragen stünden weiterhin die Hotlines der Firma Star Events (Tel.: 05326/929139,
Fax: 05326/929140) zur Verfügung.
In der offiziellen Erklärung entschuldigt sich Stegemann für die Vorfälle mit
den Worten: "Ich verspreche, dass jeder von euch, der bereits Geld bezahlt hat, dafür
eine angemessene Leistung in Form einer Convention erhalten wird. Wer bereits Gast einer
Galileo7-Convention war, weiß, dass ich meine Versprechen bisher stets gehalten habe, und
ich habe nicht vor, das zu ändern." Stegemanns Versprechen, das er beispielsweise
über die Offenlegung der Bilanzen abgegeben hatte, ist aber bis heute noch nicht
eingelöst.
Das Internet-Radio SF-Radio hat für das kommende Wochenende eine ausführliche
Berichterstattung über das Thema in den Sendungen Audio51 und TREKminds angekündigt,
die neu am 25. März erscheinen. Jens Stegemann hat sich gegenüber SF-Radio dazu
bereit erklärt, der Redaktion heute um 17 Uhr ein Telefoninterview zu geben, das dann in
den kommenden Sendungen ausgestrahlt werden soll. Beim letzten Versprechen dieser Art war
Stegemann während der Aufzeichnung nicht zu erreichen.
Trotz der "offiziellen Erklärung": Die Fans, die bereits bezahlt haben, stehen
sozusagen unsicher auf dem Schlauch. Wir werden Sie im Corona Newsletter weiterhin auf dem
Laufenden halten. Weitere Informationen wird es bei Verfügbarkeit im Corona webBEAT geben.
Links zum Thema:
http://www.galileo7.de
http://www.ahlberg.de
http://www.empire-films.de
http://www.fedcon.de
http://www.sf-radio.de
http://www.sftv.ch/corona
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sftv.ch.
Sendepolitik von Sat.1
Zum größer werdenden Protest gegen den "Star Trek-Sender"
Martin Schulz fragt im Kreuzfeuer, warum Sat.1 am Samstag abend Doppelfolgen von Voyager
zeigt. Ich kann Gottschalks "Wetten, dass...!?" nicht mehr sehen und bin froh,
hervorragende Doppelfolgen sehen zu können. Herr Schulz wird mir sicher recht geben, wenn
ich die Folgen "Das Tötungsspiel" [("The Killing Game")],
"Skorpion" [("Scorpion")], "Das ungewisse Dunkel" [("Das
ungewisse Dunkel")] und "Equinox" [("Equinox")], die sicher auch am
Samstag gegen "Wetten, dass...!?" laufen werden, zu den Highligts der Serie
zähle.
Ich stimme mit vielen anderen Trekkies übererin: nie wieder "Wetten, dass...!?"!
Danke, Sat.1!
- Rolf Jahrmann
Schneidet Sat.1 die Folgen der siebten Staffel? Zum ersten Mal fiel es mir auf, als in der
Zusammenfassung von "Strange Bedfellows" auf
http://www.startrek.com erwähnt wird, dass Kasidy zum
Schluss doch einverstanden ist, die Zeremonie durchzuführen: "To Sisko's delight,
Kasidy agrees to preside over the special ceremony."
[...] Bei Extreme Measures zeigt http://www.startrek.com
bei der Zusammenfassung ein Bild, auf dem Quark bei Odo am Krankenbett steht. Ich habe alle
Folgen der siebten Staffel bis jetzt aufgenommen, aber diese Szenen habe ich nie gesehen.
Letztendlich wären es wahrscheinlich auch nur ein paar Sekunden weniger, aber ich
fände es trotzdem ärgerlich, wenn Sat.1 uns diese einfach vorenthält.
- Florian Eckstein
Die Mail, [die ich an Sat.1 geschrieben habe], kommt vielleicht ein wenig frech rüber.
Ich habe mich aber schon ganz schön lange mit denen am Telefon rumgeärgert. Jeder
erzählt was anderes. Der einzige, der ein wenig Verständnis zeigte, war der sogenannte
Star Trek-Experte. Aber [einen] Plan hatte der auch [nicht]. Er konnte zu meinen Vorwürfen
nicht viel sagen, weil er die derzeitige Ausstrahlung von Voyager gar nicht verfolgt. Toller
Experte!
Ich habe auch mit Ihrem Star Trek-Experten telefonisch Kontakt aufgenommen. Mir wurde von einem
Ihrer Mitarbeiter per eMail unterstellt, meine Meinung würde alleine dastehen. Dem ist de
facto nicht so. [...]
Ich kann es nun mal nicht verstehen, dass ein Sender sich so wenig Mühe gibt, eine Serie
wie "Star Trek: Voyager" korrekt auszustrahlen. Die Fans der Serie sind sehr
detailverliebt - sie merken direkt, wenn eine Folge geschnitten wird. Und das ist für sie
doppelt schlimm, wenn ihnen diese Folge in ihrer Sammlung noch gefehlt hat und sie sie nun nur
zum Teil auf einer Videokassette haben.
- Sie kürzen definitiv Folgen. Zum Beispiel war die Folge "Der Namenlose" nur 37
Minuten lang.
- Sie strahlen die Folgen nicht in der richtigen Reihenfolge aus. Die Folge "Die 37er"
wurde beispielsweise vorgezogen ausgestrahlt - zwischen den Folgen der ersten Staffel.
- Die Werbeunterbrechungen gegen Ende einer Folge sind in der Frequenz fast nicht mehr zu
ertragen. Warum ist Sat.1 der einzige Sender, der Werbung so oft bringt? Sicher: Alle
Privatsender dürfen pro Stunde zwölf Minuten Werbung bringen. Aber bei keinem
fällt die Werbung so auf. Mir wurde von einem Mitarbeiter gesagt, Sie experimentieren mit
den Werbeunterbrechungen etwas herum, da die Vorgaben für die zeitliche Platzierung
weggefallen sei. Seien Sie sicher: Der derzeitige Weg ist für den Zuschauer nicht angenehm.
Schade, dass sich die Fernsehlandschaft immer weiter dahin entwickelt, dass Kommerz über
Substanz gestellt wird. Und Sie bekleiden hier sicherlich eine Vorreiterstellung.
- Götz Burger
Ein [...] Anruf beim Sender ergab: "Die Star Trek-Staffeln sind schon so oft
ausgestrahlt und wiederholt worden, dass es jetzt nicht mehr nötig ist, diese zu
wiederholen. Aber die Ausstrahlung der neuen Staffeln sind davon nicht betroffen - da gibt es
nach wie vor nächtliche Wiederholungen." Aber was ergab das Studium der neuen
Fernsehzeitung? Die erste Folge der fünften Staffel von [...] wird nicht wiederholt. Weder
am Samstag, noch am Sonntag, schon erst recht nicht am Montag. Das soll doch wohl ein
Aprilscherz sein, oder?
Wenn Sat.1 das ernst meint, dann wird es Zeit, eine großangelegte Aktion zu starten. Zum
Beispiel sollte man den Sender mit viel Post beglücken, in der wir Trekkies unseren
Missmut ausdrücken. [...] Wenn Sat.1 noch trekkiefeindlicher wird, dann wird es langsam
Zeit, die Staffeln an andere Sender abzugeben, die es geschickter verstehen, mit einer so
großen Fangemeinde umzugehen!
- Martin Schulz
Serie V
Zu den aktuellen Gerüchten um den neuen Plot
[Ich würde] die Möglichkeit, dass Serie V von "Section 31" handeln
könnte, [sehr begrüßen]. In DS9 konnte in den wenigen Episoden überhaupt
nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft werden, das in einer solchen Serie stecken
würde. Ich finde es nämlich interessant, dass auch im Rahmen der Föderation nicht
nur heile Welt herrscht. Ich bezweifle auch, dass dabei der Star Trek-Gedanke verloren gehen
könnte. Jedenfalls wehre ich mich stark gegen die "Starfleet Academy". Mit einer
solchen Serie würde Star Trek zu "amerikanisch" werden und [...] sich nicht mehr
besonders von Serien wie "J.A.G." unterscheiden. Und TNG zu kopieren wäre ein
großer Fehler, da sowieso niemand die Qualität von Picard & Co erreichen
könnte.
- Stephan Seifert
(Zurück zum Inhalt)
Wer sind die deutschen Stimmen unserer geliebten Charaktere? Wer sind die Personen mit den
markanten Stimmen? Was machen sie noch? Und wie werden die Folgen überhaupt
synchronisiert?
Fragen über Fragen, die es zu beantworten gilt. Wir beginnen mit einem Interview mit Gertie
Honeck (ST:VOY Janeway). Honeck spricht aber nicht nur, sondern viel auch - vor der Kamera und
auf der Bühne. Sie hat bisher in über 60 Film- und Fernsehproduktionen mitgespielt,
stand für 30 Theaterinszenierungen live auf der Bühne, hat vielen amerikanischen
Schauspielerinnen ihre Stimme geliehen und gibt von Zeit zu Zeit Vorlesungen zu diversen Themen.
Sebastian Lorenz sprach für SF-Radio und den Corona mit Gertie Honeck. Das
vollständige Interview lässt sich im Real Audio-Format bei SF-Radio herunterladen oder
bei der "Star Trek Voyager Central" nachlesen. Die Links zu beiden Projekten finden
Sie weiter unten.
Corona: Frau Honeck, Sie sprechen Janeway nun schon seit fünf Jahren. Wie sind
Sie zu der Rolle gekommen?
Honeck: Ich musste zur Arena Synchron, weil zwei Aufnahmeleiter meinten, dass ich
für diese Rolle richtig bin. Dann habe ich ein paar Probetakes gemacht und dann meinten
sie alle, ich wäre es wohl. Ich weiß nicht, ob ich die Einzige gewesen bin, die
dafür vorgesprochen hat. Das kann ich nicht sagen. Jedenfalls war es abends entschieden,
dass ich die Rolle spreche.
Corona: Wenn Sie synchronisieren, haben Sie dann ein bestimmtes Mitspracherecht, wenn
ihnen einige Dialoge nicht gefallen?
Honeck: Das ist nicht mein Ding. Das wird gut übersetzt, und die Texte sind auch
sehr gut. Sie sind natürlich nicht immer so schlank wie man es selber gerne hätte,
weil so wahnsinnig viele Fremdwörter dazwischen sind. Aber dafür bin ich nicht
verantwortlich. Es gibt Kleinigkeiten, wo man dann sagt "Okay, können wir vielleicht
dafür ein anderes Wort nehmen? Das ist irgendwie zu lang." Dann überlegt man mal,
ob das geht. Aber das ist immer verschieden.
Corona: Wie lange dauert denn die Synchronisierung einer einzelnen Episode?
Honeck: Zwei bis zweieinhalb Tage.
Corona: Und Sie schauen sich die Folgen auch vorher an?
Honeck: Nein. Ich informiere mich über den Plot des Teils, der jetzt synchronisiert
wird, damit ich weiß, worum es geht.
Corona: Gibt es Dialoge, die Ihnen sehr schwer fallen? Welche Art von Dialog gefällt
Ihnen am Besten? Emotionale Dialoge oder welche, in denen sie ihre Macht als Captain
ausdrücken können?
Honeck: Nein, also Befehle mag ich eigentlich gar nicht so gerne.
Corona: Nein?
Honeck: Nein, also immer Befehle zu geben finde ich nicht besonders umwerfend.
(lacht) Ich mag lieber die emotionalen Geschichten, wo für mich mehr Tiefe
rauskommt, wo ich was anderes machen kann, wo ich also mit meinen Gefühlen sehr dran bin.
Allerdings mag ich auch ganz gerne, wenn ich merke, die Voyager ist schon wieder irgendwie am
Abnippeln, oder... Wenn ich eben ein bisschen mehr geben muss, dann mache ich das auch ganz
gern, denn es ist ja seit fünf Jahren immerhin mein Schiff. Und das muss ich ja dann
irgendwie retten.
Corona: Sind Sie von der Serie überzeugt?
Honeck: Ja, ich mag sie sehr. Ist die einzige, die ich sehe (lacht).
Corona: Und haben Sie eine bestimmte Lieblingsepisode, die sie nennen können?
Honeck: Also, es gibt die mit Leonardo DaVinci. Da kommt meine Poesie sehr durch. Und
bevor Seven of Nine kommt, davor gab's noch irgendwas mit den Borg, das auch unglaublich
spannend für mich zu synchronisieren war. Dann gab's einmal die Voyager doppelt. Es gibt
Folgen, die ich irrsinnig gerne mag.
Corona: Wenn Sie Dialoge sprechen, machen Sie das immer mit ihrem Partner, oder wird das
auch mal getrennt aufgenommen?
Honeck: Normalerweise versucht man, dass alle zusammen sprechen. Aber dann gibt es Takes,
wo einfach nur Befehle sind, oder "Herein!" oder irgendsowas, die man auch so einfach
sprechen kann. Oder wenn man mal wenig Zeit hat, dass man sagt, die Honeck muss heute abgedreht
werden und so, dann wird das eben geixt.
Corona: Sie drehen nicht chronologisch?
Honeck: Nein. Es geht immer danach, wie die Darsteller zu haben sind.
Corona: Wurden Sie schonmal erkannt im privaten Leben? Auf der Straße von einer
Person wegen ihrer Stimme à la "Hey, die Stimme kenne ich doch, wer sind denn Sie,
ich kenne Sie irgendwoher!"?
Honeck: Das mit Captain Janeway ist mir passiert, als ich im Flugzeug nach Nizza
saß. Da saß hinter mir eine Dame, die ich natürlich nicht registrierte, weil
ich aus dem Fenster schaute. Ich bestellte also Kaffee und Milch. Als ich dann unten bei der
Gepäckaufbewahrung war, kam die Dame hinter mir her und fragte, woher wir uns kennen, ob
wir uns kennen und so weiter. Ich habe sie dann gefragt, woher sie kommt, und sie sagte aus
Bremen. Ich frage sie: "Sehen sie Voyager?", und sie antwortete: "Ja,
natürlich!". Aber ansonsten, nein, nicht so. Weil auch meine Stimme, wenn ich Voyager
synchronisiere, ein klein wenig anders ist, das bin ja nicht ich. Das bin ich schon, aber das
ist eine Farbe von mir. Dann gibt es wieder andere Sachen, die spricht man wieder ganz anders,
wo man vielleicht sagt, die Stimme erkennt man vielleicht gar nicht wieder.
Corona: Sie haben ja im Laufe Ihres Lebens schon vielen Damen Ihre Stimme geliehen und
auch selbst vor der Kamera gestanden. Welche Charaktere verkörpern sie am liebsten? Welche
Art von Rolle macht Ihnen am meisten Spaß?
Honeck: Ich bin sehr gerne komisch. Das ist etwas, was am Anfang meiner
schauspielerischen Laufbahn mehr zum Tragen kam. Da hab eich dann auch Ionesco gespielt. Ich bin
sehr komisch. Ich hab auch einen trockenen Humor. Dann habe ich natürlich sehr gerne Rollen
mit Tiefe gespielt. Oberflächige Sachen liegen mir nicht so besonders. Gut, man macht
manchmal auch etwas, weil man Geld braucht, aber das mache ich nicht so gern. Und dann mag ich
natürlich leidenschaftliche Personen, temperamentvolle. Ich habe auch in meinem Leben nie
sehr oft die Sympathischen gespielt, sondern die Unsympathischen.
Corona: Haben Sie Kate Mulgrew schon einmal live getroffen?
Honeck: Nein.
Corona: Möchten Sie sie gerne mal treffen und sagen: "Hallo, ich bin ihre
deutsche Synchronstimme!"?
Honeck: Wenn ich in der Gegend bin, werde ich sie sicher anrufen und fragen, ob sie mich
mal sehen will.
Corona: Hoffen wir, dass Sie sich bald mal treffen können. Was macht Ihnen am
meisten Spaß? Das Synchonisieren, oder das Schauspielern, vor der Kamera oder auf der
Bühne?
Honeck: Das kann man nicht vergleichen, weil die Arbeit beim Synchron auch sehr viel
Spaß macht. Dort kann man auch mit seinen Fähigkeiten der Stimme und seinen
Möglichkeiten und seiner Kreativität sehr gut arbeiten. Das ist ein anderes Gebiet.
Das ist Stimme, mit allem Rauf und Runter. Vor der Kamera zu stehen, ist schon wieder was ganz
Anderes. Dort ist es die Kamera. Das ist Kleinarbeit, da darf man nicht zuviel machen. Und damit
erreicht man natürlich, wenn man vor der Kamera steht, viel mehr Menschen. Wenn man dann
irgendetwas hat, was das Herz berührt, kann man wieder viel mehr erreichen. Und Theater ist
wieder was Anderes. Da hat man eben jeden Tag sein Publikum zu fühlen. Ist es heute da? Es
gibt Tage, da mögen sie einen nicht, da ist man im Out. Ich habe mal Tourneen gemacht, da
merkte man: Heute mögen die mich nicht. Und irgendwann packt man sie dann noch. Das ist
jeden Abend live, und es ist eben etwas völlig anderes. Das sind ganz verschiedene Schuhe.
Corona: Kes wurde aus der Serie gefeuert - was hielten sie von diesem Charakter?
Honeck: Ich fand ihre Rolle sehr interessant; ich fand sie eigentlich ganz schön.
Aber das liegt ja nicht in meinem Ermessen. Wenn Menschen meinen, sie müssten jetzt Seven
of Nine reinholen, müssten also etwas leicht esoterisches rausixen und Seven of Nine mit
ihrem Wunderbusen holen, dann ist es in Ordnung, wenn es eben mehr ankommt. Aber ich fand die
Rolle von ihr eigentlich ganz süß.
Corona: Noch eine letzte Frage zum Schluss: Haben sie Pläne für die Zukunft,
nach Voyager?
Honeck: Wir synchronisieren das sechste Jahr, und dann synchronisieren wir noch ein Jahr.
Und zu großen Entscheidungen, wie ich mein Leben gestalte... Die kann ich erst dann
machen, wenn das siebte Jahr vorbei ist. So läuft mein Leben wahrscheinlich. Ich hab keinen
Plan. Als ich damals Theater gespielt habe, war ich manchmal zwei Jahre verplant, weil das immer
so weiter ging. Aber ich lebe einfach. Heute kann es noch ruhig sein, morgen ist es nicht mehr
ruhig. Der Sturm ist jederzeit angesagt, und man weiß nur nicht, wann er kommt. Man dreht,
man synchronisiert, es geht immer auf und ab, dann macht man ein paar Lesungen, und so kommt
alles und geht wieder.
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
http://voyager.simplenet.com
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Moore spricht über Serie V
Gleich zu Beginn des fünften Teils des Interviews fragt Ron Moore spitz, um was es in Star
Trek geht: "Was sind die Dinge, die es versucht, damit die Zuschauer darüber
nachdenken? Welche Relevanz hat es für dich und mich?" Moore erklärt, dass TNG
Episoden beinhaltet, die sehr relevant sind, die ihn nachdenken lassen und ihn als Person
berühren. Als Beispiel hierzu nennt er die Episode "Das zweite Leben"
("Inner Light"), in der Picard durch eine Sonde im Geist ein gesamtes Leben eines
Mannes durchlebt, eine Episode, die Picard für immer beeinflusst hat.
"Aber Voyager tut so etwas nicht. Es nutzt nicht den Vorteil davon. Es ist eine enorme
Gelegenheit. Es gibt einem die Chance, wirklich etwas zu sagen, Dinge mit den Zuschauern zu
erforschen, die Hoffnungen der Zuschauer herauszufordern und sie über das Leben nachdenken
zu lassen und wer sie sind, weil es in diese nette Hülle eingewickelt ist. Es ist nur
Science-fiction. Es existiert nicht." Wenn man etwas in Science-fiction verpackt, so Ron
Moore, kann man alles zeigen, was man möchte. "Aber man muss sich dazu entscheiden, es
zu tun. Man muss über diese Dinge reden wollen. Man muss einen Standpunkt haben. Man muss
etwas zu sagen haben."
Ron Moore würde in Voyager lieber etwas mehr experimentieren. Wenn dies schiefgelaufen
wäre, hätte man ja so weitermachen können, wie man es jetzt tut. Er erzählt
weiter, dass die Charaktere in der Serie schon aufgegeben wurden. Als er zum Beispiel fragte,
wer genau B'Elanna Torres ist, bekam er als Antwort, "Die Vergangenheit spielt keine Rolle.
Mache einfach was du willst."
Moore hält sehr viel von den Schauspielern der Serie. "Ich liebte die beiden anderen
Castings, mit denen ich gearbeitet habe, aber ich schaute zum Voyager-Casting und dachte, 'Diese
Gruppe von Schauspielern sind wirklich wie die anderen, und sie werden alle zusammen Spaß
auf dem Set haben.' Sie sind gewillt, alles zu versuchen, was man ihnen gibt." Auch die
Zeit, in der er mit ihnen zusammen arbeitete, empfand er genauso. Dennoch macht es ihn
wütend, dass diese Talente und das Franchise so in Voyager verschwendet werden. "Man
kann alles mit ihr sagen. Man hat ein Kernpublikum, dass jede Woche einschaltet. Sie ist die
Flaggschiff-Serie von UPN. Macht etwas! Führt sie irgendwohin!"
Nun kommt Ron Moore auf die Zukunft Star Treks zu sprechen, die mit einer weiteren Star
Trek-Serie beginnen soll. Er sieht darin jedoch einen Fehler. "Ich kenne einfach keinen
Grund, sie zu machen. Es dient nicht einmal Paramounts langfristigen Finanzzielen. Wenn das
Studio wirklich möchte, dass diese Sache noch weitere dreißig oder vierzig Jahre
anhält, dann sollten sie weiter schauen als bloß zu den Profiten im nächsten
Jahr. Sie sollten eine langfristigere Ansicht annehmen und sagen 'Wir sollten es eine Weile
ruhen lassen. Lass es vorbeigehen. Lass es in die Pop-Kultur eindringen und lass es seinen Weg
zu ganz neuen Fans finden.' Die Leute werden diese Serien in der Syndication immer schauen. Sie
werden die Filme auf Video sehen, und sie werden es auch bald über das Internet sehen.
Wahrscheinlich werden sie dann sagen 'Verdammt! Wann bringen sie endlich eine von diesen Star
Trek-Serien?' Sie werden eine Briefkampagne starten, und sie werden vielleicht sogar
sehnsüchtig nach Deep Space Nine, sie werden sehnsüchtig nach Voyager. Man wird dieses
'Erinnerst du dich noch, als zwei Star Trek-Serien auf einmal liefen?' bekommen. Die Leute
werden vergessen, und sie werden es wieder sehen wollen. Alles, was sie tun müssen, ist zu
warten und dann frisch zu starten und dann die Vorteile dieser Gelegenheit nutzen und die Serie
neu erschaffen."
Moore gesteht, dass er nicht weiß, was der Inhalt der nächsten Serie sein wird. Er
weiß, dass sich Brannon Braga und Rick Berman in letzter Zeit viel überlegen, etwas
völlig anderes zu tun. Doch für ihn scheint es einfach zu viel zu sein, ohne eine
Pause, ohne Regeneration so schnell weiter zu machen. Dennoch hat er einige Tips für Braga
und Berman.
"Wovor sie Angst haben sollten es zu tun, ist, sich zu weit von all dem Star Trek zu
entfernen, das es gibt. Eine neue Serie sollte nicht in der selben Zeit spielen wie The Next
Generation. Sie sollte nicht eine der gegenwärtigen Handlungslinien kreuzen. Sie sollte
sich nicht um die Klingonen, und den Cardassianer oder den Romulanern und deren
gegenwärtigen Status drehen. Sie sollte entweder vorwärts in der Zukunft gehen oder
zurück in der Vergangenheit."
Eine Serie, die in der Vergangenheit spielt, findet Moore äußerst herausfordernd, da
sie sehr viele versteckte Fallen beherbergt. Wenn man eine Serie macht, die noch vor Kirk
spielt, muss man darauf achten, dass die Kontinuität erhalten bleibt, da man eine sehr
komplexe Zukunft ausgearbeitet hat. "Ich denke, das ist wirklich schwer für Rick und
Brannon. Es ist schwer für sie, dies zu tun, weil sie die originale Serie nicht
mögen." Wenn sie aber eine Serie in der Zeit vor der originalen Serie drehen wollen,
müssen sie ihre Haltung ändern, dann bräuchten sie eine Eingebung, um endlich die
originale Serie zu lieben.
Moore möchte, dass man etwas Interessantes und Überraschendes erschafft. Als man
damals DS9 erschaffen hat, war man gezwungen, etwas vollkommen anderes zu tun. Doch als man
Voyager kreierte, ging man einen Schritt zurück. Diese Serie hatte zwar eine andere
Prämisse als TNG, doch genau diese Prämisse verschwand viel zu sehr, so dass es mehr
und mehr TNG wurde.
"Man muss furchtlos sein, wohin einen die Richtung auch trägt. Man muss nur die Formel
umkrempeln, weil es zu einer Formel wird. Man kann sie nicht in diesen Stühlen sitzen
lassen, auf diesem Schiff, sie aus diesen Stühlen fallen lassen und zu einem großen
Bildschirm blicken lassen und sagen 'Man muss einfach all diese Elemente haben, weil dies Star
Trek ist!'." Moore weiß, dass man nicht so eine Serie beginnen sollte und dann
behaupten, dass es etwas völlig anderes und völlig neues ist. "Deep Space Nine
hat dies bewiesen. Man kann größer als das Ganze sein. Man kann Dinge tun, die mehr
Ambition haben, ausdrucksvoller sind und die das Medium wahrlich erweitern. Man braucht ein paar
neue Ideen." Moore traut es Berman und Braga sogar zu, solche Ideen hervorzubringen, kann
aber nicht glauben, dass sie diese Ideen mitten in ihrer Arbeit an Voyager hervorbringen, da die
Erfahrungen dieser Serie sie sehr beeinflussen.
Ron Moore und die Star Trek-Filme
Im sechsten Teil des Interviews beurteilt Moore die bisherigen Star Trek-Kinofilme sehr
kritisch. Wenn es um die Filme mit der Crew der Next Generation geht, ist Ronald D. Moore
über seine Erfolge und Misserfolge aufrichtig. Er schrieb unter anderem mit Brannon Braga
die ersten beiden Filme; Michael Piller erstellte den dritten Film.
Moore sagte dazu:"Ich bin zu diesem späten Zeitpunkt einverstanden, zu akzeptieren,
dass das Erreichte unser Verstehen noch übersteigt; wie zum Beispiel bei GENERATIONS. Als
wir diese Filme erstellten, war es eine sehr schwierige Zeit. Das Ende der Serie war eine
große psychologische Barriere, die jedem über dem Kopf hing. Der Übergang zu
einem Kinofilm war für viele nicht leicht. Daher war es nicht einfach für mich und
Brannon Braga, für diesen Film zu schreiben, sowie für Rick Berman, ihn zu
produzieren. Zudem denke ich, dass es für die Schauspieler sehr schwer war, direkt von
einer Serie in einen Film übertragen zu werden. [..] Als wir GENERATIONS erstellten,
versuchten wir verzweifelt, etwas über Sterblichkeit zu erzählen, über Leben und
Tod, über das Altern, über das, was es bedeutet, menschlich zu sein; über den
Tod, der vor uns liegt - auch für unsere Star Trek-Helden. So heldenhaft wie sie auch
manchmal sein mögen, es sind dennoch alles Sterbliche. Es war ein großes Thema;
vielleicht etwas zu groß für unseren ersten großen Hauptfilm."
"Nach GENERATIONS kam FIRST CONTACT, ein wirklich guter Film. Er funktionierte als ein
strukturell geschlossenes Stück. Er funktionierte technisch, er trifft alle wichtigen
Schläge, er hat mehr Humor und ist insgesamt eine gute kleine Geschichte. Aber was sagt er
wirklich aus? Ist er eine Herausforderung für den Zuschauer? Gibt er irgendwelche
Anmerkungen, irgendeine Form des höheren Bewusstseins? Gibt es ein Thema, das nachklingt,
wenn Sie aus dem Theater gehen? Sie gehen mit dem Gefühl, Sie hatten eine gute Fahrt, eine
gute kleine Achterbahnfahrt. Es macht Spaß, es ist Abenteuer."
"Ich weiß nicht, was INSURRECTION als Film ausmacht. INSURRECTION ist ein Film, der
Ihnen erzählt: Hier geht es um etwas; wir erforschen ein wichtiges Thema. Aber was dieses
wichtige Thema ist, bleibt ein wenig unklar. Der Jungbrunnen, die Unsterblichkeit, etwas
über ein Volk, das fortging und wieder zurückkehrt; Bürokratie und
Verschwörungen. All das wird in diesem Film behandelt. Ich glaube, dass Michael Piller
gezwungen wurde, das Skript für diesen Film ständig auf dieser Linie zu halten, als er
es erstellt hat. Michael besitzt eine große Leidenschaft für sich und seine
Tätigkeit. Er sieht das Schreiben als ein großes Geschäft an und versucht
wirklich, seiner Arbeit Bedeutung zu geben."
Moore weiß, dass Michael Piller mit seinen Skripten immer etwas sagen möchte. Er ging
mit großem Enthusiasmus an diesen Film heran und wollte etwas machen, was wirklich jeden
überrascht. Doch nach und nach musste Piller diese großartige Geschichte
abändern, weil man viele Szenen herausschnitt. Moore meint, dass es in INSURRECTION eine
gewisse Leere gegenüber FIRST CONTACT gibt. Dieser sollte auf jedenfall ein Popcorn-Film
werden - ein Film, der Geld einbringt. "Und besonders Star Trek müsste mehr als
Popcorn-Kino sein.."
Danach kommt Moore auf die Star Trek-Filme mit der ersten Mannschaft zu sprechen. "Bei der
Trilogie, welche mit der Mannschaft der ersten Serie erstellt wurde (THE WRATH OF KHAN, THE
SEARCH FOR SPOCK, THE VOYAGE HOME) ging es um etwas. Um Charaktere, die alt werden, die
Änderungen und Tod annehmen, obwohl Spock zu neuem Leben erwacht. Sie geben ihr Schiff auf,
um ihren Freund zu retten. Dann gehen sie in der Zeit zurück, um die Wale vor dem
Aussterben zu bewahren. Es gab Themen über Umweltschutz, Themen über den menschlichen
Zustand. Wir alle werden älter; Kirk musste eine Brille tragen. Das was ein Geniestreich.
Sie haben wirklich eine Entscheidung getroffen, um mit diesem Charakter weiterzugehen. Wenn man
diese drei Filme betrachtet, stellt man fest, es ging hier noch wirklich um etwas."
"Dagegen war der fünfte Film nur eine Episode. Er hatte wirklich keine
großartige Ambition, mehr als das zu sein und zu versuchen, etwas über Gott in einem
Film darzustellen."
"Der sechste Film beschäftigt sich hingegen mit dem Ende des kalten Krieges und ist
damit etwas höher anzusiedeln." Nun, so Moore, ist man dabei, nur noch die Zuschauer
zu unterhalten. Man getraut sich nicht, Bezüge zu den älteren Filmen herzustellen, da
man befürchtet, dass jemand diese Filme nicht gesehen haben könnte. Moore schlägt
deshalb vor, mal etwas zu riskieren. "Wenn man kein Risiko mit Star Trek, welches das
größte und sicherste Franchise aller Science-fiction - mit der Ausnahme von Star Wars
- ist, eingehen kann, mit was kann man dann etwas riskieren?"
In den vergangenen Monaten war immer wieder zu hören, dass Patrick Stewart (ST:TNG Picard)
für einen neuen Film als Schauspieler zu teuer wäre. Moore meint, dass jeder
Schauspieler nur sein bestes tut und jeder innerlich denkt, dass er von Paramount herab gestuft
wird. Selbst Shatner (ST:TOS Kirk) und Nimoy (ST:TOS Spock) verlangten von Zeit zu Zeit mehr
Gage, da sie fühlten, dass sie es wert waren. Jeder tut dies, so Moore. Es kursierte auch
das Gerücht, dass im nächsten Star Trek-Film Charaktere aus allen Serien zusammen zu
sehen seien. Moore kann nicht verstehen, warum das den Film um so viel aufwerten würde.
"Man kann diesen Film drehen, und wenn es eine großartige Star Trek-Story ist, wird
es ein Hit sein. Aber nur die Castings miteinander zu mischen bedeutet nichts. Okay, sie stammen
alle von verschiedenen Serien und sind nun alle zusammen auf der Leinwand. Nun sage mir aber,
warum ich mir es anschauen sollte."
Moore schlägt daraufhin vor, dass man mit einer neuen Serie und mit einem neuen Film etwa
fünf bis acht Jahre warten sollte. Das Publikum sollte begierig darauf sein, eine neue
Serie oder einen neuen Film zu bekommen. Er nennt als Beispiel George Lucas und die Episode I.
Lucas hat sehr lange gewartet, und die Fans konnten es kaum erwarten, THE PHANTOM MENACE endlich
zu sehen, unabhängig davon, wie gut der Film wirklich ist. In ähnlicher Weise
arbeitete der erste Star Trek-Film. Denn nach langer Pause gab es endlich wieder ein bisschen
neues Star Trek.
Die Zukunft von Star Trek
"Sagen Sie mir, warum es keine homosexuellen Charaktere in Star Trek gibt", sagt Moore
zu Beginn des letzten Teils. "Das ist nämlich eine dieser unbequemen Fragen, die ich
hasste, als ich noch an der Serie arbeitete, denn hierfür gibt es keine plausible Antwort.
Es gibt einfach keine andere Antwort als die, dass die zuständigen Leute keine schwulen
Charaktere in Star Trek wollen. Punkt. [...] Denken Sie doch mal an die Aussage, die durch einen
homosexuellen Captain gemacht würde. Das würde wieder etwas bedeuten in der
Science-fiction, im Fernsehen. Warum weist uns Star Trek nicht irgendwo den Weg, sei es an der
sozialen oder politischen Front? Gene sagte immer, ob das jetzt stimmt oder nicht, er sähe
in Star Trek einen Weg, soziale Probleme zu behandeln, ohne dass sich die Networks einschalten.
Gerade, weil das alles in Weltraumabenteuer eingebettet war, bekam er die Chance, diese oder
andere heikle Themen zu behandeln."
Ron Moore glaubt nicht, dass Star Trek tot ist. "Was ist wohl das Schlimmste, das passieren
könnte? Auf eine Art und Weise ist das Schlimmste wohl das Beste. Es würde einfach
abgesetzt, und sie würden eine lange Zeit lang keine Filme mehr drehen. Aber es wird
definitiv zurückkommen. Ich weiß, dass hochrangige Leute bei Paramount, ebenso bei
Viacom, Star Trek als eine ihrer Kronjuwelen betrachten. Nehmen wir an, der Film floppt, und die
Serie schafft es nicht ins zweite Jahr, was unvorstellbar ist. Das wäre dann allerdings der
Untergang. Paramount entlässt sie also alle. Sie räumen die Soundstudios, die
Produktionsbüros, und lassen es zehn Jahre lang einfach liegen. Dann wird irgendein
Verantwortlicher kommen und sagen 'Wir haben immer noch die Rechte an diesem Star
Trek-Franchise. Lasst uns das wieder aufbauen.' Sie werden ein paar Leute anheuern und wieder
neu anfangen, denn das ist die Natur eines Studios."
Moore fragt sich auch, warum Paramount die Trek-Filme nicht besser vermarktet. "Ich habe
nie verstanden, warum sie ihre Trek-Bibiothek nicht besser verwerten. Sie können immer noch
praktisch jeden der Filme zusammen mit Kommentar-Szenen, oder nicht verwertetem Filmmaterial,
oder Beiträgen hinter den Kulissen veröffentlichen, wie es jede andere
Produktionsfirma auch tut. Sie müssten sich doch eigentlich die Finger danach lecken.
Alleine zu STAR TREK gibt es Gott weiß wieviele Stunden an Filmmaterial, die noch niemand
zu Gesicht bekommen hat." Man müsse die Möglichkeiten, die sich beispielsweise
durch die aufstrebende DVD ergeben, besser ausnutzen.
"GENERATIONS auf Laserdisc veröffentlichen, ohne die herausgeschnittenen Szenen?
Bringt sie drauf! Die Leute wollen sie sehen. Ihr braucht den Film nicht neu zu schneiden.
Hängt sie einfach hinten dran. Lasst die Zuschauer die verworfenen Szenen sehen, und sie
werden vielleicht sogar sagen: 'Ja, ich verstehe warum sie sie herausgenommen haben, aber es war
interessant. Es hat irgendwie Spaß gemacht, sie zu sehen.' Ich würde auch mehr
bezahlen, um so etwas zu sehen. Es geht einfach um den grundlegenden Geschäftssinn."
Eine Wiederbelebung von der klassischen Serie hält Moore für so gut wie
unmöglich. Die Sets könnte man wieder herstellen und vielleicht erneuern, doch die
Fans würden niemals jemand anderen als Kirk akzeptieren, als William Shatner. "Wenn
man das tut, verliert man sich nur in Nostalgie. Es ist pure Nostalgie, diese Schauspieler zu
nehmen und in die Uniformen zu stecken und wieder durch diese Gänge zu schicken. Das
wäre nur noch Nostalgie; die Leute trauerten einfach einer Sache nach."
Derzeit sondiert Ron Moore zu Hause gerade einige Angebote und beschäftigt sich mit eigenen
Projekten. Und er genießt das Leben mit seiner Frau und dem Baby sehr. Er sei oft
angerufen worden, teils von wildfremden Menschen, die seine Karriere seit Jahren beobachteten.
"Ich verstehe eigentlich gar nicht, dass es Menschen außerhalb von Paramount gibt,
die wissen, wer ich bin. Ich habe mich immer gefühlt, als würde ich für die Show
und mich und meine Freunde und Bekannten schreiben, und dass es unsere eigene kleine
Angelegenheit war. Es freut mich, dass Menschen sich die Show angesehen haben und meine Arbeit
mochten."
Moore hat die Reaktionen der Fans auf sein Interview verfolgt. Auf die Frage, warum er
gesprochen habe und warum gerade jetzt, antwortet er: "Zuerst habe ich gezögert,
über all das zu reden. Wie ich in meinem Abschieds-Posting an die Fans schon sagte, habe
ich eben gefühlt, dass mein Weg bei Star Trek an ein Ende gekommen war, und dass es Zeit
war, sich etwas anderem zu widmen. Aber ich hatte das Gefühl, noch nicht ganz mit allem
abgeschlossen zu haben, und das nagte an mir, und so habe ich mich nach einigen Monaten nun also
entschlossen, über meine persönliche momentane Meinung zu Star Trek zu sprechen. Ich
habe einen Großteil meines Lebens damit zugebracht, über dieses kleine Franchise
irgendwie nachzudenken, erst als Fan und dann als Autor und Produzent, und es ist hart, zusehen
zu müssen, wie es sich in eine Richtung entwickelt, die in meinen Augen ohne Aussage ist.
Ich bin sicher, dass einige Personen denken, dass das hier meine persönliche Rache ist.
Fein, wenn sie das glauben wollen. Aber ich glaube es ist wichtig, ehrlich und auch kritisch
über Star Trek zu reden, wenn es denn überleben soll - wenn es in einer Gedanken
anregenden und sinnvollen Weise weiterexistieren soll. Ich liebe Star Trek. Und ich will, dass
es 'lange und in Frieden' lebt. Alles was ich möchte, ist, dass es versucht, stärker
seinen eigenen Ruf für qualitatives Drama und gute Geschichten zu erhöhen."
Resonanz der Star Trek-Fans
Moore, der schon immer ein großes Herz für alle Star Trek-Fans hatte, da er selbst
einer von ihnen ist, öffnete in diesem Interview sein Herz. Er sparte keine Kritik an
Voyager und beleuchtete das Star Trek-Franchise vor als auch hinter den Kulissen. Schon nachdem
die ersten Teile dieses Interviews erschienen, gab es im Internet große Resonanz von den
Fans.
In einem Editorial schrieb der Newsautor Anthony Freelove, dass früher Kritik an Star Trek
sofort niedergedrückt wurde. Doch nun, da ein Großer des Franchise spricht, ist alles
anders. Die US-Seite fandom.com wurde regelrecht mit eMails zugeschüttet, die alle sagten,
wie großartig dieses Interview ist und wie schlecht Voyager geworden ist. Er sprach mit
Leuten über ICQ und in Chaträumen und fand es beunruhigend, welche Ablehnung
gegenüber Voyager herrscht.
Freelove meinte weiter, dass es wenige Fans gibt, die nicht Moores Meinung sind, aber die
überwältigende Mehrheit unterstützt seine Meinung. Selbst einige Leute, die an
Star Trek arbeiten, teilen Moores Meinung, wie Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) oder Robert Beltran
(ST:VOY Chakotay). Dennoch können manche keine Kritik üben oder wollen es auch nicht,
so Freelove. Er weiß, das Star Trek herausgefordert werden muss, und bittet nun, andere
einflussreiche Personen sowie Fans nachzuziehen.
In einigen Foren konnte man ebenfalls Reaktionen über dieses Interview lesen, das im
Großen und Ganzen Zustimmung erhielt. Viele Fans erkannten erst durch Ron Moore, welche
Gelegenheiten und Möglichkeiten in Voyager stecken, und dass man diese Gelegenheit einfach
nicht nutzt. Dabei kommt es auch zu Aufrufen, Voyager einzustellen, bevor die Serie noch weiter
absinkt. Viele wünschen sich, dass Ron Moore das Star Trek-Franchise in die Hände
bekäme.
Mit seinem Interview hat Ron Moore etwas Großartiges geschafft. Er hat das Fandom
wachgerüttelt. Zum ersten Mal in der langen Geschichte von Star Trek wird die Kritik der
Fans über Star Trek, insbesondere über Voyager, richtig laut. Durch diese Kritik
könnte Voyager und vielleicht auch die neue Serie in eine neue Richtung gewiesen werden.
Denn Kritik bewirkt doch vor allem eines: Dass das Kritisierte besser wird.
Links zum Thema:
http://www.fandom.com
http://www.fandom.com/star_trek/Editorial.asp?action=page&type_id=1100&obj_id=63235&cat_id=0
(Zurück zum Inhalt)
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Wird Serie V ein Voyager-Spin-off?
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Neuen Gerüchten zufolge soll die geplante fünfte Star Trek-Serie ein Spin-off
der zur Zeit noch laufenden Serie "Star Trek: Voyager" werden. Wenn es nach
den Berichten, die derzeit im Internet kursieren, geht, werden gegen Ende von Voyager
einige regelmäßige, feste Charaktere eingeführt.
Die Beziehung der Charaktere und die Rückkehr der Voyager in den Alpha-Quadranten
sollen so die Basis für die neue Serie bilden. Serie V könnte damit unter
Umständen sogar weiter auf der Voyager spielen.
Für dieses Gerücht gilt allerdings auch: Ab damit in die Schublade zu den
anderen. Bestätigungen von Seiten der Studios liegen der Redaktion weiterhin nicht
vor; alle vermeintlichen Informationen, die derzeit durch das Internet gehen, sind nicht
mehr als Gerüchte.
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Braga: Nichts neues über die Zukunft.
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In einem Interview mit dem US-amerikanischen EON-Magazin äußerte sich
Star Trek-Produzent Brannon Braga begeistert über das Internet und das Feedback der
Fans, das er daraus ziehe: "Ich verbringe viel mehr Zeit damit, die Zuschriften und
Anmerkungen der Fans zu lesen. Wenn ich jemanden sehe, der eine Idee für eine
Geschichte entwickelt hat, darf ich sie mir aus rechtlichen Gründen nicht
durchlesen, aber wenn sie natürlich eine Kritik an der Show anbringen, wären
wir verrückt, wenn wir sie nicht lesen würden."
Über Serie V wollte sich Braga nicht wirklich äußern: "Es gibt ein
Konzept, aber es ist zu früh. Wir haben monatelang mit Paramount gesprochen,
saßen in kleinen Räumen und haben Ideen diskutiert. Und wir haben eine, von
der wir denken, dass sie es wohl werden wird."
Weiter bestätigte Braga nur noch einmal die Notwendigkeit, etwas ganz Neues zu
schaffen und nicht nur ein neues Schiff mit einer neuen Besatzung, die alte Probleme
löst.
Zuletzt lobte Braga den Film "Galaxy Quest", eine Komödie von Tim Allen:
"Ich habe 'Trekkies' gesehen und es genossen. Aber ich glaube, 'Galaxy Quest' ist
die beste Star Trek-Parodie, die ich jemals gesehen habe. Es war sehr gut gemacht."
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Berman: Zukunft hängt von Serie V ab.
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Rick Berman, ausführender Produzent von "Star Trek: Voyager", hat sich
gegenüber einem amerikanischen Film-Magazin über die derzeitigen Marktanteile
von Voyager und über Entwicklungen hinsichtlich der Serie V geäußert.
Berman erklärte die im Vergleich zu TNG recht niedrigen Einschaltquoten mit der
großen Auswahl an Sendern, die dem Konsumenten heute zur Verfügung stehen.
Was wirklich zähle, sei die Tatsache, dass die Quoten für Voyager im letzten
Jahr konstant geblieben seien, sagte Berman. Man habe keine Zuschauer verloren.
Inhaltlich wollte sich Berman nicht zur fünften Serie äußern: "Ich
glaube, dass diese neue Serie, über die ich jetzt noch nicht sprechen kann, ein
überlebenswichtiger Schritt für Star Trek sein wird. Ich will Voyager nicht
unterminieren und glaube, dass es so gut weiterlaufen wird wie es das zur Zeit tut. Aber
ich glaube, dass der Fortbestand des Franchise von Serie V abhängen könnte. Es
muss etwas neues, frisches und einzigartiges sein - und keine Wiederholung bestehender
Serien."
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Burton gewinnt Grammy.
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LeVar Burton (ST:TNG LaForge) wurde bei den letzten Grammy-Verleihungen in den USA
ausgezeichnet. Er erhielt die begehrte Trophäe in der Kategorie "Beste
Sprachaufnahme" für seine Leistung in "The Authobiography of Martin
Luther King".
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Russ produziert Album.
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Tim Russ (ST:VOY Tuvok) wird laut der für die Star Trek-Soundtracks
verantwortlichen Firma GNP Crescendo im März ein Album herausbringen. Es beinhaltet
Material von Robert Johnson, Randy Newman und Russ selber. Neil Norman produziert und
steuert gleichzeitig mit seinem Cosmic Orchestra die Hintergrundmusik bei.
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Galileo7-IV unsicher.
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Vom 3. bis 5. November 2000 soll in Bremen die vierte Galileo7-Convention stattfinden.
Doch was bis vor kurzem noch recht sicher war, wird im Moment nur noch durch eine bisher
unbekannte Organisation im Hintergrund aufrecht erhalten. Grund: Unseren Informationen
nach ist die Firma Star Events, bisher Veranstalter der Conventions pleite.
Eigenen Angaben zufolge hat Star Events Konkurs angemeldet. Die Berichte konnten bisher
jedoch nicht bestätigt werden: Das Amtsgericht Goslar bestätigte dem Corona
Newsletter auf Anfrage, dass keine Einträge über ein Insolvenz- oder
Konkursverfahren vorliegen.
Die Gerüchte über angekündigte Schauspieler, die nicht kommen, die Pleite
der Star Events GmbH und die angebliche Veruntreuung der Einnahmen kamen nach mehreren
Monaten der Kommunikationsstille seitens der Veranstalter auf. Die UNICEF
bestätigte auf Anfrage, dass der Spendenerlös der Galileo7-III-Convention im
Oktober 1999 in Berlin bisher noch nicht eingegangen sei. Eine komplette Bilanz wurde
von Jens Stegemann von Star Events vor über vier Monaten zwar versprochen - bis
heute liegt allerdings seit drei Jahren keine Bilanz vor.
In einem Spotlight der aktuellen Ausgabe informieren wir Sie ausführlich über
den aktuellen Stand der Dinge. Weitere Informationen stellen wir bei Verfügbarkeit
im Corona webBEAT bereit.
Links zum Thema:
http://www.galileo7.de
http://www.sftv.ch/corona
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Mulgrew in Wahlkampf-Spot.
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Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) wird wohl bald in einem Wahlkampfspot für die Wahlen
in Ohio zu sehen sein. Die beiden Kandidaten dort sind James A. Traficant, Republikaner,
der bei Auseinandersetzungen im Kongress gerne "Beam me up, Scotty!" sagt, und
Robert Hagan, Mulgrews Schwager.
Mulgrew wirbt auf dem Set der Voyager stehend für Hagan: "Traficant denkt, es
sei niedlich, im Kongress 'Beam me up, Scotty!' zu sagen. Senator Hagan denkt,
Kindererziehung, Altersvorsorge und Kampf um Arbeitsplätze sind die Gründe,
einen Congressman zu wählen. Hagan hat recht. Wählen Sie Hagan und beamen Sie
Traficant raus. Tun Sie's einfach!"
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Ryan-Filme auf Festivals.
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Die offizielle Homepage von Star Trek-Darstellerin Jeri Ryan (ST:VOY Seven) hat eine
Liste von Film-Festivals veröffentlicht, auf denen "The Last Man" und
"Men Cry Bullets" laufen. Es handelt sich dabei um zwei unabhängige
Filme, in denen Jeri Ryan mitspielt. Die Festivals fallen alle in die Zeit Ende
März und April.
Am 9. April werden beide Filme beim "Kansas City Filmmakers Jubilee" gezeigt.
"The Last Man" wird noch einmal auf dem "Los Angeles Independent Film
Festival" und dem "Avignon Film Festival" laufen. Beide finden ebenfalls
im April statt.
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Hillenbrand hört bei TREKminds auf.
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Nach einem Jahr bei Deutschlands erster Internet-Radiosendung zum Thema Star Trek
gibt Mike Hillenbrand, Moderator der bisher 24 Ausgaben starken Sendung, die Leitung an
einen Nachfolger ab. Nach einem halben Jahr TREKminds entwickelte sich aus der
einzelnen Sendung ein großes Radioprojekt zur Science-fiction, dessen Flaggschiff
heute das wöchentliche Magazin "Audio51" bildet.
Hillenbrand: "Nach einigem Nachdenken und Grübeln in den letzten Tagen und
Wochen bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass meine administrative und
produktionsbedingte Arbeit bei SF-Radio eine wirklich gute und sorgfältige
Produktion unserer Sendung TREKminds inzwischen mehr als behindert. Der Entschluss ist
mir nicht leicht gefallen; gerade die Sendung TREKminds verfügt über ein
großes und kommunikationsfreudiges Stammpublikum."
Das Team der Sendung erhält inzwischen täglich mehrere eMails. Mit vielen
Hörern, erzählt Hillenbrand, verbinde ihn inzwischen eine Art
Mailfreundschaft. "Die Show verdient einen Moderator, der seine ganze Kraft der
Moderation widmen kann." Wer Nachfolger wird, wird erst in der Sendung selbst
verraten. Die neue Ausgabe, die sich mit dem RealPlayer abspielen lässt, erscheint
am 25. März.
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
http://www.real.com
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Menosky weist Beschwerden zurück.
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In einem Interview sprach Joe Menosky, einer der Autoren von "Star Trek:
Voyager", über die Gerüchte einer neuen Episode über Q. Im gleichen
Interview nahm Menosky auch Stellung zu den Vorwürfen, der Serie fehle eine
Kontinuität, die man in TNG und DS9 nicht vermisst habe. Menosky: "Es ist
nicht so, dass wir um das Fehlen der Kontinuität nicht wüssten. Wir haben nur
beschlossen, es zu ignorieren, wenn es zweckmäßig ist. Wir wissen, was wir
tun, wenn wir auf Kontinuität verzichten. Man kann uns keine Ignoranz vorwerfen,
sondern höchstens Arroganz!"
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Episodentitel der sechsten Staffel.
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Die Arena Synchron Berlin hat gegenüber dem Corona Newsletter die ersten deutschen
Episodentitel der sechsten Voyager-Staffel bekannt gegeben. Hier nun die deutschen
Titel:
"Equinox (2.2)" ("Equinox (2.2)"), "Alice"
("Alice"), "Rätsel" ("Riddles"), "Der Zahn des
Drachen" ("Dragon's Teeth"), "Ein kleiner Schritt" ("One
Small Step"), "Die Voyager-Konspiration" ("Voyager
Conspiracy"), "Das Pfadfinder-Projekt" ("Pathfinder").
Für die Episoden "Survival Instinct", "Barge of the Dead" und
"Tinker, Tenor, Doctor, Spy" stehen bisher noch keine deutschen Titel fest.
Nach unseren letzten Informationen sind die Synchronarbeiten bisher bis zur Episode
"Ein kleiner Schritt" ("One Small Step") abgeschlossen.
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Kein Selbstmordversuch von Masterson.
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Im Rahmen einer Star Trek-Convention in Australien berichteten verschiedene australische
Medien vor einigen Wochen von einem angeblichen Selbstmordversuch von Deep Space
Nine-Darstellerin Chase Masterson (ST:DS9 Leeta). Masterson sollte versucht haben, sich
mit einem Sprung aus einem fahrenden Auto das Leben zu nehmen.
Die Berichte stellten sich im Nachhinein jedoch als eine Erfindung der Medien heraus:
Das Lauffeuer wurde von einer australischen Zeitung in Gang gebracht, von der der
amerikanische Newsservice TrekWeb die Meldung übernahm. Kurze Zeit später
wurde der Bericht auch von der TrekWeb-Homepage wieder entfernt.
Masterson befand sich auf einer Convention. Einer Masterson nahestehenden Person zufolge
versuchte Masterson, bei ihrem von den Medien zum Selbstmordversuch hochstilisierten
Unfall, aus einem Auto auszusteigen, noch bevor es zum vollständigen Stopp gekommen
war. Masterson sei müde und genervt gewesen, da sie ihren Geburtstag weit weg von
zuhause feiern musste.
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Die Logbücher der Enterprise.
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Pocket Books hat nun ein neues Taschenbuch namens "Enterprise Logs"
angekündigt. Es enthält Kurzgeschichten über jeden der Captains der
zahlreichen Schiffe, die den Namen Enterprise tragen. Vom Segelschiff, das
tatsächlich für die Freiheit im amerikanischen Bürgerkrieg unter dem
Kommando von Captain James Smith "flog", bis zum Raumschiff im 24.
Jahrhundert, das von Captain Picard geführt wird, soll die Anthologie einige der
spannendsten Momente in den Karrieren von Robert April, Christopher Pike, James T. Kirk,
Willard Decker, Spock, John Harriman, Rachel Garret und Jean-Luc Picard
präsentieren. Die Geschichten stammen unter anderem aus der Feder einiger Star
Trek-Autoren, unter anderem Diane Carey, Peter David, Greg Cox.
"Enterprise Logs" soll im Sommer 2000 veröffentlicht werden.
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George Duning ist tot.
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Am letzten Sonntag ist George Duning, der eine lange Zeit für "Star Trek: The
Original Series" als Komponist arbeitete, im Alter von 92 Jahren in einem
Krankenhaus in San Diego verstorben. Dunings Karriere begann in den Dreißigern.
Für seine Arbeit wurde er fünfmal für den Oscar nominiert.
George Duning komponierte für die Episoden "Metamorphose"
("Metamorphosis"), "Geist sucht Körper" ("Return to
Tomorrow"), "Der Plan der Vianer" ("The Empath") und "Die
fremde Materie" ("Is There In Truth No Beauty?") die Musik.
Duning hinterlässt seine Frau Lois, zwei Töchter, fünf Enkelkinder und
einen Bruder.
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Nimoy in "The Next Wave".
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Wie auf der offiziellen Star Trek-Website zu lesen ist, war Leonard Nimoy (ST:TOS
Spock) in der Serie "The Next Wave" als Gastgeber zu sehen sein. "The
Next Wave" wird von einer Gruppe von Internet-Firmen gesponsort und dreht sich um
Themen des E-Commerce.
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Deutsche Star Trek-DVDs kommen.
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Es ist offiziell: Paramount startet mit der Produktion der Star Trek-DVDs im
Regionalcode 2 (Europa und Japan).
Dazu wurde von Paramount nun das Unternehmen "Paramount Home Entertainment
International" (PHEI) als internationale Abteilung der Paramount Home Entertainment
gegründet, das zukünftig die Produktion und den Vertrieb von VHS und DVD
übernehmen soll.
Im Mai startet die Veröffentlichung mit dem neunten Star Trek-Kinofilm
INSURRECTION. Auf der DVD werden die Synchronisationen von England, Deutschland und
Ungarn in Dolby Digital 5.1 enthalten sein. Als Extras gibt es zwei Trailer sowie ein
Making-of des Films.
Für Juni wurde die Veröffentlichung von FIRST CONTACT angekündigt. Dazu
gibt es bisher allerdings noch keine weiteren Informationen.
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Interview mit Andrew J. Robinson.
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In der "Los Angeles Times" ist kürzlich ein Interview mit Andrew Robinson
(ST:DS9 Garak) zu finden. Darin redet dieser mit Mike Boehm über seine derzeitigen
Projekte als Schauspieler, seine Karriere und sein noch unveröffentlichtes Buch
"A Stitch in Time":
"Darüber hinaus steht Robinsons Debut als Autor kurz bevor, wenn der Verlag
Simon & Schuster 'A Stitch in Time' veröffentlichen wird, ein fiktiver
Rückblick aus der Sicht seines Garak-Charakters. Der Roman entstand aus
biographischen Notizen über Garak, die Robinson vor einigen Jahren begonnen hatte.
Er erfand eine Vergangenheit und ein Innenleben für den Charakter, das weit
über alles im Drehbuch hinausging."
"Es ist ein alter Schauspieler-Trick, eine Biographie zu haben, die man in den
Charakter mit einbauen kann", sagte Robinson.
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John Colicos ist tot.
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Der kanadische Schauspieler John Colicos (ST:TOS Kor) starb am Anfang März nach
mehreren Herzattacken im Alter von 71 Jahren in seiner Heimatstadt Toronto.
Colicos war zwei Jahre lang in der Science-fiction-Serie "Kampfstern
Galactica" als Count Baltar zu sehen. Star Trek-Fans werden ihn wohl eher als den
ersten Klingonen kennen, der je in Star Trek aufgetaucht ist: als Kor. Diesen Charakter
verkörperte er später auch in drei Folgen von "Deep Space Nine", wo
er seinen letzten Fernseh-Auftritt hatte.
Darüber hinaus war Colicos ein angesehener Shakespeare-Schauspieler, der schon mit
22 Jahren die Rolle des "King Lear" spielte, die er 1964 unter glänzenden
Kritiken auch auf dem kanadischen "Stratford Festival" verkörperte. Auch
sein Portrait des Winston Churchill in den Londoner und New Yorker Inszenierungen des
Stückes "The Soldiers" erntete gute Kritiken. Sein erster Haupterfolg auf
der Leinwand fand 1970 in dem Film "Anne of a Thousand Days" statt, in dem er
zusammen mit Richard Burton spielte.
Colicos hinterlässt seine Frau Mona und seine beiden Söhne Nicholas und
Edmund.
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Braga über das Ende von Voyager.
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In einem Interview äußerte sich Star Trek-Produzent Brannon Braga
optimistisch über die letzten anderthalb Jahre für "Star Trek:
Voyager". Über eine siebte Staffel der Serie sagte Braga: "Die siebte
Staffel von Voyager kommt mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit. Die offizielle
Ankündigung wird gewöhnlicherweise später gemacht werden."
Das Interview enthält auch ein paar Kommentare von Braga über seinen
Autorenstab: "Der Autorenstab war nie stärker. Ich bin wirklich auf jeden
stolz. Ken Biller ist zurückgekommen und hat eine unschätzbare Präsenz
hier. Er hat wirklich dieses Team zusammengeschweißt und hält die Dinge
organisiert. Und Joe Menosky war immer meine rechte Hand. Ich könnte die Serie ohne
ihn einfach nicht machen."
"Bryan Fuller hat sich dieses Jahr richtig hervorgetan - er leistet eine
großartige Arbeit -, und Mike Taylor leistet immer großartige Arbeit. Rob
Doherty bekam, was ihm zustand, und wir haben zwei neue Autoren, Raf Green und Robin
Bernheim, endlich eine Frau. Sie machen sich auch gut. Wir hatten niemals einen
größeren Stab, und sie haben nie besser gearbeitet, so dass mein Leben dieses
Jahr weit weniger stressig war. Ich bin froh, dies zu sagen. Letztes Jahr waren es
sieben Tage die Woche, 14 Stunden am Tag; dieses Jahr war es mir tatsächlich
möglich, einige Auszeiten zu nehmen."
Zuletzt spricht Braga in dem Interview darüber, dass er immer noch komplett der
neuen Serie verpflichtet ist, und dass er, sogar wenn er dabei hilft, die neue Serie zu
erschaffen, entschlossen ist, bei Voyager bis zu ihrem Ende zu bleiben, indem er sagt:
"Es ist zweifelhaft, ob ich die Dinge Tag für Tag machen würde, wenn es
eine neue Serie gibt. Aber ich will Voyager zu Ende sehen gehen. Ich war seit dem Tag
Eins dort, und ich bin sehr emotional verbunden und passioniert. Ich werde immer darin
verwickelt sein."
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Moore und Braga bei "M:I2".
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Im Internet wurde nun der vollständige Trailer für "Mission: Impossible
2", die Fortsetzung des Filmhits von 1996, in der auch wieder Tom Cruise die
Hauptrolle spielt, veröffentlicht.
Das Interessante an diesem Trailer erscheint kurz vor dem Ende beim Abspann: Dort werden
Ex-Trek-Autor Ronald D. Moore und Brannon Braga, ausführender Produzent von
"Star Trek: Voyager" als Autoren für die Story des Filmes genannt.
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Dreiteiler zum Abschluss.
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Die UPN44-Webseite kündigt bereits heute das Finale der sechsten Voyager-Staffel an
- für den 17. Mai 2000 um 20 Uhr Ortszeit. Die Serie läuft in den USA jedoch
normalerweise erst um 21 Uhr Ortszeit.
Laut Ausstrahlungsplänen soll ab dem 19. April die Ausstrahlung der letzten sechs
Episoden beginnen - bis zum 17. Mai bleiben somit allerdings nur genau fünf Wochen.
Das Finale der sechsten Voyager-Staffel wird somit wahrscheinlich aus zwei Episoden
bestehen, die in den USA an einem Abend ausgestrahlt werden. Damit sind die
Gerüchte bestätigt, denen zufolge das Staffelfinale und die Premiere der siebten
und voraussichtlich letzten Serienstaffel einen Dreiteiler bilden sollen.
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Fan Fiction-Wettbewerb von Malte Rosenberger.
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Der von Malte Rosenberger ausgerichtete Fan Fiction-Wettbewerb ist vor kurzem von
Rosenbergers auf die TrekTrip-Homepage umgezogen. Zur Zeit nehmen an diesem Wettbewerb
19 Stories teil. Auch weiterhin besteht die Möglichkeit, sich mit einer eigenen
Geschichte zu beteiligen und einen der zahlreichen Preise zu gewinnen. Zudem sucht
Rosenberger derzeit noch Leute, die die teilnehmenden Stories bewerten.
Links zum Thema:
http://www.trektrip.de
http://www.rosenbergers.de
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Interview mit Robert Picardo.
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In einem Interview sprach Star Trek-Darsteller Robert Picardo (ST:VOY Doktor) über
seine Arbeiten an der sechsten Staffel der vierten Star Trek-Serie "Voyager".
Picardo bezeichnet die Folge "Ein kleiner Schritt" ("One Small
Step") als "sehr gutes Skript über das Heldentum der frühen
Erforscher des Weltraums". Seven of Nine gewinne hier ihren ersten Helden.
"Anders als als man es von jedermann in der Sternenflotte annimmt, hatte sie keine
Helden der Raumfahrt in ihrer Kindheit."
"Ich liebe es, mir selbst Regieanweisungen zu geben. Ich bin immer vorbereitet, ein
talentierter Schauspieler", scherzt Picardo, der bei dieser Episode bereits zum
zweiten Mal Regie führte. Er sei in dieser Folge zum Glück nur wenig zu sehen.
So konnte er sich auf die Regiearbeit konzentrieren.
Die anderen Darsteller reagierten laut Robert Picardo positiv auf ihre Mitspieler hinter
der Kamera. "Jeder arbeitet hart. Die Schauspieler werden in keinster Weise
nachlässiger, wenn sie Regie führen."
Die Regiearbeit habe aber auch ihre Schattenseiten, gibt der Schauspieler zu. "Die
Skripts, die man vorbereitet, sind teilweise nicht mehr aktuell. Man bereitet Szenen
vor, die später herausgeworfen werden. Das ist ziemlich frustrierend."
Trotzdem würde er im nächsten Jahr gerne ein drittes Mal hinter die Kamera
zurückkehren.
Über seine Rolle bei Star Trek habe er auch Interesse an der realen Raumfahrt gefunden.
"Ich habe während meiner Arbeit bei Star Trek mehrere Astronauten getroffen.
Und ich muss sagen, einige Aufregung, die 'Echten' zu sehen, hat sich einfach auf mich
übertragen." Als Schauspieler dieser Serie habe man die seltene
Möglichkeit, das Interesse junger Menschen an der Raumfahrt zu wecken.
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Nexus 2000 in Berlin.
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Insiderberichten zufolge wird die Nexus Convention 2000 nun nach der Absage des
Estrel-Hotels doch in Berlin stattfinden. Langsam wird es knapp, denn die Veranstalter
konnten bisher immer noch keinen Veranstaltungsort für den Event finden.
Einem Eintrag im Gästebuch der Nexus-Homepage zufolge soll Jeffrey Combs (ST:DS9
Weyoun) Stargast auf der Convention sein. Die Con-Leitung konnte näheres bisher
noch nicht bestätigen.
Inzwischen wird bereits das Video zur Convention 1999 ausgeliefert. Weitere
Informationen zur Convention in diesem Jahr ließen sich nicht erhalten.
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Neue Gäste auf der Expo-Con.
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Die zur Weltausstellung "EXPO" geplante Convention in Hannover hat weitere
Stargäste angekündigt. Dabei sein werden nun unter anderem auch George Takei
(ST:TOS Sulu) und Robert Picardo (ST:VOY Doktor).
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Paris wird wieder Lieutenant.
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Auf einer Convention in den USA sagte "Star Trek: Voyager"-Darsteller Robert
Duncan McNeill (ST:VOY Paris), dass Fähnrich Paris in einer kommenden Episode der
Serie wieder zum Lieutenant befördert werde, nachdem er zuvor von Captain Janeway
degradiert wurde.
McNeill: "Paris wird seinen Rang in einer Episode zurückerhalten, in der es um
die Borg geht, und in der die Voyager auch wieder Kontakt zum Alpha-Quadranten
herstellen wird."
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Corona veröffentlicht Fan Fiction-Sonderausgabe.
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Am Sonntag, den 27. März, erscheint auf den Corona Webseiten eine erste Fan
Fiction-Sonderausgabe des Corona Newsletters. Sie beinhaltet vier brandneue Geschichten
über neue Abenteuer sowie einen Webwatcher über die Fan Fiction-Website von
Jana Stüven.
Links zum Thema:
http://www.sftv.ch/corona
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Neue SF-Radio-Sendungen online.
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In der neuesten Ausgabe von Thomas Trek Tiraden beschäftigt sich Moderator Thomas
Krieger mit den kulinarischen Köstlichkeiten der Klingonen sowie dem unsagbaren
Technobabble in Star Trek.
Mit dem 1. März ist bei SF-Radio die letzte Ausgabe der Sendung
"Episodencafé" erschienen. Die Moderatoren Malte Kirchner und
Yann-Patrick Schlame haben sich dazu entschlossen, die vom DSi produzierte Sendung ab
dem 1. April auf ihrer Homepage fortzuführen. Die beiden betonten in ihrer
Erklärung dazu, dass der DSi es aber nicht plane, eine Konkurrenz zu SF-Radio
aufzubauen.
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
http://startrek.www.de
http://www.real.com
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(Zurück zum Inhalt)
STAR TREK: VOYAGER - STAFFEL 6
- Good Shepherd
Als Janeway entdeckt, dass drei Crewmitglieder noch nie an einer Außenmission
teilgenommen haben, beschließt sie, diese Außenseiter auf eine Mission mit dem
Delta-Flyer mitzunehmen. Sie will damit ihre Fähigkeiten und Teamfähigkeiten
ergründen. Der Delta-Flyer wird bei der Mission aber angegriffen, und ein Crewmitglied
wird von einem Alien übernommen. Janeway kann das Alien zum Verlassen des
übernommenen Körpers zwingen. Doch es wird von einem anderen Mitglied der Crew in
einer Panikreaktion getötet.
- Fury
In dieser Folge hat Jennifer Lien ihren ersten Auftritt als Kes, nachdem sie zu Anfang
der vierten Staffel die Serie verlassen hatte.
Eine alte Kes taucht plötzlich auf und bittet, mit ihrem Shuttle landen zu
dürfen. Der Landeversuch zerstört ein ganzes Deck der Voyager; danach bahnt sich
Kes zerstörerisch ihren Weg durch die Voyager und tötet eine Sicherheits-Gruppe.
Im Maschinenraum zapft sie Energie vom Warpkern ab und tötet auch noch Torres, die dies
verhindern will. Durch die Energie wird Kes jünger und verschwindet. Sie reist drei
Jahrein die Vergangenheit, findet ihr jüngeres Ich, betäubt es und nimmt ihren
Platz ein. Kes will sich an Janeway rächen, denn sie macht den Captain dafür
verantwortlich, sie zur Verwandlung in ein Lichtwesen gedrängt zu haben, obwohl sie
noch nicht reif dafür war. Sie plant, die Voyager durch die Vidiianer kapern zu lassen.
- Role Call (vorher: "Life Fast and Prosper")
Drei Gauner namens Feydra, Mobar und Zev haben massig Informationen über die
Voyager und ihre Crew gesammelt. Sie benutzen nun dieses Wissen, um sich als Janeway, Tuvok
und Chakotay auszugeben und anderen alles Wertvolle abzunehmen. Es kommt zu heiteren Szenen,
als die Voyager-Crew von einem Untersuchungsleiter in dieser Angelegenheit für diese
Taten belangt werden soll.
Demnächst:
- Life Lines (vorher: "I, Zimmerman")
Die Voyager hat dank des Pathfinder-Projektes wieder Kontakt zur Erde. Der Holodoc muss
erfahren, dass sein geistiger Vater, Dr. Zimmerman, im Sterben liegt. Der Doktor will seinen
Vater retten und lässt seine Matrix zur Erde transferieren. Wie in "Das
Pfadfinder-Projekt" ("Pathfinder") sollen auch in "Life Lines"
Marina Sirtis (ST:TNG Troi) und Dwight Schultz (ST:TNG Barclay) wieder Gastauftritte
absolvieren.
- Titel unbekannt
Episode 24 wird vermutlich eine Zeitreisegeschichte mit Tuvok sein.
- Titel unbekannt
Die Episoden 25 und 26 werden die sechste Season abschließen. Es soll sich dabei
gerüchteweise um die ersten zwei Folgen eines Borg-Dreiteilers handeln, der mit der
ersten Episode der siebten Staffel abgeschlossen wird. Wenn man Brannon Braga glauben darf,
dann könnte in diesen Folgen das Ende der Borg kommen, da das Kollektiv von einer
Widerstandsgruppe aus den eigenen Reihen bedroht wird.
(Zurück zum Inhalt)
Was in Star Trek nie passieren wird.
Die Enterprise fliegt zu einem fernen Aussenposten und allen Wissenschaftlern geht es
ausgezeichnet.
Die Crew der Enterprise besucht einen paradiesartigen Planeten, auf dem jeder vollkommen
glücklich ist. Nach einiger Zeit stellt sich heraus, dass alles so ist, wie es scheint.
Die Besatzung der Enterprise trifft eine völlig neue Lebensform, die sich jedoch
später als altbekannte Lebenform heraustellt, die lediglich einen komischen Hut trägt.
Die Mannschaft der Enterprise erkrankt an einer seltsamen außerirdschen Seuche, für
die aber glücklichwerweise auf der Krankenstation sofort ein Gegenmittel entdeckt wird.
Eine fremde Lebenform aus reiner Energie versucht, Kontrolle über den Computer der
Enterprise zu erlangen, was aber misslingt, da sie das Passwort nicht kennt.
Eine defekte Konsole versetzt einem Crewmitglied keinen Stromstoß, da dieser durch eine
moderne technische Einrichtung geschützt wurde, welche man "Sicherung" nennt.
Ein Verhandlungsführer, der als einziger von zwei verfeindeten Rassen anerkannt wurde,
fällt nicht kurz vor den Verhandlungen durch ein ominöses Vorkommnis aus.
Die Enterprise trifft auf eine hochüberlegene Alienrasse und wird ignoriert.
Die Enterprise trifft auf eine Gefahrenquelle und zieht sich sofort zurück.
Die Enterprise wird in ein ungewöhnliches Zeit-Phänomen verwickelt, das in keinster
Weise mit dem 20. Jahrhundert zu tun hat.
Ein Notfall wird in der Nähe der Enterprise gemeldet und ein anderes Schiff löst das
Problem.
Die Schilde der Enterprise halten.
Alle Crewmitglieder können in einer Gefahrensituation ohne Transporterinterferenzen
raufgebeamt werden.
Ein Versuch, die Verbindung der Föderation mit den Klingonen zu untergraben, wird
vereitelt, ohne dass jemand anmerkt, ein Erfolg hätte "eine grosse Veränderung
der Kräfte innerhalb des Quadranten" bewirkt.
Ein Hauptdarsteller verbringt eine ganze Episode im Holodeck, ohne dass er durch eine
Fehlfunktion dort festgehalten wird.
Picards Tür meldet einen Besucher, und er sagt einfach mal nicht "Herein".
Picard geht zum Replikator und sagt "Cola, kalt!".
Counselor Troi findet etwas heraus, das nicht vollkommen offensichtlich ist.
Worf meldet den Brückenoffizieren, dass ein Objekt in Sichtweite gelangt ist, und niemand
sagt: "Auf den Schirm".
Worf gibt einem anderen Schiff mehr als zwei Sekunden Zeit, einen Ruf zu beantworten, bevor er
"Keine Antwort" meldet.
Wesley wird von seinen Klassenkameraden verprügelt.
Data gibt die vorraussichtliche Reisedauer auf die Millionstelsekunde genau an, und keiner
unterbricht ihn.
Wesley versucht, den Warpantrieb zu verbessern, und dieser arbeitet danach schlechter.
Guinan trinkt einen über den Durst, vergisst ihre Rolle und macht Stand-Up-Comedy.
Data verliebt sich in einen Replikator.
Ein unbekannter Sicherheitsmann beamt mit einem Außenteam auf einen fremden Planeten und
überlebt.
(Zurück zum Inhalt)
Star Trek - Mirror Universe: Rebellen (Teil 4)
von Mario Scholz, Dezember 1999
3. Kapitel (Fortsetzung)
"Wir sind in Traktorstrahlreichweite!" meldete der Fähnrich an der
Taktikkonsole. Der Bass des Captains dröhnte über die kleine Brücke des
Sicherheitsschiffes. "Aktivieren!". Auf dem Hauptschirm sah er, wie sich der blaue
Energiestrahl auf die Challenger zubewegte, als die Challenger sich plötzlich in die
Länge zu ziehen schien, und im nächsten Moment verschwunden war. Der Traktorstrahl
ging ins Leere. "Was ist passiert?" verlangte der Captain zu wissen. Der Lieutenant
drehte sich ungläubig um. "Sie sind auf Warp gegangen! In der Starbase!"
Der Captain ließ sich in seinen Sessel sinken. "Das glaubt mir später
niemand..."
McAllister sah, wie sich die Starbase auf dem Hauptschirm plötzlich unheimlich in die
Länge zog, während gleichzeitig zu Streifen verschmierte Sternen auftauchten.
Bläuliche Lichterscheinungen zuckten über den Schirm, dann gab es einen hellen Blitz,
und anschließend zeigte der Schirm nur noch die streifenförmigen Sterne des
Warptransits. McAllister wartete, bis sich sein Schock einigermaßen gelegt hatte, ehe er
auf die Frau an der Conn herabsah. "Sie sind verrückt!" Anschließend
ließ er sich in den nächsten freien Sessel fallen. "Wo haben sie eigentlich
fliegen gelernt?"
Christine ignorierte ihn ganz einfach, und lehnte sich in ihrem Sessel zurück,
während die Challenger sich mit Warp 9 von der Starbase entfernte.
4. Kapitel
Nechayev saß an ihrem Schreibtisch und betrachtete auf ihrem Viewer die Simulation
eines klingonischen Angriffs auf einen Planeten. Zunächst nährte sich eine Reihe von
Klingonischen Kreuzern der Vor'Cha-Klasse, schwere Kampfraumer, die sofort damit begannen, die
spärlichen Abwehrsysteme der Kolonie unter Beschuss zu nehmen. Ein Geschwader von leichten
Bird-of-Preys beschleunigte plötzlich und drang in die Atmosphäre ein. Klingonische
Standardtaktik- nach Ausschalten der planetaren Verteidigung wurden Bodentruppen abgesetzt, die,
bewaffnet mit Disruptern und Bat'Leth den Planeten erobern würden. Die
Überlebenschance für die Bevölkerung war gering bis gar nicht vorhanden, wenn
sich nicht gerade ein Sternenflottenverband in der Nähe befand. Nechayev überlegte,
welche Gegenmaßnahmen getroffen werden konnten. Zunächst einmal müssten
bewaffnete Sicherheitskräfte der Sternenflotte auf den wichtigsten Planeten stationiert
werden. Die Kontrollen an den Grenzen und auch in der Föderation müssten
verstärkt werden. Nechayev lehnte sich zurück, und dachte nach. Ja, diese
Maßnahmen würden ihr Ziel sicher nicht verfehlen, und sie ihrem Ziel einen Schritt
näher bringen. Sie öffnete einen Kanal zu ihrem Attaché im Vorzimmer. Einige
Sekunden später glitt die Tür ihres Büros auf, und eine kleine Asiatin in
Sternenflottenuniform betrat den Raum. Sie nahm Haltung an. "Ja, Ms. President?"
"Leiten sie alles in die Wege, Lieutenant. Phase II beginnt in 3 Stunden."
Die Asiatin nickte, und ging Richtung Tür, aber Nechayev sprach sie noch einmal an:
"Ach ja, Chin - sagen sie dem Fleetcaptain, es darf keine Überlebenden geben."
Fähnrich Susan Brandell befand sich alleine im Maschinenraum der Challenger. Der rechte
Impulsantrieb hatte zu energetischen Fluktuationen geneigt, und Commander Farrell hatte gemeint,
die Reparatur würde ihrer Ausbildung gut tun, die sie ja nun nicht mehr unter normalen
Umständen zu Abschluss bringen konnte. Ihr war es recht - sie arbeitete gerne an den
Maschinen eines Raumschiffes, vor allem, wenn es sich um ein so modernes Schiff handelte.
Allerdings hatten moderne Schiffe auch ihre Nachteile - über die Konstruktion dieser
Impulssysteme hatte sie noch nichts gelesen oder gehört, und so hatte sich die
vermeintliche Feinjustierung zu einer einstündigen Hetzjagd nach dem Fehler entwickelt -
immer wenn sie geglaubt hatte, die Ursache der Abweichung gefunden und korrigiert zu haben, trat
die Fluktuation erneut auf. Doch endlich hatte sie es geschafft - eine kleine durchgebrannte
Energieweiche war schuld gewesen. In einem normalen Impulsantrieb wäre es nie dazu
gekommen. Seufzend schob sich Brandell mit den Füßen aus der Jeffriesröhre,
während sie gleichzeitig versuchte, sich ihre Ingenieurstasche über die Schulter zu
hängen, was ihr allerdings nicht ganz gelang - die Tasche kippte um, und Spulenspanner,
optronische Koppler und viele weitere Werkzeuge klimperten in die Jeffriesröhre. Fluchend
kroch sie vollends aus der Röhre und stieg vorwärts wieder herein, um ihre Werkzeuge
einzusammeln, ehe der Lieutenant im Maschinenraum auftauchte, um nachzusehen, wie weit sie war.
Fleetcaptain Ridley betrat die Brücke seines Schiffes und nahm in seinem Kommandosessel
platz. Über die Sesselkonsole ließ er vom Computer einen vollen Statusreport
anfertigen, der ihm bestätigte, das alle Systeme des Schiffes in 100%ger Bereitschaft
waren. Etwas anderes hätte ihn auch sehr verwundert, immerhin waren die Schiffe seines
Verbandes für diese Mission komplett umgerüstet worden. Die Brücke war komplett
neu konstruiert worden, hier herrschten dunkle Tönungen vor, unterbrochen von
glühenden Kontrollkonsolen. Vom Design her ähnelte sie der Brücke der neuen
Defiant-Klasse, nur wesentlich dunkler. Ridleys Offiziere in ihren schwarzen Uniformen der
Sektion 31 waren im Halbdunkel der Brücke kaum auszumachen. Die Konstrukteure hatten
wirklich an Beleuchtung gespart, ihm Tarnflug wurde die Brücke nur noch von ein paar
spärlichen, dunklen Leuchtflächen erhellt. Aber das war für Ridley Ok. Es passte
zum Wesen der Sektion 31. Sie arbeitete gerne im verdeckten, ohne großes Aufsehen zu
erregen, fühlte sich in der schützenden Dunkelheit wohl. Immerhin war dies der
geheimste Geheimdienst der Föderation, sogar so geheim, das außer der
Präsidentin niemand davon wusste, noch nicht einmal der Starfleet Secret Service. Ridley
sah seinen ersten Offizier an, der links von ihm an der Waffenkontrolle saß. "Status
der Flotte, Commander?"
"Alle Schiffe einsatzbereit, Sir."
Ridley lehnte sich zurück. "Jetzt fehlt nur noch der Befehl..."
Unwirsch drückte Brandell auf die Kontrollkonsole der Jeffriesröhre, und die
Türen schlossen sich gehorsam. Sie hob ihre Tasche vom Boden auf, und hängte sie sich
über die Schulter, diesmal im Stehen. Sie wollte sich gerade auf dem Weg zum Turbolift und
zur Brücke machen, als ihr Blick auf die Hauptkontrolle fiel. Dort sprang ihr wieder die
große Energieleitung ins Auge, die sie bereits während ihrer letzten Schicht
interessiert hatte. Sie stand ein, zwei Sekunden unschlüssig auf der Stelle, dann ging sie
hinüber zu der geheimnisvollen Jeffriesröhre, und aktivierte die Türkontrolle.
Doch die Schotten öffneten sich nicht - Zugriff verweigert. So schnell gebe ich nicht auf!
Susan griff in ihre Werkzeugtasche und begann, das Paneel von der Wand zu lösen.
"Captain, eine codierte Nachricht von der Präsidentin."
"Danke, Fähnrich." Ridley deutete seinem Untergebenen mit einem Wink zu
verschwinden. Dann rief er die Nachricht auf seiner Konsole ab. Aufregung erfasste ihn, als er
den Einsatzbefehl der Präsidentin las.
"Commander, es geht los. Die Flotte soll in Angriffsformation K einschwenken."
Na also, es geht doch! dachte Brandell, als sich die Schotten der kleinen Jeffriesröhre vor
ihr öffneten. Möchte nur wissen, was so geheim ist, das es durch einen Starfleet
Sicherheitscode der Stufe 6 geschützt werden muss... Sie ging in die Knie, und kroch in die
Röhre. Dann sah sie, was sich darin verbarg, und ihre Augen weiteten sich vor
Überraschung. Einige Sekunden saß sie einfach da, ehe sie fähig war, ihren
Kommunikator zu berühren. "Fähnrich Brandell an Brücke..." stammelte
sie.
"Sind sie endlich mit dem Impulsantrieb fertig, Fähnrich?" erklang Farrells
Stimme über den Lautsprecher des Com-Systems.
"Ja.. Ja, Sir. Aber ich... ich habe hier etwas entdeckt, das sie sich besser selber
ansehen sollten..."
"Die Flotte ist auf Position, Captain."
Ridley holte tief Luft, und gab dann den Befehl, auf den seine Mannschaft schon gespannt
wartete: "Enttarnen und Angreifen!"
Major Jackson von der Raumüberwachungszentrale auf Nyos III saß, oder besser, lag
halb, gelangweilt vor seiner Konsole. Er hatte seine Beine über die Konsole gelegt, und
trank Raktajino aus einer großen Tasse. Neben ihm saß sein Kollege, Seagent
Michaels. "Von wegen Krieg!" sagte Jackson zu Michaels, als er die leere Tasse
abstellte. Er nahm die Beine von der Konsole, und ging hinüber zum Replikator auf der
anderen Seite der Zentrale, um sich eine neue Tasse zu holen. "Man sollte doch eigentlich
meinen, dass die Grenzkolonien in einem Krieg besonders hart umkämpft sind. Seit Wochen hat
sich kein Schiff mehr her verirrt! Ich wette 10:1, das gar kein Krieg herrscht!" Jackson
nahm die Tasse aus dem Ausgabefach des Replikators, und ging zu seinem Platz zurück. Doch
mitten auf dem Weg dorthin blieb er plötzlich so abrupt stehen, das sein klingonischer
Kaffee aus der Tasse auf den Boden schwappte. Auf seiner Konsole blinken Dutzende von Symbolen
gleichzeitig, und der Alarmton ertönte. Nach einer Schrecksekunde rannte er auf die Konsole
zu, ohne darauf zu achten, das erneut heißer Raktajino aus der Tasse schwappte und diesmal
den Brustteil seiner Uniform verfärbte. "Was ist los?" fragte er.
"Ich weiß es noch nicht", antwortete ihm Michaels.
Jackson drängte ihn ein Stück zur Seite, um selbst einen Blick auf die Darstellung
zu werfen. "Es sieht aus, als... OH VERDAMMT!" stieß er hervor, als er den Grund
für den Alarm erkannte. "Was?" wollte Michaels wissen, in dem Panik keimte.
"Sieht aus, als hätte ich meine Wette verloren. Klingonische Schiffe in
Angriffsposition enttarnen sich. 6 Kreuzer der Vor'Cha-Klasse und 20 Kampfschiffe der
Bird-of-Prey-Klasse!" Im selben Moment wie er das sagte, hieb er auf die Kontrolltaste
für den planetaren Alarm. Überall in der Kolonie begannen nun die Warnsirenen zu
heulen, während das Sternenflottenpersonal die Kampfstationen besetzte. Ein paar Sekunden
später hörte Jackson schon das dumpfe Dröhnen der planetaren
Plasmageschütze, die auf den Angreifer im Orbit feuerten. "Michaels, sende einen
Notruf, ich versuche herauszufinden, wo die herkamen!" Er rannte zu einer anderen Konsole
herüber, und fing an, Sensorlogbücher zu überprüfen, ehe er merkte, das
Michaels ihm nicht antwortete. Er drehte sich um "Michaels? Michaels!" Dann entdeckte
er ihn in einem Panikanfall unter einer der Konsolen in der Ecke. Jackson fluchte und rannte
hinüber zum Transmitter der Kolonie. Er aktivierte das allgemeine Notsignal der Kolonie und
begann seinen Notruf. "An alle Sternenflottenschiffe in Reichweite: Hier ist die
Föderationskolonie auf Nyos III. Dies ist ein Notsignal! Wir werden von einem klingonischen
Kampfverband angegriffen. Benötigen dringend Hilfe. Ich wiederhole: An alle
Sternenflottenschiffe in Reichweite: Hier ist die Föderationskolonie auf Nyos III. Dies ist
ein Notsignal! Wir werden von einem klingonischen Kampfverband angegriffen. Benötigen
dringend Hilfe...."
Der gesamte Raum erbebte. Putz bröckelte von der Decke. Jackson wurde klar, dass die
Zentrale gerade getroffen worden sein musste. Ein weiterer Treffer erschütterte das
Gebäude. Dann noch einer. Jackson wandte sich wieder seinem Notruf zu. "Starfleet: wir
benötigen dringen Hilfe. Die Koloniezentrale wurde soeben getroffen. Wir brauchen
sofort..." Hinter Jackson erklang das Geräusch eines Transporters, und das letzte was
er sah, als er sich umdrehte, war der grüne Entladungsblitz eines Disrupters.
Fortsetzung folgt...
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Sev Trek ist die wöchentliche Comicparodie zu Star Trek, inzwischen die mit Abstand
erfolgreichste im Internet. Der Corona sprach mit dem Schöpfer von Sev, John Cook,
über seine Comics, sein Leben und den kommenden Sev Trek-Film.
Corona: Wann haben sie mit Sev Trek angefangen?
Cook: Ich habe meine ersten Sev Trek-Cartoons 1995 zum ersten Mal im Internet
präsentiert. Die eigentliche Idee entstand schon einige Jahre früher als kleine
Skizzen in meinem Zeichenbuch.
Corona: Gibt es etwas, was sie in ihren Comic-Strips überhaupt nicht zeichnen
mögen?
Cook: Ja, technische Dinge wie Autos - ich bin hoffnungslos verloren bei Autos. Zum
Beispiel hat meine Frau Wendy diese Woche einen meiner allerersten Comics im Computer
eingefärbt, in dem zwei Giraffen ein Cabrio fahren. Dieses Auto sah aus wie ein Stück
Holz mit Rädern. Furchtbar.
Corona: Das Wort "Sev" hört sich recht interessant an. Wo kommt es
her?
Cook: Sev ist ein Wort welches ein Freund aus meiner High School-Zeit andauernd
benutzt hat. Als ich fragte, wo er es her hat, konnte er sich nicht erinnern. Ich weiss nicht,
wieso, aber dieses Wort habe ich mir ebenfalls angewöhnt und später meine Comics
danach benannt (Sev Trek, The Sev Files, Sev Wars, Sevylon 5). Ich hatte keine Ahnung, wieviel
Wirbel es darum geben würde.
Corona: Was bedeutet es?
Cook: Was die Bedeutung angeht, nun, ich kann es nicht verraten. Für keinen
anderen Grund als den, dass ich es liebe, jeden zu verwirren, der wissen will, was Sev heisst.
Corona: Nicht einmal für uns?
Cook: Natürlich - wenn Sie mir versprechen, das Interview keinem zu zeigen.
Corona: Wie lange dauert es, einen Sev-Comicstrip zu produzieren - von der ersten
Idee bis zum fertigen, digitalen Produkt?
Cook: Ich brauche ungefähr eine halbe bis zu einer Stunde, den Strip
vorzuzeichnen. Manchmal kann es etwas länger dauern, wenn ich neue Charaktere
karikieren muss. Danach wird alles schwarz mit Tinte nachgezogen, was mich 15-30 Minuten kostet.
Meine Freu Wendy übernimmt ab da die Arbeit. Sie scannt den Comic und färbt ihn ein,
wofür sie normalerweise eine halbe Stunde benötigt. Alles in allem dauert die
Produktion 90 Minuten.
Corona: Wieviele Besucher haben Sie auf Ihrer Website?
Cook: Im Monat stürzen sich ca. 350'000 Besucher auf das Sev Wide Web. In
letzter Zeit verbringe ich viel Zeit mit Promotion für die Site, um meine Hits zu
erhöhen. Ich weiß, ich weiß... Aber ich bin nun mal verrückt nach
Besuchern! Ist wohl die übliche Krankheit eines jeden Webmasters.
Corona: Haben Sie Ihre Sev-Comics auch schon auf andere Medien ausgeweitet?
Cook: Ja, ich habe ein Sev Trek-Buch veröffentlicht mit dem Titel "The Sev
Trek Collective", welches eine Ansammlung aller Strips der letzten Jahre ist.
Außerdem gibt es Cartoons in diesem Buch, welche ich extra dafür gezeichnet habe. Zur
Zeit kann man dieses Buch über meine Webseite bestellen. Zur Organisation für die
Veröffentlichung dieser Bücher in anderen Ländern bin ich leider noch nicht
gekommen.
Corona: Wenn Sie an den Anfang zurückschauen, haben sie jemals mit diesem
immensen Erfolg gerechnet, den Sev Trek heute erlebt?
Cook: Ich hatte ja keine Ahnung. Sev Trek waren eigentlich nur einige Figuren, die
ich zum eigenen Vergnügen gezeichnet habe. Ich habe nicht erwartet, dass diese vermarktbar
wären. Bevor ich jemals daran gedacht habe, diese Comics online zu stellen, habe ich
versucht, diese an Zeitungen zu verkaufen. Ich wusste genau, dass sie nicht an so einem
speziellen Comic interessiert wären. Erst als ich anfing, die ganze Angelegenheit im
Internet zu veröffentlichen, ist Sev Trek förmlich explodiert.
Corona: Können Sie uns etwas über den kommenden Sev Trek-Film
erzählen?
Cook: Alles läuft noch recht langsam, aber zielgerichtet. Ich hatte keine
Ahnung, wieviel Arbeit mit so einem Projekt verbunden sein würde. Wir haben eine Ewigkeit
mit der Arbeit an den Modellen, Figuren und Sets verbracht, bevor wir mit der eigentlichen
Animation anfangen konnten. Vor einigen Wochen ging es damit los, und es ist sehr aufregend, zu
sehen, wie die Story auf dem Bildschirm Gestalt annimmt. Unser Sprecher Wally übernimmt die
Synchronisierung von Picard und Data, und diese sind einfach brilliant. Man könnte
schwören, dass Patrick Stewart und Brent Spiner sprechen. Zur Zeit suchen wir noch einen
Musiker für den Soundtrack. Aber die Wahl ist sehr schwer, denn alle sechs, die wir in
Betracht gezogen haben, sind sehr talentiert. Unseren Plänen nach soll der erste Trailer
des Films im Mai auf einer Science-fiction-Convention in Sydney gezeigt werden, etwas
später dann kann man ihn im Internet anschauen. Neuigkeiten zum Film git es auf der Sev
Trek-Movie Page.
Corona: Wird es ein Film für das Internet, Fernsehen oder Kino?
Cook: Auch, wenn wir die Trailer im Internet veröffentlichen, soll der fertige
Film im Fernsehen laufen. Er wird auch auf Video veröffentlicht, aber wir hoffen,
dass ein TV-Kanal den Film kauft und uns eventuell die Möglichkeit gibt, weitere Episoden
zu produzieren. Ich habe bereits einige Plots für zukünftige Abenteuer entwickelt.
Corona: Wurden Sie schon einmal von Paramount angeschrieben? Ist es denn legal,
geschützes Material so weiterzuverwenden?
Cook: Nein, das ist niemals passiert. Ich brauche auch keine Lizenz. Was ich mache,
ist Parodie. Solange ich nicht deren Stories klaue, Logos und so etwas verwende oder Sev Trek
als offizielles Star Trek-Produkt bezeichne, bleibt alles im Rahmen des Legalen.
Corona: Ihre Zukunftspläne?
Cook: Cartoons zeichnen ist wie ein wahrgewordenener Traum, also werde ich das auch
weiterhin machen, solange es geht. Ich habe noch so viele Geschichten, die ich erzählen
will, aber die Webseite braucht am meisten Zeit. Auf lange Sicht gesehen möchte ich weiter
Filme machen, Bücher schreiben und all sowas. Wir werden sehen, wohin mich Sev noch
verschlägt. Ich würde es lieben, weitere Sev Trek-TV-Episoden zu machen.
Links zum Thema:
http://www.sev.com.au
http://www.sev.com.au/toonzone/sevtrek/movie
http://startrek.www.de
(Zurück zum Inhalt)
Gibt es Bielefeld wirklich? Und wenn ja, wo liegt es? Fragen, welche leider bis zum gelungenen
Abschluss des diesjährigen "Best of Both Worlds II"-Meetings, welches vom 3. bis
zum 5. März stattfand, nicht restlos geklärt werden konnten. Daher soll Ihnen dieser
kleine Bericht zumindestens einen kleinen und subjektiven Einblick in den Ablauf des
diesjährigen Usermeetings geben.
Nach einer langwierigen Anreise am Freitag, dem 3. März, bei der sich anscheinend alle
deutschen Automobilbesitzer auf den Fernstraßen versammelt hatten, um die
Meetingteilnehmer von einer pünktlichen und erholsamen Anreise abzuhalten, konnte die
zweite Auflage des berühmt-berüchtigten Treffens endlich beginnen, welches 1999 in
Ratingen seine legendäre Premiere feierte.
Zu Beginn des Meetings am späten Nachmittag wurde zuerst einmal schnell und demokratisch
das grobe Programm festgelegt, welches am ersten Tag hauptsächlich aus den Punkten
"Zimmeraufteilung", "allgemeines Kennenlernen" und "Videoplan für
das Wochenende erstellen" bestand.
Nachdem diese Punkte kurze Zeit später zur Zufriedenheit aller abgeschlossen waren, wurde
daraufhin in großer Runde vor dem Videorekorder Platz genommen und mit den ersten
Vorführungen des Abends begonnen. Diese bestanden zum größten Teil aus Episoden
der Babylon 5-Spin-Off-Serie "Crusade", welche beim überwiegend anwesenden
Fiver-Fandom einen unerwartet großen Erfolg für sich verbuchen konnte. Unterbrochen
wurden die zahlreichen Videosessions an diesem Abend nur noch durch gelegentliche Handyanrufe
einiger namhafter SF-Radio-Moderatoren aus Berlin und Mülheim, welche sich auf der Suche
nach Bielefeld auf eine wahre Schnitzeljagd durch Deutschland begeben hatten und daher erst
gegen 23 Uhr eintrafen. Kurze Zeit später wurde dieser Abend dann mit einer lockeren
Gesprächsrunde gekrönt, bei der ausgiebig über die momentane Sendepolitik der
beiden deutschen Sender Sat.1 und ProSieben diskutiert wurde. Man kam übereinstimmend zu
dem Ergebnis, dass diese stark verbesserungswürdig sei.
Es gab an diesem ersten Abend übrigens auch noch jede Menge anderer Themen, so dass es
recht früh wurde und die Ruhezeit erst gegen drei Uhr mit dem gewohnten "Nacht
allerseits" eingeläutet wurde. So geschah es dann auch, dass am kommenden Morgen das
Programm erst gegen etwa neun Uhr morgens begann; nachdem fast alle wieder aus den Hochbetten
des Wohnheimes geklettert waren und sich über den mangelnden Schlaf aufgrund des
anstrengenden letzten Abends beklagten.
Kurze Zeit später, nach einem ausgiebigen Frühstück mit Cornflakes eines
namhaften Herstellers in Verbindung mit der Babylon 5-Folge "And the Rock Cried Out, No
Hiding Place", teilte sich die Gesellschaft dann gegen elf Uhr in zwei Hälften auf,
wovon eine Gruppe mit Hilfe einer großen Landkarte auf die Suche mit dem Ziel Bielefeld
gehen sollte.
Die andere Gruppe, welche aus dem Team von SF-Radio bestand, hielt währenddessen eine von
kurzen Pausen unterbrochene, etwa zweitägige Redaktionssitzung ab. Sie wurde daher von
diesem Tag an auch leider so gut wie gar nicht mehr gesehen. Es soll jedoch eine lustige und
trinkfeste Gesellschaft gewesen sein, wie im Nachhinein erzählt wurde. Des weiteren wurde
unter der Hand auch mehrfach von Zechgelagen in diesem separaten Bereich des Wohnheims
gesprochen, welche am späten Samstagabend stattgefunden haben sollen. Dieses möchten
wir an dieser Stelle jedoch nicht bestätigen.
Doch kommen wir zurück zur Schnitzeljagd mit dem Ziel Bielefeld. Die Teilnehmer fanden sie
schließlich doch noch, diese angebliche Stadt im Herzen Deutschlands; obwohl einige bis
heute behaupten, es wären extra für uns aufgebaute Kulissen gewesen. Nach einer
ausgiebigen, etwa 15 Minuten dauernden gemeinsamen Sightseeingtour durch Bielefeld begaben sich
schließlich alle mehr oder weniger getrennt auf die Suche nach einer Pizzeria, da die
Körper wegen der selbsterstellten Hot Dogs des letzten Abends nach einem gewissen
Kontrastprogramm verlangten. Gefunden wurde nach längerem Suchen zwar keinen Italiener,
aber durch Glück ein gutes türkisches Lokal, welches die Massen an Hot Dogs des
letzten Abends schnell wieder vergessen ließ.
Leider hat auch die schönste Rundreise mal ein Ende; daher versammelten sich schon um 15
Uhr nach der kurzen Bielefeld-Exkursion wieder alle vor dem Fernseher des Wohnheimes, um einer
weiteren Folge von "Star Trek: Deep Space Nine" gebannt zu lauschen und des weiteren
über die ständigen Werbeeinblendungen von Sat.1 zu ärgern, welche sich auch durch
mehrfaches beherztes Greifen zur Fernbedienung verständlicherweise nicht wegspulen
ließen.
Durch diese einstündige DS9-Episode auf den Geschmack gekommen, besann man sich dann
kollektiv der zahlreichen "Star Trek: Voyager"-Episoden, welche auch den Weg aus
Berlin zum Meeting gefunden hatten. Es wurden also in schneller Folge die Episoden "Tinker,
Tenor, Doctor, Spy", sowie beide Teile des Cliffhangers "Equinox" gezeigt,
wodurch auch die Star Trek-Fans beim Meeting endlich ein wenig zum Zuge kamen. Anbei
möchten wir nicht vergessen, dass an diesem Samstagabend natürlich auch wie erwartet
gegrillt wurde; bei Temperaturen um den Nullpunkt und Schnee vor dem Haus wohlbemerkt.
Als Video-Highlight an diesem Abend zähle ich übrigens das im deutschen Fernsehen noch
nicht gezeigte "Making of Babylon 5", welches bei manchem Fiver mal wieder ein
längst vergessenes Lächeln auf die Lippen zauberte. Nicht zu vergessen auch die
"Starship Troopers Animated Series", welche zwar nicht durch eine Handlung epischer
Breite und lyrischer Tiefe beeindruckte, aber durch wirklich sehr gute technische Gestaltung auf
sich aufmerksam machte und für die Zukunft hoffen ließ.
Leider war auch dieser Abend wieder viel schneller zuende als mancher gedacht hatte - und so kam
der Sonntag, welcher dann wieder geprägt war von der allgemeinen Abreisewelle, die gegen
Mittag einsetzte. Den Abschluss des diesjährigen Meetings bildete die wirklich gute aber
temporär etwas kitschige Voyager-Episode "Pathfinder", bei der auch Marina Sirtis
(ST:TNG Troi) und Dwight Schultz (ST:TNG Barclay) mitspielen. Gefolgt wurde dies von etlichen
Gruppenbildern der Teilnehmer und dem Gelöbnis, im kommenden Jahr wieder ein neues Treffen
zu veranstalten, bei dem sich die Außentemperaturen dann in einem humaneren Bereich
bewegen sollen.
Als Fazit kann man zu diesem Meeting nur festhalten, dass es ausgezeichnet war, mal ein
Wochenende mit wirklich sympathischen und gleichgesinnten Fans, welche man zumeist nur aus dem
Internet und nicht persönlich kennt, in einem Wohnheim einer angeblichen Stadt zu
verbringen und sich dort nach Herzenslust über die ihm so liebgewordenen
Science-fiction-Serien zu unterhalten. Daher geht ein Dank zum Abschluss dieses Berichtes an
die Organisatoren im allgemeinen und an Hendrik Seffler im speziellen, der sich für die
hervorragende Organisation des zweiten Usermeetings verantwortlich zeigt. Und natürlich an
alle Teilnehmer, welche durch ihre engagierte Mitarbeit ein solches Treffen erst möglich
gemacht haben.
Links zum Thema:
http://pioneers.friendfactory.com/brassel
http://www.bahmann.com/stb5
http://home.pages.de/~seffler/meeting/bilder
http://www.sf-radio.de
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Babylon 5: Wieder im deutschen Fernsehen.
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"Eine große Fangemeinde bewirkt so einiges: Babylon 5 kehrt auf den
Bildschirm zurück!" So der Wortlaut von ProSieben. Der deutsche Privatsender
wird ab dem 29. April die vierte Serienstaffel von "Babylon 5" wiederholen -
jeden Samstag um 11 Uhr vormittags.
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Farscape: Zweite Staffel läuft an.
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Der amerikanische SciFi Channel wird die von TV Guide ausgezeichnete Serie Farscape ab
dem 17. März wieder ins Programm nehmen. Alle 22 neuen Episoden werden dann immer
Freitags um 20:00 Uhr laufen, zusammen mit "Good vs. Evil" um 21:00 Uhr und
LEXX um 22:00 Uhr.
Farscape, erschaffen von Rockne S. O'Bannon, handelt von den Abenteuern des Astronauten
John Crichton, gespielt von Ben Browder. Er durchkreuzt mit einer
zusammengewürfelten Crew von Renegaten (unter anderem Claudia Black, Anthony
Simcoe, Virginia Hey und Gigi Edgley) in einem lebenden Schiff namens Moya das
Universum.
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Akte X: Weiter Stress um die achte Staffel.
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Wird es eine achte Staffel von Akte X geben? Niemand weiß Genaues zu berichten.
Die Gerüchteküche kocht dennoch gemütlich vor sich hin: Letzte Woche
berichtete eine kanadische Zeitung, dass FOX David Duchovny eine Million US-Dollar pro
Folge geboten hat, wenn er den Vertrag für die achte Staffel unterzeichnet. Wenige
Tage später jedoch dementierte Duchovnys Anwalt diese Meldung.
Was geht also wirklich vor sich hinter den Kulissen der Mysteryserie?
Noch nicht einmal Supervising Producer John Shiban konnte etwas zum Ende der X-Files
sagen. Der Mitarbeiterstab der Serie wurde ihm zufolge bis jetzt nicht eingeweiht. Doch
die Entscheidung muss in den nächsten Wochen fallen, da die letzten Skripts der
Serie geschrieben werden müssten. Gut zu wissen, dass eines fest steht: Es wird auf
jeden Fall einen Pilotfilm zu einer Spin-off Serie der "Lone Gunmen" geben.
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Sliders: Planungen für einen Film.
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Laut SciFi Wire traf sich Jerry O'Connell, einer der Hauptakteure der Fantasy-Serie
"Sliders", mit Robert K. Weiss, dem Co-Creator der Serie, in der Woche um den
6. März, um einen möglichen Film basierend auf Sliders zu diskutieren. Seit
seinem Ausstieg nach der vierten Staffel hatte O'Connell nichts mehr mit der Serie zu
tun, was seiner Aussage nach an einigen vertragsbedingten Differenzen lag. Dies sei auch
der Grund, warum O'Connell es ablehnt, in einer weiteren Sliders-Serie mitzuwirken.
Über seinen nächsten Film "Mission to Mars", in dem er an einer
Rettungsmission zum roten Planeten teilnimmt, sagt O'Connell: "Es macht so viel
Spass, ein Astronaut zu sein. Man zieht jeden Tag einen Raumanzug an. Auf dem einen Arm
ist die amerikanische Flagge, auf dem anderen das NASA-Logo. Es ist, als würde der
Traum eines jeden rotblütigen Amerikaners wahr werden. Es war ein reines
Vergnügen. Ich war wieder wie ein Vierjähriger, sobald ich in den Anzug stieg.
Ich habe es geliebt."
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Harsh Realm: Urteil über Credits.
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Ein New Yorker Richter hat nun entschieden, dass im Vorspann der Chris Carter-Serie
"Harsh Realm" immer "Inspired by the Harsh Realm comic book series.
Created by James D. Hudnall and Andrew Paquette. Published by Harris Publications,
Inc." erscheinen muss. Über Monate ging der Rechtstreit zwischen den Zeichnern
des Comics und Fox/Chris Carter durch die Presse. In der Serie, die Chris Carter,
Schöpfer von "Akte X", für das Fernsehen weiterentwickelte, wurden
die Erfinder, von denen das Harsh Realm-Comic stammt, nur im Nachspann erwähnt.
Hudnall und Paquette kündigten jedoch gleich an, dass ihnen dieses Urteil nicht
genügt. Derweil werden die neun Folgen von "Harsh Realm" wieder auf dem
"FX"-Kabelkanal ausgestrahlt.
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Stargate: Technische Probleme bei zweiter DVD.
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Das Veröffentlichungsdatum zur zweiten Stargate-DVD wird sich aufgrund technischer
Probleme bei FOX verschieben. Der neue Termin ist der 30. März 2000, eine Woche
später als ursprünglich geplant. Die Termine zu weiteren DVDs wurden nicht
genannt.
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Day One: Neue Serie von Warner.
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Warner Bros. hat für eine neue Serie namens "Day One" den Pilotfilm
bestellt. Laut "Variety" geht es in der einstündigen Serie um
Zugpassagiere, die in eine futuristische Welt katapultiert werden. Die Hauptfigur ist
James Bishop, der von Brad Johnson gespielt wird. Er führt die Gruppe beim
Wiederaufbau der neuen Welt an.
"Day One" ist einer der teuersten Pilotfilme, die WB jemals produziert hat.
Außerdem spielen mit: Susan Ward, Corinne Bohrer, Paul Wasilewski, Carlos Ponce
und Karl Geary.
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Star Wars: Episode I ab Anfang April in Deutschland.
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Wir haben bereits in Ausgabe 60 gemeldet, dass "Star Wars: Die dunkle
Bedrohung" als erster Film überhaupt weltweit in der gleichen Woche
veröffentlicht wird. Nun wurden weitere Details bekannt: In Deutschland wird der
Film ab Donnerstag, dem 6. April, als Kaufvideo erhältlich sein. Es wird neben der
Vollbild- auch eine Widescreen-Fassung geben.
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Star Wars: Wieder neue Kandidaten.
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Eigentlich haben wir damit gerechnet, dass sich die Spekulationen um den
zukünftigen Anakin Skywalker nach der Ankündigung von Lucasfilm, dass sich
George Lucas in den kommenden Wochen mit den Kandidaten treffen wird, etwas legen
werden. Doch schon wieder hat sich ein junger Schauspieler selbst für die begehrte
Rolle ins Gespräch gebracht. Devon Sawa, der im neuen James Wong-/Glen Morgan-Film
"Final Destination" zu sehen sein wird, ist sehr daran interessiert, Anakin zu
spielen. Der 21-jährige Kanadier bezeichnet sich selbst als Star Wars- und
Science-fiction-Fan und hofft nun, dass Lucasfilm ihn für das Casting aufbieten
wird.
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Star Wars: Fan-Homepages auf offizieller Website.
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Seit dem 8. März 2000 offeriert die offizielle Star Wars-Webseite jedem Fan 16MB
Platz für seine Homepage. Die Fanseiten kommen so zu der einprägsamen URL
http://fan.starwars.com. Der Haken dabei: Jeder Inhalt, der sich auf Star Wars bezieht -
und das wird wohl in den meisten Fällen die ganze Webseite sein -, wird
gemäß Vertragsbestimmungen automatisch zu Eigentum von Lucasfilm.
Aufgeschreckte Star Wars-Fans haben bereits eine Protest- und Informationskampagne
gestartet.
Links zum Thema:
http://www.starwars.com
http://www.miscellanies.net
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The Matrix: Sequels werden gleichzeitig gedreht.
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Laut Produzent Joel Silver werden die Teile 2 und 3 von "The Matrix" nun doch
nicht - wie ursprünglich geplant - hintereinander, sondern gleichzeitig gedreht.
Alle Charaktere, die das Original überlebt haben, würden in der Fortsetzung
zurückkehren. Damit will Silver offenbar Gerüchten widersprechen, die letztes
Jahr die Runde machten: Dort hieß es, auch Figuren, die in Teil 1 gestorben seien,
könnten in den Fortsetzungen wiederkehren. Los gehen die Dreharbeiten laut Silver
im Frühling 2001 in Australien. Auch dies steht im Widerspruch zu angeblichen
Aussagen von Larry und Andy Wachowski, wonach sie die beiden Filme in London drehen
wollten. Abschließend gab Silver noch ein kleines Geheimnis preis: Die
Wachowski-Brüder, Regisseure und Autoren von "The Matrix", waren im
ersten Film in einer Szene kurz als Fensterreiniger zu sehen.
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The Matrix: Weitere Auszeichnungen.
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Kurz vor der Oscar-Verleihung konnte der erfolgreiche Science-fiction-Film "The
Matrix" drei weitere Preise gewinnen. Der Film wurde als bester Kinofilm des Jahres
1999 von den "American Cinema Editors" ausgezeichnet. Auch die Leser des
Magazins "Space View" haben "Die Matrix" zum besten Film des
vergangenen Jahres gewählt. In der Schweiz konnte der Streifen der
Wachowski-Brüder auch begeistern. Das Kinopublikum gab ihm am meisten Stimmen in
der Kategorie "Action & Suspense" des CinePrix Swisscom-Awards.
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A.I.: Nächstes Projekt von Spielberg.
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Steven Spielbergs nächster Film wird definitiv "A.I.". Die Dreharbeiten
für das Stanley Kubrick-Nachlassprojekt werden am 10. Juli starten. Im Sommer 2001
soll der SF-Streifen, in dem es um künstliche Intelligenz geht (wir haben in der
letzten Ausgabe darüber berichtet), in die US-Kinos kommen. Spielberg ließ
verlauten, dass er sich auf die Realisierung des Films freue, an dem sein Freund Kubrick
18 Jahre Vorarbeit geleistet hatte und das auf Brian Aldiss "Super-Toys Last All
Summer Long" basiert. Als Darsteller sind Jude Law ("Gattaca",
"eXistenZ") und Haley Joel Osment ("The Sixth Sense") im
Gespräch. Das Projekt wird durch DreamWorks für Warner Bros. produziert.
Warner vertreibt den Film in den USA, DreamWorks wird sich in der restlichen Welt darum
kümmern.
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Minority Report: Frühestens im kommenden Jahr.
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Steven Spielberg will offenbar die Dreharbeiten an der Verfilmung von Philip K. Dicks
"Minority Report" nicht vor April/Mai 2001 - das heißt nach
"A.I." - in Angriff nehmen. Tom Cruise, der als Hauptdarsteller vorgesehen
ist, sagte dies und widersprach damit Gerüchten, die das Projekt bereits als
gestorben bezeichnet hatten.
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Superman 5: Oliver Stone als Regisseur?
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Nach dem Ausstieg von Tim Burton ("Sleepy Hollow", "Batman") ist nun
offenbar Oliver Stone ("JFK", "An jedem verdammten Sonntag") daran
interessiert, die Regie beim neuen Film um den Superhelden zu übernehmen. Produzent
Jon Peters gab weiter bekannt, dass man etwas Neues mit dem
"Superman"-Franchise probieren will. Der Film soll düsterer werden. Man
denke dabei etwa an den Stil von "The Matrix" und von den ersten beiden
"Batman"-Filmen.
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Spider-Man: Sam Raimi führt Regie.
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Sam Raimi hat seine Terminkollision umgehen können und hat nun einen Vertrag
unterschrieben. Er wird definitiv die Regie bei der Sony-Produktion, die noch in diesem
Frühjahr beginnen soll, übernehmen. Als Hauptdarsteller kommt offenbar einer
der Darsteller der Mystery-Serie "Roswell" in Frage. Brendan Fehr hat laut
eigenen Angaben eine Kopie des Drehbuchs bekommen.
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Wonder Woman: Madonna oder Connelly?
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Warner Bros. macht mit der Comic-Verfilmung um die Heldin "Wonder Woman"
endlich vorwärts. Das Studio will Popstar und Schauspielerin Madonna
("Evita") für die Titelrolle gewinnen. Aber auch die aus "Dark
City" bekannte Jennifer Connelly hat Interesse an dieser Rolle. Als Regisseur ist
Brett Ratner ("Rush Hour") im Gespräch. Dieser hatte auch schon
erfolgreich mit Madonna zusammengearbeitet: Ratner führte im vergangenen Jahr Regie
beim Video zu Madonnas Song "Beautiful Stranger".
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For the Cause: Noch ein Mars-Film.
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Neben "Red Planet" und "Mission to Mars" wird im Herbst 2000 ein
dritter Mars-Film in die US-Kinos kommen. In "For the Cause" kämpfen zwei
menschliche Kolonien auf dem roten Planeten gegeneinander ums Überleben. Ein Team
versucht, hinter die Feindeslinie zu kommen und deren Technik für den eigenen Sieg
zu erbeuten. Der Film von Dimension, der bereits in Bulgarien abgedreht worden ist, soll
Anfang 2001 auch in unsere Kinos kommen. Hauptdarsteller sind Dean Cain ("Superman
- Die Abenteuer von Lois & Clark") und Thomas Ian Griffith ("John
Carpenter's Vampires").
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Ghosts of Mars: Scifi von John Carpenter.
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Nach dem beachtlichen Erfolg mit seinem letzten Film "Vampires" wendet sich
der Altmeister wieder einmal der Science-fiction zu. Er wird mit "Ghosts of
Mars" ein Drehbuch verfilmen, das er zusammen mit Larry Sulkis geschrieben hat. In
dem Film wird es um den von den Menschen kolonisierten Nachbarplaneten Mars gehen. Um
2200 werden plötzlich einige Bewohner der Stadt auf dem Mars durch ein uraltes,
böses Geistwesen gelenkt. Als Hauptdarstellerin ist Courtney Love ("Larry
Flynt - Die nackte Wahrheit") im Gespräch. Whoopi Goldberg soll den Part einer
Wissenschaftsoffizierin übernehmen. Außerdem wird Woo Ping Yuen, unter
anderem Kampfkoordinator bei "The Matrix", sein Wissen über Stunts
einfließen lassen.
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The Incredible Shrinking Man: Remake mit Eddie Murphy.
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Eddie Murphy wird schrumpfen! Er wird im geplanten Remake des SF-Klassikers aus dem Jahr
1957, der den deutschen Titel "Die unglaubliche Geschichte des Mr. C"
trägt, die Hauptrolle übernehmen. Bei der Neuverfilmung, welche die komischen
Aspekte der Geschichte mehr betonen soll, führt Peter Segal Regie. Dieser hat
bereits bei "Nutty II: The Klumps", der Fortsetzung von "Der
verrückte Professor", mit Eddie Murphy zusammen gearbeitet.
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Afterlife: Joss Whedon-Verfilmung.
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Andy Tennant ("Anna und der König") will ein Drehbuch, das
"Buffy"-Erfinder Joss Whedon bereits 1994 an Sony verkauft hatte, verfilmen.
Tennant, der erste Science-fiction-Erfahrungen mit der Inszenierung der
"Silders"-Pilotfolge sammeln konnte, sagte, er stehe derzeit in Verhandlungen
mit dem Studio. Weiter meinte er, dass er neben der Regie auch die Überarbeitung
des Drehbuchs selbst in Angriff nehmen wolle. Die Geschichte von "Afterlife"
dreht sich um einen Wissenschaftler, dessen Gehirn in den Körper eines geflohenen
Serienkillers transplantiert wird.
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SF-Radio wird zum eingetragenen Verein.
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Zeitgleich mit dem ersten Geburtstag von TREKminds kündigt das Internet-Radio
SF-Radio eine Geburtstagsverlosung an: Im Monat April wird zum Geburtstag der
erfolgreichsten Sendung des Senders ein "wahrer Marathon an Verlosungen"
veranstaltet.
Als Sponsor hat das Projekt nun den deutschen Internet-Provider und Yahoo!-Reseller
Gigabell aufgetan, nachdem der amerikanische QAD-Server sein FTP-Interface eingestellt
hat. In diesem Zusammenhang wird derzeit von verschiedenen professionellen Webdesignern
eine neue Homepage konzipiert, die in den nächsten Wochen bei Gigabell online gehen
wird. Gigabell unterstützt SF-Radio nicht nur in Sachen Webauftritt, sondern auch bei
zukünftigen Live-Events.
Um in dieser Richtung noch mehr Erfolge erzielen zu können, wurde auf der letzten
SF-Radio-Konferenz beschlossen, offiziell den Verein SF-Radio e.V. zu gründen. Mit
diesem Schritt soll kommerziellen Partnern eine Kooperation mit SF-Radio als juristische
Person erleichtert werden. Das offizielle Gründungsprotokoll sowie die Satzung des
Vereins sollen im April veröffentlicht werden.
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
http://www.real.com
http://www.gigabell.de
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Generation Ship: Harlan Ellison-Serie im Kino.
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"The Starlost" ist eine kurzlebige, kanadische Science-fiction-Serie, die in
den 70er Jahren lief. Nun soll die Geschichte fürs Kino unter dem Titel
"Generation Ship" verfilmt werden. Rob Bowman ("Akte X") soll dabei
die Regie übernehmen. Inhaltlich geht es um ein Generationenschiff, welches die
letzten Vertreter der Menschheit beherbergt. Die Serie, die nur eine Staffel lang lief,
wurde von Harlan Ellison ("Babylon 5"-Berater) erfunden. Da sein Konzept aber
vom Produktionsteam so sehr entstellt wurde, zog er seinen Namen zurück und
ersetzte ihn durch das Pseudonym Cordwainer Bird. Nun bekommt Ellisons Idee eine zweite
Chance.
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Blair Witch 2: Dreharbeiten haben begonnen.
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In der vergangenen Woche wurde in Maryland mit den Dreharbeiten zu "Blair Witch
2" begonnen. Auch im kommenden Film wird das Örtchen Burkittsvillle wieder
vorkommen; es wird jedoch kein Drehort sein. Die dortigen Anwohner hatten auf eine
entsprechende Anfrage der Produktionsfirma negativ reagiert. "Blair Witch 2"
wird voraussichtlich im Herbst in den amerikanischen Kinos anlaufen.
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Alarm im Weltall: Remake in Aussicht.
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Laut "Variety" hat "New Line Cinema" vor kurzem die Rechte an einer
Neuauflage des Science-fiction-Klassikers "Alarm im Weltall" erworben. Dieser
im Jahre 1965 gedrehte Film mit Leslie Nielsen in einer Hauptrolle handelt von einer
Mission zu einem Planeten, auf dem Gedanken mit Hilfe außerirdischer Technologien
zur Realität werden können. Für das Remake wurden von "New Line
Cinema" bereits teure Spezialeffekte angekündigt.
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Planet der Affen: Produzent gefunden.
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Laut "Variety" wird nun Richard Zanuck die Neuauflage von "Planet der
Affen" produzieren. Nachdem Tim Burton im Februar als Regisseur für das Remake
bekannt wurde, habe er nun die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Die Arbeiten
sollen nun im Herbst beginnen, so dass der Film im Sommer 2001 in den amerikanischen
Kinos anlaufen wird.
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Galaxy Quest: Sigourney Weaver in Hamburg.
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In der letzten Woche war Sigourney Weaver in Hamburg auf Promotiontour für die am
13. April in Deutschland startende Science-fiction-Komödie "Galaxy
Quest". Entgegen ihrer Rolle als Blondchen im neuen Film erschien sie zu den
Presseterminen laut der Hamburger Morgenpost hochgeschlossen und mit braunem Haar. Auf
ihre Rolle als Blondchen im Film angesprochen meinte Weaver: "Ich fühlte mich
viel lustiger und leichtsinniger als Blondine." Im anschließenden Interview
sagte sie unter anderem, dass der Film nicht nur Star Trek, sondern auch andere
Produktionen veralbern würde.
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Audio51 #18 erscheint.
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Am 25. März erscheint eine weitere Ausgabe des Science-fiction-Magazins Audio51 bei
SF-Radio. In der aktuellen Ausgabe sollen die derzeitigen Diskussionen um die
Galileo7-IV-Convention (siehe Spotlight) ausführlich behandelt werden. Dem
Internet-Radio wurde für die neue Ausgabe des Magazins ein Interview mit Jens
Stegemann von Star Events, die sich bisher für die Organisation der Galileo7-Cons
verantwortlich zeigte, zugesichert. Aufgrund der Aktualität des Themas stehen
weitere Themen für die Sendung derzeit noch nicht fest.
Durch die Sendung führt Sven Haase.
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
http://www.real.com
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