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25. April 2000 - Ausgabe 63 - "What Might Have Been?"
Die ersten Vorboten...
Sie zeigen sich: Die ersten Vorboten der Sommerpause. Bereits jetzt, Ende April, wird es ruhig
im Star Trek-Universum. Wobei wir in der Redaktion eigentlich damit rechnen, dass es ein
heißer Sommer werden könnte. Zwar ist der Sommer immer heiß, aber vor uns steht
eine fünfte Star Trek-Serie, die direkt nach Voyager starten soll. Und wo es doch die ganze
Zeit so ruhig ist, muss es ja bald irgendwelche neue Informationen geben. Und wenn sie im
Tiefsommer kommen: Bei uns bleiben Sie immer bestens informiert.
Wer auf dem Stand der Dinge bleiben will, dem bleibt neben dem Corona Newsletter auch der
Corona webBEAT unter http://www.sftv.ch/corona, in dem
es tagtäglich die neuesten Star Trek-News zu lesen gibt.
Bevor wir Ihnen nun viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe wünschen möchten,
möchten wir uns von unserem Redakteur Jens Heneweer verabschieden. Heneweer arbeitete als
Textchef sowie trekBEAT-Redakteur seit über zehn Ausgaben am Newsletter. Sein Nachfolger
wird ab dieser Ausgabe Simon Pypke, der zunächst im webBEAT-Team mitarbeiten wird.
Das war es auch schon. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre der
neuen Ausgabe.
Dennis Horn
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Galaxy Quest
2. Mission Erde: Eine Bilanz
3. Wie geht es weiter mit der Galileo7?
4. Kreuzfeuer
5. Star Trek: Im Gespräch
6. Star Trek: trekBEAT
7. Star Trek: Episodenlogbuch
8. Star Trek: Smile Fiction
9. Star Trek: Fan Fiction
10. Andromeda: Robert Wolfe plaudert
11. Subspace Link
Galaxy Quest (USA, 2000)
Charaktere
Tim Allen (Jason Nesmith/"Commander Peter Quincy Taggart")
Sigourney Weaver (Gwen DeMarco/"Lt. Tawny Madison")
Alan Rickman (Alexander Dane/"Dr. Lazarus of Tev'Meck")
Tony Shalhoub (Fred Kwan/"Tech Sergeant Chen")
Daryl Mitchell (Tommy Webber/"Lt. Laredo")
Enrico Colantoni (Mathesar)
Sam Rockwell (Guy Fleegman)
Regie: Dean Parisot
Drehbuch: Robert Gordon, David Howard
Produzent: Mark Johnson
"Galaxy Quest" (GQ) - eine Fernsehserie, in der Commander Taggert und seine Crew an
Bord der "NSEA Protector" Galaxien erforschen und auf fremden Planeten Abenteuer
erleben. Soweit zum Rahmen, den GQ ausmacht.
Die eigentliche Story des Filmes beginnt auf einer "Galaxy"-Convention - 20 Jahre nach
dem Erfolg der Serie. Die Crew der Protector besteht inzwischen aus unterbeschäftigte
Schauspielern, die sich nur noch durch die Con-Auftritte und miese Werbeveranstaltungen
über Wasser halten können.
Augenfang des verrückten Streifens ist sicherlich unsere gute alte Bekannte Ripley
(Sigourney Weaver), diesmal in blond. Die "Alien"-Heroine tritt hier allerdings als
Gwen deMarco auf, eine etwas hilflos wirkende Person, die inmitten der abgehalfterten
Schauspieler durch die USA tingelt. Zusammen mit ihren Kollegen Jason Nesmith (Tim Allen),
Alexander Dane (Alan Rickman) und Fred Kwan (Tony Shalhoub) sehen wir sie zu Beginn der Story am
Ende ihrer Karrieren.
Die Truppe war in den Jahren 1979 bis 1982 mit der Protector in der Serie GQ im Weltraum
unterwegs, um wilde Abenteuer zu bestehen. Da war die Blondine noch Lieutenant Tawny Madison,
und die anderen waren Commander Peter Quincy Taggart, Reptilien-Mutant Dr. Lazarus und Sergeant
Chen. Doch dann wurde die Serie abgesetzt.
Der Beginn des Films wirkt wie eine böse Abrechnung mit dem Phänomen Star Trek. Wir
sehen müde, verbitterte Schauspieler (Tim Allen als Shatner-Pendant - Gestik und Mimik
perfekt). Sie absolvieren mechanisch ihre Vertragspflicht vor einer Horde überdrehter,
weltfremder Fans und fühlen sich durch deren Euphorie nur genervt und irritiert: "Das
ist doch nur eine Fernsehserie, Leute! Nur eine Serie!"
Nesmith wird von allen Seiten hysterisch als Commander Taggart gefeiert, aber kann als
versoffener Egoist nicht einmal mehr bei seiner früheren Flamme Gwen deMarco landen. Es
existieren zwei Welten: In der Illusion der Fans sind sie alle Helden, im wirklichen Leben
gescheiterte Nullen.
Als dann die "Thermianer" auftauchen und die Crew bitten, ihr Volk zu retten, glauben
die Schauspieler nur an einen weiteren Auftritt in den Kulissen der Protector. Doch diese
Kulissen entpuppen sich als echtes Raumschiff. Und das gefährlich anzusehende Alien, das da
gerade mit der Zerstörung der Protector drohte, ist keine nette Animation, sondern echt.
Die Thermianer halten die Fernsehserie für "historische Dokumente" und haben die
Protector detailgetreu nachgebaut und ihre gesamte Kultur nach dem Vorbild ihrer Helden
gestaltet. Doch nun sehen sich diese vermeintlichen Helden einem etwas größeren
Problem gegenüber: Wie kommen sie da wieder lebend raus? Denn aus Spiel wird plötzlich
Ernst.
Es ist ein besonderer Genuss, dabei zuzusehen, wie im Folgenden die Crew des TV-Schiffs erste
Gehversuche im echten Weltraum macht. Diesmal gibt es weder Drehbuch noch Stuntmen, auf die man
sich verlassen könnte. Schon hier verlässt der Film die reine Parodie-Schiene und
beginnt mehr und mehr zu einer Hommage an Star Trek und die Fantasie der Fans zu werden.
Die "Helden" sind ober-symphatisch in ihrer Hilflosigkeit. Die bedrohten Thermianer
sind die liebsten und drolligsten bedrohten Aliens seit langem. Und Sarris ist ein wirkliches
Mistvieh, so eine Kreuzung aus Predator, Krebs und grüner Riesen-Zecke. Als der Miesling in der
Mitte des Films die Protector erobern kann, scheint alles verloren: Er zwingt "Commander
Peter Quincy Taggart" und seine Mannschaft vor den naiven Freunden von Thermia zuzugeben,
dass sie alle nur Lügner und die vermeintlichen "historischen Dokumente"
nichts weiter als billige TV-Lügen sind. Eine Welt bricht zusammen. Alles scheint verloren.
Die Verbitterung des Beginns kehrt doppelt und dreifach zurück: Man hat die einzige Chance
zu wirklichem Heldentum versaut. Trotzdem: Die Macher haben nicht die Absicht, sich über
die verrückten Fandoms dieser Welt lächerlich zu machen. Ganz im Gegenteil: Sie finden
sich im Genre äußerst gut zurecht und formen das Ganze zu einer Hommage, die ihres
gleichen sucht.
Es stimmt einfach alles. Und es sind die Details die diesen Film, diese Hommage an das Genre,
ausmachen. All die Kleinigkeiten, über die man sich als Fan von Star Trek selbst schon so
oft lustig gemacht hat, werden hier aufgegriffen. Wenn zum Beispiel Guy Fleegman (Sam Rockwell)
panische Angst bekommt, als er feststellt, dass er wahrscheinlich in den ersten Minuten auf dem
Planeten sterben wird, weil die anderen nicht mal seinen Nachnamen kennen und er auch nur ganz
zufällig im Shuttle dabei ist, kann man als Star Trek-Fan nicht anders, als sich
köstlich zu amüsieren. Fehlte noch, er hätte in diesem Moment ein rotes Shirt
getragen.
Die Musik ist liebevoll an die Themen von Star Trek-Filmen angelegt, und die Optik ist einfach
sagenhaft. Kein Wunder, denn da waren die Leute von ILM am Werke und verschafften dem Film einen
ansehnlichen Rahmen - einen, den brilliante Schauspieler ausfüllen. Der Film wirkt nie
überzogen oder lächerlich. Die groteske Situation, in dem sich die Protagonisten
befinden, ist humorvoll genug.
Galaxy Quest bietet ein Feuerwerk an großartigen Einfällen, charmanten Anspielungen
auf die Science-fiction, schrillen Kulissen und schön-abgekupfertem Design. Sobald die Crew
im realen Weltraum ist und ihre peinliche Pappkulisse verlässt, kommt es zu opulenten
Raumgefechten und Begegnungen mit schrillen Außerirdischen, die in ihrer optischen
Brillianz auf dem neusten Stand sind. Kein Wunder: Neben ILM wirkte auch noch Stan Winston mit,
der bereits für "Terminator" tief in die Trickkiste griff.
Galaxy Quest ist eine einzige Liebeserklärung an Serien wie Star Trek, die Science-fiction
allgemein, den Trash und an die Fans. Dieser Film spart nicht mit gut gesetzten Zeigefingern auf
Schwächen von Star Trek und dem Kult, er ist keineswegs so naiv wie die Thermianer. Aber er
hat eine klare Botschaft: Wenn es drauf ankommt, werden Schauspieler und vermeintliche
Fan-Spinner zu Helden. Beim Verlassen des Kinos klingt uns Captain Peter Quincy Taggarts Motto
noch lange im Ohr: "Niemals aufgeben, Freunde!"
Bleibt also zu hoffen, dass diese kauzige und herrlich unbeholfene Crew schon bald
zurückkehrt und die Hymne der NSEA Protector wieder erschallt. Es gibt noch so viele Zecken
da draußen!
Links zum Thema:
http://www.phantastik.de
http://www.zamorra.ch/phantastik/film/galaxyquest
http://spielberg-dreamworks.com/galaxyquest
http://www.galaxyquest.com/galaxyquest
http://mehr-power.de/galaxyquest
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"Earth: Final Conflict" ist das Vermächtnis des Star Trek-Schöpfers Gene
Roddenberry. Nach dem enormen Erfolg von Star Trek begann Roddenberry, weitere Serienkonzepte zu
entwickeln, von denen es bisher jedoch nur "E:FC" auf den Bildschirm geschafft hat -
und das auch erst, nachdem es 20 Jahre in der Schublade lag. Zu verdanken ist die Serie
Roddenberrys Witwe Majel Barrett, die das Skript wieder entdeckte und zusammen mit dem
Produzenten David Kirschner weiter entwickelte. Entstanden ist ein fünf Jahre umfassender
Handlungsbogen.
"Mission Erde - Sie sind unter uns", wie die Serie auf deutsch heißt, handelt
davon, dass eine außerirdische Rasse namens Taelons die Erde erreicht hat und nun hier
mehr oder minder friedlich seit drei Jahren lebt. Die hochentwickelten Taelons arbeiten mit den
regionalen Regierungen zusammen und haben geholfen, tödliche Krankheiten, Hunger und Kriege
vom Antlitz der Erde zu vertreiben. Doch eine kleine Gruppe von Widerstandskämpfern stellt
sich die berechtigte Frage, warum sie all dies tun.
Hauptfigur der ersten Staffel ist William Boone, gespielt von Kevin Kilner. Nachdem er das
Angebot, für die Taelons zu arbeiten, ablehnte, stirbt seine Frau bei einem
mysteriösen Unfall. Er schließt sich der Widerstandgruppe an und infiltriert die
Taelon-Gemeinschaft, indem er der Beschützer eines Taelons wird. Mit den
Möglichkeiten, die er dort hat, macht er unter anderem die Entdeckung, dass die Taelons
schon seit mehreren Jahrhunderten die Erde besuchen.
Schon am Ende der ersten Staffel nimmt der Handlungsbogen eine überraschende Wendung: Boone
wird von den Taelons ermordet. An seine Stelle tritt ein Mensch/Taelon-Hybrid namens Liam
Kincaid, gespielt von Robert Leeshock. Desweiteren wird gleich zu Beginn der zweiten Staffel der
Führer der Taelons im Erdsektor getötet, und unter den beiden wichtigsten Companions
entbrennt ein Machtkampf. Der Zuschauer erfährt, warum die Taelons zur Erde gekommen sind:
Ihre Welt wurde von einer Rasse namens Jeridians zerstört. Doch nun sind diese auch auf dem
Weg zur Erde...
Der Führer der Widerstandsgruppe tritt aus dem Untergrund hervor und kandidiert für
das Amt des amerikanischen Präsidenten, verliert die Wahl aber durch eine Intrige der
Taelons; die Widerstandskämpfer sind einmal mehr Ziel der Verfolgung durch die
Taelontruppen.
Mit diesem Cliffhanger endet die zweite Staffel. Es bleibt abzuwarten, was die dritte und vierte
Staffel bringen. Mit Sicherheit kann man sagen, dass starke Veränderungen auch in den
weiteren Staffeln maßgebend sein werden. Mit dem Ausstieg von Lisa Howard (spielt Lili
Marquette) und Richard Chevolleau (Augur) bleiben nur noch Von Flores (Sandoval), David Hemblen
(Jonathan Doors) und Leni Parker (Da'an) des ursprünglichen Casts übrig. Doch auch
Leni Parker hat bereits mehrfach verlauten lassen, aus dieser Serie aussteigen zu wollen, da sie
ein Kind bekommen möchte.
Bereits im Vorfeld ließ sich die Serie gut verkaufen: Der Name Roddenberry wirkte Wunder.
Die Produktionsfirma Alliance Atlantis Entertainment gab das Okay für zwei volle Staffeln,
und im Herbst 1997 ging die Serie in der amerikanischen Syndication mit phänomenalen Quoten
an den Start. E:FC wurde erfolgreichster Newcomer der '97/'98er-Season.
Doch nach dem Sturm kehrte Ruhe ein. Die Ratings sanken auf den unteren Durchschnitt, wo sie
auch noch heute verweilen. Nach der ersten Staffel sicherte Alliance zwei weitere Staffeln
für die Serie. Mit der Hoffnung auf mehr Erfolg. Die vierte Season ist gesichert, die
fünfte, welche für den geplanten Storyarc notwendig ist, bleibt bisher ungewiss.
E:FC wurde vom deutschen Sender VOX schon sehr früh gekauft. Doch der Ausstrahlungstermin
wurde immer weiter verschoben. 1999 war es dann soweit: Die ersten beiden Staffeln wurden immer
Donnerstags zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Seit dem 20. April geht es nun mit
der aktuellen, in den USA noch nicht einmal ausgelaufenen Staffel weiter.
Links zum Thema:
http://www.efc.com
http://www.vox.de
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Das Wochenende nach dem Erscheinen der letzten Corona-Ausgabe stellte einen Höhepunkt in
der Berichterstattung und den Diskussionen um die Firma Star Events und die
Galileo7-IV-Convention dar, welche zum heutigen Stand noch immer gegen Ende des Jahres in Bremen
stattfinden soll. Nach den ersten Berichten sagte Jens Stegemann erstmals für eine
offzielle Stellungnahme in der Internet-Radiosendung TREKminds von SF-Radio zwar zu; die
Redaktion von SF-Radio versuchte jedoch über verschiedene Wege vergeblich, Jens Stegemann
von Star Events zu erreichen. Diese Versuche sind in der 25. Ausgabe von TREKminds zu
hören, welche sich über das Archiv von SF-Radio beziehen lässt.
Wie brisant dieses Thema war, zeigten die Reaktionen der anderen Internet-Newsdienste.
Während fast ausschließlich SF-Radio und der Corona Newsletter seine
Berichterstattungen durch Eigenrecherche aufbauten, fragten zahlreiche Internet-Newsdienste bei
beiden nach Informationen an. Newsdienste gingen im inoffiziellen Conboard von René
Ahlberg auf Informationssuche, während sich andere direkt an die wandten, die bereits
über Informationen verfügten.
Als sich der Staub für kurze Zeit gelegt hatte, meldete sich René Ahlberg im Board
wieder: Die Convention werde stattfinden; er wäre sogar bereit, sie selbst zu
übernehmen. Die Organisatoren von Star Events würden außerdem nur mit
Eintrittskarte hereingelassen. Kurze Zeit später mutmaßte er, dass Star Events in
naher Zukunft mit einer neuen Homepage aufwarten werde - und das taten sie dann auch. Diese neue
Homepage wurde vom neuen Webmaster Christian Hausknecht gestaltet, welcher bislang für den
Telefondienst bei der Firma Star Events zuständig war.
Ahlberg musste sich unterdessen weiter mit Vorwürfen der User in seinem inoffiziellen
Con-Board auf seiner Homepage auseinandersetzen. Die User warfen ihm eine direkte Verbindung zur
Firma Star Events sowie feindliches beziehungsweise unangebrachtes Verhalten gegenüber den
Fans im Internet und auf der letzten Galileo7-III-Convention vor. Angesichts der Tatsache, dass
Ahlberg schon zweimal anscheinend sehr genau wusste, wann sich die Galileo7-Homepage erneuern
wird und er sich hingehend seiner Einstellung zur Firma Star Events sehr oft unentschlossen
zeigte, durchaus verständlich.
Das Team von Star Events wollte in dieser Zeit auf der neuen Homepage die aktuelle Situation aus
ihrer Sicht dokumentieren. Aus dem Vorwort geht hervor, dass die Veranstalter gewillt sind, die
Convention zu veranstalten.
Die Informationsknappheit seitens Star Events wird allerdings durch eine lapidare Erklärung
abgetan: "Selbstverständlich habt ihr alle ein Anrecht, von uns informiert zu werden.
Das Ganze ist jedoch ein Balanceakt. Werden zu viele Informationen unkommentiert weitergegeben,
kommt es zu einem ähnlichen Chaos wie jetzt." Aus welchen Gründen Star
Events-Teilhaber Jens Stegemann versprochene Interviewtermine nicht eingehalten hat und sich
selbst über Privatnummer trotz mehrerer Versprechen nicht erreichbar zeigte, war nicht zu
erfahren.
Die Firma räumte zwar eine missliche finanzielle Lage ein, betonte aber, dass kein
Konkursverfahren beantragt wurde. Aus einem Gespräch des Corona Newsletters mit dem
zuständigen Amtsgericht ging etwas später hervor, dass dies den Tatsachen entspricht.
Aus der Erklärung von Star Events: "Die Unterstellung einer kriminellen Absicht, ohne
sich auch nur im geringsten vorher um Informationen aus erster Hand gekümmert zu haben,
macht uns jedoch wütend auf die entsprechenden Personen. Dennoch wird niemand außer
denjenigen, die diese Anschuldigungen zuerst, und - wie wir finden - mit Absicht, in die Welt
gesetzt haben, Konsequenzen befürchten müssen."
Den Veranstaltern zufolge soll die Galileo7-IV-Convention nun auf jeden Fall stattfinden. Die
Ankündigung einer Zusammenarbeit mit "Ärzte ohne Grenzen" war auf der neuen
offiziellen Seite nicht mehr zu finden - es fehlte aber ebenfalls eine offizielle
Erklärung, warum die Organisation bisher nicht von einer Zusammenarbeit oder gar
Gesprächen über eine selbige informiert war.
Wenig später war es für die Redaktion des Corona Newsletters möglich, Jens
Stegemann telefonisch zu erreichen. Dieses mehr als 20minütige Interview ist bei SF-Radio
auch in einem Spezial zu beziehen. In dem Gespräch hat Stegemann Stellung zu den
Geschehnissen rund um die nächste Convention bezogen. Laut seinen Aussagen besteht zur Zeit
noch keine Sicherheit, ob alle geplanten Gaststars bei der Veranstaltung anwesend sein werden.
Zur Zeit existieren nur Zusagen der beiden Schauspieler J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok) und Robert
O´Reilly (ST:DS9 Gowron).
Bezüglich der vergeblichen Kontaktversuche via Telefon und Mail gab er an, dass technische
Probleme möglich gewesen sind, merkt aber zudem auch Zeitprobleme an. Stegemann gab
derzeitige Zahlungsschwierigkeiten der Firma Star Events zu, bestritt aber eine
Zahlungsunfähigkeit und einen bevorstehenden Konkurs.
In Bezug auf René Ahlberg äußerte Stegemann sein Unverständnis
darüber, dass Ahlberg zu amerikanischen Gaststars geschrieben habe, dass nun er allein
für die Ausrichtung der Convention verantwortlich sei. Dadurch sei es zwischenzeitlich zu
einem Kommunikationsproblem gekommen. Desweiteren sollen die Beiträge im Forum für
erhebliche Schwierigkeiten bei Verhandlungen mit einem potenziellen Investor geführt haben.
Dieser sei zwar noch interessiert, nun aber sehr vorsichtig geworden. Stegemann gibt allerdings
an, dass dieser Investor für ein stattfinden der Veranstaltung nicht unbedingt notwendig
wäre.
Auf das fehlende Logo der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" auf der
offiziellen Website meinte Stegemann, dass dieses Thema noch aktuell sei und es mit Gates
McFadden (ST:TNG Crusher) darüber entsprechende Gespräche gegeben habe. Laut Stegemann
sei es keinesfalls notwendig, der Organisation vorher ein Bescheid darüber zu geben, wenn
sie unterstützt wird. Beim Thema der noch nicht veröffentlichten Bilanzen steht laut
Stegemanns Aussage die Möglichkeit offen, sich bei den dafür zuständigen
Institutionen zu informieren, da es sich bei Star Events um eine GmbH handele. Er selbst habe
laut Aussagen im Gespräch nicht die Absicht, vollständige Bilanzen auf der Homepage zu
veröffentlichen.
Nach dem Interview mit Stegemann kam es zu weiteren Reaktionen im deutschen Fandom. Fans und in
die Sache verwickelte Personen nahmen gegenüber SF-Radio, wo das Interview zuerst zu
hören war, zu den von Stegemann getroffenen Aussagen Stellung.
Die meisten Antworten auf das Interview betreffen "Widersprüche" in Stegemanns
Aussagen, die bisher nicht geklärt seien. SF-Radio-Hörer Stephan Schmidt zu dem
Interview: "Nach der offiziellen Erklärung von Star Events habe ich mir schon ein
bisschen mehr gewünscht. Informationen werden weiterhin hinter dem Berg gehalten; Stegemann
hat viel erzählt, aber nur wenig gesagt."
Die Reaktionen auf das Telefongespräch lassen vor allem eins erkennen: Weiterhin sind
Fragen offen, die anscheinend durch die Aussagen Stegemanns bisher noch nicht beantwortet werden
konnten. Auszüge aus den Reaktionen:
- Wenn die Zahlungsfähigkeit der Star Events bis November nicht hundertprozentig gesichert
ist - warum hat die Convention damit nichts zu tun?
- Der angebliche neue Investor zieht sich aufgrund der Gerüchte vorläufig zurück.
Die anderen Sponsoren bleiben aber genau deswegen. Wo steckt da die Logik?
- Seit wann kann man mit einem Logo einer Organisation ("Ärzte ohne Grenzen")
für seine Veranstaltung werben, wenn die Organisation davon nichts weiß?
- Robert O'Reilly und J.G. Hertzler seien als Gäste sicher. Wer sind die anderen drei
Gäste des festen Stammes von fünf Gaststars, der angeblich vorhanden ist?
- Stegemann wird um eine klare Stellungnahme zu Alexander Siddig gebeten, gibt diese aber nicht
ab.
- Wenn sich der neue Investor erst einmal zurückgezogen hat - wer trägt dann zur Zeit
das Risiko?
- Wenn das Geld für die UNICEF auf der Convention eingenommen wurde, warum muss dann eine
Zahlungsregelung getroffen werden? Das geschieht doch nur, wenn die Gelder zweckentfremdet
wurden.
- Wie soll der Webmaster einer Seite (hier René Ahlberg) so im Interesse des Eigners
arbeiten, wenn er keinen Kontakt zu den Eignern hat?
Auch René Ahlberg, der seitens Star Events besonders im Kreuzfeuer der Gerüchte
stand und auch im inoffiziellen Conboard auf seiner eigenen Homepage von einigen Usern scharf
angegriffen wurde, bezog noch einmal zu den Aussagen Stegemanns Stellung. Ahlberg: "Wie
kann Stegemann über Wochen nichts von den Querelen der Fans auf seinem Board erfahren
haben? Ein einziger Blick auf seine Page hätte ihn erkennen lassen, wie unmutig seine
Kunden inzwischen waren."
Die im Interview angesprochene Kommunikationssperre, durch die einige Gerüchte noch
zusätzlich angeheizt worden waren, wurde von vielen auf nicht funktionierende
eMail-Adressen auf der Homepage und die Nicht-Erreichbarkeit der Veranstalter geschoben.
Ahlberg: "Stegemann studiert Informatik, baut auf der letzten Homepage zur Galileo7-III ein
Zensur-Forum und will nicht wissen, wie man eMails abholt?"
Im Interview sagt Stegemann, Ahlberg habe Gaststars angeschrieben, ob sie auf eine von ihm
veranstaltete Convention kommen würden, da es mit der Galileo7-IV den Bach heruntergehe. In
seiner Stellungnahme zu dem Interview schreibt Ahlberg jedoch, er habe nur eine eMail an J.G.
Hertzler geschrieben - in Absprache mit Michael Seeleib. Die Frage sei gewesen, ob, wenn die
Convention nicht von Star Events veranstaltet würde, Hertzler auch zu einer von Seeleib und
Ahlberg organisierten Convention kommen würde, um den Fans nicht den Spaß zu nehmen.
Ahlberg habe erwähnt, dass er durchaus Respekt für ein Nein gehabt hätte, da er
von Hertzlers Freundschaft zu Stegemann wüsste.
Michael Seeleib, der als potenzieller neuer Veranstalter der Convention genannt wurde, habe nie
eine Zusage gegenüber Star Events gemacht, die Convention zu finanzieren. Ahlberg zufolge
hat es nur Gespräche dazu gegeben. Eine Absage sei nicht seine Schuld.
Dennoch: Die letzte Aussage Stegemanns, dass die Anschuldigungen nun ein Ende finden und wieder
zum Tagesgeschäft übergegangen werden solle, will Ahlberg unterstützen: "Ich
hoffe, die Freundschaft kann wieder den Platz der Beschuldigungen, Lügen und Verteidigungen
einnehmen. Gerne würde ich der Con in Bremen beiwohnen - auch als zahlender Gast."
Doch bis wieder zum Tagesgeschäft übergegangen werden kann, scheint es noch einige
Fragen zu geben, die geklärt werden müssen. Bereits in dem Interview, das vor nun fast
einem Monat geführt wurde, kündigte Stegemann an, wenige Tage später die Namen
der Gaststars zu veröffentlichen - doch auch heute sind sie noch nicht bekannt. Es bleibt
bei einer Ankündigung, die Namen in den nächsten Tagen zu veröffentlichen, die
kürzlich und zuletzt beim Newsdienst DSi Weekly erneuert wurde.
Trotz aller offenen Fragen: Die Convention scheint stattzufinden. Vor kurzer Zeit gingen bei den
Fans die Eintrittskarten ein, das Bremer Maritim-Hotel ist bereit für die Convention und
der Termin steht. Fehlen noch die Namen der Gaststars, und es darf losgehen. Doch aus der
Unsicherheit, die dieses Thema verursacht hat, sollte für die Zukunft eine Moral gezogen
werden - bleibt nur jedem selbst überlassen, welche.
Links zum Thema:
http://www.galileo7.de
http://www.ahlberg.de
http://www.sf-radio.de
http://www.sftv.ch/corona
http://startrek.www.de
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Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sftv.ch.
Eklat um die Galileo7-Convention
Reaktionen auf das Spotlight aus dem Corona Newsletter 62
Ich bin eine von denen, die abwartend, verunsichert und mit einem winzigen Fünkchen
Hoffnung [...] auf dem Schlauch stehen. Ich finde es unverantwortlich, was da von den Herren
Stegemann verzapft wurde. Wie soll da noch Vertrauen in die "offizielle
Erklärung" und die dort zugesicherte Convention erhalten bleiben? [...]
Wieso [...] erfahre ich schon zwei Wochen vor der offiziellen Erklärung, ergo eine Woche
vor dem angeblichen Eintritt ins Insolvenzverfahren, dass Star Events pleite ist? Und das
Amtsgericht weiß nicht davon?
Ich dachte immer, die Leute, auch diejenigen, die Cons veranstalten, glauben noch an irgendetwas
größeres, haben eine Portion Ehre im Leib. [...] Verkorkste Geschäfte
können passieren. Aber keine klaren Bilanzen für drei Jahre? Da frage ich mich, wie
die Star Events GmbH so lange hat überleben und den Schein wahren können, es sei alles
[...] in Ordnung. Ich habe mich nie viel um die Veranstalter geschert; ich wollte einfach eine
gute Con mit einer klasse Stimmung erleben. Ich bin tief enttäuscht, und das Fünkchen
Hoffnung, dass mein Geld doch nicht in den Sand gesetzt ist, [ist verschwunden].
- Jana Gaitzsch
Als Star Trek-Fan einerseits und als ehrenamtlicher UNICEF-Mitarbeiter andererseits war ich
fasziniert von der Idee einer Benefiz-Con. Ich habe mir in der Tat vorgestellt, dass Star
Trek-Fans durchaus auch etwas für die Zukunft tun, an die sie glauben. Um so mehr
ärgert es mich jetzt, dass UNICEF wohl nur für das soziale Image von Star Events
eingespannt wurde, es als Gegenleistung jetzt aber keine Hilfe für unsere Projekte gibt.
Ich hoffe inständig, dass sich die Angelegenheit noch aufklärt und der Erlös
gezahlt werden kann.
- Andreas Dietz
Fan-Cons
Zum Artikel über das "Best of Both Worlds II"-Usermeeting
Jetzt muss ich endlich mal die Gelegenheit ergreifen und mich für die bisherige bestens
funktionierende Zusendung des Corona Newsletters bedanken. Es erstaunt mich immer wieder,
über welche Menge an Quellen ihr verfügt, und unser [...] relativ kleiner Club wird
dadurch bestens mit News und Infos versorgt. Euer Engagement verdient eigentlich eine
Beförderung. Aber zu was?
[Im Corona Newsletter 62] findet sich ein Con-Bericht über die Fancon in Bielefeld. Wir
veranstalten seit mehreren Jahren ebenfalls solche Cons, frei nach dem Motto: Von Fans für
Fans mit Fans. Und dieses Jahr steht bereits die achte ihrer Art ins Haus. Es wäre
natürlich sehr hilfreich und fanisch, wenn ihr uns bei der Verbreitung des
diesjährigen und hoffentlich folgender Events unterstützen könntet. Ihr findet
alle Infos dazu auf unserer Homepage:
http://www.tu-chemnitz.de/~akit/uss_saxonia.html.
Und vielleicht trifft man sich ja auch mal (muss ja nicht gerade eine Galileo-Con sein). Aber
unsere Con findet hundertprozentig statt. Daran hindert höchstens eine Naturkatastrophe,
eine Massenepidemie oder der berühmte Erstkontakt.
- Annett Kittner
Serie V: Die letzte Chance?
Zu den anhaltenden Gerüchten um die fünfte Star Trek-Serie
Immer wieder stelle ich fest, dass die Idee einer "Starfleet Academy"-Serie von den
meisten Fans abgelehnt wird. Das finde ich eigentlich schade, denn ich könnte mir gut
vorstellen, dass grundsätzlich eine sehr interessante Serie daraus werden
könnte: die Möglichkeit, wieder einmal mehr Personen und ihre Entwicklung zu zeigen
(ohne die technischen Aspekte zu vernachlässigen) und auch das Zusammentreffen und -wachsen
verschiedener Kulturen einaml etwas langfristiger zu verfolgen. Genauso könnte es ein
Anlass sein, sich mit einer auch heute sehr aktuellen Frage auseinanderzusetzen: [...] Wie
werden wir in Zukunft mit Wissen umgehen, es erwerben, es vermitteln?
Nur - und da teile ich die Befürchtungen der vielen anderen Fans - [glaube ich]
nicht, dass unter den derzeitigen Produktionsbedingungen etwas anderes herauskäme als ein
müdes Kuddelmuddel, das vielleicht irgendwo zwischen College-Serie und "J.A.G."
läge. Um eine interessante "Starfleet Academy" zu machen, bräuchte man ein
wirklich internationales Team, also Menschen, die ihre eigenen unterschiedlichen kulturellen
Hintergründe einbringen und daraus vielleicht wirklich etwas Interessantes und
Zukunftsweisendes kreieren könnten.
- Marion Nowak
Chaos beim Sender
Reaktionen auf das Spotlight im Corona Newsletter 62
Ich habe versucht, ProSieben wegen des Akte X-Chaos' (Unterbrechung mitten im Satz und so oft
und lang, wie es die Bestimmungen erlauben; abgeschnittenes Ende; fehlender Abspann; auch nachts
geschnitten) zu einer Stellungnahme zu zwingen, indem ich gedroht habe, mich bei 20th Century
Fox und TenThirteenProductions zu beschweren. Ich bekam natürlich genau so eine
"Entschuldigung" für die Werbung, wie ich [sie] gerade im Corona Newsletter lese.
Auf Schnitte ist man gar nicht eingegangen. Diese Aktion meinerseits hatte eine positive Wirkung
von sechs Wochen. Danach machten die den selben Mist wie vorher.
[ProSieben hat] genau eine Szene wegen Werbung geschnitten. Alle anderen Schnitte waren wegen
des Jugendschutzes. Das betraf immerhin sieben von 22 Folgen. Allerdings waren einige Folgen -
trotz Versprechen [...] des Senders - auch nachts geschnitten.
[...] Ich habe ProSieben in meiner eMail auch mitgeteilt, dass ein solches Verhalten eine
gewisse Zahl der Zuschauer dazu bringt, sich illegale Raubkopien zu machen, um an die
vollständigen Fassungen zu kommen. Vielleicht sollten wir das auch mal Sat.1 und Paramount
mitteilen.
- Maik Stelter
Es dürfte vielen bekannt sein, dass sowohl Sat.1 als auch Premiere World zur
Kirch-Gruppe gehören - was meiner Meinung nach der einzige Grund ist, warum Sat.1 so viel
später dran ist als Premiere World. Für mich ist es offensichtlich, dass die
Ausstrahlungstermine von vornherein so und nicht anders geplant und es keineswegs
lizenzrechtliche oder irgendwelche anderen Probleme sind, die Sat.1 zu einer späteren
Ausstrahlung zwingen. Auf diese Art und Weise will man einfach neue Kunden gewinnen. [...] Bei
vielen Trekkies ist die Schmerzgrenze bei den großen Verzögerungen von Sat.1
längst überschritten (dabei denke ich besonders an Voyager).
Wenn die Zuschauerredaktion von Sat.1 als Grund [für die Kürzungen] programmtechnische
Gründe angibt, haben sie wohl ausnahmsweise mal Recht. Allerdings habe ich mich ziemlich
über die Natur dieser "programmtechnischen Gründe" geärgert. Sat.1
selbst gibt in seinen Programminformationen den Beginn der täglichen Folgen mit 15:00 Uhr
an. Wer es sich dann also in mehr oder weniger freudiger Erwartung um 15:00 Uhr vor dem
Fernseher bequem macht, muss feststellen, dass grundsätzlich die Sendezeit der
vorhergehenden Talkshow um locker drei, vier Minuten überzogen wird. Danach folgen dann
noch Kurznachrichten, so dass sich der Beginn von Voyager jedes Mal um etwa fünf Minuten.
Natürlich müssen diese fünf Minuten irgendwie wieder wettgemacht werden, damit um
16:00 Uhr pünktlich mit der Ausstrahlung von "J.A.G." begonnen werden kann. Also
schnibbeln die Techniker von Sat.1 nach Lust und Laune an der Folge herum, bis sie die richtige
Länge aufweist.
Aber ich denke, dass man hier mit massiven (jedoch sachlichen) Protesten Sat.1 von dieser
Verstümmmelung (Vergewaltigung würde vielleicht noch besser passen) abbringen
könnte. Wenn viele Leute mitmachen, kann auch etwas erreicht werden. Letztes Jahr konnte ja
auf diese Art und Weise die Absetzung von Voyager verhindert werden - und auch die bayerischen
Trekkies sind noch in den Genuss von DS9 gekommen, wenn auch erst spät.
- Christine Friedrich
Mit Interesse habe ich die Stellungnahme von Sat.1 gelesen, und ich meine, man kann manche
Aussagen von Sat.1 nicht unkommentiert lassen. [...] Kürzung einzelner Folgen: Eine Folge,
die eine Nettolaufzeit von 44 Minuten hat - plus 12 Minuten Werbung -, ergibt bei mir 56 Minuten
Gesamtlaufzeit. Warum kürzen? [...]
- Michael Ricke
Hochinteressant ist für mich die Aussage des Herrn Schwendemann, dass sich die Star
Trek-Fans die Antworten des Experten so herumdrehen würden wie sie es gerade
bräuchten. Dazu möchte ich gern folgendes feststellen: Als ich beim Sender meinen
Unmut über die gekürzten und geschnittenen Szenen äußerte, antwortete mir
Herr Schwendemann: "Da es [sich] übrigens um eine Wiederholung der Serie handelt,
dürfte ein Vor- und Abspann nicht unbedingt von großer Bedeutung sein." In
meiner Mail hatte ich deutlich gemacht, dass es mir um die gekürzten Szenen im Film geht
und ich denke, dass Herr Schwendemann mich absichtlich missverstanden hat. Nicht die Star
Trek-Fans drehen sich die Antworten herum, sondern die Sat.1-Redaktion dreht sich die Fragen so
wie sie sie haben will. Ich bekam dann noch den guten Rat, mir doch im Fachhandel die
entsprechenden Videocassetten zu kaufen, wenn ich ohne den Abspann nicht auskommen
könne.
- Gabi Popma
Mission Erde
Zu einer der vielen neuen Roddenberry-Serien
Erst einmal herzlichen Dank für die [...] gelungene Corona-Ausgabe. [...] Leider habe
ich einen Beitrag zur gerade ausgelaufenen Staffel (VOX) von Mission Erde vermisst. Vielleicht
findet diese Serie unter den Lesern des Coronas keinen so großen Anklang oder aber es gibt
nichts zu berichten. Mich würde interessieren, ob schon eine neue Staffel produziert
wird/wurde, ob diese schon in den USA läuft, und wann wir deutschen Zuschauer damit beehrt
werden.
- Martina Birkner
Anmerkung der Redaktion: Ihr Wunsch ist uns Befehl: Mit dieser Ausgabe finden Sie im
Spotlight-Bereich eine aktuelle Bilanz zur Serie. Inzwischen hat VOX bereits mit der
Ausstrahlung der neuen Staffel begonnen. Weitere Informationen finden Sie im Artikel dieser
Ausgabe.
(Zurück zum Inhalt)
Woche für Woche erscheinen in zahlreichen Publikationen Interviews mit den Schauspielern
und Machern von Star Trek. Wir möchten Ihnen in den kommenden Ausgaben des Newsletters nun
die interessantesten Interviews in der neuen Rubrik "Im Gespräch" bringen.
Diesmal dabei:
Andrew J. Robsinon (ST:DS9 Garak), Schauspieler der inzwischen
abgedrehten und sieben Staffeln starken dritten Star Trek-Serie "Deep Space Nine".
Nach dem Ende der Serie schrieben Robinson einen Star Trek-Roman mit dem Titel "A Stitch In
Time".
René Auberjonois (ST:DS9 Odo), Schauspieler der inzwischen
abgedrehten und sieben Staffeln starken dritten Star Trek-Serie "Deep Space Nine".
Auberjonois wird in Kürze in dem Disney-Musical "Gepetto" zu sehen sein, in dem
auch Brent Spiner (ST:TNG Data) und Scarlett Pomers (ST:VOY Naomi Wildman) auftreten.
Terry Farrell (ST:DS9 Jadzia Dax), Schauspielerin der inzwischen
abgedrehten und sieben Staffeln starken dritten Star Trek-Serie "Deep Space Nine".
Farrell verließ die Serie nach der sechsten Staffel, um in der Sitcom "Becker"
mitzuspielen.
Jonathan Frakes (ST:TNG Riker), Schauspieler der inzwischen im
Kino weiterlaufenden zweiten Star Trek-Serie "Das nächste Jahrhundert". Nach dem
Ende von TNG arbeitete Frakes als Regisseur an Star Trek in Fernsehen und Kino weiter.
Rick Berman, seit 13 Jahren Produzent im Star Trek-Franchise und
Quasi-Nachfolger Gene Roddenberrys. Berman entwickelt derzeit zusammen mit Voyager-Produzent
Brannon Braga die fünfte Serie und den zehnten Film.
Im Gespräch mit Andrew J. Robinson (ST:DS9 Garak)
Die US-Seite AnotherUniverse hat nun ein Interview mit Andrew J. Robinson (ST:DS9 Garak)
veröffentlicht. Nach dem Ende der Serie produzierte er nicht nur die beiden Filme
"Waiting For Godot" und "The Beauty Queen of Leenane", er schrieb auch an
einem Star Trek-Roman namens "A Stitch In Time".
"Ich liebte Garak, ich verehrte Garak und ich wollte das Buch schreiben, um das zu beenden,
was ich begann", erklärt Robinson. "Es gibt einen alten Schauspielertrick: Du
schreibst eine Biografie über deinen Charakter. Diese Hintergrundstory entwickelte sich zu
einem Roman."
"Ich schrieb Garaks Geschichte in der Form eines Tagebuchs und anstatt sich vor den Leuten
hinzustellen und Fragen darüber zu beantworten, wie lange man für das Makeup
benötigt, und schlechte Witze zu erzählen, wo die Leute hoffentlich mit einem lachen,
dachte ich, 'Ich werde etwas ganz anders versuchen'", erinnert sich der Schauspieler.
"David George, der einen Star Trek-Roman mit Armin Shimerman (ST:DS9 Quark) schrieb,
brachte mich in Kontakt mit den Leuten von Pocket Books. Ich sandte ihnen eine Leseprobe und der
Rest, wie man so schön sagt, ist Geschichte."
Robinson schrieb Garaks Geschichte genau zu der Zeit, als die Autoren von Deep Space Nine das
Ende der Serie verfassten. "Selbstverständlich sind sie es, die das Franchise leiten,
also musst du dich nach ihnen richten. Als ich die Hälfte des Buches fertig hatte,
arbeitete ich Garaks Kindheit aus, dann ließen sie die Bombe platzen." Die Autoren
der Serie schickten Garak am Ende der Serie nach Cardassia, wo er Zuflucht bei Mila suchte, die
Haushälterin von Garaks Vater, Enabran Tain. "Es änderte eine ganze Menge, dass
ich schreiben würde, dass Garak in Tains Haus lebte. Ich hätte ihm an einem ganz
anderen Ort leben lassen. Es gab eine ganze Menge an Details, die ich ändern musste, aber
seltsamerweise machte es sie besser, weil ich wirklich kreativ bei seiner Herkunft sein
musste."
Robinsons Buch verfolgt Garaks Kindheit und Ausbildung in einer strengen cardassianischen
Trainingsakademie, dann seine Verwicklung in einem geheimen Auftrag, der von seinem Vater
geleitet wurde. Die Leser treffen seine erste große Liebe - und seinen ersten großen
Verräter - als sie die Geschichte von Cardassia und den zwei radikal unterschiedlichen
Ideologien, aus denen die gegenwärtige Kultur entsteht, entdecken.
"Es gibt eine Menge Fan Fiction, mein Gott", stellt der Schauspieler fest. "Das
ist die Sache mit den Fans. Sie sind so aktiv und sie sind engagiert. So viele von ihnen sitzen
nicht einfach nur auf der Couch und schauen das Zeug; sie reagieren."
Andrew Robinsons Roman ist als Brief von Garak an Dr. Julian Bashir gestaltet - sein bester
Freund und langzeitiger Gesprächspartner beim Frühstück im Replimaten auf Deep Space
Nine. Die meiste Fan Fiction über Garak spekuliert, dass seine Gefühle für Bashir
über eine platonische Beziehung hinausgehen - ein Gedanke, den Robinson nicht widerlegt.
Tatsächlich verknallt sich Garak in 'A Stitch In Time' sowohl in Männer als auch
Frauen.
"Ich liebte diese sexuelle Zweideutigkeit. Ich wollte weg von unseren sexuellen Voruteilen.
Ich dachte, das ist ein Außerirdischer! Wer weiß, was außerirdische
Sexualität ist, wenn es tatsächlich strenge Heterosexualität und
Homosexualität, die diese ausleben, gibt. Das ist etwas, das ich in dieses Buch eingebracht
habe. Obwohl dies interessanter für mich war, als ich die Rolle als Garak spielte statt
darüber zu schreiben, ist dieses Buch auch für Kinder, also wurde ich deswegen nicht
sexuell ausdrücklicher."
Interessanterweise erwähnt das Buch kaum Dukats Tochter Ziyal, Garaks ehemalige Geliebte,
die von Damar ermordet wurde, als er glaubte, sie hätte Cardassia verraten. "Der Grund
hierfür ist der, dass die Autoren niemals das Recht dazu hatten", seufzt Robinson.
"Sie hatten drei verschiedene Schauspielerinnen die Ziyal darstellten, und als Garak
zurückkam und herausfand, dass Ziyal getötet wurde, meinte er einfach 'Nun, das ist zu
schlecht!' und fuhr mit seinem Leben fort."
Gegen Ende der Serie arbeiten Garak und Damar zusammen ohne jeglichen Konflikt wegen Damars Mord
an Garaks Liebe. "Also fragte ich mich, was zum Teufel. Ich denke, dass er sich nicht so
sehr darum kümmert wie man es gedacht hätte." War die Romanze mit Ziyal ein
Versuch, Garak heterosexuell zu machen, weil die Autoren wegen der Bashir-/Garak-Beziehung
nervös wurden? "Möglicherweise", stimmt Robinson zu. "Es hat sich nie
wirklich entwickelt. Es gab niemals wirklich irgendeine Zustimmung über ihren Part."
Gegen Ende der Serie gab es Unstimmigkeiten, wo Garak am Ende der Serie verbleiben sollte - auf
der Station, wie Rick Berman es wollte, oder auf Cardassia, was Ira Steven Behr wollte. Wollte
Berman Garak auf der Station belassen, falls es einen zukünftigen Deep Space Nine-Film
geben könnte? "Das ist eine gute Frage", lacht Robinson. "Ich weiß
nicht. Ich bin nicht in ihre Gedanken eingeweiht. Mein Gefühl sagt mir, dass es nie einen
Deep Space Nine-Film geben wird. Sie müssen noch mehr mit The Next Generation machen. Ich
denke, es war wirklich die richtige Art, die Serie zu beenden."
Robinson glaubt, dass er seine Arbeit bei Star Trek jetzt beendet hat. "Ich werde nie bei
einer anderen Voyager-Episode Regie führen", sagt er entschieden. "Sie haben ein
neues Regime, und ich bin nicht in ihre Pläne eingeweiht." Dies kommt ihm sogar recht,
da er seine eigenen Pläne für sich hat. Nachdem er "A Stitch In Time"
beendet hat, ist er begierig darauf, einen anderen Science-fiction-Roman, der in seinem eigenen
Universum spielt, zu schreiben.
Zur Zeit arbeitet Robinson eine Handlung für diesen Roman aus. "Ich bin irklich
angetan von Dimensionen und den Stringtheorien - dass es grundsätzlich zehn Dimensionen
gibt, die alle ineinander verfaltet sind und wir auf vielzähligeren Ebenen existieren, als
wir jemals dachten. Und eher früher als später, wenn wir uns nicht vorher selbst
getötet haben, werden wir ein dimensionaleres Bewusstsein haben und multidimensionaler auf
tieferen, spannenderen und gefährlicheren Ebenen leben. Unsere Beziehungen und alles wird
sich ensprechend ändern."
"An diesem Punkt in meinem Leben ist es schön, eine Karriere zu haben, die
variiert", sagt Robinson. "Eine Menge davon verdanke ich wirklich Deep Space Nine. Es
gab mir die Gelegenheit, dieses Buch zu schreiben. Es gab mir die Zeit, weil ich nicht zur
Stammbesetzung gehörte. Der Fanclub wurde hervorragend darin, Geld für die
Nächstenliebe zu sammeln. Die Dinge sind wirklich gut; ich poche auf Holz."
Im Gespräch mit René Auberjonois (ST:DS9 Odo)
"Auf mich wirkt Disney relativ dunkel und verworren. Bambi war eines meiner ersten
schreckhaften Erlebnisse. Es ist schon erschreckend für ein Kind." Auberjonois
verkörpert in diesem Musical Professor Buonragazzo. Der Name bedeutet so viel wie
"Gute Kinder" - dieser Professor will perfekte Kinder erschaffen und stellt sich
Gepetto auf der Suche nach seinem entlaufenen Sohn Pinocchio entgegen.
Beide Kinder des Schauspielers treten in die Fußstapfen ihres Vaters. "Glauben sie
mir: Es ist hart, einfach zuzusehen, aber sie machen ihre Sache großartig. Wenn ich genug
von ihnen dort draußen hinkriege, werden wir die Leute zahlenmäßig
übertreffen, die unseren Namen nicht aussprechen können!"
"Es waren wundervolle sieben Jahre bei DS9, aber ich war bereit etwas anderes zu
machen." Ironischerweise erfuhr Auberjonois von dem Pinocchio-Remake von Michael Westmore,
der bei DS9 für das Makeup zuständig ist. "Er hat sogar eine Mini-Version von Odos
Ohren für die Pinocchio-Puppe verwendet", erzählt der bühnenerfahrene
Schauspieler. Da auch der Regisseur des Musicals, Tom Moore, gut mit Auberjonois bekannt war,
sagte dieser zu.
Mit seinen Kollegen vom DS9-Set pflegt Rene Auberjonois immer noch Kontakte, so beispielsweise
mit Andrew Robinson (ST:DS9 Garak) oder J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok). Er wolle aber kein Buch
über seinen Charakter schreiben, wie es beispielsweise Robinson gerade getan hat. "Ich
würde meine Kreativität wohl in eine andere Richtung entfalten." Fans falle es
oft leicht, sehr gute Fan Fiction zu schreiben, aber er würde sich wohl eher schwer damit
tun. Der Star engagiert sich aber weiterhin in der Trek-Szene. So besucht er sehr gerne Cons,
die für wohltätige Zwecke veranstaltet werden.
Zu Odos Rückkehr in die große Verbindung meint Auberjonois: "Ich glaubte
wirklich, dass das der richtige Weg war." Er habe mit Nana Visitor (ST:DS9 Kira) gewettet,
dass Odo sterben würde, aber eigentlich habe er es nie so richtig für möglich
gehalten. Ira Steven Behr habe so seltsam gelacht, als er ihn auf Odos möglichen Tod
angesprochen habe.
Er lobt die Autoren: "Sie haben einen wundervollen Job gemacht!" Der Weggang von Terry
Farrell (ST:DS9 Jadzia Dax) habe eine frische Brise in die Handlung gebracht, habe - so tragisch
er auch war - die Serie noch einmal belebt. Ein einziger Kritikpunkt an den Episoden sei die
Tatsache, dass wundervolle Geschichten sich zu schnell auflösten, ein zu abruptes Ende
gefunden hätten. Der Grund hierin sei aber nicht bei den Autoren, sondern eher bei der
schwierigen Zeitbeschränkung zu suchen.
"Ich muss aber auch zugeben, dass ich ein wenig darüber enttäuscht war, dass die Serie
beinahe wie eine Art Weltkrieg strukturiert war. Das Ergebnis war die Vision einer negativen
Zukunft, von der ich eigentlich glaube, dass Krieg dort unnötig ist." Er habe nichts
gegen die Abweichung von der Roddenberry-Ethik, man habe aber im Ende einen Weg dorthin
zurückfinden müssen - und auch können.
Eine sehr schöne Erfahrung seien auch die acht Episoden gewesen, in denen er Regie
geführt habe. Gerne würde Auberjonois auch einmal in der neuen Star Trek-Serie
auftreten, es müsse aber nicht unbedingt sein. "Ich sage niemals nie..."
In naher Zukunft steht für René Auberjonois ein Dreh für die TV-Serie
"Stargate" auf dem Plan. Danach hofft der Schauspieler auf eine Rückkehr ans
Theater - wie so viele seiner Trek-Kollegen.
Im Gespräch mit Terry Farrell (ST:DS9 Jadzia Dax)
Die Schauspielerin stellt im Interview fest, dass sie nicht allzu viel gemeinsam mit Reggie, der
Restaurantbesitzerin, die sie in Becker spielt, hat. "Sie ist zurückhaltender als ich
es bin. Terry arbeitet härter als Reggie. Reggie geht zur Schule, Terry nicht. Ich habe ein
Haus, Reggie nicht. Sie hat ein Geschäft, ich habe keins."
Ein weiterer Unterschied zwischen Terry und Reggie besteht darin, dass Terry eine wahre Legion
von Star Trek-Fans hat, die niemals ihre frühere Rolle als Lieutenant Commander Jadzia Dax
auf Deep Space Nine vergessen werden. Farrell verließ die Serie, um an Becker zu arbeiten
- eine Tat, die vielen Star Trek-Fans die Herzen brach. "Sie sind wirklich
süß", sagt Farrell über ihre loyalen Trekker. "Sie reden mich immer
mit 'Miss Farrell' oder 'Oh mein Gott! Sie sind Dax!' an. Die Fans, die das meiste über den
Charakter zu wissen scheinen, werden wissen wollen, warum ich die Serie verließ. Aber die
meisten Leute sind sehr verständnisvoll. Sie verstehen, dass es ein Job ist und man sich
nach einen anderen Job umsieht."
Im Gespräch mit Jonathan Frakes (ST:TNG Riker)
"Ich denke, dass Star Trek 10 vielleicht einen Schritt hinter der nächsten TV-Serie
ist. Ich weiß, dass Rick Berman die Verpflichtung Paramount gegenüber hat, die
nächste Serie fertig zum Senden zu bringen. Während er das tut, weiß ich, dass
erste Treffen und Diskussionen über Star Trek 10 stattgefunden haben. Sicherlich sind noch
keine Autoren und kein Regisseur an Bord. Ich habe so ein Gefühl, dass es 2001 - vielleicht
2002 - sein wird, bevor wir Star Trek 10 sehen werden. Die neue Serie sollte an diesem Punkt in
der Entwicklung sein, aber sie sind hinter dem Zeitplan."
Obwohl Frakes, der in den letzten beiden Star Trek-Filmen die Regie geführt hat, nicht
danach gefragt wurde, ob er es dieses Mal wieder tun wird, hat er dennoch eine Meinung zum
Inhalt: "Ich denke, dass der nächste Film riesig werden muss. Ich denke, dass der
Einsatz höher als für INSURRECTION sein muss. Ich denke nicht, dass es so innerhalb
der Serie verwurzelt sein kann wie die Borg in FIRST CONTACT. Es muss ein galaktischer
Kriegsfilm werden. Es muss richtig krachen, und ich denke, das wird all die Fans
zurückbingen."
"Mit FIRST CONTACT haben wir einen Horrorfilm gemacht - was fabelhaft war. Und wir machten
eine sanftere, intellektuelle Romanze mit INSURRECTION, was ebenfalls cool war. Aber ich denke,
dass es für Star Trek 10, den ersten Star Trek-Film des neuen Jahrtausends, einfach eine
bombastische Action sein muss. Ein großes Action-Kriegs-Epos, mit der Föderation im
Spiel, mit der Enterprise im Spiel, mit der Menschheit, der Erde oder etwas, auf das sich das
Publikum beziehen kann, im Spiel, und die große Picard-Heldenhaftigkeit muss gespielt und
die Leute müssen herumgeschleudert werden. Ich denke, wir sind großartig, wenn wir
Action machen und sie mit anderen Elementen würzen. Ich denke, das ist der Erfolg der
Serie."
Im Gespräch mit Rick Berman
Rick Berman, nunmehr seit über 13 Jahren hinter den Kulissen tätig, sprach in einem
Interview mit Ian Spelling über Star Treks Zukunft und seine persönliche Rolle darin.
Das Ende von Voyager und die Umstände der Rückkehr sind auch für Berman weiterhin
unklar. Man verschwende momentan noch nicht zu viele Gedanken an dieses Problem. Ein
längerer Storybogen ähnlich dem am Ende von DS9 ist aber Bermans Aussagen zufolge
nicht auszuschließen.
Hinsichtlich Star Trek 10 gebe es auch nicht viel neues. Man wolle momentan einen völlig
unbekannten Autor auf das Projekt ansetzen. Der Film sei eventuell an Erntedank Weihnachten 2001
zu erwarten.
Die Gerüchte, er und Brannon Braga hätten zahllose Entwürfe für Serie V
vergeblich bei Paramount eingereicht, charakterisiert Rick Berman als "Blödsinn".
Man habe nur einen Entwurf eingereicht, der einigen kleineren Korrekturen unterlaufen sei. Vor
dem Ende Voyagers werde es warscheinlich aber keine neue Serie geben. Trotzdem hält Berman
Serie V nicht für das Bestehen oder Scheitern des Franchise verantwortlich. Sie werde wohl
aber von ihrer Unabhängigkeit profitieren, wenn gleichzeitig keine andern Trek-Serien
laufen.
Es sei schwer genug, diese neue Serie zu entwickeln. "Wir tun unser Bestes. Ich glaube
fest, dass es wichtig ist, dass diese Serie frisch und anders wird, dramatisch anders, und das
von uns entwickelte Konzept ist dramatisch anders. Daher bin ich viel gespannter auf den Erfolg
und die Möglichkeiten als ich es bei jeder anderen Serie war."
Über seine eigene Karriere beim Franchise von den frühen Tagen an der Seite Gene
Roddenberrys bis heute meint Berman: "Man ist sicherlich nicht genauso aufgeregt wie
damals. Der Enthusiasmus ist da, aber er verändert sich. Es ist wie im ersten und
dreizehnten Jahr einer Ehe."
Er will sich weiterhin der Serie widmen, erstmal drei Jahre lang für Serie V arbeiten. Und
dann? "Mal sehen, was passiert!" Seine Aktivitäten außerhalb des Franchise
seien derzeit jedenfalls eingefroren. Eine weitere neue Serie würde er allerdings nicht
entwickeln, wohl aber noch ein oder zwei Filme.
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Serie V: Konzept genehmigt.
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Rick Berman sagte kürzlich, dass es nur eine Version einer Serie V gebe: "Was
ich sagen kann ist, dass es sich um etwas handelt, an dem wir nun fast ein Jahr
arbeiten. Im Gegensatz zu den Gerüchten ist es das einzige Konzept, das wir
entwickelt haben - nicht eins von dreien. Das Studio steht hinter diesem Konzept, und
wir sind noch immer dabei, darüber zu diskutieren und es zu perfektionieren."
Wann Serie V in Produktion geht, oder wann sie zum ersten mal ausgestrahlt werden soll,
weiß Rick Berman nicht: "Alles, was ich über Serie V sagen kann ist,
dass es definitv Star Trek ist, aber dramatisch anders. Die Serie wird sehr viel
verschiedener sein, als sich die letzten drei Star Trek-Serien vom Original
unterschieden."
Behindert wurde die Entwicklung von Serie V durch die Querelen um UPN, über die wir
im Corona Newsletter und im webBEAT bereits berichtet hatten: "Wir waren in einer
merkwürdigen Situation, als es nicht sicher war, was mit UPN passieren würde,
und manche Dinge entwickelten sich anders, als sie wohl sonst hätten.
Wahrscheinlich wurde die Sache von gewissen Leuten als nicht so wichtig eingestuft, was
zu einer Verzögerung führte. Die Tatsache, dass nun eine Lösung in Sicht
zu sein scheint, ist großartig."
"In Anbetracht der neuesten Nachrichten würde ich sagen, dass es für UPN
sehr gut aussieht. Wir arbeiteten nie an einer dieser Serien in Gedanken darüber,
ob sie über ein Network oder über den Syndication-Markt laufen würde. Das
beeinflusst uns weder in Sachen Budget, noch in der Erarbeitung eines Konzeptes",
fügt Berman hinzu.
Im Gegensatz zu Voyager, was einer der Eckpfeiler beim Start von UPN war, soll die neue
Serie angeblich direkt an die Fernsehstationen verkauft werden, wie es bei TNG und DS9
der Fall war. Die Serie würde dann in den meisten Großstädten auf den
CBS-eigenen Sendern laufen. Der Vorsitzende der Paramount Television Group, Kerry
McCluggage, bestätigte, dass dieses Vorhaben in letzter Zeit bestärkt wurde,
jedoch in den Hintergrund geriet, bis UPN seinen neuen Besitzer fand. McCluggage deutet
an, dass die internationale Popularität Star Treks weiter anwächst, was neue
Generationen von Zuschauern in der gesamt Welt anlockt.
Sowohl Bermann als auch McCluggage schwören, dass in der neuen Serie die
traditionellen Werte von Star Trek erhalten bleiben. McCluggage erklärt: "Die
Option, Star Trek vorerst abzuschaffen, die ich in all dem Feedback heraushörte,
zeigt mir eines: Den Fans liegt etwas daran. Sie kümmern sich wirklich darum, was
man mit der Serie macht."
Entgegen der Aussagen Rick Bermans bestätigte Voyager-Produzent Brannon Braga aber
die Zielgruppen-Sitzung, in der es um drei verschiedene Konzepte für Serie V gehen
sollte: "Es hat ein Testen gegeben. Das ist wahr. Ich kann ehrlich nicht viel
darüber sagen, weil ich ganz einfach nichts damit zu tun habe. Das ist etwas, das
Paramount tut. Das Testen von Konzepten, vor allem von etwas, das sozusagen eine
Fangemeinde hat, verstehe ich als recht normale Prozedur. Sie sind dabei, verschiedene
Sachen zu testen, und ich hatte weder etwas damit zu tun noch habe ich bislang
irgendwelche Ergebnisse davon gehört. Es findet für mich wirklich nur am Rande
statt."
Inzwischen bestätigen Insider-Berichte, dass Paramount einem Konzept fest
zugestimmt habe. In den Studios beginnen nun die Vorarbeiten für die neue Serie.
Dennoch ist weiterhin kein Stück des vermutlichen Storyplots bekannt.
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Mortal Kombat statt Voyager.
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Nach neuen Informationen plant das US-Network UPN zur Zeit, nach dem Abschluss von
Voyager im kommenden Jahr eine Mortal Kombat-Serie als Ersatz auszustrahlen. Diese neue
Serie soll auf dem gleichnamigen Spiel basieren und professionelles Wrestling enthalten.
Der Pilotfilm für dieses neue Projekt befindet sich bereits in Arbeit und soll
unter dem Titel "The Mortal Kombat Federation of Martial Arts" im Mai
ausgestrahlt werden.
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SF-Radio plant Relaunch.
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Nachdem auf der Redaktionskonferenz des Internet-Radios SF-Radio vor einigen Wochen in
Bielefeld beschlossen wurde, offiziell einen Verein "SF-Radio e.V." zu
gründen, steht vermutlich in einigen Wochen ein Relaunch des kompletten Programms
an. Die Sendeformate Audio51, TREKminds, SpoilerSpace und SF-Radio Spezial sollen
derzeitigen Überlegungen zufolge zusammen mit weiteren Sendeformaten vermutlich auf
einen komplett wöchentlichen Rhythmus umgestellt werden. Das neue Programm des
Internet-Senders, der in den letzten Monaen eine große Zahl neuer Hörer
gewinnen konnte und in vier Wochen wieder eine Spezialberichterstattung zur Federation
Convention 8 in Bonn bringen wird, wird vermutlich in einigen Wochen nach dem Start der
neuen Homepage von SF-Radio starten.
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Tim Russ in Fahrenheit 452.
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Laut einer Meldung von GalaxyOnline wird Tim Russ (ST:VOY Tuvok) zusammen mit Bruce A.
Young aus "Sentinel" und Dan Chace für die Serie "Fahrenheit 452:
The Art Police" nicht nur schreiben, sondern auch mit produzieren und darin
auftreten.
"Fahrenheit 452: The Art Police" ist eine neue Comic-Science-fiction-Serie.
Die Serie, deren Pilotfolge erst kürzlich fertiggestellt wurde, zeigt die Art
Police (Kunstpolizei), eine spezielle Gesetzeshüter-Einheit, deren Auftrag es unter
anderem ist, Künstler zu verhaften, die geschmacklose Arbeiten kreieren. "Die
Art Police wird zu einem künstlerischen Ereignis ganz in deiner Nähe
kommen", warnt Russ. "Also passt auf!"
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Dyson erhält Templeton-Preis.
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Freeman Dyson, dessen Konzept der Dyson-Sphäre in der TNG-Episode "Besuch von
der alten Enterprise" ("Relicts") aufgegriffen wurde, erhielt den mit
fast einer Million Dollar dotierten Templeton-Preis für "Progress in
Religion". Der 76-jährige Dyson ist Professor emeritus am "Institute for
Advanced Study" in Princeton.
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Voyager geht in das letzte Jahr.
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Wie bereits berichtet, wird das Finale der aktuellen Voyager-Staffel den Titel
"Unimatrix Zero" tragen. Die Episode wird ein Borg-Cliffhanger, in dem der
Delta Flyer zerstört wird und es zur Assimilierung des halben Brückenstabs
kommt.
Laut der Nancy Hower News Source wird Nancy Hower (ST:VOY Wildman) entweder in einer der
letzten Episoden der sechsten Staffel oder zu Beginn der siebten Staffel in ihrer
gewohnten Rolle als Fähnrich Samantha Wildman zu sehen sein. Dies könnte
bedeuten, dass Fähnrich Wildman im Borg-Cliffhänger des Staffelfinales zu sehen
sein wird, da diese Episoden sowohl in der sechsten als auch siebten Staffel spielen.
Fähnrich Wildman sah man zuletzt in der Episode "Es war einmal..."
("Once upon a Time").
"Unimatrix Zero" soll einmal mehr eine Seven of Nine-Folge sein und sich um
einen Ort (Unimatrix Zero) drehen, an dem es Borgdrohnen für kurze Zeit erlaubt
sein soll, wieder als Individuum zu agieren. Seiner Zeit soll auch Seven dort gewesen
sein und eine Liebesbeziehung zu einer anderen Drohne gehabt haben und nun wieder
dorthin zurückkehren, um nach ihrem Lieben zu suchen.
Nach einer anderen Meldung eines Informanten soll es sich bei der Unimatrix Zero um eine
Art von Cyberspace handeln, an dem sich die Borg regenerieren. Weitere Informationen
besagen, dass Sevens Vater, Magnus Hansen, in dieser Folge vom Kollektiv befreit werden
soll.
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Aktuelles von der Excelsior-Kampagne.
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Noch immer fordern manche Fans eine Sulu-Serie, die noch vor TNG spielen soll.
"Excelsior Campaign" nennt sich eine Gruppe von Fans, die nun versuchen,
Paramount dazu zu bewegen, eine solche Serie zu schaffen. Die Idee einer Sulu-Serie ist
keineswegs eine neue. Auch in Voyager tauchte die Excelsior unter Captain Sulu schon
auf.
"Ich fühle mich natürlich geschmeichelt, und es ist ein erstaunliches
Phäänomen", sagt George Takei (ST:TOS Sulu). "Die Aktivität der Fans
scheint quer durch die Generationen zu gehen. Ich überlasse es immer den Fans - sie
sind mein Boss."
George Takei (ST:TOS Sulu) wird nun persönlich während einer Fanveranstaltung
der "Excelsior Campaign" in Los Angeles auftreten. Den Organisatoren zufolge
soll er dabei ein Excelsior-T-Shirt tragen. Die Organisatoren der Kampagne gaben an,
dass bis zum 11. März bereits über 2'300 Briefe eingegangen und an Paramount
versandt worden seien.
In einer Pressemitteilung der "Bring Back Sulu Campaign" heißt es, das
"Media Action Network for Asian Americans" (MANAA) habe der Kampagne seine
ausdrückliche Unterstützung ausgesprochen. MANAA-Mitbegründer Guy Aoki:
"Es könnte für asiatisch-amerikanische Actionshows das bewirken, was
Cosby in den 80ern für Black Shows und Sitcoms erreicht hat."
TOS habe für unzählige Amerikaner asiatischer Abstammung ein Vorbild und eine
erste positive Identifikationsfigur im Fernsehen bedeutet. Es sei seit THE UNDISCOVERED
COUNTRY klar geworden, dass Sulu im Gegensatz zur zurücktretenden restlichen
TOS-Crew gerade erst mit seiner Karriere beginne und dass er daher mit seinem eigenen
Schiff und seinen eigenen Abenteuern Star Trek fortsetzen könne.
Laut Russ Haslage, Manager der Excelsior-Kampagne, sei für alle Gruppen von
Trek-Fans etwas dabei: Die Anhänger von Voyager und DS9 würden im
Beta-Quadranten eine völlig neue Region des Trek-Universums entdecken, während
TNG-Fans mit der Excelsior ein ähnliches Szenario eines Forschungsschiffes auf dem
Weg in unbekannte Welten vorfänden. Tiefere Charakterentwicklungen seine
beispielsweise durch das Fehlen eines Holodecks gesichert, und eine Rückkehr zu den
Wurzeln der Philosphie von Gene Roddenbrry liefere der TOS-Hauptcharakter.
Links zum Thema:
http://janet.org/~manaa
http://excelsior.iftcommand.com
http://www.trektoday.com/news/170400_04.shtml
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Kein Gedächtnis an Kelley.
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In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in Los Angeles die begehrten Oscar-Filmpreise
verliehen. Episode I ging dabei leer aus, Überraschungserfolg "Matrix"
wurde hingegen mit Preisen in den Kategorien Schnitt, Sound, Sound Effects und Visual
Effects belohnt.
Peinlicherweise wurde im üblichen Clip mit den verstorbenen Berühmtheiten aus
Film und Fernsehen nicht an DeForest Kelley (ST:TOS McCoy) erinnert, der den Sprechern
der Academy auf Anfrage auch gar nicht bekannt war.
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Brannon Braga geht nicht.
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Brannon Braga soll entgegen anders lautender Meldungen nicht seinen Posten im
Voyager-Team verlassen. Ein Sprecher teilte mit, dass Braga so lange in seiner jetzigen
Position bleiben werde, bis die Arbeit an Serie V einen Großteil seiner Zeit in
Anspruch nehme. "Zu diesem Zeitpunkt wird Ken Biller seinen Posten als Kopf des
Autorenstabs übernehmen", hieß es weiter.
Noch vor wenigen Tagen berichtete das Magazin "Cinescape" von einem sofortigen
Weggang Bragas.
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Ryan bei Elton John-Gala.
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Am 26. März, dem Abend der Verleihung der Academy Awards, nahm Jeri Ryan (ST:VOY
Seven) an Elton Johns jährlicher Benefizveranstaltung zugunsten seiner
AIDS-Stiftung teil. Einige Ausschnitte des Ereignisses wurden auch kurz in einer
Ausgabe der Sendung "Entertainment Tonight" gezeigt.
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Frakes will große Schlachten.
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Rick Berman sagte in einem Interview, dass auch im zehnten Star Trek-Film die TNG-Crew
mitspielen werde: "Es ist in einem sehr, sehr frühen Stadium, einem so
frühen Stadium, dass ich nicht einmal darüber diskutieren kann, wer daran
beteiligt ist", so Berman.
Berman konnte nur sagen, dass man sich auf eine Handlung geeinigt und die Besetzung
ausgewählt habe - wieder einmal werden es die Schauspieler der beliebten TNG-Serie
sein. Die große Frage indes ist nun, ob es Berman schafft, die Crew wieder dazu zu
bringen, auf die Leinwand zurückzukehren. Vor fast einem Jahr erzählte
Jonathan Frakes (ST:TNG Riker), dass Patrick Stewart (ST:TNG Picard) nicht daran
interessiert sei, innerhalb der nächsten Jahre einen weiteren Film zu drehen. Und
dann gab es Gerüchte, laut denen Stewart zusammen mit Brent Spiner (ST:TNG Data)
versuchten, Berman und Braga die Kontrolle über das Film-Franchise abzuringen.
Frakes äußerte sich nun in einem Interview erneut über den nächsten
Film: "Ich denke, dass Star Trek 10 vielleicht einen Schritt hinter der
nächsten TV-Serie ist. Ich denke, dass der nächste Film riesig werden muss.
Es muss richtig krachen, und ich denke, das wird all die Fans zurückbingen.
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Ryan in Bruce Willis-Film.
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Der Film "The Kid" mit Bruce Willis, in dem auch Jeri Ryan (ST:VOY Seven) eine
Rolle als Psychologin hat, hat eine etwas drastische Namensänderung in
"Disney's The Kid" durchgemacht. Außerdem wurde der Kinostart um einen
Monat nach hinten auf den 7. Juli verschoben.
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Whitney hofft auf Rand-Rückkehr.
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Auf der Creation Convention erwähnte Richard Arnold kürzlich, dass Viacom die
Serie V möglicherweise vorantreiben könnte, um auf CBS ausgestrahlt zu werden,
wenn der Zusammenschluss, über den wir im webBEAT und vor einigen Ausgaben
berichtet hatten, stattgefunden hat.
Grace Lee Whitney (ST:TOS Rand) erklärte auf dieser Convention, dass sie hofft, in
der Excelsior Serie an der Seite von Captain Sulu auftreten zu können. Sie würde es
gern die neue "George- & Gracie- Show" nennen. Janice Rand war sowohl in
THE UNDISCOVERED COUNTRY als auch in der Voyager Episode "Tuvoks Flashback"
("Flashback") an Bord der U.S.S. Excelsior zu sehen.
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Neue Star Trek-DVDs.
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Die offizielle Star Trek-Website hat nun angekündigt, dass am 16. Mai die elfte und
zwölfte Edition der englischen Original Series-DVDs veröffentlicht werden.
Edition 11 enthält die beiden Episoden "Morgen ist Gestern"
("Tomorrow is Yesterday") und "Landru und die Ewigkeit" ("The
Return of the Archons)", während Edition 12 die Episoden "Krieg der
Computer" ("A Taste of Armageddon") und "Der schlafende Tiger"
("Space Seed") zeigt.
Beide DVDs beinhalten interaktive Menüs, Szenenanwahl und originale
Vorschau-Trailer.
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Elite Force-Interview.
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Auf einer US-Seite wurde kürzlich ein Interview mit Jeremy Statz, einem
Level-Designer für das PC-Spiel "Star Trek Voyager: Elite Force",
veröffentlicht. Das Ballerspiel, das derzeit von Raven Software entwickelt wird und
voraussichtlich im Juni 2000 erscheinen soll, soll es dem Spieler erlauben, sich in
realistisch gestalteten 3D-Umgebungen zu bewegen, wobei die verwendete Quake III-Engine
sogar für Rundungen sorgen soll. Es soll auch möglich sein, im Team mit
mehreren Sicherheitsoffizieren zu kämpfen.
Über die Hintergrundgeschichte sagt Statz: "In der Rahmenhandlung wird die
Voyager in einen riesigen Schiffs-Friedhof gezogen und ohne Fluchtmöglichkeit
lahmgelegt zurückgelassen. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Alexander
(oder Alenxandria) Munro, einem Mitglied des Hazard-Teams der Voyager (eine Art
Sicherheitsgruppe für Spezial-Operationen, die für besonders gefährliche
Außenmissionen ausgebildet wurden), der am Versuch teilnimmt, herauszufinden, wie
und wieso das alles passierte. Natürlich müssen Sie das Spiel spielen, um die
Einzelheiten zu sehen."
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Ein sagenhaftes Ende für Voyager.
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Wie Tom Noonan, der Programm-Leiter von UPN, gegenüber dem Variety-Magazin
erzählte, wird die siebte und letzte Staffel der Voyager-Serie, die im
nächsten Jahr in den USA gesendet wird, mit einem "überraschenden
Schluss" und einem "sagenhaften Finale" enden. Noonan gab diese
Kommentare während einer Vorschau auf die UPN-Saison 2000/2001, die neulich auf dem
Filmgelände der Paramount Studios stattfanden.
UPN-Chef Dean Valentine sagte, dass Gespräche mit den Produzenten von Voyager
bezüglich einer neuen Star Trek-Serie stattgefunden hätten, aber er gab keine
Einzelheiten bekannt.
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Paramount gewinnt Prozess.
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Wie Cinescape berichtet, hat das Bezirksgericht von Ost-Virginia eine Klage der Erben
des Science-fiction-Autors William F. Jenkins abgewiesen. Diese wollten den Besitz des
Ausdrucks "First Contact" als Warenzeichen für sich beanspruchen. Eine
Geschichte, die Jenkins in den 50ern geschrieben hatte, trägt diesen Titel ebenso
wie der achte Star Trek-Film.
Paramount kann aufatmen: Das Gericht entschied, dass die Erben keinen
Warenzeichen-Status für den Ausdruck beanspruchen können.
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Russ produziert neue CD.
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Tim Russ (ST:VOY Tuvok) hat sich aus seinem vollen Terminkalender die Zeit genommen,
seine erste Musik-CD in voller Länge aufzunehmen. Sie trägt den Titel
"Tim Russ". Während seine erste Veröffentlichung "Only a Dream
in Rio" vier gecoverte Balladen enthielt, sind auf dem neuen Album neben acht
Liedern von verschiedenen Künstlern - angefangen von Cat Stevens über Bruce
Hornsby bis hin zu Robert Johnson - auch drei Originalstücke von Russ enthalten.
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Beltran äußert sich wieder negativ.
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Die offizielle Homepage von Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) hat eine Reihe von Fragen
und Antworten bereitgestellt. In diesen scheint er sich einmal mehr mit einem negativen
Unterton über ST:VOY zu äußern. Auf die Frage, ob die Voyager den Weg
nach Hause schaffen würde, entgegnete Beltran, dass er nicht wüsste, was die
Drehbuchautoren weiterhin vorhaben und dass sie ihm fremd geworden seien. Mit einigen
Andeutungen kritisiert er auch das "Technobabble" und die desöfteren
gleich ablaufenden Handlungsfäden.
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Doohan verärgert.
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Das englische Magazin DreamWatch interviewte in seiner Märzausgabe James Doohan
(ST:TOS Scotty) und befragte ihn zu seiner Scifi-Buchtrilogie. Obwohl er seiner Zeit
behauptete, er sei kein Autor, ist mittlerweile der zweite Roman mit dem Titel "The
Privateer" erschienen. Empört ist Doohan allerdings über Paramount, weil
sie ihn am Schreiben hindern und damit Erfolg haben. Er sei nun fast 80 Jahre alt und
sollte arbeiten dürfen, wenn Arbeit ansteht. Paramount scheint seine
imagebehafteten Schauspieler wohl nur ungestört zu lassen, wenn ihr Auftreten ins
Gesamtkonzept passt, da sie Leonard Nimoy (ST:VOY Spock) nicht daran hinderten, einen
Film zu drehen, in dem er "aussah wie Spock und damit seinem Charakter nicht
schadete", so Doohan.
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Braga: Auf keinen Fall Sulu-Serie.
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Brannon Braga, der ausführende Produzent der Star Trek-Serie "Raumschiff
Voyager", hat den Anhängern von Captain Sulu und der Excelsior-Kampagne erst
einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht: Er äußerte er sich
folgendermaßen über das Thema:
"Ich kann fast mit Sicherheit sagen, dass es im Moment keine Pläne für
eine Sulu-Serie gibt. Ich mag Sulu wirklich. Wir haben eine Sulu-Folge in 'Voyager'
gemacht. Ob es irgendein Sulu-Projekt gibt oder nicht, liegt außerhalb meiner
Zuständigkeit. Ich weiß wirklich nichts von irgendwelchen Plänen, es zu
machen. Ich wäre sehr überrascht."
"Es gibt auch eine 'Bring Back Kirk'-Kampagne. Einige Leute wollen eine
Sternenflotten-Akademie-Serie sehen, manche wollen eine Borg-Serie sehen. Wir behalten
diese Dinge im Auge. Und es gibt einen Haufen Gerüchte, und es laufen ein Haufen
Kampagnen. Aber ich denke nicht, dass eine von ihnen wirklich Einfluss darauf nimmt, was
wir tun werden."
"Die Fans sind das, was diese Serie oben hält. Aber so weit es diese Kampagnen
betrifft, kommen so viele von verschiedenen Richtungen. Man muss den Einfluss der Fans
berücksichtigen, kein Zweifel."
George Takei (ST:TOS Sulu) selbst zeigt sich von der Idee einer Serie um die Abenteuer
des von ihm kommandierten Raumschiffs U.S.S. Excelsior begeistert. So soll er sich auf
der Grand Slam-Convention, die am Wochenende in Pasadena in Calif stattfand, in einem
"Excelsior"-T-Shirt auf der Bühne gezeigt haben.
Auf der Grand Slam-Convention, die kürzlich in Pasadena veranstaltet wurde,
stellten Interessierte Brannon Braga die Frage, ob Peter Davids Romane der "New
Frontier"-Reihe als Serie V in Frage kämen. Braga entgegnete, dass er die
Bücher gar nicht kenne und diese von den meisten Fans auch nicht gelesen
würden. New Frontier ist eine Serie von Romanen, die auf der Excalibur spielen.
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Auberjonois und Mulgrew auf der Holodiction-Convention.
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Am 2. April fand in Sydney die "Holodiction Convention" mit René
Auberjonois (ST:DS9 Odo) und Kate Mulgrew (ST:VOY Kathryn Janeway) statt. Beide nahmen
sich Zeit, um die Fragen der Fans zu beantworten - und so verriet Kate Mulgrew ein wenig
über die siebte Voyager-Staffel und ihre Zukunftspläne.
- Die Voyager wird in der letzten Staffel nach Hause kommen. Wenn es nach ihr ginge,
sollte das Schiff eher früh in der Staffel heimkehren als spät, damit man die
Konsequenzen für die Crewmitglieder aufzeigen kann.
- Eine Beziehung zwischen Janeway und Chakotay werde es nicht geben, weil sie glaubt,
dass damit die Kommandostruktur zusammenbricht.
- Wenn die Serie abgedreht ist, wird sie wieder zum Theater zurückgehen.
- Sie ist der Meinung, dass man besser zwischen Voyager und Serie V eine Pause machen
sollte.
- Die Frage, ob sie einmal Regie führen würde, verneinte sie, meinte aber, sie
werde nach dem Ende von Voyager ihre Memoiren schreiben.
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Mulgrew-Fanclub geschlossen.
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KMAS Inc., der offizielle Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway)-Fanclub existiert nicht mehr. Da
Mulgrew derzeit sehr stark mit persönlichen Verpflichtungen belastet ist, scheint
es ihr nicht möglich, Fantreffen zu planen oder den Fans auch nur in irgendeiner
Weise zur Verfügung zu stehen. Der ebenfalls von KMAS Inc. herausgegebene
Newsletter "Now Voyager" wird wohl ebenfalls eingestellt.
Nach der Schließung des Clubs ist nun ein neuer Fanclub für Mulgrew
entstanden, der sich "Kate Mulgrew Fan Affiliation (KMFA)" nennt. Der Fanclub
existiert bis jetzt rein im Internet und wächst noch. Kontaktadressen erhalten Sie
bei der Redaktion des Corona Newsletters.
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Eventuell Sulu-Buch.
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John Ordover, Autor von Star Trek-Romanen, hat auf einem Nachrichtenboard im Internet
folgende Mitteilung gepostet: "Auch wenn ich nicht glaube, dass es eine ausreichend
große Leserschaft für einen Captain Sulu-Roman gibt, möchte ich, dass
Sie alle wissen, dass es niemanden mehr freuen wird als mich, wenn es sich doch anders
herausstellt. Ich habe sogar schon den Titel und die Anfänge der Geschichte
entworfen: 'Star Trek Excelsior - The Cry of the One Thousand'. Die Geschichte beginnt
mit einer Morddrohung gegen 1'000 Kleriker auf einem fernen Planeten, die gerade dabei
sind, eine geheiligte, handgeschriebene Schriftrolle fertig zu stellen. Diese Vollendung
würde sie in den Augen des Volkes stark emporheben und ihre Gegner zur
Bedeutungslosigkeit verdammen."
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McNeill auf der EXPO-Convention.
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Robert Duncan McNeil (ST:VOY Paris) wird auf der ExpoTrek auftreten. Die Convention
findet vom 25. bis 28. August in Hannover statt.
Links zum Thema:
http://www.expotrek.de
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SF-Radio: Neue TREKminds-Ausgabe.
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Bereits zum zweiten Mal präsentiert der neue Moderator Christoph von Guaita aus dem
Berliner SF-Radio-Studio eine neue Ausgabe der erfolgreichen Star Trek-Radiosendung
TREKminds. Die neue Ausgabe erhält wieder einige Highlights: Neben den
üblichen Rubriken hat für TREKminds #27 der bekannte deutsche Buchautor
Ralph Sander seinen Senf beigetragen und mit einem Kommentar zum Ende der dritten Star
Trek-Serie "Deep Space Nine" seinen ersten Beitrag für SF-Radio verfasst
- Sander ist nun festes Redaktionsmitglied bei dem Projekt.
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
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LeVar Burton stark beschäftigt.
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In seiner letzten Kolumne für den Daily Variety hat Army Archerd eine
erschütternde Liste aller Projekte veröffentlicht, in die LeVar Burton (ST:TNG
LaForge) derzeit verwickelt ist. Lesen sie hier eine Zusammenfassung:
- Burton wird eine Dokumentation über einen legendären Auftritt von Marian
Anderson in der Lincoln Hall am Ostersonntag des Jahres 1939 co-produzieren. Der andere
Produzent dieser Dokumentation ist Tim Kittleson, Kopf des UCLA's Film and Archives
Departments, das verantwortlich für diese Dokumentation ist.
- Die 18. Staffel seiner "Reading Rainbow"-Serie auf PBS wird am 18. Mai
diesen Jahres mit der Folge "Shaman's Apprentice" starten, die im
südamerikanischen Dschungel verfilmt wurde.
- Er bereitet derzeit einen Film der Woche für Columbia Tri-Star Pictures vor, in
dem er sowohl Regie führen als auch eine Rolle zusammen mit Whoopi Goldberg (ST:TNG
Guinan) und Alfre Woodard (ST:DS9 Lily Sloane) spielen wird. Der Film trägt den
Namen "The Watsons go to Birmingham".
- Und schließlich berichtet Archerd, dass Burton fünf Filme, sechs andere
"Filme der Woche" und drei Serien entwickelt, die wahrscheinlich alle unter
der Fahne seiner Eagle Nation Films Gesellschaft stehen.
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Wird Science-fiction Wirklichkeit?
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Die Universität von Washington hat eine Meldung bezüglich eines neuen
Polymers, das von Chemikern und Ingenieuren an der Universität von Washington und
an der Universität von Südkalifornien entwickelt wurde, veröffentlicht.
Mit Hilfe dieses Polymers lassen sich spezielle optische Chips herstellen, die einen
Datentransfer mit einer Rate von bis zu 100 Gigabit pro Sekunde ermöglichen. Laut
Larry Dalton gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Dazu zählt auch
richtige Echtzeit-Kommunikation und sogar neue Technologien, mit denen Star Trek-Fans
längst vertraut sind:
"Andere Anwendungsmöglichkeiten sind so weitreichend", sagt Dalton,
"dass sie sogar die Leistungsfähigkeit einer voll dreidimensionalen
holografischen Projektion mit wenigem oder gar keinem Bildflimmern ermöglicht. Dies
ermöglicht Einrichtungen wie das Holodeck, wo die Charaktere der Fernsehserie 'Star
Trek' holographische Welten erzeugen, in der sie ihre Phantasien ausleben."
Alan Boyle von MSNBC hat nun einen Artikel veröffentlicht, in dem er darüber
berichtet, wie die NASA und das nationale Krebsinstitut Nanotechnologien entwickeln, um
Krankheiten wie Krebs auf einer zellularen Basis zu bekämpfen. Boyle macht in dem
Artikel einen Vergleich zu der Pille, die Dr. McCoy in THE VOYAGE HOME einem
nierenkranken Patienten verabreichte, der sofort geheilt war. Auch Wesley Crusher
experimentierte in der TNG-Episode "Die Macht der Naniten"
("Evolution") mit sogenannten Naniten, Mini-Roboter, die auf Nanotechnologie
basieren und eine eigene Intelligenz entwickelten.
Und schließlich zeigt ein Artikel auf BBC News, dass laut neuen Berechnungen
Wurmlöcher, die groß und stabil genug sind, um intergalaktisches Reisen zu
ermöglichen, existieren können.
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Roxann Dawson nominiert.
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Die offizielle Star Trek-Webseite meldete kürzlich, dass Roxann Dawson (ST:VOY
Torres) als hervorragende Schauspielerin in einer Fernsehserie bei den fünften
American Latino Media Arts (ALMA) Awards nominiert ist. Bei dieser Preisverleihung
werden die Leistungen und Beiträge von spanischen Amerikanern in
Fernsehproduktionen, Filmen und Musikvideos geehrt, die eine positive Darstellung von
Latinos zeigen.
Die ALMA Awards werden beim Pasadena Civic Auditorium am Sonntag, dem 16. April 2000
aufgezeichnet und erst am 17. Juni dieses Jahres auf ABC ausgestrahlt.
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Shatner mit Sandra Bullock.
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William Shatner (ST:TOS Kirk) hat den Vertrag für "Miss Congeniality"
unterschrieben - ein Film mit Sandra Bullock. In dem Streifen geht es um eine
FBI-Agentin (Bullock), die sich undercover bei den Wahlen zur "Miss New
Jersey" einschleusen muss, um zu verhindern, dass die Misswahl von einer Gruppe
Terroristen mit einer Bombe sabotiert wird.
Shatner spielt dabei den langjährigen Moderator des Schönheitswettbewerbes,
der erfährt, dass dieses Mal sein letztes sein wird.
Außerdem spielen noch mit: Jenifer Gareis ("The Sixth Day") als die
echte "Miss New Jersey", Wendy Raquel Robinson ("Ringmaster") und
Michael Caine als "Vic". Caine erhielt kürzlich einen Oscar als bester
Nebendarsteller für seine Rolle in "Gottes Werk & Teufels Beitrag".
Nächsten Monat ist Drehbeginn für "Miss Congeniality". Regie
führt Donald Petrie.
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Schauspieler als Regisseure.
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Melissa J. Perenson, Autorin beim Scifi-Magazin hat einen Artikel über die vielen
Star Trek-Schauspieler geschrieben, die von den Produzenten die Chance erhielten, bei
Episoden der Serie Regie zu führen. Mit über einem Dutzend Schauspieler der
drei Ableger-Serien und natürlich Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) und William Shatner
(ST:TOS Kirk) aus der Originalserie ist Star Trek eine Ausnahme in der Serienlandschaft.
In dem Artikel spricht Rick Berman darüber, wie alles anfing:
"Die Person, die uns das eingebrockt hat, ist Jonathan Frakes" (ST:TNG Riker),
lacht der ausführende Produzent Rick Berman. "Er kam in der ersten Saffel von
TNG zu mir und erzählte mir, dass er sehr daran interessiert sei, Regie zu
führen. 'Mach das', sagte ich zu ihm. Ich habe ihm ermöglicht, überall
dabei zu sein, solange es nicht von seiner Arbeitszeit abging. Er konnte zu
Produktionstreffen kommen, er konnte dabei sein, wenn es ums Skript ging, er konnte sich
mit zu den Autoren setzen, er konnte sich mit dazu setzen, wenn ich mit den Autoren
arbeitete. Er konnte bei den Kameraleuten rumhängen und soviel lernen, wie er nur
wollte. Es war über anderthalb Jahre später, in denen er all das tat, als wir
entschieden, ihn Regie führen zu lassen. Ich glaube, es war in der dritten
Staffel."
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Autoren wechseln die Fronten.
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Michael Reaves, Co-Autor der TNG-Episode "Der Reisende" ("Where No One
Has Gone Before"), und Diane Duane, die einige sehr exzellente Star
Trek-Bücher geschrieben hat, schreiben jetzt zusammen einen Prequel-Roman für
LucasBooks und Del Rey Books, in dem einige Geheimnisse und Details um Darth Maul, die
böse Macht aus "Star Wars: Episode I", gelüftet werden sollen.
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Doohan wurde wieder Vater.
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James Doohan (ST:TOS Scott) ist zum dritten Mal Vater geworden. "Sarah" soll
der Name seiner Tochter sein. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass der 80-jährige
Star Trek-Veteran wieder ein Kind erwartet.
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Corona 62: Korrekturen.
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Das Drucken der 62. Ausgabe des Corona-Newsletters kann in beiden großen Browsern
- Internet Explorer und Navigator - zu Problemen führen. Schuld daran ist ein sehr
langer Link am Ende des Interviews mit Star Trek-Produzent Ronald D. Moore. Dies kann
einfach durch Löschen des betreffenden Links behoben werden. Öffnen Sie den
Corona in einem Texteditor und suchen Sie nach der folgenden Zeile und löschen Sie
sie.
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Die Redaktion des Corona Newsletters bittet vielmals um Entschuldigung. Wir
bemühen uns, die angegebenen URLs in Zukunft so kurz wie möglich zu halten.
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STAR TREK: VOYAGER - STAFFEL 6
- Muse
Eine B'Elanna-Folge, die eine Mischung aus "Star Trek" und "Shakespeare
in Love" darstellt.
Nach einer Bruchlandung mit dem Delta-Flyer wird B'Elanna von einem Alien-Schriftsteller
gefunden. Er sieht in B'Elannas Leben auf der Voyager das geeignete Objekt, um seine
pazifistischen Vorstellungen seinem Kriegsherrn nahezubringen. Der Planet selbst befindet
sich noch in einem vorindustriellen Entwicklungsstadium, vergleichbar mit der Epoche von
Shakespeare auf der Erde. B'Elanna hilft dem Schriftsteller bei seiner Arbeit und
unterstützt ihn, ein Theaterstück zu inszenieren, das schließlich sogar
einen Krieg verhindern kann.
In der witzigen Nebenhandlung geht es um Tuvok, der im Stuhl des Captains einmützt und
schnarcht.
- Fury
In dieser Folge hat Jennifer Lien ihren ersten Auftritt als Kes, nachdem sie zu Anfang
der vierten Staffel die Serie verlassen hatte.
Eine alte Kes taucht plötzlich auf und bittet, mit ihrem Shuttle landen zu dürfen.
Der Landeversuch zerstört ein ganzes Deck der Voyager; danach bahnt sich Kes
zerstörerisch ihren Weg durch die Voyager und tötet eine Sicherheits-Gruppe. Im
Maschinenraum zapft sie Energie vom Warpkern ab und tötet auch noch Torres, die dies
verhindern will. Durch die Energie wird Kes jünger und verschwindet. Sie reist drei
Jahre in die Vergangenheit, findet ihr jüngeres Ich, betäubt es und nimmt ihren
Platz ein. Kes will sich an Janeway rächen, denn sie macht den Captain dafür
verantwortlich, sie zur Verwandlung in ein Lichtwesen gedrängt zu haben, obwohl sie
noch nicht reif dafür war. Sie plant, die Voyager durch die Vidiianer kapern zu lassen.
- Life Line (vorher: "I, Zimmerman")
Die Voyager hat dank des Pathfinder-Projektes wieder Kontakt zur Erde. Der Holodoc muss
erfahren, dass sein geistiger Vater, Dr. Zimmerman, im Sterben liegt. Der Doktor will seinen
Vater retten und lässt seine Matrix zur Erde transferieren.
Dort erlebt der Holodoc aber eine große Enttäuschung, denn Dr. Zimmerman will
nichts mit ihm zu tun haben, da die medizinischen Notfall Hologramme der ersten Generation
(EMH Mark 1) inzwischen als inkompetent eingestuft wurden und Plasmaleitungen putzen
dürfen. Mittlerweile werden bereits EMH Mark 4 benutzt. Es gibt Streit und viele
böse Worte, aber schließlich kann der Holodoc seinen Schöpfer heilen, und
sie vertragen sich letztendlich.
Wie in "Das Pfadfinder-Projekt" ("Pathfinder") haben auch in "Life
Line" Marina Sirtis (ST:TNG Troi) und Dwight Schultz (ST:TNG Barclay) wieder - wenn
auch kleinere - Gastauftritte.
- The Haunting of Deck Twelve
Neelix versucht, die Borg-Kinder zu beruhigen, als beim Passieren eines Nebels die
Energie ausfällt und sie aus der Regeneration gerissen werden. Im Nebel hat die Voyager
unabsichtlich eine fremde Lebensform aufgelesen. Diese versucht nun, die Voyager in den
Nebel zurückzubringen. Dabei beschädigt sie viele Systeme des Schiffes. Bis die
Crew erkennt, dass sie ein Wesen entführt hat und dieses nur nach Hause will, vergeht
einige Zeit.
- Unimatrix Zero
Die sechste Staffel endet mit einem Borg-/Seven of Nine-Cliffhanger. Der Titel der Folge
bezeichnet eine Art Cyberspace-Ort, an dem sich die Borg manchaml während ihrer
Regeneration aufhalten. Dort können sie wieder als Individuen agieren. Seven of Nine
hat sich auch dort aufgehalten und sich sogar in eine andere Drohne verliebt. Nun versucht
sie, dorthin zurückzukehren und ihre große Liebe wiederzufinden.
Gerüchteweise soll in dieser Folge Tom Paris wieder zum Lieutenant befördert
werden, der Delta-Flyer wird zerstört und Janeway, Torres und Tuvok sollen assimiliert
werden. Es gibt sogar das Gerücht, dass Janeway zur neuen Borgkänigin wird und im
zweiten Teil ein Bürgerkrieg das Borgkollektiv für immer zerstören soll.
Das Episodenlogbuch macht nun Sommerpause und kehrt rechtzeitig zum Startpunkt der neuen
Season in den USA wieder in den Corona zurück.
(Zurück zum Inhalt)
April, April!
Auch dieses Jahr konnten es sich zahlreiche Star Trek-Websites und Newsdienste nicht verkneifen,
ihre Leser in den April zu schicken. Hier nun eine kleine Auswahl an Streichen, die den
Internet-Usern am 1. April 2000 gespielt wurden.
Jim Wright bescherte den Besuchen seiner "Delta Blues"-Voyager-Site
(http://www.treknews.com/deltablues/) eine
ganz besondere Überraschung: Anstatt von Information über Star Trek fanden die wohl
nicht wenig verwirrten Fans auf einmal eine Fan-Seite eines Musikers namens John Tesh! Am 2.
April war die Seite aber glücklicherweise wieder im gewohnten "Delta
Blues"-Layout abrufbar - und John Tesh verschwunden.
Auf der "Fandom's Star Trek Central"-Website
(http://www.fandom.com/star_trek/) wurde
verkündet, daß Jeri Ryan bei Voyager in Zukunft eine Doppelrolle verkörpern werde -
durch einen Transporterunfall (ähnlich wie Riker in einer TNG-Folge) sollte im
Season-Finale der sechsten Staffel eine zweite Seven of Nine entstehen und eine Dauerrolle in
der Serie bekommen. Neben der schauspielerischen Herausforderung und Doppelbelastung für
Jeri Ryan wurde bereits ein Kostümentwurf für die neue Seven vorgestellt - in violett.
In der englischsprachigen TrekBBS, dem Diskussionsforum von TrekToday
(http://www.trektoday.com), wurde verkündet, dass
Kate Mulgrew "Voyager" vorzeitig verlassen werde - ein Beitrag, über den dort
nicht gerade wenig diskutiert wurde.
Auf der Website von Sev Trek konnten die Fans der Sev-Comics nachlesen, dass ein Sev Trek-Film
geplant sei - und zwar ein Musical! Im Stil der erfolgreichen Broadway-Musicals sollten Songs
wie "I Just Can't Wait to Be Captain", "How Do You Solve a Problem Like the
Counsellor" und "Warped Lightning" - allesamt Parodien auf bekannte Songs -
dargeboten werden. Schade eigentlich, dass es nur ein Aprilscherz war.
Eine besondere Überraschung präsentierte der Deutsche Star Trek-Index
(http://startrek.www.de) seinen Besuchern. Niemand
geringerer als George Clooney (bekannt als Dr. Ross aus ER und als Batman-Darsteller) sollte die
Rolle des Captains in Serie V übernehmen.
Natürlich konnten auch wir uns einen Aprilscherz nicht verkneifen; gemeinsam mit dem
TrekFlash (http://www.trekflash.de) und mit TrekZone
(http://www.trekzone.de) veröffentlichten wir die
Meldung, dass neben der Serie V gleichzeitig auch eine Sulu-Serie starten sollte. Da drei der
erfolgreichsten Trek-News Anbieter im deutschsprachigen Raum diese Meldung publizierten, konnte
sie sogar die Skepsis der größten Zweifler etwas schwächen. Die Meldung scheint
übrigens weite Kreise gezogen zu haben - denn eine australische Zeitung soll sie sogar
für bare Münze genommen und veröffentlicht haben.
Als Nachschlag präsentierte der Corona webBEAT auch noch eine Meldung über
beschlagnahmte Piraten-DVDs von DS9 und Voyager. Unsere Meldung besagte, dass das FBI in
Landsburke, Virginia einen DVD-Schmugglerring ausgehoben hat, der noch nicht auf DVD
erhältliche Filme und Serien aus Hongkong in die USA eingeschleust hatte. Als
"Beweis" lieferten wir auch noch das Bild eines Voyager-DVD-Covers. Einige DVD-Fans
hätte es sicher gefreut, wenn etwas Wahres an dieser Meldung gewesen wäre.
Bis zum nächsten Jahr! Und: Glauben Sie nicht immer alles, was sie irgendwo lesen -
zumindest am 1. April.
(Zurück zum Inhalt)
Star Trek - Mirror Universe: Rebellen (Teil 5)
von Mario Scholz, Dezember 1999
4. Kapitel (Fortsetzung)
"Das gibt's doch nicht...", kommentierte Farrell, während er fassungslos vor
der Jeffriesröhre stand, die Brandell geöffnet hatte.
"Ich hab's ja auch nicht geglaubt, Sir, aber sie ist wirklich da drin..."
Farrell wollte gerade in die Jeffriesröhre hineinkriechen, als das Kom-Sytem zum Leben
erwachte.
"McAllister an Farrell. Duncan, du kommt besser wieder auf die Brücke, wir haben
einen Notruf empfangen."
"An alle Sternenflottenschiffe in Reichweite: Hier ist die Föderationskolonie
auf Nyos III. Dies ist ein Notsignal! Wir werden von einem klingonischen Kampfverband
angegriffen. Benötigen dringend Hilfe. Ich wiederhole: An alle Sternenflottens...iffe in
Reichweite: Hier ist die Föderationskolonie auf Nyos III. Dies ist ein Notsignal! Wir
werden von einem ... Kampfv...band angegriffen. Benötigen dringen Hilfe... Starfleet: wir
benötigen dr...ng... Hilfe. Die Koloniezentrale wurde soeben getroffen. Wir brauchen
sofort...." Die ohnehin schlechte Übertragung verschwand in statischem Rauschen.
Alle schwiegen auf der Brücke der Challenger. Niemand wusste, was er sagen sollte.
O'Donnell brach das Schweigen als erste. "Nyos III - das sind nur etwa zwölf Minuten
mit Maximum Warp. Wir könnten noch rechtzeitig eintreffen."
"Sind sie verrückt? Die Klingonen würden uns in Stücke
schießen!" Becky Wilson erhob sich von einem der hinteren Notsitze. Christine drehte
sich mitsamt dem Sessel der Steuerkontrolle um. "Hören sie mal, da draußen
sterben Menschen! Es ist unsere gottverdammte Pflicht, ihnen zu helfen! Ich weiß nicht,
was Ihnen ein Menschenleben bedeutet - aber mir bedeutet es eine ganze Menge! Und deswegen bin
ich dafür, dass wir diesen Menschen helfen! Wenn Sie nicht dabei helfen wollen, dann ist
das Ihre Sache!"
"Das eine hat mit dem anderen ja überhaupt nichts zu tun! Ich will ja helfen. Aber
was Sie da vorschlagen ist Selbstmord!"
Lefler mischte sich ein. "Ich muss Doktor Wilson leider recht geben. Ein klingonischer
Kampfverband würde uns orten, lange bevor wir unter Warp gehen und uns ziemlich fertig
machen. Es sieht so aus, als würde die Nyos-Kolonie ohne uns auskommen müssen."
Farrell war unterdessen mit Brandell zur Maschinenkonsole der Brücke gegangen. Nun
beteiligte er sich wieder am Gespräch. "Nicht, wenn das hier funktioniert." Er
aktivierte eine Kontrolle, und die Brückenbeleuchtung trübte sich. Alle bis auf
Farrell und Brandell sahen sich verwundert um.
"Die Hauptenergie ist offline", meinte O'Donnell, nachdem sie einen Blick auf die
Statusanzeigen ihrer Konsole geworfen hatte.
"Was haben Sie gemacht?", wollte Edwards jetzt wissen, der sich bisher aus dem
Gespräch heraus gehalten hatte. Farrell lächelte. "Jetzt wissen wir, warum
Nechayev dieses Baby so geheimgehalten hat. Sie hat dieses Schiff mit einer Tarnvorrichtung
ausgestattet."
"Sieht wohl so aus, als hätten Sie sich genau das richtige Schiff zum Stehlen
ausgesucht. Hat jetzt noch jemand Einwände gegen einen Kurswechsel?" fragte O'Donnell.
Als niemand antwortete, gab sie einen direkten Kurs auf Nyos III ein.
Chin erschien erneut im Büro von Nechayev. Als sie eintrat, berührte Nechayev eine
Taste auf ihrem Computer, und auf dem großen Schirm hinter ihr wurden eine Reihe von
Haftbefehlen dargestellt. "Gibt es inzwischen etwas Neues im Bezug auf diese Verhaftungen,
Chin?"
"Ja, Admiral, es konnten nahezu alle Personen festgenommen werden."
Nechayev runzelte die Stirn und sah Chin an. "Nahezu alle?"
"Äh, drei sind entkommen, Sir."
Nechayev erhob sich ganz langsam aus ihrem Stuhl und beugte sich über ihren
Schreibtisch. Ihre Stirn war jetzt nur noch wenige Zentimeter von der Chins entfernt. Nechayev
sah ihr in die Augen. Als sie sprach, war ihre Stimme nur mehr Grollen. "Wer?"
Chin schluckte und Schweiß trat auf ihre Stirn. "Commander Edwards, Lieutenant
Lefler und Lieutenant McAllister."
"Wer ist dafür verantwortlich?"
Chin zögerte, ehe sie sagte: "Niemand, Sir. Offenbar wurden die entsprechenden
Personen gewarnt. Lefler und McAllister legten vor ihrer Flucht den Hauptcomputer der Eagle lahm
und Edwards war bereits verschwunden, als der Secret Service eintraf."
Nechayev ließ sich in ihren Sessel fallen. Chin atmete auf. Der Admiral machte sie
also nicht persönlich für die Katastrophe verantwortlich. Ein schwerer Stein fiel ihr
vom Herzen.
Nechayev schloss die Haftbefehle aller Verhafteten, ehe sie sich wieder an Chin wandte. Ihre
Stimme klang nun nicht mehr wütend, sondern resigniert. "Irgendwelche Hinweise auf den
Verbleib der Gesuchten?" Ihrer Stimme konnte man entnehmen, dass sie keine konkreten
Informationen erwartete.
"Ja und Nein, Sir."
Nechayev setzte sich wieder auf. "Was heißt ja und nein? Drücken Sie sich
gefälligst klarer aus!"
"Entschuldigung, Sir. Ich wollte sagen, wir hatten eine Spur, Sir."
"Naja", kommentierte Nechayev, "wenigstens ein Anfang. Wohin führte die
Spur?"
Chin bekam wieder Schweißausbrüche. "Starbase 93, Admiral. Ich habe soeben
die Meldung erhalten, dass dort ein Schiff gestohlen wurde."
"Was, ein Schiff?" Nechayev rief ein Register der Schiffe in Starbase 93 ab. Alle
angezeigten Schiffe befanden sich noch in der Starbase, kein Schiff hatte in den letzten 48
Stunden abgelegt. "Welches denn?". Als Nechayev wieder von ihrer Liste aufsah und in
Chins angsterfülltes Gesicht blickte, kam ihr ein schrecklicher Gedanke... In Starbase 93
lag ein Schiff, das nicht im Register eingetragen war. "Chin, sagen Sie mir, dass es nicht
wahr ist..."
Als Chin kein Wort herausbrachte, schlug Nechayev mit der Faust auf den Tisch.
"NEEIIN!!!", brüllte sie, während sie weiter mit beiden Fäusten auf dem
Tisch trommelte. Dann sackte sie zusammen und vergrub ihr Gesicht in den Händen, wobei sie
verzweifelt überlegte, wie sie die Challenger wieder in ihren Besitz bekommen konnte, und
das möglichst schnell. Die Challenger war ihr neuestes Geheimprojekt, ausgestattet mit der
neuesten Tarnvorrichtung; einer Weiterentwicklung des Pegasus-Experiments. Eine Tarnvorrichtung,
die allen anderen überlegen war. Diese brachte das Objekt in Phase, so dass normale Materie
einfach durchdrungen werden konnte. Theoretisch würde es möglich sein, eine gesamte
Flotte im inneren eines Planeten zu verstecken. Aber der Verlust war nicht das schlimmste - ihre
Wissenschaftler konnte einen zweiten Prototypen innerhalb weniger Tage konstruieren. Viel
schwerer wog der Inhalt der Datenspeicher im Hauptcomputer des Schiffes. Die Challenger war
offiziell zwar kein Schiff der Sektion 31, wurde jedoch ausschließlich von Leuten bemannt,
die Nechayev selber ausgewählt hatte. Es gab von Zeit zu Zeit Missionen, für die die
Sektion 31 einfach nicht geeignet war. Deswegen enthielt der Computer des Schiffes auch
Informationen über ihre weiteren Pläne zur Festigung ihrer absoluten Macht. Sollten
die Rebellen diese finden, dann wäre alles vorbei.
Nechayev fasste einen Entschluss und hob den Kopf. Sie sah wieder Chin an, die es nicht
gewagt hatte, sich zu bewegen. "Wenn diese Rebellen einen Krieg wollen, dann sollen sie ihn
auch bekommen. Setzen Sie die Sektion 31 auf sie an."
Chin nickte und beeilte sich, das Büro zu verlassen. "Chin!"
Chin blieb stehen und sah sich vorsichtig um. Nechayev starrte sie unheilvoll an. "Sie
finden besser einen Schuldigen, Chin..." Sie führte den Satz nicht fort, aber Chin
verstand auch so. Jemand musste für diese Fehler bezahlen, und wenn sich niemand anderer
fand, dann würde sie dieser jemand sein.
5. Kapitel
Christine sah von ihrer Konsole auf. "Wir erreichen Nyos III in 2 Minuten."
"Dann sollte ich besser in die Krankenstation gehen. Nur für den Fall..."
Becky verließ die Brücke.
Edwards stand auf. "Wir sollten noch eine wichtige Frage klären, die wir bisher
außer acht gelassen haben."
"Und welche ist das?", wollte Brandell wissen.
"Wer hat das Kommando?"
Jetzt fiel es auch den anderen auf - bisher hatte es jeder tunlichst vermieden, sich im
Kommandosessel niederzulassen. Doch für den bevorstehenden Kampf war es von essentieller
Bedeutung, wer an Bord das Sagen hatte. Zunächst schwiegen alle, unschlüssig, wen man
wählen sollte, bis Farrell Commander Edwards vorschlug. Alle stimmten zu, auch wenn
Christines Zustimmung nur widerwillig erfolgte. Ihr gefiel es gar nicht, unter dem Kommando
eines Sternenflottenoffiziers zu stehen, aber sie hatte keine andere Wahl, wollte sie die
bevorstehende Schlacht überleben.
"Also schön." Edwards ließ sich im Kommandosessel nieder und studierte
die kleinen Konsolen zu seinen Seiten. Er fand die Kontrolle, die er gesucht hatte, und kurz
darauf wurde die Brücke in pulsierendes rotes Licht getaucht, während gleichzeitig der
Warnton der Alarmstufe Rot erklang. Edwards sah auf. "Kampfstationen besetzen. Gehen Sie
unter Warp, Ms. O'Donnell."
Während die Challenger den Subraum verließ und auf dem Hauptschirm die Sterne zu
Punkten zusammenschrumpften, besetzten die restlichen Anwesenden die wichtigsten Kontrollen -
Farrell nahm an der Maschinenkonsole Platz, während Lefler und McAllister jeweils eine der
taktischen Konsolen übernahmen. Brandell ließ sich auf einem der Notsitze im hinteren
Teil der Brücke nieder. Lefler überprüfte die Sensoren. "Ich orte die
klingonische Flotte, Commander. Oder besser das, was noch davon da ist - sie ziehen sich gerade
zurück."
"Auf den Schirm!"
Das Bild wechselte, zeigte den Planeten, in dessen Atmosphäre dichte Rauchwolken zu
sehen waren, und davor drei klingonische Schlachtkreuzer, die sich mit geringer
Impulsgeschwindigkeit vom Planeten entfernten.
"Mr. McAllister, scannen Sie die Schiffe - aber vorsichtig"
"Ja, Sir. Das mittlere Schiff ist schwer beschädigt, die beiden äußeren
Schiffe haben noch volle.. aber hallo, was ist denn das?"
Edwards drehte sich um, als er die unerwartete Bemerkung hörte. Er sah McAllister, der
ungläubig auf die Werte seiner Konsole starrte. "Commander, Sie sollten sich das hier
mal ansehen..."
"Voller Stop!" Edwards stand auf und ging zur Konsole von McAllister herüber.
Prüfend glitt sein Blick über die Anzeigen, bis er die fand, die McAllister meinte.
"Sehen Sie hier, Sir", erklärte McAllister, "diese Warpkernsignatur. Das ist
doch keine klingonische.."
Edwards sah sich die Werte genauer an und runzelte die Stirn. "Nein, klingonisch ist
das auf keinen Fall." Er betrachtete weiter die Energiekurven auf dem Display. Irgendwie
kam sie ihm vertraut vor. Aber wo...? Die Stimme Brandells, die inzwischen nun ebenfalls hinter
McAllister stand, riss ihn aus seinen Gedanken. "Ich habe das schon einmal gesehen..."
Edwards sah hoch. "Wo, Fähnrich?"
Brandell starrte weiter auf das Display, als ihr klar wurde, welche Konsequenzen ihre
Entdeckung nach sich zog. Dann sagte sie, ohne den Blick abzuwenden, "Während meiner
Ausbildung - das ist die Signatur eines unter Hochlast laufenden Warpkerns..." Sie blickte
Edwards unbehaglich an, ehe sie leise fortfuhr. "... eines Sternenflottenwarpkerns."
Die Crew sah sich an - damit hatten sie nicht gerechnet. Für eine Weile herrschte
Schweigen, das aber von Christine unterbrochen wurde. "Commander, die Schiffe bereiten sich
auf den Warptransit vor."
Edwards riss sich von der Konsole los und drehte sich um. "Also schön, jetzt
reicht es - ich will wissen, was hier gespielt wird. Miss O'Donnell, gehen Sie auf halben
Impuls. Mr. Lefler, ich will, dass Sie mir das angeschlagene Schiff außer Gefecht setzen.
Der Rest: auf seine Stationen!" Er ließ sich wieder im Kommandosessel nieder.
"Und los!" Er wurde kurz in die Lehne gepresst, als das Schiff abrupt auf halbe
Impulsgeschwindigkeit sprang. Er schüttelte den Kopf und lächelte. Dann sah er wieder
auf den Hauptschirm. "Enttarnen!"
Wie ein Racheengel tauchte die Challenger kurz vor dem klingonischen Kreuzer aus dem Nichts
auf. Aus ihren Pulsphaserkanonen schossen rötlich schimmernde Energiekugeln, durchschlugen
die ohnehin schon schwachen Schilde des Feindes und hinterließen eine Spur von verkohlten
Löchern im Rumpf des Schiffes. Dampf schoss aus den Einschussstellen, als die
Atmosphäre aus dem Inneren des Schiffes ins Vakuum gelangte und die Luft kondensierte. Die
beiden anderen Schiffe feuerten ein paar ungezielte Disrupterschüsse auf die Challenger ab,
ehe sie auf Warp gingen.
"Oh verdammt, da steckt aber Power hinter! Die haben glatt die Hülle
durchschlagen!", rief Lefler erstaunt aus, als er die Wirkung seiner Phasersalve
beobachtete. Kurz darauf erbebte die Challenger leicht.
"Bericht!"
"Die beiden Kreuzer feuern auf uns. Schilde stabil, Sir."
Edwards lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Einer der drei Gegner war außer
Gefecht, aber das war der schwächste gewesen und sie hatten das Überraschungsmoment
auf ihrer Seite gehabt. Er stellte sich darauf ein, das es diesmal nicht so leicht werden
würde. "Kehrtwende, nehmen Sie sich diese anderen Schiffe vor."
"Nicht mehr nötig, Sir", meinte McAllister, "sie sind gerade auf Warp
gegangen."
Von Hinten mischte sich Susan ein. "Sie sind was? Wer auch immer diese Schiffe
gesteuert hat, das waren sicher keine Klingonen! Klingonen flüchten nicht vor einer
Schlacht!"
"Wir werden sicher gleich herausfinden, mit wem wir es zu tun haben", meinte
Edwards. "Stellen sie einen Kontakt her."
"Ich fürchte, das wird nichts bringen, Sir." Christine vergrößerte
eine Sektion auf dem Hauptschirm, um ihre Erklärung zu verdeutlichen. Als Edwards hochsah,
erkannte er, was sie meinte. Mitten in der Außenhülle der feindlichen Brücke
klaffte ein großes Loch.
Fortsetzung folgt...
(Zurück zum Inhalt)
Auf der Gallifrey One Convention ließ der Produzent Robert Wolfe einiges über die
neue TV-Serie von Gene Roddenberry, "Andromeda", verlauten. Wolfe enthüllte
Hintergrundinformationen über die Hauptrolle Dylan Hunt, der von Kevin Sorbo
("Hercules") gespielt wird, und über das Commonwealth in der Serie.
Das Commonwealth ist eine 10'000 Jahre alte Zivilisation, die von einer Rasse namens Vendraner
in der Andromeda-Galaxie gegründet wurde. Diese Rasse stammt von einem Planeten namens Tarn
Vedra, und wenn es das Budget erlaubt, sollen sie wie Zentauren aussehen. Vor etwa 2'000 Jahren
waren sie auf der Erde und haben ein paar Griechen erschreckt.
Innerhalb der letzten 10'000 Jahre haben sich die Vendraner erstaunlich weiterentwickelt. Am
Anfang waren sie eine extrem aggressive Rasse, was darin begründet lag, dass auf jede
weibliche Vendranerin fünfzehn männliche Vendraner kommen. Ähnlich wie bei
Löwen oder Pferden auf der Erde herrschte dementsprechend ein starker Konkurrenzkampf
zwischen den Vendranern. Dies wirkt sich natürlich auch auf ihre Expansionspolitik aus.
Als sie den sogenannten Slipstream Drive (ermöglicht interstellare Reisen) erhalten haben,
gründeten sie das vendranische Imperium, basierend auf Eroberung. Sie hatten Kontakt mit
vielen anderen Rassen, und nach einigen Jahrhunderten führten lang überfällige
Reformen dazu, dass sich das Imperium zum demokratischen Commonwealth entwickelte. Zum
Zeitpunkt, an dem die Serie startet, umfasst das Commonwealth Millionen von Welten und hat
gerade zwölf Jahrhunderte Frieden hinter sich, in denen es so groß und mächtig
war, dass niemand es wagte, anzugreifen. Dies endete jedoch vor ein paar Jahren, als eine Rasse
namens Magog auftauchte.
Die Magog sind recht übel: Wenn sie auf einer fremden Welt ankommen, täten sie jeden,
bis auf ein paar Opfer, denen sie ihre Embryonen einpflanzen. Sobald diese entwickelt sind,
fressen sie sich ihren Weg aus den Wirten heraus und sind vollwertige Magog. Wenn sie keine
Opfer haben, tun sie sich das auch gegenseitig an. Wie diese Rasse an Raumschiffe gekommen ist,
ist unklar, da sie nicht miteinander kooperieren. Die Aufgabe der Hohen Garde, der Dylan Hunt
angehört, ist, die Magog zu bekämpfen. Dylan selbst ist ein Veteran dieser Kriege; er
hat Kampferfahrung, ist ein guter und moralischer Mensch, der immer versucht, das Richtige zu
tun. Sein erster Offizier ist Gaharris Raday, ein menschenähnliches Wesen der einer Rasse
namens Nietzscheanern angehört. Diese Rasse ist ein Nebenzweig der Menschen, genetisch
konstruiert, um zu überleben. Sie sind größer, schneller und stärker als
normale Menschen und können Giftgas einatmen, ohne dass es ihnen schadet. An ihren Armen
liegen klingenartige Knochen an, die im Kampf aufklappen.
Zu Hunts Crew gehören außerdem eine Abtrünnige namens Beka, der Wissenschaftler
Rev Bem, ein Nietzscheaner namens Tyr, ein reizbarer, menschlicher Ingenieur namens Keith Harper
und der mysteriöse Biologe Trance Gemini.
Zu Beginn der Serie zerfällt das Commonwealth durch einen Verrat von Innen und einen
vernichtenden Angriff, bei dem Hunts Schiff ebenfalls fast zerstört wird und an den Rande
eines Schwarzen Lochs driftet. 300 Jahre später wird das Schiff gefunden, Hunt ist am
Leben, und auch das Schiff ist ein lebendiges Wesen. Vom Raumschiff, das sein Schiff gefunden
hat, rekrutiert Hunt die neue Crew und macht sich daran, das Commonwealth wiederaufzubauen.
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars: Doch eine DVD?
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Verwirrung um die "Episode I"-DVD: George Lucas sagte in einem Radiointerview,
dass diese derzeit in Arbeit sei. Diese Aussage steht in Widerspruch zur Mitteilung von
Lucasfilm von vergangenem Februar, wonach der Film in diesem Jahr definitiv nicht auf
diesem Medium veröffentlicht werden wird. Laut unbestätigten Gerüchten
wird die "The Phantom Menace"-DVD aber tatsächlich schon vorbereitet. Ein
digitales Master-Tape existiere bereits, und auch verschiedene Sprachversionen
würden bereits vorbereitet. Einen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht,
und eine offizielle Stellungnahme von Lucasfilm erwarten wir mit Spannung.
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Star Wars: Hilfe für das Drehbuch.
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George Lucas will sich offenbar nicht wieder allein auf seine eigenen Fähigkeiten
verlassen und hat sich Hilfe geholt. Jonathan Hales ist schon dabei, das Drehbuch, das
Lucas in der letzten Woche fertig gestellt hat, durchzusehen und zu überarbeiten.
Er hat insbesondere die Aufgabe, die Dialoge - sicher eine der Schwachstellen von
"The Phantom Menace" - auf Vordermann zu bringen. Hales, der bereits bei der
TV-Serie "Young Indiana Jones" mit Lucas zusammengearbeitet und mehrere
Episoden geschrieben hat, muss sich aber beeilen: Bereits in acht Wochen sollen die
Dreharbeiten in Australien beginnen.
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Star Wars: Walken in Episode II.
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Der im phantastischen Genre bestens bekannte Christopher Walken ("Sleepy
Hollow", "Batmans Rückkehr", "Projekt Brainstorm") wird
eine Rolle im zweiten "Star Wars"-Prequel übernehmen. Er hat den Vertrag
bereits unterschrieben. Wen Walken verkörpern wird, wurde nicht mitgeteilt. Man
kann allerdings davon ausgehen, dass es nicht Anakin Skywalker sein wird.
Zum Thema "Anakin" gibt es immer noch nichts Definitives zu berichten. Einzig
das Gerücht, dass der aus "American Psycho" und "Ein
Sommernachtstraum" bekannte Christian Bale mit Lucasfilms in Verhandlungen für
die Rolle stehe, sorgt für etwas Abwechslung.
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Star Wars: DiCaprio wird nicht Anakin.
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Leonardo DiCaprio wird die Rolle des Anakin Skywalker in "Star Wars: Episode
II" definitiv nicht übernehmen. Dies teilte sein Pressesprecher Ken Sunshine
mit. DiCaprio könne aus Zeitgründen nicht im zweiten Teil der Saga dabei sein,
weil er als Hauptdarsteller in Martin Scorseses "Gangs of New York"
verpflichtet wurde. Der Film werde zeitgleich mit "Star Wars: Episode II"
gedreht.
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Star Wars: Episode II wird digital.
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George Lucas ließ kürzlich verlauten, dass der kommende "Star
Wars"-Film mit sechs Digitalkameras statt mit traditionellen Kameras gedreht werden
wird. Dies wurde auch schon vor einem Jahr angekündigt. Doch nun bestätigte
Lucas, dass die Tests mit den sogenannten 24P-Kameras erfolgreich verlaufen sind. Es
hätte sich gezeigt, dass der Look und das Feeling identisch sei mit Filmen, die mit
der herkömmlichen Technik gedreht worden seien. Die Bilder, die mit den von
Panavision und Sony gebauten und je rund 100'000 US-Dollar teuren Kameras aufgenommen
werden, lassen sich laut Lucas leichter digital bearbeiten. Damit könnten die
Kosten für die Spezialeffekte erheblich gesenkt werden.
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Star Wars: Verkaufsrekord für Episode I.
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Ist "Star Wars - Die Dunkle Bedrohung" bald der Film, der sich in der
Geschichte des Video am besten verkauft? Schon an den beiden ersten Tagen ging
"Episode I" bereits über fünf Millionen mal über den Ladentisch
und hat damit über 100 Millionen US-Dollar eingespielt. Nach zwei Wochen wurden
sogar schon mehr als 12 Millionen Videos verkauft.
Im Video-Verleihgeschäft in den USA hingegen kann sich "Sixth Sense"
weiter gegen Teil 1 der "Star Wars"-Saga behaupten. Auch im DVD-Verkauf steht
"Sixth Sense" weiter auf Platz 1.
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Akte X: Chris Carter ratlos.
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Chris Carter weiß nicht, was er schreiben soll. Das siebte Jahr "Akte X"
nähert sich dem Ende; die letzten Episoden müssen geschrieben werden, doch
keiner weiß, ob die Serie in eine achte Staffel geht oder mit dieser Staffel
endet.
Erste Gerüchte über den Inhalt der finalen Folge ("Requiem")
besagen, dass in dieser Episode Mulder und Scully die Ausgaben der "X-Files"
darlegen müssen. Ein kurzer Rückblick über alle Fälle der X-Akten?
Das Finale läuft in Amerika am 21. Mai, und bis dahin bleibt es spannend am Set der
FOX-Erfolgsserie.
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Akte X/Buffy/Xena: Fox schließt wieder Fan-Webseiten.
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Fans von Fox-Serien wie "Buffy", "Akte X" und "Xena"
planen wieder Aktionen, um gegen die Schließungen ihrer Webseiten zu protestieren.
Fox hatte vielen Webmastern mit Anwälten gedroht, falls diese Bilder und anderes
urheberrechtliches Material nicht von ihren Seiten entfernen. Laut SF Gate läuft
eine Aktion namens "Operation: Blackout", die für den 13. Mai plant, dass
die Fanseiten der Fox-Serien für 24 Stunden vom Netz genommen werden. Eine andere
Gruppe namens "The Buffy Bringers" organisiert eine Briefaktion.
Außerdem soll am 17. Juni vor den Fox-Studios in Santa Monica, Los Angeles, eine
Protestaktion laufen. Mit diesen Aktionen soll erreicht werden, dass die Urheberrechte
soweit gelockert werden, um den Gebrauch von geschütztem Material auf inoffiziellen
Webseiten zu ermöglichen.
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Babylon 5: Scifi-Channel zeigt alle Folgen.
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Der amerikanische Scifi-Channel hat die Exklusivrechte an "Babylon 5"
übernommen und wird ab dem 25. September alle 122 Folgen und die vier TV Filme
ausstrahlen. Die Folgen werden montags bis freitags jeweils um 19 Uhr zu sehen sein.
Neben den Folgen von "Babylon 5" hat der Scifi-Channel auch Interesse an
"Crusade" bekundet. Wahrscheinlich werden die 13 Folgen des "Babylon
5"-Ablegers auch bald an dieser Stelle zu sehen sein. Ob der Scifi-Channel
erwägt, "Crusade" weiterzuführen, steht bis jetzt leider noch nicht
fest.
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Babylon 5: Claudia Christian online.
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Claudia Christian (Susan Ivanova) wird neben Tim Russ (ST:VOY Tuvok) Kurzfilme für
die Webseite GalaxyOnline produzieren. Sie wird für eine Reihe mit dem Namen
"Claudia Christian's Shorts" Drehbücher schreiben und auch darin
auftreten. Die Reihe startet mit der Episode "The Experiment".
Links zum Thema:
http://www.galaxyonline.com
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Farscape: Chancen für Kinofilm.
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Rockne S. O'Bannon ist der Ansicht, dass die Möglichkeit, dass es einen
"Farscape"-Film geben wird, immer größer wird. "Die Serie wird
in immer mehr Ländern ausgestrahlt und ist überall sehr beliebt", sagte
der Erfinder und Produzent der Science-fiction-Serie. Weiter meinte er: "Bevor wir
jedoch eine Kinofilm produzieren, müssen wir erst einmal die zweite Staffel, in der
es einige Überraschungen geben wird, abschließen. Dann sehen wir
weiter."
Alle Science-fiction-Fans im deutschsprachigen Raum haben da aber noch ein ganz anderes
Problem: Sie warten immer noch auf den Start von "Farscape". Und dieses Warten
könnte sich noch einige Zeit hinziehen, denn bisher hat sich immer noch kein Sender
die Rechte an "Farscape" gesichert.
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Blake's 7: TV-Film zur Kultserie?
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Der Produzent Andrew Sewell hat die Rechte für einen Film basierend auf der
britischen Science-fiction-Serie vom Terry Nation erworben. Damit könnte eine
Fortsetzung der Serie "Blake's 7", die von 1978 bis 1981 lief, schon bald
Realität werden. Sewell versucht zur Zeit, den Darsteller Paul Darrow wieder
für die Rolle des Avon zu gewinnen. Es ist offenbar geplant, die Handlung 20 Jahre
nach den Ereignissen der letzten der insgesamt 52 Folgen der Serie zu legen und nicht zu
viele, aber spektakuläre Spezialeffekte zu zeigen.
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The Matrix: Teil 2 und 3 ohne Pantoliano?
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Die beiden "Matrix"-Erfinder Andy und Larry Wachowski wollen den chinesischen
Action-Star Jet Li ("Lethal Weapon 4", "Romeo Must Die") unbedingt
für die beiden "Matrix"-Fortsetzungen verpflichten. Das Regisseur-Duo und
Produzent Joel Silver sind insbesondere begeistert von Lis Martial
Arts-Fähigkeiten. Bisher wurden noch keine Verträge unterzeichnet, aber die
Produzenten rechnen fest mit einer Zusage von Jet Li. Das einzige Problem sind Lis
Gagen, die das Budget der "Matrix"-Fortsetzungen zu sprengen drohen.
Den Vertrag bereits unterschrieben hat Carrie-Ann Moss. Sie wird in den beiden kommenden
"Matrix"-Filmen definitiv wieder als Trinity dabei sein. Vorher wird sie an
der Seite von Johnny Depp auch im Film "Chocolat" zu sehen sein.
In "The Matrix 2" nicht mehr dabei sein wird hingegen nach Aussagen von Joel
Silver Joe Pantoliano. Der Schauspieler, der im ersten Film Cypher verkörpert hat,
ist aber anderer Ansicht. Er sagte dazu nur: "Ich werde definitiv
zurückkommen!"
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Men in Black 2: Will Smith ist bereit.
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Will Smith will in der Fortsetzung zum Blockbuster von 1997 seine Rolle als Agent Jay
wieder übernehmen. Er hat das Drehbuch von "Men in Black 2" gelesen und
fand es nach eigenen Aussage "brilliant". Der Film drehe sich um einen
galaktischen Krieg, und die Handlung spiele nicht auf der Erde, sondern in den Weiten
des Alls. Die Dreharbeiten können - nach dem Willen von Smith - nach dessen
Verfilmung der Biographie von Muhammed Ali mit dem Titel "The Insider"
starten. Noch nicht zu "MIB 2" geäußert hat sich bisher Agent Kay
alias Tommy Lee Jones.
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Terminator: Neues zu Teil 3 und 4.
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Die beiden Produzenten Mario Kassar und Andrew Vajna haben an ihrem Projekt
weitergearbeitet und zwei ausländische Vertriebe unter Vertrag genommen. Neben
einem in Japan auch hat man auch die Firma VCL Film + Medien überzeugen
können, in die "Terminator"-Filme ohne Arnold Schwarzenegger zu
investieren. VCL wird sich mit 25 Prozent an den Kosten der beiden Filme beteiligen.
Laut Kassar und Vajna soll Teil 3 diesen Herbst gedreht und 2001 in die US-Kinos kommen.
Das Drehbuch soll schon fast komplett sein, und zu Teil 4 gibt es bereits einen
80-seitigen Entwurf. Bereits in den kommenden Wochen soll der Regisseur für Teil 3
bekanntgegeben werden. Ganz sicher wird es nicht wieder James Cameron sein. Er hat schon
vor einiger Zeit gesagt, dass er die Regie nur übernehmen werde, wenn Arnold
Schwarzenegger wieder die Hauptrolle spielt. Doch dieser hat kein Interesse.
Auch nicht mehr begeistert von "Terminator" ist offenbar Linda Hamilton.
Nachdem bereits gemeldet wurde, sie habe schon Verträge für Teil 3 und 4
unterschrieben, hat sie nun verlauten lassen, dass sie Sarah Connor nur darstellen
werde, wenn ihr Ex-Mann James Cameron als Regisseur dabei sei. Es scheint sich hier um
einen Teufelskreis zu handeln.
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Ghosts of Mars: Mit Ice Cube.
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John Carpenters Science-fiction-Film entwickelt sich zum Projekt für Musiker.
Courtney Love, Frontfrau der Gruppe Hole wurde bereits von einem Monat verpflichtet (wir
haben berichtet). Nun hat Carpenter auch Rapper Ice Cube, der wie Love aber auch schon
einige Erfahrung als Schauspieler vorweisen kann ("Three Kings",
"Anaconda"), eine Rolle angeboten. Auch der Newcomer Jason Statham wird in
"Ghosts of Mars", zu dem im Juni die Dreharbeiten beginnen sollen, zu sehen
sein.
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Godzilla: Teil 2 nicht von Emmerich.
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Trotz dem enttäuschenden Ergebnis, das "Godzilla" 1998 erzielt hat, wird
es einen zweiten Teil geben. Allerdings wird dieser nicht von Roland Emmerich und Dean
Devlin stammen. Laut Insider-Informationen wird derzeit bereits an der Story zu
"Godzilla 2" gearbeitet - und zwar von Tab Murphy, der schon das Drehbuch zu
"Disney's Tarzan" geschrieben hat. Sony, das die Rechte an
"Godzilla" hält, war mit dem ersten Entwurf von Emmerich/Devlin für
den zweiten Teil nicht einverstanden - insbesondere, weil die Verfilmung rund 125
Millionen US-Dollar gekostet hätte - und hat nun deshalb Murphy beauftragt, eine
Geschichte auszuarbeiten, die einen Kampf der Riesenechse und einem gigantischen Insekt
in Sydney beinhalten soll.
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The Abyss: Auf Doppel-DVD.
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James Cameron ist sehr zufrieden mit der DVD-Fassung seines Films "The Abyss".
Der SF-Film aus dem Jahr 1989 wird gleich auf zwei Scheiben ausgeliefert und
enthält insgesamt über 440 Minuten Bildmaterial. Den Film gibt es einerseits
in der Original-Kinofassung und zusätzlich in der rund 28 Minuten längeren
Special Edition. Natürlich auch auf der DVD sind Trailers und TV-Spots sowie eine
einstündige Dokumentation mit dem Titel "Making The Abyss". So viel
Aufwand hat sich gelohnt: Die DVD verkauft sich in den Vereinigten Staaten und in Kanada
ausgezeichnet.
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Rollerball: LL Cool J beim Remake.
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In der kommenden Neuverfilmung des Science-fiction-Films "Rollerball" wird der
Rapper LL Cool J, der zuletzt in "An jedem verdammten Sonntag", "Deep
Blue Sea" und "Halloween H20" zu sehen war, eine der Hauptrollen spielen.
Jonathan E., der im Original aus dem Jahr 1975 von James Caan verkörpert wurde,
wird definitiv von Chris Klein ("American Pie") dargestellt (wir haben in
Ausgabe 61 darüber berichtet).
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Spider-Man: Wer wird die Spinne?
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Für die Titelrolle im kommenden "Spider-Man"-Film gibt es derzeit jede
Menge Kandidaten. Im Gespräch sind Kerr Smith ("Dawson's Creek",
"Final Destination"), Wes Bentley ("Menschenkind", "American
Beauty"), Nicholas Brendon ("Buffy") und James Marsden
("X-Men"). Nicht mehr für die Rolle in Frage kommt laut Sony Jude Law
("Gattaca", "eXistenZ"), der lange als Topfavorit gehandelt wurde.
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Forbidden Planet: Remake von Darabont?
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Die Gerüchte verdichten sich, dass New Line Cinema eine Neuverfilmung des
Universal/Disney-Klassikers aus dem Jahr 1957 plant. New Line sicherte sich die Rechte
im vergangenen Monat (wir haben darüber berichtet) und hat nun bereits so namhafte
Regisseure wie James Cameron und Frank Darabont ("Die Verurteilten", "The
Green Mile") kontaktiert. Derzeit sieht es danach aus, dass das Studio das Projekt
Darabont übergeben möchte. Es gibt bisher aber noch keine offizielle
Bestätigung. Das "Forbidden Planet"-Original, in dem unter anderem Leslie
Nielsen eine zentrale Rolle spielte, ist bei uns unter dem Titel "Alarm im
Weltall" bekannt.
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Logan's Run: Auch eine Neuverfilmung.
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Bereits beschlossene Sache ist das Remake von "Logan's Run" aus dem Jahr 1976.
Jetzt wurde bekannt, dass der eher unbekannte Regisseur Skip Woods
("Thursday") die Inszenierung übernehmen wird. Die Neuverfilmung des
Science-fiction-Films, der den deutschen Titel "Flucht ins 23. Jahrhundert"
trägt, wird zudem von Joel Silver produziert. Nicht bekannt ist jedoch, wer die
Titelrolle, die ursprünglich von Michael York gespielt wurde, übernehmen wird.
Doch dies werden wir sicher schon bald erfahren, soll doch das Remake bereits im
nächsten Jahr in die amerikanischen Kinos kommen.
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The World of Ted Serios: Carters erster Kinofilm?
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"Akte X"-Erfinder Chris Carter wird vermutlich schon bald erstmals bei einem
Kinofilm die Regie übernehmen. Er ist kurz davor, einen Vertrag für ein
Projekt mit dem Titel "The World of Ted Serios" zu unterzeichnen. Dieses
basiert auf einem Roman von Dr. Jule Eisenbud, der angeblich auf wahren Begebenheiten
beruht. Die Geschichte dreht sich um einen Psychiater, der in Chicago in den 60er-Jahren
versuchte, Gedanken auf unbelichtete Filmnegative zu projizieren. Produziert werden soll
der Kinofilm von Chris Carters Freund und "Akte X"-Produzent Frank Spotnitz.
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A.I.: Hauptrolle für Osment.
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Haley Joel Osment wird im neuen Spielberg-Projekt "A.I." das Roboterkind David
spielen. Der 12-jährige Osment, der für seine herausragende Leistung in
"The Sixth Sense" für den Oscar nominiert war, wird dafür zwei
Millionen US-Dollar erhalten. Die Rolle seiner Mutter wird die bisher eher unbekannte
Frances O'Connor ("Zum Teufel mit der Seele") übernehmen. Sie musste
für die Rolle gar nicht vorsprechen: Steven Spielberg war die Schauspielerin in der
Jane Austen-Verfilmung "Mansfield Park" aufgefallen und hat sie gleich
für "A.I." engagiert. Der von Warner Bros. und DreamWorks gemeinsam
produzierte Science-fiction-Film soll Mitte 2001 in die US-Kinos kommen.
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SF-Radio: Spezial zu Galaxy Quest
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In den vergangenen Wochen hat SF-Radio im Internet Freikarten zur großen
Sondervorführung von "Galaxy Quest" und "Mars Attacks!" im
Düsseldorfer UFA-Palast am Hauptbahnhof verlost. Am vorletzten Samstag war SF-Radio
bei der Premiere dabei. An einem Stand vor dem Kino haben Claudia Kern, Torsten Dewi,
Jürgen Bleekmann und Mike Hillenbrand die Besucher des UFA-Palastes über das
Science-fiction-Radio im Internet informiert und weitere Preise verlost. Zudem steht
inzwischen ein Spezial zur Premiere des Filmes bei SF-Radio online - die erste
Moderation von Mike Hillenbrand nach seiner letzten Ausgabe von TREKminds. In dem
Spezial wird unter anderem der Film "Galaxy Quest" ausführlich von Ralph
Sander vorgestellt, und Kino-Besucher werden nach ihren Eindrücken befragt.
Am vergangenen Samstag ist bei SF-Radio auch eine neue Ausgabe von Audio51 online
gegangen. Themen der Sendung, deren Leitung der neue TREKminds-Moderator Christoph von
Guaita übernommen hat, sind unter anderem die Reportage von der amerikanischen
Filmmesse AFM, die Leistungen des Herr-der-Ringe-Regisseurs Peter Jackson sowie der
erste Teil des Scifi-Hörspiels "...und auf Erden Stille" von den
preisgekrönten Autoren Baltasar v. Weymarn und Jochim C. Redeker.
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
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