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19. Mai 2000 - Ausgabe 64 - "Stay on these Roads"
Perspektiven...
...erwarten sie bei dieser Ausgabe gleich in vielerlei Hinsicht. Nachdem sich nun die Wogen rund
um die Galileo7-Convention gelegt haben, möchten wir Sie zum einen bereits auf die in der
nächsten Woche folgende große Corona-Berichterstattung zur FedCon 8 einstimmen und
zum anderen Ihre Planungen für die kommenden Wochenenden durch eine Rezension zum Kinofilm
"Mission to Mars" vielleicht etwas erleichtern.
In diesem Sinne weisen wir Sie natürlich auch auf den conBEAT hin, der die Besucher unserer
Homepage über die Convention auf dem Laufenden hält. Sie finden den conBEAT auf der
Corona-Homepage unter http://www.sftv.ch/corona.
Desweiteren begrüßen wir an dieser Stelle mit Thomas Kohlschmidt und Andy Sombke gleich
zwei neue Redakteure, welche in Zukunft unsere Subspace Link-Redaktion verstärken und sich
in Form von aktuellen Berichten einbringen werden.
Bevor wir Sie aber nun der neuen Ausgabe überlassen: Wir suchen erneut Redakteure für
unser webBEAT-Team. Wir planen in absehbarer Zeit eine personelle Verstärkung dieser
Abteilung - und dafür müssen natürlich neue Redakteure her. Bei Interesse
genügt eine kurze eMail an webbeat@sftv.ch.
Aber nun viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe!
Klaus Michels
Redaktionsleiter
Pfadfinder
1. Die FedCon 8 vor dem Start
2. Mission to Mars
3. Die STAR CON 2000
4. Kreuzfeuer
5. Star Trek: Im Gespräch mit...
6. Star Trek: trekBEAT
7. Star Trek: Smile Fiction
8. Star Trek: Fan Fiction
9. Star Wars: Ein neuer Skywalker
10. Dune: Was erwartet uns?
11. Subspace Link
Für jeden etwas dabei: Die Federation Convention 8
Vom 19. Bis 21. Mai findet nunmehr zum achten Mal eine der meistbesuchten und wohl besten
Conventions im deutschsprachigen Raum statt - die Federation Convention. Veranstaltungsort
ist wie gewohnt das altbewährte Maritim Hotel in Bonn. Mit seinen zwei großen Sälen
und den vielen kleinen Räumen bot es in den letzten Jahren einen passenden Ort für
solch eine Massenveranstaltung.
Und zu dieser ist die FedCon wahrlich geworden: Rund 3'000 Besucher werden laut der Fedcon GmbH
erwartet.
Als Gaststars werden dieses Jahr Brent Spiner (ST:TNG Data), Marina Sirtis (ST:TNG Troi), Denise
Crosby (ST:TNG Yar), René Auberjonois (ST:DS9 Odo), Tim Russ (ST:VOY Tuvok), Alice Krige
(ST8: Borg Queen) und Gary Lockwood (ST:TOS Gary Mitchell) aus dem Star Trek-Franchise erwartet.
Wer neben Star Trek auch noch bei Babylon 5 nicht nein sagt, wird dieses Jahr wohl auch auf
seine Kosten kommen: Was letztes Jahr mit Bruce Boxleitner begann, wird diesmal mit gleich drei
Darstellern der erfolgreichen SF-Serie fortgesetzt: Richard Biggs (B5: Dr. Stephen Franklin),
Jerry Doyle (B5: Garibaldi) und Robin Atkin Downes (B5: Byron) haben sich angekündigt. Ein
weiterer prominenter Besucher aus dem SF-Bereich ist Xenia Seeberg aus LEXX: The Dark Zone.
Desweiteren werden auch Persönlichkeiten hinter den Star Trek-Kulissen anwesend sein,
namentlich Lolita Fatjo aus der Riege der Drehbuchautoren und Richard Arnold, Berater des
Franchise, der sicherlich einige interessante Spekulationen über Serie V zum Besten geben
wird.
Wie gewohnt werden Panels mit den Stars abgehalten. Diese dauern zwischen 45 und 60 Minuten, in
Ausnahmefällen (zum Beispiel dem Doppel-Panel Sirtis/Dorn) bis zu 90 Minuten. Darüber
hinaus werden die meisten Stars in zwei Autogrammstunden am Samstag und Sonntag den Fans
Autogramme verteilen - ein Genuss, in den man übrigens fast ausschließlich auf
europäischen Conventions kommt. Im Vorfeld erfuhren wir allerdings bereits, dass Brent
Spiner seine Autogramme lediglich verkaufen wird.
Bereits die Federation Conventions der letzten Jahre waren außerordentlich erfolgreich. Im
Gegensatz zur Galileo7-Convention ist diese Veranstaltung daher auch von keinen dunklen Wolken
verhangen. An eine finanzielle Schieflage denkt niemand. Die unsicheren Zeiten hat die FedCon
GmbH wohl bereits hinter sich - auch diesmal werden sicherlich bereits zu Beginn der Convention
haufenweise Fans ihre Eintrittskarte für die FedCon 9 sichern.
Diesen Erfolg kann man mit Sicherheit auch auf das Organisationstalent der Veranstalter
zurückführen. Schwerwiegende Pannen suchte man auf der letzten FedCon vergeblich,
sieht man mal von dem üblichen Tumult angesichts der hohen Besucherzahlen ab. Lediglich das
Verteilen von Autogrammen ist ein Abenteuer - und wird wohl auch eins bleiben, denn je
höher die Teilnehmernummer, desto geringer die Chance auf die begehrte Unterschrift.
Publikumsliebling Marc B. Lee wird auch dieses Jahr wieder durch das Geschehen auf der
Bühne führen. Die altbekannten Panels werden darüber hinaus noch durch einige
weitere Programmpunkte aufgelockert. Neben den obligatorischen Ereignissen wie Opening- und
Closing Ceremony, sowie dem Kostümwettbewerb, wird es eine Auktion mit Richard Arnold und
eine Aktion der Space View mit René Auberjonois (ST:DS9 Odo) geben. Sowohl am Freitag und
Samstag wird abends für musikalische Unterhaltung gesorgt, Höhepunkt wird hier
sicherlich das Konzert von "Neil Norman & His Cosmic Orchestra" unter Mitwirkung
von Tim Russ (ST:VOY Tuvok). Hierfür erhebt die FedCon GmbH allerdings einen
zusätzlichen Eintritt von 20 Mark für Conbesucher beziehungsweise 30 Mark für das
übrige Publikum. Selbstverständlich werden auch wieder englische und deutsche Episoden
auf einem Großbildschirm gezeigt, und in den Händler- und Clubräumen, der Disco
und den Ausstellungen wird es auch in den Zeiträumen ohne Panels sicherlich nicht
langweilig. Und diese sind auf der Fedcon 8 ohnehin eher dünn gesät.
SF-Radio berichtet mit mehreren Spezialsendungen direkt von der FedCon: Berichte von den
Redakteuren vor Ort, Interviews mit den Stars sowie viele weitere Highlighs präsentiert
das Convention Team in der Sendung "SF-Radio Spezial" vom 19. bis zum 21. Mai.
Links zum Thema:
http://www.fedcon.de
http://www.sf-radio.de
http://www.sftv.ch/corona
(Zurück zum Inhalt)
Charaktere:
Tim Robbins - Woody Blake
Gary Sinise - Jim McConnell
Connie Nielsen - Terri Fisher
Jerry O'Connell - Phil Ohlmeyer
Don Cheadle - Luke Graham
Armin Mueller-Stahl - Missionsleiter
Regisseur - Brian De Palma
Drehbuch -Lowell Cannon, Jim Thomas
Musik - Ennio Morricone
Kamera - Stephen H. Burum
Im Jahre 2020 wird eine kleine Gruppe von Astronauten zum Mars geschickt: die ersten Menschen,
die diesen Planeten betreten sollten. Das Basiscamp des Teams befindet sich im Cydoniatal, in
dem angeblich Pyramiden und das Marsgesicht liegen sollen. Mit einem Erkundungsroboter wird die
Umgebung untersucht, und man stößt auf einen Berg mit einer weißen Spitze. In
der Hoffnung, dort Eis zu finden, begibt sich die Crew dorthin, um weitere Untersuchungen
durchzuführen. Als sie mit einem Radar das Innere des Berges scannen, fallen ihnen neben
einer massiven Struktur seltsame Geräusche auf. Ohne Vorwarnung bildet sich um den Berg
herum ein heftiger Sandsturm. Durch eine dadurch entstehende Windhose werden drei der vier
Astronauten getötet. Als der Sturm nachlässt, kommt die massive Struktur zum Vorschein
- es ist ein riesiges Gesicht.
Auf einer im Erdorbit kreisenden Weltraumstation empfängt man einen Notruf vom Mars und
beschließt, eine Rettungsmission durchzuführen. Vier weitere Astronauten machen sich
auf den Weg. 173 Tage später ist die Rettungscrew am Mars angelangt. Durch einen
Meteoritenschauer entstehen drei Lecks, von denen zwei behoben werden. Das dritte, unentdeckte,
befindet sich an der Treibstoffleitung. Als die Crew in den Orbit eintreten will, löst
dieses Leck während des Bremsmanövers eine Explosion aus, wodurch die Crew gezwungen
wird, das Schiff zu verlassen. Bei dem Versuch, ein Versorgungsmodul als Ersatzschiff zu nutzen,
kommt es zu einem Unfall, bei dem ein Astronaut ums Leben kommt. Die drei restlichen Astronauten
landen auf der Oberfläche und finden den Überlebenden in den Resten der Basisstation.
Dieser berichtet von den Ereignissen und offenbart ihnen seine Entdeckungen. Die aufgezeichneten
Geräusche entpuppen sich als 3D-Modell der DNS, an der ein Stück fehlt. Die
Astronauten beschließen, den Rest zu ergänzen und eine Reaktion abzuwarten. In der
Nähe des Gesichtes senden sie das neu erzeugte Signal, und ein Eingang öffnet sich.
Drei Astronauten begeben sich in das Gesicht und befinden sich plötzlich in einem
lichterfüllten Raum, in dem eine Erdatmosphäre herrscht. Die Außentür
schließt sich, und sie scheinen gefangen zu sein. Nachdem sie ihre Helme abgenommen haben,
öffnet sich eine weitere Tür. Sie betreten einen Raum mit einer riesigen Projektion
unseres Sonnensystems. Dabei ist der Mars als blauer, erdähnlicher Planet dargestellt.
Plötzlich schlägt ein Meteorit auf dem Mars ein, und er verwandelt sich in seinen
jetzigen Zustand. Ein Alien erscheint und zeigt den Astronauten, wie die damaligen Bewohner
evakuiert wurden. Das Alien hat anscheinend nicht den Mars mit den anderen verlassen, sondern
das DNS-Molekül auf die Erde gebracht und so die Evolution des Lebens auf der Erde
ausgelöst. Die Menschen erkennen, dass das Gesicht ein Raumschiff birgt, das kurz davor
steht, zu starten und den anderen zu folgen. Einer der Astronauten entschließt sich, mit
ihnen zu fliegen. Die restlichen kehren auf die Erde zurück.
Die Grundidee der Geschichte ist zwar nicht sehr originell, aber zu akzeptieren. Die Menschheit
macht sich auf zum Mars und findet Relikte einer außerirdischen Zivilisation. Die
Umsetzung dieser Idee lässt allerdings sehr zu wünschen übrig: Die Dialoge wirken
aufgesetzt, kitschig und manchmal völlig belanglos. Auf der anderen Seite werden wichtige
inhaltliche Details einfach weggelassen - was sich auch in abrupten Schnitten äußert.
So befinden wir uns zu Beginn des Filmes auf einer Grillparty, im nächsten Augenblick auf
dem Mars. Gleichzeitig dazu befindet sich der Zuschauer auf der Erdorbitalstation. Bis dahin ist
es ein relativ kontinuierlicher, interessanter Anfang. Nach der effektlastigen Wirbelsturmszene
rutscht der Film allerdings durch das Auftauchen des Gesichtes ab.
Nach einer dramatischen, kurzen Szene mit Armin Mueller-Stahl, der sich im übrigen sehr
schlecht selbst synchronisiert hat, springen wir mit der Rettungscrew in den Marsorbit. Nach dem
Meteoritenhagel herrscht totaler Aufruhr, was den Figuren jedoch in keinster Weise anzumerken
ist. Dass es ein weiteres Leck gab, war abzusehen. Auch, dass es zu einer Katastrophe
führen würde. Nachdem sich diese erfolgreich ereignet hat, befinden sich unsere
Astronauten schwerelos im Weltall und versuchen, zum Versorgungsmodul zu schweben. Da in der
Mikrogravitation keine Reibung auftritt, hätte ein kurzer Schub der Antriebsdüsen
ausgereicht, um das Modul zu erreichen. Stattdessen fliegt einer der Astronauten mit Vollgas und
mit einem Seil bewaffnet in Richtung des Moduls. Dabei verbraucht er seinen gesamten Treibstoff
und kann nicht abbremsen - völlig unlogisch. Es gelingt ihm, das Seil, an dem die anderen
hängen (aber er selbst nicht!?), einzuhaken. Er driftet in die Marsatmosphäre.
Die anderen drei erreichen das Modul, und es entbrennt eine entsetzlich langwierige Diskussion,
ob und wie man ihn rettet. Währenddessen driftet der Mann weiter in die Atmosphäre.
Die Ehefrau des driftenden Astronauten, welche mit auf der Mission ist, fliegt mit dem Seil los
bis sie die Hälfte ihres Treibstoffs verbraucht hat. Logik - siehe oben. Als sie zum
Stillstand gekommen ist, schießt sie das Seil los, welches etwa einen Meter vor ihrem
Gatten zu Ende ist - obwohl dieser doch noch driften müsste. Nach einem endlosen Dialog,
in dem beide anfangen, zu heulen, begeht er Selbstmord, indem er seinen Helm öffnet, um sie
davon abzuhalten, ihm zu folgen. Er gefriert sofort, obwohl er eigentlich nach den Gesetzen der
Physik platzen müsste.
Nächster Schnitt: Die drei Astronauten ziehen etwas hinter sich her. Offensichtlich haben
sie es geschafft, zu landen. Sie finden Luke, der etwas von der Macht faselt und in einer
zeltähnlichen Behausung auf der Marsoberfläche Bohnen züchtet. Luke hackt kurze
Zeit später auf seiner Tastatur herum, und aus den nervenden Geräuschen entsteht,
siehe da, eine DNS-ähnliche Struktur. Sofort kommt die Erkenntnis, es sei eine DNS, an der
das letzte Chromosom fehlt! Aus den 20 gesehen Basenpaaren der Doppelhelix schließen
unsere Helden, dass sie die fast komplette menschliche (!!) DNS vor sich haben. Nun wissen wir
ja alle, dass Chromosomen zwar aus DNS bestehen, aber an ihr sich kein Chromosom befinden kann -
höchstens Telomere oder weitere Basen. Offensichtlich hätte der Drehbuchautor im
Biologieunterricht besser aufpassen sollen. Die Helden wissen natürlich sofort, was fehlt
und können es in die Geräuschsprache übersetzen. Nachdem sie nach diesem
bestandenen Test das Alien treffen, wobei hier die Rechenregel Alien = E.T. + Taelon + Oper von
Sydney gilt, verliert das Alien eine einzelne Träne. Herzergreifend! Natürlich
entschließt sich einer der Helden, mitzufliegen: auf zu fremden Welten, Atmosphären
und Nahrungsmitteln. Ende.
Tim Robbins spielt den Missionsleiter Woody Blake, der zusammen mit seiner Frau Terri Fisher
(Connie Nielsen) auf diese Mission geht. Gary Sinise hat den Part des leicht besessenen Piloten.
Seine Fähigkeiten wurden jedoch nie erfordert. Jerry O'Connell ist ein Techniker und
Mädchen für alles. Wir fragen uns ernsthaft, ob einer der Schauspieler das Drehbuch
vorher gelesen hat. Die Dialoge waren teleprompter-artig, keiner der Schauspieler war in der
Lage, mit diesen Sätzen seiner Figur Leben einzuhauchen. Einzig Jerry O'Connell, der
anscheinend die Rolle von Sigourney Weaver aus Galaxy Quest innehatte, überzeugte in seiner
Rolle. Tim Robbins und Gary Sinise hatten keine Chance, aus ihren Rollen etwas zu machen. Die
Musik von Ennio Morricone scheint in fünf Minuten komponiert worden zu sein, und dann wurde
sie zudem an den unpassendsten Stellen abgespielt. So hört man zum Beispiel kurz vor der
Explosion des Treibstoffs dieselbe DS9-artige Posaunenmusik wie beim Start des Raumschiffs.
Die Kameraführung sollte natürlich den Film unterstützen und eine
Schwerelosigkeit im All suggerieren; dies ging aber nach hinten los, da sich die Kamera
permanent drehte und der Zuschauer schnell die Orientierung verlor. Komplett unauffällig
wurde im Film Werbung für Kawasaki, Isuzu, M&M, Yes-Torti, Dr. Pepper Cola und und und
an den Mann gebracht. Wahrscheinlich hätte man ohne Werbeunterstützung diesen Film nie
produzieren können. Dass die NASA diesen Film mit ihrem Logo offiziell unterstützt,
ist schon recht peinlich.
Die positiven Seiten des Films lassen sich schnell zusammenfassen: Die Spezialeffekte waren
bewundernswert - insbesondere der Sandsturm, das Sonnensystem-Modell sowie die
Marsoberfläche waren täuschend echt dargestellt. Zwei Szenen im Film erreichten das,
was sie sollten: zum einen eine Tanzszene zwischen Tim Robbins und Frau in Schwerelosigkeit, zum
anderen das Zusammentreffen zwischen dem Rettungsteam-Mitglied Jim und dem Überlebenden
Luke - dort konnte man sich wirklich erschrecken.
Im Grunde ist dieser Film eine schlechte Mischung aus Sphere und Contact und bietet dem
Zuschauer nichts Neues. Wir können einen Kinobesuch daher nicht empfehlen.
(Zurück zum Inhalt)
Eine Convention der verpassten Möglichkeiten; dies sollte am Anfang dieses kurzen
Erlebnisberichtes unbedingt fixiert werden.
Dabei hatte sich alles eigentlich ganz gut angehört. Am 13. Mai sollten sich auf der
diesjährigen STAR CON 2000 im niederländischen Berkel-Enschot mit Jerome Blake (SW:EP1
Rune Haako), Jeremy Bulloch (SW:EP3-6 Boba Fett), Michael Sheart (SW:EP5 Adm. Ozzle), Richard
Leparmentier (SW:EP4 Adm. Motti) und Michael Culver (SW:EP5 Capt. Needa) zahlreiche
Stargäste aus dem Star Wars-Universum ein Stelldichein geben. In diesem Bezug erwartete man
natürlich auch eine Art Rahmenprogramm in Form von Panels der Stars, um Informationen
über ihre bisweilen durch Lord Vader bedingt sehr kurze Zeit im Star Wars-Universum zu
erhalten.
Also ging man mit einer freudigen Erwartung auf den etwa zweistündigen Weg nach Holland.
Dort, kurz hinter Eindhoven erreichten wir es dann: das kleine Hotel "De Druiventros",
in welchem die Veranstaltung stattfinden sollte. Kurz nach dem einloggen kam dann allerdings die
erste größere Enttäuschung. Das von außen schon kleine Hotel stellte bei
kurzer näherer Betrachtung von innen wahrlich kein Raumwunder dar, so dass man die gesamte
zur Verfügung stehende Fläche in etwa drei Minuten bei gemächlichem Gang und
kleineren Staus bequem durchschreiten konnte.
Noch war allerdings die Hoffnung vorhanden, zumindestens durch eine gut gelungene Performance
der Stargäste für die Anfahrt und das spärliche Umfeld entschädigt zu
werden. Dass aus dieser Hoffnung leider auch nichts wurde, bemerkte man leider schon zu Beginn
der Veranstaltung, als bei einer Podiumsdiskussion das zuhörende und stehende Publikum
aufgrund der mangelhaften Technik vor Ort leider nur sehr undeutlich verstehen konnte, über
was die Stars denn gerade überhaupt sprachen.
Leider gab es im Anschluss der Diskussion auch keine einzelnen Panels der Gäste, sondern
nur eine endlos lange Autogrammstunde, die aufgrund der mangelhaften Klimatisierung in den
Räumlichkeiten und Außentemperaturen um 30 Grad zu einer absoluten Qual für alle
Beteiligten wurde.
Eine Abwechslung im tristen Schlangestehen wurde den Fans an diesem Tag nur noch durch den
Merchandisingbereich geboten, welcher sich außerordentlich gut bestückt zeigte und so
zahlreichen Fans zumindestens das Veräußern ihrer an der Grenze umgetauschten Devisen
etwas erleichterte. An dieser Stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei
der STAR CON auch mehr um eine deutsche als holländische Veranstaltung handelte, wenn man
die Herkunft ihrer Besucher zu Rate zog.
Als weiteres Manko erwies sich im Verlaufe des Tages die Verpflegung innerhalb des Hotels,
welche sich finanziell zwar in gut bezahlbaren Bereichen, allerdings qualitativ auf sehr
mäßigen Niveau abspielte.
Es war allerdings zum Abschluss dieser kurzen Berichterstattung auch nicht alles negativ auf
dieser Veranstaltung. Die zahlreichen, phantastisch anzuschauenden kostümierten Star
Wars-Fans und bisweilen sehr interessante Diskussionen mit angereisten Teilnehmern
entschädigten zu einem guten Teil die Strapazen dieser Convention. Positiv bleibt zum
Abschluss des weiteren unbedingt festzuhalten, dass man sich zumindestens in einem Punkt bei
unseren niederländischen Freunden auf eines verlassen kann: Es gibt immer genügend
Restaurants einer bekannten amerikanischen Fast Food-Kette an den Autobahnen, so dass man durch
die gewöhnungsbedürftige Kost auf niederländischen Veranstaltungen also nicht zu
schaden kommen braucht. In diesem Sinne also: Achten Sie auf dass große runde
"M" neben den Autobahnen.
Links zum Thema:
http://starcon.starwars.nl/index.html
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sftv.ch.
Mission Erde: Eine Bilanz
Zur Zwischenbetrachtung aus der letzten Ausgabe
Beim Lesen des Spotlights zu Mission Erde ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen: Liam
Kincaid ist kein Mensch/Taelon-Hybride, sondern eine Mischung aus Mensch (Shioban Beckett) und
dem letzten Vertreter einer von den Taelons vernichteten Rasse (Name fällt mir nicht
ein).
- Stefan
Corona Newsletter
Zur Informationspolitik über noch nicht ausgestrahlte Episoden
Ich habe heute die erste Ausgabe des Newsletters bekommen und finde ihn äußerst
interessant und informativ. Von Letzterem vielleicht sogar etwas zu viel. Denn da wir in
Deutschland den USA in Sachen Folgenerscheinungen zurückhängen, finde ich es etwas
fies, diese Dinge vorher zu veröffentlichen. Ich persönlich bin noch dabei, die
Wiederholungen [von Voyager] zu sehen, da ich erst seit ein paar Monaten ernsthaft dabei
bin.
- Jens Schröder
Mich würde interesieren, warum ihr immer nur von ein paar Episoden die Infos und eine
Kurzbeschreibung [auf der Homepage] habt. Das finde ich schade. Vor allem könnte ich dann
schnell rausfinden, welche von den älteren Episoden ich schon kenne und welche nicht.
- Evil
Anmerkung der Redaktion: Wir besitzen momentan nicht ausreichend Kapazitäten für das
Episodenlogbuch, planen allerdings, das Episodenlogbuch noch in diesem Jahr zu erweitern.
Star Trek: Voyager
Zur Fortsetzung der Serie in den USA
Von einer offiziellen Voyager-Homepage weiß ich, das sich der Produzent von
Voyager wünscht, dass die Serie fortgesetzt wird und dies vielleicht tun will, wenn Kate
Mulgrew zustimmt und bleibt. Dies ist aber unwahrscheinlich, da sie schon Umzugspläne
schmiedete. Jetzt wollte ich [...] wissen, ob [es] die Wahrheit ist, dass das der Wunsch des
Produzenten ist.
- Jupiter
Warum ist es schon eine beschlossene Sache, dass die Voyager nur noch eine Staffel vor sich
hat? Hat sich das nach der Zeit herausgestellt, oder war es von vornherein klar? Und was sind
die Gründe dafür?
- Deniz Yaltay
Anmerkung der Redaktion: Zunächst gibt es nur eine einzige offizielle Star Trek-Seite:
http://www.startrek.com. Wirklich offiziell von Paramount
bestätigte News sind nur dort zu finden.
Mit Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) und Voyager sieht es folgendermaßen aus: In diesen
Wochen geht in den USA die sechste Voyager-Staffel zuende. Eine siebte Staffel ist definitiv -
sie wird Ende Sommer/Anfang Herbst in den USA anlaufen und mit größter
Wahrscheinlichkeit die letzte sein.
Produzenten sagen am Ende einer Serie immer gerne, dass sie für einen bestimmten Zeitraum
(hier sieben Jahre) geplant war. War sie aber nicht. Voyager hätte genauso gut auch schon
nach fünf Jahren oder erst nach neun Jahren zuende gehen können.
Es gibt jedoch mehrere Gründe für ein Ende nach der siebten Staffel: Die Schauspieler
wollen nicht und haben nur noch Verträge für eine siebte Staffel, UPN hat bereits
für eine Serie (Mortal Kombat) gesorgt, die nach dem Ende von Voyager den Sendeplatz
einnimmt, und für Voyager wird bereits das Ende geplant.
Das Ende hat sich wie immer mit der Zeit herausgestellt. Die genauen Beweggründe liegen
nicht beim Sender, der mit den Einschaltquoten von Voyager allerdings durchaus Gründe zur
Absetzung gehabt hätte, sondern bei Produzenten und Schauspielern, die nach dem siebten
Jahr den richtigen Zeitpunkt für das Ende gesehen hatten.
(Zurück zum Inhalt)
Auch in dieser Ausgabe haben uns wieder Star Trek-Schauspieler Rede und Antwort zur Serie und
den Geschehnissen hinter den Kulissen von Paramount gestanden.
Diesmal sind dabei:
Robert Beltran (ST:VOY Chakotay), Darsteller des Commanders in
Voyager. Beltran wird bis zum Ende der siebten Staffel auf dem Schiff bleiben.
Jennifer Lien (ST:VOY Kes), Darstellerin der Ocampa Kes. Lien hat
angeblich aufgrund von Drogenproblemen aufgrund von Drängen seitens der Studios die Serie
nach der dritten Staffel verlassen und absolvierte in der derzeit laufenden sechsten Staffel
einen Gastauftritt.
LeVar Burton (ST:TNG La Forge), Darsteller des Chefingenieurs
auf der Enterprise D und E. Burton wirkte nach dem Ende von TNG mehrmals als Regisseur
verschiedener Episoden mit.
Ethan Phillips (ST:VOY Neelix), Darsteller des Schiffkochs in
Voyager. Phillips wird bis zum Ende der siebten Staffel auf dem Schiff bleiben.
Robert Beltran (ST:VOY Chakotay)
Robert Beltran bewarb sich für die Rolle von Chakotay, als das Casting schon einige Monate
lief. "Zu dieser Zeit hatte Genevieve Bujold die Rolle des Captains, und ich sehnte mich
danach, mit ihr zu arbeiten [...]. Ich denke, sie haben einige Frauen für den Part
getestet; sie waren nicht sicher, ob es ein weiblicher oder männlicher [Captain] wird. Als
sie sich für einen weiblichen Captain entschieden haben, nahm ich an, dass sie einen
männlichen ersten Offizier suchen. Ich bekam die Rolle, und bevor ich die Chance bekam, mit
Genevieve zu arbeiten, verließ sie die Serie!"
Ich genoss Chakotay, als ich das Skript für "Der Fürsorger" ("The
Caretaker") las. Ich wusste, er könnte ein interessanter Charakter sein. Ich machte
mir keine Sorgen, was in sechs oder sieben Jahren passieren würde. Ich hatte ein
großes Vertrauen in die Autoren."
Über die berufliche Beziehung zwischen Janeway und Chakotay sagt Beltran: "Ich
genieße es, Janeway zu stoppen, wo immer ich kann! Sie scheint alles zu wissen und alles
tun zu können. Zwischen ihr und Seven of Nine bin ich überrascht, wenn wir nicht nach
Hause kehren und alle Krankheiten im Universum geheilt haben! [...] Ich denke, er muss die ganze
Zeit des Teufels Advokaten spielen, so dass sie eine abgerundete Ansicht eines jeden Problems
haben, das die Crew gefährden könnte."
Beltran würde gern weitere freundschaftliche Beziehungen seines Charakters mit anderen
Crewmitgliedern sehen: "Je mehr man mit einem anderen Charakter spielt, desto mehr hilft
es, mehr Dynamik in seinem eigenen zu finden. Wenn es also mehr Beziehungen gäbe, wäre
das wundervoll."
Jennifer Lien (ST:VOY Kes)
In den USA ist sie nun gelaufen: Die Voyager-Episode "Fury", in der Jennifer Lien
(ST:VOY Kes) zum ersten Mal nach ihrem Ausstieg in der Episode "Die Gabe" ("The
Gift") aus der vierten Staffel wieder in der vierten Star Trek-Serie zu sehen war.
Im Interview spricht Lien darüber, dass sie die Episode sehr mag - und den Weg, auf dem Kes
wieder in die Serie zurückgebracht wurde: "Eine andere Kes zurückzubringen war
das, was ich von Anfang an wollte", verrät Lien. "Ich wollte nicht, dass Kes
wirklich Kes ist." Um dies zu vermeiden, wird Kes' Ankunft in der ersten Szene auf eine
sehr dramatische Art und Weise gezeigt. Lien mochte diese Szene sehr: "Meine Rückkehr
wirkt einfach cool. Ich sorge für eine Menge Aufregung!"
Nach der Rückkehr von Kes, die ja sogar am Set für Überraschungen sorgte, liegt
nichts näher als die Frage, ob eine weitere Rückkehr in der siebten und letzten
Serienstaffel möglich ist: "Ich denke, dass Kes' Charakter durch diese Episode
verändert wurde. Sie sieht ein, dass ihre Aktion nicht gerade in Ordnung war. Ich glaube,
das hält alle Möglichkeiten offen, den Charakter noch weiter zu erkunden."
Dennoch: Die Möglichkeit einer Rückkehr ist ebenfalls etwas, das noch weiter erkundet
werden muss. Wenn die Serie nun in ihr letztes Jahr geht - vielleicht wird Lien ja dann die
zweite Denise Crosby (ST:TNG Yar) und kehrt im Abschlusszweiteiler zurück? Lien musste
über diese Möglichkeit nachdenken. Aber: "Wie immer: Ich weiß es nicht. Ich
konnte in meinem Leben noch nie sagen, wann ich was und wo und zu welchem Zeitpunkt machen
werde. Die Serie hat sich nun einige Zeit ohne Kes weiter entwickelt. Und was immer sich als
Höhepunkt der Serie herausstellen wird - es wird an einem Punkt sein, an dem Kes nicht
notwendig ist. Kes ist kein wichtiger Charakter der Serie mehr, und deswegen wird die auch nicht
gebraucht. Also: Ja, ich glaube, dass ich nicht mehr zurückkehren werde. Ich glaube, dass
man mich nicht mehr fragen könnte. Aber ich glaube auch, dass vielleicht doch noch Chancen
bestehen. Wer weiß?"
"Dieser Auftritt ist kein typischer Job", pfeift Lien all diejenigen zurück, die
nun auf eine regelmäßige Gastrolle hofften. "Es war lediglich sehr nett von der
Truppe, mich noch einmal an Land zu ziehen."
LeVar Burton (ST:TNG LaForge)
Wie kommt Burton eigentlich dazu, in einer Episode Regie zu führen? Bekommt er ein Skript,
liest es dann und entwickelt sofort danach Ideen, wie man die Kameras bewegt, oder tritt alles
während seiner Vorbereitungsphase hervor? Oder ist es eine Kombination aus beiden?
"Es ist beides, aber es kommt erst zusammen, wenn ich das Skript lese", antwortet er.
"Einige Dinge werden mir vorgeschlagen, die ich dann unverändert abdrehe. Dann beginnt
man, andere Elemte zu suchen, wenn man die Folge auf die Beine stellt. Da ich 20 Jahre als
Schauspieler verbracht habe, geht es im Probierprozess für mich mehr um die Bewegung und
die Dynamik, als um irgendetwas anderes. Immer öfter wird die Choreographie einer Szene
wirklich zu einem eleganten Mittel, eine Szene im Film festzuhalten. Man muss außerdem
offen dafür sein, verschiedene Dinge am Set auszuprobieren."
Seine langjährige Erfahrung in der Rolle von Geordie LaForge in Star Trek: The Next
Generation macht sich bei der Arbeit an Voyager für ihn als Regisseur bezahlt: "Es ist
sein Gewicht in Gold wert, weil ich so vertraut mit der Star Trek-Welt bin, mit diesem
Universum", merkt er an. "Ich kenne die Sprache. Und wenn Gaststars hinzukommen, die
nicht damit vertraut sind, die Knöpfe auf den Konsolen zu drücken, so kann ich ihnen
einige Unterstützung auf diesem Gebiet geben."
Um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: LeVar Burton fand die Episode "Temporale
Paradoxie" ("Timeless") cool. "Ich denke, es hat sich gut entwickelt",
sagt er. "Ich war sehr zufrieden damit. Garret Wangs (ST:VOY Kim) Auftritt war
furchterregend. Es war wirklich sehr solide Arbeit. Die Kunstabteilung ging über alles
hinaus, um die Brücke einzufrieren und um dann die Brücke und Korridore und die
Krankenstation - alles wichtigen Sets - wieder normal zu machen, um sie normal für die
gleiche Episode aufzunehmen."
Burton hat in der letzten Zeit einige Projekte erfolgreich beendet. Er gewann kürzlich
einen Grammy für seine Lesung des Martin Luther King-Audiobooks und hat eine Vielzahl von
Unternehmen in Entwicklung. Zum Beispiel führte er letztes Jahr Regie in Smart House, ein
Film für den Disney Channel.
"Meine Gesellschaft ist zur Zeit wirklich beschäftigt", sagt Burton, wobei er
sich auf seine Produktionsfirma Eagle Nation Films bezieht, "wodurch ich weniger und
weniger Zeit habe, um mich Star Trek zu widmen. Aber es ist immer ein Spaß für mich.
Wie ich schon sagte, es ist, als würde ich nach Hause gehen."
Und was hat Burton als letztes über die Zukunft von Star Trek gehört? "Das
letzte, was ich gehört habe, ist, dass sie versuchen eine Idee für eine Story für
den nächsten Film zu bekommen", antwortet er. "Sie arbeiten daran. Wenn sie
Erfolg haben und eine Idee gefunden haben, mit denen alle Kräfte - das Studio, Rick Berman
und Patrick Stewart (ST:TNG Picard) - glücklich sind, dann schätze ich, werden wir
diesen Film nächstes Jahr drehen. Ich habe auch gehört, dass sie eine neue Serie
entwickeln, aber ich habe keine Informationen oder Details, über was es darin geht."
Burton kann bereits die letzte Frage erahnen. "Ob ich interessiert daran bin, in einem Star
Trek-Kinofilm oder in Episoden der neuen Serie Regie zu führen", fragt er. "Ja.
Ich wäre daran interessiert. Ausgesprochen interessiert."
Ethan Phillips (ST:VOY Neelix)
"Mann, es ist alles so schnell vorbeigegangen," sinniert Ethan Phillips. Was ist nur
los damit? Einige von uns sprachen gestern darüber auf dem Set. Wir müssen noch
weniger als 30 Episoden machen. Es ist richtig verblüffend, oder? Es ist solch ein
Klischee, aber es scheint als wäre es gestern gewesen, als wir den Pilotfilm starteten. Ich
kann es nicht glauben. Bevor man es mitbekommt, werden wir alle tot sein!"
"Die größte Überraschung, nehme ich an, war, dass Jennifer Lien (ST:VOY
Kes) die Serie verließ", fügt er hinzu. "Das war eine große
Überraschung. Ich dachte, wir würden alle in der siebten Staffel gemeinsam
aufhören."
"Ich hatte nicht viel in 'Fury' zu tun, aber ich habe eine sehr entscheidende Szene",
sagt Phillips zu der Episode, in der Kes zurückkehrt. "Ich sage auf Wiedersehen. Ich
habe dies nie wirklich in 'The Gift' ('Die Gabe') getan. Neelix hat Kes niemals auf Wiedersehen
gesagt. Also hatten wir nun das Ende, das ich immer vermisste. Wir hatten tatsächlich eine
Szene für die Episode 'Fair Trade' ('Das Wagnis') in der dritten Staffel gefilmt, in der
ich ihr auf Wiedersehen sage, aber die Szene wurde niemals gezeigt, aus welchem Grund auch
immer. Ich denke, es war so, weil die Serie schon so lang lief und die Szene nicht in die
Handlung passte. Also wurde sie herausgeschnitten. Aber in dieser neuen Episode, in der Kes
zurückkommt, kann ich ihr endlich Lebewohl sagen. Das war sehr süß."
"Jennifer Lien erschüttert einfach", fährt Phillips fort. "Es war ein
Deja Vu, sie hier zu haben. Wir haben für eine Weile den Kontakt zueinander verloren, aber
als sie zurückkam, um 'Fury' zu drehen, ging ich zu ihren Wohnwagen und setzte mich eine
Weile zu ihr. Wir plauderten, und sie wirkte hervorragend. Sie war immer eine scheue Frau, und
sie hat immer noch eine Menge der Schüchternheit, aber das ist einfach die Art, wie sie
ist. Sie ist sehr ruhig, im Gegensatz zu mir, der stets eine Quasselstrippe ist. Also war ich
froh, sie wiederzusehen, und ich war glücklich, dass der Charakter die Chance erhielt, auf
Wiedersehen zu sagen."
Phillips fährt fort: "Ich dachte, es würde schön sein, einen Ort zu haben,
zu den man täglich gehen kann, eine Routine zu haben; und es stellte sich heraus, dass es
das ist. Ich habe eine Gruppe von Leuten, mit denen ich auf einer regelmäßigen Basis
arbeite, mit denen ich gern zusammen bin, die intelligent und stimulierend sind. Wir haben eine
Menge Spaß. Ich erwartete, dass es richtig gut wird, und es stellte sich heraus, dass es
großartig ist. Es ist ein wunderbarer Job. Er gibt mir eine gewisse Menge an Sicherheit,
und ich bin dankbar dafür. Aber ich schaue vorwärts, um mit etwas anderen
weiterzumachen."
Und wie stellt sich der Schauspieler das Serienende vor? "Ich bin nicht sicher",
antwortet er. "Ich nehme an, dass ich nicht wie ein Autor denke. Ich würde es gern
sehen, dass jeder zurück zur Erde kommt. Neelix könnte als Lehrer an der
Sternenflotten-Akademie unterrichten. Er könnte ein Spezialist für den
Delta-Quadranten sein. Tatsächlich könnte er in zwei Fächern unterrichten, einmal
in Kochen und ein andermal in Geographie des Delta-Quadranten."
Was nach seiner Arbeit an Voyager kommt, weiß Phillips noch nicht. Er möchte in Los
Angeles bleiben, und dort nach neuen Aufträgen suchen. Dabei ist es ihm egal, ob es eine
Serie, ein TV-Film oder ein Kinofilm ist. Am liebsten jedoch würde er Theater spielen.
"Arbeit ist schwer zu kriegen; es gibt jetzt eine Menge von Schauspielern und nicht viel
Arbeit. Kann ich mir etwas herauspicken und wählen, was ich tun werde? Wahrscheinlich
nicht. Ich werde dass nehmen müssen, was kommt, wie jeder andere auch. Ich würde nie
einen Porno drehen, aber ich werde so gut wie alles tun, solange es Qualität hat, solange
es Spaß macht und es interessant ist."
(Zurück zum Inhalt)
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Brannon Braga über "Unimatrix Zero".
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Die Cinescape Website hat vor zwei Wochen ein Interview mit Brannon Braga veröffentlicht,
in dem er über das sechste Season-Finale von Voyager redet: die Episode "Unimatrix
Zero". Dieses Interview enthält eine Reihe von Informationen, welche für Leser,
die sich die Spannung bis zur Ausstrahlung erhalten möchten, nicht geeignet sind. Sie
sollten diesen Artikel dann besser nicht lesen.
"Es ist eine Art 'Die Borg treffen auf Matrix'", sagt Braga. "Es ist ein
Cyberspace. Wenn bestimmte Drohnen, die die Mutation haben, ihre Alkoven betreten, um
sich zu regenerieren, erwachen sie hier. Sie sind hier für vier Stunden am Tag.
Aber wenn sie es verlassen, sind sie wieder geistlose Drohnen. Sie erinnern sich an
gar nichts. Also macht sich Janeway daran, ihnen einen Weg zu zeigen, wie man sich
erinnern kann, so dass sie in der wirklichen Welt etwas unternehmen."
"Das Kollektiv versammelt sich, um diesen Ort zu finden, und obgleich vielleicht
nur 20'000 von 20 Milliarden Dronen hier herkommen, stellt es eine Gefahr für das
Kollektiv dar. Sie brauchen jemanden, der ihnen draußen hilft, und so bringen sie
Seven of Nine zurück, weil sie diese Mutation hat, ist sie es gewöhnt, hier
her zu kommen. Und sie brauchen außerhalb ihre Hilfe, um die Suche des Kollektives
zu stoppen. Janeway erfährt von diesem Ort, und sie bemerkt, dass er das Potenzial
hat, die Borg ein für allemal zu trennen. Sie sieht es als eine potenzielle
Widerstandsbewegung, und sie beginnt einen Weg zu suchen, damit die Drohnen ihre
Individualität in der realen Welt bewahren, um vielleicht eine Borg-Revolte
zu starten."
"In der Zwischenzeit erinnert sich Seven, die es gewohnt ist, Jahr für Jahr
hierherzukommem, nicht, aber sie beginnt, sich allmählich zu erinnern, dass sie
eine romantische Beziehung mit einem Mann hatte; sie lieben sich. Also wird Seven ihre
erste Romanze haben."
"Das ist ein Cliffhanger, so dass es einen zweiten Teil zu Beginn des nächsten
Jahres geben wird. Wir sehen darin Teil Drei der Borg-Trilogie. Es gab "Skorpion"
("Scorpion"), wo Seven of Nine hinzukam, dann gab es "Das ungewisse Dunkel"
("Dark Frontier"), wo Seven of Nine zurück zum Kollektiv ging, und dies ist der
dritte und letzte Teil der großen 'Borg-Zwei-Stunden-Dinger'."
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Viacom/CBS-Fusion bestätigt.
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Die Ferderal Communications Commission (FCC) hat die 30 Milliarden Dollar-Fusion zwischen Viacom
und CBS am 3. Mai bestätigt. Die Muttergesellschaft von MTV, Paramount Pictures, Spelling
Entertainment, Blockbuster und einer enormen Reihe anderer Mediengesellschaften ist nun
in der Lage, das CBS Network zu erwerben, und bildet damit einen Mediengiganten, der
mit Walt Disney und AOL/Time Warner konkurrieren kann.
Obwohl die beiden Gesellschaften die Erlaubnis zur Fusion von der FCC haben, haben sie
dennoch einige Hindernisse in den nächsten sechs Monaten zu überwinden: An
erster Stelle muss die Gesellschaft 15% ihrer lokalen Fernsehstationen verkaufen, da
die FCC-Regeln nur die Kontrolle von 35% aller lokalen Fernsehstationen durch eine
einzige Gesellschaft genehmigt. Zusammen würden CBS und Viacom jedoch 41%
kontrollieren. An zweiter Stelle, und wohl von höchstem Interesse für Star
Trek-Fans, steht die Abgabe von UPN, das Network, welches derzeit "Star Trek: Voyager"
sendet.
Der Grund dafür liegt in den Regeln der FCC; diese verbieten jeder Gesellschaft,
mehr als ein landesweites Network zu besitzen. Viacom wurde ein Jahr Zeit gelassen, um
UPN loszuwerden. Die Gesellschaft möchte jedoch ihren Einfluss geltend machen, um
diese Einschränkung aufzuheben. Viacom befürchtet, dass UPN zu Grunde geht,
wenn man es abgibt. Beachtet man, wie gut sich UPN für Minderheitenzuschauer
einsetzt, ist dies nicht etwas, das die FCC möchte, und viele glauben, dass Viacom das
Recht erhält, UPN zu behalten.
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Neues von Galaxy Online.
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Galaxy Pictures hat vor kurzem die Rechte an 50 Science-fiction-Filmen zur
Internetaufführung von Passport International Productions erworben. Darunter befinden sich
Klassiker in schwarz-weiß, aber auch eine Vielzahl an Farbfilmen. GalaxyOnline möchte
seine Bibliothek an Science-fiction-Filmen nun ständig erweitern.
Galaxy Pictures entwickelt derzeit einen futuristischen Thriller namens "Overload".
In diesem Film spielen einige bekannte Science-fiction-Ikonen mit, darunter George Takei (ST:VOY
Sulu), Bill Mumy (B5: Lennier), Claudia Christian (B5: Ivanova) und Tony Dow. Zudem arbeitet man
an einem Film namens "Illegal Alien", einem fesselnden Science-fiction-Drama, das von
Walter Koenig (ST:TOS Chekov) geschrieben wurde, und in dem er selbst zu sehen sein wird.
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Voyager's Rückkehr nicht sicher.
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Rick Berman bestätigte, dass eine neue Star Trek Serie in Arbeit ist und dass sie ihre
Premiere nach dem Ende von Voyager feiern wird, wie in der Nacht vom 4. Mai auf UPN berichtet
wurde.
"Ich denke, wir haben ein Konzept, das dramatisch anders als Voyager oder Deep Space Nine
ist, aber zur selben Zeit wird es definitiv Star Trek in seinem Kern sein", sagte Berman.
Die neue Serie wird etwa im September 2001 zum ersten Mal gezeigt werden.
Berman sprach auch über die letzte Staffel von Voyager und erklärte, dass die Serie
entweder damit endet, dass die Voyager nach Hause kommt, oder dass sie verloren im
Delta-Quadranten bleibt. "Es gibt eine Vielzahl von Auswirkungen in beiden Szenarien",
sagte er und deutete an, dass die Schicksale von bestimmten Crewmitgliedern in Frage kommen,
wenn sie die Erde erreichen. Was wird zum Beispiel mit den Maquis-Crewmitgliedern geschehen, die
Gesetzlose der Föderation sind; mit dem Doktor, dessen holografisches Programm sein
ursprüngliches Design weit überstiegen hat; und Seven of Nine, deren Borg-Herkunft von
großem Interesse für die Sternenflotte sein wird?
Für den Fall, dass die Crew auf der anderen Seite der Galaxie bleiben wird, meint
Berman: "Es gibt zahlreiche Beziehungen zwischen unseren Charakteren, die auf sehr
einzigartige Weise behandelt werden müssten."
Berman versprach, dass die Fans einige richtige Überraschungen von Voyager im nächsten
Jahr erwarten können. "Ich würde es immer gern
glauben, dass, mit noch einer Staffel übrig, die besten Episoden erst noch kommen
werden", sagte er.
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Mulgrew bestätigt Rückkehr.
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"Star Trek: Voyager"-Darstellerin Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway)
bestätigte auf der Starfest 2000-Convention, die vom 14. bis 16. April in Denver,
Colorado, stattfand, dass die Voyager in der siebten Staffel wieder zurück in den
Alpha-Quadranten kehren werde. Ist dies das "unglaubliche Ende", das UPN-Chef
Tom Nunan vor kurzem für die Serie voraussagte?
Mulgrew sprach auf der Convention auch ein anderes Problem an, das mehrere aus Crew und
Cast bereits angesprochen hatten. Sie persönlich sei absolut unzufrieden mit den
Einzelgängen innerhalb des Autorenteams. Das Team, das derzeit aus neun Autoren
besteht, habe die Aufgabe, die Serie zu machen - nicht immer nur ein Mitglied dieses
Teams. Das Problem bestehe, seitdem Seven of Nine zu Anfang der vierten Serienstaffel an
Bord gekommen sei.
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"Sulu Series"-Demontration.
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Die von engagierten Fans organisierte Demonstration vor den Pforten Paramounts ist zu einem
echten Reinfall geworden. Die Fans, welche sich für eine Star Trek-Serie um Captain Sulu
und dem Raumschiff Excelsior einsetzen, wollten mit dieser Demonstration die Verantwortlichen
überzeugen, dass eine solche Serie genügend Zuschauer bringen würde.
Am 22. April war es nun soweit. Die Verantwortlichen erwarteten hunderte von Fans - es kamen
etwa 30. Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) nahm kurze Zeit später Stellung zu der Kampagne:
"George Takei wollte schon seit langer Zeit, dass sich diese Excelsior-Serie
entwickelt." sagte er während einer Autogrammstunde für seine neue CD "Star
Trek: Spock vs. Q" in Los Angeles, "Ich habe von all dem gehört, weil er da
draußen die Trommel schlägt. Wenn noch einer von uns eine weitere Serie bekommen
kann, warum nicht? Sicher. Meine einziges Anliegen ist, dass sie gute Arbeit leisten. Das ist
alles, worum es geht."
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Robin Williams in Star Trek X?
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Auf dem australischen Radiosender 2WS-FM hat ein Insider davon berichtet, dass Paramount
beabsichtige, Robin Williams für eine Rolle im zehnten Star Trek-Kinofilm zu engagieren.
Obwohl Robin Williams selbst ein Star Trek-Fan sein soll, ist diese Meldung wohl zunächst
einmal als eines der zahlreichen Gerüchte um die Zukunft von Star Trek zu betrachten.
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Patrick Stewart kritisiert Produzenten.
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Wie die New York Post berichtet, hat Patrick Stewart (ST:TNG Picard) bei einer Aufführung
seines neuen Broadway-Stücks "The Ride Down Mt. Morgan" die Produzenten des
Stücks auf der Bühne öffentlich beschuldigt, zu wenig Werbung dafür gemacht
zu haben.
Stewart wörtlich: "[Der Autor] Arthur Miller und ich haben kein Vertrauen mehr in das
Engagement unserer Produzenten - besonders der Schubert-Organisation - für das Stück
oder ihren Willen, dafür zu werben und es an die Öffentlichkeit heranzutragen. Ich
weiß, dass wir ein außergewöhnliches, provokatives und sehr unterhaltsames Stück
haben. Was darüber hinaus gebraucht wird, ist Werbung und Öffentlichkeit. Den Leuten
muss gesagt werden, dass es da draußen ein Stück gibt."
In dem Stück spielt Stewart einen Bigamisten, der von seinen beiden Ehefrauen entlarvt
wird, als er ins Krankenhaus muss. Es hat bislang nur gemischte Kritiken erhalten,
obwohl fast alle davon Stewarts Schauspiel darin positiv bewertet hatten. Dennoch hält
sich der Erfolg des Stücks in Grenzen, was laut der Quelle der New York Post wohl auch
daran liegt, dass der Name Patrick Stewarts allein nicht ausreicht, um einen
Verkaufserfolg zu garantieren.
Der Dramatiker Arthur Miller stimmte Stewart zu und sagte nach der Aufführung: "Es hat
keinen Versuch gegeben, für das Stück zu werben, und wir haben genug. Ich weiß nicht,
warum sie keine Werbung dafür machen."
Trotz diesen Anschuldigungen versicherte der Vorsitzende der Schubert-Organisation,
Philip Smith, dass ihr Engagement für das Stück nicht größer sein könnte:
"Patrick Stewart in einem Arthur Miller-Stück auf dem Broadway zu haben, ist der Traum
eines jeden Produzenten. Wir alle freuen uns auf den andauernden Erfolg dieses
Stückes."
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Hertzler als Sensenmann.
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J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok) spielt die Hauptrolle im neuen Chrysler-Werbespot.
Als Sensenmann verkleidet macht er Jagd auf einen Mann, dessen Zeit abgelaufen ist.
Dieser versucht daraufhin, ihm im neuen Chrysler PT Cruiser zu entkommen.
Hertzler kann ihn zwar fassen, lässt ihn aber dann doch im Tausch gegen das tolle Auto
gehen.
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Sat1 zeigt sechste Staffel von Star Trek: Voyager.
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Laut eines aktuellen Presseberichtes von Sat1 wird zum Herbst, im
Anschluss an die Free TV-Premieren der fünften Staffel, die
sechste Staffel von Star Trek: Voyager ausgestrahlt.
Als voraussichtliche Sendezeit wurde Samstag, 15 Uhr, bekannt gegeben.
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TREKminds terrestrisch.
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Nachdem sich die Meldung herumgesprochen hatte, daß die von SF-Radio produzierte
Internetsendung "TREKminds" nun in Österreich beim freien Sender Orange 94,0
startet, sind eine Menge Fragen aufgekommen. Darum hier noch einige
Einzelheiten zu der wöchentlichen Show, welche in Wien über Antenne und desweiteren
im Kabel auf der Frequenz 92,7 MHz ausgestrahlt wird.
Empfangen lässt sich der Sender über Kabel allerdings nur in den Städten Wien und
Wiener Neustadt sowie einigen Umlandgemeinden der Wiener Neustadt.
Start der Show: Montag, 29. Mai (7:45 Uhr-8:00 Uhr)
Ausstrahlungsweise: wöchentlich
Empfang: In Wien auf UKW 94,0 oder im Kabel auf 92,7 MHz, oder im Internet unter
http://www.orange.or.at.
Sonstiges: "TREKminds" wird im Rahmen der Morgensendung "Sunrise Orange"
ausgestrahlt und entsteht in Zusammenarbeit mit dieser Sendung.
Es werden immer noch Redakteure gesucht. Wenn Sie in österreich wohnen und Spaß am
Radio haben, sich vielleicht sogar für Star Trek interessieren, dann melden Sie sich bei
SF-Radio unter http://www.sf-radio.de.
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SF-Radio bringt FedCon-Berichterstattung.
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Mit einer Spezial-Berichterstattung melden sich die SF-Radio-Redakteure
Christoph von Guaita, Sebastian Lorenz und Dennis Horn direkt von der
Federation Convention in Bonn. In drei langen Spezial-Ausgaben des
Internet-Radios für Science-fiction gibt es für die Hörer aktuelle
Impressionen von der Convention, Interviews mit den Gaststars und viel
Informatives rund um die größte Star Trek-Veranstaltung Deutschlands.
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
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Nancy Hower schreibt Musik.
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Nancy Hower (ST:VOY Wildman) hat eine Rock-Oper mit dem Titel "Girl on Mars"
geschrieben. Songs aus diesem Werk will sie auf dem Event "The Gig" in Hollywood,
Californien darbieten.
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"Starship Excellent" sucht Darsteller.
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"Starship Excellent" ist ein schweizerisches Filmprojekt, basierend auf dem Star
Trek-Universum. Der Film wird in der ersten Oktoberwoche dieses Jahres in der Schweiz gedreht.
Der Film soll das "Starfleet Academy"-Konzept aufgreifen, dabei allerdings nicht
soap-lastig werden. Die Sternenflotte testet ein neues Ausbildungsprogramm, in welchem die
Kadetten auf einem Schiff dienen und teils echten und gestellten Situationen begegnen. Die
Teilnehmenden wissen nicht, ob eine Situation echt ist oder nur simuliert - ob sie in einer
tödlichen Situation sind oder nicht. Dies machen sich ihre Ausbilder zu nutzen, um -
angeblich im Interesse der Föderation - an eine Waffe heranzukommen, mit welcher man die
Feinde der Föderation ein für alle Mal in die Knie zwingen kann. Als die Kadetten dies
merken, setzen sie alles daran, dies zu verhindern.
Um die Filmpläne verwirklichen zu können, suchen die Macher nun noch nach
tatkräftiger Unterstützung. Die wertvollste Unterstützung für das Team sind
dabei Menschen, die gerne mitspielen möchten. Das Team sucht daher noch nach jungen
Schauspielern zwischen 15 und 30 Jahren, die in eine kleinere oder grössere Rollen
schlüpfen möchten. Nicht alle Rollen sind dabei übrigens abhängig vom
Drehtermin in der ersten Oktoberwoche.
Interessenten finden mehr Infos unter
http://www.excellent.de.cx/.
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Robert Picardo spricht über "Life Line".
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Robert Picard hat nun die Vorabversion von "Life Line" sehen können und war
absolut begeistert von den visuellen Ergebnissen, sagte er in einem Interview. Daher zähle
diese Episode nun auch zu seinen persönlichen Favoriten. "Die Episode kombiniert, was
groß in unserer Show ist; den Gebrauch von neuesten und qualitativ sehr hochwertigen
Effekten, gepaart mit einer guten Geschichte", folgerte Picardo. "Es sind die
kultiviertesten Verfahren von Bewegungsfotographien in Verbindung mit der digitalen Verarbeitung
und dem Blue-Screen benutzt worden; dadurch wurde der doppelte Auftritt optimal
unterstützt."
Allerdings benötigen solche Effekte einen sehr großen Aufwand an technischer Arbeit sowohl vom
Darsteller als auch vom Regisseur. "Wir probten mit meinem Stellvertreter J.R. Quinonez. Er war einfach unglaublich",
sagte Picardo im Interview. "Er kam zum Set und kannte bereits jede Zeile beider Charaktere, bevor ich sie überhaupt wußte.
Er konnte sich innerhalb der Rollen vor und zurück fallen lassen und probte beide Charaktere mit mir. Wir
mussten daher erst beide Rollen intensiv üben, bevor wir zu kritischen Entscheidungen kamen und er dann
über die Schulteransichten der Kamera spielte."
Über den Gestaltung der Aufnahmen, wo beide Rollen gleichzeitig und voll zu betrachten sind, sagte Picardo:
"Als ich in den richtigen Szenen aufgenommen wurde, spielte ich den ersten Charakter. Danach ging es
weiter zum zweiten Charakter, welcher sich auf einem inhaltslosen Set vor einer blauen Wand bewegen sollte.
Ich agierte mit virtuellen Darstellern und virtuellen Stützen; so etwas ist sehr herausfordernd.
Du hast etwas aus deiner Erinnerung darzustellen und musst dich zudem daran erinnern, wann, wo und zu
welchem genauen Zeitpunkt ein Augenkontakt herzustellen ist."
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Armin Shimerman bei Buffy.
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Armin Shimmerman (ST:DS9 Quark) wird in einer der letzten Folgen der
vierten Staffel von "Buffy" wieder einen Gastauftritt haben. Wie auch schon zuvor
spielt er diesmal wieder die Rolle des "Snyder", obwohl diese Figur in der
letzten Folge der dritten Staffel von einem Dämon vertilgt wurde. Man darf
also gespannt sein.
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Interview mit der Borg Queen.
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In einem Interview erzählte Susanna Thompson (ST:VOY Borg-Queen)
vor kurzem über ihre Rückkehr zu Voyager und ihre dortige Arbeit während der
Dreharbeiten zu "Unimatrix Zero".
Thompson "war nicht sehr überrascht, dass sie [die Produzenten] anriefen", sie
war vielmehr überrascht, "dass sie selbst die Rolle angenommen" hat, da sie die
Rolle der Borg-Queen als schwer empfinde - die Queen sei ihr "nicht zur zweiten Natur
geworden".
Thompson krisiert vor allen Dingen die Geschwindigkeit, in der die Folge produziert wurde und
die "Last minute-Änderungen" am Skript, die hauptsächlich
Technobabble-Paragraphen enthielten.
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Episodenbilder zu "Unimatrix Zero".
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UPN, das Network, das in den USA die vierte Star Trek-Serie "Voyager" ausstrahlt,
veröffentlichte vor kurzem einige Episodenbilder zu "Unimatrix Zero". Die Bilder
gab es vor kurzem auf der US-Seite Section31 zu sehen.
Auf den Fotos waren Seven und zwei weitere Humanoide in einer nebeligen Umgebung, die Borg-Queen
und Seven und die Borg-Queen in einem Kampf zu sehen.
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Leonard Nimoy im Interview.
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In einem Interview erklärte Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) dem vor kurzem, dass er eigentlich
keine Regie mehr führen möchte. Er habe sein Leben niemals dafür ausgelegt und er
habe schon mehr Regie geführt, als er es jemals geplant hätte. Er brauche das nicht
mehr.
Auf die Frage, ob er je wieder für Star Trek im Regisseur-Stuhl sitzen würde,
entgegnete Nimoy, dass das wohl von den Projekten abhängen würde. Auf jeden Fall
müsse man ihn erst anrufen.
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Erster "SevTrek"-Trailer ist online.
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John Cook hat nun einen ersten Trailer des kommenden Sev Trek-Filmes zum Download auf seiner
Homepage unter http://www.sev.com.au/ zur
Verfügung gestellt. Der Trailer ist sowohl im Real Media- als auch im AVI-Format
verfügbar und kann in verschiedenen Auflösungen bezogen werden. Bedingt durch die
verschiedenen Optionen umfassen die Videos zwischen 1,3 und 23 MB.
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Video zu "The Haunting of Deck Twelve".
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Das Promo-Video der Voyager-Episode "The Haunting of Deck Twelve" steht nun auf
verschiedenen US-Seiten zum Download bereit.
In dieser vorletzten Folge der sechsten Staffel geht es um eine elektromagnetische
Lebensform, die die Kontrolle über die Voyager erlangt und die Lebenserhaltungs-Systeme
abschaltet, während sie versucht, mit Janeway zu kommunizieren, um wieder nach Hause
zu gelangen. Janeway hingegen errichtet einen Not-Kommandoposten auf dem Maschinendeck.
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(Zurück zum Inhalt)
Was wäre, wenn die Crews von TOS, TNG, DS9 & VOY auf der Titanic gewesen
wären...
TOS:
Kirk würde den Eisberg gar nicht bemerken, da er viel zu beschäftigt mit den
weiblichen Crewmitgliedern und Passagieren wäre. Das Schiff würde den Eisberg rammen
und zu sinken beginnen. Aber dank Scotty, der wie immer in letzter Sekunde einen genialen
Einfall hättte, würde das Schiff notdürftig geflickt und sicher in den
nächsten Hafen gebracht werden.
TNG:
Picard würde Troi bitten, die Gefühle des Eisbergs zu sondieren, während Worf
sich Gedanken über die Auswirkungen von Quantentorpedo-Breitseiten auf den Eisberg machen
würde. Trotzdem würde das Schiff den Eisberg rammen und zu sinken beginnen. Aber
gerade als alle zu ertrinken drohen, würde Q erscheinen und Picard erklären, es sei
nur ein Test gewesen. Snip - Picard und seine Leute spielen Poker.
DS9:
Sisko würde den Eisberg zwar aus 150 Kilometern Entfernung entdecken, aber in den
nächsten 48 Stunden nichts unternehmen und weiter darauf zusteuern. Dann, fünf Minuten
vor der Kollision, würde er einen Plan vorlegen, der um den Eisberg herum führen
würde. Der Plan ist - oder ist nicht - erfolgreich, das würden wir erst sechs Monate
später erfahren. Bis auf ein Crewmitglied würden alle überleben. Und dieses
Crewmitglied würde dann durch ein Wunder der Wissenschaft in einem neuen Körper
zurückkehren. Wie in alten Zeiten - nur anders.
VOY:
Janeway würde sich mit ihren Offizieren zusammensetzen und sich die einzelnen Meinungen
über den herannahenden "Berg" anhören. Dann würde sie alle
Vorschläge ignorieren und etwas anderes versuchen. Sie würde versuchen, sich in den
Berg hineinzudenken und die Welt aus seiner Sicht zu sehen. Nachdem der Eisberg dann das Schiff
getroffen hätte, würde Janeway Seven zu ihm schicken um dem Eisberg eine neue, bessere
Einstellung zum Universum zu vermitteln. Leider wäre der Eisberg nicht fähig, sich der
Borglogik anzupassen und würde sich selbst zerstören. Das Schiff würde dem
Sonnenuntergang entgegenfahren, während die Crew mit Reperaturarbeiten beginnt, die das
Schiff am nächsten Tag besser als je zuvor aussehen lassen würden.
(Zurück zum Inhalt)
Star Trek - Mirror Universe: Rebellen (Teil 6)
von Mario Scholz, Dezember 1999
5. Kapitel (Fortsetzung)
Susan Brandell versuchte, das mulmige Gefühl in ihrem Magen zu ignorieren und konzentrierte
sich darauf, den schweren Handschuh luftdicht mit dem Rest ihres Raumanzuges zu verbinden. Sie
bewegte probeweise ihre Finger. Es schien alles in Ordnung. Sie griff nach dem Helm, klemmte ihn unter
ihren Arm und drehte sich zu Farrell und McAllister um, die ebenfalls bis auf den Kopf im weißen
Raumanzug der Sternenflotte steckten. Susans Zuversicht wuchs, als sie bemerkte, dass die beiden
genauso unbeweglich wirkten, wie sie sich fühlte, sank aber wieder, als McAllister zum
Waffenschrank ging. Offenbar war es doch auf ihre mangelnde Erfahrung zurückzuführen,
dass sie unbeholfen und schwerfällig im ungewohnten Anzug durch die Gegend stampfte. Nicht
das sie noch nie einen Raumanzug getragen hatte - Bewegung in Schwerelosigkeit hatte zu ihrer
Ausbildung an der Sternenflottenakademie gehört. Diese Ausbildung bestand aber zum
größten Teil im Erlernen der Bewegungsabfolgen, die man benötigte, um sich durch
Raumschiffe mit defekten Gravitationssystemen zu bewegen. Diese wurden natürlich im Inneren
eines Raumschiffes durchgeführt. Wirklich im Weltraum war sie nur einmal gewesen, um die in der
Theorie erlernte Benutzung der Navigationsdüsen am Raumanzug zu überprüfen - und
das hatte höchstens eine Viertelstunde gedauert. Wenn sie jetzt daran dachte, dass sie vielleicht in
ein paar Minuten in der Schwerelosigkeit schweben würde... vor ihrem geistigen Auge sah sie
schon, wie sie auf der Brücke des klingonischen Schiffes schwebte und verzweifelt versuchte, mit
ihren Düsen wieder klar zu kommen, um den Phaserstrahlen der Besatzung auszuweichen.... Oder sie
würde vielleicht an einer scharfen Kante hängenbleiben, während die Luft in ihrem
Anzug...
Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als die Tür zischend aufglitt und Doktor Wilson den
Transporterraum betrat. "Ich habe gehört, Marcus hat eine Außenmission angesetzt?"
Brandell sah den Doktor fragend an. "Marcus?"
"Ich meine Commander Edwards."
McAllister kam vom Waffenschrank zurück, in der Hand drei Phaser vom Typ II. Er legte sie auf
den Rand einer Konsole, ehe er antwortete. "Ja, hat er. Wir sollen uns das Wrack einmal genauer
ansehen, um herauszufinden, was hier eigentlich los ist."
"Gut", erwiderte Becky, "dann komme ich mit." Sie ging hinüber zu dem
Wandschrank, in dem sich die Raumanzüge befanden.
"Moment!", hielt McAllister sie auf. "Der Commander hat mir die Leitung des
Außenteams übertragen, und ich kann mich nicht erinnern, Sie dafür eingeteilt zu
haben."
Becky ließ den Raumanzug wieder los, den sich bereits hatte herausnehmen wollen und sah McAllister
an. "Lieutenant, da drüben könnten noch Verletzte sein."
McAllister seufzte. "Doktor, wir haben es mit explosiver Dekompression zu tun. Sie sollten wissen,
was das heißt. Wenn wir Glück haben, ist die Besatzung ins All gesogen worden, wenn wir Pech
haben..."
"... sind ihre Körper aufgrund des Druckverlustes geplatzt und über die gesamte
Brücke verspritzt, ich weiß. Ich habe Medizin studiert. Ich komme trotzdem mit." führte
Becky den Satz zu Ende.
McAllister zuckte mit den Schultern. "Wenn Sie so scharf darauf sind... Auf Ihre
Verantwortung!" Er ging hinüber zur Transporterkonsole und gab die Koordinaten der
Brücke ein. Als er wieder aufsah, bemerkte er Doktor Wilson, die gerade ihren Raumanzug von
allen Seiten untersuchte. Sie hatte so ein Ding offenbar noch nie aus der Nähe gesehen. Er seufzte
erneut und wollte gerade zu ihr hinüber gehen, als er Fähnrich Brandell sah, die wohl gerade
dabei war, verspritzte Körper in ihre Ausmalung dessen, was sie erwartete, einzubauen. McAllister
blieb stehen. "Fähnrich, könnten Sie dem Doktor helfen?" Fähnrich
Brandell lächelte ihn an, offenbar dankbar für die Ablenkung, und ging hinüber zum
Doktor. McAllister seufzte zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit - es würde eine schwierige Mission
werden, das wusste er jetzt schon.
Edwards verließ den Turbolift und folgte dem Gang zur Brücke. Er kam von seinem Rundgang
durch das Schiff wieder und was er gesehen hatte, gefiel ihm. Gut, zugegeben, es hatte nicht den Komfort
eines normalen Sternenflottenschiffes, vor allem was die Größe der Quartiere anging, die bis auf
das Quartier des Captains praktisch nur aus zwei Liegen und zwei Schränken bestanden, aber
dafür war dieses Schiff, was Bewaffnung anging, allen anderen Schiffen der Föderation
haushoch überlegen. Dafür konnte er leicht auf etwas Komfort verzichten, außerdem befand
er sich auf der Flucht und nicht im Urlaub. Edwards erreichte die Tür, die sich vor ihm öffnete,
und er betrat die Brücke. Er sah Christine und Lefler, die beide mit dem Rücken zu ihrer
jeweiligen Konsole saßen und sich unterhielten. Viel gab es ja auch nicht mehr zu tun, seit sie wieder auf
Tarnung gegangen waren. Als Edwards die Brücke betrat, erstarb das Gespräch und die
beiden drehten sich wieder zu ihren Konsolen zurück.
"Lassen Sie sich nicht stören... Aber hat sich Mr. McAllister gemeldet?", fragte
Edwards.
"Ja, er, Lieutenant Commander Farrell, Fähnrich Brandell und Doktor Wilson sind bereit zum
rüberbeamen." antwortete ihm Christine.
"Doktor Wilson?"
"Äh, ja, Sir. Sie war vor zehn Minuten auf der Brücke, und fragte, wo der Rest von uns
sei. Ich hab es ihr gesagt."
Edwards lächelte. "Edwards an McAllister. Ich habe gehört, Becky leistet Ihnen bei der
Mission Gesellschaft?"
McAllisters Stimme drang etwas blechern aus dem Lautsprechern auf der Brücke. "Ja. Ich
habe ihr erlaubt, uns zu begleiten. War das falsch, Sir?"
"Nein, nein. Wenn Becky sich erst einmal was in ihren Dickschädel gesetzt hat, kann sie
nichts und niemand mehr davon abhalten."
Beckys Stimme ertönte im Hintergrund. "Marcus, das habe ich gehört!"
"Lieutenant, wir deaktivieren jetzt die Tarnung, damit Sie beamen können. Brücke
Ende."
Farrell betrat die Transporterplattform zuletzt. Er stellte sich zwischen McAllister und Brandell. Er sah zur
Seite. "Nervös, Fähnrich?" Jetzt wirkte Susan etwas verlegen. "Ja,
Sir", gab sie zu.
"Erste Weltraummission?"
Brandell nickte. Farrell wechselte seinen Helm in die linke Hand und legte ihr die andere Hand auf die
Schulter, soweit der klobige Raumanzug das zuließ. "Machen Sie sich nichts daraus, Fähnrich,
ging mir ebenso beim ersten Mal." Er nahm den Helm jetzt in beide Hände und stülpte
ihn über den Kopf. Der Helm rastete mit einem hörbaren Klicken ein und eine Kontrolleuchte
an seinem Handgelenk zeigte ihm an, dass der Anzug dicht war. Er aktivierte seine internen Komsysteme
und zog den Phaser.
Brandell überprüfte ihren Anzug inzwischen zum dritten Mal. In ihrem Helmlautsprecher
hörte sie McAllister: "Brücke, Energie!" über ihr leuchteten die
Systeme des Transporters auf und vor ihrem Augen erschien das blaue Schimmern, das den Transport
ankündigte. Der Transporterraum löste sich auf und formte sich eine Sekunde später
zu einer dunklen Brücke, auf der nur noch wenige Lichtpunkte glimmten. Durch ein großes Loch,
dort, wo sich einmal der Hauptschirm befunden hatte, leuchteten die Sterne. Brandell sah sich um und
atmete erleichtert auf - keine Phaserstrahlen schossen an ihrem Helm vorbei. Und wie es aussah, war die
Besatzung wohl ins Vakuum gesogen worden, hier waren sie jedenfalls nicht mehr. Darüber war
sie auch ganz froh, denn sie war sich nicht sicher, ob sie im anderen Fall den Anblick ertragen hätte.
Sie bemerkte, wie jemand an ihr vorbeidriftete und sah genauer hin. Erst als sie Becky erkannte, die gerade
unkontrolliert Richtung Steuerbord glitt, fiel ihr auf, dass auch sie knapp über dem Boden schwebte.
Offenbar war die künstliche Gravitation ausgefallen. Sie sah wieder zum Doktor und grinste -
wenigstens gab es jemand, der noch weniger Weltraumerfahrung hatte als sie. Susan drückte einige
Kontrollen an ihrem Anzug und ihre magnetischen Stiefel aktivierten sich, zogen ihre Füße auf den
Boden.
Becky hatte es inzwischen geschafft, sich an der Kante einer Konsole festzuhalten und suchte nun
verzweifelt nach der Kontrolle, um ihre Anzuglichter einzuschalten, wie es die anderen bereits getan
hatten. Allmählich dämmerte es ihr, dass es vielleicht doch keine so gute Idee gewesen war,
sich ohne jegliches Training im Umgang mit einem Raumanzug auf solch eine Mission zu begeben.
Vielleicht hätte ich auf Lieutenant McAllister hören sollen... dachte sie, und
überlegte, warum sie seine Hinweise ignoriert hatte. Möglicherweise hat Marcus ja doch
recht, was meinen Dickschädel angeht.. Sie probierte eine weitere Kontrolle aus, und
plötzlich wurden ihre Füße nach unten gezogen. Überrascht sah sie hinunter und
machte probeweise ein, zwei Schritte. So funktioniert das also... wenn ich jetzt noch den Lichtschalter
finde... Plötzlich ertönte die Stimme von Brandell in ihrem Helm. "Oh Gott,
das kann nicht sein... das darf nicht wahr sein!"
Becky drehte sich herum und ging zu den drei anderen hinüber. Mit ungutem Gefühl starrte
sie auf die Wand. Dort prangte groß, angestrahlt von den Lichtern der drei Anzüge, das
Sternenflottendelta.
"Captain Ridley für Sie, Admiral", ertönte die Stimme Chins über
das Komsystem in Nechayevs Büro. Nechayev rückte näher an ihren Schreibtisch
heran und schob ihren Viewer zurück. Dann nahm sie das Gespräch an.
"Guten Tag, Captain", begann sie.
"Admiral."
"Wie verlief die Mission?"
"Die Kolonie wurde vollständig zerstört, Sir. Es gab keine
Überlebenden."
"Sind sie sicher? Sie wissen, was davon abhängt."
Ridley nickte. "Definitiv keine. Meine Leute haben niemand mehr gefunden."
Nechayev atmete erleichtert auf. "Dann gab es also keine Probleme?"
Ridley zögerte.
"Raus mit der Sprache, Ridley!"
"Wir haben ein Schiff verloren. Einen der Kreuzer."
"Wie?" Nechayev hielt den Atem an. Ein übler Gedanke schob sich ihr auf - Starbase
93 war nicht allzu weit weg von Nyos III.
"Er wurde von der planetaren Abwehr getroffen."
Nechayev ließ die angehaltene Luft entweichen. Doch dann ließ Ridley die Bombe explodieren.
"Außerdem war da noch ein Sternenflottenschiff. Das hat dem Kreuzer den Rest
gegeben."
Nechayev fuhr elektrisiert hoch. "Was für ein Sternenflottenschiff?"
Ridley sah unglücklich aus. "Wenn sie nicht zufällig einen zweiten Prototypen der
neuen Defiant-Klasse gebaut haben, dann war es die Challenger..."
"Hier ist was ganz schön faul! Das Design dieser Brücke ist eindeutig Starfleet. Ach
verdammt, da gibt’s ja eigentlich keinen Zweifel - wir alle haben das Emblem gesehen!" McAllister
saß der Schock ihrer Entdeckung noch immer im Nacken.
"Aber was zur Hölle soll das?" fragte Becky, " Wieso baut Starfleet
klingonische Kreuzer und greift damit eine Föderationskolo... oh verdammt."
"Das seh' ich auch so... aber darüber sollten wir spekulieren, wenn wir hier raus sind. Ich
fürchte nämlich, wenn wir recht haben mit dem was wir denken, dann wird, wer auch immer
das Kommando über die Mission hatte, bald wieder zurückkehren - und zwar nicht alleine.
Duncan - sieh zu, dass du aus den Computern hier soviel wie möglich übertragen kannst.
" McAllister reichte Farrell einen mobilen Transmitter, den er von der Challenger mitgebracht
hatte. Farrell nahm ihn in die Hand. "Susan, ich brauche Ihre Hilfe."
Ridley schloss die Verbindung mit dem Büro der Präsidentin. Was ihm die Präsidentin
gerade berichtet hatte, klang unglaublich. Eine Gruppe von Rebellen... Die Challenger... Es gab
keinen Zweifel, das es sich um die Challenger handeln musste. Es gab kein anderes Schiff dieser
Klasse mehr - von der Defiant waren nur noch Trümmer übrig. Ridley hatte selber
dafür gesorgt. Das kommt davon, wenn man zu viele Fragen stellt, Captain Sisko, dachte
er. Doch er verdrängte den Gedanken an die Sabotage der Defiant und dachte wieder an seine
aktuelle Aufgabe. Was geschehen war, sollte eigentlich unmöglich sein - und doch war es
passiert. Das war ein großes Problem für die Präsidentin - und außerdem war es jetzt sein
großes Problem, dies hatte ihm die Präsidentin unmissverständlich klar gemacht.
Genug der Überlegungen - jetzt wird gehandelt! Entschlossen stand er auf und verließ
seinen Raum in Richtung Brücke.
Ridleys erster Offizier, der im Moment auf dem Captain’s Chair Platz genommen hatte, sprang auf, als er
Ridley hereinkommen sah. "Captain auf der Brücke!" rief er. Doch Ridley winkte ab.
"Wie weit sind wir inzwischen bei Maximum Warp von Nyos III entfernt?"
Der Steuermann antwortete ihm. "Ungefähr dreißig Minuten, Sir."
"Und das nächste Sternenflottenschiff?"
"Über eine Stunde, Sir."
Ridley lächelte kalt. "Sehr gut." Dann wandte er sich an seine Nummer Eins.
"Commander, signalisieren Sie dem Verband: Volle Kehrtwendung, wir drehen bei. Kurs Nyos
III, Maximum Warp. Und gehen Sie auf Tarnung - dort gibt es eine kleine Party und ich möchte
den Gastgeber überraschen..."
Ridley drehte sich auf der Stelle um und ging zum Turbolift. Hinter sich hörte er noch ein
"Aye, Captain!", ehe sich die Türen schlossen.
"Ich habe es!" rief Fähnrich Brandell unter der Konsole hervor, als sie den Fehler im
Energiefluss gefunden und behoben hatte. Zeitgleich leuchteten ein paar der Konsolen wieder auf.
Brandell stieß sich ab und glitt unter der Konsole hervor. Langsam fand sie Gefallen an der
Schwerelosigkeit. Es machte ihr Spaß durch die Gegend zu schweben. Mit einer gezielten Bewegung
bremste Susan ihre Vorwärtsbewegung und schwebte hinauf zu einer Konsole, um die sich auch
die anderen drei des Außenteams versammelt hatten. Farrell drehte sich um, als sie neben ihm stoppte.
"Gut gemacht, Susan."
Sie lächelte Farrell kurz an, dann sah sie sich die Konsolen an. Viel gab es noch nicht zu sehen,
außer dem Hauptmenü des Schiffes. Es schien keine Registrierungsnummer zu haben - was sich
aber durchaus damit erklären ließ, dass dieses Schiff hier wohl offiziell gar nicht existierte - und
dann dieser Name: U.S.S. Barbarossa. Brandell runzelte die Stirn. Sie war sich sicher, den Namen
schon einmal gehört zu haben, aber sie konnte ihn nicht richtig einordnen. Irgendwas mit der
Erde im zwanzigsten Jahrhundert, überlegte sie. Sie schüttelte den Kopf und verschob
den Gedanken auf später. Jetzt war es erst einmal wichtig, Zugriff auf die Daten des
Hauptcomputers zu bekommen, und das möglichst schnell, denn sie hatten noch eine Menge aus
den Datenbänken zu kopieren und ihre Luft aus den Tanks auf ihrem Rücken reichte nur
noch für etwa fünfunddreißig Minuten. Sie machte sich mit Farrell an die Arbeit.
Chin betrat wieder das Büro der Präsidentin. In letzter Zeit schien jeder dieser Gänge
weitere schlechte Nachrichten zur Folge zu haben. Chin fragte sich, ob das auch diesmal so wäre,
und ob die Präsidentin sie dafür verantwortlich machen konnte.
"Sie haben gerufen, Ms. President?"
"Ja, das habe ich, Chin", antwortete Nechayev. Dann fragte sie im Plauderton:
"Wissen Sie, wo unsere Freunde mit unserem Schiff jetzt aufgetaucht sind?"
"Äh, nein, Admiral." Chin schüttelte vorsichtig den Kopf. Da war sie also,
die schlechte Nachricht.
"Oh", fuhr Nechayev im selben Ton wie eben fort - ein Ton der Chin gar nicht gefiel,
denn er passte überhaupt nicht zur Präsidentin - "sie sind an dem einzigen Ort
aufgetaucht, wo sie nicht hätten auftauchen dürfen." Nechayev lehnte sich in ihrem
Sessel zurück und tat so, als wäre sie glücklich, doch Chin, die bereits seit ein paar
Jahren für Nechayev arbeitete, sah an ihrem Gesicht deutlich, dass dem nicht so war. Chin musste
an die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm denken. Und damit lag sie goldrichtig, denn der Sturm
brach jetzt los. Von einer Sekunde zur anderen war Nechayev aufgesprungen, ihr Gesicht wutverzerrt.
"Sie sind im Orbit von Nyos III, Chin!", brüllte sie ohne Vorwarnung. "Sie haben
einen unserer getarnten Angriffskreuzer gekapert!"
Chin blieb unbeweglich stehen, um den Admiral nicht noch weiter zu provozieren. Dann sagte sie
vorsichtig: "Admiral, wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um..."
Nechayev schnitt ihr das Wort ab. "Sie haben gar nichts getan! Ich bin hier offenbar nur von
Idioten umgeben!" Sie ließ sich wieder in ihrem Sessel zurückfallen. "Verschwinden
Sie aus meinem Büro, Chin!"
"Admiral, ich..."
Nechayev schoss wieder hoch, wobei sie halb über ihren Schreibtisch sprang.
"VERSCHWINDEN SIE, CHIN, VERDAMMT!!"
Eilig verließ Chin den Raum.
Fortsetzung folgt...
(Zurück zum Inhalt)
George Lucas hat am vergangenen Freitag offiziell bestätigt, was bereits einige Tage vorher
als Gerücht die Runde machte: Hayden Christensen wird Anakin Skywalker!
Damit haben die Monate langen Spekulationen um die Besetzung der Rolle, die von der
Internetgemeinde und der Presse immer wieder neu angeheizt wurden, endlich ein Ende. Mehr als
zwanzig Namen wurden genannt. Der prominenteste unter ihnen war Leonardo DiCaprio. Aber nun ist
klar, dass Christensen die Schlüsselrolle in der "Star Wars"-Saga übernehmen
wird. Er wird Anakin Skywalker sowohl in "Episode II" als auch in "Episode
III", in dessen Verlauf der Jedi zu Darth Vader wird, darstellen. Hayden Christensen tritt
damit in die Fußstapfen von Jake Lloyd, David Prowse und Sebastian Shaw.
Vorgeschlagen wurde Christensen von Casting-Director Robin Gurland, die sechs harte Monate
hinter sich hat. "Ich habe insgesamt 442 Kandidaten gesichtet. Danach kamen etwa zwei
Dutzend Schauspieler in die engere Wahl. Ich habe mit George Lucas alle diese Vorschläge
detailliert besprochen. Später habe ich für George persönliche Treffen mit einer
kleinen Gruppe von Darstellern arrangiert", erzählt Gurland weiter. Schlussendlich
wurden vier Finalisten - unbestätigten Gerüchten zufolge waren die drei übrigen
Ryan Phillippe, Colin Hanks und Paul Catermole, ein Mitglied der Teenie-Band "S Club
7" - auf die Skywalker Ranch für sogenannte Screen-Tests mit Natalie Portman
eingeladen. Es stellte sich heraus, dass die Chemie zwischen Hayden Christensen und der
Amidala-Darstellerin am besten ist.
Robin Gurland sagte über Christensen: "Er hat diese speziellen Qualitäten, die
man hofft, in einem Schauspieler zu finden. Er ist auf der Leinwand sehr präsent.
Außerdem verfügt er über zwei Charakteristiken, die für die
Verkörperung von Anakin sehr wichtig sein werden: Er ist verwundbar und kantig zugleich.
Dies ist eine Kombination, die man nicht oft findet." Weiter meinte Gurland, die schon
für das Casting für "Die dunkle Bedrohung" verantwortlich war: "Hayden
ist ein außergewöhnlich verführerischer und fesselnder Schauspieler, der auch
dem geforderten Aussehen und Alter entspricht."
"Ich freue mich darauf, mit Hayden zusammenzuarbeiten," sagte George Lucas. "Er
machte tolle Testaufnahmen mit Natalie Portman. Hayden ist sehr talentiert und besitzt die
physischen und emotionalen Eigenschaften um Anakin in dessen komplexesten Stadium seines Lebens
zu spielen." Auch Produzent Rick McCallum ist begeistert: "Ich könnte nicht
glücklicher sein mit der Wahl von Hayden Christensen. Er ist ein wundervoller Schauspieler
mit einer großen Intensität. Ich bin sicher, dass es einige großartige Szenen
zwischen ihm und Natalie geben wird."
Schön und gut, aber wer ist eigentlich dieser Hayden Christensen? Diese Frage haben sich
auch Hollywood-Kenner gestellt, denn der junge Schauspieler ist in Nordamerika ebenso unbekannt
wie bei uns.
Hayden Christensen wurde am 19. April 1981 in Vancouver geboren. Später zog er mit seiner
Familie nach Toronto um. Er hat einen 27-jährigen Bruder namens Tove und zwei Schwestern,
Kaylen (15) und Hejsa (25). Seine Eltern arbeiten beide im Kommunikationsbereich.
Der blonde, 185cm große, athletische Mime ist ein großer Sportfan. Früher
spielte er Hockey und Football. Heute spielt er Beach Paddle Tennis und fährt Skateboard,
Rollerblades und Mountain Bike. Außerdem liebt er Kampfsport - etwas, das ihm für die
Dreharbeiten zu den beiden kommenden "Star Wars"-Produktionen zu Gute kommen wird. In
seiner Freizeit spielt Hayden auch Jazz and Blues am Piano und versucht Zeit zu finden, um sich
mit seinen Freunden zu treffen.
Christensens Einstieg in die Schauspielerei war eher ungewöhnlich. Seine ältere
Schwester drehte einen Werbespot, und weil niemand da war, um auf Hayden aufzupassen, begleitete
er sie einfach. Ein Agent fragte ihn, ob er auch mal für Werbeaufnahmen vor die Kamera
wolle, und so fing seine Karriere im Alter von sieben Jahren an.
Als Hayden zwölf war, hatte er seine erste wiederkehrende Rolle in der Soap-Opera
"Family Passions". Die deutsch-kanadische Co-Produktion, bei der unter anderen Tina
Ruland und Dietmar Schönherr Gastauftritte zu verzeichnen hatten, lief bei uns unter dem
Titel "Macht der Leidenschaft". Weitere Auftritte hatte der Kinderdarsteller 1995 in
"Street Law" und "Love and Betrayal: The Mia Farrow Story". Im selben Jahr
spielte er neben Sam Neill, Jürgen Prochnow und Charlton Heston einen Zeitungsjungen in
John Carpenters Horrorthriller "In the Mouth of Madness" ("Die Mächte des
Wahnsinns"). Ebenfalls 1995 war Hayden Christensen in einigen Szenen der Verfilmung der
Kurzgeschichte "Harrison Bergeron" von Kultautor Kurt Vonnegut zu sehen. In der
ausgezeichneten kanadischen TV-Produktion - Haydens erster und bisher einziger Ausflug in die
Welt der Science-fiction - spielten Sean Astin und Christopher Plummer die Hauptrollen.
Danach folgten weitere kleinere Rollen im Theater, in der Werbung und in TV-Produktionen wie
"No Greater Love". Im vergangenen Jahr spielte Hayden neben Bruce Boxleitner
("Babylon 5") und Hannes Jaenicke im Katastrophenthriller "Freefall". Im
amerikanisch-deutschen TV-Film, der bei uns im vergangenen Herbst unter dem Titel "Angst
über den Wolken" von der ARD ausgestrahlt wurde, spielte Christensen den Sohn von
Jaclyn Smith ("Drei Engel für Charlie"). Außerdem hatte der Teenager
Gastrollen in den Serien "The Famous Jett Jackson", "Are You Afraid of the
Dark?", "Gänsehaut" und "Nick Knight - Der Vampircop".
Seine bisher größte Rolle spielt der inzwischen 19-jährige Kanadier in der Serie
"Higher Ground", die in den USA seit diesem Frühjahr auf dem Fox Family Channel
läuft. Die Serie dreht sich um eine Gruppe Teenager, die alle eine problematische
Vergangenheit haben und an der Schule von Mount Horizon wieder auf den rechten Weg gebracht
werden sollen. Christensen spielt den 16-jährigen Scott Barringer, der drogenabhängig
wird nachdem er von seiner Stiefmutter verführt wurde. In den Vereinigten Staaten ist
Hayden Christensen seit rund einem Monat auch im neuen Kinofilm von Sofia Coppola mit dem Titel
"The Virgin Suicide" zu sehen. In der Paramount-Produktion spielt er eine winzige
Rolle neben James Woods, Kathleen Turner, Kirsten Dunst und Danny DeVito.
Neben der Schauspielerei hat der Mädchenschwarm - er wird vielfach mit dem jungen James
Dean verglichen - den Drama-Kurs an der Unionville High School belegt, welcher er im vergangenen
Jahr erfolgreich abgeschlossen hat. Die gleiche Ausbildung macht auch seine jüngere
Schwester Kaylen, während Haydens ältere Schwester Hejsa diese vor einigen Jahren auch
schon absolviert hat.
Und welche Beziehung hat Christensen zu "Star Wars"? "Mein Bruder Tove und ich
waren immer große Fans", sagte er in einem der ersten Interviews nach der Bekanntgabe
seiner Verpflichtung. "Wir haben die ersten 'Star Wars'-Videogames beinahe fanatisch
gespielt. Und 'Star Wars' war natürlich immer eine große Sache für meine
Generation", erklärte der kommende Anakin-Darsteller weiter. "Als 'Episode I' ins
Kino kam, ging meine gesamte High School-Klasse in die Premiere. Es war ein großes
Ereignis, und nun ein Teil davon zu sein, ist schon etwas ganz Besonderes. Ich hätte nie
gedacht, dass ich mal eine Rolle in einem 'Star Wars'-Film spielen würde, aber jetzt ist es
soweit! Ich kann es noch gar nicht glauben", erzählte der überglückliche
Schauspieler. Abschließend meinte Christensen: "Ich bin ganz aufgeregt wegen der
Herausforderung, die auf mich zukommt. Ich freue mich besonders darauf, dass ich mit so
talentierten Darstellern wie Natalie Portman und Ewan McGregor, die ich sehr bewundere, zusammen
arbeiten darf. Und darauf, dass ich Lichtschwerter brauchen kann... und die Macht!"
(Zurück zum Inhalt)
Erneut wagt sich jemand an den schwierigen Stoff des Klassikers Dune von 1963. Am 22. November
begannen die Dreharbeiten für eine sechsstündige Verfilmung, an denen unter anderem
ProSieben beteiligt ist. Die Dreharbeiten fanden in Prag und Tunesien statt, wobei die
tunesische Wüste für die geheimnisvolle Welt von Arrakis herhalten musste. Das Budget
der Produktion beträgt 20 Millionen US-Dollar. In Amerika wird die Verfilmung im Dezember
ins Fernsehen kommen und in Deutschland im Frühjahr 2001.
Im Grunde kann man den Inhalt ganz simpel zusammenfassen: Es war einmal ein Kaiser, dem war
daran gelegen, dass niemand den Abbau eines lebenswichtigen Stoffes gefährde, den es nur in
einem ganz bestimmten Teil des Reiches gab. Auf Zuraten eines bösen Barons schickt er einen
jungen Herzog und dessen Familie in jene Region, scheinbar, um ihn die Ernte dort
überwachen zu lassen, in Wahrheit aber, um ihn in eine Falle zu locken und zu ermorden. Dem
Sohn des Herzogs jedoch gelingt zusammen mit seiner Mutter die Flucht, und indem er sich an die
Spitze des Bauernvolkes setzt, das ihn als seinen Befreier erkennt, erringt der Held den Sieg
über den bösen Baron und dessen Gefolgsleute. Er schickt den verblendeten Kaiser ins
Exil und erklärt nun sich selbst zum neuen Herrscher des Reiches.
Ach ja, wenn es doch wirklich so einfach wäre, denn Dune ist eine Welt voller Rätsel,
Verdeckungen und Widersprüche.
Die Geschichte spielt im Jahr 10191. Der Weltraum wird von Imperator Shaddam IV. beherrscht,
während die einzelnen Planeten von Herzögen und Baronen regiert werden. Zwischen den
Machtpositionen gibt es einen materiellen Konflikt um Rohstoffe, um Einfluss und um das
Rauschgift und den Rohstoff Spice, der nur auf dem Planeten Arrakis zu finden ist. Das Spice
verlängert das Leben, es erweitert das Bewusstsein und es ist lebenswichtig für die
Raumfahrt, denn mit seiner Hilfe lässt sich der Raum krümmen. Der Sohn des Herzogs
Atreides, Paul, wird zur Figur eines Intrigenspiels. Berater und Seher reden ihm ein, der
erhoffte Messias des Wüstenplanten zu sein. Paul träumt von Arrakis und scheint seine
Zukunft in den Träumen zu sehen. Er belauscht ein Gespräch seiner Mutter mit den Bene
Gesserit, die einen Frauenorden darstellen, den man mit einer Art von Hexen vergleichen
könnte. Pauls Mutter wird von ihnen angeklagt, denn es war ihr nur befohlen Töchter zu
gebähren. Die Bene Gesserit wirken mit ihren grotesken kahlen Köpfen und den
versteinerten Gesichtern ebenso wie die Harkonnen wie eine negative, böse Macht. Durch die
Übertretung des Verbotes, wurde der Erwählte geboren. Das materielle Böse in
Dune verkörpern ohne Zweifel die Harkonnen. Baron Vladimir Harkonnen, von einer
entstellenden Krankheit gequält, erhält die Nachricht, dass die Atreides auf dem
Wüstenplaneten gelandet sind. Harkonnen will den Planeten für sich und die Atreides
ausrotten. Die Harkonnen greifen die Atreides an. Dabei wird der Herzog getötet und der
Leibarzt der Familie stellt sich als Verräter heraus. Es gelingt Paul und seiner Mutter in
die Wüste zu fliehen. Dort treffen sie auf die Fremen, das rätselhafte Volk des
Planeten Arrakis. Von seinen hellseherischen Fähigkeiten beeindruckt, sind die Fremen davon
überzeugt, daß Paul der erhoffte Messias ist.
Paul wird von Stilgar unterrichtet, um ihn auf den Kampf gegen das Imperium vorzubereiten. Um
den Planeten zu befreien, bedienen sie sich der Sandwürmer, die tief in der Wüste
leben. Mit ihrer Hilfe greifen sie die Basis des Imperiums an.
In der Verfilmung von 1984 spielten Größen wie Jürgen Prochnow (Leto Atreides),
Kyle MacLachlan (Paul Atreides), Patrick Stewart (Gurney Halleck), Kenneth McMillan (Baron
Harkonnen) und Sting (Feyd Rautha) mit, und auch die neue Fassung kann mit bekannten und
hochkarätigen Schauspielern dienen. William Hurt, bekannt aus Dark City und Lost in Space,
spielt die Rolle des Herzog Leto Atreides. Seinen Sohn Paul spielt Alec Newman. Uwe Ochsenknecht
übernimmt die Rolle des Fremenanführers Stilgar. Weitere Schauspieler sind Muriel
Baumeister als die Imperatorentochter Irulan, Ian McNeice als Baron Vladimir Harkonnen und
Giancarlo Giannini als Imperator Shaddam IV. Regisseur und Drehbuchautor ist kein geringerer als
John Harrison, der in der Vergangenheit in etlichen Folgen von Profiler, Earth 2 und anderen
Regie führte. Die Produzenten sind Richard Rubenstein und Mitchell Galin. Rubenstein
produzierte unter anderem Filme wie The Stand, Friedhof der Kuscheltiere und Thinner.
David Lynchs Verfilmung von 1984 hat sich sehr genau an Herberts Buch gehalten. Ob die neue
Verfilmung dem Stoff und der ersten filmischen Umsetzung gerecht wird, bleibt abzuwarten. Aber
allem Anschein nach, scheint die Neuverfilmung eine recht aufwendige und gut geführte
Produktion zu sein, die man auf keinen Fall verpassen sollte.
(Zurück zum Inhalt)
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Akte X: Die 8. Staffel kommt!
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"Akte X"-Erfinder und -Produzent Chris Carter hat am vergangenen Montag einen
Vertrag mit 20th Century Fox Television für die Produktion einer weiteren Season
unterzeichnet. Damit haben die monatelangen Spekulationen um die Weiterführung der
weltweit enorm erfolgreichen Serie ein Ende.
Gillian Anderson wird in der achten Staffel ganz sicher dabei sein. Fox hatte die
Scully-Darstellerin bereits früher für ein mögliches weiteres Jahr
verpflichtet. Auch David Duchovny wird in der neuen Staffel wieder zu sehen sein - jedoch
nur für elf Episoden. Duchovny erhalte für seine Auftritte pro Episode ein
erhöhtes Gehalt.
In einer ersten Stellungnahme meinte Chris Carter: "Mein Vertrag bindet mich für
ein weiteres Jahr an die Show. Ich habe zugestimmt, die Serie weiterzuführen,
unabhängig davon, ob David wieder dabei sein wird." Außerdem sei es
möglich, dass die Produktion wieder nach Vancouver zurückkehren könnte.
Die Verlängerung der "X-Files" hat auch Auswirkungen auf die geplante
Spin-off-Serie. "The Lone Gunmen" wird nun vermutlich als sogenanntes Midseason
Replacement im Januar 2001 starten.
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Akte X: Hollywood A.D.
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Die Folge ",Hollywood A.D.", die von David Duchovny geschrieben und bei der er auch
Regie führte, erreichte die besten Ratings der Mysteryserie seit Februar. In dieser
Folge besuchen Mulder und Scully Dreharbeiten für eine Serie mit ihren Charakteren. In
"Hollywood A.D." sah man Duchovnys Frau Tea Leoni als "Scully".
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Star Wars: Oft genannte Anakin-Kandidaten doch in Episode II?
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Das Rennen um die extrem begehrte Rolle des Anakin Skywalker ist entschieden. Nun scheint
es, als würden einige der in letzter Zeit für diesen Part hoch gehandelten
Darsteller trotzdem in "Star Wars: Episode II" auftreten! So ist beispielsweise
Colin Hanks, Sohn von Hollywood-Star Tom Hanks und Hauptdarsteller in der Serie
"Roswell", als Anakin-Freund Kitster im Gespräch. Kitster war als Kind
bereits in "Die Dunkle Bedrohung" auf Tatooine zu sehen. Ryan Phillippe
("Eiskalte Engel"), der ebenfalls lange Top-Anwärter für den Part des
Anakin war, soll im Film als Bail Organa, kommandierender Offizier von Obi-Wan Kenobi in den
Klon-Kriegen, zu sehen sein.
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Star Wars: Episode II definitiv mit Boba Fett.
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Boba Fett, eine der beliebtesten Figuren der ersten Trilogie, wird auch in "Episode
II" dabei sein. Dies wurde auf der offiziellen "Star Wars"-Webseite
bestätigt. Gleichzeitig war dort zu lesen, dass man besser alles vergisst, was man
über die Geschichte dieses Charakters weiß beziehungsweise zu glauben wisse. Die
Vergangenheit Fetts war verschiedentlich in "Star Wars"-Romanen thematisiert
worden. Ob der stille Kopfgeldjäger wie schon in "Das Imperium schlägt
zurück" und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" wieder vom Briten Jeremy
Bulloch dargestellt wird, wurde nicht mitgeteilt, ist aber eher fraglich.
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Star Wars: Arbeiten für Episode II laufen auf Hochtouren.
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"Episode II"-Produzent Rick McCallum jettet derzeit rund um die Welt, um den Start der Dreharbeiten,
die im Juni beginnen werden, vorzubereiten. "Wir sind etwas in Zeitdruck", sagte McCallum. Und
weiter: "Wir bauen Sets wie verrückt, aber wir müssen täglich neue Bauarbeiter anstellen, damit wir
rechtzeitig fertig werden. Wir haben 250 Beschäftigte, die in Australien nur für den Aufbau der rund
30 Film-Sets tätig sind." Weiter gab McCallum bekannt, dass durch die Produktion des Films in
Australien rund 20 bis 25 Prozent eingespart werden könnten.
Auch Doug Chiang ist im Stress: "Das Design für "Star Wars: Episode II" gibt viel zu tun. Wir arbeiten
in mehreren Teams. Eines davon arbeitet mit Hochdruck an dreidimensionalen Modellen, deren Design
George Lucas abgesegnet hat."
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Star Wars: Darth Maul lebt...
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...zumindest in einem Roman weiter. Autor Michael Reaves wird die Vergangenheit des bei den Fans
ausgesprochen beliebten Charakters beleuchten. Der Roman, der bei Del Rey Books herausgegeben
wird, soll in ziemlich genau einem Jahr auf dem amerikanischen Markt erscheinen.
Bereits in den USA erhältlich ist hingegen das Hardcover "Star Wars: Rogue Planet" des bekannten
Sciencefiction-Autors Greg Bear. Die Handlung seines Buches spielt gerade mal drei Jahre nach den
Ereignissen in "Star Wars: Episode I" und berichtet von Anakins Jedi-Ausbildung sowie über die
politischen Wirren rund um Kanzler Palpatine.
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Andromeda: Mehr News von Robert Wolfe.
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Es gibt wieder Neuigkeiten um die kommende Serie von Star Trek-Schöpfer Gene Roddenberry.
Robert Hewitt Wolfe hat verlauten lassen, dass er "Andromeda" ein hohes Schritttempo
verleihen möchte. Ähnlich wie bei "Emergency Room" soll dabei auf Handkameras, SteadyCams
und überlappende Dialoge gesetzt werden. Die Serie soll einen modernen Stil haben. Auf der
anderen Seite legt Wolfe Wert darauf, dass die Charaktere und die Geschichte im Vordergrund
stehen, nicht die Wissenschaft und die Spezialeffekte. Laut Alan Eastman, einem der ausführenden
Produzenten, wird für die Spezialeffekte mehr Geld ausgegeben als für irgendeine Serie vorher.
Gefragt nach einem "Babylon 5"-artigen Storyarc antwortete Wolfe, dass er den Anfang kennt.
Er weiß, dass es einen Mittelteil gibt und ein Ende. Wie dies aussieht, weiß er jedoch nicht. Es
wird eine gewisse Kontinuität in der Serie geben, aber der Zuschauer soll jede Episode genießen
können, ohne irgendwelche "Cliff Notes" zu kennen.
Wolfe sieht es jedoch nicht gern, wenn "Andromeda" mit einer bereits laufenden Serie verglichen
wird. In "Andromeda" gibt es keine Sternenflotte oder Föderation, es gibt die Hohe Garde und das
Commonwealth.
Zum Status der Produktion ist zur Zeit soviel bekannt, dass die Besetzung fest ist (Kevin Sorbo,
Keith Hamilton Cobb, Brent Stait, Gordon Michael Woolvett, Laura Bertram, Lexa Doig und Lisa
Ryder), die Skripte für die ersten acht Episoden sind fertig und die Sets sind in Arbeit. Gerüchteweise
haben die Dreharbeiten sogar schon am 8. Mai begonnen. Tribune Entertainment, welches die Serie
zusammen mit Kevin Sorbo und Roddenberry Productions finanziert, hat sich bereits für 44 Folgen
verpflichtet.
Über den Inhalt erzählte Wolfe folgendes: Zu Beginn der Serie ist die Andromeda Ascendant ein
militärisches Patroullienschiff im Dienst des Commonwealths mit ungefähr 4000 Besatzungsmitgliedern.
Alle Besatzungsmitglieder gehören der Hohen Garde an, einer sehr loyalen und professionellen
Organisation. Die Andromeda Ascendant hat die Aufgabe die Magog zu bekämpfen. Die Magog
sind eine extrem bösartige Rasse, die alles ausrotten was ihnen in den Weg kommt. Ein paar
Individuen lassen sie jeweils am Leben, um sie zum Ausbrüten ihrer Embryonen zu nutzen. Die Ereignisse
nehmen ihren Lauf als das Schiff in den Wirkungsbereich eines Schwarzen Lochs gerät. Die
Wechselwirkungen zwischen dem Schwerkraftgenerator des Schiffs und dem Schwarzen Loch
verursachen eine extreme Zeitverzögerung. Nach 300 Jahren wird die Andromeda Ascendant gefunden,
Dylan Hunt, der Captain des Schiffs erwacht und seine Worte über die Welt die er sieht sind:
"Da ist Nichts! Da ist Chaos! Es ist Anarchie, jeder ist auf sich gestellt. Es ist Bosnien."
Von der ursprünglichen Crew haben nicht alle überlebt und so stellt sich Hunt eine neue Crew zusammen,
um das Commonwealth wieder aufzubauen. Aber die neuen Besatzungsmitglieder sind natürlich keine
professionellen Militärs, keine loyalen Offiziere wie die Hohe Garde. Wer sich die aktuellsten Informationen
holen will, findet diese auf der brandneuen offiziellen "Andromeda"-Webseite.
Link zum Thema:
http://www.andromedatv.com
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Stargate SG-1: Weitere 22 Episoden sicher.
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Der Kabelsender Showtime hat mit Metro Goldwyn Mayer ein Abkommen geschlossen, das unter
anderem die Produktion weiterer 22 Folgen von "Stargate SG-1" beinhaltet. Außerdem hat Showtime
sich die Ausstrahlungsrechte an allen MGM Kinoproduktionen bis 2008 gesichert.
Gerüchten zufolge hat Kurt Russell, Hauptdarsteller im "StarGate"-Kinofilm, das Set der Serie während
der Produktion von "3.000 Miles from Graceland" besucht. Von diesem Besuch sollen Videoaufnahmen
gemacht worden sein, MGM entscheidet noch darüber was damit gemacht werden soll.
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Star Patrol!: Pilotfilm von Frakes.
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Jonathan Frakes, Regisseur von "Star Trek IX", hat in einem Interview erzählt, dass "Star Patrol!"
ähnlich wie "Galaxy Quest" sein soll. Charlie Rocket, bekannt aus Saturday Night Live, übernimmt
die Hauptrolle. Der Pilot für FOX, bei dem Frakes Regie führte, ist bereits abgedreht. Über "Roswell"
sagte Frakes, dass er sehr optimistisch sei, was die Serie angeht. Sie hält sich recht gut an ihrem
Montagabendsendeplatz.
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Chamaeleon: Neue Serie um TV-Detektivin.
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Für den Herbst diesen Jahres zieht UPN die Produktion einer Serie, die auf den drei
"Chamaeleon"-TV-Filmen beruht, in Betracht. Hauptdarstellerin in den Filmen und der geplanten
Serie ist Bobbie Phillips, bekannt als Julie Costello aus "Murder One". Sie spielt die gentechnisch
veränderte Detektivin Kam, die durch diese Manipulation Superkräfte hat.
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Millennium: Sondervideo und wieder bei ProSieben.
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FOX Entertainment wird anscheinend ein Video herausbringen, das sowohl die
"Millennium"/"Akte X"-Crossover Folge 'Millennium' (7X05) als auch das Serienfinale von
"Millennium" und einen "Behind the Scenes"-Bericht enthält. Ein Erscheinungsdatum ist jedoch
noch nicht bekannt.
ProSieben hat sich entschlossen ab dem 26. Juni die noch nicht gesendeten Folgen von "Millennium"
auszustrahlen. Die Folgen werden immer nach "Akte X" am Montag laufen.
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Mission Erde: Unklarheiten über Richard Chevolleau.
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Anscheinend sind die Vertragsverhandlungen mit Richard Chevolleau (Augur) beendet.
Er wird nicht als ständiger Charakter bei "Mission Erde" bleiben. In der vierten Staffel wird er
wahrscheinlich nur in vier Episoden dabei sein. Als Ersatz für Augur planen die Macher ein
18 Jahre altes, weibliches Computergenie.
Als Protest gegen die ständigen Schauspielerwechsel, die bei "Mission Erde" stattfinden, haben
mehrere Internet-Fan-Clubs zu einer E-Mail-Flut an einen der ausführenden Produzenten aufgerufen.
In höflichen Mails soll diesem klar gemacht werden, dass es eine Fangemeinde gibt, und dass diese
es überhaupt nicht gern hat, wenn ihre Lieblingscharaktere verschwinden. Stattfinden soll diese
Aktion ab 18. Mai. Die Adresse des betreffenden Produzenten ist unter
efccastpetition@aol.com zu erhalten.
Ab dem 15. Juni will VOX "Mission Erde" und "First Wave" vorübergehend aus dem Programm nehmen.
Stattdessen startet eine Wiederholung der Serie "Space 2063". Im Herbst sollen die beiden Serien dann
wieder ausgestrahlt werden.
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First Wave: Cade Foster bekommt Unterstützung.
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Traci Lords, bekannt aus "Profiler", soll demnächst regelmäßig bei "First Wave" auftauchen
und Cade Fosters Seite verstärken. Sie spielt Jordan Radcliff, die Anführerin einer militärischen
Gruppierung, die für die Menschheit kämpft.
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Shadows: Andrew McCarthy sieht Geister.
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FX hat bekannt gegeben, dass sie einen TV-Film und eventuellen Pilotfilm namens "Shadows"
produzieren. Dieser zweistündige Mysterythriller wurde geschrieben von Paul Anderson
("Mortal Kombat", "Event Horizon"), der auch Regie führt. Hauptfigur des Films ist ein junger
amerikanischer Architekt, gespielt von Andrew McCarthy, der einen Auftrag in London bekommt.
Sein Auftrag nimmt übernatürliche Formen an, als er beginnt die Geister von Verstorbenen zu sehen.
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Dark Realm: Warner Brothers neue Serie.
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Warner Brothers hat für eine neue Serie namens "Dark Realm" 13 Folgen in Auftrag gegeben.
Gedreht wird in England, Frankreich und Deutschland. Die Serie soll vom Stil her ähnlich wie
"Twilight Zone" sein, aber auch einen Erzähler wie "X-Faktor" (Eric Roberts in den ersten Folgen)
haben.
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Dark Angel: Neue SF-Serie mit Jessica Alba.
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Eine weitere neue Serie ist "Dark Angel". Sie wurde von James Cameron und Charles Eglee
entwickelt. Regie beim Pilotfilm wird David Nutter (Produzent von "Roswell") führen. Die
Hauptfigur ist eine gewisse genmanipulierte Max, die von Jessica Alba gespielt wird.
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Rollerball: Auch Jean Reno ist dabei.
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Dass Chris Klein und LL Cool J im Remake des Sciencefiction-Films "Rollerball" die Hauptrollen
spielen werden, ist bereits seit einigen Wochen bekannt. Nun ist auch klar wer die Rolle des
Bösewichts übernehmen wird. Es ist der 51-jährige französische Charakterdarsteller Jean Reno,
der 1988 mit der Hauptrolle in Luc Bessons Film "Im Rausch der Tiefe" erstmals einem internationalen
Publikum bekannt wurde. Reno kann neben Auftritten in diversen französischen Produktionen auch
einige Rollen in Hollywood-Filmen ("Mission: Impossible", "Godzilla" ) aufweisen.
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Spider-Man: Raimi nimmt Stellung.
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Erstmals hat sich Regisseur Sam Raimi ("Tanz der Teufel", "Darkman") öffentlich zur bevorstehenden
"Spider-Man"-Verfilmung geäußert. Er meinte: "Ich liebe Spider-Man seit ich ein kleines Kind war.
Mein älterer Bruder hat diese Comics zuerst gelesen und auch ich habe dann meine "Superman"-
und "Batman"-Comics weggelegt. Die Autoren, und speziell Erfinder Stan Lee haben Peter Parker
viel Charakter verliehen. Er ist ein echtes menschliches Wesen, er kommt nicht vom Planeten Krypton.
Er wird zwar diese Person, die mit übermenschlichen Kräften ausgestattet ist, aber wenn er das
Spider-Man-Outfit nicht trägt, hat er immer noch die selben Alltagsprobleme wie früher. Dies macht ihn
so interessant und zugänglich." Raimi, Produzent der beiden Erfolgsserien "Xena" und "Hercules", ist
froh, dass dies die erste Realverfilmung von "Spider-Man" ist, und sagte weiter: "Erst heute haben wir
die technischen Möglichkeiten um der Vorlage gerecht zu werden.
Wenn die Sprache auf das Casting der Titelrolle kommt, wird Raimi, der ab und zu auch selbst als
Schauspieler vor der Kamera tätig ist, verschlossen: "Ich darf darüber noch nicht sprechen. Was ich aber
sagen kann, ist, dass ich viele junge und talentierte Schauspieler getroffen habe, die ganz heiß darauf sind,
Spider-Man zu spielen. Und ich denke, das ist die beste Voraussetzung für einen gelungenen Film."
Inzwischen ist aber durchgesickert, dass Chris Klein ("American Beauty") and Tobey Maguire
("Pleasantville") die beiden letzten verbleibenden Kandidaten für die Rolle des Spider-Man alias Peter
Parker sind. Beide Schauspieler waren zuletzt in den Schlagzeilen. Klein, weil er die Hauptrolle in
"Rollerball" übernehmen wird, und Maguire als möglicher Anakin Skywalker in "Star Wars: Episode II".
Die Entscheidung wird in den kommenden Wochen fallen. "Spider-Man" soll nach dem Willen von Sony
im Herbst 2001 in die amerikanischen Kinos kommen.
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Spider-Man: John Dykstra realisiert die Special-Effects.
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Die Produzenten konnten John Dykstra als Visual-Effects-Supervisor für den kommenden
"Spider-Man"-Kinofilm verpflichten. Der F/X-Altmeister, auf dessen Konto Arbeiten für Filme wie
"Star Wars", "Star Trek: Der Film", "Battlestar Galactica" und "Batman Forever" gehen, hatte zuletzt
am Film "Stuart Little" gearbeitet.
Da das Drehbuch, das von Regisseur Sam Raimi zusammen mit David Koepp geschrieben wird, noch
in der Entstehungsphase ist, ist derzeit noch unsicher, wie viele Effekte für die "Spider-Man"-Verfilmung
nötig sein werden. Ebenso unsicher ist, wann die Dreharbeiten beginnen werden. Sony hofft, dass dies
noch vor Ende Jahr der Fall sein wird, so dass der Film im November 2001 in die US-Kinos kommen kann.
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Gemini: SF-Thriller mit Harrison Ford?
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Laut diversen Meldungen wird Harrison Ford in 120 Millionen US-Dollar teuren Produktion von
Touchstone die Hauptrolle übernehmen. Allerdings wollte dies Fords Sprecher nicht bestätigen.
Die Story, die Regisseur Tony Scott ("Top Gun", "Der Staatsfeind Nr. 1") inszenieren wird, dreht
sich um einen Mann, der von seinem jüngeren Klon gejagt wird.
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Planet der Affen: Baker wird die Affen kreieren.
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Make-up-Künstler Rick Baker, der bereits fünfmal den Oscar gewann (u.a. für seine Arbeit bei
"Men in Black"), steht in intensiven Verhandlungen mit Fox. Er soll für Tim Burtons Neuverfilmung
des Sciencefiction-Klassikers von 1968 Menschen in Affen verwandeln.
Das wahrscheinliche Engagement Bakers kommt eher überraschend, war doch allgemein erwartet
worden, dass Stan Winston für das Make-up zuständig sein würde, da dieser wiederholt mit Burton
zusammengearbeitet hat. Doch Rick Baker kennt sich mit Affen-Masken bestens aus. Er hat solche
bereits für "Gorillas im Nebel", "Greystoke - Die Legende von Tarzan" und "Mein großer Freund Joe"
angefertigt.
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Alien vs. Predator: Gibt es eine Verfilmung?
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Erneut ist das Gerücht, dass einen Kinofilm zum Dark-Horse-Comic "Alien vs. Predator" geben
wird, auftaucht. Angeblich soll James Cameron dieses Projekt mit Regisseur John Bruno ("Virus")
produzieren. Doch ein Sprecher Camerons hat dies dementiert: "Alle diese Gerüchte sind falsch. Richtig
ist einzig, dass Jim und John alte Freunde sind. Wir sind aber nicht in Verhandlungen mit Bruno über
ein Filmprojekt und ganz bestimmt nicht "Alien vs. Predator"!" Gleichzeitig bestätigte der Sprecher,
dass sich James Cameron derzeit für eine Verfilmung des Mangas "Battle Angel Alita" interessiert und
die Rechte dafür erwerben möchte, dass aber noch keine definitive Entscheidung gefallen sei.
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Locked and Upright: Neues von Dean Parisot.
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"Galaxy Quest"-Regisseur Dean Parisot wird eventuell eine Zeitreise-Komödie mit dem Titel
"Locked and Upright" inszenieren. Das Drehbuch der beiden Autoren Barry McEvoy und David
Sussman dreht sich um zwei Männer aus den 1970er Jahren, die durch die Zeit reisen und England
vor den Nazis im Zweiten Weltkrieg beschützen wollen.
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Zurück in die Zukunft: Bald auf DVD.
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Steven Spielberg-Fans aufgepasst! Der Meisterregisseur und -produzent hat bekannt gegeben, dass
die "Back to the Future"-Trilogie und einige andere seiner Filme jetzt auch auf DVD herauskommen
werden. Im Juli startet die DVD-Reihe mit "Der weiße Hai", folgen werden auch "E.T.", "Jurassic Park",
"Jurassic Park II" und andere. Noch nicht bekannt ist, ob auch die "Indiana Jones"-Trilogie auf DVD
herauskommen wird.
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The Man who killed Don Quixote: Zeitreise mit Johnny Depp.
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Terry Gilliam, Ex-Monty Python und Regisseur von fantastischen Filmen wie "Time Bandits",
"Brazil" und "Twelve Monkeys", plant eine Verfilmung einer Zeitreise-Story mit dem Titel
"The Man who killed Don Quixote". Im Gespräch für die Hauptrolle ist Johnny Depp ("Sleepy Hollow"),
der schon 1998 für Gilliam in "Fear and Loathing in Las Vegas" vor der Kamera agierte. Depp soll
Sancho Panza darstellen, der aus unserer Zeit ins 17. Jahrhundert reist, um Don Quixote zu unterstützen.
Depps langjährige Freundin und Mutter seiner Tochter, die französische Sängerin und Schauspielerin
Vanessa Paradis ist für den Part der Aldonza vorgesehen, die für Don Quixote die schönste Frau der
Welt darstellt.
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Battlefield Earth: Die Meinungen sind geteilt.
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Gegner der Scientology-Sekte haben behauptet, "Battlefield Earth" sei nur als Werbematerial
gedacht, um neue Mitglieder zu gewinnen. John Travolta wurde sogar vorgeworfen, es dass für
den Zuschauer nicht wahrnehmbare Kurzeinblendungen, die angeblich direkt auf das
Unterbewusstsein wirken sollen, eingebaut wurden! Auf diese wirklich etwas weit hergeholten
Vorwürfe hat Travolta nun reagiert. Der Schauspieler, der den Bösewicht Terl spielt, meinte, der
Film habe "keine wirklichen" Verbindungen zu Scientology. "Battlefield Earth" sei als Popcorn-Kino
gedacht und nicht als Werbung für die Glaubensgemeinschaft. Ob er mit seinen Aussagen die
Zweifler allerdings überzeugen konnte ist fraglich.
Aber auch das Publikum, das den Sciencefiction-Film, der in diesen Tagen in die US-Kinos kam,
bereits in einer Vorpremiere sehen konnte, ist nicht gerade begeistert von "Battlefield Earth". Der Film
biete zwar großartige Actionszenen, aber die Story weise enorme Löcher auf und die Charaktere seien
durchwegs unglaubwürdig. Von Kritikern wurde er sogar als schlechtester Film des Jahres bezeichnet.
Bald können wir uns selbst überzeugen - "Battlefield Earth" startet im Juni.
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Battlefield Earth: Teil 2 kommt sicher, Teil 3 möglicherweise.
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Regisseur Roger Christian bestätigte, dass es mindestens eine, vermutlich aber sogar zwei
Fortsetzungen von "Battlefield Earth" geben werde. "Wir haben bisher gerade mal die Hälfte des
gleichnamigen 1000-seitigen Buches von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard verfilmt. Wir
haben als noch genug Stoff. Die Dreharbeiten zu Teil 2 werden in der zweiten Hälfte des kommenden
Jahres beginnen. Einige Aufnahmen werden wir auch in Afrika machen", erzählte Christian auf einer
Promo-Veranstaltung für den eben angelaufenen ersten Teil von "Battlefield Earth". Er gab weiter
bekannt, dass für Film 2 wieder Corey Mandell mit dem Schreiben des Drehbuchs beauftragt wurde,
und dass der Entscheid ob die restlichen 500 Seiten von Hubbards Buch in ein oder zwei Filmen
verarbeitet werden, im kommenden Jahr fallen werde.
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Audio51 #26 erscheint am Samstag.
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Am Samstag erscheint eine neue Ausgabe des Science-fiction-Magazins Audio51.
Die Sendung, durch die der Moderator Sven Haase führt, wird unter anderem
die neue Serie "Seven Days", die derzeit auf dem deutschen Privatsender
ProSieben in der Erstausstrahlung läuft, sowie einen Rückblick auf die
ersten 25 Ausgaben Audio51 beinhalten.
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
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Generationship: Bowman führt Regie.
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Rob Bowman, bekannt für seine Regiearbeit bei "Akte X" - er hat auch den Kinofilm inszeniert -
wird die Regie beim kommenden Sciencefiction-Film "Generationship" übernehmen. Die Geschichte
des Film handelt von einem riesigen Raumschiff, das die letzten Überlebenden der Menschheit nach
der Zerstörung der Erde in neue Welten transportiert. Die Menschen selbst wissen aber gar nicht
mehr, dass sie in einem Raumschiff unterwegs sind, sie meinen sie würden noch immer auf der Erde
leben. Die Steuerbesatzung des Generationenschiffs ist längst tot. Nur ein Mann kennt die Wahrheit
und muss erkennen, dass sich ihr Schiff auf einem Kollisionskurs mit einem Stern befindet. Das
Drehbuch zu dieser durchaus interessant tönenden Story hat Bowman zusammen mit David Goyer,
dem Autor von "Blade" und "Dark City", geschrieben.
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