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13. Juli 2000 - Ausgabe 67 - "What You Leave Behind"
Schichtwechsel
Als ich im Frühjahr 1998 bei Philipp Ruch anfragte, was die Geschichte mit einem Star
Trek-IMAX-Film soll, stand ich vor einer Karriere beim damaligen "Storm", wie ich sie
mir nicht erträumt hatte. Ich kam mit Phil näher in Kontakt und wurde so zum Textchef
des Corona Newsletters.
Heute bin ich Chefredakteur, und nach zwei Jahren ist für mich nun eine lange und
schöne Zeit zu Ende gegangen. Klaus Michels, Sebastian Feiler, Markus Wüthrich und
Mario Rössel werden ab dem 1. August die neue Chefetage des Coronas bilden; Sebastian
Lorenz und ich werden uns weiteren Aufgaben bei SF-Radio widmen.
Der August wird nebenbei aber noch weitere Neuerungen für den Corona Newsletter bringen:
Die in der letzten Ausgabe bereits angekündigte Institutionalisierung ist inzwischen
geschehen, und der Corona ist zusammen mit SF-Radio, StellarCom und weiteren Projekten im Verein
"Freunde und Förderer der Science Fiction im Internet e.V." aufgegangen.
Damit zusammen hängt unser Umzug nach Deutschland, der am 31. Juli erfolgen wird. Zu finden
sein werden wir dann unter der URL
http://www.sf-radio.de/corona.
Auch der Corona webBEAT wird dann etwas anders aussehen: Zusammen mit dem Newsservice
http://www.phantastik.de und einem weiteren bekannten
Partner, den wir rechtzeitig zum Start des neuen Projektes verraten werden, werden wir dann den
neuen webBEAT präsentieren.
Der Corona Newsletter wird aber trotz allem wie immer der alte bleiben und Sie bald alle drei
Wochen über die gesamte Sciencefiction ausführlich und kompetent informieren. Wir
hoffen, dass diese Änderungen im Sinne aller Leser sind und warten gespannt auf den Erfolg
des neuen Projektes.
Soweit zur Zukunft. Ich möchte mich nun bei allen verabschieden, die mich durch diese
25 Monate beim Corona begleitet haben, insbesondere den Lesern, ohne die es den Newsletter gar
nicht geben könnte. Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte, und ich
verspreche, dass ich mich zwischendurch immer mal wieder zu Wort melden werde.
Nun wird es Zeit zu gehen. Alles Gute!
Dennis Horn
Chefredakteur
Pfadfinder
1. John Logan: Widerhaken für Star Trek?
2. Titan A.E.
3. Kreuzfeuer
4. Star Trek: Unimatrix Zero
5. Star Trek: Im Gespräch mit Michael Dorn
6. Star Trek: Der Start in das letzte Jahr
7. Star Trek: trekBEAT
8. Star Trek: Smile Fiction
9. Webwatcher: Janiversum
10. Seven Days: Sternschnuppe oder Leuchtfeuer?
11. Andromeda: Darsteller und Rollen
12. Internet: Die Zeiten ändern sich
13. Subspace Link
14. Corona All Stars
Der folgende Artikel enthält teilweise detaillierte Informationen über den
geplanten zehnten Star Trek-Film. Wer sich den Spass am Film durch diese Informationen nicht
nehmen lassen will, sollte den Artikel überspringen.
Schon vor Monaten wurde über diesen Zeitpunkt gesprochen, und jetzt ist er gekommen: Star
Trek steht an der Schwelle. Mit Deep Space Nine ist eine erfolgreiche Serie an ihr Ende
gekommen. Doch Voyager verbringt die letzte Serienstaffel voraussichtlich im Quotentief, wenn es
so weitergeht, und der letzte wirklich erfolgreiche Kinofilm kam mit FIRST CONTACT auf die
Leinwände; wahrscheinlich wieder einmal der Beweis dafür, dass nur die Filme mit
gerade Nummer das Publikum wirklich verzaubern können.
Nun sind wir der Schwelle näher gerückt als je zuvor: Derzeit wird bereits das
Drehbuch für den Pilot von Serie V verfasst, und auch der zehnte Star Trek-Film steht vor
der Tür.
Voyager hat sich in seinen bisher sechs Jahren jedenfalls zum Pannenkind entwickelt. Klar, dass
Star Trek seit TNG nicht mehr zum Mainstream gehört. Und Konkurrenz drückt die Quoten;
das ist allgemein bekannt. Deep Space Nine, als Kind der Syndication lieferte auch keinen guten
Vergleichswert, und so bekriegten sich sechs Jahre über Fans der Serie, die meinten, die
Quoten seien trotz allem gut, und Kritiker, die versuchten, noch jeden Zehntel hinter dem Punkt
möglichst negativ auszulegen.
Fakt ist aber: Gegenüber anderen Serien musste Voyager stark zurückstecken. Das
Network UPN hat in den vergangenen Monaten in den USA stark an Marktabdeckung verloren, und der
gesamte Sender schien zu kränkeln. Voyager hatte da als Flaggschiff noch die besten Quoten.
Aber die ganze Geschichte bilden nicht nur die Quoten, sondern auch die Geschichten, die anbei
neben, vor, um und hinter den Kulissen ablaufen. Das fing an mit dem Ausstieg von Jennifer Lien
(ST:VOY Kes), die aufgrund angeblicher Drogenprobleme wohl mehr gegangen wurde. Auch mit Garrett
Wang (ST:VOY Kim) sollen da nicht die besten Erfahrungen gemacht worden sein. Weiter ging es mit
dem Fast-Ausstieg von Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway), der sogleich von Paramount wieder
dementiert wurde.
Letzter Vorfall: Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) äußerte sich wie unzählige
Male zuvor negativ über seine Serie. Anmerkungen von Fans im Netz: Er solle sich lieber
zurückhalten und nicht über eine Serie beschweren, die ihn zu dem gemacht hat, was er
heute ist. Und auch wenn Beltran es versteht, zu polarisieren, wenn er sagt: "Ich glaube,
unsere Autoren haben einen Schaden. Ich verstehe sie einfach nicht mehr." - Er hat recht.
Magere Stories, langatmige Erzählungen, schlechter werdende Kritiken.
Das Franchise fällt, und es liegt an einigen wenigen, die es nun noch aufhalten
können. Zunächst wäre da Rick Berman. Berman ist im Grunde genommen der
Nachfolger von Gene Roddenberry. Er leitet das Franchise - und entwickelt zusammen mit Brannon
Braga das Konzept für Serie V. Brannon Braga ist genau die Person, die es schaffte, die
meisten Leute glauben zu machen, dass Serie V eine ganze Zeitreise-Serie werden würde. Denn
wer genau hinsieht: In den Autoren-Credits zu Zeitreise-Episoden taucht zu 90% der Name Brannon
Braga auf.
Der war übrigens bis zum Ende der sechsten Staffel ausführender Produzent von
"Star Trek: Voyager" und ist mit Jeri Ryan (ST:VOY Seven) liiert. Vielleicht deswegen
die vielen Geschichten, die sich um die (O-Ton) "tiefergehende Erforschung" von Seven
of Nine drehen? Möglich wäre es ja. Und auch hier haben sich einige Darsteller
beschwert. Allen voran wieder Robert Beltran, diesmal aber auch Kate Mulgrew: Es sei ja nicht
ganz in Ordnung, dass der Fokus zu sehr auf die Borg an Bord gelegt werde.
Fazit: Streitigkeiten im Team und schlechte Ergebnisse. Hätte die Pause im Franchise
vielleicht nicht doch besser getan? Serie V knüpft direkt nach der nächsten
Sommerpause an - und man kann nur hoffen, dass der vielleicht letzte Versuch, aus dem kreativen
und allgemeinen Loch wieder herauszukommen, glücken wird.
Die andere Seite ist der Kinofilm. Für Star Trek X stehen schon allein mit Datas geplantem
Tod sowie einem starken Stimmungswechsel, den sowohl Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) als auch
Rick Berman befürworten, einige Änderungen an. Laut Frakes und Berman müsse der
nächste Film zum Kriegsepos werden - die Flucht in die heitere, erzählende TNG-Welt,
die in INSURRECTION noch vorherrschte, soll dadurch nach FIRST CONTACT wieder wettgemacht
werden.
Vielleicht ist auch deswegen ein ganz neuer Autor an Bord gekommen: Nachdem klar war, dass der
zehnte Star Trek-Film nicht aus der Feder eines Star Trek-Autoren stammen werde, war
zunächst "Buffy"-Schöpfer Joss Whedon im Gespräch für den vierten
Film der TNG-Crew. Inzwischen ist allerdings klar, dass nicht Whedon, sondern John Logan den
Film schreiben wird.
Und der hat schon Erfahrung, wenn es darum geht, spannende und atemberaubende Geschichten zu
schreiben, die Kinoformat haben und nicht in einer Fernsehepisode erzählt werden
könnten: Logan war Co-Autor des Films "Gladiator", der derzeit noch in den
deutschen Kinos ausgestrahlt wird.
John Logan als letzter Widerhaken für Star Trek? Der Fall ist im Gange, und die Schwelle
rückt näher, an der die Messlatte für die Zukunft gelegt wird. Deep Space Nine
und FIRST CONTACT als letzte erfolgreiche Bastionen des Franchise - vielleicht hätte eine
Pause allen ganz gut getan. Aber nicht erst jetzt, sondern schon nach TNG und Deep Space Nine.
Aber das schnelle Geld zählt - und könnte noch in den nächsten paar Jahren das
unerwartete Ende bedeuten.
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Titan A.E.
20th Century Fox
Regie: Don Bluth, Gary Goldman
Laufzeit ca. 95 Min.
Kinostart: 10. August 2000
Die Story
Wir schreiben das Jahr 3000, die Erde steht kurz vor der Vernichtung durch eine aus purer
Energie bestehenden Spezies namens Drej. Die Menschheit ist auf den Angriff insoweit
vorbereitet, dass sie bereits Pläne für die Evakuierung der Erde getroffen hat, da es
sinnlos ist, sich gegen die Drej zur Wehr zu setzen. Kurz nach Eröffnung des Films kommt es
dann auch schon zur Vernichtung der Erde, die Menschheit - oder besser gesagt: die wenigen
Überlebenden - wird in alle Winkel der Galaxis verstreut. Einer der Überlebenden ist
der Junge Cale, dessen Vater mit Titan zu tun hat, einem mysteriösen Projekt, das der Grund
für den Angriff der Drej ist. Vater und Sohn werden noch auf der Erde getrennt, und etliche
Jahre später begegnen wir Cale wieder, jetzt ein junger Erwachsener, der sein Dasein auf
einem Raumschiff-Schrottplatz fristet. Ein Raumschiffcaptain nimmt mit ihm Kontakt auf und gibt
sich als ein Freund von Cales Vater wieder. Ein Ring, den Cale von seinem Vater erhalten hatte,
aktiviert nach einem kurzen Eingriff des Captains in Cales Hand eine genetisch eingebettete
Sternenkarte, die zum geheimnisvollen Projekt Titan führen soll - was sie auch macht.
Allerdings entpuppt sich der Captain als Verräter, der Titan an die Drej ausliefern will.
Der Spoiler
Es stellt sich heraus, dass Titan die Grundlage ist, um eine neue Erde zu schaffen - eine
gewaltige Maschinerie mit einer noch gewaltigeren Datenbank, die die genetische Struktur aller
auf der Erde vernichteten Spezies enthält. Damit wird auch klar, warum die Drej die
Menschen vernichten wollen: Die Menschheit ist mit einem Mal in der Lage, ganze Welten zu
schaffen. Titan kann aktiviert werden, eine neue Erde entsteht binnen kürzester Zeit, auf
der sich nach und nach die in der Galaxis verstreuten Menschen einfinden.
Die Kritik
Auf den ersten Blick ist Titan A.E. (A.E. steht für "After Earth") ein recht
guter Film, der sich nicht so unbedingt an ein junges Publikum richtet, wie man es von einem
Zeichentrickfilm normalerweise erwartet. Auf der anderen Seite ist er aber auch wieder zu brav,
um ein älteres Publikum so in seinen Bann zu schlagen wie seinerzeit Heavy Metal, der immer
wieder als Vorbild erkennbar wird. Die Drej sind zwar eine ziemlich bösartige Spezies, aber
die Erde wird eigentlich im Vorbeigehen vernichtet, dann erfolgt ein Zeitsprung in der Handlung,
ohne sich mit den Gefühlen der Menschen zu beschäftigen, die gerade die Vernichtung
ihrer Heimat miterlebt haben. Dabei wäre gerade diese Thematik interessant gewesen, um die
zum Ende des Films neu entstandene Erde noch bewegender wirken zu lassen. Da hätte man sich
so manche Szene im letzten Drittel des Films sparen können, vor allem einen
unbegründet ausgelassenen Raumschiff-Flug durch ein Gebiet, das so aussieht, als hätte
man die Effekte für die Badlands aus "Star Trek: Deep Space Nine" dort kopiert
und hier eingefügt (mehr dazu weiter unten).
Die moralische Seite der Story wird hin und wieder ein wenig zu sehr hervorgehoben, das sind
dann auch genau die Momente, wenn sich der Film an eine jüngere Zuschauerschicht richtet.
Zeichentechnisch lässt Titan A.E. dagegen keine Wünsche offen, die Vermischung von
herkömmlichen Zeichentricktechniken mit computergenerierten Effekten verläuft fast
immer nahtlos, die Bewegungsabläufe sind bis auf wenige Ausnahmen ausgearbeitet und sind
eine Augenweide für jeden, dem der japanischen Zeichentrickminimalismus zuwider ist.
Kommen wir aber zum Schluss noch mal auf den Punkt des "Kopierens" zurück.
Originalität beweist Titan A.E. auf jeden Fall bei den Drej, jenen aus Energie bestehenden
Aliens, die kaum mehr als ein blauer Schemen sind und der eigenen Phantasie freien Lauf lassen.
Weniger originell kommt der Film allerdings weg, was die Ähnlichkeiten zu anderen
Produktionen angeht. Die hier und da durchscheinende zeichentechnische Ausrichtung an Heavy
Metal ist grundsätzlich nicht zu bemängeln, sehr wohl aber der Einsatz von Hardrock-
und Heavy Metal-Songs, der um so mehr stört, da die Handlung 1'000 Jahre in die Zukunft
verlegt wurde und diese Musikstile so wohl kaum noch existent sein werden.
Genauso vermisst man wirkliche Eigenständigkeit, was das Titan-Projekt angeht, also die
Möglichkeit, Leben aus der Leblosigkeit zu erschaffen. Star Trek-Kenner erinnern sich
zweifellos an einen gewissen Genesis-Torpedo, der eine absolut identische Eigenschaft
besaß. Folglich (genaugenommen ist das gar kein "folglich", man hätte ja
wenigstens ab da einen anderen Weg gehen können) sieht die Explosion des Titan und die sich
anschließende Entstehung einer ganzen Welt aus einem Ring riesiger Eiskristalle fast
genauso aus wie die Schaffung des Genesis-Planeten in THE WRATH OF KHAN. "Belastend"
kommt hinzu, dass auch die Bildung des Planeten ähnlich schnell vonstatten geht, so dass
man als Kinogänger, der auch schon vor fast 20 Jahren SF-Filme auf der Großleinwand
bewundert hat, das Gefühl bekommt, zumindest ein wenig betrogen worden zu sein.
Fazit
Titan A.E. hätte ein wesentlich besserer Film werden können, der durchweg jeden SF-Fan
hätte begeistern können, wenn die Macher sich entschlossen hätten, ihn auch
wirklich auf ein erwachsenes Publikum auszurichten. So bietet Titan A.E. gute Unterhaltung und
eine passable SF-Idee, die eine intensivere Ausarbeitung verdient hätte.
© Ralph Sander 2000
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Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sftv.ch. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Wasser? Wieso Wasser?
Die kuriosesten eMails aus meiner Zeit beim Corona
Das mit dem Wasser wird schwierig. Wollte selbst viel Wasser mitnehmen, um dort
unabhängiger zu sein. Müssen wir dann mal sehen.
- Oliver Wozny
Auch bei mir enstehen jedes Mal, wenn Sat.1 Voyager-Folgen kürzt, Gefühle der
Enttäuschung und der leichten Frustration. Mir fallen desöfteren auch Schnitte auf;
wie zum Beispiel das Fehlen der Szene, in der B'Elana Torres den holografischen Doktor für
kurze Zeit erblinden lässt oder das Fehlen von einer Minute am Anfang der Szene, in der
Tuvok ein Holodeck betritt, auf der ein hawaianisches Luao gefeiert wird; das Erscheinen von
Neelix, der das Programm verbessert, und der kurze Auftritt des Doktors, der mit hawaianischen
Mädchen flirtet, wurden entfernt.
Auch Übersetzungsfehler, die manchmal geradezu absichtlich passieren, fallen mir auf: Das
englische Original: "Kal'too is to chess as chess is to tic tac toe." Ein geradezu
einfacher Vergleich, der aber die Komplexität von Kal'too [...] äußerst effektiv
darstellt. Und nun die völlig schwachsinnige deutsche Übersetzung: "Kal'too
verhält sich zu Schach wie Schach zu Schiffeversenken." Was fällt auf? Nun,
für all die, die sich mit der Übersetzung schwer tun: Tic Tac Toe ist nicht
Schiffeversenken. Tic Tac Toe's sind auch keine weißen Dragees mit nur zwei Kalorien pro
Stück. Tic Tac Toe ist ein Spiel, das in Deutschland genauso gut bekannt ist wie in den
USA. Und es ist wirklich einfach; sobald man durchblickt, kann man immer auf ein Unentschieden
spielen. Schiffeversenken aber setzt eine Art taktischen Vorgehens voraus.
Falls man zum Beispiel ein Schiff getroffen hat, wird man wohl kaum auf dem anderen Ende des
Spielbretts nach dem Rest des Schiffs suchen. Wie also die Übersetzer dazu kommen, Tic Tac
Toe mit Schiffeversenken zu übersetzen, ist völlig unklar. Vieleicht denkt jetzt
jemand daran, dass die deutschen Stimmen an die englischen Videos angepasst werden müssen,
aber "Schiffeversenken" im Gegensatz zu "Tic Tac Toe" spricht sich [...]
irgendwie länger. Soviel zu den Übersetzungen.
Wer jetzt glaubt, dass Sat.1 die Szenen kürzen muss, weil sich CIC Video Deutschland
überflüssige Übersetzungen ausdenkt, die fast doppelt so lang sind wie die
englischen Originale, der irrt. Durch mein Hobby, deutsche und seit kurzer Zeit englische
Voyager-Szenen als [MP3-Dateien] aufzunehmen, ist mir aufgefallen, als ich die gleiche Szene in
den unterschiedlichen Sprachen verglich, dass sich die deutsche Voyager-Musik anders anhört
als die Original-Musik. Nein, nicht von der Melodie [her, sondern] von der Frequenz; die
deutsche Musik hört sich tiefer an.
Dies war mysteriös. Ich wusste natürlich nicht, wieso es sich mit der Musik so
verhielt, und deswegen schnitt ich mir genau die gleiche Voyager-Szene in den unterschiedlichen
Sprachen zurecht und legte die englische auf den linken Kanal und die deutsche auf den rechten
Kanal. Als ich mir das Ergebnis zum ersten Mal anhörte, erschrak ich: Obwohl die Szenen am
gleichen Punkt begannen, überholte der englische Kanal bereits nach wenigen Sekunden den
deutschen Kanal hörbar!
Nach meinen Berechnungen laufen die deutschen Voyager-Folgen 4,7% langsamer als die originalen.
Kein Wunder, dass Sat.1 die deutschen Versionen kürzen muss, damit eine Folge mit
"normaler" Werbung nicht länger als eine Stunde läuft.
Ich habe versucht dieses Problem zu lösen, indem ich den deutschen Teil um 4,7% höher
frequenziert habe, doch leider hören sich die deutschen Stimmen nicht mehr normal an. Zwar
hört sich Tuvok noch nicht wie eine Vulkanierin an, aber der Unterschied ist schon als
störend zu klassifizieren.
Es wäre erwünschenswert, dass der Corona-Newsletter sich mit CIC Video Deutschland und
mit Sat.1 in Kontakt setzen würde, um dieses Phänomen zu klären.
Ich glaube, mit diesem Hinweis habe ich meine Pflicht als begeisterter Star
Trek-Zuseher(-hörer) erfüllt und hoffe, dass sich die Verantwortlichen von Star Trek
für die "Sektion 31" als fünfte Serie entscheiden.
- Bernd-Dieter Krieftewirth
Galaxy Quest
Zur Ausstrahlung in Schweizer Kinos
Ich wollte [...] fragen, ob ihr vielleicht Näheres über den Film Galaxy Quest
wisst. Wieso kommt dieser Film nicht in die Schweizer Kinos? Oder ist es geplant?
- Kevin Fassbind
Anmerkung der Redaktion: Auf Anfrage des Corona Newsletters hat der Verleih des Filmes
mitgeteilt, dass "Galaxy Quest" in der Schweiz nicht in die Kinos kommen wird. Zu den
Gründen wollte die UIP Schweiz jedoch keinen Kommentar abgeben.
Den Newsletter zum 20. Mal
Zu Versandproblemen von Ausgabe #66
Der Corona Newsletter Ausgabe #66 habe ich bereits mehr als 20 Mal in meinem Postfach
gefunden, und es werden immer noch welche in mein Postfach abgelegt.
- Martin Badertscher
Anmerkung der Redaktion: Unser Versand in Bern hat uns bestätigt, dass der Versand
reibungslos über die Bühne gegangen ist. Der Fehler ist hier wahrscheinlich bei Ihrem
Provider zu suchen. Sollte es bei dieser Ausgabe nochmals zu Versand-Fehlern kommen, wäre
es aber nett, wenn Sie uns darüber informieren.
Rating-Dschungel USA
Zum Spotlight aus der letzten Ausgabe
Ich kann aus eigener Erfahrung nur zustimmen. Dieses Channelkonzept ist der letzte Dreck.
Letztes Jahr war ich auf der Star Trek-Ausstellung in Las Vegas und wollte abends Voyager sehen.
Ich musste mit Entsetzen feststellen, dass das dort nicht zu empfangen ist. Ich dachte, ich
spinn. Eine Weltstadt wie Vegas mit Daueraustellung Star Trek - und nicht in der Lage, die
Serien alle zu empfangen? [...] Wer sagt denn, dass im deutschen Fernsehen nicht andere
Schweinereien laufen. Schneller laufen bringt nichts, weil die Werbezeit ja meines Wissen
begrenzt ist. Aber dafür wird der Film zurückgespult, um vielleicht noch einen
Werbeblock rauszuschinden. Sat.1 wollte Star Trek ja mehr oder weniger einschlafen lassen, aber
da haben die wohl einen vor den Ballon gekriegt. Ich habe da das grosse Glück, dass ich
eine Freundin [...] in San Diego [habe], die [...] Voyager [...] von UPN 13 [aufnimmt] und mir
regelmaessig die Bänder [schickt], so dass ich relativ gut auf dem neusten Stand bin.
- Michael Schulte
Film-DVDs eine Ente?
Zur Meldung über Director's Cuts aus der letzten Ausgabe
Sie haben berichtet, dass alle Star Trek-Filme neu geschnitten werden, und nun auch Szenen zu
sehen sein werden, die erst der Schere zum Opfer fielen. Gemacht wurde der Anfang mit [THE
MOTION PICTURE], der zwölf Minuten geschnitten war. Wird bei dem Film [GENERATIONS] auch
die Fallschirmszene mit Kirk, Scotty und Chekov zu sehen sein, die zwar gedreht wurde, aber dann
der Schere zum Opfer fiel?
- Christian Biebl
Anmerkung der Redaktion: Die Frage können wir leider nicht richtig beantworten.
Zunächst hat Paramount dementiert, dass alle Szenen, die geschnitten wurden, zu sehen sein
werden. Richard Arnold, Star Trek-Berater bei Paramount, hatte dies auf der Federation
Convention in Bonn behauptet. Somit ist damit zu rechnen, dass einige Szenen zu sehen sein
werden, andere aber nicht. Was die Fallschirm-Szene angeht: Das können wir bisher noch
nicht sagen, da zur Zeit noch die allerersten Filme bearbeitet werden. Wir werden im Corona
jedoch darüber berichten, sobald es in die Riege der Next Generation-Filme gehen wird.
Zuviel gespoilert?
Zu den Vorab-Informationen im Corona Newsletter
Was mich ein wenig stört, ist, dass ohne irgendeine Vorwarnung oft Details von Euch
bekannt gegeben werden, die einem einen Teil des Spaßes an Star Trek nehmen.
Natürlich bin ich auch gespannt auf den nächsten Kinofilm und lese mir die Nachricht
sofort durch, wenn ich auf eurer Seite Gerüchte über Star Trek X sehe. Danach denke
ich aber oft, dass es vielleicht schöner gewesen wäre, wenn man sich erst im Film
überraschen lässt.
Wenn ich zurückdenke, hatte ich beim siebten und achten Film noch keinen oder nur
begrenzten Internet-Zugang und erlebte noch viele Überraschungen beim ersten Sehen. Beim
letzten Film hatte ich seit längerem einen Internetzugang, und ich muss sagen, dass ich die
meisten Details des Films schon kannte, ohne irgendwelche Drehbücher oder Ähnliches im
Internet zu lesen. Oft sind es nur Schlagzeilen und kurze Nachrichten, die einem - alle zusammen
gesehen - schon zu viel vom Film verraten.
Bei der oben genannten Nachricht ist schon viel dadurch verraten, dass ein Haupdarsteller
sterben soll, aber spätestens, als ihr Data genannt habt, nehmt ihr dem Leser ohne
Vorwarnung die Überraschung. Natürlich ist dies nur ein Gerücht, aber dies soll
auch nur ein Beispiel für viele ähnliche Fälle sein.
Ein anderes Beispiel ist, dass ihr im Newsletter meistens Reviews von Episoden habt, die erst in
den USA gelaufen sind. Ihr seid doch ein deutscher Newsletter, dann könntet ihr euch doch
nach dem deutschen Zeitplan der Ausstrahlung richten.
- Florian Eckstein
Anmerkung der Redaktion: Bei einzelnen Gerüchten lässt es sich leider nicht vermeiden,
dass Vorwarnungen fehlen. Dies betrifft besonders den trekBEAT, der im Grunde genommen
größtenteils von den Gerüchten lebt. Viele Leser haben den Corona Newsletter
eben aus diesen Gründen abonniert. Bei Spotlights oder speziellen Themen setzen wir oft den
Hinweis, dass der Bericht Informationen über in Deutschland noch nicht ausgestrahlte
Handlungsstränge, sogenannte "Spoiler", enthält, vorab; beim trekBEAT
lässt sich dies allerdings nicht so bewerkstelligen. Deshalb seien die Leser allgemein
damit gewarnt, dass Berichte über Star Trek X, die Serie V sowie noch nicht in
Deutschland ausgestrahlte Episoden, die wir im allgemeinen im Corona mit dem Englischen Titel
benennen, wobei die schon ausgestrahlten Episoden mit dem deutschen Titel benannt werden,
allgemein Spoiler enthalten.
(Zurück zum Inhalt)
Der folgende Artikel enthält teilweise detaillierte Informationen über die
Episode "Unimatrix Zero", die in Deutschland noch nicht ausgestrahlt wurde. Wer
sich den Spass an der Serie durch diese Informationen nicht nehmen lassen will, sollte den
Artikel überspringen.
Die Episode "Unimatrix Zero" stolpert nicht über ihre ungewöhnliche
Dialoglastigkeit, wohl aber aus dem Grund, dass nur jedes dritte Wort wirklich nötig
wäre.
Das Finale der sechsten Season von "Star Trek: Voyager" beschert uns die Rückkehr
der Borg und deren Queen (Susanna Thompson), und wir erfahren von einer Art Untergrundbewegung
im Kollektiv. Offenbar ist - vielleicht aus Zufall - ein virtueller Treffpunkt für
"schlafende Borg" entstanden, der den Namen "Unimatrix Zero" trägt.
Nur jede zehntausendste Drohne besitzt die Veränderung, die ihr Zugang zu dieser
Raststätte gewährt. Dennoch sind es letztlich Hunderttausende, die sich dort
während ihrer Regeneration einfinden, da das Kollektiv sehr groß ist. Während
dieser Zeit erinnern sich die Drohnen an ihr Leben vor ihrer Assimilierung und besitzen
Individualität.
Die Queen ist bestrebt, dieser Abweichung ein Ende zu setzen. Die Drohnen in der Unimatrix Zero
bitten deshalb Seven of Nine um Hilfe, was Janeway auf den Plan ruft. Der Captain regt die
Drohnen an, sich nicht mit der passiven Verteidigung gegen die Queen zu begnügen, sondern
die Initiative zu ergreifen und eine Untergrundbewegung zu organisieren, die das Kollektiv von
innen angreifen kann.
Damit sind die Spieler im Feld, die Fronten sind gesetzt, der Konflikt ist gegeben. Die
Erzählung in wenigen Worten klingt vielversprechend. Ähnlich vielversprechend muss
sich die erste knappe Zusammenfassung des Drehbuchs gelesen haben, ebenso die ersten
Gerüchte im Internet. Einzig: Die Episode selbst wirkt kraftlos und gestreckt. Es ist
Brannon Braga und Joe Menosky nicht gelungen, die guten Ideen zu entwickeln und in die Sprache
des Films zu übersetzen. Die guten Grundzüge bleiben zu erkennen, aber ihre Verpackung
ist wenig attraktiv.
Das Problem lässt sich daran illustrieren, wie jene Unimatrix Zero aussieht, die der Folge
ihren Titel gibt: Es ist eine Waldlandschaft. Der Gedanke dahinter ist offensichtlich der, dass
eine Borgdrohne in einer möglichst natürlichen Umgebung Zuflucht suchen würde, an
einem Ort weit entfernt von der Technik, die sie versklavt hat. Im Prinzip: einleuchtend. Die
tatsächliche Kulisse ist aber langweilig und farblos. Künstlicher Nebel kann den
geringen Aufwand nicht vertuschen. So klaffen der gute Gedanke und die reizlose Umsetzung
auseinander.
Wo "Skorpion" ("Scorpion") mit exotischen neuen Schiffen und Kreaturen
aufwartet, da zeigt uns "Unimatrix Zero" ein grünes Blatt. Anstelle von
fünfzehn Borgwürfeln in einer stimmungsvollen Szene, anstelle des detailreichen
Ateliers von Leonardo da Vinci: mehr Blätter. Diese Eintönigkeit ist enttäuschend
für eine Serie wie Voyager, die gewöhnlich aufwendig hergestellt wird und Bilder
schafft, die nicht zu vergessen sind (vgl. "Temporale Paradoxie"
("Timeless") unter
http://www.sftv.ch/stvoy/episoden/201ed.htm).
Wo ging der Ehrgeiz verloren?
Inhaltlich bleibt die Episode ähnlich konturlos. Auch hier haben wir es mit
grundsätzlich guten Ideen zu tun, die aber in langen, schwerfälligen Dialogen
entwickelt werden. Das ist ein schlechter Ersatz für die rasche, spritzige Erzählung,
die für Voyager typisch ist ("Verwerfliche Experimente" ("Scientific
Method")). Wer einige Romane von Isaac Asimov gelesen hat, weiß, wie fesselnd eine
Erzählung allein durch Dialoge sein kann. Dies ist aber nicht die Stärke von Voyager,
obschon genau das erstklassig in "Herkunft aus der Ferne" ("Distant Origin")
oder in den aktuelleren, ebenfalls exzellenten Episoden "Virtuoso" und
"Muse" gelang. In "Unimatrix Zero" hingegen wirken die Gespräche lustlos und
langatmig, gerade so, als sollten sie überschüssige Zeit füllen - darin
unterscheidet sich die geschwätzige Erzählung von der lediglich dialoglastigen.
Der große Höhepunkt der Episode sind die Vorgänge um Janeway und Chakotay. Oft
werden wir an vergleichbare Momente in "Skorpion" ("Scorpion") erinnert.
Damals wurden sie von ihren unterschiedlichen Meinungen entzweit, bis sie sich darauf besannen,
dass die Lösung darin liegt, ihre beiden Ansichten zu vereinen (vgl. "Skorpion
(2.2)" ("Scorpion (2.2)" unter
http://www.sftv.ch/stvoy/episoden/169ed.htm).
"Unimatrix Zero" zeigt uns gewissermaßen die Fortsetzung davon. Es ist hier
deutlich zu spüren, dass Janeway und Chakotay inzwischen eine stärkere Beziehung
genießen - es sind auch drei Jahre vergangen. Die beiden sind sich natürlich noch
immer nicht in jedem Punkt einig, aber sie finden schnell und zielsicher zum Kompromiss. Sie
beziehen beide Stärke aus dieser Beziehung. Dies zeigt besonders deutlich eine Szene im
fünften Akt, die beste der Episode, die ich weder zusammenfassen will noch kann.
Überhaupt sind die Stärken dieser Folge im fünften Akt verpackt. Hier wenden sich
die Dinge zum Besseren - nicht für die Crew der Voyager, wohlgemerkt aber für die
Episode. Im fünften Akt kommen die Qualitäten zum Vorschein, die wir von Voyager
erwarten: Die Erzählung wird knapper, die Handlung und die Bilder werden ansprechender, und
zum Schluss folgt eine gelungene Überraschung. Dies rettet keineswegs die
schwerfälligen ersten vier Akte, aber es lässt hoffen, dass die nächste Season
auf einem ähnlich guten Niveau starten kann. "Unimatrix Zero" enthält
bereits alle Grundlagen für eine erstklassige Auflösung - es fehlt nur noch der
entscheidende Beitrag der Autoren, den wir in diesem ersten Teil so sehr vermissen: Ehrgeiz und
Enthusiasmus.
Links zum Thema:
http://www.sftv.ch/stvoy/episoden
(Zurück zum Inhalt)
Für die Berichterstattung von der Federation Convention 8 in Bonn unterhielt sich
Corona-Redakteur Christoph von Guaita für SF-Radio mit Michael Dorn (ST:DS9 Worf).
Christoph von Guaita: In Ihrem ersten Jahr Deep Space Nine waren Sie nicht sehr
glücklich über die Entwicklung Ihres Charakters Worf. Woran lag das?
Michael Dorn: Ich wollte, dass die Autoren den Charakter mehr öffnen, und man sagte mir,
ich sollte einige Folgen mit Worf im Mittelpunkt bekommen, was dann aber nicht passierte, obwohl
man es mir versprochen hatte. Ich war nicht sehr glücklich darüber, dass sie ihr
Versprechen gebrochen hatten, und daran lag es. Danach erkannte ich, was passieren würde
und wie die Serie arbeitete. Ich sagte einfach "Okay" und ließ es so laufen.
Christoph von Guaita: Nun, immerhin haben Sie in der Show geheiratet!
Michael Dorn: Ja, und danach starb sie gleich!
Christoph von Guaita: Was hielten Sie persönlich von der Affäre mit Ezri in der
letzten Staffel? Viele Fans waren der Meinungen, das sei außerhalb Worfs Charakter.
Michael Dorn: Ja, das sehe ich auch so. Ich fand die Beziehung, die sie ursprünglich
hatten, als er nicht mochte, sie sei Dax, hätte man fortführen sollen. Denn das war
interessant. Ich wollte nicht, dass sie eine Affäre haben. Ich wollte eigentlich nicht
einmal, dass sie miteinander klarkommen. Mir gefiel immer die Vorstellung, dass er es nie
akzeptieren würde, dass sie Dax oder Jadzia sei. Während sich alle anderen freuten,
sollte er dabei bleiben, sie sei nicht Jadzia. Aber sie hörten nicht auf mich.
Christoph von Guaita: Avery Brooks erzählte uns letztes Jahr in Berlin, die Episode
"Far Beyond the Stars" sei für ihn etwas ganz Besonderes. Für Sie auch?
Michael Dorn: Nein, ich war nicht so sehr in die Folge involviert und hatte auch nur einen
kleinen Part. Natürlich war es für Avery sehr außergewöhnlich, zumal er
auch noch Regie führte. Die Folge berührte ihn sehr, aber mich nicht so.
Christoph von Guaita: Er sagte, die Folge bedeute ihm etwas wegen der Thematik, nämlich
der Tragödie der afro-amerikanischen Bevölkerung. Sahen Sie darin nicht so viel
Bedeutung?
Michael Dorn: Es ist nicht so, dass die tragische Geschichte der Afro-Amerikaner mich nicht
belasten würde. Aber erzählt diese Folge denn wirklich die ganze Geschichte dieses
Dramas? Natürlich nicht! Es ist ein 44-Minuten-Drama, das in der Zukunft spielt. Avery
hatte seine Sicht, wie er das darstellen wollte. Und er hat das auch großartig getan -
kein Problem damit. Aber bedeutet es etwas für mich als Afro-Amerikaner? Nein! Das sind
Dinge, die wir immer und immer wieder gesehen haben. Ja, es ist wichtig. Ja, wir sollten es nie
vergessen. Aber es ist eine alte Geschichte, und ich denke, es ist an der Zeit für uns,
weiter zu gehen, auf uns zu schauen, wer wir heute sind - in diesem Moment. Ohne jedoch zu
vergessen. Das ist das Problem: Dass wir die Dinge vergessen, und die sich dann wiederholen.
Ganz klar: Man darf nicht vergessen, muss aber weitergehen. Also: Ich bin Afro-Amerikaner, ganz
sicher. Ich bin da durchgegangen, und ich weiß, was es bedeutet. Aber ich betrachte die
ganze Sache eben etwas anders als Avery es tut.
Christoph von Guaita: Zu Star Trek X: Was glauben Sie, wird der nächste Trick sein, Sie
auf das Schiff zurück zu bekommen?
Michael Dorn: Was immer es ist - ich hoffe, er ist besser als der letzte. Ich habe versucht, mit
den Produzenten darüber zu reden. Ich sagte: "Er taucht einfach auf! Sie gehen den
Gang runter, und Worf kommt auf sie zu und sagt: 'Hey, was macht ihr denn hier? Ich war gerade
in der Nähe.'" Mein Gott, ich sagte zu Rick Berman: "FIRST CONTACT war ein
perfekter Film. Aber der dritte? Schau doch mal diese Worf-Sache..." Aber ich bin
natürlich weder Produzent noch Autor. Ich hoffe nur, es ist etwas einfallsreicher als
"Hey, ich war gerade in der Nachbarschaft und dachte, ich schaue halt mal vorbei!" -
"Klasse, Worf! Kommen Sie doch einfach mit!" - "Danke, Sir!"
Übernommen aus "SF-Radio Spezial: Fedcon 8 (2.3)"
Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
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Der folgende Artikel enthält teilweise detaillierte Informationen über die
siebte Voyager-Staffel, die in Deutschland noch nicht ausgestrahlt wurde. Wer sich den Spass
an der Serie durch diese Informationen nicht nehmen lassen will, sollte den Artikel
überspringen.
Während bei uns in Deutschland die Voyager-Episoden der fünften Season im Free-TV in
Erstausstrahlung gezeigt werden, haben am 22. Juni in den USA die Dreharbeiten zur siebten und
definitiv letzten Staffel bereits begonnen.
Mittlerweile ist die Eröffnungsepisode, die Fortsetzung des Cliffhangers "Unimatrix
Zero (1.2)", bereits im Kasten - die Premiere auf UPN soll im Herbst stattfinden. Der
Präsident des Networks, Tom Nunan, gibt sich zuversichtlich beim Blick auf die kommende
Staffel. Viele bekannte Schauspieler interessierten sich brennend für einen Gastauftritt in
der Serie, und hinsichtlich der nötigen Promotion werde man auch den einen oder anderen
Gaststar verpflichten - wie bereits in der Vergangenheit mit dem Wrestler "The Rock"
geschehen. Außerdem wolle man voraussichtlich im November einen zweistündigen
Fernsehfilm ausstrahlen, und damit einen zusätzlichen Anreiz für die Zuschauer
schaffen.
Zu der Frage, ob die Rückkehr der Voyager zur Erde in dieser letzten Staffel von Erfolg
gekrönt sei, schweigt man sich indes aus. Seit dem Beginn der Serie wurde jedes Jahr aufs
Neue spekuliert und gemutmaßt - wohl in der Hoffnung, so dem teilweise mangelnden
Zuschauerinteresse entgegenwirken zu können.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt sei jedoch noch nichts entschieden. UPN-Präsident Nunan
verspricht jedoch, man wolle den Zuschauern die Auflösung in einem "gigantischen
Season-Finale" präsentieren.
Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) hingegen macht Ihre Wünsche für die siebte Season
deutlich. Bezüglich einer möglichen Rückkehr äußerte sie sich im
britischen TV-Zone Magazin wie folgt: "Ich würde sagen, je eher, desto besser. Man
sollte versuchen, die ganze Staffel im Föderationsraum spielen zu lassen."
Ihrer Meinung nach würde man damit gewisse Spannungen erzeugen, hervorgerufen durch das
neue Umfeld. Die dem Maquis zugehörigen Besatzungsmitglieder stünden plötzlich im
Konflikt mit dem Gesetz, und Seven of Nine sähe sich einer großen Anzahl von
Skeptikern gegenüber.
Über die einzelnen Episoden ist momentan noch recht wenig bekannt, sowohl den Inhalt als
auch die Titel betreffend. Lediglich über die zwei ersten, bereits abgedrehten Folgen
liegen Details vor.
Die Story des Season-Openers mit der Produktionsnummer 247, "Unimatrix Zero (2.2)",
entstammt der gemeinsamen Feder von Brannon Braga und Joe Menosky. Diese Episode knüpft an
die Geschehnisse der vorangegangenen Folge an, in der Captain Janeway zusammen mit weiteren
Brückenoffizieren assimiliert wird.
Teil Zwei der Unimatrix-Doppelfolge wird vor allem von den Auftritten Sevens dominert, aber auch
das Auftauchen der Borg Queen, verkörpert von Susanna Thompson, verspricht Action und
Spannung.
Die zweite Episode trägt den Namen "Imperfection" und zeigt Captain Janeway und
Seven of Nine einmal in vertauschten Rollen. Janeway hat sich physisch von ihrem Dasein als
Borgdrone erholt, allerdings bereitet ihr die damit verbundene mentale Umstellung große
Probleme. Seven macht es sich daher zur Aufgabe, dem Captain wieder zur Individualität zu
verhelfen, so wie es einige Jahre zuvor umgekehrt geschehen ist. Dabei wird Seven auch mit ihren
eigenen menschlichen Wurzeln konfrontiert.
Im Regiestuhl Platz genommen hatte "Urgestein" David Livingston, bekannt für
seine zahlreichen Arbeiten bei Star Trek.
Was uns also erwartet in der siebten Voyager-Staffel, lässt sich bis jetzt schwer
abschätzen. Zu wenige Details sind bekannt, und im Hinblick auf den deutschen Sendeplan
befinden sich die besagten Episoden noch in weiter Ferne.
Eines ist jedoch sicher: Voyager mag noch so kritisiert worden sein - das Potenzial für
eine spannende siebte Season ist auf jeden Fall vorhanden. Auch wenn man wohl nicht an die
Erfolge von TNG und DS9 anknüpfen kann, so liegt es nun an den Produzenten, der Serie einen
würdigen Abschluss zu geben - und die Grundlage für weitere Star Trek-Abenteuer zu
bilden.
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Voyager: Dreharbeiten beginnen.
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Am 22. Juni haben die Dreharbeiten zur siebten Staffel von "Star Trek:
Voyager" begonnen. Laut Terminproblemen wurde der ursprünglich erdachte
Starttermin vom 20. Juni noch einmal um zwei Tage nach hinten korrigiert. Die ersten
Darsteller am Set waren übrigens Robert Picardo (ST:VOY Holodoc) und Ethan
Phillips (ST:VOY Neelix), welche bereits um 5:45 Uhr in der Früh erscheinen
mussten.
Auch erste Informationen über einige Episoden der neuen Staffel wurden mittlerweile
bekannt. Die Episode "Imperfection" handelt einmal mehr von Seven, die sich
tiefer mit ihrem menschlichen Ich auseinandersetzt. In einer weiteren Episode nimmt Tom
Paris mit einer Art wieder auferstandenem Delta Flyer an einer Art Pod Race teil.
Abgekupfert? Ein solches Rennen war eine der bekanntesten Szenen des ersten "Star
Wars"-Prequels.
In der Episode, die derzeit noch den "Repression" trägt, geht es um
Anschläge gegen die Maquis-Crew der Voyager. Tuvok ermittelt in diesen Fällen.
In weiteren Episoden geht es zentral um den Doktor sowie aktuelle gesellschaftliche
Probleme, die in Star Trek aufgegriffen werden sollen.
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Alaimo-Mentor geehrt.
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Am 10. Juni wurde laut einem Artikel des Milwaukee Journal Sentinel Father John J.
Walsh, ein ehemaliger Lehrer der Marquette University, auf einer Sonderveranstaltung
geehrt. Gastgeber der Veranstaltung war Marc Alaimo (ST:DS9 Dukat), der von Walsh
inspiriert wurde, Schauspieler zu werden.
Da kann man nur sagen: Danke, Mr. Walsh!
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Erste Gäste der FedCon IX.
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Im April 2001 findet im Maritim Hotel in Bonn die FedCon IX statt, und nun stehen die
ersten Gäste fest: Jonathan Frakes (ST:TNG Riker), LeVar Burton (ST:TNG LaForge)
und Star Trek-Insider Richard Arnold haben bereits zugesagt. Weitere werden folgen. Im
Maritim-Hotel sind für den Con-Zeitraum sämtliche Zimmer bereits ausgebucht.
Links zum Thema:
http://www.fedcon.de
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Nominierungen für Spectrum Awards.
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Laut einem Artikel bei Yahoo wurden von "Gaylactic Network" die Finalisten
für die jährliche Verleihung der Spectrum Awards bekannt gegeben. Die Spectrum
Awards honorieren Arbeiten aus den Bereichen Sciencefiction, Horror und Fantasy, die auf
positive Weise homosexuelle Charaktere, Themen und Inhalte behandeln.
Nominiert in der Kategorie "Hall of Fame - Medien" ist unter anderem die
DS9-Episode "Wiedervereinigt". Auch die Autorin Diane Duane (die unter anderem
zahlreiche Star Trek-Romane schrieb) kann für ihre Buch-Reihe "Tale of the
Five" auf eine Auszeichnung in der Kategorie "Hall of Fame - Andere"
hoffen.
Die Awards werden im Oktober auf der Gaylaxicon 2000 in Washington, D.C. verliehen. Es
ist bereits die elfte dieser jährlich stattfindenden Conventions.
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Astronorama mit Picardos Stimme.
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Space.com hat jetzt bekanntgegeben, dass von ihnen ein neues Spiel namens
"Astronorama" organisiert wird. "Astronorama" ist ein
Online-Wissensspiel in den Kategorien Astronomie und Sciencefiction, bei dem die Spieler
den sadonischen Quizmaster, den Androiden Quizitron 9000, überlisten müssen.
Der Quizitron wird mit der Stimme von Robert Picardo (ST:VOY Doktor) zum Leben erweckt.
Im Laufe des Sommers können die "Astronorama"-Spieler mit den
höchsten Punktzahlen zahlreiche Preise gewinnen. Der Hauptgewinn ist ein
DVD-Player.
Links zum Thema:
http://apps.space.com/astronorama/index.php3
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Corona und SF-Radio gehen zusammen.
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Die in der letzten Ausgabe angekündigte Institutionalisierung des Corona
Newsletters ist geschehen, und der Corona ist zusammen mit SF-Radio, StellarCom und
weiteren Projekten im Verein "Freunde und Förderer der Science Fiction im
Internet e.V." aufgegangen.
Damit zusammen hängt der Umzug des Newsletters nach Deutschland, der am 31. Juli
erfolgen wird. Zu finden sein wird der Corona dann unter der URL
http://www.sf-radio.de/corona.
Auch der Corona webBEAT wird dann etwas anders aussehen: Zusammen mit dem Newsservice
http://www.phantastik.de und einem weiteren
bekannten Partner, der vor Start des Projekts noch nicht bekannt gegeben wird, wird der
neue webBEAT präsentiert.
Der Corona Newsletter soll aber trotz allem der alte bleiben und Sie bald alle drei
Wochen über die gesamte Sciencefiction ausführlich und kompetent informieren.
Links zum Thema:
http://www.sftv.ch/corona
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Ron Moore schreibt für Roswell.
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Ronald D. Moore, ehemaliger Star Trek-Autor, wird in Zukunft das Autorenteam der
US-Serie "Roswell" als führender Autor ergänzen. Er schrieb unter
anderem Episoden für TNG und Deep Space Nine. Desweiteren schrieb er an den beiden
Star Trek-Filmen GENERATIONS und FIRST CONTACT mit.
Nach einer sehr kurzen Weile bei Voyager arbeitete Moore als Berater bei der US-Serie
"Good vs. Evil".
Aufgrund schlechter Zuschauerzahlen lief die Serie "Roswell" Gefahr, abgesetzt
zu werden. Auf Drängen der Fans, die eine riesige Kampagne gestartet hatten, wurde
die Seire jedoch um ein halbes Jahr und somit 13 Episoden verlängert.
Mit Ron Moore wäre dann ein zweiter Star Trek-Veteran in die Serie involviert:
Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) ist Co-Producer der Show und führte auch bei vielen
Episoden der ersten Staffel Regie.
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Shatner führt bei Komödie Regie.
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William Shatner (ST:TOS Kirk) wird bei einer neuen schwarzen Komödie mit dem Namen
"Shiva Club" Regie führen. Der Film, bei dem er auch als Produzent
auftreten wird, basiert auf seinen eigenen Erfahrungen, die er nach dem Tod seiner Frau
Nerine Kidd Shatner gesammelt hat.
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Rettet Sev Trek.
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Sev Trek-Meister John Cook hat eine schockierende Meldung im Sev Wide Web gepostet:
Sollten sich seine Website-Pageviews nicht erhöhen, verliert die Seite ihren
Sponsor und könnte nicht mehr aufrecht erhalten werden. Dazu hat er die "Save
Sev Trek"-Kampagne ins Leben gerufen.
Links zum Thema:
http://www.sev.com.au/toonzone/keepsevalive.asp
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Kein Termin für TOS-DVDs.
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Die Code 2-DVDs für "Star Trek" werden kommen, allerdings weiß kein
Mensch, wann. Paramount hat noch keine Veröffentlichungsdaten genannt, und man
erwartet auch nicht, dass dies bald geschehen wird.
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Elite Force: Vollständige Synchronisation.
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Alle deutschen Synchronsprecher von "Star Trek: Voyager" haben sich bereit
erklärt, für das kommende Computerspiel "Elite Force" ihren Alter
Egos die Stimmen zu leihen. Damit wird die deutsche Version des Spiels fast
authentischer als die Originalversion, denn Jeri Ryan wird nicht ihren Part für
Seven of Nine sprechen.
Seit letzter Wochen ist für das auf der Quake 3-Engine basierende Spiel auch eine
115 Megabytes große Demo erhältlich, die unter der unten angegebenen URL
heruntergeladen werden kann.
Links zum Thema:
http://www.avault.com/pcrl/demo_temp.asp
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Voyager in den USA erst ab November?
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Laut einem Insiderposting im Usenet befürchten die meisten amerikanischen Sender,
dass die kommenden olympischen Spiele die Ratings der anderen Programme zu sehr
drücken könnten. Als Gegenmaßnahme wollen einige Networks ihre Serien
erst im November in die neuen Seasons starten lassen, wenn sich der Fernsehmarkt wieder
beruhigt hat.
Die siebte und letzte Staffel von "Star Trek: Voyager" wäre davon
betroffen, sollte sich UPN dieser Sendepolitik anschließen.
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Interview mit Garrett Wang.
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Garrett Wang (ST:VOY Kim) hat ein Interview gegeben, in dem er über seine Rolle in
"Star Trek: Voyager" spricht. Über die Figur des Harry Kim, den er in der
Serie verkörpert, äußerte er sich sehr zufrieden. Er habe nichts daran
auszusetzen, lediglich eine neue, viel kürzere Frisur hielte er für
angebracht.
Auf die Frage, welche Rolle er neben seiner eigenen ebenfalls annehmen würde,
antwortete Wang scherzhaft: "Wahrscheinlich würde ich Seven of Nine
sein."
Außerdem gab Wang bekannt, "Timeless" sei seine Lieblingsfolge, ohne
jedoch näher darauf einzugehen. Als einen der glanzvollsten Augenblicke in der
Geschichte seiner Serienfigur betrachtet er eine Szene der Episode "The
Chute", in der er das Leben von Tom Paris rettet.
Befragt zu seinem Verhältnis zu Star Trek vor seiner Rolle gab Garrett Wang an, er
habe die klassiche Serie und alle Filme gesehen. Mit TNG habe er sich allerdings erst
hinterher befasst.
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Russ auf UFO-Con.
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Wie "Associated Press" berichtet, wird auch dieses Jahr die "UFO
Encounter Convention" in Roswell anlässlich des dort passierten
legendären UFO-Zwischenfalls 1947 stattfinden. Der Event wird fünf Tage
dauern und bietet den bis zu 30'000 erwarteten Fans der Sciencefiction interessante
Aktionen, so zum Beispiel Kostümfeste, Musikvorstellungen und sogenannte
"Virtual Reality" Theatershows.
Bemerkenswert ist dabei der Auftritt von Tim Russ (ST:VOY Tuvok), der den Besuchern der
Veranstaltung eine musikalische Darbietung zusammen mit dem Künstler Neil Norman
und dem "Cosmic Orchestra" präsentieren wird. Natürlich wird Russ
wie die vielen anderen Star-Gäste an diversen Autogrammstunden teilnehmen.
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Shatners Buch wird Bestseller.
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William Shatners (ST:TOS Kirk) neues Buch "Preserver" behauptet sich in
mehreren Bestsellerlisten. Das Buch, indem Shatner ein Star Trek Abenteuer von Kirk
spannend erzählt, wird als das viert bestverkaufte Sciencefiction Buch bei
Amazon gehandelt. "Preserver" toppt in dieser Liste sogar aktuelle Star
Wars-Bücher.
In Großbritannien belegt das Buch Platz 9 in den Bestsellerlisten und die USA
Today zählt es zu den 22 sich am besten verkaufenden Büchern.
"Preserver" muss sich in der New York Times mit Platz 34 zufrieden geben.
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Kate Mulgrew im Interview.
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Für das britische Magazin "TV Zone" stand Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway)
für ein Interview zur Verfügung.
In Bezug auf das Ende der Serie nach der kommenden Staffel meinte sie: "Sieben
Jahre ist die Glückszahl. Es ist gut für das Franchise - es ist eine andere
Show in der Entwicklung."
Über die Idee, die Serie "Voyager" wie ihren erfolgreichen Bruder TNG
in einem Kinofilm auf die Leinwand zu bringen, bemerkte Mulgrew: "Ich denke, meine
Philosophie zu diesen Dingen lautet, warten wir es ab und sehen dann, was passiert. Es
kommt alles zu seiner Zeit."
Nach dem Ende der Serie möchte Mulgrew gerne wieder am Theater spielen. Sie findet,
dass man dort auf der Bühne eine sehr viel größere epische Breite
gefühlsmäßig erfassen könne als das vor der Kamera für das
Fernsehen überhaupt möglich wäre.
Obwohl sie allerdings auch der Ansicht ist, dass gerade Star Trek diesem Empfinden sehr
viel näher kommen würde als ein Großteil der anderen
Fernsehproduktionen: "Patrick Stewart sagte, das Schreiben von Star Trek hätte
ein Shakespearesches Fundament. Es ist sehr stilisiert, sehr schwierig, mit
Technogeschwafel. Du musst eine starke, erhaltende Disziplin haben und in einer
wunderbaren physischen Verfassung sein."
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Sat.1 und ProSieben fusioniert.
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Nicht nur in den USA herrscht das große Fusionsfieber. In der TV-Landschaft
scheint es nun auch Deutschland ergriffen zu haben. Mit Sitz in München haben die
beiden deutschen Privatsender ProSieben ("Akte X", "Millennium") und
Sat.1 ("Star Trek") nun ein gemeinsames Unternehmen gegründet, um sich am
deutschen Markt zu behaupten. Bereits seit mehreren Monaten kursierten Gerüchte um
einen solchen Schritt.
Zumindest die Möglichkeit einer Ausstrahlung von "Star Trek" auf
ProSieben - was sich ein Großteil der Fans bereits seit längerer Zeit
aufgrund der besseren Sendepolitik wünscht - scheint somit in greifbare(re)
Nähe gerückt zu sein. Die genauen Konsequenzen für die Ausstrahung von
Star Trek lassen sich derzeit allerdings noch nicht absehen.
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Listen aller Listen: Update.
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Michael Spohn hat Ende des vergangenen Monats die Website "Listen aller
Listen", ein Mitglied des Corona Networks, aktualisiert. Auf den neuesten Stand
gebracht wurden die Listen zu Voyager und den Einschaltsquoten.
Links zum Thema:
http://www.sftv.ch/corona/network/lal/index.htm
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Stewart meckert über USA.
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In der aktuellen Ausgabe des "George Magazin" ist ein Interview mit Patrick
Stewart (ST:TNG Picard) zu lesen, in welchem dieser die Außenpolitik der
Vereinigten Staaten kritisiert: "Ein großer Teil des amerikanischen
internationalen Handelns stinkt. Das außenpolitische Interesse basiert auf
Geld."
Weiter griff Stewart den American Dream an: "Es ist lachhaft, dass sich Amerika
für das Land der Möglichkeiten hält. Wie kann man wirklich frei sein,
wenn es soviel Armut und ärmliche Erziehung gibt."
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Roxann Dawson schreibt Trilogie.
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Roxann Dawson (ST:VOY Torres) und Autor David Graham haben eine neue
Sciencefiction-Buch-Trilogie mit dem Titel "The Tenebrea Trilogy"
herausgegeben. Der Umschlag des Buches enthält unter anderem ein Bild des Star
Trek-Effekt-Produzenten Dan Curry.
Links zum Thema:
http://users.erols.com/dograham/et.htm
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Chat mit Tim Russ.
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In einem von Live-Chat mit Tim Russ (ST:VOY Tuvok) sprach der Star Trek-Akteur unter
anderem über seine Beziehung zur Serie, seine Rollen im Theater und seine
Zukunftspläne. Vor allem äußerte er sich zu seiner Karriere als
Sänger und ging ausführlich auf seine neu erschienene Musik-CD ein.
Russ berichtete, er habe in seiner Jugend öfter die klassische Star Trek-Serie
geschaut und maß ihr einen für die damalige Zeit hohen Unterhaltungswert bei.
Er gestand jedoch auch, weder Deep Space Nine noch TNG jemals richtig verfolgt zu haben.
Als Reaktion auf die Frage, ob er mit der Entwicklung der Charaktere in Voyager
zufrieden sei, zeigte Russ sich positiv eingestellt. Allerdings könne er noch nicht
mit Sicherheit beantworten, ob er für ein weiteres Trek-Projekt zur Verfügung
stehe. Er sei zwar durchaus interessiert, in erster Linie würde dies jedoch davon
abhängig machen, ob man ihm eine weitere Rolle anbiete.
Sicher hingegen ist, dass Tim Russ im April nächsten Jahres in einer
Theater-Produktion mitwirken wird. Das Stück namens "ER" wird in der St.
Edward's University in Austin, Texas aufgeführt, zu der Russ ein ganz besonderes
Verhältnis hat: "Es ist wie eine Art Wiedersehens-Feier. Dieser Auftritt ist
sehr wichtig für mich."
Bezüglich seiner neuen CD gab Russ bekannt, er habe diese zusammen mit dem
Künstler Neil Norman und dessen Band aufgenommen. Norman zeichne sich vor allem
durch seine guten Sciencefiction-Stücke aus, daher sei man eine sinnvolle Symbiose
eingegangen.
Russ lobte die Zusammenarbeit mit den Musikern und sprach sogar über Pläne
für eine weitere gemeinsame CD.
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John Logan offizieller Autor.
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Bisher gab es nur Gerüchte über den Autor des neuen, zehnten Star Trek-Films
"Star Trek X". Unter anderem war Buffy-Schöpfer Joss Whedon für
diesen Job im Gespräch. Die Macher redeten nur davon, dass der Autor ein
großer Star Trek-Fan sei - bisher aber noch nie in das Franchise involviert
gewesen wäre.
Nun hat Paramount die Meldung offiziell bestätigt, dass John Logan den
nächsten Film schreiben wird. Logan war Co-Autor der Filme "Gladiator"
und "Any Given Sunday" und hat auch an "X-Men" mitgearbeitet.
Der zehnte Film soll in den USA zum Erntedankfest 2001 veröffentlicht werden.
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New Frontier-Zeichner orientiert sich an David.
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Michael Collins, der Zeichner der New Frontier-Comics (die schon längst erschienene
fünfte Star Trek-Serie, die es allerdings nur in Buchform gibt und auch bald in
Deutschland bei Heyne erscheinen wird) äußerte sich in einer Mail kritisch
über die Cover-Zeichnungen der New Frontier-Bücher.
Seiner Ansicht nach entsprechen die Darstellungen nicht unbedingt Davids Texten. Diese
Unstimmigkeit möchte er in seinen Comics wieder ausgleichen und "sich wieder
mehr dem nähern, was Peter auch geschrieben und vor allem beschrieben hat."
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Beltran wieder gegen Voyager.
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Erneut hat sich Star Trek-Darsteller Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) negativ über
das Franchise geäußert. Auf einer Tour, die Beltran kürzlich durch
Großbritannien machte, gab er unter anderem folgende Aussagen ab:
"Ich glaube, dass das Star Trek-Franchise aus den Segeln geraten ist. Es war auf
seinem Höhepunkt und kann jetzt nur noch weiter fallen."
"Ich würde sagen, dass Robbie, Garrett, Tim und ich uns sehr nahe stehen. Das
nur, weil wir einige Zeit auf der Brücke damit verbracht haben, nichts zu
tun."
"Ich muss zugeben, dass ich in den letzten zwei oder zweieinhalb Jahren fast kein
Drehbuch richtig gelesen haben. Das ist auch nicht notwendig, weil ich immer genau
weiß, was passieren wird."
"Ich glaube, unsere Autoren haben Probleme. Ich verstehe sie einfach nicht
mehr."
"William Shatner: Als das Schiff angegriffen wurde, seine Art zu reagieren... Ich
finde das alles unecht. Ich habe nie einen der Star Trek-Filme gesehen, weil ich wusste,
dass sie auf der Serie basieren."
Was wird Robert Beltran tun, wenn Voyager zuende ist? "Feiern. Lang und extensiv
feiern."
"Voyager wurde schon falsch, als die erste Janeway, Genevieve Bujold, die Serie
verlassen hatte."
Diese Aussagen stoßen unter den Fans nicht gerade auf Gegenliebe. In ihrer
aktuellen Kolumne, dem Star Trek-Guide von About.com, kritisiert Julia Houston das
Verhalten von Beltran und zitiert einen Fan, der ihn aufforderte, das "Maul zu
halten". Schließlich habe er nicht das Recht, so über die Serie zu
reden, die ihm zu dem gemacht hat, was er heute ist. Ohne seine Rolle als Chakotay
würde er kaum mehr als kleine Gaunerrollen bekommen.
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Im Chat mit Jonathan Frakes.
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Am 16. Juni fand ein Online-Chat mit Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) auf der offiziellen
Website von FOX statt. Dabei wurden auch einige Fragen, die sich auf Star Trek beziehen,
gestellt. Hier nun die ersten Auszüge von dem, was Frakes erzählt hat.
Frage: Wird ihre Frau jemals in einem Star Trek Film zu sehen sein?
Frakes: Eine andere gute Frage! Ich hoffe es fest. Wir waren schon froh genug, dass
Genie Francis in der letzten Episode von Roswells letzter Staffel auftrat.
Frage: Werden Sie in Star Trek X mitspielen?
Frakes: Wenn ich gefragt werde, werde ich in jeder Position dabei sein, in der sie
mich haben wollen. Star Trek X ist, soweit ich gehört habe, noch in einem
Entwicklungsstadium. Obwohl, ich denke, wir alle hoffen, dass wir um die Weihnachtszeit
2001 ein weiteres Kapitel unseres Franchises haben werden.
Frage: Sehen Sie sich selbst als unentbehrlicher Charakter im Star Trek-Genre wie Kirk?
Frakes: Ich würde so glücklich sein, doch Kirk hatte weit aus mehr Frauen
als Riker jemals glaubte.
Frage: Werden Sie in nächster Zeit irgendwelche Filme und TV-Sendungen drehen, die
nichts mit Star Trek zu tun haben?
Frakes: Ich führe Regie in einem Film für Paramount und Nickelodeon,
genannt "Clockstoppers". Und ich bin stolz, zu sagen, dass die Serie, die ich
produziere, Roswell, in seine zweite Staffel geht. Und ich spiele in einer Miniserie auf
AMC mit, genannt "The Lot". "Clockstoppers" ist ähnlich wie
"Zurück in die Zukunft". Wir verändern die Zeitlinie.
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(Zurück zum Inhalt)
Der kleine Unterschied zwischen einem "Trekkie" und einem "Trekker"
- Ein Trekker geht in Sternenflotten-Uniform zu einer Convention, weil es Spaß macht.
- Ein Trekkie geht in Sternenflotten-Uniform zu einer Convention, weil er gehört hat,
dass es sich so gehört, wenn man an der Akademie ist.
- Ein Trekker hat einen "Sternenflotten-Akademie"-Aufkleber an seinem Auto.
- Ein Trekkie büffelt für die Aufnahme an die Sternenflotten-Akademie.
- Ein Trekker trifft Marina Sirtis/Gates McFadden auf einer Convention und erzählt ihr, wie
schön sie ist und dass es schade sei, dass sie verheiratet ist, da er sonst gerne mit ihr
ausgehen würde.
- Ein Trekkie trifft Deanna Troi/Dr. Crusher auf einer Convention und erzählt ihr wie
schön sie ist und fragt sie, ob sie sich noch immer mit Riker/Picard trifft.
- Ein Trekker liebt die Serien, sucht Fehler und diskutiert mit Freunden über die Folgen.
- Ein Trekkie liebt diese Dokumentationen, die auf der Enterprise, Deep Space Nine und der
Voyager gedreht wurden.
- Ein Trekker weiß, dass viele Technologien in den Serien gar nicht möglich sind,
ignoriert es aber und genießt die Folgen.
- Ein Trekkie kann es gar nicht erwarten, zu erfahren, wieviel wohl der neueste
Heim-Replikator kosten wird.
- Ein Trekker sucht sich seinen Rang aus und kauft sich die entsprechende Zahl von Rang-Pins.
- Ein Trekkie fragt sich, warum er bei den Beförderungen immer übergangen wird.
- Ein Trekker erzählt seiner neuen Freundin/seinem neuen Freund, dass er wirklich ein
großer Star Trek Fan ist.
- Ein Trekkie sieht seine neue Freundin/seinen neuen Freund als Student an der Akademie, der
sich noch im vorigen Semester befindet.
- Ein Trekker fragt sich, wie wohl Sex in der Schwerelosigkeit sein könnte.
- Ein Trekkie fragt sich, wie wohl Sex sein könnte.
(Zurück zum Inhalt)
Jan Schliecker ist Hobbyschreiber und war ein aktiver Newsgrouper. Er hat damals parallel zu den
Ausstrahlungen kritisch-informative Episodenführer über "Star Trek: The Next
Generation" und "Star Trek: Deep Space Nine" gepostet - etwas, was in
Deutschenland 1994 noch als rar und neuartig zu betrachten war. Dementsprechend groß war
die Resonanz - und immer wieder hatte Jan die Ehre, seine Rezensionen auch per Mail an
Lesewütige verschicken zu dürfen.
Was ist der nächste Schritt? Richtig, eine Webseite musste her, um den Wissensdurstigen
eine permanente Quelle für alle möglichen Artikel, Rezensionen und Kritiken über
Star Trek und dessen Episoden zu bieten. 1995 war es dann soweit: Jan, damals 18 Jahre jung,
eröffnete "Die Welt von Star Trek", heute auch besser bekannt als das
"Janiversum", und präsentierte damit zugleich ein einzigartiges Spektrum an
Inhalten: "Ich finde gerade Hintergründe sehr interessant", sagt Jan. "Wie
entsteht ein Film? Was für Menschen waren sonst noch an der Produktion beteiligt? Was sind
das für Namen in der Titelsequenz?"
Die Informationen beschaffte sich Versum-Jani meist aus amerikanischen Magazinen, Büchern
und Drehbüchern. Diese hat er aber zum größten Teil wieder verkauft, weil es
sonst "echt lästig wird." Dafür kann Jan heute stolz behaupten: "Ich
weiß alles." Ja, wer tut das nicht.
Der Soziologie-Student aus Frankfurt am Main hat das geschrieben, worüber er gerne
hätte lesen wollen und betrat damit ein neues Pflaster: "Star Trek-Webseiten waren
meist Seiten mit irgendwelchen Bildern, Tönen und Listen und kamen in dieser Form leider
auch sehr schnell in Mode. Mit Kritiken und Hintergrund-Infos stand ich damals allein auf weiter
Flur." Die Zeiten ändern sich, wir schreiben heute das Jahr 2000, und trotz einer
Neuflut an Star Trek-Websites sticht das "Janiversum" allein durch seine Inhalte noch
heraus.
Durchschnittlich 50 Hits sind pro Tag zu vermelden. Das ist nicht viel, wenn man das mit den
heutigen Besucher-Standards vergleicht, doch es fehlt Jan an Zeit, um regelmäßige
Updates zu gewährleisten und regelmäßiges Neuigkeiten sind derzeit eine
Rarität: "Als gewissenhafter Student arbeite ich nur noch phasenweise an den Seiten.
Nach Aktualität strebe ich nicht mehr, das ist zeitlich völlig unmöglich."
Für Jan ist das Schreiben eine Verarbeitung des Fernsehschauens und eine Übung: Ich
habe viel gelernt und lerne noch." Auch sieht er Erfolg anders als andere: "Es ist
rein persönlicher Natur; wenn ich eine Filmkritik schreibe, die mir gefällt, ist das
ein Erfolg."
Gesamt gesehen ist Jan Schlieckers "Janiversum" eine Startseite für Neulinge im
Netz und ermöglicht den sehr interessierten Fans das Lesen von allerlei interessanten
Analysen und Kritiken, mit einem persönlichen Touch ihres Erschaffers.
Derzeit werden auf Sat.1 wieder die Star Trek-Kinofilme ausgestrahlt, und das ist Grund genug,
darüber neues Material auf seinen Seiten online zu stellen. Wie es aber in der Zukunft mit
der Seite weitergeht, bleibt erst einmal abzuwarten. Nur eines kann Jan versichern: "Die
Seiten sind da, und man lebt auch weiter, wenn man sie nicht besucht." Wohl wahr.
Ansonsten liest Jan in seiner Freizeit sehr gerne, dröhnt das Studentenheim mit Musik voll,
streichelt Hunde und lernt für Klausuren. Warum nicht?
Links zum Thema:
http://www.rz.uni-frankfurt.de/~schlieck/trek.htm
(Zurück zum Inhalt)
In der letzten Ausgabe unseres Newsletters berichteten wir Ihnen von der Serie
"Buffy", die sich inhaltlich intensiver als für den amerikanischen Markt
normalerweise üblich, mit den täglichen Sorgen und Problemen der Jugendlichen
auseinandersetzt und - bedingt durch den Handlungsrahmen - auch des Öfteren thematisch
ähnlich gelagert ist wie aktuelle Themen in den Medien. Aus diesem Grund wurden sogar schon
mehrfach Sendetermine von einzelnen Episoden verschoben oder gar abgesagt. Man sei hier nur an
die Tragödie an einer Schule in Littleton erinnert, bei der zwei Amokläufer ein wahres
Massaker unter den Schülern anrichteten - und es danach zu einer wilden Diskussion um
Inhalte einer Buffy-Episode kam.
Ein ähnliches Phänomen finden wir auch bei "Seven Days", bei der vor kurzem
mit "Act of God" und "For the Children" zwei Episoden nicht im
amerikanischen Fernsehen gezeigt wurden, da man in der Öffentlichkeit unter Umständen
Parallelen mit bereits geschehenen Unglücken oder Verbrechen hätte sehen können.
Dies soll für uns nun ein Anlass sein, Ihnen auch einmal über diese Serie zu
berichten, welche sich in den letzten Monaten bis zur vorläufigen Absetzung bei Pro 7 still
und heimlich zu einer festen Größe am Montagabend hinter Akte X gemausert hat.
Für alle Leser, die sich von Seven Days noch gar kein Bild machen können, sei hier
kurz ein Blick auf die Rahmenhandlung geworfen. Bei dieser Serie dreht sich mehr oder weniger
alles um die Möglichkeit, einen Menschen um exakt sieben Tage in die Vergangenheit zu
schicken, um Katastrophen rückgängig zu machen. Problematisch ist hierbei, dass die
Crew nur bedingt getestete Ausrüstung benutzen kann, und zudem über limitierten
Treibstoff verfügt. Daher kann auch nur bei den schlimmsten Zwischenfällen
eingegriffen werden, woran es allerdings in der heutigen Zeit auch nicht mangelt. Das die
Zeitmaschine kontrollierende Team aus Wissenschaftlern und Militärs ist also quasi der
letzte Ausweg bei katastrophalen Ereignissen, die sowohl Mensch als auch Natur auslösen.
Wobei man bei jedem Einsatz genau abwägen sollte, ob die Auswirkungen einer Zeitreise auf
die Gegenwart und Zukunft nicht bedeutender sein könnten als die auslösende Bedrohung
in der Vergangenheit.
Die Zeitmaschine selbst nennt sich "Sphäre", und ist ein auf außerirdischer
Technologie beruhendes Gerät, welches im Jahre 1954 bei Roswell in einem Raumschiffswrack
gefunden und geborgen wurde. Die mit dieser Apparatur betrauten Wissenschaftler erfahren nach
einiger Zeit, dass durch die Veränderung des menschlichen Gravitationsfeldes eine
Verschiebung in der Zeit möglich ist.
Dies alles ist allerdings nur das konzeptionelle Gerüst einer Serie, welche erst durch
seine Charaktere an Klasse gewinnt.
Genau diese Gruppe von Personen, welche uns durch diese Serie führt und immer wieder neue,
gefährliche Aufträge durchführen muss, setzt sich aus Menschen mit den
verschiedensten Eigenschaften zusammen. Der erste und wichtigste dieser illustren Runde ist
sicherlich Lieutenant Frank B. Parker (Jonathan LaPaglia), welcher als ehemaliger Navy Seal und
Mitglied der CIA-Spezialeinsatzgruppe über die notwendige Ausbildung verfügt, um auch
die härtesten Einsätze heil zu überstehen. Zu seinen besonderen Fähigkeiten
und Talenten gehört zweifelsohne sein fast perfektes fotografisches Gedächtnis und
seine hohe Toleranzschwelle gegenüber Schmerzen.
Captain Craig Donovan (Don Franklin) ist Partner und guter Freund von Parker, ein ehemaliger
Anführer des Navy Seals-Teams und CIA-Offizier. Donovan besitzt eine unerschütterliche
Loyalität und ein ungeheures Pflichtgefühl, wodurch er für dieses Team geradezu
prädestiniert erscheint. Er ist desweiteren der Militärberater des Projektes und
besitzt einen schwarzen Gürtel in verschiedenen Kampfsportarten.
Der dritte Hauptdarsteller in diesem Team wird durch Justina Vail gestellt, die in Ihrer Rolle
als Wissenschaftlerin Dr. Olga Vukavitch glänzt. Sie stieß nach dem Fall des eisernen
Vorhangs zum Team, nachdem sie in ihrer Studienzeit über die Entdeckung der temporalen
Verschiebung und ihrem Bezug zur Schwerkraft in Moskau referierte und damit die Aufmerksamkeit
des amerikanischen Projektes auf sich zog. Olga war vor ihrem Überlaufen in die USA an
einem ähnlichen Projekt in Russland beteiligt, welches dort durch einen tragischen Unfall
jedoch fast vollständig eingestellt wurde. Bei diesem Projekt verlor sie auch ihren Mann,
der nach einem Zeitsprung verschwand und nach gesetzter Zeit nicht wieder auftauchte. Durch
diesen Zwischenfall wurde es in ihrem Liebesleben ziemlich dunkel, bis sie nun im neuen Projekt
Frank Parker kennen lernte. Ob die beiden allerdings jemals zusammenkommen werden, ist zur Zeit
noch völlig ungewiss.
Zusammen bilden die drei mit weiteren Wissenschaftlern ein Team, welches eigentlich jeder
Herausforderung gewachsen sein sollte, wobei die Probleme manchmal auch nicht nur in den
Katastrophen allein begründet liegen, sondern auch in den Ansichten der Vorgesetzten des
Projektes.
Und so geht es dann auch in fast jeder Folge richtig zur Sache, wenn das Team um Lieutenant
Parker versucht, die radioaktive Verseuchung ganzer Landstriche durch einen Unfall auf einem
russischen Atom-U-Boot zu verhindern - oder wie er einen nach 50 Jahren erwachten
Außerirdischen daran hindern will, ein Atomkraftwerk in die Luft zu sprengen. Diese Folge
läutet auch gleichzeitig das Ende der ersten Staffel ein, welches für eine solche
Serie unüblich, nicht mit einem Cliffhanger endet.
Dieser an sich ja spannende und vielseitige thematische Hintergrund sollte bei einem gutem
Budget mit geeigneten Schauspielern eigentlich ein ganz ordentliches Konzept darstellen, um sich
auch zukünftig auf dem amerikanischen Fernsehmarkt behaupten zu können. Wenn man
jedoch einen Blick auf die in Amerika sehr wichtigen Quoten der Serie wirft, wird man vom
Zuschauer recht schnell eines Besseren belehrt.
Seven Days konkurriert direkt mit "Dawson's Creek" auf WB und zieht praktisch immer
den Kürzeren - welches den sechsten und letzten Platz unter den klassischen Networks im
Timeslot bedeutet. Das Rating des Finales der zweiten Staffel war 2.0, das vom "Star Trek:
Voyager"-Finale direkt danach 3.3! Im Durchschnitt erreichte die Serie in dieser Season 2.2
Rating-Punkte, und war damit auf dem 133. Platz von insgesamt 151 Network-Serien in der letzten
Season. Auf UPN war sie die sechstbeste Serie von insgesamt 14. Alle UPN-Serien hinter Seven
Days - bis auf eine TV-Film-Serie - wurden übrigens abgesetzt. Man kann also mit Fug und
Recht behaupten, dass diese Serie der Produktionsfirma noch nicht den Erfolg gebracht hat,
welches gerade in einem solch hochkommerzialisierten Fernsehland wie den USA eine Zukunft
äußerst ungewiss erscheinen lässt.
Abschließend kann man festhalten, dass sich "Seven Days" unserer Ansicht nach zu
einer echten Bereicherung auf dem Sciencefiction-Markt entwickelt hat, wodurch sie auch trotz
ihrer manchmal etwas haarsträubenden logischen Schwächen bei einigen Episoden einen
guten Sendeplatz beim deutschen Haussender ProSieben durchaus verdient hat.
Links zum Thema:
http://www.7daystv.com/home/index.html
http://www.geocities.com/CapeCanaveral/Launchpad/9329/SevenDays/index.html
http://www.geocities.com/TelevisionCity/Lot/1179/index.html
http://www.tvsc.de
(Zurück zum Inhalt)
Robert Hewitt Wolfe, ausführender Produzent von "Gene Roddenberry's Andromeda",
gab erstmals Einzelheiten zu den Personen, die im Mittelpunkt der Handlung stehen werden,
bekannt. So erzählte Wolfe etwa, dass die siebenköpfige Crew des Raumschiffs ein bunt
zusammen gewürfelter Haufen eigensinniger Personen und wenig diszipliniert sei. Alle seien
sehr unterschiedliche Leute, die aus verschiedenen Orten stammten und sehr unterschiedliche
Charakterzüge aufweisen würden. Den militärischen Ton, den man aus "Star
Trek" und anderen SF-Serien kenne, werde man bei "Andromeda" auch nicht finden,
denn die Befehle des Captains würden von der Besatzung nicht ohne Widerspruch akzeptiert.
Die Dreharbeiten zu "Andromeda" laufen derzeit auf Hochtouren, schließlich soll
die Serie im kommenden Herbst in den Vereinigten Staaten starten. Höchste Zeit also, die
Hauptdarsteller und ihre Rollen erstmals kurz vorzustellen.
Kevin Sorbo ist Dylan Hunt
Dylan Hunt ist Captain des Raumschiffs Andromeda und Mitglied der Hohen Garde des Commonwealth,
einem Zusammenschluss von Millionen von Welten. Die Hohe Garde hat die Aufgabe die Magog, eine
bösartige Rasse, die alles ausrottet, was ihnen in den Weg kommt, zu bekämpfen. Als
das Schiff in den Wirkungsbereich eines Schwarzen Lochs gerät, verursachen die
Wechselwirkungen zwischen dem Schwerkraftgenerator des Schiffs und dem Schwarzen Loch eine
starke Zeitverzögerung. Erst 300 Jahre später taucht die Andromeda wieder auf. Das
Commonwealth ist inzwischen zerfallen. Hunt stellt eine neue Crew zusammen, weil von der
ursprünglichen Andromeda-Besatzung nicht alle überlebt haben und setzt es sich zum
Ziel, das Commonwealth wiederaufzubauen. Hunt ist ein guter und moralischer Mensch, der immer
versucht, das Richtige zu tun.
Kevin Sorbo wurde am 24. September 1958 in Mound (Minnesota), ein Vorort von Minneapolis,
geboren und wuchs auch dort auf. Nach einem Marketing-Studium und dem Absolvieren einer
Schauspielschule ging er für drei Jahre nach Europa und wurde für Werbefilme entdeckt.
Er war in vielen TV-Spots zu sehen, u.a. auch als "Jim-Beam-Mann". 1987 kehrte er in
die USA zurück und hatte Auftritte in TV-Filmen wie "Tödlicher Virus",
"In Cold Blood" oder "Der Mord der unschuldigen Kinder". Sorbo bewarb sich
immer wieder für Hauptrollen in TV-Serien, wurde aber immer abgelehnt, so auch bei
"Akte X", "NYPD Blue", "Lois & Clark". Doch dann kam
"Hercules". 1994 drehte er fünf TV-Filme. Ab 1995 folgten sechs Staffeln von
"Hercules: The Legendary Journeys", wie die Serie, die Kevin Sorbo berühmt
gemacht hat, im Original heißt. Bei den Dreharbeiten lernte der Hüne die
amerikanische Schauspielerin Sam Jenkins kennen, die er am 05.01.1998 heiratete. Der Sportfan
drehte neben seiner Serie auch den Kinofilm "Kull, der Eroberer" und absolvierte
verschiedene Gastauftritte in anderen Serien, so in "Xena" und in "Cybill".
Lisa Ryder ist Beka Valentine
Beka Valentine ist die starke, aber sexy Kommandantin der Eureka Maru, dem Frachter, der hilft,
die Andromeda zu bergen. Sie wurde auf Maru geboren und wuchs auch dort auf. Beka musste sich
immer selbst durch ein oft sehr raues Leben schlagen.
Die Kanadierin Lisa Ryder kann auf eine große Anzahl von Auftritten in Genre-Serien
zurückblicken. Der Durchbruch gelang ihr mit der wiederkehrenden Rolle als Detective Tracy
Vetter in der dritten Staffel von "Nick Knight - Der Vampircop". Als Gaststar tauchte
sie auch in "Total Recall 2070", "Psi Factor" und in den beiden ersten
Episoden von "Mission Erde", wo sie Kate, die Ehefrau von William Boone darstellte.
Außerdem war Lisa Ryder in den Kinofilmen "Stolen Heart", "Blackheart"
und "City of Dark" zu sehen. Neben der Arbeit vor Kamera hat die Schauspielerin auch
schon eigene Bühnenstücke geschrieben und produziert.
Lexa Doig ist Andromeda
Andromeda ist das lebende und fühlende Raumschiff von Captain Dylan Hunt. Es kann als
halb durchsichtiges Hologramm menschliche Gestalt annehmen und mit der Besatzung kommunizieren,
indem sein Gesicht auf dem Computerschirm erscheint. Dann gibt es auch noch die
Andromeda-Androiden, die zwar nicht wie die Schauspielerin aussehen, aber mit deren Stimme
sprechen. Andromeda wird von Produzent Wolfe als "eine heiße Braut und gleichzeitig
eine unglaublich coole Maschine" bezeichnet. Kein Wunder, dass Harper für sie
schwärmt.
Lexa Doig hatte eine Hauptrolle in "Die Profis - Die nächste Generation" und
stellte den wiederkehrenden Charakter "Cowgirl" in William Shatners
Sciencefiction-Serie "TekWar" sowie in zwei "TekWar"-TV-Movies dar. Wie Lisa
Ryder konnte auch Doig einen Auftritt in "Earth: Final Conflict" verbuchen. Allerdings
wurde die Folge "Abduction", in der sie Joan Price darstellt, bei uns noch nicht
ausgestrahlt. Zudem absolvierte sie Gastauftritte in den Serien "F/X",
"Traders" und "Ready or Not". Auch in den eher unbedeutenden Filmen
"The Tracker", "Teen Sorcery", "Code Name Phoenix", "Die
Verdeckte Karte" und "Baby an Bord" spielte Lexa Doig kleinere oder
größere Rollen.
Laura Bertram ist Trance Gemini
Trance Gemini ist eine äußerst mysteriöse, junge Frau, deren Herkunft unbekannt
ist. Wenn man sie fragt, welcher Rasse sie angehört, sagt Trance nur, "I'm
purple." Robert Hewitt Wolfe erwähnte sogar, dass man von ihr keine weiteren
Informationen erwarten könne. Die Abstammung des temperamentvollen Besatzungsmitgliedes
werde frühestens in der fünften Staffel bekannt.
Laura Bertram wurde am 5. September 1978 im kanadischen Toronto als Tochter eines Lehrerpaars
geboren. Sie hat zwei jüngere Schwestern. Bertram spielte von 1993 bis 1997 in der Serie
"Ready or Not", die von zwei sehr unterschiedlichen Freundinnen handelt, die
Hauptrolle neben Lani Billard. Die dunkelblonde Schauspielerin, die gerne singt und auch schon
in Opern aufgetreten ist, hat bereits drei Gemini Awards (höchster kanadischer TV-Preis)
gewonnen. Weitere Erfahrungen konnte sie unter anderem in den TV-Filmen "The Boys Next
Door", "Twisters - Die Nacht der Wirbelstürme", "Platinum",
"Dear America" und der Miniserie "Seasons of Love" sammeln. Daneben war
Laura Bertram in verschiedenen Serien als Gaststar zu sehen, darunter auch in der kanadischen
Sciencefiction-Produktion "Deepwater Black", in der sie in der Folge
"Aurora" den gleichnamigen Charakter verkörperte.
Keith Hamilton Cobb ist Tyr Anasazi
Tyr Anasazi heißt der Nietzscheaner und erste Offizier an Bord der Andromeda.
Nietzscheaner sind genetisch veränderte Personen, die größer, schneller und
stärker sind als normale Menschen. Sie sind resistent gegen die meisten Gifte und
Krankheiten und sind fähig in unwirtlichen Umgebungen zu überleben. Tyr ist der
Meinung, der beste Weg einen Gegner zu bekämpfen, sei früh, schnell und hart
zuzuschlagen und alle zu töten. Damit sind Konflikte mit seinem diplomatischen Captain an
der Tagesordnung.
Keith Hamilton Cobb wurde am 28. Januar 1962 in North Tarrytown (New York) geboren. Einem
breiteren Publikum wurde Cobb bekannt, als er in der amerikanischen Endlos-Soap "All My
Children" von 1994 bis 1996 Noah Keefer darstellte. Für diese Rolle wurde er auch
für den Emmy Award nominiert. Der fast zwei Meter große Cobb war aber vorwiegend am
Theater tätig, wo er in verschiedenen Shakespeare-Aufführungen brillierte. Der
dunkelhäutige Frauenschwarm mit den Dreadlocks, der 1996 vom People Magazine gar zu einem
der "50 most beautiful people in the world" gewählt wurde, hatte aber auch
Gastauftritte in "Der Prinz von Bel-Air" und in zwei Folgen von
"BeastMaster", wo er in zwei Episoden "Akile" verkörperte.
Gordon Michael Woolvett ist Harper
Harper wurde auf der Erde geboren und ist der Ingenieur auf der Andromeda. Er kann über
einen Stecker an seinem Schädel allerlei Programme einspielen, so dass er beispielsweise
Französisch sprechen oder sich direkt mit einem Computer verbinden kann. Weil er in einer
verseuchten Umgebung aufgewachsen ist, besitzt Harper ein schlechtes Immunsystem und ist deshalb
äußerst krankheitsanfällig.
Gordon Michael Woolvett kam 1970 in Hamilton (Ontario) zur Welt. Er war bereits als Teenager als
Schauspieler tätig und hatte damals Rollen in den Serien "Learning the Ropes" und
"Airwaves". Später spielte er die Hauptrolle in der kurzlebigen SF-Serie
"Deepwater Black" neben Nicole deBoer (ST:DS9 Ezri Dax). Zudem hatte Woolvett unter
anderem Auftritte im Kinofilm "Chucky und seine Braut" und den TV-Produktionen
"Trauma" und "Präsidententöchter küsst man nicht". Weiter
kann der Kanadier Gastauftritte in den Serien "Sliders", "F/X", "Nick
Knight - Der Vampircop" und "Kung Fu: The Legend Continues" vorweisen.
Brent Stait ist Rev Bem
Rev Bem ist Wissenschaftler und Angehöriger einer außerirdischen Rasse. Zwar gibt es
auf der offiziellen Andromeda-Webseite inzwischen ein Bild, das Brent Stait in einer
eindruckvollen Alien-Maske zeigt, doch Produzent Wolfe wollte noch keine näheren Angaben
über diesen für die Serie offenbar sehr wichtigen Charakter machen. Lassen wir uns
also überraschen.
Brent Stait hat eines jener TV-Gesichter, die immer wieder auftauchen, ohne dass dem Zuschauer
gleich der Name des Schauspielers einfällt. Er ist, wie die meisten seiner
Andromeda-Kollegen, Kanadier und wurde in The Pas (Manitoba) geboren. Stait ist zwar erst seit
rund zwölf Jahren im Showbusiness tätig, kann aber eine unglaublich lange Liste von
Credits aufweisen. Er war unter anderem in den TV-Filmen "Mystery, Alaska",
"Roswell: The Aliens Attack" und "Titanic" zu sehen. Daneben hatte er
Gastauftritte in den Genre-Serien "Seven Days", "First Wave", "The
Outer Limits", "Poltergeist" und "Highlander". Vor allem aufgefallen
ist Brent Stait aber in der "Akte X"-Doppelfolge "Tunguska" als Timothy
Mayhew und in "Stargate SG-1", wo er den wiederkehrenden Charakter Ferretti
verkörpert hat.
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Die Flatrate und ihre Folgen
Seit dem 1. Juni 2000 hat der größte deutsche Service-Provider, T-Online, endlich das
im Angebot, was wenige Jahre zuvor noch als Utopie auf dem deutschen Markt galt: Die Flatrate.
Mit der Offerte, einen fixen Betrag X zu kassieren und dafür unbegrenztes
Online-Vergnügen zu garantieren, scheiterten in der jüngeren Vergangenheit dann auch
folgerichtig gleich mehrere Unternehmen. Zuerst die Mobilcom, die vor zwei Jahren mit einer
Flatrate-Gebühr von 77 Mark Kunden an den eigenen Telefondienst binden wollte, und zuletzt,
vor wenigen Wochen, der Provider Inwestnet, der seine Kunden nach einigen Wochen des Verdrusses
nun an das ehemalige Konkurrenzunternehmen Surf1 transferieren konnte.
All diese Quasi-Pleiten schreckten den Hauptanteil des Kundenpotentials ab, und eine gewisse
Skepsis neuen Anbietern gegenüber machte sich im Klientel breit. Die Telekom-Tochterfirma,
Aktiengesellschaft und Branchenriese T-Online nutzte diese Marktsituation. Kaum jemand traute
dem roten Bruder-Riesen den Kraftakt einer Flatrate nicht zu - die Frage war immer nur: Will
T-Online überhaupt die Flatrate?
Die Zeichen der Zeit und des Marktes haben schlussendlich auch die richtigen Köpfe bei
T-Online erkannt. Mit dem Namen und der Power des ehemaligen und zur Zeit noch
Quasi-Monopolisten Deutsche Telekom AG wurde Zuversicht in die skeptische Menge der Kunden
gestreut, die Gebühr für eine Flatrate von verschwommenen "unter 100 Mark"
auf 79 Mark im Monat konkretisiert, und das Ganze - ging auf.
Den Kundenzuwachs bei T-Online hat die Konkurrenz schmerzlich zu spüren bekommen und war
gezwungen, zu reagieren. Der weltgrößte Service-Provider, America Online (AOL),
bietet seit kurzem in Deutschland ebenfalls eine Flatrate an: für 78 Mark monatlich.
Ein Zuschussgeschäft, wie AOL-Mitarbeiter freimütig zugeben. Denn solange die
Regulierungsbehörde in einer ihrer letzten Handlungen nicht die Nutzungsgebühren, die
die Deutsche Telekom ihren Konkurrenten - und denen von T-Online - abverlangt, der neuen
Marktsituation anpasst, zahlt AOL ab einer gewissen Zahl von Surfstunden pro Kunde drauf.
So "rosa" die Gegenwart aber auch aussieht - die Zukunft wird es wirklich. Zumindest
für die Internetuser. Denn darin sind sich alle, ob Anbieter oder Konsumenten, einig: Die
Flatrate hat im Markt Fuß gefasst und wird immer billiger werden. In einer Zeit, in der in
den USA gerade die Flatrate für Mobiltelefone Einzug hält, macht Deutschland jetzt
endlich den ersten Schritt in die Online-Zukunft.
Was bedeutet die Flatrate nun für die Sciencefiction? Was bedeutet die Flatrate für
das Sciencefiction-Fandom? Nun, letzteres kann man einfach und sehr süffisant beantworten,
wenn man sieht, dass seit der Einführung der Flatrate die Counterstatistiken bei den
meisten Fanseiten um 20 bis 30% höhere Besucherzahlen verzeichnen. Ein Schelm, wer
Böses dabei denkt.
Für die Hörer des Onlineradios SF-Radio bedeutet die Flatrate zudem den Verzicht auf
die Frage "Kann ich es mir leisten, diese oder jene Sendung anzuhören?" Jetzt, wo
Onlinestunden nicht mehr gezählt werden müssen, ist die Ausgangsituation eine
Altbekannte: "Habe ich die Zeit, mir diese oder jene Sendung anzuhören?"
Und damit sind Online-Medien finanziell plötzlich auf dem gleichen Level, wie es die
konventionellen Medien schon lange sind. Plötzlich hat die Frage "Sehe ich mir nun
'Seven Days' an oder höre ich die neueste Sendung 'TREKminds'?" für
Flatrate-Besitzer nur noch qualitative Aspekte - die momentan sicherlich häufig zugunsten
des TVs oder Kinos sprechen. Denn was dem Internet zur absoluten Metamorphose in ein richtiges
Massenmedium noch fehlt, sind die leistungsstarken Durchsatzraten.
Auch wenn die Sciencefiction-Serie "Quantum Project" nur fürs Internet produziert
wird (in der SF-Radio-Sendung "Audio51" stellen wir diese Serie ausführlich vor),
so ist an eine Fullscreen-Konsumierung dieser Show bei weitem nicht zu denken!
Aber auch hier wird der rosa Riese Pionierarbeit leisten: Ab August wird die monatliche Nutzung
von T-DSL, einer Übertragungsart, die die Daten mit bis zu 12facher ISDN-Geschwindigkeit
weiterleitet, für einen Aufpreis von zwischen zehn und 20 Mark für ISDN-Besitzer
angeboten werden. Noch ein Schritt in die richtige Richtung für die Realisierung des
Internets als Massenmedium, das irgendwann mit den konventionellen Medien Fernsehen und Radio
verschmelzen wird.
Diejenigen unter uns, die Enkel haben werden, können diesen dann von der Zeit berichten,
als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Und diese Enkel werden genauso
unverständlich aus der Wäsche schauen, wie wir, als wir das erste Mal vom
Schwarz-Weiß-Fernsehen hörten.
Die Zeiten ändern sich...
Links zum Thema:
http://www.t-online.de
http://www.dtag.de
http://www.aol.de
http://www.sf-radio.de
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars: Christopher Lee in Episode II.
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Christopher Lee wird tatsächlich eine Rolle in "Star Wars: Episode II"
übernehmen. Dies war bereits seit einigen Wochen vermutet worden, doch erst jetzt
hat Lucasfilm offiziell bestätigt, dass Lee als "charismatischer
Separatist" im zweiten "Star Wars"-Prequel zu sehen sein wird.
Der 78-jährige britische Schauspieler äußerte sich begeistert über
seine Rolle. "Mit 'Star Wars' wurde eine ganz neue Ära des Films
eingeläutet. Es ist für mich eine Ehre, nun Teil der Saga zu werden, auch wenn
ich es gewohnt bin, in großen und ambitionierten Filmen mitzuwirken", sagte
Lee, der auf eine 53-jährige Karriere zurückblicken kann und vielen als
Dracula unvergessen bleibt. George Lucas sagte zu Lee, dass man bei den Dreharbeiten
viel Spaß haben werde. Lee, der zur Zeit in Neuseeland für die "Herr der
Ringe"-Verfilmung vor der Kamera steht, dazu: "Früher war es an der
Tagesordnung, dass man hart und lang gearbeitet hat und gleichzeitig 'Fun' hatte, aber
dies ist heute zunehmend selten. Deshalb ist dies gut zu hören. Ich freue mich auf
die Dreharbeiten."
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Star Wars: Weitere Schauspieler gecastet.
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Nach der Verpflichtung von Hayden Christensen und Christopher Lee hat Lucasfilms'
Casting-Director Robin Gurland weitere - wenn auch weniger bekannte - Darsteller
für "Star Wars: Episode II" unter Vertrag genommen.
Der australische Schauspieler Joel Edgerton wird den jungen Onkel Owen darstellen.
Edgerton ist weitgehend unbekannt, hat bisher nur kleinere Filmrollen gespielt und hat
sich ganz auf seine Engagements beim Theater konzentriert. Er wird den Charakter
verkörpern, der im ersten "Star Wars"-Film von Phil Brown gespielt wurde.
An der Seite von Joel Edgerton wird man Bonnie Piesse als Beru sehen. Diese wird
später zusammen mit Owen Luke Skywalker auf Tatooine großziehen. Die junge
Schauspielerin Bonnie Piesse ist vor allem bekannt als Donna in der TV-Serie "High
Flyers".
Alethea McGrath, eine große, alte Dame aus der Theater-, Film- und Fernsehszene
wurde für die Rolle einer Jedi-Akademikerin ausgesucht.
Der junge Matt Doran, der mit seiner Hauptrolle bei der Serie "Home and Away"
den Durchbruch schaffte und bei uns vor allem als Mouse in "The Matrix"
bekannt ist, wurde dagegen als widerwärtiger Unruhestifter gecastet.
Susie Porter wird man in "Star Wars: Episode II" als Kellnerin sehen. Porter
kann neben einigen kleineren Auftritten zwei Hauptrollen in den Kinofilmen "Feeling
Sexy" und "Better than Sex" vorweisen.
Jay Laga'aia, den man als Draco aus der Serie "Xena" kennt, wird im zweiten
"Star Wars"-Prequel einen Sicherheitsoffizier darstellen.
Die Australierin Leeanna Walsman wird man als Kopfgeldjägerin sehen.
Dienerinnen werden die aus der Soap "Heartbreak High" bekannte Rose Byrne und
Veronica Segura, die in der Mini-Serie "Tribe" zu sehen war, spielen.
David Bowers, der einen Gastauftritt in der Sciencefiction-Serie "Farscape"
aufweisen kann, wird in "Star Wars: Episode II" einen hochgestellten
Senatsfunktionär portraitieren.
Der Theaterschauspieler Matthew Rowan übernimmt die Rolle eines nachgiebigen
Politikers.
Der 13-jährige Neuseeländer Daniel Logan wird einen mysteriösen Jungen
spielen. Logan kann bereits auf eine lange Karriere als Darsteller in Werbespots
zurückblicken und tauchte als Gast in einer Folge von "Hercules" auf.
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Star Wars: Die Dreharbeiten laufen.
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Am Montag, dem 26. Juni 2000 - genau drei Jahre nach dem Start der Arbeiten für
"Die dunkle Bedrohung" - haben in Australien die Dreharbeiten für
"Star Wars: Episode II" begonnen. Als erstes wurden Szenen mit Ian McDiarmid
als Senator Palpatine in einem Blue-Screen-Set gedreht. Ebenfalls in den ersten Tagen
waren Anthony Daniels, der C-3PO wieder zum Leben erwecken wird, und Ahmed Best, der
erneut als Jar Jar Binks nerven wird, auf dem Set anzutreffen.
Auch für Samuel L. Jackson, der vor Kurzem einen Stern auf dem Walk of Fame in
Hollywood erhalten hat, haben die Dreharbeiten begonnen. Seit dem 6. Juli steht der
Schauspieler, der bei uns bald auch im Remake von "Shaft" zu sehen sein wird,
wieder als Mace Windu vor der Kamera. Jackson gab bekannt, dass seine Arbeit an
"Star Wars: Episode II" etwa zwei Monate dauern werde. Somit ist damit zu
rechnen, dass der Jedi-Ritter Mace Windu, der in einer großen Kampfszene zu sehen
sein wird, eine weitaus größere Rolle spielen wird als noch in "Die
dunkle Bedrohung".
Für die Aufnahmen in einem Studio in der Nähe von Sydney wurden von Lucasfilm
höchste Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Selbst Nebendarsteller und Statisten
mussten Geheimhaltungsverträge unterschreiben, und angeblich dürfen sich die
Mitarbeiter sogar in der Kantine nicht über ihre Arbeit unterhalten. Bei
Verstoß drohen horrende Strafsummen.
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Star Wars: Christensen dreht Stunts selbst.
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Stunt-Koordinator Nick Gillard gab bekannt, dass Hayden Christensen und Ewan McGregor
alle ihre Stunts und Schwertkämpfe in "Star Wars: Episode II" selbst
machen werden. Gillard sagte, dass er absolut begeistert sei von Christensen, der im
kommenden Film den Mann darstellen wird, der später Darth Vader wird. "Er ist
geboren für diese Rolle. Ich habe nun vier Wochen mit Hayden trainiert. Er ist
fantastisch. Er ist nicht nur ein brillanter Schauspieler, sondern auch ein toller
Athlet", erzählte Gillard weiter und meinte, dass Anakin Skywalker im neuen
"Star Wars"-Film aggressiver sein werde als Obi-Wan Kenobi. Anakin werde immer
attackieren. Anakin sei besser als Obi-Wan, und dies wisse er auch.
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Star Wars: Animierte Storyboards.
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Lucasfilm gab bekannt, dass man bei den Dreharbeiten zu "Episode II" nicht wie
üblich nur gezeichnete Storyboards verwenden, sondern diese mit Hilfe von
Computeranimationen in Bewegung bringen wird. David Dozoretz, der Verantwortliche
für die sogenannte "Previsualisation" sagte dazu: "Wir machen
Computergrafiken mit einer geringen Auflösung und arbeiten nicht mehr als ein paar
Stunden an einer Einstellung. Dies ist auch gar nicht nötig, denn es geht einzig
darum, die Ideen von George Lucas und den Designern zusammenzuführen und erstmals
visuell darzustellen." Die Animationen entstehen aus einer Kombination von
Live-Action-Aufnahmen, gemalten Hintergründen und Computereffekten. Diese Technik
kommt aber nicht nur im Vorfeld der Produktion zum Einsatz, sondern wird auch
während der Dreharbeiten für Erleichterungen sorgen. Weil "Star Wars:
Episode II" mit digitalen Kameras gedreht wird, ist es möglich, täglich
das gefilmte Material sofort in das Animationsmodell einzubinden, und so immer den
Gesamtüberblick zu bewahren. Mit den animierten Storyboards soll auch den
Darstellern die Arbeit erleichtert werden, da sie sich in den Szenen bei den vielen
Blue- und Green-Screen-Aufnahmen besser orientieren können.
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Star Wars: Hales über seinen Job als Co-Autor.
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Auch für "Star Wars: Episode II" hat wieder George Lucas das Drehbuch
selbst geschrieben, doch er hat Jonathan Hales verpflichtet, um die Geschichte
durchzusehen und zu überarbeiten (wir haben in Ausgabe 63 darüber berichtet).
Hales hat nun erstmals über seine Aufgabe gesprochen und folgendes erzählt:
"Ich habe der Story politische Komplexität und eine interessante und
faszinierende Liebesgeschichte hinzugefügt." Die Handlung von "Episode
II" ist zehn Jahre nach dem ersten Prequel angesiedelt und konzentriert sich auf
die Abenteuer von Obi-Wan Kenobi und dessen 19-jährigen Jedi-Schüler Anakin
Skywalker sowie dessen Beziehung zu Königin Amidala. Weiter sagte der Autor, der
schon bei der TV-Serie "Young Indiana Jones" mit Lucas zusammengearbeitet
hatte, dass er versucht hat, "das Beste zu machen, damit das bestmögliche
Drehbuch und der beste Film aller Zeiten entstehen kann." Hales wird für
einige Wochen nach Australien reisen und dort George Lucas bei letzten Änderungen
des Drehbuches unterstützen.
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Star Wars: Roman von Salvatore.
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Der Roman zum kommenden "Star Wars"-Kinofilm wird diesmal nicht wieder von
Terry Brooks geschrieben, sondern von R.A. Salvatore. Der Autor hat schon den ersten
Band der Buch-Serie "Star Wars: The New Jedi Order Series" verfasst. Der
langjährige "Star Wars"-Fan hatte auch großen Erfolg mit seinen
eigenen Fantasy-Romanen mit Titeln wie "The Demon Awakens", "The Demon
Spirit", "The Demon Apostle" und "Vector Prime". Mehrere
Bücher sind bereits auf Deutsch bei Heyne und Goldmann erschienen. Das "Star
Wars"-Buch, das wie der Film noch keinen Titel trägt, wird in den USA bei
Ballantine Books erscheinen. Ein Erscheinungsdatum ist derzeit noch nicht bekannt,
dieses liegt aber wahrscheinlich rund einen Monat vor der Filmpremiere im Mai 2002.
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Akte X: Chris Noth als Duchovny-Ersatz?
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Wird Christopher Noth ab Herbst regelmäßig neben Gillian Anderson in
"Akte X" zu sehen sein? Glaubt man Gerüchten, die zur Zeit durchs
Internet geistern, wird tatsächlich der aus "Law and Order" ("Die
Aufrechten") bekannte Schauspieler die Lücke füllen, die David Duchovny
hinterlässt, wenn dieser nur noch in der Hälfte aller Episoden auftauchen
wird. Noch liegt keine offizielle Bestätigung vor - aber auch kein Dementi. Klar
ist nur, dass tatsächlich ein neuer Partner für Agent Dana Scully gesucht
wird. Doch entspricht Noth dem Rollenprofil, das einen männlichen Ex-Cop zwischen
dreißig und vierzig Jahren, der neu für das FBI angeworben wird, fordert?
Noth ist 46 Jahre alt.
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Akte X: Gillian Anderson ist sauer.
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Die Scully-Darstellerin hat sich über ihre Gage beschwert. Mit "nur"
175'000 US-Dollar pro Episode verdient sie nicht einmal die Hälfte von dem, was ihr
Partner David Duchovny für seine Arbeit bei "Akte X" erhält.
Verständlich, dass sich Anderson da verschaukelt vorkommt, aber vielleicht pokert
Duchovnys Manager bei den Vertragsverhandlungen einfach besser.
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Akte X: Doch kein zweiter Kinofilm?
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Laut Aussagen vom ausführenden Produzenten Frank Spotnitz ist man bei Fox offenbar
nicht mehr ganz so heiß auf einen zweiten "Akte X"-Kinofilm. Momentan
sähe es so aus, dass alles von der kommenden Staffel, die ab dem 25. Juli gedreht
wird, abhängt. Ist diese erfolgreich, ist ein zweiter Ausflug auf die große
Leinwand sehr wahrscheinlich.
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Akte X: Erste Staffel auf DVD.
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Am 5. November soll bei uns die erste Season der "X-Akten" auf DVD erscheinen.
Die Sammlerbox beinhaltet die ersten 24 Folgen der Serie inklusive dem Pilotfilm. Die
Episoden werden sowohl auf deutsch als auch in der englischen Originalversion
verfügbar sein.
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The Lone Gunmen: Dean Haglund spricht.
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Dean Haglund (Langley) verkündete vor kurzem, dass die Pilotfolge des "Akte
X"-Ablegers mit dem Namen "The Lone Gunmen" nun fertiggestellt sei. Der
Titel der Folge, welcher auch identisch ist mit dem künftigen Serientitel, lag
darin begründet, dass gerade die Vermarktung und der Wiedererkennungswert beim
Zuschauer einen großen Einfluss auf die Namensgebung durch das Studio hatten.
Insgesamt betrachtet scheinen die Dreharbeiten dem Gespann einen großen Spaß
gemacht zu haben, da in der Pilotfolge zumindest Tom Braidwood (Melvin Frohike) alle
seine Stunts selbst ausführte, was laut seinen eigenen Aussagen manchmal wohl
ziemlich schmerzte. Haglund kam hingegen noch mit einer reinen Erkältung davon und
ließ zum Abschluss des Berichtes auf seiner offiziellen Homepage verlauten, dass
die Folge voller Action sei und das Team wirklich sehr hart dafür gearbeitet
hätte.
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Babylon 5: Eine neue Zukunft?
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In einem Gespräch mit "11th Hour" sprach Jerry Doyle (Garibaldi) vor
einigen Tagen über die Zukunft von "Babylon 5" oder etwas mit der Serie
Verwandtem. Ohne viel zu verraten, sagte er: "Wir gehen nun zum SciFi Channel - in
eine bessere Sendezeit, wo die Menschen uns auch finden können. Ich denke, dass
gerade dort etwas ist, was gebraucht wird für eine weitergehende Erforschung von
'Babylon 5'. So tätigte ich ein paar Anrufe, worauf weitere geführt wurden. Es
gibt dort ein großes Interesse, was die Ausbeutung von Inhalten zu 'Babylon 5'
angeht - obwohl nicht notwendigerweise als 'Babylon 5'."
Doyle über Details eines möglichen Projektes: "Ich könnte den
Projekttitel veröffentlichen, ich könnte die Voraussetzungen der Story
erklären, ich könnte erzählen, dass da viele freistehende Elemente in
einer großen Rahmenhandlung existieren. Mehr Action, Romantik... Ich könnte
es erzählen, aber das wäre zu früh. Es gibt mehrere Vorschläge da
draußen, um das 'Babylon 5'-Projekt wieder zurück auf die Bildschirme zu
holen. Und ich denke, es gibt genug Interessensgruppen in der Show, sei es nun bei
Warner Brothers oder anderen Entitäten. Sollte das so weitergehen, wird es
hochkommen und umgehend weiterlaufen."
Doyle bestätigte auch, dass, wenn diese Idee Realität werden sollte, auch
"Babylon 5"-Schöpfer J. Michael Straczynski wieder involviert sein wird -
sowie eine Anzahl von bisher noch namenlosen Besetzungsmitgliedern. Bleibt zu hoffen,
dass dies alles nicht nur ein Werbegag ist, damit Doyle bei den kommenden Kongresswahlen
mehr Stimmen für die Demokraten erhält.
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Crusade: So wäre es weitergegangen.
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Nach nur 13 Episoden wurde die "Babylon 5"-Spin-off-Serie "Crusade"
im vergangenen Jahr eingestellt. J. Michael Straczynski, der Erfinder beider Serien, hat
nun zwei Drehbücher von "Crusade", die nie umgesetzt wurden, zur
Online-Veröffentlichung freigegeben. Auf den Seiten von Bookface kann man die
beiden Drehbücher "To the Ends of the Earth" und "End of the
Line" lesen. Beide Texte kann man kostenlos lesen, allerdings nur in einem
speziellen auf Java basierendem Readersystem. Beide Stories wären zwei wichtige
Pfeiler der Serie gewesen. In "To the Ends of the Earth" wäre ein
größerer Handlungsbogen gestartet worden, und "End of the Line"
wäre das Ende der ersten Staffel geworden. Straczynski meint dazu: "Dies ist
für die Fans die beste Möglichkeit, zu erfahren, wie es weitergegangen
wäre."
Links zum Thema:
http://www.bookface.com
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Mondbasis Alpha: Bald auf Video und DVD.
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Laut SF-Wire wird Anfang 2001 die Sciencefiction-Serie "Mondbasis Alpha" in
den Vereinigten Staaten auf DVD und Video auf dem Markt erscheinen. Zu Beginn sollen
laut Angaben zwei Pakete mit jeweils drei Videokassetten und zwei Pakete mit jeweils
zwei DVDs veröffentlicht werden. Gegen Mitte des Jahres folgen weitere
Auswahltitel, wobei heute noch nicht sicher ist, welche der insgesamt 48 Episoden neu
herauskommen. Gegen Ende 2001 wird dann zum Abschluss noch eine vollständige
"Collector's Edition" zu dieser Serie im Handel erhältlich sein.
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Sliders: Ebenfalls auf DVD.
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Wie vor kurzem bekannt wurde, hat das Remscheider Unternehmen "One World
Media" die DVD- und VHS-Rechte an Teilen der Sciencefiction-Serie "Sliders -
Das Tor in eine fremde Dimension" käuflich erworben. Dabei handelt es sich vor
allem um den Pilotfilm und ausgewählte Höhepunkte der ersten vier Staffeln.
Wann die ersten Filme aus dem Paket allerdings erhältlich sein werden, steht bisher
noch nicht fest.
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Farscape: Ab September bei Premiere World.
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Premiere World wird ab dem 19. September auf dem Kanal Sci-Fantasy die amerikanische
Sciencefiction-Serie "Farscape" ausstrahlen. Es wird zu Beginn erst einmal die
vollständige erste Staffel gesendet, wobei die Episoden immer dienstags um 20:30
Uhr im Doppelpack gezeigt werden. Diese in Australien von "Henson Productions"
für den amerikanischen Markt konzipierte Serie zeigt sich bisher so erfolgreich,
dass in den vergangenen Wochen nun bereits eine dritte Staffel in Auftrag gegeben wurde.
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Buffy: Trachtenberg ist Dawn.
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Produzent und "Buffy"-Erfinder Joss Whedon hat die Schauspielerin, die in der
kommenden fünften Staffel einen neuen, regulären Charakter namens Dawn
darstellen wird, gefunden. Die 15-jährige Michelle Trachtenberg, die im Kinofilm
"Inspector Gadget" und in der Soap "All My Children" zu sehen war,
wird das Mädchen, das über außergewöhnliche psychische
Fähigkeiten verfügt, darstellen. Laut Aussagen von Whedon wird Buffy Dawn wie
eine kleine Schwester unter ihre Fittiche nehmen, auch wenn sich die Kleine in Xander
verguckt.
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Buffy: Faith bekommt keine eigene Serie.
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Keine positiven Aussichten gibt es zur Zeit für die Fans, welche gerne einen
"Faith - The Vampire Slayer"-Spin-off sehen würden. Wie "Femme
Fatale" vor kurzem in einem Interview berichtete, hat Eliza Dushku ein großes
Interesse, mal etwas anderes auszuprobieren. Eliza: "Um die Wahrheit zu sagen, so
sehr mir 'Buffy' auch gefallen hat, so würde ich doch gerne wieder zum Film
zurückkehren. Bei der Serie zu bleiben war nicht das, was ich machen wollte. Ich
denke, ich möchte einfach mal ein wenig auf anderen Gebieten arbeiten. Zur Zeit
lese ich viele verschiedene Drehbücher. Dabei sind wirklich gute Sachen und auch
offensichtlicher Mist. Also, wir sehen uns verschiedene Dinge an, verschiedene Rollen.
Aber keine Teenager mehr."
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Buffy: Comic-Sequel.
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Wie "Comic Conference" berichtete, arbeitet Joss Whedon zur Zeit an einer
Comic-Miniserie der Serien "Buffy" und "Angel". Die Handlung dieser
Comic-Reihe soll die beiden Figuren allerdings nicht in der Gegenwart zeigen, sondern
zehn Jahre später in der Zukunft.
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Angel: J.A. Richards ist neu fest dabei.
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J. August Richards, welcher als Darsteller eines Vampirs bereits in der ersten Staffel
von "Angel" mehrfach zu sehen war, wird laut "Variety" ab der
kommenden Staffel ein fester Hauptdarsteller in dieser Serie.
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Kampfstern Galactica: Trailer überarbeitet.
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Vor kurzem hat Richard Hatch (Apollo) auf der "Dragon Convention" eine
überarbeitete Version seines "Kampfstern Galactica"-Trailers vorgestellt.
"Dark Horizon" zufolge sind viele F/X-Effekte sehr stark verbessert worden,
und zudem gäbe es nun auch einen Auftritt von Richard Lynch. Nebenbei ist im
Trailer auch Lorne Greene in Form eines Hologramms zu sehen. Bisher ist noch nicht raus,
ob aus dem Projekt etwas werden wird; allerdings hat Frankreich Interesse an einer
Produktion, da die TV-Serie dort seinerzeit ein Hit war.
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Mission Erde: Neue Darsteller für die vierte Staffel.
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Die "Richard Chevolleau Fan Club"-Homepage berichtet, dass zwei neue
Schauspieler für die vierte Staffel von "Mission Erde" bekannt geworden
sind. Melinda Deines wird die Rolle eines Computer-Genies übernehmen. Deines trat
1998 in "The Prime of Miss Jean Brodie" auf und hatte vor einiger Zeit eine
Rolle in "FX - Die Serie". Der zweite neue Schauspieler ist Derwin Jordan,
welcher einen Supercop verkörpern wird. Jordan war bisher neben Jayne Heitmeyer in
"La Femme Nikita" zu sehen und spielte Albert Cooper in der "Mission
Erde"-Episode "Infection" aus der ersten Staffel.
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Mission Erde: Bald digital.
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Tribune Interactive folgt nun dem Beispiel von George Lucas und benutzt zukünftig
für die Produktion von "Gene Roddenberry's Earth: Final Conflict"
digitale Kameras. Laut "Cinescape" hat Jim Toten, der Tribunes Entertainment
Director die Produktion mit drei Prototypen dieser Geräte von Sony im April
getestet. Diese Versuche scheinen gut gelungen zu sein. Sechs dieser Geräte sind
zur Zeit übrigens bei der Produktion von "Star Wars: Episode II" in
Gebrauch.
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Mystery Ways: Bald bei NBC und Pax.
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In der nächsten Zeit wird die Serie "Mystery Ways" in den USA auf gleich
zwei Sendern ausgestrahlt. Beginnen wird NBC mit der Ausstrahlung der ersten sieben
Episoden, welche in der Sommerpause gezeigt werden. Laut "SF-Wire" wird
desweiteren ab August die komplette erste Staffel auf dem "Pax Kabelkanal"
ausgestrahlt. Bei "Mystery Ways" handelt es sich um eine Serie, welche sich um
einen Anthropologen und einen Psychiater dreht, die zusammen mit einem Team an
verschiedenen mysteriösen Fällen arbeiten.
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The Near Future: Pilotfilm.
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Breckin Meyer (Road Trip) wird beim Pilotfilm einer potenziellen HBO-TV-Serie mit dem
Titel "The Near Future" eine Hauptrolle spielen. Dem "Hollywood
Reporter" zufolge wird die Handlung im Jahre 2014 in Los Angeles spielen, wo ein
junger Mann namens Luke (Meyer) versucht, einem Attentäter zu entkommen, welcher
vom amerikanischen Postdienst geschickt wurde. "The Near Future" wird von Bob
Odenkirk und Troja Müller produziert. Die Regie am Pilotfilm, in welchem auch Jim
Zulevic mitspielen wird, wird Odenkirk übernehmen.
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Sat.1: Neue deutsche Mystery-Serie.
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In einer neuen Sat 1-Serie spielt Jochen Horst einen begeisterten Fallschirmspringer,
welcher zusammen mit seiner Frau bei einem Tandemsprung ums Leben kommt. Auf der
Intensivstation des Krankenhauses sieht Horst in seiner Rolle als Victor Petri seinen
eigenen leblosen Körper. Er muss zusehen, wie die Ärzte um das Leben seiner
Frau kämpfen und schließlich verlieren. Er versucht zwar, auf sich aufmerksam
zu machen, wird jedoch nicht von seiner Umwelt aufgenommen. Erst langsam dämmert es
ihm, dass er sich in einer noch unbekannten Realität bewegt. Plötzlich findet
er sich innerhalb eines Versicherungsbüros wieder, im Körper von Ingolf
Brandt. Als Schutzengel zieht Victor in den kommenden Folgen an allerlei Fäden, und
schlüpft dabei in die verschiedensten Rollen. Der Pilotfilm zu dieser neuen Serie
wird noch bis zum 29. Juli gedreht und im nächsten Jahr ausgestrahlt. Das Drehbuch
zu dieser Produktion stammt von Kai-Uwe Hasenheit.
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Roswell: Neuer Co-Produzent.
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Ronald D. Moore hat bestätigt, dass er als Co-Produzent mit an Bord der TV-Serie
"Roswell" gesprungen ist. Laut "TrekWeb" wird Moore nach dem
Ausführenden Produzenten und "Roswell"-Schöpfer Jason Katims der
Stellvertretende Macher im Projekt.
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X-Men: Film in letzter Sekunde fertig gestellt.
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Am 14. Juli startet mit "X-Men" der wohl größte Blockbuster dieses
Sommers - und wurde erst am 9. Juli fertiggestellt, buchstäblich in letzter
Sekunde. Produzentin Lauren Shuler Donner bestätigte dies in einem Chat. Man wollte
auf keinen der Spezial-Effekte verzichten. Der Film wurde bereits einige Male der Presse
vorgeführt und sehr positiv aufgenommen. Die letztendliche Spielzeit des
Mutanten-Films soll angeblich bei nur 89 Minuten liegen, heruntergeschnitten von den
ursprünglichen 121 Minuten.
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X-Men: Fortsetzungen bereits geplant.
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Produzentin Lauren Shuler Donner erklärte, dass es von Anfang an Pläne
für Fortsetzungen des "X-Men"-Films gab, vorausgesetzt natürlich,
der Film spielt genügend Geld ein, um ein Sequel zu rechtfertigen. Patrick Stewart
(ST:TNG Picard), der im Film die Rolle des Professor X übernimmt, hat sich
vertraglich bereits für einen zweiten Film verpflichtet.
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Terminator 3: Status.
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Eine weitere Fortsetzung zu "Terminator" ist gesichert, und obwohl Arnold
Schwarzenegger stets behauptete, er würde nie ein Sequel der
"Terminator"-Filme ohne James Cameron drehen, hat er sich vertraglich an den
dritten Teil der Filmreihe gebunden. Das sehr beeindruckende Drehbuch von Ted Serafian
wird als Hauptgrund für die Unterzeichnung Schwarzeneggers genannt. James Cameron
wird definitiv nicht die Regie übernehmen, er möchte sich lieber auf die
Fortsetzung der Action-Komödie "True Lies" konzentrieren, in welcher
ebenfalls Arnold Schwarzenegger die Hauptrolle spielt. Drehstart ist das Frühjahr
2001 in Los Angeles.
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Planet der Affen: Mark Wahlberg übernimmt Hauptrolle.
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Der Ex-Rapper und Schauspieler Mark Wahlberg, derzeit zu sehen im Kino neben George
Clooney in "The Perfect Storm", hat für das Remake des
Sciencefiction-Klassikers "Planet der Affen" unterschrieben - ohne dass auch
nur eine Zeile des Drehbuches existiert. Tim Burton übernimmt die Regie bei dem
Werk, und Wahlberg wird Charlton Hestons Part aus dem Original übernehmen.
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Titan A.E.: Ein Flop.
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Der animierte Film "Titan A.E." hat sich an den Kinokassen nicht sehr wacker
geschlagen und flog bereits nach drei Wochen aus den amerikanischen Kino-Top 10. Der
Flop des Films hatte schwerwiegende Konsequenzen für die Trickabteilung der
Produktionsfirma 20th Century Fox, denn diese wurde geschlossen - und 40 Mitarbeiter
verloren ihre Arbeit. Der Comic-Verlag Dino wird trotz des Flops am 26. Juli ein Prequel
zum Film herausbringen.
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Battlefield Earth: Fortsetzung trotz Flops?
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Obwohl die Verfilmung des Buches "Battlefield Earth" des
Scientology-Gründers L. Ron Hubbard an den Kinokassen durchfiel und von der Kritik
zerrissen wurde, scheint eine Fortsetzung, welche den zweiten Teil des Romans abhandeln
würde, nicht allzu unrealistisch. John Travolta und die gesamte Crew wären
bereit, für einen weiteren Film zurückzukehren.
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Blade Runner: Geheimnis gelüftet.
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Sciencefiction-Fans streiten sich seit Jahren: Ist der Blade Runner Deckard, gespielt
von Harrison Ford, selbst ein Replikant? 18 Jahre nach dem Kinostart von Blade Runner,
der sich inzwischen zum absoluten Kultfilm entwickelt hat, gibt Regisseur Ridley Scott
endlich die Antwort. In einer Dokumentation des britischen Fernsehsenders Channel 4
lüftete der Regisseur, auf dessen Konto auch Filme wie "Alien" und
"Gladiator" gehen, nun endlich das Geheimnis: "Ja, er ist ein
Replikant."
Stoff für Diskussionen bleibt aber weiterhin. Denn: Ist Scott wirklich der Richtige
für die Beantwortung dieser Frage? Was war die Idee des verstorbenen Philip K.
Dick, der den Roman "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?", auf
dem "Blade Runner" basiert, geschrieben hat? Oder wie stehen die
Drehbuchautoren Hampton Fancher und David Peoples dazu? Vielleicht erfahren wir bald
mehr.
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Neue Audio51-Ausgabe erscheint
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Am kommenden Samstag, den 15. Juli, erscheint bei SF-Radio eine neue Ausgabe des
phantastischen Magazins Audio51. Inhalte der Ausgabe: Torsten Dewi beschäftigt sich
mit der Internet-Serie "Quantum Project", Claudia Kern führt sich
japanische Horrorschocker zu Gemüte und David Meiländer stellt die
Sciencefiction-Serie "Farscape" vor. Zudem gibt es den vierten und vorletzten
Teil des preisgekrönten Hörspiels "Die Kometenforscher" zu
hören.
Zum Hören der Sendung wird der kostenlose RealAudio-Player benötigt, der sich
auf der Homepage der Firma Real herunterladen lässt.
Für den Relaunch nach der Fusion von SF-Radio und Corona Newsletter verspricht die
Sendung einige Neuerungen: Zwei Moderatoren werden wechseln. Wer das sein wird, wird in
der ersten Sendung, die an einem Montag erscheint, am 31. Juli bekannt gegeben.
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(Zurück zum Inhalt)
Ich möchte mich bei allen bedanken, die an dieser Ausgabe mitgewirkt haben. Es war ein
schöner Monat, der meiner Zeit beim Corona einen würdigen Abschluss gibt. Im Einzelnen
waren dabei:
Daniel Fiene, Webmaster bei SF-Radio. Daniel hat mich seit meinen Anfängen bei der
inoffiziellen Eins Live-Homepage verfolgt. Er wäre zum Start des webBEATs fast
Corona-Redakteur geworden und hat für diese Ausgabe drei Tage lang am webBEAT
mitgearbeitet.
Christoph von Guaita, Moderator bei SF-Radio. Christoph habe ich zum ersten Mal auf der
Galileo 7-Convention in Berlin getroffen. Er hat zusammen mit Sebastian Lorenz und mir die
Berichterstattung zur Federation Convention gemacht und hat für diese Ausgabe Star
Trek-Darsteller Michael Dorn interviewt.
Jens "Genz" Heneweer, Webmaster bei SF-Radio. Jens ist wieder einer derer, die
schon bei der inoffiziellen Eins Live-Homepage dabei waren. Zwischenzeitlich hat er als Textchef
und webBEAT-Redakteur sowie zusammen mit Jens Renner als trekBEAT-Redakteur gearbeitet. Für
diese Ausgabe hat er drei Tage lang den webBEAT erstellt und noch einmal den Job des Textchefs
erledigt.
Mike "midge" Hillenbrand, Chef von SF-Radio. Mike hat zuvor noch nie beim
Corona gearbeitet und hat für diese Ausgabe am Subspace Link mitgearbeitet und drei Tage
lang den webBEAT geschoben. Ansonsten war Mike ein Jahr lang TREKminds-Moderator und trägt
durch SF-Radio fast schon die Schuld daran, dass ich das Projekt wechsele.
Ansgar Hinerasky, Redakteur bei SF-Radio. Noch so einer aus der alten Eins Live-Riege.
Ansgar war nie richtig beim Corona dabei, aber auch immer nah dran. Er hat zwischenzeitlich
den Corona Newsflash für TREKminds erstellt und ist nun Comedy-Redakteur bei SF-Radio.
Für diese Ausgabe hat Ansgar beim Subspace Link mitgearbeitet.
Dennis "Horri" Horn, Chefredakteur. Ich bin unter Philipp Ruch in die Redaktion
eingetreten. Ich war für zwei Ausgaben Textchef des Newsletters und habe danach zusammen
mit Markus Müller den trekBEAT bearbeitet, bevor ich als Stellvertretender Chefredakteur
den Newsletter herausgab. Ich gebe mit dieser Ausgabe meine Abschiedsausgabe des Newsletters.
Sebastian "Seb" Lorenz, Moderator bei SF-Radio. Sebastian hat den wohl
schnellsten Einstieg beim Corona hinter sich gebracht: Von Null auf Stellvertretender
Chefredakteur in einer Sekunde. Ansonsten moderiert Sebastian die Sendung SpoilerSpace bei
SF-Radio und hat für diese Ausgabe beim Subspace Link mitgearbeitet und drei Tage lang den
webBEAT erstellt.
Klaus Michels, neuer Chefredakteur. Klaus hat sich als Redakteur für den webBEAT
beworben und ist schnell zum Redaktionsleiter geworden. Ansonsten kümmert er sich um die
Belange der Vereinsleitung und hat in dieser Ausgabe drei Tage lang den webBEAT geschoben und
am Subspace Link mitgearbeitet.
Markus Müller, ehemaliger Redakteur. Markus war mein erster richtiger Partner beim
Corona. Mit ihm habe ich über viele, viele Monate den trekBEAT erstellt - eine Zeit, an
die ich sehr gerne zurückdenke. Markus hat für diese Ausgabe drei Tage lang den
webBEAT geschoben und zusammen mit mir noch einmal das alte trekBEAT-Prozedere durchgespielt.
Jens "Yentz" Renner, ehemaliger Redakteur. Jens kam nach dem Austritt von
Markus in die Redaktion und hat zusammen mit mir bis zum Start des webBEATs die Erstellung des
trekBEATs zuende geführt. Jens war somit der letzte richtige trekBEAT-Redakteur im Corona.
Inzwischen ist er mit der TrekZone Herausgeber seiens eigenen Newsdienstes.
Ralph Sander, unabhängiger Redakteur. Ralph ist Autor des erfolgreichen Star
Trek-Sachbuches "Das Star Trek-Universum", Redakteur bei SF-Radio und schreibt nun
auch für den Corona Newsletter. Nebenbei arbeitet er als Übersetzer und Redakteur
verschiedener Printmedien zum Thema Sciencefiction.
Martin Seebacher, Redakteur. Martin gehört zusammen mit Markus Wüthrich zum
Urgestein beim Corona. Er war schon im Redaktionsteam, als der Corona noch nicht einmal Storm
hieß und gehört auch heute noch dazu. Martin hat somit zwei Chefredakteure gehen und
wird mit Klaus einen dritten kommen sehen.
Rafael Scholl, ehemaliger Stellvertretender Chefredakteur. Rafael Scholl war mein
direkter Vorgänger als Stellvertretender Chefredakteur beim Storm Newsletter. Er ist damals
zugunsten von sftv aus dem Storm ausgetreten und kümmert sich auch heute noch mehr oder
weniger um die Schweizer Sciencefiction-Website.
Markus Wüthrich, Chef vom Dienst. Markus gehört wie Martin zu den
Dienstältesten beim Corona. Er ist inzwischen Chef vom Dienst - und somit zuständig
für all das, was nicht Star Trek ist. Und Martin versteht sich wunderbar darin, die
Beförderung zum Stellvertretenden Chefredakteur immer wieder auszuschlagen - um an diesem
Posten bleiben zu dürfen.
(Zurück zum Inhalt)
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unserer Rechte dar.
Die im Corona Newsletter veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen
nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur
Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der
Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten Dritter. Eine Haftung für
die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht
übernommen werden.
Homepage-Betreiber müssen nicht auf aktuellste Star Trek-News verzichten. In Zusammenarbeit
mit dem DSi bieten wir das Amargosa Relay an,
das allen zum kostenlosen Einbau zur Verfügung steht. Damit ist es möglich, sein
eigenes Relay zu erstellen und brandheiße Star Trek-News auf den eigenen Internet-Seiten
anzubieten.
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