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02. Februar 2001 - Ausgabe 78 - "Together we'll chase away the darkness"
Die Krise im Blick
Was kann man tun in einer Zeit, wo mit Star Trek keine nennenswerten Schlagzeilen mehr zu
füllen sind, die anderen Science Fiction- und Mystery-Serien mit rückläufigen
Einschaltquoten kämpfen und schlussendlich auch das nationale Fandom im literarischen
Kontext in einer tiefen Auflage-Krise steckt? Offene und ehrliche Antwort: Wir wissen es
nicht! Der Filmjournalist und Buchautor Christian Lukas hat sich in einem Artikel mit dem Titel
"Finsternis über dem Genre" mit diesen düsteren Wolken
am SF-Firmament auseinander gesetzt. Lesen Sie rein!
Eines wissen wir alle jedoch ganz gewiss: Gerade Sie sind es, die mit anhaltenden Interesse dafür Sorge
tragen, dass auch dieses Tal einmal ein Ende finden wird und der Zuspruch wieder ansteigt. In diesem
Sinne: Kopf hoch und nicht unterkriegen lassen. Es wird auch wieder aufwärts gehen!
Begrüßen möchte ich in unserer Corona Magazine-Redaktion ganz herzlich Susanne
Harmsen, die vor wenigen Wochen ihren Einstand in unserem Team gab und zukünftig das
webBEAT-Team um Mario Rössel tatkräftig unterstützen wird.
Wo wir gerade beim Thema sind: Unsere SF-Radio-Redaktion sucht Verstärkung! In den letzten
Wochen haben sich unverhofft viele Neuausrichtungen bei dieser Abteilung unseres Projektes
ergeben, die förmlich nach einer Verstärkung schreien. Wenn Sie also schon immer mal
mit dem Gedanken gespielt haben, sich im Internet zu engagieren und zudem auch gleich Ihre eigene
Stimme in einem kreativen Umfeld einsetzen möchten – jetzt ist Ihre Chance gekommen! Weitere
Infos gibt es unter info@sf-radio.de.
Damit Sie jetzt nicht auf den Gedanken kommen, wir würden uns in dieser Ausgabe nur mit
personellen Dingen auseinander setzen. Auch inhaltlich kommt mit diesem Corona Magazine eine
Menge interessantes und teilweise auch kontroverses auf Sie zu. Nehmen Sie sich Zeit, lassen Sie
sich überraschen und teilen uns anschließend Ihre Ansichten über die Adresse
kreuzfeuer@sf-radio.de mit! Wir freuen uns
über jedes konstruktive Feedback.
Und nun viel Spaß bei der neuen Ausgabe.
Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Star Trek: Eine relevante Freundschaft
2. Finsternis über dem Genre
3. Spiderman: Tote leben länger
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Kate Mulgrew
6. Kreuzfeuer
7. Rating Report
8. Star Trek: Smile Fiction
9. Episodenlogbuch: Star Trek: Voyager
10. Der Herr der Ringe (1.3)
11. Michael Crichton: Timeline
12. Webwatcher: Trekkieland.net
13. Perry Rhodan: Zwischen Raum und Zeit
14. Der letzte Flug der Challenger
15. Star Wars: Episode II - Eine neue Hoffnung? (1.3)
16. Wissenschaft: Gott und die Lizenz zur Kreativität
17. Subspace Link
Chronik einer ungewöhnlichen Beziehung
Eine der beliebtesten Figuren an Bord der USS. Voyager, die seit nunmehr über sechs Jahren im
Delta-Quadranten den Weg nach Hause sucht, ist die des Medizinisch-Holografischen Notfallprogramms
der Sternenflotte oder kurz: Die des Doktors.
Ursprünglich als "Doc Zimmerman" konzipiert, um dem Produktionsdesigner der Star
Trek-Serien eine Art Denkmal zu errichten, wie auch schon die "Jefferies-Röhren" oder
die "Feinberger"-Instrumente" welche sind, wehrte sich Darsteller Robert Picardo
gegen diesen Namen immens und setzte durch, dass der Arzt ohne Namen blieb.
Seine Argumentation, dass die Suche nach einer Identität schon die erfolgreichsten Charaktere im
Star Trek-Universum begleitete (Spock, Data, Odo), ist dabei durchaus nachzuvollziehen und in der
Retrospektive zeigt sich: Picardo hatte Recht.
Die andere Figur an Bord der Voyager, die bei den Fans ähnlich beliebt ist wie die des Doktors, kam
erst in der vierten Staffel der Serie an Bord. Die ehemalige Borg "Seven of Nine", die in ihrem
früheren Leben Annika Hansen hieß und sich nun auf der Voyager wieder an ihr Dasein als
ein Individuum gewöhnt, ist ebenfalls auf der Suche nach sich selbst und zusammen ergeben beide
Figuren - Borddrohne und Bordarzt - das wohl ungewöhnlichste Gespann in der Geschichte Star Treks.
Dies erkannten auch recht schnell die oftmals gescholtenen Autoren der Serie und handelten: 2374
übernimmt das Medizinisch-Holografische Notfallprogramm in den Drehbüchern mehr und
mehr die Aufgabe, Seven of Nine bei ihrer Reise zurück in die Individualität zu
unterstützen. Er unterrichtet sie in den gesellschaftlichen Normen, die er in den letzten drei Jahren
selber erst gelernt hat. Dies stellt den Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft dar, die die Fans
der Serie zu großen Teilen hinreißt.
Die Unterrichtsstunden des Doktors sind vielfältig: Lektion 6 lautet "Verführerische
Scherze", Lektion 22 trägt den Namen "Danke, dass Sie mich daran erinnern",
Lektion 23 heißt "Sich feiern lassen" und Lektion 35 ist schlicht "Tanzen".
Der Doktor empfiehlt die Bücher von Charles Dickens und fordert seine
"Lieblingsborg" auf, das Lächeln zu üben.
Gegen Ende des Jahres 2374 benutzen beide zusammen das Holodeck für Unterhaltungsübungen,
in denen der Doktor Seven eintrichtert, dass es höflich sei, in einem gelungenen Gespräch den
anderen ausreden zu lassen. Der Doktor nennt Seven schließlich "seine beste
Schülerin" (wohl auch, weil sie seine einzige ist) und zeigt sich zufrieden und stolz ob ihrer
Fortschritte.
Die Drehbuchautoren erkennen und schildern immer wieder vorzüglich, dass das Hologramm Sevens
Schwierigkeiten im Umgang mit denen, die ihr unterlegen sind, verstehen kann. Er ist in der Lage, ihre
Gesellschaft wirklich zu genießen und sucht sie auf, wenn er einen logischen Verstand benötigt.
Seven dagegen bewundert die klare Denkweise des Doktors und die Abwesenheit von unnötigen
Emotionen. Sie stellt sich auch klar auf seine Seite, als Janeway sein Programm überschreiben will,
um ihn von einer traumatischen Erinnerung zu befreien, die ihn quält. Seven glaubt, dass seine
Individualität durch diesen Schritt beeinträchtigt wird. Er hat sich längst weiter als seine
ursprüngliche Programmierung entwickelt und sollte die Chance bekommen, sich seinen schwierigen
Erinnerungen zu stellen und damit umzugehen. Janeway lenkt schließlich ein und der Doktor und die
Borg haben sich wieder einmal als Team bewiesen.
Wie bei allen TV-Freundschaften liegt auch bei Seven und dem Doktor die Brisanz in den unterschiedlichen
Meinungen. Eine Brisanz, die kein Schreiber lange ignorieren darf, will er ein gutes Drama schaffen. 2374
will Seven den Überlebenden einer Omega-Molekül-Explosion in der Krankenstation
verhören und versucht ihren höheren Rang gegen den Doktor auszuspielen. Der stellt sich ihr
jedoch in den Weg, da sein Patient nur halb bei Bewusstsein ist. Er schlägt schließlich vor, in
der nächsten Unterrichtsstunde "diplomatisches Flair in zukünftigen
Verhandlungen" durchzunehmen.
Später im gleichen Jahr ist einzig das Duo einsatzfähig, während der Rest der Crew den
Flug durch einen gefährlichen Nebel in Stasis verbringen muss. In dieser Isolation beginnen sie
sich stark auf die Nerven zu gehen – und beschweren sich beide, dass der jeweils andere mit jedem Tag
gereizter wird. Sie erschaffen schließlich Holodeck-Simulationen der Crew, um sich von ihren
negativen Gefühlen.
Der Mentor und sein Protegé erweisen sich unter Druck immer wieder als gutes Team. Während der
Hirogen-Besetzung des Schiffs verwendet der Doktor Sevens Borgimplantate, um ein Signal zu blockieren.
Damit kann Seven die neuralen Interfaces, die der Crew implantiert wurden, entfernen. Dies ist der erste
Schritt zur Befreiung des Schiffs. Später arbeiten sie erneut zusammen, um die Srivani-Infiltration
des Schiffs zu enthüllen.
2375 wendet sich Seven direkt an den Doktor, als die Crew zu dem Glauben verleitet wird, sie hätten
ein Wurmloch nach Hause gefunden. Zusammen gelingt es ihnen, die Voyager und ein anderes Schiff von
dem Organismus, der sie kontrolliert, zu befreien.
Nur einmal, als es um den Waffenhändler Kovin geht, scheitert ihre Detektivarbeit. Da Seven sich in
der Nähe des Manns sichtlich unwohl fühlt, verwendet der Doktor eine therapeutische
Regressionstechnik, bei der verschüttete Erinnerungen aufgedeckt werden. Er ist entsetzt, als Seven
schildert, wie Kovin sie missbrauchte, indem er einige Borg-Naniten aus ihr entnahm. Der Doktor
bestärkt sie in dem Glauben, dass sie ein Opfer ist und hilft ihr bei dem psychologischen Trauma,
unter dem sie leidet. Er zweifelt nicht an Seven und stellt sich auf ihre Seite, als einige Offiziere Zweifel
äußern. Sevens Behauptungen stellen sich schließlich als falsch heraus, aber nicht bevor
Kovin durch seine Angst, für schuldig befunden zu werden, in den Tod getrieben wird. Der Doktor
leidet unter starken Schuldgefühlen, aber er und Seven helfen sich gegenseitig, mit dieser Schuld
fertig zu werden.
Die Borgdrohne "One" ist schließlich quasi das "Kind", das aus der Beziehung
zwischen dem Doktor und Seven hervorgeht, praktisch gesehen aus ihren Naniten und seinem mobilen
Emitter. Die Sorgfalt, mit der sich Seven der Borgdrohne "One" widmet zeigt, wie erfolgreich der
Doktor in seiner Rolle als Mentor und Tutor gegenüber seinem "Schüler" in den
zwei Jahren war.
2375 nimmt die Beziehung des Doktors zu Seven eine unerwartete Wendung, als er romantische
Gefühle für seine Freundin entwickelt. Das Fundament wird gelegt, als er vorschlägt, sie
solle sich verabreden, um ihre Neugier über Paarungsrituale zu stillen. Er ist offensichtlich aufgeregt
über diese Aussicht und bereitet Unterrichtsstunden im Holodeck vor, zu denen eine zufällige
Begegnung und eine formelle Vorstellung gehören. Er macht sich sogar Gedanken über ihr
Aussehen bei der ersten Verabredung.
Während ihrer Suche nach einem passenden Partner für Seven, erkennt der Doktor, dass alles
was er ihr über gemeinsame Interessen erzählt, auf ihn ebenso zutrifft wie auf andere
Crewmitglieder. Er gibt zu, dass sie geistesverwandt sind, genießt einen Tanz mit ihr und nimmt sie
sogar als seine Verabredung zu einer offiziellen Feier an Bord des Schiffs mit. Er gesteht Seven, dass er ihre
Gegenwart genießt und glaubt, sie seien sich in den letzten Tagen näher gekommen.
Gegenüber sich selbst gibt er sogar zu, dass sie Licht in seinen Tag bringt, aber es fällt ihm
schwer, ihr dies ins Gesicht zu sagen.
Der Doktor probt den Moment, in dem er Seven seine Gefühle gesteht, aber seine Vorsätze
zerplatzen, als die Ex-Drohne ihm abrupt mitteilt, es seien keine kompatiblen Partner für sie an Bord.
Sie überreicht ihm allerdings ein Geschenk, was vielleicht bedeutet, dass es doch eine Zukunft
für dieses ungewöhnliche Paar gibt.
Die Augenblicke zwischen Doktor und Borg sind es immer wieder, die dem Publikum ein gerührtes und
glückliches Lächeln entlocken. Auch, wenn die ungewöhnliche Kombination keine wirkliche
Zukunft haben dürfte – zumal die Voyager mit Paris und B’Elanna schon über eine
funktionierende Liebesbeziehung verfügt – ist deren Freundschaft das wahrlich Gelungenste, was den
Drehbuchautoren für das Leben an Bord der Voyager eingefallen ist. Und Seven of Nine würde
ihrer Freundschaft mit dem Doktor sicher das höchste Kompliment aussprechen, dessen sie sich
fähig sieht: Dass sie relevant sei.
(Zurück zum Inhalt)
Das Fernsehen der Phantastik befindet sich in der Krise! Wer etwas anderes behauptet, redet sich die
bunte Welt des Fernsehens schön. Natürlich gibt es "Akte X". In den USA im
nunmehr achten Jahr. Eine neunte Staffel ist beschlossene Sache. Und ja, natürlich gibt es
"Buffy" und "Angel", beides Serien, die längst noch nicht ihr Pulver
verschossen haben und beweisen, dass auch mit einer großer Story Arc im heutigen, immer
schnelllebiger werdenden TV-Geschäft, Erfolge gefeiert werden können. Von mir aus soll
auch "Xena" zu diesem Kreis der Lichtgestalten gezählt werden. Zwar hat der Zahn
der Zeit ein wenig an der Serie genagt, der Mut aber, mit dem ihre Macher nach fünf Jahren
inhaltlich ganz neue Wege beschreiten, ist bewundernswert.
Doch jenseits dieser vier glänzenden Sternbilder am Firmament der Phantastik bricht Finsternis
über das Genre herein.
Langsam aber sicher findet beispielsweise die Voyager ihren Weg nach Hause. Und wenn die
Mannschaft um Captain Janeway den Alpha Quadranten erreicht hat, sollte man "Star Trek"
vorerst in den wohlverdienten Ruhestand schicken. Erinnern wir uns lieber Captain Picards großer
Taten, freuen wir uns auf einen zehnte Kinofilm. Doch bitte, liebe Produzenten im fernen Amerika: Gebt
"Star Trek" im Fernsehen eine Auszeit. Seit Jahren dümpelt "Star Trek:
Voyager" vor sich hin. Dies ist nicht verwunderlich. Jeder Moment, der eine große, Episoden
übergreifende Geschichte hätte erzählen können, wurde von den Machern um
Berman und Braga geschickt ignoriert. Jede tiefgreifende Veränderung oder Weiterentwicklung
einzelner Charaktere wurde ignoriert. Es soll an dieser Stelle gar nicht bezweifelt werden, dass es sich bei
"Star Trek: Voyager" um eine unterhaltsame Serie handelt. Mehr aber auch nicht. Ob
Janeway und Co. die Erde erreichen oder ob die Linde rauscht: Es ist egal. "Star Trek:
Voyager" ist kein Event, wie es einst "Star Trek: The Next Generation" gewesen ist.
Natürlich hat es "Star Trek: The Next Generation" in vielen Belangen leichter gehabt.
"TNG" konnte noch Welten erschaffen. Welten, in denen sich ihre Nachfolgeserien seither
behaupten müssen. Fehler oder schwache Episoden wurden "TNG" eher nachgesehen
als "Star Trek: Deep Space Nine" oder eben "Star Trek: Voyager". Dies aber ist
keine Entschuldigung für das vollkommene Versagen beider Serien am Ende ihrer Spielzeiten. Oder
gibt es dort draußen an den Computern wirklich Fans, die behaupten, die siebte Staffel von
"Star Trek: Deep Space Nine", dieses dumpfe "Babylon 5"-Plagiat, habe seine
positiven Momente gehabt?
Positive Momente hatte eine andere Serie: "Seven Days". Mit ihrer Absage an die Logik und
ihrer vollkommenen Fixierung auf Spannung und ein Ensemble überdurchschnittlich guter
Schauspieler, ist es der Serie gelungen, ein recht großes Fan-Publikum für sich gewinnen zu
können. Doch wie gewonnen so zerronnen. Nach katastrophalen Einschaltquoten hat Pro 7 die Serie
aus dem Abendprogramm gekickt, während die Quoten in den USA nicht einmal mehr als
mittelprächtig zu bezeichnen sind. Zu Recht, denn das Versprechen, das "Seven Days"
den Zuschauern zu Beginn gegeben hat, hat sie nicht eingehalten. Versprechen wie, dass sich die
Charaktere weiter entwickeln und die Rahmenhandlung an Substanz gewinnen sollte. Nichts davon ist
eingetreten. Eine Folge gleicht der anderen wie ein Ei dem anderen.
Eine Serie, die zu Beginn ein großes Versprechen abgegeben hat, war auch
"First Wave". Die Story Arc dieser Serie konnte sich sehen lassen, denn sie umfasst Aliens,
die die Vernichtung der Menschheit planen, einen auserwählter Mann, der dem Komplott der
Fremden auf die Spur kommt, Spannung und Action. Doch was ist seit der ersten Episode geschehen?
Im Endeffekt nicht viel. Zwar haben wir, die Zuschauer, viel über die Außerirdischen und ihre
Motivationen erfahren, dennoch tritt die Serie auf der Stelle und die Episoden laufen immer und immer
wieder nach dem gleichen Prinzip ab: Die Hauptfigur Cade Foster kommt in eine Stadt, sucht nach einem
bestimmten Menschen, erledigt ein paar Außerirdische – und bleibt am Ende dennoch allein im
Kampf gegen die Fremden. Wie zu Anfang der jeweiligen Episode. Zwar soll, so die Produzenten, die
dritte Staffel, die zur Zeit in den USA läuft, die Rahmenhandlung voran treiben – dies wurde von
ihnen allerdings auch schon zu Beginn der zweiten Staffel erzählt.
Und "Mission: Erde"? Sagen wir es so: Serien, die Hauptdarsteller kündigen
beziehungsweise deren Verträge zurückstellen, um sie gegen Waschbrettbauch-Softies mit
Schlafzimmerblick und blondierten Ex-Models auszutauschen, sind dazu verdammt, über Kurz oder
Lang ins Leere zu laufen.
Eines haben all diese Serien jedoch einst gemeinsam gehabt: Potenzial!
Und eines haben sie heute alle gemeinsam: Sie haben dieses Potenzial verschenkt.
Es ist also nicht verwunderlich, dass die Phantastik im Fernsehen in einer Krise steckt: Wenn schon all
die Serien mit Potenzial keine Funken fliegen lassen, wie sollen dann Formate ohne dieses Potenzial
bestehen können?
Es ist vollkommen natürlich, dass Wellen eines Tages abebben. Nachdem Mitte/Ende der 90-er Jahre
die Phantastik-Welle über die Zuschauer mit Serien wie "Akte X",
"Babylon 5", "Hercules", "Sliders" und wie sie alle heißen,
hereingebrochen kam, war es nur eine Frage der Zeit, bis diese Welle an Kraft verlieren und abflauen
würde. Das Problem stellt jedoch die Tatsache dar, dass diese Welle nicht nur abgeflaut ist. Es ist
vielmehr Ebbe angesagt. Zwar hat James Cameron "Dark Angel" in den USA als neues
Format etabliert, Kevin "Hercules" Sorbo schlägt sich tapfer an Bord der
"Andromeda", "Farscape" lässt die Puppen tanzen und die Kids von
"Roswell" verbinden nach wie vor High-School-Dramatik mit außerirdischer DNS,
dennoch ist die Krise des Genres nicht mehr zu übersehen. Ein neuer Überhammer á la
"Akte X" ist weit und breit nicht in Sicht, darüber hinaus fehlt ein solider Mittelbau,
ein Fundament starker Formate, die nicht nur bestehen, sondern sich darüber hinaus inhaltlich
und inszenatorisch gegenseitig befruchten können. Es ist am Markt ein Stück weit
Beliebigkeit eingekehrt. Maßstäbe setzen zur Zeit Serien wie "Ally McBeal", hohe
Einschaltquoten bringen dies- wie jenseits des Atlantiks Quizshows wie "Wer wird
Millionär", gesprochen wird in der Öffentlichkeit über "Big Brother".
Im Schatten dieser Formate sollte die Phantastik ihre momentane Krise als eine Chance betrachten. Die
Chance, sich ehrenvoll zurückzuziehen, Kräfte zu sammeln und, wenn die Zeit gekommen
ist, mit neuen Ideen ins Licht der Öffentlichkeit zurückzukehren. Mit
Mittelmäßigkeit aber wird diese Chance verspielt.
(Zurück zum Inhalt)
Nach dem überwältigenden Erfolg von "X-Men: Der Film" war es nur eine
Frage der Zeit, bis man im inzwischen Ideen-Armen Hollywood, so scheint es, den Trend erkennen
und alle möglichen Comic-Superhelden auf den Big Screen schicken würde. Wie zu
erwarten, haben die großen Studios nicht lange überlegt und Comic-Verfilmungen
erleben eine nie dagewesene Hochkonjunktur. Neben TV-Projekten wie "Mutant X"
oder "Thor", sowie den Big Budget-Produktionen "Spawn 2",
"Hulk" und natürlich "X-Men 2", werden wir bereits jetzt auf einen
Film ganz besonders aufmerksam gemacht: Spiderman.
Dabei ist Spiderman kein Produkt eines
Wir-müssen-alle-Superhelden-Comics-als-Big-Budget-Film-herausbringen-denn-X-Men-war-erfolgreich-Wahns,
sondern ein seit mehreren Jahren in der Planung befindliches Projekt.
Kein Geringerer als "Titanic"-Großmeister James Cameron hat gleich nach
"Terminator 2" das Projekt in Angriff genommen. Neben einer kompletten Story
produzierte er sogar einen CGI-Kurzfilm, in dem Spiderman computeranimiert durch die Gegend hüpft.
Dieser Film war nur ein Beispiel, um die Möglichkeiten eines digital animierten Spiderman
auszutesten. Sogar Stan Lee, einer der geistigen Väter des Spiderman-Universums, war von dem
Screenplay begeistert. Doch das Projekt kam wegen einer üblichen Zankerei um Rechte ins Stocken,
es kam sogar zu massiven Klagen, jeder legte sich mit jedem an. James Cameron kehrte
"Spiderman" den Rücken zu und widmete sich dem Schwarzenegger-Film
"True Lies".
Camerons Spidey-Story blieb jedoch liegen und bis zum letzten Jahr wurde das Projekt mehrmals wieder
aufgegriffen, um ins Stocken zu geraten und als tot erklärt zu werden. Es gab noch genügend
ungeklärte Punkte, um die Jeder-verklagt-Jeden-Schlammschlacht wieder aufleben zu lassen. Viele
Regisseure waren für den Film im Gespräch, unter anderem auch David Fincher
("Sieben", "Alien 3") und Stephen Norrington ("Blade"). Doch all
dies ist nun vorbei: Produktionsfirma Sony hat die Rechtslage geklärt und Sam Raimi übernimmt
die Regie. Sogar der Kinostart ist bereits auf den 3. Mai 2002 angesetzt.
Von der Cameron-Spiderman-Story dürfte bis zum heutigen Tage auch nicht viel übrig geblieben
sein, denn unzählige sogenannte Drehbuchautoren haben sich an dem Stück mal ausprobiert.
Offiziell darf sich David Koepp das Schildchen das Screenwriters an die Brust stecken, doch auch nach der
Beendigung seiner Arbeit hat sich, auf Wunsch von Sam Raimi, ein gewisser Alvin Seargent auch noch
einmal rangesetzt, zwei Wochen vor Drehbeginn Anfang Januar. Wie viele Köche braucht es, um den
Brei zu verderben? Egal.
Nach dem letzten Stand der Dinge sieht die Story des Films folgendermaßen aus: Der leicht arrogante
und eingebildete Peter Parker bekommt nach dem Biss einer genetisch veränderten Spinne eigenartige
Superkräfte. Erst nach einiger Zeit beginnt Parker, seine Kräfte nicht nur zu seinem eigenen
Nutzen, sondern auch für Menschen in Not einzusetzen. Nebenbei machen die Bösewichte
Green Goblin, J. Jonah Jameson und Flash Thompson der Stadt New York und Peter Parker alias Spiderman
das Leben schwer.
Trotz des Versuchs, dem Comic so gerecht wie möglich zu werden, wurde unser Leinwand-Spidey
einigen Änderungen unterzogen. So schießt er seine Netze nicht aus kleinen, selbstgebauten
Geräten am Handgelenk, sondern direkt aus seiner Brust. Ob dies aus Gründen der Dramaturgie
oder Effekthascherei geschah, werden wir bald selbst einschätzen dürfen.
Kurzfristiger als bei anderen Filmen wurden die Hauptdarsteller gestellt. Tobey Maguire
("Pleasentville") übernimmt die Rolle des Peter Parker, bzw. Spiderman. Kirsten Dunst
("Jumanji", "Interview mit einem Vampir") spielt Mary-Jane, Peter Parkers
Freundin. Die Rolle des vom lieben Nachbarn Norman Osborne zum Oberbösewicht mutierenden
Green Goblin schnappte sich Charakterdarsteller William Dafoe ("Speed 2", "American
Psycho"). In weiteren Rollen spielen James Franco, Randy Poffo, Cliff Robertson und Rosemary
Harris. Wie für Regisseur Sam Raimi üblich, bringt er seinen Lieblingsschauspieler Bruce
Campell ("Xena", "Hercules", "Jack of all Trades", "Evil
Dead") sowie seinen kleinen Bruder Ted Raimi auch im Film unter.
Die Produktion von "Spiderman" ist gerade angelaufen, schon veranstaltet Sony
Presserundfahrten auf dem Set und die Schauspieler geben ein Interview nach dem anderen, loben den
Film bereits in den höchsten Tönen, und das, wo gerade einmal einige Minuten des Films
abgedreht wurden, von den Special Effect wollen wir noch gar nicht reden. Es wird gehypt bis zum
Abwinken. "Star Wars- Episode 1" lässt grüßen. Während die Sets
in "X-Men" "toll waren, sind die in "Spiderman"
"unglaublich", was immer das auch heißen mag.
Außer zwei Promotionbildern und einem nichtssagendem Kinotrailer hat man von Spiderman noch
nicht viel gesehen. Hoffen wir, dass Sam Raimi diesen bereits jetzt in die Welt gesetzten Erwartungen
auf gerecht werden kann. Schon in über einem Jahr werden wir es selbst herausfinden können.
Links zum Thema:
http://www.spider-man-movie.com
http://www.spiderman-hype.com
http://www.marvel.com/comics/characters/spider-man.html
(Zurück zum Inhalt)
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Vertrag zwischen UPN und Chris-Craft.
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Sozusagen in letzter Minute haben UPN und Chris-Craft vor zwei Wochen einen Vertrag für die
Saison 2001-2002 abgeschlossen. Die acht Chris-Craft-Sendestationen werden also auch weiterhin das
Programm des Networks senden. News Corp. Ltd., unter anderem der Mutterkonzern von Fox, hatte
Chris-Craft im letzten Jahr aufgekauft.
Die acht Sender befinden sich in New York, Los Angeles, Baltimore, Minneapolis, Orlando, Phoenix,
Portland und San Francisco.
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William Shatner im TV.
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William Shatner (ST:TOS Kirk) kehrt wieder auf dem heimischen Fernsehschirm zurück – und zwar
als Gastgeber einer Reihe mit dem klangvollen Namen "William Shatner’s Full Moon
Frightshow" (sinngemäß: "William Shatners Vollmond-Gruselshow"). Das
Programm wird von Full Moon Universe produziert werden, die sich auch schon für "The
Puppet Master", "Subspecies" und "Trancers" verantwortlich zeichnen.
So kommt es auch, dass der Inhalt einfach aus bereits veröffentlichten Full Moon-Sendungen
besteht, die – eventuell editiert – von Shatner als Gastgeber dargeboten werden. Bislang umfasst der
Vertrag zwölf Filme, deren Titel noch nicht genannt wurden.
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Treffen Sie den neuen Sicherheitschef von DS9.
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Die Webseite Psi Phi hat ihre 'DS9 Relaunch'-Seite einem Update unterzogen, wobei der Herausgeber von
'Pocket Books', Marco Palmieri, über kommende Geschichten spricht, weitere Fragen der Fans
beantwortet, und auch einige weitere Details zu der kommenden 'Deep Space Nine'-Buchserie preis gibt,
die nach dem Ende der Fernsehserie und somit der Episode 'What You Leave Behind' angesiedelt ist.
Die Seite hat auch das neue Werbeposter sowie Informationen über den neuen Sicherheitschef
von 'Deep Space Nine' veröffentlicht, Lieutenant Ro Laren, einem Star Trek-Fans nicht gerade
unbekannten Charakter.
Links zum Thema:
http://www.psiphi.org/cgi/upc-db/feature/new-ds9/ch-ro.html?tw
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Prozess gegen Seven of Nine-Verfolger.
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Wegen fünf Anklagepunkten soll sich der 22jährige Marlon Pagtakhan vor Gericht
verantworten. Der Richter in L.A. meinte, er habe die Schauspielerin Jeri Ryan (ST:VOY Seven)
wiederholt und böswillig verfolgt und sei eine Bedrohung für ihre ganze Familie
gewesen. Der Angeklagte war bis 15. November 2000 in Haft und ist seitdem gegen eine Kaution
von 400.000 Dollar auf freiem Fuß.
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Ron Moore erneut über Serie V.
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Sci-Fi Wire hat ein neues Interview mit dem früheren Star Trek-Autor und Co-Executive Producer
Ronald D. Moore veröffentlicht, der sich über die neue Serie äußert.
Moore, der eigentlich nicht mehr im Star Trek-Franchise tätig ist, aber noch freundschaftliche
Beziehungen zu den Leuten dort hält, glaubt, dass die Vorproduktionsarbeiten für Serie V
auf die nahe Zukunft verschoben werden. "Alles, was ich weiß, ist, dass im Moment
[die neue Star Trek Serie] angehalten wurde, weil es noch einige Fragen über [die Zukunft von]
UPN, Fragen über die Streikes gibt. Im Moment, gibt es keine Castings und man baut auch keine
Sets[..]."
Über das Thema der Serie sagte Moore erneut, dass er die gleichen Gerüchte gehört
hat wie jedermann auch: dass Serie V eine "Birth of the Federation"-Serie sein wird.
"Das ist das, was ich gehört habe," sagte er. "Die Serie spielt vor [..] der
originalen Serie."
Also taucht wieder einmal das "Birth of the Federation"-Gerücht am Horizont auf.
Ron Moore selbst sagt, dass es nur ein Gerücht ist, und bis zu einer Bestätigung wird es
dies auch bleiben. Deshalb sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen.
Links zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire/art-main.html?2001-01/19/13.00.tv
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Fotos zu "Lineage".
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Auf der offiziellen Seite zu Star Trek sind fünf neue Bilder erschienen, welche aus der Episode
'Lineage' stammen. Vorab hier noch einmal die Zusammenfassung der Episode (Vorsicht, Spoiler!):
Torres und Paris finden heraus, dass Torres schwanger ist. Sie erfahren, dass es ein Mädchen ist
und dass sie eine Rückenkrankheit hat, welche in Torres´ Familie vorkommt. Der Doktor behebt
das Problem mit einer DNA-Neusequenzierung und das eröffnet Torres die Möglichkeit, die
DNA ihres Kindes zu verändern. Weil sie als Kind wegen ihrer hervorstehenden Stirn
gehänselt wurde und weil ihr Vater sie verlassen hat, weil es es zu schwer für ihn war, mit
zwei Klingonen zu leben, denkt sie, sie kann das ihrer Tochter ersparen und Paris davon abhalten, sie
zu verlassen. Es gibt eine Menge Flashbacks von ihrer Kindheit.
Bilder zur Folge sind unter dem unten stehenden Link auf der offiziellen Seite zu finden.
Links zum Thema:
http://www.startrek.com/library/episodes_voy_detail.asp?ID=114246/
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Autorenstreik bedroht Star Trek.
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Der Streit zwischen den Autoren der US-Film- und Fernsehindustrie und den Produktionsfirmen und
Sendern droht in diesem Jahr alles Lahmzulegen. Darunter könnten auch die geplante 5. Fernsehserie
für Star Trek leiden und der geplante Kinofilm Star Trek X.
Rick Berman, der Franchise-Verantwortliche,will jedenfalls den drohenden Autorenstreik abwarten, bevor
neue Dreharbeiten beginnen. Denn während der 2. Staffel von ST:TNG, 1988, waren die Arbeiten
durch einen ähnlichen Streik schon einmal mitten im Dreh ins Stocken geraten, und es musste auf alte
Drehbücher aus den Archiven zurückgegriffen werden, um irgendwie weiter zu kommen. Ein
Beispiel dafür ist die TNG-Folge "The Child".
Worum geht es bei der Auseinandersetzung?
Im Wesentlichen wie immer ums Geld. Die Interessenvertretung der Autoren will mehr Rechte für die
Schreiber der Filme und Serien. So sollen sie auch während der Sitzungen des Produktionsstabes dabei
sein und das Recht haben, nötige Änderungen am Script während des Drehs selbst
vorzunehmen. Außerdem sollen sie mehr als bisher an den Vermarktungserlösen aus
Videoverkäufen und ähnlichen Weiterverwertungen beteiligt werden. Auch sollen sie im Titel
des Films deutlicher benannt werden, nicht wie bisher nur die Regisseure und Produzenten.
Die Vertretung der Letzteren erhob natürlich das übliche Lamento, daß diese Forderungen
sie ruinieren würden. 2,2 Milliarden Dollar zusätzliche Kosten haben sie errechnet.
Um dem drohenden Streik für die Forderungen der Writers Guild zuvorzukommen, wurden schon im
vergangenen Jahr Drehbücher auf Vorrat geordert und Serien gedreht. "Andromeda" nach
der Gene- Roddenberry-Vorlage ist ein Beispiel.
Beim letzten Autorenstreik Ende der 80er Jahre verloren die Sender wegen der schlechteren Programme 9
Prozent der Zuschauer und damit Werbeeinnahmen. Da die Autoren zwar im letzten Jahr besser verdienten
wegen der "Vorrats"-Produktion, andererseits aber schnell in Geldnot geraten bei einem
monatelangen Streik, haben eigentlich beide Seiten gute Gründe, es nicht dazu kommen zu lassen.
Für Star Trek wäre es einerseits traurig, wenn erstmals seit 14 Jahren nichts Neues im Entstehen
ist, andererseits könnte es eine Chance sein, wieder in Ruhe frische Ideen zu entwickeln und die Fans
wieder etwas gieriger auf neue Geschichten zu machen.
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Alexander Siddig im Kino.
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In den deutschen Kinos ist der Film "Vertical Limit" angelaufen, in dem auch Alexander
Siddig (DS9: Dr. Julian Bashir) eine Nebenrolle spielt.
Die Handlung dreht sich um ein Geschwisterpaar, welches auf tragische Weise bei einer Bergersteigung
seinen Vater verlor und seitdem tief zerstritten ist. Zwei Jahre später treffen sich Bruder und
Schwester am Fuße des Himalayas...
Sid City, die offizielle Fanseite von Alexander Siddig, hat zu berichten, dass der Darsteller auch für
den Film "Reign Of Fire" unterschrieben hat.
Die Dreharbeiten zu diesem Film werden am 12.Februar in Irland beginnen, und neben Alexander Siddig
werden auch Christian Bale, Matthew McConaughey und Izabella Scorupco in dem Film mitspielen.
Regisseur von "Reign Of Fire" wird Rob Bowman sein, der auch schon bei einigen
"Star Trek: The Next Generation"-Episoden Regie geführt hat, inklusive der Episoden
"Q Who" und "Elementary, Dear Data".
Sid City und UpcomingMovies.com beschreiben "Reign Of Fire" als einen Film, der in
England nach der Apokalypse spielt, wo ein englischer Feuerwehrmeister (gespielt von Bela) und ein
amerikanischer Miliz-Anführer (McCoaughey) ein Team bilden müssen, um gegen eine
Brut von feuerspeienden Drachen anzutreten, die nach einer jahrhundertelangen Ruhepause nun wieder
aufgetaucht sind, um erneut die Herrschaft über die Menschheit und den Planeten zu
übernehmen. Der Feuerwehrmeister führt eine Gruppe von Überlebenden an, die sich
zusammen mit den Amerikanern auf die Jagd nach der Königin der Drachen begeben. Scorupco
wird eine Pilotin spielen, in die Bale sich verliebt hat. Welche Rolle Alexander Siddig in dem Film haben
wird, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.
Links zum Thema:
http://www.sidcity.com/
http://www.upcomingmovies.com/reign-of-fire.html
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Voyager-Werbung mit Schleier.
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Vor dem Firmenhauptquartier von UPN in Los Angeles bietet sich dem zufälligen - oder
absichtlichen - Zuschauer ein ungewohntes Bild: Eine Voyager-Reklametafel mitsamt einem Schleier
wurde dort aufgestellt. Was sich unter letzterem verbirgt, muss wohl erst noch enthüllt werden.
Scheinbar bringt UPN auf diese Werbefläche des Öfteren einzigartige Promos (z.B.
von "WWF Smackdown"), und dieses hier wurde am Wochenende ausgehängt.
Wer einen Blick darauf werfen möchte, kann das unter dem folgenden Hyperlink tun.
Links zum Thema:
http://www.trektoday.com/news/280101_03.shtml
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Serie V nun etwa bei ABC?
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Nachdem bereits die großen TV-Networks NBC, UPN, CBS und FOX um die neue "Star
Trek"-Serie buhlen, ist nun anscheinend auch ABC in den Poker um die Senderechte eingetreten:
Es soll bereits zu Gesprächen zwischen ABC und den Entwicklern von Serie V gekommen sein.
Allerdings will man vorerst nur 13 Episoden kaufen, an diesem Punkt könnten die Verhandlungen
eventuell scheitern, denn Paramount sähe natürlich gerne den Verkauf der kompletten ersten
Staffel unter Dach und Fach. In diesen Differenzen keimt warscheinlich auch (neben dem großen
Schauspieler- und Autorenstreik) ein weiterer Grund, warum die Entwicklung von Serie V derzeit auf Eis
liegt - so denken jedenfalls viele, wie beispielsweise das englische Magazin "SFX".
Allerdings wissen wir aus vergangenen Zeiten, dass Paramount, gerade wenn es um den Verkauf einer
halben oder ganzen Staffel geht, hart bleibt (aus eben jenem Grund landete TNG in der Syndication).
Sicherlich wird ABC, so es denn wirklich hohes Interesse an Serie V hat, früher oder später
nachgeben. Und angesichts der großen Nachfrage nach Serie V wird die Entwicklung an diesem
Projekt nicht wegen einem schlechten Verhandlungsklima zu einem der Kandidaten eingestellt werden.
Zumal dieser Kandidat nicht einmal der naheliegendste ist, dies sind nämlich UPN und CBS,
die - wie Paramount selber - dem Mutterkonzern Viacom gehören.
Es bleibt abzuwarten, welcher TV-Gigant sich in dem Rennen um Serie V durchsetzen wird - und ob sich
die sicherlich immense Summe, die er dafür bezahlen muss, schließlich auch auszahlt.
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Der erinnerungswürdigste Moment von Roxann Dawson.
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In einer neuen Ausgabe der 'Most Memorable Star Trek: Voyager Moments', sprach dieses Mal Roxann
Dawson (ST:VOY B'Elanna Torres) auf der offiziellen Seite über dieses Thema.
"Einer meine unvergesslichsten Momente, und der erste, der mir dabei einfällt, ist wie ich im
Kino von Paramount sitze, und eine Aufführung unserer ersten Episode, 'Caretaker', sehe, das
Star Trek-Thema zum ersten Mal höre, und mich plötzlich selbst mit dem kompletten
Makeup sehe, das erste Mal B'Elanna Torres spielend. Ich werde das niemals mehr vergessen; es war
sehr emotional und dieses Bild verfolgt mich immer, mich zum ersten Mal mit dem kompletten Makeup
zu sehen. Als Schauspielerin identifiziert man sich selbst mit seinem Gesicht, und plötzlich
jemanden zu sehen, der nicht wie ich aussieht und dennoch dort spielt, war eine sehr, sehr seltsame
Sache. Jetzt ist das keine große Sache mehr, da ich daran gewöhnt bin, aber damals war es
sehr aufregend."
Weitere unvergessliche Momente von Brian Fuller, Robert Picardo, Robert Duncan McNeill, Richard
James, Michael Westmore, Ethan Phillips, Kate Mulgrew und Tim Russ gibt es über den unteren Link.
Links zum Thema:
http://www.startrek.com/production/voyager7/articles/moments.html
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Chakotay endlich in Aktion.
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Anna L. Kaplan hat ein Interview mit Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) geführt.
Darin scheint es, als gefalle dem Schauspieler seine Rolle inzwischen etwas besser. Er äußerte
sich insbesondere lobend über die in den USA kürzlich ausgestrahlte Folge
"Shattered", in der Chakotay durch eine Voyager geht, die in lauter unterschiedlichen
Zeitzonen existiert und so Rückblicke auf die erlebten Abenteuer des Schiffs und seiner Crew
erlaubt. "Shattered hat eine Menge Spaß gemacht, auch weil ich einige gute Szenen mit Kate
(Mulgrew = Captain Janeway) hatte - und das ist immer etwas Besonderes", sagte Beltran.
Außerdem erwähnt er den noch nicht gesendeten Zweiteiler "Workforce", in
dem er etliche Actionszenen und Kämpfe zu bestehen hatte, was ihm ebenfalls Spaß gemacht
hat.
Zum bevorstehenden Ende der "Voyager"-Zeit bekennt Beltran einen großen Zwiespalt:
Einerseits werde er die Leute vom Set und die Schauspielkollegen sehr vermissen, mit denen er in den
vergangenen Jahren sehr vertraut geworden sei.
Andererseits freue er sich auch auf andere Aufgaben und sei schon sehr gespannt, auf das was für
ihn nach "Voyager" kommen werde.
Betroffen äußert er sich über den Tod von Ray Walston (am 3.1.01), der als
Gärtner Boothby in mehreren Star Trek Filmen auftauchte (zuerst ST:TNG) und mit dem er bei zwei
Voyager Folgen zusammenarbeitete ("The Fight", "In the Flesh").
"Wir haben uns sehr gut verstanden, ich habe zu ihm aufgeschaut nach der wunderbaren Karriere,
die er schon geschafft hatte. Er war so vital und hatte noch so viel Kraft. Ich war wirklich erschüttert
von seinem plötzlichen Tod zu hören."
Links zum Thema:
http://www.mothership.com/eon/articles.asp?id=3825
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Episodeninformationen zu Star Trek: Voyager.
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Achtung!
Inhaltsangaben über ungesendete Folgen! Spoilergefahr!
UPN veröffentlichte auf seiner Hompage Screenshots und kurze Inhaltsangaben der beiden
demnächst ausgestrahlten Voyagerfolgen:
"Repentance"
Eine Gruppe von zum Tode verurteilten Aliens kapert die Voyager. Der Doktor versucht, einen
besonders gewalttätigen Verbrecher zu resozialisieren und zu heilen. Diesem werden daraufhin
die Greueltaten bewusst, die er verübt hat.
Dabei wird Seven of Nine mit bislang unterdrückten Schuldgefühlen konfrontiert wegen
der Qualen, die sie als Teil des Borgkollektivs Tausenden von Individuen angetan hat.
"Prophecy"
Unerwarteterweise trifft die Voyager im Deltaquadranten auf ein klingonisches Schiff. Dessen
Besatzung missversteht das werdende Kind von B'Elana Torres und Tom Paris als ihren lang
ersehnten Messias. Deshalb wollen sie bei der schwangeren Torres bleiben, um dem Weg des
Kindes zu ihrer Bestimmung zu folgen.
200 streitlustige Klingonen erweisen sich bald als zu große Belastung für die Voyager.
Daher beschließen Torres und der weitsichtige Führer der Klingonen, Kohlar, sie mit Hilfe
alter Prophezeiungen zu einer Ansiedlung auf einem passenden Planeten im Deltaquadranten zu
bewegen.
Fotos der Folge sind über den unten stehenden Link zu erreichen.
"Q Two”
In der neuen Voyager-Episode "Q Two", wird neben John de Lancie auch sein Sohn
Keegan de Lancie auftreten, und zwar als Q's Sohn. Somit tritt er in die Fußstapfen seines Vaters,
und auch seiner Mutter, die ebenfalls in einer Nebenrolle in "The Next Generation" zu
sehen war.
In "Q Two" wird Captain Janeway die zweifelhafte Ehre zuteil, bei der Erziehung von Q's
Sohn mitzuhelfen. Die Tatsache, dass das Kind die selbe Macht wie sein Vater besitzt, macht dieses
Unterfangen nicht gerade leicht. Die Episode hat die Produktionsnummer 265 und wird unter der
Regie des bekannten Darstellers, Regisseurs und Trek-Veterans LeVar Burton (ST:TNG Geordie
LaForge) erstellt werden.
Erste Schauspielerfahrungen hat der junge Keegan de Lancie bereits bei den Hörspielproduktionen
seines Vaters gesammelt: Für "Alien Voices" stand er in "The Time
Machine" vor dem Mikrofon.
Hier die Zusammenfassung der offiziellen Seite:
"Es ist nicht leicht Vater zu sein, noch nicht einmal für 'Q'. Da Captain Janeway und die
Besatzung der USS Voyager so dienlich bei seinem Streben nach einem Kind waren, entscheidet 'Q'
sich dafür, seinem Sohn von 'Tante Kathy' ein paar verantwortungsbewusste Tugenden
beibringen zu lassen. Obowhl er schon erwachsen erscheint, stellt sich der Umgang mit dem jungen
'Q' noch schwieriger als mit seinem jähzornigen Vater heraus, und die Disziplinierung seines
Youngsters scheint trotz seiner omnipotenten Kräfte nicht nur beinahe unmöglich,
sondern zudem auch noch gefährlich zu sein."
Links zum Thema:
http://www.upn.com/shows/stv/stvframeset.html
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Sirtis in "Casualty".
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Marina Sirtis (ST: Troi) hat eine Rolle in einer Folge der britischen Krankenhausserie "Casualty"
übernommen. Sie drehte während ihres Aufenthalts in Großbritannien, wo sie sich aufhielt,
um die Federation Science-Ausstellung im Londoner Wissenschaftsmuseum zu eröffnen. Am 2.
Februar wird die Folge auf BBC ONE ausgestrahlt.
Der Charakter Sirtis‘ trägt den Namen Jane Taylor, aber bislang ist noch nicht bekannt, welche Rolle er
in der Handlung spielen wird.
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Tom Paris kämpft klingonisch.
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Ian Spelling hat eine neue "Inside Trek"-Kumne veröffentlicht, in der er sich auf ein
ausführliches Interview mit Robert Duncan McNeill (ST:VOY Tom Paris) beruft.
Darin verrät er, daß in der Voyager Episode "Prophecy" (Erstausstrahlung in den
USA am 7. Februar) Lieutenant Paris mit einem klingonischen Bat'hleth kämpft. Sein Gegner ist ein
Krieger mit dem Namen T'Greth gespielt von Sherman Howard. Für McNeill eine ungewohnte
Herausforderung. Mit Hilfe von Dan Curry, der die Waffe für ST:DS9 entwickelte, übte er
recht erfolgreich.
McNeill plauderte auch über die gesamte Entwicklung seiner Figur in der 7. Staffel, mit der er sich
recht zufrieden zeigt.
Links zum Thema:
http://199.97.97.16/contWriter/endinsidetrek/2001/01/11/enter/4900-0160-pat_nytimes.html
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Eric Stillwell spricht über Star Trek.
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Die Webseite Trek Brasilis hat ein exklusives Interview mit dem Assistenten von Michael Piller, Eric Stillwell,
veröffentlicht. In dem Interview spricht Stillwell über seine Co-Autorenschaft bei der beliebten
TNG-Episode "Yesterday's Enterprise", der Voyager-Episode "Prime Factors", seine
Beteiligung an der Produktion von "Star Trek Insurrection", und Billers momentane Projekte.
Auch gibt er seine Meinung über Gene Roddenberry und den momentanen Stand des Star
Trek-Franchise sowie dessen möglicher Zukunft preis.
"Star Trek ist definitiv nicht mehr das, was es einmal war. Für mich persönlich gab es eine
dramatische, philosophische Verschiebung nach dem Tod von Gene Roddenberry. Gene war sehr
idealistisch. Er war die Seele von Star Trek. Er war vielleicht nicht so pragmatisch, wie ihn das Studio und
die Leute dort gerne gehabt hätten, aber so lange Gene am Leben war, vermittelte Star Trek dieses
legendäre Gefühl. Als Gene gestorben ist, starb meiner Meinung nach ein Teil von Star Trek
mit ihm. In den letzten Jahren gab definitiv ein paar unglückliche Veränderungen in den
Beziehungen verschiedener Personen, die alle in die Star Trek-Serien verwickelt sind. Einige [dieser
Änderungen] waren nur traurig und pathetisch, andere einfach nur kindisch. Ich würde nicht
sagen, dass dies einzigartig bei einer Star Trek-Produktion ist, aber es ist sicherlich nichts, was man bei gleich
welcher Produktion als 'normal' empfinden sollte. Es ist möglicherweise nicht einmal anders wie die
Probleme einer großen geschäftlichen Organisation. Es erhält nur mehr Aufmerksamkeit,
bedingt durch die Natur des Geschäftes und dem tiefegehenden Interesse der Fans."
Links zum Thema:
http://oberon.spaceports.com/~tb/international/interviews/interview1.htm
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"Lost Prologue" zum Download verfügbar.
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Wie wir bereits vor kurzem berichtet hatten, wurde für die VHS-Veröffentlichung des Filmes
"Star Trek IV: The Voyage Home" im Jahre 1987, ein spezieller Prolog erstellt, welcher auf
den Videos für den US-amerikanischen Markt nicht enhalten ist. Dieser Prolog wurde vom
Produzenten Harve Bennett und dem Regisseur Leonard Nimoy geschaffen, um den Film, der für
die VHS-Version in "The Voyage Home : Star Trek IV" umbenannt wurde, auf den
außerhalb der Staaten liegenden Märkten besser verkaufen zu können.
Auf diesem dreiminütigen Zusatz, der wie gesagt nur auf den Videokassetten für den Markt
außerhalb der Vereingten Staaten ist, nimmt Captain Kirk einen Logbucheintrag vor, in welchem er
die Geschehnisse aus Star Trek II und Star Trek III beschreibt. Dieser Eintrag wurde mit einem
wundervollen Musikstück hinterlegt, welches von Leonard Rosenmman erschaffen wurde.
AntonyF von Fandom hat nun eine digitalisierte Version des 'Lost Prologue' online gestellt. Die
Avi-Datei wurde von der europäischen Version des Filmes digitalisiert, und hat eine Grösse
von 9.5 Megabyte.
Links zum Thema:
http://www.fandom.com/star_trek/multimedia.asp?action=page&obj_id=256872
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(Zurück zum Inhalt)
Die Website Science Fiction Weekly hat kürzlich ein Exklusivinterview mit Kate Mulgrew (ST:VOY
Janeway) veröffentlicht, in dem die Schauspielerin wieder einmal über die letzte Staffel von
"Star Trek: Voyager" spricht und Vermutungen anstellt, was die Zukunft sowohl für
die Voyager als auch für sie bereithält. Es folgt ein Auszug:
Was dachten sie, als sie realisierten, dass da ein Licht am Ende des Tunnels ist?
Mulgrew:
Meine Gedanken sind introspektiv. Ich war mit diesen Kerlen im Schützengraben. So eng mit
ihnen sieben Jahre lang verbunden zu sein und zu wissen, dass dies plötzlich endet, zerfrisst
und bricht mein Herz. Ich kämpfe damit, sogar jetzt, in Vorbereitung auf den Moment, wenn ich
auf Wiedersehen zu ihnen sagen werde. Für mich geht es immer besonders um die Leute. Und
ich habe diese Leute geliebt. Ich habe diese Reise mit ihnen unternommen. Das ist es, womit ich in
dieser letzten Staffel kämpfe.
Haben die Autoren am Anfang Zeit benötigt, um zu verstehen, wie sie Janeway schreiben
sollen - den ersten weiblichen Captain in einer Trek Serie?
Mulgrew:
Sie waren wegen meiner angeborenen Kontrolle und Autorität besorgt. Die ersten paar Staffeln
waren hart. Ich wurde genau untersucht. Es schien mir, als würde alles bis auf das Kleinste
analysiert, und dann, als sie sahen, dass ich nicht nur das Schiff kommandieren konnte, sondern es auch
mit einem gewissen Grad an Selbstbewusstsein tat, begannen sie, etwas ruhiger zu werden - das war der
Moment, als der wahre kreative Prozess begann. Ich denke, die Autoren beobachten, wie sich der
Charakter entwickelt. Einige Schauspieler taten dies effektiver als andere und ich denke, in meinem Fall
vertrauten sie mir. Nun verstehen sie sehr gut und exakt meine Kontrolle über Janeway und sie
wissen, wie sie sie schreiben müssen.
Wie haben sie sich als Schauspielerin während ihrer Zeit bei Voyager entwickelt?
Mulgrew:
Ich bin als Schauspielerin gewachsen in meiner vorsichtigen Risikobereitschaft und in meiner
Fähigkeit, sich auf lange Zeit auf sehr schwieriges Material, hoch technologisches Material zu
konzentrieren. Zur selben Zeit vermisse ich arg die sehr direkte und chemische Herausforderung, auf
der Bühne zu sein oder andere Charaktere zu spielen. Es existiert keine Vielfalt in dieser Art von
langfristigen Verträgen, weil das, was sie tun wollen, sehr ergeben für den Charakter ist,
und dies ist natürlich ein Teil des Deals.
Was hält die Serie über eine Zeitdauer von sieben Jahren frisch?
Mulgrew:
Gute Drehbücher. Und auch dein Partner ist wichtig für den Prozess. Wenn man also
ein gutes Drehbuch und einen guten [Schauspiel-] Partner hat, ist es ein sehr gewaltiges
Gefühl - und ich wurde mit beiden Gelegenheiten in dieser Serie gesegnet.
Von Anfang an hatte Janeway eine komplexe Beziehung mit ihrem Ersten Offizier, Chakotay (Robert
Beltran) - erläutern sie doch bitte diese Beziehung.
Mulgrew:
Ich denke, sie müsste etwas näher gezeigt werden; sie ist ungelöst. Wie intim
ist [die Beziehung]? Was bedeuten sie sich gegenseitig? Was haben sie in diesen sieben Jahren
durchlebt? Gibt es eine Zukunft der beiden als Freunde, und wenn dem so ist, welche Art von Zukunft?
Gibt es irgendwelche episodischen Momente aus der siebenten Staffel, die ihnen im Gedächtnis
geblieben sind?
Mulgrew:
Es gibt so viele - mein Kopf schwimmt regelrecht, es gibt so viele.
Haben sie jemals darüber nachgedacht, wie die letzten Episoden von Voyager aussehen
könnten?
Mulgrew:
Ich denke, zu diesem Zeitpunkt lebe ich es. Es ist schon interessant, wie sie unsere Rückkehr
nach Hause zu verzögern scheinen. Nun drängt es so sehr, dass sie endlich anfangen
müssen, den letzten Handlungsbogen ziemlich schnell zu entwickeln. Werden wir nach Hause
kommen, oder nicht? Wenn wir es nicht werden, was passiert dann? Und so weiter und so fort. Ich muss
ihnen wirklich klar machen, dass ich gar nichts weiß. Mir wurde nichts gesagt. Sie sind in dieser
Sache extrem vorsichtig. Die Autoren gehen mit ihrem Material und ihren Ideen sehr beschützend
um, und sie teilen sie nicht gerade mit uns, also fragen sie mich nicht, ich weiß es nicht.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
"Bring back DS9"-Initiative
Unter den Lesern des Corona Magazine gibt es sicherlich noch mehrere außer mir, die sich nach neuen
Abenteuern von Captain Sisko und Co sehnen.
Kürzlich bin ich in den "unendlichen Weiten" des Internets nämlich auf eine Seite gestoßen, die eine
"Bring Back DS9" - Kampagne organisiert. Mit einer (digitalen) Unterschriftensammlung möchte diese
Seite Paramount dazu bewegen, Deep Space Nine als Kinofilm oder zumindest als TV - Film oder Mini
Serie wiederzubeleben. Ich finde es ist lohnenswert, solche Organisationen zu unterstützen, zumal
Star Trek ohne die Fans gar nicht bestehen könnte und auch die Kinofilmreihe erst durch eine
Fankampagne entstanden ist.
Mit der Unterzeichnung dieser Bittschrift trägt man dazu bei, dass die Kampagne Paramount davon
überzeugen kann, dass noch Interesse von Seiten der Fans an Deep Space Nine liegt. Unterstützt
wird die Kampagne nach Angaben des Initiators Doug Wilson von Nana Visitor, Alexander Siddig,
J.G. Hertzler, Mark Allen Shepard und David B. Levinson.
Sieben Wochen nach Beginn der Aktion konnten bereits 3.800 Unterschriften gezählt werden. Zur
Teilnahme ist nichts weiter nötig, als auf der Seite
http://www.lcarscom.net/ds9horizons/ unter
dem Link "Sign the petition" seinen Namen und seine e-Mail Adresse anzugeben.
Ich denke, ein Erfolg der Kampagne erscheint durchaus realistisch, so dass Star Trek 11 ein Deep Space
Nine-Film werden könnte. Denn wie wir alle wissen ist Star Trek - X voraussichtlich der letzte TNG Film.
- Stephan Seifert
RTL2-Stellungnahme zu Programmänderungen
Hallo, hier mal die kurze Antwort der Zuschauerredaktion von RTL2 auf meine mißmutige Anfrage
bezüglich Stargate:
"Liebe Martina,
vielen Dank fuer Ihre Mail. Wir bitten um Entschuldigung fuer die kurzfristige Programmaenderung. Aus
programmtechnischen Gruenden werden bis zum 03.01.2001 Wiederholungen der 1.Staffel von Stargate
gesendet. Ab dem 03.01.2001 werden die bisher nicht ausgestrahlten Folgen der 3.Staffel gezeigt.
Mit freundlichen Gruessen!"
So, so! Programmtechnische Gründe!
- Martina Birkner
Zur neuen Star Trek-Serie V
Ich hatte mich, seit dem ich von dem Gerücht über "ST: Acadamy" gehört habe, immer gefürchtet. Nicht
weil es vielleicht zu einem "BeverlyHills90210 goes Space" werden könnte, dazu sind die Star
Trek-Produzenten viel zu schlau, nein, ich habe mich gefürchtet, weil es vielleicht ähnlich wie DS9 werden
würde. Irgendwann fallen den Autoren keine guten Storys in und um die Akademie mehr ein und die
Kadetten flitzen nur noch mit dem Shuttle durch das Weltall. Und irgendwann finden sie wohl noch ein
Wurmloch und und und.
Mir liegt persönlich eine andere Idee am Herzen, die aber warscheinlich nicht vielen gefällt. "StarTrek
Sektion31 meets James Bond", beziehungsweise die technischen Spielereien von Q. Dort wäre es auch
möglich, durch den Weltraum zu reisen, neue Völker zu trefen, aber vor allem könnte man Bündnisse
schließen lassen, hochgradig-komplizierte Undercovermissionen durchführen lassen oder neue Technik
testen, wie zum Beispiel die U.S.S. Prometheus, was mir am meisten gefällt.
Ich hoffe, daß die Produzenten nicht nur darauf achten, ob am Ende ein dickes schwarzes Plus auf der
Abschlußrechnung steht, sondern, daß auch was Neues UND Ordentliches gezeigt wird.
- Andreas Richter
(Zurück zum Inhalt)
Pro Sieben hat nun die Konsequenzen aus den nur mehr recht schwachen Quoten von "Akte X" gezogen
und die Preise für Werbespots vorerst gesenkt. Auch die noch jungen Primetime-Serien "Buffy"
und "Angel" sind für die Werbeindustrie billiger geworden. Anscheinend hat man bei Pro7
bessere Quoten für die beiden Newcomer erwartet, während "Akte X" aus einem Quotentief
nicht mehr herauszukommen scheint. Alle drei Serien haben an die 2,5 Millionen Zuschauer, aber der
Marktanteil in der für die Industrie wichtigsten Zielgruppe der 14-40jährigen bewegt sich
nur um die 12%. "Akte X" hat seit seinen besten Zeiten in Deutschland weit über eine Million
Zuschauer verloren, die Marktanteile sind ebenfalls stark eingebrochen. Auch in den USA läuft die
Serie bei weitem nicht mehr so erfolgreich wie zu Zeiten der vierten bis zur sechsten Staffel,
gegenüber denen man im Schnitt bereits ein Drittel aller Zuschauer verloren hat.
"Buffy" und "Angel" dagegen sind noch sehr stabil. Zwar scheinen die beiden Serien auch in den USA bereits
den Quoten-Zenit hinter sich gelassen zu haben, aber in Deutschland liefen die ersten Folgen ganz
ordentlich und im Gegensatz zum üblichen Trend haben die Folgen nach der Premiere am neuen
Sendeplatz kaum an Zuschauern verloren.
Überraschend ist die Ankündigung von Sat.1 die Ausstrahlung der 6. Staffel von "Voyager"
zu unterbrechen um auf einen freien Freitaghauptabend-Sendetermin zu warten. Eine eigenartige
Strategie wenn man bedenkt wie schlecht "Voyager" zuletzt als "Farscape"-Ersatz in der Primetime
abgeschnitten hat. Aber verstehe einer Sat.1! Als sich "Voyager" vor Jahren zu Beginn der zweiten Staffel
bei ca. 2,5 Millionen Zuschauern stabilisiert hatte, wurde die Ausstrahlung unterbrochen. Die Serie
wechselte dann immer wieder zwischen Primetime, Vorabendprogramm und Samstagnachmittag, konnte
sich aber nur mehr am Samstagnachmittag wirklich durchsetzen und ausgezeichnete Einschaltquoten
erreichen.
In den USA hat das Network UPN nach wochenlangen Wiederholungen die siebente und letzte "Voyager"
Staffel mit neuen Folgen fortgesetzt. Leider erreichte die erste neue Folge nur das schwächste
Ergebnis aller bisherigen Erstausstrahlungen.
Da inzwischen beinahe alle großen US-Networks Interesse an der Ausstrahlung der neuen "Star
Trek"-Serie gezeigt haben, dürften die schwachen Quoten zum großen Teil die Schuld von UPN
sein. Das relativ junge Network, das sich inzwischen vollständig im Besitz des Viacom-Konzerns
(Paramount, MTV, Blockbuster, Simon & Schuster, CBS) befindet, kommt auch im siebten Jahr seines
Bestehens nicht so richtig aus den Startlöchern. Bis auf die populäre Wrestling Show
"WWF Smackdown!" und "Voyager" läuft das gesamte Programm noch immer praktisch
unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Trotzdem will UPN auch die nächste Star Trek-Serie
unbedingt haben – was ja nicht so verwunderlich ist, wenn man sonst praktisch kein Zugpferd hat.
(Zurück zum Inhalt)
25 Gründe, warum Janeway besser ist als Picard
1. Ein Wort: Haare
2. Mehr Haare als alle vorherigen Star Trek Captains zusammen.
3. Trinkt Kaffee, nicht dieses "Earl Grey" Zeugs.
4. Führt das Außenteam selbst, so wie es wahre Captains tun sollten.
5. Stellt den Doktor auf Stumm, wenn er aus der Rolle fällt.
6. Hat noch keinen halbwüchsigen ans Steuer gelassen – nun, bisher zumindest.
7. Die Voyager braucht eine Frau als Captain. Schließlich muss sich jemand überwinden
und nach dem Weg fragen.
8. Picard redet sich ans Ziel, Janeway boxt sich ans Ziel.
9. Hat noch keine Shakespeare Zitate verwendet.
10. Schaut im Nachtgewand besser aus.
11. Ist keine Französin mit britischem Akzent.
12. Klug genug einen Vulkanier auf der Brücke zu haben.
13. Janeway ist ehrlich und sagt einem Gegner schon mal "Ich kann sie nicht
ausstehen" anstatt sie dazu zu bewegen sich freundlicher zu verhalten.
14. Janeway hat einen ersten Offizier mit einem Tattoo, Picard hat nur einen mit Bart.
15. Gibt es offen zu, wenn sie die Oberste Direktive verletzt anstatt sich mit philosophischen
Ausreden herauszuwinden.
16. Janeways Holoemitter generieren nützliche Dinge wie einen Doktor und Lungen.
17. Janeway hat nie grüne Strumpfhosen getragen und ist nie in Sherwood Forrest
herumgelaufen. Aber falls doch, würde sie fantastisch aussehen.
18. Kirk hat mit zerrissenem Uniformshirt gut ausgesehen, Picard hat ohne Uniformshirt gut
ausgesehen. Janeway würde ohne Uniformshirt umwerfend..., (leider nicht im US-Fernsehen).
19. Hat keinen Counselor an Bord.
20. Janeway hörte die Worte "dringt dorthin vor, wo noch nie zuvor ein Mensch
gewesen ist" und setzte sie in die Tat um.
21. Janeways Sicherheitschef würde niemals einen Pferdeschwanz tragen.
22. Ab und zu umarmt sie ihren vulkanischen Freund.
23. Hat kein Raumschiff, dass sich in kritischen Situationen in zwei Teile trennt.
24. Janeway hat nicht nur einen Replikator sondern auch Neelix (na gut, ob das für Janeway
spricht, darüber kann man streiten)
25. Zumindest muss sie nicht dauernd "heiß" brüllen, wenn sie etwas zu
trinken will.
(Zurück zum Inhalt)
Im folgenden Artikel werden die Handlungsabläufe der siebten Staffel von Star Trek: Voyager eingehend
beschrieben. Wer sich also die Spannung auf die kommenden Episoden erhalten möchte, sollte
nicht weiterlesen!
7.1 Unimatrix Zero, Part II
Janeway, Tuvok und B'Elanna haben sich von den Borg assimilieren lassen. Ihre neuralen Supressoren
funktionieren und die drei behalten ihr Bewusstsein als Individuen. Janeway gelingt es, den Virus im
zentralen Plexus des Borgschiffes freizusetzen.
Die Borgqueen überwältigt Tuvoks neuralen Supressor und assimiliert seinen Geist.
Janeway und B'Elanna werden von den Drohnen überwältigt, doch Janeways Nano-Virus
funktioniert und die Borgqueen spürt, wie immer mehr Drohnen zu Individuen werden und aus
dem Kollektiv verschwinden. Sie zeigt Janeway ein Borgschiff, auf dem drei der Drohnen nicht mehr
dem Kollektiv angehören.
Die Borgqueen befiehlt die Selbstzerstörung des Schiffes. 64000 Drohnen sterben. Schließlich
lässt die Borgqueen einen neuen Nanovirus entwickeln. Er ist in der Lage, die infizierten Borg
aufzuspüren und sie zu deaktivieren. Doch da diese Borg bereits nicht mehr zum Kollektiv
gehören, kann sie die Drohnen nur in der Unimatrix mit dem Virus infizieren. Janeway kann Chakotay
einen Hinweis zukommen lassen, dass die Unimatrix Zero zerstört werden muss.
Chakotay bereitet alles für die Zerstörung der Unimatrix Zero vor. Seven und Axum, die ihre
Liebe zueinander wieder haben aufleben lassen, müssen sich verabschieden. Korok, ein vom Kollektiv
befreiter Borg, erlangt die Kontrolle über sein Borgschiff. Mit seiner Hilfe kann die Voyager-Crew
Janeway, Seven und Tuvok befreien. Die Unimatrix Zero ist zerstört, doch die Widerstandsbewegung
im Kollektiv ist nicht aufzuhalten.
7.2 Imperfection
Die Borg-Kinder werden an ihr Volk übergeben, nur Icheb bleibt auf der Voyager. Icheb glaubt Seven
weinen zu sehen, doch sie bestreitet es. Der Doktor freut sich, dass Seven endlich Emotionen zeigen kann.
Doch schnell muss er eingestehen, dass ihr kortikales Implantat Störung aufweist. Sie gesteht dem
Doctor, dass sie in letzter Zeit häufiger Kopfschmerzen gehabt hat. Später bittet Icheb Seven,
ihm bei der Aufnahmeprüfung für die Sternenflottenakademie zu helfen. Plötzlich
fühlt sich Seven jedoch unwohl und begibt sich in den Frachtraum zu ihrem Alkoven. Als sie aber
versucht, sich in ihm zu regenerieren, kann sie sich nicht verbinden, weil ihr kortikales Implantat nicht richtig
funktioniert. Am nächsten Tag bricht sie zusammen und Borg Implantate treten aus ihrer Haut hervor.
Auf der Krankenstation erkennt der Doctor, dass das Problem gravierender ist, als er zunächst
angenommen hat. Ihr kortikales Implantat destabilisiert sich – sie wird sterben, falls nicht schnell ein Ersatz
gefunden werden kann. Durch Simulation erkennt man, dass nur ein lebender Borg als Implantat-Spender
fungieren kann.
Icheb bietet sich als Spender an, da er auf Grund seines Alters glaubt auch ohne Implantat überleben
zu können. Zuerst weigert sich Seven Ichebs Angebot anzunehmen. Doch Icheb gibt nicht nach und
provoziert eine Abstoßung seines Implantats, so dass man es entnehmen muss. Die Operation gelingt
und beide erholen sich rasch. Seven verspricht Icheb eine gute Vorbereitung für die
Aufnahmeprüfung an der Akademie.
7.3 Drive
Als Tom und Harry einen Testflug mit dem neuen Delta-Flyer machen werden sie von einer fremden
Shuttle-Pilotein namens Irina zu einem Wettflug herausgefordert. Tom und Harry gewinnen knapp,
müssen aber die fremde Pilotin retten deren Schiff beim Wettflug beschädigt wurde. Sie erfahren
von ihr, dass anlässlich der Unterzeichnung eines Friedensvertrages zwischen vier Völkern ein
Weltraum-Rennen stattfindet. Begeistert von der Idee daran teilzunehmen bitten Tom und Harry Captain
Janeway um Erlaubnis an dem Rennen teilzunehmen. Janeway willigt ein.
Inzwischen versucht B’Elanna, Holodeckzeit für sich und Tom von anderen Crewmitgliedern zu
ergattern. Sie ist wenig erfreut als Tom von seinen Rennplänen berichtet, da das Rennen sich mit ihrer
teuer erkämpften Holodeckzeit überschneidet und er glatt drauf vergessen hat. Sie beginnt
daran zu zweifeln, dass sie und Tom überhaupt zueinander passen.
Um ihrer Beziehung noch eine Chance zu geben überredet sie Harry ihr seinen Platz auf dem Delta-Flyer
zu überlassen und gemeinsam mit Tom am Rennen teilzunehmen.
Als das Rennen beginnt, schlägt sich der Delta-Flyer recht gut. Auf der Voyager hat sich Neelix
kurzerhand selbst zum Renn-Kommentator ernannt. Nachdem sie einige Zeit an vierter Stelle liegen, gelingt
es B'Elanna und Tom schließlich die Führung zu übernehmen. Ein Unfall auf Irinas Shuttle
sorgt jedoch für eine Unterbrechung des Rennens. Ein Elektroschock hat sich von einer Konsole auf
ihren Kopiloten übertragen. Tuvok findet ein Gerät, das in Irinas Schiff angebracht war und
folgert daraus, dass jemand versucht das Rennen zu sabotieren. Harry bietet sich als neuer Kopilot von Irina
an.
Als das Rennen am nächsten Tag weitergeht ist B'Elanna mit den Gedanken immer noch bei ihrer
Beziehung zu Tom und der merkt sofort, dass bei ihr etwas nicht stimmt. Während sie ihre
Führung in einer Raum-Anomalie verteidigen müssen, diskutieren sie trotzdem ihre Probleme.
Als Paris dahinterkommt, dass B'Elanna denkt, er würde ihre Beziehung nicht ernst genug nehmen,
stoppt er den Delta Flyer und weigert sich weiterzufliegen, solange sie das Problem nicht aus der Welt
geschafft haben.
Inzwischen entgeht Harry auf Irinas Schiff einer weiteren Konsolen-Entladung. Er muss erkennen,
dass Irina ihr eigenes Schiff sabotiert hat. Schnell wird im klar, dass Irina auch den Delta-Flyer manipuliert
hat. Bei Überquerung der Ziellinie wird alles im Umkreis von einer Million Kilometern vernichtet werden.
Im Delta Flyer haben sich Tom und B'Elanna gerade wieder versöhnt und die Missverständnisse
zwischen sich beseitigt, als sie eine Nachricht von Harry auffangen, die er in Form eines Morsecodes
geschickt hat. Sie warnt sie vor dem Anschlag. B'Elanna überprüft daraufhin den Computer und
entdeckt, dass ihnen nur noch wenige Minuten bis zur Explosion bleiben. Tom steuert daraufhin den Flyer in
einen nahegelegenen Nebel, der die Explosion eindämmen soll. Auf dem Weg dahin fragt Tom B'Elanna,
ob sie ihn heiraten will. Ohne jedoch eine Antwort zu erhalten, stoßen sie den Warp-Kern ab und
können sich gerade noch vor der Explosion in Sicherheit bringen.
B’Elannas Antwort auf Toms Frage lautet ja.
(Zurück zum Inhalt)
Der erste "Herr der Ringe"-Film wird Ende 2001 in die amerikanischen Kinos kommen. Darum
wollen wir in dieser und den nächsten zwei Ausgaben des Corona Magazines einen kleinen
Überblick über die Geschichte, den Autor J.R.R. Tolkien und die Produktion des Filmes geben.
Mittelerde und der Anfang der Geschichte
Mittelerde wurde lange bevor irgend etwas wie ein Mensch existierte, von Ilúvatar geschaffen. Er und seine
Kinder, die Ainur, schufen nacheinander alle lebenden und nichtlebenden Dinge auf Mittelerde. Dort leben
so neben Menschen auch Wesen wie Elfen, Orks, Zwerge, richtige waschechte Zauberer und natürlich
Hobbits.
Diese Hobbits, auch Halblinge genannt, leben im Auenland. Bilbo und Frodo sind Hobbits und zwar ganz
besondere Exemplare ihrer Art. Sie sind abenteuerlustig, was so ganz und gar nicht einer gemütlichen
Hobbitnatur entspricht.
Im Buch "The Hobbit", das nicht zur "Herr der Ringe"-Trilogie gehört, aber
dennoch wichtig für die Geschichte ist, wird Bilbo Beutlin durch Gandalf und eine Horde Zwerge in das
Abenteuer seines Lebens verwickelt. Auf seiner Reise durch ihm unbekannte Länder stolpert Bilbo von
einer bedrohlichen Situation in die nächste und in einem dunklen, unterirdischen Gang findet er einen
kleinen goldenen Ring, der ihn unsichtbar macht. Der Hobbit ahnt nicht, welches mächtige Kleinod er
da an seinem Finger trägt. Es ist der Eine Ring.
Der Eine Ring
Der Eine Ring wurde zusammen mit 19 anderen Ringen geschaffen, um Mittelerde zu regieren. Doch unter
allen diesen Ringen hat nur der Eine die Macht alle anderen zu beherrschen. Schon seit Jahrhunderten
versucht deshalb der dunkle Lord Sauron den Ring in seine Finger zu bekommen. Für lange Zeit war
der Eine Ring verschwunden und die friedfertige Bevölkerung von Mittelerde in Sicherheit, doch
nun hat Bilbo den Ring gefunden und der Kampf beginnt von neuem...
"Die Gefährten"
Am Anfang der "richtigen" Trilogie vererbt Bilbo den Einen Ring seinem Neffen Frodo. Kurz
darauf erklärt der Zauberer Gandalf dem verdutzten Hobbit, was er da geerbt und welche
Verantwortung damit zusammenhängt. Er veranlasst Frodo zu einem Treffen in Elronds Haus zu
reisen. Dort soll über das weitere Vorgehen beraten werden.
Zusammen mit seinen drei Freunden, Sam, Merry und Pippin, macht sich Frodo auf den Weg. Schon
während dieser kurzen Reise werden sie von Saurons dunklen Reitern, den Nazgûl, verfolgt. In einem
Kampf mit ihnen wird Frodo verletzt...
In Elronds Haus kann dem Hobbit geholfen werden und die vier Freunde erfahren erstmals von der
Bedeutung des Rings. Frodo erkennt schweren Herzens, dass ihm die Aufgabe obliegt, den Ring zu
zerstören und somit Sauron für immer seine Macht zu nehmen. Der Ring lässt sich
jedoch nicht durch irdische Dinge zerstören, er muss in dem Feuer, in dem er geschmiedet wurde,
eingeschmolzen werden. Dies bedeutet für Frodo er muss ins Herz von Saurons Reich Mordor zum
Schicksalberg, um seinen Auftrag zu erfüllen.
Um den Hobbit auf seinem Weg zu begleiten, melden sich seine drei Freunde, Gandalf, Aragorn,
rechtmäßiger Herrscher von Gondor, und Boromir aus Minas Tirith, sowie Legolas der Elf
und Gimli der Zwerg. Die Gefolgschaft ist komplett.
Der kleine Trupp macht sich so bald wie möglich aus den Weg, doch schon bald merken sie, dass
ihnen jemand die Reise so schwer wie möglich machen will. Sie werden gezwungen einen Pfad
durch eine verlassene Zwergenstadt zu machen, wo sie prompt in einen Hinterhalt der Orks geraten.
Auf der Flucht kämpft Gandalf mit einem Feuerwesen und wird von diesem in einen tiefen
Abgrund gerissen. Dadurch gewinnen jedoch die anderen genügend Zeit um aus der Falle zu
entkommen.
Sie finden ihren Weg in den magischen Elfenwald Lothlórien, wo die Gefährten nach
anfänglichen Misstrauen, herzlich aufgenommen werden. Bei ihrer Abreise erhalten sie von der
Elfenkönigin Galadriel Geschenke, unter anderem Frodo ein magisches Licht in einer Phiole.
In Kanus machen sie sich auf die weitere Reise nach Süden, Mordor entgegen. An dem Wasserfall
des Flusses Rauros muss dann eine wichtige Entscheidung gefällt werden. Minas Tirith, die
Menschenstadt weiter flussabwärts, wird seit Monaten von Saurons Truppen angegriffen und wird
nicht mehr lange standhalten können. Frodo steht vor der Entscheidung mit dem Ring zum
Schicksalsberg zu ziehen und ihn zu zerstören oder nach Minas Tirith zu gehen, um dort mit der
Macht des Rings bei der Verteidigung zu helfen...
Die Charaktere
Bilbo Beutlin
Wie schon oben erwähnt, ist Bilbo ein Hobbit. Hobbits sind allgemein eigentlich sehr
gutmütige und gemütliche Leute. Sie wohnen in Höhlen im Auenland, abseits von jeder
Hektik. Doch Bilbo, und überhaupt die Familie Beutlin, haben so eine gewisse abenteuerlustige
Ader in sich. So wird Bilbo in ein Abenteuer mit Zwergen und Drachen und Goldschätze
hineingezogen. Als er den Ring findet, der ihn unsichtbar werden lässt, hält er das vor allen
geheim. Doch er ahnt später, dass der Ring nicht nur gute Seiten hat. Die Wirkung des Ringes
würde einen Menschen sofort verführen und ihn allmählich zerstören. Doch
Hobbits sind sehr viel widerstandsfähiger gegen die Macht des Ringes. So kann nur ein Hobbit der
"Ringträger" sein.
Frodo Beutlin
Neffe von Bilbo und auch ein Hobbit. Er ist relativ jung, als er den Ring von Bilbo geschenkt bekommt.
Obwohl Bilbo den Ring nur unfreiwillig weggibt, sieht er doch ein, dass der Ring ihn schon sehr
zerstört hat. Frodo wird von Gandalf auf die Reise geschickt. Er soll den Ring zu Elronds Haus bringen.
Frodo wählt seine Gefährten und macht sich auf den Weg. Er ist zwar auch ein Beutlin, also auch
abenteuerlustig, aber dies ist sein erstes Abenteuer... und es wird eines der größten Abenteuer
von Mittelerde.
Sam Gamdschie
Er ist Gärtner und hat absolut nichts mit Abenteuern zu tun. Er will viel lieber Bäume pflanzen und
neue Rosensorten züchten. Doch Gandalf wählt ihn als Begleiter Frodos. Sam ist ehrlich,
gutmütig und würde alles für Frodo tun.
Peregrin "Pippin" Tuck und Meriadoc "Merry" Brandybock
Diese beiden sind sozusagen der Rest der "Hobbit-gang" und treffen Frodo in seinem Haus in
Bockland. Pippin und Merry schließen sich Frodo ganz einfach an. Er will eigentlich nicht, dass die
beiden jungen Hobbits mit ihm gehen, denn der Weg ist gefährlich. Doch im Endeffekt machen sich
alle vier auf den Weg.
Gandalf
Auch genannt "der Graue", ist Zauberer und taucht immer dann auf, wenn es ihm gefällt.
Er kennt Mittelerde sehr gut und ist immer auf dem Laufenden, was vor sich geht, auch in den entferntesten
Landen. Er weiß, dass das Böse nach Mordor zurückgekehrt ist und versucht alle
Völker auf die kommende Gefahr hinzuweisen. Auch weiß er, dass Sauron den Einen Ring nicht
hat und ahnt, dass er im Besitz von Bilbo ist.
Streicher / Aragorn
Er ist ein Ranger, einer jener Menschen, die auf allen Wegen Informationen sammeln und genau wissen, was
in Mittelerde vor sich geht. Er kennt Gandalf und weiß, dass seine Zeit bald gekommen ist. Er ist
nämlich nicht nur ein einfacher Ranger, sondern Isildurs Erbe. Eine Legende, die in Elfenliedern
besungen wird und der das geborstene Schwert wieder schmieden wird und das Böse besiegen
wird... so jedenfalls die Legende...
Legolas und Gimli
Ein Elf und ein Zwerg, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Auch sie nehmen am Treffen in
Elronds Haus teil und schließen sich der Gemeinschaft an. Am Anfang steht noch die
jahrhundertelange Abneigung ihrer Völker zwischen ihnen, doch jeder gewonnene Kampf schmiedet
sie stärker zusammen. Legolas Bogen und Gimlis Axt sind unersetzlich in den Schlachten gegen
die zahllosen Orks.
Boromir
Der älteste Sohn von Denethor, dem Regenten von Minas Tirith, die Stadt, die an der Grenze zu
Mordor die Stellung hält. Er ist ein Mensch und auch er ist in Rivendell. Leider lässt er sich
vom Ring zu sehr beeinflussen, er ist einer der tragischen Figuren im "Herrn der Ringe".
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Anmerkung: Der Rezension dieses Romans liegt die englischsprachige Originalausgabe
zugrunde. Sollte die deutsche Übersetzung aus unerfindlichen Gründen
grottenschlecht sein, so ist das diesem Artikel nicht zu entnehmen.
Stellen Sie sich vor, Sie sind Geschichtswissenschafter, und Ihre Welt ist das Mittelalter. An der
Rekonstruktion von Gebäudedetails arbeiten Sie mit brennendem Eifer, die Entdeckung eines neuen
Stücks zerfallener Mauer versetzt Sie in Verzückung. Und nun stellen Sie sich vor, Sie
erhalten die Gelegenheit, körperlich mitten in ihr geliebtes Mittelalter zu reisen und das damalige
Leben mit eigenen Augen zu sehen...
Genau das passiert den Protagonisten von Michael Crichtons Roman "Timeline": Der
amerikanische Professor Edward Johnston, Leiter einer historischen Ausgrabung in Frankreich, entdeckt
durch Zufall, dass der Geldgeber des Projekts, der Technologie-Großkonzern ITC, über
höchst detaillierte Karten der Ausgrabung verfügt. Genauer gesagt: über Karten,
auf denen Details verzeichnet sind, die noch nicht einmal die Historiker selbst entdeckt haben.
Über diese Spur enthüllt er das jahrelang geheim gehaltene Ass im Ärmel des
Konzerns – die technologische Fähigkeit, in andere, zeitlich versetzte Universen und damit in die
Vergangenheit zu reisen. Der Professor selbst lässt sich einen Trip ins Mittelalter nicht ausreden,
und selbstverständlich verschwindet er dort spurlos. Nun liegt es an seinen Studenten und
Kollegen, den armen Mann da rauszuhauen und ihm nachzureisen, mitten in eine Zeit der Ritter und des
Krieges zwischen Frankreich und England – und dabei selber verloren zu gehen.
Was Crichton mit "Timeline" abliefert, ist in erster Linie ein spannendes und
actiongeladenes Ritterabenteuer. Während er seine Figur in die Vergangenheit entführt,
macht er dasselbe mit den Lesern, die er gleichsam an die Hand nimmt und durch eine Welt führt,
die eigentlich für einen Kulturschock bei ihnen sorgen sollte. Dass sie das nicht tut, liegt
hauptsächlich daran, dass Crichtons Grundprämisse nicht gerade neu ist: Der
durchschnittliche Science Fiction-Konsument ist meist sowohl an Zeitreisegeschichten als auch an
mittelalterliche Ritterstories gewöhnt, die man ja nicht zuletzt in der Fantasy in ähnlicher
Form schon zuhauf gesehen hat.
Warum lohnt es sich für den verwöhnten Leser und die verwöhnte Leserin aber
trotzdem, sich die Zeit für "Timeline" zu nehmen? Nun, da wäre zum einen
die Spannung, die Crichton als erfahrener Action-Autor seinen Kampfszenen gekonnt entlockt. Nicht
umsonst dienten seine Romane schon mehrfach als Vorlage für Hollywood-Thriller. Zum
anderen schafft er es aber auch, den Science Fiction-Strang in der Gegenwart, der parallel zu dem der
Vergangenheit abläuft, unkonventionell und faszinierend zu gestalten: Während die
Verschollenen im Mittelalter Kopf und Kragen riskieren, um zurückzukehren, kämpfen auch
die Wissenschaftler in der Gegenwart gegen immer neu auftauchende technische Probleme an. Diese
zeitliche Parallelität macht hier sogar Sinn, denn Crichtons Zeitreise ist keine Reise durch die
Zeit, sondern eine zwischen verschiedenen Universen, die parallel zueinander, aber zeitlich versetzt
ablaufen. Mit dem naturwissenschaftlichen Begründungsschutzschild der Quantentheorie
gewappnet, verlagert Crichton das Star Trek-Element eines Multiversums, in dem jede mögliche
Wendung in der Zeitlinie in mindestens einem Universum tatsächlich realisiert ist, in die Gegenwart.
Ohne in Übertreibungen und moralische Belehrsamkeit zu verfallen, verbindet er diese
Grundprämisse mit einer indirekten Kritik an der Machtbesessenheit und Geheimniskrämerei
des fiktiven Konzerns ITC und damit an der auch in der realen Wirtschaft vorkommenden Tendenz, den
eigenen Erfolg über gesellschaftliche Interessen oder das Wohlergehen einzelner zu stellen. Als
weiteren Pluspunkt muss man Crichtons umfangreiche Recherche über das Mittelalter
bezeichnen, die dazu führt, dass man "Timeline" fast schon als Edutainment verkaufen
könnte: Immer wieder lässt er genaue Beschreibungen des mittelalterlichen Alltags
einfließen; es ist ihm sichtbar wichtig, Vorurteile gegen das Mittelalter zu entkräften – so
wichtig, dass man ihm fast eine gewisse Verliebtheit in die Epoche vor 700 Jahren attestieren könnte.
Doch auch einige Schattenseiten müssen erwähnt werden: So geht Crichton kaum auf die
Rechtfertigung und die Gefühle seiner Helden ein, wenn er sie zahlreiche Menschen töten
lässt, um in die Gegenwart zurück zu gelangen. Dass das Mittelalter eine rauhe Zeit war, ist
keine ausreichende Begründung für eine solche Ausblendung, denn immerhin sind die
Hauptpersonen Akademiker aus dem 20. Jahrhundert und damit nicht gerade mittelalterliche Haudegen.
Und die an sich logische und faszinierende Zeitreisetheorie untergräbt Crichton teilweise selbst,
etwa wenn er seinen Figuren unlogische und vor allem unnötige Erklärungen dafür in
den Mund legt, warum sie die Geschichte nicht ändern können, oder wenn er
Ausdrücke wie "probability functions" ("Wahrscheinlichkeitsfunktionen")
benutzt und man sich fragt, wie so etwas wohl funktionieren soll.
Dennoch kann ich "Timeline" bedenkenlos jedem empfehlen, der ungewöhnliche
Zeitreisen, ritterliche Abenteuer oder beides zusammen mag. Science Fiction-Geschichte hat Crichton
damit nicht geschrieben – einen spannenden und hintergründigen Roman aber schon.
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"Trekkieland" – das hört sich an wie eine Spielwiese für jemanden, der voll und
ganz für einen Kult lebt. Oder wie das Wunderland für diejenigen, für die statt Honig
und Milch lieber Plasma und Antimaterie in den Bächen fließen sollte. Bei Trekkieland.net
handelt es sich aber in Wirklichkeit um ein Internet-Projekt von Star Trek-Fans, die über ein anderes
aufstrebendes Projekt zusammen gekommen sind.
In der Community der Fernseh- und Internetsendung NBC GIGA fanden sich nämlich auch bald
Star Trek-Fans ein und wuchsen zu einer kleinen Fangemeinde in der großen Masse der GIGA-Fans
zusammen. Schon bald gewann diese lockere Verbindung den Charakter eines Fanclubs, weswegen sich
einer dieser Fans auch entschloss, einen solchen Club zu gründen: Am 8. Februar 2000 entstand
der "NBC GIGA Star Trek Fanclub", und nach fast einem Jahr hat sich das Projekt schon
gehörig weiter entwickelt.
Gründer Dennis König erinnert sich an die Entwicklung seines Projekts: "Mit der Zeit
bekamen wir immer mehr Mitglieder, also wollte ich diese unterhalten und erfand die 12. Flotte, unser
Rollenspiel. Ich baute uns eine eigene Homepage und suchte Partnerseiten. Bis heute besitzen wir vier
Domains, einen eigenen Server, betreiben das oben genannte Rollenspiel-Projekt und können acht
eigene Clans vorweisen. Es ist einfach toll, was in einem Jahr daraus geworden ist!"
Und tatsächlich bietet die Homepage des Projekts ein umfangreiches Angebot zum Thema Star Trek.
Man merkt deutlich, dass Kommunikation dort groß geschrieben wird: Es gibt sowohl einen Chat
als auch ein umfangreiches Forum und ein Gästebuch. Regelmäßig werden Treffen
abgehalten, bei denen sich die Mitglieder des Clubs austauschen und so zu einer verschworenen Gemeinde
zusammen gewachsen sind. Mittlerweile blickt man schon auf mehrere Chattertreffen, unter anderem in
Berlin und Köln, zurück. Dort lernten sich die Mitglieder auch offline kennen, und schnell
entstanden echte Freundschaften. Und spätestens solche Treffen sind ein deutliches Zeichen
dafür, dass es sich bei trekkieland.net um eine lebendige Community junger Star Trek-Fans handelt.
"Trekkieland hat acht Mitarbeiter, das Alter liegt im Durchschnitt bei 18 Jahren." Und das
Team hat einiges auf die Beine gestellt: In Kooperation mit anderen Projekten bietet die Site Datenbanken
an, in denen sich Star Trek-Interessierte über die Charaktere der vier Fernsehserien informieren oder
im Episodenguide stöbern können. Der Download-Bereich bietet neben üblicher Star
Trek-Hausmannskost wie Schriften, Mauszeigern oder Skins für den Internet Explorer und Winamp
auch ausgefallenere Dinge wie Briefpapier oder einen Kalender.
Ein Highlight ist aber vor allem das Star Trek-Quizprogramm, das mittlerweile in der fünften Version
vorliegt. Hier handelt es sich um ein wirklich sehenswertes Kleinod, geschrieben von Clubmitglied Thorsten
Ostermeier. Einige der über 350 Fragen werden selbst die Köpfe hart gesottener Star Trek-Fans
zum Rauchen bringen, und dank einer Erweiterungsfunktion ist auch für Nachschub gesorgt. Das
kostenlose Programm ist erträgliche 5,7 MB groß und somit sicherlich mehr als einen Blick wert.
Ein Schwachpunkt der Homepage liegt im Link-Bereich, der fast ausschließlich auf clubeigene Links
wie einzelne Clans oder Star Trek-fremde Themen wie GIGA-Fansites verweist. Ein Verweis auf andere Star
Trek-Projekte könnte diese Rubrik ganz deutlich aufwerten. Auch die anderen nicht-kommunikativen
Bereiche lassen sich noch erweitern. Deswegen ist trekkieland.net auch vor allem für diejenigen Fans
interessant, die weniger nach Informationen oder großen Bilderarchiven suchen, sondern mehr nach
Austausch mit anderen Fans streben. Denn den werden sie in einem der Chats, auf dem Forum oder durch
Teilnahme am Rollenspiel mit Sicherheit finden.
"Natürlich gibt es immer noch etwas zu verbessern. Sei es das Forum, die Homepage oder
ähnliches. Aber unser großes Ziel ist es immer noch, eine richtige Community aufzubauen, mit
einem richtigen Chatsystem", konstatiert Dennis König. Nun ja, vielleicht ist dieser Fanclub
seinem Ziel schon viel näher, als man sich dort klar ist. Denn der Besucher hat beim Betrachten der
Internetseite vor allem den Eindruck, in eine kleine, aber sehr lebendige Gemeinde einzutreten.
Links zum Thema:
http://www.trekkieland.net
(Zurück zum Inhalt)
Obwohl sich die Ereignisse in der heimatlichen Milchstraße Woche für Woche in dramatischer
Art und Weise weiter zuspitzen, sich der arkonidische Imperator Gaumarol da Bostich mittlerweile in der
Hand der USO (United Stars Organisation) und des terranischen Geheimdienstes TLD (Terranischer Liga
Dienst) befindet, sowie vor kurzem im Arkon-System eine neue Superintelligenz mit dem Namen
SEELENQUELL das Licht der Welt erblickte, sei in diesem Kontext von höheren Entitäten auch
mal ein Blick auf eine weitere bedeutsame Handlungsebene geworfen, die ohne jeden Zweifel große
Erkenntnisse und Lösungen für bisher noch ungeklärte Sachverhalte rund um die
altbekannte Superintelligenz ES gebracht hat.
Um den Corona Magazine-Lesern, die noch nie ein Perry Rhodan-Heft in den Fingern hielten, ein wenig auf
die Sprünge zu helfen: Mit der Superintelligenz ES wird ein unsterbliches Wesen von einem
halbkugelförmigen Kunstplaneten namens Wanderer bezeichnet. ES ist das Endergebnis der
kollektiven Vergeistigung und des Zusammengehen eines uralten Volkes. Die heutige Erscheinungsform der
Superintelligenz ist quasi variabel. Zumeist erscheint dieses Wesen den Terranern um Perry Rhodan in Form
einer pulsierenden Energiekugel.
Der Perry Rhodan-Kosmos wurde in den vergangenen Jahrzehnten so charakterisiert, dass im Idealfall
eine Superintelligenz auch immer eine sogenannte Mächtigkeitsballung besitzt. Bei ES umfasst dieses Gebiet
neben der Milchstraße weiterhin die gesamte lokale Gruppe an Galaxien im näheren Umfeld. Die Galaxis
Andromeda, sowie die Magellanschen Wolken sind hier zwei Beispiele
Am 2. Mai des Jahres 1291 NGZ (Neue Galaktische Zeitrechung) ist das legendäre Hantelraumschiff SOL
mit Perry Rhodans unsterblichen Freund Atlan, seiner Geliebten Mondra Diamond, sowie seinem gerade
geborenen Sohn Delorian Rhodan nun auf Geheiß eben jener Superintelligenz in den Mega-Dom des
PULSES eingeflogen. Der sogenannte PULS ist der Standort der "Koalition Thoregon", die von
sechs beteiligten Superintelligenzen der Thoregon Galaxien gegründet wurde. Unter dem Mega-Dom,
welcher sich in genau dem Zentrum des PULSES befindet, versteht man ein pilzförmiges Bauwerk von
gigantischen Abmessungen, welches der SOL einen Transfer in die Galaxis Segafrendo ermöglicht, in der
ein PULS ähnlicher Raum existiert, die NACHT. Zudem erwirkt dieses Bauwerk einen Zeitsprung in die
ferne Vergangenheit vor 18 Millionen Jahren, so dass sich die Besatzung unvorhergesehen und vollem
Erschrecken mit gänzlich neuen Begebenheiten konfrontiert sieht.
Neben der von ES in Auftrag gegebenen Bergung eines Kym-Jorier von Auroch-Maxo-55, sieht sich die das
Raumschiff sehr schnell zwischen den Fronten eines erbarmungslosen galaktischen Krieges zwischen den
Mundänen – Kriegern der Superintelligenz K’UGAHR – und den Völkern der galaktischen
Krone auf der Gegenseite. Diese fühlen sich hingegen ESTARTU, der "Schwester von
ES" verpflichtet. Nur ihrer besonderen Konstitution und einem Schutzmantel aus Carit hat es die
SOL zu verdanken, dass sie die zahllosen Angriffe schadlos übersteht.
Zur Erklärung: Carit ist eine extrem widerstandsfähige Legierung, die mit mikroskopisch kleinen
Mengen des sogenannten "Ultimaten Stoffes" durchsetzt ist. Carit hat die Eigenschaft Energie
in einem hohen Maße aufnehmen zu können, auf eine nicht meßbare Weise zu speichern
und beim Erreichen der Sättigungsgrenze in den Hyperraum anzustrahlen. Damit ist diese Legierung
ein ideales Material für Schiffsbauer und auch das Schiff SOL wurde damit aufgerüstet, ist also
gegen jegliche Energiewaffe geschützt.
Kurze Zeit später erfahren Atlan und seine Begleiter, dass ESTARTU selbst in der Vergangenheit
versuchte, ein eigenes Thoregon aufzubauen, um sich von den noch höheren Entitäten im Perry
Rhodan-Kosmos, den Kosmokraten, zu emanzipieren. Ein Versuch, der jedoch scheiterte. ESTARTU wurde
dahingehend fast vollständig von K’UGAHR vernichtet.
Mit Erschrecken stellt die Besatzung der SOL in dieser Zeit fest, dass es vom Erfolg ihrer Mission
abhängt, ob die Zukunft, aus der sie kommen, auch wie von ihnen bereits erlebt, stattfinden wird.
Trotz diverses Hindernisse gelingt es ihnen, einen Kym zu finden. Es handelt sich dabei um ein eiförmiges
Gebilde, in dem ein letzter Überrest von ESTARTU enthalten ist.
Die SOL bringt diesen Gegenstand in eine von psionischer Energie gefüllte Hyperraumblase, welche
geschaffen wurde, um sehr hochentwickelten Wesen einen Entwicklungssprung auf die Stufe der
Superintelligenz zu erleichtern, dem INSHARAM.
An diesem Punkt der Handlung erfüllt sich nun auch das Schicksal des kleinen Delorian Rhodan. ES
hatte ihm einen psionischen Imprint aufgedrückt, wodurch sich nun die von der Superintelligenz
enthaltene Essenz mit dem ESTARTU-Rest vereinigt. Als es zur Initialzündung durch Delorian Rhodan
kommt, wird die gesamte Psi-Materie des INSHARAM in den Entstehungsprozess der Superintelligenz mit
einbezogen. Auch das Carit der SOL und die Wächter des INSHARAM, die Evoesa, gehen dabei im
Verlauf der Ereignisse im Bewusstseinspool der jungen Superintelligenz auf. Durch das Schließen einer
Zeitschleife nimmt so also die Existenz von ES ihren Anfang und Delorian wird zum Chronisten der Superintelligenz.
Wenn man es genau interpretieren möchte, hat sich ES also quasi aus seinem selbst erschaffen. Somit
endet auch ein jahrelanges Rätselraten von Lesern der Serie, denen die entgültigen Geheimnisse
um die Entstehung der heimischen und zum Teil auch schrulligen Superintelligenz ES vorenthalten wurde.
Die Autoren der Serie haben mit dieser Erklärung zweifellos einen Quantensprung in der kreativen
Entfaltung dieser Handlungsebene vollführt, da kaum ein Leser mit einer solchen Entwicklung um die
Vergangenheit und Zusammenhänge rechnen konnte.
Bleibt zu wünschen, dass sich die Handlung in diesem Tempo weiterbewegt und auch zukünftig
noch Überraschungen kosmischen Ausmaßes für die Leser bereithält. Was mich
angeht, hat dieser Zyklus bereits heute gehalten, was er eingangs zum Jubiläumsheft 2000 versprochen hat.
Links zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net
http://www.proc.org/chronik/
http://www.crest-datei.de/
(Zurück zum Inhalt)
Es ist jetzt fünfzehn Jahre her...
Am 28. Januar 1986 betraten die Astronauten Francis R. Scobee, Michael J. Smith, Judith A. Resnik, Ronald
E. McNair, Ellison S. Onizuka, Gregory B. Jarvis und Sharon Christa McAuliffe die Challenger, die
Raumfähre der Mission STS-51-L. Für sie sollten die letzten 73 Sekunden ihres Lebens beginnen.
Die Mission hatte normal angefangen, auch wenn der Starttermin der Mission ungewöhnlich oft
verschoben worden war. Ursprünglich für Juli 1985 angesetzt, verlegte man den Missionsstart
wegen Änderungen in der vorgesehenen Beladung zunächst auf November und dann immer
weiter, bis er schließlich im späten Januar 1986 stattfinden sollte. Die endgültige Nutzlast
umfasste unter anderem den Tracking and Data Relay Satellite – einen NASA-Kommunikations-Satelliten –
und den Spartan-Satelliten, der mit speziellen Instrumenten den Halley’schen Kometen vom Orbit aus
beobachten sollte.
Der neue Starttermin war der 22. Januar, wurde aber wegen Verzögerungen bei der Mission 61-C
zunächst auf den 24. und dann aufgrund von schlechtem Wetter über Dakar, Senegal, der
TAL-Site (Transoceanic Abort Landing Site, Transozeanischer Abbruchslandeplatz) auf den 27. Januar
morgens verschoben. Wegen minimaler technischer Schwierigkeiten wurde der Start dann jedoch
für den 28. Januar auf 9:37 EST angesetzt. Aber während des Betankungsvorganges mit
flüssigem Wasserstoff fiel das Interfacemodul des Feuermeldesystems aus, und der Start wurde
erneut um 2 Stunden nach hinten verschoben.
Der Commander der Mission war Francis Scobee, 47 Jahre alt, aus Cle Elum, Washington. Scobee war
Testpilot der Air Force gewesen, ehe er 1978 zur NASA ging und 1984 der Pilot der Mission STS-41-C,
dem fünften Orbitalflug der Challenger wurde.
Pilot des Orbiter war 41jährige Commander der U.S. Navy, Michael J. Smith aus North Carolina,
ebenfalls Testpilot. Er war 1980 zur NASA gewechselt. STS-51-L war seine erste Mission.
Es befanden sich drei Missionsspezialisten an Bord der Challenger: die 36jährige Judith A. Resnik,
Doktor der Elektrotechnik, der 35-jährige Ronald McNair, Doktor der Physik, der auch schon an der
Challenger-Mission STS-41-B beteiligt gewesen war, sowie Ellison S. Onizuka, 39 Jahre alt und studierter
Ingenieur. Außerdem befanden sich noch zwei Zivilisten an Bord der Fähre - Gregory B. Jarvis,
Frachtspezialist, der für die Hughes Aircraft Corp.'s Space and Communications Group in Los
Angeles arbeitete, der während des Fluges neue Informationen über das Design von
Feststoffraketen sammeln sollte.
Das letzte Crewmitglied war Sharon Christa McAuliffe, die erste Lehrerin, die in den Weltraum fliegen sollte.
28. Januar 1986, 17:38:00,10 MEZ (T-0), Startrampe 39B: Die Feststofftriebwerke am Booster der
Raumfähre werden gezündet. Dabei herrschen für den Start nicht die optimalsten
Bedingungen – die Temperaturen am Kennedy Space Center lagen um den Nullpunkt. Wasser gefror an
der Challenger und an der Startrampe. Noch nie war ein Space Shuttle unter solchen Bedingungen
gestartet worden.
T+0,678: spätere Auswertungen der Kameraaufnahmen zeigen schwarze Qualmwolken, die
stoßweise ungefähr drei mal pro Sekunde am rechten Feststofftriebwerk auftreten.
Während des Starts werden sie nicht bemerkt.
T+59,753: Aus der rechten Feststoffrakete schlagen Flammen.
T+65 : Die Challenger erreicht eine Höhe von 35.000 Fuß – ca. 11,5 km – bei einer
Geschwindigkeit von 1,5 Mach.
T+73 : Der Flüssigwasserstofftank der Challenger explodiert.
Während des Starts hatte es Rauchentwicklung an den Feststoffraketen gegeben. Diese
Feststoffraketen bestehen aus mehreren Elementen, deren Übergänge mit Dichtungen gesichert
sind. Bereits bei früheren Shuttlestarts war festgestellt worden, dass diese Dichtungen
während des Starts beschädigt wurden, vermutlich durch heiße Gase der Triebwerke.
Während der Test hatte man dies nicht bemerkt; die Feststoffraketen waren allerdings auch in
horizontaler Position anstatt in vertikaler, wie bei einem echten Start, getestet worden.
Auch hatten die NASA-Verantwortlichen den Start freigegeben, obwohl Empfehlungen besagten, keinen
Start unter 53 Grad Fahrenheit - etwa zehn Grad Celsius – durchzuführen. Die Temperatur an der
Startrampe des Kennedy Space Center betrug 36 Grad Fahrenheit – um die fünf Grad Celsius.
Aufgrund der niedrigen Temperaturen ist es wahrscheinlich, das sich Eis an den Dichtungsringen des
rechen Feststofftriebwerks gebildet hat. Dafür spricht, dass bereits bei der STS-9 Mission
Wasser in den Dichtungsringen gefunden wurde, obwohl das Shuttle weniger Regen als die Challenger
ausgesetzt war. Durch die Eisbildung könnte die Dichtungsfähigkeit beeinträchtigt
worden sein, wodurch sich das beobachtete Leck gebildet haben könnte. Andere
Überlegungen gehen davon aus, das diese Leck bereits die ganze Zeit vorhanden gewesen war.
Die Untersuchungskommission kam zu der Entscheidung, das die Zerstörung der Challenger durch
eine versagende Dichtung im rechten Feststoffbooster ausgelöst worden war, das aufgrund von
Konstruktionsmängeln in Verbindung mit externen Faktoren wie Temperatur und Wind
hervorgerufen wurde. Die Verantwortlichen der NASA wurden freigesprochen, da sie nicht alle Fakten
kannten.
Es bleibt indes ungewiss, was den Tod der Crew verursachte. Bei der Explosion des Zusatztanks war das
Cockpit des Orbiters abgerissen worden, das seine ursprüngliche Flugbahn zunächst
beibehielt und etwa 25 Sekunden nach der Explosion 65.000 Fuß – ca. 21 km – erreichte, ehe es in
den Ozean stürzte. Es schlug mit einer Geschwindigkeit von etwa 330 Km/h auf die
Wasseroberfläche auf, etwa 2:45 Minuten nach der Explosion. Die durch den Aufschlag
verursachten Andruckkräfte dürften in etwa bei 200 G gelegen haben.
Die durch die Detonation verursachten Kräfte werden im Bereich von 12-20 G geschätzt, dies
jedoch nur für eine sehr kurze Zeit. Innerhalb von zwei Sekunden waren sie auf unter vier G
gesunken, innerhalb von zehn Sekunden war die Crew praktisch im freien Fall. Medizinische Analysen
gehen davon aus, das solche kurzen Beschleunigungen überlebt werden können, mit nur
geringer Wahrscheinlichkeit für schwere Verletzungen.
Trotz ausführlicher Untersuchungen an den Wrackteilen des Cockpits konnte nicht mehr festgestellt
werden, was zum Tode der Crew geführt hatte. Jedoch gibt es einige Indizien, welche die Theorie
bestätigen, die Crew könne die Explosion überlebt haben: Jedes Crewmitglied war mit
einem Notsauerstofftank ausgestattet, welcher manuell aktiviert werden musste. Vier dieser Tanks konnten
geborgen werden, drei davon waren aktiviert worden. Der nicht aktivierte Tank konnte dem Commander der
Mission, Scobee, zugeordnet werden, ein weiterer dem Piloten Smith. Wem die anderen beiden Tanks
gehörten, konnte nicht mehr festgestellt werden. Weitere Untersuchung zeigte, dass die Tanks nicht
durch den Aufschlag auf das Wasser aktiviert worden waren...
STS-51-L Challenger war der erste Start eines Shuttles von Startrampe 39B. Er kostete 7 Astronauten das
Leben und ging in die Geschichte ein als der größte Unfall der bemannten Raumfahrt.
Hoffentlich ist es der Letzte gewesen...
Links zum Thema:
http://www.nasa.gov
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Groß waren die Erwartungen der Fans, als "Star Wars Episode I - The Phantom Menace"
1999 zunächst im Mai in den USA und am 19.August 1999 auch in den deutschen Kinos startete.
Fans der ersten Stunde wie solche, die die Episoden IV bis VI, "A New Hope" (1977), "The
Empire Strikes Back" (1980) und "Return of the Jedi" (1983) damals noch nicht im Kino
hatten miterleben können, waren gespannt, wie George Lucas das erste der drei geplanten Prequels mit
den heutigen technischen Mitteln umgesetzt hatte. Ebenso unterschiedlich wie der Altersdurchschnitt der
Fans waren die Einstellungen: Während manche Fans dankbar über jede Information waren, die
sie bekommen konnten, waren andere alles andere als glücklich, wenn sie "gespoilt" wurden
mit Informationen, die ihnen die Spannung auf den Film verdarb. Man scherzte, dass bei Lucasfilm beinahe
strengere Sicherheitsmaßnahmen herrschten als beim CIA, selbst die Darsteller wurden vertraglich zum
Schweigen verpflichtet.
Dennoch war es gerade George Lucas selbst, der mit der scheibchenweisen Verbreitung von Informationen
und einer gigantischen PR-Kampagne die Neugier noch schürte. Darth Maul und Queen Amidala
lächelten von riesigen Plakaten herunter, standen als Papp-Aufsteller im PizzaHut stramm, waren
käuflich zu erwerben als Action-Figur, Rucksack oder Lego-Bausatz, verfolgten einen auf Pepsi-Dosen
und sogar in gefrorener Form als Wassereis - nicht zu vergessen die üblichen Spots und Trailer in
Fernsehen, Kino und Internet. Zahlreiche Fernsehsendungen wie Stern TV berichteten über die Fans,
die keine Kosten und Mühen scheuten, nach Übersee oder England zu fliegen, um dort schon
früher als der Rest der Landsleute das Spektakel erleben zu können, oder solche, die weniger
Glück oder Geld hatten und stattdessen stundenlang, manchmal sogar mit Zelt ausgerüstet, vor
den Kinos harrten, um eine Karte für die Premiere erwerben zu können. Spätestens als
die Bild-Zeitung eine Woche vor dem Start einen Teil ihrer Ausgabe den Charakteren des neuen Films
widmete, verstand so mancher Fan die Welt nicht mehr. Jahrelang hatte die StarWars-Fangemeinde im
Stillen vor sich hingelebt und sich vermutlich nur deshalb so lange über diese Durststrecke ohne
neues Film-Material gehalten, weil es Leute gab, die mit dem wenigen Vorhandenen, eigener Kreativität
und Liebe zur Sache dem StarWars-Universum Leben eingehaucht haben.
In den 90ern sieht das freilich schon anders aus. Dass Star Wars längst keine Low-Budget-Produktion
mehr sein würde wie der erste produzierte Teil, war nicht nur George Lucas klar. Auch darüber
waren die Meinungen geteilt. Die Jäger und Sammler unter den Fans hatten wohl Grund genug,
glücklich zu sein über das üppige Merchandise-Angebot. Aber natürlich gab es
auch solche, die angesichts eines Figürchens von Droide XY nicht in Verzückung gerieten, auch
wenn dieser so selten und wertvoll ist, weil er bezüglich der Farbe von der Mehrheit seiner
Blechkameraden abweicht.
Dann kam der lang erwartete Tag endlich - und mit ihm die Enttäuschung. Zumindest für
einen Großteil der Fans. Diejenigen, die anhand der inhaltlichen Schilderung vorab schon ihre
Erwartungen heruntergeschraubt hatten, waren teilweise angenehm überrascht. Doch viele, die sich
auf die Fortsetzung der Saga gefreut hatten, hatten mehr erwartet - die Stimmung habe gefehlt. Zu viel
Effekthascherei, zu sehr Kinderfilm-Niveau und Charaktere, mit denen man sich nicht so identifizieren konnte,
wie mit den alten Helden und Bösewichtern. "Tötet Jar-Jar Binks" forderten einige
Websites sogar, und auf ähnlich wenig Gegenliebe stieß Lucas neue Erklärung für die
bisher mystische Macht: kleine Tierchen in den Zellen, genannt Midichlorianer, sollten auf einmal einen Jedi
von einer normalen Person unterscheiden. Die "unbefleckte Empfängnis" von Anakins
Mutter Shmi Skywalker sorgte gar für unfreiwillige Lacher. Grund für Unmut lieferte auch die
Übersetzung einiger Charaktere: Die Neimodianer wurden in der deutschen Fassung mit einem
französischen Akzent versehen und schienen eher zur Belustigung geeignet als zur Darstellung
ernstzunehmender Gegner. Darth Sidious und Senator Palpatine bekamen unterschiedliche Synchronstimmen,
so dass sich nicht so ganz mit der Materie bewanderte Zuschauer vermutlich noch heute fragen, wer denn
der böse alte Mann mit der großen Nase und der schwarzen Kutte überhaupt gewesen ist.
Doch trotz aller gerechtfertigten Kritik muss man sagen, dass es "Episode I" nicht leicht gehabt
hat. Bei dem Werberummel und den teilweise künstlich hochgepuschten Erwartungen - neudeutsch
genannt "Hype" - war es eigentlich unmöglich, nicht zu enttäuschen.
Und natürlich gab es auch weniger nachvollziehbare Kritik und Seitenhiebe:
Die Story sei mehr als dürfte gewesen, hieß es. Zugegeben, an Werke wie den
"Wüstenplaneten" oder den "Herrn der Ringe" kommt die Geschichte von
Episode I in Qualität und Umfang sicher nicht heran. Aber Hand aufs Herz: Hatten die ersten drei
produzierten Teile denn wirklich so viel mehr Handlung, beispielsweise Episode IV? Böser Tyrann mit
Supervernichtungswaffe nimmt gute Prinzessin gefangen, die den Widerstand gegen das schreckliche
galaktische Imperium leitet, welche von einem gutaussehenden Helden mit Zauberkräften, einem
Schmuggler und anderen seltsamen Gestalten gerettet wird, um den Bösewichtern doch noch zu
zeigen, dass im Star Wars-Universum das Gute am Ende gewinnt?
Eine namhafte Kölner Zeitung ließ nicht nur kein gutes Haar an Lucas´ neuer Schöpfung,
sondern drängte ihn sogar in eine rassistische bis antisemitische Ecke. Die Rolle von Jar-Jar Binks sei
eine offensichtliche Karikatur von schwarzen Jamaicanern, die der englischen Sprache nicht mächtig
seien und der geflügelte Geschäftsmann Wattoo eine Anspielung auf jüdische
Geschäftsleute - die Hakennase ließe darauf schließen.
Nicht ganz so krass, aber unmissverständlich war die Ohrfeige, die die Filmgesellschaft Lucas
verpasste mit der Oskarverleihung im Herbst des gleichen Jahres. Nominiert war Episode I in drei
Kategorien: beste Special Effects, bester Sound und bester Tonschnitt. Gewonnen wurde davon kein
einziger, alle genannten Oscars gingen an "The Matrix" - zugegeben, eine schwere Wahl.
Dass in der Kategorie beste Kostüme jedoch im Gegensatz zu Episode I "Der talentierte Mr
Ripley" nominiert war, erscheint fast schon als Witz. Ein ernsthafter Vergleich zwischen der
unspektakulären Kleidung dieses Filmes und der Garderobe Königin Amidalas erübrigt
sich wohl.
George Lucas hat das alles vermutlich wenig gestört, ging er doch immerhin aus dem Jahr 1999 als der
Mann hervor, der den meisten Gewinn erzielt hatte, noch weit vor Bill Gates. Und auch in Zukunft braucht
er sich keine Sorgen um die launische Kollegen der Branche machen, denn trotz allem mangelt es weiterhin
nicht an Fans. Vermutlich wird der Start von Episode II nicht ein solches Medienereignis werden wie beim
letzten Mal und allein deshalb schon weniger spektakulär ausfallen, weil diesmal nicht zwischen der
letzten Episode und der Fortsetzung, deren genauer Titel wohl erst im Laufe diesen Jahres bekannt
gegeben wird, mehr als 15 Jahre liegen. Die amerikanischen Arbeitgeber würde dies sicherlich freuen,
sie haben am Tag der USA-Premiere Verluste in vermuteter Millionenhöhe gemacht, weil einige
Amerikaner einfach lieber ins Kino als zur Arbeit gegangen waren.
Die Gerüchteküche aber brodelt fast genauso heiß wie vor der "Dunklen
Bedrohung", die nun weiter erläutert werden wird. Es war die Rede von einem Eifersuchtsdrama
zwischen Königin Amidala, Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi und dem Tod von Jar-Jar Binks,
den nicht wenige begrüßten. Man vermutete zeitweise sogar, dass Anakin doch einen Vater
habe und sein Name Palpatine sei - aber wahrscheinlich wird der Satz "Luke, ich bin dein
Großvater!" doch Phantasie bleiben.
Die Fan-Websites zählen schon die Tage, 480 Tage und ein paar gequetschte bis zum Start im Mai
2002! Viele fordern "one world, one release", einen einheitlichen Start des Filmes weltweit. Das
lange Warten auf den Film nach dem USA-Start bliebe aus und vermutlich würde auch Lucasfilm
selbst Vorteile davon haben. Unschöne Nebeneffekte wie die illegalen und qualitativ meist furchtbar
schlechten Kopien auf CD-ROMs und zahlreichen Servern im Internet wie bei Episode I würden
dieses Mal ausbleiben.
Bisher kursierte lediglich ein gefälschter Trailer zum neuen Film, der recht phantasievoll gemacht und
auf den ersten Blick fast überzeugend war - wenn man nicht die auffällige Ähnlichkeit
der angeblichen Jedi-Armee mit der von William Wallace in "Braveheart" bemerkt hat, in die
man Lichtschwerter hineinkopiert hatte.
Viele der Charaktere aus Episode I werden wieder auftauchen, einige neue Gesichter, deren Namen aber
bereits aus Episode IV bis VI bekannt sind, und solche, die bisher völlig unbekannt sind.
Links zum Thema:
http://www.starwars-union.de
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Haben Sie schon mal in den Nachthimmel gestarrt und sich gefragt, ob dort auf der anderen Seite, bei so
einem hellen Lichtpunkt, nicht ein lebendes Wesen steht und sich dieselbe Frage stellt? Ganz sicher, denn
wenn man sich vorstellt, wie viele Millionen von Sonnensystemen unsere Galaxie birgt, stehen die Chancen
sogar recht gut, dass auf einem fernen Planeten Leben existiert. Die Voraussetzung dafür bestehen:
Unlängst sind organische Verbindungen, der erste Schritt zum organischen Leben wie wir es kennen,
im All entdeckt worden. Und auf einigen dieser "belebten" Planeten müssten, rein
statistisch gesehen, auch intelligente Lebewesen anzutreffen sein.
Nun stellt sich natürlich die Frage, wie dieses Leben entstanden ist und wie es aussieht. Zum
heutigen Zeitpunkt wissen wir schlichtweg nichts über extraterrestrisches Leben. Daher kennen wir
nur die Eigenschaften solchen Lebens, wie es sich auf der Erde entwickelt hat. Deswegen gibt es auch keine
allgemeingültige Definition für Leben. Man kann allerdings die biologische Evolution der
Lebewesen auf unserer Erde als Modell für extraterrestrisches Leben zum Vorbild nehmen. Auf der
Erde ist das Leben durch mehrere Faktoren definiert. Es wird durch die Fähigkeiten zu
"Bewegung, Wachstum, Reizbarkeit, Vermehrung und Stoffwechsel" gekennzeichnet. Aus
diesem Grund kann zum Beispiel ein wachsender Kristall oder Feuer kein Leben sein. Nach dieser Definition
sind auch Viren keine Lebensformen, denn sie bestehen lediglich aus einer Hülle und Erbinformation
und sie können sich nicht eigenständig vermehren.
Irdisches Leben basiert auf Verbindungen der Elemente Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff
und Phosphor, um nur die wichtigsten zu nennen. Chemisch gesehen ist Kohlenstoff dafür
prädestiniert, die Grundlage aller organischen Verbindungen zu sein. Es bietet eine große
Variationsbreite für chemische Verbindungen, die andere Elemente nicht aufweisen. Das Element, das
in seinen Eigenschaften dem Kohlenstoff am nächsten kommt, ist Silizium. Es hat ebenso viele freie
Elektronen in der Außenhülle, kann also auch viele Bindungen eingehen. Silizium ist aber sehr
viel schwerer und reaktionsträger als Kohlenstoff.
Lebewesen gemeinsam ist ihr Aufbau aus Zellen, die durch eine begrenzt durchlässige Membran von
der Außenwelt abgetrennt sind. Mit Sicherheit wird intelligentes außerirdisches Leben nicht
einzellig sein, denn die Entstehung der Vielzelligkeit, d.h. die Ausbildung von spezialisierten Geweben, ist
ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der meisten Tiere und Pflanzen auf unserem Planeten. Sehen
wir uns daher einmal die Entstehung von höherem Leben auf der Erde an:
Mit seinem ersten Auftreten begann der Prozeß der Evolution, der mit einer immer fortlaufenden
Veränderung und im Endeffekt einer Höherentwicklung einher geht. Nachdem der genetische
Code "erfunden" wurde, konnten die frühen Organismen Informationen in
Nukleinsäuren speichern und Informationen an ihre "Nachkommen" weitergeben. Die
Zellteilung und somit die Vermehrung geschah wahrscheinlich als unregelmäßiger Zerfall bei zu
groß gewordenen Zellen. Da lebensnotwendige Proteine und Gene dabei nur zufällig verteilt
wurden, waren die Überlebenschancen bei diesen Teilstücken relativ gering. Durch die
Polyploidisierung, also das Anlegen von vielen Kopien der Erbinformation, wurde dieses Risiko gemindert.
Bald schon kam es zu regelmäßigen Teilungen durch Ausbildung von Quermembranen. Dieses
Prinzip hat sich bei den Prokaryonten bis heute bewährt. Diese können sich sehr schnell durch
Zellteilung vermehren, zu einer sexuellen Vermehrung sind die Prokaryonten allerdings nicht in der Lage.
Dazu waren erst die Eukaryonten fähig.
Prokaryonten sind die ursprünglichen Zellen, aus denen sich die Eukaryonten entwickelt haben.
Letztere besitzen einen begrenzten Zellkern und kleine Energiefabriken, die Mitochondrien und Plastiden.
Zu den Plastiden, welche nur bei pflanzlichen Zellen auftreten, gehören unter anderem die
Chloroplasten. Auch alle Zellen in unserem Körper sind nach dem Grundbauplan der
eukaryontischen Zelle gebaut.
Wenn man sich fragt, wie nun das vielzellige Leben entstanden ist, stößt man
grundsätzlich auf zwei Fragen: 1. Welchen Vorteil hatte es und 2. wie vollzog sich diese Entwicklung?
Mit der Bildung von heterotrophen Organismen, also Zellen, die sich von organischem Material
ernähren, änderten sich die Nahrungssysteme. Auf der Erde waren die ersten nennenswerten
Pflanzen die Algen, welche dem Fraß durch pflanzenfressenden Organismen ausgesetzt waren. Durch
Spezialisierungen und folglich Differenzierungen in Form von Einlagerung von Giftstoffen oder Ausbildung
von Abwehrmechanismen, wie Hartschalen oder Stacheln konnten die Algen dem Fraß besser
entgehen. Hierdurch entstanden mehr und besser angepasste Algenarten. Dies wiederum führte zu
einer sogenannten adaptiven Radiation bei den Pflanzenfressern, welche sich auf verschiedene Nahrung
spezialisierten.
Durch Größenzunahme hatten die Herbivoren den Vorteil, dass sie jetzt auch
größere Algen fressen konnten. Die Größenzunahme wurde dabei ganz einfach
durch Vielzelligkeit erreicht. Durch den Selektionsdruck unter den Algen entstanden auch hier
größere mehrzellige Arten.
Mit der Vielzelligkeit begann die Differenzierung und Arbeitsteilung. Ein weiterer Vorteil war die
Mehrfachspeicherung der Erbinformation in einem Organismus. Dieses Wechselspiel der Anpassungen
innerhalb der Nahrungssysteme war und ist ein wichtiger Faktor in der biologischen Evolution. Ein
bekanntes Beispiel dafür sind die Grünalgen. Bei den Einzellerkolonien treten Formen auf, bei
denen Algenzellen durch eine Gallerthülle miteinander verbunden sind. Die einzelnen Zellen ist aber
völlig selbständig. Bei der Kugelalge ist die Koloniebildung durch Arbeitsteilung der
Einzelzellen so weit fortgeschritten, dass man von Vielzellern sprechen kann. Hier sind alle Zellen
miteinander verbunden und können Nahrung und Informationen austauschen. Der entscheidende
Übergang zur Vielzelligkeit ist eben diese Arbeitsteilung. Viele Zellen erledigen Bewegung und
Nahrungserwerb. Zur Fortpflanzung sind nur wenige Zellen befähigt. Im Innern der Kugelalge
entsteht durch geschlechtliche Fortpflanzung, also durch männliche und weibliche
Geschlechtszellen, mehrere Tochterkugeln. Wenn die Mutterkugel aufplatzt, um die Tochterkugeln zu
entlassen, stirbt sie. Man spricht hierbei von der ersten Leiche im Organismenreich.
Aufgrund der morphologischen Differenzierung unterschiedlicher Zelltypen gab es immer
größere Arbeitsteilungen. Mit dieser Entwicklung nahm auch die Größe der
Erbinformation zu. Die Regulation von Vielzellerorganismen erfordert eine Informationsübermittlung
auch zwischen weit voneinander entfernt liegenden Zellen. Dies besorgen bei allen Vielzellern Hormone.
Zudem entwickelte sich in der Evolution das Nervensystem als schnell arbeitendes
Nachrichten-übertragendes Organsystem. Bei einfachen Organismen ist dies noch ein diffuses
System. Ein notwendiger Schritt zur Höherentwicklung war die Ausbildung eines
Kopfäquivalents (Cephalisation) in dem Nervenknoten bzw. das Gehirn zentralisiert wurden. Eine
immer stärkere Vernetzung von immer mehr Nervenzellen ist charakteristisch für die Evolution
der Wirbeltiere, welche ihre bis jetzt stärkste Ausprägung im menschlichen Gehirn erreicht.
Wenn wir diese in Grundzügen recht einfache Entwicklung sehen, die natürlich über
viele Millionen von Jahren ablief, scheint es im Grunde gar nicht so schwierig, intelligentes Leben
entstehen zu lassen. Man braucht eben nur günstige Umweltbedingungen und eine Menge Zeit.
Ein intelligentes Alien müsste nach unserem Modell also ein Gehirn haben das in einer Kapsel
durch Einwirkungen aus der Umwelt geschützt ist. Des weiteren kann man annehmen, dass
fortgeschrittene Außerirdische irgendeine Art von Händen haben. Die Gründe
dafür liegen auf der "Hand": es kann seine Umwelt manipulieren und Werkzeug
herstellen und benutzen. Wenn man annimmt, dass die Aliens ebenso wie wir den optischen Sinn allen
anderen vorziehen, ist es sicher, dass sie mindestens zwei Augen haben müssen, um das
dreidimensionale Sehen zu ermöglichen. Auf der anderen Seite ist bei nicht optisch basierten
Wesen eventuell Ultraschall, wie bei unseren Fledermäusen, Hilfe zur Orientierung. Alle
möglichen Umweltbedingungen prägen natürlich die Entwicklung von Sinnesorganen.
Diese sind dann den vorherrschenden Bedingungen angepasst. Ebenso kann man auf diese Weise
Rückschlüsse auf eine vermutliche Körperorganisation ziehen.
Wir gehen von einem Umfeld wie dem der Erde aus, doch nur wenn wir wissen, wie das Umfeld der
Außerirdischen genau aussieht, können wir auch schlussfolgern, wie dessen Bewohner
aussehen. Ob sie bei hohen Gravitationskräften nur über den Boden kriechen, oder beim
entgegengesetzten Fall durch die Lüfte fliegen, bleibt der Phantasie überlassen.
Sollte unser intelligentes Alien nun auf einem erdähnlichen Planten stehen und mit seinen Augen
in den Nachthimmel starren, wird bestimmt einmal der Punkt kommen, an dem es sich fragt, ob bei so
einem hellen Lichtpunkt nicht ein lebendes Wesen steht und sich die selbe Frage stellt.
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Star Wars: McCallum zu Nachdrehs und Bearbeitungsverfahren.
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Produzent Rick McCallum zu Folge wird es mit Sicherheit noch drei oder mehr Nachdrehs für den kommenden
"Star Wars"-Film geben: "George [Lucas] lässt den Film wirklich im Schnittraum entstehen, das bedeutet, dass wir jedes
mal mehrere Wochen Nachdrehs von vorne herein mit einplanen." Zum eingeplanten Pensum gehören unter anderem
Filmarbeiten vor dem Blue Screen, die vermutlich in England durchgeführt werden, da ein Großteil der australischen
Filmcrew derzeit in anderen Projekten involviert ist. Gegen Ende des Jahres werde man dann nach 'Down Under'
zurückkehren und die Außendrehs abfilmen.
McCallum gab noch weitere Details über die Post-Production von "Star Wars: Episode II" bekannt. Dabei erzählte er
vom neuen System, welches erlaubt, einige Schritte der Filmbearbeitung zu überspringen. Traditionell muss man zuerst
das Originalbild herstellen, dann muss man es bearbeiten, um ein Interpositiv (IP)zu erhalten. Danach folgt das
Internegativ (IN) und das Veröffentlichungsbild. McCallum darüber: "Es ist sehr erfolgreich. Wir sind sehr aufgeregt,
weil dieser neue Prozess uns erlaubt zwei Stufen zu überspringen." "Jedes Mal, wenn wir durch einen neuen Prozess
laufen, gibt es einen enormen Verlust am Bild. Jetzt können wir gleich von den Daten zum IN gehen, ohne vorher das
Original Negativ- und IP-Stadium zu durchlaufen. Wenn man normalerweise einen Film macht, ist man in der Lage sechs
bis acht 'Veröffentlichungsbilder' herzustellen. Und das sind die besten da draußen. Wir können nun 5000 herstellen,
worüber wir sehr aufgeregt sind."
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Babylon 5: Neuer Film und neue Serie?
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J. Michael Straczynski und Douglas Netter befinden sich zur Zeit immer noch in Gesprächen mit den Verantwortlichen
vom SciFi Channel, der in den USA gerade "Babylon 5" im Widescreen-Format ausstrahlt. SciFi Channel ließ verlauten,
dass es sich bei dem Projekt um einen TV-Film oder eine Serie handeln wird. Oder vielleicht beides... doch wird es
auf jeden Fall kein Wiedersehen mit den bekannten Helden des Universums geben.
JMS konnte sich noch nicht ausführlich dazu äußern, deutete aber an, dass es im "Babylon 5"-Universum spielen
könnte. Er gab B5-Fans jedenfalls den Rat ihre Augen und Ohren für weitere gute Neuigkeiten offen zu halten. Wer
Straczynskis Statement in all seiner Ausführlichkeit lesen möchte, der sollte auf dem Messageboard des SciFi Channel
vorbeischauen.
Links zum Thema:
http://www.scifi.com/bboard/browse.cgi/1/5/1957/1472
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Babylon 5: Boxleitner zu den Gerüchten.
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Im Zuge der zunehmenden Gerüchte über weitere "Babylon 5"-Projekte äußerte sich Bruce Boxleitner (B5: Sheridan)
dazu - wenn auch nicht ganz positiv.
Auf die Frage, ob er interessiert sei, in seine Serienrolle zurückzukehren, antwortete der Schauspieler: "Das ist ein sehr
langer Weg bevor wir zu dieser Stufe kommen. Ich erinnere mich, dass sie jahrelang über einen Film sprachen, aber das
ist ein Mythos. Ich denke nicht, dass das jemals geschehen wird."
"Time/Warner, was nun AOL ist, interessiert nur eine Frage: Wie kann man Geld machen? Indem man die alte Serie
wieder und wieder wiederholt. Sie brauchen keine weitere mehr zu machen und das ist das Problem. Es geht nicht
darum, was die Fans wollen oder ob es cool ist. Es geht nur um Profit und es ist unprofitabel eine neue zu machen. Es
ist Vergangenheit. 'Star Trek' ist die einzige Serie die jemals so lange lebte. Im geschäftlichen Sinne, ist der Markt
indem 'Babylon 5' weilte weg und existiert nicht mehr. Syndication verschwindet."
"Wenn es einen Weg für den Sci-Fi Channel gibt, es zu tun, finde ich, sie sollten Filme drehen. Keine weitere Serie,
es gab genug. Weitermachen mit zweistündigen Fernsehfilmen, weil ich denke, dass sie das verkaufen könnten.
Eine neue Serie? Ich bin nicht sicher, ob sie am derzeitigen Markt funktionieren würde. Glauben sie mir, das Fernsehen
befindet sich in einer Rezession."
12 Stunden später meldete sich JMS daraufhin bei EON, die dieses Interview publiziert hatten und stellte einiges
klar. "Bruce sollte über Dinge reden, die er versteht und das ist Schauspielern." So ungefähr war der Tenor und wer mehr
dazu lesen will, der sollte dem angehängten Link folgen.
Links zum Thema:
http://www.mothership.com/eon/news.asp
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Buffy: Deutsche DVDs.
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Am 5. April 2001 erscheint die komplette erste Staffel von "Buffy - Im Bann der Dämonen" in einer "Collector´s Box".
Für Fans ohne DVD Player sei hier angemerkt, dass sie auch parallel auf Video erscheint. Ob die Extras, die auf den in
Großbritannien erschienen DVDs auch auf den deutschen DVDs zu sehen sein werden, ist nicht bekannt.
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Lone Gunmen: Ein vierter Schütze?
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Als vierter "Einsamer Schütze" im "Akte X"-Spin-Off "The Lone Gunmen" soll Stephen Snedden auftreten. Das
berichtete jedenfalls die Zeitung "Hartford Courant". Der noch weitgehend unbekannte Snedden kann bisher einzig
einen Gastauftritt in einer TV-Serie und eine Kleinstrolle in der Komödie "Coyote Ugly" vorweisen. Die neue Serie wird
zur Zeit in Vancouver gedreht.
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Angel: Neuer Gegner.
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David Boreanaz spricht auf der SciFi Website über seinen neuen Gegenspieler: "Es wird ein wirklich cooler Charakter
aus Angels Vergangenheit in 'Angel' auftauchen, der vielleicht, wie ich hoffe, ein neuer, böser und wirklich cooler
Widersacher sein wird." Nähere Einzelheiten gab er noch nicht preis, doch es scheint weiterhin interessant bei
"Angel" weiterzugehen.
Links zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire/art-main.html?2001-01/16/13.00.tv
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Farscape: Zweite Staffel auf Premiere World.
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Laut der sendereigenen Website soll ab dem 17. März 2001 auf Premiere World die zweite Staffel von "Farscape" in
Deutsch anlaufen. Wie bereits früher bekannt wurde, plant Sat.1 ab April 2001 die restlichen Folgen der ersten Staffel
und danach auch die zweite Staffel von "Farscape" auszustrahlen.
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Farscape: Feuer in den Studios.
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Am 26. Januar ist im Studio, in dem auch "Farscape" gedreht wird, ein Feuer ausgebrochen. Es sind keine größeren
Schäden entstanden, obwohl die Pilot-Puppe beinahe ein Opfer der Flammen wurde. So kam es lediglich zu einigen
Verzögerungen bei den Dreharbeiten zur dritten Staffel, die inzwischen aber wieder laufen.
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Andromeda: Zweite Staffel.
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Die dritte Gene Roddenberry-Schöpfung wird definitiv eine zweite Staffel mit mindestens 22 weiteren Episoden erhalten.
Bei zwei Folgen wird Kevin Sorbo, der die Hauptfigur Dylan Hunt spielt, Regie führen, u.a. bei der ersten Episode der
neuen Staffel. Weiterhin ist bekannt, dass sowohl Michael Hurst (Hercules: Iolaus) als auch Bruce Campbell (Hercules:
Autolycus) als Gaststars zu sehen sein werden.
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Mission Erde: Vierte und Fünfte Staffel.
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Der Jayne Heitmeyer Fanclub hat den Titel der letzten Episode der vierten Staffel von "Mission Erde" ("Earth Final
Conflict") veröffentlicht. Die Folge wird vielsagend "Point of Of No Return" heissen. Des weiteren hat der Deutsche
Mission Erde Fanclub aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass die fünfte Staffel von "Mission Erde" wohl die letzte
sein soll. Sie wurden darum gebeten, im Namen der deutschen Fans Ideen für Handlungsstränge, die noch beendet
werden sollen, an die Produzenten zu senden. Ideen können an EH-LA@taelons.de geschickt werden, sie werden
dann weitergeleitet.
Links zum Thema:
http://www.jayneheitmeyer.com/
http://www.taelons-network.de/
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Black Scorpion: Es geht weiter.
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"Black Scorpion", die Superhelden-Serie von Roger Corman, ist in den USA am Freitag auf dem Sci Fi Channel gestartet
und laut "Variety" bei den Zuschauern sehr gut angekommen. Die TV-Serie, von der bisher 22 Episoden existieren, wird
daher laut Roger Corman fortgesetzt. Er kündigte jetzt an, dass er gleich 44 weitere Episoden produzieren und finanzieren
werde.
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Die dreibeinigen Herrscher: Ab März auf DVD und Video.
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Jahrelang warteten die Fans vergeblich darauf, dass die britische Kult-SF-Serie "Die dreibeinigen Herrscher" im TV
wiederholt wird. Jetzt erscheint sie endlich auf Video und DVD. Die englische Fassung der ersten Season wird dabei
unter dem Titel "The Tripods - Series One" auf zwei Kassetten bzw. zwei DVDs am 19.03.2001 in England erscheinen.
Per Import ist das Ganze auch in Deutschland erhältlich.
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Roswell: Katherine Heigl und die dritte Staffel.
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Katherine Heigl, die Isabel in "Roswell" spielt, sagte in einem Interview mit SciFi Wire, dass sie zurzeit die 16. Folge der
insgesamt 21 Folgen der zweiten Staffel drehen. Sie sei außerdem recht zuversichtlich, dass "Roswell " für das dritte
Jahr verlängert wird. Die Quoten seien gut und die Serie fände inzwischen ihren eigenen Stil.
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Le Femme Nikita: Peta Wilson als Kriminaldetektivin.
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Laut "Variety" hat NBC von Warner Bros. Television eine Serie namens "Spy Girl" geordert. Darin soll "Nikita"-
Darstellerin Peta Wilson eine Detektivin spielen.
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Matrix II & III: Hickhack um den Drehtermin.
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Nachdem bereits mehrere Darsteller vor den Dreharbeiten der beiden neuen "Matrix"-Filme Knochenbrüche davon
getragen haben, werden die Wachowski-Brüder auch weiterhin vom Pech verfolgt: Michelle Yeoh wird nicht
in den Filmen auftreten. Als Grund werden zeitliche Engpässe im Zusammenhang mit Yeohs Filmprojekt "The Touch"
genannt. Einige Quellen sprechen derzeit von einem Memo, in dem Regisseur-Duo vom gleichzeitigen Dreh beider Filme
abgeraten wird. Es seien so viele Komplikationen wie Verletzungen und Vertragsprobleme aufgetreten, dass sich Warner
Bros. wohl sehr schnell dazu durchringen wird, vorerst nur einen Film zu drehen.
Auf der anderen Seite hat ein Mitarbeiter des Produktionsteams erzählt, dass die Gerüchte um Rückschläge nicht
bestätigt werden könnten. Weder habe sich Reeves seinen Knöchel gebrochen, noch hätten Mitarbeiter schon im Vorfeld
ihren Job gekündigt. Die Dreharbeiten würden wie geplant im März starten. Nebenbei sagte er außerdem, es sei nie
geplant gewesen, Jet Li für die "Matrix"-Filme zu engagieren - ein Gerücht, dass sich fast ein Jahr im Internet gehalten hatte.
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Oscar-Nominierungen für Spezialeffekte.
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"Disneys Dinosaurier", "Der Grinch", "Hollow Man" und "X-Men" sind die Titel, die in diesem Jahr einen Oscar in der
Kategorie "Beste Spezialeffekte" gewinnen könnten. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat diese Titel
(sowie die Filme "Cast Away", "Gladiator" und "Perfect Storm") nominiert. Am 7. März 2001 werden jeweils 15-minütige
Zusammenschnitte der Spezialeffekte der einzelnen Filme Mitgliedern der F/X-Branche in Hollywood vorgeführt.
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Per Anhalter durch die Galaxis: Regisseur will Jim Carrey.
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Jay Roach, der bei der geplanten Verfilmung der SF-Komödie "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams die
Regie führen wird, sagte, er würde gerne Jim Carrey in der Rolle des doppelköpfigen Zaphod Beeblebrox sehen.
Laut "Popcorn UK" sei Adams zur Zeit mit der Umsetzung seiner Story in ein Drehbuch beschäftigt, Adams werde den
Film auch produzieren. Wichtig sei für Roach ein gutes Casting für den Film, da dieser sehr teuer werden würde und
er damit das Filmstudio bei Laune halten müsse. Vor einiger Zeit war für diese Rolle noch Bruce Willis im Gespräch.
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X-Men 2: Schon 2002?
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Laut "E!Online" startet die Produktion des Sequels zum Kinohit "The X-Men" in diesem Jahr, so dass der Film 2002 in
die Kinos kommt. Unsicher ist, ob der Wrestler The Rock Beast spielen wird.
Am 22. März 2001 kommt von Fox Home Entertainment die Special Edition von "X-Men", die den gleichen Umfang der
US-DVD bieten wird. Als Extras werden 15 Minuten unveröffentlichte Szenen, Interviews mit Regisseur Bryan Singer
und Charlie Rose, animierte Storyboard-Szenen sowie die Specials "The Mutant Watch" und "X-Men", eine
Bildergalerie, Original-Kinotrailer sowie TV-Spots geboten, berichtet "Digital-Movie".
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Spiderman: Aktuelle News.
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Darsteller Cliff Robertson ist anscheinend nicht alt genug. Bei Test-Screenings für die "Spiderman"-Verfilmung stellte
sich heraus, dass er neben Tobey Maguire nicht glaubwürdig genug für seine Rolle als Uncle Ben aussieht. Deshalb
wurde ihm von kundigen Hairstylisten graue Strähnen verpasst.
Gerüchten zufolge wird Peter Parkers persönlicher Gegenspieler, der Schurke Flash Thompson von einem völligen Newcomer
namens Joe Manganiello gespielt, der erst kürzlich Schauspieler geworden ist.
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Rendezvous with Rama: Clarke-Verfilmung kommt 2003.
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Revelations Films will die Verfilmung von Arthur C. Clarkes SF-Roman "Rendezvous mit 31/439" (im Original:
"Rendezvous with Rama") 2003 in die US-Kinos bringen. David Fincher wird die Regie übernehmen, Morgan Freeman
(ihm gehört die Firma Revelations Films) wird als Commander der Endeavor zu sehen sein. Das Drehbuch wird derzeit
von Scott Brick erstellt. Auf der Homepage dazugehörigen Homepage gibt es neben Infos zum Film auch ein erstes
Filmplakat zu besichtigen.
Links zum Thema:
http://www.RendezvousWithRama.com/
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Terminator 3: Start verschoben.
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Der Kinostart von ""Terminator 3" wurde nun angeblich doch verschoben. Das liege allerdings daran, dass Regisseur
John McTiernan zur Zeit noch mit der Nachbearbeitung seines SF-Films "Rollerball" beschäftigt sei und daher
bisher noch keinen entsprechenden Vertrag für "Terminator 3" unterschrieben hat.
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Herr der Ringe: RealChannel gestartet.
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Der "Lord of the Rings RealChannel" ist die neue Anlaufstelle für alles rund um den kleinen Hobbit: RealNetworks, Inc.,
führender Anbieter von Streaming Media Technologie im Internet, und New Line Cinema gaben heute eine für die
nächsten vier Jahre geplante Zusammenarbeit bekannt. Gemeinsam werden beide Unternehmen die Film-Trilogie
promoten. Der "Lord of the Rings RealChannel" wird die Online-Anlaufstation für alle Trailer, Interviews und
Hintergrundinformationen über die drei geplanten Filme. Nutzer des RealPlayers haben kostenlos Zugang zu diesem
Service. Den ganzen Januar hindurch wird der Trailer ausschließlich über den RealPlayer bzw. den "Lords of the Rings
RealChannel" zugänglich sein. Der Channel wird wöchentlich mit RealAudio- und RealVideo-Interviews der Darsteller
(Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Cate Blanchett, Liv Tyler), des Regisseurs Peter Jackson und der Produktionsmitglieder
der Trilogie aktualisiert. Er wird so zur ultimativen Informationsquelle für alle Fans, die schon sehnsüchtig auf die
Veröffentlichung der Verfilmungen "The Fellowship of the Ring" (Weihnachten 2001), "The Two Towers" (2002) und
"The Return of the King" (2003) warten. Die Promotion-Partnerschaft zwischen RealNetworks und New Line Cinema wird
sich bis ins Jahr 2005 erstrecken.
Links zum Thema:
http://www.lordoftherings.net/
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Der dunkle Schirm: Drehbuch fertig.
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Die Drehbuchautoren Mark Fergus und Hank Ostby haben die Adaption des Romans "Der dunkle Schirm" ("A Scanner
Darkly") von Philip K. Dick abgeschlossen. Die beiden haben das Drehbuch für den geplanten Film laut bei Jersey Films
abgeliefert. Jetzt schreiben sie an ihrem nächsten Projekt: "Manhunt".
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Fantastic Four: Sam Hamm über sein Drehbuch.
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Sam Hamm, Drehbuchautor des "Fantastic Four" - Films, hat "Cinescape" gegenüber einige Neuigkeiten über seinen
Film erwähnt. "Ich habe 'Fantastic Four' im Sommer fertiggestellt und seither bereits an einem anderen [Drehbuch]
gearbeitet", sagte Hamm, der vom Regisseur der Fantastischen Vier, Chris Columbus, angeheuert worden war. Hamm
hatte auch schon das Drehbuch für Tim Burtons "Batman" geschrieben. "Die Fantastischen Vier sind grundsätzlich
ein lustigerer Haufen als Batman", meinte Hamm. "Und der Spaß beim Arbeiten an einer Team-Story kommt daher, dass
sie sich in Wirklichkeit um eine erweiterte Familie mit Funktionsstörungen dreht." Hamm zufolge sollen die Fantastischen
Vier der Marvel-Vorlage der 60er Jahre treu bleiben, die sowohl die Alltagsprobleme der Helden als auch ihre wilden
Abenteuer beleuchtete. "Es gibt eine Ausgabe der Fantastischen Vier, an die ich mich lebhaft erinnere. Ich denke, es war
Nummer sechs oder acht oder so. Reed Richards [der Anführer der vier] verliert sein ganzes Geld an der Börse, und sie
sind kurz davor, aus dem Baxter-Gebäude rauszufliegen. Und ich dachte: 'Heilige Kuh! Diese Typen müssen ihre Miete
zahlen, oder sie werden aus ihrem Hort geworfen!' Das Gefühl, dass sich Comic-Charaktere neben Alien-Invasionen und
Superschurken, die die Welt übernehmen wollen, auch noch mit lästigen Alltagsproblemen herumschlagen müssen, ist
das, was ihnen so viel Atmosphäre gibt. Und das ist wirklich das, was wir versucht haben, einzufangen."
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