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23. Februar 2001 - Ausgabe 79 - "Window of Opportunity"
Gute Gelegenheiten
Es ist mal wieder soweit, eine Neuauflage vom sf-radio.de-Dinner steht an.
Am 17. März wird es im Nordrhein-westfälischen Wetter an der Ruhr mit zahlreichen
Gästen stattfinden. Austragungsort ist wieder einmal die Gaststätte
"Märkischer Hof", in der wir beim letzten Dinner insgesamt knapp 40
Mitarbeiter, Leser und Hörer begrüßen durften. Der Eintritt ist dabei auch beim
nächsten Treffen wie gewohnt frei. Weitere Informationen zur Anfahrt und dem Programm erhalten
Sie auf Anfrage unter info@sf-radio.de. Des Weiteren wird
ab der kommenden Woche auch über unsere Homepage mit weiteren Informationen auf diese
Veranstaltung hingewiesen.
Ansonsten: Es ist schon unglaublich, was wenige Zeilen in einer Kolumne so alles an Resonanz bewirken
können. Selten wurde unsere Redaktion in der Vergangenheit mit Leserbriefen derartig
überschüttet, wie nach dem Artikel von Christian Lukas im letzten Corona Magazine.
Als Reaktion auf diesen Ansturm haben wir vor kurzem beschlossen, gerade die Kolumnen in Zukunft auch
eindeutig zu kennzeichnen, um den subjektiven Charakter des jeweiligen Artikels besonders hervorzuheben.
Da wir in dieser Ausgabe aus Platzgründen nicht jeden Leserbrief der letzten Wochen veröffentlichen
können, möchte ich mich dennoch im Namen der gesamten Redaktion für das
mannigfaltige Feedback bedanken. Natürlich nicht zuletzt in der Hoffnung, dass uns dieses
auch in Zukunft erhalten bleibt.
Hinweisen möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal gesondert auf den Artikel von
Äon-Team-Mitarbeiter Thorsten Lange, der sich mit der Ausstellung
"Neue Götter und Helden" beschäftigt und dabei
unter anderem auch auf eine Ehrung hinweist, die uns vor wenigen Wochen durch dieses Projekt zuteil wurde und am 2.
März in Bochum feierlich verliehen wird. Unser Projekt SF-Radio hat den
"Äon-Preis für Kreativität 2000"
gewonnen. Vielen herzlichen Dank für diese Auszeichnung vom gesamten Projekt!
Nun aber viel Vergnügen bei der neuen Ausgabe.
Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Dark Angel: Erfolgreiches Experiment?
2. Star Trek: Away Team
3. Kolumne: Tod, Heimkehr oder Kino?
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Michael Piller
6. Kreuzfeuer
7. Rating Report
8. Star Trek: Smile Fiction
9. Episodenlogbuch: Star Trek: Voyager
10. Der Herr der Ringe (2.3)
11. Äon-Team: Neue Götter und Helden
12. Star Trek: Notruf aus dem All
13. Aus Eins mach Zwei: X-Men
14. Als die Fans das Filmen lernten...
15. Star Wars: Episode II - Eine neue Hoffnung? (2.3)
16. Wissenschaft: Ich Borg!
17. Subspace Link
Wir schreiben das Jahr 2009.
Es ist Nacht in den Wyoming Mountains... und die Jagd hat begonnen.
Max Guevara (gespielt von Jessica Alba) ist etwa zehn Jahre alt und Teil eines streng geheimen Experiments
namens "Chimera", um Fähigkeiten von Menschen genetisch in einer Form aufzuwerten,
die ihnen bislang von der Evolution verwehrt blieb. Zusammen mit einer Vielzahl weiterer Kinder lebt sie streng
bewacht in einer unterirdischen und von der Außenwelt völlig abgeschirmten Anlage in
Manticore, wo sie darauf trainiert wird, unter anderem ihre Superkräfte in Laboratorien beherrschen zu
lernen.
Dies geschieht von Seiten des anwesenden Schulungspersonals jedoch nicht gerade mit der
pädagogischen Reife, die man normalerweise Kindern gegenüber aufbringen sollte, wodurch Max
und die anderen Kinder eine Flucht aus ihrem unfreiwilligen Gefängnis wagen und den Unterschlupf in
der normalen Welt suchen. Zwölf von ihnen wird dieses Ziel vergönnt sein.
Genau während dieses Fluchtversuchs in einer düsteren Schneelandschaft der Wyoming Mountains
beginnt der Pilotfilm zur neuen Serie "Dark Angel",
die seit Herbst des letzten Jahres auf den amerikanischen Bildschirmen zu betrachten ist und sich
zumindestens über das Internet mittlerweile auch in Europa steigender Beliebtheit erfreut.
Kein geringerer als James Cameron, der in vergangener Zeit mit Werken wie "Titanic" und
"Terminator" auf sich aufmerksam machte und die Massen vor die Leinwände zog, gibt als
ausführender Produzent mit dieser neuen Serie sein Fernsehdebüt. Zusammen mit
Emmy-Preisträger Charles Eglee hat er sich zusammen getan, um eine futuristische und bisweilen sehr
düstere Abenteuerserie zu erschaffen, die im post-apokalyptischen Amerika des Jahres 2019 beheimatet
ist. Die Hauptrolle der Max Guevara wird dabei verkörpert von Jessica Alba, die bislang nur durch eine
Neuauflage von Flipper im Jahre 1995 und diverse Nebenrollen Erfahrungen vor der Kamera sammeln konnte.
Doch kehren wir erst einmal zurück in die Handlung rund um den Pilotfilm von "Dark Angel".
Nach geglückter Flucht aus den Fängen der Wissenschaftler erfolgt nun ein Zeitsprung in das
Jahr 2019. Wir befinden uns in Seattle.
Die Vereinigten Staaten befinden sich inmitten einer tiefen Depression, nachdem der Puls, eine durch
Terroristen initiierte elektromagnetische Schockwelle, verheerende Schäden auf die Weltwirtschaft
durch Zerstörung fast aller Computersysteme anrichtete.
Max ist mittlerweile zu einer sehr attraktiven jungen Frau herangewachsen und kann auf eine bislang sehr
mäßig erfolgreiche Karriere als Fahrradbotin zurückblicken. Ihr Hobby ist dafür umso
gewagter. Als Diebin mit katzenhafter Gewandtheit erleichtert sie zahlreiche reiche Bürger Seattles um
ihr Hab und Gut, damit eine Suche der ganz besonderen Art finanziell am Leben erhalten werden kann. Ihr
Hauptinteresse besteht nämlich darin, einen Kontakt zu ihren verschwundenen
"Geschwistern" zu finden, den sie im Anschluss an die Flucht verloren hat.
Dabei muss Max allerdings sehr vorsichtig zu Werke gehen, da auch ihre früheren Peiniger aus dem
Laboratorium die Suche noch nicht aufgegeben haben. Ihnen an der Spitze steht Colonel Lydecker, der
unnachgiebige und von Ehrgeiz sichtbar angefressene Leiter dieses Experimentes.
Unterstützung findet Max während dieser Zeit lediglich durch Logan Cale (gespielt von Michael Weatherly),
den sie bei einem rein ‚routinemäßigen Einbruch’ in einem piekfeinen Hochhaus kennenlernt.
Logan ist ein durch und durch idealistischer Cyber-Journalist, der sich mit Hilfe von Videosendungen auf
einem Kreuzzug gegen das rücksichtslose Establishment und weitreichende Korruption im neuen
Jahrtausend befindet. Zu Beginn der Serie sträubt sich Max noch davor, Logan bei Bedarf zu helfen; im Verlauf
der ersten Staffel setzt sie ihre Fähigkeiten dann jedoch auch des Öfteren für seine
Interessen ein, um gegen rücksichtslose Machtmenschen effektiv vorzugehen. Dabei wird Max auch
binnen kürzester Zeit immer mehr in Logan’s Welt hineingezogen, als dieser ihr wie durch
Geisterhand weitere Informationen über ihre Vergangenheit durch seine vielschichtigen Kontakte
zukommen lässt.
Doch was bleibt nun als erstes Urteil nach den ersten Folgen unter dem Strich stehen?
Kein Zweifel, die Serie hat gute Chancen, sich auf dem hiesigen Fernsehmarkt zu behaupten. Die Story ist
schon nach dem aktuellen realen Stand der Wissenschaft nicht vollkommen an den Haaren herbei gezogen, Freunde
dunkler Zukunftsvisionen werden voll auf Ihre Kosten kommen und nicht zuletzt hat ja Star Trek:
Voyager den Sendern gezeigt, dass auch schöne Frauen etwas für eine positive Entwicklung
der Einschaltquoten tun können. Dahingehend hat man mit Jessica Alba als Hauptdarstellerin sicher eine
gute Wahl getroffen. Der als zweiteilige Episode konzipierte Pilotfilm überragt zwar nicht durch eine
atemraubend actiongeladene Hintergrundgeschichte, lässt jedoch mittels einer interessanten und
bisweilen auch amüsanten charakterlichen Einführung der Charaktere keine Langeweile aufkommen.
Insbesondere die häufig anzutreffenden kurzen Flashbacks in die frühe Kindheit von Max in
der Anlage bieten hier ein sehr abwechslungsreiches Szenario.
Bleibt zu wünschen, dass man "Dark Angel" die Zeit gibt, sich auch entwickeln zu lassen.
Gerade in den letzten Tagen kamen verschiedene Gerüchte durch "Entertainment
Tonight" an die Öffentlichkeit, nach dem "FOX" plane, die Serie bereits
während der ersten Staffel auf Grund schlechter Einschaltquoten zu kippen. Der Februar wird nun
aufzeigen, ob die Serie mittelfristig eine Überlebenschance auf dem harten amerikanischen Markt besitzt.
Einen ersten kleinen Erfolg auf dem Weg zu einer beständigen Größe am Fernsehhimmel
hat sie immerhin vor kurzem schon erzielen können: In den USA gewann "Dark Angel"
den "Peoples Choice Award" in der Kategorie "Bestes neues Drama".
Links zum Thema:
http://www.homestead.com/darkangelnet/home.html
http://www.darkangeltheseries.com
http://www.unowho.acmecargo.com
(Zurück zum Inhalt)
Anmerkung der Redaktion:
Exklusiv für das Corona Magazine folgt eine Besprechung des neuen Star Trek-Computerspiels
"Star Trek: Away Team" von Roland Austinat.
Den vollständigen Artikel mit zusätzlichem Bildmaterial und Eindrücken finden Sie in der aktuellen Ausgabe der
PC-Player (3/2001) ab jetzt an Ihrem Kiosk. Viel Vergnügen!
So rührig sich die Captains Kirk, Picard, Sisko und Janeway auch um die diversen Geißeln der
Galaxis kümmern – an allen Brennpunkten können die vier wirklich nicht aktiv sein.
Rote Hemden sind tote Hemden – in der klassischen Star-Trek-Serie mit Kirk & Co. gab’s in jeder Folge
mindestens einen toten Sicherheitsoffizier. So heftig war das Sterben, dass sich der Zuschauer stets
fragte, warum bei solchen Überlebensaussichten überhaupt noch jemand auf der Enterprise
anheuerte.
In »Star Trek: Away Team« ist das anders: Hier darf kein einziges Mitglied einer Außenmission
sterben, sonst ist das Spiel im wahrsten Sinne des Wortes aus. Dazu riskieren wie im 3D-Kracher »Star
Trek Voyager: Elite Force« keine alten Recken Kopf und Kragen, um das Universum und den ganzen Rest
zu retten. Stattdessen treten 17 Jungspunde aus James T. Kirks Enkel-Generation auf den Plan. Sicher, der
Sternenflotten-Geheimbund Sektion 31 kümmert sich um ein paar Untergrund-Aktionen, aber was
tun, wenn es wirklich brennt? Und die Stars der Sternenflotte im Ruhestand oder dem wohlverdienten
Heimaturlaub weilen?
Die Story: wie im Kino
Flottenadmiral Nolotai vom Sternenflottenkommando hat unter der Ultraschalldusche die zündende
Idee: Ein Spezialkommando muss her! Teamchef wird Captain Marcus Refelian, der aus Hunderten von
Bewerbungen 16 Crewmitglieder für sein Schiff, die U.S.S. Incursion, ausgewählt hat. Das
Schiff hat es in sich: Mit einem speziellen Holo-Projektor täuscht es Beobachtern beliebige
Raumschiff-Typen vor. In Ihrem ersten von 18 Einsätzen ist das ein romulanischer Warbird: Die
Incursion fliegt zu einer Rettungsmission nach Rigel 4, wo ein klingonischer Außenposten von
romulanischen Agenten überfallen wurde. Dabei stellt sich heraus, dass tags zuvor einige Klingonen
zum Föderationsschiff U.S.S. Leyte Gulf gestartet sind. Ergo geht es in der nächsten Mission zu
eben diesem Raumer, der sich nicht allzu weit entfernt von Rigel 4 herumtreibt. Der Grund dafür: ein
biologischer Kampfstoff, hinter dem die Warden her ist, eine undurchsichtige Verschwörergruppe aus
Menschen, Romulaner und Klingonen – sogar die Borg interessieren sich für das Mittelchen.
Ihre Aktionen gegen diese Gruppe führt sie unter anderem ins Hauptquartier der Sternenflotte und auf
einen Borg-Kubus, später befreien Sie Botschafter Worf aus einem Lager und müssen ihn zu
einem Gespräch mit Kanzler Martok geleiten. Zu viel von der spannenden Story wollen wir Ihnen nicht
verraten: Es reicht schon, wenn Kollege Hoffmann in seinem jugendlichen Leichtsinn regelmäßig
die letzten drei Minuten aktueller Kinoklassiker zum Besten gibt – auch, wenn man den Film eigentlich noch
sehen wollte.
Das Team: weise wählen
Bevor Sie mit Ihrer bis zu sechs Mann und Frau starken Truppe in einen Einsatz starten dürfen,
müssen Sie noch die richtigen Mitstreiter auswählen. Im Briefing sagt Captain Refelian Ihnen,
was und wen Sie unbedingt einpacken sollten, etwa Scharfschützengewehr samt Scharfschütze,
Hypospray und Medikus oder einen Ingenieur, der sich in gegnerische Computer einhacken kann. Wie
schon im Preview in der letzten Ausgabe berichtet, gibt es insgesamt fünf Berufsgruppen mit
verschiedenen Fähigkeiten: Sicherheitsoffiziere, Wissenschaftler, Ingenieure, Mediziner und
Kommandooffiziere. Sind nur wenige Eckdaten erforderlich, hilf das Experimentieren mit verschiedenen
Berufen. So helfen zwei Scharfschützen manchmal mehr als ein Scharfschütze und eine
Ärztin, zumal auch eine der benötigten Kommandooffiziere einen Hypospray-Verteiler in der
Tasche hat. Jeder Berufsstand verfügt über ein paar Spezialgerätschaften. Die
Sicherheitsoffizierin T’Andorla zwingt mit dem legendären Nackengriff Feinde in die Knie,
Wissenschaftsoffizierin Aloram Vas erfand eine mobile Transporterzelle, in der sie eliminierte Gegner beamt,
um kein Aufsehen bei deren Kollegen zu erregen. Waffentechnisch stehen Ihnen neben den Trek-typischen
Phasern, Phaser- und Scharfschützengewehren allerlei Granaten und Minen sowie optische und
akustische Täuschkörper zur Verfügung.
Wen das alles eine Spur an »Commandos« im Star-Trek-Universum erinnert, liegt nicht ganz falsch.
Entwicklerteam Reflexive baute auch dreist die Sichtkegel jeweils eines Gegners nach, aus dem Ihre
Mannen sich unbedingt heraushalten sollten. Anders als in Pyros Weltkriegs-Spektakel gibt es in »Away
Team« gleich drei Laufgeschwindigkeiten: Schleichen, Gehen und Rennen. Sogenannte Schallkegel, die
Sie auf Wunsche zuschalten dürfen (und sollten!), helfen außerdem dabei, unentdeckt zu
bleiben. Denn wenn die Gegner einmal auf Sie aufmerksam geworden sind, können Sie entweder
wertvolle Munition verschwenden, um sie auszuschalten, machen dadurch jedoch oft das Sekundärziel
zunichte, eben nicht entdeckt zu werden. Primär- und Sekundärziele können sich auch im
Verlauf einer Mission ändern: Ein Passbild einer der Hauptdarsteller mit einigen Sätzen zum
Lesen und Zuhören machen Sie dann darauf aufmerksam. Auf Plaudereien der Akteure untereinander
müssen Sie verzichten, nur ein Bestätigungsspruch nach dem Anwählen einer Figur klingt
an Ihr Ohr. Nach erfolgreichem Einsatz folgt eine kurze Nachbesprechung, dann geht es in die nächste
Mission.
Die Technik: wie gewohnt
»Away Team« präsentiert sich aufgeräumt-nüchtern in einer Auflösung von 640
mal 480 Punkten. Sie dürfen zwar einen Hauch näher ans Team heran beziehungsweise von ihm
weg zoomen, aber das wird dann eine pixelige Angelegenheit, da sich die isometrische Grafik wie bei
Biowares Infinity-Engine (»Baldur’s Gate« und alle Interplay-Rollenspiele der Neuzeit) aus Bitmaps
zusammensetzt. Schade, eine höhere Auflösung hätte für mehr Übersicht und
weniger Scroll-Pflicht gesorgt. So unterkühlt das Ambiente, so heiß die Musik:
Unheilschwangere Klänge wabern Ihnen um die Ohren und das ohnehin nervenzerreißende
Versteckspiel noch aufregender. Wer schon über die Wegfindungsroutinen in »Baldur’s Gate« & Co.
Gemeckert hat, sollte einen Bogen um »Away Team« machen: Klicken Sie auf der Karte einen Punkt an, der
nicht mehr in (verlängerter) Sichtweite des Charakters liegt, bleibt er schlicht und ergreifend stehen,
während seine Kollegen voranstürmen. Hängt ihm ein Feind im Nacken, eiert die Figur
teilweise in Schlangenlinien davon – schnelle Richtungswechsel (und das Fliehen vor Schüssen) wird
so zur Glückssache. Auch die KI der Gegner ist manchmal wunderlich: Selbst nach einer deftigen
Granatenexplosion nur wenige Meter von ihnen entfernt schreiten die Jungs brav ihre vorgegebenen Wege
ab – so etwas nennt man wahres Pflichtbewusstsein.
Thematische Ungereimtheiten dürfen bei einem Star-Trek-Spiel nicht fehlen. Warum muss
beispielsweise das Away Team einen Admiral im Sternenflottenhauptquartier aufspüren, wenn er
danach sowieso an Bord der Incursion gebeamt wird? Hätte man ihn nicht direkt anpeilen
können? War die Sternenflottenakademie nicht in San Francisco? Wo ist dann die Bucht? Nur auf
dem Türschild grüßt noch freundlich die Golden Gate Bridge ...
Das Fazit: Nicht gleich aufgeben, liebe Star-Trek-Gemeinde
»Away Team« wirkt zunächst sehr spröde, entfaltet aber nach dem ersten Drittel seinen
Charme. Klar, die Präsentation ist mit Standbild-Briefings und sparsam gestalteter Optik schwer
altbacken, doch mit der Zeit kommen mehr und mehr kleine Gags ins Spiel. Etwa eine
Transporterfehlfunktion in Mission zehn, die mein Team in zwei verschiedene Gebiete verschlägt.
Noch netter wäre allerdings eine Rollenspiel-Komponente gewünscht, in der meine Truppe
besseres Schießen und Schleichen lernen würde. Oder wenigstens dass ich nicht nur einen
einzigen Sichtkegel, sondern gleich alle gleichzeitig einschalten könnte. Klare Sache: »Star Trek:
Away Team« ist kein »Commandos 2«, doch alle Trek-Fans mit Strategie-Faible und Nerven wie Tauen
machen damit keinen Fehlgriff.
© 2001 - PC-Player / Future-Verlag
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Das Ende ist nah. Nur noch wenige Wochen und die dritte Star Trek-Inkarnation ist Geschichte. – Zumindest,
was die Erstausstrahlungen auf UPN betrifft. Es ist noch gar nicht so lange her, da fieberte ich den ersten
Folgen auf Sat1 entgegen. Der englische Pilotfilm verstaubte längst in meinem Regal und auch der
dazugehörige deutsche Roman war schon lange verschlungen. Auf der Rückseite
verkündete Heyne groß "Die brandneue Serie im Star Trek-Universum! Ab Januar 1996 im
Abendprogramm von Sat1!".
Wohlgemerkt: Da war Voyager bereits ein Jahr alt und lief zu diesem Zeitpunkt schon in der zweiten Season
auf UPN. Und wie schön und verheißungsvoll der Rückentext auch geschrieben war, - Sat1
scherte sich einen feuchten Dreck darum.
Erst am 21. Juni 1996, also rund 18 Monate nach der Premiere im US-Fernsehen startete Voyager bei uns, am
Freitagabend auf Sat1. Und was soll ich sagen? So sehr mich der Pilotfilm auch begeistere – und das tat er
wirklich: Der Voyager-Pilot ist meiner Meinung nach das Beste, was eine Star Trek-Serie jemals als Pilotfilm
vorzuweisen hatte -, die ersten Folgen trübten meine Begeisterung ganz gewaltig. Hey, - die
wollten ja gar nicht nach Hause! Die wollten lieber hin und her fliegen und fremde Welten
besuchen! Keine Notstopps, weil die Antimaterie ausgeht oder die Ventile der linken
Sensorenphalanx mal gereinigt werden müssten, - nein! Besuche, Abenteuer und Intrigen.. das
monatelange Warten auf eine Mischung aus "Lost in Space" und "Battlestar
Galactica" bescherte mir nichts anderes als "The Next Generation im Deltaquadranten"!
Hey, ich war enttäuscht und brauchte eine gewisse Zeit, um mich an das Konzept der Serie zu
gewöhnen. Im Laufe der Jahre hat das ganz gut funktioniert und mit der dritten Staffel wurden die
Geschichten auch qualitativ besser und ich muß zugeben: Seven of Nine ist ein wirklich
faszinierender Charakter, - auch ohne ihre beiden großen Vorzüge.. *zwinker,
zwinker*
Nun ist es also bald vorbei. Aber anders als bei Star Trek: Deep Space Nine weiß niemand so genau,
wie es nun enden wird. Möglichkeiten stehen ja genügend zur Auswahl: Die Voyager kommt
nach Hause und keiner stirbt. Die Voyager kommt nach Hause und oder weil jemand stirbt. Die Voyager
kommt überhaupt nicht nach Hause (und vielleicht stirbt trotzdem eine Hauptfigur, wer weiß?).
Die Voyager kommt ganz am Ende der letzten Folge nach Hause und bumms, die Serie ist vorbei. Die Voyager
kommt in der Mitte der letzten Folge nach Hause und muß dann noch, geschwächt wie sie ist,
den Angriff von Todfeinden abwehren (Die Borg? Spezies8472? Die Hirogen?). Es ist ein wahres Fest
für alle jene unter uns, die Alternativen schätzen.
Allerdings sollte man in diesem Zusammenhang auch auch die Planung für die nähere Zukunft berücksichtigen!
Der zehnte Kinofilm der Star Trek-Reihe soll ja, wie allgemein bekannt, der letzte mit der "Next
Generation-Crew" werden. Und sollte er nicht unerwarteterweise zum Mega-Blockbuster mutieren, so wird das wohl
auch so sein. Deep Space Nine hatte zwar ein einigermaßen offenes Ende, aber mal ehrlich: Eine
Kinoreihe, die ständig an Bord einer Raumstation spielen muss? – Nein. Das wird es
schätzungsweise und auch nach der Meinung vieler sogenannter oder selbsternannter Star
Trek-Experten nicht geben. Bliebe also Voyager.. Das Konzept ist ja recht einfach aufs Kino zu
übertragen: In der letzten Folge bestreitet die Crew rund um "Ich muss gleich
weinen!"-Janeway einen heldenhaften Kampf gegen wenweißichdenn und rettet die
Föderation und den halben Weltenraum, ohne dass der überhaupt Kenntnis davon besitzt.
Nur.. nach Hause, - dorthin gelangen sie doch nicht. Aber Janeway darf ihre stärkste Szene und
den besten Satz aus der gesamten Serie noch einmal wiederholen, der Zeichen setzender Weise aus dem
Pilotfilm stammt und beendet die sieben Jahre dauernde Fernsehreise mit den Worten: "Mr.
Paris, - send a course!" – Dramatische Pause - "For Home".
Tja, Pech gehabt. "To be continued in a cinema right beside your door..." kann man da wohl
nur sagen. Bei "Kampfstern Galactica” hat es ja auch über drei Filme funktioniert, - warum
nicht auch bei Voyager?
Würden die Produzenten so etwas machen? Würde Rick Berman sich das trauen?
Nein, wohl kaum. Und die logische Frage "Warum nicht?" ist ganz leicht zu beantworten: Wer
würde das sehen wollen?
Ernsthaft. Genau die gleiche Frage stelle ich schon seit Jahren allen übermütigen Babylon5-Fans,
die von einem Kinofilm schwadronieren und vom dem Megakult, der damit gestartet würde... Mumpitz!
Wer, frage ich Euch, würde das sehen wollen? Tausend Menschen? Zehntausend? Zehn Millionen
Menschen weltweit? Okay, akzeptiert, nur: Reicht das?
Reicht das aus, um einen Kinofilm zu produzieren, der der Tradition nach schon zig Millionen für
Special Effects ausgeben muss, bevor auch nur ein Drehtag beginnt oder gar nur ein Schauspieler unter
Vertrag genommen wurde?
"Star Trek: Insurrection" gilt als Flop. Und dieser Film hat über 70 Mio US$ eingespielt.
Und dieser Film hatte die Fans im Rücken, die "The Next Generation" zur
quotenstärksten Serie ihrer Zeit gemacht hatten!
"Star Trek: Voyager" dümpelt auf UPN nur vor sich hin. Die Quoten sind einfach nicht
gut. Kaum einer sieht diese Serie. Kaum einer KANN sie überhaupt sehen, da das Paramount
Network von seinen direkten Konkurrenten um landesweite Ausstrahlungsplätze, den Warner
Brothers, in den letzten Jahren immer weiter verdrängt wurde. Nein, - es würde wohl nicht
reichen. Ein "Star Trek: Voyager"-Kinofilm ist aus rein wirtschaftlichen Gründen nicht
zu realisieren, denke ich.
"Kaum einer" ist sicherlich etwas übertrieben, aber hey: Was sind die Zuschauerzahlen
im Vergleich zu denen einer "Next Generation"? Klar, - damals waren andere
Verhältnisse. Sicher, der Markt ist enger geworden. Plagiate und Kopien drängen sich
dazwischen und nehmen Fans und finanzielle Ressourcen weg, - aber mal ehrlich: Wen kümmern
diese Argumente? Niemand kann sich einen Voyager-Film leisten. Basta. Die Frage nach dem
"Warum?" ist da allerhöchstens sekundärer Natur.. und die Antworten sind noch
nicht mal das!
Mein Tipp? Sie werden nach Hause kommen. Vielleicht stirbt Janeway sogar in den letzten Minuten und
die letzte Szene ist der Blick der Brückencrew auf einen Planeten, genannt Erde, während
Chakotay in einem Anfall von "Ich habe auch mal eine gute Szene!" sagen darf: "Du
hast es geschafft, Kathryn! Du hast uns nach Hause gebracht!". Hey, - es wäre kein
schlechtes Ende und die Taschentücher-Kanonen wären eine prima Anschaffung für
den Konsum einer solchen letzten Folge...
Und dann? Tja, - und dann warten wir wieder. Auf Serie V und auf den nächsten Kinofilm. Der – wer
weiß? – vielleicht auch der letzte sein wird.. aber ich will ja nicht unken.
Freuen wir uns auf ein gelungenes Finale einer im Endeffekt gelungenen Fernsehserie: Auf das Ende von
"Star Trek: Voyager"!
"Im Mai 2002 auch auf Ihrem Kuschelsender, - Sat1!" Ja!
(Zurück zum Inhalt)
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Voyager wieder zur Primetime.
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Auf Grund der schlechten Einschaltquoten der Reality Soap "Girlscamp" zeigt
Sat.1 diese Sendung am kommenden Freitag zum letzten Mal zur Primetime. Auf
diesem Sendeplatz wird dann ab diesem Freitag die Serie "Star Trek: Voyager"
ausgestrahlt.
Fans, die schon lange auf die Fortsetzung der sechsten Staffel gewartet
haben, dürfen sich freuen, denn am 23. Februar wird die Episode "Der
Virtuose" ("Virtuoso") ausgestrahlt.
Hier der Sendeplan von Sat.1 für die nächsten Wochen.
23.02.2001 "Der Virtuose" ("Virtuoso")
02.03.2001 "Das Mahnmal" ("Memorial")
09.03.2001 "Tsunkatse" ("Tsunkatse")
16.03.2001 "Kollektiv" ("Collective")
23.03.2001 "Das Geistervolk" ("Spirit Folk")
Im Frühjahr 2001 soll dann auch täglich wieder "Star Trek: The Next
Generation" über die Bildschirme flimmern, ein genauer Termin ist jedoch
noch nicht bekannt.
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William Shatner hat wieder geheiratet.
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William Shatner (ST:TOS Captain Kirk) hat zum vierten Mal geheiratet. Nach
einem Bericht des "Indianapolis Star" schloss der 69-jährige Schauspieler im
US-Staat Indiana den Bund der Ehe mit der 42-jährigen Elizabeth Martin. Eine
Schwester der Braut bestätigte die Hochzeit, nannte aber keine näheren
Einzelheiten.
Von 1956 bis 1969 war Shatner mit Gloria Rand verheiratet, mit der er drei
Kinder hatte. 1973 folgte die Schauspielerin Marcy Lafferty, wurde aber 1996
von ihr offiziell geschieden. 1997 heiratete er das Model Nerine Kidd.
Unglücklicherweise dauerte diese Ehe nur ganze zwei Jahre, da am 9. August
1999 Kidd bei einem Unfall im Swimming Pool zu Hause ertrank. Eine Autopsie
ergab, dass sie zum Zeitpunkt ihres Todes betrunken war, was der Welt
enthüllte, dass Kidd an einem Alkoholproblem litt. Shatner hat kürzlich das
Nerine Shatner Friendly House eröffnet, das denen helfen soll, die an
Drogen- und Alkoholsucht leiden.
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Ron Moore bei den "Drachenreitern".
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Star Trek-Veteran Ronald D. Moore wird wieder tätig: Er wird für Warner
Brothers die "Drachenreiter von Pern"-Serie produzieren, die auf den
gleichnamigen Büchern von Anne McCaffrey basiert. Im nächsten Herbst soll
sie auf Sendung gehen, und der Pilotfilm zur Serie ist bereits in der Vorbereitung.
Moore über das Projekt: "Ich habe die Bücher schon auf dem College
gelesen, und sie sind mir als unerforschter Teil der Sci-Fi im Kopf geblieben. Nun
sind die technischen Möglichkeiten gegeben, die Romane als Serie umzusetzen.
"
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Star Trek-Serien auf DVD?
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Obwohl Paramount sich bis jetzt nicht sehr engagiert gezeigt hat, in den USA
Star Trek auf DVD zu veröffentlichen, denn dort gibt es nur die Filme und
die originale Serie auf den Silberscheiben, liefen die Dinge in Europa noch
viel schlechter, da bisher erst vier Filme auf DVD erschienen sind. Doch das
soll sich nun ändern. Eine DVD-Newsseite berichtet, Paramount plane, alle
vier bisherigen Star Trek-Serien im neuen Format zu veröffentlichen.
Laut der Website DVD Debate plant Paramount derweil, die Region Code 2 DVD
Sets schon im Juni 2001 zu veröffentlichen. Beginnen wird man mit der ersten
Staffel von "Star Trek: Voyager". Zusätzlich ist angeblich geplant,
Geschenkboxen und Special Edition DVDs für Sammler herauszubringen und auch
DVD-Versionen von bereits existierenden Sets zu veröffentlichen, wie z.B.
der Seven of Nine-Box.
DVD Debate veröffentlichte die folgende Liste mit Erscheinungsdaten, die
jedoch noch Änderungen unterliegt. Es ist auch nicht bekannt, wie offiziell
diese Liste ist.
The Original Series
- Season 1 / Dezember 2001
- Season 2 / Dezember 2002
The Next Generation
- Season 1 / April 2002
- Season 2 / Juli 2002
- Season 3 / November 2002
- Season 4 / März 2003
- Season 5 / Juni 2003
- Season 6 / September 2003
- Season 7 / Dezember 2003
Deep Space Nine
- Season 1 / November 2002
- Season 2 / Februar 2003
- Season 3 / Mai 2003
- Season 4 / August 2003
- Season 5 / November 2003
Voyager
- Season 1 / Juni 2001
- Season 2 / September 2001
- Season 3 / Dezember 2001
- Season 4 / März 2002
- Season 5 / Juni 2002
- Season 6 / September 2002
- Season 7 / Dezember 2002
Sollte die Liste tatsächlich korrekt sein, wären dies großartige Neuigkeiten
für europäische Star Trek-Fans, die allein in diesem Jahr in den Besitz der
ersten drei Staffeln von Voyager und der ersten Staffel der originalen Serie
kommen könnten.
Ein Bericht, der von dem britischen Magazin DVD Times veröffentlicht wurde,
scheint diese Gerüchte zu bestätigen und enthält auch zusätzliche
Neuigkeiten. So sollen die DVD-Sets £89.99 (DM299) kosten. Außerdem fidnet
sich dort ein Gerücht, in dem behauptet wird, dass die Episoden, die in den
Sets vorhanden sind, remastered sind und einige Extras wie Trailer, eine
DVD-Rom-Trek-Video-Datenbank und Einführungen zu den Episoden enthalten.
Aufgrund der verschiedenen Regionalcodes und des unterschiedlichen
Fernsehsystems in den USA werden amerikanische Fans kaum in der Lage sein,
diese DVDs anzusehen. Allerdings könnte diese europäische
Veröffentlichungswelle Paramount dazu bewegen, auch in den USA weitere DVDs
herauszubringen.
Und es gibt noch weitere gute Neuigkeiten. Laut der Website DVD Times wird
es eine Special Edition der DVD "Star Trek VI: The Undiscovered Country"
geben, die am 19. März diesen Jahres erscheint. Die DVD wird wie die normale
Edition einen Dolby Digital 5.1 Soundtrack und zwei Kinotrailer enthalten.
Hinzu kommen wird ein Demo des Computerspiels "Star Trek: New Worlds". Viele
Fans würden dies jetzt nicht unbedingt als Special Edition bezeichnen, aber
Paramount tut dies.
Es hat sich inzwischen herausgestellt, dass diese DVD nicht anamorph ist,
genau wie die Region Code 1 Fassung, was jedoch im Gegensatz zu den den
anderen Star Trek Region Code 2 DVDs steht. DVD Times zitierte zu diesem
Thema einen Leser, der behauptete, dass sowohl die Region Code 1 DVD als
auch die Laserdisc Veröffentlichung von "The Undiscovered Country" weitaus
schöner anzusehen sind, als die "hässliche" Region Code 2 DVD.
Links zum Thema:
http://www.dvddebate.com/article.php?sid=1683&mode=thread&order=0
http://www.dvdtimes.org.uk/
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Schauspieler zufrieden mit "Workforce".
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Über Inside Trek hatte der freiberufliche Journalist Ian Spelling kürzlich
die Gelegenheit, das Voyager-Set zu besuchen und mit Kate Mulgrew (ST:VOY
Janeway), Tim Russ (ST:VOY Tuvok) und Gaststar James Read zu sprechen, der
Janeways Angebeteten Jaffen spielt. Sein Besuch fand statt, als die
Dreharbeiten zum Zweiteiler "Workforce" liefen. Diese Episode zeigt laut
Spelling eine ganz neue Voyager. Denn wenn Captain Janeway "einen blauen
Arbeitsanzug, langes, wehendes Harr und ein großes verrücktes Lächeln
trägt", dann ist das definitiv nicht die Voyager, die wir kennen. Es ist ein
unnatürliches, mentales Bild und sicherlich "eine unnatürliche Sichtweise."
Workforce zeigt, wie wir bereits wissen, den Großteil der Voyager Crew -
einschließlich Janeway und Tuvok - die harte Arbeit auf einem fremden
Planeten verrichten. Sie kennen sich dabei nicht mehr gegenseitig und haben
auch ihr früheres Leben an Bord der Voyager vergessen. Und sie sind sogar
glücklich darüber - genau wie die Schauspieler. "Warum sollte man
darüber nicht froh sein?" erzählte Mulgrew Spelling, "Ich liebe diese
Szenen. Wir mussten einfach so irrsinnig glücklich aussehen. Es ist ein Teil der
Fremdartigkeit und der Spaß trägt zu einem Tempowechsel bei." Ihr
Glück könnte auch etwas mit dem Mangel an "Gekreische oder
Umhergerenne oder Explosionen" zu tun haben, ganz zu schweigen von Janeways
Romanze, wofür sich Mulgrew schon lange eingesetzt hat.
Als nächstes sprach Spelling mit dem Vulkanier der Serie, Tim Russ, der mit
der Episode genauso glücklich ist wie Janeway. Wie die geistig befreite und
auf dem Kopf gestellte Janeway, wird Tuvok nicht mehr ganz er selbst sein,
aber möglicherweise mehr als alle anderen. "Er ist immer noch Tuvok, aber es
ist eine kleine Variation des Tuvok, den wir für gewöhnlich sehen." Neben
der Chance, seinen Charakter einmal in einem etwas anderem Licht zu zeigen,
mag Russ, "dass [sie] eine Menge Zeit für eine ruhige und weitaus
nachdenklichere Story eingeräumt haben." Dies ist für einen Zweiteiler
etwas ungewöhnlich, die meist etwas Action-orientierter sind. Russ wies auch
darauf hin, dass die Auslöschung der Erinnerungen nicht für alle
Crewmitglieder komplett erfolgreich verlief. Diese werden zwar keine
Erinnerungen an ihre Vergangenheit haben, aber einige "Wiedererkennungsfaktoren
werden ihnen auffallen und [Tuvok] erkennt, dass irgendetwas nicht richtig ist."
Wer den gesamten englischen Artikel lesen möchte, der ein wenige mehr über
Mulgrew erzählt und auch einige Kommentare von Read enthält, der
erzählt, wie es ist, ein Teil von Star Trek zu sein, der folge dem unten stehenden
Link. Es stellte sich heraus, dass Read für die Rolle von Captain Janeway
vorgesprochen hat, nachdem Genevieve Bujold die Rolle ablehnte und die
Produzenten überlegten, doch eine männliche Führung in die Serie zu bringen.
Links zum Thema:
http://199.97.97.16/contWriter/endinsidetrek/2001/02/01/enter/2772-0403-pat_nytimes.html
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Trek-Autoren über Romulaner.
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Die Webseite SyFy World hat ein Interview mit den Star Trek-Autoren Josepha
Sherman und Susan Shwartz veröffentlicht. Dieses Autoren-Duo, das hinter den
Roman "Vulcan's Forge" und "Vulcan's Heart" steht, wird in
Kürze ein neues Star Trek-Taschenbuch rund um die Romulaner herausbringen. Sie
sprachen in dem Interview über ihre Faszination zu den Romulanern, und über ihre
Hoffnungen, sie wieder einmal auf den Bildschirmen zu sehen. Hier ein kurzer
Auszug:
"Ich persönlich mag die Kombination aus rohem Intellekt und schierer
Grausamkeit zusammen mit der gesamten Geschichte, die dahinter liegt," sagte
Shwartz, der schon bald ein neues Romulaner-basierte Buch mit Sherman über
Pocket Books veröffentlichen wird. "Ich mag auch das Komplottschmieden bei
den Romulanern und die Ehre und die Ironie. Ich habe sie immer gemocht von
dem Zeitpunkt an, als ich Marc Lenards Gesicht in ,Balance of Terror' sah
und bemerkte, von was sie getroffen wurden."
Links zum Thema:
http://treknation.com/syfyworld/special/sf20010204.shtml
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Kate Mulgrew über Sex und Integrität.
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In einem exklusiven Gespräch mit dem Cinescape-Redakteuren Gregory L. Norris
und Laura A. Van Vleet hat Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) erzählt, wie sie
mit dem immer schneller näher kommenden Ende ihrer Tage an Bord des
Raumschiffs Voyager zurecht kommt.
"Wenn ich mich so gut kenne, wie ich glaube mich zu kennen, dann werde ich
ein emotionales Baskenkörbchen sein", sagte sie über den letzten Drehtag von
Voyager. "Ich kann mir vorstellen, dass es ein wirklich harter Tag wird,
weil ich sicher bin, dass ich mich selbst auf bestimmte Arten und Weisen
zurückziehe, die sehr schwer für mich werden. [Janeway] ist ein Charakter,
den ich liebe - und vertraue. Es ist jetzt ein wahres Bündnis und an diesem
Tag werde ich Janeway Lebewohl sagen, wie jedermann auch Lebewohl sagen
würde. Somit wird es doppelt so schwer. Ich bin in erster Linie ein
emotionales Wesen."
Nachdem Voyager endet, plant Mulgrew, selbst an einer anderen aber wichtigen
Unternehmung teilzunehmen: Ihre Ehe mit dem Politiker aus Ohio Tim Hagan.
"Ich würde meinem Eheman gern etwas Zeit geben, um sein eigenes Leben wieder
in die geordneten Bahnen zu bringen. Er hat in den letzten Jahren so riesige
Opfer gebracht, um unsere Ehe und meinen verrückten Tagesplan unter einem
Hut zu bringen", sagte die Schauspielerin. "Wenn dies vorbei ist, werde ich
an der Reihe sein, ihm Licht zu spenden. Und ich habe vor, dies zu tun."
Bezüglich der Beziehung zwischen Janeway und Chakotay meinte Kate Mulgrew in
einem Interview des "Star Trek Communicator": "Ich habe strikte
Vorstellungen von Sex. Als sie das erste Mal die Janeway/Chakotay-Beziehung
aufzeigten, fühlte ich, dass es nicht korrekt wäre. Ich war sicher, dass es
zurückschlagen würde. Aber als sie eine Beziehng zwischen ihr und einem
Hologramm ('Fair Haven', 'Spirit Folk') wollten, war ich vorbereitet, das
Risiko einzugehen. Wir lassen alle unsere Gedanken spielen und Janeway hatte
keinen einzigen Kuss innerhalb der letzten sechs Jahre."
In der Sonderausgabe des "Communicator", die den Frauen in Star Trek
gewidmet ist, spricht sie auch darüber, was einer der Gründe für den Schutz
von Janeways Integrität sein könnte - die Wirkung des Charakters auf die
Zuschauer. "Ich denke sie hat einen Einfluss auf Frauen in der Wissenschaft.
Das zeigt sich in den Briefen, die ich erhalte und den Frauen, mit denen ich
mich unterhalte - Wissenschaftlerinnen, Doktoren, Anwältinnen, Frauen mit
den verschiedensten Karrieren.
Ich fühle, wir haben ein gemeinsames Dilemma und das ist es, was für mich am
wichtigsten ist. Sie sehen mich im Fernsehen und lesen ein wenig über mich.
Sie sagen: 'Sie hat zwei Söhne grossgezogen und dabei nicht ihre Ehrlichkeit
und ihren Glanz verloren.' Mir ist bewusst, das Janeway nicht nur eine Rolle
ist, sondern voll von Integrität, was eine sehr seltene Schöpfung im
Fernsehen ist. Frauen in dieser Fernsehkultur wollen etwas mit den jungen
Mädchen teilen."
Links zum Thema:
http://sites.netscape.net/totallykate/articles/stcom131.html
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Roxann Dawson über Abtreibung und Entspannung.
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Roxann Dawson (ST:VOY Torres) gab ein Interview, das bei Fandom zu finden
ist. Darin redet sie über die Beziehung zwischen B'Elanna und Tom, über ihre
Arbeit als Regisseurin bei einigen Folgen und über den Rest der
Voyager-Staffel (Vorsicht, Spoiler).
Auch über die Folge "Lineage" spricht sie. Darin wird festgestellt, dass
B'Elanna schwanger ist und dass ihre Tochter ebenfalls sichtbare Stirnwülste
haben wird, wegen denen sie selbst in ihrer Kindheit gehänselt wurde. Es
geht hauptsächlich um das Bestreben B'Elannas, ihr Kind genetisch so zu
verändern, dass ihm das erspart bleibt.
"Es ist vermutlich die Folge, auf die ich am meisten stolz bin, zumindest in
letzter Zeit", meint Dawson. "Ich hoffe, dass diese Episode etwas wird, an
das sich die Leute erinnern werden. Dies hat viel mit Dingen wie Abtreibung,
Vaterrechten und unsren wachsenden Möglichkeiten der genetischen
Veränderungen im Mutterleib zu tun. All diese Themen werden in einer sehr
bewegenden Geschichte behandelt, die unglaublich gut geschrieben ist. Es
gibt sehr wenige Drehbücher in meinem Leben, bei denen ich tatsächlich
weine, während ich sie lese. Ich hoffe nur, dass wir das auf den Bildschirm
übertragen konnten. Ich habe sehr hart gearbeitet.
Über ihr Leben nach dem Ende von Voyager sagt sie unter anderem:
"Ich habe mich nie wirklich gelangweilt. Ich erschaffe irgendwie Dinge,
selbst wenn es so aussieht, als gäbe es nichts zu tun. Ich denke, das erste,
was ich gerne lernen würde, wenn Voyager vorbei ist, ist mich besser zu
erholen. Ich bin nicht wirklich gut darin.
Links zum Thema:
http://www.fandom.com
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Jeri Ryan über Intimität und Menschlichkeit.
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In einem kurzen TV-Interview äußerte sich Jeri Ryan (ST:VOY Seven of Nine)
zum aktuellen Geschehen am Voyager-Set (Vorsicht, Spoiler).
Frage: In der Episode "Work Force" wird es eine erste romantische Szene für
Seven of Nine geben. Und im März sollen ja schon die nächsten Schritte
anstehen...
Jeri Ryan: Das ist ein großer Durchbruch für Seven. Sie versucht, die
romantischen Gefühle wieder aufleben zu lassen, die sie schon einmal hatte.
Sie erschafft ein Holodeck-Programm mit einem Mitglied der Crew.
Frage:Und wer ist der Glückliche?
Jeri Ryan: (zögert) Okay, es ist Chakotay.
Frage:Ist es ein erotischer Moment?
Jeri Ryan: Wie es im Skript steht, ja.
Frage: Und wie hätte Jeri persönlich diese Szene gerne?
Jeri Ryan: Ich denke, niemand will die beiden wirklich auf dem Holodeck ins
Bett springen sehen, aber Seven will diese Intimität natürlich entdecken.
Frage: Wie menschlich soll sie denn in ihren Augen werden? Ich meine, es
besteht ja die Gefahr, dass ihr Charakter daran abstumpft...
Jeri Ryan: Das stimmt. Ich möchte nicht, dass sie absolut menschlich wird,
damit es ein Happy End gibt. Das Sehenswerte an ihr ist im Moment ihre
Aussenseiterrolle, sie eckt oft an. Und ich möchte diesen Konflikt
beibehalten. Die einzige Sache, mit der sie sich wirklich noch nicht
auseinander gesetzt hat, ist ihre Sexualität. Das sprechen wir in der
kommenden Episode an. Dann haben wir uns mit all ihren
Charaktereigenschaften beschäftigt.
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Neue Episodeninfos: "Author, Author".
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Die offizielle Star Trek-Website hat den Inhalt einer neuen "Star Trek:
Voyager" Episode mit dem Namen "Author, Author" bekanntgegeben. Vorsicht,
massive Spoilergefahr!
Produktionsnummer: 266
Sternzeit: Unbekannt
Da sich die U.S.S. Voyager immer weiter dem Alpha-Quadranten nähert, wurde
eine neue Art der direkten Kurzkommunikation mit der Sternenflotte
eingerichtet, die es der Crew erlaubt, einige Minuten mit der Familie und
Freunden zu kommunizieren. Der Doktor hat jedoch keine Familie oder Freunde
auf der Erde, aber er hat einen Holoroman, den er Publizisten übergeben
möchte - die Geschichte eines Schiffes, das auf der anderen Seite der
Galaxie gestrandet ist und eine seltsam bekannte Crew an Bord hat; eine
Crew, die fast ihren holographischen Doktor toleriert, der in einer
virtuellen Sklaverei lebt...
Gastcharaktere:
Barry Gordon als Broht
Dwight Schultz als Reginald Barclay
Juan Garcia als John Torres
Richard Herd als Admiral Paris
Joseph Campanella als Vermittler
Robert Ito als John Kim
Irene Tsu als Mary Kim
Lorinne Vozoff als Irene Hansen
Produktionsteam:
Story von Brannon Braga
Drehbuch von Phyllis Strong & Mike Sussman
Regie von David Livingston
Ausführende Produzenten: Rick Berman, Kenneth Biller
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Terry Farrell und Robert Beltran nicht auf FedCon 9.
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Terry Farrell (ST:DS9 Jadzia Dax) und Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) mussten
ihre Teilnahme an der FedCon 9 auf Grund von Terminproblemen in Bezug auf die
Produktion der Sitcom "Becker", bzw. der abschließenden Dreharbeiten zu
Star Trek: Voyager leider absagen.
Als Ersatz für die beiden Schauspieler haben die Organisatoren der FedCon Colm Meaney
(ST:TNG O'Brien) und Alexander Siddig (ST:DS9 Bashir) verpflichten können.
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"Hugh"-Schauspieler in "The Void".
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In der Voyagerfolge "The Void", die vor kurzem in den USA ausgestrahlt wurde,
ist auch Jonathan del Arco (ST:TNG Hugh) aufgetaucht. Der ehemalige
Borg-Schauspieler, der in den TNG-Folgen "Ich bin Hugh" und "Angriff der
Borg" zu sehen war, spielte darin einen sprachlosen Außerirdischen namens
Fantome.
In einem langen Fandom-Artikel spricht der Schauspieler über seine Zeit bei
TNG und über seine Zusammenarbeit mit Whoopie Goldberg (ST:TNG Guinan) und
Patrick Stewart (ST:TNG Picard), aber auch über die Dreharbeiten mit der
Voyager-Crew und seine sonstigen Aktivitäten. Über die klassischen Star
Trek-Elemente in "The Void" meinte er (Vorsicht, Spoiler!):
"Sie stecken in einer Leere fest, und grundsätzlich ermorden sich alle
gegenseitig und versuchen, aus der Leere herauszukommen. Sie stehlen Nahrung
und Energie voneinander. Die Entscheidung ist: Du bist in einer schlechten
Situation; gehst du einfach auf Plünderung, um zu überleben, und tust das,
was jeder andere tut, oder wählst du den höheren Weg und sagst: ,Wisst ihr
was, anstatt das zu tun, werden wir unser Essen mit euch teilen, wir werden
unsere medizinische Ausrüstung mit euch teilen, wenn ihr euch im Gegenzug
mit uns zusammen tut. Gemeinsam können wir herausfinden, wie man hier raus
kommt.' [...]
Es war ziemlich ,echtes Trek', die Prinzipien Gene Roddenberrys, die im
klassischen Trek ausgedrückt wurden. Diese Folge fühlte sich ebenfalls sehr
so an, sie hatte ein wirklich nettes Element von wirklich gutem Star Trek.
Es geht nicht um's Kämpfen, sondern um Ethik und wie wir einen Ausweg aus
einer Situation, in der wir stecken, finden.
Links zum Thema:
http://www.fandom.com/star_trek/editorial.asp?obj_id=256614
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Serie V für Herbst geplant.
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Auf einer Konferenz mit Finanzanalysten hat Viacom, die Muttergesellschaft
von UPN, gestern erstmals offiziell von einer neuen Star Trek-Serie im
Herbst 2001 gesprochen.
Auch UPN, auf deren Fernsehnetzwerk die neue Serie ausgestrahlt werden soll,
wurde der Rücken gestärkt: Man gehe davon aus, das Netzwerk würde sich die
nächsten Jahre sicherlich noch halten.
Bereits vor einiger Zeit hieß es in Gerüchten, die Vorproduktion der Serie
würde schon in Kürze anlaufen - diese scheinen sich nun bewahrheitet zu
haben. Aber natürlich bleibt der Schauspieler- und Autorenstreik in den USA
weiterhin eine Gefahr für die Produzenten, wie Rick Berman vor mehreren
Monaten schon andeutete.
Jedoch ist der Start der Serie nun wieder ein Stück näher gerückt. Über
deren Inhalt schwiegen sich die Viacom-Vertreter auf ihrer Konferenz
übrigens aus...
Auf einer Convention in den USA enthüllte Armin Shimerman (ST:DS9 Quark),
dass "die Kulissen für Serie V warscheinlich schon fertig gestellt sind".
Diese Aussage passt perfekt in das Bild, das sich die Fans in den letzten
Wochen machen konnten: Auf dem Paramount-Gelände war man angeblich schon auf
der Suche nach einem Drehort für die neue Serie, und Rick Berman hatte
verlauten lassen, er rechne mit Dreharbeiten für die Pilotfolge "im März
oder April". Und zu guter letzt hatte Viacom in einer Konferenz auch noch
einmal offiziell das Kommen der fünften Serie bestätigt. Allerdings ergibt
sich die Frage, warum die Berichte vom Bau der Sets erst so spät an die
Öffentlichkeit gelangen. Folglich handelt es sich also weiterhin nur um
Gerüchte.
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(Zurück zum Inhalt)
In den letzten Jahren erfreute uns Michael Piller mit über 430 Stunden Star Trek-Fernsehen.
In dem nun folgenden Interview spricht Michael Piller einmal Klartext in Bezug auf den letzten
Kinofilm 'Star Trek: Insurrection'.
Frage: Es gibt eine Menge Gerüchte im Internet, dass du möglicherweise den ersten Entwurf
von 'Star Trek: Insurrection' veröffentlichen wirst. Entsprechen diese Gerüchte der Wahrheit,
und wenn ja, drückt sich dadurch eine gewissen Unzufriedenheit aus, welche du vielleicht angesichts
des Endprodukts hattest?
Michael Piller: Lasst mich das einmal abklären und völlig klar machen. Mit Einverständnis
der 'Viacom Consumer Licensing' und 'Pocket Books' schrieb ich ein Buch während ich an 'Star Trek:
Insurrection' geschrieben habe, welches als Schulbuch für Drehbuchautoren gedacht war. Meine
Absicht war es, den Leser durch den kompletten Entwicklungsprozess eines Filmes zu bringen, angefangen
bei der Idee. Und danach zu zeigen, wie Änderungen, Problemen, Möglichkeiten, Forderungen
des Studios und finanzielle Abwägungen das Produkt letztlich beeinflussen. Und das war das
Wesentliche, um einmal zu sehen, ob der Leser die selben Entscheidungen treffen würde, welche Rick
und ich während der Entwicklung des Drehbuchs trafen. Das Buch war weder kritisch geschrieben,
noch brach ich damit Brücken hinter mir ab, es sollte nur einen Einblick hinter die Kulissen einer Star
Trek-Produktion geben, wie es so zuvor noch niemals erzählt wurde. Aus Gründen auf die ich
hier nicht näher eingehen möchte, wurde dann auf einer sehr hohen Ebene die Entscheidung
getroffen, dieses Buch nicht zu veröffentlichen, was sehr enttäuschend für mich gewesen
ist. Jedenfalls reflektiert es keine Unzufriedenheit meinerseits, die ich mit dem Endprodukt hatte. Ich denke 'Star
Trek: Insurrection' steht für sich, verglichen mit den anderen Star Trek-Filmen. Die Ziele dieses ganz
besonderen Films waren anders als bei seinen Vorgängern. Und zum größten Teil haben wir
die gesteckten Ziele auch erreicht.
Aber kritisiere ich im nachhinein Entscheidungen, die ich bei diesem Film getroffen hatte?
Sicher.
Ich begann mit der Vision von Jean-Luc Picard, der alleine mit einem Phasergewehr an einem Berghang steht,
und schwache und hilflose Leute gegen zwei der mächtigsten Kräfte in der Galaxis verteidigt. Ein
wahrer, mystischer Held gegen unmögliche Vorgaben.
So hat es sich dann aber nicht ganz entwickelt.
Ich habe dies nicht zufriedenstellend gemacht, und nachdem alles gesagt und gemacht worden war, hatten
wir die Chance gegen Picard angemessen gesichert. Ja, vielleicht wäre etwas mehr von den
Bodenkämpfen hilfreicher gewesen, die wir auf unserem Weg rausschneiden mussten - die Angriffe
kamen nur von drei Son'a-Shuttles und den Drohnen - aber das war nicht wirklich das Thema, wenn ich es
heute betrachte. Der wahre Bösewicht in diesem Film ist die Führung der Föderation,
aber so wie es geschrieben wurde, sind deren Verbrechen zum größten Teil philosophischer
Natur. Das lässt die Son'a, die ich in den Dialogen als 'geringfügige Verbrecher' beschrieben
hatte, als Quelle der ganzen Bedrohung zurück. Ich denke der Film hätte vielleicht eine
größere Tiefe gehabt, wenn ich sowohl Kräfte der Sternenflotte als auch der Son'a gegen
Picard und seine Besatzung geworfen hätte.
Und der zweite Punkt: Während des Schreibprozesses verloren wir viel von Picards persönlicher
Reise. Ich wünschte ich hätte mit einem mehr substantiellen Handlungsbogen für Picard
begonnen, einer der dem Verlust von ein oder zwei Szenen hätte widerstehen können. Ich muss
betonen, basierend auf dem fertigen Film, kann ich die Schnitte, welche Jonathan, Rick und das Studio
schließlich machte, indossieren. Aber eine Reise zu einem Jungbrunnen verdient eine Art Wiedergeburt
eines Helden, und dahin gelangten wir nicht vollkommen. Das ist eine verpasste Gelegenheit, die mich sehr
stört. Ich muss immer wieder daran denken, wie sich das Drehbuch wohl geändert hätte,
wenn wir einen Picard gehabt hätten, der nach zwei Jahren Krieg, zuerst mit den Borg und dann mit dem
Dominion, müde wurde, eine Menge Besatzungsmitglieder verloren hat, nur weil er kämpfte, um
die Ideale der Föderation zu erhalten. Und dann muss er entdecken, dass seine eigenen Vorgesetzten
diese Ideale opfern wollen, um den Planeten der Ba'ku zu stehlen. In diesem Szenario hätte diese
friedvolle Welt einen direkten Vergleich zu den dunklen Kriegstagen von Picard gebildet.
Mein Kollege Alan Spencer erzählt die Geschichte von einem Künstler, der dabei erwischt wird,
wie er seine eigene Arbeit aus dem Louvre stehlen möchte. "Ich möchte nur ein paar Dinge
in meiner Zeichnung ändern, die noch nicht richtig sind.", sagt Dieser. "Es ist nicht mehr
Deine", sagt der Wächter des Louvre, während sie ihn wegbringen, "Es ist nun
Unsere".
Wenn ich an die Arbeiten denke, welche für immer als 'unvollendet' in meinem Gedanken sein werden,
dann finde ich doch einige Sachen sehr angenehm bei 'Star Trek: Insurrection'. Ich wollte einen Film machen,
der erhaben und aufrichtig in der Tradition von Roddenberry ist. Ich wollte diese intellektuelle, moralische
Führerqualitäten erforschen, die meiner Meinung nach Picard von anderen Helden unterscheidet.
Ich wollte aufzeigen, dass diese Besatzung eine Familie ist, die sich liebt und gegenseitig unterstützt.
Und ich wollte die Enterprise fremde, neue Welten erforschen lassen. 'Star Trek: Insurrection' erreichte diese
Ziele.
Ob es ein guter Film ist? Das liegt an euch.
Gleich ob euer Daumen nun nach oben oder unten geht, ich weiß ich brachte all mein Können in
diesen Film ein. Ein Autor kann von sich selbst nicht mehr verlangen.
Eine der ersten Reaktionen zu diesem Film kam von einem anonymen Fan, und war ein langer und
nachdenklicher Brief auf einer Webseite, der eine Menge Pro’s und Kontra’s enthielt, bis er mit den Worten
schloss "... dieser Film lässt mich mit einem angenehmen, warmen Gefühl zurück."
Ich frage mich ob sie jemals erkannt hat, wie viel dies für den Typ, der gerade in meinem Stuhl sitzt,
bedeutet hat. Ein Kommentar wie Dieses, nun ja, dafür lohnen sich all die schlaflosen Nächte.
Aus diesem Grund wurde ich ein Autor.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Kritik und Kommentare zur Corona Magazine-Ausgabe 78
Zum Artikel "Finsternis über dem Genre" von Christian Lukas
Ich habe mir soeben den Bericht "Finsternis über dem Genre" aus dem Corona (78)
durchgelesen und muss dazu sagen, ich schätze die derzeitige Situation eigentlich nicht so
schlimm ein. Dies mag allerdings daran liegen, dass ich eigentlich kein Fan des gesamten
Phantastik-Genres bin, sondern mich eher seit über zehn Jahren als eingefleischten
"Trekkie" bezeichne. Daher schaue ich persönlich sowieso ein wenig abwertend
auf "Buffy", "Xena", "Sliders", "Farscape",
"Stargate", "Seven Days", usw. herab.
Was Star Trek angeht, sehe ich sehe auch, dass der Markt zur Zeit etwas übersättigt ist
und die Niveauansprüche in der Ebene von "Big Brother" liegen, aber irgendwie
weigere ich mich innerlich doch dagegen, zu akzeptieren, dass ich auf meine regelmäßige
Star Trek-Dosis verzichten müsste. Schließlich läuft jetzt seit 14 Jahren
durchgehend wenigstens eine Star Trek - Serie. Aber wahrscheinlich würde es tatsächlich
dem gesamten Genre gut tun, eine Verschnaufpause einzulegen.
Die relativ geringen Quoten von "Star Trek-Voyager" würde ich weniger auf
schlechte Stories schieben, obwohl man sicherlich einiges hätte besser machen können. Aber
wie gesagt, es gibt heutzutage eigentlich viel zu viele Sci-Fi Serien, so dass sich das Publikum eher verteilt.
"Star Trek - TNG" war natürlich erfolgreicher, schließlich gab es seinerzeit nichts
vergleichbares, gegen dass es sich hätte durchsetzen müssen. Durch die Fülle an
Science Fiction wird im Moment doch alles in "einen Pott geschmissen". Ich musste mir
gestern auf einem Kurstreffen noch die Frage eines Außenstehenden anhören: "Wo ist
eigentlich der Unterschied zwischen "Star Trek" und "Star Wars"?"
(Arrrrrgh!!) Daher wird "Star Trek" im Grunde von den anderen Mitstreitern seines Genres
heruntergezogen.
Um noch einmal auf den Artikel des Coronas zurückzukommen. Die Stelle an der sich mir die Haare
wirklich sträubten, war, als "Star Trek - Deep Space Nine" als "Dumpfes
Babylon 5-Plagiat" bezeichnet wurde. Also erst einmal komme ich mir vor, wenn "DS9"
überhaupt mit "Babylon 5" verglichen wird, als würde mir auf einem Kurstreffen
eine bestimmte Frage gestellt werden. Ansonsten empfand ich das Finale von DER Raumstation als das
Beste, was Star Trek bzw. das Sci-Fi Genre zu bieten hat.
Wie könnte man eine Saga besser zu Ende führen. Man hatte sowohl eine gute Auflösung,
der bestehenden Handlungsstränge, als auch ordentliche Schlachten. Und das Resumé in der letzten
halben Stunde von "What you leave behind" mit dem anschließenden Zoom weg von der
Station, war sogar noch sentimentaler als das Ende von "TNG". [..]
- Stephan Seifert
Normalerweise konsumiere ich das Corona Magazine lediglich, aber der
Beitrag von Christian Lukas hat mich dermaßen verärgert, dass ich darauf
reagieren muss. Sofern es Sinn und Zweck dieses provokanten Artikels war, die
Leserschaft aus ihrer Lethargie zu reißen, nun, Glückwunsch - in meinem Fall
hat es offensichtlich ausgezeichnet funktioniert!
Aus Zeitmangel will ich mich darauf beschränken, Christian Lukas' Frage
hinsichtlich der siebten Season von DS9 zu beantworten:
"JA, es gibt hier draußen tatsächlich Fans, denen die siebte Season
hervorragend gefallen hat, und zwar jede Menge!" Die siebte Season zum
bloßen Plagiat von Babylon 5 (eine Serie, die meine Freunde und ich
ebenfalls sehr schätzen) zu degradieren, zeugt von Nichtwissen oder schlicht
von Ignoranz. DS9 ist von sämtlichen ST-Serien die ausgefeilteste, und es
wurde von den Fans erwartet und außerordentlich begrüßt, dass in der siebten
Season die in vorherigen Seasons kunstvoll begonnenen Handlungsfäden endlich
- in einer genialen Umsetzung - zusammenfanden."
Soweit es die Ausführungen zu Mission Erde betrifft ... nun, über den
Ausstieg von Kevin Kilner habe ich widersprüchliche Informationen gehört;
aber Lisa Howard wurde nicht rausgeworfen, um sie durch ein blondes Modell
zu ersetzen, sondern sie ist ausgestiegen, weil sie schwanger war. Mir
persönlich hat Lisa Howard auch besser gefallen, trotzdem stellt ihre
Nachfolgerin zunehmend unter Beweis, dass sie durchaus mehr kann, als blond
zu sein. Im übrigen erlebt gerade Mission Erde zur Zeit einen absoluten
Höhenflug. Die dritte Season wird im Deutschen Fandom nach einigen
Durchhängern begeistert aufgenommen, und in den USA und in England ist die
vierte Season mit großem Erfolg gestartet - die fünfte Season ist
beschlossene Sache. VOX hat die vierte Season bereits gekauft und den Fans
zugesagt, dass auch die fünfte sowie jede weitere Season von VOX erworben
wird.
- Martina Künisch
Zitat: "Oder gibt es dort draußen an den Computern wirklich Fans, die behaupten, die
siebte Staffel von "Star Trek: Deep Space Nine", dieses dumpfe "Babylon
5"-Plagiat, habe seine positiven Momente gehabt?"
JAAAAAAAAA.... gottverdammtnochmal JAAAAAAAA.... es gibt solche Fans vor den
Computern! Ich habe Babylon 5 insgesamt 30 Minuten gesehen, über alle Folgen verteilt!!
Trotzdem empfinde ich es als eine Frechheit, irgendeine Staffel von DS9 als Plagiat zu bezeichnen!
Schon gar nicht die letzten Staffeln in denen Michael Dorn mitspielte. Am Tag als Worf an Bord
kam ging es richtig zur Sache auf DS9. Endlich gab es richtig Action und Handlungen spielten sich
mehr und mehr auch außerhalb von DS9 ab. Jeder der mir erzählt, dass er diese Serie
nicht so gut fand, dem sage ich, er solle sich die Folgen ab dem Zeitpunkt ansehen! Worf war eine
echte Bereicherung, genauso wie er unverzichtbarer Bestandteil von TNG war. Die letzten Staffeln
von DS9 waren die besten! [..]
- Alexander Wiedenmann
(Zurück zum Inhalt)
Das Quoten-Karussell dreht sich weiter. Nachdem das Girlscamp auf Sat.1 entsetzlich gefloppt ist und somit
wohl das Ende des Reality-TV Booms erreicht ist, hievt Sat.1 mal wieder "Voyager" auf den
Freitaghauptabend-Sendeplatz. Wieder darf "Voyager" den Lückenbüßer
spielen; wieder werden viele Zuschauer die erste Folge verpassen da viele TV-Zeitschriften den neuen
Sendetermin noch nicht abgedruckt haben, denn merkwürdigerweise scheinen heutzutage auch
wöchentlich erscheinende TV-Zeitschriften nicht immer in der Lage zu sein
Programmänderungen rechtzeitig zu registrieren und ihre Übersichten anzupassen.
Rund 26.000 DM kostet ein 30 Sekunden Spot in einer der drei Werbepausen. Immerhin um 4.000 DM mehr
als der montägliche Girlscamp-Lückenbüßer "Helicops", aber nur halb
so viel wie ein gleich langer Spot bei "Buffy" oder "Angel" auf Pro Sieben.
Allerdings steigt der Preis ab der vierten Folge am neuen Sendeplatz auf über 39.000 DM (sofern die
Quoten dann stimmen).
Immerhin, vielleicht eine gute Gelegenheit die 30 Sekunden Spot Preise einiger Serien zu vergleichen (leider
existieren nur Quellen für Sat.1 und Pro Sieben):
"Babylon 5", Pro Sieben gegen 11:30 am Samstag: ca. 3.000 DM
"Raumschiff Enterprise", Sat.1 um 14 Uhr am Samstag: ca. 6.000 DM
"Voyager", Sat.1 um 15 Uhr am Samstag: ca. 15.000 DM
"Charmed", Pro Sieben um 16 Uhr am Samstag: ca. 18.000 DM
"Roswel"l, Pro Sieben um 17 Uhr am Samstag: ca. 29.000 DM
"Buffy", Pro Sieben um 20:15 Uhr am Mittwoch: ca. 50.000 DM
"Angel", Pro Sieben um 21:15 Uhr am Mittwoch: ca. 50.000 DM
"Die Simpsons", Pro Sieben um 21:15 Uhr am Montag: ca. 61.000 DM
"Futurama", Pro Sieben um 21:45 Uhr am Montag: ca. 61.000 DM
"Akte X", Pro Sieben um 20:15 Uhr am Montag: ca. 61.000 DM
Doch genug der nackten Zahlen. Erwähnenswert ist der anhaltende Erfolg der neuen Serie
"Roswell" auf Pro Sieben. Auch die dritte Folge liegt derzeit noch sehr stabil und ist ein
absoluter Erfolg bei den jüngeren Zuschauern, obwohl "Charmed" sich noch etwas
besser positionieren kann. "Stargate" ist auf dem inzwischen von floppenden Reality Formaten
gebeutelten Sender RTL 2 auch nicht mehr auf der Erfolgswelle, was aber zumindest teilweise auch an den
Wiederholungen liegt die zur Zeit laufen.
In den USA gibt es keine großen Überraschungen. Mit der zuletzt arg ins Quoten-Trudeln
geratenen "Voyager" geht es wieder etwas aufwärts, auch "Buffy" und
"Angel" haben sich dort etwas erholt. "Akte X" führt die Hitliste der
Phantastik Serien bei den Networks weiter an (wenn auch, wie schon öfters erwähnt, sehr
weit von den Zuschauerzahlen früherer Seasons entfernt), während "Roswell"
und "Seven Days" am anderen Ende der Ratings-Listen zu finden sind.
Am Syndication Markt dominiert weiterhin der Newcomer "Andromeda", "Xena"
konnte zuletzt auch wieder etwas mehr Zuschauer finden. Der große Rest der Syndication Fantastik
(von "Stargate" über "Relic Hunter" bis zu "Earth: Final
Conflict") ist weit jenseits der Top 25 anzutreffen.
(Zurück zum Inhalt)
Die Top Ten Überraschungen in Star Trek X
1. Data sagt "Fuck" und Troi wirft ihn wegen "schlechter Arbeitsmoral" von der
Brücke.
2. Die Föderation erklärt allen Rassen des Alpha-Quadranten den Krieg.
3. Wesley Crusher hat einen zehn-sekündigen Gastauftritt als Mitglied eines Aussenteams.
4. Die Schiffe der Romulaner sind pink.
5. Worf’s Akne wird schlimmer.
6. Drei Worte: Locutus is back.
7. Zur Abwechslung wird mal nicht Shakespeare sondern Harry Potter zitiert.
8. "Der Himmel ist das Limit" bezieht sich auf Patrick Stewards Gagenforderungen.
9. Deanna wird von Data schwanger.
10. Der vollständige Filmtitel: Star Trek X: Play it again, Paramount.
(Zurück zum Inhalt)
Im folgenden Artikel werden die Handlungsabläufe der siebten Staffel von Star Trek: Voyager eingehend
beschrieben. Wer sich also die Spannung auf die kommenden Episoden erhalten möchte, sollte
nicht weiterlesen!
7.4 Repression
Die Folge beginnt mit einem Bajoraner, Teero, der Maquis-Schiffe zeichnet und dazu irgendwelche Melodien
summt. Auf einem Monitor sind Crew-Mitglieder der Voyager abgebildet. Auf der Voyager will Tom
B'Elanna überraschen und lädt sie in seine neueste Holo-Kreation ein: Ein Kino im Stile der 20er
Jahre des 20. Jahrhunderts. Doch die Unterhaltung ist anders als erwartet. Sie finden Crewman Tabor, der
bewusstlos in einem der Sessel sitzt. Der Doktor stellt fest, dass seine Verletzungen das Resultat eines
Angriffes sind. Janeway beauftrag daraufhin Tuvok mit der Aufklärung des Falles. Der ist sich von
Anfang an sicher, dass ein Crew-Mitglied für die Tat verantwortlich ist.
Auch andere Crewmitglieder, darunter auch Chakotay und B’Elanna, werden Opfer von Angriffen.
Nach vielen Verdächtigungen und Nachforschungen muss Tuvok erkennen, dass er der
mysteriöse Angreifer zu sein scheint. Er erinnert sich, dass die Angriffe anfingen, kurz nachdem er
einen Brief von seinem Sohn erhalten hat.
Daraufhin untersuchen Janeway, Chakotay, Seven und Tom den Brief und entdecken eine unterschwellige
Botschaft, in der Teero einen religiösen Hymnus singt. Chakotay erkennt ihn wieder: Er arbeitete mit
dem Maquis zusammen und experimentierte mit der Kontrolle des Geistes anderer Menschen herum. Tuvok
erinnert sich, Teero 7 Jahre zuvor in einem bajoranischen Tempel getroffen zu haben. Dann erlebt er aber
plötzlich ein Flashback, in dem er auf einen Operationstisch gefesselt ist, und Teero eine
Geistesverschmelzung mit ihm durchführt. Janeway bittet Tuvok, mehr zu erzählen - doch dem
erscheint Teero und fordert ihn auf, seine Mission zu beenden. Auch wenn er es versucht, so kann Tuvok
schließlich doch nicht die Oberhand über seinen Geist behalten und kontaktet Chakotay
über den Kommunikator. Er teilt ihm etwas auf bajoranisch mit. Chakotay antwortet:
"Verstanden!" und geht auf die Krankenstation, wo er Parisbetäubt und B'Elanna den
selben Befehl auf bajoranisch gibt. Auch sie versteht und zusammen übernehmen sie die Kontrolle
über die Brücke. Dann versammeln sie die anderen von Tuvok attackierten Ex-Maquis, die ihren
Befehlen gehorchen und die anderen Voyager-Crew-Mitglieder außer Gefecht setzten.
Als das Schiff plötzlich auf roten Alarm geht, versucht Janeway die Brücke zu kontakten - ohne
Antwort. Chakotay sucht sie statt dessen auf und verkündet, dass der Maquis ab jetzt die Kontrolle
über das Schiff übernommen hat. Er erzählt Janeway, dass sie Teero daran erinnert hat,
was sie wirklich sind - Maquis und dass die Rebellion noch nicht vorbei ist. Zumindest auf der Voyager
nicht. Er lässt Tuvok frei und sperrt Janeway in die Zelle. Kurz darauf, als sie allein sind, wendet
Tuvok seinen vulkanischen Griff bei Chakotay an und führt eine erneute Geistesverschmelzung durch,
durch die Chakotay wieder normal wird. Er gibt die Kontrolle der Voyager wieder an Janeway zurück.
Letztendlich normalisiert sich auch der Zustand der restlichen Crew.
7.5 Critical Care
Der dralianische Händler Gar verkauft den mobilen Emitter des Doktors an den Leiter eines
Krankenhauses. Der Doktor ist zuerst über seine Entführung verärgert, hilft aber, als
Verletzte eingeliefert werden. Inzwischen erkennt man auf der Voyager, dass der Doktor gestohlen wurde
und macht sich auf die Suche nach ihm, was sich aber aufgrund von Gar’s Verschlagenheit als recht
langwierig und anstrengend erweist.
Der Doktor versucht inzwischen das beste aus seiner Situation zu machen und kümmert sich so gut es
geht um die Kranken und Verletzten. Verzweifelt muss er aber erkennen, dass es im Hospital zwei Bereiche
gibt – einen für die normalen Leute und einen für die "wertvollen" Mitglieder der
Gesellschaft. Der Computer des Hospitals gewährt nur den wichtigen Personen alle Medikamente und
ausreichende Versorgung. Der Doktor beginnt darauf hin, Medikamente von der blauen Station der
"Wichtigen" zum roten Bereich der "Unwichtigen" zu schmuggeln. Als der Leiter
des Hospitals, Chellick, dahinter kommt, beschränkt er den Doktor auf die Ebene der
"Wichtigen". Doch der Holodoc hat schon Freunde gefunden, die ihm bei seiner Versorgung der
anderen Station helfen. Chellick, der das Verschwinden des Doktors bemerkt hat, wird schließlich auf
der roten Ebene fündig. Doch gerade als er den Doktor zurück bringen will, verabreicht er ihm ein
Virus. Durch eine Manipulation des Doktors wird Chellick ein zu geringer Status zugeteilt und eine
Behandlung wird vom Hospital-Computer verweigert. Der Doktor will ihm nur helfen, wenn die rote Ebene
angemessene medizinische Versorgung erhält. Schließlich willigt Chellick ein, alle Patienten von
der roten auf die blaue Ebene zu verlegen um sie angemessen behandeln zu lassen.
Gerade in diesem Moment hat die Voyager-Crew das Signal des Holo-Emitters aufgespürt und beamt auf
die Station um den Doktor zu befreien. Nach seiner Rückkehr bittet er Seven seine ethischen
Subroutinen zu überprüfen, da er sich nicht erklären kann, wieso sein Programm zugelassen
hat, dass er eine Person absichtlich vergiftet. Doch Seven kann keine Probleme finden.
7.6 Inside Man
Nach über einem Monat erhält die Voyager endlich wieder eine Nachricht aus der Heimat. Doch
diesmal gibt es keine Post, sondern ein Hologramm von Reginald Barclay. Barclay zögert nicht, die
Voyager-Crew mit seinen Plänen in zu beeindrucken: In Kürze wird die Voyager einen
Raumsektor mit einem roten Riesen kommen. Zur gleichen Zeit wird die Föderation das Magnetfeld
eines weiteren roten Riesen im Alpha-Quadranten mit einem Veteron-Strahl anvisieren um eine geodeskische
Spalte zu erzeugen. Dadurch würde der Raum an diesen zwei Punkten verbunden und ein Tor
zwischen den beiden Quadranten öffnen. Janeway kontert, dass das nicht funktionieren würde,
da die Schilde der geodeskischen Strahlung nicht Stand halten würden. Darauf meint Barclay, dass er
Schild-Modifikationen und medizinische Technologie um die Crew zu schützen. Um ihn zu
unterstützen, leiht der Doctor Barclay seinen mobilen Emitter, damit er sich frei auf dem Schiff
bewegen kann. Inzwischen versucht der echte Barclay auf der Erde herauszufinden, warum die letzten zwei
Datenströme ihr Ziel nicht erreicht haben Barclay findet heraus, dass wenige Stunden bevor er den
ersten Datenstrom gesendet hat ein Schiff, das entweder Borg oder romulanisch war, weniger als 20 Meter am
Midas-Relais vorbeigeflogen ist, doch sein Vorgesetzter Commander Harkins will darauf nicht hören.
Im Delta-Quadranten versuchen Torres und Kim eine Dankes-Botschaft an die Sternenflotte zu schicken und
Holo-Barclay möchte seinen eigenen Statusbericht beifügen. Der Datenstrom wird zum
Midas-Relais übertragen und wird dort von einem Ferengi-Schiff abgefangen. An Bord sind 3 Ferengi
sehr euphorisch über Barclays Bericht mit Informationen über Seven. Sie wollen nämlich
deren Nano-Sonden Gewinn bringend verkaufen.
Auf der Erde konsultiert Barclay seine Therapeutin, Deanna Troi. Sie meint, er wäre ganz gut gewesen,
als er mit der Lehrerin Leosa ausgegangen wäre. Barclay vermutet aber, dass sie etwas mit dem
Verschwinden des Datenstroms zu tun hatte, da sie am selben Tag verschwand, als auch das Hologramm
verloren ging.
Das Verhör von Leosa verhilft zur Entdeckung des Ferengi-Schiffs, worauf Admiral Paris ein
Sternenflotten-Schiff entsendet um die Ferengi non ihren Plänen abzuhalten. Auf der Voyager bittet der
Doktor Janeway, eine Diagnose des Barclay-Hologramms durchzuführen, da das Leben der Crew
schließlich in seinen Händen liegt. Die Diagnosen zeigen jedoch eine einwandfreie Funktion des
Hologramms.
Derweil hat der echte Barclay einen Verdacht, was die Ferengi gemacht haben: Sie haben das erste Hologramm
gestohlen, es modifiziert und es mit der zweiten Übertragung zur Voyager geschmuggelt. Die Ferengi
erzeugen einen Impuls, um die geodeskische Spalte zu öffnen. Das verfolgt man bei der Sternenflotte und
es wird schnell klar, dass die Ferengi die Voyager durch die Spalte bringen wollen, was die Crew töten
würde. Das findet auch Seven auf der Voyager heraus, weshalb Holo-Barclay sie betäuben muss.
Da die USS Carolina, die das Ferengi-Schiff abfangen soll, nicht rechtzeitig ankommen wird, kommt dem echten
Barclay ein anderen Plan in den Sinn.
Die Ferengi empfangen eine Nachricht von Barclay und denken es sei ihr Hologramm. Darin meint er, dass
Janeway von dem Plan Wind bekommen und einen Plan entwickelt hat, der die Crew das durchqueren der Spalte
überleben lässt. Die Ferengi wollen dies verhindern und beginnen die Spalte zu schließen.
Mittlerweile beamt sich der Holo-Barclay mit Seven in eine Rettungskapsel und steuert die geodeskische Spalte
an. Kim gelingt es gerade noch Seven zurück zu beamen, während die Kapsel die Spalte durchquert
und das Ferengi-Schiff rammt.
(Zurück zum Inhalt)
Hier also nun der zweite Teil unseres Beitrages, in dem wir ein wenig den Mann hinter der Trilogie und die
neuste Verfilmung von "Herr der Ringe" werfen wollen.
Fangen wir mit dem wirklichen "Herrn der Ringe" an: J.R.R. Tolkien.
John Ronald Reuel Tolkien, Autor von "Der Herr der Ringe", wurde 1892 in Südafrika
geboren. Seine Jugend verbrachte er jedoch in England. Sein Interesse während seiner schulischen
Ausbildung lag besonders in der Literatur und alten Sprachen, so beherrschte er am Ende Walisisch und
Altwalisisch, Englisch, Finnisch, Latein und Griechisch – die Grundlagen für die spätere
Erschaffung der Elfensprachen im "Herrn der Ringe". Als junger Mann nahm Tolkien am ersten
Weltkrieg teil, in Frankreich verlor er zwei seiner drei Freunde. Dies und andere Jugenderfahrungen sollten
seine Erzählungen stark prägen. In dieser Zeit entstanden die ersten Geschichten des
"Silmarillion".
1925 wurde Tolkien an der Universität von Oxford Professor für Angelsächsisch,
Englische Sprache und Literatur. Diesen Sitz hatte er bis zu seinem Ruhestand 1959 inne. 1937 erschien sein
erstes Werk: "Der kleine Hobbit". Zu diesem Zeitpunkt war noch kein "Herr der
Ringe" in Planung, doch die Beliebtheit der Hobbits und die Nachfrage nach einer Fortsetzung war zu
groß. Die Verbindung zwischen den beiden Teilen sollte der Ring, den Bilbo im Nebelgebirge gefunden
hat, bilden. Das Vorhaben wurde jedoch größer als Tolkien dies erwartet hatte und im Vorwort
von "Die Gefährten" schrieb er: "Als die Darstellung wuchs, schlug sie Wurzeln
(in der Vergangenheit) und verzweigte sich unerwartet, aber ihr Hauptthema lag von Anfang an fest, weil der
Ring nun einmal das Bindeglied zwischen ihr und dem Hobbit war."
Erst 1954 erschien endlich die Trilogie "Der Herr der Ringe" auf dem Markt. Es gab
unzählige Vermutungen über Allegorien zum zweiten Weltkrieg und tiefere Bedeutungen, aber
Tolkien streitet dies vehement ab: "Was irgendwelche tiefere Bedeutung oder ‚Botschaft’ betrifft, so
gibt es nach der Absicht des Verfassers keine. Das Buch ist weder allegorisch noch aktuell. [...] Das
entscheidende Kapitel, ‚Der Schatten der Vergangenheit’, ist einer der ältesten Teile der
Erzählung. Es war schon lange geschrieben, ehe die Vorzeichen des Jahres 1939 sich zur Drohung
eines unentrinnbaren Verhängnisses verdichtet hatten [...] Der wirkliche Krieg ähnelt weder in
seinem Verlauf noch in seinem Abschluss dem Krieg der Sage."
In der nachfolgenden Zeit arbeitete er an der Vorgeschichte von Mittelerde, doch 1973 starb J.R.R. Tolkien
nach kurzer Krankheit ohne sein Werk vollendet zu haben. Nach seinem Tod übernahm dann
Tolkiens Sohn Christopher die Veröffentlichung der unvollendeten Werke. In "Unfinished
Tales" und dem "Silmarillion" findet man so eine große Sammlung der vielen
Geschichten vor dem Hobbit und dem Herrn der Ringe.
Bisher gibt es lediglich eine Verfilmung des Tolkienwerks – einen Zeichentrickfilm aus dem Jahre 1978, bei
dem Ralph Bakshi Regie führte. Dieser Film beinhaltet sowohl eine Zusammenfassung des
"Silmarillions" und des "Hobbits", als auch die eigentliche "Herr der
Ringe"-Erzählung. Leider ist diese in zwei Teile gespalten worden und der zweite Teil ist nie
auf Video erschienen. So endet der erste Teil mit dem Sieg am Helms Kamm und Gollum, wie er Frodo und
Sam nach Mordor führt, dies entspräche ungefähr der Mitte des zweiten Buches. Die
Umsetzung des Films als Kombination aus Trickfiguren und verfremdeten Realszenen ist sicherlich
Geschmackssache, die Kürzungen innerhalb des Films waren es weniger. Es ist sicherlich nicht
möglich "Der Herr der Ringe" komplett zu verfilmen, aber hier leidet sowohl Logik als
auch Kontinuität unter den Schnitten.
Doch hat ein Mensch namens Peter Jackson, mit einer ganzen Horde von Menschen wieder angefangen
die Trilogie zu verfilmen. Ein sehr, sehr großes Unternehmen, das Tolkien Fans und Fantasy
Liebhaber gespannt den 19. Dezember 2001 erwarten lässt, denn an diesem Tag wird der erste Teil
der Saga um einen kleinen unscheinbaren Ring in die amerikanischen und vielleicht sogar deutschen Kinos
kommen.
Peter Jackson, der unter anderem schon Regie bei "The Frighteners" und "Heavenly
Creatures" führte, ist ein echtes Multitalent. Er hat bei "Herr der Ringe" nicht nur
Regie geführt, sondern hat Jackson zusammen mit Frances Walsh, Philippa Boyens und Stephen
Sinclair die Bücher für die Leinwand umgesetzt. Mit Walsh hatte er schon 1994 das
Screenplay zu "Heavenly Creatures" geschrieben und die beiden bekamen dafür eine
Oscar-Nominierung.
Drehbeginn von der "Herr der Ringe" war am 11. Oktober 1999 und der Schauplatz dieses
Großereignisses war Neuseeland. Die Insel bietet mit ihrer vielseitigen Vegetation eine durchaus
passende Kulisse für Mittelerde. Da die drei Filme nicht nacheinander, sondern alles auf einmal
gedreht wurde, um Geld und Ressourcen zu sparen, hatte Jackson ein kleines organisatorische Problem,
da er nicht an drei Drehorten zugleich sein konnte. Also hat Jackson die Aufgaben verteilt und klinkte
sich via Satelliten-Videokonferenz an den anderen Drehorten ein.
Die drei Filme haben ein Budget von insgesamt 180 Mio. US-Dollar und sind somit eines der teuersten
Filmprojekte bisher. Jeder der drei Teile wird mindestens zwei Stunden lang sein, wenn nicht noch
länger, was eher wahrscheinlich scheint, da man "Herr der Ringe" durchaus als komplex
beschreiben kann.
Peter Jackson ist sich dennoch bewusst, dass man die Trilogie nie eins zu eins übernehmen
könnte. Was er auch immer auf die Leinwand bringen wird, es ist eine Interpretation der Bücher.
Bücher und Film sind einfach zu unterschiedliche Medien und er bittet die "Hardcore Tolkien
Fans", dies zu bedenken. Außerdem hat er von New Line Cinema, den Geldgebern dieser
Produktion, die Auflage bekommen, einen "PG-13" Film abzuliefern. Es werden bei den
Schlachtszenen also keine abgeteilten Arme und Beine à la "Braveheart" durch die Lüfte
fliegen.
Auch wenn einige Szenen die Argusaugen der Zensur nicht überstehen werden, die Fans werden sie
später doch zu sehen bekommen. Alles, was im Endeffekt rausgeschnitten wird, kommt als Bonus
auf die DVDs.
Die Dreharbeiten in Neuseeland dauerten fast 15 Monate und am 22. Dezember 2000 wurde das letzte Mal
"Cut!" gerufen. Nach 274 Drehtagen waren alle "realen" Filmsequenzen der
Trilogie abgedreht worden. Nun befinden sich die Filme in der Nachproduktion und werden von der Firma
WETA weiter bearbeitet.
Wer mehr über die Schauspieler wissen will und was sonst bei dieser Verfilmung alles eine Rolle
spielte, der sollte das nächste Corona Magazine und damit den 3. Teil dieses Beitrages nicht
verpassen.
(Zurück zum Inhalt)
Neue Götter und Helden – jeder sieht sie anders, jeder sucht sie woanders, jeder gibt ihnen ein
anderes Erscheinungsbild – sieht sie in Dingen und Erscheinungen, die manchmal nur man selber sieht
und versteht. Doch manchmal findet man die neuen und alten Götter und Helden in der Fantasie
seiner Mitmenschen – und warum eigentlich nicht? Lassen wir uns doch von Zeit zu Zeit einfach etwas
unter die Arme greifen und unsere Sinne in Dimensionen entführen, deren Orte wir uns nicht
vorstellen können. Und wer weiß, vielleicht warten genau dort unsere neuen Götter
und Helden.
Zu einer solchen Reise durch die Dimensionen, auf die Suche nach neuen Göttern und Helden,
wie sie von den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern gesehen werden, möchte
das ÄON-Team interessierte Besucher durch seine diesjährige Kunstausstellung einladen.
Ursprünglich für den Herbst 2000 geplant, aber aufgrund von Renovierungsarbeiten am
Ausstellungsort auf dieses Frühjahr verschoben, wird die Ausstellung am 2. März um 18:00
Uhr in der Zweigbücherei Bochum-Langendreer eröffnet.
Unter den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern befinden sich Persönlichkeiten
wie Alfred Kelsner, den vor allem die Leser der Perry Rhodan – Serie als Titelbildzeichner und
Innenillustrator kennen, oder auch Christel Scheja, die insbesondere in der literarischen Fantasy-Szene
beheimatet ist und durch ihre bei Heyne erschienenen Romane "Katzenspuren" und
"Das magische Erbe" auch außerhalb des Fandoms Erfolge verbuchen konnte. Bilder
des Grafik-Designers Reinhard Horst, der im In- und Ausland eher unter seinem Künstlernamen
"Felix" bekannt ist, sind ebenso zu sehen wie Bilder von Irene Salzmann, die nicht zuletzt
aufgrund ihrer zahlreichen Aktivitäten, z.B. als Rezensentin für die deutschsprachige
Ausgabe des Rollenspiel-Magazins "Dragon" oder als Autorin für die SF-Serie
"Rettungskreuzer Ikarus", in der Fan-Szene geschätzt wird. Auch der Zeichner Thorsten
Grewe, der unter anderem zahlreiche Comics für die bei Bastei-Lübbe erscheinende Reihe
"Gespenstergeschichten" gezeichnet hat, ist mit seinen Bildern vertreten. Ein
Höhepunkt der Ausstellungseröffnungen sind auch immer wieder die von Bettina
Börnsen kreierten Figuren und Kuchen aus Marzipan, die allerdings selten die
Eröffnungsveranstaltungen überleben.
Ziel der Ausstellungen des ÄON-Teams ist es, interessierten Künstlerinnen und
Künstlern – auch außerhalb des Vereins – die Möglichkeit zu geben, ihre Werke der
Öffentlichkeit zu präsentieren, wobei auch dem talentierten Nachwuchs zu Aufmerksamkeit
und Förderung verholfen wird. In den letzten Jahren geschah dies durch die Ausstellungen
"Geträumte Welten" im Jahr 1998 und "Reisende" im Jahr 1999. Die
Vorbereitungen für eine Ausstellung zum Thema "Natur und Technik" im Jahr 2002
sind bereits angelaufen; interessierte Künstler, die ihre Werke einmal ausstellen wollen,
können sich für eine Teilnahme an der Ausstellung bereits jetzt bewerben.
Die Ausstellungseröffnungen dienen auch immer wieder der Vergabe des ÄON-Preises
für Kreativität. Mit diesem Preis, der nunmehr zum 10. Mal vergeben wird, sollen diejenigen
ausgezeichnet werden, die durch ihre Kreativität im phantastischen Bereich auffielen – die sich
ihrem Hobby über das normale Maß hinaus verpflichtet fühlen. Während der
Eröffnungsveranstaltung am 2. März wird der ÄON-Preis für Kreativität
des Jahres 2000 vergeben. Wie erst kürzlich bekannt wurde, wird der Preis an dem Abend an
sf-radio.de verliehen, worüber wir am 5. März ausführlich in einem "sf-radio on
tour" berichten werden.
Wer sich die Preisverleihung nicht entgehen lassen oder mit den Künstlern, von denen ein
Großteil zur Eröffnung erwartet wird, einmal persönlich ins Gespräch kommen
möchte, ist herzlichst zur Ausstellungseröffnung am 2. März eingeladen. Die
Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr in der Zweigbücherei Bochum-Langendreer, zu finden in der
Unterstraße 71 in 44892 Bochum. Wer an diesem Abend keine Zeit hat, kann sich die Exponate
während der Öffnungszeiten der Zweigbücherei bis zum 6. April ansehen. Der Eintritt
ist jeweils frei.
(Zurück zum Inhalt)
Der Heel-Verlag wirbt auf dem Hardcover-Umschlag dieser Neuauflage des allerersten "Star
Trek"-Romans mit den Worten "jetzt in deutscher Originalübersetzung". Der
gemeine Star Trek-Fan darf froh darüber sein, dass der Verlag damit nicht wirklich die deutsche
"Originalübersetzung" meint. Die stammt nämlich aus dem Jahre 1970 und
wurde seinerzeit für den Kinderbuch-Verlag "Schneider" angefertigt. Zu einem
Zeitpunkt also, von dem an es noch zwei Jahre dauern sollte, ehe das ZDF die ersten 26 Episoden von
"Raumschiff Enterprise" in sein Programm nehmen würde. Entsprechend nah an der
Serie ist der Ton der deutschen Erstübersetzung, - nämlich gar nicht.
Da hatte es jemand wie Ralph Sander schon einfacher. Denn wusste man 1970 in Deutschland noch rein
gar nichts von der Enterprise und der dazugehörigen Serie, so kennt sich der Kölner Autor
des inzwischen vierteiligen "Star Trek-Universums" bestens mit eben dieser Materie aus
und war als Neu-Übersetzer eine logische Wahl. Es überrascht folglich auch nicht, dass
"Notruf aus dem All" hier zum ersten Mal die "Star Trek"-Geschichte ist, die
Mack Reynolds 1968 auch tatsächlich geschrieben hat.
Eigentlich ist "die Geschichte" ein völlig falscher Begriff für diesen Roman.
Dieser erzählt von einer Reise der Enterprise, auf der sich die Besatzung in vielen kleineren
Abenteuern bewähren muss. Anders als in den Romanen, die sich ab Mitte der Siebziger um Captain
Kirk, Mr. Spock und Co. drehten, hat hier noch keinerlei Weiterentwicklung der Figuren stattgefunden:
Reynolds schrieb das Buch schließlich schon 1968. Zu einem Zeitpunkt, als die Serie gerade auf
historische Weise eine dritte Staffel erstritt.
Notruf aus dem All ist nicht nur die Neuauflage eines begehrten Sammlerstücks im "Star
Trek"-Fandom, sondern auch eine Reise durch die Zeit. Die Situationen dieses Romans erinnern
stark an die Atmosphäre der Classic-Serie, - was sicherlich auch stark daran liegt, dass Reynolds
sich einfach nur eine Reihe von Plots aus der Serie nahm und diese ein wenig umschrieb.
Nichtsdestotrotz ist die Lektüre von Notruf aus dem All ein nostalgisches Lesevergnügen
für Anhänger der Classic-Serie, und die "Star Trek"-Fans der nächsten
Generation können hier einen unverhüllten Blick auf die Wurzeln werfen, denen Picard,
Sisko, Janeway und Co. ihre Existenz verdanken.
Links zum Thema:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3893658556/sfradiodescienfi
(Zurück zum Inhalt)
Es war ja eigentlich gar nicht anders zu erwarten: auf Grundlage einer der erfolgreichsten Comic-Serien
entstand ein Kinofilm, der mit hochkarätigen Schauspieler besetzt, einem Budget von 80 Mio. US-Dollar
ausgestattet und von der Produktionsfirma 20th Century Fox ordentlich gehypt wurde. Eigentlich das heutige
Standard-Rezept für einen geplanten Hit, der "X-Men: Der Film" im Endeffekt auch wurde.
Bereits im Vorfeld wurden Cast und Crew Klauseln für Fortsetzungen in die Verträge eingebaut.
Nun ist der Film bereits lange aus den Kinos wieder raus und mit der Veröffentlichung des Films auf
Video und DVD steht Fox der letzte Geldregen aus dem frischgebackenem X-Men-Franchise bevor. Was nun?
Fast ein halbes Jahr lang hat man außer Spekulationen und Gerüchten nicht allzu viel
gehört. Bis jetzt. Regisseur Bryan Singer, der sich im Vorfeld nicht für mehrere X-Men-Filme hat
festnageln lassen, konnte endlich für den zweiten Teil wieder unter Vertrag genommen werden. Von
nun an sitzt der Film bei 20th Century Fox auf dem "Fast Track" für Filmproduktionen und
der geplante Drehbeginn ist für Herbst diesen Jahres angesetzt, mit einem Kinostart im Sommer oder
Herbst 2002- nach "Star Wars" und "Spiderman versteht sich.
Was haben wir bisher über den neuen Film gehört? Tragen wir zusammen: Bryan Singer
erwähnte mehrmals, dass unsere Helden im zweiten Film einem gewaltigen Gegner gegenüber
stehen werden: der Menschheit selbst. Erik Magnus Lehnsherr, alias Magneto (Ian McKellen), wird
natürlich aus seinem Plastikgefängnis befreit werden, um die Prämisse des ersten Teils
weiterzuführen und sich mit Charles Xavier (Patrick Stewart) duellieren.
Ich-hab-Klingen-in-der-Hand Wolverine (Hugh Jackman), von dem wir im ersten Teil erfahren haben, dass
er ein Opfer grausamer Experimente war, die ihm zu dem machten, was er heute ist, wird nach Spuren seiner
Vergangenheit suchen. Ganz nach dem Akte X-Patentrezept werden wir sicherlich einiges über
Wolverine erfahren, nur um dadurch auf viele weitere Rätsel zu stoßen.
Neben den bekannten X-Men des ersten Teils Cyclops, Storm, Jean Grey und Rogue, sowie den
Bösewichtern Mystique, Sabretooth und Toad werden uns neue Mutanten ins Haus stehen, denn die
Comics haben viel mehr zu bieten, als der erste Kinofilm uns glauben machen möchte. Angeblich soll
der Wrestler "The Rock", dessen richtiger Name Dwayne Johnson ist, die Rolle des Mutanten
Beast übernehmen. Beast wurde durch Selbstexperimente permanent in einen blauen, haarigen, mit
großen Beißerchen ausgestatteten Mutanten transformiert. Sabretooth lässt
grüßen. Die Mutanten Gambit und Jubilee wurden ebenfalls mit "X-Men 2" in
Verbindung gebracht. Gambit hat die Gabe, Gegenstände durch die Gegend schweben zu lassen und
schließlich zur Explosion zu bringen. Der Traum aller Hausfrauen. Jubilee dagegen kann Strahlen aus
ihren Fingern abschießen. Wenn das mal nicht ins Auge geht. Außerdem könnten die
Sentinels, Mutanten jagende Maschinchen mit T2-ähnlichen Köpfen, den X-Men zusetzen.
Es wird voll im nächsten Film.
Was am Ende von "X-Men: Der Film" geboten wurde, haben viele Kinobesucher als Frechheit
aufgefasst. Ein derart offenes Ende erlauben sich nur wenige Episoden von TV-Serien. Doch beim Fernsehen
muss man nicht zwei oder drei Jahre auf die Fortsetzung warten. Aus den Vertragsklauseln der Schauspieler
geht hervor, dass alle für drei Folgen der Kinoreihe unterschrieben haben, drum sollten wir auch gar
nicht davon ausgehen, dass Bryan Singer den neuen Film geschlossener gestalten wird: Die Trilogie ruft.
Die Schauspieler sind, wie meistens eigentlich, natürlich ganz euphorisch und "thrilled",
wieder dabei zu sein. Nachdem der erste Teil seinen Focus auf Wolverine, Rogue und Magneto legte,
werden wir die anderen Mitglieder er X-Men-Kerngruppe im neuen Film hoffentlich etwas näher
kennen lernen, denn Cyclops, Storm und Jean Grey sind zwar ganz nett, wurden aber eher spärlich
beleuchtet und blieben den ganzen Film durch farblos.
Maximal ein halbes Jahr soll es dauern, bis Bryan Singer das Drehbuch fertig geschrieben hat. Mit dem
Drehstart Ende des Jahres könnte es allerdings zu Komplikationen mit Projekten der Schauspieler
kommen. Patrick Stewart beispielsweise hat sich bereits für "Star Trek 10" verpflichtet,
dessen Drehstart ebenfalls um die Zeit herum in hoher Wahrscheinlichkeit steht. Anna Paquin, Darstellerin
von Rogue, hat noch eine Weile mit ihrem neusten Streifen "Buffalo Soldiers" zu tun. Hugh
"Wolverine" Jackman hat gleich drei Filme am Haken: "Kate & Leopold",
"Swordfish" und "Animal Husbandry". Famke Jannsen, "Jean
Grey", hat neben gelegentlichen Gastauftritten in "Ally McBeal" mit den Filmen
"Don't Say A Word" und "Made auch noch etwas Arbeit. Man siehst, es gibt für
alle Beteiligten noch eine Menge zu tun.
Das offizielle Casting könnte in den nächsten Wochen starten und mit Sicherheit werden wir
uns von nun an vor Neuigkeiten und Entwicklungen nicht mehr retten können. Die X-Men sind
wieder da und ihren Kräften werden auch wir normale Menschen uns nicht entziehen können,
seien sie auch noch so fiktiv.
Links zum Thema:
http://www.x-men.com
http://members.tripod.com/denmonx/xmen/faq.htm
(Zurück zum Inhalt)
Viele werden von ihnen gehört haben, einige werden welche gesehen haben – sei es auf Cons, sei
es im Fernsehen. Die Rede ist von Fan-Filmen.
Doch – was sind Fan-Filme? Wer macht sie, wie macht man sie und vor allem – warum macht man sie?
Es gibt im Fandom jeder Serie viele aktive Fans, denen es nicht ausreicht, ihre Lieblingsserie, welche auch
immer das sein mag, einfach nur zu konsumieren. Sie möchten mehr tun und beginnen oft, die im
Fernsehen erzählten Geschichten mit eigenen Handlungsbögen fortzusetzen. Das nennt man
dann Fan Fiction und dürfte hinlänglich bekannt sein.
FanFilme sind nun die logische Fortsetzung der Fan Fiction. Die von Fans erdachte Geschichte wird -
wiederum von Fans – verfilmt, mit Fans in der Technik und Fans vor der Kamera. Dabei decken Fan-Filme
ein recht weites Spektrum ab: Einige Fans lieben es, ihre Serie einmal von einer lustigen Seite zu betrachten
und sie zu parodieren, während hingegen andere Fans es bevorzugen, endlich einmal die Geschichte
auf der Mattscheibe zu sehen, die sie sich schon immer für ihre Lieblingsserie gewünscht
hätten.
Die Produktion von Fan-Filmen - zumindest bei den "ernstzunehmenden" Filmprojekten - läuft
in den meisten Fällen auch tatsächlich so ab wie beim großen Vorbild. Es wird ein
Drehbuch geschrieben, Schauspieler gecastet, Kulissen gebaut und Kostüme geschneidert. In
welchem Umfang dies geschieht – das hängt von den Fans ab. Wie auch schon bei der Wahl ihrer
Themen erweisen sich diese hier als äußerst vielfältig. So trifft man bei Fan-Filmen so
ziemlich alles an – von mit Aufsteckohren versehenden Spocks auf Pappbrücken und der wackeligen
Handkamera bis hin zu perfekt geschminkten Romulanern in fast filmreifen Kulissen mit einer
semi-professionellen Ausrüstung.
Denn der Aufwand oder die Kosten sind bei einem Fan-Film nicht das Entscheidende. Fan-Filme werden
hauptsächlich aus einem einzigen Grund gedreht, dem Selben Grund, der andere dazu bringt, ihre
eigenen Geschichten zu schreiben, ein Science Fiction-Magazin herauszubringen oder im Internet Radio zu
machen – sie wollen einfach Spaß haben, ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich mit ihrem
Lieblingsthema beschäftigen.
So gibt es denn inzwischen auch eine unüberschaubare Anzahl von Fan-Filmen, Fan-Serien oder
Fan-Sketchen, so viele, daß man unmöglich alle kennen kann oder gar hier aufführen
könnte. Deswegen soll an dieser Stelle nur auf einige wenige Beispiele eingegangen werden. Es
handelt sich ausschließlich um Star Trek Fan-Filme, da der Autor zugeben muß, mangels
ausreichendem Interesse auch gar keine anderen zu kennen.
Das wohl bekannteste ehemalige Star Trek Fan-Film Projekt dürfte wohl "Raumschiff Highlander"
sein. Ehemalig deswegen, weil Highlander als ein reines Star Trek-Projekt startete, sich aber inzwischen vom
großen Vorbild gelöst hat – wie viele größere Projekte, da so ein Verkauf der Filme
zwecks Refinanzierung der Produktionskosten möglich ist.
"Raumschiff Highlander" zählt dabei zu den Parodien, inzwischen nicht nur des
Star Trek-Universums, sondern des Science Fiction-Genres allgemein.
Die U.S.S. Highlander ist ein ganz normales Schiff der Raumflotte, mit einer ganz normalen Besatzung – wenn
man von ihrem Captain absieht. Robert T. Norad, wie die wandelnde Katastrophe mit vollem Namen
heißt, ist nämlich ein Idiot ohne Gleichen, der nur durch einen Zufall im Stuhl des Captains
gelandet ist. Doch seine Crew wird ihn nicht wieder los, denn im Hauptquartier hält man Norad immer
noch für einen großen Helden.
Auf ganze fünf Filme brachte es das Produktionsteam um Norad-Darsteller Robert Amper. Angefangen
hatte man 1995 mit einer halben Stunde Film, aufgenommen mit einfachster Technik in der Raumschiffkulisse
von Ampers Haus. Um das Ganze etwas aufzupeppen, hatte Tobias Richter von "The Lightworks" zwei kurze
Computeranimationen beigesteuert. Der Film hatte seine Premiere auf der FedCon 3, wo er einschlug wie eine
Bombe. Im Laufe der folgenden Jahre wurde ein Film nach dem anderen gedreht, wobei sich die
Aufnahmetechnik jedesmal verbesserte. Auch an den Stories wurde weiter gefeilt. Hatte die Handlung im
ersten Teil eigentlich mehr dazu gedient, die einzelnen Gags aneinanderzureihen, so versuchte man ab dem
zweiten Teil, die Story mehr in den Vordergrund zu holen, was aber nicht immer richtig funktionierte. Erst mit
Teil fünf, der ursprünglich gar nicht mehr gedreht werden sollte, gelang es dann, eine
ausgewogene Mischung zwischen Handlung und Gags herzustellen. Trotzdem sind die Filme sehenswert,
wenn auch nicht mehr alle erhältlich: aufgrund der Lizenzrechte sind die ersten beiden Teile heute nur
noch als Kopie zwischen den Fans zu bekommen, während Teil drei bis fünf noch heute
käuflich zu erwerben sind.
Dafür erschien vor kurzem das Buch zum ersten Teil. Eine Besprechung hierzu werden Sie
demnächst im Corona Magazine lesen können.
Mindestens in der gleichen Liga, wenn nicht sogar noch eine Klasse darüber, spielt das Projekt
"BorgWar 3 - Atlantis”, von dem Ende des Jahres 1998 der dritte und letzte Teil in einigen
ausgewählten Kinos in Reihnland-Pfalz seine Uraufführung hatte – und zwar stilecht als
Vorfilm zur Premiere von "Star Trek: Insurrection".
"BorgWar 3" dürfte so ziemlich das Gegenstück zum eingangs erwähnten
Plastikohren-Spock auf Pappbrücke darstellen. Gigantische Kulissen wurden da im Ludwigshafener
Busdepot konstruiert, um die Brücke der U.S.S. Dallas, der WarEagle und der U.S.S. Yorktown
darzustellen. Letztere hatte einen Durchmesser von neun Metern, was sogar größer als die
Originalkulisse der U.S.S. Enterprise in den Paramount-Studios ist. Die Musik für den knapp zwei
Stunden langen Film schrieb der im Fandom recht bekannte österreichische Komponist und Musiker
Bernd Felsberger, der schon mehrere eigene CDs mit von Star Trek inspirierten Musikstücken
veröffentlicht hatte.
Obwohl die Laienschauspieler für ihre Mitarbeit an "BorgWar 3" keine Gage erhielten,
verschlang das Projekt am Ende dennoch etwa 70.000 DM. Dafür wurden – vermutlich ein Novum bei
Fan-Filmen – echte pyrotechnische Effekte eingesetzt, und für die Sicherheit der Schauspieler bei
gefährlichen Szenen sorgten zwei Stuntman.
Was den Film nochmals aus der Masse heraushebt, ist die Besetzung von zwei Rollen – die
Föderationspräsidentin wird nämlich von Leonore Capell ("Marienhof")
gespielt, während die Rolle des Attentäters Rosario Fusco von Francesco Pahlevan ("Die
Wache", "Lindenstraße", "Stadtklinik") übernommen wurde.
Alles in allem ein gigantisches Projekt, das vom Aufwand her schon fast an eine echte Studio-Produktion
heranreicht.
Ein Projekt etwas anderer Art kommt von JTM-Productions. JTM-Productions, das sind drei Schüler
eines Gymnasiums aus Schwetzingen. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine eigene kleine Star
Trek-Miniserie zu erschaffen. Den Grundstein dafür haben sie auch schon gelegt – drei Folgen
umfaßt die erste Staffel von "Raumschiff Ivory", dem Prototypen der Sojourner-Klasse,
dessen Crew sich mit fremden außerirdischen Wesen, Zeitreisen und militanten Separatisten auf der
Heimatwelt der Bolianer herumschlagen muß.
Die drei Folgen wurden dabei unmittelbar hintereinander gedreht, nun ist das Team dabei, an Schnitt und
Computeranimation zu arbeiten. Ein erster Trailer für den Pilotfilm
"Gedankenkräfte" ist aber schon freigegeben worden.
Noch ein wenig mutiger ist "Star Trek: Meridian". Der Leipziger Nico Harder und sein Team
planen hier gleich eine ganze Serie. Inhaltlich soll es um den Geheimdienst der Sternenflotte gehen, genauer
gesagt, um die namensgebende Spezialeinheit Meridian, welche für die Abwehr von
Wechselbälgern gegründet wurde. "Star Trek: Meridian" spielt nämlich
zeitgleich zur sechsten "Deep Space Nine"-Staffel.
Die erste Meridian-Staffel wird voraussichtlich sechs Folgen umfassen, die Stammcrew besteht aus
fünf Leuten, deren Rollen alle so gut wie besetzt sind.
Optisch wird sich "Star Trek: Merdian" als eine Mischung aus digitalen und reellen Kulissen
sowie echten Außenaufnahmen präsentieren. Im Februar dieses Jahres wurde mit der
Vorproduktion des Pilotfilms begonnen, einer Geschichte in acht Akten. Ein erster Trailer soll bald
verfügbar sein, bevor dann voraussichtlich im August 2001 die Aufnahmen zu "Star Trek:
Meridian – Zurück an die Waffen" beginnen sollen.
Allerdings sucht das Meridian-Team noch immer fleißige Mitarbeiter – wer also Interesse hat, kann
sich hier gerne an Nico Harder wenden.
Links zum Thema:
http://come.to/raumschiff-highlander (Raumschiff Highlander)
http://www.astrocohors.de (Buch zum 1. Highlander-Film)
http://www.borgwar.schlund.de/borgwar (BorgWar 3)
http://www.startrek-meridian.de (Star Trek: Meridian)
http://www.jtmweb.de (Raumschiff Ivory)
(Zurück zum Inhalt)
Die folgende Zusammenfassung der Handlung von Episode II wurde von mehreren Websites
zusammengetragen, bestätigt und scheint recht zuverlässig.
Achtung! Wer dies nicht lesen möchte, bitte einen Artikel weiterspringen!
Hunderte von Sonnensystemen haben unter der Führung von Count Dooku, einem der wenigen Jedis,
die jemals den Orden verlassen haben, dem Senat ihre Absicht erklärt, sich von der Galaktischen
Republik abzulösen. Mehrere Parteien im Galaktischen Senat fordern eine Armee zum Schutz gegen die
vielen Terroristenanschläge dieser Rebellion. Palpatine, seit 10 Jahren oberster Kanzler der Republik,
hat im Senat eine Abstimmung dazu organisiert. Padmé Amidala wurde von Jamillia als Königin von
Naboo ersetzt, und dient ihrem Heimatplaneten nun als Senatorin. Sie befindet sich auf dem Weg nach
Coruscant, um im Senat ihre Stimme abzugeben...
Auf Coruscant wird die Ankunft der "Nubian", dem königlichen Raumschiff von Naboo
erwartet. Gerade als die Senatorin das Schiff verlässt, gibt es eine Explosion. Das Schiff wird durch die
Bombe zerstört, die Senatorin liegt sterbend auf dem Boden. Eine junge Frau eilt zur schwerverletzten
Senatorin hin und nimmt sie in ihre Arme. Durch die letzten Wörter, die die beiden miteinander wechseln,
erfahren wir, dass die Schwerverletzte nur die Doppelgängerin Cordé (Vernoica Segura) der Senatorin ist.
Cordé stirbt in Senatorin Padmé Amidalas (Natalie Portman) Armen. Padmé wird anschließend von ihrem
Gefolge und den hinzukommenden Jedis Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und Anakin Skywalker (Hayden
Christensen) zur Abstimmung geleitet.Bereits nachdem ein Gehilfe Kanzler Palpatines (Ian McDiarmid) dem
Senat den Tod Amidalas berichtet, betritt diese selbst den Versammlungsort und äussert ihre Meinung
über die fehlende Sicherheit in der Galaxie. Palpatine nützt diese Gelegenheit aus, um für die
Mobilisierung einer Armee zu drängen und wird von einigen Senatoren unterstützt. Auch Senator
Bail Organa (Jimmy Smits) ist anwesend.
Dann bricht plötzlich das Chaos aus: Die Kopfgeldjägerin Zam Wessel (Leeanna Walsman) hat
sich Zugang zum Versammlungssaal verschaffen können und versucht erneut, Padmé zu töten.
Das Attentat scheitert und Zam flieht auf ihrem Speederbike. Die Abstimmung wird verschoben. Obi-Wan
und Anakin nehmen sofort die Verfolgung au, in der Anakin wieder sein Können als Pilot unter Beweis
stellen muss. Als sie im Untergrund von Coruscant ankommen, geht die Jagd schließlich zu Fuß
weiter.
Zam flieht in einen Nachtclub voll von Aliens der verschiedensten Sorten und exotisch gekleideten Frauen,
als sie glaubt, die beiden abgehängt zu haben. Da beim Club das Motto herrscht "Jedis
müssen draußen bleiben", benutzt Obi-Wan einen Jedi-Gedanken-Trick um sich und Anakin
Zutritt zu verschaffen.
Und schließlich finden die beiden Zam. Außerhalb des Nachtlokals wollen sie sie verhören,
um herauszufinden für wen sie arbeitet und weshalb sie Padmé töten wollen. Als Zam die Antwort
geben will, wird sie von einem pfeilähnlichen Geschoss getroffen. Der Schütze ist Jango Fett, ein
weiterer Kopfgeldjäger, der sich im Dunkel versteckt hielt.
Obi-Wan zieht das Geschoss aus Zams leblosen Körper. Die Jedis machen sich auf den Weg zu
"Dexter's Diner", eine Bar, die dem alten Freund von Obi-Wan gehört. Dexter identifiziert
das Geschoss und erklärt, dass sie ausschließlich auf dem Planeten Kamino hergestellt werden.
Padmé fürchtet um ihre Sicherheit und sucht beim Jedi Rat Hilfe. Die Ratsvorsitzenden Yoda (Frank Oz)
und Mace Windu (Samuel L. Jackson) weisen Obi-Wan und Anakin Padmé als Schutz zu. Obi-Wan und
Anakin werden in den Rat gerufen, wo sie über die Geschehnisse berichten. Der Jedi Rat entscheidet,
dass Obi-Wan den Spuren nachgehen und Anakin Padmé nach Naboo zurückbringen soll. Anakin
gefällt die Idee nicht, dass sie sich trennen sollen, willigt aber nach einer Diskussion doch ein. Padmé
und Anakin machen mit R2-D2 und ihrem Leibwächter Captain Typho (Jay Laga'aia) auf die Reise nach
Naboo, während der sich Padmé und Anakin näherkommen.
Obi-Wan ist in der Zwischenzeit nach Kamino aufgebrochen, einer Ozeanwelt, auf der es ständig
regnet. Die Städte sind auf riesige Pfosten gebaut, welche in den Ozeangrund geschlagen wurden, die
Einwohner sind eine fischartige Rasse. Obi-Wan wird in der Hauptstadt vom Premierminister Lama Su
(Anthony Phelan) begrüsst. Lama Su glaubt, Obi-Wan sei gekommen, um zu überprüfen,
wie man vor Ort mit dem Klonen vorankommt.
Padmé und Anakin kommen auf Naboo in der Hauptstadt Theed an. Sich statten zuerst Königin
Jamillia (Ayesha Dharker) einen Besuch ab, um sie über die Lage zu informieren. Danach machen sie
sich auf den Weg zu Padmé's Sommerresidenz in der Nähe der Sümpfe. Als sie dort ankommen,
treffen sie Padmés Nichten Pooja (Hayley Mooy) und Ryoo (Keira Wingate) und sie stellt Anakin ihren
Eltern Jobal (Graeme Blundell) und Ruwee Naberrie (Trisha Noble) und auch deren Schwester (Claudia
Karvan) vor. Anakin und Padmé haben dort die Ruhe und Gelegenheit, ihre Zeit miteinander zu verbringen.
Lama Su stellt Obi-Wan Taun We (Rena Owen?) vor, welche die Klonvorgänge leitet. Sie besichtigen
riesige Hallen mit Laboratorien und Maschinen, Klon-Fabriken, die eine Armee produzieren. Obi-Wan ist
verwirrt. Die Kaminoaner erklären ihm, dass der Auftrag vom Leiter des Jedi Rates, Sido-Dyas bereits
vor längerer Zeit kam. Obi-Wan kontaktiert den Jedi Rat und erzählt ihnen über die
Klon-Armee und Sido-Dyas. Mace Windu vermutet, dass jemand im Senat hinter der Klon-Armee steht und
einen Krieg anzetteln will. Obi-Wan soll herausfinden, für wen Sido-Dyas arbeitet und wer dieser ist.
Man ist der Meinung, der Kanzler müsse über diese beunruhigende Entwicklung unbedingt
informiert werden.
Obi-Wan ahnt nicht, dass Sido-Dyas der Name ist, den Darth Sidious (=Palpatine) gebraucht hatte, um sich
gegenüber den ahnungslosen Kaminoanern als Vertreter der Jedi auszugeben. Kurz nach der Schlacht
von Naboo vor 10 Jahren hatte Sidious den Kaminoaners die DNA des berüchtigten
Kopfgeldjäger Jango Fett geschickt, um daraus im Namen der Jedi eine Klon-Armee zu produzieren.
Die Kaminaoner hatten die ganzen Jahre keinen Verdacht geschöpft. Sie wenden eine neue
Technologie beim Klonen an, die Klone schneller herstellen kann, als bisher üblich. Jango Fett erhielt
dafür den einzigen Klon von ihm, an dem das beschleunigte Wachsen nicht angewendet wurde, und
nahm ihn als seinen Sohn. Er gab ihm dem Vornamen Boba (Daniel Logan), und bildete ihn persönlich
als Kopfgeldjäger aus.
Eines Nachts hat Anakin im Schlaf eine Vision von seiner Mutter in Gefahr. Er beschließt, entgegen
der Anweisung des Jedi Rates, auf Naboo zu bleiben, nach Tatooine zu reisen. Um Padmé weiterhin
beschützen zu können, nimmt er sie mit. Auf dem Flug küssen sich Anakin und Padmé zum
ersten Mal.
Obi-Wan kann Jango und Boba Fett auf Kamino finden und will Jango stellen. Er verfolgt Jango zu einer
Landeplattform, auf der sich Jangos Schiff befindet, die "Slave 1". Der kleine Boba flüchtet
in das Schiff, und zwischen Jango und Obi-Wan entbrennt ein bitterer Kampf, den Obi-Wan jedoch verliert.
Jango kann fliehen, Obi-Wan gelingt es jedoch noch, einen Sender am Schiff anbringen, bevor es abhebt.
Er nimmt mit seinem Raumschiff die Verfolgung auf.
Als Anakin und Padmé auf Tatooine ankommen, statten sie Watto (Andy Secombe) einen Besuch ab, um
herauszufinden, sich seine Mutter Shmi Skywalker (Pernilla August) befindet. Watto, welcher nun alt ist und
nicht mehr fliegen kann, erklärt Anakin, dass er, als er sein ganzes Geld durch Wetten auf Podrennen
verloren hat und gezwungen war, Shmi freizulassen. Sie sei nun mit einem Mann namens Cliegg Lars (Jack
Thompson) verheiratet, der seinen Sohn Owen (Joel Edgerton) mit in die Ehe brachte, und nun auf deren
Farm in der Wüste wohnt.
Die Nachricht, dass er nun einen Stiefvater und einen Stiefbruder hat ist Anakin eine Überraschung..
Er macht sich mit Padmé und R2 sofort auf den Weg zur Lars Farm und trifft dort auf seine neue Familie.
Auch der immer noch unvollendete C-3PO und Owens Freundin Beru Whitesun (Bonnie Piesse) sind
anwesend. Shmi ist allerdings nicht zu Hause. Sie sei in die Wüste gegangen um etwas zu holen,
dass nur dort wächst.
Es gibt ein langes Gespräch bei dem Anakin versucht, seine neue Familie kennenzulernen. Es wird
ersichtlich, dass Anakin Eifersucht gegenüber der Liebe seiner Mutter für die neue Familie
verspürt. Als es langsam spät wird und Shmi immer noch nicht zurück ist, beginnen sich
Anakin und Cliegg Sorgen zu machen. Anakin borgt sich ein Swoopbike und macht sich ebenso wie
Cliegg und Owen auf den Weg in die Wüste. Während Padmé, Beru und die Droiden
zurückbleiben und darauf warten, dass die Männer zurückkehren, ist es Padmé, die
C-3PO in der Garage vervollständigt, in dem sie ihm endlich seine Hülle gibt.
Auf der Suche nach seiner Mutter begegnet Anakin bei Sonnenuntergang einem Jawa, welcher ihm Auskunft
darüber geben kann, in welche Richtung seine Mutter gegangen ist. Plötzlich sieht er, wie in der
Ferne einige Sandleute auf seine Mutter einschlagen und Anakin rennt sofort auf sie zu. Als die Tusken ihn
bemerken, lassen sie von ihrem Opfer ab und flüchten. Anakin eilt zu seiner Mutter. Sie können
noch ein paar letzte Worte miteinander austauschen, bevor Shmi in Anakins Armen stirbt.
Links zum Thema:
http://www.starwars-union.de
(Zurück zum Inhalt)
Die Zukunft von Mensch und Menschlichkeit
Die Zeiten, in denen die Seebären mit ihren Holzbeinen die Straßen der
Küstenstädte unsicher machten sind vorbei. An die Stelle der geschnitzten Prothesen sind
High-Tech Produkte getreten, die ihren natürlichen Vorbildern in vielen Punkten kaum noch
nachstehen und diese teilweise schon übertrumpfen.
Lahme können wieder laufen, und zwar so schnell, dass die Gesunden kaum mithalten können,
Blinde wieder sehen und Taube wieder hören.
Bereits heute ist der Herzschrittmacher etwas so Natürliches in unserer Gesellschaft, dass er kaum
noch als Fremdkörper wahrgenommen wird. Es sind sogar künstliche Herzen im Einsatz, und die
Zeiten, als man die Apparatur in einem Bollerwagen hinter sich herziehen musste, sind bereits Vergangenheit.
Und all das, wo das Herz noch vor einigen Jahrzehnten als Sitz der Seele angesehen wurde.
Einen Schritt weiter gehen aber noch die Gehirnimplantate, die Epileptikern helfen, ihre Anfälle unter
Kontrolle zu halten, ein direkter Eingriff in das Organ, das unser ganzes Selbst ausmacht. Daneben gibt es
Versuche an Blinden, bei denen die optischen Eindrücke unter Umgehung des Auges
übertragen werden sollen und das Cochlea-Implantat, das in der Gehörschnecke direkt die
Hörnerven reizt.
All das macht den Menschen zu einem Geschöpf aus weit mehr als nur von Fleisch und Blut.
Tatsächlich kommen immer mehr Erweiterungen hinzu, bei denen darüber zu streiten ist, ob sie
nicht vielleicht als ein Teil des Menschen angesehen werden müssen, das gilt um so mehr je
höhergestellt die jeweils wieder hergestellte Funktion zu bewerten ist.
Aber bereits heute haben wir aber das Problem, dass die Medizin an ihren Patienten nur die zu korrigierenden
Fehler sieht, aber der Mensch selbst mehr und mehr aus dem Blickfeld gerät. Es besteht eine Gefahr
darin, neben all der faszinierenden Fortschritte der Forschung und Medizin, die Bedürfnisse des
Menschen zu vernachlässigen.
Körperliches Funktionieren ist nur ein Teilaspekt unseres Daseins, der zweifellos nicht gering zu werten
ist, aber soziale Fähigkeiten sind mindestens ebenso wichtig.
Gesundheit wird in unserer Gesellschaft über die Abwesenheit von Krankheiten und Gebrechen
definiert, das ist die Sichtweise der Gesunden. Viele, die diesem Bild nicht entsprechen, fühlen sich aber
trotzdem nicht krank, ob sie im Rollstuhl sitzen oder gehörlos sind. Diese Menschen begreifen ihre
Gesundheit als seelische und körperliche Zufriedenheit. Die Abwesenheit von Schmerzen gehört
zweifellos dazu, aber weil das ein oder andere Körperteil nicht so zu gebrauchen ist wie bei der
Mehrzahl der Bevölkerung ist das noch lange kein Merkmal von Krankheit.
In einer Gesellschaft, die von einer Fitnesswelle nach der anderen überschwemmt wird und in der
Medikamente in Nahrungsmitteln schon fast zum Alltag gehören, wird der gerade erwähnte
Aspekt grob unterschätzt.
Als Beispiel will ich nur einmal die Kultur der Gehörlosen anführen, hier ist die Mehrheit von den
Segnungen der modernen Medizin, insbesondere vom Cochlea-Implantat ganz und gar nicht überzeugt.
Es wird befürchtet, dass das Implantat ihre Kultur und Gemeinschaft kaputt macht. Ganz zu schweigen
davon, dass für einen großen Teil eben nicht die Teilhabe an der "gesunden"
Gesellschaft möglich macht. Die Gehörlosen sind gesund, und fühlen sich auch so, wenn
ihnen von den "Gesunden" nicht gerade etwas anderes eingeredet worden ist.
Der ein oder andere Leser wird am Titel dieses Artikels schon erkannt haben, dass ich auf Isaac Asimovs
Kurzgeschichte "I Robot" anspiele, die die Entwicklung eines Roboters zum Menschen
beschreibt. Wir stehen heute vor einer ganz anderen Entwicklung, wir werden zu Borg, Humanoiden, die mit
technischen Geräten ihre körperliche Leistungsfähigkeit zunächst wieder herstellen
und später auch verbessern werden. Nun, wir werden keine Roboter werden, zumindest nicht in
absehbarer Zukunft, auch wenn einige Forscher diese Auffassung vehement vertreten.
Das Verbessern mag hier befremdlich klingen, aber wenn ich an eine Unterhaltung mit anderen
Physikstudenten denke und mich an die Begeisterung für Gehirnimplantate für Datenspeicherung
und Internetanbindung erinnere, kann ich mir gut vorstellen, daß viele Menschen durchaus bereit sind,
ihren unzulänglichen Körper zu verbessern.
Aber warum ist diese Entwicklung abzulehnen, ist es nicht toll, wenn körperliche Gebrechen geheilt
werden können, sollte es nicht jedem selbst überlassen werden zu entscheiden, ob er seinen
Körper aufrüsten möchte?
Leider zeigt uns die Gesellschaft ein anderes Bild. Wo das Funktionieren sichergestellt werden kann, wird die
Abweichung von der Norm nicht mehr akzeptiert. In dieser Gesellschaft besteht keine Notwendigkeit mehr
für Toleranz, weil Abweichungen korrigiert werden können, das kann nicht das Ziel sein.
Mensch sein, das bedeutet aber nicht, perfekter Mensch zu sein, sondern vor allem auch darin die
Unvollkommenheit im Gegenüber anzuerkennen. Wenn ich einem behinderten Menschen
gegenübersitze, will dieser in der Regel nicht mein Beileid, wird wahrscheinlich eher ärgerlich,
wenn ich zuviel davon zeige, sondern, dass ich ihn wie einen Mitmenschen behandle. Ich befürchte,
dass diese Fähigkeit im Gegenüber einen Menschen und nicht den Behinderten zu sehen,
schon in der heutigen Gesellschaft nicht sehr ausgeprägt ist. In der Zukunft aber werden wir nicht
einmal mehr den Behinderten sehen, sondern nur noch ein Subjekt, dessen Mängel mit Medizin und
Technologie abgestellt werden müssen, um ihn zu einem Teil der normalen Gesellschaft zu machen.
Medizin und Forschung machen Fortschritte, von denen wir uns heute noch gar keine Vorstellung machen
können, man wird Krankheiten heilen, von denen wir heute noch gar keinen blassen Schimmer haben.
Ich will den Fortschritt deshalb auch nicht verteufeln, aber ich plädiere für eine kritische
Sichtweise, die nicht nur die Fehlerbehebung im Auge hat, sondern auch den Menschen und seine
Bedürfnisse, die über das Funktionieren hinausgehen.
Das ist das Wesen der Menschlichkeit, den Menschen als Ganzes zu sehen, der mehr ist, als die Summe
seiner Teile.
Und das ist der Grund, warum die Borg niemals Perfektion erreichen werden, ganz gleich wie viele Spezies
sie assimilieren, denn dazu gehört auch die Akzeptanz der Unvollkommenheit.
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars: Nachdrehs in London.
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Laut einem Bericht von TheForce.Net werden die Szenen, die für "Epsiode II" neu gedreht werden müssen, nicht in Sydney
sondern in London gefilmt. Die Büros sind bereits eingerichtet und die Konstruktion der Sets hat auch begonnen. Welche
Szenen gedreht werden sollen, ist unbekannt, sicher ist nur, dass die drei Hauptdarsteller Natalie Portman, Ewan McGregor
und Hayden Christensen in London erwartet werden.
Link zum Thema:
http://www.theforce.net
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Star Wars: Ein Interview mit Gavin Bocquet.
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In einem von TheForce.Net veröffentlichten Interview gab Gavin Bocquet, Production Designer von "Die Dunkle
Bedrohung" und "Epsiode II", einige Details zum kommenden "Star Wars"-Film bekannt.
Er hat unter anderem verraten, dass man Palast der Königin zurückkehren und wir ein bisschen mehr von seiner äußeren
Umgebung sehen werden. Diese Szenen wurden an einem neuen Drehort in Sevilla (Spanien) gedreht. Außerdem werden
in "Epsiode II" Padmes Sommerhaus und das Haus ihrer Eltern auf Naboo zu sehen sein. Bocquet sagte weiter: "Wir
werden etwas mehr von Naboo und Tatooine sehen, werden wir auch wieder Mos Espa und Watto in seinem Laden
besuchen und wir werden außerdem zurück in die alte Farm gehen, auf den Salzebenen von Tunesien."
Schließlich meinte sagte Gavin Bocquet zum Design des Raum des Jedirates: "Es sollte genauso werden, wie in
'Episode I', aber am Ende wurden es vier Sets in einem. Es wurde Mace Windus Büro, der Jedi-Analyse-Raum und die
Jedi-Ausbildungsveranda. Alles mit Veränderungen der Farbe, Veränderungen der Details und der Architektur."
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Akte X: New Girl On The Block.
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Annabeth Gish, die "Neue" bei "Akte X" meldet sich zu Wort. Sie sagte, sie sei glücklich darüber, bei "Akte X" dabei
zu sein. Ihre Rolle könnte schließlich ein Stammcharakter werden. Jedenfalls wenn die Serie weitergeht.
In einem Interview mit Ian Spelling sagte sie weiter: "Ich glaube nicht, dass man ein Bürger dieses Landes sein kann,
ohne etwas über 'Akte X' zu wissen. Ich habe die Serie die ersten zwei oder drei Staffeln lang gesehen, obwohl ich
eigentlich kein großer Fernsehgucker bin... Somit war es eine Art Überraschung, als ich davon hörte, aber es war eine
willkommene Überraschung. 'Akte X' ist zweifelsfrei eine richtig hochkalibrige Serie. Ich habe die Chance ergriffen."
Über ihre Rolle sagte sie, "Reyes hat ein Gefühl für Spiritualität. Im Bezug auf eine wissenschaftlich orientierte Serie wie
'Akte X' bringe ich geistreichen Dialog ein. Es ist wunderbar für mich, weil es ein netter Schnittpunkt von
professionellen und persönlichen Interessen ist."
Ihr erster Auftritt wird in der Episode "This Is Not Happening" (8x14) sein, die am 25. Februar in den USA ausgestrahlt wird.
Sehr wichtig fand Gish, dass ihr Charakter nicht dazu erschaffen wurde, ein Ersatz für Dana Scully zu sein. Sie sagte:
"Und es hat nichts damit zu tun, Gillian zu ersetzen. Chris hat darüber sogar schon ein Statement abgegeben.
Es dient nur dazu, eine weitere Farbe der Palette hinzuzufügen - Reyes ist nur eine andere Ebene ... es fühlt sich an,
als würde es gut passen."
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Angel: Auch ohne "Buffy"?
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Könnte die Grusel-TV-Serie "Angel" überleben, wenn sich "Buffy the Vampire Slayer" von dem Warner Bros. TV
Network abwendet und sich damit ein neues zu Hause sucht? David Boreanaz glaubt dies zumindest.
Während eines Interviews mit TV Guide Online, kam er auch auf die Überlebenschancen seiner Serie zu sprechen. Er
sagte: "Wir sind zuversichtlich, dass 'Angel' auf seinen eigenen Füßen stehen kann. Am Anfang benötigt man die Liebe
und Unterstützung von dem, wo man herkommt. Für die ersten sechs Episoden [waren die Buffy/Angel Crossover]
ein nötiges Mittel. Es war schön, dies tun zu können."
Sich auf die gelegentlichen angespannten Verhandlungen zwischen WB und Fox über "Buffy" beziehend, sagte
Boreanaz, "Solange es sich um die Buffy Gespräche handelt, ist es nicht mein Job. [..] Es ist nicht an mir, darüber
zu sprechen."
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Akte X: Doch Ende nach 8. Staffel?
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In einem Interview hat Chris Carter nun seine Absicht erklärt, seine Erfolgsserie "Akte X" solle nun doch nach der
achten Staffel enden, wenn ihr Nachfolger und Ableger "The Lone Gunmen" erfolgreich starten würde. Weiterhin soll
er gesagt haben, der Cliffhanger am Ende der achten Staffel (also im Mai) sorge entweder für eine Überleitung in eine
neunte Staffel oder einen weiteren Kinofilm.
Carter war in letzter Zeit häufiger vorgeworfen worden, "Akte X" nur noch aus reinem finanziellen Kalkül weiter zu drehen.
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Babylon 5: Demnächst auf DVD.
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J. Straczynski hat die DVD-Veröffentlichung der SF-Serie "Babylon 5" für den Monat Juli in den USA angekündigt! Er
schrieb in der moderierten amerikanischen "Babylon 5"-Newsgroup, die erste DVD würde den Pilotfilm "The
Gathering" und den ersten "Babylon 5"-Film "In The Beginning" enthalten.
Anschließend werde die Serie sehr zeitnah auf DVD erscheinen. Straczynski sei derzeit mit dem Artwork für die DVDs
beschäftigt, am Bonus-Material werde noch nicht gearbeitet. Die Wahrscheinlichkeit einer Widescreen-Veröffentlichung
schätzt er sehr hoch ein. Bleibt nur noch die Frage, ob die DVDs in einem Box-Set, wie auch "Akte X", erscheinen oder es
einzelne DVDs zu kaufen geben wird.
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Babylon 5: Spekulationen.
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Viele Fans hatten darauf spekuliert, dass der SciFi Channel vielleicht nach gutlaufenden Wiederholungen von "Babylon 5"
, dessen Spin-off "Crusade" nicht nur ausstrahlt, sondern die Serie weiterführt. Der SciFi Channel ließ nun verlauten,
dass sie die Rechte an der Serie gekauft hätten, aber nicht vor haben, neue Folgen von "Crusade" zu drehen.
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Die Drachenreiter von Pern: Fernseh-Serie.
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Die Fantasy-Romane von Anne McCaffrey, die sich um die Drachenreiter von Pern drehen, sollen die Basis für eine neue
TV-Serie bilden, so teilte Ronald D. Moore mit. Moore selber wird den Pilotfilm, der auf dem Roman "Die Welt der Drachen"
basiert, produzieren und Warner Brothers hat bereits grünes Licht für die TV-Serie gegeben. Der Film soll ab Ende
März, Anfang April gedreht werden, die Serie soll im nächsten Herbst auf Sendung gehen. Es sind jedoch noch keine
Darsteller verpflichtet worden.
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Farscape: Wieder auf Sat.1!
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Ab 1. April, zeigt Sat.1 wieder "Farscape". Diese Serie wird dann immer sonntags um 17.00 Uhr ausgestrahlt. Allerdings
sprach der Sender von Wiederholungen, so dass man annehmen kann, dass auf dem neuen Sendeplatz die
komplette erste Staffel der Sciencefiction-Serie gezeigt wird.
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Starship & Genesis II: Majel Roddenberry plant weitere Serien.
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Die Witwe von Gene Roddenberry plant zwei weitere Serien für das Fernsehen aufzubereiten. Die erste wäre "Gene
Roddenberry's Starship", eine komplett als Zeichentrick konzipierte Serie. Das andere Projekt ist "Genesis II", dessen
Pilotfilm bereits in den 70er Jahren gedreht wurde, soll ebenfalls wieder zum Leben erweckt werden. Es handelt von
einem tiefgefrorenen Wissenschaftler, der in einer postapokalyptischen Welt wieder aufwacht. Weitere Informationen
über "Starship" und "Genesis II" gibt es in der März/April Ausgabe des Cinescape Magazins, das schon bald
erhältlich sein wird.
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Mission Erde: Fantreffen.
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Der "Deutsche Mission Erde Fanclub" hat nun offiziell den Termin für das zweite Mission Erde Fantreffen veröffentlicht.
Am Wochenende vom 13. - 15. Juli 2001 wird das Fantreffen stattfinden. Auch diesmal wird es einige Überraschungen
für die Teilnehmer geben. Da beim vorigen Fantreffen die Verständigung unter den Fans so gut verlief, und auch um
die Kosten möglichst gering zu halten, haben sich die Organisatoren dafür entschieden, dieses mal keine Darsteller einzuladen.
Link zum Thema:
http://www.taelons-network.de
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Andromeda: Zweite Staffel und Pause auf Sky One.
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Obwohl es bereits angekündigt war, als die Serie zum ersten mal lief, hat Tribune nun offiziell bekannt gegeben, dass
"Gene Roddenberry's Andromeda" in eine weitere Staffel geht. Die Serie wird zudem in mehr als 90% aller
amerikanischen Märkte im nächsten Jahr gezeigt werden. "Mission Erde" und "BeastMaster", beides auch Tribune
Serien, wurden ebenfalls um eine Staffel verlängert.
Sky One macht derweil Pause in der Ausstrahlung von "Andromeda". Der britische Satellitensender hatte in den
letzten Monaten die neuen Episoden sofort ausgestrahlt, die noch nicht einmal in den USA gesendet worden sind.
Unglücklicherweise, und daraus eben resultierend, sind für den englischen Sender nun keine weiteren Episoden
verfügbar, und die noch fehlenden Episoden der ersten Staffel werden nun erst in ein paar Monaten ausgestrahlt
werden.
Allerdings wird Sky One die Episoden sofort wieder in das Programm nehmen, wenn sie die Neuen von 'Fireworks'
erhalten. Der Sender wird nun die neuesten Episoden von "Star Trek: Voyager" auf dem Sendeplatz von "Andromeda"
ausstrahlen, und aller Wahrscheinlichkeit nach wird "Andromeda" nach dem Ende von "Voyager" im August wieder in
das Programm aufgenommen werden.
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Andromeda: Interview mit Gordon Michael Woolvett.
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Der Darsteller des Seamus Harper hat in einem Interview mit Michelle Erica Green über die nächsten Folgen gesprochen.
Demnach wird in "Harper 2.0" der Figur ein Geheimnis anvertraut, das die Andromeda zum Ziel von interstellaren
Kopfgeldjägern macht. "Ich denke wirklich, dass es Spaß machen wird," sagte Woolvett. "Harper wird auf den neuesten
Stand gebracht - er bekommt das Wissen des Universums in sein Gehirn heruntergeladen. Aber dann muss er damit
zurechtkommen. Ihr werdet Harper sehen, wie er versucht, mit den Schrecken seiner Vergangenheit klar zu kommen." In
"Fear and Loathing in the Milky Way" sieht man Harpers dunkle Seite. In dieser Episode "werdet ihr dies sehen, wenn
er sich nicht mit einem Witz aus einer Situation stehlen kann, kann er sehr gefährlich sein."
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Andromeda: Interview mit Robert Hewitt Wolfe.
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Aufgrund der drohenden Autoren- und Schauspielerstreiks hat man sich bei der Serie "Gene Roddenberry's Andromeda"
gut vorbereitet. Inzwischen sind alle Episoden der ersten Staffel abgedreht. Space.com hat sich deshalb mit dem
Produzenten der Serie Robert Hewitt Wolfe unterhalten. Er bestätigt, dass die erste Staffel im Wesentlichen ein
Bekanntmachen der Charaktere war. Bei sieben Figuren sind 21 einzelne Beziehungen auszuleuchten, von denen 15
bereits erforscht wurden. Einige Beziehungen stellten sich dabei interessanter als erwartet heraus. In der zweiten Staffel
wird es dann die ersten Komplikationen geben. Er selbst würde die Staffel "Die Gebote erhöhen" nennen. Das
"Andromeda"-Universum soll erweitert und entwickelt werden. Dabei wird auch mehr über die Vergangenheit und das
Commonwealth bekannt.
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Dungeon and Dragons: Die Serie.
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Nachdem der "D&D"-Film mittlerweile 38 Millionen Dollar eingespielt hat und doch nicht zur befürchteten Pleite wurde,
planen die Produzenten zur Zeit großes. Man könne sich eine Fortsetzung des Kinofilms in Form einer TV-Fantasy-Serie
vorstellen, ließen sie über die Seite DnDMovie.com verlauten. Das besondere daran ist, dass sie die Fans an der
Planung dieser Serie teilhaben lassen möchten. Über den Webmaster von DnDMovie.com kann man Kontakt zu den
Produzenten aufnehmen und ihnen Vorschläge und Vorstellungen zu einer solchen Serie unterbreiten.
Link zum Thema:
http://www.dndmovie.com
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Smallville: Regisseur über Story.
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Regisseur David Nutter hat über die kommende "Superman"-Serie "Smallville" gesagt, man werde im Pilotfilm sehen,
dass bei einem Meteoritenschauer nicht nur "Clark Kent" auf die Erde kommen wird, sondern auch andere Dinge, die
erst im Laufe der Serie enthüllt würden. Gegenüber dem Magazin "Retrovision" meinte Nutter, der u.a. auch bei "Akte X"
und "Millennium" Regie geführt hatte, außerdem, dass man nicht sofort damit rechnen sollte, Kent im
Superhelden-Kostüm zu sehen. Die Serie wird im Herbst in den USA starten und "Superman" in seinen Teenagerjahren zeigen.
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The Tribe: Ab April im KI.KA.
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Am 23.04.01 startet die Serie "The Tribe" um 16:55 Uhr im KI.KA. In dieser SF-Serie hat ein geheimnisvoller Virus alle
Erwachsenen dahingerafft. Nur Kinder und Teens bleiben verschont. Die meisten von ihnen schließen sich zu Stämmen
zusammen, den sogenannten Tribes, und versuchen zu überleben. Krasse Zeiten und Themen bestimmen den Plot der
Serie, fantasievoll ist das Outfit und die Location der Handlung. In den verkommenen Hinterlassenschaften und Ruinen
einer früheren Wohlstandsgesellschaft leben die Protagonisten der Serie, sie sind wild geschminkt im Stil der
amerikanischen Ureinwohner und tragen Klamotten, die teilweise an alte Punk- und New Romantic-Zeiten der 70er und
80er Jahre erinnern.
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Alien 5: Gerüchte unwahr.
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Die Nachricht, dass Sigourney Weaver für einen fünften "Alien"-Film, der im Jahr 2004 in die Kinos kommen soll,
unterschrieben habe, schlug ein wie eine Bombe.
Doch nun hat ein Sprecher von Weaver die Story dementiert. Es sei derzeit kein weiterer "Alien"-Teil in Arbeit. Die
Meldung tauche immer wieder auf und stamme von einem alten Witz. Auch Fox bestätigte die Falschheit des
Gerüchtes.
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Harry Potter: Richard Harris nimmt Stellung.
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Der Darsteller Richard Harris, der in der kommenden "Harry Potter"-Verfilmung den Schuldirektor Albus Dumbledore
spielen wird, ist als nicht sehr diplomatisch bekannt. Nachdem er kürzlich einen Preis für sein Lebenswerk vom Londoner
Kritikerzirkel bekommen hatte, sagte er: "Vermutlich hatten sie keinen anderen, dem sie den Preis geben konnten. Ich
sammle keine Preise, ich bin nur wegen des Champagners hier."
Als er gefragt wurde ob er die Produktion von "Harry Potter" genießen würde sagte er: "Eigentlich nicht. Ich, Maggie
Smith, Alan Rickman und Robbie Coltrane machen zwar mit, sind aber nur Gastauftritte. Wir gehen hin, tun es, hören
auf und gehen nach Hause."
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Harry Potter 2: Drehbuch in Arbeit.
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Die Dreharbeiten an der Verfilmung des ersten "Harry Potter"-Films sind gerade zur Hälfte erledigt, trotzdem schreibt
Autor Steve Kloves bereits jetzt an der Fortsetzung. Laut "Jam! Showbiz" sagte der Autor, man wolle allerdings erst
einmal abwarten, wie der erste Film ankomme, bevor man sich an die Verfilmung des zweiten Teils machen wolle.
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Matrix 2: Trainingsprogramm.
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Gegenüber Empire Online sprach Keanu Reeves über das schwierige Martial-Arts Training für "Matrix 2" das er grad
absolvieren muss. "Ich bin von Montag bis Freitag, von halb zehn bis fünf am Nachmittag dort. Zuerst müssen wir
[die Schauspieler] 90 Minuten aufwärmen und bestimmte Übungen machen. Dann beginnen wir mit spezialisiertem
Training, bei dem jeder mit einem Partner Kampfszenen einstudiert."
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Matrix 2: Erst in Juni 2002?
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Statt im Mai 2002 wird "Matrix 2" offenbar später in die US-Kinos kommen. Laut "Coming Attractions" wollen die
Produzenten der direkte Konkurrenz zu "Star Wars: Episode II" und "Spider-Man" (die beiden Filme starten Mai 2002)
ausweichen und planen nun einen Kinostart im Juni 2002.
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Spiderman: Probeaufnahmen in New York.
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Ein Bewohhner der Stadt New York ist letzte Woche wohl Zeuge von Probeaufnahmen zum kommenden
"Spiderman"-Film geworden: Während der Mittagspause beobachtete er auf den New Yorker Dächern eine Figur, die
aussah wie Spiderman. Nach längerem Hinsehen entdeckte der leicht verwirrte Mann schließlich auch eine Filmcrew um
den Comic-Helden herum. Merkwürdig ist nach Aussagen des Augenzeugens, dass "Spiderman" anscheinend unter
Höhenangst litt - höchstwahrscheinlich handelte es sich hier um ein einfaches Double, das bei Probeaufnahmen Modell
stand, die eventuell zum Finden einer geeigneten Location für den Hauptdreh dienten.
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Mumie 2: Start vorgezogen.
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Universal Pictures hat den US-Start von "Die Mumie 2" um eine Woche auf den 4. Mai vorgezogen. Auf diesem
Startermin tritt es gegen fünf andere neue Filme an. In der Fortsetzung des Hits von 1999 werden wieder Brendan Fraser
als Hauptdarsteller und Stephen Sommers als Regisseur auftreten.
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Star Child: SF-Komödie von Allen und Gibson.
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Tim Allen und Mel Gibson haben sich zusammengetan, um für Paramount Pictures eine SF-Komödie namens "Star Child"
zu entwickeln! Laut "Variety" wird Tim Allen wahrscheinlich eine Rolle als Alien übernehmen, das einen CIA-Agenten
bittet, ihm wieder nach Hause zu bringen. Die Komödie soll diverse SF-Filme parodieren.
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Minority Report: Ohne Damon.
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In der Verfilmung der Kurzgeschichte des Autors Philip K. Dick sollte neben Tom Cruise auch der Darsteller Matt
Damon zu sehen sein. Jetzt scheint bei dem Projekt, bei dem Steven Spielberg die Regie übernehmen wird, eine
Besetzungsänderung unweigerlich. Matt Damon kann an den Filmarbeiten zu "Minority Report" aufgrund
Terminproblemen nicht teilnehmen, weshalb laut "Popcorn UK" möglicherweise der irische Darsteller Colin Farrell dessen
Rolle übernehmen soll.
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Planet of the Apes: Burton spricht über seinen Film.
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Seit guten vier Monaten arbeitet Tim Burton an seiner neuen Version von "Planet der Affen". Die Dreharbeiten sollen
am 27. Juli abgeschlossen werden. "Wir versuchen respektvoll mit dem Original umzugehen, haben aber neue Charaktere
und Handlungselemente zugefügt. Man könnte sagen, wir bewahren die Essenz des Originals, beleben diese Welt aber
auf andere Weise", so Burton.
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Richards gern erneut Trooper.
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Denis Richards hat SciFi Wire erklärt, dass sie bereit wäre, ihre Rolle als Raumschiff-Pilotin Carmen Ibanez in einer
Fortsetzung zum 1997 erschienenen Film "Starship Troopers" wieder zu spielen. Der Sciencefiction-Hit war der Film, der
ihr den Durchbruch verschaffte. Allerdings erklärte sie, während sie ihren jetzigen Film "Valentine" promotete, dass sie
daran zweifelt, dass es jemals eine Fortsetzung geben wird.
"Ich denke nicht, dass sie [es machen] werden," sagte sie in einem Interview. Aber sie fügte hinzu, dass sie es lieben
würde, wieder mit "Troopers"-Regisseur Paul Verhoeven zu arbeiten. "Er ist ein guter Durchgeknallter," sagte sie. "Ich
hoffe, ich werde eines Tages wieder mit ihm einen Film machen. Ich schätze ihn wirklich als Regisseur. Er ist so
passioniert. Und er ist ein wilder Verrückter, wenn er etwas will, und ich schätze das. Er ist großartig." "Ich hatte so viel
Spaß dabei. Sechs Monate Arbeit mit einem so jungen und lustigen Casting, alle auf dem gleichen Level. Wir hatten
eine großartige Zeit. Es war mein erster echter Film, und der lustigste Teil war die Arbeit ... mit einem Casting, bei dem wir alle
auf einer Stufe waren und so begeistert waren, dabei zu sein. Und bloß die Neuheit von allem und nichts wissend. Es war Spaß."
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X-Men 2: Bryan Singer sagt zu.
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Regisseur Bryan Singer hat auf der Gala anlässlich der "Empire Awards"-Verleihung erstmals offiziell bestätigt, was viele
Fans vermuteten und hofften: Er wird Regie beim Nachfolger des erfolgreichen "X-Men"-Kinofilms führen.
"Die Hauptschauspieler aus dem ersten Teil werden wieder mit von der Partie sein, und einige zusätzliche Charaktere.
Mehr kann ich Ihnen noch nicht verraten", sagte Bryan Singer zum Inhalt des Filmes.
Die Dreharbeiten sollen Ende 2001 beginnen und bis zum Frühjahr 2002 abgewickelt sein. "Wir werden ein paar mehr
Dollars ausgeben, und ein paar tolle neue Charaktere einarbeiten. Ich arbeite derzeit bereits am Drehbuch, und das wird
den größten Teil meiner Energie bis zum Drehstart einnehmen."
Bryan Singers anderes derzeit aktuelles Projekt, "Confessions of a Dangerous Mind", ist im Rahmen des Schauspieler-
und Autorenstreiks in den USA derzeit auf Eis gelegt.
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