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16. März 2001 - Ausgabe 80 - "Only time will tell"
Viele Gerüchte und kein Ende in Sicht.
Diese Gedanken kommen einem in diesen Tagen unweigerlich in den Sinn, wenn man sich die Meldungen
im webBEAT unserer Homepage rund um die Serie V, sowie das baldige Finale von Star Trek: Voyager mal
so anschaut. Manche Paramount-Mitarbeiter haben zur Zeit wirklich ein sehr gutes Händchen dafür,
mit vielen Worten aber auch rein gar nichts zu sagen. Was bleibt da dem frustrierten Fan zur Ablenkung?
Na, beispielsweise die verschiedenen Veranstaltungen, die einer Welle gleich mit großer Geschwindigkeit
auf uns zurollen. Der Start erfolgt bereits in wenigen Wochen, am 6. April, mit der FedCon9 im Bonner Maritim
Hotel. Wie gewohnt ist auch die Redaktion von sf-radio.de wieder mit einem großen Team dabei und
wird Sie mit einer umfangreichen Nachberichterstattung, sowie mannigfaltigen exklusiven Interviews genau eine
Woche nach dem Beginn der Veranstaltung, am 13. April, mit Hilfe des Corona Magazines in das Geschehen vor Ort
zurückführen. Verpassen sollten Sie natürlich auch nicht die verschiedenen aktuellen
SF-Radio-OnTour Sendungen, die an jedem Tag während der Convention direkt auf unserer Homepage
unter http://www.sf-radio.de zum Download und Stream bereitgestellt werden.
So, aber nun viel Spaß mit der neuen Ausgabe, die sich insbesondere mit den verschiedenen
Veranstaltungen in diesem Jahr beschäftigt und weiterhin einen tiefen Blick auf das aktuelle und
kommende Programm in den deutschen Kinosälen wirft.
Bis in vier Wochen,
Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Ein Ausblick auf die FedCon 9
2. PC Trek - Eine kurze Geschichte der Sternzeit (1.2)
3. Kolumne: Apocalypse Now!
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Regina Stechert
6. Kreuzfeuer
7. Rating Report
8. Star Trek: Smile Fiction
9. Kino aktuell: Red Planet
10. Der Herr der Ringe (3.3)
11. Raumschiff Highlander: Die Rückkehr von Captain Norad
12. Kinovorschau: Horror 2001
13. Captain Future - mehr als coole Musik
14. Wo Captains noch Helden sind: Conventions 2001
15. Star Wars: Episode II - Eine neue Hoffnung? (3.3)
16. Wissenschaft: Humanoide Außerirdische
17. Subspace Link
"Wir fahren zur FedCon!"
Dieser Gedanke häuft sich in diesen Tagen wieder in den Köpfen derer, die vom 6. bis 8. April
nach Bonn fahren. Ein freudiges Ereignis, das inzwischen zum neunten Mal stattfindet.
Seit der ersten Federation Convention hat sich die, von der FedCon Gmbh und dem STCE organisierte,
Convention zum größten SF-Treffen in Deutschland hochgearbeitet. Ort des Geschehens ist
auch in diesem Jahr wieder das Maritim Hotel in Bonn. Schon am Ende der letzten FedCon waren mehr
als 1000 Karten für die FedCon 9 verkauft worden. Man kann sich also wieder auf eine gut besuchte
Convention freuen.
Im Laufe der letzten Monate hat die FedCon-Mannschaft es geschafft, jede Menge Stargäste
für die Fans zu engagieren. Es werden aus jeder Star Trek-Serie Gäste erwartet: Von der
Voyager wird diesmal ein seltener Gast auf Cons zu sehen sein: Jennifer Lien (Kes). LeVar Burton (Geordi
LaForge) kommt als Repräsentant von Picards Crew und Colm Meaney (Miles O’Brien) als Vertreter
von TNG und DS9. Von DS9 sind außerdem Nicole DeBoer (Ezri Dax) und Alexander Siddig (Julian
Bashir) zugegen. Leider hat in der letzten Minute Terry Farrell (DS9: Jadzia Dax) abgesagt, doch an ihrer
Stelle kommt nun Claudia Christian (Susan Ivanova) von "Babylon 5". Sie ist sicherlich kein
schlechter Ersatz. Doch Claudia Christian ist nicht alleiniger Stargast von "Babylon 5": Wie
schon im letzten Jahr hat Richard Biggs (Stephen Franklin) sein Kommen zugesagt und um die Drei von B5
vollzumachen, kommt auch Marjorie "Number One" Monaghan.
Doch damit nicht genug. Bekannt aus "Xena" und "SeaQuest" wird Ted Raimi
seinen Auftritt haben. Dieser hat schon auf der letzten NexusCon in Berlin seinen Unterhaltungswert
bewiesen. Aus "Mission Erde" kann der interessierte SF-Fan Von Flores (Sandoval) erwarten.
Von Kirks alter Crew wird Stewart Moss (Lt. Joe Tormolen, aus "The Naked Time") zu sehen
sein.
Und wie alle Jahre wieder wird uns auch dieses Jahr die Präsenz von Richard Arnold, dem Star
Trek-Experten, erfreuen. Durch das Programm wird in souveräner Weise Marc B. Lee führen, der
schon in den letzten Jahren diesen Job in fast "perfektem" Deutsch ausgeübt hat.
Über das Programm kann man sich schon jetzt auf der FedCon Webseite informieren. Dort ist es auch
immer noch möglich Karten für das Ereignis zu erwerben.
Durch die gute Organisation des Programms hatte der Conteilnehmer schon in den vergangenen Jahren
tatsächlich die Möglichkeit, jeden Gaststar zu sehen und auch Autogramme zu bekommen.
Und wer in diesem Jahr doch einmal etwas verpasst, weil er nach einer langen Nacht zu spät aus dem
Bett kommt, der hat die Möglichkeit das Verpasste auf dem offiziellen FedCon Video, diesmal
produziert von unserem Partner "SF-Media", wiederzufinden.
Auch Fans, die es nicht geschafft haben dabei zu sein, werden nicht leer ausgehen. Jeden Abend wird es
auf der Seite von SF-Radio eine "OnTour"-Sendung geben, die über die Highlights der
Con berichtet: Von Interviews über Panels bis zu Stimmen aus dem sicherlich wieder bunt
gekleidetem Publikum. Den mehr als 20 Mitarbeitern beider Projekte wird sicherlich nichts, was den Fan
interessiert, entgehen.
Auch wir hier beim Corona Magazine werden dem Leser eine komplette Berichterstattung des
Congeschehens bieten und versuchen das Erlebte in Worte zu fassen.
Und für alle, die es dann nicht mehr erwarten können – die FedCon 10 findet vom 10. bis 12.
Mai 2002 wieder im Maritim Hotel, Bonn statt.
Links zum Thema:
http://www.fedcon.de
(Zurück zum Inhalt)
Anmerkung: Der folgende Artikel erschien erstmals in PC Player
( http://www.pcplayer.de ) 3/2001 und wurde für die
Veröffentlichung im Corona Magazine deutlich erweitert.
Vor gut 37 Jahren, am 12. Dezember 1964, begannen die Dreharbeiten zu einer TV-Serie, die unsere Kultur
um Sprüche wie "Scotty, beam me up!" bereichern sollte. Ihr Name: Star Trek oder bei uns in
Deutschland Raumschiff Enterprise. Und langsam, aber beständig entwickelten sich die Abenteuer
der Enterprise-Crew um Captain Kirk, Mr. Spock und Dr. McCoy zu einem wahren Renner.
Computerspiele gab’s zu dieser Zeit noch in keinem Geschäft zu kaufen – dafür aber
gelegentlich auf den Großrechnern amerikanischer Unis. Dazu brauchten die Spieler aber eine
gehörige Portion Fantasie – Grafiken, die sich aus den Buchstaben der Tastatur zusammensetzten,
machten die Spitzentitel populär. Oft mussten sich die Spieler sogar nur mit ein paar trockenen
Zahlen begnügen, im schlimmsten Fall sogar nur als Ausdruck auf einer Rolle Endlospapier. Auch
der Einzelblatteinzug war schließlich noch nicht erfunden.
Fremde vom Himmel
Anfang der 70er Jahre materialisierte das erste Spiel zur TV-Serie auf eben solchen Rechenmonstern. Sein
Name: Schlicht und ergreifend »Star Trek«. Es wandelte auf bekannten Episoden-Pfaden: Klingonen und
Romulaner nehmen Kurs auf das Föderations-Territorium, was Sie als Captain der Enterprise
verständlicherweise verhindern müssen. Grafik gab’s noch keine, wer keinen Monitor
besaß, musste fleißig die Ausdrucke des Programms studieren und die Scanner, den
Warp-Antrieb und die Waffen entsprechend justieren – unvorstellbar für all die, deren erster PC
heutzutage ein Pentium III mit GeForce-Karte ist. Diverse Updates des Spiels erschienen bis heute, die
neueste ist "Visual Trek", dass als Shareware-Fassung 1996 herauskam.
Zwei weitere frühe Trek-Titel, "Mtrek" und dessen indirekter Nachfolger "Netrek", richteten
sich gleich an mehrere Spieler, die in Teams zusammen beziehungsweise gegeneinander um die Vorherrschaft
in einer Reihe von Sektoren kämpfen. Teilweise werden diese Titel noch heute gespielt – das heftig
komplexe "Netrek", in dem 16 Spieler in zwei Gruppen gegeneinander antreten, finden Sie unter dem
Link http://www.netrek.org.
Ähnlich obskur wie das Ur-"Star Trek" sind diverse "Play by E-Mail"-Trek-Spiele, bei
denen der Spielleiter die Züge der Mitspieler per E-Mail einfordert und daraus die veränderte
Situation in der Galaxis berechnet. Wer Briefschach mag, kann ja mal auf
http://www.tangofleet.com oder
http://www.subspacerelay.co.uk vorbeischauen.
Der erste Kontakt
Einen Haken hatten alle genannten Programme: Keins davon konnte sich mit einer offiziellen
Enterprise-Lizenz brüsten. Paramount Pictures kam erst Mitte der 80er Jahre auf die Idee, dass man mit
Hilfe des neuen Mediums Computerspiele eigentlich kräftig die Bilanzen aufbessern könnte. So
trafen sich ein paar Schlipsträger aus Los Angeles und New York – das Ergebnis: Simon & Schuster,
der Verlag, der noch heute die Heimat unzähliger Trek-Bücher ist, produzierte nach allen
Fan-Projekten 1985 das erste offizielle Spiel zur Serie: "Star Trek: The Kobayashi Alternative". Das
Text-Adventure wurde, wie auch sein Nachfolger "The Promethean Prophecy" (1986), von der
bekannten Autorin Diane Duane verfasst und erschien für zahlreiche 8-Bit-Rechner wie den C64 oder
den Apple II sowie für den PC. Ein Text-Adventure, dass nur mit Kommandos wie "benutze
Tricorder" auskommt, ließ sich nun mal relativ problemlos auf andere Systeme portieren. Heute ist
eine solche Veröffentlichung quer über alle Plattformen weit aufwändiger und lohnt sich
nur noch für garantierte Hits wie die "Tomb Raider"- oder die "FIFA Soccer"-Serie.
Die englische Software-Firma Firebird schrieb mit dem Abenteuer-/Strategie-Mix "Star Trek"
Geschichte – das hervorragende Spiel für den inzwischen bedeutungslosen Atari ST wurde vor knapp
14 Jahren euphorisch in der legendären Computer-Zeitschrift Happy Computer getestet (Ausgabe 4/87).
Im Spiel fanden sich schon alle wichtigen Komponenten der Serie wieder: Das Ansteuern fremder Planeten
samt des herunter-beamens eines Außenteams, der Kampf gegen Klingonen und anderes Gesindel
sowie die Suche nach lebensnotwendigen Dilithium-Kristallen.
Ein Flop war hingegen "The Rebel Universe" (1988), Simon & Schusters erster Versuch eines
Trek-Grafik-Adventures. Ein Jahr später veröffentlichte Mindscape ein Spiel zum Film:
"Star Trek 5" für den PC. Das beinharte, Action-lastige Spiel folgte grob der Handlung
des bei den Fans umstrittenen Streifens, taugte jedoch nicht besonders viel. Immerhin gab’s einen witzigen
Kopierschutz: Klingonische Sprüche wie "Reh neh suv Kirk" oder "Bach veq
ghobe paqdui norgh tlhingan" mussten mit Hilfe des beigelegten Wörterbuchs (oder einer
Textdatei ...) übersetzt werden. All diese Spiele – insbesondere die Simon-&-Schuster-Titel – haben
unabhängig von ihrer Qualität eins gemeinsam: Sie sind heute begehrte Sammelobjekte, da
sie es offiziell nur selten nach Deutschland geschafft haben.
Energie!
Das erste Spiel der PC-Neuzeit stammte von der südkalifornischen Spielefirma Interplay, die sich in den
80er Jahren mit Adventures ("Tass Times in Tonetown") und Rollenspielen ("The Bard’s
Tale") einen Namen gemacht hatte. Zwar erschien "Star Trek: 25th Anniversary" erst 1993
und damit zwei Jahre nach dem 25. Geburtstag der Kult-Serie, doch dem Erfolg des Spiels tat das keinen
Abbruch: Über 350.000 Mal verkaufte sich das Grafik-Adventure, und das trotz eines mutigen Mixes
von Weltraum-Action à la "Wing Commander" und Adventure-Szenen mit einer sehr
gewöhnungsbedürftigen Steuerung: Statt der Kombination von Verben und Gegenständen
beziehungsweise zweier Symbole war wildes Herumklicken auf Piktogrammen angesagt. "Benutze Kirk
mit Spock mit Tricorder mit Felswand" war dabei noch eine eher harmlose Variante. Doch echte Fans
störte das wenig – sie freuten sich über kleine, abgeschlossene Episoden, die wie im Fernsehen
mit einem kleinen Briefing beziehungsweise einem Gefecht zwischen der Enterprise und Typen wie den neu
eingeführten Elasi-Piraten begannen. Mehrere Ausgangsmöglichkeiten luden zum wiederholten
Durchspielen der knackigen Rätsel und nicht minder knackigen Weltraum-Sequenzen ein. Für die
CD-ROM-Fassung wurde auf Wunsch der Fans besonders die letzte Mission schwierigkeitstechnisch
entschärft, als Bonus lockte Interplays Produzent Bill Dugan die Serien-Schauspieler ins Tonstudio, wo
diese ihre Spiel-Dialoge ins Mikro sprachen. Das geschah jedoch leider nicht mit allen Sprechern am selben
Tag, so dass einige Wortwechsel, etwa zwischen Spock und McCoy, etwas hölzern daherkommen.
Der Nachfolger "Star Trek: Judgment Rites" kam 1994 in die Geschäfte und lief ebenfalls
prächtig. Minimale Änderungen an Grafik und Spieldesign stellte sicher, dass alle Fans des
Vorgängers auch mit diesem Spiel jede Menge Spaß hatten. Ein geplanter dritter Teil der
Adventure-Serie erschien jedoch nicht – stattdessen begannen die Arbeiten an "Star Trek: Starfleet
Academy", das sich in den nächsten Jahren zu einem termintechnischen Albtraum für
Interplay entwickeln sollte.
Ebenfalls 1994 schlich kein Geringerer als Brent Spiner alias Androide Data aus der nächsten
Generation durch eine Zelthalle in Las Vegas. Er warb auf der CES-Messe für das Adventure
"Star Trek: The Next Generation: A final Unity" von Spectrum Holobyte, denn immerhin lief
mit "Star Trek: The Next Generation" wieder eine neue Trek-Serie im Fernsehen – und diesmal
wollte Paramount nicht wieder knapp 20 Jahre mit entsprechenden Spiel-Lizenzen warten. Ein Jahr
später erschien das Spiel, das wie die Interplay-Titel mehrere Episoden enthielt, die eine gemeinsame
Story bildeten. Je nach Episode schwankte die Grafik allerdings zwischen "noch
erträglich" und "ziemlich gut". Trotzdem wechselte das Spiel mehr als 500.000
Mal den Besitzer. Ach ja: Natürlich sprachen die Schauspieler ihre Dialoge selbst.
Indes erwies sich die Trek-Mutterfirma Paramount in der Lizenzvergabe (und Gewinnmaximierung!) sehr
geschickt: Interplay sorgte für die Spiele um die klassische Enterprise-Crew, Microprose
kümmerte sich um die nächste Generation und der bewährte Verlag Simon & Schuster
bekam Deep Space Nine sowie Multimedia-Schnickschnack wie ein interaktives Enterprise-Handbuch,
ein Nachschlagewerk oder den interaktiven Film-Sprachkurs "Star Trek: Klingon" und den
im Vollsinn des Wortes interaktiven Film "Star Trek: Borg" (beide 1996) zugeschustert.
Beides keine spielerischen Offenbarungen, doch durch die Teilnahme von Schauspielern wie John
DeLancie ("Q") bei den Fans recht erfolgreiche Programme.
© 2001 - PC-Player / Future-Verlag
(Zurück zum Inhalt)
Droht uns allen die TV-Apokalypse? Diesen Mai werden sich einige TV-Veteranen für immer von der
Bildschirmfläche verabschieden und tiefe Wunden in unseren Seelen hinterlassen. "Star Trek:
Voyager", der Möchtegern unter den Star Trek-Serien, fliegt endlich nach Hause und beendet
einen siebenjährigen Run. "The X-Files" werden eventuell ebenfalls nach acht langen
und komplizierten Jahren das Buch zuschlagen und sich damit verabschieden. "Xena"
schließt sich an und macht auch Feierabend.
Was bleibt uns dann? Müll! Der pure Trash. Das ist wohl die treffendste Bezeichnung.
Die Hochzeit für Genre-Serien im amerikanischen Fernsehen ist schon lange vorbei, dass sollte
inzwischen auch zu den kommerzverseuchten Produktionsbossen durchgedrungen sein. Mit dem
Ausklingen alter Helden versuchen die Studios trotzdem ganz schnell und meist auch ganz billig neue zu
etablieren. In den letzten Jahren ist das mehr als oft fehlgeschlagen, was wir uns an diversen Beispielen
einmal anschauen können:
Vor vier Jahren brachte uns Majel Roddenberry eine Serie namens "Earth: Final Conflict".
Jau, toll, ist auch ein nettes Konzept. Nach dem Anfangshype ging die Serie schnell unter und vergraulte
mit einem wirren Storyarc über die Jahre weitere Zuschauer. Heute steht die Serie irgendwo im
Niemandsland. Einige wenige Freaks interessieren sich für die Serie und das war es dann auch
schon. Kein wirkliches Fandom, keine anständigen Quoten, nix. Ob "Earth" nun nach
der jetzigen vierten Season eingestellt werden würde, oder noch ein Jahr läuft, es macht
keinen Unterschied. Es wäre nicht interessant und keiner würde sich drum kümmern.
Mit "Andromeda" hat Tribune Entertainment dagegen einen potentiellen Hit gelandet,
obwohl es auch hier nicht so gut läuft wie man denkt.
Knapp über dem Bodensatz finden wir weiteren Serienmüll, der keinen interessiert: "Queen
Of Swords" heißt eines der Goldstücke und handelt von einer Schwertkämpferin aus
vergangenen Tagen. "The Immortals", ein Mix aus "Highlander" und
"Renegade", ist mehr als platt und wurde aus unerfindlichen Gründen für eine zweite
Season verlängert. Was soll das? Womit haben wir so etwas verdient?
Gehen wir in diesem Zusammenhang auf "Dark Angel" ein, die Serie vom Titanic-Menschen
James Cameron, ist letzten Herbst in den USA gestartet, hat ordentliche Schauspieler, gute Skripte und
anständige Quoten vorzuweisen, nebenbei noch einige Awards eingeheimst. Trotzdem macht jetzt das
Gerücht die Runde, dass die potentielle Hitserie der Post-X-Files-Ära aufgrund zu hoher
Produktionskosten eingestellt werden soll.
Ist das gerecht? "The Immortals" darf ein weiteres Jahr unsere Hirnmasse degenerieren,
während anspruchsvolles und gut gemachtes Fernsehen aka "Dark Angel" dem
Erdboden gleichgemacht werden soll.
An Statt in eine ordentliche Serie richtig Geld reinzupumpen und zu unterstützen, gehen die Firmen
meist den einfacheren Weg: Mehr Serien mit furchtbar kleinem Budget für mehr Marktpräsenz.
Das daraus natürlich meistens nichts werden kann, dürfte sich logischerweise
erschließen. Nächsten Herbst geben viele weitere Serien ihren Einstand, von denen sich die
meisten gleich am Bodensatz festsaugen werden. "Mutant X", eine Comicverfilmung, spricht
eher eine Randgruppe an, so wie "Dragon Riders Of Pern", die im Fantasy-Genre angesiedelt
ist. Hoffnungsträger wie "The Tick" oder "Star Trek: Series V" werden
sich wohl eine Weile an der Oberfläche halten können. Aber ein Erfolg, wie "The
X-Files" oder "Star Trek: The Next Generation" ihn hatten, ist eher nicht zu erwarten.
Der gesamte Markt ist übersättigt und irgendwo am Ende. Es fehlt die "frische
Luft". Nicht nur Genre-Serien kommen inzwischen meist billig und trashig daher, dasselbe gilt ja
auch für Sitcoms oder stinknormale Dramen. Was soll man da machen?
Am besten stellt man alle Produktionen ein (auch Star Trek!) und macht mal ein Jahr Pause. Danach taucht
man mit drei, vielleicht vier Formaten wieder auf, die Welt wird sich darauf stürzen und alles ist toll.
Natürlich geht das nicht, aber die massive Langeweile und Ideenarmut der Unterhaltungsindustrie
wird immer spürbarer. Das Publikum braucht neues Futter, neue Pfade, neue Konzepte.
"Stargate SG-1" ist beispielsweise eines dieser Konzepte. Während die erste Staffel der
Serie durch ihre monotone Themenwahl total langweilig war, sind Folgen der vierten Season derart
originell und erfrischend, dass man wieder richtig Spaß hat. Man reist ja nicht mal mehr jede Folge
durchs Sternentor. Deutlich anzumerken ist der Fakt, dass der Schwerpunkt inzwischen viel mehr auf den
Charakteren liegt, als auf dem Sternentor. Doch auch dieses Meisterwerk an Serie, das im Übrigen
auf dem Bezahlt-Sender "Showtime" läuft und nicht das Mainstream-Publikum bei den
Erstausstrahlungen erreicht, soll nach der fünften Season, also nächstes Jahr, enden. Dann
sind wir sie alle los, die alten Klassiker.
Was die Zukunft bringt, ist ungewiss. Vielleicht schaffen es ja Rick Berman und Muschkote Brannon Braga
mit der neuen Star Trek-Serie wirklich, Star Trek wieder groß zu machen, doch ich glaube, ehrlich gesagt,
nicht daran. Mit "Voyager" wurde zuviel falsch gemacht, z. B. durch banale Drehbücher,
einer teilweisen Verweigerung der Prämisse der Serie oder der Degradierung der Borg zu den
Hanswürsten des Universums. Die Trek-Diktatoren haben anscheinend über die vielen Jahre
nichts gelernt.
Auch das X-Files-Franchise wird nicht mit den "Lone Gunmen" weiterleben. Die Serie hat
bereits massiv an Quoten einstecken müssen und wird die erste Season wohl nicht überleben.
Da ist der US-Sender FOX knallhart.
Wir werden es ja sehen. Abwarten und Tee trinken. Irgendwann hat irgendwer irgend eine Idee und dann
haben wir vielleicht wieder das, was wir brauchen: eine tolle Serie, ein neues Franchise und ein neues Fandom!
(Zurück zum Inhalt)
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Schein und Sein: Serie V.
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Die wohl spannendste Frage im Star Trek-Franchise ist momentan die nach dem
Inhalt der fünften Serie, denn von ihr hängt die Zukunft des ganzen
Phänomens ab. Dem entsprechend viele Gerüchte gibt es auch schon lange, und
sie halten sich beständig. Nachdem eine falsche Charakterliste im Internet
kursiert war und als Fälschung entlarvt wurde, geht es noch immer um die
Frage, wann die Serie spielt: noch vor der originalen Serie oder gar im 29.
Jahrhundert? Zu beidem gibt es Gerüchte, und auch ein sagenumwobener Name
steht wieder im Raum: Enterprise. So soll die neue Serie angeblich heißen.
Doch obwohl dieser Name sicherlich alte Fans anlocken dürfte, ist auch das
noch ein Gerücht.
Wir haben Fakten. Keine zum Inhalt, aber immerhin zu den beteiligten
Machern: z.B. Michael Okuda. Er ist das neueste Mitglied des
Produktionsteams der fünften Star Trek-Serie. Dabei wird er weiterhin als
Scenic Arts Supervisor arbeiten und dafür sorgen, dass das Aussehen und die
technischen Hintergründe in der Serie zu den bisherigen Star Trek-Serien
passen. Okuda zeichnet sich für die Kontrolltafeln verantwortlich sowie für
andere visuelle Aspekte am Set, einschließlich außerirdischer
Schriftzeichen.
Okuda hat bereits in allen sieben Staffeln von TNG, DS9 und Voyager
mitgearbeitet sowie an jedem Star Trek-Kinofilm seit "Star Trek IV: The
Voyage Home". Er wurde durch zahlreiche Emmy-Nominierungen in der Kategorie
Visual Effects bekannt. Okuda ist nicht nur dafür berühmt, das bekannte
Aussehen der Displays der Föderation gestaltet zu haben, sondern ist auch
bei den Schauspielern und bei der Crew dafür bekannt, Insiderwitze auf
Kontrolltafeln und Knöpfe zu drucken, die zu klein sind, um am Bildschirm
erkannt zu werden.
Als einer der führendsten Experten in Sachen Star Trek-Geschichte und als
Liebhaber des derzeitigen Raumfahrtprogramms, arbeitet Okuda auch als
technischer Berater für die Autoren. Seine Verdienste auf diesem Gebiet
schließen die Mitarbeit an "The Star Trek Encyclopedia", "The Star Trek
Chronology" und "Star Trek: The Next Generation Technical Manual" ein.
Okuda wird mit den Produktionsdesignern Herman Zimmerman und John Eaves
zusammenarbeiten, um das Aussehen der neuen Serie zu gestalten.
Und der Koproduzent von Voyager, Bryan Fuller, zieht ebenfalls in Betracht,
bei Serie V mitzuwirken. Er verkündigte folgendes:
"Brannon [Braga] erzählte mir einiges über die neue Serie, und alles was er
mir sagte klang sehr aufregend. Es wird möglich sein, Sachen mit den
Charakteren zu machen, zu denen die anderen modernen Star Trek-Serien nicht
die Möglichkeit hatten. Die Charaktere werden auf erfrischende Weise
zugänglicher. Und der Ausgangspunkt der Serie ist sehr cool."
Na, wenn das Warten da nicht leichter fällt...
Links zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire/art-main.html?2001-03/07/14.00.tv
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Kostenlose Star Trek-Soundtracks zum Download.
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Dank solcher Services wie Napster, hat sich MP3 schnell als das Format
entwickelt, mit dem man Musik leicht über das Internet austauschen kann -
zum Teil auch illegal und oft auch in fragwürdiger Qualität. Die Webseite
eMusic.com, die Star Trek-Soundtracks zum Verkauf als downloadbare MP3s
anbietet, hat nun eine neue Kampagne gestartet, um zu beweisen, dass
digitale Musik funktioniert - in dem sie ein gesamtes Album kostenlos
anbieten.
Nun erlaubt die Firma Musikfans, jedes beliebige MP3-Album (oder bis zu 15
Singles) von ihrer Webseite herunterzuladen, ohne dafür bezahlen zu müssen
oder sich für etwas zu verpflichten. eMusic startete diese Kampagne, um Fans
zu zeigen, dass es möglich ist, digitale Musik legal zu erwerben, ohne
irgendwelche schwerfällige digitale Rechtsmanagement-Technologien zu
benutzen.
Um an diesem Programm teilzunehmen, müssen Sie einfach die eMusic-Hauptseite
besuchen. Folgen Sie dem Hyperlink unten. Danach finden Sie in deren Star
Trek-Ecke eine komplette Liste aller Trek-Alben, die sie zur Verfügung
stellen.
eMusic kündigte Mitte 1999 an, dass man einen Vertrag mit GNP Crescendo
geschlossen habe, den offiziellen Publisher von Star Trek-Soundtracks, um
Musik online zu verkaufen. Neben den zahlreichen Trek-Alben bietet eMusic
auch andere Werke an, wie das Debut-Album von Tim Russ (ST:VOY Tuvok) und
zahlreiche Science Fiction-Alben von Neil Norman und seinem Cosmic
Orchestra.
Star Trek wurde geradezu ein erfolgreicher Teil der jungen digitalen
Musikgesellschaft. 1999 waren die Star Trek-Soundtracks auf Platz 5 der
Download Top Ten von eMusic. Im letzten Jahr erweiterte man deshalb die
Sammlung an Star Trek-Soundtracks mit zahlreichen weiteren Alben.
Links zum Thema:
http://www.emusic.com/
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Weniger Platz in Shatners "Friendly House".
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Im Spätjahr 1999 ertrank Nerine Shatner, die Frau William Shatners (ST:TOS
Kirk), vermutlich auf Grund ihres Alkoholproblems in ihrem Swimming Pool.
Shatner gründete daraufhin einen Gedächtnisfond, aus dem kürzlich erst
750.000 US-Dollar für den Kauf einer Heimes für Alkoholikerinnen an
"Friendly House" gingen.
"Friendly House", eine unkommerzielle Organisation, die alkoholkranken
Frauen Hilfe bietet, wird dieses Haus - mit dem Namen "Nerine Shatner
Friendly House" - nun aber nur mit weniger Platz ausstatten können.
Ursprünglich waren 24 Plätze geplant gewesen, nun wurde diese Zahl auf elf
herunter korrigiert. Der Grund dafür sind Beschwerden von Nachbarn, die sich
über Parkplatz- und Lärmprobleme ärgern.
Sowohl Shatner als auch Peggy Albrecht, die Direktorin von "Friendly House",
waren verständlicherweise enttäuscht von dieser Umplanung. Albrecht soll
jedoch auch gesagt haben: "Wenn wir nur einer einzigen Person helfen können,
ist es das Geschenk wert."
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"DS9 Book Relaunch": Doctor Julian Bashir.
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Psi Phi hat ein weiteres Promotionposter für die neue Buchserie von Pocket
Books "DS9 Relaunch", welche nach dem Ende der Fernsehserie angesiedelt ist,
veröffentlicht. Zu dem Poster gibt es natürlich auch noch einen begleitenden
Artikel, der sich diese Mal mit dem Charakter Doctor Julian Bashir befasst.
"In der Novelle 'Abyss' wird Bashir seine gefährlichste und schwierigste
Begegnung mit der Section31 haben", sagt dazu der Herausgeber Marco
Palmieri. Er wird gezwungen sein, sich mit einer Menge persönlicher und
schmerzvoller Themen auseinander zu setzen."
Links zum Thema:
http://www.psiphi.org/cgi/upc-db/feature/new-ds9/ch-bashir.html
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"Star Trek: Gateways"-Buchserie.
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Noch in diesem Jahr wird wohl eine der faszinierendsten Star Trek-Buchserien
auf den Markt kommen, die den Namen "Gateways" trägt.
"Gateways" ist dabei keine gewöhnliche Serie, sondern ein
siebenteiliges Crossover über die bekanntesten Star Trek Fernseh- und
Buchserien wie The Original Series, The Next Generation, Deep Space Nine,
Voyager, New Frontier und Challenger.
In dieser Serie geht es um die iconianischen Gateways, die über die gesamte
Galaxie verstreut sind und fähig sind, Materie und Energie in kürzester Zeit
über eine unvorstellbare Distanz zu transportieren. Die Erbauer dieser
Gateways sind bereits aus der Galaxie verschwunden, doch die Portale bieten
die Möglichkeit, das All schneller als mit Warpgeschwindigkeit zu
erforschen - oder zu erobern. Die Technologie, die für die Gateways benötigt
wird, war für mindestens 10 Jahrtausende verschollen, doch das bedeutet
nicht, dass sie nicht wiedergefunden werden kann...
Die ersten sechs Bücher werden als Paperback erscheinen. Jedes dieser sechs
Bücher dreht sich um eine der oben genannten Serien. Die Serie beginnt mit
der Original Series und damit mit Captain Kirk und seiner Crew. Deep Space
Nine-Fans wird es erfreuen, dass sich das vierte Buch um die neue Crew auf
der bajoranischen Raumstation dreht, über die wir bereits mehrmals berichtet
haben. Robert Greenberger, der das dritte Buch, das in der Zeit der Next
Generation spielt, schreiben wird, hat nun bei Psi Phi bekannt gegeben, dass
jedes dieser sechs Bücher mit einem Cliffhanger endet. Alle Cliffhanger
werden dann im siebten und letzten Roman aufgelöst, das als Hardcover-Band
erscheint. Somit bleiben die ersten sechs Bücher vollständig voneinander
unabhängig. Fans von Voyager könnten so zum Beispiel bloß den
fünften Band lesen und danach sofort zum Hardcover-Band überwechseln.
Links zum Thema:
http://www.psiphi.org/cgi/upc-db/results.html?fulltext=gateways
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William Shatner singt wieder.
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Wie es den anscheint hat, waren die Gerüchte bezüglich William Shatner
(ST:TOS James Tiberius Kirk), nach denen er nicht mir für den Online-Handel
Priceline.com arbeitet, ein wenig übertrieben. Der singende Shatner ist
mittlerweile nämlich mit sechs neuen, dreißigsekündigen Radiospots
für die Internet-Firma zurück.
Mitte Dezember hatte die "New York Post" berichtet, der Schauspieler hätte
sich von der Firma getrennt, nachdem seine Aktien, welche er von der Firma
als Bezahlung seiner Tätigkeit erhalten hatte, auf dramatische Art und Weise
von $165 af $2,25 abstürzten. Obwohl Shatner es noch schaffte 35.000 seiner
geschätzten 125.000 Anteile an der Firma vor dem Crash zu verkaufen, konnte
er dadurch nur noch acht Millionen US-Dollar einnehmen, verlor durch den
rapiden Kursverlust aber um ein Vielfaches mehr. Der Wert seiner Aktien fiel
immerhin von über zwanzig Millionen US-Dollar auf einen Bruchteil davon,
$202.500.
Die Spekulationen über seinen Weggang von der Firma wurden danach durch die
Tatsachen angeheizt, dass Shatner zu einigen Aufnahmeterminen einfach nicht
erschien. Die Schauspielerin Sarah Jessica Parker wurde darauf zur neuen
Stimme für die Werbespots der Firma. Auch entfernte Shatner damals seine
Beteiligung an dieser Firma aus seiner Biographie, worauf der Gedanke
aufkam, er wolle nicht mit einer Firma in Verbindung gebracht werden, die
versagt hat.
Interessanterweise wurde sein Weggang aber niemals von Priceline oder ihm
selbst offiziell bestätigt. Jetzt kann man sagen, dass er definitiv wieder
für Priceline arbeitet, und laut Brian Ek, einem Sprecher von Priceline.com,
die Firma auch niemals verlassen hatte.
Was seine Biographie angeht, so hat er seine Zusammenarbeit mit dem
Online-Händler auch wieder in diese aufgenommen. Über den Link unten ist sie
zu finden.
Links zum Thema:
http://www.williamshatner.com/bio.shtml
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Deutsche Voyager-Episodentitel.
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Inzwischen sind die ersten deutschen Titel der Episoden aus der siebten
Staffel von Star Trek: Voyager bekannt geworden. Die Website Cinemabilia SDCE
hat sie veröffentlicht.
Hier eine Übersicht der ersten bekannten Titel:
"Unimatrix Zero, Part II" - "Unimatrix Zero, Teil II"
"Imperfection" - "Unvollkommenheit"
"Drive" - "Das Rennen"
"Repression" - "Verdrängung"
"Critical Care" - "Kritische Versorgung"
"Inside Man" - "Eingeschleust"
Links zum Thema:
http://www.sdce.de/
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Voyager zuerst auf DVD.
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Paramount will die Episoden von ST:TOS weiter in ihrem jetzigen Zustand auf
DVD veröffentlichen. Gleichzeitig gab der Verantwortliche beim Studio,
Blythe, die Versicherung ab, das von den anderen Serien nicht wie bislang
angenommen The Next Generation sondern zuerst Voyager auf DVD erscheinen
wird. Die komplette erste Staffel soll im 4. Quartal 2001 zu kaufen sein.
Die nächsten Staffeln sollen dann 2002 herauskommen. Die anderen Star
Trek-Serien sollen ebenfalls ab 2002 auf DVD veröffentlicht werden, genaue
Termine stehen aber noch nicht fest.
Für die Fans bleibt nur zu hoffen, das die Staffeln als komplettes Box Set
verkauft werden und nicht als einzelne Scheiben mit je einigen Episoden.
Da auch die lang erwartete Director's-Fassung von "Star Trek : The Motion
Picture" in diesem Jahr erscheinen wird, bleibt den Fans bei einer
Trek-Flaute im Fernsehen wenigstens die Konserve daheim.
Links zum Thema:
http://www.dvdfile.com/software/dvd-video/index.html
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Voyager-Darsteller im Spot.
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Bärbel Haddrell berichtet über den Inhalt eines dreiminütigen Spots, den das
UPN-Network nach der ersten Ausstrahlung von Voyager "Workforce II" gesendet
hat.
Darin spekulieren die Darsteller über mögliche Ereignisse der letzten Folgen.
Achtung! Spoilergefahr!
Am Anfang stand ein "quälender Clip" aus der nächsten Folge
"Human Error",
die nächsten Mittwoch ausgestrahlt wird. In einer Holodeck-Fantasie von
Seven of Nine trägt sie ein atemberaubendes rotes Kleid und passenden
Lippenstift. In einer anderen Szene liegt sie auf dem Boden und der Doktor
untersucht sie mit einem Trikorder. Dabei gestattet das Kleid tiefe
Einblicke - "Haltet ein medizinisches Notfallset bereit - wenn ihr diese
Folge seht!" rät Bärbel.
Als nächstes ist eine Party für B'Elannas Baby zu sehen. Dabei bekommt sie
unter anderem Windeln mit Voyager-Logo geschenkt . "Standardausführung"
meint Harry Kim dazu.
Der UPN-Stimme im Hintergrund zufolge bleibt die Geburt des Babys aber noch
ein Geheimnis, niemand weiß, wann und wie es geschehen wird.
Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) erzählt in einem Interviewteil, dass ihrer
Ansicht nach wenigstens ein sehr beliebtes Crewmitglied sterben sollte
(sollte, nicht wird). "Jemand, der einem wirklich das Herz bricht", sagt
sie. Auf die Frage, ob es der allseits beliebte Neelix sein könne, sagt sie
nicht sehr überzeugend: "Ja".
Als nächstes spricht Robert Beltran (Chakotay), der dafür ist, alle
umzubringen. Wörtlich sagt er : "Gebt es all diesen Leuten, die die ganze
Show zu ernst nehmen, ich würde es am liebsten sehen, wenn wir alle in
Stücke zerfetzt werden!"
Während er dies sagt, wird ein Filmausschnitt gezeigt, in dem sich die
Voyager direkt in Anoraxas Todesschiff bohrt und in kleine Fetzen
explodiert.
Danach ist Jeri Ryan (Seven) dran, umwerfend aussehend in einem senffarbenen
Outfit mit offenem Haar. Sie meint: "Wir kommen fast nach Hause und dann,
kurz vor dem Alpha-Quadranten, explodiert das Schiff und alle sind tot. Ich denke das
wäre eine wirklich dreiste Wahl, aber ich glaube nicht, das sie da
mitgehen." Dazu lacht sie sehr ansteckend.
"Die ganze Crew ins Vakuum zu jagen, kommt nicht in Frage", sagt dazu die
Hintergrundstimme, "aber macht euch auf explosive Zeiten gefasst in den
letzten Episoden."
Dabei ist ein Ausschnitt einer April-Episode zu sehen, in der der Doktor
sein Skandal-Buch verteidigt.
"Verrat, Sex, Geburt, Tod und mehr werden sie erfahren, bevor die
Astronauten nach Hause finden.", heißt es dazu aus dem Off.
Mulgrew beendet den Clip mit den Worten: "Ich denke die Möglichkeiten sind
endlos. Und sie sollten sehr dramatisch sein." (Wieder sollten, statt werden)
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Das Ende ist nah.
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Während sich die vierte Star Trek-Serie dem Ende nähert, werden die
Sicherheitsvorkehrungen zur Geheimhaltung verschärft - auch am Set. Robert
Duncan McNeill (ST:VOY Paris) verrät: "Es ist, als ob wir für die CIA
arbeiten. Wir bekommen ein paar Szenen mit, wenn wir sie drehen, weil sie
wollen, dass niemand bescheid weiß."
Dennoch zerreißt es echte Fans fast vor Spannung auf den Inhalt des Finales,
und in der Tat gab es schon einiges darüber zu hören. Abgesehen von den
Darsteller-Spekulationen, die oben zu lesen sind, redeten auch Leute, die es
wissen müssen. Einer von ihnen ist Kenneth Biller, der ausführende Produzent
der Serie. Er enthüllte einige interessante Informationen zum geplanten
zweistündigen Finale.
Gegenüber Cinescape sagte er folgendes: "Ich kann Ihnen erzählen, dass im
Finale die Borg wieder auftauchen werden, welche schon immer die Erz-Nemesis
der Voyager waren. Es wird ein actiongeladenes Abenteuer voller Wendungen
und Überraschungen."
Danach gefragt, ob das auf den 23. Mai datierte Finale in die neue Serie
führt, entgegnet Biller mit einem beherzten "Nein." Er sollte es wissen, da
er das Finale selber schreibt. Derzeit arbeitet er an der Fertigstellung des
Skripts und verspricht, die Zuschauer würden nicht enttäuscht werden. "Es
ist sicherlich eine Herausforderung, die Serie auf eine Art zu beenden, die
sowohl zufriedenstellend als auch überraschend ist. Hoffentlich werden wir
Ihnen das bieten können."
Bryan Fuller, Koproduzent von Voyager, sagte gegenüber ScifiWire, dass in
den letzten Voyager-Episoden eine Menge altbekannter Gesichter wieder
auftauchen werden.
Wörtlich sagte er im Interview: "Wir werden Lieutenant Joseph Carey (Josh
Clark) wiedersehen und Lieutenant Vorik (Alexander Enberg), die zwei
wiederkehrende Charaktere aus vorangegangenen Episoden waren."
Fuller fügte hinzu: "Wir werden einige Talaxianer sehen, wir werden die
Hierarchie-Aliens wiedersehen (aus einer Episode der 6. Staffel: "Tinker
Tenor, Doctor Spy").
Wir lassen diese bekannten Gesichter wiederkommen, um die Zuschauer bei
Laune zu halten. So werden wir auch Reginald Barclay (Dwight Schultz) noch
einmal erleben. Aber ganz genau weiß ich noch nicht, ob wir auch Counsellor
Troi (Marina Sirtis) für die zwei letzten Stunden noch einmal dazubekommen
werden."
Zum endgültigen Schicksal der Voyager, ob sie die Erde erreicht, oder nicht,
wollte Fuller nichts sagen. "Ich habe dazu gemischte Gefühle", sagte er.
"Voyager war immer eine Episoden-Erzählung. Im Gegensatz zu einer
chronologisch erzählten Serie wie DS9. Es gibt auch Elemente, die sich durch
mehrere Episoden ziehen, wenn wir dem endgültigen Ziel näher kommen. So
wollen wir in den letzten Episoden eine Art Crescendo, eine dramatische
Steigerung aufbauen, aber es wird keinen Serien-Bogen geben. Ich bin der
Meinung, dass es bei der Voyager immer um Captain Janeways Mission ging, die
Crew wieder nach Hause zu bringen. Darum wäre es der natürliche Abschluss,
wenn sie es in den letzten zwei Episoden schaffen, aber nicht, sie nach
Hause kommen zu lassen und dann noch ein paar Geschichte auf der Erde zu
erzählen. Das wäre Gift für die Spannung. Die Geschichte sollte damit enden,
sie nach Hause zu bringen oder endgültig zu sagen, dass sie es nie schaffen
werden."
Dank einigen guten Quellen, darunter auch The KJB von FilmForce konnte die
Webseite Trektoday nähere Informationen zum Finale der Serie erhalten, unter
anderem den Titel: "Endgame".
Offensichtlich wird zumindest ein Teil der Episode in der Zukunft spielen,
um genau zu sein, 23 Jahre in der Zukunft, nachdem die Voyager zurück in den
Alphaquadranten gekommen ist. Kathryn Janeway erging es augenscheinlich in
diesen Jahren recht gut, denn sie hat mittlerweile den Rang eines Admirals
inne. Tuvok auf der anderen Seite ist es wohl nicht so gut ergangen, denn er
verbringt sein Leben mittlerweile in einer Irrenanstalt, nachdem er Janeway
oftmals verschiedener Taten beschuldigte.
Neben diesen bekannten Charakteren wird es in dieser Episode auch einige
neue geben, inklusive zwei Nachkommen der Voyager-Besatzung. Wir werden
Lieutenant Miral Paris vorgestellt werden, der Tochter von B'Elanna Torres
und Tom Paris, die als intelligenter, kompetenter Sternenflottenoffizier
beschrieben wird, mit dunklem Haar und einem leicht getönten Teint. Ein
weiterer Charakter, auf den wir aller Voraussicht nach im Finale treffen
werden, ist Sabrina, die neunjährige Tochter von Naomi Wildman, der als "zum
Teil außerirdisch, neugierig und niedlich" beschrieben wird. Darüber hinaus
sollen ein Doktor in den Vierzigern, eine hübsche Frau namens Lana, die Ende
Zwanzig, Anfang Dreißig ist, ein Sternenflottenkadett im Alter zwischen 19
und 22 und ein schlanker sowie einschüchternder Klingone in den Dreissigern
vorkommen. Diese vier Charaktere solle nur in einer einzigen Szene auftreten,
doch bisher sind noch keine weiteren Informationen dazu bekannt.
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass sich diese Informationen nur auf den
ersten Teil des zweistündigen Voyager-Finales beziehen. Diese Informationen
wurden auch noch nicht offiziell von Paramount bestätigt.
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Episodeninfos von McNeill.
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Bei einem Exklusiv-Chat mit Gregory L. Norris und Laura A. Van Vleet sprach
Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) über das Ende der Serie und seine
eigenen Projekte. Dabei kamen auch Einzelheiten der Folge "Destiny" zur
Sprache. Achtung! Spoilergefahr!
Wie geht es McNeill beim Dreh der unwiderruflich letzten Voyager-Folgen?
"Ich war ziemlich beschäftigt, aber es wird wohl keine weitere spezielle
Tom-Paris-Episode geben. Wir haben ja noch diesen Erzählbogen mit dem Baby
von Tom und B'Elanna, und dafür wird es wohl letztlich noch eine Lösung
geben müssen. Aber ich hatte im Wechselspiel mit den anderen Darstellern
sehr viel zu tun. Wir fühlen uns ja während der Dreharbeiten wie eine
Einheit, eine Familie. Und es gab viele gemeinsame Szenen der Crew. Es ist
angenehm, so dass ich mich nicht von Gefühlen überwältigt fühle
wegen des nahen Endes der Show. Aber ich bin gespannt, wann und wie das Baby geboren
werden wird."
Worum geht es in der Folge, die gerade gedreht wird?
"Sie heißt "Destiny" (Bestimmung). Die Voyager trifft eine Gruppe von
Talaxianern am Rande des Delta-Quadranten. Neelix nimmt Kontakt zu seinen
Landsleuten auf, die ihn sehr mögen. Die Gruppe besteht aus Flüchtlingen aus
verschiedenen Gründen, die hier versucht haben, sich eine neue talaxianische
Heimat auf einem Asteroiden aufzubauen. Sie waren sehr erfindungsreich dabei,
wie Neelix ja auch ist. Es ist eine tolle Episode für seinen Charakter."
Worum geht es in dem Kurzfilm von Robert Duncan McNeill, der möglicherweise
im SciFi-Channel zu sehen sein wird?
"Er heisst "9mm of Love". Es geht um einen Killer mit Fantasie. Ethan
Phillips (ST:VOY Neelix) hat in meinen beiden Kurzfilmen mitgespielt. Ich
will natürlich keine Reihenfolge unter dem Voyager-Team aufstellen, wir sind
alle befreundet, aber durch diese gemeinsamen Projekte stehen wir uns schon
etwas näher. Er ist ein großartiger Kerl. Wir hatten viel Spaß miteinander
und sind auch zusammen verreist. Ich lebe nahe am Strand und er brachte
seine Hunde mit, als er meine Frau und mich besuchte. Er ist ein wirklich
humorvoller Mann."
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Neue Voyager-Episodeninfos.
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Die offizielle Star Trek-Website hat wieder einmal ein paar kleine
Neuigkeiten über drei neue Voyager-Episoden enthüllt, die die letzte Hürde
zum Serienfinale markieren - "Natural Law", "Destiny" und
"Renaissance Man".
Anders als sonst jedoch hat Paramount diesmal weder eine Inhaltsangabe zu
den drei Episoden angegeben, noch welche Gastcharaktere in den Episoden zu
sehen sein werden. Indem man also nur so wenig wie möglich Spoiler vor der
Ausstrahlung bekannt gibt, möchte man wahrscheinlich etwas Neugierde auf die
letzten Episoden von "Star Trek: Voyager" aufbauen.
Man findet auf der Seite jedoch nun das Crew Listing und die
Produktionsinformationen, die wir unten aufgeführt haben. Ergänzt haben wir
das Ganze durch kurze Inhaltsangaben, die aus früheren Artikeln stammen, bei
denen es sich jedoch daher immer noch um Gerüchte handelt.
NATURAL LAW
Produktionsnummer: 268
Erstausstrahlung: 05.02.01
Sternzeit: Unbekannt
Zusammenfassung: VERTRAULICH (Seven of Nine und Chakotay stranden in einer
feindseligen primitiven Umgebung.)
Credits:
Story von: Kenneth Biller & James Kahn
Drehbuch von: James Kahn
Regie: Terry Windell
Ausführende Produzenten: Rick Berman, Kenneth Biller
DESTINY
Produktionsnummer: 269
Erstausstrahlung: 05.09.01
Sternzeit: Unbekannt
Zusammenfassung: VERTRAULICH (Neelix kehrt zu seinen Leuten zurück und
versucht, eine gefährdete talaxianische Siedlung zu retten.)
Credits:
Geschrieben von: Raf Green
Regie: LeVar Burton
Ausführende Produzenten: Rick Berman, Kenneth Biller
RENAISSANCE MAN
Produktionsnummer: 270
Erstausstrahlung: 05.16.01
Sternzeit: Unbekannt
Zusammenfassung: VERTRAULICH (Der Doktor wird zu einem Meister der
Verkleidung um Captain Janeway zu retten. Dabei imitiert er Stimmen und
Aussehen von anderen Crewmitgliedern.)
Credits:
Story von: Andrew Shepard Price & Mark Gaberman
Drehbuch von: Mike Sussman & Phyllis Strong
Regie: Mike Vejar
Ausführende Produzenten: Rick Berman, Kenneth Biller
Links zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire/art-main.html?2001-03/09/14.00.tv
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Neue Episodeninfos: "Q2".
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Im Hinblick auf das baldige Serienende wird die Frage nach dem Inhalt der
letzten Voyager-Folgen immer interessanter. Nachdem bereits zur Episode
"Shattered" und "The Void" das Drehbuch im Internet erschienen ist, tauchte
nun auch eine vollständige Inhaltsangabe zu "Q2" auf. Fandom.com's "Star
Trek Central" hat diese Inhaltsangabe veröffentlicht, die auf einem Drehbuch
der Episode basiert. Sie finden eine Zusammenfassung der wichtigsten
Geschehnisse in diesem Artikel. Vorsicht vor detaillierten Spoilern!
In der Episode "Die Q-Krise" ("The Q and the Grey") willigte Kathryn Janeway
ein, die Patentante von Qs neugeborenem Baby zu sein. In "Q2" bringt Q
seinen Sohn Q2 zum Urlaub auf die Voyager, um ihm endlich diese Menschen zu
zeigen, von denen er schon so oft geredet hat. Unglücklicherweise belästigt
Q2 die gesamte Crew und schafft es sogar, dass drei Borg-Kuben erscheinen
und die Voyager angreifen. Als er dies sieht, vertraut Q Janeway an, dass Q2
leider Chaos in das Kontinuum und in das Universum gebracht hat, anstatt dem
Kontinuum Frieden zu bringen. Es ging sogar soweit, dass die Mutter von Q2
ihn enteignet und Q für alles beschuldigt hat.
In der Erkenntnis, dass er kein guter Vater ist, beschließt Q zusammen mit
dem Continuum, Q2 seiner Kräfte zu berauben und ihn unter die Fürsorge von
Kathryn Janeway für eine Woche zu stellen. Wenn er in dieser Zeit beweist,
dass er würdig ist, wird man ihm seine Kräfte wiedergeben. Wenn nicht, wird
er in eine Amöbe verwandelt.
Q2 verbringt also eine Woche auf der Voyager, nimmt am Unterricht mit Icheb
teil, treibt Sport mit Tuvok, fliegt den Delta Flyer zusammen mit Paris und
schreibt mit Janeway. Als er sein Essay "Ich, Q. Eine Insidersicht auf das
Kontinuum" Janeway präsentiert, erscheint Q Senior und versteckt dabei nicht
seine Enttäuschung über die irdischen Dinge, die Q2 von der Crew der Voyager
gelernt hat. Der erschütterte Q2 flieht in sein Quartier und Q erklärt, dass
man seinen Sohn "beispielhafte Q-heit" zeigen muss.
Sein Sohn ist derweil ziemlich besorgt darüber, dass das Kontinuum ihn nie
wieder akzeptieren wird. Er stiehlt deshalb den Delta Flyer und entführt
dabei Icheb. Q2 gelingt es, von der Voyager zu fliehen, indem er die Phaser
des Delta Flyers benutzt, um die Tore des Shuttleraums zu zerstören. Er
erzeugt dann eine räumliche Verzerrung, um in eine ganz neue Region des Alls
zu gelangen. Hier wird der Delta Flyer von einem außerirdischen Schiff
angegriffen. Icheb wird dabei von einem Energiestrahl des außerirdischen
Schiffes getroffen.
Q2 bringt das Schiff daraufhin zur Voyager zurück und macht der Crew klar,
später auf ihn böse zu sein und erst einmal Icheb zu retten.
Unglücklicherweise ist der Doktor nicht in der Lage, Icheb zu heilen, ohne
mehr über die Waffe zu wissen, die ihn getroffen hat. Janeway erklärt ihm
also, dass er zurückkehren muss, um sich bei dem Captain des fremden
Schiffes zu entschuldigen und ihn über Informationen über das fremde Schiff
zu befragen.
Janeway und Q2 kehren mit dem Delta Flyer zu dem fremden Schiff zurück. Der
Captain willigt ein, ihnen die Informationen zu geben, die sie wollen.
Janeway muss jedoch im Gegenzug für Q2s Taten bestraft werden. Q2 springt
für Janeway in die Presche und möchte, dass man ihn anstelle von Janeway
bestraft. Da verwandelt sich der fremde Captain in Q und erklärt, dass dies
alles nur ein Test war. Am Ende der Episode wird Q2 wieder in das
Q-Kontinuum aufgenommen, obwohl Q einwilligen musste, für immer auf seinen
Sohn aufzupassen. Als sich Q2 wegschnippt, folgt ihm Q schnell. Er gibt
Janeway jedoch ein kleines "Dankeschön" mit auf den Weg: Er erspart ihr
einige Jahre der langen Reise nach Hause, indem er die Voyager der Heimat
wieder etwas näher bringt.
Wer noch mehr über diese Episode erfahren möchte, einschließlich einer
Beschreibung der Szene, in der man Seven nackt sehen kann, und einer Szene,
die drei Q-Richter zeigt, die in die gut bekannten Roben aus "Mission
Farpoint" ("Encounter at Farpoint") gekleidet sind, sollte die gesamte
Inhaltsangabe bei Star Trek Central unter dem unten stehenden Hyperlink
lesen. Seien Sie aber gewarnt, dass dieser Bericht Spoiler über so gut wie
alle Szenen von "Q2" enthält, und Sie sich deshalb den Spaß an der Episode
schon im Voraus verderben könnten.
Neben diesen Infos gibt es ein Interview mit John de Lancie (ST:VOY Q), in
dem der Schauspieler gesagt haben soll, dass dies wohl das letzte Mal sein
wird, dass er diese Rolle spielt:
"Es war ziemlich befreiend nach der letzten Szene in 'Q2'. Ich denke nicht,
dass ich die Rolle des Q noch einmal spielen werde", sagte er gegenüber Ian
Spelling in dem Interview. "Es ist vielleicht ein Fehler, aber ich rechne
nicht mehr damit. Der Charakter wurde von einem bösen Buben zum Status Quo."
Auch wenn John de Lancie nicht mehr erwartet, noch einmal Q zu spielen, so
könnte doch sein Sohn diese Rolle in der Zukunft übernehmen, da de Lancies
echter Sohn Keegan de Lancie in dieser Episode den Sohn von Q spielt. "Ich
habe das Gefühl als hätte ich diese Rolle in 'Q2' weitergegeben", sagt dazu
John de Lancie. "Es würde mich doch sehr überraschen, wenn sie einen
Q-Charakter zurückbringen würden, aber wenn sie das machen, dann gibt es da
jetzt einen anderen Q, und diese Person, bei der es sich ergab, dass sie
Keegan ist, kann diese Rolle dann spielen."
John de Lancie hat es genossen, seinen Sohn spielen zu sehen: "Diese Episode
dreht sich viel mehr um Q2 als um Q, was mir sehr gut gefallen hat. Ich
mochte es, Keegan bei einigen Szenen zuzuschauen, bei denen ich auch
beteiligt war, und unsere wenigen Szenen zusammen waren sehr angenehm."
Links zum Thema:
http://www.fandom.com/star_trek/editorial.asp?obj_id=265007
http://199.97.97.16/contWriter/endinsidetrek/2001/03/08/enter/3226-0213-pat_nytimes.html
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(Zurück zum Inhalt)
Regina Stechert ist eine der Organisatorinnen der Galileo7-V Convention, die vom 28. bis 30.
September in Goslar statt finden wird. Seit der zweiten Convention ist sie mit für den
reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen zuständig. So war sie die Begleiterin von
so namhaften Trek-Schauspielern wie James Doohan (ST:TOS Scotty), William Shatner
(ST:TOS Kirk) oder Aron Eisenberg (ST:DS9 Nog). Nun stand sie dem Corona Magazine Rede
und Antwort.
CM: Was hast Du dir für die diesjährige Convention vorgenommen? Welche Position
bekleidest Du dort?
RS: Ich kümmere mich um die Finanzen, habe also sozusagen den Daumen auf dem Geld. Mein
Hauptinteresse liegt darin, dass die Fans zufrieden sind. Es soll alles in einem ruhigen und friedlichen
Rahmen ablaufen und die Veranstaltung soll allen Spaß machen. Es wäre schön, wenn
die Besucher am Ende sagen würden: "Wir kommen nächstes Jahr wieder!"
CM: Dieses Jahr tritt die Galileo7 mit einer neuen Organisationsstruktur auf, unter anderem mit einer
neuen Firma als Veranstalter. Was bringt dies den Fans?
RS: Einige der "alten" Organisatoren haben das Team verlassen, dafür haben sich
einige neue dazu gesellt, die altersmäßig übrigens viel jünger sind. Ich denke, als
älteres Mitglied kann ich die "Neuen" im Bezug auf E-Mail-Beantwortung und Kontakt
zu den Fans bestimmt motivieren. Es soll also alles etwas schneller ablaufen.
CM: Aus welchem Grund wechselt die Galileo7 jetzt wieder an ihren Ursprungsort Goslar?
RS: Da gibt es eigentlich einen ganz einfachen Grund: Der Veranstaltungsort in Bremen ist für
unsere Con eigentlich zu groß. Wir könnten solche Säle füllen, wenn wir wieder
einen Publikumsmagneten wie James Doohan hätten. Und natürlich ist Goslar auch deswegen
günstiger, weil alle ehrenamtlichen Helfer in der Nähe wohnen und so die
Unterbringungskosten wegfallen. Und durch unsere Bekanntheit in Goslar kommen wir auch besser an
Sponsoren. Mich persönlich spricht ein kleinerer Rahmen - wie bei der ersten Convention - sowieso
mehr an. Dort war noch alles sehr klein und familiär. In den darauf folgenden Jahren wurde alles
größer und unpersönlicher.
CM: Nun haben sich aber schon einige Fans in der Annahme angemeldet, die Convention in Bremen
besuchen zu können. Wie geht Ihr mit diesem Problem um?
RS: Für diese Fans, speziell die aus Bremen und Umgebung, haben wir ein Bus-Shuttle
eingerichtet. Sie werden mit einem Bus aus Bremen abgeholt und wieder dort hin gebracht. Darüber
hinaus haben sie auch eine verlängerte Rücktrittsfrist bekommen, konnten also noch ihre
Buchungen stornieren. Einige haben davon auch Gebrauch gemacht, aber die meisten haben sich auf die
Umstellungen eingelassen, wofür ich mich hier noch mal herzlich bedanken möchte.
CM: Obwohl das neue Hotel in Goslar ja schon preisgünstiger als das Maritim in Bremen ist,
möchten einige Fans bestimmt noch weniger Geld für eine Unterkunft ausgeben. Gibt es
denn auch in Goslar billige Unterkünfte?
RS: Hier in Goslar gibt es dahingehend viele Möglichkeiten. Die Stadt liegt direkt am
Urlaubsgebiet Harz und kann deswegen viele Hotels und Pensionen in allen Preisklassen vorweisen.
Derzeit stellen wir eine Liste mit Adressen zusammen, die wir im Internet veröffentlichen werden.
CM: Nun gibt es ja mittlerweile viele Science Fiction-Conventions in Deutschland. Warum sollen die
Fans ausgerechnet zur Galileo7 kommen? Was sind eure Stärken?
RS: Viele andere Veranstaltungen, wie beispielsweise die Federation Convention in Bonn, sind sehr
groß. Damit können und wollen wir uns gar nicht messen. Wir sind eher klein und
familiär – sogar ich wurde schon von einigen Fans wiedererkannt, obwohl ich ja eigentlich nur
hinter den Kulissen tätig bin. Und darin liegt unsere Stärke. Obendrein ist die Stadt Goslar
und die Umgebung an sich auch sehenswert; wir haben sogar ein Nachtleben...
CM: Wird es noch weitere Gaststars auf eurer Convention geben?
RS: Es laufen noch Verhandlungen, aber genauer kann und darf ich leider nicht darauf eingehen.
Am besten, ihr lasst euch überraschen!
CM: Ein Problem, das gerade aktuell im Vorfeld der FedCon aufgetreten ist, ist die Sicherheit der
Zusagen von Stargästen. Wie sicher sind die Zusagen eurer Stars?
RS: Wir hoffen natürlich, dass unsere angekündigten Gaststars auch kommen werden.
Natürlich sind auch wir nicht vor plötzlich auftretenden Komplikationen gefeit. Aber
ansonsten bin ich sehr zuversichtlich, dass alle angekündigten Gäste auch erscheinen.
CM: Vielen Dank für das Interview!
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Corona Magazine als PDA-Version
Ich bin seit 2 Jahren Abonnent des Corona Magazines
und wollte mal nachfragen, ob es möglich wäre eine PDA-
Version anzubieten, oder ob auch von anderen Seiten
Interesse daran besteht.
Es gibt zwar Tools die HTML-Seiten konvertieren können,
aber die liefern nur schlechte Ergebnisse.
Vom Layout dürfte es kaum zusätzliche Arbeit sein, und
mich würde es freuen, da das Lesen von so langen Texten
am Bildschirm mühsam ist.
- Rumen Petrov
Antwort der Redaktion: Vielen Dank für diese Anregung.
Offen gestanden haben wir uns mit diesem Thema noch nicht
beschäftigt; werden diese Anregung bei einem größeren Interesse unter den Abonennten
jedoch gerne aufgreifen und uns mit den technischen Details einer solchen Alternative
eingehend befassen.
Schreiben Sie uns also unter kreuzfeuer@sf-radio.de,
wenn Sie auch an einer Corona Magazine-PDA-Version Interesse haben.
Corona Magazine: Schwierigkeiten beim Ausdruck
Ich hatte in der letzten Zeit bei verschiedenen Ausgaben Schwierigkeiten, das Corona Magazine
über meinen Drucker auszugeben. Zuletzt bei Ausgabe 79. Woran liegt das?
- Michael Druhmann
Antwort der Redaktion: Das Corona Magazine wird nach einem vorab erstellten Template zu einhundert
Prozent mit einem ASCII-Editor erstellt; eventuelle Fehler durch WYSIWYG-Editoren wie beispielsweise
Ms FrontPage oder Macromedia Dreamweaver fallen somit weg. Wäre noch die Möglichkeit, dass sich manuelle
Fehler in den Quelltext eingeschlichen haben. Wir werden diesem Problem nachgehen und hoffen, dass diese
Ausgabe keine Probleme beim Ausdruck bereitet.
(Zurück zum Inhalt)
Frage: Was ist die Folge, wenn ein Sender den Sendeplatz einer Serie bei nur 14 ausgestrahlten Episoden
vier Mal ändert?
Antwort: Es ist ganz toll für die Einschaltquoten!
Was sich die Programmplaner von Sat.1 mit der 6. Staffel von "Voyager" erlauben, grenzt
schon an absichtlich zugefügter seelischer Grausamkeit an den Fans!
Die Chronologie des Grauens:
Am Samstag, dem 14. Oktober startet Sat.1 die 6. Staffel von "Voyager" um 20:15 Uhr mit
beiden Teilen von "Equinox". Eine Woche später geht es ebenfalls am Samstag,
diesmal aber um 15 Uhr mit neuen Folgen weiter. Nun, zumindest fünf Wochen lang, denn dann
muss "Voyager" kurzfristig das gefloppte "Farscape" im
Freitag-Hauptabendprogramm ersetzen. Vorwarnzeit immerhin vier oder fünf Tage! Nach
fünf Folgen am Freitag Abend und nur geringfügig besseren Quoten als
"Farscape" ist aber wieder Schluss und die 6. "Voyager"-Staffel kehrt auf den
zwischenzeitlich von "Farscape" besetzten Samstagsendeplatz zurück – für
immerhin eine Folge. Denn dann beginnt Sat. 1 – wieder ohne lange Vorwarnung – mit der
Wiederholung der 5. Staffel und pausiert mit der Ausstrahlung der angebrochenen 6. Staffel.
Sat.1 kündigt an, dass neue "Voyager"-Folgen nach dem Ende des Reality-Formats
"Girlscamp" wieder auf dem Freitag-Hauptabend Termin laufen sollen. Wie von Sat.1
gewohnt, floppt das Format natürlich erfolgreich und "Voyager" wird wieder mit
weniger als einer Woche Vorwarnzeit erneut in den ungeliebten Freitags-Termin gehievt.
Das Ergebnis dieser Sat.1-Aktion: Quotenabsturz per Excellance! Die Zuschauer können sich nur
mehr gefoppt fühlen und selbst treue Fans die zuschauen wollen verpassen einige Folgen. Von
den bisherigen 15 Folgen der 6. Staffel waren gerade mal sieben bis zehn - abhängig von
wöchentlicher oder zweiwöchentlicher Erscheinungsweise - Ausstrahlungstermine korrekt
in den Programmzeitschriften abgedruckt. Nicht schlecht! Von allen Serien die ich bisher verfolgt habe,
dürfte "Voyager" damit wohl die Unberechenbarste sein. Ohne Internet muss man
zwangsläufig einige Folgen versäumen.
Zum Abschluss dieser Ausgabe des Rating Reports werfen wir noch einen Blick auf "Akte X".
Während die Quoten in Deutschland immer weiter sinken - wohl auch durch die starke Konkurrenz
der RTL-Millionshow - hat die Serie in den USA wieder Aufwind erhalten. Die Rückkehr von Fox
Mulder bescherte dem US-Network FOX die besten "X-Files"-Quoten seit geraumer Zeit.
Vielleicht ist die (Quoten-)Wahrheit doch irgendwo dort draußen...
(Zurück zum Inhalt)
Die letzten Worte...
...des Starfleet-Captains
"Drei Klingonenschiffe? Die schlagen wir doch mit Links..."
...von Luke Skywalker
"Darth wiebitte?"
...von Geordie LaForge
"Ich hab den Transporter eigenhändig repariert..."
...von Angel
"Was für ein wunderschöner Sonnenaufgang..."
...des Tie-Fighter Piloten
"Millenium Falke... pah, alte Rostlaube..."
...des geheimnissvollen Rauchers
"Hust... hust... ächz... noch... eine... letzte... Kippe.."
...von Delenn
"uhm, äh, ja John, dein selbstgekochtes *würg* Minbari-Essen ist echt lecker..."
...von Harry Potter
"...Wer braucht für Quidditch schon einen Helm?"
...von Neelix
"...aber Tuvok, ich provoziere sie doch gar n... HILFE..."
...von Deanna Troi
"Ich spüre starke Wut in diesen Jem’hadar..."
...von Arthur Dent
"...ne Ford, ich schau lieber dass mein Haus nicht abgerissen wird..."
(Zurück zum Inhalt)
Ted Santen - Benjamin Bratt ("Law & Order")
Robby Gallagher - Val Kilmer ("The Saint")
Commander Kate Bowman - Carrie-Anne Moss ("The Matrix")
Dr. Quinn Burchenal - Tim Sizemore ("Saving Private Ryan", "Heat", "The Relic")
Chip Pettengill - Simon Baker ("L.A. Confidential")
Dr. Bud Chantilas - Terence Stamp ("Star Wars I")
Regie: Antony Hoffman
Drehbuch: Jonathan Lemkin, Chuck Pfarrer
Nach dem etwas mageren Vorspiel "Mission to Mars" startete Warner Bros. nun den zweiten
Versuch, Menschen auf den Mars zu bringen. Beide Filme besitzen die gleiche Basis, denn alles läuft
schief und unsere Helden müssen improvisieren, um wieder nach Hause zu kommen. Doch mit
"Red Planet" ist den Machern nun ein etwas besserer Film gelungen.
Wir befinden uns im Jahr 2056. Alle Frösche sind tot. Die Erde wurde durch Umweltverschmutzungen
unwiederbringlich verwüstet. Viele Tiere und Pflanzen starben aus und langsam wurde es auch für
die Menschen auf der Erde ungemütlich. Man beschloss eine neue, saubere Heimat zu suchen – den
Mars.
Über mehrere Jahre wurden mit genmanipulierten Blaualgen beladene Sonden auf den Weg geschickt,
um eine atembare Atmosphäre zu erzeugen und somit einen Terraformingprozess einzuleiten. Man
verfolgte den wachsenden Sauerstoffgehalt mit wachsender Begeisterung. Das gewünschte Ziel schien
immer näher zu kommen, aber plötzlich verschwanden die Algen und der Sauerstoffgehalt in der
Atmosphäre begann ohne Erklärung wieder zu sinken.
Um herauszufinden, was auf dem Mars geschah, wird die erste bemannte Mission zum Mars geschickt. Unter
Commander Kate Bowman soll die sechsköpfige Crew das Verschwinden der Algen ergründen.
Neben der Kommandantin lernen wir den Flugingenieur Robby Gallagher, den leitenden Wissenschaftler Dr.
Quinn Burchenal, den Copiloten Ted Santen, den Terraformingspezialisten Chip Pettengill und den
Wissenschaftler Dr. Bud Chantilas kennen. Zusätzlich befindet sich eine militärische
Erkundungsdrohne namens AMEE auf dem Schiff.
Nach der ungefähr sechsmonatigen Reise erreicht das Raumschiff Mars 1 den Orbit des roten Planeten.
Ein starker Sonnenwind fügt dem Schiff große Schäden zu, es brechen Brände aus.
Bis auf die Kommandantin verlassen alle das Mutterschiff und machen sich mit dem Landemodul auf zur
Oberfläche. Zurückgelassen gelingt es Bowman die Brände zu löschen und sie
beginnt mit den Reparaturarbeiten. Beim Anflug muss die Crew das Modul, das AMEE beherbergt, abwerfen.
Man legt eine äußert unsanfte Landung hin, denn die durch Airbags geschützte
Landekapsel hüpft wie ein Gummiball über Abhänge und Geröllwüsten.
Bei der Landung wird Dr. Chantilas schwer verletzt und bleibt zurück, um den anderen nicht zur Last zu
fallen. Die restlichen Vier machen sich auf den Weg zum Marshabitat, in dem sie Sauerstoff und Nahrung
erwartet. Währenddessen aktiviert sich die lädierte AMEE und versucht Gallagher und die
anderen zu finden. Ohne Funkverbindung zum Mutterschiff muss die Bodencrew mit Entsetzen feststellen, dass
das Habitat zerstört wurde und sie aufgrund Sauerstoffmangels bald ersticken werden. In einem
Wutausbruch stürzt Pettengill Santen eine Klippe herunter, verheimlicht seine Tat aber. Als Gallagher
der Sauerstoff ausgeht, nimmt er seinen Helm ab und stellt erstaunt fest, dass die Atmosphäre auf dem
Mars atembar ist.
Eine Fehlfunktion bei AMEE, die das Habitat gefunden hat, führt dazu, dass sie die Astronauten
töten will. Sie verletzt Burchenal, verschwindet dann aber wieder. Mit Hilfe der alten Pathfindersonde
"Sojourner" gelingt es Gallagher wieder eine Funkverbindung mit dem Mutterschiff herzustellen.
Da das Habitat zerstört ist, müssen die drei so schnell wie möglich wieder aufs Schiff
zurückkehren. Die einzige Möglichkeit diesen Plan zu verwirklichen besteht darin, eine alte russische
Gesteinsprobensonde zu nutzen.
Nach einem Schneesturm tötet AMEE Pettengill und Burchenal und Gallagher finden endlich heraus,
dass außerirdische, insektenähnliche Tiere sich anscheinend von den Algen ernährt und
daraus Sauerstoff produziert haben. So entstand die atembare Atmosphäre. Auch vor Burchenal machen
die aggressiven und verfressenen Tierchen nicht halt. Dieser jagt sich aber lieber selbst in die Luft, als verspeist
zu werden. Mit ein paar Tieren in der Tasche macht sich Gallagher auf, die russische Sonde zu finden. Als die
Rettung greifbar scheint, machen ihm die russische Technik und leere Batterien einen Strich durch die
Rechnung. Doch dann taucht AMEE auf, um Gallagher zu töten. Gallagher kann sie mit einem Trick
außer Gefecht setzen und ihre Energiequelle umfunktionieren. Wieder auf dem Mutterschiff angekommen
machen sich Bowman und Gallagher mit den "Marstieren" auf den Weg nach Hause – diese sind
vielleicht eine mögliche Lösung für die Probleme der Erde.
Für die Action/Abenteuer-liebenden Kinogänger ist "Red Planet" auf jeden Fall ein
lohnenswerter Film. Ihm wird ein scheinbar übermenschlicher, brutaler Roboter, tödliche
Geheimnisse, bizarre außerirdische Wesen, eine verzweifelte Suche und eine tickende Uhr geboten. Doch
unter dieser Fassade aus Spannung zeigen sich einige Fehler und Schwächen.
Zum Einen hat man gleich zu Beginn ein Problem mit den Charakteren, die gar keine zu sein scheinen. Wir
erfahren nur, dass jeder auf dem Schiff und der Mission eine Funktion hat. Wir erfahren nichts über die
Gedanken der Personen, ihre Schwächen und Stärken. Es überrascht auch nicht, dass die
meisten Dialoge nur Kommandos und Zustandsberichte enthalten und ansonsten ziemlich belanglos sind. Der
Tod der Charaktere, bis natürlich auf Bowman und Gallagher, lässt einen ganz unwillkürlich
über den Sinn des Lebens nachdenken, denn hier wird mit Bravur gezeigt, dass es eigentlich egal ist, ob
man nun jetzt oder nachher stirbt. Warum hat man dann für diese Rollen so bekannte Schauspieler
"verwendet", wenn sie sowieso nichts zu sagen haben und irgendwann sterben?
Terence Stamps Rolle wurde ein philosophischer Hauch gegeben, der aber etwas aufgesetzt wirkt. Tom
Sizemore hatte den Vorteil, den witzigen, feuchtfröhlichen Biologen des Teams zu spielen,
während Val Kilmer wohl der netteste Held des Sonnensystems ist. So sanft hat man ihn wohl selten
gesehen. Die absolut nüchternen Dialoge zwischen Carrie-Anne Moss und dem Computer konnten da
auch keine Abwechslung schaffen.
Zum Zweiten stören den Zuschauer die etwas weit hergeholten Theorien der Autoren. Wenn wir
annehmen, dass tatsächlich einmal Algen auf den Mars geschossen werden, um etwas mehr Sauerstoff
zu produzieren, dann würde dies nicht wie hier 20 Jahre, sondern mehrere zehntausend Jahre dauern.
Außerdem ist dazu immer noch Wasser nötig und davon wurde in letzter Zeit nicht viel auf dem
Mars gefunden. Zudem ist zu bezweifeln, dass der Mars mit seiner geringeren Gravitation, eine atembare
Atmosphäre halten könnte. Und dann hätten wir noch die sogenannten Insekten auf dem
Mars. Im weitesten wäre es ja möglich, dass es ruhende Organismen gab, die geschlüpft
sind und die organische Substanz in Sauerstoff umwandeln. Doch auch die brauchen Wasser.
Der dritte Punkt ist Glaubwürdigkeit. Die in der Anzahl immer weiter reduzierten Astronauten kommen
zwei Tage und zwei Nächte, in denen sie mehr als hundert Kilometer zurücklegen, ohne Essen
und Trinken aus. Außerdem funktioniert es auf Anhieb, Teile von "Sojourner", eine
Batterie aus dem Jahre 2056 und eine russische Gesteinsprobensonde zu einem fliegenden Raumschiff
zusammenzubauen – das ist Plug&Play wie man es sich im Windows-Zeitalter wünscht.
Als ein Weltraum-basierender Katastrophenfilm erreicht "Red Planet" auf jeden Fall sein
Publikum. Leider sitzt man dann trotz Spannung im Kino und sieht uninteressante Charaktere, die
uninteressante Sachen sagen und ganz plötzlich von der sprichwörtlichen Bildfläche
verschwinden. "Red Planet" ist auf jeden Fall ein besserer Film als "Mission to
Mars", obwohl dieser auch uninteressante Charaktere mit uninteressanten Dialogen hatte. Der Film
hätte sicherlich viel schlechter sein können, aber auch deutlich besser. Vielleicht wirft dann
diese positive Entwicklung auf den kommenden Film "Ghost of Mars" seine Schatten voraus.
(Zurück zum Inhalt)
Die Trilogie auf der Leinwand
Wenige Filme wurden so heiß ersehnt, oder so skeptisch betrachtet wie die kommende Verfilmung
von der "Herr der Ringe". Peter Jackson sagte zu der Umsetzung der Trilogie, dass es nur
seine persönliche Interpretation der Bücher ist.
So wird Peter Jackson bei seiner Version von "Herr der Ringe" den Schwerpunkt auf die
Freundschaft zwischen Sam und Frodo und die Aufopferung der Charaktere für die Aufgabe
setzen. Außerdem wird er den Gegensatz von Sterblichkeit und Unsterblichkeit hervorheben.
Unterschiede zum Original von Tolkien
Peter Jackson hat seine Version des "Herrn der Ringe", wie schon gesagt, an die Erzählweise
des Kinos angepasst. Dadurch sind einige Änderungen im Verlauf der Geschichte vorgenommen worden.
Gekürzt wurde die Wanderung der Hobbits nach Bruchtal, wo sie Elrond und den Rest der
Gefährten treffen. Es wurde ein ganzer Geschichtsstrang weggelassen, nämlich alles rund um Tom
Bombadil. Die Entscheidung diesen Teil zu streichen fiel sicherlich nicht schwer, da die Figur zwar lustig, aber
für die Story an sich von geringer Bedeutung ist.
Natürlich wäre es schön gewesen, Frodo im Hause von Tom Bombadil zu sehen und auch
der Einblick in eine andere Welt, nämlich Westernis, wäre sicherlich atemberaubend gewesen,
aber dadurch spart Jackson eine Menge Zeit, die er mit wichtigeren Dingen füllen kann. Zum Beispiel
mit der Geschichte um Arwen. Dieser Aspekt der Geschichte wurde nämlich von Peter Jackson weiter
ausgebaut. Auch um den männlichen Zuschauern einen besonderen Anreiz zu geben, denn Arwen wird
verkörpert von Liv Tyler. In der Originalgeschichte sieht man Arwen nur am Ende, wenn sie und
Aragorn heiraten. Doch diese Liebesgeschichte wird sehr viel ausführlicher erzählt werden. In
welchem Maße und was genau Peter Jackson mit Arwen vorhat, ist noch nicht bekannt, außer,
dass Arwen kein Mitglied der Gefährten sein wird.
Außerdem wurde der Tod von Boromir vom Anfang von "Die Zwei Türme" an das
Ende von "Die Gefährten" gesetzt.
Die Figur von Sauron wird in den Filmen eine größere, aktivere Rolle spielen, als in den
Büchern. Obwohl er ja das absolut Böse verkörpert, ist seine "Figur" in den
Büchern ja nicht richtig existent. Er ist nur der dunkle Schatten, der über allem liegt. Um aber
einen "echten" Fiesling zu haben, gab Jackson ihm mehr Spielraum.
Ein wenig mehr Einblick wird der Zuschauer auch auf Rosie, Sams Freundin, bekommen. Schon vor der Reise
wird die Beziehung der beiden deutlich gemacht.
Unterschiedlich wird auch die Struktur der Geschichte in "Die Zwei Türme" sein. Der
Erzählfluss wird zwischen der Geschichte um Sam und Frodo und den anderen Charakteren und Orten
hin- und her springen, nicht wie im Buch in der Mitte getrennt sein.
Die Erinnerungen und Flashbacks in den Büchern werden nicht nur durch die Personen erzählt
werden, sie werden wirklich zu sehen sein. So wird es Szenen von Saurons Niederlage, Isildurs Tod, Gollums
Geschichte mit dem Ring und sogar von Gandalfs Gefangenschaft bei Saruman geben.
Kleine Hobbits, schöne Elfen und ihre Darsteller
Die Gefährten sind die zentralen Figuren des ersten Kinofilms. Die Hobbits werden gespielt von Elijah
Wood (Frodo Beutlin), Sean Austin (Sam Gamdschie), Billy Boyd (Pippin) und Dominic Monaghan (Merry).
Es ist sicherlich eine Überraschung, dass durchweg so junge Darsteller für die Rollen der
Hobbits gewählt wurden. Die Hobbits in den Büchern sind immerhin schon 30 bis 40 Jahre alt.
Sie sind also keine Kinder mehr, sondern richtige Erwachsene. Ob dies ein Fehler in der Besetzung war,
wird sich zeigen. Denn vor allem Elijah Wood ("Deep Impact"; "Forever Young";
"The Faculty") hat schon enorme schauspielerische Erfahrung sammeln können. Wir
werden sehen, wie er als Frodo auf die Zuschauer wirkt.
Interessant ist auch die Besetzung der anderen Mitglieder der Gefährten. Da hätten wir Sir Ian
McKellen (Gandalf "der Graue"), Sean Bean (Boromir), Viggo Mortensen (Aragorn), Orlando
Bloom (Legolas) und John Rhys-Davies (Gimli).
Wieder fällt der Vergleich mit dem Buch schwer. Jeder stellt sich die Figuren ein wenig anders vor. Doch
hat Peter Jackson mit Ian McKellen, Sean Bean und John Rhys-Davies ihren Rollen entsprechende Charaktere
engagiert.
Soviel ersteinmal zu den Gefährten des ersten Teiles.
Nun gibt es ja im Herrn der Ringe noch unzählige andere Wesen und Helden, die nach und nach in den
Teilen "Die Zwei Türme" und "Die Rückkehr des Königs"
auftauchen. Auch in diesen Rollen wird man das eine oder andere bekannte Gesicht sehen.
So hat Christopher Lee die Rolle des Zauberers Saruman übernommen, der langsam dem Wahnsinn
und der Macht des Ringes erliegt. Also eine gute und auch interessante Rolle für den charismatischen
Schauspieler. Die Rolle eines der schönsten und mächtigsten Geschöpfe im "Herrn
der Ringe", die Elfenkönigin und Herrin von Lothlorien Galadriel, hat Cate Blanchet
übernommen, die ja schon in "Elizabeth" eine Königin spielte und dafür sogar
eine Oscarnominierung erhielt. Weiterhin wird Brad Dourif in die Rolle des doppelzüngigen Dieners
Grima Schlangenzunge schlüpfen. Er hat in unzähligen Filmen und Serien meist die Rolle des
Psychopathen gespielt, ist also hier auch auf gewohntem Terrain. Die Liste der anderen Darsteller ist noch
etwas länger und zum Beispiel bei TheOneRing.net findet man eine komplette Liste, die auch bei diesem
Artikel nützlich war.
Special Effects und andere Äußerlichkeiten
Um ein so fantastisches Werk, wie es der "Herr der Ringe" ist, auch gebührend in Szene zu
setzen, werden die drei Filme von der Special Effects Firma WETA Limited nachbearbeitet. Das wird insgesamt
fünf Jahre dauern in denen zirka 1200 einzelne SFX Szenen in das normale Filmmaterial eingeschnitten
werden. Viele der Aufnahmen müssen auch nachbearbeitet werden, weil der
Größenunterschied zwischen den einzelnen Charakteren angepasst werden muss.
Auch Gollum, der ja eine recht große Rolle in der Geschichte spielt, wird komplett animiert sein, sowie
Baumbart und die anderen Ents. Übrigens leiht der Schauspieler John Rhys-Davies Baumbart seine
Stimme im englischen Original.
Und natürlich die martialischen Schlachtenszenen im dritten Film "Die Rückkehr des
Königs" werden mit Hilfe der Tricktechnik und Computeranimation genau so aussehen, wie die
Fans es erwarten: gigantisch.
Doch wie werden die Schauspieler in magische und fantastische Gestalten verwandelt?
Nun gut, Hobbits werden so aussehen, wie von Tolkien beschrieben. Da laut Tolkien Hobbits Fell an den
Füßen haben, trugen die Schauspieler eine Latexschicht mit Haaren an den Füßen.
Ihre Augen werden mit Spezialeffekten etwas vergrößert und ihre Größe wird teils
in der Nachbearbeitung geschrumpft oder aber mit Hilfe von Kameratricks verkleinert.
Elfen, jene ultimativen Fabelwesen, die eine unsterbliche Schönheit besitzen, werden auch durch die
Hilfe von CGI zum Leben erweckt.
Die Schauspieler, die Elfen spielen, werden spitze Ohren haben, wie auch von Tolkien beschrieben. Durch
eine Kombination von Make-up und CGI werden die Gesichter der Darsteller leicht manipuliert. Sie werden
einen leichten Schimmer um sich haben, wie einen ganz dezenten Glanz, eine Aura sozusagen.
Bei Zwergen wird ähnlich wie mit Hobbits verfahren. Sie müssen im Nachhinein geschrumpft
werden.
Über das Aussehen der anderen Wesen, wie zum Beispiel den Balrogs oder Sauron selbst ist nichts
bekannt und es ist ein gut gehütetes Geheimnis. Wir müssen also bis zum Film warten und
selbst sehen.
Das sonstige Aussehen der Charaktere wird vornehmlich bestimmt durch ihre Kleidung. Für die
Kostüme zeichnet Ngila Dickson verantwortlich, die auch die Kostüme für die
Fantasyserien "Hercules" und "Xena" gestaltet. Die Kostüme werden also
allesamt fantastisch sein.
Soviel zu unserem Einblick in die kommende Attraktion der Verfilmung eines unsterblichen Werkes. Mehr
über "Herr der Ringe" kann man im Internet finden. Anbei ein paar Links – und wir sind
gespannt.
Links zum Thema:
http://www.lordoftherings.net/
http://www.theonering.net/
http://fan.theonering.net/sfx/
http://www.herr-der-ringe-film.de/
http://www.lordoftheringsmovie.com/
http://fandom.com/ringbearer/
(Zurück zum Inhalt)
Eine Buchbesprechung zu einem Roman aus der Feder von Thorsten Reimnitz.
"Captain Norad ist ein Held!" Jedenfalls denkt der kommandierende Offizier der USS
Highlander, Captain Stone, das von seinem Vorgänger. Während er das Schiff auf eine
Mission zum Planeten Themis befehligt, rekapituliert er die Ereignisse, die zum Verschwinden Norads
in genau diesem System geführt haben.
Dabei ahnt er nicht, dass er, so wie die meisten, einem kapitalen Irrtum aufliegt. Norad ist kein Held, er
ist ein Trottel, der eine Kapitänsuniform trägt. Nur seine Besatzung weiß das und
ihre Erinnerungen an den "Held Norad" unterscheiden sich gänzlich von dem, was
man offiziell von ihm weiß...
Nach nun insgesamt fünf Abenteuern der Raumschiff Highlander-Crew ist diese Erkenntnis
aber sicherlich keine Besonderheit mehr.
In der letzten Ausgabe erwähnten wir in der Fan Film-Berichterstattung auch die Film-Reihe
von und mit Robert Amper. Nun liegt das erste Buch dazu vor.
So sehr man sich auch um Objektivität bemüht, ist man doch zunächst einmal
skeptisch. Einen Film – der nun wirklich nicht wenige Slapstickelemente beinhaltet – adäquat
umzusetzen? Das scheint doch ein unmögliches Unterfangen zu sein! Die Filmreihe lebt vor
allem von den herrlichen Grimassen Captain Norads, den unmöglichen Aktionen des Captains
oder den Reaktionen der Crew im Hintergrund. Man könnte Dutzende, in literarischer Form
verdammt schwer umzusetzende Details, aufzählen.
In Anbetracht dieser Skepsis ist der Einstieg in das Buch auch gar nicht mal so leicht. Wer die Filme richtig
genossen hat, wird zunächst einmal enttäuscht sein. Das Buch geht die Sache gänzlich
anders an und das ist auch gut so. Wie leicht wäre es gewesen, ohne große Eigenmühe
des Buchautors das Drehbuch in bloßen Text umzusetzen. Allerdings wäre dies eine glatte
Bauchlandung geworden. Natürlich erkennt man im Buch die Charaktere durchaus wieder und etliche
Male kann man das herrliche Spiel Robert Ampers quasi vor Augen sehen, aber dennoch ist das Buch mehr.
Sehr auffällig sind zum Beispiel die unzähligen Fußnoten unter den Seiten, die entweder
etwas erklären oder einfach bloß absurden Nonsens wiedergeben. Hier sind sicherlich die
Bezüge des Autors zu Werken wie Terry Pratchett's Scheibenwelt-Romanen zu erkennen. Anleihen
an Doug Adams "Per Anhalter durch die Galaxis" sind allerdings auch nicht zu verleugnen.
Freilich ist dies aber keine Schande oder verwerflich, sich bei den Besten inspirieren zu lassen.
Auch ist der Inhalt des Romans natürlich viel umfangreicher und in der Hinsicht dem Film weit
überlegen. Insgesamt ist das Buch also definitiv eine durchaus eigenständige Angelegenheit
und hat daher mit Sicherheit seine Daseinsberechtigung.
Thorsten Reimnitz: Raumschiff Highlander – Die Rückkehr von Captain Norad
Book on demand / 132 Seiten
ISBN 3-8311-0471-9
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Raumschiff Highlander
– Die Rückkehr von Captain Norad
Zum Preis von 14,99 DM.
(Zurück zum Inhalt)
2001 könnte für das Kino das Jahr des Horrorfilmes werden. Nachdem bereits
"Düstere Legenden 2" und natürlich "Hannibal" erfolgreich in
den Kinos gezeigt wurden, zeigt sich Hollywood dieses Jahr von einer ungewohnt dunklen Seite.
Anbei nun eine kleine Aufstellung interessanter Projekte.
Dem klassischen Horror haben sich die Universal Studios verschrieben, die mit "Bride of
Frankenstein" und "Cat People" gleich zwei Klassiker zu neuem Leben erwecken.
Über die Filme selbst ist bislang wenig bekannt. "Bride of Frankenstein" wird auf
jeden Fall in einer nicht näher definierten Zukunft angesiedelt sein und die Geschehnisse um
Dr. Frankenstein und sein Monster nur als Prolog erzählen. "Cat People", 1943 von
Jacques Tourneur und 1982 von Paul Schrader verfilmt, wird von Will Smith produziert. Wer die Regie
übernehmen und ob Smith selbst mitspielen wird, steht noch nicht fest. Ebenfalls neu verfilmt
wird der Jack-Arnold-Klassiker "Der Schrecken vom Amazonas" unter der Regie von
Stephen Sommers ("Die Mumie").
Guillermo Del Toro ("Mimic") beginnt im Frühjahr die Dreharbeiten zu "Blade
2", in dem Wesley Snipes erneut in der Rolle eines Vampirkillers zu sehen sein wird. Wie
"Blade 2" basiert auch der zweite Horrorfilm des mexikanischen Regisseurs Del Toro
für das Jahr 2001 auf einer Comic-Vorlage: "Domu". "Domu" liegt ein
japanischer Comic zugrunde, der von einem alten Mann erzählt, welcher in einem Altenwohnsitz
Kraft seiner Gedanken Mitbewohner ermordet. Bis ihm zwei Mädchen auf die Spur kommen und
in einen Kampf auf Leben und Tod verwickeln.
Ebenfalls zwei Horrorfilme wird George A. Romero ("Zombie") in diesem Jahr in die Kinos
bringen. "Bruiser" ist eine Art "Phantom der Oper"-Geschichte, die von einem,
im wahrsten Sinne des Wortes gesichtslosen Mann erzählt, der an seinen Peinigern Rache nimmt.
Interessanter dürfte jedoch "Carnivore" werden: Ein Monster geht in einem Landhaus
um und verspeist einen Gast nach dem anderen. Das klingt nicht originell, produzieren aber werden den
Film die Wachowski-Brüder ("Matrix"). Und das lässt aufhorchen!
Joel Schumacher ("Batman Returns"), der mit "The Lost Boys" 1987 einen der
ganz großen Horrorfilme der 80-er Jahre inszeniert hat, meldete indessen Interesse an dem Projekt
"Church of the dead Girls" an, einer Geschichte, in der der Horror mit der Ermordung dreier
Mädchen beginnt.
Eine Zombie-Welle könnte für Ende des Jahres ins Haus stehen. "I Am
Legend", ein Remake des Klassikers "Der Omega-Mann", sollte zunächst mit
Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle neu entstehen. Die Geschichte einer Welt, deren
Bevölkerung, bis auf einen einzigen Mann, nur mehr aus Zombies besteht, sollte darüber
hinaus von James "Titanic" Cameron, später dann von Ridley "Hannibal"
Scott verfilmt werden. Wer den letzten Mann spielen wird, darüber darf noch spekuliert werden, die
Regiefrage ist inzwischen gelöst: "Akte X"-Regisseur Rob Bowman wird den Film
inszenieren. Neben der B-Film-Variante dieses Projektes, "Deadworld", steht außerdem
eine Neuverfilmung von "Ich folgte einem Zombie" auf den Startlisten für diesen
Winter. Und wenn wir schon einmal bei den Untoten sind: Mit "Jason X" ist der zehnte Teil
der "Freitag, der 13."-Serie bereits fertiggestellt, Teil 11 wird bereits vorbereitet!
Ein interessantes Projekt dürfte schließlich "America Horror" werden, ein
Monster-Western (!), den Horror-Poet Clive Barker schreiben, produzieren und inszenieren wird. Zur
Kategorie, "Filme, auf die die Welt nicht gewartet hat" dürfte hingegen "Ich
weiß was du letzten Sommer getan hast 3" gehören, dessen Kinostart für
Spätsommer ansteht!
PS: Dass sich im Laufe des Jahres noch viel ändern wird, Regisseure abspringen oder auch Projekte
eingestellt werden, sei nur am Rande erwähnt.
(Zurück zum Inhalt)
Captain Future: Ende der 70er Jahre produziert und Anfang der 80er Jahre in Deutschland gesendet,
avancierte die japanische Zeichentrickserie bei den deutschen Kids schnell zum Kult. Die Abenteuer
des jungen Captains, der mit seinem Raumschiff "Komet" und seiner Mannschaft, dem
Roboter Greg, dem Gummimann Otto und ihren beiden Haustieren, sowie dem fliegenden Gehirn Dr.
Simon Wright und der hübschen Erdagentin Joan Landor, hielten die deutschen meist
jüngeren Fernsehzuschauer 40 Episoden lang in Atem. Die japanische Originalserie bestand
eigentlich aus dreizehn 100minütern, die das ZDF seinerzeit alle bis auf einen, um ein Viertel
kürzte und daraus dann Dreiteiler machte.
Warum die Folgen in Deutschland so populär wurden, liegt vor allem an einem Mann, der von
den Synchronstudios engagiert wurde, um einen ärgerlichen Makel der Originalbänder
auszugleichen. Jener Makel war das Fehlen verschiedener Tonspuren, so dass die Synchro vor der
Aufgabe stand, nicht nur die Stimmen der Charaktere, sondern tatsächlich jedes Geräusch
und jede Note neu zu erschaffen. Der Mann, der die deutsche Captain Future-Musik erfand,
heißt Christian Bruhn und er schuf damit eine Legende.
Noch heute gibt es viele Menschen, die sich bei Captain Future vor allem an die Musik erinnern
(Phil Fuldner belegte mit seinem Remix "The Final", in dem er ein Motiv des originalen
Soundtracks verwandte, einige Wochen in den 90er Jahren die deutschen Top 10) und an die hohe
Frauenstimme darin. Diese gehört Bruhns Frau Erika (aus dem Duo "Gitti & Erika",
die das deutsche Titellied der ebenfalls japanischen Zeichentrickserie "Heidi" vertonten)
und erinnert doch sehr an die Frauenstimme aus dem originalen STAR TREK-Thema. Tatsächlich
spricht die deutsche Stimme des Captain Kirk am Ende des Vorspanns die Worte "Captain
Future", was den Eindruck der Ähnlichkeit beim Zuschauer noch verstärkt.
Erfunden haben die Japaner die Figur des Captain Future aber freilich auch nicht. Das aller erste Captain
Future-Abenteuer wurde bereits im Jahr 1940 veröffentlicht. Der US-Amerikaner Edmond Hamilton
(1904-1977) schrieb seine ersten CF-Geschichten für sogenannte Pulp Magazine, die für 15
Cents pro Stück verkauft wurden. In der Zeit von 1940-44 erschienen vierteljährlich
insgesamt 17 Ausgaben von "Captain Future - Wizard of Science", bzw. "Man of
Tomorrow". Nur insgesamt drei Ausgaben wurden nicht von Hamilton geschrieben, zwei
veröffentlichte er unter seinem Pseudonym Brett Sterling. Aufgrund der Papierknappheit
während des 2. Weltkrieges und danach erschienen schließlich nur noch sporadisch neue
Captain Future Geschichten.
Die Kurzgeschichte 'The Death of Captain Future' von Allen Steele gewann 1966 den Hugo Award
für die beste Novelle. Interessanterweise handelt es sich bei der Story nicht um eine typische
Captain Future-Geschichte, sondern dreht sich um einen Fan, der sich allmählich für seinen
Lieblingshelden hält.
Edmond Hamiltons Sinn für Naturgesetze war nicht sehr ausgeprägt, als er seine Captain
Future-Romane schrieb und bei der Lektüre der originalen Storys schüttelt ein Leser des
21. Jahrhunderts wahrscheinlich mehr als einmal den Kopf. Es ist aber interessant, festzuhalten, dass
Hamilton seine Geschichten immer innerhalb des irdischen Sonnensystems spielen ließ, das zu
jener Zeit noch groß – was es zugegeben auch heute noch ist – und geheimnisvoll war.
Nicht nur das änderten die Produzenten, als sie 1978 den literarischen Stoff für ihre
Zeichentrickserie adaptierten. Zum Beispiel wird auch Captain Futures richtiger Name, Curtis Newton,
nie in der Fernsehserie erwähnt. In den Romanen wurde er 1990 auf dem Mond geboren, kurz bevor
seine Eltern Elaine und Roger Newton von Victor Kaslan umgebracht wurden. Curtis wurde von
Simon - schon zu der Zeit ein fliegendes Gehirn -, Grag und Otto aufgezogen. Später nannte er sich
dann selbst Captain Future und begann seine mutigen Kämpfe gegen die bösen Elemente der
Galaxis, um Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen und zu erhalten.
1990 fand in Tokyo die Captain Future-Convention statt. Zu Ehren der Geburt von Curtis Newton wurde
diese Party von der Space Force organisiert und empfing im Laufe des Tages ungefähr 200
Gäste. Wie man auch daran sieht, war die Serie in Japan kein großer Erfolg und wurde dort bis
dato auch nie wiederholt.
Nichtsdestotrotz ist Captain Future eine interessante und immer noch faszinierende Science Fiction-Serie,
die zur Zeit leider keinen Sendeplatz beim Lizenznehmer SAT1 hat. Ab Mittwoch, dem 14.03.2001, werden
die Abenteuer Captain Futures aber bei Premiere World in der Family World - Junior wochentags um 15.20
Uhr zu sehen sein.
Links zum Thema:
http://www.captainfuture.com/
http://www.captainfuture.de/
http://members.aol.com/MacBain1/CF/index.htm
http://www.surf.to/captainfuture/
http://www.fortunecity.de/tatooine/nostromos/9/Captainfuture.htm
http://www.fernsehserien.de/captain-future.html
http://www.sat1.de/captainfuture/
(Zurück zum Inhalt)
"Was machen wir nächstes Wochenende?" - "Na, lass uns doch auf eine Science
Fiction-Convention fahren..." Dieser Dialog ist leider nicht allzu häufig in deutschen
Häusern zu vernehmen. Grund: Wer auf eine Convention fährt, fiebert diesem Ereignis meistens
schon mindestens ein halbes Jahr entgegen. Manchmal begründet das Fieber in der verzweifelten
Suche nach einem nicht allzu teuren Hotelzimmer, in den meisten Fällen ist es aber auch wirklich die
Vorfreude auf ein solches Großereignis, auf dem man mit Sicherheit zumindest interessante Leute
treffen, seine Schuhe heißlaufen und viel, viel Geld ausgeben wird.
In Deutschland sind es einige Hand voll Conventions, die sich über mehrere Jahre hinweg einen Ruf
erkämpft haben. Natürlich gibt es da den Branchenriesen FedCon, der sich in den letzten Jahren
zum bewährten Mega-Event entwickelt hat und dieses Jahr vom 6. bis 8. April im Maritim Hotel in
Bonn stattfindet.
Zeitlich als Zweites zu nennen ist die Jedi-Con, die vom 13. bis 15. April in Köln stattfindet und im
deutschen Raum die einzige überregional bekannte Star Wars-Convention ist. Neben den
üblichen Panels haben die Veranstalter auch noch einige besondere Events auf die Beine gestellt, so
unter anderem ein Filmmusik-Konzert mit "einem echten Symphonieorchester" und eine
Comic-/Filmbörse am Sonntag, die von jedem interessierten Fan auch ohne Eintrittskarte besucht werden
kann. Auf dieser Convention findet der Fan weniger Hauptdarsteller aus den Filmen, als vielmehr die Darsteller
einiger Nebenrollen wie Jeremy Bulloch (Ep5: Boba Fett), Warwick Davis (Ep6: Ewok Wicket & Ep1:
Nebendarsteller), Jerome Blake (Ep1: Rune Hakoo) und Michael Sheard (Ep5: Admiral Ozzel). Ebenfalls sind
einige Gäste eingeladen, die hinter den Kulissen von Star Wars die Fäden in der Hand hielten:
Rick McCallum (Ep4-6 Producer), Don Bies (Special Effects Department) und Steve Sansweet (Director of
Content Management) geben sich die Ehre. Wer nun bereits begeistert zu seinem Lichtsäbel greift
und eine Karte kaufen will, sollte die Macht auf seiner Seite haben - Dauer- und Tageskarten sind laut
Auskunft der Veranstalter bereits restlos ausverkauft - nachfragen schadet aber bestimmt nichts.
Vom 28. bis 30. September findet die fünfte Galileo7-Convention statt, diesmal in Goslar und nicht
wie bisher in Bremen. Denn laut den Veranstaltern ist die neue Location wesentlich preisgünstiger
als der alte Standort, andererseits ist die Organisation dort anscheinend leichter durchführbar, weil
viele der Organisatoren aus dem Raum Goslar kommen. Auch hinter den Kulissen hat sich etwas getan:
Nun wird die Veranstaltung nicht mehr von der Star Events GmbH organisiert, sondern von Empire
Entertainment Conventions durchgeführt. Mehr dazu kann man auf der Galileo-Homepage nachlesen.
Als Gaststars sind bisher Nichelle Nichols (ST:TOS Uhura), Robert Duncan McNeil (ST:VOY Paris), Robert
O’Reilly (ST:DS9 Gowron), John G. Hertzler (ST:DS9 Martok) und Convention-Dauergast Richard Arnold
angekündigt - hier kann sich aber erfahrungsgemäß noch einiges ändern. Für
bis zu 200 DM erhält man die Drei-Tages-Karte, ein Autogrammpaket mit garantierten Unterschriften
aller Schauspieler, die an der Signierstunde teilnehmen, gibt es für noch einmal 60 DM mehr.
Tageskarten sind derzeit noch nicht erhältlich.
Gegen Ende des Jahres findet dann auch eine Neuauflage der Nexus Convention statt, und zwar vom 2. Bis 4.
November im Fontanehaus in Berlin. Die Zahl der angekündigten Gäste kann bisher noch keinen
Ferengi hinter dem Ladentisch hervorlocken, merkwürdiger Weise sind die zwei angekündigten
Gaststars allerdings von um so höherem Kaliber: René Auberjonois (ST:DS9 Odo) und Alice Krige (ST8:
Borg Queen) haben ihr Kommen angekündigt. Wer sich bis zum 30.6. anmeldet, kommt mit billig(er)en
190 DM davon, kauft dafür aber auch die Katze im Sack, da er ja nicht weiß, ob und welche
Gaststars noch kommen werden. Im Gegensatz zu den anderen Conventions bieten die Veranstalter der Nexus
Con leider keine Hotelvermittlung an. Hier heißt es also: Selbst ist der Fan. Diese zeitlich noch relativ
weit entfernte und kleiner dimensionierte Convention sucht übrigens noch Helfer - eine ideale
Möglichkeit, einmal Con-Luft der ganz anderen Art zu schnuppern. Bewerbungsformulare finden sich
auf der Nexus-Homepage.
Leseratten mussten bis vor kurzem noch zittern: Der mit 15 Veranstaltungen bereits betagte Buchmesse Con,
kurz BuCon, drohte dieses Jahr ins Wasser zu fallen: Der traditionelle Veranstaltungsort Frankfurt sei finanziell
untragbar geworden, seitdem man nicht mehr wie letztes Jahr in Klostermauern Unterschlupf gefunden hatte.
Doch nun zieht es die Veranstalter in einen Ort namens Dreieich, gelegen zwischen Darmstadt und Frankfurt,
genauer gesagt: Im Bürgersaal des Stadtteils Buchschlag. Der Name ist Programm: Am 13. Oktober 2001
finden Interessierte ab 13 Uhr alles, was das Herz des SciFi- und Fantasy-begeisterten Lesers höher
schlagen lässt. Als einzige der hier genannten Veranstaltungen schlägt der Con mit einem
Taschengeldpreis von 12 DM im wahrsten Sinne des Wortes zu Buche.
Fazit: Die Auswahl an Conventions ist überschaubar, zu unterschiedlichsten Zeiten in diesem Jahr
findet der Fan die Möglichkeit, seinen Stars etwas näher zu kommen. An die durchweg hohen
Kosten werden die meisten Leser wohl gewohnt sein, dem Rest sei gesagt: Ein einmaliger Besuch lohnt sich
in jedem Fall. Gerade Großveranstaltungen wie die FedCon bieten fast schon zu viel Programm
fürs Geld, da nimmt so mancher die Menschenmassen in Kauf. Wer’s lieber gemütlich hat, ist auf
kleineren Cons wie der Nexus Convention besser aufgehoben. Und zu guter letzt bleibt zumindest
ortsansässigen Fans die Möglichkeit, mit einer Tageskarte einmal kurz in das Geschehen
einzutauchen, um sich dann im nächsten Jahr voll ins Getümmel zu stürzen. Denn eins ist
sicher: Auch 2002 wird mit Sicherheit wieder mit interessanten Gästen und Events aufwarten.
Links zum Thema:
http://www.fedcon.de/
http://www.jedicon.de/
http://www.galileo7.de/
http://www.nexuscon.de/
http://bucon.phantastik.de/
http://www.phantastik.de/cons/cons.htm
(Zurück zum Inhalt)
Die folgende Zusammenfassung der Handlung von Episode II wurde von mehreren Websites
zusammengetragen, bestätigt und scheint recht zuverlässig.
Achtung! Wer dies nicht lesen möchte, bitte einen Artikel weiterspringen!
Obi-Wan verfolgt Jango durch den Hyperraum bis zum Planeten Geonosis, welcher von einem riesigen
Asteroidenfeld umgeben ist. Jango versucht, Obi-Wan im Asteroidenfeld abzuschütteln. Es gelingt
ihm nicht, aber Jango glaubt trotzdem, seinen Verfolger los zu sein.
Geonosis ist ein von rotem Fels überzogenen Planet, dessen Bewohner Lesser genannt werden. Der
Planet wird von jemandem namens Poggle kontrolliert, der sich auf das Herstellen von Kampfdroiden
für die Handelsföderation spezialisiert hat. Poggle hat eine große Menge neuer
Superkampfdroiden und die traditionellen Droidikas und Kampfdroiden hergestellt. Obi-Wan entdeckt im
Orbit des Planeten zwei Droidenkontrollschiffe und ahnt schreckliches.
Anakin fühlt sich schuldig am Tod seiner Mutter. Hätte er sie nicht verlassen, wäre dies
niemals geschehen. Doch wer war denn in erster Linie für die Trennung von ihm und seiner Mutter
verantwortlich? Die Jedi. Dies sind Anakins Gedanken, der Hass beginnt sich innerlich aufzubauen. Anakin
sitzt eine ganze Nacht lang neben dem toten Körper seiner Mutter auf der Spitze einer felsigen
Sanddüne. Als am nächsten Morgen die Zwillingssonnen von Tatooine aufgehen, erwacht
Anakin aus seiner Trance. Im Morgenlicht kann er in der Ferne Frauen und Kinder der Sandleute ausmachen.
Er steht auf, zündet sein Lichtschwert und läuft auf sie zu.
Obwohl man nicht sehen kann, was dann passiert, ist es ersichtlich, dass Anakin die Sandleute tötet,
um Rache zu üben. Dies ist das erste Mal, dass Anakin in Kontakt mir der dunklen Seite kommt.
Anakin kehrt zur Lars Farm zurück und sieht, dass auch Cliegg und Owen zurück sind. Cliegg ist
verletzt, er wurde von Sandleuten zusammengeschlagen. Es kommt zu einem Streitgespräch zwischen
Anakin und Cliegg.
Obi-Wan entdeckt auf Geonosis eine riesige, versammelte Droidenarmee. Die Befürchtungen vor einem
bevorstehenden Krieg scheinen begründet. Er kontaktiert Kanzler Palpatine. Palpatine erklärt ihm,
dass er sofort eine Armee auf den Planeten senden würde. Obi-Wan fragt ihn, woher er diese Armee
nehmen will, doch Palpatine erklärt im nur, er solle sich keine Sorgen machen, und dankt ihm für
seinen Einsatz.
Obi-Wan gelangt schließlich zu einem riesigen ausgehöhlten Stalagmiten. Er findet heraus, dass
sich Count Dooku (Christopher Lee) auf dem Planeten befindet und dies die Basis der Rebellion ist. Er
spürt, dass eine große Katastrophe bevorsteht. Er kontaktiert Anakin auf Tatooine, und sagt
ihm, er müsse sofort nach Geonosis kommen. Er erzählt ihm von Count Dooku, der riesigen
Droidenarmee und dass die Republik ebenfalls eine Armee aussendet. Er verständigt auch den Jedi Rat.
Kanzler Palpatine berichtet dem Senat über die Droidenarmee auf Geonosis. Es ist Jar-Jar Binks, der
vorschlägt, die Klone auf Kamino zu beschlagnahmen. Da die feindliche Rebellion vom Ex-Jedi Meister
Count Dooku angeführt wird, fühlen sich die Jedi verantwortlich und beschließen, nun
selbst einzugreifen. Eine große Jedi Armee bricht nach Geonosis auf, der gesamte Rat reist mit.
Anakin will mit Padmé aufbrechen. Owen bittet seinen Stiefbruder Anakin, sich aus diesem Krieg herauszuhalten,
doch Anakin reist trotzdem ab nach Geonosis. An Bord kommt es jedoch zu einer hitzigen Diskussion zwischen
Padmé und Anakin, nach der Padmé nach der Landung das Schiff verlässt. Padmé wird von Anakin
getrennt und danach gefangengenommen.
Obi-Wan verfolgt Dooku, Poggle, Jango und Nute Gunray, den bereits bekannten Vizekönig der
Handelsföderation in eine riesige Arena, welche in den Boden gegraben wurde. Die Armee der Jedi,
angeführt von Mace Windu und Yoda, ist mittlerweile auch auf Geonosis angekommen. Sie
kontaktieren Obi-Wan, der ihnen seinen Aufenthaltsort übermittelt. Die Jedi Armee macht sich auf den
Weg in die Arena.
Die gefangene Padmé wird in die Arena gebracht, wo sie Tieren zum Fraß vorgeworfen werden soll.
Dooku, Poggle, Nute Gunray und Jango Fett überblicken die Arena, welche mit geonosianischen
Zuschauern vollgepackt ist. In der Arena werden gerade Sklaven von verschiedenen Tieren aufgefressen.
Padmé soll als nächstes drankommen.
Doch kurz bevor dies geschehen kann, taucht Mace Windu in der Loge von Dooku auf. Die Jedi Armee
betritt die Arena. Ruhig präsentiert Dooku seine Droidenarmee, die schon auf die Jedi gewartet hat:
Tausende von Exemplaren aller drei Droidentypen betreten die Arena durch allen Öffnungen.
In der Arena entbrennt eine gewaltige Schlacht zwischen den Jedi und den Droiden. Count Dooku, Poggle
und Nute verlassen die Arena, während Mace mit Jango Fett beschäftigt ist und es zwischen
beiden zu einem dramatischen Kampf kommt, an dessen Ende Mace Jango schließlich mit einem
gezielten Schlag seines Lichtschwerts.
Währenddessen fallen in der Arena immer mehr Jedis unter dem Dauerfeuer der Droiden.
Anakin verlässt die Arena und in einer Droidenfabrik begegnet er Count Dooku, der sich ihm als Darth
Tyranus offenbart. Zwischen beiden kommt es zu einem Lichtschwertduell. Anakin ist zwar ein brillanter
Kämpfer, doch er ist sehr unkonzentriert. Tyranus bewegt sich nur minimal - nur soviel wie
benötigt ist, um Anakin nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Es frustriert Anakin, solche Probleme
mit einem älteren Gegner zu haben. Tyranus beginnt nun auch noch einen psychologischen Kampf
mit Anakin, und versucht ihn auf die dunkle Seite zu locken.
Die Klontruppen kommen endlich auf Geonosis an. Die Jedi sind überrascht, ihnen wird erklärt,
dass sie die Klone anführen sollen. Sie kämpfen außerhalb der Arena weiter gegen die
riesigen Droidenarmeen. Es gelingt ihnen, Padmé zu befreien. Obi-Wan fragt sie nach Anakin, und sie
erklärt ihm, dass sie getrennt wurden. Obi-Wan macht sich sofort auf die Suche nach Anakin,
während Padmé die Führung eines Klontrupps übernimmt.
Die Jedi Ki-Adi-Mundi (Silas Carson) und Plo Koon leiten einen Angriff im Weltraum, um zu versuchen,
das Droidenkontrollschiff im Orbit auszuschalten. Zusammen mit sechs weiteren Jedi entern Ki-Adi und
Plo das Droidenkontrollschiff und kämpfen sich zur Kommandozentrale durch. Es gelingt ihnen, die
Droiden dort auszuschalten.
Auf der Oberfläche von Geonosis werden Tausende von Schiffen mit Droiden beladen. Die Schiffe
heben ab und die Truppen der Republik glauben den Kampf gewonnen zu haben. Unbemerkt von allen
besteigt der junge Boba Fett die "Slave 1" und flüchtet.
Obi-Wan findet Anakin schließlich, als dieser immer noch mit Tyranus beschäftigt ist. Der
Kampf zwischen Anakin und Tyranus hat sich mittlerweile in einen Hangar verschoben. Obi-Wan greift
ebenfalls mit seinem Lichtschwert ins Kampfgeschehen ein. Doch Tyranus ist zu mächtig und hat
keinerlei Probleme, mit beiden Jedi gleichzeitig fertig zu werden. Darth Tyranus hat während des
Kampfes sogar genug Ruhe, die beiden Jedi zu verhöhnen. Es endet damit, dass Tyranus mit dem
Lichtschwert einen Kran durchschneidet und auf die beiden herunterstürzen lässt. Beide Jedi
sind unter dem Kran gefangen, Anakin sogar bewusstlos. Es gelingt Obi-Wan nicht, seinen Schüler
und sich zu befreien. Darth Tyranus setzt schon zum letzten Schlag an, als plötzlich Yoda auftaucht.
Yoda und Tyranus wechseln einige herausfordernde Worte und Yoda stößt mit Hilfe der
Macht Tyranus von einer Plattform. Tyranus sieht ein, dass er besser den Rückzug antreten sollte,
und begibt sich zu seinem Schiff. Währenddessen befreit Yoda mit der Macht Obi-Wan und Anakin.
Anakin kommt wieder zu Bewusstsein und eilt zusammen mit Obi-Wan zum erschöpften Yoda.
Tyranus hebt ab und fliegt davon.
Padmé und zehn Klone betreten den Hangar. Der Klon-Kapitän erklärt Yoda, dass der
Widerstand besiegt ist und fragt nach weiteren Befehlen. Padmé und Anakin sind
überglücklich, den anderen lebend wiederzusehen.
Am Ende der Schlacht sind viele Jedi tot. Obwohl sie scheinbar als Sieger gegen eine Armee von Droiden,
Tieren und Außerirdischen hervorgegangen sind, waren ihre Verluste katastrophal. Anakin
erhält den Befehl, Padmé nach Naboo zurückzubringen. Die Jedi kehren nach Coruscant
zurück.
Soviel zum kommenden Kinofilm.
Bis es jedoch soweit ist, können sich die deutschen Fans nicht nur mit der Aussicht auf den neuen
Film und neuen Gerüchten trösten, sondern auch mit einer großen Star Wars Convention.
Die JediCon des Offiziellen Star Wars Fan Clubs findet vom 13. bis 15. April in den Sartory Sälen in
der Innenstadt von Köln statt. Geplant sind Programmpunkte wie Panels und Autogrammstunden,
Kostümwettbewerb, Kunst- und Modellbaushow, Workshops zu Fanfilmen, Gewinnspiele,
Versteigerungen, eine Sammlerbörse sowie weitere Showeinlagen wie ein Lichtschwertduell.
Und Episode III ist bereits geplant für Mai 2005...
Abschließend möchte sich die Redaktion noch herzlich beim Projekt Star Wars-Union
( http://www.starwars-union.de ) für die freundliche
Unterstützung während der Erstellung dieses Artikels bedanken.
Links zum Thema und Quellen:
http://www.starwars-union.de/
http://www.starwars.com/
http://www.jedicon.de/
http://www.oswfc.de/
http://www.starwarsfans.de/
http://www.starwars-universe.de/
http://www.theforce.net/
(Zurück zum Inhalt)
Es gibt einen guten Grund, warum die Außerirdischen in SF-Filmen oft humanoid sind, und das ist
nicht die Einfallslosigkeit der Autoren. Es ist nur so, dass die Schauspieler eben auch Menschen sind,
mit zunehmendem Computereinsatz werden wir aber immer öfter auch andere Wesen bestaunen
können.
Für die reale Welt wird die Form des Körpers von den Bedingungen der Umgebung
bestimmt. Die Stärke der Gravitation bestimmt die Körpergröße und den
Aufbau der Knochen. Für intelligentes Leben ist die Fähigkeit der Manipulation der
Umgebung Voraussetzung.
Auf erdähnlichen Planeten sind Körpergrößen von 2 Metern ganz praktisch,
weil man sich dann nicht den Schädel einschlägt, falls man stürzen sollte.
Größere Tiere brauchen entweder stabilere Knochen oder zusätzliche Standbeine.
Bevor hier Einwände kommen, dass die Dinosaurier ganz gewaltige Ausmaße hatten,
möchte ich erwähnen, dass sie auch über ein entsprechendes Skelett
verfügten, auch wenn man bei einigen pflanzenfressenden Giganten davon ausgeht, dass sie
sich nicht auf die Hinterbeine stellen konnten ohne sich die Beine zu brechen.
Außerdem mussten sich Greifwerkzeuge entwickeln, Hufe sind da wenig geeignet,
Hände und Tentakel sind ideal. Dabei sind Tentakel in früheren Entwicklungsstufen
möglicherweise von Nachteil gewesen, weil man an Land auf ihnen nur schwer fliehen kann, das
mag in den ersten Tagen noch nicht von ausschlaggebender Bedeutung gewesen sein, als sich schließlich
auch an Land Jäger und Gejagte trafen stellte es sehr wohl einen Selektionsdruck zu schnellen Beinen
dar.
Hände, mit Fingern, die einzeln beweglich sind, und einander zum Greifen gegenüber gestellt
werden können sind nahezu ideal geeignet um Werkzeuge herzustellen und zu benutzen, die eine
mangelnde Spezialisierung wettmachen. Genau diese Voraussetzungen erfüllt die menschliche Hand,
obwohl sicher Varianten denkbar sind.
Was bleibt ist ein Wesen, dass nicht notwendigerweise auf zwei Beinen steht, es können auch mehr
sein, das ist wieder eine Frage der Notwendigkeit, wenn alle Gliedmaßen zur Fortbewegung
notwendig sind, wären vier Einheiten völlig ausreichend, um enorme Geschwindigkeiten und
Kletterfertigkeiten zu erreichen, die wir noch heute auf der Erde sehen. Eine größere Anzahl von
Gliedmaßen erhöht auch immer den Verwaltungsaufwand in einem zentral organisiertem Gehirn
(Tausendfüssler steuern ihre Beine mehr oder weniger Individuell, deshalb hält sich die
Größe des Denkapparats in Grenzen).
Mehr als vier Beine in einem Geschöpf mit zentralem Denkapparat scheinen deshalb nicht
ökonomisch zu sein, während ein zentrales Gehirn für Intelligenz wahrscheinlich von
Vorteil ist. Die Dinosaurier hatten übrigens zwei Gehirne, eines im Kopf und eines im Bauchraum.
Das Gehirn muss für Intelligenz außerdem in einem günstigen Verhältnis zur
Körpergröße stehen, was bei Menschen gegeben ist, aber bei Dinosauriern und Walen
zur Körpermasse hin verschoben ist.
Es gibt außerdem gute Gründe, warum in der Tiefsee wenig Chancen auf die Entwicklung einer
technologisch begabten Spezies bestehen. Unter Wasser ist die Entwicklung von Hochtechnologie
unmöglich, denn dafür ist die Verwendung von Feuer unter kontrollierten Bedingungen
erforderlich. Der erste Schritt in Richtung Technik war die Verarbeitung von Erzen zu Metallen und
Legierungen, beides erfordert Einrichtungen zur Verhüttung, die im Wasser nicht zu betreiben sind.
Dass der Kopf auf einem Hals sitzt ist ein Erbe unserer Vergangenheit, oft musste man sich umschauen, ob
da nicht ein Fressfeind hinter einem steht, abgesehen davon kann man so einen größeren Bereich
abweiden, ohne sich jedes Mal woanders hinstellen zu müssen.
Dass das Gehirn im Kopf sitzt ist nicht unbedingt das, was man der Natur als außerordentlichen
Geniestreich anrechnen muss, ist es doch an dieser Stelle besonders gefährdet. Auf der anderen Seite
ist es hier sehr Nahe an den wesentlichen Schnittstellen zur Außenwelt, die am Kopf flexibel und
beweglich angebracht sind. Die Augen und Ohren, sowie die Nase können am beweglichen Kopf
nahezu ideal eingesetzt werden.
Selbst die Position des Mundes scheint gut gewählt, er spricht in der Regel in die Richtung, in der
man auch seinen Gesprächspartner sieht, was von Vorteil sein kann, um Missverständnisse zu
vermeiden, obwohl das ursprünglich nicht der Hautverwendungszweck war.
Etwas anders sieht die Sache mit den inneren Organen aus. Dass in diesem Punkt die menschliche Anatomie
die einzige sinnvolle Möglichkeit darstellt scheint eher unwahrscheinlich, obwohl auch hier einiges
für Parallelen spricht. Da ist zum Beispiel das Herz, es ist darauf ausgelegt den Körper schnell
und zuverlässig mit Blut zu versorgen, wozu sich seine Anatomie geradezu ideal eignet. Anders sieht
das mit dem Schlauchherzen der Insekten aus, für einen großen Körper wäre es
aufgrund der hohen Drücke und seiner mangelnden Flexibilität nicht geeignet. Bei der Lunge
hingegen könnte man sich vielleicht als Alternative ein System von Trachäen vorstellen, die alle
Organe viel effektiver mit Sauerstoff versorgen könnten, dabei besteht aber die Gefahr der
Unterkühlung, weil die kalte Luft ohne wesentlich erwärmt zu werden direkt in den Körper
gelangt, was zusätzlich die Gefahr für Infektionen erhöht.
Das Verdauungssystem sollte schlauchähnlich, eventuell mit verschiedenen Kammern oder
Mägen ausgebildet sein. Dies ist ein Erbe unserer Vorfahren, der Würmer, die auf diese Weise
vorne fressen und hinten ausscheiden konnten. Das muss bei anderen Spezies nicht notwendigerweise die
Lösung dieses Problems sein. Zweifellos ist es eine der appetitlicheren Varianten.
Was die Genitalien angeht, spielt es wahrscheinlich eine untergeordnete Rolle, wo diese letztendlich
angebracht sind, ob im Schritt oder unter den Achseln. Wesentlich ist, dass Weibchen und Männchen
zusammenkommen.
Auch die Anzahl der Geschlechter möchte ich hier nicht einschränken, der Austausch von
Genen spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung einer Spezies kann aber in einer Unzahl von Spielarten
stattfinden. Es gibt viele Einzeller, von denen nur eine Geschlechtsform bekannt ist, eine andere
Amöbenart hat über 20, einige Fische und Frösche können ihr Geschlecht im Laufe
des Lebens sogar wechseln.
Das Blut könnte bei einer auf Kohlenstoff und Sauerstoff basierenden Lebensform durchaus Rot sein,
da hierfür Eisenverbindungen in den roten Blutkörperchen verantwortlich sind, die sich sehr gut
für den Transport von Sauerstoff eignen, aber auch in diesem Punkt kann es durchaus Alternativen
geben.
Zusammengenommen spricht vieles für intelligentes Leben, das auf etwa zwei Beinen steht, etwa zwei
Meter groß ist und wenigstens über ein Paar Manipulatoren (Arme und Hände)
verfügt, wobei der Kopf mit den Sensoren beweglich auf den Schultern angebracht ist. Dies ist
zumindest anzunehmen, wenn es von einem Planeten kommt, der in gewissen Grenzen unserer Erde
ähnelt.
Wundern Sie sich also nicht, wenn der nächste Alien dem Sie begegnen viel mit Ihnen gemeinsam hat.
Allerdings sieht er in ihren Augen wahrscheinlich ziemlich hässlich aus.
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars: Lee ist Count Dooku.
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George Lucas hat im Vorwort des Buches "Christopher Lee: The Authorized Screen History" von Autor Jonathan
Rigby enthüllt, dass Christopher Lee in "Star Wars: Episode 2" als "Count Dooku" zu sehen sein wird. Lucas hält Lee
für die beste Wahl, wenn es um einen Darsteller geht, der das Böse darstellen soll. Lee selbst will bisher nichts zu
diesem Thema sagen.
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Star Wars: C-3PO enthüllt Neuigkeiten.
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Anthony Daniels, der bisher in allen Star Wars Filmen den "goldigen" Droiden C-3PO spielte, erzählte der "Great
Britain's The Big Breakfast" Show, dass die Filmemacher anfangen werden, weitere Szenen für "Star Wars: Episode II"
in Großbritannien abzudrehen. Dies berichtet die Website Dark Horizons. Der Drehort wird dabei natürlich geheimgehalten
um Zuschauer fernzuhalten, doch sie sollen angeblich in den Elstree oder den Leavesden Studios stattfinden,
berichtet die Seite.
Daniels enthüllte zudem, dass sein Charakter wie in der originalen Trilogie mit einer goldenen Hülle zu sehen sein wird.
Die australische Filmcrew gab Daniels ein 12 Inch Modell seines neuen Metallplatten-Kostüms. Daniels sagte auch, dass
"Episode II" die erste "Star Wars"-Produktion markiert, in der R2-D2 fehlerfrei arbeiten wird.
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Star Wars: Erstes Bild von Palpatine aus Episode II.
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Mit dem Cover des "Star Wars Insider Magazins" Nr. 53 ist nun erstmals "Kanzler Palpatine" so zu sehen, wie er auch
in "Star Wars: Episode II" auftreten wird. Er sieht jedoch nicht wesentlich anderes aus, einfach älter. Das Magazin
erhalten Mitglieder des "Star Wars"-Clubs Mitte März, in den USA wird das Heft erst im April erhältlich sein.
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Akte X: Nächste Staffel mit Duchovny?
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Chris Carter wurde von einigen Reportern wie folgt zitiert: "Es ist bisher noch nichts in trockenen Tüchern, aber David
Duchovny verhandelt zur Zeit für eine neunte Staffel mit FOX." Die Neuigkeiten über die neunte Staffel der erfolgreichen
Mysteryserie scheinen sich täglich zu ändern. Chris Carter hatte noch vor kurzem verlauten lassen, es werde keine
neunte Staffel geben. Doch jetzt verhandelt man sogar schon mit David Duchovny über eine weitere Staffel?
Vielleicht haben die Quoten der letzten "Akte X"-Episode mit dem schnellen Einlenken von FOX zu tun. Seitdem
Duchovny und damit Mulder wieder bei "Akte X" dabei ist, stiegen die Quoten rasant an. Die Folge "This is not
happening" erreichte eine Quote von 10.6. Dies entspricht etwa 15 Mio. Zuschauern. Damit liegen die Quoten deutlich
über dem bisherigen Schnitt der achten Staffel ohne Mulder.
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Buffy: Auf der Suche.
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Am 01.03.2001 endete die Exklusivvereinbarung zwischen den Produzenten der Hitserie "Buffy" und dem Network der
Warner Bros. Derzeit ist unklar, ob "Buffy" demnächst bei Warner oder bei FOX zu sehen sein wird. Warner hat der
Produktionsfirma FOX für eine weitere Season 1,6 Mio. US-Dollar pro Episode angeboten, dort will man aber mehr -
angeblich mindestens 2,3 Mio. US-Dollar pro Episode. Sollte kein Ergebnis erzielt werden, kann Fox die Serie jedem
Network anbieten - u.a. haben ABC und UPN Interesse angemeldet.
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Lone Gunmen: Nur spaßig?
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Am 4. März startete in den USA die "Akte X"-Ablegerserie "The Lone Gunmen". Der Darsteller Dean Haglund hat jetzt
in einem Interview mit "Sci Fi Wire" nochmals gesagt, dass diese Serie sehr viel lustiger sein wird, als "Akte X". Es gäbe
darin keine Aliens, keine Vampire und nichts wirklich Dunkles. Es gehe um Verschwörungen und Legenden. Die Serie
sei wie die lustigsten Episoden von "Akte X" - nur lustiger. Der Verzicht auf Stories um Aliens sei eine Entscheidung
der Verantwortlichen gewesen.
Dass "Lone Gunmen" vor allem witzig sein wollen, zeigen auch die Episodentitel: "Bond, Jimmy Bond" oder "Three Men
and a smoking diaper". Ob nur witzig im Endeffekt ausreicht, um einen gewissen Unterhaltungswert zu halten, wird sich
zeigen.
Link zum Thema:
http://www.thelonegunmen.com
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Farscape: Neue Folgen auf Sat.1.
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Wie wir bereits gemeldet haben, nimmt Sat.1 ab 1. April immer sonntags um 17.00 Uhr "Farscape" wieder ins Programm.
Es werden jedoch keine Folgen wiederholt, sondern gleich die neuen Episoden, beginnend mit "Das Wunder von
Acquara", ausgestrahlt.
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Dune: Ende April im TV.
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Pro Sieben wird den TV-Mehrteiler "Dune" als Deutschland-Premiere in drei Teilen a ca. 90 Minuten zeigen. Teil 1
startet am 22.04.01 um 20.15 Uhr, der zweite Teil wird am 23.04.01 um 20.15 Uhr, der dritte am 24.04.01 um 20.15
Uhr ausgestrahlt. Anfangs März präsentierte der Sender vor rund 300 Gästen den TV-Film im Völkerkunde-Museums
in Hamburg. Der Einladung folgten u.a. die Hauptdarsteller William Hurt und Uwe Ochsenknecht sowie Regisseur und
Drehbuchautor John Harrison.
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Kampfstern Galactica: Neue Serie von Bryan Singer.
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Der Regisseur von "X-Men", Bryan Singer, hat beim Präsidenten von USA TV ein Konzept für eine neue Serie, die auf
"Kampfstern Galactica" basiert, vorgelegt. Hierin war die komplette Mythologie und der Handlungsbogen bereits
ausgearbeitet, und so hat Singer den Zuschlag für die Regie bekommen. Wann und wo die Serie ausgestrahlt wird, ist
noch unklar. Der Original-Film "Kampfstern Galactica" kommt derweil am 5. April als DVD in die Läden.
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First Wave: Fortsetzung unsicher.
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Chris Brancato, Erfinder und einer der Produzenten der Mysteryserie "First Wave", hat in einem Interview gesagt,
dass es derzeit unklar sei, wie es mit der Serie weitergehen wird. In den USA ist gerade die dritte Season gestartet,
bisher gäbe es noch kein grünes Licht für eine weitere, vierte Season. In den USA sind die Ratings der Serie im letzten
Jahr stark gesunken, laut "SF-Wire" aufgrund einer Verschiebung des Sendeplatzes von Freitag- auf Sonntagnachts.
Sollte die Serie nach dem Ende der dritten Season beendet werden, sei dies allerdings nicht allzu schlimm. Brancato
sagte dazu im Interview, man habe ohnehin die Serie auf drei Jahre angelegt, die Staffel werde mit einem besonderen
Seasonfinale enden.
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Outer Limits: Sechste Staffel mit Starbesetzung.
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Der Sender "Sci Fi Channel" hat neue Episoden der Mysteryserie "Outer Limits" angekündigt. Die Ausstrahlung beginnt
in den USA bereits ab Mitte März. Demnach werden u.a. Heather Donahue ("Blair Witch Projekt") und Sherilyn Fenn
("Twin Peaks") in Episoden zu sehen sein. Der Sprecher des Roboterkopfes "790" aus der SF-Serie "LEXX", Jeffrey
Hirschfield, wird ein Drehbuch für eine Episode beisteuern. Regie bei einer weiteren Episode wird Peter DeLuise,
Regisseur bei "Stargate" und Darsteller bei "seaQuest DSV", übernehmen. DeLuise wird in der gleichen Episode auch
eine kleine Rolle spielen.
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Andromeda: Interviews mit Cobb und Stait.
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Keith Hamilton Cobb, Darsteller des Tyr Anasazi, sagte im Interview mit Ian Spelling, dass der Vergleich zwischen
Klingonen und den Nitscheanern inzwischen widerlegt sei: "Die Nietzscheaner waren nie dafür bestimmt, etwas
wie die Klingonen zu sein - tatsächlich sind sie es nicht. Jeder, der immer noch eine Analogie sehen möchte, kann
dies tun - es ist einfach, aber es ist nicht so. Wir sind in die Evolution der Nietzscheaner eingeweiht und werden
sie mehr und mehr im Laufe der Serie sehen." Die Figur des Tyr hätte eine Geschichte und sein Volk hätte eine Geschichte.
Er sei von dieser Geschichte entfernt worden und wäre dementsprechend beeinflussbar und verwirrt. Brent
Stait, der den Rev Brem spielt, macht diese Rolle viel Spaß, weil dieser ständig in Konflikt mit sich selbst liegt. Für die
nächste Staffel hofft er für sich auf mehr Action und weniger Gerede, wie es jetzt meist war. Vor allem wünscht er sich
Szenen, die seinen Charakter weiterentwickeln und ihn nicht nur als den Alien ins Bild bringen.
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Andromeda: Vorbereitung auf Streik.
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Laut der Co-Produzentin und Autorin Ethlie Ann Vare sind die Macher von "Andromeda" gut auf den eventuell
bevorstehenden Streik von Autoren und Schauspielern vorbereitet. Man habe schon früh sowohl mit dem Schreiben der
Geschichten für die zweite Staffel, als auch mit den Dreharbeiten für diese begonnen. Man würde dennoch keine
Kompromisse in der Qualität eingehen und kein Fünf-Tage-Episoden drehen, sie sähen einfach nicht gut aus. "Wir werden
so viele gute Folgen produzieren, wie wir in der Zeit können, die uns zur Verfügung steht. Es wird definitiv neue
Andromeda Episoden bis mindestens 2002 geben."
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Majel Barrett Roddenberry über "Andromeda" und "Starship".
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In einem Interview ließ Majel Barrett verlauten, dass sie "Andromeda" spektakulär und sehr kreativ findet. Man könnte
so viel weiter gehen und seine Fantasie nutzen. Sie hatte zu Beginn Robert Hewitt Wolfe freie Hand gegeben, was die
Entwicklung von "Andromeda" betrifft, und findet, dass sich die Serie hervorragend entwickelt. Es wäre ein ganz
anderes Feld gewesen, als das, was Roddenberry gemacht hat. Deshalb konnte sie ihm auch keine Ideen geben. So hat
Wolfe nur auf die Kernpunkte von Roddenberry gehört und dann seine eigene Sicht einfließen lassen. Obwohl es eine
düstere Serie ist, ist Barrett trotzdem von dem positiven Gefühl, das die Serie vermittelt, überzeugt. "Das ist etwas, was
Gene immer so schätzte - Optimismus. Du wusstest, es würde ein Morgen geben, und dieses Morgen sollte eine bessere,
freundliche und nettere Welt sein. Es war nicht Untergang und Schwermut." Die Zukunft sieht auch Barrett positiv, sie
hofft auf nicht nur die Vollendung der anfänglichen zwei Jahre, sondern auf die Verlängerung auf vier.
Zu "Starship" sagte Barrett, dass sie zunächst an eine Gruppe von Wissenschaftlern als 'Besatzung' gedacht hätten,
aber dann seien sie doch wieder beim 'Captain & Mannschaft'-Konzept gelandet. Mehr über die Geschichte wolle sie
aber noch nicht erzählen, da sich diese noch verändert. Bei dem Thema 'Action' bezieht Barrett einen klaren Standpunkt.
Trotzdem es eine Trickserie ist und Actionsequenzen somit billig, werde es keine unnötige Gewalt geben. Sie habe
deshalb auch schon einige Storyboards entschärft. Auch über "Serie V" hat Barrett etwas verlauten lassen: Dass sie
nichts wisse und dass es vielen anderen bei Paramount genauso geht. Sie habe noch nicht einmal gehört, dass das Geld
bewilligt sei.
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Dark Angel: Zweite Staffel unsicher.
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Die zweite Staffel der Serie scheint nicht ganz so sicher zu sein, wie der Name James Cameron vermuten lässt.
"Entertainment Weekly" berichtet, die Serie würde ständig ihr Budget überziehen, wodurch eine Verlängerung in
Frage gestellt wird.
Nana Visitor (DS9: Kira Nerys) wird demnächst in der Serie "Dark Angel" von James Cameron zu sehen sein. Laut
Fandom.com wird sie einen Bösewicht in den letzten fünf Episoden der ersten Staffel darstellen.
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V - Die Außerirdischen Besucher kommen: In USA auf DVD.
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Erstaunlich, was so alles heutzutage auf DVD herauskommt und dabei "wiederentdeckt" wird. Zum Beispiel die alte
SF-Serie "V - Die Außerirdischen Besucher kommen" - in den USA wird sie im Juli auf DVD erscheinen. Laut "Dark
Horizons" hat der Serien-Erfinder, Kenneth Johnson, hierzu im Januar einen Kommentar-Track aufgenommen. Für die
DVD wurde der Mono-Soundtrack in Stereo umgewandelt. Für die DVD werden außerdem Interviews, "Behind the
Scenes" u.a. angekündigt.
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Mission Erde: Vierte und fünfte Staffel.
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Robert Leeshock, Darsteller des Robert Kincaid, sprach mit "Cult Times" über die Zukunft der Serie und hört sich
dabei recht pessimistisch an. Er glaube nicht, dass es eine sechste Staffel geben wird und sie deshalb nichts zu
verlieren haben. Er hofft, dass die Autoren mit einem klaren Ziel in die fünfte Staffel gehen und noch einmal ordentlich
das Feuer schüren. Inzwischen scheint jedoch geklärt zu sein, dass Von Flores, Darsteller des Ronald Sandoval, die
Serie in der fünften Staffel nicht verlassen wird. So hieß es zumindest von der Deutschen Mission Erde Webseite.
Die vierte Staffel wird bei uns auf Vox laufen, wann ist jedoch noch nicht bekannt.
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Cleopatra 2525: Das frühe Aus.
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Studio USA hat nun bekannt gegeben, dass die SF-Serie "Cleopatra 2525" abgesetzt wurde. Bisher hatte es geheißen,
die Serie solle den Platz der Fantasy-Serie "Xena" einnehmen. Die Produzenten der Serie gaben laut "Hollywood Reporter"
dem Umstand die schuld, dass die Serie aus halbstündigen Episoden besteht - dies sei unverträglich mit der heutigen
TV-Landschaft, in der Serien in der Regel einstündige Episoden hätten.
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Final Fantasy: Erste Details.
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In einer einstündigen Präsentation beim australischen Effects & Animation Festival eröffnete Columbia/Tristar einige
Einblicke in den kommenden Kinofilm "Final Fantasy". Dieser Film, der seinen Namen von einer gleichnamigen
Rollenspielserie mit Kultstatus erhielt, basiert komplett auf Computergrafik - keine einzige gedrehte Szene soll darin zu
sehen sein. Hier sind einige Infos, die Dark Horizons durch die Präsentation erhielt:
Es gibt ca. 1'372 Szenen, die alle computergeneriert sind. Für Akis Aussehen wurde allein ein Viertel der gesamten
Rechenkraft des Films verarbeitet. Trotz einiger Gerüchte, nach denen Square in finanziellen Nöten sei, beträgt
das Filmbudget 70 Millionen US-Dollar, und Square will auch mit weitere Filme machen. Laut Dark Horizons sah besonders
Donald Sutherlands Charakter - ein bärtiger alter Mann - sehr realistisch aus, obwohl er der Charakter mit dem geringsten
grafischen Aufwand ist. Aki sollte ursprünglich eine Mutter sein und sich im Aussehen und Stil ziemlich von der jetzigen
Version unterscheiden, aber die Tochter schien nicht recht zu gefallen, so dass man sie wieder heraus nahm. Für
F/X-Experten: Für die Grafiken wurde das "Maya"-System benutzt, für das Rendering "Renderman".
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Stargate 2: Mit Darstellern der Serie.
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Auf einer Con in Australien haben die Darsteller Don Davis (General Hammond) und Teryl Rothery (Dr. Frasier)
bestätigt, dass MGM plant, den zweiten Kinofilm zum Thema "Stargate" im Universum der TV-Serie spielen zu lassen.
Man werde nicht auf Themen und Darsteller des ersten Kinofilm zurückgreifen. Geplant sei - so berichtet "Dark Horizons",
dass etwa im Oktober die Dreharbeiten am Film starten werden, nachdem die Arbeiten an der fünften Staffel der Serie
abgeschlossen seien. Die Hauptdarsteller der Serie wurden bereits alle gefragt im Film dabei zu sein.
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Sixth Sense: Fortsetzung geplant.
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Entgegen allen bisherigen Ankündigungen wird es offenbar doch eine Fortsetzung zum Kinofilm "The Sixth Sense"
geben. Laut "Hollywood Reporter" hat die Firma Spyglass Entertainment einen solchen Film in ihre Planung
aufgenommen. Haley Joel Osment hat in einem Interview gesagt, er habe kein Interesse, in einer Fortsetzung
aufzutreten. Osment sagte gegenüber der Site "Popcorn UK", er werde diesbezüglich keine Angebote entgegennehmen.
Ein zweiter Film sei völlig unnötig. Zudem hat Drehbuchautor M. Night Shyamalan bereits im letzten Jahr gesagt, er
werde keine Fortsetzung hierzu schreiben.
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Matrix II: Besetzungsgerüchte.
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Anthony Zerbe hat bei einem Besuch eines Colleges gesagt, dass er diese Woche eine Lesung für "Matrix 2" in L.A.
halten wird. Laut "Dark Horizons" besteht damit die Möglichkeit, dass er eine Rolle im Film übernehmen könnte.
Angeblich ist die italienische Darstellerin Monica Bellucci für eine Rolle im Film im Gespräch. Laut "Variety" soll sie
im Film neben Keanu Reeves zu sehen sein.
Auch der "Hollywood Reporter" hat etwas zu diesem Thema zu berichten: Demnach stehen nun auch Harold Perrineau
- bekannt durch "Oz" - und Daniel Bernhardt - aus "Mortal Kombat: Conquest" - auf der Casting-Liste der
Gebrüder Wachowski.
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Matrix II: Moss über Trinity.
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Indem sie für die Produktion der "Matrix"-Fortsetzung unterschrieben hat, muss Carrie Anne Moss nun erwägen,
andere laufende Projekte in denen sie mitspielt vorerst auf Eis zu legen. Während sie mit NY Daily News sprach,
erwähnte Moss ihre Sorgen darüber, nicht in der Lage zu sein, eine Menge potentielle Rollen anzunehmen, wegen der
Möglichkeit, auf ihre Rolle als Trinity festgenagelt zu sein. "Ich habe keine Kontrolle über diesen Teil. Ich sehe die
Gabelung dieses Weges sehr klar. Es gibt eine Gabelung zu meiner Linken, die da lauten könnte 'Oh mein Gott, wie
soll ich weiterhin Entscheidungen treffen, die meine Karriere vorantreiben? Wird der Film erfolgreich sein? Wird er nicht
erfolgreich sein?'.... Dann gibt es einen anderen Weg. Es geht darum, den Moment zu leben. Zu genießen, wo ich bin.
Ein Leben zu haben. Und das ist der Weg, den ich gewählt habe. Und es ist ziemlich leicht für mich, ihn zu wählen,
um ehrlich zu sein. Der andere Weg ist zu unbehaglich."
Über ihre Rolle als Trinity sagte Moss, "Ich bin stolz darauf, ein Teil von ["Matrix"] zu sein. Mich ärgert es nicht, 'Oh,
die Leute werden mich nur als Trinity sehen.' Das ist in Ordnung. Es wurde unglaublich gut verfilmt, die Story ist
fantastisch. Die Special Effects und die Kampfszenen sind einzigartig und außergewöhnlich. Und man kümmert sich um
die Charaktere." Über das Ansehen ihres Charakters vermutet Moss, "Vielleicht ist es so, [weil sie] eine Frau ist, die stark
und doch nicht garstig oder gemein oder kalt ist. Sie ist so befähigt und so stark."
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Matrix II / III: Fortsetzungen werden ab Ende März gedreht.
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Ende März beginnen die "Matrix"-Dreharbeiten in Kalifornien. Geplant ist ein 200-Tage-Dreh. Zunächst sind zwölf
Wochen in Kalifornien zu drehen, nach dem drohenden Streik der Darsteller und Autoren soll es in Australien
weitergehen.
Der Darsteller Hugo Weaving (Bösewicht Agent Smith) hat in einem Interview verraten, dass die Drehbuch-Seiten
der kommenden "Matrix"-Fortsetzungen derart präpariert wurden, dass sie nicht fotokopiert werden können. Darüber
wüssten die Darsteller zwar ihre Dialoge, so Weaving in einem Interview mit der "New York Post", aber nicht so recht,
worum es in dem Film gehen werde. Die Vorkehrungen seien seiner Meinung nach übertrieben.
Angeblich soll es in "Matrix II" Kämpfe in Bereichen ohne Schwerkraft geben und einige der Charaktere können sich
in Tiere verwandeln. Laut "Dark Horizons" soll außerdem eine 50 Jahre alte Brücke in Akron/Ohio für Dreharbeiten
benutzt werden.
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Lazarus: Mit Eminem.
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Der Skandal - Rapper Eminem soll für 4 Millionen Dollar die Rolle des Schurken in dem kommenden Film "Lazarus"
spielen. Dieser wurde ursprünglich als "The Crow"-Sequel geplant und zum Einzelprojekt umgearbeitet. Neben
Eminem wird der Rapper DMX zu sehen sein. Im Film geht es um zwei gestorbene Rapper, der eine gut (DMX), der
andere böse (Eminem).
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A Sound of Thunder: Sharon Stone auf Dinojagd?
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Sharon Stone wurde die weibliche Hauptrolle im Zeitreise-Film "A Sound of Thunder" angeboten. Wenn sie die Rolle
übernimmt, würde sie neben Pierce Brosnan in die Vergangenheit reisen und Dinosaurier jagen.
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Conan III: Produktionsbeginn.
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Der Regisseur John Milius hat die Arbeiten am Drehbuch zum dritten "Conan"-Kinofilm aufgenommen. Der Film soll
derzeit den Arbeitstitel "King Conan: Crown of Iron" tragen. Laut "IGN" gibt es Gerüchte, dass statt Schwarzenegger
diesmal der Darsteller Ralph Möller die Titelrolle übernehmen könnte, Schwarzenegger hätte für das Projekt keine Zeit.
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Batman: Year Two?
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Obwohl der fünfte "Batman"-Film noch nicht gedreht ist ("Batman: Year One") gibt es offenbar schon Pläne für eine
Fortsetzung. Die 4Filmmakers-Datenbank führt einen Eintrag, der "Batman: Year Two" lautet. Dort heißt es, er sei
der sechste "Batman"-Film und ein Sequel zu "Batman: Year One". "Batman: Year One" soll 2002 in die US-Kinos
kommen. Er basiert auf dem Comic von Frank Miller, welcher derzeit mit Regisseur Darren Aronofsky den Film
vorbereitet.
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Spiderman: Tödlicher Unfall.
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Ein Mitglied der "Spiderman"-Filmcrew ist Anfang des Monats tödlich verunglückt. Der Mann wurde laut "E! Online"
bei Bauarbeiten für den Film von einem umfallenden Kran von einer Plattform gestoßen. Darsteller waren bei dem Unfall
nicht vor Ort, bisher ist unklar, ob das Unglück Drehverzögerungen nach sich ziehen wird. Sony hat in einer
Bekanntmachung mitgeteilt, dass Studio sei tief betroffen von dem Vorfall und werde Untersuchungen einleiten.
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Godzilla: Neuer Film geplant.
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Toho hat offiziell bekannt gegeben, dass an einem neuen "Godzilla"-Streifen tatsächlich gearbeitet wird. Der Film wird
den umständlichen Titel "Godzilla - Mothra - King Ghidorah: Daikaiju Sogougeki" tragen. Der Titel ist Programm: Die
entsprechenden Monster sollen im Film für ordentlich Action sorgen.
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Blade II: Weitere Neuigkeiten.
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Die Produktion an der 50 Millionen Dollar teuren "Blade"-Fortsetzung hat in diesem Monat in Prag begonnen. Autor
David Goyer versprach Cinescape Redakteur Bryan Cairns, dass der neue Film sogar noch besser wird, als der
erste. "Es wird ein extrem aufregender Film. Und man muss nicht den ersten gesehen haben, um den zweiten zu genießen."
Der Film, der den Arbeitstitel "Blade 2: Bloodlust" trägt, zeigt den Vampir Krieger Blade (Wesley Snipes), der die Vorzüge
der Menschen und der Vampire in sich vereint und gegen eine Herrenrasse von Blutsaugern kämpft, genannt die Reapers.
Diese neue Brut ist eine stärkere, widerstandfähigere Gruppe, ohne die traditionellen Schwächen ihrer Brüder, die sich
vor dem Tageslicht schützen müssen. "Dieser neue Super-Vampir taucht plötzlich auf und kann möglicherweise die älteren
Vampire verdrängen. Blade ist dazu gezwungen, mit jemanden zusammenzuarbeiten, den er wohl am meisten hasst - einem
Vampir" enthüllt Goyer.
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Men in Black II: Mit Warburton.
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Patrick Warburton (Puddy in "Seinfeld") wird eine Rolle in "MIB II" erhalten. "Barry Sonnenfeld bot mir eine Rolle in
"MIB II" an, an der ich zwei bis drei Monate arbeiten werde." Als Nachfolger von Tommy Lee Jones werden wir ihn
an der Seite von Will Smith sehen. Die Dreharbeiten werden erst 2002 abgeschlossen sein.
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