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13. April 2001 - Ausgabe 81 - "Living Legends"
"Letztlich sind die Fans die Stars"
Dieser Ausspruch von LeVar Burton (ST:TNG LaForge) auf der diesjährigen Federation
Convention ist mir im Gedächtnis haften geblieben. Mr. Burton hat Recht: Was ich
letztes Wochenende an Begeisterung, Hingabe und Treue bei den Fans im Bonner Maritim Hotel
beobachten konnte, hat mich wie jedes Jahr wieder stark beeindruckt. Ob es nun
hingebungsvoll geschneiderte und trotz aller Hitze getragene Kostüme waren oder
einfach nur die gut gelaunten Gesichter von Menschen allen Alters und vielerlei Nationen -
diese Bilder sind es, in denen Gene Roddenberrys Visionen aus Star Trek lebendig sind.
Das Corona Magazine war für Sie das ganze Wochenende über dabei und hat die
Stimmung während der Panels, in den Händlerräumen und auf den Fluren
für Sie aufgefangen.
Im Vorfeld der Convention erreichte uns übrigens eine freudige Nachricht, die wir
Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchten: Larry Nemecek, Paramount-Mitarbeiter
und Autor mehrerer Sachbücher, wird in Zukunft unsere
Redaktion bereichern. Der Herausgeber des "Star Trek Communicators" und Autor
des "TNG Compendiums" wird exklusiv bei uns Ihren Fragen Rede und Antwort
stehen. In einer neuen Rubrik werden wir in regelmäßigen Abständen die
von unseren Lesern eingesandten Fragen von ihm beantworten lassen. Schreiben Sie einfach
eine Mail an corona@sf-radio.de. Nur eine kleine
Einschränkung gibt es: Um Differenzen mit Paramount zu vermeiden, wird Mr. Nemecek leider
keine Fragen zu den Themen Star Trek X und Serie V beantworten.
Doch nun viel Vergnügen mit dem Corona Magazine!
Sebastian Feiler
Stellv. Chefredakteur
Pfadfinder
1. Kolumne: Die Fedcon IX im Rückblick
2. Die Fedcon IX - Shuttledance in Badelatschen
3. Stars und Sternchen auf der Fedcon IX
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Alexander Siddig
6. PC Trek - Eine kurze Geschichte der Sternzeit (2.2)
7. Im Gespräch mit Colm Meaney
8. Kreuzfeuer
9. Smile Fiction
10. Akte X: Wenn Tote laufen lernen
11. Rating Report
12. Lesezeichen: Star Trek - Dark Passions
13. Im Gespräch mit Manu Intiraymi
14. Wissenschaft: Schnitzer in der Science Fiction
15. Subspace Link
Mike Hillenbrand ist der Initiator von sf-radio.de und leitet das Gemeinschaftsprojekt
zusammen mit Corona-Chefredakteur Klaus Michels. Neben seinen Autorentätigkeiten
im EDV- und SF-Bereich, verdient er seine Brötchen als Programmierer und
produziert, ebenfalls zusammen mit Klaus Michels, als SF-Media das offizielle Video
zur Fedcon IX.
Zwei Worte: Fassbier
Das war sie, die Fedcon IX. Noch am Abend des 8. April ertappte ich mich bei der
Aussage, ich würde nie so viel Geld für eine Con als Besucher ausgeben und
die Menschen auch nicht verstehen, die das tun. Das Ergebnis war ein irritiertes
Schweigen meiner Teammitglieder, die mit mir den Tisch in einem italienischen
Restaurant teilten, denn die meisten von ihnen sind erfahrene Con-Gänger. Nun,
das war am Sonntag abend. Am Dienstag morgen sah es schon ganz anders aus. Etwas ist
weg, da ist ein Stück weit Enttäuschung und irgendetwas fehlt seit diesem
Wochenende.
Angelika, Michael, Heinz, David, Frank, Michael, Sebastian, Peter, Wolfgang,
Jürgen, Klaus: Verzeiht mir bitte. Ich habe gelogen. Ich würde.
Die Fedcon IX war ein Ereignis. Sie war groß, bunt, aufregend, interessant
und mit Menschen bevölkert, die etwas mit mir gemeinsam haben und sich im Gegensatz
zu mir auch trauen, diese Gemeinsamkeit nach außen hin zu präsentieren. Die
Helfer waren nett, die Gaststars freundlich und die Atmosphäre locker. Ein
SciFi-Fan - oder sollte man sagen "ein Media-SF-Fan" - sollte diese
Veranstaltung einmal erlebt haben.
In dieser Ausgabe des Corona Magazines steht jede Menge Informatives und Interessantes
über Panels, Autogrammstunden, den Kostümwettbewerb und die zahlreichen
Händlerstände, so dass ich Euch frei aus dem Bauch heraus die ganzen Gedanken
und Erlebnisse mitteilen kann, die mich das Wochenende über begleiteten. Und: Ich
verspreche hiermit feierlich, in dieser Kolumne nicht ein einziges böses Wort
über Star Trek: Voyager zu verlieren. Wirklich nicht!
Der sympathischste Gaststar war für mich unangefochten Alexander Siddig. Nicht
nur, weil er locker und unbeschwert in seine Panels und den VIP-Treff ging und auf der
Opening seine Frau anrief, damit die deutschen Fans sie grüßen konnten,
sondern auch, weil er außerhalb seiner Auftritte ein Inbegriff der Freundlichkeit
und Professionalität war. Kurz hinter ihm rangiert Colm Meaney. Ich hatte das
Vergnügen, beide Schauspieler nicht nur auf der Bühne, sondern auch im
Interview und auf einer Party zu sehen und all jenen, die die Bashir/O´Brien-Folgen
aus DS9 besonders schätzen, sei gesagt: Die Beiden verstehen sich auch im
wirklichen Leben sehr gut und plauderten sich vergnügt durchs Wochenende.
Die wirkliche Überraschung der gesamten Con stellt für mich aber
Icheb-Darsteller Manu Intiraymi dar. Der Jung-Mime kam während der
Opening-Ceremony auf die Bühne und sprach - scheinbar überwältigt -
davon, dass er noch nie so viel Zuneigung in einem Raum gespürt hätte. Ein
Auftritt, der manche Skeptiker vermuten liess, dass Intiraymi bereits mit 22 Jahren
zu den Abgezockten seiner Branche gehört. Doch seine Panels überzeugten
letztlich jeden Besucher, dass da ein Mensch auf der Bühne steht, der mit seinem
Herzen bei der Sache ist und eine erfrischende Ehrlichkeit besitzt, die ihm auch auf
der Zunge liegt. Sein Panel am Samstag abend begeisterte nicht nur die Massen, sondern
auch den Schauspieler selbst. Am gleichen Abend noch, am nächsten Mittag, vor dem
Interview fürs Fedcon-Video und auch danach, - immer wieder kam Intiraymi auf sein
Panel zurück und zeigte sich im Gespräch begeistert und ergriffen. Und da ich
als Gesprächspartner vielleicht nicht die wirklich optimale Wahl bin, wenn es um
Panel-Erfahrungen auf der Bühne geht, schilderte er auch LeVar Burton
enthusiastisch, wie schön sein Samstags-Panel für ihn und sein Publikum war.
Hey, Ihr Fedcon-Besucher: Diesen jungen Mann habt Ihr beeindruckt! Ihr habt ihm in der
Stunde von 20 bis 21 Uhr am Samstag abend mindestens genauso viel gegeben, wie er Euch.
Einige kritische Stimmen unter den Besuchern und in der Berichterstattung, die man im
Internet verfolgen konnte, beschäftigten sich mit Jennifer Lien. Da sprachen
welche von Drogen - denn seit ihrem Weggang aus der Voyager-Mannschaft ist es fast
schon eine Mode geworden, in diesem Zusammenhang von übermäßigem
Konsum zu berichten. Natürlich nur in der Hätte-Wäre-Könnte-Form,
denn keiner weiß genaues nichts -, andere schwadronierten von Tabletten und die
Harmlosesten von übertriebener Schüchternheit.
Ich weiß nicht, ob Jennifer Lien ein Problem hat und wenn Sie Mittel zu sich
nimmt, habe ich nichts davon mitbekommen. Aber ich kann Euch über Jennifer Lien
eines verraten: Sie ist nett. Vielleicht ist sie auch scheu, vielleicht ist sie
schüchtern, aber sie ist zumindest keine Diva. An anderen Orten, zu anderen
Anlässen habe ich von Schauspielern Verhaltensweisen erlebt, die aussagten
"Schade aber auch, dass in diesem Raum eine Operation am offenen Herzen
durchgeführt wird. Ich muß jetzt hier leider mein Menü essen und dabei
stört mich dieses unregelmäßige Gepiepse gewaltig. Also
verschwindet!". Jennifer Lien zeigte Verständnis für die Arbeit der
vielen Helfer vor Ort und auch wenn sie keine "Hoppla, jetzt komm
ich!"-Persönlichkeit ist, so konnte man auf der Con und nun auch im
Fedcon-Forum beobachten, wie beliebt diese sanfte junge Frau trotz relativ
unspektakulärer Panels bei den Fans dennoch ist. Ich hoffe sehr, sie
weiß das.
Einige Besucher haben es vielleicht gar nicht bewusst wahrgenommen, aber neben den
vielen Serien-Darstellern waren zwei "Stars" auf der Fedcon, die mich mehr
interessierten als alle anderen: Die Star Trek-Buchautoren Diane Duane und Peter
Morwood gaben sich die Ehre und feierten privat den Verkauf ihres
Miniserien-Konzepts "Games". Als alter Star Trek-Romansammler, der vor
allem die Classics schätzt, war es für mich eine große Ehre, diese
beiden faszinierenden Menschen kennen zu lernen. Beide passen perfekt zueinander und
wussten interessante und auch amüsante Dinge zu berichteten, z. B. dass "Star
Trek" nicht immer und überall gleich geschätzt wird. So erzählte
Diane, dass Sie - nachdem Sie den Auftrag für ihren ersten
"Star Trek"-Roman "The wounded sky" ("Der verwundete
Himmel") an Land gezogen hatte, völlig euphorisch ihren Agenten anrief und
ihm mitteilte: "Stell Dir vor, ich darf einen "Star Trek"-Roman
schreiben!". Am anderen Ende der Leitung setzte daraufhin eine längere
Stille ein, ehe ihr Agent antwortete: "Musst Du das wirklich?". Und was das
neue Projekt "Games" der Beiden angeht, so möchte ich es all jenen
wärmstens empfehlen, die auch den Oscarprämierten Film "Gladiators"
schätzen. Und was soll ich sagen: All den anderen empfehle ich die Serie auch,
wenn sie denn dann produziert ist und nach Deutschland kommt. Hui, die beiden hatten
jenes Glitzern in den Augen, wenn Ihr wisst, was ich meine.
Wo wir gerade bei "Star Trek"-Romanen sind: Eines der interessantesten
Interviews, das ich jemals geführt habe, - und ja, ich bin wirklich Mike
Hillenbrand und nein, ich stehe nicht unter dem Einfluss Außerirdischer oder
bewusstseinsverändernder Drogen-, fand am Samstag Nachmittag mit Richard Arnold
statt.
In der deutschsprachigen Online-Fanszene gilt Arnold inzwischen als lieb gewonnenes
Kuriosum. Er ist überall, zeigt immer seine Dias, verkauft seine Sammelkarten
und seinen Insider-Informationen kann man nur bedingt trauen. Arnold besucht rund 40
Conventions im Jahr und er lebt von diesen Reisen, aber was viele nicht wissen: Der
Mann war bis zu dessen Tod ein enger Vertrauter von Gene Roddenberry und hat in den
ersten 25 Jahren "Star Trek" eine Menge mitbekommen, mitbewegt und eine Menge
Kämpfe im Franchise aktiv ausgetragen. Tatsächlich ist er schließlich
Opfer eines solchen geworden, aber sofern man keine brandaktuellen Infos über DS9,
Voyager und Serie V von ihm erwartet, sondern es bei den Classics und TNG belässt,
ist Richard Arnold ein wirklicher Insider und weiß eine Reihe von absolut
interessanten Dingen zu berichten.
Ein Wort noch zu der Serie V und dem Casting-Sheet, das er auf der Fedcon
bestätigt hat: Richard Arnold hat auf der Galileo7-III in Berlin 1999 auf
seinem Panel behauptet, in der Voyager-Episode "Pathfinder" würde die
ENTERPRISE-E auftreten und die zeitweilige Rückkehr von Kes hat er für die
fünfte Voyager-Staffel vorhergesagt... was für mich bedeutet, dass noch die
Hoffnung besteht, auch diese "Insider-Info" könnte nicht so ganz der
Wahrheit entsprechen.
Die Party von Diane Duane und Peter Morwood war glorreich, interessant und hat viel
Spaß gemacht. Die Roomparty in der Nacht von Samstag auf Sonntag aber war ein
Ereignis sondergleichen! Und ich sehe die Augenbrauen hochgehen und das Räderwerk
im Gehirn rattern: Was war da los? Hat Mike vielleicht mit Claudia Christian ein
Whisky-Wetttrinken veranstaltet? (Eeeeng, ich trinke schon länger keinen Alkohol
mehr!) Hat er in der Pianobar gemeinsam mit Richard Biggs Hamlet zitiert? (Eeeeng,
"Hamlet"? Ist das von Zlatko?) Nein. Ich habe Klaus Michels mit vier Frauen
in einem Bett gesehen!
Ha!
Im einzelnen und von Anfang an. Eine Reihe von Besuchern beklagte es schon: Durch
Hotel-interne Umstellungen war der beliebteste Treffpunkt am Abend - der Platz vor der
Pianobar - nicht mehr so reich an Sitzmöglichkeiten wie die Jahre zuvor. Da die
Pianobar ihrem Namen aber nun gar keine Ehre machte, sondern verflucht laut war, zog
ich mit einer Reihe von Fans auf ein Zimmer in der zweiten Etage, wo man sich in Ruhe
unterhalten konnte. Der Großteil der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr arbeitenden
SF-Media- und SF-Radio-Crew blieb zurück.. mit dem passenden Argument: "Da
oben gibbet ja keen Bier, wa?"
Mit sehr sympathischen Personen, die ich an dem Abend das erste Mal sah, pflegte ich
also in der zweiten Etage eine gesittete Unterhaltung, in deren Verlauf mir auffiel,
dass ein Bewohner dieses Zimmers zwei Fässer Bier und eine Flasche Whisky
hinterlassen hatte.
Als treusorgender Onkel Mike versicherte ich mich also der Verfügbarkeit dieser
drei Utensilien, tigerte noch einmal ins Foyer, wo ich alsbald auf meine Schäfchen
traf, die sich träge, aber gezwungenermaßen lautstark, in ihren Sesseln
unterhielten.
Kennt Ihr die Geschichte vom Rattenfänger von Hameln? Nun, ich besaß
keine Flöte, aber ich sprach den magischen Vers in der richtigen Betonung:
"Jungs? Mädels? Zwei Worte: Fass" - Pause, die Augen aller wurden
größer - "bier!" Sprach es, drehte mich um und wunderte mich
nicht, dass ich erhebliche Mühe hatte, noch in den Aufzug hineinzukommen.
Über die folgenden Ereignisse decken wir an dieser Stelle den Mantel des
Schweigens...ist wohl besser so.
Die abschließende Closing-Ceremony war ein Genuß. Ich habe festgestellt,
dass Christian singen kann (und das sogar sehr gut), die Helfer sich dabei zumindest
Mühe gaben und unheimlich viel Spaß hatten (was viel wichtiger war, denn
sie hatten ihn verdient!) und das mit Claudia Christian, Alexandra Tydings, Ted Raimi,
Manu Intiraymi, Robert Leeshock und dem absolut überwältigenden Von Flores
die Gaststars zwei total geile (mein Name ist Hansch, Werner Hansch!) Gigs
aufführten.
Für das Good Bye-Video, das die Con dann offiziell beendete, hat ein junger
Mann die schnitttechnische Verantwortung getragen, dem nicht nur meiner Meinung nach
eine steile Karriere bevorsteht. Denn auch wenn Sebastian Lorenz immer noch nicht
richtig "Alphaquadrant" aussprechen kann, hat er mit seiner Auswahl an
Con-Impressionen genau die richtige Mischung getroffen, um einen Großteil der
Besucher mit feuchten Augen aus dem Hauptsaal - der Main Bridge - gehen zu lassen.
Sebastians Talent ist nicht unbemerkt geblieben, - ich garantiere Euch und mir, dass
wir in Zukunft noch viel von ihm hören und sehen werden.
Das war sie also, die Fedcon IX. Und was das Video zur Con angeht: Zufällig
kenne ich die Jungs und Mädels ganz gut, die es in diesem Jahr produzieren und
muß Euch sagen: Wenn wir es nicht hinkriegen, aus diesen Aufnahmen ein wirklich
interessantes und kurzweiliges Con-Video zu schneiden, dann sind wir es selber schuld.
Aber wer die Arbeiten von Sebastian Lorenz, Michael Westerweller und Jürgen
Bleekmann kennt, weiß, dass es ziemlich gut werden dürfte. Die Fedcon IX
zumindest war es.
In diesem Sinne: Vielleicht sehen wir uns ja auf einer der nächsten Cons. Oder
auf einer der kommenden Roompartys.. wer weiß?
(Zurück zum Inhalt)
Am letzten Freitag, den 6. April, war es wieder so weit. Tür und Tor des
Maritim Hotels in Bonn öffneten sich für Science Fiction-Fans aller
Altersgruppen. Von den anderen Gästen des Hotels argwöhnisch beäugt
und für "freakisch" befunden, standen die ersten Fans schon um neun
Uhr in der Empfangshalle, um die gemieteten Zimmer zu beziehen und sich das Conpacket,
die Badge und das Armband an der Conrezeption zu besorgen. Während die Fans auf
den Einlass warteten, wurden im ersten Stock die Helfer eingewiesen. Letzte Fragen zur
Sicherheit der Stars, Backstagebereich und die Schichtverteilung wurden nochmals
abgestimmt. Dann konnten die Türen endlich geöffnet werden. Die Organisation
stand, letzte Teile des insgesamt 35 Tonnen wiegenden Equipments wurden noch angebracht und
letzte Fragen im Fedconbüro beantwortet.
Doch als gegen Mittag der Händlerraum öffnete, füllte er sich nicht
sofort. Die Fans standen wieder in einer Schlange, diesmal nicht, um eingelassen zu
werden, nein, um sich für die nächste FedCon anzumelden. Allein am Freitag
verbuchte man über 1000 Anmeldungen für die FedCon10. Vielleicht hegt ja der
eine oder andere Fan die Hoffnung, Nicole DeBoer wird ihr Versprechen halten und
nächstes Jahr wirklich zur FedCon10 kommen. Dieses Jahr hat sie es leider nicht
geschafft, da sie mit Dreharbeiten zu der Serie "The Dead Zone"
beschäftigt ist, was auch für sie etwas überraschend kam.
Dafür gab es aber durchaus Ersatz, der zwar nicht so hochkarätig war wie
Nicole DeBoer, aber dennoch im Endeffekt genauso unterhaltsam. Zu den angekündigten
Stars gesellte sich nämlich Manu Intiraymi, der in der Star Trek-Serie Voyager den
Borg Icheb spielt und für dessen Nachnamen man einen Kurs in Zungenbrechen
absolviert haben sollte. Gesprochen wird es "inter-ray-mi" und der junge Mann
begeisterte die Fans im Laufe des Wochenendes durch seine frische Art. Hinzu kam
außerdem Alexandra Tydings, die die Aphrodite in der Fantasyserie "Xena"
spielt. Auch sie war durch ihre Energie und Lebendigkeit ein Publikumsliebling: Ihr
letztes Panel mit Ted Raimi zusammen hatte durchaus Kultstatus. Und mit Stewart Moss
gesellte sich ein Darsteller aus der Originalserie zu den Gaststars, wenn auch nur ein
Nebendarsteller aus zwei Folgen ("The Naked Time" und "By any
other Name").
Vor der Opening Ceremony, die für 19.30 Uhr angesetzt war, sahen die Fans als
Einstimmung vier Panels. Den Anfang machte Richard Arnold, der schon einen gewissen
Grad an Vertrautheit mit Conauftritten hat, scheint er doch auf jeder einzelnen Con in
diesem Quadranten zu sein. Nach den Auftritten von Marjorie Monaghan, Von Flores, Robert
Leeshock und Richard Biggs, wurde sie endlich offiziell eröffnet, die Fedcon IX.
Und was wäre diese Veranstaltung mittlerweile ohne ihren Kult-Zeremonienmeister
Marc B. Lee. Der bekennende Anhänger des deutschen Bieres eröffnete auch
dieses Jahr wieder die Fedcon und stellte unter tosendem Applaus und lauter Musik der
Reihe nach alle Gaststars vor. Diese traten auf die Bühne und gaben den ein oder
anderen lustigen Begrüßungsspruch zum besten.
Die Con war alles in allem dieses Jahr sehr locker und ging ohne größere
Pannen über die Bühne, sieht man einmal von der allgemeinen
Übermüdung der Stars am Freitag ab, so dass das Programm an diesem Abend
rekordverdächtig früh um kurz nach zehn beendet war. Andererseits sah man
aber öfters Ted Raimi, Von Flores, Robert Leeshock und Richard Biggs durch die
Gänge des Maritims streifen. Eingerahmt natürlich von einer Menge Fans, zum
Teil mit Kostümen, die nicht nur die Mitarbeiter von SAT1 bestaunten.
Die besten dieser Verkleidungen wurden nach einem langen Samstag voller Panels am
frühen Abend im Kostümwettbewerb von einer Jury bestehend aus Richard Arnold,
Marc B. Lee, Richard Biggs und Ted Raimi prämiert. Und diese Jury hatte es in sich,
denn vor allem Ted Raimi und Richard Biggs konnte es kaum auf ihren Stühlen halten,
und so scherzten sie mit so manchem Teilnehmer des Kostümwettbewerbs.
Insgesamt siebzehn Auftritte konnte das Publikum der Convention vor der Siegerehrung
bestaunen, Publikumslieblinge waren dabei ein als Romulaner verkleidetes Kind, und die
interstellare Boygroup "Take This", die eine erstaunlich gute Gesangseinlage
ablieferte. Natürlich traten auch wieder einige originalgetreu verkleidete Fans
mit besonders schön ausgearbeiteten Masken auf, und man bekam sogar eine Arie aus
einer klingonischen Oper zu hören. Um das Warten während der Beratung der
Jury zu verkürzen, trat in dieser Zeit ein Michael Jackson-Imitator auf, der die
Zuschauer mit seinen wirklich beeindruckenden Tanzeinlagen fesselte.
Wer die Congäste hautnah sehen wollte, der brauchte nur den Abend abzuwarten und
die berühmt berüchtigte Pianobar zu besuchen. Richard Biggs sah man immer,
wenn man sich dorthin begab. Schon am Donnerstag abend hatte er es sich dort
gemütlich gemacht. Normalerweise ist am Samstag allgemein Party angesagt, aber
dieses Mal feierte man schon Freitag Nacht bis in die Morgenstunden hinein.
So konnte es passieren, dass man so gegen 4 Uhr morgens in oder vor der Pianobar
etliche Stars und Sternchen treffen konnte. An dieser Stelle noch einen Applaus
für Robert Leeshock, der gegen 5 Uhr morgens umringt von mindestens drei weiblichen
Personen den Shuttledance übte, den er später in seinem Panel mit einer jungen
Dame aus dem Publikum vorführte.
Wer sein Geld nicht in der Pianobar gelassen hat, der konnte sich wie immer in zwei
gutbestückten Händlerräumen vergnügen. Dort gab es wieder einmal
alles, was das Fan-Herz höher schlagen lässt, von Sammelkarten und Autogrammen
über Bücher, Pappaufsteller, Bilder bis hin zu Uniformen, Computerspielen,
Tassen, Tellern, Fußabtretern und so vielen Videokassetten, dass man damit
bis ans Ende seiner Tage eingedeckt war.
Auch der Sonntag war vollgepackt mit Panels, die sich bis in den Spätnachmittag
zur Closing Ceremony hin erstreckten. Und diese Closing Ceremony war ein Feuerwerk an
Gags und Effekten. Den Beginn machten die Gaststars, die fast alle kleine Sketche und
Darbietungen vorbereitet hatten. So brachten sie das Publikum noch einmal zu seiner
Höchstform, bevor sie sich dann verabschieden mussten. Der Satz "Bis
hoffentlich nächstes Jahr" fiel dabei erstaunlich oft, und LeVar Burton
versprach dem begeisterten Publikum, er werde bei Patrick Stewart ein gutes Wort
für sie einlegen. Nach dem Abgang der Stars wollte der Applaus schier nicht
enden, so dass sie noch mehrere Male auf die Bühne zurück kommen mussten.
Erst nach einer guten Viertelstunde und dem Closing-Video mit Eindrücken von der
Convention war sie dann endgültig vorbei, und etliche Fans verließen
sicherlich mit gemischten Gefühlen den Saal.
Diese Con war interessant, witzig, und auch sehr, sehr groß. Auch wenn die
wirklichen "Glamourstars" dieses Mal fehlten, so war diese Fedcon doch wie
jedes Jahr einen Besuch allemal wert. Diese Con hatte etwas, was man schnell vermisst,
wenn man nach der Closing Ceremony in der Eingangshalle steht und seine Koffer holt,
um wieder nach Hause zu fahren.
Links zum Thema:
http://www.fedcon.de
http://www.sf-radio.de
http://www.sf-media.de
(Zurück zum Inhalt)
Sie standen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit auf der Federation Convention: Die Stars.
Jeder ihrer Schritte wurde von aufmerksamen Fans registriert, ihre Worte und Gesten
mussten eine hohe Erwartungshaltung erfüllen. Wer das Publikum begeistern konnte
und was unsere Eindrücke von den Panels waren, lesen Sie im folgenden Artikel.
LeVar Burton
(ST:TNG Geordi LaForge)
Als einziger Vertreter der "Next Generation" war LeVar Burton auf der Fedcon
zu Gast. Er bestritt bereits am Freitag Abend direkt nach der Opening Ceremony sein
erstes Panel. Dort erzählte er, dass er Regie bei der drittletzten Voyager Episode
"Destiny" führte, in der ein Hauptcharakter das Schiff verlassen wird.
Wer das sein wird, verriet er allerdings nicht.
Über Serie V wusste er nur zu berichten, dass das Casting inzwischen schon angelaufen sei. Der
nächste Star Trek-Kinofilm sei jedoch schon in Arbeit. John Logan
("Gladiator") schreibt die Story des Filmes. Die Arbeiten am Film sind jedoch
vom Autoren- und Schauspielerstreik gefährdet. Er schätzt allerdings, dass die
Dreharbeiten im Sommer dieses Jahres beginnen und dass mit einer Premiere
im Frühjahr oder Sommer 2002 zu rechnen ist. Auf die Frage, wer Regie im
nächsten Film führen sollte - Jonathan Frakes oder er - antwortete er mit einem knappen:
"Ich denke, ich bin an der Reihe".
Als "Alles beschissen!" bezeichnete er scherzhaft seine Reaktion zu den
ersten Drehtagen von TNG, da er den VISOR tragen musste, der ihn etwa zu 85% blind
machte. Deshalb waren es auch sieben schwere Jahre für ihn. Allerdings habe dies
aus ihm einen besseren Schauspieler gemacht. Die TNG Crew ist zudem die Gruppe von
Schauspielern, mit denen er am Set den meisten Spaß hatte. Sie sind immer noch
alle wie eine Familie und Marina Sirtis ist die, die den Clan am meisten
zusammenhält. Er kommt stets gern zurück, um Regie bei neuen Episoden zu
führen, da es so ist, als würde man nach Hause kommen.
Burton wurde auch gefragt, warum seiner Meinung nach Star Trek in den letzten Jahren
immer actionorientierter wurde, anstatt sich der Erforschung zu widmen. Der
Schauspieler erklärte, dass eine erfolgreiche Serie starke Charaktere braucht.
TOS und TNG hatten Charaktere, mit denen man sich identifizieren konnte. Der Einsatz
von Action dient meist dazu, einen Mangel an gut entwickelten Charakteren
auszugleichen.
In Zukunft wird LeVar Burton die meiste Zeit hinter der Kamera verbringen und sein
Talent als Regisseur weiter unter Beweis stellen.
Alexander Siddig
(ST:DS9 Julian Bashir)
Schon bei der Opening Ceremony gewann der lockere und sympathische Alexander Siddig
das Publikum für sich, als er sein Mobiltelefon zückte und zu Hause bei
seiner Frau Nana Visitor (ST:DS9 Kira) anrief. Da sie nicht zu Hause war,
hinterließen die Fans einen tosenden Applaus als Gruß auf dem
Anrufbeantworter.
Am späten Samstagabend hatte Siddig dann sein erstes Panel. Ziemlich zu Beginn
wurde er gefragt, ob er am Anfang der Serie bereits wusste, einen genetisch
aufgewerteten Charakter zu spielen. Siddig verneinte dies. Er fand es auch in
Ordnung, denn sonst hätte er seinen Charakter vollkommen anders gespielt. Seiner
Meinung nach, wollten die Produzenten seinen Charakter verändern, ihn zu einer
Art Data machen, was dem Schauspieler aber nicht so sehr gefiel. Deshalb verschwand
das Thema auch im Hintergrund.
Keine großen Probleme hatte Siddig damit, wenn seine Frau am Set einen anderen
Mann, in diesem Fall René Auberjonois (ST:DS9 Odo), küssen musste.
Schließlich hatte auch er ein paar Kussszenen und seine Frau war dabei stets
anwesend. Er schätzte sich sogar glücklich ein, sie nicht küssen zu
müssen, denn beinahe jeder, der Kira küsste, musste sterben.
In letzter Zeit hörte man immer wieder, dass Siddig neben Schauspielerei sich
auch als Schriftsteller betätigen möchte, und zwar an der Fortsetzung zu
Andrew J. Robinsons "A Stitch in Time". Dies wies er jedoch als Gerücht
zurück. Er hat sich zwar mit Robinson zusammengesetzt und einige Charaktere
durchgesprochen, doch das Schreiben ist nichts für ihn. Allerdings ist er sich sicher,
dass Andrew Robinson bereits daran arbeitet.
Ein zukünftiges Projekt des Schauspielers ist beispielsweise der Fantasy-Film
"Reign of Fire". Die Arbeiten an diesem Film seien auch ein Grund
für seinen Bart, den er an diesem Wochenende trug. Darin spielt er einen
Charakter namens Ajay, der jedoch im Film sterben wird. Er wird am Ende des
Jahres auch in dem Film "The Night Witches" Regie führen, der sich um
eine russische Fliegerstaffel im Zweiten Weltkrieg dreht.
Alexander Siddig gefiel die Fedcon so gut, dass er sich vorstellen könnte, auch nächstes Jahr
wieder dabei zu sein.
Colm Meaney
(ST:TNG/DS9 Miles O'Brien)
Colm Meaney ist genau so, wie man ihn sich vorstellt: Ein verschmitzter, rotwangiger
Ire, der zum einen oder anderen Bier nicht Nein sagt. Er hatte seinen ersten Auftritt
am Samstagnachmittag und wurde mit stürmischem Applaus begrüßt. Die Fedcon war
seine erste Convention außerhalb der Vereinigten Staaten und die
Begrüßung hat ihn doch ziemlich überwältigt, besonders weil
Deep Space Nine schon vor zwei Jahren beendet wurde.
An seine Zeit bei Star Trek hat Meaney viele gute Erinnerungen. Es sei
sowieso nur für ihn möglich gewesen, dort mitzuspielen, weil er mit Rick
Berman eine Absprache getroffen hatte: Meaney würde, wenn er ein anderes Projekt
machen wollte, vonStar Trek freigestellt. Nur so war es ihm möglich,
so viele andere Sachen neben der Serie zu machen. Die Entscheidung, nach seiner
wiederkehrenden Rolle in Star Trek: TNG bei DS9 für
sechs Jahre zu unterschreiben, war entsprechend schwierig. Für ihn als
"freien Schauspieler" sei es erschreckend, sich für so lange Zeit zu
binden. Er mag es, nicht zu wissen, was die nächste Rolle enthält. Auf der
anderen Seite vergleicht er die Arbeit an einer Serie ein bisschen mit dem Theater: Es
wäre immer die gleiche Besetzung, aber man hat die Möglichkeit, jede Woche ein
anderes Stück zu spielen. Meaney fühlte sich bei Star Trek: DS9 zu Hause.
Im Gegensatz zu Star Trek: TNG hatte er dort die Möglichkeit mit allen
anderen am gleichen Punkt anzufangen und war so ein fester Bestandteil und nicht nur
Gast für eine Woche.
Wie jeder Gast auf der Con, wurde auch Meaney gebeten zu singen: In beiden Panels gab
er eine fantastische Kostprobe seines Könnens - einmal "Only Fools Rush
In" von Elvis Presley und einmal das Lied, das er in Star Trek: TNG mit
seinem ehemaligen Captain sang (TNG: "The Wounded"). Auf die Frage, wo er
zurzeit am liebsten filmt, antwortete Meaney: "Europa". Dort lege man noch Wert auf
ordentliche Drehbücher. Das Studiosystem in den Staaten erschwere einiges, das
Budget sei immens wichtig. Manchmal kommt es ihm dort eher wie bei einer Tour durch
einen Themenpark vor.
Als gebürtiger Ire hat Meaney natürlich eine Meinung zum Nordirlandkonflikt.
Die dortige Grenze sei "phoney", also falsch.Sie
sei einfach irgendwann gezogen worden, um eine Mehrheit von Briten in dem Gebiet zu
schützen. Inzwischen schrumpft diese Mehrheit aber zusehends. Die Lösung
sieht Meaney in einer langsamen, schrittweisen Wiedereingliederung von Nordirland,
ohne dass irgend jemand "rausgeschmissen" wird. Er hat viele englische
Freunde, die diesen Standpunkt gut verstehen. Ob er Irland vermisst? Nein. Obwohl er
wegen seiner Arbeit in den USA wohnt, ist er trotzdem drei bis vier mal pro Jahr in
Irland, um seine Verwandten zu sehen. Deshalb sei es nicht so schlimm.
Bei seinem zweiten Panel wurde Meaney nahtlos von Alexander Siddig (DS9 Bashir)
abgelöst, da er zurück zu seinem derzeitigen Projekt musste: "How Harry
Became A Tree" in Paris. Deshalb konnte er auch leider nicht mehr zur Closing
Ceremony erscheinen. Schade ist allerdings, dass die beiden in der Serie wie auch im
echten Leben gut befreundeten Schauspieler kein gemeinsames Panel gaben.
Jennifer Lien
(ST:VOY Kes)
Jennifer Lien ist dafür bekannt, nicht gerne auf Conventions aufzutreten. Und
nachdem sie auf der Fedcon war, kann man das vielleicht auch ein wenig verstehen.
Denn dem Publikum trat eine schüchtern und verlegen wirkende Dame entgegen, die
offensichtlich nicht viel Übung im Bestreiten von Panels hatte und sich auch nicht
sonderlich wohl auf der Bühne fühlte. Sie konnte einem schon fast etwas
leid tun, denn man sah, dass sie sich große Mühe gab, die Gunst des
Publikums zu gewinnen, dass aber irgend etwas wie eine unsichtbare Barriere zwischen
ihr und den Fans hing.
Fragen beantwortete die Schauspielerin mit knappen Worten, oft nur mit einem
einfachen "Ja" oder "Nein" - ganz im Gegensatz zu ihren Kollegen,
die oft sehr weit ausholten und auch schon mal abschweiften - so erkundigte sich
beispielsweise Alexander Siddig nach jeder Frage sicherheitshalber, ob er sie auch
zur Zufriedenheit der Fans beantwortet habe. Einige Dinge erfuhren wir dennoch
während der Panels: Jennifer Lien ist demnach der Meinung, man habe ihren
Charakter aus der Serie "heraus geschrieben". Das erkläre die
unheimliche Veränderung, die sie in den letzten Episoden durchgemacht habe. Sie
habe die Jahre bei Star Trek: Voyager genossen und würde immer noch
sehr an der Serie hängen, auch wenn sie nun nicht mehr ein Teil von ihr
sei. So sei es auch wie eine Heimkehr in den Schoß der Familie gewesen, als sie
einen Gastauftritt in ihrer alten Rolle hatte - auch wenn sich ihr Charakter drastisch
verändert hatte und mordend durch die Voyager lief. "Ursprünglich
sollte ich sogar noch viel böser werden", erzählt Lien.
Während der Panels gab es einige lichte Momente, in denen man den Eindruck hatte,
für einen kurzen Augenblick eine ganz andere, gelöste Jennifer Lien zu
erleben. So zum Beispiel, als ein Fan sie darauf aufmerksam machte, dass ihr Haar
doch offen getragen viel besser aussehe und sie es daraufhin auch öffnete. Oder
als sie zum Singen aufgefordert wurde - wie überhaupt jeder Gaststar auf dieser
Convention - und sie daraufhin erwiderte: "Ich schwöre bei Gott: Ich kann
nicht singen!" Und deshalb kann man auch nicht wirklich sagen, dass die Panels
von Jennifer Lien enttäuschend waren - sie waren vielleicht ernüchternd und
haben einige Menschen von der Illusion befreit, Star Trek-Darsteller sind permanent
gut gelaunt, offen und haben ein Talent als Alleinunterhalter.
Manu Intiraymi
(ST:VOY Icheb)
Nicht nur ein Überraschungsgast, sondern auch ein Überraschungserfolg auf
der diesjährigen Fedcon war der junge Manu Intiraymi, der in der siebten Staffel
von "Star Trek: Voyager" das Borg-Kind Icheb verkörpert. Das 22 Jahre
junge Nachwuchstalent begeisterte das Publikum mit beeindruckender Offenheit, Witz und
Charme. "Ich gebe mich, wie ich mich fühle", erklärte er einem
verblüfften Fan, der ihn auf seine lockere Kleidung - bestehend aus verschlissenen
Jeans und Maritim-Badelatschen - angesprochen hatte.
Er sei schon in seiner frühen Jugend Star Trek-Fan gewesen, habe
alle Filme gesehen, aber nur einige Episoden der Serien. "Ein Freund brachte
mich näher an die Serie heran", erzählte er. Nach seinem Engagement als
Icheb habe er sich dann erst einmal etliche "Voyager"-Episoden angesehen, um
die Serie und vor allem die Borg näher kennen zu lernen. Am Set zu arbeiten,
beschreibt Manu Intiraymi als beeindruckend: "Es ist so, als würde man in
einem Raum mit lauter lebenden Legenden stehen." Sein erster Arbeitstag mit Jeri
Ryan sei etwas ganz besonderes gewesen, und als er das erste Mal auf der
Transporterkulisse stand, habe er sich richtig gut gefühlt. Zu vielen der
Hauptdarsteller sehe er auf, beispielsweise zu Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway),
die für ihn eine Art Mentorin geworden sei, oder zu seinem "besten
Freund" am Set, Robert Picardo (ST:VOY Holodoc). Doch auch außerhalb
von Star Trek ist er bereits aktiv gewesen: So kann er schon heute einige
kleinere Filmrollen und einen Gastauftritt in der TV-Serie "Sabrina"
vorweisen.
Auf viele Fragen der Fans antwortete er mit Wortwitz und nicht ganz ernsthaft:
Natürlich werde man ihn im zehnten Kinofilm sehen, er werde Picard stellen und
besiegen, und im "Voyager"-Finale werde die komplette Crew von ihm
assimiliert und zu lauter kleinen Ichebs werden. Aber er behandelte natürlich
auch viele Fragen seriös: Ja, auch ihn habe das Borg-Makeup und der Gummianzug
behindert, allerdings habe er so ganz einfach den typisch bleiernen Gang der Borg
erlernen können - sein Kostüm habe ihn quasi dazu gezwungen, so zu gehen.
Überhaupt halte er das Makeup und die Maske für ein sehr wichtiges Element
von "Star Trek": "Stellt euch mal all die Aliens ohne Maske vor..."
Ein Fan fragte ihn nach seiner Stellung an Bord der Voyager, und ob sie mit der von
Wesley Crusher auf der Enterprise vergleichbar sei, doch Letzteres wies er entschieden
zurück - sehr zum Gefallen des Publikums.
Von der Federation Convention zeigte sich der Schauspieler beeindruckt, man konnte
ihm deutlich anmerken, dass ihn der tosende Applaus der mehreren tausend Besucher
rührte. Und auch für Deutschland hatte er einige lobende Worte übrig:
"Es ist ein schönes Land. Ihr habt eine reichhaltige Kultur und
Geschichte." Ihm selber fehle oftmals die Verbindung zur jungen amerikanischen
Kultur. Zum Schluss seines Auftritts musste der junge Mann mit den Tränen
kämpfen. Er bedankte sich bei den Fans für die Unterstützung und
Anerkennung und sagte, er sei überglücklich, bei Star Trek
seinem Traum als Schauspieler nachgehen zu können. Er wolle ernstzunehmende
Unterhaltung produzieren, um damit etwas in den Menschen anzusprechen.
Claudia Christian
(B5 Susan Ivanova)
Claudia Christian war mit Sicherheit eines der Highlights dieser Convention:
völlig unberechenbar und komplett chaotisch. Ihr erstes Panel war eigentlich
für Samstag, 22 Uhr eingeplant. Alle waren da, nur nicht Christian. An ihrer
Stelle erschien Alexandra Tydings (Xena Aphrodite). 12 Stunden später stand
Christian dann völlig unangekündigt, statt Richard Biggs (B5 Franklin)
auf der Bühne, entschuldigte sich für ihr Fehlen und schrieb es dem Jetlag
zu.
Danach wurde jedem im Saal klar, warum Christian der humoristische Mittelpunkt auf
dem B5-Set war. Energiegeladen, zweideutig, sarkastisch und so gar nicht
schüchtern begannen oder endeten fast alle ihre Antworten mit einem manchmal
nicht wirklich jugendfreien Kommentar. Ein großer Teil der an sie gerichteten
Fragen drehte sich natürlich um Babylon 5. Die Arbeit dort hat ihr
viel Spaß gemacht. Nach der ersten Staffel meinte sie zu Joe Straczynski, dem Schöpfer von
Babylon 5, ob er Ivanova nicht etwas lustiger machen kann - schon bekam sie den
berühmt-berüchtigten "Boom-Shakka-Lakka"-Tanz in "Auf dem
Pulverfass" ("Acts of Sacrifice"). Laut Christian war das eine der
peinlichsten Szenen ihres Lebens. Doch es kam schlimmer: Als sie sich über den
konstanten Strom von männlichen Bettgenossen beschwerte, hatte sie in Null Komma
Nichts eine Beziehung zu Talia Winters.
Im Gegensatz zu den Fans hat sie es nicht bereut, in der fünften Staffel nicht
dabei gewesen zu sein. Die vierte Staffel wurde so gedreht, dass alle losen
Handlungsstränge beendet wurden. Insofern war es für sie eine abgeschlossene
Sache. Über die Arbeit mit ihren Kollegen hatte sie natürlich auch einiges
zu berichten: Jason Carter, zum Beispiel, sei ein Kind im Körper eines
40-jährigen. Sie war für ihn eher wie eine Mutter. Richtig gefunkt hat es
zwischen den beiden nicht. Mit Jerry Doyle hatte sie sehr viel Spaß auf dem
Set, solange sie nicht über Politik sprachen.
Ein anderes Projekt neben Babylon 5, das Christian sehr viel Spaß
gemacht hat, ist Highlander. Sie hatte die Gelegenheit in Paris zu
arbeiten, mit Schwertern zu spielen und Männern vor der Kamera die Köpfe
abzuschlagen. Zu Hause hat sie eine eigene Sammlung an Schwertern, Dolchen und Messern.
Sie liebt diese Waffen und hat deshalb ihre Rolle sehr genossen. Christian hätte
gerne die Rolle im Spin-Off weiter gespielt, doch leider bekam Elizabeth Gracen den
Zuschlag. Meistens bekommt Christian, die - wie sie es ausdrückt -
"Kick-Ass"-Rollen, obwohl sie eigentlich viel lieber in Komödien spielen
würde. Sie hätte gerne mehr solche Rollen wie Jim Carrey oder Robin Williams.
Alles in allem waren Claudia Christians Panels ein schrilles Erlebnis, bei dem
bestimmt keine Langeweile aufkam.
Richard Biggs
(B5 Stephen Franklin)
Auch in diesem Jahr beehrte Richard Biggs die Fans mit seiner Anwesenheit - dieses Mal
allerdings ohne die Unterstützung von Jerry Doyle. Auch bei Biggs war das Hauptthema
natürlich Babylon 5. Ja, er habe schon von dem geplanten Pilotfilm
gehört. Es gehe um die Ranger und ein "alter" Charakter werde mit dabei
sein. Über Babylon 5 selbst meinte er, dass die ersten beiden Staffeln
zu seinen Favoriten zählen. Besonders gefallen ihm die Episoden "Die
Gläubigen" ("Believers") und "Das Ende der Markab"
("Confessions and Lamentations") - in beiden stand Doktor Franklin im
Mittelpunkt. Später hat Joe Straczynski dann mehr für den Doktor geschrieben.
Die fünfte Staffel war sehr enttäuschend, zwar traurig aber schwach. Vor
allem sei er enttäuscht von der Abschiedsszene des Doktors gewesen. Er geht
einfach, ohne großes "Auf Wiedersehen", ohne viele Worte.
In der Episode "Der Weg ins Licht" ("Sleeping In Light") hat man viel Wert
darauf gelegt, dass die Charaktere überzeugend alt wirken. Dies war ihm selbst nicht so
wichtig, als viel mehr die Beziehungen zwischen den Charakteren, die sich verändert
haben. Seiner Meinung nach haben Science Fiction-Fans eine große Vorstellungskraft.
Wenn ein Charakter "alt" sein soll - aber nicht ganz so wirkt - dann
akzeptieren sie es und stellen es sich richtig vor. Es wäre auf alle Fälle
immer im Make-Up Trailer lustig gewesen, wenn es bei jedem hieß: "Oh Mann,
bin ich alt!"
Auf die Frage, ob er die anderen Schauspieler von Babylon 5 noch ab und zu
trifft, antwortete Biggs, dass dies eher selten geschieht, da ihre Arbeit ihnen nur
wenig Zeit lässt. Aber sie wohnen alle recht dicht beieinander - bis auf Bruce
Boxleitner, der etwas weiter weg wohne - und so schaffen sie es manchmal doch, sich zu
treffen. Er und Mira Furlan zum Beispiel besuchen sich häufiger und dann
können die Kinder zusammen spielen. Das letzte Mal seien alle auf Bruce
Boxleitners 50. Geburtstag zusammen gekommen.
Über seinen Auftritt bei Crusade sagte Biggs, es sei für ihn
nicht das Selbe gewesen. Die Chemie am Set war total anders, obwohl das Rundherum
gleich geblieben war. Auf alle Fälle wird er immer dankbar sein für seine Rolle
in Babylon 5 - denn sie hat ihm ermöglicht, jetzt ein wenig freie
Zeit zu haben, die er mit seinem Sohn verbringt. Es sei eine wichtige Zeit und Biggs
ist glücklich, sie zu haben.
Auf die Frage nach der Waffenpolitik in den USA antwortete er, dass er sich
natürlich Sorgen um seinen Sohn macht, in was für einer Welt er
aufwächst. Als er klein war, wurden Probleme mit einem Faustkampf gelöst,
heute kommen Kinder mit Schusswaffen in die Schule und schießen wahllos durch
die Gegend. Besonders erschreckend sei dies, weil das Problem nicht nur in
"verruchten" Vierteln bestünde, sondern überall, auch in
Klein- und Vorstädten. Er sieht jedoch nicht, wie dieses Problem behoben werden
kann. Es ist in der amerikanischen Verfassung verankert, dass jeder
Bürger eine Waffe besitzen darf. Und darauf legen viele Leute sehr viel Wert.
Es werde immer Waffen in amerikanischen Haushalten geben, man kann es leider nicht
mehr abschaffen.
In seinem zweiten Panel war Richard Biggs nicht mehr allein, was uns zum nächsten
Star der diesjährigen Fedcon IX bringt:
Marjorie Monaghan
(B5 Number One)
"Good Lord, she's tall!", so Jason Carters Worte, als er sie zum ersten Mal
beim Dreh von "Racing Mars" sah. Und Recht hat er. Die große Blonde
konnte problemlos ihren Platz neben Richard Biggs oder Marc B. Lee behaupten. Neben
ihrer eher kleinen Rolle in Babylon 5 hat Monaghan noch in diversen anderen
Projekten mitgespielt, zum Beispiel Space Rangers, The Pretender, The Sentinel, Quantum Leap,
Rescue 77 und JAG. Ihre Rolle in Space Rangers gefiel ihr damals
sehr gut, weil sie nicht so war, wie man es von einem Captain erwartet: Sie
konnte die Verantwortung ignorieren und war eher ein Party-Mensch. Ursache für die spätere
Absetzung war, dass der Verantwortliche für SpaceRangers im
Produktionsstudio in Rente ging und sein Nachfolger die Serie nicht mochte.
Dementsprechend wurde sie schnell abgesetzt.
In Babylon 5 hatte Monaghan
nur eine kleine Rolle während der vierten Staffel, und als man sie fragte, ob
sie wiederkommen wolle, war sie sehr überrascht. Dann hat sie immer erst das Ende
vom Skript gelesen, um zu erfahren, ob ihr Charakter stirbt. Was zum Glück nicht
geschah.
Das Besondere an Science Fiction ist für sie, dass man dort die Möglichkeit
hat, heutige Probleme unterzubringen, ohne jemandem auf den Schlips zu treten.
Außerdem könne man komplett neue Mythologien entwickeln. Sie selbst hat
irisch-keltisches Blut in sich und ist auch sehr von dem damit verbundenen
altertümlichen Glauben fasziniert. Monaghan hat inzwischen auch angefangen,
Drehbücher für eine TV-Serie zu schreiben und musste dabei schnell lernen, dass
dies gar nicht so einfach ist. Laut ihren Aussagen ärgert man sich als Schauspieler immer über
schlechte Skripte und bei den Mengen, die man gelesen hat, müsste es doch eigentlich ganz
einfach sein, selber mal ein paar gute zu schreiben. Aber dem ist nicht so: "You
learn as you go."
Von Flores / Robert Leeshock
(Mission Erde: Ronald Sandoval / Liam Kincaid)
Die beiden Darsteller aus der aufstrebenden SF-Serie Earth: Final Conflict,
die hierzulande als Mission Erde bekannt ist, bestritten ihr erstes Panel
am Freitag noch vor der Opening Ceremony - sie zählten also zu den
"Wellenbrechern", die das Publikum auf die Con einstimmen sollten. Und das
haben die beiden dann auch erfolgreich zustande gebracht. Sie gaben sich locker und sehr
publikumsnah. So parodierte
Von Flores schon beim Betreten der Bühne seine Rolle und Serie, in dem er sich
über die Einleitungsmusik von Mission Erde lustig machte. Die beiden
Schauspieler ergänzten sich im Verlauf nahezu perfekt und man konnte deutlich sehen, dass sie
über ihre gemeinsame Arbeit gute Freunde geworden sind. Sie begannen ihre Panels mit
einigen Witzen, unter anderem über ihre Synchronstimmen in verschiedenen
Ländern. So stellte Von Flores erstaunt fest: "In Deutsch spiele ich viel
besser...".
Doch trotz allen Ulks kamen die Darsteller bald auch auf "Mission Erde" zu
sprechen. Robert Leeshock erzählte, er habe feststellen müssen, dass die
Serie "teilweise an Möglichkeiten verliert, weil sie auf der Erde
spiele". Einige "abgefahrene" Handlungen seien dort einfach nicht
möglich. Zu seinem Charakter Liam Kincaid sagte er, er habe sich erhofft, mit
seinem Charakter mehr Freiheiten zu bekommen. "Ich könnte mir gut vorstellen,
dass er die Welt entdeckt und durch seine halb-telepathischen Augen kennen
lernt."
Von Flores wurde nach seinen Erfahrungen mit William Shatner gefragt, die er Anfang der
Neunziger in Tek War mit ihm gemacht habe. "Er ist der
bemerkenswerteste Mensch... gleich nach dem Weihnachtsmann", bemerkte Flores, und
legte eine brillante Parodie Shatners hin, welche das Publikum zu Beifallsstürmen
veranlasste. Und als sich herausstellte, dass Von Flores genau einen Tag vor der Fedcon
Geburtstag feierte, wurde ihm noch nachträglich von etlichen hundert Zuschauern aus
dem Saal gratuliert - es muss ein sehr schönes Gefühl für den
jungen Schauspieler gewesen sein.
Die beiden verrieten ihren Fans auch, dass sie Rollen mit einem gewissen bösen
oder undurchsichtigem Hauch, den absolut unbefleckten Charakteren vorziehen würden:
"Es sollte immer ein Gefahrenelement in einer Figur enthalten sein", sagte
Robert Leeshock. Trotzdem seien sie beide keine Anhänger stupider Actionfilme.
Von Flores bekannte sich sogar dazu, europäische Filme den gängigen
Hollywood-Produktionen vorzuziehen - fügte aber mit einem Lächeln hinzu, dass
er natürlich dennoch bereit wäre, in einem Hollywood-Streifen mitzuspielen.
Doch mittlerweile fließe zum Glück schon etwas mehr Geld in andere
Länder, weil die Drehs dort zum Teil auch sehr viel billiger sind. Das gebe Grund
zur Hoffnung.
Die fünfte Staffel von "Mission Erde" ist laut Aussagen der beiden bereits
gesichert, was sie sehr zuversichtlich stimmt. So hätten sie ein weiteres Jahr die
Möglichkeit, mit einigen bemerkenswerten Menschen zusammen zu arbeiten,
beispielsweise mit Majel Roddenberry, der Frau des verstorbenen Star Trek-
und Mission Erde-Erfinders Gene Roddenberry. "Sie ist eine
großartige Frau, eine der nettesten Personen, die ich getroffen habe",
erzählte Von Flores und sein Partner Robert Leeshock fügte hinzu:
"eine großartige, ehrliche Frau, in deren Gegenwart sich jeder sehr wohl
fühlt." Zu ihrem Sohn Gene Roddenberry Jr., der die Serie als technischer
Berater begleitet, äußerten sich die Schauspieler ebenfalls positiv. In
seiner Position habe er zwar nicht wirklich großen Einfluss auf die Storyline,
doch mache ihn sein Name natürlich zu etwas Besonderem. Dies nutze er jedoch
ganz und gar nicht aus - im Gegenteil sehe er wohl neben den positiven Seiten auch die
negativen Aspekte, die der Schatten seines Vater auf ihn wirft.
Beide zeigten sich angetan von der Atmosphäre auf der Fedcon und mit einem
Augenzwinkern bemerkte Robert Leeshock: "Auf englischen Conventions sind wir
beispielsweise immer sehr, sehr anständig...aber nicht hier!" Wer Von
Flores und Robert Leeshock auf der Bühne verfolgen konnte, musste viel lachen
und bekam trotzdem das Gefühl, den beiden Schauspielern etwas näher gekommen
zu sein. Sicherlich haben die beiden mit ihrem sympathischen Auftreten auf dieser
Convention noch einige Fans dazu gewonnen.
Ted Raimi/Alexandra Tydings
(Xena: Aphrodite/Joxer)
Gäbe es einen Preis für die lustigsten und erfrischendsten Panels, so ginge
dieser mit großer Sicherheit an Ted Raimi, bekannt als Joxer aus Xena
und als Lieutenant JG. Tim O'Neill aus SeaQuest DSV. Ungewollt komisch
startete dann auch gleich sein erstes Panel am Samstag, da er sich - wie einige andere
an diesem Wochenende auch - aus Versehen im Treppenhaus des Hotels einsperrte.
Auf seinem Panel sprach Raimi zunächst über sein neuestes Projekt, an dem er
mitarbeitet: Spiderman. Er konnte jedoch nur verraten, dass Tobey Maguire
die Rolle als Spiderman übernimmt, Willem Defoe den Green Goblin spielt und J.K.
Simmons als J. Jonah Jameson zu sehen ist. Er selbst spielt den Bösewicht
Lizard, der Peter Parker das Leben schwer machen wird. Raimi erzählte, dass sich
der Kinofilm stark an die Comicvorlage hält und dass die Fans mit ein paar
atemberaubenden Spezialeffekten rechnen können.
Er wurde auch zu Attic Expeditions befragt - ein Film, der bisher in Deutschland nur
auf einem Filmfestival in Berlin gezeigt wurde. Er spielt darin einen Arzt, der einen
geisteskranken Patienten behandelt, gespielt von Seth Green, bekannt aus
Buffy. Allerdings verschlimmert er die Krankheit dabei nur.
Verehrung sprach Raimi für Roy Scheider aus, der in SeaQuest DSV
Captain Nathan Bridger spielte. Bei den Dreharbeiten hat er viel von dieser Ikone
lernen können. Allerdings ließ er es sich auch nicht nehmen, Scheider zu
imitieren.
In der zweiten Hälfte bekam Ted Raimi Unterstützung von Alexandra Tydings,
bekannt als Aphrodite aus Xena. Zusammen beantworteten sie Fragen über
die Fantasy-Serie. So erfuhren die Fans, dass in der Musical-Episode "The Bitter
Suite" die meisten Darsteller tatsächlich selbst gesungen haben. Ted Raimi
sang mit ein paar Fans daraufhin auch gleich ein paar Takte "Dancing in the
Moonlight".
Alexandra Tydings bekam bei den Dreharbeiten zu Xena - ebenso wie die Fans - das
Gefühl, ihr Kostüm würde mit jeder Episode immer knapper. Aber die
Nacktszenen machen ihr nach eigenen Angaben inzwischen nicht mehr viel aus, da es ihr Job ist.
Übrigens, die erste Szene, für die sie vor der Kamera stand, war eine
Liebeszene.
Am Sonntag veranstalteten die beiden ein "Casting" auf der Bühne, bei
dem die Fans ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen konnten. So musste
stets ein Pärchen eine Szene aus dem Stück "Mile High Club" im
Cockpit eines Flugzeugs nachspielen, in der sich der Pilot an die sexy Stewardess
heranmacht, dann aber feststellt, dass es seine Ehefrau ist. Das Publikum war kaum
noch zu bremsen, als Raimi am Ende die Stewardess spielte und Tydings den Piloten.
Links zum Thema:
http://www.fedcon.de
http://www.sf-radio.de
http://www.sf-media.de
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Neues zum Voyager-Finale.
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Während das Ende der Serie immer näher rückt, dringen auch immer mehr
Informationen über das Finale nach draußen. Sci Fi Wire hat einige Punkte
veröffentlicht, die weitere inhaltliche Details enthüllen. Die Quellen der
Informationen blieben unbenannt, jedoch passen die Details zu den
bisherigen Ankündigungen und Gerüchten. Wer sich die Spannung auf's Finale
ganz erhalten möchte, sollte hier nicht weiter lesen, sondern zur
nächsten Meldung springen.
Nach den vorliegenden Informationen soll die Handlung - wie bereits zuvor
berichtet - zwischen der Zukunft und der Voyager-Gegenwart wechseln. Dabei
soll Harry Kim endlich seine Beförderung erhalten und zumindest in der
Zukunft Captain sein, während Kathryn Janeway bereits Admiral ist.
Außerdem soll die Zukunft Miral Paris, die Tochter von Tom und B'Elanna
zeigen.
Um einen würdigen Abschluss der Serie zu gestalten, wird auch nicht mit
Gastdarstellern gespart: So soll es ein Wiedersehen mit Dwight Schultz
(ST:TNG Barclay) und Susanna Thompson (ST:VOY Borg-Königin) geben. Das
Erscheinen der Borg-Königin macht es deutlich: Auch die Borg werden im
Finale ihre Finger im Spiel haben. Einen Clip zum Serien-Finale kann man
über den unten stehenden Link herunter laden.
Laut neuen Spoilern auf Fandom.com's Star Trek Central sollen Chakotay und
Seven of Nine im Finale zusammen kommen. Leider findet sich auf der Seite
keine weiteren Details inwieweit dies in den Rest der Geschichte passt.
Die Beziehung zwischen Chakotay und Seven ist ein wichtiges neues Element
in der zweiten Hälfte der siebten Staffel. In der Folge "Human Error"
sieht man eine Szene auf dem Holodeck, in der sich die beiden küssen; und
in der noch anstehenden Episode "Natural Law" werden sie auf einem
primitiven Planeten stranden, obwohl in dieser Folge wohl keine
romantischen Untertöne zu erwarten sind.
Das zweistündige Finale wird in den USA am 23. Mai ausgestrahlt und wie
berichtet wahrscheinlich "Endgame" betitelt.
Ebenfalls bestätigt wurde, dass Jay Chattaway die Musik für das Finale
komponieren wird. Bereits in der ersten Folge "Der Fürsorger" war er dafür
zuständig, und auch für zwei weitere Folgen der 7. Staffel wird er sein
Talent spielen lassen.
Robert Duncan McNeill ließ es sich nicht nehmen, weiter Salz in die
Gerüchtesuppe zu streuen: "Es wird niemand von uns getötet werden",
verriet der Schauspieler. Dies steht im Gegensatz zu den Gerüchten, dass
Janeway, Seven of Nine oder Chakotay am Ende der Serie heldenhaft sterben
werden. "Aber es setzt ein klares Zeichen am Ende der Serie in einer
aufrichtigen Art und Weise. Ich denke, es wird eine wirklich großartige
Episode werden."
Links zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire
http://www.trekweb.com/Voyager/holodeck/et-vgr_end.zip
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"Series V": Neue Infos und Gerüchte.
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In der letzten Ausgabe des "Star Trek Communicators" wurde Rick Berman in
einem Interview gefragt, wieviel die originale Star Trek Serie das
beeinflusst, was er heute mit der neuen Serie anstellt. "Sehr wenig. Da
ich mit TNG, DS9 und Voyager zu tun hatte, haben diese Serien tatsächlich
einen größeren Einfluss auf mich. Die originale Serie hat insofern einen
Einfluss auf mich, dass sie das Kernstück aller Vorgänger [der neuen
Serie] ist. Wir versuchen, diese Vorgänger auf einen bestimmten Grad
zusammenzuhalten und versuchen, uns an ihnen zu orientieren. Die originale
Serie ist sehr wichtig, aber in Bezug auf den Inhalt und dem Stil denke
ich nicht, dass es einen großen Einfluss auf uns hat." Falls man stark
zwischen den Zeilen liest, könnte man vermuten, dass es keine
Prequel-Serie wird, aber vielleicht hat Berman auch nur sehr
verallgemeinert.
Die Webseite Voyager's Delights berichtet, dass ihre Quelle genannt "The
Paramount Spy" herausgefunden haben soll, dass die neue Serie eher im 26.
Jahrhundert spielen wird, als vor der orignalen Serie. Unterstützt wird
dieses Gerücht von einer E-Mail, die angeblich aus dem Star Trek Büros
stammt.
TrekWeb erhielt diese E-Mail von einer Quelle, die behauptet, direkt bei
Paramount zu arbeiten. Sie legte auch einige Beglaubigungsschreiben bei,
um dies zu untermauern. Allerdings beinhalten diese nicht genug
Informationen, um zu beweisen, dass die Quelle tatsächlich bei Paramount
arbeitet. Hier Auszüge aus der Mail:
1. Das neue Schiff ist die Enterprise - aber es ist die Enterprise "I",
nicht "F" oder "E" oder irgend ein anderer Buchstabe dazwischen.
2. Serie V spielt in der Zukunft - genauer gesagt etwa 150 Jahre nach der
gegenwärtigen Zeitlinie.
3. Scott Bakula ist der Captain -- und der Charakter ist definitiv mehr
ein "Cowboy" wie Kirk. Sein erster Offizier ist ein Romulaner -- und eine
Frau. Der Rest der Informationen über das Casting Sheet, das vor kurzem
erschien, ist eine Lüge.
4. Die Enterprise I ist nicht auf einer Mission der Erforschung -- es ist
ein Kriegsschiff. Seid darauf gespannt, was die Designer geleistet haben.
Es gibt einen Krieg und die Föderation schlägt sich darin nicht so gut.
Und der Gegner? Ich werde mir diese "kleine" Information für später
aufheben -- keine Borg, Gott sei Dank! Ich denke, die Fans werden sie
wirklich lieben -- sogar mir blieb der Atem weg, als ich das erste mal
davon hörte.
Die deutsche Star Trek Seite TrekNews.de hatte auf der Fedcon am letzten
Wochenende die Gelegenheit, sich mit Richard Arnold zu unterhalten. Der
enthüllte ihnen, dass das originale Casting Sheet mit dem
"Birth of the Federation"-Szenario angeblich der Wahrheit entspricht.
Er selbst zeigte sich aber wenig begeistert davon. "Ja, es stimmt. Das
Sheet stimmt. Aber ist es nicht wirklich beängstigend, dass so etwas so
schnell in den Medien ist? [...] Die meisten Fans hielten es anfangs für
einen Scherz. Aber mit der Zeit glaubten immer mehr, dass es wahr ist...
und die Reaktionen waren nicht gut. Ich meine, es hieß erst, die
Enterprise aus TOS wäre die erste Enterprise, nun gibt es eine davor.
Spock wäre der erste Vulkanier, nun gibt es einen davor. Ich bin überhaupt
nicht begeistert."
Auf seinen Panels auf der Fedcon IX in Bonn gab Richard Arnold jedoch
nur sehr, sehr wenig über die kommende "Star Trek"-Serie preis. Er konnte nur
verraten, dass sie in einem anderen Zeitrahmen spielt und dass das Casting
für den Pilotfilm bereits läuft. Ein Charakter werde auch schon aus einer
anderen Serie bekannt sein, doch man wird ihn in der neuen Serie auf eine
Art und Weise sehen, wie noch nie zuvor. Er wies auch das Gerücht zurück,
dass die Serie im 29. Jahrhundert spielen würde. Aber sonst ging Arnold
auf keine weiteren Gerüchte ein und wollte auch nicht weiter zu diesem
Thema befragt werden.
In den nächsten Wochen wird es offizielle Ankündigungen zur Serie geben.
Dann wird hoffentlich ein guter Teil der Katze aus dem Sack sein.
Links zum Thema:
http://www.voyagersdelights.com/temp/040901d.htm
http://startrek.guenter.de/newspro/fedcon9/98665938175318.shtml
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Neuigkeiten zu "Trek X".
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Es gibt sowohl Gerüchte als auch Bestätigungen zum neuen Star
Trek-Kinofilm.
Kommen wir zuerst zu den Gerüchten. Die Webseite Voyager's Delights hat
von ihrer Quelle erfahren, dass in Star Trek X höchstwahrscheinlich ein
weiblicher, geklonter Bösewicht vorkommen wird, die "mit den Romulanern
zusammenarbeitet". Außerdem sollen zwei der Charaktere heiraten und einer
der Charaktere wird in diesem Film den Tod finden. Die Quelle
charakterisiert den Film als die Mischung der "besten Elemente" der
vorangegangenen neun Filme.
Nun zu den Fakten. Auf der Fed Con 9 in Bonn am vergangenen Wochenende
bestätigte LeVar Burton (ST:TNG LaForge), dass Star Trek X in Arbeit sei. Die Story zu
diesem Kinofilm wird von John Logan geschrieben, der auch der Autor des
oscarprämierten "Gladiator" war. Er wurde gefragt, ob Jonathan Frakes oder
lieber er selbst Regie bei diesem Film führen sollte. Burtons kurze
Antwort darauf war: "Ich denke, jetzt bin ich an der Reihe."
Laut Burton werden die Dreharbeiten durch den potenziellen Autoren- und
Schauspieler-Streik in diesem Jahr gefährdet. Sollte jedoch alles
glimpflich verlaufen, wird man im Sommer mit der Produktion beginnen. Er
schätzt, dass der Film im Frühjahr oder Sommer 2001 in die Kinos kommen
wird.
Natürlich wurde Burton auch zu dem Gerücht befragt, ob der britische
Schauspieler Alan Rickman (Galaxy Quest: Dr. Lazarus) als Bösewicht im
nächsten Kinofilm Captain Picard töten wird. Der Schauspieler wand sich
aus dieser Frage perfekt heraus und schlug vor, einfach ein neues Gerücht
in die Welt zu setzen. Da er sich nicht vorstellen kann, dass das Casting
bereits begonnen hat, bezieht sich dieses Gerücht vielleicht auf die
Wirklichkeit. Patrick Stewart (ST:TNG Picard) wurde nämlich am 02. Januar
2001 mit dem Order of the British Empire (OBE) von der Queen geehrt.
Burton setzte also als Scherz das Gerücht in die Welt, dass Rickman hinter
Stewart her sei, da er keinen OBE bekam.
Auch Richard Arnold ging kurz in seinen Panels auf den nächsten Star Trek
Kinofilm ein. Er bestätigte, dass man eine ganz neue außerirdische Rasse
und einen Bösewicht sehen wird. Außerdem wird man die gesamte Crew aus The
Next Generation wiedersehen. Mehr konnte der Star Trek Veteran jedoch
nicht verraten.
Michael Dorn (ST:TNG Worf) sprach schon auf der Pasadena Convention über
Star Trek X. Demnach soll es im neuen Kinofilm eine Menge Action, Kämpfe
und Tote geben. Dafür stehe schon der Autor von "Gladiator", John Logan,
der an der Story schreibt. Dorn sagte: "Es ist spannend. Wir werden mit
den Dreharbeiten gleich anfangen, falls es keinen Streik gibt. Wenn doch
gestreikt wird, wollen wir im Oktober anfangen, was ich sehr hoffe, denn
genau dann werde ich pleite sein."
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Convention Report: Voyager's Voyage.
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Anfang April fand nicht nur die 'Grand Slam'-Convention in Pasadena statt,
sondern auch der zweite jährliche 'Champagne Cruise', bei dem sich die
normalerweise raumfahrende Besatzung der USS Voyager auch wieder einmal
als Seefahrer zeigte. Auch wenn der Himmel an diesem Morgen
unglücklicherweise bewölkt war, so betrat das Voyager-Filmteam dennoch
eine Yacht in Marina del Rey,
um Mimosas zu trinken, zusammen mit 150 Fans aus der ganzen Welt. Sie nahmen die
Möglichkeit wahr, einmal als Gruppe über
die letzten sieben Jahre zu sprechen, Fragen der Fans zu beantworten, und
dabei nicht nur den Grad ihrer Kameradschaft untereinander zu zeigen oder
miteinander zu lachen, sondern auch einmal unverblümt über die
Albernheiten zu reden, die am Set immer wieder entstehen.
Gerade diese Albernheiten wurden reichlich auf dem Boot demonstriert.
Garrett Wang und Robert Beltran zeigten einmal auf, wie Captain Janeway
und B'Elanna Torres Probleme zusammen lösen; sie schauen sich nur
gegenseitig an und schreien "Warp-Partikel". Die Antwort von Kate Mulgrew
und Roxann Dawson bestand aus einer Parodie auf Wang und Beltran, in der
sie die beiden während einer nächtlichen Aufnahme für die Serie
nachspielten; sie ließen sich einfach in ihre Stühle fallen, legten den
Kopf zurück und begannen zu schnarchen.
Die Ausfahrt wurde organisiert von 'RanDoM Flight', dem offiziellen
Fanclub von Robert Duncan McNeill, und 'CARPE' - der 'Central Alliance of
Robert Picardo Enthusiasts' - die als Co-Sponsor agierten. Unterstützt
wurde mit diesem Ausflug die 'Elizabeth Glaser Pediatric AIDS Foundation'
und die 'Wildwood School'. Während einer Auktion wurden bei diesem Ausflug
über 23.000 US-Dollar zur Unterstützung dieser Organisationen eingenommen,
bei der 28 Star Trek-Gegenstände teilweise von Ehrengästen versteigert
wurden. Unter den Geboten waren u.A. 2.000 Dollar für ein unterschriebenes
Poster von Captain Proton, 600 Dollar für ein von Robert Beltran
getragenes Shirt, 1.200 Dollar für ein Padd und ein Hypospray aus der
Serie 'Star Trek: Voyager', und auch ein spezieller 'Bon
Voyage(r)'-Fancomic, der von dem kompletten Filmteam, inklusive Jennifer
Lien, welche die Serie ja bekanntlicherweise in der vierten Staffel
verlassen hat, unterschrieben wurde, und der 1.500 Dollar einbrachte. Das
höchste Gebot erzielte wieder einmal eine Führung durch die Kulissen der
Voyager während der letzten Drehwoche, die für 8.000 Dollar an den Mann
gebracht wurde.
Neben den Voyager-Stars Mulgrew, McNeill, Picardo, Beltran, Dawson, Wang
und Tim Russ waren als Ehrengäste Eric Stillwell und Lolita Fatjo
anwesend. Beide waren an der Produktion der letzten
drei Star Trek-Serien beteiligt und sind immer wieder gern gesehene Gäste
auf den Conventions der ganzen Welt.
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Dr. Bashir auf dem K2.
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Alexander Siddig (ST:DS9 Bashir) hat eine Sinn für Extreme. Nach der
gefilterten Luft einer Raumstation zog es ihn in die dünne Luft der Berge.
Am 22. Mai erscheint in den USA die DVD-Veröffentlichung von "Vertical
Limit". Darin spielt Siddig Kareem Nazir, einen der Bergsteiger bei der
Rettungsmission auf dem K2, dem zweithöchsten Berg der Welt. Aktuell dreht
er gerade eine Kinofilm mit dem Titel "Reign of Fire". Er spielt in einer
post-apokalyptischen Zukunft in England. Regie dabei führt Rob Bowman. In
dem Film müssen ein amerikanischer Militärführer (Matthew McConaughey) und
ein britischer "Feuer-Leiter" (Christian Bale), zusammenarbeiten, um eine
Gruppe Feuer speiender Drachen abzuwehren, die nach jahrhundertelangem
Schlaf wieder die Herrschaft über die Menschen erobern wollen. Der Film
soll im Juni 2002 in die Kinos kommen. Gedreht wird schon seit Februar in
Irlands Wicklow Mountains, bis Juni will man fertig werden. Im Anschluss
will Siddig im Herbst bei dem Independant-Low-Budget-Film "Night Witches"
Regie führen. Darin geht es um einige russische Frauen, die im zweiten
Weltkrieg für die sowjetische Luftwaffe auf Grund ihrer Pilotenerfahrung
rekrutiert wurden.
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Erste Voyager-Sets abgebaut.
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Darsteller der Voyager-Crew haben offenbart, dass mittlerweile die ersten
Voyager-Kulissen abgebaut werden. So seien der Hauptmaschinenraum und die Messe schon demontiert. Mittlerweile werden auch die anderen Sets abgebaut. Der
letzte Drehtag soll übrigens in einer speziellen Kulisse und unter
allerstrengster Geheimhaltung verlaufen sein, ließen die Hauptdarsteller
wissen.
Gestaltet wurden die Voyager-Sets übrigens von Richard James. 1994 wurden
sie dann aufgebaut, in Halle 8 und 9 der Paramount Studios, gleich nachdem
die Dreharbeiten zu "Star Trek: Generations" zu Ende waren. Und so wie
damals schon die Hammerschläge für die nächste Serie zu hören waren,
bringen sich jetzt die Setbauer für Serie V in Erinnerung, während das
Voyager Finale gedreht wird. Da sie diesmal andere Studioräume nutzen,
wird erstmals seit 14 Jahren nicht gleich danach in den alten Mauern
weiter gedreht.
Links zum Thema:
http://www.startrek.com/production
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Audioversion zu "Star Trek: IX" online.
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Nachdem auf den Webseiten Section31 und Trekweb exklusives,
herausgeschnittenes Filmmaterial aus dem Film 'Star Trek Insurrection'
erschienen war, hat die Seite Media Trek nun die Originalversion des
Filmendes als Audiobook veröffentlicht, welches von Boyd Gaines vorgelesen
wird.
In dem ursprünglichen Ende kämpfen Picard und Rua'fo innerhalb des
Kollektors miteinander, aber als Rua'fo an der Initialisierungskonsole
ankommt, da muss er erkennen, dass Picard bereits den Stromkreis
unterbrochen hat. Als der Injektor nun gestartet wird, stürzt Rua'fo ins
All und zu den Ringen des Planeten, wo er immer jünger und jünger wird,
und sich schließlich in Nichts auflöst.
Links zum Thema:
http://section31.com
http://www.trekweb.com
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Picardo singt Lied-Parodien.
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Von vielen Fans wurde es schon längst gefordert, nun hat er es endlich
Getan: Robert Picardo hat eine CD erstellt, auf der man seine
Lied-Parodien findet. Die CD, die den Titel "basic bob" trägt, hatte ihre
Premiere auf der Creation Entertainment "Grand Slam" Convention in
Pasadena, Kalifornien vom 30. März bis 1. April. Auf der CD finden sich
neun Lied-Parodien, sie hat ein großartiges Cover und wird in schwarz oder
silber von Picardo unterschrieben sein. 20% des Verkaufpreises der CD wird
der Elizabeth Glaser Pediatric AIDS Foundation gestiftet.
Wer nicht auf der Convention war, kann eine Kopie der CD über Central
Alliance of Robert Picardo Enthusiasts (CARPE) beziehen, dem offiziellen Robert
Picardo Fan Club.
Links zum Thema:
http://www.robertpicardo.com
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"Voyager: Elite Force"-LAN-Party.
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Das TrekDinner Köln veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem TrekDinner
Remscheid/Solingen am 28. April eine "Voyager: Elite Force"-LAN-Party.
Eine ganze Nacht lang dürfen Fans des Star Trek-Actionspiels ihr Können im
Umgang mit Phaser und Disruptor unter Beweis stellen.
Jeder Trek-Fan ab 18 Jahren, der im Besitz eines 300 MHz oder schnelleren
PCs ist, kann an der Veranstaltung teilnehmen. Den Besuchern wird ein
Unkostenbeitrag von 25 DM abverlangt, dafür brauchen die
Spielebegeisterten lediglich den Rechner, nicht aber Monitor, Maus und
Tastatur mitbringen.
Anmeldung und Information: lanparty@td-koeln.de
Links zum Thema:
http://www.td-koeln.de
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Roxann Dawson über Herausforderungen.
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In der neusten Ausgabe des britischen Magazins "TV Zone" findet sich ein
Interview mit Roxann Dawson (ST:VOY B'Elanna). Darin redet sie über ihre
Lieblingsfolgen bei Voyager und über ihre Mitarbeit bei der "Tenebrea
"-Buchtrilogie. Am Ende sagt sie folgendes:
"Es gab keine einzige Folge dieser Serie - und damit meine ich eine, die
für B'Elanna geschrieben wurde -, bei der ich nicht etwas gelernt habe.
Das ist meine Art zu arbeiten. Immer wenn ich mich einer Herausforderung
gegenüber sehe, tüftle ich einen Weg aus, ihr beizukommen. Ich betrachte
diese Serie als Fitnessübung für das Schauspielen, und es war ein
wundervolles Workout
für mich, all diese Sci Fi-Themen zu spielen. Man muss auch vorsichtig
sein. Ein Schauspieler kann faul werden, wenn er den selben Charakter über
einen langen Zeitraum hinweg spielt. Man muss sich dazu zwingen, weiter zu
lernen und nicht selbstgefällig zu werden. All dies und noch mehr hat mir
Voyager beigebracht.
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Hall nicht in Serie V.
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Nachdem bei "Ain't it Cool News" das Gerücht aufgetaucht war, der
Filmstar Anthony Michael Hall wäre für die fünfte Star Trek-Serie gecastet
worden, wurde kurz darauf bekannt, dass er in "Dead Zone" mitspielen wird.
"Dead Zone" ist eine Serie, die auf dem gleichnamigen Roman von Stephen
King basiert und ebenfalls auf UPN produziert wird. Damit ist es
wahrscheinlich, dass Hall nicht in Serie V mitspielen wird.
Nicole de Boer (ST:DS9 Ezri Dax) hat bestätigt, dass sie in Michael
Pillers TV-Pilotfilm "Stephen King's The Dead Zone" mitspielen wird. Wie
der Name schon sagt, basiert dieser auf einer Vorlage von
Horror-Altmeister Stephen King. Anthony Michael Hall wird der Star des
Pilotfilms und der potenziellen Serie sein.
De Boer, die ihr schauspielerisches Können neben Star Trek auch schon in
Filmen wie "The Cube" unter Beweis gestellt hat, zeigte sich begeistert:
"Ich habe neulich erfahren, dass ich die Rolle gekriegt habe. Es hat sich
alles sehr schnell ergeben, und ich bin unglaublich aufgeregt. Bis jetzt
weiß ich nur, dass wir versuchen, einen Pilotfilm und vielleicht eine
Folge vor den [kommenden Autoren- und Schauspieler-]Streiks zu drehen. Ich
freue mich darauf, und ich freue mich auch für Anthony. Er hat ziemlich
viel Lob für seinen Fernsehfilm über Bill Gates ["Pirates of Silicon
Valley"] bekommen, und das ist also ein weiteres großes Projekt für ihn.
Es ist ein weiteres großes Projekt für uns beide."
Links zum Thema:
http://www.aintitcoolnews.com/display.cgi?id=8395
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Schauspielergilde steigt Shatner auf's Dach.
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William Shatner (ST:TOS), der auch nach seiner aktiven Star Trek-Zeit
keineswegs faul war, hat einige Schwierigkeiten bekommen: Über 20
Schauspieler und Stuntmen des Science Fiction-Films "Groom Lake", bei dem
Shatner sowohl als Autor als auch als Regisseur tätig war, sind teilweise
nicht bezahlt worden.
Das hat die Screen Actors Guild, die den Hollywood-Produzenten auch wegen
der bevor stehenden Streiks Kopfzerbrechen bereitet, auf den Plan gerufen.
Sie hat die Schauspieler aufgefordert, sofort ihre Arbeit zu beenden. Darüber
hinaus fordert sie das Geld von den Produzenten ein und will, so
Sprecherin Anne Talltree, "alle Wege beschreiten, um den Darstellern die
Bezahlung zu sichern".
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Nimoy in Kunst und Forschung.
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Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) möchte nicht mehr nur als Vulkanier, sondern
auch als Künstler Anerkennung erhalten. "Sight Unseen" war das Ergebnis,
eine Ausstellung von Nimoys Schwarz-Weiß-Fotografie in den Michael
Martin-Gallerien San Franciscos.
"Ich versuche, ein Publikum zu erreichen, das dazu neigt, meine Arbeit
nach ihren eigenen Vorzügen zu bewerten", so Nimoy zu John McMurtrie vom
"San Francisco Chronicle". "Ich verstehe, dass es von einigen Seiten
Verachtung für Leute gibt, die von einer Kunstform zu einer anderen
wechseln. Ich schätze, das ist der Stand der Dinge."
Über die Jahre hinweg hat Nimoy Parallelen zwischen seiner eigenen Suche
nach spirituellem Verständnis und Spocks Suche nach dem Verständnis für
das Universum gezogen, und sowohl seine vergangenen Arbeiten als auch die
Ausstellung spiegeln das wieder. Eines seiner frühen Fotos zeigt in der
Tat eine nackte Frau, die das vulkanische "Lebe lang und in
Frieden"-Zeichen benutzt. "Mir fiel eines Tages auf, dass es da
möglicherweise eine Querverbindung geben könnte", sagte Nimoy und
erzählte, dass er es als Kind "in Gottesdiensten in einer Synagoge gesehen
hatte". Das V-ähnliche Zeichen repräsentiert tatsächlich den hebräischen
Buchstaben "Shin".
"Ich habe das noch nie gesagt, und das ist wirklich die Wahrheit", fügt er
hinzu, "aber ich habe Spock immer als spirituelle Figur betrachtet. Er
sucht nach Werten, nach Ethik, nach Einsicht." Nimoy selbst sieht sich
auch auf einer ähnlichen Reise. "Ich versuche, das herauszufinden", sagte
er McMurtrie.
Doch nicht nur für Kunst, auch für die Forschung engagiert sich Nimoy.
Nachdem Tuvok in der Voyagerfolge "Vor dem Ende der Zukunft, Teil 1
zusammen mit Tom Paris das Griffith-Observatorium mit Rain Robertsons
SETI-Labor besucht hat, interessiert sich jetzt auch die Verkörperung des
ersten Vulkaniers dafür. Nimoy und seine Frau Susan ließen sich nicht
lumpen und spendeten dem Observatorium eine Million US-Dollar. Dieses
erhielt damit seine erste Geldspritze von Einzelpersonen; ansonsten kam
der finanzielle Segen stets von Fonds, Firmen und öffentliche Kassen. Zwei
Drittel der geschätzten 63 Millionen Dollar, die für eine geplante
Generalüberholung benötigt werden, sind so bereits zusammen gekommen.
Nächstes Jahr soll die Renovierung beginnen, 2004 soll sie fertig werden.
"Durch die Beobachtung des Himmels und der nachdenklichen Suche nach
unserem Platz im Universum erhalten die Menschen eine neue Sichtweise auf
ihr tägliches Leben", meinte Nimoy. "Das Griffith-Observatorium eröffnet
seinen Besuchern diese Möglichkeit. Es ist ein Wahrzeichen von Los
Angeles, und wir müssen dafür Sorge tragen, dass es für künftige
Generationen erhalten bleibt.
Links zum Thema:
http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/chronicle/archive/2001/03/17 /DD133308.DTL
http://www.griffithobs.org/
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Ethan Phillips schwört seiner Maske ab.
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Sieben Jahre lang flog das Raumschiff Voyager in Richtung Heimat, sieben
Jahre lang kochte Neelix für die hungrige Besatzung - und sieben Jahre
lang hatte Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) das zweifelhafte Vergnügen,
seine humorvolle Mimik unter einer Gummischicht begraben zu wissen.
Dennoch genoss er seine Rolle.
"Es war eine tolle Reise", sagte Phillips in einem Interview mit Sci Fi
Wire. "Ich habe gute Freunde gefunden, und es war großartig, sieben Jahre
lang stetige Arbeit zu verrichten. Aber von dem Make-up habe ich genug.
Ich werde mich nie wieder einer solchen Prozedur hingeben. Das
einzig Gute - das wirklich einzige Gute - an der Maske ist ihre
Anonymität. Ich starte wieder frisch, als ein neuer Schauspieler, der nach
Arbeit sucht.
In seinem nächsten Projekt, "Side Man", käme eine Alien-Maske ohnehin
nicht so gut - die Serie dreht sich um Jazz-Musik und das Leben von
Jazz-Musikern.
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Nominierungen für die "Saturn Awards".
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Wie jedes Jahr stehen wieder einmal die "Saturn Awards" ins Haus, und wie
jedes Jahr sind auch "Star Trek"-Mitwirkende ganz vorn mit dabei: Während
Jeri Ryan (ST:VOY Seven) für die Kategorie der besten Nebendarstellerin in
einer TV-Serie nominiert ist, tritt Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) zum
zweiten Mal in Folge um den Titel der beste Schauspielerin an. Dabei
befindet sie sich in guter Gesellschaft: Auch Gillian Anderson (Akte X:
Scully), Sarah Michelle Gellar (Buffy) und Claudia Black (Farscape) sind
in dieser Kategorie nominiert.
Darüber hinaus gibt es Star Trek-Nominierungen für die "Voyager"-Serie
selbst, für musikalische Leistungen und Spezialeffekte, und natürlich auch
für das obligatorische Make-up. Auch Patrick Stewart (ST:TNG Picard) ist
mit dabei - allerdings nicht für seine Rolle als Raumschiffcaptain,
sondern für die als Telepath in "X-Men". Und auch die Star Trek-Parodie
"Galaxy Quest konnte Nominierungen einstreichen.
Links zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire/art-main.html?2001-04/04/11.15.film
http://www.startrek.com/news/news.asp?ID=119394
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"Sev Trek" als 3D-Film.
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Welche "Star Trek"-Serie ist die Packendste? Das Original? Next
Generation? Die mit der Raumstation oder vielleicht doch die mit dem
verschollenen Schiff?
Nein, alles Quatsch! Die packendste Trek-Serie ist natürlich - "Sev Trek".
Obwohl keine Serie im eigentlichen Sinne, haben die parodistischen
Cartoons die Star Trek-Fans in den letzten Jahren immer wieder zum Lachen
gebracht, weil darin alles durch den Kakao gezogen wird, was in Star Trek
Rang und Namen hat.
Nun sollen die satirischen Zerrbilder der Captains und Commanders eine
neue Ebene erreichen - indem sie das Laufen lernen. Denn seit Ende
1999 läuft die Produktion von "Sev Trek: Pus in Boots", einem Trickfilm
aus der Feder des Caroonisten John Cook. Das Besondere an diesem Film, der
mit 3D-Animationen gestaltet werden und die Länge einer normalen Star
Trek-Folge haben soll, ist seine Organisation: Fans aus aller Welt haben
das Internet zum Werkzeug der Kreativität gemacht und eine Crew gebildet,
die das ehrgeizige Projekt auf die Beine stellen soll.
Die Handlung dreht sich um den gut aussehenden Commander Willing Piker,
der von einem lebenden Pickel mit Bewusstsein befallen wird und sich
danach in dem moralischen Dilemma befindet, ihn nicht ausdrücken zu
können, ohne das Sternenflotten-Gesetz der Erhaltung von Leben zu
verletzen. Die Geschichte erhält zusätzliche Dramatik, als der Pickel
davon springt und von der Crew durch das Schiff gejagt wird.
Im Mai 2001 soll der Film auf Video und CD veröffentlicht werden. Ob er in
Deutschland erscheinen wird, ist zweifelhaft, doch als echtes
Internet-Projekt dürfte er auch über die offizielle Sev Trek-Webseite zu
erhalten sein. Dort gibt es derzeit bereits den 60 Sekunden langen Trailer
des Films und die neusten Neuigkeiten um Sev Trek zu finden.
Links zum Thema:
http://www.sev.com.au/
http://www.sev.com.au/toonzone/sevtrek/movie
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Pillers denkwürdigste Momente.
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Auch Michael Piller hat auf der offiziellen Star Trek-Webseite seine
denkwürdigsten Voyager-Momente bekannt gegeben. Piller ist Co-creator,
Executive Producer, Autor und Creative Consultant der Serie.
"Ich muss sagen, dass der Casting-Prozess von Voyager mir die
denkwürdigsten Momente bescherte. Ich denke, die Verpflichtung, dass Rick,
Jeri und ich einen weiblichen Captain finden mussten, erzeugte die
interessante Herausforderung, eine Schauspielerin zu finden, die sich
selbst als würdigen Nachfolger zu den anderen Captains in der Star
Trek-Geschichte ansah. Wir waren von Susan Gibney beeindruckt, die Dr.
Leah Brahms in ein paar TNG-Episoden und Captain Erika Benteen in ein paar
DS9-Episoden spielte, und drehten einen Test von Janeways erster großen
Szene im Pilotfilm.
Aber dann wurde Geneviève Bujold frei - zweifelsfrei hätte sie eine
Gestalt in das Franchise gebracht, ganz zu schweigen von einem neuen
Akzent. Unglücklicherweise bemerkte sie, nachdem die Dreharbeiten
begannen, dass der Terminplan bei einer Fernsehserie etwas war, womit sie
keine Erfahrungen hatte. Doch bevor sie sich entschloss, [die Serie] zu
verlassen, drehten wir auch mit ihr Janeways erste große Szene im
Pilotfilm. Nun hatten wir zwei Versionen. Letztendlich fanden wir Kate und
sie brachte ihre natürliche Autorität in die Rolle. Von da an hatten wir
drei gefilmte Versionen von Janeways großer Szene.
Ich erinnere mich auch an den Spaß, den ich hatte, als wir Bob Picardo
endlich überzeugten, die Rolle des Doktors anzunehmen, obwohl er
unnachgiebig Neelix sein wollte. Ich fühlte immer, dass der Doktor das
Potential hatte, ein herausragender Charakter zu sein, und Picardo ließ es
geschehen."
Links zum Thema:
http://www.startrek.com/production/voyager7/articles/moments.html
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George Takei über Serie V und "Excelsior".
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George Takei (ST:TOS Sulu) wäre gerne Captain geworden. Dieses Privileg
konnte er allerdings nur in vereinzelten "Star Trek"-Folgen und -Romanen
genießen. Darin war sein Charakter Sulu der Kommandat des Raumschiffs "USS
Excelsior", und wäre es nach Takei gegangen, hätte sich die fünfte Star
Trek-Serie genau um dieses Raumschiff gedreht, mit ihm im Mittelpunkt. Aus
diesem Grund hatte er auch eine Kampagne befürwortet, die Paramount mit
dem Druck der Fans im Rücken dazu bewegen sollte, Serie V zu "Star Trek
Excelsior" zu machen. Doch die Kampagne scheiterte kläglich, und eines der
ersten Ereignisse auf der Grand Slam Convention war eine Pressekonferenz,
auf der Takei dieses Scheitern offiziell bekannt gab und seinen Fans noch
einmal für die Unterstützung dankte.
In seiner neusten Kolumne auf seiner offiziellen Webseite schrieb Takei
dann über das Thema: "Die letzten Jahre über trat eine internationale
Fanverbindung, die sich die Excelsior-Kampagne nannte, mit Russ Haslage
aus Ohio an ihrer Spitze für eine neue Star Trek-Serie mit dem Namen "Star
Trek Excelsior" ein. Ihre Idee war es, den belebenden Geist des Abenteuers
mit Captain Sulu als Kommandant des Raumschiffs Excelsior wieder
einzufangen. Das war ein unglaubliches Unterfangen. Wo immer in der Welt
ich hin reiste, ob Europa, Asien oder Lateinamerika, gab es da Fangruppen,
die sich als Teil der Excelsior-Kampagne organisiert hatten. Sie waren
aufopferungsvolle, energische Aktivisten. Ob deutsch, britisch, japanisch
oder brasilianisch, sie waren die Art von Fans, die den Kurs von Genes
Schöpfung über die 35 Jahre lange Geschichte der Show vorantrieben und
bestimmten. Ich war beeindruckt, geehrt und vor allem demütig angesichts
ihrer Widmung und Hingabe.
Takei fährt fort: "Dennoch, es hat nicht sollen sein. Ich habe vor kurzem
erfahren, dass Paramounts Produzent Rick Berman sich entschieden hat, in
eine andere Richtung zu gehen - rückwärts, um genau zu sein. Die nächste
Star Trek-Serie, über die er entschieden hat, wird zur Entstehung der
Föderation zurück gehen - in eine Zeit, die unsere Generation weit hinter
sich gelassen hatte. Ich weiß, dass sie nun für diese neue Serie casten
und dass das Projekt voran geht. Ich wünsche ihm alles Gute bei diesem
Unterfangen.
Links zum Thema:
http://www.georgetakei.com/news-2001-april.asp
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Episodeninfos: "Renaissance Man".
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Achtung: Diese Meldung enthält Spoiler. Klicken Sie hier, um zur
nächsten zu gelangen.
Wie schon bekannt, geht es in der letzten Voyager Folge vor dem Finale um
den Doctor, der gezwungen wird, als Undercover-Agent zu arbeiten und
verschiedene Crew-Mitglieder zu verkörpern, um den Captain zu schützen.
Neu ist die Information, dass die Bedrohung in dieser Episode von einer
getarnten feindlichen Flotte ausgeht, die sich in den Tiefen des Raums
versteckt. Als Nebenlinie soll eine Romanze zwischen Chakotay und Seven of
Nine entstehen, was zu bereits kursierenden Gerüchten und
Schauspieler-Kommentaren passen würde.
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Neue Rollenspiel-Convention in Deutschland.
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Vom 20. Bis 24. September findet in Herbstein mit der "HoloCon" eine
"Star Trek"-orientierte Rollenspiel-Convention statt. Schon seit Jahren
gibt es bei SF- und Fantasy-Fans so großes Interesse an Rollenspielen, dass
die Initiatoren dieser Veranstaltung letztendlich davon überzeugt waren, die
"HoloCon" auch tatsächlich umsetzen zu können. Wer Stars und
Sternchen auf dieser Veranstaltung sucht, wird sicher enttäuscht werden: Sie ist
nämlich vielmehr als eine Ergänzung zu den etablierten Conventions in
Deutschland gedacht, da ihr Schwerpunkt im Bereich des Star Trek-Rollenspiels
liegen wird. Frei nach dem Motto "Von Fans für Fans" sollen die bis
zu 150 Teilnehmer in der freien Natur an selbst gestalteten Abenteuern teil nehmen.
Das Programm sieht neben dem Hauptrollenspiel, das erst am letzten Tag statt finden
wird, auch theoretische Kurse in die oftmals komplexen Themen wie Technologie,
Geschichte und Kulturen von Star Trek vor, die alle Beteiligten auf einen gleichen
Kenntnisstand versetzen sollen, um den größtmöglichen Spaß beim
Rollenspiel zu gewährleisten.
Für die Veranstaltung, die im kleinen Ort Herbstein nahe Lauterbach statt finden
wird, sind noch genügend Plätze frei. Unterkunftsmöglichkeiten sind
laut den Veranstaltern direkt vor Ort in ausreichender Zahl vorhanden, weitere
Informationen gibt es auf der unten aufgeführten Webseite der Con. Es werden
auch noch freiwillige Helfer gesucht, die hinter den Kulissen mitwirken möchten.
Links zum Thema:
http://www.Holo-Con.de
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(Zurück zum Inhalt)
Alexander Siddig (ST:DS9 Bashir) war zum zweiten Mal Gast auf der
Federation Convention in Bonn. Der sympathische Schauspieler stellte
sich den Fragen unseres Mitabeiters Sebastian Lorenz.
CM: Mr. Siddig, haben sie sich Star Trek angesehen, bevor sie Dr. Bashir
gespielt haben?
Alexander Siddig: Ja. Ich meine, ich brauchte "The Next Generation" nicht,
da ich die originale Serie schaute. Weil ich mir das angesehen habe, was sich jeder anschaute,
als ich ein Kind war. Ich bekam ein paar Videos von "The Next Generation" und
wir schauten sie uns immer und immer wieder an und genossen es. Und ich sagte meinem
Agenten, 'Ich wünschte, ich könne darin mitspielen.' und er sagte ein Jahr
später, 'Ja, du kannst. Sie bringen eine weitere [Serie] heraus.' Und "Deep
Space Nine" begann.
CM: In der fünften Staffel erfuhren wir, dass Dr. Bashir genetisch aufgebessert
wurde. Und viele Fans befürchteten, dass Bashir zu einem Superhelden werden
könne. Wie denken sie darüber?
AS: Es war gut, dass ich es nicht wusste - weil dadurch verhindert wurde, dass ich
[meinen Charakter] so darstelle, als wäre er genetisch aufgewertet und es
dann später vielleicht doch nicht der Fall sei. Bis sie sich in der fünften Staffel
entschieden, dass er es ist. Zu dieser Zeit gab es eine Sache, die ich nicht wollte: Er sollte kein Superheld
werden. Ich wollte einfach auf der Grundlage Spaß haben, wer er war. Die Themen der
genetischen Aufwertung gerieten damit in den Hintergrund. Und ich denke, zu der Zeit der
sechsten und siebten Staffel - abgesehen davon, dass er gut Darts spielen konnte - war er
nicht wirklich genetisch aufgebessert.
CM: Waren sie zufrieden mit dem DS9-Finale?
AS: Ich liebte es. Es war großartig. Ich hatte viel Spaß bei dieser Folge und
es war ein richtig gutes Ende. Sie konnten möglicherweise nicht alle verschiedenen
Handlungsstränge zu Ende führen, die sie zu Ende führen wollten. Dafür
bräuchte man sechs Finale. Mit der Maschinerie, dem Equipment und der Zeit, die sie
hatten, haben sie eine gute Arbeit abgeliefert. Ich war sehr zufrieden mit Bashirs Teil in
diesem [Finale]. Deshalb habe ich keine Probleme damit.
CM: Sie sind jetzt mit Nana Visitor verheiratet, die die Rolle der Kira bei DS9 inne hatte.
Und am Ende der Serie waren sie mit Ezri und Odo mit Kira zusammen. Es gab viele Küsse
und Bettszenen...
AS: Ich habe nicht viel geküsst. (lacht)
CM: Aber wenn sie ihre Frau sehen, wenn sie einen anderen Mann küsst und wenn es
nur vor einer Kamera geschieht...
AS: Ja, es ist ganz schön wild, wenn man seine Frau sieht, wie sie einen anderen Mann
küsst, sogar wenn sie es vor einer Kamera tut. Ich erinnerte mich selbst daran und
sie erinnerte mich daran. Und es geschah ja in beide Richtungen. Sie musste mit ansehen,
wie ich manchmal andere Frauen küsste, was nicht gerade ein Spaß für sie
war. Wir erinnerten uns gegenseitig daran, was für einen Job wir haben. Wenn man in
einem Film jemanden küsst, dann küsst man nicht wirklich. Man täuscht nur
vor, zu küssen. Dabei sind also keine Zungen im Spiel. (lacht)
CM: Vor einigen Monaten spielten sie in "Vertical Limit" mit. Die
Dreharbeiten fanden auf einem hohen Berg statt, wo es wirklich kalt war...
AS: Ja. Wir drehten auf 10.000 Fuß Höhe und verbrachten etwa 6 Monate dort
oben. Es war richtig extrem. Wir flogen jeden Tag mit einem Helikopter zum Set, landeten
auf einem kleinen Stückchen Schnee auf der Spitze des Berges und
verursachten einige Lavinen. Aber wir hatten erfahrene Führer bei uns, die alle
vorher Bergsteiger waren. Einer von ihnen war der beste der Welt. Sie gingen schon
am Morgen hinauf, bevor wir dort ankamen und jagten die Lawinen in die Luft, so dass sie
herunterkamen. Aber sogar als wir gerade filmten, traf uns ein gewaltiges
GRRRRRRRR, als würde ein Zug vorbeifahren. Es war eine Lawine, die nicht weit von
uns herunterkam. Wir hielten an und schauten zu, da wir nicht filmen konnten,
wenn es passierte. Und dann ging es weiter, wir drehten wieder und standen unter
den Fittichen von Martin Campbell. Er ist ein großartiger Regisseur. Wir
waren also in guten Händen und hatten eine tolle Zeit.
CM: Haben sie dafür etwas trainiert?
AS: Wir hatten eine Menge Training. Ja, jeden Tag. Es gab keinen Wohnwagen auf dem Berg.
Es gab nichts, worauf man sich setzen konnte. Man setzte sich auf eine Kaffekanne oder
auf ein Kleidungsstück und versuchte nur, warm zu bleiben - weil es eiskalt war.
CM: Sie haben eine Familie, einen kleinen Sohn und ihre Karriere. Wie regeln sie
das?
AS: Es ist sehr schwierig, wenn man eine Familie und eine Karriere zur gleichen Zeit hat.
Und Schauspielen ist wirklich hart. Wenn man weg ist und seine Familie vermisst, arbeitet
man die ganze Zeit. Und wenn man zu Hause ist, ist man bei zwar seiner Familie, aber man
arbeitet nicht. Man denkt nur, 'Oh mein Gott. Ich will wieder arbeiten.' Man ist also sehr
unsicher, wenn man zu Hause ist. Wenn man aber erst eine bestimmte Ebene erreicht hat,
wo man sich so stark etabliert hat, dann weiß man, wann man nach Hause geht, dass
man wieder arbeiten wird und wird dann nicht nervös. Aber es ist hart.
CM: Es gibt dort draußen so viel Merchandising. T-Shirts, Actionfiguren, alles.
Wenn sie jemanden begegnen, der ein T-Shirt trägt, auf dem ihr Gesicht abgebildet
ist, was empfinden sie dann?
AS: Ich schaue dann für gewöhnlich nach unten und laufe etwas schneller vorbei.
Aber normalerweise sind die Passanten, die ich auf der Straße treffe, immer sehr
sympathisch. Es sind wirklich zivilisierte Leute. Ich habe nur sehr selten jemanden
getroffen, der wirklich aufdringlich war. Jemand, der nicht wusste, wann er aufhören
muss. Menschen, die ihre Hand auf den Kopf deines Kindes legen, wobei ich immer nervös
werde. Die meisten sind wirklich freundlich und wenn ich sage, die meisten, dann
meine ich 99,9%. Sie sind wirklich großartig.
CM: Was können wir von ihnen in der Zukunft erwarten?
AS: Am Ende diesen Jahres mache ich einen neuen Film, der "The Night Witches"
genannt wird, bei dem ich Regie führe. Und das wird, wie ich hoffe, eine gute Art von
Erfahrung, wenn wir ihn tatsächlich herausbringen können und der Film erfolgreich
wird. Es geht um ein russisches Kampfgeschwader während des Zweiten Weltkriegs, 1943
bei der Verteidigung von Stalingrad. Das Ungewöhnliche daran ist, dass sie alle Frauen
sind. Sie sind Düngemittelversprüher, Bäuerinnen oder akrobatische
Pilotinnen. Die russischen Luftstreitkräfte hatten zu dieser Zeit einen Mangel, weil
viele Soldaten tot waren. Also bekamen sie diese Frauen. Und die Frauen lieferten
großartige Arbeit. Die Luftwaffe hatte Angst vor ihnen. Und man nannte sie die
Nachthexen [The Night Witches]. Sie haben ihnen ziemlich Schaden zugefügt und waren
Tötungsmaschinen.
CM: Glauben sie an Außerirdische?
AS: Nein, das tue ich nicht, weil die Wahrscheinlichkeit dafür zu gering ist. Wenn ich
ein UFO sehen würde - wenn mir das je passiert - könnte ich nicht glauben,
dass es ein Außerirdischer ist. Eher würde ich denken, es ist jemand aus der
Zukunft, der zurückgekommen ist, um etwas zu untersuchen - eher jemand, der von der
Erde kommt, um uns zu untersuchen, als jemand von einem anderen Planeten.
CM: Vielen Dank für das Interview!
(Zurück zum Inhalt)
Anmerkung: Der folgende Artikel erschien erstmals in PC Player
( http://www.pcplayer.de ) 3/2001 und wurde für die
Veröffentlichung im Corona Magazine deutlich erweitert.
Was bisher geschah
Paramount Pictures, Lizenzinhaber aller Trek-Serien, verteilte erst Jahre nach Produktion
des Ur-"Star Trek" die einzelnen TV-Serien gewinnmaximierend auf drei Entwickler:
Die Spielehersteller Interplay und Microprose bekamen die klassische Crew beziehungsweise
die nächste Generation, der interaktive Teil des Buchverlags Simon & Schuster
kümmerte sich um "Deep Space Nine" und diverse Multimedia-Projekte wie das
"Star Trek Technical Manual" (ein interaktives Bestaun-Programm der NCC1701-D),
"Star Trek: Captain's Chair" (nehmen Sie in eben diesem Platz und schauen Sie
sich zwei Enterprise und eine Voyager an) und die "Star Trek Encyclopedia"
(noch immer erhältlich, aktuell: Version 3.0). Drei Jahre lang erschienen gute bis
passable Spiele, doch dann begann 1996 ein vierjähriger Härtetest.
Die neutrale Zone
Den Auftakt machte "Star Trek DS9 : Harbinger", ein grafisch mittelprächtiges
Adventure, in dem Sie auf der Suche nach einer Verschwörung durch eine menschenleere
Station wandelten. Ab und an kamen Ihnen ein paar der bekannten Fernsehstars entgegen, der
Rest der Crew befand sich evakuiert auf Bajor. Selbst gelegentliche Action-Elemente
brachten keinen rechten Schwung ins Geschehen. Das Spiel war übrigens der erste und
einzige Trek-Titel, der beim recht kurzlebigen Label Viacom New Media des amerikanischen
Medienkonzerns Viacom erschien.
Richtig fies wurde es mit "Star Trek: Generations" (1997) aus dem Hause
Microprose. Klar, schon die Filmvorlage zeichnete sich nicht durch eine überragende
Story aus, doch hier könnte ein Spiel ja mehr Action bringen. Weit gefehlt:
"Generations" blieb ein kruder Mix aus Adventure und Action-Szenen in der
Ego-Perspektive, die selbst auf schnellen Rechnern erbarmungswürdig langsam abliefen.
Von den laienhaft animierten Charakteren wollen wir gar nicht erst reden, besonders
übel jedoch: Das Speichern während einer Mission blieb ein frommer Wunsch. Wenn
Ihnen also kurz vor Ende einer Mission etwas zustieß, durften Sie alle erledigten
Aufgaben erneut angehen. Hurra. Selbst Trek-Fans, die mit Gewalt das Gute im Spiel suchten
und von "exklusiven Filmszenen, die nicht im Kino zu sehen waren", zum Kauf
verlockt wurden, wandten sich spätestens bei einer Szene, in der Springinsfeld Data
einer etwa 50 Zentimeter hohen Mauer nicht überwinden konnte, mit Grausen ab.
Metamorphose
Flugs stampfte Microprose weitere Teile dieser Machart ein und ein neues Konzept aus dem
Boden: Einer der populären 3D-Shooter wie "Doom" oder "Quake"
sollte jetzt an den Start. So entstand "Star Trek: Klingon Honor Guard" (1998),
das technisch durch die eingekaufte "Unreal"-Grafik-Engine kein Totalausfall wie
"Generations" wurde. Um das Gewaltproblem, besser gesagt, die Abwesenheit
derselben in den meisten Enterprise-Episoden, mogelten sich die Entwickler mit einem Trick
herum: Als Trainee der klingonischen Ehrengarde gehören Waffen zum
Alltagsgeschäft. Die Spiel-Geschichte um einen Aufstand im klingonischen Reich war
gar nicht mal schlecht, das Jagen von Ungeziefer in klingonischen Abwasserkanälen
jedoch wenig ehrenhaft. Immerhin durften sich Serien-Schauspieler wieder in diverse
Klingonenmasken zwängen und in kleinen Videos die Handlung illustrieren. Resultat: Bei
Fans ganz passabel angekommen, doch kein riesiger Verkaufshit.
Also ging es genretechnisch ins massenkompatible Strategie-Genre: "Star Trek: Birth
of the Federation" (1999) sollte eine Neuauflage des großen Strategie-Vorbild
"Master of Orion" werden. Sollte, denn trotz des guten Ansatzes (Föderation,
Ferengi, Klingonen & Co. wetteifern um die Herrschaft über Planeten und Sonnensysteme)
schreckte ein eher übles Bedien-Interface, gekoppelt mit ausuferndem Material- und
Gebäude-Management, Einsteiger-Strategen leicht ab.
Das Loch im Weltraum
Interplay verordnete Captain Kirk und seinen Mannen in diesen vier Jahren Landurlaub, der
nur 1997 durch das heftig verspätet erscheinende "Star Trek: Starfleet
Academy" unterbrochen wurde. Das Spiel sollte ursprünglich eine deutlich
aufgebohrte Fassung der zwei Trek-Adventures von Interplay werden, doch aufgebohrt wurde
am Ende nur die Weltraum-Action: Wie im Klassiker "Wing Commander" ging es in
deutlich besserer Grafik in diverse Trainingsmissionen und richtige Einsätze gegen
allerlei Raum-Abschaum. Die Adventure-Elemente an der Akademie wurden auf ein Minimum an
Multiple-Choice-Entscheidungen herunter gefahren, dafür schmückten zahlreiche
Videos, unter anderem mit George Takei (Hikaru Sulu), Walter Koenig (Pavel Chekov) und dem
unvermeidlichen William Shatner als er selbst, pardon, als James T. Kirk die gar nicht
mal unspannende Handlung um eine Verschwörung an der Akademie, Sie als Anwärter
auf ein Kapitänspatent mittendrin. Ein Jahr später erschien eine Missions-CD
namens "Chekov's Lost Missions", die ihren Namen aus gutem Grund trug.
Außerdem veröffentlichte Interplay 1998 noch den vom englischen Hersteller
SCI eingekauften Rohrkrepierer "Star Trek Pinball", einen ganz üblen
Flipper mit gerade mal zwei äußerst durchschnittlichen Tischen. Finger weg!
Das Loch in Interplays Finanzhaushalt konnten diese beiden Schnellschüsse nicht
stoppen und so wurden ein Jahr später die schon knapp drei Jahre laufenden
Entwicklungsarbeiten an dem Adventure "Star Trek: The Secret of Vulcan Fury"
bis auf weiteres eingestellt. Und das, obwohl schon alle Schauspieler der klassischen
Serie für teures Geld im Studio ihre Texte aufgenommen und die Animationen der
Spielfiguren Unsummen verschlungen hatten. Nur Wochen vor dem Aus wurde beispielsweise
noch ein Grafiker eingestellt, der sich ausschließlich um die Animationen der
Hände (!) kümmern sollte. Ob die dem Spiel zugrunde liegende Geschichte des
Trek-Urgesteins D.C. Fontana jemals als Buch veröffentlicht werden wird, steht in
den Sternen.
Ganz neue Dimensionen
Langsam, aber beständig, geht es mit den Spielen zum Trek-Franchise wieder
aufwärts. In den letzten zwei Jahren konzentrierten sich die Entwickler, die einfach
am besten zu Star Trek passen: Strategie und Action-Adventures. Darüber hinaus sind
die Lizenzen nun bei der Spielefirma Activision gebündelt. Deren erster Versuch war
1999 »Star Trek: Der Aufstand«, das den zweifelhaften Ruhm für sich beanspruchen kann,
in nicht mehr als sechs Stunden durchspielbar zu sein. Zeitlich knüpfte es an den
letzten Star-Trek-Kinofilm »Insurrection« an, doch mit dem von Activision vorgegebenen
Erscheinungstermin noch vor Weihnachten im Nacken strichen die Entwickler der Presto Studios
massenweise Spielelemente aus dem ursprünglichen Konzept. Schade drum. Zu einem
Überraschungshit entwickelte sich jedoch "Star Trek: Armada" (1999),
Activisions Echtzeitstrategie-Variante des antiken "Mtrek".
Der 3D-Shooter "Star Trek Voyager: Elite Force" (2000, Testbericht im
Corona Magazine #71)
bügelte ein Jahr später die Fehler von "Klingon Honor Guard" aus und
verschaffte allen Voyager-Anhängern mehr Action als in zehn Folgen der behäbigen
Serie zu finden war. Abstecher etwa auf einen Borg-Würfel, einen Klingonen-Raumer und
sogar in ein historisches Föderationsschiff standen auf dem Programm, bevor die
Voyager einen Raumschifffriedhof ungehindert verlassen durfte. So gut wie das Spiel dank
der "Quake 3 Arena"-Grafik-Engine aussah, verkaufte es sich auch - eine Zusatz-CD
ist bereits in Arbeit.
Activisions Online-Kartenspiel "Star Trek: Conquest Online" (2000) blieb dagegen
eher ein Spiel für Freaks mit genügend Kleingeld für die Telefonrechnung.
Interplay und Simon & Schuster müssen die Arbeiten an ihren Trek-Titeln nicht in den
Müll werfen, sondern dürfen noch die Spiele herausbringen, die sich in Produktion
befinden. Dazu gehören "Star Trek: New Worlds" (Interplay, 2000), das
theoretisch Spaß machen könnte: Klingonen, Romulaner und die Föderation
balgen sich in Bodenmissionen (!) um Planeten, die am Rande der Neutralen Zone auf
geheimnisvolle Weise materialisiert sind. Doch die eher durchschnittliche Grafik und der
etwas tranige Spielverlauf macht New Worlds zu einem Produkt für Hardcore-Trekker.
Interplays Starfleet-Academy-Nachfolger "Star Trek: Klingon Academy" (2000)
verlangt seinen Spielern klingonische Leidensfähigkeit ab: Die Weltraum-Missionen
erhalten dynamisch immer neue Ziele, die jedoch nur mit jeder Menge Trial & Error zu
meistern sind. Vielleicht macht das gerade das Wesen eines klingonischen
Raumschiffkapitäns aus?
Krieg der Computer
Immerhin konnte sich Interplay mit dem ultrakomplexen "Star Trek: Starfleet
Command"-Duo (2000/2001) rehabilitieren. Die Strategiespiele basieren auf dem in den
USA populären Spiel "Starfleet Battles" und schrecken unbedarfte Einsteiger
mit haarkleinst einstellbaren Energieverteilungen oder Bordsystemen wie ECM (Electronic
Counter Measures), ECCM (Electronic Counter-Counter Measures) ab. Doch nach einiger
Einarbeitungszeit machen die taktischen Raumkämpfe dann doch Spaß.
Simon & Schusters "Star Trek Deep Space Nine: The Fallen" (Test in
Corona Magazine #77)
erfreute dieses Jahr das Herz vieler Action-Adventure-Fans. Thematisch am Ende der sechsten
Staffel angesiedelt, dürfen Sie die Geschichte wahlweise aus dem Blickwinkel von
Captain Sisko, Major Kira oder Lt. Commander Worf spielen. Feine Grafik dank der
"Unreal Tournament"-Engine und eine Story aus den Federn der
Trek-Bücherschreiber Judith und Garfield Reeves-Stevens schaden dem Spiel ebenfalls
nicht. Simon & Schuster hat außerdem noch "Star Trek Deep Space Nine: Dominion
Wars" in Arbeit, ein Strategiespiel, das an "Armada" erinnert und das
fragwürdige Feature enthält, eigene Schiffsentwürfe aus dem grottigen
Multimedia-Schnickschnack "Starship Creator" (1999) importieren zu können.
Irgendwie kam übrigens auch Sound Source Interactive an eine Trek-Lizenz: "Star
Trek: Trivia Challenge" (2000) macht jedoch nur für US-Amerikaner oder Trekker
mit exzellenten Kenntnissen der amerikanischen Kultur sowie aller Serien im englischen
Original Sinn.
Fast unsterblich
Auch 36 Jahre nach Drehbeginn der klassischen Serie hat Star Trek seinen Platz im
Computerspielgeschehen. Nach einer Dürreperiode sieht es so aus, als sei das
Franchise bei Activision in guten Händen, was die neuesten Spiele bestätigen.
Mit Titeln wie der Weltraum-Ballerei "Star Trek: Invasion" (2000, Test in
Corona Magazine #73) für
Videospielkonsolen wie Sonys PlayStation vergrößert Activision geschickt den
potenziellen Spielerkreis.
Dabei schaffen nicht alle Spiele den Zielgruppen-Spagat zwischen Massenmarkt und
Fangemeinde. Ein Beispiel hierfür ist das kürzlich erschienene "Star Trek:
Away Team" (Test in Corona Magazine #79),
das sich nicht ganz entscheiden kann, wen es eigentlich ansprechen soll: Für Fans
ist die Atmosphäre des Strategiespiels nicht sonderlich packend, Strategie-Experten
vermissen den Tiefgang des Away-Team-Vorbilds "Commandos".
Doch die Zukunft sieht gut aus: So befindet sich gerade "Star Trek: Bridge
Commander" in Entwicklung, ein Weltraum-Action-Titel, an dem das Team um Larry
Holland arbeitet, das schon für die legendäre "X-Wing"-Serie von
LucasArts verantwortlich war. Auf der diesjährigen Spielemesse "E3" in
Los Angeles werden mit Sicherheit weitere Trek-Spiele vorgestellt werden - selbst eine
TV-Pause braucht dem Enterprise-Fan also keine Angst mehr einzujagen. Und mal ganz ehrlich:
Macht eine Runde Elite Force nicht mehr Spaß als die meisten Voyager-Folgen zusammen?
© 2001 - PC-Player / Future-Verlag
(Zurück zum Inhalt)
Colm Meaney (ST:DS9 O'Brien) bestritt mit der diejährigen Federation
Convention seine erste Convention in Europa. Der charismatische Ire
stellte sich dabei auch den Fragen von Corona Magazine-Redakteur Sebastian
Lorenz.
Corona Magazine: In TNG waren sie ein wiederkehrender Nebencharakter, doch sie haben
sich zu einem der Hauptcharaktere von DS9 entwickelt. Was denken Sie über diese
Entwicklung?
Colm Meaney: Ich denke, das Problem bei TNG war einfach, dass man mit mir nichts rechtes
anzufangen wusste. Normalerweise gibt es in solch einer Serie fünf bis sieben
Hauptcharaktere, die im Pilotfilm eingeführt und dann auch so übernommen
werden. Aber O'Brien hat sich stark weiterentwickelt. Das war vor allen Dingen deswegen
für mich interessant, weil ich nicht in eine vorgefertigte Rolle schlüpfte,
sondern an ihrer Entwicklung stark mitbeteiligt war.
Corona: Während der Dreharbeiten für DS9 war es Ihnen trotzdem noch möglich,
eine Menge Filme zu drehen. Wie haben Sie das alles koordinieren können?
CM: Nun, es war natürlich ziemlich hektisch. Aber ich konnte zum Glück immer auf
die Kooperation von Rick Berman, dem ausführenden Produzenten, zählen. Manchmal
wurde ich sozusagen aus Episoden "herausgeschrieben". Ironischerweise sprachen sich viele
Menschen dafür aus, dass meinem Charakter mehr Beachtung geschenkt werden solle, doch
eigentlich wollte ich eher das Gegenteil. Und Rick [Berman] war sehr geschickt: Einige Male
wurde eine Episode umgestellt, oder man drehte den letzten Tag einer Episode und den ersten
Tag der nächsten direkt hintereinander, so dass ich mich danach wieder meinen anderen
Projekten widmen konnte. Aber es war sicherlich stressig. Ich erinnere mich an ein Mal, an
dem ich parallel zu DS9 bei den Dreharbeiten zu "Con Air" mitwirkte. Wir drehten
nachts - danach setzte ich mich sechs Stunden in den Flieger nach Los Angeles und arbeitete
nach meiner Ankunft den ganzen Tag für Star Trek.
Corona: Waren Sie zufrieden mit dem Ausgang von DS9?
CM: Ja, ich denke, das Finale hat den Storybogen gut zu Ende gebracht. Es stellte auch
einen Bezug zur Realität her: Wie auf DS9 verließen auch wir alle die Sets.
Corona: Als bekennender Ire haben Sie schon viele irische Filme gedreht. Was
unterscheidet diese Filme von Hollywood-Produktionen wie "Con Air"?
CM: Das Material ist oft interessanter, die Drehbücher außergewöhnlicher,
und vielleicht auch ansprechender. Ich glaube nicht, dass "Con Air" ein
besonders großer Action-Adventure-Film war, obwohl ihm durchaus ein gutes Drehbuch
zu Grunde lag. Aber meistens sind diese Drehbücher sehr einfach gehalten, und ich
suche häufig etwas Tiefgründigeres. Ich bin aber nicht nur in Irland oder Europa
tätig, sondern unterstütze auch die unabhängigen Filmproduktionen in
Amerika, wie z.B. "Monument Avenue". In dieser sogenannten Independent-Szene
findet man häufig viel interessantere Drehbücher, in denen auch vielschichtigere
Charaktere enthalten sind.
Corona: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
In Kürze erscheint eine achtteilige TV-Serie mit dem Namen "Random Passage".
Sie spielt in Neufundland (Canada) und beschäftigt sich mit den ersten Siedlern um
1820. Dann gibt es da noch einen Film mit dem Titel "How Harry Became A Tree",
er wird voraussichtlich im Herbst in Europa erscheinen. Als nächstes werde ich mit
Patrick Stewart [ST:TNG Picard] zusammen für einen TV-Film namens "Boss
Lear" vor der Kamera stehen. Er basiert auf der "King Lear"-Legende.
Corona: Also sind Sie zur Zeit sehr beschäftigt. Wie schaffen Sie es, Familie und
Arbeit unter einen Hut zu bringen?
CM: Man gibt sein Bestes. Meine 16 Jahre alte Tochter besucht mich oft in Europa. Bei
den kommenden Dreharbeiten in Mexiko wird sie mich auch wieder eine Woche lang besuchen.
Corona: Vielen Dank für das Interview!
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Corona Magazine als PDA-Version
Eine PDA-Version des Corona Magazine wäre zwar schön, in meinen Augen jedoch
nicht unbedingt nötig, da die vorhandenen Tools auch eine durchaus brauchbare
und komfortable konvertierung liefern.
- Kai Boenke
In der letzten Ausgabe habt Ihr eine Leser-eMail erwähnt, deren
Verfasser sich eine PDA-Version des Corona Magazine wünscht; diesem
Wunsch kann ich mich nur anschließen.
Ich habe mir die HTML-Datei mal angesehen: Das Konvertieren in eine
PDA-kompatible Version ist ohne größeren Aufwand möglich und
das Ergebnis ist selbst auf einem kleinen Palm-Bildschirm noch gut lesbar.
- Tobias Steininger
Antwort der Redaktion: Diese Leserbriefe sind zwei von zahlreichen, die uns zum Thema
PDA-Version erreichten. Wir wissen nun, dass mehrere unserer Leser an einer solchen
Version unseres Magazins interessiert sind, und werden uns mit diesem Thema in den
nächsten Wochen auseinander setzen. An dieser Stelle geht unser Dank an alle
Leser, die ihr Interesse mit einer E-Mail ausgedrückt haben und dies in
Zukunft hoffentlich weiterhin tun werden.
Teils erreichten uns auch bereits einige konkretere Vorschläge betreffend der
PDA-Konvertierung, ein Leser hat das Corona Magazine bereits selber konvertiert uns
stellte uns sein Ergebnis zur Verfügung. Auch für diese Unterstützung
möchten wir uns herzlich bedanken.
Reaktionen auf Artikel aus Corona Magazine 80
Ich wollte mich nur mal bei Herrn Seebacher für den tollen
Bericht aus der letzten Ausgabe bedanken.
Es ist eine absolute Zumutung von Sat1, die Sendetermine dauernd
zu verschieben.
Kein Wunder, dass die Fans abwandern und somit die Einschaltquoten sinken!
Seit November 2000 wird uns versprochen: "Wir wiederholen TNG im
Frühjahr 2001."
Wann ist denn Frühjahr 2001 bei Sat1?
Ich finde es schade, dass so wenig Rücksicht auf die vielen Fans
von Voyager genommen wird und ich sehne mich nach den guten alten
Zeiten im ZDF, wo wenigstens Verlass auf die Programmzeitschrift war!
- A. Albers
Die Kolumne "Apocalypse Now" war einerseits
sehr treffend, andererseits aber wieder gespickt
mit bösen, ungerechtfertigten Kritiken. Z.B. über
Voyager. Was bittschön ist denn an dieser Serie
so schlecht? Ihr Ideenmangel vorzuwerfen ist
doch das Letzte, was man tun kann. War das
Einführen von Borgkindern etwas einfallslos?
Und was ist mit "Temporale Paradoxie",
"Tsunkatse" und und und?
Oder liegt es viel mehr daran, dass sich Sebastian
Lorenz nur an etwas schlechteren Folgen, wie
"Asche zu Asche" oder "Das Geistervolk" orientiert.
Das sind doch nun wirklich nur seltene Ausnahmen.
Ansonsten wird Voyager dem Genre mehr gerecht,
als seine Vorgänger. Sie ist sogar zu mehr fremden,
neuen Welten vorgestoßen, als TNG !!! Man sollte
diese beiden Serien zumindest gleichsetzen.
Übrigens wurde im Artikel über ST-PC-Spiele
ein sehr wichtiges vergessen. Der Amiga-Klassiker
"Star Trek the Game" von AGAtron. Ich habe noch
eins bei mir rumliegen !
- "16 of 19"
(Zurück zum Inhalt)
VERMISCHTE ZEITUNGSMELDUNGEN
"Findet die Aliens"
Washington (USA). Bei der Pressekonferenz des amerikanischen Präsidenten Bush heute
morgen gab der Pressesprecher des Präsidenten bekannt, das die Vereinigten Staaten
ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf die Ergreifung von illegalen Aliens in
den USA ausgesetzt haben. Auffallend war allein Bush, der im Hintergrund mit etwas, das
wie Staubzucker aussah, herumhantierte, und darauf bestand, auf dem Videoscreen des
Saales "Men in Black" anschauen zu dürfen. Keines der Kabinettsmitglieder
war bereit zu diesen mysteriösen Vorgängen Stellung zu nehmen.
"Wieder Belästigungen durch Maskierten"
Metropolis (USA). Seit mehreren Tagen wird die Großstadt Metropolis von einer
Serie von Belästigungen durch einen Maskierten im Bann gehalten. Der Mann,
offensichtlich ein Penner, taucht meistens gegen Abend irgendwo auf und behindert den
Verkehr, trägt ältere Damen wahllos durch die Straßen und
belästigt Jugendliche in Punk-Outfit. Seine ‚Arbeitskleidung' besteht aus einer
grellroten Strumpfhose, einem blauen Stretch mit aufgesticktem Logo, und einer zum
Umhang umfunktionierten Badezimmermatte. "Er hat mal bei uns gearbeitet, aber wir
mussten ihn entlassen: Er hat überhaupt keinen Geschmackssinn", meint dazu
die Geschäftsführerin eines Modehauses. Pikantes Detail am Rande: Der Herr in
den Damenstrümpfen nennt sich "Superman"...
"Episode III: Nur ein Besucher"
Los Angeles (USA). Zum Filmstart des dritten Star Wars-Prequels im Chinese Theater in
Hollywood kam tatsächlich nur ein Besucher: Ein unterernährter älterer
Herr mit angegrautem Haar, der nur mit großer Mühe als George Lucas
identifiziert werden konnte. Der in den letzten Jahren scheinbar um Jahrzehnte gealterte
Lucas hat jedoch auch einiges hinter sich: Episode II wurde von den Kritikern zwar in
den Himmel gelobt, aber vom Publikum quasi ignoriert - Lucas gibt dem Marketing die Schuld,
dieses hatte den Film als ‚intelligentes, anspruchsvolles Meisterwerk' beworben. Den
dritten Film, den er nur machen konnte, weil er seine wertvolle Sammlung an Harrison Ford
Sammeltellern verkaufte, bezeichneten Kritiker vorab als grandioses Kunstwerk von
epischer Bandbreite. Die Filmfirma weigerte sich, Plakate zu drucken, was den finanziellen
Reinfall noch absehbarer machte. Zum Schluss noch Lucas Stellungnahme: "Hätten
wir doch Jar-Jar nicht gestrichen..."
Die Worte eines gebrochenen Mannes...
(Zurück zum Inhalt)
ACHTUNG! In diesem Artikel befinden sich Spoiler für die 8. Staffel von Akte X. Klicken
sie hier, um den Bericht zu überspringen.
Tote können laufen. Glauben Sie nicht? Nein? Wenn ich Chris Carter heißen
würde, dann würden Sie es glauben. Chris Carter zeigt der TV-Gemeinde in der
Folge "DeadAlive", dass Tote ohne weiteres laufen können. Weil sie ja nicht
wirklich tot sind. Aha. Sie scheinen nur tot zu sein.
Am Anfang von "DeadAlive" sehen wir wie Mulder, der am Ende der vorherigen
Folge "This Is Not Happening" gefunden wurde, begraben wird. Es ist eine
rührende Szene. Skinner und Scully verweilen am Grab. Die beiden können es nicht
glauben, dass sie wirklich am Grab von Fox Mulder stehen. Scully sagt, dass er der letzte
Mulder war, alle anderen seiner Familie sind tot. Die wirkliche Tragöde sei, dass er
nie die Wahrheit gefunden hat, die er immer gesucht hat. Skinner sagt daraufhin, dass
Mulder nicht wirklich der letzte seiner Familie ist. Ha! Eine Anspielung auf das Kind. Was
aber diese Szene noch sehr viel effektvoller macht, weil in dieser Sekunde Scully
bewußt wird, dass sie Mulder endgültig verloren hat.
Endgültig? Nicht wirklich endgültig.
Drei Monate später taucht ein anderer Toter auf. Wir kennen ihn noch aus
"Requiem" und aus dem Pilotfilm: Billy Miles. Billy wird aus dem Meer gefischt,
und scheint auch tot zu sein. Jedenfalls bis er anfängt sich zu bewegen.
Danach geht dann alles ziemlich schnell. Mulder wird wieder ausgebuddelt und
tatsächlich, er scheint auch am Leben zu sein. Jedenfalls klinisch, denn sein Gehirn
befindet sich weiterhin im Zustand des Zerfalls.
Einen Moment mal Chris. Wie? Was? Drei Monate unter der Erde und er LEBT? Wer außer
mir denkt genau an diesem Punkt an Lazarus? Nicht schon wieder die Bibel. Wir hatten doch
Mulder schon als Jesus. Kann mal jemand Mr. Carter die Bibel aus dem Büro entfernen?
Der Mann kommt auf Ideen.
Jedenfalls geht es Billy Miles bald besser, obwohl Doggett äußerst skeptisch
ist. Was durchaus verständlich ist, wenn man bedenkt, dass Billy einfach in die
Dusche steigt, seine tote Haut sozusagen abstreift und wie "Neugeboren" aussieht,
als wäre nichts gewesen.
Doch er hat sich verändert. Wenn ich nochmal stören darf, Chris? Das erinnert
mich an "Friedhof der Kuscheltiere" und an diesen Film will ich nicht erinnert
werden.
Also Billy ist nicht mehr Billy. Billy hat nämlich einen Alienvirus in sich und
verwandelt sich in ein Alien.
Auftritt Krycek von rechts. Der Mann mit dem "Palmpilot of Death" bietet
Skinner ein Gegenmittel für den Virus, so kann er Mulder retten. Das Ganze hat nur
einen Preis: Scully darf das Baby nicht bekommen. Böser Krycek, ganz böse.
Skinner ist geschockt. Und natürlich tut er es nicht. Skinner könnte Scully nie
etwas antun.
Und jetzt wird es erst recht kompliziert. Scully findet heraus, dass Mulder ein Alienvirus
in sich hat, das ihn am Leben hält, bis er in ein Alien verwandelt wurde. Das
geschieht allen Entführten, die nicht geheilt werden können. Skinner sagt, dass
es ein Gegenmittel gibt und Scully fleht ihn an, das Gegenmittel zu beschaffen. Scully
läßt Skinner mit Mulder allein und Skinner fängt an, Mulders
Schläuche abzutrennen. Doch Doggett kommt in das Zimmer und hält ihn auf.
Skinner erzählt Doggett alles und Doggett rennt Krycek hinterher, der gerade im
Parkhaus verschwunden ist.
Doggett holt ihn ein und die beiden kämpfen, doch Krycek kann sich losreißen.
Als kleinen Showeffekt nimmt Krycek das Fläschchen mit dem Gegenmittel und wirft es
auf den Boden. Damit scheint Mulders letzte Hoffnung nun wirklich begraben zu sein.
Aber nicht doch. Nicht wahr Chris? David Duchovny hat genug den Toten gespielt. Dadurch,
dass Skinner Mulder von der Lebenserhaltungsmaschine genommen hat, ist Mulder nicht
gestorben, nein (er war ja eigentlich schon tot), das Virus stirbt ab und, und? Ja,
Mulder lebt! Er wacht auf und noch nichtmal sein Gehirn hat Schaden genommen.
Kann mir das jetzt jemand erklären? Warum in aller Welt lebt Mulder? Einzige
Erklärung: Das Virus hat erst Mulder wieder aufgebaut, bevor es ihn assimiliert hat.
Ach, ist das ein doofes Virus.
Na, jedenfalls ist Mulder wieder da. Die erste Hürde ist also geschafft. Bleibt nur
noch die Frage: wessen Baby trägt Scully denn nun unter ihrem Herzen? Also die
nächste Folge "Three Words" klärt uns da nicht weiter auf. Mulder und
Scully vermeiden das Thema hartnäckig. Obwohl Scully inzwischen hochschwanger ist
und man es deutlich sieht.
Na ich bin mal gespannt, was sich Mr. Carter sonst noch alles für den Rest der
achten Staffel ausgedacht hat.
Bis auf die wirklich positive Tatsache, dass Mulder jetzt wieder da ist, fand ich
"DeadAlive" einfach nur an den Haaren herbeigezogen. Hoffen wir, dass Chris
Carter gnädig ist und Mulder am Ende zur Ruhe kommen läßt.
Vielleicht diesmal als Zombie? Die können ja auch laufen.
Link zum Thema:
http://www.xfiles.stylicious.com/season8/
(Zurück zum Inhalt)
Es hat sich bezüglich Einschaltquoten nicht viel in den letzten Wochen getan. Die
"Voyager" fliegt noch immer recht quotenschwach zur Primetime in Richtung
Heimat, "Akte X" verliert nach dem Ende der 7. Staffel und dem Beginn von
Wiederholungen noch mehr Zuschauer, die "Futurama" Quoten sind zuletzt auch
etwas gefallen, da neben "Akte X" auch die direkt davor gesendeten
"Simpsons" inzwischen nur mehr Wiederholungen sind. Auch "Stargate"
geht es zur Zeit nicht besonders gut, auch hier drücken Wiederholungen die Quoten
immer weiter nach unten. Der Mystery-trifft-Dawsons-Creek-Mix "Roswell" konnte
seine anfänglich guten Zuschauerzahlen auch nicht halten und ist jetzt bei
durchschnittlichen 15% Marktanteil bei den 14-49jährigen gelandet - was aber auch kein
so übler Wert ist, wenn man die immense Konkurrenz auf dem SF-Markt beachtet.
Auf dem gleichen Niveau laufen auch die "Voyager"-Wiederholungen am
Samstagnachmittag. Die Quoten vom guten alten "Raumschiff Enterprise" schwanken
recht stark, ab und zu erreicht die wohl 20. Wiederholung einer Folge auch schon mal gute
15% Marktanteil bei den jüngeren Zuschauern, obwohl die meisten Folgen um die 10%
Marktanteil bei dieser wichtigsten Zielgruppe schwanken. Einzig "Buffy" und
"Angel" laufen noch immer recht stabil, obwohl auch hier die Freude nicht
gänzlich ungetrübt ist. In den letzten Wochen konnte man auch hier ein leichtes
Nachlassen des Zuschauerinteresses beobachten.
Auch in den USA ist derzeit nicht allzuviel los, was sich aber bald ändern wird. Das
Ende der 2000/2001 TV-Saison steht kurz bevor. Besonders gespannt darf man auf das
Abschneiden der letzten acht Folgen von "Star Trek Voyager" sein. Vielleicht
gelingt der Serie mit dem Finale noch einmal ein großer Sprung in den Quoten-Olymp.
Auch wenn es laut Rick Berman diesmal keinen langen Storybogen zum Ende der Serie geben
wird, wird die Motivation der Zuschauer, bei "Voyager" einzuschalten, definitiv
doch noch etwas steigen.
(Zurück zum Inhalt)
Der Zweiteiler von Susan Wright zeigt uns einen Teil des Star Trek-Universums, den
wir bisher nur aus einigen Folgen kannten und dessen komplexe Verwirrungen
uns weitestgehend verborgen blieben: Das Spiegeluniversum. Jene Parallelwelt, in der alles
anders ist, oder auch nicht. Wir treffen bekannte Charaktere in völlig anderen Rollen.
Dies macht auch gerade den Reiz dieses Universums aus. Man kann über neue Charaktere
schreiben ohne sie erst einführen zu müssen, da die Leser sie eigentlich schon
kennen.
"Dark Passions" spielt vor den Geschehnissen in der DS9-Episode "Die andere
Seite", das heißt, "unser" Sisko und seine Crew hatten noch keinen
Einfluss auf die Spiegelgeschichte. Die Story dreht sich im Besonderen um die weiblichen
Charaktere aus den drei neueren Serien TNG, DS9 und VOY, stellt also gewissermaßen
ein Crossover dar, wodurch wir neben bekannten Parallelgesichtern auch Charaktere
antreffen, denen ein Auftritt "hinter dem Spiegel" bisher verwehrt wurde.
Die Story ist weit verzweigt und zu Beginn fällt es fast schwer, dem komplizierten
Ablauf zu folgen. Aber sämtliche Handlungsstränge vereinigen sich schnell zu
einem Gesamtbild, das einen sehr interessanten Aspekt dieses Universums darstellt.
Zur Story: Annika Hansen, auch bekannt als Agent Seven des Corps Nine des Obsidianischen
Ordens, hat den Auftrag, Duras - den Stiefbruder und engsten Freund des Regenten Worf - zu
töten. Sie führt diesen Auftrag aus, wodurch die bajoranische Intendantin Kira
Nerys zum Aufseher des interstellaren Handels innerhalb der Allianz wird. Sie führt
allerdings einige Änderungen ein, die ihr viele Feinde machen. Darunter Winn Adami,
die Premierministerin von Bajor, Deanna Troi, Intendantin von Betazed und Geliebte von
Worf, und B'Elanna Torres, Intendantin des Sol-Systems. Die drei verschwören sich und
beauftragen Seven damit, Kira zu töten. Deanna wollte nämlich eigentlich ein
Erholungszentrum mit Spielkasino auf Betazed II aufmachen, verlor aber durch die
Systemveränderung die notwendigen Lizenzen.
Seven nimmt den Auftrag mit Einverständnis von Enabran Tain an, der wiederum eigene
Interessen verfolgt. Er möchte die Position Cardassias in der Allianz gestärkt
sehen und Seven, mit verschiedensten Implantaten ausgestattet, soll Kira ausspionieren.
Diese hält allerdings ein mächtiges Instrument in den Händen, um ihre Macht zu
stärken. Ein portables Tor der Iconianer(!), mit dessen Hilfe sie sich und andere
über Lichtjahre hinweg transportieren kann. Sie nutzt dieses Gerät um ihre
Feinde rigorös aus dem Weg zu räumen.
Im weiteren Verlauf der Geschichte treffen wir auf viele weitere "bekannte"
Gesichter, darunter Beverly Crusher, Tora Ziyal, Dukat, Keiko, aber natürlich auch
auf Smiley, Ben Sisko, Leeta und Jadzia. Durch den relativ früh angesetzten
Handlungszeitraum der Geschichte lernen wir die Charaktere im unverfälschten
Zustand kennen. Es gibt keinen wirklichen Widerstand gegen die Allianz, abgesehen vom
bajoranischen Kreis, die Menschen sind verachtet und größtenteils versklavt.
Das gibt uns die Möglichkeit, das Spiegeluniversum in all seinen Facetten nicht
unbedingt zu verstehen, aber dennoch besser kennen zu lernen. Die Intrigen um Steuern und
Lizenzen erinnern zwar etwas an Star Wars: Episode 1, aber die Story geht viel
tiefer.
Als Hauptperson kann man wohl Seven bezeichnen. Allerdings wird auf die Belange
vieler Personen ähnlich eingegangen - egal, ob es sich dabei nun um Kira, Troi oder
Enabran Tain handelt. Es ist höchst interessant, die Mitglieder der verschiedenen Crews
in anderen Rollen agieren zu sehen und man wünscht sich, dass es mehr Geschichten aus
der anderen Welt geben wird.
Die Bücher sind von Anfang bis Ende spannend geschrieben und trotz der komplexen
Handlung hat man Spaß am Lesen. Auch die Charaktere und ihre Eigenschaften werden
so treffend dargestellt, dass man meint, die Intendantin in all ihrer Laszivität und
Doppelzüngigkeit wahrhaftig vor sich zu sehen. Es macht einfach Spaß die
bekannten Namen und Gesichter wie man sie vor sich sieht, in komplett umgedrehten
Charakteren zu erleben. Die introvertierte und ängstliche Lwaxana Troi, die toughe
Widerstandskämpferin Leeta, oder eben den stets auf seinen Vorteil bedachten und
mitunter über Leichen gehenden Schmuggler Benjamin Sisko. Dies alles macht diese
Bücher absolut empfehlenswert.
Bei Amazon.de zu bestellen unter:
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(Zurück zum Inhalt)
Manu Intiraymi war mit 22 Jahren der jüngste Gaststar auf der
Federation Convention. Er verkörpert in "Star Trek: Voyager"
den jungen Borg Icheb. Nachdem er uns kurz in die richtige Aussprache
seines Namens eingeweiht hatte, durften wir ihn zur Belohnung mit
"Manu" ansprechen, und endlich widmete er sich den Fragen unseres
Mitarbeiters Sebastian Lorenz.
Corona Magazine: Kanntest Du Star Trek, bevor Du deine Rolle bei "Voyager"
bekommen hast?
Manu Intiraymi: Ja, ich hatte alle Filme gesehen, etwas von TNG und ein klein wenig von
DS9 und VOY. Aber um mich auf meine Rolle vorzubereiten musste ich mir eine Menge
"Voyager"-Videos ansehen, um die Serie und die Borg richtig kennen zu lernen.
Also, ich kannte Star Trek vorher.
CM: Wußtest Du beim ersten Dreh, dass Icheb ein wiederkehrender Charakter werden
sollte?
MI: Nein. Ich hatte keine Ahnung. Ich wußte nur, dass er nicht sterben würde.
Also habe ich darauf gehofft und es stellte sich heraus, dass ich den Autoren gefiel und
sie mich an Bord behalten haben. Es war eine schöne Überraschung.
CM: Wie beeinflusst diese wiederkehrende Gastrolle bei "Star Trek" dein Leben?
MI: Ich hatte keine Ahnung, dass es eine so große Sache ist. Ich hatte schon andere
Gastauftritte gehabt, aber es gibt ja keine Sabrina-Convention, oder eine
JAG-Con. Es gibt in Amerika zwar eine größere Fanbewegung für
die Serien als hier, aber Star Trek hat diese weltumspannende Fangemeinde, von der ich
keine Ahnung hatte. Die Rolle hat mein Leben also komplett verändert. Seit zwei
Jahren arbeite ich bei Star Trek und seit kurzer Zeit besuche ich Conventions.
Ich kann jetzt auf einmal durch die Welt reisen und mit Fans auf der ganzen Erde in Kontakt
treten. Das ist Wahnsinn und ich glaube, ich werde mich dadurch in den nächsten
Jahren verändern, erwachsener werden.
CM: Welches wird dein letzter Auftritt bei Voyager sein?
MI: Das Finale. Ich halte bis zum Ende durch. (lacht)
CM: Wie geht die Serie für Icheb aus?
MI: Die Zukunft für meinen Charakter ist ungewiss, ich glaube, die Autoren sind
nicht ganz sicher, ob Icheb noch irgendwo anders bei Star Trek gebraucht wird.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, glaube ich.
CM: Was war der bemerkenswerteste Moment in der Serie für dich?
MI: Was mir sofort einfällt, ist ein Erlebnis während der Dreharbeiten zu
"The Haunting on Deck 12". Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) erzälte einen Witz,
der mich und die anderen [Borg-]Kinder zum Lachen brachte - so sehr, dass
wir eine halbe Stunde lang nicht drehen konnten. Die Produzenten haben sich aufgeregt,
denn alles kostete natürlich viel Geld. Aber jedesmal wenn wir drehen wollten,
mußten wir wieder lachen. Ethan macht so etwas öfter, er sammelt Witze. Ich
glaube, er geht sogar auf Witz-Conventions. (lacht)
CM: Was hast Du als nächstes vor?
MI: Ich wirke in einem weiteren Film mit und werde danach nach Los Angeles zurückkehren,
um etwas anderes zu finden. Hoffentlich noch einen Film.
CM: Was hältst Du von Hardcore-Fans?
MI: Solche sind mir noch nicht begegnet. Ich denke, diese Menschen ziehen sich gerne
nach ihrer Lieblingsserie an, kommen auf die Conventions und haben Spaß. Und
solange sie niemanden erschrecken, finde ich das völlig in Ordnung. Mir ist so
jemand aber noch nie begegnet.
CM: Vielen Dank für das Interview!
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Ein Artikel über häufige Fehler der Autoren und ihre Lösungen
Physiker lieben Science Fiction, aber Science Fiction liebt nicht immer die Physik. Oft
ziehen sich die Drehbuchautoren aus der Affäre, indem sie behaupten, in der Zukunft
würden Technologien existieren, von denen wir uns heute noch gar keine Vorstellung
machen können.
Das ist zweifellos richtig, die Forschung wird uns in der Zukunft Fortschritte bescheren,
die wir heute bestenfalls als Magie bezeichnen würden. Aber, und das ist wirklich ein
ganz dickes "Aber", diese Errungenschaften werden nicht die Grundgesetze der
Physik aus den Angeln heben.
Die bisherige Geschichte hat gezeigt, dass die Naturgesetze selten völlig daneben
waren, wenn sie von neuen Entdeckungen abgelöst wurden. So wurde schon Newton von
Einstein nicht widerlegt, sondern nur ergänzt. So können wir also auch in Zukunft
davon ausgehen, dass die meisten Gesetze - die wir heute kennen - auch in Zukunft noch mehr
oder weniger gelten.
Aber es gibt andere Punkte, wo der Autor noch nicht einmal aus Unwissenheit Fehler macht,
sondern einfach auf Grund der Dramaturgie. So wären viele SF-Serien furchtbar
langweilig, wenn man zum Beispiel nicht hören könnte wie die Raumschiffe
aneinander vorbeidüsen. Das ist natürlich im Vakuum des Weltraum völlig
unmöglich, da breitet sich einfach kein Schall aus. Wohl aber Radarwellen. Und wenn
man bedenkt, dass der Gehörsinn ein wesentliches Hilfsmittel bei unserer Orientierung
ist, wird man in Raumschiffen schlauerweise die Informationen über Raumschiffe in der
Umgebung - wie sie durch die Radarabtastung gewonnen werden - in akustische Signale umsetzen,
um dem Kapitän zusätzliche Informationen über den nahen Raum zu geben.
Auch werden selbst die größten Raumschiffe nicht so laut sein, dass sie im
Vorbeiflug am Mond den Sand zum zittern bringen, selbst wenn man inzwischen weiß,
dass der Mond tatsächlich eine sehr dünne Atmosphäre hat. Starke
elektromagnetische Felder sind aber durchaus in der Lage, geladene Teilchen zu bewegen. Wo
diese Felder herkommen weiß ich nicht. Aber wie erwähnt haben wir keinen
Schimmer, was die Zukunft bringt. Geladene Staubkörner scheinen hingegen nichts
ungewöhnliches zu sein, was seine Ursache im Sonnenwind und der kosmischen Strahlung
hat. Dies ist sogar die Erklärung für Beobachtungen die NEAR-Shoemaker bei
seiner Landung auf Eros gemacht hat, wo offensichtlich geladene Staubteilchen aufgrund
ihrer Ladung nach Größe sortiert werden.
Laser im Weltraum sind ein weiterer Punkt, auf den man unmöglich verzichten kann.
Leider sind sie in Wirklichkeit völlig unsichtbar und selbst in der Luft sind nur die
aller stärksten mit bloßem Auge zu sehen, weil ein Teil des Laserlichts an den
Staubteilchen gebrochen wird. Während einer Weltraumschlacht wäre es aber sehr
unbefriedigend, wenn man nur die Explosionen sieht, aber bestenfalls raten kann, woher der
Schuss kam. Und auch für den Zielenden kann das sehr unbefriedigend sein. Aber eine
Lösung gibt es bereits, man sieht sie bedauerlicherweise ständig in den
Nachrichten: Leuchtspurgeschosse. Etwas heißes Plasma auf dem Weg des Laserstrahls
löst das Problem der Dramaturgie.
Ein anderer Punkt sind Energieschilder. Ihre Funktion ist leider sehr begrenzt, denn wenn
man davon ausgeht, dass es sich um elektromagnetische Felder handelt - andere sind bisher
nicht bekannt - dann taugen die nur gegen geladene Teilchen. Ein künstliches
Gravitationsfeld könnte hier viel mehr ausrichten, verbraucht aber auch mehr Energie.
Aber es hätte den interessanten Nebeneffekt, dass auch Licht abgelenkt wird, was
dem Gegner das Zielen schwerer macht.
Das ist jetzt aber genug zu Krieg und Zerstörung, und wir wollen uns wieder
friedlicheren Aspekten zuwenden. Schauen wir uns einmal die Raumschiffe an. Oft sind sie
recht schnittig und erinnern an irdische Flugzeuge. Aber hin und wieder wird vergessen,
dass sich Objekte im Weltraum nicht an Irdischem messen müssen, statt Windschnittigkeit
sind hier ganz andere Qualitäten gefragt. Eine der wichtigsten ist das Abbremsen einer
einmal begonnen Bewegung. Ohne Atmosphäre die das übernimmt benötigt man -
um eine Bewegung zu stoppen - genau den gleichen Schub in die Gegenrichtung. Das heisst,
wenn die dicke Düse am Heck das Raumschiff einmal beschleunigt hat, wäre es
eigentlich die beste Lösung, das Schiff zum Bremsen einfach umzudrehen.
Rückwärts Einparken ist doch sowieso viel praktischer. Gerade, wenn weite Wege
zurückgelegt wurden muss man dabei berücksichtigen, dass
für das Bremsmanöver die selbe Strecke und ebensoviel Treibstoff benötigt
wird wie für die Beschleunigung.
Ein besonders beliebter Punkt zur Kritik bot immer wieder die Unmöglichkeit des
Transports von Objekten mittels Beamen. Aber ein paar Experimente haben in letzter Zeit
gezeigt, dass auch wenn kein wirklicher Transport eines Teilchens möglich ist, doch
zumindest Eigenschaften einem identischen Teilchen auf der anderen Seite aufgeprägt
werden können. Hier ist aber noch viel Interpretations- und Forschungsaufwand
nötig. Ganz ausgeschlossen scheint es tatsächlich nicht zu sein, könnte aber
Probleme mit überlichtschnellem Informationsaustausch bereiten, der nach der
Relativitätstheorie unmöglich sein soll.
Manchmal spielen in der SF auch psychologische Aspekte eine Rolle. So greift man
vorzugsweise auf insektoide Außerirdische zurück, wenn man einen hohen
Ekelfaktor erzielen möchte. Hier wird in der Regel vernachlässigt, dass der
Chitinpanzer dieser Aliens so groß und schwer werden würde, dass sie unter
dem Gewicht zusammenbrechen würden. Das ist meist nicht weiter tragisch, weil das
sowieso die Bösen sind. Eine einfache Lösung ist hier eine Kombination aus
Skelett und Panzer, die Knochen sorgen für die Stabilität und der Panzer
für Abscheu des Betrachters, und Schutz des Aliens. Krokodile machen uns diesen
Trick seit Jahrmillionen vor, die Insekten sind glücklicherweise noch nicht auf
diese Idee gekommen.
Wo wir schon bei den Lebensformen sind, mache ich gleich mit der Genetik weiter. Ganz
abgesehen davon, dass außerirdisches Erbmaterial nicht auf die Doppelhelix der
DNA aufbauen muss, ist eine Kompatibilität - wenn keine Verwandtschaft in irgendeiner
Weise vorliegt - ziemlich ausgeschlossen, sodass man sich abgesehen von giftigen
Stoffwechselprodukten des außerirdischen Organismus eigentlich keine Sorgen um
außerirdische Viren machen muss. Aber natürlich kann es viele Gründe geben,
warum wir vielleicht doch mit dem einen oder anderen Organismus kompatibel sind. Vielleicht
sogar, weil das Leben aus dem Weltraum kam.
Schauen wir uns jetzt einmal die beliebte Technik der Metamorphose an. Bei Chamäleons
und noch stärker bei Tintenfischen kennt man diese Form der Tarnung durch anpassen an die
Farben der Umgebung. Viele Tiere und Insekten haben sich sogar körperlich an die Formen
ihrer Umgebung angepasst, allerdings dauerhaft. Im Wasser haben Formwandler tatsächlich
gute Chancen, denn als tragendes Medium macht es ein stützendes Skelett
überflüssig. An Land hingegen ist kaum vorstellbar, dass ein Organismus ohne
inneres Skelett auskommen könnte, geschweige denn auch noch Größe und
Volumen in größerem Umfang ändern könnte. Ein flexibles Skelett
würde allenfalls in engen Grenzen eine Änderung der Form möglich machen.
Ganz unmöglich ist aber die völlige Unsichtbarkeit, denn hier werden nicht
einfach ein paar Pigmente ausgetauscht, sondern die ganze Zusammensetzung des Körpers
auf molekularer Ebene verändert. Vielleicht ist aber eine technische Lösung
möglich, bei der Kameras aufnehmen, was sich auf der einen Seite des Körpers
befindet, während Displays auf der anderen Seite das aufgenommene zeigen.
Letztendlich gibt es aber nur einen Fehler, den man als Autor einer SF-Geschichte wirklich
vermeiden sollte, und zwar den Zauber einer Geschichte dadurch zu erklären, dass man
sich zu pseudowissenschaftlichem Geplapper darüber hinreißen lässt.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die Geschichten, Filme und Serien, die meine hier
gemachten Vorschläge aufgreifen. Aber auch auf alle die das nicht machen und
trotzdem eine spannende Geschichte erzählen.
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Star Wars: Gerüchte um den Titel von Episode II.
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Laut Ain't It Cool News soll der Titel des kommenden "Star Wars"-Films "A Shadow Falls" heißen. TheForce.net
hingegen spricht von "The Shadow Falls" und hat sogar einen angeblichen Beweis, einen Audio-Mitschnitt der
TV-Sendung "Movie Chart Show" des britischen Channel 5.
Allerdings gibt es genügend Gründe, an diesen Meldungen zu zweifeln. Denn: George Lucas selbst soll den Titel
genannt haben. Aber: Im erwähnten File gibt es von Lucas nichts zu hören. Es ist lediglich der Reporter, der den
Titel nennt. Es gibt nicht einmal einen Kommentar von Lucas. Außerdem hat sich Lucasfilm keine Domain für diese
Titel gesichert und in der Vergangenheit wurde der Titel des Films jeweils offiziell auf StarWars.com veröffentlicht.
Fazit: Wahrscheinlich ist "A/The Shadow Falls" nichts als ein weiteres Gerücht. Vermutlich wird der tatsächliche
Titel von "Episode II" erst im kommenden Herbst auf der offiziellen "Star Wars"-Seite bekannt gegeben.
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Star Wars: Fürchterliche Bewaffnung in Episode II.
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Die Designer Hans Jenssen und Richard Chasemore haben in einem Interview im "Star Wars Homing Beacon"-Newsletter
über die Raumschiffe gesprochen, die in "Star Wars: Episode II" zu sehen sein werden.
Chasemore sprach davon, wie sich das Schiffsdesign entwickelt hat, wenn man das originale "Star Wars" im Auge
behält: "Die Designs haben sich definitiv weiter bewegt. Sie sind im Vergleich zu 'Episode I' fortgeschritten und sie
sind sozusagen rückwärts-kompatibel zu den ersten Filmen." Jenssen fügte hinzu: "Einige der Schiffe sehen sehr wie
die in 'A New Hope' aus. Es gibt auch einige völlig fremde Technologien, auf die man sich freuen darf."
Beide Künstler sprachen auch von ihrem Lieblingsschiff, das als Unterstützungsfahrzeug sowohl in der Luft als auch
am Boden entworfen wurde. Jenssen erklärte: "Ich war der Glückliche, der es bekam. Es ist das coolste Schiff. Es ist
einfach zugedeckt von Waffen. überall wo man hinschaut ist eine Kanone. Es ist Furcht einflößend stark bewaffnet."
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Star Wars: Spaßiges von starwars.com.
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Die offizielle "Star Wars"-Seite hatte am 1. April etwas besonderes für die Fans zu bieten: die Site vollführte sozusagen einen "Zeitsprung"
zurück ins Jahr 1979! Geboten wurden die "neuesten" Gerüchte, Casting-News und Bilder zum Thema
"Das Imperium schlägt zurück" (Episode V). Amüsant: Auch Look und Aufmachung wurden an die damalige Zeit angepasst.
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Babylon 5: Neuer Film.
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Laut einer Pressemitteilung des amerikanischen SciFi-Channels arbeitet "Babylon 5"-Schöpfer J. Michael Straczynski
im Moment an einem zweistündigen Fernsehfilm mit dem Titel "Babylon 5: The Legend of the Rangers", der noch
im letzten Quartal diesen Jahres seine Premiere feiern wird. Der Film wird dabei die Geschichte und Versuche der
legendären Ranger-Flotte aufgreifen, die Ordnung auf hunderten - durch den Schattenkrieg zerstörten - Welten
wiederherzustellen.
Dieses neue Kapitel der "Babylon 5"-Geschichte erforscht also die Mysterien rund um die Ranger, der kombinierten
'Armee des Lichts' aus Menschen und Minbari, die im Verlauf der Serie mit einer einzigartigen Philosophie für
die Kriegsführung im All ausgebildet wurden - um somit in tödlichen Herausforderungen den Frieden aus den Wirkungen
des Krieges heraus zu erschaffen.
Auch Mitglieder des ehemaligen "Babylon 5"- und "Crusade"-Cast werden eventuell im Film erscheinen, der als Pilotfilm
für eine SciFi Channel-Serie dienen könnte. Douglas Netter wird bei diesem neuen Projekt als Ausführender Produzent
an der Seite von J. Michael Straczynski fungieren.
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Buffy: Jetzt auch gezeichnet?
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Joss Whedon hat sich zum geplanten und unter Fans sehr umstrittenen Buffy-Cartoon geäußert. "Die Zeichentrick-Serie
gibt uns die Möglichkeit, die Charaktere zurück an den Anfang ihres Erwachsenwerdens zu bringen. Dadurch können
wir über Buffy und ihre Freunde Geschichten erzählen, die wir in der Serie ausgelassen haben." "Wir haben die Chance,
die frühen Jahre von Kummer und Verwirrung zurückzuholen und Szenarien zu entwerfen, die wir uns beim richtigen Dreh
nie hätten leisten können." Lassen wir uns also überraschen.
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Stargate SG-1: Peter Williams auf der NexusCon.
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Peter Williams ist als weiterer Gaststar für die Nexus Resurrection Con angekündigt. Er spielt in der Serie "Stargate SG-1"
den Goa'uld-Bösewicht Apophis.
Die Con findet vom 2. bis 4. November 2001 im Berliner Fontanehaus statt. Bisher haben noch Alice Krige (ST: First Contact,
Borgqueen), René Auberjonois (ST: DS9, Odo) und Garrick Hagon (SWE4: Biggs Darklighter, Rot 3) zugesagt.
Link zum Thema:
http://www.nexuscon.de/
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Die Drachenreiter von Pern: Produktion gestoppt.
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Wegen Unstimmigkeiten zwischen Autor Ronald D. Moore und Warner Bros. über die Inhalte der Serie wurde die
Produktion an der neuen Serie eingestellt. Für die Serie, die auf den Romanen von Anne McCaffrey basiert,
sollten am 4. April die ersten Minuten gedreht werden, die Besetzung soll ebenfalls schon gestanden haben.
Wie es jetzt weiter geht, ist noch unklar. Es bedeutet jedoch nicht unbedingt das Aus für die Serie. Da schon sehr viel
Arbeit in die Vorproduktion gesteckt wurde, ist es durchaus möglich, dass ein anderes Studio die Serie übernimmt.
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Seven Days: Ausstrahlung in Deutschland und den USA.
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Ab dem 30. April nimmt Pro7 die erfolgreiche Zeitreise-Serie "Seven Days" wieder ins Programm! Direkt im Anschluss
an "Akte X", immer montags um 21:15 Uhr, strahlt man neue Folgen aus. "Tragödie im All" lautet der Titel der
ersten neuen Episode.
In einem Interview mit "Zap 2 it" hat der Produzent Tom Ropelewski geäußert, dass er sich ziemlich sicher ist, dass es
eine vierte Season seiner SF-Serie "Seven Days" geben wird. Die Serie wird in den USA bei UPN ausgestrahlt,
vier Episoden der aktuellen Season werden derzeit angeblich zurückgehalten, um mögliches Material für den Herbst
zu haben falls es tatsächlich im Sommer zum Streik in Hollywood kommt.
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Millennium: Dritte Staffel auf Pro7.
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Endlich, endlich! ProSieben wird uns ab 15. Mai jeweils dienstags um 23.45 Uhr die 22 Episoden der dritten Season der
Mystery-Serie "Millennium" zeigen.
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Starship Troopers: Ab Mai im Handel.
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Am 3. Mai erscheint auf DVD und VHS die erste Folge von "Starship Troopers: Der Kampf geht weiter" (Originaltitel:
"Roughnecks: The Starship Troopers Chronicles") als Kaufversion. Der deutsche Ton wurde bei der DVD neu
bearbeitet und liegt als 5.1 Dolby Digital vor. Außerdem gibt es auf der DVD eine Fotogalerie als Extra.
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Dark Angel: Auftritt von Nana Visitor.
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Wie wir vor kurzem berichteten, wird Nana Visitor eine Rolle in der neuen Sciencefiction-Serie "Dark Angel" übernehmen.
Sie spielt darin Lydeckers Vorgesetzte, ein mysteriöser Charakter, der als Madame X bekannt ist. Das Fox TV Network
hat nun ein Werbefoto von Nana Visitor in dieser Rolle veröffentlicht.
Link zum Thema:
http://www.cinescape.com/insider/darkangel010323a.jpg
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Roswell: Hauptfigur stirbt!
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In einer der letzten Episoden der derzeit in den USA laufenden Season der Mystery-Serie "Roswell" wird "Alex"
(Colin Hanks) bei einem Autounfall ums Leben kommen! Laut "TV Guide" wird auch ein Rettungsversuch von "Max" nicht
helfen.
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Lexx: auf Video und DVD.
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Acorn Media wird am 29. Mai diesen Jahres die Sciencefiction-Serie "Lexx"sowohl auf Video als auch auf DVD
veröffentlichen. Es werden zwei "Lexx"-Sets erscheinen, die je vier Episoden der zweiten Staffel enthalten.
Die Videos werden als VHS Doppelpack oder als eine DVD erhältlich sein und $29.95 kosten. Sowohl das VHS- als auch
das DVD-Format wird Szenen enthalten, die noch nicht im Fernsehen gezeigt wurden, und Interviews mit den Schauspielern
und der Produktionscrew. Die DVD Version wird zusätzlich ein Behind-the-Scenes Making-of Special, "Rated Lexx" Szenen,
Schauspieler und Charakter, Biographien, Rätsel und einen englischen und deutschen Soundtrack beinhalten.
Das erste Set enthält die Episoden "Mantrid," "Terminal," "Lyekka" und "Luvliner." Auf dem zweiten Set findet man die
Episoden "Lafftrak," "Stan's Trial," "Love Grows" und "White Trash."
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X-Men II: Hugh Jackman über Wolverine.
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Hugh Jackman (Wolverine) freut sich auf die Verfilmung des Sequels zum vorjährigen Kassenschlager: "Die ganze
Originalbesetzung und Regisseur Bryan Singer werden wieder mit dabei sein. Ich brenne darauf, wieder zu drehen. Es
hat viel Spaß gemacht, und die Fans haben das ganze perfekt gemacht." Auf die Frage, ob die romantische Beziehung
zwischen seinem Charakter Logan und Jean 'Rogue' Grey weitergeführt würde, antwortet er: "Ich glaube, der gute
Wolverine bekommt ein paar Möglichkeiten in dieser Richtung. Er wird sich nicht auf eine X-Woman beschränken."
"Ich denke, es sollte in einem wärmeren Klima spielen", nimmt das Alter Ego von Wolverine an. "Es gibt einige böse
Leute im Grenzgebiet. Mutanten von der ganzen Welt kommen nach Australien. Und Wolverine muss Flossen und die
Fähigkeit, unter Wasser zu atmen, entwickeln." Ob nun mit oder ohne Flossen, Wolverine sollte möglicherweise seine
Klingen schärfen, wenn er für den nächsten "X-Men"-Kinofilm vorbereitet sein möchte. Das Drehbuch für die
"X-Men"-Fortsetzung wird Mitte April fertiggestellt. Die Dreharbeiten sollen im nächsten Januar beginnen, mit dem
gesamten originalen Casting und mit Regisseur Bryan Singer. Jackman ist von dem bevorstehenden "X-Men"-Film
jetzt schon begeistert. "Ich bin begeistert, wieder zurückzukommen und es zu tun. Es war ein riesiger Spaß", sagte Jackman.
über Details in der Handlung schweigt sich Jackman aus, bestätigt aber, dass man ihn auch in diesem Film
in Action sehen kann.
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X-Men II: Treatment.
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Wie Corona Coming Attractions berichtet, hat der Drehbuchautor David Hayter ein Treatment der "X-Men II"-Handlung
eingereicht. In Hayters Treatment geht es um die Bedrohung durch den "Legacy Virus", eine von Menschenhand erzeugte
Seuche, die nur Mutanten befällt und tödlich endet. Die X-Men müssen sowohl dem Schöpfer des Virus gegenüber treten
als auch die Verbreitung des Virus aufhalten. Das Treatment soll von 20th Century Fox begutachtet werden. Eine Entscheidung,
ob daraus schließlich ein Drehbuch wird oder ob es ein anderes Treatment gibt, soll in Kürze fallen.
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X-Men II: Ohne DeSanto?
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Tom DeSanto, der Produzent von "X-Men", erzählte "SciFi Wire", dass er möglicherweise nicht in der Fortsetzung des
Superhelden-Spektakels mitwirken wird. "Wir verhandeln noch darüber, also bin ich noch nicht unter Vertrag",
sagte er in einem Interview. "Deshalb weiß ich es noch nicht. Mir ist klar, dass sie daran arbeiten, aber bis jetzt bin ich
noch nicht daran beteiligt. Ich hoffe aber, dass ich es noch sein werde." DeSanto fügte hinzu: "Ich weiß, dass Fox an
einigen Dingen arbeitet, aber bis jetzt geht mein Baby, das ich großzog, ohne mich aufs College... Es ist hart, aber das
gehört zum Geschäft."
Mit Bryan Singer, der im ersten Teil Regie geführt und auch bereits für den zweiten unterschrieben hat, hat DeSanto
Ideen für die Fortsetzung diskutiert. "Ich habe mit Bryan vor einiger Zeit darüber gesprochen, wohin die drei Filme
führen sollten, über mögliche Handlungsstränge. Wir haben tatsächlich einige Dinge für die zwei nächsten Filme schon
im ersten aufgebaut. Aber ich bin nicht sicher, ob sie sich nun auszahlen werden."
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Harry Potter: John Cleese nimmt Stellung.
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Der aus diversen Monty Python Filmen bekannte Darsteller John Cleese hat kürzlich bei einem Interview über seine
Rolle als "der fast kopflose Nick" in der kommenden Verfilmung des Kultbuches von J.K. Rowling gesprochen. Er
sagte, dass er schon am Set gewesen sei, aber noch keine Szene gespielt habe. "Ich wurde zweieinhalb Tage mit
Ausstattung, Perücken und Kostümen ausstaffiert. Ehrlich, sie haben meinen Kopf und Körper komplett ausgemessen."
Die Dreharbeiten sind zwar noch nicht abgeschlossen, aber Cleese beschreibt das bisherige Material als "ziemlich
außergewöhnlich. Ich habe ihn gesehen und mich darin verliebt." Zu seiner Rolle meinte er, sie sei zwar wirklich klein,
werde aber im dritten Teil etwas größer, "falls ich dann noch am Leben bin", wie er scherzhaft hinzufügte.
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Matrix II: Neo infiziert sich mit Virus!
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Ein neues Gerücht bezüglich der Handlung von "Matrix II" macht derzeit im Internet die Runde. Demnach wird "Neo"
sich mit einem Virus infizieren, der ihn daran hindert, die Matrix mit seinen Superkräften wieder betreten zu können.
Zudem wird die Matrix durch einen Virus selbst bedroht und "Neo" versucht mit der Freundin von "Morpheus", die
Quelle des Virus zu vernichten, berichtet "Dark Horizons".
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Matrix II: Ohne Tank, mit Lennix.
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Marcus Chong alias "Tank" wird in den beiden Fortsetzungen des SF-Streifens nicht zu sehen sein. Laut "Coming
Attractions" sei Chongs Gagenforderung dem Studio zu hoch gewesen.
Doch es gab inzwischen weitere Castings für eine Hauptrolle in den derzeit zu drehenden "Matrix"-Fortsetzungen.
Zusätzlich wurden weitere Verträge bezüglich des australischen Teils der Dreharbeiten abgeschlossen. Laut des
"Variety"-Kolumnisten Michael Fleming, hat man den Schauspieler Harry Lennix für die gleichzeitig stattfindenden
Dreharbeiten der Fortsetzungen gewonnen. Fleming berichtet, dass Lennix einen der Bösewichte spielen wird. Sein
Charakter trägt den Namen Lock. Man wird ihn sowohl im zweiten als auch dritten Teil sehen. Zusätzlich wurde extra
erwähnt, dass Lock von Morpheus (Laurence Fishburne) ausgespielt wird.
Inzwischen scheint es, als wäre es bezüglich
der Dreharbeiten der Fortsetzungen in Australien ebenfalls vorangegangen. Fleming berichtet, dass die Produzenten mit
der australischen Regierung verhandelt haben, um eine Steuerbegünstigung zu bekommen, die 10 Millionen Dollar wert
ist. Unabhängig davon, wie dies vonstatten ging oder geht, gibt es Berichte, dass Warner Bros. und Village Roadshow
Pictures sich entschieden haben, auf jeden Fall in Australien zu drehen. Wie sich ebenfalls herausgestellt hat, wird der
Großteil der Produktion nun auf den September verschoben.
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Matrix II: Dreharbeiten unterbrochen.
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Der Tod von Keanu Reeves Ex-Freundin Jennifer Syme, die bei einem Autounfall umkam, hat Einfluss auf die
Dreharbeiten zu "Matrix II": In Australien wurden diese unterbrochen, berichtet "Dark Horizons". Syme war eine
langjährige Freundin Reeves, sie war mit einem Kind von ihm schwanger, welches tot geboren wurde.
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Matrix II: Moss über die Fortsetzungen.
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Carrie-Ann Moss (Trinity) hat in einem Interview über die Fortsetzungen von "Matrix" gesprochen und dabei ihre Freude
darauf geäußert: "Die Drehbücher und die Reise meines Charakters sind einfach fantastisch, und für jeden ist es anders.
Es ist einfach großartig. Deshalb wird es einfach interessant anzuschauen sein. Es wird cool sein. Ich freue mich darauf."
über ihre Art, Trinity zu spielen, sagt sie: "Ich betrachte ihr Herz und ihre Seele, und ich glaube einfach an sie, glaube an
die Kämpferin, die sie ist, und glaube an die Sache, für die sie kämpft, nämlich Leute wach sein zu lassen. Die Matrix-Filme
sind für mich sehr tiefgründig, und sie handeln sehr von Dingen, an die ich in meinem Leben glaube."
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Spiderman: Unfall auf dem Set!
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Ausgerechnet das Stunt-Double von Tobey "Spiderman" Maguire selbst, Zack Hudson, ist bei einem Stunt gegen eine
Wand geflogen und hat sich dabei ein Bein gebrochen. Jetzt wird Hudson in einem Krankenhaus behandelt. Laut "Dark
Horizons" ist unklar, ob die Dreharbeiten hierdurch verzögert werden.
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Spiderman: Neu im Netz.
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Spiderman geht ins Netz: Passend zum kommenden Kino-Auftritt des altehrwürdigen Fassadenkletterers hat die
offizielle Internetseite zum Film ihren Betrieb aufgenommen. Dort werden in einer stimmungsvollen "Breitbild-Gestaltung
Interviews, Hintergründe und die neusten Nachrichten um den Kinofilm präsentiert.
Link zum Thema:
http://www.spiderman.com/
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Spiderman: Video von Dreharbeiten.
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Für Comic Fans, die es kaum noch erwarten können, dass im Mai 2002 der "Spiderman"-Film in die Kinos kommt, gibt
es jetzt auf der Webseite Ain't It Cool News einen besonderen Leckerbissen. Es scheint jemanden gelungen zu sein, ein
Video zu den kürzlichen World Unity Festival Dreharbeiten vom Set geschmuggelt zu haben. Einen Teil dieses Filmes
kann man sich als 3,3 MB großes Video im Quicktime Format von der Webseite herunterladen. Es zeigt den Spiderman
Stuntman, der einige Flip Flops durch die aufgeregte Menge des Festivals hinlegt. Im selben Artikel findet man auch einige
Nahaufnahmen des Green Goblin, einer der Erzbösewichte von Spiderman.
Link zum Thema:
http://www.aint-it-cool-news.com/display.cgi?id=8523
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Spiderman: Maguire über Verantwortung und Superkräfte.
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Tobey Maguire, der den krabbelnden Superhelden im kommenden "Spiderman"-Kinofilm verkörpern wird, hat in einem
Interview über seine Vorbereitungen für den Film und seine Ansichten über die Rolle gesprochen: "Ich habe alle
möglichen Arten von Flexibilitätstraining hinter mir. Ich habe auch einiges an Eisen gestemmt. Ich bin auf alles vorbereitet."
Stan Lees klassisches Credo, dass mit großer Macht auch große Verantwortung einher geht, ist auch auf der Leinwand
ein Thema. Maguire: "Zunächst einmal ist Spiderman so stark, dass er einen normalen Menschen durch einen Schlag
ernsthaft verletzen würde. Er ist zu verantwortungsvoll, um so etwas zu tun." über die Rolle des Peter Parker im Allgemeinen
meint Maguire: "Er ist ein großartiger Charakter, weil man so leicht einen Bezug zu ihm herstellen kann. Er ist ein
gewöhnlicher Jugendlicher, der diese Superkräfte erhält. Aber in unserem Drehbuch ist er im Zwiespalt darüber, und das
macht ihn interessant."
Link zum Thema:
http://www.cinescape.com/cincity
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Terminator III: Regie von "U-571"-Macher?
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Gerade wurde "U-571" mit einem Oscar ausgezeichnet, schon heißt es, dass dessen Regisseur Jonathan Mostow für die
Regie beim dritten "Terminator"-Film im Gespräch sei. Laut "Variety" werden die Dreharbeiten hieran nach dem erwarteten
Streik der Darsteller und Autoren starten.
Angeblich soll jetzt Carrie Ann-Moss ("Matrix") für die Rolle des bösen, weiblichen "Terminator" im dritten Teil im
Gespräch sein, berichtet "Dark Horizons".
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Mad Max IV: Das letzte Mal mit Mel Gibson?
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Offenbar gibt es Pläne, Mel Gibson ein viertes Mal als "Mad Max" zu zeigen. Allerdings: Das vierte Mal soll angeblich
auch das letzte Mal für Gibson sein. Und zudem, so ein Informant der Site "Dark Horizons", soll "Mad Max" im vierten
Film nicht unbedingt die Hauptrolle spielen. Geheimnisvoll: Der vierte Streifen soll nicht der letzte Film sein, der den
Charakter "Mad Max" zeige, allerdings werde es der letzte Film, in dem Mel Gibson mitspiele...
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Timeline: Richard Donner übernimmt Regie.
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Richard Donner wird die Regie bei dem kommenden Film basierend auf Michael Crichtons Roman "Timeline"
übernehmen. Laut "Dark Horizons" beginnen die Dreharbeiten voraussichtlich nach dem eventuell kommenden Streik der
Darsteller und Autoren Hollywoods.
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Catwoman: Judd sichert sich Hauptrolle.
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Ashley Judd wird in einem geplanten "Catwoman"-Kinofilm die Titelrolle übernehmen! Derzeit ist ein entsprechender
Film bei Warner Bros. in Arbeit berichtet "Variety".
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Fahrenheit 451: Mit Joseph Fiennes?
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Joseph Fiennes ist Gerüchten im Internet zufolge ein heißer Kandidat für die Hauptrolle im geplanten Remake von
"Fahrenheit 451", welches Frank Darabont ("The Green Mile") zur Zeit vorbereitet. Laut "Dark Horizons" soll im Film
auch Charlize Theron dabei sein.
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Planet der Affen: Wie soll der Film enden?
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Tim Burton, Regisseur des "Planet of Apes"-Remakes, hat mehrere Endszenen für die Neuverfilmung. Diese sind nun
anscheinend ans Tageslicht gekommen: 1. man sieht die Freiheitsstatue mit einem Affengesicht, 2. man sieht Mt.
Rushmore mit Affengesichtern oder 3. man sieht das Lincoln-Denkmal mit einem Affengesicht. Anscheinend soll
es noch eine vierte Variante geben.
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