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04. Mai 2001 - Ausgabe 82 - "Day by Day"
Es kehrt wieder Ruhe ein.
Nach anstrengenden, aber auch sehr schönen Convention-Wochen findet sich langsam wieder der
Alltag in unserer Redaktion ein - womit uns allerdings auch wieder die alten Probleme heimsuchen. Die da
beispielsweise wären, dass wir immer noch nicht genau wissen, wie es um die kommende "Serie V"
und "Star Trek: X" eigentlich bestellt ist. Obwohl sich so langsam viele einzelne Mosaikstücke zu einem
Ganzen zusammen finden, ist dennoch nicht ganz klar, in welche Richtung das Star Trek-Franchise in
den kommenden Jahren steuern wird.
Und als ob das noch nicht genug wäre, mussten wir vor kurzem feststellen, dass auch aktuelle
und langerwartete Fernsehproduktionen - wie beispielsweise die vor kurzem bei Pro7 ausgestrahlte Dune-Miniserie - bei
näherer Betrachtung in weiten Bereichen nicht den hochgesteckten Erwartungen standhielten.
Immerhin gibt es auch mal wieder einige positive Schlagzeilen zu vermelden. In den vergangenen Wochen
kamen zahlreiche Informationen an die Öffentlichkeit, die sich um den kommenden Babylon 5-Spinoff
"Legend of the Rangers" drehen. Unser Redakteur Mario Rössel hat sich daher mal
diesem innovativen Thema angenommen und gibt Ihnen einen Einblick in das kommende Geschehen.
Verpassen sollten Sie allerdings auch nicht den Start unserer neuen Rubrik "Fragt
Larry!" von und mit Larry Nemecek, die Ihnen die Möglichkeit geben soll, auf bisher noch
unbeantwortete Star Trek-Fragen endlich eine fachkundige Antwort zu erhalten. Zögern Sie also nicht und
mailen Sie uns bei Interesse unter corona@sf-radio.de.
Zum Abschluss möchte ich noch auf das nächste sf-radio.de-Dinner hinweisen, welches am 19.
Mai in der Dampf-Bier-Brauerei in Essen stattfinden wird. Mehr ausführliche Informationen zu dieser
Veranstaltung finden Sie auf unserer Homepage unter
http://www.sf-radio.de/extras/dinner.htm.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Star Trek: Mit Warp auf der Zielgeraden
2. Die JediCon 2001
3. Kolumne: Star Trek-Classic - Was war das noch mal?
4. Star Trek: trekBEAT
5. Fragt Larry!
6. Im Gespräch mit Leeshock und Flores
7. Kreuzfeuer
8. Rating Report
9. Star Trek: Smile Fiction
10. Webwatcher: starwars-union.de
11. Earth: Final Conflict - Die vierte Staffel
12. Lesezeichen: Die Centauri-Trilogie
13. Babylon 5: Legend of the Rangers
14. JMS: Rising Stars (1.2)
15. Dune-Miniserie: Viel Sand um Nichts
16. Wissenschaft: Mit vereinten Kräften in den Teilchenzoo
17. Subspace Link
Seit nunmehr sieben Jahren verfolgen "Star Trek"-Fans überall auf der Welt den Heimweg
eines kleinen Schiffes aus dem Delta-Quadranten: Die vierte Fernsehserie "Star Trek: Voyager"
fesselte Millionen Zuschauer an ihre TV-Schirme, und das mit dem wohl längsten Nachhauseweg in
der Geschichte des Fernsehens. Bald werden auch die deutschen Fans in den Genuss der letzten und siebten
Staffel kommen.
Das Team der Entwickler und Autoren hat noch einmal alle Register gezogen und versucht mit beliebten
Themen, Publikumslieblingen und einer geballten Ladung Action und Humor der Serie ein krönendes
Ende zu verpassen. Im Gegensatz zu "Deep Space Nine" wird es bei "Voyager"
auch keinen längeren Storybogen gegen Ende der Serie geben, die Frage nach der Heimkehr der
Voyager wird bis zum Ende der Staffel ungewiss bleiben.
Den Anfang macht der zweite Teil des Borg-Cliffhangers "Unimatrix Zero", in dem ein kleiner
Teil der Borg um seine Existenz und das Bestehen der sogenannten Unimatrix Zero bangt. In dieser
Traumwelt können die ausgewählten Drohnen ganz individuell leben und sogar ihren
Gefühlen nachgehen. Seven of Nine hat in dieser Folge eine Beziehung zu einem anderen Borg, von
nun an ist sie sich ihrer Fähigkeit zu Liebe und Leidenschaft bewusst und möchte diese
Gefühle wieder und wieder erleben. So versucht sie in einer der letzten Episoden, "Human
Error", diese Emotionen mittels einer Holodeck-Simulation zu wecken.
Das beliebte und erfolgversprechende Thema "Liebe" wird also angesprochen; die Autoren
liefern den Zuschauern das, was sie sich schon immer gewünscht haben: Einen Kuss. Wer –
zumindest auf dem Holodeck – der Glückliche ist, dem Seven sich hingibt, sei an dieser Stelle noch
nicht verraten. Auch das andere Paar der "Voyager" gerät wieder in den Fokus:
B’Elanna Torres und Tom Paris bekommen in "Lineage" eine freudige Nachricht – ein Baby
ist unterwegs! Doch was auf den ersten Blick als schön erscheint, führt zu einer Menge
Ärger. Denn als sich der Nachwuchs ankündigt, wird B’Elanna an ihre Kindheit erinnert.
Wegen der fortgeschrittenen medizinischen Erkenntnisse ergibt sich für sie die Möglichkeit,
aus einem Mischlingskind alle klingonischen Gene entfernen zu lassen. Somit würde ihm eine
schlimme Kindheit erspart, auf der anderen Seite seine Persönlichkeit aber auch stark verändert.
Auch Robert Picardo konnte sich in diesem Drehjahr über Unterbeschäftigung nicht beklagen –
gleich in vier Episoden steht er mehr oder weniger im Mittelpunkt des Geschehens. In "Critical
Care" wird er auf einem fremden Hospitalschiff gefangen genommen und muss Verletzte versorgen.
Allerdings geschieht dies nicht wie gewohnt, geordnet nach der Schwere der Fälle, sondern nach
einem dubiosen medizinischen Kastensystem. Und im Zweiteiler "Flesh and Blood" sieht er
sich einer Rebellion von Hologrammen gegenüber und steht vor der Frage, ob er seinem Schiff loyal
bleiben, oder seine holografischen "Verwandten" unterstützen soll. Die Rechte des
Hologramms werden auch noch in "Author, Author" aufgegriffen, wo der Doktor wieder
einmal an seinen Künsten feilt und mit einem Holo-Roman in einer stark überspitzten
Darstellung auf die Leiden eines Hologramms aufmerksam machen will. Doch in seinem Werk verwendet er
leicht abgewandelte Varianten seiner Schiffskameraden, um auf das Dilemma aufmerksam zu machen: Im
Alpha-Quadranten bekommen hunderte von Menschen eine gewalttätige und ignorante
Voyager-Crew zu Gesicht.
Es werden also Themen aufgegriffen, die die Crewmitglieder beschäftigt und das Publikum bewegt
haben. Viele Storybögen einzelner Charaktere werden erneut beleuchtet, aber wir werden auch
einige außergewöhnliche und wirklich innovative Folgen zu Gesicht bekommen: So findet der
Zuschauer in der Doppelfolge "Work Force" seine geliebten Protagonisten in einem
Arbeitslager wieder, und ihnen fehlt jede Erinnerung an ihr früheres Leben. Auch die Folge
"Repression", in der die Maquis-Besatzung durch mentale Kontrolle eine Meuterei anzettelt,
zählt zu diesen Höhepunkten. Ein fast schon schamloser "Star Wars: Episode
I"–Verschnitt erwartet uns in "Drive", wo Tom Paris an einem Wettrennen teilnimmt.
Auch alte Bekannte aus dem Alpha-Quadranten werden wieder mit von der Partie sein: Reginald Barclay
und Deanna Troi haben wieder einen ihrer beliebten Gastauftritte ("Inside Man"). Und in
"Prophecy" begegnet die Voyager tatsächlich einem klingonischen Schiff, dessen
Crew allerdings keine Ahnung von einem Friedensvertrag zwischen der Föderation und den
Klingonen hat. Und natürlich wird auch wieder durch die Zeit gereist. Praktischerweise braucht
sich die Voyager dieses Mal noch nicht einmal zu bewegen, denn das Schiff selbst ist in zahlreiche mehr
oder weniger freundliche Zeitebenen unterteilt.
Und noch ein alter Bekannter besucht die Voyager. Der Mann mit dem gefährlichsten
Fingerschnippen des Universums gibt sich die Ehre: Q. Und dieses Mal hat er auch seinen Sohn
mitgebracht, der von der guten Kathryn "Tante Kathy" Janeway von einem
allmächtigen Flegel zu einem würdevollen Q erzogen werden soll.
Natürlich wird es zwischen diesen originellen Folgen mit "Aha-Effekt" auch noch einige
normale Episoden geben, die einer "gewöhnlichen" Story nachgehen. Die Voyager wird
einmal mehr gefangen genommen, muss eine alte Raumsonde von der Erde suchen, wird natürlich
unzählige Male halb zerstört und anschließend zusammengeflickt. Doch man merkt
deutlich, dass die Köpfe der Autoren für diese Staffel ganz besonders heftig geraucht haben.
Alle Register wurden gezogen, alle Asse aus dem Ärmel hervorgeholt, bevor die finale Episode,
"Endgame", über den Schirm flimmert. Erste Gerüchte machen im Internet die
Runde, in einem Trailer von Paramount sieht man eine stark gealterte Janeway und Tuvok, der wie ein
Irrer mit Tinte und Feder an einem Dokument schreibt, außerdem die Borg-Königin, welche
im Finale wieder von Alice Krige (ST8: First Contact) und nicht von Susanna Thompson
verkörpert wird. Die Hinweise deuten darauf hin, dass die Voyager zu Beginn der Folge nach
Hause zurückgekehrt ist, und dass schon einige Jahre seit dieser Rückkehr vergangen sind.
Ob das am Ende des Finales noch so ist, bleibt abzuwarten.
Im Zuge vergangener Staffeln wurde oft Kritik laut, man ließe sich nichts Neues mehr einfallen, die
Geschichten würden immer langweiliger, die Charaktere seien flach und unausgearbeitet. Mit
einigen der kommenden Episoden haben die Entwickler einen Schritt in die richtige Richtung getan, weg
von Standard-Abenteuern, hin zu charakterorientierten Handlungen. Wenn mit "Endgame"
der letzte Schuss aus der kreativen Kanone des Autorenteams abgegeben wurde, wird eins klar sein:
Nichts hat man unversucht gelassen, um diese letzte Staffel interessant und abwechslungsreich zu
gestalten. Deswegen gilt trotz aller Zweifel und Bedenken: Einschalten lohnt sich!
(Zurück zum Inhalt)
In den Sartory Sälen mitten in der Kölner Innenstadt wurde Ostern dieses Jahr einmal ganz anders
gefeiert. Dort fand vom 13. bis 15. April die Jedi-Con 2001 statt, die dritte Con des Offiziellen
Star Wars-FanClubs. Die Macht war offensichtlich mit den Fans und den Organisatoren, denn dies war nicht
der erste Versuch, seit der letzten Jedi-Con 1997 wieder eine "Star Wars"-Convention dieser
Größe ins Leben zu rufen. Der Zeitpunkt schien zumindest manchen Fans ungünstig
gewählt: nur eine Woche nach der FedCon 9, der größten Sci-Fi-Convention Europas. Allen
Schwarzmalern zum Trotz wurde die Con durchgeführt – und das erfolgreich. Rund 1200
Dauergäste kamen nach Köln und nur wenige Tagesgäste, denn die Veranstaltung war
ausverkauft.
Die Eröffnungszeremonie war anders als sonst üblich: Der liebevoll gemachte Film, an dem auch
der von den FedCon-Filmen her bekannte Tobias Richter mitgewirkt hat, ging über in eine Liveshow.
Boba Fett betrat die Bühne, auf der Jagd nach dem sogenannten "Journal of the Whills",
und wurde von einem Trupp Stormtrooper gestellt. Mit einem Thermaldetonator bewegte er diese wieder zum
Abzug, um sich anschließend zwei Jedis gegenüber zu sehen. Glücklicherweise war auch
Darth Maul nicht weit, und so entbrannte auf der Bühne ein beeindruckend anzusehendes
Lichtschwert-Duell, dessen Choreographie fast originalgetreu aus "Episode I" entnommen war.
Nachdem auch der einzige Überlebende dieses Kampfes wieder halbwegs zu Puste gekommen war,
stellte OSWFC-Leiter Robert Eiba die Gäste dieses Wochenendes vor:
Steve Sansweet (Lucasfilm-Mitarbeiter), Don Bies (Mitarbeiter von Industrial Light and Magic), Jeremy
Bulloch (Boba Fett in Episode V und VI), Warwick Davis (Wicket in Episode VI und mehrere Rollen in
Episode I), Michael Sheard (Admiral Ozzel in Episode V), Jerome Blake (Rune Haako und andere
Episode I-Charaktere) sowie als Überraschungsgast Peter Mayhew (Chewbacca). Rick McCallum,
Produzent von Episode I bis III, war nur am Samstag der Con anwesend.
Den Abschluß der Zeremonie bildete Co-Moderator Marc Dermill, der mit seiner Jedi-Band und
Unterstützung des Publikums den Filksong "The Saga Begins" zur Melodie von
"American Pie" zum Besten gab.
Am Samstag Mittag stand dann ein Programmpunkt an, den man so bisher selten auf einer Convention
gefunden hat und allen Teilnehmer zweifellos mit den meisten Spaß beschert hat: die Invasion der
Kölner Innenstadt.
Schätzungsweise 100 Mann fanden sich ein, zur Hälfte kostümiert, wobei einige
Teilnehmer angesichts der niedrigen Temperaturen und wenig Stoff am Körper wirkliches
Durchhaltevermögen bewiesen. Die Vorhut bildeten standesgemäß etliche Stormtrooper,
Imperiale Offiziere und Darth Vader höchstpersönlich. Nach Aufstellung ging es dann los vom
Veranstaltungsort Nähe Friesenplatz direkt entlang der Hauptstrasse Richtung Kölner Dom.
Die Passanten auf der brechend vollen Domplatte staunten nicht schlecht und es war eigentlich pures
Glück, dass sich keine Autounfälle entlang der Strecke ereigneten. Manch einer hatte
dafür nur ein Kopfschütteln übrig, einige suchten sogar ihr Heil in der Flucht, besonders
aber die japanischen Touristen hatten ihre helle Freude und ließen sich mit Darth Vader ablichten.
Ob das von Premiere World vor dem Hauptbahnhof aufgebaute, vier Meter hohe Imperiale
Kriegsgerät, ein sogenannter AT-AT, nur rein zufällig der Endpunkt der Tour war, bleibt
dahingestellt.
Um 15 Uhr des gleichen Tages fand der obligatorische Kostümwettbewerb statt. Hier bestätigte
sich der Eindruck, den man vorher schon auf den Gängen des Hotels gewinnen konnte: Nicht nur die
Zahl der Kostüme war hoch, sondern auch deren Qualität ungewöhnlich gut. Es gab
gleich mehrere sehr gut gelungene Queen Amidalas und Boba Fetts, von Kopfgeldjägern, Jawas,
außerirdischen Tänzerinnen aus Jabbas Palast, Han & Leia, Bib Fortuna, Anakin Skywalker
sowie unzähligen Jedis ganz zu schweigen. Die Jury bestand diesmal nicht nur aus Stargästen,
sondern auch aus genauso vielen zufällig ausgewählten Conteilnehmern. Sie hatten die Qual
der Wahl und die Gleichförmigkeit der Bewertung war wohl auch ein Grund für das darauf
folgende Chaos bei der Preisverleihung. So gewannen beispielsweise Teilnehmer Preise für die beste
Performance, wo es gar keine gegeben hatte und den Preis für das beste Kostüm gewann mit
Indiana Jones ausgerechnet das einzige Nicht-SW-Outfit.
Besonders gut besucht war das Panel von Rick McCallum am Nachmittag, wo man auf Neuigkeiten zu
"Episode II" hoffte – im Großen und Ganzen jedoch vergeblich, denn McCallum gab nur
sehr wenig Preis. Yoda wird in "Episode II" selbst das Lichtschwert schwingen, Darth Maul ist
und bleibt mausetot und der Trailer zum neuen Film wird im November diesen Jahres erscheinen.
Fans überreichten ihm zum Schluss die bisher eingegangen Unterschriften zur "One world, one
release"-Kampagne, die den weltweiten Start von "Episode II" zu einem einheitlichen
Zeitpunkt bezweckt. McCallum war begeistert, meinte jedoch, dies sei eine Sache der lokalen Verleiher.
Eines der Highlights war eindeutig das Konzert des "Metropolis Filmorchesters" am Samstag
abend. Um 21 Uhr ging es los und bereits eine Stunde zuvor kampierten die Conteilnehmer in der Lobby
vor dem großen Hauptsaal, um günstige Plätze zu ergattern. Das 70-köpfige
Orchester hatte es nicht schwer das Publikum zu begeistern. Schon nach der bekannten
Eröffnungsfanfare jubelte der ganze Saal. Ein Erzähler und ein lebensgroßer
ferngesteuerter R2D2 führten durch das Programm, sodass es auch zwischen den Nummern nicht
langweilig wurde. Besonders beliebt waren dabei die "Mos Eisley Cantina Band", die
"Flag Parade" und natürlich der berüchtigte "Imperiale Marsch".
Schade war nur, dass einige der Stücke ohne Chor gar nicht oder nicht so gut gespielt werden
konnten. Angesichts des nicht enden wollenden Applauses gab es mehrere Zugaben, darunter auch das
"Duell of the Fates", das noch einmal für besonders viel Beifall sorgte.
Auch auf dieser Con zu finden waren, eine Kunstausstellung, bei der einige schöne und
ungewöhnliche Stücke zu bewundern waren, Händler und diverse Stände, bei
denen man unter anderem das SW-Kartenspiel erlernen konnte.
Zum Schluss gab es sogar einen – wenn auch inoffiziellen – Weltrekord zu verzeichnen: Einer der zahlreichen
Stormtrooper hat es tatsächlich geschafft, über 30 Stunden in seiner Rüstung auszuharren.
Über den Zustand des Mannes ist allerdings nichts bekannt...
Auch wenn die Gaststars weniger bekannt waren als auf vergleichbaren Veranstaltungen, hat dies der
Stimmung offensichtlich keinen Abbruch getan - die meisten Fans schienen vor allem wegen der Kontakte
zu anderen Fans und weniger wegen der Schauspieler gekommen zu sein. Laut einer Umfrage auf einer der
bekannten SW-Websites wurde die Jedi-Con 2001 von über 70% der Teilnehmer als voller Erfolg
gewertet.
Links zum Thema:
http://www.jedi-con.de/
http://www.oswfc.de/
http://www.starwars-union.de/jedicon/
http://www.starwarsnews.de/
http://www.ihq.de/
http://jedi-alliance.k-babes.de/
http://www.leosworld.de/starwars/main.htm
(Zurück zum Inhalt)
Nein. Ich weigere mich noch, es zu glauben! Paramount hat noch nichts offiziell bestätigt und somit steht
nicht fest, dass die fünfte Serie tatsächlich vor der Zeit der Classic-Serie spielen wird. Und wie ich
vor einigen Wochen an gleicher Stelle schon einmal schrieb, halte ich diese Idee bestenfalls für
waghalsig und schlimmstenfalls für total Plemplem.
Zu dem Gerücht mit der vulkanischen ersten Offizierin, die die offizielle Nachfolgerin des Mega-Babes
Seven of Nine werden soll, werde ich mich noch weniger äußern, aber wenn die Jungs und
Mädels aus der Paramountchen Produktionsabteilung diese Figur tatsächlich ‚T´Pau’ nennen und
sie die gleiche sein soll, die in Amok Time so exzellent von Celia Lovsky dargestellt wurde, raste ich
Star Trek-technisch völlig aus und Ihr seid die ersten, die das zu spüren kriegen werden. Und ja,
diese Drohung darf man ernstnehmen!
Ich will ja gewiss keine paranoiden Verschwörungstheorien in die Welt setzen, aber man darf ja
vielleicht mal nachfragen: Haben die derzeitigen Herren des Franchise eigentlich ein Problem mit der
Classic-Serie oder mit deren Erfindern?
Ich gebe zu, das klingt ein wenig lame, aber ich gebe folgende kleinen Fakten und Gerüchte zu bedenken:
1.
Captain Kirk, der Held einer ganzen Nation und auch vieler geistig gesunder Menschen, stirbt, indem er erfolglos
versucht, mit einer Brücke zu Boden zu schweben. Zuvor haben die Produzenten versucht, ihm gemein in
den Rücken zu schießen, was das Testpublikum nett ausgedrückt unschön fand.
Unschön genug zumindest, um dieses alternative Ende in den Film zu drücken.
2.
Die eugenischen Kriege, die in der Classic-Serie ziemlich genau in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts gelegt
werden, existieren im Voyager-Universum gar nicht erst und in der Serie Deep Space Nine werden sie kurzerhand
um 100 Jahre in die Zukunft verlegt.
3.
Zefreme Cochrane ist in der Classic-Serie ein netter Erfinder, der es sich auf einem kleinen, abgelegenen
Planetoiden gemütlich gemacht hat, um mit einer mysteriösen Energieform die Jahrhunderte
rumzukriegen. In "Star Trek: First Contact" sehen wir einen psychisch kranken Cochrane, der
zudem noch an der Flasche hängt und ziemlich schlechte Rock-Musik hört.
4.
Captain Kirk schafft es in der Original-Serie, den Spock des Spiegel-Universums dazu zu bewegen, ihn
und seine Crewmitglieder in sein richtiges Universum zurückkehren zu lassen. In der Serie Deep Space
Nine erfahren wir, dass Mister Kirk leider alles falsch gemacht hat und die Menschheit aufgrund der
Auswirkungen dieser kurzen Konversation vollständig versklavt wurde.
5.
In der Serie STAR TREK: Voyager erzählt ausgerechnet Madame ‚Erste Direktive? Kommt drauf
an, wie ich mich heute fühle!’ Janeway in der Episode ‘Flashback’, dass Männer wie Kirk im 24.
Jahrhundert eher in der Arrestzelle, als auf dem Sessel eines Captain landen würden.
Soweit die Fakten, kommen wir jetzt zu den Gerüchten, von denen ich immer noch hoffe, dass sie
einfach nicht wahr sind:
6.
Die fünfte Serie soll den Namen "Enterprise" tragen und rund 80 Jahre vor der
Classic-Serie spielen. Die Klingonen haben dennoch Wülste auf der Stirn und das Design der
Brückenarmatur ist schon zu dieser Zeit wesentlich moderner, als es ein knappes Jahrhundert
später der Fall sein wird.
7.
Leonard Nimoy spielte den ersten Vulkanier in der Sternenflotte. An Bord der neuen/alten Enterprise
wird es ebenfalls einen Bewohner vom Planeten Vulkan geben. Da aber die Föderation und damit die
Sternenflotte noch nicht gegründet sind, kann es angeblich hier keinen Widerspruch geben. Die
Tatsache, dass die Formulierung "erster Vulkanier" gar nicht so wichtig ist, sondern sich die
Menschen in der Classic-Serie erst an Vulkanier wie Mr. Spock gewöhnen mussten - und somit
oftmals die dramaturgische Spannung aufgebaut wurde -, lassen alle geflissentlich unter den Tisch fallen.
Ja, zum großen Vogel! Warum war Mr. Spock denn für alle Menschen in der Classic-Serie so
ein Mysterium, wenn schon seit 80 Jahren eine aktive Kooperation an Bord von Raumschiffen zwischen
den beiden Spezies bestand?
8.
Die genannte Vulkanierin soll eine Dame namens ‚T´Pau’ sein und den Babe-Faktor auf die neue/alte
Brücke bringen. Eine ebenso benannte, sehr ergraute Dame spielte eine wichtige Rolle in der ersten
Episode der zweiten Classic-Staffel "Amok Time" und wurde dort als eine Gegnerin der
Föderation vorgestellt und als einzige Person, die jemals einen Sitz im Rat der Föderation
abgelehnt hat. Ich bin mal gespannt, ob und wie sie das zusammenführen.
9.
Im Film "Star Trek: The Motion Picture" steht Lt. Ilia, bzw. deren Duplikat vor einer Reihe
von allen Schiffen, die bis zu jenem Zeitpunkt den Namen Enterprise trugen. Wir dürfen gespannt
sein, ob die neue/alte SS Enterprise tatsächlich jenes Konstrukt aus langem Stock mit Ring drum
herum ist.... ein anderes war da nämlich nicht zu sehen!
Ein letztes Argument für die oben formulierte These könnte auch das Gerücht um den
Bösewicht im zehnten Star Trek-Film liefern. Denn wenn es stimmen sollte, dass ein von den
Romulanern geklonter Mister Spock im Film die Rolle des zum Tode verdammten Finsterling
übernehmen wird, dann hört sich das ohne Zweifel spannend an. Aber ich frage mich ernsthaft,
wie sie ihn denn zum Schluss töten wollen. Vielleicht in Plomek-Suppe ertränken? Oder von
einem Selaht zu Tode quetschen lassen? Würde zur Dramatik von Kirks Tod passen...
Irgendwie fände ich ein wenig mehr Rücksicht auf den Ursprung des Franchise passender.
Tatsächlich könnten sich die Produzenten von heute bei denen von einst in manchen Belangen
eine Scheibe abschneiden.
Und damit verabschiede ich mich und werfe 5,-DM in das Phrasenschwein.
(Zurück zum Inhalt)
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Neues von Serie V.
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Bei der fünften Star Trek-Serie tut sich einiges: Nachdem Marjorie
Monaghan (B5: Number One) für die Rolle der Vulkanierin T'Pau im Gespräch
war, wurde bekannt, dass sie abgesagt hat. Kurz darauf gab es einen erneuten
Casting-Aufruf, in dem die Rolle ähnlich, aber etwas erweitert beschrieben
wird als zuvor:
"Sie ist ein schöner und sinnlicher Wissenschaftsoffizier mit der Aufgabe,
den Fortschritt und das Verhalten der Menschen an Bord der Enterprise zu
überwachen. Sie besitzt viel Würde, Selbstvertrauen und Stärke - sie
ist niemals ängstlich. Als echte Vulkanierin hält sie Menschen für
primitiv und irrational, aber sie entwickelt Respekt für Captain Archer und
wird eines seiner loyalsten und vertrauenswürdigsten Crewmitglieder."
Der Castingaufruf bestätigte auch, dass James Conway beim Pilotfilm zu Serie
V Regie führen wird. Bisher war der Regisseur noch nicht bekannt. Der
Drehstart ist nach wie vor für den 8. Mai in Los Angeles vorgesehen.
In den vergangenen Tagen gab es ebenfalls ein großes Rätselraten um Scott
Bakula, der durch die Serie "Zurück in die Vergangenheit" ("Quantum
Leap") bekannt wurde. Gerüchten zufolge soll Bakula die Hauptrolle als
Captain Jackson Archer in Serie V übernommen haben. Allerdings wurde dann
berichtet, dass er die Hauptrolle in einer amerikanischen Comedy-Serie übernehmen
soll.
Michael Schneider vom Daily Variety bestätigt nun, dass Scott Bakula anstelle
von Burt Reynolds die Hauptrolle in "Late Boomers" übernehmen wird, die
in den USA auf CBS ausgestrahlt wird. Allerdings hat er bisher nur zugestimmt, als
Gaststar in der ersten Episode aufzutauchen, so dass er immer noch in der Lage ist, die
Rolle von Captain Jackson Archer, sollte er denn so heißen, in Series V anzunehmen.
Der preisgekrönte Michael Westmore hat unterzeichnet, die Make-up-Abteilung der
nächsten Star Trek-Serie zu leiten. Westmore beendete kürzlich seine Arbeit
als Make-up-Supervisor bei Voyager. Doug Drexler, der bereits bei TNG und DS9
mitarbeitete, und auch für die visuellen Effekte bei Voyager verantwortlich war,
hat laut einem Bericht der offiziellen Star Trek-Seite nun auch einen Vertrag für
die nächste Star Trek-Serie unterschrieben. Zusammen mit Michael Okuda, Herman
Zimmerman und John Eaves wird er ein Team bilden, welches hauptsächlich für
das Aussehen der nächsten Serie verantwortlich sein wird.
Interessanterweise ist auch noch der Name der Serie ungewiss. Gerüchten zu
Folge soll das altehrwürdige "Star Trek" vor dem Titel dieses Mal
fehlen, so dass die Serie nur "Enterprise" heißt. In Deutschland wird
sie vermutlich ohnehin unter anderem Namen laufen, schließlich hieß das
originale "Star Trek" hierzulande ja bereits "Raumschiff
Enterprise".
In Kürze soll es endlich offizielle Ankündigungen zur Serie geben. Dann
steigen die Informationen von Gerüchten zu Fakten auf.
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Neues über Star Trek X.
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"Trek Today" will den vorläufigen Namen sowie den Inhalt der ersten
paar Drehbuchseiten des kommenden Star Trek-Sequels in Erfahrung gebracht
haben. Wer diese Spoiler nicht lesen möchte, gelangt hier
zur nächsten Meldung.
Demnach soll der neue Film "Nemesis" heißen, doch das könnte sich
noch ändern. Die erste Szene spielt in Alaska, bei der Hochzeit von Will Riker und
Deanna Troi, Captain Picard wird Trauzeuge. Interessanterweise war "Nemesis"
auch als Name für "Star Trek: Insurrection" im Gespräch.
Corona Coming Attractions widmete sich dem Gerücht über die Beteiligung
Leonard Nimoys (ST:TOS Spock) am neuen Film: "Das Gerücht, das Sie über
Spock gehört haben, dass er der 'denkwürdige Bösewicht' ist, ist nicht so
unglaubwürdig, wie einige denken. Tatsächlich scheint jemand dort draußen
verbreitet zu haben, dass Spock nicht nur in dem Film auftreten wird, sondern dass Leonard
Nimoy auch die Regie in Nummer 10 führen wird. Die
Internet Movie Data Base führte ihn etwa eine
Woche in dieser Position, bevor sein Name mysteriöserweise entfernt wurde.
Im Star Trek Communicator wurde [ST X-Drehbuchautor John] Logan über Spocks Auftritt im
Film befragt. Er machte eine Pause und sagte dann, "Ich kann darüber nicht
reden." Er konnte jedoch enthüllen, dass zumindest einige andere
Elemente der originalen Serie in dem Film auftauchen werden. "Wir werden
einige der Außerirdischen der originalen Serie zu sehen bekommen, die wir eine
Weile nicht gesehen haben. Ich kann nicht ins Detail gehen, aber ich liebe die
Andorianer auch."
Rick Berman enthüllte im Star Trek Communicator Informationen, die das
Erscheinen von Spock bestätigen: "Wir haben einige Überraschungen
für den Kinofilm geplant, den wir in diesem Jahr mit einigen Charakteren von einer
anderen Serie als "Next Generation" drehen... Soweit es die Voyager- und DS9-
Schauspieler angeht, sind dies alles Entscheidungen, die zu einem bestimmten
Zeitpunkt getroffen werden, aber es gab keine Diskussion über irgendetwas
weiteres zu diesem Zeitpunkt."
Wie immer gilt: So lange keine offiziellen Ankündigungen vorliegen, sollten
diese Infos als Gerüchte betrachtet werden.
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Spoiler zum Voyager-Finale.
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"Section 31" erreichten weitere detaillierte Gerüchte über den
ersten Teil des "Voyager"-Finales, "Endgame". Vorsicht, Spoiler des
Serienfinales! (Klicken sie hier, um diese Meldung zu
überspringen.)
Nachdem Captain Janeway auf mysteriöse Weise an Transwarp-Spulen gekommen
ist, konnte die Voyager zur Erde zurück kehren. Die Episode beginnt 25 Jahre
in der Zukunft. Tuvok sitzt im Gefängnis, nachdem er Janeway wegen der
Umstände ihrer Rückkehr angegriffen hat. Er ist nämlich davon
überzeugt, es handle sich hier gar nicht um die echte Janeway, sondern um einen
"Borg-Replikanten", eine Art Formwandler der Borg, der menschliche Form
annehmen kann.
Als Janeway Tuvok in seiner Haft besucht, versucht sie ihn zu beseitigen - sein
Verdacht, der ihn in eine Irrenanstalt gebracht hat, bewahrheitet sich. Tuvok kann den
Replikanten überwältigen und gelangt mit Hilfe von Captain Janeways
Assistentin, Lt. Marie Cooper, an ein experimentelles Zeitschiff der Föderation.
Doch als er in die Vergangenheit fliegen und die Geschehnisse korrigieren
will, tritt plötzlich eine Borg-Flotte in den Erd-Orbit ein, der er nur schwer
entkommen kann. Seine Flucht durch die Zeit endet an einem Zeitpunkt, als die
Voyager auf ein gestrandetes Borg-Schiff unbekannter Bauart gestoßen ist.
Anscheinend hat diese Tötungsmaschine so gut funktioniert, dass sie ihre
eigene Besatzung an Bord vernichtet hat. Als Janeway mit einem Außenteam auf
das Schiff beamt und ungeschickter Weise eine Stasiskammer öffnet, wird ein
Notsignal aktiviert, und eine Flotte von Borg-Kuben erscheint. Auch das Schiff
der Königin ist dabei.
Diese nimmt Kontakt zum Außenteam auf und stellt Captain Janeway vor ein
Ultimatum: Sie sollen sich ergeben, oder sie müssen Zeuge der Vernichtung der
Voyager werden.
Alice Krige, die Borg-Queen aus "Star Trek VIII: Der erste Kontakt" wird auch
in "Endgame" zu sehen sein. Mulgrew erwähnte Kriges Namen quasi in einem
Nebensatz in einer US-Talkshow: "Die [Borg-]Königin? Mit der habe ich gerade
erst gearbeitet. Sie ist toll, diese Alice Krige. Im Finale gibt es einiges
von ihr zu sehen."
Ob Susanna Thompson, die im Voyager-Zweiteiler "Dark Frontier" das Oberhaupt
der Borg gemimt hatte, dieses Mal verhindert war oder ob die Autoren einfach
wieder auf die altbewährte und beliebte Alice Krige setzen wollten, ist
unbekannt.
Bei Vidiot steht ein Trailer zum Download bereit, der Ausschnitte des Finales
enthält.
Links zum Thema:
http://www.vidiot.com/st-voy/Previews/
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Episodeninfos: "Homestead".
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Die Voyager-Folge, die bislang unter dem Namen "Destiny" gehandelt wurde,
trägt nun den Namen "Homestead".
UPN hat zwei neue Fotos und eine Kurzbeschreibung der Folge veröffentlicht.
Darin findet Neelix eine talaxianische Kolonie.
Hier die Beschreibung:
Als man auf einem nahe gelegenen Asteroiden Lebenszeichen entdeckt, ist Neelix
verwundert, eine Gemeinschaft von Talaxianern zu finden. Diese kämpfen damit,
die Herrschaft eines Söldnertyrannen zu überleben, der nur die
Minerale des Asteroiden ans Tageslicht fördern möchte. Neelix obliegt es,
ihnen neue Hoffnung und den Willen einzuflößen, für das Land, das sie
behalten möchten, zu kämpfen.
"Homestead" wird am 9. Mai 2001 in den USA ausgestrahlt.
Links zum Thema:
http://www.upn.com/shows/stv/voyagerlog.htm
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Deutsche TV-News.
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Zwei Sender sind es, die "Star Trek" im deutschen Fernsehen am Leben
erhielten: Sat.1 und Premiere World.
Letzterer schließt seine Ausstrahlung des Wunschprogramms "Star Trek
Top 30" am 1. Mai zwar ab, macht aber daraufhin ab dem 8. Mai mit brandneuen
Voyager-Folgen weiter.
Auch im Free-TV fliegt die Voyager: DSI
berichtet, Sat.1 werde die siebte Staffel auf dem gewohnten Sendeplatz direkt an die
sechste anschließen.
Auf alle Fälle zeigt Sat.1 abermals Wiederholungen der guten alten Next
Generation: Ab dem 14. Mai werden im Nachmittagsprogramm von montags bis
freitags um 16 Uhr alle 178 Folgen ausgestrahlt.
Hier die offiziellen Sendetermine bis zum 25.05.2001 (jeweils um 16 Uhr):
Mo. 14.05.2001: Ep. 1: "Der Mächtige"
Di. 15.05.2001: Ep. 2: "Mission Farpoint"
Mi. 16.05.2001: Ep. 3: "Gedankengift"
Do. 17.05.2001: Ep. 4: "Der Ehrenkodex"
Fr. 18.05.2001: Ep. 5: "Der Wächter"
Mo. 21.05.2001: Ep. 6: "Der Reisende"
Di. 22.05.2001: Ep. 7: "Die geheimnisvolle Kraft"
Mi. 23.05.2001: Ep. 8: "Das Gesetz der Edo"
Do. 24.05.2001: keine Episode
Fr. 25.05.2001: Ep. 9: "Die Schlacht von Maxia"
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Jeri Ryans Stimme in "Elite Force".
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Fans des Ballerspiels "Voyager: Elite Force", aufgepasst! Wer die
Originalversion in englischer Sprache besitzt, darf sich freuen, denn Jeri
Ryan (ST:VOY Seven) wird ihre Sprechrolle nachträglich selbst sprechen. Dies
gilt sowohl für das kommende Expasion-Pack als auch für das Spiel selbst, das
man über ein Update aus dem Internet mit Jeris Stimme versorgen kann. Auf der
offiziellen Seite zum Spiel wird man es finden.
Während die deutsche Fassung schon von Anfang an mit den Synchronstimmen der
Serie veröffentlicht worden war, hatte Jeri Ryan ihre Rolle als einzige unter
den Schauspielern wohl aus Zeitgründen "nicht zur Verfügung"
gestanden. Jetzt wird dies nachgeholt.
Die Expansion zum Spiel wird neben zusätzlichen Multiplayer-Karten und
Spielmodi auch mit einer virtuellen Voyager-Tour aufwarten, die es erlaubt,
die zehn wichtigsten Decks zu erkunden. Außerdem wird man auf dem Holodeck
unter anderem auf Dr.Chaotica und Captain Proton treffen können.
Links zum Thema:
http://www.ravensoft.com/eliteforce/
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Ehrungen für "Star Trek"-Mitarbeiter.
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Die American Society of Composers, Authors and Publishers (ASCAP) hat bei ihrer
diesjährigen 16. jährlichen Film- und TV-Gala im Beverly Hilton
(Los Angeles/USA) mehrere Personen geehrt, die bei "Star Trek" hinter den
Kulissen tätig waren.
Die Voyager-Komponisten David Bell, Jay Chattaway und Dennis McCarthy haben ebenso eine
Ehrung erhalten wie James Horner, der für die Soundtracks zu Star Trek II und III
verantwortlich ist. Bell, Chattaway und McCarthy wurden für "Star Trek:
Voyager" in der Kategorie "Beste TV-Serien" geehrt, Horner erhielt seine
diesjährige Auszeichnung für seine Arbeit für den Kinofilm "Der
Grinch".
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Voyager-Versteigerung auf eBay.
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Auf der Auktionsseite eBay wurden mehrere Voyager-Items versteigert: Neben
einem "Release Kit" zum Serienfinale konnte der zahlfreudige Fan auch Teile
der abgebauten Kulissen erstehen. So kam etwa eine Ersatzfensterscheibe mit
Sternenflottensymbolen für über 350 Dollar unter den virtuellen Hammer.
Links zum Thema:
http://cgi.ebay.com/aw-cgi/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1136211348
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Robert Beltran auf der "Constellation II".
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Vom 05. bis zum 07. Mai findet in Paris die "Constellation II"-Convention
statt, für die nun ein weiterer Stargast offiziell bestätigt wurde. Kein
Geringerer als Robert Beltran hat nun auch seine Teilnahme an der Convention
zugesagt, die man eher zu den kleineren Veranstaltungen dieser Art zählen muss.
Neben Beltran werden auf der Convention auch noch die folgenden Schauspieler
zu sehen sein, die zum aktuellen Zeitpunkt als fest bestätigt angesehen
werden:
Garrett Wang (Fähnrich Harry Kim)
Robert O'Reilly (Kanzler Gowron)
J.G. Hertzler (General Martok)
Lisa Howard (Lili Marquette - Earth Final Conflict)
Richard Biggs (Dr. Stephen Franklin - Babylon 5)
Weitere Gäste werden wohl in den nächsten Wochen noch bekannt gegeben werden.
Wer an dieser Convention teilnehmen möchte, der sollte sich jetzt schon eine
Eintrittskarte reservieren, da es von den Karten eine doch sehr limitierte
Anzahl gibt. Das Ticket für einen Tag kostet 45,73 Euro (genau 300
französische Franc).
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Vier Mal Voyager-Rückblick.
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Auf der offiziellen Star Trek-Seite finden sich vier Interview-Videos, in denen
Darsteller beschreiben, wie sich ihr Leben seit der Reise in den
Delta-Quadranten verändert hat.
Den Anfang macht Robert Picardo (Holodoc). Er hat das Gefühl, dass wenn ihn
Fans erkennen, sie sich im Geiste fragen: "Wo ist sein Holo-Emitter?" An
diesem speziellen Blick merkt er, wie populär die Serie geworden ist. Er sagt:
"Auch wenn die Voyager keine Quoten-Rekorde brechen konnte, hat sie ein
spezielles Publikum, das viel mehr mit ihr verbunden ist als andere
Zuschauer." Das gelte übrigens weltweit, von seinem Supermarkt um die Ecke
bis zur U-Bahn in Wien.
Roxann Dawson (B'Elanna Torres) sagte, dass ihr die Voyager viele neue Chancen
eröffnet habe. So sei es schon sehr ungewöhnlich gewesen, als Schauspielerin
sieben Jahre ununterbrochen beschäftigt zu sein. Außerdem habe sie am
Voyager-Set vieles tun können, was ihr zuvor nicht möglich gewesen war, zum
Beispiel Regie zu führen, was sie gern fortsetzen will.
"Manchmal schaue ich mich um, ob mir auch keiner folgt", scherzte Robert
Beltran (Commander Chakotay). Auch er schätzt die regelmäßige Arbeit
über
sieben Jahre sehr. Vor allem weil sie ihm mehr kreative Möglichkeiten als
Schauspieler eingeräumt hätte: "Ich bin jetzt finanziell sicher genug,
auch
Rollen ablehnen zu können, wenn ich sie nicht passend für mich finde. Ohne
diese Sicherheit hätte ich in der Zwischenzeit vielleicht auch schlechte Jobs
annehmen müssen, obwohl ich sie lieber abgelehnt hätte." resümierte
Beltran.
Schließlich spricht Garrett Wang (Harry Kim) über die profunden
Veränderungen, die die Voyager für sein Leben brachte: "In meiner Jugend
wurde ich oft diskriminiert, weil ich in einer Gegend mit nur wenigen Asiaten
aufgewachsen bin. Dadurch habe ich einen richtigen Komplex entwickelt, so dass ich
dachte, immer wenn mich jemand länger ansieht, er habe etwas rassistisches im
Sinn. Wenn mich heute jemand anstarrt, seit der großen Popularität durch
die Serie denke ich nur: 'Ach wieder einer, der die "Voyager" gesehen hat'.
So hat mir die Serie aus meinem Komplex herausgeholfen, fast wie eine Therapie."
Links zum Thema:
http://www.startrek.com/finale/vidinterview.html
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Kate Mulgrew über die Liebe zur Science Fiction.
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Bevor sie 1994 zu Voyager kam, war Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) noch nie in
einem anderen Science Fiction-Projekt aufgetaucht und deshalb vollkommen fremd in
diesem Genre. In einem neuen Interview mit dem Cinescape Magazine enthüllte
Mulgrew, dass sie die Science Fiction seit dieser Zeit sehr zu schätzen gelernt
hat.
"Wenn man in etwas eintaucht und wenn man sich dem hingibt, dann erhält man
eine sehr natürliche Hochachtung dafür", erzählte Mulgrew den
Autoren Gregory
L. Norris und Laura A. Van Vleet. "Ich habe die Science Fiction studiert. Ich
begann, sie auf so unterschiedliche Art und Weise zu lieben, wie ich es nie
zuvor gedacht hätte.
Ich würde sagen, meine Liebe zu diesem Genre entspringt meiner Liebe zum
Handwerk", erklärt sie. "Jeder, der Science Fiction macht und es gut
macht,
steht auf meiner Expertenliste, weil es stark stilisiert ist. Das ist schwieriges Zeug,
weshalb ich auch immer auf Bob Picardo [ST:VOY Holodoc]
zeige, der ein vollkommener Schauspieler ist. Er bringt so viel in das hinein,
was einmal ein Nichts war. Er formte mit so wenig Ton diesen absolut
außergewöhnlichen Charakter. Ich liebe sein Talent. Das gilt für alle
Schauspieler, die solch eine Art von Arbeit mit jener Liebe erledigt haben."
Ein Aspekt von Voyager, den Mulgrew schon immer geschätzt hat, ist die
Tatsache, dass ein weiblicher Captain darin vorkommt. Sie sagte, dass sie sich
privilegiert fühlt, diejenige zu sein, die eine Frau in den Stuhl des Captains
setzt. "Dieser Charakter von Janeway ist ein richtig guter Anfang, um die
Sichtweise der Gesellschaft auf Frauen zu ändern, vor allem auf Frauen
mittleren Alters. [...] Ich bin 45 Jahre alt, ich führe dieses Schiff und ich
glaube nicht, dass ich meine Menschlichkeit, meine Weiblichkeit oder mein
Lachen dafür geopfert habe."
"Um ehrlich zu sein", sagte sie, "waren es am Anfang meine Genitalien,
über die sie sich Sorgen machten. Es verlangte mir viel Kraft ab, weil ich
wusste, dass sie auf meine Brüste und meine Mütterlichkeit und meine
Weiblichkeit schauten. Aber ich sagte mir selbst: 'Bring dies nur vollkommen
rüber, und sie werden letztendlich den Captain sehen.'"
Das gesamte englische Interview findet man in der März/April-Ausgabe des
Cinescape Magazines.
Links zum Thema:
http://www.cinescape.com
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Abschlussparty der Voyager-Stars.
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"Wir haben Tränen vergossen. Wir haben den emotionalen Teil erledigt. Dies
hier wird lustig werden. Dies hier ist eine Feier mit vielen unserer Freunde."
So beschreibt Jeri Ryan (Seven of Nine) die gewaltige Voyager-Abschiedsparty,
die im 'W Hotel' in Westwood, Kalifornien stattgefunden hat.
Über 500 Gäste wohnten diesem Ereignis bei, inklusive natürlich der Besatzung
der USS. Voyager, den Autoren, den Produzenten, einigen Leuten aus dem
Filmteam und dem Vorstand des Studios. Daneben waren aber auch noch einige
Gaststars bei dieser Party vertreten, namentlich John De Lancie (Q) und
Scarlett Pomers aus dem erweiterten Voyager-Team, Mitglieder der "Deep Space
Nine"-Besatzung wie René Auberjoinois (ST:DS9 Odo), Armin Shimerman (ST:DS9 Quark)
und die Produzentin Ira Steven Behr sowie auch die Autoren des zehnten Star Trek-Films,
John Logan und Brent Spiner (ST:TNG Data).
Natürlich waren bei diesem Ereignis auch viele Vertreter der Presse
zugegen, darunter auch ein Reporter der offiziellen Star Trek-Seite, wo man
nun auch bereits sechs Videoclips mit Interviews der Hauptcharakteren der Serie
ansehen kann.
Links zum Thema:
http://www.startrek.com
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Anmerkung: Neben der Arbeit als Fotoeditor und Berater für die wöchentlich in Großbritannien
als Enzyklopädie erscheinenden Star Trek-Fact Files, ist Larry Nemecek auch Autor des
Star Trek: Companions, sowie Herausgeber vom
Communicator, dem offiziellen Magazin des U.S. Star Trek-Clubs, das zweimonatlich erscheint.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.sf-radio.de direkt auf unserer Homepage.
Michael Schubert: Wieviel kostet eine durchschnittliche Folge?
Larry Nemecek: Die einzelnen Episoden kosteten bei TNG durchschnittlich etwa1,5 Millionen
US-$ und die jetzigen Kosten sind ähnlich oder leicht erhöht. Es gibt eine leichte Preissteigung
nach so vielen Jahren, aber sie (Paramount) sparen auch Kosten ein, weil sie im Lauf der Jahre ein
großes Archiv an Kulissen, Kostümen, Requisiten und sogar Spezialeffekten angelegt haben.
Und die CGI-Effekte helfen, obwohl sie kostenintensiv sind, dennoch Geld zu sparen. Für jedes einzelne
Drehbuch entscheiden die Produzenten - insgesamt oder in Einzelbereichen wie z.B. Kulissen,
Schauspielern oder optischen Effekten - ob sie eine "große" Show haben wollen und
dafür das Budget erweitern oder nicht, und wenn sie es wollen, in welchem Bereich. Natürlich,
wenn eine Show viele Statisten braucht, kann sie weniger Kulissen benötigen, oder bei vielen
Kulissen, kann man bei den Schauspielern sparen oder bei den Make-up-intensiven Aliens usw. So
können sie die Kosten ausgleichen, und einige Folgen werden in dieser Richtung geschrieben (eine
"bottle"show mit wenigen neuen Kulissen aber vielen Gaststars usw.). Der Umstand bei
Doppelfolgen ist zum Beispiel, dass man mehr Kulissen bauen kann - da man die Produktionskosten auf
zwei Episoden verteilen kann, statt nur auf eine.
Matthias Bruha: Hallo Larry. Ich frage mich, wie und wo Paramount Phänomene wie
Wurmlöcher und Antimaterie für Voyager recherchiert. Gibt es wissenschaftliche Berater?
Larry Nemecek: Oh ja! Ganz von Anfang an bestand Gene Roddenberry auf der
Glaubwürdigkeit und der logischen Erweiterung der aktuellen Wissenschaft in der frühen
Star Trek-Entwicklung, oder, so argumentierte er, die Zuschauer würden den Charakteren nicht
glauben. Er begann den Brauch, einen sehr aktiven wissenschaftlichen Berater zu haben: Dr. Harvey
P. Lynn von der Rand Corp. war in diesen Tagen zusammen mit anderen Wissenschaftlern und
Militär-Offizieren ganz versessen darauf, Ratschläge zu geben...einschließlich Isaac
Asimov! (Siehe auch das klassische Buch: The Making of Star Trek (Ballantine Books) von Stephen
Whitfield. Und schämt Euch, wenn Ihr es noch nicht gelesen habt!)
Später war da Jesco von Puttkamer von der NASA für ST: Der Film... ST:TNG hatte Dr.
Farouk El-Baz (erinnert Ihr Euch an das nach ihm benannte Shuttle?) als Wissenschafts-Berater, der
die Drehbücher kommentierte; Dann war da noch Naren Shankar, später auch angestellter
Autor, und bis zum letzten Jahr von ST:TNG, der meisten Zeit von ST:DS9 und der gesamten Serie
ST:VOY - Andre Bormanis. Jeder von ihnen schreibt eine Kritik über die einzelnen
Drehbuch-Entwürfe, oder beginnt auf Anfrage der Drehbuchautoren mit speziellen
Nachforschungen. Der Wissenschaftsberater hat einen steigenden Bekanntheitsgrad bei den Fans.
Naren und Andre hatten beide ihre Plätze im Abspann und ebenfalls verkauften beide Ideen
für neue Geschichten und schrieben Drehbücher, während Andre auch das Buch
"Star Trek Science Logs" für Pocket Books schrieb.
Tatsächlich - vielleicht bekommt man das außerhalb der USA nicht so mit - haben viele
Personen innerhalb der NASA "Star Trek" inoffiziell als ihre Zukunft adoptiert und sie
sind begeistert, dass so viele Menschen etwas über Wissenschaft und den Weltraum durch
so ein populäres Medium erfahren. Selbstverständlich waren viele Personen aus dem
Bereich der Wissenschaft und anderen Gebieten zu Beginn ihrer Laufbahn. Das
Raketenforschungs-Labor der NASA (JPL) hier in Pasadena - etwa 30 Minuten von Paramount
entfernt - ist eine ganz sichere Brutstätte voller "Trekkie"-Wissenschaftler!
Und nun
zu den Schauspielern: Tim Russ und Robert Picardo insbesondere haben ein aktives Interesse an der
Wissenschaft und schließen sich mit der NASA und privaten Gruppierungen zusammen, so
wie "The Planetatry Society" (TPS), für Sammelaktionen und besondere
Anlässe. Andre (Bormanis) ist ebenfalls bei der TPS aktiv.
Möchten Sie von Larry Nemecek mehr über Star Trek erfahren?
Dann schreiben Sie uns einfach eine Mail an corona@sf-radio.de.
Wir werden diese dann weiterleiten und gerne in einer der kommenden Corona Magazine-Ausgaben aufgreifen.
Links zum Thema:
http:///www.nasa.gov
http://www.planetary.org
Buchbestellung bei Amazon:
Larry Nemecek: The Star Trek: The Next Generation Companion
Whitfield & Roddenberry: The Making of Star Trek
Andre Bormanis: Science Logs
(Zurück zum Inhalt)
Anmerkung: Während der letzten FedCon im Bonner Maritim Hotel stellten sich die sympathischen
Earth: Final Conflict-Darsteller Robert Leeshock und Von Flores den Fragen unseres Redakteurs
Sebastian Lorenz.
Corona Magazine: Meine erste Frage betrifft Mr. Flores: Sie sind ja schon seit ca. einer Woche hier..
Hatten Sie bislang Kontakt zu den Fans?
Von Flores: Ja,... ich habe Fans getroffen... Es ist recht faszinierend, sie fragen sehr direkt, sowie
"Wieviel verdienen Sie?", das ist nicht direkt eine Frage, die ich in Nordamerika gestellt
bekommen würde. [...] Aber sie sind sehr freundlich, ich mochte den Umgang mit ihnen, den Kontakt,
wie Sie es nennen würden.
CM: Mr. Leeshock, in der zweiten Staffel von "Mission Erde" übernahmen Sie
die Rolle des Hauptcharakters. Das war vermutlich eine große Verantwortung für Sie, welches
Gefühl hatten Sie, einen bereits ‚gebrandmarkten’ Charakter zu übernehmen?
Robert Leeshock: Es war recht schwierig, oder eher aufregend, am Anfang. Da war diese Gene
Roddenberry-Serie, in der ich 22 Folgen drehen sollte, also ein regulärer Job, etwas was ich machen
wollte. Ich kannte die Vorgeschichte, aber was mich interessierte war: Warum wollten Sie diesen Kerl
[seinen Vorgänger in der Serie] töten? Aus dem Grund hab ich mir [...] die Serie angesehen und
ich habe mich gefragt: Wieso mögen sie den Kerl nicht, wieso spielt er nicht mehr mit? Das einzige
was ich herausfinden konnte, war, das der Rhythmus der Serie langsam war, und vermutete, dass die
Produzenten etwas Schnelleres wollten, einen etwas dynamischeren Charakter...
CM: ...so wie Sie?
Robert Leeshock: Keine Ahnung, jedenfalls hab ich das alles sehr ernst genommen. Ob es jetzt funktioniert oder nicht,
es wird immer Diskussionen gegeben. Ich kann nie so sein wie er, genauso wenig wie er das machen kann was
ich tue. Aber derzeit funktioniert es.
CM: Die vierte Staffel ist schon abgedreht und danach kommt die letzte Staffel, richtig?
Von Flores: Ich habe keine Ahnung am Anfang einer Staffel, was am Ende passiert. Manchmal
[weiß ich] nichtmal am Anfang der Folge, was am Ende passiert. Ich habe bis jetzt noch nie eine
klare Antwort von den Produzenten erhalten, was den Story-Arc betrifft.
CM: Wie wünschen Sie sich das Ende der Serie, was glauben Sie passiert?
Von Flores: Ich weiß nicht so genau wie die Serie enden sollte, aber für meinen
Charakter, Sandoval, denke ich, wäre es das Beste, wenn er sterben würde. Wenn er die Fehler in
seinen Taten einsehen würde und Selbstmord begehen würde, das wäre eine Art poetische
Gerechtigkeit.
CM: Also [Sandoval] sollte sterben, und eine Woche später machen [die Produzenten] einen
großen Kinofilm [zur Serie].
Von Flores: Das wäre verdammt blöd für mich...
CM: Glauben Sie an Aliens?
Von Flores: [...] wieso nicht? Warum sollten wir die einzigen Lebewesen im Universum sein? Wenn
wir glauben, die einzigen intelligenten Lebewesen im Universum zu sein, das wäre doch ein recht
arroganter Standpunkt.
Robert Leeshock: Ich glaube nicht, dass Raum und Zeit linear sind, sie sind mehr eine Art Kreislauf,
ich glaube es gibt viele parallele Realitäten, es gibt also keinen wirklichen Anfang und kein wirkliches
Ende, sondern alles passiert gleichzeitig, nur in anderen Dimensionen.
CM: Was meint ihr zu echten Freaks, fanatischen Fans?
Robert Leeshock: Eine andere Dimension. Es ist wirklich schade um sie.
Von Flores: Ich bewundere ihre Leidenschaft.
CM: Was machen und sehen Sie lieber, Kino oder Fernsehen?
Von Flores: Definitiv Kino... Ich schaue nicht sehr viel Fernsehen. Ich sehe nur Golf, und CNN. Ich sehe
gerne Filme.
Robert Leeshock: Ja, sicher Kino. Die Sensibilität wird mehr gefordert. Im Fernsehen ist es
politischer, da muss man in der Mitte des Weges gehen. Bei Filmen kann man mehr relaxen.
CM: Danke für das Gespräch.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Sendepolitik von Sat1
Hier noch etwas, was mich persönlich an Sat.1 aufregt: Ich bin auch ein Fan von Farscape und habe mich
gefreut, dass die Serie jeweils am Sonntag-Nachmittag wieder ausgestrahlt wird.
Doch oh Schreck, in der Schweiz läuft um diese Zeit auf Sat1 lokaler-Fußball. Zu dumm, das ich eine
Deutsche Programm-Zeitschrift habe. [..] Nun gut, ich habe also geschaut, ob in der Nacht eine Wiederholung
kommt...und tatsächlich zwischen 03:00 und 04:00 wird die Serie wiederholt.
Leider wurde beim ersten Mal, die Wiederholung irgendwie 45 Minuten zu früh (!) ausgestrahlt, so dass
ich nur den Schluss auf dem Band hatte [..] Meine Wut war grenzenlos. Ich nehme jetzt halt jede Sonntag Nacht
jeweils 3 Stunden auf. So dass ich die Folge irgendwo erwische.
Nun, dies nur zu ihrer Info, betreffs Programm und lausiges Verhalten von Sat1.
- Stefan Gröbli
Corona Magazine als PDA-Version
Auch ich meine, etwas zu der PDA-Versions-Diskussion beitragen zu müssen:
Ich nehme an, dass Ihr bereits auf AvantGo.com aufmerksam gemacht wurdet. AvantGo ist ein
PDA-Programm (PalmOS, WinCE), mit dem man Internetseiten auf seinen PDA herunterladen kann.
Die Seiten werden direkt beim Abgleich des PCs mit dem PDA aus dem Internet geladen. Die
Refresh-Rate ist relativ frei bestimmbar.
Sehr nützlich, weil ständig geändert, wäre ein solcher AvantGo-Kanal
für den webBEAT. So hat man immer die aktuellsten Infos auf dem PDA. Für den
Newsletter kann ich mir das auch vorstellen, nur dass dieser vielleicht nur einmal im Tag auf
Änderungen prüft.
- Ralph Burkhart
(Zurück zum Inhalt)
Pro Sieben konnte mit dem TV-Dreiteiler "Dune" einen großen Quotenerfolg erzielen.
Obwohl die Qualität der TV-Umsetzung von Frank Herberts Weltbestseller "Der
Wüstenplanet" stark umstritten ist – ein Schicksal, das die neue TV-Version mit der
älteren Kinoversion von Kultregisseur David Lynch teilt – konnte jeder der drei Teile mehr als
vier Millionen Zuschauer vor die Fernsehschirme locken und fast konstant 24% Marktanteil bei den
14-49jährigen erzielen. Der erste Teil hatte sogar knapp über fünf Millionen
Zuschauer, ein Traumwert, den Pro Sieben sonst nur bei Top-Hollywoodfilmen zu erreichen vermag.
Damit konnte Pro Sieben wie der US-amerikanische Sci-Fi Channel, der den Dreiteiler produziert hat,
absolute Rekordquoten erzielen. Durch den Erfolg des Projekts wurde der Weg für weitere
SF-TV-Miniserien geebnet – so haben viele, von dem Dreiteiler eher enttäuschte Fans,
wenigstens die Hoffnung auf bessere SF-Miniserien in der Zukunft.
Eine andere Serie, die ebenfalls vom Sci-Fi Channel produziert wird, hat bei uns nicht so viel Erfolg:
"Farscape". Während die Serie in den USA die erfolgreichste eigenproduzierte
Serie des kleinen Spartenkanals ist, können die Quoten bei Sat.1 noch immer nicht
überzeugen. Nachdem "Farscape" nun nach dem Sendeplatz am Freitag und dem
Samstagnachmittag eine Heimat am Sonntag gefunden hat, sind die Quoten noch immer recht lasch
und geben wenig Anlass zur Euphorie. Vor der Absetzung steht die Serie aber keineswegs. Wenigstens
diese Angst scheint zur Zeit unbegründet zu sein, da auch "Dawson’s Creek", das
zuvor auf diesem Sendeplatz zu sehen war, nie besser gelaufen ist und auch nicht abgesetzt wurde.
Mit "Voyager" hat Sat.1 momentan mehr Glück. Zwar sind die Einschaltquoten der
Serie noch immer nicht gerade hitverdächtig, aber der Trend der letzten Wochen zeigt eindeutig
nach oben. In den USA hat UPN inzwischen mit der Ausstrahlung der letzten Folgen von
"Voyager" begonnen. Noch zeigt sich keine Quotensensation, die den letzten Folgen
eigentlich zu gönnen wäre. Dafür konnte sich UPN die Rechte an "Buffy – Im
Bann der Dämonen" sichern, die in der TV-Saison 2001/02 vom Konkurrenten WB zu UPN
wechseln wird. Die Fantasy-Serie ist etwa ähnlich erfolgreich wie "Voyager" und
verschafft dem wenig erfolgreichen Network wieder etwas Publicity und einen einigermaßen
sicheren Zuschauermagneten. Da noch immer nicht klar ist, ob UPN auch die fünfte Star Trek-Serie
ausstrahlen wird, oder darf, war der Erwerb der Senderechte für zwei weitere Staffeln von
"Buffy", wenn auch zu einem überhöhten Preis, eine sicherlich nicht
unüberlegte Aktion. So kann "Buffy" zumindest die nicht gerade kleine Lücke
ausfüllen, die "Voyager" nach ihrem Ende hinterlassen wird.
Zuletzt noch ein paar Sätze zum kurzlebigen "Babylon 5"-Spinoff
"Crusade". Auch diese Serie läuft inzwischen recht erfolgreich auf dem Sci-Fi Channel.
In der ersten Woche erzielte die Serie die besten Quoten des Senders für eine täglich
laufende Serie. Ein gutes Zeichen für den vom Sci-Fi Channel angekündigten zweiten
"Babylon 5" Spinoff "The Legend of the Rangers".
(Zurück zum Inhalt)
Zitate aus Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis
S.7
Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als
sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien
ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.
S.8
Erstens ist er ein bisschen billiger, und zweitens stehen auf seinem Umschlag in großen, freundlichen
Buchstaben die Worte KEINE PANIK.
S.30
Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel
ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinterkommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er
automatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose,
Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw.,
usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der
Anhalter zufällig "gerade" verloren hat.
S.37
Es folgte eine wahnsinnige, grauenvolle Stille.
Es folgte ein wahnsinniger, grauenhafter Krach.
Es folgte eine wahnsinnige, grauenhafte Stille.
S.41
Ein Huluvu ist ein superintelligenter Schatten von blauer Färbung
S.55
"Okay, ich bin in Panik, was soll ich denn sonst machen?"
"Du kommst einfach mit mir mit und amüsierst dich. Die Galaxis ist 'ne lustige Sache. Du
musst dir bloß diesen Fisch hier ins Ohr stecken."
S.61
Größtenteils harmlos.
[Eintrag im Buch "Per Anhalter durch die Galaxy" unter dem Stichwort "Erde"]
S.62
Grunthos soll von der Wirkung seines Gedichts "enttäuscht" gewesen sein und wollte
gerade mit der Lesung seines zwölfbändigen Epos _Meine Lieblingsgluckser zur Badezeit_
beginnen, als in einem verzweifelten Versuch, Leben und Kultur zu retten, der Dickdarm des Dichters sich
durch den Hals nach oben stülpte und das Gehirn erwürgte.
S.108
Aus der absoluten Schwärze stach plötzlich ein greller Lichtpunkt hervor. Er kroch ganz langsam
höher und breitete sich seitlich in einem schmalen Halbkreis aus, und innerhalb von Sekunden
tauchten zwei Sonnen auf. Schmelzöfen des Lichts, die den schwarzen Saum des Horizonts mit
weißem Feuer versengten. Grellfarbige Strahlen schossen durch die dünne Atmosphäre
unter ihnen. "Die Feuer der Morgendämmerung..." flüsterte Zaphod atemlos.
"Die Doppelsonnen Soulianis und Rahm...!"
"Oder was auch immer", sagte Ford ruhig.
S.158
"Na schön", sagte Deep Thought. "Die Antwort auf die Große Frage..."
"Ja...!"
"...nach dem Leben, dem Universum und allem...", sagte Deep Thought.
"Ja...!"
"...lautet...", sagte Deep Thought und machte eine Pause.
"Ja...!"
"...lautet..."
"Ja...!!!...???"
"Zweiundvierzig", sagte Deep Thought mit unsagbarer Erhabenheit und Ruhe.
S.168
Er lachte dumpf auf. "Aber was macht's! Die Wissenschaft hat natürlich ein paar erstaunliche
Dinge vollbracht, aber ich bin doch lieber jeden Tag glücklich als im Recht."
S.182
Einen Augenblick lang passierte gar nichts.
Dann, ungefähr nach einer Sekunde oder so, passierte immer noch nichts.
S.186
"Die Geschichte jeder bedeutenderen galaktischen Zivilisation macht drei klar und deutlich
voneinander getrennte Phasen durch - das bare Überleben, die Wissensgier und die letzte
Verfeinerung, allgemein auch als Wie-, Warum- und Wo-Phasen bekannt.
Die erste Phase zum Beispiel ist durch die Frage gekennzeichnet: Wie kriegen wir was zu essen?, die zweite
durch die Frage: Warum essen wir?, und die dritte durch die Frage: Wo kriegen wir die besten Wiener
Schnitzel?"
(Zurück zum Inhalt)
Wer als "Star Wars"-Fan gerne haben möchte, dass nicht nur die Macht, sondern auch
profunde Informationen mit ihm sind, der wird im Internet fündig.
StarWars-Union.de ist eine Seite, die sich dem Phänomen "Star Wars" von vielen Seiten
nähert: Neben filterbaren täglichen News sorgt ein wöchentlich erscheinender Newsletter
für frische Infos aus dem Universum der Jedis und Siths. Dabei dürften wohl die Neuigkeiten
über die lang erwartete Episode 2 besonders im Vordergrund stehen.
Ein fantastisches Universum wie das von "Star Wars", das hauptsächlich in Filmen lebt,
braucht natürlich aktive Fans. Und die sind kreativ, wie die prall gefüllten FanArt- und
FanFiction-Ecken der Seite zeigen. Dort werden hochwertige, von Fans gestaltete Bilder und Geschichten
zur Verfügung gestellt. In der Multimedia-Ecke indes findet sich alles an Dateien, was das Herz
begehrt, von Videos über Sound-Dateien bis hin zu den originalen Drehbüchern der Filme.
Entstanden ist die vielseitige Page aus einem Zusammenschluss diverser Fan-Seiten: echostation1138.de,
sw-prequels.de, starwarsfans.de, starwarsfans.ch und jedi-forum.de gaben sich vor einem Jahr das Ja-Wort,
um fortan ihre Kräfte zu bündeln. Insgesamt sieben Fans sind es, die die Seite am Laufen halten.
Die "StarWars-Union" hat gerade ihr erstes Jubiläum hinter sich gebracht: Am 1. Mai
feierte sie ihr einjähriges Bestehen.
Links zum Thema:
http://www.starwars-union.de
(Zurück zum Inhalt)
Mit einem Paukenschlag ging die dritte Staffel von Earth: Final Conflict zu Ende: die schwangere Lili
taucht mit dem Jaridian Vorjak auf und Da’an ist bereit, Taelon-Energie zu spenden, damit das Kind
überleben kann. Bleibt Da’an am Leben? Kommen nun die Jaridian auf die Erde? Sind Liam und
Renee aufgeflogen? Und welche Rolle spielt Sandoval zwischen den Parteien?
Auf all diese Fragen erhalten wir in der vierten Staffel mehr oder weniger eine Antwort, doch es
werden natürlich wieder einmal mehr Fragen aufgeworfen, als im Endeffekt beantwortet werden.
Beleuchten wir hier einige Ereignisse dieser vierten Staffel:
In der ersten Episode bekommt Lili ihr Baby und Da’an verwandelt sich durch den großen
Energieverlust in einen Kristall. Da Sandoval alle Beteiligten irgendwie verloren hat, will Zo’or ihn
exekutieren, wenn er nicht sofort Lili und den Jaridian aufspürt und tötet. Letztendlich
gelingt Lili, dem Baby und Vorjak die Flucht und vom quicklebendigen Da’an erfahren wir, dass er
seinen Tod nur vorgetäuscht hat.
In der letzen Staffel erfuhren wir, dass das Kryss – eine kristalline Substanz – den Taelon
ermöglicht, auf der Erde zu leben. Doch es stellt sich heraus, dass das Kryss nicht nur seine
Vorteile hat, sondern auch süchtig macht. Diese Tatsache nutzt Sandoval wieder zu seinen Gunsten.
In der Vergangenheit traten schon Probleme mit dem CVI auf. Als Sandovals mit seinem CVI Probleme
bekommt, muss es entfernt werden. Er erhält die Nachricht, dass seine Frau anscheinend noch lebt
und in einem geheimen Stasislabor festgehalten wird. Nur Synodenmitglieder haben Zutritt. In diesem
Labor befinden sich außerdem drei Astronauten aus dem Jahr 2091, also aus der Zukunft. Diese
müssten Informationen über die Zukunft der Menschheit und der Taelon besitzen. Allerdings
kommt es zu einigen Schwierigkeiten und einer wilden Schießerei und Liam erfährt nur noch,
dass die Taelon das bekommen haben, was sie von den anderen verdienen.
Ein neuer Gegenspieler der Taelon tut sich auf – die Atlantic National Alliance (ANA), die aus mehreren
Staaten besteht und die Macht über die Erde zurückgewinnen will. Der alte Gegenspieler Jonathan
Doors, der bei einem Unfall verstarb, tauch als "Cyperversion" auf und versucht sich an den
Taelon zu rächen. Er bringt den Energiekern des Mutterschiffs in seine Gewalt, der für ein
Fusionskraftwerk ausgeliehen wurde. Er kann allerdings durch Joshua Doors und Liam gestoppt werden.
Renee lernt einen ehemaligen Companionbeschützer im Inneren des Mutterschiffes kennen, der jetzt der
Beschützer des Schiffes ist, das eine eigene Persönlichkeit zu haben scheint. Das Schiff ist nicht
damit einverstanden, dass Zo’or der Führer der Synode ist und hält deshalb Taelon-Embryos in
Stasiskammern versteckt. Also kann es noch weitere Taelon nach Zo’or geben. Leider wird diese Facette nicht
weiter beleuchtet.
Augur, der sich in der letzten Staffel schon recht rar machte, beschließt für einige Zeit
unterzutauchen. Einige Episoden später kehrt er zurück und soll dabei helfen die drei Trillionen
Dollar Gold von Zo’or zu stehlen. Liam und Zo’or versuchen Informationen über die Herstellung
synthetischer Kernenergie, die dem Schiff immer noch fehlt, aus Ma’Gels Archiv zu bekommen. Doch das
Archiv wird gestohlen. Es stellt sich heraus, dass bei diesem Diebstahl Augur seine Finger mit im Spiel hat.
Dieser hat herausgefunden, dass die Taelon vor 2000 Jahren, also zu Ma’els Zeit, viel höher entwickelt
waren, als sie es jetzt sind. Mit der Entschlüsselung des Archivs hätte die Menschheit mehr
Wissen als die Taelon und könnte sie wirkungsvoller bekämpfen. Sandoval ist aber Augur auf
den Fersen und kann ihn festsetzen. Als der aufgebrachte Zo’or damit droht nordamerikanische Städte
zu zerstören, bringt Liam das Archiv zu den Taelon zurück.
Noch drastischer wird es, als Zo’or dem sterbenden T’than gegenüber tritt und seine Chance nutzt
ihn endlich aus dem Weg zu schaffen. Eigentlich sollte dies seinen Machtverlust bedeuten doch Da’an
verschweigt die Ereignisse, da er seinen Sohn liebt und beschützen will.
Die Taelon entdecken eine Jaridiankriegsflotte, die Kurs auf die Erde hällt. Zo’or ruft alle Taelon
zurück und will die Erde verlassen. Auf der Erde befinden sich Jaridianspione, die meinen, dass
die Menschheit für ihre Kooperation mit den Taelon bestraft wird. Die Gefahr ist aber gebannt, als
die Taelon entdecken, dass die Flotte nur eine Illusion ist.
Da’an will auf eine "letzte Reise" gehen und bricht alle Verbindungen ab. Liam kann ihn auf
einer Raumstation finden. Dort versucht Da’an sich mit einem Jaridian zu vereinen, um die alte Form der
beiden Spezies wieder zu erschaffen. Dies gefällt Zo’or überhaupt nicht und er schickt
Sandoval mit einem Kriegsschiff los, um Da’an zu töten. Liam kann Da’an retten, doch der Jaridian
wird getötet. Da’an wird unfreiwillig zu einem Helden, da sich in seinem Besitzt nun die Asche eines
Jaridian befindet.
Das Mutterschiff kollidiert mit einem Fragment schwarzer Materie, was zur Folge hat, dass alle Taelon in
Stasis fallen. Die dunkle Materie verlangsamt die Zeit für die Taelon. Sandoval will sich an ihnen
rächen und ruft alle Taelon auf das Mutterschiff zurück um es dann in Richtung Jaridia zu
starten. Es kommt sogar soweit, dass Sandoval Liam ein CVI implantieren will. Renee, die einen Teil von
Da’ans Energie in sich trägt, kann Liam aber befreien. Doch plötzlich taucht Ha’Gel auf und
erklärt Liam, dass er das Schiff retten kann. Dazu muss er aber seine Kimera-Energie einsetzen, was
zur Folge hat, dass er dann völlig menschlich wird. Er rettet das Schiff und damit alle Taelon und
verliert dementsprechend seine außerirdischen Kräfte.
Sandoval bittet die ANA um Asyl und Immunität, wenn er gegen die Taelon aussagt. Die ANA stimmt
diesem Vorschlag zu und es beginnt eine Hetzjagd auf Sandoval. Als er dann Geldforderungen stellt, wird
der Spieß umgedreht und er soll wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt werden.
Doch plötzlich meldet sich Zo’or. Er will Sandoval sofort zurückhaben oder er bombardiert die
Erde mit Protonenraketen. Sandoval der anscheinend kurz vor dem Tod durch Zo’or steht, muss aber zu
seiner Überraschung sehen, dass ihm Zo’or vergibt und meint, dass er der einzige Freund ist, den er
habe.
Noch sind nicht alle Informationen über das Ende der vierten Staffel, deren letzte Episode am 14.
Mai 2001 auf den amerikanischen Fernsehern flimmert, bekannt. Doch die bisherige Entwicklung wirft ihren
Schatten auf die kommende letzte Staffel von Earth: Final Conflict voraus. Immer noch bleibt das Schicksal
der Menschheit offen, aber eine Ankunft der Jaridian scheint greifbar. Ob dies zu einer friedlichen
Lösung mit den Taelon oder zu einer völligen Eskalation führt, bleibt abzuwarten.
(Zurück zum Inhalt)
Nachdem das Babylon 5-Universum mit "Waffenbrüder" und "Der Weg ins
Licht" vorerst endete, blieben nicht wenige Fragen offen. Besonders nach Folgen wie "Ranger
Eins" und "Tausend Jahre durch die Zeit" wurde der Zuschauer seinen eigenen
Spekulationen über das Schicksal von Londo Mollari und Centauri Prime überlassen.
Noch am Anfang der fünften Staffel schien alles in bester Ordnung zu sein, die Centauri waren
Mitglied der Interstellaren Allianz und Londo war der zukünftige Imperator seines Volkes. Doch
seit "Unter Quarantäne" wissen wir auch, dass auf Londos Heimatplaneten seltsame
Dinge vorgehen.
In der fünften Staffel erfahren wir, dass sich die Drakh - ein Helfervolk der Schatten aus
"Stimme des Widerstandes" - auf Centauri Prime breit gemacht haben. Sie haben das
Militär infiltriert und stürzen die Centauri in einen Krieg mit der Allianz.
Londo Mollari erlebt seine letzten freien Tage. Die Drakh erpressen ihn mit der Drohung, Bomben in dicht
besiedelten Gebieten auf dem Planeten explodieren zu lassen, falls er nicht kooperiert.
Londo bleibt keine andere Wahl, als den "Wächter" der Drakh anzunehmen – dies ist
ein Wesen, dass jeden Gedanken, jedes Wort und jede Tat Londos überwachen wird. Am
nächsten Tag wird Londo zum Imperator ernannt. Der Planet ist verwüstet. Die Allianz erwartet
Reparationen.
Das i-Tüpfelchen hinterließ die Folge "Der letzte Blick zurück". Londo schenkt
Sheridan und Delenn ein antikes Gefäß für ihr ungeborenes Kind. Was sie nicht wissen ist,
dass ein Wächter darin schläft. Das Geschenk soll am 16. Geburtstag (Anmerkung: Die
Übersetzung in der deutschen Version ist an dieser Stelle falsch) an das Kind übergeben werden.
Die Drakh sind geduldig.
Die Zuschauer waren es nicht und sie mussten dann auch keine 16 Jahre warten. Joe M. Straczynski,
Schöpfer von Babylon 5, kündigte offizielle Bücher an. Sie sollten die Fortsetzung bilden
und viele der Fragen beantworten.
Der erste Band aus der Centauri Trilogie erschien 1999 :
"THE LONG NIGHT OF CENTAURI PRIME"
(Die lange Nacht von Centauri Prime)
Das erste Buch der Trilogie handelt vor den Ereignissen in "Waffenbrüder" und wird aus
drei Hauptperspektiven erzählt : Aus der Sicht von Londo Mollari. Und mit ihm werden hier auch die
Ziele der Drakh klar, Rache an den Menschen und der Allianz - keine Überraschung hier. Verantwortlicher
bei den Drakh für Centauri Prime ist Shiv’kala, ein sehr mächtiger Drakh, der Londo als ein
geeignetes Hilfsmittel für seine eigenen Pläne sieht. Für ihn ist Centauri Prime, und der
Palast insbesondere, ein Schachbrett, auf dem er wohlüberlegt seine Figuren in Position zieht. Die
wenigsten der Spielfiguren wissen wie Londo, dass sie von Shiv’kala benutzt werden.
Was auf Centauri Prime außerhalb des Palastes vorgeht, wird meist durch Senna beschrieben. Sie ist die
Tochter von unserem alten Bekannten Lord Refa, ein Gegenspieler Londos aus der zweiten und dritten Staffel.
Er starb auf Narn durch eine von Londos Intrigen. Nun wird Senna von dem Feind ihres Vaters unter die
Fittiche genommen - sie ist einer seiner wenigen Kontakte zur Außenwelt.
Die dritte und wohl wichtigste Perspektive durch alle drei Bücher ist die von Vir Cotto. Richtig gelesen,
die von Vir Cotto. Seit "Der letzte Blick zurück" ist er Botschafter auf Babylon 5 - doch
niemand nimmt ihn richtig ernst. Mit Besorgnis registriert Vir die Geschehnisse um ihn herum, auf Centauri
Prime und den Kolonien. Doch noch ist er unfähig selbst etwas zu unternehmen.
Es tauchen weitere Bekannte aus der Serie auf, so zum Beispiel Mariel, eine von Londos abgeschobenen
Ehefrauen ("Drei Frauen für Mollari") und Timov, die verbliebene Ehefrau. Beide haben
sich kaum verändert. Mariel ist immer noch ‚die’ Ansprechpartnerin, wenn es darum geht, einem
männlichen Wesen Informationen zu entlocken. Timov dagegen, steht Londo immer noch loyal
gegenüber. Auf Sennas Wunsch kommt sie in den Palast.
Sogar die Technomagier kehren zurück. Zumindest einer in diesem Buch. Sein Name ist Kane und ab
und zu taucht er auf, um Vir in die richtige Richtung zu schubsen – mehr oder weniger wörtlich und
nicht immer mit Rücksicht auf Virs Gefühle.
"The Long Night Of Centauri Prime" ist die Einstimmung auf die folgenden Bücher. Ein
wenig Vorgeplänkel, das Appetit auf mehr macht. Am Ende kennt man die Hauptpersonen und diese
wissen, welches ihre Ziele sind. Man darf gespannt auf die weiteren Entwicklungen sein. Der Krieg aus
"Waffenbrüder" steht bevor.
"ARMIES OF LIGHT AND DARK"
(Armeen des Lichts und der Finsternis)
"Meine ‚Herren’ sind zufrieden mit mir am heutigen Tag," so der erste Satz des zweiten Buches.
Es stammt aus den "Chroniken von Londo Mollari – Diplomat, Imperator, Märtyrer und selbst
ernannter Narr" – posthum veröffentlicht. Londo führt ein Tagebuch, wenn er seinen
Wächter mit ausreichend Alkohol schlafen geschickt hat. Es ist der einzige Weg für ihn, der
Nachwelt seine Rolle in dem Spiel zu erklären. Die Auszüge durchziehen das gesamte Buch und
schildern Londos Sicht der Dinge, seine Hilflosigkeit und seine gelegentlichen Auflehnungen gegen
Shiv’kala. Diese werden hart bestraft, aber sie geben Londo für kurze Zeit das Gefühl, dass er
noch Herr seiner Selbst ist. Zu selten ist dieses Gefühl.
Die wahre Hauptfigur in diesem Buch aber ist Vir Cotto. Auf seinen Schultern ruht nicht nur das Schicksal
von Centauri Prime : Die Drakh hatten in "Waffenbrüder", außer der
planeten-zerstörenden Wolke noch eine Basis, um weitere zu bauen. Auf diese wird Vir von den
Technomagiern, von denen es inzwischen drei in Virs Gesellschaft gibt, aufmerksam gemacht... und nicht nur
das – er soll die Basis auch zerstören. Doch wie zerstört man eine Schattenbasis ganz allein?
Wie heißt es so schön im Buch : "Es ist höchst unwahrscheinlich, dass er [Vir]
auf ein großes Schild trifft, auf dem "Hier drücken, um Schattenbasis zu
zerstören," steht."
Doch auch dies ist nur ein Zwischenspiel. Auf Centauri Prime treibt Premierminister Durla, einer von
Shiv’kalas Spielfiguren, den Wiederaufbau und die Aufrüstung voran - immer mit dem Ziel, Centauri
Prime wieder "groß" zu machen und die Allianz in die Schranken zu weisen. Er erinnert
an Londo in der ersten Staffel der Serie.
Vir, der sich seiner Rolle als "ungewollter Retter der Centauri" inzwischen bewusst ist,
fängt an, im Intrigenspiel um Macht und Wissen mitzumischen. Ihm gelingt es, Mariel für
seine Zwecke einzusetzen und langsam ein Netzwerk mit seinen Vertrauensleuten aufzubauen. Die
Verantwortung, die er trägt, verändert ihn. Nicht nur auf die Machtspiele von Durla auf Centauri
Prime muss er achten, auch auf Londos versteckte Hinweise, auf die Anforderungen der Technomagier und
nicht zuletzt darauf, dass er bei all dem einem gewissen Drakh nicht auffällt – denn dann wäre
das Thema "Vir Cotto" sehr schnell erledigt.
Auf der anderen Seite muss er als Botschafter immer noch versuchen, die Allianz davon abzuhalten,
militärisch einzugreifen. Nicht erst seit kurzem ist man dort besorgt über die Vorgänge
auf dem Centauri Heimatplaneten. Sheridan entschließt sich, Nachforschungen anzustellen und
schickt Garibaldi und G’Kar nach Centauri Prime. Dies hat weitreichende Folgen, nicht nur für die
direkt Beteiligten.
Dieses Buch lässt einen schon mal den Atem anhalten. Vir ist der Grund, warum man immer weiter
lesen muss. War er in der Serie der sympathische, unbeholfene Assistent vom großen Londo, so
hat sich das rapide geändert. Nun ist Londo hilflos und Vir muss dafür sorgen, dass Centauri
Prime sich nicht selbst zerstört. Ganz allein. So etwas prägt einen.
Wer die Centauri-Bücher anfängt, um zu erfahren, wie das Schicksal von Sheridan und Delenn
bis "Ranger Eins" verläuft, wird kaum dazu kommen sich zu ärgern, dass dieses
nicht angesprochen wird. Zu wichtig sind die Ereignisse auf Centauri Prime. Doch keine Sorge, man
erfährt früh genug, was mit David Sheridan und seinem Wächter passiert –
nämlich im nächsten Buch.
Dazu mehr im nächsten Corona Magazine...
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Peter David: The Long Night of Centauri Prime
Peter David: Armies of Light and Dark
(Zurück zum Inhalt)
Nach dem Ende von "Babylon 5" und der Absetzung der Spin-Off Serie "Crusade"
mussten die Fans fast zwei Jahre warten, um endlich wieder etwas Neues aus dem "Babylon
5"-Universum auf den TV Schirmen zu sehen. Doch das Warten hat sich anscheinend richtig gelohnt.
Mitte März ließ der amerikanische Sci-Fi Channel die Bombe platzen. Der Schöpfer von
"Babylon 5", Joe Straczynski, arbeitet an einem 90-minütigen TV-Film mit dem Titel
"Babylon 5: The Legend of the Rangers". Dieser Film soll voraussichtlich zugleich der Pilotfilm
einer gleichnamigen Serie sein und schon im Herbst diesen Jahres in den USA ausgestrahlt werden.
Der Film wird die Geschichte der legendären Rangerflotte aufgreifen, die versucht, wieder Ordnung
unter hunderten von Zivilisationen zu schaffen, welche durch den Schattenkrieg zerstört wurde. Doch
wer sind die Rangers eigentlich?
Nach dem Ende des Krieges gegen die Schatten und nach dem Sturz von Präsident Clark an der Spitze
der Erdregierung erschufen die einflussreichsten Völker der Galaxie eine Allianz, die einzig allein dem
gegenseitigen Nutzen dienen sollte und soll. Beschützt wird diese Allianz durch besagte Ranger,
ursprünglich eine Gruppe aus Minbari und Menschen, die der religiösen Kaste der Minbari
angehörten und nach einer einzigartigen Philosophie leben. Sie werden speziell für den
Raumkampf ausgebildet und beherrschen auch vielerlei Arten von körperlichen Kampf- und
Überlebenstechniken. Seit der Gründung der Allianz kann jedes Mitglied neue Kämpfer
für die "Anla’Shok" stellen, der Minbariname der Ranger. Angeführt werden die
Ranger von dem Einen, auch Entil‘zha genannt. 2260 übernahm diesen Posten Delenn, nachdem
Sinclair kurz zuvor mit Babylon 4 in die Vergangenheit reiste.
Der Pilotfilm, der speziell "To Live and Die in Starlight" heißen wird, setzt drei Jahre nach
den Ereignissen von "Der letzte Blick zurück" ("Objects at Rest") ein, im
Jahre 2265. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus der originalen Serie: G’Kar. Auch
im neuen Film wird der Narn von Andreas Katsulas verkörpert werden. Ob man ihn später auch
in der Serie sehen wird, steht bisher noch nicht fest. Joe Straczynski verriet weiterhin, dass es ein neues
Schiff und eine neue Art von Schiff geben wird. Das Design des Schiffes wurde bereits ausgearbeitet und
soll anders, als alles bisher Dagewesene sein. Dabei wird man mehr über die Minbari Ästhetik,
Technologien und Philosophien erfahren. Während "Babylon 5" eine tiefe und
weitverzweigte Geschichte mit einigen Actionelementen erzählte, wird "The Legend of the
Rangers" laut JMS ein wenig abenteuerlicher, mit einem hintergründigen Drama, sein.
Seit der offiziellen Ankündigung sitzen die Fans natürlich auf heißen Kohlen und
versuchen, so viele Informationen wie nur möglich über den Film und die daraus entstehende
neue Serie zu sammeln. Eine Quelle, die sich bisher als sehr verlässlich herausgestellt hat, ist die
Webseite B5LR.com. Der Webmaster scheint einen wirklichen Insider zu kennen, der für ihn schon
einige Details zum Inhalt des Filmes sowie eine Liste von Charakteren besorgen konnte. Im Folgendem
finden Sie eine Zusammenfassung dieser Informationen. Wer sich nicht die Vorfreude verderben will, der
liest am Besten nicht weiter.
Die Hauptfigur des Filmes ist ein menschlicher Ranger namens David, der das Schiff Enfalli kommandiert.
Zu seiner Crew gehören Dulann, ein Minbari, der seit drei Jahren mit David befreundet ist, und
Sarah, die David erst seit kurzer Zeit kennt. Die Enfalli gerät unglücklicherweise in einen
Kampf, wobei das Schiff alle Waffen- und Verteidigungssysteme verliert. Da er keinen Ausweg sieht,
befiehlt David, sich mit dem Schiff zurückzuziehen. Dies wird jedoch unter den Rangern als eine
sehr unehrenhafte Tat angesehen.
Die Handlung des Filmes setzt eine Weile nach diesen Ereignissen ein. Während der Rat der Ranger
darüber diskutiert, was mit David geschehen soll, verrichtet dieser "niederwertige"
Tätigkeiten. So wurde er beauftragt, einen industriellen Komplex der Minbari zu bewachen und
eine Gruppe von Dust-Schmugglern zu stoppen. Dulann besucht seinen alten Freund und holt ihn ab,
um dem Rat der Ranger einen Besuch abzustatten.
Dieser Rat hat seinen Sitz auf Minbar. Dort sagen der Minbari Tannier, den man in der "Babylon
5"-Episode "Lektion des Schreckens" ("Learning Curve") als
Rangerschüler sehen konnte, und Sarah, die an Bord der Enfalli war, über die damaligen
Ereignisse aus. Während Sarah Davids Handlungen verteidigt, hält Tannier allein das
Verhandeln des Rates über Davids Schicksal für verrückt. Für ihn handelte
David ohne Ehre und verletzte durch seinen Rückzug aus dem Kampf die Prinzipien der Anla’Shok.
Er weist auch daraufhin, dass er mit David im Streit liegt. Dieses Gespräch wird von einem alten
Bekannten insgeheim beobachtet, doch zu welchen Zweck?
Kurz darauf trifft ein riesiges Schiff ein, das den Namen "Valen" trägt. Normalerweise
hätte David das Kommando über dieses Schiff bekommen, doch durch den Vorfall auf der
Enfalli wird nun Tannier der Commander des Schiffes. David trägt dies mit Fassung, da er glaubt,
dass Tannier auch ohne den Vorfall das Kommando erhalten hätte und ihm das Design der
"Valen" ganz und gar nicht gefällt.
Später entdecken David, Sarah und Dulann ein anderes Schiff, die "Liandra". Obwohl
David daran zweifelt, dass dieses Schiff je wieder fliegen wird, erklärt ihm Sarah, dass die Allianz
jedes Schiff brauchen kann. Die "Liandra" hat jedoch eine eher düstere
Vergangenheit. Einige glauben sogar, sie sei verflucht. Die letzte Crew des Schiffes wurde tot an Bord
gefunden, und niemand hat bisher herausgefunden, was mit ihnen geschehen ist. Die drei lassen sich
davon nicht abschrecken und übernehmen das Kommando über dieses Schiff. Ihnen
schließen sich die beiden Menschen Malcom und Li Chen und ein Außerirdischer namens
Firell an.
Wie viele der Informationen, die auf dem Drehbuch des Pilotfilmes basieren sollen, wahr sind, ist
unbekannt. Zudem könnten seit dieser Zeit am Skript auch Änderungen vorgenommen
worden sein.
Neben der Handlung beschäftigt die Fans auch, wer die Musik für den Film und die Serie
komponieren wird. Während sich der Sci-Fi Channel bisher dazu ausschweigt, führt die
Internet Movie Database Christopher Franke als Komponisten, der schon für den Soundtrack
von "Babylon 5" zuständig war. Darum ist es sehr wahrscheinlich, dass auch zu der
neuen Serie "Tangerine Dream"-Veteran Franke die Musik beisteuern wird.
Da "Legend of the Rangers" sehr lange erfolgreich geheimgehalten wurde, ist die Arbeit
daran schon weit fortgeschritten. Das Casting ist mit dem Erscheinen dieses Magazines mit Sicherheit
abgeschlossen und die Kulissen zum großen Teil fertiggestellt. Die Produktion des neuen
TV-Filmes beginnt am 14. Mai 2001 in Vancouver. Douglas Netter wird zusammen mit Joe Straczynski,
der auch die Geschichte geschrieben hat, dem Projekt als Ausführende Produzenten zur
Verfügung stehen. Niemand weniger als Michael Vejar wird Regie führen, der schon
große Erfahrungen im "Babylon 5"-Universum mit sich bringt. Er hat unter anderem
auch bei den beiden B5-Filmen "In the Beginning" und "A Call to Arms"
Regie geführt.
"Es ist möglich, dass sie auf die Ratings warten werden", sagte Straczynski in einem
Posting über die Chancen der Serie, die auf dem Film basieren soll. "Und es ist genauso
möglich, dass sie grünes Licht aufgrund eines ersten Zusammenschnitts des Filmes
geben." Die Chancen dafür stehen zumindest nicht schlecht, denn sowohl
"Babylon 5" als auch "Crusade" zählen zu den zehn meistgesehensten
Serien auf dem Sci-Fi Channel. Das Warten der Fans sollte somit am Ende diesen Jahres endlich vorbei
sein.
Noch ein kleiner Hinweis: Am 30. April startete der SciFi Channel auf seiner Webseite einen
"Babylon 5 Contest". Ein "Babylon 5"-Fan hat dort die Chance, sich in dem
kommenden B5-Film zu verewigen, indem ein Charakter nach ihm oder ihr benannt wird. Laut
SCIFI.COM, der Webseite des Sci-Fi Channels, wird der Charakter ein Captain oder ähnliches sein.
Links zum Thema:
http://www.b5lr.com/
http://www.scifi.com/b5contest/
(Zurück zum Inhalt)
"This is the story of how we came to be. Of what happened to us, and to those we knew, and
loved, and fought. Where it went right... and where it went wrong." – "Born In Fire"
Es ist ein Comic wie jeder andere. Vielleicht. Doch mit dem kleinen Unterschied, dass die Geschichte aus
der Feder des "Babylon 5"-Machers Joe Straczynski (JMS) stammt. Schon mit der Serie
wollte JMS versuchen eine Geschichte zu erzählen, die einem abgeschlossenen Handlungsbogen
folgte. In der heutigen TV-Landschaft kein einfaches Unterfangen. Mit "Babylon 5" hat er
es geschafft und mit "Rising Stars" hat er sich nun auf dem Gebiet der Comics ein
ähnliches Ziel gesetzt. Drei abgeschlossene Handlungsbögen in jeweils acht Heften, die
eine Geschichte von Superhelden erzählen.
Nun gut, der Teil mit den Superhelden ist nicht gerade neu. Auch wenn die eigentlichen
"Stars" in "Rising Stars" nicht alle Helden sind. Aber auch das macht nicht
wirklich den Erfolg dieser Comicserie aus. Vielleicht ist es die Mischung, die JMS da zusammenbraut, eine
Mischung aus Heldentum, Menschlichkeit und einfach nur Bosheit und sie fesselt uns Seite um Seite mehr.
Vor dem Erscheinen des ersten Heftes schrieb JMS: "Ich habe immer gerne Comics gelesen und
wollte immer meine eigene Heftserie herausbringen. Etwas ganz Besonderes, genauso, wie
"Babylon 5" etwas Besonderes war und ist."
Mit dem Konzept zu "Rising Stars" ging er zu Top Cow, die auch Serien wie
"Spawn", "Fathom" und "Darkness" veröffentlichen. Sie waren
begeistert und ließen JMS freie Hand mit seinem Comic.
Am 28. Juli 1999 war dann das erste Heft mit dem Titel "Nova Placenta" in den amerikanischen
Läden erhältlich. Im ersten Heft findet man ein Vorwort von Neil Gaiman, in dem er sich
über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des TV- und Comicgeschäftes
auslässt. Vor allem die Wahrscheinlichkeit eine Geschichte vom Anfang bis zum Ende auszuarbeiten
und dann auch zu erzählen, ist sehr gering. Doch das hat JMS ja noch nie abgehalten, oder?
Bis jetzt sind 14 Ausgaben von "Rising Stars" erschienen, wir befinden uns also weit im
zweiten Handlungsbogen. Leider haben es bisher nur die ersten acht Hefte auf mein Regal geschafft.
Darum kann ich hier inhaltlich nur ein wenig über den ersten Zyklus schreiben.
"Nova Placenta" ist eine wirklich gute Einleitung in die Welt der "Specials".
Als das Städtchen Pederson, Illinois, von einem hellen Lichtblitz getroffen wird (was genau das
war findet man in Heft 14 heraus) und alle Kinder die zu dieser Zeit gerade gezeugt wurden, sind ...
anders. Was so besonders an ihnen ist, kommt erst Jahre später zum Vorschein, als ein kleiner
Junge eine Frau rettet, indem er die herunterstürzende Zimmerdecke auffängt.
An diesem Punkt schaltet sich das Militär in die Leben der Kinder ein. Sie werden untersucht
und man registriert jeden der 113 Kinder, die zum Zeitpunkt des Lichtblitzes gezeugt wurden. Einige der
Kinder haben schon Fähigkeiten ausgebildet. Sie können fliegen, oder können
Eisenstangen verbiegen oder haben auch telepathische Fähigkeiten. Aber bei vielen kann man
durch Labortests nichts feststellen.
Die Kinder werden, wie jedes Jahr, in ein Ferienlager geschickt, mit dem Unterschied, dass sie jetzt ihre
Fähigkeiten zum Teil eher zeigen als zuvor.
In diesem Lager passiert dann eines Nachts wieder etwas, was das Leben der Specials für immer
verändert. Einer der Aufpasser im Lager schließt sich mit Lee, einem der Specials ein. Er
fängt an, den Jungen zu missbrauchen. Plötzlich steht der Aufpasser in Flammen. Lee hatte
vorher keine Anzeichen einer Begabung gezeigt, aber durch Furcht und Wut ist sie zum Vorschein
gekommen. Lee flieht mit seinen Eltern noch in der selben Nacht.
Das Lager wird abgeriegelt und die Specials zum ersten Mal in ihrem Leben von der
"normalen" Welt komplett abgeschnitten.
Damit ist auch das Thema für den ersten Handlungsbogen ("Born In Fire") von
"Rising Stars" klar. JMS erzählt uns, wie die Welt die Specials beeinflusste und
formte.
Wir bekommen Einblicke in das Leben und Sterben dieser Menschen. Wir sehen wie sie selbst mit ihren
Fähigkeiten klar kommen oder auch daran verzweifeln. Alles das wird uns aber erst nach und
nach eingeträufelt.
Die eigentlich Geschichte fängt aber erst im zweiten Heft ("Can’t Touch This")
richtig an. Irgend jemand, der die Specials sehr gut kennt, fängt an einen nach dem anderen zu
töten. Er kennt ihre Schwächen und nutzt diese erbarmungslos aus.
Im zweiten Teil dieses Artikels werden wir einen Blick auf einige der Specials und ihre Geschichte
werfen. Vielleicht auch auf die Umstände ihres Todes.
Aber das alles im nächsten Corona Magazine.
(Zurück zum Inhalt)
Lange Jahre haben wir warten müssen, bis sich mal wieder ein Produktionsteam an die Neuverfilmung
des SF-Klassikers Dune wagte. Dementsprechend groß waren natürlich auch die Spannung
und Erwartungen des Publikums am vorletzten Wochenende, als uns Pro7 an drei aufeinanderfolgenden
Tagen mit viel Werbe-Tamtam im Vorfeld an diese neue Miniserie heranführte. Doch war diese
Dune-Trilogie ein Meilenstein der TV-Filmgeschichte?
Ganz sicher nicht!
Legen wir den salzigen Finger doch einfach mal auf einige der zahlreichen offenen Wunden - die nach einer
Betrachtung leider unweigerlich im Raum stehen bleiben - und gehen dabei beispielsweise in den zweiten
Teil. Hier möchte Paul Atreides einhundert Fremen in Magie unterrichten und erhält
dafür eine Zusage der anderen Siedges. Denn schließlich sollen diese einhundert
Kämpfer kurze Zeit später dafür Sorge tragen, weitere Landsleute auszubilden und somit
die Siegchancen beim bevorstehenden Krieg gegen die Harkonnen nicht unerheblich zu steigern.
Nun mal eine Frage am Rande: Wo waren denn diese Krieger bei der Befreiung des Planeten?
Doch Schwamm drüber.
Dass es auch mit der Magie in der Neuverfilmung nicht so weit herzusein scheint, bemerken wir wenig
später an der Stelle, wo Paul Attreides als Übermensch charakterisiert wird, der in Lage ist,
an allen Orten gleichzeitig zu sein. Er ist also der sprichwörtlich perfekte Befehlshaber, da er seine
Truppen pausenlos direkt und ohne Umweg befehligen kann. Nun ja, im finalen Endkampf vor dem
Palast hat man davon leider nicht besonders viel merken können. Hier verhielt er sich wie jeder
andere Mensch auch und bewährte sich wacker im Nahkampf.
Sie denken nun, dies alles sei noch kein Grund für eine schlechte Kritik?
Nun denn, fahren wir mal fort.
Die Special Effects waren - nach heutigen Gesichtspunkten - denkbar schlecht, da die spielenden Figuren
definitiv reinmontiert aussahen. Zu Abzügen in der B-Note führten hier weiterhin die
zweifelsfrei gemalten (!) Hintergründe, an denen wunderbar verschiedene Abrisskanten mitten im
Bild erkennbar waren – bei einer 40 Millionen Mark teuren Produktion ein Armutszeugnis ohne Beispiel.
Gerade in diesem Punkt wirkte die Produktion dadurch an vielen Stellen sogar unfreiwillig komisch und
bisweilen auch inhaltlich in die Länge gezogen. Vielleicht wäre es auch hilfreich gewesen,
nicht einen Großteil des Budgets in die CGI vom ersten Teil zu pulvern - so wäre vielleicht
die eine oder andere zusätzliche Mark für die Kulissen übrig geblieben.
Doch hängen wir uns mal nicht so an der Technik, den Kulissen und ähnlichem auf!
Wie stand es denn um die schauspielerischen Qualitäten der Akteure?
Vielfach wurde in Internet-Diskussionsforen und Newsgroups gerade Ian McNeice in seiner Rolle als doch
recht harmloser Baron Harkonnen für völlig fehl am Platze gehalten. Nun ja, ein bisschen mehr
Wahnsinn hätte es ruhig sein können, um diesem Charakter einen Schuss
Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Allerdings muss man auch offen eingestehen, dass der völlig
durchgeknallte Baron aus der ersten Lynch-Verfilmung sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.
Negativ fielen in der aktuellen Trilogie eher der Fremenführer Stilgar (Uwe Ochsenknecht) und Paul
Atreides (Alec Newman) auf, die sich zwar sichtlich abmühten, ihren Figuren Leben einzuhauchen,
jedoch an den bisweilen sehr hölzernen Dialogen scheiterten. Zudem war die Rolle Stilgars viel zu
handzahm geschrieben, um für nachhaltigen Eindruck zu sorgen.
Zu guter Letzt wirkten die Bene Gesseritt bisweilen wie die "Netten Mädchen von
nebenan" und nicht als der bisweilen doch recht gefährliche Orden - wie in den Büchern
geschildert.
Nach all der Schelte sollten allerdings auch nicht die Höhepunkte vergessen werden, die diese Trilogie
mitbrachte.
Einer dieser Punkte war ohne jeden Zweifel eine Auslassung. Nämlich, dass die Schallwaffen aus der
ersten Verfilmung dieses Mal gottlob nicht zum Einsatz kamen. Wobei man hier Lynch teilweise Abbitte
leisten muss, da er der Erste war, der sich an einem bisher für unverfilmbar gehaltenen Stoff
versuchte. Das damals sehr straffe Budget sei dabei nur am Rande bemerkt.
Dahingehend sei auch einmal die Nähe zur Dune-Literatur positiv anzustreichen. Dieses Mal
bewegte sich die Produktion eindeutig auf sehr viel besseren und näheren Pfaden zu den
Büchern, als dies bei Lynch der Fall war. Sehr schön war hierbei auch, dass man insbesondere
über den zweiten Teil einen tiefen Einblick in die Lebensweise der Fremen gewinnen konnte. Auch
wenn sie etwas braver geschildert wurden, als dies eigentlich der Fall sein sollte.
Ein großer Vorteil war weiterhin der Umstand, dass selbst Zuschauer, die mit dem Dune-Kosmos
noch keine Erfahrungen sammeln konnten, ohne Probleme einen Einstieg in die ab und an sehr komplexe
Handlung gewinnen konnten - ohne dafür einen Literatur-Freak bei eventuellen Rückfragen
in der Nähe zu wissen.
Gerade die Lynch-Verfilmung zeichnete sich in diesem Punkt nämlich leider sehr negativ aus, was eine
mehrmalige Betrachtung notwendig machte. Daher ist es nun durchaus vorstellbar, dass mancher
Pro7-Gucker auf den Geschmack gekommen ist und in den nächsten Wochen erst einmal einen
Buchladen aufsucht, um sich eine abwechslungsreiche und in ihrem Umfang sehr erschlagende
Nachtlektüre zu beschaffen.
Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Miniserie einiges hielt, vieles jedoch leider ausließ.
Dies trübt insbesondere die Stimmung, da nun wieder etliche Jahre ins Land ziehen werden, bis sich
ein neuer Produzent findet, um dieses – durch seine Exkursionen in oftmals geistige Ebenen
zugegebenermaßen sehr anspruchsvolle Stück Literatur – auf den Bildschirm oder die
Kinoleinwand zu bringen. Hoffen wir, dass es nicht wieder Jahrzehnte dauert und man mit etwas Geschick
aus den zumeist technischen Fehlern der aktuellen Produktion seine Lehren zieht.
Was bleibt, ist allerdings die Gewissheit, an drei aufeinanderfolgenden Abenden besser unterhalten
worden zu sein, als dies im Regelfall während der Woche bei einem TV-Sender vorkommt. Dies ist
zwar nicht viel, aber sehr viel besser als nichts.
Abschließend möchte ich der Vollständigkeit wegen natürlich nicht vergessen, Sie
auf die Neuübersetzungen hinzuweisen, die vor wenigen Wochen bei Heyne veröffentlicht
wurden. Sie können bei Interesse über die nachfolgenden Links direkt bei Amazon bestellt werden.
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Der Wüstenplanet (Dune)
Der Wüstenplanet (Dune) - Der Roman zur Miniserie bei Pro7
Der Wüstenplanet (Dune) - Der Story-Bildband
(Zurück zum Inhalt)
Es ist nur ein paar Jahrhunderte her, dass man davon ausging, die Welt sei aus den vier Elementen: Feuer,
Wasser, Luft und Erde zusammengesetzt. Diese Vorstellung hatte sich seit alters her etabliert und wurde
schließlich von der Entdeckung der chemischen Elemente abgelöst, die man nun für der
Weisheit letzten Schluss hielt.
Aber weit gefehlt. Man musste mit Beginn des Atomzeitalters zugeben, dass auch die chemischen
Elemente noch nicht den Urstoff der Materie ausmachten, sondern wiederum aus kleineren Einheiten, den
Neutronen, Protonen und Elektronen, bestanden.
Nicht viel später kamen die Wissenschaftler auf die Idee nachzuschauen, ob diese Teilchen nicht
auch aus weiteren Teilchen zusammengesetzt sein könnten. Und tatsächlich fand man, dass
Neutronen und Protonen aus den sogenannten Quarks zusammengesetzt sein mussten.
Aber die Modelle, die man braucht, um die Experimente zu beschreiben - und die heute als Standardmodell
bezeichnet werden -, beschreiben noch viel mehr Partikel, als wir hier auf der Erde zwischen die Finger
bekommen.
Für die Kernprozesse, also Kernfusion und Spaltung, braucht man zum Beispiel zusätzlich
Neutrinos - die zunächst von Pauli nur postuliert worden waren, um ein paar Erhaltungssätze
während des Vorgangs nicht zu verletzen – konnten später wirklich nachgewiesen werden. Und
heute bringt es die Forscher bei der Messung von der Sonne kommender Neutrinos in
Erklärungsnöte, weil es selbst eine geringe Masse zu haben scheint.
Aber es gibt noch exotischere Materie, welche man in Beschleunigerexperimenten und in kosmischer
Höhenstrahlung wiederfindet. So fand man Teilchen, die quasi die schweren Brüder der Erdmaterie
zu sein scheinen. Das Elektron und sein Neutrino sind Verwandte, wie das Myon und m-Neutrino, sowie auch
das Pion und das p-Neutrino. Diese Familienangehörigen heißen auch Leptonen.
Und auch zu Protonen und Neutronen kann man aus anderen Quarks Teilchen bauen, die ebenfalls dieselben
Ladungseigenschaften besitzen, aber erheblich schwerer sind, als ihre auf der Erde vorkommenden Verwandten.
Diesen Quarks hat man hübsche Namen wie "up" und "down",
"charm", "strange", "bottom" und "Top" gegeben, und man
hat ihnen Farbladungen zugewiesen, die natürlich nichts mit den Farben zu tun haben, die wir so kennen.
Man erleichtert sich so die Rechnerei. Man sagt, dass alle beobachtbaren Teilchen weiß sein
müssen, d.h. entweder alle drei Farben oder Farbe und Antifarbe enthalten muss. Tatsächlich
tragen die Quarks laut Standardmodell gedrittelte Ladungen, entweder plusminus 1/3 oder 2/3
Elektronenladungen. Einzeln kann man ein Quark nicht beobachten, weil sie durch sogenannte Gluonen
zusammengehalten werden, deren Bindungskraft mit heutigen Beschleunigern noch nicht überwunden
werden konnte. Aber um die Sache noch etwas komplizierter zu machen kann sich ein Gluon kurzfristig in zwei
Quarks verwandeln.
Und damit sind wir mittendrin in einem weiteren Schlamassel, denn zu allem Überfluss wirken zwischen
all diesen Teilchen, seien sie nun aus Quarks zusammengesetzt oder elementar wie das Elektron oder Photon,
unterschiedliche Kräfte.
Die Gravitation wirkt dabei ausnahmslos auf alle Teilchen, selbst auf diejenigen, die keine Ruhemasse besitzen,
da laut Relativitätstheorie Energie mit Masse gleichzusetzen ist, braucht uns das nicht zu wundern.
Überträger dieser Kraft ist entweder das Graviton oder die Krümmung der Raumzeit, je
nachdem, ob man Quantenmechanik oder Relativitätstheorie bevorzugt.
Oft wird die Stärke der Gravitationskraft damit demonstriert, dass sogar eine Feder zu Boden fällt.
Tatsächlich ist die Gravitation die schwächste Kraft und es bedarf der ganzen Erde, um auch nur
eine Feder anzuziehen.
Die elektromagnetische Kraft ist nun wirklich die stärkste Kraft im Universum. Glücklicherweise
schirmen sich die unterschiedlichen elektrischen Ladungen gegenseitig ab, sonst wären wir noch nicht
wesentlich über das Stadium des Urknalls hinaus gekommen. Ich habe hier bewusst nicht zwischen
elektrischer und magnetischer Kraft unterschieden, weil nach langer Rechnung von Maxwell und Einstein
beides das selbe ist - es sieht nur anders aus. Sie wird von den Photonen übertragen.
Bleiben noch die Starke und die Schwache Kernkraft, die nur im Bereich des Atomkerns ihre Wirkung entfalten.
Die Starke Kernkraft ist dafür verantwortlich, dass das Atom nicht auseinanderfällt und die Gluonen
sind Träger dieser Kraft. Die Schwache Kernkraft spielt eine Rolle bei radioaktiven Zerfallsprozessen, sie
wird von sogenannten W- und Z-Bosonen übertragen.
Ein weiteres Teilchen, auf dessen Existenz es vor kurzem erste Hinweise gab, ist das Higgs-Teilchen. Einige
Wissenschaftler vermuten, dass es für die Masse der Quarks, und damit für fast das gesamte
Gewicht des Universums verantwortlich sein könnte.
Weitere Kräfte sind zur Zeit nicht bekannt, aber das Sammelsurium ist ja auch schon kompliziert genug.
Das ist auch der Grund warum die Physiker verzweifelt nach einer vereinheitlichten Theorie suchen, die all
die beschriebenen Phänomene unter einen Hut bringt.
Erstes Ziel ist es dabei, die vier Kräfte zu einer vereinigten Kraft zusammenzufassen, wie es beim
Elektromagnetismus schon geschehen ist. Dabei hat man in Hochenergieexperimenten in den
Teilchenbeschleunigern geschafft, auch die Starke und die Schwache Kernkraft zusammen mit der
Elektromagnetischen Kraft in ein gemeinsames Modell der Kräfte einzufügen. Mit der Gravitation
ist dies bisher noch nicht gelungen. Man vermutet, dass hier noch größere Beschleuniger
nötig sind.
All die Teilchen und Kräfte bereiten den Wissenschaftlern erhebliches Kopfzerbrechen, denn im Grunde
bevorzugen auch sie einfache und überschaubare Modelle, aus denen sich dann elementare
Konstanten, wie zum Beispiel die Elektronenladung oder die Gravitationskonstante, herleiten lassen. Dies kann
das bisherige Standardmodell nicht leisten und auch die GUT, (Great Unified Theory = große
vereinheitlichte Theorie) wird hier wahrscheinlich nicht den Durchbruch bringen.
Einen ganz anderen Ansatz macht deshalb die Superstringtheorie. Sie im Detail zu erklären würde
hier den Rahmen sprengen, und muss einem späteren Artikel vorbehalten bleiben. Dieser Ansatz geht
von einer Welt mit zehn oder 26 Dimensionen aus, in der sich die Kräfte nach aktuellem Stand der
Erkenntnis tatsächlich in einem einheitlichen Formalismus erklären lassen. Die elementaren
Teilchen bestehen laut Stringtheorie aus schwingenden Saiten, deren Töne die verschiedenen
Energiezustände der Partikel darstellen.
Diese Superstringtheorie ist sehr vielversprechend, aber die heute zur Verfügung stehende
Mathematik ist noch lange nicht ausreichend, um die theoretischen Vorhersagen zu bestimmen. Einige
Physiker behaupten sogar, es sei eine Theorie des 21.Jh., die nur durch Zufall bereits im 20.Jh. entdeckt wurde.
Die vielen überzähligen Dimensionen sollen so zusammengerollt sein, dass sie nicht mit der von uns
beobachteten Welt wechselwirken, um in diese Maßstäbe vorzudringen, die im Bereich der
sogenannten Plancklänge (1,6 * 10-35 Meter, das ist so klein, dass ich mir nicht die Mühe mache,
diese Zahl mit 35 Nullen nach dem Komma, zu beschreiben) liegen sollen, bräuchte man Energien, die
unseren Forschungseinrichtungen noch auf sehr lange Zeit nicht zur Verfügung stehen werden.
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Star Wars: Video mit Filmszenen aus Episode II.
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Die offizielle "Star Wars"-Webseite bietet seit kurzem ein interessantes Quicktime-File. Dabei geht es vor allem um die
Digital- und Kameratechnik, die für Episode II" zum Einsatz kam. Aber auch Schauspielerin Natalie Portman, Regisseur
George Lucas und Produzent Rick McCallum wurden interviewt und sprechen über den kommenden Film. Das Besondere
dabei ist, dass es offenbar auch erste Szenen aus "Star Wars: Episode II" zu sehen gibt.
Link zum Thema:
http://www.starwars.com/
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Star Wars: George Lucas über Digitales Filmen.
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George Lucas, der "Episode II" komplett mit Digitalkameras geschossen hat, gab kürzlich auf der offiziellen
"Star Wars"-Website bekannt, er wolle nie wieder zum konventionellem Film zurückkehren. Vor der National Broadcasters
Convention in Las Vegas fügte er an, dieser Schritt wäre genauso logisch wie der Wechsel vom Stumm- zum Tonfilm
oder der Übergang von Schwarzweiß zu Farbe auf der Leinwand.
Des Weiteren beklagte er sich über die begrenzten Möglichkeiten normaler Filmtechnik und lobte die ungleich besseren
Methoden zur Nachbearbeitung durch die neue. Die Digitalkameras seien auch äußerst witterungsbeständig.
Sie hätten in der Wüste und bei Regen gedreht, und es hätte nie Probleme gegeben. Lucas meinte auch, dass eine Menge
anderer Regisseure, so zum Beispiel Francis Ford Coppola und James Cameron, äußerst begeistert über die neue
Technologie sind.
Abschließend verglich George Lucas zudem "Episode I" und "Episode II" und sagte, dass der kommende Film durch die
verbesserte Technik von optisch besserer Qualität sei.
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Star Wars: Episode I vorerst nicht im US-TV.
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Fox TV hat in den USA die Free-TV-Premiere von "Star Wars: Episode I" verschoben. Von offizieller Seite wurde
mitgeteilt, dass der Streifen nun doch erst im November in den USA gezeigt werde. In Europa wurde "Episode I"
im vergangenen Monat auf verschiedenen Pay-TV-Kanälen erstmals ausgestrahlt.
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Lone Gunmen: Akte X-Crossover.
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Die erste Staffel der Serie "Lone Gunmen" endet Mitte Mai in den USA mit einem Crossover. Der Charakter des Morris
Fletcher, gespielt von Michael McKean, bekannt aus der "Akte X"-Doppelfolge "Dreamland", in der er mit Mulder den
Körper tauschte. Außerdem wird in der Episode kurz David Duchovny zu sehen sein. Ob es eine zweite Staffel der "Lone
Gunmen" geben wird, ist zur Zeit aber noch nicht sicher.
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Babylon 5: Legend of the Rangers-Gewinnspiel!
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Bis 11. Mai haben "Babylon 5"-Fans Gelegenheit bei einem Wettbewerb mitzumachen, bei dem es etwas ganz
Besonderes zu gewinnen gibt! Unter dem Titel "Become a part of Babylon 5: Legend of the Rangers" winkt die Möglichkeit,
dass ein Charakter im neuen TV-Film nach dem Gewinner benannt wird. Wer diese einmalige Chance nutzen will, muss
sich nur bei SciFi.com einloggen und mitspielen.
Link zum Thema:
http://www.scifi.com/b5contest
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Stargate SG-1: Neue Folgen ab 1. Juni.
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Am ersten Juni um 20.15 Uhr strahlt RTL2 den zweistündigen Spielfilm "Stargate: Nemesis", der aus dem Cliffhanger
der dritten und der ersten Folge der vierten Season besteht, aus. Der Emmy-nominierte Film bildet den Auftakt für die
neuen Folgen der vierten Staffel.
Wer sich auch für "Stargate"-Bücher interessiert, der bekommt neues Material: Ende April erschienen zwei neue Romane,
die vom Fantasy- und SF-Autor Wolfgang Holbein geschrieben wurden.
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Der Wüstenplanet: Quotenerfolg und Videoausgabe.
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Über 5 Millionen Zuschauer haben die Fernsehverfilmung von Frank Herberts Sciencefiction-Klassiker "Der Wüstenplanet"
auf ProSieben verfolgt. Beim werberelevanten Zielpublikum im Alter von 14 bis 49 Jahren erreichte die Miniserie einen
Marktanteil von über 24 Prozent - und dies über alle drei Tage! Auch wenn man über die Qualität der Neuverfilmung
geteilter Meinung sein kann, so wurde die Ausstrahlung doch zu einem Quotenerfolg, was für SF-Produktionen eher
die Ausnahme ist.
Für alle Fans gibt es die TV-Verfilmung von "Dune" bereits auch auf zwei VHS-Kassetten im limitierten Sammler-Schuber
zu kaufen. Wer allerdings einen DVD-Player besitzt, sollte ruhig noch bis zum Juni warten, denn dann erscheint
"Der Wüstenplanet" auch auf zwei DVDs (D/E) mit einer Vielzahl an Zugaben. Auf der zweiten DVD befindet sich ein
ausführliches, bisher unveröffentlichtes, "Making-Of" mit Einblicken in die Produktion und zahlreichen Interviews.
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Roter Mars: TV-Miniserie von SciFi-Channel.
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Der US-Sender SciFi-Channel hat eine Miniserie basierend auf Kim Stanley Robinsons SF-Roman "Roter Mars"
angekündigt. Laut "SF-Wire" ist eine vierstündige Miniserie geplant, Kim Stanley Robinson wird der Verfilmung als
Berater beistehen. Der Roman "Roter Mars" ist der erste Teil der "Mars"-Trilogie von Robinson (Band 2 heißt "Grüner
Mars", Band 3 "Blauer Mars"). Erzählt wird darin in epischer Breite die Besiedlung und Terraformung des Planeten Mars.
Außerdem wurde bekannt gegeben, dass der SciFi-Channel eine SF-Adaption von Charles Dickens "A Tale of Two
Cities" plant. Darin wird die Story in die Zukunft verlegt und sich zwischen zwei Planeten abspielen. Auch hier ist
eine vierstündige Miniserie geplant.
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Dead Zone: Erstes Review.
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Michelle Erica Green (Trek Kolumnistin und freie Autorin) bekam als eine der ersten eine Rohfassung der Serie
"Dead Zone" (nach dem gleichnamigen Roman von Stephen King) zu sehen. Die Serie, welche von Michael Pillers Firma,
Piller Squared, produziert wird, startet auf UPN (ST:VOY Heimsender) diesen Herbst. In den Hauptrollen spielen Anthony
Michael Hall und Nicole de Boer (ST:DS9 Ezri Dax).
Hier die Aussagen von Green: "Ich sah eine neue Rohfassung (keine Special Effects, keine Musik) des Pilot-Films von
'The Dead Zone'. Ich denke es ist großartig. Ich bin der Meinung, Stephen King Puristen und Filmfans werden zufrieden
sein - die meisten der Änderungen funktionieren wunderbar und das Ende der ersten Episode war sehr spannend,
obwohl ich denke, dass ich weiß, wer der 'Bad Guy' ist.
Die Chemie zwischen Michael Hall und Nicole DeBoer stimmt, und DeBoer spielt auch ausgezeichnet in ihren Soloszenen,
in denen sie eine breitere Palette an Emotionen als Hall zeigt. [...]
Die Rückblenden, die ich sah waren superb -- es gibt zwei erschmetternde Szenen, die während des Falls von Saigon spielen,
welche sehr emotional sind. Da es sich um eine Rohfassung handelte, weiß ich nicht wie die Transition aussehen wird
- [...] aber ich erwarte mehr Stop-Action Effekte à la 'Matrix'. Dies ist definitiv eine Serie, die ich mir ansehen werde.
Das Skript wurde von Michael Piller nach einer Geschichte von Michael und Shawn Piller geschrieben. Der Regisseur
ist Rob Lieberman. Die Ausführenden Produzenten sind Michael Piller, Lloyd Segan und Rob Lieberman. Shawn ist
ein Produzent. Der Editor ist Bob Lederman (von Star Trek) und der Post Production Supervisor ist April Rossi (bekannt
von Star Trek). Der Pilot wird produziert von Lions Gate Television und Paramount International Television in
Zusammenarbeit mit Piller Squared für das United Paramount Network."
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Mutant X: Wer ist wer?
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Die neue Superhelden-Serie von Tribune Entertainment und Fireworks Entertainment soll im Herbst in den USA starten.
Ab Juni werden 44 Episoden der Serie "Mutant X" werden in Toronto gedreht. Die Serie dreht sich um genetisch
veränderte Helden. Die "Toronto Sun" hat nun hierzu berichtet, dass Victor Webster in der Serie als "Brennan", der sich
Elektrizität zunutze machen kann, zu sehen sein wird. Victoria Pratt ("Cleopatra 2525") wird als "Shalimar" zu sehen sein.
Die Figur hat eine DNA, die jeweils zur Hälfte menschlich und tierisch ist. Lauren Lee Smith ("Dark Angel") wird als
Telepathin "Emma" zu sehen sein, Forbes March als "Jessie". Sie kann ihr die physikalische Dichte ihres Körpers
verändern. Unklar ist nun noch, welche Darsteller etwa die Figur "Adam Xero" und den Haupt-Bösewicht spielen
werden.
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Buffy: Fünfte Staffel mit großem Finale
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Marti Noxon, Co-Ausführende Produzentin von "Buffy", sagte SCI FI Wire, dass die laufende fünfte Staffel mit einem
Handlungsbogen über drei Episoden enden wird, der die Geschichte um Dawn-Glory zum Abschluss bringt. Da dieses
Finale zugleich die hundertste Episode umfasst, soll sie besonders actionreich und gewaltig werden, sagte sie. Da die
Serie im nächsten Jahr von Warner Brothers zu UPN wechselt, bekräftigte Noxon, man wolle in der bewährten Art wie
bisher weitermachen.
Zugleich wies Noxon Gerüchte zurück, die höheren Lizenzgebühren (2,3 Millionen pro Episode) für die Serie würden
auch mehr Geld für die Produktion von "Buffy" bedeuten. Und weiter: "Einiges von dem Geld geht sicher zurück zum
Produzenten (Fox's Produktion), muss aber das Defizit dort stopfen. Wir hätten eher mehr Geld bekommen, wenn wir bei
WB geblieben wären. Darum gab es auch so lange Diskussionen um das Produktionsbudget und die Lizenzgebühren vor
dem Wechsel. Aber es ist normal, dass Serien, die so lange laufen wie unsere in der fünften oder sechsten Staffel Budgetkürzungen
bekommen." Schließlich ergänzte sie mit einem Lachen: "Ich hoffe, dass wir keine allzu großen Kürzungen bekommen ,
aber es kann schon passieren, das in der einen oder anderen Episode das Monster von einer Handpuppe verkörpert
werden muss!"
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Roswell: Neue Staffel unwahrscheinlich.
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Durch den Wegfall von "Buffy" und eventuell auch "Angel" scheint es eher unwahrscheinlich, dass die Serie "Roswell"
weiterhin produziert wird. Laut "Variety" sei eine dritte Staffel der Serie eher unwahrscheinlich. Eine Entscheidung wird
hierzu allerdings erst Mitte Mai bekannt gegeben.
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Andromeda: Inhalte und Spekulationen.
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Auf der offiziellen Andromeda Website ist der Episodenführer für die erste Staffel komplett. Wer sich für die Inhalte der
letzten Folgen interessiert, kann sich dort informieren.
Auf Slipstreamweb.com finden sich hingegen bereits mehrere Interviews - darunter mit Zack Stentz, Autor der Serie und
mit Darsteller Kevin Sorbo (Captain Dylan Hunt) - in denen schon über die nächste Staffel spekuliert wird. Sorbo war
auch bei der "Starfest 2001"-Convention in Denver dabei und verriet unter anderem, dass Michael Hurst (Iolaus in der
Serie "Hercules") einen Gastauftritt als Magog-Jäger in "Andromeda" haben wird. Außerdem sagte er dort, er finde
seine Rolle in Andromeda interessanter zu spielen als die Titelrolle in "Hercules".
Schließlich bleibt zu berichten, dass die Serie "Andromeda" nach ihrer ersten Staffel gleich sieben Nominierungen für
den britischen Columbia Film und Fernsehpreis "Leo" bekommen hat. Darunter für die "beste dramatische Serie" und
"Beste Kamera". Konkurrenten um den erstgenannten Preis sind "Cold Squad", "The Outer Limits", "Mysterious Ways"
, und der Vorjahresgewinner "Da Vinci's Inquest".
Links zum Thema:
http://www.andromedatv.com/upcoming3.html
http://www.slipstreamweb.com
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Herr der Ringe: Erste Ausschnitte in Cannes.
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E! Online berichtet, dass New Line Cinema ihre Werbekampagne für die Trilogie von "Herr der Ringe" auf dem
Filmfestival in Cannes starten will. Dabei sollen erste Ausschnitte aus den Filmen gezeigt werden. Um den Ende
Jahr in die Kinos kommenden ersten Film zu promoten, mietete das Studio sogar ein mittelalterliches Schloss bei Cannes.
Dort sollen dann im Rahmen einer Show nur für geladene Gäste, inmitten von Original-Kulissen, die ersten Szenen zu
sehen sein. Auch Darsteller der Filme wie Elijah Wood, Sean Astin, Ian McKellen, Liv Tyler, Cate Blanchett und
Christopher Lee sollen bei der Präsentation dabei sein. Vorerst werden die Stars aber erst mal in Neuseeland gebraucht,
wo gerade die Dialoge eingesprochen werden. Darunter auch von Billy Boyd (Pippin), Dominic Monaghan (Merry),
Ian McKellen (Gandalf), Ian Holm (Bilbo) und Sean Astin (Sam Gamdschie).
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Herr der Ringe: Liv Tyler spricht.
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Im Ö3-Magazin gab Liv Tyler, "Arwen" in der kommenden "Herr der Ringe"-Verfilmung, ein Interview, in dem sie sich
auch zu dem Film äußerte. Sie bestätigte, dass sie Peter Jacksons Herr der Ringe Trilogie auch noch nicht gesehen hat,
es aber kaum erwarten kann.
Tyler sagte weiter: "Die Dreharbeiten waren eine so schwierige, wunderbare, lange, wertvolle Erfahrung. Wir haben ein
Jahr lang gedreht, irgendwo im hintersten Neuseeland - das war wie ein ganzes Jahr auf einem anderen Planeten. Aber
Peter Jackson ist ein wunderbarer Regisseur, der aus allen das Beste herausgeholt hat. Bei Filmen mit viel Action und
Special Effects wird ja oft auf die Schauspielkunst vergessen - nicht so in diesem Fall. Oh ja, und Peters 'Heavenly
Creatures' ist außerdem einer meiner Lieblingsfilme, und auch einige seiner ganz frühen Splatter-Horror-Movies
wie etwa 'Bad Taste' hab ich mit angeschaut." Lachend meinte Liv Tyler weiter: "Das Lustige ist, dass Peter immer noch
mit dem selben Team Arbeitet. Jedes Elfenohr, jeder Hobbit-Fuß aus Herr der Ringe kommt aus den selben Händen wie
einst die grüne Kotze aus 'Bad Taste'!"
Auf die Frage, ob sie Tolkiens "Herr der Ringe"-Romane kenne, meinte die Schauspielerin: "Ja, die habe ich auch alle
brav gelesen. Und ich liebe sie, echt, sie sind alle so dicht und voller Fantasie. Aber ich werde wohl noch eine kleine
Auffrischungs-Lesung einlegen müssen, bevor der Promo-Rummel losgeht - sonst werden mich die Experten von der
Presse ganz schön bloßstellen. Die Story ist so komplex, und ich kann mir diese ganzen Namen und Daten einfach nicht
merken. Ich habe ein schrecklich schlechtes Gedächtnis.
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X-Men 2: Ab November 2002 im Kino.
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Der Verantwortliche für die Marvel-Kinofilme, Avi Arad, erzählte der Comics Continuum Webseite, dass er hofft, dass
die Fortsetzung zu "X-Men" im November 2002 in die Kinos kommen wird. "Ich denke, das wäre das perfekte Timing,"
erzählte Arad der Seite. "2002 startet man das Jahr mit 'Spider Man' im Mai und man wird 'X-Men' im November sehen
können." Arad fügte hinzu: "Ich fühle mich richtig gut, weil all diese [Filme, die auf den Marvel Comics basieren] sich
so gut verbreiten. Und sie sind alle verschieden." Arad sagte, dass David Hayter in Verhandlungen um "X-Men 2"
getreten ist "und wir arbeiten alle auf ein Drehbuch hin." Aber er lehnte es ab, zu verraten, welche neuen Helden man
in der Fortsetzung sehen wird. "Die Hauptgrund, warum ich keine Namen preisgebe, ist die Tatsache, dass darüber
noch verhandelt wird," sagte er. "Charaktere müssen sich in eine Story einbringen, und wir richten diese Sachen noch
aus. Es wird [aber] definitiv neue Charaktere geben."
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X-Men 2: Storm und Wolverine ein Paar?
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Hat "Storm"-Darstellerin Halle Barry etwas ausgeplaudert, das noch geheim bleiben sollte? In einem Interview sagte
Barry , dass in "X-Men 2" zwischen "Wolverine" und "Storm" im in Produktion befindlichen Sequel eine Liebschaft
mit beginnen soll.
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Matrix II: Steve Bastoni als Bösewicht.
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Steve Bastoni ist der neue Darsteller-Zugang für "Matrix 2". Laut "Dark Horizons" wird er als Bösewicht im Film zu
sehen sein.
Die Comiczeichner Steve Skroce und Geof Darrow erstellen auch für die "Matrix"-Fortsetzungen die Storyboards und
die visuellen Konzepte. Während sie mit Comics Continuum sprachen, äußerte sich Skroce begeistert darüber, wieder
bei der Produktion dabei zu sein. "Ich habe einige Aufnahmen gesehen und sie sind fantastisch. Das bisschen, was sie
bisher gedreht haben - innerhalb des letzten Monats oder so - ist so gut... Ich wäre sehr überrascht, wenn einer der
'Matrix'-Fans mit den neuen [Filmen] nicht zufrieden wäre." Darrow fügte hinzu: "Es ist ein unglaublich zusammenhängendes
Stück Arbeit. Es wird eine außergewöhnliche Geschichte werden. Ich bin richtig froh, daran mitzuwirken, dieser verrückte
Comicbuch-Kerl von Iowa."
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Matrix II: Silver über die Kampfeffekte.
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Joel Silver, Produzent des Sequels zum letztjährigen Kassenschlager "Matrix", ist überzeugt, die Martial Arts-Effekte
im neuen Film werden die von "Crouching Tiger, Hidden Dragon" um Längen übertreffen: "Der Nachfolger ist so viel
besser als alles, was man sich vorstellen kann, was wir dort machen werden, ist einfach überwältigend. Das nimmt uns
zwar im Moment niemand ab, aber realistisch betrachtet müssen wir so etwas machen, denn seit 'Matrix' hat sich viel
getan, und wir müssen uns wieder an die Spitze der Welle setzen."
Woo-Ping Yuen wird wieder für die Choreografie der Kampfszenen verantwortlich sein, er betreute auch "Matrix" und
"Crouching Tiger, Hidden Dragon". Die Effekte setze man in verschiedenen Filmen unterschiedlich ein, auch wenn die
selben Ressourcen zu Grunde liegen, meint Yuen. Ang Lee hat in "Crouching Tiger" Woo-Ping verwendet, aber dieser
Film ist auch ganz anders, eher künstlerisch und ästhetisch, wogegen die "Matrix"-Filme härter und action-orientierter sind."
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Planet der Affen: Neuer Trailer.
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Der zweite Trailer ist nun über die offizielle Seite erreichbar und wird nicht vor Freitag in die US-Kinos kommen.
Link zum Thema:
http://www.planetoftheapes.com
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Zeitmaschine: Änderungen beschlossen.
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Die in der Neuverfilmung des SF-Klassikers "Die Zeitmaschine" mitwirkende Darstellerin Samantha Mumba hat in einem
Interview gemeint, dass ihre Szenen für den Streifen nachgedreht werden müssen. Gegenüber "Showbiz Ireland"
sagte sie, dass der Regisseur dies entschieden habe - nun müssten alle zurück auf die Sets. Einer Meldung "Dark
Horizons" zufolge soll allerdings Steven Spielberg entschieden haben, die Story des Films komplett zu ändern,
welches diese Neudrehs erforderlich machen.
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Signs: Neuer Film von Shyamalan.
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M. Night Shyamalan ("Sixth Sense") nächstes Projekt heißt offenbar "Signs". Disney hat sich laut "Variety" das Projekt,
einem übernatürlichen Thriller, der sich um Symbole dreht, die auf den Feldern einer Farm auftauchen, gesichert. Als
Drehstart soll Herbst 2001 anvisiert werden. Shyamalan hat das Drehbuch um das Geheimnis der Kornkreise Ende April
fertiggestellt.
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Scary Movie II: Ohne Marlon Brando.
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Nun wird Marlon Brando doch nicht als Exorzist in "Scary Movie II" zu sehen sein. Laut "Hollywood Reporter" liegt
es an gesundheitlichen Problemen, weswegen Brando den Kurzauftritt absagen musste. Jetzt wird prominenter
Ersatz für die Kurzrolle gesucht.
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Batman : Year One: Mit George Clooney.
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Das Projekt "Batman: Year One" ist gesichert, jetzt hat Regisseur Darren Aronofsky mitgeteilt, dass George Clooney
die Rolle des "Batmans" erneut übernehmen wird. Laut "Variety" ist unklar, ob Clooney allerdings auch
wirklich die jüngere Fassung Batmans darstellen werde oder nur einen Kurzauftritt haben wird um zu dieser Story überzuleiten.
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Brad Pitt in SF-Streifen?
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Darren Aronofsky ("Pi") wird für Warner Bros. das Drehbuch für einen SF-Film schreiben, bei dem angeblich Brad Pitt
eine Hauptrolle übernehmen soll. Pitt verhandelt laut "Hollywood Reporter" derzeit "ernsthaft" für die Rolle.
Aronofsky wird bei dem Film (Zitat: "epische SF") auch die Regie übernehmen.
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Men in Black II: Doch ohne Tommy Lee Jones.
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Tommy Lee Jones wird nach einigem hin und her nun doch nicht in "Men in Black II" zu sehen sein. Einem Bericht
der "New York Post" zufolge war seine Gagenforderung in Höhe von 40 Mio. US-Dollar zu hoch. Will Smith war
Bescheiden und verlangte lediglich 20 Mio. US-Dollar für seine Auftritt im Film... Linda Fiorentino wird ebenfalls nicht
wieder dabei sein, geplant sei, als Partner für Will Smith eventuell Popstar Ricky Martin zu engagieren.
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Blade II: Rotlicht für Wesley Snipes.
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Kurioses vom "Blade II"-Set: Angeblich hatte man für Dreharbeiten Glühbirnen aus einem Krankenhaus ausgeliehen,
die eigentlich für medizinisches Gerät vorgesehen sind und dabei übersehen, dass diese bei längerer "Bestrahlung"
gesundheitliche Probleme bis hin zu Krebs auslösen können... Wesley Snipes bekam dadurch "rote Augen", dass
Problem musste im Krankenhaus behandelt werden berichtet "Dark Horizons".
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Gemini Man: Drehbuch wird überarbeitet.
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Disney hat Jonathan Hensleigh ("Armageddon") damit beauftragt, dass Drehbuch des SF-Films "Gemini Man" zu
überarbeiten. Der Film dreht sich um einen Mann, der von einer jüngeren Version seiner selbst gejagt wird. Dieser Film
ist bereits seit einigen Jahren bei Disney in Planung, ursprünglich sollte Mel Gibson die zweifache Hauptrolle (einmal
jung, einmal alt) spielen.
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Battlefield Earth: Ab Juli in Handel.
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Am 20. Juli erscheint auf DVD die Kaufversion von John Travoltas SF-Streifen "Battlefield Earth". VHS-Nutzer müssen
sich hingegen was den Kauf betrifft etwas länger gedulden, was dieses Medium betrifft gibt es den Film zunächst
nur als Leih-Version, diese steht ebenfalls ab dem 20.07.2001 in den Videotheken. Zu den Extras auf der DVD steht noch
nichts fest, die US-Version bietet u.a. einen Audio-Kommentar mit Regisseur Roger Christian, die Dokumentation
"Evolution and Creation" sowie Trailer und Infos über Stab und Besetzung. Der Streifen basiert auf einem Roman des
Sekten-Gründers L. Ron Hubbard und wurde in den USA stark kritisiert, floppte an den Kinokassen und erhielt u.a.
zahlreiche "Goldene Himbeeren" als schlechtester Film des Jahres 2000. In Deutschland kam er gar nicht erst in die Kinos.
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Timeline: Gedreht wird in England.
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Michael Crichtons Zeitreiseroman "Timeline", der bereits zu einem wenig rühmlichen Computerspiel verarbeitet wurde,
dient nun auch als Vorlage für einen Spielfilm. Es geht darin um einen Professor, der mit seinen Studenten in die
Vergangenheit verschlagen wird und dort allerlei mittelalterliche Abenteuer erlebt.
Um einen geeigneten Ort zu finden, der ein glaubwürdiges Frankreich des 14. Jahrhunderts abgibt, musste Produzentin
Lauren Shuler Donner nach England ausweichen - die Dordogne-Gegend, in der die Handlung spielt, trägt zu viele
Zivilisationszeichen wie etwa Stromkabel. Besonders ironisch: Zur Zeit, in der die Handlung spielt, herrschte gerade
Krieg zwischen Frankreich und England.
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