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25. Mai 2001 - Ausgabe 83 - "The Fortuneteller"
Wahrsagerische Fähigkeiten....
hätte man in den letzten Wochen ohne jeden Zweifel haben müssen, um die vielen positiven, wie
auch tragischen Entwicklungen im Vorfeld abschätzen zu können.
So überraschte uns beispielsweise in den vergangenen Tagen das plötzliche Dahinscheiden von
Douglas Adams, einem großen Literaten, der sich mit seinen unnachahmlichen Fähigkeiten in unser
aller Herzen schrieb. Alexander Fanta gibt in einem Nachruf mit dem Titel "Per Anhalter ins
Unbekannte" einen Einblick in sein Wirken.
Und während sich im Star Trek-Fandom in der letzten Woche nun erst einmal eine Reihe von Kritikern
und Kolumnisten mit zum Teil vernichtenden, teilweise aber auch sehr famosen Aussagen in Bezug auf die neue
"Enterprise" Serie von sich Reden machten, brachte eine unserer Quellen bei Paramount in diesem
Bezug nur einen einzigen, zweideutigen Satz über die Lippen: "Meine Meinung zu Enterprise? Das
hat uns noch gefehlt!"
Immerhin scheint man sich im Hause Paramount bei der Produktion des Newcomers zu sputen, so dass wir
schon bald erkennen werden, ob dem Star Trek-Franchise noch eine große Zukunft beschieden ist.
Und um den abwechslungsreichen Star Trek-Reigen abzurunden, lief vor wenigen Stunden auf den
amerikanischen Bildschirmen das Finale von "Voyager". Einer Serie, die nach Lage der Dinge
für viele Fans in Zukunft im Hintergrund von "The Next Generation" und "Deep Space
Nine" ein dauerhaftes Schattendasein führen wird.
Bevor ich Sie nun jedoch zur aktuellen Ausgabe entlasse, möchte ich Sie noch auf einen sehr wichtigen
Punkt aufmerksam machen: Unser Projekt wird in den kommenden Wochen umziehen. Aus diesem Grund kann
es in in diesem Zeitraum passieren, dass sf-radio.de temporär nicht für
Besucher erreichbar sein wird. Sollten sich im Verlauf des Umzuges unverhofft größere
Änderungen ergeben, werden wir Sie gegebenenfalls über eine "Breaking News" in
Kenntnis setzen.
Und nun viel Spaß beim Lesen,
Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Zwischen Gestern und Morgen: Enterprise
2. Im Spotlight: Open Sky
3. Kolumne: Schaunmermal
4. Star Trek: trekBEAT
5. Fragt Larry!
6. Im Gespräch mit Kevin Sorbo & Lisa Ryder
7. Kreuzfeuer
8. Rating Report
9. Akte X: Smile Fiction
10. Douglas Adams: Per Anhalter ins Unbekannte
11. Webwatcher: convention-central.de
12. Lesezeichen: Das Licht ferner Tage
13. Lesezeichen: Centauri Trilogie (2.2)
14. JMS: Rising Stars (2.2)
15. Die Neuverfilmung der "Zeitmaschine"
16. Wissenschaft: Falten und Löcher im Universum
17. Subspace Link
Es ist offiziell! Nach über einem Jahr voller Spekulationen und wilden Vermutungen - teils lustiger, teils
absurder Natur – kündigte der Präsident des United Paramount Network (UPN), Tom Nunan, die
neue Star Trek Serie mit dem Titel "Enterprise" auf einer Präsentation an. Als Grund, im Titel
nicht "Star Trek" zu verwenden gab er an, dass Paramount es nicht für nötig halte und
Enterprise ein Synonym für Star Trek sei. Man wolle auch andere Zuschauer ansprechen, die eher vor
den beiden Worten zurückschrecken.
Nach der vorhergehenden Presseerklärung der Paramount Pictures ist das nun die zweite offizielle
Mitteilung zu Serie V, die viele der Gerüchte in ihre Schranken verweist.
Bestätigt wurde des Weiteren die Zeitlinie, in der "Enterprise" spielen wird: 100 bis 150 Jahre
vor der originalen Serie. Nur einige Jahrzehnte nach dem ersten Kontakt zwischen Menschen und Vulkaniern
im Jahre 2063 ("Star Trek VIII: Der Erste Kontakt"), muss sich die Besatzung des Schiffes in den
unendlichen Weiten behaupten. Es ist eine Zeit, in der der Warpantrieb zwar schon seit einiger Zeit bekannt,
aber die Transportertechnologie neu ist und es Menschen gibt, die vor den Neuerungen noch
zurückschrecken und Vorbehalte haben. Mit Forscherdrang und Abenteuerlust dringt die Crew aber in
Gegenden vor, in die noch nie ein Mensch zuvor eingedrungen ist.
Captain Jonathan (ehemals Jackson) Archer wird von Scott Bakula ("Zurück in die
Vergangenheit" Dr. Sam Beckett) verkörpert. Im Gegensatz zu den späteren
Sternenflotten-Captains zeigt er seine Verwunderung und Aufregungen über die Dinge, die ihn da
draußen erwarten. Gegenüber den Vulkaniern hat er seine Bedenken, welche er der Einmischung
in den Entwicklungsprozess der Menschheit bezichtigt. Obwohl er ein starkes Pflichtgefühl besitzt,
stellt er Befehle in Frage oder missachtet sie, wenn er sich im Recht fühlt.
Seine Vorurteile muss er lernen zu bekämpfen, da T’Pol (ehemals T’Pau) die Stelle seines ersten Offiziers
einnimmt. Gespielt von Jolene Blalock ("Jason and the Argonauts", "Diamond Hunters")
verkörpert sie eine typische Vulkanierin, schön und sinnlich, aber mit anfänglich reservierter
Haltung. Dennoch entwickelt sie bald Respekt für Archer.
Für die medizinische Betreuung an Bord ist Dr. Phlox verantwortlich. Der Schauspieler John Billingsley
wird dem exotischen Außerirdischen, mit seltsamen Sinn für Humor und einer gewissen Faszination
über die Menschen, Leben einhauchen. Auf seiner Krankenstation befinden sich alle möglichen
Arten von bizarren medizinischen Instrumenten, was den Besuch dort zu einem eigenen Abenteuer macht.
Connor Trinneer, bekannt durch seine Rolle als Zeus Zelenko in "On Life to Live", spielt
Commander Charlie 'Spike' Tucker, welcher persönlich von seinem Mentor Archer ausgesucht wurde
und die technischen Einrichtung auf der Enterprise in Stand hält. Obwohl er ein brillanter Ingenieur
und ausgezeichneter Offizier ist, hat er nur wenige Erfahrungen im Umgang mit anderen Spezies.
Der auf einem Frachtschiff aufgewachsene Travis (ehemals Joe) Mayweather (dargestellt von Anthony
Montgomery) steuert das Schiff. Aufgrund seiner Jugend ist er raum-erfahrener als der Captain. Er besitzt
einen ‚Instinkt‘ für die Raumfahrt, wie ihn nur wenige besitzen.
Lt. Commander Malcolm Reed ist der britische Waffenoffizier und ein erfahrener Soldat des 22. Jahrhunderts.
Er ist ein Mann voller Widersprüche, aber trotz seiner harten Schale ist er Frauen gegenüber
äußerst schüchtern. Reeds Rolle wird von dem Science-Fiction erfahrenen Dominic
Keating ("Poltergeist: The Legacy", "Buffy") gespielt.
Als Kommunikationsoffizierin und Übersetzerin ist Ensign Hoshi Sato (verkörpert von der bis
dato unbekannten Linda Park) eine Expertin in Exo-Linguistik. Sie ist in der Lage, verschiedene
außerirdische Geräusche nachzuahmen und hat eine natürliche Begabung, Sprachen
aufzunehmen. Allerdings gefällt ihr der Gedanke nicht, in einer ‚Konservendose‘ eingesperrt zu sein,
die sich mit unglaublicher Geschwindigkeit fortbewegt. Jedesmal wenn das Schiff auf Warp geht,
schließt sie die Augen.
Der derzeit gedrehte Pilotfilm soll nach neuesten Informationen den Titel "Broken Bow" tragen
und von dem fatalen ersten Kontakt zwischen Menschen und Klingonen handeln, der die gespannte und
feindselige Situation erklärt. Als gesichert gilt auch, dass die Klingonen ihre markante Stirn haben
werden, ganz im Sinne von Gene Roddenberry, der die Masken aufgrund Geldmangels nicht in der
originalen Serie einführen konnte.
Das Budget für den Pilotfilm soll sich auf 10 bis 15 Millionen Dollar belaufen (zum Vergleich: eine
TNG Episode kostete durchschnittlich 1 Millionen Dollar und eine VOY Folge knapp 2 Millionen Dollar).
Allerdings sollte bemerkt werden, dass für eine Pilotfolge sämtliche Sets gebaut, Masken
entwickelt und Kostüme entworfen werden müssen, die dann später in der Serie
benutzt werden. Es sollen sogar einige Sets aus "Voyager" umgebaut und verwendet
werden. 12 Stunden täglich und sieben Tage die Woche wird angeblich derzeit am Set gearbeitet.
Interessant wird es sein, die Technik in "Enterprise" zu sehen. Das bekannte LCARS System
und Touchscreens, wie aus "The Next Generation" bis hin zu "Voyager" bekannt,
wird es in der neuen Serie verständlicherweise nicht mehr geben. Zu sehen sein werden stattdessen
Schaltknöpfe und Hebel, die schon das 23. Jahrhundert charakterisierten. Gehalten in diesem
‚antiken‘ Design, aber mit den neuesten Computereffekte unterstützt wird die Serie auf den ersten
Blick ein wenig gewöhnungsbedürftig sein, aber eine einzigartige Atmosphäre
erzeugen, wie sie das Star Trek Universum bislang noch nicht kennt.
Brannon Braga und Rick Berman, beide Entwickler und Executive Producer der Serie, sind für das
Konzept verantwortlich. In früheren Interviews bestätigten sie, dass das Skript bei den
Offiziellen von Paramount Pictures für Begeisterung sorgte und versprachen, dass sie die
ursprüngliche Philosophie hinter Star Trek im Sinne von Gene Roddenberry weiterführen
werden. Sie hoffen, mit der Reise in die Vergangenheit den Charme Star Treks neu aufleben zu lassen.
Entgegen früheren Aussagen der Produzenten, nach denen das kreative und technische Team mit
"Star Trek"-‚Neulingen‘ besetzt werden sollte, tauchen immer mehr Namen bekannter
Trek-Veteranen auf.
Merri D. Howard beispielsweise überwacht bei "Enterprise" die komplette Produktion
einer Episode, angefangen beim Drehbuch bis hin zur Postproduktion. Seit der zweiten Staffel der
"Next Generation" durchlief sie die Positionen des First Assistant Directors, des Unit
Production Managers und wechselte nach Ende der Serie als Co-Supervising Producer zu
"Voyager".
Auch Michael Westmore, bekannt als Schöpfer der exotischen außerirdischen Masken bei Star
Trek, wird als Leiter der Make-Up Abteilung das Team unterstützen. Von insgesamt sieben
Emmy-Nominierungen erhielten er und sein Make-Up Team in der Vergangenheit zweimal die begehrte
Fernsehauszeichnung (für: "DS9 – Distant Voices / Ferne Stimmen" und "ST:
Voyager – Threshold / Die Schwelle"). Zusammen mit Scott Wheeler wurde Westmore für den
Acadamy Award für ihr Borg make-Up in "Star Trek VIII" vorgeschlagen. Diesen erhielt
er bereits 1986 für "Die Maske".
Neben Michael Okuda, Herman Zimmerman und John Eaves wird auch Doug Drexler als Junior Illustrator
für den ‚Look‘ der neuen Serie verantwortlich sein.
Er arbeitete bereits früher bei "The Next Generation" und "Deep Space Nine"
und entwickelte visuelle Effekte für "Voyager". Laut neuesten Informationen soll
Trek-Veteran James L. Conway beim Pilotfilm die Regie übernommen haben.
Damit steht ein eingespieltes und sehr erfahrenes Star Trek Team hinter den Kulissen.
Bereits im August will UPN "Enterprise" auf gewohntem Star Trek Sendeplatz am Mittwoch um
20 Uhr Ortszeit ausstrahlen und damit einen Monat früher als andere Sender ihre neuen Serien starten,
welche gewöhnlich in der zweiten oder dritten Septemberwoche anlaufen. Zu erwarten ist im Vorfeld
eine riesige Medienkampagne, um "Enterprise" zu promoten.
Ob sich das gewagte Konzept aus Zeitreise und TOS-Revival bewährt, bleibt abzuwarten. Sicher ist
aber eins: Nicht nur die Reise des Schiffes an sich, sondern auch die Reise in Star Treks eigene
Vergangenheit bringt uns in Gebiete, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
(Zurück zum Inhalt)
Von sprechenden Hunden und stummen Rettungsschwimmern
Martin Bolik. Dieser Name sagt einem nichts. Doch dieser Mann, 34 Jahre alt, aus dem Norden Deutschlands,
ist vor allen Dingen eins: ambitioniert. Und das ist wohl die hervorstechende Eigenschaft, die Bolik an die
Stelle gebracht hat, an der er problemlos als "Pionier" bezeichnet werden dürfte. Denn Bolik
ist Pionier der Science Fiction in Deutschland.
Moment – Science Fiction in Deutschland? Die einen werden jetzt sagen: Gibt's nicht. Die anderen werden
sich aber fragen, warum es die nicht gibt. Und genau hier hat Bolik angesetzt.
"Open Sky" heißt Boliks Weltraumsaga; die Idee dazu entstand dem Autor aus Widelah
bei Goslar in Südafrika. Gerüchte besagen heute noch, Bolik sei dort mit dem Sohn des
kürzlich verstorbenen Douglas Adams auf Jagd gewesen. Aber das stimmt nicht, denn Bolik hat sich
vielmehr mit seiner Novelle "Open Sky" beschäftigt.
Die Story: Im Jahr 1999 ereignet sich auf der Erde die "große blaue Katastrophe", in deren
Folge 99% der Erdmasse überflutet werden. Auf dem inzwischen großen blauen Etwas bleibt
lediglich die Insel Hawaii übrig, auf der im Jahr 3999 der den Weltraum bereisende Hund Go strandet. Er
kommt mit den letzten drei Menschen in Kontakt: Einem typischen Harleyfahrer, einem philosophischen
Hawaiianer und einem stummen Rettungsschwimmer. Go beginnt ein Leben unter den Herren der
Schöpfung, die inzwischen um die Gunst des letzten Weibchens buhlen: Der Androidin Una, die Go bei
seinem Absturz mitbringt.
"Open Sky" lief bereits im Radio, und die Geschichte stellte sich dort als wahrer Publikumsmagnet
heraus. Darum versuchte Bolik, einen Verlag zu finden, der das abgefahrene Märchen vertreiben wollte. Doch
wie das so ist: Science Fiction hat in Deutschland keinen Platz; längst ist klar, dass Namen wie Wolfgang
Hohlbein oder Andreas Eschbach für die Kategorie "Deutsch" in den Bücherregalen
ausreichen müssen. Also versuchte Bolik es bei der Filmförderung Niedersachsen und hatte
Glück – sowohl Film als auch Drehbuch werden inzwischen gefördert.: Etwa eine halbe Million
Mark umfasst das Budget für 25 Minuten "Open Sky". Der erste Teil der vierteiligen
Mär soll nun Ende des Jahres im NDR laufen.
Der Film wird ein Collagenfilm – ein buntes Potpourri aus Animation und Realfilm, die nach Fertigstellung noch
einmal durch einen blauen Filter gejagt wird. Das erinnert etwas an Collagenwerke wie "The Cell",
ob Bolik es jedoch schafft, als erstes die Vorurteile gegenüber deutscher Science Fiction
auszuräumen, werden wir erst Ende des Jahres wissen.
Genug Interesse hat der Film auf jeden Fall geweckt: Ralf Bauer hat auf den abgefahrenen Plot hin sofort
für die Hauptrolle des Rettungsschwimmers Dutch unterschrieben, musste jedoch aufgrund der
verschobenen Dreharbeiten wieder absagen. Mit im Boot sind aber als Kameramann Michael Kaden aus dem
Team von Dieter Wedel, und für den Soundtrack haben sich bereits namhafte Bands wie "Ganz
schön feist" oder "The Bates" interessiert.
Sollte Bolik das schaffen, was er sich vorgenommen hat, könnte "Open Sky" fortgesetzt
werden: Die restlichen drei Teile der Reihe könnten einen Auftakt für eine ganze Serie bilden. Bis
dahin ist es jedoch noch ein langer, steiniger Weg, denn wie wir wissen: There's no business like show
business. Amen!
Anmerkung: Das Corona Magazine wird das Projekt "Open Sky" weiter verfolgen. Über
den Fortschritt der Produktion informieren wir Sie fortan im Subspace Link; dort weisen wir ebenfalls aus
Spezialberichterstattungen bei SF-Radio zu diesem Thema hin.
(Zurück zum Inhalt)
Also doch. "Enterprise" wird sie heißen, die fünfte Serie des Star Trek-Franchise.
Scott Bakula wird den neuen Captain spielen und im Herbst 2001 wird sie auf Paramounts eigenem Sender
UPN anlaufen. Die Hauptrollen und die entsprechenden Schauspieler stehen fest und auch die ersten
Serieninformationen wurden veröffentlicht. Jetzt kann es beginnen. Aber bis wir nicht den Pilotfilm
und die ersten Folgen auf der Mattscheibe hatten, dürfte eine Qualitätsbeschreibung
schlecht möglich sein, aber vielleicht können wir hier mal einige Fakten rund um die neue Serie
beleuchten und uns damit ein wenig einstimmen.
Wieso heißt denn die neue Serie eigentlich nur "Enterprise" und nicht Star Trek:
Enterprise? Nun, Paramount möchte mit der neuen Serie auch die Zuschauer ansprechen, die bisher
einen großen Bogen um den Namen Star Trek gemacht haben. – An sich kein schlechter Gedanke - die
wachsende Masse der expliziten Non-Star Trek-Fans dürfte inzwischen fast so groß sein, wie
die schrumpfende Masse der treuen Star Trek-Fans. Bleibt nur zu fragen: Woran erkennen die Star Trek- und
die Nicht-Star Trek-Fans in aller Welt eine Star Trek-Serie als erstes? An einem Vorsatz "Star
Trek" oder einem Namen wie "Enterprise"? Mhm. "Archers Adventures"
oder "Before Trek" wären vielleicht Namen gewesen, bei denen diese Taktik funktioniert
hätte, aber "Enterprise"? Wir werden sehen, ob es funktioniert.
An gleicher Stelle vor einigen Ausgaben habe ich darauf hingewiesen, wie schwierig es sein wird,
universelle Bedrohungen in den Plot einer Prä-Classic-Serie zu integrieren. Diese Problematik sehe
ich immer noch und bisher erkenne ich nur einen Ausweg: Keine universellen Bedrohungen mehr in den
Mittelpunkt stellen, sondern lokale. Denn wenn die Erde und/oder das Universum von den Klingonen
bedroht wird, dann kann wohl kaum Spannung aufkommen. Wird aber der Heimatplanet
"Xurulus" des Besatzungsmitgliedes "Xurules Weissichnich" von den Klingonen
bedroht, so dürfte eine passable Dramatik zustande kommen: Kein Mensch kennt diesen Planeten
bisher und darum weiß man auch nicht, wie er im 24. Jahrhundert so vor sich hin existiert, - wenn
er das denn überhaupt noch tut.
Die bekannte Galaxis dürfte weitaus kleiner sein, als es in TOS, TNG, DSNine und Voyager der Fall
ist. Tatsache ist aber auch: Die bekannte Galaxis ist auch zu dieser Zeit noch verflixt groß! Etliche
neue Planeten in die einzelnen Folgen zu involvieren, dürfte die Autoren nicht vor besonders
riesige Probleme stellen. Aber bitte: Lasst Cardassianer, Ferengi und Betazoiden aus dem Spiel! Keine
Borg! Keine Gestaltwandler und die Sache mit dem Holodeck und seinen Fehlfunktionen ist bitte
schön auch Tabu! – Womit feststeht: Die neue Serie wird ihre Vorteile haben!
Ein weiterer ist ohne jeden Zweifel der Schauspieler Scott Bakula, der für die Rolle des Captain
Schaunwermalwieerwirklichheissenwird Archer unter Vertrag genommen werden konnte. Bakula ist ein
Sympathieträger. Die Fans mögen ihn und seine Verpflichtung war die erste Entscheidung
im Laufe der neuen Produktion, die einstimmig positiv aufgenommen wurde. Ich höre schon jetzt
viele, viele Stimmen "Naja, vielleicht wird es ja doch was werden!" sagen, die mich vor
einigen Wochen noch bitterböse beschimpften, weil ich in diesen Kolumnen die neue Serie ihrer
Meinung nach mit Samthandschuhen angefasst habe. Bakula entfaltet schon im Vorfeld seine
Wirkung, - wollen wir hoffen, dass er es auch auf dem Bildschirm tut.
Eine Vulkanierin wird an Bord der SS Enterprise Dienst tun und sie wird sexy sein. Und all das ist
möglich, weil Spock ja nur der erste Vulkanier in der Sternenflotte war und diese Organisation zu
dem Zeitpunkt der neuen Serie noch gar nicht existiert. In der letzten Ausgabe habe ich bereits darauf
hingewiesen, dass diese Art Denken völlig fehlgeleitet ist. Es ist gar nicht wichtig, dass Spock
der erste Vulkanier innerhalb Starfleets war! Das war nur die Erklärung, warum die Menschen
(wie auch die damaligen Zuschauer) rein gar nichts von Vulkaniern und ihren Marotten und
Eigenarten wussten und somit Spannung und Dramatik aufkommen konnte. Sollte die vulkanische
Kultur in der neuen Serie mehr und mehr in den Mittelpunkt rücken, wäre das eine
eklatante Verletzung der Kontinuität, die mich persönlich schwer treffen würde.
Mein Problem ist nur: Wen interessiert das? Wohl kaum jemanden, - denn die Classic-Fans sind
außen vor und zählen wirtschaftlich nicht mehr. Schade eigentlich, aber hoffen wir das Beste.
Um 2160 rum wird die neue Serie in die Zeitlinie Star Treks einsteigen, - 100 Jahre nach der Entdeckung
des Warpantriebes, 100 Jahre vor den Abenteuern von Kirk, Spock und Co. Der Transporter ist gerade
entwickelt worden, den Universaltranslator gibt es noch nicht – und wieder so ein Vorteil der neuen
Serie! – und Warp 5 dürfte so ziemlich das Schnellste sein, was die erste Enterprise aus ihren
Maschinen herausholen kann. Nichtsdestotrotz birgt das Konzept sicherlich viel Potenzial für
spannende Geschichten in einem quasi-bekannten Universum. Hoffen wir – wie gesagt – das Beste und
berücksichtigen wir aber bitte auch die Möglichkeit einer Niete. Wenn im Pilotfilm
tatsächlich ein Klingonenschiff auf der Erde landet und es aufgrund "eines Problems"
zu den Jahrhunderte andauernden Feindseligkeiten zwischen Klingonen und Menschen kommen sollte,
ist das äußerst lame und nicht wirklich originell. Aber wer weiß? Vielleicht haben Berman
und "Hurra, eine ganze Serie über meine Lieblingsrasse mit den Beulen auf der
Stirn!"-Braga ja noch die ein oder andere Idee in der Schublade, noch ein wenig mehr Spannung zu
erzeugen. Und vielleicht gefällt uns diese Idee ja auch..
Ich möchte hier klarstellen: Ich gebe der neuen Serie V eine faire Chance. Ich bin skeptisch, aber ich
bin vor allem Star Trek-Fan. Ich werde sie sehen und dann sehe ich weiter. Ich habe vor über 10
Jahren auch Star Trek V eine faire Chance gegeben. Wirklich.
Aber es sollte feststehen, dass Berman und Braga sich auf einen schmalen Grat begeben, wenn sie nicht
nur in einem Kinofilm mit einer Handlung in der Vergangenheit Star Treks rumfummeln, sondern mit einer
Serie, die rund 180 Handlungen erzählen soll.
Wir dürfen gespannt sein und ich bin es auch. Um es mit den Worten des Präsidenten des
derzeitigen Champions League-Gewinners zu formulieren: "Schaunmermal!"
(Zurück zum Inhalt)
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Voyager Episodeninfos: "Endgame".
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Achtung: Es folgt eine kurze Zusammenfassung der Handlung des
Voyager-Finales. Vorsicht vor Spoilern! Die unten stehenden Links führen zu diversen
Downloads und Bildern zum Finale und der Serie.
"Endgame" beginnt mit einem Nachrichtenclip auf einem Bildschirm, welche die
Rückkehr der Voyager zeigt. Der Clip beinhaltet eine großartige Aufnahme der
Voyager, die über die Golden Gate Bridge fliegt. Man erfährt, dass es sich
um einen alten archivierten Clip handelt und es mittlerweile 23 Jahre später
ist.
Alle Charaktere haben große Veränderungen durchgemacht. Harry Kim ist nun
Captain, und Miral Paris, die Tochter von Tom Paris und B'Elanna Torres, wuchs
zu einem kompetenten Sternenflottenoffizier heran.
Neelix ist nicht auf der Erde, da er das Schiff vor der Rückkehr verließ (in
"Homestead", der vorletzten Episode vor dem Finale). Neelix wird später in
der Folge noch mal zu sehen sein, als er mit Seven ein Spiel spielt - man sieht
es auf einem Bildschirm, welcher die originale Voyager-Zeitlinie zeigt.
Ein Charakter, der sich äußerlich nicht verändert hat ist der Doktor, der
als Hologramm natürlich nicht altert. Nach all der Zeit ist es ihm offenbar
gelungen, über Seven hinwegzukommen, da wir ihn mit seiner blonden Braut Lana
sehen. Auch hat der Doktor endlich einen Namen - als er Lana heiratete,
entschied er, dass er nicht ohne einen Namen heiraten könne, und so nahm es den
Namen von Lanas großvater an: Joe.
Zwei Charaktere wird man im ersten Teil des Finales nicht sehen: Seven und
Chakotay. Als sie sich noch im Delta-Quadranten befanden, heirateten die
beiden an Bord der Voyager. Unglücklicherweise stirbt Seven nach einer
Außenmission, in der sie verletzt wurde, in den Armen ihres Mannes, Chakotay.
Mittlerweile ist Chakotay auch gestorben, wie man erkennt, wenn Janeway sein Grab
besucht.
Janeway selbst, die immer noch unverheiratet ist, ist nun Admiral. Als sie
Chakotays Grab besucht, welches auf einem Hügel befindet, erkennt man die
tiefe Freundschaft, die zwischen ihnen herrschte. Sie erzählt ihm, was sie
vorhat, sowohl für ihn als auch für sich selbst.
Was Janeway plant, ist nichts geringeres als eine Zeitreise, um ihrer
vergangenen Crew und ihrer Selbst gegen die Borgqueen zu helfen und früher nach
Hause zu kommen. Um das tun zu können, schickt sie Miral Paris zum klingonischen
Heimatplaneten, um ein spezielles temporales Gerät zu besorgen.
Im Austausch für das Gerät verspricht Janeway, den Klingonen, mit dem sie
verhandelt, in den Hohen Rat zu bringen. Aber dieser fordert mehr von Janeway -
eine experimentelle Schildtechnologie, welche die Voyager auf ihrem Weg nach
Hause entwickelte und die beinahe undurchdringbar ist. Da Janeway dazu nicht
bereit ist, ist sie gezwungen, das temporale Gerät zu stehlen.
Admiral Janeway reist in der Zeit zurück und warnt die jüngere Janeway vor
dem, was mit Seven passieren wird. Sie erzählt ihr, dass Chakotay und auch sie
selbst nach dem Tod von Seven nie mehr die gleichen sein werden. Nachdem
sie das hört, entschließt Janeway, dass sie jetzt nach Hause gelangen müssen,
und Admiral Janeway hilft ihr bei dem Unterfangen.
Bevor sie nach Hause können, entbrennt eine heftige Schlacht mit der
Borgqueen. Zum Schluss gelingt es der Voyager, die Borg zu schlagen und die
Borgqueen wird getötet - aber Admiral Janeway ist bei ihr und stirbt auch.
Dank Admiral Janeways Opfer gelingt es der Voyager, nach Hause zu kommen.
Dort wird sie von Barclay und Admiral Paris herzlich empfangen. Nach
siebenjähriger Erforschung des Delta-Quadranten und der Suche nach einem sicheren Weg
nach Hause hat Captain Janeway ihr Versprechen wahr gemacht, das Schiff und
die Crew nach Hause zu führen.
Links zum Thema:
http://www.mediatrek.com/scifihq/
http://www.startrek.com/finale/vidinterview.html
http://www.pariskim.com/gallery/legacy.htm
http://www.tvguide.com/magazine/issues/010514/magftr.asp?page=1
http://www.pariskim.com/gallery/mulgrew.htm
http://www.vidiot.com/st-voy/Previews/
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Jeri Ryan wechselt zu "Boston Public".
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Jeri Ryan (ST:VOY Seven) wird nun in der Serie "Boston Public" ab deren
zweitem Jahr zu sehen sein, wie ihre offizielle Seite berichtet hat.
"Boston Public" ist eine Serie, in deren Mittelpunkt das private und
berufliche Leben einer Gruppe von Lehrern an der Boston Winslow High School steht.
Die umjubelte Serie wurde von David E. Kelley erschaffen, der auch für solche
Serien wie "Ally McBeal" und "The Practice" verantwortlich ist.
Momentan wurde in den USA die erste Staffel der quotenträchtigen Serie
beendet. Bereits früh in dieser Staffel wurde bereits der Charakter Milton Buttle
aus der Serie geschrieben, der von Joey Slotnick gespielt wurde, indem man
ihn einfach aus der Schule warf. Alle anderen Charaktere aus der ersten Staffel
dieser Serie werden aber auch in ihrem zweiten Jahr wieder zurück auf dem
Bildschirm erwartet. Welche Rolle Jeri Ryan spielen wird, ist momentan noch
nicht bekannt, doch höchstwahrscheinlich wird auch sie eine Lehrerin an dieser
Schule sein.
Für Jeri Ryan ist der Eintritt in bereits laufende Serien nichts
Ungewohntes. Bevor sie ab der vierten Staffel von "Star Trek: Voyager" als einer der
Hauptdarsteller die Schauspielerin Jennifer Lien (Kes) ersetzte, wurde sie
bereits während der ersten Staffel von "Dark Skies" noch zum Team geholt. Mit
"Boston Public" wird sie aber dennoch Neuland betreten, da sie nun zum ersten Mal
eine Hauptrolle in einer Serie haben wird, die nicht im Science Fiction-Genre
angesiedelt ist.
Links zum Thema:
http://www.jerilynn.com/
http://www.jerilynn.com/bostonpublicannouncement.htm
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100 kostenlose Star Trek-MP3s.
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Die kommerzielle Online-Musik-Seite EMusic hat anlässlich des Voyager-Endes
ein ganz besonderes Schmankerl für Star Trek-Fans bereitet: Aus einer Fülle
von ca. 20 Star Trek-Alben kann sich der Besucher 100 MP3-Dateien nach Wahl
kostenlos herunterladen.
Das Angebot umfasst sowohl Soundtracks aus den Serien und Filmen als auch
musikalische Werke von Beteiligten wie Tim Russ (ST:VOY Tuvok).
Einen Haken hat die Sache allerdings: Man benötigt eine Kreditkarte, um das
Angebot wahrzunehmen. Es wird zwar nichts abgebucht, aber EMusic will über
die Kartennummer sicherstellen, dass sich kein Besucher zweimal anmeldet.
Links zum Thema:
http://www.emusic.com/promo/treknation/?fref=36661
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Berman und Braga über "Enterprise".
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Die kreativen Köpfe hinter den Kulissen von "Star Trek" hoffen, durch die
Rückkehr in die fiktive Vergangenheit in "Enterprise" den ursprünglichen Charme
der Serien neu einzufangen. Brannon Braga und Rick Berman äußerten sich sehr
eindeutig über diese Hoffnungen: "Es ist Zeit, wieder zu den Ursprüngen von
Star Trek zurückzukehren."
In einem Gespräch mit der "Los Angeles Times" beschrieben die beiden
abermals den Ausgangspunkt der neuen Serie, die hundert Jahre vor dem Original
spielen soll.
"Man wird die ersten Leute sehen, die in den Weltraum hinaus reisen, den
Chuck Yeagers der Raumfahrt", meinte Berman und bezog sich auf den Piloten, der
als erster die Schallmauer durchbrochen hat. "Die Fans werden all das sehen,
was sie von Star Trek kennen, aber in der Entwicklungsphase."
Wie DS9 und Voyager, in denen Langzeitcharaktere vorkamen, die nicht in der
Sternenflotte waren, wird es die neue Serie den Produzenten erlauben, einige
von Gene Roddenberrys Beschränkungen in den Konflikten zwischen den
Charakteren zu umgehen.
"Die Formel muss sich entwickeln", sagte Braga, obwohl er auch gestand, dass
ein wichtiger Teil dieser Formel die Annahme ist, dass die Menschen in Star
Trek besser als in Wirklichkeit sind.
"Es gab einige Versuche, das in DS9 und Voyager zu ändern, die sicher
düsterere Serien waren. War das ein Fehler? Vielleicht. Aber wollen wir einfach zur
Next Generation-Formel zurückkehren? Auf keinen Fall. Wir brauchen eine
Show, die uns alles gibt."
Aber selbst wenn Enterprise die Regeln ein wenig dehnen wird - Berman
verspricht, dass die optimistische Zukunftsvision Roddenberrys auch in Serie V ihre
Geltung haben wird.
"Roddenberrys Perfektion der Menschheit ist im Entstehen begriffen, aber sie
wird nicht vollendet sein, wenn die Serie beginnt. Das wird uns in die Lage
versetzen, eine Serie innerhalb des allgemeinen Star Trek-Rahmens zu
gestalten und dennoch gleichzeitig einige seiner Stolpersteine aus dem Weg zu
räumen."
Links zum Thema:
http://www.latimes.com/print/calendar/20010521/t000042551.html
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Offizielle Marina Sirtis-Homepage gestartet.
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Als erster TNG-Darsteller hat jetzt Marina Sirtis (ST:TNG Troi) ihre eigene
offizielle Homepage ins Internet gestellt.
Sie selbst schreibt in ihrem Willkommensgruß: "Nun, ich habe es endlich
getan. Ich habe entschieden, in das 21. Jahrhundert einzutreten und eine Website
zu starten. Wer mich kennt, weiß dass ich mich mit Händen und Füßen gewehrt
habe. Aber mir wurde klar, dass es da draußen so viele inoffizielle Seiten
gab, dass ich es meinen Fans schuldig war, sie wissen zu lassen, was wirklich
los ist. Und die Leute von Emediastar.com waren so begeistert und
professionell, dass ich nicht nein sagen konnte. Nun bin ich also hier, noch etwas
verängstigt, aber alles in allem mit einem guten Gefühl bei der ganzen Sache."
In der News-Sektion ihrer Seite wurde auch gleich bekannt gegeben, dass
Sirtis für den Spielfilm "Peace Virus" gecastet worden ist. Bislang ist noch
nicht viel über den futuristischen Film mit Michael Nouri bekannt.
Abgesehen von diesen Nachrichten bietet die Seite u.a. viel Persönliches von
Marina Sirtis und Listen mit ihren aktuellen Projekten und interessante
Versteigerungen.
Links zum Thema:
http://www.marinasirtis.tv/
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Sternbach über seinen Weggang.
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Die Trek Brasilis-Website hat ein Interview mit Rick Sternbach
veröffentlicht. Darin kritisiert der Illustrator die Macher von "Enterprise".
Trek Brasilis : John Eaves, Herman Zinnerman und Michael Okuda sind bereits
für die nächste Star Trek-Serie bestätigt. Sie jedoch verlassen Star Trek.
Hatten Sie am Anfang die Absicht, dabei zu sein? Und gaben Rick Berman und
Brannon Braga Gründe dafür an, dass sie Sie nicht mit an Bord genommen haben?
Sternbach : Es ist nicht meine Entscheidung zu gehen. Ich hatte gehört, dass
Eaves an die Design-Arbeit für Serie V geschickt wurde, bevor wir die
Kunstabteilung für Voyager geschlossen haben, und ich habe einfach abgewartet, ob
sie mir ebenfalls anbieten würden, bei der neuen Serie mitzuarbeiten, während
wir die Arbeit an "Endgame" beendeten.
Als das nicht passierte, habe ich gepackt und bin zu anderen Projekten
übergegangen. Niemand von der Produktion oder der anderen Kunstabteilung hat mich
wegen der neuen Serie kontaktiert, weder pro noch contra. Das ist nur wegen
ihrer mangelnden Professionalität enttäuschend.
Andere Mitglieder der Crew haben mir ähnliche Erfahrungen geschildert.
Technisch gesprochen war ich jedoch nur für die letzte Voyager-Staffel engagiert
worden, und die Firma hatte wirklich keine Verpflichtung, weiter zu gehen.
Links zum Thema:
http://oberon.spaceports.com/~tb/international/interviews/interview3.htm
http://www.trekbrasilis.com/
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Bienenfleiß für Serie V.
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Vor dem Drehstart der fünften Star Trek-Serie "Enterprise" am Montag gab es
eilige Verhandlungen mit den Hauptdarstellern, damit rechtzeitig alles unter
Dach und Fach war. Aber auch Paramounts Kulissen-Teams hatten massig Arbeit:
Wie das britische "SFX Magazine" berichtete, mussten die Männer und Frauen
hinter und an den Kulissen 12 Stunden täglich sieben Tage die Woche arbeiten,
um die Sets vor dem Drehstart aufzubauen. Nachdem die Voyager-Sets abgebaut
sind, sollen diese offensichtlich sehr großen Sets der neuen Serie dauerhaft
zur Verfügung stehen.
Einige Probleme gab es dabei auch noch: Das Gebäude, in dem sich seit 1977
der Warpkern befand, wurde kürzlich für unsicher erklärt, so dass der neue
Maschinenraum umgesiedelt werden musste. Allerdings sorgte dieser Umstand auch
dafür, dass sich die Designer von der bisherigen Set-Struktur trennen und
einen freieren Aufbau bevorzugen können.
Darüber hinaus begann die Suche nach geeigneten Drehorten. Eine Drehwoche
soll an der Hyperion Sewage Plant in Los Angeles stattfinden, ein Drehort, der
bereits in dem Film "Logan’s Run" Verwendung fand. Andere Drehorte beinhalten
Bakersfield und ein Hügel in Malibu. Diese Woche sollen die Dreharbeiten in
der Vista Del Mar-Gegend beginnen, auch als "Mexican Caribbean" bekannt. Für
den 30. Mai steht ein Dreh am Westward Beach in Malibu auf dem Programm.
Links zum Thema:
http://www.trektoday.com/news/200501_02.shtml
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Garett Wang über die Filmzukunft von "Star Trek".
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Garett Wang (ST:VOY Kim) bezweifelte in einem Gespräch mit "SciFi Wire",
dass er seine Rolle als Harry Kim je wieder spielen wird. Dennoch schließt er es
nicht völlig aus: "Das ist wirklich schwer zu sagen."
In geradezu olympischer Metaphorik fährt er fort: "Jetzt, da The Next
Generation das Feuer der originalen Besetzung übernommen hat, was Star Trek-Filme
angeht, weiß ich nicht, ob es Raum für Deep Space Nine- oder Voyager-Filme
gibt.
Und die TNG-Besetzung ist noch relativ jung. Sie sind noch nicht so weit,
die Fackel selber weiter zu geben. Ich finde, sie haben das Zeug zu mindestens
einem weiteren Film, so dass es mehrere Jahre dauern würde, bis jemand einen
Star Trek-Film mit den Leuten aus den anderen Serien machen könnte."
Diese Prognose kommt sehr überraschend, ist doch die Ansicht weit
verbreitet, dass "Star Trek X" der letzte Film mit der TNG-Crew wird. Schauspieler wie
Patrick Stewart (ST:TNG Picard) oder Brent Spiner (ST:TNG Data) hatten
bereits ihren Wunsch formuliert, ihre Rollen an den Nagel zu hängen.
Wang dazu: "Ich hatte auch Gerüchte gehört, dass 'Der Aufstand' der letzte
mit der TNG-Besetzung sein würde, und jetzt machen sie einen weiteren. Und ich
finde es schwer zu glauben, dass Patrick Stewart oder Brent Spiner die
Gagenchecks ablehnen werden, die Paramount ihnen für ihre Mitarbeit in 'Star Trek
XI' anbieten wird. Wenn es eine gute Geschichte ist und das Geld stimmt, dann
werden sie weiter machen, glaube ich. Was auch immer geschieht, wann immer
die TNG-Filme aufhören, das Studio wird sich entscheiden müssen: 'Wollen wir
einen Film mit der DS9-Besetzung oder der Voyager-Besetzung oder mit beiden
zusammen?'"
Und dabei schätzt er seine Chancen nicht schlecht ein: "Ich glaube, was den
Zusammenhalt in der Gruppe angeht, sind wir ein wenig dichter zusammen als
DS9. Aber ich würde auch sehr gerne an einem Projekt mit den Schauspielern aus
DS9 arbeiten. Das würde Spaß machen."
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Scott Bakulas erstes Interview.
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Nachdem Scott Bakula für die neue Star Trek-Serie "Enterprise"
unterschrieben hat, verschwendet der Schauspieler keine Zeit, in seine neue Rolle zu
schlüpfen. Schon vor der offiziellen Vorstellung und den ersten Dreharbeiten der
Serie nahm er bereits an Skriptlesungen teil und gab sein allererstes Star
Trek-Interview, direkt von den "Enterprise"-Sets.
Bakula besuchte die Sets zusammen mit den beiden Paramount-Vorsitzenden
Kerry McCluggage und Garry Hart, mit denen er auch schon an der TV-Serie "Zurück
in die Vergangenheit" gearbeitet hat. Der Schauspieler erzählte "Zap2It",
dass er sich darauf freut, mit ihnen zusammen an "Enterprise" zu arbeiten: "Es
fühlt sich gut an, und die Leute sind nett. Sie haben mich herzlich empfangen.
Sie sind alle sehr anerkennend mir gegenüber. Nun lass uns diese tolle Sache
machen."
Neben dem Treffen mit seinen Freunden hatte Bakula auch die Möglichkeit, die
Kostüme anzuprobieren. Der Schauspieler meinte, dass er sehr zufrieden mit
seiner neuen Uniform sei: "Ich hatte einige Anproben. Ich sah aus wie ein Kerl
in Uniform. Ich sah richtig gut aus."
Der Schauspieler erwähnte, er habe über einen netten Weg nachgedacht, um
seine Arbeit an "Zurück in die Vergangenheit" mit "Star Trek" in Einklang zu
bringen. "Der beste Weg, der jedem gefallen würde, wird sein, meinen Mittelnamen
Becket zu nennen und jeden selbst darüber nachdenken zu lassen", sagte er.
"Ich habe das vorgeschlagen. Der Vorschlag rief keine großen Reaktionen
hervor. Es ist eine Möglichkeit. Es wird sicher die Leute zum Reden bewegen. Man
könnte denken: 'Das ist es also, wo Beckets Gene landen werden, irgendwann.'"
Gerade jetzt melden sich die Bakula-Fans, die ihn für "Zurück in die
Vergangenheit" verehren, wieder zu Wort. "Ich wurde von Leuten aus dem gesamten Land
mit einer Menge Stolz und Aufregung beglückwünscht", sagte der Schauspieler.
Er denkt 'Leapers' und 'Trekkers' haben keine Probleme, miteinander
auszukommen. "Wir haben bereits Faxe von Leapers aus der ganzen Welt bekommen, die
begeistert sind. Hoffentlich können sie meine früheren Rollen beiseite legen
und einfach glücklich sein, mich einmal pro Woche wiederzusehen."
Und wer weiß, vielleicht können wir auch andere Elemente aus "Zurück in die
Vergangenheit" sehen, wie ein Auftritt von Dean Stockwell. "Ich habe darüber
nachgedacht", enthüllt Bakula. "Wäre das nicht ein Spaß?"
Links zum Thema:
http://tv.zap2it.com/news/tvnewsdaily.html?17800
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Logan über "Star Trek X".
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Drehbuchautor John Logan sprach mit "Star Trek the Magazine" über das
Drehbuch des 10. Star Trek-Kinofilms. Er vermied es, Details auszuplaudern, sagte
aber: "...der Film ist ST II am ähnlichsten, hoffe ich zumindest, weil das für
mich der bisher beste war."
Weiter meinte er: "Der Fokus des Filmes wird auf Picard und Data liegen, und
die anderen Figuren, vor allem Dianna, werden mehr zu tun haben als in den
bisherigen Filmen. Sicher sogar, den durch den Plot des Filmes wird es mir
möglich sein, mich mehr als in den bisherigen Filmen auf die Interaktion der
Charaktere zu konzentrieren."
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"Star Trek X"-Drehbuch im Review.
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Im Internet ist das erste Review zur Handlung des nächsten Star Trek-Films
veröffentlicht worden, und laut diesem Review wird sich Captain Picard mit den
"Dämonen aus seiner Vergangenheit" befassen müssen, während er eine
Rebellion der Romulaner niederschlagen muss, bevor diese die Erde verwüstet.
Vorsicht, Spoilergefahr!
Die Filmnewsseite MovieHeadlines.net hat dieses erste Review veröffentlicht,
welches von ScriptManiac geschrieben wurde, einem Insider, der in den
letzten Jahren sehr zuverlässige Pre- und Reviews für die verschiedensten Seiten
geschrieben hat.
In diesem Film werden wir laut ScriptManiac den Schwesterplaneten der
romulanischen Heimatwelt vorgestellt bekommen, der den Namen 'Reman' tragen soll.
Bisher wurde der Schwesterplanet von Romulus immer Remus genannt, weswegen man
hierbei wohl von einem Tippfehler in dem Drehbuch ausgehen kann. Dieser
Planet hat eine ganz besondere Eigenschaft; auf der einen Hemisphäre ist es immer
hell, während die andere in ewige Dunkelheit gehüllt ist. Durch die extreme
Hitze auf der hellen Seite leben die ganzen Bewohner auf der dunklen
Halbkugel, wo sie als Sklaven in den Dilithiumminen des romulanischen Imperiums
arbeiten müssen.
Die ganze Geschichte des Films wird um einen Kerl namens Shinzon aufgebaut
werden, welcher der kühne Anführer dieser Sklaven ist. Seiner Meinung nach
wurden seine Leute viel zu lange von den Romulanern unterdrückt, wodurch es zu
einem Aufstand kommt. In diplomatischer Mission wird daraufhin die Enterprise
unter Captain Picard zu Shinzon und den Romulanern entsendet. Als die
Enterprise im Herzen des romulanischen Imperiums ankommt, kennt noch niemand an Bord
die geheimen Plänen von Shinzon, und auch nicht das dunkle Geheimnis,
welches er mit Picard teilt.
Um was es sich bei diesem dunklen Geheimnis handelt, wird auch von
ScriptManiac nicht enthüllt, jedoch sagt er dazu, man habe bisher noch nicht einmal
ansatzweise etwas darüber erfahren. Möglicherweise wird es dabei um das Thema
"Klonen" gehen, ein weiterer Handlungsbogen, der bereits von Rick Berman
bestätigt wurde.
Neben der Vergangenheit von Picard werden wir auch mehr von Data erfahren,
als die Besatzung etwas mehr Informationen über seine Schöpfung erhält. Laut
ScriptManiac wird dieser Handlungsbogen etwas komisches haben, aber
gleichzeitig das zeigen, was Star Trek im Grunde ausmacht.
Schließlich werden wir in diesem Film auch noch einen komplett neuen
Schiffstyp zu sehen bekommen, und auch ein Charakter aus einer der anderen Serien
wird zu sehen sein. Doch bisher wurde noch keiner der bereits online genannten
Darsteller in dem Drehbuch genannt.
Alles in allem steht ScriptManiac diesem Film recht positiv gegenüber. Auch
wenn er kein besonders großer Fan von Star Trek ist, gibt er dem Film doch
7,5 von zehn Punkten und lobt vor allem die herausragende Mischung zwischen
Charakter- und Kampfszenen. Was er daran nicht mag, ist der Mangel an
Hintergrundinformationen über die Situation der Romulaner, wie auch das klischeehafte
des Bösewichts, der wohl Shinzon sein wird, und der gegen die Enterprise mit
einer völlig neuen Superwaffe antreten soll.
Am Ende seines Reviews schließt ScriptManiac mit der Aussage, das Drehbuch
sei sehr gut zu lesen gewesen, es würde sich sehr den politischen Aspekten von
Star Trek widmen, und einen Film wie 'Star Trek VI: The Undiscovered
Country' wiederholen.
Angemerkt werden sollte, dass nicht alles hier erwähnte offiziell bestätigt
wurde, so dass man auch dieses Review zunächst als Gerücht betrachten sollte.
Links zum Thema:
http://www.movieheadlines.net/default.php3?reviewid=138
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Interplay entwickelt Excelsior-PS2-Spiel.
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Der Verleger von "Star Trek: New Worlds" und "Starfleet Command", Interplay
Entertainment, gab bekannt, dass sich das Spiel "Star Trek: Shattered
Universe" gerade in der Entwicklung befindet. Eine Veröffentlichung dieses Spiels
für die Playstation2 erwartet man für den Herbst 2001.
Bei dem Spiel handelt es sich um ein weltraumbasiertes Shoot-em-up, welches
im Spiegeluniversum angesiedelt ist, das zum ersten Mal in der TOS-Folge
"Mirror, Mirror" und später in DS9 und vor allem Romanen aufgetaucht ist. Das
Spiel wird nach den Ereignissen von "Star Trek VI" spielen, und darin wird die
U.S.S. Excelsior unter dem Kommando von Captain Sulu in diesem düsteren
Spiegeluniversum gefangen.
Der Spieler wird einen Jäger fliegen und die Excelsior auf der Suche nach
einem Weg nach Hause unterstützen. Eine Verbesserung dieses Jägers,
beispielsweise durch die Tarntechnologie der Romulaner, wird während des Spiels nicht
nur möglich, sondern auch notwendig sein. Auch sollen die unterschiedlichsten
Spezies zu sehen sein, nebst einigen anderen - aus dem Star Trek-Universum -
bekannten Sachen wie beispielsweise der "Doomsday-Maschine" und den Wächtern
der Ewigkeit, die beide ebenfalls aus der Originalserie stammen.
Das für dieses Spiel verantwortliche Entwicklungsstudio, Starsphere
Interactive, wurde im Jahr 1997 von zwei Spieldesignern gegründet und ist durch
Spiele wie "You Don't Know Jack I und II" und "Chessmaster II" doch recht
bekannt.
Captain Sulu sah man zum ersten Mal als Kommandant der U.S.S. Excelsior in
"Star Trek VI". Einen weiteren Auftritt hatte er in der Voyager-Episode
"Flashback". Im letzten Jahr war er auch das Thema der "Excelsior-Kampagne", welche
die fünfte Serie um dieses Raumschiff angesiedelt sehen wollte. Auch wenn
diese Kampagne nicht von Erfolg gekrönt war, so werden sich die Fans doch
sicherlich über ein Spiel um diesen Captain freuen.
Weitere Informationen zu "Star Trek: Shattered Universe" können der
offiziellen Pressemitteilung entnommen werden, die über den unteren Link erreichbar
ist.
Links zum Thema:
http://www.starsphere.com/
http://biz.yahoo.com/prnews/010509/law010.html
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(Zurück zum Inhalt)
Anmerkung: Neben der Arbeit als Fotoeditor und Berater für die wöchentlich in Großbritannien
als Enzyklopädie erscheinenden Star Trek-Fact Files, ist Larry Nemecek auch Autor des
Star Trek: Companions, sowie Herausgeber vom
Communicator, dem offiziellen Magazin des U.S. Star Trek-Clubs, das zweimonatlich erscheint.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.sf-radio.de direkt auf unserer Homepage.
Benjamin Ziegler: Kannst Du uns etwas über Serie 5 sagen?
Larry Nemecek: Vieles wurde in der letzten Woche veröffentlicht: Der Name: "Enterprise".
Der Star: Scott Bakula als Captain Jonathan Archer von der "S.S.” (Prä-Föderation) Enterprise.
Handlungsebene: "Etwa 100 Jahre" nach Zefram Cochranes "Phoenix" und "etwa
100 Jahre" vor Kirk und Pike.
Die übrigen Schauspieler:
Jolene Blalock als Sub-Cmdr. T’Pol (Vulkanierin)
Scott Trinneer -- Charlie Tucker, Chefingenieur
John Billingsley -- Dr. Phlox, außerirdischer medizinischer Offizier
Anthony Montgomery -- Ens. Travis Mayweather, Steuermann
Linda Park -- Ens. Hoshi Sato, Kommunikation
Dominic Keating -- Lt. Commander Malcolm Reed, Waffen
Das ist die Zeitperiode, bei der ich schon lange gehofft habe, dass dort mal eine Serie stattfindet – historisch
gesehen. Zusätzlich kann man Geschichten von Föderationsangehörigen erzählen,
ohne dass sie so "perfekt" sein müssen, weil sie ihre Lektionen schon gelernt haben – das
ist vor der "ersten Direktive", vor den "Erstkontakt-Prozeduren". Wenn sie auch
unsere edlen Helden sein können, sind sie jedoch weit entfernt davon, perfekt zu sein: Wir sehen sie
Fehler machen, aus denen sie lernen.
Außerdem sehen wir viele Außerirdische in ihren frühen Stufen. Sie [die Produzenten]
mögen einige Fan-Konzepte ein wenig erweitern müssen, einige alte Serien-Einzelheiten passend
machen – aber, wenn die Schauspieler und das Konzept erst einmal "schweben", werden wir
damit klar kommen. Wenn es [das Konzept] jedoch "hart landet", dann wird die Fehlersuche das
Einzige sein, was es hat. Mit Scott Bakula als Anführer und dem frühen Zeitrahmen im
Hintergrund wette ich auf einen Erfolg. So ist Hollywood - schon jetzt ist ein großes
"Mainstream-Geflüster" zu vernehmen.
Christiane Schumann: "Fact Files" ist auch in Deutschland erhältlich. Hier ist es unter
dem Namen "Fakten und Infos" bekannt. Wie viele Ausgaben sind bereits erschienen und wie
viele wird die Zukunft bringen?
Larry Nemecek: Ich weiß nicht, welche Nummer die momentan veröffentlichte Ausgabe
in Deutschland oder England trägt, aber diese Woche arbeite ich an den Bildern und Illustrationen
für Ausgabe 247 der englischen Version. Wir nehmen an, noch mindestens ein Jahr fortzufahren! Und
selbst dann werden wir sehen, was mit der neuen Serie und dem neuen Film passiert - vielleicht machen wir
noch länger weiter.
Susanne Haub: Was ist Deine Lieblings-Trek-Episode und warum?
Larry Nemecek: Hmmmmm! Am einfachsten ist die Original-Serie, denn sie hat nur 79 Folgen und wir kennen sie am
längsten. Da habe ich eine Pattsituation: "The Doomsday Machine" (Planeten-Killer) und
"Journey to Babel (Reise nach Babel):
Erstgenannte hatte eine großartige Musik, einen tollen Gaststar - William Windom - und einen sehr
guten Gast-Charakter - Commodore Decker -, ein tolles offenes Ende und ein wunderbares Zusammenspiel der
Besatzung. Und sehr gute Texte - the bets McCoy "got to hell!” glare of the series.
Selbstverständlich gab es auch ein paar Fehler (Bewacht eigentlich NIEMAND das Hangardeck?) Oh,
und obwohl ich sie NICHT für die Beste halt, hat diese Folge die MEISTEN Effekt-Szenen von allen
TOS-Folgen. Sie wollten an ihre Grenzen gehen.
"Journey to Babel” weil a) Wir erhalten Spocks Eltern und alles was daraus entstand und b) Endlich
sieht man die Föderation bei der Arbeit, die außerirdischen Mitgliedsrassen usw.
Zusätzlich hat McCoy das beste Ende - er fährt sowohl Spock als auch Kirk über den
Mund und sagt: "Also, wisst Ihr was...Hab ich endlich das letzte Wort?"
Wenn es eine Folge gibt, die ich Leuten zeige, die nie zuvor Star Trek gesehen haben und einen Vorgeschmack
davon haben wollen, ist das eben diese. Die anderen allgemeinen Lieblingsfolgen wie "The City on the
Edge of Forever" (Griff in die Geschichte) sind toll, aber untypisch.
Die schlechteste Folge? "Fridays Child" (Im Namen des jungen Tiru) Seht Euch die Folge einfach
noch einmal an – Eine tolle Charakter-Show für alle: die "Dreifaltigkeit" und sogar Scotty.
Möchten Sie Larry Nemecek auch gerne über Star Trek ausfragen?
Dann schreiben Sie uns einfach eine Mail an corona@sf-radio.de.
Wir werden diese dann weiterleiten und gerne in einer der kommenden Corona Magazine-Ausgaben aufgreifen.
(Zurück zum Inhalt)
Anmerkung: Kevin Sorbo (Andromeda: Dylan Hunt) und Lisa Ryder (Andromeda: Beka Valentine)
wurden kürzlich interviewt, wie sie zu "Gene Rodenberry's Andromeda" kamen
und wie sie die Beziehungen zwischen den Charakteren sehen.
"Ich habe die Vertäge für diese Serie eigentlich schon vor dem Ende von Hercules
unterzeichnet," erzählte Sorbo der Zeitschrift TV Zone. "Eines Tages ging es mit
Andromeda durch Majel Roddenberry und ihrer Gesellschaft vorwärts. Ich bin ein großer Star
Trek-Fan, besonders von der originalen Serie. Deshalb war ich definitiv interessiert. Drei Monate vor dem
Ende von Hercules führte ich umfassende Gespräche mit allen, die [an Andromeda] beteiligt
sind. Mir wurden Kopien von den Notizen geschickt, die Gene Roddenberry gemacht hatte, als ihm zum
ersten mal die Idee für diese Serie im Jahre 1970 kam. Schlussendlich sagte ich, 'OK, lass uns das
machen!'"
Der frühere Hercules Star wurde von der Menge an Verantwortlichkeit, die von den Andromeda
Produzenten in ihn gesetzt wurden, ermutigt. "Mir wurden 44 Episoden und ein Posten als Executive
Producer garantiert," sagte er. "Sie sind bereit, mir zu vertrauen und hören zu, was ich
zu sagen habe - was viel bedeutet."
Lisa Ryders Erfahrung war ganz anders. Während Sorbo 20 Pfund abnehmen und einen neuen
Haarschnitt bekommen musste, um Dylan Hunt zu spielen, musste Ryder ihre Haarfarbe ändern. Durch
ihre Rolle als Kate Boone in "Mission Erde" traf sie Allan Eastman, nun ein Executive Producer
bei Andromeda.
"Allan stellte mich Robert Hewitt Wolfe vor dem Vorsprechen in Toronto vor, wobei ich dachte,
ich würde gleich explodieren," sagte die kanadische Schauspielerin. "Sehr zu meiner
Überraschung wurde ich nach Los Angeles gerufen um noch einmal vorzusprechen. Es gab
fünf von uns für die Rolle der Beka. Das war der Zeitpunkt, als wir Kevin Sorbo und einige
Chefs von Tribune trafen. Ehrlich, ich hatte keine Ahnung wer die meisten von ihnen waren, weil ich so
nervös war. Danach musste ich noch einmal vorsprechen, wofür ich meine Haare blond
färben musste. Und schließlich bekam ich den Job."
Nach der Ausstrahlung von "Star-Crossed", in der sich Rommie in einen Androiden namens
Gabriel verliebt, begannen viele Fans über eine mögliche romantische Beziehung zwischen dem
Captain der Andromeda und seinen ersten Offizier zu spekulieren. Aber die Schauspieler, die Captain Hunt
und Beka spielen, glauben nicht, dass solch eine Beziehung gut funktionieren würde.
"Sie ist ein verdammt guter Pilot und es stellt sich heraus, dass sie ein guter Erster Offizier für
Dylan ist," sagte Sorbo. "Sie mögen sich gegenseitig, aber ich würde es nicht
gern sehen, wie sich eine Romanze zwischen ihnen entwickelt. Es würde einige Dinge ruinieren.
Ihre Beziehung muss eine bleiben, die auf gegenseitiger Bewunderung und Respekt beruht."
Ryder stimmte dem zu. "[Beka und Dylan haben] eine Freundschaft entwickelt, aber die ist nicht
ohne ihre Probleme und Spannungen. es gibt stets diese kleinen Entflammungen zwischen ihnen und ich
mag das," erzählte sie. "Ich möchte eine Art Grenze dort behalten.
Tatsächlich würde ich es gern sehen, wenn Beka Dylan noch etwas mehr herausfordert. Ja, sie
glaubt daran, dass die Wiederherstellung des Commonwealths eine noble und wertvolle
Beschäftigung ist, aber zugleich fühlt sie, dass dies absolut lächerlich und grundlos ist.
Wie kann Dylan glauben, dass die sieben auf einen Planeten heruntergehen können, sich vorstellen
und sagen, 'Oh, wo wir schon dabei sind, wir gründen das Commonwealth wieder, wollt ihr
beitreten?'"
Mehr über dieses Interview, in dem Sorbo über seine Liebe zu Star Trek und Ryder über
ihre Gemeinsamkeiten mit Beka spricht, können Sie in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift TV Zone
finden.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Corona: Breaking News vom 18. Mai 2001
Feedback zur neuen Serie Star Trek: Enterprise
Ich weiß, dass viele Fans sich mit dem Gedanken, die neue Serie noch vor der
Originalserie spielen zu lassen, schwer abfinden können - vielen wäre ein
weiterer Schritt in die Zukunft lieber gewesen, um neue Technologien zu
sehen und die politische Entwicklung der Föderation. Wer weiß, vielleicht
werden wir all das bekommen, in einer Serie 'VI'.
Persönlich bin ich von dem Konzept 'Enterprise' begeistert. Warum? Weil es
sich genau so liest, als hätten die Verantwortlichen bei Paramount meine
Gedanken gelesen und die Serie gemacht, die ich haben wollte. Ich freue mich
darauf, wieder Ehrfurcht vor der Größe des Weltalls zu sehen, Ungewissheit
vor dem Unbekannten da draußen - all dies sind Dinge, die ich in den späteren
Serien ein wenig vermisst habe, hier war der Umgang mit dem Weltraumflug
etwas Selbstverständliches geworden, das Abenteuerliche fehlte.
Auch die Entscheidung, einen vulkanischen Ersten Offizier zu haben, kann ich
nur begrüßen - wie man sich vielleicht denken kann, bin ich einer der letzten
treuen Fans der Original-Serie, und ein Vergleich zu Spock drängt sich doch
gewissermaßen auf. Mit dem Unterschied, dass diesmal die Vulkanier für die
Menschen noch viel mehr die 'unbekannten Wesen' sein werden.
Kurz ung gut, ich finde das Konzept einfach fantastisch und kann es kaum
erwarten, die ersten Folgen zu sehen.
- Henning Schnoor
Habe gerade den Breaking News gelesen - und ich muss sagen, schade, Star Trek.
"Enterprise" - damit hat das Konzept gewonnen, das ich am allerblödesten finde.
Das "Academy" Konzept wäre schon um einiges besser gewesen. Dieses hätte
wenigstens die Möglichkeit geboten, weiterhin die (nicht nur politischen)
Ereignisse im Alpha-Quadranten zu verfolgen. Gastauftritte wären möglich
gewesen (lehrt nicht O'Brien jetzt an der Academy?) und meiner Meinung nach
hätte das Academy Konzept viele Ansatzpunkte gehabt, ein neues, großartiges
Star Trek zu werden. Dass es eine Art Beverly Hills 90210 geworden wäre, hätte
ja nicht sein müssen.
Nicht so aber "Enterprise". Das Konzept bringt schon von vornherein einen
Haufen unlogischer Elemente ins Spiel. Soso, jetzt gibt es also plötzlich noch
eine Enterprise mehr. Aja. Und wieso wusste Pille (bzw. eigentlich ja die
gesamte Crew) nur so verdammt wenig über die Vulkanier? Wieso galt
Spock so als "Außenseiter"? Schließlich sollte man meinen, innerhalb 100
Jahren, in denen Vulkanier schon auf Schiffen der Menschen (Föderation?) ihren
Dienst taten, würde man zumindest ein wenig über sie rausfinden. Spannend wird
auch bestimmt, zu erklären, wieso die Klingonen bei "Enterprise" sicherlich
wieder ihre Runzelstirn haben, obwohl sie hundert Jahre später, bei Kirk & Co.
wie Menschen aussehen (und sich keiner drüber wundert).
Auch kann man doch keine "großen" Folgen, "große" Kämpfe etc. bringen,
oder? Ich meine, man weiß doch schon, wie das alles ausgegangen ist. Eine
Invasion der Klingonen? Wie spannend, vor allem wenn man weiß, dass 100 Jahre
später Kirk immer noch fröhlich durchs All düst. Und überhaupt, hieß es nicht
einmal, Serie V sollte ein neues, anderes Star Trek werden?
Also, schonmal der Titel "Enterprise". Hm.
Klingt irgendwie nicht so neu, oder? Auch, dass ein Schiff names "Enterprise"
in den Weiten des Alls unterwegs ist, dorthin, wo noch nie ein Mensch zuvor
gewesen ist - das kommt mir jetzt doch irgendwie stark bekannt vor (kann mich
natürlich auch täuschen *g*). Schade Star Trek, alles in allem wird das Ende
von Voyager wohl auch das Ende von guten Star Trek Folgen einläuten. Aber wir
sollten die Hoffnung nicht verlieren. Vielleicht wird ja der neue Kinofilm gut.
Und was soll's: Warten wir halt auf Star Trek Serie VI...
- Stefan Wessely
Corona Magazine 82
Zum Artikel "Wissenschaft: Mit vereinten Kräften in den Teilchenzoo"
Ich möchte nur kurz etwas zum wissenschaftlichen Teil bemerken (ein
bisschen Krümelkackerei, sonst ist der Teil nämlich wirklich gut
geschrieben):
Dort schreibt der Autor sinngemäß, dass die elektromagnetische Kraft die
stärkste wäre. Dies ist nur bedingt richtig, da dies nicht für alle
Maßstäbe gilt. Wäre die starke (Kern)Kraft nämlich in der
Größenordnung des Atomkerns nicht stärker als die elektromagnetische,
flögen alle Atomkerne sofort auseinander, da sie global gesehen nur aus
positiv geladenen und neutralen Teilchen (Protonen und Neutronen)
bestehen. Auch wenn man deren Zusammensetzung aus Quarks berücksichtigt,
bleibt eine positive Gesamtladung des Kerns. Dass im größeren Maßstab
die EM-Kraft im Vergleich mit der starken Kraft "gewinnt", liegt an den
sehr unterschiedlichen Abstandsgesetzen der Kräfte.
- Ragnar Boedefeld
Anmerkung des Autors Marcus Haas:
Völlig richtig, da habe ich wohl etwas zu voreilig vereinfacht. Die Reichweite der
starken Kernkraft beträgt lediglich 10hoch-14m, womit sie kaum über die
Ausdehnung des Atomkerns hinauskommt. Sie verschwindet jedoch nicht ganz
und hat im Prinzip eine unendliche Reichweite, wie die elektromagnetische Kraft.
Im Kernbereich fällt die starke Kraft exponentiell ab, in größerer Entfernung nur
noch quadratisch, während die elektromagnetische Kraft mit dem Abstand rein
quadratisch abnimmt, so dass die starke Kraft im Kernbereich überwiegt, und die
EM-Kraft danach.
(Zurück zum Inhalt)
In den USA ist nun die Zeit der "Season-Finali" angebrochen. Gleichzeitig haben nun auch die
Networks und Studios bekannt gegeben, welche Serien verlängert werden und welche nicht. Hier
nun eine kleine Auswahl der interessantesten Entwicklungen auf dem US-Fernsehmarkt.
"Star Trek: Voyager" konnte mit den letzten beiden Folgen vor dem zweistündigen
Serienfinale kräftig an Zuschauern zulegen. Die Serie wird sich wohl so von der TV-Bühne
verabschieden, wie sie 1995 angetreten ist – mit einem großen Quotenerfolg.
"Akte X" geht nun in die inzwischen 9. Staffel. Die 8. Staffel konnte zwar keine neuen
Quotenrekorde aufstellen, war aber zumindest in der Lage den Abwärtstrend der letzten beiden Jahre
aufzuhalten. Da die Serie noch immer zu den erfolgreichsten des FOX Networks gehört, war eine
Verlängerung trotz Problemen mit den beiden Hauptdarstellern, denn weder Duchovny noch Anderson
zeigen großes Interesse an weiteren Staffeln, und dem Erfinder und Produzenten Chris Carter,
durchgesetzt worden. Ob man der Serie damit einen Gefallen getan hat, bleibt abzuwarten.
Der "Akte X" Spin-Off "The Lone Gunmen" ist auf jeden Fall schon wieder Geschichte
und wurde von FOX nach einer halben produzierten Staffel abgesetzt.
Auch "Xena" geht nach sechs Staffeln zu Ende. Wie "Akte X" kann
"Xena" eine recht wechselvolle Erfolgsgeschichte vorweisen. Tatsächlich gleichen sich die
Kurven der Einschaltquoten beider Serien sehr stark. Beide erreichten in ihren 3. und 4. Staffeln die meisten
Zuschauer und mussten danach wieder Verluste hinnehmen. Trotzdem gehört die Fantasy-Serie, die in
den USA in Syndication läuft und auf keinem Network, zu den erfolgreichsten fantastischen Serien der
90er und wird in den nächsten Wochen ohne Zweifel einen würdigen Abschied vor zahlreichen
Zuschauern nehmen.
"Gene Roddenberry’s Andromeda" konnte die herausragenden Quoten der ersten Folgen leider
nicht halten, kann die Fernsehsaison 00/01 aber trotzdem als erfolgreichste Serie in
Syndication-Erstausstrahlung beenden. Ohne Zweifel wird die Serie noch einige Jahre weiterlaufen.
"Roswell" hatte viel Glück. Trotz sehr schwacher Quoten übernahm UPN die Serie,
genau wie "Buffy", vom WB Network und wird weiter produziert werden.
Weniger Glück hat die UPN Serie "Seven Days", die nach einer wochenlangen Pause auf
einen neuen Sendeplatz mit den restlichen Folgen der 3. Staffel zurückgekehrt ist. Die schon
früher recht schwachen Quoten auf dem Sendeplatz vor "Voyager" wurden auf dem neuen
noch unterboten und UPN hat die Serie nun kurzerhand nicht verlängert, zumal sich auch noch
Schwierigkeiten mit einigen Schauspielern der Stammcrew abzeichneten.
Ebenfalls verlängert wurden "Stargate SG1", "Futurama", und "Dark
Angel".
Aber noch ist die 00/01 Saison in den USA noch nicht ganz vorbei – und vielleicht gibt es ja noch einige
(Quoten-) Überraschungen...
(Zurück zum Inhalt)
Du hast eine Überdosis Akte X, wenn...
1. Du trauerst um eine Schwester, die von Aliens entführt wurde. Du aber ein Einzelkind bist!
2. Du trägst am Computer dieselbe Lesebrille wie Scully. Mit Brille siehst du aber weniger als ohne.
3. Deine Freunde finden dich nur noch gruselig
4. Du schreibst dir mit roter Tinte "He is one" auf den Rücken und irrst am
frühen Morgen in der Wohnung herum, um deine Familie zu erschrecken.
5. Deine Träume beginnen mit Untertiteln wie "Eine Weide, San Diego, CA, 10.21 Uhr"
und werden von sonoren Stimmen im Off beendet.
6. Du redest deinen jüngeren Geschwistern ein, dass sie eigentlich das Ergebnis geheimer Experimente
sind, mit denen perfekte Mischlinge aus Aliens und Menschen hergestellt werden.
7. Du glaubst, dass der Geheimdienst hinter dir her ist, weil du alles über "das geheime
Databand" und die Tür 1013 weißt.
8. Für dich sind Raucher wandelnde Krebsgeschwülste.
9. Du würdest niemals eine Kakerlake zertreten.
10. Du kennst auch Scully's zweiten Namen, ihre ID-Nummer sowieso.
11. Auf allen Fenstern in deiner Wohnung hast du große Xe aus Kreppband geklebt.
12. Akte-X fällt als Teil deiner Finanzplanung ins Gewicht.
13. Du willst einfach glauben.
14. Du kennst Scully's Brustumfang im Schlaf - vor und nach der Geburt ihres Kindes.
15. Niemand würde dich in die Nähe eines Töpfchens bringen.
16. Niemals würdest du auf den Schatten eines anderen treten.
17. Nichts freut dich mehr, als wenn deine Uhr stehen bleibt.
18. Wenn du für einen Vorgesetzten ein Geschenk kaufen gehst, dann fragst du dich: " Was
würden Scully und Mulder in dieser Situation für Skinner holen?".
19. Du versuchst, Wörter wie "Ausblutung" in deine alltäglichen Gespräche
einzubauen.
20. Wenn du grünen Schleim auf dem Boden siehst, dann schreist du: "Hier verblutet jemand!".
Quelle: Usenet
(Zurück zum Inhalt)
Am Samstag, den 12. Mai trudelte die traurigste Nachricht seit langem in unserer Redaktion ein: Douglas
Adams war am Freitag Morgen, im Alter von 49 Jahren an seinem Wohnort Santa Monica, Kalifornien, an
einer Herzattacke gestorben. Er hinterläßt seine Frau Jane, seine Tochter Polly und ein
gewaltiges literarisches Vermächtnis.
Adams wurde am 11. März 1952 in Cambridge geboren, wuchs in Essex auf und ging 1970 wieder
zurück nach Cambridge, um an der dortigen Uni zu studieren. Cambridge in den Siebzigern wimmelte
nur so vor satirischen und komödiantischen Talenten, und der junge Douglas trat bald in den
"Footlights Club" ein, wo er mit vielen anderen großen satirischen Newcomern
zusammenarbeitete. Später war er Drehbuchautor für die Dauerfernsehserie "Dr.
Who", bevor er zur BBC ging. Dort schrieb und produzierte er einige Hörspiele, darunter
auch "Hitchhikers Guide to the Galaxy". Adams selbst meinte dazu, die Idee sei ihm
gekommen, als er mit 18 Jahren durch Europa getrampt war, mit dem Buch "Per Anhalter durch
Europa" im Gepäck. Als er nun eines Tages etwas betrunken auf einer
österreichischen Wiese lag und in die Sterne sah, dachte er sich, irgendwann müsse jemand
unbedingt ein Buch namens "Per Anhalter durch die Galaxis" schreiben. Damals war ihm
jedoch noch nicht klar, das er das einige Jahre später selbst sein würde.
Sein Kultbuch "Per Anhalter durch die Galaxis", das er dann 1979 veröffentlichte,
basierend auf dem von ihm entwickelten Hörspiel, wurde 14 Millionen mal verkauft. Er schrieb
vier weitere "Anhalter"-Bücher : "Das Restaurant am Ende des Universums",
"Das Leben, das Universum und der ganze Rest", "Macht´s gut und danke für den
Fisch", und den fünften Band der ´Trilogie´, "Einmal Rupert und zurück", in
dem er seine Protagonisten Arthur Dent, Ford Prefect und Trillian zusammen mit dem Rest der
multidimensionalen Menschheit endgültig das Zeitliche segnen läßt. Bereits nach dem
vierten Teil folgten "Dirk Gently´s holistische Detektei (Der elektrische Mönch)", dessen
Nachfolger "Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" und "Der tiefere Sinn des
Labenz", ein Lexikon der etwas anderen Art. Mittlerweile haben auch diese Werke Kultstatus erreicht.
Zusammen mit Mark Carwardine schrieb er "Die letzten ihrer Art", ein Buch über die
aussterbenden Tierarten dieses Planeten, und mit dem aus der legendären Monthy-Python-Truppe
bekannten Terry Jones verfaßte er "Raumschiff Titanic", ein Buch, das auf dem von
beiden kreierten Computerspiel basierte. In den Achtzigern machte die BBC aus den ersten beiden
"Anhalter"-Büchern eine Fernsehserie, und es gab bis zu seinem Tod ein in Arbeit
befindliches Kinofilmprojekt, über dessen Verbleib nun nur spekuliert werden kann.
Neben dem Drehbuch für den Kinofilm arbeitete Adams bis zu seinem jähen Tod außerdem
noch an der h2g2-Website, einem Projekt, das dem in seinen Büchern geschilderten Anhalter recht
nahe kommt. Er ging auf seiner persönlichen Homepage immer gern auf die Fragen seiner Fans ein,
oder zumindest, wie er selbst schrieb, auf die Fragen, die er verstand.
Douglas Noel Adams war ein kreatives Genie, das es immer schaffte, mit neuen Ideen zu überraschen,
und er zog seine Ideen auch konsequent durch. Ein Freund sagte einmal über ihn, das Schreiben an
sich mache ihn müde, der Spaß für ihn läge mehr in dem Gedanken dahinter.
So geht ein Autor von uns, der in der Satire versteckt mehr Impulse an die Wissenschaft und Kultur gab,
als viele andere Autoren. Nun - um seinem atheistischen Weltbild gerecht zu werden, geht er der Welt
schlicht und ergreifend verloren. So long - and thanks for all the books...
Links zum Thema:
http.//h2g2.com/
http://www.douglasadams.com/
(Zurück zum Inhalt)
Für Fans des Genres sind sie zweifelsohne die Höhepunkte des Jahres: Conventions. Meist
sind es mehrtägige Versammlungen, auf denen sich die Anhänger diverser Science Fiction-
und Fantasy-Serien treffen, um sich auszutauschen, Fanartikel zu kaufen, ihre Stars zu treffen und sich
ein paar Tage ganz intensiv ihrem Hobby widmen zu können. Doch ist – wie so ziemlich alles in
dieser Zeit – der Convention-Markt bei weitem nicht mehr nur eine kleine und überschaubare
Nischenerscheinung, schon gar nicht für einen "Normalsterblichen", der sich also
nicht tagtäglich intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Auch hat sich wohl jedem Fan schon
einmal die Frage aufgedrängt, was man wohl am Ende der Cons, also einige Tage und oft mehrere
hundert Mark später mit nach Hause nehmen kann. Sicher, eine schöne Zeit hat man gehabt.
Aber kann man noch mehr davon haben, oder vielleicht wenigstens andere daran Teil haben lassen?
Die Gründer von "Convention Central" müssen sich wohl solche und
ähnliche Fragen gestellt haben, als sie im Oktober 2000 ihr Online-Projekt auf die Beine stellten. Mit
der Zeit haben sie eine umfangreiche Datenbank aller möglicher Conventions angelegt, bei der sich
jedermann vorab über kommende Veranstaltungen informieren kann und zu der auch jeder
Con-Besucher seinen Teil in Form von Con-Berichten, Kommentaren, Bildern oder Ähnlichem
beisteuern kann. Mit einem praktischen Kalender kann man sich jederzeit eine Übersicht über
die anstehenden Veranstaltungen verschaffen, und die Adressliste liefert Kontaktadressen zu
Con-Organisatoren und Händlern. Zusätzlich zu "trockenen" Textberichten
enthält der Multimediateil neben zahlreichen Bildern auch einige Audio- und Videoaufnahmen.
Kleines Manko am Rande: Die Seite läßt sich nur mit einer Auflösung über
800x600 ohne lästige Scrollbalken anzeigen.
"Ich habe nach jeder Con Bilder und Reviews im Netz gesucht, allerdings nie eine zentrale Anlaufstelle
gefunden, auf der man so richtig schön in Erinnerungen schwelgen konnte", erzählt
Marcus Erbar, Gründer des Projekts. Aus diesem Gedanken entstand dann sehr schnell eine handfeste
Sache: "Schon nach einigen Wochen Vorbereitung sowie Materialsammlung ging "Convention
Central" mit einem damals schon recht umfangreichen Convention- und Eventarchiv online."
Wie bei vielen Hobbyprojekten gilt auch bei diesem: Jeder kann mitmachen. Marcus Erbar dazu: "Ich
denke, gerade das ist ein ganz zentraler Punkt in der Philosophie unseres Projekts. Es existieren
natürlich eine Reihe freier Mitarbeiter, die regelmäßig Material für die Webseite
liefern, mitarbeiten kann aber ausdrücklich jeder. Wer einen Conventionbericht geschrieben hat,
seine Bilder online sehen möchte oder einfach nur in einem Artikel seine Meinung zu einem
bestimmten Thema zum Ausdruck bringen will, kann dies einsenden, und so [...] einem größeren
Publikum zugänglich machen."
Das permanente Team um die Homepage arbeitet täglich an ihren Inhalten: "Mindestens einmal
am Tag werden die offiziellen Sites der größeren Cons nach Neuigkeiten durchgeschaut, etwas
unregelmäßiger die der kleinen Fancons. [...] Mittlerweile kommen einzelne (internationale)
Con-Veranstalter auch auf uns zu und senden Details über ihre Show, was die Arbeit natürlich
ungemein erleichtert." Dabei versuchen die Mitarbeiter, ein möglichst breites Feld abzudecken:
Natürlich berichten sie über die Top-Events wie die Federation Convention oder die
Galileo7-Cons. Aber auch kleinere Fan-Conventions werden nicht links liegen gelassen – schließlich
handelt es sich bei "Convention Central" ja selber um ein Fan-Projekt. Sogar von
Veranstaltungen im Ausland, z.B. aus den Niederlanden oder den USA, gibt es hin und wieder Berichte.
"Unser Ziel ist es, von jedem Ereignis – Fan-Con, Gaststar-Con oder Star-Events – in Deutschland zu
berichten. Ich hoffe auch, in Zukunft öfter mal einen Blick "über den Tellerrand"
bieten zu können. Und gerade was die Vorberichterstattung von deutschen Conventions angeht,
haben wir uns bisher noch zurückgehalten – auch das wird sich nach Möglichkeit schon zur
kommenden Galileo7 ändern.
Für Marcus Erbar steht nach wie vor aber der Spaß an den Conventions im Mittelpunkt des
Projekts. "Wir möchten auf der Site einen größtmöglichen Teil der grandiosen
Stimmung an solch einem Wochenende, der schönen Erinnerungen, vielleicht auch der verpassten
Gelegenheiten wiedergeben." Dabei wird "Convention Central" immer auf die Mitarbeit
seiner Besucher angewiesen sein. "Alles an Material, speziell von älteren Conventions, ist mehr
als willkommen, und positive Erinnerungen zu teilen kann nie falsch sein."
Links zum Thema:
http://www.convention-central.de/
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Mit seinen über achtzig Jahren kann man Arthur C. Clarke getrost als einen Altmeister der Science
Fiction bezeichnen. Vor wenigen Wochen erschien nun in Deutschland das Buch "Das Licht ferner
Tage", welches er zusammen mit Stephen Baxter verfasste. Der Verlag Heyne selbst bezeichnet
dieses Werk als das Gipfeltreffen der zwei großen Science Fiction-Autoren - und so Unrecht
haben sie damit wohl auch nicht. Clarkes "2001 – Odyssee im Weltraum" dürfte
wohl jedem Genre-Interessierten ein Begriff sein. Von Stephen Baxter erschien noch Ende letzten Jahres
das Buch "Titan" bei Heyne, welches mit seinen knapp 900 Seiten Stärke ein wahres
Monumentalwerk darstellt. Zudem hat Baxter in der Vergangenheit bereits diverse Preise verliehen
bekommen und zählt somit sicherlich zu den bedeutenderen Namen der Science Fiction-Literatur.
"Das Licht ferner Tage" katapultiert den Leser direkt in eine wirklich beeindruckend
geschilderte Welt. Hiram Patterson, Boss eines riesigen Unterhaltungskonzerns, stellt seiner Firma eine
neue Erfindung vor. Diese soll die Entwicklung der Medienlandschaft und Menschheit ganz
entscheidend voranbringen; vor allem aber ihn selbst noch reicher machen.
Mittels künstlicher Wurmlöcher, welche die Forscher Pattersons nutzbar gemacht haben,
soll Datenübertragung in Nullzeit möglich gemacht werden. Hiram hat dadurch
natürlich einen entscheidenden Vorteil seiner Konkurrenz gegenüber. Doch die Forschung
schreitet voran und die Technik wird weiterentwickelt. So ist schließlich selbst
Bildübertragung durch die beliebig auf der Erde manifestierbaren Wurmlöcher möglich.
Dadurch stehen der totalen Überwachung, der Spionage und dem nackten Voyeurismus nichts
mehr im Wege.
Jede Erfindung hat seine guten und schlechten Seiten.
Sehr deutlich zeigt dieser Roman diese unumstößliche Tatsache auf. Natürlich wollen die
Erfinder nie, dass ihre Erfindung für negative Zwecke benutzt wird. So hat J. Robert Oppenheimer,
Erfinder der Atombombe, in seinen Anhörungen stets betont, dass es ihm nie um Zerstörung
ging. Er habe bloß die Mittel geliefert und was die Menschen letztendlich daraus gemacht
hätten, hätte er selbst nie beabsichtigt. Folglich muss man also den Erfindern oft Naivität
unterstellen.
Schön zeigt das Buch, in oft derber Rücksichtslosigkeit, dass es nun einmal Auswirkungen
solcher Erfindungen gibt, mit denen die Menschen dann leben müssen. Ebenso kritisiert es die derzeit
auftretende Entwicklung zum "gläsernen Menschen". Besonders aktuell ist das Thema
natürlich in den letzten Monaten durch "Big Brother" geworden. Oft fühlt man sich
daran erinnert, wenn sich die Menschen ungeniert ihrem Voyeurismus hingeben. Dabei ist jedoch zu
bedenken, dass gerade "Big Brother" im Endeffekt nur eine Inszenierung ist und die
Geschehnisse im Buch sicherlich noch eine ganz andere Dimension haben, da hier eindeutig das wirkliche
Leben bloß gestellt wird. All diese interessanten Gedankengänge werden in dem Buch mit einer
solchen Suggestivkraft erzählt, dass man oft einfach nur den Einfallsreichtum des Autorenduos
bewundert. Ob das Buch die Chance zu einem Klassiker hat, wird sich wohl im Laufe der Zeit zeigen. Dies
ist jedoch kein Grund, es nicht schon jetzt zu genießen.
Buchbestellung bei Amazon:
Arthur C. Clarke & Stephen Baxter: Das Licht ferner Tage
Heyne Verlag / 428 Seiten / 15,90 DM
ISBN 3-453-17803-3
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Vorsicht: Dieser Artikel enthält Informationen über den Inhalt der Babylon 5-Bücher!
"OUT OF THE DARKNESS" (Aus der Finsternis)
Centauri Prime aus der Finsternis zu führen und die "Herrschaft" der Drakh zu beenden –
das sind Virs Ziele im dritten Buch. Und alles geschieht, wie man es in "Tausend Jahre durch die
Zeit" gesehen hat.
Unter Premierminister Durla wird ein Überfall nach dem anderen auf hilflose Nachbarwelten gestartet,
der Beginn eines Viel-Fronten-Krieges. Man wartet nur darauf, dass die Allianz schützend
eingreift – dann können die Centauri endlich auf deren "ungerechtfertigte" Attacken mit
Krieg reagieren.
Unterdessen gründet Vir seine "Legions of Fire", eine Organisation des Widerstandes.
Seine Gefolgsleute sind überall im Untergrund des Imperiums verteilt und sabotieren die centaurische
Kriegsmaschinerie. Nur wenige von ihnen wissen, dass die wahren Feinde nicht Durla und der Imperator
sind, sondern die Drakh, die ihre Fäden ziehen. Doch sie glauben an Vir und daran, die
Zustände auf Centauri Prime ändern zu können, und zwar zum Besseren.
Auf Minbar erhält David Sheridan an seinem 16. Geburtstag ein Geschenk, dass von Imperator Mollari
stammt. Es ist die Urne aus der Folge "Der letzte Blick zurück" und enthält seinen
Wächter. In der Nacht "schlüpft" das Wesen und "übernimmt"
David. Er flieht vom Planeten nach Centauri Prime. Wie nicht anders erwartet, folgen ihm seine Eltern – und
landen auf Centauri Prime im Gefängnis. Der Rest ist bekannt aus "Tausend Jahre durch die
Zeit" : Londo trifft im alkoholisierten Zustand eine Vereinbarung mit Sheridan und Delenn – er
lässt sie und David gehen, wenn sie versprechen, seinem Volk zu helfen. Doch den Wächter, den
David jetzt trägt, kann auch er nicht entfernen.
In Londos letzten Stunden kommt es auf dem Planeten zur Entscheidung, wer Centauri Prime in Zukunft
regieren wird. Londo selbst erwartet ruhig sein Schicksal, von dem er weiß, dass er es in den
Händen von G’Kar findet.
Virs Legionen holen derweil zum entscheidenden Schlag aus. Sie müssen der Bevölkerung zeigen,
welchem Betrug sie unterlegen ist - die Träume vom Wiederaufbau und dem Ruhm von Centauri
Prime – alles nur ein Mittel zum Zweck für die Drakh.
Vir weiß, dass er Londo auf den Thron folgen wird, aber auch, dass Shiv’kala noch im Palast lauert. Und von
Shiv’kala stammte außerdem David Sheridans Wächter.
Durch "Der Weg ins Licht" wissen wir, dass im Jahre 2281 Vir Imperator und David Sheridan seinen
Wächter los ist. Um jedoch alle Hintergründe und Verstrickungen zu erfahren, die dazu
führten, sollte man die Bücher einfach lesen.
Auf Peter David, Autor zahlreicher "Star Trek"-Romane und einiger "Babylon
5"-Episoden, kam mit diesen Büchern die große Aufgabe zu, einige Lücken im
komplizierten "Babylon 5"-Universum zu stopfen. Der Leitfaden wurde ihm von Joe Straczynski
gegeben, der Rest war ihm überlassen. Er hat diese Aufgabe gut bewältigt, obwohl man anmerken
muss, dass Peter David manchmal Probleme hat, die Stimmung des "Babylon 5"-Universums
einzufangen. Er rutscht ab und zu in den "Star Trek"-Modus. Dies merkt man besonders im dritten
Buch beim Familienleben der Sheridans. Für David Sheridan nahm Peter David, wie jemand es einmal
treffend ausdrückte, den Wesley Crusher-Standardjugendlichen und gab ihm einen anderen Namen. Es
ist nur sehr schwer vorstellbar, dass er der Sohn des Präsidenten der Allianz und eines Mitgliedes der
religiösen Kaste ist.
Ein echter Fehler Peter Davids ist ein Widerspruch mit "Tausend Jahre durch die Zeit" – in der
Episode wird Delenn zu Sheridan in die Zelle geworfen. Im Buch geschieht es anders herum. Sie haben die
Folge doch aber gesehen, Herr David, oder?
Abgesehen von diesen zwei Kritikpunkten ist die Trilogie mehr als lesenswert. Die Charakterisierung von Vir
und Londo ist beeindruckend, und die Geschehnisse und Intrigen auf Centauri Prime halten den Leser in Atem.
"Tausend Jahre durch die Zeit" wird ein wenig klarer und man kann mit Hoffnung in die
imaginäre Zukunft schauen. Mit Vir als Imperator von Centauri Prime – wer hätte das gedacht.
Eine der besten Szenen der Trilogie kommt gleich am Anfang des ersten Buches und sucht ihresgleichen. Das
liebevolle Gespräch zwischen Shiv’kala und dem Wächter, den Londo bekommen soll. Dieser ist
sozusagen das "Kind" des Drakh. Shiv’kala könnte einem richtig sympathisch sein. Doch
das vergeht - schon im nächsten Kapitel.
Ein weiterer Höhepunkt ist, wenn Vir mit drei Technomagiern versucht die Drakh/Schatten-Basis zu
zerstören. Man lasse es sich auf der Zunge zergehen – Vir und drei Technomagier gegen Dutzende Drakh
auf der Suche nach dem "Aus"-Knopf. Doch diese Szene sollte man wirklich selber lesen.
Es ist aber nicht der Krieg gegen die Drakh oder das Intrigenspiel im Palast, was einem im Gedächtnis
bleibt. Noch nicht einmal das Schicksal von David Sheridan, das einen in "Tausend Jahre durch die
Zeit" und "Der letzte Blick zurück" noch brennend interessierte. Das Wichtige ist die
Entwicklung der Charaktere von Londo und Vir. Das ist es, was hängenbleibt.
Vir, der einsehen muss, dass nur er die Zukunft von Centauri Prime retten kann. Und dass diese Aufgabe ihn
Opfer kostet, von denen er früher Alpträume bekommen hätte. Er verliert seine Unschuld:
er manipuliert und pokert, er setzt Leben aufs Spiel und beendet auch welche. Am Ende wird er Imperator und
befreit sein Volk. Doch der Preis, den er persönlich zahlt, ist hoch.
Londo – "Diplomat, Imperator, Märtyrer und selbst ernannter Narr". Er hat nie wirklich
eine Chance. Man wird Zeuge seiner Hilflosigkeit, wie er in vollem Bewußtsein sein Volk in den
Untergang führt, mit kaum einer Möglichkeit das Ende abzuwenden. Sein Tagebuch ist das einzige
Zeugnis.
Es bleibt Londo nichts anderes übrig, als Vir zu vertrauen, auf dass er das Schicksal von Centauri Prime
abwendet. Er selber aber sinkt immer tiefer und der einzige Platz, an dem er Ruhe finden wird, ist sein Grab.
Die Trilogie ist meiner Meinung nach jedem "Babylon 5"-Fan zu empfehlen. Es füllt die
Lücken und ist sehr spannend geschrieben. Aber wenn man sich wirklich darauf einlässt, wird
danach nichts mehr so sein, wie es war.
(Zurück zum Inhalt)
Warnung: In diesem Artikel werden die ersten acht Hefte dieser Comicserie behandelt. Wer nicht gespoilert werden
möchte, sollte nicht weiterlesen!
#2 Can’t Touch This
Nachdem im ersten Heft die Entstehung der Specials beschrieben wurde, fängt JMS im zweiten Heft
damit an, Schlüsselpersonen vorzustellen.
Die Polizei findet den Körper eines Mannes. Es ist Peter Dawson, einer der 113 Specials. Diese Tatsache
erkennt die Polizei an einer Kette mit einem sonnenartigen Zeichen, die jeder der Specials außerhalb von
Pederson tragen muss.
Der Polizist ruft eine Telefonnummer an und Doktor Welles wird informiert. Er fängt an, von den
Specials zu erzählen, während sich die Polizisten bei ihm zu Hause umsehen. In seiner Wohnung
sieht man viele Erinnerungsstücke an die Specials. Damals, als vor Gericht geklärt wurde, wie mit
den Specials zu verfahren sei, wurde er als Überwacher und medizinischer Betreuer der Kinder einberufen.
Er sollte jedes der Kinder einschätzen und Berichte anfertigen, ob sie eine Gefahr für die
Gesellschaft sind, oder nicht.
Welles kann sich an fast jeden Special erinnern, zum Beispiel Lionel Zerb, der Tote sehen kann und mit
ihnen spricht, oder Patrick Ferry, der sich fast unsichtbar machen konnte oder Randy Fisk, der als erster ein
Kostüm trug und später als Ravenshadow gewisse Menschen in Angst und Schrecken versetzte.
Es gibt noch so viele andere. Von vielen hat man gehört. Viele sind Helden, und manche einfach nur
gefährlich.
Peter Dawsons Fähigkeit war, ja er war unverletzlich. Kein Feuer, kein Metal, keine Explosion, nichts
konnte ihm etwas anhaben. Doch durch seine Fähigkeit konnte er auch nichts fühlen. Er bekam
psychische Probleme, wurde immer dicker, verlor einen Job nach dem anderen. Welles will wissen, wie
Dawson gestorben ist, denn einige Wochen zuvor wurde ein anderer Special, Joseph Drake, ermordet.
Der Polizist sagt, dass Dawson in seinem Fernsehsessel eingeschlafen sein muss, und da er nichts
fühlen konnte, hat er wohl nicht bemerkt, dass jemand ihn an den Sessel gefesselt hat und ihm eine
Plastiktüte über den Kopf gezogen hat. Er ist erstickt und es muss jemand sein, der wusste,
wie ein Mann, der unverletzlich ist, getötet werden kann. Welles selbst ist ein Verdächtiger,
denn er hatte damals eine Liste verfasst, wie jeder einzelne Special getötet werden kann.
Da Welles weiß, dass die Polizei in so einem Fall nicht wirklich etwas tun kann, zeigt er eine Aufnahme dieser
Unterhaltung John. John soll denjenigen finden, der anfängt jeden Special umzubringen und vor allem warum.
#3 Whatever Happend To Lee Jackson?
Auf der Suche nach dem Mörder besucht John Randy Fisk, auch bekannt als Ravenshadow. Die beiden
überlegen, wann das Ganze angefangen hat. John ist sicher, alles begann mit dem Tod von Lee Jackson.
Nachdem Lee mit seinen Eltern geflohen war, er hatte den Mann im Camping Dorf in Flammen aufgehen lassen,
passiert das Gleiche mit seinen Eltern. Lee hat einen Albtraum, das Motelzimmer steht in Flammen und er ist auf
einmal allein. Er lebt auf der Straße, von Diebstahl und wird langsam aber sicher ein Monster.
Doch als er genug hat und einer älteren Dame hilft, die ihn dann bei sich aufnimmt, scheint für Lee
sich das Leben zu ändern. Doch Eleanor, so der Name der Frau, wird überfallen und getötet.
Nun entlädt sich bei Lee seine gesamte Wut und Flammen säumen seinen Weg. Auf der Suche nach
dem Täter können ihn nicht einmal die Kugeln der Polizei stoppen. Er findet den Verbrecher und
röstet ihn, und beinahe auch ein Kind, das in der Nähe war. Lee sieht ein, dass sein Leben niemals
"normal" sein kann und in einer Explosion die ein ganzes Haus zum Einsturz bringt, nimmt er sein
eigenes Leben.
Als Lee Jackson starb bemerkte Randy jedoch eine Veränderung. Er war stärker geworden und sein
Fähigkeiten waren verbessert worden. Die Energie, die von Lee freigesetzt wurde als er starb, wurde auf
alle anderen Specials verteilt.
John fragt sich, wer das noch alles weiß. Der Mörder sicherlich.
Das vierte Heft "Masques" bringt die Suche nach dem Mörder nicht weiter, ist aber ein Heft,
was sich ausschließlich mit weiteren Specials befasst. Die Erzählerin ist Cathy. Sie ist mit den
Specials aufgewachsen, aber man hat bei ihr nie eine besondere Fähigkeit feststellen können.
Einem Kollegen zeigt sie ein Fotoalbum aus Pederson. Wir lernen unter anderem Matthew Bright ein wenig
näher kennen. Sein Vater war Polizist und auch Matt wollte ein Ordnungshüter werden. Doch war
es damals so, dass keine Specials solche Posten übernehmen durften. Matt floh aus Pederson und
tauchte unter. Er besorgte sich eine gefälschte Identität und wurde ein Polizist in New York. Doch
bei einem Einsatz musste er seine Fähigkeiten einsetzen um Menschen zu retten. Matthew ist einer der
stärksten Specials und kann sehr gut fliegen. Der Bürgermeister von New York gab ihm einen
Sonderstatus und so konnte Matthew bei der Polizei bleiben.
Ein anderer Held von dem Sie erzählt ist Flagg. Hinter diesem Namen verbirgt sich Jason Miller. Auch
er ist eine Art Supermann, nur dass er für eine private Firma, Nexuscorp, arbeitet. Er ist sozusagen das
Firmensymbol. Ein anderer Special, der auch wichtig für die Geschichte ist, heißt Joshua Kane.
Sein Vater war und ist sehr religiös und so ist Joshua ein rechter Fanatiker, wenn es um Gott geht.
Aber er hat ein dunkles Geheimnis, auf das zwar auch im nächsten Heft ein wenig mehr eingegangen
wird, aber nicht wirklich richtig. Jedenfalls hilft Joshua seinem Vater in der Kirche, als lebendes,
religiöses Symbol sozusagen. Er schwebt über dem Altar, wie ein Engel. Doch irgendwie ist an
ihm wenig Engelhaftes.
Am Ende von "Masques" kennt man nun einige Specials, gute, böse und einige
geheimnisvolle. Im fünften Heft "The World Between" wird nun endlich enthüllt, wer
der Special ist, der angefangen hat, die schwächsten Specials umzubringen.
John besucht Lionel Zerb und Clarence Mack. Lionel redet, wie schon erwähnt, lieber mit Toten, als mit
Menschen und Clarence Mack kann in anderer Leute Träume eindringen.
So erfahren wir noch einiges über John selbst, und wir bekommen einen Blick auf seine Macht... mit der
er machtvoller ist als alle anderen Specials. Dennoch ist ein anderer bestrebt, auch machtvoller zu werden als
alles anderen. Wer das ist, nun... das will ich hier nicht verraten.
In Heft fünf bis acht erwartet uns ein Dreiteiler, der es in sich hat. JMS liefert mit "Things Fall
Apart" action pur. John versucht den Mörder zu stellen, doch der weiß Bescheid und
beginnt andere Specials, vor allem die Bösen unter ihnen, auf seine Seite zu ziehen. Ein Wettlauf mit der
Zeit beginnt, den John verliert. Die Regierung auf der Seite des Mörders fängt an, alle Specials
einzusperren. Wer sich wehrt, wird getötet. Auch Doc Welles wird festgenommen und man verlangt die
Liste, wie man jeden Special ausschalten kann. Natürlich weigert sich der Doktor. Doch viel nützt
das nicht. Durch den Tod von mindestens 50 Specials verschiebt sich die Macht unter ihnen gewaltig. Am
Ende eskaliert der Kampf von Gut und Böse und alles, was John tun kann, ist mit einigen
Überlebenden zu fliehen.
Das Ende von "Things Fall Apart" macht natürlich Lust auf mehr und so warte ich
gespannt auf den nächsten Teil.
In "Rising Stars" werden einige Details aus anderen Geschichten des Genres verwendet und in
eine neue Form gegossen. So erinnert uns der Junge, der Tote sehen kann an "Sixth Sense"
oder das Konzept mit der Energieverteilung lief uns in "Highlander" auch schon über den
Weg. Doch eines muss man JMS zu Gute halten: der Mann kann Geschichten erzählen.
Und die Geschichte bleibt immer spannend, voller unerwarteter Wendungen und Abgründe.
Bei "Rising Stars" konnte sich JMS richtig austoben. Denn eines ist sicher: in der Welt der
Comics ist alles möglich.
Links zum Thema:
http://www.topcow.com/
(Zurück zum Inhalt)
Im lezten Jahr gab es bereits Berichte über das von Warner/Dreamworks geplante Remake des SF-Klassikers
"Die Zeitmaschine" nach dem Roman von H.G. Wells.
Steven Spielberg, der zunächst im Gespräch für den Regiestuhl gewesen war, gab diesen
Gedanken aber kurze Zeit später wieder auf. Als nächster Kandidat trat Brad Silberling ("Stadt der
Engel") auf den Plan. Der aber wandte sich vorrangigen eigenen Projekten zu und bereitete so den Weg
für Simon Wells, der Regie bei "Balto" und "Der Prinz von Ägypten"
geführt hatte.
Außerdem hatte Simon Wells eine ganz besondere Beziehung zur klassischen Romanvorlage, ist er doch der
Urgroßenkel des berühmten Autors H.G. Wells selbst.
Vielleicht vermutete man, dass schon diese familiäre Verbindung für eine gute Presse sorgen
würde, obwohl Simon Wells erst 15 Jahre nach dem Tode von H.G. geboren wurde und den Schöpfer
des ‚Urvaters aller Zeitreisegeschichten‘ nie zu Gesicht bekam.
Er selbst sah es aber nach eigenen Worten als Motivation für seine Arbeit an, dieses Projekt in die Familie
zurückzuholen, nachdem die Filmrechte zur Romanvorlage jahrelang in den Händen Anderer gelegen
hatten.
Nach Meldungen vom 16. Mai soll Wells das Set leider aus gesundheitlichen Gründen wieder verlassen
haben. Gore Verbinski ("Der Mexikaner", "Mäusejagd") wird seine Arbeit
fortsetzen. Der Film soll wie geplant im Dezember 2001 in die Kinos kommen.
Das Drehbuch für das Remake von "Die Zeitmaschine" lieferte John Logan, der sein
Können schon für "Gladiator" unter Beweis stellte und auch für "Star Trek
X" unter Vertrag steht. Das Skript soll sich laut Film Force aber mehr an die 1960er Kinoversion von George
Pal anlehnen als an die Romanvorlage. Dieser Film ist sicher als Klassiker in eigener Sache anzusehen, nimmt er
es mit Wells‘ Roman auch nicht ganz so genau.
Logans Buch driftet anscheinend noch weiter vom großen Vorbild ab. Schauplätze wurden
geändert, Charaktere hinzugefügt oder einfach weggelassen und dem heutigen, und vor allem
amerikanischen, Publikumsgeschmack angepasst.
Der Beginn der Handlung wurde von London in das New York des Jahres 1895 verlegt. Hauptakteur ist Dr.
Alexander Hartdegen (Guy Pearce), ein College-Professor für angewandte Mathematik und Erfinder an der
Columbia Universität.
Der jungenhafte Alex ist bei seinen Studenten und seinem Kollegen Dr. Philby (Mark Addy) wegen seiner
unkonventionellen Art sehr beliebt. Seine Theorien stoßen jedoch bei Dekan Fulton (Jeremy Irons) auf
Ablehnung, der ihn wegen der Abweichung vom konservativen Unterricht mit den Worten tadelt: "An
Columbia würden wissenschaftliche Fakten gelehrt, und nicht Phantasie".
Eine persönliche Tragödie, nämlich der schmerzliche Verlust seiner großen Liebe,
sind Hartdegens Antrieb dafür, eine Zeitmaschine zu bauen, mit der er die Vergangenheit
verändern will.
Dieser Plot steht in starkem Gegensatz zum Zeitreisenden in Wells‘ Roman und der Filmversion von 1960,
dessen Motivation eher in seiner pionierhaften Neugier, dem Glauben an Utopia und dem Wunsch liegt,
seinem kriegsgebeutelten Jahrhundert zu entfliehen.
Das Vorhaben Hartdegens, den Tod seiner Geliebten zu verhindern, scheitert aber und er beginnt eine Reise
in die Zukunft, wo er zuerst im Jahre 2005 Halt macht.
Verblüfft erfährt er dort, dass die Menschheit dabei ist, den Mond über einen
Terraformingprozess bis zum Jahre 2007 bewohnbar zu machen. Im Jahre 2007 angekommen, stellt Hartdegen
fest, dass diese Bestrebungen eine schwere Katastrophe ausgelöst haben.
Trümmerstücke des Mondes regnen auf Manhattan nieder und Gravitationsstörungen
lösen Flutwellen aus. Panisch flüchten die Menschen in die U-Bahn Schächte, um der
Gefahr zu entrinnen. Mit Hilfe seiner Zeitmaschine entkommt Alex ins Jahr 802701, wo er auf die Welt der
friedlichen Eloi und der monströsen Morlocks stößt.
Wells beschreibt die Eloi in seinem Buch als kindlich verspielte, oberflächliche und körperlich
kleine Rasse, bei der niemand älter als 30 Jahre zu sein scheint. Sie leben in einer künstlichen
Welt ohne eine Form von Gesellschaftsordnung. Auch plappern diese Zukunftsmenschen in einer dem
Zeitreisenden unverständlichen neuen Sprache und er ist gezwungen, sich mit Zeichensprache zu
verständigen.
Die Eloi in Logans Skript sprechen auch nach über 800.000 Jahren noch einwandfreies Englisch und haben
eine Klassengesellschaft mit Planern, Konstrukteuren, Kletterern und Schlammträgern (der untersten Klasse).
Der Charakter der Weena wurde von Logan vollständig entfernt. Den weiblichen Part übernimmt
stattdessen die verwitwete Mara (Samantha Mumba), die Alex zusammen mit ihrem frühreifen Sohn Kalen
(Omero Mumba) in die Lebensweise ihres Volkes einführt. Die Tatsache, dass es sich bei ihm um einen
Reisenden aus der Vergangenheit handelt, nehmen sie, anders als die unbedarften Blondschöpfe aus der
George Pal Verfilmung, zwar zur Kenntnis, aber es erstaunt sie nicht besonders.
Der Auftritt der Morlocks wird von Filmforce treffend mit einer Szene aus "Planet der Affen"
verglichen, als die Morlocks auf dem Rücken mutierter Pferde reitend, mit großen Netzen auf
Eloi-Jagd gehen. Auch Mara wird von ihnen gefangen genommen. Die in ihr Schicksal ergebenen
Stammesgenossen sehen dem tatenlos mit den Worten zu: "Sie ist nun an einem besseren Ort".
Doch wie inzwischen bekanntgegeben wurde, sind alle Mara-Szenen neu gedreht worden. Dies lässt
auf Änderungen im ursprünglichen Skript hoffen.
Mit Hilfe von Kalen will Alex nun das unterirdische Lager der Morlocks aufspüren, um seine
neugefundene Liebe zu retten. Auf diesem Weg begegnet er Vox, einem aus vergangenen Tagen
übriggebliebenen , biomechanischen Androiden. Während alle gemeinsam in das ehemalige
New Yorker U-Bahnsystem hinabsteigen, erfährt Alex durch ihn, was aus der Menschheit geworden,
und wie es damals zu der Spaltung in Eloi und Morlocks kam.
Der neu eingeführte Charakter des Vox ist scheinbar von Logan ersonnen worden, um dem Zuschauer
die geschichtliche Entwicklung der Menschheit nahezubringen. Dies soll vor allen Dingen auch durch
Gespräche von Vox mit einem weiteren neuen Charakter, dem sogenannten ‚Overlord‘, passieren. Der
Overlord ist ein Wesen mit Beobachterstatus, dessen Herkunft nicht weiter erläutert wird. Laut
Filmforce ist weiterhin zu befürchten, dass Vox ein Comedy-Part wird, der sich überwiegend in
anachronistischen und albernen Wortspielen ergeht. Hoffentlich ist dies nicht die Geburtsstunde eines neuen
Jar Jar Binks.
Sollten nicht noch einschneidende Änderungen am Skript vorgenommen werden, wird es wohl wieder
keine wirkliche Verfilmung des Bestsellers geben. Ein Tipp: Wer zufällig im Keller über eine
funktionierende Zeitmaschine verfügt, kann in der Zukunft unsere Rezensierung des Filmes lesen.
Alle anderen werden leider noch eine Weile warten müssen.
Links zum Thema:
http://filmforce.ign.com/articles/36001p1.html
(Zurück zum Inhalt)
Einstein hat es einmal als seinen größten Fehler bezeichnet in seiner Formel zur Beschreibung
des Raumzeitkontinuums eine Konstante eingeführt zu haben, die dafür sorgen sollte, dass
der Raum nicht gekrümmt ist. Heute ist man sich in dieser Hinsicht nicht mehr so sicher, denn es fehlt
eine Menge Materie, die nötig wäre, um zu erklären, warum sich unser Universum nicht
viel schneller ausdehnt.
Als Kandidaten für diese Materie wird alles Mögliche herangezogen, von braunen
Zwergen - das sind kalte Sterne - über Neutrinos mit Masse, bis hin zu exotischen Energie- und
Materieformen. Abgesehen davon ist es ohnehin schon schwierig genug, sich vorzustellen, wie der alles
ausfüllende Raum auch noch gekrümmt sein kann.
Kaum ein Mensch kann sich das vierdimensionale Raumzeitkontinuum vorstellen in dem wir leben,
geschweige denn noch höherdimensionale Gebilde, mit denen uns einige Theorien konfrontieren. Der
Mathematik und Physik hingegen ist es ganz gleich in wie vielen Dimensionen sie berechnet wird.
Deshalb muss man erst einmal einen Weg finden, der es uns ermöglicht, uns das vorzustellen,
wovon wir reden. Einsteins Gummituch ist so ein Modell, bei dem er die vier Dimensionen der Raumzeit auf
zwei reduzierte. Jetzt können wir uns ansehen, was eine Masse mit dem Raum anstellt und wie sie ihn
verzerrt. Ganz genauso funktioniert auch das Bild vom Luftballon, das gern benutzt wird, wenn es um die
Ausbreitung des Universums geht - für das Platzen des Luftballons hat man glücklicherweise
noch kein Äquivalent gefunden.
Wo ich gerade beim Luftballon bin, will ich einen kurzen Abstecher in die Anfänge des Universums
machen. Hier stellt sich nämlich die Frage, warum winzige Schwankungen - sogenannte
Quantenfluktuationen - in der Anfangsphase des Universums sich soweit ausdehnen konnten, dass sie
heute die größten bekannten Strukturen im Universum bestimmen.
Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine kosmische Inflation dafür verantwortlich zu
machen ist, während der sich das Universum mit unglaublicher Geschwindigkeit ausgedehnte,
neueste Messungen der Kosmischen Hintergrundstrahlung scheinen diese Annahmen zu bestätigen.
Dabei tritt allerdings ein Problem auf: insgesamt ist das bekannte Universum so homogen, dass die
Astrophysiker sich nicht vorstellen können, wie es zu erklären ist, dass sich die Bestandteile
schneller ausdehnten als das Licht und damit keine Wechselwirkungen zwischen ihnen vermitteln
können.
Es gibt allerdings eine sehr interessante Lösung zu diesem Problem, wenn wir wieder mit unserem
schlappen Luftballon beginnen und ihn Aufblasen. Wenn sich sein Radius mit Lichtgeschwindigkeit
vergrößert, wächst sein Umfang mit etwa sechsfacher Lichtgeschwindigkeit, genauer
gesagt 2*Pi*Radius.
Das steht aber nicht im Widerspruch zu Einsteins Theorie, weil keine Information zwischen den
Teilbereichen übertragen wird. Trotzdem werden die anfänglichen
Unregelmäßigkeiten dominant und es gelten überall dieselben Anfangsbedingungen.
Es bleibt allerdings die Frage offen, ob man im Inneren des Hyperballons überhaupt so etwas wie
Lichtgeschwindigkeit oder gar Entfernung bestimmen kann.
Leider wird hier und da von exponentiellem Wachstum des Universums ausgegangen, während
mein Modell gerade mal linear ist. Aber in höheren Dimensionen sieht das auch schon wieder
ganz anders aus, nicht aber exponentiell.
Erklärt das auch, warum unser bekanntes Universum nur aus Materie besteht und sich Materie
und Antimaterie nicht sofort wieder zu Energie zerstrahlt haben?
Nein, leider nicht. Entweder liegt hier wirklich eine Asymmetrie zwischen den Erscheinungsformen vor,
das heißt abgesehen von der Ladung sind Materie und Antimaterie eben nicht völlig gleich,
oder anfänglich lokale Ansammlungen von Materie und Antimaterie wurden während der
Inflation getrennt, so dass sie sich nicht gegenseitig zerstrahlen konnten.
Letzteres würde bedeuten, dass es irgendwo da draußen genauso viel Antimaterie gibt, wie
wir Materie haben. Doch bisher konnte das nicht nachgewiesen werden.
Nun ist es mit dem Luftballon allein nicht getan, denn wir wissen, dass auch Materie in der Lage ist den
Raum zu krümmen. Im Fall der schwarzen Löcher sogar so stark, dass nicht einmal Licht in
der Lage ist, aus diesem Trichter zu entkommen. Und vom Schwarzen Loch ist es nur noch ein kleiner
Schritt zu Wurmlöchern, die verschiedene Teile des Universums miteinander verbinden, wobei
das selbstverständlich nicht immer die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist.
Allerdings ist bestimmt nicht jedes Schwarze Loch auch ein Wurmloch, denn das Schwarze Loch hat immer
noch einen Kern, auf den alle Materie stürzt, die sich ihm nähert. Sollte sich der Trichter irgendwo
wieder einem Raumabschnitt nähern kann es eventuell zu einer Verschmelzung kommen. Die Menge an
Materie, die hier plötzlich auftaucht sollte allerdings sehr auffällig sein, so dass die
Möglichkeit besteht ein solches Weißes Loch tatsächlich zu entdecken. Auf der anderen
Seite kann das Loch durch die Materie aber auch schnell wieder verstopft werden.
Zu allem Überfluss muss unser Universum nicht das einzige sein, dass nach seiner Entstehung einen
relativ stabilen Zustand erreicht hat. Auch zwischen diesen Paralleluniversen und unserem können
Verbindungen aus Wurmlöchern bestehen. Wie stabil diese alternativen Universen sind, und ob dort
eine Physik herrscht, die mit der unserer vergleichbar ist, kann man noch nicht sagen.
Besonders interessant sind Wurmlöcher immer dann, wenn sie eine Abkürzung zwischen zwei
Raumteilen darstellen. In diesem Fall müsste es eine Falte im Raumzeitkontinuum geben, an der sich
verschiedene Lagen des Universums überlappen. Bisher sind solche Regionen leider noch nicht
gefunden worden.
Ist es überhaupt möglich, festzustellen ob der Raum gekrümmt ist? Das ist
tatsächlich ganz leicht, wir müssen nur ein Dreieck ausmessen, das genügend groß ist.
In der Schule lernt man, dass jedes Dreieck Winkel einschließt, deren Summe immer 180° beträgt.
Das gilt aber nur in einer Ebene. Legen wir unser Dreieck auf einen Ball stellen wir fest, dass die Summe
größer wird. Das nennt man dann ein positive Krümmung. Bei einem negativ
gekrümmten Raum müssen wir erwarten, dass sich die Winkelsumme verringert.
Wenn man nun ein paar Satelliten im Weltraum positioniert, die ein gleichseitiges Dreieck bilden müsste
sich feststellen lassen, ob der Raum gekrümmt ist. Allerdings stören die Sonne und die Planeten,
die ebenfalls den Raum krümmen. Bei bekannten Objekten sollte es allerdings kein Problem sein, die
erwarteten Störungen herauszurechnen, um so festzustellen, wie Einsteins Konstante in unserer
Umgebung wirklich aussieht.
Die Krümmung das Raumes ist auch eine der wenigen Möglichkeiten, die sich anbieten, um die
unvorstellbaren Distanzen zwischen den Sternen in vertretbaren Zeiten zu überbrücken. Hier
ist noch Forschungsarbeit zu leisten, denn mit heute bekannten Energiequellen und noch nicht einmal mit
Materie-Antimaterie-Reaktionen wird man in der Lage sein, den Raum zu krümmen.
Alles in allem handelt es sich bei unserem Universum also um einen ziemlich verschrumpelten Luftballon,
hoffen wir einfach, dass die Luft nicht irgendwann ganz raus ist, denn ein solches Modell hat noch kein
Wissenschaftler in Betracht gezogen.
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Star Wars: McGregor über Episode II.
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Ewan McGregor kommentierte am Rande des Filmfestivals in Cannes die Arbeiten für "Star Wars: Episode II": Seiner
Ansicht nach könne der Film besser als sein Vorgänger werden, denn er empfinde das Drehbuch für den zweiten Teil
als "viel besser".
Trotz alledem sei er nicht wirklich enttäuscht über das Abschneiden von "Episode I", das nach seinem Erscheinen von
zahlreichen Kritikern zu negativ bewertet wurde. "Es hätte natürlich viel besser werden können", und streckenweise seien
ihm die Dreharbeiten "langweilig" vorgekommen.
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Star Wars: Episode III schon in den Startlöchern.
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Während "Star Wars: Episode II" sich noch in der umfangreichen Nachbearbeitung befindet (ein erster Rohschnitt ist
bereits für Juni geplant), hat George Lucas bereits den nächsten Teil im Visier: "George beginnt, über 'Episode III'
nachzudenken", eröffnete der Produzent Rick McCallum der offiziellen "Star Wars"-Webseite. "Wir hoffen darauf, im
September mit den Konzeptarbeiten und den Animatics für einige der größeren Sequenzen in 'Episode III' zu beginnen.
Wir werden versuchen, die Kostüme bis zum Dezember 2002 festlegen zu können, so dass wir es dem Kleidungsstab
leichter machen können, die Kostüme in Sydney für den Januar 2003 zu erstellen."
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Akte X: Neunte Staffel ohne Carter?
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Dass "Akte X" in eine neunte Season gehen wird, scheint derzeit klar, unklar ist derweil, welche Rolle Chris Carter dabei
spielen wird. Laut "Variety" soll die Serie allerdings unter der Führung von Frank Spotnitz und Vince Gilligan (bisher
Produzenten) weiterlaufen, sollte Carter sich gegen eine weitere Zusammenarbeit entscheiden. David Duchovny wird
in der neunten Staffel überhaupt nicht mehr dabei sein - lediglich für gelegentliche Kurzauftritte, sogenannte 'Cameos',
stehe er zur Verfügung berichtet "Reuters".
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Akte X: Anderson nicht begeistert.
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Gillian Anderson (Akte X: Scully) erzählte der New York Times, dass sie nicht gerade begeistert über die Vorstellung ist,
für eine neunte Staffel der Serie zurückzukehren, wie es ihr Vertrag verlangt. "Für eine Menge Leute gilt, wenn man
seinen Job nicht mag, dann kann man seinen Job auch nicht zu Ende führen. Ich habe nicht notwendigerweise die
Möglichkeit."
Anderson fügte hinzu, "Acht Jahre sind eine lange Zeit." Das Staffelfinale "Existence", das am 20. Mai in den USA
ausgestrahlt wurde, drehte sich vor allem um Andersons Charakter, Special Agent Dana Scully, und um ihre mysteriöse
Schwangerschaft. "Es gab eine Menge Verwicklungen und Wendungen, die das Publikum mit uns durchmachen musste",
sagte sie. "Und hier, am Ende, ist es schon interessant zu sehen, was mit Scully und diesem vollem Bauch von ihr geschieht."
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The Lone Gunmen: Serie abgesetzt.
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In den letzten Tagen veröffentlichten die amerikanischen Fernseh-Netzwerke ihre Sendepläne für den kommenden Herbst.
Demnach wurde von FOX die erst in diesem Frühjahr angelaufene Serie "The Lone Gunmen" abgesetzt. Dies könnte nun
das entgültige Aus der Serie bedeuten.
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B5 Legend of the Rangers: Neue Infos.
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Laut "SF-Wire" werden im neuen Babylon 5 Film, dessen Dreharbeiten am 14. Mai begannen, folgende Schauspieler
zu sehen sein: Dylan Neal wird den Hauptcharakter namens David Martel spielen, Alex Zahara, bekannt aus "Dark Angel"
wird die Rolle von Dulann, einem Minbari, spielen , Myriam Sirois als Sarah Cantrell, Dean Marshall wird als Covert
Intelligence Spion Malcom Bridges zu sehen sein, Warren T. Takeuchi als Kitaro Sasaki, Jennie Rebecca Hogan wird
hinter der Maske der Narn Na'Feel stecken, David Storch als Minbari Tafeek, Enid-Raye Adams ebenfalls als Minbari
Firell und Gus Lynch, der den Drazi Tirk spielen wird, sowie Mackenzie Gray und Andreas Katsulas (alias "G'Kar").
Für Special Effects wird "Gajdecki Visual Effects" zuständig sein. Die kanadische Firma war bereits für Serien wie
"Stargate SG-1", "TekWar" und "Total Recall 2070" tätig und gewann unter anderem bereits einen Emmy Award.
Link zum Thema:
http://www.b5lr.com/
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B5 Legend of the Rangers: Captain trägt Fan Namen!
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"Bart Gregg" wird der Name eines Raumschiff-Captains in dem kommenden "Babylon 5"-TV-Film "The Legend of the
Rangers" sein. Bart Gregg ist gleichzeitig ein B5-Fan aus Washington, der bei einem Gewinnspiel des SciFi Channels
gewonnen hat. An diesem Gewinnspiel haben über 15.500 Fans teilgenommen.
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Mission Erde: Ohne Leeshock und Parker?
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Es scheint, als würden Robert Leeshock (Liam Kincaid) und Leni Parker (Da'an) für die fünfte Staffel nicht zu Mission
Erde zurückkehren.
In einer kurzen Message an ihren Fanclub berichtete Melinda Deines (J Street), dass sie sehr überrascht war, dass Robert
Leeshock und Leni Parker nicht mehr als Hauptdarsteller bei Mission Erde dabei sind.
Doch nachdem sie die ersten Drehbücher der fünften Staffel gelesen hat, ist sie sicher, die Fans werden angenehm überrascht
werden. Sie sagte weiterhin, sie fände es schade jetzt nicht mehr soviel mit Robert Leeshock zusammenarbeiten
zu können, aber sie verstände das Bedürfnis zur Veränderung in der Serie und auch für die Schauspieler selbst.
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V: Neue Serie?
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Wer kennt sie nicht, die alte Alien-Invasions-TV-Serie "V - Die außerirdischen Besucher kommen" aus den 80ern? Gibt
es dazu bald eine Fortsetzung?
Der Serienerfinder Kenneth Johnson meinte gegenüber dem britischen Magazin "SFX", er habe mit Mitarbeitern bei
Warner gesprochen und er habe eine Möglichkeit gefunden, eine "zweite Generation" zu realisieren. Laut Johnson
könne man sich eine Fortsetzung vorstellen, in der Feinde der Aliens aus der Serie eine Rolle spielen, diese könnten
der Widerstandsgruppe helfen, die von Faye Grant und Marc Singer geführt wird. Allerdings sei fraglich, ob die
fremden Aliens nicht ähnliche Pläne hätten, wie die, die bereits die Erde besetzt halten. Ob und wann die Serie ins TV
kommen wird, ist allerdings noch völlig unklar.
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Roswell: Fans danken UPN!
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Die amerikanischen Fans der Serie "Roswell" haben eine spezielle Aktion ins Leben gerufen, um dem Network UPN für
die Rettung der Serie zu danken. Geplant ist laut "SF-Wire" das Sammeln von Spenden für eine Krebs-Organisation.
Die Fans wollen bis zum 1. Juni Geld zusammentragen und die Gesamtsumme im Namen UPNs spenden.
Nachdem es lange etwas ungewiss bezüglich einer dritten Staffel von "Roswell" aussah, hatte der amerikanische Sender
UPN Mitte Mai einen Vertrag über eine weitere Staffel der Serie abgeschlossen und damit "Roswell" dem WB
Network weggeschnappt.
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MechWarrior: Jetzt auch als TV-Serie.
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Foundation Imaging haben zusammen mit Tribune Entertainment, Microsoft und der Fasa Corporation einen Vertrag
angekündigt, um eine einstündige Actionserie zu entwickeln und zu produzieren, die auf dem riesigen und erfolgreichen
"MechWarrior"-Universum basiert. Auch als "Battletech" bekannt wurde dieses Universum in seiner fünfzehnjährigen
Geschichte bereits für viele Medien adaptiert: Videospiele, Brettspiele, Romane usw. "MechWarrior" ist ebenfalls der
Urvater vieler Rollenspiele. Dorothy (D.C.) Fontana, eine der respektiertesten Sciencefiction-Autoren, die auch schon
für "Star Trek", "Star Trek: The Next Generation" und "Babylon 5" gearbeitet hat, wird an dieser Serie mitwirken.
"Da Dorothy sich verpflichtet hat, wird die Serie großartige Charaktere, Romanzen, politische Intrigen und viel Action haben.
Es ist Romeo und Julia im Weltall," kommentierte Paul Bryans von Foundation, einer der Ausführenden Produzenten
der Serie.
Die "MechWarrior"-Fernsehsaga erzählt die Geschichte zweier intergalaktischer Prinzen, die dazu gezwungen sind,
zusammenzuarbeiten, um verbannte Plünderer vom Rande der Galaxie zurückzuschlagen.
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Buffy: Whedon plant Musical-Folge.
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Joss Whedon, Produzent der Serie "Buffy: Im Bann der Dämonen" plant, eine Folge der ersten Staffel auf dem
UPN-Network als Musical zu gestalten.
Der "LA Times" gegenüber sagte er: "Ich frage mich nicht: 'Wie kann ich die Leute schockieren?' oder 'Wie kann ich unkonventionell
sein?' Ich denke darüber nach, was ich noch nicht getan habe. In diesem Fall wird es ein klassisches altes Musical sein,
wo die Lieder dabei helfen, die Handlung zu erzählen. Und die Leute singen Dinge, die sie nicht sagen würden."
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Buffy: Trickserie wird sehr züchtig.
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Joss Whedon hat in einem Interview gesagt, man dürfe in der kommenden Trickserie keine verzwickten sexuellen
Verwicklungen erwarten. Die Serie werde eine Kinderserie und daher werde man eine 16jährige Buffy sehen, die für
einen guten Vampir ("Angel") schwärmt - mehr aber auch nicht. Interessant: Die Trickserie werde zwar handlungsmäßig
im zweiten Jahr der Originalserie spielen, aber Buffys kleine Schwester Dawn wird dort "wahrscheinlich" bereits zu sehen
sein.
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Buffy: Comics vor dem Aus.
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Joachim Kaps von Carlsen Comics hat jetzt erstmalig bestätigt, dass das Gerücht einer etwaigen Einstellung der
Comic-Serien "Buffy" und "Angel" der Wahrheit entspricht.
Im Forum des Verlages machte er allerdings keine genaue Angaben, wann die Serien zum Ende gebracht werden,
stellte jedoch in Aussicht, dass ein anderer deutscher Verlag, welcher ebenfalls US-Comics verlegt, Interesse an
einer Weiterführung gezeigt habe. Laut "Hit Comics" endet die Serie "Buffy" mit der Nr. 30, "Angel" mit der Nr. 8.
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The Matrix: Reloaded!
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Der zweite "Matrix"-Streifen wird unter dem Titel "The Matrix: Reloaded" in die US-Kinos kommen, berichtet der
"Hollywood Reporter". Gerüchtweise hieß es früher, der Film würde den Titel "The Matrix 2.0" tragen.
Mit Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss und Hugo Weaving sind alle Hauptdarsteller aus dem
Kinohit "The Matrix" aus dem Jahre 1999 wieder mit dabei. Gedreht wird an den beiden Filmen 2 und 3 bereits seit dem
26. März 2001.
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A.I.: Neuigkeiten von Spielberg.
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Star-Regisseur Steven Spielberg hat der "LA Times" einige interessante Details seines kommenden Sciencefiction-Films
"A.I." verraten. Demnach gehe es in dem Film um eine Welt, die zwischen Robotern ("mecha") und organischen ("orga")
Lebewesen wie z.B. Menschen aufgeteilt ist. Letztere behandeln die Mechas wie Sklaven. Obwohl der Trailer die Bezüge zu
"Pinnocchio" nahe legt, meint Spielberg: "Pinnocchio ist ein Katalyt für den Anfang einer Odyssee, eine Reise in die
Zukunft. Aber es ist nicht der Film."
Der Androidenjunge (Haley Joel Osment) trifft einen anderen "Mecha", Joe Gigolo (Jude Law). Dieser ist ein
"Liebes-Mecha", wie Law der Zeitung erzählte: "Er ist ein Gigolo. Er hat mehrere Kunden, mit einigen redet er nur, andere
massiert er. Bei einigen geht er vermutlich ein wenig weiter. Sie können die Art und Weise verändern, mit denen er sie
verführt." Law fügte hinzu, dass sein Charakter in dem Film tanzt und singt - "als Teil der Unterhaltung. Er ist ein Mecha
mit vollem Service."
"A.I." basiert auf der Kurzgeschichte "Super Toys Last All Summer Long!" von Brian Aldiss und einem Treatment, der
von niemandem geringerem als Stanley Kubrick stammt.
Neue Szenen aus "A.I." können jetzt im Internet angeschaut werden. Sie stammen aus zwei TV-Spots zum Film.
Links zum Thema:
http://homepage.mac.com/pvad/.Movies/ai320tv1.mov
http://homepage.mac.com/evanchan/.Movies/ai320tv2.mov
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Men in Black 2: Doch mit Tommy Lee Jones!
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Tommy Lee Jones wird nun doch in "Men in Black 2" zu sehen sein. Gegenüber der "New York Post" meinte er, die
Gerüchte um seinen Gagenwunsch seien pure Spekulationen, an denen nichts dran wäre.
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Signs: Gibson in nächstem Shyamalan-Film?
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Der Darsteller Mel Gibson ("Mad Max") wird möglicherweise der Hauptdarsteller im nächsten Film des
Hollywood-Wunderkindes M. Night Shyamalan.
Letzten Monat hat der Regisseur und Drehbuchautor der Produktionsfirma Disney das Drehbuch für seinen nächsten
Film übergeben, der den Titel "Signs" tragen wird. Obwohl noch keine Details der Story bekannt sind, soll er von
seltsamen Kornkreisen im US-Bundesstaat Pennsylvania handeln.
Der Drehbeginn ist im Herbst, und wahrscheinlich wird Shyamalan auch dieses Mal wieder selbst Regie führen. Es bleibt
nun abzuwarten, ob Gibson das Rollenangebot annimmt.
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Megalopolis: Science Fiction von Coppola.
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"Megalopolis" heißt der SF-Film, den Francis Ford Coppola im Herbst in New York drehen wird. Die Story dreht sich
laut "Dark Horizons" um einen Mann, der die "Stadt der Zukunft" bauen will, ein "Utopia". Coppola hat auf dem
Cannes Filmfestival in einem Interview gemeint, "Megalopolis" werde eine Mischung aus New York und dem antiken
Rom, George Lucas werde die F/X für den Film beitragen. In die US-Kinos soll der Film noch 2002 kommen.
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Resident Evil: Schon jetzt Fortsetzung geplant!
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Regisseur Paul Anderson hat in einem Interview gesagt, dass die Verfilmung des Games "Resident Evil" kein
Splatter-Film werden soll, man wolle schließlich ein jüngeres Publikum damit erreichen. Schon jetzt gibt es einen
Titel für eine Fortsetzung: "Resident Evil: Apocalypse". Der Film wird allerdings nur gedreht, wenn der erste Streifen
an den Kinokassen punktet, berichtet "Dark Horizons".
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Minority Report: Mit vielen bekannten Gesichtern.
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Bewegung kommt in das SF-Projekt "Minority Report" von Steven Spielberg. Laut "Variety" wurden nach Tom Cruise,
der angeblich mit einer Glatze zu sehen sein wird, Colin Farrell und Steve Harris nun folgende weitere Darsteller für den
Film engagiert: Klea Scott ("Millennium"), Kathryn Morris, Daniel London, Neal McDonough, Patrick Kilpatrick,
Arye Gross ("Ellen"), Katy Boyer ("Jurassic Park: Die vergessene Welt") und Frank Grillo sowie Samantha Morton.
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28 Days Later: Apokalypse in London.
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Nachdem ein Virus den Großteil der Menschheit dahingerafft hat, versucht eine kleine Gruppe, in London zu überleben.
Dies ist die Story eines neuen SF-Filmprojekts, welches laut "Hollywood Reporter" in England gedreht und ein Budget
von 15 Mio. US-Dollar haben wird. Die Regie wird Danny Boyle übernehmen, produziert wird das ganze von Andrew
Macdonald, Alex Garland schrieb das Buch, auf welchem das Drehbuch basiert. Die drei arbeiteten zuletzt gemeinsam
an dem Film "The Beach".
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Terminator 3: Ohne Patrick, aber mit Diesel?
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Robert Patrick, der inzwischen auch für seine Rolle als Ersatzmann bei "Akte X" bekannt ist, wird laut eigener Aussage
nicht in "Terminator 3" dabei sein.
Laut "USA Today" soll der weibliche "Terminator" nun doch nicht der Bösewicht des Films sein, sondern ein männlicher
Cyborg, dessen Rolle gerüchteweise Vin Diesel ("Pitch Black") übernehmen soll. Regisseur Jonathan Mostow und
Drehbuchautor Tedi Sarafian seien zur Zeit damit beschäftigt, das Projekt in Gang zu bekommen.
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Batman 5: Freddie Prinze Jr. in der Hauptrolle?
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Offenbar erledigt hat sich das Gerücht, George Clooney werde in "Batman 5" erneut die Titelrolle übernehmen. Laut
"Comics2Film" soll Regisseur Darren Aronofsky jedoch schon eine Kandidatenliste für diese Rolle parat haben und
ganz oben stehe Freddie Prinze Jr. ("Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast", "Wing Commander").
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Der Krieg der Welten: Demnächst wieder im Kino.
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Die neue Firma Pendragon Pictures hat bekannt gegeben, dass sie im September mit der Produktion eines Remakes des
SF-Streifens "Der Krieg der Welten" beginnen wird. Der Film basiert auf einem Roman des SF-Autoren H.G. Wells.
Laut "SF-Wire" wird der Chef von Pendragon Pictures, Timothy Hines, selbst die Regie übernehmen. Das Drehbuch
stammt von Susan Goforth, sie soll auch im Film neben zahlreichen TV-Darstellern zu sehen sein. Das Budget des Films
liege bei 42 Mio. US-Dollar. Gedreht werden soll mit dem gleichen Digitalsystem, welches auch George Lucas für
"Episode II" benutzt. Laut "Dark Horizons" soll die Neuadaption düsterer sein als die Verfilmung aus dem Jahr 1953,
die bei uns unter dem Titel "Kampf der Welten" bekannt ist. Zudem werde es darin Kampfmaschinen mit Tentakeln und
Giftgaswaffen zu sehen geben. Premiere soll der Film in Cannes 2003 feiern.
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Timeline: Gerüchte um Besetzung.
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Frisch aus der Gerüchteküche kommen mögliche Kandidaten für Rolle in der kommenden Verfilmung des Romans
"Timeline" von Autor Michael Crichton. Laut "Dark Horizons" sind angeblich Gerald Butler ("Dracula 2000"), Kate
Beckinsale ("Pearl Harbor"), Kip Pardue, Tim Welling und Martin Henderson für Rollen im Gespräch.
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Starship Troopers: Definitiv keine Fortsetzung!
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Eine lange geplante Fortsetzung zum Kinohit "Starship Troopers" nach dem Roman von Robert A. Heinlein wurde nun
offiziell gestoppt. Laut einem Bericht der Zeitung "The Herald Sun" seien diesbezügliche Pläne aufgegeben
worden, weil die auf dem Kinofilm basierende Zeichentrickserie gefloppt sei.
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Halloween 8: Wieder mit Curtis!
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Kürzlich starteten die Dreharbeiten unter der Leitung von Regisseur Rick Rosenthal, jetzt wurde offiziell bestätigt,
dass Jamie Lee Curtis im achten "Halloween"-Streifen zu sehen sein wird. Laut "Variety" wird der Film den
Titel "Halloween: The Homecoming" tragen.
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Back to the Future IV: Ersatz für Fox gesucht.
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Gesucht wird derzeit ein vernünftiger Ersatz für Michael J. Fox. Er wird in der geplanten Fortsetzung von "Zurück in die
Zukunft" gebraucht, welche derzeit vorbereitet wird, berichtet die Zeitung "The Herald Sun".
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X-Men: Ohne Anthony Hopkins.
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Gerüchte, nach denen Anthony Hopkins und Scott Caan im nächsten "X-Men"-Kinofilm zu sehen sein würden haben
sich laut "Comics2Film" nicht als richtig herausgestellt. Ein Mitarbeiter Marvels hat diese Gerüchte dementiert, bisher
sei kein einziger Stargast festgelegt.
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