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15. Juni 2001 - Ausgabe 84 - "Goodbye, Farewell and Amen"
Your Are My Angel
Mit diesem Titel sang sich Christian Schmidt mit seiner Gruppe "Take This" in die Herzen wohl
aller diesjährigen FedCon9-Besucher. Mir ist es nun eine besondere Freude, Ihnen zwei
Hörproben der CD näher zu bringen, die in den vergangenen Wochen im hohen Norden
produziert wurde und natürlich auch verschiedene Versionen dieses Titels enthält.
Schauen Sie daher doch einfach mal auf der Homepage unseres Partners
SF-Media vorbei, wo sich zurzeit auch noch eine 13 MB große
Real-Version des Closing-Videos der FedCon9 zum Download befindet.
Ein weiteres Anliegen ist es mir, Sie auf die Rubriken 13 und 14 der aktuellen Ausgabe hinzuweisen, in denen
es um eine Veranstaltung der ganz besonderen Art geht: Eine Charity zugunsten einer
Kinderschutzambulanz, bei der in diesem Jahr zahlreiche Synchronschauspieler ihr Kommen fest zugesagt
haben. Helfen Sie bitte auch mit dabei, dieses ehrgeizige Projekt für einen guten Zweck tatkräftig
zu unterstützen.
Hingewiesen sei in diesem Vorwort auch schon einmal auf das jährliche Treffen unseres Vereins
"Freunde und Förderer von Science Fiction im Internet e.V.", dass aller Voraussicht nach
im Zeitraum vom 20.-22. Juli in Ratingen / NRW stattfinden wird. Zu diesem Treffen sind natürlich
auch alle Nichtvereinsmitglieder herzlich eingeladen. Dahingehende Informationen finden Sie in den
kommenden Tagen auf unserer Homepage unter http://www.sf-radio.de,
oder direkt unter der Adresse corona@sf-radio.de!
Und nun viel Spaß beim Lesen!
Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Evolution - Urschleim aus dem All
2. Persönliches Logbuch des Captains, Nachtrag
3. Kolumne: Akte X, oder die Essenz der Existenz
4. Star Trek: trekBEAT
5. Fragt Larry!
6. Im Gespräch mit Robert Duncan McNeill
7. Kreuzfeuer
8. Rating Report
9. Star Trek: Smile Fiction
10. Star Trek: Gewalt in Star Trek
11. SF-Radio: Wir über uns
12. Dark Angel: Über Triebe und Tugenden
13. "Helping Hands for Children" - Charity
14. Im Gespräch mit Yvonne Anders-Render
15. Lesezeichen
16. Wissenschaft: Superstrings
17. Subspace Link
Aliens landen auf der Erde. Nein, sie sind nicht grün, sie sind nicht grau, sie bestehen
hauptsächlich aus Schleim. Doch das ist leider nur der Anfang.
Dr. Ira Kane (David Duchovny) und sein Freund Harry Block (Orlando Jones), beide Lehrer am Glen
Canyon College, untersuchen die Einschlagstelle eines Meteors und nehmen Proben mit zurück
in ihr Labor. Dort stellt Dr. Kane fest, dass es sich um außerirdische Organismen handelt, die
sich in einer immensen Geschwindigkeit weiterentwickeln. Die Evolution passiert sozusagen direkt
vor seinen Augen.
Aus Einzellern werden Mehrzeller, aus Würmern werden Amphibien, die Aliens entwickeln sich
bis hin zu ausgewachsenen Säugetieren, die sehr an Dinosaurier erinnern. Was am Anfang noch
recht harmlos wirkt wird also schnell zur Bedrohung.
Von dem Ereignis erfährt natürlich auch das Militär. Sie sperren die Fundstelle
weiträumig ab, doch nicht weiträumig genug. Die Aliens breiten sich, vom Militär
unbemerkt weiter aus und als einige Bewohner der angrenzenden Siedlungen angegriffen werden, ist
klar, dass die Aliens keine niedlichen E.T.s sind.
"Evolution" basiert auf einem Skript von Don Jakoby das eigentlich als absoluter Science
Fiction-Thriller gedacht war – bis es in die Hände von Ivan Reitman fiel. Der Regisseur, der vor
allem durch die "Ghostbuster"-Filme berühmt wurde, war aber nun nicht auf ein
Drama aus, sondern wollte aus "Evolution" einen durch und durch lustigen Film machen.
Das Autorenteam Don Jakoby, David Diamond und David Weissman machten also aus einem
Endzeitthriller eine Endzeitkomödie, die es durchaus in sich hat.
Doch nicht nur das Autorenteam war hier kreativ am Werk, auch David Duchovny ("Akte X")
und Orlando Jones taten ihr Übriges. Die beiden Hauptdarsteller waren sowohl hinter der Kamera
als auch davor ein vor Witz sprühendes Gespann. Man merkt den beiden an, dass sie beim Dreh eine
Menge Spaß hatten.
Es ist übrigens nett David Duchovny in einer anderen Rolle, als den
Ex-"X-Files"-Agenten zu sehen, sondern als Wissenschaftler, den Duchovny wirklich
überzeugend verkörpert. Der Film nutzt außerdem endlich einmal seine
komödiantische Ader voll aus.
Auch Seann William Scott ("Road Trip"), der in diesem Film den etwas unterbelichteten
Wayne spielt, hat ein Talent für Filme wie diesen. Die Szene, in der er einen Flugsaurier mit einem
total schnulzigen Song anlockt, ist so was von krank, dass es schon wieder wirklich witzig ist.
Orlando Jones spielt hier den (Pseudo-) Geologen Harry Block, der aber eigentlich mehr am Training seiner
Damen-Volleyballmanschaft, als an wissenschaftlichen Funden ist. Um nun noch das Team der
"Retter der Menschheit" abzurunden kommt noch Julianne Moore hinzu. Ihre Figur, CDC
Angestellte Allison Reed, hat einige sehr interessante Ansätze, doch haben die Macher unbedingt
noch witziger sein wollen, als erlaubt und haben ihr eine etwas nervige Tollpatschigkeit angehängt.
Ständig stolpert die Frau und man fragt sich, wozu?
"Evolution" bietet neben den witzigen Dialogen auch noch tolle Effekte. Die Kreaturen sind
gut animiert und manchmal so exotisch, dass man gespannt ist, welche Stufe die nächste auf der
Evolutionsleiter ist. Es überrascht nicht, dass für diese Animationen das Team von
"Jurassic Park" verantwortlich zeichnet.
Mit einer Mischung aus Comedy und SciFi bietet "Evolution" einen Film, dessen
Spaßfaktor auf einer Skala von 1 bis 10 eigentlich eine glatte 11 verdient hätte. Schon allein
wegen des unverschämten Product Placements am Schluss von "Evolution" bei dem
alle Drogisten dieser Welt entzückt aufjauchzen werden, und dessen Absurdität und zugleich
Genialität einmalig ist, kann man ihn nur empfehlen. Wer ins Kino gehen will, um Spaß zu
haben und sein Zwerchfell einer angenehmen Massage zu unterziehen, für den ist
"Evolution" gerade richtig. Und für David Duchovny Fans ist er sowieso ein Muss.
Der Film läuft am 19.7. in Deutschland an.
Links zum Thema:
http://www.evolution-der-film.de
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Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass im folgenden Artikel
massiv über die letzte Folge der Serie 'Star Trek: Voyager' berichtet wird. Einzelheiten und Handlungen
werden beschrieben, die bisher nicht im deutschen Free TV zu sehen waren.
Wer jetzt weiterliest, tut dies auf eigene Gefahr und wird unweigerlich über das Schicksal der Voyager
informiert werden!
Dies ist mein vorläufig letzter Eintrag in mein persönliches Logbuch als Captain der USS
Voyager. Gestern erst haben wir nach siebenjähriger Odyssee den Alphaquadranten und die Erde
erreicht und morgen beginnen schon die ersten Untersuchungen, die nach einer solch langen Reise
durchaus akzeptabel und verständlich sind.
Als Captain bin ich sowohl für all unsere Handlungen, als auch für unsere Entscheidungen
und unsere Vorgehensweisen komplett verantwortlich und werde die nächsten Tage und Wochen
in mehr als einer Anhörung verbringen. Was am Ende dieser Stafette stehen wird, weiß ich
nicht und ob ich danach noch Captain der Voyager oder überhaupt ein Sternenflotten-Captain sein
werde, ebenso wenig.
Da unser Logbücher hier enden, werden sie einem unsichtbaren Publikum nie verraten
können, wie meine persönliche Zukunft aussieht. Oder die von Seven of Nine, des Doktors
oder der einzelnen ehemaligen Mitglieder des Maquis unter meiner Crew. Zwar bin ich zuversichtlich,
dass allen eine faire und positive Behandlung seitens der Föderation und der Sternenflotte zuteil
werden wird, aber man kann nie wissen.
Eben so wenig, wie jemand ahnen konnte, dass eine ältere Version meines Selbst, die in ihrer
Realität die Voyager erst nach 23 Jahren Reise nach Hause bringen konnte, unter den Verlusten
innerhalb ihrer Crew so sehr litt, dass sie sich entschied, zurück in ihre Vergangenheit zu
reisen – in unsere Gegenwart -, um ihr Schiff – um uns – früher nach Hause zu bringen. Erst ihre
Technologie, ihre Waffen und ihre Schilde aus der Zukunft, ermöglichte es uns überhaupt,
diesen letzten Streckenabschnitt so schnell zu überwinden.
Ich muss häufig an den alten Admiral Janeway denken und frage mich, seit die Anspannung
nach dem Moment der Heimkehr ein wenig nachgelassen hat, ob ich ihr Verhalten und ihre
Beweggründe tatsächlich gutheißen kann. Wir haben unzweifelhaft enorm von ihren
Entscheidungen profitiert und sie ist für ihren Traum einer schnelleren Rückkehr ihres
Schiffes und ihrer Crew einen sicherlich grauenhaften Tod in den Armen - und zusammen mit - der
Borg-Queen gestorben, aber kann ich ihre Denkprozesse nachvollziehen?
Seven of Nine starb in jener alternativen Zeitlinie lange, bevor die Voyager nach Hause kehrte und ihr
Ehemann, mein erster Offizier, verwand diesen Verlust nie. Chakotay starb schließlich, einige
Jahre nach der Heimkehr, als gebrochener Mann. Und Tuvok! Tuvok wurde in eine Anstalt für
unheilbar Gestörte eingeliefert, - als Auswirkung einer Krankheit, die nun, wo wir 16 Jahre
früher als eigentlich geschehen in die Heimat zurückgekehrt sind, auf Vulkan erfolgreich
behandelt werden kann.
Um diesen Personen eine bessere Zukunft zu ermöglichen, opferte Admiral Janeway die Zukunft
von Millionen oder Milliarden anderer Individuen. Denn nun, wo wir schon jetzt zur Erde
zurückgekehrt sind, wird die Geschichte anders verlaufen und neue Wege gehen. Männer
werden andere Frauen treffen, manche Kinder werden nie geboren und Kriege nehmen vielleicht einen
völlig anderen Verlauf. - Admiral Janeway hat gegen alles verstoßen, von dem ich mir von
Zeit zu Zeit einbilde, dass es mir wichtig ist.
Wenn ich an ihre Zeitlinie in 26 Jahren denke, fröstelt es mich. Was für eine Macht muss
die Föderation in dem Vierteljahrhundert entwickelt haben, wenn sie über solche Waffen
verfügt? Mit den Torpedos aus der Zukunft haben wir Borg-Schiffe mit nur einem Schuss
vernichtet und die Schildtechnologie aus dem Shuttle des Admirals war nicht nur ungeheuer effektiv
und ließ uns den Beschuss durch drei Kuben locker überstehen, sondern war auch in
erstaunlich kurzer Zeit in unser eigenes System zu integrieren. Eigentlich unglaublich!
Unsere Rückkehr nach Hause war nur durch ein Transwarptunnel-Verbindungssystem der Borg zu
erreichen, von denen nur sechs in der gesamten Galaxis existieren. Etliche von Borgkuben
beschützten diese in einem Nebel verborgene Einrichtung und eigentlich war das auch ganz gut so.
Wenn ich bedenke, dass wir dieses riesige Areal mit nur drei Torpedos in einer Kettenreaktion vernichten
konnten, muss ich unweigerlich an Captain Jean-Luc Picard denken und an die Zeit, wo er von den Borg
assimiliert wurde. Wie jämmerlich hat sich seine Crew im Kampf gegen das Kollektiv angestellt. Er
kann wirklich von Glück sagen, dass er diese Begegnung überhaupt überlebt hat.
Meine Erfahrungen mit den Borg machen mir immer klarer, dass diese Ansammlung von assimilierten
Spezies, gründlich überschätzt wurde! Ich gehe jede Wette ein, dass in der Zukunft von
Admiral Janeway im Unterricht auf der Akademie nur noch Witze über das Kollektiv gerissen wurden.
Werde ich, nun nachdem die Zukunft eine andere werden wird, dennoch zu einer Person mit solchen
Einstellungen werden? Werde ich die Direktiven der Föderation mit Füßen treten, wenn
ich es für richtig halte? Ich, - die zu der Zeit, als wir Tuvok von einem heimtückischen Virus
heilten, noch zu Fähnrich Kim sagte, dass heutzutage Männer mit einer Einstellung wie
James T. Kirk schnurstracks in die Arrestzelle wandern würden?
Werde ich genau jene – oder vielleicht sogar eine noch schlimmere – Einstellung bekommen? Oder: Habe
ich sie sogar bereits? Bin ich launisch und entscheide mal so mal so? Hätte ich Tuvix nicht
töten dürfen? Andererseits habe ich aber auch einige Male die Föderation und das
Universum gerettet! Ist das nicht ein ausgleichendes Gewicht in der Waagschale einer Bewertung unserer
Reisen?
Ich weiß es nicht, aber die kommenden Untersuchungen werden schon bald Licht in dieses Dunkel
bringen und zu einem Ergebnis führen. Und vielleicht ist es ganz gut, dass diejenigen, die unsere
Abenteuer durch unsere Logbücher mitverfolgen, nicht erfahren werden, wie dieses Ergebnis aussehen
wird.
Janeway Ende.
(Zurück zum Inhalt)
Ich habe gestern wieder festgestellt, dass man mit "Akte X" einen biblischen Abend verbringen
kann. Mulder als gekreuzigter Jesus in "6th Extinction", oder als Lazarus (okay, der war nur 3
Tage tot, nicht 5 Monate) in "DeadAlive". Und nun? Scully als Maria? Schwanger von wem?
Vom Heiligen Geist? Oder vielleicht doch von Jesus/Lazarus/Mulder?
Hatte ich wirklich damit gerechnet, dass diese Fragen in den beiden letzten Folgen der 8. Staffel,
"Essence" und "Existence", beantwortet würden? Nein, natürlich nicht.
Was erwartet man denn auch von "Akte X"?
In "Essence" fragt Mulder am Anfang "How did this child come to be?" und
langsam wurde mir klar, dass Chris Carter entweder keinerlei Ahnung von Biologie hat, oder das Chris Carter
seine Bibel wieder herausgekramt hat und im Index unter "Wunder" nachgeschlagen hat.
Es ist also ein "Wunder", okay, gut. Um es mit John Doggetts Worten zu sagen: " I don’t
believe this crap!".
In all den Jahren hat uns Mr. Carter nie so ein unverdauliches Zeug aufgetischt, wie in diesen Folgen. Aber
sie waren trotzdem gut. Dieses Paradoxon verstehe ich immer noch nicht ganz, aber ich habe
"Essence" und "Existence" wirklich gerne gesehen. "Essence" war eine
ziemlich düstere Folge, in der Billy Miles auftaucht, um Scully zu töten. Auf einmal ist auch wieder
Krycek mit von der Partie, diesmal auf der guten Seite und die Folge hat ein angenehmes Tempo. Klasse,
super-duper-pow! Ach zur Hölle mit den religiösen Anspielungen, wenn Carter es halt mag, dann
soll er doch tun, was er nicht lassen kann.
Und ich habe etwas ziemlich Erschreckendes festgestellt: Ich mag John Doggett. Er ist eine Figur, die bis jetzt
seinen Prinzipien immer treu geblieben ist und Doggett ist so wunderbar bodenständig. Er ist auch die
einzige Figur, die in den beiden Folgen halbwegs normal agiert. Ich meine, Krycek ist mal wieder auf der Seite
der Guten... na gut, nicht wirklich. In der nächsten Folge versucht er Mulder mal wieder umzubringen...
nun ja, war wohl nichts. Skinner ist irgendwie kaltblütig geworden, Mulder sieht irgendwelche Lichter,
Agent Reyes fühlt negative Schwingungen und möchte Walgesang zur Geburt, und ja, sie tut es
wirklich, sie hat wie ein Wal... oh je. Und Scully? Sie ist irgendwie leicht überfordert. Genau wie ich, wenn
ich es sehe.
Aber nur ganz leicht. Denn als "Akte X"-Fan, der jetzt mehr oder weniger alles von der 8. Staffel
gesehen hat, da lernt man Abstriche zu machen. Es ist schade, aber man tut es. Erstmal muss man ohne Mulder
auskommen, dann bekommt man häppchenweise Mulder und Scully Action in Rückblicken
("Per Manum"), dann ist er tot, dann lebt er wieder. Eine Achterbahn war es sicherlich, diese
8. Staffel. Und sie endet mit einer Achterbahnfahrt, nachdem einem irgendwie schlecht ist, aber man trotzdem
aus einem wirklichen Adrinalinrausch heraus immer noch mehr will.
Ich will mehr. Mehr Scully. Mehr Mulder. Mehr Essenz.
Die Essenz der Serie war für mich immer Mulder und Scully, squirrel und moose. Spooky und Ice Queen.
Dana und Fox. Nicht Doggett. Nicht Reyes. Nicht das "Monster der Woche".
Und so gehen denn 8 Jahre "X-Files" mit einem wundervollen Augenblick zu Ende. Das war’s.
Mir ist schon bewusst, dass es noch eine nächste Season geben wird, und noch mehr Spekulationen,
ob David Duchovny noch mal mitspielt... oder ob es noch einen Kinofilm gibt.
Doch einmal ist es genug, oder? Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit, um das Kapitel "Akte X"
endlich ruhen zu lassen und die nächste Staffel als Spin-Off zu verbuchen.
Hat irgend jemand außer mir auch das Gefühl, dass es in 50 Jahren immer noch
"Akte X" geben wird? Mit der fünften oder sechsten Generation Agenten...
Um mit Mulders Worten aus "Requiem" zu enden: "There has to be an end, Scully."
(Zurück zum Inhalt)
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Sat1: Die aktuelle Programmplanung.
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Die Programmplanung des deutschen Star Trek-Senders SAT.1 lässt ja gerade im
Science Fiction-Bereich manchmal doch etwas zu wünschen übrig, wodurch es
die Fans auch schon nicht mehr verwundert, dass die ein oder andere Episode
einer Serie nicht in der richtigen Reihenfolge ausgestrahlt wird.
So ist es dann auch nichts Seltsames mehr, dass es nach der Ausstrahlung der
Doppelepisode 'Unimatrix Zero' aus der Serie 'Star Trek: Voyager', in der
aktuellen Woche nun erst einmal einen Schritt zurückgehen wird. Die bisher
im deutschen FreeTV noch nicht ausgestrahlte Episode 'Der Spuk von Deck 12'
wird am Freitag auf dem Sender zu sehen sein.
Eigentlich gehört diese Episode ja noch vor 'Unimatrix Zero', aber da man
bei SAT.1 unbedingt den Cliffhanger von Voyagers sechster Staffel an
Pfingsten senden wollte, wurde 'Der Spuk von Deck Zwölf' kurzerhand um
vierzehn Tage verschoben. Möglicherweise wollte der Sender aber auch nach
der Ausstrahlung des hauseigenen Filmes 'Vera Brühne' am 01.Juni den
gewohnten Sendeplatz von 'Star Trek: Voyager' mit einem Knaller besetzen.
Nach der Ausstrahlung dieser Episode färt man bei dem Sender nun aber erst einmal
mit der regulären Ausstrahlung fort.
Den gewohnten Sendeplatz am Samstag Nachmittag wird 'Star Trek: Voyager'
hingegen verlassen. Am 07. Juli wird die Serie zum
letzten Mal auf diesem Sendeplatz ausgestrahlt. Mit der vorletzten Episode
aus der fünften Staffel, 'Geheimnisvolle Intelligenz', beendet der Sender
die Wiederholung der Serie.
Erhalten bleiben werden uns aber die Ausstrahlung von 'Star Trek: The Next
Generation' unter der Woche, und - wie bereits oben erwähnt - auch 'Star
Trek: Voyager' wird weiterhin am Freitag Abend gesendet werden. Zumindest
für das nächste halbe Jahr dürfte der Star Trek-Fan somit noch Unterhaltung
bei Sat.1 vorfinden.
Links zum Thema:
http://www.sat1.de/
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"You Are My Angel" jetzt als Hörprobe.
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Von der Bühne auf die CD. Wie bereits im Vorwort angeschnitten, wird der Song "You Are My
Angel" von Christian Schmidt, der in diesem Jahr auf der FedCon9 für Furore sorgte, bald auf
CD veröffentlicht.
Der offizielle Release wird am 21.06. sein und die CD wird DM 15,- zzgl. DM 3,50 Versand kosten.
Bestellungen kann man ab heute aufgeben unter
SpaceAcademy@gmx.de!
Doch natürlich müssen Sie nicht die Katze im Sack bestellen: Auf der Homepage unseres
Partners SF-Media liegen seit heute auch zwei Hörproben dieser CD unter der Adresse
http://www.sf-media.de/fedcon zum Download bereit.
Schauen Sie rein!
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Plotschnipsel zum 10. Kinofilm.
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Während einer Convention in den USA verrieten die Darsteller Marina Sirtis
(ST:TNG Troi) und Michael Dorn (ST:TNG Worf) einige Kleinigkeiten über die
Story des nächsten Star Trek-Kinofilms. Vorsicht vor Spoilern!
Beide Darsteller haben bereits das Drehbuch gelesen, und Marina Sirtis
verwarf einerseits das Gerücht, ein Mitglied der Brückenbesatzung werde
sterben, bestätigte andererseits jedoch, das die erste Szene des Filmes die
Hochzeit von Deanna mit Will Riker zeigen würde. Außerdem werde ihr
Charakter wieder einmal für kurze Zeit das Steuer auf der Enterprise
übernehmen müssen, wobei sie nicht verriet, ob die Enterprise dabei wieder
zerstört werden würde.
Von Michael Dorn war zu hören, das auch ein Star einer anderen ST-Serie zu
sehen sein würde. In der Juni-Ausgabe der "Cineplex Kinotipps" wird in
diesem Zusammenhang Seven of Nine genannt: "So soll Borg-Babe Seven of Nine
(Jeri Ryan) vom Star Trek-Ableger 'Voyager' für frischen Wind und allerlei
Wallungen unter der betagten Next Generation-Crew sorgen - ihre vielen
Anhänger wird's freuen!"
Offizielle Ankündigungen hierzu fehlen natürlich noch - die Sache sollte
also erst einmal als Gerücht betrachtet werden.
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"Enterprise" startet erst Ende September.
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Entgegen bisherigen Gerüchten, denen zu Folge UPN die neue "Star Trek"-Serie
bereits im August starten wolle, plant das Network nun augenscheinlich einen
US-Start im September. Am Mittwoch, dem 26.09. soll "Enterprise" mit einer
zweistündigen Pilotfolge starten. Dies ist laut TrekToday-Quellen aus einem
Telefongespräch mit Paramount hervorgegangen.
Dieses Datum setzt die Premiere zwar einen Monat später als bisher vermutet
an, dafür wird "Enterprise" aber in der ersten Woche der offiziellen
Herbstsaison starten.
Die Pilotfolge wird vermutlich viele Zuschauer anziehen, und das mag der
Grund dafür sein, dass UPN mit der Ausstrahlung bis September wartet. Denn
auf der Grundlage der offiziellen Saisonzahlen werden die
Quotendurchschnitte der großen Networks berechnet.
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Wang über seine Probleme mit Ken Biller.
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Dass der Executive Producer bei "Star Trek: Voyager" von Brannon Braga zu
Kenneth Biller gewechselt ist, war für Garrett Wang (ST:VOY Kim) "ein
schlechter Wechsel". Dies enthüllte der Schauspieler auf der
Holodiction-Convention in Sydney.
"Es hatte viele Auswirkungen", meinte Wang darüber, dass Braga nach der
sechsten Staffel an die Arbeit von "Enterprise" gewechselt ist.
"Verschiedene Schauspieler sind mit verschiedenen Executive Producers
stärker verbunden - Roxann [Dawson (ST:VOY Torres)] mit Ken Biller, ich mit
Brannon Braga."
"Einige der Zeilen, die wir bekamen, konnte ich einfach nicht aussprechen",
fuhr Wang fort. "Sie hatten zu viele Konsonanten."
Normalerweise telefonierten die Schauspieler dann mit den Autoren und
versuchten, einen Kompromiss zu erarbeiten, aber in der siebten Staffel
wurde das schwieriger.
Wang meinte: "Ken Biller hat sein Veto gegen jede Veränderung eingelegt."
Darüber hinaus bemängelte er, dass seine Bitte, selbst für die Serie
schreiben zu dürfen, von Biller brüsk mit den Worten "Hast du denn je was
geschrieben?" abgeschmettert worden sei. Und als Wang ihn darauf hinwies,
dass Brannon Braga ihm zuvor aber zugesagt habe, meinte Biller: "Brannon
leitet die Show nicht mehr."
Dennoch betonte der Schauspieler auch, dass er Verständnis für die Lage
Billers habe, der ja nun die Verantwortung hätte tragen müssen, und dass er
ihn als Autor schätze.
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"Dominion Wars" ist erschienen.
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Simon&Schusters neues Strategiespiel "DS9: Dominion Wars" ist in den USA
erschienen. Das von Gizmo Games entwickelte Echtzeit-Strategiespiel ist in
den letzten Staffeln der Serie angesiedelt und handelt - wie der Titel schon
sagt - vom Krieg mit dem Dominion. Der Spieler kann das Kommando über vier
am Krieg beteiligte Streitkräfte übernehmen: Föderation, Klingonen,
Cardassianer und Jem'Hadar. Die Missionen lehnen sich dabei an die TV-Serie
an, einige Schlachten wurden von Sisko & Co in ihren Gesprächen über den
Krieg erwähnt, andere fanden sogar auf dem Fernsehschirm statt, wie
beispielsweise die Befreiung der vom Dominion besetzten Raumstation DS9 in
der Episode "Sacrifice of Angels".
Obwohl es in dem Spiel hauptsächlich um das Gewinnen einzelner Schlachten
geht, muss der Spieler auch rudimentäre Aufgaben im Rohstoff-Management
übernehmen und in seiner Flotte Logistik und Personalpolitik betreiben. Man
wird auch auf einige neue Schiffsdesigns treffen, und wer den "Starship
Creator Warp II" besitzt, kann seine eigenen Designs in das Spiel
importieren.
Bis zur Veröffentlichung des Spiels in Deutschland wird aber sicherlich noch
einige Zeit ins Land gehen. Wer sie sich bis dahin etwas vertreiben will,
kann über die Links Trailer zu "Dominion Wars" und "Starfleet
Command: Orion Pirates" von Interplay finden.
Links zum Thema:
http://www.gizmogames.com/Teaser800x364.exe
http://www.interplay.com/sfc-op/downloads.html
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Werbeagenturen glauben an Erfolg von "Enterprise".
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Um so viel Werbezeit während des Programms wie möglich zu verkaufen, haben
die amerikanischen TV-Networks die Inserenten mit einer Flut von
Präsentationen und glitzernden Presse-Kits überhäuft. Gestern feuerten die
Inserenten nun zurück und sagten voraus, welche Fernsehshows im kommenden
Herbst erfolgreich sein werden und damit die Zuneigung der Zuschauer
gewinnen.
Die Werbeagentur TN Media erwartet, dass "Enterprise" einer der großen Hits
der Saison wird. Die Agentur beschreibe die Serie als eine der neuen
UPN-Serien, die am ehesten erfolgreich sein werde, berichtet der Hollywood
Reporter.
Die Inserenten erhoben Zuschauerschätzungen für jede Serie, die innerhalb
der Networks in diesem Herbst ausgestrahlt werden. Dieses Jahr ist die
Meinung der Inserenten ganz besonders wichtig, da die langsame Wirtschaft
das Geschäftsfeld der Fernsehwerbung von einem Verkaufs- zu einem
Ankaufmarkt umgewandelt hat. Die Einnahmen des Vorverkaufs der Werbezeiten
wird in diesem Jahr mindestens 1 Milliarde Dollar unter dem Rekordeinbruch
von 8.1 Milliarden Dollar vom letztem Jahr liegen, und weniger Konkurrenz
für die Werbezeiten kann sich stark auf die Programme auswirken, die man
auswählen wird, um dort die Kampagnen zu starten.
Neben "Enterprise" waren die Inserenten auch mit dem Dienstagprogramm von
UPN zufrieden, dem Tag, an dem "Buffy the Vampire Slayer" und "Roswell"
gezeigt werden wird. Doch laut Electronic Media fragten sich die Inserenten,
wie Roswell sich gegen die neue WB Serie "Smallville" schlagen wird, in der
es um den jungen Superman geht.
Obwohl man die Inserenten mit den eigenen Serien beeindrucken möchte, wird
sich UPN wegen ihrer Serien wie "Buffy" und "Enterprise" in den kommenden
Monaten auch dieser Gruppe anschließen. Laut Variety hat das Network die
Endeavor-Werbeagentur angeheuert, um Werbeverträge abzuschließen, die beiden
Gesellschaften und den neuen Serien von UPN dienen wird.
Endeavor wurde erst kürzlich angeheuert, aber die Diskussionen wurden
bereits mit Gesellschaften wie Nokia, Sprint und 7-11 geführt. Dadurch wird
der "Enterprise"-Pilotfilm seine Premiere zu einer Sendezeit feiern, die von
Sprint gesponsert wird, und Buffy könnte von einem Scratch-and-Win
Wettbewerb von 7-11 promotet werden. Das Team hinter diesen Gesellschaften
arbeitete schon in der gleichen Position für Fox, wo man ähnliche Verträge
für Serien wie den "Simpsons" abschloss.
Laut UPN macht das große Fandom der eigenen Serien diese Verträge besonders
interessant für die Inserenten. "Wir haben nun Serien mit wirklich
leidenschaftlichen Fans," sagte UPN VP Adam Ware Variety. "Es gibt eine
einzigartige Gelegenheit für die Inserenten, um sich auf eine Art und Weise
zu beteiligen, die über einen 30-sekündigen Werbespot hinausgeht. Die
Zuschauer dieser Serien wollen [in die Promotion] einbezogen werden. Unsere
Ziele decken sich perfekt mit den Zielen [Endeavors]."
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Kommentare zu "Enterprise".
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Und hier noch einige Stellungnahmen bekannter Star Trek-Beteiligter über die
neue Serie:
George Takei (ST:TOS Sulu) ist dem "Voyager"-Nachfolger gegenüber kritisch
eingestellt - anscheinend hat sich die alternde Trek-Ikone noch nicht vom
Scheitern seiner "Excelsior"-Kampagne erholt. Der Schauspieler über die
Serie: "Anscheinend haben die Trek-Macher nicht das selbe Gefühl für Star
Trek wie Gene Roddenberry. Jedes Spin-Off schlägt mit niedrigeren
Einschaltquoten zu Buche." Den Sendungen fehle Roddenberrys Gespür für
interessante Abenteuer, man versuche dies mit Gewalt und dunklen Handlungen
wie bei DS9 zu ersetzen.
Rick Berman, kreativer Kopf von "Enterprise", hat seine Beweggründe zum
Aussehen der neuen Serie dem Chicago Tribune gegenüber nochmals dargelegt:
"Wir haben 526 Stunden Fernsehen aus dem 24. Jahrhundert produziert, sowie
drei Filme, und einen vierten in Vorbereitung. Es wurde Zeit, etwas Neues zu
machen. [...] Für uns bringt die Reise zurück in eine Zeit, in der Raumfahrt
noch ein Abenteuer war, die Möglichkeit wirklich Menschen zu sehen, die in
Gebiete vordringen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist."
Die Nähe zum 21. Jahrhundert bringt Berman zu Folge aber noch weitere
Vorteile: Dadurch könne man realistischere Charaktere entwickeln. "Und
natürlich haben die Fans die wundervolle Möglichkeit, Technologien, die sie
aus der fernen Zukunft kennen, in ihren Kinderschuhen zu erleben."
William Shatner kommentierte die neue Serie kurz und knapp: "Es gibt da
etwas in der Formel des Franchise, das einfach immer funktioniert, und es
wird wieder funktionieren."
Der Vorsitzende von UPN Entertainment hat ebenfalls noch einige kleine
Informationen durchsickern lassen: Die Design-Elemente und technischen
Kulissen an Bord der Enterprise würden ungefähr dem Interieur des Space
Shuttle oder der Internationalen Raumstation ISS ähneln. Auch die Uniformen
lehnen sich im Design den derzeitigen Mustern der NASA an.
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William Shatner in "American Psycho 2".
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William Shatner (ST:TOS Kirk) wird in "American Psycho 2" als "Prof. Robert
Strickland" zu sehen sein! Strickland ist laut Coming Attractions ein Lehrer
an der York University, früher war er ein Jäger von Serienkillern.
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Tim Russ in "Metal War".
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Seine Vulkanierohren hat Tim Russ (ST:VOY Tuvok) abgelegt, aber gänzlich
untätig ist er deshalb trotzdem nicht: Er wird an der Produktion des Films
"Metal War - Robot Dawn" beteiligt sein.
"Ich bleibe so beschäftigt wie möglich, jetzt da ich kein Gefangener von
Paramount mehr bin", scherzte Russ auf der Holodiction-Convention im
australischen Sydney. Über den Film verriet er zwar einige Details, jedoch
nicht, in welcher Form er daran beteiligt ist, ob vor oder hinter der
Kamera.
Das bereits fertiggestellte Drehbuch ist für einen zweistündigen Film
ausgelegt, der sowohl ein Spielfilm als auch ein Serienpilot werden könnte.
"Metal War" soll teils ein gespielter Actionfilm, teils computergeneriert
werden.
Auf der Website http://www.metal-war.com
werden u.a. Investoren gesucht. Aber auch
ein Trailer ist zu finden. Darüber hinaus liest sich da, dass "ein populäres
Genretalent" beteiligt sei - etwa Tim Russ? - und dass der Film die
Zielgruppe der 18- bis 35-jährigen ansprechen solle.
Die Handlung dreht sich um ein experimentelles Projekt, in dessen Verlauf
Roboter ein Gefühlsleben entwickeln. Daraufhin rasten sie aus und legen
alles in Schutt und Asche. Zwar wird diese Rebellion niedergeschlagen, aber
vier Jahre später kehren die Roboter unter der Führung einer unbekannten
Person zurück.
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TNG Stars besuchen "Enterprise"-Sets.
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Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) und Brent Spiner (ST:TNG Data) besuchten
kürzlich das Set von "Enterprise", um sich mit Hauptdarsteller Scott Bakula
(ENT: Archer) zu treffen. Laut der offiziellen Star Trek Seite redeten die
beiden Stars aus TNG mit Bakula über Technobabble, Star Trek im Allgemeinen
und über die Uniformen der Serie.
Während sie mit Bakula sprachen, wurden Frakes und Spiner die
"Enterprise"-Kostüme gezeigt. Sie bewunderten die zeitgenössischeren
Uniformen. Die offizielle Seite beschreibt diese mit einem "lockereren
Aussehen, natürlichen, atmenden Fasern und [fehlenden] unkomfortablen
Stiefelschäften." Zudem haben die Uniformen Reißverschlüsse und aufgenähte
Taschen.
Vor einigen Tagen machte das Gerücht die Runde, die Uniformen wären
Navy-blaue Overalls mit bestimmten Farben, die den Rang und die Funktion
markieren, ein schwarzer Stehbundkragen und ein Aufnäher auf der linken
Schulter, der das Logo der Enterprise zeigt.
Während Frakes und Spiner nur das Set besuchten, sind andere Star
Trek-Veteranen weitaus mehr in "Enterprise" involviert. Die britische Star
Trek Webseite StarTrekUK.com hat nun ein Gerücht veröffentlicht, nach dem
Vaughn Armstron eine Gastrolle im zweistündigen Pilotfilm "Broken Bow"
übernehmen wird.
Armstrong hält derzeit den Rekord für die zahlreichsten außerirdischen
Gastrollen bei Star Trek. Zum ersten Mal sah man ihn als Korris, einem
Klingonen in der TNG-Episode "Worfs Brüder" ("Heart of Glory"). Danach
spielte er zwei weitere Rollen bei DS9. Er hat nicht weniger als fünf Rollen
bei "Star Trek: Voyager" gespielt, wo man ihn zuletzt als Klingonen Korath
im Serienfinale "Endgame" sehen konnte. Details über seine Beteiligung an
"Enterprise" gibt es bisher nicht. Eine offizielle Bestätigung fehlt zudem
auch.
Die Dreharbeiten des Pilotfilmes laufen derzeit stetig weiter. Die Webseite
Project Quantum Leap hat einen kurzen Bericht von einer Quelle in Los
Angeles veröffentlicht, die bestätigt, dass die Schauspieler nach der
Beendigung des Pilotfilms einige Wochen frei nehmen, damit das Studio einige
Details weiter ausarbeiten kann. Die Produktion der ersten regulären Episode
wird voraussichtlich Ende Juni beginnen.
Links zum Thema:
http://www.startrek.com/
http://www.startrekuk.com/
http://www.projectquantumleap.com/
http://www.stenterprise.de/
|
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Anmerkung: Neben der Arbeit als Fotoeditor und Berater für die wöchentlich in Großbritannien
als Enzyklopädie erscheinenden Star Trek-Fact Files, ist Larry Nemecek auch Autor des
Star Trek: Companions, sowie Herausgeber vom
Communicator, dem offiziellen Magazin des U.S. Star Trek-Clubs, das zweimonatlich erscheint.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.sf-radio.de direkt auf unserer Homepage.
Melanie Steinfeld: Gibt es einen vereinfachten Weg, um "Sternzeitdaten” in unsere eigene
Zeitlinie zu übersetzen, oder sie in unsere zu berechnen? Und was bedeutet in diesem Zusammenhang
die Nummer hinter dem Punkt (54321.X). Steht dies für Stunden oder etwa 1/10 vom Tag?
Larry Nemecek: Also, da gibt es eine "Spaß-Variante" und das System in den Serien,
das sich absolut nicht auf unseren Kalender bezieht - meistens jedenfalls.
Fans haben ein Sternzeitsystem benutzt, das eine Weile in den offiziellen Pocket Books Kalendern erschien
und die Zahlen des aktuellen Jahres, Monats und Tages benutzte: zum Beispiel der 4. Juli 1987 wäre
SD 8707.4...der nächste Tag, der 5. Juli, wäre dann 8707.5 usw. Selbstverständlich springt
man dann von 8707.31 auf 8708.01, aber das war zum Spaß, nicht aus Genauigkeit.
Der Maßstab der Serie hat versucht, sich von der alten Serie zu entfernen, von der vierstelligen, sehr
ungenau definierten Form, zur fünfstelligen Grundform der "modernen" Ära, als
ST:TNG startete und man einen offensichtlichen Sprung und ein neues Design benötigte. Zu der Zeit
benutzten sie eine "4" für das 24. Jahrhundert, dann eine "1" für die
erste Staffel, dann drei Ziffern, die die Staffeln vom Anfang bis zum Ende unterteilen, von "000"
bis "999" vor dem Neustart. Also hatte die erste Staffel von TNG die 41.000er Nummern, die
Zweite die 42.000er und so weiter.
Mit dem Erscheinen von anderen Filmen und Serien überlagerten sich die Jahre und dadurch wurde der
"Staffel-Zähler" bedeutungslos, abgesehen von seiner ursprünglichen Bedeutung.
Was es uns gegeben hat, ist die Vorstellung eines 1000 Sterndaten "Jahres". Nun, frühe
Autoren-Anleitungen für TNG nannten die letzte Stelle vor dem Komma einen Tageszähler und
die Dezimalstelle als 1/10 des Tages, doch das wurde später aus offensichtlichen Gründen
geändert. Wenn das Jahr von 365 auf 1.000 "Tage" erweitert wird, dann wäre
eigentlich eine Sternzeit-Einheit eher ein Drittel eines Tages als ein ganzer Tag, und die Nachkommastelle ist
ein Zehntel des Drittels. Tatsächlich veröffentlichte Mike Okuda während der späten
DS9- und der mittleren Voyager-Ära eine Notiz, mit der man die Kalenderdaten mit Hilfe dieser Formel
in Sternzeiten umrechnen kann. Das heißt, der 31. Dezember umfasst etwa die Sternzeiten 50997 bis
50999 und der 1. Januar enthielte die Sternzeiten 51000 bis 51002 und so weiter. Und wieder kann man die drei
letzten Stellen von "000" bis "999" immer wieder in gleicher Form mit jedem
beliebigen zweistelligen Sternzeit-Jahr anwenden (41xxx, 47xxx,53xxx, etc.).
Da der Jahreszähler sich auf einen festen Punkt bezieht, konnte man bald feststellen dass die 41.000er
Sternzeiten im Jahre 2364 waren (Im Laufe von der TNG-Folge "Die Neutrale Zone" und seitdem
vielen anderen Episoden). Da 1.000 Einheiten einem Jahr entsprechen, kann man leicht zurückrechnen
dass das "neue" 5-Stellen-System 41 Jahre vorher eingeführt wurde - oder auch im Jahr
2323 - aus irgendwelchen Gründen mit der Sternzeit 01000, die an sich nicht wirklich ästhetisch
ist.
So mussten sie, sogar wenn die Autoren in der Zeit "zurück" gingen mit den Sternzeiten,
die Sternzeiten dazwischenmogeln. Besonders weil der Zählerstand in ST:VI schon sehr hoch war
(9521.6), der Film aber im Jahr 2293 spielte. Und wir werden noch sehen müssen, wie sie damit in der
Retro-Periode von "Enterprise" damit umgehen werden.
Natürlich wurden die Sternzeiten anfangs erschaffen, damit die Autoren sich NICHT um Kalenderdaten
sorgen müssen oder wie schnell der Warp-Antrieb ist - tatsächlich wollte Gene Roddenberry die
Sternzeiten besonders vage lassen, wegen der relativen Auswirkungen der
Überlichtgeschwindigkeitsreisen auf die Zeit. Also sollten die Sternzeiten fließend sein: Das
heißt, die Zeit bei Warp 6 könnte anders verlaufen als bei Warp 2, selbst bei der gleichen
Entfernung. Wenn die [Paramount] und wir auch versuchen, die Sternzeiten auf Kalenderjahre festzulegen,
bleibt doch der "Mogel-Faktor" erhalten, wann immer man ihn benötigt.
Nun! Ist das jetzt mehr als Du jemals wissen wolltest?
Jessica Bach: Wie groß ist der Einfluss eines Script Coordinators die Story zu ändern,
wenn offensichtliche Fehler in einem Film oder einer Episode auftauchen, die aber wichtig für die
Geschichte sind (z.B. Datas Emotionschip oder Cochrane)?
Larry Nemecek: Ich bin nicht sicher wegen Deiner Beispiele - vielleicht waren das späte
Geschichten von Lolita Fatjo? ;-) - aber: Der Script Coordinator wird hoffentlich die Fehler finden, aber jeder
vom Team hat die Pflicht und das Vergnügen, das zu tun. Oder auch nicht!
Es hängt davon ab, denn manche von der Crew sind alte Star Trek-Fans und andere kennen nur den
Teil, an dem sie gearbeitet haben. So verfolgen verschiedene Leute dieses Problem mit variierender
Ernsthaftigkeit. Wahrscheinlich hat fast jeder, formell oder informell, schon so ein "Hoppala"
gefunden - auch die Schauspieler. Die Frage ist die Definition von "Fehler". Ist es ein faktischer
Fehler oder ist es etwas aus einer vorherigen Folge, das "uminterpretiert" werden kann, wenn
sich ein neuer Autor in eine Ecke hineinmanövriert hat, aber nichts ändern kann, ohne seine
Geschichte komplett zu ruinieren und er noch mal ganz von vorne starten muss?
Möchten Sie Larry Nemecek auch gerne über Star Trek ausfragen?
Dann schreiben Sie uns einfach eine Mail an corona@sf-radio.de.
Wir werden diese dann weiterleiten und gerne in einer der kommenden Corona Magazine-Ausgaben aufgreifen.
(Zurück zum Inhalt)
Innerhalb der letzten Monate haben viele Voyager Stars erklärt, dass sie ihre Kollegen, die Crew und den
regelmäßigen Kontakt mit den Fans vermissen werden. Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) gab jedoch
kürzlich zu, dass er etwas weniger romantisches auch vermissen wird: den regelmäßigen Gehaltsscheck.
"Wir haben uns sehr daran gewöhnt, deshalb ist es jetzt wie eine Art Flashback," erzählte McNeill Paul
Simpson und Ruth Thomas vom britischen SFX Magazine. "Für mich persönlich ist nur das Gehen zu
diesen Vorsprechen sicher. Ich habe sie während der sieben Jahre vergessen - Ich musste mich nicht die
ganze Zeit darum kümmern. Wenn ich zu einem Vorsprechen ging während ich an der Serie arbeitete,
machte ich mir nicht wirklich Sorgen, ob ich die Rolle bekommen würde oder nicht. Wohingegen jetzt dies
alles zählt. Wenn ich jetzt keinen Job finde, ist es wie, werde ich zur Arbeit gehen? Was wird geschehen?"
Glücklicherweise konnte McNeill auch nach Voyager gleich eine Hauptrolle in "Infested" bekommen. Er
spielt den Gegner Amy Jo Johnson. "Es ist ein Horrorfilm und ein Thriller," beschrieb McNeill den Film.
"Die Prämisse ist die gleiche wie bei 'The Big Chill'. Eine Gruppe von Freunden trifft sich beim Begräbnis
eines Freundes, mit dem sie aufgewachsen sind, und erinnern sich wieder an ihre High School Jahre als
Teenager. Der Film hat natürlich auch ein Killer-Mystery-Element - die Freunde werden einer nach dem
anderen umgebracht. Wir beenden die Dreharbeiten von Voyager am 9. April und ich werde mit diesem
Film am 13. beginnen."
Neben der Schauspielerei ist McNeill auch als Regisseur weiterhin schwer beschäftig. Er feierte kürzlich
einen Erfolg mit seinem Comic-Kurzfilm "9mm of Love" und im letzten Monat schloss er einen Vertrag mit
Fox Searchlight Pictures ab. "Sie haben ein Workshop Programm, dass Fox Searchlab genannt wird. Es
basiert auf dem Filmmaker's Lab, das durch das Sundance Festival veranstaltet wird. Fox Searchlight
kennzeichnet einen Vertrag mit sechs Regisseuren in jedem Jahr. Sie schicken sie durch ein Workshop
Programm und helfen ihnen, Kinofilme zu entwickeln. Ich werde damit im Mai beginnen, sobald ich
zurück bin."
"Es ist ein wunderbares Programm weil sie einem helfen, Kurzfilme zu entwickeln," sagte er begeistert.
"Man arbeitet an Szenen und Teilen, die man entwickeln möchte, und wenn man eine Idee hat, wird
diese erst von ihnen geprüft. Sie lassen einem auch selbst unter einigen von den Fox Searchlight
Regisseuren unterrichten. Baz Luhrman, der gerade an einem Film namens 'Moulin Rouge' mit Nicole
Kidman und Ewan McGregor arbeitet, hat unterrichtet. Er beendet gerade 'Moulin Rouge' und war letzte
Woche da. Man hat Zugang und Führung von einigen richtig erfolgreichen Regisseuren.
Die offizielle Webseite von Fox Searchlab
deutet darauf hin, dass die Kurzfilme, die von den Regisseuren gedreht wurden, sowohl auf dem Fox Movie
Channel als auch im Internet gezeigt werden. McNeills letzter Film, '9mm of Love', stand im letzten Monat
bereits zum Download bereit.
McNeills Gedanken über das Ende von Voyager sowie die Gedanken von Ethan Phillips (ST:VOY Neelix)
findet man in der Juni Ausgabe des SFX Magazines, das nun in
Großbritannien erhältlich ist.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Corona Magazine #83
Anmerkungen und Kommentare rund um die neue Serie "Enterprise".
Ich kann Mike Hillenbrand nur zustimmen! Mich nervt es auch ständig, wenn die 'festgelegte'
Geschichte einfach mal abgeändert wird, nur um eine neue Folge rauszukitzeln.
Na gut, man hat sich bereiterklärt, auf 'Der' Enterprise kein LCARS-System zu benutzen und T´Pau
soll nun T´Pol oder T´Pal heißen. Man soll nur mit Warp vier reisen können, aber das Schiff
soll ähnlich der Enterprise-A sein, nicht, wie eine der ersten mit Enterprise beschriftete Skizze Matt
Jefferies aussehen.
Ich weiß nicht, ob das gut geht. Vielleicht wäre es besser, mit der Produktion der fünften
Serie zu warten, ein Jahr, würde erst mal reichen. Man könnte sich dann besser um den
zehnten Film kümmern. Ach so, da gibt es ja auch so eine Sache: Der zweite Hauptplanet der
Romulaner Remus soll wohl in Reman, oder so, umbenannt werden.
- Andreas Richter
Ich kann Stefan Wessely nur beipflichten. Ich fände es viel besser, wenn man in der Serie neuere
Technologien sehen würde.
Wenn die Konsolen, etc. wirklich noch "primitiver" als in TOS gemacht werden, würde
es nach einer Billigproduktion aussehen. Es wäre jedoch unlogisch, wenn die Konsolen moderner
als in TOS wären.
- Michael Müri
Wohl selten ist so intensiv über eine Fernsehserie diskutiert worden, noch lange bevor überhaupt
erst der Pilotfilm gezeigt wird. Neben vereinzelter Begeisterung und ein paar positiven Reaktionen hört
man vor allem viel Skepsis und einige recht vernichtende Kommentare. Allein die
30 %-"Katastrophal" in der Corona-Umfrage sprechen Bände.
Ich gebe zu, auch ich war im ersten Moment enttäuscht. Nachdem die Voyager den Star Trek-Karren
schon so gut wie an die Wand gefahren hatte, schien mir das neue Konzept das Begraebnis des Franchise zu
sein. Die Namensgebung ist meines Erachtens schon die erste Idiotie. Warum um alles in der Welt kann das
Raumschiff keinen anderen Namen tragen als ausgerechnet "Enterprise", ein Name automatisch
assoziiert mit TOS, TNG und allen neun Filmen? Mit einer USS Enterprise-F hätte ich mich ungeachtet
aller Einfallslosigkeit noch eher anfreunden können als mit einer SS Enterprise, vor allem angesichts
des gewünschten "Neuanfangs".
Offensichtlich also wollen sich die Produzenten trotz komplett neuem Ansatz nicht von
geschäftsträchtigen Markennamen verabschieden. Der Verzicht auf den Vorsatz "Star
Trek" ist samt Begründung damit schon mal unsinnig.
Grosses Rätselraten herrscht derzeit darüber, wie die Produzenten die Kontinuität zwischen
den vorherigen Star Trek-Serien und "Enterprise" aufrechterhalten wollen. Die wichtigsten
Konfliktpunkte sind schon genannt, an erster Stelle stehen Spock als erster Vulkanier der Sternenflotte und
nun T'Pau. Die Antwort darauf ist leider so einfach wie deprimierend: Es wird keine Kontinuität geben.
In jeder einzelnen Episode werden Widersprüche zwischen der neuen Serie und TOS aufgeworfen
werden. Die TOS werden langsam, aber sicher ad absurdum geführt werden, bis sie irgendwann nur
noch ein Kuriosum aus den Sechzigern sind.
Nun stellt sich die Frage für den Star Trek-Fan: Beharren wir auf der liebgewonnenen Kontinuität,
die von TOS, TNG und Voyager so lobenswert aufrechterhalten worden war, oder lassen wir TOS TOS sein
und akzeptieren "Enterprise" als die neue Vergangenheit der Zukunft? Trotz allem würde
ich für letzteres plädieren. Denn nur so können wir "Enterprise" eine Chance geben.
Traurig für einen Star-Trek-Fan ist es sicherlich, dass das, was wir bisher so geschätzt haben,
nun den Bach runtergeht: Ein komplexes, sich weiter entwickelndes Universum, in sich geschlossen und im
Grossen und Ganzen plausibel. Aber andererseits: So ging es nicht weiter. Mit den einfallslosen
Voyager-Episoden hat sich gezeigt, dass das ursprüngliche Konzept, das mit TNG seinen
Höhepunkt erreicht hatte, ausgereizt war. Vielleicht war ein Bruch mit den ersten vier Serien in der Form
von "Enterprise" wirklich unvermeidlich, um das Franchise am Leben zu erhalten. Und das wollen
wir doch alle.
Von daher: Warten wir ab, und geben wir der "Enterprise" eine faire Chance.
Messen wir sie nicht an "Star Trek", sondern an sich selbst.
- Ben Becker
"Bring back" DS9-Kampagne
Vielleicht werden sich einige Leser noch an meine Aufforderung zur Teilnahme an der "Bring Back
DS9" Kampagne erinnern. Im Corona #78 habe ich ebenfalls in dieser Rubrik bereits ein wenig
Werbung für diese Seite gemacht, die unter
http://www.lcarscom.net/ds9horizons/ zu finden ist. Es
ging darum, Stimmen (bzw. in diesem Fall e-Mail Adressen und Kommentare) zu sammeln, um Paramount zu
bewegen, Deep Space Nine auf die Kinoleinwand zu bringen. Denn diese fantastische Serie mit ihrem recht
offenen Ende schreit doch regelrecht nach einer Fortsetzung.
Es waren auch schon über 5.000 Stimmen gesammelt worden, bis der Anbieter - der die Stimmen
gezählt hat - leider bankrott ging und die Stimmen von neuem gezählt werden mussten. Aus
diesem Grund bitte ich noch einmal all die Star Trek- und besonders Deep Space Nine-Fans, die bereits
unterschrieben hatten, dies noch einmal zu tun. Natürlich gilt dies auch für die Leser, die von
dieser Aktion zum ersten Mal hören.
Man muss ledig unter dem Link "Sign the Petition" auf der Seite seine Mail-Adresse angeben;
es besteht auch keinerlei Spamming-Gefahr oder ähnliches. 1.500 Stimmen hat die Seite schon wieder
zusammen, aber ich denke, dass die Leserschaft des "Corona Magazines" mit 11.000
Gesinnungsgenossen, diese Zahl noch gewaltig heben könnte.
- Stephan Seifert
(Zurück zum Inhalt)
Den Hauptteil dieser Ausgabe wird ein Rückblick auf die soeben zu Ende gegangene
US-Fernsehsaison 00/01 einnehmen. Aber zuvor werfen wir noch einen Blick auf aktuelle Entwicklungen
in Deutschland.
Recht erfolgreich ist die vierte Staffel von "Stargate" bei RTL2 gestartet. Die letzte Folge der
dritten und die erste Folge der vierten Season wurden dabei als Doppelfolge am Stück Freitagabend
ausgestrahlt. Geschadet hat dieses "Stargate" Special vor allem dem Cliffhanger Finale der
6. Staffel von "Voyager". Seltsamerweise hat Sat.1 diesmal nicht den sonst üblichen
Weg beschritten den Cliffhanger mit dem zweiten Teil zu einem TV-Film zu verbinden, sondern ließ
die Folge gegen das "Stargate" Special laufen, was mit nur halb so vielen Zuschauern wie
für "Stargate" bestraft wurde. Die erste reguläre Folge von
"Stargate" und der zweite Teil von "Voyager" erreichten dann aber fast identische
Reichweiten am Mittwoch und Freitag darauf.
Von "Buffy" laufen jetzt nur mehr Wiederholungen, was sich bereits negativ auf die Quoten
auswirkt. "Charmed" ist dafür erfolgreich in der Prime-Time gestartet. Bleibt abzuwarten,
ob die durchaus respektablen Quoten der ersten Folge gehalten werden können.
In den USA hat sich "Voyager" sehr erfolgreich von seinen Zuschauern verabschiedet. Das
Finale erreichte beinahe 9 Millionen Zuschauer und erzielte das beste Rating für das Network UPN
seit drei Jahren. Insgesamt musste die letzte Staffel von "Voyager" aber auch dieses Jahr wieder
leichte Zuschauerverluste gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Auch "Buffy",
"Angel" und "Charmed" verloren gegenüber der vorherigen TV-Saison an
Zuschauern. Stabil blieben die "X-Files", die aber auch nicht im vollen Einsatz liefen und nur
wenige Wiederholungen zu sehen waren, was den Durchschnitt natürlich verbessert. Verbessern
konnte sich "Roswell", allerdings eher zu Beginn der zweiten Staffel, danach rutschten die
Quoten wieder ab was aber insgesamt trotzdem ein Plus gegenüber der ersten Staffel bedeutet.
Auch "Futurama" konnte wieder ordentlich zulegen.
Hier die Position der einzelnen Genre-Serien der Networks in der Jahresstatistik mit durchschnittlichem
Rating/Marktanteil und Prozentangabe der Veränderung zum Vorjahr, sowie der Anzahl der
Ausstrahlungen inklusive Wiederholungen im Zeitraum der US Season 00/01 (02.10.00 – 23.05.01):
50. X-Files [FOX]
70. Dark Angel [FOX]
89. Third Rock from the Sun [NBC]
111. Futurama [FOX]
113. The Lone Gunmen [FOX]
117. Charmed [WB]
118. Freakylinks [FOX]
119. Star Trek: Voyager [UPN]
120. Buffy, the Vampire Slayer [WB]
125. Angel [WB]
126. Roswell [WB]
141. Seven Days [UPN] |
7,51/11,1%
6,56/10%
5,61/8,8%
4,14/7,4%
3,91/6,5%
3,21/4,9%
3,07/5,1%
2,99/4,7%
2,91/4,5%
2,69/4,1%
2,67/3,9%
1,89/3% |
+ 0,27%
- 16,9%
+ 15,3%
- 2,5%
- 9,8%
- 9,1%
- 14,2%
+17,3%
- 16,6% |
25 Ausstrahlungen
27 Ausstrahlungen
22 Ausstrahlungen
21 Ausstrahlungen
11 Ausstrahlungen
33 Ausstrahlungen
09 Ausstrahlungen
33 Ausstrahlungen
33 Ausstrahlungen
33 Ausstrahlungen
24 Ausstrahlungen
27 Ausstrahlungen |
Abschließend bleibt noch zu sagen, dass diese nackten Zahlen zwar recht aufschlussreich sind
was die Zuschauerzahlen betrifft, aber nicht darüber welche Serie nun wirklich erfolgreich ist.
Serien wie den "X-Files" Ableger "The Lone Gunmen" sind für den Sender
FOX regelrechte Quotenkiller, während sie für UPN und WB aufgrund ihrer geringeren
Reichweite und der Marktsituation, Hits darstellen würden. Deswegen werden
"Voyager" und "Buffy" – trotz vordergründig nur sehr schwachen
Quoten – durchaus zu Recht als Hitserien bezeichnet.
In der nächsten Ausgabe des Rating Reports werden wir einen genaueren Blick auf die
Quotensituation der fantastischen Serien der Syndication und der Kabelsender werfen.
(Zurück zum Inhalt)
Top Ten-Überraschungen in "Enterprise"
10. Als Kompromiss zwischen TNG und TOS werden die Klingonen Höcker auf der Stirn UND
Strumpfhosen haben.
9. Die Communicator sehen aus wie Ericson-Handys.
8. Die Crew ernährt sich während der Reisen von Schiffszwieback und Sauerkraut.
7. Nach den ersten paar Episoden wird ein neues Crewmitglied vorgestellt: Input/Output, der
mechanische Androide.
6. Der Chefingenieur muss seine Destille auf Ebene 4 dichtmachen, und Captain Archer hat
Depressionen aufgrund seines Gewichtes.
5. Der Waffenoffizier muss eine 3D-Brille tragen, die aus einer roten und einer grünen Folie
besteht.
4. Zwei Worte: Pon Farr.
3. Das Betriebssystem des Schiffcomputers ist "Windows for Warships".
2. Drei Worte: Keine künstliche Gravitation.
1. Die Enterprise wird wegen des Atomreaktors mehrmals von Greenpeace gestoppt.
(Zurück zum Inhalt)
Das Thema Gewalt wurde in allen bisherigen "Star Trek"-Serien oft behandelt. Dabei wurde
Gewalt jedoch immer nur benutzt, um zu zeigen, wie sinnlos sie ist. Gute Beispiele hierfür wären
unter anderem "Bele jagt Lokai", eine Folge aus der Classic Serie, in der Rassismus
angeprangert wird, und "Schablonen der Gewalt", eine Episode, die sich eindeutig gegen die
Abscheulichkeiten des Nationalsozialismus ausspricht.
In "Star Trek: TNG" wird Gewalt dann von einer anderen Seite beleuchtet, indem man in dieser
Serie die Klingonen näher vorstellt, bei denen Gewalt eher als gebräuchliches Mittel gesehen
wird. Jedoch besitzen sie, wie auch die Romulaner, einen strengen Ehrenkodex. Doch selbst bei diesen,
mehr oder weniger brutalen, Völkern darf Gewalt nicht willkürlich angewendet werden. Kriege
werden nur geführt, wenn es unumgänglich ist und dazwischen steht immer noch die
Föderation, die Frieden vermittelt.
Über "Deep Space Nine" braucht man an dieser Stelle kaum Worte zu verlieren. Die dritte
"Star Trek"-Inkarnation ist ein klassisches Antikriegsepos und "Voyager"
führte die Tradidition dann im Delta-Quadranten fort.
Mit einer Ausnahme vielleicht – die Episode "Das Tötungsspiel". An sich ist diese
Episode gegen Gewalt, dennoch sind die Szenen teilweise etwas zu brutal und die Nazis werden hier nur
als eindimensionale Bösewichte charakterisiert. Wo es in "Schablonen der Gewalt"
noch Widerstand in den eigenen Reihen gab und nicht jeder mit den Methoden des Regimes
einverstanden war, sind hier nun alle komplett größenwahnsinnig. Das liegt wohl daran, dass
dieses Szenario nur eine Holodecksimulation ist.
Ansonsten kann man von "Star Trek" zu Recht behaupten, es verfolge eine friedliche Mission.
Doch was ist mit dem Merchandise?
In Sachen Modelle und Actionfiguren gibt es hier wenig zu berichten. Vielleicht bis auf eine der Kirk-Figuren
aus dem Twinpack "Amok Time", die als einzige "Star Trek"-Actionfigur blutet.
Interessanter wird es da bei den Computerspielen. Als Erstes kommt einem da sofort "Klingon Honor
Guard" in den Sinn. Ein Spiel, das in Sachen Blut und Brutalität selbst "Final Doom"
übertrifft, da man sogar Leichen schänden kann.
Der Sinn besteht darin, eine Verschwörung innerhalb des klingonischen Imperiums aufzudecken. Als
Mitglied der Ehrengarde wird man ausgesandt, alle Feinde des Reiches auszuschalten. Zahlreiche grausame
Waffen, vom D’k’Tahg bis zum Bat’leth, ebnen einem den Weg zum Ziel.
Actionspiele gibt es natürlich noch viele weitere, doch es würde zu lange dauern, auf jedes
Einzelne einzugehen. Aber es gibt noch ein weiteres Beispiel aus der Ecke der Strategiespiele. "Birth of
the Federation" ist aus Sicht der Föderation ein interessantes Entdeckerspiel, doch was, wenn
man die Seiten wechselt? Die deutsche Übersetzung bietet hier recht interessante Sprüche, mit
denen die Klingonen, Romulaner und Cardassianer ihre Opfer nach allen Regeln der Kunst verhöhnen.
"Sie werden einen schönen Tod haben", "Ihr werdet schnell sterben" und
"Das ist der Lohn für Euren Widerstand" sind nur einige Beispiele. Das Ganze wird dann
noch mit einer herrlichen Militärhymne untermalt und fertig ist der Spielspaß für jeden
kleinen Eroberer.
Doch wer nicht aktiv am Kriegsgeschehen teilnehmen will, dem bleibt noch eine Menge brutaler
Lesespaß. Der kürzlich erschiene Comic-Sonderband "Mörderische Schatten",
der in Deutschland bei Dino erschienen ist wäre hierfür ein Beispiel. Darin geht es um eine
gewalttätige Ninja-Rasse, die als Bodai Shin bekannt ist. Diese haben sich es anscheinend zum Ziel
gemacht, alle Föderationswissenschaftler auszurotten, womit die Bedeutung des Titels klar sein
dürfte. Ihr letztes Opfer dieser Art wird einfach in eine Hauswand eingearbeitet. Danach wird Jagd auf
Captain Picard und die Enterprise-E gemacht. Man beamt hilflose Crewmitglieder einfach in den Weltraum,
tötet auf dem Planeten massenweise unschuldige Zivilisten. Doch die Erklärung, die man dem
Leser am Ende auftischt, ist, mit einfachen Worten ausgedrückt, ein verzweifelter Versuch, all die
blutrünstigen Zeichnungen zu rechtfertigen. Allerdings muss man an dieser Stelle auch
erwähnen, dass der Comic, rein grafisch, ein Augenschmaus ist. Außerdem ist
"Mörderische Schatten" in seinem Bereich wirklich eher die Ausnahme. Material àla
"Resident Evil", wird man unter den "Star Trek" Comics vergeblich suchen.
Viel mehr Gewalt gibt es da im Bereich Romane. In Romanen werden ja bekanntlich oft Themen
aufgegriffen, die nur schwer zu verfilmen sind oder von der Produktion her zu teuer wären. Vielleicht
aber auch, weil sie im Fernsehen unweigerlich zensiert werden müssten.
Bestes Beispiel hierfür ist "Gefallene Helden" (von Dafydd ab Hugh). Die Handlung
konzentriert sich auf Quark und Odo, die durch ein fremdartiges Gerät in die Zukunft versetzt werden.
Dieses Gerät wird von den feindseligen Bekkir gesucht und so kommt es, dass die Station in der
Zukunft vollständig verwüstet ist und alle anderen Besatzungsmitglieder tot sind. Bei jeder
Leiche, die Odo und Quark finden, gibt es eine Rückblende zu dem Zeitpunkt ihres Todes. Die Bekkir
marschieren durch die Station, fragen den Betreffenden, ob er weiß "wo der ist, der so ist wie
sie" und da dieser es natürlich nicht weiß, wird er kaltblütig erschossen. Ein
verzweifelter Kampf bricht aus, indem wirklich jeder bekannte Charakter grausam hingerichtet wird. Alles
ist sehr detailliert beschrieben, sodass man es sich gut in Gedanken vorstellen kann. Nichts für zarte
Gemütern, da es wirklich extrem brutal ist. Auch wenn die beiden Hauptpersonen schließlich
in der Zeit zurück reisen und das Massaker verhindern.
Weitere nicht jugendfreie "Star Trek"-Romane sind "Der Teufel im Himmel"
(von G. Cox & J. G. Betancourt), in dem bajoranische Arbeitersklaven ihre cardassianischen Peiniger
massakrieren.
Ein Roman der im Gegensatz zu den anderen die Gewalt nicht nur beschreibt, sondern auch in Frage stellt,
ist"Schatten auf der Sonne" (von M. J. Friedman).
Letztendlich kann man sagen, dass "Star Trek" an sich Gewalt verabscheut und versucht, sie
so gut wie möglich einzugrenzen. Jedoch gibt es viele Ausnahmen, bei denen alle, die es für
nötig halten, ihre sadistischen Triebe ausleben können. Natürlich ist es jedem selbst
überlassen, wie er dazu steht und man kann nur hoffen, dass sich auch im realen Leben die Gewalt
in Grenzen hält oder ganz und gar auf sie verzichtet wird, sofern es sich um ihre unehrenhafte
Anwendung handelt.
(Zurück zum Inhalt)
Wie ein jeder hoffentlich weiß, handelt es sich bei sf-radio.de um ein Projekt von Fans für Fans.
Damit dieses auch reibungslos mit den verschiedenen Publikationen und Abteilungen funktionieren kann,
sind wir auf eine Vielzahl von Mitarbeitern angewiesen, die Ihr Herz unter anderem auch an die Science
Fiction oder Mystery verloren haben und Teile ihre Freizeit opfern, um Sie regelmäßig mit
Radiosendungen, Hintergrundartikeln und Informationen auf dem Laufenden zu halten.
Damit wir dies auch in Zukunft weiterhin ermöglichen können und sf-radio.de zudem neue
angestrebte Projekte verwirklichen kann, benötigen wir jedoch Ihre tatkräftige Mithilfe, da in
verschiedenen Abteilungen unseres Projektes mittlerweile ein großer Bedarf an neuen und
engagierten Kräften besteht.
Vorab schon einmal die folgenden Hinweise: Da wir ein nichtkommerzielles Projekt sind, scheidet eine
Honorierung bei Mitwirkung selbstverständlich aus. Dafür besteht jedoch die
Möglichkeit, seinen eigenen Fähigkeiten eine große Plattform zu bieten und eigene
kreative Pläne zu verwirklichen. Und somit auch aktiv am Fanleben teilzuhaben.
Dazu besteht natürlich auch die Möglichkeit, bei den mannigfaltigen nationalen
Veranstaltungen in einem Team vor Ort die Berichterstattung für das Radio, Corona Magazine
und unser Archiv StellarCom mitzugestalten.
Wo wir gerade bei Veranstaltungen sind: Wir selbst treffen uns auch des Öfteren. Schon bald,
vom 20. – 22. Juli steigt in Nordrhein-Westfalen ein offizielles Vereinstreffen, bei dem natürlich
auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind. Weitere Details sind schon bald auf unserer Homepage
unter http://www.sf-radio.de zu finden.
So, kommen wir nun aber zu den Abteilungen, wo es am stärksten "brennt":
Corona Magazine
Für den Bereich Subspacelink suchen wir einen oder mehrere Redakteure, die sich fernab von
Star Trek mal über thematische Nischen-Artikel im Corona Magazine engagieren möchten
und sich gleichzeitig auch nicht davor scheuen, die Mitarbeiter beim Erstellen vom eigentlichen
Subspacelink zu unterstützen.
Für die ständige Aktualisierung unserer Homepage suchen wir weiterhin zuverlässige
Mitarbeiter, die sich insbesondere im Übersetzen englischer Texte verstehen und gleichzeitig mit
dem Star Trek-Universum vertraut sind. Eine sichere Handhabung der "Neuen Deutschen
Rechtschreibung", sowie ein sauberer Schreibstil wird für beide Tätigkeiten
vorausgesetzt.
Bei Interesse an einer Mitarbeit in unserer jungen und flexiblen Redaktion genügt eine einfache
Mail an michels@sf-radio.de. Und keine Bange, intern geht
es bei uns längst nicht so förmlich zu. :-)
SF-Radio
Unsere Abteilung SF-Radio wird in kurzer Zeit mal wieder einen Relaunch durchführen, der viele
monothematische Sendungen zurückbringen wird. Dahingehend werden nun zahlreiche
Redakteure zum Mitmachen gesucht, die neben guten Kenntnissen in einem speziellen Gebiet der Science
Fiction auch eine wohlklingende Stimme, sowie generelles Interesse am Radio mitbringen, um unsere
Hörer regelmäßig über aktuelle Begebenheiten und mit Hintergrundinformationen zu
versorgen.
Neben diesen neuen Formaten wird beispielsweise auch die altbekannte und beliebte
"Leseprobe" wieder eingeführt - ein Radioformat, das sich ausschließlich mit
Neuerscheinungen und besonders gelungenen Werken nationaler, wie auch internationaler Schriftsteller
auseinandersetzt. Eine kleine Vorstellung dieser Pläne mit vielen Details zu dieser bald erscheinenden
Sendung finden Sie bereits heute über die Adresse
http://www.sf-radio.de/leseprobe.htm im Internet.
Schauen Sie einfach mal vorbei!
Bei Interesse an einer Mitarbeit genügt hier bereits eine einfache kurze Mail an die Adresse
meilaender@sf-radio.de, um mit dem Team in Kontakt zu
treten. Wir freuen uns auf Sie!
StellarCom
Auch unser Science Fiction-Archiv StellarCom ist nach dem erfolgten Relaunch vor wenigen Tagen mal
wieder auf der Suche nach Fans, die sich nicht scheuen, in einem gut organisierten Team einen eigenen
Abschnitt für Ihre Lieblingsserie zu betreuen. Chefredakteur Mario Scholz steht unter der Adresse
scholz@sf-radio.de jederzeit für weitere Infos zu
Verfügung.
Daneben besteht zu guter Letzt natürlich auch immer die Möglichkeit, in anderen Abteilungen
von sf-radio.de seine Interessen im Team auszuleben und Spaß an der Science Fiction zu haben.
Erfahrungsgemäß sind dem bei uns so gut wie keine Grenzen gesetzt. Auf bald. :-)
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Dieser Artikel beschäftigt sich intensiv mit der neuen Serie "Dark Angel", die bisher noch
nicht den Weg auf die deutschen Bildschirme fand. Einführende Informationen zur Handlung und den
Charakteren dieser neuen Produktion finden Sie im
Corona Magazine 79.
Wenn man sich unseren webBEAT in den vergangenen Wochen mal etwas intensiver durchlas, konnte man
bisweilen auch Meldungen über die neue Cameron-Serie "Dark Angel" finden, die in gleich
dreierlei Hinsicht für interessante Schlagzeilen sorgte.
Da wäre zum Einen die Tatsache, dass sich nun endlich die deutschen TV-Sender dieser Produktion
annehmen. Wie vor kurzem bekannt wurde, wird voraussichtlich RTL mit der Ausstrahlung des Pilotfilms
beginnen, woraufhin die Serie danach zu VOX wechselt.
Ein genauer Termin steht zwar leider noch nicht fest, aber immerhin wurde schon einmal der kommende Herbst
in den Raum gestellt.
Ein weiterer, noch bemerkenswerterer Fakt ist, dass mittlerweile auch die zweite Staffel genehmigt wurde - ein
Punkt, der durch die andauernden Budgetüberschreitungen lange Zeit als großes
Damoklesschwert über dieser neuen Serie schwebte.
Damit kommen wir nun auch schon fast automatisch zum letzten Punkt; der Handlung und dem Ende der
ersten Staffel, die vor wenigen Wochen in den amerikanischen Haushalten ausgestrahlt wurde und mit den
letzten beiden Folgen "Meow" und "And Jesus Brought A Casserole" - man beachte
die kreativen Titel - ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Ich möchte daher nun einmal etwas
genauer auf eben diese beiden Folgen zu 'sprechen' kommen.
Wer sich die Spannung bis zur Ausstrahlung im heimischen TV nicht nehmen möchte, sollte ab dieser
Stelle nicht mehr weiterlesen!
Alles fängt eigentlich recht harmlos an: Zu Beginn dieser beiden Episoden stiehlt Max (Jessica Alba)
aus einem nuklearen Kraftwerk einen Mikrochip, den Logan Cole (Michael Weatherly) für eine
Überraschung benötigt. Er möchte zum Jahrestag ihres ersten Zusammentreffens einen
gemütlichen Abend mit Max verbringen und sie mit Prothesen überraschen, die ihm ein Leben
außerhalb des Rollstuhls dauerhaft erlauben sollen. Unter falschem Vorwand bringt er sie dazu, ihm
diesen dafür benötigten Chip zu beschaffen, da er einen kompatiblen Ersatz aus Singapur
frühestens in zwölf Wochen erwarten kann.
Die Überraschung gelingt, wenn auch mit einem Tag Verspätung, da sich Max aufgrund ihrer
besonderen Konstitution in einem Zustand der... na ja, sagen wir mal triebgesteuerten 'Überhitzung'
befindet und somit unbewusst die Zeit damit verbringt, auf die Schnelle einen Mann für einen
One-Night-Stand zu finden. Obwohl eine Freundin bei ihr alle mögliche Hilfe zur sexuellen Abstinenz
leistet, ist sie genau an diesem Abend nicht mehr zu bremsen. Sie braust mit ihrem Motorrad los und trifft
in einem anderen Sektor der Stadt einen Arbeitskollegen, mit dem sie prompt ins Bett springt. Einen Tag
später schämt sich Max dann allerdings auch wegen ihrer unkontrollierbaren
Gefühlswelt und fühlt sich entsprechend mies.
Nichtsdestotrotz gibt es auch ernstere Plots in diesen beiden Folgen. Nachdem Lydecker (John Savage) bei
Madame X (Nana Visitor), der neuen Leiterin der Laboratorien und Soldaten von Manticore - in Ungnade
gefallen ist, tötet er Sandoval (Fulvio Cecere) - einen Mitarbeiter, der von Madame X auf ihn angesetzt
wurde und ihn umbringen soll - durch einen Trick mit einer gefälschten Identycard, wodurch er einem
fliegenden Killerroboter zum Opfer fällt.
Bereits kurze Zeit später trifft er auf Max, die zusammen mit Zack (William Gregory) - er ist wie Max
auch ein geflohener Klon der X5-Serie aus Manticore - in ein Silo eindringt, um dort ihre Schwester Tinga
zu befreien. Diese befindet sich jedoch leider nur noch tot in einem großen durchsichtigen
Wassertank, den Max kurzerhand zerstört.
Lydecker nimmt Max, die sich in diesem Moment in einem Zustand aus Trauer und hemmungsloser Wut
befindet, mit Hilfe seiner Mitarbeiter gefangen und flüchtet mit zwei loyalen Soldaten an seiner
Seite nach einem kurzen Schusswechsel aus der Halle, die immer noch von Männern umstellt ist,
die nun Madame X unterstehen und Lydecker nun auch ‚offiziell’ festsetzen, oder besser noch beseitigen
sollen.
In den kommenden Tagen raufen sich Max und Lydecker einigermaßen zusammen, da Lydecker
nach der Devise verfährt: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Dadurch wird er zwar nicht
gerade vertrauenswürdig, kann Max und den anderen jedoch wertvolle Informationen zu den
anstehenden Aktionen bieten. Zusammen mit den anderen drei X5 - Zack, Krit (Josh Alba) und Syl
(Nikki Aycox) -, die bereits zusammen mit Logan auf Max und Lydecker warteten, bereiten sie einen Plan
vor, die Machenschaften in den Laboratorien von Manticore ein für alle Mal zu beenden.
Dieser Entwurf sieht vor, die technischen Anlagen und insbesondere das DNS-Labor mit Hilfe von
Sprengsätzen unbrauchbar zu machen, so dass sich diese unseligen Forschungen nicht mehr
fortführen lassen und das Projekt somit zum Sterben verurteilt wäre.
Dies alles scheint nach dem geglückten Einbruch bis zu dem Zeitpunkt, wo die gelegten Bomben in
den genetischen Laboratorien zünden, auch zu funktionieren.
Obwohl sie das Gebäude trotz Behinderung durch Soldaten der X6-Serie noch einigermaßen
gut und schnell verlassen können, werden Max und Zack bei der Flucht aus Manticore von
Soldaten der neuen X7-Serie zum Kampf gestellt und daran gehindert, das Gelände entgültig
zu verlassen. Obwohl sich die Truppen der X7-Serie noch im kindlichen Alter von etwa zehn Jahren
befinden, stehen sie in ihren Fähigkeiten bereits auf dem technischen Niveau von Max und Zack.
Die beiden haben im Verlauf der Geschehnisse das Gefühl, die sieben Reiter der Apokalypse fallen
über sie her und werden im Kampf beide schwer verletzt.
Logan kommt zwar kurze Zeit später zur Hilfe, kann jedoch nichts mehr ausrichten und wird von
Lydeckers schlagkräftiger Argumentation wiederum vom Ort des Geschehens gerettet.
Max, die durch einen Schuss in ihr Herz bereits klinisch tot ist, wird allerdings noch im Operationssaal
von Zack gerettet, der sich in einer dramatischen Situation befreien kann und sich aus Liebe zu ihr eine
Kugel in den Kopf jagt, um Max so sein Herz für eine Transplantation zu stellen und ein
Weiterleben zu ermöglichen.
Max wacht wenige Stunden später wieder auf und liegt festgebunden in einem Krankenbett, wo
sie sich nach einem kurzen Gespräch mit Madame X ihrer hoffnungslosen Lage bewusst wird.
Ende der ersten Staffel.
Mit "Dark Angel" scheint nach langen Jahren der nichtssagenden Massenproduktionen
und dem damit verbundenen qualitativen Abschwung bei Scifi und Mystery-Produktionen endlich mal
ein echter Hoffnungsschimmer am Horizont aufzutauchen, der das Genre langfristig neu beleben
könnte. Im Rückblick auf die erste Staffel kann man getrost festhalten: Die
schauspielerischen Leistungen stimmen, der Handlungsbogen ist logisch und actionreich konzipiert und
auch ein guter Schuss Humor ist mit von der Partie.
Was einen mitunter verwundern mag, ist die Tatsache, dass auch das Thema Sex in dieser Serie nicht zu kurz
kommt. Ganz unamerikanisch geht man hier recht locker und leger ans Werk und legt eine Leichtigkeit an den
Tag, die man bei Star Trek wohl auch in dreißig Jahren nicht finden wird.
Ein weiterer Vorteil der Serie scheint sich darin abzuzeichnen, dass sich die Hauptcharaktere nach und nach
weiterentwickeln - neue Wesenszüge aufzeigen, die man vorher vielleicht nur unterbewusst
wahrnahm. Bestes Beispiel scheint hier Colonel Lydecker (John Savage) zu sein, den man zwar zu diesem
Zeitpunkt noch nicht zu den Guten zählen kann und darf, die abgrundtiefe Bösartigkeit und
damit verbundene langweilige Eindimensionalität nun allerdings auch gegen eine vielschichtige und
undurchsichtigere, allerdings immer noch skrupellose Darstellung austauschen konnte.
An genau diese Stelle tritt nun anscheinend die erblondete Nana Visitor, die als Madame X eine überzeugende
Bereicherung darstellt und mit ihrer schon an das Sadistische grenzenden eiskalten Ader sicherlich auch in
Zukunft viel zur Spannung beitragen und die postapokalyptische Stimmung der Serie erhalten wird.
Dies und die sich anbahnende Romanze zwischen Max und Logan lassen - gepaart mit den beiden anderen
X5’ern - eine abwechslungsreiche zweite Staffel erwarten. Insofern es Max gelingt, bald wieder aus
Manticore zu fliehen.
Freedom Video Streaming - out.
Links zum Thema:
http://www.darkangeltheseries.com/
http://www.unowho.acmecargo.com/
http://www.kamaira.co.uk/daep/
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Dass Wohltätigkeitsveranstaltungen eine gute Sache sind, daran besteht kein Zweifel. Wenn daran
auch noch bekannte Namen aus dem deutschen TV-, Theater- und Musikbereich teilnehmen, ist dies schon
etwas sehr Besonderes. Eine dieser besonderen Charity-Veranstaltungen wird am 29. September in Ratingen
bei Düsseldorf stattfinden – die "Helping Hands for Children".
Im letzten Jahr wurde mit dieser Veranstaltung die Kinder-Aids-Hilfe in Düsseldorf unterstützt.
Mit den diesjährigen Veranstaltungen des STARBUCK Förderkomitees e.V. (i. Gr.), zu der die
"Helping Hands for Children" gehört, wird man die Arbeit der "Ärztlichen
Kinderschutzambulanz" des Evangelischen Krankenhauses in Düsseldorf fördern. In
dieser Einrichtung kümmert man sich um misshandelte und missbrauchte Kinder und Jugendliche. In
der Ambulanz können sich Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien selbst melden, die – in welcher
Form auch immer – mit Gewalt gegen Kinder konfrontiert sind. Das Angebot konzentriert sich auf
Beratung und Information über Hilfsmöglichkeiten, Spieldiagnostik für Kinder,
therapeutische Hilfe für Kinder und Eltern, Beratung für Eltern zum Umgang mit den Folgen der
Gewalt, Unterstützung bei Planungen mit Behörden, Gerichten und mehr.
Dieses Jahr findet die "Helping Hands for Children" im Holiday Inn Hotel in der
Broichhofstraße in Ratingen statt. Die Tagesveranstaltung beginnt am 29. September 2001 um 12.00 Uhr.
Zur diesjährigen Veranstaltung sind zahlreiche Gäste aus der Schauspiel-, Musik- und
Synchronisationsbranche eingeladen. Einer der Gäste ist Erich Räuker, der vor allem als
deutsche Stimme von Colonel Jack O’Neill aus "Stargate SG-1" und als Tom Paris aus
"Star Trek: Voyager" bekannt ist. Ebenfalls Synchronsprecher für "Stargate
SG-1" ist Thilo Schmitz, den man in der deutschen Version als Teal’c hören kann. Jörg
Hengstler ist Schauspieler, Maler und spricht unter anderem die deutsche Stimme von Captain Benjamin
Sisko in "Star Trek: Deep Space Nine". Vampir-Fans werden Nana Spier sehr gut
wiedererkennen, denn sie ist die deutsche Stimme von Sarah Michelle Gellar (Buffy: Buffy Summers).
Weitere Gäste sind Michael Christian, die deutsche Stimme von MacGyver aus der gleichnamigen
Serie, und Marco Kröger, dem Synchronsprecher von Michael T. Weiss aus
"Pretender".
Moderiert wird die Veranstaltung von Charles Rettinghaus. Er ist unter anderem der deutsche Sprecher
von Geordi LaForge in "Star Trek: The Next Generation" und Jean Claude van Damme.
Für musikalische Unterhaltung sorgt das Duo "Jake & Elwood – The Blues Brothers
Show" aus Düsseldorf.
Auf dem Programm der diesjährigen Veranstaltung steht eine Lesung der Synchronsprecher in
ihren bekannten Rollen. Das Skript hierzu wird von der Drehbuchautorin Cassidy Rees aus Ludwigshafen
verfasst. Außerdem findet derzeit ein Skript-Wettbewerb statt, bei dem Fans bis zum 30. Juni 2001
ihre eigene kleine Story einsenden können, die dann von den Sprechern vorgetragen wird.
Natürlich gibt es auch in diesem Jahr eine Tombola und eine Versteigerung, deren Erlöse in
vollem Umfang in die Spendensumme eingehen. Die Veranstalter möchten zudem einen Mitarbeiter
der Kinderschutzambulanz einladen, damit das Publikum mehr über die begünstigte
Einrichtung erfährt.
Wer gern an der "Helping Hands for Children" Charity II teilnehmen möchte, kann sich
bis zum 29. August diesen Jahres auf der offiziellen Seite des Veranstalters anmelden. Dort findet man
auch weitere Informationen zum Programm, den Stargästen, dem Veranstaltungsort und
natürlich zu der begünstigen Einrichtung.
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Anmerkung: Yvonne Anders-Render ist die Event-Koordinatorin des STARBUCK Förderkomitee e.V.
(i.Gr.) aus Haan/Rheinland, der sich für die Ausrichtung der bevorstehenden Charity-Veranstaltung
verantwortlich zeigt. Zusammen mit der 1. Vorsitzenden Johanna Asakura hatten wir Gelegenheit zu
einem Interview. Lesen Sie ab der kommenden Woche auch das vollständige Gespräch auf unserer
Homepage bei StellarCom unter http://www.sf-radio.de/stellarcom.
Corona Magazine: Wie kommt man überhaupt auf die Idee, eine solche Charity-Veranstaltung auf die
Beine zu stellen?
Yvonne Anders-Render: Angefangen hat alles vor etwas über zwei Jahren und dem Traum eine
Charity-Convention mit internationalen Schauspielern zu organisieren. Doch genau wie vielen anderen
nicht-kommerziellen Veranstaltern fehlten uns ein paar Vorausstetzungen: Kontakte und vor allem Geld.
Nach einigen Versuchen haben wir dieses Projekt erst einmal eingefroren und mußten es langsam angehen
lassen. Ein weiterer Punkt war der hohe Kostenfaktor. Keiner von uns ist Millionär, aber wir wollten eine
Charity organisieren.
Die Idee Synchronsprecher zu verpflichten kam auf, als klar wurde, dass auch bekannte deutsche Schauspieler
schwer zu bewegen sind, eine Charity zu besuchen. Entweder lagen die Forderungen im Bereich des
Unmöglichen oder sie hatten keine Zeit oder interessierten sich nicht für so eine kleine Veranstaltung,
die ihnen nicht genug Publicity bringen würde. Der Charity-Aspekt war ihnen zum Teil total egal.
Zumindest hatte es den Anschein. Eines unserer Mitglieder hatte persönlichen Kontakt zu zwei
Synchronschauspielern, die unter anderem im "Star Trek"-Bereich synchronisiert hatten. Charles
Rettinghaus und Michael Pan. Wir kontaktierten die beiden und erzählten ihnen von unseren Plänen.
Corona Magazine: Wie sehen im Moment die Planungen aus. Wird jeder angekündigte Synchronsprecher auch
vor Ort sein?
Yvonne Anders-Render: Gegenwärtig sieht es so aus, dass die Planungen für diese erneute
Synchronveranstaltung abgeschlossen sind. Dieses Jahr haben wir Sprecher aus verschiedenen Bereichen:
Nana Spier, den Zuschauern vor allem als dt. Stimme von Buffy [Summers] bekannt, dann Tilo Schmitz, der
"Stargate"-Fans als deutsche Stimme von Teal'C und den "Star Trek"-Fans eher als
deutsche Stimme von Gul Dukat bekannt ist. Des Weiteren Marco Kröger, der wiederum den
"Pretender"- Fans als deutsche Stimme der Hauptfigur Jarod bekannt sein wird. Und Michael
Christian, der vor allem den "MacGyver"- und "PSI-Factor"-Fans was sagen wird.
Wir freuen uns jedoch, dass wir auch Erich Räuker, Jörg Hengstler und Charles Rettinghaus, als
Moderator, begrüßen können, die alle letztes Jahr schon teilgenommen haben.
Corona Magazine: Mal abgesehen vom guten Zweck, womit möchtet und könnt Ihr die
Besucher noch locken? Welche Highlights erwarten uns beim Programm?
Yvonne Anders-Render: Nun, das ist eine ganze Menge. Da es sich um bekannte deutsche Stimmen
handelt, wird es eine Live-Lesung diverser Charaktere geben. Gab es letztes Jahr auch und war ein absolutes
Erlebnis, die Schauspieler nochmals in ihren Sprechrollen zu hören.
Natürlich gibt es auch wieder musikalische Einlagen. Dieses Jahr werden uns die Blues Brothers
"Jake & Elwood - The Blues Brothers Show" aus Düsseldorf mit ihren Songs aus dem 1. Film
unterhalten.
Aber natürlich haben wir auch eine ganze Menge, für solche Veranstaltungen typische,
Programmpunkte. Zum Beispiel die Tombola. Hier bemühen wir uns interessante Gewinne an Land
zu ziehen. Dann gibt es natürlich noch die Charity-Versteigerung: Letztes Jahr haben die Schauspieler
tolle Dinge mitgebracht.
Johanne Asakura: ... es bietet sich die Möglichkeit, direkt Fragen an die Schauspieler zu stellen.
Es wird sicher sehr informativ sein.
Yvonne Anders-Render: Es gibt noch eine ganze Menge mehr. Besucht doch einfach mal unsere Seiten.
Es ist bestimmt für jeden etwas dabei .
Corona Magazine: Nun ist die kommende Veranstaltung ja nicht Eure einzige in diesem Jahr, Ihr habt
ja noch eine weitere in Planung. Könnt Ihr uns vielleicht schon mal etwas darüber erzählen?
Johanne Asakura: In der Tat haben wir noch eine weitere Veranstaltung in Arbeit. Diese nennt
sich "Timetravellers - Different paths '2001" und findet am 24./25. November im Novotel City-West
in Düsseldorf statt. Es ist die erste Veranstaltung dieser Art in diesem Hotel. Es wird erst in Kürze
eröffnen. Zu dieser Veranstaltung haben wir internationale Künstler aus Film und Fernsehen
eingeladen und wir freuen uns, dass wir bereits einige Zusagen von Künstlern zurückerhalten
haben. Bisher dürfen wir also Nigel Bennett ("Forever Knight" - "Nick Knight, der
Vampircop", er spielte Lacroix), Brian Downey (Stanley Tweedle aus "LEXX - the Dark
Zone"), Gillian Horvath (Drehbuchautorin für zahlreiche TV-Serien u.a. "Highlander - die
Serie") und Marcus Testory (Caspian aus "Comes a Horseman" und
"Revelation" aus der Serie "Highlander") mit seiner Band "Orchestre de
Chambre Noir - Chamber" ankündigen. Wir hoffen in der nächsten Zeit unsere
Gästeliste noch um weitere interessante Namen bereichern zu können.
Diese Veranstaltung hat sich zum Thema gesetzt, Künstler, die in Serien oder Filmen mit
"Zeitreisen" der verschiedensten Art "involviert" waren, einmal live auf die
Bühne zu bringen.
Bitte schaut doch auf unsere entsprechenden Seiten, die auch in Englisch für internationale
Interessenten verfasst sind. Sie sind unter der Adresse
http://www.starbuck-foerderkomitee.de/TDP/index.html
zu finden.
Corona Magazine: Mit wie vielen Besuchern rechnet Ihr - oder anders gefragt, wie viele müssen
kommen, damit unter dem Strich überhaupt etwas für den guten Zweck übrig bleibt?
Johanne Asakura: Räumliche Begrenzungen des Veranstaltungsortes limitieren die
Besucherzahl auf höchstens 500 Teilnehmer. Es wäre schön, wenn wir diese Möglichkeit
ausschöpfen könnten. Wir setzen uns aber zum Ziel, mindestens 400 bis 450 Teilnehmer zu
empfangen. Einige unserer Programmpunkte sind auch ganz losgelöst von der Problematik der
Einnahmen/Ausgaben, da die Erlöse aus den Versteigerungen direkt in die Spendensumme, ungeachtet
der Veranstaltungskosten, fließen. Der gute Zweck erhält also garantiert etwas. Wieviel, das
hängt natürlich auch ein bisschen vom Engagement der Teilnehmer ab. Hoffen wir also, dass
diese vielzählig und spendabel erscheinen.
Wir sind immer dankbar für tatkräftige Unterstützungen von Sponsoren, die unsere
Arbeit mit Spenden aller Art erleichtern und bereichern wollen. Für unsere freundlichen Sponsoren
bietet sich die Möglichkeit, unsere Veranstaltung als Präsentationspodium für ihr
Unternehmen zu nutzen und mit ihrer Unterstützung ein positives Signal ihrer Unterstützung
des betreffenden Wohltätigkeitszweckes zu setzen.
Wenn sich Sponsoren mit unseren Zielen identifizieren können und uns in der Erreichung unserer
Pläne wirkungsvoll unterstützen wollen, freuen wir uns sehr, wenn wir eine Nachricht von ihnen
erhalten.
Yvonne Anders-Render: Und noch ein kleiner, wenn auch in Gegensatz zum obigen Thema sehr
nebensächlicher, Punkt zur Synchron-Veranstaltung, auch auf die Gefahr hin, die Leser zu nerven.
Immer wieder Mal erhalte ich die Aussage: "Wie da kommen nur Synchronsprecher, die sind doch
uninteressant". Nun, ich lasse jedem gerne seine Meinung, nicht jeder kann sich dafür
interessieren. Was ich allerdings nicht stehen lassen kann, das ist das Wort "nur". Was
heißt nur? Zum einen heißt es nicht Synchronsprecher, sondern Synchronschauspieler. Und
daraus kann man ableiten, was diese Menschen sind. Ausgebildete Schauspieler. Wir haben tausende
Schauspieler in Deutschland und nicht jeder kann bekannt oder gar berühmt sein, sofern man in
Deutschland als deutscher Schauspieler überhaupt "berühmt" werden kann.
Jetzt möchte ich Euch noch einen Satz mit auf den Weg geben, den man mir vor einiger Zeit in einer
Diskussion über Synchronisation an den Kopf geworfen hat: "Wer die Synchronisation
unterstützt, der fängt auch Kriege an." Zuerst war ich sprachlos vor Wut. Nicht nur,
weil mich der Bereich Synchronisation mittlerweile interessiert. Sondern aufgrund der Aussage an sich.
Und dann beschloss ich, mir diesen Satz zu meinem Vorteil zu formen. Und darum lautet er in Bezug auf
unsere September-Veranstaltung jetzt so:
"Zusammen mit den Synchronschauspielern haben wir den "Umständen", unter
denen Kinder in Not geraten sind, den Krieg erklärt".
Links zum Thema:
http://www.starbuck-foerderkomitee.de/helping2
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Ikarus 2001 (Hrsg. Wolfgang Jeschke)
Wolfgang Jeschke ist wohl inzwischen durchaus bekannt dafür, hochwertige Anthologienreihen im
Heyne Verlag herauszugeben. Mit "Ikarus 2001" liegt nun eine neue Kurzgeschichtensammlung
vor, deren Fortsetzung mit "Ikarus 2002" im nächsten Jahr bereits geplant ist.
"Inzwischen haben sich die Lesegewohnheiten geändert. Viele bevorzugen heute Romane,
suhlen sich in Trilogien und Tetralogien, beziehen ihren Zweitwohnsitz in Zyklen und Endlos-Serien, um
den Aufwand an Phantasie zu minimieren, den es nun einmal in jede neue Welt, in die einen ein
Erzähler einlädt, zu investieren gilt."
Mit diesen Worten, mit denen Wolfgang Jeschke in die Sammlung einleitet, hat er durchaus recht. Wer liest
denn heute noch gezielt Kurzgeschichten oder Novellen?
Dies sind sicherlich die wenigsten. Auch hat er recht, dass einen das jeweilige Einfinden in jede neue
Geschichte schon ein wenig Mühe kostet. Gerade vor diesem Hintergrund ist Wolfgang Jeschkes
Engagement mit seinen Anthologienreihen sicherlich besonders hoch anzurechnen. Zu einem gewissen
Grade gezielt gegen den Strom zu schwimmen, bedarf es schon ein wenig Mut und Vertrauen in die eventuell
ebenso couragierten Käufer.
Wer aber nun bereit ist, sich auf dieses Buch einzulassen, den erwartet ein Schatzkästchen an
fantasiereichen Erzählungen von internationalen Spitzenautoren der vergangenen Jahrzehnte.
So zum Beispiel eine Kurzgeschichte von Kim Stanley Robinson aus dem Jahre 1987. Dieser Name dürfte
vor allem mit dem Mars-Zyklus, der bei Heyne Sommer 1999 erschien und damals für Furore sorgte, in
Verbindung gebracht werden.
"Mozart mit Spiegelbrille" lautet eine wunderbar abgehobene Alternativwelten- und
Zeitreise-Story aus dem Jahre 1985 von Bruce Sterling und Lewis Shiner. Von Bruce Sterling erschienen bei
Heyne noch Anfang des Jahres "Heiliges Feuer" und vor wenigen Tagen "Brennendes
Land".
Ebenso faszinierend ist der Fantasy/Science Fiction-Mix "Der blinde Minotaurus" von Michael
Swanwick. Die Geschichte wirft den Leser in eine eigenwillige, wie mindestens ebenso fesselnde Welt und
lässt einen verstört zurück. Schwer fällt es daraufhin, einfach weiter zu lesen. Aber
hat man von einem Buch nicht viel mehr, wenn man auch die eine oder andere Minute in Gedanken daran
verschwenden kann?
Insgesamt ist "Ikarus 2001" also ein angenehm preisgünstiges Lesevergnügen der
etwas anderen Art und damit mehr als empfehlenswert.
Buchbestellung bei Amazon:
Ikarus 2001 (Hrsg. Wolfgang Jeschke)
782 Seiten / 16,00 DM
Heyne Verlag
ISBN 3-453-17984-6
Wolfgang Hohlbein: Stargate Episodenguide Band 2
Episodenguide-Bücher gibt es viele. Jede Serie die nur halbwegs erfolgreich ist, zieht eine
Merchandise-Palette nach sich, in der ein Buch oder mehrere Bücher, speziell den Episoden gewidmet,
natürlich nicht fehlen dürfen. Natürlich ist Stargate eine nicht nur halbwegs erfolgreiche
Serie, sondern schon ein wenig mehr erfolgreich. Was aber ist nun an den Episodenguide des
Burgschmiet-Verlags so besonders?
Nun, es passiert wohl nicht alle Tage, dass auf einem Cover eines Sekundärwerkes der bekannte Name
Wolfgang Hohlbein prangt. Mit dem in Deutschland in Genrekreisen sicherlich nicht unbekannten Autoren von
phantastischen Werken diversester Arten hat der Burgschmiet Verlag einen sicherlich ziemlich
zugkräftigen Namen gewonnen.
Da mag es dem einen oder anderen wohl auch nicht auffallen, dass im Innenteil des Buches Hohlbein erst nach
dem Namen Frank Rehfeld aufgeführt wird. Dies erinnert doch ein wenig an die Praxis bei den William
Shatner-Büchern. Auch dort waren immer Co-Autoren beteiligt, die nicht auf dem eigentlichen Cover
ausgewiesen wurden. Inwiefern also beim Episodenguide wer welche Arbeit geleistet hat, sei dahingestellt.
Das Buch behandelt die dritte Staffel der Serie und stellt detailliert jede Episode vor. Nach dem üblichen
Cast und einer recht ausführlichen Inhaltsbeschreibung gibt es von den Autoren noch Bemerkungen
zur Folge. Hier wird locker über die Episode sinniert oder auch mal Hintergründiges
präsentiert. Abgerundet wird das ganze mit den – im ersten Band noch nicht enthaltenen – Zitaten.
Diese sind sicherlich nett zu lesen, hätten aber durchaus ein wenig kürzer und selektierter
ausfallen können. Im Anhang erfährt der geneigte Leser dann noch kurz zusammengefasst alles
über die wichtigsten Fremdvölker und Personen.
Stellt sich nun noch die Frage, für wen dieses Buch gedacht ist? Ein alteingesessener und großer
Fan dieser Serie wird wohl mehr als enttäuscht sein über dieses Buch. Er wird sicherlich kaum
etwas Neues oder für ihn Interessantes finden. Besonders ärgerlich ist der Anhang mit den
Kapiteln zu den Hauptpersonen und Völkern. So wenig detailliert wie diese sind, bringen sie einem
Fan rein gar nichts. Nach spätestens zehn betrachteten Episoden dürfte er die Informationen
ebenfalls von alleine besitzen. Der Einzige für den dieses Buch halbwegs interessant sein dürfte,
ist der werdende Stargate-Fan. Jemand, der gerade gefallen an der Serie gewonnen hat, kann sich durchaus
mit Hilfe des Buches einen ersten Überblick verschaffen und sich prima in die Serie einfinden.
Buchbestellung bei Amazon:
Wolfgang Hohlbein: Stargate Episodenguide Band 2
192 Seiten / 19,80 DM
Burgschmiet Verlag
ISBN 3-933731-68-2
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Gewebe des Universums
Es gibt verschiedene Gründe warum man nach einer einheitlichen Theorie sucht, die unsere Welt
beschreibt. Zum Einen finden die Wissenschaftler, dass es schön ist eine solche Theorie zu haben,
die alle Phänomene in einem einheitlichen Bild beschreibt.
Maxwell und Einstein waren die Ersten, die hier wesentliche Schritte vorangekommen sind, aber die Idee
existiert schon lange und selbst Faraday hat versucht, Gravitationskraft mit der Elektrizität und
Magnetismus zu vereinen.
Aber es gibt noch weitere Gründe. Da ist nämlich auch noch das Elektron. Im bisherigen
Modell der Quantenmechanik ist es ein punktförmiges Teilchen, also ohne räumliche
Ausdehnung. Das wirft ein gravierendes Problem auf, denn wie wir aus dem Physikunterricht wissen,
stoßen sich gleichnamige Ladungen ab, sodass theoretisch unendlich viel Energie notwendig ist
um ein Elektron zusammenzuhalten. Feynman, ein bedeutender Mitbegründer der
Quantenmechanik, hat das Problem zwar gelöst indem er zwei unendliche Teilsummen voneinander
subtrahierte und zeigen konnte, dass ein Ergebnis existiert. Trotzdem sucht man nach einer besseren
Erklärung.
Und dann gibt es noch das Problem, dass die Relativitätstheorie nicht mit der Quantenmechanik
vereinbar ist, obwohl beide Theorien heute die am Besten verifizierten Modelle des bekannten
Universums sind, die wir kennen.
Wir sehen, es ist Zeit für ein paar neue Ideen. Eine davon war die Kaluza-Klein-Theorie von 1919.
Durch Hinzunahme einer weiteren Dimension gelang es, die Gravitation mit der elektromagnetischen
Kraft in ein Modell zu quetschen. Diese Theorie wies aber noch einige Widersprüche auf, sodass
sie etwa 50 Jahre in der Schublade verschwand. Mit der Superstringtheorie ist sie jetzt wieder aufgetaucht.
Statt vier oder fünf Dimensionen rechnet man jetzt aber mit 10 oder sogar 26 Dimensionen, 10
scheint sich aber durchzusetzen, weil die Mathematik für diese Zahl spricht. Die Mathematik spielt
hier ohnehin eine entscheidende Rolle, denn die Physiker sind längst über den Punkt hinweg,
an dem sie ihre Hypothesen noch in Experimenten überprüfen könnten. Die einzigen
Quellen, die Energien aufbringen können, die groß genug sind, um in diese Dimensionen
vorzustoßen sind ein paar seltsame Objekte in den Tiefen des Weltraums. Aber auch die wenigen
Quellen der Mathematik, die für die Entwicklung der Stringtheorie notwendig waren, sind
außergewöhnliche Menschen gewesen, wie zum Beispiel Srinivasa Ramanujan, der in seinem
indischen Dorf Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts noch einmal die ganze Mathematik
herleitete, bevor er die Möglichkeit bekam, in England zu studieren und der Mathematik ein paar
Quantensprünge in ihrer Entwicklung zu bescheren.
Aber zurück zu unseren zusätzlichen Dimensionen. Wir kennen, einschließlich der Zeit,
nur vier Dimensionen mit denen wir es täglich zu tun haben. Wo verstecken sich also die übrigen
sechs?
Die Idee ist, dass diese zusätzlichen Dimensionen zusammengerollt und so von uns nicht
wahrgenommen werden können. Wie klein diese Röllchen sind, kann man noch nicht genau
sagen, sie könnten in der Größenordnung der Plancklänge liegen. Dieses Problem
macht es diesem Modell nicht gerade leicht, von der wissenschaftlichen Gemeinschaft akzeptiert zu werden.
Denn was soll man von einer Theorie halten, die sich in so winzigen Röllchen versteckt, dass man
beim besten Willen nicht nachschauen kann.
Es gibt aber auch einige Physiker, die davon ausgehen, dass die zusätzlichen Dimensionen bis zu
einem Millimeter groß sein könnten, das wäre gigantisch und sollte mit dem bloßen
Auge zu sehen sein. Dass dies nicht so ist, wird darauf zurückgeführt, dass wir in einem
vierdimensionalen Unterraum aus diesem Gebilde leben. Das führt natürlich zu seltsamen
Konsequenzen, wie zum Beispiel überlichtschneller Informationsübertragung mittels Gravitonen,
von denen die Physiker behaupten, dass sie sich auch in höheren Dimensionen ausbreiten
können - was dann auch gleich das Problem der dunklen Materie erschlagen würde, über
das sich die Astrophysiker den Kopf zerbrechen. Vor allem aber würde dieses Modell erlauben, mit
den zukünftigen Teilchenbeschleunigern einen Blick in diesen Bereich werfen zu können. Und
ein paar von den Superteilchen zu entdecken, die die Superstringtheorie als Superpartner zu den bekannten
Teilchen vorhersagt. Neueste Experimente bestätigen diese Annahmen allerdings nicht und belegen,
dass die Gravitationskraft sich bis hinunter zu 0,2mm ganz klassisch verhält.
Darüber hinaus gibt es noch eine Folgerung aus den Symmetrieeigenschaften der Theorie, die den
meisten Physikern den Magen umdreht; nämlich die mögliche Umwandlung eines Bosons in ein
Fermion und umgekehrt. Dabei unterscheiden sich Bosonen und Fermionen fundamental in ihren
physikalischen Eigenschaften. So können Bosonen, Teilchen mit ganzzahligem Spin, wie einige Atome,
bei Temperaturen in der Nähe des absoluten Nullpunkt einen gemeinsamen energetischen Zustand
einnehmen, das Bose-Einstein-Gas, in dem die einzelnen Teilchen nicht mehr individuell, sondern nur noch
als Gesamtheit betrachtet werden können. Fermionen, Teilchen mit halbzahligem Spin, wie zum Beispiel
die Elektronen, nehmen bei gleichem Spinzustand niemals den selben Zustand ein, sondern besetzen diskrete
Niveaus von unten nach oben.
Diese Supersymmetrie, ein geometrisches Konzept, das beschreibt, wie sich die Eigenschaften der Teilchen
unter bestimmten Bedingungen verhalten, macht übrigens das Super im Namen aus.
In der Superstringtheorie werden aus den punktförmigen Teilchen des Standartmodels
Strings – Fäden oder Saiten - die je nach Energie wie eine Saite schwingen. Das schafft zumindest die
unbequemen Unendlichkeiten aus dem Weg und passt zu den Teilchenfamilien die man entdeckt hat. Und
es könnte eine Erklärung dafür sein, warum es so viele Teilchen gibt, die unterschiedliche
Massen bzw. Energien haben, aber sonst über identische Eigenschaften verfügen.
Diese Fäden und Schleifen bewegen sich jetzt durch die zehndimensionale Raumzeit und
wechselwirken miteinander, indem sie sich verbinden oder wieder trennen.
Auch wenn noch viele Fragen offen sind, bietet die Superstringtheorie doch noch ein paar interessante
Konsequenzen. Denn obwohl sie alles in allem eigentlich ein rein mathematisches Modell ist, lässt sich
aus der Stringtheorie und ihren geometrischen Grundlagen die Relativitätstheorie ableiten, was ganz
schön überraschend war, denn es bedeutet, dass Einsteins Theorie nicht mehr Fundamental ist,
sondern durch die Stringtheorie gefordert wird.
Und das ist ein wesentliches Ziel der Physik. Jede Theorie auf immer grundlegendere Prinzipien
zurückzuführen, um so einmal eine Theorie zu finden, aus der sich sämtliche Naturgesetze
der Physik ableiten lassen. Der String scheint ein interessanter Kandidat für dieses Ziel zu sein.
Aber auch wenn die Superstringtheorie ein wunderbarer Kandidat für eine allumfassende Theorie
für unsere Welt ist, sie sagt uns leider nicht, wie sich Leben auf der Erde entwickeln konnte, oder mit
wem wir an diesem Wochenende ausgehen werden.
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Star Wars: Episode II Neuigkeiten.
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George Lucas nahm an den MTV Music Awards teil. Im Backstage Bereich dieser Veranstaltung gab es
eine kurze Unterhaltung mit dem Schöpfer der "Star Wars"-Saga. Kidhell, eine der
Quellen der Webseite TheForce.net, hatte die Gelegenheit, ihm eine Frage zu stellen. Er erkundigte sich
deshalb nach dem Veröffentlichungsdatum der Kinotrailer von "Episode II". Lucas
antwortete "Sie erscheinen immer zu Thanksgiving." Die Internet Spekulationen, nach
denen der Trailer mit der Premiere der Neuverfilmung von "Planet der Affen" in die Kinos
kommen soll, scheinen sich daher nicht zu bewahrheiten. Die Fans müssen also bis November
ausharren.
Die Webseite Popcorn U.K. berichtet, dass sich Lucas nun erstmals über die Ausschnitte von
"Episode II" geäußert hat, die kürzlich im Internet aufgetaucht sind. Er
erklärte bei den MTV Music Awards, dass solche undichte Stellen "Löcher in die
Filmindustrie reisen." Er fügte hinzu, dass "man weniger und weniger große
Filme sehen wird", wenn weiterhin Aufnahmen vom Set gestohlen werden.
Der Ausschnitt, der die "Episode II"-Stars Hayden Christensen und Ewan McGregor zeigt,
die mit ihrem Lichtschwertern vor einem Blue Screen kämpfen, erschien auf TheForce.net, wurde
jedoch wieder entfernt, nachdem sich Lucasfilm beschwerte.
Über den Film selbst sagte Lucas, "Wir beginnen jetzt mit den Animationen, somit sind
wir zur Hälfte fertig."
VeerChasm, eine Quelle von TheForce.net, berichtet zudem, dass Access Hollywood einen Ausschnitt,
der von der offiziellen "Star Wars"-Seite stammt und Behind the Scenes Material von
"Episode II" zeigt, gespielt hätte. "Ich sah Aufnahmen von 'Episode II' Sonntag
Nacht. Sie zeigten Ewan und sein Jedi Cockpit vor einem Blue Screen. Mitarbeiter simulierten
Bewegungen des Cockpits. Sie zeigten auch Lucas neben einem Bild eines Schiffes, der eine
Strichmännchenzeichnung von Obi Wan anfertigte um herauszufinden, wie groß man es
machen muss. Er schien es für 'zu groß' oder 'zu klein' zu halten. Das Schiff, um das es ging,
hatte die gleiche Form wie der Fighter, der wie ein Sternenzerstörer aussieht, von dem einige Leute
bei TFN berichteten. Jede Aufnahme stammte von StarWars.com.
Links zum Thema:
http://www.theforce.net/
http://www.popcorn.co.uk/
http://www.starwars.com/
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Star Wars: C3PO spricht.
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In einem Interview mit "Moviehole" hat Anthony Daniels (EPII C3PO) aus dem "Star
Wars"-Nähkästchen geplaudert. Er sei sehr zufrieden mit seinen Schauspielerkollegen,
sie seien sehr talentiert und es mache großen Spaß mit ihnen zu arbeiten. Besonders lobte er
den jungen Hayden Christensen, der den heranwachsenden Anakin Skywalker verkörpert. Und die
Drehtechnik am Set lässt anscheinend nichts zu wünschen übrig: "Im Zeitalter
des digitalen Films können wir uns gedrehte Szenen direkt im Anschluss auf einem großen
Bildschirm angucken."
Anthony Daniels eigener Charakter wird in "Episode II" stärker ins Geschehen
involviert sein. "Ich kontrolliere die Puppe im nächsten Film, genauer gesagt: seinen Gang.
Dafür trainiere ich jeden Morgen im Fitness-Studio, um die schwere Gerätschaft halten zu
können. Das Kostüm ist in etwa gleich geblieben." Der Roboter sieht demnach immer
noch wie ein "wandelnder Schrotthaufen" aus - schließlich hat ihn Anakin aus
gebrauchten Teilen zusammengebastelt.
Im zweiten Film wird es selbstverständlich auch mehr von C3POs Wegbegleiter und
Zankkameraden R2D2 zu sehen geben. Der kleine Roboter wird von Don Bies ferngesteuert, der sich
meistens hinter irgend einer Kulisse versteckt. Das Filmen und Auftreten der Roboter bezeichnet
Daniels übrigens als "Magie des Films" - die Illusion muss perfekt sein, auch wenn
die Puppen nicht wie Menschen agieren können. So sieht man C3PO niemals aufstehen oder sich
hinsetzen. "ILM [Industrial Light and Magic, LucasFilms Special Effekts-Schmiede] hat einige
Szenen kreiert, aber die werden vermutlich herausgenommen - sie sind zu aufwändig."
Über den Titel sei sich George Lucas noch immer nicht im Klaren, berichtet der Schauspieler.
"Als er sich [bei EPI] für 'Die Dunkle Bedrohung' entschied, hielten das alle für
Müll. Aber der Titel hat seine Schuldigkeit getan. Er war umstritten, wurde aber doch
angenommen."
Zu weiteren "Star Wars"-Verfilmungen, beispielsweise Nachfolgern zu Episode IV-VI, meint
Daniels: "Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich meine, wenn wir mit Episode III
anfangen, wird George so um die 60 sein. Und er lebt nicht ewig, egal, was die Fans denken. Und alle
sind wirklich scharf drauf, noch mehr Filme zu drehen, fragen Sie mal unseren Produzenten Rick
McCallum. Wir werden sehen, wenn die Menschen mehr rufen... wird es vielleicht mehr geben!"
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Star Wars: Erste Szene von Episode III im Kasten.
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Während der Dreharbeiten zu "Star Wars: Episode II" in Tunesien im letzten Jahr,
filmte George Lucas auch gleich eine Aufnahme für "Episode III", die erst in
fünf Jahren in die Kinos kommen wird, berichtet die Star Wars Webseite. In einem
"Making Of" Bericht bestätigte Lucas, dass er bereits eine Aufnahme für
"Episode III" fertiggestellt hat, womöglich eine Szene auf Anakin Skywalkers
Heimatwelt Tatooine.
"Das bedeutet, dass ich jetzt nicht mehr dorthin zurückkehren muss," sagte Lucas
in dem Video. "Es ist eine weite Reise und man muss eine Crew aus 60 Leuten dorthin schaffen
nur um eine Aufnahme zu drehen - und dann muss man die Sets wieder aufbauen und all das andere
Zeug machen, was wir immer tun müssen - in drei Jahren." Lucas und seine Crew kehrten
nach Tunesien zurück, um Szenen für "Episode II" in Skywalkers
Heimatstadt zu drehen - ein Set, das wiederaufgebaut werden musste, um das Aussehen des Sets aus
dem originalen "Star Wars"-Films zu duplizieren.
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Akte X: DeadAlive auf Video.
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Am 26.07.01 erscheint von 20th Century FOX Home Entertainment Germany die nächste
Kaufkassette der Serie: "DeadAlive" wird die Episoden "This Is Not Happening"
und "DeadAlive" beinhalten, ferner als "Extras" ein Profil zum neuen Charakter
John Dogget (gespielt von Robert Patrick) und eine Sammelkarte.
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Akte X: Komplett ohne Duchovny?
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David Duchovny hat nun entgegen den Aussagen von Chris Carter und FOX angekündigt, nicht
mehr für "Akte X" zur Verfügung zu stehen. In der neunten Staffel werde er
daher auch nicht einmal in Kurzauftritten zu sehen sein.
"Ich denke nicht, dass es mir oder den Fans gegenüber fair wäre", erklärte
der Schauspieler, "denn ich glaube, dass bisher Mulders Schicksal ein zentrales Thema der Serie
gewesen ist, und dass Mulder und Scully das Zentrum der Serie bildeten. Als ich am Ende des Jahres
noch einmal zurück kehrte, [...] fühlte ich mich unwichtig. Nicht ich, sondern Mulder war zu
einer Handlung neben mehreren anderen degradiert worden. Das fühlte sich nicht nach derselben
Serie für mich an, und ich denke, es wäre unfair gegenüber Mulder, weitere
Gastauftritte einzuplanen. Ich bin der Meinung, dass die Fans ihn als Zentrum der Show respektieren,
und ihn einfach so ab und an zurück kehren zu lassen wie Supermans Vater, wäre billig."
Über die ungeklärten Fragen, die das Ende der letzten Staffel offen ließen hat er keine
Antworten. Er wüsste auch nicht, ob Mulder der Vater von Scullys Kind sei oder wie es nun
weitergehen wird.
Trotzdem sei Duchovny durchaus interessiert, für einen zweiten "Akte X"-Kinofilm
zurückzukehren.
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Buffy: Ohne Giles?
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Darsteller Anthony Stewart Head (Giles) hat nun bestätigt, dass er in der neuen Season ab Herbst 2001
nicht mehr regulär in der Serie zu sehen sein wird. Gegenüber "SF-Wire" meinte er,
er werde nur noch als wiederkehrender Gaststar zu sehen sein. Geplant sei, dass Giles in der Serie mehr Zeit
in England verbringen werde.
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Buffy: Neues Buch zur Serie.
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Zum Start der fünften Staffel der Serie in Deutschland wird es von Christian Lukas und Sascha
Westphal ein weiteres, inoffizielles Buch zur Serie geben.
Soeben erschienen ist von Lukas und Thomas Dreibrodt das Buch "Onscreen 2 -Regisseure,
Schauspieler und ihre Filme in Interviews". Über das Buch sagte Lukas: "'Onscreen 2'
ist eine Sammlung von insgesamt 80 Interviews, die eine Reihe von Filmjournalisten im Laufe eines
Zeitraums von Juli 1999 bis Ende 2000 mit allerlei bekannten und weniger bekannten Darstellern und
Regisseuren geführt haben."
Eine thematische Begrenzung hat es im Rahmen dieser Zusammenstellung nicht gegeben. Und so
finden sich in 'Onscreen 2' Gespräche mit so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie David
Cronenberg, Leonardo diCaprio, Harrison Ford, Cuba Gooding Jr., Roman Polanski, Jean-Claude van
Damme, Paul Verhoeven, Patrick Stewart, Chow Yun-Fat, Jackie Chan oder Claude Chabrol.
Links zum Thema:
http://www.christianlukas.purespace.de/onscreen2.html
http://www.paragonverlag.de/
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Herr der Ringe: Elijah Wood unter Druck.
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Elijah Wood gab zu, dass er Druck wegen seiner Rolle als Frodo im Film verspürte. Während er
mit "TV Guide Online" sprach, enthüllte er: "Ich fühlte definitiv den Druck.
Ich wollte allen Erwartungen gerecht werden. Aber als ich das Kostüm anhatte und mit den anderen
gearbeitet habe, dachte ich einfach nicht mehr darüber nach." An diesem Punkt fügt der
Co-Star Sean Astin hinzu: "Wir wurden einfach Hobbits. Wir fühlten es."
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Herr der Ringe: Jackson über Taylor und Directors Cut.
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Peter Jackson, Regisseur der "Herr der Ringe"-Trilogie meint, dass für ihn dieser Job das
Highlight seiner Karriere gewesen ist. Mit 18 habe er die Bücher gelesen und schon damals kaum
abwarten können, dies alles im Kino zu sehen. Jackson meinte zudem, er sehe die Verfilmung als einen
persönlichen Film. Als sehr gute Wahl habe sich Liv Tyler in der Rolle der Arwen herausgestellt - sie
sei die perfekteste Frau auf der Welt.
Peter Jackson hat bereits jetzt die Planung an einem "Directors Cut" aufgenommen die auf DVD
erscheinen wird. Laut "Variety" sollen diese DVDs 2004 in die Läden kommen und u.a.
zahlreiches Extra-Material enthalten sowie Szenen, die aus dem Film geschnitten werden mussten, weil sie
zu "heftig" für ein Kinopublikum gewesen seien. Mehrstündigen Umfang soll gar
das "Behind-the-Scenes"-Material haben.
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Herr der Ringe: Ian McKellen über Gandalf.
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Ian McKellen, der den Magier Gandalf spielt, bat die Fans auf seiner offiziellen Webseite, dass die Zuschauer
sich nicht von seinem zerlumpten Aussehen in den erschienen Trailern täuschen lassen sollen.
"Gandalf der Graue ist ein Wandersmann und überlebt eine Vielzahl von langen Reisen zu
Fuß und mit dem Pferd," schrieb McKellen. "Er verbringt nur wenig Zeit damit, in
Sicherheit auf dem Rücken seines Ponys zu sitzen. Somit wird er natürlich verdreckt und
verstaubt, ohne die Möglichkeit, einen Waschraum am Wegesrand aufzusuchen. Er mag zwar
heruntergekommen aussehen, aber das hält ihn nicht davon ab, freundlich oder väterlich zu sein,
wenn es angemessen ist." McKellen sagte auch, dass er seine Berühmtheit, die er durch HdR
zweifelsohne erreichen wird, nicht mit Alec Guinnes' Erfolg nach 'Star Wars' vergleicht. "Sir Alec mochte
die spärlichen Dialoge in 'Star Wars' nicht," schrieb McKellen. "Im Kontrast hierzu wurde
Gandalf von Tolkien mit am besten geschrieben. In Anbetracht des ironischen Status der Rolle, kann ich stets
in meine übliche Anonymität flüchten, in dem ich keinen Spitzen Hut in der
Öffentlichkeit trage." Der erste Teil der Trilogie mit dem Namen "Die Gefährten"
wird am 19. Dezember 2001 in die Kinos kommen.
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Herr der Ringe: Der neue Trailer ist da.
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Der neue "Herr der Ringe"-Trailer ist da und übertrifft alle Erwartungen. Jetzt ist er auch
auf der offiziellen deutschen Seite verfügbar. Der Trailer ist 2:28 Minuten lang und zeigt unglaublich
viele Ausschnitte und Szenen. Besonders sensationell: Man sieht Sauron im Kampf gegen Isildur und man
hört Gollum in den Minen von Moria. Außerdem sieht man eine Szene bei Elronds Rat mit
Boromir, Legolas, Aragorn und Frodo. Der Zuschauer wird in die Minen von Moria entführt und nach
Lothlorien. Wir erleben den Abschied der Gefährten von Galadriel und sehen, wie der Ring
geschmiedet wird. Wir erleben das Feuerwerk bei Bilbos 111. Geburtstag und Aragorn im Tänzelnden
Pony.
Links zum Thema:
http://www.herr-der-ringe-film.de/
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Matrix: Reloaded: Neo gegen 100 Agenten.
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In der Fortsetzung zu "Matrix" soll es eine aufwendige F/X - Szene geben, in der Keanu Reeves
alias "Neo" gegen über hundert Agenten der Matrix kämpfen muss, die alle
aussehen wie Hugo Weaving alias "Agent Smith". Laut "Coming Attractions"
handelt es sich um einen der kompliziertesten F/X - Tricks überhaupt.
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Matrix: Reloaded: Trailer.
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Eine Beschreibung des ersten Teaser Trailers für "Matrix: Reloaded" ist im Netz
aufgetaucht - offenbar wird der Teaser demnächst auch in den US-Kinos zu sehen sein. Der
Teaser wird u.a. mit den Sprüchen "Reload your Love", "Reload your Gun"
und "Reload your Mind" aufwarten berichtet die Seite "IGN".
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A.I.: Jude Law spricht.
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Jude Law hat in einem Interview gemeint, er habe sich ausführlich mit seiner Rolle im kommenden
Spielberg-Film "A.I." auseinandergesetzt. Darin spielt er Joe Gigolo, einen Androiden.
Gegenüber dem "Premiere Magazine" sagte er, um sich richtig in den Charakter
versetzen zu können, habe er sich vorgestellt, was der Erbauer von Joe Gigolo mit der
Konstruktion des Androiden bezweckt habe und sei zu der Erkenntnis gekommen, dass der Charakter
eines Androiden dem des Erbauers gleichen müsse. Spielberg selbst habe ihm lediglich gesagt, er
könne die Rolle des Joe Gigolo so "menschlich" spielen, wie er wolle - nur sollte er es
übertreiben, hätte er ihn an die Regeln erinnert. Auf die Message des Films angesprochen
meinte Law, dass diese sei, dass Menschen für künstliche Intelligenzen so etwas wie Gott
sein müssten. Was man allerdings nicht programmieren könne, wäre Liebe. Liebe sei
nicht übersetzbar.
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Krieg der Welten: Michael Caine dabei.
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Pendragon Pictures hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass man derzeit mit Sir Michael Caine
für eine Hauptrolle in der Neuverfilmung von H.G. Wells Roman "Krieg der Welten"
verhandele. Angeblich ebenfalls für Rollen im Gespräch sind Charlize Theron und Matthew
McConaughey. Der Film soll übrigens recht gruselig werden, der Regisseur sieht den Film nicht
unter 17 Jahren freigegeben. Grund seien nicht Blut und Gewalt sondern vor allem der psychologische
Terror, den schon das Drehbuch vermittele.
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X-Men II: News von Jackman und Singer.
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Hugh Jackman hat sich gegenüber "Zap2it!" über den zweiten Teil der
Comic-Verfilmung geäußert. "Ich denke, wir werden im Januar oder Februar mit den
Dreharbeiten beginnen, und alle werden dann wieder vereint sein. Brian (Singer) wird meines Wissens
wieder Regie führen." Bezüglich der Entwicklung seines Alter Egos Wolverine
meinte Jackman: "Ich bin mir fast sicher, dass es eine Auflösung seiner
Gedächtnislücken geben wird. Der Zuschauer wird also herausfinden was passierte, nachdem
Wolverine im ersten Film mit dem Motorrad davonfuhr. Aber ich habe derzeit noch kein Drehbuch, aber
ich glaube, es wird ein paar zusätzliche Charaktere geben!"
"X-Men"-Regisseur Bryan Singer erzählte währenddessen der "Comics
Continuum"-Webseite, dass er hart an "X-Men II" arbeitet. "Zudem mache ich
einige Sciencefiction-Programmierarbeiten für das Fernsehen. Ich betreue einige kleine Projekte,
die mich als Produzent interessieren und halte nach Dingen Ausschau, die mich interessieren."
Singer und "X-Men"-Produzent Tom DeSanto entwickeln gemeinsam eine Neuauflage der
Sciencefiction-Serie "Kampfstern Galactica" für den Sci-Fi Channel. Singer fügte
hinzu, "Ich versuche, mich auf einem Film zu einer bestimmten Zeit zu konzentrieren und mich nicht
Dutzenden von Sachen zu widmen, um dann zu sehen, welche Sache fertig wird. Ich versuche wirklich,
mich auf einige Dinge zu konzentrieren, und was immer es auch sein mag, ich werde mich richtig darum
kümmern. Im Moment befinden sich verschiedene Projekte in der Entwicklungsphase, 'X-Men 2'
natürlich auch. Eine Menge Charaktere werden zurückkommen und es wird ein paar neue
Charaktere geben, aber mehr kann ich ihnen wirklich nicht sagen - nichts, was man sowieso in zwei
Wochen im Internet nachlesen würde."
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Per Anhalter durch die Galaxis: Kinofilm wird kommen!
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Der Regisseur Jay Roach erzählte der Webseite "Popcorn U.K.", dass er immer noch
dafür bestimmt ist, eine Kinoversion von Douglas Adams "Per Anhalter durch die
Galaxis" herauszubringen, unabhängig von Adams kürzlichen unerwarteten Tod.
Adams Tod im Alter von 49 Jahren war "eine kleine Tragödie für das Projekt,"
erzählte Roach der Seite. Zum Zeitpunkt seines Todes hat Adams das Drehbuch für die
angekündigte Kinoversion seines satirischen Sciencefiction-Romans fertiggestellt. Der Film
hängt nun "ein wenig in der Luft, weil wir uns alle darauf gefreut hatten, ihn mit Douglas zu
drehen" sagte Roach. Er fügte dennoch hinzu, dass er hofft, den Film auf die große
Leinwand zu bringen. "Es bleibt eines der großartigsten humoristischsten Sci-Fi Dinge aller
Zeiten, deshalb werden wir weiter dafür kämpfen."
Auch der unvollendete Roman "The Salmon of Doubt" von Adams wird noch in diesem
Herbst zusammen mit einem Drehbuch der angekündigten Kinofilm-Version von "Per
Anhalter durch die Galaxis" veröffentlicht werden. Dies berichtet die englische Zeitung
"U.K. Independent". Das neue Buch enthält auch den Text von Adams
kürzlichen britischen Radioprogramm, "The Hitchhikers Guide to the Future" und eine
Auswahl an E-Mail-Essays. Adams arbeitete noch an Salmon als er unerwartet in seinem Zuhause in
Kalifornien starb, berichtet das Blatt. Salmon wäre das erste Buch seit "Mostly
Harmless" geworden, dass vor neuen Jahren erschien. Adams Verleger Pan hat den Rechner des
Autors geprüft und die verschiedenen Stücke des Romans zusammengesucht.
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Barbarella: Drehbuch fertig.
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John August hat die Arbeiten am Drehbuch zum "Barbarella"-Remake abgeschlossen. Laut
"Variety" arbeitet er als nächstes an der Fortsetzung von "Charlie's Angels"
und an "Fantasy Irland", einem düsteren Thriller.
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Die Mumie III: Ohne Rachel Weisz?
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Darstellerin Rachel Weisz arbeitet schon jetzt an einer Gagenerhöhung für den dritten Teil der
Kinoserie "Die Mumie": Laut "Hollywood Reporter" gab sie bekannt, sie wolle
nicht mehr im dritten Teil dabei sein, zwei Filme zu diesem Thema seien genug, die Rolle würde ihr
jetzt nichts mehr geben.
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Open Sky: Produktion läuft auf Hochtouren.
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Für alle, denen der Name "Open Sky" gar nichts sagt, sei erwähnt, dass es sich
um eine Weltraumsaga handelt, die von dem deutschen Autor Martin Bolik aus Widelah bei Goslar
geschrieben wurde. Sie spielt im Jahre 3999. Die Erde ist seit 1999 durch eine Katastrophe fast
vollständig mit Wasser überflutet. Ein raumfahrender Hund namens Go entdeckt auf der
einzigen Insel Hawaii die drei letzten Überlebenden der Erde: einen Harleyfahrer, einen
philosophierenden Hawaiianer und einen taubstummen Rettungsschwimmer. Go beschließt, sich
dieser seltsamen Gruppe anzuschließen, zusammen mit seiner Androidin Una - die letzte weibliche
Hoffnung der Menschheit.
Da das Märchen im Radioprogramm sehr gut ankam, wird es nun als Vierteiler verfilmt. Die
Dreharbeiten für den Realteil des ersten Teiles beginnen Ende Juli auf Jamaika. Nachdem Ralf
Bauer für die Rolle als taubstummer Rettungsschwimmer Dutch abgesprungen ist, hat man Rank
Meyer Brockmann gefunden, den man kürzlich in "No Sex" sehen konnte. Die Rolle
der Una wird von Sabine Görs übernommen, die man derzeit in den Kinos im Film
"Wolkenschläfer" sehen kann. Offen ist noch die Stimme der Hündin Laika.
Hierzu sind aber Franziska Pigulla und die Schauspielerin Daniela Ziegler im Gespräch.
Für den Soundtrack der Kinoversion haben bereits Gruppen wie Rosenfels, Silberfisch und
Landhunter zugesagt. In der Fernsehversion wird man zudem einige bekannte Lieder von Gruppen wie
Queen, Elvis Presley, Manfred Man, Dario G., Fleetwood Mac und Klassik von Holst, Strauss,
Beethoven und Wagner hören können. Die Titelmelodie des Filmes wird von Eddi Adam
komponiert. Die Produktion des ersten Filmes hat bereits begonnen. Derzeit arbeitet man die verschiedenen
Szenen aus, für die man die Unterstützung des Trickteams von MP Design um Peter Pohl
benötigt. Das Aussehen von "Open Sky" ähnelt nun immer mehr einer
Mischung aus "Heavy Metal 2", "Herrscher der Zeit" und Die Dreibeinigen
Herrscher".
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Spider-Man: Bruce Campbell nimmt Stellung.
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Bruce Campbell, der eine Rolle in Sam Raimis kommenden Spider-Man Kinofilm haben wird, erzählte
der Webseite "Empire Online", dass er "die zweit wichtigste Rolle im Film spielt."
"Ich spiele den Ringansager und stelle Spider-Man und 'The Amazing Spider-Man' vor," sagte
Campbell der Seite und scherzte, "wenn ich keinen Oscar für den besten Nebendarsteller
für diese Rolle bekomme, dann läuft hier etwas ziemlich falsch." Über seine Arbeit
mit Tobey Maguire fügte Campbell hinzu, "Ich kann mir niemanden besseres vorstellen. Er hat
den Charakter wirklich zum Leben erweckt und ich glaube ernsthaft, dass man regelrecht mitgerissen wird,
wenn man Spider-Man endlich auf der großen Leinwand sehen kann."
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Men in Black II: Mit Michael Bailey Smith.
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Michael Bailey Smith wird in "Men in Black II" eine Rolle übernehmen. Laut "Comics
Continuum" wird er als Creepy zu sehen sein. Smith über seine Rolle: "Ich werde in der
Rolle von einem Supermodel aufgegessen..."
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Ghostbusters III: Endgültig gestorben.
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Dan Aykroyd hat in einem Interview ausgeschlossen, dass es einen dritten "Ghostbusters"-Film
geben wird. Grund hierfür seien Rechtsstreitigkeiten meinte Aykroyd in einem Interview mit
"Cinescape". Zudem würden die anderen Darsteller und Macher des Films lieber andere,
neue Projekte realisieren.
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Die Zeitmaschine: Chaotische Dreharbeiten.
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Totales Chaos auf dem Set der "Zeitmaschine" - Neuverfilmung nach einem Roman von H.G.
Wells? Spielberg hatte Neudrehs angeordnet, nachdem er die erste Fassung des Films gesehen hatte.
Jetzt hat ein Insider der Site "Dark Horizons" mitgeteilt, man habe sogar Jeremy Irons nochmals
für Nachdrehs aufs Set beordern müssen, er habe Szenen mit Hauptdarsteller Guy Pearce noch
einmal neu spielen müssen.
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Blade Runner II: Sandersom hält ihn für möglich.
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William Sanderson, Darsteller von J.F. Sebastian von "Blade Runner", hat in einem Interview
gemeint, eine Fortsetzung des SF-Klassikers halte er für möglich. Es sei aber eher
unwahrscheinlich, dass er selbst darin zu sehen sein werde. Gegenüber "Moviehole"
meinte er, er werde als nächstes in dem SF-Streifen "Avatar" zu sehen sein. In dem
Film, der in Singapur gedreht wird, wird er neben Joan Chen zu sehen sein.
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Pitch Black II: Vin Diesel schreibt am Drehbuch mit!
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Vin Diesel hat mitgeteilt, dass er am Drehbuch der Fortsetzung des SF-Kinostreifens "Pitch
Black" zusammen mit Regisseur David Twohy schreibt. Der Film werde sich um Diesels Charakter
"Riddick" drehen und - wie bereits berichtet - den Titel "The Chronicles of
Riddick" tragen. Laut "SF-Wire" habe Diesel mitgeteilt, dass Drehbuch werde
spätestens in einem Monat vorliegen. Handlungslässig würde man die fiesen Aliens
aus dem ersten Film nicht noch mal zeigen, vielmehr werde der Zuschauer "Riddick" auf
seinem Weg durch das Universum begleiten, Diesel bezeichnete die Rolle als futuristischen
"Conan", "Riddick" kann im dunkeln sehen.
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Battlefield Earth: Keine Fortsetzung?
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Nachdem schon bei Drehbeginn des katastrophalen SF-Streifens "Battlefield Earth" seitens John
Travoltas von einem zweiten Teil des Streifens die Rede war, sieht Travolta dieses Thema jetzt wohl etwas
anders. Laut "Coming Soon" sollte man nicht mit dieser Fortsetzung rechnen, Travolta habe in
einem Interview gemeint, er wisse nicht, wie viel der Film hätte einnehmen müssen, um eine
Fortsetzung zu rechtfertigen. Der erste Teil habe jedenfalls insgesamt (inklusive Zweit- und Drittverwertung)
lediglich 100 Mio. US-Dollar eingebracht.
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