|
28. September 2001 - Ausgabe 88 - "The Route of Kings"
Das große Stelldichein der Stars...
nimmt genau heute seinen Anfang. Mit der Galileo7 Convention öffnen sich heute die Türen zu
einem Convention-Herbst, der in den kommenden Wochen mit der DarkSideCon, dem BuchmmesseCon und
der großen Star Trek-Party in Burgdorf eigentlich jedem Fanherz geben sollte, wonach es sucht. Operative
Hektik herrscht daher auch hinter den Kulissen von sf-radio.de, wo im Hotel "Der Achtermann" in
Goslar bereits an diesem Wochenende zahlreiche Sondersendungen rund um diese Veranstaltung produziert werden.
Weitere Informationen zum geplanten Programm entnehmen Sie bitte der Übersicht im zweiten Artikel
dieser Ausgabe.
Mit auf der Galileo7 ist im Übrigen auch unser US-Korrespondent und wandelndes Star Trek-Lexikon
Larry Nemecek, der sich für seine Rubrik "Fragt Larry!" entschuldigen lässt und
daher in dieser Ausgabe pausiert.
Apropos Star Trek: Vor wenigen Stunden lief nun im amerikanischen Fernsehen der Pilotfilm von Enterprise, der von vielen Fans
langersehnten neuen Star Trek-Serie. Ganz möchten wir uns diesem Ereignis natürlich auch nicht
versagen und haben daher in dieser Ausgabe zahlreiche Informationen und Meinungen für Sie
zusammengestellt. Und wie eigentlich fast immer im Leben, so prallen auch hier vorgefasste Meinungen recht
hart aufeinander. Es wird wohl noch einige Wochen brauchen, bis sich in diesem Punkt ein klares Votum
für die eine oder andere Seite heraus kristallisieren wird.
Doch gerade in diesen Tagen dreht sich wahrlich nicht alles um Star Trek und Enterprise im Speziellen. An
vielen Menschen sind die schrecklichen Ereignisse der letzten Wochen in den USA nicht spurlos vorübergegangen
und so hat sich Dennis Horn in einer sehr deutlichen Kolumne den Medien und
Internetprojekten angenommen, die in dieser schweren Zeit nicht immer zu glänzen wussten, oder sich
bisweilen sogar bis auf die Knochen blamierten. Lesen Sie rein!
Haben Sie eine gute Zeit, bleiben Sie uns gewogen
und viel Freude mit der neuen Ausgabe.
Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Enterprise: Die Darsteller und ihre Rollen (1.2)
2. Die Galileo7 Convention in Goslar
3. Kolumne: Wie man eine Legende zu Grabe trägt
4. Kolumne: Die Medien zur Terrorserie in den USA
5. Star Trek: trekBEAT
6. Im Gespräch mit Lexa Doig
7. Kreuzfeuer
8. Rating Report
9. Star Trek: Smile Fiction
10. Lesezeichen: Über Affen und Jahrbücher
11. Auf zu neuen Ufern: Die DarkSideCon
12. Perry Rhodan: Der Ursprung der humanoiden Rassen
13. Andromeda: Ab in den Slipstream
14. A.I. - Künstliche Intelligenz
15. 35 Jahre Star Trek: Die Party in Burgdorf
16. Wissenschaft: Quantenteleportation
17. Subspace Link
Vor wenigen Tagen ist die fünfte "Star Trek"-Serie in den Vereinigten Staaten gestartet.
Noch gibt es nur spärliche Informationen zu den Besatzungsmitgliedern der Enterprise, weil erst ein
paar wenige Episoden abgedreht worden sind. Trotzdem wollen wir die einzelnen Charaktere - und vor
allem auch die Hauptdarsteller - des jüngsten Kindes der Trek-Familie erstmals kurz präsentieren.
Scott Bakula ist Captain Jonathan Archer
Scott Bakula vorzustellen ist eigentlich überflüssig. Bekannt ist er Science Fiction-Fans vor allem
durch seine Hauptrolle als Dr. Sam Beckett in der Serie "Quantum Leap", die bei uns unter dem
Titel "Zurück in die Vergangenheit" von Zeit zu Zeit wiederholt wird. Für diese Rolle
gewann Bakula einen Golden Globe und wurde viermal für den Emmy nominiert. Doch der Schauspieler
hat neben dieser Rolle, mit der er immer wieder identifiziert wird, auch ein paar überraschende Seiten.
So ist wenig bekannt, dass Bakula ein ausgezeichneter Sänger ist, der verschiedentlich in Musicals
aufgetreten ist. 1988 wurde er gar für einen Tony, quasi der Musical-Oscar, für seine Hauptrolle
im Broadway-Musical "Romance-Romance" nominiert.
Der am 9. Oktober 1954 in St. Louis geborene Schauspieler zog 1976 nach New York, wo er vorerst eine
Karriere auf der Bühne verfolgte. Sein Broadway-Debüt hatte Bakula als Joe DiMaggio in
"Marilyn: An American Fable".
Später legte Scott Bakula sein Hauptaugenmerk auf TV- und Filmrollen. So hatte er Auftritte unter
anderem in folgenden Kinofilmen: "American Beauty", "Life as a House", "Lord
of Illusions", "Major League III", "Unmoralisches Begehren", "Meine
Familie", "Color of Night" mit Bruce Willis und "Eine fast anständige
Frau" mit Kirstie Alley und Ed O'Neill.
Daneben hatte Bakula auch immer wieder Rollen im Fernsehen. Nach dem Ende von "Quantum
Leap" spielte er drei Jahre lang Peter Hunt in der Serie "Murphy Brown". Weitere Credits
sind die Mini-Serien "A Girl Thing" und "The Invaders" sowie die TV-Filme
"Last Home Run - Wettspiel mit dem Tod" und "Papa's Angels", die er auch produzierte.
Scott Bakula ist seit 1996 verheiratet mit der Schauspielerin Chelsea Field ("Last Boy Scout - Das Ziel ist
Überleben", "Harley Davidson and the Marlboro Man", "Skin
Deep - Männer haben's auch nicht leicht"). Das Paar hat zwei Söhne.
Captain Jonathan Archer ist äußerst neugierig, der geborene Forscher also. Mehr noch als die
Starfleet Captains der kommenden Jahrhunderte, hat er einen Sinn für Wunderbares und Aufregendes.
Gleichzeitig ist da aber auch eine gewisse Ängstlichkeit vor den fremdartigen Dingen, die er antreffen
wird. Obgleich er ein starkes Pflichtgefühl hat, ist er ein wenig ein Abtrünniger. Er hat keine
Angst, Befehle zu hinterfragen oder sogar zu missachten, wenn er glaubt, dass er im Recht ist.
Captain Archer hat den Bau der Enterprise von Beginn weg verfolgt. Als die Vulkanier glauben, die
Menschheit sei noch nicht bereit für den Start der Enterprise, ist er auch an vorderster Front dabei,
wenn es darum geht, Starfleet vom Gegenteil zu überzeugen. Archer weiß, dass sein Logbuch
für zukünftige Captains wesentlich sein wird, deshalb führt er es ausführlich,
persönlich und humorvoll.
Captain Archer hält nicht viel von Vulkaniern. Er weiß nur wenig über sie, da sie den
Menschen zu dieser Zeit noch relativ fremd sind. Er fände es besser, keinen auf seiner Brücke
zu haben. Obgleich Archer glaubt, dass T'Pol - sein Wissenschaftsoffizier - die falsche Arroganz der
Vulkanier repräsentiert, verlässt er sich auf ihre interstellare Erfahrung und lernt sogar ihren
speziellen Humor zu schätzen. Obwohl es einige Hindernisse in der Beziehung dieser zwei
Charaktere gibt, entwickeln sie ein einzigartiges und unorthodoxes Verhältnis. So versucht Archer auch
seine Vorurteile zu überdenken.
Wichtig für Captain Archer ist auch Chefingenieur Charlie "Trip" Tucker III. Für
diesen stellt er eine Art Mentor dar. Neben T'Pol und Trip bedeutet Jonathan Archer vor allem Porthos
sehr viel - sein Hund, der auch mit an Bord ist.
John Billingsley ist Dr. Phlox
John Billingsley wurde in Media, Pennsylvania geboren. Seine Familie ließ sich nach einigen
Umzügen in Weston, Conneticut nieder. Dort nahm Billingsley erstmals an Schulaufführungen
teil und später studierte er Theater am College von Bennington in Vermont. Später zog er nach
Seattle, wo er seine Talente in zahlreichen regionalen Theaterproduktionen unter Beweis stellen konnte.
1989 gründete Billingsley das Book-It Repertory Theatre, eine in Seattle beheimatete Theatergruppe,
die sich der Adaption von Büchern widmete. Fünf Jahre lang spielte er in diesem Ensemble und
führte auch Regie.
Der Theatermann Billingsley hatte auch kleinere Rollen in den Kinofilmen "Crocodile Dundee in Los
Angeles", "The Glass House", "High Crimes" und "White
Oleander". Aber er spielte auch die Hauptrolle im unabhängigen Film "Breathing
Hard", der eine Anzahl von Preisen an verschiedenen Filmfestivals gewann.
Im vergangenen Jahr war John Billingsley als Professor Miles Ballard in der kurzlebigen Mystery-Serie
"The Others" von Glen Morgan und James Wong ("Akte X",
"Millennium") in einer Hauptrolle zu sehen. Früher hatte der Schauspieler auch Gastrollen
in den Serien "Profiler", "Family Law", "Judging Amy" und
"NYPD Blue". In der Folge "Suzanne" in der sechsten Staffel von "Akte
X" war er zudem als "Timmy the Geek" zu sehen.
Seit Billingsley zusammen mit seiner Frau, der Schauspielerin Bonita Friedericy (u.a. Gastrollen in
"Buffy"), in Los Angeles wohnt, stand er bei den Theaterproduktionen "The Winter's
Tale", "Twelfth Night", "Great Expectations" und "The Country
Wife" auf der Bühne. In seiner Freizeit ist Billingsley ein eifriger Leser, der mehr als 7'000
Bücher besitzt.
Dr. Phlox ist ein exotischer Außerirdischer unbekannter Spezies, der auf der Enterprise NX-01 als
medizinischer Offizier tätig ist. Es scheint, als wäre er gut 40 Jahre alt, aber man kann seines
wirklichen Alters nicht sicher sein. Phlox spricht mit einem geringfügigen außerirdischen
Akzent und hat einen exzentrischen Humor, den niemand so genau versteht.
Phlox arbeitete auf der Erde als Teil eines von den Vulkaniern geförderten medizinischen
Austauschprogramms bis er gebeten wurde, der Crew der Enterprise beizutreten. Trotz all der Technologie,
die sich in der Krankenstation der Enterprise findet, vertraut er nicht immer den neusten Errungenschaften.
Der Arzt hat deshalb seine Krankenstation mit seltsamen medizinischen Instrumenten,
außerirdischen Pflanzen und Kräutern und die Stasiskammer mit kleinen, lebenden
Geschöpfen gefüllt. Er übt eine "intergalaktische Medizin" aus, wie wir es
noch nie gesehen haben. Er lehnt keine Methoden ab, die funktionieren, ungeachtet ob sie auf Technologie
basieren oder auf primitiver Heilkunde. So werden die meisten Routinebesuche auf der Krankenstation
für die Crew der Enterprise zu einem unerwarteten Abenteuer.
Der Doktor sammelt an jedem Ort an den er kommt kleine Andenken und Kuriositäten zu seiner eigenen
Ergötzung, so auch die Kräuter und Pulver, die sich dann in der Krankenstation türmen.
Phlox ist von den Menschen, die sich nicht asexuell fortpflanzen wie seine Spezies, äußerst
fasziniert. Er fühlt sich deshalb auf der Enterprise auch schnell zu Hause.
Jolene Blalock ist Wissenschaftsoffizier T'Pol
Jolene Blalock wurde am 5. März 1975 geboren und wuchs in San Diego, Kalifornien auf.
Ihre größte Rolle spielte die junge Schauspielerin als Medea in der Mini-Serie "Jason und
der Kampf um das goldene Vlies" an der Seite von Jason London ("Carrie 2"), Dennis
Hopper ("Speed", "Waterworld"), Frank Langella (ST DS9: Minister Jaro Essa) und
Natasha Henstridge ("Species", "Ghosts of Mars"). Zusammen mit Alyssa Milano
("Charmed") und Roy Scheider ("SeaQuest DSV") wird sie außerdem in der
kommenden Mini-Serie "Diamond Hunters" zu sehen sein. In den USA hatte Blalock
kürzlich auch einen Auftritt in dem von Showtime produzierten TV-SF-Episoden-Film "On the
Edge". Sie kann daneben Gastauftritte in der kürzlich bei VOX gestarteten Serie
"C.S.I. - Tatort Las Vegas", in "Dick Wolf's D.C.", "JAG",
"Good vs Evil" und "Veronica's Closet" vorweisen.
Neben ihrer Arbeit beim Film und beim Fernsehen ist Jolene Blalock auch als Fotomodell tätig, u.a. hat
sie mehrfach für das Magazin "Maxim" posiert.
Die sportliche Blalock, die zur Zeit in Los Angeles lebt, verbringt ihre Freizeit mit Surfen, Skate- und
Snowboarden und mit Thai-Boxen.
T'Pol sieht aus wie eine Frau Ende 20, Anfang 30. Die Vulkanierin soll aber um die 65 Jahre alt sein, und
damit ist sie die Älteste an Bord der Enterprise. Sie wirkt ernst und streng, gleichzeitig aber auch
sinnlich, was durch ihre katzenhaften Bewegungen noch verstärkt wirkt.
Sie ist als Wissenschaftsoffizier der Enterprise zugewiesen um die Fortschritte der Menschheit zu
beaufsichtigen. Obgleich sie im Umgang mit den Menschen, die sie anfänglich als primitiv und
irrational einstuft, eher vorsichtig ist, entwickelt sich in ihr ein widerwilliger Respekt für Captain
Archer. Später wird sie zu einem seiner loyalsten und verlässlichsten Mannschaftsmitglieder.
Sub-Commander T'Pol ist bald von ihrem Posten auf der Enterprise ebenso begeistert wie von ihren
menschlichen Kollegen. Sie beginnt die Menschen sogar zu beneiden und ist fasziniert von ihnen. Sie
versucht Speisen von der Erde und beobachtet das menschliche Verhalten bis hin zu den
Paarungsritualen. Im Laufe der Zeit wird die Vulkanierin sogar die Vorteile von Emotionen zu schätzen
lernen. Sie wird von den Traditionen ihres Volkes etwas abkommen und ihren vulkanischen Zynismus etwas
zügeln und statt dessen den Wert in den Dingen sehen, die über reine Logik hinaus gehen.
Obwohl T'Pol eine typisch stoische Vulkanierin ist, hat sie trotz ihres unterkühlten Äusseren
immer das Beste für die Besatzung im Sinn. Sie ist extrem diplomatisch und hat immer einen sehr
positiven Standpunkt.
T'Pol erkennt in Captain Archer, dass die Menschheit zu mehr als nur zu niederen Instinkten fähig ist,
wie sie dies von Chefingenieur Charlie Tucker oftmals das Gefühl hat. T'Pol kommt besonders Doktor
Phlox nahe, der wie die Vulkanierin auch ein Außenseiter an Bord der Enterprise ist. Phlox entwickelt
für sie sogar ein "Nasen-Betäubungsmittel", um den Geruch der Menschen zu
überdecken, über den sich die beiden aufregen.
Für die Vulkanierin werden auf dem Raumschiff Phlox und Archer immer wichtiger, doch da ist auch
noch ihr Verlobter auf der Heimatwelt. T'Pol muss erkennen, dass es schwierig ist, eine Beziehung zu haben
und gleichzeitig auch noch eine wichtige Stellung auf einem Raumschiff.
In der kommenden Ausgabe werden wir Ihnen die restlichen vier Hauptcharaktere der Enterprise,
Chefingenieur Charlie Tucker (Connor Trinneer), Lt. Hoshio Sato (Linda Park), Lt. Travis Mayweather
(Anthony Montgomery) und Lt. Cmdr. Malcolm Reed (Dominic Keating), vorstellen.
(Zurück zum Inhalt)
Die fünfte Galileo7 Convention öffnet ihre Tore und unser Projekt ist wieder mit einem Team mit
vor Ort. Für alle, die nicht die Gelegenheit haben, die Veranstaltung selber zu besuchen, organisieren
wir eine Berichterstattung, die täglich mit neuen Radiosendungen aufwarten wird.
Am Freitag sind in der ersten Sendung gegen 23:30 Uhr mit dabei:
Ausschnitte aus der Pressekonferenz, Impressionen von der Opening Ceremony, sowie Eindrücke und
Stimmen aus dem Händlerraum und den Besuchern der Convention. Weiterhin werfen wir einen tiefen
Blick auf die Geschehnisse des Kostümwettbewerbes.
Am Samstag erwarten Sie gleich zwei Sendungen gegen 13:00 Uhr und 18:00.
Mit dabei sind Ausschnitte aus dem Panels mit den Gaststars, sowie Befragungen zu Eindrücken vom
Enterprise-Pilotfilm, der während dieser Tage dem Publikum gezeigt wird. Berichte zum "Making
of Open Sky" runden das Programm an diesem Tag ab.
Ohne lange zu verschnaufen geht es für Sie bereits in der Nacht zum Sonntag gegen 0:30 Uhr weiter.
Neben Mitschnitten aus den
Panels – unter anderem mit Manu Intiraymi, Jeffrey Combs und Garrett Wang - erwarten sie Stimmen von
Besuchern der Autogrammstunden, viele Eindrücke der dann wohl noch laufenden legendären
ConParty, sowie ein Best of-Schnitt des vergangenen Convention-Tages.
Der Abschluss unserer Radio-Berichterstattung erwartet Sie dann gegen 15:00 Uhr am Sonntag, wenn Sie
unser Team um Frank Schuldt und David Meiländer zum vorerst letzten Galileo7-Special durch das
Programm führt und nach Zuschauerbefragungen, einem weiteren Best of und einem
abschließenden Fazit dann langsam die Heimreise antritt.
Weiter geht es dann bereits in der nächsten Ausgabe des Corona Newsletters, wo Sie schon einmal
auf die große Nachberichterstattung eingestimmt werden sollen, die dann im kommenden Corona
Magazine am 26. Oktober ihren Abschluss findet.
Es lohnt sich also durchaus, in den kommenden Tagen und Wochen mal bei unserem Projekt reinzuschauen.
Nutzen Sie also die Gelegenheit und surfen Sie mal vorbei unter
http://www.sf-radio.de.
Die Galileo7 V Convention findet vom 28. – 30. September im Hotel "Der Achtermann" in Goslar
statt. Tageskarten sind derzeit noch zu einem Preis von 75,- DM am Samstag, bzw. 50,- DM am Sonntag
käuflich zu erwerben. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
http://www.galileo7.de!
(Zurück zum Inhalt)
Nun ist sie da, die neue Star Trek-Serie. Nach Monaten der Vorfreude, Kritik und sogar purer Ablehnung,
müssen wir nun schnell unsere letzten Wetten abschließen, ob "Enterprise" ein
Hit oder Flop wird. Ich setze auf das letztere und zwar nicht ohne Grund.
Das "Birth of the Federation"-Konzept ist ja ganz interessant, doch schon jetzt steht fest,
dass es in die falschen Hände gegeben wurde. Da wird die Kontinuität rigoros auseinander
gerissen, geklaut und kopiert. Ein Glück, dass die Serie ohne "Star Trek" betitelt wurde,
so dass sie der verärgerte Fan einfach aus seinem bekannten Universum verbannen kann.
Im Folgenden möchte ich einige der größten Fehltritte der Serie V auflisten.
Da hätten wir als erstes das Schiff, die Enterprise NX-01. Aus "Star Trek-Der Film"
wissen wir bereits, wie das Bindeglied zwischen dem Nasa-Shuttle und Kirks Enterprise aussieht.
Zumindest dachten wir, wir würden es wissen. Denn nun tischt man uns ein völlig anderes
Raumschiff auf. Das Design entspricht im Großen und Ganzen der Akira-Klasse des 24.
Jahrhunderts, mit dem Unterschied, dass die Warpgondeln nach oben gestellt sind und alles etwas
primitiver wirkt. Das gibt dann den ersten Minuspunkt in Sachen Kreativität.
Als nächstes kämen dann die Klingonen. Dass sie im Pilotfilm mit Stirn zu sehen sind, ist nicht
weiter schlimm. Man hätte daraufhin erklären können, warum das allseits beliebte
Kriegervolk sich die Stirn in der Folgezeit wegoperiert hat. Da sie ja nach dem Erstkontakt mit den
Menschen wissen, wie diese Aussehen, hätte man leicht einen Grund erfinden können.
Aber nein, die Stirn ist ja cool, also bleibt sie! Der zweite Minuspunkt für mangelnde
Kreativität. Bleibt nur zu hoffen, dass man wenigstens die alten Uniformen wieder auskramt.
Apropos Gegner. Die neuen Hauptgegner sind ja bekanntlich die Suliban, die ihre Gestalt per Gentechnik
verändern können. Das klingt wirklich sehr interessant und ich bin geneigt, einen
Kreativitätspunkt zurück zu geben. Jedoch nur unter dem Vorbehalt, dass die Serie dann nach
Voyager spielen müsste. Warum? Nun, es scheint ziemlich großen Zoff mit den Suliban zu
geben, woraufhin man sich doch fragen muss, warum schon zu Kirks Zeiten niemand mehr von dieser
Spezies weiß? Zum Glück gibt es ja noch keine Föderation mit ihrer höheren
Moral, sodass einer gewaltsamen Auslöschung der Suliban nichts entgegenzusetzen sein
dürfte. Mit der Gründung der Föderation wird man dann schon erkennen, welch
barbarische Schandtat man begangen hat und alles vertuschen. Bravo, damit landet Roddenberrys Lehre
von Toleranz und Frieden im Ofen. Das gibt 1000 Minuspunkte oder zumindest einen Minuspunk auf die
Kontinuität, falls man sich entscheidet, Gnade walten zu lassen.
Kommen wir nun zum Spock-Paradoxon. Nach den "Offiziellen Fakten und Infos" wurde
Spock 2230 geboren. Die Serie spielt ca. 100 Jahre davor. Nun bin ich echt gespannt, wie der Gastauftritt
des kindlichen Spocks aussehen soll, dessen Vater Sarek ja auch erst 2165 das Licht von Vulkan erblickt.
Wenn dieses Gerücht sich bewahrheitet gibt es gleich noch einen Minuspunkt in Bezug auf Logikfehler.
Was habe ich denn da über Episode 3 gehört? Der Chefingenieur wird von einem
Außerir-dischen schwanger? Das ist hart! Ich kann mir beim besten Willen nur vorstellen, dass das
ähnlich wie in "Alien" ablaufen wird. Facehugger infiziert Crewmitglied, Alien platzt in
Splatterszene aus dem Brustkorb. Doch bevor ich hier einen Minuspunkt für’s Abkupfern gebe,
muss ich allerdings erwähnen, dass man einen Hauptcharakter wohl nicht gleich in der ersten Staffel
verrecken lassen wird. Soweit ich weiß gibt man ihm stattdessen Brustwarzen an die Bizeps und das
Alienbaby wird aus einer schon vorhanden Körperöffnung auf die Welt kommen. Welche das
sein wird, kann ich noch nicht sagen, aber eklig wird’s bestimmt.
Dass wär’s auch schon vorerst. Und damit man meine Kritik jetzt nicht in Stücke schießt:
Vielleicht gelingt es der neuen Serie ein neues Universum mit neuen Fans aufzubauen. Für mich
jedenfalls endet Star Trek nach Voyager und angefangen hat es immer noch mit der Classic-Serie!!!
P.S. Wer auf die Idee kommen sollte, Paramount unter die Arme zu greifen und Skripte bzw.
Drehbücher für die Serie zu schicken, der darf sich nicht wundern, wenn diese
ungeöffnet und –gelesen wieder zurück kommen. Paramount wünscht diese Art der
Unterstützung nämlich nicht mehr! (Wen wundert’s eigentlich noch?)
(Zurück zum Inhalt)
"Immer draufhalten!" So lautet er, der Befehl der Medienobersten für Journalisten,
Fotografen und Kameramänner. Der größte Terrorakt in der Geschichte der Menschheit
lässt zum ersten Mal auch die Medien erzittern – die Medien, die sich schon so oft den Stempel
"pietätlos" aufdrücken lassen mussten.
Was ist richtig gewesen am 11. September 2001, einem Tag, der als Zäsur in die Weltgeschichte
eingehen wird? Oder besser: Was wäre richtig gewesen? Die Medien stehen und fallen mit ihrer
möglichst objektiven Berichterstattung. Einer Berichterstattung über einen Terrorakt, bei
dem Tausende unschuldiger Menschen gestorben sind. Doch wo wird hier die moralische Grenze gesetzt?
Die Welt trauert um Opfer dieses Aktes. Dass sf-radio.de sein komplettes Angebot in dieser Zeit vom
Netz genommen hat, ist für die Redaktion in Gedenken an die Opfer und als Zeichen gegen den
Terrorismus das einzige richtige Zeichen gewesen. Genauso haben es die großen auch gemacht:
Während die wichtigen Sender, ARD, ZDF, RTL und Sat.1 sofort ihr laufendes Programm
für Sondersendungen unterbrachen – auch Respekt für den Musikkanal VIVA: Er schaltete
sein Programm bis Mittwoch Mittag komplett ab. Genauso NBC Giga.
Doch es gibt auch die richtig peinlichen Auftritte. Der Privatsender ProSieben kam ab 18 Uhr – drei
Stunden nach den Angriffen – auf die Idee, auf den Nachrichtensender N24 umzuschalten. So lange
talkte Andreas Türck über die fehlende Traumfigur. Und so lange wurde auf VOX in der
passenden Actionserie weitergebombt. Damit ist der journalistische und redaktionelle Bodensatz einfach
erreicht.
Genau das auch beim DSi, einer viel besuchten Star Trek-Homepage von Malte Kirchner. Der gab
zeitweise in einer Art Nachrichtenticker auf seiner Seite bekannt: "Auswirkungen auf Conventions
sind unbekannt. Änderungen der TV-Ausstrahlungen möglich." Dass dies die einzigen
Probleme sind, die manche Leute beschäftigen, ist angesichts der Bilder aus den USA und
angesichts der Gedanken an eventuelle Konsequenzen ganz einfach unfassbar und unbeschreiblich.
Daher sollen hier nicht noch mehr Worte verloren werden über eine meiner Meinung nach so
extreme Krankhaftigkeit, die ein Fan haben muss, der bei einer Katastrophe mit weltweitem Ausmaß
als erstes an seine Serie denkt.
Zu den Medien, die bei einer solchen Katastrophe nicht auf ihr Format achten, gehört auch der
Musiksender MTV: Der spielte noch am Mittwoch Vormittag "I Believe I Can Fly" von R.
Kelly, direkt hinter einem Song des Deutsch-Rappers "Samy Deluxe", in dem der auf
anarchische Art und Weise Deutschland anprangert: Aufgrund der fehlenden Freiheit in diesem und
allen anderen Ländern, die nur noch auf Wirtschaftlichkeit ausgelegt sind. So etwas darf nicht sein.
In einem solchen Fall auf die Auswahl der Lieder zu achten, gebietet doch einfach die Moral eines jeden
Menschen. MTV-Sprecher Elmar Giglinger sagte mir dazu nur: "Wir wollen die Zuschauer nur
nicht noch mehr in Panik versetzen, indem wir schwarz werden." Schön noch mal die Karten
gegen VIVA ausgespielt, aber damit auch gegen sich selbst: Spätestens in solchen Momenten
wird klar, dass die Moral längst in die Tonne gekickt wurde. Frei nach dem Motto: Um die
Menschen können wir trauern – wenn das Geld stimmt.
Der Dienstag zog vorbei. Der Mittwoch. Und auch der Donnerstag danach. Selbst heute noch: Wo man
hinzappt, sprechen die Medien vom "Angriff auf Amerika", zeigten immer und immer wieder
die schrecklichen Bilder. Bilder, in denen ein Mann mit einer weißen Flagge aus einem Fenster
winkt. Bilder, in denen ein Mensch aus einem Fenster des brennenden World Trade Centers springt.
CNN tituliert inzwischen "America’s New War". Das Leben geht weiter – doch die Medien
reagieren teilweise erst zu spät und teilweise sogar sehr schlecht. Und jetzt reagieren sie zu lange.
Sie müssen sich wieder einmal den Stempel "pietätlos" aufdrücken lassen.
Verkehrtes Programm zu verkehrten Zeiten. Und das überall. "Immer draufhalten!"
Niemand hat nach diesem 11. September 2001 alles richtig gemacht. Aber einige einfach gnadenlos falsch.
(Zurück zum Inhalt)
|
Erste Ratings zu Enterprise: Broken Bow.
|
|
Ein ausgezeichnetes 9.9 Overnight-Rating bei 15% Marktanteil (andere Quellen nennen ein ein 9.1 bei 12 bzw.
13% Marktanteil) ist ein gewaltiger Erfolg für das kleine Network UPN - immerhin das beste Ergebnis
seit vier Jahren.
Zuletzt konnte "Scorpion. Part II" von Voyager ein besseres Ergebnis vorweisen - und seitdem
hat UPN einiges an Reichweite eingebüsst. UPN war - wie schon beim Voyager Finale - Reichweiten
Zweiter am Mittwochabend und mußte sich erneut nur NBC geschlagen geben. Ein guter Einstand,
zumal die zweite Hälfte des Pilotfilms mehr Zuschauer hatte als die erste, was schon mal als gutes
Zeichen zu werten ist. Jetzt bleibt nur mehr zu hoffen, daß "Enterprise" nicht gleich mit den
ersten paar Folgen ähnlich stark an Zuschauern verliert wie "Voyager" 1995. Das
National-Rating wird niedriger ausfallen und wohl im Bereich von 6-7 Punkten bei ca. 9% Marktanteil liegen,
da UPN in den Overnight-Märkten weit verbreitet ist, in den gesamten USA aber nur ca. 65% aller
Fernsehhaushalte erreicht.
|
|
Offizieller Inhalt von "Strange New World".
|
|
Diese Meldung enthält detailierte Informationen zur neuen Serie Enterprise, welche im deutschen Fernsehen noch nicht
ausgestrahlt wurde. Sollten Sie sich die Spannung erhalten wollen, lesen Sie bitte nicht die folgenden Zeilen.
Die Crewmitglieder der Enterprise werden sich in der zweiten regulären Episode "Strange New
World" gegeneinander wenden.
UPN veröffentlichte vor kurzem die offizielle Inhaltsangabe dieser Episode, die am 10. Oktober zum ersten
Mal in den USA ausgestrahlt wird. Dank der Seite Psi Phi ist die Beschreibung nun auch online verfügbar:
Trip, Mayweather und T'Pol gehen im Rahmen einer Forschungsmission auf einen scheinbar unbewohnten,
erdähnlichen Planeten, auf dem sie mit halluzinogenischen Blumenpollen infiziert werden, die ihre
Vorstellungskraft in einen paranoiden Zustand versetzen. Als ein gefährlicher Sturm sie auf dem Planet
festhält, muss Archer einen Weg finden, sie zu retten bevor sie sich gegeneinander gefährlich werden.
"Strange New World" wurde von Mike Sussman und Phyllis Strong auf der Grundlage einer Story
von Rick Berman und Brannon Braga geschrieben. Sussman und Strong kamen in der siebenten Staffel zum
Voyager-Autorenstab hinzu und schrieben Episoden wie "Body and Soul" oder "Author,
Author". Regie führt bei dieser Episode David Livingston, einer der Star Trek-Veteranen.
Folgende Gastcharaktere werden in der Episode zu sehen sein:
Kellie Waymire als Elizabeth Cutler
Henri Lubatti als Ethan Novakovich
Rey Gallegos als Crewmitglied
Es ist nicht das erste Mal, dass Waymire in einer Star Trek-Episode mitspielt. Man konnte sie schon als Lanya
in der Voyager-Episode "Muse" sehen. Sie hatte auch einige Gastrollen in Serien wie
"C.S.I.", "Judging Amy" und "Akte X".
Lubatti spielte ebenfalls in "Akte X" mit und hatte zusätzlich Rollen in "E.R."
und "The Practice". Weiterhin besaß er auch eine wiederkehrende Rolle als David Sherman
in "Felicity". Gallegos hatte eine Gastrolle in "NYPD Blue" und der Comedy Serie
"Two Guys And A Girl".
In früheren Gerüchten hieß es, dass man in dieser Episode die Unzuverlässigkeit der
ersten Transporter sehen könne, da ein Crewmitglied sich mit Blättern und Steinen, die mit seinem
Körper verbunden sind, materialisiert. Die Episode soll Berichten zufolge auch die Spannungen zwischen
T'Pol und dem Rest der Crew zeigen, da man vermutet, dass sie in Kontakt mit einem gefährlichen
Außerirdischen stand.
|
|
Shatner und Nimoy für "Annie" nominiert.
|
|
Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) und William Shatner (ST:TOS Kirk) sind kürzlich für ihre
Sprachtalente mit je einer Nominierung zum 29. jährlichen "Annie Award" belohnt worden.
Beide sind nun Kandidaten auf den Preis in der Kategorie "Outstanding Individual Achievement for
Voice Acting by a Male Performer in an Animated Feature Production" (grob übersetzt:
"Außergewöhnlich gute Individualleistung eines männlichen Schauspielers bei
einer Sprechrolle in einer animierten Feature-Produktion").
Nimoy erreichte dies durch seine Leistung als König von Atlantis im gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm,
Shatner wurde aufgrund seiner Sprachrolle als Bürgermeister in "Osmosis Jones" nominiert.
Die beiden Trek-Legenden treten unter anderem gegen andere namhafte Hollywood-Stars wie Mark Hamill, Eddie
Murphy oder Patrick Warburton an.
Zwei weitere Gaststars aus TNG sind im Bereich "Animated Television Performances" nominiert:
Pam Segall Adlon (TNG "Who Watches The Watchers?" Oji) und David Odgen Stiers (TNG
"Half a Life" Dr. Timicin). Die Annie Awards sind das Pendant zu den berühmten
Grammys im Bereich der animierten Film- und Fernsehproduktionen. Dieses Jahr finden sie am 10. November
Glendale (Kalifornien, USA) statt.
|
|
FedCon-HP relauncht.
|
|
Die offizielle Seite zur größten SF-Convention Europas, der Federation Convention in Bonn, hat
vor kurzem einen Relaunch durchgeführt.
Neben einem neuen Outfit besitzt die nächste Convention - Nummer 10 - jetzt auch ein Motto:
Holodeck - Out of control!
Wie schon in den jüngst versandten Ausgaben des neuen Communicator - der Zeitschrift des
Offiziellen Star Trek-Fanclubs - zu sehen, ist der Schritt zu einer umfassenden Corporate Identity jetzt
auch ins Star Trek-Fandom eingezogen und die Zeit wird zeigen, was Veranstalter Dirk Bartholomä
und sein Team innerhalb dieses Rahmens noch alles auf die Beine stellen werden.
Zusätzlich ist nun auch offiziell die Gästeliste um die ersten Stars ergänzt worden.
Neben den FedCon-Dauergästen Richard Arnold und Marc B. Lee sind nun auch offiziell Walter
Koenig (Chekov, ST:TOS / Bester, B5), Nicole De Boer (Ezri Dax, ST:DS9), Manu Intiraymi
(Icheb, ST:VOY) und Dirk Benedict (Starbuck, Galactica & Faceman, A-Team) angekündigt.
Die FedCon 10 scheint wieder einmal einen drauf zu legen und die Vorfreude unter den Fans auf diese
größte Convention Europas wächst.
Link zum Thema:
http://www.fedcon.de
|
|
Trek-Marathon in den USA.
|
|
In den USA wird vom 1. bis 5. Oktober ein ungewöhnlicher Marathon veranstaltet, der unter
Trek-Fans für viereckige Augen sorgen könnte: Das TV-Netzwerk TNN strahlt täglich
von morgens bis spät in die Nacht "Star Trek" aus, und zwar drei der Spielfilme, 77
populäre TNG-Episoden sowie die Dokumentation "America Loves...Star Trek" mit
Jonathan Frakes.
|
|
Kommt die Enterprise öfters nach Hause?
|
|
Während die Raumschiffe namens Enterprise in anderen Star Trek-Serien auf andauernden
Missionen waren, um seltsame neue Welten zu entdecken, enthüllte Scott Bakula (ENT Cpt.
Archer) kürzlich, dass sein eigenes Raumschiff öfters nach Hause zurückkehren
könnte.
"Im Piloten bekommen wir die Gelegenheit in den Weltraum vorzustoßen, um jemanden
zurückzubringen, der auf der Erde gestrandet ist, aber nicht dort sein sollte," erklärt
Bakula gegenüber Zap2It. "Wir gehen nur daraus für diese eine Mission. Und
während sich das entwickelt, enden wir damit, draußen zu bleiben. Es hat etwas zeitweiliges
an sich. Es gibt keinen fünf Jahresplan oder eine siebenjährige Mission. Die ganze Sache
hat ein improvisiertes Ausmaß, wir wissen es nicht. Wir kommen nicht nach jeder [TV-] Stunde
nach Hause, aber ich denke nicht, dass es irgendwas gibt, was uns daran würde, wenn es
nötig wäre."
Der Schauspieler sagte, dass dieses Gefühl exakt das war, was ihn an der Serie am meisten zusagte.
"Wir sind die ersten Leute, die bei diesem Warplevel rausgehen. Es ist der Wilde Westen - wir sind
die Pioniere, es ist der richtige Stoff, es sind diese ganzen Sachen, die alles wirklich aufregend machen.
Anstatt 'Oh, eine weitere Woche, ein weiterer Planet, eine weitere Spezies' schlagen wir uns mit einem
Schiff herum, welches zu jeder Zeit nie zu 100% funktioniert. Wir erfahren, wie es ist im All gelangweilt zu
werden, wie es ist Angst zu haben, und das Dinge nicht so sind, wie wir sie uns vorgestellt haben."
Bakula denkt, dass auch die Zuschauer von diesem Gefühl angezogen werden. "Es gibt eine
Realität über diese Serie, welche die Fans fesseln wird," sagt er. "Es ist nur 150
Jahre von Heute entfernt, und wir können uns eher vorstellen, wie das sein wird, als in 300 oder 400
Jahren. Die Idee, die Serie näher an die Gegenwart zu binden [...] macht das Ganze zu einer
Möglichkeit. Und dann nimmt man den nächsten logischen Schritt und fragt sich 'wie
würde es sein, wenn ich der erste Captain wäre und wir daraus müssten zum ersten Mal
und nicht wissen, was uns hinter der nächsten Ecke erwartet?"
|
|
Paramount gibt grünes Licht für "Star Trek X".
|
|
Nun ist es offiziell: Der zehnte "Star Trek"-Kinofilm kommt, und die Dreharbeiten hierfür
beginnen am 28. November dieses Jahres. Stuart Baird ("U.S. Marshals") wird Regie führen.
Das Drehbuch stammt aus der Feder von John Logan ("Gladiator"), ausführender
Produzent ist Rick Berman.
Mittlerweile visieren die Paramount Studios eine Veröffentlichung nicht vor dem Herbst 2003 an, dieser
Termin wurde also entgegen früheren Gerüchten um mehr als ein Jahr nach hinten verschoben.
Für die Spezialeffekte sind die Hollywood-Zauberer von Digital Domain verantwortlich, überwacht
von Special Effects Supervisor Mark Forker ("Titanic", "Apollo 13").
Über vorliegende oder noch ausstehende Verträge der Schauspieler wurde leider nichts Neues
bekannt gegeben.
|
|
Blackman über "Enterprise"-Kostüme.
|
|
Als er das Design der Kostüme für "Enterprise" gestaltete, wusste Robert Blackman,
dass die Sternenflotten-Uniformen so realistisch wie nur möglich aussehen mussten.
Blackman verbrachte zwei Wochen damit, die Kostüme für Enterprise zu entwickeln. Eine weitere
Woche verbrachte er damit, die richtigen Stoffe zu finden, um die richtige Mischung aus Realismus, Komfort
und Funktionalität zu kreieren. Und tatsächlich sind diese Uniformen so funktional, dass sie mit
dreizehn Reißverschlüssen daherkommen.
"2051 haben wir wahrscheinlich noch Geld und Schlüssel. Die Taschen spiegeln ein wenig das
wieder, was wir heute sind," erzählte Blackman USA Weekend.
Ein weiteres einzigartiges Feature der neuen Uniformen stellen die Enterprise-Aufnäher dar, auf denen
man eine Miniatur-Version des Schiffes sehen kann. "Ich habe sehr dafür gekämpft,"
sagte Blackman. "Wenn man sich heute NASA-Astronauten ansieht, dann sehen diese aus wie
Rennwagen-Fahrer. Ihre Anzüge sind mit Aufnähern übersäht. Das ist ein
Schiffsaufnäher und es ist der einzige, den sie auf ihren Anzügen haben. Ich wollte auch noch
Namensaufnäher, aber das ist ja erst der Anfang."
Blackman sprach auch über die Design-Philosophie hinter den Kostümen der mysteriösen
Suliban. "Die Suliban sind die Bösewichte," sagte er. "Die Kostüme sind so
gestaltet, dass sie eine ähnliche Oberflächenstruktur wie Haut haben, da diese Aliens die
Fähigkeit haben, sich in andere Dinge zu verwandeln."
|
(Zurück zum Inhalt)
Lexa Doig (Andromeda: Rommie) bekommt einen heftigen Anteil an Actionszenen, wenn sie (Vorsicht Spoiler!)
in der Andromeda-Episode "All Too Human" aus der zweiten Staffel auf eine Undercover-Mission geht.
"In dieser Episode sitzt mein Charakter auf einem Planeten fest, der von Künstlicher Intelligenz
besessen ist," erzählte Doig Steve Eramo von TV Zone. "Rommie sieht aus, als käme
sie direkt aus 'Matrix'. Sie ist auf einer Undercover-Mission. Deshalb bin ich vollkommen in Schwarz gekleidet
und mein Haar ist hochgesteckt. Es gibt eine Menge Aufregung und Matrix-artige Kampfszenen. Unsere
Gaststars sind Roger Cross von 'First Wave' und Bruce Harwood von 'The Lone Gunmen'. Das sind zwei
großartige Kerle. Meine große Kampfszene habe ich mit Roger. Er trainierte zuvor Kampfsportarten,
so dass wir in der Lage waren, so richtig zu kämpfen und uns schmutzig zu machen."
Als Doig von "schmutzig" sprach, meinte sie dies beinahe wortwörtlich. "Wir waren
in diesen Tunneln bei einer Poststelle in einem Geschäftsviertel," erzählte die Schauspielerin.
"Sie waren aus Beton und mussten die gesamte Zeit über nass gehalten werden. Tatsächlich
waren die Wände mit einer Schicht überzogen, die die Feuchtigkeit wie verrückt aufsog. Die
Crew hielt sie feucht und es dauerte nicht lang, bis wir knöcheltief im Wasser standen. Einmal drehten
wir eine Walk-and-Talk Szene mit einer Puppe. Ich wusste, wir müssen diese ganze Szene synchronisieren,
weil man unsere Füße im Wasser waten hören konnte. Es war schmutzig aber auch gleichzeitig
lustig."
Für diese Episode musste auch in einem Power Tech Lab gedreht werden, was sich als regelrechte
Konfrontation für die Schauspielerin herausstellte. "Der gesamte Raum, in dem wir drehten, musste
geerdet werden," erinnert sich Doig. "Sie führten dort ein paar elektrische Tests durch. Vieles,
von dem ich dachte, dass es zum Set gehört, war nicht Teil der Dekoration, einschließlich dieser
großen, mysteriös aussehenden Zylindern, aus dem die Ingenieure ihre Elektrizität bezogen. Sie
werden mir nicht glauben, wie hoch die Wände in diesem Raum waren. Waren sie jemals in einer Turnhalle
an einer High-School? Der Raum war doppelt so hoch. Es gab einen Laufsteg direkt unter dem Dach, der an den
Wänden entlang führte. In der Mitte des ersten Drehtages kam eine der ADs [Assistant Directors]
auf mich zu und fragte, 'Haben sie Höhenangst?' Ich fragte warum, und sie antwortete mir, 'Der Regisseur
denkt über eine Aufnahme mit ihnen auf dem Laufsteg nach.' Ich sagte, 'Ich bin nicht sicher. Warum
führen sie mich nicht nach oben und wir finden es heraus.'"
"Wir stiegen hinauf, ich ging fünf Schritte hinaus und hatte kein Problem ihnen zu sagen, 'Ja, ich
habe Höhenangst'. Wenn sie mich wirklich in dieser Höhe an ein Drahtgestell hängen
wollten, wäre das in Ordnung gewesen, weil dann alles vom Schicksal abhängt. Wenn jemand
versehentlich eines der Seile, das das Gestell hält, loslässt oder wenn irgendetwas anderes
passiert, gibt es nichts, was ich tun könnte. Trotzdem, wenn es auf mich ankommt und ich mir selbst
vertrauen muss, nicht zu stolpern und herunterzufallen, dann vergesst es. Dann gehe ich in meinen
Wohnwagen zurück und mache ein Nickerchen, während sie die nächste Aufnahme am
Boden vorbereiten."
Die Schauspielerin lobte das starke Drehbuch, das von Ashley Edward Miller und Zack Stentz geschrieben
wurde, sowie den Regisseur der Folge. "Das interessante an dieser Geschichte ist die Art, wie sie
geschrieben wurde, die Action-Sequenzen sind genauso stark wie die Dialoge," sagte Doig. "Kennen
sie den Ausspruch, 'Action ist lauter als Worte?' Das trifft für diesen Fall genau zu. Was Rommie tut ist
wichtiger als was sie sagt. Ich denke, die Fans werden überrascht sein, was dort passiert. Der Regisseur
der Episode war TJ Scott. Er hat ein scharfes Auge, wenn er Aufnahmen dreht, die später
zusammengesetzt werden. Deshalb wird die fertige Fassung richtig cool aussehen. Ich kann es kaum erwarten,
sie zu sehen."
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Star Trek-Sendepolitik von Sat 1
Hallo,
muss doch mal loswerden dass ich das Corona Magazine seit langem lese und immer interessant
finde. Aber einen Verbesserungsvorschlag habe ich schon: Widmet Euch mal öfter der (leider traurigen)
Realität von Star Trek im Fernsehen, sprich Sat.1 und seiner Programmpolitik.
Ich werd´ immer ganz böse wenn, wie jetzt wieder bei TNG, Folgen sinnentstellt geschnitten ausgestrahlt
werden, sogar in der Wiederholung. Natürlich antwortet Sat.1 darauf immer wie programmiert: "Kaufen Sie
sich die Videokassetten" aber das kann doch nicht wahr sein, dass ich mir eine Kassette kaufen soll um
Fern zu sehen... Ich finde, ein Magazin sollte sich dieser Problematik mehr annehmen, z.B. Meinungen von
Lesern sammeln, veröffentlichen und Sat.1 zukommen lassen. Zudem wäre es interessant, mal eine
Übersicht zu bekommen, welche Folgen denn jetzt geschnitten wurden und welche nicht. Ich finde es
insgesamt absolut unverschämt nach dem, was sich seinerzeit das ZDF mit der Originalserie geleistet hat,
überhaupt auf die Idee zu kommen, ST zu schneiden.
Zudem nur um ein paar Sekunden/Minuten. Da sollte mehr Druck gemacht werden und mit den vielen
Abonnenten des Corona Magazines bietet sich das als Basis geradezu an. Wir sind das Volk (bzw. die Fans).
Nur eine Anregung. Ansonsten weiter so!
- Christian Schnettelker
Anregungen und Kritik zum Corona Magazine
Hallo!
Ich halte es für eine tolle Idee, den Corona Newsletter als wöchentlichen Newsletter,
wiederzubeleben. Wieso soll dieser aber im reinen Textformat sein? Ich meine, auch für eine kurzen
Letter wäre das HTML angebrachter. Da ich nämlich sämtliche Ausgaben archiviere,
sind HTML-Dateien irgendwie praktischer. Außerdem sind sie optisch ansprechender. Man könnte
ja zwei Versionen zur Auswahl anbieten, falls einige Leser, die weniger speicherintensiven Textfiles bevorzugen.
[..]. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich über das Erscheinen im HTML - Format noch ein paar
Gedanken machen würden.
Dann ist mir noch aufgefallen, dass sich der Corona im Laufe der Zeit immer mehr zum allgemeinen Sci-Fi
Newsletter "zurückentwickelt" hat. In Ausgabe 86 haben gerade mal 4 von 17 Themen
etwas mit Star Trek zu tun. [..] Es ist zwar nicht schlecht, andere Serien und Filme auch zu
berücksichtigen, allerdings würden dafür höchstens ein Kapitel und der Subspace
Link ausreichen. [..] Vielleicht könnte man auch hier in Zukunft zwei Newsletter anbieten. Einen, der
sich ausschließlich mit Star Trek (und natürlich der sehr interessanten Wissenschafts - Sektion)
auseinandersetzt, und einen der die ausführlichen Kapitel zu Buffy, Perry Rhodan usw. enthält. [..]
Live long and prosper...
- Stephan Seifert
Anmerkungen der Redaktion:
Zuerst einmal vielen Dank für das ausführliche Feedback. Es kommt selten vor, dass sich Leser
so intensiv mit unseren Ausgaben auseinander setzen. Zu den zwei obigen Punkten möchten wir an
dieser Stelle einmal Stellung beziehen, um unsere getroffenen Entscheidungen ein wenig zu erläutern.
Die Festlegung, dass Corona Newsletter auf reiner ASCII-Ebene zu veröffentlichen, hat den folgenden
Hintergrund: Das reguläre Corona Magazine wird nicht über ein automatisches Skript, bzw.
einen HTML-Editor gefertigt. Es entsteht ganz im Gegenteil in mühsamer Kleinarbeit über einen
reinen ASCII-Editor.
Wir möchten damit erreichen, dass der eigentliche Quelltext mindestens genauso ansehnlich ausschaut,
wie die darin enthaltenen Informationen. Oder, um es etwas deutlicher zu formulieren: Keiner unserer
Redakteure kann bzw. möchte die Zeit und Motivation aufbringen, jede Woche ein solches 'Monster'
zu fertigen. Damit fällt leider auch die angesprochene Option einer Wahl zwischen HTML und ASCII weg.
Weiterhin entsteht bei einem Versand ein erheblicher Traffic, den wir bei einem reinen Textfile natürlich
minimieren können. Im Gegensatz zu anderen Projekten werden wir nicht von einem (ab und an recht
unzuverlässigen) großen Mailinglisten-Hoster gesponsort, sondern von einem relativ kleinen
sympathischen Provider in der Schweiz, der uns traditionell sehr eng verbunden ist. Diesen möchten
wir nicht mit zusätzlicher Traffic überfordern, bzw. die Kosten hochtreiben. Man muss sich
dahingehend einfach mal überlegen, wie viel Datenvolumen bei einem Versand von mittlerweile
über 11'800 Exemplaren á 160 kB entsteht.
Zu den oben im Leserbrief genannten inhaltlichen Veränderungen möchten wir anführen,
dass es seinerzeit ein durchaus bewusster Schritt gewesen ist, die Themenvielfalt zu erhöhen. Man
schaue sich nur einmal die heutige Situation im Internet an: Es existieren zurzeit unzählige Star
Trek-Projekte, die zum Teil sehr gut, zum Teil auch mäßig dem Fan alles bieten, was das Star
Trek-Herz begehrt. Somit wären wir nach dem alten inhaltlichen Schema heute nur ein Projekt unter
vielen weiteren – wenn auch mit einer recht großen Reichweite in Bezug auf die Leserschaft.
Gleichzeitig hat die mittlerweile doch recht üppige Bandbreite an Themen den großen Vorteil, auf
mehreren festen Beinen zu stehen, sobald ein bestimmtes Franchise kriseln sollte.
Wir möchten wirklich versuchen, unsere Ausgaben für jeden Fan da draußen schmackhaft
zu machen und hoffen dabei, mittlerweile auf einem guten Weg zu sein. Das wir es dabei nicht jedem Leser
hundertprozentig recht machen können, ist uns dabei allerdings durchaus klar.
(Zurück zum Inhalt)
Wenn diese Ausgabe des Corona Magazine erschienen ist, dann ist auch schon die Pilotfolge von
"Enterprise" in den USA über die Bildschirme geflimmert. Die Overnight Ratings und
die Zuschauerzahlen werden schon bekannt sein und man wird einen ersten Eindruck davon haben ob
die neue Serie ein Quotenhit werden kann. Die ersten Zahlen wird man im trekBEAT dieser Ausgabe
nachlesen können und eine Analyse der Quoten der Pilotfolge und der ersten paar regulären
Episoden folgt dann im Rating Report der nächsten Ausgabe. Ich wage es der Serie einen
fulminanten Start zu prophezeien (den hatte schließlich noch jede moderne Star Trek-Serie) und
gehe von mindestens 10 Millionen Zuschauern aus. Ob ich richtig liege, kann man vermutlich etwas
weiter oben schon nachlesen.
In Deutschland ist inzwischen "Andromeda" gestartet – mit großem Erfolg.
Über drei Millionen Zuschauer verfolgten den Pilotfilm und bescherten RTL 2 die
Marktführerschaft bei den heiß gegehrten 14-49jährigen Zuschauern. Auch die
ersten regulären Folgen hielten sich gut und waren auf dem gleichen Niveau wie die der direkt
davor ausgestrahlten "Stargate" Folgen. Ein Desaster wie es Sat.1 mit
"Farscape" erlebt hat, dürfte also durch die geschickte Platzierung hinter dem
bestens etablierten "Stargate" ausbleiben und die Serie dürfte einer guten
Quotenzukunft entgegenblicken.
Weniger glücklich dürfte Pro Sieben mit den Quoten von "Akte X" sein. Die
Premiere der neuen Staffel sorgte nicht für mehr Zuschauer als bei den bislang gelaufenen
Wiederholungen. Anscheinend ist bei der Serie wirklich nur mehr der harte Kern der Fans dabei.
Roswell ist seit einiger Zeit auch nicht mehr sonderlich erfolgreich, nur mehr magere 10% der
14-49jährigen samstagnachmittäglichen Zuschauer sind dabei, wenn die Teenager aus der
Kleinstadt in New Mexico ihre Probleme wälzen. Auch "Charmed" ist nicht mehr
ganz so erfolgreich wie zu Beginn der Hauptabendausstrahlungen. Die direkte Konkurrenz zu
"Stargate" und "Andromeda" kostet Pro Sieben auch hier Marktanteile.
Trotzdem dürfte Pro Sieben noch durchaus zufrieden mit den Quoten sein.
Wenig Freude dürfte Sat.1 momentan mit "Voyager" haben. Seit RTL wieder
"Wer wird Millionär?" im Programm hat, sind die "Voyager" Quoten
stark gesunken und liegen erstmals seit Beginn der 7. Staffel unter 10% Marktanteil bei den
14-49jährigen. Eine wirkliche Besserung und höhere Marktanteile über 10%
dürften wohl nun nicht mehr zu erzielen sein.
Auch die nachmittäglichen TNG-Wiederholungen leiden seit kurzem am RTL Konkurrenzprogramm.
Die neue Gerichtsshow beim Kölner Sender raubt TNG Marktanteile bei den jüngeren
Zuschauern, aber Pro Sieben mit seinen Talkprogrammen leidet noch mehr unter der neuen Show.
Schwach gestartet ist auch die 4. Staffel von "Mission Erde" auf Vox. Nur 350 000
Zuschauer im Alter von 14-49 verfolgten die 2. Folge um 21:10 Uhr, was einem miserablen Marktanteil
von 2,3% entspricht. Selbst für einen kleinen Sender wie Vox ein katastrophales Ergebnis. Die
Folge davor hatte noch weniger Zuschauer und gelangte nicht einmal in die Top 5 der meistgesehen
Sendungen des Tages. Wahrlich kein guter Beginn für die neue Staffel...
(Zurück zum Inhalt)
"StarTrek: Dunkler Spiegel"
(Soll nichts mit dem Buch von Diane Duane zu tun haben.)
Die Föderation in diesem Paralelluniversum hat es schwer. Dr. Richard Daystrom hat es nie gegeben,
dafür aber George Gates II. Microsoft entwickelt hier die Computertechnologie. Das hat fatale Folgen:
- Der Frieden zwischen anderen Völkern konnte nicht hergestellt werden, das Dateiformat des
Vertrages konnte nicht erkannt werden.
- Die Ferengi versuchen sich von Microsoft fernzuhalten, so viel Betrug ist ihnen nicht geheuer.
- Die Romulaner schicken eMails mit dem Anhang "Rezept_für_Romulanisches_Ale.txt.vbs"
und bringen ständig die Hauptrechner zum Absturz.
- Nach jedem gegebenen Befehl muss dieser nach der Frage "Sind Sie sicher?"
bestätigt werden.
- Der Transporterchief muss nur zweimal auf "beamen.exe" drücken.
- Nach jedem Computerausfall nach einem Angriff muss erst ScanDisk alles durchchecken.
Das kostet Zeit im Kampf.
- Bei einem Systemupdate muss das komplette Schiff neu gebootet werden.
- Zur Wiederherstellung der Softwareinstallation liegt jedem ein isolinearer Recovery-Chip bei, welcher nur
mit der Original-Hardware funktioniert.
- Jedes Terrajahr gehen mindestens drei Schiffe durch Systemfehler verloren.
- Alle über zwanzig Jahre alten Forschungsschiffe müssen verschrottet werden, da die neuen
Dateiformate, in denen die Befehle geschickt werden, nicht mehr zu öffnen sind.
- Das Licht lässt sich nicht abschalten, nur herunterfahren.
- Jede Computerstation, ob Wissenschaft oder Technik, hat eine Arbeitsoberfläche, mit der man im
Spacesystem-wide-FederationNet surfen kann, obwohl man das nicht will.
- Von jeder Computerstation kann man seine Schalldusche und den Replikator bedienen.
- Auf den Holodecks verschwinden manchmal Holofiguren und werden durch Fehler-aufgetreten-Fenster ersetzt.
- Auch während eines Holodeck-Abenteuer kann man seinen Replikator und die Schalldusche
bedienen, oder in die Geschichte persönliche Daten aus seinem Subraum-eMailer einfügen.
- Die Holodecks sind nur mit Sicherheitsgenemigung Stufe 5 zu betreten, weil zu oft durch Systemfehler die
Sicherheitsvorkehrung abstürzt.
Doch die Föderation schöpft auch Hoffnung:
- Die Borg haben, nachdem sie das erste Föderationsschiff assimiliert haben, sich selbst zerstört.
- Ähnlich der Iconianischen Sonden hat die Föderation eine machtvolle Waffe in der Hand: Jeder,
der sich nicht fügt, bekommt Windows installiert.
- Die Föderationsforschung hat die USS Prometheus entwickelt, der Hoffnungsträger: Sie arbeitet
wahlweise mit MacOS oder Linux.
Weiterhin gilt: Never change a runing system!
(Zurück zum Inhalt)
Pierre Boulle: Planet der Affen
Pünktlich zur Neuverfilmung von Tim Burton wurde der Roman aus dem Jahre 1963 von Heyne in einer
vollständig überarbeiteten Neuausgabe wieder aufgelegt. Lange Jahre war das Buch - nach dem
der Film "Planet der Affen" 1968 entstanden ist - vergriffen.
Mancher ist bei solch alten Genrewerken schnell skeptisch. Zukunftsfantasien wecken oft auch den Eindruck
irgendwann überholt zu sein. Doch dieser Klassiker – und das ist er eindeutig – hat nichts von seinem
Charme eingebüßt. Vor allem der Stil des Werkes sticht zunächst sehr positiv hervor.
Ergeht sich moderne Science Fiction-Literatur leider zunehmend in schwelgerischen und so gut wie immer
nichtsagenden Sprachblasen, ist dies bei "Planet der Affen" in keinem Moment so. Es wir eine
konkrete Geschichte erzählt die zu keiner Zeit geschwätzig wird.
Die Geschichte dürfte in ihren Grundzügen wohl allseits bekannt sein. Sie weicht jedoch in einem
entscheidenden Punkt von der ersten Verfilmung ab. Der Drehbuchautor hat damals hinzugedichtet, dass die
Astronauten auf der Erde gelandet wären. Folglich ist von diesem Erzählstrang und all seinen
Konsequenzen im Buch nichts vorhanden. So landen zu Beginn, nach Jahrhunderte langer Reise, zwei
Wissenschaftler und ein Journalist im System des Beteigeuze und die Handlung nimmt ihren Lauf.
Die Story ist extrem vielschichtig. Der Leser wird geradezu mit Ideen, Assoziationsmöglichkeiten und
Anregungen überrollt. Interessant ist, dass diese Vielschichtigkeit in der Filmreihe, zum Teil in der
TV-Serie und der Zeichentrickserie in all ihren Motiven wieder aufgegriffen wurde. Besonders der dritte Film
"Flucht vom Planet der Affen" folgt - zwar dort in vertauschten Rollen – einem aus dem ersten
Film ausgekoppelten Erzählstrang des Romans, während der vierte Film eindeutig die
konsequente Weiterentwicklung des Buches ist.
Was das Buch gerade auch noch heute zu einem Werk macht, welches man unabhängig von dem
enormen Unterhaltungswert unbedingt besitzen sollte, sind die vielfältigen
Interpretationsmöglichkeiten. Da wäre die schon in der Filmreihe durchweg präsente
Rassenfrage und Tierversuche werden nach Lektüre des Buches wahrscheinlich auch anders
angesehen werden. Weiterhin zwingt sich ständig die Frage auf, was macht letztlich Intelligenz aus?
Inwieweit unterscheidet sich der Mensch im Grunde wirklich vom Affen? Wie oft sind wir nicht bloß
triebgesteuert und folgen Instinkten! In einer Szene des Buchs befindet sich der Held auf einer
Affenbörse und empfindet diese zunächst als abstoßend chaotisch - geradezu tierisch -,
bis er schlussendlich glaubt, in der chaotischen Masse die Menschen wieder zu erkennen.
Pierre Boulle: Planet der Affen
188 Seiten / 15,55 DM
Heyne Verlag
ISBN 3-453-19785-2
Filmjahrbuch 2001 (Hrsg. Lothar R. Just)
Ein Buch ausschließlich für den Science-Fiction-Fan ist das "Filmjahrbuch" auf
keinen Fall. Interessieren dürfte es ihn jedoch mindestens ebenso.
"Mehr als nur ein Nachschlagewerk... sondern auch ein amüsanter Streifzug durch die
Filmgeschichte", schreibt die Süddeutsche Zeitung. Und wie recht sie hat.
Den größten Teil des Buches macht das Filmlexikon aus. Auf über 500 Seiten werden
1000 Filme, eben die Neuerscheinungen, vorgestellt. Naturgemäß befinden sich darunter
auch unzählige Genrefilme: The Cell, Sleepy Hollow, X-Men, Hollow Man - um nur ein paar zu
nennen. Schon allein die unzähligen veröffentlichten Kritiken von Zeitungen wie der
"AZ", dem "Tagesspiegel" oder der "SZ" sind das pure
Vergnügen. Da fragt man sich nicht selten, wie es Kritiker schaffen, einen solchen ausgemachten,
hirnverbrannten Stuss zu verfassen. Wenn sie das Selbstverbrochene dann auch noch glauben sollten:
Prost Mahlzeit!
Abgerundet wird das Buch mit einer Vielzahl an Zusatzmaterial: Ein Jahresrückblick der Filmbranche,
Vorstellungen der Filmpreise, Filmfestivals und Filmliteratur, sowie eine Vorstellung des verstorbenen
Filmschaffenden. Netterweise wird hier sogar das berühmte Pseudonym Alan Smithee erwähnt,
welches Filmschaffende benutzten, wenn sie sich von ihrer von anderen verfremdeten Arbeit distanzieren
wollten. Sehr interessant sind auch die ausführlichen Statistiken zu den Filmen und Unternehmen der
diversesten Länder.
Insgesamt ist das Buch also ein Muss für jeden Cineasten und auch jeden bloßen Genrefan
dürfte es zu Genüge interessieren.
Filmjahrbuch 2001 (Hrsg. Lothar R. Just)
751 Seiten / 29,24 DM
Heyne Verlag
ISBN 3-453-20672-X
Das Science Fiction Jahr 2001 (Hrsg. Wolfgang Jeschke)
Inzwischen ist es wohl schon zu einer Tradition geworden: Das von Wolfgang Jeschke zusammengestellte
"Science Fiction Jahr" erschien Mitte des Jahres nun bereits zum 16. Mal. Und sicherlich sollte
es – ebenso Traditionsgemäß - im Regal eines Science Fiction-Interessierten auch nicht fehlen;
so er denn um die Geschehnisse des Marktes Bescheid wissen will.
Gewohnt wie eh und je präsentiert Wolfgang Jeschke eine mannigfaltige Auswahl. Ausführlichst
stellt Hermann Urbanek die deutsche, englische und amerikanische Literaturszene – ob bei Paperback,
Hardcover, Heftromanen oder Magazinen – vor. Im Anschluss folgt die Filmszene mit einer Komplettauflistung
in Form kurzer Vorstellungen und der ausführlichen Vorstellung besonders bedeutender Werke.
Insgesamt durchweg eine interessante und informative Sache, die jedoch durch ihre Uneinheitlichkeit in ihrer
Bewertung der sowohl ausführlich, wie auch kurz vorgestellten Filme ein wenig negativ auffällt.
Ursache sind hier eindeutig die unterschiedliche Autoren.
Die Fülle des wie immer extrem umfangreichen Werkes hier wieder zu geben, würde eindeutig den
Rahmen sprengen. Sicherlich ist aber für jeden etwas dabei. Informationen zu Hörspielen,
Computerspielen oder zu Autoren; Hintergrundinformationen, Abhandlungen und wissenschaftlichen
Artikeln machen das Buch zu einer unentbehrlichen Fundgrube für Jeden.
Das Science Fiction Jahr (Hrsg. Wolfgang Jeschke)
874 Seiten / 39,02 DM
Heyne Verlag
ISBN 3-453-17944-7
(Zurück zum Inhalt)
So richtig ernst hat es im Fandom wohl kaum jemand genommen, als die DarkSideCon im letzten Jahr zu
ihrer Premiere einige bekanntere Ehrengäste ankündigte. Doch die Überraschung
gelang den Organisatoren: Die relativ kleine Con war ein großer Erfolg und erlangte praktisch
über Nacht Berühmtheit.
Die zweite DarkSideCon findet nun vom 12. bis 14. Oktober im Jugendgästehaus am Aasee 31 in
Münster statt. Ziel der Con auch dieses Jahr: Die Fans sollen mit anderen Fans, aber auch mit
Schauspielern und Autoren bekannt werden und können ihre eigene Kreativität darstellen.
Als Ehrengäste haben bisher fest zugesagt: David Prowse (Darth Vader), Michael Sheard
(Admiral Ozzel), Femi Taylor (Oola), Jerome Blake (7 Rollen in StarWars I), Ken Colley (Captain Piett),
Andrew Prine (Gastrollen bei Star Trek) und Garrick Hagon (Biggs Darklighter).
Ein großer Augenschmaus wird das Film-Festival. Neben bekannten und nicht so bekannten
Fanfilmen werden voraussichtlich auch einige Premieren zu sehen sein. Einige Fanfilmgruppen haben
zugesagt, bis zur Convention ihr erstes Material fertig zu stellen. Auf jeden Fall werden die
Dreharbeiten erläutert, technische Tricks vorgestellt und sogar einige Szenen vor Ort gedreht.
Ein weiterer Schwerpunkt der DarkSideCon ist die Art-Galerie. Hier finden die Gäste Droiden,
Kostüme und Props der JMP Studios. Highlight ist ein vier Meter langes Modell der Executor
das auf der Con zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgeführt wird. Raumschiffmodelle,
Bilder und andere Kunstwerke runden die Galerie ab. Jeder hat die Möglichkeit, seine eigenen
Kunstwerke zu präsentieren.
Die Ehrengäste haben neben den Panels und Signierstunden auch noch einiges zu bieten: Peter
Diamonds zeigt seine Stunt-Show und Michael Sheard wird sein neuestes Buch vorstellen. Nach
Voranmeldung findet ein Charity-Dinner mit den Gaststars statt. Auch eine Tombola und ein Nachtmarsch
sind Bestandteil des Programms.
Die Con-Besucher wirken ebenfalls am Programm mit Sketchen, Showeinlagen oder Comedy mit.
Beispielsweise werden die Jabba's Dancers noch einmal ihre Tanzkünste präsentieren und
Darth Hein wird die Rache der Sith vorbereiten. Wer noch eine Idee einbringen möchte, kann sich
an das Con-Team wenden. Die Abende werden mit "Sing along" und Tanz ausklingen.
Schließlich gibt es beim Kostümwettbewerb Preise für die besten Kostüme.
Damit im nächsten Jahr noch bessere Kostüme vorgestellt werden können, findet nach
Anmeldung ein Kurs statt, in dem die Teilnehmer lernen, Masken herzustellen.
Eröffnet wird die Convention am Freitag um 15 Uhr. Abends bietet das Cineplexx Münster eine
Sondervorführung von Galaxy Quest für 5 DM an. Das Programm geht bis Sonntag, 18 Uhr.
Eintrittskarten kosten zur Zeit 159 DM (später 179 DM). Tageskarten sind zum Preis von 60 bis 90
Mark erhältlich. Solange noch Zimmer im Jugendgästehaus frei sind, kostet ein Schlafplatz
mit Frühstück 55,- DM pro Nacht.
Link zum Thema:
http://www.darksidecon.de
(Zurück zum Inhalt)
In dieser Ausgabe des Corona-Magazins möchte ich einen Aspekt des PR-Universums etwas genauer
unter die Lupe nehmen: Warum sind so viele Völker selbst in den entferntesten Galaxien humanoid? In
den Kosmen der Fernseh-Serien ist das verständlich. Aufgrund von Produktionskosten muss man auf
menschliche Schauspieler zurückgreifen. Auch braucht man einfach menschliche Mimik, um visuell
einen Charakter und seine Gefühlsregungen darzustellen. CGI-Aliens wirken bei Serien oft
künstlich, und ihre teureren Artgenossen bei "Star Wars" scheinen auch oft einem Comic
entsprungen zu sein.
Vielleicht haben K.H. Scheer und Clark Darlton – die Erfinder der PR-Serie – sich 1961 ähnliche Gedanken
gemacht. Perry Rhodan entdeckt ein havariertes Raumschiff der Arkoniden auf dem Mond, als er 1971 Serienzeit
den ersten bemannten Flug zum Mond anführt. Von der Expedition bleiben zwei Überlebende,
Crest und Thora. Während Crest ein Ratgeber für die Menschen wird, bleibt Thora als
Kommandantin überheblich und eigensinnig. Erst allmählich fasst sie Vertrauen zu den Terranern
und wird später Rhodans Ehefrau und sogar Mutter eines gemeinsamen Sohnes namens Thomas Cardif,
bei dem es sich um den ersten Terraner-Arkoniden-Mischling handeln dürfte.
All diese Interaktion funktioniert dann auch mit humanoiden Charakteren besser. Crest ist für den Leser
vorstellbarer und damit schneller sympathisch. Die weitreichende Beziehung Rhodans zu Thora funktioniert
natürlich auch nur so, auch wenn Thora am Serienanfang wohl zunächst nur als hochnäsige
Schönheit von den Sternen gedacht war.
Und so unterscheiden sich Arkoniden von Menschen äußerlich nur durch Albino-Merkmale wie
weißblondes Haar und rote Augen. Dazu werden physiologische Unterschiede geschildert, wie
Knochenplatten anstelle von Rippen. Als wichtigstes Extra, welches im Roman wesentlich einfacher
darzustellen ist als im Fernsehen, kommt bei ausgewählten Arkoniden ein Logiksektor im Gehirn vor,
der als eigenständiges Bewusstsein Analysen und Beobachtungen vornimmt und den Träger
unbeeinflusst von Gefühlen Ratschläge erteilt. Dieser Logiksektor ist allen Lesern durch den
unsterblichen Arkoniden Atlan bestens bekannt, der zum Haupthandlungsträger geworden ist und
von seinem Logiksektor bei impulsiven Entscheidungen schon mal als Narr beschimpft wird.
Das Warum ist aus Sicht der Autoren also klar. Aber natürlich will der Leser ein Warum aus der Serie
heraus, um ein stimmiges Universum zu haben. "Star Trek" hat die Erklärung mit einem
humanoiden Urvolk, das DNS verstreut hat. Bei "Babylon 5" wird zumindest selbst-ironisch
darauf angespielt, wenn Garibaldi Londo vorwirft, die Centauri hätten beim Erstkontakt mit den
Menschen behauptet, die Erde wäre eine ihrer vergessenen Kolonien.
Bei "Perry Rhodan" müssen sich die Leser lange Zeit mit den Arkoniden und Tausenden
von Völkern, die von ihnen abstammen, abfinden. So ist die Milchstraße mit
Arkoniden-Abkömmlingen wie den Springern, den Aras, den Zalitern, den Ekhoniden und vielen mehr bevölkert.
Nicht-humanoide Völker kommen auch vor, sei es als Schurken, wie die echsen-ähnlichen
Topsidern oder um die Möglichkeit einer Verständigung mit völlig fremden Wesen wie den
wasserstoff-atmenden Mooffs zu zeigen.
Autor Clark Darlton setzt in Heft #32 "Ausflug in die Unendlichkeit" noch einen drauf, als er
Perry Rhodan einen Ausflug zu den Barkoniden machen lässt und andeutet, es könne sich um
die Urväter der Arkoniden handeln.
Durch den unsterblichen Arkoniden Atlan erfahren die Menschen, das bereits vor 10.000 Jahren Arkoniden
die Erde besucht haben. Hier dürfte es bereits zu einer ersten Vermischung gekommen sein, nicht
zuletzt durch Atlan selbst, der Jahrtausende auf der Erde gestrandet verbracht hat. Das erklärt aber
nicht die vorhandene Kompatibilität.
Mit Heft #100 "Der Zielstern" erweitert K.H. Scheer das Ganze um die Akonen, von denen sich
die Arkoniden vor 20.000 Jahren abgespalten haben. Das zuvor eingeführte Volk der Báalols oder
Antis wird nun auch direkt den Akonen zugeschrieben, ansonsten verliert sich der Ursprung der humanoiden
Rassen in der akonischen Geschichte.
Die Milchstraße wird in den Bänden zwischen 100 und 200 noch durch das Robotervolk der Posbis,
das den Leerraum um die Heimatgalaxis bevölkert, und um die Blues oder Yülziish, die praktisch
die halbe Milchstraße - die Eastside - bevölkern, abwechslungsreicher gestaltet.
In den 200er-Heften wird der Sprung zur benachbarten Andromeda-Galaxis gewagt. Chef-Autor K.H. Scheer
hat sich hier etwas einfallen lassen, um die Ähnlichkeit zwischen Menschen und Akonen und
Konsorten zu erklären. Zur allgemeinen Überraschung erweisen sich auch in Andromeda
Humanoide als dominierend, in diesem Fall Tefroder genannt. Als Rhodans Flaggschiff CREST III durch
eine Falle 50.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt wird, erleben sie neben gefährlichen Abenteuern
eine Revolution der Menschheitsgeschichte: In der fernen Vergangenheit ist die Erde bereits Zentrum eines
gewaltigen Sternenreiches, dem der Lemurer. Diese befinden sich im Krieg mit den Halutern. Ganze
Völkerschaften fliehen nach Andromeda und bringen später die Tefroder hervor. Die Lemurer
verlieren derweil den Krieg und werden in die Steinzeit zurückgebombt. Da sich ihre Kultur auf den
Kontinent Lemur konzentriert hat, der heute den Grund des Pazifiks bildet, sind kaum Spuren zu finden.
Außerdem wird der fünfte Planet Zeut vernichtet und zum heutigen Asteroidengürtel.
Damit sind alle humanoiden Völker im PR-Universum erklärt worden, lediglich hiesige
Archäologen müssen sich die Haare raufen. Dummerweise torpediert Autor H.G.Ewers diese
Erklärung schon in Band #297/#298. Mit dem Hathor Tengri Lethos führt er als Kontrast zum
kriegerischen Finale einen mächtigen Friedensstifter ein. Nebenbei ist Lethos humanoid und sein
Volk mit 2,5 Millionen Jahren wesentlich älter als die Lemurer.
In den 300ern kommt nebenbei in der Galaxis M87 ein untergeordnetes humanoides Volk vor, deren Vertreter
nur provisorisch aufgrund ihrer Farbe die Blauen genannt werden. In den 400ern wird es dann endgültig
verrückt. Wir erfahren, dass verbrecherische Vertreter des Volkes der Cappins vor 200.000 Jahren
genetische Experimente auf der Erde durchgeführt haben. Dabei haben sie wohl einheimische Kreaturen
den humanoiden Genen angepasst. Als es zum Kampf zwischen den Cappins auf der Erde und regulären
Kräften kommt, stranden diese auf der Erde und stellen fest, dass sie schon genetisch kompatibel mit
der einheimischen Bevölkerung sind.
Damit verliert sich die Spur über den Ursprung der Menschen bei den Cappins. Diese haben eine
Legende, wonach der erste Ganjo Wuthana sie in ihre Heimat, die Galaxis Gruelfin, geführt hat. Weiter
ist nichts bekannt.
Nicht unerwähnt bleiben darf der Komplex um die Shuwashen. Autor H.G.Ewers hat wie so oft seine
eigenen Geschichten ins PR-Universum eingebaut. Die Shuwashen sind auf der Flucht vor einer
selbsterschaffenen Roboterzivilisation auf dem Mars gestrandet. Schließlich haben sich viele Shuwashen
auf der Erde versteckt und durch Manipulationen als natürlicher Teil der irdischen Evolution getarnt.
Das dürfte den Cappins ihre Experimente erleichtert haben. Diese zunächst nur in
Taschenbüchern erzählte Geschichte ist durch Heft #1709 hundertprozentig kanonisch.
Ach ja, als erstes humanoides Volk gelten seit Band #1261 die V’Aupertir, die vor 100 Millionen Jahren existiert
haben. Aus denen ist der Herr der Elemente, ein mächtiger Chaotarch, hervorgegangen. Aber die Linie
von den V’Aupertir zu den Cappins liegt noch im Dunkeln.
Soweit in dieser Ausgabe. Das nächste Mal geht’s wieder um die aktuellen Hefte, denn mit Band 2100
naht ein Jubiläumsband und damit ein neuer Zyklus.
Perry-Datenbanken im Internet:
Schroty’s Materiequelle
AXL’s PR-Base
Lothar’s Galaxiendatenbank
(Zurück zum Inhalt)
Lange mussten wir hier in Deutschland warten. Doch am 5. September 2001 war es dann soweit. Eine neue
Science Fiction - Serie erwachte hierzulande zum Leben. Die Rede ist von "Gene Roddenberry’s
Andromeda".
Viel wurde im Vorfeld über diese Serie berichtet, spekuliert und diskutiert. Schon kurz nachdem die
Serie in den USA angelaufen war, gab es auch schon die ersten deutschen Fanseiten im Internet. Es ist
also nicht verwunderlich, dass die Erwartungen an dem vermeintlichen Mittwoch ziemlich hoch gesteckt
waren, als die Serie auf RTL II seine deutsche Premiere feierte. Und diese hohen Erwartungen schlugen
sich auch in Einschaltquoten der Spitzenklasse nieder. Ganze 19,4% Marktanteil in der wichtigen
Zielgruppe der 19-49 Jährigen erreichten die beiden ersten Episoden, die zusammen den Pilotfilm
bilden – ein wahrlich beachtlicher Erfolg.
Doch trotz der sehr hohen Einschaltquoten hagelte es gleich am ersten Abend im Internet und Usenet
heftige Kritik. Da gab es genügend Stimmen, die behaupteten, eine solche Umsetzung der Serie
wäre nicht im Sinne Gene Roddenberrys gewesen. Im sogenannten Community-Bereich auf der
Webseite von RTL II wurde das Gästebuch, das hier zur Diskussion eingerichtet wurde, von
Postings regelrecht überflutet. Von schlechten CGIs ist dort die Rede, von "immensen
Fehlern in Bezug auf physikalische und technische Realitätsnähe und unglaublich schlechten
Kostümen." Im Usenet wurde zudem auch die Synchronisation bemängelt. "Die
Hälfte starb bei der Übersetzung" heißt es dort.
Aber auch Lob war zu hören. Viele sind der Meinung, dass die Serie ein großes Potential in
sich birgt, so dass man im Laufe der Serie mit guten und spannenden Episoden rechnen kann. Auch die
schauspielerische Besetzung fand bei den meisten Anklang. Positiv überrascht zeigte sich der ein
oder andere, dass Andromeda so gar nichts mit Star Trek zu tun hatte. Und wenige fanden schon jetzt,
dass es die beste Science Fiction – Serie aller Zeiten ist. Selten aber gingen die Meinungen über
eine neue Serie so weit auseinander.
Dabei ist es schwierig, eine Serie nur nach ihren Pilotfilm zu beurteilen. Die erste Episode hat stets die
schwierige Aufgabe, den Zuschauer zunächst in die neue für ihn unbekannte Welt
einzuführen, ihm die Ausgangssituation zu schildern. Zudem müssen auch die
Hauptcharaktere vorgestellt werden, denn diese werden uns von nun an jede Woche in den Episoden
begegnen. Und zu alledem darf diese Geschichte nicht zu langweilig werden, damit der Zuschauer auch
bei der Stange gehalten wird. Betrachtet man den Pilotfilm von "Andromeda" von dieser
Seite, und sieht man über die etwas enttäuschenden CGIs und wissenschaftlichen Fehler
hinweg, hat er seine Aufgabe wirklich gut erfüllt. Daher warnten einige Genre-Fans im Internet
auch, die Serie nicht wegen ihres Pilotfilmes zu verurteilen und lieber ein paar weitere Folgen anzuschauen,
denn eine Serie benötigt Zeit, um sich zu entwickeln.
Und wie es scheint, hat diese Stimme der Vernunft Wirkung gezeigt. Denn eine Woche später, als
die erste reguläre Episode der Serie gezeigt wurde, schalteten trotz der heftigen Kritik erneut viele
Fans ein. Ganze 12,1% Marktanteile erreichte diese Folge und schlug damit sogar die Stargate-Folge,
die zu einer besseren Sendezeit ausgestrahlt wurde. Der etwas stärkere Quoteneinbruch lässt
sich durch die Vorfälle in den USA, die einen Tag zuvor stattfanden, leicht erklären.
Erschreckend aber zugleich auch mutig fanden viele die Tatsache, dass sich der Inhalt dieser Episode
beinahe direkt auf die Ereignisse des Vortages übertragen ließ und RTL II die Folge dennoch
ausstrahlte. Übertroffen wurde das gute Ergebnis in der Woche darauf mit der Episode "D
Minus Zero", wobei man noch einmal 2% Marktanteile hinzugewinnen konnte.
Auch die positiven Stimmen vermehrten sich von nun an rapide. "Die Geschichte von Andromeda
ist gewaltig und alle Charaktere sind sehr kompliziert und haben einen geheimnisvollen Hintergrund.
Deswegen befindet sich die Serie im Moment noch in der ‚Vorstellungsphase’" heißt es da
zum Beispiel. Immer wieder werden auch die Schauspieler gelobt, die ihre Rolle sehr gut
verkörpern. Natürlich gab es auch weiterhin kritische Stimmen, vor allem was die Effekte
und die ‚Realitätsnähe’ angeht. Aber der Großteil der Fans war doch der Meinung,
dass Andromeda auf dem richtigen Weg ist und genug Potenzial bietet, einmal ein großes Fandom
aufzubauen.
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob sich diese Hoffnung vieler Fans erfüllt. In den
USA zumindest läuft die Serie äußerst erfolgreich und geht in Kürze in ihre
zweite Staffel. Die Chancen stehen somit wohl nicht ganz so schlecht, wie man vielleicht denken könnte.
Uns als Redaktion würde es nun gern interessieren, wie Ihnen bisher "Gene Roddenberry’s
Andromeda" gefallen hat. Wie finden Sie die Geschichte, die Charaktere, Kostüme und Effekte
der Serie? Schreiben Sie an info@sf-radio.de.
(Zurück zum Inhalt)
Wir schreiben das Jahr 2142. Das Leben der Menschen sieht in dieser Zukunft etwas anders aus: die
Polkappen der Erde sind geschmolzen. Die meisten Städte, so auch New York City, stehen unter
Wasser. Resourcen sind allgemein knapp, genauso, wie auch das Land, auf dem Menschen leben
können. Um weitere Mittel zu sparen, haben die Menschen Androiden erschaffen, die effektiv
arbeiten, keine Lebensmittel benötigen und keinerlei persönliche Bedürfnisse haben.
Sie werden allgemein "Mechas" genannt – im Gegensatz zu den "Orgas", den
Menschen.
Obwohl die Mechas den Orgas dienen, gehen nicht alle Menschen freundlich mit ihnen um. Viele
fühlen sich von der wachsenden Zahl der Mechas bedroht.
Um die Überbevölkerung der Erde zu kontrollieren, dürfen nur Ehepaare mit einer
Lizenz Kinder bekommen. Der Wissenschaflter Hobby (William Hurt) kommt nun auf die Idee, eine neue
Art von Mecha zu erschaffen. Ein Androidenkind, das seine menschlichen Eltern wirklich lieben kann
und somit den Kinderwunsch auch den Ehepaaren ohne Lizenz erfüllen könnte.
So kommt David (Haley Joel Osment) in diese Welt. Als Versuchsfamilie wird ein Mitarbeiter von
Cybertronics auserkoren. Henry Swinton und seine Frau hatten schon einen Sohn, der aber an einer
schweren Krankheit leidet, und jetzt in Stasis auf eine Heilungsmöglichkeit wartet. Henry nimmt
also nun das neue Spielzeug, und mehr ist es für ihn auch nicht, mit nach Hause.
Monica, Henrys Frau, ist nicht gerade begeistert von diesem künstlichen Kind. Doch ihre
Sehnsucht nach einem Sohn und die Aufgewecktheit Davids bringen sie dazu, David durch einen Code
für immer an sich zu binden. Es ist ein Schritt, der nie wieder umkehrbar ist. So nennt David sie
jetzt nicht mehr Monica, sondern Mammi und sein Leben kann beginnen.
Doch einige Wochen später wird Martin, der wirkliche Sohn Monicas, aus seiner Stasis geholt
und geheilt. Plötzlich ist David nicht mehr Mittelpunkt des Interesses der Familie. Er ist nur ein
besseres Spielzeug für Martin.
Martin hat jede Menge Spaß. Er macht David klar, dass er kein echter Junge ist und dass ihn
deswegen keiner liebt, auch seine Mammi nicht. Genau wie bei Pinocchio im Märchen. Es kommt
zu einigen Zwischenfällen, eigentlich sind es nur Unfälle oder Mißverständnisse
für die David nichts kann und trotzdem soll David zu Cybertronics zurückgebracht werden.
Monica, die nicht will, dass David zerstört wird, setzt den verstörten Jungen im Wald aus.
Dort trifft David zum ersten Mal auf andere Mechas, die mit ihm von einigen Orgas gejagt und gefangen
werden. Darunter ist auch Joe (Jude Law), ein Liebesandroid, der vor der Polizei geflohen ist.
Auf dem Lynchfest der Orgas sollen die herrenlosen Androiden zerstört werden. Das passiert
auch fast mit David und Joe, doch sie können in letzter Sekunde entkommen.
David macht sich auf die Suche nach jemandem, der ihn in einen richtigen Jungen verwandeln soll...
Obwohl dieser Film von Steven Spielberg gedreht und zum Teil auch geschrieben wurde, hatte Stanley
Kubrick die Rechte an der Geschichte erworben. A.I. basiert nämlich größtenteils auf
der Geschichte "Super-Toys Last All Summer Long", die Brian W. Aldiss 1969
veröffentlichte.
Zuschauer müssen sich also nicht wundern, dass dies kein normaler Steven Spielberg Film ist.
Dennoch fand Spielberg die Idee für den Film zu gut, um sie einfach nach Kubricks Tod unfertig
zu lassen. Im Sinne des Verstorbenen Visionärs präsentiert er uns also nun einen Film, der
in einer düsteren, manchmal hoffnungslosen Welt spielt, dessen Bewohner Gott spielen, aber
dennoch ihre Geschöpfe verfluchen.
Es ist ein Film, der bisweilen schwer im Magen liegt. Hier geht es nicht darum, nur eine High-Tech-Welt
zu zeigen, wie sie funktioniert und welche netten Spielereien es hier gibt. Es geht in diesem Film vielmehr
darum, den Konflikt von Mechas und Orgas von allen Seiten zu betrachten und David auf seiner Odysee
nach sich selbst zu begleiten.
Der Film ist brilliant inszeniert und Haley Joel Osment hat für die Darstellung des liebenden
Androidenjungen wenigstens seine zweite Oskarnominierung verdient. Trotz des etwas bizarren Endes,
ist der Film sehenswert.
Link zum Thema:
http://www.ai-derfilm.de/
(Zurück zum Inhalt)
Jubiläumsfeier in Burgdorf bei Hannover
Es begab sich zu einer Zeit...aber das war etwas anderes, oder? Es ist allerdings (fast) genauso bekannt wie
diese Zeilen. In diesen Tagen läuft das mittlerweile sechste Star Trek Spin Off an – gerade rechtzeitig zum
35. Jubiläum des von Gene Roddenberry geschaffenen Universums. In Deutschland wird dieses Ereignis in
Burgdorf bei Hannover gefeiert. Im dortigen Stadtmuseum, wo sonst eher beschaulich Ausstellungsstücke
aus der Vergangenheit zu bewundern sind, ist jetzt die Zukunft mit vielen Aktionen eingezogen, die mit
einer eintägigen Star Trek Convention mit Besuch aus Hollywood ihren Höhepunkt finden.
Bis Ende Oktober sind in einer Sonderausstellung Artefakte der Roddenberry-Zukunft zu sehen, die vom
Veranstalter Star Trek Club Hannover (STCH) und der Firma Trekworld Marketing für die Ausstellung zur
Verfügung gestellt worden sind. Sowohl kuriose Merchandise-Artikel wie Star Trek-Heftpflaster oder
Murmeln als auch selbstgebastelte Fan Artikel, wie z. B. eine assimilierte Borg-Puppe können die Trekker,
Trekkies und Sci-Fi Fans genau unter die Lupe nehmen.
Der STCH hat sich aber noch weit mehr einfallen lassen: Ab dem 6. Oktober startet der Weltrekord-Versuch
im Star Trek gucken, ebenfalls im Stadtmuseum Burgdorf. Durchgehalten wird bis zum 20. Oktober. Zwar
sind die 45 Clubmitglieder schon in Schichten eingeteilt, um viereckige Star Trek-Augen zu bekommen, zum
Mitmachen sind aber alle Fans und Freunde der Serie eingeladen, die gerne mal bei einem außergewöhnlichen
Rekord mitmachen möchten. Als Belohnung winkt den Teilnehmern eine Urkunde und eventuell der Eintrag
ins Guinessbuch der Rekorde.
Höhepunkt der 35-Jahr-Feier ist der Trek Day. Ihre Teilnahme zugesagt haben bereits Aaron Eisenberg (Nog
aus Deep Space Nine) und Casey Biggs (Damar aus Deep Space Nine), der vorher noch auf keiner deutschen
Convention gewesen ist. Auf dem Trek Day gibt es alles, was man von Conventions gewohnt ist - Guest
Panel, Autogrammstunde, Kostümwettbewerb – aber noch viel mehr: Bei einem Star Trek Quiz kann man sein
Wissen gegen andere Fans testen, bei der Ferengi-Versteigerung das gesamte Latium loswerden und sich bei
der Fotosession sogar mit den anwesenden Stars fotografieren lassen.
Vorhergehende Conventions in Hannover, wie die Deep Space 99 und die Expotrek Convention zeichneten
sich allesamt durch eine besonders familiäre Atmosphäre aus und so treten die diesjährigen Gastgeber in
große Fußstapfen. Die Veranstaltungen wurden allerdings mit so viel Liebe fürs Detail und sehr viel
Engagement organisiert, dass die Besucher sich jetzt schon mal auf eine tolle Party freuen können.
Ich bin mal gespannt, ob ich noch einen Artikel lesen werde, der vom 50. Jubiläum der wohl weltweit
bekanntesten Serie erzählt!
Weitere Informationen und Öffnungzeiten:
http://www.stch.de
http://www.35Jahre-Startrek.de
(Zurück zum Inhalt)
Ursprünglich wurde der Teleporter erfunden, um die Produktionskosten von "Star Trek"
zu senken, und nicht in jeder Folge aufwendige Landungen drehen zu müssen. Die moderne
Quantenmechanik scheint jetzt allerdings einen Weg aufzuzeigen, der tatsächlich die Übertragung
der Eigenschaften von einem Objekt auf ein anderes ermöglicht. Bisher handelt es sich bei diesen
Eigenschaften nur um die Polarisationszustände von Photonen wobei das Photon selbst nicht
transportiert wird.
Möglich wird dieser eigenartige Vorgang durch den sogenannten
"Einstein-Podolski-Rosen"-Effekt der nach diesen Physikern benannt wurde, die ihn als
Gegenargument zu den seltsamen Ergebnissen und Vorhersagen der Quantenmechanik ins Feld führten.
Der "EPR"-Effekt beschreibt, wie sich zwei Teilchen, die irgendwann in der Vergangenheit in
Kontakt waren auf geheimnisvolle Weise Informationen über Eigenschaften des anderen Teilchens
geben können, was einen scheinbar sofortigen, überlichtschnellen, Informationsaustausch
bedeuten würde.
Die Beobachtungen widersprechen allerdings den Vorhersagen, die davon ausgehen, dass die Information
schon vorher als verborgene Variable in den Teilchen enthalten wäre. Tatsächlich sieht es so
aus, als ob die Zustandsfunktion, die die Eigenschaften des Teilchens beschreibt, im Augenblick der
Beobachtung zusammenbricht und sich der beobachtete Zustand einstellt.
Trotzdem widerspricht dieses Phänomen eigentlich nicht dem Verbot der überlichtschnellen
Informationsaustausches, weil zwischen den Teilchen keine Information ausgetauscht wird.
Die Zustandsfunktion beschreibt für Teilchen die Wahrscheinlichkeit, mit der man einen Zustand,
wie zum Beispiel die Polarisation eines Photons, beobachten kann. Bricht diese Funktion zusammen
entspricht das vielleicht am ehesten der Materialisierung eines möglichen Zustands als einer
Informationsübertragung.
Den zuvor erwähnten Kontakt der Teilchen nennt man Verschränkung, man kann ihn dadurch
herstellen, dass man zwei Photonen von entgegengesetzten Seiten auf einen halbdurchlässigen
Spiegel fallen lässt. In durchschnittlich 25% der Fälle tritt auf beiden Seiten des Spiegels je ein
Photon aus, das mit dem jeweils anderen verschränkt ist – für das Beamen muss man sich noch
ein paar Tricks einfallen lassen, damit nicht drei Viertel des Objekts verloren gehen.
Jetzt besitzt man zwei Photonen, von denen man weiß, dass der Zustand des jeweils anderen durch die
Beobachtung des Ersten festgelegt wird.
Aber damit sind wir immernoch weit davon entfernt einen Zustand über eine Entfernung zu
übermitteln, dazu sind noch einige Schritte notwendig.
Als Erstes schicken wir eines der beiden zuvor verschränkten Photonen auf die Reise zu dem Zielort
der Teleportation, das können einige Meter sein, wie im Versuchslabor oder auch viele Kilometer bis
zu einer Raumstation. Aber es spricht auch nichts dagegen, das Photon durch das ganze Universum zu
schicken.
Beide Photonen - die ich im Folgenden A und B nennen werde - werden aufgehoben, ohne den
verschränkten Zustand zu stören. A befindet sich zum Beispiel auf der Erde und B auf der ISS.
Ziel ist es jetzt die Polarisation eines dritten Photons C auf der Erde auf B zu übertragen.
Leider kann man die Polarisation von C nicht einfach messen und dann auf der ISS Bescheid sagen, welche
Polarisation B haben soll, weil das Heisenbergsche Unbestimmtheitsprinzip die vollständige
Bestimmung des Zustands verbietet. Das heißt, man kann nicht gleichzeitig alle Eigenschaften, wie
Polarisation, Ort usw. des Photons bestimmen.
Aber man kann einen kleinen Trick anwenden, indem man misst, wie die Polarisation von C zu A steht. Zum
Beispiel könnten die Polarisationen senkrecht aufeinander stehen. So haben wir eine Aussage
über den Polarisationszustand gewonnen, der uns im Grunde nichts sagt und verletzen das
Heisenbergsche Prinzip nicht.
Durch diese Messung haben wir jetzt das Photon C mit A verschränkt und damit ist quasi die
Verschränkung von B und A auf C und B übergegangen. Den Vorgang der gemeinsamen
Messung nennt man "Bell-Zustandsmessung". Hierbei ist es übrigens nicht möglich,
zu sagen welchen Zustand die verschränkten Photonen tatsächlich haben, die Theorie gibt hier
nur Wahrscheinlichkeiten an, die sich erst in der Messung in einem bestimmten Zustand manifestieren.
Mit dem neuen Zustand von B können die Astronauten in der ISS aber noch nicht viel anfangen, sie
benötigen noch eine Anweisung von der Erde, wie sie an die Information herankommen, die jetzt in B
steckt. Dazu muss die Bodenstation den Astronauten das Ergebnis der Bell-Zustandsmessung mitteilen,
was leider nur auf konventionellem Weg geschehen kann. Dann aber wissen die Astronauten wie sie das
Photon transformieren müssen, um den Zustand von C herzustellen. Das kann zum Beispiel so
aussehen, dass die Polarisation von B um 90° gedreht werden muss. B besitzt zwar nach der gemeinsamen
Messung von A und C alle Informationen über C, aber an Bord der ISS braucht man noch eine
Anweisung, wie man an diese Information herankommt.
Nun ist das Photon C nicht tatsächlich von der Erde zur Raumstation teleportiert worden, aber im Prinzip
sind Photonen ununterscheidbar und können durch ihren Zustand vollständig charakterisiert
werden. Deshalb ist die Übertragung des Zustands gleichwertig zur Teleportation.
Auch besitzt man nach der Teleportation nicht plötzlich zwei Kopien von C, da dieses durch die
Verschränkung mit A alle Erinnerung an seinen Ursprünglichen Zustand verliert. Durch dieses
Phänomen behält das Heisenbergsche Unbestimmtheitsprinzip seine Gültigkeit, da man
exakte Kopien ja nutzen könnte, alle Eigenschaften des Teilchens unabhängig voneinander zu
bestimmen.
In einigen Fällen, wenn die Polarisationen von A und C zufällig übereinstimmen besitzen
die Astronauten sofort nach der Bell-Messung eine exakte Kopie von C, was sich wegen der Zufälligkeit
dieses Ereignisses leider nicht zur Informationsübertragung nutzen lässt.
Die oben beschriebenen Experimente sind auch schon in verschiedenen Labors durchgeführt worden,
wobei die Erfolgsquote mit 80% erheblich oberhalb der Zufallswahrscheinlichkeit von 50% lag. Man hat aber
auch schon zeigen können, dass sich Atome verschränken lassen, was schon ein großer
Schritt ist, wenn man bedenkt, dass ein Atom über eine Vielzahl von Eigenschaften verfügt. Bis
zu einem größeren Objekt oder gar einem Menschen ist es aber noch ein sehr weiter Weg, ganz zu
schweigen davon, dass man nahezu 100% erfolgreich sein muss, um Teleporterunfälle zu vermeiden.
Eine andere Anwendung der Quantenteleportation könnte allerdings etwas früher an Bedeutung
gewinnen. So denken nämlich einige Wissenschaftler daran, dieses Phänomen in
Quantencomputern einzusetzen in denen sie helfen könnte, Schaltungen im QC zu realisieren, da auch
hier für die Verarbeitung Zustände von einem Ort zum anderen Übertragen werden
müssen.
Vom "Beam me up!" sind wir also noch weit entfernt, und so einfach wie bei Star Trek wird es
wohl nicht werden. Wenn man sowieso einen Haufen Materie und eine Teleportationskammer auf den Planeten
bringen muss, dann kann man ja auch gleich mit dem Shuttle landen.
(Zurück zum Inhalt)
|
Star Wars: Episode I - DVD nominiert.
|
|
Schon drei Wochen vor der Veröffentlichung wurde die Doppel-DVD von Episode I für fünf Auszeichnungen
von "Variety's Video Business Publication" nominiert. Die DVD enthält unter anderem sechs Stunden
Bonusmaterial und eine Stunde Dokumentation. Außerdem wurde der ganze Film nochmal überarbeitet.
|
|
Herr der Ringe: Neuer Trailer.
|
|
Ein neuer Trailer für den 'Herrn der Ringe' wurde in der Werbepause der Season-Premiere der Serie 'Angel'
ausgestrahlt. Den Trailer kann man sich direkt bei Apple in vier verschiedenen Größen herunterladen. Es
ist auch möglich sich die gezippten Dateien auf die Festplatte zu holen.
Link zum Thema:
http://www.apple.com/trailers/newline/fellowship_of_the_ring/
|
|
Babylon 5: JMS im Interview.
|
Das Prevue Magazine hat kürzlich den zweiten Teil eines Interviews mit J. Michael Straczynski veröffentlicht.
Darin diskutiert er über seine Serie "Babylon 5" und über seinen Kontakt mit den Darstellern und den Fans.
Er sagte unter anderem, dass er das Babylon 5-Universum immernoch sehr mag und gerne darin arbeitet.
Es ist sein eigenes Universum und er ist froh es fortführen zu können.
Das Babylon 5 Universum zeichne sich außerdem durch seine Größe aus, er habe mehr als tausend Jahre
Geschichte, um daraus zu erzählen - eine Menge Material. Auch einen Kinofilm würde er nicht ausschließen.
Link zum Thema:
http://www.prevuemag.net/Articles/Flash/190
|
|
Buffy: Neue Spin-Off Serie?
|
Michelle Trachtenberg (Buffy's Schwester Dawn -- ab der fünften Staffel zu sehen) sprach über das Potenzial
einer weiteren Spin-Off Serie von 'Buffy - The Vampire Slayer'... oder gar der Möglichkeit für Sarah Michelle
Gellar zu übernehmen, deren Vertrag in 2003 ausläuft.
Im Gespräch mit TV Guide enthüllte die junge Schauspielerin, das der Schöpfer/Executive Producer der Serie
Joss Whedon mit ihr über zwei mögliche Abzweigungen gesprochen habe. "Ich wurde gefragt, ob ein
Spin-Off oder eine Weiterführung [der Serie] von Interesse für mich wäre, und das ist es so ziemlich. Es ist
aufregend. Ich liebe meinen Charakter und ich liebe den Fakt, dass Joss mich jede Art der Schauspielerei
versuchen läßt, welche ich will und ich zeigen kann, was ich kann."
|
|
Andromeda: Ashley Edward Miller im Chat
|
Ashley Edward Miller (Staff Writer, Andromeda) stellte sich kürzlich in einem Chat den Fragen der Fans der
aufstrebenden SF-Serie. Die Unterhaltung wurde von der "Australian Andromeda Alliance" ausgerichtet.
In der kommenden zweiten Staffel soll es einige neue technische Raffinessen und Effekte zu sehen geben.
"Es gibt eine neue 'force lance'-Konfiguration zu sehen ["All Too Human"], und auch einige coole Szenen mit
den Pyrianern ["Pitiless as The Sun"]." Auch werden neue künstliche Intelligenzen zu bestaunen sein.
"Eine von ihnen wird ein sehr gefährlicher Gegenspieler für Rommie werden, ist aber gleichzeitig irgendwie
der Held der Episode ["All Too Human"], auf deren Story ich besonders stolz bin."
Für die jenigen Fans, die auf neue Crewmitglieder an Bord der Andromeda hoffen, hat Ed Miller lediglich eine
schlechte Nachricht: "Derzeit sind keine Planungen bezüglich einer Erweiterung der Crew im Gange", verrät
er, aber: "Man weiß ja nie. Es gibt eine Reihe hoffnungsvoller Kandidaten, von denen wir in Zukunft einiges
mehr zu sehen bekommen werden."
|
|
Andromeda: Pilotfilm im Dezember auf DVD erhältlich.
|
|
Wie Highlight Film und Home Entertainment mitteilt, wird im Dezember der Pilotfilm der vor kurzem bei RTL 2
gestarteten SF-Serie "Andromeda" mit Kevin Sorbo auf DVD erscheinen. Der Ton wird in Dolby Digital 5.1
in Deutsch und englisch vorliegen. Highlight kündigt ferner aufwendiges Bonus-Material auf einer
Bonus-DVD mit rund 100 Minuten Extras an. Und: nach der Veröffentlichung des Piloten ist derzeit geplant,
danach jeden Monat eine weitere DVD mit jeweils vier Episoden zu veröffentlichen berichtet Area DVD.
Link zum Thema:
http://www.areadvd.de
|
|
Twin Peaks: Neuer Kinofilm?
|
|
Mark Frost, Erfinder der Serie "Twin Peaks", hat in einem Radiointerview den Hörern offenbart, er plane eine
Figur der Serie "Twin Peaks" für einen Ableger-Kinofilm zu dieser TV-Serie zu nutzen. Er hoffe, so berichtet
"Coming Soon", Kyle MacLaclan für die Rolle als "Agent Dale Cooper" verpflichten zu können. Der Film
werde allerdings kaum in "Twin Peaks" spielen, sondern eher im FBI-Hauptquartier in Washington. In diesem
Film würde er ansonsten auch gerne Kiefer Sutherland sehen.
|
|
Matrix: Aaliyah soll in Matrix II bleiben.
|
|
Mehr als 10.000 Fans haben in einer Online-Petition gefordert, die Macher von "Matrix II" sollten die Szenen
mit Aaliyah im Film "Matrix II" belassen. Die Sängerin und Schauspielerin war im August bei einem
Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Warner Bros. wolle die bereits mit Aaliyah gedrehten Szenen
aus dem Film entfernen und durch Szenen mit einer neuen Darstellerin ersetzen. Die Fans dagegen wollen,
dass mit den Szenen die Erinnerung an Aaliyah auflebt.
|
|
Blade Runner: Ridley Scott am Schneidetisch.
|
|
Ridley Scott arbeitet zur Zeit an einer DVD Fassung von Blade Runner mit vielen Features und in einer neuen,
endgültigen' Director's Cut version. Ebenso liegt ,Legend' für eine neue Fassung auf seinem Schneidetisch.
|
|
Tracker: Adrian Paul über seine neue SF-Serie.
|
|
Im Interview mit dem Preview Magazine erzählt Adrian Paul (Highlander: Duncan MacLeod) über "Tracker",
der neuen SF-Serie, in der er einen intergalaktischen Gefängniswärter Cole spielt. Seine Aufgabe ist es die
gefährlichsten Verbrecher der Galaxie wieder einzufangen. Er stammt von einem anderen Planeten und
verfolgt einen Ausbrecher bis zur Erde. Das Serienkonzept basiert darauf, wie Cole die Erde wahrnimmt und
sich auf ihr zurechtfindet. Er hat die Möglichkeit sich schnell anzupassen indem er Gesehenes oder Gehörtes
nachahmt. Die Ausbrecher, die Cole verfolgt stammen von sechs verschiedenen Planeten und haben
dementsprechend auch verschiedenste Fähigkeiten: Sie können menschliche Körper übernehmen oder
sie leben unterirdisch oder können wie Fledermäuse fliegen.
Link zum Thema:
http://www.prevuemagazine.com/Articles/Flash/209
|
|
Twilight Zone: Ab 14. Oktober bei RTL2.
|
|
Ab Sonntag dem 14. Oktober um 19 Uhr strahlt RTL 2 wieder die Mystery-Serie "Twilight Zone" aus. Geplant
sind 49 Folgen, die Titel der ersten beiden Episoden: "Der wahre Schatz" und "Der seltsame Mister
Witherspoon". Die weitere Folgen werden sonntags zur gleichen Zeit ausgestrahlt. Ebenfalls am 14. Oktober
um 17 Uhr beginnt RTL 2 mit der Ausstrahlung der britischen Action-Show "Robot Wars - Kampf der Roboter",
von der 30 Folgen geplant sind, die von "Nominator" Christian präsentiert werden. RTL 2 zur Show: Ganz
normale Familienväter mutieren in den heimischen Garagen und Kellern zu phantasievollen "Warlords" und
basteln skurrile Kampfroboter, die in der Studioarena von "Robot Wars" zum Kampf um "Sein" oder "Nicht-Sein"
gegeneinander antreten".
|
|
Delfine im Nebel.
|
Der GoVerlag meldet: Nach einigen Verzögerungen ist es jetzt geschafft: Ab sofort ist das Buch Delfine im
Nebel beim Udo Mörsch GoVerlag lieferbar.
Ein sehr ungewöhnliches Buch, randvoll mit fantastischen Geschichten (Realistische Geschichten, Fantasy
und SF). Bekannte und weniger bekannte Autoren wirkten bei der Erstellung der Anthologie mit.
Alle Storys wurden exclusiv für dieses Buch verfasst. Tauch ein und folge den Delfinen in fantastische Welten,
bis in nebelige Tiefen des Meeres. Entdecke Atlantis, fieber mit bei der Delfinjagd, erlebe fremde Begegnungen
oder gehe auf eine Zauberhafte Reise. Unter anderem finden sich Storys von Barbara Jung, Christel Scheja,
Timo Bader, Josef Th. Thanner, Arturo Belmont und vielen anderen im Buch.
Angereichert wird das Buch mit zahlreichen Illustrationen. Es wird unterstützt von der Gesellschaft zur Rettung
der Delphine e.V.. Wer dieses Buch kauft, spendet automatisch einen kleinen Betrag zu Gunsten des Delfinschutz.
Für sf-radio.de Fans gibt es bis einschließlich 1.10.2001 ein besonderes Einführungs-Angebot:
Wer bis dahin mit dem Stichwort sf-radio-delfin per Mail bestellt, bekommt das Buch für 20 DM (inklusive Porto),
anstatt 23,50 DM.
Bestell-Adresse: go_verlag@web.de
Link zum Thema:
http://www.goverlag.de/
|
|
Signs: Neue Darsteller.
|
|
Patricia Kalember, Cherry Jones und Abigail Breslin werden neben Gibson, Phoenix und Culkin in M. Night
Shyamalans naechstem Film zu sehen sein: "Das Zeichen" ("Signs") berichtet "Variety".
|
|
Neue DVDs von Universal.
|
Universal wird am Mitte 2002 nun Eigenproduktionen und Produktionen von DreamWorks auf DVD
herausbringen. Filme von Universal, die bis Ende 2001 in die Kinos kommen, werden nur noch von Columbia
vermarktet. Die Ausnahme: "Jurassic Park III" wird von Universal bereits im März 2002 in den Handel
gebracht.
Ab Mitte 2002 kann mit weiteren Universal-Produktionen auf DVD gerechnet werden, die bisher nicht
veröffentlicht wurden, weil sonst Columbia die Gewinne eingestrichen hätte, wie etwa die "Zurück in die
Zukunft"-Trilogie. In den USA wird Universal die "Jurassic Park III"-DVD bereits im November heraus
bringen. Sie soll mehr als 10 Stunden Bonus Material enthalten. Zu sehen gibt es einen Einblick in die Firma
ILM, eine Tour durch das Stan-Winston-Studio und ein Special über Dinosaurier mit dem Palaeonthologen
Jack Horner. Außerdem wird an einer "Jurassic Park Trilogy Collection" mit allen drei Teilen und einer
Bonus-DVD gearbeitet.
|
|
Blade: Dritter Teil?
|
|
Laut Sci-Fi Wire hat Wesley Snipes den Drehbuchautor David Goyer gebeten, ein Script für einen dritten
"Blade"-Streifen zu schreiben.
|
(Zurück zum Inhalt)
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2001). Alle Rechte
vorbehalten.
Das Corona Magazine ist eine periodisch erscheinende Publikation des Vereins
"Freunde und Förderer von Science Fiction im Internet e.V."!
Anschrift: FF Science Fiction e.V. / Postfach 73 / 58286 Wetter / Deutschland
Die Übernahme von Texten aus dem Corona Magazine ist ohne die Genehmigung
der Redaktion (Mail an corona@sf-radio.de)
weiteren Internetdiensten oder terrestrischen Printmedien - sowohl in deren ganzer Form wie
auch sinngemäß - nicht gestattet.
Das Umschreiben von Texten, die durch die Nennung eines Namens
als geistiges Eigentum des jeweiligen Redakteurs gekennzeichnet sind, stellt - wie
die ganzheitliche Übernahme - eine Verletzung unserer Rechte dar.
Die Publikation vom Corona Magazine in seiner Gesamtheit ist Internetprojekten ohne die
ausdrückliche Genehmigung der Redaktion nicht gestattet.
Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte
stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die
Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der
Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von
Rechten Dritter. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz
sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.
Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 12. Mai 1998 -
Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links" - distanziert sich die
ganze Redaktion hiermit von den Aussagen und Inhalten von gelinkten Seiten. Jegliche
rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht
bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für
Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch
oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.
Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung
von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und
Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
Homepage-Betreiber müssen nicht auf aktuellste Science Fiction-News verzichten. sf-radio.de
bietet Ihnen das News-Tickersystem "SF-Radio
Syndication" an, das allen zum kostenlosen Einbau zur Verfügung steht. Damit ist
es möglich, brandheiße Science Fiction-News auf den eigenen Internet-Seiten anzubieten.
|