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23. November 2001 - Ausgabe 90 - "Strange Ways"
Alles Neu macht der Dezember
So hat sf-radio.de beispielsweise seinen Umzug relativ unbeschadet über die Bühne gebracht, Star Trek:
Enterprise dreht in den USA seine ersten positiven Runden und auch hinter den Kulissen unseres Projektes hat
sich in den vergangenen Wochen einiges getan. In der Gesamtleitung haben sich beispielsweise einige
personelle Veränderungen ergeben, die schon in wenigen Wochen für frischen Wind sorgen werden. Mehr
dazu finden Sie in der Rubrik "sf-radio.de: Neue
Gesamtleitung".
Wo ich es gerade bereits ansprach: Enterprise ist zurzeit in unseren Reihen ein etwas heikles Thema. Um den
Wünschen vieler unserer Leser nachzukommen, die in den vergangenen Wochen und Monaten Mails mit der Bitte
an uns sandten, doch mit Informationen zu in Deutschland noch nicht veröffentlichten Episoden etwas
sparsamer umzugehen, werden wir inhaltliche Details dieser neuen Serie höchstwahrscheinlich ab der kommenden
Ausgabe in einer separaten Rubrik aufarbeiten. Somit sollen die Fans geschützt werden, die das Corona
Magazine zwar lesen, sich allerdings auch die Überraschungen dieser Produktion nicht verderben lassen
möchten.
Bevor ich Sie nun gleich in die verschiedenen Themen entlasse, möchte ich es nicht versäumen, mich bei
dem Projekt zu bedanken, dem wir den trekBEAT der aktuellen Ausgabe zu verdanken haben.
Da nach dem Umzug unseres Projektes völlig unerwartet größere technische Probleme auftauchten,
die bis zum heutigen Tag den webBEAT bei sf-radio.de zum Stillstand brachten, half uns das Projekt
dailytrek.de von Michael Seither und seiner großartigen Redaktion
über die informellen Klippen der letzten Wochen. An dieser Stelle dafür ein herzliches Dankeschön der
gesamten Corona Magazine-Redaktion an die Crew von dailytrek.de für das tolle partnerschaftliche Engagement.
Haben Sie viel Spaß mit der neuen Ausgabe!
Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Scary Movie 2: Die Rückkehr der Idioten
2. Spieletest: 'Star Trek: Away Team'
3. Kolumne: Stark angefangen und kaum nachgelassen
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Anthony Montgomery
6. Die NexusCon 2001
7. Die NexusCon 2001: Stars und Sternchen
8. Im Gespräch mit Keenan Ivory Wayans
9. Kreuzfeuer
10. Rating Report
11. Lesezeichen: FandiX - fantastic index of the unknown
12. Webwatcher: perry-rhodan.net
13. Perry Rhodan: Legendäre Raumschiffe
14. sf-radio.de: Neue Gesamtleitung
15. Rollenspiele im Internet
16. Wissenschaft: Alles ist Relativ (1.2)
17. Subspace Link
Hey, du hast Scary Movie 2 gesehen?
Ja.
Hat dir der erste gefallen?
Nein.
Ist der zweite besser?
Nein.
Ist er schlechter?
Ja, auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass das möglich sein würde, aber Keenan Ivory
Wayans toppt Scary Movie 1 locker.
Bist du bereit mit uns darüber zu sprechen oder hat dich das Erlebnis zu stark traumatisiert?
Kotze...
Bitte?
Kotze, Kotze, Kotze...
Sagtest du gerade Kotze?
Ich sagte es vier Mal, um genau zu sein und ich müsste es noch vierzig weitere Male wiederholen, um
die Menge an Erbrochenem zu beschreiben, die in den ersten paar Minuten des Films auf die Leinwand schwappt.
In meinem ganzen Leben habe ich noch nie so viel Kotze gesehen und ja, das schließt den Besuch eines
Kölner Rosenmontagszuges ein.
Oh, der Anblick von Mageninhalten hat dir also nicht gefallen?
Im Gegenteil, diese Szene - eine nicht sehr subtile Parodie auf Der Exorzist - ist der einzig komische
Moment des Films.
Willst du damit sagen, dass kotzende Schauspieler der Höhepunkt von Scary Movie 2 sind?
Traurig, aber leider wahr.
Erzähl uns doch mal, worum es in dem Film geht.
Wenn’s sein muss... Also, Tim Curry (möge seine Karriere in Frieden ruhen) spielt einen exzentrischen
College-Professor, der endlich den Beweis für ein Leben nach dem Tod erbringen will. Um das zu erreichen,
holt er eine Gruppe von Studenten zusammen, die eins gemeinsam haben. Sie alle haben ein Massaker überlebt
und leiden seitdem unter Schlafstörungen. Aus irgendeinem Grund, der völlig im Drehbuchsumpf des Films
untergeht, sind sie deshalb besonders gut für das Anlocken von Geistern geeignet. Der Professor, sein im
Rollstuhl sitzender Assistent und die Studenten treffen sich für ein Wochenende in einem alten Landhaus,
das von einem Diener bewohnt wird, der erstaunlicherweise noch debiler als alle anderen wirkt. Danach passieren
zahlreiche unkomische Dinge und dann ist der Film nach rund neunzig Minuten gnädigerweise vorbei.
Tim Curry ist doch eigentlich cool und Keenan Ivory Wayans kann richtig komisch sein.
Diese letzte Behauptung möchte ich einmal unkommentiert stehen lassen...
Was für ein Problem hast du denn nun mit dem Film?
Er ist nicht komisch. Um genau zu sein, ist Scary Movie 2 nicht nur erschreckend unkomisch, sondern auch
noch dumm, schlecht geschnitten, erbärmlich gespielt und offensichtlich von einem vorpubertären
Analphabeten geschrieben, der meint, mangelndes Talent könne man durch den großzügigen Einsatz
von Körperflüssigkeiten und Gasen mühelos ausgleichen. Da wird geschissen, gefurzt und gewichst,
als ginge es darum einen Ekel-Wettbewerb zu gewinnen.
Moment, das alles passiert in There’s Something About Mary und American Pie doch auch und
die haben dir gefallen. Seit wann bist du so ein Weichei?
Nenn mich nicht Weichei!
Entschuldigung.... Also, seit wann stört dich Humor auf niedrigstem Niveau?
Seit er unkomisch geworden ist. Scary Movie 2 bemüht sich auf der Ekel-Schiene zu fahren und spart
auch nicht an politisch unkorrekten Witzen, aber die Pointen werden schlecht aufgebaut und sind meistens schon
Minuten im voraus absehbar. Ekel-Humor funktioniert nur, wenn die Charaktere nicht mit ihrer Dummheit angeben,
sondern zufällig in diese Situationen geraten. Sieh dir nur mal There’s Something About Mary an.
Erinnerst du dich an die Szene, in der sich Cameron Diaz Sperma ins Haar reibt, weil sie es für Gel hält?
Ja klar, das war witzig.
Richtig. Stell dir jetzt mal die gleiche Szene vor, nur dass Cameron Diaz dieses Mal nach dem Sperma
greift, "Oh, cool, Sperma!", sagt und es sich in die Haare reibt. Das ist der Unterschied zwischen
Mary und Scary Movie 2.
Wenn der Humor schon nicht funktioniert, gibt es wenigstens bei den Charakteren Lichtblicke?
Nein, die sind wie ein schwarzes Loch und lassen kein Licht hinaus. Tim Curry tut das, was er immer tut,
James Woods taucht nur in den ersten fünf Minuten auf und alle anderen sind so unsympathisch und dumm,
dass man wünscht, sie wären in einem richtigen Horrorfilm und würden nacheinander auf
möglichst unangenehme Weise massakriert.
Siehst du es als deine Mission im Leben, uns vor diesem Film zu warnen?
Es gibt schlechtere Ziele.
Möchtest du uns noch vor etwas anderes sagen, bevor ich dich in deine Gruft zurückschicke?
Ja, guckt Buffy!
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Anmerkung der Redaktion:
Lesen Sie zu dieser Thema auch die Aussagen von Keenan Ivory Wayans, dem Regiesseur von Scary Movie 2, der
unserem freien Mitarbeiter Christian Lukas vor kurzem in einem interessanten
Interview Rede und Antwort stand.
(Zurück zum Inhalt)
So wie die Tage im Winter kürzer werden, sinken nach nur wenigen Monaten die Preise von PC-Spielen - was
im Frühjahr noch rund 90 Mark gekostet hat, gibt's nach einem guten halben Jahr oft für deutlich
weniger Geld. Gute Sache, wenn das auch für Star-Trek-Spiele zutrifft: Der Strategietitel "Star Trek:
Away Team" von Activision, unlängst für 30 Mark in der hauseigenen Classic-Reihe erschienen, ist
ein Paradebeispiel dafür.
Rote Hemden sind tote Hemden - zumindest in der klassischen Star-Trek-Serie mit Kirk & Co. gab’s in jeder Folge
mindestens einen toten Sicherheitsoffizier. So heftig war das Sterben, dass sich der Zuschauer stets fragte,
warum bei solchen Überlebensaussichten überhaupt noch jemand auf der Enterprise angeheuert hat. In
"Star Trek: Away Team" ist das anders: Hier darf kein einziges Mitglied einer Außenmission
sterben. Und das, obwohl noch nicht mal altbewährte Recken Kopf und Kragen riskieren, um das Universum
und den ganzen Rest zu retten. Stattdessen treten 17 Jungspunde aus James T. Kirks Enkel-Generation auf den
Plan. Scheint auch halbwegs "realistisch" zu sein, denn schließlich kann sich der
Sternenflotten-Geheimbund Sektion 31 nur um ein paar Untergrund-Aktionen kümmern - was aber tun, wenn es
wirklich brennt? Und die Stars der Sternenflotte im Ruhestand oder dem wohlverdienten Heimaturlaub weilen?
Flottenadmiral Nolotai vom Sternenflottenkommando hat unter der Ultraschalldusche die zündende Idee: Ein
Spezialkommando muss her! Teamchef wird Captain Marcus Refelian, der aus Hunderten von Bewerbungen 16
Crewmitglieder für sein Schiff, die U.S.S. Incursion, ausgewählt hat. Dieses Schiff hat es in sich:
Mit einem speziellen Holo-Projektor täuscht es Beobachtern beliebige Raumschiff-Typen vor. In Ihrem
ersten von 18 Einsätzen ist das ein romulanischer Warbird: Die Incursion fliegt zu einer Rettungsmission
nach Rigel 4, wo ein klingonischer Außenposten von romulanischen Agenten überfallen wurde. Dabei
stellt sich heraus, dass tags zuvor einige Klingonen zum Föderationsschiff U.S.S. Leyte Gulf gestartet
sind. Ergo geht es in der nächsten Mission zu eben diesem Raumer, der sich nicht allzu weit entfernt von
Rigel 4 herumtreibt. Der Grund dafür: ein biologischer Kampfstoff, hinter dem die Warden her ist, eine
undurchsichtige Verschwörergruppe aus Menschen, Romulaner und Klingonen - sogar die Borg interessieren
sich für das Mittelchen.
Ihre Aktionen gegen diese Gruppe führt sie unter anderem ins Hauptquartier der Sternenflotte und auf einen
Borg-Kubus, später befreien Sie Botschafter Worf aus einem Lager und müssen ihn zu einem Gespräch
mit Kanzler Martok geleiten.
Bevor Sie mit Ihrer bis zu sechs Mann und Frau starken Truppe in einen Einsatz starten dürfen, müssen
Sie noch die richtigen Mitstreiter auswählen. Im Briefing sagt Captain Refelian Ihnen, was und wen Sie
unbedingt einpacken sollten, etwa Scharfschützengewehr samt Scharfschütze, Hypospray und Medikus oder
einen Ingenieur, der sich in gegnerische Computer einhacken kann. Es gibt insgesamt fünf Berufsgruppen mit
verschiedenen Fähigkeiten: Sicherheitsoffiziere, Wissenschaftler, Ingenieure, Mediziner und
Kommandooffiziere. Das Experimentieren mit verschiedenen Berufen macht durchaus Sinn: So helfen zwei
Scharfschützen manchmal mehr als ein Scharfschütze und eine Ärztin, zumal auch eine der
benötigten Kommandooffiziere einen Hypospray-Verteiler in der Tasche hat. Jeder Berufsstand verfügt
über ein paar Spezialgerätschaften. Die Sicherheitsoffizierin T’Andorla zwingt beispielsweise mit dem
legendären Nackengriff Feinde in die Knie, Wissenschaftsoffizierin Aloram Vas erfand eine mobile
Transporterzelle, in der sie eliminierte Gegner beamt, um kein Aufsehen bei deren Kollegen zu erregen.
Waffentechnisch stehen Ihnen neben den Trek-typischen Phasern, Phaser- und Scharfschützengewehren allerlei
Granaten und Minen sowie optische und akustische Täuschkörper zur Verfügung.
Entwicklerteam Reflexive ließ sich beim Design von "Away Team" ganz klar von der
"Commandos"-Serie des spanischen Entwicklers Reflexive inspirieren. Dort müssen Sie mit einer
kleinen Heldentruppe im Zweiten Weltkrieg hinter feindlichen Linien für die Allierten aktiv werden. Wie
beim Vorbild besitzen ihre Gegner auch hier Sichtkegel, aus denen sich Ihr Außenteam tunlichst
heraushalten sollten. Sogenannte Schallkegel, die Sie auf Wunsche zuschalten dürfen (und sollten!), helfen
ebenfalls dabei, unentdeckt zu bleiben. Denn wenn die Gegner einmal auf Sie aufmerksam geworden sind, können
Sie natürlich wertvolle Munition verschwenden, um sie auszuschalten, machen damit jedoch oft das
Sekundärziel zunichte, eben gerade nicht entdeckt zu werden. Primär- und Sekundärziele ändern
sich gelegentlich im Verlauf einer Mission: Ein Passbild eines der Hauptdarsteller mit einigen Sätzen zum
Lesen und Zuhören macht Sie dann darauf aufmerksam. Auf Plaudereien der Akteure untereinander müssen
Sie verzichten, nur ein Bestätigungsspruch nach dem Anwählen einer Figur klingt an Ihr Ohr. Nach
erfolgreichem Einsatz folgt eine kurze Nachbesprechung, dann geht es in die nächste Mission.
"Star Trek: Away Team" präsentiert sich aufgeräumt-nüchtern in einer Auflösung von
640 mal 480 Punkten. Sie dürfen zwar einen Hauch näher ans Team heran beziehungsweise von ihm weg
zoomen, aber das wird dann eine pixelige Angelegenheit, da sich die isometrische "schräg von
oben"-Grafik wie bei Biowares Infinity-Engine (eine verbesserte Version davon kam etwa bei "Baldur’s
Gate 2" zum Einsatz) aus Bitmaps zusammen setzt. Schade, eine höhere Auflösung hätte
für mehr Übersicht und weniger Scroll-Pflicht gesorgt. So unterkühlt das Ambiente, so heiß
die Musik: Unheilschwangere Klänge wabern Ihnen um die Ohren und machen das ohnehin nervenzerreißende
Versteckspiel noch aufregender.
Doch das Spiel hat noch ein paar Macken mehr: Klicken Sie etwa auf der Karte einen Punkt an, der nicht mehr in
(verlängerter) Sichtweite des Charakters liegt, bleibt er schlicht und ergreifend stehen, während
seine Kollegen voranstürmen. Hängt ihm ein Feind im Nacken, eiert die Figur teilweise in
Schlangenlinien davon - schnelle Richtungswechsel (und das Fliehen vor Schüssen) wird so zur
Glückssache. Auch die künstliche Intelligenz der Gegner ist manchmal wunderlich: Selbst nach einer
deftigen Granatenexplosion nur wenige Meter von ihnen entfernt schreiten die Jungs brav ihre vorgegebenen Wege
ab - so etwas nennt man wahres Pflichtbewusstsein, auf das jeder klingonische Captain stolz wäre.
Thematische Ungereimtheiten dürfen bei einem Star-Trek-Spiel nicht fehlen. Warum muss beispielsweise das
Away Team einen Admiral im Sternenflottenhauptquartier aufspüren, wenn er danach sowieso an Bord der
Incursion gebeamt wird? Hätte man ihn nicht direkt anpeilen können? War die Sternenflottenakademie
nicht in San Francisco? Wo ist dann die Bucht?
Alles in allem wirkt "Star Trek: Away Team" auf den ersten Blick etwas spröde, aber es entfaltet
nach dem ersten Spieldrittel doch noch seinen Charme. Klar, die Präsentation ist mit Standbild-Briefings
und sparsam gestalteter Optik schwer altbacken, doch mit der Zeit kommen mehr und mehr kleine Gags ins Spiel.
Etwa eine Transporterfehlfunktion in Mission zehn, die Ihr Team in zwei verschiedene Gebiete verschlägt.
Noch netter wäre allerdings eine Rollenspiel-Komponente gewesen, in der meine Truppe besseres
Schießen und Schleichen lernen würde. Oder wenigstens dass ich nicht nur einen einzigen Sichtkegel,
sondern gleich alle gleichzeitig einschalten könnte. Doch für 30 Mark wollen wir nicht zu grantig
sein - gute Trek-Spiele gibt es auch in diesem Jahrtausend noch genauso selten wie wirklich gute
Voyager-Episoden ...
(Zurück zum Inhalt)
Enterprise: 99%ig Spoilerfrei
Am 26. September 2001 lief um 20 Uhr Ortszeit der langersehnte Pilotfilm der neuen Star Trek-Serie. Nach
einem anfänglichen 9,1 in den Overnight-Ratings sah das Endresultat mit 7,0 Prozent und 11% Marktanteil
einen 35. Platz in der Gesamtliste dieses Abends vor. Was sich aber eher durchschnittlich anhört, ist
das beste Ergebnis, das UPN seit August 1995 tatsächlich erzielen konnte. Auch inhaltlich wusste die
neue Star Trek-Serie zu überzeugen. "Broken Bow" erhielt allerorts überdurchschnittlich
gute Kritiken, auch von Seiten der SF-Radio-Mannschaft. Die Geschichte war nett, das Konzept stimmig und
einige Charaktere erwiesen sich sofort als greifbar. Wer das Corona Magazine schon länger liest,
weiß, dass gerade ich nie einen Hehl daraus gemacht habe, dem neuen Konzept besonders skeptisch
entgegenzusehen. Als alter Classic-Fan witterte ich sofort Verrat, als ich das erste Mal von einer
"allerersten" ENTERPRISE hörte, die 100 Jahre vor Kirk in die unendlichen Weiten vordringen
sollte. Ich befürchtete einen Bruch der Kontinuität, ein absichtliches Leugnen oder
Beiseiteschieben "historischer" Ereignisse, die auf der von mir so geliebten ENTERPRISE NCC 1701
von 1966-69 in Farbe festgehalten wurden. Ich befürchtete den Dolchstoß in den Rücken,
ausgeführt mit der Emotion, die ich bei den Produzenten von Voyager immer wieder kritisiert habe:
Lieblosigkeit.
Und nach Broken Bow? Es bleibt dabei: Die Existenz der NX 01 ENTERPRISE ist streng genommen unmöglich.
Die erste und Wissenschaftsoffizierin T´Pol ist ein geradezu unverschämtes Seven of Nine-Plagiat. Und
ja: In einem beginnenden Handlungsbogen legen Rick Berman und Brannon Braga schon die ersten Fundamente
für eine etwaige Veränderung der Zeitlinie und der Geschehnisse, wie wir sie kennen. Ich
möchte also gerne festhalten, dass ich mich eigentlich nur in einem einzigen Punkt geirrt habe: Es ist
nirgendwo Lieblosigkeit zu erkennen. Und genau das reißt es raus!
ENTERPRISE ist bislang eine verflixt gute Sciencefiction-Serie und in Bezug auf den zehnten Kinofilm
nährt diese Tatsache meine Hoffnung, dass Rick Berman es doch kann: Gute und unterhaltsame
Sciencefiction in bester Star Trek-Manier zu produzieren!
Obwohl die fünfte Serie in der Kontinuität Star Treks herumwurschteln kann, bis dem alt eingesessenen
Star Trek-Fan die Luft wegbleibt (und ich werde frühestens ab der 170. Folge in Erwägung ziehen,
B&B falsch eingeschätzt zu haben!), ist sie bislang einfach eine gute Show, die ich gerne sehe und von
der ich wirklich begeistert bin. Gerade eine Folge von bislang neun hat mich an die "typische Star
Trek-Schablone" erinnert: "Terra Nova" - und selbst die war nicht wirklich schlecht.
Die gute Qualität der Serie scheint sich schnell unter dem amerikanischen Fernsehpublikum rumgesprochen zu
haben: Im Gegensatz zu DEEP SPACE NINE und VOYAGER hat ENTERPRISE nicht mit Beginn der regulären Folgen
starke Einbußen in den Zuschauerquoten hinnehmen müssen. Bislang halten sich die Ratings auf einem
durchaus akzeptablen Niveau, was der Serie nur zu wünschen ist.
Ein Wort zum Vorspann: Scheinbar ist es eine Pflicht für das Star Trek-Fandom, dagegen zu sein. Leider
zeigt meine persönliche Akzeptanzkurve für diese Eigenschaft eines Fandoms, in dem ich mich heimisch
fühle und gerne aufhalte, ganz stark nach unten. 1968 hat ein nie da gewesener Aufstand der
Fernsehzuschauer der Originalserie eine dritte Season eingebracht: Toll! 1976 sorgten viele Tausende Star
Trek-Fans mit einer Briefkampagne dafür, dass das erste Space Shuttle den Namen ENTERPRISE erhielt:
Löblich! 1982 boykottierten ebenso viele Fans den Kinofilm Star Trek II; weil Mr. Spock darin den Tod
findet: Tendenziell verständlich. Das gleiche Spiel bei Star Trek III, weil dieses Mal die USS ENTERPRISE
zerstört wurde: Ebenso tendenziell verständlich. In den 90ern kamen dann diverse Bring Back-Aktionen:
Bringt Tasha Yar zurück! Bringt Captain Kirk zurück! Bringt Kes zurück! - Bestenfalls
uninteressant.
Wohlgemerkt: Star Trek steht für Toleranz - ja, ich benutze das böse, weil oft gebrauchte und
klischeeüberladene T-Wort bei vollem Bewusstsein! - und der Offenheit dem Neuen gegenüber, und der
gemeine Star Trek-Fan an sich hält sich ja wohl auch für tolerant und offen gegenüber neuen
Eindrücken und Erlebnissen (Holt die Peitsche raus.. :-)). Aber das eine Star Trek-Serie (eine
FERNSEH-SERIE!) einen Vorspann mit gesungenem Titelsong besitzt, in dem nicht nur Computer-Grafiken eingesetzt
werden, - das scheint diese Toleranz schon kräftig zu überfordern und das wiederum überfordert
um ehrlich zu sein, auch mein Verständnis. Dazu kommt: Dieser Vorspann drückt am allerbesten von
allen(!) fünf Serien die Botschaft aus, die Star Trek - laut seinem Schöpfer Gene Roddenberry
persönlich - übermitteln soll:
Ja, wir schaffen es. Wir kriegen unsere Probleme in den Griff. Wir werden uns zusammenraufen und wir werden
die Sterne erforschen!
Soll der Sänger doch ein Rod Stewart für Arme sein, wen kümmert´s? Zusammen mit den wunderbar
"komponierten" Bildern stellen Bild und Ton in diesem Falle eine unglaublich gelungene Titelsequenz
dar. Aber selbst wenn dem nicht so wäre.. hey, es ist und bleibt ein Vorspann! Kein Grund, Petitionen in
die Welt zu setzen, mit denen gewisse Fernsehsender wieder einmal herrlich beweisen können, dass der
gemeine Star Trek-Fan nicht nur tolerant und offen ist, - sondern vor allem ein Rad ab hat!
Anyway: Die deutschen Star Trek-Fans können getrost der Ausstrahlung in Deutschland entgegenfiebern: Die
fünfte Star Trek-Serie scheint nicht die Anlaufphase in Form von 2 Staffeln zu benötigen, die die
Serien II-IV noch brauchten, um ein akzeptables Niveau zu erreichen - wobei ich die ersten beiden Staffeln
DEEP SPACE NINE eigentlich gar nicht so schlecht fand. ENTERPRISE startet direkt durch und profitiert dabei
sehr stark von der Präsenz des Hauptdarstellers. Scott Bakula ist ein Captain. Und was für einer!
Ich traue Berman & Braga immer noch den völligen Verrat an der Star Trek-Zeitlinie zu - warten wir zum
Beispiel einfach ab, wann zum ersten Mal die Romulaner ins Spiel kommen :-) - aber eins muss man ihnen lassen:
Sie haben der TV-Landschaft endlich wieder eine richtig gute SF-Serie gebracht.
Danke.
(Zurück zum Inhalt)
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Berman lobt "Faith Of The Heart"-Songwriter.
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Der ausführende Produzent der Serie Enterprise, Rick Berman, ist voll des Lobes für die
Song-Schreiberin Diane Warren, welche für den Titelsong "Faith Of The Heart" verantwortlich war.
"[Warren] hat ein bemerkenswertes Gespür für Texte", erzählte Berman dem "Hollywood Reporter".
"Wir hielten nach einem Song Ausschau, welcher ein Beispiel für das ist, was Star Trek war -
einem Song, der die Bedeutung von Erforschung, Tapferkeit und Furchtlosigkeit zum Ausdruck bringt."
Der Produzent sagte auch, dass der Song "Faith Of The Heart" "eine gewaltige Menge an Geist,
Glaube und Menschlichkeit enthält und genau zu dem passt, was sie vorhatten. Er ist in der Lage,
durch seine Texte und Musik eine riesige Menge an Gefühlen in solch einer kurzen Zeit zum Ausdruck
zu bringen."
Warrens Songs sind in über 60 Filmen zu finden, darunter auch Blockbuster "Armageddon", "Con Air"
und "Notting Hill". Außerdem wurde sie auch für fünf Oscars nominiert. Auch erhielt Warren einen
Stern auf dem berühmten Hollywood Walk Of Fame.
Der kompletten Artikel ist in der 13. November-Ausgabe des "Hollywood Reporter Magazines" zu finden.
Link zum Thema:
http://www.hollywoodreporter.com
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Wil Wheaton in "Star Trek: Nemesis".
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Sollte sich herausstellen, dass "Star Trek X - Nemesis" wirklich der letzte Next-Generation-Film ist,
so wäre es doch nur passend, wenn ein früheres Mitglied zum letzten Abenteuer zurückkehrt.
Wil Wheaton, der die Serie in ihrer vierten Staffel verlassen hatte, kündigte gestern an, dass er ein
Angebot von Paramount angenommen habe, laut der er im zehnten Film noch einmal in die Rolle des Wesley
Crusher schlüpfen wird.
Der Schauspieler verkündete dies sowohl auf seiner eigenen Seite, als auch bei "Radio Free Burrito"
und erwähnte, es sei nur eine kleine Rolle, die lediglich zwei Drehtage in Anspruch nehmen werde.
"Ich freue mich schon aus drei Gründen sehr darauf", schrieb Wheaton. "Ich werde wieder mit meinen
Freunden zusammenarbeiten. Die Geschichte von Wesley Crusher wird endlich einen wirklichen Abschluss
haben. In den letzten fünf Jahren haben mich die Fans überall gefragt, ob ich in einem der Filme
mitspielen würde, und was mit Wesley geschehen ist und ich kann ehrlich sagen, dass ich es für die
Fans tue, weil es verdammt cool sein wird, uns alle noch einmal gemeinsam zu sehen."
Wesley Crusher, der Sohn von Dr. Beverly Crusher, der Chefmedizinerin der Enterprise-D, war der
Steuermann der Enterprise, nachdem er von Captain Picard zum "Fähnrich ehrenhalber" ernannt worden
war. Später verließ Wesley die Enterprise und zur Sternenflotten-Akademie zu gehen, beschloss aber
dann ein Wesen, genannt "Der Reisende" zu begleiten. Im Moment ist noch nicht bekannt, auf welche
Art und Weise Wesley Crusher in die Story von Nemesis integriert wird.
Neben Star Trek wirkte Wil Wheaton noch in Filmen wie "Flubber" und "Deep Core" mit, in letzterem
sogar an der Seite von DS9-Star Terry Farrell. Im Moment beteiligt sich der Schauspieler am "ACME
Community Theatre" und betreut zusätzlich noch seine Website WilWheaton.net
Link zum Thema:
http://www.wilwheaton.net
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Dominic Keating im Interview.
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Dominic Keating (Malcom Reed) übernahm in San Jose die Bühne und erfreute das Publikum mit seinen
Geschichten vom Leben vom Enterprise Set.
Der Schauspieler erhielt eine Frage, ob der Charakter der T´Pol nur zum Augenschmaus eingeführt wurde,
wie es nach einem Bericht von Jarrod Adamas auf der kürzlichen Creation Convention hieß. Keating
antwortete, dass als Jolene Blalock (T´Pol) das erste Mal am Set auftachte, er sie für ziemlich
beeindruckend hielt, aber nachdem er sie das erste Mal schauspielern gesehen habe, hätte er nicht mehr
auf ihr Äußeres geachtet.
Paramount wisse, was für die Zuschauer ansprechend sei und sie versuchten sowohl den Zuschauer
mainstream zu befriedigen als auch die von bei Enterprise, fuhr Keating fort, und er meint, dass
ihnen dies gut gelinge. Am Ende, meinte er zu dem Fragensteller scherzend "Komm darüber hinweg."
Keating sagte, dass Enterprise mehr Mainstream Humor verwende als die vorigen Star Trek Serien, was er
für sehr erfolgreich hält. Dann erwähnte er einen "speziellen Moment" zwischen Redd und Hoshi Sato in
einer kommenden Episode. Sato versucht einige persönliche Informationen über den Waffenoffizier
herauszufinden, da Captain Archer zu dessen Geburtstag eine Party plant. Zwischen ihnen entsteht ein
Missverständnis mit einem ziemlichen witzigen Ergebnis.
Laut einem Bericht von Jeff bei Trek5 mag es der Cast, herumzuscherzen. "Wir haben eine Formel", sagte
Keating. "Wir scherzen ständig und wir mögen es, nach "Maxim Girl" zu gehen." Der Schauspieler fügte
hinzu, dass Connor Trinneer (Charles Tucker) auch bekannt ist als "die dritte Gondel."
Obwohl Keating bis jetzt seine Uniform noch nicht ausgezogen hat, soll dies jedoch bald der Fall sein.
"Ich mache eine blaue eklige Szene diese Woche - also keine Besuche bei der Handwerkskonsole,
zusätzliche Sit-Ups am Morgen - Gott."
Der Schauspieler gab noch eine letzte Kleinigkeit an die Zuschauer weiter: "Wir haben eine kommende
Episode - "Silent Enemy" - in der wie jemand richtig großen drankriegen."
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Gates McFadden über "Star Trek: Nemesis".
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Gates McFadden (Beverly Crusher) sprach über den kommenden TNG Film: "Star Trek: Nemesis" bei der "Salute to
the Women of Sci-Fi" Convention, die letztes Wochenende in San Jose abgehalten wurde.
Laut einem Bericht von Jarrod Adams von Creation Convention, sagte die Schauspielerin, dass der Drehbeginn
des Films in den nächsten Wochen sein soll. McFadden erwähnte, das sie sich darauf freue, wieder mit Patrick
Stewart zusammenzuarbeiten, da er in der letzten Zeit einen hektischen Terminplan hatte.
Obwohl es McFadden nicht erlaubt war, etwas über die Handlung des Filmes zu verraten, denkt sie, dass der
Film viel besser geschrieben sei als der letzte TNG Film "Star Trek Insurrection". Jedoch enthüllte die
Schauspielerin einige kleine Häppchen: Es werde "spezielle Momente" zwischen Dr. Crusher und dem Captain
geben.
Beim Galaxy Ball letztes Wochenende bestätigte Patrick Stewart, dass der Drehbeginn von "Nemesis" bald sein
solle. "Drehbeginn soll Montag in einer Woche sein", sagte er laut Trekker Newsletter. Das heißt, die
Arbeiten beginnen heute in einer Woche, am Montag den 19. November.
Stewart fügte hinzu, das die Ereignisse vom 11. September nicht zu irgendwelchen Änderungen geführt hätten.
"Das Drehbuch läuft so weiter, es wurden keine Änderungen vorgenommen", sagte er und fügte noch hinzu, "es
gibt keine bessere Zeit für einen Star Trek-Film und für diesen Film im Besonderen."
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Seltene Items aus der Originalserie zu versteigern.
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Mehr als 300 originale und einzigartige Gegenstände aus den persönlichen Sammlungen von Cast und Crew der
originalen Star Trek Serie, werden am Mittwoch, den 12. Dezember, im Hollywood Entertainment Museum
versteigert.
Das Highlight der Auktion wird Walter Matthew Jefferies Sammlung sein, zu der Designskizzen des Sets sowie
vieler Ausrüstungsgegenstände der Originalserie gehören, sowie Jefferies' vollständige Sammlung von 79
Drehbüchern, allesamt mit Orignalnotizen, Kritzeleien und auf den Rand geschriebenen Ideen. Das begehrteste
Item in dieser Sammlung ist wohl ein 1/4 Inch großes Modell der Star Trek Sets, das von Jefferies während
der ersten Season gebaut wurde, damit die Regiesseure ihre Kamerafahrten planen konnten. Jefferies, der
künstlerische Leiter der Originalserie, der auch die originale U.S.S. Enterprise designte, spendet 100
Prozent seines Gewinns an den Motion Picture and Television Fund.
Außerdem gibt es noch ein Originalmodell der Enterprise, dass für den Dreh der Weltraumaufnahmen benutzt
wurde sowie ein Modell des Tholianischen Schiffs aus der Episode "The Tholian Web"; Tricorder und Phaser
von Prop Designer Wah Chang; Captain Kirks Uniform; die Betten von Kirk und Spock aus den
Offiziersquartieren und persönliche Briefe, Memos, Drehbücher und alles Mögliche aus den Sammlungen der
Regiesseure, Produzenten, Schauspieler und Autoren. Die Auktion wird veranstaltet von Profiles in History,
einen Händler historischer Autogramme und ausgewählter Gegenstände aus Hollywood. Die Gebote bei den
begehrtesten Items gehen jetzt schon in die Tausender - z.B. liegt das Gebot für das für den Dreh benutzte
Enterprise Modell derzeit bei $15,000.
Die Auktion findet live zwischen 11:00 und 14:00 Uhr deutscher Zeit am 12. Dezember statt. Online Bieter
müssen sich bis spätestens 14.00 Uhr am 11. Dezember bei eBay Live Auctions vorregistrieren lassen.
Link zum Thema:
http://www.ebayliveauctions.com/
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William Shatner im Interview.
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Niemand kann jemals behaupten, dass William Shatner (James T. Kirk) nach Star Trek keine Karriere
gehabt hätte. Eine private Diskussion mit Leonard Nimoy (Spock), kulinarische Zauberkunst und ein
Film, der in Area 51 gedreht wird, haben den Star kürzlich beschäftigt.
Shatner ist vermutlich auf das erste am stolzesten - "Mind Meld", ein achtzig-minütiges Special
bei dem Nimoy und er den Effekt von Star Trek auf ihre Leben resümieren.
"Es ist ein Vermächtnis", erzählte der Schauspieler Kate O´Hare von Zap2It. "Weil wir beide
wussten, dass die Kameras liefen strebten wir nach Dingen, über die wir noch nie gesprochen haben,
oder wenn wir es taten, dann in einer privaten Unterhaltung und die sollten wir jetzt offen."
Eine Serie von "Mind Meld" wäre vielleicht noch zu erwarten, aber wer sollte die nächste Person sein,
die daran teilnimmt? "Ich denke jemand von Trek", sagte Shatner, "das wäre wahrscheinlich das Beste,
was man machen könnte. Vielleicht Patrick Stewart."
Auf UPN wird Shatner bald als Gastgeber von "Iron Chef USA: Showdown in Las Vegas" am 16. November
um 21.00 Uhr zu sehen sein. "Die Sache entpuppte sich, viel besser zu sein, als ich dachte", erzählte
Shatner. "Es ist etwas ganz witziges herausgekommen. Man wüsste nicht [was man davon halten sollte]
bis man es sieht. Selbst dann, wüsste man vielleicht nicht, was man davon halten soll. Ich kann mir
die Vorstellungskraft [hinter dem Original] nicht vorstellen, irgendein Genie muss sich gedacht haben
"Lasst uns Samurai-Filme mit Kochen verbinden. Das ist es, was wir hier haben, World Wrestling
Federation trifft die kulinarischen Künste."
Als ob das nicht schon genug wäre, ist der Star gerade mit der Postproduktion von seinem neuen Film
beschäftigt, "Groom Lake", benannt nach dem Gebiet von Area 51. "Es ist eine Liebesgeschichte, in
der ein Mädchen herausfindet, das sie sterben wird", sagt Shatner. "Weil sie ihren Freund so sehr
liebt, will sie sich davon überzeugen will, dass das Leben nach dem Tod weitergeht , zieht sie aus,
um eine ausserirdische Lebensform zu finden, um sich zu vergewissern. Also geht sie nach Groom Lake."
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Bakula über die Philosophie der Erforschung.
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Scott Bakula (Jonathan Archer) ist stolz, der Tradition der Entdeckung in Enterprise folgen zu können,
hofft aber das die Serie offener gegenüber dem Universum ist.
"Amerikaner haben unseren Planeten auf verschiedene Weisen erkundet" erzählte der Schauspieler SFX
(via Scott Bakula Online). "Einige waren erfolgreich, einige nicht. Wir haben eine grosse Geschichte
der Erforschung in diesem Land." Durch den optimistischen Ausblick von Star Trek sieht Bakula, das
Enterprise eine andere Form der Erforschung zeigt. "Wir haben im Pilotfilm erwähnt, das die Erde in
den nächsten 150 Jahren Hunger, Krankheiten und noch einige andere Hauptprobleme besiegt, so das wir
hoffentlich eine Serie zeigen können, die mehr vom Erleben der Erforschung zeigt, als nur wie wir
irgendwo eine Flagge platzieren."
Natürlich heisst das nicht, das Menschen keine Fehler machen können. "Da sind keine Regeln und Vorgesetzte,
die dir da draussen über die Schulter schauen. So entscheidest du nach bestem Wissen und Gewissen" sagte
Bakula. "Wir können also Fehler machen und die einzigen Leute die dafür über uns urteilen sind wir selbst."
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Rechte in England nicht an BBC.
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Englands größter Fernsehsender, die BBC wird keine Chance erhalten Enterprise auf einem ihrer Kanäle
auszustrahlen. Gestern wurde die Neuigkeit bekannt, dass Channel 4 die Serie gekauft hat.
Dies bedeutet das Ende der BBC als Heimat von Star Trek, das sie für über dreißig war, als The
Original Series zum ersten Mal in England ausgestrahlt wurde. Es wurde erwartet, das das Network seine
Verbundenheit mit Star Trek weiterführt, in dem sie Enterprise ausstrahlen. Aber ein Sprecher der BBC
sagte, dass niemand an sie wegen der Rechte für die neue Serie herangetreten sei. The Next Generation,
Deep Space Nine und Voyager werden weiterhin auf dem Sender ausgestrahlt werden.
Die vollen Rechte an der neuen Serie liegen bei SkyTV. Sky ist ein Satellitenrundfunkanstalt, und ihr
Service ist nur für Haushalte erhältlich, die über eine Sattelitenschüssel oder Kabel verfügen, oder
aber die digitale Anschlüsse besitzen. Enterprise wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres auf Sky
One ausgestrahlt werden.
Die meisten Fernsehprogramme werden in England noch über ein analoges Signal über Antenne empfangen,
und die Standardkanäle, die darüber gesendet werden, nennt man "terrestrial" TV. Diese Rechtem, um
Enterprise über "terrestrial" TV zu senden, hat Sky verkauft. Channel 4 ist einer von fünf solcher
Anstalten, die über das gesamte Land ausgestrahlt werden.
Channel 4 ist schon die Heimat von der ähnlichen Genreserie "Star Gate SG-1" und zeigte "Babylon 5"
während der ganzen fünfjährigen Laufzeit der Serie. Es gab auch schon früher im Jahr Gerüchte, nach
denen es an "Gene Roddenberrys Andromeda" interessiert sei. Der eigene Ableger des Kanals, E4, zeigt
inzwischen die The Original Series an jedem Wochentag. Noch ist nicht bekannt, wann und wie der Sender
plant Enterprise auszustrahlen.
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Kate Mulgrew für 'Star Trek: Nemesis' bestätigt.
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Kate Mulgrew bestätigte am letzten Wochenende, dass sie als Kathryn Janeway im kommenden, zehnten Star
Trek-Film einen Gastauftritt haben wird.
Auf der Slanted Fedora-Convention in Philadelphia sagte sie gegenüber dem Publikum, sie werden "Picard
herumkommandieren", wie es nun in einem Artikel von Doug Wilson nachzulesen ist. Gemäss der
Schauspielerin wird es aber keine allzugrosse Rolle sein, da für sie lediglich vier Tage Drehzeit
eingeplant sind.
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Patrick Stewart unterhält sich mit Hologramm.
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Als jemand, dem holographische Charaktere nicht fremd sind, hatte Patrick Stewart das Privileg mit einer
der Größen in der Science-Fiction zu sprechen - über eine fortschrittliche 3D-Kommunikationstechnik.
Sir Arthur C. Clarke, Autor des Romans 2001: Odyssee im Weltraum, wurde am Donnerstag abend bei einem
Gala Dinner geehrt, veranstaltet von der Space Frontier Foundation und geleitet von Stewart. Aber weil
der an den Rollstuhl gefesselte, 83jährige Schriftsteller so gut wie nie reist, erschien er mittels einer
neuen, 3D-Hologrammtechnik direkt von seinem zu Hause auf Sri Lanka.
"Wir sprechen mit Ihnen mittels einer der fortschrittlichsten, kompliziertesten und teuersten technischen
Ausrüstung, die je gebaut wurde", sagte Stewart zu dem Gast, dem die Ehre zuteil wurde, das System zum
ersten Mal öffentlich vorzuführen. "Also, erzählen Sie uns, wie ist das Wetter bei Ihnen?"
Stewart erwähnte, das Clarke eine Neuerung erfuhr, die er bereits Jahre zuvor vorausgesehen hatte. Aber
Clarke prahlte damit, dass die Art von "Teleportation", die er 1937 in seiner Geschichte "Travel by Wire"
beschrieb, "bei weitem fortschrittlicher" ist. Stewart sagte: "Arthur, es klingt ein wenig, als würden
Sie den Transporter beschreiben - oder das 'Beamen', wie jemand einmal formulierte." - "Definitiv beam
mich rauf, Scotty. Absolut", antwortete Clarke mit einem Glucksen.
Ein Videoclip des Ereignisses, der auch Stewarts Unterhaltung mit Clarke sowie seine Einführungsrede,
bei der er vom HAL 9000 Computer unterbrochen wird, enthält, ist bei
EarthShipTV verfügbar. [Klicken Sie
dazu auf der Hauptseite auf "Lowband" oder "Broadband", je nachdem, wie schnell Ihre Verbindung ist.
Im erscheinden Videofenster, klicken Sie in die Mitte des Bildes von HAL (der rote Kreis). Es erscheint
ein Bild von Clarke, während das Video lädt.)
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'Star Trek - Der Film' ab Februar auf DVD.
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Seit Anfang November ist der erste Kinofilm der Star Trek-Saga bereits als DVD der Region1 erhältlich,
und am 07.Februar des kommenden Jahres wird er auch in der deutschen Fassung vorliegen.
Der unter der Regie von Robert Wise erstellte Film wurde komplett überarbeitet, und wird mit einer
Spieldauer von 136 Minuten mehr als zwanzig Minuten länger sein als das im Jahre 1979 erschienene
Original.
Captain Kirk (William Shatner) führt in diesem Film seine Mannschaft in die gigantischen Aufbauten um
V'Ger, einem allmächtigen Wesen, das sich auf einem zerstörerischen Kurs Richtung Erde befindet. Mit
seinem neuen Ersten Offizier (Stephen Collins), Lieutenant Ilia (gespielt von der verstorbenen Persis
Khambatta) und seiner alten Mannschaft, muss Kirk das Geheimnis um V'Gers wirkliche Absicht lüften und
die Sicherheit der Galaxie wieder herstellen.
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Linda Park im Interview.
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Es gibt sicherlich viele Dinge, weswegen es einen Schauspieler zu einer Science Fiction-Serie hinzieht.
Für Linda Park (Hoshi Sato) waren es schlicht und einfach die Charaktere, welche die Serie für sie
interessant machten.
"Das Drehbuch von 'Broken Bow' war sehr gut geschrieben", sagte die Schauspielerin gegenüber Ian Spelling
von Inside Trek. "Die Charaktere waren so gut ausgearbeitet. Die persönlichen Beziehungen untereinander;
ich konnte soviel Vielversprechendes sehen, was dadurch geschehen wird. Ich war so begeister von dem was
ich da las, dass meine Befürchtungen von einer nichtssagenden Science Fiction-Serie komplett verschwanden."
Es gibt bei 'Enterprise' viel mehr als nur protzige Spezialeffekte, so Park. "Was immer da draussen auch
geschieht, gleich an welchem Planeten wir vorbeikommen, gleich mit welchen Ausserirdischen oder anderen
Dingen wir uns beschäftigen müssen, das alles ist nur ein Katalysator für die Beziehungen", sagt sie
hierzu. "Bei 'Enterprise' geht es wirklich um die zwischenmenschlichen Beziehungen der Leute, die zusammen
auf diese Reise aufgebrochen sind."
Die Schauspielerin freut sich besonders auf die Ausarbeitung ihres Charakters als Linguist Hoshi Sato.
"Sie ist auf einer Reise, um ihre Ängste zu überwinden. In 'Fight or Flight' stand ich kurz davor zu gehen,
und zurück an die Universität zu gehen, doch ich entschloss mich zu bleiben, da meine Liebe zu den Sprachen
so stark war, und weil ich ein Gefühl für das Ziel des Schiffes bekam. Ich erkannte, dass ich nicht das
schwache Glied [in der Kette] bin."
"Ich freue mich so darauf Hoshi weiterzuentwickeln, da ich sie wirklich liebe, und ich denke es gibt noch
viele Plätze zu denen sie gehen kann. Ihr Leben ist dem meinen sehr ähnlich, und es ist immer begeisternd,
wenn man eine Rolle auf sich selbst beziehen kann."
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(Zurück zum Inhalt)
Anthony Montgomery (ST:ENT Travis Mayweather) brachte vor kurzem in einem Onlinechat seinen Enthusiasmus
bezüglich Enterprise zur Sprache.
"Ich liebe meine Mitdarsteller, ich liebe die Crew", erzählte Montgomery den Chattern bei America
Online. "Ich liebe alles [an der Serie]. Ich liebe die Tatsache, dass es ein Prequel zu Star Trek ist,
ich liebe es, dass viele Dinge, die die Fans über die Jahre kennen- und lieben gelernt haben, noch in
ihren Kinderschuhen stecken. Ich liebe es einfach, ein Raumschiff zu fliegen!"
Obwohl er sich nicht auf irgendwelche speziellen Dinge festlegen wollte, sagte Montgomery, dass jeder
am Set seinen Spaß hat. "Jeder lacht viel. Wir sind zwar dort, um zu arbeiten, aber wir haben wirklich
Spaß. Wir kommen zusammen und wenn jemand eine Geschichte erzählt, dann sind wir alle dabei, ein Teil
davon, es hält [uns] zusammen. Scott [Bakula] tanzt über das Set und stellt blöde Sachen an und wir
lachen sehr viel. Jeder, der auf der Brücke stationiert ist hat eine schöne Zeit."
Der Schauspieler hob besonders den Star der Serie, Scott Bakula (Jonathan Archer), in seiner Lobhymne
hervor. "Er ist fantastisch, er ist ein Anführer, ein Freund, ein Vertrauter, ein wunderbarer Mensch.
Wirklich. Und da ich nie eine Folge von Zurück in die Vergangenheit gesehen habe, im Gegensatz zu fast
dem gesamten Rest des Planeten, kann ich nicht sagen, was er in dieser Serie gemacht hat. Ich weiß nur,
was die Leute mir erzählt haben und von daher schien es, er wäre nett und witzig. Und das ist er
wirklich, eine großartige Person und ich freue mich darauf, so viel Wissen über dieses Geschäft, wie
möglich aufzusaugen, wie ich von ihm bekommen kann."
Wie Dominic Keating (Malcolm Reed) auf der vor kurzem gehaltenen San Jone convention, wurde auch
Montgomery über seine Meinung von Jolene Blalock (T'Pol) und ihren Fotos in der Zeitschrift "Maxim"
befragt. "Ich denke, sie spielt die Rolle der T'Pol fantastisch und sie kann als Schauspielerin nur
besser werden - was für uns alle zutrifft", sagte er. "Was die Coverfotos und so betrifft, denke ich,
dass es großartig ist, das ist einfach sie. Sie war ein Model, bevor sie mit der Schauspielerei begann,
weshalb es für mich einen Sinn ergibt, sie auf der Titelseite vom 'Maxim' zu sehen - sie ist jetzt
Model und Schauspielerin. Es ist witzig, verschiedene Leute darüber reden zu hören, dass sie auf dem
Cover zu sehen ist, während ich sie kenne. Vielen Leuten klappt regelrecht der Unterkiefer herunter,
wenn sie über sie reden und ich sage nur 'Ja, das ist Jolene, sie ist einfach ein Mädchen'. Das ist
ziemlich cool."
Schließlich legte Montgomery auch seine Gedanken über den Titelsong der Serie, "Faith of the Heart",
dar. "Ich persönlich liebe den Song", sagte er. "Ich denke, er passt fantastisch zu dem, was wir machen.
Es war eine lange Zeit [Anm.d.Red. Anspielung auf die erste Zeile des Songs] und wenn man sich die Worte
anhört und die Bilder dazu sieht, passt es perfekt. Ich verstehe die Leute, die sich darüber aufregen,
weil sie einfach einen orchestralen Titelsong gewöhnt sind. Aber dafür, wo wir sind und wo die Show ist,
macht [dieser Song] einfach Sinn."
(Zurück zum Inhalt)
Vom 02.-04-November 2001 war es vor kurzem mal wieder soweit, die NexusConvention im Berliner Fontane Haus
öffnete seine Türen, um in diesem Jahr etwa 400 Besucher willkommen zu heißen. Erleben
konnten die Fans an diesen Tagen ein wie gewohnt sehr abwechslungsreiches Programm, bei dem neben Lesungen
und Vorführungen zum Hubble-Teleskop, einer sehr informativen Ausstellung zur Geschichte der Raumfahrt
auch sehr engagierte Stargäste den Fans fast jeden Wunsch von den Augen ablasen. Nicht zuletzt auch
Peter David, der von vielen Besuchern als trockener Buchautor erwartet wurde und die Massen dann mit seinem
unnachahmlichen Temperament innerhalb kurzer Zeit vollkommen mitriss.
Merkantilen Sachverstand konnte man natürlich auch beweisen. Im Händlerraum, der zwar in diesem
Jahr etwas schmaler ausgefallen war als in vergangenen Zeiten, war es wie gehabt möglich, neben Trading
Cards, Videos und Kostümen auch viele bunte Bilder für die Autogrammstunden zu erwerben, die an
diesem Wochenende mannigfaltig angeboten wurden.
Ein Highlight war ohne jeden Zweifel das Eintreffen der beiden Synchronschauspieler Gertie Honeck (dt.
Stimme von Captain Janeway) und Ernst Meincke (dt. Stimme von Captain Picard), die von unserem Partner
SF-MEDIA an den SF-Radio-Constand eingeladen wurden und nach einem kurzweiligen amüsanten Panel sicher
zahlreiche neue Fans ihr Eigen nennen dürfen. Allein Sie gaben im Verlauf des Tages zusammen genommen
etwa 600 (kostenlose) Autogramme.
Man sagt sich, dass gerade Ernst Meincke - der auf jedem seiner Autogramme noch einen halben Roman an
persönlichen Zeilen separat für jeden Fan hinzufügte - am späteren Abend noch erhebliche
Probleme besaß, mit seinen Händen und dem dazugehörigen Besteck sein Chili bei einem
nahegelegenen argentinischen Steakhaus zu verköstigen. Insgesamt waren jedoch gerade diese beiden
Gäste von den Menschen und Stimmungen auf der NexusCon zutiefst beeindruckt und haben zum Abschied
spät am Abend in trauter Runde glaubhaft versichern können, dass Ihnen dieser Samstag mindestens
ebenso viel gab wie umgekehrt.
Wer in diesem Artikel nun Kritik erwartet, den muss ich leider etwas enttäuschen.
Natürlich läuft bei einer solchen Veranstaltung nicht immer alles glatt und reibungslos. Auch die
Mitwirkenden am SF-Radio-Stand haben dies intern leider manches Mal zur Kenntnis nehmen müssen.
Allerdings zählt unter dem Strich zuerst einmal das Ergebnis, welches lautet, dass die Orga während
des gesamten Ablaufs der Con - wie in der Vergangenheit, so auch dieses Mal - die Zügel gut in der Hand
behielt und mal von einigen kleineren Verzögerungen keine Klagen bei den Fans zu finden waren.
Postapokalyptisch war hingegen leider die unfreundliche und schon bei etwas mehr als 10 Gästen
vollkommen überforderte Bewirtung im Western Saloon des Fontane Hauses, die zu später Stunde jeden
noch so temperamentlosen und desillusionierten Gast zu ungeahnten Adrenalinschüben treiben konnte.
Während sich die bezaubernden Damen beim Catering auf dem Congelände nach der Closing Ceremony mit
den Gedanken den Heimweg antreten konnten, sich mit Ihrer Arbeit in die Herzen aller Fans geschmiegt zu haben,
blieb gerade beim Western Saloon ein mehr als nur bitterer Beigeschmack. In diesem Punkt sollte also bei einer
Neuauflage vielleicht einmal mit den Betreibern gesprochen werden, ob gerade für das NexusCon-Wochenende
vielleicht die eine oder zusätzliche (gutgelaunte) Kraft aktiviert werden kann.
Einziges kleines organisatorisches Manko an diesem Wochenende: Die Abende waren leider nach dem jeweiligen
Programmabschluss recht abrupt zuende - wodurch sich das Publikum in Windeseile in alle Himmelsrichtungen
zerstreute. Eine kleine Conparty hätte da sicherlich Wunder bewirken können, wobei hier im
Gespräch mit den Organisatoren der NexusCon - Frank Völzer und Henry Koebsch - zu erfahren war,
dass gerade dies bei einer schulähnlichen Aula wie dem FontaneHaus auf Grund des öffentlichen
Trägers nicht so einfach möglich ist. Ein nachvollziehbarer Grund, den man nach kurzer
Überlegung leider so hinnehmen muss - und den aus meiner persönlichen Sicht schon fast
legendären SF-Radio-Roomparty’s eigentlich auch sehr entgegen kam.
Nichtsdestotrotz war die NexusCon im Fazit eine großartige Veranstaltung, die gerade durch ihre
familiäre Atmosphäre zu glänzen wusste. Es war ein schönes Wochenende in einer
interessanten Stadt mit vielen noch interessanteren Menschen, an das die Besucher genau wie ich auch wohl
noch lange zurückdenken werden. Wahrscheinlich bis zur Neuauflage der NexusCon 6, die von den
Veranstaltern bereits fest - allerdings noch ohne Datum - angekündigt wurde.
Wer sich nun selbst ein Bild von den Geschehnissen in Berlin machen möchte, kann dies natürlich
mit Hilfe des Internets schnell bewerkstelligen und ist herzlich auf die Seiten der NexusCon , sowie unserer
Datenbank StellarCom bei sf-radio.de eingeladen, bei der sich mittlerweile etliche hundert Bilder in
verschiedenen, gutsortierten Rubriken eingefunden haben.
Link zum Thema:
http://www.nexuscon.de
http://www.sf-radio.de/stellarcom/
(Zurück zum Inhalt)
Auf der Nexus Con gab es zwar viele Stargäste aber wenig wirkliche 'Stars'. Die Absage von René Auberjonois
ließ dann das Line-up noch weiter in die B-Riege rutschen, da Claudia Christian und besonders Mark Allen
Shepherd keinen wirklichen Ersatz für einen Headliner sind. Aus dieser B-Riege kommt Claudia Christian
vielleicht bald hinaus, da sie momentan in Berlin einen Film mit Steven Seagal dreht. Ebenfalls in diesem Film:
Linda Thorson bekannt als 'Tara King' aus 'Mit Schirm, Charme und Melone' oder als 'Gul Ocet' aus Star Trek TNG.
Kurzerhand brachte Claudia sie mit zur Con und die beiden hielten ein zwar kurzes, aber temperamentvolles Panel.
Mark Allen Shepard kennen die notorischen Con-Gänger schon von der Galileo 7. Im Gegensatz zu Claudia
Christian kann man ihm nur wenig Temperament nachsagen. Die Rolle als Morn scheint ihm auf den Leib geschneidert
zu sein. Trotz allem hatte er nette Anekdoten vom Set parat und beantwortete geduldig jede Frage. Er ist ein Typ
zum Anfassen, der sich über den Kontakt mit den Fans wirklich freut. Man wird ihn jetzt noch öfter in
Deutschland sehen. Er hält sich zur Zeit bei seiner deutschen Freundin auf und ist unter anderem am 1.12.
bei der Space Academy in Hamburg und am 14.12. beim Trekdinner Hannover zu Gast.
Highlights der Convention waren für mich Alice Krige (Borg Queen aus Star Trek: First Contact), Peter
Williams (Apophes aus Stargate) und Peter David (Autor zahlreicher "Star Trek"- und "Babylon
5"-Bücher).
Alice Krige kann man ohne Weiteres als eine Dame bezeichnen. In ihrer zurückhaltenden und schüchternen
Art schaffte sie es schnell, das Publikum für sich einzunehmen. Momentan arbeitet sie in England an einem
Filmprojekt gemeinsam mit ihrem Ehemann.
Peter Williams war eine Überraschung: Frisur - Afrolook - hat man lange nicht gesehen. Obwohl er inzwischen
kein Fotomodell mehr ist, könnte er ohne Weiteres wieder als Model arbeiten, bemerkten besonders die
weiblichen Gäste. Äußerst charmant und witzig lautet das Gesamturteil.
Der Science-Fiction Autor Peter David entpuppte sich als wahres Energiebündel. Er erzählte bereitwillig
Anekdoten aus seinem Leben - und wenn man ihn nicht von der Bühne geholt hätte, würde er wohl
immer noch weiter reden. Dabei ist er niemals langweilig und immer zu jedem Streich bereit. Als Autor eines
Drehbuchs am Filmset in Osteuropa täuschte er tagelang dem Hauptdarsteller vor, der geistig
zurückgebliebene Neffe des Studiobetreibers zu sein. Der Schauspieler fiel aus allen Wolken, als er sich als
Drehbuchautor zu erkennen gab.
Eine andere Überraschung war das Panel der Synchronsprecher Gertie Honeck (Capt. Janeway) und Ernst Meincke
(Capt. Picard). Die beiden waren äußerst witzig und spielten eine durchgängige "Picard /
Janeway"-Parodie auf der Bühne, was besonders Meincke sehr genoss. Pikantes Detail: Der Picard-Sprecher
ähnelt dem Darsteller seiner Synchronrolle sehr, so dass man fast den Eindruck hatte, der Captain der
Enterprise wäre zu Besuch.
Wie es auf Conventions immer so ist - plötzlich tauchen aus heiterem Himmel Gäste auf. Angefangen hatte
es mit Linda Thorson und dann tauchte auch noch Max Grodénchik auf. Er hielt dann auch spontan ein
halbstündiges Panel, bei dem ihm eine Con-Besucherin mit Haargel eine Punker-Spike Frisur verpasste. Max
macht eben alles mit - das Geheimnis seines Erfolgs.
Weitere Gäste waren Garrick Hagon (Biggs Darklighter aus Star Wars) und Inge Heyer. Die gebürtige
Berlinerin arbeitet in den USA am Hubble Space Telescope und hielt einen spannenden wissenschaftlichen Vortrag
mit vielen tollen Fotoaufnahmen. Sie brachte auch Fotos und Pins mit, die kostenlos an die Besucher verteilt
wurden.
Die Nexus Convention zeichnete sich auch in der Vergangenheit selten durch besonders hochrangige Stars aus. Sie
lebte immer von der Atmosphäre und dem Wir-Gefühl der Fans - eine kleine Convention halt, auf der die
Stars hautnah zu erleben sind. Wichtig sind dabei immer die Con-Parties, auf denen man sich mit den
Bildschirm-Idolen auch mal bei einem Bierchen unterhalten kann. Leider gibt es bisher auf der Nexus Resurrection
keine Con-Party - das wär' doch aber mal was, oder?
(Zurück zum Inhalt)
Mit "Scary Movie" gelang dem amerikanischen Regisseur Keenan Ivory Wayans ein Sensationshit. Der von
seinen Brüdern Marlon und Shawn geschriebene Film, spielte weltweit weit über 200 Millionen Dollar ein.
In den USA sind die Gebrüder Wayans (der vierte im Bunde ist Damon) eine feste Größe im
Comedy-Geschäft. Hierzulande sind sie eher unbekannt. Für "Scary Movie 2" haben Shawn
und Marlon erneut das Drehbuch geschrieben und wie im ersten Teil spielen sie wie die Hauptrollen. Keenan Ivory
Wayans hat erneut auf dem Regiestuhl Platz genommen. Corona Magazine-Mitarbeiter Christian Lukas unterhielt
sich mit dem 42jährigen Regisseur, Autor, Produzenten und Schauspieler.
Frage: "Scary Movie 2" ist erneut eine Parodie auf Horrorfilme, in der vor allem Gag an Gag
gereiht wird. Wie entsteht ein solcher Film? Schreibt man zuerst eine Story, in die man später die Gags
einbaut? Oder liegen Ihnen die Gags vor und daraus stricken Sie einen Film?
Wayans: Meine Brüder besitzen einen unglaublichen Fundus an Einzelgags. Und so entstehen auch die Filme.
Die besten Gags werden zu Papier gebracht und daraus entsteht dann die Geschichte. Die meisten
Komödien-Macher haben sich dafür entschieden, zunächst ein dramatische Geschichte zu schreiben, um
die herum dann die Gags entstehen. Bei Parodien, wie wir sie machen, ist dies jedoch nicht notwenig, da sie von
ihren Einzelszenen leben und weniger vom Gesamteindruck.
Frage: Sie machen sich einmal mehr über den Widerspruch schwarz/weiß lustig...
Wayans: Na ja, es gibt eben einige Dinge, über die ich mich als farbiger Regisseur nun einmal lustig
machen muss. Zum Beispiel teilen sich in, nennen wir sie weißen Horrorfilmen, die Verfolgten dauernd in
kleine Grüppchen auf - damit der Verfolger sie besser massakrieren kann. So etwas schreit doch nach einer
Parodie, vor allem, da ich keinen farbigen Regisseur kenne, der eine solch dämliche Szene drehen
würde! Es gibt einige Dinge, die sie in den Filmen schwarzer Regisseur nie zu sehen bekommen würden.
Es sei denn, sein Name ist Wayans und er dreht "Scary Movie 2". Aber das ist kein politisches
Statement. Mit geht es darum, dass die Leute, egal, welche Hautfarbe sie haben mögen, zusammen lachen. Das
ist besser, als sich an die Kehlen zu gehen.
Frage: Ursprünglich sollte Marlon Brando eine kleine Rolle in "Scary Movie 2" spielen.
Ist das wahr?
Wayans: Kaum zu glauben, aber ja! Wir wollten einen richtig berühmten, großen, seriösen
Schauspieler für den Prolog. Ich weiß nicht, wer Brando das Skript gesandt hat, aber als seine Zusage
kam, habe ich ihn angerufen und gefragt, ob er sich darüber im Klaren sei, was für Filme wir machen.
Und er sagte: Natürlich! Leider ist er kurz vor Drehbeginn erkrankt und wir konnten seine Szenen nicht
verschieben. Da ist James Woods eingesprungen. Ich hatte auch vor ihm einen Heidenrespekt, da auch er ein
großer, seriöser Schauspieler ist. Aber er fand seine Szene lustig und hat sie vollkommen ernsthaft
gespielt, als wäre das, was wir machen, ein großes Drama. Das hat mir imponiert.
Frage: Teil 2 ist weniger eine Persiflage auf den Teenhorror-Film als vielmehr auf den klassischen
Geistergrusel. War das von Anfang an so geplant?
Wayans: Nein. Nach dem Erfolg des ersten Teils wollte das Studio unbedingt eine Fortsetzung. Wir mussten
relativ schnell ein Skript abliefern. Die Teenhorror-Welle ist vorbei. Daraus ist dann die Idee entstanden, den
klassischen Horrorfilm als Vorlage zu benutzen.
Frage: Sie haben viele Filme als Schauspieler gedreht, der letzte aber,
"America’s Most Wanted", liegt schon vier Jahre zurück.
Wayans: Ich habe für meine Brüder eine TV-Serie co-produziert. Dann kam
"Scary Movie" und schließlich auch noch die Fortsetzung. Aber ich habe eine romantische
Komödie geschrieben, in der ich auch die Hauptrolle spielen werden.
Frage: Die "Scary Movie"-Filme haben einen ziemlich derben Humor, ihr letzter
Schauspielerfilm war ein Verschwörungsthriller, und nun folgt eine romantische Komödie?
Wayans: Klar, die Abwechslung macht das Filmen doch erst spannend. Sollte jemals ein Studio auf mich zukommen
und fragen, ob ich "Scary Movie 3" für sie machen würde, werde ich das tun. Ich
persönlich glaube, mich im Komödiengenre am besten zurecht zu finden. Aber kann ich das wissen, wenn
ich nicht auch etwas anderes versuche?
Frage: Können Sie sich im Kino eigentlich noch einen Film aus Spaß anschauen - oder denken Sie nur
noch daran, wie Sie ihn parodieren können?
Wayans (lacht): Wenn ich ins Kino gehe, schalte ich einfach ab und genieße den Film. Wenn ich soweit
bin, dass ich nur daran denken kann, wie ich einen Film veralbern kann, sollte ich wahrscheinlich erst einmal
eine Pause einlegen!
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Leserbriefe zu Inhalten aus dem Corona Magazine #89
Die Sendepolitik von Sat 1
Schön, daß sich noch andere darüber aufregen.
Ich habe im Prinzip nach jeder Folge, die gesendet wurde, eine eMail an SAT.1 gesendet und gefragt, warum
wieder Teile von Szenen fehlten (zum Glück sehe ich die Serie schon das vierte mal und weiß nun, wo was
fehlt).
Auf die Fragen antwortete SAT.1 irgendwann, Zitat: "SAT.1 strahlt die Folgen so aus, wie sie uns vom
Lizenzgeber zur Verfügung gestellt werden." Bis jetzt hat man mir die Frage nicht beantwortet, wer der
Lizenzgeber ist und warum er so etwas macht. Seltsam, seltsam.
Ein Tip an alle Sammler: So leid es mir tut, nehmt bloß nicht von SAT.1 auf, da fehlen seit neuestem schon
handlungswichtige Szenen. Aber bald ist sowieso alles aus, TNG wird abgesetzt, damit Recht und Ordnung ins
deutsche Fernsehen einziehen kann. Die Welt braucht scheinbar mehr Gerichtsshows. (Wo bleibt der öffentliche
Pranger? Natürlich powerd by emotions.)
- Andreas Richter
[Hans-Joachim Teiwes im Corona Magazine #89]
Sat.1 hat die Star Trek Serien total verunstaltet. Was die mit ihren
Werbeeinblendungen anstellen, grenzt für mich schon an VerarXXXung. Wenn
man eine Folge auf Video aufnehmen möchte, muss man schon raten wann es
nach dem Werbeblock weitergeht.
---
Das sehe ich auch so. Speziell das Archivieren wird in besonderem Maße durch Sat1 sehr schwierig gemacht.
Da ich nur einzelne Folgen auf Video aufnehme um sie später anzusehen (weil ich gerade nicht im Haus bin)
macht mir das nix. Was mich mehr stört ist, wenn eine Serie einfach mal so abgesetzt wird weil die Quoten
nicht stimmen. Leider ist das in letzter Zeit zu oft (nicht nur bei Sat1) passiert. Man darf aber eins
nicht vergessen, du bekommst das Programm von Sat1 und Co. völlig gratis nach Hause geliefert. Das heisst -
entweder das reicht dir so, oder du holst dir zusätzlich noch Premiere World. Da dieses Programmangebot
nicht umsonst ist sondern echt was kostet, können die sich dort kaum Faxen erlauben. So laufen jetzt
täglich alle Folgen von "Voyager" von der ersten Staffel an - für Archivierer ein Traum. Und für mich
wichtig, ich kann mir sicher sein das die Serie nicht abgesetzt wird. Und Einleitung und Abspann sind
immer 100% vollständig.
- Andre Baehr
Erste Eindrücke zu "Enterprise: Broken Bow"
Hallo, zuerst war ich auch ziemlich skeptisch, was denn nun die neue Serie bringen würde.
Ich wollte aber nicht vorschnell urteilen und zuerst einmal "Broken Bow" abwarten. Mit Spannung erwartete
ich nun den 26. September. Nachdem ich nun die ersten Episoden von Enterprise gesehen habe, muß ich sagen,
daß ich äußerst positiv überrascht bin. Es stimmt wirklich fast alles, Story, Special Effects, Humor, usw.
Toll, was Rick Berman da hingekriegt hat. Ich stimme da auch mit einigen Freunden überein, das Beste im
SciFi-Sektor seit DS9.
Einzig das Profil der Charaktere ist noch verbesserungswürdig, aber da gibt es ja genug Beispiele, die
belegen, daß sich das mit der Zeit legen wird. Jede Serie brauchte seine Zeit. Ich freue mich jedenfalls
auf die nächsten Episoden...
- Christian Klischies
(Zurück zum Inhalt)
"Enterprise" läuft in den USA jetzt schon beinahe seit zwei Monaten und konnte sich in der
Zuschauergunst recht gut halten. Im Durchschnitt waren pro Folge 8,67 Millionen Zuschauer dabei und machen
die Serie damit zur erfolgreichsten Serie von UPN. Zwar haben die letzen Folgen einen kleinen
Zuschauerrückgang erlebt, aber noch ist nicht sicher, ob es auf entsprechend starke Konkurrenzprogramme
zurückzuführen ist (World Series, erfolgreicher Serienstart bei FOX) oder doch auf
Zuschauerermüdung.
Zu den Gewinnern der letzten Wochen gehört auch "Buffy", das nun bei UPN wieder mehr Zuschauer
anzieht, als im Vorjahr beim WB Network. Auch UPN’s "Special Unit 2" konnte sich steigern, obwohl
die Serie nur ca. 50% der Zuschauer halten kann, die das direkt davor programmierte "Enterprise"
verfolgt haben.
Der große Verlierer von UPN (und zugleich die zweite UPN-Neuerwerbung neben "Buffy" von WB)
ist aber "Roswell", dessen Quoten deutlich unter denen des Vorjahres liegen. Sollte sich nicht bald
eine Erholung abzeichnen, dürfte die Serie bald Geschichte sein.
Beim WB Network konnte der "Buffy" Spin-Off "Angel" leicht zulegen. Dafür scheint
"Charmed" den Abgang von Shannon Doherty nicht sehr gut verkraftet zu haben. Der ehemalige WB-Hit
erreicht deutlich weniger Zuschauer als im Vorjahr.
Spät wie immer ist jetzt auch "Akte X" bei FOX in seine neunte Staffel gestartet. Die erste
Folge erreichte nur knapp über 10 Millionen Zuschauer und liegt damit deutlich unter dem Zuschauerschnitt
der Season-Eröffnungsfolgen der letzten Jahre. Da Season-Opener meistens bessere Quoten haben als die
folgenden Episoden sieht es nicht so rosig für die Zukunft der Serie aus, obwohl FOX anscheinend auch noch
dann weitermachen will bis der letzte Zuschauer geflohen ist. Anscheinend will man "Akte X" lieber
zugrunde produzieren als auf das kreative Potential von "X-Files" Erfinder Chris Carter zu vertrauen,
dessen andere Projekte von FOX in den meisten Fällen schon nach wenigen Folgen abgesetzt wurden.
Ganz schlimm ist auch "Dark Angel" abgestürzt. Die zweite Staffel hat nur mehr halb so viele
Zuschauer wie die erste. Da FOX nicht gerade für seine Geduld mit quotenschwachen Formaten bekannt ist,
dürfte auch diese Serie bald Geschichte sein, wenn sie sich nicht bald erholt.
In Deutschland ist momentan - trotz Wiederholungen - "Stargate SG1" das erfolgreichste fantastische
Format. "Andromeda" erzielt deutlich schwächere Quoten und leidet offensichtlich darunter, dass
es jetzt vor "Stargate" gesendet wird anstatt dahinter.
"Buffy" und "Angel" haben seit dem Start der neuen Staffeln konstant verloren, zuletzt auch
aufgrund des Fußball-Konkurrenzprogramms. Es kann also wieder aufwärts gehen. Ähnlich sieht es
bei "Akte X" aus.
Auch bei Sat.1 hat man wenig Grund zur Freude. Zwar läuft inzwischen die zweite Staffel von
"Farscape" als Free-TV Premiere, aber die Zuschauer bleiben weiterhin skeptisch und werden immer
weniger anstatt mehr...
(Zurück zum Inhalt)
Zwar geht es bei FandiX nicht um ein Buch an sich, aber in die Rubrik Lesezeichen gehört dieses Projekt
allemal. Bei FandiX handelt es sich um Datenbanken auf CD-ROM zu Büchern oder Buchreihen.
Bereits Ende Dezember 1999 erschien mit "FandiX: TERRA – Utopische Romane" ein äußerst
umfangreiches Lexikon. Von 1957 bis 1968 erschien die Heftromanreihe und begeisterte mit knalligen Titelbilder
und trashigen Actionromanen. Die CD-ROM präsentiert in ausführlicher Darstellung die Kultreihe mit
zahlreichen Informationen und sämtlichen Titelbildern.
"Im Rahmen von FandiX soll nach und nach die gesamte deutsche Science Fiction-, Fantasy-, Horror- und
Phantastik-Literatur in Form eines Lexikons auf CD-ROM präsentiert werden", erklären die Macher
Sandten und Hackenbracht. Und so erschien kürzlich das zweite Modul der Datenbank: "Fandix: Fantasy
Vol. 1".
Die CD-ROM liefert wie gehabt detaillierte Informationen und Titelbilder, sowie erstmalig auch Buchrückseiten
zu folgenden Reihen: Mythor, Dragon, Terra Fantasy, Terra Fantasy neu, Excalibur – Fantasy bei Knaur, Fischer
Bibliothek der phantastischen Abenteuer, Torgo – Prinz von Atlantis.
Ansonsten wurde stark an der Benutzeroberfläche und dem Design gearbeitet. Das ganze System präsentiert
sich viel ausgefeilter als noch vor zwei Jahren. Neben komplexen Such- und Nachschlagefunktionen sind umfassende
statistische Informationen verfügbar. Das Beste sind jedoch unbestritten die Sammlerfunktionen: Der
bibliophile Sammler kann seine komplette Sammlung archivieren, samt Stückzahl und Preis. Die Ausgabe in
verschiedensten Listenformaten macht ihm dann das Erstellen einer Suchliste für Börsen denkbar einfach.
Vor allem lässt sich die geliebte Sammlung dank der von der Datenbank generierten Excel-Listen hervorragend
pflegen. Was will der Liebhaber mehr?
Selbst jemand, der zum ersten Mal Kontakt mit der Welt der systematischen Buch- oder Heftsammlungen hat, verliert
sich geradezu in den beiden CD-ROMs. Es fällt verdammt schwer aufzuhören, in den Datenbanken zu
stöbern, den Querverweisen zu folgen und in den genial designten Covern zu versinken.
Einen kleinen Haken haben die CD-ROMs jedoch, zumindest für Besitzer von Computern, die nicht mit dutzenden
Gigabyte Speicherplatz um sich schmeißen. Die komplette Installation der gesamten Datenbank verschlingt
immerhin 750 MB und das bei bisher nur zwei Modulen.
Ein sehr nützlicher Service ist die Möglichkeit kostenlose und ständig aktualisierte, auf der
Website www.fandix.de bereitgestellte, Updates herunterzuladen. Zudem befindet sich bereits das dritte Modul
"FandiX: Heyne Science Fiction & Fantasy Vol. 1" in Vorbereitung und wird in Kürze erscheinen.
Auch sind die Macher gerne bereit Anregungen, Wünsche oder Vorschläge unter
info@fandix.de anzunehmen, um so die Folgeerweiterungen noch stärker
auf die Vorstellungen der Benutzer zuschneiden zu können.
Die CD-ROM ist für 39,95 DM bei Fantasy Productions, im HJB-Verlag oder bei Transgalaxis zu bestellen.
Link zum Thema:
http://www.bernt.de/sf/fandix.htm
http://www.fandix.de
http://www.f-shop.de
http://www.transgalaxis.de
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Seit nunmehr bereits 40 Jahren gibt es das Phänomen Perry Rhodan. Die Heftromanserie zog von Anfang an ein
enorm großes Publikum in den Bann und hat sich bis heute ständig weiter entwickelt. So ist es nicht
verwunderlich, dass um die Bücher und mittlerweile zuhauf erscheinende Sekundärartikel ein großes
Fandom gewachsen ist. Und noch weniger verwunderlich ist es ferner, dass Fans einer Science-Fiction-Heftromanserie
den Weg ins Internet finden und sich dort organisieren. Ein schönes Beispiel für Perry Rhodans
Präsenz im Netz ist die Seite www.perry-rhodan.net - wobei es sich
hier allerdings um ein offizielles Projekt handelt.
Wer sich - wie der Autor dieses Artikels - zum ersten Mal in seinem Leben mit Perry Rhodan auseinander setzt und
auf diese Seite trifft, wird sofort von ihr in den Bann gezogen. Mit schöner, aber nicht überladener
Optik präsentiert sich ein kurzes Intro, das auf die Inhalte der Seite einstimmt, ohne eine normale
Internetverbindung gleich in die Knie zu zwingen und somit dem geneigten Leser/Surfer gleich zu Beginn die Lust
zu nehmen. Sodann tut sich die Hauptseite auf, wie eigentlich heutzutage üblich wird der Besucher als erstes
zu den Neuigkeiten geleitet.
Die Homepage ist eher klassisch aufgebaut: Links befindet sich das konstante Menü mit fünf
Hauptkategorien, rechts werden die Inhalte angezeigt. Fährt man mit der Maus über die Menüpunkte,
werden diese im Menüframe kurz beschrieben, und es klappen Untermenüs auf. Diese Strukturierung
erscheint gleichwohl schlicht und zurückhaltend, als auch schick und ansprechend: Trotz des
Science-Fiction-Inhalts springen dem Betrachter keine blinkenden Schaltflächen oder poppig-bunten Schriften
ins Auge - oftmals das erste Anzeichen für eine seriöse Homepage.
In den einzelnen Rubriken findet man alles, was das Herz eines Perry Rhodan-Fans begehrt: "Aktuell"
gewährt einen tieferen Einblick in das aktuelle Geschehen rund um die Serie - ein Newsarchiv ist ebenso
enthalten wie eine Terminliste und eine Suchfunktion. Auch ein Newsletter ist verfügbar, und aktuelle
Pressemitteilungen können eingesehen werden. Im Bereich "Magazin" werden Hintergrundinfos zu Perry
Rhodan geliefert: Hier findet sich eine Liste des (beachtlich großen) Autorenstabs und ein Verzeichnis
internationaler Aktivitäten, denn die Serie hat längst über die Grenzen des deutschsprachigen
Raums hinweg Berühmtheit erlangt. So finden sich hier beispielsweise Links nach Holland, Frankreich, Spanien,
Brasilien, Amerika, Japan und Russland. Das Logbuch blickt hinter die Kulissen der Redaktionsarbeit - der
Besucher erhält durch kleine Berichte und Anekdoten einen Eindruck, was sich im Bereich der Entwicklung und
bei den Autoren alles tut. Das schweißt einen Fan sicherlich noch mehr an die Serie und zeigt darüber
hinaus die Kontaktbereitschaft des Autorenstabs. Im Journal wird die Brücke von Fiktion zur Wissenschaft
geschlagen, es wird über Neuigkeiten im Bereich der Astrophysik, Raumfahrt und Technik berichtet. Eine
Chronologie der Jahre 1961 bis 1999 rundet das "Magazin" ab - hier geht es um Entwicklungen im
Autorenstab und rund um die Serie.
Natürlich ist Perry Rhodan vielerorts vor allem auch durch seine unglaubliche Komplexität und
Vielschichtigkeit bekannt. Liegt hier einerseits sicherlich ein Teil der Faszination von Perry Rhodan
begründet, schreckt das mittlerweile unglaublich große fiktive Universum doch ab und an Neueinsteiger
ab. Wer sich vorab oder nach dem Lesen der ersten Hefte informieren will, ist auf perry-rhodan.net ebenfalls
genau richtig: Die Rubrik "Nathan" (angelehnt an einen Supercomputer aus der Serie) hält
Informationen über Planeten, Völker, Organisationen, wichtige Personen, Technik und Geschichte des
Universums bereit. Dabei kratzen die einzelnen Bericht nicht nur an der Oberfläche, sondern können
durchaus einen detaillierten Einblick in das Perry-Rhoden-Universum geben. Unter "Kommunikation"
findet der Besucher bei Bedarf weitere Einsteigerinfos, auf die übrigens direkt beim ersten Besuch im
Rahmen des Intros verlinkt wird - einem Neueinsteiger bleibt also langes Stöbern erspart. Auch für
Interaktivität ist gesorgt: Die Seite kann sowohl mit einem Forum als auch mit einem Gästebuch
aufwarten. Und im Download-Bereich kann man sich unzählige Bild- und andere Mediendateien von
verschiedensten Quellen herunterladen.
Fazit: perry-rhodan.net stellt eine ungeheuer vielseitige, gut strukturierte Internetseite mit einem mehr als
reichhalteigem Angebot dar. Für Einsteiger, die sich über die Serie informieren oder in das Universum
einlesen wollen, ist die Site genauso geeignet wie für eingefleischte Fans, die sich regelmäßig
mit Hintergrundinfos versorgen möchten. Grafisch schön und klar aufgemacht, macht das Surfen einfach
Spaß. Positiv hervorzuheben ist auch die starke Verlinkung der Texte, Schlagwörter oder Fachbegriffe
kann man in aller Regel direkt nachschlagen. Alles in allem eine Homepage, die für alle Perry Rhodan-Fans
ein Muss ist und für jeden Einsteiger eine gute Quelle für Informationen darstellt. Und selbst
denjenigen, die noch nie einen der berühmten Heftromane gelesen haben und das auch in nächster Zeit
nicht vorhaben, sei ein Besuch der Homepage ans Herz gelegt.
Link zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net/
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Ein unentbehrliches Element für weltraum-lastige, unterhaltsame Science-Fiction sind Raumschiffe.
Wer kennt nicht die diversen Schiffe der Enterprise-Reihe aus "Star Trek", den
rasenden Falken aus "Star Wars" oder den mächtigen Kampfstern
Galactica. Diese stolzen Vehikel wachsen den Fans oft mehr ans Herz als so mancher Charakter. Ich
persönlich habe bei "Star Trek: Treffen der Generationen" mehr um die Enterprise-D als
um den alternden Kirk getrauert.
Natürlich hat auch die "Perry Rhodan"-Serie ihre Raumschiff-Legenden. Die wichtigsten
möchte ich in dieser Ausgabe vorstellen. Also erst einmal braucht jedes Raumschiff, das den
Fans ans Herz wachsen soll, eine einzigartige Eigenschaft. Und das war am Anfang der Serie ziemlich
leicht.
GOOD HOPE: Bei diesem Schiff handelte es sich nur um ein arkonidisches Beiboot vom Typ Kaulquappe mit
der typischen Kugelform und sechzig Metern Durchmesser. Im Großen Imperium der Arkoniden werden
diese Schiffe zu tausenden verwendet. Für Perry Rhodan war sie jedoch etwas besonderes, da sie
anfangs sein einziges Schiff gewesen ist und mit ihr Menschen 1974 den ersten überlichtschnellen
Flug gewagt haben.
Aufgrund dieser Ausgangssituation ist der Schiffsname in Erinnerung geblieben. In ähnlichen
Ausgangssituation, wo zur Erkundung nur ein kleines Schiff zur Verfügung stand, ist noch zweimal
auf den Namen zurückgegriffen werden: Einmal während der Schwarm-Krise mit dem Leichten
Kreuzer GOOD HOPE II, und dann durch den Stadtteil Alashan, den es nach der Sabotage der Heliotischen
Bollwerke alleine mit einigen alten Frachtern auf einem Landefeld in die Galaxie DaGlausch verschlagen
hat. Der erste überholte Frachter erhielt den Namen GOOD HOPE III.
STARDUST II: Natürlich reichte ein solches Beiboot nicht lange. Daher wird es schon in Band 10
schrottreif geschossen und durch ein gestohlenes arkonidisches Schlachtschiff ersetzt, das Rhodan in
Anlehnung an die Mondrakete STARDUST benennt. Der Durchmesser des Schiffes beträgt hier schon
800 Meter.
TITAN: So wird ein Schiff nach dem anderen geklaut. Nach der GANYMED, einem Prototypen der Springer,
das sich durch moderne Spezialeinrichtungen auszeichnet, wird einer der beiden Prototypen einer neuen
Superschlachtschiffs-Klasse auf Arkon gekapert. Durchmesser 1500 Meter. Der Witz ist, wie monströs
das Schiff in seinem Debüt-Roman beschrieben wird. Das Beschreiben von Raumschiffen war die
Spezialität des damaligen Chef-Autors K.H. Scheer, der durch die Kuriosität unterstützt
wurde, dass die Schiffsmonster bei "Perry Rhodan" auch noch landen.
Im Grunde sind alle Schiffe aus den ersten 49 Heften legendär, da Perry es bis Heft 49 nur auf sechs
Schiffe von Kreuzerformat oder größer bringt. Zu den drei erwähnten Schiffen kommen die
Schweren Kreuzer TERRA, SOLAR SYSTEM und CENTURIO, die nach arkonidischem Vorbild auf der Erde erbaut wurden.
In den folgenden Romanzyklen bekommt Perry Rhodan praktisch nach jedem Zeitsprung ein neues Flaggschiff. Um
Band 180 sind die Autoren wohl die Namensideen ausgegangen. Das neue Flaggschiff CREST wird zwar gleich
wieder vernichtet, aber von nun an wird einfach weiter durchnummeriert. So wird die CREST II in Band 200
exzellent beschrieben, als sie das Sonnensechseck im Zentrumsgebiet der Milchstraße findet, welches
sie in ein Fallensystem zwischen der Milchstraße und Andromeda schleudert. Für den ersten Flug
nach Andromeda gönnt sich Perry einen tieferen Griff in die Tasche der Steuerzahler: Die CREST III ist
das erste Ultraschlachtschiff der Galaxis-Klasse. Das gute Stück hat 2500 Meter Durchmesser und eine
stattliche Zahl an Beibooten. Als erstes Flaggschiff darf sie eine Odyssee 50.000 Jahre in der Vergangenheit
durchstehen.
Man merkt es schon: "Perry Rhodan" war anfangs auf Action ausgelegt. Dementsprechend sind
legendäre Schiffe halt die kampfstärksten, besten, mit Elitebesatzung etc...
Für den Leser läuft der Name CREST bis zur CREST V. Danach werden knapp tausend Jahre
übersprungen. Irgendwann dazwischen hatte Rhodan wohl genug von den Namen. Immerhin, bei einer
Rückblende in Band 408 auf diese zeitliche Lücke flog eine CREST XII durchs All.
In Band 450 kommt das erste Schiff, das immerhin 250 Hefte erhalten blieb: Die MARCO POLO. Zwar ist die
MARCO POLO wie ihre Vorgänger ein Kriegsschiff, die größte Besonderheit an ihr ist jedoch
das einzigartige Dimesexta-Triebwerk, mit dem die MARCO POLO nach Belieben intergalaktische Flüge
durchführen kann. Dieses Triebwerk ist aus der Serie verschwunden, weil es zum einen dramaturgisch
untragbar ist und intergalaktische Entfernungen zu sehr degradiert, und zum anderen weil man in der
Milchstraße kein stabiles Sextagonium herstellen kann ;-)
Damit komme ich bei der für viele wichtigsten Raumschiffs-Legende überhaupt. In Band 700 feierte
die SOL ihr Debüt. Kampfkraft steht nicht mehr im Vordergund. Die SOL besteht aus drei voneinander
abkoppelbaren Schiffen und hat einen Gesamtlänge von sechseinhalb Kilometern. Der Bordcomputer SENECA
hat dank Biokomponenten eine eigenwillige Persönlichkeit. Extremer jedoch ist die Tatsache, dass Rhodan
in Band 700 bereits vierzig Jahre unterwegs ist. Die SOL war dort bereits ein Generationenschiff. An Bord
geborene Menschen nannten sich Solaner.
Im Hintergrund der Handlung nehmen die Differenzen zwischen Terranern und Solanern zu. Und so übergibt Rhodan
Anfang der 900er-Bände die SOL an die Solaner, die damit ins Universum fliegen. Den weiteren Abenteuern der
SOL ist ein 175-bändiger Zyklus in der Schwester-Serie "Atlan" gewidmet. Irgendwie wird dieses
Schiff immer wieder gerne in die Serie zurückgeholt. Beim jüngsten Comeback in Band 1950 sind leider
die Solaner nicht mehr an Bord, worunter doch arg die Identität der SOL leidet. Derzeit benutzt der
unsterbliche Arkonide Atlan als Expeditionsleiter die SOL, um dem Hintergund der Koalition Thoregon
nachzuspüren. Fortsetzung folgt...
Die für viele andere wichtigste Schiffslegende ist die BASIS. Etwas flacher in der Form hat sie zwölf
Kilometer Durchmesser, ist aber durch ihre Behäbigkeit nicht zum Kampf geeignet. Dieses Schiff trat die
Nachfolge der SOL an. Mit der Hamiller-Tube war ein entsprechend exzentrischer Computer an Bord, dem man nachsagte,
in ihm wäre das Gehirn des Wissenschaftlers Payne Hamiller konserviert.
Die BASIS hat eine andere Besonderheit. Zu ihrem Bau sind 100.000 Einzelteile in den Mondorbit geschossen worden
und dort in einem einzelnen Prozess vereint worden. In den Dunklen Jahrhunderten zwischen Band 1399 und Band 1400
wird das Schiff wieder zerlegt und als Trümmerfeld getarnt versteckt.
Mit Fernexpeditionen in den 1600ern und 1700ern wurde das Schiff stark belastet und schließlich ausgemustert.
Seit Band 1800 fristet sie als Spielcasino ihr Dasein im Orbit von Stiftermann III...
Die jüngere "Perry Rhodan"-Geschichte lässt eigene Schiffslegenden etwas vermissen. Ein
hübscher Ansatz ab Band 1800 war die GILGAMESCH, die aus 13 Modulen bestand. Jedes Modul war einem
Unsterblichen zugeteilt. Dieses Konzept wurde jedoch nur halbherzig umgesetzt. So ist der fliegende
Pentagondodekaeder schließlich in Band 2027: "Schwanengesang" gesprengt worden.
Und Perrys aktuelles Flaggschiff der ENTDECKER-Klasse, die 1800 Meter durchmessende LEIF ERIKSSON, ist bisher zu
kurz gekommen. Ab dem diese Woche ausliegenden Band 2100 soll sie jedoch auf große Fahrt in das Reich
Tradom gehen. An dieser Stelle sei ihr ein guter Flug gewünscht!
Links zum Thema:
"Star Trek"-Fans, die tapfer bis hierher gelesen haben, werden belohnt. Ich möchte nämlich
auf das Risszeichnungs-Journal (http://www.rz-journal.de) verweisen, wo
man neben vielen Schiffen aus "Perry Rhodan" auch Risszeichnungen von Schiffen aus Film und Fernsehen
bewundern kann. So findet man aktuell eine hübsche Farb-Risszeichnung der DEFIANT. Die PR-Leser werden
vieles aus den Heften kennen, aber ein Blick auf die Seite lohnt schon, weil in den Heften keine Farbzeichnungen
zu finden sind.
(Zurück zum Inhalt)
Liebe Leser des Corona Magazines, Freunde und Besucher von sf-radio.de,
dem Sciencefiction-Portal im Internet.
Im April 1999 ging die erste Internetradiosendung "TREKminds" "online". Im Oktober 1999
wurde daraufhin die Domain sf-radio.de aktiv. Im Juli 2000 gab es den großen Relaunch von sf-radio.de als
Portal für SF-Fans, mit dem Radioprogramm, täglichen SF-News, dem Corona Magazine und StellarCom als
Datenbank. Die Gründer und Leiter des Projekts sf-radio.de, Mike Hillenbrand und Klaus Michels, konnten
inzwischen über zwei Jahre lang ihr Verständnis eines Internetportals verwirklichen und haben das -
bei aller Bescheidenheit - recht erfolgreich getan: sf-radio.de ist inzwischen eine beliebte und oft besuchte
Website von SF-Fans für SF-Fans jeder Art geworden und während all dieser Zeit immer eines geblieben:
Unkommerziell.
Mit dem Beginn des Endes des dritten Lebensjahrzehnts eines Menschen - auf gut deutsch: Wir werden bald 30 und
sind langsam zu alt für den Job! - nähert sich der Zeitpunkt, den Staffelstab weiterzugeben: Mike
Hillenbrand und Klaus Michels hören daher mit dem Ende dieses Jahres als Leitung von sf-radio.de auf und
widmen sich anderen Dingen: Wein[Klaus], Weib[er: Klaus], Familie[Mike], Auto[Klaus] und Gesang[besser nicht!].
sf-radio.de - Das Sciencefiction-Portal im Internet wird natürlich weiterbestehen. Mit dem gleichen Team
und lediglich einer neuen Leitung soll es nach einer Vereinssitzung am 8. Dezember weiter gehen wie bisher: Mit
Spaß und Freude am Fansein!
Ganz ohne Worte kann sich Mike im Übrigen natürlich nicht bei den Hörern von SF-Radio verabschieden und so wird
es am 24. Dezember eine weihnachtliche Abschiedssendung von ihm geben, die er ganz sicher nicht ohne Emotionen
über die Bühne bringen kann und wird.
Aber Klaus & Mike verschwinden danach nicht vollends vom Bildschirm, - im wahrsten Sinne des Wortes. Mit SF-Media
bleibt es bei der erfolgreichen Verbindung und was die Zukunft bringt, liegt in den Sternen - wobei sich beide
zumindest beim Corona Magazine weiterhin ihr Gnadenbrot verdienen werden. Auch mit fast 30 kann man noch viel
bewegen, haben wir uns sagen lassen.
Denn eines bleibt: Nur der Himmel ist die Grenze!
Mike Hillenbrand
Klaus Michels
im November 2001
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Antenne Witten
Im Interview mit Mike Hillenbrand und Klaus Michels
(ad) SF-Radio ist Radio on demand. Man ruft als Zuhörer den gewünschten Bericht via Internet ab,
lädt ihn auf die Festplatte und kann ihn hören, wann immer man will. SF steht dabei für
Science-Fiction. Das Projekt ist nicht kommerziell und ausschließlich von Fans für Fans! Gast
unserer Sendung am 3. Dezember sind der Oberhausener Mike Hillenbrand und der Wetteraner Klaus Michels. Sie
haben SF-Radio aus der Taufe gehoben, seit 1998 sind sie für das Programm von SF-Radio verantwortlich.
Am 9. Dezember aber legen die beiden ihre Ämter (SF-Radio ist ein eingetragener Verein) aus beruflichen
Gründen nieder. Daher lassen Sie ihre Arbeit bei uns in der Sendung noch einmal Revue passieren.
Weitere Informationen zu Sender und Inhalten finden Sie im Internet unter den Adressen:
http://www.antennewitten.de
http://www.antennewitten.de/themen/index.php3?ide=ad2001-11-20-4800
(Zurück zum Inhalt)
Bei dem Wort Rollenspiel mag man an seltsam verkleidete Menschen denken, die im Wald Gotcha spielen oder
vielleicht an verrauchte Hinterzimmer, in denen mit seltsamen Würfeln um Erfahrungspunkte gespielt wird.
Ohne Rauch und Würfel gibt’s das auch im Internet - es gibt schließlich (fast) alles im Internet.
Bei Internet-Rollenspielen darf jeder mit oder ohne Verkleidung vor dem eigenen Computer an den Abenteuern
seiner Mannschaft oder seines Volkes teilnehmen. Name, Volk, Werdegang und Charaktereigenschaften sind dabei
ganz der eigenen Fantasie überlassen - aber natürlich im Rahmen der Möglichkeiten.
Inzwischen haben sich drei verschiedene Spielweisen im Web etabliert - per E-Mail, im Forum oder im Chat. Die
E-Mail-Variante läuft so ab, dass ein Rollenspieler die Aktionen seines Spielcharakters beschreibt und
diese per Mail an alle betroffenen Mitspieler schickt. Die Anderen reagieren auf die beschriebenen Ereignisse
in der gleiche Weise. So baut sich langsam eine Geschichte oder eine sogenannte Mission auf. Meist wird diese
Art des Spielens von Raumschiffmannschaften oder anderen überschaubaren Gemeinschaften bevorzugt.
Im Chat ist die Rollenspielatmosphäre wahrscheinlich am ehesten erreicht: Es wird sich regelmäßig
im Chat getroffen und dort ein bis zwei Stunden eine Mission live gespielt/geschrieben. Man kann nicht lange
über seine Aktionen nachdenken und muss schnell handeln, falls es nötig ist. Anwesenheit und
Aktivität während des Chats entscheiden über Befördung oder Rausschmiss. Einzige
Voraussetzung zum Spielen ist ein IRC-fähiges Chatprogramm.
Das Forumspiel funktioniert im einfachsten Fall so, dass die eigenen Aktionen einfach nicht per E-Mail verbreitet,
sondern in einem Forum gepostet werden. Dort sind sie für alle anderen frei zugänglich. Im
komplizierteren Fall haben sich einige Forumrollenspiele von der ursprünglichen Form zu Strategie- und
Wirtschaftssimulationen entwickelt. Wenn man sich anmeldet, sucht man sich das Volk für den eigenen
Charakter aus. Dieses Volk hat eigene Foren für Verwaltung, Militär und Regierung. Sobald man einem
Volk angehört, sind die Foren der anderen Völker für einen gesperrt.
Jedes Volk für sich bzw. dessen Regierung und Militär kann über Truppenbewegungen auf der
Forum-eigenen Galaxiekarte entscheiden oder ob ein anderer Planet angegriffen werden soll. Die Schiffe oder
Bodentruppen brauchen dann natürlich einen Kommandanten, der durch Siege Auszeichnungen für sich
selbst und Punkte für das Volk sammeln kann. Mit diesen Punkten können dann weitere Schiffe, Waffen
oder Abwehrsysteme gebaut werden. Dabei hat jedes Volk Stärken und Schwächen, die sich bei den Kosten
und Eigenschaften der gebauten Dinge abzeichnen. Am besten sind diese Rollenspiele wohl mit Orion II oder
ähnlichen Computerspielen zu vergleichen, lediglich sind die anderen Völker nicht vom Computer
gesteuert, sondern sind andere Rollenspieler.
Bei all diesen Rollenspielen ist das Ziel, die Geschichte voranzutreiben. Je engagierter man spielt, desto
größere Aufstiegschancen innerhalb des Rollenspiels hat man - dies drückt sich meist in
Rängen oder erreichten Punkten aus. Fehlen oder Inaktivität wird auf die eine oder andere Weise
bestraft.
Alpha Command - http://beam.to/stac
Im deutschsprachigen Internet ein fest etabliertes Netzwerk von Star Trek-E-Mail-Rollenspielen, früher
bekannt unter dem Namen "Alliance". Alpha Command bietet beim Eintritt zunächst eine Ausbildung
in der eigenen Akademie an. Dort lernt der Neuling alles, was man über die Regeln und Missionen wissen
muss. Nach Akademieabschluss kann sich der Kadett auf eines der Schiffe des Alpha Commands versetzen lassen.
Jedes dieser Schiffe ist dabei eine eigene unabhängige Rollenspiel-Gemeinschaft.
Neu beim Alpha Command sind das Marine Corps (Bodentruppen) und die Weltenforscher. Die Weltenforscher haben
dabei ein ganz neues Konzept – abgeschaut vom Anfang von Star Trek IX. Ihre Aufgabe ist es neue Planeten zu
erforschen und zu bewerten, ob sie in die Förderation aufgenommen werden können.
SW Empire - http://www.scifionline.de/StarWarsRS/
Ein SW-Rollenspielnetzwerk ähnlich dem Alpha Command aber größtenteils Chat-basiert.
Regelmäßig treffen sich die Raumschiffmannschaften in IRC-Chaträumen und spielen einzelne
Missionen durch. Der Neuling hat die Wahl, ob er dem Imperium, den Rebellen oder den Piraten angehören
will.
SG.Zone - http://rpg.sternentor.com/
Ein auf dem StarGate-Universum basierendes Forumrollenspiel. Es ist bereits ein umfangreiches Wirtschafts- und
Strategiespiel, mit ausgefeiltem Regelwerk und vielen Völkern.
Babylon 5 - http://www.bab5.f2s.com/forum/index.php
Ein B5-Rollenspiel, das sich noch im Aufbau befindet, am Ende soll es SG-Zone gleichen. Zur Zeit werden von den
Gründern die einzelnen Völker festgelegt, ihre Eigenschaften, Schiffe und Planeten. Eine Galaxiekarte
existiert ebenfalls schon. Wer von Anfang an bei einem Rollenspiel dabei sein möchte, hat hier die Chance
sogar schon bei den Regeln mitzuarbeiten.
Babylon 5 -
http://members.tripod.de/Babylon5_Rollenspiel/
Ein kleines Chat-Rollenspiel mit einem Raumschiff. Auf der Homepage findet man alle wissenswerten Details. Der
Vorteil kleinerer Rollenspiele mit kleiner Mannschaft ist immer, dass man als Neuling schon viel mitbestimmen
kann. Bei großen Spielen dauert es erst lange ehe man sich hochgearbeitet hat.
(Zurück zum Inhalt)
Die spezielle Relativitätstheorie
Die Relativitätstheorie, die Einstein 1904 entwickelt hat, ist neben der Quantenmechanik die am besten
überprüfte Theorie, die wir zur Zeit haben. Das liegt wohl auch daran, dass ihre Vorhersagen mit
den gewöhnlichen Vorstellungen von den Abläufen in Raum und Zeit nur schwer vereinbar sind.
Da gibt es Zeitdehnungen, Raumkrümmungen und Längenkontraktion, ganz zu schweigen von fallenden
Fahrstühlen und Zwillingsparadoxien. Kein Wunder, dass die Wissenschaftler bei dieser Theorie genauer
hingeschaut haben, bevor sie akzeptiert wurde.
Ein wesentliches Merkmal der Relativitätstheorie ist ihre Maßeinheit - die Geschwindigkeit des
Lichts. Das Licht als Grundlage für diese Theorie zu nehmen war nach der Maxwellschen Theorie und den
Experimenten von Michelson und Morley. Insbesondere dieses Experiment zeigte, dass sich das Licht in
unterschiedliche Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreitet. Das mag heute fast
selbstverständlich klingen, da wir heute wissen, dass Licht als Elektromagnetische Welle kein Medium
zu seiner Ausbreitung benötigt.
Anfang des letzten Jahrhunderts allerdings ging man davon aus, dass sich das Licht im Äther fortpflanzen
würde, nach diesem Experiment war das Festhalten an einem alles ausfüllenden Äther nur noch
mit erheblichen geistigen Verrenkungen möglich und man gab diese Vorstellung auf - einigen
Wissenschaftlern fällt das allerdings noch heute ziemlich schwer.
Die einzige Lösung, die sich in diesem Dilemma Anbot, war es das Licht selbst zum Maßstab zu machen
und den Rest der Welt dem unterzuordnen. Einstein war der Erste, der sich traute diese Konsequenz zu ziehen
und formulierte auf ihrer Grundlage die spezielle Relativitätstheorie.
Bei einer Lichtgeschwindigkeit von knapp 300 Millionen m/s fällt es im Alltag nicht auf, dass so vieles
nicht mehr den Erfahrungen entspricht, die wir gewöhnlich machen. Bei hohen Geschwindigkeiten hingegen
machen sich die Auswirkungen immer deutlicher bemerkbar.
Eine der Konsequenzen ist die sogenannte Zeitdiletation, sie besagt, dass die Zeit für einen schnell
bewegten Gegenstand immer langsamer vergeht, bis sie bei Lichtgeschwindigkeit schließlich aufhört
zu vergehen. Seltsam dabei ist jedoch, dass das nur für den äußeren Betrachter des bewegten
Teilchens gilt. Das Teilchen selbst ruht in seinem persönlichen Bezugssystem und so vergeht die Zeit
für das Teilchen ganz normal und es sieht in seiner Umgebung eine verlangsamte Zeit.
Auf diesem Phänomen beruht das Zwillingsparadoxon, auf das sich die Gegner der Relativitätstheorie
immer wieder berufen haben. Der durchs Weltall düsende Zwilling altert bekanntlich langsamer als der
Zurückgebliebende. Das Paradox besteht nun aber darin, dass sich der Zwilling auf der Erde aus der
Sichtweise des Raumfahrers bewegt, während der Raumfahrer in seinem eigenen Bezugssystem ruht und jetzt
behauptet, der zurückgebliebene Zwilling müsste langsamer altern. Dieses Paradox löst sich
allerdings in Wohlgefallen auf, wenn man berücksichtigt, dass die Erde während des ganzen Experiments
im selben Bezugssystem ruht, während sich die Rakete auf hin und Rückweg in unterschiedlichen
Bezugssystemen aufhält.
Mit Atomuhren und schnellen Flugzeugen konnte das Phänomen der Zeitdiletation inzwischen nachgewiesen
werden, und dazu zeigt uns auch die kosmische Höhenstrahlung, dass die Relativitätstheorie
funktioniert. Einige Teilchen die in den oberen Schichten der Atmosphäre entstehen, dürften
nämlich nicht den Erdboden erreichen, weil sie in der Zeit die sie dazu brauchen, zerfallen müssten.
Erklären kann man dieses Phänomen, wenn man berücksichtigt, dass das Teilchen sehr schnell ist
und seine Zeit deshalb langsamer vergeht.
Und mit diesen Schwierigkeiten können wir auch gleich die Vorstellung begraben, es gäbe so etwas wie
Gleichzeitigkeit zwischen zwei Ereignissen. Genaugenommen hängt dieser Eindruck wesentlich von den
Bewegungszuständen der beobachteten Ereignisse und dem Bewegungszustand des Beobachters ab.
Aber das seltsame Verhalten der Zeit ist nicht alles, was uns die spezielle Relativitätstheorie zu bieten
hat. Denn da ist ja noch das seltsame Verhalten von Zollstöcken bei Reisen mit hohen Geschwindigkeiten.
Betrachtet man einen vorbeirasenden Zollstock so stellt man nämlich fest, dass er kürzer ist als sein
ruhendes Pendant. Diese sogenannte Lorentz-Kontraktion beobachtet man aber ausschließlich in
Bewegungsrichtung des bewegten Gegenstands.
Wer aufgepasst hat, dem wird aufgefallen sein, dass sich die Zeit verlangsamt, während die Länge
gestaucht wird. Mathematisch handelt es sich hier tatsächlich um eine Drehung. Das bewegte Objekt wird
quasi aus der Raumdimension in die Zeitdimension gedreht. Bei der Berechnung legt man deshalb das
Koordinatensystem so, dass die Bewegung in Richtung einer der Hauptachsen geht, sonst wir das rechnen
komplizierter.
Trotzdem würde man bei einem vorbeifliegenden Raumschiff nicht nur eine Verkürzung sehen, sondern eine
Drehung wahrnehmen, die allerdings eine andere Ursache hat. Da sich das Licht nur mit endlicher Geschwindigkeit
ausbreitet, erreichen uns die Lichtstrahlen von der Hinterkante des Raumschiffes von einem weiter
zurückliegendem Ort als jene von der Vorderkannte - das Raumschiff scheint gedreht.
Zuletzt bleibt noch die Energie, denn auch diese ist von der Geschwindigkeit des Körpers abhängig und
wegen der Äquivalenz von Masse und Energie - klar, das wird bei ruhenden Massen durch E=mc2 beschrieben,
für bewegte Körper ist die Formel komplizierter - werden Objekte schwerer, je schneller sie sich
bewegen. Das ist auch der Grund, warum sich Körper nicht bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen lassen,
denn je schneller der Körper ist, desto schwerer wird er und umso mehr Energie ist notwendig, um ihn weiter
zu beschleunigen.
In Teilchenbeschleunigern wird diese Vorhersage täglich bestätigt, wenn Elektronen und Ionen in
Elektromagnetischen Feldern bis fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden und dann als Pfannkuchen - man
bedenke die Längenkontraktion - zusammenkrachen.
Und was ist jetzt, wenn man mit der Taschenlampe aus einem Raumschiff leuchtet, dass sich mit gewaltigen
Düsen der Lichtgeschwindigkeit genähert hat? Nun, das Licht entfernt sich vom Raumschiff mit
Lichtgeschwindigkeit und für einen externen, ruhenden Beobachter bewegt es sich ebenfalls mit
Lichtgeschwindigkeit, was sich aus der Theorie ableiten lässt und in Versuchen ebenfalls bestätigt
wurde.
Das waren in groben Zügen die wesentlichen Merkmale der speziellen Relativitätstheorie aber Einstein
ist weiter gegangen um unser Weltbild aus den Angeln zu heben. Deshalb gibt es noch eine Fortsetzung über
die der allgemeinen Relativitätstheorie in der es um Phänomene wie Schwerkraft und beschleunigte
Bezugssysteme geht.
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars: Veröffentlichungstermine.
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Episode II wird am 16. Mai 2002 in den USA und Canada anlaufen. Wann wir hier in Europa uns auf das
nächste Star Wars Abenteuer freuen dürfen hat FOX jetzt bekannt gegeben. Wie es scheint werden wir am
gleichen Tag in den Genuss kommen.
Der Film startet in Deutschland, Dänemark, Finnland, Irland, Schweden, der Schweiz und Großbritannien
ebenfalls am 16. Mai. (bl)
Link zum Thema:
http://www.starwars.com/
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Akte X: Serie reagiert auf 11.09.
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Die 9. Staffel der X-Akten wird durch die Terroranschläge am 11. September beeinflusst werden.
Executive Producer Frank Spotnitz ließ verlauten, kommende Episoden werden die derzeitige Situation in
den USA widerspiegeln.
"Ich denke es trifft nicht unsere Hauptstory," sagte er gegnüber TV Guide Online, "doch ich glaube das was
wir denken, worum wir uns sorgen und vor was wir uns ängstigen wird die Geschichten beeinflussen."
"Wir arbeiten gerade an einer Mythologie Episode und man wird etwas thematisch relevantes finden können,
etwas über den Kampf gegen das Böse, Fanatismus und Irrationalität," fügt Spotnitz hinzu. "Doch der Weg
wie man es zeigt muss angemessen sein und darf die Realität nicht herunterspielen. Wir haben ein breites
Spektrum in der Serie, aber wir können das paranormale nicht einfach mit der Realität vermischen." (bl)
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Akte X: Der zweite Kinofilm.
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20th Century Fox und Chris Carter sowie Frank Spotnitz verhandeln derzeit um einen zweiten
"Akte X"-Kinofilm. Laut "Variety" ist derzeit noch kein Regisseur bekanntgegeben worden, noch sei
bekannt, wer im Film dabei sein werde. Allerdings: Mulder und Scully sollen im Film dabei sein.
Der Film soll frühestens 2003 in die US-Kinos kommen. (phantastik.de, bl)
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Akte X: Doggett wird Mulder.
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Robert Patrick (Akte X Doggett) sprach mit SciFi Wire über seine Rolle.
Es wird einen Konflikt zwischen Agent Doggett und Agent Scully (Gillian Anderson) geben und eine
sehr überraschend gute Zusammenarbeit mit Agent Reyes (Annabeth Gish).
"Die Serie geht gleich nach der Geburt von Scullys baby weiter. Wir führen ein paar neue Charaktere ein
[Lucy Lawless als Shannon McMahon und Cary Elwes als A.D. Fullmer] und wir haben ein paar Türen
geschlossen während wir neue Verschwörungen und Nachforschungen geöffnet haben."
Patrick fügt hinzu, "Mal sehen, was ich Ihnen sagen kann ohne das mich Chris (Carter) tötet... Scully ist nicht
glücklich mit der Art wie Doggett mit den Nachforschungen der Supersoldaten umgeht. Für Doggett ist das
Alles ziemlich verwirrend, weil Scully wie hin und her gerissen scheint und das passt überhaupt nicht zu ihr.
Dafür gibt es natürlich einen Grund und er weiß nicht was. Doggett hat natürlich auch Ärger mit Kersh
(James Pickens Jr.). Doggett vertraut ihm nicht. Aber Reyes und Doggett arbeiten jetzt sehr stark miteinander."
Was Doggett angeht, so können die Fans damit rechnen, dass Doggett der "neue" Mulder werden wird.
"Ich habe diesen Platz ind er Serie jetzt vollkommen eingenommen. Das ist auch etwas ungewöhnlich für
Doggett. Man bedenke, dass Doggett ein sehr ehrgeiziger FBI Agent war, der hoch hinaus wollte und
respektiert wurde. Jetzt fühlt sich Doggett zurückgesetzt und ausgegrenzt. Und seine Freunde beim FBI
sind jetzt nicht mehr seine Freunde." (bl)
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Mutant X: Erfolgreicher Neueinsteiger.
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"Mutant X" lief im Oktober an und hat schnell die höchsten Ratings innerhalb der Syndication erreicht.
Die Serie basiert auf einer Idee von Avi Arad, dem Chef von Marvel Comics. Im Mittelpunkt steht
Mutant X, eine Organisation die versucht genetisch manipulierte Menschen vor sich selbst und vor der
Regierung zu schützen. John Shea spielt dabei Adam, einen reichen Wissenschaftler, der die Mutanten
ungewollt erschaffen hat und nun an der Spitze der Mutant X steht. (sf)
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Kampfstern Galactica: Eventuell ohne Bryan Singer.
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Bryan Singer ("X-Men") soll die geplante Neuauflage von "Kampfstern Galactica" verlassen haben. Laut
der Site "13th Street" ist die Serie damit allerdings noch nicht gestorben - auch wenn die Mitarbeiter des
Projekts bereits entlassen worden sein sollen. Ein neuer Regisseur für den Pilotfilm werde jetzt gesucht,
dann würden auch die Mitarbeiter zurückkehren. (sf)
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Douglas Adams: Letztes Buch wird veröffentlicht.
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Der unvollendete, letzte Roman von Douglas Adams "A Salmon of a Doubt" soll nächstes Jahr am Todestag
des Autors veröffentlicht werden. Es ist das sechste Buch aus der "Per Anhalter durch die Galaxie"-Reihe
und wird außer dem Roman Adams letzte Arbeiten beinhalten. (sf)
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Time Trax: Täglich bei Kabel 1.
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Die SF-Serie "Time Trax - Zurück in die Zukunft" wird ab dem 3. Dezember immer werktags gegen 15:30
Uhr bei Kabel 1 wiederholt. Die Ausstrahlung beginnt mit der Episode "Reise in die Vergangenheit". (sf)
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Shrek: Stellt "Monster" in den Schatten.
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Die computeranimierte Komödie "Shrek", in diesem Jahr bislang der erfolgreichste Film Nordamerikas, hat
am vergangenen Wochenende wieder einen Kassen-Rekord aufgestellt. In drei Tagen wurden in den USA
über 2,5 Millionen "Shrek"-DVD's und 4,5 Millionen VHS-Kopien verkauft. Nach Angaben von Dream Works
nahm das Studio rund 110 Millionen Dollar (240 Millionen Mark/123 Millionen Euro) ein.
Damit übertraf das "Shrek"-Videogeschäft sogar den neuen Disney-Film "Die Monster AG", der am
Eröffnungswochenende in den Kinos den größten Zeichentrick-Erfolg aller Zeiten feierte. Die einäugigen
freundlichen Monster spielten 63,5 Millionen Dollar (141,3 Millionen Mark/72,27 Millionen Euro) ein.
Dem sensationellen DVD/VHS-Erfolg von "Shrek" war eine aufwändige Werbekampagne vorausgegangen.
Der Video-Chef von Dream Works sagte dem "Hollywood Reporter", möglicherweise sei es die größte
Werbeaktion in der Geschichte der Video-Industrie gewesen. Seit dem Kinostart im Mai spielte "Shrek" in
den USA 266 Millionen Dollar ein und ist damit bislang der erfolgreichste Film des Jahres. (sd)
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Harry Potter: Filmstart diese Woche.
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Diese Woche läuft der heiß erwartete Streifen in den deutschen Kinos an. Die Zahlen aus den USA sprechen
für sich: Am ersten Wochenende gab es Rekord-Einnahmen und mit einer Rekordzahl von genau 1226
Filmkopien startete «Harry Potter und der Stein der Weisen» in der Nacht zum Donnerstag den 22.11.2001 in
den deutschen Kinos. Damit hat der Film über den Zauberlehrling den mit 1005 Kopien bisherigen Rekordhalter
"Star Wars - Die dunkle Bedrohung" überholt, teilte die Verleihfirma Warner Bros. mit. In vielen Städten
fieberten die Fans einer langen Harry-Potter-Nacht mit Butterbier und Schokofröschen entgegen. (sd)
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E.T.: Erobert den Globus.
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Zum 20. Geburtstag ihres Goldesels präsentieren Universal ein neues Logo. Paramount Pictures haben ihren
Berg, MGM ihren Löwen, Columbia Pictures ihre Freiheitsstatue und Universal Pictures ihren Globus. Und
letzteres Studiologo erfährt ab heute eine unübersehbare Veränderung, die erste seit 1995. Über die
kommenden 13 Monate wird - erstmals mit der heutigen Veröffentlichung des Thrillers "Spy Game" - die
Silhouette von E.T. und Elliott auf dem Fahrrad über den Universal-Globus fliegen, begleitet von John
Williams´ Filmmusik aus "E.T.", welche in die Firmenfanfare eingebaut worden ist.
Mit diesem Aufpolieren des Logos erweist die Filmgesellschaft einer ihrer erfolgreichsten Produktionen ihre
Reverenz, allerdings auch nicht ganz uneigennützig, ist damit doch zugleich natürlich auch Werbung für
die Wiederaufführung des Science Fiction-Films von Steven Spielberg ("A.I.") beabsichtigt, der im März zu
seinem 20. Geburtstag weltweit in einer überarbeiteten Version wieder in die Kinos kommt. (sd)
Link zum Thema:
http://www.spielfilm.de/
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Herr der Ringe: Erfordert Sitzfleisch.
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Die Länge des am 19. Dezember anlaufenden Films ist beachtlich. Die Zuschauer können sich auf ganze 2
Stunden und 58 Minuten im Reich der Hobbits und Elben freuen. Also: Besser nicht zu viel Cola trinken! (sd)
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Herr der Ringe: Der Soundtrack.
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In einem Interview mit dem Komponisten des Soundtracks, Howard Shore (Filmmusik für u. a. The Cell,
Dogma, eXistenZ), dass er bereits seit Oktober letzten Jahres an dem Projekt arbeitet. Er sagte, er habe zwar
die Tolkien Bücher irgendwann in den sechziger Jahren gelesen, benötigte aber ungefähr vier Monte für
Recherchen, um die richtige Stimmung für den Film zu schaffen. Aufgenommen wurde der Soundtrack mit
dem 100-köpfigen London Symphonic Orchestra und einem Chor der aus noch einmal 100 Sängern bestand.
Die Arbeiten für den zweiten Teil der 'Ringe'-Saga hat Shore bereits begonnen. (sd)
Link zum Thema:
http://www.soundtrack.net/
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Blade 2: Spektakuläre Action und alte Bekannte.
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Nach einem geheimen Test-Screening in America wurde bekannt, dass im zweiten Teil des Vampir-Schockers
spektakuläre Actionszenen enthalten sind. Wer den ersten Teil mochte wird den zweiten Teil lieben, so das
Urteil des Testers. Zum Inhalt: Blade sieht sich gezwungen, mit einer Spezialeinheit des Volks der Vampire
zusammen zu arbeiten, als die 'Reapers' auf den Plan kommen. Diese neue Art von Vampiren sind eine
"Kreuzung als glatzköpfigem Albino und Predator" und bedrohen die Existenz der herkömmlichen
Blutsauger, weil sie keine Menschen, sondern ihre Artgenossen aussaugen. Das sogenannte
'Bloodplack' der Vampire wird geführt von 'Reinhardt', der von Ron Pearlman (Vincent aus 'Die Schöne
und das Biest') gespielt wird. Kämpferisch steht das Bloodpack Blade in nichts nach. (sd)
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