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18. Januar 2002 - Ausgabe 92 - "Show me the money!"
Euro-Ausverkauf.
Der Weihnachtsbaum ist abgeputzt, die Feierlichkeiten sind vorüber. Ein neues Jahr hat begonnen und wir
sind gespannt auf dieses neue Jahr. Natürlich geht es weiter wie bisher, auch in unserer Redaktion. Doch
2002 könnte etwas Besonderes werden: die 100. Ausgabe des Corona Magazines wird erscheinen,
Conventions werden wir auch dieses Jahr besuchen. Es geht weiter mit neuen Folgen von neuen Serien.
Altes wird in neuem Glanze erscheinen, wir werden uns mit Sequels, Prequels und Remakes herumschlagen.
Wir werden eine Menge Spaß haben, aber auch eine Menge Stress. Wie immer hat jede Münze zwei Seiten,
auch die neuen Euros, die uns zum Teil schwer im Geldbeutel liegen – für was werden wir sie dieses Jahr
ausgeben?
Für Kinotickets, für Bücher, für Videos oder DVDs – oder PC Spiele oder Comics? Auf Conventions für Fotos
und Autogramme?
Meistens für Kaffee, den man braucht, wenn man ein irgendwie geartetes Vorwort für die erste Ausgabe des
Jahres schreiben will.
Wie auch immer.
Ich hoffe, Sie, werter Leser, sind gut nach 2002 hinübergerutscht und können sich jetzt entspannt
zurücklehnen und diese Ausgabe in Ruhe lesen.
Und bald ist schon wieder Weihnachten.
Ihre Berit Lempe
Stellv. Chefredakteur
Pfadfinder
1. Was kommt 2002?
2. Star Trek Comics
3. Kolumne: Stoff für kalte Winterabende
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Robert Duncan McNeill
6. Kreuzfeuer
7. Rating Report
8. Lesezeichen
9. Episodenlogbuch: Enterprise (ohne große Spoiler!)
10. Spezial: Von Worm zu Storm (2.2)
11. Perry Rhodan: Die Exposé-Autoren
12. Webwatcher: hoerothek.de
13. Buffy: Die 6. Staffel (1.2)
14. Andromeda: Ein Ausblick (2.2)
15. Ice Planet: Eine Welt voller Wunder? (1.2)
16. Wissenschaft: Die Ozeane
17. Subspace Link
Ein Blick auf das kommende Jahr und seine Attraktionen.
Das neue Jahr ist da. Zeit ein wenig Orakel von Delphi zu spielen und zusammenzutragen, was denn da anrollt,
ob im Fernsehen oder im Kino, ob in Deutschland oder in Amerika.
Eigentlich ist dieses auch eine Art Verzeichnis, was die Redaktion des Corona Magazines in den
nächsten Monaten beschäftigen wird.
2002. Das Jahr in dem Akte X in den USA endlich auslaufen und von den TV-Schirmen verschwinden wird?
Manche hoffen es, manche sind der Meinung, dass es schon fast Realität ist.
2002. Juni. Die nächste Comicverfilmung steht uns am 6.6. ins Haus. Spiderman alias Peter Parker wird
die Bösewichter aufmischen und den Trailern zufolge wird das in einer doch recht ansehnlichen Art
geschehen.
Doch schauen wir erst einmal auf diesen Monat. Am 22. Januar, also besser gesagt nächsten Dienstag
läuft der Pilotfilm zu James Camerons Serie Dark Angel auf RTL, und wird dann ab dem 29. Januar
regelmäßig auf VOX zu sehen sein. Also werden wir uns auch noch ausführlich mit der
2. Staffel, die gerade in den USA läuft, beschäftigen. Vor allem interessant, da auch Nana Visitor
in der 2. Staffel eine Rolle spielt.
Ende Januar, am 31.1. läuft außerdem in den Kinos ein netter Trickfilm der Pixar Studios an, Die
Monster AG. Im Englischen Original leihen John Goodman und Billy Crystal den animierten Monstern ihre
Stimmen, die jeden Abend durch die Türen diverser Abstellkammern und Kleiderschränke in die
reale Welt kommen, um Kinder zu erschrecken. Der Film ist perfekt animiert und lustig bis zum Abwinken.
Davor läuft am 24.1. Vanilla Sky bei uns an, eigentlich auf den ersten Blick kein Genrefilm, doch wie ich
aus gut-informierten Kreisen erfahren habe, entpuppt sich der Film dennoch als solcher. Dabei geht es darin
um einen reichen, erfolgreichen Mann (Tom Cruise), der durch einen Unfall fast alles verliert, sein Gesicht
wird verstümmelt, doch dann wendet sich alles zum Guten. Doch das scheint nur so. Die
Umstände in die er gerät werden immer bizarrer und er ist sich nicht sicher ob das alles real ist,
oder nur ein Traum. Aber wirklich ist der Film ein Remake des Films Open Your Eyes aus dem Jahre 1997.
Mehr Remakes braucht das Land, und wir brauchen auch nur bis März zu warten. Dann kommt
nämlich die Zeitmaschine, The Time Machine , in die Kinos. Was von dem originalen Buch von H.G.
Wells noch übrig geblieben ist? Wahrscheinlich wenig.
Auch am 21.3. startet bei uns Ice Age, ein schriller Trickfilm in dem die Hauptcharaktere Wesen aus der
Eiszeit sind und versuchen dem Eis zu entfliehen.
Aber es geht auch noch ein wenig beklemmend und panisch zu im März, am 28. kommt ein neuer Film
von David Fyncher (Fight Club) in die Kinos, in der Hauptrolle Jodi Foster. Panic Room ist ein speziell
ausgestatteter Raum, in den niemand eindringen kann und in den sich die Charaktere bei einem Einbruch
flüchten. Ein Konzept das man meiden sollte, wenn man klaustrophobisch veranlagt ist...
Der neue SF-Film mit Jet Li , The One, ist für Frühjahr 2002 vorgesehen, wann genau
steht noch nicht fest, aber auch dieser Film scheint interessant zu sein, er erzählt die Geschichte des
Polizisten Gabe Yulaw (Jet Li), der feststellen muss, dass er plötzlich von einer Kopie seiner selbst
gejagt wird. Diese Version von Gabe nennt sich Gabriel Yulaw und kommt aus einem Paralleluniversum.
Nachdem Gabriel bereits mehr als 100 Kopien seiner selbst in anderen Universen getötet hat, will
er durch den Mord an Gabe erreichen, dass er zum "Einzigen", "The One" im
Multiversum wird. Gabe will natürlich verhindern, dass er getötet wird, doch es ergibt sich
ein Problem: wenn Gabe Gabriel tötet, wird er selbst zu "The One" - und die Folgen
könnten ungeheuer sein...
1982 kam er in die Kinos, 2002 feiert der Film sein 20jähriges Jubiläum und kommt deshalb in
einer neuen Fassung nochmal in die Kinos. Die Rede ist von E.T. dem zerschrumpelten Außerirdischen
mit dem gewissen ‚touch‘. Wann der Film nun wieder in unsere Kinos kommen soll, ist noch unklar.
Von vielen sehnsüchtig erwartet, von vielen mit Argwohn betrachtet – Star Wars Epsiode II – Angriff
der Klonkrieger kommt am 16. Mai zu uns, und auch in den USA läuft das Prequel aller Prequels an diesem
Tag an. Eigentlich überall in der Welt ("One world one release") und das hat ja auch bei "Herr
der Ringe" 1 schon gut geklappt. Ich denke Star Wars kennt fast jeder und ich brauche nicht weiter auf die
Story eingehen. Jedenfalls wird es diesmal einen doch hyper-romantischen Kontext geben. Wer’s mag...
Auch im Sommer werden so einige Knaller in den Kinos anlaufen, aber so richtig auf dem Terminkalender sind diese
noch nicht aufgetaucht.
Außer ein Sequel, das durchaus witzig werden wird, Agent K und Agent J werden die Erde hoffentlich
von ausgeflippten oder hungrigen Aliens beschützen, ja, es ist dann Zeit für Men In Black 2
und der kommt am 11.7. in die Kinos.
Für November ist nun endlich Star Trek X: Nemesis angekündigt. Daran wird sich aber vielleicht
doch noch etwas ändern. November ist noch weit hin und das bedeutet auch, dass Weihnachten
noch weiter weg ist.
Und da kommt dann der zweite Teil der Tolkien Saga in die Kinos: Herr der Ringe: Die Zwei Türme.
Wer jetzt schon wissen will, worum es geht, der möge das Buch noch vorher lesen. Genug Zeit bleibt ja.
Auch für den heimischen Bildschirm hätten wir da einen Tipp für 2002:
Der Film lief bei diversen Filmfesten, unter anderem auch auf dem Fantasyfilmfest in Köln, wurde aber
einer breiten Öffentlichkeit vorenthalten.
Der Film heißt Donnie Darko und handelt von einem Teenager, der von einem Hasen gewarnt
wird, dass ein Flugzeug auf sein Haus stürzt. Der Hase ist keine Halluzination oder vielleicht knuffig oder
niedlich. Es ist ein wirklich durchtriebener Bursche, der den Jungen anstiftet mit ihm die ganze Stadt zu
terrorisieren. Interessant für SF-Fans, denn das Konzept gründet sich auf Zeitreisen.
Bleiben wir dann doch noch bei Videos / DVDs, denn am 7. März tut sich im Bereich DVD nun endlich
etwas, auf das viele "Star Trek"-Fans gewartet haben: "Star Trek: Das nächste
Jahrhundert" kommt auf den Markt.
Genaueres haben wir beim Trekdinner Hannover erfahren.
Schick ist sie, die neue Collectors Edition! Ein silberfarbenes Kunststoff-Hardcase mit eingeprägtem
TNG Kommunikator enthält ein siebenteiliges DVD Set. Das Booklet aus festerem Material ist komplett
in Farbe gedruckt und enthält neben Hinweisen zur DVD auch Kurzvorstellungen der Crew. Das
Hauptaugenmerk beim Design lag eindeutig darauf, ein edel aussehendes Produkt im
"Star Trek"-Design herzustellen.
Enthalten ist neben der deutschen Version, natürlich die englische Originalversion und italienische und
französische Synchronisationen. Kleiner Wermutstropfen – die englische Version ist in Dolby 5.1
aufgenommen, die anderen Sprachen nur in Mono, weil für Paramount die Konvertierung der damaligen
Mono-Synchronisation zu aufwendig war.
Die Menüs der DVDs werden in den bekannten Okudagrammen dargestellt, sind also den Displays auf
der Enterprise nachempfunden.
Über Trekdinner und Fanclubs wird Paramount ein Abo-System einführen, bei dem es exklusiv
für deutsche Fanclubs zur ersten Staffel eine Bonus DVD mit unveröffentlichtem Material,
Schauspieler Features, Berichten aus dem Fandom usw. geben wird. Diese DVD wird nicht im Handel
erhältlich sein und ist nicht Bestandteil der Box, sondern wird beim Versand für Abonnenten
beigefügt.
Für die 3. und 5. DVD sind ebenfalls Bonus Releases geplant. Zusätzlich bekommen die Abonnenten
die neue DVD ca. 14 Tage früher als der reguläre Handel.
Paramount plant, alle Serien auf DVD heraus zu bringen, die Reihenfolge ist allerdings noch ungewiss. Die
Veröffentlichung der neuen "Enterprise"-Serie wird derzeit noch diskutiert. Im
Gespräch sind die Varianten, sie als Staffelpaket oder einzeln herauszubringen.
Das zum Ausblick auf das Jahr 2002. Es scheint ja prall gefüllt mit SF und Fantasy zu sein. Warten wir’s ab...
(Zurück zum Inhalt)
Sprechblasen und Wurmlöcher: Aktuelle "Star Trek"-Comics.
Wann haben Sie eigentlich zum letzten Mal ein Comic-Heft in der Hand gehabt? Und wer spielte darin die
Hauptrolle? Vielleicht Micky Maus und Donald Duck? Oder eher Sun-Goku und Konsorten aus zahllosen
japanischen Manga-Comics? Hut ab, wenn Ihnen die Namen Dan Cooper, Michel Vaillant oder Luc Orient
etwas sagen – dann hüten Sie auf dem Dachboden oder im Keller sicher noch einen Stapel alter
Zack-Magazine aus dem letzten Jahrhundert. Doch haben Sie schon mal ein Heft mit Captain Kirk,
Commander Riker, Fähnrich Nog oder Neelix in den Händen gehalten? Sowas gibt es gar nicht?
Weit gefehlt. Schon seit mehreren Jahrzehnten erscheinen in zahlreichen Verlagen gezeichnete Abenteuer zu
sämtlichen "Star Trek"-Serien – und in der Summe deutlich mehr als es "Star
Trek"-Bücher gibt.
Der deutlichste Unterschied zwischen einem Enterprise-Buch und einem -Comic ist natürlich das Format
– dick und mit vielen Buchstaben das eine, dünn und mit bunten Bildern versehen das andere. Doch
deswegen ist das Verfassen eines Comics keineswegs leichter: Anders als ein Buch ist ein Comic Teamarbeit
pur. Mindestens sechs Leute wirken typischerweise daran mit. Der Autor, der für die Geschichte sorgt,
der Penciler (P), der mit dem Pencil, also dem Bleistift die Charaktere und Schauplätze ins Leben ruft,
der Inker (I), der mit Tusche (Ink) die Konturen des Pencilers nachzieht, der Colorist, der die Bilder mit Farben
versieht und der Letterer, der perfekt gleich ausschauende Buchstaben in jede Sprechblase malt. Fehlt nur
noch ein Redakteur, der sämtliche Arbeitsschritte koordiniert, damit es kein heilloses Durcheinander
gibt. Somit ruht die Qualität eines Comics nicht allein auf den Schultern des Autors. Denn sollte der
Penciler alle Helden so ausdrucksstark wie eine Horde Teletubbies skizzieren, helfen auch die
schönsten Farben des Coloristen nichts. Und wenn der Inker alle filigranen Gesichter des Pencilers
in grobschlächtige Grimassen verwandelt oder die Geschichte so schlecht ist, dass selbst die besten
Zeichnungen der Welt nichts mehr verbessern können – Sie verstehen das Prinzip.
Umso schöner, wenn das Zusammenspiel der Kreativlinge ausgezeichnet klappt, wie es in der aktuellen
"Star Trek"-Reihe des Dino-Verlags überwiegend der Fall ist. Seit Juli 2000 erscheinen bei
den rührigen Schwaben alle zwei Monate die neuesten Geschichten aus dem Trek-Universum, in den
USA zurzeit bei Wildstorm Productions veröffentlicht, einem Label des Superman-Verlagshauses
DC Comics. Die Hefte gab es anfangs in zwei Geschmacksrichtungen: Als geklammertes Heft für rund
vier Euro oder etwas teurere Prestige-Ausgabe mit Klebebindung, die sich mit beschriftetem Rücken
und edel glänzendem Logo auf jeden Fall besser im Regal macht. Für einen Preis zwischen
sieben und neun Euro ist das Heft außerdem anzeigenfrei. Inzwischen erscheinen die nur noch
die Prestige-Ausgaben, in denen leider die launigen "Subraum-Botschaften", also die Leserbriefe,
Kommentare und Infos aus der Redaktion weggefallen sind. Neben neun "normalen" Ausgaben
sind bislang drei Sonderhefte erschienen, die wir, ebenso wie weitere Neuerscheinungen dieses Jahres, in einer
der nächsten Ausgaben des Corona Magazines unter die Lupe nehmen.
Band 1: Unter falscher Flagge
Wie im Fernsehen, so auch auf dem Papier: Die Voyager hat's nicht leicht. Und damit meinen wir nicht etwa den
beschwerlichen Weg zurück in den Alpha-Quadranten – die Janeway-Crew selbst bleibt im ersten Band
der Dinos seltsam distanziert. Das mag einerseits an der Standard-Story liegen (Borg-Schiff bedroht Voyager
– doch sind die Borg wirklich Borg?), andererseits an den Zeichnungen von Jeffrey Moy (P) und W. C. Carani
(I): Die Besatzung wirkt im Schnitt 20 Jahre jünger. Captain Janeway etwa ändert ihr Aussehen
teils derart, dass selbst Odo seine helle Freude daran hätte. Dass die Geschichte linear verläuft
und die Handlungsebene nie wechselt, trägt dazu bei, dass eigentlich kaum richtige Spannung aufkommt.
Für absolute Voyager-Fans und Sammler.
Band 2: Verwirrspiele
In "Verwirrspiele" haben Captain Kirk und seine Mannen ihren ersten Dino-Auftritt. Sie werden
von der Föderation beauftragt, Spocks altem Sternenflottenkameraden Armand St. John einen Besuch
auf Pollux II abzustatten. St. John soll eine Erfindung gemacht haben, die mehr als bahnbrechend sein soll.
Charmant greift die Geschichte Elemente aus der Classic-Episode "Ein Parallel-Universum" auf,
als St. John die Crew mit den unterschiedlichsten Varianten seiner selbst konfrontiert. Und wem eine Captain
Jane T. Kirk noch nicht ungewöhnlich genug ist, der wird spätestens beim sehr schrägen
Ende an die TV-Episoden aus den späten 60ern erinnert. Die Zeichnungen von Aaron Lopresti (P)und
Randy Emberlin (I) sind durchweg gut – einen so schlanken Captain Kirk haben wir schon lange nicht mehr
gesehen. Empfehlenswert.
Band 3: Elite Force
Der zweite Auftritt der Voyager-Crew. Allerdings halten sich die Brückenoffiziere bis auf Commander
Tuvok eher bedeckt. Kein Wunder, schließlich handelt es sich bei diesem Band um den Comic zum Spiel,
namentlich "Star Trek Voyager: Elite Force". War der 3D-Shooter um einen seltsamen
Schiffsfriedhof, auf dem die Voyager unfreiwillig fest sitzt, schon als PC-Spiel recht kurz, so ist der Comic
nochmals gekürzt worden. Schade, denn zwei der fantastischen Szenarien bleiben so den Spielern
vorbehalten. Dennoch ein stimmiges Abenteuer, dass für den eher schwachen ersten Band mehr als
entschädigt. Auch, wenn die Zeichungen der Senior-Crew wieder vom Duo Moy & Carani kommen ...
Band 4: Im Bann des Wolfs
Nach drei Bänden feiert nun auch die Enterprise 1701-D ihren Comic-Einstand. Auf dem Planeten Enoch-7
herrscht das Chaos. Es stellt sich heraus, dass ein alter Bekannter für Krieg und Verderben auf der Welt
verantwortlich ist: Redjack, der schon in der klassischen Trek-Folge "Der Wolf im Schafspelz" sein
Unwesen getrieben hatte. Wie Data als Sherlock Holmes versucht, dem von negativen Gefühlen lebenden
Wesen auf dem Holodeck das Handwerk zu legen, haben die Autoren Christopher Golden und Tom Sniegoski
spannend beschrieben. Bis auf eine gerade volljährig erscheinende Dr. Crusher machen auch die
Zeichnungen (Dave Hoover (P), Troy Hubbs (I) und Jason Martin (I)) einen runden Eindruck – aber, hey:
Comics werden scheinbar hauptsächlich von (jungen) Männern gekauft. Mit seiner Serien
übergreifenden Story macht dieser Band Lust auf mehr – doch vor dem brillanten "Spiel auf
Zeit" (Band 6) wartet ein weiteres Voyager-Abenteuer auf uns.
Band 5: Ein Hauch von Avalon
Diese Voyager-Geschichte könnte eigentlich sehr unterhaltsam sein. Der Holodoc ist darin auf der Suche
nach einem Turm, in dem ein außerirdisches Völkchen ein Waffenarsenal angelegt hat. Problem
Nummer eins: Der Turm befindet sich auf einer Welt, deren Bewohner auf dem Entwicklungsstand des
Mittelalters leben. Problem Nummer zwei: Der mobile Emitter des Docs wurde beschädigt und verliert
langsam, aber beständig an Leistung. Mit Hilfe eines entehrten Knappen versucht er, im Kampf gegen
die Zeit den Turm zu erreichen. Nun ja. Wer Captain Janeway immer schon in einer goldenen Rüstung
und den Doc als Drachentöter erleben will, ist hier richtig. Allerdings plätschert die Geschichte
auf einem durch einen Mangel an wirklichen Gefahren und Abenteuern äußerst bescheidenen
Spannungs-Niveau dahin. Die Zeichnungen von David Road (P, I) trösten darüber ein wenig
hinweg.
Band 6: Spiel auf Zeit
Dieser Band eröffnet eine Serie von drei ausgezeichneten Geschichten. Und dabei wirken in "Spiel
auf Zeit" noch nicht mal TV-bekannte Sternenflottenoffiziere mit. Stattdessen handelt es sich um die
Crew der USS Excalibur um Captain Mackenzie Calhoun, bekannt aus den Büchern des
Trek-Vielschreibers Peter David. Man merkt sofort, dass hier ein erfahrener Autor am Werk war:
Die Sprechblasen sind groß und zahlreich, die Story unglaublich spannend. Nebenbei erfährt
man noch etliche Details aus der Vergangenheit des Captains – clevere Masche, um auf Davids "New
Frontier"-Buchreihe aufmerksam zu machen. Ohne zuviel von der Handlung verraten zu wollen:
Mackenzie steht vor dem Problem, nicht an zwei Orten gleichzeitig sein zu können – und setzt dazu
einen Trick aus der Trek-Frühzeit ein, der ihn am Ende der Geschichte in arge moralische Bedrängnis
bringt. Ein Abenteuer von höchster Qualität, dafür sorgen auch Michael Collins (P) und
David Roach (I).
Band 7: Wolfsspuren
Am besten sind die "Star Trek"-Geschichten dann, wenn sie Lücken im Trek-Universum
schließen oder hinreißend nostalgisch alte Classic-Folgen mit neuen Serien verbinden . Da machen
auch Comics keine Ausnahme. "Wolfsspuren" verknüpft die nächste Generation mit
Deep Space Nine und benutzt dazu Charaktere aus der klassischen Serie – was könnte man sich mehr
wünschen? Die Autoren sind keine Geringeren als die Trek-Urgesteine A. C. Crispin und Howard
Weinstein, die den gefährlichen ersten Kontakt der Cardassianer mit der Föderation schildern.
Obendrein lernt der Leser, wie Sarek seine dritte Frau kennen gelernt hat und dass Spock seinem Vater in
Dickköpfigkeit in nichts nachsteht. Dr. McCoys trockene Sprüche sind das Tüpfelchen
auf dem i dieses Bands, für dessen hervorragende optische Umsetzung Carlos Mota (P) und das
Inker-Trio Keit Aiken, John Nyberg und Derek Fridolfs verantwortlich sind.
Band 8: Missionen
Etwas ungewöhnlich: In "Missionen" gibt es keine durchgehende Geschichte, sondern
sechs kurze Episoden quer durch alle Serien. Doch darunter leidet die Qualität weder inhaltlich noch
optisch, ganz im Gegenteil. "Blutlinie" bringt Captain Kirk mit seinem Neffen Peter Kirk zusammen,
der immer noch einen Groll gegen ihn hegt, weil er ihn für den Tod seiner Eltern verantwortlich macht.
"Ein Fels in der Brandung" spielt auf einem Bergbau-Planeten und erzählt, wie sich die
Bergarbeiter mit Hilfe der Horta gegen anrückende Borg verteidigen. "Wen die Sterne
rufen" ist ein sehr ungewöhnlicher Beitrag in Form eines Hefts der "Unglaublichen
Geschichten", bekannt aus DS9. Benny Russell alias Captain Sisko versucht darin verzweifelt,
einen Verlag für seine Science-Fiction-Geschichten zu finden. Seven of Nine ist die Hauptperson
in "Vergebliche Manöver": Sie denkt sich allerlei Verbesserungen der Voyager aus,
die die Heimkehr des Schiffes beschleunigen sollen, jedoch spektakulär fehlschlagen. "Das
Vermächtnis der Elenor Dain" bringt die Enterprise-D zurück zu Feeniks-Denn IV, einem
Planeten, auf dem Captain Kirk hundert Jahre zuvor eine Evakuierung der Bevölkerung angeordnet
hatte. "Alte Freunde", die letzte Geschichte, nimmt den Leser mit zu einem schwer kranken
Dr. McCoy, der kurz vor seinem Tod Besuch von Scotty und Mr. Spock bekommt.
Band 9: Planeten-Killer
Gegen die drei ausgezeichneten vorigen drei Bände fällt "Planeten-Killer" inhaltlich
stark ab. Richtig, es handelt sich wieder um ein Voyager-Abenteuer, das sich der inzwischen bewährten
Formel bedient, eine klassische Trek-Episode aufzugreifen, eben die namensgebende
"Planeten-Killer". Eine Welten fressende Waffe, die Captain Kirk schon vor vielen Jahren auf
spektakuläre Weise deaktivieren konnte, macht nun Captain Janeway das Leben schwer. Allerdings
spult das Autorenehepaar Dean Wesley Smith und Kristine Kathryn Rusch die Story derart routiniert und
linear ab, dass zu keinem Zeitpunkt besondere Dramatik aufkommt. Ob der Heimatplanet der Rekced, einer
Spezies bizarrer Tentakelwesen, nun in die Luft fliegt oder nicht, ist dem Leser die meiste Zeit herzlich egal.
Dafür sind als kleiner Ausgleich die Zeichnungen der drei Einzelhefte (P: Robert Teranishi, I: Claude
St. Aubin), die in dieser Ausgabe zusammen gefasst wurden, deutlich besser als die der übrigen
Voyager-Geschichten. Allerdings werden etliche Seiten mit großflächigen Explosionen und
Panoramen "verschwendet", die besser für eine spannendere Geschichte genutzt
worden wären.
(Zurück zum Inhalt)
Momentan ist rein "Star Trek"-mäßig nicht viel los im Staate Deutschland. Die
Voyager beendet das siebte Jahre ihrer Reise zwar demnächst auf Sat1, aber das hat sie ja auch schon
auf Premiere getan. Die neue Serie "Enterprise" kehrt in den USA gerade aus der Winterpause
zurück, aber in Deutschland sind jetzt gerade mal die ersten Episodentitel bekannt geworden, von einer
Ausstrahlung sind wir hier noch monatelang entfernt. In den Staaten wird gerade fleißig an "Star
Trek X" gedreht, aber erstens kennen wir den Inhalt ja eigentlich schon längst und wie die filmische
Umsetzung aussieht, erfahren wir zudem frühestens im Herbst dieses Jahres. Nix ist los. Gaaaar nix. Und
dabei sind die Nächte immer noch lang, das Fernsehprogramm immer noch lausig und die Videothek um
die Ecke bietet auch kaum Neuheiten.. also, was tun?
Korrekt: Lesen! Nicht irgendwas, sondern "Star Trek"-Romane! Und damit wir uns richtig
verstehen: Am besten gute "Star Trek"-Romane, dann macht es nämlich auch Spaß.
Um die kalten Winterabende überstehen zu können, kommen hier drei Tipps, bei denen Euch das
rechte "Star Trek"-Feeling wärmen kann:
1. Für Fans der Classic- und der TNG-Crew empfehle ich:
Michael
Jan Friedmann – Die andere Seite
Inhalt: Botschafter Spock wird im romulanischen Imperium gefangen genommen. Die Föderation reagiert
unverzüglich und entsendet den Captain der U.S.S. Enterprise NCC 1701-D, um möglichst auf
diplomatischem Wege die Situation zu klären und Botschafter Spock zu befreien. Captain Picard
erhält dabei besondere Unterstützung durch den uralten Admiral Dr. Leonard H. McCoy, der seine
eigenen Vorstellungen von einer erfolgreichen Rettungsmission hat, die nicht mehr so recht der Politik der
Sternenflotte entsprechen. Korvettenkapitän Montgomery Scott, der im 24. Jahrhundert bekanntlich auch
noch körperlich und geistig frisch durch die unendlichen Weiten gondelt, entschließt sich gar, auf
eigene Faust dem gefangenen Freund und Kameraden aus alten Zeiten zu Hilfe zu eilen -- bis er ebenfalls von den
Romulanern festgesetzt wird.
Kommentar: Wem diese Zusammenfassung bekannt vorkommt, der wird vielleicht schon vor Jahren den Roman
"Crossover" aus dem vgs-Verlag gelesen haben, der seinerzeit damit begann, Romane zu "Star
Trek" als Hardcover zu veröffentlichen. Aber egal, ob nun "Crossover" im Hardcover
oder "Die andere Seite" als Taschenbuch, die Geschichte um das Zusammentreffen von Classic-
und Next-Generation-Charakteren aus der Feder von "Star Trek"-Autorenveteran Michael Jan
Friedman ist sicher eine der besten, die in dieser Reihe jemals geschrieben wurde.
Wenn Scotty im Versteck vor den Romulanern den großen Vogel der Galaxis beschwört (wie Gene
Roddenberry, der Schöpfer von Star Trek, von seinen Fans liebevoll genannt wurde) oder im Stile des
legendären Captain Kirk ein Schiff der Constitution-Klasse mit Namen U.S.S. Yorktown kurzerhand
entführt (wie die U.S.S. Enterprise in Roddenberrys ersten Entwürfen von 1964 zuerst
hieß), schlägt das Herz eines jeden Fans höher. Friedman baut mehrere solcher
versteckten Anspielungen in eine spannende und lesenswerte Geschichte ein, die mehr als einmal eine
überraschende Wendung nimmt.
Damit eignet sich der Roman sowohl für Fans von "Star Trek", als auch für solche,
die es werden wollen. Die andere Seite ist eines dieser Bücher, die man immer wieder gerne liest. Ein
Klassiker, den man nicht verpasst haben sollte
2. Für Fans der ehemals cardassianischen Raumstation nahe Bajor dürfte dieser Titel das Beste
sein:
Dafydd
ab Hugh – Gefallene Helden
Inhalt: Das Raumschiff einer unbekannten Spezies passiert das Wurmloch und greift Deep Space Nine an.
Offensichtlich wollen die Fremden einen ihrer Artgenossen befreien. Die unheimlichen, roboterhaften
Wesen halten sich nicht lange mit Verhandlungen auf, sondern schicken ein Enterkommando auf die
Station. Und jeder, der ihre Frage nach dem vermeintlichen Gefangenen nicht beantworten kann, wird
tötet. Commander Sisko und seine Crew versuchen mit allen Mitteln, die Station zu verteidigen.
Doch die skrupellosen Angreifer sind durch ihre Körperpanzer nahezu unverwundbar. In diesem
ungleichen Kampf hat Ben Sisko bald alle Mitglieder seines Teams verloren. Da entschließt er sich
zu einem letzten, verzweifelten Schritt: Er will die Aliens in eine tödliche Falle locken, auch wenn er
sich selbst dabei opfern muss...
Kommentar: Wer spannende Romane mag, wird diesen hier lieben. Die meisten "Deep Space
Nine"-Romane sind leider nur unterdurchschnittlich, aber durch diese Geschichte von dem Mann
mit dem quasi nicht aus dem Kopf schreibbaren Namen wird das Niveau der Reihe stark angehoben.
Mitunter könnte der Leser meinen, Stephen King stand eventuell hier und da Pate, so
mitreißend ist "Gefallene Helden", obwohl die Auflösung wirklich jedem Leser
schon spätestens nach 50 Seiten klar wird.
3. Und last but not least hier noch der ultimative Tipp für alle Janeway-Fans:
Jeri
Taylor – Mosaik
Inhalt: Während eines Angriffes wird Captain Janeway mit einigen Besatzungsmitgliedern
eingeschlossen. Zeit genug für den im Delta-Quadranten gestrandeten Captain, einige Dinge
Revue passieren zu lassen.. wie zum Beispiel ihr Leben.
Kommentar: Die Kürze der Inhaltsangabe sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser
einer der besten Voyager-Romane ist, die es in dieser Reihe bislang in Deutschland auf den Markt geschafft
haben. Jeri Taylor, lange Zeit federführende Produzentin in der vierten STAR TREK-Serie, gibt Janeway
hier eine ebenso tiefsinnige wie aufregende Biographie, die es allemal wert ist, gelesen zu werden.
Viel Spaß beim Lesen, mit einem schönen Glas Earl Grey, - heiß!
(Zurück zum Inhalt)
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FedCon: Gästeliste aufgestockt.
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Neben Avery Brooks (ST:DS9 Capt. Sisko) und Robert Beltran (ST:VOY Chacotay), die beide vor wenigen
Tagen angekündigt worden waren, werden sich jetzt auch noch Herb Jefferson jr. (GALACTICA Lt. Boomer)
und Dominic Keating (ENTERPRISE Malcom Reed) auf der FedCon 10 die Ehre geben.
Damit sind jetzt 13 Stargäste für die Convention angekündigt.
Die FedCon findet vom 10. - 12.5.2002 im Bonner Maritim Hotel statt. (mas)
Link zum Thema:
http://www.fedcon.de/
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Enterprise: Malcom Reed tritt ins Licht.
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In einer Trekserie ist es normalerweise der Captain, der alle Aufmerksamkeit bekommt. Aber wie Dominic
Keating gestern enthüllte, ist auch der Waffenoffizier der Enterprise Malcom Reed dabei ins Licht zu treten.
"Brannon [Braga] warnte mich, dass zu Anfang das Hauptaugenmerk auf dem Captain, Trip und der Vulkanierin
liegen würde. Ich tauchte jeden Tag auf und tat das Beste, was ich konnte mit dem, was sie mir gaben."
"Die kommende Folge 'Shuttlepod One' war meine aufregenste und erinnerungswürdigste Schauspielerfahrung,
die ich je hatte," erklärt Keating. "Es handelt von mir und Trip, dem Ingeniuer. Wir denken, dass wir alleine im
Weltraum in dem Shuttlepod gestrandet sind. [...]"
Auch ist Keating für die Arbeit hinter der Kamera zu begeistern. "Ich nahm an einem Regiekurs der L.A. Film
School teil, deren Adresse mir Roxann Dawson (ST:VOY Torres) gab. Nach dem ich den Kurs absolvierte, merkte
ich, wie mein Augenmerk sich darauf richtete, wie jeder Dreh ausgearbeitet wurde.
[...]
Als Teil einer 'High Profile' Serie mit einer großen Fanbasis merkt der Schauspieler nun auch, wie ihn das beeinflusst.
"Ich wurde heute morgen in einem Postbüro erkannt, und das war das erste Mal, dass ein zufälliger Typ mich erkannte
seit dem die Serie startete. Ich schrieb an ein paar Fans in Europa und er kam auf mich zu und war begeistert, diesen
Typen aus Enterprise zu sehen. Es war eine tolle Erfahrung, aber das Lustige dabei war, dass ich alte abgenutzte
Klamotten an hatte. Ich dachte, wenn ein schönes Mädchen vor mir gestanden hätte, der Zeitpunkt gekommen wäre,
mir zu wünschen, dass ich mich ein wenig mehr zurecht gemacht hätte," scherzt Keating. (sp)
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Enterprise: Von Andorianern und Vulkaniern.
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Laut den neuesten Berichten bekommt die Crew der Enterprise gleich doppelten Ärger mit den Andorianern
und Vulkaniern bevor die Staffel ihrem Ende entgegen geht.
Jeffrey Combs (ST:DS9 Weyoun) wird seinen dritten Auftritt als Andorianer Shran machen, so der Präsident
seines offiziellen Fanclubs.
Obwohl die genauen Informationen dieser Episode noch geheim gehalten werden, erwähnt Combs, dass es eine
"große Überraschung" geben werde.
Combs spielte Shran in "The Andorian Incident" und wird diese Rolle in der kommenden Folge "Shadows of P'Jem"
wieder besetzen.
Zusätzliche Informationen zu der Folge "Equilibrium", in der Gerüchten zufolge die Enterprise auf eine Gruppe
vulkanischer Überläufer trifft, wurden nun enthüllt.
Diese Vulkanier versuchen ihre Emotionen auszuleben ohne von ihnen kontrolliert zu werden. Einer der Vulkanier
soll T'Pol durch Meditation und Gedankenverschmelzung helfen, Emotionen zu erfahren. Obwohl T'Pol mehr
über ihre verwundbare Seite wissen möchte, gelingt das Experiment nicht.
Auf der anderen Seite schließt Tucker Freundschaft mit einem Vulkanier, der sich aufgrund seines kontroversen
Glaubens von seinem Vater entfernt hat. Der Ingenieur wird dem Vulkanier helfen zu einer Entscheidung über
ihre Beziehung zu kommen.
Da keine dieser Informationen offiziell von Paramount Pictures bestätigt wurden, sollten sie wie jedes andere
Gerücht behandelt werden. (sp)
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TOS: Top-Quoten.
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Die erste Mission des "Raumschiff Enterprise" erzielte am frühen Sonntagabend 8,2 Prozent Marktanteil
bei den jungen Zuschauern.
Die Crew der NCC 1701 zog insgesamt 1,49 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. In der werbewirksamen
Zielgruppe der 14-49-jährigen Zuschauer lag die Quote bei 8,2 Prozent. In der Kabel 1-Kernzielgruppe der
30-49-Jährigen waren es bei der ersten Episode "Das letzte seiner Art" sogar 9,6 Prozent Marktanteil.
Die Originalserie "Star Trek: Raumschiff Enterprise" läuft seit Sonntag jede Woche um 18.10 Uhr auf
Kabel1. SAT.1 hat die Serie zuletzt mit nur mäßigen Quoten am Samstagnachmittag ausgestrahlt. Im Zuge
der Programmreform der Pro7SAT.1 Media AG wandern ältere Filme und Serien zu Kabel 1. So auch
Raumschiff Enterprise. Kabel 1 hatte in den letzten Wochen mit diversen Werbekampagnen, unter anderem
im Focus und auf großen Plakatwänden, den Start der Serie bekannt gemacht. (fs)
Link zum Thema:
http://www.kabel1.de/
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Enterprise: Deutsche Titel.
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Im Forum der Webseite AreaDVD gab der Produktionsmanager von Paramount Deutschland, Torsten Nobst,
gestern am späten Nachmittag die ersten deutschen Titel der neuesten Star Trek-Saga, 'Enterprise', bekannt.
Genannt wurden bislang die Titel der ersten elf Episoden, die auch bisher zuerst in den Vereinigten Staaten
gesendet wurden.
EP1x01: Broken Bow - Aufbruch ins Unbekannte
EP1x03: Fight or Flight - Freund oder Feind
EP1x04: Strange New World - Geistergeschichten
EP1x05: Unexpected - In guter Hoffnung
EP1x06: Terra Nova - Terra Nova
EP1x07: The Andorian Incident - Doppeltes Spiel
EP1x08: Breaking the Ice - Das Eis bricht
EP1x09: Civilization - Die Saat
EP1x10: Fortunate Son - Familienbande
EP1x11: Cold Front - Der kalte Krieg
Die Titel dieser Episoden wurden dieses Mal direkt von Paramount Deutschland benannt, wobei sich dafür
Torsten Nobst, Ralph Sander und Martin Schowanek zeigen. Wer mehr über dieses Thema lesen möchte,
oder die ersten Reaktionen der Fans auf diese Titel sehen möchte, dem empfehlen wir einmal einen Blick
auf die Webseite AreaDVD zu werfen. (fs)
Link zum Thema:
http://www.areadvd.de/
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Enterprise: Blalock mag Andorianer.
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In einem kürzlich erschienenen Interview mit "Sci-Fi Wire" verriet Jolene Blalock (ENT T'Pol), dass die
Andorianer ihre Lieblings-Aliens sind - und dass sie mehrmals in Enterprise zu sehen sein werden.
"Ich mag diese kleinen Antennen", verriet sie. Sie habe die Zusammenarbeit mit Jeffrey Combs, der in der
Gastrolle der Andorianers Shran in der Episode "Andorian Incident" zu sehen war, sehr genossen. "Ich mag
ihn! Er läuft in diesem putzigen Kostüm mit den kleinen Antennen rum, und genießt es! Und ganz in blau... [lacht].
Wir haben ihn alle gemocht. Und ich bin sicher, er kommt zurück."
Blalock zufolge wird derzeit die 19. Folge abgedreht. "Ich erinnere mich daran, dass Scott [Bakula] und ich eine
Szene für eine der neuen Episoden gedreht haben, in der wir aneinander gefesselt sind, und irgendwie aus
dieser Lage entkommen müssen. Der Gag ist: Wir sind hingefallen. Und konnten uns natürlich nicht bewegen.
Sofort begann die ganze Filmcrew 'Love Shack' zu rufen, und hat sich einen Riesenspaß daraus gemacht."
Natürlich wurden sie erst nach geraumer Zeit losgebunden... (sef)
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Enterprise: Offizieller Inhalt von "Sleeping Dogs".
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Das United Paramount Network hat nun die offizielle Inhaltsangabe der "Enterprise"-Episode "Sleeping Dogs"
veröffentlicht.
Als die Enterprise ein beschädigtes klingonisches Schiff entdeckt, steigen T'Pol, Hoshi und Reed in eine
Shuttlekapsel um es zu untersuchen. Sie werden dort von einer feindseligen Klingonin in einen Hinterhalt
gelockt, die die Shuttlekapsel entführt und die Crewmitglieder der Enterprise somit auf dem klingonischen
Schiff zurücklässt. Archer muss nun mit den Klingonen Kontakt aufnehmen und sie um Hilfe bitten, seine
Crew zu retten.
Die Episode wird am 30. Januar 2002 ausgestrahlt. Das Drehbuch stammt von Fred Dekker. Regie führte
Les Landau.
Gaststars:
Michelle C. Bonilla als Bu'kah
Stephen Lee als Klingonischer Captain (mr)
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(Zurück zum Inhalt)
Nachdem er bei Voyager die Erfahrung gewonnen hat, wie es ist Regie zu führen, ist es nun zu einer
Leidenschaft von Robert Duncan McNeill (VOY Tom Paris) geworden.
"Ich denke, dass ich nun mehr Energie in das Regieführen stecke, als ich es damals mit der
Schauspielerei tat", sagte McNeill.
"So kann man also sagen, dass ich ein Regisseur bin, der gelegentlich schauspielert. Ich liebe es zwar,
es ist ja auch nicht so, dass es mir keinen Spaß macht, ich habe es aber so lange gemacht, dass mir
das Regieführen ein bißchen neuer und frischer erscheint."
Der Wechsel vom Cast von Voyager zu Enterprise war eine Herausforderung für McNeill. "Meine
Erfahrungen dort waren anders als ich erwartete. Es ist lustig, wenn du bei der Serie [Voyager] Schauspieler
bist und sich alle untereinander kennen. Jeder wusste genau was er zu tun hatte.
Mit Enterprise sieht das anders aus: Die Serie ist brandneu, ich kenne die Schauspieler noch nicht so gut,
sodass es sehr ungewohnt war. Ich war überrascht, wie herausfordernd es war - manche Voyager-Folgen
waren eine Wohltat weil alles fließend ineinander griff. Mit Enterprise stellte es sich doch ein klein wenig
herausfordernder dar."
Der Regisseur nahm seine Folge 'Cold Front' als Beispiel zu versuchen, sich vom Konzept her von der restlichen
"Star Trek"-Saga zu entfernen. "Wie Sie wissen gibt es normalerweise am Ende einer
gewöhnlichen "Star Trek"-Folge eine Moral, alle offenen Fragen wurden geklärt. Nur
diese hat ein offenes Ende. Silik entkam von der Enterprise, ohne eine Lektion gelernt zu haben, außer dass
die Straße in Zukunft ein bißchen holpriger sein wird.
Wenn man sich die Folgen der originalen Serie anschaut, so sind sie doch ziemlich in sich selbst geschlossen,
man musste nicht die vorherige Folge sehen um die aktuelle zu verstehen. Wenn man eine Star Trek Serie
betrachtet, findet man zwar eine gute Story und Moral, dennoch wird sie aber altmodisch wie in einem
Märchen erzählt. Anders ist es nun bei Enterprise: Man muss Woche für Woche
dranbleiben. Die Episoden enden auch nicht immer sonderlich klar."
Obwohl McNeill gerne in Zukunft bei weiteren Folgen Regie führen würde, ist er zur Zeit mit
nicht-Trek Projekten beschäftigt. "Ich habe ein paar Filme vor mir, in denen ich darauf brenne,
Regie zu führen. Das nimmt einen Großteil meiner Energie in Anspruch. In ein paar Wochen
werde ich wieder eine Folge von Dawsons Creek leiten. Das wird hoffentlich eine nette Basis für mich
sein. Ich würde am liebsten so oft in Dawsons Creek Regie führen, wie ich nur
könnte."
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Der Herr der Ringe: Die Gefährten
Schon damals im Februar war ich begeistert von eurem dreiteiligen Artikel über die anstehende Verfilmung von
Tolkiens Werk. Ich habe die Bücher vor Jahren gelesen und der Artikel hat alles wieder wachgerufen.
Ich hatte so meine Zweifel was die Verfilmung angeht, schließlich reichen Buchumsetzungen selten ans Original
heran. Nachdem ich euren Artikel kurz nach dem Filmstart gelesen hatte, war ich aber überzeugt, den Film
sehen zu müssen. Und ihr hattet voll und ganz recht. Der Film ist Wahnsinn. Ich habe selten so voller Staunen
drei Stunden lang im Kinosessel gehockt. Ich kann kaum nächstes Weihnachten abwarten.
Was die inhaltlichen Änderungen angeht, so muss ich euch auch darin zustimmen: Klar die Änderungen fallen
auf, aber es ändert nichts am "Feeling" des Films. Man ist gefesselt in Mittelerde, sieht Gandalf und Frodo vor
sich und zittert gemeinsam mit ihnen in Moria.
- Sofia Fabers
(Zurück zum Inhalt)
Aus den USA gibt es nicht viel Neues zu berichten, da in den Wochen um die Weihnachtszeit traditionell die
erste große Wiederholungsphase bei den Serien einsetzt. Einzig „Futurama“ startete am 9. Dezember als
letzte reguläre Network-Serie mit einem allerdings schwachen Rating in seine 4. Staffel. Wenigstens
konnte die zweite Folge ordentlich zulegen und versammelte bei einem 4.5 Rating und 7 Prozent Marktanteil
7,7 Millionen Amerikaner vor den Bildschirmen.
Besonders interessant wird es in den USA wieder im Februar, denn dieser Monat ist die zweite Sweeps-Periode
der TV-Saison und gute Ratings entscheiden dann über die Attraktivität der Serien bei den Werbekunden.
In Deutschland kommen "Buffy" und "Angel" immer mehr unter Druck. Die
Marktanteile der jeweils ersten Folge nach der Weihnachtspause lagen deutlich unter 10% bei den
jüngeren Zuschauern. Wenn es nicht bald wieder aufwärts geht, wird Pro Sieben die
mittwochs-Primetime über kurz oder lang wohl neu programmieren.
Aber auch RTL2 hat am Mittwoch momentan nicht mehr so viel zu lachen, denn „Andromeda“ verliert immer
mehr Zuschauer. Inzwischen hat die „Stargate“ Wiederholung im Anschluss schon mehr Zuschauer als die
„Andromeda“ Erstausstrahlungen.
Stabil ist hingegen "Akte X". Die letzten Folgen erreichten jeweils an die 12% Marktanteil bei
den 14-49jährigen und die Serie ist damit das zur Zeit erfolgreichste phantastische Format in Deutschland.
Erstaunlich gut ist das gute alte "Raumschiff Enterprise" bei Kabel 1 vom Stapel gelaufen. Der
beste Sendeplatz seit Jahren (Sonntag, 18:50 Uhr) bescherte dem kirch’schen Recyclingsender die höchste
Zuschauerzahl des Tages und immerhin beinahe 9% Marktanteil bei den jüngeren Zuschauern – ein
Wert, der deutlich über dem Senderschnitt liegt. Die alte "Enterprise" wird also auch im 21. Jahrhundert
nicht so schnell von den Bildschirmen verschwinden...
(Zurück zum Inhalt)
Antje Ippensen: Der 24. Buchstabe
Vom äußeren Erscheinungsbild kommt das 311 Seiten starke Taschenbuch in einer schlichteren
Aufmachung daher, als die Erstveröffentlichung aus dem gleichen Verlagshaus. Das Papier ist nicht
reinweiß, also angenehm für die Augen, dafür ist die Schrift im typischen TB-Design. Was
etwas störend für den Lesefluß ist, ist das doch etwas pixelige Schriftbild, bedingt durch
den nicht astreinen Druck. Leider haben sich auch hier und da ein paar kleine Druckfehler eingeschlichen.
Mehrmals wird ein Satz der vorherigen Seite auf der folgenden wiederholt. Nur einmal wird dafür ein
kompletter Satz geschluckt, Schade.
Das Buch ist in zwei Abschnitte geteilt. Im Ersten herrscht das AMT, eine Art Überbürokratie,
die Big Brother locker in den Schatten stellt. Verwaltung und Elend ist alles. Im Hintergrund existiert noch
das LABOR, welches hier aber noch keine Rolle spielt. Wir erfahren nur das die Hauptperson, Black Current,
ein gentechnisch erschaffenes Wesen ist, welches von dort ausbrechen konnte. Die Schergen des Amtes
sind hinter ihr her, vor allem ein Mann, um sie endgültig zu vernichten. Anscheinend haben die
Verantwortlichen eine Heidenangst vor ihr. Durch mehrere Umstände gelangt sie auch in deren
Fänge, kann aber durch Freunde gerettet werden und verwandelt die Augenwelt, durch eine ungeheuere
mentale Kraft in das Gegenteil.
Im zweiten Teil ist Black Current die Regentin dieser, jetzt guten Welt, die aber immer noch ihre
verdrängten Schattenseiten hat. Jetzt wird auch DAS LABOR aktiv. Zwar nennen sie sich jetzt ZWV,
aber ihre Obersten und Ziele sind gleich geblieben, bis auf den Umstand das sie im Verborgenen handeln.
Ihr Ziel ist es Black Current in die Hand zu bekommen und die Macht über die Augenwelt von ihr zu
übernehmen. Zunächst scheint dies auch zu gelingen.
Zu Beginn entwickeln sich viele kleine Handlungsstränge, die im ersten Augenblick keinen inhaltlichen
Zusammenhang zu haben scheinen. Aber der Leser hat das dumpfe Gefühl, dass doch einer vorhanden
ist, auch wenn er ihn nicht zu "greifen" weiß. Das Geschehen gewinnt Schnelligkeit, die
Handlung spitzt sich zu und plötzlich prallen die einzelnen Stränge aufeinander und der erste
Höhepunkt wird erreicht, mit einer nicht erwarteten Wendung. Aus dem anfänglich scheinenden
Chaos, wandeln sich die Ereignisse in einem rasant ansteigenden Tempo zu einer neuen "Ordnung".
Die Welt verändert sich und wandelt sich vom anfänglichen Chaos zu einer gut (scheinenden) Welt,
die aber auch schon vom Beginn an von alten Kräften bedroht wird.
Im zweiten Teil scheint alles im Lot zu sein, es gibt keine Not und alle Menschen scheinen glücklich
zu sein. Aber irgendwie schlich sich bei mir doch das Gefühl von "Irgendwas stimmt hier
nicht" ein. Und dem ist schließlich auch so. Und auch wenn in diesem Teil einige Brutalitäten
auftauchen, so sind sie doch nicht dahingehend sinnlos, nur ihrer selbst willen, sondern sie ergeben sich aus
dem blinden Haß eines Mannes, der noch nie jemandem zugehört hat und das wohl auch nie wollte.
Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist die Art der Autorin, mit dem allem umzugehen. In jedem
amerikanischen Roman, übt der Held am Schluss immer so was wie Selbstjustiz aus. Er legt alle um, die
ihn erniedrigt haben und killt so nebenher auch noch seine Untergebenen. Hier ist das nicht so! Nicht nur,
dass die Spannung auf den letzten Seiten in einem rasanten Tempo zunimmt, ich konnte einfach nicht
aufhören zu lesen und habe die letzten 40 Seiten nur so verschlungen, nein, es ist überraschend
und einfach wunderbar, was Antje Ippensen zum Schluss zaubert. Die Heldin macht mit ihren unglaublichen
Kräften nicht einfach alles platt. Nein, sie vergibt ihnen in einem unglaublichen Akt von Kraftaufwand
und schafft es wieder, die bekannte Welt umzuwandeln, und diesmal macht sie es richtig. Ich kann nur sagen,
wirklich beeindruckend. Ein Schluss, den ich wahrlich genossen habe.
Antje Ippensen
Der 24. Buchstabe
Roman, 311 Seiten
Basilisk Verlag, 2001
ISBN 3-935706-01-4
Patrick J. Grieser: Der Hüter des Taermons
mit Illustrationen von J. David Deen
In der Welt Audria scheint alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Die Dekadepten, eine Art
Magierschüler, ziehen wie immer aus, um das Weltensiegel (ein Schutz gegen das Chaos aus einer
anderen Welt oder Dimension) zu bewachen. Sie haben die Aufgabe es zu beobachten und bei
Schwächung mit einer magischen Formel wieder zu stärken, denn es ist der Schutz gegen das
Chaos. Gut und Böse befinden sich in einem labilen Gleichgewicht und wenn das Chaos in die Welt
Audria einbricht, wird dieses Gleichgewicht zerstört und alle Welten werden im Chaos untergehen.
Just an diesem Tag geschieht das Unfassbare und das Siegel wird tatsächlich schwächer. Der
bisher immer funktionierende magische Spruch ist ohne Wirkung und das Siegel fängt an zu verblassen.
Terence, einer der Dekadepten, und Held der Trilogie, versucht daraufhin in seiner Panik Hilfe zu holen. Er
kommt aber nicht weit, denn plötzlich sind grimmige Reiter da und machen die Gruppe der jungen
Schüler nieder. Unser Held muss dies alles miterleben, kann aber unerkannt entkommen und in der
Stadt dem König und dem Oberhaupt der Kadepten (der Magier) berichten. Von da an ist er dem
Schicksal unerbittlich ausgeliefert und kann ihm nicht mehr entfliehen. Abenteuer reihen sich aneinander
um den Untergang zu verhindern.
Das Buch kommt in einer wunderschönen Optik daher. Das gebundene Buch befindet sich in einem
phantastischen Schutzumschlag. Ein wunderbarer Titelschriftzug prangt über der Gemeinschaft, die
sich auf der Rettungsfahrt durch Audria befindet. Das Papier ist qualitativ sehr hochwertig und in einem
angenehmen Chamois-Ton gehalten. Die Schrift wirkt zwar auf den ersten Blick eine Spur zu groß,
macht sich aber beim Lesen als äußerst angenehm bemerkbar. Verstreut auf den Seiten, tauchen
immer wieder Zeichnungen auf, die die einzelnen Personen charakterisieren. Zwar stimmen sie nicht immer mit
der Beschreibung im Text überein, aber das ist kein großes Problem, hat man dies doch bei praktisch
allen Veröffentlichungen in Kauf zu nehmen. Zudem sind sie in einem rauchigen Braun-Grau gehalten,
sehr unaufdringlich und doch wunderschön anzuschauen.
Alles in allem also eine wirkliche Zierde für jeden Bücherschrank und so gut gemacht, dass es
ohne Probleme neben einem Großwerk wie dem "Herrn der Ringe" passt.
Am Anfang hatte ich immer wieder das Gefühl, das alles viel zu schnell ging. Nein, schnell ist vielleicht
nicht das korrekte Wort. Nicht die Handlung entwickelte sich zu schnell, sondern die Personen und
Beschreibungen wirkten etwas leer. Nicht unangenehm, sondern eher so, als hätte der Autor nicht so
recht gewusst wie er die Handlung und die Charaktere mit mehr Umfang und Hinterrund ausstatten solle.
Wie der Blick in eine Wohnung, in der zwar alles korrekt beschrieben worden ist, aber die kleinen Accessoires
vergessen wurden. Nicht das dies das Lesevergnügen beeinträchtigt hätte, dem
Intensivleser wird es nur auffallen. Ansonsten stolpern unsere Helden von einem Abenteuer ins andere.
Handlungsverläufe, von denen man glaubt sie zu erkennen, ändern sich plötzlich und es
kommt doch anders als gedacht, was ich angenehm fand. Besonders wird dem Rollenspieler die
Ähnlichkeit zu einem Spieleabend auffallen. Teilweise fühlte ich mich an einige meiner eigenen
Sessions erinnert, in der, in den berühmt berüchtigten Nachtwachen, wieder einmal ein Monster
auftaucht und die Gruppe um den Schlaf bringt.
In den ersten beiden Teilen, schaffen es die Helden mit vereinten Kräften das Böse erst einmal
zurückzudrängen. Man erlebt mit, das das Abenteurerleben alles andere als heldenhaft ist, und
man eigentlich lieber zu Hause am heimeligen Kamin sitzen würde, als mit Terence und seinen
Gefährten durch Sturm und Regen zu reiten, kälteklirrende Berge zu überwinden und
brütende Wüsten zu durchqueren.
Der dritte Teil wird dann plötzlich vom Stil anders. Dort hat der Autor es plötzlich wesentlich
besser im Griff die schon angesprochenen Accessoires vor unserem inneren Auge auszubreiten. Terence
und der Elf Aron gewinnen wesentlich an Tiefe und alles wird geheimnisvoller, phantastischer. Und der junge
Terence, der zu Beginn der Reise noch ein zurückhaltender Jüngling war und im Laufe der Reise
zu einem jungen Mann herangewachsen ist, verändert sich zusehends. Die Götter können
eben ihre Finger nicht aus dem Spiel lassen. Ein Verlauf der mich doch überrascht und erschreckt hat.
Das (vorläufige) Ende hätte ich ihm jedenfalls bestimmt nicht gewünscht und es bleibt
abzuwarten was aus ihm werden wird.
Was mir aber auch aufgefallen ist, der weibliche Aspekt bleibt völlig unterrepräsentiert. Bei jeden
"ordentlichen" Rollenspiel gehören mindestens zwei Frauen in jede Reisegruppe. In Griesers
Geschichte taucht nur kurz eine Sklavin auf, die auf nicht gerade nette Weise, schnell ihr Leben verliert. Auch
die Ähnlichkeiten zum "Herrn der Ringe" sind vorhanden, machen sich aber keinesfalls
negativ bemerkbar. Eine Gruppe schließt sich zusammen um ein Werk zu vollbringen. Der große
Magier ist ebenso vertreten, wie der kräftige Zwerg, der hochwohlgeborene Elf und der tapfere Mensch,
aber eben wohltuend eigenständig. Nur die Halblinge, und der geneigte Lese mag mir dies verzeihen,
wird zusammen mit Wegelagerern und Banditen in einen Topf geworfen. Das macht mein Herz doch etwas
schwer, war mein erster Charakter doch ein solcher und ich habe ihn sehr lieb gewonnen.
Auf jeden Fall hat das Lesen Spaß gemacht. Die paar kleinen Probleme kann man beruhigt
übersehen, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei "Der Hüter des Taermons"
um das Erstlingswerk von Patrick J.Grieser handelt.
Patrick J. Grieser
Der Hüter des Taermons
Roman, 612 Seiten
Basilisk Verlag, 2001
ISBN 3-935706-00-6
Weitere Rezensionen gibt es unter
http://www.fantasybuch.de und http://www.draftec.de.
(Zurück zum Inhalt)
106 Terra Nova
Schon vor der Enterprise war die Menschheit im All: Neben den normalen Frachtern, die später in
"Fortunate Son" in den Mittelpunkt gestellt werden, gab es auch ein Kolonisierungsprojekt,
genannt "Terra Nova". Zu den Siedlern brach jedoch schon bald der Kontakt ab und da der Planet
bislang viel zu weit entfernt war, um "mal eben" vorbeizuschauen, hat erst die Crew der neuen
Enterprise die Möglichkeit, das Rätsel von "Terra Nova" zu lösen. Und
tatsächlich stoßen die Offiziere nur noch auf die Überreste der Kolonie, - und auf Aliens,
die unter der Oberfläche wohnen und in den Neuankömmlingen vor allem eines sehen: Feinde!
Da ist sie also, die erste Enterprise-Folge, die so sehr "Star Trek" ist, dass sie absolut austauschbar
wäre: Ob TNG, DSNine oder Voyager.. überall hätte "Terra Nova" funktioniert
und überall wäre sie gleich durchschnittlich gewesen. Der Zuschauer erfährt etwas mehr
über die Besatzungsmitglieder der neuen Enterprise, in diesem Fall namentlich Lt. Mayweather, aber
das war es dann auch schon. Wie gesagt: Austauschbar.
107 The Andorian Incident
Die Crew der Enterprise entdeckt einen vulkanischen Außenposten in der Nähe, - ein Kloster.
Entgegen T´Pols Ratschlag entschließt sich Captain Archer dazu, den Vulkaniern einen Besuch
abzustatten. Dummerweise haben sich kurz vorher einige Andorianer ebenfalls dazu entschlossen. Sie
vermuten hinter dem Kloster eine Spionageeinrichtung und halten die Einwohner des Klosters – mal wieder
– gefangen, um Beweise zu suchen, die sie bislang nie finden konnten. Nun taucht die bewaffnete Enterprise
im Orbit auf und darin sehen die Andorianer endlich einen dieser langgesuchten Beweise, dass das Kloster
mehr ist als es zu sein scheint...
Die Blauhäute sind wieder da! In ihrem ersten Auftritt seit der Originalserie, machen die Andorianer
direkt klar, dass sie das Potenzial haben, die neue Lieblingsrasse im "Star Trek"-Universum zu
werden. Unter anderem verdanken die Antennenträger das einer guten Story – auch wenn sie mit
einer absolut vorhersehbaren Auflösung aufwartet – und der gewohnt guten Darstellung von
Weyoun/Brunt-Darsteller Jeffrey Combs als Andorianer Shran.
108 Breaking The Ice
Auf der Enterprise entdeckt man zwei Dinge: Einen riesigen Kometen und ein vulkanisches Schiff. Letzteres
scheint die Erlebnisse des modernsten Schiffes der Sternenflotte zu beobachten, - die Eltern Vulkanier lassen
das Kind Menschheit wohl nur unter Beobachtung auf den Straßen spielen, was Captain Archer sehr
verärgert zur Kenntnis nimmt. Während er den vulkanischen Captain auf sein Schiff
einlädt, um "ein wenig zu plaudern", gehen Reed und Mayweather auf den Kometen, um
dort ein wenig zu bohren und Proben zu sammeln. Gleichzeitig bemerken Hoshi und Tucker, dass T´Pol
geheime Botschaften an das vulkanische Schiff schickt...
"Breaking The Ice" ist keine normale Episode. Drei Storylines, die nicht so viel miteinander zu
tun haben, machen die Folge zwar unterhaltsam, aber auch irgendwie belanglos. Schließlich kann keine
Geschichte so viel Zeit für sich beanspruchen, die nötig wäre, um mehr als nur aufgesetzt
zu wirken: Der Komet-Plot ist ebenso wie T´Pols Dilemma absolut vorhersehbar und auch die Auflösung
des Vulkanier-Problems hinterlässt einen eher unbefriedigenden Beigeschmack. Wirkliches Highlight
der Folge ist die Darstellung des vulkanischen Schiffes, die mehr als alles andere in der Serie beweist, dass
wir uns noch vor der Classic-Ära befinden.
109 Civilization
Captain Archer ist hocherfreut, sich auf einem bevölkerten Planeten umsehen zu können, wobei
er und seine Crew bemerken, dass sie nicht die einzigen Besucher aus dem All sind.. und auch nicht die
Ersten. Bei ihren Nachforschungen entdecken sie ein Haus, in dem sie des Nachts einbrechen und prompt
von einer Einheimischen beobachtet und gestellt werden. Diese erzählt ihnen von einer mysteriösen
Krankheit, die seit einigen Wochen die Bevölkerung dezimiert. Und Archer ist sich sicher, dass die
"anderen Besucher" etwas damit zu tun haben...
Und wieder haben wir es mit einer typischen "Star Trek"-Episode zu tun, die auch von der Crew
der Voyager oder einer anderen Enterprise hätte bestritten werden können. Verstärkt wird
dieser Eindruck noch von den ewig gleich aussehenden Kulissen, die in allen "Star Trek"-Episoden
– und auch in "Star Trek IX: Der Aufstand" – einen verwechselbaren Stil offenbaren, der zudem
auch irgendwie unecht wirkt. "Civilization" profitiert aber von der Darstellung Scott Bakulas,
der hier das Beste aus dem ein wenig schwachen Drehbuch herausholt.
(Zurück zum Inhalt)
Wie in der letzten Ausgabe des Corona Magazine bereits bemerkt, besitzt unser Projekt ein durchaus
beachtliches Archiv, in dem auch heute nach fünf Jahren jede Ausgabe auffindbar ist. Vor vier Wochen
beschäftigten wir uns mit den interessantesten Gerüchten und Kuriositäten des Worm
– quasi dem Urgestein unseres Projektes. Heute gehen wir zwar auch zurück in die Vergangenheit, jedoch
nicht so weit. Das trekBEAT-Zeitalter des Storm steht nun im Mittelpunkt des Interesses. Viel Spaß dabei:
Meaney im IMAX-Film.
In einem Interview erzählte Rick Berman, dass die Story, die er mit Hans Tobeason für den
kommenden IMAX-Film ausgearbeitet habe, sehr gut bei beiden Produktionsfirmen (Paramount und IMAX)
angekommen sei. Tobeason schreibe derzeit das Drehbuch und Colm "O'Brien" Meaney sei als
einer der Hauptdarsteller vorgesehen. "Es wird viele neue Charaktere geben," erklärt Berman,
"aber ich bin mir noch nicht sicher, ob der Film mehrere Trek-Serien verbinden wird. Hoffentlich wird es
ein spaßiger Film."
Mulgrew wird Bürgermeisterin.
Die Handelskammer der berühmten Kleinstadt Brentwood in West-L.A. ernennt jährlich eine
Berühmtheit zum ehrenamtlichen Bürgermeister. Kate Mulgrew, die in Brentwood mit ihren
beiden Söhnen lebt, wurde gelobt, "Romanze und Ausdrucksweise" zur Gemeinschaft zu
bringen und soll dafür am 21. Februar im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung zur
Bürgermeisterin von Brentwood gewählt werden.
Trek-Garagenöffner.
An einer Elektronikmesse in den USA stellte Kash'n Gold kürzlich einen Star Trek-Garagenöffner
für fünfzig Dollar vor. Er sieht aus wie ein Classic-Kommunikator und ist ab Sommer im Handel
erhältlich sein.
<< Storm 33 >>
DS9 ohne Worf.
Richard Arnold gab auf seiner insgesamt 414. Convention (der Galileo 7 Con) bekannt, dass weder Terry
Farrell (Dax) noch Michael Dorn einen Vertrag für die siebte Staffel hätten. Die Verhandlungen
dauern aber noch an.
<< Storm 34 >>
Star Trek 9: Der Titel.
Nun ist es draußen: Das erste Skript von Michael Piller und Rick Berman hieß bekanntlich
Stardust und wurde wieder verworfen. Das zweite trug den Namen Pathfinder und wurde schließlich
in das Skript umgeschrieben, mit dem man im April filmen wird. Der Titel lautet Prime Directive. Ob der Film
auf Deutsch "Star Trek: Hauptdirektive" heißen wird, war bisher nicht zu erfahren.
<< Storm 35 >>
7/9 nicht lesbisch.
Das Voyager Visibility Project - eine Gruppe homosexueller Trekker - verkündete in einer
Pressemitteilung, dass sich 7/9 in einer der nächsten Folgen als lesbisch outen würde. Produzentin
Jeri Taylor dementierte diese Meldung aber vehement: Alles nur Gerüchte. Es stimmt hingegen,
dass Taylor jahrelang vergeblich versucht hatte, einen homosexuellen Charakter in Star Trek zu etablieren.
Schließlich gelangte sie aber zu der Erkenntnis, dass es produktionsintern einfach zuviel Widerstand
gab.
Brando beinahe in Generations.
In einem Interview verriet Patrick Stewart vor kurzem, dass Marlon Brando fast in GENERATIONS mitgespielt
hätte. Brando war in Stewarts ersten Schauspieljahren sein Vorbild. Je nach Verfügbarkeit sei ein
Auftritt in einem zukünftigen Trek-Film immer noch denkbar.
<< Storm 36 >>
Zeitreisen.
Die beiden Agenten, die den Zeitreise-Vorfall in "Trials and Tribble-actions" prüften, sollen
bald wieder in DS9 auftauchen. Ein Drehbuch mit Dulmar und Lucsly sei bereits in Arbeit.
<< Storm 37 >>
Verwirrung um Titel von ST9.
Große Unklarheit herrscht einmal mehr über den Titel von ST9. Während Rick Berman
für den Arbeitstitel PRIME DIRECTIVE war, protestierte Patrick Stewart dagegen. Jonathan Frakes war
er egal. Auf dem Set kursierte spaßeshalber der Titel "Beyond Belief", den Berman und
Piller sogar auf das Skript von Jonathan Frakes kritzelten (Frakes moderiert regelmäßig auf
Fox "Beyond Belief: Fact or Fiction".
Vor ein paar Tagen registrierte Paramount "Star Trek: Rebellion" bei der MPAA (Motion
Picture Association of America). Aber um alles noch undurchschaubarer zu machen, kaufte Paramount
fast gleichzeitig noch die Internet-Domain "prime-directive.com". Übrigens ließ
das Studio schon vor zwei Jahren den Titel RESURRECTION bei der MPAA eintragen, der dann
später noch in FIRST CONTACT geändert wurde. Der aktuelle Arbeitstitel lautet aber
REBELLION - nach "Millennium", "Transcendence", "Stardust",
"Pathfinder" und "Prime Directive".
Spock auf DS9.
Leonard Nimoy bekundete während einer Autogrammstunde in Los Angeles Interesse, den Spock
aus dem Spiegeluniversum wieder aufzunehmen. Diese Rolle spielte er bereits vor dreißig Jahren in der
Episode "Mirror, Mirror". Nimoy war kürzlich auch in "Brave New World" zu
sehen, einer NBC-Verfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Adolus Huxley.
<< Storm 38 >>
Neue Kommunikatoren in ST9.
Unbestätigten Informationen zufolge soll es in Star Trek 9 neue Kommunikatoren geben, die sich von
denen aus Voyager und Deep Space Nine grundsätzlich unterscheiden würden. Das Design sei
ganz anders.
Cuccarini in ST9.
Der italienische Fernsehsender RAI berichtete vor kurzem, dass die Schauspielerin Lorella Cuccarini
("Grease: The Musical") eine Rolle in ST9 erhalten habe. Sie solle eine Art Prinzessin spielen und
einen kurzen Auftritt zusammen mit Patrick Stewart haben.
<< Storm 39 >>
(Zurück zum Inhalt)
Jede SF-Serie muss Kontinuität beachten. Da es sich bei "Perry Rhodan" praktisch um
eine ewige Fortsetzungsgeschichte handelt, kann Kontinuität nicht allein durch einige Rahmendaten
gewährleistet werden. Zu jedem Roman erhält jeder Autor daher ein Exposé, so dass
er über den Fortlauf der Serie informiert ist. Und natürlich kriegt er mit den Exposés
für seine eigenen Romane auch Handlungsvorgaben und Hintergrunddaten, etwa über Planeten
oder Raumschiffe.
Somit ist der jeweilige Exposé-Autor praktisch Chef der Serie. Regelmäßig finden
Autorenkonferenzen statt, bei denen sich alle Autoren und der leitende Redakteur der Serie treffen, um Ideen
für die kommende Handlung zusammenzutragen und schließlich die grobe Richtung festzulegen.
Später darf einer der Anwesenden einen Bericht über die Konferenz für die Leser schreiben,
wobei er das Kunststück vollbringen muss, möglichst bedeutsam zu klingen ohne etwas Wichtiges
zu verraten- und das Ganze auch noch unterhaltsam. Daher kommt es wohl, dass man nach dem Lesen einiger
dieser Berichte den Eindruck hat, es ginge in der Hauptsache um den Konsum von Bier.
Als Väter der Serie gelten K.H.Scheer und Clark Darlton alias Walter Ernsting. Beide haben die Serie
gestartet, jedoch hat Scheer die Exposés alleine erstellt. K.H.Scheer ist auch Autor der Roman-Serie
"Zur besonderen Verwendung", in der Agenten im 21.Jahrhundert böse Dinge verhindern.
Entsprechend seinen Vorlieben ist die Serie in den ersten 600 Heften technisch orientiert. Fans von
Raumschlachten kommen auf ihre Kosten, Sternenreiche bekriegen sich, die Menschheit selbst ist unter der
Flagge des Solaren Imperiums vereint. Der Grundgedanke ist im Grunde, dass die Menschheit nach der
Überwindung von nationalen Streitereien und rassistischen Vorurteilen vereint allen Aggressoren trotzen
kann.
Auch mit dem Konzept bleibt Platz für Flüge in das rätselhafte Unbekannte, aber
irgendwann hat es sich dann totgelaufen. Dazu ist K.H.Scheer durch gesundheitliche Probleme mehr und
mehr behindert worden. Und so hat er den Posten als Exposé-Autor um Band 675 an den beliebten
– für viele Fans besten PR-Autoren aller Zeiten - William Voltz abgetreten.
Prompt ändert sich der Stil der Serie: Das Solare Imperium hört auf zu existieren, die Menschheit
gerät in die Auseinandersetzung zwischen den Superintelligenzen BARDIOC und der Kaiserin von
Therm. Das Fernraumschiff SOL sucht Jahrzehnte nach der Milchstraße. Perry Rhodan erfährt
von kosmischen Zusammenhängen.
Mit Heft 1000 krönt William Voltz seine Zukunftsvision mit dem Roman "Der Terraner",
in dem deutlich wird, dass die Menschheit eine kosmische Bestimmung hat. Danach tritt die Serie für
mehrere hundert Hefte in ihre pazifistischste Phase ein.
1984 ist William Voltz an Krebs gestorben. Ab Band 1200 ist die Serie von Ernst Vlcek und Thomas Ziegler
gestaltet. Letzterer ist für seine bizarren Ideen berühmt-berüchtigt. Besonders deutlich zu
spüren ist dies in seinen Taschenbüchern, aber auch in der Serie geht es bunt zu. Ob es
Termindruck oder andere Streitigkeiten waren, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist Thomas Ziegler bald
wieder aus dem Team ausgestiegen. Seinen Platz an der Seite von Ernst Vlcek nimmt während der
1200er-Hefte Team-Autor und Diplom-Physiker Kurt Mahr ein.
Vlcek und Mahr haben die kosmische Geschichte um die Superintelligenz ESTARTU, ihrem dritten Weg
zwischen Chaos und Ordnung und dem kollabierenden Universum Tarkan entworfen. Berühmter ist
aber der Degrader ab Band 1400, der die Inflation von Überwesen und Maßstäben
eindämmen soll. Zugleich kehrt verstärkt die Action in die Serie zurück. Bis Band 1599
beschäftigt sich die Serie mit den Folgen der Großen Katastrophe, die durch den Transfer
der Galaxis Hangay aus dem sterbenden Universum Tarkan in unser Universum entstanden ist. Ab Band
1600 folgt der Großzyklus über die Große Leere und dem Arresum, der anderen Seite
unseres Universums, das nun durch ein Möbiusband dargestellt wird.
Während der 1600er-Bände ist Kurt Mahr gestorben. Robert Feldhoff – ein junger, bei den Fans
beliebter Autor - hat übernommen. Die Geschichte um das Arresum ist bis Band 1799 abgeschlossen
worden. Ab Band 1800 hat sich Feldhoffs Einfluss verstärkt bemerkbar gemacht. Die Koalition
Thoregon steht seitdem im Hintergrund, ohne das der Zweck vollständig bekannt wäre. Mit
Band 1999 ist Ernst Vlcek von der Arbeit als Exposé-Autor zurückgetreten. Seit Band 2000
sind Exposé-Autor Robert Feldhoff und Chefredakteur Klaus N. Frick alleine für die Serie
verantwortlich. Autor Rainer Castor hilft mit technischen Daten und fundiertem Wissen über die
Historie im Univerusm der "Perry Rhodan"-Serie. Wie gut Robert Feldhoff seine Arbeit macht,
wird sich dann rückblickend beurteilen lassen. Zur Zeit wissen wir ja noch nicht, was er mit Thoregon
geplant hat.
Der andere Anteil an der Serie ist der Beitrag der Team-Autoren. Dieser ist in der Vielfalt an Schreibstilen
und eigenen Ideen zu sehen, die sie beigesteuert haben. Besonders Nebenfiguren, die sich Autoren im
Alleingang ausgedacht und fast exklusiv beschrieben haben, sind bei den Fans besonders beliebt geworden.
Größter Rebell gegen das Exposé ist mit Sicherheit H.G. Ewers. Mit seinem Duo Tatcher
a Hainu und Dalaimoc Rorvic hat er wahrscheinlich genausoviele Fans in den Wahnsinn getrieben wie erfreut.
Dazu hat er praktisch seinen eigenen Zyklus parallel zur Haupthandlung in die Serie geschmuggelt. So ist das
Tba seine Idee, ein hunderte Galaxien umspannendes Sternenreich, das einst vom Volk der
Molekülverformer – den Gys-Voolbeerah - gegründet worden ist. In seinen Romanen im Bereich
von Band 700 bis 1000 tauchen immer wieder MVs auf, die nach Resten des Tba suchen und es wiedererrichten
wollen.
Die anderen Autoren haben immer wieder ihrem Stil entsprechend eigene Figuren eingebracht. Zur Zeit scheint
man bei der Serien-Redaktion aber mehr Wert auf eine einheitliche Serie zu legen, was ich sehr schade finde.
Allen, die sich mehr für Exposé-Arbeit interessieren, sei die kürzlich vom
Pabel-Moewig-Verlag veröffentlichte Scheer-Biographie "Karl-Herbert Scheer – Konstrukteur
der Zukunft" von Heiko Langhans empfohlen. Ebenfalls von Heiko Langhans ist die Biographie
"Clark Darlton – Der Mann, der die Zukunft brachte". Diese enthält neben vielen
amüsanten Anekdoten interessante Einblicke in das frühe SF-Fandom in Deutschland, an dem
Clark Darlton als Mitgründer des noch heute aktiven Science-Fiction Clubs Deutschland beteiligt
gewesen ist.
(Zurück zum Inhalt)
Wer nicht lesen will, muss hören.
Seit einigen Wochen wird der Autor dieser Zeilen mit zwei Phänomenen konfrontiert, die vielleicht einige
der Leser mit ihm teilen: Einerseits mangelt es an Zeit. Zeit, mal ein gutes Buch in die Hand zu nehmen, dass
sich nicht mit beruflichen bzw. Studieninhalten befasst. Und andererseits verbringen manche Menschen
– wie auch der Autor – regelmäßig längere Zeit auf der Autobahn, in der sie sich in
Ermangelung eines gesprächigen Mitfahrers die Zeit mit dem Autoradio und dem Betrachten
vorbeirauschender, bedeutend schnellerer Autos vertreiben. Von "Freude am Fahren" oder
"entspannt ankommen" keine Spur.
Wenn man sich allerdings zu bestimmten Zeiten auf der Autobahn befindet, kommt man unter
Umständen in den Genuss eines Hörspiels, das sich zwischen Charts, Nachrichten und
Staumeldungen verirrt hat. Oftmals sind diese Hörspiele sehr unterhaltsam – aber leider auch schnell
vorbei. "Nur zu dumm", denkt man sich da, "dass deine Frau/Freundin/dein
Lebensgefährte jetzt nicht neben Dir sitzt und aus einem interessanten Buch vorliest". Wer so
denkt – dem kann geholfen werden!
Seit einiger Zeit bieten unterschiedliche Verlage in Deutschland die – wie könnte es anders sein –
in Amerika bereits sehr populären Audiobooks, zu Deutsch Hörbücher, an. Sie
unterscheiden sich von den auch bei uns bekannten Hörspielen darin, dass es sich samt und sonders
um gelesene Versionen geschriebener Bücher handelt. Manchmal werden sie von einem Sprecher oder
gar ihrem Autor vorgelesen, manchmal mit verteilten Rollen gespielt, einige sind mit Musik und Effekten
untermalt, andere verzichten auf diese Mittel. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Gebieten, wie Wissenschaft,
Geschichte, Dokumentationen, Biographien und natürlich auch Science-Fiction. Teils werden unbekannte
Werke gelesen, oftmals aber auch namhafte Bestseller wie beispielsweise Werke von Ken Follet, J.R.R. Tolkien
oder Marcel Reich-Ranicki.
Wer sich einen Überblick über die vorhandenen Hörbücher verschaffen will, greift
am besten zum Informationsmedium Internet. Eine mögliche Seite, um sich gezielt und seriös
Informationen zu beschaffen, ist www.hoerothek.de.
Auf dieser Page haben zwei Hörbuch-Fans in mühsamer Kleinarbeit Testberichte zu etlichen
Exemplaren angefertigt und online gestellt. René Wagner, der mit seiner Freundin Britta Poppels die
Seite betreibt, erzählt: "Wir haben uns quasi die Ohren "wund" gehört und
über 400 Hörbuchbesprechungen ins Netz gestellt. Das Besondere an der Hoerothek im Gegensatz
zu anderen Hörbuchseiten ist die Individualität: Nirgendwo sonst im deutschen Internet findet
man so viele Besprechungen, die sich nur ganz wenig am Covertext orientieren, sondern im Gegenteil immer
zeigen, dass wir jedes Hörbuch komplett gehört haben und individuell beschreiben und
bewerten."
Die Internetseite ist optisch ansprechend gestaltet, wirkt aber nicht überladen. Ein kleiner Menuframe
auf der linken Seite bleibt ständig eingeblendet, so dass die Orientierung nicht schwer fällt. Ein
Großteil der Rubriken bezieht sich auf die Auflistung der getesteten Exemplare bzw. die Suche nach
Kategorien. So wird das gezielte Nachlesen einer Rezension oder aber auch nur das Stöbern in den
Testarchiven der Seite erleichtert.
Die einzelnen Rezensionen bieten Informationen über Art, Umfang, Erscheinungsjahr, Autor, ISBN und
bekannten Preis des Titels, sowie einen Direktlink zu Amazon.de, wo die Hörbücher meist
versandkostenfrei bestellt werden können. Denn hoerothek.de ist keine kommerzielle Seite, hier findet
man nur Informationen und Rezensionen, kann aber keine Hörbücher bestellen. René
Wagner und Britta Poppels schreiben zu jedem Hörbuch eine Inhaltsangabe und eine Rezension. Jeder
Besucher der Homepage hat darüber hinaus die Möglichkeit, seine eigene Meinung zu den
getesteten Exemplaren zu schreiben, die dann ebenfalls veröffentlicht werden. In über 100
Fällen steht auch eine etwa ein-einhalbminütige Hörprobe aus dem getesteten Exemplar
zur Verfügung, die direkt über einen Stream mit Hilfe des kostenlosen Real Players angehört
werden kann. Die Rezensionen sind kurz und knackig, gerade lang genug, um sich ein Bild machen zu
können.
Natürlich besteht der Hauptinhalt der Seite aus Testberichten, aber rund um diese haben die beiden
Autoren noch weitere nette Gimmicks eingebaut: Eine Rubrik mit Links (nicht nur zum Thema
Hörbücher) findet sich genauso wie ein Kuriositäten-Kabinett der
Hörbuchproduktionen, Tipps zum billigen Erstehen von Hörbüchern, Bestenlisten, Charts
und einen Terminplan mit Hörbuchlesungen im Radio.
Über die Arbeit am Projekt erzählt René Wagner: "Die Hoerothek besteht
"nur" aus meiner Freundin Britta Poppels und mir, wird allerdings hin und wieder von einigen Lesern
mit eigenen Besprechungen und Tipps unterstützt. Und sie lebt vom Mitmachen! Meinungen,
Kommentare, Leser-Rezensionen, Tipps und Neuigkeiten werden noch am selben Tag ins Netz gestellt,
E-Mail-Anfragen so schnell wie möglich beantwortet. Außerdem gibt's ja noch die Community
www.hoerbuchclub.de -- über die
Adresse kommt man direkt in den "Club": Mailingliste für Hörbuch-Fans, Newsletter,
kostenlose E-Mail-Adresse (Weiterleitung) nach dem Schema name@hoerbuchclub.de, Diskussionsforum,
"HoeroChat", Gästebuch und Telefon-Gästebuch, E-Cards, regelmäßige
Umfragen, Schnäppchenmarkt -- da ist sicher für jeden was dabei.", verrät
René Wagner. Und bei so viel Resonanz macht die Arbeit auch Freude: "Der Arbeitsaufwand
ist recht groß, macht aber eine Menge Spaß. Die Hoerothek ist unser "Hobby", und
dafür tut man ja im allgemeinen sehr viel. Da ich als Journalist, u.a. für WDR und Eins Live, zu
Hause arbeite, kann ich mir die Zeit frei einteilen. Von Ausnahmen einmal abgesehen, ist es tatsächlich
so, dass die Hoerothek jeden Tag von uns aktualisiert wird. Meine Freundin kann glücklicherweise mehr
Hörbücher hören als ich, weil sie nachts in einem großen Fotolabor arbeitet, in dem
man während der Arbeit Discman/Walkman hören darf. Ihre Kollegen hören Musik-CDs,
sie selbst und mittlerweile einige Kollegen am liebsten Hörbücher. Das "Problem",
das sich aber immer mehr von allein zu lösen scheint, sind die Vorurteile, die manche Leute noch
gegenüber dem vorgelesenen Buch haben. Das Hörbuch ist nicht angetreten mit dem Anspruch,
das klassische Buch ersetzen zu wollen, sondern als Ergänzung und eigenständige Form der
Literatur. Es ist nicht im mindesten das "schlechtere" Buch: Wenn schon die erfolgreichste
deutsche Kinderbuchautorin zugibt, dass ihr das Hörbuch lieber ist, dann will das schon was
heißen..."
Fazit: hoerothek.de ist das Internet-Portal in eine kurzweilige und auch neuartige Welt. Nach einigen
Minuten auf der gut strukturierten Seite folgen bereits die ersten Klicks auf die Amazon-Links, und beim Autor
hat es nicht mal drei Tage gedauert, bis das erste Hörbuch bestellt wurde. Und so werden wohl in Zukunft
nicht nur viele neue Bücher, sondern auch einige von der Hoerothek empfohlene Audiobooks in meinen
Regalen ihren Platz finden.
Link zum Thema:
http://www.hoerothek.de
(Zurück zum Inhalt)
Buffy ist tot, es lebe Buffy!
Dieser Artikel strotzt vor Spoilern, eigentlich ist es ein einziger riesiger Spoiler, nicht nur zum Anfang der
6. Staffel, auch das Ende der 5. Staffel betreffend.
Sie hat einen Grabstein. Sie beschaut sich die Radieschen von unten. Sie hat sich für die Welt wieder
einmal geopfert und ist in das Dimensionstor gesprungen. Sie hat die Welt gerettet. Sehr oft und auch jetzt.
Buffy hat echt ein Grab, aber irgendwie kann es ja nicht sein, dass eine Serie, die da heißt "Buffy
– The Vampire Slayer" nun ohne ihre Heldin auskommen muss.
Also war klar, sie wird zurückkommen. Doch wie? Wie löst Joss Whedon, Genie und Ober-slayer,
das Puzzle denn dieses Mal?
Na, eigentlich wie immer: genial.
Viele der Fans, die am 2. Oktober 2001 die erste Folge der 6. Staffel sahen, sagten später: "‘Buffy‘
wird nie wieder sein, wie es einmal war." Das machte auch mich neugierig und ich habe mir den Anfang
der neuen Staffel etwas genauer angesehen.
Bargaining 1+2
Die 6. Staffel eröffnet in normaler "Buffy"-manier: Wir sind auf dem Friedhof und die
Scoobies jagen vereint Vampire. Soweit so gut. Sie haben damit auch einigen Erfolg. Doch was den
Zuschauer verwirren dürfte, ist die Anwesenheit des Buffy-bots.
Buffy ist tot und begraben und die Scoobies versuchen so gut wie es geht, zu vertuschen, dass sie gestorben
ist. Der Grund ist Dawn. Sie will nicht, dass ihr Vater nach Buffys Tod sie zu sich holen wird. Also muss
Buffy-bot einspringen und die Rolle von Buffy übernehmen.
Natürlich ist das alles andere als leicht für Buffys Freunde, vor allem Spike, Dawn und Giles haben
mit Buffybots Verhalten zu kämpfen.
Doch im Hintergrund arbeitet Willow schon an einer Lösung der "Buffy Frage". Sie will
zusammen mit Tara, Anya und Xander die tote Buffy zurück ins Land der Lebenden bringen.
Giles, Spike und Dawn werden nicht eingeweiht – falls etwas schief geht.
Während die Verschwörer die einzelnen Zutaten für das Ritual sammeln, fragt sich Giles, was
er eigentlich noch in Sunnydale zu suchen hat. Sein Slayer ist tot und Buffybot muss nicht wirklich trainiert
werden. Also verlässt er Sunnydale. Xander findet auf dem Tresen in der ‚Magic Box‘ eine kurze
Abschiedsnotiz. Die Gang fährt natürlich gleich zum Flughafen, um ihn noch sehr tränen-
und umarmungsreich zu verabschieden. Nachdem Giles in Richtung England unterwegs ist, bereiten sich die
Verschwörer auf das Ritual vor, das an diesem Abend stattfinden soll.
Parallel zu all dem findet ein Vampir im Kampf gegen Buffybot heraus, dass der Slayer ein Roboter ist. In einer
Spelunke erzählt er das einer Horde von Dämonen, die sich natürlich sofort auf den Weg
zum Höllenschlund machen.
Nachts auf dem Friedhof. An Buffys Grab formen Tara, Xander, Anya und Willow einen Kreis und Willow
fängt mit der Beschwörung von Osiris an. Doch sie hat keine Ahnung, was für Kräfte
sie hier befreit. Unter anderem hat das auch etwas mit einer Schlange zu tun und ist wirklich NICHT
angenehm.
Sunnydale wird derweil von der Horde Dämonen heimgesucht. Buffybot wird verletzt und sie eilt sofort
zu Willow, damit sie sie repariert. Das war kein gute Idee, aber was soll sie auch gegen ihre Programmierung
tun. Die Dämonen folgen also Buffybot zum Friedhof und stören das Ritual bevor es richtig beendet
werden kann. Die Freunde fliehen geschwächt.
Die Dämonen demolieren die Stadt, nehmen Buffybot auseinander und fangen an, alles nieder zu
brennen. Spike ist unterwegs mit Dawn, weil das Summer‘s Haus auch nicht mehr sicher ist.
Doch das Ritual hat unbemerkt von allen, wirklich funktioniert. Buffy erwacht. Sie muss sich mit bloßen
Händen aus ihrem Sarg befreien und ist noch ziemlich umnebelt, als sie durch die Straßen von
Sunnydale irrt. Trotzdem bekommt sie mit, wie die Dämonen den Buffybot in seine Einzelteile zerlegen.
Die Überraschung der Dämonen ist natürlich groß, als die "echte" Buffy
auf einmal vor ihnen steht. Doch Buffy ist jenseits ihrer ehemaligen Kräfte und kann sich kaum auf
den Beinen halten. Nur mit Hilfe der Scoobies (die denken sie sei Buffy-bot) kann sie einigermaßen
mit den Dämonen fertig werden.
Spike findet Buffybot. Der Roboter sagt, dass die anderen bei Buffy sind. Dawn bekommt zuerst mit, dass der
Roboter die "echte" Buffy meint.
Die Scoobies merken endlich, dass Buffy Buffy ist. Sie ist immer noch verwirrt und scheint total apathisch zu
sein. Sie läuft davon. Dawn folgt ihr zu dem Turm von wo aus Buffy in der letzten Folge in den Tod
sprang. Sie klettert hoch und kann Buffy gerade noch davon abhalten in den Tod zu springen. "Du bist
Buffy, du lebst und du bist daheim."
Soviel also zur Eröffnung der 6. Staffel. Es tut mir leid, dass es so eine ausführliche
Episodenbeschreibung geworden ist. Aber die beiden ersten Folgen haben mich wirklich und im wahrsten
Sinne umgehauen. Das Potential, was dieser Anfang entfacht ist extrem vielschichtig. Es wirft eine ganze Reihe
von Fragen auf, die nicht alle sofort beantwortet werden können.
In der nächsten Folge, After Life, versuchen Buffys Freunde für sie alles wieder in normale
Bahnen zu lenken. Spike ist extrem sauer, dass Willow und Co. ihm nicht gesagt haben, dass sie versuchen
wollen, Buffy wiederzuholen. Er ist nicht sicher, ob es richtig war, aber als er sie wieder sieht, ist alles vergessen.
Das was zählt ist, dass Buffy wieder da ist. Doch sie ist nicht allein zurück gekommen. Ein Geist
aus einer anderen Dimension schleicht durchs Haus und droht alle, die bei dem Ritual dabei waren, zu töten.
Das ist der Preis den die Scoobies bezahlen müssen. Doch als der Geist dahinter kommt, dass, wenn er
Buffy tötet in dieser Welt bleiben kann, ist er natürlich vor allem hinter der Slayerin her. Die hat
immer noch mit der "neuen" Welt zu kämpfen, doch zu guter letzt kann sie den Geist bezwingen.
After Life ist schon gespenstig. Irgendwie scheint alles so kalt zu sein. Der Geist springt von Person zu
Person, z.B. übernimmt er Anya und Xander sieht sich mitten in der Nacht mit Anya als Dämon
konfrontiert. Schon etwas gruselig.
Aber der Hammer kommt am Ende der Folge. Buffy erzählt Spike, was keiner ihrer Freunde je erfahren darf:
sie war nicht in einer Höllen-Dimension, sie war im Himmel, sie hatte ihren Frieden gefunden. Und jetzt
ist alles wie in der Hölle, jeder Moment den sie lebt...
Mehr? Im nächsten Corona Magazine.
(Zurück zum Inhalt)
In der letzten Ausgabe des Corona Magazines erfuhren Sie, dass sich Captain Dylan Hunt und seine Crew
nun ganz schön ins Zeug legen müssen, um das Commonwealth so schnell wie möglich
wiederherzustellen, um der Bedrohung durch das Magog-Planetenschiff Herr zu werden. Werfen wir also einen
Blick darauf, was die Crew als nächstes unternimmt.
Um ein Bündnis wie das Commonwealth aufzubauen ist es hilfreich einen Advokaten zu haben, der sich
für die Wiederherstellung einsetzt. Ein perfekter Kandidat hierfür scheint in "Last Call At The
Broken Hammer" eine Frau namens Isabella Otiz zu sein, die einst ein Bündnis von über 20
Welten zustande brachte und sich nun als Flüchtling vor den gefürchteten Kalderanern versteckt.
Die Crew der Andromeda wird auf einem öden Planeten in einer einsamen Bar fündig. Eine Ärztin
namens Cory sieht ganz genau so aus, wie ein Foto von Otiz aus der Schiffsdatenbank. Sie lässt sich
jedoch nicht überzeugen, Dylan zu folgen. Es dauert nicht lange und die Kalderaner beginnen ihre
Attacke auf die Bar. Sophia, die Barkeeperin, übergibt Jadis, einer schwangeren Frau, eine Waffe um sich
selbst zu schützen Als diese annimmt, Cory wäre der Grund der Angriffe, erschießt sie die Frau.
Während all dieser Ereignisse beginnt Dylan zu erkennen, dass nicht Cory sondern Sophia die wahre
Isabella Otiz ist und kann sie letztendlich überzeugen, aus ihrem Versteck hervorzukriechen um wieder
etwas zu bewegen. Damit hat die Andromeda eine neue starke Verbündete.
Rommie begibt sich in "All Too Human" auf eine Undercover-Mission auf den Planeten Mobius.
Dieses neue Mitglied im Commonwealth wird von einem manchenitischen Kriegsschiff namens Basilisk
angegriffen. Sie trifft sich mit Kim, einer der Designer des Schiffes, wobei sie jedoch von der manchenitischen
Sicherheit überrascht werden. Als Kim erfährt, dass Rommie ein Android ist, misstraut er ihr noch
mehr, da die manchenitischen A.I.s nahezu seine gesamte Zivilisation ausgelöscht haben. Dennoch
verrät er Rommie das Geheimnis der Basilisk – sie enthält Magog-Technologie. Während die
Basilisk die Andromeda angreift, werden Rommie und Kim von der Sicherheit überrascht. Der Designer
fällt den Mancheniten zum Opfer. Entschlossen, das versteckte Magog-Schiff, von dem die Technologie
für die Basilisk stammt, zu entführen, muss sie gegen den Anführer der manchenitischen
Sicherheit antreten – Carter, der zu ihrem Erstaunen einer der A.I.s ist, die Mobius überfallen haben.
Rommies Kampf gegen ihn und ihr Outfit erinnern stark an "The Matrix". Der Schauspieler von
Kim – Bruce Harwood – wird vielen als John Fitzgerald Byers bekannt sein, einer der Einsamen Schützen
aus "Akte X".
Noch mehr Action gibt es in "Una Salus Victus" zu sehen. Darin beschützt die Andromeda
einen Konvoi von Wayist-Hilfsschiffen, um einer tödlichen Seuche Herr zu werden. Weil der Konvoi
von Nitzscheanern des Drago-Kazov Stammes bedroht wird, begeben sich Dylan und Tyr auf einen Planeten
zur Basis der Nietscheaner, um die planetare Abwehr gegen die Bedrohung einzusetzen. Als Beka sich auch
noch um ein Schiff kümmern muss, das den Konvoi verloren hat, hat Harper das Kommando über
die Andromeda. Dylan und Tyr geraten in eine Falle. Fleet Marshall Cuchulain Nez Pierce verlangt von Tyr
nur die Herausgabe des Drago-Eigentums, das er gestohlen hat: Die sterblichen Überreste des
allerersten Nietzscheaners. Dylan – verärgert, dass er nichts davon wusste - will Tyr ausliefern. Das
ganze stellt sich jedoch als ein Trick heraus, der es ihnen erlaubt, in den Kontrollraum der planetaren
Verteidigung zu gelangen. Mit auf die Basis gerichteten Raketen gelingt es den beiden, Pierce zur Aufgabe
zu zwingen. Nachdem Harper erfolgreich den Konvoi verteidigt hat, sieht es für die beschädigte
Andromeda allerdings schlecht aus. Dank der planetaren Verteidigung löst sich auch dieses Problem.
Bleibt nur Beka auf der schwerbeschädigten Maru, die sich einem beschädigten nietzscheanischen
Angriffsschiff gegenübersieht. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt während der Reparaturarbeiten.
Ein Wiedersehen mit alten Bekannten gibt es eine Folge später in "Home Fires." Dort
erfährt Captain Hunt von Jamahl Brown, Captain eines High Guard Schiffes, dass Dylans Frau Sara
zusammen mit der überlebenden Crew der Andromeda Ascendant einen Zufluchtsort erschaffen hat
– Tarazed – das nur auf Dylans Rückkehr und die Wiederherstellung des Commonwealths wartet.
Dort führt man jedoch heiße Debatten, ob man nun dem Commonwealth beitreten sollte oder nicht.
Während Dylan sich mit einigen seiner Nachfahren trifft, begegnet er Admiral Telemachus Rhade
– ein Ebenbild seines verräterischen Ersten Offiziers Gaheris Rhade. Er stellt sich als der Anführer
der Isolationisten-Gruppe von Tarazed heraus. Als man bei der offiziellen Abstimmung gegen den Beitritt
Tarazeds zum Commonwealth stimmt, bedrohen vier Magog-Schiffe den Planeten. Obwohl sie nicht
angreifen und Dylan alle zur Ruhe zwingt, ergreift Jamahl die Initiative und wird von den Trümmern
eines Magog-Schiffes getötet, das er zerstört hat. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit
Telemachus findet Dylan heraus, dass Rekel Ben-Tzion – die Anführerin von Tarazed - die Schiffe
auf dem Planeten bauen ließ, um so den Beitritt zu erzwingen. Aufgrund der Umstände verzichtet
der Captain der Andromeda aber gern auf den Beitritt dieses Planeten.
Ein Verbündeter weniger gegen die Magog, werden viele von Ihnen nun denken, aber wer wird denn
gleich aufgeben. Schon in "Into The Labyrinth" ist die Andromeda Schauplatz diplomatischer
Verhandlungen mit weiteren potentiellen Bündnispartnern. Darunter ist auch ein Nietzscheaner vom
Sabra-Jaguar Stamm – Charlemagne Bolivar – gespielt von James Marsters, vielen bekannt als Spike aus
"Buffy the Vampire Slayer". Unter das diplomatische Volk hat sich auch Satrina gemischt, eine
bildhübsche Frau, die wie Harper einen Dataport besitzt. Dieser wurde jedoch verbessert, so dass es
ihr möglich ist, ähnlich dem Kopfgeldjäger Jeger durch Materie hindurchzugehen. Sie
bietet Harper dank dieser Fähigkeiten an, alle Magog-Larven aus seinem Körper zu entfernen,
wenn er ihr die riesige Universitätsbibliothek aller Systeme übergibt, die ihm einst zu schaffen
machte. Schon bald stellt sich aber heraus, dass sie auch aus einem anderen Grund an Bord ist. Sie und
ihre vier Gehilfen sollen Dylan Hunt und einige der Diplomaten, darunter auch Bolivar, töten – alles
im Auftrag des Geistes des Abgrundes – jene mysteriöse Macht, die das Magog-Planetenschiff
anführt.
Nach langer Suche und vielen Hindernissen kann Harper Satrina endlich die Bibliothek übergeben,
die er allerdings mit einem Trojanischen Pferd versehen hat, so dass er ihre Nachforschungen verfolgen
kann. Auch Trance schleierhafte Herkunft wird erneut angesprochen, als sie Harper ernst warnt, auf
keinen Fall Nachforschungen über sie in der Bibliothek anzustellen. Diesem gelingt es, den Dataport
von Satrina und ihren Gefährten zu überlasten, nachdem er dem Geist des Abgrundes
widerstanden hat. Am Ende unterschreibt Bolivar seinen Beitritt zum Commonwealth – eine riesige
Unterstützung, bedenkt man, dass er die drittgrößte Nietzscheanische Flotte besitzt.
Und damit sieht es doch schon mal nicht schlecht für die Wiederherstellung des Commonwealths aus.
Schaut man genau hin, bemerkt man, dass Dylan Hunt fast mit jeder Episode neue Verbündete im
Kampf gegen die Magog findet. Sehr angenehm fällt auch auf, dass in der zweiten Staffel immer
wieder Bezug zu Themen aus der ersten Staffel genommen wird und man diese weiterentwickelt. Da
wäre Trance Geminis mysteriöse Vergangenheit, Tyr Anasazis Diebstahl des allerersten
Nietzscheaners, Harpers Angst vor den Magog, die durch seine Erfahrung mit der riesigen
Universalbibliothek nur noch verstärkt wurde und so weiter. Mit Recht kann man sagen, dass die
Serie zu Beginn der zweiten Staffel mehr als einen Zahn zulegt und die Charaktere sich gut entwickeln.
Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Serie schon bald ziemlich stark
verändern wird. Robert Hewitt Wolfe, Entwickler der Serie, verließ nämlich mitten in der
zweiten Staffel das Team. Der Grund hierfür sind Unstimmigkeiten in Bezug auf die Richtung, die
"Andromeda" einschlagen soll. Wolfe schwebte ein Konzept mit einem weitreichenden
Handlungsbogen vor. Tribune Entertainment und – inzwischen Executive Producer – Kevin Sorbo sahen
dies jedoch anders und wollten eine Serie mit Einzelepisoden, die auf sich gestellt sind.
Neben Wolfe kündigte nun auch Ethlie Ann Vare an, Ende der laufenden Staffel die Serie zu verlassen.
Sie war Co-Executive Producer bei "Andromeda" und eine treibende Kraft hinter dem Projekt.
Auch Brent Stait, der Darsteller von Rev Bem, verließ die Serie, da er Probleme mit dem schweren
Magog-Makeup hatte. Erste Bilder von den kommenden Episoden beweisen zudem, dass sich das Aussehen
der Charaktere in Zukunft ziemlich verändern wird. Und zu guter letzt besagen Gerüchte nun
auch noch, dass man gegen Ende der zweiten Staffel die gesamte Prämisse über den
Wiederaufbau des Commonwealth kippen möchte. Ob dies der Serie gut tun wird? Wir werden
sehen, denn seit dieser Woche läuft "Andromeda" auch in den USA wieder.
(Zurück zum Inhalt)
Vor einigen Monaten fragte man unsere Redaktion in einem Leserbrief nach einem Science Fiction-Serienprojekt
namens "Ice Planet" von der Firma H5B5 Media AG, die auch "Welt der Wunder" beim
Fernsehsender Pro7 produziert. Zur damaligen Zeit konnten wir leider nur unzureichende Auskünfte geben,
da sich die Münchner Gesellschaft in Schweigen hüllte und die eigene Presseabteilung offensichtlich
mit einem fröhlich vor sich hin rotierenden Personalkarussell zu kämpfen hatte.
Nun kommen über diese Produktion allerdings die ersten handfesten Informationen ans Tageslicht,
so dass es sich langsam lohnt, die bisher eingetroffenen Interviews und Inhalte in einem zweiteiligen Artikel
zusammen zu tragen. Lesen Sie daher in der vorliegenden Ausgabe erst einmal etwas über die
Hintergründe, finanziellen Aspekte und Probleme im Vorfeld der Dreharbeiten zum Pilotfilm, bevor wir uns
im Corona Magazine #93 auf die eigentliche Handlung und Charaktere dieses neuen galaktischen Abenteuers
stürzen werden.
Zuerst einmal gab H5B5 vor einigen Wochen bekannt, dass man eben diesen Pilotfilm mittlerweile zu Ende
produziert habe – auch wenn es sehr viel länger brauchte als ursprünglich geplant. Seinerzeit war
ein Termin für das Frühjahr 2001 angepeilt worden, der einen Drehbeginn für die Serie im
April des letzten Jahres vorsah.
Hendrik Hey, Vorstand der H5B5 Media AG und den Menschen wohl eher bekannt als Moderator von
"Welt der Wunder", reagierte durchaus angriffsfreudig, als man ihn auf die Verspätung im
Verlauf der Produktion ansprach: "Die Post-Produktion war wesentlich zeitintensiver als
ursprünglich geplant. Allerdings hat das Ergebnis unsere kühnsten Erwartungen übertroffen.
Das Warten der Interessenten hat sich gelohnt."
Immerhin scheint es nun sicher, dass die Mühen nicht umsonst waren. Im Dezember gab die AG nun
bekannt, es wäre eine Koproduktion mit der kanadischen Firma "Minds Eye Pictures"
vereinbart worden.
Ein Sprecher: "Geplant sind, 22 Folgen der ersten Staffel in Deutschland und in Kanada zu produzieren.
Minds Eye hat einen Antrag gestellt, die Produktion nach Kanada (Regina) zu verlegen. Im neuen Saskatchewan
Produktionskomplex stehen auf 85.000 qm, mit vier neuen Bühnen und entsprechenden
Produktionseinheiten, alle dafür erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung. H5B5
übernimmt mit ihrer Tochterfirma Circles&Lines den Bereich Visual Effects. Die Seriendrehbücher
der ersten Staffel werden gemeinsam entwickelt, beide Firmen teilen sich die kreative Kontrolle über das
Gesamtwerk. Das Budget je Serie liegt derzeit bei etwa 1.000.000 US-Dollar."
Im Folgenden teilte die H5B5 Media AG mit: "Die Produktion wird unter den Maßgaben eines
Deutsch-Kanadischen Koproduktionsabkommens gestaltet und profitiert daher von den steuerlichen Vorteilen,
die sich in Kanada daraus ergeben. Die Parteien haben beschlossen, jeweils 50 Prozent der zu finanzierenden
Restsumme aufzubringen. Diese soll zu 100 Prozent durch Vorverkäufe erwirtschaftet werden. Die H5B5
Media AG wird ihre bisherigen Vorverkaufsangebote in die Produktion mit einbringen und damit ihren Anteil
an der Produktionssumme schließen. Minds Eye wird u.a. einen kanadischen Sender und weitere
Verkäufe zur Deckung ihres Finanzierungsanteils liefern. Die Saskatchewan Studios werden ab April
nächsten Jahres betriebsbereit sein und der Drehbeginn in Regina ist für Juni 2002 geplant.
Für die Kosten, die der H5B5 Media AG für die Entwicklung der Serie und für die Produktion
des Pilotfilms entstanden sind, nimmt die H5B5 eine First Recoupment Position ein, die einen
vollständigen Rückfluss der Investitionen in Höhe von 9,5 Millionen US-Dollar über
den Serienvertrieb ermöglicht. Im Gegenzug übernimmt Minds Eye International den Weltvertrieb
für eine entsprechende Vertriebsprovision."
Hendrik Hey zu diesen Entwicklungen: "Mit Minds Eye haben wir einen Partner gefunden der inhaltlich,
aber auch bezogen auf sein Businessmodell zu uns passt. Das Know-how dieser Firma liegt vor allem in der
Serienproduktion zu akzeptablen Marktpreisen, bei guter Qualität. Das deckt sich gerade in Zeiten
in denen smarte Finanzierungsmodelle gefragt sind voll und ganz mit unseren Vorstellungen. Wir freuen
uns sehr auf die Zusammenarbeit."
Vergessen sollte man selbst bei einem Mindestmaß an Objektivität allerdings nicht, dass eine
lange Verspätung und ein anscheinend verlässlicher Koproduzent nicht unbedingt eine
qualitativ hochwertige Serie garantieren. Hier heißt es also erst einmal abwarten, denn bisher konnte
noch kein Verkauf an einen Fernsehsender gemeldet werden. Bislang stehen dahingehende Gespräche
noch in der Vorbereitung, bzw. werden noch bis zum kommenden Oktober, zur MIPCOM in Cannes,
geführt. Dies wird wohl auch einer der Gründe sein, weshalb der bereits fertig gestellte
Pilotfilm momentan auch als Einzelfilm zu haben ist.
Immerhin kann man im Rückblick auf die Serie LEXX vielleicht von einem gutem Omen sprechen,
da dort eine deutsch-kanadische Partnerschaft zumindest international zu einem beachtlichen Ergebnis
führte.
Wer sich nun schon einmal einen kurzen Vorgeschmack auf das kommende Geschehen einholen möchte,
dem kann ich die Homepage iceplanet.tv empfehlen, auf der unter anderem auch ein Trailer zum Pilotfilm
enthalten ist.
Links zum Thema:
http://www.h5b5.de
http://www.iceplanet.tv
http://www.sf-fan.de
http://www.phantastik.de
(Zurück zum Inhalt)
Die vorletzte Grenze – unsere Ozeane.
Die Meere, die zwei Drittel der Erde bedecken, sind weit weniger erforscht als der nahe Weltraum und man
kennt die Oberflächen von Mond und Mars weit besser als die Tiefen der Ozeane.
Doch dieser Zustand ändert sich langsam, denn zunehmend erkennt die Forschung, aber auch die
Industrie, wie wichtig die Meere für unsere zukünftige Entwicklung sind.
Vorrangig bei diesen Untersuchungen ist natürlich die wirtschaftliche Erschließung der ungeheuren
Rohstoffmengen, die am Meeresgrund vermutet werden.
Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht abwegig die Ozeane als Lebensraum zu nutzen, was auch
versuchsweise schon geschehen ist.
Bei den Rohstoffen, auf die Forscher und Wirtschaft ein Auge geworfen haben, handelt es sich zu einen um
seltsame Manganknollen, die in bestimmten Gebieten weite Teile des Meeresbodens bedecken und um
Methanhydrat, das als Energiequelle für die Zeit nach dem Öl gehandelt wird.
Die Manganknollen enthalten wertvolle Metalle, neben Mangan auch Platin und andere Edelmetalle in
erstaunlich hoher Konzentration. Man vermutet, dass Bakterien die Metalle durch ihren Stoffwechsel aus dem
Meerwasser holen und auf den Knollen abscheiden. Das ist natürlich ein sehr langsamer Vorgang, aber
da dieser Prozess schon seit Millionen von Jahren ungestört abläuft finden sich eben riesige Mengen
dieser Knollen.
Auch der zweite Rohstoff, das Methanhydrat hat seine Licht und Schattenseiten. Bei diesem Stoff, handelt es
sich um eine sehr instabile Verbindung aus Methan und Wasser, die sich nur unter hohem Druck bei geringen
Temperaturen bilden kann. Es ist ein hervorragender Brennstoff, der das Methan in seiner festen Form sehr
dicht speichert. An der Luft zerfällt das Methanhydrat rasch wieder in Methan und Wasser, so dass man
es nur aufwendig lagern kann.
Darüber hinaus können Methanhydratfelder auch selbst instabil werden, so dass große Mengen
Methan ins Meer freigesetzt werden. Das kann sogar zu Seebeben und Tsunamis führen. Außerdem ist
dies eine mögliche Erklärung für das Bermuda-Dreieck.
Das im Meerwasser gelöste Methan verringert die Dichte des Wassers, so dass Schiffe plötzlich nicht
mehr davon getragen werden und Flugzeugmotoren können die Methanwolke über dem Wasser
eventuell sogar in Brand setzen.
Die größere Gefahr geht allerdings vom Methan als klimaveränderndes Treibhausgas aus.
Sollte man sich tatsächlich dazu entschließen, diese Ressourcen zu nutzen, spielt sowohl das bei
der Förderung entweichende Gas, als auch das bei der Verbrennung entstehende Kohlendioxid eine
zusätzliche Rolle bei der globalen Erwärmung.
Viel Faszinierender als die Ausbeutung der Rohstoffe ist allerdings die Möglichkeit dauerhaft in ein
Unterwasserhabitat umzusiedeln. Habitate für Menschen werden schon seit den 70er Jahren immer wieder
ausprobiert und man kann ohne Übertreibung sagen, dass in den letzten 30 Jahren permanent Menschen
unter Wasser gelebt haben.
Das größte Problem dabei ist natürlich der Druck. In den frühen Habitaten entsprach
der Innendruck dem Wasserdruck in der jeweiligen Tiefe, was den Vorteil hatte, dass man jederzeit aussteigen
und sich zu den Fischen gesellen konnte. Allerdings reichert sich auch in geringen Tiefen Stickstoff in Blut,
Gewebe und Knochen ab, so dass der Aquanaut lange Dekompressionsphasen durchlaufen muss, wenn er
wieder an die Oberfläche möchte.
In Habitaten mit Oberflächendruck muss also eine Schleuse benutzt werden, um Ausflüge in die
Unterwasserwelt zu machen, was einen höheren konstruktiven Aufwand bedeutet, dafür
allerdings andere Vorteile bietet.
So kann ein permanenter Zugang zur Oberfläche die Luftzufuhr gewährleisten und man braucht
auch in größeren Tiefen keine speziellen Atemgasmischungen, solange man nicht tauchen geht.
Außerdem wird man in größeren Tiefen andere Tauchanzüge benutzen, da auf grund
der Kälte und des hohen Drucks dem menschlichen Körper enge Grenzen gesteckt sind. Aber
mit dem Newtsuit zum Beispiel lassen sich erheblich größere Tiefen viel sicherer erreichen.
Beim Newtsuit handelt es sich nämlich praktisch um ein Einmann-Uboot. Es sieht zwar auf den ersten Blick
wie einer der frühen Helmtauchgeräte aus, ist aber wegen seiner ausgeklügelten Technik,
der enormen Beweglichkeit der Gelenke und einem Innendruck von einem Bar jedem anderen modernen
Tauchanzug weit überlegen.
Probleme mit Habitaten sind heute nicht mehr technischer Natur. Eher psychologisch, denn ganz ähnlich
wie bei Reisen im Weltraum sind die Bewohner des Habitats auf einen sehr begrenzten Raum
beschränkt, in dem sie über längere Zeit zusammenleben müssen.
Der nächste Schritt für die Entwicklung der Habitate wird mehr Unabhängigkeit von den
Lieferungen von Überwasser sein. Insbesondere der Sauerstoff, den man zum Atmen benötigt
kann in größeren Tiefen nur durch lange Schnorchel oder in Gasflaschen in die Tiefe
befördert werden. Allerdings gibt es bereits vielversprechende Ansätze den Sauerstoff wie die
Fische direkt aus dem Meer zu holen.
Dazu benutzt man eine schwamm-artige Membran auf der an einer Seite das Mehrwasser vorbeiströmt
und an dessen anderer Seite eine besondere Flüssigkeit – die aus dem Blut von Schafen gewonnen
werden kann – entlang fließt und Sauerstoff aufnimmt und schließlich zum Atmen bereitstellt.
Natürlich könnten Menschen auch gleich diese Flüssigkeit atmen, aber die Mehrheit wird
es sicher angenehmer finden den Sauerstoff aus der Luft aufzunehmen.
Nahrungsmittel, wie Fische und Algen gibt ebenfalls im Meer selbst, so dass die Habitate unabhängig
von der Oberfläche bestehen können.
Die ersten Habitate werden natürlich aus Fertigteilen bestehen, die man auf den Meeresgrund
herablässt. Im wesentlichen sind das große Stahlzylinder, die, ganz ähnlich wie eine
Raumstation, von Tauchern und Robotern zusammengesetzt werden.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Habitate auf dem Meeresgrund wachsen zu lassen. So lagert
sich Kalk aus dem Meerwasser auf einem Gitter ab, das unter elektrischer Spannung steht – auf diese Weise
werden derzeit in verschiedenen Regionen künstliche Riffe angelegt.
Wenn die Strukturen gleichmäßig gewachsen und Stabil genug sind, dann braucht man nur noch
das Wasser abzupumpen und eine Schleuse einzubauen.
Und um von einem Habitat zum anderen zu kommen wird man schnelle U-Boote benutzen, wie zum Beispiel
Deep Flight II, das für eine Person ausgelegt ist und ohne Ballast auskommt. Deep Flight ist leichter
als Wasser und würde deshalb an der Oberfläche schwimmen, allerdings besitzt es
Tragflächen, wie ein Flugzeug – nur andersherum – die es schon bei geringen Geschwindigkeiten nach
unten ziehen können.
Auch für Notfälle müssen Systeme zur Verfügung stehen um den Bewohnern in
einer Notsituation den schnellen Aufstieg zu ermöglichen. Die Rettungssysteme, die auf modernen
U-Booten eingesetzt werden, eignen sich aber nur für Tiefen von bis zu hundert Metern, und sind
für Laien äußerst Risikoreich.
Eine neue Technik setzt hier auf winzige Rettungskapseln, die einen Innendruck von einem Bar halten, und
einen Menschen sicher an die Oberfläche bringen können.
Alles in Allem besteht kein technisches Hindernis mehr, das uns davon abhalten könnte die Tiefen
der Ozeane zu besiedeln, hoffen wir nur, dass wir da unten nicht wieder so ein Unwesen treiben wie auf
dem Land.
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars: N'Sync nicht dabei.
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Gerüchten, die Boygroup N’Sync würde einen Cameo-Auftritt in Star Wars Episode II haben, erteilte Joey
Fatone, einer der Sänger eine Abfuhr. In der Radiosendung The Carson Radio Show sagte er: "Ich gebe es
nun offiziell bekannt, dass sie [Lucasfilm] es verworfen haben weil die Leute daraus ein großes Ding
gemacht haben." (sh)
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Star Wars: McGregor zufrieden mit Episode II.
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Star Wars Darsteller Ewan McGregor hat in einem Interview gesagt, er sei mit Episode II zufriedener als mit
Episode I. Der Film werde mehr Humor bieten und an die ersten drei Kinofilme erinnern. Episode I habe es
schwer gehabt, da politische Themen in einen Kinderfilm gepackt werden mussten, sagte McGregor dem
"Empire Online". (fs)
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Roswell: Weitere sieben Folgen bestellt.
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Überraschend hat UPN nun sieben weitere Episoden der SF-Serie "Roswell"bestellt. Damit wird die in den
USA derzeit ausgestrahlte Season insgesamt 20 Episoden umfassen. "SF-Wire" berichtet, dass die letzten
beiden Episoden als Doppelfolge hintereinander bei UPN ausgestrahlt werden. Dieses könnte ein Zeichen
dafür sein, dass UPN die Serie damit zu einem Abschluss bringen will - bisher sei aber alles offen, was eine
vierte Season der Serie angehe. Die Serie "Roswell" hatte seit jeher sehr schwache Ratings in den USA und
war nach der zweiten Season von UPN vor der Einstellung gerettet worden, aber auch dort nur mäßige
Ratings eingefahren. Laut "E! Online" ist die Tatsache, dass nur 20 statt der üblichen 22 Episoden
ausgestrahlt werden, Beweis dafür, dass UPN nicht plant, eine vierte Season zu bestellen. (phantastik.de, sf)
Link zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire/
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Buffy: Zeichentrick auf Eis?
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Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass Paramount in Verbindung mit Fox Family TV einen Zeichentrickableger
der erfolgreichen Serie "Buffy: Im Bann der Dämonen" plane. Auf einer Pressetour verriet Marti Noxon,
Ausführende Produzentin des Projekts: "Die Zeichentrickserie ist immer noch in Arbeit. Ich glaube [...]
es hat einige Probleme mit Fox Family TV gegeben, so dass ich mir momentan nicht mehr sicher bin, ob es
weiter gehen wird. Das hat aber nichts mit der Serie zu tun, sondern ich glaube, Fox ist sich nicht ganz sicher,
ob sie noch mehr dieser Serien in ihr Familienprogramm aufnehmen wollen. Die Serie wird aber wohl nicht
komplett eingestellt werden, denn die Skripts sind bereits geschrieben und andere Vorbereitungen wurden
auch schon getroffen. Im Moment ist halt offen, bei welchem Sender die Serie letztendlich laufen wird."
Noxon, die neben Joss Whedon auch an der Originalserie mitarbeitet, erklärte, es seien bereits ein halbes
Dutzend fertiger Drehbücher vorhanden. Fast jeder Autor, mit Ausnahme von ihr selber, habe bereits daran
gearbeitet. "Die Serie ist wirklich unterhaltsam. Sie muss einfach gesendet werden. Sie ist definitiv eine
dieser Zeichentrickserien, die sowohl Kinder als auch Erwachsene interessieren."
David Boreanaz, der in der Originalserie und im Ableger "Angel" den gleichnamigen Charakter darstellt,
wird seinen Zeichentrickableger übrigens nicht selbst synchronisieren. Joss Whedon sei mit diesem
Angebot auf ihn zugekommen, er habe aber derzeit zu viel um die Ohren, um noch ein Projekt anzunehmen. (sef)
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Akte X: Akten werden geschlossen.
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Nach insgesamt neun Jahren, was eine unglaublich lange Zeit für eine Fernsehserie ist, wird "Akte X" im
kommenden Mai seinen Abschied feiern. In einem Bericht des Hollywood Reporter heißt es, Chris Carter
hätte entschieden, die Serie in diesem Frühjahr zu beenden.
"Ich betrachte es wie eine Situation im neunten Inning," erzählte Carter dem Reporter. "Ich würde jetzt lieber
hinausgehen und feiern als eine Ankündigung im Sommer zu machen... Ich möchte in der Lage sein, die Dinge
für die Fans zu einem Ende zu führen, die seit dem Beginn der Serie bis jetzt dabei waren. Ich war entschlossen
eine Serie mit sehr, sehr starken Episoden zu produzieren, die eine ganze Menge an Handlungsfäden aus den
letzten neun Jahren zusammenführen"
Die Einschaltquoten fallen schon seit den letzten Jahren. Und nun, da David Duchovny [Akte X: Mulder] die
Serie Ende letzten Jahres verlassen hat, blieb für die Fans nur wenig von der alten Mulder-Scully-Magie übrig.
Dennoch beweisen neun Jahre Laufzeit, dass "Akte X" eine der wohl erfolgreichsten Serien der vergangenen
Jahre ist, die ihr eigenes großes Fandom aufgebaut hat. (mr)
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Andromeda: Engels Ersatz für Robert Hewitt Wolfe.
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Wie die offizielle Andromeda-Webseite berichtet, wird in der dritten Staffel der Serie Robert Engels den Platz von
Robert Hewitt Wolfe übernehmen. Wolfe hat die Serie letztes Jahr wegen Unstimmigkeiten verlassen. Engels war
bereits an David Lynchs "Twin Peaks" beteiligt und co-produzierte die SF-Serie "SeaQuest DSV". "Andromeda"
läuft bei uns immer mittwochs 20.15 Uhr auf RTL2. (sf)
Link zum Thema:
http://www.andromedatv.com/features/writingteam02.html
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Stargate: Wechsel zu Sci Fi Channel und Ausstieg von Michael Shanks.
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Amanda Tapping alias "Samantha Carter" aus "Stargate SG-1" hat in einem Interview mit Sci Fi Wire erzählt, dass
im Februar die Dreharbeiten an der sechsten Staffel der SF-Serie starten werden. Die Staffel wird in den USA ab
Juni von Sci Fi Channel ausgestrahlt. Tapping sagte, dass der Abschied vom Darsteller Michael Shanks
("Daniel Jackson"), der am Ende der fünften Season die Serie verlassen wird, sei nicht leicht gewesen - Tränen
sollen am Abschiedstag gerollt sein, diese würden auch in der entsprechenden Episode zu sehen sein. In der Serie
werde "Daniel Jackson" in eine höheren Form der Existenz transformieren, ob ein neuer Charakter den leeren
Platz einnehmen werde, sei Tapping bisher nicht bekannt. "Stargate SG-1" läuft in Deutschland immer mittwochs
21.15 Uhr auf RTL2. (phantastik.de, sf)
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Smallville: Geschichten in Metropolis.
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Die Produzenten der Serie "Smallville" haben in einem Interview gemeint, sie würden derzeit planen, auch
Geschichten in der Stadt "Metropolis" spielen zu lassen. Auch die Figuren "Jimmy Olsen" und "Lois Lane" sollen
in der Serie auftauchen, doch derzeit ist diesbezüglich angeblich noch nichts geplant. Zu früh sei es derzeit für
einen Auftritt eines "Bruce Wayne" ("Batman") innerhalb der Serie - ein entsprechendes Crossover soll aber
später in der Serie stattfinden. "Smallville" erzählt die "Superman"-Story aus der Sicht einer Highschool, die
bekannten Charaktere sind in der Serie noch Teenager. (phantastik.de, sf)
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Miracles: Neue TV-Serie von ABC.
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"Akte X" mal anders: ABC hat einen Pilotfilm für eine mögliche Serie namens "Miracles" bestellt. Der Film soll
sich um Vatikan-Mitarbeiter drehen, die paranormale Aktivitäten untersuchen. Laut "Variety" schreibt Richard
Hatem ("Mothman Prophecies") das Drehbuch und soll auch als Ausführender Produzent tätig werden. Bei
Ratings-Erfolg soll das Konzept in Serie gehen. (phantastik.de, sf)
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Men in Black 2: Scriptänderungen.
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Der 11. September hatte großen Einfluss auf das Ende von MIB 2. Im Originalscript sollte das Finale zwischen
den Zwillingstürmen stattfinden. Nach den Änderungen vom Oktober soll die Szene , die einen riesigen 'Neuralizer'
(also zu deutsch ein Blitzdingsda) beinhaltet, zwischen einer Art Glaspyramide und der Freiheitsstatue stattfinden.
Der 'Neualizer' zog kurzerhand von der Spitze des WTC in die Fackel der Freiheitstatue um. Allerdings war in der
Fassung vom Oktober noch ein kleiner Fehler enthalten. In einer Szene am Filmanfang wurde in einer Szene mit
einer Stadtrundfahrt das World Trade Center erwähnt. In der neu geschnittenen Version war diese Szene noch
nicht entfernt - mal sehen ob es den Cuttern auffällt! (sd)
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Men in Black 2: Gastauftritte.
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Die neuere Fasssung der Space-Komödie enthält Cameos aus der Musikszene: Jennifer Lopez alias Jlo und
Michael Jackson geben sich die Ehre. Jennifer Lopez hat eine lustige Szene in Richtung Filmende während
Michael Jacksons überraschenderweise nicht als Alien auftritt. (sd)
Link zum Thema:
http://www.movieheadlines.net/article.php
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Spy Kids: Zweiter Teil.
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Ende diesen Jahres soll der zweite Teil der Spionage-Komödie in die amerikanischen Filmtheater kommen.
Der Regisseur Roberto Rodriguez sagte in einem Interview, dass er das Konzept gern in ein Bond-ähnliches
Franchise umsetzen würde. Dabei gibt's nur ein Problem - aus den Kids werden irgendwann auch mal
Teenager oder Erwachsene. Für den Regisseur wäre das jedoch kein Problem. Die Charaktere sind als Spione
etabliert undkönnen sofort einsteigen. Außerdem: Je älter sie werden desto bessere Spielzeuge können sie
bekommen. (sd)
Link zum Thema:
http://www.usatoday.com/life/enter/movies/2002/2002-01-11-spy-kids.htm
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Golden Globes: Nominierungen.
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Die Nominierungen für die Golden Globes hatten eine geringe Ausbeute für das Science Fiction Genre. Im
Bereich Film dominierte natürlich eindeutig "Der Herr der Ringe". Im TV Bereich setzt sich der letztjährige
Trend zu TV-Serien wie "The West Wing", "Die Sopranos" usw. fort. Die Golden Globes werden am 20. Januar
vergeben und gelten als einer der wichtigsten Wegweiser für die Verleihung der Oscars.
Hier die Sci-Fi-relevanten Nominierungen.
Film:
Drama: Herr der Ringe
Musical oder Comedy: Shrek
Bester Nebendarsteller: Jude Law für A. I.
Regisseur: Peter Jackson für Herr der Ringe
Filmmusik: A. I., Herr der Ringe
Bester Film-Song: 'May it be' von Enya - Herr der Ringe
TV:
Beste Schauspielerin: Julianna Margulies für 'Die Nebel von Avalon'
(sd)
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MGM: Filmstudio zu verkaufen.
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Auch in der Filmbranche bedarf es einer gewissen Größe, um im harten Wettbewerb überleben zu können,
und das altehrwürdige Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer zählt im Konzert der Großen Hollywoods zu den
Kleinen. Jahr für Jahr muss sich die Produktionsgesellschaft bemühen, in den schwarzen Zahlen zu bleiben,
was von einem einzigen Film abhängig sein kann. Noch bei der Bilanzpressekonferenz im Oktober hatte der
Vorsitzende Alex Yemenidjian deshalb betont, man müsse unbedingt wachsen, sei es durch Zukäufe oder
Fusionen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Der "Los Angeles Times" zu Folge steht das Studio
daher zum Verkauf (Spielfilm.de, sd)
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Resident Evil: Milla Jovovich als Zombie?
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In einer englischen Fernsehshow wurden erste Ausschnitte aus Resident Evil gezeigt, die unter anderem die
Hauptdarstellerin Milla Jovovich (Das fünfte Element) als Zombie zeigten. Ob das hübsche Ex-Model als
Untote endet ist noch nicht klar - es könnte sich immerhin um eine Traumsequenz handeln.
Berichte über die Altersfreigabe widersprechen sich zur Zeit. Während aus dem englische TV-Bericht
hervorging, es handele sich um eine Light-Version gab Regisseur Paul Andersson auf einer amerikanischen
Convention bekannt, dass er eine Hardcore Version herausbringen will. (sd)
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Tron: Version 2.0?
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In den USA ist gestern eine Special Edition DVD von "TRON" zum 20. Geburtstag des Filmes erschienen.
Im Hauptmenü dieser DVD gibt es laut Moviehole.com eine kleine versteckte Werbung, die den Zuschauer
zu einer bestimmten Webseite führt, www.tronkillerapp.com.
Wenn man sich diese Seite einmal anschaut (Macromedia Flash vorausgesetzt) erscheint eine Art verstörter
Login Bildschirm und einige kryptischen Informationen, die darauf schließen lassen, dass 2003 der zweite Teil
des Science Fiction Films in die Kinos kommt. Disney hat sich zu einer Fortsetzung jedoch noch nicht
geäußert. (mr)
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Alien: Ein fünfter Teil?
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Ridley Scott hat kürzlich enthüllt, dass er darüber nachdenkt, als Regisseur zur "Alien"-Reihe zurückzukehren,
um "Alien 5" zu produzieren.
"Ich werde das in den nächsten fünf Wochen entscheiden," sagte Scott während einer Promotion für seinen neuen
Film "Black Hawk Down". "Ich bin an Alien 5 interessiert, sicher. Warum auch nicht? Vielleicht", fügte Scott laut der
Webseite Latino Review hinzu.
Bevor Fans der "Alien"-Reihe jetzt gleich in helle Freude ausbrechen, , sollte man bedenken, dass der Regisseur auch
darüber nachdenkt einen Piratenfilm zu drehen. "Es gab schon lange keinen guten Piratenfilm mehr, deshalb habe ich
mich noch nicht entschieden", sagte Scott. (mr)
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