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15. Februar 2002 - Ausgabe 93 - "Futurama is dead!"
Futurama ist tot!
Mit dieser Schlagzeile titelt seit kurzer Zeit die amerikanische Internetseite
http://www.gotfuturama.com/ und ruft die Fans mit großer
Energie dazu auf, über Petitionen und weitere Aktionen zu versuchen, das Fox Network für eine
Weiterführung der Serie zu begeistern. Die Zukunft von Futurama steht nämlich leider in den
Sternen, seit am 12. Februar bekannt wurde, dass bisher noch keine fünfte Staffel bei den Rough Draft
Studios in Auftrag gegeben wurde. Dahingehend müssen die dortigen Mitarbeiter, Schreiber und
Animatoren wohl in Bälde neuen Projekten ihre Aufmerksamkeit widmen.
Wer sich für weiterführende Informationen nicht durch englischsprachige Menüs kämpfen
möchte, dem sei an dieser Stelle
auch die deutsche Seite http://nnyconline.de/ empfohlen. Dieses Projekt
hat sich der Rettungskampagne angeschlossen und hält die deutschen Anhänger über die separate Adresse
http://rettet-futurama.nnyconline.de/ auf dem Laufenden.
Nun allerdings zu einem sehr positiven Punkt: Ich möchte die Gelegenheit nutzen und zwei neue Redakteure
begrüßen, die in dieser Ausgabe gleich mit drei Rubriken ihren Einstand geben. Da wäre zum
Einen Steve Palaser, der allen Farscape-Fans unter unseren Abonnenten eine dauerhafte Plattform bieten
möchte. Den Anfang macht dabei ein ausführliches Episodenlogbuch.
Sofern Sie zu Farscape weitere Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder ähnliches einbringen möchten,
so zögern Sie nicht und schreiben uns eine Mail an die Adresse
corona@sf-radio.de.
Matthias Pohlmann ist der zweite Mann im Bunde, der vor kurzem den Weg zu unserem Projekt fand. Matthias wird
sich zukünftig dem mit etwas Glück wohl wiedererwachenden Babylon 5-Universum und insbesondere
dem Schöpfer des Selben - J. Michael Straczynski - annehmen. Wir halten Sie also auch über den
neuen Babylon 5 Spin-off "Legends of the Rangers" weiterhin auf dem Laufenden.
Nun wünsche ich Ihnen aber viel Spaß mit der neuen Ausgabe, die durch etwas unerwartete Anregungen
seitens der Redaktion in den letzten beiden Tagen zum bemerkenswerten Umfang von insgesamt zwanzig Rubriken
führte.
Eigentlich schade, dass es nicht immer so viel Interessantes zu berichten gibt, oder?
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Open Sky: Die Windmühlen der Fernsehlandschaft
2. Open your eyes/Vanilla Sky - zwei Filme, eine Geschichte.
3. Im Spotlight: Legend of the Rangers
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: DVD-Review - The Next Generation Season One
6. Im Gespräch mit Auberjonois, Combs & Visitor
7. Kreuzfeuer
8. Rating Report
9. Smile Fiction: Der Herr der Ringe (1.2)
10. Lesezeichen: Nenn mich einfach Gott
11. Episodenlogbuch: Enterprise
12. Perry Rhodan: Höher, schneller, weiter - bis zum Degrader
13. Die Oscar Nominierungen - the same procedure as every year?
14. Episodenlogbuch Farscape: Die neue Rubrik
15. Episodenlogbuch: Farscape
16. Monster AG: Achtung Kuschelgefahr
17. Buffy: Die 6. Staffel (2.2)
18. J. Michael Straczynski´s City of Dreams
19. Wissenschaft: Terraforming
20. Subspace Link
Es ist das alte Paradoxon, das alte Klischee vom deutschen Fernsehmacher und der ewige Kampf der Newcomer.
Martin Bolik, Mitte 30, im besten Alter, sich häuslich niederzulassen, mit dem angesammelten Geld
Frau und Kinder zu versorgen, um dann einem weit entfernten aber wenigstens gut gesicherten Lebensabend
entgegenzusehen, lässt sich auf diesen Kampf ein: Der Kampf des Newcomers gegen die Windmühlen
der deutschen Fernsehlandschaft. Zumindest einer Windmühle hat Bolik schon mal die Flügel
abgeschlagen, als ihm die Filmförderung des Landes Niedersachsen die Gelder für ein solches
Paradoxon zusagte: "Open Sky". Science Fiction, Made in Germany.
"In Deutschland gibt es halt keine privaten Produktionssponsoren wie in Amerika, so dass man auf
Förderung angewiesen ist. Das ist zwar schade, aber es ist nun mal ein wichtiger Aspekt. Kultur- und
Filmförderung in Deutschland ist immer noch der Lebensatem von vielen Filmen." Und so hat Bolik
einen wahrscheinlich eher langen Atem gebraucht, um "Open Sky" auf die Beine zu stellen.
Funktioniert hätte das ohne die Förderung nicht. Der Griff unter die Arme von "Open
Sky" bedeutet aber für Bolik eine Ausstrahlung im NDR in diesem Frühjahr.
Die Geschichte vom weltraumreisenden Hund Go, der in ferner Zukunft eine völlig überflutete Erde
vorfindet, ist abgedreht und stellte sich bei den ersten Screenings auf Filmfestivals als voller
Publikumserfolg heraus. Auch Redaktion und Intendanz beim NDR sind zufrieden. Bolik war mutig, denn
schließlich kommt Open Sky anders daher als das Klischee, das man sich gemeinhin unter Science Fiction
vorstellt: "Wir konnten natürlich mit unserem Budget von 15 Sekunden Möglichkeit, 'Herr der
Ringe' zu machen, kein 'Star Wars' produzieren. Man braucht sich doch nur an 'Die dreibeinigen Herrscher'
von der BBC erinnern - die haben auch mit viel Blue Screen und derlei Effekten gearbeitet. Das ist aber den
Kindern und Jugendlichen, die das damals gesehen haben, egal gewesen!"
40 Minuten umfasst das Premierenwerk, das auf den Festivals gezeigt wurde. 25 Minuten lang wird der so
genannte "Teaser", der beim NDR laufen wird. Der Teaser ist das, was aus dem amerikanischen Raum
als "Pilot" bekannt ist, und das trägt dann auch einen interessanten Beigeschmack mit sich:
Wird der Teaser was, ist eine Fortsetzung von "Open Sky" möglich. Auf Papier gibt es die
auch schon, und sie war erfolgreich: Lesungen und Hörerfolge im Radio gab es bereits, und die
Verfilmung ist nur der nächste Schritt.
"Open Sky" ist von Anfang an kein Millionenprojekt gewesen. Für den geplanten 90-Minüter
müssen nach der Förderung jetzt allerdings Sponsoren her. 1,4 Millionen Euro sind maximal angesetzt,
und auf deren Suche befindet sich Bolik nun. "Open Sky" hat mit einem Drehbuch begonnen, das viele
Sender zunächst für undrehbar hielten, dadurch dass die Produktionsmittel in Deutschland nie
hätten aufgetrieben werden können. Zum Glück sind ein paar mutige Menschen bei den
Förderungsinstitutionen gegen das alte Klischee vom deutschen Fernsehmacher vorgegangen. Und der
Newcomer hat seine Chance erhalten: "Jeder, der filmbegeistert und auch gewillt ist, ein bisschen zu
lernen, kann heutzutage tatsächlich einen Film machen", macht Bolik nun denen Mut, die ihm
nachziehen möchten. "Es muss nur mal einer die Tür öffnen und sagen 'Es geht auch für
einen kleinen Geldbeutel!' Denn sonst steht immer einer da und sagt: 'Horrorstreifen - unmöglich!
Science Fiction - unmöglich! Fantasymärchen - ach, vergiss es, da brauchst du ja ein
Riesenbudget!' - Aber es ist möglich!"
Gefragt sind auf der Sponsorensuche deshalb jetzt weitere mutige Menschen, die deutsche Science Fiction
sehen möchten. Anfangs wäre der deutsche Schauspieler Ralf Bauer Zugpferd für die
ambitionierten Filmemacher gewesen. Er musste jedoch aus Termingründen absagen - jetzt umso schwieriger,
an Gelder für die komplette Verfilmung zu kommen. Die Verantwortlichen der Fernsehsender weichen bei
Eigenproduktionen lieber auf Filme aus, deren Titel schon mal drei Zeilen umfassen, damit jeder Zuschauer
schon in der Vorschau genau kapiert, was er da überhaupt sieht. Für Bolik unverständlich:
"Science Fiction ist ein bisschen anders. Douglas Adams ist teilweise kompliziert und trotzdem so was
von lustig und einfach, dass man am Ende denkt: 'Moment! Das war doch gar nicht so schwer...'"
Pionierarbeit für Bolik, im Kampf gegen die Windmühlen das Verständnis der Menschen, die an
den Schnittstellen sitzen und die Entscheidungsträger für ein Ja und Nein solcher Projekte sind,
so umzubiegen, dass sie endlich Mut fassen. Das war für Bolik die größte Hürde auf dem
Weg bis zur bevorstehenden Ausstrahlung.
Vielleicht bringt die Sponsorensuche für den geplanten 90-Minüter ja den Wendepunkt. Und dann ist
Bolik genau der Pionier, den er sucht - genug Mut hat er ja.
Link zum Thema:
http://www.open-sky-project.de
http://www.ndr.de
http://www.egomat.de/franky
(Zurück zum Inhalt)
Nur: Welcher ist der bessere Erzähler?
"Glaubst du an Gott?" Nuria (Najwa Nimri) wartet die Antwort auf ihre Frage nicht ab. Rasend vor
Eifersucht tritt sie das Gaspedal bis zum Bodenblech durch. Wie eine Raubkatze schnellt das Auto
vorwärts. César (Eduardo Noriega) schreit auf, versucht, noch ins Lenkrad zu greifen - doch vergebens:
Der Wagen kommt von der Straße ab und überschlägt sich. César überlebt, sein Gesicht
ist jedoch von entstellenden Narben gezeichnet, die selbst die besten Chirurgen nicht entfernen können.
Oder gibt es doch noch eine rettende Operation für den lebenslustigen Playboy, der sich jetzt nur noch
mit einer Maske aus dem Haus traut? Welche Rolle spielt Sofia (Penélope Cruz), die schöne, arglose
Studentin und Freundin seines besten Freundes Pelayo (Fele Martinez), mit der César die Nacht vor dem Unfall
verbrachte? Ist Nuria wirklich tot? Und warum findet sich César in einer psychiatrischen Klinik wieder?
"Glaubst du an Gott?" Diese Frage stellt auch Julie (Cameron Diaz), nicht minder eifersüchtig.
Und zwar ihrem Freund David (Tom Cruise), den sie nach einer Nacht mit Sofia (Penélope Cruz), der neuen
Flamme von Davids bestem Freund Brian (Jason Lee), in ihr Auto gelockt hat. Mit entstelltem Gesicht findet
sich David in einer psychiatrischen Klinik wieder - auch er weiß noch nicht, warum er dort ist.
Eine Geschichte, zwei Filme: 1997 drehte der damals 25jährige Spanier Alejandro Amenàbar "Open
your eyes", einen höchst ungewöhnlichen Thriller, der durch verblüffende Rückblenden
und unerwarteten Wendungen einen ungeheuren Spannungsbogen aufbaut. In Hollywood war Tom Cruise begeistert
und schnappte sich sofort die Rechte für ein Remake. Wir erinnern uns: Europäische Filme sind in
den USA erst dann ein Hit, wenn sie im Heimatland erneut abgedreht werden. Das kann einigermaßen hin
hauen ("Stadt der Engel") oder wie bei "Spurlos" auch in die Hose gehen. Der
bitterböse Thriller bekam in der Neufassung von 1994 prompt ein komplett neues Ende verpasst und das,
obwohl Regisseur Georg Sluizer bei beiden Fassungen die Regie führte. Am Massenmarkt kam er eben einfach
nicht vorbei. Schade. Von Produktionen wie "U-571", die sich an Streifen wie "Das Boot"
anlehnen, die Qualität der Vorlage aber bei weitem nicht erreichen, wollen wir gar nicht erst reden.
Tom Cruise fragte freundlicherweise gleich bei Alejandro Amenàbar an, ob er Interesse an einer neuen Version
seines Films hatte. Amenàbar lehnte dankend ab, er nahm mit "The Others" lieber eine komplett neue
Herausforderung an. So kam Regisseur Cameron Crowe ("Jerry McGuire") als alter Cruise-Freund ins
Spiel: Die Dreharbeiten zu "Vanilla Sky" konnten beginnen. Trotz seiner Beteuerungen im Presseheft
sind die inhaltlichen Unterschiede beider Filme gering: Wird César im Original hauptsächlich von seinen
Nöten und Emotionen getrieben, erfahren wir im Remake etwas mehr über Davids Leben als Sohn eines
New Yorker Verlagsmagnaten. Komponierte Alejandro Amenàbar die sparsam-dramatischen Orchesterklänge
selbst, setzt Crowe wie schon in "Almost Famous" eine Fülle hochkarätiger Pop-Ikonen wie
Paul McCartney, R.E.M., Bob Dylan oder Peter Gabriel ein. Das Filmende ist prinzipiell identisch, wobei es
in "Vanilla Sky" fast unfreiwillig komische Züge trägt. "Open your eyes" bleibt
noch einen Tick länger spannend und rätselhaft. Ohnehin ist das spanische Original direkter,
verstörender als die US-Variante, die mir etwas zu sehr auf den Massenmarkt schielt. Nimmt man etwa dem
herausragenden Eduardo Noriega seine Verzweiflung über die grässlichen Operationsnarben sofort ab,
wirkt die von Tom Cruise aufgrund der wesentlich "milderen" Unfallspuren in seinem Gesicht etwas
aufgesetzt.
"Open your eyes" verhält sich zu "Vanilla Sky" wie ein Konzert zu einer CD:
Mögen die Musiker auf der CD noch so präzise spielen, Live-Atmosphäre erreichen sie nur selten.
"Vanilla Sky" ist deswegen nicht weniger gut, doch wenn in Ihrer Umgebung beide Filme laufen, sehen
Sie sich unbedingt erst das Original an - für mich schon jetzt ein heißer Anwärter auf meinen
persönlichen Film des Jahres. Beide Filme laufen schon seit dem 24.2.2002 in den Kinos, doch ein Besuch
lohnt sich auf alle Fälle. Und wenn Sie sich jetzt fragen sollten, was die "Open your eyes"
beziehungsweise "Vanilla Sky" mit Science-Fiction und damit dem Corona Magazine zu tun haben: Wir
könnten es Ihnen verraten, aber dann wäre eine der wildesten Story-Wendungen keine Überraschung
mehr. Ob die wirklich "real" ist, steht auf einem ganz anderen Blatt, denn zahlreiche Freunde, die
inzwischen im Kino waren, haben teilweise eine ganz andere Meinung über das, was in den rund zwei Stunden
zu sehen war.
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David Martel (Dylan Neal) steht auf der brennenden Brücke der "Enfalli", neben seinem Captain,
der bewusstlos auf dem Boden liegt. Er hat das Kommando und muss entscheiden, den Raiderschiffen zu folgen,
obwohl keine Waffen mehr verfügbar sind und das Leben der Crew gefährden, oder auf Hilfe zu warten
und die Schiffe einfach ziehen zu lassen. Er entscheidet sich für das Letztere und hat damit seiner
Karriere als Ranger gerade einen entscheidenden Knick verpasst.
"Wir leben für den Einen, wir sterben für den Einen." Das allgemeine Mantra der Ranger ist
uns schon aus "Babylon 5" vertraut.
Da sich Ranger Martel gegen den sinnlosen Tod entscheidet und wirklich das einzig Sinnvolle tut, ist er dem
Zuschauer von Anfang an sympathisch. Wir folgen ihm nach Minbar, wo er, degradiert zum Wasserholer, auf seinen
Ausschluss aus der Rangergilde wartet.
Sein Freund Dulann (Alex Zahara), der auch mit auf der "Enfalli" war, will ihn zum Council begleiten
und für ihn sprechen. Doch für ihn spricht jemand ganz anderer, nämlich kein geringerer als
G’Kar (Andreas Katsulas). Der ist auf Minbar, um von dort mit einigen Diplomaten einen verlassenen Planeten zu
besuchen, auf dem sonderbare Dinge vor sich gehen und fremde Schiffe einige Transporter angegriffen und
zerstört haben. Kommt uns das nicht bekannt vor? Genau. Fremder Planet, Ausgrabung, großes Böses
Unbekannte. Nur sollen die neuen Bösen noch stärker sein, als die Schatten.
Aber das ist bei "Legend Of The Rangers" wohl erst einmal Nebensache. G’Kar kann das Council
überzeugen, Martel nicht auszuschließen, sondern ihm ein Schiff zu geben. Kein neues zwar, aber
immerhin ein Schiff, auf dem es spuken soll, die "Liandra". Aber Ranger kennen doch wohl keine
Furcht. Oder?
Sie begleiten die "Valen", eines der neuen, großen Schiffe der Allianz, die einige Diplomaten
und auch G’Kar an Bord hat, zu dem Planeten, in dessen Orbit die "Valen" angegriffen wird.
Die "Liandra" und ihre Crew versuchen so gut es geht die Angreifer abzuwehren, doch können sie
nur noch die Rettungskapseln der "Valen" aufsammeln. An Bord entfaltet sich ein heilloses
Durcheinander, im Kampf wurde Dulann verletzt und der Sprungantrieb ist natürlich defekt.
Außerdem befindet sich ein Verräter an Bord, der die feindlichen Schiffe wieder auf den Kurs der
"Liandra" bringt, obwohl diese sich im Schweif eines Meteoriten versteckt hat.
Als sie dann auf den neuen Feind treffen und den Verräter entlarven, ist noch lange nicht alles vorbei...
"Legend Of The Rangers" ist nach dem Fehlgriff mit Crusade endlich wieder eine spannende Episode im
"Babylon 5"-Universum. Zwar lassen die Animationen der Schiffe diesmal wirklich zu wünschen
übrig, aber wenn man bedenkt, dass Netter Digital keine alten Vorlagen mehr hatte, weil Warner Bros. die
Dateien verramscht hat, dann kann man auch darüber hinweg sehen. Was zählt ist eher die Story und
die läuft flüssig und mit einigen netten Einfällen ab. Die neuen Bösen hauen den Zuschauer
zwar nicht aus dem Fernsehsessel, dazu ist alles noch zu vage, aber die Chemie der Crew und der einzelnen
Charaktere stimmt. Minbari müssen nicht immer geschwollen reden und langweilig sein...
G’Kar gibt dem ganzen noch einen gewissen homogenen Übergang von der alten "Babylon 5"-Serie in
diesen neuen Storyrahmen, ist aber nicht das Zentrum des Geschehens. Was hier auch noch zu erwähnen
wäre: Christopher Franke schreibt endlich wieder die Musik, auch ein Pluspunkt, erinnert man sich mal an
die "Klänge" von Crusade.
Ob es nur bei diesem Film bleibt oder daraus ein Serie wird, steht zwar noch in den Sternen, doch beinahe
hofft man, dass diese Serie eine Chance bekommt. Die Ratings waren an der Ostküste nicht so gut, weil
parallel ein Footballspiel lief, doch die Quoten an der Westküste waren gut und geben vielleicht dem
Sci-Fi Channel den nötigen Ruck um weitere Folgen zu produzieren.
Wir wollen doch wissen, was es mit "The Hand" auf sich hat...
Link zum Thema:
http://www.scifi.com/b5rangers/
http://www.b5lr.com/
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Star Trek: Bridge Commander unterwegs.
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Wie die Firma Activision in einer Pressemitteilung vor kurzem bekannt gab, ist ihr Weltraumshooter 'Star Trek:
Bridge Commander' unterwegs zur Vervielfältigung.
Nachdem die ganzen Betatests nun abgeschlossen sind, schickte man das Spiel zur Vervielfältigung an die
Fabrikanten. Laut dem Onlinehandel Amazon.com wird das Spiel den amerikanischen Spielern am dem 06.März
zur Verfügung sehen, während die Spieler in England nur bis zum 01.März warten müssen.
In dem Spiel 'Bridge Commander', welches übrigens mit Hilfestellung des Trek-Autors D.C. Fontana
erschaffen wurde, muss der Spieler das Kommando über ein Raumschiff übernehmen, nachdem bei der
Explosion einer Sonne der Captain getötet wurde. Natürlich trifft man in diesem Spiel auch wieder
auf alte Bekannte, wie die Klingonen, die Romulaner und die Cardassianer.
Das Spiel wird neben über dreißig Einzelmissionen natürlich auch einen Multiplayermodus haben,
und eines der Ziele bei der Entwicklung des Spiel war es, die Brücke eines Föderationsraumschiffes
so originalgetreu wie nur möglich zu erschaffen. Während des Spiels werden sich auch die
Persönlichkeiten der einzelnen Charaktere weiter entwickeln und natürlich wird auch die ein oder
andere Konsole ihren Geist aufgeben, und zwar in der Art wie nur eine Konsole bei Star Trek explodieren kann.
Patrick Stewart und Brent Spiner liehen ihren Alter Egos übrigens ihre Stimme, und sie sind es auch die
mit Rat in diesem Spiel zur Seite stehen.
'Bridge Commander' wurde von der Firma Totally Games entwickelt, und Spielefans kennen diese Firma sicherlich
durch ihre Umsetzung des Star Wars-Spiels 'X-Wing' und der kompletten 'Tie Fighter'-Serie. Von Activision
wurden schon einige Star Trek-Spiele veröffentlicht, wozu auch das hochgelobte 'Voyager: Elite Force'
gehört. (ms)
Link zum Thema:
http://www.totallygames.com/
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Ausstrahlung von "Renaissance Man" auf Sat.1!
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Sat.1 hat nun den offiziellen Sendetermin der Episode "Renaissance Man" veröffentlicht. Die
fehlende Folge wird am 19. April 2002 ausgestrahlt werden.
Bei der Synchronisation der Episode hat es damals einige rechtliche Schwierigkeiten gegeben. Somit wurde die
Folge auf Premiere Sci-Fi bei der Erstausstrahlung der siebenten Staffel nicht gezeigt und erst später
in einem Special zusammen mit dem Finale ausgestrahlt.
"Renaissance Man" ist normalerweise die letzte Episode vor dem Serienfinale. Auf Sat.1 wird die
Episode jedoch zunächst wie einst auf Premiere Sci-Fi ausgelassen. Das Voyager-Finale wird am 15. und
22. Februar ausgestrahlt werden. (mr)
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Bakula stellt seine Crew vor.
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Scott Bakula (ENT: Jonathan Archer) stellte gestern noch etwas unerfahrenen Enterprise-Zuschauern seine Crew
in der "Daily Show With Jon Stewart" vor.
Nachdem ein Ausschnitt aus "Shadows of P'Jem" gezeigt wurde, in dem Archer und T'Pol aneinander
gefesselt sind, wollte Gastgeber Jon Stewart wissen, was Bakula da eigentlich mit der Frau in dem engen Anzug
getan hat. "Wir waren aneinander gefesselt und am Ende dieser Szene fallen wir hin und ihre Brüste
landen direkt in meinem Gesicht," antwortete er.
Der Schauspieler beschrieb daraufhin T'Pols Rolle in der Serie. "Sie ist mein Spock," sagte Bakula.
"Ein heißer Spock. Nichts gegen Nimoy, er war-" "Heiß?" fragte Stewart.
"Heiß," antworte Bakula lachend.
Auf die Frage, wer sein LeVar Burton (ST:TNG LaForge) spielt, kam Bakula etwas in Bedrängnis. "Oh,
ich habe diese Serie nicht gesehen," sagte er. "Das Internet ist gerade in Brand geraten,"
scherzte Stewart daraufhin, und deutete an, dass Trekkies diese Information nun panikartig über das Netz
verbreiten.
Bakula entgegnete aber, "Oh, sie wissen das sowieso schon. Sie alle wissen das, es ist kein Geheimnis.
Connor Trinneer ist mein Ingenieur, er kommt aus dem Süden." In Südstaatenakzent fährt er
Trinneer imitierend fort "I can't even say dilithium crystals. [Ich kann nicht einmal Dilithiumkristalle
sagen.]"
Bakula ließ dann aber bei der Herkunft von Doktor Phlox die Bombe platzen. "John Billingsley ist
ein Denobulaner, er ist mein Doktor, mein Pille. Wir wissen nicht, woher die Denobulaner kommen. Sie sind eine
Art Vogel oder Reptil. Ich denke, er hat drei Frauen." Die Olympischen Winterspiele im Kopf fragte Stewart,
ob Doktor Phlox etwa ein Mormone ist. "Exakt, er ist von Denobula, Utah," antwortete Bakula.
Und was ist mit Captain Archer? Bakula hat vor kurzen die Toy Fair besucht, wo er seiner eigenen Actionfigur
gegenüberstand. "Ich habe eine Hand, die etwa folgende Haltung hat," sagte er und streckte seine
Hand in einer dramatischen Pose nach vorn. "Wenn ich jetzt darüber nachdenke, erinnert es doch ein
bisschen an Shatner." (mr)
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LeVar Burton als Regisseur.
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Erstmals bei einem Kinofilm wird LeVar Burton (TNG) die Regie übernehmen. Der Film heißt
"Blizzard", laut "Hollywood Reporter" handelt es sich um einen Fantasy-Film. Rollen in
"Blizzard" sollen Christopher Plummer, Kevin Pollak und Zoe Warner übernehmen. Der teils Real-,
teils Computer-animierte Film soll ab Mitte Februar in Toronto und Quebec gedreht werden und handelt von einer
jungen Frau und ihre Freundschaft mit "Blizzard", dem wichtigsten Rentier von Santa Claus. Whoopie
Goldberg wird ihre Stimme dem Titelhelden "Blizzard" leihen. (sh)
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Shatner und Nimoy über schönsten Trek-Moment.
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William Shatner (ST:TOS Kirk) und Leanard Nimoy (ST:TOS Spock) sorgten am vergangenen Wochenende auf der
Creation Convention in Sacramento für viel Spaß unter den Zuschauern. Es gab aber auch genug Zeit
für Nostalgie, als die beiden nach ihrem Lieblingsmoment in Star Trek gefragt wurden.
"Shatner entschied sich für die Szene in "Star Trek III: The Search for Spock", als Kirk
vom Tod seines Sohnes erfährt. Dies berichtet Jeff Y. von Trek5.com.
Nimoy lobte die Schauspiel-Performance seines Kollegen in dieser schwierigen Szene. "Ich glaube, Bill
war sehr mutig darin, das zu spielen, was er da spielte," sagte er. "Die Art und Weise, wie du
diese Szene gespielt hast - die Art, wie du nach hinten gefallen bist und dabei den Stuhl des Captains verfehlt
hast, ich wusste damals nicht, ob du einen Scherz machst oder so etwas ähnliches. Aber du hast es perfekt
gespielt. Sehr bewegend."
Solche klassischen Momente werden ohne Zweifel auch in den Kommentaren vorkommen, welche die beiden derzeit
für die Special Edition DVDs der Star Trek-Filme aufzeichnen. "Ich glaube, wir werden das jetzt
machen," sagte Nimoy, der seine Kommentare noch aufnehmen muss.
"Hast du die Aufzeichnung deiner Kommentare noch nicht abgeschlossen? Warum wartest du so lang?"
fragte Shatner seinen Kollegen. Nimoy gab als Antwort "Ich bin immer hinter dir gewesen. Du warst immer
der erste, der durch eine Tür gegangen ist!"
Elisabeth Shatner war auch anwesend und sprach über den Start von
WilliamShatner.com. "Wir waren auf vielen Seiten,
die für diese Seite werben, einschließlich TrekBBS,"
sagte sie. "Wir haben eine Menge cooles Zeug und Links zu Seiten wie
LeonardNimoyPhotography.com, DVDs wie 'Mindmeld'
und vieles mehr." Auf der fertigen Seite wird es auch eine interaktive Soap Opera mit dem Titel
"Ruby", Chats mit den Fans und Streaming Video und Audio geben. (mr)
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Galileo7-VI in Bielefeld.
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Die sechste Star Trek- und Science Fiction-Convention "Galileo7" wird vom 1. bis 03. November 2002
in der Stadthalle zu Bielefeld stattfinden.
René Ahlberg, einer der Veranstalter der Convention, erklärte ihm Forum der offiziellen Webseite der
Convention, dass man das Mövenpick Hotel, das direkt neben der Stadthalle liegt, komplett gemietet hat.
Allerdings wartet man noch auf die Rücksendung des unterschriebenen Vertrages der Stadthalle, was schon
in dieser Woche geschehen soll.
Interessant am Veranstaltungsdatum ist der 1. November. Dieser Tag ist in Bundesländern mit vorwiegend
katholischer Bevölkerung ein Feiertag (Allerheiligen). Der Kartenvorverkauf soll am nächsten
Wochenende beginnen.
Zu den Gästen möchten die Veranstalter derzeit noch keine Aussage machen. Die Preise für die
Eintrittskarten und weitere Informationen zu dieser Convention findet ihr auf
www.galileo7.de. (mr)
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Dean Stockwell in "Enterprise"?
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Für alle "Quantum Leap"-Fans gibt es gute Neuigkeiten. Diverse Quellen berichteten vor einigen
Tagen, Dean Stockwell hätte seine erste Gastrolle in "Enterprise" in der Episode
"Detained", deren Dreharbeiten bereits abgeschlossen sind. Stockwell ist "Quantum
Leap"-Fans bestens als Al bekannt, der holographische Gehilfe von Sam Becket, gespielt von Scott Bakula
(ENT Jonathan Archer). Damit wären die beiden Schauspieler seit langem wieder zusammen auf dem TV-Schirm
zu sehen.
In der Episode sitzen Captain Archer und Fähnrich Mayweather mit einigen Suliban in einem
Mazarite-Gefangenenlager fest. Während seiner Verhaftung erfährt Archer, das nicht alle Suliban so
sind, wie die Intriganten, die im Temporalen Kalten Krieg kämpfen. Es ist bisher weder bekannt, welchen
Charakter Stockwell spielen wird, noch wann die Episode ausgestrahlt wird.
In einem kürzlichen Interview mit EnterpriseUK sprach Bakula
über die Möglichkeit, seinen früheren Schauspielkollegen im 22. Jahrhundert zu sehen. "Ich
würde es lieben, Dean in einer Episode zu sehen, genau wie er auch," sagte er. "Ich vermisse die
Arbeit mit ihm, wir hatten eine so schöne Zeit. Sie müssen dabei clever vorgehen oder es einfach
ignorieren, so dass es keine Verwirrung stiftet sondern der Serie dient."
Stockwell wäre dann einer von vielen bekannten Schauspielern, die man in den kommenden
"Enterprise"-Episoden sehen würde. Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) und Jeffrey Combs (ST:DS9
Brunt,Weyoun/ENT Shran) spielen in "Aquisition" mit, während Rene Auberjonois (ST:DS9 Odo) und
Tom Bergeron in "Oasis" zu sehen sein werden.
Stockwells Schauspielerei beschränkt sich jedoch nicht nur auf "Quantum Leap". Er begann schon
als Kind in den 40er Jahren und spielte dann in Filmen wie "The Player", "Sons and Lovers",
"Blue Velvet" und "Married to the Mob" mit, für den er eine Oscar Nominierung als
'Bester Nebendarsteller' bekam. Stockwell war schon einige Male für den Emmy und Golden Globe für
seine Rolle in "Quantum Leap" nominiert. Er gewann einen Golden Globe im Jahre 1990.
Bitte beachten, dass alle Informationen über die Episode "Detained" noch nicht offiziell von
Paramount Pictures bestätigt wurden. Sie sollten daher vorerst als Gerücht angesehen werden. (mr)
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Enterprise"-Autorenstab verändert.
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Der Autorenstab von "Enterprise" hat sich zum ersten mal seit dem Beginn der Serie verändert.
Zwei Autoren verließen die Serie, ein neuer kam hinzu.
Die Webseite TrekWeb berichtete, dass Antoinette Stella und Tim Finch
nicht länger Teil des kreativen Teams sind. Es wurde kein Grund genannt. Die Seite nahm jedoch an, dass
diese Autoren auf einer Probierbasis angeheuert wurde und nun gebeten wurden, die Serie zu verlassen, nachdem
die Hälfte der ersten Staffel gelaufen ist. Finch war bereits Skriptschreiber bei "Seven Days"
während Stella für "Melrose Place" und "Providence" schrieb.
Stella war die Autorin von "Terra Nova", die von vielen Fans als die bisher schwächste Episode
angesehen wird. Finch dagegen schrieb an der Folge von "Cold Front" mit, die bei Umfragen unter den
Fans eine der höchsten Punktzahlen erzielte.
Als Ersatz ist Chris Black nun dem Autorenstab beigetreten. Black ist bereits Supervising Producer der Serie
und hat an der kommenden Episode "Rogue Planet" mitgewirkt. Zuvor schrieb er für Serien wie
"Sliders", "Xena: Warrior Princess", "The Honey", "Liebling, ich habe die
Kinder Geschrumpft"-Serie und "Cleopatra 2525". Er schrieb auch an der Story von
"Masterminds" mit, der 1997 gedreht wurde und in dem Patrick Stewart (ST:TNG Picard) die Hauptrolle
spielte.
Neben Black besteht der Autorenstab nun aus den Executive Producers Rick Berman, Brannon Braga, Andre Bormanis,
Mike Sussman sowie Phyllis Strong, Fred Dekker, Steven Beck und Marie und Andre Jacquemetton. (mr)
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Patrick Stewart über Nemesis.
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In der neuesten Ausgabe des offiziellen Britischen Trek-Magazins gibt Patrick Stewart (Captain Picard) ein
Interview über ST:X "Nemesis". Spoiler!!!
Vor dem Interview, während des Galaxy-Balls hatte Stewart einen Auftritt im Forum mit Jonathan Frakes
(Cmdr. Riker), Brent Spiner (Data) und Wil Wheaton (Wesley Crusher). Darin sagte er, er glaube, der Film
hätte durch die Ereignisse des 11. September 2001 an Aktualität gewonnen. Ohne auf die genaue
Handlung einzugehen, benannte er einige grundlegende Fragestellungen des Films: "Wie geht man mit
feindseligen Individuen um, die scheinbar kein Bewusstsein haben, die keine humanitären Grundsätze
teilen? Wie vereinen sich die Menschen, um gegen solch ein Individuum oder solch eine Gruppe vorzugehen? Was
ist der gemeinsame Geist, der dem Bösen widersteht?"
Er freue sich darauf, zur Rolle des Picard zurückzukehren. Schon beim gemeinsamen Auftritt auf dem Ball
habe man sehen können, wie gut das Team zusammenarbeitet und wie viel Spaß sie dabei hätten.
Er habe im vergangenen Jahr zwei Stücke gespielt und einen eigenen Fernsehfilm produziert (Boss Lear).
So sei es wie eine Auszeichnung, am Ende des Jahres wieder zu Star Trek zurückzukehren. Es gäbe
auch keinen Grund für ihn, nicht zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf den Stuhl des Captains
zurückzukehren. "Niemand hat uns gesagt, dass mit Nemesis die Next Generation Reihe am Ende
sei", sagte Stewart.
Er habe sich selbst ebenfalls weiterentwickelt durch die Arbeit an Star Trek. So habe er früher einfach
ein Drehbuch bekommen und als Schauspieler das Beste daraus gemacht. Bei Star Trek habe er an zwei der
Kinofilme mitgeschrieben und dadurch gelernt, wie man ein Drehbuch von der Grundidee an entwickelt, was er
inzwischen auch für eigene Projekte nutzte.
Da er seit nunmehr 15 Jahren immer wieder den Captain spielt, habe er auch die Möglichkeit, die Figur
immer weiter zu entwickeln, was sonst bei der Arbeit an einem Theaterstück oder einem normalen Kinofilm
für ein paar Monate nicht möglich sei. Dadurch werde Picard immer mehr wie er selbst, meint Stewart.
Und das liege weniger daran, dass die Autoren ihm die Rolle immer genauer auf den Leib schreiben als daran,
dass er und seine Kollegen sich immer mehr mit ihren Figuren identifizierten. (sh)
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Synchronsprecher für ST:ENT bekannt geworden.
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Torsten Nobst von Paramount Deutschland gab heute im Forum von AreaDVD.de die Namen fast aller deutschen
Synchronsprecher für "Enterprise" bekannt.
Hier die Liste der Namen:
Captain Jonathan Archer: Gudo Högel
T'Pol: Susanne v. Medvey
Malcolm Reed: Frank Röth
Trip Tucker: Crock Krumbiegel
Hoshi Sato: Melanie Jung
Travis Mayweather: Florian Halm
Dr. Phlox: Info folgt
Außerdem wurde noch folgendes bekannt gegeben:
Dialogbuch : Dr. Harald Wolff
Dialogregie : Michael Brennicke
Dialogredaktion : Ralph Sander, Martin Schowanek, Torsten Nobst
Darüber hinaus werden sämtliche "Gastauftritte" bzw. Rollen in denen Schauspieler auftreten,
die auch in "Voyager", "Deep Space Nine" oder "The Next Generation" präsent
waren, mit den Original-Stimmen besetzt. (z.B. "The Andorian Incident" oder "Aquisition" ).
Bekannt ist vor allem die Sprecherin von T'Pol, die bereits "Xena" in der gleichnamigen Serie
spricht. (cw)
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Auf der Webseite AreaDVD wurde vor wenigen Tagen
ein Review zur DVD-Box mit der ersten Staffel von "Star Trek: The Next
Generation" veröffentlicht, welche Ende des kommenden Monats erscheinen
soll. Hier nur ein Auszug aus diesem Review, wobei wir mit den technischen Daten
beginnen.
| Original |
Star Trek - The Next Generation Season One |
| Studio |
Paramount Pictures (1987) |
| Verleih |
Paramount Home Entertainment (2002) |
| Laufzeit |
ca. 44 min. pro Episode |
| Regie |
Corey Allen, Gabrielle Beaumont u.a. |
| Darsteller |
Patrick Stewart, Jonathan Frakes, Michael Dorn, Marina
Sirtis u.a. |
| DVD-Typ |
7 x DVD-9 |
| TV-Norm |
PAL |
| Bitrate |
5.44 Mbps |
| Bildformat |
4:3 |
| Audiokanäle |
2. Deutsch, Dolby Digital 2.0 - Mono (192 kbps)
1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
3. Spanisch, Dolby Digital - Mono (192 kbps)
3. Französisch, Dolby Digital 2.0 - Mono (192 kbps)
3. Italienisch, Dolby Digital 2.0 - Mono (192 kbps) |
| Untertitel |
Deutsch, Englisch, Dänisch, Französisch, Holländisch,
Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch, Englisch für Hörgeschädigte |
| Regionalcode |
2, 4 |
| Verpackung |
Amaray-Case |
Rund 15 Jahre nach der Ausstrahlung der ersten Staffel von "The Next
Generation" im US-TV startet die Serie jetzt auch auf DVD. Im Gespräch war
das Thema schon lange, doch fast ebenso lange hat es gedauert, die ersten Star
Trek-Serien auf DVD auch wirklich zu realisieren, wobei sich zumindest relativ
schnell herauskristallisierte, dass Paramount wohl mit "The Next
Generation" die Serie der DVD-Veröffentlichungen in Europa beginnen wird.
Während die ursprüngliche Star Trek-Serie mit William Shatner & Co. in den
USA auf einzelnen DVDs veröffentlicht wurde, setzt Paramount bei "The Next
Generation" auf die Boxenstrategie mit einem Set pro Staffel. Konkrete Pläne
für andere Star Trek-Serien außer "Next Generation" gibt es bislang
noch nicht.
Die erste Staffel einer Serie hat es naturgemäß immer recht schwer. Und so
macht auch "The Next Generation" noch einen stellenweise etwas rohen
Eindruck. Die Figuren sind allesamt noch ein wenig dröge und das Team muss sich
auch erst noch bilden. Auch die Episoden sind von der Qualität sehr
durchmischt, wobei insgesamt doch die Anzahl der guten Episoden die Mehrheit
bildet - ansonsten hätte es wohl auch kaum eine zweite Staffel gegeben.
Insgesamt sind auf den DVDs 26 Episoden. Jeder der DVDs enthält 4 Episoden mit
rund 44 Minuten Laufzeit, auf DVD Nr. 7 sind noch zwei Episoden und das
Bonus-Material untergebracht.
Die DVDs wurden im typischen Look der Enterprise-Bordsysteme gestaltet. Bis auf
eine Animation, die nach dem Einlegen der einzelnen DVDs gestartet wird und den
Logon auf den Bordcomputer simulieren soll, wurde zum Glück aber ansonsten auf
verspielte Zwischenanimationen verzichtet. Trekkies dürften sich aber freuen,
dass es in den Menüs ständig irgendwo blinkt oder sich etwas bewegt. Ein wenig
gewöhnungsbedürftig ist die Benennung der Menüelemente. Wer aber erst einmal
durchgeblickt hat, dass mit "Energie" die jeweilige Episode gestartet
wird, man unter dem "Universal Übersetzer" die Sprache ändern kann
und das "Logbuch" die Kapitel-Übersicht zu finden ist, wird danach
aber keine Probleme mehr haben. Leider gibt es keinen Modus, der es ermöglicht,
die jeweils vier Episoden pro DVD in einen Rutsch durchlaufen zu lassen. Hier
muss man immer umständlich in das jeweilige Episodenmenü wechseln und von dort
aus die Episode starten.
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Rene Auberjonois (ST:DS9 Odo) sprach kürzlich über seine Rolle in der kommenden
"Enterprise"-Episode Oasis. "Es ist ein interessanter, sehr liebenswürdiger Charakter.
Ich trage kein heftiges Make-Up. Ich bin ein Außerirdischer, aber ich habe einige Punkte an meiner
Stirn. Deshalb hat es auch viel weniger Zeit in Anspruch genommen, als bei Odo."
Auberjonois spielt einen Charakter namens Elcazar, der Vater einer außerirdischen Frau, die sich in
Tucker verliebt. In der Episode wird man auch Tom Bergeron als außerirdischer Händler D'Marr sehen.
"Meine zwei großen Szenen spielen mit Scott [Bakula (ENT Archer)]. Sie sind großartig, weil
er einer der freundlichsten und zuvorkommensten Schauspieler ist. Er hat die gesamte Ausprägung der
Serie beeinflusst," erzählte Auberjonois.
Er sprach auch über die unterschiedlichen Vorgehensweisen zweier Sternenflotten-Captains. "Verglichen
mit Avery [Brooks (ST:DS9 Sisko)], der ein so tiefer, komplexer und von Anfang an dunkler Charakter war - er
wollte nicht auf DS9 sein - und der so schwierige emotionale Beziehungen durchgemacht hat, ist Scott ein eher
ruhiger, lustigerer und entspannter Captain. Ich mag das sehr. Ich denke, dass ist eine nette Verwicklung des
Captains," sagte er.
Der Schauspieler gestand zudem, dass er auch daran interessiert wäre, seine Rolle in Deep Space Nine
noch einmal zu spielen. "Ich sage niemals nie, aber ich wäre schon sehr überrascht, wenn wir
Odo noch einmal sehen würden," erklärte er. "Ich liebte den Charakter. Wenn sich aus
irgendwelchen Gründen die Gelegenheit bietet, würde ich es in Erwägung ziehen. Weshalb ich mich
für bestimmte Sachen entscheide, ist für mich manchmal ein Geheimnis. Ich habe Dinge getan,
über die man zuvor dachte ,'Warum sollte jemand 'Police Academy 5' drehen?' Ich tat es, weil es für
mich eine Gelegenheit war, einen Charakter zu spielen, den mich nie jemand anderes hätte spielen lassen
- es war eine großartige Zeit. Ich bereuhe es keine Sekunde lang und würde es immer wieder tun.
Ich muss mir die Rolle ansehen und schauen, ob es einen Grund gibt, sie zu spielen. Das gleiche gilt für
Odo."
Jeffrey Combs (ST:DS9 Weyoun) sprach kürzlich über seinen letzten Auftritt an Bord der
'Enterprise', wobei der Schauspieler auch enthüllte, seine Ansicht nach sei die neueste Star
Trek-Inkarnation der Originalserie am ähnlichsten.
"Ich denke von all den Permutation, die seit der Originalserie entstanden sind, ist dies hier am genausten
und nähsten an der Stimmung und der Dynamik des Originals", sagte der Schauspieler gegenüber
der Webseite 13th Street. "Sie ist einfacher bei ihren
Standpunkten, sie hat einen starken Captain - ich mag Scott [Bakula] sehr. Er ist sowohl vor als auch hinter
der Kamera richtig gut, und man beginnt ihm sofort zu vertrauen."
Auch sprach der Schauspieler darüber, dass er sehr überrascht war seinen Auftritt als Shran in der
Serie wiederholen zu können.
"Nun ja, als ich damals für 'Voyager' vorgesprochen hatte, da war es deren Philosophie, dass es keine
wiederkehrenden Rollen in der Serie geben würde, und daran hielten sie auch fest. DS9 allerdings hatte
eine Menge davon, und ich erwartete deswegen, man würde bei dieser Serie versuchen ein Mittelding zwischen
den Beiden zu finden. Gerade weil man sich mit der Pre-Föderation über einen Zeitraum befassen will,
und wie das alles zustande gekommen ist, wie soll man sich da denken können, dass sich ein paar Fäden
hierdurchziehen werden."
In der gestern auf dem amerikanischen Network UPN ausgestrahlten
Episode, 'Shadows of P'Jem', steht Shran der Besatzung der 'Enterprise NX-01' wieder gegenüber. "Nun
ja, das erste Mal hörten wir damit auf, dass mein Charakter missmutig dachte, diesen Menschen könne
man vielleicht doch ein wenig vertrauen", erklärt Combs.
Weiterhin enthüllte Combs in diesem Interview nun auch, dass er bei 'Star Trek: The next Generation'
für die Rolle des Commander Riker vorgesprochen hatte. "Ich kann mich erinnern, ich erschien bei
diesem Vorsprechen mit Cowboystiefeln und dachte nur 'Ich bin nicht dieser Typ. Das ist nicht die richtige
Rolle für mich.' Mein Agent schoss mich deswegen beinahe ins All."
Im Nachhinein scheint der Schauspieler aber froh zu sein, dass er diese Rolle nicht bekommen hatte.
"Jonathan Frakes ist Riker. Man brauchte jemanden mit einer kräftigen Statur, und der bin ich nun
mal nicht. Ich ging dahin und erinnere mich, dass der Regisseur einer dieser 'Ich mache das Vorlesen
selbst'-Typen war und völlig uncharakteristisch für Star Trek. Er las die Textstellen in einem
solchen Tempo als wollte er fragen 'Kannst du schnell genug reagieren?' Ich dachte von Anfang bis zum Ende,
dies hier ist alles falsch, und sie würden in diesem Thema hierdurch gehen, da sie mich einfach wieder
raushaben wollen, da sie hinter ihrem Zeitplan liegen. Alles erschien mir ziemlich seltsam und falsch."
Nana Visitor (ST:DS9 Kira Nerys) gab vor kurzem ein Interview mit dem Thema der Zukunft. Am besten würde
ihr daran gefallen, dass sie sich von einem Ort zum anderen beamen könnte. Da sie meistens spät
dran ist, vor allem zu Terminen und Verabredungen, wäre das die ideale Art, pünktlich zu kommen,
meinte die Darstellerin.
Nach dem Ende von DS 9 spielte sie im Broadway-Musical "Chicago" und war die geheimnisvolle Madame
X in Dark Angel. Im Gegensatz zu den Fans anderer Fernsehserien mache es ihr wenig aus, von Star-Trek-Fans
angesprochen zu werden, da sie meist zwischen der Rolle und ihr als Person zu unterscheiden wüssten.
Sie seien sehr höflich und zurückhaltend, sagten eher "Ich möchte Sie nicht stören,
Ihnen nur sagen wie sehr ich ihre Arbeit schätze." Und was könne es Besseres geben, als so auf
offener Strasse für seine Arbeit gelobt zu werden.
Das einzige was sie an der Star Trek Berühmtheit störe, seien Puppen und Spielfiguren nach ihrem
Vorbild, die irgendwo in Spielzeugläden verkauft werden. Ansonsten habe sie so viele interessante Reisen
gemacht und so nette Leute kennen gelernt, dass es eine tolle Erfahrung in ihrem Leben war.
Und wenn sie nicht schon als Bajoranerin auf DS 9 dabei gewesen wäre, hätte sie garantiert versucht,
an Bord der Voyager zu gelangen. Aber leider sagten die Produzenten damals: "Du hast schon eine Rolle,
das reicht!"
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Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
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eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Zum Thema 'Internet-Rollenspiele' im Corona Magazine
Das Corona Magazin ist zurecht das erfolgreichste Internetmagazin Europas. Ihr gut recherchierter Bericht
über Rollenspiele im Internet, war für genrefremde Leser gut zu verstehen und schilderte ihnen
kurz und knapp, worum es beim RPG überhaupt geht.
Sicherlich war es auch eine Ihrer Intentionen, Leser für diese Art des Spielens zu interessieren, wie
die Ansammlung von Links am Ende ihres Berichtes vermuten lässt.
Dennoch hat in meinen Augen eine Adresse gefehlt. Die Starfleet Germany gehört mit über 200
Mitgliedern zu den größten deutschen Email-Rollenspielen.
Falls sich für Sie noch einmal die Gelegenheit ergeben sollte, einen Bericht über Spiele im Internet
zu verfassen, so würde ich mich freuen, wenn auch die SFG Beachtung finden würde.
Zu erreichen sind wir unter www.sf-germany.de und vielleicht finden Sie
die Zeit, sich unsere Seite einmal anzusehen.
- Kim Trinh
Anmerkung der Redaktion: Vielen herzlichen Dank für das positive Feedback. Natürlich werden wir das Thema Rollenspiele
auch weiterhin aufgreifen und dies beim nächsten Anlauf einfach mal einige Ausgaben vorab deutlich ankündigen. Es
würde uns die Recherche erheblich erleichtern und sollte zudem garantieren, einem möglichst breiten Spektrum an
Projekten die Gelegenheit einer Vorstellung zu geben. Aufgeschoben ist also nicht aufgehoben, versprochen!
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In den USA ist für einen Großteil der Serien die Weihnachtspause vorüber und es werden wieder
neue Folgen gezeigt. Bei den meisten Serien liegen die ersten Quoten im Januar unter dem jeweiligen bisherigen
Schnitt. "Enterprise", "Buffy", "Angel", "Smallville",
"Roswell" und "Charmed" lieferten in den bisherigen neuen Folgen im Januar ihre
schlechtesten Quoten in der TV-Season 2001 / 2002 ab. "Akte X" konnte zuletzt in den
Haushalts-Ratings wieder zulegen, hat aber weiter massiv an Zuschauern verloren. Wenigstens müssen sich
die Verantwortlichen bei FOX deswegen keine grauen Haare mehr wachsen lassen, da die Serie nicht mehr
verlängert wird und diese Staffel so oder so die Letzte ist. Anders ist es bei "Dark Angel".
Trotz eines leichten Aufwärtstrends im Januar liegen die Quoten noch immer weit unter den Werten der
ersten Season. Sollte sich hier nicht bald etwas ändern, wird die zweite Staffel wohl die letzte gewesen
sein.
Bei den Syndication Serien liegt "Mutant X" derzeit wieder vor "Andromeda", gefolgt von
"Stagate SG-1" auf dem dritten Platz. Alle drei Serien liegen aber dicht beieinander und deutlich vor
allen anderen einstündigen Syndication-Serien.
In Deutschland konnten RTL und VOX große Erfolge mit dem Start von "Dark Angel" erzielen.
Ähnlich wie in den USA erzielte die Serie auch hierzulande beachtliche Einschaltquoten mit den ersten
Folgen. Die Strategie, den Pilot zuerst bei RTL zu zeigen und die Serie dann bei VOX, scheint vorerst aufzugehen.
Derzeit ist "Dark Angel" die erfolgreichste Serie bei VOX und eines der erfolgreichsten fantastischen
Primetime Formate in Deutschland überhaupt und erreicht sogar bessere Marktanteile als die VOX Kultserie
"Ally McBeal". Ob die Serie allerdings dauerhaft auf der Erfolgswelle schwimmen kann bleibt
abzuwarten.
Zulegen konnten zuletzt auch wieder "Buffy" und "Angel". Erstmals seit längerer Zeit
konnten die beiden Pro Sieben Serien wieder die 10% Marke bei den 14-49jährigen überspringen und
wieder zu dem leicht erstarkten "Akte X" aufschließen.
Schlecht geht es dagegen zur Zeit "Star Trek: Voyager". Seit Sat.1 die restlichen Folgen der letzen
Staffel wieder am Freitagabend sendet sind die Quoten deutlich unter 10% Marktanteil bei den 14-49jährigen
geblieben. Da Sat.1 die vorletzte Folge gleich mal auslässt (rechtliche Probleme mit dem Zeitfenster
zwischen Videoveröffentlichung und Pay-TV Ausstrahlung aufgrund einer verspäteten Synchronisation)
und den Abschlusszweiteiler nicht als TV-Film sondern als Einzelfolgen bringen wird, dürfte sich
"Voyager" in Deutschland nicht - so wie in den USA - mit guten Quoten verabschieden...
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Was wäre, wenn andere Regisseure Lord of the Rings gedreht hätten?
George Lucas (Star Wars):
- Hobbits in seltsamer Grammatik sprechse
- ALLE Schwerter leuchten
- die Geschichte wird auf neun Teile aufgeteilt, zuerst werden die mittleren verfilmt, jeder Teil endet mit einem Happy End
John Woo (MI2, Face/Off):
- Gandalf wird statt von einem Adler von 66 Tauben vom Turm geflogen
- Legolas schießt mit zwei Bögen gleichzeitig (fragt mich nicht wie das gehen soll)
- sämtliche Kampfszenen erfolgen in Zeitlupe und nur mit Musikuntermalung
Woody Allen:
- schwarzß/weiß und mono
- Probleme mit den Orks werden ausdiskutiert
Dieter Wedel:
- egal, Hauptsache es sind Heinz Hoenig, Mario Adorf, Stefan Kurt & Co dabei
James Cameron (Titanic, Terminator 1&2):
- jeder Film kostet 400Mio $
- Frodo steht mit dem Ring am Bug eines Elbenbootes und schreit "Ich bin der König der Welt"
- Arnie spielt Sauron, und behauptet bei der Anfangsschlacht "I'll be back"
M.Shamalaladingsbums (Sixth Sense)
- zum Schluß wird enthüllt, daß die Ringgeister die einzigen Lebenden sind, alle anderen
sind schon tot
Michal Bay (div. Werbespots, Pearl Harbor:
- Gimli´s Axt hat an der Seite riesig "Wilkinson" stehen. Aragorns Klamotten sind von "Jack
Wolfskin" und auf Minas Tirith wehen amerikanische Flaggen. Während eine Frau in Zeitlupe Wäsche
aufhängt, fliegen die Nazgul über sie weg.
Ridley Scott (Blade Runner, Alien):
- Frodo hätte eine Identitätskrise
- im Wald gäbe es Einhörner
- die Nazgul hätten ein Design von Giger
- Sauron wäre ein Feinschmecker
- die Kampfszenen sähen - äh - genauso aus.
John McTiernan (Stirb langsam 1-3):
- Frodo würde verkatert, rauchend, fluchend, unrasiert und im Unterhemd durch das weihnachtliche
Mittelerde stapfen und die ganze Zeit brummeln: "ich liebe solche Tage...", während er den Orks
gleichzeitig mal so richtig den Arsch versohlt.
- Gandalf wäre schwarz und Aragorn würde die ganze Zeit überlegen, ob er Arwen anrufen sollte.
Roland Emmerich (Der Sturm, Independence Day, Der Patriot, Godzilla):
- Gandalfs Tod würde in Zeitlupe gezeigt, die Szene mit extrem kitschiger Musik unterlegt, aber 2
Minuten später würde keine Sau mehr davon sprechen.
- Der Balrog wäre ein Mädchen und hätte überall in Moria Eier gelegt.
- Alle würden Flaggen ihrer jeweiligen Herkunft hochhalten, sich aber letztlich dennoch nach einer
bewegenden Rede Frodos zusammenraufen, um Sauron gemeinsam wegzubomben.
- Der Präsident von Mittelerde rettet die Gefährten und hilft Frodo beim erledigen seiner Aufgabe.
- Die DVD hätte exzellenten Ton, aber der Audiokommentar wäre unerträglich ("It's like
kind of...")
David Lynch (Twin Peaks, Dune):
- Noch düsterere Stimmung.
- Die Kampfszenen wären mit "Rammstein" unterlegt.
- Gegen Ende würden sich die Gefährten im Auenland selbst begegnen - niemand würde den Film
kapieren...
Spike Lee:
- Keine Änderung in der Story, aber alle Bewohner von Mittelerde sind Schwarze.
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von Stiff la Wolf
Schöpfungsgeschichte einmal anders
Über "Gott" zu sprechen, ihn sich vorzustellen und eventuell gar kritisch zu betrachten ist in
unserer Gesellschaft bei vielen Menschen tabu. In manchen Kulturkreisen ist es sogar strikt untersagt, seinen
Namen auszusprechen. Da ist es nicht verwunderlich, dass Stiff la Wolfs Buch sofort durch seinen provozierenden
Titel auffällt.
"Nenn mich einfach Gott" - was soll uns da bitte schön erwarten? Eine Geschichte über das
Grauen der Gentechnik, über einen größenwahnsinnigen Wissenschaftler? Handelt es sich hierbei
um die Neuauflage von Dr. Frankenstein oder die Autobiographie eines prominenten Altkanzlers?
Nein, ganz sicher nicht, denn mit diesen Ideen haben andere ihr Geld verdient, eventuell sogar Bestseller
geschrieben. "Nenn mich einfach Gott" ist die Neuauflage eines der ältesten und
meistverkauftesten Bücher dieser Erde - und das in Taschenbuchform: Die Bibel.
Die Geschichte handelt von der Erschaffung des Menschen, einer Welt - und ich schreibe ganz bewusst nicht Erde -
und wie Gott auf dieser sein Leben fristet. Er wohnt in einer kleinen Berghütte mitten in der Natur und
beginnt sich irgendwann einsam zu fühlen. Also beginnt er sich einen Menschen zu formen und haucht ihm mit
seinem göttlichen Atem Leben ein. Er nennt ihn Alfred, er will Gott genannt werden.
So leben beide eine Zeit lang Seite an Seite und irgendwann entscheidet sich Alfred fortzugehen. Gott muss das
akzeptieren und schenkt ihm einen Ring, der magische Kräfte besitzt und Alfred vor Unheil schützen
soll. Und da beginnen die Probleme.
Alfred erschafft einige Kilometer entfernt "die Zivilisation", dessen Anführer er ist und zwar
einzig und allein aus dem Grund, weil Gott es so wolle. Dieser sitzt aber weiterhin in seiner Berghütte
und fühlt sich doch etwas bedroht von der wachsenden Menschheit, die ihn - auf Geheiß Alfreds - nicht
besuchen darf.
Doch das kann ja nicht ewig so weitergehen. Irgendwann besucht Gott die Zivilisation da hinter dem Berg und
erlebt dort, wie sein Alfred die Menschen gnadenlos in seinem Namen unterdrückt. Was soll Gott nun tun? Die
Menschheit vernichten? Alfred zur Rede stellen? Eine verzwickte Situation, die ihm Buch gelöst werden wird.
Besser geht es kaum mehr. Selten habe ich ein Buch in den Händen gehalten, dass in dieser Form einen
völlig neuen und eigenen Weg beschreitet und außerdem in der Lage ist, die Handlung mit immer
fortwährenden Sticheleien auf die Gegenwart zu bestücken. Eine wahre Meistersatire! Gott wird hier
als menschlich und nah beschrieben und nicht wenige Parallelen fallen auf zwischen dem von Alfred errichteten
Gottesstaat und der Realität. Amüsant und für 6, 54 - ein Schnäppchen sondergleichen!
Stiff la Wolf
Nenn mich einfach Gott
Roman / 183 Seiten / 6,54 Euro
Verlag 71
ISBN: 3-928905-18-X
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110 Fortunate Son
Das irdische Frachtschiff "Fortunate" ist verschollen. Die Sternenflotte schickt ihr neustes Schiff
los, um den Verbleib des Frachters zu klären. Tatsächlich werden Captain Archer und seine Crew bald
fündig, - die "Fortunate" wurde überfallen, der Captain schwer verletzt. Das Kommando hat
der Erste Offizier Ryan übernommen, der sich - während Dr. Phlox seine Künste an dem Captain
des Frachtschiffes unter Beweis stellt - schnell mit Travis Mayweather anfreundet, der ebenfalls auf einem
Frachter aufwuchs. Anders als Mayweather kann sich Ryan keine Zukunft in der Sternenflotte vorstellen und
aufgrund dieser differenzierenden Einstellungen kommt es zwischen beiden Männern zum Streit. Da entdeckt
T´Pol plötzlich ein nicht-menschliches Lebenszeichen an Bord der "Fortunate". Ein
nausikanisches...
Sieh mal an, die Nausikaner. Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich schon seit 1991 frage, wie diese Spezies
essen kann, reichert sie diese Episode leider kaum an. Die Schublade "absolut aggressive Spezies"
ist dafür schon zu sehr von den Klingonen belegt. Auch der ominöse erste Offizier bringt trotz aller
Bemühungen kaum Dynamik in die Episode, weshalb man sie eher zu den unterdurchschnittlicheren zählen
muss. Schade, denn der eh bisher sehr blaß gebliebene Mayweather erwischt dadurch keine Möglichkeit,
sich als Charakter interessant zu machen.
111 Cold Front
Der geheimnisvolle Auftraggeber der Suliban gibt aus der Zukunft seine Befehle an seine genetisch optimierten
Alliierten. Der Suliban Silik (ja, der aus "Broken Bow") kommt an Bord der Enterprise und manipuliert
den Warpkern des Schiffes, was sich erstaunlicherweise aber bei einer anschließenden Fehlfunktion als
Segen erweist, der zudem noch beabsichtigt schien. Da offenbart ein Crewmann Captain Archer, dass er nicht der
ist, der er zu sein vorgibt...
Mit "Cold Front" verabschiedete sich Enterprise in die Winterpause und machte mit dieser elften
Episode vor allem eins klar: Anders als die Originalserie, TNG und Voyager machen sich die Produzenten hier
etwas aus der serieneigenen Kontinuität und produzieren zudem Episoden, die einen unbefriedigten Eindruck
beim Publikum hinterlassen und genau damit die Spannung auf mehr (Mehr! Mehr! Mehr!) schüren. Akte X,
Babylon5 und Deep Space Nine lassen grüßen. Zudem machen sich Berman und Braga scheinbar nicht nur
Gedanken um die serieneigene Kontinuität. Wie schon in den meisten Folgen tauchen auch in "Cold
Front" diverse Elemente auf, die der Zuschauer schon aus den vorherigen Star Trek-Serien kennt.
112 Silent Enemy
Ein neuer Erstkontakt wird hergestellt.. oder zumindest beinahe. Denn das geheimnisvolle Raumschiff, welches
sich der Enterprise genähert hat, lässt sich zwar freundlich begrüßen, verschwindet aber
bald darauf wieder. Archer möchte seinem Waffenoffizier Lt. Reed gerne eine Geburtstagsüberraschung
machen und beauftragt Hoshi damit, Reeds Lieblingsessen auszukundschaften. Damit tut er ihr keinen Gefallen...
Unterdessen geht Tuckers Fernbeziehung in die Brüche und die mysteriösen Aliens kommen auch wieder.
Nur eröffnen sie diesmal das Feuer. Und die Enterprise scheint keine Möglichkeit zu besitzen, sich zu
wehren oder zu entkommen....
Dirk Bartholomä, Veranstalter der Federation Convention in Bonn, hätte kaum eine bessere Wahl treffen
können als den Waffenoffizier der Enterprise, Lt. Malcolm Reed oder besser seinen Darsteller Dominic
Keating, für die FedCon X zu verpflichten. Szenen mit dem trockenen und sehr sympathisch auftretenden Lt.
Reed sind regelmäßige Highlights der noch jungen Serie, und so ist auch in dieser Episode der
Handlungsstrang um Malcolms Lieblingsfutter interessanter als die Bedrohung durch die Aliens.. die quasi eine
Beleidigung an die heute mögliche CGI-Technik darstellen. Aber was soll´s? Nette Folge. Im nächsten
Corona geht es dann mit einer noch netteren weiter..,
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In dieser Ausgabe geht es um ein bekanntes Problem der "Perry Rhodan"-Serie, das man in
abgeschwächter Form auch in anderen Serien wiederfindet. Die Technik wird immer weiterentwickelt, so
dass Raumschiffe schneller werden, mehr Feuerkraft erhalten und nahezu unbesiegbar werden. Oft wird dann ein
Punkt erreicht, bei dem man übertrieben hat und dramaturgische Schwierigkeiten bekommt. Dann
schlägt der Degrader zu: Techniken gehen verloren, funktionieren aus irgendeinem Grund nicht mehr oder
werden schlimmstenfalls einfach totgeschwiegen.
Los geht das bei "Perry Rhodan" gleich am Anfang. Das damalige Autoren-Team ging davon aus, dass die
Serie es auf maximal fünfzig Hefte bringen wird. Und so hatte man kaum Hemmungen, die Möglichkeiten
der arkonidischen Supertechnik, die Perry übernimmt, etwas dick aufzutragen. So fallen schon mal
Bemerkungen, mit diesem Schiff könne man theoretisch das Universum umfliegen, dank Psycho-Strahler
können leicht Leute hypnotisiert werden, etc. Sogar Rhodan selbst bekommt leichte telepathische
Fähigkeiten angedichtet, die zum Glück allmählich verschwinden. Ein schöner Kontrast ist
da der Einfluss der 60er-Jahre auf die Technik. Wirkte einiges bei genauen Beschreibungen bei aller
Leistungsfähigkeit doch irgendwie merkwürdig anachronistisch, so schießt freilich die
Beschreibung der Computer den Vogel ab: Gefüttert werden die Dinger mit Lochkarten, Perry erweist sich
als besonders clever, weil er die Lochkarten lesen kann, bevor sie in die Entschlüsselungseinheit
kommen und bei schwierigen Berechnungen wurde die Aktivität der Positroniken gerne mal durch "die
Relais klickten" beschrieben.
Die Aussagen über die technischen Daten in den ersten Heften waren noch so vage, dass sich das alles
schnell relativieren ließ. Freilich hätte man bei den Raumschiffsgrößen ruhig beachten
können, dass das Volumen mit der dritten Potenz des Durchmessers ansteigt. So hat ein
1500m-Superschlachtschiff mal eben das 3375-fache Volumen eines 100m-Kreuzers.
Davon abgesehen geht es vernünftig zu. Erst in den 200er-Bänden werden Hilfstriebwerke entwickelt, um
die Nachbargalaxis Andromeda aus eigener Kraft erreichen zu können. Als es in den 300er-Heften Perrys
Flaggschiff CREST IV in die Galaxis M87 verschlägt, steht die Crew vor dem Problem, dass die Entfernung
nach Hause die Reichweite der Triebwerke übersteigt.
Ab Heft 400 geht’s dann aber los mit den Überlichttriebwerken: Zunächst haben die Terraner als
Beutestück das Dimetrans-Triebwerk übernommen. Damit sind beliebige intergalaktische Reisen
möglich - eigentlich sogar in andere Universen, was gleich unterschlagen wird. Wenigstens hat der
Dimetrans-Antrieb noch das Problem, dass das Schiff immer im Zentrumsbereich der Zielgalaxis herauskommt, was
mit etwas Pech tödlich ist.
Aber schon in Heft 450 wird die Legende geboren: Das Dimesexta-Triebwerk. Mit dessen vielmilliardenfachen
Überlichtfaktor wird der anstehende Flug der MARCO POLO in die Sombrero-Galaxis ein Kinderspiel. Als
dann noch die Schurken des Zyklus - die Takerer - vollkommen menschenähnlich aussehen, ist das
Gefühl von weiter Entfernung natürlich endgültig futsch. Aber so hat sich bestimmt auch so
mancher "Star Trek"-Fan gefühlt, als die Voyager siebzig Jahre Flugzeit von zu Hause entfernt
den Kazon begegnet ist.
Ab Band 600 wird es wild mit den Entfernungen. Die verwendeten Galaxien sind größenteils nicht
einmal mit heute bekannten Galaxien aus den Sternenkatalogen zu identifizieren. Aus irgendeinem Grund reichte
auch das Dimesexta-Triebwerk nicht mehr. Das Fernraumschiff SOL hat ein
"Septim-Parallelspur-Triebwerk", die BASIS ein "Transferdim-Triebwerk". Ersteres hat laut
PR-Lexikon einen Überlichtfaktor von 25 Billionen. Zum Glück hat Perry sich in der Phase der Serie
so verflogen, dass er schlicht und einfach nicht weiß, wohin er fliegen soll, um zur Milchstraße
zurückzukommen.
Ab Band 1000 geht es da wieder zivilisierter zu. Auch die Raumschiffe schrumpfen auf vorstellbare Maße.
Verbreitetster Typ wird 200m-Kreuzer der STAR-Klasse, die 2500m-Riesen existieren nur noch in
Einzelstücken. Erklärt wird das Ganze schön mit der GAVÖK, dem neuen Völkerbund der
Milchstraße, für den halt auf große Kriegsschiffe verzichtet wird. Bei den Triebwerken setzt
sich das Metagrav-Triebwerk durch, das anfangs zwar theoretisch zweimilliarden-fache Lichtgeschwindigkeit
erreicht, aber sich letztlich zwischen Faktor 60 und 70 Millionen einpendelt. Die SOL wird irgendwann
"modernisiert", wobei das "Septim-Parallelspur-Triebwerk" nicht mehr erwähnt wird.
Dafür tragen die Autoren bei anderen Phänomenen etwas dick auf. Rekordhalter sind die Gebilde
Klongheim und Parsfon. Klongheim ist ein "in der Zeit erstarrtes Energiegewitter" und über ein
halbes Lichtjahr lang, Parsfon ein "in der Zeit erstarrter Explosionsblitz einer Riesensonne aus einem
anderen Raum". Die beiden Gebilde belagern das Sol-System, was man sich bildlich vorstellen kann,
verschwinden aber zum Glück nach wenigen Heften wieder.
Einen dicken Brocken haben wir noch: Im Tarkan-Zyklus versucht der Bund Kansahariyya die komplette Galaxis
Hangay aus dem kollabierenden Universum Tarkan in unser Universum zu befördern. Ihre Gegenspieler, die
Hauri, erbauen die Raumstation Urian, um Kugelsternhaufen aus unserem Universum nach Tarkan zu befördern.
Bei einer solch riesigen Aufgabe ist die Station etwas groß geraten. Die größte Länge
Urians beträgt 13.000 Kilometer, als Versteck dient eine eigens erzeugte Raum-Zeit-Falte.
Damit genug. Band 1400 bringt den großen Degrader. Perry und co. geraten in ein Stasisfeld und verlieren
695 Jahre. Die Milchstraße wird über Jahrhunderte von einem Schurken namens Monos beherrscht,
dessen Identität zunächst geheim bleibt. Es folgt ein einfacher Untergrundkampf mit wenigen Schiffen
zur Befreiung der Milchstraße. Die Monos-Ära ist eine beliebte Erklärung für
verlorengegangene Technologien. Eingeleitet wird die Ära durch den DORIFER-Schock, der vom Transfer Hangays
eingeleitet wird. Dieser Schock wird gerne als Erklärung benutzt, warum alle Technologien mit Sexta- oder
Septa- am Anfang nicht mehr so richtig funktionieren. Wie soll man auch stabiles Sextagonium herstellen, wenn
der örtliche Kosmonukleotid dichtmacht und dabei gleich das psionische Netz zerstört? Genau!
Nun wird also nur noch mit Metagrav herumgeflogen. Seit Perry Rhodan im "Große Leere"-Zyklus
in den 1600ern jedoch mehrere Jahre Flugzeit mit der auf Metagrav "modernisierten" BASIS hinnehmen
muss, werden die Fans nicht müde auf Cons zu fragen, was aus dem Dimesexta-Triebwerk geworden ist. Erst
in jüngerer Zeit sind die Autoren genervt genug, um Erklärungen wie den DORIFER-Schock, die
Schwierigkeiten bei der Herstellung von stabilem Sextagonium und das Fehlen kompletter Industriezweige zum Bau
solcher selten gebrauchten Triebwerke anzubieten.
Seit dem "Thoregon"-Zyklus ab Band 1800 werden die Raumschiffe wieder größer. In den
aktuellen Romanen gibt es Schiffe der ENTDECKER-Klasse, die 1800m durchmessen. Dafür haben sich die Autoren
an etwas anderes gestört: den Syntroniken. Das sind überlichtschnelle Computer-Systeme, die nach
Bedarf Speicher- und Prozessor-Einheiten im Hyperraum projizieren und ein spezielles Interface zum Normalraum
brauchen, welches die Kausalität sicherstellt. Syntroniken sind den Autoren zu mächtig geworden,
weil schwierig zu begründen ist, warum die Helden nicht alle Arbeit den Computern überlassen.
Als Degrader ist ein ultimativer Computer-Virus namens KorraVir zur verbreiteten Waffe geworden, so dass man auf
die langsameren Positroniken zurückgreifen muss. Ich persönlich kann ultimative Computer-Viren in
SF-Romanen und Filmen nicht ausstehen.
Bleibt mir abschließend noch die Frage, ob die Macher von "Star Trek" sich wegen der
Technik-Inflation zu einem Prequel entschlossen haben. "Voyager" hat ja mit dem
Quantenslipstream-Antrieb und Waffen auf Borg-Niveau ja auch einiges an Supertechnik hinterlassen.
Link zum Thema:
Wer von Technobabbel nicht genug kriegen kann: Das "Perry Rhodan Technik-Forum"
(http://prtf.de/)
(Zurück zum Inhalt)
Fast. Auch dieses Jahr bleibt bei der Bekanntgabe der Academy Awards für das Jahr 2001, der
"Oscars", alles beim Alten. Allerdings ist in diesem Jahr im Gegensatz zum letzten Jahr eine
deutlich bessere Auswahl Filme in der engeren Wahl. Das von verschiedenen Streiks in der Branche
geschüttelte Jahr 2000 galt als 'schwaches Jahr' für die Filmindustrie.
Dominiert wird die Liste der Besten in diesem Jahr eindeutig vom ersten Teil des Fantasy-Epos "Der
Herr der Ringe - Die Gefährten", der in 13 Kategorien (u. a. Bester Film, Regie, Drehbuch und
Ian McKellen für den besten männlichen Nebendarsteller) mit vorn liegt.
Einige Neuerungen und Überraschungen gibt es doch:
· Das erste Mal wird ein Oscar in der Sparte "Bester animierter Film" verliehen.
· Der "Herr der Ringe" verpasste mit 13 Kategorien knapp den von dem James Cameron Film
"Titanic" aufgestellten Rekord von 14 Academy Award- Nominierungen.
· Zum ersten Mal sind mit Denzel Washington für Training Day und Will Smith für
"Ali" zwei afroamerikanische Schauspieler gleichzeitig in der Kategorie "Beste
männliche Hauptrolle" nominiert.
· Überraschend wurde "Harry Potter" nur mit Nominierungen in weniger
prestigeträchtigen Sparten für die beste Filmmusik, Kostümdesign und Art Direction (Bauten)
bedacht. Fehlanzeige bei den Visual Effects!
· "Planet der Affen" wurde trotz herausragender Leistungen im Fach "Make-up" nicht
nominiert.
· "Die wunderbare Welt der Amelie" wurde nicht nur als bester ausländischer Film, sondern
auch für das beste Drehbuch, Kamera, Ton und Bauten auf die Liste gesetzt. Traditionell werden diese
Kategorien von amerikanischen Filmen dominiert, der europäische Film macht also Boden wett.
Zu den Chancen - fast jeder der nominierten Filme wird es nicht einfach haben, gegen den "Herrn der
Ringe" zu gewinnen. Auffällig ist, dass die Filme "Moulin Rouge" und "In The
Bedroom" zwar als bester Film, aber nicht für die beste Regie nominiert sind. Dies gilt als
sicheres Anzeichen, dass sie nicht zum besten Film gewählt werden. Also sind wahrscheinlich der
"Gosford Park" und "A Beautiful Mind" die größten Konkurrenten des
Tolkien-Werks.
Aussichtsreichste Kandidaten als beste Schauspieler sind wohl Nicole Kidman für "Moulin Rouge" -
persönlich frage ich mich allerdings warum - und Russel Crowe für den vielgepriesenen Film "A
Beautiful Mind" oder Denzel Washington für "Training Day".
Bei den Ende Januar von der Auslandspresse in Hollywood verliehenen Golden Globes konnte übrigens keine
Science Fiction-Serie bzw. Film einen Preis gewinnen - sogar der Herr der Ringe ging leer aus. Gerade diese
Preisverleihung wird als Hauptindikator für die Oscarverleihung angesehen, also wird es bestimmt noch
spannend. Am 25. März wissen wir mehr!
Link zum Thema:
http://www.oscars.com
http://www.imdb.com zu in Deutschland noch nicht angelaufenen
Filmen für Anglophile.
(Zurück zum Inhalt)
"Farscape" wird in Deutschland sowohl von den Fernsehsendern als auch von den Printmedien eher
stiefmütterlich behandelt, was sich auch in niedrigen Einschaltquoten, die in sämtlichen
anderen Ländern, in denen "Farscape" ausgestrahlt wird, hervorragend sind, niederschlägt.
Darum habe ich mich entschlossen, etwas für die Verbreitung dieser Serie zu tun und ein Episodenlogbuch
zu starten. Beginnend mit dem Pilotfilm werde ich kurz die Handlungen der Episoden anreißen.
Natürlich versuche ich, Spoiler zu vermeiden und werde anschließend meine Meinung zu der Episode
inklusive einiger Hintergrundinformationen, sofern sie mir vorliegen, kundtun.
Diesmal starte ich mit der ersten Episode. Aber zuvor noch ein paar interessante Hintergrundinformationen.
Schon 1993, als gerade "Star Trek: DS9" und "Babylon 5" an den Start gingen, trafen sich
Brian Henson und Rockne S. O'Bannon, um erste Ideen bezüglich einer neuen SF-Serie miteinander
auszutauschen. Diese Gespräche waren die ersten Schritte zur Geburt von "Farscape". Beide hatten
die Intention, eine Science Fiction-Serie zu kreieren, die mit nichts bisher Dagewesenem zu vergleichen sein
sollte. Sie wollten zwar die üblichen Elemente, wie interessante Charaktere, Raumschiffe und typische
SF-Handlungen beibehalten, die einzelnen Zutaten aber zu einer gelungenen Mischung anrühren und den
althergebrachten Plots eine neue Richtung geben.
Dies sind schon hohe Ambitionen. Natürlich wollte Henson die Ressourcen des Creature Shops seines Vaters
nutzen, um interessante Aliens zu designen, die nicht nur, wie bei "Star Trek" und Co., menschliche
Schauspieler mit angeklebten Ohren, Nasen oder ähnlichen Applikationen sind, sondern lebensechte
animatronische Puppen.
Die sind bekannterweise die Spezialität der Henson Studios, so bastelten sie zum Beispiel an Yoda, den
Muppets, bei Dark Crystal und Labyrinth mit. Ein ehrgeiziges Projekt sollte es werden, das ist klar. Zumal er
auch die Intention hatte, dass ein oder zwei Charaktere der Hauptdarsteller animatronische Puppen sein sollten,
die nicht nur als die witzige Seite der Serie dienen sollten, sondern die komplette Gefühlspalette wie
bei menschlichen Darstellern und Charakteren ansprechen sollten.
Da dieses Projekt den verschiedenen Fernsehstudios, denen die beiden es vorgelegt hatten, zu riskant, da zu
teuer, erschien, wurde es erst einmal auf Eis gelegt. Normalerweise bedeutet dies den Tod eines Projektes.
Aber Henson weigerte sich, einfach aufzugeben, und legte das Konzept, das inzwischen geringfügige
Überarbeitungen erfuhr, 1998 dem SCI FI Channel vor. Die Verantwortlichen dort waren von dem Konzept
begeistert, jedoch war die Finanzierung nach wie vor ein Problem.
Im Endeffekt wurde die erste Staffel von drei Firmen finanziert: Die Jim Henson Company, Hallmark Entertainment,
und Nine Films and Television, der Produktionsfirma des Australian Nine Network.
Die erste Staffel wurde auch in den neuen Fox Studios in Australien gedreht. Australien ist als Drehort nun
einmal preisgünstiger als die USA.
Ben Browder, der Hauptdarsteller, ist der einzige Amerikaner der Hauptdarsteller. Die anderen Schauspieler
sind Australier oder Neuseeländer, was der Serie auch einen gewissen britischen Touch gibt, da die
Schauspieler im Original mit einem britischen Akzent sprechen. Zum Konzept der Serie erzähle ich in der
Besprechung des Pilotfilms mehr.
Abschließend zum Hintergrund sei noch erwähnt, dass der Arbeitstitel der Serie "Space
Chase" lautete, was zwar irgendwie auch gepasst hätte, aber nicht annähernd an die
Originalität des Titels "Farscape" heranreicht.
Und genau das ist der Punkt. "Farscape" ist ein erfundenes Wort, heißt also es macht den
potentiellen Zuschauer neugierig und hat einen hohen Wiedererkennungswert - beispielsweise, wenn man den Namen
in eine Internetsuchmaschine eingibt, wird man nur Links zu der Serie finden.
(Zurück zum Inhalt)
Episode 1.1. "Premiere"
Darsteller:
Ben Browder als Commander John Crichton
Claudia Black als Officer Aeryn Sun
Anthony Simcoe als Ka D'Argo
Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan
Jonathan Hardy als Stimme von Dominar Rygel XVI.
Lani Tupu als Stimme von Pilot
Gaststars:
Lani Tupu als Captain Bialar Crais
Kent McCord als Jack Crichton
Murray Bartlett als DK
Autor:
Rockne S. O'Bannon
Regie:
Andrew Prowse
Plot:
Die Gegenwart. Commander John Crichton, Astronaut der Internationalen Raumfahrtbehörde, startet mit einem
Prototyp eines neuartigen und von ihm selbst mitentwickelten Raumschiffes. Sein Vater und sein Freund DK
überwachen die Mission von der Basis aus. Das Raumschiff, die "Farscape 1", wird jedoch von
einer elektromagnetischen Welle getroffen und in ein Wurmloch geschleudert. Als Crichton auf der anderen Seite
irgendwo in einem ganz anderen Teil des Universums ankommt, befindet er sich mitten in einer Raumschlacht,
bei der er aus Versehen mit einem anderen Raumschiff kollidiert. Der Pilot des anderen Schiffes, Tauvo Crais,
findet den Tod. Die "Farscape 1" wird via Traktorstrahl in ein großes bio-mechanisches
Raumschiff, einen Leviathan namens Moya, gesogen. Dort angekommen stellt John fest, dass Moya ein
Gefangenentransporter ist, deren Gefangene gerade im Begriff sind zu fliehen. Da wären der Luxaner Ka
D'Argo, ein Krieger, die delvianische Priesterin Zhaan, der ehemalige hynerianische Dominmar Rygel XVI., sowie
der sechsarmige Pilot des Schiffes, der mit Moya in Symbiose verbunden ist.
Sie alle fliehen vor den Peacekeepern, die mit ihren Soldatenarmeen über tausende von Planeten in diesem Teil
des Universums herrschen.
Crichton, der das alles immer noch nicht glauben kann, sieht mit an, wie Moya ihre Fesseln sprengt und einen
StarBurst (einen Hyperraumsprung) durchführt, um den Peacekeepern zu entkommen. Dabei gerät ein
Abfangjäger der Peacekeeper, geflogen von Officer Aeryn Sun, in den Sog des StarBursts und wird
mitgeschleift. Aeryn Sun wird zusammen mit Crichton in eine Zelle gesperrt, da die Flüchtlinge nicht wissen,
was sie von diesem Fremdling, der wie ein Peacekeeper aussieht, halten sollen. Nachdem Moya einen
Handelsplaneten angeflogen hat und die Besatzung von Bord ist, brechen Aeryn und Crichton aus. Aeryn informiert
ihren Vorgesetzten, Captain Bialar Crais, der jetzt einen persönlichen Rachefeldzug gegen Crichton
führt, da dieser seinen Bruder auf dem Gewissen hat. Aeryn bezeichnet er als durch den Kontakt mit Crichton
als für immer kontaminiert, weshalb er sie auch gefangen nimmt. Dank Crichtons Hilfe können die
Gefangenen jedoch vom Handelsplaneten zu Moya entkommen und mit ihr einen StarBurst durchführen und
fliehen. Eine unglaubliche Odyssee von sechs unterschiedlichen Charakteren nimmt ihren Anfang.
Kritik:
Tja, was soll man sagen. Ich war zunächst auch skeptisch, als ich Vorberichte zu "Farscape"
gesehen hatte ("Muppets in Space") und gerade in den ersten Minuten des Pilotfilms fühlte ich
meine Befürchtungen bestätigt. Crichton als intelligenter, draufgängerischer Astronaut mit seinem
besten Kumpel und seinem Vater, den er bewundert und nacheifern will, kam mir zunächst wie das typische
stereotype Klischee amerikanischer Unterhaltung vor. Dies änderte sich allerdings ab dem Augenblick, in
dem er durch das natürlich instabile, Wurmloch geschleudert wird, schlagartig.
Ab dem Augenblick kann man sich als Zuschauer mit Crichton absolut identifizieren. Er hat keinen Plan, wo er
ist, was um ihn herum vorgeht und absolut keine Kontrolle über die Ereignisse. Die Aliens und die
Gesamtsituation sind so fremdartig, dass man keine Zeit zum Verschnaufen bekommt. Der Handelsplanet braucht
den Vergleich mit "Star Wars" auch nicht zu scheuen, was Kulisse, Aliens und Fremdartigkeit angeht
und wenn am Ende diese sechs - sieben, wenn man Moya mitzählt - unterschiedlichen Charaktere gezwungen sind
gemeinsam durch die "Uncharted Territories" zu reisen, fragt man sich gespannt wie es weitergeht.
Der Pilotfilm erfüllt alles, was ein Pilotfilm erfüllen muss. Er erklärt die Prämisse,
stellt die Charaktere vor und schafft es dabei sogar noch, Spannung zu erzeugen, und das alles bei einer
Länge von 48 Minuten!
Rygels und Pilots Mimik und Gestik sind so überzeugend gestaltet, dass der Zuschauer kein Problem damit
hat, sie als vollwertige Charaktere anzuerkennen. D'Argo wirkt bedrohlich und die Chemie zwischen Aeryn und
Crichton ist von Anfang an vorhanden, ein extrem wichtiges Element der ganzen Serie.
Mit Bialar Crais bekommt Crichton auch einen würdigen Bösewicht gegenübergestellt. Allerdings hat
man, wenn man ausschließlich den Pilotfilm kennt, die Befürchtung, dass die Prämisse sehr
schnell langweilig werden könnte, zum Beispiel indem man ständig Episoden bringt, in denen Crichton
die Möglichkeit bekommt nach Hause zurückzukehren. Was allerdings, serientypisch, von vornherein zum
Scheitern verurteilt wäre.
Ähnlich würde es mit endlosen Versuchen Crais sein, Crichton zu kriegen, was Crais im Laufe der
Zeit zum Idioten abstempeln würde.
Glücklicherweise haben sich all die Befürchtungen nicht bestätigt, da die kreativen Köpfe
hinter der Serie die Problematik erkannt haben und sie mit unerwarteten Wendungen umgehen. Aber dies wird erst
im weiteren Verlauf der Serie deutlich, was es mir auch recht schwer macht, den Pilotfilm zu bewerten, da die
Serie, bis auf wenige Ausnahmen von Episode zu Episode immer besser wird. Das es sich bei "Farscape"
um eine Art "Anti-Star Trek" handelt, wird zum einen darin deutlich, dass an Bord von Moya keine
militärische Struktur wie in "Star Trek" herrscht, sondern eher das Gegenteil, Anarchie, was auch
einen Teil des Humors ausmacht. Außerdem würde "Star Trek" oder eine andere etablierte
SF-Serie es nicht wagen, einen der Hauptcharaktere regelmäßig Helium furzen zu lassen.
Aber als Fazit kann man ohne Übertreibung sagen, dass es sich hierbei um einen gelungenen und interessanten
Pilotfilm handelt, der allerdings das volle Potential der Serie - eine Mischung aus Drama, SF und Comedyelementen
mit teilweise hervorragenden Schauspielleistungen - noch nicht vermitteln kann.
Nächstes Mal gibt es dann die Besprechung der nächsten beiden Episoden.
(Zurück zum Inhalt)
Erinnern wir uns mal zurück in die frühe Kindheit. Lauerten im dunklen Kinderzimmer nicht
überall böse Schatten, sogar Monster und Drachen, die einen fressen wollten? Was für ein
Glück, wenn sie sich bei Lichte besehen nur als die unordentlich aufgehängte Jacke oder ein
zusammengeknüllter Pulli erwiesen! Mit genau diesen wohlbekannten Schreckensbildern spielt dieser Film.
Im geheimen Land der Monster ist James P. Sullivan "Sulley" so etwas wie ein Held. Er und sein
Arbeitskollege und bester Freund Mike Wazowski arbeiten bei Monsters Inc., dem Energieversorger der
versteckten Welt. Hier wird aus den Angstschreien von Kindern Energie zur Erhaltung der Stadt gewonnen.
Dafür braucht man natürlich erstklassige Erschrecker die nachts durch die Schranktüren zu
den schlafenden Kindern schlüpfen und sie aus dem Schlaf schrecken. Sulley ist dabei ein As - ständig
Mitarbeiter des Monats ist er kurz davor, den Rekord für die höchste gewonnene Energiemenge
aufzustellen. Diesen Rekord möchte ihnen der böse Randall streitig machen und er produziert dabei
unabsichtlich einen Zwischenfall, der den Untergang der Monsterwelt bedeuten könnte. Ein neugieriges
kleines Mädchen folgt ihm in die versteckte Welt und sorgt dabei für große Aufregung: Nichts
fürchten die Profi-Erschrecker so sehr, wie die angeblich mit tödlichen Bazillen und Viren
verseuchten Kinder!
Die Monster AG ist ein Film der durch technische Ausgereiftheit und liebevolle Details fasziniert. Die Bilder
sind ebenso lebensecht, wie bei "Shrek" - z. B. scheint bei dem Kuschelmonster Sulley jedes einzelne
Fellhaar einzeln animiert zu sein.
Außerdem gibt es sehr viele Kleinigkeiten, die man erst beim häufigeren betrachten entdecken kann.
Nett ist auch die Idee mit der Energieknappheit, weil die Kinder immer weniger Angst vor den Monstern haben.
Auch bei den Monstern wird schon über 'Rolling Black-outs' diskutiert, die im richtigen Leben letztes Jahr
als Gegenmaßnahme zur selbstproduzierten Energiekrise im Sonnenstaat Kalifornien nötig wurden.
Wer gut Englisch versteht sollte sich den Film auf alle Fälle im Original ansehen, weil die Wahl der
Sprecher absolut passend ist. Sulley wird von John Goodman gesprochen, sein Kompagnon Mike von dem bekannten
Schauspieler und Stand-up Comedian Billy Crystal. Weitere prominente Stimmen sind Steve Buscemi als
Bösewicht Randall Boggs, die Cowboy-Ikone James Coburn als Henry J. Waternose, Jennifer Tilly und Frank
Oz, der schon Yoda seine Stimme lieh.
Allerdings merkt man doch, dass es ein typischer Disney Film ist. Eine nette Geschichte für die ganze
Familie mit einem Happy End. Schade - gerade der schräge Humor bei "Shrek", dem einzigen aktuell
vergleichbaren Film, war für mich das absolute Sahnehäubchen. Alles in allem basiert der Film aber
auf einer tollen Idee und es ist ein Stoff, bei dem man sich ohne weiteres tolle Fortsetzungen vorstellen kann.
Hoffen wir mal drauf!
(Zurück zum Inhalt)
Dieser Artikel strotzt vor Spoilern. Also wer nichts Genaueres über die 6. Staffel wissen will, sollte
nicht weiterlesen.
Inzwischen ist die 13. Folge ("Dead Things") in den USA gelaufen. In der letzten Ausgabe hatte ich
ein wenig die ersten drei Folgen behandelt.
Kommen wir also zu den nächsten Episoden.
604 Flooded
In "Flooded" kommt Giles nun endlich aus England zurück. Buffy und ihr Wächter sind also
wieder vereint. Jedenfalls vorerst. Er kommt gerade recht, um Buffy bei ihren Finanzen auszuhelfen. Joyce hat
ihrer Tochter zwar einiges an Geld hinterlassen, aber das Meiste davon wurde von den Arztkosten verschlungen.
Außerdem kommt eine Art "Söldner"-dämon nach Sunnydale, der Buffy töten soll.
Alles in allem könnte man glauben mit "Flooded" kehrt eine gewisse Routine in die Serie
zurück. Die "Evil Nerds" haben ihren Auftritt und schaffen das "Monster der Woche" -
doch eigentlich ist diese Episode eher eine Buffy/Giles Folge. Buffy ist verändert und Giles macht sich
natürlich Sorgen, denn ihm ist klar, dass Buffy nicht offen über das sprechen kann, was ihr, wo auch
immer sie war, passiert ist.
Giles stellt auch Willow zur Rede und sie erzählt ihm von dem Ritual (siehe "Bargaining"), als
wäre es etwas Alltägliches gewesen. Doch Giles macht ihr begreiflich, dass sie sich selbst
überschätzt und eigentlich nur Glück hatte, dass sie noch lebt nachdem sie so eine mächtiges
Ritual durchgeführt hat.
605 Life Serial
Buffy ist sich klar, dass sie eine Job braucht. Also versucht sie neben dem College andere Arbeiten anzunehmen.
Doch in diese Arbeitsversuche mischen sich die "Evil Nerds" ein, indem sie eine Art Experiment mit
Buffy durchführen. Jeder der drei hat eine eigene Art ausgetüftelt, um Buffy zu ärgern.
Natürlich ein sehr schlechter Zeitpunkt. Buffy, total frustriert und niedergeschlagen, geht zu Spike und
bittet ihn um Hilfe. Spike scheint überhaupt der Einzige zu sein, mit dem sie reden kann. Jedenfalls artet
die Suche nach den Ursachen für die Zwischenfälle, die Buffy geschehen, etwas aus. Buffy betrinkt
sich und kann noch knapp dem letzten Experiment der "Nerds" entfliehen.
606 All The Way
Die alljährliche Halloweenfolge. Natürlich geht wieder einiges schief. In der Magic Box findet eine
Art magischer Ausverkauf statt. Nachdem sie den Tag überstanden haben und alle versammelt sind, sagt Xander
endlich allen, dass Anya und er verlobt sind. Auf der anderen Seite gibt es Streit zwischen Willow und Tara.
Willow benutzt zu viel Magie, um die lapidarsten Dinge abzukürzen. Dawn will noch zu einer Freundin gehen,
wo sie übernachten will. Doch natürlich ziehen die beiden los, um sich mit zwei Jungs zu treffen.
Was die Mädchen nicht wissen - es sind Vampire.
607 Once More With Feeling
In "Once More With Feeling" fängt auf einmal an, jeder in Sunnydale zu singen. Aber nur, wenn es
um tiefe Gefühle geht.
Einerseits mag das Ganze einen gewissen Reiz haben, wenn da nicht eine kleine Nebenwirkung wäre: nach
einiger Zeit kann man das Singen und Tanzen nicht mehr stoppen und verfällt in spontane
Selbstentzündung. Natürlich steckt ein tanzender Dämon dahinter...
Wer diese Folge nicht mag, ist selber Schuld. "Once More With Feeling" ist bis jetzt die beste Folge
der Staffel und kann durchaus mit "Hush" oder "The Body" mithalten und ich hoffe, dass wenn
die Emmys im Herbst fällig sind, diese Folge endlich bedacht wird.
Man sollte aber nicht glauben, dass diese Folge nur witzig ist, es geht hier ja nicht um Spaß, sondern
um die innersten Gefühle, die jeder der Charaktere mit sich herumträgt. So singen Xander und Anya von
ihren Ängsten, was sie in der Ehe erwartet, Spike singt über seine Gefühle für Buffy, Giles
singt, dass er nach England zurück gehen muss, und die Vaterrolle für Buffy übernehmen kann. Am
Ende, im Endrefrain kommt es dann zu dem Teil, der die 6. Staffel gut zusammenfasst: "Where Do We Go From
Here?"
Ich hoffe das reicht als kleiner Ausblick auf die 6. Staffel. Spätestens wenn der Rest der Staffel in den
USA gelaufen ist, wird es einen Artikel darüber hier an dieser Stelle geben.
(Zurück zum Inhalt)
J. Michael Straczynski dürfte vielen als Schöpfer von "Babylon 5" bekannt sein. Doch
"Babylon 5" ist bei weitem nicht das einzige Projekt, das von ihm stammt. Neben einigen anderen
Arbeiten fürs Fernsehen, Comics und Büchern hat er auch eine kleine Hörspielserie,
"City Of Dreams", geschrieben.
"City Of Dreams" war ursprünglich auf 13 Episoden angelegt, davon sind bisher acht erschienen -
ob die weiteren fünf noch veröffentlicht werden, steht in den Sternen.
Auf der Seite www.worldsofjms.com, auf der alle Arbeiten von JMS
verfolgt werden, heißt es, die Serie sei derzeit leider abgebrochen.
Allerdings ist es im Falle von "City Of Dreams" nicht so dramatisch, dass bisher nicht alle Folgen
erschienen sind, da es sich hier um Einzelepisoden handelt. Es besteht also kein Storybogen, der unterbrochen
sein könnte.
Die Einleitung ist für alle Episoden gleich und in der hier dargestellten, verkürzten Version auf
der Homepage der Serie auch abgedruckt:
"Du hast Gerüchte über die City Of Dreams gehört. Ihre Existenz wird offiziell geleugnet,
dennoch besagen unbestätigte Berichte, sie sei in den Ruinen von Machu Pichu in Südamerkia. Andere
sagen, sie sei in Arkham, Massachussetts oder versteckt in einem Tunnelsystem unter Moskau. Aber wir sind hier,
um Dir die Wahrheit zu sagen. Du möchtest wissen, wo die City Of Dreams ist ?"
Die bisher veröffentlichten, jeweils halbstündigen, Episoden, die man alle auf
www.scifi.com/cityofdreams kostenlos anhören kann, sind
durchweg erstklassig besetzt. Ihre Stimme leihen hier zum Beispiel Schauspieler, wie Steve Buscemi
("Fargo", "Con Air"), John Torturro ("Oh, Brother, Where Are Thou"), Tim Curry
("Drei Engel für Charlie", "Scary Movie 2"), Andre Braugher ("Frequency")
oder Peter Gallagher ("Während Du schliefst") den Hauptrollen der Hörspielserie.
Die einzelnen Teile von "City Of Dreams" gliedern sich in zwei Teile: Episode eins bis vier sind
"normale" und eher düstere Hörspiele, in Episode fünf bis acht wird es dann
Experimenteller.
So handelt Episode eins ("The Damned Are Playing At Godzilla´s Tonight") von einem rassistischen
Nachtclubbesitzer, der einen ganz neuen Sound kennen lernt und daraufhin langsam bereut, einer bestimmten Band keinen
Auftritt genehmigt zu haben.
Episode zwei ("Rolling Thunder") behandelt ein sehr klassisches Motiv: Ein Vater erklärt, alles
dafür tun zu wollen, dass er seinen verstorbenen Sohn zurück bekommt und natürlich ist da
jemand, der dieses Angebot auf die Probe stellt.
Geschichte Nummer drei ("The Friends Of Jackie Clay") ist dann etwas weniger düster und handelt
von einem Friedhofswärter, der in einer Krise bemerkt, dass er Freunde hat, von deren Existenz er bisher
nichts wusste.
Beispielhaft für die ersten vier Episoden sei hier die vierte - "The Tolling Of The Hour" -
genauer vorgestellt - wer sich die Spannung erhalten will, sollte diesen Abschnitt überspringen:
Ein CEO verlangt von seinen Mitarbeitern, in immer weniger Zeit immer mehr zu leisten. Einem Mitarbeiter, der
schon seit zwölf Jahren in seinem Betrieb arbeitet, erklärt er, dass das Unternehmen, als er es
übernommen hatte, völlig stagniert habe und ein leichter Übernahmekandidat gewesen sei. Er habe
eine Menge Zeit investiert, um das Unternehmen nach vorne zu bringen. Damals habe man ihm geraten, alle alten
Mitarbeiter zu entlassen und mit einer neuen Mannschaft anzufangen. Er habe das nicht getan, da es ihm egal
sei, wie alt ein Mitarbeiter sei oder ob er männlich oder weiblich sei. Das einzige, was zähle sei
Geschwindigkeit - und sein Gegenüber habe sich mittlerweile zu Sand im Getriebe entwickelt, sei also zu
langsam. Wenn er mit der geforderten Geschwindigkeit nicht mithalten könne, würde er ersetzt werden.
Daher solle er eine bestimmte Arbeit, die normalerweise drei Tage dauert, bis zum nächsten Morgen fertig
stellen. Es ist zu dieser Zeit fünf Uhr nachmittags. Er suche nach einem Grund, ihn als Mitarbeiter zu
behalten - er solle ihm doch einen liefern.
Unter großem Stress versucht der Mitarbeiter, die Arbeit fertig zu stellen, arbeitet die ganze Nacht
durch, hetzt zur Arbeit und kommt dort um 9.20 Uhr mit der fertig gestellten Arbeit an. Doch sein CEO
erklärt ihm, dass das zwanzig Minuten zu spät sei und daher ein anderer (ein Mr. Garibaldi...) seine
Arbeit übernehmen solle. Als sich der Mitarbeiter beschwert, dass er die ganze Nacht gearbeitet
hätte und das ja wohl nicht sein könne, feuert ihn der CEO. Aus Aufregung über diesen Schritt
erleidet der (Ex-)Mitarbeiter einen Herzinfarkt und stirbt.
Daraufhin besucht seine Witwe den CEO, ohrfeigt ihn, macht ihn für den Tod ihres Mannes verantwortlich und
wünscht ihm, dass er es einmal erfahren möge, was es bedeutet, so gehetzt zu sein.
Als danach seine Sekretärin ihm etwas vorlesen soll, fängt sie auf einmal an, etwa doppelt so schnell
zu sprechen - er fordert sie auf, ihm das Gleiche noch mal langsamer vorzulesen, als er darauf hingewiesen
wird, dass die Person, mit der er seinen nächsten Termin hat, eingetroffen sei. Auf seinen Hinweis, dass
der andere zu früh sei, wird ihm erklärt, dass es bereits viertel nach vier sei, worauf er den Gast
reinbitten lässt - und dabei etwas in der Richtung "Es war doch gerade noch drei Uhr" grummelt.
Nach Feierabend begibt sich der CEO in seine Stammkneipe und bestellt einen "Doppelten". Während
dieser gerichtet wird, doziert er gegenüber dem Barkeeper über Geschwindigkeit und Effizient als
Basis der Gesellschaft. Kaum hat er sein Getränk, erwähnt er dass später noch einen haben wolle,
worauf hin ihm erklärt wird, dass die letzte Runde bereits gelaufen sei, da es bereits 2 Uhr nachts sei.
Am nächsten Tag hat der CEO ein Meeting, bei dem wieder manche Leute doppelt so schnell wie normal reden.
Auch der Arzt, den er darauf hin aufsucht, redet am Ende der Untersuchung auf einmal in doppelter
Geschwindigkeit. Auf dem Weg zurück ins Büro kommt dem CEO dann alles doppelt schnell vor, kaum ist
er dort, verschärft sich seine Situation dadurch, dass alles um ihn herum immer schneller und schneller
wird.
Einige Zeit später geht dann seine Sekretärin in sein Büro - und findet ihn um Jahre gealtert
vor - er sieht aus, als ob er 100 Jahre alt wäre. Nur noch einen Wunsch hat er da: "Make it slow
down"...
Für die vier anderen Episoden stellt sich eine kurze Inhaltsangabe als sehr schwer dar, daher sei hier
nur erwähnt, dass JMS in die fünfte ("Night Calls") Geschichte eine "leichte"
Bearbeitung der Arche-Noah-Geschichte eingearbeitet hat und sich für die siebte ("Samuel Beckett,
Your Ride Is Here") fleißig bei Samuel Beckett bediente.
Insgesamt ist die Serie jedem, der des Englischen mächtig ist und ein Faible für düstere
Geschichten hat, wärmstens ans Herz zu legen - auf Deutsch sind die Stories leider bisher nicht erschienen.
Das "Label", unter dem "City Of Dreams" erschienen ist, ist das "Seeing Ear
Theatre", bei dem sich ein Besuch auch abseits dieser Serie lohnt. So kann man dort zum Beispiel auch eine
Story namens "George And The Red Giant" hören, bei der Peter Jurasik (B5 Londo Mollari) und
Andreas Katsulas (B5 G´Kar) die Hauptrollen spielen.
Link zum Thema:
http://www.scifi.com/set/
(Zurück zum Inhalt)
Terraforming bezeichnet das Verändern der Umwelt eines Planeten um ihn Erdähnlicher zu machen, und so
menschliches Leben mit geringen oder sogar keinem zusätzlichen technischen Aufwand, möglich zu machen.
Das Wort tauchte übrigens schon 1942 in einem Science Fiction-Roman von J. Williamson auf und wurde erst
später von der Wissenschaft aufgegriffen.
Abgesehen von der Diskussion, die über Notwendigkeit und Sinn des Terraforming, insbesondere in Bezug auf
extraterrestrisches Leben, geführt werden wird - wenn einmal konkrete Pläne vorliegen - ist es ein
komplexes Unterfangen in dem viele Punkte in Betracht gezogen werden müssen.
Zunächst muss ein geeigneter Kandidat gefunden werden. Neben Venus und Mars könnten vielleicht auch
einige Monde des Saturn oder Jupiter wie Titan oder Europa in Frage kommen. Da die Monde aber zu weit entfernt sind und die
Venus sich extrem ungastlich zeigt bietet Mars noch die realistischsten Chancen auf eine erfolgreiche
Terraformierung.
Der Mars ist nur ein Stückchen weiter von der Sonne entfernt, besitzt eine Rotationsperiode von etwa 24
Stunden und besitzt eine Landfläche von ähnlicher Ausdehnung wie die Erde. Die Temperaturen sind
auf dem Mars zwar extrem, aber bei weitem nicht so mörderisch wie auf Venus.
Um Mars lebensfreundlicher zu machen müssen verschiedene Ziele erreicht werden. Zuerst muss einmal die
Temperatur von -40 bis -60°C wenigstens auf einige Gerade über Null angehoben werden. Dann muss die
Atmosphäre dichter werden. Im Moment ist die Atmosphäre des Mars in Bodennähe nicht dichter als
1% der Erde in Meereshöhe, Ziel müssen wenigstens 30% sein.
Sehr angenehm wäre es außerdem, wenn es mehr Sauerstoff gäbe, der Menschen das Atmen erleichtern
würde. Und es sollte Wasser vorhanden sein.
Ein letzter Punkt ist schließlich die Reduktion der Kosmischen Strahlung und der UV-Strahlung, die im
Moment die Marsoberfläche erreichen.
Um die Temperatur zu steigern bietet sich in erster Linie der Treibhauseffekt an, mit dem wir auf der Erde
schon Erfahrung sammeln. Wenn man es schafft, die Polkappen des Mars zum Schmelzen zu bringen wird das
gefrorene CO2 die Wärme in der Atmosphäre halten und damit schon zwei wichtige Schritte in Richtung
Terraforming vollbringen. Durch das frei werdende Gas kommt es zum einen zum Treibhauseffekt und gleichzeitig
erhöht sich die Dichte der Atmosphäre.
Nun gibt es verschiedene Ansätze, mit denen man dieses Ziel erreichen könnte. Eine Möglichkeit
wäre zum Beispiel auf dem Mars selbst Treibhausgase zu produzieren, für die Rohstoffe dort bereits
vorhanden sind. Dadurch würde sich die Atmosphäre aufheizen und schließlich auch die Polkappen
schmelzen. Ein Vorgang, der sich selbst erhalten würde, sobald die Polkappen zu schmelzen anfangen. Eine
weitere Möglichkeit, das Eis zu schmelzen könnten riesige Spiegel im Weltraum über den Polen
sein, die Sonnenlicht reflektieren und das Eis schmelzen, eine Temperaturerhöhung von ein bis fünf
Kelvin würde wahrscheinlich ausreichen. Die Rohstoffe und die Logistik um diese Spiegel mit einer
Fläche von 125 Quadratkilometern herzustellen und zum Mars zu bringen ist allerdings erheblich - der
Spiegel eines russischen Experiments hatte gerade mal einen Durchmesser von 20 Metern. So ein Spiegel könnte
nur im Weltraum zusammengesetzt werden.
Außerdem besteht theoretisch die Möglichkeit Asteroiden zu nehmen und ihre Flugbahn so zu
beeinflussen, dass sie auf dem Mars einschlagen, wobei sie zum einen die in ihnen gespeicherten Gase freigeben
und gleichzeitig das Gestein aufschmelzen. Die Asteroiden zum Mars zu bringen ist natürlich ebenfalls mit
ganz erheblichen Schwierigkeiten und hohen Kosten verbunden.
Zuletzt könnte man einfach Ruß auf den Polkappen verteilen, so dass weniger Sonnenlicht reflektiert wird
und es so zu einer Erwärmung kommt. Neben den Polkappen speichert auch das Marsgestein große Mengen
an Gas, die ebenfalls durch Erwärmung freigesetzt werden. Diese letzte Möglichkeit scheint die
kostengünstigste zu sein, man muss aber bedenken, dass hier eine riesige Fläche verdunkelt werden
soll.
Je nachdem wie groß der Aufwand ist, der hier eventuell auch mit einer Kombination verschiedener
Ansätze getrieben wird, besteht die Möglichkeit die ersten Ziele innerhalb von einigen Dekaden oder
wenigen Jahrhunderten zu erreichen.
Zu diesem Zeitpunkt könnten die ersten Menschen den Mars besiedeln, wenn das Leben auch noch nicht
besonders angenehm wäre. Die Atmosphäre ist noch nicht atembar und noch nicht so dicht, dass sie die
gefährliche Strahlung ausreichend absorbieren könnte. Für Spaziergänge außerhalb der
Habitate müssten immernoch Atemmasken und Schutzkleidung getragen werden, aber es wären keine
aufwendigen Raumanzüge mehr nötig.
Um Sauerstoff in die Atmosphäre zu bekommen bieten sich zwei Möglichkeiten. Zum Einen kann er aus dem
Gestein gewonnen werden, wo in Form von Rost eine Menge gespeichert ist. Eine andere Möglichkeit ist das
Ansiedeln von Cyanobakterien und primitiven Algen, von denen einige Arten sehr widerstandsfähig gegen
extreme Temperaturen und starke Strahlung sind. Eventuell könnte man diese Bakterien auf den Polkappen
aussetzen, wo sie sich hoffentlich wie wahnsinnig vermehren und Sonnenlicht absorbieren und damit zum
Abschmelzen beitragen.
Mit zunehmendem Sauerstoffausstoß steigt erneut die Dichte der Atmosphäre, es kann mehr Wärme
in ihr gespeichert werden und Mars wird erneut ein Stückchen gastfreundlicher. Für diesen Abschnitt
sind erneut einige hundert Jahre einzuplanen.
Bleibt noch das Wasser, das für das Leben so essenziell ist. Interessanter Weise muss dazu kaum
zusätzlicher Aufwand getrieben werden. Vorausgesetzt, die Vermutungen bestätigen sich, dass unter
der Marsoberfläche noch große Mengen Wasser im Permafrostboden und auch in den Polkappen gespeichert
sind. Durch die Erwärmung des Planeten würden diese Vorkommen schmelzen und wieder zu Tage treten.
Das überschwemmte Gestein würde durch die chemische Reaktion mit dem Wasser weitere Gase freigeben
und das verdunstende Wasser würde ebenfalls den Treibhauseffekt fördern. Zusammen mit Pflanzen, die
effektiv zur Sauerstoffproduktion beitragen könnte Mars innerhalb von nur 900 Jahren terraformiert werden
und den Siedlern ein rauhes Leben ermöglichen.
Nach Ablauf von knapp einem Jahrtausend sollte dann die Atmosphäre dicht genug sein, um die Strahlung
einigermaßen abzuhalten. Da wegen der Treibhausgase kaum eine Ozonschicht ausgebildet wird, sollte man
seine Sonnencreme trotzdem besser nicht vergessen, wenn man zum Ausflug nach Olympus Mons aufbricht, um den
Aufgang von Phobos und Deimos zu bewundern.
Die ersten Siedler werden wahrscheinlich Wissenschaftler sein, denen dann früher oder später die
ersten Siedler, Farmer und Abenteurer folgen, die sich fern der Heimat einen neuen Anfang oder ein besseres
Leben erhoffen.
Mit den heutigen technologischen Möglichkeiten ist die Umwandlung eines lebensfeindlichen
Himmelskörpers in einen erdähnlichen Zustand tatsächlich in greifbare Nähe gerückt
und könnte - einmal abgesehen von den nötigen Geldmitteln und der extrem langfristigen Bindung an
dieses Projekt - schon heute bewerkstelligt werden.
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Und jetzt gilt’s: Die Oscar Nominierungen.
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Am 12. Februar wurden die Anwärter auf die begehrteste Trophähe der Filmindustrie bekannt gegeben. Hier
die Nominierungen in den wichtigsten Science Fiction relevanten Kategorien:
Beste männliche Hauptrolle: MIB-Will Smith in "Ali" (Sony Pictures Releasing)
Beste männliche Nebenrolle: Ian McKellen in "Herr der Ringe"
Bester Film: Herr der Ringe
Bester Animierter Film: Jimmy Neutron: Boy Genius (mit u. a. Patrick Stewart als Stimme
von König Goobot), Monsters AG, Shrek
Großer Abräumer war hier der 'Herr der Ringe', der in 13 Kategorien auf die kleine goldenen Statue hoffen
darf. Überrascht gab sich Oscar Anwärter Ian McKellen: "Ich hatte zwar gehofft, von der Akademie bemerkt
zu werden, weil sie schließlich Experten sind, aber 13 Nominierungen!"
Nominierungen nach Filmen:
Herr der Ringe: - Bester Film, Kamera, Regie, Nebendarsteller (Ian McKellen), Beste Art Direction (Bauten/Filmset)
, Kostümdesign, Schnitt, Make Up, Titelsong (May it be von Enya), Filmmusik, Ton, Spezialeffekte und bestes
adaptiertes Drehbuch
Monsters AG: Bester animierter Film, Filmmusik, bester Song (if I didn’t have you von Randy Newman) und
Tonschnitt
Shrek: Bester animierter Film, und bestes adaptiertes Drehbuch
A. I.: Artificial Intelligence: Beste Filmmusik und Spezialeffekte
Harry Potter: Beste Filmmusik
Bei den von der amerikanischen Auslandspresse vergebenen Golden Globes gingen sowohl Science
Fiction Filme als auch Serien leer aus. (sd)
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Stargate: Sci-Fi Channel über Weggang von Shanks.
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Der amerikanische Sci-Fi Channel stellte sich nun den Vorwürfen, er wäre verantwortlich, dass Michael Shanks
(Stargate Daniel Jackson) die Serie "Stargate SG-1" verlässt. "Der Sci-Fi Cahnnel liebt die Serie und hat niemals
eine Veränderung der Rollenzuteilung gefordert," sagte das Network.
"Wir sind sehr froh, 'Stargate SG-1' in unser Programm aufnehmen zu dürfen und obwohl wir den Verlust von
Michael Shanks bedauern, glauben wir, dass Corin Nemec eine großartige Präsenz unter den anderen Schauspielern
sein wird."
Nemec, vor allem bekannt durch seine Rolle als Parker Lewis in der gleichnamigen Serie, wird ab der sechsten
Staffel als regulärer Charakter namens Jonas Quinn zu sehen sein. Shanks wird die Serie am Ende der fünften
Staffel verlassen, die derzeit auf Showtime ausgestrahlt wird. Stargate startete in den USA beim Network
Showtime, das alle Episoden bis zum Ende der fünften Staffel ausgestrahlt hat. Die sechste Staffel wird ab
Juni zum ersten mal auf dem Sci-Fi Channel ausgestrahlt werden. Dabei wird das Network auch die fünf älteren
Staffeln Ende 2002 wiederholen. (mr)
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Matrix Reloaded: Endgültig verschoben.
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Die erste Matrix-Fortsetzung "The Matrix Reloaded" wird nun entgültig verschoben. Der Grund liegt Berichten
zufolge darin, dass AOL/TimeWarner zu viele Blockbuster für ein einziges Jahr in die Kinos bringt.
In einem Bericht des Magazines Premiere wird enthüllt, dass durch die Veröffentlichung von "Harry Potter und
die Kammer des Schreckens" und "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" (New Line Cinema, Tochter von
AOL/TimeWarner) am Ende des Jahres 2002 die Matrix-Fortsetzung von seiner ursprünglichen Premiere am
25. Dezember nach hinten verschoben wurde. Der Film kommt nun voraussichtlich erst im Sommer 2003 in die
amerikanischen Kinos und vielleicht auch zur selben Zeit hier in Deutschland. (sd)
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Men In Black 2: Wil Smith über den Film.
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Während er mit Entertainment Weekly über die kommende Veröffentlichung von "Men in Black 2" sprach,
versuchte Will Smith das Interesse an diesem Science Fiction-Film zu wecken. "Ich denke, das wird eine der
wenigen Fortsetzungen, die besser als der erste Film ist." Weiter hin sagte er, dass die alte Chemie zwischen
Tommy Lee Jones und ihm immer noch stimmt. Über Kollegin Lara Flynn Boyle, die eine außerirdische
Verführerin namens Serleena spielt:
"Sie möchte über die Erde sprechen. Deshalb kommt sie hier her und nimmt die Form eine Supermodels im
Victoria's Secret (Anm. Redaktion: Einer der beliebtesten amerikanischen Unterwäsche-Kataloge) an. Dies ist
die erste Zeitschrift, über das das außerirdische Schiff stolpert." Men in Black 2 wird am 3. Juli 2002 in den
USA anlaufen. In Deutschland kommt der Streifen etwa eine Woche später am 11. Juli 2002 in die Kinos. (mr)
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Terminator 3: Mit Lance Henricksen?
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Lance Henriksen ("Millennium") wird in "Terminator 3" zu sehen sein. In einem Gespräch mit der Site
"TheArnoldFan" meinte er, man werde ihn möglicherweise in der Rolle wiedersehen, die er bereits im ersten Film
spielte: "Vukovich". Henriksen meinte dazu, man habe "Vukovich" nie im ersten Film sterben sehen, daher sei
eine Rückkehr im Rollstuhl oder ähnliches durchaus möglich. (Phantastik.de)
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Terminator 3: Neuer Regisseur?
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Schwarzenegger im Interview über Regisseur Jonathon Mostow:
"Als erste muss ich sagen, dass Cameron nicht an der Produktion des Filmes interessiert war, da er sich selbst
nicht zu irgendeiner Zeit auf irgendeinen Film festlegen möchte," sagte Schwarzenegger. "Wie sie wissen, hat
er gerade die Dreharbeiten an einem IMAX-Film abgeschlossen und er wird ihn in diesem Sommer zu Ende
produzieren. Erst dann wird er über die nächsten Sache nachdenken - was immer das auch sein mag. Weder er
noch jemand anderes weiß es. Wenn man einen Film wie diesen kauft, dann - so glaube ich - muss man ihn
forwärts bringen, denn das Geld, das man hineinsteckt, ist außergewöhnlich. Deshalb sagte er geradeheraus,
'Nein. Ich möchte nicht in diese Situation geraten.' Als nächstes kam dann, 'Lass uns jemanden finden, der jung
ist und diesen jungen Geist neuer Ideen und all dies hat.' Und als wir U-571 sahen wussten wir, dass Jonathan
die Art von Talent, Geduld und das Know-How hatte, um mit Special Effects und Visual Effects zu arbeiten.
Dann trafen wir uns mit ihm und es wurde mehr und mehr klar, dass er die richtige Persönlichkeit und Ruhe
hatte, den Film zu drehen. Und er hat dies bereits unter Beweis gestellt, da er die Besten der Besten um sich
versammelt hat, angefangen bei ILM über Stunt-Koordiantoren bis hin zu Kameramännern. Er ist extrem gut
darin, den Film vorzubereiten und das Skript zu überarbeiten und in allem, was so dazugehört."
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Smallville: Batman-Crossover.
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Cinscape Online zufolge, sagte Alfred Gough, einer der Erfinder der neuen Superman-Serie "Smallville", dem
Wizard magazine, dass er hofft, den jungen Bruce Wayne in die Stadt zu bringen. Es hinge aber noch von
einigen Lizenzfragen ab. Es steht noch keine Skript fest, aber Gough stellt sich einen Zwei- oder Dreiteiler vor.
"Smallville" handelt zur Zeit in der Superman in eben jenem Ort aufwuchs. In dem Alter dürfte Bruce Wayne
das ganze Gegenteil von Clark Kent sein, er wäre Lex Luther ähnlicher als Clark, meint Gough. (Sci Fi Wire, sf)
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ABC ordert neue Pilotfilme.
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Für die Season 2002-´03 hat ABC, laut Variety, neue Pilotfilme geordert. Darunter sind unter anderem:
- ein Indiana Jones-ähnlichen Film namens "Veritas", der von einem Archäologenteam aus Vater und Sohn
handelt.
- "Astronauts" über Astronauten, die an einer Marsmission teilnehmen wollen
- "Paranormal Girl", über eine Jugendliche, die seltsame Fähigkeiten hat und dem FBI hilft (Sci Fi Wire, sf)
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Harry Potter: Teil 5 noch dieses Jahr im Buchladen.
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Die 'Harry Potter'-Autorin Joanne K. Rowling hat vor kurzem bekannt gegeben, daß der fünfte "Harry Potter"-Roman
"Der Orden des Phönix" ("Harry Potter and the Order of the Phoenix") voraussichtlich in diesem Sommer erscheinen
soll. Mit der deutschen Fassung beim Carlsenverlag dürfte daher im Herbst zu rechnen sein.
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