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15. März 2002 - Ausgabe 94 - "Passion never dies"
Mars macht Mobil
Während sich dieser Tage viele Veranstalter mit der Sorge tragen, ihre Conventions vielleicht nicht bis
auf den letzten Platz voll zu bekommen und somit mit jedem Euro rechnen müssen, sprießt - man mag
es kaum glauben - an anderer Stelle ein ganz neues Projekt aus dem Boden. In den Sommerferien (!) und zwar genau am
Love Parade-Wochenende (!!) soll sie in Berlin stattfinden, die "M.A.R.S. 2002", die wir dem
ehemaligen Team der Galileo7 um Jens und Jürgen Stegemann zu verdanken haben. Diese beiden haben sich
anscheinend vor kurzem mal zusammen mit Holger Weßling und Christian Hausknecht ihre alten noch
vorhandenen Datenbestände der damaligen Cons in Berlin und Bremen geschnappt und mir nichts Dir nichts
alle Gäste mit Werbung zur neuen Veranstaltung bedacht.
Wir wissen momentan selbst noch nicht genau, ob es sich bei diesem Vorhaben um einen Schnellschuss handelt,
halten Sie jedoch stetig auf dem Laufenden
Nun noch kurz zu einem Event der ganz anderen Art. Wer sich am kommenden Wochenende zufällig in der
Nähe von Brüssel aufhält oder nahe an der deutschen Grenze wohnt, der möge bei Interesse
doch mal bei der BIFFF reinschauen, einem großen internationalen Filmfestival rund um Fantasy, Science
Fiction und Thriller. Zahlreiche Stargäste wie Robert Englund und Christopher Lee haben ihr Kommen im
Zeitraum des Festivals vom 15.-30. März 2002 bereits fest zugesagt! Die Corona-Redaktion ist an diesen
Tagen natürlich auch mit einer Crew zur Berichterstattung vor Ort, wird in Form unserer Redakteurs Roland
Austinat zum Teil auch bei der Jury mit teilnehmen und in der kommenden Ausgabe natürlich intensiv
darüber berichten. Aber mal ehrlich: Dabeisein ist doch viel schöner, nicht wahr?
Viel Spaß beim Lesen!
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Firefly: Wildwest im Weltraum
2. Star Trek: Armada 2
3. Kolumne: Blishs Rückkehr
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Wolfgang Hohlbein
6. Kreuzfeuer
7. Rating Report
8. Smile Fiction: Der Herr der Ringe (2.2)
9. Lesezeichen: Jenseits von Star Trek / Unterland
10. Episodenlogbuch: Enterprise
11. Angel: Mach mal Pause
12. Perry Rhodan: Guckys Tod
13. Dark Angel: Hohe Kosten, schlechte Ratings!
14. Episodenlogbuch: Farscape
15. Das Vereinstreffen: Wahnsinn und Wirklichkeit
16. Wissenschaft: UFOs und Geister
17. Subspace Link
Hätte jemand noch vor eineinhalb Jahren gesagt, es gäbe zu viel Science Fiction im TV, so hätte
sich dieser jemand wohl schallendes Gelächter anhören müssen, denn es stand wirklich nicht gut
um das Genre. Inzwischen hat sich das Blatt aber gewendet und man sieht sich derzeit mit einer regelrechten Flut
neuer Serien konfrontiert: "Enterprise", "Dark Angel", "Andromeda" und
"Mutant X" sind nur einige Beispiele.
Eine der am stärksten erwarteten Serien dieses Jahr ist ohne Zweifel Joss Whedons neue Schöpfung
namens "Firefly". Joss Whedon ist Fans sicher durch "Buffy the Vampire Slayer" und
"Angel" längst ein Begriff. Der gute Mann hat beschlossen, einmal ein anderes Genre zu erforschen
- weg von blutsaugenden Vampiren und hin zu raumfahrenden Menschen. Dabei bezeichnet er selbst seine neue
Schöpfung als "Anti-Star-Trek-Serie", in der es nicht um Außerirdische sondern um die
Menschen selbst mit den Problemen ihrer Zeit geht - 500 Jahre von heute aus in der Zukunft. Werfen wir deshalb
gemeinsam einen genaueren Blick darauf, wie dieses neue Stück Science Fiction geboren wird.
Alles beginnt mit dem Ende einer großen Bürgerkrise, der als "Serenity" in die Geschichte
eingehen soll und Sergant Malcolm "Mal" Reynolds steht dabei nicht gerade auf der Gewinnerseite.
Zusammen mit einer Soldatin namens Zoe ist er der einzige Überlebende seines Platoons auf einem
Schlachtfeld, auf dem es vor Verwundeten und Leichen nur so wimmelt. Alle Überlebenden schreien nach Hilfe
- nach Schiffen, die sie aus dieser Hölle herausholen sollen...
Sechs Jahre später. Wir befinden uns im All. Malcolm leitet in einem Raumanzug außerhalb seines
Schiffes eine illegale Bergungsaktion eines herrenlosen Schiffes. Begleitet wird er dabei von Zoe und einem
anderen, starken Kerl, Jayne. Gerade als sie sich Zugang zum Frachtraum des Schiffes verschafft haben, erscheint
ein Schiff der Allianz - eine neue Vereinigung, die nun die bewohnten Planeten regiert. Da sich Mal und seine
Crew immer am Rand der Legalität aufhalten ist dies nicht gerade gut. Mals Schiff, die "Serenity"
- ein Frachter der Firefly-Klasse, ist an dem führerlosen Schiff festgemacht und an Bord versuchen Wash,
der Pilot, und Kaylee, die Mechanikerin, die Energieversorgung wiederherzustellen. Mal, Zoe und Jayne bringen
ihre Beute so schnell wie möglich an Bord. Die Serenity schießt sich den Weg am Allianz-Schiff vorbei,
das von einem Notsignal abgelenkt wird, das Mal schlauerweise als Köder ausgesetzt hat.
Zu dieser Zeit ist der Weltraum noch so gut wie unerforschtes Territorium - vergleichbar mit dem Wilden Westen.
Hier geht es noch um Leben und Tod. Chinesisch ist die Hauptsprache der Menschen und wird benutzt, um
große Emotionen auszudrücken. Die Crew der Serenity lebt von der Hand in den Mund und es scheint noch
dutzende andere solcher Schiffe zu geben.
Als man die gefundene Beute inspiziert, entdeckt man Hunderte von Goldbarren, alle mit einer Prägung der
Allianz. Wenn sie damit erwischt werden, ist alles vorbei. Man beschließt, die Beute auf einem
nahegelegenen Mond abzusetzen, wo man gleich einige Passagiere mit an Bord nehmen könnte. Wash möchte
mit seiner Frau Zoe ein paar schöne Tage dort verbringen, doch sie tut nichts ohne die Erlaubnis des
Captains.
Doch alles kommt ganz anders, denn auf dem Mond befinden sich Sicherheitsleute der Allianz, sodass man die
Ladung nicht los wird. Das Schicksal bringt den Mönch Shephard Book, einen Mann namens Dobson und den
Verletzten Simon mit einem großen und sehr geheimnisvollen Paket an Bord. Vierte im Bunde ist
"Botschafterin" Inara - eine Prostituierte. In dieser Welt gibt es an Bord jedes Schiffes eine
Prostituierte, was Mal nicht unbedingt gutheißt.
Kurz nach der Abreise versucht jemand an Bord auch schon die Allianz zu rufen, doch Wash konnte dies verhindern.
Der Captain hat zuerst Simon in Verdacht, doch es stellt sich heraus, dass Dobson der Täter war. Er ist
einer der Föderierten und an Bord, um Simon festzunehmen. Es kommt zu einer Schießerei, bei der Kaylee
in den Magen getroffen wird. Glücklicherweise kann Book Dobson ausschalten. Simon nimmt sich daraufhin der
Verletzten an, da er ein ausgezeichneter Heiler ist. Er verlangt dafür jedoch eine Gegenleistung: Man soll
ihn nicht der Allianz ausliefern.
Da man mit Dobson in Gewahrsam nun wirklich als Gesetzlose gilt, lässt Mal das geheimnisvolle Paket von
Simon öffnen. Darin befindet sich eine Cryo-Kammer, aus der ein junges Mädchen erwacht - River -
Simons Schwester. River ist hochintelligent und ging auf eine Schule, die von der Regierung als Experiment
ausgenutzt wurde. Simon hat sie dort herausgeholt. Damit hat die Serenity ein Problem mehr - es soll aber nicht
das Letzte sein.
Ein weiteres Schiff nähert sich der Serenity, kein Allianzschiff, sondern ein ausgedientes altes Schiff.
An Bord befinden sich Reavers. Das sind grausame Menschen, die es nur aufs Töten aus sind. Sie haben den
Ruf, alle Frauen zu vergewaltigen, Menschenfleisch zu essen und aus der Haut ihrer Opfer Kleidungsstücke zu
fertigen. Dieses mal ziehen sie glücklicherweise weiter.
Mal will seine Ladung daraufhin an einem alten Bekannten auf einem Grenzplaneten verkaufen und Simon und River
dort absetzen. Alles geht gut - aber auch viel zu einfach. Mal, Zoe und Jayne überprüfen deshalb den
Treffpunkt nach einer Falle. Dobson versuchte dabei zuvor Jayne zu bestechen - mit Erfolg? Nein, und so kann
die Crew das Gold verkaufen.
Dobson kann sich jedoch an Bord befreien und versucht mit River zu flüchten. Und genau zu diesem Zeitpunkt
bemerkt Wash, dass die Reavers zurückgekehrt sind. In der Luftschleuse versucht Simon Dobson derweil mit
einer Waffe aufzuhalten. Der macht ihm klar, dass Simon niemals wegen seiner Verpflichtung als Heiler
töten könnte. Glücklicherweise trifft Malcolm rechtzeitig ein und kann Dobson in der Luftschleuse
erledigen. Wash und die inzwischen fast vollständig genesene Kaylee widmen sich derweil den Reavers und
verwandeln die Serenity in eine Kampfmaschine, gegen die die Bösewichte keine Chance haben.
Nach diesem Abenteuer bleibt Simon als Mediziner an Bord und seine Schwester schließt sich ihm an. Book
findet seine Berufung, indem er die ein oder andere verlorene Seele rettet und damit haben wir den Ausgangspunkt
einer neuen Science Fiction-Serie.
Schon auf den ersten Blick erkennt man, dass die Serie anders ist, als alle bekannten Science Fiction Serien.
Joss Whedon erzählte, dass er sich vom Amerikanischen Bürgerkrieg inspirieren ließ. "Ich
wollte etwas machen, dass sich um einen Kerl dreht, der für den Süden gekämpft hat, verlor und
nun niemanden mehr mag. Diese Serie dreht sich nicht um Leute, die Geschichte schreiben, es geht um Leute, die
die Geschichte einholt. Die Serie ist eine Art Western, da sie zu den Grenzstädten 'reiten' - jene Planeten,
die spärlich besiedelt sind - weil sie einfach der großen Regierung, dem großen Radar
fernbleiben wollen."
Eine neue Serie ist natürlich nichts ohne die richtigen Schauspieler. Für die Hauptrolle des Malcolm
Reynolds wurde Nathan Fillion engagiert. Ihn sah man schon in "Dracula 2000" und "Der Soldat
James Ryan". Er hatte zudem einen Gastauftritt bei "Outer Limits".
Weiterhin engagiert wurde Alan Tudyk für die Rolle des Wash. Ihn kennt man aus "Ritter aus
Leidenschaft" und er spricht in der Originalversion von "Ice Age" den Säbelzahntiger. Seine
Frau Zoe wird von Gina Torres gespielt - auch keine Unbekannte des fantastischen Genres, da man sie schon in
"Cleopatra 2525" und als Nebula in "Hercules" sehen konnte.
Jewel Staite spielt die heitere Mechanikerin Kaylee. Diese Schauspielerin sah man bereits in der TV-Serie
"Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft". Der Söldner Jayne wird von Adam Baldwin gespielt,
bekannt aus "Full Metal Jacket" und "Independance Day". Desweiteren spielen Sean Maher als
Simon, Summer Glau als River und Ron Glass als Book in dieser neuen Serie mit. Glass hatte eine Gastrolle in
der "Star Trek: Voyager"-Episode "Nightingale". Bis zu dieser Woche war Rebecca Gayheart
(Earth 2: Bess Martin) für die Rolle der Inara eingeplant, doch sie wurde wieder gekündigt und man
sucht derzeit einen Ersatz.
"Firefly" soll zunächst auf dem amerikanischen Fox-Network ausgestrahlt werden und wird dabei
vermutlich den Sendeplatz von "Akte X" erhalten. Das Network hat inzwischen 13 Episoden vorbestellt.
Auch der Sci-Fi Channel hat inzwischen großes Interesse an der Serie gezeigt. Die Dreharbeiten für
den Pilotfilm begannen Berichten zufolge am 5. März 2002. Die Serie wird voraussichtlich im kommenden
Herbst Premiere in den USA feiern. Bis die als "Science Fiction Western" titulierte Serie dann
schließlich in Deutschland anläuft, wird mit Sicherheit noch ein Jahr vergehen.
Links zum Thema:
http://www.jossisahottie.com/firefly/
http://www.filmjerk.com/020203firefly.html
http://www.aint-it-cool-news.com/display.cgi?id=11621
(Zurück zum Inhalt)
Konfuzius sagt: Angriff ist die beste Verteidigung. Anders ausgedrückt: Wenn die Borg nicht zum
Alpha-Quadranten kommen, muss der Alpha-Quadrant eben zu den Borg kommen. Das denkt sich jedenfalls das
Sternenflottenkommando, denn die Lage ist ernst: Nur sechs Monate ist es her, dass sich die kybernetischen
Kameraden in den Alpha-Quadranten gewagt haben. Zum Glück konnten sie mit den vereinten Kräfte
zahlreicher Föderations-Völker wieder in ihre Heimat, sagen wir, zurückgeschickt werden. Um
jedoch solch unliebsamen Besuchern zukünftig vorzubeugen, plant die Sternenflotte einen bewaffneten Ausflug
in den Delta-Quadranten, der Heimat der Borg. Wie heißt es dazu so schön im Handbuch? "Solch
eine Operation birgt natürlich Risiken, die nur bedingt vorhersehbar sind." Während also das
Gros der Flotte gegen die Borg aktiv ist, langweilen sich die Klingonen. Sie haben den kürzesten Strohhalm
gezogen und müssen daheim Wache schieben. Doch das war ein guter Zufall, denn niemand anderes als die
Cardassianer wittern nun ihre Chance, den Alpha-Quadranten im Handstreich zu übernehmen. Die Borg haben
indes ganz andere Sorgen: Zu allem Unbill mit der Föderation beschließt nämlich Spezies 8472
aus dem Flüssigraum, dass es mal wieder Zeit für eine zünftige Borg-Jagd wäre.
Erwähnten wir, dass auch Romulaner und Ferengi munter in den unendlichen Weiten aktiv sind?
Intergalaktisches Dreierlei
So lautet in groben Zügen die Geschichte von "Star Trek: Armada 2", dem Nachfolger des 2000
erschienenen Strategie-Überraschungserfolgs "Star Trek: Armada". Drei Kampagnen à zehn Missionen,
bei denen Sie die Föderation, die Klingonen und die Borg steuern, sorgen für Abwechslung im All. Doch
immer daran denken: "Star Trek: Armada 2" ist ein Strategiespiel. Das bedeutet: Ein schnelles
Drauflosspielen, etwa wie beim hervorragenden Action-Titel "Star Trek Voyager: Elite Force", gibt's
erst mal nicht. Schließlich will die Steuerung Ihres Schiffs beziehungsweise Ihrer Flotte(n) von jeweils
16 Raumern gelernt sein. Doch keine Angst, ein Tutorial macht Sie mit den wesentlichen Funktionen vertraut -
und ganz so knüppelhartes Schiffs-Mikromanagement wie in "Star Trek: Starfleet Command"
(Stichwort: Elektronische Gegen-Gegenmaßnahmen) müssen Sie nicht managen. So bleibt das Spiel auch
für den Gelegenheitsstrategen zugänglich.
Plane und herrsche
Wie so ziemlich jedes Echtzeit-Strategiespiel der Neuzeit darf auch hier das umsichtige Verwalten von Ressourcen
nicht fehlen. Ohne Dilithium, dass Sie auf Dilithium-Monden abbauen, bleiben die Lichter in Raumschiffen und
-stationen dunkel. Erzgewinnungs-Anlagen liefern Metall, ohne das Ihre Raumflotte ein Papiertiger bleibt.
Latinum erleichtert spürbar den Handel, treibt die Entwicklung neuer Technologien voran und wird, erstaunlich
genug, aus sogenannten Latinum-Nebeln destilliert. Crewmitglieder und Offiziere bestimmen schließlich
darüber, wie groß Ihre jeweilige Raumflotte wird. Ihr Personal rekrutieren Sie von frisch kolonisierten
Welten oder diversen Raumstationen. Die sind sehr wichtig: Auf einer Forschungsstation arbeiten Wissenschaftler
für klingendes Latinum an allerlei feinen Sonderausstattungen für Ihre Schiffe, je nach Kampagne
beispielsweise Punktverteidigungs-Phaser, Plasma-Kanonen oder Auto-Assimilatoren. Das Latinum verdienen Sie sich
mit Hilfe von Handelsstationen, bei denen die Ferengi gerne auf einen kleinen Deal vorbei schauen. Sollten Sie
gerade zuviel Dilithium oder Metall besitzen, kein Problem: Dafür findet sich auf den Handelsstationen
bestimmt ein Abnehmer. Kleine Ausnahmen bestätigen übrigens die Ressourcen-Regel: Die Borg machen sich
nicht viel aus Latinum, Spezies 8472 benötigt kein Dilithium, sondern Biomasse für ihre organisch
strukturierten Schiffe.
Welches Schiff hätten Sie denn gerne?
Sage und schreibe 163 unterschiedliche Schiffs-, Stations- und Waffentypen sind es, die von den drei
Kampagnen-Völker und ihren drei gegnerischen Rassen, die Sie zusätzlich im Mehrspielermodus
beziehungsweise in einem Soforteinsatz gegen einen Computergegner auswählen dürfen, aufgestellt werden.
Darunter Klassiker wie die Galaxy-, die Intrepid- oder die Sovereign-Klasse der Sternenflotte, aber auch
exotischere Kollegen wie eine klingonische Schockwellen-Station, ein aus acht Würfeln bestehender, taktischer
Fusionskubus der Borg oder gar ein Metogenesekern der Spezies 8472. Für Abwechslung ist also gesorgt. Und
nicht ohne Grund gibt's das Wörtchen "Armada" im Titel: Sie sollten bei allem Interesse, die 30
Missionen durchzuspielen, den Aufbau und die Weiterentwicklung Ihrer jeweiligen Flotte niemals
vernachlässigen. Wenn Sie sich dem Gegner nur mit einer Handvoll Schiffen nähern, können Sie auch
gleich die Selbstzerstörungssequenz einleiten.
Feuer frei!
Die Missionen der Kampagne sind durchaus abwechslungsreich: Sie führen gezielte Schläge gegen Ihre
Feinde durch, kundschaften unbekanntes Gebiet aus, erobern gegnerische Welten oder assimilieren romulanische und
klingonische Außenposten. Bei einem Kampf lohnt es sich, mit mehreren Schiffen in Formation aufzutreten.
Sie dürfen dabei festlegen, in welchem Maße die Raumer eigenständig feuern und manövrieren.
Der eigentliche Schlagabtausch läuft dann in Echtzeit ab, wobei Sie auf Mausklick Waffen auslösen und
Ihre Flotte bewegen. Mit Energieverteilungen und der Instandsetzung einzelner Systeme müssen Sie sich nicht
herum plagen. Sie sollten jedoch den Funktionszustand jedes Schiffs im Auge behalten, um es notfalls zu einer
Reparaturpause aus dem direkten Kampfgetümmel heraus zu bugsieren. Der Weltraum wird - etwas unrealistisch,
doch übersichtlich - stets zweidimensional dargestellt. Deswegen lassen sich auch Asteroidengürtel oder
die diversen Raumnebelarten, darunter Evergreens wie der Mutara-Nebel, der noch immer alle Ortungsinstrumente
stört, oder der Metaphasen-Nebel, der von Spezialwaffen angerichtete Beschädigungen behebt und Ihre
Schilde regeneriert, nicht einfach umfliegen. Ihre Gegner dürfen Sie allerdings von "oben" oder
"unten" angreifen. Dazu kommt eine 3D-Ansicht, die schick aussieht, für Massenschlachten aber nicht
ganz das Wahre ist. Wie nach den Enterprise-Titeln der letzten Zeit nicht anders zu erwarten, ist nicht nur die
optische Präsentation auf einem hohem Standard. So erklingen die Original-Synchronstimmen von Captain Picard,
Kanzler Martok und der Borg-Königin ebenso markant wie die unverkennbaren
Piep-Tüdelü-Geräusche aus der Paramount'schen Soundeffekt-Bibliothek.
Faszinierend
"Star Trek: Armada 2" ist ein gelungenes Strategiespiel, dass auch längerfristig Spaß macht.
Die drei Kampagnen spielt keiner mal eben an einem Wochenende durch. Selbst danach bleiben noch die
Schnellgefechte sowie die diversen Online- und Netzwerk-Spielvarianten. Alle Trekker, die Strategiespielen nicht
absolut feindlich gegenüberstehen, dürfen sich daher auf eine Reise in den Delta-Quadranten freuen.
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Erinnert Ihr Euch noch? Es war im August des letzten Jahres, da tauchte im webBEAT von sf-radio.de erstmals
eine ominöse Meldung auf, geschrieben von einem gewissen "blish". Er warnte vor "ihnen"
und kündigte neue Informationen an. Diese kamen..tröpfchenweise und schon bald ging ein erster
Sammelplatz online: Das Forum des mysteriösen "Projekt X", wo sich bald mehr und mehr User
meldeten, die wissen wollten, was denn das nun alles solle.
Die Antwort war einfach und dennoch schwer zu erraten: Einfach deshalb, weil bald recht klar war, dass der ganze
Rummel nur gestartet worden war, um ein neues, ein noch unbekanntes Projekt zu hypen, es bekannter zu machen.
Schwer zu erraten deshalb, weil kaum jemand - und damit ich wirklich kaum jemand! - überhaupt wusste, was
wirklich hinter dem sogenannten "Projekt X" steckte.
Ich selbst sah mich schon bald in der Rolle des "Hörmaunterunsgesprochen"-Kumpels, der via eMail,
per ICQ und am Telefon mehrmals am Tag von den verschiedensten Personen angesprochen wurde. "Du, mal so
ganz nebenbei, nicht, dass es mich interessiert, interessiert mich echt nicht, aber die Jungs fragen die ganze
Zeit, Du weißt, und ich muß ihnen doch was sagen und überhaupt und so und SAG ES MIR!"
ist ein Satz, den ich in diesen Wochen so oder in ähnlicher Form vernehmen konnte. Selbst On- und
Offline-Publikationen, für die ich bezahlterweise den Finger auf die Tastatur setze, fragten an, ob sie
etwas zu dem "großen Spiel" beitragen könnten.. dafür müsste man allerdings
wissen, was an "Projekt X" denn nun so toll und so geheimnisvoll sei.
"Das große Spiel", so stand es tatsächlich in einer Anfrage und ebenso tatsächlich
sollte es das auch werden. Über ein halbes Jahr geplant, sollten Teams in ganz Deutschland auf Cons,
Comic-Börsen und Trek-Dinnern auftreten, im Internet sollten befreundete Websites richtige und falsche
Fährten legen, ein eigens konzipierter Newsletter sollte alle Teilnehmer des Spiels über die neusten
Entdeckungen und Entwicklungen auf dem Laufenden halten.. und letztendlich sollte das Spiel um "Projekt
X" und den geheimnisvollen "blish" in einem furiosen Finale dieser Tage enden.. mit der Premiere
von "Projekt X".
Im September des letzten Jahres kamen eine Handvoll geisteskranker Menschen auf den Gedanken, der Welt im
allgemeinen und der westlichen im besonderen zu zeigen, was der Koran alles nicht mit seinen Zeilen meint und
stürzte Tausende von Menschen unmittelbar und Millionen von anderen Menschen mittelbar in tiefe Trauer.
Die Website sf-radio.de wurde für einige Tage vom Netz genommen. Nicht, weil es Ausdruck
übergroßen Pathos sein sollte, der von unserem Team zelebriert wurde, sondern schlicht und
ergreifend deshalb, weil die übergroße Mehrheit von über 80 ehrenamtlichen Mitarbeitern in
unseren Mailinglisten eindeutig zum Ausdruck brachte, dass ihnen derzeit nicht der Sinn nach Weiterarbeit nach
Schema F stand. Und ebenso erging es den Mitgliedern des kleinen Teams von "Projekt X". Das Spiel,
kaum gestartet, wurde vorläufig ausgesetzt und in Zeiten der Sorge und der realen Angst schien uns allen
eine konstruierte Spielerei mit Paranoia und Schnüffeleien unpassend zu sein.
Das Spiel um "Projekt X" nahm ein Ende im Stillen. Und fast ebenso still wird jetzt, nach einem
halben Jahr, das Projekt starten. Als kleines und feines Projekt, nicht als großes und gehyptes. Es sieht
anders aus, - nicht so, wie es einst konzipiert war. Das Ergebnis sollte sich aber dennoch sehen lassen.. im
wahrsten Sinne des Wortes.
In Zusammenarbeit mit vielen Mitgliedern des Teams von sf-radio.de könnt Ihr Euch im Laufe des Monats
selbst davon überzeugen... auf http://www.projekt-x.tv.
Habt Spaß!
gez. blish
(Zurück zum Inhalt)
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Star Trek: Nemesis-Start etwas verschoben?
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Vergesst die Romulaner - "Star Trek: Nemesis" könnte es mit kleinen Hobbits zu tun bekommen, wenn
er Ende des Jahres ins Kino kommt.
Paramount Pictures hat den Starttermin des 10. Kinofilms für die USA auf den 20. Dezember verschoben,
berichtet UpcomingMovies.com. Das sind nur zwei Tage nach der Premiere von "Der Herr der Ringe: Zwei
Türme".
"Nemesis" sollte Berichten zufolge schon am 22. November in die Kinos kommen, obwohl dieses Datum nie
offiziell von Paramount bestätigt wurde. Auf StarTrek.com heißt es bis heute nur "später
dieses Jahr".
Die Premiere könnte wegen anderen Blockbustern verschoben wurden sein, die alle am 22. November anlaufen.
Darunter zählen "Confession of a Dangerous Mind", "James Bond 20" und der neue Hannibal
Lecter Film "Red Dragon".
Star Trek-Filme haben traditionell immer zum Beginn der Urlaubszeit in den USA begonnen. "Star Trek:
Generations" startete am 17. November 1994, während "Star Trek: First Contact" am 22.
November 1996 in die Kinos kam. "Star Trek: Insurrection" kam etwas später in die Kinos - am 11.
Dezember 1998.
Bitte beachten Sie, dass diese Information nicht offiziell von Paramount Pictures bestätigt wurde und sie
deshalb als Gerücht angesehen werden sollte. (mr)
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Star Trek II + Star Trek III als Special Edition.
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Die Webseite Digital Bits hat von einer Quelle erfahren, dass noch dieses Jahr die Special Edition DVDs von
"Star Trek: The Wrath of Khan" und "Star Trek III: The Search for Spock" erscheinen sollen.
Es heißt dort, "Zum Thema Star Trek wurde uns erzählt, dass Fans sich nicht nur auf die Special
Edition von Star Trek II im Juni freuen können, sondern auch auf eine Special Edition von Star Trek III
Ende des Jahres - möglicherweise, um einen Vorteil von der Veröffentlichung von 'Star Trek: Nemesis'
zu nutzen." (mr)
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Visual Effect Producer über "Enterprise"
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Als Visual Effects Producer Dan Curry mit seiner Arbeit bei "Enterprise" begann, stand er einer
großen Herausforderung gegenüber: Wie lässt man die Serie aussehen, als würde sie vor der
originalen Serie spielen, ohne das die Qualität einer heutigen Science Fiction Serie verloren geht, die
Star Trek-Fans von heute gewohnt sind?
"Das war der ganze Trick, man musste ein Mittelmaß finden," erzählte Curry StarTrek.com.
"Es spielt vor der originalen Serie - aber wir mussten es so aussehen lassen oder es sich so anfühlen
lassen, als würde es vor der Zeit der originalen Serie spielen, obwohl wir all unsere Werkzeuge effektiver
einsetzen und unsere visuellen Effekte weitaus fortgeschrittener sind, als es bei der originalen Serie technisch
möglich gewesen wäre."
Am Ende schrieben Curry und sein Team diese Vorsicht in den Wind. "Wir haben uns definitiv dafür
entschieden, das Beste zu machen, was wir können, ohne uns darüber zu sorgen, dass es so aussieht,
wie die originale Serie."
Ein Beispiel für einen solchen Kompromiss ist der neue Transporter-Effekt. "Wir mussten einige
Veränderungen an dem Transporter vornehmen, der primitiver aussieht wie in Voyager und Deep Space Nine. Wir
nutzten aber die Vorteile der verbesserten Technologie, die wir heute zur Verfügung haben, was zu Zeiten von
TNG noch nicht möglich war."
Das Visual Effects Team musste sich seine Arbeit einteilen, als sich die Vorproduktion von "Enterprise"
mit dem "Voyager"-Finale überschnitt. "Wir entschieden uns, dass der Visual Effects
Supervisor und alle anderen mit dem Voyager-Finale gemeinsam begannen," sagte Curry. "Als es dann mit
'Enterprise' vorwärts ging, arbeitete Mitch Suskin daran, 'Voyager' fertigzustellen, während Ron [B.
Moore] und ich uns an die Vorbereitungen für die Pilot-Episode von 'Enterprise' machten."
Curry erzählte weiterhin, dass er besonders stolz auf den "Enterprise"-Pilotfilm "Broken
Bow" ist und wie sich die Serie bisher entwickelt hat. "Ich denke, jeder im Team wird die Tatsache
bestätigen, dass es Spaß gemacht hat, daran zu arbeiten. Eine Großteil dieses Spaßes kommt
einfach von der Natur der Geschichten, die Prämisse und dass sie ein klein wenig rauer und schneller ist. Es
hat auch viel mit der gesamten Stimmung am Set und mit Scott Bakulas [ENT Jonathan Archer] Einfluss zu tun. Seine
Professionalität, seine Einstellung und sein hervorragender Enthusiasmus, seine Kooperation und sein Respekt
für das Team hat die Atmosphäre am Set zu eine reinem Vergnügen gemacht." (mr)
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Shatner in München.
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William Shatner, Darsteller des Captain James T. Kirk in der Originalen Star Trek Serie, ist vor kurzem in
München mit dem Kabel1-Award ausgezeichnet worden. Mit dem undotierten Preis zeichnete der zum
Kirch-Konzern zählende Privatsender außerdem die Schauspieler Claudia Cardinale und Charlton
Heston aus. Anlass der großen Party am 1. März war das zehnjährige Bestehen des
Oldie-Senders. (mr)
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Berman zufrieden mit Nemesis-Dreharbeiten.
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(Achtung: eventuelle Spoiler!)
In der Märzausgabe der britischen Star-Trek Monatszeitschrift sprach Produzent Rick Berman über die
Fortschritte von Star Trek: Nemesis. Er ist optimistisch, bis zum Kinostart (USA) für November oder
Dezember dieses Jahres fertig zu sein.
Die neuen Darsteller am Set machten nach seiner Meinung den Film zu einer Sensation. "Es läuft besser
als ich hoffen konnte, wir haben schon über die Hälfte fertig", sagte er. Wir liegen voll im
Drehplan und haben nur noch nicht begonnen, mit den Gaststars zu drehen. Einige bekannte Gesichter wie Kate
Mulgrew, Wil Wheaton und Whoopi Goldberg seien aber schon gefilmt worden.
Auch ganz neue Charaktere werden dabei sein, so der Gastgeber von Whoopi Goldbergs Hollywood Squares Show, Tom
Bergeron, der bei den Dreharbeiten zusah, weil er ein begeisterter Fan ist und der extra eine kleine Rolle bekam.
Er spielt in einer Enterprise-Episode mit (Oasis).
Der Hauptgaststar wird aber Tom Hardy sein, der den Bösewicht Shinzon spielt, den Führer der Reman, der
ein Picard-Klon ist. Berman ist von ihm völlig überzeugt: "Wir haben lange nach dem Darsteller
für diese Rolle gesucht, es gab erst Probleme mit Visum und Arbeitserlaubnis, aber das konnten wir
klären. Er ist ein faszinierender junger Schauspieler aus Großbritannien. Wir müssen ihn ein
wenig maskieren, damit er wie ein jüngerer Picard aussieht, aber er ist sehr talentiert und bringt eine
intensive Ausstrahlung rüber. Wir freuen uns schon auf den Drehbeginn mit ihm." (sh)
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Dawson über die Ennterprise-Cast.
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(Achtung: eventuelle Spoiler!)
Roxann Dawson (ST:VOY Torres) lobte die Cast der "Enterprise" nach dem sie bei der Folge "Vox
Solis" die Regie führte.
"Was für eine wunderbare Cast! Es macht Spaß mit ihnen zu arbeiten," schreibt sie auf ihrer
offiziellen Webseite. "Und ich ziehe wirklich meinen Hut vor Scott [Bakula] und Conner [Trinneer], die Tage
vollkommen eingeschleimt in einem Geschirr verbrachten ohne sich ein einziges Mal zu beschweren. Ihnen war es
irgendwie möglich ihren Sinn für Humor unter extremen Umständen beizubehalten."
Die Episode war auch für die Regisseurin nicht einfach. "Diese Folge war schwierig, herausfordernd
und... nun, bei einigen Gelegenheiten dachte ich sie wäre beinahe unmöglich," schrieb die Voyager
Schauspielerin weiter. "Wir mussten einen außerirdischen Organismus schaffen, welcher wächst
und den Frachtraum übernimmt. Wie schafft man so eine Kreatur, macht sie glaubhaft und
angsteinflößend? Waren wir erfolgreich?"
"Nun, letztendlich nehme ich an, werdet Ihr alle Richter sein," fügt sie hinzu. "Ich editiere
derzeit und wir brauchen noch zusätzliche Aufnahmen mit optischen Effekten." (sp)
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Erstes Video von "Nemesis".
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(Achtung: eventuelle Spoiler!)
Kürzlich strahlte das amerikanische Entertainment Programm E! News Daily ein zweiminütiges Feature vom
"Star Trek: Nemesis" Set aus und wirft damit den ersten Blick auf das Set Design und das Make-Up des
Filmgegenspielers.
Der E! Reporter Scott Lasky besuchte das Set und sprach mit Patrick Stewart (ST:TNG Picard), der gerade eine
Szene drehte, in der Captain Picard von seinem Klon Shinzon gefangen wurde. Lasky sprach mit Stewart über
Shinzon, welchen der TNG Star als "verwirrten Typen" beschrieb und sogar über die verlockende
Möglichkeit eines weiteren Films.
Am wichtigsten jedoch blickte das Feature zum ersten Mal auf die neuen Charaktere des Films, darunter Shinzon,
Data's "Bruder" B-9, und die Remans (Bewohner von Remus). Diese Charaktere wurden auf Shinzon's Warbird
gezeigt, der Scimitar, während Stewarts Interview an einem Ort stattfand, welcher ebenfalls ein romulanisches
oder remanisches Set darstellte.
Es folgt ein Transkript des Videos:
Patrick Stewart: Der gute Captain [er zeigt auf sich selbst] wurde gefangen genommen und ist Gefangener von
Shinzon.
[Aufnahmen von Picard und Shinzon. Picard ist fixiert. Shinzon redet.]
Patrick Stewart: Unser junger... Bad Guy.
Scott Lasky: [Ist er] böse?
Stewart: Nein, nein, es steckt mehr dahinter... lassen sie uns ihn nicht Bad Guy nennen. Verwirrter Typ.
[Aufnahme von Shinzon, B-9 hinter ihm. Ein Reman trägt eine Waffe und steht hinter ihnen.]
Shinzon: Ich habe nun Zugriff auf die Sternenflotten Kommunikationsprotokolle.
Lasky: Tom Hardy ist in diesem Film einer der neuen Schauspieler. Was können Sie uns über den
Gegenspieler in diesem Film sagen?
Stewart: Er ist sehr schlau, sehr charismatisch, und psychologisch in schrecklicher Verfassung.
[Aufnahme von Shinzon und B-9, die einen Korridor entlang gehen. Remans gehen hinter ihnen.]
Lasky: Wie erklären sie sich, wie sich der damalige Kult zu etwas entwickeln konnte wie - "wenn du
nichts über Star Trek weißt, bist du ein Außenseiter"?
Stewart: Nun, der Original Kult wurde von vielen verfolgt, wie ich verstehe. Es waren nicht nur eine handvoll
Leute, die sich Bill [Shatner] und Leonard [Nimoy] ansahen.
[Aufnahmen von Kirk und Spock aus TOS.]
Lasky: Ist die Next Generation am Ende ihrer Strasse angekommen?
Stewart: Ich weiß es ehrlich nicht. Und ich weiß auch nicht, ob sie das sollte. Letztendlich haben
diese Sachen einen gemeinsamen Nenner, und das ist Profit.
[Aufnahme zweier Remans in Make-Up, eine technische Crew arbeitet hinter ihnen. Die Aufnahme widmet sich Picard
in seiner Manschette, die früher zu sehen war.]
Stewart: Ich kann mir vorstellen, dass es ein Sequel zu diesem bestimmten Film gibt, welches danach schreit
gemacht zu werden.
[...]
Den ganzen E! Videoclip findet man bei MediaTrek als 23 MB großes
MPEG File. (sp)
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Bakula unterstreicht den sozialen Kommentar in "Detained"
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(Achtung: Spoiler!)
Kürzlich sprach Scott Bakula (ENT Archer) darüber, wie die kommende Folge "Detained" die
sich geänderte soziale Haltung nach dem 11. September aufgreift.
"[Als] Archer und Mayweather sich in einer Weltraumversion eines Internierungslagers wiederfinden, umgeben
von Suliban, sind sie gezwungen sich mit ihren vorgeurteilten Gefühlen auseinander zu setzen,"
erzählt Bakula dem Project Quantum Leap. "Das spiegelt offensichtlich einige der Berichte wieder, die
wir mit Bedauern lasen, wie arabischen Amerikanern seit dem 11. September begegnet wird."
"Detained" folgt den Fußspuren von TOS, welche berühmt dafür war sich mit
zeitgenössischen Angelegenheiten wie Rassismus und dem Vietnam Krieg zu beschäftigen. Bakula sagt, er
hält viel von solchen allegorischen Geschichten.
"Sicher haben die Ereignisse vom 11. September die Autoren und Produzenten von 'Enterprise' beeinflusst
und werden es weiterhin, und jede Gelegenheit unsere emotionale und spirituelle Landschaft zu expandieren ist
wichtig."
Bakula ist mit seiner Charakterentwicklung über das letzte Jahr zufrieden. "Ich mag es, wohin Archer
sich entwickelt und weil uns mindestens zwei Jahre Laufzeit garantiert sind ist es möglich, unsere
Charaktere langsam aufzubauen - ein Luxus, den man normalerweise beim Network TV nicht hat.
"Ich denke, dass die Autoren Archer interessant gehalten haben, irgendwie mysteriös, und emotional,
was uns wiederum erlaubt, in verschiedene Richtungen zu gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir dieses
Jahr noch mehr von seiner Hintergrundgeschichte erfahren, aber ich weiß es nicht. Ich denke es ist gut,
dass wir zu dieser Zeit nicht alles von A bis Z über ihn wissen."
Aber der Schauspieler wäre nicht von hier nach da gekommen, ohne die Unterstützung der Zuschauer.
"Das Feedback der Fans war gewaltig, jeder ist sehr unterstützend nicht nur für mich, sondern
für die ganze Serie," sagt Bakula. "Das Leben außerhalb des Studios hat sich nicht sehr
geändert [...], aber die Fans behandeln meine Familie und mich mit viel Respekt, was ich sehr zu
schätzen weiß. Meine einzige wirkliche Fanerfahrung hatte ich in New York, wo viele Fans für
Stunden in der Kälte warteten, aber trotz der Umstände waren alle aufgeregt." (sp)
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Erste deutsche O-Töne von Enterprise.
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Area-DVD veröffentlichte nun im Paramount-Forum die ersten O-Töne der Enterprise Synchronsprecher. Der
Pilotfilm der fünften Star Trek Serie "Broken Bow" wurde in der letzten Woche fertig synchronisiert
und zusammengeschnitten und soll wohl schon bald im Verleih auf Video erscheinen.
Das Zip-File (3,8 MB) mit den Stimmen der deutschen Synchronsprecher können Sie unter
http://www.areadvd.de/star_trek/enterprise.zip
herunterladen. (fs)
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Besatzung der Enterprise kommt auf die Enterprise.
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Die 'Sailors of the Year' der 'USS Enterprise' besuchten kürzlich die Besatzung ihres fiktionalen
Gegenstückes, um dabei auch gleich Gastauftritte für eine der kommenden Episoden der Serie aufzunehmen.
'Aviation Electronic Technician First Class' Robert Pickering, 'Electrician's Mate Second Class' Timothy
Whittington und 'Personnelman Third Class' Sara Elizabeth Pizzo wurden zu einem Auftritt in der Serie
eingeladen, nachdem sie von der amerikanischen Navy wegen ihrer außergewöhnlichen Arbeit dazu
ausgewählt wurden, wie es in einem Bericht von PRNewswire zu lesen ist.
Pickering, Whittington und Pizzo filmten ihre Szenen für die Episode 'Desert Crossings' am Dienstag,
dem 07.März. Während sie sich am Set befanden, übergaben sie den ausführenden Produzenten
Rick Berman und Brannon Braga eine Plakette, durch welche sie den Dank der Besatzung dafür ausdrücken
wollten, dass die Besatzung der 'Enterprise NX-01' die Besatzung der 'USS Enterprise' im Krieg gegen den
Terrorismus unterstützt.
Die regulären Seriendarsteller Scott Bakula (Jonathan Archer) und Connor Trinneer (Charles 'Trip'
Tucker) posierten daraufhin mit den drei Besatzungsmitgliedern der 'USS Enterprise' auf der Brücke der
'NX-01'.
Der Flugzeugträger 'USS Enterprise' war das erste Kriegsschiff der amerikanischen Navy, welches nach den
Terrorattacken vom 11.September 2001 zum Einsatz abkommandiert wurde. Während das Schiff unterwegs war,
bekam die Besatzung die aktuellen Episoden der Serie 'Enterprise' zugesendet, und Scott Bakula nahm sogar eine
spezielle Willkommensnachricht für die Besatzung des Schiffes auf, als es im November des letzten Jahres
in seinen Heimathafen zurückkehrte. (mis)
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Herman Zimmerman über die Brücke der NX-01.
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Von allen "Enterprise"-Sets ist Production Designer Herman Zimmerman am meisten über seine Arbeit
an der Brücke stolz.
"Alles an der Brücke sind Ideen, die wir aus all den Jahren an Erfahrung aus den anderen Serien
gewonnen haben," erzählte Zimmerman StarTrek.com. "Ich denke sie zeigt, dass es eine kleinere
Brücke ist, detaillierter, tiefer. Sie hat mehr dramatische Möglichkeiten, weil alle Konsolen am rechten
Fleck stehen, sie stehen dem Schirm gegenüber, sie stehen dem Captain gegenüber."
Einige Huldigungen der originalen Serie wurden in das Set eingearbeitet. "Wir haben Spocks Sichtgerät,
dass nun T'Pol benutzt. Eines der Schlüsselelemente an der Wissenschaftsstation ist etwas, das in der
TV-Serie und im Kinofilm berühmt war. Wir haben auch Uhuras Ohrgerät, dass nun Linda Park benutzt. Wir
haben einigen Dingen Respekt bezollt, die in der klassischen Serie wirklich funktioniert haben und eine
Brücke erschaffen, wo all diese Dinge, die der Schauspieler berührt, funktionieren."
Aber die Brücke ist weitaus unmoderner als die Kommandozentralen des 24. Jahrhunderts. "Alle Knöpfe
leuchten auf, alle Hebel bewegen sich wirklich und tun etwas. Dies gibt den Schauspielern das Gefühl von
Wirklichkeit über diesen Ort und ich denke, es hilft den Geschichten, konsistenter im 22. Jahrhundert zu
sein, im Gegensatz zum 23. und 24. Jahrhundert."
Nach seiner Arbeit an "The Next Generation" und "Deep Space Nine", nutzte Zimmerman die
Chance, die Sets mehr handgemacht zu gestalten. "Es macht tatsächlich eine Menge Spaß und bringt
frischen Wind in das Franchise, wenn man Dinge erschafft, mit denen die Schauspieler arbeiten können: Hebel,
Flaschenzüge und Drehregler," sagte er. "Es ist handgemachter und nicht ganz so poliert. Dinge
können schief gehen, Prototypen wurden nicht getestet. Das sind Sachen, die wir für ein gutes Drama
erschaffen können und die wir in die Sets einbauen. (mr)
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Bacula als Anwalt?
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Scott Bakula (Captain Archer) sieht so aus, als ob er sich zu Hause fühlt auf dem Captain-Sessel der NX-01,
dabei hätte er beinahe beruflich eine andere Laufbahn eingeschlagen.
"Ich war in einem Vorprogramm für Jura", erzählte er News Day. "Ich dachte, ich wollte
Anwalt werden. Mein Vater ist ein Anwalt, mein Bruder ist ein Anwalt. Ich liebte es auf der Bühne zu stehen
und zu singen und all diese Sachen, aber ich tat es nie mit der Idee, einmal damit meinen Lebensunterhalt zu
verdienen."
Während seiner Schulzeit wurde der Schauspieler wegen der Ähnlichkeiten seines Namens zu dem eines
berühmten Vampirs gehänselt. "[Es war] am meisten Dracula. Das war der große Deal",
erinnert er sich. "Ich hatte eine große weiße Strähne in meinen Haaren seitdem ich 4 bin.
Also wurde das noch mit "Opa" und "Stinktier" gemischt. Ich habe wirklich gelitten. Aber
dies hat mich stark gemacht."
Bakula erklärt, was ihn zu Enterprise brachte: "Das Drehbuch war klasse, und ich mochte [Rick Berman
und Brannon Braga] wirklich. Wir wollten alle mehr Menschlichkeit, mehr Humor, mehr Realitätsbasis,"
sagte er. "Denn 150 Jahre sind nicht wirklich weit entfernt. Man kann sich fast vorstellen, wie dieser
Planet in 150 Jahren aussehen wird. Und wenn man das jetzt noch nach der Roddenberry-Art verändert, was
positiv ist, dann ist es gut und wir haben eine Menge von dem Ballast verloren, den wir mit uns
umherschleppten."
"Und dann der erste Kerl zu sein, der hinaus in das Weltall geht und die Menschlichkeit mit einem nimmt.
Das hatte eine nette Realitätsbasis. Und dann zählt man dazu, dass ich zu Hause sein kann. Ich habe
vier Kinder. Ich muss nicht umherreisen. Ich muss nicht alle drei Monate nach Kanada fliegen, um einen Film zu
drehen. Ich bin fast jeden Abend zu Hause."
Der Schauspieler denkt auch, dass die Abenteuer der NX-01 Crew denen gleichen könnten, die auf die
Menschheit noch warten. "In einer gewissen Art und Weise, ja, denke ich das schon. Ich weiß nicht,
was da draußen auf uns warten wird. Aber ich denke, dass es in der menschlichen Natur liegt, dies
herausfinden zu wollen und ich denke, dass es uns gut tun wird." (fs)
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"Renaissance": Ausstrahlung verschiebt sich.
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Die Free-TV-Ausstrahlung der vorletzten Voyager-Episode "Renaissance Man" lässt weiter auf sich
warten. So wurde die ursprünglich am 19. April vorgesehene Erstausstrahlung durch die Show "Die Stunde
der Wahrheit" ersetzt. Als neuer Termin wird Gerüchten zufolge der 5. Juli in Erwägung gezogen.
Mittlerweile ist auch genaueres über den Hintergrund der späten Ausstrahlung bekannt: Den
Informationen des "Deutschen Star Trek Index" zufolge wollte Premiere World das Finale,
"Endspiel", schneller senden. Aus diesem Grund wurde die Doppelfolge bereits acht Wochen früher
synchronisiert. Das wiederum sorgte für Verschiebungen im Zeitplan von Arena Synchron, die sich für
die Übersetzung verantwortlich zeichnen, und hatte zur Folge, dass sowohl Premiere World als auch SAT.1 mit
ihren Ausstrahlungen im Oktober/November vergangenen Jahres pausieren mussten. Dies führte dann auch zur
späten Ausstrahlung von "Renaissance Man" auf Premiere World.
Bei SAT.1 hingegen soll man sich darüber hinaus noch verplant haben, so dass die Episode trotz
Verfügbarkeit nicht ausgestrahlt wurde. Offiziell spricht man jedoch von "lizenzrechtlichen
Problemen". (fs)
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(Zurück zum Inhalt)
Was war die unheimlichste Situation in ihrem Leben?
Wolfgang Hohlbein: So eine richtige Schreckenssituation hatte ich eigentlich noch nie. Aber manchmal widerfahren
mir seltsame Dinge. Mein Buch "Unterland" beginnt damit, dass während einer Gartenparty ein
Swimmingpool zusammenbricht und gar gräusliche Monster hervorkriechen. Drei Wochen nach Erscheinen des
Buches brach mein selbst gebauter Pool im Garten wirklich zusammen. Monster allerdings kamen nicht heraus.
Welche Rolle spielt Ihre Frau, die oft Co-Autorin ist?
Wolfgang Hohlbein: Meine Frau ist im wahrsten Sinne des Wortes meine Muse. Die meisten Ideen und Titel kommen
tatsächlich von ihr. Wir entwickeln meist die Ideen zusammen, aus denen wir dann die Geschichten spinnen.
Das klappt natürlich nicht auf Anhieb. In nur zehn Prozent kommt etwas dabei raus.
Was sind Ihre Stärken?
Wolfgang Hohlbein: Meine Stärke ist eher die abenteuerliche, spannende Erzählung, während meine
Frau die träumerischen, märchenhaften und kindlichen Elemente beisteuert. Ich verfüge über
ein ausgeprägtes Gespür für Spannung, ganz nach dem Motto - was wäre jetzt die schlimmste
Wendung, die die Handlung nehmen kann? Und ich habe eine sehr starke visuelle Fantasie, mit der ich Szenarien in
nahen oder fernen Welten entwickle, ohne den Fuß vor die Tür zu setzen.
Wie reagieren Sie auf Kritik?
Wolfgang Hohlbein: Es ist tatsächlich so, dass 95 Prozent der Kritiken positiv sind. Aber die anderen 5
Prozent, egal ob berechtigt oder nicht, verderben mir dann den Tag. Ich vertrage anscheinen keine Kritik. Ich
stelle mich ihr gerne im persönlichen Gespräch, aber geschrieben Kritiken haben so etwas
Endgültiges. Das mag ich nicht.
Sie haben fünf Kinder, die inzwischen Teenager sind. Was ist das größte Problem der heutigen
Jugendlichen?
Wolfgang Hohlbein: Das größte Problem der Jugend ist die Jugend. Es ist zweifellos das Vorrecht der
Jugend unzufrieden zu sein, zu revoltieren und Fehler zu machen. Was mich erschreckt, ist nicht die viel
beschworene Jugendkriminalität. Nein, mich erschüttert der mangelnde Respekt, den viele junge Leute
zeigen. Und ich meine damit Respekt gegenüber allem - vor dem Eigentum, dem Leben, der Natur und gewissen
Werten.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Corona #93: Wissenschaft
Ich lese ihr Magazin seit ungefähr einem Jahr und finde es echt toll und informativ. Weiter so. Bringen
Sie auch weiterhin das komplette Sci-Fi, Fantasy etc. Spektrum und als persönliche Anmerkung muss ich
sagen - weil das mal im Gespräch war -, dass der Vorspann von 'Enterprise' extrem gelungen ist. ich
warte manchmal schon mehr auf die Musik, als auf die Folge selber.[..]
Zum Terraforming-Artikel von Ausgabe 93 muss ich noch anmerken, dass der Mars auf Grund zu geringer
Fallbeschleunigung eine aufgebaute Atmosphäre nicht halten kann, sprich sie würde zu einem sehr
großen Teil in den Weltraum abhauen. nur der Zeitraum für dieses Verschwinden ist mir nicht bekannt.
Im besten Falle kann man schneller Atmosphäre nachliefern als sie verschwindet.
- Esra Kaufmann
Corona #93: Farscape
Hallo Steve, erst einmal vielen Dank, dass Du Dich aufmachst diese Serie etwas näher zu beleuchten.
Mittlerweile ist ja die 2.Staffel gelaufen und ich saß am Ende mit heruntergeklappter Kinnlade da, als
die Episode zu Ende war und Aeryn Sun tot in einer Gefrierkammer lag. - Ja als Kenner nimmt man an, dass sie
wieder ins Leben kommt oder scheidet sie tatsächlich aus?
Zurück zum Anfang. Als der Pilot vor gut einem Jahr lief, war ich nicht so begeistert, da es doch etwas
anders war als man es sonst so gewohnt war. Als Zuschauer ging es einem wie Crichton, man fand sich in einer
fremden Gegend wieder, fremde Wesen und man kannte keinerlei Zusammenhänge. Wieso sind die Peacekeeper
wie sie sind? Welchen Background haben die anderen Gefangenen?
Alles dies erschloss sich mir erst durch tapferes Weitersehen (laut SAPCE VIEW immerhin 10 Folgen), ab da hatte
ich dann richtige Freude an der Serie, die in meiner Gunst sogar vor ST:VOY liegt, die ja nun endlich nach
Hause kommt - Aber das ist eine andere Geschichte.
- Thomas Viezens
Corona #93: Enterprise
Ich habe letztens den Vorspann der neuen Star Trek-Serie "Enterprise" gesehen und bin geradezu
geschockt. Mal von der untypischen Musik abgesehen, ist der ganze Vorspann viel zu US-patriotisch!!!
Wenn man schon den Aufbruch der Menschheit in den Weltraum zeigt, wo sind dann der erste Satellit (Sputnik),
der erste Mensch im Weltraum (Juri Gagarin) und die erste permanente Raumstation (MIR)? Nur weil es sowjetische
Errungenschaften sind, kann man sie doch nicht aus der Menschheitsgeschichte streichen! Es waren alles
maßgebliche erste Schritte, die Einfluss auf die Entwicklung aller Nationen hatten!
- Sebastian Bach
(Zurück zum Inhalt)
Die TV-Saison 2001/2002 ist in den USA je nach Serie schon zur Hälfte bis beinahe drei Vierteln vorbei.
Es ist Zeit, eine kleine Zwischenbilanz der Network-Serien zu ziehen:
Der Gewinner:
Der größte Gewinner bisher ist zweifellos die neue Superman Serie des Warner Brother Networks,
"Smallville!". Die Serie startete mit guten Ratings, fiel danach naturgemäß etwas ab,
konnte sich inzwischen aber wieder erholen und ist inzwischen definitiv eine der erfolgreichsten Serien von
WB und im phantastischen Genre insgesamt.
Leider endet damit auch schon die Gewinnerliste.
Die Verlierer:
Beinahe alle anderen Serien haben gegenüber dem Vorjahr mehr oder weniger verloren. Am schlimmsten hat es
"Dark Angel" erwischt, aber auch "Akte X" und "Charmed" haben Zuschauer verloren.
"Dark Angel" soll angeblich trotzdem um eine dritte Season verlängert werden, während
für "Akte X" im Frühjahr endgültig der Vorhang fallen wird. Das Schicksal von
"Charmed" ist noch ungewiss. Zwar hat der Sender einen längeren Vertrag mit der Produktionsfirma
zur Fortsetzung der Serie abgeschlossen, aber es wäre nicht das erste Mal das ein solcher Vertrag nicht
erfüllt wird.
Auch "Roswell" scheint vor dem Aus zu stehen. UPN hatte mit dieser Serie noch weniger Glück als
WB, bei der sie die beiden Jahre zuvor gelaufen ist.
Die Ungewissen:
Manche Serien wie "Buffy" und "Angel" bewegen sich nach den bisherigen Folgen der Saison
etwa auf dem Ratings-Niveau des Vorjahres. Erst zum Ende der Season wird man also sagen können ob sie zu
den Gewinnern oder Verlieren zählen werden.
Ungewiss ist auch, ob "Enterprise" nun als Erfolg oder doch als Flop einzustufen sein wird. Waren die
Ratings zu Beginn der Season noch ausgezeichnet, so fielen sie zum Schluss stark ab. Fairerweise muss man
zuletzt auch starke Konkurrenz auf anderen Sendern als mildernden Grund anrechnen. Für UPN zwar noch immer
ganz gut, aber wenn man sich den anfänglichen Erfolg ansieht, so bleibt doch nur eine große
Enttäuschung.
"Voyager" und "Deep Space Nine" benötigten Jahre um einen so großen
Zuschaueranteil (mehr als 60% bei der letzten Folge in Erstausstrahlung) des Pilotfilms zu verlieren -
"Enterprise" benötigte bloß ein halbes Jahr. Hier wird man wohl erst nach dem Finale der
Staffel eine eindeutige Bilanz ziehen können.
In absoluten Zahlen sieht es im bisherigen Durchschnitt (139 Serien) so aus:
Plazierung
1
2
73
98
100
101
106
112
116
117
129
139 |
Serie
Friends
ER
Akte X
Dark Angel
Futurama
Enterprise
Smallville
Buffy
Angel
Charmed
Roswell
Elimidate Deluxe |
Network
NBC
NBC
FOX
FOX
FOX
UPN
WB
UPN
WB
WB
UPN
WB |
Rating
15,2
14,5
5,3
4,1
3,9
3,9
3,7
2,9
2,7
2,7
1,9
1,4 |
Zuschauer
24,6 Mio.
22,4 Mio.
8,7 Mio.
6,4 Mio.
6,7 Mio.
6,2 Mio.
5,8 Mio.
4,5 Mio.
4,3 Mio.
4,2 Mio.
2,9 Mio.
2 Mio. |
In der US-Syndication führt momentan "Andromeda" knapp vor "Stargate" und
"Mutant X" in den Ratings.
In Deutschland hat sich inzwischen "Voyager" von den Zuschauern verabschiedet. Dank der
schwachsinnigen Programmpolitik von Sat.1 erreichten nicht mal die beiden Teile des Finales mehr als 10%
Marktanteil bei den 14-49jährigen.
Erfolgreichstes phantastisches Format ist derzeit immer noch "Dark Angel" bei VOX, obwohl die
Marktanteile von Folge zu Folge leicht sinken. "Buffy" und "Angel" liegen derzeit wieder
recht stabil bei 10% Marktanteil in der Kernzielgruppe. "Akte X" hat nach durchschnittlichen
Zuschauerzahlen beim Season-Finale jetzt wieder recht schwache Wiederholungs-Quoten und die darauf folgenden
neuen "Futurama"-Folgen kommen noch nicht so recht in Fahrt. Dafür laufen die Wiederholungen
von "Voyager" in Sat.1 und von "Raumschiff Enterprise" bei Kabel 1 recht erfolgreich.
(Zurück zum Inhalt)
Was wäre, wenn andere Regisseure Lord of the Rings gedreht hätten?
John Carpenter (Das Ding aus einer anderen Welt, Sie leben):
- Drehbuch, Musik, Schnitt und Regie werden ausschließlich von John Carpenter selbst gemacht.
- Mittelerde sieht ungewöhnlich wüstig aus und irgendeiner der Gefährten ist eigentlich ein
wahnsinniger Killer der jeden Moment zuschlagen kann.
Ed Wood (Plan 9 from Outer Space):
- Der Film wäre S/W und nicht in Neuseeland, sondern im Studio entstanden.
- Der Balrog wäre aus Pappmachee und würde an Fäden aufgehängt vor einer gemalten Kulisse
herumhampeln.
- Wäre Ian McKellen während der Dreharbeiten gestorben, würde er durch Steven Seagal, Danny
DeVito oder sonst wen ersetzt - der Schauspieler hätte Anweisung gehabt, sich den Umhang vors Gesicht zu
halten (merkt ja keiner).
- Der Ring wäre nicht aus Gold, sondern aus'm Kaugummiautomaten.
- Einige Jahrzehnte später wäre der Film aber trotzdem Kult gewesen.
Quentin Tarantino / Robert Rodriguez (Pulp Fiction, From Dusk till Dawn):
- Frodo und Sam, die coolsten Gangster in ganz Hobbingen, werden von ihrem Boss Aragorn beauftragt, einen
geheimnisvollen Ring wiederzuholen.
- Indem sie Gollum foltern und ihm ein Ohr abschneiden, erfahren sie, dass Sauron den Ring seit Jahren in seinem
Allerwertesten versteckt hält.
- Der Film würde vor coolen Sprüchen und guter Musik nur so strotzen, jedes 3. Wort wäre
"fuck" und Frodo und Sam würden schwarze Anzüge tragen.
- Der Zuschauer würde nie erfahren, zu was der Ring eigentlich nütze ist...
Die Wachowski-Brüder (Matrix):
- Durch Gandalf erfährt Frodo, dass die ihm aus dem Auenland bekannte Realität nur eine Illusion ist -
ein magischer Ring soll ihn auf die andere Seite bringen können.
- Der Film hätte jede Menge Kung Fu Kampfszenen (Hobbits gegen Orks), eindrucksvoll durch Bullet Time
eingefangen.
- Alle trügen coole Sonnenbrillen, lange Mäntel und Stich wäre das Modell "3210" einer
bekannten finnischen Schwertschmiede.
- Die Vorlage für den Film wären nicht die Werke Tolkiens, sondern HDR-Comics und der Film wäre
mit Techno unterlegt.
Die Coen-Brüder (Fargo, O Brother where are Thou?):
- Nachdem Frodo, ein phlegmatischer, arbeitsloser, aber extrem auf seine Frisur bedachter Hobbit und seine Kumpels
Aragorn und Boromir aus dem Knast entflohen sind, muss Frodo daheim feststellen, dass sein Ring, der die
Höhle erst so richtig gemütlich gemacht hat, verschwunden ist!
- Aragorn, der ständig mit Geschichten seiner Kämpfe um Gondor rumnervt und der begriffsstutzige
Boromir, dem Aragorn bei jeder Gelegenheit übers Maul fährt, erweisen sich als wenig nützliche
Begleiter und leider erleidet Boromir bei dem Endkampf gegen eine Gruppe von nihilisten-Orks einen Herzinfarkt.
- Es kommt zu einigen mysteriösen Entführungen und Morden, welche die hochschwangere Arwen jedoch
aufzuklären vermag.
Die Disney-Studios:
- Lutz, ein Ork und der Balrog müssten als knuddlig gestaltete Witzfiguren permanent für Lacher sorgen,
während die Helden zwar extrem heldenhaft, jedoch äußerst liebenswürdig und sanftmütig
sind.
- Kämpfe gäbe es keine, alle Probleme würden sich schon irgendwie so lösen.
- Dafür würden aber alle Lieder und Gedichte aus den Büchern im Film gesungen und der Titelsong
"The golden ring is the key to the circle of life" würde in der deutschen Fassung von Bro'Sis
interpretiert.
- Ein lustiger, aber harmloser Streifen für die ganze Familie!
George A. Romero: (Zusätzlich Special Effects by Tom Savini)
- Die Orks wären Zombies denen nur mittels Kopf abschlagen bzw. Pfeile direkt ins Gehirn der Gar ausgemacht
werden kann. - Blutigste Schlachten denen gegenüber Braveheart wie Mickey-Maus wirkt. Rating XXX
Steven Spielberg:
- Die Nazgul haben sich verirrt und wollen nach Hause.
- Frodo (dargestellt von einem untalentierten Kind) begleitet sie, während die Gefährten nur von
bösen Erwachsenen dargestellt werden die das alles nicht verstehen
Francis Ford Coppola:
- Er verlegt die Handlung von Mittelerde nach Vietnam, wo ein kleinwüchsiger GI den Ring der Geliebten des
Generals während des Krieges in einen Vulkan schmeißen muss. Er fährt einen großen Fluss
hinauf, unterwegs wird er am laufenden Band von den Geistern neun toter Vietcongs angegriffen.
- Am Ende seiner Reise trifft er auf den mysteriösen Colonel Sauron, der gern Kurtze trinkt, und
verfällt ihm.
- Sergeant Aragorn rettet ihn und auf einem schwarzen Pferd reiten sie zurück nach Amerika, wo Frodo dann
die erste Hobbit-Mafia aufzieht...
(Zurück zum Inhalt)
Jenseits von Star Trek
Von Lawrence M. Krauss
Bereits in "Die Physik von Star Trek" untersuchte Lawrence M. Krauss die Ideen der Science Fiction auf
ihren wissenschaftlichen Hintergrund. Er spürte der Frage nach, inwieweit die von den Autoren erdachten
Techniken wirklich jemals umsetzbar oder gar überhaupt plausibel wären.
Mit dem Folgeband "Jenseits von Star Trek - Die Physik hinter den Ideen der Science Fiction" setzt er
dies nun für die übrige Science Fiction fort. Doch ist es häufig bloßer Aufhänger, wenn
Krauss nach den Auswirkungen riesiger UFOs oder den Ideen der Telepathie fragt. Er nutzt diese Ansätze, um
den verschiedensten Fragen der Physik - unabhängig von den Serien oder Filmen - nachzugehen.
In seiner Art erinnert Krauss' Buch des Öfteren an Stephen Hawkings Bestseller "Die kurze Geschichte
der Zeit". Dies legt jedoch allein die Thematik schon nahe. "Jenseits von Star Trek" ist durchaus,
mit vielleicht nicht ganz der visionären Kraft Hawkings, ein sehr eigenständiges Werk.
Augenscheinlich ist es auch sehr viel stärker populärwissenschaftlich orientiert. Mit oft sehr
bildreicher Sprache versucht Krauss die Physik zu vermitteln, wie der Satz "Nun sieht der übrige Teil
der Sonne aber nicht ruhig zu, während im Kern all diese Aufregung herrscht." auf Seite 98 zeigt.
Der Klappentext verspricht, dass die Art und Weise wie Krauss die Physik vermittelt "die Lektüre dieses
Buches zu einem Vergnügen macht". Damit wird keinesfalls zu viel versprochen. Die Idee des Buches, in
der Hauptsache Physik zu vermitteln, mag sich zunächst ein wenig langweilig anhören. Gerade aber die
lockere, oft ironische Art des Autors macht das Werk zu einer ungemein spannenden Sache, sodass man das Buch
selten aus der Hand legen möchte. Wenn man es dann doch einmal tut, höchstwahrscheinlich um den Impulsen
des Buches nachzugehen und die aufgeworfenen Ideen weiterzuspinnen.
Lawrence M. Krauss: Jenseits von Star Trek - Die Physik hinter den Ideen der Science Fiction
Wilhelm Heyne Verlag, 218 Seiten, 15,95 EURO
ISBN 3-453-19670-8
Unterland
Von Wolfgang & Heike Hohlbein
Michael trifft, als er sich während eines Klassenausfluges in die Katakomben Wiens von der Gruppe entfernt,
auf den Schriftsteller Henry Wolf. Dieser zeigt ihm daraufhin versperrte Gänge, zu denen er, wegen Recherchen
für einen neuen Roman, Zugang hat.
In einem uralten Raum fallen die Beiden, als ein morsches Geländer nachgibt, in einen mit bis zur Decke mit
Skeletten gefüllten Raum. Sie sind in einer Pestgrube gelandet.
Vor Jahrhunderten, als die Pest grassierte, wurden die Pestopfer - teilweise noch lebendig - dort hineingeworfen.
Als wenn das noch nicht Grauen genug wäre, sehen sie plötzlich ganz kurz ein Monster: Es beginnt das
Abenteuer und eine Reise in eine vergessene Welt, bevölkert mit Mythengestalten, gelegen unter der
eigentlichen Zivilisation.
Nach knapp zehn Jahren erschien nun bei Heyne die Taschenbuchausgabe des Romans "Unterland" vom wohl
produktivsten Autoren deutscher Phantastik. Erneut ein Werk, welches Wolfgang Hohlbein zusammen mit seiner Frau
Heike verfasste.
Das Buch erzählt zunächst zwei Handlungsstränge aus zwei ganz verschiedenen Zeiten. Der Protagonist
Michael leidet zu Beginn an Amnesie. Gleichzeitig mit dem Leser erlangt er so Kenntnis über die vor über
einem Jahr stattgefundenen Dinge.
Ein geschickter Schachzug Hohlbeins; da in beiden Zeitabschnitten eine zunächst scheinbar voneinander
unabhängige - aber beide Male spannende Geschichte - erzählt wird.
Letztendlich jedoch laufen die Handlungen ineinander und führen damit zum Finale.
Mit über 700 Seiten hat Wolfgang Hohlbein wieder ein beachtliches Mammutwerk vorgelegt. Und erstaunlich Lange
kann er auch eine große Spannung aufrecht erhalten. Während der Passagen des Buches, als es noch zwei
Parallelhandlungen gibt, bietet das Werk wirklich jede Seite Neues und bezieht seine außerordentliche
Spannung vor allem aus dem Wechsel und der dadurch entstehenden Cliffhanger.
Danach hat das Buch leider einen kleinen Durchhänger und scheint eine ganze Weile auf der Stelle zu treten.
Irgendwie wiederholen sich manche Motive dann doch allzu oft. Gänzlich verloren geht die Spannung zwar nicht,
aber die Handlung hätte, ein klein wenig Komprimiert, nicht so sehr den Drive verloren.
Wer diese Streckung jedoch überstanden hat, wird mit einem überraschenden Ende und einer gelungenen
Schlusspointe belohnt. Insgesamt ist "Unterland", von der kleinen Schwäche abgesehen, aber wohl
eines der besseren und unterhaltsamsten Werke Hohlbeins.
Wolfgang & Heike Hohlbein: Unterland
Wilhelm Heyne Verlag, 735 Seiten, 8,95 EURO
ISBN 3-453-19926-X
(Zurück zum Inhalt)
113 Dear Doctor
Die Enterprise trifft auf einen Planeten, auf dem es zwei intelligente Spezies gibt. Während die
überlegenere Rasse seit einigen Jahren mit einer Seuche zu kämpfen hat, führt die unterlegene
Spezies eigentlich ein ganz beschauliches Leben in friedlicher Koexistenz. Die herrschende Spezies trifft auf
die technisch weit überlegenen Menschen an Bord der Enterprise und bitten Captain Archer um Hilfe. Der
entsendet Dr. Phlox auf den Planeten, wo diesem langsam aber stetig ein schrecklicher Verdacht kommt....
"Dear Doctor" ist eine fast rundum gelungene Episode. Die Logbuch-Einträge von Dr. Phlox, die
als Brief an einen befreundeten Wissenschaftler verschickt werden sollen, begleiten den Zuschauer ähnlich
derer Commander Datas in der TNG-Episode "Datas Tag". Diese Erzählweise ist nicht sonderlich
neu, hilft aber ungemein, mehr über den sympathischen Alien an Bord der NX-01 zu erfahren. Was man dabei
alles über ihn erfährt, macht ihn schlussendlich - welche Überraschung - nur noch sympathischer.
Letztendlich ist nur die Darstellung der "unterlegenen" Rasse stark überzeichnet dargestellt,
damit auch dem letzten Zuschauer klar wird, welches Potenzial in diesen Leuten steckt. Dagegen steht aber das
Dilemma Captain Archers, von dem der Zuschauer weiß, dass es letztendlich zur Ersten Direktive führen
wird.
114 Sleeping Dogs
Die Enterprise entdeckt ein fremdes Schiff in der Atmosphäre eines Gasriesen. Der fremde Raumer scheint
havariert zu sein und läuft Gefahr, von der enormen Schwerkraft des Planeten zerdrückt zu werden.
Also machen sich T´Pol, Hoshi und mein persönlicher Liebling, Lt. Reed, auf den Weg, Hilfe zu leisten.
Dabei treffen sie auf eine Rasse, der sie im Laufe der bisherigen 12 Episoden schon mehrmals begegnet sind....
Ach was, - ich verrate es einfach: Klingonen! Hurra! Endlich! Ich habe mich schon gefragt, wann uns Braga
endlich wieder seine Lieblingsrasse - die mit den wirklich schönsten Beulen auf der Stirn -
präsentiert... wenn das in diesem Tempo weitergeht, versteht in sechs Jahren keiner mehr, was Meister Kirk
an diesen Figuren so gefährlich finden wird...
Im übrigen frage ich mich, ob Föderationsshuttles für "Dümmste Anzunehmende User",
sogenannte DAUs gebaut wurden, damit sie wirklich jeder fliegen kann - aber das nur nebenbei. Insgesamt eine der
schwächeren Enterprise-Folgen, auch wenn Hoshi und Reed ein wirklich gutes Team abgeben.
115 Shadows of P´Jem
Captain Archer und sein Wissenschaftsoffizier T´Pol werden entführt, als sie einem vermeintlich mit den
Vulkaniern verbündeten Planeten einen Besuch abstatten wollen. Es stellt sich heraus, dass vor allem die
Regierung des Planeten mit den spitzohrigen Außerirdischen verbündet ist, - wurde sie doch von den
Logikern eingesetzt. Das wiederum rief den Unmut einiger Einheimischer hervor, die einen Untergrund organisierten
und sich nun fragen, auf wessen Seite sich das irdische Schiff in ihrer Umlaufbahn befindet. Als Chef-Ingenieur
Trip einen Rettungsversuch unternimmt, trifft er unverhofft auf alte Bekannte...
Oh Mann, die Vulkanier kommen in dieser Serie wirklich nicht gut weg.. außer einer, aber dass die sich
auch nicht 100%ig mit der Philosophie ihres Volkes identifiziert, wird man noch in einer der nächsten
Folgen sehen können. In dieser jedenfalls hat Jeffrey Combs einen unverhofften Auftritt und den besten
Satz der ganzen Folge. Auch, wenn die Erklärung für seine Anwesenheit an den Haaren herbeigezogen
wirkt, hinterlässt er einen guten Auftritt. Die Alienrasse, der seine Figur entstammt, könnte zu den
neuen Lieblingen im Star Trek-Universum mutieren.. aber das wird man sehen. Sehen sollte man auch "Shadows
of P´Jem", auch wenn sie unter den drei Episoden, die in dieser Ausgabe vorgestellt werden, nur die
mittlere Position einnimmt.
(Zurück zum Inhalt)
Nach der Ausstrahlung von 16 Folgen der dritten Season ist jetzt erst einmal Pause im "Angel"-Universum.
Erst sollten es ganze sechs Wochen ohne Wiederholungen und neuen Folgen sein, jetzt hat das WB Network das Ganze
auf vier Wochen beschränkt.
WB hat wieder ein wenig mit ihren Slots jongliert und zeigt an Stelle von "Angel" jetzt "Glory
Days", diese Serie hat noch fünf Folgen bis zum Ende. Also könnte es passieren, dass es im
Endeffekt doch sechs Wochen sein werden. "Angel"-Fans sind unsichere Aussagen und unsichere
Sendepläne von WB dieses Jahr schon zur Genüge gewohnt. Es ist nicht das erste Mal, dass Angel
verschoben, oder ausgesetzt wurde.
Dadurch sanken natürlich die Ratings auf ein Minimum, und anstatt mit einer ordentlichen Sendepolitik das
Ganze Durcheinander zu stabilisieren, fällt Angel jetzt erst einmal aus dem Programm. Die Fans sind
natürlich verärgert. Vor allem weil die Folgen der Ablegerserie von "Buffy" zur Zeit
wesentlich besser sind als das Original. Mit Folgen wie "Waiting In The Wings", "Couplet"
und zuletzt auch den zwei Teilen "Loyalty" und "Sleep Tight" hat "Angel" gezeigt,
dass diese Serie auf eigenen Füßen steht und weit bessere und interessantere Stories erzählt,
als "Buffy" in den letzten neun Folgen.
Natürlich ist es ärgerlich, dass der jetzige Storybogen für vier Wochen (oder mehr) unterbrochen
wird. Was das WB Network mit dieser experimentellen Pause bezwecken will, ist auch nicht klar. Vor allem weil
der Termin für die nächste Folge mit "Mitte April" alles andere als klar definiert ist. So
werden die Ratings natürlich nicht steigen.
Die Fans diskutieren munter weiter, wobei dennoch niemand nach Petitionen á la "Save Angel" schreit.
Das hat den einfachen Grund, das wohl alle darauf spekulieren, dass das WB Network am Ende dieser Season
"Angel" dem UPN Network überlässt. Das hieße für "Angel" und
"Buffy" es gäbe wieder die Möglichkeit sogenannter "Crossovers", die es ja auch
in der ersten und zweiten Staffel von "Angel" gab. Diese Folgen, in denen die Scoobies in LA auftauchen,
oder sogar mal Buffy selbst bei ihrem Ex vorbeischaute, waren und sind immer noch bei den Fans beliebt. Obwohl
"Angel" zeigt, dass es auf jeden Fall eigenständig ist, kann man für "Buffy" nur
hoffen, dass es wieder Unterstützung von der LA-Truppe gibt.
Ob der Vertrag aber noch besteht, den WB mit UPN wegen der Übernahme von "Angel" letztes Jahr
getroffen hat, immer noch besteht, ist unsicher. Wir können es nur hoffen. Denn zur Zeit sieht es ganz so
aus, als hätte WB jegliches Interesse an "Angel" verloren und schaut schon nach der nächsten
Serie für den frei werdenden Slot.
Schöpfer Joss Whedon scheint trotzdem zur Zeit mehr für "Angel" zu schreiben, als für
"Buffy" und überlässt Marti Noxon nun ganz das Feld in Sunnydale.
Jedenfalls wäre es schade, wenn "Angel" irgendwo in den Untiefen der Medienpokerei verloren gehen
würde und nicht die Chancen bekommt, die es verdient.
Links zum Thema:
http://www.thewb.com/Shows/Show/0,7353,||139,00.html (Angel Seite bei Warner)
http://home.insightbb.com/~wahoskem/ (Angel & Buffy Ratings)
(Zurück zum Inhalt)
In dieser Ausgabe gibt es endlich wieder einmal etwas aus der aktuellen Handlung, das die Fangemeinde
schockiert hat. In Band 2114 hat es scheinbar einen der beliebtesten Charaktere - eigentlich das
Serienmaskottchen - erwischt. Mausbiber Gucky wurde ein Wurfmesser bis zum Heft in die Brust gerammt und
brach blutüberströmt zusammen. Am Ende des Artikels gibt es dann einen SPOILER für diejenigen,
die den aktuellen Band 2116 noch nicht gelesen haben.
Aber der Reihe nach: Wer ist Gucky und warum regt sein Tod die Leser so auf, dass langjährige Leser im
Gästebuch der offiziellen Homepage reihenweise mit einem Boykott drohen? Nun, Gucky ist ein sogenannter
Mausbiber, der sich schon in Heft 18 auf dem Planeten Tramp als blinder Passagier in Rhodans Raumschiff
geschlichen hat. Die Mausbiber sind die einzige höhere Lebensform auf der Wüstenwelt gewesen. Dabei
handelt es sich um eine Spezies von einem Meter großen Wesen, die wie Mäuse mit einem Biberschwanz
aussehen. Dummerweise vereinigen sie die Fähigkeit der Telekinese mit einem ausgeprägten Spieltrieb,
was den Terranern in Band 17 Schwierigkeiten bereitet. Aus dem Magazin schwebende planetenvernichtende Bomben
machen nun mal nervös.
Gucky ist ein besonders begabter Vertreter seiner Spezies und verfügt zusätzlich über die
Fähigkeiten der Teleportation und der Telepathie. Seine erste Demonstration gibt er, als er Rhodans Freund
Reginald Bull telekinetisch in einen Suppentopf befördert. Eine neue Lieblingsfigur der Fans - und
besonders des Autoren Clark Darlton - war geboren.
Warum Mausbiber Gucky so beliebt wurde, ist schwierig zu sagen. Natürlich spricht er jüngere Leser an,
aber gerade die älteren Leser regen sich in den letzten zwei Wochen am meisten auf. Man schreibt dem
Multimutanten, der auch Beinamen wie "Retter des Universums" oder
"Überall-zugleich-Töter" trägt, Pfiffigkeit zu. Oft erweist er sich als humaner als die
Menschen selbst. Vielleicht macht ihn auch nur sein leichtes Übergewicht so sympathisch. Als Teleporter
mangelt es ihm an Bewegung.
Clark Darlton hat Gucky zur Hauptperson seiner meisten Romane gemacht. So entstanden dann solche Details wie die
Vorliebe des Mausbibers- oder Ilts, wie die Rasse später auch gerne genannt wurde – für Mohrrüben,
die er mit seinem einzigen Nagezahn verspeist. Dieser Zahn hat in Illustrationen die Form eines Reißzahns,
außerdem kann man mit nur einem Zahn kaum knabbern. Biologen unter den Fans behelfen sich mit der Theorie,
Gucky würde die Rüben aufspießen und mit einer rauhen Hornzunge zerreiben. Ein Autor machte sich
über den Zahn lustig und streute in einen Roman die Geschichte ein, alle paar Jahrzehnte würde der Zahn
ausfallen und nachwachsen. Angebliche alte Zähne würden auf dem Sammlermarkt Unsummen erzielen.
In der realen Welt wird mit Gucky als Aushängeschild der Kindermarkt mit dem Kinderbuch
"Lausbiber-Alarm" und einer kleinen Höspielreihe bedient. Leider hat dies auf sein
Erscheinungsbild abgefärbt: Auf den Titelbildern erscheint nur noch eine sehr comic-hafte Version des
Retters des Univerums. Wer ein wirklich gutes Bild sucht, schaue nach dem Titelbild von Heft 1007. Es zeigt
Gucky auf dem Schoß seines geistigen Vaters Clark Darlton.
Seit Clark Darlton sich in den wohlverdienten Ruhestand zurückgezogen hat, klappt die Darstellung des
Mausbibers nicht mehr so gut. Seit Band 2000 hat Gucky nur noch eine kleine Nebenrolle. Es scheint, das heutige
Autoren-Team könne nicht viel mit dem Multimutanten anfangen.
Der Zyklus ab Band 2100 hat nun ziemlich lahm angefangen. Perry Rhodan fliegt mit der LEIF ERIKSSON in die
Galaxis Tradom, von wo aus eine Invasion gegen die Milchstraße gestartet werden soll. Zu fehlender
Innovation kamen ein langsamer Handlungsaufbau und misslungene neue Charaktere wie die arkonidische
Admirälin Ascari da Vivo. Aber Rhodans böse Vorahnungen, als der Erkundungskreuzer mit Gucky an Bord
überfällig ist, hat keiner so richtig ernst genommen. Der Maubiber gilt als unantastbar, dazu kommt
sein Wert für das Marketing.
Um so größer die Überraschung, als der Mausbiber in einem Roman von H.G.Francis, der zur Zeit
vorwiegend unwichtige Romane schreibt, auf blutrünstige Weise abgestochen wird. Nach dem ersten Aufschrei
empörter Fans fiel besonnenen Lesern auf, dass kein Galaxien-Symbol in Tradom erschienen ist. Ein solches
Symbol ist nämlich immer über Lichtjahre zu sehen, wenn der Träger eines Zellaktivator-Chips ums
Leben kommt. Zugleich ging der Newsletter der Serie raus, in dem man in der Vorschau im Untertitel zu Band 2116
lesen konnte, dass in dem Roman um Guckys Leben gekämpft wird.
Damit kommen wir zum SPOILER: Das Serienmaskottchen ist doch nicht so ganz wirklich tot, aber nahe dran.
Eigentlich hätte man nie daran zweifeln dürfen.
Im Fahrwasser zu den "Rettet Gucky!"-Kampagnen brach in Foren auch wieder die Diskussion aus, welche
Unsterblichen denn den Löffel abgeben dürften. Heißer Kandidat ist seit Jahren Julian Tifflor,
nur würde sein Ableben niemanden mehr schockieren. Eine kleine Gruppe gilt als sicher vor dem Tod,
während die Mehrheit gefährdet ist. Nun wäre es auch an der Zeit, dass mal wieder ein
Unsterblicher abtritt. Denn in den letzten Jahren sind Julian Tifflor und Michael Rhodan so knapp am Ableben
vorbeigerauscht, dass allmählich die Spannung in solchen Situationen raus ist.
Grundsätzlich gilt sowieso: Je mehr Wirbel gemacht wird, desto sicherer überlebt das Opfer. Die letzten
toten Unsterblichen kamen eher überraschend. Die Vandemar-Zwillinge sind an totaler Erschöpfung durch
Überlastung ihrer Psi-Fähigkeiten gestorben. Keine bösen Vorahnungen von irgendeiner Seite.
Zugegebenermaßen ist in den 1400ern dafür ein Phantom herumgegangen, das fleißig Zellaktivatoren
gestohlen und seine Opfer damit zum Tode verurteilt hat. Diese Phase ist als "Unsterblichensterben"
bezeichnet worden. Die Leser durften sich teilweise sehr gelungen von Geoffry Waringer, Jennifer Thyron,
Galbraith Deighton und Irmina Kotschistowa verabschieden. In den 1500ern geriet der Zeitsinn der Superintelligenz
ES durcheinander, so dass sie die ausgegebenen Zellaktivatoren in dem Glauben, die der Menschheit gesetzten
Frist von 20.000 Jahren wäre abgelaufen, deaktiviert. Zwar erhalten alle Unsterblichen, die einer Einladung
von ES folgen, einen Aufschub in Form einer Zelldusche. Die Mutanten Fellmer Lloyd und Ras Tschubai verpassen
jedoch durch einen Unfall das Treffen und sterben in einem verregneten Dschungel an Altersschwäche.
Damit genug vom Tod. Die Erstauflage ist durch den Schockeffekt wieder interessanter geworden. Jetzt müssen
die Folgeromane an die aufgebaute Spannung anknüpfen. Auf jeden Fall nimmt man das Reich Tradom nun
wesentlich ernster. Die meisten Schurken in der Geschichte der Serie haben Gucky nicht einmal ein Härchen
krümmen können.
(Zurück zum Inhalt)
Was tun, wenn eine Serie gerade im heißumkämpften amerikanischen Fernsehmarkt beim Publikum sichtbar
Einschaltquoten verliert, aber anscheinend dennoch zu beliebt ist, um eine vollständige Absetzung
problemlos zu rechtfertigen?
Auf dieses Dilemma ist nun vor einigen Wochen das große Network Fox gestoßen, welches sich seit
geraumer Zeit zur Serie "Dark Angel" seine Gedanken macht, da die Produktion in Relation zum Erfolg in
Form der Ratings viel zu viele hochgeschätzte Dollars verschlingt.
Denn leider ist "Dark Angel" in den USA - ganz im Gegensatz zu heimatlichen Gefilden, wo die Serie
zurzeit bei VOX doch recht erfolgreich an jedem Dienstag gegen 20:15 Uhr zu finden ist - seit dem Beginn der
zweiten Staffel bei weitem nicht mehr so erfolgreich, um eine dauerhafte erfolgreiche Zukunft zu
gewährleisten.
Fox informierte daher vor kurzem James Cameron, dass die Serie aus diesen Gründen in naher Zukunft
stärkere Veränderungen durchleben soll, die unmittelbar die Produktionskosten senken sollen und die
Zielgruppe vielleicht sogar etwas erweitern helfen. Das Ende der bisherigen wöchentlichen Schiene ist also
nur noch eine Frage der Zeit, womit nun neue Optionen zur Disposition stehen. Eine Anthologie-Reihe mit
ausgewählten Geschichten aus dem "Dark Angel"-Universum, oder eine kleinere Folge von
Fernsehfilmen wären laut Aussagen des Networks beispielsweise möglich. Letztere Fernsehfilme wurden in
der Vergangenheit bereits bei "Alien Nation" umgesetzt und könnten hier für den nötigen
Erfolg sorgen.
Was nun folgt, sind Gerüchte aus der amerikanischen Newsgroup und weiteren Diskussionsforen, die bislang
noch keine Bestätigung fanden und von nicht genannten Quellen am Set stammen.
Diese besagen, dass Hauptdarstellerin Jessica Alba und die weiteren Besetzungsmitglieder eine Fortsetzung in
Form von Fernsehfilmen zu begünstigen scheinen, da die wöchentliche Serie sehr viel harte Arbeit
bedeutet und Alba, sowie Mike Weatherly bei einer Realisierung dieser Veränderungen mehr Zeit für
andere Projekte zur Verfügung hätten. Zudem möchte Alba nach eigenen Aussagen nicht für alle
Zukunft auf ihre Rolle als Max festgelegt sein und denkt daher ohnehin schon seit geraumer Zeit über das
Ende ihrer Mitarbeit nach. Dieses soll - man lese und staune - bereits am Ende der aktuellen Staffel der Fall
sein.
Somit lassen sich die verbleibenden Optionen schnell wie folgt aufzählen:
1. Eine komplette dritte Staffel mit Ergänzungen von Charakteren aus der zweiten könnte die Serie zu
seinem ursprünglichen action-basierten Format zurückbringen und weiterhin die positive Beteiligung von
James Cameron erhöhen. Dies stände zurzeit jedoch im krassen Gegensatz zu den von Fox propagierten
Zielen. Es müsste also schon ein kleineres Wunder eintreten, um diese Lösung zu ermöglichen.
2. Eine begrenzte dritte Staffel mit einer fortlaufenden, in Handlungsfäden allerdings beschränkten
Kulisse. Dies wäre eine denkbare Möglichkeit, würde bei mangelndem Erfolg jedoch ein schnelles
und unrühmliches Ableben der Serie schon fast garantieren.
3. Fernsehfilme, die den Handlungsbogen der Serie weiterführen. Wobei nicht klar wäre, ob dies auch
eine Einbeziehung der Charaktere aus der zweiten Staffel bedeuten würde. Diese Option gäbe Alba und
dem Rest der Crew mehr Flexibilität und würde die Produktionskosten der Show wohl besser rechtfertigen.
4. Kinofilme! Der "Dark Angel"-Handlungsbogen würde als kleine Folge von Kinofilmen
weitergeführt und von James Cameron geleitet. Es würde eine actiongeladene Produktion, in der die
Charaktere der zweiten Staffel aller Voraussicht nach nicht mit dabei wären. Ein volles Budget wäre
vorhanden und würde dafür Sorge tragen, dass die finanziellen Beschränkungen des Fernsehens keine
Anwendung fänden. Man sagt sich allerdings, dass gerade Jessica Alba keine Kinofilme möchte und daher
in diesen wohl nicht mitspielen würde. In diesem Fall wäre Jennifer Conelly - die erst kürzlich
für ihre Rollen bei "A Beautiful Mind" und "Requiem for a Dream" für einen Academy
Award nomiert wurde - nach Aussagen vom Set eine mögliche Anwärterin auf die Rolle von Max.
Man darf gespannt sein, in welche Richtung sich die Serie nun bewegen wird. Sicher scheint jedoch bereits, dass
sich die Fans in naher Zukunft mit einer Reihe von tiefgreifenden Veränderungen anfreunden müssen,
sofern sie nicht komplett auf "Dark Angel" verzichten möchten. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
(Zurück zum Inhalt)
Nachdem ich in der letzten Ausgabe mit der Besprechung des Pilotfilms begonnen hatte, folgen diesmal die
nächsten beiden Episoden.
Ich möchte mich an dieser Stelle auch für die durchweg positiven Kritiken bedanken, die ich nach
Erscheinen des Corona Magazines #93 erhalten habe!
Anmerkung zu den Episodentiteln: Ich nenne ausschließlich die Originaltitel, da ich die Serie auch nur
im Original (DVD) kenne. Den geneigten Farscape-Fan dürfte auch interessieren, dass die ersten Episoden
der ersten Staffel 48 statt der üblichen 45 Minuten lang sind.
SAT 1, ebenso wie der britische Sender, der die Serie ausstrahlt, hat dies jedoch nicht berücksichtigt und
entsprechend einige nicht handlungsrelevante Szenen herausgeschnitten, die auf der DVD-Version wieder
eingefügt wurden.
Episode 1.02
"Throne for a Loss"
Main Cast siehe Corona #93
Guest Cast:
John Adam as Bekesh
Jeremiah Tickell as Kyr
Zoe Dimakis as Hontovek
Api Bavadra as Nonk
Jotheb (animatronischer Alien)
Autor: Richard Manning
Regie: Pino Amenta
Plot:
Moyas Besatzung lädt eine Delegation Tavleks ein, an Bord zu kommen, weil sie darauf hoffen, ein paar
Frachtdienste für sie erledigen zu können und dadurch einige Credits zu verdienen. Rygel, der sich
natürlich als aktueller Dominar/König ausgibt, wird jedoch von den Tavleks, die, wie sich bei ihrem
Besuch herausstellt, keine Händler, sondern skrupellose Krieger sind, entführt und sie fordern
Lösegeld für ihn. Zusätzlich zu ihrer schweren Rüstung tragen die Tavleks auch einen Armreif,
der ihnen eine starke, aggressionsfördernde Droge verabreicht und als Energiewaffe dient. Bei ihrem
Überfall auf Moyas Crew müssen sie jedoch einen der ihren an Bord zurücklassen. Um diesen
kümmert sich Zhaan, während Crichton, D'Argo und Aeryn den Tavleks auf ihren Planeten folgen, um
Rygel zu befreien. Sie stehen dabei auch unter Zeitdruck, da Rygel, um sein "königliches" Outfit
zu schmücken, ein rotes Juwel aus Moyas System entwendet hat, ohne welches Moya langsam ihre Energie verliert.
Ein turbulentes Abenteuer nimmt seinen Lauf.
Kritik:
"Throne for a Loss" macht qualitativ da weiter, wo der Pilotfilm begonnen hat.
Diese Episode vereint schon alles, was den Reiz dieser Serie ausmacht. Zum Einen wären da die
oberflächlichen Merkmale, die Locations. Denn neben den Innenräumen von Moya sieht der Zuschauer hier
auch die Oberfläche eines fremden Planeten, dessen Kulisse im Gegensatz zu manch anderen Serien nicht im
Studio entstanden ist, sondern tatsächlich anhand von Außenaufnahmen zum Leben erweckt wurde.
Okay, Außenaufnahmen machen andere SF-Serien auch, allerdings sieht man denen in 96% der Fälle an,
dass sie entweder in der Steinwüste vor Los Angeles oder in den Wäldern Kanadas gedreht wurden. Das
ist bei Farscape anders.
Bei dieser Serie hat man beim Anblick der Außenaufnahmen das "Star Wars"-Feeling, also wirklich
das Gefühl, das es sich bei dem was man zu sehen bekommt, um einen fremdartigen Planeten handelt. Dies war
im Pilotfilm auch schon beim Handelsplaneten der Fall und wurde in dieser Episode unter anderem anhand
andersfarbiger Vegetation und interessanten Kameraeinstellungen erreicht. Außerdem gibt es hier auch
wieder ein Alien zu bestaunen, das komplett animatronisch ist. Aber das alles sind wie gesagt nur die
oberflächlichen visuellen Aspekte.
Das eigentlich bemerkenswerte an dieser Episode: die Story ist nicht nur spannend und actiongeladen, sondern es
werden außerdem noch ein paar Eigenheiten der Charaktere herausarbeitet, eine Aussage vermittelt und der
Humor kommt auch nicht zu kurz dabei. Diese Mischung macht viel vom Reiz der Serie aus. Zumal in diesen
frühen Episoden auch noch sehr deutlich ist, dass die Hauptcharaktere sich keineswegs alle mögen oder
gar vertrauen.
Man erfährt über D'Argo, dass sein Blut durch Stimulation durchsichtig werden muss, wenn er
Verletzungen überleben will. Zhaan hat einige schöne Momente bei ihrem Versuch, den gefangenen Tavlek
zu überzeugen, den Armreif, beziehungsweise die Droge darin, nicht mehr zu nutzen, zumal der Zuschauer da
auch schon einen ersten Einblick in ihre dunklere Seite bekommt. Und Crichton, der natürlich nach wie mit
Anpassungsschwierigkeiten kämpft, hat auch klasse Dialoge mit Aeryn, die teilweise nicht so im Drehbuch
standen, sondern am Set improvisiert wurden.
Crichtons ständige Referenzen zu Filmen, Serien und anderen Elementen von der Erde bilden inzwischen einen
integralen Bestandteil von Crichtons Humor.
Von der produktionstechnischen Seite sei vielleicht noch anzumerken, dass die Tavleks von Hensons Creature Shop
entworfen wurden und sie wieder einmal hervorragende Arbeit abgeliefert haben. Der Anführer der Tavleks
wird übrigens am Ende der zweiten Staffel wieder einen Auftritt haben, aber bis dahin ist es noch ein langer
Weg, den Moya zurücklegen muss.
Episode 1.03
"Back and back and back to the future"
Guest Cast:
John Clayton als Verell
Lisa Hensley als Matala
Autorin: Babs Greyhosky
Regie: Rowan Woods
Plot:
Moya stößt auf ein Raumschiff, das kurz vor der subatomaren Zerstörung steht. Als D'Argo
feststellt, dass die Insassen des Rettungsshuttles, das in letzter Sekunde das Schiff verlässt, Ilanics,
eine mit den Luxanern verwandte Spezies sind, nimmt Moyas Crew sie an Bord. Es handelt sich dabei um einen
Wissenschaftler, Verell, und seine Assistentin Matala.
Crichton wird von einer subatomaren Entladung an Bord des fremden Shuttles getroffen. Danach bekommt er Visionen,
die zunächst sexuelle Phantasien mit Matala beinhalten, später jedoch auch zeigen, dass Matala Verell,
D'Argo und Crichton tötet. Er begreift, dass er in die Zukunft springt und, da ihm zunächst niemand
glaubt, versucht selbige zu ändern.
Kritik:
Ich muss sagen, diese Episode hat mir nicht so gut gefallen. Als ich den Titel gelesen hatte, freute ich mich
darauf, da ich dachte mich erwartet eine komplexe Zeitreisefolge, wie sie auch die verschiedenen "Star
Trek"-Serien hervorgebracht haben. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
Die Handlung dieser Folge war zu vorhersehbar, hatte kaum Charaktermomente und träufelte so vor sich hin,
ohne einen Spannungsbogen aufzubauen oder den Zuschauer am Bildschirm zu fesseln.
Die Episode ist nicht wirklich schlecht, aber sie schafft es leider in keiner Szene, den in den ersten beiden
Episoden etablierten hohen Standard zu halten. Die gesamte Episode spielt an Bord von Moya, es gibt nur zwei
Gastdarsteller und die (sehr guten) Special Effects sind auch nur spärlich gesät. Irgendwie habe ich
das Gefühl, dass es sich hier um eine sogenannte "Bottle Show" handelt, wie sie in fast allen
Serien produziert werden.
Als "Bottle Show" bezeichnet man Episoden, die mit so wenig finanziellem Aufwand wie möglich
(keine Außenaufnahmen, wenig bis keine Gaststars, wenig Effekte) produziert werden, um das gesparte Geld
für aufwendige Episoden ausgeben zu können. Das Problem bei "Bottle Shows" ist, dass sie
logischerweise noch wesentlich mehr von einem guten Drehbuch abhängig sind als Episoden, die den Zuschauer
mit Effekten und Actionsequenzen verwöhnen.
Dieses Drehbuch vermochte es leider nicht, da es zu durchschnittlich war. Aber ich habe auch etwas Gutes
über die Episode zu sagen, und das betrifft die Regie. Rowan Wood schafft es, durch interessante
Kamerawinkel, Kamerafahrten und Ausleuchtungen, die Folge zumindest gut aussehen zu lassen, wenn auch ansonsten
nicht viel Positives aus dieser Episode herauszuholen ist.
Die ersten beiden Episoden waren "must-see-TV", wohingegen man nicht wirklich etwas verpasst hat, wenn
man diese Episode nicht kennt.
In der nächsten Ausgabe gibt es dann die nächsten beiden Episoden.
(Zurück zum Inhalt)
Alle Jahre wieder treffen wir uns, das gehört schon fast zu einer guten Tradition von sf-radio.de! Das
erste Treffen fand damals im Rahmen des legendären "Best of both World II"-Meetings in Bielefeld
statt - es folgten feuchtfröhliche Wochenenden in Nürnberg und Ratingen im letzten Jahr. Was liegt
also näher, als auch in diesem Jahr unserem Ruf alle Ehre zu machen, eine Herberge auf den Kopf zu stellen
und diese heroische Bestimmung zu pflegen?
Schon einmal vorab zur Info: Austragungsort der diesjährigen Spie... Verzeihung, des diesjährigen
Treffens ist die Jugendherberge Bad Honnef im Zeitraum vom 26. bis 28. April 2002.
So, und nun zur Werbung, damit Sie auch Interesse bekommen:
Sicher wird sich so mancher Leser mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf fragen, was an einem
solchen Wochenende eigentlich so alles passiert. Und vor allem, ob es für ihn als Außenstehenden
überhaupt etwas zur Unterhaltung gibt - mal abgesehen von Focus, Spiegel oder Stern! Gibt es, keine Bange.
Warum?
Nun, das ist ganz einfach zu erklären: Zuerst einmal finden sich wie gewohnt etwa 30-40 Redakteure unseres
Projektes ein. Da diese Gesamtredaktion Jahr für Jahr einer gewissen Fluktuation unterworfen ist - immerhin
besteht sie mittlerweile aus weit mehr als 70 festen Redakteuren -, steht der Freitag zumeist erst einmal im
Zeichen des gegenseitigen persönlichen Kennenlernens. Zumeist hat man - und da spreche ich wie viele andere
auch aus eigener Erfahrung - über den Kontakt per Mail eine völlig falsche Vorstellung des jeweiligen
Mitarbeiters am anderen Ende der Leitung. Der Freitag ist also für einige durchaus zur Akklimatisierung
vorgesehen, bevor es mit dem eigentlichen Programm losgeht.
Es braucht und wird sich also unter Garantie niemand ausgegrenzt fühlen.
Das Programm - oder so etwas Ähnliches - beginnt dann für gewöhnlich am Samstag. Leider kann ich
nicht genau sagen, wie die Redaktionstreffen bei unserer Radioschiene oder StellarCom ausschauen, da ich diesen
wegen der Corona-Redaktion bislang noch nicht beiwohnen konnte - der bisweilen laute Tumult in Verbindung mit
geradezu sardonischem Lachen während der letzten Treffen bewies jedoch, dass auch gerade dort immer wieder
eifrig zwischen Genie und Wahnsinn gewandelt wird.
Ein gutes Zeichen? Der Leser mag sich ein eigenes Urteil bilden.
Die Corona-Redaktion ist da zum Glück (?) schon etwas beschaulicher. Mal abgesehen davon, dass die
Chefredaktion wie gewohnt ihre Profilneurosen pflegt und wahllos arme Redakteure zu Artikeln über die
abstrusesten Themen verdonnert - ok, war ein Scherz -, kommt in diesem Jahr zum ersten Mal einige etwas
heißere Themen auf den Tisch.
- Die "Deadline" und was sie bedeutet!
Klingt gefährlich, nicht wahr?
Unsere DEADLINE ist nichts anderes als die interne Datumslinie für die Abgabe von Artikeln, die niemand
überschreiten sollte, sofern er nicht im Verlauf der Woche muntere Gespräche mit meiner Person, oder
Berit Lempe über sich ergehen lassen möchte. Normalerweise haben sich Artikel an jedem Montag vor der
aktuellen Ausgabe bei uns einzufinden. Und da dies leider so gut wie nie reibungslos funktioniert, setzen wir
es halt als Tagesordnungspunkt auf die Liste für das Vereinstreffen. Weitere Punkte sind beispielsweise:
- Werbung über Werbung
Wie bringen wir das Corona Magazine in Massen unters Volk?
Auch wenn man es nicht so gerne wahrhaben möchte: Zurzeit stagniert unsere Auflage ein wenig. Wie wir dem
vielleicht schon bald abhelfen können, soll unter anderem auch in Bad Honnef ein Thema sein.
Oder
- Brainstorming: Die Exposé Factory
Alles bleibt anders: Wie es weitergeht mit Inhalten, Aufbau, Redaktion usw...
Das Projekt hat sich immer wieder mal verändert, warum soll 2002 da eine Ausnahme bilden?
Natürlich arbeiten wir nicht bis in die Nacht. Da wir alle noch relativ frisch in den Knochen sind, geht
es zumeist gegen Abend ans Grillen mit anschließender großer Party bei guter Musik bis tief in die
Nacht.
Der Sonntag steht dann nach einer kurzen arbeitsreichen gemeinsamen Abschlusssitzung leider schon wieder im
Zeichen der Abreise - die für gewöhnlich nach dem Mittagessen seinen Anfang nimmt und stets begleitet
wird von zahlreichen Bekundungen, dieses Treffen unbedingt und in Bälde zu wiederholen.
Selbst wer sich jetzt vielleicht wegen meiner endlosen Schwafelei nicht gerade für eine Mitarbeit an
unserem Projekt begeistern kann, jedoch die Idee, die dahinter steckt gut findet, ist also herzlich eingeladen,
an diesem Wochenende mit dabei zu sein und einmal hinter die Kulissen unseres bei weitem noch nicht angestaubten
Projektes zu blicken.
Weitere Informationen erhalten Sie gegen eine kurze Mail bei dem armen Hund, der seit Jahresbeginn für
sf-radio.de seinen Kopf als Gesamtleiter hinhalten muss: Frank
Schuldt!
(Zurück zum Inhalt)
Die Grenzen der Physik
Viele Menschen glauben tatsächlich, dass es zwischen Himmel und Erde mehr Dinge gibt, als sich unsere
Schulweisheit zu träumen wagt. Und tatsächlich widersprechen außergewöhnliche
Phänomene nicht zwangsläufig den Gesetzen der Naturwissenschaften.
Zumal diese Gesetze ja auch nur ein Modell der Welt liefern können, wie ich mich immer wieder zu betonen
bemühe.
Trotzdem plädiere ich auch in diesem Fall für eine wissenschaftliche Betrachtung, die gemachte
Beobachtungen den Erkenntnissen gegenüberstellt und zunächst nach weltlichen Erklärungen sucht,
bevor man sich dem Okkulten oder Paranormalen zuwendet.
Denn in jedem Fall müssen sich die Erklärungen an Occams Gesetz messen lassen, das verlangt, dass man
bei zwei Gleichwertigen Erklärungen für ein Phänomen die einfachere zu bevorzugen ist.
In diesem Artikel möchte ich deshalb einige Phänomene in Augenschein nehmen und sie mit dem kritischen
Licht der Wissenschaft beleuchten.
Unter Außersinnlicher Wahrnehmung - ASW unter Eingeweihten - versteht man zum Beispiel Erfahrungen, die
mit dem gewöhnlichen Gebrauch unserer fünf Sinne nicht zu erklären sind, wie zum Beispiel das
Sehen von entfernten Orten an denen sich Gegenstände oder Personen aufhalten aber auch Einblicke in die
Zukunft oder Vergangenheit können darunter verstanden werden.
Physikalisch ist dieses Phänomen in den seltensten Fällen zu verstehen, denn für die
Übermittlung einer Information muss auch ein Medium vorhanden sein, das diese trägt und in diesem Fall
von Menschen mit besonderer Sensibilität empfangen werden kann. Die Anatomie sagt uns, dass es neben den
bekannten Sinnen keine Weiteren gibt, sodass ASW eigentlich nur über die bekannten Kanäle ins
Bewusstsein gelangen kann.
Hier muss deshalb ein ganz besonderes Augenmerk auf die Versuchsdurchführung gelegt werden in der jeder
sinnliche Hinweis auf die Lösung der Aufgabenstellung zu vermeiden ist. Dazu gehören insbesondere auch
unterbewusste Hinweise des Experimentators, die vom Probanden wiederum unbewusst wahrgenommen und interpretiert
werden. So bekommt man ein falsches positives Ergebnis, obwohl lediglich eine unterbewusste nichtsprachliche
Kommunikation stattgefunden hat. Besonderes Kopfzerbrechen macht den Physikern in dieser Kategorie
selbstverständlich die Vorhersage der Zukunft und dabei sind vage und mehrdeutige Aussagen natürlich
von vornherein disqualifiziert.
Es gibt schlicht kein bekanntes physikalisches Phänomen, das ohne Verletzung der Kausalität - das
heißt Wirkungen treten erst nach ihren Ursachen auf, nicht umgekehrt - Informationen aus der Zukunft
liefern kann. Es sei denn, man kennt bereits den Reaktionsweg und geht davon aus, dass er wie erwartet eintritt,
wie z.B. in einer chemischen Reaktion oder einer Kette aus Dominosteinen.
Trotzdem sind bereits umfangreiche Experimente zu diesem Thema durchgeführt worden, bei denen allerdings
keine statistisch bedeutungsvolle Abweichung von einer Serie Zufallstreffer nachgewiesen werden konnte.
Ein anderes Phänomen betrifft UFOs und Außerirdische - genaugenommen ist übrigens jedes
Flugobjekt, sei es ein Flugzeug, ein Asteroid oder ein außerirdisches Raumschiff bis zu seiner
Identifizierung ein UFO. Auch wenn die Zahl der Sichtungen in den letzten 10 Jahren beträchtlich
zurückgegangen ist, verfolgen uns diese Beobachtungen nicht erst seit den vierziger Jahren. Flugobjekte
wurden zu allen Epochen von Menschen gesichtet, in Stein gekratzt oder aufgeschrieben.
In den meisten Fällen handelte es sich zweifellos um Himmelsphänomene wie Kometen, Asteroiden oder
besondere Sternenkonstellationen. In anderen Fällen berichten seriöse Zeugen von unerklärlichen
Beobachtungen oder können sogar Fotos vorlegen.
Diese letztgenannten Fälle zu verstehen können einem schon gehörige Kopfzerbrechen bereiten, man
muss sich aber vor Augen halten, dass der Mensch auch wenn er eine gute Bildung genossen hat durchaus für
Beeinflussung empfänglich ist und selbsternannte UFO-Forscher viel Schaden anrichten können, wenn sie
dem unbedarften Zeugen Worte in den Mund legen, an die der Zeuge sich mangels einer eigenen Erklärung
für das Erlebte klammern kann.
An dieser Stelle will ich gar nicht erst auf Betrugsfälle eingehen, denn gerade in Bezug auf UFOs ist schon
so viel geschummelt worden, dass selbst ein überzeugender Fall kaum noch seriös untersucht werden
kann, manchmal reicht es schon, ein Foto etwas zu beschneiden und schon sehen Linsenfehler wie UFOs aus.
Auf den ersten Blick sehr schwer zu verstehen sind Sichtungen mehrerer Personen, allerdings nur solange man
jedes Individuum einzeln betrachtet, als Gruppe gesehen gibt es so etwas wie einen Herdentrieb, in dem einzelne
einem Vorbild folgen und tatsächlich glauben, dasselbe erlebt zu haben oder ein Phänomen identisch
interpretieren. All das heißt aber noch nicht, dass wir nicht von Außerirdischen besucht werden,
es bedeutet nur, dass sich die meisten Beobachtungen eher psychologisch als außerirdisch deuten lassen.
Ganz ähnlich verhält es sich mit Geistern und anderen Spukgestalten hier können im wesentlichen
dieselben Argumente angebracht werden, wie beim UFO-Phänomen. Tatsächlich hat man am Lehrstuhl
für Parapsychologie in Freiburg festgestellt, dass die Beobachtungen fast immer sehr eng mit den
Beobachtern und ihrer Lebenssituation zusammenhängen und ein genauer Blick oft Botschaften aus dem
Unterbewusstsein der Betroffenen ans Tageslicht bringt.
Das macht das Erlebte für die Betroffenen natürlich nicht weniger real oder furchteinflössend
zumal sich der eigentliche Hintergrund des Phänomens in der Regel nicht sofort oder nur auf Umwegen
offenbart.
Oft wird hier die Quantenphysik bemüht um zu erklären, dass es physikalisch im Grunde nicht
ausgeschlossen sei, dass Körper sich spontan in Bewegung setzten, weil ja alles durch
Wahrscheinlichkeitswellenfunktionen beschrieben wird so dass es zwar unwahrscheinlich aber nicht unmöglich
sei, dass sich ein Gegenstand plötzlich in Bewegung setzt. Dabei wird aber nicht erwähnt, dass die
Wahrscheinlichkeit dafür praktisch bei Null liegt, was unter anderem auch an der Wechselwirkung des
Objekts mit seiner Umgebung liegt.
Für wissenschaftliche Arbeiten bieten sich hier wenig Ansatzpunkte da es in der Natur dieser Phänomene
liegt, nicht unter kontrollierten Bedingungen aufzutreten.
Nicht unbedingt in die Kategorie unerklärlicher Phänomene gehört die Suche nach Hinweisen
außerirdischer Einflussname in der Vergangenheit unserer Geschichte oder eine wesentlich früherer
Entstehung des Menschen, hier liegen tatsächlich Fakten und Objekte vor, die man mit wissenschaftlich
Methoden erfassen kann. Beides ist selbstverständlich noch kein Beweis für frühere Besuche,
denn auch hier muss in erster Linie nach alternativen Erklärungen gesucht werden, um dann zwischen
mehreren möglichen Erklärungen die Plausibelste herauszufinden.
Ein Objekt, das gerne für eine viel frühere Entwicklung des Menschen angegeben wird ist zum Beispiel
ein versteinerter Hammer, den irgendjemand in einem alten Stein gefunden hat, plausibler ist jedoch, dass der
Hammer in einem alten Bergwerk zurückgelassen wurde und dann im Zuge geologischer Prozesse vom Stein
eingeschlossen wurde und darin mineralisierte, so dass man den Eindruck gewinnen könnte er stamme aus
der selben Zeit wie der umgebende Stein.
Allgemein kann man aber sagen, dass sich die Nichtexistenz eines Phänomens mit wissenschaftlichen Methoden
nicht wird beweisen lassen. Alles was der Wissenschaft bleibt, ist jedes auftretende Phänomen nach bestem
Wissen und Gewissen und vorzugsweise unvoreingenommen zu untersuchen und eine Erklärung anzubieten. Im
Gegensatz dazu kann ein dokumentiertes und seriöses und von anderen bestätigtes Experiment die
Existenz eines Phänomens belegen und müsste dann zu einem Sinneswandel der wissenschaftlichen Gemeinde
führen.
(Zurück zum Inhalt)
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Star Wars: Episode II Trailer.
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Lucasfilm hat den ersten Trailer zu Episode II veröffentlicht. Nach dem ersten Ansturm sind die Server nun
wieder etwas weniger belastet. Starwars.com bietet den Trailer in drei Versionen an.
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Mission Erde: Stars zum Anfassen in Berlin.
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Die drei Hauptdarsteller der fünften Staffel von "Earth: Final Conflict" Von Flores (Agent Sandoval), Jayne
Heitmeyer (Renee Palmer) und Alan Van Sprang (Howlyn), gesellen sich am 6. April zum Mission Erde-Dinner. Neben
dem üblichen Chit-Chat werden auch Blooper aus allen fünf Jahren der Serie gezeigt. Außerdem gibt es eine
Ausstellung der in "Earth" verwendeten Props.
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Der Herr der Ringe: Ian McKellen bekommt SAG-Award.
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Ian McKellen wurde für seine Rolle des "Gandalf" in "Der Herr der Ringe" mit einem "Screen Actors Guild Award" in der
Kategorie bester Nebendarsteller ausgezeichnet berichtet "Variety".(phantastik.de, sf)
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Alien 5: Scott oder Cameron?
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Bis jetzt steht lediglich fest, dass Sigourney Weaver mitspielen wird. Sie hatte Ridley Scott, den Regisseur des
ersten Alien-Films, darum gebeten, bei diesem Teil wieder die Regie zu übernehmen. Scott selber sagte, dass er
das Projekt eventuell in Angriff nehmen würde. Er ist aber mit anderen Filmprojekten beschäftigt. Ebenfalls im
Gespräch ist James Cameron und seine Beteiligung am Film. (phantastik.de, sf)
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Terminator 3: SFX von Stan Winston.
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Der Macher der Effekte in "Terminator 2" und "AI - künstliche Intelligenz"wird auch beim dritten Teil der
Cyborg-Saga wieder dabei sein, dieses Mal verantwortlich für animatronische Effekte und Make-Up. In
"T3: Rise of the Machines", bei dem Jonathan Mostow Regie führen wird, wird es einen neuen weiblichen
Cyborg T-X geben, gespielt von Kristanna Loken, der andere Maschinen kontrollieren und unsichtbar werden
kann. (sf)
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Dark Angel: Finale von James Cameron.
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Valarie Rae Miller, die Original Cindy in der Serie "Dark Angel" spielt, erzählte Sci Fi Wire, dass James Cameron
eventuell seine Beteiligung an Dark Angel vertiefen will. Es könnte sein, dass er beim Staffelfinale Regie
führt. Cameron hatte sowohl die Serie entwickelt und den Pilotfilm geschrieben, als auch die Produktion
übernommen. (sf)
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Roswell: "Jim Valenti" hinter der Kamera.
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William Sadler, der den Sheriff Jim Valenti in der Serie Roswell spielt, sagte Sci Fi Wire, dass er bei einer der
kommenden Episoden Regie führen wird. Er hätte bereits seit der ersten Staffel, nachgefragt, ob er Regie
führen könnte. Seine Folge wird "Four Aliens and a Baby" heißen und wird von der Rückkehr der vierten
Außerirdischen, Tess, handeln. Ausgestrahlt wird sie vorraussichtlich am 14. Mai 2002. (sf)
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The Hulk: Beginn der Dreharbeiten.
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Gale Anne Hurd, die "The Hulk" produziert, sagte Sci Fi Wire, dass die Dreharbeiten am 18. März in Los Angeles
beginnen. Die Adaption der Marvel Comics kommt von Ang Lee, der schon bei "Crouching Tiger, Hidden Dragon"
und "Sinn und Sinnlichkeit" Regie geführt hat. Eine Sache die der Film nicht haben wird, ist Eric Bana in einem
riesigen, grünen Gummikostüm. "The Hulk" in dem Jennifer Connelly mitspielt, soll Juni 2003 in die Kinos
kommen. (sf)
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Phenomenon: Neu als Serie.
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ABC hat eine TV-Film-Nacherzählung des Kinofilms "Phenomenon" in Auftrag gegeben. Laut "Hollywood Reporter"
könnte dieser TV-Film bei Ratings-Erfolg als Pilotfilm zu einer TV-Serie dienen, die möglicherweise Anfang 2003
starten könnte. (phantastik.de, sf)
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Dune 2: Dreharbeiten beginnen.
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Die Dreharbeiten zur zweiten "Dune"-Miniserie beginnen nächsten Monat, und zwar in Prag. 'Aint It Cool'
berichtete, dass Susan Surandon wohl kurz davor steht für eine Rolle in "Dune 2" zu unterschreiben, nämlich
für die Rolle der Lady Jessica. Die neue Miniserie wird den zweiten und dritten teil der Saga verbinden.
"Dune: Children of Dune" wird dann Anfang des nächsten Jahres zu sehen sein. (bl)
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Neue Filmprojekte: "Brain Wave" und "Child's Play".
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Radar Pictures hat eine Verfilmungsoption an der SF-Story "Brain Wave" von Poul Anderson erworben. Die Story
dreht sich um ein komisches Phänomen, welches die drastische Reduzierung von Intelligenz auf der Erde zur Folge
hat. Radar Pictures hat außerdem die Option auf einer Verfilmung von William Tenns Horror-Story "Child's Play"
erworben. Laut "Variety" dreht sich diese Story um einen Mann, der durch einen Fehler ein Weihnachtsgeschenk
aus einer 500 Jahre entfernten Zukunft erhält... (phantastik.de, sf)
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