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12. April 2002 - Ausgabe 95 - "Janie's got a gun."
Pistol Opera
Keine Sorge, dieses ist immer noch das Corona Magazine und nicht der Waffenkatalog der Bundeswehr. "Pistol Opera"
war ein japanischer Film, den Klaus Michels, Roland Austinat und ich in Brüssel bei einem Filmfestival gesehen
haben, aber mehr dazu später. Roland Austinat hat nämlich einen ausführlichen und nichts auslassenden Artikel über
unser Erlebnis in Belgien verfasst.
Inzwischen ist Frühling und die Zeit der nächsten Convention naht. Deshalb wird das nächste Corona Magazine auch erst
in fünf Wochen erscheinen, am 17. Mai nach der Fedcon 10. Mit einer ausführlichen
Berichterstattung. Somit hätten wir wieder etliche Rubriken für die nächste Ausgabe in trockenen Tüchern.
Einen kleinen Vorgeschmack auf hochkarätige Gäste bekommen wir schon diesen Monat: Patrick Stewart wird in Hamburg
erwartet - mehr dazu im trekBEAT.
Wie immer mache ich es recht kurz und überlasse Sie jetzt gerne der neuen Ausgabe. Ich hoffe für jeden ist etwas Interessantes
dabei. Sollten Sie Anregungen haben, oder Fragen, eine mail an kreuzfeuer@sf-radio.de
genügt.
Viel Spaß beim Lesen!
Ihre Berit Lempe
Stellv. Chefredakteur
Pfadfinder
1. BIFFF: Brüsseler Fantasy, SF & Thriller Filmfestival
2. Im Kino: Time Machine
3. Kolumne: Die Enterprise & das Alibi aus der Zukunft
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Von Flores & Jayne Heitmeyer
6. Kreuzfeuer
7. Rating Report
8. Lesezeichen: Jenseits des Happy Ends / SF 2002
9. Episodenlogbuch: Enterprise
10. Im Kino: Ice Age
11. Perry Rhodan: Die Gastautoren
12. Jeremiah
13. Episodenlogbuch: Farscape
14. Wissenschaft: Das Vakuum
15. Subspace Link
Real Fiction: Corona Magazine auf dem 20. BIFFF – so viele Filme, so wenig Zeit
Was hat Belgien mit Science Fiction gemein? Auf Pralinen kommen Sie vielleicht noch, genau, auch auf
unverzichtbare Leckereien wie Bier, Pommes und Waffeln – und dann war da ja noch das Atomium. Hey, das
klingt sogar futuristisch. Doch nicht dort, sondern in vielen Kinos der Stadt und der Umgebung findet
jährlich das "Brussels International Festival of Fantasy, Thriller and Science-Fiction
Film" statt, gnädigerweise hochoffiziell BIFFF abgekürzt. In diesem Jahr feierte das
Festival vom 15. bis 30. März sein 20. Jubiläum. Zu den diesjährigen Jury-Mitgliedern,
die den besten Film kürten, gehörten Hollywood-Helden wie Christopher Lee und Robert Englund
und Kult-Regisseur Shinya Tsukamoto. Und dann gab es da noch eine Jury, die zum zweiten Mal den
Nexus-Award für das beste Fantasy-PC- und Videospiel küren durfte – darunter ein gewisser
Roland Austinat für das deutsche Corona Magazine.
Das BIFFF steht natürlich auch für 16 Tage Kult und bizarre Unterhaltung. Fantasy-Fans
dürfen sich ihrer Filmleidenschaft in über 100 Filmen aus rund 20 Ländern hingeben.
Filme, die eine ganz eigene Art von Unterhaltung bieten, die man nicht in jedem Kino um die Ecke zu sehen
bekommt. Auch nicht im nächsten Multiplex der nächstgrößeren Stadt. Filme mit
Titeln wie "He Died with a Falafel in his Hand" oder "La comtesse perverse".
Nur höchst vereinzelt Hollywood-Mainstream wie "E.T." oder "Ghosts of
Mars". Ich war zwei viel zu kurze Tage vor Ort und durfte dort endlich einmal den Corona-Kollegen
Klaus Michels und Berit Lempe Auge in Auge gegenüber stehen – München ist bei der deutlich
nordisch orientierten Redakteursgemeinde eher selten der zentrale Treffpunkt. Doch diese zwei Tage reichten
aus, uns von Stimmung und Vielfalt des Festivals mitreißen zu lassen. Oder würden Sie an einem
Samstag Abend freiwillig in einen doch eher esoterischen japanischen Streifen namens "Pistol Opera"
gehen (womit der Titel dieses Corona Magazines auch geklärt wäre)? Drehen wir die Uhr 24 Stunden
zurück.
Politisch Interessierte wissen: In Brüssel befindet sich je ein EU- und ein NATO-Hauptquartier. Daran
wurde ich erinnert, als mich gegen halb elf abends ein Fahrkartenautomat in allen wichtigen EU-Sprachen in
den Katakomben des Brüsseler Flughafens begrüßte. Feine Sache, das, wenn nicht ein
kleines Problem geblieben wäre: Die gewünschte Paycard ist noch nicht wirklich Zahlungsmittel
in allen Ländern Europas. Ähnlich ratlos war auch der nette Herr aus dem Kongo, der mit seinem
großen Koffer eine etwas weitere Anreise hinter sich hatte. Wir verbündeten uns gegen die
Mächte der Zahlungsunfähigkeit und stapften zum Zug herab, in dem man, so der Zugführer,
natürlich auch bar in Euro zahlen könne. Nein, mit Dollar – scheinbar offizielles Zahlungsmittel im
Kongo – leider nicht. Zwei bezahlte Fahrkarten und eine kurze Reise später dann die Herausforderung,
den Weg vom Hauptbahnhof zum Sleep Well Hotel zu finden. Menschenleere Straßen, kein Hotel. Ein
um Hilfe gefragter Barkeeper, der gerade seine Tür abschließen wollte, war dann doch etwas
besorgt, in welche Vierteln ich zu welcher Zeit unterwegs sei und führte mich persönlich zum Ziel.
Nette Leute, diese Belgier.
Tags drauf trudelten gegen halb elf morgens doch noch Klaus und Berit ein – die sich, "damit wir
pünktlich da sind", schon vor dem Morgengrauen auf den Weg gemacht hatten. Zwei Probleme:
Es gab keine weiteren Zimmer für die folgende Nacht und das tags zuvor angemahnte Aus- und wieder
Einchecken ins Hotel schien wörtlich gemeint zu sein: Um Punkt elf Uhr schlossen sich alle Zimmer-
und Etagentüren, der Aufzug wurde deaktiviert und erst gegen 16 Uhr wieder in Betrieb genommen.
Angeblich aus Sicherheits- und Reinigungsgründen, doch hier meine Vermutung: Das Hotel verschwindet
für diese Zeit in einer Paralleldimension, in der sämtliche Zimmer erneut vermietet werden. Um nicht
mit in diese gezogen zu werden, suchten wir ein Café, um in Ruhe zu brunchen – in Brüssel kein einfaches
Unterfangen. Ähnlich schwierig: Die Suche nach den "Halles des Schaerbeek", in denen eine
große PC-Netzwerkparty und die Nexus-Verleihung stattfinden sollte. Mit etwas Hilfe von Manuel Hernandez,
einem der guten Geister des Organisationsteams, kamen wir dann doch an dem BIFFF-Hauptveranstaltungsort in
der "Passage 44" an. Unser Umweg-Fußmarsch bei herrlichem Sonnenschein lässt
sich dabei etwa so beschreiben, als bewege sich der Minutenzeiger eine Uhr von 12 auf 1. Gegen den Uhrzeigersinn.
In der Passage 44 ist bereits der 15. Internationale Body-Painting-Wettbewerb mit wahrlich fantastisch
geschmückten Modellen in vollem Gange. Menschenmassen drängen sich durch das
rauchgeschwängerte Foyer der Passage, wir fahren mit Manuel weiter zur großen LAN-Party, zu der
sich 300 (vereinzelte) Spielerinnen und Spieler in besagter Schaerbeek-Halle versammelt haben. Ein sagenhafter
Anblick: Hunderte von Menschen, mit Kopfhörern höchst aufmerksam vor ihren Monitoren sitzend,
dazu mildes Stimmengemurmel und gedämpftes Licht – von der Galerie am ehesten mit dem
NASA-Kontrollzentrum kurz vor einem Shuttle-Start vergleichbar. Das ganze Wochenende über spielen
die Teilnehmer PC-Ego-Shooter wie "Counterstrike", "Quake 3 Arena", "Command
& Conquer: Renegade", aber auch den Strategie-Klassiker "Starcraft: Brood War", aus Spaß
an der Freude, aber auch, um Preise zu gewinnen. Clans aus ganz Europa, von Deutschland bis nach Spanien, sind
dafür angereist. Selbst im Chill-out-Raum gab's keine Ruhe: Mehrere Xbox-Videospieldisplays warten auf
willige Spieler.
Weiter geht's ins Crowne Plaza Hotel, wo Manuel uns nach kurzer Rücksprache mit seinem nicht minder
freundlichen Kollegen Thibaut Dopchie, der in der Festival-Kommandozentrale alle Fäden in der Hand hält,
ein Zimmer für drei Personen für diese Nacht verschafft. Wir dürfen auch einen Blick auf die zwei
Nexus-Preise werfen: handfeste, schwere Emaille-Arbeiten nach Zeichungen von H.R. Giger angefertigt. Schon einen
Tag vor der offiziellen Bekanntgabe der Gewinner verrät uns Manuel begeistert: "Der Nexus für das
beste PC-Spiel geht an Biowares Rollenspiel "Baldur's Gate 2: Throne of Baal", der für das beste
Videospiel an Capcoms Horror-Action-Titel "Devil May Cry"."
Kurze Verschnaufpause im Hotelzimmer, um die bisherigen Eindrücke zu verarbeiten und um aus dem dicken
Festivalkatalog den Film des heutigen Abends auszusuchen. Hmm. "Avalon", eine polnisch-japanische
Coproduktion? Oder besser "Pistol Opera" des Japaners Seijun Suzuki, ein Remake seines eigenen
Streifens "Branded to Kill", dem selbst Quentin Tarantino, John Woo und Jim Jarmush in ihren
Werken huldigen? Suzuki wird im Katalog als "godfather of pulp thriller cinema" geführt
– damit steht unsere Entscheidung. Auf also ins Kino Nova, das mit dem Charme eines indirekt beleuchteten
Atombunkers lockt. Worte können nicht beschreiben, was uns dort auf der Leinwand erwartet. Wollte
man "Pistol Opera" bizarr nennen, wäre das in etwa so, als bezeichnete man Jack the Ripper
als einen charmanten Kavalier. Schlecht ist der Film nicht. Auf keinen Fall. Nur anders. Ganz anders als alles, was
wir in unserem bisherigen Leben gesehen haben. Dazu kommt: Die Story um eine Killer-Organisation, in der eine
äußerst gut aussehende Scharfschützin namens Stray Cat Verräter in den eigenen Reihen
umbringen muss, hört nach einer von gut zwei Stunden auf. Es folgen wild geschnittene, mit seltsamen
Reggae- und Easy-Listening-Klängen unterlegte Traumsequenzen. Oder ist das alles gar kein Traum?
Noch am nächsten Tag reden wir über dieses Erlebnis. Und darüber, dass wir nach dem Film
noch nicht hätten gehen sollen. Denn tief in der Nacht verwandelt sich das Nova in ein "laboratory
of bad taste and euro babes" – zu gut Deutsch: Jetzt laufen hier schräge Mischungen aus Vampir-
und Sexfilmen aus den 60er und 70er Jahren. Doch wir suchen wieder einmal nach einer Kneipe, in der wir noch
über "Pistol Opera" diskutieren können und enden einmal mehr in der "Passage
44". Bei einem Bier im Plastikbecher für eine Handvoll Euro begegnet uns Manuel: Er hat sich
"Avalon" angesehen und ist hellauf begeistert. "Pistol Opera"? Ja, den kennt er auch,
das ist wirklich etwas ganz besonderes.
Sonntagmorgen. Regen in Brüssel. Nach dem Frühstück die erneute Suche nach einem Café,
wie üblich vergebens. Durch das leicht abbruchreife Viertel um das Crown Plaza und den botanischen
Garten machen wir einen erneuten Abstecher zur LAN-Party. Dort erwartet uns eine etwas müdere
Grundstimmung als am Vortag. Einige Spieler haben bereits den Heimweg angetreten, doch die meisten
sitzen so konzentriert wie möglich vor den Monitoren. Zurück zur Passage 44, denn dort startet
das "Défilé Insolite" – eine "Unusual Fashion Show", in der Modedesign-Studenten
des Brüsseler Bischoffsheim Instituts in ihrem zweiten Jahr Kreationen rund um das Thema
"Dachboden" präsentieren. Einfach unglaublich, was das begeisterte Auditorium zu sehen
bekommt: Menschliche Sessel, ein Bild, das plötzlich lebendig wird, Monster auf Stelzen, Marionetten,
und, und, und: Diese Modenschau der etwas anderen Art ist noch vor "Pistol Opera" der
Höhepunkt unseres BIFFF-Besuches. Langsam ruft dann schon die Autobahn und der Flughafen
– wir verabschieden uns von Manuel und Thibaut, die bedauern, dass wir zur Nexus-Verleihung am Abend
schon außer Landes sind, sich aber auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen.
Wir merken uns: Zwei Tage sind einfach viel zu kurz. Vom 4. Internationalen Festival der
Fantasy-Bücher haben wir ebenso wenig mitbekommen, wie vom Ball der Vampire oder den 99
übrigen Kinofilmen. Auch "Dog Soldiers" von Neil Marshall, Gewinner des goldenen
Raben für den besten Film, ging leider an uns vorüber. Doch für uns steht fest:
Das Corona Magazine ist auch im nächsten Jahr wieder in Brüssel mit dabei. Wie sieht's
mit Ihnen aus? Vielleicht macht Ihnen die Festival-Homepage schon etwas Appetit: Auf www.bifff.org finden
Sie sämtliche Preisträger dieses Jahres, ein mit rund 32 MByte nicht gerade kleines Doku-Video
und natürlich jede Menge Fotos, etwa von Body-Painting-Wettbewerb oder der unglaublichen
Fashion Show. Viel Spaß beim Stöbern!
Link zum Thema:
http://www.bifff.org/
(Zurück zum Inhalt)
Die Zeit der Remakes alter Klassiker ist in vollem Gange. So versuchte sich Dreamworks auch an einer
Neuauflage des H.G. Wells Klassikers "Die Zeitmaschine", der erstmals 1895 veröffentlicht
und 1960 von George Pal für das Kinopublikum in Szene gesetzt wurde.
Pal lehnte sich dabei an die Romanvorlage an, nahm sich aber für seine Version einige Freiheiten heraus,
indem er das aktuelle Thema der atomaren Bedrohung einbaute und den anspruchsvoll theoretisierenden Wells
stimmungsvoll in eine leicht verdauliche Kost für das Publikum der 60er verwandelte.
Dreamworks war die Pläne für "The Time Machine" (In der deutschen Fassung verzichtete
man auf eine Übersetzung des Titels) schon mehrfach angegangen und hatte sie wieder verworfen. Diesmal
hoffte man unter der Regie von Simon Wells (Urenkel des großen H.G.), der zuvor schon Regie bei den
Dreamworks-Animationsfilmen "Balto" und "Der Prinz von Ägypten" führte
und dem Drehbuch von John Logan (Gladiator), auf dem richtigen Wege zu sein.
Zuerst einmal verlegte man die Handlung aus dem viktorianischen London in das New York der Jahrhundertwende.
Der im Roman namenlose Zeitreisende wurde Alexander Hartdegen (Guy Pearce) getauft und bekam anstelle einer
auf Pioniergeist und Neugier beruhenden Motivation den Kummer über seine bei einem Überfall
ums Leben gekommene Liebe Emma (Sienna Guillory) als Antrieb für den Bau seiner Zeitmaschine verpasst.
Vier Jahre nach dem Unglück vollendet Alexander sein Werk und unternimmt einen Trip in die Vergangenheit,
um das Schicksal zum Guten zu wenden. Aber es kommt anders als erwartet. Kaum vor dem tödlichen Schuss
in Sicherheit gebracht, fällt Emma einer führerlosen Dampfkutsche zum Opfer. Aus unnachvollziehbaren
Gründen überzeugt von der Aussichtslosigkeit eines weiteren Versuchs begibt sich Hartdegen auf die
Reise in die Zukunft, wo er sich eine Antwort auf die Frage nach der Unausweichlichkeit des Schicksals erhofft.
Als tricktechnisches Schmankerl kann man die eindrucksvolle Darstellung der Zeitreise bezeichnen. Auch das
Design der Zeitmaschine fand ich sehr ansprechend. Diesem wunderschönen Ding aus Messing und Glas
kauft man seine Fähigkeiten wirklich ab.
Schon im Jahre 2030 hält Alexander wieder an und sucht Informationen in einem High Tech Museum, wo
er auf ein virtuelles Auskunftssystem namens Vox (Orlando Jones) trifft, das zwar Hartdegens Namen und auch
dessen wissenschaftliche Theorien kennt, aber die Möglichkeit von Zeitreisen an sich verneint.
Ganz am Rande wird auch die neueste Bedrohung der Welt (Atomkrieg ist out !) präsentiert. Der Mensch
baut einen gigantischen Freizeitpark auf dem Mond ! Dafür notwendige Sprengungen lassen den
Erdtrabanten sieben Jahre später zerbersten und die katastrophalen Folgen veranlassen den Zeitreisenden
erneut zu einem Zwischenstop. Das eben noch erblühte New York liegt nun in Schutt und Asche,
Mondtrümmer regnen herab und Polizeitrupps evakuieren umherirrende Menschen.
Nur die Weiterfahrt rettet Alex vor dem sicheren Tod.
Von Explosionen durchgeschüttelt, verliert er das Bewusstsein und lässt das Zeitgefährt mit
Höchstgeschwingikeit dahinjagen. In eine leuchtende Kugel gehüllt, gleitet die Maschine lautlos
durch die Jahrtausende, wird von wogenden Hügeln und eiszeitlichen Gletschern wie ein ruhender Fels
im Meer umspült und erlebt einen neuen Sonnenaufgang der Welt.
Also, ihr Wissenschaftler, falls ihr das Zeitreisen einmal wirklich erfinden solltet, will ich, dass es genauso
schön ist, wie in diesen großartigen Szenen.
Leider ist der Höhepunkt des Films somit auch erreicht, denn die nachfolgende Story sackt sowohl in
Bezug auf Spannung als auch Originalität in die Bedeutungslosigkeit ab. Hatte ich schon in der ersten
Hälfte mit der oberflächlichen Erzählweise zu kämpfen, gelang es mir nun kaum noch
in die Handlung und ihre Charaktere einzutauchen.
Alexander erwacht im Jahre 802701 in der Hütte von Mara (Samantha Mumba) und deren Sohn Kalen
(Omero Mumba). Sie gehören zum Volk der Eloi, die entgegen der kindlich verspielten Vorlage in
Wells' Roman eine einfache Kultur entwickelt haben. Mara spricht sogar perfektes englisch. Sie nennt es
"Steinsprache", erlernt aus Schrifttafeln, Gravuren und Strassenschildern aus den
Überbleibseln des alten New York.
Somit ist das Kommunikationsproblem in ferner Zukunft rasch geklärt. Mara führt Alexander zu
einer Totenkultstätte der Eloi und dem nahegelegenen Fundort der Zeitmaschine. Dort wird das
pazifistische Volk von den menschenfressenden Morlocks überfallen, die unter anderem auch Mara
gefangennehmen und in ihre unterirdische Welt entführen. Das wohlige Gruseln, das sich meinerseits
zumindest beim Lesen des Romans und dem Betrachten der George Pal Verfilmung einstellte, blieb hier leider
aus. Viel zu hastig erzählt und mit actionlastiger Wendung nimmt die Story ihren oberflächlichen Lauf.
Unfähig, die restlichen Eloi zum Kampf zu überreden, klettert Hartdegen in die Katakomben der alten
Stadt hinab, in denen er den auch nach 800000 Jahren immer noch funktionierenden Vox findet. Kurz erklärt
ihm dieser den Grund für die Spaltung der menschlichen Rasse in Morlocks und Eloi, schon geht’s weiter
in den sprichwörtlichen Abgrund, wo es zu einem Smalltalk zwischen Hartdegen und dem Ober – Morlock
(Jeremy Irons) kommt. Spätestens hier wollte mir ein Seufzer entfahren, denn zu sehr inszeniert wirkt diese
Figur, nur dazu gedacht, nochmal die Schicksalsdiskussion zum Abschluss zu bringen. Das erheblich an einen
Comic-Bösewicht erinnernde mentale Überwesen steht mit den Jägern seiner Rasse telepathisch
in Verbindung und kann sich auch in Alexanders Gedanken einklinken.
So lässt sich ohne zusätzliche Verschwendung von Dialogen sofort zur Sache kommen. Dennoch gipfelt
diese Konfrontation lediglich in einem Faustkampf, der Böse zerfällt dank Zeitreise zu Staub und unser
Held schießt dahin in die Dämmerung der Welt. Hier findet er sich in einer von Morlocks
bevölkerten Wüste wieder und beschließt, die Rückkehr zu Mara, befreit diese und
zerstört die unterirdische Welt der Menschenfresser, indem er seine Zeitmaschine zur Explosion bringt und sich
so den Rückweg in seine Zeit abschneidet.
Eine schöne Idee ist die Schlusszene, eine effektvolle Überblendung zwischen Alexanders Labor nach
seiner Abreise im Jahre 1900 und der fernen Zukunft. Das und die wenigen Sehenswürdigkeiten des Films retten
meine Meinung über das misslungene Remake aber nicht. So bleibt mir nur zu vermuten, dass die
Schwächen der Produktion aus den anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Drehbuch (Änderungen
mussten nachgedreht werden) resultieren. Auch wurde zuvor von offiziellen Quellen verlautet, dass der Regisseur
Simon Wells aus Krankheitsgründen nicht bis zum Ende der Dreharbeiten am Set bleiben konnte.
Für mich als Fan bleibt zum Trost die immer noch sehenswerte Ur–Version und die Hoffnung auf einen neuen
Versuch in einer fernen Zukunft....
(Zurück zum Inhalt)
Wer ist der ominöse Mann im Hintergrund?
Sollte jemand unter Euch nicht wissen, von wem ich rede, sei es kurz erklärt: In einem klitzekleinen
Mini-Arc der neuen Berman-Serie "Enterprise" taucht in insgesamt drei Folgen (vier, wenn man
den Pilotfilm doppelt zählt) ein mysteriöser Mann aus der Zukunft auf. Er unterstützt eine
Rasse namens "Suliban", die aus irgendeinem Grund das klingonische Imperium vernichten
woll(t)en und zieht irgendwelche Fäden, von denen keiner so genau weiß, was an ihnen alles
so hängt.
Spätestens seit der Meldung im trekBEAT wissen wir, was der gesunde Menschenverstand uns schon
seit langem vermuten ließ: Die letzte Enterprise-Episode der ersten Staffel wird mit einem Cliffhanger
enden und Mr. Future Guy wird darin auftauchen.
Das Rätsel ist groß und die Fragen sind bang: Was will der Mann, der da so schemenhaft auf
einem Podest vor den genmanipulierten Soja..sorry: Suliban steht und geheimnisvolle Anweisungen erteilt?
Auf wessen Geheiß handelt er? Haben Berman und Braga jetzt tatsächlich den Arc entdeckt?
Haben sie erneut von JMS und Babylon5 geklaut und träumt Archer demnächst von T´Pol,
die einen Raben auf der Schulter sitzen hat? Wir wissen es nicht... und soll ich Euch etwas verraten?
Ich bin davon überzeugt, unsere B&Bs wissen das auch nicht.
Sie haben keinen Schimmer. Null Ahnung. Nix wissen, klar?
Dieser Mann, der da steht und so tut, als sei er hochgefährlich, weil unglaublich detailliert konzipiert,
informiert und transpiriert, ist nichts anderes als eine Erklärung. Eine Entschuldigung. Eine Hintertür.
Mr. Future Guy ist ein Alibi, mehr nicht. Ein Alibi für all die Dinge, die noch passieren werden in den
nächsten Jahren an Bord der Enterprise NX-01, dem ersten Schiff dieses Namens in der Sternenflotte.
Denn leider, leider, leider gibt es da ja diese Serie aus den 60ern des 20. Jahrhunderts. Sie, deren Erfolg und
Namen man gerne für eigene Werbezwecke in Anspruch nehmen mag, aber ansonsten nicht kennt,
nicht mag, nicht für wichtig hält, hat allerdings in 79 Episoden einiges an "Star
Trek"-Historie vorgegeben. Und dass es tatsächlich noch einige Fans gibt, die sich an diese
Vorgaben erinnern, haben B&B schmerzhaft erfahren müssen, als sie "First Contact"
(den Film, nicht die TNG-Episode) drehten. Oder als die Eugenischen Kriege in einem Gespräch auf
Deep Space Nine plötzlich zweihundert Jahre in die Zukunft sprangen. Oder als die Voyager
plötzlich in den 90er Jahren über den USA schwebte. Diese Fans fordern Erklärungen.
Jedes Mal und immer wieder.
Lästig, so was.
Jetzt hatte George Luca..sorry: Rick Berman ja diese unglaublich originelle Idee eines Prequels. Anstatt mit
einem neuen Schiff im 25. Jahrhundert loszudüsen – was wirklich ungemein langweilig geworden
wäre, würde man meinen – düsen wir im 22. Jahrhundert durch das Universum. Damit
wir "Star Trek"-Fans aber nicht zu sehr unter Klischeelosigkeit leiden, wird eine vollbusige
Sexbombe auf die Brücke gepackt, die sich gut als Domina eignen würde – hat bei Seven of
Nine ja auch blendend funktioniert.
Weil immer mehr Mädels die Scifi für sich entdecken, packen wir mit Charles Tucker auch noch
eine Rolle mit an Bord, dessen Schauspieler aus der Baywatch-Akademie im vorletzten Jahr herausgeflogen
sein könnte und perfekt ist die hormonelle Bindung an die Serie.
Weil nur Klingonen, Andorianer und Vulkanier aber vielleicht doch ein wenig zu wenig Aliens sein
könnten, packen B&B auch noch kurz einige Ferengi, Romulaner und Betazoiden.. ach nee: Geht ja
gar nicht. Ferengis trifft die Sternenflotte ja das erste Mal im "Star Trek"-Universum im
24. Jahrhundert und auf die Romulaner schlappe 80 Jahre früher – nachdem man einen riesigen Krieg
gegen sie führen musste. – Der dürfte übrigens in das 5. Jahr der neuen Serie platzen,
wenn man der Geschichtsschreibung glauben mag.
Nun könnten Romulaner, Ferengi und all die anderen netten und bekannten Gesichter aber vielleicht
einmal die dramaturgische Rettung für die Serie bedeuten, - wer weiß? Dann müsste es
einen Weg geben, diese Rassen dennoch einbauen zu können. Zudem könnte ein Autor einer
Enterprise-Episode einmal übersehen, dass in der Classic-Episode XY klar gesagt wird, dass es jenes
und dieses noch gar nicht gibt, und jenes und dieses in seine Episode mit einbauen... was sollen B&B denn
da machen? Wie sollen sie reagieren?
Gut, - es wäre ihnen egal, aber das können sie schlecht sagen, oder?
Vor diesem Dilemma stehend, schnippte meiner Vermutung nach einer der beiden Bs mit dem Finger und
es war die Idee vom mysteriösen Mann aus der Zukunft geboren. Ihm kann man getrost jeden
Kontinuitätsbruch anlasten, schließlich vermag er die Zeitlinie nahezu höchstempfindlich
zu stören und zu sabotieren!
Unser Future Guy! Er ist es. Das Alibi! Perfekt.
Wir haben April 2002 und sollte alles gut (d.h. besser als jetzt, man sehe sich den Rating Report an!)
für Enterprise laufen, dann wird im Mai 2007 auch diese Serie ihr Ende finden.. wenn man den Gesetzen
der "Star Trek"-Seriendauer denn trauen mag. Ich gehe jetzt und hier und heute eine Wette um
einen Kasten Gerstensaft Eurer Wahl ein, dass der Zuschauer in den ganzen fünf Jahren nie erfahren
wird, wer Mr. Mysterie wirklich ist. In der letzten Episode, wo sicherlich der Möchtegern-Arc mit
der ganzen Serie beendet werden wird – passt auch gut: Schließlich ist das Zeitreise-Element schon
drin enthalten! -, verschwindet Meister Zukunft zum Schluss und das Rätsel wird für immer
eines bleiben. Ich höre Archer schon sagen "Vielleicht ist es gut, wenn wir manches aus der
Zukunft nicht erfahren." Huaaa! Mich schaudert's!
Warum sollten sich B&B aber auch die Mühe machen, eine Erklärung für den armen
schemenhaften Tropf aus der Zukunft zu finden? – Er ist doch eh nur ein Alibi.
Wetten, dass...?
(Zurück zum Inhalt)
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Patrick Stewart in Deutschland – Autogrammstunde in Hamburg.
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Alle Fans von 'Star Trek – The Next Generation' können sich freuen. Paramount Home Entertainment holt
den Captain der Enterprise für eine Autogrammstunde nach Hamburg. Für die ganz harten Fans, die sich keine
Minute von Patrick Stewart entgehen lassen möchten hier der Zeitplan:
Ankunft in Hamburg vor dem Hotel Vier Jahreszeiten am 17. April um 18.30. Es wird geplant, dem Captain einen
'großen Bahnhof' zu bereiten, damit er sieht, wie viele Fans er in Deutschland hat. Vielleicht kommt er dann sogar
mal auf eine deutsche Convention?
Am 18. April um 14.00 Uhr gibt Patrick Stewart eine Autogrammstunde bei Saturn Hansa in der
Mönckebergstraße. Dort heißt es natürlich – 'Der frühe Vogel fängt den Wurm', da bisher nicht bekannt ist, wie
lange Patrick im Endeffekt signieren wird.
Diese Promotion wird von Paramount sehr aufwendig innerhalb von Europa betrieben. Weitere Termine gibt es
in Großbritannien, den Niederlanden und in Frankreich.
Ein besonderes Schmankerl für die Fans gibt es auf www.trekaufdvd.de.
Dort wird ein exklusiver Star-Treff mit dem Captain der Enterprise verlost. (sd)
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Starfleet Command III kommt.
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Activision hat bekannt gegeben, dass es ein weiteres Spiel in der "Starfleet Command Combat"-Serie
plant, die von Interplay herausgebracht wurde, bis die Lizenzen sich verlagerten. Die vorigen Spiele fanden in
der Kirk- Ära statt und erlaubten es dem Spieler, die Enterprise- A, die Reliant und andere Schiffe aus
dieser Zeit zu befehligen.
"Starfleet Command III" wird laut Activion in der Zeit der "The Next Generation" spielen.
TrekWebs eigene Quellen haben preis gegeben, dass das Spiel sogar zu dem kommenden Trek Film "Nemesis"
in Verbindung stehen soll.
"Die Starfleet Command Spiele fangen den Geist und den Stil von Star Trek ein, in dem sie eine
großflächige, Schiff-zu-Schiff- Kampf Szenarien ermöglichen," sagte Larry Goldberg,
ausführender Vizepräsident von Activision Worldwide Studios. "Star Trek Starfleet Command III
erschafft die legendäre Serie neu, in dem es sie in das "Star Trek: The Next Generation"-Universum
bringt und dazu neue leistungsstarke Schiffsausstattung einführt, mehr in-depth Missionen und ein
stromlinienförmiges Interface."
Die Presse-Veröffentlichung fährt mit Details über das Spiel fort:
"Ähnlich den vorigen Versionen von SFC wird auch bei "Starfleet Command III" die Funktion
vorhanden sein, sein Schiff zu optimieren und die Leistung für Manöver anderweitig einzusetzen, so
etwa für Hit-and-Run- Manöver, Täuschungsmanöver oder direkte Angriffe. Jedoch wird Starfleet
Command III diesen Prozess vereinfachen, in dem ein neues Interface für das System Management
eingeführt wird, der das "Mikromanagement" auf die Raumschiffkontrolle zurücksetzt und so
kann sich der Spieler ganz auf den Kampf konzentrieren. Zusätzlich können die Spieler zum ersten Mal
in einem Star Trek-Spiel die Waffen des Schiffes, die Schilde, den Antrieb und andere Funktionen entscheidend
anpassen. Wenn ein Spieler vorankommt, kann er sich bessere Phaser und Disruptoren aneignen, sowie bessere
Schilde. Es können auch spezielle Waffen erworben werden. "Starfleet Command III" bricht auch
Grenzen des Genre, in dem Rollenspiel-Elemente in das Erlebnis miteingebunden werden. Über den Zeitraum
des Spieles, werden die Offiziere, die unter dem Kommando des Spielers stehen, Erfahrung sammeln und sich
einzigartige Fähigkeiten aneignen, die die Effizienz des Schiff im Ganzen verbessern und größere
Angriffsmanöver erlauben. Die Spieler können auch neue und erfahrene Offiziere anheuern, die die
Effizienz des Schiffes weiter erhöhen." (fs)
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"Future Guy" im Enterprise-Staffel-Finale.
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Achtung: Es folgen Informationen zu einer noch nicht im deutschen Fernsehen veröffentlichten
Enterprise-Episode!
Wenn "Enterprise" seine erste Staffel mit der Episode "Shockwave" beendet, kehrt einer der
mysteriösesten Charaktere der Serie noch einmal zurück.
James Horan, der die humanoide Gestalt, die unter den Fans "Future Guy" genannt wird, spielt, wird im
ersten Staffelfinale in seiner Rolle zurückkehren, berichtet die offizielle Webseite des Schauspielers.
Der Charakter, der seine Befehle aus einer entfernten Zukunft durch eine temporale Helix in die Gegenwart gibt,
tauchte zum ersten mal im Pilotfilm "Broken Bow" auf. Später konnte man ihn kurz in "Cold
Front" sehen. Obwohl die Zuschauer nie viel von Future Guy sehen konnten, versicherte John Fleck, der den
Suliban Silik spielte, den Zuschauern, dass Horan irgendwo dort draußen ist.
"Es gibt einen Schauspieler dort draußen," erzählte Fleck Star Trek Monthly. "Das
erste Mal, im Pilotfilm, sprach der Schauspieler und hatte einen Dialog. Das zweite Mal war es nur ein Stand-in
und er stand einfach nur da, während jemand anderes auf dem Set seine Zeilen las, weil er den Dialog nicht
lesen konnte. Man sieht nicht, ob sich seine Lippen bewegen. Sie sind in ein Star Trek-artiges Outfit gekleidet,
[aber] sie sind einfach sie selbst, weil sie wissen, dass wir ihr Gesicht nicht zu sehen bekommen."
Executive Producer Brannon Braga erzählte Fans auf der Pasadena Grand Slam Convention im letzten Monat,
dass "Shockwave" die Geschichte um den Temporalen Kalten Krieg weiterentwickeln würde. Zu der
Zeit des Interviews mit Star Trek Monthly wurde Fleck allerdings noch nicht von Paramount gebeten, zu
"Enterprise" zurückzukehren.
"Ich warte nur darauf, wenn man mir sagt, wann und ob sie mich brauchen. Ich habe keine Ahnung, ob, wann
oder wie die nächste Episode aussehen wird. Ich nehme nur an, basierend auf dem Skript [von 'Cold Front'],
dass es eine Möglichkeit gibt, dass der Charakter zurückkehren kann." (mr)
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Bad Guys auf der HanseTrek.
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Die HanseTrek macht ernst und präsentiert wenige Tage nach der letzten Ankündigung weitere Gäste:
Marc Alaimo (ST:DS9 Gul Dukat), Jeffrey Combs (ST:DS9 Weyoun) und Casey Biggs (ST:DS9 Gul Damar) sind im November
im Hamburg.
Damit hat die Con, die vom 22 bis 24.11.2002 in Hamburg stattfindet, bereits ein halbes Jahr vorher sechs
Gäste angekündigt.
Highlight: Die "Bad Guys", wie sie genannt werden, zeigen auf der Hansetrek exklusiv ihre
legendäre Show "What Shakespeare leaves behind" zum ersten Mal in Deutschland. Die sicherlich
lohnende Aufführung ist für einen geringen Aufpreis von 10 Euro zu sehen.
Die Drei-Tageskarten sind noch bis Ende April zum Preis von 95 Euro zu haben. Danach kostet der Eintritt
für das komplette Wochenende 110 Euro. (fs)
Links zum Thema:
http://www.hansetrek.de
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Rick Berman sehr zufrieden mit "Nemesis".
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Rick Berman nahm sich kürzlich von den Dreharbeiten des zehnten Star Trek-Kinofilms eine Auszeit, um zu
berichten, wie die Arbeit vorangeht.
"Ich bin von der Großartigkeit der Aufnahmen überwältigt. Wir bekommen
außergewöhnliches Material," erzählte er Ian Spelling von Star Trek Monthly. "Er
sieht wie ein gewaltiger Film aus. Und es wird der gruseligste Film, den wir je gemacht haben. Es gibt einige
Momente echten Terrors, den wir nie zuvor in Star Trek gesehen haben."
Der Executive Producer erzählte daraufhin etwas über die neuen Schauspieler in diesem Film. "Tom
Hardy ist außergewöhnlich. Ich denke, wir können mit Stolz behaupten, dass wir ihn hatten, bevor
er ein großer Filmstar wurde," sagte er. "Und Ron Perlman zeigt die gleiche Art unglaublicher
Performance, die er immer zeigt. Diese Jungs spielen ihre Rollen mit unglaublichen Kostümen und - im Falle
von Perlman - mit einem beachtlichen Anteil an Make-up. Sie spielen sehr gruselige Charaktere."
"Mein Gefühl über diesen Film ist, dass er richtig erfolgreich wird. Ich bin so zufrieden mit der
Qualität der Arbeit, die wir zu sehen bekommen, angefangen mit dem Autor John Logan bis zur Regiearbeit von
Stuart Baird, die ich heute Abend sehen konnte."
"Es wird ein außergewöhnlicher Film werden und ich schätze, dass Paramount deswegen liebend
gern noch einen drehen möchte. Wir werden sehen." (mr)
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Offizielle Informationen zu "Detained".
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Achtung: Es folgen Informationen zu einer noch nicht im deutschen Fernsehen veröffentlichten
Enterprise-Episode!
Captain Archer und der Fähnrich Mayweather werden mit einer Gruppe von Suliban gefangen gehalten werden,
wenn Enterprise im Laufe des Monats mit neuen Folgen auf den Bildschirm zurückkehrt.
Star Trek.com hat gestern folgende Zusammenfassung der Episode "Detained" online gestellt.
Während Archer und Mayweather einen Planeten untersuchen, geraten sie in einen
"Militärbereich" und werden festgesetzt in Lager der Tandarans, die mit den Suliban im Krieg
liegen. Während die früheren Aufeinandertreffen der Crew der Enterprise mit den Suliban katastrophal
verlaufen sind, finden sich Archer und Mayweather nun mit einer Gruppe von Suliban in einer Zelle inhaftiert,
die anscheinend zu Unrecht festgehalten werden.
"Detained" wurde geschrieben von den Autoren Mike Sussman und Phyllis Strong, die Story basiert auf
einer Idee von den Machern von Enterprise, Rick Berman und Brannon Braga. Regie bei dieser folge führte
der im Trek altbekannte David Livingston, der auch schon bei "Shuttlepod One" und "Strange New
World" im Chefsessel saß.
Die Seite gab auch die Liste der Gastdarsteller bekannt:
Dean Stockwell als Colonal Grat
Christopher Shea als Sajen
Jessica D. Stone als Narra
Dennis Christopher als Danik
David Kagen als Major Klev
Obwohl er während seiner langen Karriere zahlreiche Rollen gespielt hat, ist Stockwell dem Genre wohl am
besten bekannt als Al, der holographische Freund von Scott Bakulas (ST:ENT Jonathan Archer) Sam Beckett in der
Serie Quantum Leap. Stockwell war ein früher Kinderstar und spielte später in Filmen wie "The
Player", "Dune" und "Married to the Mob", wofür er eine Oscar-Nominierung erhielt.
Shea ist kein Fremder im Trek-Franchise. Er spielte den Vorta Keevan in DS9 "Rocks and Shoals"
(Entscheidungen) und "The Magnificient Ferengi" (Der glorreiche Ferengi) und den Saowin in Voyagers
"Think Tank" (Die Denkfabrik).
Christopher, Gewinner des BAFTA-Preises, spielte in DS9s Borath "The Search, Part II" (Die Suche,
Teil II); er hatte weitere Auftritte in "Braking Away" und "Chariots of Fire".
Die 12-jährige Stone hatte eine Gastrolle in Seventh Heaven (Eine himmlische Familie) und lieh ihre Stimme
Marcie in "A Charlie Brown Valentine", während Kagen in Serien wie Angel und Remmington Steele
mitgespielt hat.
Scott Bakula erklärte letzten Monat, wie man "Detained" als eine Allegorie auf
zeitgenössische Ereignisse sehen kann: "[Als] Archer und Mayweather in einer Weltallausgabe eines
Internierungslager gefangen sitzen, umgeben von einer Gruppe Suliban, müssen sie sich ihren Vorurteilen
stellen," sagte Bakula. "Offensichtlich spiegelt dies einige Ereignisse mit Amerikanern arabische
Herkunft wider, über die wir nach dem 11. September lesen mussten."
"Detained" wird am 24. April um 20.00 auf UPN ausgestrahlt werden. (mis)
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Marina Sirtis über ihre Erlebnisse bei TNG.
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Die neueste Ausgabe des Ultimate DVD Magazines dreht sich hauptsächlich um die Veröffentlichung der
ersten Staffel von "Star Trek: The Next Generation" auf DVD. Marina Sirtis gibt darin einige
Einblicke, wie es bei den Dreharbeiten zu sich ging.
"Troi begann gerade, Gefühle zu spüren, und wir haben das viel zu schnell erschöpfend
ausgenutzt. Dann gab es eine Zeit, in der sie nicht wussten, was sie mit ihr anstellen sollten, weil sie
bemerkten, dass es keine Geschichten gab, weil man alles schon in der ersten Szene gezeigt hatte. Ihre Antwort
darauf war, sie aus der Episode zu streichen."
"Als wir anfingen, war ich ein Stein und um eineinhalb mal schwerer, als ich es jetzt bin und es sah
nicht schön aus. Ich war zu töricht und sie ließen mich Dinge tragen, von denen sie glaubten,
dass sie schmeichelhafter wären. Ich rede über den von mir sogenannten hässlichen grauen
Raumanzug aus der ersten Staffel. Wir haben die beiden anderen jungen Frauen am Ende der ersten Staffel in der
Serie verloren, indem sie eliminiert wurden. Ich musste das Küken sein und sie gaben mir Kleidung, die
viel sexier war."
"Während der ersten Staffel bekam ich einen Anruf von [einem der Produzenten], der sagte, 'Ihre
Arbeit gestern war wundervoll, aber sie sehen fett aus. Wir bezahlen ihnen viel Geld, dass sie gut aussehen.
Denken sie darüber nach.' und dann legte er auf!"
"Wir hatten einen Regisseur - dessen Namen ich hier nicht nennen möchte - der bei zwei Folgen Regie
führte und dann ablehnte, jemals wieder zurückzukommen, weil wir zu rowdyhaft waren und wir wurden
in das Büro des Chefs gerufen, wo wir eine Standpauke erhielten: 'Das ist in der Geschichte von Hollywood
noch nie passiert, dass ein Regisseur seine Arbeit wegen der Schauspieler ablehnt!' Aber wir haben die Sache
zu Ende gebracht." (mr)
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(Zurück zum Inhalt)
Keine andere Serie hat so viele Kursänderungen eingeschlagen und bei keiner anderen Serie drehte sich
das Cast-Karussel schneller als bei Gene Roddenberrys "Earth: Final Conflict”. Doch wer meint, dass ihn ja
sowieso nichts mehr schocken kann, hat die fünfte und letzte Season noch nicht gesehen, denn in der
haben sich die Spielregeln noch einmal komplett verändert. Wir haben die beiden Hauptdarsteller
Von Flores (Ronald Sandoval) und Jayne Heitmeyer (Renee Palmer) über die Serie und ihre Meinungen
dazu befragt.
Corona Magazine: Von, "Mission Erde" ist jetzt zuende and dein Charakter war der Einzige,
der die komplette Serie überlebt hat. Wieviel Geld hast du dafür zahlen müssen?
Von Flores: (lacht) Ich schulde den Produzenten immer noch 35 Millionen Dollar.
CM: Okay, danke. Wieviel hast du denn verdient?
Von Flores: In den fünf Jahren habe ich zwei Pennies verdient. Ich bin total pleite. (lacht)
CM: Jayne, sie haben in der dritten Season als Nebendarstellerin angefangen und sind nun in der
fünften Season zur Hauptdarstellerin aufgestiegen. Ist das nicht eine ganz schön große
Herausforderung? Immerhin tragen sie die komplette Serie auf ihren Schultern.
Jayne Heitmeyer: Ja, Renee wurde der Hauptcharakter, aber weißt du, es ist immer noch eine
Ensemble-Serie. Wir haben eine so großartige Crew und es geht es immer um uns. Wir sind ein Team.
In der fünften Season haben wir wieder Kevin Kilner aus der ersten Season an Bord, Von Flores, der
den wunderbaren Bösewicht Sandoval spielt, und dann gibt es noch Neuzugang Alan Van Sprang.
Er spielt Howlyn. Die Spielregeln haben sich noch einmal komplett verändert, aber gleichzeitig geht
es um uns alle und das ist das, was die Leute sehen wollen: wie wir und unsere Charaktere
zusammenarbeiten, wie sie in die Geschichte passen und so weiter.
CM: Von, haben dir die fünf Jahre bei "Earth: Final Conflict” viel Spaß gemacht?
Von Flores: Ja, natürlich. Es war eine sehr großartige Erfahrung, weil wir wie eine
Familie zusammengewachsen sind. Das war wohl der Grund, warum ich fünf Jahre dabei bleiben
konnte. Außerdem hatte ich ja noch einen Vertrag, also konnte ich sowieso nicht weg. (lacht)
Ernsthaft, es war großartig und ich sage immer wieder: Mein Leben, wie es heute ist, wäre nicht
das, wenn ich nicht bei "Earth" hätte mitspielen können. Alles, was ich verdient oder
gelernt habe, verdanke ich "Earth".
CM: Jayne, die fünfte Season ist in Deutschland noch nicht ausgestrahlt worden. Was kannst
du uns über den Handlungsbogen erzählen?
Jayne Heitmeyer: Wir bekommen es mit ganz neuen Bösewichtern zu tun. In der Season Premiere
"Unearthed" ist Renee auf der Suche nach Liam Kincaid. Sie beschafft sich ein U-Boot und eine
Crew und lässt ausversehen eine neue Alien-Rasse frei: die Atavus. Es ist ihre Mission, anfangs noch
allein, für die Menschheit zu kämpfen.
Die Atavus sind sehr leicht zu durchschauen, anders als bei den Tealons, wo man nie genau wußte, woran
man war. Die Atavus wollen die Menschheit und die Erde erobern. Renee kämpft, wie gesagt, allein und
alle denken, dass sie verrückt sei, aber im Laufe der Season werden die Menschen auf die Atavus
aufmerksam gemacht, Renee schafft sich Verbündete und wir arbeiten dann gemeinsam auf den Finalen
Konflikt zu. Die Serie heißt ja "Earth: Final Conflict". Am Ende gibt es das große Finale,
also schaltet ein.
CM: Von, wie alt bist du?
Von Flores: Ich bin 2055. (lacht)
CM: Ganz ernsthaft, was denkst du über die Richtung, die "Mission Erde” in der fünften
Season eingeschlagen hat?
Von Flores: Es war schon sehr komisch, die Taelons zu verlieren, obwohl ich auch der Meinung bin,
dass sie am Ende angelangt waren. Die Autoren wußten nicht mehr, was sie für sie oder mit ihnen
machen können.
Nun, wir brauchten also wieder ein Alien, also holten sie die Atavus ins Boot.
Ansonsten hätte ich mir niemals vorstellen können, dass die Serie den Weg einschlagen würde,
den sie in der fünften Season gegangen ist.
CM: Du hast viele Leute verloren, mit denen du so lange zusammen gearbeitet hast...
Von Flores: Es war nicht leicht, Robert Leeshock zu verlieren. Irgendwie wirkte es nicht real. Jayne zum
Hauptcharakter zu machen, war ein brillianter und mutiger Zug für sie und die Produzenten.
Aber ja, man wird sentimental. Wie viele andere Menschen auch habe ich es lieber, wenn Dinge so bleiben, wie sie
sind. Es ist alles heil, also repariere es nicht.
Es war schon ein Schock, als ich erfuhr, dass Robert nicht zurück kommt. Ich dachte: "Es ist die letzte
Season, warum verabschieden sie sich vom Hauptcharakter?". Die Produzenten werden ihre Gründe
gehabt haben, ganz offensichtlich.
CM: Denkst du, dass es ein negativer Aspekt in dieser Branche ist, ständig Leute, die man mag,
zu verlieren?
Von Flores: Weißt du, es ist weder negativ, noch positiv, es ist einfach die Realität in
diesem Business.
CM: Jayne, die Serie hat während ihrer fünf Jahre viele Veränderungen erlebt, zuletzt
mit der Wegrationalisierung der Taelons, Jaridians und Liam Kincaid. Was ist deine Meinung zu den starken
Kursänderungen, die die Serie immer wieder eingeschlagen hat?
Jayne Heitmeyer: Als Schauspieler lernt man, sich an so etwas anzupassen. Meine Rolle in der
fünften Season war eine große Herausforderung. Man muss ja bedenken, dass die Tealons sehr
beliebt waren, aber nun sind sie weg. Du lernst, deinen Charakter zu beschützen, ihn zu respektieren und
schaust, wie du selbst in die laufende Handlung reinpasst.
Die Serie selbst bleibt aber am Konzept von Gene Roddenberry kleben und es dreht sich alles um die Menschheit,
dass sie in eine friedliche Zukunft schauen kann. Science Fiction geht so weit wie die Vorstellung es
zulässt, und die ist unendlich. Das macht es aufregend und somit ein Privileg, Teil einer Serie wie dieser
gewesen zu sein.
CM: Vielen Dank für das Interview.
Links zum Thema:
http://www.efc.com (Offizielle Seite)
http://www.atavuswatch.com (die neuen Bösewichte der Serie)
Die Interviews anhören.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Corona #94: Firefly
Hallo Corona-Redaktion,
einmal im Monat am Freitag rufe ich meine Mail ab und bin gespannt auf das neue Corona Magazine. Ich muss
gestehen, dass ich nicht wirklich alle Artikel immer lese, aber in der letzten Ausgabe war wieder einmal viel
enthalten, was mein Interesse weckte. Da waren vor allem die für mich als "Buffy"-Fan interessanten Artikel
über "Firefly" und "Angel".
Über "Firefly" allgemein hatte ich bis dahin lediglich 'schwammige' Gerüchte gehört und noch weniger zu
inhaltlichen Dingen. Euer Artikel war da genau das Richtige - informativ und unterhaltsam liefert er einen
guten Einblick in Joss Whedon neue Serie - Vielen Dank dafür!
- Marie Felbert
Corona #93: JMS' City Of Dreams
Hallo,
ich wollte noch was zu einer älteren Corona-Ausgabe fragen: Gibt es eine Chance, dass von dem dort vorgestellten
"City Of Dreams" die letzten fünf Folgen noch reingestellt werden ? Das Hörspiel ist echt gut - danke für die Anregung
- klasse Artikel !!! Weiter so !!! (gerne auch mal an prominenterer Stelle im Corona - nicht immer auf Platz 100...wie
wär´s denn mal mit nem Spotlight für eine Non-Star Trek-Babylon-Farscape-Seriem die hier kein Mensch kennt ?)
- "Phloxi"
Anm. der Redaktion:
SciFi.com hat die Serie vorerst eingestellt und hat nur noch die bis jetzt produzierten Teile online. Überhaupt wird es wohl nichts
mehr Neues beim Seeing Ear Theatre geben. Jedenfalls vorerst nicht.
(Zurück zum Inhalt)
In nicht einmal zwei Monaten ist die TV-Saison 2001/2002 in Amerika Geschichte. Wie schon im letzten
Rating Report erwähnt, dürfte es mit "Smallville" nur einen richtigen Gewinner
am Network Markt geben. Die Serie kann seit dem Start gute Ratund ist die &UumGDGGDssssssdsdsl;berraschung
der Saison. Dass ausgerechnet eine neue Serie rund um Clark Kent (Superboy/Superman) zum neuen Renner
im phantastischen Bereich wird, hätten wohl die wenigsten vermutet. Zwar ist die Serie nicht die
erfolgreichste im Genre, aber für WB-Verhältnisse ein Tophit.
Zwar liegt UPN’s "Enterprise" im Durchschnitt noch vor "Smallville", aber die Serie
hat nach der ersten längeren Wiederholungsphase viele Zuschauer verloren und liegt seitdem oft hinter
dem WB Konkurrenten. Vielleicht kann die Serie in den letzten Wochen der TV-Season noch einmal deutlich
zulegen, aber das erscheint eher unwahrscheinlich zu sein. Im Endeffekt ist sie für UPN – wie
"Voyager" – als erfolgreich einzustufen, aber da hätte mehr drin sein können.
Ebenfalls erfolgreich läuft die neue Serie "Alias" bei CBS. Zwar kann sie – zumindest
für CBS-Verhältnisse – keine Top-Ratings vorweisen, aber mit einem bisherigen
Durchschnitts-Rating von 6.2 bei beinahe 10 Millionen Zuschauern ist sie der neue König des
phantastischen Genres.
Die ganz großen Verlierer sind wohl die bereits abgesetzen Serien "Roswell",
"Futurama" (von der es aber noch eine Staffel geben wird, da sie bereits produziert wurde)
und "Akte X". Gerade letztere Serie hat in ihrer letzten Staffel noch einmal extrem an Zuschauern
verloren.
Auch das Schicksal von "Dark Angel" ist ungewiß. Vielleicht fruchtet der Rettungsversuch
von James Cameron, aber das kann bezweifelt werden. Meine Prognose: die Serie wird wohl nicht oder nur
für eine halbe Staffel (9-13 Episoden) verlängert werden. Die Zuschauerverluste gegenüber
der 1. Staffel waren einfach zu massiv.
Ebenfalls in der Schwebe ist das Schicksal von "Charmed". Da die Serie zuletzt aber wieder etwas
zulegen konnte, ist eine Weiterführung nicht mehr so unwahrscheinlich wie vor einigen Wochen.
Als recht konstant gegenüber dem Vorjahr haben sich "Angel" und "Buffy"
erwiesen. Beide Serien gehören zu den besser plazierten Shows im Programm von WB bzw. UPN.
In Deutschland ist "Dark Angel" noch immer recht erfolgreich, auch wenn die Quoten von Folge
zu Folge leicht sinken. Zur Zeit ist die Serie aber noch die erfolgreichste Sendung von
VOX. "Buffy" und "Angel" erleben auf Pro Sieben ihr übliches Quoten auf und
ab. Im Mittel erreichen beide Serien in etwa 10% Marktanteil bei den 14-49jährigen. Pro Sieben scheint
es zu genügen. "Futurama" ist inzwischen aus dem Hauptabendprogramm verschwunden,
da waren dann die 10% Marktanteil anscheinend nicht genug für den Sender.
(Zurück zum Inhalt)
Jenseits des Happy Ends
Von Barbara Jung (Hrsg.)
"Wenn ein Leser sein Buch zu macht und zum Beispiel denkt: Ach, jetzt hat sie ihn ja doch noch
gekriegt oder sich freut, das sein Held überlebt hat, dann ist das ein Happy End", meint Barbara Jung.
Sie ist Phantastik-Autorin aus Frankfurt und Herausgeberin der Anthologie "Jenseits des
Happy Ends", erschienen im Kölner GoVerlag. Sicherlich ein Risiko, denn kann eine Geschichte ohne
ein gutes Ende überhaupt positiv auf den Leser wirken?
Ja, sie kann. Nicht nur Fernsehklassiker wie "Outer Limits", nein, auch das vorliegende Buch
beweisen das. Nicht mit allen Geschichten, aber mit der überwiegenden Mehrheit. Vom spionierenden
Regentropfen, über Endzeitvisionen und Köpfe sammelnde Irre - alles ist dabei. Auch mit
Gesellschaftskritik hat sich der Leser auseinander zu setzen, was heutzutage in der Phantastik-Landschaft
immer seltener wird. Viel zu oft wird man heutzutage mit Splatter konfrontiert, der allerdings nicht in dieser
Anthologie zu finden ist.
Der Nachteil dabei sicherlich: Autoren haben die Möglichkeit, es leicht zu machen. Einige der
Geschichten sind sehr einfach gestrickt, der Held stirbt einfach bei der ersten Gelegenheit. Andere Geschichten
können diesen Eindruck allerdings leicht wieder relativieren. Bei einigen ist der Überraschungseffekt
trotzdem vorhanden – man vergisst beim Lesen einfach, dass es gar nicht gut enden kann.
Die Idee stammt ursprünglich von einem der Autoren, Torsten Rybka: "Das war eine Idee über
meine Webseite www.darklands.de. Da sind viele Geschichten ohne Happy End und irgendwann hatten wir die
Idee: Lasst uns da mal eine Anthologie draus machen".
Das Spektrum der Autoren ist weit gefächert. Von Hobby-Autoren bis hin zu solchen, die auch schon
in größeren Verlagen veröffentlicht haben, ist alles zu finden. Einer der Autoren, Sven
Klöpping, ist am 21. April dieses Jahres mit seinem eigenen Buch "Megafusion" in der
Leseprobe bei SF-Radio.de zu hören. Ebenso kann bis dahin eine Sendung zu "Jenseits des Happy
Ends" abgerufen werden.
Beachtlich auch das Cover-Design des Buches. "Das ist ein sehr wichtiges Element bei einem
Buch", meint GoVerlag-Chef Udo Mörsch. "Viele legen ein Buch einfach wieder aus der
Hand, wenn ihnen die Aufmachung nicht gefällt."
Insgesamt ist das Buch seine 11,50 Euro wert und von der Tatsache, dass der GoVerlag nicht zu den
größten Verlagen gehört sollte nicht abschrecken. Qualität ist eben nicht immer
vermögensabhängig. (dm)
Jenseits des Happy Ends
GoVerlag, 192 Seiten, 11,50 EURO
ISBN: 3935953011
Das Science Fiction Jahr 2002
Von Wolfgang Jeschke (Hrsg.)
Alle Jahre wieder erscheint das von Wolfgang Jeschke zusammengestellte "Science Fiction Jahr".
Das "Jahrbuch für den Science Fiction Leser" ist in seiner 17. Ausgabe somit sicherlich
für den Genrebegeisterten bereits zu einer festen Institution geworden.
Wie gehabt beginnt das Buch mit einer detaillierten Analyse der deutschen, britischen und amerikanischen
SF-Szene. Abgedeckt wird sowohl der Buch-, Magazin-, Spiele- und Internetsektor. Auch der Film- und
TV-Markt wird im Anschluss komplett gelistet und durch eine Vorstellung der wichtigsten Filme des Jahres,
sowie einer Analyse der "Planet der Affen"-Neuauflage abgerundet.
Neben den diversen Buchrezensionen, Hörspielvorstellungen und Autoren-Interviews ist aber sicherlich
das Wertvollste an dem Buch der Teil mit den Artikeln zu zahlreichen Themen der Zeit. Diese sind allesamt
sorgfältig von Wolfgang Jeschke ausgewählt und bieten mehr als einen Denkanstoss.
So wird über Gene, Klone und Cyborgs ebenso philosophiert wie über das Dilemma der
"Science Fiction"–Literatur kurz vor dem Untergang zu stehen. Da wechseln sich Analysen der
Möglichkeit von künstlichen Menschen und künstlicher Intelligenz ebenso mit Essays zu
unseren Zukunftsroman-Serienhelden ab, wie Autorenporträts zu Greg Egan oder Stanislaw Lem.
Insgesamt also ein bunter Fundus sicherlich sehr lesenswerter Beiträge.
Da Wolfgang Jeschke kürzlich seinen Abschied vom Heyne Verlag gefeiert hat, stellt er selbst im
Editorial die "bange Frage: Wird es weiterhin das Science Fiction Jahr geben?" Anscheinend ja,
denn von Seiten des Verlages ist, laut ihm, nichts Gegenteiliges zu hören.
Also freuen wir uns auf die 18. Ausgabe des Standardwerkes im nächsten Jahr. (mr)
Das Science Fiction Jahr 2002
Wilhelm Heyne Verlag, 2002
Preis 19,95 EUR
ISBN 3-453-19674-0
(Zurück zum Inhalt)
116 Shuttlepod One
Chef-Ingenieur Tucker und Waffen-Offizier Reed sind mit einem Shuttle auf einer Außenmission, die
sie vorzeitig abbrechen müssen. Am vereinbarten Treffpunkt warten sie allerdings vergeblich auf die
Enterprise und entdecken schließlich die Trümmer des Schiffes auf einem Asteroiden. Die NX 01
ist zerstört und mit ihr auch jede Hoffnung auf Überleben. Der nächste bevölkerte
Planet ist Lichtjahre entfernt und der Sauerstoff reicht gerade einmal für eine Woche. Deprimiert
setzen die beiden Offiziere einen Kurs auf den leeren Raum und bereiten sich aufs Sterben vor...
Dieses Episoden-Logbuch geizt bekanntlich mit Spoilern und es ist auch gewiss keiner, wenn ich verrate:
Die Enterprise NX 01 ist nicht putt... Das wird auch direkt nach dem Vorspann bestätigt und die
Erklärung für die Trümmer ist weder geheimnisvoll noch mysteriös, sondern
frappierend simpel: Shuttle manövriert falsch, Shuttle kracht gegen Enterprise, Hangar-Türen
und alles mögliche drum herum wird arg kaputt gemacht und Trümmer stürzen mit dem
Alien-Shuttle auf Asteroiden. Hat sich also was mit der Frage "Sind sie wirklich alle tot?"- Sind
sie nicht. Wussten wir eh vorher, darum ist das keine schlechte Entscheidung der Autoren.. was die Folge
dann wirklich interessant und lustig macht, ist die Erkenntnis, dass mein besonderer Liebling – Lt. Malcolm
Reed – ein Weichei ist! Er diktiert stundenlange Abschiedsmemos an seine Lieben, Verwandten, Bekannten,
Nachbarn von Bekannten und strahlt so eine derbe Hoffnungslosigkeit aus, dass Tucker – der
bewährte Starfleet-Held von nebenan – mit seinem "Wir schaffen das, es ist schließlich
nur eine Fernseh-Serie!"-Optimismus keine Chance hat. Es ist zum Schreien! Zudem: Der kleine
Malcolm ist sooo richtig noch nicht aus der Pubertät raus, - anders lassen sich seine feuchten
Träume nicht erklären. – Gut, ich übertreibe maßlos, aber für "Star
Trek"-Verhältnisse ist das schon wirklich nahe dran...
"Shuttlepod One" ist eine großartige Charakterfolge für Tucker und vor allem Reed,
der mitunter etwas überzeichnet wirkt, aber nie ins Lächerliche abgleitet. Comedy vom Feinsten
in einer der besten Science Fiction-Serien der Gegenwart. – Was will man mehr?
117 Fusion
Die USS Enterprise NX 01 trifft auf Vulkanier. Super Plot. So originell. Aber Moment: Kennt Ihr das Lied
"Der lachende Vulkanier und sein Hund?" Ich weiß nicht, ob an Bord des vulkanisches
Raumers Hunde zur Verfügung stehen, aber lachende Vulkanier hat es dort genug. Eine Reihe von
raumreisenden Spitzohren, die sich vor langer Zeit dazu entschlossen haben, Suraks Philosophie mit ihren
Emotionen zu vereinbaren, stattet dem Erdenschiff also einen Besuch ab. Einer davon ist von Cpt. Archers
Wissenschaftsoffizier äußerst.. fasziniert und versucht T´Pol davon zu überzeugen,
es einmal ohne die Beherrschung der Emotionen zu versuchen. Sie lässt sich drauf ein und das
Drama nimmt seinen Lauf...
Der großartig versprochene Sex in dieser Episode findet nicht statt. Das sei verraten, ebenfalls zu
spoilern, denn es würde nicht zu Star Trek passen und passiert darum auch nicht. Wenn man aber
keinen Sex zeigen darf und dennoch eine Hormongeschwängerte Folge produzieren möchte,
kann nichts gutes dabei Rumkommen. Kommt in diesem Fall auch nicht. "Fusion" ist nicht
spannend, nicht anregend und vorhersehbar. Schade um die 42 Minuten , die man besser hätte
füllen können.
Einen wirklich interessanten Aspekt zeigt diese Episode aber auf: Dass die Vulkanier in dieser Zeit bei
weitem noch nicht die Selbstbeherrschung offenbaren, die Mr. Spock in rund einhundert Jahren an den
Tag legen wird, wissen wir Zuschauer inzwischen. Warum es dazu kommt, lernen wir hier sehr deutlich:
Die Vulkanier fürchten sich vor ihren Emotionen und deren Stärke, die sie ihrer Meinung
nach vernichten könnte. Der Weg zur entgültigen Emotionslosigkeit ist noch weit und rein
philosophisch bräuchte diese Folge gar eine Fortsetzung, denn von den beiden in dieser Episode
vorgestellten, konkurrierenden Philosophien steht am Ende keine wirklich als Sieger fest. Aber vielleicht
geht das auch gar nicht..
Damit endet das Episoden-Logbuch für dieses Corona-Magazine schon nach zwei beschriebenen
Folgen. Bis heute sind noch drei weitere Episoden ausgestrahlt worden, aber da zur Zeit mal wieder Pause
in den USA ist, ehe es mit den letzten Folgen der ersten Staffel weitergeht, sparen wir uns die für
die nächste Ausgabe des Corona-Magazines auf.
(Zurück zum Inhalt)
Im letzten Jahr wurden wir überflutet mit computeranimierten Filmen. Den Anfang machte
"Shrek" im letzten Jahr. Ein wundervoller Monsterfilm gegen alle Disney-Konventionen.
Oger und Esel wirkten von den Bewegungsabläufen völlig "echt", das Feuer aus dem
PC war beeindruckend. Einen drauf setzte zum Jahreswechsel die "Monster AG": Zwei liebenswerte
Monster, die die Kinder daheim das Fürchten lehren wollen. Sully wirkte mit den vielen tausend
generierten Haaren wie ein gefilmtes Kuscheltier. Einfach zum Knuddeln.
Der neueste animierte Knuddelfilm in unseren Kinos heisst "Ice Age". Die Handlung ist relativ
simpel. Während alle Tiere vor der Eiszeit fliehen und nach Süden ziehen, gibt es ein paar wenige
Außenseiter, die diesen Zug mehr oder weniger absichtlich verpasst haben: Da wäre zunächst
Sid das Faultier. Es erwacht auf dem Familienbaum ganz allein – alle sind schon weg. Ohne ihn. Wahrscheinlich
weil er sie zu sehr mit seinem permanenten Geplapper genervt hat.
So macht er sich allein auf den Weg, um den Anschluss wiederzufinden. Dies ist nicht so einfach und kaum,
dass er sich versieht, steckt der Tolpatsch von einem Faultier in der Klemme – der von zwei missgelaunten
Nashörnern (o.ä.). Unfreiwillige Hilfe naht in Form des Mammuts Manfred. Zwangsweise
verteidigt Manny Sid und hat ihn danach am Hals.
Während Manny und Sid sich mehr schlecht als recht zusammenraufen, bereitet sich ein Rudel
Säbelzahntiger darauf vor, eine Siedlung der Menschen anzugreifen und dort ein Baby zu stehlen.
Alles läuft wunderbar, zumindest für die Tiger, bis die Mutter mit dem Kind flieht und in
Verzweiflung einen Wasserfall herunterspringt. Der Anführer der Tiger will es dabei nicht belassen
und befiehlt Diego, seiner rechten Hand, das Baby zu finden und zurück zu bringen.
Die Mutter und das Baby haben den Sturz vorerst überlebt. Am Fuße des Wasserfalls stehen
dann auch ganz zufällig Manny und Sid, die der Mutter das Kind abnehmen. Als die beiden sich wieder
nach ihr umdrehen, ist sie verschwunden. Das Kind ist allein. Ohne seine Herde. Sid beschließt das Baby
zurückzubringen. Manny nicht. Doch nachdem Diego auftaucht und droht das Kind zu stehlen,
überwiegt Mannys gutes Herz und er nimmt die beiden Schwächeren in Schutz.
So macht sich im Endeffekt der Trupp aus Faultier, Mammut und Säbelzahntiger auf, die Menschen
zu finden, zu denen das Kind gehört. Doch die Menschen sind bereits weiter gezogen und das in Richtung
Pass, der in wenigen Tagen eingeschneit sein wird. Und damit nicht genug – Diego, der sich mehr oder weniger
als Führer zum Pass anbietet, hat immer noch seine eigenen Ziele, nämlich das Baby zu seinem
Boss zubringen...
Damit haben wir in "Ice Age" einen akzeptablen Plot und drei zusammengewürfelte
Gefährten, die natürlich nach gemeinsam durchgestandenen Gefahren, zu Freunden werden.
Perfekt. Kommen wir zu den Animationen.
Die Menschen sind etwas klobig und ihre Bewegungen sind nicht ganz flüssig, das haben wir in "Final
Fantasy" schon besser gesehen – aber in diesem Film sind ja nicht die Menschen das Wichtige, und deshalb
sehen wir darüber hinweg. Das Kind bekommt sowieso etwas mehr
vom "Süüüüß-Faktor" durch die vereinfachte Darstellung.
Kommen wir zurück zum Wichtigen: die drei Gefährten. Sie sind durchweg liebenswert animiert, bis auf
die Säbelzahntiger natürlich, die sind ja zum Fürchten. Doch auch Diego wird einem immer
sympathischer. Sid, das Faultier watschelt immer etwas hinterher, während Manny und Diego majestätisch
voranschreiten. Die Bewegungen sehen wirklich echt aus – wahrscheinlich erkennt man den Unterschied zu wirklichen
Mammuts nicht, weil man die ja noch nicht so häufig in natura gesehen hat...
Das, was den Film jedoch ausmacht sind nicht die Animationen sondern, wie schon in "Shrek" und
"Monster AG", die Dialoge. Sprudelnd von witzigen Andeutungen sind sie besonders wirksam, da im
Deutschem Otto Waalkes das Faultier spricht. Ich habe mich vor dem Film gefragt, welche Figur er sprechen würde,
aber ich wäre im Leben nicht auf Sid gekommen. Faultiere sollten eigentlich nicht so schnell reden oder so aktiv
sein. Beim Faultier erwartet man etwas dem Namen Entsprechendes. Umso überraschender ist es, wie gut Otto
zu Sid passt. Er und Sids gutes Herz machen das Faultier aus und lassen alle Tolpatschigkeiten vergessen.
Manny, das grummelige aber weichherzige Wollmammut, ist gegenber von Sid immer die bodenständige Stimme
der Vernunft im Team. Er ist es, der Diego im Auge behält und es am Ende schafft, den Tiger zu bekehren
(nicht, dass uns das nicht allen von vornherein klar wäre). Diego, am Anfang ein kaltblütiger Killer, wird
im Laufe der Zeit weich und entwickelt ein Herz für seine neuen Freunde.
Der Film ist jedem der "Shrek" und "Monster AG" mochte, zu empfehlen. Es gibt in (fast) jeder
Szene was zu Lachen, entweder schallend oder kichernd. Nicht zuletzt wegen des Säbelzahneichhörnchens,
das hin und wieder auftaucht und immer für Lacher sorgt. Am Ende sitzt man da und ist lediglich ein wenig
enttäuscht, dass es schon vorbei ist.
Link zum Thema:
http://www.iceagemovie.com/
(Zurück zum Inhalt)
Neben dem festen Autoren-Team schreiben seit 1998 auch immer mal wieder sogenannte Gastautoren
für die Serie. Der in drei Monate erscheinende Band 2132 wird von Claudia Kern stammen, die ansonsten
hauptsächlich für den Bastei-Verlag schreibt. Darüber hinaus ist sie zu unserer Freude
Teil des Corona-Teams. Genug Inspiration, um in dieser Ausgabe etwas über die Gäste in der
größten SF-Serie der Welt zu schreiben.
Die Idee, Gastautoren einzelne Hefte schreiben zu lassen erfüllt einen doppelten Zweck: Zum einen ist
es natürlich ein Gewinn und eventuell sogar Werbung für die Serie, wenn ein besonders guter
SF-Autor einen Roman schreibt. Auf der anderen Seite hat die Redaktion es heutzutage schwer, Nachwuchs
für das Autorenteam zu fördern.
Früher gab es neben der Hauptserie in Form der "Perry Rhodan"-Hefte aus dem gleichen
Haus die Reihe "Terra" mitsamt Ablegern und Nachfolgern, in der nichtzusammenhängende
SF-Romane erschienen. Dazu kam der PR-Ableger "Atlan", sowie die Taschenbuch-Reihe.
Damit hatte die PR-Redaktion reichlich Möglichkeiten, jungen oder "fremden" Autoren
eine Möglichkeit zu bieten, sich zu bewähren, ihre Fähigkeiten zu verbessern oder
über die Schwesterserie "Atlan" sich erst in das PR-Universum einzuleben.
All dies fehlt heute. Ein Versuch der Nachwuchsförderung ist die PR-Fanedition, in der Hobby-Autoren
mit einer immerhin vierstelligen Auflage Romane veröffentlichen können. Die Bearbeitung der
Romane übernimmt dabei die PR-Redaktion. Allerdings ist der geplante Erscheinungsrhythmus
von vier Romanen pro Jahr bisher nicht erreicht worden.
Die Gastautoren sind allesamt schon gestandene Schriftsteller. Der erste war Andreas Eschbach, von dem
1998 Band 1935 "Der Gesang der Stille" erschienen ist. Eschbach ist seit dem Erscheinen seines
Romans "Die Haarteppichknüpfer" 1995 ein neuer Stern am Himmel der deutschen SF.
Den SFCD-Literaturpreis gab’s für seinen Erstling und ein Jahr später für
"Solar-Station". Letzterer wurde auch mit dem Kurd-Laßwitz-Preis belohnt. Nominiert
wurde auch "Das Jesus-Video", mit dem Andreas Eschbach auch kommerziell richtig erfolgreich
wurde. Und tatsächlich wurde sein PR-Heftroman im selben Jahr für den Preis nominiert. Kein
Wunder, dass der Roman in einer Sammler-Edition nachgedruckt worden ist.
Sein letzter weltall-lastiger SF-Roman war "Quest", den ich für sehr empfehlenswert halte.
Leider blieb es bei dem einmaligen Gastspiel. Wer mal kostenlos etwas von Andreas Eschbach lesen will, sollte
sich auf der Internet-Seite der FAZ umschauen. In der Sonntagsausgabe erscheint eine Fortsetzungsgeschichte
aus seiner Feder, die auch kostenlos ins Netz gestellt wird.
Im Jahr 2000 erschienen zwei weitere Gastromane. Der erste war Band 2013 "Sternvogels Geheimnis"
von Hanns Kneifel. Bei diesem Gastautor handelt es sich um einen Rückkehrer. Kneifel hatte lange Jahre
für die Serie geschrieben und dabei die Leserschaft gespalten: Entweder man liebt oder man hasst
seine Romane. Am bekanntesten sind seine Zeitabenteuer innerhalb der Taschenbuch-Reihe, bei der er
die Abenteuer des unsterblichen Arkoniden Atlan bei seinem 10.000jährigen Aufenthalt auf der
Erde schilderte. Diese Romane bilden auch in überarbeiteter Form die ersten 13 Bände
der Atlan-Hardcover.
Für seinen Wiedereinstieg hat Hanns Kneifel einen typischen Charakter bekommen. Der Agent Sternvogel
pflegt einen aufwändigen Lebensstil, wirkt unwiderstehlich auf Frauen und hat meistens Erfolgt. Mir
persönlich ist James Bond allerdings sympathischer.
Inzwischen schreibt Kneifel einmal pro Jahr einen weiteren PR-Roman. Ansonsten arbeitet er an historischen
Romanen. Sein zweiter Gastroman war die Nummer 2074 "Neun Tage des Zitterns". Ein weiterer
Kneifel-Roman erscheint demnächst, in dem laut Ankündigungen viel kaputt gehen soll.
Ganz neu bei PR war der Österreicher Andreas Findig auch nicht, als der Roman 2016 "Die Einsamen
der Zeit" erschienen ist. Zuvor hatte er das Kinderbuch "Lausbiber-Alarm" und die
Kurzgeschichte "Tote Helden gibt es nicht" für die Kurzgeschichten-Sammlung "Im
Zentrum der Macht" geschrieben.
Findig ist seit 1989 freier Journalist und Schriftsteller und hat zahlreiche Texte veröffentlicht. Dabei
beschränkt er sich nicht auf das SF-Genre, in dem er aber 1990 mit der mit dem SFCD-Literaturpreis
ausgezeichneten Kurzgeschichte "Gödel geht" in der von Franz Rottensteiner herausgegebenen
Anthologie "Phantastische Begegnungen" debütierte.
1998 wurde der Erzählband "Gagarins Galaxis" veröffentlicht, 1999 erschien die
Sammlung "Gödel geht" mit fünf Erzählungen, darunter natürlich die Geschichte
von 1990.
Von "Perry Rhodan" kam Andreas Findig so schnell nicht los. Er schrieb noch die Romane
2033 "Tod im Türkisozean", die 2055 "13 gegen Arkon" und schließlich die
2101 "Der Konquestor". Leider wurde ihm der Zeitaufwand gegenüber anderen Projekten doch
zu groß, sodass Andreas Findig kein fester Teil des Autorenteams geworden ist. Allerdings erscheint im
November in der Reihe "Perry Rhodan-Autorenbibliothek" sein Roman
"Metamanium". Weitere Beiträge in Zukunft sind nicht ausgeschlossen.
Noch vielseitiger in seinen Aktivitäten ist Leo Lukas, der zweite österreichische Gastautor, der Band
2059 "Die Astronautische Revolution" geschrieben hat. Hauptsächlich ist Leo Lukas
Kabarettist und gewann 1988 den "Salzburger Stier". Daneben hat er Bücher geschrieben,
Artikel und Drehbücher verfasst und mehrere Kindermusicals komponiert. Für SF-Fans
erwähnenswert ist der Shadowrun-Roman "Wiener Blei", der 1998 erschienen ist.
Schon in seinem ersten PR-Roman fällt sein bizarrer Humor auf. Sein zweiter PR-Roman 2102 "Die
Hand der Vorsehung" treibt den Humor auf die Spitze. Wer diese Parodie ernst nimmt, ist selber Schuld!
Am stärksten in Erinnerung ist dabei eine Gruppe von Raumpiraten, bei der es sich um eine Adaption
der Piraten aus "Asterix & Obelix" handelt – inklusive Ortungschef mit Sprachfehler und
Kapitän mit zwei Augenklappen. Bei drei Augen, versteht sich.
Mit Band 2118 "Quintatha" nimmt Leo Lukas Anleihen bei "Moby Dick", schildert
darüber hinaus aber mit viel Liebe zum Detail die Pararealität Quintatha, in die es den Arkoniden
Benjameen Jacintha verschlägt.
Nach diesen Romanen ist es nur zu begrüßen, dass Leo Lukas in Zukunft weiter für
"Perry Rhodan" schreiben wird.
Mit dem letzten Neuling hatte der eine oder andere vielleicht schon mehr Kontakt, als er ahnt. Michael Nagula
hat Erfahrung als Autor im Science-Fiction- und im Horror-Genre. Besonders aktiv ist er als Übersetzer
von Comics und ist beispielsweise für die Übersetzung der Marvel-Comics verantwortlich
gewesen. Der "Perry Rhodan"-Serie stand er schon länger sehr nahe. In den 70ern
war er im Fandom mit eigenem Club und Fanzine aktiv. Sein Roman 2088 "Gen-Tod" kam
bei vielen Fans jedoch nicht so gut an, was sicher auch am undankbaren Thema lag.
Zuletzt kehrte der frühere PR-Autor H.G. Ewers alias Horst Gehrmann mit Band 2110 "Der Gute
Geist von Wassermal" für ein Gastspiel zurück. Ewers hat mit die meisten Texte
für "Perry Rhodan" geschrieben und ist sicherlich einer der eigensinnigsten Autoren.
Praktisch hat er in seinen Romanen zwischen Band 800 und 1000 einen eigenen Zyklus um das Volk der
Molekülverformer in die Serienhandlung eingebaut. In den Jahren, in denen er die Serie verlassen
hatte, hat der im Jahr 1930 geborene Autor eine Ausbildung zum Heilpraktiker gemacht. Sein jüngster
PR-Roman gefiel allerdings nur seinen eingefleischten Fans.
Damit wird Claudia Kern also der siebte Gastautor. Wen es interessiert: Claudia ist in vierzig Jahren nach
Marianne Sydow und Susan Schwartz erst die dritte Autorin, die für "Perry Rhodan"
schreibt. Wurde also auch mal wieder dringend Zeit.
Links zum Thema:
http://ourworld.compuserve.com/homepages/AndreasEschbach/
(Homepage von Andreas Eschbach)
Andreas Eschbachs Fortsetzungroman bei der FAZ
http://findig.de.vu/ (Homepage von Andreas Finsig)
http://www.leolukas.kultur.at/ (Homepage von Leo Lukas)
(Zurück zum Inhalt)
Ein neuer Stern am Sci-Fi-Himmel
Annahme: Scifi-serien spielen mindestens 100 Jahre in der Zukunft, haben haufenweise Weltraumschlachten
und jede Woche eine neue Alien-Rasse.
Gegenbeweis: Jeremiah.
Jeremiah ist eine neue Fernsehserie von J. Michael Straczynski (Babylon5, Spider-Man) und Sam Egan
(The Outer Limits) , die lose auf den Comics des belgischen Autors Herrmann Huppen basiert, wobei
Straczynski (JMS) jeweils das letzte Wort hat. Hauptdarsteller sind Luke Perry (Beverly Hills 90210: Dylan)
und Malcolm-Jamal Warner (Die Cosby-Show: Theo). Eine kurzes Statement von JMS zu dieser Serie sei
an dieser Stelle nicht vorenthalten:
"Es ist jetzt (wenn die Serie beginnt), 15 Jahre später und die Kinder, die das große Sterben
damals überlebt haben, sind jetzt erwachsen. Sie sind, wenn man so will, auf der Asche der alten Welt
groß geworden - in Kleidern, in die sie reinwuchsen und mit Nahrung, die aus der Konservendose
kam. Jetzt sind sie an einem Punkt angekommen, an dem sie entweder so weiter machen können wie
bisher und zusehen, wie so langsam alles zur Neige geht oder anfangen können, die Welt wieder
aufzubauen. Genau an diesem Punkt des Umbauens setzt die Serie ein - es ist also keine Serie über
etwas, das zu Ende geht sondern eine Serie über Anfänge"
Ein genauerer Blick auf den Inhalt der bisher gesendeten Folgen, von denen eine von Sam Egan stammt und
die anderen von JMS, lohnt sich allemal - wer sich nun die Spannung völlig erhalten will, sollte an dieser
Stelle nicht weiter lesen, da Spoilerfreiheit nicht garantiert werden kann...
Wir schreiben das Jahr 2021. Vor 15 Jahren, also 2006, hatte ein Virus, der so genannte
"Big Death", alle umgebracht, die die Pubertät hinter sich gelassen hatten. Die Ältesten
Lebenden sind daher jetzt in den späten Zwanzigern, höchstens in den frühen Dreißigern.
Im Pilotfilm trifft der eine Hauptheld der Serie, Jeremiah, erstmals auf seinen zukünftigen Partner und Freund,
Kurdy, als dieser ihm seine frisch gefangenen Fische stiehlt. Jeremiah selbst ist zu dieser Zeit auf der Suche nach
einem geheimnisvollen Ort, der "Valhalla-Sector" heißt. Von diesem Ort hatte sein Vater
gesprochen, als er ihn das letzte Mal lebend gesehen hatte und dort soll "Hoffnung" liegen.
In einer Welt, in der die meisten jungen Erwachsenen in rivalisierenden Gruppen organisiert sind, treffen Jeremiah
und Kurdy auf eine hoch organisierte Gruppe in der sogenannten Thunder-Mountain-Kolonie, die unter anderem
elektrisch versorgt und durch eigenen Anbau auf dieser einstigen Militärbasis autark ist. Deren Leiter,
Marcus Alexander, möchte, dass sie sich anschließen und mit ihm versuchen, eine neue Welt
aufzubauen und zu verhindern, dass der Virus zurück kommt. Dies soll dadurch geschehen, dass Jeremiah
und Kurdy die Aufgabe eines verstorbenen Mitglieds der Kolonie, Simon, übernehmen, dazu soll Jeremiah
das Notizbuch Simons übergeben werden.
Die beiden übernehmen den Job und treffen in der nächsten Episode auf eine sehr seltsame Person,
einen jungen Mann, der mit seiner Schwester und deren Mann zusammen lebt und sich nach einer Comicfigur
benannt hat. Dies kommt daher, dass er als Kind ein großer Fan der Comic-Superhelden war und lange
geglaubt hatte, dass diese eines Tages auf die Erde kommen würden, um alles in Ordnung zu bringen.
Nach der Erfahrung des "Big Death" und dem Ausbleiben dieser Superhelden schlüpfte
er selbst in diese Rolle und versucht, mit seinen Mitteln Gerechtigkeit zu schaffen.
Auch erfährt man von einer ungewöhnlichen Romanze zwischen Marcus Alexander und einer Frau,
deren Existenz aus guten Gründen jahrelang vor allen geheim gehalten worden war – sie ist eine
Überlebende des "Big Death", die aus ungeklärten Gründen zwar infiziert wurde,
aber nicht starb. Seit fünfzehn Jahren lebt sie nun in einem Quarantäneraum, im Wissen, sowohl
für den Untergang der jetzigen Welt verantwortlich werden zu können (wenn sie den Raum
verlässt) als auch die Rettung der Welt bedeuten zu können (wenn es jemand schafft, aus ihrem Blut
einen Impfstoff herzustellen).
Im Verlauf ihrer Reise geraten Jeremiah und Kurdy in der nächsten Folge in die Fänge einer Gruppe,
die sich auf einem ehemaligen Luftwaffenstützpunkt niedergelassen hat. Diese Gruppe besteht aus ehemals
einzelkämpfenden Straßenräubern, die von ihrem jetzigen Anführer bestens
organisiert wurden.
Wie viele andere auch, hat dieser Gerüchte über die Thunder-Mountain-Kolonie gehört, die
auf der Straße "The End Of The World" genannt wird. Da er zu Recht vermutet, dass Jeremiah
weiß, wo sich diese Kolonie befindet, verlangt er von diesem, dass er ihm dies sagt, damit
er sie übernehmen kann.
Stück für Stück zieht er die "Daumenschrauben" an, um Jeremiah von einer
"Kooperation" zu überzeugen – der Ausweg aus dieser Situation entbehrt nicht einer
gewissen Tragik.
Beim "Abarbeiten" von Simons Notizbuch kommen die beiden Titelhelden in der darauf folgenden
Episode in eine neue Stadt, die kurz davor steht, eine Art Karneval zu begehen. Dabei wird den beiden von
einer jungen Frau Benzin gestohlen. Es stellt sich heraus, dass sie nicht die einzigen Bestohlenen sind,
sondern dass diese Frau alles Benzin, das zu bekommen war gestohlen und gehortet hatte. Dies geschah jedoch
nicht, weil sie es - wie Jeremiah zunächst vermutet - weiterverkaufen möchte, sondern weil sie damit
ihr Boot betreiben möchte, um über den Horizont hinaus zu segeln. Sie möchte gerne wissen,
wie es auf der anderen Seite des Ozeans aussieht, in Europa oder Afrika.
Während dieser Folge tauchen auch erstmals die geheimnisvollen "Burners" auf, von denen
man hört, dass sie immer wieder auftauchen, ein bestimmtes Gebiet restlos niederbrennen und wieder
verschwinden – in den Hinterlassenschaften dieser "Burners" findet Jeremiah Militärabzeichen
mit dem Kürzel "VS" darauf, was er mit "Valhalla-Sector" übersetzt, Kurdy
jedoch mit "Very Stupid".
Kurdy und Jeremiah sind eine Folge später weiterhin dabei, das Notizbuch von Simon abzuarbeiten.
Dabei treffen sie zunächst auf eine schwangere Frau, die sie in der nächsten Stadt zu jemandem
bringen, der sagt, dass er Arzt sei. Dies wirft bei Jeremiah die Frage auf, was einen in diesen Tagen zu einem
Arzt macht, wo es kein Medizinstudium oder auch nur eine Ausbildung dazu gibt. Im Laufe der Folge, in der
man auch sieht, wie Jeremiah einst seinen kleinen Bruder verloren hatte, von dem in den vergangenen
Folgen wiederholt die Rede war, stellt sich zum einen heraus, dass der angebliche Arzt Sohn eines Arztes ist,
der mit Hilfe seines Bruders und der Arzttasche seines Vaters Leute ausnimmt. Zum Anderen verschlechtert
sich der Zustand der Schwangeren zusehends. Drittens werden die Schwangere, Jeremiah, Kurdy und "der
Arzt" im Haus der Freundin des Mannes aufgenommen, wegen dem unsere beiden Hauptpersonen
eigentlich in diese Stadt gekommen waren. Ihr Freund hätte allerdings längst von einem
geheimnisvollen Auftrag zurück sein sollen.
Jeremiah läuft freitags auf dem amerikanischen Pay-Channel Showtime, der zum MGM-Konzern
gehört, jeweils um 22:45 Uhr, direkt nach Stargate-SG1. Zur Freude der Showtime-Verantwortlichen
erzielt Jeremiah dabei trotz schlechterem Sendeplatz mittlerweile bessere Quoten als Stargate-SG1, sodass
es derzeit sehr wahrscheinlich erscheint, dass JMS dieses Mal eine Serie zu Ende führen kann.
Links zum Thema:
http://www.jeremiah.tv/
http://abyss.hubbe.net/jeremiah/
http://www.jmsfan.de/jeremiah.htm
http://www.hermannhuppen.com
(Zurück zum Inhalt)
Episode 1.04
"I, E.T."
Regie: Pino Amenta
Autor: Sally Lapiduss
Gaststars:
Mary Mara als Lyneea
Cayde Tasker als Fostro
Boris Brkic als Commander Ryymax
Plot:
Mit der Entfernung von Moyas Kontrollfessel (siehe Pilotfilm) wurde ein Prozeß aktiviert, der, etwas
verspätet, ein Signal auslöst, welches Peacekeeperschiffen, sobald sie es empfangen, Moyas
Position verraten würde. Das Sendegerät ist jedoch so tief in Moyas zentralem Nervensystem
verankert, dass es unmöglich ist, ihn zu entfernen ohne Moya schwer zu verletzen. Crichton schlägt
vor, Moya in einem Sumpfgebiet auf einem nahen erdähnlichen Planeten zu landen. Niemand, nicht
einmal Pilot weiß allerdings, ob es überhaupt möglich ist, einen Leviathan zu landen
(und wieder abzuheben...).
Die Landung ist relativ erfolgreich, wenn man davon absieht, dass Moya fast vollständig im Sumpf
versinkt und die Crew dringend eine Substanz benötigt, um Moya zu betäuben, da die Schmerzen
beim und nach dem Herausschneiden des Senders für sie unerträglich wären.
Glücklicherweise existiert eine solche Substanz auf diesem Planeten, und so ziehen Crichton, Aeryn
und D’Argo los, selbige zu beschaffen. Währenddessen bleiben Rygel und Zhaan bei Pilot und Moya,
und beginnen schon, den Sender von Moyas Nervensträngen zu lösen.
Crichton und Co werden von den Militärs des Planeten entdeckt, wobei Crichton feststellt, dass die
Zivilisation der Erde im 20. Jahrhundert sehr ähnelt. D’Argo und Aeryn beschließen, die
Militärs abzulenken, sodass Crichton alleine weitersuchen muss.
Dabei landet er auf einer Farm, die von Lyneea mit ihrem ca. 12jährigem Sohn Fostro bewohnt wird.
Crichton gewinnt ihr Vertrauen, jedoch taucht schon bald das Militär bei der Farm auf, und sie haben
D’Argo gefangen....
Kritik:
Nachdem die vorangegangene Episode (siehe Corona #94) nicht so überragend war,
ist "Farscape" mit dieser Folge wieder in Topform. Hier stimmt einfach alles. Die Special Effects
bei Moyas Landung und Start sind großartig, die Musik sehr atmosphärisch (z. B. bei Crichtons
Ankunft auf der Farm und am Ende) und auch das Drehbuch ist sehr stimmig. Auch wenn die Idee, den
Menschen zum Alien auf einem anderen Planeten zu machen, nicht wirklich neu ist, wurde sie hier zumindest
sehr gut umgesetzt. Außerdem bekommt hier jeder der Crew etwas zu tun, was natürlich die
Charaktere auch noch ein wenig weiter ausarbeitet.
Die vielen kleinen Charakterszenen in dieser Folge sind auch das Salz in der Suppe. Rygel beißt Aeryn
in den Arm, Zhaans Gespräch mit Rygel, Rygels Sorge um Moya und Zhaan, um nur ein paar zu
nennen. Dazu kommen natürlich noch Crichtons Kommentare, die der Rest der Crew natürlich
nicht versteht, wie z. B. Crichton: "Looks like Dagobah!" Aeryn: "Dagobah?"
Crichton: "Yeah, the planet where Yoda lives!" "Yoda ?" "Yoda! Little green
guy, talks funny, Jedi master!"
Aufmerksamen Fans dürfte aufgefallen sein, dass Aeryn sich wieder mehr wie ein Peacekeeper benimmt,
als in den vorangegangenen beiden Episoden. Dies liegt daran, dass diese Folge ursprünglich als zweite
Episode geplant war. Auch der Schöpfer der Serie, Rockne O’Bannon ist ein Fan dieser Episode, da sie
die Melancholie und Crichtons Wunsch nach (s)einer Heimat herausstellt, was von Ben Browder subtil
gespielt wurde. Auch für mich ist diese Episode nach wie vor ein frühes Highlight der Serie.
Episode 1.05
"Exodus from Genesis"
Regie: Brian Henson
Autor: Ro Hume
Gaststars:
Damian de Montemas als Melkor
Jodie Dry als Kyona
Plot:
Ein Peacekeeper Marauder von Crais‘ Command Carrier, mit einer Spezialeinheit an Bord, sucht nach Moya.
Zwischen dem Marauder und Moya befindet sich etwas, das aussieht wie ein Asteroidennebel. Der
vermeintliche Nebel ist jedoch ein Schwarm Draks, das sind insektoide Lebensformen, von denen einige
hundert in Moya eindringen. Sie drehen die Temperatur im Schiff hoch. Da Sebaceans keine Hitze
vertragen, fällt Aeryn in ein Hitzedelirium, die Vorstufe zum sogenannten "Lebenden
Tod", der Sebaceans in eine Art Zombies verwandelt. Aeryn nimmt Crichton das Versprechen
ab, sie zu töten, falls es soweit kommen sollte.
Die Draks sind allerdings dazu in der Lage, Kopien von der Crew zu kreieren, nachdem sie ihnen relativ
unbemerkt DNA abgenommen haben. Als ob das und die weiter steigende Hitze noch nicht schlimm genug
wäre, hat der Marauder Moya inzwischen entdeckt und die Peacekeeper kommen an Bord...
Kritik:
Ach ja, die Draks.... Fand ich die Folge nun gut oder nicht ?!
Also, die komplette Folge spielt wieder ausschließlich an Bord von Moya (siehe Episode 1.03). Die Special
Effects sind auch wieder sehr gut, ebenso die Kreaturen, die Insektenwesen, sowie die Regie von Brian
Henson. Weitere positive Elemente sind, dass man wieder etwas über Aeryns Spezies erfährt
und dass die Freundschaft zwischen Aeryn und Crichton weiter ausgebaut wird. Zhaans Selbstlosigkeit
kommt hier auch wieder sehr gut zur Geltung. Schon allein wegen dieser Punkte ist die Folge
sehenswert. Die Handlung jedoch, ich weiß nicht....
Insektenwesen, die in riesigen Schwärmen im Weltall leben, zufällig mitsamt Königin, Moya
entern, um in ihr Nachwuchs zu produzieren und das Schiff wieder zu verlassen, die außerdem noch die
praktische Möglichkeit haben, identische Kopien von der Crew herzustellen... Irgendwie klingt das alles
ein wenig merkwürdig, oder ? Aber naja, das ist ja gerade eine der Stärken von Farscape, auch
aus solchen Stories spannende Episoden zu kreieren. Das Aeryn nicht in so einer frühen Folge sterben
würde war allerdings auch von Anfang an klar. Natürlich hatte die Episode auch wieder einige
typische Crichton-Kommentare.
(Zurück zum Inhalt)
Sein und Nichtsein
Es mag im ersten Augenblick verwunderlich erscheinen, wie man einen ganzen Artikel über Nichts
schreiben kann, aber das Vakuum ist bei weitem nicht so leer, wie man das annehmen könnte.
Ich will dabei gar nicht darauf eingehen, dass es sowieso schon so gut wie unmöglich ist ein perfektes
Vakuum zu erzeugen, weil man niemals alle Atome aus einem geschlossenen Behälter hinaus bekommt.
Ein anderer Umstand macht das Vakuum noch viel interessanter: im Vakuum entstehen auf Grund von
Quantenfluktuationen ständig Teilchen und Antiteilchen – im Wesentlichen Elektronen und Positronen
- die sich praktisch sofort wieder gegenseitig Zerstrahlen. Diese Verletzungen der Energieerhaltung sind nur
deshalb erlaubt weil sie von extrem kurzer Dauer sind und in der Regel keinen Einfluss auf die Umgebung haben.
Unter gewissen Umständen kann man diese Quantenfluktuationen aber nachweisen und zwar in dem
man elektrisch neutrale Platten auf wenige Mikrometer aneinander bewegt. Jetzt können im Innenraum
zwischen den Platten weniger Teilchen entstehen als außen und die Platten spüren den erhöhten
Außendruck, was sie veranlasst sich einander zu nähern. Dieses Phänomen nennt man
Casimir-Effekt und ist im Labor nachgewiesen worden.
Ursache für diese mysteriöse Anziehungskraft des Vakuums ist die Verkleinerung des
Zustandsraumes, das heißt der Summe der möglichen, von den Teilchen einzunehmenden
Energiezustände. Auf Grund des Welle-Teilchen-Dualismus können zwischen den beiden
Platten nur noch solche Teilchen entstehen, deren halbe Wellenlänge ein ganz-zahliges Vielfaches
des Plattenabstands ist. Das Quadrat der Amplitude dieser Welle ergibt nämlich gerade die
Aufenthaltswahrscheinlichkeit des Teilchens.
Das ist vergleichbar mit einer Geigensaite, die auch nur einen sauberen Ton produziert, wenn die Knoten
der Schwingung an den Fixpunkten der Saite liegen. Die Wahrscheinlichkeit für Teilchen mit nicht
passender Wellenlänge nimmt also zwischen den Platten ab, während sie außerhalb
konstant bleibt. So entsteht also ein Unterdruck und die Platten werden vom Vakuum zusammengedrückt.
Diese Vakuumfluktuation ist aber nicht nur in komplizierten physikalischen Experimenten von Bedeutung
sondern spielt überraschender Weise in der Astrophysik eine Rolle, wo sie mit Schwarzen Löchern
und sogar der Entwicklung des Universums in Verbindung tritt.
Schwarze Löcher sind extrem massereiche Objekte, die den Raum in ihrer Umgebung so verzerren, dass
nicht einmal Licht oder gewöhnliche Materie ihnen entweichen könnte, wenn es sich auf eine kritische
Distanz, Schwarzschild-Radius genannt, nähert.
Bei der Vakuumfluktuation kann es aber vorkommen, dass eines der virtuellen Teilchen diese Grenze
überschreitet, während das andere sich in die entgegengesetzte Richtung davon macht. Auf diese
Weise hätte ein Beobachter den Eindruck, ein Teilchen sei dem Schwarzen Loch entwischt.
Aufgrund der Energieerhaltung muss das Schwarze Loch bei diesem Vorgang tatsächlich etwas Energie
lassen. Nämlich genau die Hälfte des Betrages, der nötig gewesen ist, um das Teilchenpaar
entstehen zu lassen und der bei der Zerstrahlung beider Teilchen wieder frei geworden wäre.
Im unbeeinflussten Vakuum leihen sich die Teilchen diese Energie kurzfristig aus dem Nichts, was durch die
Heisenbergsche Unschärferelation erlaubt ist. Je kürzer die Zeit in der die Teilchen existieren,
desto höher ist die erlaubte Energie – ganz analog gilt das auch für Ort und Impuls eines Teilchens.
Wie gesagt ist eines der Teilchen aber jetzt vom schwarzen Loch verschluckt worden, sodass die geliehene
Energie nicht zurückgezahlt werden kann. Das Universum lässt aber keine Rechnung offen und
holt sich die Energie beim schwarzen Loch, das durch seine Anwesenheit ja auch irgendwie an dem Vorgang
beteiligt war.
Und da schließlich Energie und Masse einander gleichzusetzen sind, wie wir nach Einstein wissen, verliert
das Schwarze Loch durch Quantenfluktuationen an Masse. Steven Hawking hat diese Hypothese das erste Mal
aufgestellt. Da es sich um einen sehr langsamen Prozess handelt, werden noch zig Milliarden Jahre ins Land
gehen, bis das erste Schwarze Loch auf diesem Wege verdampft ist.
Aber die Vakuumfluktuation könnte in noch viel größerem Maßstab von Bedeutung
sein, und zwar bei der Entwicklung des Universums selbst.
Kurz nach dem Urknall war das noch sehr kleine Universum homogen mit Strahlung gefüllt, d.h. es gab keinerlei
Strukturen aus denen sich einmal Teilchen und Atome, geschweige denn Sterne und Galaxien bilden konnten.
Und das wäre auch so geblieben, wenn nicht irgendetwas diese gleichmäßige Verteilung
gestört hätte.
Möglicherweise waren es Quantenfluktuationen, die zu diesem frühen Zeitpunkt Unordnung in die
Verteilung der Energie gebracht haben und als sich das Universum dann sehr schnell ausbreitete wurden diese
winzigen Strukturen zu den Mustern aufgebläht, die wir heute als die größten überhaupt
kennen: Die Verteilung der Galaxien und Galaxienhaufen im Universum.
Doch damit nicht genug. Es gibt Spekulationen, nach denen die Vakuumfluktuation noch immer eine Rolle im Geschick
des Universums spielt. Es wird davon ausgegangen, dass die Vakuumfluktuation eine der Kräfte darstellen
könnte, die das Universum noch heute auseinander treibt, obwohl sich diese Ausdehnung aufgrund der
bisher entdeckten Materie langsamer vollziehen und irgendwann in ferner Zukunft zum Stillstand kommen sollte.
Sollte es dann vorkommen, dass sich ein Paar nicht sofort selbst wieder zerstrahlt, weil die beiden Teilchen aus
irgendwelchen Gründen in entgegengesetzte Richtungen unterwegs sind, dann muss auch ihre
Entstehungsenergie irgendwo herkommen. Nämlich vom Rest des Universums, beziehungsweise seiner
Gravitationsenergie, die dadurch ein winziges bisschen verringert wird.
Nun, der letzte Punkt gehört noch in den Bereich der Spekulation und es gibt noch andere Erklärungsversuche.
Die Theorie mit den Schwarzen Löchern und dem Casimir-Effekt ist aber inzwischen anerkannt.
Möglicherweise könnte der Casimir-Effekt sogar einen praktische Anwendung finden. Einige
Forscher experimentieren inzwischen damit, ob sich dieser Effekt einsetzen lässt um damit Bewegungen
hochpräzise zu steuern, wie das zum Beispiel für Raster-Tunnel-Mikroskope erforderlich ist.
(Zurück zum Inhalt)
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Herr der Ringe: Miranda Otto über "Die Zwei Türme".
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Miranda Otto ist eine der ersten Schauspieler, die über den nächsten Film der 'Lord of the Rings' Trilogie,
'The Two Towers', spricht.
In einem Interview mit USA TODAY beschreibt Otto ihr Alter Ego 'Eowyn' als "ein wenig kühl, weiß,
emotional distanziert, eine Dame... aber sobald Aragorn (gespielt von Vigo Mortensen) auftaucht, entwickelt
sie eine große Quelle an Gefühlen ihm gegenüber. Sie ist im Innern eine sehr leidenschaftliche Person."
Auch verriet sie ein wenig über die Geschichte.
(Achtung: Spoiler!)
"Sie ist keine weinerliche schlafende Schönheit, sondern jemand mit Mut," sagte Otto. "Sie verliebt sich in
Aragorn, aber ihre Liebe wird nicht erwidert und sie verkleidet sich als Mann, zieht in den Krieg und tötet
den König der Hexen."
Sie beschrieb auch in vagen Worten ihre Arbeit bei der Action im Film. "[Der Schwertkampf] hat Spaß
gemacht, extrem befreiend. Ich würde gerne mehr davon machen, obwohl ich jemandem ins Bein stach." (sp)
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Planet der Affen: Goldene Himbeere.
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Nachdem das Remake bei den diesjährigen Academy Awards überraschenderweise nicht einmal für das
beste Make-up nominiert wurde kam der Film dennoch zu einer zweifelhaften Auszeichnung. Er bekam die
Goldene Himbeere für das schlechteste Remake verliehen und Charlton Heston wurde als schlechtester
Darsteller in einer Nebenrolle 'ent'-ehrt. Die 'Gewinner' der Goldenen Himbeeren werden jährlich kurz vor
der Oscar Verleihung bekannt gegeben. Bis dieses Jahr hatte noch niemand diese Auszeichnung
persönlich in Empfang genommen. Dieses Jahr bewies MTV-Moderator Tom Greene Humor.
Er fuhr in einer Limousine zur Preisverleihung vor, rollte seinen eigenen roten Teppich aus und
nahm dann seine insgesamt fünf Himbeeren für 'Freddy got fingered' in Empfang. (sd)
Link zum Thema:
http://www.razzies.com
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X.Men 2: Singer beauftragt Special Effects Firma.
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Brian Singer hat jetzt die kanadische Firma Frantic Films mit den Spezialeffekten für X-Men 2 beauftragt. Die
Firma hat bereits bei zwei Stephen King-Mehrteilern die Effekte kreiert. Drehbeginn ist im Mai in Vancouver.
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The Dead Zone: Stephen King in Serie.
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Anthony Michael Hall, Hauptdarsteller der neuen Serie "The Dead Zone", sagte im Interview mit Sci Fi Wire,
dass die Serie um einiges anders ist als das Buch und der Film. Man hat das allgemeine Umfeld beibehalten
und die Schlüsselcharaktere übernommen, aber die politischen Elemente werden aber stark reduziert sein, um
zuerst einmal die Charaktere einzuführen und zu vertiefen.
Die Hauptfigur ist dementsprechend Johnny Smith, gespielt von Hall, der Lehrer an der Highschool ist.
Nach einem Autounfall liegt Smith sechs Jahre im Koma und danach ist nichts mehr wie es war: Seine
Verlobte ist nun verheiratet und zieht mit ihrem Ehemann, dem Sheriff des Ortes, Smiths Sohn groß. Die
größte Veränderung jedoch ist, dass Smith nach dem Koma übernatürliche psychische Fähigkeiten besitzt.
Diese helfen ihm noch während er im Krankenhaus ist, das Leben eines Mädchens zu retten. Von nun an muss
Smith sich an sein neues Leben und seine neuen Fähigkeiten anpassen. Er versucht herauszufinden, ob seine
Gabe ein Fluch oder ein Segen ist...
Die Serie stammt von Michael Piller, der vor allem durch seine Arbeit an mehr als 500 Stunden "Star Trek"
bekannt ist. Produziert wird "The Dead Zone" von Lions Gate Entertainment und Paramount International
Television. Ab Juni 2002 soll sie im amerkianischen Fernsehen ausgestrahlt werden. (sf)
Links zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire/
http://www.tvtome.com/
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Smallville: Pilotfilm auf DVD.
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Der Pilotfilm von "Smallville" wird am 4. Juni auf DVD erscheinen. Die Serie handelt von den frühen Jahren von
Superman in Clark Kents Heimatstadt Smallville. Die DVD wird mit Dolby Digital 5.1 Sound erscheinen. Sie wird
außerdem Audio-Kommentare der Produzenten und des Regisseurs enthalten, sowie eine interaktive Karte von
Smallville und Storyboards. (sf)
Link zum Thema:
http://www.isnnews.net/
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Akte X: Duchovny als James Ellroy.
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David Duchovny (Akte X Fox Mulder) wird in dem Film “My Dark Places” die Rolle des Krimiautoren James
Ellroy (L.A. Confidental) übernehmen. Der Film dreht sich um Ellroys Versuch den ungeklärten Mord 1958
an seiner Mutter aufzuklären. Dreharbeiten zu “My Dark Places” beginnen im Juni in Los Angeles. (bl)
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Akte X: Carter über das Ende.
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Cinescape sprach mit dem "Akte X" Erfinder und Produzenten Chris Carter über seine Gedanken, nach dem er
beschloss die Serie nach neun Jahren zu beenden.
Auf die Frage, ob er Erleichterung verspüre entgegnete Carter: "Sie fragen, als ob ich hier rumsitzen würde und
den Urlaub des Präsidenten schreiben würde. Niemand ist im Studio außer mir. Ich fühle keine Erleichterung.
Ich trage eine Bürde mit der Möglichkeit die ich sehe, gegen Ende des Jahres [nochmal] wirklich gute Arbeit
abzuliefern."
Er gibt aber zu, das es seltsam sein wird, in einer Welt ohne "Akte X" zu leben.
"Es wird seltsam sein, nicht einige Wochen frei zunehmen und dann zu 'Akte X' zurück zu kehren. Ist das eine
Erleichterung? Das weiß ich [noch] nicht." (sp)
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Spiderman: Fortsetzung geplant.
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Einen Monat bevor «Spiderman» in den US-Kinos anläuft, haben die Hauptdarsteller bereits den Vertrag für
eine Fortsetzung des Actionstreifens unterschrieben. Tobey Maguire, Kirstin Dunst und Regisseur Sam
Raimi werden den Superhelden im nächsten Jahr erneut auf die Leinwand bringen.
Variety zufolge hat das Studio Columbia Pictures so großes Vertrauen in den Erfolg des Filmes, dass der
zweite Teil schon geplant wird. Dabei werden sich die Stars allerdings einen größeren Teil des Kuchens
sichern. Maguire soll über 10 Millionen Dollar Gage und eine Beteiligung an den Einspielergebnissen
ausgehandelt haben. (sd)
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MIB2: erste Bilder.
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Nachdem vor einiger Zeit schon ein offizieller Teaser-Trailer zu Men in Black II veröffentlicht wurde, sind auch
erste Fotos aus dem Film online erschienen. Die Fotos zeigen eine Reihe merkwürdiger und lustiger Aliens, leider
aber keine Bilder von unseren coolen Männern in Schwarz Tommy Lee Jones und Will Smith.
Der Film startet am 11. 7. 2002 in den deutschen Kinos.
Link zum Thema:
Die Bilder.
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Dune: Dreharbeiten starten.
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Diese Woche haben in Prag die Dreharbeiten zu der Fortsetzung des erfolgreichen Dreiteilers 'Dune' nach
Frank Herbert begonnen. Die Produktion ist auf 17 Wochen bis zum 19. Juli angesetzt und findet in den
gleichen Studios wie der erste Teil statt. Alec Newman und Julie Cox sind wieder in den Rollen des Paul
Atreides und der Prinzessin Irulan zu sehen. In weiteren Rollen: Susan Sarandon als Prinzessin Wenescia,
Stephen Berkoff als Stilgar und Alice Krige als Lady Jessica. Gedreht wird diesmal nicht auf Film, sondern
auf 'High Definition Video".
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Herr der Ringe: McKellen ist gern eine Action-Figur.
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Sir Ian McKellen ist geradezu entzückt zu derartigem Ruhm gekommen zu sein, besonders seit der durch eine
Actionfigur seiner selbst unsterblich geworden ist. Der 62-jährige Oscar-nominierte Schauspieler machte sich
einen Namen am Englischen National Theater, bei dem er auch zusammen mit Sir Anthony Hopkins auf der
Bühne stand. Er sagt allerdings, dass den Gandalf in 'Herr der Ringe' zu spielen alles in den Schatten stellt,
was er je auf der Bühne erreicht hat.
McKellen meint: "Wer hätte nach all den Jahren in klassischen Stücken gedacht, dass Tony Hopkins dafür
bekannt ist, Gesoichter zu zerfleischen und dass sie aus mir eine Actionfigur machen würden. Ich liebe meine
Actionfiguren, ich spiele den ganzen Tag damit."
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