|
09. August 2002 - Ausgabe 99 - "Under a Violet Moon"
Auf der Zielgeraden!
Es ist schon ein verdrehtes Jahr, liebe Leser. Da sprach unser Redaktionsleiter Simon Pypke vor einigen Wochen
im Vorwort eines Corona Newsletters noch blumig vom Ende des informativen SF-Sommerlochs... und jetzt kommen
wir in dieser Ausgabe nur mit Ach und Krach auf immerhin noch 16 Rubriken. Bleibt zu hoffen, dass der
heraufziehende Herbst dem SF-Genre in Kino und Fernsehen neuen Schub verleiht und Möglichkeiten für
Hintergrundberichte aufzeigt.
Hilfreich sind hier natürlich auch Leserbriefe mit Anregungen zu Star Trek-Nischenthemen, denn nach der letzten
Ausgabe fühlten sich gleich mehrere Redakteure veranlasst, etwas über "Star Trek: Die neue
Grenze" zu schreiben.
Unser Redakteur Mike Hillenbrand, der bereits im Dezember 2000 ausführlich im Corona Magazine 76 über
diese Buchreihe berichtete, hat sich diesem Thema nun wieder angenommen und bringt Sie bei Interesse auf den
aktuellen Stand.
Ansonsten befinden wir uns nun auf der Zielgeraden zu unserer großen Jubiläumsausgabe - dem Corona
Magazine 100 - dass am 6. September den Weg durch die vielen Mailserver zu Ihnen nach Hause antreten soll. Nach
einem kleinen, aber sehr kreativen Feuerwerk in unserer Redaktion vor wenigen Wochen hat die Nervosität
jetzt etwas nachgelassen, so dass wir hoffen, dass Ihnen die kommende Ausgabe mindestens ebenso viel Spaß
bereitet wie uns selbst.
Zum Abschluss möchte ich in diesem Vorwort und in Bezug auf viele eingegangene Leserbriefe zu einer kleinen
Umfrage anregen: In welchem Format möchten Sie zukünftig unser wöchentliches Corona Newsletter
erhalten? Klicken Sie dafür einfach auf eine der folgenden Möglichkeiten und senden Sie uns die sich
öffnende Mail:
- HTML-Format (wie das vorliegende Corona Magazine)
- ASCII-Format (wie bisher in einer reinen Textmail)
- Ist mir egal
Das Ergebnis erfahren Sie selbstverständlich in der kommenden Ausgabe!
Semper paratus!
Ihr Klaus Michels
Chefredakteur
Pfadfinder
1. Star Trek: Bridge Commander
2. Star Trek: Eine Serie auf dem Papier
3. Kolumne: Für alle Nicht-Enterprise-Kenner
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Bryan Singer
6. Kreuzfeuer
7. Rating Report
8. Star Trek: The 'Real Deal' Convention
9. Lesezeichen: Science Fiction war gestern
10. Webwatcher: comicfanpage.de
11. Perry Rhodan: Comics
12. Episodenlogbuch: Farscape
13. Kinovorschau: "Minority Report"
14. Kinovorschau: SF im Herbst 2002
15. Wissenschaft: Quantenmechanik
16. Subspace Link
Schon gehört? Der übernächste "Star Trek"-Film befindet sich schon in der Pre-Production und diesmal
übernimmt kein Geringerer als George Lucas Drehbuch und Regie. Das glauben Sie nicht? Na gut, stimmt auch nicht – aber in der
Welt der Computer- und Videospiele ist etwas Vergleichbares passiert. Larry Holland, mit seinem Team von Totally Games verantwortlich
für Spieleklassiker wie "X-Wing", "TIE-Fighter" oder "X-Wing Alliance", die obendrein noch bei
LucasArts erschienen sind, produzierte für Activision ein Spiel im Trek-Universum. "Star Trek: Bridge Commander"
heißt das gute Stück, in dem Sie im begehrten Sessel eines Raumschiff-Captains Platz nehmen dürfen. Ihr Schiff: die U.S.S.
Dauntless, Galaxy-Klasse und Insidern auch als NCC-71879 bekannt.
Sie haben die Brücke
Eigentlich ist die Dauntless Captain Wrights Schiff, doch dieser kommt auf dramatische Weise ums Leben. Wright ist mit einem Shuttle zum
Planeten Vesuvi 3 am Rande des Mahlstroms unterwegs, auf dem unter anderem sein Schwiegersohn mit dem Terraforming des ungastlichen
Himmelskörpers beschäftigt ist. Doch aus unbekannten Gründen explodiert Vesuvi 3 ohne Vorwarnung und reißt die
Shuttle-Besatzung und 132 Ingenieure auf der Oberfläche in den Tod. Nun sind Sie gefragt: Nach der Beförderung vom Ersten
Offizier zum Captain müssen Sie in acht Episoden mit 26 Unterabschnitten zeigen, dass Sie den Posten zu Recht bekommen haben. Die
Suche nach den wahren Hintergründen von Vesuvi 3 taucht in den Episoden immer wieder auf, ähnlich wie die legendären
Weltverschwörungs-Folgen in Akte X. Ihre sonstigen Aufgaben sind deswegen nicht langweiliger: Sie fliegen Eskort-, Rettungs- oder
Abfang-Missionen, retten Planeten vor heranrückenden Meteoritenschwärmen oder versuchen, einen Ferengi aufzubringen, der
illegalen Waffenhandel mit den Cardassianern betreibt.
Das Herz eines Captains
"Star Trek: Bridge Commander" unterscheidet sich von anderen Weltraum-Spielen in einem entscheidenden Punkt: Sie fliegen das
Schiff nur in Ausnahmefällen selbst. Stattdessen heißt es hier eher "SimCaptain": Von Ihrem Sessel aus geben Sie den
Crew-Mitgliedern per Mausklick Kommandos. Wie im "richtigen" Leben ist Timing oft überlebenswichtig, etwa, wenn Sie
Alarmstufe Rot und einen Scan der Umgebung veranlassen, ein feindliches Schiff anvisieren, einen Abfangkurs setzen und dazu noch alle Energie
in Waffen und Schilde leiten – für jede Aktion ist ein anderes Team-Mitglied verantwortlich. Mit ein paar Tastenkombinationen dürfen
Sie einige Befehle auch direkt ausführen, etwa die Alarmstufe festlegen, Gegner anvisieren oder die Selbstzerstörung einleiten.
Netterweise enthält die erste Episode ein auf Wunsch abfragbares Tutorial in Person von Captain Jean-Luc Picard von der NCC 1701-E.
Picard möchte zu einer archäologischen Konferenz gebracht werden, die die Dauntless, nicht wirklich auf dem direkten Weg
ansteuern kann. Ehrensache unter Kollegen, dass Picard Ihnen ein paar Tipps gibt, wie Sie Crew und Schiff am Besten in den Griff bekommen.
Sechs Freunde sollt ihr sein
Bis auf den Ersten Offizier, Commander Saffi Larsen, sind alle Mitglieder der Brückencrew alte Bekannte, die schon mit Ihnen unter
Captain Wright gedient haben. Wissenschaftsoffizier ist der vielfach ausgezeichnete Mexikaner Lt. Commander Miguel Diaz, ihm zur Seite steht
Chefingenieur Solian Jarso Brex, ebenfalls im Rang eines Lt. Commander. Brex stammt von Bolarus IX und ist somit ein Landsmann von Captain
Picards Friseur. Ihr Taktischer Offizier, Lieutenant Felix Savali, stammt wieder von der Erde: Seine Heimat heißt Westsamoa. Steuermann
beziehungsweise –frau, Fähnrich Kiska LoMar vom Planeten Bajor, ist mit 22 Jahren jüngstes Mitglied der Brückencrew und
hegt wie viele Bajoraner einen recht offenen Groll gegen die Cardassianer. Bleibt die schon genannte Saffi Larsen von der
Goddard-Mondkolonie – ihre größte Schwäche ist die übermäßige Betonung der Sternenflotten-Vorschriften
und deren Einhaltung. Sollte Ihnen also ein missionskritischer Fehler unterlaufen, verpetzt Larsen Sie schneller, als Sie "Energie!"
sagen können, bei Ihrer Vorgesetzten, Admiral Alice Liu auf Sternenbasis 12. Liu setzt Ihrer Karriere dann ein vorschnelles Ende – wie gut,
dass Sie beim letzten erfolgreich bestandenen Abschnitt wieder neu ins Spiel einsteigen dürfen.
Technobabble
Die Menschheit ist nicht das einzige raumfahrende Völkchen im Alpha-Quadranten: Allein in den ersten beiden Episoden treffen Sie schon
auf Andorianer, Klingonen, Romulaner, Cardassianer und Ferengi. Hier befindet sich allerdings ein Schwachpunkt von "Bridge
Commander": Während Raumschiffe und –stationen imposant dargestellt werden, schwächelt die Grafik bei den Personen, die
recht grob dargestellt werden und teilweise so hölzern wie die Schauspieler einer Vorabendserie agieren. Dazu kommt, dass nicht immer
lippensynchron gesprochen wird – schade. Andererseits ist die eher durchschnittliche Grafik wieder ein Vorteil, denn selbst auf
verhältnismäßig antiquierten PCs wie unserem Testrechner (Athlon 600 mit GeForce-1-Grafikkarte) läuft "Bridge
Commander" mit allen Details zugeschaltet so geschmeidig wie ein frisch überholter Warp-Antrieb. Wer die Brücke nicht mehr
sehen kann, den versöhnen etliche Kameraperspektiven und eine über die Leertaste jederzeit einschaltbare Außenansicht. Die
akustische Untermalung ist – wie fast schon zu erwarten war – mehr als gelungen: Neben den einmal mehr authentisch vorliegenden
Trek-Geräuschen sorgt LucasArts' ehemaliger Hauskomponist Clint Bajakian für stimmungsvolle Orchester-Untermalung, die, oh
Freude, auf der Spiel-CD-ROM im MP3-Format gespeichert ist. Außer Patrick Stewart als Captain Picard kommen noch Brent Spiner
(Cmdr. Data) und Max Grodénchik (in gleich drei Rollen) zum Zuge. Doch auch die unbekannten Sprecher der übrigen
Handlungsträger machen ihre Sache sehr gut. Das endgültige Auge, pardon, Ohr fürs Detail beweist Totally Games mit
Raumschiffen, die in Zwischensequenzen endlich mal physikalisch korrekt lautlos durchs All kreuzen. Richtig, vier Mehrspielermodi gibt's auch
noch, darunter "Jeder gegen jeden" oder "Sternenbasis verteidigen".
Das Kollektiv hilft
Eines ist "Bridge Commander" nicht: Ein schnelles Action-Spiel, bei dem Sie selbst ein Raumschiff mit wahnsinniger Geschwindigkeit
durchs All jagen. Die Galaxy-Klasse ist eben kein Schlacht-, sondern ein Forschungsraumer. Anders als bei Interplays "Star Trek: Starfleet
Academy" beziehungsweise "Star Trek: Klingon Academy" steht hier das Teamwork wirklich im Mittelpunkt. Dazu kommt,
dass Ihre Crew relativ gut Ihren Befehlen nachkommt, Schiffe wie befohlen abfängt und aufbringt, ohne dass Sie viel dazu tun müssen.
Doch das ist nicht unbedingt schlecht: So können sich auch weniger versierte Spieler an diesen Titel wagen. Und wer unbedingt jeden Schuss
persönlich abgeben möchte, darf das auch: In diesem Fall überlässt Lieutenant Savali die taktische Station quasi Ihnen, Sie
dürften persönlich Torpedos und Phaser bedienen. Das 96 Seiten starke Handbuch muss in diesem Zusammenhang
ausdrücklich gepriesen werden. Zwar wohl aus Kostengründen nur schwarzweiß und nicht farbig gedruckt, informiert es Sie
umfassend über den Job eines Captains und enthält obendrein noch satte 44 Seiten mit Informationen zu Ihrer Crew, der aktuellen
galaktischen Lage und Raumschiffen, die Ihnen im Verlauf der Geschichte begegnen könnten. Ein Bericht von Geordi LaForge zur neuen
Sovereign-Klasse oder ein Kondolenzbrief von Admiral Liu zum Tod von Captain Wright zeigen, mit wie viel Liebe und Hingabe das Team von
Totally Games an "Bridge Commander" gearbeitet hat. Handbuch und Spiel sind übrigens in tadellosem Deutsch, die
Sprachausgabe im Spiel wurde im englischen Original belassen. Dafür gibt es deutsche Untertitel – nicht die schlechteste Wahl.
Fazit: Sehr empfehlenswert
Wenn "Star Trek: Bridge Commander" etwas im Überfluss besitzt, dann ist es Atmosphäre: Kaum ein Trek-Spiel bleibt
so dicht am Original wie dieser Titel, der sich erfreulicherweise auch an solche Enterprise-Fans richtet, die ihr Geld im Alltagsleben nicht als Pilot
verdienen. Die spannende Geschichte, der das Trek-Urgestein D. C. Fontana hilfreich zur Seite stand, tut ihr übriges. Alles in allem ein sehr
rundes, sehr empfehlenswertes Spielerlebnis. Schade bloß, dass ein zweiter Teil nach der Entlassung zahlreicher Teammitglieder bei Totally
Games momentan eher unwahrscheinlich wird. Und wer weiß: Vielleicht sollte George Lucas wirklich mal den nächsten "Star
Trek"-Film übernehmen – das könnte am Ende beiden gut tun.
(Zurück zum Inhalt)
Die Neue Grenze
Der Satz ist aufmerksamen Corona-Lesern nicht ganz unbekannt: "Die fünfte Star Trek-Serie erschien
bereits 1997 in den USA und sie geht - wendet man das Fernsehprinzip auf sie an - inzwischen schon in das
sechste Jahr."
Die U.S.S. Excalibur, ein Schiff der Ambassador-Klasse startete schon vor langem ihre Mission in den unendlichen
Weiten. Kommandierender Offizier ist Captain Mackenzie Calhoun und die Väter dieser ersten Star Trek-Serie,
die allein in Buchform auf dem Markt erschienen ist, sind der Herausgeber der Star Trek-Romane bei Simon&Shuster
John Ordover und Star Trek-Autorenveteran Peter David.
Ordover, der dem Star Trek-Universum seinen eigenen Stempel aufdrücken wollte und obwohl bei den Autoren
sehr beliebt - William Shatner benannte nach ihm eine Reittier-Rasse in seinen Romanen.. eine vielleicht doch
eher zweifelhafte Verbeugung -, nicht so ganz zufrieden mit dem Regelkatalog war, den er von den Star Trek-Eignern
aufs Auge gedrückt bekam. Tatsächlich ist von allen Herausgebern der Star Trek-Reihen John Ordover
tatsächlich derjenige, der die meisten Vorgaben zu beachten hat.. Star Trek ist kompliziert geworden - und
das sind auch die Regeln für einen Star Trek-Roman.
Diesen starren Vorgaben zu entkommen, war der Wunsch und das Ziel. Und der Weg führte - soviel war klar -
nur über eine neue, eine eigenständige Romanreihe. In der Handlungen beschrieben werden konnten, die
das entsprechende Universum auch veränderten und die nicht am Ende eines Romans die Situation am Beginn
wieder herstellen musste..
Ordover kämpfte für diese Idee und er kämpfte so gut und so lange, dass er ein Konzept vorlegen
durfte. Selber mit nur geringem Autoren-Ambitionen belastet, wandte sich der Herausgeber an den Autoren, der
einige der besten Trek-Romane aller Zeiten verfasste und mit erstaunlicher Regelmäßigkeit in
erstaunlich kurzen Abständen erstaunlich gute Romane veröffentlicht: Peter David.
Zusammen arbeiteten Sie das Grundkonzept aus: Der Zusammenbruch des thallonischen Imperiums, eines riesigen
Sternenreiches im Sektor 221-G ist der Hintergrund dieser Roman-Reihe. Thallon wurde von einer privilegierten
Führungskaste regiert, der eine mächtige Adelsfamilie vorstand und das Imperium über viele
Generationen mit eiserner Faust zusammenhielt. Mit ihrem Fall zerbrach das Reich in viele kleine Machtbereiche.
Alte Konflikte erwachten und nun versuchen verschiedene Welten ihren eigenen Vorteil aus dem entstandenen Chaos
zu ziehen. Hinzu kommt, dass das Nachbarreich, das Imperium der Danteri, seine Chance gekommen sieht, sich das
zerfallene thallonische Imperium einzuverleiben.
Kurzum: Der Raumsektor 221-G ist auf dem besten Wege, sich in ein gefährliches Pulverfass zu verwandeln,
deren Auswirkungen der Föderation nicht gleichgültig sein können. Das Flüchtlingsproblem
sorgt bereits in einigen Deep Space-Stationen für Platz- und Lebensmittelknappheit. Nach langen Diskussionen
wird beschlossen, ein Schiff der Föderation in das Krisengebiet zu entsenden. Seine Mission: Humanitäre
Hilfe zu leisten und zu verhindern, dass die Machtkämpfe eskalieren.
John Ordover war sich bewusst, dass dieses neue Konzept Risiken in sich barg, - und obwohl Paramount seine
Zustimmung signalisierte, wusste niemand, wie die Fans - die bei Star Trek tatsächlich eine wichtige Rolle
spielen - auf dieses innovative Projekt reagieren würden. Die ersten vier Bände ("House of
Cards", "Into the Void", "The Two-Front-War" und "End Game") erschienen im
Sommer 1997 und sie umfassen die Pilotstory der Serie.
John Ordover und Peter David versuchten wirklich alles, um "Star Trek - New Frontier" einen
erfolgreichen Start zu ermöglichen und das Interesse der Leser zu wecken. Ordover teilte den Pilotroman in
vier Bücher auf, die jedes für sich dünner waren, als es der Leser von den anderen Star
Trek-Serien gewohnt ist. Der damit einhergehende niedrigere Preis sollte mehr Käufer, die sich auf das
Experiment einer Star Trek-Serie in Buchform einlassen, anlocken. Auf dem ersten Titelbild befanden sich zudem
Picard und Spock, zwei beliebte und bekannte Charaktere aus dem Star Trek-Universum, denen auch tatsächlich
ein "Gastauftritt" in der Pilotstory vergönnt war. Und schlussendlich wurde mehrfach und eindeutig
darauf hingewiesen, dass New Frontier starke Verbindungen zu der TNG-Romanreihe aufweist, - der Buchserie, die
damals wie heute die besten Verkaufsergebnisse erzielt.
Diese Strategie und damit auch die vierbändige Pilotstory erwiesen sich in den USA als großer
finanzieller Erfolg. Dennoch wird es in Deutschland keine Kopie der Marketing-Strategie von Simon&Shuster geben.
Sascha Mamczak, beim deutschen Wilhelm Heyne-Verlag für den Bereich Science Fiction zuständig,
erläutert zu diesem Punkt: "Die ersten vier Originalbücher sind etwas kurz geraten - wir haben
uns daher entschieden, sie in zwei Doppelbänden zu veröffentlichen. Im November erscheint CAPTAIN
CALHOUN (06/6551) mit den ersten zwei Originalbänden, im Dezember U.S.S. EXCALIBUR (06/6552) mit den zweiten
zwei Originalbänden. Wenn die Serie gut ankommt, wird vermutlich jedes halbe Jahr ein Titel
erscheinen."
Damit würde "Star Trek - Die neue Grenze" ebenbürtig zu den anderen etablierten Star
Trek-Buchserien behandelt werden. Denn Sascha Mamczak verriet uns: "Ganz grob sollte jedes halbe Jahr
mindestens ein Titel aus der jeweiligen Subserie erscheinen - mit der Ausnahme von Starfleet Kadetten, die wir
auf Grund des geringen Interesses der Leserinnen und Leser erst einmal auf Eis gelegt haben. Nur Star
Trek-Sachbücher erscheinen sporadisch."
Captain Calhoun, - so heißt also der fünfte Captain, der sich zwischen Kirk, Picard, Sisko, Janeway
und Archer in die Star Trek-Historie einreihen darf. Und das ist nur gerecht. Denn bei der Erschaffung des
Charakters Mackenzie Calhoun führten John Ordover und Peter David die Entwicklung fort, die Rick Berman
zuerst mit einem farbigen und dann mit einem weiblichen Captain begonnen hatte: Mackenzie Calhoun ist kein
Mensch.
Star Trek-erfahrene Leser werden in der Crew der U.S.S. Excalibur mit Commander Shelby, Lieutenant Robin Lefler
und Doktor Selar aus der Fernsehserie "The Next Generation" bekannte Charaktere wiederentdecken. Aber
auch die Leser der inzwischen "auf Eis gelegten" Buch-Serie "Starfleet-Kadetten" werden mit
den Namen und Figuren von Zak Kebron, Lieutenant Mark McHenry und der Halb-Vulkanieren Soleta etwas anfangen
können, so dass die Identifizierung des Lesers mit dem Rest der Crew keine allzu lange Zeit benötigen
sollte.
Auch beim Heyne-Verlag ist man guter Dinge, die einzelnen Bände verkaufen sich nicht schlecht und vor allem
über die Qualität der Bücher sind die deutschen Mitarbeiter entzückt. Bernhard Kempen, der
für die Übersetzung verantwortlich zeichnet: "Mir hat diese Übersetzung sehr viel
Spaß gemacht, weil es Peter David gelungen ist, frischen Wind ins Star-Trek-Universum zu bringen: mit
einer packenden, konfliktreichen Handlung und äußerst lebendigen und farbigen Charakteren.
Natürlich geht die Arbeit des Übersetzens viel leichter von der Hand, wenn man es mit einem gut
geschriebenen Text zu tun hat."
Inzwischen sind - den "Pilotroman, der bei uns in zwei Teilen erschienen ist, mitgerechnet - schon sechs
Bände der "Neuen Grenze" erschienen und bei der Lektüre merkt jeder Star Trek-Fan sofort,
dass diese Buchreihe ihren eigenen Regeln und Gesetzen folgt. "Die Neue Grenze" ist witziger,
gewalttätiger und auch mit mehr Sex-Appeal ausgestattet als ihre TV-Pendants. Zwar neigt auch David mitunter
zur Star Trek-typischen Oberflächlichkeit bei unwichtigen Figuren, aber irgendwie passt dies zu seinem
bildhaften Stil, mit dem er sogar Situationskomik im Slapstick-Stil beschreiben und damit Lacher erzielen kann.
John Ordover hat es geschafft: Er hat eine neue Star Trek-Serie ins Leben gerufen und dem Star Trek-Universum
damit seinen Stempel aufgedrückt. Peter David wiederum macht das, was er wirklich am Besten kann: Schreiben,
schreiben, schreiben.. und darum kann sich jeder Fan noch auf viele Abenteuer hinter der neuen Grenze freuen.
Und wer die Serie noch nicht kennen sollte, dem sei sie hiermit wärmstens ans Herz gelegt..
Link zum Thema:
"Die Neue Grenze" bei amazon.de
(Zurück zum Inhalt)
und auch für die anderen...
Eigentlich hatte er ja recht. Ich meine den einen Corona-Leser, der mir schon vor fast neun Monaten schrieb, dass
er meine Kolumne zwar recht gerne lese (danke! :-) ), aber bei der sich abzeichnenden Enterprise-Berichterstattung
auf allen vorhandenen Star Trek-Seiten im Netz schon jetzt erkennen könne, dass ihm dieser Genuss in Zukunft
ziemlich vergällt würde.
Warum?
Nun, - er hatte noch keine Folge "Enterprise". Damit gehörte er wahrscheinlich einer Mehrheit an,
denn schließlich existieren die Folgen der neuen Serie synchronisiert nur auf Video - z.B. bei amazon.de -
oder halt im Original im Internet, wie ich mir habe sagen lassen... Die ständige Berichterstattung in Form
von Interviews, Episodenguides, Kritiken, Kommentaren, Kolumnen usw. usf. schrecken ihn eher ab, weiterhin so
aktiv durchs Netz zu surfen wie bisher.
Ich antwortete ihm mit einer langen verständnisvollen Mail, wünschte Ihm alles Gute und setzte mich an
meine nächste Kolumne über Enterprise...
Warum wir seit fast einem Jahr so intensiv über die Erstausstrahlung der neuen Serie berichten, liegt ja auf
der Hand: Es gibt sonst nicht so viel.. Voyager lief Ende Mai 2001 mit dem leidlich-guten "Endgame" in
das heimatliche Raumdock ein, "Der Aufstand" war in Amerika weit unter den Erwartungen
zurückgeblieben, weshalb der neue Kinofilm noch lange nicht an der Reihe war und sonst war da nichts.
Die Spannung um die Serie V, die das Jahr zuvor noch die Online-Gazetten des Fandoms auf Trab hielt, verpuffte,
als zwei Wochen vor der Erstausstrahlung von "Endgame" auf einer UPN-Pressekonferenz das
"Prequel" namens "Enterprise" angekündigt wurde und die einzige Frage, die ab Juni 2001
im Raume stand, lautete: "Wie würden sie es machen? Gut oder schlecht?"
Sind wir ehrlich: Die Frage beschäftigte auch alle Fans in Deutschland, denn obwohl Voyager noch ein wenig
brauchte, um auch hierzulande wieder den Alpha-Quadranten zu erreichen, war die Nachfrage an "mehr, mehr,
mehr" stets präsent. Und das ist ja auch kein Wunder, sondern das Ergebnis des Feldzugs eines Franchise,
das sich für die Mutterfirma als platine Gans herausgestellt hat. 1991-1998 waren doch die Jahre schlechthin
für das Star Trek-Franchise: Gene Roddenberry war tot, Rick Berman übernahm jetzt mit aller Gewalt und
Macht das Ruder und Star Trek wurde mehr und mehr zu einer Geldmaschine.
1994 sah es so aus: Eine Serie vor ihrem Absprung, eine Serie in der dritten Staffel, eine Serie vor ihrem Start
und ein Kinofilm, um den weltweit ein Megahype veranstaltet wurde. Star Trek war überall, stets präsent,
megaerfolgreich und den Fans wurde Brocken um Brocken hingeworfen. Diese Entwicklung nahm eigendynamische
Züge an, denn klar: Wo Geld fließt, kommen ganz viele Leute dazu, die was davon abhaben wollen!
So gab es noch mehr Merchandise, noch mehr Conventions und noch teurere Autogrammpreise.. zuerst in den USA und
schließlich auch in Deutschland. War jahrelang die FedCon die einzig große Star Trek-Convention in
diesem Land, kamen Mitte der Neunziger Jahre weitere dazu. Die hatten auch ihre Existenzberechtigung: Es gab so
viele Schauspieler, so viele Serien, einen so großen Hunger nach mehr, dass die Wertschöpfungslinie
der Marke "Star Trek" noch längst nicht zu sinken drohte...
Es sanken zuerst die Zuschauerzahlen. Voyager war vielleicht erfolgreich als UPN-Hausserie, im Prinzip und im
Vergleich war die Serie gemessen an ihren Kosten und ihren Vorgängern jedoch ein Flop und auch Deep Space
Nine konnte längst nicht das erreichen, was sich die Geldgeber von ihr erhofften. So begann ein Niedergang,
der auch momentan noch anhält: Zuerst weniger Zuschauer, dann weniger Käufer bei immer mehr Artikeln
und Dienstleistungen... der Teufelskreis begann und er dreht sich noch immer.
Dirk Bartholomä sagte einst im Audio51-Interview bei www.sf-radio.de,
dass es immer mehr Menschen gebe, die Häuptlinge sein wollen, wogegen die Zahl der Indianer immer weiter
schrumpfe. Er hatte und hat damit vollkommen recht. Die "Häuptlinge" haben sich aber ausgebreitet,
als es Star Trek noch gut ging, als es täglich über Star Trek unglaublich viel zu berichten gab und sich
eine Convention vielleicht sogar lohnen konnte.
Jetzt wird das Eis dünner, das Franchise kleiner, aber die etablierten Projekte, ob on- oder offline, ob
Printmagazin oder Sachbuch-Autor, wollen sich so leicht nicht geschlagen geben. Sie machen weiter. Nicht
zwangsläufig aus Überlebensinstinkt - schließlich geht es bei kaum einem wirklich um die
Existenz - sondern auch und bei vielen vielleicht vor allem, weil Star Trek ein liebgewonnenes Hobby ist.
Nehmen wir die Online-Magazine: Während sich das alte Triumvirat "FedCon - Trekworld Marketing -
Trekonline" zu neuen Ufern und Projekten aufmacht, machen sich die Hobbyseiten auf die Suche nach
Berichtenswertem, das es tatsächlich immer weniger gibt. Kein Wunder also, dass die einzige Quelle frischer
Informationen schon angezapft wird, obwohl sie hierzulande noch gar nicht aktuell ist oder gerade erst aktuell
wird: Es ist wahrlich kein Wunder, dass so viele Seiten, so viele Magazine so viel über Enterprise
berichten!
Wie wird es weitergehen?
Für uns in Deutschland besser als für die amerikanischen Kollegen. Denn "Star Trek" hat in
Deutschland noch seinen Wert: Weit über 100.000 verkaufte Kaufkassetten von "Der Aufstand", der
auch der erfolgreichste Star Trek-Kinofilm in Deutschland war, hohe Absatzzahlen der Enterprise-VHS-Kassetten
und der TNG-DVD-Boxen, und keine wirklich geringen Einschaltquoten bei der xten Wiederholung von TOS und TNG (und
natürlich Voyager) belegen diese Aussage.
Wenn also Enterprise im deutschen FreeTV anläuft und im Dezember/Januar der zehnte Kinofilm startet - und
womöglich ein Erfolg wird -, dann haben wir wieder einige fette Jahre vor uns. Wir, die
Online-Berichterstatter. Wir, die Sachbuch-Autoren. Wir, die Chef- und einfachen Redakteure der verschiedenen
Print-Magazine. Wir, die Convention-Veranstalter. Wir, die Händler.
Wir, die Fans.
Und darum bitte ich im Namen all jener dienstleistenden Fans all jene Fans um Entschuldigung, die das letzte Jahr
über eine Flut von ungewollten Informationen über sich ergehen lassen mussten. Versprochen: Es
wird besser werden.
Nicht, weil wir uns jetzt anderer Infos bedienen oder unseren Stil ändern. Sondern weil nun mit dem
Deutschlandstart der neuen Serie auch der - noch undefinierte - Zeitpunkt naht, an dem Euch diese Informationen
auch interessieren werden.
Keep on trekking!
(Zurück zum Inhalt)
|
Deutsche TOS-DVDs in Vorbereitung.
|
|
Lange Zeit war unklar, ob die originale Star Trek-Serie mit Captain James T. Kirk hier in Deutschland das Licht
der Welt auch auf dem Medium DVD erblicken wird. Doch nun scheint es einen kleinen Lichtblick zu geben. Thorsten
Nobst von Paramount Deutschland hat im Forum von AreadDVD.de erklärt, dass die "Vorarbeiten bereits
begonnen" haben.
Während in den USA die gesamten Episoden bereits auf Einzel-DVDs veröffentlicht wurden, gab es mit der
deutschen Version noch Probleme. Hier wurden einige Episoden der Serie zum Teil stark umgeschnitten und sogar
sinnentstellt. Dieses Problem soll nun durch Nachsynchronisieren gelöst werden, so dass die DVDs nur eine
"Bildversion" enthalten werden.
Einen offiziellen Termin für die Veröffentlichung gibt es derzeit noch nicht. Auch unbekannt ist, ob
die Serie als Season-Boxen wie bei "Star Trek: The Next Generation" oder als Einzel-DVDs erscheinen
werden. Wir halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden. (mr)
|
|
"ST: Nemesis" und "Enterprise" Themen auf der Vegas Con.
|
|
Star Trek-Stars haben auf der "Creation Entertainment Las Vegas Convention" einige Hinweise zu
"Star Trek: Nemesis" und "Enterprise" gegeben.
Marina Sirtis (ST:TNG Troi) erzählte etwas über das wohl am meisten erwartete Event in "Star Trek
X": Die Hochzeit mit William Riker. Laut TrekToday sagte sie, dass man in dem Film sieht, wie die Enterprise
auf dem Weg nach Betazed ist, wo Deanna Troi und ihr Liebhaber bei einer traditionellen Betazoiden-Zeremonie
teilnehmen werden.
Deannas übersprudelnde Mutter, Lwaxana Troi, wird im Film nicht auftauchen, was damit erklärt wird das
sie schon auf Betazed ist, um an der Zeremonie teilzunehmen.
Da diese Zeremonie nackt, ganz nach betazoidischem Brauch, durchgeführt wird, erwähnte Sirtis das es
mehrere Witze über die Crew und ihre Zeremonien-'Gewänder' geben wird. "Worf will nicht nackt
gehen, und Picard geht öfters ins Fitnessstudio."
Brannon Braga, Produzent von Enterprise, gab auch ein paar Hinweise über den Temporaler-Kalter-Krieg
Storybogen. "Wir werden [es weitermachen] solange es frisch ist," sagte er. Er erwähnte auch noch
etwas über Daniels, den mysteriösen Zeitreisenden aus dem 31. Jahrhundert. "Daniels ist nicht
komplett menschlich. Er ist nicht wirklich der, der er zu sein scheint."
Braga äußerte sich auch noch zu einem der am Meisten debattierten Themen, nämlich die
Möglichkeit einen Homosexuellen Charakter auf der Enterprise zu haben. Sobald er danach gefragt wurde
scherzte er: "Haben sie schon mal von dem Charakter namens Commander Riker gehört?" Ernsthafter
sagte Braga, das jegliches Auftreten eines Homosexuellen Charakters korrekt behandelt werden müsste.
"Das ist eine gute Frage. Einen Charakter vorstellen und dann die Aufmerksamkeit darauf zu richten? Es muss
[für diesen Charakter] einen Grund geben [in der Serie zu sein]...ohne scheinbar offensichtlich oder
aufdringlich zu sein.
Der Produzent versprach auch, das "Enterprise" nicht Fakten verändern würde, die in vorherigen
Serien aufgestelt wurden. "Das ist kein Probelm, da wir eine rundum Entscheidung, der Kontinuität treu
zu bleiben, getroffen haben." Insgesamt sagte Braga das die Hauptherausforderung beim Produzieren von
"Enterprise" "Ein gutes Konzept und gute Charaktere, als auch das Erfinden von Sci-Fi Ideen"
auf einer wöchentlichen Basis, ist. (ks)
|
|
Quiz "Star Trek: Academy" ist online.
|
|
Vor ungefähr drei Jahren kamen die Webmaster der beiden Webseiten "The Daily Trekker" und
"Star Trek Dimension" auf die Idee, ein Quiz für Star Trek-Fans zu entwickeln, bei dem jeder
Trekkie und Trekker sein Wissen unter Beweis stellen konnte. Nach einigen Testläufen sollte das Projekt
endlich rund gemacht werden, doch leider verließ die Motivation die beiden Webmaster. Inzwischen ist das
Quiz jedoch fertiggestellt und wurde zum dritten Geburtstag von "Star Trek Dimension" online gestellt.
Es heißt "Star Trek: Academy".
"The Daily Trekker" beschreibt das Quiz folgendermaßen: "Die Star Trek Academy ist ein von
The Daily Trekker und Star Trek Dimension entwickeltes Pendant zur Sternenflottenakademie der Star Trek Welt,
das es sich zum Ziel gesetzt hat, durch einen in fünf Kategorien unterteilten theoretischen Test mit einer
Reihe schwieriger Multiple-Choice-Fragen selbst dem Star Trek Fan, der glaubt alles zu wissen und zu können,
eine ultimative Herausforderung zu bieten.
Aber seien Sie gewarnt: Nur die besten der Besten werden bestehen und sich in der Ruhmeshalle der Academy
verewigen können. Zeigen Sie, was Sie drauf haben und beweisen Sie ihr Star Trek Wissen."
Wer Lust bekommen hat, sich in der "Star Trek: Academy" einzuschreiben und mit anderen Star Trek-Fans
zu messen, der folge bitte dem nachstehenden Hyperlink. (mr)
Link zum Thema:
http://www.dailytrek.de/index.php?spc=020802_01
|
|
Dreharbeiten zu "Minefield" abgeschlossen.
|
|
Die Dreharbeiten zu "Minefield", der dritten Episode der zweiten Staffel von "Enterprise",
sind seit vorgestern nach anderthalbwöchiger Arbeit abgeschlossen.
Diese Folge stellt das Debüt des neuen Drehbuchschreibers John Shiban dar, der sich nach sieben Jahren
"Akte X" nun dem Autorenstab von "Enterprise" angeschlossen hat. In der Episode entdeckt die
Enterprise ein Minenfeld, das um einen Planeten errichtet wurde. Als eine der Minen sich an die
Außenhülle des Schiffes haftet, begibt sich Malcolm Reed ins Vakuum, um sie zu entschärfen. Er
gerät dabei in Schwierigkeiten, so dass sich Captain Archer auf den Weg macht, ihn zu retten.
Die Arbeiten an dieser Episode begannen am 19. Juli 2002, wobei ein halber Tag auf dem Brückenset gedreht
wurde. In der darauffolgenden Woche ging es dann in die vollen und vier Tage wurde auf verschiedenen Schiffsets
gedreht. Am Donnerstag zum Beispiel fanden die Dreharbeiten in der Krankenstation statt, auf der man viele
Gaststars als verletzte Crewmitglieder sehen konnte, die von Dr. Phlox behandelt wurden.
Für den Freitag wurde ein spezielles Set gebaut, dass die äußere Hülle des Schiffes
darstellt. Von da an bis zum 31. Juli waren Scott Bakula (ENT Jonathan Archer) und Dominic Keating (ENT Malcolm
Reed) die beiden einzigen Darsteller am Set. Zusammen mit Stunt Coordinator Vince Deadrick, Jr. hatten Bakula
und Keating die schwierige Aufgabe, in den schweren Raumanzügen, die man schon in "Fight Or
Flight" und "Breaking the Ice" sehen konnte, schauzuspielen und mussten dabei so tun, als ob sie
ein kompliziertes Stück Technik in Schwerelosigkeit entschärfen.
Regie bei "Minefield" führte James Contner, der sich auch für die Folge "Dear
Doctor" verantwortlich zeigt. Contner war bereits bei "Akte X", "Buffy the Vampire
Slayer", "Angel", "Dark Angel", "Roswell" und "Smallville" als
Regisseur tätig.
Die zweite Staffel von "Enterprise" startet am Mittwoch, dem 18. September 2002, auf UPN in den USA
mit der Episode "Shockwave, Part II". Die Ausstrahlungstermine für die folgenden Episoden sind
noch nicht offiziell bestätigt.(mr)
|
|
David R. George über die Buchreihe "Mission Gamma".
|
|
Star Trek-Autor David R. George III sprach kürzlich über seine Beteiligung an der bald erscheinenden
4-teiligen Taschenbuchreihe "Mission Gamma".
Demnach sei es eine Weiterführung der Deep Space Nine Relaunch-Storyline, die in S.D. Perrys "Avatar,
Book One" und "Avatar Book Two" begann, welche die Leser auf eine 3-monatige Erkundungstour mit
der Defiant in den Gamma-Quadranten führe. Der DS9-Relaunch spiele zu der Zeit nach "Das, was du
zurücklässt", mit Colonel Kira als Leiterin der Station.
George hat die erste "Mission Gamma" Episode namens "Twilight" bereits niedergeschrieben.
"Twilight ist eine Charakter-Orientierte Geschichte die jeden berühren wird, obwohl auch einige andere
Charaktere - und eine/r im speziellen - größere Storylines zugesprochen bekommen werden, als
andere" sagte George. Der Autor enthüllte auch, dass, obwohl jeder Teil der Gamma-Reihe als "Teil
einer größeren Story angelegt ist, diese trotzdem alle jeweils einen Anfang und ein Ende haben. In
vielerlei Hinsicht sind die Mission: Gamma - Bücher zwei Geschichten in einem, bietet schließlich
jede Episode auch einen Handlungsstrang auf der Station und der Defiant."
Das "Hirn" hinter der Mission Gamma Reihe und überhaupt des gesamten DS9-Relaunchs ist der
Taschenbuchherausgeber Marco Palmieri, den George als "sehr talentiert und kreativ" beschreibt. Alle
in das Projekt einbezogene Autoren - George, Heather Jarman, Michael A. Martin & Andy Mangels und Robert Simpson
- haben unter Palmieris Anleitung, zur Wahrung der Kontinuität unter den einzelnen Geschichten,
zusammengearbeitet.
"Obwohl wir uns niemals als eine ganze Gruppe getroffen haben, standen wir stets miteinander in Kontakt
während des Schreibens der Geschichten", sagte George. "Bei Kernangelegenheiten arbeiteten wir mit
Marco zusammen, bei kleineren Details direkt miteinander"
Obwohl "Twilight" nur ein Teil einer ganzen Reihe von Büchern ist, fühlte sich George nie
wirklich eingeschränkt. "Ich habe mich nie eingeschränkt gefühlt, auch wenn es einige
Vorgaben gab. Es war, wie wenn man eine gewisse Art von Gedicht schreiben soll, mit vorgegebenem Reimschema.
Heißt das, ich kann kein gutes Gedicht schreiben, oder dass meine Kreativität beschränkt ist?
Ich denke nicht. In vielerlei Hinsicht fokussiert es deine Gedanken sogar.
In "Twilight" hatte ich gewisse Verantwortung - dies musste auf der Station geschehen und jenes auf
Bajor - aber es gab sehr viele Wege, wie es hätte passieren dürfen. Ich fühlte mich also nicht
limitiert, sondern fokussiert."
Der Release von Twilight in den USA ist für September anvisiert, zusammen mit dem 2. Buch der Reihe,
"This Grey Spirit". Die Teile 3 und 4, "Cathedral" und "Lesser Evil" werden im
Oktober und November veröffentlicht werden. (Michael Schrimpf ,
The Daily Trekker)
|
(Zurück zum Inhalt)
Bryan Singer, Regisseur des kommenden Sequel zu X-Men, erzählte Sci Fi Wire, dass einige neue Mutanten in
dem Film auftauchen, ein paar altbekannte nicht und dass sich ein neuer Feind erheben wird, der von dem bekannten
Charakterdarsteller Brian Cox gespielt wird. In einem Spoiler-geladenen Interview auf der Comic-Con International
in San Diego sagte Singer "Der junge Pyro ist dabei, zusammen mit dem jungen Bobby Drake [als] Iceman [und]
Nightcrawler." Singer erzählte dem Publikum, dass Nightcrawler (Alan Cumming) die blaue Haut und die
spitzen Ohren des Comiccharakters haben wird, sowie Narben aus seiner Zeit beim Zirkus. Ein Bild und eine
Biographie des Comic-Charakters ist z.B. hier zu finden.
Über den obersten Bösewicht des Films sagte Singer weiterhin, dass Cox "einen Charakter namens
William Stryker spielt, aber er ist ... keine religiöse Gestalt. Er ist ein Militärtyp. Er ist somit
eine Mischung aus zwei kombinierten Charakteren. Aber er hat eine gemeinsame Geschichte mit vielen der Charaktere.
Er ist eine menschliche Nemesis aus ihrer Vergangenheit. Sie kennen ihn alle. Sie erinnern sich. Er war da. Als
sie hervortraten, tat er es auch, auf seine eigene Weise." Cox ist am bekanntesten für seine Rolle des
Hannibal Lecter in Manhunter von 1986.
Charaktere, die es nicht wieder in den Film geschafft haben, sind Jubilee, Toad (im ersten Film von Ray Park
gespielt) und Sabretooth (Tyler Mane). Gambit hat einen Auftritt, "aber nicht als [Haupt-] Charakter,"
sagte Singer. Storm, die von der neuen Oscar-Gewinnerin Halle Berry gespielt wird, wird sehr viel mehr zu tun
haben, fügte er hinzu. "Oh, ja. Sie brachte die goldene Statue an und sagte 'Ich will mehr,'"
scherzte er.
Singer zeigte einen neuen Trailer des Films auf der Comic-Con, in dem Professor X (Patrick Stewart) mit Magneto
(Ian McKellen) in dessen Plastikgefängnis Schach spielte, ein Kommandotrupp die Xavier Schule überfiel,
eine Aufnahme, in der Pyro (Aaron Stanford) seine Feuerkräfte demonstrierte und kurze Aufnahmen eines
kämpfenden Wolverine (Hugh Jackman). Der Trailer kam bei den Fans sehr gut an, die darum baten, dass er noch
ein zweites Mal gezeigt würde.
Singer sagte in einem Interview, dass die Produktion an X2 gerade erst begonnen hat. "Wir haben etwa seit
einem Monat gedreht, also haben wir noch weitere drei, dreieinhalb Monate vor uns," sagte er. Wie auch der
erste Film wird das Sequel eine Message über Diskriminierung und den Preis des Hasses haben. "Damit
beschäftigen wir uns etwas mit den jüngeren Charakteren," sagte er. "Es passiert da etwas in
dem Film, woraufhin sie sich ... verstecken im Heim eines der Studenten. Und dort passiert etwas, das wir dann
etwas erforschen werden. Das Thema wird dann aus der menschlichen Perspektive betrachtet. Die Art von blinder
Wut, die Kriegshetze, Terrorismus und ähnliches nährt. Und es kommt aus der menschlichen
Perspektive." X2 wird ab 2. Mai 2003 in den amerikanischen Kinos zu sehen sein.
(Zurück zum Inhalt)
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln
die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des
Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:
kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur
Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die
eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir
danken für Ihr Verständnis!
Feedback zum Inhalt der Corona Magazines.
Hallo Corona-Team, ich wollte euch schon seit längerem schreiben und euch zu eurem wirklich geglücktem
Magazin gratulieren. Doch jetzt hat mich das Editorial von Berit Lempe dazu gebracht, es auch wirklich zu tun.
Bitte behaltet die breite Ausrichtung bei. Auch ich bin Star Trek-Fan, aber was mir an Corona gerade so gut
gefällt, ist das es (er/sie) eben nicht nur darüber berichtet. Gerade das "Über den
Tellerrand schauen" (ruhig bis zum anderen Ende des Tischs) macht es doch interessant.
Ein Bereich den ich noch besonders loben wollte ist "Wissenschaft". Ich finde die Abhandlungen dort
i.d.R. sehr gut und interessant aufbereitet.
Also bitte bleibt beim breiten Spektrum und "keep up the good work".
- Andreas Flögel
Hallo. Schön, dass mal wieder ein Kreuzfeuer dabei war. Auf die Kritik, das es zu wenig Star Trek im Magazin
gibt, kann ich wiederum nur sagen: Ich habe das Corona-Magazin als SF-Newsletter abonniert und mag außerdem
diverse Fantasyserien wie z.B. Buffy. Bitte schränkt Euch da nicht ein !
Thema Enterprise:
Also ehrlich, ich kann es schon gar nicht mehr hören und lesen gleich gar nicht. Ihr und mit Euch die
Kollegen der SPACE-VIEW und des Star Trek COMMUNICATORs liefert seit gut 12 Monaten andauernd News zu dieser bei
uns noch nicht ausgestrahlten Serie. Mich läßt das mitlerweile ziemlich kalt. Ich habe zwar wieder den
Rückblick auf die erste Season gelesen, aber irgendwie fehlt mir jeglicher Bezug. Ist eine Serie am laufen,
dann bin ich schon neugierig wie es weiter geht. So habe ich sehr interessiert über die 6. Buffy Staffel
gelesen. Mich würde eher interessieren, wann Enterprise denn nun im TV ausgestrahlt wird. Wer hat die Rechte?
Thema Star Trek - Die neue Grenze
Wieso schreibt ihr nicht regelmäßig über diese neue Serie in Buchform ? Ich finde sie absolut gut
und es entspricht schon wesentlich mehr meinem Geschmack als alles, was ich bisher über Enterprise gelesen.
Außerdem gibt es doch sicher auch eine Menge SF-Literatur, die man besprechen könnte. Habt Ihr keine
Leseratten in der Redaktion?
Ansonsten bin ich mit Euch absolut zufrieden. Macht weiter so !
- Thomas Viezens
Anmerkung der Redaktion: Vielen herzlichen Dank für den Leserbrief. Wir haben uns diese Anregung zu Herzen
genommen - ab dieser Ausgabe werden wir regelmäßig über diese Buchreihe berichten. Denn Leseratten haben
wir zur Genüge in unserer Redaktion.
Hallo, ich möchte es kurz machen. Auch wenn ich ursprünglich aufgrund des Star Trek Hinweises mich
für den Newsletter entschied, so möchte ich auch die anderen Themen keineswegs missen. In diesem Sinne
danke für die ganze Arbeit und weiterhin viel Spaß dabei!
- Michael Däbler
Hallo liebes Corona-Team,
zum Inhalt des Newsletters möchte ich sagen, dass Star Trek News auf alle Fälle Vorrang haben sollten.
Wenn dann noch Platz im Newsletter ist, sollte der restliche Platz mit weiteren SciFi News gefüllt werden.
Eigentlich unabhängig von welcher Serie, Epos, Bücher etc.
Hauptsache die ST-News müssen nicht zurückstehen!
Ansonsten möchte auch ich mich für eure gute Arbeit bedanken. Der Newsletter ist wunderbar (im
HTML-Format ;) ).
- Bernd Kleenlof
Seit geraumer Zeit genieße ich Corona auf die Empfehlung meines Bruders hin und habe mich noch nie bedankt.
Auch mir wurde Corona als Star Trek-Publikation empfohlen, umso angenehmer überrascht mich, wie weit
gefächert die Themen sind.
Natürlich gibt es auch mal Abschnitte, die mich nicht interessieren - aber
so, wie ich im Magazin Seiten überschlagen kann, so kann ich im Browser Absätze scrollen.
Insgesamt bietet Corona jedes Mal ein lesenswertes Magazin und ist das
Highlight unter meinen E-Mails. Also lasst Euch bitte nicht verunsichern und erfreut mich weiterhin! Vielen
Dank!
- Hartmut T. Klages
(Zurück zum Inhalt)
Nicht viel Neues bringt der Sommer - so könnte die Überschrift dieser Ausgabe des Rating Reports lauten. Bis auf diverse Serien auf den
Kabel- und Pay-TV Kanälen laufen derzeit nur Wiederholungen in den USA, deren Quoten aber nicht wirklich relevant sind. Tatsächlich wird
es in den USA wie in Europa erst wieder im September spannend. Dort beginnt dann nämlich die TV-Saison 02/03.
Besonders interessant für Genre-Fans ist natürlich die Premiere von Joss Whedons neuer SF-Serie "Firefly". Der Erfinder von
"Buffy" und "Angel" wagt sich damit in die Weiten des Alls. Man darf gespannt sein, wie die Zuschauer auf diese neue Serie
reagieren. In den letzten Jahren konnte zumindest keine reine SF-Serie auf den großen Networks Fuß fassen. Vielleicht kann
"Firefly" auf FOX das ja ändern?
Meine Prognose für Firefly lautet: ein starker Anfang ist garantiert, aber die weitere Zukunft ist ungewiss. Ich halte aufgrund der angespannten
Lage für Phantastik Serien auf den großen Networks nur zwei Szenarien für wahrscheinlich:
1. Die Serie wird mangels ausreichender Quoten (und hohen Produktionskosten) nach nur einer halben oder einer vollständigen Staffel eingestellt.
2. Die Serie wird von FOX abgesetzt, aber UPN oder WB (eher unwahrscheinlich) übernehmen die Serie.
Auch auf die Zukunft von "Enterprise" und "Smallville" kann man gespannt sein. Wird "Enterprise" bei den Quoten
wieder stärker punkten können oder bleibt es auf dem schwächeren Niveau der zweiten Hälfte der ersten Staffel? Und kann
"Smallville" den recht konstanten Erfolg der 1. Staffel bei den Quoten halten und sich damit klar vor Enterprise plazieren? Nun, der Herbst
wird die Antwort bringen.
In Deutschland geht derweil alles seinen gewohnten Gang. Weiterhin sehr erfolgreich laufen "Stargate" und in dessen Kielwasser
"Andromeda" bei RTL2. Lexx wurde gerade zum wiederholten Male von RTL2 abgesetzt, da die Quotenziele auch diesmal nicht erreicht
wurden.
"Seven Days" läuft auf Pro Sieben auch nicht so toll, wird aber wahrscheinlich fertig gesendet, da ohnehin nur mehr wenige, noch nicht
in Deutschland gezeigte, Folgen existieren.
Die gute alte Crew um Captain Picard flimmert seit einigen Wochen auch wieder samstags und sonntags in Sat.1 über den Bildschirm. Bisher
konnten die TNG-Folgen allerdings nicht besonders punkten und laufen eher schlecht als recht. Die Voyager Wiederholungen liefen bzw. laufen da
eindeutig besser.
Durchaus akzeptabel können sich bisher die Wiederholungen von James Camerons "Dark Angel" halten. VOX scheint zumindest
zufrieden zu sein.
(Zurück zum Inhalt)
Am vergangenen Wochenende fand die wohl weltgrößte Star Trek-Convention in Las Vegas statt, die
Creation Entertainment's 'Real Deal' Convention. Darsteller aus allen Star Trek-Serien nahmen an der
dreitägigen Veranstaltung im Las Vegas Hilton Hotel teil. Hier eine knappe Zusammenfassung der drei Tage:
Tag 1
Für Matt Winston, der Crewman Daniels in "Enterprise" spielt, war es die erste Convention.
Er verriet nichts über die zweite Staffel lobte aber vor allem Scott Bakula (ENT Jonathan Archer) und das
Star Trek-Universum an sich.
John Fleck, der den Suliban Silik in "Enterprise" spielt, erklärte, dass sein Charakter
auch in der zweiten Staffel zurückkehren wird und er sich langsam an das aufwendige Make-up gewöhnt.
Majel Barret Roddenberry sprach über die Wissenschaft in Star Trek, die heute schon realisiert werden
kann - wie Mobiltelefone, Laser, Computer u.s.w.. Sie erklärte zudem, dass sie im Moment gar nichts mit Star
Trek zu tun hat.
Max Grodenchik (ST:DS9 Rom), Chase Masterson (ST:DS9 Leeta), Aron Eisenberg (ST:DS9 Nog)
und Lolita Fatjo führten ihre "Ferengi Family Hour" vor, ein Stück, in dem die
Schauspieler in ihre alten Rollen schlüpfen, wobei Lolita Fatjo verschiedene Rollen übernimmt. Das
Highlight ihrer Show war die B-Story der DS9-Episode "Change of Heart", in der Roms frühere Frau
Primadora auf die Station kommt, um ihren Ehemann aus den Händen Leetas zu reißen.
Nichelle Nichols (ST:TOS Uhura) stellte ihren neuen Roman "Saturna's Quest" vor und
erklärte, dass sie auch am dritten Buch der Trilogie mitarbeitet. Sie verriet, dass die Austronautin Mae
Jemison und die Schauspielerin Whoopi Goldberg von ihr inspiriert wurden und erinnerte sich an ihre Begegnung
mit Martin Luther King, der ihr riet, nicht aus Star Trek auszusteigen.
Tim Russ (ST:VOY Tuvok) begann seinen Auftritt mit einem Lied und sprach über Witze und Schabernack
am Set. Seiner Meinung nach passte die Rolle der Janeway auch besser zu Kate Mulgrew als zu Genevieve Bujold, die
ursprünglich den Captain der Voyager mimen sollte.
Natürlich durfte Richard Arnold auch auf dieser Convention nicht fehlen und zeigte eine Vorschau auf
"Nemesis" und einen Bericht von "Entertainment Tonight" über den Film. Seit "The
Voyage Home" war er noch nie so begeistert von einem Star Trek-Kinofilm. Er sagte auch auf dieser Convention,
dass die TNG-Crew für einen elften Film zurückkehren könnte, wenn "Nemesis" erfolgreich
ist.
Eugene Roddenberry, Sohn von Majel Barret und Gene Roddenberry, erzählte, dass er an einer
Dokumentation über den positiven Einfluss von Star Trek arbeitet.
Marina Sirtis war der letzte Gast des Tages und sprach gleich (SPOILER!) über die Hochzeit von Riker
und Troi in "Nemesis". Ihr Brautkleid wird pink sein und die Hochzeit soll eigentlich auf Betazed
stattfinden (obwohl es dazu nicht kommt). Sie ist sehr zufrieden mit diesem Film und verriet, dass sie noch einmal
die Enterprise steuern darf. Damit es nicht der letzte TNG-Film wird bat sie das Publikum, Briefe an Paramount zu
schreiben. Da Regisseur Stuart Baird neu im Star Trek-Franchise ist, waren die Dreharbeiten zu diesem Film auch
anders, als die vorangegangenen. Doch Sirtis ist sehr zufrieden, wie sich Troi in diesem Film zeigt und lobte
dafür auch Drehbuchautor John Logan. Sie verabschiedete sich mit den Worten: "Da dieser Film 'die
letzte Reise einer Generation' ist, habe ich das Gefühl, als ob man das Sicherheitsnetz unter mir entfernt
hätte. Nur für den Fall, [dass es das Ende ist,] möchte ich ihnen Danke sagen."
Tag 2
George Takei (ST:TOS Sulu) und Walter Koenig (ST:TOS Chekov) waren die ersten beiden Gäste.
Sie sprachen hauptsächlich über die Special Edition DVD "Star Trek II: The Wrath of Khan".
Koenig wurden zudem Fragen zu seiner Rolle als PSI-Corps Polizist Bester gestellt, wobei er die Schauspieler
dieser Serie äußerst lobte. Bezogen auf Takei kam man auf die "Excelsior"-Kampagne zu
sprechen. Der Schauspieler steht immer noch als Captain dieses Schiffes bereit, sollte es jemals zu einer solchen
Serie kommen.
Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) erzählte, dass sie ihre Rolle als Janeway und ihre Schauspiel-Kollegen
der Serie vermisst. Sie bezeichnete Janeway als ihre "beste und schönste Rolle ihres Lebens".
(SPOILER!!) Auch in "Nemesis" wird man ihren Charakter sehen. "Ich spiele darin mit. Ich gebe
Captain Jean-Luc Picard seine Befehle," verriet sie.
Brannon Braga, "Enterprise" Co-Creator und Executive Producer, erklärte, dass er sich nach
"Star Trek VII: Generation" und Kirks Tod schlecht fühlte, dass es aber nicht seine Idee war, den
Charakter sterben zu lassen. Zum Thema "homosexueller Charakter" erklärte er, dass dieser Charakter
neben seiner Homosexualität auch einen Grund haben müsste, wieso er in Star Trek vorkommt. Man nimmt
dieses Thema jedoch sehr ernst. Auch auf den Temporalen Kalten Krieg in "Enterprise kam er zu sprechen.
(SPOILER!!) "Wir enthüllen, auf welche Art und Weise Daniels nicht menschlich ist. Daniels ist nicht
das, was er zu sein scheint. Wir werden mit [dem Thema Temporaler Kalter Krieg] so lange fortfahren, wie es
frisch ist."
William Shatner (ST:TOS Kirk) erzählte, dass er eine Wohltätigkeitsveranstaltung Ende August in
Joliet, Illinois, durchführen wird. Er verriet etwas über den Inhalt seines neuen Buches "I'm
Working On That". Er hat dafür Wissenschaftler interviewt, die sich durch Star Trek inspirieren
ließen. Sein neues Captain Kirk Buch "Captain's Peril" wird im September erscheinen. Den Kuss mit
Uhura hat er als schönsten Moment auf dem Star Trek-Set in Erinnerung und er ist froh, durch diese Serie so
nette Leute kennengelernt zu haben.
Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) verriet, dass man bei der Todesszene Spocks in "Star Trek II: The Wrath
of Khan" noch nicht wusste, ob sein Charakter je zurückkehren wird. Für ihn war es die Hass-Liebe
seines vulkanischen Charakters und Dr. McCoy, die diese Serie so witzig machte. Am Ende seines Auftrittes wurde
er von seinen damaligen Schauspiel-Kollegen mit dem 'Creation's Lifetime Achievement Award' ausgezeichnet. Die
Fans erhielten dabei die Gelegenheit, fast alle Hauptdarsteller (nur der verstorbene DeForrest Kelley und James
Doohan fehlten) gemeinsam zu fotografieren.
Danach traten Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) und Roxann Dawson (ST:VOY Torres) gemeinsam auf.
Dawson verriet, dass sich Robbie noch immer mit Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) trifft, um über alte Episoden
zu plaudern. Beide gehen nun hauptsächlich ihrer Tätigkeit als Regisseur nach, Dawson bei
"Enterprise" und McNeill bei "Dawsons Creek". Roxann vermisst ebenfalls ihre
Schauspielkollegen. Beide Darsteller setzen sich auch bei Wohltätigkeitsveranstaltungen für gute Zwecke
ein.
Tag 3
In ihrem Panel betraten Anthony Montgomery (ENT Travis Mayweather) und Dominic Keating (ENT Malcolm
Reed) die Bühne und redeten über ihre Tätigkeiten, bevor sie Schauspieler wurden. Keating erinnerte
sich an sein witziges Vorsprechen für "Enterprise", bei dem John Billingsley (ENT Dr. Phlox)
herumkrähte und er einen Yorkshire-Dialekt sprach. In Erinnerung ist ihm auch ein TV-Guide Artikel geblieben,
der vor dem Serienstart erschien und in dem behauptet wurde, sein Charakter wäre homosexuell. Brannon Braga
versprach ihm, dass er einen Hauptartikel dafür im TV-Guide und im Advocate bekommen würde. Beide haben
die originale Star Trek Serie in ihrer Kindheit gesehen. Als Montgomery erzählte, dass es für ihn nicht
leicht war, ein Schauspieler zu werden, stimmte Keating den Titelsong von "Enterprise" an und beide
sangen das Stück zu Ende.
Linda Park (ENT Hoshi Sato) war der nächste Gast. Sie erklärte, dass ihr Charakter in der
kommenden Staffel härter wird. Als ein Fan von dem Gerücht erzählte, dass es zwischen Park und
Jolene Blalock (ENT T'Pol) Spannungen gebe, weil Blalock sich für die Maxime ablichten ließ, widerlegte
Linda dies. "Jolene und ich kommen gut miteinander aus und wir haben eine gute Beziehung zueinander."
Park findet ihren Charakter sehr real, auch wenn er dadurch manchmal etwas nervig wird, und möchte gern mehr
über das persönliche Leben Hoshis erfahren. Unzufrieden ist Linda mit den Uniformen, vor allem mit dem
Raumanzügen, die sie als Tortur bezeichnet. Sie verriet, dass die Stimmung unter den Darstellern hervorragend
ist - ganz wie in einer Familie."
Als nächstes betrat Nana Visitor (ST:DS9 Kira) die Bühne, die inzwischen mit ihrem Verlobten und
ihrem Kind wieder nach Los Angeles gezogen ist. Sie erzählte, dass sie sehr viel mit Kira gemeinsam hat und
sogar nachts als Kira geträumt hat. Sie war sehr zufrieden mit dem Ende von DS9 und bat die Produzenten
damals auch, dass es kein nettes Happy End werden wird. Obwohl Nana Visitor inzwischen von Alexander Siddig
(ST:DS9 Bashir) getrennt lebt, sind sie immer noch Freunde. Grund dafür ist nicht zuletzt ihr gemeinsamer
Sohn Django. Die Schauspielerin erzählte, dass sie ihre Karriere am Musical Theater begann. Obwohl sie nicht
glaubt, dass es jemals einen DS9-Film geben wird, hofft sie doch, dass man einige Charaktere in den vielleicht
kommenden Kinofilmen sehen wird. Sie würde aber auch liebend gern in einem richtigen DS9-Film mitspielen.
Terry Farrel (ST:DS9 Jadzia Dax) hatte als nächstes ihr Panel und auch sie präsentierte stolz
ihren Verlobungsring. Über ihre Rolle in "Becker" wollte sie gar nicht gern sprechen, da es wohl
einige Schwierigkeiten gab und sie inzwischen in der Serie nicht mehr mitspielt. Sie wurde gefragt, warum sie es
zuließ, dass die Autoren ihren Charakter sterben ließ. "Ich habe es ihnen nicht erlaubt, sie
haben es einfach getan. Mein Vertrag war abgelaufen und ich wollte andere Sachen tun."
(Zurück zum Inhalt)
"Auf Dauer werde der Mensch ohne Körper existieren und als reine Software unsterblich", ist eine der provokanten Thesen Ray
Kurzweils. Fakt oder Fiktion? Der Doktorand klingt dabei wie ein abgehobener Fantast. Und selten gab es ein wissenschaftliches Buch, dass einen so
gefangen nimmt und sprachlos macht.
Ray Kurzweil ist Softwareentwickler und Futurologe. Er entwickelte Spracherkennungssysteme, Texterkennungssysteme und
"Übersetzungshilfen" vom geschriebenen zum gesprochenen Wort für Blinde. Für seine Leistungen wurde er mit
verschiedenen Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden ausgezeichnet. Der Allrounder weiß also sicherlich wovon er spricht.
"Es wird viel passieren in den nächsten hundert Jahren", verspricht Kurzweil in seinem Buch und erläutert zu Beginn des Buches
die These des steigenden Ertragszuwachses, unter anderem zu erkennen an der sich ständig potenzierenden Beschleunigung der
Prozessorgeschwindigkeit von Computern. Dies gipfelt in dem Resümee: "Das nächste Jahrhundert wird wie zehn Jahrhunderte
sein."
Alles wird schlüssig aufgebaut und vor allem von Kurzweil aus vergangenen Trends hergeleitet. Ausführlich erläutert er physikalische
Gegebenheiten und wissenschaftliche Tests. So zum Beispiel den Turing-Test, der die Intelligenz von Maschinen nachweisen soll oder das
berühmt gewordene Schachspiel "Computer Deep Blue gegen Mensch Kasparow". Nichts scheint in der Luft zu hängen. Doch
glauben mag man es trotzdem nicht. - Man wird unweigerlich immer mehr in den Bann des Futurologen und seines Buches gezogen.
Bis Kurzweil in den späteren Kapiteln detaillierte Zukunftsszenarien entwirft, genau ausgearbeitete Prognosen abgibt und immer mehr abhebt.
Und all dies in schier grenzenlosem Optimismus. "Die viereckigen Kisten, die wir heute mit uns rumtragen, werden im Jahr 2010 verschwunden
sein. Computer befinden sich dann in Brillengläsern oder Kontaktlinsen, sind Teil von Hemden oder Sakkos", sind da nur der Anfang. Der
Autor eilt in größeren Schritten bis ins Jahr 2099.
Bleibt nur: Entweder werden Ray Kurzweils Prophezeiungen wahr oder auch nicht! Wer weiß das heute schon? Doch ist es auf jeden Fall wert
das Buch zu lesen und selbst nachzuprüfen ob dem so ist. Denn es wirkt alles ja so unendlich schlüssig und gleichzeitig so unendlich
abgehoben.
Ray Kurzweil: Homo s@piens. Leben im 21. Jahrhundert. Was bleibt vom
Menschen?
Ullstein Taschenbuch-Verlag, 509 Seiten, 9,95 Euro
ISBN 3-548-75026-5
(Zurück zum Inhalt)
Comics erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Das merkt man vor Allem, wenn man sich das Kinoprogramm der
vergangenen Monate und auch der Zukunft ansieht. Da kämpfen die X-Men gegen böse Mutanten, da sorgt Spider-Man in New York
für Recht und Ordnung und Blade stellt sich gefährlichen Vampiren. Zeit also, sich einmal in der deutschen Internetlandschaft nach
Webseiten umzuschauen, die sich dem Thema Comic widmen. Eine davon ist unsere Partnerseite comicfanpage.de.
"Die Comicfanpage entstand vor ca. zwei Jahren als kleines Hobbyprojekt mit zwei Leuten," erzählt uns Stefan Zilly, Mitwirkender an
der Seite und zudem bekannt aus der Sendung "Soundwords" von SF-Radio. Korbinian Zimmerle hatte die Idee zu diesem Projekt.
Webmaster ist aber derzeit Ben Kaiser, wobei Korbinian Zimmerle aber immer noch an der Seite mitwirkt. Insgesamt umfasst das Projekt sechs
Mitwirkende, wobei sie von einigen Gastautoren unterstützt werden. "Wir würden uns aber jederzeit über Zuwachs freuen,"
meint Stefan Zilly.
Wer als Neuling schon einmal ein Comic-Geschäft betreten hat, der weiß, wie überwältigend die riesige Auswahl an
verschiedenen Comic-Heften ist. Wenn dann ein beratender Verkäufer fehlt, fällt es schwer, ein wirklich gutes Comic-Heft zu finden. Die
Comicfanpage bietet da einige Unterstützung in Form von Rezensionen. Diese erscheinen täglich und fassen den Inhalt des Heftes kurz
zusammen. Natürlich darf auch eine Kritik und Bewertung nicht fehlen.
"Da sich viele deutsche Fanseiten über Comics nur auf News konzentrieren, legen wir besonders wert auf die Rezensionen, die wir alle
archivieren und die man auch nach Monaten immer noch lesen kann," erzählt Stefan Zilly. "Wir legen uns dabei nicht auf eine
bestimmte Sparte von Comics fest, sondern versuchen alles abzudecken." Der Besucher kann also in Ruhe auf der Seite nach seinem
Lieblings-Comic suchen und wird durch die Bewertung gleichzeitig beraten, ob es sich auch lohnt, den Comic zu kaufen.
Natürlich fehlt auch auf der Comicfanpage eine Rubrik für die aktuellen Neuigkeiten nicht. Sie soll in Zukunft durch "Top-News"
sogar noch erweitert werden. Neben den Rezensionen gibt es auch einige Specials, die oftmals mit einem Gewinnspiel verbunden sind. So erfahren wir
mehr über die Kinoversion von "Spider-Man" und ob sie der Comic-Version gerecht wird. Zudem gibt es ein Special zur Manga-Serie
"Blame" und natürlich dürfen auch "Spawn" und "Hulk" nicht fehlen. Wer gleich die ein oder andere
Comic-Geschichte lesen möchte, der findet auf der Seite Online-Comics, die von Hobbyzeichnern erstellt wurden. Und wer Fragen hat oder sich
mit Gleichgesinnten austauschen möchte, der kann sich im Forum der Seite unterhalten. Und eine außergewöhnlich große
Linkliste lässt keine Wünsche offen, für jeden, der nach Autoren, Online-Comics oder weiteren Comic-Webseiten sucht.
Und welche Pläne haben die Mitwirkenden für die Zukunft der Seite? "Wir werden so weitermachen wie bisher und weiterhin
täglich neue Rezensionen auf die Seite stellen. Natürlich wird es auch immer wieder Specials geben," erzählt uns Stefan Zilly.
Da es zur Zeit mit dem Nachschub an Online-Comics etwas rar aussieht, würden sich die Leute von Comicfanpage über neue gezeichnete
Geschichten freuen. Wer also gut zeichnen kann und etwas beisteuern möchte, kann sich gern bei den Mitwirkenden der Seite melden.
Ansonsten lohnt sich ein Besuch der Seite für Comic-Fans und die, die es werden möchten, auf jeden Fall. Schauen Sie doch einfach
mal herein.
Link zum Thema:
http://www.comicfanpage.de/
(Zurück zum Inhalt)
Diesen Monat gibt es wieder etwas Neues zu berichten: Ab dem 5.September erscheint eine neue "Perry Rhodan"-Comicserie. Zeitlich ist
sie nahe an den aktuellen Heften zwischen Band 2099 und 2100 angesiedelt. Texter ist PR-Autor Uwe Anton, der sich dank über 500
Übersetzungen von Comics mit dem Medium auskennt, bei dem Zeichner handelt es sich um den Amerikaner Karl Altstaetter. Die Serie soll sich
an die Vorgaben der Heftserie halten, wird also inhaltlich mit ihr kompatibel sein. Alle zwei Monate soll ein Heft mit einem Umfang von 36 Seiten
erscheinen.
Verträglichkeit von Romanen und Comics sind nicht selbstverständlich, wie die Vergangenheit beweist. Es hat nämlich schon
früher Comic-Adaptionen von "Perry Rhodan" gegeben. Im September 1967 ist die Serie "Perry Rhodan im Bild" gestartet
und hat es bis zum Oktober 1968 auf 27 Ausgaben gebracht. Inhaltlich sind einfach die Romane Ausgabe für Ausgabe in vereinfachter Form in
Comics umgesetzt worden. Getextet hat PR-Chefautor K.H.Scheer persönlich.
Zusätzlich war eine Serie über den unsterblichen Arkoniden Atlan Teil der Hefte, in denen Erlebnisse Atlans während seines
zehntausendjährigen Zwangsaufenthalts auf der Erde gezeigt worden sind. Diese Idee ist erst später von Hans Kneifel in der
Taschenbuch-Reihe auch in Form von Romanen umgesetzt worden, die so gut bei den Lesern angekommen sind, dass sie in den 90ern
überarbeitet als die ersten 13 Atlan-Hardcover nachgedruckt worden sind. Außerdem hat es in den ersten Ausgaben eine Gucky-Serie
gegeben, die eindeutig für Kinder gedacht gewesen ist.
"Perry Rhodan im Bild" ist einfach durch die Serie "Perry - unser Mann im All" ersetzt worden, die sogar die
Vorgängerserie nahtlos fortgesetzt hat. Allerdings sind die neuen Texter Hans Kneifel und William Voltz ab Band 7 zu Einzelgeschichten
übergegangen. Das wäre noch kein Problem, allerdings sind zunehmend Personen aus der Serie verwendet worden, ob sie nun in den
Zeitrahmen der Comics gepasst haben oder nicht.
Die "Atlan"-Comics zeigen ab Band 5 Atlan als Chef der USO im Kampf gegen Agenten und Verbrecher, was das Konzept der wenig
später gestarteten "Atlan"-Romanserie vorwegnimmt.
Das Texten der Comics ist für zehn Hefte von Bernt Kling übernommen worden, danach hat "Atlan"-Autor Dirk Hess, der durch
Mitarbeit an Comic-Reihen beim Bastei-Verlag Erfahrungen mit dem Medium Comic gesammelt hat, den Posten bekommen. Ungefähr zur gleichen
Zeit ist das Zeichnen an das italienische Studio Giolitti gegangen, wodurch der Stil der Serie einen krassen Wechsel erfahren hat: Bunte Pop-Art-Bilder,
viele nackte Frauen und eine Verjüngung des Titelhelden lösen halten mit Ausgabe 37 Einzug in die Serie.
Inhaltlich ist Dirk Hess wieder zu einer Fortsetzungsgeschichte übergegangen. Die neue CREST sucht das Zentrum aller Universen. Danach
werden noch Völker und Bösewichter aus der Serie verbraten.
1974 ist die Reihe als "Perry - das Deutsche SF-Magazin" weitergeführt worden. Bei den Geschichten ist man wieder zu einfachen
abgeschlossenen Geschichten übergegangen. Im Mai 1975 ist "Perry" dann mit der Nummer 129 abgebrochen worden.
1992 hat Hansjoachim Bernt einen Reprint der alten "Perry"-Comics angefangen. Jeweils zwei Hefte sind in einem Band nachgedruckt
worden. Die Pop-Art-Comics ab Band 37 haben unter der Bezeichnung "zweiter Zyklus" eine eigene Nummerierung erhalten.
Zusätzlich hat es eine eigene Reihe für die "Atlan"-Comics gegeben.
Schließlich hat Hansjoachim Bernt 1995 versucht, eine neue Comic-Reihe zu "Perry Rhodan" ins Leben zu rufen. Unter dem Titel
"Perry Rhodan - Neue Comicabenteuer" ist aber nur der Band "Das Konzil der Sieben" erschienen, in dem die Hefte 650 bis 653
nacherzählt worden sind. Das Album ist vom PR-Autor Arndt Ellmer getextet und von Martin Pfaender gezeichnet worden. Offensichtlich hat es
die Fans nicht überzeugen können.
Mittlerweile gibt es eine Faksimile-Reihe vom Norbert Hethke-Verlag, der die alten Comic-Hefte originalgetreu nachdruckt.
Ein etwas unschönes Wiedersehen mit den Comic-Bildern hat es in Band 2000 gegeben. Für das Musikvideo der "Hymne an die
Zukunft" ist ein Film aus den alten Comicbildern gebastelt worden, was natürlich von vielen Fans als Peinlichkeit angesehen worden ist.
Man muss klar sagen, dass die alten Comics nicht für Erwachsene gemacht worden sind. Womöglich ist der Erfolg des Remixes der
Titelmusik von "Captain Future" zuvor im gleichen Jahr von den Verantwortlichen als Anlass genommen worden, auf der gleichen Schiene
zu fahren. Videos aus den richtigen Rhodan-Titelbildern kriegt man übrigens seit einiger Zeit hin und wieder in der "Space Night" auf
Bayern 3 zu sehen.
Am 5.September gibt es dann also den dritten Versuch eines Rhodan-Comics. Die Reihe startet mit dem Vierteiler "Die Kristalle von Di'Akir".
Man darf sich Hoffnungen machen, dass der Comic der Vorlage gerecht wird. Neben der Comic-Erfahrung des Texters Uwe Anton ist PR-Exposéautor
Robert Feldhoff Texter der Comic-Reihe "Indigo", auch PR-Chefredakteur Klaus N. Frick ist mit Comics vertraut. Das Medium dürfte
also von der Redaktion ernst genommen und verstanden werden. Bleibt nur die Frage, welche Zielgruppe angepeilt wird.
Link zum Thema:
HJB-Shop (Bezugsquelle für PR-Comics
und ausführlichere Informationen mit Bildern)
Hyperwerks (Homepage des Studios des Zeichners Karl Altstaetter)
Offizielle Bekanntgabe der neuen Reihe (mit
Cover-Entwurf für Band 1)
(Zurück zum Inhalt)
Episode 1.14:
"Jeremiah Crichton"
Regie: Ian Watson
Autor: Doug Heyes jr.
Gaststars:
Natalie Mendoza als Lishala
Kevin Copeland als Rokon
John O'Brien als Kato-Re
Deni Gordon als Nera
Plot:
Crichton ist frustriert, weil seine Gefährten ihn nicht für voll nehmen und beschließt, mit der Farscape 1 ein wenig auszufliegen, um
über einiges nachzudenken. Aber kaum, dass er Moya verlassen hat, macht sie einen Starburst und Crichton ist in der Farscape 1 völlig
allein im All gestrandet. Crichton landet auf Acquara, einer erdähnlichen, paradiesischen Welt, deren Einwohner ihn freundlich empfangen. Er
beginnt ein neues Leben auf diesem Planeten, freundet sich unter anderem mit Lishala, der Tochter des Häuptlings an.
D'Argo, Zhaan und die anderen an Bord von Moya haben inzwischen eine Suchaktion nach ihrem verlorenen Kameraden gestartet, denn Moyas
Starburst war keineswegs absichtlich, sondern wurde als Nebenwirkung ihrer Schwangerschaft ausgelöst.
Kurz bevor sie die Suche aufgeben wollen, finden sie den Planeten und D'Argo fliegt hinunter um Crichton zu begrüßen. Der ist
verständlicherweise immer noch wütend und will von D'Argo und den anderen nichts mehr wissen.
Als Rygel allerdings von den Acquaranern als Gott verehrt wird und sich herausstellt, dass der Planet einmal von den Hynerianern erobert wurde, nimmt
das Unheil seinen Lauf...
Kritik:
Wieder nur eine Folge unteren Durchschnitts. Die Handlung ist auch nicht neu. Einige Elemente erinnern stark an die "Star Trek"-Episode, in
der Kirk ein neues Leben auf dem Indianerplaneten beginnt und sowohl dort, als auch hier, ist von vornherein klar, dass diese vermeintliche Idylle kein
Dauerzustand bleiben kann, da sonst der Hauptdarsteller aus der Serie raus wäre.
Was die Folge aber rettet, sind die Beziehungen der Charaktere untereinander. Die Tatsache, dass sie sich zu Beginn der Episode alle auf die Nerven
gehen, ist ebenso typisch "Farscape", wie die Tatsache, dass Crichton tatsächlich glaubt, die Crew hätte ihn mit Absicht
zurückgelassen und dass die Crew sich untereinander uneinig ist, ob sie ihn überhaupt suchen sollen.
Alles konflikterzeugende Elemente, die in "Star Trek", egal welche Inkarnation, unmöglich sind. Dafür könnte der
erdähnliche Planet mitsamt seinen abergläubischen, naiven und primitiven Einwohnern direkt aus "Star Trek" stammen...
Von dieser Episode bleibt jedenfalls kaum etwas beim Zuschauer hängen und wenn man sie nicht gesehen hat, hat man außer einem John
Crichton mit Vollbart und ein wenig Hintergrundwissen über die Hynerianer, nichts verpasst.
Der Titel der Episode ist übrigens eine Anspielung auf den Robert Redford-Film "Jeremiah Johnson" von 1972, der der Zivilisation den
Rücken kehrt und mit den Indianern lebt. Einer der Lieblingsfilme von Crichton-Darsteller Ben Browder..
Episode 1.15:
"Durka Returns"
Regie: Tony Tilse
Autor: Grant McAloon
Neues Castmitglied: Gigi Edgley als Chiana!
Gaststars:
David Wheeler als Captain Selto Durka
Tiriel Mora als Salis
Plot:
Moyas ungeplante und ungewollte Starbursts werden immer häufiger. Der aktuelle sorgt dafür, dass Moya mit einem Nebari-Transporter
zusammenkracht und diesen stark beschädigt.
Das Schiff wird an Bord gebracht und die Besatzung des Schiffes hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei Moyas Crew. Da wären zum
einen Salis, ein Nebari-Beamter und seine Gefangene Chiana, eine junge und äußerst hübsche Kriminelle. Zum anderen ein
weißhaariger Sebacean, der dem berüchtigten verstorbenen Peacekeeper Captain Durka (siehe Episode 1.07: "PK-Tech Girl")
wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
Die perplexe Crew stellt fest, dass es sich wirklich um Durka handelt, dessen Aggressivität aber durch eine Art nebarischer Gehirnwäsche
entfernt wurde. Crichton ist von solchen Methoden angewidert, insbesondere als er erfährt, dass Chianas größtes Verbrechen war, von
ihrem Heimatplaneten und den dortigen Zuständen fliehen zu wollen.
Rygel hingegen will sich an seinem ehemaligen Folterer rächen und plant ein Attentat. Dies hat unvorhersehbare Konsequenzen....
Kritik:
Chiana ist da! Endlich! Und sie tut der Serie sichtbar gut. Nachdem die letzen drei Folgen eher mäßig waren, kommt mit dieser Episode
wieder dringend benötigter frischer Wind in die Serie. Die hier zum erstenmal auftauchenden Nebari bringen durch ihre praktizierte
Gesellschaftsform "friedliche und problemfreie Gesellschaft durch Gehirnwäsche (dabei allerdings ein Volk aus willenlosen Zombies
erzeugend)" genug Diskussionsstoff mit.
Zumal die Nebari im weiteren Verlauf der Serie noch einige Male auftreten. Eine Rebellion gegen diese Regierung hat natürlich auch begonnen.
Somit hat Chiana als neuer Charakter gleich einen ausführlichen und interessanten Hintergrund.
Das Makeup und die schauspielerischen Fähigkeiten Gigi Edgleys, insbesondere ihre Bewegungen, ihre Körpersprache, tun ihr übriges
um Chiana zu einem faszinierenden Neuzugang zu machen. Ganz davon abgesehen, dass ihr Outfit sicherlich bei den männlichen Zuschauern gut
ankommt.
Aber trotz Chiana kommt auch die Durka-Handlung nicht zu kurz. Durka, der wieder von David Wheeler subtil bedrohlich dargestellt wird, wiederzusehen
ist zwar ganz witzig, jedoch hat er nicht das Potenzial für eine dauerhafte Bedrohung für Moyas Crew.
Diese Folge gibt wieder fast allen Charakteren der Crew etwas zu tun und schafft es dabei auch noch, einen neuen Charakter einzuführen. Diese
Folge ist absolute Pflicht für jeden "Farscape"-Interessierten. Und Durka hat man hier nicht zum letzten Mal gesehen....
Kleine Notiz am Rande: Chiana war nicht als neues Crewmitglied geplant. In der ursprünglichen Drehbuchfassung war der Schuss, der sie in der
Episode nur verletzt hat, tödlich!!! Erst während der Dreharbeiten kristallisierte sich heraus, dass Chiana/Gigi Potenzial hat. Und inzwischen
ist die junge Dame aus der Crew nicht mehr wegzudenken.
Episode 1.16:
"A Human Reaction"
Regie: Rowan Woods
Autor: Justin Monjo
Gaststars:
Kent McCord als Jack Crichton
Philip Gordon als Ray Wilson
Richard Sydenham als Cobb
Plot:
Pilot entdeckt ein Wurmloch, das dem gleicht, welches Crichton in diesen Teil des Universums geführt hat. Es ist jedoch sehr instabil. Er bittet
Aeryn, mit ihm zu kommen, was diese jedoch ablehnt. So fliegt er allein und landet tatsächlich auf der Erde. Anstatt eines freundlichen
Willkommens wird er betäubt und vom Militär untersucht und verhört. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass er
außerirdische Mikroben im Gehirn (die Übersetzermikroben (siehe Episode 1.01)) hat und die Farscape 1 mit außerirdischer
Technologie ausgestattet ist. Auch sein Vater ist nicht unbedingt auf seiner Seite. Als der Rest von Moyas Crew ihm zur Erde folgt und
gefangengenommen wird, muss er sich entscheiden, wo seine Loyalitäten liegen...
Kritik:
Eine der besten Folgen der ganzen Serie, über die man nicht zuviel verraten darf, will man neuen Zuschauern nicht die Spannung nehmen. Wobei
natürlich von Beginn an klar ist, dass er nicht wirklich zuhause angekommen ist. Die Antwort auf die Frage, was tatsächlich vor sich geht,
ist originell. Alles, was passiert, bis er diese Antwort erhält, ist mehr als nur sehenswert, denn das Verhalten des Militärs nach seiner
Rückkehr ist realistisch.
Die hier zum ersten Mal auftretende Version von Crichtons Vater wird im Laufe der Serie noch häufiger auftauchen. Mit dieser Folge ändert
sich auch einiges, was nicht unwesentlichen Einfluss auf künftige Stories hat. Erstens ist in Crichtons Unterbewusstsein von nun an die
Technologie zur Wurmlocherzeugung gespeichert (er hat allerdings keinen Zugang dazu...) und zweitens wird die Beziehung zwischen Aeryn und
Crichton vertieft.
Der Zuschauer wird hier bis kurz vor Schluss im unklaren darüber gelassen, was eigentlich passiert und die erstklassige Regie von Rowan
Woods trägt nicht unwesentlich zur Atmosphäre dieser Episode bei.
In der nächsten Ausgabe hat Crichtons aktuelle Nemesis, Scorpius, endlich seinen ersten Auftritt. So langsam nimmt die Serie richtig Fahrt auf.
(Zurück zum Inhalt)
Ein Blick auf den bisherigen Erfolg des neuen SF-Blockbusters
Es war eine Kooperation, die Erfolg garantieren musste. Superstar Tom Cruise in einem Film unter der Regie von Erfolgs-Regisseur Steven Spielberg.
Der neue Science Fiction Thriller ""Minority Report"" wurde mit Spannung erwartet.
Er basiert auf einer Geschichte von Philip K. Dick, dessen Romane und Kurzgeschichten schon die Vorlagen für SF-Filmklassiker wie
"Blade Runner" und "Total Recall" lieferten.
In den USA legte der Film ein fulminantes Startwochenende hin. Steven Spielbergs futuristischer Thriller behauptete sich aber auch mit herausragenden
Einspielergebnissen am Startwochenende in Großbritannien, Schweden und in Fernost auf dem internationalen Kinomarkt.
Der Film hat seit dem US-Start am 20. Juni und dem Australienstart am 21. Juni, bereits stattliche 118.197.755 Dollar weltweit eingespielt und setzt
seinen Siegeszug an den Kinokassen auf der ganzen Welt fort. Mit einer Gesamtsumme von 12,7 Mio Dollar am vorletzen Wochenende wurde der Film
noch vor MIB 2 (12,2 Mio) zur Nr. 1 bei den Neustarts außerhalb Nordamerikas, wodurch ein internationales Box Office von 20,5 Mio erreicht wurde.
In 426 Kinos britischen Kinos hinterließ "Minority Report" zum Start am Wochenende einen bleibenden Eindruck und konnte inklusive der
Previews beachtliche 6.789.214 Dollar verbuchen, das ist ein Schnitt von 13.844 Dollar pro Leinwand. Somit wurde "Spiderman" entthront, und auch
vergangene Hits wie "Matrix" oder "Mission Impossible" wurden im Vergleichszeitraum übertroffen.
Neben der Unterstützung der Darsteller Tom Cruise und Samantha Morton, die auch an der Premiere in London am 26. Juni anwesend waren,
wurde der Start des Filmes vor allem von einer Vielzahl herausragender Kritiken begleitet.
Die Times nannte den Film "eine cineastische Symphonie, von Spielberg mit Vision und Herrlichkeit dirigiert", während der Daily
Express meint: "Ein futuristischer Hochgeschwindigkeits-Thriller, in dem das Dream-Team Tom Cruise und der Oscar-prämierte Regisseur
Steven Spielberg beweisen, das nicht alle Sommer-Blockbuster nur für Kids sind." Die Daily Mail sieht "Minority Report" "als
Werk eines Genies" und der Evening Standard warnt "wenn Sie diesen Film verpassen, dann auf eigene Gefahr!".
Vor drei Wochen startete der Film außerdem in Schweden mit exzellenten 886.336 Dollar auf 93 Leinwänden - dort konnten ebenfalls
""Matrix"" und ""Mission Impossible"" überholt werden.
Auch der Start in Hong Kong verlief mit 1.131.342 Dollar auf 67 Leinwänden überaus erfolgreich und bescherte Twentieth Century Fox das
zweitbeste Startwochenende aller Zeiten (nach "Independance Day"). Ähnlich Taiwan, wo der Film es auf 808.692 Dollar bei 137
Leinwänden brachte und somit in der zweiten Woche die Spitzenposition festigte. In Thailand waren es 860.470 Dollar auf 201 Leinwänden,
das zweithöchste Eröffnungswochenende für Fox (nach "Star Wars: Episode I) erreichte. Im nahegelegenen Singapur schob sich
"Minority Report" gleich auf Nummer Eins mit soliden 568.537 Dollar (45 Leinwände), und in Malaysia erreichte der Film starke 278.640 Dollar
auf 56 Leinwänden, auch hier ein klarer erster Platz. Auf den Philippinen behauptete sich "Minority Report" bereits in der zweiten Woche als
Chartsieger mit sensationellen 217.502 Dollar.
Auch Down Under setzte der Film seinen Erfolgstrend fort und startete mit 4.848.451 Dollar auf 276 australischen Leinwänden, in Neuseeland
wurden bei nur 60 Leinwänden 207.834 Dollar eingespielt.
Mit "Minority Report" kreierte Steven Spielberg einen futuristischen Thriller, in dem Tom Cruise als Police Officer Anderton auf der Flucht ist, um die
Wahrheit zu enthüllen - bevor er zum Opfer eines Systems wird, das er selbst mit erschaffen hat. Nach dem Drehbuch von Scott Frank und Jon
Cohen und basierend auf der Kurzgeschichte "Der Minderheiten-Bericht" des legendären Autors Philip K. Dick, wurde der Film von
Gerald R. Molen, Bonnie Curtis, Walter F. Parkes und Jan De Bont produziert.
Angeführt von Tom Cruise als Officer John Anderton, besteht die Besetzung aus einem starken Schauspielerensemble mit Colin Farrell als Danny
Witwer - Andertons Rivale; Samantha Morton als Agatha, einem rätselhaften Medium, die eine entscheidende Rolle in Andertons Kampf um die
Wahrheit spielt; Max von Sydow als Lamar Burgess, der Kopf der Precrime-Organisation; Lois Smith als Iris Hinemann, deren Arbeit als
Wissenschaftlerin den Weg für das neue System gepflastert hat; und Kathryn Morris als Lara, die Andertons entfremdete Ehefrau spielt.
Diese Zahlen und Informationen sollten genügen, um die Neugier der deutschen Kinobesucher anzuregen, bevor der Film am 3.10. in Deutschland
anläuft. Eine ausführliche Review folgt in einer der nächsten Corona-Ausgaben.
(Zurück zum Inhalt)
Die SF-Kinowelt der nahen Zukunft besteht ja bekanntlich nicht nur aus "Minority Report", den vielbesprochenen
Werken "Harry Potter und die Kammer des Schreckens", "Herr der Ringe - Die zwei Türme"
oder beispielsweise "Star Trek X: Nemesis". So kommen in den nächsten Monaten weitere interessante
Werke in die deutschen Filmsäle, von denen wir Ihnen vier inhaltlich einmal kurz vorstellen möchten -
natürlich ohne hier vorab die Spannung zu nehmen, versteht sich.
Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster
Kinostart: 15. August 2002
Chemikalien können tückisch sein - anscheinend insbesondere, wenn sie in Kontakt mit Spinnen geraten. Diese mutieren
dann nämlich flott zu enormer Größe und entdecken ihre tiefsitzende Antipathie für die Menschheit. So
fallen sie im neuen Film "Arac Attack" dann auch über die Einwohner einer amerikanischen Kleinstadt
her, unter denen sich auch Mineningenieur Chris McCormick befindet.
Dieser kam erst vor kurzem
wieder in seine Heimatstadt zurück, um dem nett anzuschauenden Sheriff Sam Parker endlich zu gestehen, was er
für sie empfindet. Bis zur vollen Entfaltung dieser großen Liebe ist es aber - wir können es uns schon denken
- noch ein langer und spinnenverseuchter Weg.
Signs - Zeichen
Kinostart: 12. September 2002
Der Farmer und Pastor Graham Hess (gespielt von Mel Gibson) führt mit seinen beiden Kindern und seinem
Bruder Merrill (gespielt von Joanqiun Phoenix) ein beschauliches Leben auf einer Farm in Pennsylvania. Anzeichen,
das diese Ruhe ein Ende bald ein Ende finden wird, sind große Kreise in einem der Maisfelder, die eines
Tages plötzlich und wie aus dem Nichts geschaffen auftauchen. Zu Beginn glaubt Graham noch an einen
Kinderstreich - was jedoch schnell vergeht, als er eines Nachts Geräusche in dem Feld wahrnimmt und sein
Hund wie verrückt anfängt zu bellen.
Graham nimmt sich ein Herz, schaut selbst nach dem Rechten und sieht eine graue Gestalt durch die Reihen des
Feldes laufen. Erschrocken nimmt er Reißaus und revidiert seinen ersten Gedanken, dass es sich bei dem
Phänomen der Kornkreise um einen Scherz von Kindern handelt.
Daraufhin hören Grahams Kinder merkwürdige Geräusche über ihre Funkgeräte, es tauchen
in nächtlichen Stunden unerklärbare Lichter auf und Töchterchen Bo stellt im ganzen Haus
Wassergläser auf - wofür am Schluss des Films auch eine Erklärung vorliegt.
Noch vor dem Schluss verbarrikadiert sich Graham mit seiner Familie im Haus, weil draußen plötzlich
ein Alien herumschleicht. Nach der scheinbar rettenden Flucht in den Keller scheint die zeitweilige Rettung
in Sicht, doch das Alien findet bestimmt einen Weg...
Reign of Fire
Kinostart: 07. November 2002
London im Jahre 2084! Die Erde wird bedrohlichen und feuerspeienden Kreaturen unterjocht, denen selbst mit
modernsten Waffen in erbittert geführten Kämpfen nicht beizukommen ist. Der junge Engländer Quinn
(gespielt von Christian Bale), der sich in einem Schloss einquartiert hat und versucht, sich bestmöglich den
harten Begebenheiten anzupassen, fühlt sich für die wenigen noch lebenden Menschen verantwortlich.
Wobei die allgemeine Situation jedoch aussichtslos erscheint. Erst als der amerikanische Spezialist und
Drachentöter Van Zan (gespielt von Matthew McConaughy) auftaucht und verbreitet, er habe ein Patentrezept
gegen die übermächtigen, aber keineswegs unbesiegbaren Drachen entwickelt, keimt nach anfänglichem
Widerstand leichte Hoffnung. Doch es gibt nur wenig Zeit im Kampf um das Überleben.
Rob Bowman, Regisseur des kommenden Fantasy-Filmes "Reign of Fire" erzählte Sci-Fi Wire, dass das Aussehen der
Drachen in seinem Film einen neuen Standard für Drachen auf der großen Leinwand setzen wird. "Ich wollte keine
Drachen wie bei 'Dragonheart' machen, der einen großen Körper und kleine Flügelspannweite hatte und wie verrückt
flattern musste, um in der Luft zu bleiben," erzählte Bowman in dem Interview. "Meine haben große, gewaltige
Flügelspannweiten wie ein Adler und ähneln bis zum Rumpf einer Königskobra."
Bowman, Regisseur von unzähligen Episoden von "Akte X" und des "Akte X"-Kinofilms, fügte hinzu, "Ich habe neun
Monate damit verbracht, diese Dinge zu entwerfen. Ich hatte nach drei Wochen Zeichnungen, die ich vorstellte und
dann begannen wir Charakteristiken und Persönlichkeiten herauszuarbeiten und sie eher schlangenartig als
dinosaurierartig aussehen zu lassen. Sie sehen so aus, als wären sie lebendig, agil und ausgezeichnete Killer. Ich
habe Paläonthologen eingespannt und eine Menge Künstler und wir kamen zu einem Siedepunkt, weil viele
Fantasy-Drachen sehr übertrieben aussehen mit zuvielen Hörnern und sogar menschlichen Aussehen. Wir brachen ihn
zu einem sterilen, realistischen Drachen herunter, doch der war langweilig. Deshalb ging ich einen Schritt zurück
und habe einige Dinge hinzugefügt, die die Leute gern an Drachen sehen, wie Hörner und eine bestimmte Haltung.
Deshalb sieht unser Drachen großartig aus und er würde wirklich leben können, wenn es eine solche Kreatur gäbe.
Dieses Wesen ist so real, wie es nur sein könnte."
The One
Kinostart: 14. November 2002
Ein Film, dessen Inhalt leider bereits nach wenigen Worten erschöpfend erzählt ist. In der fernen
Zukunft gibt es ein Multiverse Bureau of Investigation, welches die reibungslose Existenz von 125
Paralleluniversen kontrolliert. Der ehemalige Mitarbeiter Yulaw kommt nun auf die Idee, sämtliche seiner
parallelen Ichs umzubringen, um der Einzige zu sein und im besten Falle über uneingeschränkte Macht
zu verfügen.
Wider erwarten verläuft dies auch planmäßig, bis er auf sein letztes paralleles Ich
stößt, dass etwas stärker am Leben hängt und sich nicht so einfach geschlagen geben
möchte.
(Zurück zum Inhalt)
Die Quantenmechanik ist gerade 100 Jahre alt geworden und hat, genau wie die Relativitätstheorie, dazu beigetragen unsere Sicht auf die Welt
grundlegend zu ändern.
Notwendig wurde die neue Theorie nach drei Experimenten, die mit den klassischen Theorien nicht erklärt werden konnten.
Das erste Phänomen, das es zu erklären galt, war die Hohlraumstrahlung - das ist die Strahlung aus einem Hohlraum, in dem bei einer festen
Temperatur ein Strahlungsgleichgewicht herrscht. Die klassische Theorie führt hier zu dem Widerspruch, dass der Hohlraum unendlich viel Energie
enthalten müsste, was den experimentellen Befunden nicht entsprach.
Max Planck entdeckte schließlich 1900 aufgrund thermodynamischer Überlegungen die Plancksche Strahlungsformel. Diese konnte er aus
der Hypothese ableiten, dass die Strahlungsenergie quantisiert sei und immer in einem Vielfachen des nach ihm benannten Planckschen
Wirkungsquantums h abgegeben wird.
1905 erklärte dann Albert Einstein den Photoelektrischen Effekt, das Phänomen, dass Licht, das zum Beispiel auf ein Metall fällt, in
der Lage ist ein Elektron daraus zu lösen. Übrigens erhielt er für diese Arbeit den Nobelpreis, nicht für seine
Relativitätstheorie.
Der Photoeffekt erklärt, warum Photonen einer bestimmten Frequenz immer eine feste Energie haben, nämlich gerade das Produkt aus
Frequenz und Planckschen Wirkungsquantum. Klassisch erwartete man, dass eine gewisse Zeit nötig ist, um die für die Emission eines
Elektrons nötige Energie zu übertragen und es sollte keine untere Frequenz für die Lichtenergie geben, bei der ein Elektron ausgesandt
wird.
Diese Annahmen werden im Experiment nicht bestätigt. Man beobachtet ein sofortiges Einsetzen der Elektronenemission auch bei niedriger
Strahlungsintensität. Diese bricht aber ab, wenn die Photonenenergie unter einen bestimmten Punkt sinkt.
1913 behauptete Niels Bohr dann, dass sich die Elektronen im Atom auf diskreten Bahnen mit festen Energien bewegen, womit sich wunderbar die
beobachteten Atomspektren erklären ließen und zwischen diesen nur durch Quantensprünge Wechseln. Heute weiß man, dass
sich die Zustände auch überlagern können.
J. Franck und G. Hertz bestätigten diese Annahme im selben Jahr durch ein Experiment in dem sie Elektronen in einem elektrischen Feld
zwischen einer Kathode und Anode beschleunigten und kurz vor Ende der Anordnung ein unter Spannung stehendes Gitter passierten, durch das sie
wieder etwas abgebremst wurden. Der Strom zwischen dem Gitter und der Anode wird gemessen, die Versuchsapparatur war mit Quecksilbergas
gefüllt. Mit zunehmender Spannung steigt der Strom zunächst an, fällt aber plötzlich ab, wenn die Spannung weiter erhöht
wird. Die Energie ist von den Quecksilberatomen absorbiert worden. Verdoppelt man die Spannung weiter, wiederholt sich das Phänomen. Das
zeigt, dass die Atome die Energie der Elektronen nicht kontinuierlich aufnehmen können, sondern nur in Quanten.
Ein wichtiges und sehr bekanntes Experiment ist der Doppelspaltversuch, bei dem Laserlicht durch zwei Schlitze auf eine Projektionsfläche
fällt. Dabei stellt man fest, dass sich wider allen klassischen Erwartungen die Intensität nicht addiert, sondern sich ein Interferenzmuster
zeigt. Das deutet darauf hin, dass sich Lichtwellen gegenseitig verstärken und auslöschen können.
Dieses Ergebnis ist durchaus verwunderlich, denn man kann Photonen einzeln nachweisen, es muss sich also um Teilchen handeln, die sich wie
Wellen verhalten - der Welle-Teilchen-Dualismus. Das funktioniert aber nicht nur mit Licht, sondern auch mit Elektronen und Atomen. Somit kann man
die Welt also mit Wellenfunktionen beschreiben. Aber auch Aussagen über die Wahrscheinlichkeit eines Teilchens machen, sich an einem Ort
aufzuhalten.
Wenn man größere Objekte, wie Fußbälle oder Tische, nimmt, kann diesen natürlich auch eine Wellenlänge
zugeordnet werden. Diese ist allerdings so klein, dass wir im Allgemeinen getrost davon ausgehen können, dass die Dinge tatsächlich an
dem Ort sind, an dem wir sie abgelegt haben.
Trotzdem bliebt nach der Einführung der Quantenmechanik nur noch die Aussage über Wahrscheinlichkeiten, wenn man Orte und
Ereignisse betrachtet, was uns zur Heisenbergschen Unschärferelation führt.
Die Unschärferelation besagt, dass man den Ort und die Geschwindigkeit eines Teilchens nicht mit beliebiger Genauigkeit bestimmen kann. Die
Beobachtung nimmt Einfluss auf das Teilchen. Zum Beispiel deshalb, weil das Photon, das zur Beobachtung eingesetzt wird, mit dem Teilchen
zusammenstößt und ein Teil seiner Energie das Teilchen von seiner ursprünglichen Bahn ablenkt.
Das Produkt der Ungenauigkeiten in der Bestimmung von Ort und Impuls ist immer größer als das Plancksche Wirkungsquantum. Das spielt
insbesondere in der Größenordnung von Atomen eine entscheidende Rolle.
Zur Veranschaulichung der Konsequenzen schauen wir uns einen Oszillator an, z.B. eine Feder. Dieser Oszillator ruht quantenmechanisch betrachtet
nicht, sondern hat selbst ohne äußere Einwirkung noch immer eine sogenannte Nullpunktsenergie. Diese Nullpunktsenergie ist die kleinste
Energie, die noch mit der Nullpunktsenergie vereinbar ist. Deshalb kann der quantenmechanische Oszillator nicht in Ruhe sein, sondern führt
immer noch eine Nullpunktsschwankung aus. Das gilt natürlich auch für Atome, die deshalb selbst am Absoluten Temperaturnullpunkt nicht
zur Ruhe kommen können.
Das sich jetzt alle Teilchen durch Wellenfunktionen beschreiben lassen, hat aber noch viel weitreichendere Konsequenzen als nur eine beständige
Unruhe. Auch das Verhalten an Wänden und Barrieren verändert sich radikal.
Klassische Teilchen können nicht in eine Barriere eindringen, quantenmechanische Wellenfunktionen lassen sich nicht so leicht stoppen, sie
reichen noch ein Stückchen in die Wand hinein, so dass für das Teilchen eine nicht verschwindende Wahrscheinlichkeit besteht sich in der
Wand zu befinden.
Insbesondere, wenn die Wand nicht allzu dick ist, ist es also nicht auszuschließen, dass das Teilchen eine - wenn auch
geringe - Wahrscheinlichkeit hat sich auf der anderen Seite der Barriere aufzuhalten. Dieser sogenannte Tunneleffekt ist nicht nur eine theoretische
Konsequenz, sondern ein tatsächlich beobachtetes und genutztes Verhalten subatomarer Partikel.
So würden unsere Computer nicht funktionieren, wenn Elektronen in Transistoren nicht tunneln würden und auch der radioaktive Zerfall
lässt sich nur erklären, wenn man den Tunneleffekt in Betracht zieht.
Besonders bemerkenswert sind dabei verschränkte Zustände. Nimmt man zum Beispiel zwei Elektronen, die in der Vergangenheit
miteinander in Kontakt waren. Ist dabei der Spin - der Eigendrehimpuls eines Teilchens - eines der Teilchen bestimmt, ist damit sofort auch der Spin
des anderen festgelegt. Das nennt man dann die Nichtlokalität der Quantenmechanik. Die Messung an einem Teilchen beeinflusst die Messung
des Anderen auch über große Entfernungen. Damit können allerdings keine Informationen übertragen werden, da der Ausgang
der ersten Messung am Ort der Zweiten nicht bekannt ist.
Einstein war nicht besonders glücklich über diese Konsequenz der Quantenmechanik, und hat versucht eine andere Theorie zu entwickeln,
die auf verborgenen Variablen beruht, um das seltsame Verhalten zu erklären. Andere Physiker wie Neumann und Bell konnten jedoch sowohl
theoretisch als auch experimentell zeigen, dass es kein verborgenen Parameter geben kann, die das Verhalten durch Statistik erklären
könnten.
Wie die Relativitätstheorie wirft auch die Quantenmechanik unsere althergebrachte Weltanschauung in grundlegenden Punkten schlicht
über den Haufen. Im alltäglichen Leben kommen wir gut ohne die beiden Modelle aus, da erstere nur in kosmischen Maßstäben
eine Rolle spielt, während letztere im wesentlich mikroskopische Phänomene beschreibt. Das liegt daran, dass in den
Größenordnungen, in denen wir uns gewöhnlich bewegen, die Newton'schen Gesetzte völlig genügen und beide Theorien
Newton als Spezialfall bestätigen.
(Zurück zum Inhalt)
|
Start der 6. "Buffy" Staffel auf Pro7.
|
Pro Sieben hat bekannt gegeben, dass sie mit der Ausstrahlung
der Sechsten Staffel von "Buffy - Im Bann der Dämonen" am
18. Sebtember mit der zweistündigen Staffel-Premiere beginnen.
Ab dem 25. Sebtember läuft Buffy dann jeden Mittwoch um 21:15
auf Pro Sieben.
Die dritte Staffel von "Angel" hingegen wird erst ab 2003 gezeigt.
Link zum Thema:
http://www.prosieben.de/serie/buffy/staffel_6/
|
|
Buffy ohne Buffy?
|
Laut IMDb.com plant Sarah Michelle Gellar nach dem Erfolg des Films
Scooby Doo ihre Rolle als Buffy Summers nieder zu legen. Sie sieht
ihre Zukunft eher auf der Filmleinwand als auf dem Fernsehschirm:
"Es ist wichtig für mich nach der Spitze zu streben. Ich möchte nicht an
einer Show teilhaben, die acht Jahre lang läuft und von der die Leute
später sagen, es hätte schon lange beendet werden sollen."
Die Produzenten arbeiten nun daran, wie man die eine achte Staffel
ohne die Hauptfigur weiter führen könnte. Die siebte Staffel läuft
in den USA diesen Herbst an. Es ist bisher am wahrscheinlichsten, dass
Buffys Schwester Dawn in ihre Rolle schlüpft. Ebenso gibt es die
Möglichkeit, dass Gellar Kurzauftritte absolviert.
Die ausführende Produzentin Marti Noxon meint: " Ich bin nicht sicher,
dass Sarah zurück kommt. Es wäre sehr schwer ohne sie weiter zu machen,
obwohl 20th Century Fox es vielleicht probieren wird."
|
|
Christopher Judge auf der "SGC 2002 - The Gate Days".
|
Die erste deutsche Stargate-Convention "SGC 2002 - The Gate Days" hat
einen neuen Stargast gewinnen können. Christopher Judge, bekannt als
Teal'c aus "Stargate SG-1" wird die Veranstaltung besuchen.
Die Convention findet vom 1. bis 3. November 2002 in Ludwigshafen
am Rhein statt. Als weitere Gäste werden JR Bourne (SG1 Martouf) und
Robert Vogel erwartet. Der Ticketpreis für das gesamte Wochenende beträgt
95,- Euro. Tageskarten sind leider nicht mehr erhältlich.
Link zum Thema:
http://www.logefanevents.de/sgc2002/
|
|
Farscape: PC-Spiel fertig zum Verkauf.
|
|
Am 13. August soll das auf der SciFi-Serie "farscape" basierende
Action-Adventure auf den Markt kommen. Für das von Simon & Schuster
Interactive produzierte Spiel wurden die Original-Schauspieler als Sprecher
engagiert.
|
|
The Dead Zone: Robert Hewitt-Wolfe neuer Mitarbeiter.
|
Nach Joe Menosky und Michael Taylor ist Robert Hewitt Wolfe der neueste
Star Trek-Veteran, der an Michael Pillers neuer Serie "The Dead Zone"
mitarbeitet.
Die Episode, an der er arbeitet, heißt derzeit "Unearthed" und ist Teil der
zweiten Staffel von dreizehn Episoden. "Ich arbeite für Michael Piller an
dieser Folge, deshalb komme ich mir fast wie in den guten alten Zeiten bei
Star Trek vor," sagte Wolfe. "'Dead Zone' ist eine amüsante Serie und
Michael leistet gute Arbeit."
"The Dead Zone" wird derzeit immer sonntags auf dem USA Network ausgestrahlt
mit freitäglichen Wiederholungen beim Sci-Fi Channel. Über die deutsche
Ausstrahlung ist noch nichts bekannt.
|
|
Der Herr der Ringe: Neue Bilder von "Die zwei Türme".
|
|
Nach langer Stille gibt es nun endlich neue Bilder vom zweiten Teil der
Trilogie. New Line Cinema gab TheOneRing.net die Erlaubnis diese zu posten.
"Die zwei Türme" wird am 18. Dezember in die Kinos kommen, während der erste
Teil "Die Gefährten" gerade als DVD erschienen ist.
|
|
Der Herr der Ringe: Peter Jackson zu "Die zwei Türme".
|
Während eines Interviews mit Cinescape verriet Peter Jackson, Regisseur der
"Herr der Ringe"-Trilogie, was Frodo im zweiten Teil durchmachen wird und
warum er womöglich am Ende der Trilogie nicht der Held sein wird.
"Grundsätzlich werden die Filme dunkler und sie werden emotional, was sehr
interessant ist," sagte Jackson. "Frodos Reise mit dem Ring geht weiter und
der Ring beginnt, ihn immer stärker zu beeinflussen. Es gibt eine
interessante Dynamik, die man in diesen Filmen beobachten werden kann, wobei
im ersten Film Frodo die Sichtweise des Publikums zeigt. Er ist der
Jederman-Charakter. Im zweiten Film, 'Die zwei Türme', fängt der Ring an,
ihn stärker zu beeinflussen. Im dritten Film lastet eine riesige Bürde auf
Frodo und er beginnt, sich so eigenartig zu verhalten, dass ich glaube, dass
die Sympatie des Publikums zu Sam wechseln wird, der Frodo auf seiner Reise
begleitet. Frodo wird durch den Ring so stark beeinflusst, dass wir die
Geschichte durch Sams Augen erleben werden, wenn "Die Rückkehr des Königs"
herauskommt, weil wir nicht länger mit Frodo gehen können, da er seine
eigene schwierige Reise antreten muss. Es wird interessant sein, die drei
Filme zusammen zu sehen, weil es genau diesen Wechsel geben wird, wenn jeder
Film an Tiefe gewinnt."
|
|
X-Men 2: Details zum zweiten Teil.
|
Im Interview ließ Ralph Winter, Produzent von X-Men 2, verlauten, dass es im
neuen Film vor allem um Wolverine gehen wird. Die anderen Charaktere
werden nicht vernachlässigt werden, aber die Story wird Wolverines
Geschichte verfolgen.
Über Magneto und seine weiteren Machenschaften oder neue Bösewichter gab
Winter Nichts preis.
Währenddessen berichtet MTV.com, dass im neuen Film einige neue Mutanten zu
sehen werden, u.a. Colossus, Jubilee, Kitty Pryde, Siryn, Pyro, Iceman,
Nightcrawler, Beast und Gambit.
Bestätigt sei dagegen dass Toad und Sabretooth nicht mehr auftauchen werden
|
|
Below: U-Boot mit Geistern.
|
Matt Davis, der die Hauptrolle im neuen SF-Film "Below" spielt, sagte im
Interview mit Sci Fi Wire, dass der Film wahrscheinlich diesen Herbst oder
Winter herauskommen wird. Man suche noch nach einem geeigneten Termin. Der
Film sei eine große Kombination aus Mystery, Psychothriller, Geisterfilm und
Kriegsfilm. Davis meinte es sei wie "Mord im Orient-Express" trifft auf "The
Others" in einem U-Boot.
Über andere Besetzungen oder deren Schwierigkeiten wüsste er Nichts.
|
|
Spiderman 2: Smallville-Produzenten dabei.
|
In einem Exklusiv-Interview mit Cinescape verrieten die ausführenden
Produzenten von "Smallville" Miles Miller und Al Gough, dass sie schon bevor
der erste Film in die Kinos kam, von Sam Raimi und Laura Zisken angesprochen
wurden, um beim Sequel mitzumachen.
Das Original-Skript zum zweiten Film stammt wieder von David Koep, und Teile
davon werden in das Projekt übernommen. Zur Zeit würden sie mit Sam, Laura
und Avi Arad (Produzent des Films) zusammensitzen und die Details des
Skripts ausarbeiten.
Die Dreharbeiten sollen im Januar 2003 beginnen.
|
|
"Matrix" Reloaded: Reeves spoilert.
|
In einem Interview mit Cinescape verriet Keanu Reeves, dass er über den
neuen Film nur staunen könne - die Ambition dessen was Larry und Andrew
Wachowski machen wollen, wo sie die Kameras positionieren wollen, oder die
Sets.
Diese Ambition hat Reeves allerdings auch etwas gekostet: So hatte er ein
leichtes Trauma in seinem Bein während der massiven monatelangen
Dreharbeiten, welche erst diesen Monat endeten.
"Es ist härter, anspruchsvoller," sagte Reeves über die Kampfszenen,
"Anstatt von Mann-gegen-Mann-Kämpfen gibt es nun Multi-Kämpfe und mehr
Waffen."
Bekämpft werden natürlich die neuen Bösewichter: Die "Matrix"-Inkarnationen
eines neuen Virus in der Meta-Welt, gespielt von den Zwillingen Neil und
Adrian Rayment.
|
(Zurück zum Inhalt)
Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2002). Alle Rechte vorbehalten.
Das Corona Magazine ist eine periodisch erscheinende Publikation des Vereins
"Freunde und Förderer von Science Fiction im Internet e.V."!
Die Übernahme von Texten aus dem Corona Magazine ist ohne die Genehmigung
der Redaktion (Mail an corona@sf-radio.de)
weiteren Internetdiensten oder terrestrischen Printmedien - sowohl in deren ganzer Form wie
auch sinngemäß - nicht gestattet.
Das Umschreiben von Texten, die durch die Nennung eines Namens
als geistiges Eigentum des jeweiligen Redakteurs gekennzeichnet sind, stellt - wie
die ganzheitliche Übernahme - eine Verletzung unserer Rechte dar.
Die Publikation vom Corona Magazine in seiner Gesamtheit ist Internetprojekten ohne die
ausdrückliche Genehmigung der Redaktion nicht gestattet.
Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte
stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die
Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der
Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von
Rechten Dritter. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz
sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.
Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 12. Mai 1998 -
Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links" - distanziert sich die
ganze Redaktion hiermit von den Aussagen und Inhalten von gelinkten Seiten. Jegliche
rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht
bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für
Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch
oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.
Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung
von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und
Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
Homepage-Betreiber müssen nicht auf aktuellste Science Fiction-News verzichten. sf-radio.de
bietet Ihnen das News-Tickersystem "SF-Radio
Syndication" an, das allen zum kostenlosen Einbau zur Verfügung steht. Damit ist
es möglich, brandheiße Science Fiction-News auf den eigenen Internet-Seiten anzubieten.
|