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Buchkritik: Die Zeitwanderer
von Frank Hebenstreit
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Frank Hebenstreit |
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Die Zeitwanderer Die schimmernden Reiche Bild: Bastei Lübbe |
Stellen Sie sich vor, Sie gehen in einen dieser modernen Buchläden und sagen folgende Sätze:
"Guten Tag, ich hätte gern ein Buch, das sich mit Fantasy befasst, aber in dem auch das Hier und Jetzt seine Daseinsberechtigung hat. Dann hätte ich gern, dass in diesem Buch was vom alten Ägypten und von den Handelsreisen aus dem ungefähr 17. Jahrhundert vorkommt. Einer der Guten sollte sich im Laufe der Geschichte als ein Böser outen. Nicht zu vergessen, es sollte schon einen ansatzweise wissenschaftlichen Hintergrund haben. Aber ich möchte auch eine tragische Liebesgeschichte, die das Ganze keinesfalls dominiert, sondern sich in den Gesamtzusammenhang einfügt und am Ende offen bleibt."
Wenn das Verkaufspersonal jetzt noch nicht bass erstaunt und sprachlos ist, sondern noch sucht, dann bitten Sie darum, dass es sich auch unbedingt um den Beginn einer Pentalogie handeln muss…
Mars500
520 Tage Isolation für die Wissenschaft
von Andreas Dannhauer
Im Moskauer Institut für Biomedizinische Probleme ging vor kurzem das einzigartige Mars500 Isolationsexperiment zu Ende, mit europäischer und chinesischer Beteiligung.
Was wurde simuliert?
Es wurde der gesamte Ablauf einer Marsmission aus der Sicht der Kosmonauten simuliert. Angefangen mit dem Auswahlverfahren, mit besonderer Berücksichtigung der sozialen Verträglichkeit der Kandidaten, über das Training inklusive mehrerer Tage in der Einsamkeit der russischen Taiga bis hin zur Isolation nach der Rückkehr zur Erde.
"CONTACT" - Auf der Suche nach dem Sinn ...
von Sven Wedekin
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Bild: Warner Home Video |
Seit der Mensch erkannte, wie gewaltig die Dimensionen des Universums sind, das ihn umgibt, treibt ihn die Frage um, ob es irgendwo dort draußen womöglich noch andere intelligente Wesen geben könnte. Wobei er selbstverständlich seine eigene Geisteskraft stets als Maßstab dafür zu benutzen pflegte, was "Intelligenz" ist.
Der berühmte US-Astronom Carl Sagan hat sich sein ganzes Leben lang besonders leidenschaftlich dafür interessiert, wie wahrscheinlich es wohl ist, dass wir nicht allein sind. In zahlreichen populärwissenschaftlichen Büchern und Artikeln versuchte er, den Geist seiner Leser für die Möglichkeit zu öffnen, dass weit fortgeschrittenere Zivilisationen im All der Normalfall sein könnten, und erreichte damit Millionenauflagen.
Star Wars – Millennium Falke: Modell & Buch
von Frank Stein
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Bild: HEEL Verlag |
Der Millennium Falcon – zu Deutsch Rasender Falke oder Millennium Falke – gehört zu den bekanntesten Raumschiffen der "Star Wars"-Saga, ja wahrscheinlich des Science-Fiction-Genres überhaupt. Zahlreiche Artikel und Datenbögen in "Star Wars"-Lexika, Rollenspiel-Quellenbüchern und Sammelwerken haben sich bereits dem leichten YT-1300-Frachter angenommen, mit dem der Schmuggler Han Solo durch die Galaxis jagt. Nun gibt es ein neues, ungewöhnliches Werk. Es ist beim HEEL-Verlag erschienen, der auch den wundervoll detaillierten Reiseführer "Star Wars – Alle Welten und Schauplätze" sowie das Hintergrundbuch "Star Wars – Die illustrierte Chronik der kompletten Saga" herausgebracht hat, und heißt: "Star Wars – Millennium Falke (3D-Modell und Buch)".
BattleTech Einsteigerbox
Ein Rundumpaket für Liebhaber des taktischen Miniaturenbrettspiels
von Bernd Perplies
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Bernd Perplies |
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BattleTech Einsteigerbox Bild: Ulisses Spiele |
Wenige Spiele-Universen haben solch eine bewegte Geschichte hinter sich, wie „BattleTech“. Neben großen Erfolgen, die das Franchise seit 1984 am Leben erhalten, begleiteten Pleiten, Pech und Pannen die Produktionshistorie um die zwölf Meter hohen Kampfmaschinen der 4. Jahrtausends. Das galt auch für Deutschland, wo bereits um die Jahrtausendwende Schluss mit übersetztem Spielmaterial war – 2008 stiegen dann Heyne und FanPro aus dem Romangeschäft aus. Doch jetzt soll alles gut wieder gut werden! Ulisses Spiele hat sich alle Rechte von Catalyst Games gesichert, und mit der „BattleTech Einsteigerbox“ starten die Mechs hierzulande neu durch.
Space Alert
von Lars Jeske
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Bild: Heidelberg Spieleverlag |
Achtung, Achtung, dies ist keine Übung. Angriffe von Alienraumschiffen auf allen Terrorbahnen, und die Schutzschilde sind nicht aufgeladen. Die Raketen sind schon verschossen, aber vielleicht trifft die Laserkanone noch rechtzeitig; dafür müsste allerdings noch der Bordcomputer gewartet werden. Dumm nur, dass das Kommunikationssystem ausgefallen ist … – "Space Alert" startet mit einem interessanten Spielprinzip ab in den Weltraum. Eine Mission dauert genau zehn Minuten, die über das Schicksal aller Spieler entscheiden. Wer überleben will, muss schnell sein!
O'zapft is'!
München war phantastisch: Der muccon2011
von Simon Haffner
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Simon Haffner |
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„München ist Phantastik!“, so lautete das Motto, unter dem der erste MucCon in der bayerischen Landeshauptstadt am sechsten November stattfand.
Es bleibt nicht viel Zeit, sich sorgfältig sämtliche Stände und Bücher anzusehen, denn bereits eine halbe Stunde nach offiziellem Beginn findet die erste Lesung statt, in der Jungautorin Laura Schmolke aus ihrem aktuellen Werk „Aviranes – Das Licht der Elfen“ liest.
Im Anschluss daran plaudert Siri Lindberg über ihren Fantasy-Roman „Nachtlilien“, berichtet dem Publikum über die Entstehung und von so manchem Hin und Her mit dem Verlag, bis man sich auch in Detailfragen, wie z. B. dem Cover, einigte. Nach ihrer Lesung erklärt sich die Autorin dankenswerterweise für ein kleines Interview bereit – denn was halten die Autoren von diesem Neuzugang in der Con-Familie?
Zum Tod von Hans Gerhard Franciskowsky
von Rüdiger Schäfer
(* 14. Januar 1936 in Itzehoe; † 3. November 2011 in Hamburg)
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H.G. Francis, Bild: VPM |
H. G. Franciskowsky als Multitalent zu bezeichnen, wäre eigentlich untertrieben. Auf der Homepage der „Perry Rhodan“-Serie, für die er unter anderem 208 Heftromane verfasste, ist folgendes Zitat von ihm überliefert: »Ich wäre als Schriftsteller auf keinen Fall ausgefüllt und zufrieden, könnte ich nur in einem Genre arbeiten. Wichtig ist für mich die Vielfalt und die Herausforderung durch neue Themenkreise. Das Spektrum der Themen kann gar nicht weit genug für mich sein.« Und so verwundert es nicht, dass der Mann, der fast sein gesamtes Leben in Hamburg verbracht hat, auf schriftstellerischem Gebiet weitaus weltläufiger zu Werke ging.




