Shall we begin? - Eine spoilerfreie Kritik zu "Star Trek Into Darkness"
Mike Hillenbrand war im neuen "Star Trek"-Film,... macht er Spaß?
von Mike Hillenbrand
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Mike Hillenbrand |
Das Warten hatte ein Ende. Selten habe ich einen Umschlag mit mehr zitternden Fingern in den Händen gehalten. Die kurze Notiz, die dem Inhalt beilag, elektrisierte mich nahezu. "Lieber Mike, nach so langer Zeit geht es endlich weiter..." stand darauf und die Buchstaben "STAR TREK" sprangen mir vom Buchcover geradezu entgegen.
Ähm. Buchcover?
Jo. Nach über 10 Jahren des Wartens hat der Cross Cult-Verlag endlich die erste, rein in Buchform erschienene "Star Trek"-Reihe "Die neue Grenze" fortgesetzt, was insofern eine gefühlt weitaus längere Zeit war, weil der Band davor mit den Worten "Fünf Minuten später explodierte die Excalibur." endete. Markus Rohde war der Absender dieser erwähnten Notiz und er ist für den Kurd Laßwitz-Preis nominiert, weil er sich persönlich und an vielen Fronten seit Jahren für die Rückkehr von "Star Trek" in Deutschland einsetzt. Himmel, hat der Mann es verdient, diese Ehrung zu erhalten.
Die Neuerscheinung der "Die neue Grenze"-Reihe trägt den Namen "REQUIEM" und ist wie alle der Reihe von Autorenveteran Peter David verfasst und von Bernhard Kempen übersetzt. Es geht weiter, Leute. Lesen Sie das Buch, es lohnt sich!
So. War da noch was? Ach ja... Die Sternenreise in die Dunkelheit. "Star Trek Into Darkness".
Star Trek Into Darkness: Klingonisch oder nicht Klingonisch?
Unser Klingonischlehrer weiß mehr, wird es es denn auch verraten?
von Lieven L. Litaer
In wenigen Tagen ist es soweit, der lang ersehnte neue "Star-Trek"-Film, dessen Untertitel nichts Gutes prophezeit: Dunkle Zeiten stehen der Crew der Enterprise bevor. Wieder mal soll sich Captain Kirk dem Gegenlicht von J.J. Abrams' Scheinwerfern stellen und dabei noch die Welt vor einem Bösewicht retten. Das ganze wird offensichtlich begleitet von einer Action-geladenen Bilderflut in höchster Auflösung, die uns erstmals einen "Star-Trek" in 3D präsentiert. Genau wie beim ersten Remake von 2009 gibt es hier schon lange vor der Erstaufführung geteilte Meinungen was die Darstellung und auch die Geschichte betrifft. Aber böse Stimmen gab es genauso vor vier Jahren, wonach die neue alte Crew die Enterprise in den zum bisher vielleicht erfolgreichsten "Star Trek"-Film führte.
Katastrophenfilme
Vom klassischen Western zu 2012 von Roland Emmerich
von Sven Wedekin
Wenn es ein Genre gibt, das man als typisch amerikanisch bezeichnen kann, dann ist es zweifellos der Western. Vor allem in den fünfziger und sechziger Jahren strömten die US-Kinozuschauer in Massen in die Filmtheater; auf unterhaltsame Weise ließ man sich an jene romantisch verklärte Zeit erinnern, als die ersten Siedler den Wilden Westen "eroberten" und dabei auf Hindernisse stießen – und sie schließlich überwanden -, die sie an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit brachten. Es ist der Gründungsmythos ihrer Nation, dem diese Filme ein Denkmal setzten.
Doch als zu Beginn der siebziger Jahre der Vietnamkrieg immer mehr Opfer auf Seiten des bis dahin als praktisch unbesiegbar geltenden US-Militärs forderte, begannen viele, vor allem junge Amerikaner diesen Mythos einer aus dem Blut, dem Schweiß und den Tränen der ersten Kolonisten entstandenen Nation kritisch zu hinterfragen. Das klare "Gut gegen Böse"-Muster der meisten Westernepen wurde plötzlich als antiquiert angesehen. Die jungen Zuschauer wollten im Kino Helden sehen, mit denen sie sich eher identifizieren konnten als mit dem von John Wayne und Co. so mustergültig dargestellten einsamen Cowboy.
So wurden die siebziger Jahre zum Jahrzehnt des Katastrophenfilms, jenes Genres, welches wesentlich mehr Überschneidungen zum klassischen Western aufweist als es auf den ersten Blick aussieht.
"Making a RingCon Movie" – ein Erlebnisbericht
Steadycam in der SciFi- und Fantasy-Filmwelt
von Marcella Krings
Zuerst ein paar Infos zu meiner Person: Mein Name ist Marcella Krings, ich bin 16 Jahre alt (werde allerdings im Januar 17) und wohne in der Nähe von Koblenz. Ich gehe in Andernach auf das Kurfürst-Salentin-Gymnasium und bin in der MSS11. Meine Hobbys sind Standard- und Lateintanz, Klavier spielen und Filmen. Wenn ich gerade nicht in der Schule sitze oder meinen Hobbys nachgehe, liebe ich es im Internet zu surfen oder etwas zu lesen, am liebsten Fantasy. Dadurch bin ich auch auf die Ring*Con aufmerksam geworden.
Was ist eine Steadycam?
Eine Steadycam ist ein Stabilisierungssystem für Kameras. Das System besteht aus einer Weste, an der einem Federarm befestigt wird, der die Bewegung des Steadycam Operators, die beim Gehen entstehen, ausgleicht. Am Federarm ist wiederum über ein kardanisches Gelenk (engl.: Gimbal), der Sled, eine Art Stange, befestigt. Am einen Ende des Sleds befindet sich die Kamera, am anderen Ende Ausgleichsgewichte, wie z. B. Akku und Monitor.
Original oder doch lieber Remake - Teil 2
von Frank Hebenstreit
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Frank Hebenstreit |
Es hat schon eine gewisse Ironie, dass sich meine Ausführungen zu Original oder Remake, Sequel und Prequel dann auch über zwei Teile ziehen. Aber auf der anderen Seite bietet diese Thematik so ein breites Spektrum, dass es doch schade gewesen wäre, sich bereits nach der Ausgabe 256 damit zufrieden zu geben. Sie als geneigter Leser haben ja wahrscheinlich auch eine eher differenzierte Ansicht und scheren nicht alles, was sich in diesem Bereich bietet, über einen Kamm. Es besteht daher auch kein Grund, mich einer solchen Unsitte hinzugeben.
Sequel oder Prequel
Grundsätzlich hat das Genre des Prequels ja eine nicht so lange Geschichte. Die des Sequels ist da schon langlebiger. Gleichwohl sind beide Genres mit sicherlich ähnlichen Attributen behaftet. Uns allen sind wirklich herausragende Sequels bekannt, die dem ersten Teil durchaus in Spannung und Unterhaltung gleich kommen. Gleiches können wir über Prequels sagen, bei denen uns die Geschichte vor der Geschichte plötzlich mit Informationen versorgt, die wir so nicht hatten.
"CONTACT" - Auf der Suche nach dem Sinn ...
von Sven Wedekin
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Bild: Warner Home Video |
Seit der Mensch erkannte, wie gewaltig die Dimensionen des Universums sind, das ihn umgibt, treibt ihn die Frage um, ob es irgendwo dort draußen womöglich noch andere intelligente Wesen geben könnte. Wobei er selbstverständlich seine eigene Geisteskraft stets als Maßstab dafür zu benutzen pflegte, was "Intelligenz" ist.
Der berühmte US-Astronom Carl Sagan hat sich sein ganzes Leben lang besonders leidenschaftlich dafür interessiert, wie wahrscheinlich es wohl ist, dass wir nicht allein sind. In zahlreichen populärwissenschaftlichen Büchern und Artikeln versuchte er, den Geist seiner Leser für die Möglichkeit zu öffnen, dass weit fortgeschrittenere Zivilisationen im All der Normalfall sein könnten, und erreichte damit Millionenauflagen.
Original, oder doch lieber Remake?
von Frank Hebenstreit
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Frank Hebenstreit |
Nicht immer sind es reine Remakes, die uns das Leben schwer machen, teilweise hat uns so manches Sequel oder auch Prequel begeistert bzw. gequält. Meiner Bitte um Zuschriften aus dem Vorwort der Ausgabe 255 sind Sie gefolgt. Dafür auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank. Wie nicht anders zu erwarten war, haben sich die unterschiedlichsten Reaktionen und Ansichten abgebildet. Eigentlich hatte ich erwartet, dass gerade aus dem Fandom eher der Ruf nach dem Original erschallt. Daher war es sehr spannend, doch eher dezidierte Einzelansichten zu lesen, die keineswegs diesen Grundtenor widerspiegeln.
"Avatar" versus "Star Wars"
von Sven Wedekin
Die Lichter im Kinosaal erlöschten. Der schwere Seidenvorhang glitt langsam auf und das Getuschel der Zuschauer ebbte ab. Eine fast mit den Händen greifbare Spannung breitete sich aus, als der Projektor ratternd seine Arbeit aufnahm und sein Licht wie einen Suchscheinwerfer durch die Dunkelheit sendete. Die Erkennungsfanfare der Twentieth Century Fox dröhnte aus den Lautsprechern und auf der Leinwand erschienen gleich darauf die Worte:
„Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis ...“

